50% Sparquote: So sparst Du Dich in die Freiheit. Es geht mit der richtigen Mentalität: Kein Auto, kein Hund, kein ewiges Pendeln


New York, 12. Februar 2018

Ein Dogwalker kostet in New York bis zu 25 Dollar je Spaziergang. Das ist ein teurer Spass.

Wer clever ist, geht folgendermaßen auf den Weg in die finanzielle Freiheit: Nach dem Studium/Ausbildung suchst Du Dir einen Job, der Dich emotional nicht ausbrennt. Logischerweise gibt es viele verschiedene Arten von Jobs – rein emotional betrachtet. Einen Traumjob zu erwischen ist eher unwahrscheinlich. Klar hat jede Person im Prinzip das Potenzial für eine erstaunliche, erfüllende, lebensverändernde Arbeit. Wahrscheinlicher ist aber, Du wirst einen Job findest, der „OK“ ist. Die Arbeit wird in Ordnung sein, aber keinen Traum-Status erreichen.

Hast Du den erträglichen Job angenommen, versuchst Du, Dein Leben so gut wie möglich zu leben. Vermeide es, ewig zu pendeln. (Ich habe diesen Fehler leider gemacht mit ewigen Pendelzeiten.) Ohne verrückte Überstunden hast Du ausreichend Freizeit. Du kannst die großen Sachen machen, die du eigentlich machen willst, wenn Du die finanzielle Freiheit erreicht hast. Es kann in 15, 20, 25 Jahren sein. Das kann die Berghütte sein. Das Haus am Strand, die 3-Monats-Bergwanderung, das kleine Segelschiff, die Auswanderung, Neuseeland, Kanada, Kroatien…

Ich empfehle mindestens 50 Prozent vom Einkommen zu sparen. Wenn Du voran kommen willst, musst Du Gas geben. Zieh diese 50 Prozent sofort von Deinem Gehalt ab, sobald es auf Deinem Konto eintrifft. Am Besten automatisierst Du den Prozess. Das Geld sollte direkt in Dein Depot wandern, um ETFs oder Aktien zu kaufen. Horte Dein Geld nicht auf Sparkonten, die bringen keine Rendite. Am besten ist Dein Geld sofort im Aktienmarkt aufgehoben – aus Renditesicht.

Zieh das Geld nicht später vom Girokonto ab. Nicht erst, wenn Du alle Rechnungen, Miete oder Hypothek bezahlt hast: Sondern sofort, wenn es gutgeschrieben wird. Was weg ist, kann nicht mehr anderweitig ausgegeben werden. Es ist psychologischer Trick. Wenn Du erst abwartest, bis 25 Tage verstrichen sind und alle Rechnungen bezahlt sind, ist weniger übrig. Dann wirst Du zu wenig sparen. Sind die 50 Prozent sofort vom Girokonto weg, denkst Du: „Verdammt, meine Ausgaben sind zu hoch.“ Erkennst Du das, änderst Du Dein Leben in den aggressiven Sparmodus.

Das ideale Fortbewegungsmittel sind für mich die Beine, das Rad, der ÖPNV. Es ist gesund, umweltfreundlicher. Es kostet weniger als einen privaten PKW zu bewegen. Vergiss das Auto nach Möglichkeit.

Konsumenten kommen schnell vom Weg ab. Solche Sprüche können ein Hindernis sein:

„Ich hab mir ein schönes Haus/Wohnung gekauft.“

„Ich hab mir einen Hund gekauft.“

„Dann haben wir einen zweiten Hund dazu geholt.“

Ein Hund kostet vom Kauf bis zum Tod rund 14.000 Euro. In dieser Summe sind keine Dogwalker enthalten, die manche Leute werktäglich haben. So schön ein Vierbeiner ist, ich sehe in New York die Neurosen, die Leute mit Hunden entwicklen.

Sie kaufen das teuerste Futter, das es gibt. Zu den teuersten Hundefuttern zählt die Marke „Blue Buffalo“. In Deutschland heisst die Marke „Blue Wilderness“. Dieser Beutel kostet zum Beispiel über 200 Euro: Wilderness blau BUFFALO High Protein Trockenfutter für erwachsene Hunde. Blue Buffalo ist übrigens an der Nasdaq notiert. Das Unternehmen verdient Geld wie Heu.

Blue Buffalo ist ein Tierfutterhersteller, der an der Nasdaq über sechs Milliarden Dollar wert ist (Bildschirmfoto: Yahoo Finance).

Wenn Hundebesitzer reisen, müssen sie tief in die Tasche greifen. Sie geben den Hund in Pflege. Schnell sind mehrere hundert Dollar oder gar 1.000 Dollar weg. Dogwalker kosten in New York 20 bis 25 Dollar je Spaziergang.

Wirst Du 18 oder 20 Jahre alt und kaufst Dir einen Neuwagen, kann es kaum etwas werden mit der finanziellen Freiheit. Das ist der typische Einstieg ins Hamsterrad, was bedeutet: Konsum, Arbeit, Konsum, Arbeit… bis 67.

Manchmal ergeben sich im Büro Gespräche. Es tauchen dann Fragen auf wie:

„Was machst Du eigentlich mit dem Weihnachtsgeld?“

Ich würde dann antworten:

„Nichts. Ich spare es.“

Allerdings sind keine weiteren Details nötig. Deine Kollegen müssen nicht das große Ziel der finanziellen Freiheit kennen. Wenn der Nachbar/Arbeitskollege fragt:

„Warum kaufst Du eigentlich so ein ein altes Auto?“

Dann ist eine gute Antwort:

„Ach weißt Du, ich lasse jemand anderes die ersten Jahre den enormen Wertverlust bezahlen. Ich hatte einfach keine Lust darauf, so tief in die Tasche zu greifen.“

Du kannst als Sparsamer den Kollegen gegenüber ehrlich sein. Musst aber Deinem Umfeld nicht gleich auf die Nase binden, dass Du finanziell frei werden willst. Das verstehen die eh nicht. Das würde ich für mich behalten. Die Herde ist so programmiert, bis 67/70 zu arbeiten. Sie können sich etwas anderes gar nicht vorstellen.


tim schaefer (Author)

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Gedanken zu „50% Sparquote: So sparst Du Dich in die Freiheit. Es geht mit der richtigen Mentalität: Kein Auto, kein Hund, kein ewiges Pendeln

  1. June

    Hallo Tim,

    besitzt du schon Blue Baffalo Aktie, oder wirst du sie dir erst kaufe.

    Sehr schöner Artikel. Tier sind einfach teuer. Wir haben kein Tier, da wir zum einen die Kosten nicht aufbringen wollen und zum anderen keine Zeit für ein Tier haben.

    Man muss aber bei manchen Menschen, besonders im mittleren Alter, die Entscheidung zum Tier verstehen. Ich habe eine Bekannte mit einer Autoimunerkrankung, sie hat einen Hund der sie täglich zum aufstehen zwingt. Hier ist der Hund Mittel zum Zweck und Medizin. Eine Verwante hat MS, die Anschaffung einer Katze hatte einen positive Auswirkung auf den Verlauf ihrer Krankheit. Hier sehe ich Tiere als besonders Notwendig an. Auch für ältere Menschen können Tiere förderlich sein, da sie soziale Kontake ersetzen.

    Für mich gilt aber ansonsten, keine Tiere im Haushalt sie kosten viel Zeit, Geld und Nerven.

    Ich bin krank, und war heute Morgen beim Arzt, da ich mit Fieber nicht arbeiten kann. Da saß ich dann 2 Stunden bei der Vertretung meines Hausarztes und hatte Einblick in eine andere Welt. Ein völlig anderes Klientel als bei meinem Arzt. Während die meisten Leute mit ihrer Grippe, ihrem Schnupfen, dem Husten oder der 2 Jahre alten Bunte bzw. ihrem Handy beschäftigt waren, unterhielt sich mein Nachbar lautstark am Telefon mit seiner Feundin.

    Irgend wie musste der Mann vor kurzem zu einer für ihn größeren Menge Geld gekommen sein. Er zählte ca. eine halbe Stunde auf, was er sich bereits alles gekauft hat. Wieviel er dabei gespart hat und was er sich noch alles kaufen wird. Sein Fazit, jetzt hätte er das Geld nunmal, da könne er sich das doch auch leisten.

    Ich habe nur amüsiert meine Focus Aktien Zeitung gelesen, die einzige Zeitung mit halbwegs Niveau. Die Frau Ärztin scheint zu investieren.

     

    Take care,

    June

     

     

  2. Der Investmentbanker

    Hallo Tim,
    Wieder ein guter Artikel von Dir.

    Die Sparquote ist der wohl wichtigste Faktor insbesondere in der frühen Vermögensaufbauphase. Denn sogar eine Performance von 100% für ein Depot bringt nicht viel wenn es noch sehr klein ist. Ich würde allen jungen Leuten raten zunächst am Einkommen und an der Sparqoute zu arbeiten bevor sie sich über die Renditeoptimierung den Kopf zerbrechen. Alles andere ist wie mit Schmirgelpapier einen Baum fällen zu wollen.

    Einen Hund haben wir auch nicht. Zu wenig Zeit und dafür bin ich zu viel unterwegs. Mein Vater ist Selbstständig und hat zwei Labradore. Das sind ganz edle Geschöpfe und die zwingen ihm von seinem Büroschreibtisch weg und halten ihn in Bewegung. Das passt super. Allerdings beobachte ich auch das viele Leute Tiere halten die in finanzieller Schieflage stehen und zwar dauerhaft. Ist das selbe mit dem Rauchen. Naja, leben und leben lassen…

  3. Skywalker

    Wow, ein Hund ist echt teuer! Das sollte man sich wirklich nicht antun.

    Und noch schlimmer: ein Kind erst… oder zwei. Wer so was macht spinnt ja.

    Analog zum Clownauto kann man dann auch von Clownkind reden. Also leute, bloß nicht ein Clownkind anschaffen. Studien haben gezeigt ein Kind kostet so viel wie ein Ferrari mit Sitzheizung: http://www.faz.net/aktuell/finanzen/meine-finanzen/vermoegensfragen/familien-finanzen-kinder-kosten-ein-vermoegen-13718883.html

    230.000 Euro sollten Eltern je Kind rechnen. Der eigene Ausfall von Einkommen kommt noch hinzu

     

    Wer sich ein Kind anschafft schuftet dann bis 67 und hat nicht mal was zum vererben weil er sein Clownkind auf die Clownschule geschickt hat und jetzt Clownenkelkinder hat. Da kauft man lieber Aktien und isst Reis in der ungeheizten Wohnung ohne Tisch.

  4. Felix

    Wow ist das bissig, wenn auch nicht völlig aus der Luft gegriffen. Wird nicht allen recht gefallen.

     

  5. Fit und Gesund

    hat Skywalker evtl. schlechte Laune? wegen fallender Aktienkurse? oder sonst ein schwerwiegendes Problem? mag er drüber reden?

    Ich persönlich bin Tiernärrin, und da kommen die Tiere ganz bestimmt vor jeder Sparquote, vor jedem Investment, und ja, Tiere kosten, habe 7 Rassekatzen, Manche sind schon älter, und Anfang 2018 hab ich an die 1800 CHF für 2 kranke Tiere beim TA gelassen, es war jeden Franken wert, die Viecher sind wieder fast wie neu 🙂 was mich ungemein freut.

    Wer Tiere hat und liebt, der muss sich sicher Gedanken um den finanziellen Aspekt machen, auch sind keine Urlaube drin (jedenfalls für mich nicht), ein Tiersitter wäre schnell gefunden, aber ich hätte keine ruhige Minute..

    könnte ich nochmal entscheiden, Tiere ja, aber nicht mehr so Viele,  ich würde niemals Eins weggeben, könnte man mir eine Lindt&Sprüngli Aktie für offerieren, die Teuren! nicht mit mir!

    Ich kann allerdings nachvollziehen wenn Einer kein Tier hält, sind nicht Alle gleich!

     

     

     

  6. Imperceptus

    Ich musste lachen, vornallem bei dem Reis ohne Tisch^^

    Trotzdem überzogen und erfasst auch nicht den Kern der Sache. In einer Zeit, in der der Konsum solch krankhafte Züge angenommen hat, darf man in der Gegenbewegung ruhig auch mal etwas deutlicher werden – das heißt ja nicht, das es keine Abstufungen gibt

  7. Sabrina101

    @Skywalker

    ich liege lachend unterm Tisch. Hab ja einen. 😉

    Spaß beiseite. Mich motiviert die Seite. Ich ziehe das für mich wichtige und interessante dabei raus. Danke Tim für die geballte Motivation. Das hilft mir ungemein.

    Lieben Gruß

    Sabrina

  8. Sandra

    Hallo Tim,

    interessanter Artikel. Tiere als reinen Kostenfaktor zu betrachten, die einem auf dem Weg zur finanziellen Freiheit im Weg stehen können – kann man machen. Ich gehe davon aus, dass man sich ein Tier anschafft, weil es für denjenigen eine Bereicherung seines Lebens darstellt. Wenn ich allerdings Dogwalker in Anspruch nehmen muss – dann stimmt was nicht. Ich persönlich kenne nur Hundebesitzer, die selbst mit ihrem Hund spazieren gehen. Und ja – Tiere kosten Geld. Das weiß man aber in der Regel vorher.

    Zur finanziellen Freiheit ganz allgemein:

    über die Radikalität, mit der manche ihre Sparquote erhöhen und dem alles unterordnen – bewundernswert, aber nichts für mich. Mein Anspruch an mich ist:

    Im Hier und Jetzt und im Morgen gut leben. Denn morgen kann ich vom LKW überfahren werden und dann habe ich vielleicht auf einiges (und damit meine ich nicht den Neuwagen oder die nächste tolle Klamotte sondern mein Haustier oder Erlebnisse, Besuch von weiter entfernt lebenden Freunden..) wegen meiner Sparquote verzichtet.

    Für mich heißt das konkret: monatlich investieren in ETFs (gleich zu Beginn, das ist wirklich der beste Tipp) und die  Sparqoute jährlich um Gehaltserhöhung und Inflation erhöhen. Fertig. Wenn es später reicht, um früher in Rente zu gehen – schön. Wenn nicht – auch gut.

    Ich freue mich auf Deine nächsten Artikel,

    schönen Abend

    Sandra

  9. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    @Fit und Gesund,

    also ich habe das als gallebitteren Zynismus, bzw. Kritik daran empfunden, dass man Leben (tierisches wie menschliches) nicht buchhalterisch kalt in einer Kosten-Nutzen-Rechnung kalkulieren darf.

    Nach dem Motto, wenn ich Lebendiges geringer schätze als Geld/Mammon, dann stehe ich schon mit einem Bein auf der dunklen Seite der Macht.

    Schönen Gruß

    MS

  10. Skywalker

    Nur wer übertreibt, beschreibt anschaulich! 😉

     

    Keine schlechte Laune, aber ich bin so langsam der Meinung, dass hier eine Lebenseinstellung gepredigt wird, die ich nicht nur nicht gut finde sondern sogar ablehne. Ich komme noch vorbei weil ich einige Kommentare echt ganz gut finde wie die fon Fit & Gesund, June, Matthias Schneider und vielen anderen, aber die extremen Tendenzen stören mich so langsam wirklich. Warum? Weil ich das Gefühl habe, dass man mit diesem Ansichten Menschen auf den falschen Weg leitet. Das Extreme sparen ist für mich nicht besser als das extreme Geld verpulvern, beides finde ich nicht gut.

  11. Freelancer SebastianFreelancer Sebastian

    @ Skywalker

    230.000 Euro sollten Eltern je Kind rechnen. Der eigene Ausfall von Einkommen kommt noch hinzu.

    Und dabei hat uns Eltern doch mal jemand (meine mich an Christoph zu erinnern) vorgerechnet, dass das Kindergeld locker ausreichen müsste….. 😉 .

    Habe die Runde „Captain Black“ mit dem jüngsten Sohnemann vor dem Schlafengehen vorhin sehr genossen. Durch Geld (Vermögen) nicht aufzuwiegen 🙂 .

    Also Tim, manchen tun Haustiere einfach in der Seele gut. Gerade wenn man allein ist. Als Geldgrab sollten sie natürlich trotzdem nicht dienen. Da geht sicherlich auch die sparsame Variante.

    Beim Auto bin ich ganz bei dir. Als privilegierte Stadtmenschen kommen wir ohne aus. Schont die Umwelt, den Geldbeutel, und die mehreren Tausend Kilometer auf dem Rad und zu Fuß im Jahr sind gut für die Fitness. Vom Stress(abbau) mal ganz abgesehen.

  12. Querdenker

    Skywalker hat da nicht ganz Unrecht. Irgendwo hört der Spaß auch auf. Bei meiner „Familienplanung“ sind Kinder momentan zwar noch ziemlich untergeordnet. Aber aus Renditeaspekten auf Kinder bzw. Haustiere zu verzichten, ist ein Gedankengang, den ich auch absolut nicht nachvollziehen kann.

    Hier auf Tims Blog prallen oftmals zwei Welten aufeinander und man findet sich oft „zwischen den Fronten“. Manchmal echt gute Ansätze, manchmal der Verfall in Extreme.

    Im letzten Leserbrief fand ich z.B. die Sache mit der Hocke sehr interessant. Ich bin ein sportlicher Mensch und auch gerade dabei, mir die Hocke „wiederzuholen“. Aber deswegen gehören in meine Wohnung trotzdem ein vernünftiger Tisch und Stühle. Die können durchaus schick UND nicht teuer sein. Ja, das ist tatsächlich möglich. Ich würde sagen, dass ich auch ziemlich sparsam bin. Aber manche Sachen hier sind dann schon krass.

    Aber no offense. Das zeigt nur, dass jeder seinen Weg finden und gehen muss.

    PS: Guter Tipp Investmentbanker. Seh ich auch so. Einkommen und Sparquote sollten primär im Fokus sein. Ich bin auch noch recht jung (27) und verzettele mich da gern.

  13. Fit und Gesund

    Sorry Skywalker, das hab ich tatsächlich falsch verstanden, und danke Matthias Schneider für den Hinweis, aber mir sind meine Viecher einfach was wert und da lass ich nix drauf kommen, sie kosten Geld, sie machen viel Dreck und manchmal auch Sorgen, aber sie wiegen mir so vieles auf und sind mit Gold nicht zu bezahlen,

    komm ich von einem besch….Dienst nach Hause, dann stehen sie da mit hocherhobenen Schwänzen, sie freuen sich (oder haben nur Hunger), egal, man kann sogar in ihr Fell heulen wenn es sein muss…

    Sparen was an Geiz grenzt kann ich auch nicht ab, wenn es so rauskommt dass man davon depressiv oder traurig wird (wie Gurki) dann ist es definitiv am Leben vorbeigespart, dann geh ich auch lieber bis zur regulären Rente arbeiten, sowas ist kein Leben, das ist so gut wie lebendig begraben, man kann das mal ein Jahr oder auch 2 so durchziehen, o.k, aber zeitlebens? niemals wird man das durchhalten.

    so, ich hoffe Du verzeihst mir, ich hätte echt besser lesen müssen.

    liebe Grüsse

     

  14. Kia

    Tim meint doch nicht die Tierhalter aus Herzenssache sonder die Leute die sich  ein Tier kaufen weil sie noch keins haben oder weil es gerade Trend ist.

  15. Finanzpferdchen

    Skywalker, du sprichst mir aus der Seele! Mein erster Gedanke war auch „Was ist denn erst mit Kindern?“

    Ich spare auch über 50% und habe mir, pünktlich zur Gehaltserhöhung, einen Kindheitstraum erfüllt: ein Pferd. Dazu auch noch ein Fohlen und nein, ich will nicht drüber nachdenken, was die Kleine mich kostet. Aber immerhin nicht einmal die Hälfte meiner Gehaltserhöhung. Dafür habe ich kein Auto, ein PS reicht mir 😉

    Der letzte Leserbrief war mir auch etwas Too much. Keine Stühle, kein Bettgestell, aber jeder nach seiner Façon.

  16. A.

    Oha Tim, da hast du des Deutschen  Hobby/Lebewesen angesprliebstesochen: Hunde, da macht man sich meist keine Freunde mit, das ist fast schlimmer als gegen Kinder zu lästern.

    Ja, Tim spricht Kostenfaktoren an, sagt aber oft genug, dass es jeder selber wissen muss.

    In erster Linie ist Geld für mein Wohlergehen da, es muss mir dienen, nicht umgekehrt. Da gilt es dann ein Maß zu finden. Tims Blog hilft mir z.B. im Blick zu behalten was unnötiger Konsum ist, und das man Geld zusammen halten sollte. Ein neues Handy habe ich rausgeschoben, aber nicht aufgehoben z.B.

    Trotzdem habe ich Auto, Haus, Kind und Frau. Wir leben sparsam und investieren, aber wir sind auch oft in Malls, chillen, Kaffee, mal auch was essen. Damit fahren wir gut.

    Aber der Fokus liegt auf tilgen und investieren.  Ich finde den Blog super.

    @skywalker

    Lange nicht so gelacht, lag am Boden. Aber deine Message deckt sich mit meiner Lebensweise. Danke das du das hier mal ansprichst. So mancher Leser nimmt das sehr ernst hier, siehe letzter Leserbrief. Nicht mein Weg.

    Großen Kostenblock optimieren, dann ist der kleine Kostenblock kein Problem. Z.B. der Kaffee und das essen. Das nenne ich dann Lebensqualität.

  17. Regine

    Vielleicht ist es einfacher, Tim zu bitten, als nächstes einen Leserbrief von einem Familienmenschen als Blogbeitrag zu nehmen, der zeigt, wie man mit Kindern und einem erfreulichen Leben trotzdem sparen kann. Dann wird der Blickwinkel mal wieder erweitert.

    So Hardcore-Sparen ohne Genuss total wäre eigentlich schon arg (ist Geiz nicht eine der sieben Todsünden?), habe ich hier aber im Blog noch nicht entdeckt (komme aber auch aus dem Schwäbischen, da gibt’s vieeel schlimmere Sparer, die sind fragwürdiger – ohne Witz). Ich fand immer die Einstellung gut, zu sparen, Geld gut anzulegen (sich dabei weiterbildend) und den Genuss mit Freunden und am Leben nicht völlig zu vergessen. So gesehen macht Gurki (auch wenn ich ihn nicht kenne) das Richtige… und wenn ich zu Tom zu Besuch käme, würde ich mir halt den Stuhl von der Nachbarin holen oder einen Klapphocker mitbringen.  😉

    Kinder verändern dann sowieso die gesamte Lage – da hat man nicht mehr nur die Verantwortung für sich selbst allein, das ändert ALLES, vorher war’s einfach, jetzt für alle Zeiten nicht mehr. Tim, nimm als nächstes Beispiel bitte eine Familie – ob mit oder ohne Hund ist Dir überlassen, aber vielleicht wäre das der geeignete Gegenpol zu den bisherigen Leserbriefen und interessant wäre es auch (sofern Du Lust hast und jemand sich findet, der passt, ist ja Dein persönlicher Blog). LG

  18. Jan

    Skywalker, bester Kommentar seit langem. Mir wird das ganze hier langsam auch zu radikal. Schade drum, aber ich lebe dann doch gerne noch etwas im hier und jetzt als in hoffentlich erreichten 30 Jahren auf dickem Depot. Aber jeder wie er will. (Was nicht heißt, dass ich nichts spare, aber es muss schon ein gewisses Maß haben).

    Die FF scheint hier zur Religion zu werden, die regelmäßige Selbstgeißelung erfordert. Hatten wir alles schonmal, war nix.

    Habt auch mal wieder Spaß am Leben!

    Jan

  19. Micha

    „Es ist übrigens erwiesen, dass Menschen mit Haustieren länger leben.“

    Waaaaas? Auch noch solche Folgekosten?  😉

  20. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ June

    Selbstverständlich. Hunde können wertvolle Begleiter sein. Für Behinderte, Blinde, Einsame, Familien….

    Nein die Blue-Buffalo-Aktie besitze ich nicht. Ich hab sie aber im Visier. Ich habe schon darüber geschrieben: https://www.finanzen.net/nachricht/aktien/euro-am-sonntag-hot-stock-der-wall-street-blue-buffalo-pet-products-4831759

     

    @ Der Investmentbanker

    So ist es. Man muss sich einen Hund in vielerlei Hinsicht leisten können. Finanziell, zeitlich, emotional.

    Ich sehe leider oft traurige Hunde im Bekanntenkreis. Da arbeitet das Ehepaar Vollzeit und keiner hat Zeit. Während des Tages müssen dann die zwei Hunde in Käfigen im Wohnzimmer getrennt voneinander verbringen: Das ist Tierquälerei.

    Ich sehe Hunde, die zu dick sind. Das ist eine Quälerei. Das kann sehr schmerzvoll für so ein Tier sein:

    http://dogs-magazin.de/ernaehrung/basics-ernaehrung/uebergewicht-bei-hunden-die-10-haeufigsten-dickmacher/

    Wir haben bei Tieren das typische Konsumverhalten. Die Leute wollen alles haben, übernehmen dann aber leider nicht Verantwortung für das Wesen. Was bedeutet viel Auslauf, gesund ernähren, Zeit nehmen, spielen….

     

    @ Sabrina101

    Danke. Du wirst lachen, ich mag Hunde. Wir hatten immer, als ich aufwuchs, Tiere gehabt. Und es war auch ein Hund darunter.

     

    @ Sandra

    Wer die finanzielle Freiheit erreichen will, muss sich fragen, wenn jemand im Job Vollgas gibt, ob die Person Zeit für einen Vierbeiner hat.

    Hinzu kommt: Ich bin für eine hohe Sparquote. Das heißt eben nicht 10 oder 15% sparen. Damit ist kaum die finanzielle Freiheit zu erreichen: Sondern eher mit 50% plus. Wer finanziell frei ist, hat die Zeit, um sich Hunde anzuschaffen. Der kann dann in einem Tierheim freiwillig arbeiten oder sogar eines gründen.

    Ich bin dafür: Erst die Arbeit, dann das Vergnügen. Die Wahrscheinlichkeit, dass wir sehr alten werden, ist größer als dass wir jung sterben.

    @ Kia

    Ja, so kann man es sagen: Die Leute kaufen sich allerlei Lebewesen. Und kümmern sich nicht wirklich darum. Das ist ein trauriger Trend. Der Hund/die Katze wird als Konsumgut gekauft und dann weggeworfen, wenn die Familie in den Urlaub geht…

    https://www.focus.de/panorama/welt/ferien-tausende-tiere-ausgesetzt-endstation-autobahnrastaette_aid_799995.html

    @ A.

    Genau. Muss jeder selbst wissen.

    @ Regine

    Du kannst mir gerne Deinen Leserbrief schicken.

  21. Sparta

    @Skywalker

    Wandelst Du etwa auf den Wegen der dunklen Seite der Macht? ?

    Tim und Pibe haben die finanzielle Freiheit eher über die Sparsamkeit und sehr guten Investitionsentscheidungen geschafft.

    Beim Blog der Freiheitsmaschine und den Millionärsgeschichten sieht man überwiegend „Gutverdiener“ Stories.

    Mache andere haben Glück / Pech mit dem Umfeld, Familie, Prägung, Erbe, richtige Info im richtigen Lebensabschnitt, Gesundheit, Zeit und Örtlichkeit.

    Es gibt beeinflussbare und unbeeinflussbare Faktoren. Für manche denkbare und für manche undenkbare Wege zur monetären Glücksseligkeit.

    Du siehst eher die income-Seite als entscheidend an. Nicht jeder kann 10 k netto monatlich verdienen und auch die überwiegende Mehrheit von Kleinstfirmen können oder wollen sich solche GF-Gehälter nicht leisten, wenn diese überleben, wachsen und auch die Angestellten und Kundeninteressen entsprechend wahren wollen.

    Hier wird überwiegend mit Einzelfallbeisbielen und eigener selektiver Umgebung/Lebensweise argumentiert.

    Die Lebensformen sind individuell vielseitig und mehr Toleranz für abweichende Lebensformen (von der jeweiligen verschrobenen Denkweise) ist manchmal bei uns allen nötig.

  22. Chrushin75

    Guten Morgen zusammen!

     

    Finde Skywalker’s Kommentar absolut super und treffend! This post made my day!

    Haben auch zwei kids, twins, beide 5. summa summarum werden beide mindestens eine halbe Millionen Euro kosten, inklusive Ausbildung, welche wir selbstverständlich unterstützen wollen. Ohne Kinder hätten meine Frau und ich die finanzielle Freiheit bestimmt mit 50 realisieren können. So wird es halt erst mit 55+. machbar sein, sofern wir gesund bleiben. Aber deswegen auf diese Renditefresser verzichten?

    Für mich sind die Kinder und unsere Familie das schönste und wertvollste, was mir im Leben je passiert ist und gibt trotz vieler Querelen dem Leben erst einen Sinn.

  23. Thomas der Sparkojote

    Ich bin auch ein grosser Tierfreund, ein Hund würde mir aber nicht in die Tüte kommen. Ich bin ein Katzenmensch, die sind auch einfacher handzuhaben. Momentan haben wir zwei Nager, unsere Rennmäuse sind putzig und kosten wenig Geld. Man kann ihnen zugucken wie sie in ihrem Nagarium ihr Nest bauen und auch ab und an raus nehmen zum streicheln, freilauf geben etc. Ansonsten sind das Tiere die sich miteinander und selbst beschäftigen. Ausserdem machen sie wenig Dreck und Abfall, man muss einfach jeden 2ten Monat mal ausmisten.

    Grüsse
    Thomas

  24. Bühler

    @skywalker

    Volle Zustimmung!

    Dieser Blog verwandelt sich zu einem pseudoreligiösen Selbstgeißlungsblog mit Heilsversprechen im fast Jenseits (die FU).

    Man soll sein Berufsleben lang (wie lange es auch dauert) auf das meiste verzichten, um dann in der „Freiheit“ weiter zu verzichten. Ansonsten reicht das Geld ja nicht.

    Kein Konsum, keine Kinder, kein Hund, keine neuen Möbel, kein Ausserhauskaffee… Am besten kein Sozialeben. Lieber ein sparsamer Einzelgänger.

    Letztlich ist das hier auch nur so ein Selbstoptimierungswahn, wie in Frauenzeitschriften (noch weniger Essen, noch mehr Sport = noch schlanker).

    Mich wundert auch, warum hier nie über mehr Bildung und Karriere  gesprochen wird. Ich halte es für wahrscheinlicher, mit einem hohen Einkommen zur Freiheit zu gelangen.

    So, ich kauf mir jetzt ein ChaiTea Latte mit triple Choc für sechs Euro.

  25. Freelancer SebastianFreelancer Sebastian

    Für mich sind die Kinder und unsere Familie das schönste und wertvollste, was mir im Leben je passiert ist und gibt trotz vieler Querelen dem Leben erst einen Sinn.

    Schön geschrieben! Das ist es.

    Und natürlich läßt sich Vermögensaufbau – wo immer er hinführen mag – auch in einer Familie mit Kindern bewerkstelligen.

    Fairerweise muss man aber auch klar stellen, dass hier an keiner Stelle – lassen wir den nicht ernstgemeinten Kommentar von skywalker außen vor – gesagt wurde, man solle doch bitte für die finanzielle Freiheit auf Kinder verzichten.

    Nicht ganz nachvollziehen kann ich die immer wieder auftretenden Ärgernisse bezüglich der Lebenseinstellungen anderer. Tom hat doch nicht geschrieben, alle müssten sich gefälligst seinen Lebensstil zum Vorbild nehmen. Jeder darf doch leben wie er will.

    Ich lerne gerne und finde die Spannweite der Geschichten hier sehr inspirierend. Es finden sich immer Kleinigkeiten, die man sich abschauen kann – oder eben nicht. Ganz wie es beliebt.

    Ob nun Single, Alleinerziehende, Paar, Familie mit Kindern. Ob alt oder jung. Mit Haustier oder ohne 😉 , im Haus oder der Wohnung, ob nun Groß- oder Kleinverdiener, ob Extremsportler oder Gelegenheitsläufer. Ob Aktie oder ETF…

    Der eine liebt die gemütliche Kuschelecke im Wohnzimmer, der andere braucht diese nicht. Die eine läßt sich ihren Kindheitstraum etwas mehr kosten (und hat das Geld dafür auch locker zur Verfügung), die andere liest sehr gerne und tut dies kostenlos in der Bibliothek. Das eine Paar bereist die Welt, das andere radelt in der Natur vor der Haustür. Die einen bekommen die Kinder früh, die anderen spät, wieder andere gar nicht….

    Wer über ausreichend Selbstwertgefühl verfügt und ein genügsames Leben lebt, der läßt doch den anderen einfach ihre Vorstellung vom guten Leben. Ich ärgere mich doch nicht über konträre Lebensentwürfe. Jeder wie er mag.

    In der Regel geht es bei allen um ein sparsames, intelligentes Verhalten bezüglich Geld und Vermögensaufbau. Um Genügsamkeit, Zufriedenheit und den Widerstand gegen ein ausuferndes Konsumverhalten.

    Ich fühle mich nicht angegriffen, abgewertet oder unter Druck, wenn ich lese, wie andere ihr Leben gestalten. Man kann den Kopf schütteln, schmunzeln oder zustimmen, ja gut. Aber müssen da bitterböse Kommentare sein?

  26. Thorsten Rohweder

    Wir haben zwei Katzen. Wir haben sie von einer jungen Dame, die ihre Wohnung verloren hätte. Man hatte ihr ein Ultimatum gesetzt : entweder die Katzen weg oder Kündigung (WG-Zimmer). Es sind die herzallerliebsten Tiere, die man sich vorstellen kann. Sie hatten wohl das WG-Leben gestört ?? Unser Glück, es sind vollwertige Familienmitglieder, die mit uns kommunizieren und nicht bloß „Tiere“. Wir geben sie nie wieder her, sie wirken auf uns ausgleichend und belebend.

  27. June

    @freelancer,

    you made my day.

    Guten Morgen,

    ich bin traurig, sehr traurig. Tim schreibt für uns alle, damit wir über unser Geld, die Sparquote, das Investieren und unser Einkommen nachdenken, lässt er uns an vielen Geschichten teilhaben. Das ist gut so. Und inspiriert mich immer wieder meine Ausgaben zu reflektieren.

    Dabei bedient er sich oft Extremen. Damit seinen Lesern die Konsequenz ihres Handelns auch wirklich bewusst wird. Ich persönlich verstehe es immer als Ratschlag. Er lässt aber immer alle Fasseten gelten, wie wir an den vielen Lesergeschichten erfahren durften.

    Und wer Tim’s Geschichten und  Videos aufmerksam verfolgt weiß, dass er ein Tierfreund ist und das ihm Kinder sehr am Herzen liegen.

    Jetzt hat er das Thema Haustiere aufgegriffen. Meiner Meinung nach völlig zurecht. Denn wer ernsthaft Finanziell Frei werden möchte benötigt eine hohe Sparquote. Und da nicht jeder im Monat Netto 5 stellige Gehälter heim bringt, können 1000 oder 2000 € im Jahr haben oder nicht haben und investieren schon ein entscheidender Faktor sein.

    Leider ist es aber so, das beim Thema Tiere nochmehr die Emotionen hochkochen als bei Kindern. Das finde ich sehr schade. Denn warum darf man beim Tier nicht genauso den Bleistft spitzen und mit Hirn einfach mal ausrechnen was kostet mich das, wie zum Beispiel beim Thema Auto, Motorrad oder neuer Küche? Dieses Geld ist nämlich gar nicht so unerheblich.

    Und leider ist es im Moment in unserer Gesellschaft so, dass die Personen, die besonders dem Konsum verfallen sind auch diejenigen sind, die zugunsten ihrem Lebenstandarts auf Kinder verzichten.

    Bitte lasst also jeden sein Leben leben, wie er das für gut befindet.

    Take care,

    June, ohne Hund aber mit 2 Clownkinder (Gucci & Herm`es)

  28. Ralf

    Skywalker hat es zwar überspitzt, aber doch gut auf den Punkt gebracht. So mancher sollte hier seinen Blickwinkel etwas neu justieren und die enge Sichtweite ein Stück ablegen.

    Talmud hat es im Bezug auf Kinder zwar recht krass formuliert, trotzdem steckt darin doch auch ein Stück Wahrheit:

    „Vier Menschen sind tot bei lebendigem Leibe: Der Arme, der Blinde, der Aussätzige und der Kinderlose.“

  29. Sparta

    @June

    „Bitte lasst also jeden sein Leben leben, wie er das für gut befindet.“

    Mich erstaunt es, dass hier viele glauben, dass die Menschen kein eigenes Hirn haben und ihnen den Sinn für Eigenverantwortlichkeit absprechen.

    Ist die digitale Demenz also doch auf dem Vormarsch…

    Sicher gibt es einige, die hier ein wenig Motivation holen… aber nichts, absolut nichts kann die eigene intrinistische Motivation ersetzen.

    Lebensziele & Träume können in Konkurrenz stehen, müssen es aber nicht.

    Vielleicht wollte das Sky eigentlich rational sagen…

    Stattdessen hat er aber selbst so ne emotionale Vorgabe (im vorigen Blogbeitrag) mit seinen Verdienstvorstellungen vom gutem Leben raus gehauen…

    Die richtige Balance und die Prioritäten muss jeder für sich selbst ausloten.

    PS:

    Jemand hat nen Pap`s mit ner mittleren 2stelligen Wohneigentum bei der Geburt zugelost bekommen…

    Jemand anderer hat nen Pap`s mit schwerer Krankheit und Schulden….

    Manchmal 2 Schritte zurück treten… & ein wenig die Relationen einordnen.

    Sich in andere Gedankenwelten & Lebensformen hinein zu versetzen und ein wenig mehr Toleranz wäre schön für den Umgang miteinander.

  30. Daniel

    Das Tiere ein hoher Kostenfaktor sind ist nachvollziehbar. Ich selbst habe einen Kater und eine Katze und die beiden fressen eine Dose am Tag. Da ich hochwertiges Fleisch bevorzuge und nicht diesen Whiskas/Kittekat Dreck sind das ca. 3-4€ am Tag.

    Mit etwas Leckerlies sind das knapp 1500€ im Jahr. Das dürfte für beide zusammen knapp 30.000€ sein in ihrem Leben. Arztkosten noch nicht mit eingerechnet. Ich gehe ebenfalls von 50000€ und damit knapp 25.000€ pro Tier pro Lebenszeit aus.

    Ich würde mich dennoch jedesmal wieder dafür entscheiden.

  31. Ralf

    Jeder hat sein Leben ein Stück weit in der Hand.

    Gerade ein (günstiges) Auto ist für nicht wenige Berufstätige ein oft notwendiges Mittel um überhaupt Einkommen generieren zu können. Weil nicht jeder einen guten ÖPNV oder gut bezahlten Jobs vor der Tür hat. Für meine Gutachtertätigkeit bin ich z.B. dringlich auf ein Auto angewiesen um überhaupt zum Kunden zu gelangen. Eine Familie wird ebenfalls oft ein Auto benötigen.

    Der Grundtenor ist klar, man sollte aber hier und da trotzdem etwas mehr Realität in die Blogbeiträge einstreuen. Sind denn hier wirklich so viele kinderlose und tierlose Hardcore-Sparer unterwegs?

    Wo bleibt dabei das Leben?

  32. Obama

    @Tim,

    danke für den wiederum sehr lesenwerten Artikel.

     

    @all

    Zum Thema Sparquote/Familie

    Ich bin Vater von 2 Kindern (9 und 12) und für mich ist eine Sparquote von 50% nicht machbar, obwohl ich seit 16 Jahren kein Auto gekauft habe, minimalistisch lebe (besitze noch nicht einmal ein Smartphone, da ich es wirklich nicht brauche) und auch meine Kinder sparsam sind (keine Playstation,…..). Beide Kinder haben schon Aktien, mein Ältester spart monatlich an, Geld verdient er sich durch Zeitung austragen…..

    Jedoch komme ich nur auf eine Sparquote von gut 20% (im Schnitt), zuerst fallen die Fixkosten von Hypothek; Strom, Wasser …an, dann die Vereinskosten (Musikschule, Sport……….) und ganz spartanisch leben wir auch nicht, d. h. gezielt in der Stadt einkehren gehört auch dazu, sowie Urlaube (meist Wanderurlaube)….

    Das Geld, das übrig ist, wird jedoch  konsequent in Aktien (Apple, Amazon, Microsoft; J&J; P&G; McDonalds, Unilever, Allianz; Siemens,Henkel……………………….) investiert.

     

    Liebe Grüße

    Obama

     

  33. Sterbai

    wir haben 3 Kinder (8,5,2), gerade der jüngste wird uns in der Finanzielle Palnung einige Jahre zurück werfen, was solls ist halt so. Ich bin der Ich bin, weil Ich bin der Ich bin. Will sagen, hätte ich mir ohne Kids die Fragen gestellt die ich mir stelle? wahescheinlich eher nicht, hätte vielleicht alles verpulvert.

    Laut unseren Planung sind wir mit 50 Finanziel Frei, sprich noch 14 Jahre Vollgas geben.

    Ich Arbeite Vollzeit, meine Frau Teilzeit und gerade meiner Frau geht es besser durch den Job, weil sie auch mal ohne Kinder ist. Klappt wunderbar dank verknüpfter Google-Kalender

    Ohne oder mit weniger Kidis wäre es sicher schneller gegangen.

    Wir haben aktuell eine Sparquote von etwa 45%, und es fehlt an nichts. Sind Oft im Wald unterwegs oder am Rhein. Ja, wir gehen sehr selten auswärts Essen. Urlaub gibt es nur einmal im Jahr, dieses Jahr 11 Übernachtungen in Obertirol zusammen mit Freunden über Abnb. Für den Urlaub sind 1500€ angesetzt. Damit sind wir die letzten Jahre zu 5 gut ausgekommen (Porto, Kreta.) Es geht.  Freunde von uns geben für Ihre Urlaube das Doppelte und dreifache aus, für 1 Woche.

    Kinder haben wollen oder nicht sollte nicht vom Geld abhängig sein.

    Meine Meinung

     

  34. Tilo

    Hallo,

    finde übermäßigen Konsum auch bescheuert und Sparen richtig und wichtig.

    Aber was hier in letzter Zeit geschrieben wird, finde ich immer skurriler und mittlerweile verantwortungslos. Die meisten sind doch erst seit ein paar Jahren dabei und haben noch keine größere Korrektur geschweige denn einen Crash miterlebt. Ich bin schon seit `97 dabei , mit allen Höhen und Tiefen und ich kann sagen wenn es massiv nach unten geht dann kommt dir große Flatter, auch wenn das hier keiner wahrhaben will.

    Und für alle Langfristanleger, die meinen jetzt kräftig investieren zu müssen, hab ich mal noch einen Chart vom Nikkei eingestellt, als Beispiel wie sich Börse auch entwickeln kann, langfristig natürlich.                                                             Das halten nur Masochisten aus, der Rest mit Sicherheit nicht.

  35. Ralf

    Ich sehe die ganze gesellschaftliche Entwicklung mit einer gewissen Sorge. Kinder waren früher völlig normal. Heute wird sowas oft detalliert geplant. Und dann wird sich gewundert, wenn es mit 36 Jahren aufwärts plötzlich nicht mehr so klappt wie geplant.

    Wenn wir weiterhin eine lebendige Gesellschaft wollen, sollte man im Bezug auf Familie insgesamt eine entspanntere Haltung in unserer Leistungsgesellschaft einnehmen. Meine Frau könnte z.B. bei Bewerbungen um eine Halbtagsstelle ein Lied davon singen. “ Sie haben zwei Kinder…., wie wollen sie das mit dem Job in Einklang bringen..?“ Und schon aussortiert. Einfach krank was da teilweise abgeht.

  36. Freelancer SebastianFreelancer Sebastian

    @ Ralf

    Es sagt ja auch niemand, dass du kein Auto haben darfst. Wenn du ein Auto für das Arbeiten brauchst, hast du dich selbst dazu entschloßen. Du musst dann aber mit den Kosten leben. Andere zeigen auf, dass es auch ohne geht. Mehr nicht. Niemand verlangt, dass gefälligst alle auf ein Auto verzichten sollen. Bestimmte finanzielle Ziele lassen sich aber leichter erreichen. Das ist alles.

    Du darfst auch deine Realität nicht mit der allgemeinen Realität verwechseln. Wir sind z.B. eine Familie mit drei Kindern und bekommen es sehr schön ohne Auto hin.

    Sicherlich liegt das an den Umständen. Es wird uns in der Stadt leicht gemacht. Aber meine Frau und ich fahren eben auch im Winter bei Minusgraden (nur bei Schneechaos geht´s in die Bahn), die Einkäufe bringe ich mit dem Fahrrad nach Hause. Die Kinder holen wir zu Fuß oder mit dem Rad von Schule/Sport/Freunden ab.

    Für andere ist das  – auch hier in der Stadt – undenkbar. Zu viele sind das bequeme (und auch stressige) Leben mit dem Auto gewöhnt. Es wird gar nicht hinterfragt. Es wurde schon immer so gemacht, die anderen machen es auch.

    Ist okay, aber es ist eben nicht unmöglich, ohne Auto zu leben. Ich habe kein Problem damit. Das ist unsere Realität.

    Sind denn hier wirklich so viele kinderlose und tierlose Hardcore-Sparer unterwegs?

    Wie kommst du darauf und warum denkst du, diese hätten kein (richtiges?) Leben? Gerade Tom hat doch seine Prioritäten klar benannt und macht den Eindruck, ein zufriedenes Leben zu führen.

    Wo bleibt dabei das Leben?

    Verstehe ich nicht.

  37. Ralf

    Wenn man teilweise -wie in einem Artikel beschrieben- ohne Möbel oder Tisch in einer Wohnung lebt und im Winter nicht heizt, halte ich eine solche Frage für nicht so abwägig…..

    Gebrauchte Möbel sind günstig zu bekommen und Besuch ist für ein Stuhl als Sitzgelegenheit sicherlich oft dankbar.

    Und ein Auto kann ein Hilfsmittel sein, höheres Einkommen erst zu generieren. Weil ich z.B. zu einem besser bezahlten Arbeitsplatz gelangen kann. Daher sind solche Aussagen wie „kein Auto“ einfach zu pauschal und kurz gegriffen. Nebenbei wohnt nicht jeder in der Stadt. Und gerade in den Städten steigen ja die Immobilienpreise stark an und zwingen etliche zur Landflucht.

  38. Freelancer SebastianFreelancer Sebastian

    @ Ralf

    Schau dir das Bild von seiner Wohnung noch einmal an. Ohne Möbel sieht anders aus. Hinten steht sogar ein Sessel. Da kannst du als Gast bestimmt Platz nehmen. Ich würde mich in den Schneidersitz hocken (oder probiere den Squat aus 😉 ).

    Steve Jobs hatte nach dem Börsengang von Apple als Mehrfachmillionär übrigens wirklich KEINE Möbel in seinem Wohnzimmer. War für ihn unnötig. Hat er nicht richtig gelebt? Zumindest hat er wohl ANDERS als die meisten gelebt….

    Und dabei Visionen wirklich gemacht. Ganz ohne Wohnzimmermöbel.

  39. Chrushin75

    Fairerweise muss man aber auch klar stellen, dass hier an keiner Stelle – lassen wir den nicht ernstgemeinten Kommentar von skywalker außen vor – gesagt wurde, man solle doch bitte für die finanzielle Freiheit auf Kinder verzichten.

     

    Da wäre ich mir nicht so sicher wie Du, dass Skywalker’s Komentar nicht ernstgemeint war. Zwar massiv überspitzt und lustig geschrieben, aber in der Sache wohl klar.

     

    Des Weiteren fällt mir auf, dass die meisten Minimalisten wie Tom kinderos sind und deshalb diese andauernd Predigt von manchen, was alles gut und was überflüssig ist, nicht einfach so auf Familien übertragbar ist. Er schreibt sogar selber, dass er mit einer Familie vor hat, sich zu „settlen“. Ich finde solche Lebensgeschichten aber, wie bereits erwähnt, sehr spannend zu lesen und möchte diese auch nicht missen. Sonst wäre ich nicht hier und würde mir das zu Gemüte führen.

  40. Daniel

    Des Weiteren fällt mir auf, dass die meisten Minimalisten wie Tom kinderos sind und deshalb diese andauernd Predigt von manchen, was alles gut und was überflüssig ist, nicht einfach so auf Familien übertragbar ist.

    Die Frage ist, bist du Minimalist weil du kinderlos bist oder bist du kinderlos weil du Minimalist bist 😉 ?

  41. June

    @ Sparta,

    schön zusammengefasst. Und nichts anderes habe ich gesagt.

    Ich denke wir sind gleicher Meinung.

    Take care,

    June

  42. Chrushin75

    Steve Jobs hatte nach dem Börsengang von Apple als Mehrfachmillionär übrigens wirklich KEINE Möbel in seinem Wohnzimmer.

     

    Im Wohnzimmer ja, er hatte aber in den anderen Räumen sehr wohl Möbel. Auch einen grossen Esstisch wo er mit seiner Familie gegessen hat. Und geheizt wurde auch 😉

     

    Aber es stimmt, viele reiche Visionäre leben für Ihre Vision respektive ihren Job und schmeissen nicht mit Geld um sich und führen im Vergleich zum Reichtum ein eher bescheidenes Leben. Siehe Ingvar Kamprad, Karl & Theo Albrecht, Bill Gates, Mark Zuckerberg um nur einige zu nennen.

     

  43. Claus

    @ all

    Hot oder Schrott?
    Hat jemand eine Meinung zur nachfolgenden Aktie, über die ich heute „gestolpert“ bin? Die Computer-Spiele-Branche gefällt mir zwar nicht, aber so schlecht (wie der akt. Kurs) scheint das Unternehmen gar nicht zu sein, oder?

    Gamestop, A0HGDX / GME

    KGV ca. 7
    DIV ca. 9,7%, Ausschüttungsquote ca. 49%
    Chart: Besser nicht ansehen…, turnaround?

    Vielleicht kennt sich jemand in der Branche aus?

  44. Ruby

    Also jetzt bitte mal Halt und Stopp.

    Kinder ergeben sich einfach aus dem was wir Leben nennen. Es geschieht oft und dann ist es hoffentlich wunderbar wenn man im Greisenalter auf seine Kinder blicken kann – oder eben warum auch immer nicht und dann hat man hoffentlich gute Freunde, die mit einem den letzten Weg gehen.

    Hat man tatsächlich wenig vorhandene finanzielle Mittel kann es sich manchmal vielleicht wirklich ergeben daß man keinen Nachwuchs möchte. Der Partner kann nicht passen oder es ist kein Partner vorhanden. Manche können auch generell wenig mit Kindern anfangen . Alles in Ordnung….

    Kinder geplant auszuschließen weil dadurch das finanzielle Luxuskonzept womöglich nicht erreichbar ist halte ich schlicht für pathologisch. Ja so eine Einstellung ist schlicht krank und nichts weiter.

    Bei dem einen oder anderen, der wegen dem Verzicht auf Kinder dann die sogenannte finanzielle Freiheit erreicht hat dürfe dann irgendwann das große Nachdenken beginnen, ob das tatsächlich die richtige Entscheidung war. Dann vergebliche Torschlußpanik und diverse Dummheiten nicht ausgeschlossen…..

  45. Marc

    Hallo Tim,

    dass Aktiensparen wohl eine der besten, wenn nicht sogar die beste Form des Investierens ist, habe ich leider spät verstanden. Nun steuere ich um. Meine Frage: Wie würdest du mit alten Bausparverträgen umgehen, die eine Verzinsung von 3 %p.a. garantieren, wenn der Aktienanteil ca. 50 % deines Gesamtvermögens ausmacht? Danke für deine Einschätzung!

    Vg Marc

  46. Dividendgrowthinvestor

    Tim Danke für deine tolle Aufklärungsarbeit, auch wenn vieles überspitzt dargestellt wir. Aber es geht mehr um das Augen öffnen.

    Leider werden aber einige Aspekte vergessen, viele Menschen brauchen zB ein Auto aus beruflichen Gründen und können sich die Kosten inkl. Anschaffungskosten steuerlich abschreiben, so spart man Steuern. Die hat wenig mit Geld verpulvern und Protzauto zu tun! Sondern mit schlauer Kalkulation um zB Steuern zu sparen und evtl Das Geschäft anzukurbeln, weil man flexibler ist oder mehr ausliefern kann!

    Manche Dinge hier sind hier einfach zu extrem und haben nichts mehr mit einem gesellschaftsfähigen Leben zu tun. (s. ein Bericht vorher). Dies führt in die berufliche und soziale Verarmung. In machen Berufen wird eben ein angemessener Kleidungsstil verlangt, da kann man nicht mehr in der Vorstandsebene mit einem 20 Jahre alten, zu kleinen und 3x geflickten H&M Anzug ankommen. Wer keine Freunde oder Kollegen mehr einladen kann, weil er in einer möbellosen und ungeheizten Substandardwohnung  oder nicht einmal mehr sich einen Cafe mit Kollegen leisten will, wohnt verarmt auch sozial! Das ist höchstens Frugalismus extrem, hat aber nichts mehr mit einem gesellschaftsfähigen Leben zu tun.

    Wir verdienen beide weit überdurchschnittlich, legen etwa 50% auf die Seite, urlauben aber mehrmals jährlich in Luxushotels, kaufen teure Markenkeidung und fahren einen nagelneuen Audi. Ein wenig Spass am Leben muss auch sein. Alleine als Motivation für die beruflichen Entbehrungen und Herausforderungen die täglich warten  Trotzdem schaffen wir es fast eine sechsstellige Summe im Jahr auf die Seite zu bringen

    Ich möchte mich noch einmal bei tim für seine großartige Aufklärungsarbeit bedanken und bin selber begeisterter Leser hier, aber einiges geht eindeutig zu weit und ist zu extrem!

     

     

  47. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ Obama

    Danke.

     

    @ Sterbai

    Super Sparquote. Mir gefällt Deine Einstellung.

     

    @ Marc

    Im langen Schnitt machst Du an der Börse mehr Rendite. Ich würde das Geld aus dem Bausparer in einen World-ETF (mit ganz geringen Kosten) umschichten. Und langfristig dort Dekaden liegen lassen.

    Natürlich solltest Du zusätzlich ein komfortables Notpolster (Sparbuch, Festgeld) haben, wenn das Auto, Waschmaschine, Herd… kaputt geht. Oder sonst etwas passiert.

  48. June

    @Ruby,

    ich weiß nicht, ob man auf Kinder verzichtet weil man Fianziell Frei sein möchte.

    In Zahlen über wie viele Menschen reden wir denn überhaupt, die die Finanzielle Freiheit anstreben. Diese Zahl wird sich gemessen an der Gesamtbevölkerung für Deutschland auf wenige Promille beziffern lassen. Und da fallen mir bei den Bloggern einige ein, die Kinder haben oder sie planen.  Und genauso wird es bei den Lesern aussehen. Kein Mensch und kein Paar das sich Kinder wirklich wünscht wird wegen Geld auf dieses Glück verzichten wollen.

    Mein Eindruck ist immer öfter, dass Paare mit gutem bis sehr gutem Einkommen, die viel Wert auf Lifestyle, Urlaub und Auto legen, auf Kinder verzichten damit ihr Lebensstandard nicht gefährdet wird. Allerdings bin ich da auch sehr vorsichtig, denn manchmal ist da auch einfach ein Paar darunter, dass sich sehnlichst Kinder wünscht und dem keine geschenkt werden.

    @Minimalsimus und Kinder,

    Minimalismus ist eine Lebenseinstellung, die Kinder nicht ausschliest. Als Minimalist mit Kindern muss man mehr aushalten können. Z.B. akzeptieren das die 5 jährige Prinzessin, die man da gerade großzieht ihr eigenen Bedürfnisse hat und 50 Kuscheltiere besitzt und am liebsten nochmal 20 adoptieren würde. Oder das Mama nur 2 Jeans braucht, dass das Prinzesschen aber 10 Kleider und passende Schuhe und Bling-Bling dazu benötigt um glücklich zu sein.

    Tom ist mit seinem Karton glücklich. Hat aber bereits akzeptiert, dass die Frau an seiner Seite bestimmt einen Tisch haben möchte.

    Minimalismus ist sehr individuell. Der eine verschenkt sein ganzes Hab und Gut und lebt auf 9 qm und ist glücklich für den anderen bedeutet Minimalsimus durchaus ein bürgerliches Leben nur mir viel weniger Dingen.

    Wer uns besucht, wird ersmal keinen Unterschied zu unseren Nachbarn feststellen. Obwohl wir minimalsitisch Leben. Erst auf den 2. Blick oder 3. Blick fällt auf, was wir alles nicht haben.

    Take care,

    June

     

  49. Slazenger

    @Claus

    zu Gamestop kann ich wenig sagen. Die Frage die sich mir stellt ob das Geschäft (Stationärer Handel mit Videospielen und Zubehehör) von Gamestop noch Zukunft hat. Da ich dieser Zielgruppe nicht angehöre , keine Ahnung, könnte mir aber vorstellen dass das in Zukunft einfach nur noch Online läuft die ganzen Spiele etc. Ich stell mir das so vor, wie das sterben der Videotheken!!!

    Aber sehr,erfreulich Pepsico hat heute die Dividende deutlich angehoben !!!!

    Wie schätzt du die Lage aktuell ein? Wars das schon mit Korrektur?

  50. Beobachter

    @Claus:

    Die Bilanz sieht mE solide aus, EK bei knapp 45%, wobei das Unternehmen von  60% kommt.

    Ich kenne die Läden aus diversen Shopping-Centern, fand sie persönlich nicht besonders einladend.

    Was mich stört ist insgesamt die Perspektive, da es keinen online Store gibt (dh habe ihn nicht gefunden) wo man die Spiele Downloaden kann.

    Als Vergleich fällt mir hier foot locker ein, wobei die eben gerade jenen online-Store haben, was mich zum Kauf von foot locker verleitet hat bei 27 €.

    Aus den genannten Gründen ist das Unternehmen für mich nicht hot, einzige Ausnahme wäre aufgrund der soliden Bilanz auf die Übernahme eines anderen Unternehmens zu spekulieren wodurch man dann auch in den Online Markt drängt.

    Fazit: mit etwas Risiko wäre ich bereit eine kleine Position aufzubauen (2-3k), würde im aktuellen Umfeld aber klar andere Unternehmen vorziehen (zB eine Henkel St).

    Was sagt deine Analyse?

    VG

  51. Fit und Gesund

    es hat halt Jeder andere Ansichten was ein glückliches und zufriedenes Leben ausmacht, der Eisschwimmer Tom wirkt mir nicht unglücklich, ich hatte mir vorgestellt wie ich zum Bodensee laufe und mich entkleide und dann in’s Wasser steige, ich bin sicher man würde mich für eine Selbstmörderin halten und mich zurückhalten 🙂

    Haben wir es herbeigeredet? ich habe um 15.00 die drittälteste Katze zur Tierklinik gebracht, die wirkte sonderbar heute Morgen, auch hat sie an Gewicht verloren, die Tierärztin hat eine Art Tumor an der Niere getastet, im Moment betreiben sie eben Diagnostik und ich werde weiterschauen müssen, ich warte auf ein Telefon von dort, die beiden Oldies sind davongekommen, hier wird wohl keine Tiermedizin mehr helfen können, das sieht nicht gut aus. Die TA fragte ob man Alles machen soll, JA, bedingungslos, versuchen Sie die Katze zu retten, aber nur wenn sie eine gute Prognose hat, Geld spielt hier wiederum keine Rolle, tja so schnell geht das.

    Zu dem Thema Sparquote kann ich mich nun nicht weiter äussern, danach ist mir einfach nicht, muss doch Jeder selber wissen was für ihn gut ist, aber zuviel Sparen ist auch nicht gesund, und ob das Gerede über diese 50% Sparquote nicht auch für manch Einen eher demotivierend ist? Ich kann mithalten, aber es gibt einfach Grenzen, basta!

     

    @Claus,

    gehst Du jetzt unter die Gamer und Zocker? Ich muss die Aktie nichtmal anschauen, für mich ein absolutes no-go! aber Cytosorbents hätte ich kaufen sollen, na ja, rennt auch nicht weg.

    Wünsche nun Allen Glück und Zufriedenheit, und ein gutes Händchen beim Investieren, jetzt hab ich wieder andere Prioritäten.

  52. Beobachter

    Hier noch ein paar interessante Links zu GameStop die ich gefunden habe:

    https://www.golem.de/1007/76799.html

    https://www.wallstreet-online.de/_amp/nachricht/2560082-gamestop-uebernimmt-micromania-fuer-700-mio-dollar

    http://www.it-times.de/news/gamestop-wagt-sich-weiter-in-die-digitale-welt-vor-uebernahme-von-spawn-labs-und-impulse-30541/

    Man scheint sich also schon Gedanken zu machen. Leider sind die o.g. Übernahmen aus 2010/2011.

    Hier noch der Link zu der Investor Relations Seite:

    http://phx.corporate-ir.net/phoenix.zhtml?c=130125&p=irol-irhome

     

  53. Fit und Gesund

    @all,

    auch für mich wird es Zeit mich zu verabschieden, ich musste soeben meine geliebte Maxima einschläfern lassen, Alles zu seiner Zeit, Sparquote etc. haben für mich keine Bedeutung im Moment.

    Wünsche Euch Alles Gute, war eine schöne Zeit hier, danke an Diejenigen die mir wohlgesonnen waren.

  54. June

    @Fit und Gesund,

    das mit deiner Katze tut mir sehr leid. Auch wenn wir keine Tiere haben, weiß ich aus eigener Erfahrung wie sehr man an ihnen hängt und das es ein Familiemitglied ist, dass nun eine Lücke hinterlässt.

    Fühl dich bitte gedrückt.

    June

  55. Rainer Zufall

    @ Fit

    fände es zwar schade wenn ich nichts mehr von Dir lesen würde hier. Aber Du hast recht, alles zu seiner Zeit. Viele Grüsse!

  56. Bajazzo

    Super Beitrag, Herr Tim!

    Hier ist ein interessanter Beitrag von SPON:

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/service/warum-es-sinnvoll-ist-ein-haushaltsbuch-zu-fuehren-a-1190067.html

    Interessant finde ich immer die Kommentare. Sie sind ein Dokument des Grauens. Und hier habe ich noch einen interessanten Artikel:

    http://www.huffingtonpost.http://www.huffingtonpost.de/entry/new-yorkerin-rente-28_de_5a7c74e9e4b08dfc9301149b?utm_hp_ref=de-homepagede/entry/new-yorkerin-rente-28_de_5a7c74e9e4b08dfc9301149b?utm_hp_ref=de-homepage

    Die junge Dame hat auch einen Blog: http://www.themoneyhabit.org/

    Warum interviewen Sie die Dame nicht mal? Der Artikel in der Huffington Post ist ja ziemlich dünn, was ja typisch ist für die Huffington Post.

    Ich bin übrigens ein echter Clown, ein Konsumclown. Ich muss einfach zeigen, was ich habe.

     

    Hier ist mein Clownauto:

    Mein Haus:

     

    Meine Frau:

     

    Und mein Boot:

     

    🙂

  57. KievKiev

    Ich habe 2 Kinder und mir hat der Minimalismus sehr weitergeholfen. Beim Minimalismus kommt es auch nicht darauf an wer ein Hemd oder Möbelstück weniger hat. Das Kinderzimmer würde ich auch nicht als minimalistisch bezeichnen. Ich kenne auch Eltern, die sehr diszipliniert sind. Ich habe sogar andere minimalistische Eltern kennen gelernt. Das war nicht schwer zu erkennen. Sie sind Designer und weiter in der Umsetzung als wir. Ich habe noch nie eine dazerhaft bewohnte derart aufgeräumte und durchgestylte Wohnung gesehen.

    Auch wenn das kinderlosen bei einem Besuch vielleicht nicht so vorkommt. Beides hilft sehr weiter das tägliche Chaos mit Kindern im Griff zu halten. Wir arbeiten noch an der minimalistischen Reduktion in den übrigen Bereichen. Aussenstehenden fällt der Stil schon auf. Es sieht einfach extrem sauber aus, da fast kein Zeug auf Oberflächen rumliegt. Da wir im Eigentum leben und auch Bad und alles weitere aufwendig und abgestimmt saniert haben fallen wir auch in unserem “alten“ Freundeskreis nicht auf. Das muss übrigens nicht sehr teuer sein. Mit einem kleinen Werkstattbereich lässt sich vieles aus der Stuff Cloud mit Phantasie und Arbeit anpassen. Ich bin kein Handwerker und die Ergebnisse lassen sich wirklich sehen. Keine Bastelbude… Nur Mut!

    Wir haben relativ wenig Fläche pro Person und erzielen damit die 60%+x Sparrate. Wir verzichten auf nichts. Das KFZ steht auf der Abschußliste. Es wird nur noch als Short Option ohne Hebel auf ein betrügerisches Unternehmen verwendet und für Ausflüge bis zu der Rücknahme verwendet.

    Zum KFZ

    Das KFZ ist nach dem Wohnraum der zweitteuerste Posten in den Ausgaben. Somit bietet es viel Einsparpotenzial. Ein 3-5 Jahre altes Fahrzeug ist wesentlich günstiger als ein Neufahrzeug. Ein kompletter Verzicht ist in der Stadt eher möglich als auf dem Land. Hier muss man einfach einmal kalkulieren wie die Kosten im Vergleich zum Wohnraum liegen. Der ist in der Stadt sicher teurer. Man kann auch in der Stadt wohnen und einen Porsche fahren. Wenn das KFZ einem langfristig Freude bereitet und es einem den tatsächlichen Preis wert ist.

    @Dividendgrowthinvestor

    Du kannst ja auch einen Porsche Oldtimer fahren. Der kostet um die 30000€ hat keinen Wertverlust und überholt vom Ansehen locker alle 3 Jahre die bis dahin in die Jahre gekommenen KFZs der überdurchschnittlich verdienenden Kollegen. Ich weiß, die haben dann schon längst wieder einen neuen. Aber der Oldtimer bleibt trotzdem besonders. Ich würde mich trotzdem von dem Vergleichsdenken befreien… Oder Du kaufst einfach ein 3 Jahre altes Premium Modell, dass Du nicht aus der Reihe fällst. Ansonsten dauert es halt entsprechend länger bis zur Freiheit. Ist ja in Ordnung. Das Erreichen hängt nur von der Sparrate ab. Nicht von der Höhe des Einkommens. Um so höher das Einkommen ist, umso leichter fällt es natürlich zu sparen. Essen mit zur Arbeit nehmen fällt vermutlich als Option in Deiner Position aus. Aber bei einem hohen Einkommen finden sich leicht weitere Einsparpotenziale.

    @Sterbai

    Du strebst wie ich mit 50 die Freiheit an. Finde ich toll. Ich habe eine Einheit und ein Kind ? weniger als Du. Wir haben sehr ähnliche Ziele und Wege. Ich wünsche Dir viel Erfolg!

     

  58. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    Fit und Gesund

    Das tut mir sehr leid.

    Ich werde Dich hier wirklich vermissen.

  59. KievKiev

    @Fit und Gesund

    Ich wünsche Dir einen erfolgreichen Weg in die Freiheit und Gesundheit um diese möglichst lange und gut erleben zu können. Vielleicht schreibst Du ja irgendwann einmal wie es gelaufen ist.

  60. Ex-Studentin

    @Fit und Gesund

    Das mit deiner Katze tut mir leid. Ich hoffe, dass das Fell deiner Katzen nicht all zu oft deine Tränen trocken muss. Jedes lieb gewonnene Lebewesen ist kaum in Geld aufzuwiegen.

    @Tim

    Ich verhalte mich zu Tieren recht ambivalent. Wir hatten Haustiere (Vögel, Kaninchen, Mäuse) und viele Katzen in der Nachbarschaft. Ich reagiere leider allergisch auf manche Tiere, weswegen ich keine Haustiere mehr haben will (Mäuse, Hamster gehen noch). Zumal ich eh viel außer Haus bin und mich nicht drum kümmern könnte. Vor allem Hunde müssen gut überlegt sein. Treue Lebensbegleiter, die man nicht vernachlässigen darf. Ansonsten denke ich mir, dass eine sparsame Phase im Leben ganz gut tun kann. Viele wachsen im Überfluss auf, sodass ein „Reset“ notwendig ist. Dann weiß man es umso mehr zu schätzen, wenn ein paar Annehmlichkeiten dazu kommen. Letztlich muss sich jeder selbst die Frage stellen, für welchen Zweck er Geld spart. Wer weiß, ob man überhaupt alt wird. Ich will die Zeit davor bestmöglich nutzen.

  61. Daniel

    Meine Frage: Wie würdest du mit alten Bausparverträgen umgehen, die eine Verzinsung von 3 %p.a. garantieren, wenn der Aktienanteil ca. 50 % deines Gesamtvermögens ausmacht? Danke für deine Einschätzung!

    Auf jeden Fall drinbleiben! Nicht umsonst sind die so hinterher diese Altverträge aufzukündigen. Du musst einfach nur bedenken, dass du mit dieser RISIKOLOSEN Verzinsung sogar noch über der Inflationsrate liegst. Das kann dir niemand momentan mit Tages/Festgeld nachahmen. Nicht einmal mit Anleihen im Investment-Grade Bereich sind derartige Verzinsungen drin. Meine Empfehlung, betrachte den Bausparer als risikofreien Bereich deines Gesamtportfolios und kaufe einfach Aktien/ETF nach.

    Sollte man dich irgendwann aus dem Bausparer zwingen kannst du das Geld immer noch reinvestieren.

  62. Claus

    @ Slazenger

    danke, ich sehe das genauso, es fehlt der „Online-Teil“. Da ich keinen Bezug zur Spiele-Branche habe und auch selbst nicht herumdaddele, werde ich hier nicht „zocken“. Die Bilanz ist relativ solide, das habe ich mir angesehen, aber es fehlt mir an „Unternehmensqualität“.

    Zur Lage:
    ich halte mein Pulver noch trocken, kann mir nicht vorstellen, dass der kleine Rückgang schon alles war. Auch 2 Wochen sind seeehr kurz hierfür. Es fehlt die „ehrliche Kapitulation“ der Anleger.

    Aber wer weiss. Wenn sich der Markt fängt, war es vielleicht nur eine „normale Korrektur“ im noch laufenden Bullenmarkt. Es wäre dann eine ähnliche Situation wie 1998. Dann sollten die „richtigen Gewinne“ noch auf uns warten.

    Habe weder gekauft noch verkauft. Was mich stutzig macht: Viele denken, wir haben nun „Kaufkurse“ und steigen ein. Besonders Börsenneulinge, die noch nie fallende Märkte erlebt haben. Nach so einem langen Anstieg gibt es aber nach einem Hüsteln keine Kaufkurse…

    @ Beobachter

    Danke für deine Einschätzung. Habe keine Analyse zu Gamestop gemacht, nur kurz die wichtigsten Bilanzdaten und den Chart angesehen, weil ich zufällig über den Wert gestolpert bin.

    Ich denke, sie werden unter Wert gehandelt, haben aber eine schwierige Zukunft vor sich. Investieren würde ich hier nicht, ein Trade wäre möglich, aber ich lasse es. Mir fehlt es hier an „Qualität“.

    @ fit und gesund

    Das Drama mit Deinen Katzen ist fürchterlich. Tut mir unendlich leid. Hier sieht man wieder, wie schnell sich alles ändern kann und wie unwichtig Geldanlage, Sparen & Co. sind.

    Viel Kraft wünsche ich Dir nach dieser erneuten Tragödie. Es wäre schön, demnächst wieder von Dir zu lesen

    Liebe Grüße!

     

     

     

  63. Sparta

    @Bella

    Alles Gute für die Zukunft!

    Für den Fall eines Crahses, denk an Tim`s Mantra / Motivation oder schau kurz vorbei! Das bisherige zuckeln war gar nix.

    @Claus

    Beim Privatinvestor gibt es ne aktuelle Analyse zu GameStop.

    Alles in allem nicht übel.

     

  64. Stefan Stulle

    Hallo Tim,

     

    ich habe es gerade durchgerechnet. Wenn ich 50% am Monatsersten abziehe und dann Miete, Strom, ÖPNV und Telekom abgebucht haben, hätte ich noch genau 71, 75 € im Monat zum Leben.

    Etwas unrealistisch, oder?

  65. Slazenger

    @ Fit und Gesund

    wünsche Dir auch eine gute Zeit, und falls du eines Tages wieder das Bedürfnis hast,hier wieder mitzuschreiben, würden sich sicher sehr viele freuen.

    Den Verlust deiner Katze kann ich nur zu gut nachvollziehen, wir mussten auch schon einige Haustiere einschläfern lassen, und da spielte es kaum ein Rolle ob es unser geliebter Hund oder ein Kaninchen der Kids war, auch Kaninchen wachsen einem über die Jahre ans Herz, so manch einer mag das kaum glauben.

    LG in die Schweiz

    @Claus

    ja ich seh es ähnlich, habe bislang auch weder verkauft noch großartig zugekauft, mit Ausnahme einer Position von Church&Dwight!!!

    Ich denke der ganz große Crash von dem alle reden und schreiben wird noch auf sich warten lassen.

  66. Freelancer SebastianFreelancer Sebastian

    @ Claus

    Mich macht die Div-Rendite und das KGV stutzig.

    Da ich mich Computergames auf dem C64 ausgewachsen bin, gönne ich mir auch heute ab und an eine Runde auf dem PC, wenn die Zeit es zuläßt. Der Markt wandert definitv nach und nach in den Onlinebereich ab. Steam ist eine Cashmaschine und auch die Publisher vertreiben ihre Produkte mittlerweile selbst online.

    Früher habe ich ab und an bei MediaMarkt nach Schnäppchen geschaut, heute gar nicht mehr. Ich kann mir gut vorstellen, dass die heutigen Kids den „realen“ Einkauf gar nicht mehr kennen und sich alles online abspielt.

    Die Frage ist, wie Gamestop mit diesem Wandel umgeht. Aussichtsreicher erscheinen da die großen Publisher wie Electronic Arts und Activision/Blizzard. Nur meine bescheidene Meinung dazu.

    Wer heute mit dem Computergaming aufwächst, bleibt (je nach Zeitbudget) lebenslang dabei. 70-jährige Gamer werden in Zukunft die Regel sein. Bei der heutigen Generation undenkbar. Eine klare Wachstumsbranche.

    Falls Bedenken ob der „Sinnhaftigkeit“ und Gefährlichkeit  – besonders für Kinder und Jugendliche – des Gamings aufkommen, hier ein Artikel:

    https://www.familienleben.ch/kind/digitales-leben/computerspiele-sind-gut-fuer-kinder-3492

    Wie immer gilt es, ein gesundes Maß zu finden

    @ Fit und Gesund

    Nach dem wir vor einigen Jahren unsere Hündin verloren haben, mit der wir 13 Jahre zusammengelebt hatten, kann ich dein Leid sehr gut nachvollziehen. Ich wünsche dir Kraft und alles Liebe! Finde Trost in der Verbindung zu den Lebewesen um dich herum.

     

  67. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    @Claus,

    ich bin ja ein „Kind“ der Konsole (SNES), da ich meiner Tochter erst bei „The Legend of Zelda – A Link to The Past“ immer weiter helfen musste durch die Level, aber dann habe ich selber Feuer gefangen damals.

    Aus Super-Nintendo-Zeiten habe ich noch Hunderte (etwas übertrieben) Spiele im Keller gelagert, für die man inzwischen schon wieder gute Preise bekäme.

    Habe dann noch bis Half Life im Netz Multiplayer geballert usw. Irgendwann wurden mir die Spiele zu komplex. Mir ging es nicht um grafische Detailtreue, sondern um den Spielwitz. Das erste Multiplayer-Ballergame über Internet (mit Modem), das legendäre „Duke Nukem“ haben wir (Kollegen) nächtelang gespielt.

    Der Markt für die Spiele ist scheinbar immer noch steigend. Aber wie Sebastian u.a. schon sagen, ich wundere mich eigentlich auch, dass da überhaupt noch was im Laden verkauft wird.

    Demnächst wird „eSports“ sogar olympisch. Habe neulich eine Einspielung bei Olympia gesehen. Da gibt es richtige Profis, die sind in Asien Stars wie bei uns Ronaldo.

    Ich bedaure es etwas, dass ich keine so ausufernde Zeit mehr habe, oder sie mir nicht nehme, um epische Games zu spielen. Meine Lieblingsspiele waren meist aus dem Haus Nintendo, Activision Blizzard (Warcraft, Starcraft…), von Enix (Soulblazer, Actraiser…) oder Squaresoft (Final Fantasy Reihe…).

    Ja die guten alten Zeiten… jetzt reicht es nur noch für paar Minuten täglich in Facebookspielen.

    Leider zahlen die Spiele-Entwickler keine Dividenden, sonst hätte ich auch längst diese Firmen.

    Schönen verspielten Tag!

    @Fit und Gesund,
    mach mal Pause und schau wieder vorbei!

    MS

  68. Tom

    Hi,

    da alle glauben Minimalismus und ein gutes leben schließen sich aus: in Indien habe ich mir sehr preisgünstig ein Maßanzug schneidern lassen, Muster, Sotffe, Farbe habe ich alles ausgewählt, Innenseite ist ein schöner Seidenstoff mit Indischem Mandala-Muster. Ich sehe top aus in dem Anzug 😉 . Man muss sich eben nur bischen „smart“ anlegen. Der Anzug passt perfekt und sitzt besser als so mancher Sesselfurzer-Schlaberanzug bei vielen anderen Leuten, die ich auf Konferenzen herumlaufen sehe, so viel dazu. Ich habe nun die Titel „Minimalist“ aufgedrückt bekommen, und Leute meinenen, ich lebe wie ein Penner. Ich habe auch Marken Klamotten (meist Büro bedingt), aber eben sehr billig gekauft, zBsp: im Outlet-Store, oder Napapjiri Polo-Shirt für 10 € war eben alte Kollektion…. Ich trage Klamotten bis sie auseinander Fallen.

    Nix ausgeben und wie ein Zigeuner herumlaufen ist leicht, die Kunst ist es jedoch wenig auszugeben und trotzdem wie ein eleganter „Normalo“ herumzulaufen. Ich sehe immer schnittig aus 😉

    Außerdem, bin ich es einfach gewohnt so zu leben, schon in zur Schulzeit bin ich im Winter mit einer dünnen Trainingsanzugsjacke zur Schule gegangen. Ich hatte eben kein Bock gehabt schoppen zu gehen, mir war das alles wurscht! Anderes Beispiel: Als kleiner Bub habe ich die Kommunion abgelehnt, weil ich einfach mit dem langweiligen Kirchen-Krams nichts zutun haben wollte (ich bin lieber auf draußen auf Bäumen herumgeklettert), obwohl ich und jeder wusste, dass man da ganz viele Geschenke und Geld geschenkt bekommt! Der Scheiß hat ich einfach nicht interessiert, basta.

    In der Hocke zu sitzen ist für mich ein Privileg. Wieso soll ich mich nach 8 Stunden im Büro noch zu Hause hinsetzen ? Ich kann mich dann direkt in einen Rollstuhl setzen. Meine Meinung ist: Ich habe einen Körper, das ist Grund genug für mich, ihn zu respektieren: zu pflegen und ihn stark und resistent zu machen. Es ist einfaches etwas Kulturelles: In Indien wohnen Familien zusammen, die Kinder mit den Eltern, das ist da eben so, hier würde man als Muttersöhnchen gelten. In Asien, Orrient, wird auch viel im Sitzen gegessen, hier hat es sich eingebürgert, dass man am Tisch sitzt. Das ist kulturell, und damit wird es dementsprechend interpetiert: ohhh der ist geizig, denn er isst im Squat etc… für mich ist es ein Privilieg.
    Es ist wie es ist, der Rest ist Intepretation.

    Man sieht was bei unserer Kultur herauskommt (Achtung Sarkasmus!): Man verliert den Bezug zum Körper, kommt nicht mehr in die Hocke (man beobachte mal Kleinkinder, sie gehen ständig in den asian Squat), wird im greisen Alter steif, immobil und fragil. Dann muss man ins Altersheim. man kriegt Rückenprobleme, verweichlicht und rennt wegen jedem Schnupfen zum Arzt. Von Kindesbeinen an wird uns viel Natürliches abtrainiert.Viele haben kein Blick dafür. Ich hinterfrage das.
    Ich werde auch noch mit 100 ein Squat hinbekommen und felxibel bleiben =), ist ja schliesslich keine Kunst, sondern einfach wie stehen. Der Körper ist dazu gemacht. Ein Affe in Anzug, ist immer noch ein Affe. Für diejenigen, die das nicht wahrhaben wollen: viel Spaß im Altenheim! (Sarkusmus endet hier).

    Wie kann man etwas so naheleigenedes wie den eigenen Körper so vernachlässigen, ist mir unbegreiflich. Ich brauche kein BMW, ich mache mein Körper zum BMW (ich meine damit nicht ästhetisches Bodybuilding oder sowas). Ich bin keineswegs geizig, vielleicht nur angeekelt vom Gedanken, dass man viel haben muss, um glücklich zu sein. Chaolin Mönche sind auch zufrieden.

    Ist natürlich bequem im BMW zu sitzen, Shcokokucehn zu knabbern, im 5 Sterne Hotel zu übernachten, Marken Klamotten zu haben… Ich halte wie Tim es schon tausendmal gesagt hat: Erlebnisse brauchen nicht viel Geld! Wo hat man das Gefühl am stark zu sein, am Leben zu sein, im 5 Sterne Hotel, oder im eiskalten Meer, im Sommer am Baggersee, beim Zelten ?

    Ich bin absolut sehr zufrieden: Mein Job ist „ganz ok“, ich bin gesund, ich bin noch sehr jung, ich habe viel Zeit meinen Interessen nachzugehen, ich schlafe verdammt gut, und sehe viel von der Welt, und ziehe es vor eben im  Squat zu essen, nicht wiel ich geizig bein, sondern weil ich es will… So what.

    Werde ich auch nicht heizen und kein Tischen haben, wenn ich ein alter Knacker bin ? Vermutlich nicht. Aber jetzt ist jetzt ich bin jung, stark, sehe gut aus. Bequem kann man es sich im Alter machen.

    Wollte das nur nochmal hervorheben.

    @Fit und Gesund
    Wir hatten auch so ein Fall in der Familie, ich mochte die Katze sehr. Tat sehr weh, als sie nicht mehr da war. Mein Beileid und alles Gute wünsche ich dir.

    MfG,
    Tom

     

     

  69. Sparta

    @Tom

    Kann man eigentlich auch online nen günstigen Maßanzug aus Indien mit selber messen bestellen? 😉

  70. Tom

    @ Sparta
    das weiß ich leider nicht, das müsste man mal recherchieren im Web. Ich kann auf jeden Fall bei „meinem“ Schneider in Indien ein neuen Anzug anfertigen lassen, er hat ja meine Maße, dies hat er mir ausdrücklich nahegelegt. Stoffe werden dann peer Fotos über whatsapp ausgewählt. Ich habe umgerechnet 175 € für mein Maßanzug bezahlt (Sako, Hemd, Hose).

    Was du machen könntest ist, deine Maße irgendwo nehmen lassen (oder gar selber messen ?!) und ein Schneider in Indien kontaktieren… hehe

    @Matthias Schneider
    da schaue ich mal vorbei. Danke für die Tipps.
    MfG
    Tom

  71. Sparta

    @Matthias

    Thx, wie weit bist Du denn mit comment`s bei buy&hold 2012 gekommen? 😉

    2 Punkte finde ich zur Einordnung von den 600k Div`s p. a. evtl. entscheidend:

    Diese dauernde Rückschau auf damalige Pennystocks, welche jetzt in der Riege der Aristokraten sind… wenn es so einfach wäre (Beta < 1,5, PE, PEG Forward 5y usw.), dann müssten die nächsten Dekaden ganz viele income-Investoren solche Depot`s im Wert von ca. 22 Millionen replizieren. Dies Annahme ist dann schon verdammt unwahrscheinlich.
    Das persönliche Umfeld mit dem Onkel der Mum war vermutlich sehr entscheidend und prägend (natürlich auch der Zeitfaktor!). Wenn man Inflationsbereinigung von ca. 3-4 % p. a. auf die 5 Millionen in 1970 rechnet, wären das grob auch ca. ne Kaufkraft von heutigen 20-30 Millionen. Ob und wie da etwas innerhalb der Familie transferiert worden ist, habe ich jetzt noch nicht gelesen.

    Wie denkst Du darüber?

  72. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    @Sparta,

    also ich versuche lediglich mit den Kommentaren dran zu bleiben. Die letzte Zeit „heult“ er oft rum, dass er Sherwin Williams (SHW) kaufen will usw. Ja mein Gott, warum tut er es nicht. 😉

    Für mich wäre die uninteressant mit <1% Div. Klar, wenn man riesige Summen hat, dann geben auch minimale Renditen trotzdem einen stattlichen Cashflow.

    Also ich mache mir kaum Gedanken darum, weil ich einfach eine andere Strategie fahren muss. Ich werde jetzt auch keine Pennystocks kaufen in der Hoffnung, dass die Tausende Prozent machen. Ich war auch bei den Cannabisaktien nicht dabei, ganz bewusst. Mich interessieren auch die Cryptos nicht. Mir nutzt das Spiel nichts. Ich brauche einen relativ sicheren Cashflow schon jetzt.

    Ich sehe ja, wie mich das beruhigt. Mein Depot hat auch mehrere Tausender nachgelassen, aber ich werde im Februar deswegen trotzdem meinen „Gehaltsscheck“ in Dividenden bekommen wie immer.

    Es wird weiter jeder verfügbare Euro/CAD/USD zum Nachkauf genutzt.

    Mit den 3 Chinesen bin ich schon nett im Plus. Schön abgefischt. Mal sehen, wann ich die erste Dividende bei der Midea in chinesischen Renminbi bekomme. CNH als Währung etwas aufzubauen scheint mir ganz sinnvoll zu sein.

    Na ja. Schönen Abend noch.

    MS

  73. Regine

    Ach, Tim, Du bist gut so wie Du bist 😉 (mit Jacke oder ohne) 🙂

    Ich habe keine Familie, leider keine Kinder, da kamen  OP’s dazwischen, liegt schon lange zurück,  spielt keine Rolle, nicht so ausgesucht, sehe ich trotzdem gelassen. Vielleicht ein Grund, warum ich dankbar bin für interessante Arbeit, gute Gesundheit, Freunde & interessante Themen, die Freiheit alles lesen zu dürfen ohne Einschränkungen – und mit Eigenverantwortung, die strengen Auflagen für manches macht einem das Leben schon selbst (Küchenweisheit…sorry). Ich kann also höchstens singulär bzw. ggfs. im Paar-Modus über mein Geldverhalten berichten und das ist noch in den Anfängen (Konsumvermeidung, die eigenen Geldbestände und Einnahmen/Ausgaben mal richtig konsequent dokumentieren + durchgucken und Lernen durch Mitlesen hier [Blog UND Kommentare] u. andere Quellen). Aktien & Co. sind dann nochmal ein spezielles Feld.

    Von eigenen Plänen würde ich meinen Mitmenschen nie erzählen, die Erfahrung lehrt, dass jeder Plan auf mitunter subtile Weise durchkreuzt, mit Tratsch zugetextet und zerredet werden kann, egal ob es um mehr Sport geht oder Urlaub, Sparen oder Häusle suchen. Da würde ich nur allgemein bleiben, „habe was vor“ usw. Die eigene >Klappe zu halten> lernt man spätestens nach der ersten Erfahrung, wenn etwas im Betrieb die Runde macht…. bei sowas immer unverbindlich bleiben und Smalltalk machen ohne Fakten. Wünsche schönen Donnerstag.

     

  74. KievKiev

    @Tom

    Ich habe den Squat tatsächlich ausprobiert. Ich habe ihn soweit hinbekommen, neige aber dazu nach hinten zu kippen. Gemütlich essen könnte ich so beiweiten nicht. Nach Recherche kann es sich in meinem Fall ausschließlich um einen relativ langen Oberschänkelknochen handeln. Ok, Spaß beiseite. Bisher treibe ich verstärkt Ausdauersport. In meiner Jugend habe ich auch Kraftsport betrieben. Yoga geht mir aufgrund der Förderung der Beweglichkeit schon eine Zeit durch den Kopf. Für mich war es aber zugegebenermaßen eher etwas für das andere Geschlecht. Nachdem ich etwas über Yoga recherchiert habe, stehe ich mit den Unterstellungen nicht alleine da. Ich habe angefangen Yoga Komponenten in meine tägliche Routinen aufzunehmen. Bisher habe ich nur die klassischen Dehnungen betrieben, die man vor und nach dem Laufen so macht. Zeitweise hatte ich auch speziell für den Rücken etwas unternommen, da ich viel zu viel Zeit am Schreibtisch verbringe. Dadurch kann ich meinen Rücken bereits nicht sehr weit nach hinten dehnen, so dass bei mir der nach unten schauende Hund eher einem toten Hund ähnelt. Ich habe hier wohl die Kobra gemeint. Die Namen sind mir noch neu. Der Hund passte aber bildlich schöner.

    Ich kann jedem nur empfehlen an seiner Beweglichkeit zu arbeiten, damit man im Alter noch viel unternehmen kann. Vorsorge ist leichter zu betreiben als Nachsorge. Ist vermutlich ähnlich zu den Finanzen. Ich werde die Squat Challenge durchführen und dann schauen, ob das Resultat wirklich das bringt was versprochen wird.

    Vielen Dank für den Hinweis!

  75. Sparta

    @Kiev

    Für den Rücken finde ich Klimmzüge/Schwingen etc. und ne günstige Türreckstange mit das genialste.

    Falls Du gerne Mädels bei Verrenkungen zukuckst geht Yoga auch! 😉

  76. KievKiev

    @ Sparta

    Eine Stange oberhalb von einem Türrahmen steht auch auf der Projektliste. Ich habe halt sehr hohe Ansprüche in der Ausführung. Dadurch habe ich bis heute diese Stange noch nicht. Ich stelle mir weiß lackiertes Metall vor, so dass sie inklusive Halterung fast nicht sichtbar ist. Letztendlich führt das bei mir zu einer Aufschiebung bis vermutlich Rückenbeschwerden wieder konkreter werden. Sport oder Dehnübungen haben den Vorteil, dass man sie ohne Zubehör (eventuell eine Matte) direkt ausführen kann. Also direkt ab heute.

    Einen Yoga Kurs werde ich wohl nicht besuchen. Im Zusammenhang mit Mädels bin ich bei der Squat Recherche durchaus auf interessantes Bildmaterial gestoßen… Für Kurse möchte ich mir aber auch keine Zeit nehmen. Das Ausdauertraining nimmt genug Zeit in Anspruch. Wenn ich jetzt noch täglich ca. 15 min. Yoga oder Dehnübungen durchführe muss es reichen. Ich möchte einfach gesund leben und habe keine sportlich extrem ambitionierten Ziele. Längere Rennrad Touren könnten mir trotzdem gefallen, aber ich muss ja keine Rennen gewinnen. Also bergauf Gas geben und bergab gelassen fahren und sicher ankommen.

  77. Pametan

    @Sparta

    „Buy and Hold“ hat ja keine Pennystocks von Turnaroundwerten oder irgendwelchen Pommensbuden gekauft, sondern das Glück und den Mut gehabt, Werte wie Microsoft und andere Blue Chips zu diesen geringen Kursen seit Mitte der 70er einzusammeln.

    Ist diese Wertentwicklung in den nächsten 50 Jahren wiederholbar?

    Bewundernswert finde ich – falls es denn stimmt – dass er diverse Male Buchwertverluste von 50-70% mit hohem Vermögen (Mitter der 90er >1 Mio USD) ausgesessen hat. Damit zählt er wohl zu den ganz wenigen Menschen, die soetwas in der Realität können.

  78. Sparta

    @Pametan

    Microsoft seit Mitte der 1970er???

    Die Gründung war 1975. Die erste Version von Microsoft Office erschien 1989 ausschließlich für den Apple Macintosh. Ich meine mich zu erinnern, dass apple schon mal kurz vor dem Abnippeln stand…

    Ein IPO ist vermutlich selten ein Blue-Chip…???

    In den Haushalten waren PC`s vielleicht so Mitte der 90er…

    Zu so einen frühen Zeitpunkt 70er/80er Jahre war es schlicht nicht absehbar welche „Pommesbude“ sich durchsetzt. Außer man war Insider mit entsprechendem Fachwissen.

    Diese Entwicklung von einem Micro/Small-Cap zum Aristokraten/Weltmarktführer ist natürlich beachtlich (darauf reitet er ja öfters rum).

    Allerdings von einem jetzigen Blue Chip/Aristokraten/Weltmarktführer diese Entwicklung noch einmal zu erwarten… ich denke dies ist sehr unrealistisch.

    Wo dieses billige nachkaufen und die lange Historie geklappt hätte… war Big Tobacco. Zukunfts- & moralische Fragen mal außen vor gelassen, war Altria eine der besten Langfrist-Aktien. Big Tobacco hatte auch regelrechte Kampagnen/Studien welche die Unbedenklichkeit für die Gesundheit ins „richtige“ Licht der Öffentlichkeit rücken sollten. Big Oil macht/machte die selbe Propaganda bei der Klimaveränderung…

    Bist Du dir sicher, dass da innerhalb der Familie nichts übertragen worden ist???

    PS: Ja, es können nur sehr, sehr wenige solche Buchverluste aushalten und diese auszunützen. Allerdings war in der Familie schon das Mindset über Generationen nicht schlecht (Untertreibung!)… Bekommst Du nen Paps mit ner schweren Krankheit (hoffentlich keinen Lungenkrebs & Raucher) und Schulden bei der Geburtenlotterie zugelost, hast Du einen ungleich schwierigeren Weg vor Dir. Hast Du nen Paps, der dir schon bei Geburt Aktien kauft und Dich langsam ranführt… kann der Zinseszins gewaltig durchschlagen.

  79. Freelancer SebastianFreelancer Sebastian

    @ Kiev

    Yoga kann ich wirklich empfehlen. Betreibe das seit über zehn Jahren im Morgenprogramm und habe keinerlei Rückenbeschwerden (sitze aber auch nicht im Büro). Die Beweglichkeit ist ausgezeichnet. Die Wirbelsäule wird sich im Alter bedanken. Nicht zu unterschätzen ist auch die Durchblutungsförderung der inneren Organe durch die „Verrenkungen“.

  80. Pametan

    @Sparta

    Dein Nickname passt ja übrigens zu B&H:-)

    MSFT war nur ein Beispiel. Er spricht ja eher von MMM, Home Depot, Tabakwerte etc.

    Keine Ahnung, ob hier etwas übertragen wurde und es interessiert mich auch nicht.

    Das hier finde ich bemerkenswert:

    „In 1974, my portfolio lost about 50% of its value. It was a small portfolio then. I was only 18.
    During the flash crash of 1987, when the stock market fell by about 24% in one day, I lost six figures on paper in one day.
    During the stock market crash of 2000 to 2002, my portfolio lost about 50% of its value. A seven figure paper loss.
    During the stock market crash of 2007 to 2009, my portfolio against lost about 50% of its value on paper. Again a seven figure paper loss.
    During the past two weeks alone, I have had a seven figure paper loss.
    It makes no difference at all.“

  81. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    @Sparta,

    MSFT hat er ja gar nicht, laut seiner Selbstauskunft zu den 39 Werten in seinem Portfolio.

    Nachtrag @Pametan,

    MMM und HD hat er ja auch nicht, sondern:

    A, ABBV, ABT, ADP, APH, BR, CDK, CMCSA, CTL, DIS, JCI, KHC, MDLZ, MDT, MNK, MO, MRK, NOK, PM, PNR, T, TEL, VZ, ESRX, FTR, GE, HPE, HPQ, HUBB, JPM, KEYS, WMB, WPX, XOM, ADNT, WIN, DXC, MFGP, WBA

    Tatsächlich hätte man natürlich mit diesen Werten (MSFT) reich werden können. Hätte hätte…

    Ich habe meinen ersten Rechner zum Jahreswechsel 1992/93 gekauft. Meine jungen Kollegen hatten alle die Generation i386.

    Da gab es gerade den i486DX2 mit Windows 3.1, und schon mit 3,5″ Diskette statt Floppy, mit dem ich dann der King war. Dazu ein 14″ „Kugelmonitor“ (weil die Röhre so gewölbt war) und kleinem HP Drucker für über 4.000 DM!

    Trotzdem lief das „Sim City 2000“ mit 4MB RAM nicht, auch nicht mit Optimierung der Speicherzuweisung beim Start in der Config.sys und Autoexec.bat usw. 😉 Nächte wurden damit verbracht. Nostalgie…

    Am Ende musste ich mir ein 4MB Speichererweiterung RAM für über 350 DM kaufen.

    Beim „Buyandhold 2012“ hat man zwar eine tolle Geschichte, aber mir ist einiges unklar. Er ist ja ein Jahr älter als ich, Jahrgang 56. Er schreibt, er wäre von 1960 (mit 4 Jahren?!) bis 1978 in der Schule gewesen. Mit 14 hätte er 1970 mit Aktienkauf angefangen. Ja, aber womit? Mit paar Dollars Taschengeld?

    Auf alle Fälle prima und beeindruckend, aber davon und zu der Zeit ist bestimmt kein Vermögen entstanden. Na ja. Ab und zu lese ich immer wieder mal was, was so über ihn zu finden ist.

    Damit hat er auf alle Fälle recht:

    „Are American stocks great again?
    American stocks have always been great. When I say my prayers at night, I thank God for the American stock market. If I had not invested in the stock market during the past 48 years, today I would be standing on a street corner with a sign saying: will work for food.
    The American stock market gives the average American the opportunity to have a financially secure retirement.“

    Gutes Investieren,

    MS

  82. Sparta

    @Pametan

    Ich weiß nicht, was b&h mit 18 als „small“ bezeichnet. 😉

    Wenn man lange genug dabei ist, macht man diese Drawdown`s halt mit.

    Zudem wenn ein Depot so viel Wert ist wie mehrere Dekaden von Einkommen/Sparleistung ist zwar ne Halbierung schon ein kurzer Grund sich zu schütteln… aber verkaufen wenn die Qualität der Firmen/Indexes passt, ist bei entsprechendem Zeithorizont des Anlegers sehr wahrscheinlich die mieseste Entscheidung.

    Für`s tägliche Leben hat selbst ein – 50 % Drawdown keinen Einfluss, da in stock`s nur Geld liegt, dass man nicht zwingend zu nem Stichtag benötigen sollte.

    Trotzdem tue ich mir mit dem Spruch „Halten für die Ewigkeit“ schwer, da unser Leben begrenzt ist (außer Aubrey de Grey, Google etc. schaffen nen Durchbruch) ;-).

  83. KievKiev

    @ Sparta

    Pametan hat es aufgelistet. Er hat 13 Jahre im Alter von 18 – 31 gearbeitet und am Ende einen 6 Figure Verlust (24%) erlitten. Ich vernachlässige das Portfolio mit 18. Somit muss er mindestens 416000$ im Depot vor dem Crash gehabt haben. Linear macht das ohne Betracht von Gewinnsteigerungen einen Aufbau von Vermögen über 2670$ pro Monat. Das klingt plausibel zumal er schreibt, dass er sehr gut verdient hat.

    Nicht jeder hat dieselben Startbedingungen. Aber an Deinem Punkt „Hast Du nen Paps, der dir schon bei Geburt Aktien kauft und Dich langsam ranführt… kann der Zinseszins gewaltig durchschlagen.“ können wir doch aktiv bei unseren Kleinen einwirken. Das habe ich zumindest vor. Ich würde meinen Kindern gerne ermöglichen, dass Sie bereits die Freiheit ab dem Erreichen der finanziellen Vernunft haben. Das dauert ja dann doch meist eine Zeit lang. Zumindest kann ich alles ermöglichen, wie Ausbildung und Bürgschaften, so dass sie sehr hohe Vorteile haben werden. Solange sie vernünftig sind können sie so viel mehr erreichen als ich selbst. Aber es liegt in ihren Händen. Ich finde das auch gerecht, aber es hat natürlich für den Geborenen viel mit Glück zu tun. Keine Frage.

    @ Freelancer Sebastian

    Ich werde vermutlich noch 10 Jahre lang viel sitzen müssen. Ich nehme das Programm in meine Morgenroutine auf. Ich möchte auch gesund viele Länder bereisen, aber das macht mit kleinen Kindern aus meiner Sicht nicht viel Sinn. Alles zu seiner Zeit. Zumindest Fernreisen hebe ich noch ein paar Jährchen auf. Ein paar habe ich vor den Kindern ja schon erlebt. Europa kann natürlich auch mit kleinen Kindern erkundet werden. Es muss aber auch in einem Rahmen ablaufen, dass es allen Spaß macht. Und ein Besuch bei unseren entfernt lebenden Eltern sollte auch mindestens einmal pro Jahr über eine Woche möglich sein. Fernreisen kann ich bei bleibender Gesundheit auch zu einem späteren Zeitpunkt durchführen. Die Zeit mit der Familie in der jetzigen Form ist aber zeitlich begrenzt. Ich kann nicht alles haben und muss mich entscheiden. Die Familie ist mir aktuell wichtiger.

     

  84. Ex-Studentin

    Der neuste Trend ist das zu-viel-sparen. Ich habe mehrere männliche Kollegen mit Vermögensberater. Riester, aktive Fonds, BSV.. die haben alles. Und wenn mal eine ungeplante Ausgabe kommt, muss man ihnen Geld leihen, weil schon alles abgebucht ist.

  85. Sparta

    @Kiev

    2670 $ monatliche Sparsumme vor 4 Jahrzehnten pro Monat… klingt ähnlich wie Dimensionen von Sky`s Nettoverdienst heute (Stichwort: Inflation / Kaufkraftverlust / damalige Gehälter etc.).

    Nicht unmöglich… aber nur sehr kleine Minoritäten schaffen das.

    So, jetzt reicht`s aber mit den mühseligen Spekulationen.

    Schönen Tag noch!

  86. Freelancer SebastianFreelancer Sebastian

    @ Matthias

    Meine Güte, ich werde wehmütig. Ich musste damals noch zusehen, wie ich X-Wing auf dem 286er mit 12 MHz zum Laufen bekomme. Für Wing Commander II bin ich mit einem Freund quer durch die Stadt gefahren. Kaufen durften wir das Spiel aber nicht. Der Taschengeldparagraph stand uns im Weg. Und die Wochenenden mit Civilization II erst….. schön war´s.

  87. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    @Sebastian,

    ja, diese Erinnerungen sind unersetzlich. Ich bin so froh drum. Hat Dich die Wehmut vorhin 19.36 Uhr zum Download des Civilization II hier geführt? 😉

    Ich mochte dieses Genre auch sehr. Age of Empires, Anno 1602 usw. usf…

    Gibt es heute noch LAN-Parties? Oder geht alles nur noch übers Netz?

    Muss mir wohl doch wieder ein USB-Gamepad besorgen. Es gibt ja Emulatoren für die Konsolenspiele, und die Spiele als ROMs. Habe mir jetzt (vor paar Tagen) mal wieder paar Minuten „Secret of Mana“ gegönnt, nachdem ich den Artikel im Spiegel gesehen hatte.

    Ok, dream mode off… back to business.

    Habe gerade beim „Suredividend“ die 2 Artikel von heute gesehen, die mich genau betreffen. Wie ich oben auch schrieb, dass mich der Dividenden-Cashflow durch die ruckeligen Zeiten bringt, so beschreibt er es auch:

    Finding Peace Of Mind From My Dividend Income Stream.

    Owens & Minor: A Compelling Total Return Profile After Q4 Earnings.

    Der zweite Artikel ist ein Buy zu OMI (Owens & Minor), nachdem bereits Chuck Carnevale himself eine Empfehlung aussprach.

    Ich hatte sie durch „Zufall“ ja schon vor einigen Wochen/Monaten auf der Liste. Daraufhin habe ich jetzt gerade noch einen zweiten Put zu 15 USD Strike bis Mitte März verkauft für netto 61,50 USD Einnahme. Ich hoffe beinahe, dass ich ausgeübt werde. Der Verfall ist leider erst kurz nach dem Ex-Div Termin. Naja, die 61,50 habe ich ja. Der andere läuft bis Mitte Juni. 200 Stück würde ich beherbergen. Mal sehen.

    Schönen Abend

    MS

  88. Freelancer SebastianFreelancer Sebastian

    @ Matthias

    Super Link – vielen Dank! Ist etwas für die Nostalgie…

    Du wirst lachen, aber die LAN-Parties und erst recht Online-Multiplayer waren dann schon nach meiner Zeit. Bin ich nie mit warm geworden.

    Gibt es heute noch welche? Schau mal hier

    https://www.redbull.com/at-de/darum-gibt-es-lan-partys-vulkanlan

    Mein Großer spielt mit seinen Kumpels online und dank Headset wird da geflucht, gejubelt und gelacht. Herrlich, wie die sich im Team absprechen. Und der Jargon zeigt mir, dass ich mittlerweile auch zum alten Eisen gehöre…… 😉

  89. Sparta

    @Free&Matthias

    Jetzt hätte ich beinahe nen „Opa-Online-Multiplayer“ bei Warcraft 3 vorgeschlagen. 😉

    @Kiev

    1970 hatte z. B. ein nagelneuer VW-Käfer 5.000,- Deutsche Mark gekostet und der Jahresbruttolohn war im Schnitt 7000,- Deutsche Mark. Wechselkurs ca. 2,6 DM zu 1 $ … da hat es der etwas höhere US-Bruttoverdienst 1970 (statista) nicht leicht bei Deiner Überschlagsrechnung & Tim`s Aussage vom angeblichen Normalo-Verdienst bei buy & hold.

    Jeden Monat mindestens ca. einen Neuwagen zu investieren ist schon ne Hausnummer in den 20ern.

    Bleibt nebulös… aber gut, die Skeptiker-Rolle habe ich schon weg. 😉

    Bei manchen Extrem-Geschichten hält sich bei mir der Verdacht, dass da manchmal durchaus entscheidende Details fehlen bzw. weggelassen werden.

    Wenn manche blauäugig und mit $-Zeichen in den Augen, diese Extrem-Geschichten als Vorbild nehmen ist das jedem selbst überlassen.

    Nur jeder muss seinen Weg selber gehen mit vielfältig anderen Lebens-Variablen.

  90. Alf

    Sehr gut Tim. Eine Sparquote von über 50% ist als Single eigentlich immer drin, auch wenn man weniger als 2000€ Netto hat. Allerdings hat man dann die Freiheit nach 25 Jahren noch lange nicht erreicht.

     

    Aber es gibt sehr viele Leute, die an Dummheit nicht zu überbieten sind.

    Hier wieder Beispiele dazu: https://www.youtube.com/watch?v=WlV8v-f3Pbo Dümmer gehts wirklich nicht.

  91. Chris

    Sehr schlechter Artikel.

    Vom hund abraten aber Kinder haben ist ok.

    Gerade Tiere machen das Leben lebenswert weil die nicht so verdorben wie die Menschheit sind.

    Viele wollen in ihrem realen Leben keine Hunde sehen rennen dann aber in den Zoo um eingesperrte Tiere zu sehen.

     

     

  92. Marc

    Ein Tier ist unberechenbar wie ein Mensch. Jahrelang der beste Freund und plötzlich beißt er.

  93. ZaVodou

    Gutes Näschen mit Blue Buffalo, Tim.

    Trotz KGV von 38,5 will General Mills Blue Buffalo aufkaufen und legt noch mal 7 USD (21 %) drauf , was einem KGV von 46 entspricht, irre.

  94. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ ZaVodou

    Ich beobachte nur die Leute. Die Amis kaufen das Futter wie irre. Es ist so teuer. Die Leute geben schon mehr für ihre Tiere aus als für sich selbst.

  95. W.M.

    Bravo Skywalker!!!!!!!!!!!!!!!!

    ich bin auch bei deiner Meinung!!!!!! Alles ins Geld umrechnen, nur um mehr Geld an Seite legen???!!!! So langweilig!!! Das ist direkte Weg zur Geld-Gefangenschaft!!!

    Tim, ich kann dir auch ein Tipp geben – wenn Du deine Wohnung verlässt – die Strom-Sicherungen ausschalten!!! Der Kühlschrank ( wenn du ihn hast) und andere elektro Geräte verbrauchen zuviel Strom. Auch enorme Sparpotential.

     

    W.M.

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