Meine Ziele für 2023: Weniger Lebensmittel wegwerfen, weniger Kalorien essen

Voriges Jahr sind die Weltbörsen um etwa 20 Prozent eingeknickt. Ich halte das für eine schöne Zeit zum Nachkaufen. Angesichts der hohen Inflation haben freilich Verbraucher weniger Geld zur freien Verfügung. Sparmöglichkeiten hast du eventuell bei Lebensmitteln. Jeder Deutsche wirft im Jahr 78 Kilogramm Lebensmittel weg. Ein Drittel aller Lebensmittel laden im Müll. Das Verrückte ist: Der Lebensmittelmüll produziert zwei Mal so viel Treibhausgase wie die kommerzielle Luftfahrt.

Ich versuche, weniger zu essen. Und den Anteil an pflanzenbasierter Nahrung auszubauen. Mich hat zudem dieses Video motiviert, kleinere Mengen jeden Tag zu essen. Mein Ziel für 2023 ist es, mindestens 10 Pfund abzuspecken. (Ich wiege 195 Pfund bei 193 cm). Ein anderes Ziel ist, diesen Blog und meinen YouTube-Kanal auszubauen. Natürlich werde ich weiter die 10.000 bis 12.000 Schritte täglich gehen und Sport machen.

Ich werde 2023 überwiegend bunte Salate zubereiten, Bohnen mit Gemüse kochen. Ich möchte weniger Nahrung aus der Fabrik zu mir nehmen und stattdessen den Anteil an frischen, gesunden Lebensmitteln steigern. (“Je weißer das Brot, desto früher kommt der Tod.”) Wenn ich einkaufe, achte ich auf kleinere Packungen, denn ich möchte nichts wegwerfen. Kleine tiefgefrorene gemischte Gemüsebeutel für 99 Cent kommen mir da gelegen.

Eine alte Stereoanlage oder einen Elektro-Wecker, den du eh nicht benutzt, kannst du ausstöpseln. Dann sparst du Strom. Manch ein Elektrogerät ist ein regelrechter Stromfresser.

Das sind ETFs, die sich Anleger anschauen können

Und dann gilt es, weiter motiviert zu investieren. Stur und stetig. So sicherst du dir deine Rente ab. Baue mit Mut passive Einkommensströme auf. Wer das Risiko vor Einzelaktien scheut, nimmt ETFs. Schau dir die großen ETFs an, die für deutsche Anleger geeignet sind. Hier sind einige der größten und beliebtesten ETFs weltweit:

  1. S&P 500 ETF: Dieser ETF bietet Zugang zu den 500 größten Unternehmen an der New Yorker Börse und ist eine gute Möglichkeit, in die breite US-Wirtschaft zu investieren.
  2. MSCI World ETF: Dieser ETF bietet Zugang zu über 1.600 Unternehmen aus 23 entwickelten Märkten weltweit und ist eine gute Möglichkeit, in eine breite Palette von Ländern zu investieren.
  3. iShares Core DAX UCITS ETF: Dieser ETF bietet Zugang zu den 40 größten und liquidesten Unternehmen an der Deutschen Börse und ist eine gute Möglichkeit, in die deutsche Wirtschaft zu investieren.
  4. Vanguard FTSE Emerging Markets ETF: Dieser ETF bietet Zugang zu über 1.000 Unternehmen in Schwellenländern weltweit und ist eine gute Möglichkeit, in wachstumsträchtige Märkte zu investieren.

Es ist wichtig zu beachten, dass selbst ETFs Risiken beinhalten. Aber das Gute an Indexprodukten ist: Sie sind stark gestreut und günstig.

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24 Kommentare
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Bruno
1 Monat zuvor

Tim warst Du in der Schweiz? Das Foto muss hier gemacht worden sein, sind alles Schweizer Produkte und Einkaufstaschen von Detailhändlern hier.

Heute ist bei uns die grösste Reformhaus-Kette Pleite gegangen. Die Leute bestellen ihre Bio-Produkte zunehmend online oder holen sie in einem grossen Discounter. Schade, immer weniger Vielfalt, nicht nur in diesem Bereich, die Angestellten tun mir leid, den es wird schwierig ein ähnlicher Arbeitgeber zu finden. Auch bei Klamotten der Trend, immer weniger Qualität dafür grosse Billigketten, Fastfashion halt.

Nico Meier
1 Monat zuvor
Antwort an  Bruno


In der Vergangenheit sind schon viele Reformhäuser in den Konkurs gegangen oder die Betreiber im Pensionsalter haben keine Nachfolger gefunden. Wer sich die Preise in solchen Reformhäusern anschaut, der wundert sich nicht über die fehlende Kundschaft.
Ich habe da getrocknetes Obst gesehen, das 6 Mal soviel gekostet hat wie das Biotrockenobst beim Detailhändler.

Bruno
1 Monat zuvor
Antwort an  Nico Meier

Ja das ist klar, das Ausmass ist diesmal einfach etwas drastischer, die 4-5 grössten Ketten haben erst vor paar Jahren fusioniert und jetzt sind sie am Ende, ist schon Missmanagement, zeigt auch dass man nicht mal fähig war die Leute zu entlassen. Coop und Migros werden sich freuen.

Thorsten
1 Monat zuvor
Antwort an  Bruno

Bei Reformhäusern ist es leider so dass die Kundschaft nicht mehr kommt, weil sie langsam wegstirbt. Die Reformhäuser haben es im Gegensatz zu den Bioläden nicht geschafft sich zu modernisieren. Ladengeschäfte sind zu klein. Das Warenangebot bis zur Decke und zusammengestopft. Vereinzelt gibt es funktionierende Geschäfte mit guter Lage, die die Kunden einsammeln, bei denen das lokale Reformhaus geschlossen wurde. Wir gehen da gelegentlich hin, auch weil wir es schade fänden.

Bruno
1 Monat zuvor
Antwort an  Thorsten

Ja das stimmt, reine Bio-Läden gibt es bei uns kaum, wir haben auch nur vereinzelte Produkte die es sonst nicht gibt dort gekauft, im Bereich der frischen Produkte waren sie stehen geblieben. Sie hätten sie eher in eine Richtung entwickeln sollen wie das Whole Foods in USA macht. Zumindest in den Städten würde das denke ich funktionieren. Die hab ich ja auch im Depot über Amazon.

Nico Meier
1 Monat zuvor


Wer sich entscheidet Kinder zu haben, der ist sich hoffentlich bewusst, dass dies nicht ohne Kosten geht. Ich habe mich im letzten Post unklar ausgedrückt. Ein Dreijähriger ist nicht extrem Kostenintensiv aber wenn man Kinder will und diese auch gern selber betreuen möchte so fällt zwangsläufig ein Teil des Haushaltseinkommens weg.
Mein Sohn hat heute der Oma den Sonnenaufgang gezeigt und ihr gesagt sie müssten das geniessen, weil jeder Sonnenaufgang nur einmal stattfinden würde. Bevor ich selber ein Kind gehabt habe, konnte ich mir nicht vorstellen was einem eigene Kinder emotional geben können.

42sucht21
1 Monat zuvor
Antwort an  Nico Meier

@Nico Meier
Ich erinnere mich an einige Ihre posts hier, noch bevor Sie ein eigenes Kind hatten, zum Thema Mütter / Eltern in Teilzeit. Da hat anscheinend in der Tat ein großer Wandel stattgefunden bei Ihnen. Schön, wie Sie die Zeit genießen. Wir alle sollten öfter demütig sein und in den Schuhen andere Laufen um die Welt auch aus anderen Perspektiven sehen zu können.

Chris
1 Monat zuvor

Super Plan Tim, aber 195 Pfund sind doch nur 89 Kg … bei 193 Größe ist das doch sehr wenig eigentlich, willst ein Sixpack haben?

Ich will dieses Jahr wieder regelmäßig hier im Blog vorbei gucken und 25Kg abnehmen. Xbox habe ich zum Recycling gebracht.

Noch ein Tipp an alle Blog Leser. DSL Tarife gibts aktuell sehr günstig bei handyvertrag.de. Mein neuer Anbieter. Gleiche Leistung, viel weniger zahlen im Vergleich zu allen anderen Anbietern.

Frohes neues Jahr noch allen und dir Tim.

Lad
1 Monat zuvor

ETF meiden! ETF wird 2021-2023 an Wert verlieren. Wenn du 20-30 günstige Dividenden-Aktien hast, mit Dividenden 4 % bis 12 %, wirst du 2023 aus den Dividenden große Freude haben, genauso wie 2022. Und positive Performance 2023 erreichen wie auch 2022, wo der S&P 500 -20 % verloren hat.

Nuvolina
1 Monat zuvor
Antwort an  Lad

Und schon wieder der Glaskugel-@Lad.
Solche Zeitgenossen sind oft gute Kontraindikatoren.
Noch dazu: Etf‘s sind ja nichts anderes als Aktien…aber nein, laut @Lad sind es hochgefährliche Finanzprodokte. O mei o mei…

Bruno
1 Monat zuvor
Antwort an  Nuvolina

Es gibt 2 Arten von Prognostikern an der Börse: Jene die nichts wissen, und jene die wissen, dass sie nichts wissen.

Hafenmeister
1 Monat zuvor
Antwort an  Nuvolina

Moin,
ich bin durchaus auch ein Fan von ETFs und stehe vor der Umsetzung als “all in one” (A1JX52).
Bezüglich des Risikos denke ich gelegentlich, dass ein großes Börsenbeben am ehesten durch einen taumelden großen ETF-Anbieter ausgelöst würde.
Was denkt ihr?

Peter
1 Monat zuvor

@Lad
Shortest du jetzt alle ETF mit deinem kompletten Vermögen oder ist deine Wahrsagerei nur geblubber ?

Hafenmeister
1 Monat zuvor
Antwort an  Peter

@ Peter
Wenn dir dir zuhörst, dann kannst du es auch hören…geblubber!
Er schreibt doch was er macht – Dividenden-Aktien.

Ein wenig mehr Respekt!

Bruno
1 Monat zuvor
Antwort an  Hafenmeister

Erinnert mich an diesen Artikel:
https://insideparadeplatz.ch/2023/01/02/vielleicht-sollten-sie-ihren-aktienanteil-jetzt-reduzieren/

Lässt sich aus wie sinnlos und oft falsch Prognosen sind und im gleichen Atemzug predigt er selber seine seine Prognosen, genau mein Humor :D

Hans
1 Monat zuvor

Hat Tim Kinder?

Pat
1 Monat zuvor
Antwort an  Hans

Nein.

Nuvolina
1 Monat zuvor

@Hafenmeister

„Große Börsenbeben“ können dreitausendvierhundertfünfundneunzig Ursachen haben, meistens unvorhersehbare. Schwarze Schwäne eben. Was haben die Crashpropheten nicht alles prophezeit! Gekommen ist ganz was anderes, was gänzlich Unerwartetes: Ein Virus.
Sinnlos sich vorzustellen, was als nächstes kommt, es kommt garantiert ganz was anderes.

Herbert
1 Monat zuvor

Also dieser Durchschnitt (jeder Deutsche schmeißt 75 kg Lebensmittel pro Jahr weg) klingt für mich völlig verrückt. Dann müssten mein Haushalt pro Jahr mehr als 200kg Lebensmittel entsorgen. Wer ist denn so blöd?
Zahlen, Nachhause transportieren, lagern und entsorgen?
Das gibt es doch gar nicht. Wenn ein Zehntel davon anfällt halte ich es schon für viel.
Solche Mengen können doch nur in Restaurants, Pflegeheimen oder vergleichbaren Einrichtungen anfallen.
FG
Herbert

Bruno
1 Monat zuvor
Antwort an  Herbert

Das dürfte schon hinkommen, bei uns in der Schweiz sind es über 100kg pro Jahr und Kopf sagt die Statistik.

Das sind dann ja pro Tag ca. 200g, 1 Liter Milch wird sauer, schon hat man dies, oder 1kg Gemüse wird vergessen und verdirbt, das passiert ohne Planung und in überfüllten Kühlschränken täglich.

Ich denke primär gesunde (frische) Lebensmittel werden weggeworfen, den “Müll” wie Schokoriegel, Chips und ähnliches wird kaum weggeworfen. Wobei ich häufiger halbvolle oder ganze Packungen an Getränken und Lebensmittel auf der Strasse sehe, die wohl nach einer Party im Suff oder sonst wie einfach auf die Strasse geworfen werden, dekadente Gesellschaft.

Herbert
1 Monat zuvor
Antwort an  Bruno

Aber das weiß man doch beim Einkaufen. Und man sieht es wenn man die Waren im Kühlschrank checkt. Spätestens kurz vor dem Ablaufen würde ich solche Waren doch verzehren.
Aber ok, Milch kaufe ich nur dann, wenn ich sie beispielsweise zum Backen oder Kochen benötige.
Den Link oben habe ich grob überflogen: In diese Abfallmengen werden auch nicht essbare Dinge wie Bananenschalen oder Nussschalen eingerechnet (auch Kaffeesatz). Dann kommt man natürlich nie auf die Null. Außer man kauft Coffee to go und Convenience Food.
FG
Herbert

Kabel
1 Monat zuvor

Der Titel hört sich gut an. Setzt dies jeder Mensch um, Zeigt jeder Mensch mehr Hilfsbereitschaft, Toleranz und lernt er wieder Teilen statt alles mögliche zu Hamstern und vor lauder Gier der Sinn zu verlieren. Ja dann sind wir wirklich auf dem Weg der Besserung..

Thorsten
1 Monat zuvor
Antwort an  Kabel

Bei Aktien und ETF auch Steuerfragen berücksichtigen. Alleine die beiden Steuertöpfe in Deutschland sind mir ein Graus. Deshalb bleibt es bleibt es mir im Depot 100% Aktien.

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