Es geht: Vom Schuldenjunkie zum finanziell Freien


New York, 25. Oktober 2018

Anstatt wie ein Irrer zu shoppen, baust Du Dein Depot auf. Und damit Deine Freiheit. (Kann mir jemand irre eigene Shopping-Fotos für den Blog schicken? Nach dem Motto: „Wenn die Clowns einkaufen gehen.“)

Ich behalte meine Aktien langfristig. Bevor ich eine Aktie kaufe, überlege ich mir, ob ich sie tatsächlich 20 bis 30 Jahre halten möchte. So habe ich mir ein Depot mit Adidas, SAP, Bank of America, Citigroup, Berkshire Hathaway, Johnson & Johnson, CTS Eventim, Chevron, Verizon, Nike, Microsoft, Amazon, Alphabet, Netflix, Facebook, Exxon… zusammengestellt. Tägliche oder wöchentliche Kursschwankungen interessieren mich nicht die Bohne.

Die meisten Leute in den zahlreichen Internetforen sind kurz- und mittelfristige Trader, die nach unmittelbaren Gewinnen das Weite suchen. Oder eben nach einem Verlust. Lass dich nicht davon beeinflussen. Ich sehe für mich nur Chancen, wenn ich wirklich langfristig investiere.

Die starken Kursverluste im DAX, an der NASDAQ, dem Dow Jones sind kein Problem für mich. Im Gegenteil. Ich spare weiter. Eine Panik ist willkommen.

Bei den Immobilienpreisen mache ich mir in Deutschland Sorgen. Die Preise basieren nicht mehr darauf, was sich Menschen tatsächlich leisten können, sondern sie basieren darauf, was sich Menschen von den Banken ausleihen können. Wenn aber die Zinssätze steigen, können sich die Deutschen weniger leihen. Mit steigenden Zinsen sinkt die Kaufkraft. Mit abnehmender Kaufkraft sinkt auch die Nachfrage nach Wohnraum. Dann fallen die Immobilienpreise. Diesen Trend sieht man in China und den USA. Das wird in Deutschland ähnlich passieren.

Weil der Wohnraum in Deutschland knapp ist, schöpfen die Menschen oft das aus, was sie sich leihen können, so dass sie den Rahmen nicht weiter ausdehnen können, wenn die Zinsen steigen. Sie werden einfach vom Markt verdrängt.

Ich habe vor einiger Zeit im Blog in einer losen Serie Leser vorgestellt. Es waren sehr Erfolgreiche dabei mit enormen Sparquoten. Wenn jemand in jungen Jahren 300.000 Euro zusammen hat, mag das für viele unerreichbar klingen.

Natürlich haben in der Serie überwiegend Leute geschrieben, die in der Lage waren, etwas Beeindruckendes vorzeigen zu können. Marcello ist so ein leuchtendes Beispiel. Der 36-jährige besitzt ein Mehrfamilienhaus mit 6 Einheiten. Mich würde eine Erfolgsstory vom Schuldenabbau oder starken Gehaltsanstieg interessieren. Wenn jemand sein Leben von Konsumsucht auf Vernunft umstellt, wäre das eine faszinierende Story. Das würde ich gerne im Blog präsentieren. Nur her mit solchen Storys.

Vergleiche dich am besten nicht mit den Überfliegern. Vergleiche dich mit dir selbst. Jeder ist anders. Schau dir deinen eigenen Fortschritt Jahr für Jahr an. Du kannst dich nicht leicht mit anderen vergleichen, aber du kannst dich ziemlich leicht mit deiner Vergangenheit vergleichen.

Stell dir vor, du bist 33 Jahre alt. Du hast Konsumschulden. Alles Mögliche hast du finanziert. Urlaub, Waschmaschine, Sofa, Smartphone, Auto… Du bist ein Clown. Du willst immer das Neueste haben, um bei anderen Eindruck zu schinden.

30.000 Euro Schulden hast du und keine nennenswerten Vermögenswerte. Dein Girokonto ist fünfstellig überzogen. Deine Autozahlung ist hoch. Kaum kommt etwas mehr Geld aufs Konto (Weihnachtsgeld, Urlaubsgeld, Bonus), kaufst du sofort etwas. Dumme Sachen.

Nun willst du dein Leben umstellen. Der Konsum ist dir zuwider. Du steigerst dein Einkommen drastisch, seitdem du im Job Gas gibst. Gleichzeitig reduzierst du deine Ausgaben. Du zahlst alle Schulden ab. Du reduzierst deine Lebenshaltungskosten. Du sparst auf dem Tagesgeldkonto eine schöne Summe an.

Du kaufst einen Vanguard-Welt-ETF monatlich. Deine Sparquote erreicht 50 Prozent. Dein Nettovermögen klettert auf 250.000 Euro. Du bist 45 Jahre alt. Diese Summe liegt hinter vielen Leuten, die FU-Überflieger sind. Aber es ist ein Beweis dafür, dass du in jedem Alter deine Lebenseinstellung ändern kannst. Je eher du anfängst, desto früher erreichst du die Freiheit oder die Teil-Freiheit.

Ich weiß, dass es verlockend ist, entmutigt zu werden. Es gibt hier einige Meckerer, die sparen nichts und sind Konsumjunkies. Wenn sie die Zahlen der Leuchttürme sehen, die hier genannt werden, sind sie enttäuscht. Aber solange du nur jammerst, passiert nichts. Jeden Tag kannst du einen Unterschied machen, um deine finanzielle Situation zu verbessern. Du brauchst nur Zeit, um dahin zu kommen, wo andere sind.

Wenn dein Nettovermögen negativ ist, fühlt sich das immens schwierig an. Aber je länger du daran arbeitest, desto leichter wird es. Mit der Zeit arbeitet der Zinseszins für dich. Es kommt Schwung in das Depot. Im Endeffekt kommt es auf deine Einstellung an.


tim schaefer (Author)

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Gedanken zu „Es geht: Vom Schuldenjunkie zum finanziell Freien

  1. Fit und Gesund

    huhu Tim,

    so isses, heute gab Lohn und der wurde flugs verteilt, Nachschub für’s Depot,  gab BASF und ein paar 3M (kleines Portiönchen), das Geld ist weg und kann nicht mehr „verdummt“ werden. Hätte ich mir das als Krankenschwester in D leisten können? Nie nimmer nicht, die Schweiz war meine Rettung.

    deswegen an die Jungen „Sich regen bringt Segen“  🙂

    liebe Grüsse

  2. A

    Hallo Tim,

    da ich mich genau zu dieser Zielgruppe zughörig fühle, eine Frage in die Runde: Könnte Jemand mal auf meine ETF Sparpläne schauen, ob ich diese passend ausgewählt habe? Nachdem mein Mann schwer erkrankt ist, habe ich unser komplettes verschwenderisches Leben auf den Kopf gestellt und es sind nicht nur alle Schulden abbezahlt, ich habe auch schon eine Menge gespart. Auch durch meinen Jobwechsel kommt nun mehr Geld rein. Da wir weniger ausgeben, bleibt zum Glück endlich mal was übrig. Hier der link zu der Empfehlung, an die ich mich beim Anlegen der ETF Sparpläne gehalten habe:

    https://www.finanzen100.de/finanznachrichten/boerse/auf-die-relaxte-tour-etf-sparplaene-sind-eine-wunderwaffe-fuer-kleinanleger_H810412105_9012414/

    Ich habe alle 4 Sparpläne angelegt. Da ich komplett neu auf dem Gebiet bin, könnte ich etwas Hilfestellung/Rat gebrauchen. Danke im Vorraus.

     

  3. Gainde113

    Ist plötzlich so ruhig geworden in den Finanz-Blogs… 🙂
    Wo sind die ganzen FAANG-StockPicker-Krypto-Investoren hin?

  4. Hans-Georg

    @Gainde113

    Ruhig Blut – Börseschluss ist erst in 2,5 Stunden.

    Ich habe nur ein A von FAANG, und das ist Apple und die völlig ignorierte FAANG Aktie „Microsoft“.

    AAPL, in EUR, heute1,76 %, vom Hoch -4,79 %, seit Jahresanfang 36,43 %

    MSFT, in EUR, heute 5,35 %, vom Hoch -5,74 %., seit Jahresanf. 33 %

    Mit Crypto kann ich nicht dienen.

    Wenn ich die Großmutter wäre, dann würde ich sagen: Zeigt mir den ETF und die Wachstumsaktie die da mithalten kann – und Dividende habe ich oben drauf bekommen!

  5. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ Fit und Gesund

    Du bist gut unterwegs. Viel Erfolg

    @ A

    den ETF mit den Aktien weltweit finde ich ausreichend.

    Der Fonds mit den 0,3% TER-Kosten ist mir zu teuer. Besser sind Kosten von 0,1% oder weniger.

    @ Gainde113

    Du hast die blasenartigen Cannabis-Aktien vergessen.

  6. Rainer Zufall

    Tim

    würde mal sagen, dass die TER in Deutschlsnd etwas höher ist als in den USA. Unter 0,1% gibts nicht so viel.

  7. Florian HFlorian H

    @ A

    Zuallererst mal… das mit deinem Mann tut mir leid.

    Zu deinem ETF Portfolio: Ich persönlich würde keinen DAX ETF besparen. Der Index ist einfach zu gering(30) und es gibt mMn nicht wirklich viele gute Titel aus dem Dax bis auf so 10 Werte. Aber das ist keine Empfehlung sondern nur meine eigene Meinung.

    Der Ishares MSCI Europe SRI bezieht sich nur auf Sozial und Nachhaltig in EU.

    Der Amundi hat mir eine zu gerine Fondsgröße und ist Synthetisch.

    Ich würde dir raten lediglich 2 ETF zu besparen. World und Emerging Markets von Vanguard oder Ishares. Eventuell kannst du später noch Smallcaps mit beimischen.

    Wenn du fragen hast, ich schaue hier öfters rein.

    LG

     

  8. A.

    Hallo, ich bin A. Der Echte. 🙂 muss mir hier einen anderen Namen überlegen.

    Also ich hab nach dem Studium vor 10 Jahren 1800 netto bekommen.

    Im Moment sind es ca. 4200 netto.

    Mein Studium hat hier geholfen und anschließend Biss, da ich oft mit Rassismus zu tun hatte.

    Bin nun 36 Jahre alt. Studium mit Bafög und Nebenjob finanziert. Zuvor aus Studium geflogen, u.a. wegen Rassismus vom Prof. Z.T war ich da aber auch selbst schuld.

     

  9. Michael

    Ich habe mit 51 begonnen mich für das Investieren zu interessieren, da es in meinem Leben wichtiger wurde aus dem vorhandenen Geld das Beste (mehr) zu machen.
    Ich begann mit 3 ETF’s (World/EU/Emerging markets)
    Mein Interesse wuchs und wuchs, ich wollte meinen eigenen Korb an Unternehmen zusammenstellen, die zu meiner Situation und meinem Bestreben passen.
    Ich habe mich nach und nach zu einem Aktien-Fan entwickelt, sammle gerne und regelmäßig Dividenden ein.
    Ich kaufe jeden Monat schön hinzu, meine Wohnung ist bezahlt, ich kann 50% reinbuttern, Monat für Monat.
    Das, was ich an stetig wachsendem passiven Einkommen hinzu generiere, reduziere ich an meinem aktiven Job und erlange somit mehr und mehr Zufriedenheit und Unabhängigkeit.
    Ich bin und bleibe neugierig und bin dabei guter Dinge.
    Das ist schön, ich kann das tun was mir Spaß macht, und das lassen was nicht – Bingo!

  10. Andrea

    Tim, leider kann ich da nicht als Beispiel dienen, da ich nie Konsumschulden hatte. Hier in den Kritiken zu diesem Buch gibt es Leute, die schreiben, sie hätten Schulden gehabt und danach Geld angespart: https://www.amazon.de/reich-k%C3%B6nnen-alles-leisten-wollen/product-reviews/3426821044/ref=cm_cr_dp_d_show_all_btm?ie=UTF8&reviewerType=all_reviews

    Fit und Gesund, wenn die BASF noch etwas sinkt, kaufe ich auch noch welche nach.

    Hans Georg, die Apple macht mir auch sehr viel Freude.

  11. Fit und Gesund

    @Andrea,

    sollte BASF weiter sinken, so kaufe ich auch nochmals zu, ich finde das ein sehr gutes Unternehmen und gedenke diese Aktie zu behalten, also ich wäre nicht böse drum in dem Fall 🙂    Hoffe es geht Dir gut.

    Grüsse auch an Freelancer Sebastian, Matthias Schneider, Claus, June, Ex-Studentin und an alle Anderen selbstverständlich auch. Jetzt geh ich gleich neues Geld verdienen hi hi…

  12. Sparta

    @Tim

    Du investierst ja schon ca. 28 Jahre? in Aktien…

    Dabei erwähnst Du ab und an immer wieder diese ca. 16 Aktien.

    Was sind Deine Investmentkriterien?

    Achtest Du auf simple Kennzahlen (KGV, KCF, KBV) oder berechnest einen fairen Wert nach welcher Methode?

    Klopfst Du die Bilanzen ab?

    Gibt es nicht noch mehr Aktienpositionen bei dieser Anlagedauer?

  13. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ Sparta

    Ja, es gibt mehr Aktien in meinem Depot. Auch Pleitefälle und Schrottaktien, wenn du das ansprechen willst. Ich habe daneben jede Menge kleine Familienunternehmen wie Frosta oder Villeroy & Boch.

    Ich kaufe, wenn ich mich gut fühle für die nächsten 20 bis 30 Jahre.

  14. Andrea

    Fit und Gesund, alles prima. 🙂 ich war eine Woche in England und habe da einen Sprachkurs Business English belegt. Es hat mir Gelegenheit gegeben, meinen Mann richtig zu vermissen. Jetzt genieße ich noch ein paar Tage zu Hause.

  15. Sparta

    @Tim

    Eigentlich hätte mich mehr als die Anzahl der Aktien deine Investmentkriterien bzw. Dein Investmentstil interessiert.

    Ok, 20 – 30 Jahre Geschäftsmodell prosperierend… dass schränkt schon ein, bzw. erfordert schon Phantasie.

    Marktführer, ok. Überwiegend Inhabergeführt bzw. sehr gute CEO`s, ok.

    Welche Kriterien setzt Du beim Kaufpreis an?

  16. Thorsten

    @Tim die Angst vor scheiternden Immobilien sehe ich nicht ganz so schlimm. Ich wiederhole mich, ich weiß. Die Banken sind seit der Finanzkrise verpflichtet die angehenden Kreditnehmer zu durchleuchten. Es muss soviel nach Kreditbedienung übrig bleiben, dass es nicht knapp wird. Da haben wir quasi aus den Ländern USA und auch Spanien gelernt. Ich hoffe es wenigstens. Mein Umfeld kauft zur Eigennutzung nur mit 30% oder mehr Eigenkapital. Was andere machen oder ob Banken nicht doch Schindluder treiben, ich hoffe es nicht. Es ist Panik in den Medien, weil es sich gut verkauft, Aktiencrash und Immobilenblase, das steigert die Auflage. Das Thema beschäftigt die Menschen. Viele suchen eine Wohnung.

  17. Christian

    Schulden hatte ich noch keine. Es gab eine Phase da habe ich wenig verdient und alles ausgegeben. Nicht für Klamotten oder Elektronik, sondern für eine teure Altstadtwohnunt und Nightlife. Wir waren ständig unterwegs, es war schön, es war einzigartig und es war teuer. Es war ein ewiges Jonglieren, mit Urlaubsgeld, Steuerrückerstattung, Geld von Oma und Bonus am Jahresende. Aber es musste immer die „schwarze Null“ zum Jahresende stehen, das war Gesetz. Und das hat auch immer geklappt, keine privaten Schulden!

    Heute ist alles anders. Die Miete macht nur noch 20% vom Einkommen, wir gehen viel weniger weg. Immer noch gerne (und für viele im Blog hier zu teuer), aber es hält sich nun in Grenzen. Das Leben ist schön. Es gab Gehaltserhöhungen, es gibt ein Budget (800€/Monat) und es gibt einen eingefrohrenen Lebensstil. Weitere 800€/Monat werden eisern gespart.

    Es gibt keine Steuererstattung mehr, sondern Nachzahlungen (Fahrrad zur Arbeit, Nebeneinkünfte) und Oma weilt leider nicht mehr unter uns – aber die monatliche Finanzierung ist nun viel nachhaltiger gesichert.

    Ich denke, hätte ich gleich gut verdient und nicht so „mickrig“ hätte ich vielleicht nicht dieses scharfe Bewusstsein für Budget und Sparen entwickelt. Das ist das, was Tim immer predigt und schreibt. Passt auf mit hohen Gehältern, man ‚verdummt’ diese leicht. Seht geringe Gehälter (Tim: „Studentenleben“) als Chance. Ihr seid dann aber wir Tim schreibt aufgerufen, durch Anstrengung, Fleiß, Ausdauer und/oder Bildung euer Einkommen zu steigern. Dann ist es leicht möglich, ordentlich regelmäßig Geld in einen ETF zu pumpen.

    Euch allen viel Erfolg und Tim, danke fürs Motivieren!

  18. Eigenheim-Joe

    Ich habe 750.000 Euro Schulden. Dagegen stehen vier Eigentumswohnungen und ein schönes Haus und meine Firma und mein Depot. Besser wäre es wenn schon alles bezahlt wäre, aber der Wert der Assets ist deutlich höher als die Schulden, der monatliche „Cashflow“ wie es hier genannt wird ist unfassbar.

  19. KievKiev

    @ Eigenheim-Joe

    Ich kann mir den Cashflow gut vorstellen. Damit wird immer schön Pulver für zukünftige Korrekturen oder einen Crash generiert. Ich habe die aktuelle Schwäche genutzt und mein Depot stark ausgebaut.

    Ob es jetzt weiter abwärts geht oder wieder aufwärts kann ich leider nicht vorhersagen.

    Mich würde interessieren wie Dein Schuldenstand im Verhältnis zu den Mieteinnahmen steht. Wie lange laufen die Kredite noch? Welche Restschuld bleibt. Wie hoch ist das Depot? In welche Titel oder ETFs investierst Du?

    Ich baue gerade selbst langsam (in Schwächen schneller) ein Depot auf und habe selbst 415k Schulden (in 3 Tagen  412.65k). Meine monatliche Zinslast ist aktuell 1k. Wir leben selbst in einer Einheit. Das sind in Anbetracht von keinen Wohnkosten (Kaltmiete) und den Mieteinnahmen sehr komfortable Werte. Trotzdem würde ich gerne die 1k möglichst schnell durch Dividenden erhalten.

    Ein Annuitätsdarlehen mit hoher monatlicher Rate (für die eigene Einheit) läuft bei mir in etwas mehr als einem Jahr aus. Dann habe ich um die 1.364k mehr im Monat frei zum Investieren.

    Ich kaufe aktuell defensive Unternehmen, die mir unterbewertet erscheinen und eine ordentliche Dividende zahlen, die sie sich auch leisten können. Ich gehe von einer Korrektur oder Crash aus (bessere Szenarien nehme ich immer gerne mit) und nehme eine schlechtere Performance im Vergleich zu MSCI World gerne in Kauf. Kommt es tatsächlich zu einer größeren Korrektur investiere ich neuen Cashflow in Wachstum wie Tencent, Baba, Amazon, Alphabet. Auch wenn ich die effiziente Markttheorie auf kurze Sicht für ein Märchen halte sind Verkäufe (Timing oder Defensiv in Offensiv usw.) bei mir nicht vorgesehen. Manche Wachstumswerte machen mich aktuell aber bereits etwas nervös wie Tencent. Vielleicht werde ich hier eine Startposition kaufen, wenn sie mal 5-10% absacken. Das könnte also jeden Tag passieren. Es geht ja auf und ab.

     

  20. Gurki

    @A. der echte 4200€ netto, also verdienst Du um die 90k €. In welcher Branche und als was wenn ich fragen darf? Führungskraft nehme ich an? Ohne Führungskraft wird das wohl eher schwierig. Selbst in der IT.

    @Gainde113 Was willst Du auf so einem Finanzblog auch immer schreiben. Die meisten machen nur noch „Was haben die anderen letzte Woche gepostet“ und neues über ETFs gibts ja auch nicht 🙂

    Vielleicht kristallisieren sich ja langsam die heraus die Eier haben. In den Facebookgruppen wird ja auch täglich gepostet ob sie ihren Bestand verkaufen sollen 🙂

  21. Thorsten

    @Eigenheim-Joe , @Kiev

    Aktien und bei größerenVermögen oder entsprechender Investitionsfreude auch Immobilien. Ich habe es auch so gemacht. Der Cash Flow ist herrlich. Ich kann mit den Erträgen aus Mieten und Dividenden monatlich entscheiden, was das Beste ist, z.b auch etwas in Wachstumsaktien investieren, bei denen ich zwar weniger Cash Flow habe, aber die langfristig die Substanz erhöhen. Dividendenaktien sind das Sparbuch des Aktionärs. Es wird fast immer etwas gezahlt,  auch wenn es runtergeht. Und damit kann man Schulden tilgen oder gefallene Sternchen einsammeln. Die Entscheidungsfreiheit ist im Vergleich zu einem Depot mit reinen Wachstumsaktien deutlich höher und das mir ist wichtig.

  22. Claus

    @ Fit und gesund

    BASF habe ich auch bekommen, hatte eine stark limitierte Kauforder platziert.

    Heute morgen habe ich bereits eine Mail mit den akt. Quartalszahlen erhalten, die hier nachzulesen sind.

    Mein evtl. 2. Kauf bei BASF wäre bei deutlich unter 60.

    LG

  23. Eigenheim-Joe

    @Kiev:

    Die Schulden sind eher kurzfristig finanziert. Es sind Darlehen  von maximal 10 Jahren, ca 40 % habe ich auf 5 Jahre für 0,8 % festgemacht weil ich diese 40 % in diesen 5 Jahren voll tilgen möchte (und wohl auch werde).

    Mieteinnahmen habe ich ca 1400 Euro/Monat nach Kosten. Dividendeneinnahmen ca 400 Euro /Monat gemittelt. Mietfreies Wohnen ist hier in der Gegend bei unserem Objekt ca 2.000 Euro wert, allerdings ist das Haus auch echt sehr schön und würde hier von den meisten eher als unnötiger Konsum bewertet denke ich. Die größten Einnahmen beschert mir die Firma, hier ist vieles von meiner Arbeitskraft abhängig und ich ackere schon viel. Ich hoffe dass es weiter so Spaß macht und nichts dazwischen kommt.

    Die reine Zahl in Euro und Cent ist schon heftig, allerdings rechne ich mir immer wieder vor, was an Gegenwert auf der Haben-Seite steht, so kann man halbwegs gut schlafen.

  24. Ralf

    BASF hat einige Probleme. Auch der Chartverlauf ist nicht sehr überzeugend. In den letzten 5 Jahren liegt die Peformance bei -11 %. Ich habe einige BASF-Mitarbeiter im Bekanntenkreis. Diese berichten von recht großen Problemen (Kosten, Unterhalt der Anlagen etc.). Noch zu teuer.

    „Deine Sparquote erreicht 50 Prozent. Dein Nettovermögen klettert auf 250.000 Euro. Du bist 45 Jahre alt.“

    Wir leben einfach in verschiedenen Welten wenn ich sowas lese…

    Im letzten Artikel haben wir noch über eher schlechte Löhne und zu hohe Steuern und Wohnkosten in D diskutiert. Wie sollen normale Leute angesichts derartiger Entwicklungen solche Sparquoten generieren?

    Zu pauschal. Viele Arbeitnehmer sind z.B. tarifgebunden. Hohe Steigerungen gibt es da selten. Und wer z.B. Familie hat will nicht immer noch 2-3 Nebenjobs. Es sei denn, er will einen Burnout.

  25. Daniel

    da ich mich genau zu dieser Zielgruppe zughörig fühle, eine Frage in die Runde: Könnte Jemand mal auf meine ETF Sparpläne schauen, ob ich diese passend ausgewählt habe? Nachdem mein Mann schwer erkrankt ist, habe ich unser komplettes verschwenderisches Leben auf den Kopf gestellt und es sind nicht nur alle Schulden abbezahlt, ich habe auch schon eine Menge gespart. Auch durch meinen Jobwechsel kommt nun mehr Geld rein. Da wir weniger ausgeben, bleibt zum Glück endlich mal was übrig. Hier der link zu der Empfehlung, an die ich mich beim Anlegen der ETF Sparpläne gehalten habe:

    https://www.finanzen100.de/finanznachrichten/boerse/auf-die-relaxte-tour-etf-sparplaene-sind-eine-wunderwaffe-fuer-kleinanleger_H810412105_9012414/

    Ich habe alle 4 Sparpläne angelegt. Da ich komplett neu auf dem Gebiet bin, könnte ich etwas Hilfestellung/Rat gebrauchen. Danke im Vorraus.

    Guter Start, aber bitte werfe den DAX ETF raus und den Europa SRI. Das eine ist zu konzentriert und das andere eine Art Branchenwette. Beides unnötig.

    Meines Erachtens reicht 1 ETF, der FTSE All-Country von Vanguard oder du nimmt den Developed World bzw. MSCI World + Emergin Markets

  26. ghost

    @A

     

    hm….um es kurz zu machen……warum vier…

    nimm einfach einen einzigen Msci world..

     

    nur einen….. weil  du ja am Anfang bist

     

    die Erklaerung soll einfach zu verstehen sein……du faehrst ein Auto ….ein einziges Auto faehrst du gleichzeitig…..

    ein Paar Schuhe……

    eine Zahnbuerste

     

    eine Freundin (nehme ich mal an)

    probiere es auch fuer den Anfang zumindest mit nur einem einzigen Etf…..

     

    vollstaendig replizierend  und ohne wertpapierleihe….wenn du viel Sicherheit benoetigst…..

     

    mfg

  27. Daniel

    Wir leben einfach in verschiedenen Welten wenn ich sowas lese…

    Im letzten Artikel haben wir noch über eher schlechte Löhne und zu hohe Steuern und Wohnkosten in D diskutiert. Wie sollen normale Leute angesichts derartiger Entwicklungen solche Sparquoten generieren?

    Ich glaube ein nicht unerheblicher Teil der deutschen Bevölkerung ist durchaus in der Lage das zu stemmen. 250.000€ bei 45 Jahren? Wer mit 20 anfängt muss eine monatliche Sparleistung von ca. 500€ bestreiten wenn er es schafft sein Geld für 5% am Markt anzulegen. Es wären knapp 680€ wenn man 5 Jahre später anfängt, weil man z.B. nen akademischen Beruf anstrebt. Wenn ich mal so auf die Löhne meiner Freunde gucke wäre niemand dabei, der das nicht bestreiten könnte. Wir sind jetzt alle um die 32-34 Jahre alt.

    Es ist wie immer eine Sache des Wollens. Natürlich wird es bei vielen schon knapp, aber auch hier gäbe es Nebenverdienste. Und jeder Euro den ich vielleicht sogar mal mehr schaffe, z.B. Urlaubsgeld nimmt insbesondere in jungen Jahren mehr Druck aus dem Kessel.

  28. Ralf

    „Ich glaube ein nicht unerheblicher Teil der deutschen Bevölkerung ist durchaus in der Lage das zu stemmen. 250.000€ bei 45 Jahren?“

    Sicherlich. Aber das konkrete Beispiel geht, wenn ich es richtig lese, von rund 12 Jahren aus (mit 33 noch Schulden, mit 45 dann 250.000€). Geht sicher.

    Aber setzt meist dann geringe Lebenshaltungskosten und/oder plötzlich massive Gehaltssteigerungen voraus. Wie realistisch ist dies für viele die z.B. per Tarifvertrag in D angestellt sind und hohe Wohnkosten tragen müssen angesichts vielerorts stark steigender Mieten bzw. Immobilienpreise? Wenn man z.B. auf ein Eigenheim oder Familie verzichtet ist das früh begonnen kein Problem. Aber in der Zeitspanne und bei den hohen Abgaben in D? Eher was für Spitzenverdiener und Lebensnomaden (billig wohnen, keine Familie, wenig Freizeit wegen Nebenjobs).

    Wem das gefällt…. Burnout lässt grüßen.

    Und viele stecken das Geld eben lieber z.B. in ein Eigenheim. Auch eine Art Kapital.

  29. KievKiev

    @ Eigenheim-Joe

    Bei den Mieteinnahmen wirst Du wohl sehr stark zuschießen, damit sich 40% des Kredites innerhalb von 5 Jahren abzahlen. Solange Du dies zu einem großen Teil über Sondertilgungen erledigst sollte die monatlichen Zahlungen nicht zu stark von dem Erfolg der Firma abhängen. Es ist mir klar, dass nur durch die Sondertilgungen die Schulden so schnell abgezahlt werden können. Nach den 5 Jahren bist Du dann immerhin relativ sicher über den Berg.

    Meine Mieteinheiten zahlen sich (langsam) selbst ab und ich erziele einen Überschuss. Sondertilgungen schieße ich privat zu, fahre diese ab nächsten Jahr aber runter. Ich liege nur noch bei 40% Schulden auf einen konservativen Preis der Immobilien bezogen. Etwas über 10% der Schulden sind für das eigene Wohnen und die Schulden zahle ich weiterhin schnellstmöglich ab. Somit bleiben weniger als 30% Schulden bestehen. Ab diesem Wert möchte ich keine Sondertilgung mehr nutzen sondern Überschüsse jeglicher Art in Aktien investieren. Zumindest solange die Zinsen bei meinen Finanzierungen so niedrig bleiben. Ich habe auch erst langsam begonnen in Aktien zu investieren. Im Vorfeld habe ich ausschließlich Sondertilgungen genutzt und die Immobilie aufgewertet, wodurch ich auch die Mieteinnahmen wesentlich steigern konnte.

    Meine Wohneinheiten könnte ich auf dem Markt wesentlicher besser verkaufen als mit Vermietung derzeit zu erzielen ist. Ich benötige nicht die höchste Rendite und beschwere mich diesbezüglich auch nicht. Mir ist bewusst, dass ich aktiv vieles beeinflussen kann wenn ich möchte. Wenn ich die Finger still halte ist dies auch eine aktive Entscheidung.

    @ Thorsten

    Der Cashflow aus den Dividendenaktien gefällt mir besonders gut. Einmal verspreche ich mir relative Stabilität in der Krise, einen bestehenden Cashflow, wenn auch in vielleicht reduzierter Form. Und die Freiheit das Geld zu jedem Zeitpunkt für mich am besten investieren zu können. Vielleicht ist ein Unternehmen stark abgestraft, dass ich kaufen möchte. Vielleicht ist alles hoffnungslos überbewertet und ich führe eine Sondertilgung durch. Vielleicht ist ein Kredit auch zu klein für eine Refinanzierung oder das Chance / Risiko Verhältnis gefällt mir nicht. Dann spare ich Geld an, um den Kredit komplett bei Fälligkeit bedienen zu können. Vielleicht möchte ich jeden Monat 2 Wachstumswerte kaufen. Ein hoher monatlicher Cashflow senkt auch die Opportunitätskosten, da ich nicht viel Geld auf dem Tagesgeldkonto benötige wenn ich einen freien Überschuss von z.B. 5k€ pro Monat erziele. Mit so einer Summe kann man bis auf ganz große Maßnahmen alles Mögliche am Haus renovieren. Die neue Dacheindeckung mit Ausbau wird beispielsweise über einen separaten Kredit finanziert. Dafür benötige ich zumindest nicht die volle Summe an zurückgehaltenem Kapital. Dividenden vs. Wachstum. Als Immobilieninvestor bin ich auch bei einem lange seitwärtslaufendem Markt mit 5% im Durchschnitt an Dividenden sehr zufrieden. Die Inflation ist je nach Sichtweise für mich nicht vorhanden oder sie arbeitet für mich. Da ich selbst um 2.7% an Zinsen zahle habe ich dennoch einen ordentlichen Gewinn. Die Zinsen werden bei meiner Refinanzierung vielleicht auch noch sinken. Das dauert aber leider noch ein wenig.

  30. Daniel

    Sicherlich. Aber das konkrete Beispiel geht, wenn ich es richtig lese, von rund 12 Jahren aus (mit 33 noch Schulden, mit 45 dann 250.000€). Geht sicher.

    Aber setzt meist dann geringe Lebenshaltungskosten und/oder plötzlich massive Gehaltssteigerungen voraus. Wie realistisch ist dies für viele die z.B. per Tarifvertrag in D angestellt sind und hohe Wohnkosten tragen müssen angesichts vielerorts stark steigender Mieten bzw. Immobilienpreise?

    Da hast Du sicherlich recht. Innerhalb von 12 Jahren zumindest aus dem normalen Angestelltenverhältnis heraus so etwas zu erreichen grenzt schon an ein Wunder bzw. setzt nicht nur eisernen Willen sondern auch extreme Kompromissbereitschaft im Lebensstil voraus.

  31. Ralf

    Eben. Ich finde derartige extremere Beispiele nicht immer so sehr hilfreich. Im Artikel vorher wurde noch diskutiert, dass in D die Gehälter eher mäßig bis schlecht sind und das Ausland besseres bietet.

    Zumal man auch in jüngeren Jahren das eigentliche Leben nicht komplett vernachlässigen sollte. Warum alles auf immer später schieben? Gerade die Zeitspanne zwischen 20-40 Jahren ist doch mit die Beste im Leben (sehr gute Gesundheit, Vitalität etc.). Diese sollte man auch genießen. Da darf auch mal sinnvoll Konsum dazu gehören. Oder der Luxus eine Familie früh zu gründen oder schön zu Wohnen. Ich sehe solche Extreme eher kritisch und wollte z.B. nicht erst mit 40+ Papa werden (Nerven etc.).

    Dann noch Nebenjobs? Das bringt manchen in Richtung Burnout und oft Gesundheitsprobleme. Offensichtlich gehöre ich damit noch zu einem konservativen alten Schlag….

  32. Chrushin75

    @Alex und Ralf: Was ist noch zu teuer bei BASF? KGV von 10,KBV unter 2, Dividendenrendite über 5%, Free Cashflow Ratio von 11, zukunftsorientierte Zukäufe des Saatgutgeschäfts von Bayer…

  33. Sparta

    @Ralf

    Ich glaube Dein Denkfehler ist es, dass Du „normal & Durchschnitt“ mit Menschen vergleichst, die finanziell frei werden wollen.

    Mit normaler, durchschnittlicher Leistung (Einkommen/Sparquote) darf man nur auf normale Ergebnisse hoffen!

    Es gibt unterschiedliche Statistiken/Befragungen/Dissertationen zu den „einfachen“ Millionären (ca. 0,2 – 0,5 % je nach Quelle) in Deutschland.

    Ca. 60-70 % geben Unternehmertum als Grund für das Vermögen an.

    Ca. 10-20 % sind Ärzte, IT-Leitung, Steuerberater, Rechtsanwälte, Manager, leitende Angestellte, Freiberufliche…

    Erben ist schwammig, aber auch in den Werten oben mit drin.

    Immo`s werden häufiger genannt, als Aktien.

    Nur 2 % der Millionäre in Deutschland geben Aktien als Grund an. In Amerika sind es immerhin 14 %… aber immer noch verhältnismäßig wenig gegenüber den Werten für Unternehmertum als Ursache für das Vermögen.

    Wir reden hier als über ein Minderheit. 0,2 oder 0,5 % der Bevölkerung in Deutschland…

    Jeder kann Arzt, Richter, Millionär usw. werden… aber nicht alle. Gegenfragen: Ist jeder für Selbstständigkeit geeignet? Packt jeder ein Jura-Studium? Schafft jeder den Numerus clausus?

    Ist es also leicht Millionär zu werden? Nein, auch wenn viele immer Glück unterstellen sehen viele nicht die jahrelange Arbeit, Fleiß, Geduld, Hartnäckigkeit, Zielstrebigkeit um dann da zu sein, wenn sich eine Chance ergibt.

    Ja, in der Schweiz ist es einen Ticken leichter, aber da ist die Kaufkraft einer Million auch nur etwa die Hälfte wert.

    Ist man mit einer Million reich? Nein, man kann dann ein „normales“ Durchschnittsgehalt nach SWR mit ca. 2 k netto beziehen, sollte man ganz faul sein und nichts mehr machen wollen.

    Millionäre sind aber selten ganz faul… bzw. viele sind evtl. auch nicht mit Durchschnitt zufrieden.

  34. KievKiev

    @ Ralf

    Das ist doch nur ein Beispiel was mit einer veränderten Lebensweise alles möglich ist. Ich bin selbst noch unter 40 Jahren und die sehr gute Sparrate aus dem Beispiel übertreffe ich ganze dreimal. Dabei betrachte ich noch nicht einmal die Zinsen. Du musst aber immer einen Schritt nach dem nächsten machen.Wir neigen bei kurzfristigen Zielen uns gewaltig zu überschätzen. Bei langfristigen Zielen ist es genau andersrum.

    Ich habe als Kind Zeitungen ausgetragen, Pizza geliefert, als Hilfsarbeiter ausgeholfen, einen bis zwei Nebenjobs während dem Studium gehabt usw. Ich hätte besser Geld an der Börse investiert und liegen lassen. Das kann ich nicht mehr ändern. Es ist sehr gut gelaufen. Ich habe nie Konsumschulden (außer finanzielle Spielereien) oder Bafög in Anspruch genommen. Meinen ersten Job habe ich mit ausreichend Konsumprodukten (unter anderem gebrauchtes ca. 3 Jahre altes KFZ) bei „0“ anfangen können. Manchmal habe ich sehr anstrengende Sachen zeitweise durchgeführt, wie den Ausbau von Immobilien. Die Erfahrung wirst Du bald machen 😉 Eine völlige Erschöpfung oder BurnOut Tendenzen habe ich nie gespürt. Du musst nicht an einem Tag die Welt verändern. Verbessere Dich jeden Tag nur ein wenig. Nach 10 Jahren bist Du ein ganz anderer Mensch.

     

  35. KievKiev

    @ Sparta

    Schöne Auflistung! Ich gehöre leider zu der 20% Gruppe der gewöhnlichen (vielleicht gut bezahlten) Angestellten. Unternehmertum hätte mir immer sehr gefallen.

  36. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ Kiev

    Fleißig!

    @ Sparta

    So ist es. Es ist hart. Es ist Fleiß, Energie, Zielorientierung nötig. Die meisten schaffen es nicht. Aber jeder kann seine Finanzen in Ordnung bringen. Die Million kann übrigens auch ein Schreiner, Schlosser, Fliesenleger erreichen.

  37. Sparta

    @Kiev

    Habe nur die groben Werte aus dem Kopf zitiert.

    Genauere Angaben gibt es hierfür vom Potsdamer Uni-Prof Lauterbach oder Dr. Zitelmann (könnte Dir gefallen, da er eher auf der Immo-Schiene ist) ;-).

  38. Fit und Gesund

    @Claus,

    danke für Deine Rückmeldung, sollte BASF weiter sinken, (ich fände es jetzt nicht sooo schlimm) dann werde ich bei 58 Euro einfach wieder hinzukaufen. Mit meinen letzten 3 Investments (Texas Instruments, BASF-Zukauf und 3M, kleine Position), bin ich zufrieden.

    Es scheint immer noch irgendwie weiter abwärts zu gehen, aber dann ist es eben so, kommt ja jeden Monat neues Geld rein, ich mache weiter wie bisher. Evtl. stocke ich 1x Henkel auf, aber im Moment schau ich da erstmal,

    kommt Zeit, kommt Geld   🙂

    wünsche Dir und Allen gute Investments.

  39. Thorsten

    @Tim Das sehe ich auch so. Die Frage ist bloß. ob man genug Zeit und Energie für einen zusätzlichen Nebenjob hat. Mich hatte mein Hauptjob schon genug geschlaucht 😮

    @Kiev ich sehe wir denken ähnlich , auc beim Immobilien. Für jüngere Anleger mag das Gewicht auf Wachstumsaktien besser sein, für mich mit reiferem Depot sind es genau die Gründe, die wir hingeschrieben haben. Finanzielle Freiheit bedingt einen einigermaßen Cashflow, der muss irgendwo herkommen. Dividenden kosten im Gegensatz zum Verkauf von Aktien keine Bankgebühren (Tradingbroker ausgenommen, die sind nix für Buy&Hold). Mieten steigen auch mindestesn mit der Inflation, auch wenn die Börsen runtergehen (bis zu einer gewissen Grenze , vgl. 1929, aber so pessimistisch bin ich nicht).

  40. Oliver

    Ich denke auch, dass die Ausdauer und Zielfokussierung die wesentlichsten Elemente sind. Wie von Ralf angesprochen, hilft es nicht, zu lamentieren und zu glauben, mit Durchschnitt kommt man schnell ans Ziel. Innerhalb von 15 Jahren ganz sicher nicht, wenn ich ein durchschnittliches Gehalt bekomme und keine weiteren Wege suche, mehr Einnahmen zu generieren. Das ist ganz normale Mathematik. Man kann sich ja mit dem vom Tim verlinkten Zinsrechner ausrechnen lassen, wo man nach 15 Jahren mit 500 EURO monatlich sparen steht. Das ist bei 7% Zuwachsrate etwas über 150.000 EURO und damit ist man sicher nicht finanziell frei. Allerdings überschreitet man im Jahr 28 voraussichtlich 500.000 EURO und im Jahr 38 hat man die Million. Wie gesagt, Ausdauer… Wobei man dazu sagen muss, dass man mit den Jahren mehr monatlich anlegt, weil sich natürlich die Inflation bemerkbar macht sowie meistens ein besserer Verdienst. Man sieht trotzdem an den Zahlen, dass die 500 EURO Sparrate alles andere als sinnfrei sind. Jeder Mensch mit 150.000 EURO wird ziemlich entspannt, was finanzielle Dinge betrifft, durchs Leben gehen.

    Wenn jemand momentan nicht so viel sparen kann oder auch die 500 EURO nicht erreicht, ist das auch kein Weltuntergang. Zum einen kann man sich immer überlegen, wie man anderweitig Geld verdienen kann, zum anderen gibt es halt Lebensphasen, wo es vielleicht einfach mal so ist. Man stirbt ja nicht daran, dass man später finanziell frei wird oder wenn man es nicht schafft, eben mit Einstieg in die Rente ein schönes Zusatzeinkommen hat. Die meisten Rentner haben das nicht, weil sie schlicht gar nichts gemacht haben.

    Zu den Börsen:

    Einfach ruhig bleiben und weiter gemütlich einkaufen. Auch wenn die Buchwerte momentan fallen, ist das nicht so sonderlich schlimm. Die neuen Käufe bringen mehr für das investierte Geld und irgendwann kriegen sich die Weltbörsen wieder ein. Es kann durchaus weiter nach unten gehen, momentan schaut die Stimmung sehr labil aus. Aber vielleicht ist in einem Monat auch wieder alles vorbei. Lassen wir uns überraschen. Sollte es tatsächlich ein erster stärkerer Einbruch nach langer Zeit sein: Herzlichen Glückwunsch zur schweren Übungsstunde im Kletterpark. Wer den vielleicht kommenden Crash gut übersteht, hat sein erstes Meisterstück geschafft. Wenn man sich von den ganzen Buchwerten nicht verrückt machen lässt, kann eigentlich nicht viel passieren. Einfach Routine as usual, sprich Anfang des Monats kaufen und den Discount nutzen.

    Grüße Oliver

     

     

  41. Ralf

    @Chrushin75: Solche Kennwerte interessieren mich weniger. BASF ist in den letzten 5 Jahren eher quer bzw. hoch/runter gelaufen (-11 Prozent Verlust in 5 Jahren). Trotz boomender Wirtschaft, gerade in den letzten Jahren. Das gibt mir zu Denken. Und eben einige durchaus nicht prickelnde Infos von BASF-Insidern. Für mich alleine schon wegen des Chartverlaufs und der Branche doch eher eine zyklische Anlage und kein Dauerläufer. Muss jeder selbst wissen.

    @All: Dafür das hier offenbar viele Buy-Holder sind und Markttiming scheinbar keine große Rolle spielt, ist doch mitunter eine gewisse Nervösität bei einigen Beiträgen zu erkennen.

    @Kiev: Einverstanden. Trotzdem spielen gewisse Randbedingungen (vernünftige Berufswahl, gute Betreuung der Kids bzw. Unterstützung durch Familie, evtl. eine kleine Erbschaft etc.) und auch Glück oft doch eine gewisse, erleichternde Rolle im Leben und bei solchen Planungen. Wer das weniger hat, hat mehr Herausforderungen. Bei mir ist z.B. auch die Gesundheit bereits in jüngeren Jahren ein limitierender Faktor (mehrere OPs) für beruflich neue Wege. Daher bleibe ich auch dem schlechter zahlenden öffentlichen Dienst (leider kein Beamter) bei meinem anstehenden Wechsel treu.

    „Mit 500 Euro Sparsumme aus dem Hauptjob und 500 Euro aus einem Nebenjob kann im Grunde jeder die 1 Million erreichen“

    Was eben nicht jedem leicht fällt. Man erinnere sich an den letzten Artikel (eher mäßige Löhne in D). Im übrigen auch unter der Annahme, dass die Börsen weiterhin so gut laufen wie in den letzten 30 Jahren. Niemand weiß es genau. Es gibt keine Garantie.

    Der Dow Jones hatte z.B. auch schon mal längere Seitwärtsphasen von 15 Jahren. Wer da einsteigt, hat am Ende schwächere Renditen zu erwarten.

    Mein Bauchgefühl sagt mir: So ganz gut wie die letzten 30 Jahre wird es nicht mehr laufen. Internet, Daytrading und Co. haben die Märkte nervöser gemacht. Mehr staatlicher Zugriff durch Steuern ist nicht unwahrscheinlich. Und nicht vergessen: Ein Teil der Kursgewinne ist auch einer laxen Zinspolitik mit geschuldet. Drehen die Zinsen kräftig, kann es rumpeln. Reine Privatmeinung.

    Aber: Trotzdem sind Sparpläne eine einfach sehr gute Sache! Stetig investieren. Es gibt keine Alternative. Ein Eigenheim oder gut vermietete Immobilien können aber auch sinnvoll sein.

    Wenn man z.B. das Elend und die Not im Jemen über Medien mitbekommt, so können wir hier alle noch sehr, sehr dankbar sein…

     

     

  42. Anne

    A = Anne

    @A. zuliebe nenne ich mich nicht mehr „A“, sondern „Anne“. Da ich hier recht neu bin, gehört sich das so.

    @Alle: Bin Euch sehr dankbar für Eure Ratschläge!!

    @Tim: Danke, die anderen Kommentare bestätigen auch, dass wohl tatsächlich 1 ETF ausreicht … 😉 Ach, und was ich auch noch loswerden wollte: Seitdem ich Deinen Blog lese, will ich plötzlich kein besseres Auto* mehr. Insgeheim war ich doch irgendwie neidisch auf die „Clowns“! Obwohl ich auf dem richtigen Weg bin, waren da doch Zweifel oder Minderwertigkeitskomplexe…

    *ersetzbar durch andere Clownereien

    @Florian H, @Daniel: Vielen Dank! Meinem Mann geht es langsam besser. Und Danke für Eure Tipps und Erklärungen, ich sauge alles auf wie ein Schwamm.

    @ghost: Klare und direkte Erklärungen sind mir die Liebsten. 1 Mann, 1 beste Freundin, 1 Auto, 1 Paar Schuhe für jede Jahreszeit, 1 Zahnbürste, aber 2 Kinder… (könnte man ja als 1 Paar bezeichnen)

     

    Liebe Grüße Anne

     

     

  43. Anne

    @Florian H: Ich sehe gerade, du hast mir zu 2 ETFs geraten. Sorry, ich kam hier schon durcheinander mit den vielen Tipps 😉 Muss nun erstmal alle vergleichen und mich entscheiden.

  44. Gainde

    Die Nervosität bei den Anlegern stammt wohl auch davon, dass viele in Einzelwerte investiert sind. Da kann man sich bei der Auswahl des Unternhemens und dem „Timing“ die Schuld zuschreiben. Ein passiver Investor mit ETF kann nur seinen „falschen“ Einkaufspunkten die Schuld zuschieben.

  45. Hans-Georg

    Ein Video das der Eine oder Andere Derivate-Anleger (ETF) noch nicht kennt, vor allem ab Minute 27:00. Da geht’s darum das derzeit alle in MSCI-World investieren.

    https://www.youtube.com/watch?v=0tjw6SGNbFY

    Zitatfetzen: “ …früher haben alle wie wild den Fondmanager mit der besten Performance gekauft und dann habe sie sich gewundert das es danach nicht mehr so gut lief, heute kaufen sie den Index mit der besten Performance und werden sich danach wieder wundern…“

    Auch interessant was er während des Gespräches sagt, z.B. das die Indexfonds nur 75 % der Dividenden anlegen und die restlichen 25 % in die eigene Taschen verschwinden lassen.

    Weiß darüber irgendwer was näheres? Wenn das so wäre würde der Fonds die Dividende nicht stunden, wie hier immer behauptet wird – sondern (quasi) doppelt besteuern!

     

  46. Florian HFlorian H

    @Anne

    Wie Daniel auch bereits sagte, nehme einfach nur einen Vanguard FTSE ALL World (WKN:A1JX52). Der hat einen Emerging Market Anteil von cirka 9% und round About 3300 Aktien(Große und Mittlere).

    Oder du nimmst den Developed World(WKN:A12CX1) und Emerging Market(WKN:A1JX51) von Vanguard.

    Sparplan machen und ab geht’s 🙂

  47. Daniel

    Mein Bauchgefühl sagt mir: So ganz gut wie die letzten 30 Jahre wird es nicht mehr laufen. Internet, Daytrading und Co. haben die Märkte nervöser gemacht. Mehr staatlicher Zugriff durch Steuern ist nicht unwahrscheinlich. Und nicht vergessen: Ein Teil der Kursgewinne ist auch einer laxen Zinspolitik mit geschuldet. Drehen die Zinsen kräftig, kann es rumpeln. Reine Privatmeinung.

    Man kann es allerdings auch aus einem anderen Blickwinkel sehen. Was wird denn die nächste Krise vermutlich hervorrufen? Sind es irgendwelche Kriege o.Ä. oder haben wir hier eine massive Geldmenge die irgendwie nicht weiss wohin sie investiert werden soll und somit in Sachwerte wandert?

    Ich glaube dies wird sich nochmal verstärken, wenn wir in eine Währungskrise zulaufen, wie es sich schon langsam mit dem Euro andeutet.

    Ich bin auch nicht fixiiert auf Aktien. Ich habe auch keinen Stress damit bei steigenden Zinsen mir Anleihen-ETF mit ins Boot zu holen. Es gefällt, was Zinsen bringt 😉

  48. Katrin

    @Hans-Georg

    Ich habe mir das Video angeschaut, fand ich sehr informativ. Mag den Kanal der beiden auch generell.

    Du hast aber glaube ich etwas falsch verstanden, ich denke, Du meinst den Teil ab ca. Minute 18:00? Bei den 25% ging es um den Performance-Index (bzw. um die Performance-Index-Anbieter), nicht um die Index-Fonds- bzw. ETF-Anbieter. Die meisten Indizes messen standardmäßig nur den Wertzuwachs ohne ausgeschüttete und re-investierte Dividenden zu berücksichtigen. Insofern ist der Performance-Index die härtere Währung. Nach der Erläuterung werden aber selbst im Performance-Index wohl nur ca. 75% der Dividenden als Re-Investition berücksichtigt. Deshalb verweist Dr. Beck auf den Brutto-Performance-Index, der so tut, als würden tatsächlich 100% der Dividenden re-investiert.

    Wie nah der einzelne thesaurierende ETF (nur bei denen wird ja innerhalb des ETF reinvestiert) dann dem Performance-Index oder sogar Brutto-Performance-Index kommt, kann man sich ja individuell anschauen. Es hat aber niemand gesagt, dass sich das ETF-Management 25% der Dividenden in die Tasche stecken würde…

    Hör einfach noch mal in das Video rein.

  49. Anne

    @Florian H und auch an alle anderen:

    Danke nochmal für die Hilfe! Ich traue mich nun noch ein paar mehr Fragen zu stellen, denn auch wenn ich mich im Internet so gut wie es geht schlau mache, so ganz durchschaue ich manches doch noch nicht. Manche Antworten kann ich mir schon fast denken, aber sorry, ich will es eben ganz genau wissen. Der von dir empfohlene ETF ist kein MSCI, zu dem mir aber viele raten, oder verstehe ich das falsch? Was ist besser, thesaurierend oder ausschüttend? Kann man auch 2 ETFs World besparen? Welche Summe würdest du monatlich empfehlen? Ich habe bereits 3 ETFs abgestossen und nur den World ETF von iShares voerst behalten. Den Vanguard FTSE ALL World (WKN:A1JX52) habe ich dazu genommen.

    Ich tippe mal, es macht keinen Sinn beide zu behalten?

  50. KievKiev

    @ Sparta

    Ich komme hier gerade nicht mehr mit den Beiträgen hinterher. Deine Statistik habe ich in ähnlicher Form in Millionaire next door gelesen und kann es aus den eigenen Erfahrungen auch bestätigen.

    Dr. Zittelmann ist mir schon bei Aktien mit Kopf begegnet. Zu Immos brauche ich keine Infos mehr. Das wäre der Bereich im dem ich vermutlich am meisten erreichen könnte. Ich habe diverse Bücher gelesen. Ich habe mich mit Handwerken und sogar potentiellen Kapitalgebern vernetzt. Ich kann weit unter Marktpreisen sanieren.
    Ich habe ein weiteres MFH in einer weiteren Stadt gesucht. Ich habe leider nichts mehr gefunden. Wenn der Einkauf nicht stimmt kann das ganze Projekt schief gehen. Ich habe ein Investment gesucht und kein Spekulationsobjekt. Ich habe zumindest Alles mir mögliche versucht. Jetzt investiere ich die Überschüsse an der Börse. Es gehört sicher auch Glück und die Marktlage zum Erfolg. Ansonsten muss man auch flexibel bleiben. Es nützt mir nicht wenn ich der verpassten Chance ewig hinterher trauere. Ich hatte sogar noch einen Notartermin der am Ende geplatzt ist.

  51. KurtKurt

    @Anne

    soweit ich das verstehe, sehe ich das so:

    Es gibt ETFs / Fonds auf:

    – Entwickelte/industrialisierte Länder (Developed Markets)

    – aufstrebende Länder (Emerging Markets)

    – und anscheinend noch „Frontier Markets“ oder so.

    Der MSCI World investiert in die Developed Marktes.

    Der All-World hat alle zwei bzw. evtl. sogar drei Stufen mit Intus, allerdings mit variablen Verteilungen bzw. „Inhalten“.

    Mein Tipp, auf eigene Gefahr: Nur ein Fonds. Die meisten Firmen die in den entwickelten Ländern ihren Sitz haben verdienen auch Geld (Umsatz) in den Emerging Markets.

    Entweder World oder All-World. All-World-Fonds sind in Deutschland noch nicht so lange kaufbar, weshalb sich viele „ältere“ Artikel ggf. nur auf World vs. EM beziehen. Bzw. dort Mischungsverhältnisse wie bspw. 70/30 angeben.

     

    Ich empfehle Dir Seiten vom Finanzwesir, dort ist es auch teils anschaulich gut dargestellt:

    https://www.finanzwesir.com/blog/msci-world-schwellenlaender-diversifikation

    https://www.finanzwesir.com/blog/msci-acwi-imi-fm

    https://www.finanzwesir.com/blog/etf-mischung-egal

    https://www.finanzwesir.com/blog/etf-laufende-kosten

    Lass Dich von Den Zahlen ggf. nicht abschrecken. Wichtig ist das was damit ausgedrückt werden soll und das steht auch im Text gut beschrieben bzw. im Fazit. Die Zahlen dienen nur zur rationalen Untermauerung.

    Zuviel Chaos sollte man sich selbst nichts in Depot bauen, nur um die letzten Nachkommastellen zu optimieren. Der Zeit-Nutzen-Aufwand sollte hier betrachtet werden und mit einfließen. 🙂

    Letzenendes sollte man auch hinter seinem Depot-Konstrukt / seiner Strategie stehen können und es ggf. zumindest etwas „verstehen“, denn sonst hält man nicht durch auf Dauer und schiebt/verkauf/kauft nur hin und her ohne Sinn oder Strategie.

    Selbiges gilt für Thesaurierend vs. Ausschüttend. Das kann eine rationale aber auch emotionale/psychologische Frage sein, die man dann in Betracht ziehen musss.

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