Wie die Mittelschicht ihren Ruhestand ruiniert: Autos vernichten Vermögen

Die zweitgrößte Ausgabenposition eines Haushalts ist die Mobilität – nach dem Wohnen. Also die Autos bzw. das Pendeln gehen richtig ins Geld. Mit schicken Neuwagen wird viel Vermögen vernichtet. Ein neues SUV-Model von Mercedes kostet zwischen 50.000 und 200.000 Euro. Das ist mitunter das Gefährlichste, was du mit deinem Geld tun kannst. Nebenbei sind es Energieschleudern.

Der Wertverlust ist in den ersten Jahren nach dem Kauf enorm. Kaum ein anderer Gegensand verliert mehr Wert als ein Neuwagen. Und viele Familie haben vor der Tür zwei oder drei Wagen stehen. Es kommen zusätzliche Kosten wie Benzin, Versicherung, Steuern und laufende Ausgaben (Inspektion, Reifen, Bremsen, Parken…) dazu. So verbrennt die Mittelschicht enorme Summen.

Immobilien schaffen Vermögen

Besser wäre es, einen fetten Sparplan über einen dieser ETFs abzuschließen: WKN A1JX52 bzw. A2PKXG. Fertig. Oder du nimmst das Geld statt für einen oder zwei Neuwagen lieber für die Anzahlung einer Immobilien. In der Regel dürften Immobilien auf lange Sicht wertsteigernd sein. Und es zeigt sich aus Studien, dass Immobilieneigentum beträchtlich zum Vermögensausbau beiträgt. Das liegt wohl am Zwangssparen aufgrund der Hypothekenverpflichtungen und der Langfristigkeit des Investments.

Aktien und ETFs schaffen daneben Reichtum. Ein global diversifizierter ETF-Sparplan ist auf Dauer ist was Solides. Ob es dann ein FTSE All-World, MSCI World oder MSCI ACWI ist, ist grundsätzlich erst mal egal. Jeder einzelne dieser ETFs ist vermutlich besser als ein Neuwagen oder andere vermittelte Finanzprodukte von Sparkassen, Banken oder sonstigen Vertrieblern.

Banken, Sparkassen und Finanzvertriebe wie MLP oder Tecis verkaufen teure Produkte, um sich die Taschen zu füllen

Was oft passiert: Kunden lassen sich von Banken und Sparkassen überteuerte Produkt aufschwatzen. Davon hat vor allem der Berater etwas, nämlich fette Provisionen, aber nicht der Kunde. Es gibt bei ihnen Sparpläne, bei denen 5% oder 6% pro Einzahlung an Kosten verrechnet werden. So wird einiges von deinem hart Erspartem so verbrannt. Öffne ein Depot bei einem Billigbroker, starte einen Sparplan in einen ETF und fertig ist die Laube. Das ist bei den meisten Brokern kostenfrei oder zu minimalen Kosten möglich. Die Bankberater haben keinerlei Interesse daran, dass du Kosten sparst.

Es kann sein, dass dich dein Bankberater anruft und sagt: “ETF oder Aktie XYZ aus Ihrem Depot würde ich gerade verkaufen aus Gründen Blabla.” Der Berater sagt das, damit Bewegung in dein Depot kommt. So fallen neue Gebühren an. Ob es für dich als Kunden lohnt, ist denen vermutlich egal. Hauptsache die Gebühren fließen – durch Umschichtungen.

Fazit: Es gibt kaum ein Asset, das mehr Wert vernichtet als ein neues Auto. Lass dich nicht am Bankschalter abzocken, hier bestehen enorme Interessenkonflikte. Es ist ein Dschungel.

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Mr. Pino Cavallo
1 Monat zuvor

Danke für dieses Erinnerungs-Post, lieber Tim.

Du müsstest ja bald wieder in Deutschland sein. Gibt es wieder ein Lesertreff in Mannheim oder Frankfurt?

Luigi
1 Monat zuvor
Reply to  Tim Schäfer

Hey Tim, weist Du schon an welchen Tage du auf der Messe bist. Oder wann du genau auf der Bühne stehst.

Dividendensammler
1 Monat zuvor

Grundsätzlich gebe ich dir Recht, aber man muss dabei immer bedenken dass die Menschen auf dem Land auf das Auto angewiesen sind auch wenn es nur ein gebrauchtes ist. Daher werden Menschen auf dem Land gegenüber denen in der Stadt etwas benachteiligt da es keinen öffentlichen Nahverkehr gibt und geben wird.

Anton
1 Monat zuvor

Mobilität ist auf dem Land teurer, bzw. Ein Auto ist ein Muss. Hier kann man allerdings mit der Markenwahl die Kosten beeinflussen. Auf der anderen Seite dürften die Wohnkosten deutlich niedriger als die in der (Groß)stadt liegen.

Anton
1 Monat zuvor

Heute habe ich eine Dividende von Salesforce auf dem Konto entdeckt. Ich hatte es gar nicht auf dem Radar, dass CRM zum Dividendenwert wurde.

Mr. Pino Cavallo
1 Monat zuvor
Reply to  Anton

Die heutigen Wachstumstitel sind die Dividendenzahler von morgen. In der deutschen Anlegerszene gibt es m.E. noch einen zu starken Fokus auf (hohe) Dividendenrenditen. Dabei handelt es sich dann meistens um Werte, die bestenfalls seitwärts verlaufen, wenn nicht gar um Kursverlierer.
Ich bin davon überzeugt, dass Apple, Google, Facebook usw. in Zukunft gute Dividendenzahler sein werden, wenn die Unternehmen nicht mehr so gut wachsen. Oder uns zumindest mit Spin-Offs zusätzliche Aktien geben. Selbst eine Berkshire wird, sobald das Orakel von Omaha in den Olymp aufgestiegen sein wird, nicht mehr diese Cash-Berge vor sich her schieben können.
Wer also noch jung ist und seine finanzielle Unabhängigkeit in 15-20 Jahren plant, der sollte eher auf spätere Cash Flows setzen und auf innovative Wachstumswerte als auf BASF, Bayer & Co. setzen. Nicht zuletzt auch deshalb, weil thesaurierende Wachstumsunternehmen steuereffizient sind.

Anton
1 Monat zuvor

Dem stimme ich vollumfänglich zu. Ich habe mich zwar nicht ausschließlich, aber auf jeden Fall in einem für meine Begriffe zu hohen Grade auf hohe Div.Renditen am Anfang und in den ersten Jahren konzentriert. Nun habe ich die Strategie vor ca. 4 Jahren Grundlegend geändert, auch wenn mein Zeithorizont keine 20 Jahre Zeit mehr beträgt (eher 10-15 J.).

Mr. Pino Cavallo
1 Monat zuvor
Reply to  Anton

Jep, ging mir genauso. Habe als ich vor 9 Jahren mit dem Investieren angefangen habe, ebenfalls auf Dividendenrendite als Kriterium gesetzt. Hat sicherlich was mit unserer Sparbuchmentalität zu tun. Da bin ich aber ab meiner Amerika-Reise Ende 2018 davon abgerückt. In der Folge habe ich bis 2021 mein Portfolio von einer deutschland-lastigen Zusammenstellung auf einen überwiegend US-basierten Portfolio umgestellt. Und die Renditen haben es mir gedankt. Mein Depot ist insgesamt über 50% im Plus. Hätte ich Apple und die anderen Amerikaner schon eher gekauft, stünde ich heute noch besser da.

Susanne
1 Monat zuvor
Reply to  Anton

Booking zahlt jetzt auch Dividende. Immer mehr Wachstumswerte werden zu Dividendentitel

Anton
1 Monat zuvor
Reply to  Susanne

Danke für die Info.

ich
1 Monat zuvor

ganz ehrlich wenn du nicht in einer stadt wohnst, bist du ohne auto aufgeschmissen, was hier für ein bullshit rausgehauen wird unglaublich

1 Monat zuvor
Reply to  ich

Ich kann so halb zustimmen, denn zum Einen ist es natürlich richtig, dass die individuelle Mobilität auf dem Land stärker ausgeprägt ist, aber zum Anderen eben ein guter Hinweis von Tim enthalten ist, dass Autos teuer sind. Daraus könnte man schlussfolgern, dass es eben kein Neuwagen der “Premiummarken” sein muss.

Christoph
1 Monat zuvor
Reply to  ich

Leseverständnis = 0. Es wurde mit keiner Silbe genannt, dass man sich kein Auto zulegen soll, sondern einfach, dass dies Wertvernichtung darstellt. Ein mündiger Bürger würde daraus schließen, dass man sich eben um die Kosten schert, statt um die uninteressante Meinung des Nachbarn.

Aber wie gesagt: Der mündige Bürger.

Ben
1 Monat zuvor

Hallo Tim, bin sonst stiller Mitlesen.
Frage; hat sich bei dir auf der Seite etwas geändert? Ich dachte früher mal gelesen zu haben, das du keine Werbung schältst.
Hatte zufällig gerade bei dem Artikel 3x ne Autowerbung :)
Falls es jetzt mit Werbung ist – voll verständlich und wohl verdient.
Grüße

Hans
1 Monat zuvor

Selten so einen schwachen Blogpost gelesen. Wie sollen die Leute zur Arbeit kommen ? Ein ETF oder eine Immobilie bringt mich da nicht hin …
Eine genau Betrachtung des Problems und Einsparmöglichkeiten wären interessant gewesen. Im Anschluss hätte man darauf eingehen können wie man das freigegebene Kapital zum Vermögensaufbau nutzen kann.

Abgesehen davon weiß jeder wie teuer Autos sind, aber auf dem Land hat man keine alternative.

Stefan Stulle
1 Monat zuvor

Eher ist es die Regierung, die Vermögen vernichtet. In vielen Gegenden bist du auf ein Auto angewiesen, mangels Infrastruktur. Und die Besteuerung von ETFs lässt einen eher auf Einzelaktien gehen. Aber im Prinzip hat Tim natürlich recht.
Zudem ist anzumerken, dass nicht jeder die erforderlichen Kenntnisse und Fähigkeiten besitzt, um erfolgreich in Aktien oder Immobilien zu investieren.
Ja, selbst der Kauf eines ETFs nach Einrichtung eines Depotkontos überfordert diese Leute völlig. Ich agitiere auch nicht weiter, sollen die weiter Ihre Penunse aufm Giro lassen.

Rentner
1 Monat zuvor
Reply to  Stefan Stulle

Und die Besteuerung von ETFs lässt einen eher auf Einzelaktien gehen.“

Ja, diese besondere Besteuerung von ETFs ist was ganz Furchtbares. Da hast du dich richtig gut informiert. Danke für diesen Beitrag. Du bist ein wertvolles Mitglied hier im Forum, und die Leser schätzen hochwertige Kommentare dieser Art.

Marco
1 Monat zuvor
Reply to  Rentner

Es gibt auf thesaurierende ETFs die Vorabpauschale. Diese gibt es auf nicht ausschüttende Aktien nicht.
Das ist sicherlich damit gemeint.

Gurki
1 Monat zuvor
Reply to  Stefan Stulle

Denk an die 30% Teilfreistellung von ETF. D.h. es müssen nur 70% versteuert werden wenn in dem ETF min. 51% Aktienanteil steckt.

Bruno
1 Monat zuvor

Musste grad lachen, da erhalte ich passend zum Artikel auf dieser Seite gleich Werbung über ein Mazda Leasing, Open will mir etwas verkaufen und ein grosses Ami-SUV-Schiff will man mir auch verkaufen, dazu gleich noch ein Hörmann Garagentor, irgendwo muss man die ganzen Fahrzeuge ja dann auch lagern haha da wird man gleich getestet, ob man standhaft bleibt. Die KI hat aber anscheinend noch etwas Optimierungsbedarf im Interpretieren des Artikels ;-)

Mr. Pino Cavallo
1 Monat zuvor
Reply to  Bruno

Bei mir sind’s die Smarva-Kredite. Angeblich bis zu 50.000€ für 0,68% Zinsen. Ist natürlich Quatsch. Ich habe mal 2020 mit dem Gedanken gespielt, mir einen Kredit zu holen, um es dann in Aktien zu stecken. Alle diese Banken wollten 5 bis 8% Zinsen haben. Also eine krasse Abweichung von dem, mit was sie werben. Einige dieser Banken bieten einen etwas günstigeren Kredit, wenn man ihnen dafür den Einblick in dein Depot (also Username + Passwort deiner Depotbank) gewährt. Wer macht so etwas?

Kiev
1 Monat zuvor

@ Pink Cavallo

Welche Bank bietet bessere Kredite bei einem Vermögensnachweis über ein Depot? Das ist mir leider noch nicht begegnet. Immobilien zählen auch nur bei einer Beleihung unter ersten Rang. Ansonsten nützen Freibeträge oder der Wert nichts. Die Kosten für wohnen fallen lediglich aus der Ausgabenaufstellung und Mieteinnahmen werden gewertet.

Smava ist mir auch ein Dorn im Auge. Kreditvergleiche gibt es jetzt auch bei Verivox. Leider wird hier ebenfalls mit seltsamen Konditionen deutlich unter dem Einlagenzins geworben. Ich hatte das bei denen schon bemängelt und angeboten jederzeit einen Kredit im Bereich 50k€-250k€ (in Grenzen was auch immer sie gerade loswerden wollen) aufzunehmen, wenn für meine hinterlegten Daten tatsächlich unter 1% angeboten wird. Den Dienst ha en sie leider noch nicht.

Um 2020 wurde mit vergleichbaren Konditionen geworben. Hier war es tatsächlich möglich ein Darlehen ohne Absicherung mit einem Zins unter 1% zu erhalten. Beworben wurde zwar 0%-0.5%, aber die Abweichung war noch tolerierbar.

Kiev
1 Monat zuvor
Reply to  Kiev

@ Pino

Die Rechtschreibekorrektur hat wieder gnadenlos zugeschlagen. ;-)

Mr. Pino Cavallo
1 Monat zuvor
Reply to  Kiev

Alles gut :)

Zum Thema Smava: ja, die Werbestrategie ist einfach nur bullshit. Ich wundere mich, dass man in der Werbung so offen lügen kann. Ich hätte zumindest erwartet, dass man unter bestimmten Bedingungen – und seien sie noch wenig realistisch – diesen niedrigen Satz erhalten könnte. Dem ist allerdings nicht so. Die Kreditverkäufer der von mir angeschriebenen Banken haben alle zugegeben, dass die von ihnen gemachten Werbeversprächen schlicht nicht richtig sind. Das fand ich schon krass.

Dstrlow
1 Monat zuvor

Richtig und dann mit der Familie am Wochenende nach Profitmitnahme im Bimmelzug zwischen besoffenen am Bahnhof lowend in den Bus einsteigen um dann 2 stunden zufuss zum Freizeitpark zu wandern. Natürlich mit 1 million euro positon in ETF

Es geht kaum noch abstrakter und hohler als der Hate hier in dem Text gegenüber einem Auto.

Theo
1 Monat zuvor
Reply to  Dstrlow

Ich finde dieses “Aber auf dem Land” Argument schwach. Es wird meist von den Wohlhabenden missbraucht, die jammern, ihre zwei suv am Liebsten voll subventioniert hätten und für sich reklamieren, Klimaschutz gelte nicht für sie, – weil ja auf dem Land.
Das ist die lobby, die vom Land-Argument profitiert. Nicht die Einzelfälle,die vorgeschoben werden.

Landei
1 Monat zuvor
Reply to  Theo

Ja, genau. Ich zog vor einem Jahr von der Stadt aufs Land. Die neuen Nachbarn sind verwundert, weil ich immer noch kein Auto habe. Denn das würde ja nicht funktionieren, so ohne Auto. Der nächste Bahnhof ist 4 km weit entfernt und es fährt sogar einmal in der Stunde ein Bus dorthin. Klar wäre ein Auto bequemer. Aber mit dem Fahrrad ists netter, ich bin an der frischen Luft und bei arg schlechtem Wetter kann ich immer noch den Bus nehmen.

Susanne
1 Monat zuvor
Reply to  Landei

Prinzipiell fahre ich, wenn möglich auch immer mit dem Fahrrad oder der Bahn…..
Aber ab und zu muss ich auch einmal einen Großeinkauf für unsere Familie tätigen: Kästen mit Getränken,………………………..
Beruflich schaffe ich leider auch nicht alles ohne Auto.
Denke man kann hier nicht pauschalisieren. Das muss jeder für sich persönlich entscheiden.

Anna
1 Monat zuvor
Reply to  Theo

Die Erfahrung kann ich im Bekanntenkreis bestätigen. Die, die auf dem Dorf in den letzten Jahren ihre Häuser gebaut oder gekauft haben und da recht gut leben, beschweren sich oft, dass ohne Auto nix ginge und wie schlimm das für sie sei und schimpfen, dass die Städter mit dem Deutschland-Ticket ungerecht bevorzugt werden. Aber ihr Häuschen im Grünen mit ihrem neuen BMW X3 vor der Tür gegen eine kleine Wohnung in der Großstadt und ÖPNV/Fahrrad eintauschen? No way, ich sei ja verrückt. :D

MacJoshi
1 Monat zuvor

Vollkommen richtig. Was habe ich überlegt, uns ein neues Auto zuzulegen. Das Geld ist da, aber das schlechte Gewissen auch. Unser Golf VII Diesel fährt, hat neuen TÜV, ist jetzt bald 8 Jahre alt und macht es noch gute 2 bis 4 Jahre (1,6 Liter, 110 PS). Also warum einen Sportwagen oder Ähnliches kaufen, wenn der uns doch auch nur von A nach B bringt. Und das zu weitaus höheren Kosten (Versicherung, Kfz-Steuer für neue gebrauchte Autos höher etc.). Danke für die Erinnerung, auch wieder bei dem zu bleiben, was funktioniert, geht und bezahlt ist. So spart man wirklich sinnvoll! Wir legen die Kohle in BASF, Pfizer und einigen anderen Derivaten an, die sind derzeit unterbewertet.

Nuvolina
1 Monat zuvor
Reply to  MacJoshi

@MacJoshi

„Derivaten“ ???

MacJoshi
1 Monat zuvor
Reply to  Nuvolina

Ah, sorry, da wollte ich eigentlich Titel schreiben. Ist aber auch nicht überlebensnotwendig.

Nuvolina
1 Monat zuvor

Für mein gebrauchtes Auto bekomme ich nur mehr die Hälfte des Neupreises.
Für meine gebrauchte Luxusuhr das Doppelte.
An mein Auto habe ich mich gewöhnt, der Anblick meiner Uhr erfreut mich wie am ersten Tag.

Rentner
1 Monat zuvor
Reply to  Nuvolina

Schön, dass es dir gut geht. Weiter so!

Kiev
1 Monat zuvor

@ KFZ auf dem Lande

Was ist an Tims Aussage denn verkehrt?

Er hat es ziemlich genau auf den Punkt gebracht. Er differenziert auch nicht Land oder Stadt, noch sagt er, dass man kein KFZ haben dürfte. Das Leben ist nicht schwarz und weiß.

Es gibt auf dem Land weitere Alternativen. Natürlich hängt die Entfernung vom Wohnsitz zur Arbeit davon ab, ob ein KFZ benötigt wird oder nicht. Dennoch sollte ein KFZ Pro Haushalt/Person nicht dargestellt werden, als gäbe es keine Alternative. Man hat zu einem Zeitpunkt entschieden, dass der Wohnort gewünscht ist und damit auch die Mobilitätskosten gewählt. Darüberhinaus kann ein gebrauchtes Fahrzeug über einen längeren Zeitraum weniger Kosten verursachen als ein Jahreswagen alle 5 Jahre.

Die meisten meiner verhältnismäßig gut verdienenden Arbeitskollegen wohnen eher im ländlichen Raum. Und sie haben unabhängig vom Familienstatus in der Regel ein KFZ pro Erwachsener. Einige meiner Kollegen wohnen gar nicht so weit vom Arbeitsplatz entfernt. Mit 5km-10km Pendelweg könnte man verhältnismäßig einfach ganzjährig mit den Rad (Pedelec ist eine weitere Annehmlichkeit) fahren. Auf diese Weise würden sie mit einem Fahrzeug auskommen, mit dem sie auch in Urlaub fahren könnten.

Car Sharing ist im ländlichen Raum naturgegeben weniger dicht besiedelt und entsprechend weniger Interessant als in der Stadt.

Wir wohnen selbst in der Stadt und haben kein KFZ. Allerdings haben wir hervorragende Carsharing Abdeckung und die nutzen wir für Urlaube auch. Dennoch gibt es auch hier Alternativen wir Nachtzug, die wir einfach einmal ausprobieren. Bei dem Punkt verspreche ich mir eine sehr angenehme Anreise für weiter entfernte Destinationen und damit zwei weniger benötigte Urlaubstage für den gleichen Zeitraum.

Eine selbstbewohnte Immobilie ist nicht immer finanziell sinnvoll. Das möchte ich noch anmerken, obwohl ich selbst Eigentum habe. Es kommt hier auf die Größe an, die man sich gönnt. Ob eine Immo für 750k€ theoretisch an Wert gewinnt, sieht man erst an dem Tag x, an dem man sie tatsächlich verkauft. Bis dahin ist sie wie ein Haus/Wohnung eine Verbindlichkeit. Die Parameter sind etwas anders aber im Grunde ist es ähnlich.

Survival of the Fittest bedeutet in der heutigen Zeit flexibel auf Änderungen reagieren zu können.

Bruno
1 Monat zuvor
Reply to  Kiev

Survival of the Fittest bedeutet in der heutigen Zeit flexibel auf Änderungen reagieren zu können.”

Das stimmt, ich hatte früher immer eine gute Occasion gekauft, obere Mittelklasse mit guter Ausstattung, nicht übertrieben motorisiert, Benziner und kein teurer Diesel (Unterhalt! Turbo Probleme etc.) (übermotorisiert = anfällig und teuer (auch im Unterhalt exponentiell teurer), also um Himmels Willen kein AMG oder M oder was weiss ich für Rennmaschinen), Rücklauf aus 36 Monate Business-Leasing mit ca. 50% Rabatt vom Neupreis, danach einige Jahre gefahren immer ohne Probleme, Honda und Lexus, nie grössere Reparturen oder Schäden, alles tip top, aber halt nicht das Prestige der deutschen Nobelmarken, das muss man verkraften.

Jetzt sind es halt Elektroautos, da ist es noch besser geworden, keine Wartung mehr nötig, somit fast keine Unterhaltskosten mehr (Reifen ja, Strom kommt vom Dach), Unterhalt wie Ölwechsel, Filter, Getriebe, Auspuff, Partikelfilter, Kat, Sonden, Lüftung, Schläuche, Verschleissteile etc. pp. alles nicht mehr vorhanden, unter dem Strich spare ich nur damit, und beim Tesla auch Wiederverkaufswert gut. Die BMW i3’s welche günstig eingekauft wurden (und auch nie Probleme hatten) sind nun eingetauscht gegen Smart #1 Fahrzeuge (ideal für die Stadt), Langstrecke Tesla, klar ein Mercedes EQ macht vielleicht etwas mehr her, aber es rentiert sich halt nicht, zu teuer, zu viel Unterhalt, zu anfällig, Software ungenügend, suboptimale Ladeinfrastruktur.

Aber die Sache ist halt individuell, wer nicht vom Dach laden kann, häufig sehr lange Strecken fahren muss, für den ist ein Verbrenner oder Hybrid immer noch besser, aber bitte kein Neuwagen. Aber auch da, lieber ein hochwertigeres Fahrzeug als Occasion kaufen und dann lange fahren, so hat man ein Top Fahrzeug zum Schnäppchenpreis, kommt hinzu, dass dann die Kinderkrankheiten bereits bereinigt sind und man auch für die Versicherung weniger zahlen muss.

Zurück zur Börse: Heute Barrick Gold gekauft und Tesla beobachte ich noch, wäre gut wenn die noch etwas runter kommen dann wird es wieder interessant.

Kiev
1 Monat zuvor
Reply to  Bruno

@ Bruno

Meine Trackhistorie an Fahrzeugen ist etwas überschaubarer. Nach dem Studium habe ich einen Golf für 8k€ gekauft und später mit Nachwuchs und kleineren entfernten Bauprojekten einen VW Caddy in guter Ausstattung für 16.4k€. Ich hatte unnötigerweise vor dem Studium ein Fahrzeug, da ich eher ländlich aufgewachsen bin. Das hat man halt, wird nicht hinterfragt… Den Preis weiß ich nicht mehr, aber der Golf war im Verhältnis teuer ;-) Im Anschluss gab es noch eine zeitlang einen Firmenwagen.

Heute wird bedarfsorientiert etwas passendes ausgeliehen. Für Spanien nehme ich gerne einen flachen Kombi. Mir ist bewusst, dass das bei einem Tesla mit Durchschnittsgeschwindigkeit von 90kmh keine Rolle spielt… Für die Toskana nehme ich dann gerne etwas höher gelegt es. Die Strecke hält sich in Grenzen und ich möchte auf den Ackern nicht aufsetzen. Ansonsten könnte ich auch 9 Sitzer oder Umzugswagen usw. nehmen. War bisher nie notwendig.

Die Art des KFZs ist eine Betrachtung. Habt Ihr zwei Autos oder ist eins vom Büro? Der Smart kostet vielleicht nicht so viel Geld, aber unnötig ist er trotzdem. Soweit ich weiß gehst Du zu Fuß ins Büro. Da steht der Familienwagen zu Hause. Wozu benötig Ihr ein weiteres Fahrzeug? Bis auf einen Ausflug nach Basel weiß ich nicht wie man sich in der Schweiz mit einem KFZ durch die Stadt bewegt. Die Dimensionen meiner Stadt halten sich in Grenzen. Ich würde ungern ein KFZ verwenden, wenn ich nicht auch das Rad nehmen kann. Die Strecken sind hier auch deutlich netter.

Bei uns gibt es darüber hinaus Liederdienste. Wenn man keine Wasserkästen benötigt, kommt man selbst ohne Leihfahrzeug mit Familie gut zurecht. Wir leihen im Grunde nie ein Fahrzeug für einen Wocheneinkauf. Dafür bestelle ich allerdings hin und wieder bei DM für knapp 200€ eine Prepper Ration ;-)

Der VW Caddy hat meine ich 9000€ -12000€ im Jahr bei 15000 km gekostet. Das hatte ich einmal in einem Excel gemittelt. Ein Zeitfahrzeug hat hohe weitere Kosten. Versicherung, Wertverfall, TÜV usw. Und es beansprucht Zeit für Wartung und Fahrten zum TÜV, Autohaus, Reifenwechsel usw. Ich muss mich heute um nichts dergleichen mehr kümmern und zahle inkl. Carsharing deutlich weniger für Mobilität als zuvor. Dazu kam noch freigewordenes Kapital durch den Fahrzeugverkauf, dass investiert werden durfte. Ein Fahrzeug für 10k€ bindet alleine Kapital im Gegenwert von 400€ im Jahr. Damit sind 9 Tage Osterurlaub inkl. Sprit so gerade drinnen. Bei einem Fahrzeug für 20k€ bleibt schon mehr hängen. Und das alleine durch das gebundene Kapital. Der Wertverlust kommt noch dazu.

Barrick Gold schätze ich ohne jeglichen Blick auf ein Chart aktuell nicht unbedingt als Value Schnapper ein. Ich habe heute deutsche Wohnen aufgestockt.

Bruno
1 Monat zuvor
Reply to  Kiev

Ja die Smarts sind Firmenfahrzeuge, wir haben mehrere davon gekauft als Ersatz für die i3, die sind nicht Lifestyle sondern es ist in der Klasse meines Erachtens aktuell das beste Fahrzeug (kann man nicht vergleichen mit einem Verbrenner Smart, der neue Volvo ist auf der gleichen Basis aber deutlich teurer). Die werden gebraucht von den Sales für ihre Kundenbesuche, das geht oft nicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln, die fahren immer alleine regional, für die Stadt und Agglo wo es hier immer enger wird ideal.

Und ja, eigentlich habe ich gar kein Auto, der Tesla hat den alten Honda ersetzt und ist die Familienkutsche, primär braucht den meine Frau (sie hat Zeiten da geht das nicht mit öffentlichem Verkehr), bis im Sommer steht der also tatsächlich primär rum, aber danach wenn sie zurück ist wird sie ihn wieder brauchen, ich brauche den für Einkäufe oder mal einen Ausflug. Der läuft natürlich auch über die Firma finanztechnisch.

Barrick finde ich (fundamental) ein Schnäppchen, in Anbetracht des aktuellen Gold- und Kupferpreises, die Margen sind riesig, aber es wurden auch Fehler gemacht resp. das Geschäft ist nicht ganz einfach und auch politisch risikoreich, ich traue es dem Management aber zu. Ich schaue dies langfristig an, es kann durchaus etwas Zeit benötigen, bis sie sich wieder erholen. Für mich ist es eine Diversifikation da sie überhaupt nicht korrelieren mit dem S&P500 und ich bevorzuge nicht diese extremen Schwankungen und bin da etwas risikoaverser als vielleicht andere, die nur die besten 3-4 Techwerte im Depot halten (habe ich auch aber eben risikogewichtet). Der Fokus der Anlegemeute ist halt aktuell primär auf magnificent seven gerichtet, aber ich könnte mir vorstellen dass sich dies auch wieder ändert kann.

Sven
1 Monat zuvor
Reply to  Bruno

Die Fantasien der hohen Wartungskosten bei Verbrennern…
Es ist nun einmal so, dass man bei einem einfach aufgebauten Saugbenziner oder auch bei meinem Turbodiesel gar nicht so viel tun muss. Insbesondere wenn man ihn günstig erworben hat und aus der Garantie heraus ist.

Bei ATU kann man einen Ölwechsel mit Filterwechsel für 109€ beauftragen. Das tut man einfach jedes Jahr oder wenn man auf Nummer sicher gehen will alle 12-15TKM. Der Motor sollte also mit frischem Öl sehr lange gut laufen.

Innenraumfilter kann man wohl selber auswechseln. Kostenpunkt 10-15€. Es ist im Übrigen übertrieben, diesen mit jeder “offiziellen” Wartung austauschen zu müssen. Es sei denn man fährt in ständig staubiger Umgebung herum. Mein Innenraumfilter sieht auch noch im 3. Jahr wunderbar aus. Ausklopfen reicht manchmal auch schon.

Dieselfilter ist ein Teil, dass nach Wartungsplan alle 36m ausgetauscht werden müsste. Naja… Kann man auch selber machen. Bei meinem Auto jedenfalls… Aber alle 3 Jahre? Bisschen unnötig. Ich tanke bei Shell (wg. der Clubsmart Punkte).

Weiterhin der Motorluftfilter. Kann man selber austauschen. 10€.

Bremsflüssigkeit kann man zu 50€ bei ATU pauschal wechseln lassen. Einfach online zusammenklicken. Ein Thema für jedes 3. Jahr nach Wartungsplan oder einfach selber mit einem Testgerät schauen (Aliexpress 2€) schauen, ob die Bremsflüssigkeit noch OK ist. Die hält an sich auch länger als der Wartungsplan einem weiss machen will.

Man sieht: So teuer sind gebrauchte Verbrenner nicht. Man darf sich nur nicht verrückt machen lassen von den ganzen “Risikosehern”. Wer natürlich jedes Jahr zur Vertragswerkstatt rennt und sich dort die Premium-Service bucht und 500-600€ da lässt, der braucht sich nicht zu wundern.

Natürlich ist das alles kein Thema, wenn man darauf besteht ständig das Neuste und Beste fahren zu wollen und ein Leasing zu haben. Dort entscheidet der Leasinggeber genau, was man alles wie zu tun hat. Und wehe, man tut es nicht!

Ich sehe z.B. schon bei einem hypothetischen MG4 Elektroauto (schlechter Chinakracher), der zwar im Leasing sehr günstig ist (190€) aber die Versicherung alleine 3 mal so teuer ist wie bei meinem Diesel Ford. Natürlich muss man beim Leasing eine GAP-Versicherung etc. abschließen.

Auf dem Lande und für die berufliche Flexibilität sind Autos schon wichtig. Natürlich alles eine Frage des Jobs und der Region.

Bruno
1 Monat zuvor
Reply to  Sven

Hatte ja geschrieben es kommt auf die Marke und Modell drauf an, aber ich kenne einige Kollegen mit BMW, Mercedes, Audi Premiumwagen hochmotorisiert die haben/hatten unglaubliche Kosten, immer wieder ist etwas defekt, und Ersatzteile würde ich da dann nicht auf aliexpress bestellen, sonst fliegt einem das irgendwann um die Ohren. Oder dann geht wieder mal ein Getriebe kaputt, Dinge verstopfen, verrussen etc. man hat ständig was zu tun, ob man nun selber Hand anlegen kann/will oder in die Werkstatt. Es gibt aber auch Motoren, die weniger komplex und anfällig sind, da sinken dann auch die Wartungskosten. Aber ich möchte mich damit nicht beschäftigen, Zeit ist auch Geld.

Aber ist nun mal so, ein Verbrenner hat ca. 10x mehr Teile als ein Elektro, da ist klar, was anfälliger ist. Und insbesondere Verschleissteile.

Aber wie gesagt, jeder wie er will, ich will hier nicht als Elektro-Prophet auftreten, es sind nur meine Erfahrungen. Wir werden in 10 Jahren sehen was sich durchgesetzt hat :-)

Sven
1 Monat zuvor
Reply to  Bruno

Ich habe gar keine Zweifel, dass sich Elektro durchsetzen wird. Alleine durch die politischen Zwänge etc. und die junge Generation.

Ich stimme dir auch zu, dass der Verbrenner insgesamt mehr “Verschleißteile” im Antrieb hat. Es gehört auch zur Wahrheit, dass der Gebraucht-Elektrowagen-Bestand auch verschlissene Fahrzeuge hat. Nämlich elementar an der Traktionsbatterie.

Die Frage ist nun: Austauschmotor bei 300TKM/400TKM oder Austauschbatterie?

Ist beides teuer!

Bruno
1 Monat zuvor
Reply to  Sven

Welche Lebensdauer haben Batterie und Motor eines Tesla? – Teslawissen

Klar Einzelbeispiele / Ausreisser gibt es immer, aber ich kenne auch wenige die solche km Laufzahlen haben bei ihren Autos, gut ich bin auch in der Schweiz da ist alles etwas enger aufeinander, in Deutschland fährt man womöglich etwas längere Distanzen.

Und ich bin übrigens nicht für politische Zwänge oder Subventionen, die Zeit ist auch langsam vorbei, eine gewisse Anschubförderung war wohl nötig aber denke langfristig wird sich schon das Richtige durchsetzen.

Batterie ist klar, ist der grösste Negativpunkt von E-Autos, aber die werden laufend besser, auch immer weniger bis gar keine problematischen Rohstoffe mehr, ist halt noch eine relativ junge Technologie.

42sucht21
1 Monat zuvor
Reply to  Kiev


Das stimmt. Wenn man alle anderen Faktoren außer acht lässt und wirklich nur aufs Geld schaut, könnte man auch die ganz grob einfache Überschlagsrechnung aufmachen, dass eine um 400€ pro Monat teurere Wohnung sich finanziell lohnt wenn man dafür ein KFZ weniger benötigt.

Ein in diesen 400€ eventuell enthaltener Hypothekentilgungsanteil kann meist auch noch zu Vermögensaufbau hinzugerechnet werden.

Kiev
1 Monat zuvor
Reply to  42sucht21

@ 42sucht21

Ein KFZ weniger zu haben sollte nicht unbedingt mit dem Geldvorteil aufgewogen werden. Sicherlich Sparta man eine Menge Geld, aber je nach Wohnsituation verzichtet man auf nichts.

Ich bin selbst kein Fan öffentlicher Verkehrsmittel, auch wenn die Anbindung bei mir sehr gut ist und ich sekten glücklich bin diese in Anspruch nehmen zu können.

Das Rad ist mein bevorzugtes Verkehrsmittel, da ich hiermit innerhalb der Stadt schneller als KFZs oder der Nahverkehr bin. Die Bahnen fahren gefühlt zügig, aber durch die ganzen Haltestellen ist sie am Ende nicht sehr schnell unterwegs. Im Monat fahre ich durch mobile Arbeit um 500km alleine zum Pendeln. Das ist in meiner Region im Gegensatz zu Hamburg mit seinem Shietwetter kein Problem ;-), nicht wahr Slowroller?

Viele Bekannte und Freunde von mir wohnen auch eher im Speckgürtel als wirklich JWD. Ein KFZ sollte ihnen reichen ohne größere Einschränkungen. Es kommt auf die Betrachtung an. Mit dem Rad zur Arbeit fahren zu können ist für mich ein Geschenk und keine Pflicht.

Carsharing lohnt sich über den Daumen bei einer Fahrleistung unter 9000km im Jahr. Falls keine passenden Fahrzeuge in Reichweite sind, macht dies allerdings nur bedingt Spaß, keine Frage.

Ich möchte hier nur Möglichkeit und Chancen aufzählen, die vielleicht auf die eigene Situation angewendet werden könnten. Wir Alle betrachten das Gewohnte als selbstverständlich und hinterfragen es nicht. Im Guten wie im schlechten.

42sucht21
1 Monat zuvor
Reply to  Kiev


Ich denke auch, die Lebensqualität steigt immens wenn man nicht für alles und jedes ein KFZ (oder ÖPNV-Transport) benötigt. Als junge Familie zB ist es genial wenn KiTa / Kindergarten / Grundschule zu Fuß / Roller / Woom-Rad erreicht werden können. Oder sogar eine Arbeitsstelle. Das wird m.E. bei der Wohnortwahl nicht ausreichend hoch priorisiert. Wenn es kein Mama/Papataxi braucht jeden Tag für alles.

Aber die Menchen sind verschieden. Es ist auch ein urban vs ländlich Thema aber wirklich nicht ausschließlich. Gewohnheit, Bequemlichkeit und Überfürsorge aus vermeintlichen Sicherheitsgründen kämen viele niemals auf die Idee ihre 7-jährige mit dem Rad alleine zur Schule fahren zu lassen. Viele Menschen suchen Ausflüchte warum es mit dem Rad nicht geht. Aber oft müsste man nur Gewohnheiten und gefühlte Bequemlichkeit ändern – also einfach mal probieren. Wer 3 Wochen am Stück durchhält will Radpendeln und Alltagsrad meist nicht mehr missen.

Kiev
1 Monat zuvor
Reply to  42sucht21

@ 42sucht21

Wir wohnen in der Stadt und mir sind sehr viele Annehmlichkeiten bekannt.

Ein Leben in etwas ländlicherer Umgebung könnte ich mir aber auch vorstellen. Ich versuche mich bestmöglich in Andere hineinzuversetzen.

Gewohnheiten sind fest verankert und müssen hinterfragt werden. Ich habe selbst einige Schwächen, die mir bewusst sind und immer wieder mehr oder weniger zum Vorschein kommen. Hilft nichts, muss man stetig dranbleiben, wenn einem bewusst ist, dass es nicht das richtige ist.

Wir wohnen in einem sehr grünen Stadtviertel mit Garten. Wenn ich aus meinem Küchenfenster schaue, sehe ich von Frühling bis Herbst keine anderen Häuser. Aus dem Wohnzimmer auf der anderen Seite des Gebäudes schaue ich bis zum Horizont in die Grünanlage eines historischen Gebäudes. Wohnen ist mir wichtig und da haben wir es nach unseren Wunschvorstellungen sehr gut getroffen. Hätten wir unseren Wohnsitz nicht bekommen, so wären wir vermutlich etwas außerhalb in einem wunderschönen Ort fündig geworden. Ich kenne zwei in der Nähe.

Von da hätten wir auch vieles mit dem Rad machen können. Das Carsharing Angebot ist dort allerdings allerdings so gut, so dass wir vermutlich ein eigenes KFZ weiterhin hätten. Von unserem Wohnort aus, in der Stadt als Zentrum, erreichen wir natürlich alle interessanten Gebiete außerhalb der Stadt direkter als von einer Region, die außerhalb liegt.

Die Randinfrastruktur ist außerordentlich gut in meiner Gegend. In manchen Bereichen näheren wir uns fast dem niederländischen Standard.

Aber selbst hier werden Kinder mit dem KFZ zur Schule gebracht. Ich bin für temporäre Fahrverbote in Schulbereichen mit Ausnahme von Anwohnern und natürlich Fahrdiensten für Kinder mit Einschränkungen. So würden die Kinder zumindest im 200m Umkreis abgesetzt und alle könnten sicherer zur Schule gehen oder mit dem Rad fahren, da es so keine Ballungszonen gibt.

Zum Pendeln mit dem Rad

Ich habe mich bewusst dafür entschieden zu einem etwas entfernteren Arbeitgeber zu wechseln. Die Arbeitszeit habe ich entsprechend reduziert und ein sehr gutes Setup dafür in den letzten Jahren zusammengestellt. Ich fahre 500km im Monat, es macht mir richtig viel Spaß und zwingt mich vielleicht ein wenig am Ball zu bleiben, da es kein Sport sondern alltägliche Routine ist (zumindest an den nicht mobilen Arbeitstagen). Die Distanz hat dennoch einen gravierenden Nachteil. Ich kann nicht schnell und spontan von der Arbeit nach Hause. Dafür benötige ich insgesamt eine Stunde. Mit schulpflichtigen Kindern und einer Frau mit teilweiser Präsenzpflicht im Büro bin ich ein bisschen abhängig von den Konditionen mobiler Arbeit. Alleine durch die Distanz. Das have ich leider etwas unterschätzt, aber ich bin mit Blick auf die in Rente gehenden Babyboomer optimistisch, dass die Bedingungen eher besser werden. Zumal ich auch sehr gerne ins Büro fahre und ein wenig Zwang durchaus schätze…

Tobs
1 Monat zuvor
Reply to  Kiev

Hi Kiev, ich finde es gut, dass Du Dich in andere hineinversetzt, aber….. :-)

….den Satz “Gewohnheiten müssen hinterfragt werden” möchte ich aber bitte einmal hinterfragen. :-) Im Ernst, das ist schon ein philosophisches Thema. Ich bin mir gar nicht sicher, ob man das immer tun sollte, auch nicht als reflektierter Mensch. Und jetzt schwenke ich – natürlich mit einem Augenzwinkern – mal über zu WB, der – so kenne ich aus einem Video und unterliege damit vielleicht auch einem verzerrenden Klischee – jeden Tag mit seinem Auto zur Arbeit gefahren ist und sich auf den Weg dorthin am Drive-in bei Mäcces sein schön fettiges Frühstück abgeholt hat. Hm. Er war ja doch recht erfolgreich dabei… :-) Was möchte ich damit sagen: Man kann auch einige Ansätze intellektuell überdehnen und setzt dann nicht mehr an den wirklichen Wirkstellschrauben an. Das Pareto-Prinzip gilt auch im Frugalismus. :-) Vermutlich muss man auch sehen, dass für viele hier im Forum ein teurer, schwerer Wagen so was wie eine Projektionsfläche nicht im besten Sinne ist, also sich hier irgendwie auch ideologische Gesichtspunkte überlagern. Sicherlich gibt es aber auch genug Leute, die jeden Meter mit dem Fahrzeug machen, ungeniert das Gaspedal durchtreten und dabei exponentiell mehr Wohlstand schaffen, als andere, die sich auf dem Fahrrad über gesparte Aufwendungen freuen. Ich finde das ok, weil wir in einer offenen pluralistischen Gesellschaft leben, in der sich Menschen eben nicht zwingend hinterfragen müssen, jedenfalls nicht nur deswegen, weil es andere Personengruppen von ihnen verlangen. Ich persönlich kenne jedenfalls beide Perspektiven, die des Auto-Halodri sowie die des Radler-Halodri (es ist eben doch Charakter-Sache, und meiner ist schlecht, sowohl im Auto wie auf dem Fahrrad bin ich ein Störer im öffentlichen Verkehrsraum).

Kiev
1 Monat zuvor
Reply to  Tobs

@ Tobs

Gewohnheiten zu Hinterfragen ist sicherlich eine philosophische Betrachtung.

Gewohnheiten sind wunderbar und helfen eingeübte Abläufe zu automatisieren, so dass sie sehr schnell umgesetzt werden. Das ist natürlich sehr wichtig. Ab und an ist allerdings der Kapitän gefragt, der die Richtung vorgibt. Es können sich Dinge von innen oder außen ändern, die eine Kursänderung bewirken könnten. Dafür müssten sie allerdings neutral bewertet werden. Ansonsten wird vieles gemacht weil es eben schon immer so gemacht wurde.

Meine Kollegen sind finanziell betrachtet weit entfernt von Warren Buffett, was vermutlich Niemanden verwundern wird. Sie haben zwei Automobile, aber hätten gerne mehr Vermögen, oder weniger Verbindlichkeit oder vielleicht einfach ein höheres Maß an Freiheit. Die Aspekte kann ich jetzt nicht 100% benennen, aber hier steht ein nicht benötigtes KFZ als dauerhaft kostspielige Verbindlichkeit mehr im Weg als ein einmaliger Besuch einer Veranstaltung.

Erfolg

Ich weiß jetzt nicht zu welchem Erfolg eine morgendliche Mäcces Routine genau beiträgt. Ich kenne selbst einen sehr erfolgreichen Menschen der raucht. Finanziell hat die Person viel erreicht und ist durchaus gebildet. In dem Punkt ist sie dann aber objektiv betrachtet ein wenig dumm. Das weiß die Person hier auch.

Radfahren

Hat in erster Linie nichts mit Geld sparen zu tun. Meinen Jobwechsel habe ich beispielsweise so umgestellt, dass ich 5-6 Stunden in der Woche mehr Radfahre und dafür 4h weniger arbeite. Damit ist meine “Wochenarbeitszeit” unverändert. Das hat in erster Linie zu erwarteten Gehaltseinbußen geführt.

Schlendrian

Vermögen schützt nicht vor dem eignen inneren Schweinehund. Neben guten Routinen schleifen sich manchmal schlechte ein. Dagegen gibt es kein Mittel von Lilly oder Novo Nordisk. Diese Gewohnheiten sollten beizeiten wieder abgebaut werden. Zumindest, wenn man eine andere Vision für sich selbst verfolgt, als den Pfad auf dem man sich gerade bewegt. Es gibt alte Menschen, die rauchen, bei Mäcces essen und sich kaum bewegen. Allein aufs Glück möchte ich meine Quality Time fürs Alter nicht legen.

Tobs
1 Monat zuvor
Reply to  Kiev

Die Redewendung mit dem Kapitän gefällt mir. Völlig einverstanden, ein wenig neckend zugegebenermaßen wollte ich nur auf das Thema Fokus hinweisen. Nicht selten sind für das signifikante Weiterkommen zentrale Stellschrauben wichtig. Wer ausschließlich auf das Reduzieren fokussiert, hat möglicherweise nicht genug die Wachstumsseite im Blick. Schwierig zu erklären, aber als Lebensbeispiel: Ein junger Mensch, der motiviert ist, ein großes Fahrzeug zu fahren (und wir wollen das jetzt hier nicht bewerten – weil wir doch nicht ideologisch sein wollen), der wird möglicherweise beruflich anders wachsen, möglicherweise anfangs etwas sein Geld sinnlos verbrennen hat dann aber eine höhere Top Line und kann die Kostendisziplin nachziehen. Diese Person hat dann ganz andere Voraussetzungen, eine starke Bottom Line zu erzielen. Ohne hohe Top Line keine hohe Bottom Line, egal wie frugalistisch ich lebe, denn Kosteneinsparungen sind begrenzt auf die Höhe der Kosten. :-) Wie bei Unternehmen: Oft steht anfänglich das Wachstum im Fokus und Cost cutting danach. Also: Ein bisschen crazy müssen Menschen vielleicht auch sein, zumindest am Anfang. Materielle Ziele, die einem später unbedeutend vorkommen, sind anfänglich für den Zweck der Entwicklung sogar förderlich. Und seien es nur so Projektionen wie ich kann meiner Familie ein sehr schönes Leben ermöglichen. Uns muss was treiben, gerade wenn wir jünger sind. Wobei ich natürlich weiß, dass auch die Summe vieler Einzelheiten den Erfolg zusammenfügt. Fahrrad war besonders früher ein wichtiger Teil meines Lebens und jeden KM den ich auf dem Bock statt in der Karre hocken kann, würde ich dankend in Kauf nehmen.

Kiev
29 Tage zuvor
Reply to  Tobs

@ Tobs

Ein hohes Einkommen ist maßgeblich entscheidend für den “schnellen” Vermögensaufbau. Falls man Kinder für sein Leben vorsieht kann ich Jubgen Menschen nur nahelegen dafür Geld zu investieren. Hier ist der Benefit am allergrößten. Es geht hier um freie unabhängige Entscheidungen. Teilzeit macht in der Lebensphase ebenfalls deutlich mehr Sinn als davor.

Das ist vermutlich aber nicht der Reißer für junge Menschen. Eine Immobilie in guter Lage ist allerdings deutlich wertstabiler als ein 3 Jahre altes KFZ. Sie darf nur nicht zu groß sein, so dass die Kosten einen auffressen.

1 Monat zuvor
Reply to  Kiev

“Mit dem Rad zur Arbeit fahren zu können ist für mich ein Geschenk und keine Pflicht.”

Dieser Satz gefällt mir. Ich liebe es, morgens durch die frische Luft zu radeln und die Pumpe in Gang zu bringen.

Bigcheese
1 Monat zuvor

Frage mich gerade, ob der Blogautor die Leute auch aufruft, keine über 1.000 EUR teuren Clown-Smartphones von Apple zu kaufen (gebrauchtes China-Phone reicht vollkommen) und ihre Netflix-Abos zu kundigen (10 Jahre 20 EUR pro Monat lieber in einen World ETF Sparplan)…

slowroller
1 Monat zuvor

Es ist eben eine Krux mit der Mobilität und man muss schlicht für sich das richtige Mittel finden: Wer sein Geld für Premiumautos ausgiebt, der hat sich das sicher überlegt – der sollte dann aber nicht jammern, dass ihm das Geld fehlt, dass ja bei zuviel Steuern nichts übrig bleibt und die Altersvorsorge auf der Strecke bleibt. Solange man selbst ein wenig nachsteuern kann, sollte man das auch selbst tun.

Für mich bedeutet ein eigenes Kfz schon immer eins: Freiheit. Es ist das einzige Verkehrsmittel, was mich schnell überall hinbringen kann. Mitten in Hamburg gibt es Ziele, die 4-6 Kilometer entfernt – da benötigt man mit den Öffis fast eine Stunde. Bei gutem Wetter wird das mit dem Rad bewältigt, aber wenn die ganze Familie mitmuss oder es Hunde und Katzen regnet ist das Auto einfach unschlagbar. Gleiches gilt für alle Ziele in der näheren Umgebung bis ca 100km. Da gibt es so dermaßen viele Ecken, die schlicht nicht anders erreichbar sind bzw. nicht sinnvoll erreichbar sind. Dazu kommen dann Gabelrouten: Bis zum Ferienhäuschen schafft man es mit viel Zeit und nerven noch – aber einmal dort wird alleine schon der nötige Besuch eines Baumarktes zum Problem.

Wir haben recht schnell das zweite Auto abgeschafft und kommen mit einem großen Kombi (mittlerweile 10 Jahre alt) sehr gut zurecht. Natürlich kostet das Geld – aber im Budget ist es kaum merkbar und verzichten wollen wir auch nicht drauf. Ich persönlich versuche auch den ÖPNV zu vermeiden wenn es geht – meist aber zugunstes des Rades.

Sven
1 Monat zuvor
Reply to  slowroller

Ja also so sehe ich es auch. Ohne Auto fühle ich mich amputiert. Ich gehe sehr gerne in die Natur. Z.B. in den Schwarzwald zum Spazieren / Wandern.
Ohne Auto? Vergiss es!

Ein kleinwenig Luxus darf es doch sein. Ein Ford Focus 1.6 Benziner, Schalterwagen kostet 7-8k € gebraucht. Ich kann mir vorstellen, dass so ein einfach aufgebautes Fahrzeug problemlos 12 Jahre hält. Also 500€ pro Jahr für die “Abschreibung”.

Und dann eben, was man fährt. Haftpflicht reicht doch!

Mr. Pino Cavallo
1 Monat zuvor

@ KFZ

Ich lebe im Speckgürtel von Frankfurt und benötige streng genommen kein Auto. Ich könnte alles auch mit den Öffis machen, aber dann eben auch unter größerem Zeiteinsatz. Das Auto ist einfach gemütlich, das muss ich zugeben.

Da ich nun seit 6 Jahren ein Haushaltsbuch führe, kann ich die Kosten für mein Auto ziemlich genau berechnen. Das Luxusgut “privates KFZ” (Golf V) kostet mich auf Basis der letzten 5 Jahre knapp weniger als 170 Euro pro Monat. Enthalten sind alle Kostenpositionen, die durch das Auto verursacht werden: Sprit, Versicherungen, Reparaturen, TÜV, Kfz-Steuer und die ADAC-Mitgliedschaft.

Ich würde sagen, dass das ein recht guter Preis für den Luxus ist, auch mal spontan weiter weg fahren zu können.

42sucht21
1 Monat zuvor

@Tim – Autos vernichten Privatvermögen der MittelschichtSo ist es. Das Prestige-Auto ist für sehr viele Mittelschichtler der große Hamsterrad-Faktor.

Susanne
1 Monat zuvor

@Nikos: Wir stehst Du als Student und junger Mensch zu dem Thema ? Hast Du in Rosenheim ein Auto ?

Bruno
1 Monat zuvor
Reply to  Susanne

Er fährt sicher ein weisser Lamborghini Countach :)

Nuvolina
1 Monat zuvor
Reply to  Bruno

Jetzt wo SMC abstürzt eher nicht mehr…

Bruno
1 Monat zuvor
Reply to  Nuvolina

Das war ja nur eine Anspielung auf the Wolf of Wall Street wer den Witz nicht verstanden hat.

Er ist ja früh eingestiegen und dürfte immer noch tief grün sein, der Titel ist YTD immer noch 165% im Plus. Ich hatte neulich nicht ihn gewarnt sondern jene, die sich vielleicht noch bei Kursen jenseits von 1000 überlegten, einzusteigen, vom Top sind wir jetzt 40% runter, es kann eben schnell gehen. Aktuell wird halt bei den AI Titeln etwas Luft abgelassen, nach dieser Performance ist das mehr als gesund und völlig normal.

ABC banker
1 Monat zuvor

Es kann sein, dass dich dein Bankberater anruft und sagt: “ETF oder Aktie XYZ aus Ihrem Depot würde ich gerade verkaufen aus Gründen Blabla.” Der Berater sagt das, damit Bewegung in dein Depot kommt. So fallen neue Gebühren an. Ob es für dich als Kunden lohnt, ist denen vermutlich egal. Hauptsache die Gebühren fließen – durch Umschichtungen.

Das ist leider nur noch halb richtig für die regulierte Bankenlandschaft in Deutschland. Passiert eine depotumschichtung mit dem Ziel nur Bewegung zu erzeugen, auch churning genannt, dann ist das gesetzlich verboten und Compliance kontrolliert genauso etwas. Es muss mittlerweile immer eine Geeignetheitserklärung für den Kunden angefertigt werden. Das einfachste und günstigste Produkt ist zu wählen. Reine Umschichtungen ohne Sinn und Verstand sind verboten. Bei Abweichungen vom geeigneten Produkt eine ausführliche Begründung notwendig. Sonst lässt das System den Berater den Trade auch nicht durchführen.

2 Tage zuvor

Hallo Tim,

danke für den tollen Beitrag. Dazu fällt mir ein lustiger Spruch bezüglich Vermögensaufbau ein, den ich mal gelesen habe:

  1. Kaufe einen gebrauchten Toyota
  2. Fahre ihn bis er kaputt geht
  3. Kaufe wieder einen Toyota

und so weiter ?

Liebe Grüße
Christian

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