Harvard-Forscher sagen: FIRE-Bewegung ist gut. Finanziell frei zu sein macht Sinn


New York, 13. Dezember 2018

Mit kleinen Schritten kannst Du Dein Leben nach vorne bringen. Spar! Investier! Werde frei.


Nun sagt sogar die Elitehochschule Harvard Business School, dass finanzielle Freiheit etwas Sinnvolles ist. Die Wissenschaftler begründen es so: „Wenn Sie den Kern herausnehmen, liebe ich die Botschaft. Herzstück ist, dass Sparsamkeit wichtig ist. Das bedeutet wiederum, dass es die Menschen zwingt, nachzudenken.“

Hier ist ein Podcast mit drei Harvard- Forschern. Angesichts wachsender Schuldenberge und Privatinsolvenzen leuchtet es ein, was die Wissenschaftler sagen. Harvard spricht sich zudem für mehr Freiheiten bei Arbeitgebern aus. Die Elitehochschule begleitet Unternehmen, die Arbeitsplätze aus dem Büro nachhause verlagern.

Das chinesische Reiseportal Ctrip bot seinen Mitarbeitern einen Heimarbeitsplatz an. Jene, die sich dafür entschieden, wurden produktiver und zufriedner.

Stanford-Professor Nicholas Bloom bringt es so auf den Punkt:

Die Ergebnisse der Studie, die wir bei Ctrip gesehen haben, haben mich vom Stuhl gehauen. Ctrip war der Meinung, dass dadurch Platz und Möbel eingespart werden kann, wenn die Mitarbeiter von zu Hause arbeiten. Stattdessen stellten wir fest, dass die Heimarbeiter 13,5 Prozent mehr Anrufe tätigten als die Büromitarbeiter – was bedeutet, dass Ctrip fast einen zusätzlichen Arbeitstag pro Woche hat. Die Hälfte der Mitarbeiter gab im Büro auf – weit mehr als wir erwartet hatten. Vorhersehbar war für uns, dass die Heimarbeiter über eine deutlich höhere Arbeitszufriedenheit berichteten.

Warum waren die Mitarbeiter, die zuhause arbeiteten, so zufrieden? Es mag die zeitliche Freiheit sein. Mehr Flexibilität. Kein Pendeln.

Seien wir ehrlich: Niemand ist ein Fan der fünftägigen Arbeitswoche. Es gibt eine neue Studie des Melbourne Institute. Sie zeigt, dass die Produktivität zunimmt, wenn du nur drei Tage pro Woche oder weniger arbeitest. Coole Studie!!! Spar! Kaufe ETFs. Dann sag deinem Chef, wenn dein Depot fett sechsstellig ist: „Ich möchte weniger arbeiten oder ich bin raus.“

Die Forscher befragten 3.000 männliche und 3.500 weibliche Freiwillige. Während der Studie baten die Forscher die Teilnehmer, kognitive Tests zu machen. Sie analysierten ihre Arbeitsgewohnheiten, ihr Gedächtnis, die Argumentation der Führungskraft und das abstrakte Denken.

Deutschland erhöht das Rentenalter. Also der deutsche Staat geht in die andere Richtung. Der Grad der intellektuellen Stimulation hängt aber von der Freizeit (Nachdenken, Lernen, Pausieren) ab. Lange Arbeitszeiten sind schädlich. Sie führen zu Ermüdung, Stress, Krankheiten. Das haben schon Studien an Kindern gezeigt. Je mehr Freizeit Kinder haben, desto größer ist der Lerneffekt. Was auch schlecht ist, ist eine zu lange Zeit vor dem Handy oder TV. Ausreichend Schlaf und Bewegung sowie gesunde Ernährung sind enorm wichtig. Das wird leider oft vergessen.

Also für deine Gesundheit und die Denkfähigkeit ist die finanzielle Freiheit/Freizeit hilfreich.

Ich finde, Lacey Filipich kultig. Dank des Einflusses ihrer Mutter kaufte sie mit 19 Jahren statt einem flotten Auto eine Eigentumswohnung. Sie vermietete das zweite Zimmer und wurde so vor ihrem 20. Geburtstag sowohl Eigentümerin als auch Vermieterin. Es war der Beginn einer Liebesaffäre mit dem Investieren. Auf ihrem Weg von Immobilien zu Aktien erweiterte sie ihr Wissen. Sie fügte mehr Wohnungen hinzu. Ihr Aktiendepot baute sie aus. Sie machte als Ingenieurin Karriere im Bergbau und sparte eifrig. Sie ging in die Freiheit und kümmert sich nun um die finanzielle Bildung von Kindern. Sie ist ein beeindruckender Mensch.

Lacey Filipich saugte das Wissen ihrer Mutter wie einen Schwamm auf. Das Motto ihrer Mutter übernahm sie: Lieber investieren als konsumieren. Das Ergebnis: Sie ist finanziell unabhängig. Es bedeutet, dass sie ihr passives Einkommen (Einkommen aus ihren Investitionen) zur Unterstützung ihres Lebensstils verwendet. Es ist eine außergewöhnliche Leistung für jemanden Mitte 30. Sie ist halb in Rente und genießt einen wunderbaren Lebensstil, der durch ihre Investitionen finanziert wird.

Ans Herz gewachsen ist ihr, die nächste Generation zu unterrichten. Als Lacey und ihr Ehemann Adam beschlossen, Kinder zu bekommen, dachte sie an das unglaubliche Geschenk, das ihre Mutter ihr gegeben hatte: Finanzwissen, das schon früh im Leben zur Unabhängigkeit führt. Lacey wusste, dass sie nach den Kindern nicht wieder arbeiten musste, wenn sie nicht wollte. Sie sagt: „Was für eine außergewöhnliche Chance für mich und was für eine Tragödie, dass es so wenige schaffen.“

Sie füllte selbst in jungen Jahren Notizblöcke. Sie zeichnete Diagramme. Sie strich sie durch und zeichnete sie erneut. Sie entwickelte einen „Money School„-Lehrplan für ihre Kinder. Was ihr so wichtig ist: Wenn sie ihren Kindern kein Geld hinterlassen kann, so hat sie wenigstens das Gefühl, sie hat ihnen die bestmögliche finanzielle Freiheit ermöglichet, indem sie ihre Kinder in Gelddingen unterrichtet. Sie ist sich sicher, dass ihre Kinder den Konsum und das Geld beherrschen werden.

Sie ist der Meinung, dass Finanzwissen an Kinder so weitergegeben werden sollte wie Moral oder Manieren.

Hier sprach Lacey Filipich bei einer TED-Runde:


tim schaefer (Author)

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Gedanken zu „Harvard-Forscher sagen: FIRE-Bewegung ist gut. Finanziell frei zu sein macht Sinn

  1. Michael D.Michael D.

    Habe mir in den letzten 2 Wochen:

    -ams

    -zalando

    -activision blizzard

    Zugelegt. Glaube das sind gute Unternehmen mit derzeit tollen Einstiegskursen und sehr guten Entwicklungspotential.

    Was meint ihr dazu?

     

  2. Icke

    @Michael D.

    Diese Unternehmen werden mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit den Weltindex  schlagen!

     

  3. KievKiev

    @ Michael D.

    Zalando hatte ich auch einmal kurz ins Auge gefasst. BABA gefällt mir sehr gut… Werde aber stetig und direkt meine Position aufbauen und spekuliere nicht auf Übernahmen.

    Ich kenne mich mit Computerspielen überhaupt nicht aus. Die Aktie ist aber stark abgeschmiert. Wenn sie Dir zu dem Preis gefällt ist doch alles in Ordnung. So hast Du einen günstigen Kauf getätigt. Den Wert usw. habe ich mir aber bei beiden nicht angesehen, da sie für mich erst einmal nicht interessant sind. Bei Technik, Software und Fashion bin ich auch vorsichtig, da die Entwicklung hier sehr schnell ist.

  4. ThorstenThorsten

    Glaube auch, das Bildung in Finanzfragen das wichtigste ist, was man möglichst früh lernen sollte… Egal, was jeder einzelne dann wann draus macht, aber die grundsätzliche Idee sollte jeder kennen. Stichwort: Macht der Zinseszinses!

    Die Frau ist ein tolles Beispiel, auch dafür das Wissen zu vermehren / weiterzugeben 🙂

  5. Fabian S.

    Hallo Tim,

    wenn Du aber Berkshire Hathaway als ETF-Ersatz nutzt, kann man doch die 4% Entnahmeregel nicht anwenden?!

  6. Wohnung mit Domblick

    Sehr schöner Artikel, Tim. Interessanterweise, das Buch von Timothy Ferriss, das im Video kurz erwähnt wird, hat mir neulich ein Freund geschenkt, der es selbst geschenkt bekam, aber nichts damit anzufangen wusste. Nun muss ich es mir wohl doch mal vornehmen: Die 4 Stunden Woche.

  7. A.

    Ja, wissen u.a. über Geld bringe ich meiner Tochter von Zeit zu Zeit bei. Darüber hinaus ist wichtig: sich selbst gut verkaufen lernen, netzwerken und präsentieren neben guten Noten. Mit guten Noten alleine kommt man nicht weiter.

    Wenn’s es geht sollte man einen Mentor haben. Ich hatte den leider nicht, das hatte mir die ein oder andere Schwierigkeit gespart.

    Zum letzen Eintrag. Im McDonalds hab ich auch kurz gearbeitet.

     

    Gruß

    A.

  8. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ Fabian

    Warum kann ich nicht 4% von Berkshire pro Jahr verkaufen? Im übrigen habe ich ein breites buntes Depot. Meine Einnahmen kommen aus 3 Quellen: freie Mitarbeit, Dividenden und kleine Mieteinnahme. Ich muss gar nichts verkaufen.

    @ A.

    Mir hat bei McDonalds das Essen so gut geschmeckt, als ich dort gearbeitet hab. Die Pause war also für mich immer ein Erlebnis. Ich hab mir meine eigenen Burger für die Pause zubereitet – so wie ich es exakt haben wollte. Aber das Zeug ist leider nicht bekannt für Frische und Gesundheit.

  9. Daniel

    Das Thema Heimarbeit hatten wir in der Vergangenheit ja bereits öfters diskutiert. Ich denke das ist auch im Wesentlichen sehr stark vom Job abhängig. Jemand der häufig sequentiell einfach irgendwelche Aktenberge abarbeiten muss der wird sich mit Home-Office deutlich leichter tun als jemand, für den der Alltag eher aus Präsentationen, Meetings und Fachbereich-Absprachen besteht.

    Unser Arbeitgeber erlaubt es mir nahezu schon 2 Tage die Woche Homeoffice zu machen. Ich nutze allerdings nur einen Tag pro Woche und das auch nur, weil sich unser Betriebsrat beschwert hat, dass die „erstrittene“ Leistung bislang kaum genutzt wird. Ich kann es nachvollziehen, an diesem Tag nehme ich mir Dinge vor die ich dann in Ruhe machen kann. Die ganze Woche Home Office zu machen? Wäre ein Alptraum für mich. So genieße ich den einen Tag zu hause den ich mir selbst vorher freigeräumt habe, zusätzlich haben wir einige VK-Räume bekommen in die man sich einwählen kann, aber ich merke jedes mal aufs Neue, dass der gesamte Flurfunk deutlich wichtiger ist, als man gemeinhin annimmt.

    Ich vermisse auch die direkte Absprache mit Kollegen, da ein Hörer in die Hand zu nehmen doch eine andere Schwelle ist als in den Raum reinzufragen. Ich käme mir zuhause gesellschaftlich isoliert vor.

    Mag sein, dass sich das mit Einsatz neuer Techniken ändern wird, z.B. dass man permanent Videotelefonie laufen hat und sich quasi virtuell als Büro ständig sieht. Aber ehrlich gesagt bleibe ich da lieber Oldschool-Pendler und bin im Büro. Nette Leute, gute Kantine und immer was los.

     

    @Tim: Mach doch mal bitte zum Neujahr einen Blogeintrag „Was hattet ihr für Ziele, was habt ihr erreicht und was nehmt ihr euch vor. Fände ich mal super spannend.

  10. ManniB

    @tim und an alle anderen die schon mal in den USA waren:
    Ich finde die Aktie von „Darden Restaurants“ sehr interessant. Das KGV und den Umsatz finde ich noch gut.

    Mich würde interessieren, wenn ihr da schon mal wart, wie es da so zugeht ?

    Sind die Restaurants in der Regel voll, oder ist da eher wenig los ? Ist es sauber ?

    Solche Sachen interessieren mich vor einem Kauf sehr.

    Hab z. B McDonald’s gekauft, da es dort bei uns in der Region quasi nahezu zu jeder Uhrzeit voll ist. Beim BurgerKing hingegen sitzen meist nur 4-5 Leute. Also war klar ich hol McDonald’s. Und da es in jedem Mc auch Cola gibt gleich Coca-Cola Aktien hinterher ? Ausserdem was viele vergessen: McDonald’s ist auch ein sehr großes Immobilien Unternehmen, da MC die Grundstücke kauft und die Gebäude errichtet und dann von den Franchise-Nehmern, gute Mieten verlangt.

     

    Danke für die Hilfe

     

  11. Daniel

    @tim und an alle anderen die schon mal in den USA waren:
    Ich finde die Aktie von „Darden Restaurants“ sehr interessant. Das KGV und den Umsatz finde ich noch gut.

    Mich würde interessieren, wenn ihr da schon mal wart, wie es da so zugeht ?

    Habe ich ehrlich gesagt nie gesehen, weder Ost noch Westküste.

    Hab z. B McDonald’s gekauft, da es dort bei uns in der Region quasi nahezu zu jeder Uhrzeit voll ist. Beim BurgerKing hingegen sitzen meist nur 4-5 Leute. Also war klar ich hol McDonald’s. Und da es in jedem Mc auch Cola gibt gleich Coca-Cola Aktien hinterher ? 

    Die Erfahrung habe icha uch gemacht. McDonalds war, obwohl im Gegensatz zu Deutschland, die Preise fast identisch sind mit BK deutlich voller. Die großen anderen Ketten sind dann noch „Jack in a Box“, Denny´s“, TaccoBell oder halt auch PizzaHut.

  12. Thorsten

    @Daniel der Flurfunk ist das Wichtigste und die Raucher im Treppenhaus waren immer die, die am besten informiert waren. Man muss nur lernen Infos von reinen Gerüchten trennen und mehrgleisig zu denken. Was da über Email oder Intranet Tage später kommt ist gefiltert….

  13. -M

    Daniel

    Schön geschrieben ! Du hast einige Punkte genannt über die ich mir nie Gedanken gemacht habe. Bisher hätte ich Heimarbeit sofort gemacht, aber nach deinem Beitrag bin ich mir nicht mehr so sicher 🙂 ok 1 Tag die Woche heimarbeit wäre schön cool, aber ich arbeite ja darauf hin 1 oder 2 Tage ohne Arbeit daheim sein zu können 🙂

    -M

  14. alexander g

    @Michael D.

    Interessant. Meine Neuzugänge diese Woche im Depot:

    Goldman Sachs, Fresenius, JD.com

    Momentan ist bei mir ein Großteil rot im Depot, was mich aber nicht stört. Da ich jünger als 30 bin, und auch Sparpläne laufen habe freut man sich auch ein wenig über die niedrigeren Kurse. Ich habe ja nicht weniger in der Tasche, nur weil die Kurse gerade niedriger sind. Ich sehe es so: Es wird immer mehr, da die Anzahl an Wertpapieren jeden Monat zunimmt. Der Kurs ist ja nur der aktuelle Preis der am Markt bezahlt wird.

  15. Michael D.Michael D.

    @Iche: klar, was sonst?

    @Kiev: Ja, beobachte Zalando auch schon länger. Glaube ist ein ganz gutes Einstiegsniveau. Nach wie vor tolle Wachstumsraten. Außerdem ein gutes Übernahmeziel – könnte mir vorstellen, dass Amazon oder Alibaba schon ein Auge darauf geworfen hat.

    Blizzard: Werden gerade etwas abgestraft, auch wegen dem missglückten Diablo-Vorfall auf der Blizzcon. Computerspielbranche toller Megatrend, mit Blizzard hab ich mir einen Branchenprimus an Bord geholt. Noch dazu habe ich früher deren Spiele sehr sehr gern gezockt 😉

    ams: Zockerpapier – Glaube die „Appleprobleme“ sind halb so wild. ams wurde extrem abgestraft. Warte auf den Rebound.

  16. Gurki

    Ich kann nicht nachvollziehen, wie man McDonalds gerne essen kann und sagen kann „das schmeckt richtig gut“. Unabhängig von Tim jetzt. Habe ich schon öfter von McDonalds-Aktionären gehört. Das Zeug schmeckt einfach nur grauenhaft. Wie Pappe. Trocken und ungenießbar. Vor allem die Cheeseburger.

    Esse ich wirklich nur im äußersten aller äußersten Notfälle. Sonst lieber was richtiges. Vor allem auch zu dem mittlerweile hohen Preis, bekommt man schon bessere, leckere und gesündere Sachen.

  17. Thorsten

    Computerspiele sind zu kurzlebig, die Konkurrenz groß. Kein Investment für mich. Die Trends wandern sehr schnell, Technik ist mit im Spiel, das ist kaum planbar. Tolles Spiel und floppt trotzdem und umgekehrt. Weniger Jüngere kommen nach. Das schrumpt eher als das es wächst. Kein Megatrend, eine sehr belebte Nische mit beinharter Konkurrenz

  18. Daniel

    Ich kann nicht nachvollziehen, wie man McDonalds gerne essen kann und sagen kann „das schmeckt richtig gut“. Unabhängig von Tim jetzt. Habe ich schon öfter von McDonalds-Aktionären gehört. Das Zeug schmeckt einfach nur grauenhaft. Wie Pappe. Trocken und ungenießbar. Vor allem die Cheeseburger.

    Als Fast-Food-Junkie muss ich sagen, dass ich gerne bei McDonalds esse. Der nächste ist aber 15km entfernt, sodass es bei wenigen Ausnahmen bleibt, weil ich zu faul bin dahinzufahren. Natürlich würde mir ein originaler-US-Beef-Burger besser schmecken wo ich mir das Fleisch so bestellen kann wie ich es haben will und mir alle Zutaten aussuchen darf.

    Aber ich kann jetzt nicht sagen, dass ich mir so einen 1,xx€ Chickenburger oder Chicken-Nuggets irgendwie reinquälen muss. Den Rest esse ich da aber auch nicht. Und was ich dort auch sehr gerne mag sind diese Vanille-Milchshakes sowie diese McSundae Eisbecher wo das heiße Karamell draufkommt….hmmm…köstlich 😉

    Achja: und in den Staaten habe ich da eigentlich täglich Mc oder Burger King nen Besuch abgestattet. Ich frühstücke nie und um über Mittag satt zu werden gibt es kaum günstigere Möglichkeiten. So 20er Chicken-Boxen kostetn dort drüben grade mal 3-4$ und sättigen bis spät in den Abend rein.

  19. Thorsten

    McDonalds betrete ich aus hygienischen Gründen nicht mehr. Wenn man quer über die Tische schaut : Zuckerkrusten, Krümel, Müll. Ich erwarte von einem Restaurant, dass es den Tisch nach Benutzung abwischt. Nicht nur mal jede Stunde oder wenn es die Schicht oder der Besucheransturm  gerade zulässt, sondern unmitelbar, wenn dort jemand gekleckert hat und den Tisch verlässt. Es ist eine Personalfrage. Eingetrocknete Softgetränke auf der Tischfläche bedeuten : dort wurde stundenlang nicht saubergemacht.  Früher war mir das nicht so wichtig, heute habe ich andere Ansprüche.

  20. Sparta

    @Kiev, Value, DivSky

    Also die Bewertungen vs. die verifizierten Bewertungen machen mich bei der Dame leider vorsichtig.

    Eine Verifizierung als tatsächlicher Kunde würde ich mir auch bei Google-Bewertungen wünschen. Da wird leider viel Schindluder getrieben. Man kann Konkurrenz ärgern, sich unsachlich unter dem Deckmantel der Meinungsfreiheit auskotzen, Bewertungen kaufen & türken und Google interessiert die ganze Schattenwirtschaft nicht.

    Eine Verifizierung als tatsächlicher Kunde und Service seitens dem Bewertungsportal wären als „Qualität`s- und Anstandsfaktor“ durchaus schön.

    @Fabian

    Bei der A-Aktie wird die SWR-Rate ein bisschen unhandlich, außer man hat genau den Bedarf! 😉

  21. Michael D.Michael D.

    Ab und zu McDonalds finde ich sehr ok. Gehe im Schnitt vielleicht 1x alle paar Monate aber da schmeckt es mir auch.

    Am besten sind immer noch die Klassiker. Pommens, Nuggets, McChicken.

    Jede Woche oder sogar mehrmals die Woche bräuchte ich das allerdings auch nicht.

    bez. Spielemarkt: Weniger Jüngere? Ja, vielleicht in Deutschland, Öst und den alteingesessenen Industrieländern. Schon mal auf die Bevölkerungsentwicklung weltweit geschaut? Zudem drängen immer mehr aus den Schwällenländern in die Mittelschicht. Die wollen unterhalten werden. Spielebrache ist sehr wohl ein Megatrend und Wachstumsmarkt. Deswegen geht Blizzard ja auch in den Mobile-Spielemarkt… Aber jedem die seinen Ansichten 😉
    Außerdem ist es ein Irrglaube, dass nur junge Spiele zocken. Die Generation, die mit Spielen aufgewachsen ist, spielen oft auch im fortgeschrittenen Alter. Da bist du auf dem Holzweg.

    Muss ja aber nicht jeder einer Meinung sein. hehe

  22. Andrea

    Ich habe den Hype um McDonald’s nie verstanden. Aber anscheinend ist es ja trotz des schlechten Essens und der hohen Preise attraktiv für viele. Mir ist das komplett unverständlich. Ich esse 1-2 Mal im Jahr dort und bin in der Regel enttäuscht von dem pappigen Zeug. Beim letzten Mal dachte ich, einen Burger zu bestellen, es war aber ein Wrap, und ich hasse diese pappigen, geschmackslosen, dünnen Fladen. Man könnte genauso einen Schuhkarton dafür benutzen. Die Burgerbrötchen schmecken im Wesentlichen nicht viel besser. Aber wenn man Daniels Aussage folgt (der nächste McDonald’s ist 15 km entfernt), ist ja noch Potenzial für Wachstum bei McDonald’s da.

    Das einzig Positive dort ist das Personal, das immer sehr nett ist! Einmal gab mir eine junge Dame einen Gutschein für einen zweiten Burger der gleichen Art, als ich einen bestellte, ich erhielt also die doppelte Menge. Beim letzten Mal im McCafé sagte die Bedienung, dass sie den Käsekuchen dort auch nicht möge.

     

     

  23. KievKiev

    @ Sparta

    Ich kann Dir nicht folgen. Gibt es Bewertungen in ihren Büchern zu Aktien? Ich habe noch keins gelesen… Ich habe erst eins bestellt. Rezessionen habe ich keine darüber gelesen. Ich habe mir nur das Interview angehört.

    Mit Rezessionen kenne ich mich auch ein bisschen aus. Die Wahrheit liegt meistens zwischen Extremen. Leider weiß man nicht, ob etwas extrem ist oder nicht, solange man keine Referenzposition hat (sprich einen Bekannten).

    Ich habe durch das Interview nach ETF Family bei Google gesucht. Ich habe aber keine ETFs gefunden. Die müssen für mich auch nicht nur aus Deutschland kommen. Ich weiß nicht was es davon so gibt. Ein Überblick zu bekommen wäre nicht schlecht. Ob das etwas für mich ist kann ich jetzt auch nicht sagen. Kosten müssen natürlich sehr günstig sein, Marktkapitalisierung hoch und die Unternehmen müssen für mich passen.

    Im Moment habe ich keine Probleme günstige Unternehmen zu finden. Ich habe eher ein Liquiditätsproblem. Der erste Punkt ändert sich vielleicht schon bald wieder.

  24. Daniel

    Ich habe den Hype um McDonald’s nie verstanden. Aber anscheinend ist es ja trotz des schlechten Essens und der hohen Preise attraktiv für viele. Mir ist das komplett unverständlich. Ich esse 1-2 Mal im Jahr dort und bin in der Regel enttäuscht von dem pappigen Zeug. Beim letzten Mal dachte ich, einen Burger zu bestellen, es war aber ein Wrap, und ich hasse diese pappigen, geschmackslosen, dünnen Fladen.

    Ich glaube man muss das etwas aus der „historischen“ Brille betrachten. Grundsätzlich war es zumindest in meiner Kindheit so, dass alles aus den Staaten irgendwie „cool“ war. Sei es Elektronik, Spielzeug, Essen usw. Und bis weit in die 80er Jahre hinein gab es das praktisch in Deutschland nicht. Dann kam McDonalds hierhier und brachte etwas, wenn auch leicht abgewandelt, Amerikanisches hierher. Burger, Pommes usw. Das war für viele Jugendliche damals total was neues und als Kind wirst du sowieso durch diese ganze Spielzeug-Nummer geködert. In den 90ern hat McDonalds auch noch viel offensiver Werbung betrieben um bekannt zu werden. Ronald Mc Donald eben 😉

    Irgendwas ist natürlich davon hängen geblieben und einem Laden den du als Kind geliebt hast bleibst du auch häufig treu. Genauso bei mir mit CocaCola. Ich konsumiere vielleicht noch 5% dessen, was ich als Kind runtergekippt habe, aber ich liebe das Zeug immer noch.

    Und eines darf man McDonalds auch hoch anrechnen, auch wenn es für manche der absolute Alptraum ist, sie haben sachen „normiert“. Für Menschen wie mich, die einfach rein Essens-technisch NULL Experimente eingehen wollen, ist es ein Segen auf gefühlt jedem Land der Erde das zu bekommen was er kennt. Für den einen ist es eine Erfüllung neue Erfahrungen zu machen, für mich wäre es gar nichts. Und spätestens, wenn man schonmal im Urlaub die Erfahrung gemacht hat nach einem „Essens-Experiment“ die Nacht auf, nett formuliert, der Keramik-Abteilung, verbracht zu haben, der sehnt sich wieder danach das zu essen was er kennt.

    Und das scheint auch nicht nur den Lebensmittel Bereich zu umfassen, sondern auch viele andere Bereiche, nicht umsonst sieht gefühlt jede Innenstadt inzwischen gleich aus was Geschäfte angeht.

    Und wie gesagt, insbesondere BurgerKing und McDonalds sind in den Staaten die gefühlt günstigste Möglichkeit zu essen. Für den Preis einer Tüte Chips im Supermarkt dort drüben ist man bei McDonalds satt geworden. Ich frage mich bis heute wie es die Ketten hier schaffen so teuer zu bleiben, insbesondere KFC

  25. Wohnung mit Domblick

    Bitcoin: Was ist daran immernoch 3000 US$ wert? 😉

    McDonalds: Für mich gibt es da nichts essbares. (Bei anderen Imbissen und Bäckereien/Konditoreien ebenso wenig.)

    Fett, Salz und Zucker mit Appetitanregern und Aromastoffen vermengt sind ein florierendes Geschäft und offenbar eine Investition wert 🙂 Man muss das nicht aus Verbrauchersicht sehen.

    Wenn schon, dann verurteile ich Nestle für ihre Kampagnen, Kindern (und Erwachsenen) Zuckerkram als gesunde Nahrung anzudrehen.

    Zum Glück bin ich in der Lage mein Essen aus frischen Grundnahrungsmitteln in kürzester Zeit selber zuzubereiten. Reine Organisations- und Gewöhnungssache. Ebenso sind Essenszeiten und -Mengen reine Gewöhnung. So kann man den großen Hunger unterwegs vermeiden und sich selbst versorgen. Das spart auch jede Menge Geld, welches man dann behalten und investieren darf!

  26. DanielKA

    @ ManniB, Daniel

    Ihr werdet auch keine Darden Restaurants finden, dass ist nur die Holding. Ein ehemaliger Spin off von General Mills.

    Die betreiben Fast Casual Restaurants wie z.B.

    Olive Garden, Eddie V, LongHorn Steakhouse usw. die sind in den letzten Jahren (auch durch neue Wettbewerber) ganz schön unter Druck geraten. Früher hat auch Red Lobster dazu gehört.

     

  27. Christian

    @McDonalds:

    Ich kann jedem den Film „The Fouder“ empfehlen. Ein spannendes Kapitel der Wirtschaftsgeschichte – und der Film ist dabei auch noch kurzweilig.

    Ich denke, es kommt sehr auf den Franchise-Nehmer an, ob das Restaurant gut oder schlecht ist. Der Franchise-Nehmer, der bei uns die ca. 14 Häuser betreibt macht das wirklich gut. Da ist alles blitz-blank sauber, die Häuser haben immer die aktuellste Inneneinrichtung und auch die neuste Technik (es gibt schon länger diese Bestell-Terminals). Er macht auch wirklich – unabhängig von McDonalds Deutschland – gutes, lokales Marketing. Er ist Multi-Millionär und fährt einen Rolls Royce – trotzdem kümmert er sich intensiv um sein Business.

    Das Essen selbst: Ich mag es, es schmeckt gut. Besonders die neue „Signature“-Reihe als Menü. Aber ich esse auch höchstens alle 2-3 Monate mal bei McDonalds ein Menü. Würde ich die Restaurants öfter besuchen, würde es mir vielleicht auch nicht mehr so gut schmecken. Aber so: minimum 8/10 Punkten… 🙂

  28. DanielKA

    @ Christian: Also Geschmäcker sind verschienden, aber McDonalds 8/10 ???

    Also wenn man mal einen richtig guten Burger (Five Guys, spezialisierte Burgerläden in den jeweiligen Großstädten) gegessen hat, dann kann man das nicht mit McDonalds vergleichen, da ekelt es mich fast vor dem Frass von Burger King und Mcdonalds. Also mir haben die mal als teenager geschmeckt, aber die Zeit ist lange vorbei…

  29. Sparta

    @Kiev

    „Ich kann Dir nicht folgen. Gibt es Bewertungen in ihren Büchern zu Aktien?“

    Sorry wenn es unklar war. Habe mir die Amazon-Bewertungen zu ihren Büchern angeschaut und da monieren ein paar verifizierte Käufer dass da andere (nicht als Käufer verifizierte) Bewertungen verdächtig rüber kommen.

    Es ist schwierig darüber zu urteilen bzw. ich will da auch niemanden was unterstellen! Trotzdem verunsichern dann solche Texte von tatsächlichen Käufern… leider! Denn ich lese gerne über meine 2 Lieblingsthemen Börse & Gesundheit. Da ist dann bei ca. 40, 50 Bücher je Sparte manchmal bzw. leider auch häufig Käse dabei…

    Google hingegen macht ja nicht mal eine Verifizierung. Da gibt es dann „Firmenbewertungen“ mit 1 Stern von Leuten, die mal wo vorbei gefahren sind und nicht mal Kunde der entsprechenden Firma waren. Auch das Gegenteil, dass Firmen versucht sind, dann dort an der Bewertung herumzudoktern ist inzwischen nicht mehr selten.

    Eine Verifizierung der Bewertungsportale bzw. ein gewisses Maß an Sachlichkeit & Niveau wäre einfach wünschenswert.

    Einerseits leben wir im Informationszeitalter mit den „sozialen“ Medien und andererseits wird mit wenig Sachlichkeit und sehr häufig unsozialem, rein emotionalem Diskussionsverhalten desinformiert, bzw. die Diskussion dominiert.

    Diese Entwicklung finde ich sehr schade bzw. bedauernswert!

    Allerdings ist es vielleicht auch nur mein selektives & möglicherweise utopisches Wunschdenken, dass sich die Kommunikation im Sinne von Sachlichkeit und Niveau verbessert… und scheitert schon an der Natur der Menschen.

  30. -M

    AlexanderG

    GS habe ich auch gekauft und fresenius habe ich im Depot.

    Nächsten Monat steht wieder GS / Fresenius oder BASF als möglicher nachkauf im Raum. Mag ich sehr von der Bewertung her.

    -M

  31. Siddhartha

    Sich auf das Wesentliche und sich selbst zu besinnen, dem stimme ich voll zu. Die Frage: „Wieviel ist genug?“ wird in diesem Blog ausgiebig hinsichtlich Konsum und hinsichtlich Ersparnissen diskutiert. Ich lese die Beiträge von Tim und die Kommentare sehr gerne weil es mich immer wieder motiviert. Trotzdem stelle ich mir immer häufiger die Frage: „Wer hat nicht genug?“ Menschen, die weder faul noch unfähig sind, Menschen die von Schicksalen wie Krieg, Hunger oder Krankheit betroffen sind und die nicht meine Privilegien genießen. Tja, da stehe ich nun mit dem Wunsch finanziell frei zu sein und stelle dem Gegenüber den Wunsch anderer Menschen satt, gesund etc. zu sein. Das hat mich zu meiner nächsten Frage gebracht: „Wieviel bin ich bereit zu geben um den „Nicht-Privilegierten“ zu helfen, wieviel ist dahingehend genug?“ Auf diese Frage habe ich persönlich noch keine befriedigende Antwort gefunden und vielleicht gibt es die auch nicht.

  32. Wohnung mit Domblick

    @Siddhartha

    1/3 meines Bruttoeinkommens geht in die Unterstützung von Staat und Gesellschaft. Ich fühle mich damit schon ausgelastet. Zumindest wenns nur ums Geld geht.

    Aber wir haben ja alle noch andere Talente, die man zum Gemeinwohl einsetzen kann. Es geht um gegenseitige Hilfe, mit seinen individuellen Möglichkeiten an Können und ausleihbaren Gütern. Damit kann man weniger selbstbezogen sein, ohne dass es einen Geld bzw. Freiheit kostet.

  33. Sparta

    @Fabian

    Die A-Berkshire liegt ~267.000,- €. – 1 Anteil.

    Für eine 4 % oder eine 3 % Entnahmerate ist das etwas unhandlich. 😉

  34. Dude

    Habe Deinen Satz mit der SRW Rate nicht verstanden?! ?

     

    Damit meint er die „Safe Rate of Withdrawal“ ich meine die nur als SWR.Rate zu kennen. Aber das ist ja egal wierum man das schreibt…

     

    Die A-Berkshire liegt ~267.000,- €. – 1 Anteil.

    Für eine 4 % oder eine 3 % Entnahmerate ist das etwas unhandlich. ?

     

    Ich glaub kein Mensch dieser Welt, der auf die FU spart tut dies mit der Berkshire A Aktie 😉

    Daher ein Problem beschrieben das es nicht gibt.

  35. Christian H.Christian H.

    Siddhartha,

    ganz ehrlich gesagt, und ich hoffe, ich trete niemanden auf den Schlips, ich mag ja Bodo Schäfer von seiner Art her eher weniger bis gar nicht. Auch finde ich, dass ich nicht viel von ihm lernen kann.

    Aber einen Rat habe ich von ihm angenommen bzw. strebe an, das mal so zu machen. Er sagte „Spare 50%, Spende 10%, und den Rest gebe einfach aus“. Damit wird man angeblich, und das nehme ich ihm ab, finanziell erfolgreich. Das Vermögen wird so wachsen, damit auch das Einkommen (höchst wahrscheinlich), und damit kann man noch mehr spenden.

    Auf diese Art profitieren auch die Spendenempfänger von Deinem Vermögenszuwachs.

    Natürlich hat man als Millionär leicht reden, 50% zu sparen und 10 spenden, ich schaffe das nicht. Aber ich habe schon einen regelmäßigen Spendenbetrag an den WWF und komme auf knapp 1% Spende. Und was nicht ist kann ja noch werden.

  36. KievKiev

    @ Siddhartha

    Der Maschinist hat einmal einen schönen Beitrag zu Genug auf seinem Blog gepostet. Spenden ist ein wesentlicher Schritt zur Freiheit. Falls Du Geld spendest, zeigt es Dir in dem Maße wie viel von Genug Du bereits erreicht hast. Erst wenn Du für Dich finanziell genug erreicht hast, bist Du wirklich frei. Solange Du nach weiteren finanziellen Zielen strebst, kannst Du nicht vollkommen zufrieden sein.

    Ich kann Minimalismus viel abgewinnen. Ich habe heute amüsiert von Pascal auf FUMoney über Minimalismus gelesen. Ich haue dieses Weihnachten einmal so richtig einen raus. Ich liege mit meinen Ausgaben um den Faktor 10 höher als der Durchschnitt. Dafür lade ich meine ganze Familie (ca. 14 Personen) auf einen Bootstrip an einem Wochenende ein. Es wird ein sehr gutes Erlebnis. Es kostet viel, aber das Leben ist endlich.

     

  37. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ Kiev

    Siddhartha

    Sehr gut.

    Man kann nur geben/helfen, wenn man hat. Ich spende jedes Jahr grob zwischen 300 und 2.000 Dollar.

    Sparsamkeit ist in vielerlei Hinsicht eine Tugend. Es kann sein, dass die Familie in Not gerät, dann kannst du helfen.

  38. KievKiev

    @ Sparta

    Das Internet ermöglicht jedem anonym seinen Senf zu irgendetwas zu geben. Das schlägt sich dann oft in polarisierenden Bewertungen nieder. Ich habe knapp 30 ***** Bewertungen zu meinem Ferienhaus. Und eine * oder ** Bewertung. Ich hatte ein einziges Mal einen für mehrere Personen unangenehmen Gast vor Ort. Das war eine sehr höfliche Ausdrucksweise. Dreimal kannst Du raten von wem die schlechte Bewertung ist.

    Für kleinere Anbieter sind Bewertungen sehr wichtig. Das versuchen manche auf Kosten anderer auszunutzen. Es ist schön, dass man heute seine Meinung verbreiten kann. Aber es ist für kleine Unternehmen auch ein Risiko. Ich lasse mich nicht auf Deals ein und gebe einem Arsch einen Rabatt für nichts und lasse meine anderen 95% sehr guten Gäste dafür bezahlen. Bei anderen ist das vielleicht nicht immer so. Gerade am Anfang sind positive Bewertung extrem wichtig. Und da kommen wir zu den gestellten Bewertungen. Davon gibt es einige, gerade bei neuen Anbietern. Ohne diese können sie auch kaum vermieten. Es ist das Ei Henne Problem.

    Mit dem Bewusstsein ist es doch auch logisch. Ich frage mich selbst warum jemand etwas macht. Ich würde mit Buffett oder der 80 Jährigen Frau einen Deal eingehen. Warum nicht? Ohne die beiden zu kennen gehe ich einfach davon aus, dass sie ihren Job lieben. Sie müssten es offensichtlich nicht machen. Ob ein Deal positiv für mich ist müsste ich mir natürlich selbst überlegen. Vielleicht trifft mancher Rat auch nicht auf meine Situation gut zu. Ich würde aber von einer ehrlichen Beratung ausgehen.

  39. Sparta

    @Kiev

    Bitte auch nicht falsch verstehen. Die Omi ist kultig und kommt sehr sympathisch in dem Podcast rüber. Mir ging es nur um korrekte Verifizierungen von Bewertungen allgemein. Dies schließt natürlich nicht aus, dass z. B. aus dem Umfeld des Verlags jemand vermarktet.

    Ob die Bücher wohl so in`s Detail gehen, wie aus knapp 15 k € (30 k DM) ne Million € in 20 Jahren wird… ???

    In einem Intro stand etwas von 5-10 % Rendite an den Aktienmärkten. An einem anderen Betrag, dass so 1,2 k pro Titel investiert wird. Der heilige Gral des alpha`s…? 😉

    Hm, mal sehen ob ich mir ein paar Bücher zulege um mir ein eigenes Bild zu machen.

    Kurz vor der Pensionierung hätte es auch eigentlich der Dame wurscht sein können. Allerdings ist es eine Passion bzw. Lebenselexier für die Dame. Die Lebendigkeit & Begeisterung ist beeindruckend!

  40. KievKiev

    @ Sparta

    Die Millionen brauche ich nicht mehr. Die Frau hat mit 59 Jahren angefangen an der Börse Geld zu investieren. Mit dem Alter höre ich vermutlich auf in größerem Stil zu investieren.

    Die Familien ETFs interessieren mich. Auch die Core Satellite Herangehensweise. Die Frau hat z.B. Netflix. Die wären mir damals zu heiß gewesen. Cannabis gibt es z.B. auch mehr als 5 Unternehmen. Mir war das alles zu unsicher und ich bin bei den großen Tabak Anbietern geblieben.

    Vielleicht hat Frau Sander eine schöne Herangehensweise für die Streuung von Satelliten. In einem Jahr werde ich monatlich mindestens eine größere neue Aktienposition öffnen. So werde ich schnell weit über 60 Unternehmen im Portfolio haben. Da dürfen dann auch ein paar Exoten dabei sein.

    Aktuell habe ich z.B. Bank of America und JNJ neu zu verzeichnen. Ich kann mir auch vorstellen manche Positionen ab einer gewissen Wertentwicklung zu verringern. Die beiden würde ich z.B. reduzieren. JD, BABA, Tencent jedoch nicht.

    Ich werde auch Cashflow orientiert monatlich langfristige Optionen setzen. Dazu benötige ich allerdings noch mindestens eine ordentliche Korrektur. Hier werde ich die Optionen kurz vor Ex Date schreiben. Bei BASF und ein paar weiteren habe ich es bereits so durchgeführt. Das ist aber nicht zu empfehlen und ich taste mich hier auch noch ran. Ich habe einen sicheren Cashflow aus Mieteinnahmen.

  41. Freelancer SebastianFreelancer Sebastian

    Deine Ausführungen sind immer wieder eine Wohltat, Tim.

    Vor langer, langer Zeit – noch vor meinen Börsenengagements – habe ich beschlossen, anders als die Masse besser zu leben. Ich arbeite 20 Stunden an 4 Tagen der Woche (erfüllende Lehrtätigkeiten) und habe 13 Wochen Urlaub im Jahr.

    Es geht mir ausgezeichnet. Ich habe viel Zeit für die Familie, meine Kinder, Freunde, für´s Lesen, Lernen und die Musik. Ich bereite uns täglich (oder gleich für zwei Tage) frische, gesunde Speisen zu. Salate, Gemüse, Kräuter, gutes Getreide und Hülsenfrüchte. Es ist eine Wonne, die wirklich wichtigen Dinge (z.B. sich köstlich und gesund zu ernähren) im Leben zu genießen.

    Es bleibt viel Zeit für Kraftsport, Laufen, Yoga. Genau die wichtigen Dinge, die vorm Altern, vor Gelenk- und Muskelschwund schützen. Ich werde noch mit 85 mit dem Fahrrad durch die Gegend fahren.

    Kiev hat neulich mal Henry Thoreau angesprochen. Ein Zitat dieses Gesellschaftskritikers fällt mir ein:

    „Wenn ich der Gesellschaft meine Vormittage UND meine Nachmittage verkaufe, wie es offenbar die meisten tun, würde für mich gewiss nichts mehr übrigbleiben, für das es sich lohnt zu leben.“

    @ Daniel

    BASF ist abgeschmiert, weil die Börse einen konjunkturellen Abschwung und  Gewinnrückgänge einpreist. Das kommt eben alle paar Jahre mal vor.

    Am langfristigen Ausblick hat sich nichts verändert. Alle Zykliker sind unter die Räder gekommen. Nur die kurzfristigen Akteure, die Mehrheit der Institutionellen muss hier neu bewerten und handeln.
    Für uns dagegen eine hervorragende Gelegenheit. Der Investor, der in Bärenmärkten, res. Rezessionen zuschlägt, wird langfristig überproportional profitieren. Das ist ja das Schöne an „Mr. Market“.

    -M und A. bringen es auf den Punkt.

    @ Kiev

    Ich habe einen Blick auf die generelle Marktlage.

    Den habe ich nur insofern, als dass ich gierig werde, wenn die Panik grassiert. Ansonsten ist mir die Marktlage – oder noch schlimmer: was so prognostiziert wird – völlig egal. Stetig ausgezeichnete Unternehmen kaufen und gut ist.

    @Gainde

    ETF sind diesbezüglich einfacher, weil die Verlierer immer prozentual weniger Anteil am Portfolio haben – das Kapital fliesst in erfolgsversprechende Unternehmen. Somit ist man immer an den aktuellen Gewinnern beteiligt.

    Genau das Gleiche passiert in meinem Einzeltitel-Portfolio. Wieso konstruierst du da einen Unterschied zu ETF?

    Und wieso spekulierst du eigentlich immer wieder, wie die kurzfristige Marktlage aussieht? Spielt doch bei einem Anlagezeitraum über Jahrzehnte keine Rolle.

    @ ThomasH

    Mein Entsparmodus beginnt in ca. 3 Jahren, da will ich mal hoffen, dass die Kurse bis dahin wieder auf „Normalniveau“ sein werden

    Da bin ich froh, dass bei mir nie ein „Entsparmodus“ beginnen wird. Ängste aufgrund von Bärenmärkten kommen da nicht auf.

    @ David

    (…) habe ich aber keine Lust mir (unnötige) Weltuntergangszenarien anzuhören und darüber zu lesen. Ich werde wohl einfach meinen „Konsum“ einschränken und die Nachrichten weniger oft lesen.

    Mit das Beste, was du tun kannst! Noch besser ist es, die Börsenpornos GAR NICHT MEHR zu lesen. Du wirst ruhiger, erfolgreicher und hast mehr Zeit für die schönen Dinge im Leben.

    @ sammy

    denn bald bekommt man stark reduzierte Kurse. Mit einer sechsstellig gefüllten Kriegskasse kann man dann schön einkaufen gehen

    Wo hast du die Glaskugel her? Nenn uns bitte unbedingt den perfekten Einstiegspunkt.

    Solltest du recht behalten, bleib unbedingt auf dem Teppich, man hält sich schnell für den Größten (ist mir als Anfänger passiert), liegt dann beim nächsten mal aber gerne falsch mit der Prognose.

    Und der Ehrlichkeit halber solltest du einmal ausrechnen, wieviel Rendite du die letzten Jahre liegen gelassen hast.

    @ Zwitsch

    Du teilst dir mit sammy aber nicht den Rechner?

    @ Andrea

    ich habe immer nur Geld an der Börse investiert, das ich nicht brauche (meine Devise). Bin gespannt und freue mich über gute Kaufkurse. Hoffentlich dauert die Phase ein bisschen länger.

    Bravo! Gut gesprochen.

    @ Nico Meier

    Die Leute die heute Cash is King schreien sind dieselben die wenn sich der Markt erholt weiter an der Seitenlinie stehen werden weil sie den Moment verpassen in den Markt einzusteigen.

    Das scheint eine Gesetzmäßigkeit an der Börse zu sein.

    Ich bin voll investiert und investiere die kassierten Dividenden zeitnah wieder am Markt.

    Damit fahre auch ich seit vielen Jahren sehr gut.

    @ Ralf

    Irgendwie hab ich so eine Vorahnung dass die nächsten 15 Jahre an den Börsen nicht so gut laufen werden wie die letzten 15 Jahre.

    Möglich. Ich habe aber die Vorahnung, dass „meine“ Unternehmen ihre Gewinne in diesem Zeitraum kontinuierlich steigern werden und mein Dividendenstrom von Jahr zu Jahr zunehmen wird. Um die Börsenbewertungen geht es also nur sekundär.

    @ alexander g.

    Momentan ist bei mir ein Großteil rot im Depot, was mich aber nicht stört. Da ich jünger als 30 bin, und auch Sparpläne laufen habe freut man sich auch ein wenig über die niedrigeren Kurse. Ich habe ja nicht weniger in der Tasche, nur weil die Kurse gerade niedriger sind. Ich sehe es so: Es wird immer mehr, da die Anzahl an Wertpapieren jeden Monat zunimmt. Der Kurs ist ja nur der aktuelle Preis der am Markt bezahlt wird.

    Sehr guter Blickwinkel. Weiter so!

    @ Michael D.

    Außerdem ist es ein Irrglaube, dass nur junge Spiele zocken. Die Generation, die mit Spielen aufgewachsen ist, spielen oft auch im fortgeschrittenen Alter.

    So ist es. Wir haben es hier mit einer riesigen Wachstumsbranche zu tun, die die alten Jahrgänge gar nicht auf dem Schirm haben (weil sie es wohl auch nicht verstehen). Faszinierend, wie e-sports immer mehr Zulauf gewinnt (und dafür bin auch ich schon zu sehr vom „alten Eisen“ 😉 ).

    Mit einem Kumpel habe ich neulich darüber philosophiert, wie in Zukunft keine echten Fußballer mehr, sondern irgendwelche digitalen Konstrukte abgefeiert werden. Lara Croft lässt grüßen….

    @ skywalker

    Sehr gute Idee mit den Dividenden-Aristokraten. Eine Strategie mit regelmäßigen Anpassungen. Sehr einleuchtend. Daher kann ich auch nicht diese wiederkehrende Panikmache vom Einzeltitelportfolio verstehen, bei dem „irgendwann alle Titel pleite bei Null stehen“. Völlig unrealistisch. Hier müssen einige noch ihre Hausaufgaben machen.

    @ Oliver

    Wie immer sehr schöne Ausführungen von dir. Vielleicht würdest du einige deiner Anfängerfehler Preis geben?

    Wünsche allen einen gelungenen Start ins Wochenende 🙂 !

  42. Sparta

    @Tim

    „Du bist von Natur aus besonders skeptisch.“

    Ich versuche nur zu analysieren (auch ob jemand alpha kann…).

    Leider wird in der Finanzbranche häufig an die Gier (in schlechten Zeit an der Angst) appelliert: „So werden Sie Millionär“ , „Finanziell frei mit 30 oder in 7 Jahren“, „so wird man Reich“, „so denken Millionäre“ usw.

    Das ist einfach pures Marketing, da es für die Mehrzahl nicht ganz so einfach und meistens auch nicht annähernd so schnell klappt.

    Dann werden die wenigen Beispiele inthronisiert und durch die Manege gekarrt. Die vielen anderen (wo es nicht so gut lief) verschwinden in der Versenkung.

    Gagen, TV-Auftritte, Buchverkäufe, Werbung…. hat denn je ein Autor seinen Depotverlauf mit Cash-In- und Outflow`s mit tatsächlichem internem Zinsfuß mal öffentlich dokumentiert? Schafft dieser tatsächlich alpha oder waren es wie so häufig einfach das Einkommen, Glücksgriffe oder ganz banal außerordentliche Sparsummen?

    Die Fonds, welche manche „Gurus“ auflegen lassen… lassen die eigene Kasse auch sprudeln, egal ob diese besonders gut laufen.

    Ja, ich bin skeptisch wenn jemand sagt: Er kann alpha quasi garantieren bzw. die Suggestion dieser These mit Büchern erweckt. Ich habe da schon ein paar Exemplare gelesen.

    Sorry, ich sehe mich als Realist. Da darf man auch skeptisch sein und mal neugierig auf Tatsachen und Belege. Leider werden diese nie, bzw. extremst schwammig & oberflächlich geliefert.

    Dass es heutzutage schon als Vorwurf gilt, skeptisch zu sein bzw. Fakten zu wollen… 😉

    Wir werden mit Informationsmüll zugeschüttet und es ist zunehmend schwieriger sachlich, objektive Daten noch zu finden unter dem ganzen Müllhaufen von schnellen, emotionalen Aufreger-Info`s mit Apellen an die Gier und Angst.
    … aber damit erreicht man Auflage.
    Mir wäre nur Qualität deutlich wichtiger als Quantität.

  43. Mattoc

    @Tim / Sparta

    Ich finde Spartas Beiträge gut. Es sind keine oberflächlichen oder unbegründet skeptischen Beiträge, die er bringt.

    PS:

    Die Kommentarfunktion unter dem nächsten Artikel scheint nicht freigeschaltet zu sein.

  44. Claus

    @ Beate Sander Freunde

    … hier ein Blick in Beate Sanders Depot

    Die Dame hat meine absolute Hochachtung und bestätigt wieder einmal, dass es jeder zu etwas bringen kann, wenn der Wille da ist.

    LG

  45. chn

    @Sparta:

    Gagen, TV-Auftritte, Buchverkäufe, Werbung…. hat denn je ein Autor seinen Depotverlauf mit Cash-In- und Outflow`s mit tatsächlichem internem Zinsfuß mal öffentlich dokumentiert? Schafft dieser tatsächlich alpha oder waren es wie so häufig einfach das Einkommen, Glücksgriffe oder ganz banal außerordentliche Sparsummen?

    Ich stimme dir in weiten Teilen zu. Meine Frau und ich werden recht bald die finanzielle Freiheit erreicht haben. Wir werden dafür etwa 10 Jahre gebraucht haben. Wir haben sämtliche Ein- und Ausgaben in einem Haushaltsbuch und den gesamten Depotverlauf (Dividenden, Zu- und Verkäufe) minutiös dokumentiert. Besteht an solchen Daten ein allgemeines Interesse? Würden diese Daten jemandem außer meiner Frau und mir nützen? Wäre das nicht bereits Investment Porn? Und was hätten wir von einer Veröffentlichung?

    Zugegeben, ich bin auch neugierig und würde nur allzu gerne einen Blick in die Depots von bereits finanziell freien werfen. Aber was außer der Befriedigung der Neugier bringt das? Das ist jetzt keine rhetorische, sondern eine ernstgemeinte Frage.

     

  46. KievKiev

    @ Sparta

    Ich glaube Alpha wird etwas überbewertet. Für mich ist es eher das Streben nach Glück. Wenn jemand über ein deutlich höheres Einkommen verfügt ist das nicht unbedingt Glück. Die Sparrate gibt dann an was derjenige aus seinen Einnahmen macht.

    Man muss auch nicht zwingend umschulen um bessere Einnahmen zu erzielen. Ich würde versuchen in Bereiche vorzustoßen für die ich mich am meisten interessiere. So macht die Arbeit etwas mehr Spaß. Das ist für mich Alpha. Wenn die Arbeit mehr Spaß macht führt man sie besser aus und wird dafür vermutlich belohnt.

    Meine Frau wird in kürze um die 250€ netto mehr verdienen. Dem ging bereits eine Erhöhung um ca. 150€ voraus. Der Anteil hatte eine optionale Komponente. Sie hat sich in einen neuen Bereich gewagt der besser vergütet wird. Dieser Bereich gefällt ihr auch. Das kann man im Vorfeld natürlich nicht ganz abschätzen.

    Das MFH haben wir vor ca. 1.5 Jahren saniert. Es gab mehrere Bauphasen. Es gab im Nachhinein Mieterwechsel und damit bot sich die Möglichkeit auf höhere Einnahmen. Wir haben auf die lukrativste aber auch anspruchvollste Mietart gewechselt. Durch die Renovierung steht dies bei einer weiteren Einheit an. Wir warten aber auf den normalen Mieterwechsel. Man muss auch fair bleiben…

    Das sind große alpha Faktoren. Es dauert aber manchmal bis sie Früchte tragen. Daher ist es von Vorteil, wenn es einem etwas Spaß macht.

    Das MFH bringt trotz stark fallender Zinszahlungen durch Tilgung 12% Eigenkapitalrendite. Ich steige aktuell in den Aktienmarkt ein um die Rendite mit Vermietung hoch zu halten. Solange ich mit Aktien mehr als 2% Rendite erziele, generiert das Gesamtkonstrukt positives alpha. Sicherer ist die Schulden einfach schnellstmöglich zu tilgen. Ich gehe einen Mittelweg mit dem ich mich sicher fühle.

    Aktien geben auch andere Möglichkeiten und diversifizieren das Vermögen. Ich kann ja auch nur auf Wachstum gehen und habe gar keine Rendite. Das ist vielleicht für meine letzten Jahre mit hohen Einkommen interessant. Oder auch bei einer potentiellen Abfindung. So kann ich die Einnahmen steuern. Das gefällt mir.

  47. Sparta

    @chn

    Meinen Glückwunsch zur baldigen finanziellen Freiheit!

    „Zugegeben, ich bin auch neugierig und würde nur allzu gerne einen Blick in die Depots von bereits finanziell freien werfen. Aber was außer der Befriedigung der Neugier bringt das?“

    Deine Frage ist durchaus berechtigt…

    Die Antwort darauf finde ich sogar schwierig. Wahrscheinlich sogar eher: Es bringt außer der Befriedigung der Neugier wenig… Allerdings lässt sich auf häufig ableiten, dass es nicht mal so häufig die „überlegene“ Strategie war, sondern häufig triviales, langfristiges investieren mit hoher Sparquote oder auch im Verhältnis zur „Mittelschicht“ einfach bessere Job`s & income bzw. gute familiäre Gegebenheiten oder Geschäftssinn.

    Hier haben wir häufig: IT, Abteilungsleiter, Selbstständige, MINT`ler, Schweizer etc. Eine perfekte Filterblase (sorry, Free mit halbtags zur FF bist Du eher die Ausnahme;-) ). Also wenn jemand reflektiert ist, was er zum (Über-)leben wirklich benötigt ist es für diese Einkommensschichten ein vielfaches einfacher ordentlich Kohle wegzupacken, als jemand der gerade mal so die Kosten durch das Einkommen abdecken kann oder einen konkurrierenden Traum vom z. B. Eigenheim in annehmbarer Zeit tilgen sollte.

    Vielleicht ist meine Suche nach guten Büchern, Strategien fehlgeleitet da ich eigentlich auch schon auf einem sehr gutem Weg bin. Trotzdem bin ich immer neugierig auf gute Bücher. Leider ist es schwierig hier zu differenzieren. Welche Bücher individuell einen weiter bringen, welche inhaltsleer, welche voller Selbstlob bzw. mit fehlenden Details (Steuern, Transaktionskosten bei aktiven Strategien etc.) versehen sind.???

    Manchmal, bzw. häufig ist auch die Auswahl einer solchen Liste an guten Büchern höchst individuell und nicht übertragbar.

    Wie hast Du es denn in 10 Jahren gepackt? Natürlich nur soweit Du es beschreiben willst bzw. wenn es diskret sein soll kann Tim Dir gerne meine E-Mail geben.

     

  48. sammy

    @sparta

    Ich finde deine Beiträge auch gut und Skepsis schadet nicht!

    @Freelancer

    Ich habe von der letzten Krise auch gut profitiert. Meine Kasse ist voll und wird bei guter Gelegenheit in mein global diversifiziertes aus tausenden aktien bestehendes strategisches Portfolio fiesen. Thema Einzelaktien, klar kannst du super gewinne gemacht haben doch der Markt lehrt uns irgendwann tauschen die Spitzenreiter ihre Plätze und dann kannst du ganz schnell auf dem absteigenden Ast sein. Siehe GE, Automobile, Banken usw. Über Dividenden brauchen wir auch nicht zu reden du weißt schon linke Tasche rechte Tasche.

  49. Sparta

    @Kiev

    Du bist sehr umtriebig und das ist gut so! 😉

    Wie kommt man in so jungen Jahren darauf ein MFH zu erwerben?

    Ich kenne zwar junge Eigentumskäufer (einer sogar mit 17 Jahren) aber überproportional häufig war das mit Bürgschaft der Eltern, wenn es in den 20ern war.

    Es gehört Leistungwillen dazu. Auch das Glück des Tüchtigen. Jedoch ist es an vielen Lebenszweigen doch auch der Faktor „Zufall“ in Form von Samenbanklotterie des Geburtsortes, Familie, Gesundheit, Lebensentscheidungen wo man im jungen Alter noch nicht weiß man später werden will, die richtige Partnerwahl, die richtige Asset-Wahl im richten Zeitraum bei konzentrierten Investments (Immo`s vor 10 Jahren, Biotech`s, Emergings in den 2000er, bis dahin einiges im Tech-Bereich)…

  50. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ Mattoc

    @ Gainde

    Ich hab die Kommentare freigeschaltet. Danke für den Hinweis.

  51. Fit und Gesund

    Ich habe auch das Buch von Beate Sander, „die besten Aktienstrategien für Profis“, dicker Wälzer, auch mit Musterportfolios, sicher nicht schlecht, aber wenn man das gelesen hat, zumindest ich, fühlt man sich noch kleiner als sonst, sie hat immense Gewinne gemacht, sie ist sehr klug, also ich kann da eben nicht mithalten und werde das nie können, ich kann mich so nicht motivieren, ich kann eben nur so gut ich kann und eben nicht besser. das Familiengeführte Unternehmen mag ich aber auch sehr gerne, hab auch Welche im Depot.

    Meine Cash-Reserve ist immer noch da, und im Moment bleibt sie da wo sie ist, mein Leben besteht nicht nur aus Geldanlage, wer sagt mir denn dass es mir nicht nächstes Jahr am xx.xx.2019 aushängt und ich den Job gerne an den Nagel hängen möchte? Dann kann ich das Geld genau dazu nutzen, den Luxus der Beruhigungspille gönn ich mir einfach, aber o.k das Risiko dass das passiert ist eher gering, ich bin keinesfalls „ausgebrannt“, aber man weiss nie was kommt.

    Dafür werde ich aber weiter investieren, so hatte ich das nicht geplant, eigentlich hätte im Dezember Schluss sein sollen. Nur, jetzt kommen die guten Kurse, da wär ich dumm aufzuhören.

    Auf meiner Kaufliste stehen ein paar Aktien, BASF ist als Nächstes dran, und ein paar Andere, und wenn noch Jemand ein wenig Babypuder auf die iphones kippen würde und der Apple Kurs noch ein klein wenig runter kommen würde, dann wäre meine Stunde gekommen 🙂 Ebenso möchte ich noch Simon Property aufstocken, die wollen auch nicht sinken, aber irgendwas stürzt ja immer ab, da hab ich wenig Sorge.

    Was sind Eure Ziele für 2019? nehmt Ihr Euch überhaupt was vor? Mein grosses Ziel 2019 ist „weniger Internet“, das reicht als Ziel und der Rest passt wie es ist.

    liebe Grüsse

     

    @Sammy,

    wir werden Dir ewig dankbar sein dass Du unermüdlich vor den bösen Einzelaktien gewarnt hast.

  52. KievKiev

    @ Sparta

    Ich habe das MFH erst seid 5 Jahren. Da war ich schon ungefähr Mitte 30. Ich habe damals mit Festgeld und Tagesgeld mein Vermögen aufgebaut, da ich Eigentum erwerben wollte. Im Nachhinein betrachtet hätte ich natürlich mehr mit Aktien ansparen können. Das weiß man aber immer erst hinterher. Vor allem wenn man einen Wunsch nach Eigentum hat, wie wir ihn hatten. Damals gab es aber immerhin noch 3-5% bei Banken. Das kann man jetzt auch nicht mit den heutigen Nachrangdarlehen vergleichen. Wie sicher das Geld im Fall des Falles wirklich gewesen wäre weiß man zum Glück nicht. Bei dem MFH musste ich bis auf eine kleine Rücklage All in gehen.

    Freelancer ist in derselben Branche wie ich. Er ist selbstständig. Er ist ein Risiko eingegangen. Er geht es auch nach wie vor ein. Sein Weg wird durchlänger die geringere Arbeitszeit länger dauern. Und er hat vermutlich im Kontrast zu vielen Freunden auf Eigentum verzichtet. Dadurch kann er es für sich ideal angehen. Mit Eigentum und Schulden würde er es vermutlich nicht so locker angehen.

    Das Alpha ist individuell. Kleine Veränderungen kann man immer leicht durchführen.

    Ich habe z.B. im letzten Personalgespräch nicht mehr den Arm gehoben und neue Herausforderungen angestrebt. Dadurch behalte ich mein glückliches Leben. Ich hätte aber auch mehr Geld haben können. Aber eben nicht umsonst. Ich habe oft die Hand gehoben, aber ich bin an einem Punkt an dem ein Mehr sehr große Einschnitte meiner Freiheit bedeuten würden. Das mehr versuche ich jetzt mit Investitionen zu erreichen oder einfach nur Geduld. Wenn ich ein Jahr länger arbeite ist es überhaupt nicht schlimm.

  53. Slazenger

     

    @Fit und Gesund

    ja das wäre für mich auch ganz gut, weniger Internet! Muss ich dran arbeiten. Ich habe keine guten Vorsätze für 2019 außer vielleicht, weiterhin soviel Zeit als möglich mit den Enkelkindern ( und mit echten Freunden) verbringen, denn das bringt mir einen wirklichen Mehrwert. Die Größte wird demnächst vier Jahre jung,  und es ist immer wieder faszinierend diese Entwicklung zu begleiten, vor allem diese gnadenlose Offenheit und Ehrlichkeit der Kleinen!

    Bei BASF stört mich ein wenig die Abspaltung von Wintershall, außerdem ist meine Position schon groß genug!

    Aktuell halte ich die Füße still! Cash ist ausreichend vorhanden, mal sehen was es 2019 abzustauben gibt, General Mills hat ja mittlerweile über 5% Div. Schon bemerkenswert!

    Nice Weekend

  54. Andrea

    Fit und Gesund, das ist sicherlich eine gute Entscheidung, bei den niedrigen Preisen jetzt noch eine Zeitlang Aktien dazuzukaufen. Deine Entscheidungen wirken immer sehr vernünftig, „bodenständig“, wie Tim sagen würde.

     

     

  55. Sparta

    @Kiev

    Danke für Deine Offenheit!

    „Freelancer ist in derselben Branche wie ich. Er ist selbstständig.“ 

    Ich dachte immer, Du bist angestellt in ner halbwegs guten Position mit nettem Verdienst? Außer Du siehst das betreiben & bewirtschaften des MFH`es als Selbstständigkeit an. 😉

    Ich glaube ich orientiere mich auch an fit & gesund und trete jetzt etwas kürzer. Bin zu viel im Netz. Evtl. lade ich die überladene Bibliothek doch wieder etwas voller.

    Eine gute Zeit!

     

  56. Fit und Gesund

    @Slazenger,

    Du weisst ja dass Du mit Familie und echten Freunden ein Glückspilz bist 🙂 Also Familie hab ich nicht, kann ich schon wieder nicht mithalten *lach*, aber ich habe Freundinnen und Freunde, muss man pflegen, von nix kommt nix!

    liebe Andrea,

    danke, ich kann noch arbeiten und sicher hasse ich nicht meinen Job, also ist es doch relativ einfach das so zu entscheiden, richtig FIRE ist für mich eh nicht möglich, viel zu alt dafür, aber ich werde mal eine gute Rente haben, Mieteinnahmen und Dividende, ich blicke völlig zuversichtlich in die Zukunft, unabhängig vom Börsengeschehen. Für mich wird es immer ne Bratwurst und Glühwein auf dem Weihnachtsmarkt geben 🙂

    wünsche Euch schöne Festtage, genauso wie Ihr es gerne hättet!

  57. KievKiev

    @ Sparta

    Ich meine Freelancer ist Softwareentwickler…. Ich bin nicht Selbstständig.

    @ Fit und Gesund

    Ich merke an Deiner Ausdrucksweise, dass Du Dich viel in Finanzforen herumtreibst und auch sonst gut informiert im Börsengeschehen bist. Ich wünsche Dir ein bisschen Babypuder bei Apple. Aber bitte nur dort. Bei BAT hat das nichts zu suchen. Hier gibt es so schon ständig bessere Kaufgelegenheiten. Ich muss mich wohl auch etwas von den Finanzseiten zurückziehen. Ich sehe fast täglich vermeintlich gute Gelegenheiten. Ich kann sie aber eh nicht kaufen.

  58. Fit und Gesund

    @Kiev,

    aber schreibt Freelancer Sebastian nicht dass er einer erfüllenden Lehrtätigkeit nachgeht?

    Meine Ausdrucksweise lässt zu wünschen übrig, würde ich mehr Zeit für wirkliche Bildung aufwenden, so liesse sich das evtl. ändern *lach*, ich bin aber halbwegs informiert, das stimmt.

    Kaufgelegenheiten,

    ich könnte ja wenn ich wollte, aber muss man Alles machen was man kann? Gleich wie in der Medizin, aber stimmt, im Moment gibt es wirklich gute Gelegenheiten, zumindest glaubt man es, sehen wir dann später. Ich halte nix davon Alles bis zum letzten i-Tüpfelchen auszuschöpfen und zu optimieren auf Teufel komm raus, guter und ruhiger Schlaf sind für mich das A und O, egal in welcher Beziehung.

    und macht man sich nicht oftmals vergebens Sorgen? hatte ich erst letzte Woche, ich habe in meiner Dachwohnung ein rundes Dachfenster aber im Estrich, vor Jahren war das undicht und wurde mit einer Kupferabdeckung „geflickt“, nun ist ein Miteigentümer pensioniert und das Haus soll nächstes Jahr komplett gestrichen werden, es stört ihn und er wollte dass ich das entferne, das habe ich abgelehnt, sehr bestimmt abgelehnt, aus mehreren Gründen, vorgestern war dann ausserordentliche Eigentümerversammlung und das Rundfenster stand auch auf der Traktandenliste, als letzter Punkt von Vielen, ich war sehr aufgewühlt und bereitete mich 1A vor, mit Bildern und übte die Wortwahl und meine Argumente, lange Rede, kurzer Sinn, der Miteigentümer (gerade in Rente gegangen) kam endlich dran und fand,

    „das lassen wir jetzt so“, ich war völlig baff, aber sagte nix und schickte Dankgebete Richtung Himmel.

    liebe Grüsse

     

     

  59. chn

    @Sparta:

    Die Antwort darauf finde ich sogar schwierig. Wahrscheinlich sogar eher: Es bringt außer der Befriedigung der Neugier wenig… Allerdings lässt sich auf häufig ableiten, dass es nicht mal so häufig die „überlegene“ Strategie war, sondern häufig triviales, langfristiges investieren mit hoher Sparquote oder auch im Verhältnis zur „Mittelschicht“ einfach bessere Job`s & income bzw. gute familiäre Gegebenheiten oder Geschäftssinn.

    Ich vermute auch, dass die meisten finanziell freien entweder durch langfristiges Aktiensparen mit hoher Sparquote oder durch unternehmerische Tätigkeit frei geworden sind. Rausfinden könnte man das wohl nur, wenn man sich den Aufbau und die Entwicklung der „Portfolios“ (was alles beinhaltet, also Immobilien, Aktien, Edelmetalle, usw.) möglichst vieler finanziell freier statistisch ansieht. Das fände ich interessant, und man könnte dann Rückschlüsse auf die eigene Handlungsweise ziehen. Ich weiss aber nicht, ob das irgendwer schon mal gemacht hat. Ein einzelner Depotauszug befriedigt wohl wirklich nur die Neugier.

    Wie hast Du es denn in 10 Jahren gepackt? Natürlich nur soweit Du es beschreiben willst bzw. wenn es diskret sein soll kann Tim Dir gerne meine E-Mail geben.

    Das ist eigentlich ganz einfach. Meine Frau und ich haben unser jeweiliges Studium 2009/2010 in relativ gefragten Fächern (Informatik+Wirtschaft) abgeschlossen. Nach 1-2 Jahren im Job ist uns aufgefallen, dass wir das meiste Geld, das wir dann verdienten, garnicht brauchten, weil wir weiterhin mehr oder weniger wie Studenten lebten. Das war keine Absicht – wir haben einfach keine so hohen Ansprüche. Wir haben dann mal gründlich über Geld nachgedacht und kamen auf Aktiensparen. Also haben wir seitdem ca. 70-80% unseres Einkommens jeden Monat in Aktien investiert.

  60. Sparta

    @chn

    Ja, so geht es auch, bzw. für das eigene Gefühl evtl. sogar einfach. Die Leistung war jedoch die guten Studiengänge, die Sparsamkeit und die klugen Entscheidungen.

    Die Definition von „finanziell frei“ ist zudem individuell. Manche sehen 3000 k als zu wenig an und andere finden 400 k + kleines Wohneigentum ausreichend.

    Bei dem wenigen was ich benötige, bin ich es auch. Allerdings kommen ja noch andere Faktoren/Prioritäten im Leben dazu.

    Investiert ihr über etf`s oder mit welcher Einzelaktienstrategie?

    @Kiev

    Nein, nicht IT. Free ist aber reicher als manch anderer durch seine Zufriedenheit & Mindset! Dies finde ich sehr sympathisch bei ihm!

     

  61. KievKiev

    @ Sparta

    Ich dachte Free wäre Softwareentwickler, der in dem Gebiet unterrichtet. Vielleicht habe ich es auch verwechselt. Ist aber auch nicht so wichtig. Ich könnte auch Selbstständig arbeiten oder auch an einer Werksschule usw. als Lehrer arbeiten. Es ist vieles möglich, wenn man möchte.

    Ich hatte damals einmal überlegt, ob wir ohne Wohnen in Eigentum (zumindest in der aktuellen Form) nicht auch glücklich werden könnten. Ich habe es für den aktuellen Standort mit Genossenschaft überlegt oder in der alten Heimat bei der Familie. Wir würden sehr viel Geld für unsere Wohnung erzielen können, daher habe ich mir dies einmal überlegt. Die vermieteten Wohnungen könnten wir erst in spätestens 5 Jahren verkaufen. Wenn wir den Standort nicht verlassen würden, so würden wir diese vermutlich nicht verkaufen.

    Wir benötigen zu viert im Schnitt 2386€ im Monat. Zinsen für privates Wohnen habe ich als Ausgabe gewertet. Ich strebe ein passives Einkommen jenseits von 3000€ an. Aber nicht um ein Leben im Luxus zu genießen, sondern um ein Polster für Eventualitäten zu haben. Die Kinder sind noch klein und es kommen größere Ausgaben auf uns zu. In dem Cashflow sind auch Rücklagen für die Immobilien mitberücksichtigt. Diese möchte ich auch langfristig abzahlen um unabhängiger zu werden. Wenn ich als Beispiel 300k Schulden habe und 300k an der Börse investiert habe so zählen die Dividenden für mich zwar als Einnahmen. Diese sind aber nur für den Kauf von Aktien oder die Tilgung der Schuld angedacht.

    Ich kann mit den Überschüssen natürlich auch hin- und wieder sehr schöne Erlebnisse ermöglichen. Ich möchte z.B. mit Familie und Wohnwagen um 4 Wochen durch die USA reisen. Wir brauchen dort keinen Luxus, aber so eine Reise ist mit 4 Personen, Wohnwagen, Eintritt Nationalparks usw. alleine schon kostspielig. Außerdem müsste ich ohne Arbeit hohe Krankenkassenbeiträge bezahlen. So möchte ich die Arbeit einfach nur reduzieren und die Zeit genießen. Auf diese Weise verfüge ich zwar über sehr viel Geld, aber das gibt auch Sicherheit. Ich baue mir Optionen für die Zukunft auf. Im Moment bin ich sehr zufrieden. Was soll ich da ändern? Also investiere ich für die Zukunft. Vielleicht bekomme ich Enkelkinder und kann dann mit meinen Rücklagen einfach viel Zeit mit ihnen erleben und schöne Erlebnisse verbringen.

    Free hat 13 Wochen Urlaub im Jahr. Das ist natürlich eine sehr schöne Anzahl von Freiheit. Ich komme ab diesem Jahr aber auch auf knapp 45 Tage. Damit bin ich sehr zufrieden. Wir leben hier schon ein bisschen in einer privilegierten Filterblase. Unter den Bedingungen kannst Du Dir vielleicht auch vorstellen, dass ein Schritt in die Selbstständigkeit für mich hohe Risiken bedeutet. Daher möchte ich auch nicht zu früh die Arbeitszeit reduzieren. Es läuft einfach zu gut. Ich lasse es noch weiterlaufen. Ich möchte vor dem Ziel keine Bruchlandung hinlegen. Ich muss ja auch nicht erster werden.

     

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