50% Sparquote: So sparst Du Dich in die Freiheit. Es geht mit der richtigen Mentalität: Kein Auto, kein Hund, kein ewiges Pendeln

Ein Dogwalker kostet in New York bis zu 25 Dollar je Spaziergang. Das ist ein teurer Spass.

Wer clever ist, geht folgendermaßen auf den Weg in die finanzielle Freiheit: Nach dem Studium/Ausbildung suchst Du Dir einen Job, der Dich emotional nicht ausbrennt. Logischerweise gibt es viele verschiedene Arten von Jobs – rein emotional betrachtet. Einen Traumjob zu erwischen ist eher unwahrscheinlich. Klar hat jede Person im Prinzip das Potenzial für eine erstaunliche, erfüllende, lebensverändernde Arbeit. Wahrscheinlicher ist aber, Du wirst einen Job findest, der „OK“ ist. Die Arbeit wird in Ordnung sein, aber keinen Traum-Status erreichen.

Hast Du den erträglichen Job angenommen, versuchst Du, Dein Leben so gut wie möglich zu leben. Vermeide es, ewig zu pendeln. (Ich habe diesen Fehler leider gemacht mit ewigen Pendelzeiten.) Ohne verrückte Überstunden hast Du ausreichend Freizeit. Du kannst die großen Sachen machen, die du eigentlich machen willst, wenn Du die finanzielle Freiheit erreicht hast. Es kann in 15, 20, 25 Jahren sein. Das kann die Berghütte sein. Das Haus am Strand, die 3-Monats-Bergwanderung, das kleine Segelschiff, die Auswanderung, Neuseeland, Kanada, Kroatien…

Ich empfehle mindestens 50 Prozent vom Einkommen zu sparen. Wenn Du voran kommen willst, musst Du Gas geben. Zieh diese 50 Prozent sofort von Deinem Gehalt ab, sobald es auf Deinem Konto eintrifft. Am Besten automatisierst Du den Prozess. Das Geld sollte direkt in Dein Depot wandern, um ETFs oder Aktien zu kaufen. Horte Dein Geld nicht auf Sparkonten, die bringen keine Rendite. Am besten ist Dein Geld sofort im Aktienmarkt aufgehoben – aus Renditesicht.

Zieh das Geld nicht später vom Girokonto ab. Nicht erst, wenn Du alle Rechnungen, Miete oder Hypothek bezahlt hast: Sondern sofort, wenn es gutgeschrieben wird. Was weg ist, kann nicht mehr anderweitig ausgegeben werden. Es ist psychologischer Trick. Wenn Du erst abwartest, bis 25 Tage verstrichen sind und alle Rechnungen bezahlt sind, ist weniger übrig. Dann wirst Du zu wenig sparen. Sind die 50 Prozent sofort vom Girokonto weg, denkst Du: „Verdammt, meine Ausgaben sind zu hoch.“ Erkennst Du das, änderst Du Dein Leben in den aggressiven Sparmodus.

Das ideale Fortbewegungsmittel sind für mich die Beine, das Rad, der ÖPNV. Es ist gesund, umweltfreundlicher. Es kostet weniger als einen privaten PKW zu bewegen. Vergiss das Auto nach Möglichkeit.

Konsumenten kommen schnell vom Weg ab. Solche Sprüche können ein Hindernis sein:

„Ich hab mir ein schönes Haus/Wohnung gekauft.“

„Ich hab mir einen Hund gekauft.“

„Dann haben wir einen zweiten Hund dazu geholt.“

Ein Hund kostet vom Kauf bis zum Tod rund 14.000 Euro. In dieser Summe sind keine Dogwalker enthalten, die manche Leute werktäglich haben. So schön ein Vierbeiner ist, ich sehe in New York die Neurosen, die Leute mit Hunden entwicklen.

Sie kaufen das teuerste Futter, das es gibt. Zu den teuersten Hundefuttern zählt die Marke “Blue Buffalo”. In Deutschland heisst die Marke “Blue Wilderness”. Dieser Beutel kostet zum Beispiel über 200 Euro: Wilderness blau BUFFALO High Protein Trockenfutter für erwachsene Hunde. Blue Buffalo ist übrigens an der Nasdaq notiert. Das Unternehmen verdient Geld wie Heu.

Blue Buffalo ist ein Tierfutterhersteller, der an der Nasdaq über sechs Milliarden Dollar wert ist (Bildschirmfoto: Yahoo Finance).

Wenn Hundebesitzer reisen, müssen sie tief in die Tasche greifen. Sie geben den Hund in Pflege. Schnell sind mehrere hundert Dollar oder gar 1.000 Dollar weg. Dogwalker kosten in New York 20 bis 25 Dollar je Spaziergang.

Wirst Du 18 oder 20 Jahre alt und kaufst Dir einen Neuwagen, kann es kaum etwas werden mit der finanziellen Freiheit. Das ist der typische Einstieg ins Hamsterrad, was bedeutet: Konsum, Arbeit, Konsum, Arbeit… bis 67.

Manchmal ergeben sich im Büro Gespräche. Es tauchen dann Fragen auf wie:

„Was machst Du eigentlich mit dem Weihnachtsgeld?“

Ich würde dann antworten:

„Nichts. Ich spare es.“

Allerdings sind keine weiteren Details nötig. Deine Kollegen müssen nicht das große Ziel der finanziellen Freiheit kennen. Wenn der Nachbar/Arbeitskollege fragt:

„Warum kaufst Du eigentlich so ein ein altes Auto?“

Dann ist eine gute Antwort:

„Ach weißt Du, ich lasse jemand anderes die ersten Jahre den enormen Wertverlust bezahlen. Ich hatte einfach keine Lust darauf, so tief in die Tasche zu greifen.“

Du kannst als Sparsamer den Kollegen gegenüber ehrlich sein. Musst aber Deinem Umfeld nicht gleich auf die Nase binden, dass Du finanziell frei werden willst. Das verstehen die eh nicht. Das würde ich für mich behalten. Die Herde ist so programmiert, bis 67/70 zu arbeiten. Sie können sich etwas anderes gar nicht vorstellen.

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June
4 Jahre zuvor

Hallo Tim,

besitzt du schon Blue Baffalo Aktie, oder wirst du sie dir erst kaufe.

Sehr schöner Artikel. Tier sind einfach teuer. Wir haben kein Tier, da wir zum einen die Kosten nicht aufbringen wollen und zum anderen keine Zeit für ein Tier haben.

Man muss aber bei manchen Menschen, besonders im mittleren Alter, die Entscheidung zum Tier verstehen. Ich habe eine Bekannte mit einer Autoimunerkrankung, sie hat einen Hund der sie täglich zum aufstehen zwingt. Hier ist der Hund Mittel zum Zweck und Medizin. Eine Verwante hat MS, die Anschaffung einer Katze hatte einen positive Auswirkung auf den Verlauf ihrer Krankheit. Hier sehe ich Tiere als besonders Notwendig an. Auch für ältere Menschen können Tiere förderlich sein, da sie soziale Kontake ersetzen.

Für mich gilt aber ansonsten, keine Tiere im Haushalt sie kosten viel Zeit, Geld und Nerven.

Ich bin krank, und war heute Morgen beim Arzt, da ich mit Fieber nicht arbeiten kann. Da saß ich dann 2 Stunden bei der Vertretung meines Hausarztes und hatte Einblick in eine andere Welt. Ein völlig anderes Klientel als bei meinem Arzt. Während die meisten Leute mit ihrer Grippe, ihrem Schnupfen, dem Husten oder der 2 Jahre alten Bunte bzw. ihrem Handy beschäftigt waren, unterhielt sich mein Nachbar lautstark am Telefon mit seiner Feundin.

Irgend wie musste der Mann vor kurzem zu einer für ihn größeren Menge Geld gekommen sein. Er zählte ca. eine halbe Stunde auf, was er sich bereits alles gekauft hat. Wieviel er dabei gespart hat und was er sich noch alles kaufen wird. Sein Fazit, jetzt hätte er das Geld nunmal, da könne er sich das doch auch leisten.

Ich habe nur amüsiert meine Focus Aktien Zeitung gelesen, die einzige Zeitung mit halbwegs Niveau. Die Frau Ärztin scheint zu investieren.

 

Take care,

June

 

 

4 Jahre zuvor

Hallo Tim,
Wieder ein guter Artikel von Dir.

Die Sparquote ist der wohl wichtigste Faktor insbesondere in der frühen Vermögensaufbauphase. Denn sogar eine Performance von 100% für ein Depot bringt nicht viel wenn es noch sehr klein ist. Ich würde allen jungen Leuten raten zunächst am Einkommen und an der Sparqoute zu arbeiten bevor sie sich über die Renditeoptimierung den Kopf zerbrechen. Alles andere ist wie mit Schmirgelpapier einen Baum fällen zu wollen.

Einen Hund haben wir auch nicht. Zu wenig Zeit und dafür bin ich zu viel unterwegs. Mein Vater ist Selbstständig und hat zwei Labradore. Das sind ganz edle Geschöpfe und die zwingen ihm von seinem Büroschreibtisch weg und halten ihn in Bewegung. Das passt super. Allerdings beobachte ich auch das viele Leute Tiere halten die in finanzieller Schieflage stehen und zwar dauerhaft. Ist das selbe mit dem Rauchen. Naja, leben und leben lassen…

Skywalker
4 Jahre zuvor

Wow, ein Hund ist echt teuer! Das sollte man sich wirklich nicht antun.

Und noch schlimmer: ein Kind erst… oder zwei. Wer so was macht spinnt ja.

Analog zum Clownauto kann man dann auch von Clownkind reden. Also leute, bloß nicht ein Clownkind anschaffen. Studien haben gezeigt ein Kind kostet so viel wie ein Ferrari mit Sitzheizung: http://www.faz.net/aktuell/finanzen/meine-finanzen/vermoegensfragen/familien-finanzen-kinder-kosten-ein-vermoegen-13718883.html

230.000 Euro sollten Eltern je Kind rechnen. Der eigene Ausfall von Einkommen kommt noch hinzu

 

Wer sich ein Kind anschafft schuftet dann bis 67 und hat nicht mal was zum vererben weil er sein Clownkind auf die Clownschule geschickt hat und jetzt Clownenkelkinder hat. Da kauft man lieber Aktien und isst Reis in der ungeheizten Wohnung ohne Tisch.

Felix
4 Jahre zuvor

Wow ist das bissig, wenn auch nicht völlig aus der Luft gegriffen. Wird nicht allen recht gefallen.

 

Fit und Gesund
4 Jahre zuvor

hat Skywalker evtl. schlechte Laune? wegen fallender Aktienkurse? oder sonst ein schwerwiegendes Problem? mag er drüber reden?

Ich persönlich bin Tiernärrin, und da kommen die Tiere ganz bestimmt vor jeder Sparquote, vor jedem Investment, und ja, Tiere kosten, habe 7 Rassekatzen, Manche sind schon älter, und Anfang 2018 hab ich an die 1800 CHF für 2 kranke Tiere beim TA gelassen, es war jeden Franken wert, die Viecher sind wieder fast wie neu 🙂 was mich ungemein freut.

Wer Tiere hat und liebt, der muss sich sicher Gedanken um den finanziellen Aspekt machen, auch sind keine Urlaube drin (jedenfalls für mich nicht), ein Tiersitter wäre schnell gefunden, aber ich hätte keine ruhige Minute..

könnte ich nochmal entscheiden, Tiere ja, aber nicht mehr so Viele,  ich würde niemals Eins weggeben, könnte man mir eine Lindt&Sprüngli Aktie für offerieren, die Teuren! nicht mit mir!

Ich kann allerdings nachvollziehen wenn Einer kein Tier hält, sind nicht Alle gleich!

 

 

 

Imperceptus
4 Jahre zuvor

Ich musste lachen, vornallem bei dem Reis ohne Tisch^^

Trotzdem überzogen und erfasst auch nicht den Kern der Sache. In einer Zeit, in der der Konsum solch krankhafte Züge angenommen hat, darf man in der Gegenbewegung ruhig auch mal etwas deutlicher werden – das heißt ja nicht, das es keine Abstufungen gibt

Sabrina101
4 Jahre zuvor

@Skywalker

ich liege lachend unterm Tisch. Hab ja einen. 😉

Spaß beiseite. Mich motiviert die Seite. Ich ziehe das für mich wichtige und interessante dabei raus. Danke Tim für die geballte Motivation. Das hilft mir ungemein.

Lieben Gruß

Sabrina

Sandra
4 Jahre zuvor

Hallo Tim,

interessanter Artikel. Tiere als reinen Kostenfaktor zu betrachten, die einem auf dem Weg zur finanziellen Freiheit im Weg stehen können – kann man machen. Ich gehe davon aus, dass man sich ein Tier anschafft, weil es für denjenigen eine Bereicherung seines Lebens darstellt. Wenn ich allerdings Dogwalker in Anspruch nehmen muss – dann stimmt was nicht. Ich persönlich kenne nur Hundebesitzer, die selbst mit ihrem Hund spazieren gehen. Und ja – Tiere kosten Geld. Das weiß man aber in der Regel vorher.

Zur finanziellen Freiheit ganz allgemein:

über die Radikalität, mit der manche ihre Sparquote erhöhen und dem alles unterordnen – bewundernswert, aber nichts für mich. Mein Anspruch an mich ist:

Im Hier und Jetzt und im Morgen gut leben. Denn morgen kann ich vom LKW überfahren werden und dann habe ich vielleicht auf einiges (und damit meine ich nicht den Neuwagen oder die nächste tolle Klamotte sondern mein Haustier oder Erlebnisse, Besuch von weiter entfernt lebenden Freunden..) wegen meiner Sparquote verzichtet.

Für mich heißt das konkret: monatlich investieren in ETFs (gleich zu Beginn, das ist wirklich der beste Tipp) und die  Sparqoute jährlich um Gehaltserhöhung und Inflation erhöhen. Fertig. Wenn es später reicht, um früher in Rente zu gehen – schön. Wenn nicht – auch gut.

Ich freue mich auf Deine nächsten Artikel,

schönen Abend

Sandra

Slazenger
4 Jahre zuvor

@Bravo Skywalker

wunderbar geschriebener Kommentar!

4 Jahre zuvor

@Fit und Gesund,

also ich habe das als gallebitteren Zynismus, bzw. Kritik daran empfunden, dass man Leben (tierisches wie menschliches) nicht buchhalterisch kalt in einer Kosten-Nutzen-Rechnung kalkulieren darf.

Nach dem Motto, wenn ich Lebendiges geringer schätze als Geld/Mammon, dann stehe ich schon mit einem Bein auf der dunklen Seite der Macht.

Schönen Gruß

MS

Skywalker
4 Jahre zuvor

Nur wer übertreibt, beschreibt anschaulich! 😉

 

Keine schlechte Laune, aber ich bin so langsam der Meinung, dass hier eine Lebenseinstellung gepredigt wird, die ich nicht nur nicht gut finde sondern sogar ablehne. Ich komme noch vorbei weil ich einige Kommentare echt ganz gut finde wie die fon Fit & Gesund, June, Matthias Schneider und vielen anderen, aber die extremen Tendenzen stören mich so langsam wirklich. Warum? Weil ich das Gefühl habe, dass man mit diesem Ansichten Menschen auf den falschen Weg leitet. Das Extreme sparen ist für mich nicht besser als das extreme Geld verpulvern, beides finde ich nicht gut.

Freelancer Sebastian
4 Jahre zuvor

@ Skywalker

230.000 Euro sollten Eltern je Kind rechnen. Der eigene Ausfall von Einkommen kommt noch hinzu.

Und dabei hat uns Eltern doch mal jemand (meine mich an Christoph zu erinnern) vorgerechnet, dass das Kindergeld locker ausreichen müsste….. 😉 .

Habe die Runde “Captain Black” mit dem jüngsten Sohnemann vor dem Schlafengehen vorhin sehr genossen. Durch Geld (Vermögen) nicht aufzuwiegen 🙂 .

Also Tim, manchen tun Haustiere einfach in der Seele gut. Gerade wenn man allein ist. Als Geldgrab sollten sie natürlich trotzdem nicht dienen. Da geht sicherlich auch die sparsame Variante.

Beim Auto bin ich ganz bei dir. Als privilegierte Stadtmenschen kommen wir ohne aus. Schont die Umwelt, den Geldbeutel, und die mehreren Tausend Kilometer auf dem Rad und zu Fuß im Jahr sind gut für die Fitness. Vom Stress(abbau) mal ganz abgesehen.

Querdenker
4 Jahre zuvor

Skywalker hat da nicht ganz Unrecht. Irgendwo hört der Spaß auch auf. Bei meiner “Familienplanung” sind Kinder momentan zwar noch ziemlich untergeordnet. Aber aus Renditeaspekten auf Kinder bzw. Haustiere zu verzichten, ist ein Gedankengang, den ich auch absolut nicht nachvollziehen kann.

Hier auf Tims Blog prallen oftmals zwei Welten aufeinander und man findet sich oft “zwischen den Fronten”. Manchmal echt gute Ansätze, manchmal der Verfall in Extreme.

Im letzten Leserbrief fand ich z.B. die Sache mit der Hocke sehr interessant. Ich bin ein sportlicher Mensch und auch gerade dabei, mir die Hocke “wiederzuholen”. Aber deswegen gehören in meine Wohnung trotzdem ein vernünftiger Tisch und Stühle. Die können durchaus schick UND nicht teuer sein. Ja, das ist tatsächlich möglich. Ich würde sagen, dass ich auch ziemlich sparsam bin. Aber manche Sachen hier sind dann schon krass.

Aber no offense. Das zeigt nur, dass jeder seinen Weg finden und gehen muss.

PS: Guter Tipp Investmentbanker. Seh ich auch so. Einkommen und Sparquote sollten primär im Fokus sein. Ich bin auch noch recht jung (27) und verzettele mich da gern.

Fit und Gesund
4 Jahre zuvor

Sorry Skywalker, das hab ich tatsächlich falsch verstanden, und danke Matthias Schneider für den Hinweis, aber mir sind meine Viecher einfach was wert und da lass ich nix drauf kommen, sie kosten Geld, sie machen viel Dreck und manchmal auch Sorgen, aber sie wiegen mir so vieles auf und sind mit Gold nicht zu bezahlen,

komm ich von einem besch….Dienst nach Hause, dann stehen sie da mit hocherhobenen Schwänzen, sie freuen sich (oder haben nur Hunger), egal, man kann sogar in ihr Fell heulen wenn es sein muss…

Sparen was an Geiz grenzt kann ich auch nicht ab, wenn es so rauskommt dass man davon depressiv oder traurig wird (wie Gurki) dann ist es definitiv am Leben vorbeigespart, dann geh ich auch lieber bis zur regulären Rente arbeiten, sowas ist kein Leben, das ist so gut wie lebendig begraben, man kann das mal ein Jahr oder auch 2 so durchziehen, o.k, aber zeitlebens? niemals wird man das durchhalten.

so, ich hoffe Du verzeihst mir, ich hätte echt besser lesen müssen.

liebe Grüsse

 

Kia
4 Jahre zuvor

Tim meint doch nicht die Tierhalter aus Herzenssache sonder die Leute die sich  ein Tier kaufen weil sie noch keins haben oder weil es gerade Trend ist.

Finanzpferdchen
4 Jahre zuvor

Skywalker, du sprichst mir aus der Seele! Mein erster Gedanke war auch “Was ist denn erst mit Kindern?”

Ich spare auch über 50% und habe mir, pünktlich zur Gehaltserhöhung, einen Kindheitstraum erfüllt: ein Pferd. Dazu auch noch ein Fohlen und nein, ich will nicht drüber nachdenken, was die Kleine mich kostet. Aber immerhin nicht einmal die Hälfte meiner Gehaltserhöhung. Dafür habe ich kein Auto, ein PS reicht mir 😉

Der letzte Leserbrief war mir auch etwas Too much. Keine Stühle, kein Bettgestell, aber jeder nach seiner Façon.

A.
4 Jahre zuvor

Oha Tim, da hast du des Deutschen  Hobby/Lebewesen angesprliebstesochen: Hunde, da macht man sich meist keine Freunde mit, das ist fast schlimmer als gegen Kinder zu lästern.

Ja, Tim spricht Kostenfaktoren an, sagt aber oft genug, dass es jeder selber wissen muss.

In erster Linie ist Geld für mein Wohlergehen da, es muss mir dienen, nicht umgekehrt. Da gilt es dann ein Maß zu finden. Tims Blog hilft mir z.B. im Blick zu behalten was unnötiger Konsum ist, und das man Geld zusammen halten sollte. Ein neues Handy habe ich rausgeschoben, aber nicht aufgehoben z.B.

Trotzdem habe ich Auto, Haus, Kind und Frau. Wir leben sparsam und investieren, aber wir sind auch oft in Malls, chillen, Kaffee, mal auch was essen. Damit fahren wir gut.

Aber der Fokus liegt auf tilgen und investieren.  Ich finde den Blog super.

@skywalker

Lange nicht so gelacht, lag am Boden. Aber deine Message deckt sich mit meiner Lebensweise. Danke das du das hier mal ansprichst. So mancher Leser nimmt das sehr ernst hier, siehe letzter Leserbrief. Nicht mein Weg.

Großen Kostenblock optimieren, dann ist der kleine Kostenblock kein Problem. Z.B. der Kaffee und das essen. Das nenne ich dann Lebensqualität.

Regine
4 Jahre zuvor

Vielleicht ist es einfacher, Tim zu bitten, als nächstes einen Leserbrief von einem Familienmenschen als Blogbeitrag zu nehmen, der zeigt, wie man mit Kindern und einem erfreulichen Leben trotzdem sparen kann. Dann wird der Blickwinkel mal wieder erweitert.

So Hardcore-Sparen ohne Genuss total wäre eigentlich schon arg (ist Geiz nicht eine der sieben Todsünden?), habe ich hier aber im Blog noch nicht entdeckt (komme aber auch aus dem Schwäbischen, da gibt’s vieeel schlimmere Sparer, die sind fragwürdiger – ohne Witz). Ich fand immer die Einstellung gut, zu sparen, Geld gut anzulegen (sich dabei weiterbildend) und den Genuss mit Freunden und am Leben nicht völlig zu vergessen. So gesehen macht Gurki (auch wenn ich ihn nicht kenne) das Richtige… und wenn ich zu Tom zu Besuch käme, würde ich mir halt den Stuhl von der Nachbarin holen oder einen Klapphocker mitbringen.  😉

Kinder verändern dann sowieso die gesamte Lage – da hat man nicht mehr nur die Verantwortung für sich selbst allein, das ändert ALLES, vorher war’s einfach, jetzt für alle Zeiten nicht mehr. Tim, nimm als nächstes Beispiel bitte eine Familie – ob mit oder ohne Hund ist Dir überlassen, aber vielleicht wäre das der geeignete Gegenpol zu den bisherigen Leserbriefen und interessant wäre es auch (sofern Du Lust hast und jemand sich findet, der passt, ist ja Dein persönlicher Blog). LG

Jan
4 Jahre zuvor

Skywalker, bester Kommentar seit langem. Mir wird das ganze hier langsam auch zu radikal. Schade drum, aber ich lebe dann doch gerne noch etwas im hier und jetzt als in hoffentlich erreichten 30 Jahren auf dickem Depot. Aber jeder wie er will. (Was nicht heißt, dass ich nichts spare, aber es muss schon ein gewisses Maß haben).

Die FF scheint hier zur Religion zu werden, die regelmäßige Selbstgeißelung erfordert. Hatten wir alles schonmal, war nix.

Habt auch mal wieder Spaß am Leben!

Jan

Thorsten Rohweder
4 Jahre zuvor

Ich vermute, der ‘Hund’ im Artikel ist bewusst gesetzt, um die Diskusssion zu beleben?  Es ist übrigens erwiesen, dass Menschen mit Haustieren länger leben.

Micha
4 Jahre zuvor

“Es ist übrigens erwiesen, dass Menschen mit Haustieren länger leben.”

Waaaaas? Auch noch solche Folgekosten?  😉

Sparta
4 Jahre zuvor

@Skywalker

Wandelst Du etwa auf den Wegen der dunklen Seite der Macht? ?

Tim und Pibe haben die finanzielle Freiheit eher über die Sparsamkeit und sehr guten Investitionsentscheidungen geschafft.

Beim Blog der Freiheitsmaschine und den Millionärsgeschichten sieht man überwiegend “Gutverdiener” Stories.

Mache andere haben Glück / Pech mit dem Umfeld, Familie, Prägung, Erbe, richtige Info im richtigen Lebensabschnitt, Gesundheit, Zeit und Örtlichkeit.

Es gibt beeinflussbare und unbeeinflussbare Faktoren. Für manche denkbare und für manche undenkbare Wege zur monetären Glücksseligkeit.

Du siehst eher die income-Seite als entscheidend an. Nicht jeder kann 10 k netto monatlich verdienen und auch die überwiegende Mehrheit von Kleinstfirmen können oder wollen sich solche GF-Gehälter nicht leisten, wenn diese überleben, wachsen und auch die Angestellten und Kundeninteressen entsprechend wahren wollen.

Hier wird überwiegend mit Einzelfallbeisbielen und eigener selektiver Umgebung/Lebensweise argumentiert.

Die Lebensformen sind individuell vielseitig und mehr Toleranz für abweichende Lebensformen (von der jeweiligen verschrobenen Denkweise) ist manchmal bei uns allen nötig.

Chrushin75
4 Jahre zuvor

Guten Morgen zusammen!

 

Finde Skywalker’s Kommentar absolut super und treffend! This post made my day!

Haben auch zwei kids, twins, beide 5. summa summarum werden beide mindestens eine halbe Millionen Euro kosten, inklusive Ausbildung, welche wir selbstverständlich unterstützen wollen. Ohne Kinder hätten meine Frau und ich die finanzielle Freiheit bestimmt mit 50 realisieren können. So wird es halt erst mit 55+. machbar sein, sofern wir gesund bleiben. Aber deswegen auf diese Renditefresser verzichten?

Für mich sind die Kinder und unsere Familie das schönste und wertvollste, was mir im Leben je passiert ist und gibt trotz vieler Querelen dem Leben erst einen Sinn.

4 Jahre zuvor

Ich bin auch ein grosser Tierfreund, ein Hund würde mir aber nicht in die Tüte kommen. Ich bin ein Katzenmensch, die sind auch einfacher handzuhaben. Momentan haben wir zwei Nager, unsere Rennmäuse sind putzig und kosten wenig Geld. Man kann ihnen zugucken wie sie in ihrem Nagarium ihr Nest bauen und auch ab und an raus nehmen zum streicheln, freilauf geben etc. Ansonsten sind das Tiere die sich miteinander und selbst beschäftigen. Ausserdem machen sie wenig Dreck und Abfall, man muss einfach jeden 2ten Monat mal ausmisten.

Grüsse
Thomas

Bühler
4 Jahre zuvor

@skywalker

Volle Zustimmung!

Dieser Blog verwandelt sich zu einem pseudoreligiösen Selbstgeißlungsblog mit Heilsversprechen im fast Jenseits (die FU).

Man soll sein Berufsleben lang (wie lange es auch dauert) auf das meiste verzichten, um dann in der „Freiheit“ weiter zu verzichten. Ansonsten reicht das Geld ja nicht.

Kein Konsum, keine Kinder, kein Hund, keine neuen Möbel, kein Ausserhauskaffee… Am besten kein Sozialeben. Lieber ein sparsamer Einzelgänger.

Letztlich ist das hier auch nur so ein Selbstoptimierungswahn, wie in Frauenzeitschriften (noch weniger Essen, noch mehr Sport = noch schlanker).

Mich wundert auch, warum hier nie über mehr Bildung und Karriere  gesprochen wird. Ich halte es für wahrscheinlicher, mit einem hohen Einkommen zur Freiheit zu gelangen.

So, ich kauf mir jetzt ein ChaiTea Latte mit triple Choc für sechs Euro.

Freelancer Sebastian
4 Jahre zuvor

Für mich sind die Kinder und unsere Familie das schönste und wertvollste, was mir im Leben je passiert ist und gibt trotz vieler Querelen dem Leben erst einen Sinn.

Schön geschrieben! Das ist es.

Und natürlich läßt sich Vermögensaufbau – wo immer er hinführen mag – auch in einer Familie mit Kindern bewerkstelligen.

Fairerweise muss man aber auch klar stellen, dass hier an keiner Stelle – lassen wir den nicht ernstgemeinten Kommentar von skywalker außen vor – gesagt wurde, man solle doch bitte für die finanzielle Freiheit auf Kinder verzichten.

Nicht ganz nachvollziehen kann ich die immer wieder auftretenden Ärgernisse bezüglich der Lebenseinstellungen anderer. Tom hat doch nicht geschrieben, alle müssten sich gefälligst seinen Lebensstil zum Vorbild nehmen. Jeder darf doch leben wie er will.

Ich lerne gerne und finde die Spannweite der Geschichten hier sehr inspirierend. Es finden sich immer Kleinigkeiten, die man sich abschauen kann – oder eben nicht. Ganz wie es beliebt.

Ob nun Single, Alleinerziehende, Paar, Familie mit Kindern. Ob alt oder jung. Mit Haustier oder ohne 😉 , im Haus oder der Wohnung, ob nun Groß- oder Kleinverdiener, ob Extremsportler oder Gelegenheitsläufer. Ob Aktie oder ETF…

Der eine liebt die gemütliche Kuschelecke im Wohnzimmer, der andere braucht diese nicht. Die eine läßt sich ihren Kindheitstraum etwas mehr kosten (und hat das Geld dafür auch locker zur Verfügung), die andere liest sehr gerne und tut dies kostenlos in der Bibliothek. Das eine Paar bereist die Welt, das andere radelt in der Natur vor der Haustür. Die einen bekommen die Kinder früh, die anderen spät, wieder andere gar nicht….

Wer über ausreichend Selbstwertgefühl verfügt und ein genügsames Leben lebt, der läßt doch den anderen einfach ihre Vorstellung vom guten Leben. Ich ärgere mich doch nicht über konträre Lebensentwürfe. Jeder wie er mag.

In der Regel geht es bei allen um ein sparsames, intelligentes Verhalten bezüglich Geld und Vermögensaufbau. Um Genügsamkeit, Zufriedenheit und den Widerstand gegen ein ausuferndes Konsumverhalten.

Ich fühle mich nicht angegriffen, abgewertet oder unter Druck, wenn ich lese, wie andere ihr Leben gestalten. Man kann den Kopf schütteln, schmunzeln oder zustimmen, ja gut. Aber müssen da bitterböse Kommentare sein?

Michi
4 Jahre zuvor

sehr schön geschrieben, Freelancer Sebastian. Kann ich rundum zustimmen.

Thorsten Rohweder
4 Jahre zuvor

Wir haben zwei Katzen. Wir haben sie von einer jungen Dame, die ihre Wohnung verloren hätte. Man hatte ihr ein Ultimatum gesetzt : entweder die Katzen weg oder Kündigung (WG-Zimmer). Es sind die herzallerliebsten Tiere, die man sich vorstellen kann. Sie hatten wohl das WG-Leben gestört ?? Unser Glück, es sind vollwertige Familienmitglieder, die mit uns kommunizieren und nicht bloß “Tiere”. Wir geben sie nie wieder her, sie wirken auf uns ausgleichend und belebend.

June
4 Jahre zuvor

@freelancer,

you made my day.

Guten Morgen,

ich bin traurig, sehr traurig. Tim schreibt für uns alle, damit wir über unser Geld, die Sparquote, das Investieren und unser Einkommen nachdenken, lässt er uns an vielen Geschichten teilhaben. Das ist gut so. Und inspiriert mich immer wieder meine Ausgaben zu reflektieren.

Dabei bedient er sich oft Extremen. Damit seinen Lesern die Konsequenz ihres Handelns auch wirklich bewusst wird. Ich persönlich verstehe es immer als Ratschlag. Er lässt aber immer alle Fasseten gelten, wie wir an den vielen Lesergeschichten erfahren durften.

Und wer Tim’s Geschichten und  Videos aufmerksam verfolgt weiß, dass er ein Tierfreund ist und das ihm Kinder sehr am Herzen liegen.

Jetzt hat er das Thema Haustiere aufgegriffen. Meiner Meinung nach völlig zurecht. Denn wer ernsthaft Finanziell Frei werden möchte benötigt eine hohe Sparquote. Und da nicht jeder im Monat Netto 5 stellige Gehälter heim bringt, können 1000 oder 2000 € im Jahr haben oder nicht haben und investieren schon ein entscheidender Faktor sein.

Leider ist es aber so, das beim Thema Tiere nochmehr die Emotionen hochkochen als bei Kindern. Das finde ich sehr schade. Denn warum darf man beim Tier nicht genauso den Bleistft spitzen und mit Hirn einfach mal ausrechnen was kostet mich das, wie zum Beispiel beim Thema Auto, Motorrad oder neuer Küche? Dieses Geld ist nämlich gar nicht so unerheblich.

Und leider ist es im Moment in unserer Gesellschaft so, dass die Personen, die besonders dem Konsum verfallen sind auch diejenigen sind, die zugunsten ihrem Lebenstandarts auf Kinder verzichten.

Bitte lasst also jeden sein Leben leben, wie er das für gut befindet.

Take care,

June, ohne Hund aber mit 2 Clownkinder (Gucci & Herm`es)

Ralf
4 Jahre zuvor

Skywalker hat es zwar überspitzt, aber doch gut auf den Punkt gebracht. So mancher sollte hier seinen Blickwinkel etwas neu justieren und die enge Sichtweite ein Stück ablegen.

Talmud hat es im Bezug auf Kinder zwar recht krass formuliert, trotzdem steckt darin doch auch ein Stück Wahrheit:

“Vier Menschen sind tot bei lebendigem Leibe: Der Arme, der Blinde, der Aussätzige und der Kinderlose.”

Sparta
4 Jahre zuvor

@June

“Bitte lasst also jeden sein Leben leben, wie er das für gut befindet.”

Mich erstaunt es, dass hier viele glauben, dass die Menschen kein eigenes Hirn haben und ihnen den Sinn für Eigenverantwortlichkeit absprechen.

Ist die digitale Demenz also doch auf dem Vormarsch…

Sicher gibt es einige, die hier ein wenig Motivation holen… aber nichts, absolut nichts kann die eigene intrinistische Motivation ersetzen.

Lebensziele & Träume können in Konkurrenz stehen, müssen es aber nicht.

Vielleicht wollte das Sky eigentlich rational sagen…

Stattdessen hat er aber selbst so ne emotionale Vorgabe (im vorigen Blogbeitrag) mit seinen Verdienstvorstellungen vom gutem Leben raus gehauen…

Die richtige Balance und die Prioritäten muss jeder für sich selbst ausloten.

PS:

Jemand hat nen Pap`s mit ner mittleren 2stelligen Wohneigentum bei der Geburt zugelost bekommen…

Jemand anderer hat nen Pap`s mit schwerer Krankheit und Schulden….

Manchmal 2 Schritte zurück treten… & ein wenig die Relationen einordnen.

Sich in andere Gedankenwelten & Lebensformen hinein zu versetzen und ein wenig mehr Toleranz wäre schön für den Umgang miteinander.

Daniel
4 Jahre zuvor

Das Tiere ein hoher Kostenfaktor sind ist nachvollziehbar. Ich selbst habe einen Kater und eine Katze und die beiden fressen eine Dose am Tag. Da ich hochwertiges Fleisch bevorzuge und nicht diesen Whiskas/Kittekat Dreck sind das ca. 3-4€ am Tag.

Mit etwas Leckerlies sind das knapp 1500€ im Jahr. Das dürfte für beide zusammen knapp 30.000€ sein in ihrem Leben. Arztkosten noch nicht mit eingerechnet. Ich gehe ebenfalls von 50000€ und damit knapp 25.000€ pro Tier pro Lebenszeit aus.

Ich würde mich dennoch jedesmal wieder dafür entscheiden.

Ralf
4 Jahre zuvor

Jeder hat sein Leben ein Stück weit in der Hand.

Gerade ein (günstiges) Auto ist für nicht wenige Berufstätige ein oft notwendiges Mittel um überhaupt Einkommen generieren zu können. Weil nicht jeder einen guten ÖPNV oder gut bezahlten Jobs vor der Tür hat. Für meine Gutachtertätigkeit bin ich z.B. dringlich auf ein Auto angewiesen um überhaupt zum Kunden zu gelangen. Eine Familie wird ebenfalls oft ein Auto benötigen.

Der Grundtenor ist klar, man sollte aber hier und da trotzdem etwas mehr Realität in die Blogbeiträge einstreuen. Sind denn hier wirklich so viele kinderlose und tierlose Hardcore-Sparer unterwegs?

Wo bleibt dabei das Leben?

Obama
4 Jahre zuvor

@Tim,

danke für den wiederum sehr lesenwerten Artikel.

 

@all

Zum Thema Sparquote/Familie

Ich bin Vater von 2 Kindern (9 und 12) und für mich ist eine Sparquote von 50% nicht machbar, obwohl ich seit 16 Jahren kein Auto gekauft habe, minimalistisch lebe (besitze noch nicht einmal ein Smartphone, da ich es wirklich nicht brauche) und auch meine Kinder sparsam sind (keine Playstation,…..). Beide Kinder haben schon Aktien, mein Ältester spart monatlich an, Geld verdient er sich durch Zeitung austragen…..

Jedoch komme ich nur auf eine Sparquote von gut 20% (im Schnitt), zuerst fallen die Fixkosten von Hypothek; Strom, Wasser …an, dann die Vereinskosten (Musikschule, Sport……….) und ganz spartanisch leben wir auch nicht, d. h. gezielt in der Stadt einkehren gehört auch dazu, sowie Urlaube (meist Wanderurlaube)….

Das Geld, das übrig ist, wird jedoch  konsequent in Aktien (Apple, Amazon, Microsoft; J&J; P&G; McDonalds, Unilever, Allianz; Siemens,Henkel……………………….) investiert.

 

Liebe Grüße

Obama

 

Sterbai
4 Jahre zuvor

wir haben 3 Kinder (8,5,2), gerade der jüngste wird uns in der Finanzielle Palnung einige Jahre zurück werfen, was solls ist halt so. Ich bin der Ich bin, weil Ich bin der Ich bin. Will sagen, hätte ich mir ohne Kids die Fragen gestellt die ich mir stelle? wahescheinlich eher nicht, hätte vielleicht alles verpulvert.

Laut unseren Planung sind wir mit 50 Finanziel Frei, sprich noch 14 Jahre Vollgas geben.

Ich Arbeite Vollzeit, meine Frau Teilzeit und gerade meiner Frau geht es besser durch den Job, weil sie auch mal ohne Kinder ist. Klappt wunderbar dank verknüpfter Google-Kalender

Ohne oder mit weniger Kidis wäre es sicher schneller gegangen.

Wir haben aktuell eine Sparquote von etwa 45%, und es fehlt an nichts. Sind Oft im Wald unterwegs oder am Rhein. Ja, wir gehen sehr selten auswärts Essen. Urlaub gibt es nur einmal im Jahr, dieses Jahr 11 Übernachtungen in Obertirol zusammen mit Freunden über Abnb. Für den Urlaub sind 1500€ angesetzt. Damit sind wir die letzten Jahre zu 5 gut ausgekommen (Porto, Kreta.) Es geht.  Freunde von uns geben für Ihre Urlaube das Doppelte und dreifache aus, für 1 Woche.

Kinder haben wollen oder nicht sollte nicht vom Geld abhängig sein.

Meine Meinung

 

Tilo
4 Jahre zuvor

Hallo,

finde übermäßigen Konsum auch bescheuert und Sparen richtig und wichtig.

Aber was hier in letzter Zeit geschrieben wird, finde ich immer skurriler und mittlerweile verantwortungslos. Die meisten sind doch erst seit ein paar Jahren dabei und haben noch keine größere Korrektur geschweige denn einen Crash miterlebt. Ich bin schon seit `97 dabei , mit allen Höhen und Tiefen und ich kann sagen wenn es massiv nach unten geht dann kommt dir große Flatter, auch wenn das hier keiner wahrhaben will.

Und für alle Langfristanleger, die meinen jetzt kräftig investieren zu müssen, hab ich mal noch einen Chart vom Nikkei eingestellt, als Beispiel wie sich Börse auch entwickeln kann, langfristig natürlich.                                                             Das halten nur Masochisten aus, der Rest mit Sicherheit nicht.

Ralf
4 Jahre zuvor

Ich sehe die ganze gesellschaftliche Entwicklung mit einer gewissen Sorge. Kinder waren früher völlig normal. Heute wird sowas oft detalliert geplant. Und dann wird sich gewundert, wenn es mit 36 Jahren aufwärts plötzlich nicht mehr so klappt wie geplant.

Wenn wir weiterhin eine lebendige Gesellschaft wollen, sollte man im Bezug auf Familie insgesamt eine entspanntere Haltung in unserer Leistungsgesellschaft einnehmen. Meine Frau könnte z.B. bei Bewerbungen um eine Halbtagsstelle ein Lied davon singen. ” Sie haben zwei Kinder…., wie wollen sie das mit dem Job in Einklang bringen..?” Und schon aussortiert. Einfach krank was da teilweise abgeht.

Freelancer Sebastian
4 Jahre zuvor

@ Ralf

Es sagt ja auch niemand, dass du kein Auto haben darfst. Wenn du ein Auto für das Arbeiten brauchst, hast du dich selbst dazu entschloßen. Du musst dann aber mit den Kosten leben. Andere zeigen auf, dass es auch ohne geht. Mehr nicht. Niemand verlangt, dass gefälligst alle auf ein Auto verzichten sollen. Bestimmte finanzielle Ziele lassen sich aber leichter erreichen. Das ist alles.

Du darfst auch deine Realität nicht mit der allgemeinen Realität verwechseln. Wir sind z.B. eine Familie mit drei Kindern und bekommen es sehr schön ohne Auto hin.

Sicherlich liegt das an den Umständen. Es wird uns in der Stadt leicht gemacht. Aber meine Frau und ich fahren eben auch im Winter bei Minusgraden (nur bei Schneechaos geht´s in die Bahn), die Einkäufe bringe ich mit dem Fahrrad nach Hause. Die Kinder holen wir zu Fuß oder mit dem Rad von Schule/Sport/Freunden ab.

Für andere ist das  – auch hier in der Stadt – undenkbar. Zu viele sind das bequeme (und auch stressige) Leben mit dem Auto gewöhnt. Es wird gar nicht hinterfragt. Es wurde schon immer so gemacht, die anderen machen es auch.

Ist okay, aber es ist eben nicht unmöglich, ohne Auto zu leben. Ich habe kein Problem damit. Das ist unsere Realität.

Sind denn hier wirklich so viele kinderlose und tierlose Hardcore-Sparer unterwegs?

Wie kommst du darauf und warum denkst du, diese hätten kein (richtiges?) Leben? Gerade Tom hat doch seine Prioritäten klar benannt und macht den Eindruck, ein zufriedenes Leben zu führen.

Wo bleibt dabei das Leben?

Verstehe ich nicht.

Ralf
4 Jahre zuvor

Wenn man teilweise -wie in einem Artikel beschrieben- ohne Möbel oder Tisch in einer Wohnung lebt und im Winter nicht heizt, halte ich eine solche Frage für nicht so abwägig…..

Gebrauchte Möbel sind günstig zu bekommen und Besuch ist für ein Stuhl als Sitzgelegenheit sicherlich oft dankbar.

Und ein Auto kann ein Hilfsmittel sein, höheres Einkommen erst zu generieren. Weil ich z.B. zu einem besser bezahlten Arbeitsplatz gelangen kann. Daher sind solche Aussagen wie “kein Auto” einfach zu pauschal und kurz gegriffen. Nebenbei wohnt nicht jeder in der Stadt. Und gerade in den Städten steigen ja die Immobilienpreise stark an und zwingen etliche zur Landflucht.

Freelancer Sebastian
4 Jahre zuvor

@ Ralf

Schau dir das Bild von seiner Wohnung noch einmal an. Ohne Möbel sieht anders aus. Hinten steht sogar ein Sessel. Da kannst du als Gast bestimmt Platz nehmen. Ich würde mich in den Schneidersitz hocken (oder probiere den Squat aus 😉 ).

Steve Jobs hatte nach dem Börsengang von Apple als Mehrfachmillionär übrigens wirklich KEINE Möbel in seinem Wohnzimmer. War für ihn unnötig. Hat er nicht richtig gelebt? Zumindest hat er wohl ANDERS als die meisten gelebt….

Und dabei Visionen wirklich gemacht. Ganz ohne Wohnzimmermöbel.

Chrushin75
4 Jahre zuvor

Fairerweise muss man aber auch klar stellen, dass hier an keiner Stelle – lassen wir den nicht ernstgemeinten Kommentar von skywalker außen vor – gesagt wurde, man solle doch bitte für die finanzielle Freiheit auf Kinder verzichten.

 

Da wäre ich mir nicht so sicher wie Du, dass Skywalker’s Komentar nicht ernstgemeint war. Zwar massiv überspitzt und lustig geschrieben, aber in der Sache wohl klar.

 

Des Weiteren fällt mir auf, dass die meisten Minimalisten wie Tom kinderos sind und deshalb diese andauernd Predigt von manchen, was alles gut und was überflüssig ist, nicht einfach so auf Familien übertragbar ist. Er schreibt sogar selber, dass er mit einer Familie vor hat, sich zu “settlen”. Ich finde solche Lebensgeschichten aber, wie bereits erwähnt, sehr spannend zu lesen und möchte diese auch nicht missen. Sonst wäre ich nicht hier und würde mir das zu Gemüte führen.

Daniel
4 Jahre zuvor

Des Weiteren fällt mir auf, dass die meisten Minimalisten wie Tom kinderos sind und deshalb diese andauernd Predigt von manchen, was alles gut und was überflüssig ist, nicht einfach so auf Familien übertragbar ist.

Die Frage ist, bist du Minimalist weil du kinderlos bist oder bist du kinderlos weil du Minimalist bist 😉 ?

June
4 Jahre zuvor

@ Sparta,

schön zusammengefasst. Und nichts anderes habe ich gesagt.

Ich denke wir sind gleicher Meinung.

Take care,

June

Chrushin75
4 Jahre zuvor

Steve Jobs hatte nach dem Börsengang von Apple als Mehrfachmillionär übrigens wirklich KEINE Möbel in seinem Wohnzimmer.

 

Im Wohnzimmer ja, er hatte aber in den anderen Räumen sehr wohl Möbel. Auch einen grossen Esstisch wo er mit seiner Familie gegessen hat. Und geheizt wurde auch 😉

 

Aber es stimmt, viele reiche Visionäre leben für Ihre Vision respektive ihren Job und schmeissen nicht mit Geld um sich und führen im Vergleich zum Reichtum ein eher bescheidenes Leben. Siehe Ingvar Kamprad, Karl & Theo Albrecht, Bill Gates, Mark Zuckerberg um nur einige zu nennen.

 

Claus
4 Jahre zuvor

@ all

Hot oder Schrott?
Hat jemand eine Meinung zur nachfolgenden Aktie, über die ich heute “gestolpert” bin? Die Computer-Spiele-Branche gefällt mir zwar nicht, aber so schlecht (wie der akt. Kurs) scheint das Unternehmen gar nicht zu sein, oder?

Gamestop, A0HGDX / GME

KGV ca. 7
DIV ca. 9,7%, Ausschüttungsquote ca. 49%
Chart: Besser nicht ansehen…, turnaround?

Vielleicht kennt sich jemand in der Branche aus?

Ruby
4 Jahre zuvor

Also jetzt bitte mal Halt und Stopp.

Kinder ergeben sich einfach aus dem was wir Leben nennen. Es geschieht oft und dann ist es hoffentlich wunderbar wenn man im Greisenalter auf seine Kinder blicken kann – oder eben warum auch immer nicht und dann hat man hoffentlich gute Freunde, die mit einem den letzten Weg gehen.

Hat man tatsächlich wenig vorhandene finanzielle Mittel kann es sich manchmal vielleicht wirklich ergeben daß man keinen Nachwuchs möchte. Der Partner kann nicht passen oder es ist kein Partner vorhanden. Manche können auch generell wenig mit Kindern anfangen . Alles in Ordnung….

Kinder geplant auszuschließen weil dadurch das finanzielle Luxuskonzept womöglich nicht erreichbar ist halte ich schlicht für pathologisch. Ja so eine Einstellung ist schlicht krank und nichts weiter.

Bei dem einen oder anderen, der wegen dem Verzicht auf Kinder dann die sogenannte finanzielle Freiheit erreicht hat dürfe dann irgendwann das große Nachdenken beginnen, ob das tatsächlich die richtige Entscheidung war. Dann vergebliche Torschlußpanik und diverse Dummheiten nicht ausgeschlossen…..

Marc
4 Jahre zuvor

Hallo Tim,

dass Aktiensparen wohl eine der besten, wenn nicht sogar die beste Form des Investierens ist, habe ich leider spät verstanden. Nun steuere ich um. Meine Frage: Wie würdest du mit alten Bausparverträgen umgehen, die eine Verzinsung von 3 %p.a. garantieren, wenn der Aktienanteil ca. 50 % deines Gesamtvermögens ausmacht? Danke für deine Einschätzung!

Vg Marc

Dividendgrowthinvestor
4 Jahre zuvor

Tim Danke für deine tolle Aufklärungsarbeit, auch wenn vieles überspitzt dargestellt wir. Aber es geht mehr um das Augen öffnen.

Leider werden aber einige Aspekte vergessen, viele Menschen brauchen zB ein Auto aus beruflichen Gründen und können sich die Kosten inkl. Anschaffungskosten steuerlich abschreiben, so spart man Steuern. Die hat wenig mit Geld verpulvern und Protzauto zu tun! Sondern mit schlauer Kalkulation um zB Steuern zu sparen und evtl Das Geschäft anzukurbeln, weil man flexibler ist oder mehr ausliefern kann!

Manche Dinge hier sind hier einfach zu extrem und haben nichts mehr mit einem gesellschaftsfähigen Leben zu tun. (s. ein Bericht vorher). Dies führt in die berufliche und soziale Verarmung. In machen Berufen wird eben ein angemessener Kleidungsstil verlangt, da kann man nicht mehr in der Vorstandsebene mit einem 20 Jahre alten, zu kleinen und 3x geflickten H&M Anzug ankommen. Wer keine Freunde oder Kollegen mehr einladen kann, weil er in einer möbellosen und ungeheizten Substandardwohnung  oder nicht einmal mehr sich einen Cafe mit Kollegen leisten will, wohnt verarmt auch sozial! Das ist höchstens Frugalismus extrem, hat aber nichts mehr mit einem gesellschaftsfähigen Leben zu tun.

Wir verdienen beide weit überdurchschnittlich, legen etwa 50% auf die Seite, urlauben aber mehrmals jährlich in Luxushotels, kaufen teure Markenkeidung und fahren einen nagelneuen Audi. Ein wenig Spass am Leben muss auch sein. Alleine als Motivation für die beruflichen Entbehrungen und Herausforderungen die täglich warten  Trotzdem schaffen wir es fast eine sechsstellige Summe im Jahr auf die Seite zu bringen

Ich möchte mich noch einmal bei tim für seine großartige Aufklärungsarbeit bedanken und bin selber begeisterter Leser hier, aber einiges geht eindeutig zu weit und ist zu extrem!

 

 

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