Silvester steht vor der Tür. Es ist höchste Eisenbahn, dass Du Dir Ziele steckst. Sparen. Investieren. Fitness. Gesund Ernähren


New York, 20. Dezember 2017

Wir kochen oft mit diesen Elektro-Garer. Alles rein. Deckel drauf. Und langsam garen. Schmeckt lecker. Es ist der „Renner“ in den USA. Im Prinzip geht auch ein ganz normaler großer Topf.


Jeder kann seine Einstellung ändern. Du hast die Wahl. Sparsam zu sein, kannst Du lernen. Es geht. Ich weiß, warum so viele Menschen ständig pleite sind. Es ist ganz einfach: Die Sparquote ist zu gering. Natürlich gibt es Härtefälle, die man nicht einplanen kann: Krankheit, Unfall, Arbeitslosigkeit…

Hand aufs Herz: Die meisten bauen sich ihr eigenes Finanzdesaster. Jeden Tag buddeln sie ihr eigenes Finanzgrab ein wenig tiefer. Tag für Tag schaufeln sie. Es sind schlimme Verhaltensweisen, die ich ablehne. Mir graust es davor, wenn ich es sehe.

Die Verschwender setzen sich nicht hin, um nachzuschauen, wo sie ihr Geld verbrennen. Sie rennen jeden Morgen zum Bäcker für einen „Kaffee To Go“. Sie gehen mittags in Fast-Food-Läden. Sie rauchen, trinken Alkohol. Obwohl das Geld vorne und hinten nicht reicht, kaufen sie neue Smartphones, superflache Fernseher, Mode, Autos usw.

Anstatt etwas zu ändern, sagen sie sich: „Nur noch ein Jahr. Dann stell ich alles um.“ Es ist wie ein Syndrom. Aus dem „nur noch ein Jahr“ werden Dekaden. Nichts ändert sich.

Besser ist: Du sparst jeden Monat über zehn Prozent Deines Einkommens. Besser sind 20, 30, 40, 50 Prozent. Du gibst das Geld in Aktien oder ETFs. Es ist eigentlich leicht. Der Aktienmarkt bringt langfristig mehr Rendite als Sparbücher oder Bausparverträge. Dafür musst mit dem Auf und Ab der Kurse leben.

Vergiss die Krisenpropheten. Spare stur und stetig. Niemand kann genau wissen, wann die nächste Korrektur beginnt. Massenweise haben die Propheten gewarnt, dass 2016 ein Desaster wird. Der S&P-500-Index legte 2016 um 12,25 Prozent zu (einschließlich Dividenden). Und 2017 wurde auch kein Reinfall.

Das konntest Du mit dem DAX seit 1988 verdienen. Zwischenzeitlich brauchst Du starke Nerven. Wenn Du am Ball bleibst, zahlt es sich aus:

Der DAX ist gut in Fahrt. Es kommt auf die Geduld an. Seit 1988 ging es kräftig nach oben. Am besten machst Du „Buy and Hold“. Dann musst Du nicht das Finanzamt an Deinen Gewinnen beteiligen. So lange Du nicht Deine Gewinne realisierst, bist Du fein raus. So kommt der Zinseszins umso besser ins Laufen. Die bequemste Methode, um am Aktienmarkt zu sparen, ist ein ETF-Sparplan. Mithilfe eines Depot-Rechners kannst Du schauen, welche Bank am günstigsten für Dich ist. Degiro ist häufig am günstigsten. (Bildschirmfoto: Comdirect)

Den Dividendenfans muss ich sagen: Was ist so schlecht an Google, Amazon, Facebook, Berkshire Hathaway, Netflix? Nur weil sie nichts ausschütten, sind sie keine Katastrophen. Sie sind Perlen.

Ich finde es einfach gut, zu sparen wie ein Irrer, um dann die Freiheit zu genießen. Warum nicht einen Nebenjob annehmen, wenn die Freiheit dann schneller kommt? Ich hab immer Nebenjobs gehabt. Sie waren im Rückblick der Turbo.

Du brauchst natürlich etwas, um Dich auf die Freiheit zu freuen. Es kann ein Hobby sein. Eine Stiftung. Ein Verein. Der große Garten. Die kleine Farm. Das Lesen. Das Lernen. Die Familie. Die Fitness. Der Marathon. Die Wanderung. Der Strand. Das kleine AirBnB-Hotel.

Hast Du die 750.000 oder die Million Euro zusammen, kannst Du bestimmt den Sprung aus dem Arbeitsleben wagen. Klar hat jeder ein anderes Ziel vor Augen. Aber ich denke, das ist eine Größenordnung, mit der so einige zurecht kommen könnten. Andere wollen 600.000 oder 1,2 Millionen Euro.

Wichtig ist vor allem: Hab einen Plan für die Zeit danach. Das motiviert. So kannst Du Dich freuen. Auf das nächste Projekt. So fällst Du nicht in ein „Loch“. Den Ruhestand auf der Couch vor dem TV zu verbringen, wäre ziemlich doof.

Hast Du Ziele für 2018? Wie wäre es damit, Deine Fitness zu verbessern? (Ich arbeite daran.) Entscheide Dich weise, woran Du arbeitest. So, dass Du Dich besser fühlst. Sinnlos einzukaufen, die Schänke zu füllen, Schulden aufzutürmen, zu konsumieren wie ein Irrer, trägt nicht zur Zufriedenheit bei. Im Gegenteil.

Die Schritte zu einem besseren Leben sind im Prinzip einfach. Nehme das Kochen. In den USA boomen diese elektrischen Gartöpfe. Im Endeffekt schmeißt Du alles in den Schongarer: Bohnen, Gemüse, brauner Reis, Gewürze…. Was auch immer Du essen magst. (Achte auf reichlich Gemüse und Obst.) Das Gerät bereitet von alleine alles zu. Es ist gesund und schmeckt lecker.

Gesund zu kochen ist kein Hexenwerk. Was ist so schwer daran, etwas Handfestes zu essen? Niemand braucht das teuerste Gerät zu kaufen. Es gibt schon für 50 Euro passable Gargeräte:

Selbst in einem ganz normalen Topf kannst Du gesund kochen. Alles reinwerfen und fertig! Diese Kochmethode (alles reinwerfen) ist ideal für Faulpelze.

Wo kannst Du Dich noch umstellen? Zur Arbeit zu laufen ist ein Luxus. Es ist das Schönste, was Du für Dich machen kannst. Aus vielerlei Gründen. Das gleiche gilt fürs Einkaufen. Wenn Du zum Supermarkt spazieren kannst (oder mit dem Rad hinkommst), ist das das Beste, was Du für Dich tun kannst.

Und noch was: Baust Du ein Vermögen auf, um früher in den Ruhestand zu können, behalte es für Dich. Mache ein Geheimnis daraus. Es kann sonst etwas merkwürdig werden. Der Umgang mit Deinem Umfeld wird sich verändern. (Du weisst, was ich meine.) Daher: Schweige wie ein Grab darüber. Nur Deine bessere Hälfte soll es wissen. Denn Du willst ja Hand in Hand zum Ziel kommen. Die anderen Menschen in Deinem Umfeld brauchen es nicht zu wissen. Es ist besser so.

Zugegeben, meine Sprüche sind etwas flapsig, aber schau sie Dir mal an. Mir ist die Botschaft wichtig. Veränderung kommt, wenn man über die Gewohnheiten kritisch nachdenkt:

Ich wünsche allen Lesern vom Herzen alles Gute für 2018! Viel Gesundheit, Zufriedenheit, Gelassenheit, Erfolg. Egal, was auch immer Dein Ziel ist.


tim schaefer (Author)

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Gedanken zu „Silvester steht vor der Tür. Es ist höchste Eisenbahn, dass Du Dir Ziele steckst. Sparen. Investieren. Fitness. Gesund Ernähren

  1. Christian

    Hallo Tim,

     

    ich ein begeisterter Leser und will auch mal meinen Senf dazu geben 🙂

     

    Ich lese seit ende 2016 mit und habe, in den letzten 13 Monaten meine Finanzen umgekrempelt und neue sinnvolle Ziele gesetzt mit folgendem Ergebnis:

    Monatliche feste Ausgaben von 1600 Euro auf 545 Euro gesenkt. Kurz und knapp: Clown-Auto weg, Versicherungen weg oder Anbieter gewechselt. Wohnung gewechselt. Jahreskarte für Bus und Bahn gekauft. Sparquote liegt bei mir im Monat zwischen 75 und 84% und alles in Dividenden-Aktien und ETF`s.

    Ziel(e): noch 3-4 Jahre dann Hauptjob weg und Teilzeitjob machen um mehr Zeit für Familie, Freunde und mich zu haben.

    Mit freundlichen Grüßen

    Christian

     

     

  2. Sparta

    @Tim

    Schälst Du die Zwiebel nicht in dem Instant-Pot? 😉

    Ist das nur ein Drucktopf oder so ein Multi-Funktions-Garer / Instant-Pot?

    Die sind ja preislich echt harmlos gegenüber dem Hype um den Thermo-Mix.

     

  3. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ Christian

    Super. Gratulation. So wächst die Zufriedenheit. Die Freiheit kannst Du bestimmt erreichen – zumindest mit dem Teilzeit-Job. Bei der Sparquote hast Du mich überholt. Ein Clown-Auto braucht im Endeffekt niemand.

    @ Sparta

    Doch die Zwiebel schäle ich. Ich habe das eben nur schnell zur Demonstration so reingelegt. Werde die Dinger später schälen. Es ist ein leckerer Resteverwerter das Ding. Ich freue mich schon auf das Abendessen.

    Die Amis nennen es „Slow Cooker“ oder „Crock Pot“. Die sind in Deutschland gar nicht so bekannt, nicht wahr?

    https://en.wikipedia.org/wiki/Slow_cooker

  4. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    @Tim,

    diese Töpfe, diese Innovation und Wunder der Technik, die nannten wir vor 50 Jahre in der DDR einfach nur Schnellkochtopf. Das hatte jede Hausfrau im Haus, die etwas von sich hielt. Nur dass die jetzt halt elektrisch sind, und einfacher regelbar.

    Als ich im Westen ankam 1979, da schickte man mir sowas zu Weihnachten, damit ich nicht verhungere. 😉

    Und Flachfernseher sind heute einfach  nur noch Fernseher, weil es keine mehr gibt, die nicht flach sind.

    Ansonsten natürlich Zustimmung.

    Grüßle

    MS

     

  5. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ Matthias

    Im Endeffekt ist das schon so. Schnellkochtopf ist ähnlich.

    Der Unterschied ist, dass diese Garer mit Strom laufen. Das heißt, das Zeug kocht ein paar Stunden lang ganz langsam. Du kannst mit dem Hund zwischenzeitlich Gassi gehen oder mit dem Nachbarn plaudern, ohne dass etwas anbrennt. Es wird immer mit viel Flüssigkeit (Wasser, Brühe, Kokosmilch…) gekocht.

  6. Obama

    @Tim

    Danke für den schönen Artikel und die guten Wünsche für 2018.

    Die von Dir aufgeführten Aktien habe und schätze ich auch. Jedoch mag ich auch eine Microsoft, Apple, Coca, Nestle, J&J….., die mich regelmäßig mit einer Dividende beglücken.
    Die Mischung macht es – wie meist im Leben – :;))

    Das Einzige was mich traurig stimmt ist, dass es sich nach dem letzten Artikel für 2018 anhört. Schade !

    @all

    Wünsche allen ruhige und besinnliche Weihnachtstage.

    Alles Liebe !

  7. Sparta

    @Tim

    Also die multifunktionalen Instant-Pot`s sind glaube ich noch nicht so der riesen Trend bei uns (im Vgl. zum Thermo-Mix von Vorwerk für ca. 1k), kommen aber auch ein wenig.

    Man hat ja so wenig Küchenutensil. 😉

  8. JeDePi

    Hallo Tim,

    Ich lese schon lange mit und möchte mich mal zu Wort melden. Mal wieder ein super Artikel, vielen Dank!

    Ich habe seit kurzem einen Crockpot und bin total begeistert. Mit wenig Aufwand super gesunde und leckere Gerichte kochen, die zudem auch noch sehr günstig sind! Habe das Ding für 50 Euro gekauft und empfehle es fleißig weiter.

    Meine Sparquote ist im Vergleich zu der von Anderen hier Schreibenden noch gering: Liege derzeit bei ca. 30 %. Mein guter Vorsatz ist, mich in 2018 auf 40 % zu steigern. Stellschrauben hierfür sind noch häufiger zu Hause kochen und essen und eine günstigere Wohnung suchen. Letzteres wird nicht einfach, aber ich möchte es unbedingt probieren.

    Ganz herzlichen Gruß und frohe Feiertage wünsche ich!

  9. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ Obama

    Danke. Sehr freundlich. Nein, ich mache hier munter mit dem Schreiben weiter.

    @ Sparta

    Niemand braucht noch mehr zu kaufen. Hast Recht! Du kannst im Prinzip mit einem ganz normalen großen Topf auf der Herdplatte fast genauso wie mit diesen Elektrotöpfen kochen. Nur eben auf kleinster Flamme. Und Zeit lassen.

    Thermo-Mix von Vorwerk für ca. 1.000 Euro ist sauteuer. Das ist mal wieder so ein Statussymbol.

    @ JeDePi

    Super. 30 und 40% sind doch prima. Das ist ein super Sprung. Du wirst es vermutlich in 12 bis 15 Jahren in die Freiheit schaffen, wenn Du so weiter machst.

  10. Mark85Mark85

    Ich bin mir über meine genauen Ziele für 2018 noch nicht ganz im Klaren, weil ich bereits in 2017 ziemlich viel geschafft habe:

    – Zweitwohnsitz unter Palmen: erfüllt

    – Passives Einkommen: um 100 Euro auf 2.200 pro Monat gesteigert

    – Fremdsprachenkenntnisse: verbessert

    – Sachbücher über Geld: zirka 30 Stück gelesen

    Natürlich kann man immer irgendwo etwas verbessern, aber so langsam gehen mir die großen Ziele aus, weil einfach kein nennenswerter Zuwachs an Glück/Zufriedenheit mehr zu erwarten ist. Meinetwegen darf in 2018 gern alles so bleiben, wie es aktuell ist. 🙂

    An Tim: Ich hoffe, dass du einen schönen Urlaub hattest. Die Urlaubsfotos lassen dies jedenfalls vermuten. 😉

  11. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    Mark85

    Exzellent! Du bist ja schon frei. Und kannst Dich um andere Dinge als die Sparquote und Arbeit kümmern.

    Ja, Urlaub war schön. Leider kurz. Aber reicht vollkommen. Jeder Tag ist übrigens bei mir ein Urlaub, weil ich zum Glück das machen kann, was mir sehr viel Spass macht. Es ist das Lesen, Sport, Familie, New York, Börse, das Meer.

  12. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    @Mark85,

    habe mir schon Sorgen gemacht. 😉

    Klingt alles prima, und ich denke manchmal an Dich, wenn ich mich mit dem Rad gegen Eis und Schnee in die Arbeit quäle.

    Aber das hat bald ein Ende. Und mein Großereignis für 2018 ist, dass ich ab Ende Juli in die Freizeitphase der Altersteilzeit gehe.

    Dann kommen 2,5 goldene Jahre. Bekomme das Gehalt weiter, und muss nicht mehr in die Firma. Und das mit dann 61! Ein schönes Schicksal.

    Dann kann ich endlich spontan entscheiden, mal für paar Tage nach Mallorca zu fliegen, oder meiner Heimatstadt Dresden einen Besuch abzustatten, oder mal an die Ostsee für paar Tage usw. Will mir auch unbedingt mal Schlesien anschauen.

    Ab 2021 gehe ich dann in die Rente. Bis dahin möchte ich den Cashflow meines Depots noch etwas in Schwung bringen. Aber selbst so wie es jetzt ist, wäre alles schon in Butter.

    Ich muss dann ja keine Fahrtkosten für die Wochenendpendelei mehr rechnen. Auch die Sparrate kann ich reduzieren. Wenn ich das, was ich jetzt nach diesen Abzügen monatlich noch zur Verfügung habe, mit dann vergleiche, dann habe ich allein schon mit der Rente fast genauso viel.

    Alles was das Depot dann hergibt an Dividenden, das kommt im Prinzip auf das jetzt frei verfügbare Netto im Monat dazu.

    Mache mir deswegen auch keinerlei Gedanken.

    Allerdings stehen bei mir auch Spanisch lernen auf der Wunschliste.

    Na ja, und einfach ein geruhsames nettes Dasein mit gemütlich im Cafe sitzen am Vormittag usw. 😉

    Grüße!

    MS

    Ach, für alle die nicht alles über W. Buffett sowieso schon wissen, hat der Kolja ein gutes und trotzdem kurzes Video gemacht.

  13. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ Matthias

    Klingt super. Glückwunsch zu Deiner goldenen Zeit.

    Danke noch für den Hinweis mit dem Flachfernseher. Du hast Recht. Ich verändere in „super-flachen“ oder „smarten“ Fernseher.

  14. Andreas

    Wie ist denn der Stromverbrauch bei den Garern? Wenn die ein paar Stunden kochen müssen, dann ist der Verbrauch bestimmt enorm? Und Strom ist so teuer und wird immer teurer…..Sind die Garer induktion geeignet?

    Zum Thema Steuern. Zitat aus dem Artikel: „Am besten machst Du „Buy and Hold“. Dann musst Du nicht das Finanzamt an Deinen Gewinnen beteiligen.“

    Ab 2019 wird zum ersten mal die Vorabpauschale für das Jahr 2018 fällig. Das Finanzamt wird in jedem Fall an den Gewinnen beteiligt. Auch bei thesaurierern und swappern. Damit wird der Zinseszins reduziert, weil das Geld für die Wiederanlage fehlt, welches an Steuern gezahlt werden muss. Das als Ergänzung. Ist in den USA bestimmt besser als in Deutschland.

  15. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    @Tim,

    ich verstehe zwar Deine Intention, was Du klar machen willst, aber ich denke, gerade so elektronische Massenware wie Smartphone, TV usw. sind ungeeignet als Beispiele für angeblich verschwenderischen Lebensstil herzuhalten.

    Das sind einfach Gebrauchsprodukte geworden, wenn man nicht immer das allerneueste Modell holt.

    Ich kann einen super TV für 600 Euro kaufen, und muss keinen 4k OLED 65 Zoll für 5000 nehmen. Und wer das trotzdem macht, weil er es in seinem Geldbeutel gar nicht spürt, der kann es doch gern machen. Der muss nix mehr sparen, weil er genug hat.

    Und einen preiswerten tollen für paar Hunderter kann man kaufen ohne dass es einen groß einschränkt.

    Smartphones sind so preiswert geworden, da kaufe ich mir spätestens alle 2 Jahre eins für um die 250 Euro, ohne mit der Wimper zu zucken. Wie eine neue Zahnbürste. Momentan habe ich das gut ausgestattete Nokia 6. Ja, ganz bewusst eins wo Nokia drauf steht.

    Ich habe aber auch echte Dinosaurier im Haushalt. Das wird Dir gefallen.

    Ich habe einen Wecker, den habe ich 1979 bei Quelle gekauft, von der Firma Meister Anker aus dem DDR Werk in Ruhla. Damals wurde Quelle zu großen Teilen von der DDR beliefert.

    Dieser Wecker hat jetzt ca. 340.000 ununterbrochene Betriebsstunden hinter sich. Funktioniert immer noch wie am ersten Tag. Das fasziniert mich. Ich habe natürlich einen Funkwecker und eine kleine Kompaktanlage mit Radiowecker am Bett stehen, aber diesen Wecker weg zu schmeißen, das habe ich nie fertig gebracht.

    Ich hoffe, er gibt bald mal den Geist auf, dass ich ihn weg tun kann.

     

    MS

  16. June

    Guten Abend, hallo Tim,

    na klar hast du einen Slow cooker. Auch in Deutschland kommt der langsam an.

    Meiner ist aus England knallrot und von Morthy Richards er hat mich 25£ gekostet. Wie der Name schon sagt, man kocht damit besonders langsam und damit sehr Vitaminschonend. Mit einem Schnellkochtopf hat er nichts zu tun. Der crock pot arbeitet voll elektrisch, und verbraucht damit etwa so viel Strom wie eine 50 Watt Glühbirne. Er ist extrem energiesparend. Die Niedrigthemperaturmethode ist ja im Moment ein großer Trend in der Kochscene. Mit diesem Topf gelingt es spielend. Wir mögen daraus alle Fleischgerichte die gerne länger köcheln. Gulasch, Bollognese, Rouladentopf, Rouladen, Kohlrouladen….. Das Fleisch wird superzart. Pulled Pork, ein großer Trend in diesem Sommer kommt traditionell vom Grill oder aus dem slow cooker. Aber auch Gemüsererichte gelingen garantiert. Der große Vorteil, da man nicht umrühren muss und den Deckel während des Garens am besten noch nicht mal öffnet, kann man das Ding morgens bequem füllen und sich dann selbst überlassen.

    Der Herd oder der Backofen sind leider keine Alternative zu einem Crocki, denn sie verbrauchen sehr viel mehr Energie.

    Ich Deutschland kann man das Gerät bei Amazon für ca. 50 € bestellen. Es gibt ihn in 2 Größen. Der kleinere ist für 4 – 6 Portionen gedacht.

    Wenn es euch interessiert, stelle ich gerne mal ein typisches crock pot Rezept zu Verfügung.

    Take care,

    June

  17. Obama

    @ Tim

    Ich meinte natürlich den letzten Artikel für 2017 !

    Werde mir den Slow Cocker auch mal ansehen !

     

  18. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ Matthias Schneider

    Mir fällt es schwer, Sachen wie einen TV zu ersetzen, wenn er nicht kaputt ist. Da wird ständig ein neuer Kram entwickelt. Dann bist Du ständig am Kaufen und Wegwerfen: 3D, noch besseres extremes HD, das neueste Pipapo eben.

    Ich überlege grundsätzlich lang, bevor ich was Neues kaufe.

    Ich finde den alten Wecker von 1979 kultig. Danke für die coole Story.

    In der DDR wurden gute Uhren gebaut. Ich hab dort mal eine gekauft. Und ein riesiges Schloss. Das hab ich noch immer.

    @ June

    Danke für die Infos. Lecker. Klingt super.

    @ Obama

    Du kannst auch mit einem ganz normalen Topf exzellent kochen. Ich wollte nur mal zeigen, wie die Amis kochen.

  19. Mark85Mark85

    An Matthias Schneider: Das ist lieb, ich bin bloß mit der Zeit ruhiger geworden, weil es nichts bahnbrechend Neues mehr zu berichten gibt. Heute hat bereits die Woche 17 auf Teneriffa angefangen. Alltag hat sich eingestellt.

    Super, dann wünsche ich dir viel Erfolg bei deinem Plan. Die fehlenden 7 Monate kriegst du auch noch rum. 😉

    An Tim: Ja, letztendlich ist es wichtig, dass man möglichst viel Zeit mit den Dingen verbringen kann, die einem Spaß machen. Hierzu kann natürlich auch eine Form der Erwerbsarbeit gehören.

  20. Sven

    Hallo Tim,

    Könntest du vielleicht einmal genauer darauf eingehen, warum du nicht mit anderen über deine finanzielle Freiheit oder dessen erreichen reden wolltest? Vielleicht hast du darüber auch schon in einem Artikel geschrieben, den du verlinken kannst.

    Also ich persönlich rede offen mit meinen Kollegen über Themen wie Geldanlage oder einen sparsameren Lebensstil, wenn ich merke, dass sie offen dafür sind. Und das sind glücklicherweise relativ viele, da hier viele Wirtschaftsingenieure u.ä. Arbeiten, die teilweise schon sehr früh angefangen haben, massiv in Immobilien zu investieren oder sich nebenberuflich selbständig machen oder als BörsenSpekulanten auftreten. Natürlich gibt es aber auch die Leute mit zu großen Autos und dem riesigen Mehrfamilienhaus in der Pampas ?

  21. El Loco

    @ Mark85:

    Deine Situation ist sehr beeindruckend. Ich möchte auch in Richtung Spanien…wenn es bei mir 2020/2021 soweit sein wird. Bist du noch in D gemeldet, bist du noch angestellt oder selbstständig, zahlst du hier die Krankenkasse?  Das sind ja schnell sehr hohe Krankenkassenkosten, die an den sehr ordentlichen 2200Euro passiven Einkommen nagen, falls du keiner Tätigkeit mehr nachgehst. Es wäre sehr interessant eine Vorstellung von deiner Situation zu bekommen.

  22. Robert

    Weiter so, Tim, tolles Blog und toller Youtube Kanal! Ich versuche, in der Winterszeit nicht den – für mich sonst üblichen – Winterspeck anzufuttern. Lieber mal einen Apfel statt einem Christstollen!

  23. S. Hansen

    Die Menschheit strebt immer nach besser, höher, schneller, weiter.. Das war schon immer so und das wird sich grundsätzlich wahrscheinlich auch nicht ändern. Schliesslich hilft uns diese Einstellung dabei, uns weiter zu entwickeln und zu überleben. Wir sollten uns dennoch von unserer Wegwerfgesellschaft entfernen. Denn wirklich brauchen, tun wir die wenigsten Dinge, von denen die wir im Alltag kaufen. Mir ist das im Sommer bewusst geworden, als ein befreundetes Pärchen mit Ende 40 zu mir sagte: Wir haben beide von Vollzeit auf Teilzeit reduziert, damit wir unsere Freizeit geniessen können. Kleidung haben wir ausreichend, wir brauchen im Grunde nur etwas zu essen und unseren Wohnwagen, mit dem wir unsere Freiheit geniessen können. 🙂 Da ist etwas Wahres dran!

  24. Mattoc

    @June

    Ein wirklich (!) einfaches Rezept wäre super. Und als Ergänzung: Wo kann man die Zutaten, die keine „Standardlebensmittel“ sind  kaufen?

    Offensichtlich kocht ihr ja alle (du auch Tim) regelmäßig.

    Ich als Laie höre und lese immer von extrem einfachen Rezepten, aber wenn ich dann drauf gucke, stehen da 20 Positionen mit irgendwelchen Gewürzen, Brühen etc.

    Da bin ich schon über meinem Limit, denn das muss ich ja alles erstmal besorgen – und weiß weder, was damit genau gemeint ist, noch, wo ich es finde. Und dann habe ich keine Lust mehr dazu und mache wieder Reis mit Buttergemüse nach Christophs Rezept. 🙂

    Ich würde mich also wirklich sehr über ein ganz einfaches Rezept freuen, gerne auch mit Fleisch. Kann ich da auch ein Steak reinlegen?!

    Vielen Dank

  25. Fit und Gesund

    @Mattoc,

    das mit den 1000 Zutaten kenn ich auch zur Genüge, leider….das Meiste sollte es jedoch im Edeka geben oder im Asien-Laden, doof ist nur wenn man dann ein Gericht nur 1x macht und das Zeug dann vor sich hingammelt.

    ich hab keinen slow cooker, aber ich hätte gerne einen, hab nur einen Reiskocher den ich nicht mehr missen möchte..

    http://www.mrtakoescapes.com/?s=slow+cooker, der Kerle hat immer 1000 Zutaten, aber ich mag den blog

     

    https://slowcooker.de/alle-slowcooker-rezepte/  für Einsteiger die besten 10 Crocky-rezepte, auch pullet-pork

    https://www.usa-kulinarisch.de/rezept/pulled-chicken-sandwich-zerzupftes-huehnchen/

    einfach mal googeln, krieg ich direkt Hunger 🙂

    ach ja, June kann glaub sehr gut kochen, hätte auch gerne ein Einfachrezept 🙂

     

     

     

  26. Mark85Mark85

    An El Loco: Also, bei mir ist es so, dass ich nicht komplett auswandern möchte. Dementsprechend habe ich mein 1. Standbein in Deutschland. Einer Erwerbsarbeit gehe ich nicht nach. Die 2.200 Euro stehen mir zur freien Verfügung, wovon ich mind. die Hälfte reinvestiere, weil ich einen einfachen Lebensstil bevorzuge.

    Wohlwissend, dass (Vor-)Ruhestandsrechnungen bei anderen ganz anders aussehen können, weshalb jeder eigene Überlegungen anstellen muss. 😉

  27. Sparkojote

    Ich bin froh lebe ich in der Schweiz was den Punkt besteuerung angeht. Kapitalgewinne von Privatpersonen werden nur unter der Vermögenssteuer versteuert, das sind Prozente im Promille bereich.

    Die Einkommenssteuer ist ausserdem je nach Kanton und Gemeinde sogar unter 10% des steuerbaren Einkommens. Daumen mal Pi kann man sagen ein Brutto Monatsgehalt im Jahr geht für Steuern drauf.

    Verstehe meine Bekannten und Freunde nicht, die sich über Steuern hier aufregen…

    Grüsse
    Thomas

  28. Mattoc

    Hallo Fit und Gesund,

    ja, die Rezepte habe ich schon vor meinem obigen Beitrag gegoogelt.

    Zum Beispiel das hier würde mir schmecken, und Ihr würdet sagen: Das ist doch einfach:

    https://slowcooker.de/2017/aus-dem-slowcooker-das-schnelle-langsame-beef-broccoli/

    Aber dann steht da auszugsweise:

    Rinderfond

    Brauner Zucker

    Knoblauch gepresst(?)

    Speisestärke

    Chiliflocken

    Sesamöl

     

    Muss das alles sein? Ich habe sowas noch nie selbst gekauft geschweige denn damit gekocht. Das ist also nicht einfach für „mich(!)“ :-)..

    Muss das denn alles sein? Rindersteak, Broccoli und Wasser… das wäre eine Anweisung mit der ich arbeiten könnte.

    Schön wäre auch ein Rezept, auf dem ausschließlich Zutaten stehen, die man bei Aldi kaufen kann. 🙂

  29. Björn

    Hallo zusammen,

    ich möchte gerne im Januar 2018 meine ersten beiden ETFs kaufen. Habe mich für den MDAX und TecDax entschieden. Jetzt gibt es ausschüttende (z. B. von Comstage) und therausierende (z. B. von ishares). Welche Art von ETFs bevorzugt ihr? Vor dem Hintergrund auch der kommenden Steuerthematik 2018.

    Danke für eure Meinung.

  30. Fit und Gesund

    @Mattoc,

    also ich lebe ja alleine und ich koche für mich und ich bin jetzt nicht der Obergourmet, und Aldi mag ich auch, ich komme da nachher hin und schaue mal,

    also Sesamöl wird es geben, ansonsten halt ein anderes Öl, aber kein Olivenöl, Chilipulver haben sie auch im Aldi, also ob das nun Flocken oder Pulver ist, wäre mir Jacke wie Hose, Speisestärke…hm…hab ich nicht, Mehl tut es auch, aber ich steh nicht auf so pampiges Zeug, würd ich gefühlsmässig weglassen, und brauner Zucker, also wenn Du den nicht weiterverwenden kannst und im Tee trinkst, dann geht es auch ohne,

    Rinderfond gibt es als Würfel in jedem Edeka, aber ich schaue mal beim Aldi, wobei das natürlich Aldi Schweiz ist, auch hier, hab ich nicht und auch noch nie gebraucht 🙂

    aber nicht ohne den Knoblauch, ob gepresst oder ganz ganz fein geschnitten ist auch egal, sag ich jetzt mal frech, wobei ich eine Knoblauchpresse habe, die ist schon ganz nützlich…

    aber wiegesagt, ich bin nicht soooo heikel, und Versuch macht klug… war schon immer meine Devise…, schreibe dann später was ich im Aldi so angetroffen habe…

    liebe Grüsse

    @Björn,
    hast Du noch mehr „Anlagen“? Nur Tec-Dax und M-Dax wäre mir zu wenig diversifiziert.

  31. StefanStefan

    @ Sparkojote

    Ist die Vermögenssteuer nicht 1% in der Schweiz? Dachte das mal gelesen zu haben. Und die ersten 100.000 sind frei, oder?!

    Was die Kursgewinnbesteuerung angeht ist die Schweiz ein Traum. Das macht einen riesigen Unterschied auf Sicht von Jahrzehnten ob man Abgeltungssteuer auf die Kursgewinne zahlen muss oder eben nicht…

     

    @ Tim

    dir auch ein frohes Weihnachtsfest und „einen guten Rutsch“.

    Ich habe übrigens heute (nach langem inneren Ringen) die Reise nach Omaha im nächsten Mai (5.) gebucht! Wollte das schon lange machen und oft wird es die Gelegenheit nicht mehr geben denke ich.

    Die HV von Markel am Sonntag, den 6. Mai nehme ich dann auch noch mit…

  32. M.

    Ich denke, oft konsumieren die Leute gerne und beschäftigen sich gleichzeitig ungern mit ihren Finanzen. In meinem persönlichen Umfeld habe ich schon mitbekommen, dass die Leute unruhig werden, wenn mal ein bisschen Geld zufällig auf dem Girokonto aufgelaufen ist, weil sie das Grübeln anfangen, was man damit alles anfangen könnte. Neues Technikspielzeug? Spontaner Kurzurlaub? Sparen ist halt uncool. Besonders wenn das gespart werden soll, was am Ende vom Monat übrig bleibt. Das klappt dann eh nie.

    Mein Partner beschäftigt sich auch sehr ungern mit seinen Finanzen und möchte sich keine Budgets setzen. Klar kann man trotzdem sparen. Seine ETF-Sparpläne gehen monatlich direkt nach Gehaltseingang weg, ergeben aktuell eine Sparquote von ca. 40 – 50%. Was übrig bleibt nach der Miete ist zur freien Verfügung, nichts einfacher als das. Dazu ein Girokonto ohne Dispo 🙂

  33. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    @Mattoc,

    das sind ja wirklich minimale Anforderungen in dem Rezept, auch wenn es natürlich nix für mich als Veggie wäre. Aber wenn man selbst kocht, dann muss man natürlich eine Grundausstattung haben an Gewürzen usw.

    Die Zutaten sollte es alle bei Aldi geben. Statt „Fond“ kannst Du auch einfach Brühwürfel nehmen. Frischer Knoblauch ist Pflicht! Das ist das hier! 😉 Eine Knoblauchpresse gehört dazu.

    Während der Woche bin ich auch Single. Bei mir siegt heute immer die Faulheit. Ich mache mir höchstens Nudeln und/oder Salatteller. Der ist dann absolut simpel angerichtet, mit etwas Lollo Rosso o.ä. und paar Tomaten, Gurke, Zwiebeln, Hüttenkäse und Olivenöl mit Gewürzen.

    Ich hatte mal vor Jahren eine euphorische Kochphase. Hatte mir einen Wok gekauft, das war mal so hip wie heute diese Dinger siehe oben.

    Pfannen habe ich mir nur echte Gusseisenpfannen aus Frankreich gekauft. Stück um die 100 Euro (damals DM). Damals war Teflon hip, heute eher pfui. Man nimmt wohl jetzt eher Keramik.

    Also dieser ganze Koch-Hype derzeit ist einfach nur eine der üblichen Blasen. 😉

    Trotzdem natürlich viel Spaß, den macht es ja auch, und hilft der Gesundheit.

    MS

     

  34. Kev

    @Björn,

    falls zu noch keine weiteren ETF`s hast, würde ich an deiner Stelle höchstens einen der beiden ins Depot holen und lieber noch nen MSCI World oder Emerging Markets einbuchen. Ansonsten ist die Konzentration auf deutsche Unternehmen sehr stark und das Klumpenrisiko entsprechend.

  35. El Loco

    @ Mark 85:

    Vielen Dank für deine Antwort. Wenn du keiner Erwerbstätgkeit nach gehst, dann musst du AG-/AN-Anteil für die Krankenkasse selber zahlen. Da kommen schnell 600-700 Euro pro Monat zusammen. Dann bleibt bei 2200,- Euro nicht mehr viel übrig.

  36. Björn

    @ Fit und Gesund: Ich habe noch ein paar Einzelaktien USA und DAX. MDAX und TecDAX als ETF sollen jetzt erstmal der Anfang sein. Bei den Comstage und ishares ETFs ist das Fondsdomizil auch Deutschland jeweils.

  37. Mattoc

    @Fit und Gesund und Matthias Schneider

    Danke euch. Ich gehe gleich mal zum Aldi und schaue, was es so gibt. Den roten Topf habe ich mir gestern schon bei Amazon bestellt. Er ist aber noch nicht da. Der silberne kostet übrigens deutlich mehr…

    Eine Frage noch:

    Wenn ich mir beim Metzger ein gutes Stück Rinderfilet kaufe, kann ich das da reinlegen und garen lassen? Muss ich das vorbraten? Und wenn ich es da reinlegen kann, muss ich noch irgendein Fett / Öl oder sonstwas dazu reinmachen? Vielleicht steht sowas auch in der Anleitung…

    Und wie gesagt: Eine Gemüsemischung und ein Stück Fleisch ist super für mich persönlich, wenn ich plötzlich eine Knoblauchpresse anfasse, würden mich schon viele Bekannte sehr erstaunt anschauen. 🙂

     

  38. Claus

    … jetzt habt ihr mich angesteckt, mit euren slowcookern.

    Da ich auch alleine lebe und natürlich kein Kochprofi bin und möglichst wenig Zeit hiermit „vertrödeln“ möchte, könnte so ein Teil hilfreich sein. Zuviel Gekochtes friere ich dann einfach ein. Habe daher soeben einen bestellt. Bin gespannt, ob das was wird…

    Wenn ich mit dem Teil nicht klarkomme, werde ich ihn hier an „Bedürftige“ weiterreichen (lach)…

    LG

  39. Mattoc

    @Claus

    Wir befinden uns diesbezüglich in einer ähnlichen Situation (lach).

    Ob das Gerät in meinen operativen Alltag Einzug hält, is aktuell noch höchst fraglich. Ich vermute, der Topf verendet einsam wie mein Smoothie-Mixer. 😉

  40. Ruben

    @Sparkojote: Glückwunsch zur niedrigen Steuerquote, magst du mich adoptieren? 😉

    Spaß beiseite, ich bezahle wirklich gerne Steuern, wenn die sinnvoll verwendet werden. Deshalb mag ich auch nicht auf den bösen Staat schimpfen, wenn davon Schulen, Autobahnen und Polizisten finanziert werden. Durch den geringen Sparerfreibetrag in Höhe von 801 EUR ist es jedoch wirklich sehr schwer, etwas für die Altersvorsorge anzusparen. Deshalb gehören die deutschen Privathaushalte auch zu den ärmsten in Europa. Unglaublich aber wahr. Von 1993-1999 lag der Sparerfreibetrag einmal bei 6000 DM = 3.068 EUR. Den würde ich zwar auch schon jährlich ausschöpfen, es wäre aber zu mindestens ein Anfang für den „kleinen Sparer“.

    Viele Grüße,

    Ruben

  41. Sparta

    Klingt fast wie mein Bekannter… der schafft es ein Spiegelei zu verbrennen. 😉 Sorry. 😉

  42. Fit und Gesund

    @Mattoc,

    ich bin zurück vom Aldi,

    also keine der Zutaten ausser Rinderbraten-Fond (so Würfel) gab es, kein Sesamöl, kein brauner Zucker, keine Speisestärke…niente…

    ich hab mir jetzt das Rezept nochmal angeschaut, also das ist mühsam, den Broccoli separat kochen, dann Reis oder asiatische Nudeln wieder separat, bäh….dann mampft man das alleine und hat ne Riesensauerei zum Saubermachen, also da lob ich mir die Suppen die ich im Schnellkochtopf mache, schälen, schnippeln, Alles im gleichen Topf… Deckel drauf, ratzfatz gibt es Happa-Happa, ich hab nen grossen Schnellkochtopf und da ist immer für 2 x Wärmen über….

    Bin ja mal gespannt auf Eure Berichte….

    Das Fleisch kann man anbraten, muss aber nicht, würde bestimmt die Kochzeit reduzieren.

    Smoothie – Maker wollt ich auch, konnte mich aber beherrschen, hab ja Pürierstab, der tut es allemal….

     

    @Matthias,

    ne, die Selberkocherei ist kein hype, also nicht bei mir, denn ich habe tatsächlich mal das Aldi – Fertiggemüse probiert, pfui Deibel, das kann ich dann doch nicht essen…

    Ansonsten mag ich auch total gerne Salate und Obst,

    heute gibt es aber Reis, Broccoli und Kichererbsen, Kichererbsen sind sehr gesund und billig sind sie auch, ich liebe sie, und sie machen auch mal satt. Bisschen Würzen und gut ist…Kann man auch ein Wienerli dazu essen…aber Du wohl eher nicht.
    Ich habe eine Eisenpfanne die ich „einbrennen“ musste, jawoll…

    @Claus,

    Du musst Fotos posten von Deinen gekochten Sachen und berichten, bitte 🙂

     

    @June,

    wir freuen uns schon Alle auf ein wenig Nachhilfe 🙂

     

  43. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    @Fit und Gesund,

    mit Koch-Hype meinte ich nicht das private Kochen, sondern diese Koch-Shows auf allen TV-Kanälen. Da gibt es „Beef Battles“ und was weiß ich noch alles. Bekannteste vielleicht die „Küchenschlacht“ im ZDF.

    Das fing an, als jeder Sternekoch mit seiner Sendung anfing, um seine Kochbücher zu verkaufen. Inzwischen gibt es unzählige Kochsendungen.

    So, jetzt muss ich sehen, dass ich nach 2 Bechern Glühwein unauffällig mit dem Radl heim komme. 😉

    MS

  44. Jens

    Hallo Tim,

    toller Blog hier. Ich lese regelmäßig und reflektiere mein Konsumverhalten dank deines Blogs regelmäßig. Habe heute frei und habe mich dank dieses Artikels entscheiden heute selbst zu kochen anstatt essen zu gehen. Dafür gönne ich mir heute eine Massage, aber das ist ja letztlich auch nur eine Investition in die Gesundheit 😉

    Für 2018 habe ich das Ziel in Punkto Finanzen alles so weiter zu machen wie bisher. Momentan bin ich mit 56% meines Vermögens in Aktien investiert (aktiv + passiv) und möchte dies weiter steigern. Da ein gewisser Notgroschen Cash Vorliegen soll, kann ich die restlichen 44% aktuell nicht investieren und muss halt weiter sparen. Sparquote in 2017 war im Schnitt bei ~10%, aber ich habe mich dieses Jahr auf den Aufbau des Notgroschen konzentriert. Nächstes Jahr soll die Sparquote wieder hoch.

    Mein größter Erfolg dieses Jahr war es meine Frau von der Börse zu überzeugen bzw. erste Gehversuche mit ihr zu planen. Ihr Geld spart sie bisher auf einem Tagesgeldkonto. Wir investieren jetzt ab Januar 2018 über ein gemeinsames Konto passiv in ETFs. Ich hoffe über den Weg mit dem gemeinsamen Depot (Halbes Risiko pro Person) langfristig ein Interesse bei meiner Frau für eigene Vermögensbildung durch Aktien zu schaffen.

    Klasse Blog übrigens, Tim! Weiter so.

     

  45. Fit und Gesund

    @Matthias Schneider,

    ah so… aber ich hab keinen Fernseh, also da kann ich nicht mitreden, Kochen ist auch nicht unbedingt mein Hobby…nur  selbergekocht schmeckt einfach echt besser, und Gewärmtes erst Recht, wie früher eben…

    nach 2 Glas Glühwein müsste man bei mir die Ambulanz rufen, ich wäre komatös…pass schön auf…

    ich werde wohl morgen nochmal über den Weihnachtsmarkt schlendern, dann ess ich wieder die leckere Curry-Wurst und bestell diesmal Kinderpunsch, mir egal was die denken… 🙂

  46. Fit und Gesund

    nein nein Mattoc, 10x selberkochen und dann der Döner (lecker!) man muss sich bisschen reinfuchsen und dann wird das auch, aber ich persönlich mag einfach nicht Fleisch, Gemüse und Beilage separat kochen, das finde ich mühsam, da gibt es sicher auch ein wenig einfachere Sachen..

    z.B beim Druckkochtopf gibt es einen Einsatz, unten macht man das Fleisch und oben im Einsatz gart das Gemüse, das ist praktisch.

  47. Jens

    Nachtrag:

    als Sparrate betrachte ich nur das Geld, was ich an die Börse bringe. Bildung eines Notgroschens zählt für mich nicht dazu. Ziehe ich das Geld mit ein liegt meine monatl. Sparrate bei ca. 35%-40%. Vorsatz für 2018 ist natürlich: Da geht noch mehr 🙂

  48. Mattoc

    Ich habe einen Bekannten, der hat sich exakt zweimal die gleiche Heißluftfriteuse bestellt. Die stehen jetzt nebeneinander. In die eine füllt er Pommes, in die andere Bratwurst. Nach 15 Minuten auf 200 Grad ist das Essen fertig. Der ist so begeistert, dass er sich jetzt ganz viel Pommes und Bratwurst in den Gefrierschrank eingelagert hat. 🙂

  49. Kia

    Der Kochtopf sieht cool aus. Den werden sich bestimmt einige zu Weihnachten schenken.

    Meine Vorsätze fürs nächste Jahr waren endlich ETFs kaufen. Das habe ich aber dieses Jahr noch per Sparplan umgesetzt und so war gestern die erste Abbuchung ( und nichtmal zum Tageshoch wie ich es oft gelesen habe). 🙂

  50. Claus

    @ Mattoc

    ja, die Küchenhelferlein…. Hat bestimmt jeder genügend ungenutzt im Schrank stehen.

    Habe noch so einen Steaker/Grill, bei dem man die Platten wenden kann, wodurch er zu einem Waffeleisen wird. Das Teil ist gut, aber mich nervt die anschließende „Platten-Putzerei“. Packe ich sie in die Spülmaschine, dauert es 1-2 Wochen bis sie wieder einsatzbereit sind, weil ich alleine ja nicht so viel zu spülen brauche.

    Was ich empfehlen kann: Habe vor 2 Jahren einen Dampfgarer mit 3 Einsätzen gekauft, so ca. 60 EUR. Der kommt bei mir in der Spargelzeit dauernd zum Einsatz: Unten Kartoffeln rein, 12-13 Minuten vor Kochende oben den Spargel rein. Ein bisschen rohen Schinken und Butter oder Sauce dazu… lecker. In 30 Minuten ein prima Essen. Sehr einfach zu bedienen, damit kommen auch Leute wie Mattoc und ich klar…

    @ Fit und gesund

    Die Kocherei ist lästig, aber irgendwas muss man ja essen. „Fertigfutter“ geht zwar schnell, schmeckt aber meistens nicht und was da alles drin ist, will ich gar nicht so genau wissen… Werde berichten…

    Habe gestern meine Scotiabankaktien im Langfristdepot deutlich aufgestockt, mehr werde ich wohl dieses Jahr nicht mehr machen. Gestern habe ich tatsächlich meine Vorjahresdividenden um gute 100 EUR übertroffen und eine kleinere Zahlung (ca. 25 EUR) steht noch aus. Shell, Intel, Coke & Co. sind wahre Juwelen…

    Lass Dir die Curry-Wurst schmecken!

    LG

     

  51. Mattoc

    Claus, meinst du sowas:

    https://www.amazon.de/Philips-HD9170-00-Aromaverstärker-XXL-Dampfschale/dp/B00UTJPVOC/ref=sr_1_2?ie=UTF8&qid=1513871218&sr=8-2&keywords=Dampfgarer+mit+3+Einsätzen

    @Fit und Gesund
    Ich möchte den anderen Lesern mit meiner Kochunfähigkeit auch nicht mehr weiter auf den Senkel gehen, deshalb eine letzte Nachfrage von mir:

    Einen großen Topf habe ich auch. Wenn du dir nun eine große Gemüsesuppe machst (für mittags und abends) was „schibbelst“ du denn da rein? Kartoffeln, Möhren, Paprika, kann ich da Zwiebeln reinschneiden? Was noch? Danke! Und jetzt höre ich wirklich auf mit dem Thema – habe ich schon riesigen Hunger.

  52. Fit und Gesund

    also Mattoc,

    ich nehme dazu allerlei Gemüse: Waschen und Kleinschneiden, ganz einfach,

    erst geb ich Fett in den Topf und brate meine Zwiebeln bisschen an, manchmal schmeiss ich da auch Hühnerbeine mit rein, die brat ich dann auch an, dann ne nach Lust und Laune, Broccoli, Rosenkohl, Karotten, Paprika, Lauch, Sellerie (ist oft bei Suppengrün dabei) auch mal ne Süsskartoffel, brat ich auch ganz kurz an, also das Gemüse, dann Wasser drauf, Salz und Pfeffer, Deckel zu und fertig,

    je nach Laune dann mit dem Pürierstab pürieren oder nicht, die Hühnerbeine natürlich nicht, da zupf ich das Fleisch ab und ess es in der Suppe.

    Ich mag auch sehr gerne Pellkartoffeln mit Käse, und genausogerne Pellkartoffeln mit Hering mit Sahnesauce aus dem Aldi, ich esse das sehr gerne und nicht nur aus Sparsamkeitsgründen,

    wo ich Wert drauf lege ist ordentliches Öl, nicht so Billigöl, ich koche auch oft mir Kokosöl, aber ich mag das gerne.

    Schnickschnackkocherei ist bei mir nicht, einfache-währschafte Gerichte, ohne 1000 Zutaten, soll auch satt machen, Tiefkühlkost hasse ich ….

     

    Manchmal mach ich auch frischen Spinat, geht auch schnell und Kartoffeln und ein Ei.

    Bin kein Vegetarier, also ein Steak aus der Pfanne…hm… lecker, dazu bisschen Salat und ein Stück Brot, mir ist das gut genug, auch wenn Andere da die Hände überm Kopf zusammenschlagen,

    Alleine Leben hat eben Vor und Nachteile 🙂

  53. Mattoc

    Danke sehr Fit und Gesund,

    habe mir einen Screenshot von deinen Angaben gemacht.

    Jetzt mache ich mir erstmal einen Strammen Max. Hoffentlich verbrennt das Spiegelei nicht. 🙂

     

  54. Fit und Gesund

    @Claus,

    also mit den Scotia-Aktien bin ich bisher auch zufrieden, mir fehlen noch die Dividende von PSA am 28.12, das dürften ungefähr 33 CHF sein, gestern kam noch Royal Dutch Shell, insgesamt waren es bis jetzt 5348 CHF, + die 33 die noch kommen, das ist sehr schön für mich.

    Aufstocken möchte ich noch Swiss Re, JNJ, Zürich Versicherung, Unilever evtl., Cisco ist unglaublich, da hab ich den Nachkauf versaubeutelt, war lange genug im Minus damit, haben hätte ich gerne noch ein paar Apple, ich bin grosser Apple-Fan, oder auch Microsoft, Intel müsste ich mal schauen,

    ein Reit möchte ich noch, Frage ist nur was für Einer, PSA und W.P. Carey hab ich,

    aber ich werde es gemütlicher angehen können, mein Ziel die 6000 CHF pro Jahr ist bald erreicht,

    ich beschäftige mich gerade ein wenig mit dem Sequence of Returns Risk, die ersten Jahre der Frühpensionierung sind wohl entscheidend, wenn da grosse Verluste auftreten, muss man vorsichtig sein, ich habe sowieso eher ein anderes Problem,

    zum Sofort-Aufhören reicht es nicht und wenn ich erst die reguläre Rente bekomme, dann hab ich zuviel, ich weiss das hört sich doof an, man hat nie zuviel, aber es ist dennoch so. Ich bin mir nun nicht sicher, wenn ich also diese 6000 CHF Dividenden hätte, dann könnte ich ja Cash weglegen und mir ausrechnen wieviel ich benötige und sobald das zusammengespart ist, aufhören, ich brüte da schon die ganze Zeit drüber,

    und das hört sich nochmal doof an, aber ich möchte nicht soviel über haben wenn ich dann sterbe, das wird Dir ähnlich gehen.

    liebe Grüsse

  55. Andreas

    @ Björn

    Lass den MDAX und TEcDAX erstmal weg. Pflicht ist der MSCI World und der MSCI Emerging Markets. Breite Streuung senkt das Risiko. Kannst auch beide Fonds in dem MSCI ACWI (all country world index) zusammenfassen. Geht auch.

    Bitte einmal folgenden Link lesen:

    https://www.finanzwesir.com/blog/etf-index-rendite-vergleich

    Ich hab DE000A1C9KL8 und DE000A1JXC94. Das langt völlig und die Rente kann kommen. 🙂

    Und nen Bitcoin zum zocken, aber das währe ein anders Thema XD

     

  56. Tobias

    Hallo Tim,

    ich glaube beim DAX ist dir ein kleiner Fauxpas passiert…

    Der DAX ist ein Performance-Index, da werden Dividenden zum Punktestand addiert. Daher dieser fulminante Chart. Wenn ich hier die Kursentwicklung sehen möchte, muss ich den DAXK anschauen. Und der ist seit 2000 nicht vom Fleck gekommen.

    Anders als viele andere Kursindexe…

    Just my 2 Cents…

    Viele Grüße
    Tobias

  57. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ Mark85

    Klar gibt es Leute, denen der Job so viel Spaß macht, dass sie ihn fortsetzen (selbst wenn sie es aufgrund der finanziellen Freiheit nicht mehr müssten). Ich stimme zu! Das Gute an der finanziellen Freiheit ist: Du kannst frei entscheiden.

    @ Sven

    Warum ich nicht gegenüber anderen auf die finanzielle Freiheit eingehen würde?

    Neid. Unverständnis. Sie fühlen sich indirekt in ihrem Lebensstil kritisiert.

    @ Robert

    Danke! Das freut mich.

    @ Stefan

    Danke! Dir wird die HV von Warren bestimmt gefallen. Und Markel auch. Glückwunsch zu der Entscheidung. Das ist Kult.

    @ Jens

    Danke. Das freut mich. Du bist eifrig am Sparen. Weiter so! Großartig, dass Deine Frau an Bord ist. Dann geht es umso schneller.

    @ Tobias

    Das ist schon richtig so. Die Dividenden gehören dazu. Etwa die Hälfte der Gesamtperformance am Aktienmarkt entfällt auf die Dividende. Der Rest auf den Kursanstieg.

  58. Mark85Mark85

    An El Loco: Die 2.200 Euro habe ich zur freien Verfügung, also nach allen unvermeidbaren Abzügen.

    An Tim: Richtig, alles kann, nichts muss. 😉

  59. June

    @Rezept

    Nachher, wenn ich aus dem Büro komme gibt es das Einfachrezept. 😉

    Und was gesundes exotischeres. :). Ich war sehr spät vom Büro erst zuhause und musste meinen Kühlschrank auffüllen, damit ich am Freitag und Samstag nicht mit all denen in der Schlange stehe, die meinen Weihnachten kommt 1. überraschend. 2. oh Schreck es hat 3 Tage kein Laden geöffnet und man muss 3. für mindestens 3 Monate einkaufen.

    Wir haben heute einen X5 gesehenen in den hat nix, aber gar nix mehr reingepasst und der Einkaufswagen war noch halbvoll. Ich muss nur noch mal Wasser holen, dass hatte ich irgendwie nicht auf meinem Zettel stehen. Ansonsten ist jetzt alles wie immer für eine Woche im Haus.

    Take care,

    June

  60. Gainde

    Denke, dass sich der Kursanstieg generell durch Inflation zusammensetzt. Dividenden machen ja nichts aus, da der Aktienkurs bekanntlich um den Wert der Dividende sinkt: https://frugalisten.de/die-dividenden-strategie-der-grosse-selbstbetrug/

    Es stellt sich die generelle Frage, ob man:
    a) Anspart und zu einem späteren Zeitpunkt ein grösseres Kapital haben will (bsp. thesaurierende ETF)
    b) Ein „Income Investor“ ist und das Hauptaugenmerk auf Cashflow legt (bsp. Dividenden, Immobilien)

  61. Claus

    @ Mattoc,

    ja, so ein Teil habe ich

    Im Bild ist oben der Suppeneinsatz, der ist zusätzlich da. Sind also 3 Einsätze + Suppeneinsatz. Die Handhabung ist wirklich sehr einfach: Wasser einfüllen, Kartoffeln, Gemüse oder was auch immer rein, einschalten, fertig. Nach Ablauf der Zeit hält das Teil das Essen noch warm.

    @ fit und gesund

    Glückwunsch zu den Dividenden. Bei mir sind es 12.233 + die letzte, die noch eintrudeln wird. Hätte gerne 18.000… Falls Shell nochmal nachgibt, werde ich auf 20% aufstocken. Würde gerne noch BAT aufstocken, wenn sie mal etwas fielen. MO wird langsam wieder interessant und bei Cisco ärgere ich mich, weil ich nicht mehr aufgestockt habe. Der Nachkauf war bestens.

    Ja, das Lebensende beschäftigt mich auch immer wieder. Überlege schon länger, mein Gewerbe abzumelden, weil die Geschäfte nicht mehr gut laufen und es mir keine Freude mehr macht. Dennoch bleiben immer noch mtl. ca. 1,5-2 K EUR Netto-Gewinn, die dann „weg“ wären. Werde 2018 mal sehen, ob ich das mit meinem „Trading-Konto“ auch erzielen kann. Falls ja, melde ich in 1 Jahr ab.

    Da ich auch keine Erben habe, darf ich mein Kapital ja auch verbrauchen. Doch damit tue ich mich schwer. Wenn ich mal sehr grosszügig bis zum 80. rechne, bleiben gerade mal 21,5 Jahre. Depot + Barmittel würden nach jetzigem Stand gut bis dahin reichen. Zur Not…, wenns noch länger dauern sollte (lach) habe ich dann noch mein Haus.

    Eigentlich wäre die Sache sehr einfach: Alles in Shell umschichten und sofort „in Rente“ gehen. Hätte dann ca. 30K Netto-Div. im Jahr. Doch das ist mir zu riskant. Vielleicht könnte man mit Shell einen „Dividenden-Garantie-Vertrag“ für 25 Jahre vereinbaren (lach)… Würde das Depot dann auch an Shell vererben…

    LG + eine schöne Weihnachtszeit

     

     

  62. Daniel

    Nachdem ich von meinem, leider jetzt in Rente gehenden Chef, noch eine Gehaltserhöhung bekommen habe, gehe ich recht optimistisch in das neue Jahr.

    Meine selbst gesteckten Ziele:

    Bis zum Geburtstag im Ende Januar 50k im Depot -> wird vermutlich erreicht

    Bis Ende 2018 möchte ich 75k im Depot haben -> schwer aber ich versuchs

    Bis Anfang 2019 200k Gesamtkapital -> schwer aber ich versuchs

    Vorsatz für 2018: Investition von 1000€ in Kryptowährungen. Ich kann mir als IT-ler nicht vorwerfen lassen mich noch nicht damit beschäftigt zu haben 😉 Ich werde gleichmäßig die 5 größten Kryptowährungen besparen da ich nicht weis, was sich mal durchsetzt. Mal schauen, wird spannend und stillt den Spieltrieb 😉

    Persönlicherer, nicht kapitalistischer Vorsatz für 2018: Ich möchte mit einem Freund Island bereisen. Einfach nur herumfahren, schöne Landschaft sehen, abschalten.

    Ich wünsche noch eine schöne Weihnachtszeit und einen guten Rutsch falls man sich nicht mehr spricht.

     

    Gruss Daniel

  63. Fit und Gesund

    @Claus,

    wow…herzlichen Glückwunsch zu diesen Dividenden, das ist echt eine Leistung! das werde ich in diesem Leben nicht mehr erreichen,  aber wenn ich nächstes Jahr dann 6000 CHF erreiche, dann bin ich mehr als zufrieden.

    Tja, mit Cisco hab ich auch den Fehler gemacht und nicht aufgestockt, es kommen immer wieder mal Gelegenheiten, mit meinen Reckitt Benckiser bin ich nun auf jeden Fall mal im Plus, heute fiel Unilever etwas, da hätte ich auch gerne mehr von, aber jetzt ist wohl erst mal Zürich Versicherung dran.

    von meinem Gesamtdepot macht Royal Dutch nur ungefähr 3.5% aus, da ginge bestimmt noch was, was meinst Du?

    Drücke Dir die Daumen mit Deinem „Trading-Business“, Du bist ja vorsichtig genug.

    Je länger ich darüber nachdenke, desto mehr gelange ich zu der Überzeugung schon in 2,5 Jahren auch den Bettel hinzuschmeissen, zumindest aber das Arbeitspensum drastisch zu reduzieren, sicher kein Tag länger als 63!  es würde mich reuen wenn am Lebensende zu viel übrig bliebe, und ab 75 hat der Mensch einfach ganz andere Bedürfnisse als noch mit 60,

    na ja, muss man jedes Jahr neu schauen, irgendwie wird es dann schon passen 🙂

    Frohe Weihnachten und liebe Grüsse

  64. Ex-Studentin

    @Mark

    Glückwunsch zu deinen passiven Einnahmem! Wirklich toll, dass du das in so jungen Jahren geschafft hast. Hast du bestimmte Pläne/Ziele die nächsten Jahre?

    @all

    Ich les hier gerne mit. Tim hat eine freundliche und hilfsbereite Leserschaft. Das mit dem Slowcooker muss ich mir auch mal anschauen.

    Wünsche euch erholsame Feiertage!

    Liebe Grüße

  65. Micha

    @Gainde

    Ja ja, dieser Frugalistentext ist für mich sowas von daneben und wird immer wieder rausgekramt, wenn man die Dividendenstrategie runtermachen möchte.

    Wenn Dividenden ausbezahlt werden, dann wird dieses Geld der Unternehmenskasse entnommen und der Firmenwert sinkt um die Höhe der Dividende. In der Tat macht sich das sogar direkt am Aktienkurs bemerkbar: Am Tag der Dividenden-Ausschüttung sinkt der Aktienkurs um die Höhe der Auszahlung, den Dividendenabschlag.“

    Ja, der Preis wird zur Handelseröffnung heruntergesetzt, aber ab dem ersten Handel gilt doch wieder der Marktpreis. Ich habe beobachtet, dass der Preis schon kurz nach Eröffnung wieder den Stand von vor der Reduzierung hatte, aber auch, dass der Preis sich noch viel weiter reduzierte. Es ist kurz- und mittelfristig oftmals so, dass Wert und Preis (=Kurs) nicht parallel laufen, teilweise gar nichts miteinander zu tun haben. Langfristig macht die Entnahme ggf. etwas aus, wenn dadurch der Firma finanzielle Mittel für Investitionen fehlen usw..

    „Ob der Firmengewinn jetzt in Form einer Kursteigerung oder in Form einer Dividende bei dir landet, kann dir also eigentlich total egal sein. Es sind nur zwei verschiedene Wege, auf denen der gleiche Unternehmensgewinn den Weg in deine Brieftasche findet. Erhältst du deinen Gewinn in Form von Kurssteigerungen, kannst du ein paar deiner (im Wert gestiegenen) Aktien einfach irgendwann verkaufen und hast damit genauso dein Bargeld auf dem Konto, wie wenn du Dividenden erhalten hättest. Bei der Aktienauswahl auf die Höhe der Dividendenausschüttung zu achten, ist darum eine wahllose und wenig rationale Strategie. Genauso gut könnte ich mir nur Firmen in mein Depot holen, die mit „P“ anfangen oder deren Firmenlogo blau ist.“

    Und wenn mir die Kurssteigerung einiger Jahrzehnte kurz vor Verkauf der Aktien durch eine Meldung oder einen ordentlichen Marktrücksetzer durch die Finger rinnt, habe ich die Dividende aber schon lange in trockenen Tüchern. Der Verlust wird vermutlich nicht so groß ausfallen.

    Weiterer Vorteil: Man muss eben nicht die Aktien verkaufen und profitiert dennoch umgehend von den Unternehmensgewinnen. Man möchte ja eigentlich aus bestimmten, positiven Gründen einen Teil des Unternehmens besitzen und am Gewinn partizipieren. Eigentlich unlogisch, dann diese tolle Investition teilweise wieder aufzugeben, um bspw. laufende Kosten zu decken.

    Und wieso bedeutet für ihn „Dividendenstrategie“, dass als einziges Auswahlkriterium die Höhe der Dividendenausschüttung zählt? Purer Unsinn!

    Und um bei seinem Coca Cola Beispiel zu bleiben: Coca Cola hat wohl den weltweiten Markt durchdrungen wie kaum ein anderes Unternehmen. Irgendwann ist Ende mit Expansion bzw. sie verläuft langsamer. Das merkt man auch an den Dividensteigerungen, die geringer ausfallen oder vielleicht auch an der eigenen Sparleistung: Irgendwann wird es schwierig, die jährlich zu verdoppeln. In jungen Jahren kann das noch funktionieren, weil mit kleinem oder gar keinem Gehalt die „Marktdurchdringung“ hin zum höheren Einkommen noch nicht ins Laufen gekommen ist.

    Und dann soll Coca Cola weiter Anlagen aufstellen, obwohl die genug haben? Und wenn die alles aufgestellt und modernisiert haben, viele Mittel ins Marketing gesteckt haben und immer noch hohe Beträge aus dem Gewinn übrig sind, dann sollen die was tun? Den Bossen alles ausschütten? Vorstandsetagen abreißen und neu errichten? Alle – auch die neueren – Dienstwagen verschrotten und neue kaufen, nur weil man es könnte?

    Nein, dann doch lieber diejenigen, denen die Firma gehört, den überschüssigen Gewinn auszahlen, auch wenn es diesen Frugalisten in die Verzweiflung treibt.

    Und dann immer dieses „mein Depot ist besser als Deines, weil ich habe auf 4000 Firmen diversifiziert und Du nur auf 20-30“. Ja, dafür kauft und verkauft man für ihn aber auch zu Terminen und Kursen, die vielleicht ungünstig sind und es sind bestimmt auch gelegentlich Aktien dabei, die überteuerter Mist sind. Aber dem Index muss halt gefolgt werden.

    Und zusätzlich dieses ständige Rumgehacke auf die Kosten: Ja, Kauf und Verkauf von Aktien kosten etwas (so auch oftmals bei ETFs, wenn’s mit ’nem gratis Sparplan nicht klappt), die Dividenden müssen versteuert werden usw.. Und ETFs sind gratis oder was? 500.000€ mit 0.2% TER (irgendwelche Kosten kommen da aber immer noch dazu) in einem ETF kosten jedes Jahr 1.000€ ! Das findet bei dem überhaupt keine Erwähnung. Und dann schreibt er „Für diese Selbsttäuschung müssen Dividendenjäger einen hohen Preis bezahlen.“. Eine Bewertung verschiedener Strategien sollte schon ausgewogen die jeweiligen Vor- und Nachteile berücksichtigen und nicht nur die Vorteile der eigenen und die Nachteile der „gegnerischen“ Strategie gegeneinander prallen lassen.

    Jeder sollte sich seine Strategie raussuchen, aber die eine überlegene, gibt es nicht, genauso, wie es nicht die eine gibt, die so schlecht ist, dass sie nur von sich selbst täuschenden Vollidioten verwendet wird.
    So, das musste irgendwie mal raus… 😉

     

  66. Mark85Mark85

    An Ex-Studentin: Danke. Zumindest keine großen mehr. Spontan fällt mir nur Statuserhalt ein: weiterhin einem einfachen, freien und selbstbestimmten Leben nachgehen können und zwischen Berlin und Teneriffa pendeln. Und deine? Vielleicht ist etwas Anregendes für mich dabei.

    Das stimmt, hier herrscht eine sehr angenehme Diskussionskultur. 🙂

  67. Max M.

    #Micha

    diese Gedankengänge habe ich auch gehabt. Wenn man Kommer glaubt, dann ist die Dividendenstrategie auch eine Art aktive Investment-Strategie, die gegenüber passivem Ansatz ein paar % unterlegen ist. Das Problem sehe ich in der Theorie und Praxis. Theoretisch müssten sich alle Dividenden in einem Wert, der nicht ausschüttet, „gesammelt“ haben. In der Praxis beobachte ich auch was anderes. Nehmen wir mal Shell. 4x Dividende pro Jahr seit ca. 45 Jahren, der Kurs notier jedes Mal ex-Dividende und erholt sich wieder aufs Neue. Wieso?! Mann könnte meinen, dass der Kurs ohne Divi deutlich höher stehen würde (wer weiss?), ich denke aber nicht besonders. Bei dem Ölpreisverfall ist der Kurs regelrecht eingebrochen. Da hätte die Dividenden- „Ansammlung“ auch nicht besonders weiter geholfen.

    Das Problem mit Diversifikation ist, dass man das „geringere Risiko“ mit geringerem Gewinn bezahlen muss. Schaue mal die Ausschütende- ETF (auch Dividenden-ETF) an. Alle haben schlechtere Dividende als z.B. Shell alleine.

    Und dann noch TER von 0,2-0,4% p.a. Und die Kosten entstehen jedes Jahr! Du hast richtig erkannt, bei 500k, sind das  1-2k p.a. Ich habe ein Depot bei Onvista. Da kann ich bei einem Preis von 6,5 EUR pro Trade 150-300 Aktien ist Depot legen und die Kosten sind einmalig!

    Im Moment fahre ich persönlich ein hohes Klumpenrisiko mit Aurelius. Die Rendite ist aber fantastisch (Dividende 10,2% auf mein EK)+Kursgewinne. Hoffentlich geht das gut. 😉

  68. June

    Guten Abend,

    heute ist es bei mir leider spät geworden. Erst spät im Büro und dann spät auf dem Weihnachtsmarkt.

    @Fit und Gesund,

    danke für das Lob. Ich kann zumindest so gut kochen, dass es meiner Familie sehr schmeckt.

    @Mattoc,

    hier ein geling sicheres Rezept mit Fleisch. Diese Gewürze solltest du eigentlich zuhause haben. Männer geling sicher 😉

    Buletten Hexerei

    400 – 500 g Hackfleisch vom Rind

    200 g Hüttenkäse

    1 mittelgroße  Zwiebel

    1  Ei

    1 TL Paprikapulver edelsüß

    1 EL Gemüsebrühe Bio

    ¼ TL schwarzen Pfeffer

    Öl zum Braten

    Die Zwiebel klein würfeln und zusammen mit dem Hackfleisch, dem Hüttenkäse, dem Ei und dern Gewürzen zu einem Teig verarbeiten. In der Pfanne mit etwas Öl ca. 8 – 10 Frikadellen erst scharf anbraten, dann langsam ausbraten.

    Für die Zubereitung als Hackbraten: Hackfleisch zu einem länglichen Braten formen und in Aluminiumfolie einschlagen oder in eine Kastenform geben. Im vorgeheizten Backofen bei 200°C Ober-/Unterhitze (170°C Umluft) ca. 45-60 Min. backen.

    @ slow cooker Rezept,

    für deinen roten Topf brauchst du kein Rinderfilet. Und um Röstaromen zu bekommen, muss man die Zutaten vorher kurz anbraten.

    Hier mein lieblings Bolognese Rezept  für den slow cooker, man kann es aber auch einfach in einem Topf auf dem Herd nachkochen.

    ca. 1 kg  Rinderhackfleisch (Bio nehme ich immer nur 800 Gramm)

    3  Knoblauchzehe(n), in Scheiben geschnittener

    3  Möhren

    3 Stangen Staudensellerie

    2 große Zwiebeln

    2 DosenTomaten, à 400 g Inhalt

    1 TL Zucker

    125 Gramm Butter

    200 ml Bio Sahne

    2 Prise Cayenne Pfeffer

    Pfeffer, schwarzer

    200 ml Hühnerbrühe, instant

    1 TL  Olivenöl

    100 ml Weißwein

    Zwiebeln, Möhren und Staudensellerie putzen bzw. schälen, fein schneiden und auf niedriger Flamme langsam in einem Teil der Butter  garen, bis das Gemüse glasig  geworden ist. Wichtig ist, dass das Gemüse nicht brät, sondern wirklich nur gart – also nicht zu heiß werden lassen! Dies dauert etwa gute 10 Minuten. Das Gemüse in den slow cooker geben. Den Rest der Butter und ein wenig Olivenöl (damit die Butter nicht verbrennt) in eine Pfanne geben. Darin das Rindfleisch so lange scharf anbraten, bis es anfängt zu karamellisieren. Auch das Fleisch in den slow cooker geben. Löst sich das Fleisch nicht von der Pfanne, den Wein in die heiße Pfanne geben.

    Jetzt mit Tomaten dem  Zucker, Wein s.o. und den Gewürzen auffüllen. Bei den Gewürzen bitte an die  Mengenangaben halten, da der slow cooker die Aromen verstärkt.

    Wasser zu Kochen bringen und darin 1-2 TL Bio Hühnerbrühe auflösen. Die heiße Brühe in den Topf geben, den Deckel schließen und nun die Bolognese  6 – 8 Stunden auf Low garen. Dann die Sahne zugeben und eine weitere Sunde auf High garen.

    Dies ist eine slow cook fähige Abwandlung des originalen Rezeptes aus Bologna.

    Wer sich nun über den Zucker in dem Rezept wundert muss wissen, dass in Dosentomaten immer Vitamin C hinzugefügt wird, damit werden Dosentomaten für viele Gerichte zu sauer. Diese Säure gleiche ich mit ein wenig Zucker aus.

    Die Sauce passt zu Nudeln, Blumenkohl und Kartoffeln oder Reis. Man auch kann Lasagne damit zubereite. Ich friere einen Teil der Sauce immer ein.

    Wir essen die Bolognese am liebsten klassisch, mit Spaghetti und Parmesan. Alle Zutaten gibt es z.B. bei Aldi.

    @Jenny,

    du wirst den slow cooker  lieben!

    Take care,

    June

  69. Fit und Gesund

    Liebe June,

    danke für die Rezepte, werde ich nach Weihnachten gleich mal probieren, Staudensellerie hab ich hier im Aldi noch nie gesehen, aber wir haben ja noch mehr Geschäfte 🙂

    Wünsche Dir und Deiner Familie erholsame und besinnliche Festtage 🙂

    Fit und Gesund

  70. Claus

    @ fit und gesund

    Deine erzielten Dividenden sind bereits beachtlich. Diese Summe weiter zu erhöhen, geht schneller, als zuvor der Beginn bei „Null“. Um die Dividende zu erhöhen, habe ich auch schon viele „Sandkastenspiele“ betrieben.

    Für meinen erhöhten Anteil bei Shell habe ich mich nicht wegen der auch zufällig höchsten Div. aller meiner ca. 100 beobachteten Aktien entschieden. Es war vielmehr das Management, das m.E. hervorragende Arbeit leistet und auch in schlimmen Krisenzeiten zu seinem „Wort“ steht. Die Div. wurde seit 1945 nicht gesenkt, z.B. auch in der Ölkrise in den 1970er-Jahren. Ebenso zuletzt bei Ölpreisen unter 30 USD. Das geht nur aufgrund der hervorragenden finanziellen Stärke und Weitsicht des Managements. Shell hat auch die Weichen für die Zukunft gestellt und ist m.E. hiermit heute führend im Öl-/Gas-Sektor.

    Aber: Nichts ist in Stein gemeißelt, schon gar nicht in der heutigen schnellebigen Zeit. Alles kann sich rasant ändern.

    Viele empfehlen, das Depot zu diversifizieren, was ich auch mache und für richtig halte. Doch einige übertreiben es hiermit auch und erreichen so das genaue Gegenteil.

    Einige nicht dumme Finanzexperten empfehlen auch die Konzentration  des Depots auf nur sehr wenige Werte. Als Privatanleger, der neue Infos immer als letzter erhält, würde ich das nicht machen, wenn man mit seinem Depot „kurz vor der Rente“ steht. Wer noch jung ist, kann das vielleicht wagen, wenn er nicht auf „kleine Klitschen“ setzt und noch nicht so viel Kapital angesammelt hat.

    Shell hatte ich diesen Frühling/Sommer auf 15% (3.300 Stück) aufgestockt, heute sind es 16,9%. Falls der Preis nochmal unter 24€ geht, würde ich langsam weiter aufstocken, auf  max. 5.000 Stück.

    Dein Anteil liegt bei 3,5%, was bei 25-30 Aktien vernünftig ist. Bis zu 10% Depotanteil sehe ich hier kein erhöhtes Risiko.

    Wünsche Dir ein glückliches Händchen, nicht nur bei Deinen Depot-Entscheidungen.

    @ all
    Zuletzt viel mir wieder mal das Buch „Die Zürich-Axiome“ in die Hände, das ich vor 1 oder 2 Jahren gelesen habe. Kennt das jemand? Was haltet ihr davon?

    LG und besinnliche und erholsame Feiertage

  71. Fit und Gesund

    Hallo Claus,

    bin in Eile,

    kann also noch ein paar Royal Dutch’s kaufen, *lach* bin ja meilenweit von Deinen 3300 Stück entfernt…   🙂

    Das Buch kenn ich nicht, aber interessant dass Rolf Dobelli eine Kundenrezension verfasst hat, vermutlich hat er irgendwie Recht,

    Axiome gibt dem Ganzen doch einen hochwissenschaftlichen Anstrich und das Schweizer Kreuz zieht immer 🙂

    Frohe Weihnachten an Dich und an Alle

    Ich mach mich bald auf die Socken, arbeite über Weihnachten.

  72. Sparta

    @Max

    „Wenn man Kommer glaubt, dann ist die Dividendenstrategie auch eine Art aktive Investment-Strategie, die gegenüber passivem Ansatz ein paar % unterlegen ist.“

    Welche Stelle/Seitenzahl soll dass denn beim Kommer sein? Bitte angeben, da ich diese nicht kenne! 😉

    Im 2006er Souverän Investieren, in Herleitung und Umsetzung 2010 nimmt er für den Value-Anteil häufig Dividenden-etf`s in den Musterportfolio`s. Einzig im 2016er Souverän Investieren äußert er leichte Bedenken, dass die Dividende evtl. nur zufällig eine Überschneidung mit dem Value-Premium hat.

    Kommer ist auch nicht ganz passiv (nach der „reinen“ Passivlehre), da er Faktorprämien wie small, value & emerging im Weltportfolio nach BIP gewichtet.

    Was man glaubt zu glauben, was ein anderer glaubt…. ich denke so ein Glaubenskonstrukt ist extrem fehlerbehaftet.

  73. Claus

    @ fit und gesund

    vielen Dank für Deine lieben Wünsche. Da hast Du aber Glück gehabt, wünsche Dir nämlich genau das gleiche!

    Arbeit oder andere Aufgaben helfen sehr gut sich abzulenken. Das Schlimmste ist, wenn man zur Ruhe kommt und die Gedanken zu kreisen beginnen. Aber das kennst Du ja sicherlich.

    Eine schöne Zeit…

  74. Max M.

    # Sparta

    in 2015er „Souverän Investieren“. Kann die Seite zurzeit nicht nachschlagen, da ich das Buch verliehen habe. 😉

    Grundsätzlich stimmt das ja, wenn man

    Vanguard FTSE All-World High Dividend Yield UCITS ETF
    A1T8FV / IE00B8GKDB10 mit dem

    Vanguard FTSE All-World UCITS ETF
    A1JX52 / IE00B3RBWM25

    vergleicht, dass hängt Dividend Yield immer hinterher.

    Ich überlege nur, ob mir die Buchgewinne oder Dividenden wichtiger sind. Bei einem Invest in eine Immobilie will man auch nicht nur auf eine Wertsteigerung in 10 Jahren spekulieren. Robert Kiyosaki basiert sein gesamtes Konzept auf Cash-Flow und rät von Spekulationen auf Wertsteigerung komplett ab (habe die Seite auch nicht im Kopf ;-))

  75. Rainer Zufall

    Max

    „Ich überlege nur, ob mir die Buchgewinne oder Dividenden wichtiger sind.“

    Ich vermute mal, dass Du das mit der Zeit schon merken wirst. Man kann sich endlos viele Gedanken machen, mit der Zeit ändern sich die Schwerpunkte ohnehin häufig. Wichtig ist, dass man anfängt und überhaupt was macht!

     

  76. Rainer Zufall

    Max / Micha

    „Und dann noch TER von 0,2-0,4% p.a. Und die Kosten entstehen jedes Jahr!“

    Also wenn ich davon ausgehe, dass ein Welt-Index zwischen 5 und 12 % pro Jahr steigt, finde ich eine TER von 0,2% echt nicht so wild. Sorry aber man kanns mit dem Sparen auch echt übertreiben.

    Selbst wenn das 1000 Euro sindim Jahr – bei einem Depot von 500.000 bringt mich das jetzt echt nicht um. Die täglichen Schwankungen können da größer sein.

    Max

    „Im Moment fahre ich persönlich ein hohes Klumpenrisiko mit Aurelius. Die Rendite ist aber fantastisch (Dividende 10,2% auf mein EK)+Kursgewinne. Hoffentlich geht das gut.“

    Ich drück die Daumen.

  77. Claus

    @ Rainer Zufall

    „Selbst wenn das 1000 Euro sindim Jahr – bei einem Depot von 500.000 bringt mich das jetzt echt nicht um. Die täglichen Schwankungen können da größer sein.“

    Die Schwankungen stören ja nicht… Aber 1-2 K Kosten pro Jahr schon, das Geld ist weg!

    30-40 Jahre x durchschnittl. 1,5 K = 45-60K weniger. Hinzu kommt der Zinseszinseffekt.

    Mit einem Zinseszinsrechner kann jeder selbst ausrechnen, wieviel das am Ende ausmacht!

    Für Aurelius drücke ich Dir die Daumen.

    LG + viel Erfolg

  78. Sparta

    @Max

    hm, ist dass ne 15er Version?… mal sehen ob ich Zeit habe es mal wieder durchzurrackern.

    Ansonsten beschreibt er ja auch das Referenzrahmenrisiko:

    Ein DAX wird z. B. einen msci world immer wieder mal mehrjährig schlagen und/oder unterbieten. Zum Teil 5 Jahre und mehr!

    Dasselbe in grün für s&p 500 vs. Weltportfolio oder nen Div-Aristokratenindex.

    5 Jahre Underperformance auszuhalten ist für viele unerträglich… dann in den best gelaufenen Index zu switchen ist Kontraproduktiv bzw. ein wahrscheinlicher Weg zu wirklich langfristiger Underperformance.

    Ob Buch oder Kursgewinn… es kommt immer auf die Gesamtrendite an und die setzt sich nun mal fast immer aus beidem zusammen.

    Eine 1 x gewählte asset-Allocation beizubehalten, bzw. evtl. in Nuancen zu verändern finde ich persönlich besser. Bei größeren Depotsummen will man evtl. doch reits, oder small cap`s etc…. Das Depot wächst ja auch mit den Jahren / Jahrzehnten. Zu sklavisch würde ich es auch nicht sehen.

    Ein gut diversifiziertes Portfolio hat m. E. Ausschütter und nicht Ausschütter.

    Wenn man eine grobe Portfolioaufteilung hat, ist es auch leicht zu sagen, wo man ein paar Anteile in der Entnahmephase veräußert, ob man die Ausschüttung für den Verzehr verwendet oder für Rebalancing.

    Dieser Irrglauben, dass man beim Verkaufen der gleichwertigen Summe wie einer Div-Ausschüttung weniger an einem Unternehmen besitzt, hält sich auch sowas von hartnäckig obwohl er mit einfachster Mathematik wiederlegbar ist.

    Gegen Glauben zu argumentieren ist vergebene Liebesmühe.

     

  79. Rainer Zufall

    Claus

    Es ging ja um die Gebühren von ETFs. Und es wurde die Zahl von 1.000 Euro in den Raum geworfen, die bei einem Depot von 500.000 erforderlich seien.

    Ich meine: Wenn ich ein Depot von 500.000 erreicht habe, dann sind (leider muss ich sagen: wären ;-)) mir diese 1.000 Euro (= 0,2 %) im Jahr eigentlich ziemlich egal. Ich freu mich über die 500.000 (und das dann zu erwartende Wachstum) und gut ist.

    Und bis eine derartige Depotgröße erreicht ist, zahle ich ja viel weniger an Gebühren. Von daher kann man auch nicht 1000 Euro mal 30 oder 40 nehmen. Bei einem Depot von 50.000 sind es z.B. lediglich 100 Euro im Jahr. Ich weiss echt nicht wo da das Problem liegen soll. Aber jeder ist anders.

     

  80. Sparta

    @Claus

    „Die Schwankungen stören ja nicht… Aber 1-2 K Kosten pro Jahr schon, das Geld ist weg!
    30-40 Jahre x durchschnittl. 1,5 K = 45-60K weniger. Hinzu kommt der Zinseszinseffekt.“

    Ich behaupte mal ganz keck 0,2 % p. a. Kosten hat man in der Regel mit einem Einzelaktiendepot auch, wenn nicht sogar mehr. Da switcht man mal ne H&M oder ein Unternehmen von nem 50er Aktien-Depot, weil das Geschäftsmodell nicht mehr trägt, zahlt spreads, Handelsgebühr, Steuern und den meisten Einzelaktienanlegern sind die Kosten gar nicht bewusst.

    Soll aber bitte keine entweder-oder Diskussion bzw. wer hat die beste Strategie-Diskussion werden!

  81. Micha

    @Rainer Zufall

     

    „Also wenn ich davon ausgehe, dass ein Welt-Index zwischen 5 und 12 % pro Jahr steigt, finde ich eine TER von 0,2% echt nicht so wild. Sorry aber man kanns mit dem Sparen auch echt übertreiben.“

    Du hast mich missverstanden:

    Ich habe nur gegen diesen Frugalistenartikel argumentiert, der Kosten nur bei der Dividendenstrategie aufführt. Ich wollte nur darlegen, daß auch eine ETF basierte Strategie nicht kostenfrei ist, sondern sogar erhebliche Kosten verursachen kann. Man kann aktuell Einzelaktien sehr billig handeln – wenn man möchte, bis runter zu 0.01U$. Da müßte man auch in einem großen Depot schon extrem aktiv sein um die beispielhaften 1.000€ zu verjubeln.

  82. Rainer Zufall

    Micha,

    alles klar. Aber ich merke schon, dass Du dennoch (wenn auch nicht explizit) gegen ETF argumentieren willst 😉

    Aber wenn Du schon anfängst die Kosten aufzuführen, und möchtest, dass nix vergessen wird: Was ist denn mit den (Opportuitäts-) Kosten, die entstehen, wenn ich Unternehmen analysiere und Aktien auswähle? Da können schon mehrere Stunden zusammenkommen, insbesondere dann wenn ich mir auch noch ein System zur Auswahl der Aktien schaffe. Ist diese Zeit nix wert?

    Ich würde sagen, dass das auch Kosten sind. Jetzt kann man argumentieren, dass das Hobby ist. Aber mit einem kleinen Kind z.B. (das gerade an mir rüttelt), ein teures Hobby 😉

     

     

     

     

  83. Micha

    @Rainer Zufall

    Richtig, aber auch die vielen Stunden, die ich benötigt habe, um mich für meine ETFs zu entscheiden – ich habe nämlich auch einige im Depot – haben mich Lebenszeit gekostet…  😉   (Ich weiß, ETFs wählt man viel seltener aus als Aktien.)

    Wie gesagt, der Artikel war so geschrieben, daß ETFs quasi unantastbar und kostenlos sind und eine Dividendenstrategie nur etwas für Idioten ist, die weder richtig denken noch rechnen können. Es mag so provokant gewollt sein, aber mir war es einfach viel zu einseitig und oberflächlich.

    Was die Titelauswahl angeht, kann man, wenn man willig ist der Herde zu folgen, auch so oder so ähnlich vorgehen und etwas Zeit sparen:

    https://www.zinskraft.de/2017/02/26/wieso-ich-aktien-fast-blind-kaufe/

    Dann hat man zwar kaum Argumente für die jeweilige Kaufentscheidung, aber das muss einen ja nicht daran hindern, in Crashzeiten die Aktien dennoch zu behalten. 😉

  84. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    @Micha,

    Dank für den leidenschaftlichen Rundumschlag! 😉 Ich bin es leid, immer wieder darauf einzugehen.

    @Max M. : „Robert Kiyosaki basiert sein gesamtes Konzept auf Cash-Flow und rät von Spekulationen auf Wertsteigerung komplett ab…“

    Ich hatte das Buch (erst vor einigen Monaten) als Hörbuch gehört, weil man es einfach kennen sollte, wenn überall damit argumentiert wird.

    Tatsächlich sehe ich das ganz genau so, aus eigener Einsicht heraus, nicht weil ich (s)eine „Lehre“ übernommen hätte;

    „My primary focus, like that of most people who are successful investors, is looking for cash flow, not capital gains.“

    Habe in dem Zuge jetzt gegoogelt, und seine dezidierte Meinung dazu so gefunden, was ich gar nicht in Erinnerung hatte.

    Für ihn gibt es Investoren und Spekulanten. Spekulation ist nichts Schlechtes, aber eben genau nur das. Am besten wären natürlich Aktien, die stark steigen UND starke Dividenden zahlen. Aber wenn ich mich entscheiden muss, dann nehme ich persönlich eine schwach wachsende Aktie mit starkem Cash Flow. Zu einem Teil spekuliere ich auch. Aber diese Aktien werden dann auch wirklich mit Gewinn wieder verkauft, um ihn auch wirklich zu realisieren.

    Es macht einfach keinen Sinn, bei stark gelaufenen Aktien so lange zu warten, bis die Gewinne wieder verloren sind. Und da ich eigentlich lieber nicht verkaufe, und viel lieber den cash flow sehe, bin ich nur gelegentlich Spekulant bei vermeintlichen Gelegenheiten, um dann nach Erholung den Gewinn zu realisieren.

    „The reason so many people are not successful is that they’re generally focusing on only one of these two – and the majority are focusing on capital gains.“

    „Gambler“ (Spekulanten) sind auf starke Kursentwicklung (capital gains) aus, Investoren auf Income (cash flow).

    „Investing… or Gambling?
    Capital gains are a different type of leverage. Capital gains are when you buy a stock for a dollar and it goes up to $10, so you make $9 a share. That’s capital gains. Or you can buy a house for $100,000 and it goes to $150,000.

    You sell it and make $50,000.One of the reasons people do not become financially free is because the majority of people are focusing on capital gains. You can look at the reasons so many people lost:
    – millions of people losing trillions of dollars between 2000 and 2003
    – in the stock market because everyone was playing the capital gains game. That’s gambling.

    There’s nothing wrong with capital gains. I would like to have my properties go up in value. I would like to have my stocks go up in value, but I don’t play at this game that much.“ (Zitate von hier.)

    Guten Erfolg auf allen Wegen.

    MS

     

  85. Sparta

    „Robert Kiyosaki basiert sein gesamtes Konzept auf Cash-Flow und rät von Spekulationen auf Wertsteigerung komplett ab…“

    Kiyosaki`s Konzept… und ich dachte das beruht überwiegend auf Marketing, Vertrieb und einen Lebenslauf der bei wiki https://de.wikipedia.org/wiki/Robert_Kiyosaki … na ja, sagen wir mal für mich ein wenig zweifelhaft ist.

  86. Claus

    @ Rainer Zufall

    „Und bis eine derartige Depotgröße erreicht ist, zahle ich ja viel weniger an Gebühren.“

    Sorry, aber auch das sehe ich anders: Es bleiben 0,2%, unabhängig der Depotgröße. Die Summe ist natürlich kleiner, aber der „Verlusteffekt“ genau der gleiche. Es macht mehr Sinn, in Prozenten zu denken.

    Aber ich verstehe natürlich, was Du meinst. Es ist eben eine recht kleine Summe im Verhältnis zum Gesamtkapital.

    Da ich die Finanzbranche nicht mag, versuche ich eben, ihnen möglichst wenig „zukommen“ zu lassen.

    @ Sparta

    „Ich behaupte mal ganz keck 0,2 % p. a. Kosten hat man in der Regel mit einem Einzelaktiendepot auch, wenn nicht sogar mehr. Da switcht man mal ne H&M oder ein Unternehmen von nem 50er Aktien-Depot, weil das Geschäftsmodell nicht mehr trägt, zahlt spreads, Handelsgebühr, Steuern und den meisten Einzelaktienanlegern sind die Kosten gar nicht bewusst.“

    Kann ich nicht bestätigen. Dieses Jahr habe ich aussergewöhnlich viel an meinem Langfristdepot „gearbeitet“:
    14 Käufe + 13 Verkäufe = 27 x 6,50 EUR = 175,50 EUR.
    Zusammen: 0,03% vom Depotwert.
    Steuern fallen keine an.

    Und das war teuer. In normalen Jahren habe ich ungefähr die Hälfte dieser Kosten.

    LG und allen frohe Weihnachten

  87. Sparta

    @Claus

    Und was ist mit den spreads für 27 Transaktionen? Die Differenz zwischen bid & ask fehlt in der eigenen Tasche (für mich sind das Kosten!).

    Keine Steuern? Gleich viel Verlust wie Gewinn?

    Ich will ja beileibe keine neue Diskussion aufmachen was das allerbeste für jeden ist (dass kann nur jeder für sich selbst beantworten!) und die Wortwahl zum danken für Rundumschläge fand ich auch leicht irritierend.

    Zudem hast Du ja ein nettes Depot auf dass Du Stolz sei kannst, Matthias hat es ja auch bald geschafft.

    Die eierlegende Wollmichsau gibt es nicht! Jede Strategie hat Vor- und Nachteile. Sie muss zum Menschen passen, damit diese auch längerfristig durchgehalten werden kann.

    Jede Sub-Aktien-Kategorie hat halt ihre jeweiligen Hardliner, die ihre Vorurteile Jahre bis Jahrzehnte-lang erfolgreich geistig verfestigt haben.

    Ein wenig mehr Toleranz, da wir alle ja auch im selben Boot sitzen, wäre häufig nett.

    Es sind manchmal so ganz banale Worthülsen wie „Stockpicker“ die ich nicht schlimm finde, ein Aktieninvestor mir aber schon geschrieben hat, dass er dies aus dem Munde eines Indexler`s bei ihm wie eine Beleidigung rüberkommt.

    … einfach weniger ernst nehmen und mehr lachen und Spaß haben! 😉

  88. Freelancer Sebastian

    Richtig! Der Ton macht die Musik. Hilfreiche Ratschläge – sehr gerne. Arroganter Zeigefinger, pöbelndes Gemotze, Verhöhnung der Anlagestrategien anderer – nein, danke!

    Sparta schreibt es richtig, wir sitzen alle im selben Boot. Am Ende trennen uns doch nur Nuancen.

    In diesem Sinne wünsche ich allen ein friedliches Weihnachtsfest.

  89. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    @Sparta,

    irgendwann  hat man halt keine Lust mehr, sich von Leuten ohne Erfahrung immer wieder erzählen zu lassen, dass man mit seinen einigen Jahren an der Börse zu dumm sei zu begreifen, dass Dividenden Mist sind, und man nur zu dämlich sei 1+1 zusammen zu zählen.

    Dieses Geschwätz irgendwelcher Schnösel kann man irgendwann einfach nicht mehr hören. Deswegen die Anmerkung von mir, weil ich da aufgebe.

    Sollen die doch machen wie sie denken, auch wenn sie denken, es als Einzige zu begreifen.

    Ich kann mich noch erinnern, wie ich vor Jahren mit US-REITs anfing, und man mich verständnislos fragte, was ich da für komisches Zeug hätte. Die sind ja nun mittlerweile angekommen und in aller Munde.

    Genau so ein Thema, wenn man dauernd „erklärt“ bekommt, dass man die Steuer ganz anders machen müsste, als man es seit Jahren macht. Aber dann stellt sich heraus, dass die, die es so genau „wissen“, bisher noch nie eine gemacht haben.

    Vielleicht bin ich auch einfach zu alt für den Schmarrn. Jetzt jedenfalls Peace und schöne Feiertage! 😉

    MS

  90. Sparta

    @Matthias

    Manche Blog`s stellen die Thematik etwas überspitzt dar…

    …bringt Quote und vermutlich bekommen viele von denen auch ein wenig Dividende. 😉

    Jeder Investor muss seinen eigenen Weg finden.

    Income-Investor ist einer davon und nicht der schlechteste (würde ihn in einer imaginären Rangliste unter die Top 5 oder Top 3 verorten) !

    Ob er der beste Weg für jeden ist, darüber sollen sich andere streiten… dasselbe in grün für die etf`ler.

    Die größte Gefahr für jeden Investor sieht man immer jeden Morgen im Spiegel! 😉

    Frohe Weihnachten!

  91. Claus

    @ Sparta

    Spreads interessieren mich nicht, da ich stets nur zu meinen Limitkursen handle. Im Übrigen sind diese bei den sehr liquiden Großkonzernen, die ich ausschließlich kaufe, sehr gering.

    Was meinst Du mit,

    „die Wortwahl zum danken für Rundumschläge fand ich auch leicht irritierend.“

    falls es sich auf mich beziehen sollte?

    Stolz bin ich keineswegs auf mein Depot. Jeder, der sich ernsthaft mit der Börse beschäftigt, kann das nach einer gewissen Zeit erreichen. Es ist nichts Besonderes oder Aussergewöhnliches. Selbst der Unsportlichste kann nach einer ausreichenden Trainingszeit irgendwann einen Marathon laufen.

    Steuern:
    Habe meine einzige Verlustposition genutzt, um viel zu teuer gewordene US-Werte steuerneutral zu verkaufen. Die Verlustposition habe ich anschließend wieder zurückgekauft. Habe auch noch einen Verlustvortrag aus „alten Zeiten“.

    Es fallen auch nicht immer Steuern an. Habe z.B. noch einige Positionen, die vor 2009 gekauft sind. Kursgewinne hieraus sind immer steuerfrei. Doch diese Werte würde ich niemals verkaufen, solange die Steuerfreiheit gilt. Die Gewinne hieraus sind bei mir übrigens sowohl in Prozent, als auch in der Summe am größten. Das bestätigt wiederum die B&H-Strategie.

    @ Matthias Schneider

    gut gebrüllt, verstehe ich nur zu gut…

    Mir wollte diese Woche jemand Bitcoins einreden, wozu er 5.000 Euro bräuchte… Es war ein H4-Empfänger mit dem totalen Durchblick, denn er hatte in sage und schreibe 4 Wochen 100% Gewinn erzielt! Ich beglückwünschte ihn zu seinem Erfolg und fragte nach seiner Anlagesumme: Seine Antwort: 20 €… Weitere „Finanzgeschäfte“ hatte er in seinem Leben noch nicht durchgeführt, von Aktien hatte er keine Ahnung.

    In diesem Sinne, fröhliche Feiertage!

  92. Sparta

    @Claus

    War nicht auf Dich bezogen. Generell finde ich Verallgemeinerungen/Verurteilungen von Menschen/Gruppen bzw. diese ewigen Grabenkämpfe grenzwertig.

    „Stolz bin ich keineswegs auf mein Depot. Jeder, der sich ernsthaft mit der Börse beschäftigt, kann das nach einer gewissen Zeit erreichen. Es ist nichts Besonderes oder Aussergewöhnliches.“

    Kommt ganz auf den Blickwinkel an. Statistisch gesehen, gehörst Du damit zu einer kleinen Gruppe von Menschen und somit ist es schon besonders, bzw. über dem mehrfachem Durchschnitt des Medianvermögens.

    Sicher, Felix hat grob geschätzt das 2,5 fache oder ein anderer hat die Summe in jüngeren Jahren… aber was oder wem nützen die ewigen Vergleiche, wenn die eigene Zufriedenheit und das Glück nicht von einem selbst kommt?

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