Angst vorm Bärenmarkt. Zeit ins Freie zu gehen zur Ablenkung


New York, 6. Dezember 2018

Das stetige ETF-Sparen wäre eine enorme Hilfe für die deutsche Mittelschicht. Aber die meisten denken nur ans Shoppen.


Ein Jahr nach einer Boom-Dekade mit ein- und zweistelligem Wachstum regen sich Börsianer auf. Sie sagen: „Es ist so schlimm. Die Kurse gehen noch weiter runter.“ Ich denke, dieser Aktienmarkt ist für Zocker ein Alptraum. Sie wollen schnelles Wachstum im Depot sehen.

Ein Jahr mit miesen Renditen (es ist noch nicht so schlimm) macht Langfristsparer nichts aus. Es ist in Ordnung. Ich habe seit 2008 nicht einmal einen Einbruch von 20 Prozent gesehen. Und jetzt jammern viele, als ob der finanzielle Zusammenbruch gerade stattfinden würde. Ich sparen jeden Monat stur am Aktienmarkt weiter – egal, was passiert. Abgesehen vom stetigen Aktien-ETF-Sparen mit hoher Streuung kann ich nur zum Sparen im Alltag raten.

Das ist einer der besten Tipps, den ich geben kann: Weniger Plunder im Haus zu haben. Weniger kaufen. Das ist der wahre Luxus. Du hast mehr Luft. Du hast mehr Fläche. Du hast mehr Ordnung. Du kannst besser putzen. Du hat mehr Geld und weniger Stress.

Wenn manch eine Familie umzieht, sind Lastwagen-Ladungen nötig. Allein die Schlepperei. Jedes Mal, wenn du etwas impulsiv kaufen möchtest, denk dran. Du hast genug Plunder.

Einfach mal weniger konsumieren. Die Konsumgeilen shoppen bis zum Umfallen, obwohl sie alles haben. Sie sind nie zufrieden. Es muss immer mehr werden.

Es sind Prestige-Käufe! Genau darum geht es den meisten Menschen: Protzige Küche, Auto, Wohnung, Kleidung, Urlaub… Im Grunde bräuchten sie es nicht, aber man will zeigen, was man hat beziehungsweise zeigen, dass man dazugehört und nicht abseits steht. Das ist total albern.

Mein Rat: Den Fernseher abschaffen. Mehr ins Freie gehen. In die Natur. Mehr Sport machen. Das Auto verkaufen, wenn das geht. Auf den ÖPNV setzen oder das Rad. Alternativ: Das Auto öfter stehen lassen. Wohnung radikal ausmisten. Nicht jeden Tag auf die Börsenkurse schauen.

Entwickle eine Gelassenheit. Dann wird es dir besser gehen. Finanziell und mental. Das ständige Kaufen macht uns doch nicht nur arm, sondern auch seelisch kaputt.

Zum Minimalismus* gibt es super Bücher. Aber du musst keine Bücher kaufen, Du kannst im Internet jede Menge gratis Anleitung finden. Zum Beispiel auf YouTube.

Eigentlich sollte ein Produkt einen Sinn erfüllen. Heute ist das aber anders. Viele kaufen aus dem Moment heraus. Sie stellen später fest, dass sie es nicht brauchen. Entweder bleibt es dann ungenutzt liegen oder es wird weggeworfen.

Schau dir diese Luxus-Badeschuhe an. Ein Paar kostet 500 Dollar. Ich hab sie in Texas im Kaufhaus entdeckt. Sie sind im Angebot und kosten nur noch 300 Dollar. Was für ein unnötiger Scheißdreck, nur um anzugeben:

Bescheidenheit wird immer weniger geschätzt, da sich die Menschen einfach zu sehr von solchen Produkten beeindrucken lassen. Sie glauben der blöden Werbung, die sie belügt. Es herrscht die Vorstellung, möglichst alles neu und trendiges zu besitzen.

Wer dem Massendruck widersteht, schont nicht nur seinen Geldbeutel, sondern hilft der Umwelt! Daran solltest du denken. Bescheidenheit ist immer besser als Überfluss.

Das ist eine gute Kurz-Doku über finanziell Freie aus Bayern:

* Wenn du ein Buch über den Link auf Amazon oben kaufst, erhalte ich ein paar Cent (Stichwort: Affiliate).


tim schaefer (Author)

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Gedanken zu „Angst vorm Bärenmarkt. Zeit ins Freie zu gehen zur Ablenkung

  1. Wolfgang

    @ all

    Gibt es hier schon jemanden der das Buch Aktien für die Ewigkeit von Jeremy J. Siegel gelesen hat?

    Würde mich freuen über ein kleines Statement wie ihr es fandet.

    Wünsche euch eine schöne Zeit

    Wolfgang

  2. Mark85Mark85

    Bei meinen börsengehandelten Portfoliobestandteilen ist bislang nach unten hin noch gar nicht so viel passiert, weshalb ich relativ entspannt bin.

    An Wolfgang: Nein, aber da wir gerade bei Büchern sind: Zuletzt habe ich die neuen Bücher von Gerd Kommer (Souverän investieren für Einsteiger) und Robert Kiyosaki  (Warum die Reichen immer reicher werden) gelesen. 🙂

  3. Bruno

    Neue Adiletten gibt’s für weniger als 10%, vielleicht sogar derselbe Hersteller 😀

    passend dazu wäre dieser Schuh für 770.-

    https://www.gucci.com/ch/de/pr/men/mens-shoes/mens-sneakers/rhyton-leather-sneaker-p-498916A9L009522?position=2&listName=ProductGrid&categoryPath=Men/Mens-Shoes

    ich würde sie nicht geschenkt nehmen, finde sie schrecklich, heute kauft man anscheinend neue Schuhe im gebraucht-Look, verrückt.

    Zum Thema Minimalismus, ich habe gestern meinen Keller geräumt, er war schon vorher fast leer jetzt ist wirklich fast nichts mehr drin, und heute geht’s in die Entsorgung. Ich finde es schön und befreiend, wenn sich alles leer, wieder Luft zum denken.

  4. GeHo

    „…aber man will zeigen, was man hat beziehungsweise zeigen, dass man dazugehört und nicht abseits steht.“

    Ich glaube das ist eines der größten Probleme in unserer Gesellschaft!

    Die Schlappen sind wirklich der Hammer!

  5. Felix

    @ Mattoc

    Wenn man das liest, sieht man, wie überdreht unsere Welt ist. Die Menschen werden immer älter, die Produkte und Überwachung immer besser und gleichzeitig viele Menschen immer hysterischer um nicht blöder zu sagen.

  6. ThorstenThorsten

    500 USD für ein paar Badelatschen???

    Hammer, wo nimmst Du nur immer diese krassen Beispiele her, Tim?

    Sonst muss ich ja eher lachen, wenn es um schöne Konsumauswüchse geht, aber bei den Flip-Flops habe ich gerade echt 3 mal hingeschaut und das Preisschild auf ein verrutschtes Komma überprüft *lach*

  7. Bonanza

    Also die Badeschlappen kommen in der Kunststoffspritzgiestechnik bei ein paar Tausend Stück auf nicht mehr als 5€ Herstellkosten. Und das trotz Mehrkomponenten-Spritzgießen.

    Selbst wenn es sich um eine Luxusmarke handelt, wohl fast niemand würde vermuten das die mehr als 100€ kosten. Für 500$ bekommt man locker ein Paar Rahmengenähte Lederschuhe die langlebig und Reparaturfreundlich sind.

     

  8. Kantoke

    @Wolfgang

     

    Also die Aktie wirst in dem Buch nicht finden, aber beinhaltet eine schöne Ansammlung von Daten. Am besten hat mir die Erklärung über den S&P 500 gefallen. Über die ersten Unternehmen und was aus ihnen geworden ist. Im großen und ganzen zu Empfehlen.

  9. Lad

    “Angst vorm Bärenmarkt. Zeit ins Freie zu gehen zur Ablenkung.“  Und lassen die teuren Aktien auf 1/3 oder -66% fallen?

    “Den Fernseher abschaffen.“ Und nur die Artikel von Tim Schäfer konsumieren?

    Auf keinen Fall. Die teuren Aktien sollte man nicht auf 1/3 fallen lassen. Die heute teuren Aktien sollte man erst nach dem Crash kaufen, dann sind sie 3x billiger (z.B. Microsoft). Und den Fernseher braucht man wegen den Nachrichten und amerikanischen Krimiserien: CSI Miami, CSI New York, Den Tätern auf der Spur (Las Vegas) und anderen.

  10. Slazenger

    @Wolfgang

    ich kann das Buch empfehlen, eines der besten was ich so gelesen habe zu dem Thema!

  11. Ecckehard

    @Wolfgang

    Zwei der besten Bücher, die ich bisher gelesen habe:“ Die Templeton-Methode“ und eben: „Aktien für die Ewigkeit“ Ich kann Jeremy Siegels Buch absolut empfehlen. Der Autor hat die verschiedensten  Gesamtrenditen von Aktien, Staatsanleihen, Gold und Dollar teilweise bis ins 19. Jahrhundert zurückverfolgt. Seine Empfehlung: kaufe einen globalen Indexfond und halte ihn durch alle Phasen! Das ca 400 Seitenwerk ist verständlich und lehrreich geschrieben. Ich habe diese Lektüre auf den Nachttisch. Man kann die einzelnen Abschnitte immer mal wieder durchgehen. Ein Rat von ihm am Ende des Buches für eine Börsenphase wie mancher sie eben durchlebt: „wenn Ihnen der Markt besondere Angst einjagt, setzen Sie sich hin und lesen Sie das erste Kapital noch einmal!“

     

    Gruß Ecckehard

  12. Dave

    Hallo liebe Kapitalisten,

    melde mich seit langem mal wieder direkt hier im Blog. Ich bin zur Zeit voll investiert und habe schon seit Anfang des Jahres damit begonnen auszumisten und mein Portfolio etwas konservativer auszurichten.

    Ich werde aber keine Aktien verkaufen, sondern eher mit angezogener Handbremse weiter investieren. Ich denke, „Buy the Dip“ wird zunehmend riskanter und ich habe für 2019 vorgesehen, ca. 10% CASH aufzubauen. Ich achte auch darauf, dass die Dividendenrendite einen ausreichenden Abstand zur Rendite von langlaufenden Anleihen hat, wenn ich zukünftig kaufe. Das bedeutet, konservative Unternehmen mit hoher Dividende haben jetzt Vorrang.

    Wie viel Liquidität haltet ihr vor? Was denkt darüber jetzt einen Kreditrahmen bei der Bank abzusichern um beim Crash zusätzlich Liquidität abzurufen?

    Ich „beruhige“ mich z.Z. mit Büchern wie „Der Draghi Crash“ und „Wenn schwarze Schwäne Junge kriegen“ von Dr. Markus Krall

    Gruß Dave

  13. Wohnung mit Domblick

    Ins Freie gehen ist immer eine gute Idee. Leider im Winter nur am Wochenende möglich. Unter der Woche ist es dunkel, wenn die Freizeit beginnt 🙂 Umso mehr geniesse ich die wenigen Gelegenheiten, wo ich raus komme. Kostet ja nichts 🙂

    Heute bestellt: Unternehmensbewertung & Kennzahlenanalyse von Nicolas Schmidlin

    Möchte da mal einsteigen. In welcher Tiefe kann ich aber noch nicht sagen.

     

  14. Wolfgang

    @ Kantoke @ Slazenger @ Ecckehard

    Aktienempfehlungen suche ich nicht, aber rückblickend zu erfahren was aus Unternehmen geworden ist finde ich schon mal spannend.

    Gedanken zu Auswirkungen der Babyboomer auf den Aktienmarkt wären für mich auch interessant.
    Wird dies in diesem Kapitel erläutert? (4. Die Versorgungskrise: Wird die Alterswelle den Aktienmarkt überfluten?)

    Die Leseprobe geht leider nur bis Seite 22 und in den Buchläden kann ich leider kein Exemplar in die Hände bekommen.

    Die Templeton-Methode werde ich mir auf jeden Fall ansehen.

    Danke für Eure Rückmeldungen!

    Wünsche Euch eine gute Zeit.

    Wolfgang

  15. Gainde

    Der Weltindex FTSE All World ist -14.8% vom ATH (29.01.2018, USD) entfernt. Denke, dass sich ein gestaffelter Einstieg ab -20% lohnt (bsp. alle 3 Monate in 4-6 Tranchen).

  16. Wolf

    @Wolfgang

    „Aktien für die Ewigkeit“ von Jeremy Siegel ist das herausragende Buch zum Thema Aktien. Sehr fundiert und mit dem Blick auf die anstehenden Entwicklungen in der Welt, z.B. nicht nur Verkauf von Produkten nach Asien sondern nunmehr auch der Verkauf von Unternehmen nach Asien, was die Alterssicherung in den westlichen Ländern sichern wird. Nachvollziehbar argumentiert von Siegel und mittlerweile Realität geworden.

    Bücher über bzw. von Buffet, Munger, Lynch, Templeton, Fisher, Kostolany, Marks und Livermore sind sehr gut, kommen allerdings nicht an die Qualität von Siegel heran.

    Die deutschsprachigen Autoren Heller, Otte, Levermann und Kommer sind meist gut.

    Vom neuen Buch von Ray Dalio, welches in D voraussichtlich erst im April 2019 erscheinen wird, verspreche ich mir einiges.

     

  17. Stefano

    Ich habe mir nach 2001/02 und 2008 geschworen, nie mehr mit vollem Depot durch eine Baisse zu gehen. Dieses Mal habe ich frühzeitig meine cash-Quote erhöht und sichere das Depot größtenteils mit Puts ab. Das klappt bestens. Für Zukäufe ist es aus meiner Sicht noch zu früh.

  18. KievKiev

    @ Tim

    Ich bin entspannt. Bei dem Artikel bin ich lediglich etwas unentspannt aufgrund meiner zu kleinen Baba Position:

    https://www.google.de/amp/s/de.sputniknews.com/amp/wirtschaft/20181206323203479-europa-belgien-china-alibaba-group-logistik-hub-welthandelsplattform/

    Von den Zentren können sie noch rin paar bauen. Dann wird sich der Handelskrieg auch noch lindern. Amazon kann sich warm anziehen. Baba betrachtet Geschäftspartner als Partner und nicht als Konkurrent, den man ab einer gewissen Profitabilität kopiert.

  19. Micha

    @Bonanza
    „Also die Badeschlappen kommen in der Kunststoffspritzgiestechnik bei ein paar Tausend Stück auf nicht mehr als 5€ Herstellkosten. Und das trotz Mehrkomponenten-Spritzgießen.
    Selbst wenn es sich um eine Luxusmarke handelt, wohl fast niemand würde vermuten das die mehr als 100€ kosten. Für 500$ bekommt man locker ein Paar Rahmengenähte Lederschuhe die langlebig und Reparaturfreundlich sind.“

     

    Lederschuhe – selbst wenn sie rahmengenäht sein sollten – nützen auch nichts beim Duschen!  😉

    Apropos „Duschen“:

    https://www.youtube.com/watch?v=A_m5A3HpcTk

    https://www.youtube.com/watch?v=9JMQg0d7z7I

    https://www.youtube.com/watch?v=5F4VpVWHbf4

  20. Guido

    Ich muss verrückt sein. Beim aktuellen Preisverfall an den Börsen spüre ich Emotionen, die an einen Kaufrausch erinnern.

    Zum Glück ist Cash begrenzt.

  21. Daniel

    @Stefano

    Sehr gute Entscheidung. Das werden viele Buy and Hold Neulinge bis zur Finanziellen Freiheit erst verstehen, wenn die „sicheren Dividendenwerte“ 50-70% im Minus stehen.

  22. Michi

    das geile bei den Badeschlappen ist, die Marke die da oben drauf steht, die kenne ich gar nicht. Für mich könnten die theoretisch vom aussehen her auch aus dem KIK sein 🙂

  23. Nico

    Hallo Herr Schäfer,

    ich finde Ihre Einstellung zum Konsum super und vertrete dieselbe Meinung. Ich würde mir aber wünschen, dass Sie auch mal über andere Themen schreiben. Die Kernaussage ist in jedem Artikel gleich. Verstehen Sie das bitte als konstruktive Kritik.

    LG

  24. Christoph

    Daniel: auf lange sicht performen Dividendenaktien immer besser als nicht zahler.

    Nur mal so am Rande…

  25. Christoph

    Mr. Siegel ist übrigens immer mal beim half time report auf cnbc zu sehen.

    Ich finde ihn furchtbar da er immer negativ ist.

     

  26. Wolf

    @Christoph

    ..dass Siegel immer negativ sein soll, kannst Du doch nur ironisch gemeint haben.

    Siegel ist einer der größten Optimisten überhaupt.

     

    @Stefano und Daniel

    Cash bei niedrigen Kursen ist gut. Die Frage, ob der Markt weiter fällt und wir in eine Baisse kommen ist grundsätzlich schwer einzuschätzen.

    Mir fehlt die überbordende Euphorie am Markt, die eine unerwartete, scharfe Abwärtsbewegung einleitet. Für mich ist das daher keine ausgewiesene Baisse, sondern eine normale Korrektur. Die Kurse werden schon bald wieder steigen.

  27. Daniel

    Gibt es hier schon jemanden der das Buch Aktien für die Ewigkeit von Jeremy J. Siegel gelesen hat?

    Würde mich freuen über ein kleines Statement wie ihr es fandet.

    Wünsche euch eine schöne Zeit

    Wolfgang

    Ich habs auf englisch gelesen und habe auch nicht die aktuelle Ausgabe sondern das Buch ist ca. 15 Jahre alt, hat also auch nicht die Finanzkrise „miterlebt“. Das Buch ist ganz anschaulich um den langfristigen Erfolg von dem Assett Aktie hervorzuheben, zumindest in meiner Version aber oftmals aus der Zeit gefallen. Beispiele wie Altria oder Coca Cola sind heute nicht mehr unbedingt die Dinge die ich für ewig im Depot halten wollte.

    Kann man lesen, ich fand aber Bücher über Assett-Allokationen usw. schöner.

    Gerd Kommer oder mein oftmals bereits verlinktes

    https://www.arero.de/fileadmin/user_upload/07_downloads/genial_einfach_investieren_ebook.pdf

    helfen mir persönlich mehr weiter.

     

    Wie viel Liquidität haltet ihr vor? 

    Genauso viel wie ich immer halte nach meiner von mir gesetzten Asset-Allokation.

    Was denkt darüber jetzt einen Kreditrahmen bei der Bank abzusichern um beim Crash zusätzlich Liquidität abzurufen?

    Nichts, weil ich es nicht mag irgendwem irgendwas zu schulden. Ich stelle die Gegenfrage, warum nicht schon vor 5 Jahren einen Kredit aufnehmen um zusätzliche Aktien „auf pump“ zu kaufen? Hätte bis heute hervorragend funktioniert.

    Ich „beruhige“ mich z.Z. mit Büchern wie „Der Draghi Crash“ und „Wenn schwarze Schwäne Junge kriegen“ von Dr. Markus Krall

    Was soll denn daran „beruhigen“? Ich finde Markus Krall ist ein hervorragender Journalist und Experte was wirtschaftliche Zusammenhänge, insbesondere im Euro-Raum angeht. Aber er malt immer ziemlich düstere Bilder, vielleicht auch zu Recht, aber ich muss mich damit nicht herunterziehen lassen, ich finde es gut wenn er auf Risiken hinweist, aber ich bleibe bei meinem wirtschaftlichen Optimismus.

  28. Slazenger

    @Daniel

    Der einzige deutsche Dividendenaristokrat macht heute schon mal den Anfang, im Moment bei minus 12%!!!!!

  29. sammy

    Eine leicht inverse Zinskurve haben wir schonmal. Dieses Signal hat bisher jede Rezession eingeläutet.

    Wo sind denn heute die ganzen Fresenius Liebhaber? Hier gibt’s doch heute Schnäppchen zu ergattern 😉

  30. Andreas

    Also ich hab Fresenius eben nachgekauft;-)

    Ansonsten halte ich aber noch die Füße still, wie du schreibst, es gibt doch einige Signale, dass es noch weiter abwärts gehen könnte. Irgendwie spannend:) Beim Crash 2008/2009 hatte ich schon Aktien, hab da studiert, aber irgendwie gar nicht auf mein Depot geachtet, mich noch nicht so viel damit beschäftigt und einfach alles liegen lassen.

    Das ist jetzt auch mein Plan, nichts anrühren, Cash Polster ist aufgebaut und wächst ja durch Dividenden und Sparrate weiter. Und dann ist nur die große Frage, wann wie viel investieren…

  31. James

    @Sammy: Ich habe Fresenius vor paar Tagen zu 50€ gekauft und hatte das schon für einen sehr guten Kurs gehalten (gemessen an den alten Wachstumszielen!). Bei dem heutigen Kurssturz werde ich nicht sofort zuschlagen, da die Ziele gekappt worden sind, das hat natürlich Auswirkungen auf die Gesamtbewertung des Unternehmens. Dennoch bin ich von Fresenius langfristig überzeugt und werde zu gegebener Zeit aufstocken.

    Die aktuelle Panik schaue ich mir daher noch ein bisschen an wie es sich entwickelt und analysiere den Wert für mich neu!

    Wie sehen die anderen Fresenius Aktionäre die Lage langfristig und aktuell?

  32. A.

    Also ich brauche im Moment auch nichts um mich zu beruhigen. Wieso auch? Ich warte eher das mal noch ein paar Aktien z.B. Amazon und Alphabet günstiger werden. Im Moment ist mir das nicht tief genug.  Amazon habe ich schon, aber Alphabet hätte ich noch gerne und Visa auch noch.

    Außerdem hätte ich gerne noch etwas mehr Pharma im Depot z.B. AMGN (also mehr eine Position, bisher habe ich JnJ und vor kurzem erst auch nachgekauft).

    BASF kaufe ich aktuell bis ca. Mai 2019 per Sparplan und bin am feiern das die gerade weiter fallen :-). 3M habe ich auch im Sparplan. Evtl. mach ich beiden noch eine Einmalzahlung diesen Monat, mal schauen, will eigentlich wieder etwas mehr Cash ansparen, hab dieses Jahr doch viele Impulsivkäufe an der Börse getätigt, als im Frühjahr und zuletzt runter ging.

    Realty Income ist bei mir mittlerweile mit Abstand die größte Position aufgrund Kurszuwachs. Wahnsinn.

  33. Sparta

     

    Gibt es denn eigentlich irgendeinen Erkenntnisgewinn von „Aktien für die Ewigkeit“ wenn man schon „Überlegen Investieren“ von ihm gelesen hat?

  34. -M

    @Fresenius

    Bin zu höheren Kursen investiert, aber sieht nun echt verlockend aus.

    Langfristig nach ich mir gar keine Sorgen. Mittelfristig raue See wodurch die es schon schaffen werden. Denke der Kurs wird sich langfristig auszahlen.

    Ich überdenke da nachzulegen.

    -M

  35. DanielKA

    Fresenius war eine jahrelange Wachstumsmaschine bzw Growthstory. Nach der zweiten Gewinnwarnung in diesem Jahr sorgt das natürlich für Ernüchterung.

    Die Phasen vom Wechsel eines Titels von Growth- in den Valuebereich sind meistens mit sehr hohen Kursverlusten und einer Anpassung der Dividendenrendite versehen. Danach kann die Fresenius wieder weiterrennen, aber mit einem geringeren Wachstum.

     

  36. Andreas

    Sorgen mache ich mir um Fresenius auch gar nicht. Mein Anlagehorizont ist 30 Jahre und ich gehe fest davon aus, dass sich Fresenius in dieser Zeit weiter gut entwickeln wird und die Dividenden steigen. Aktuell ist es unruhiges Fahrwasser, kann auch noch etwas anhalten, aber es komme auch wieder andere Zeiten.

  37. Martin

    @Daniel und Stefano:

    Den Markt zu timen gelingt den wenigsten. Ob es morgen oder übermorgen oder vielleicht auch erst in 10-15Jahren einen großen Crash gibt, ist schwer zu sagen.

    Aber sicher ist, dass Cash kein Cashflow erzeugt und somit genauso wie die  Absicherung eines Portfolios Geld kostet. Mit jedem Tag mehr!

    Wer voll investiert ist, der bekommt auch die volle Dividende.

    Nehmen wir an, dass Ihr mit der Strategie recht behaltet, dass relativ bald eine deutliche Kurskorrektur eintrifft. Dann gibt es zwei Gewinner. Einmal seid ihr der grosse Gewinner, falls ihr es dann auch tatsächlich schafft, zum Tiefstpunkt euer Cash einzusetzen. Außerdem gibt es einen weiteren Gewinner, nämlich der, der seine üppigen Dividenden Erträge reinvestieren kann.

    Aber der Letztgenannte gewinnt auch in einem Szenario, Jeremy Siegel zeigt das sehr gut auf, denn falls der Markt weiter nach oben geht, so kommen weiter die üppigen Dividendenerträge und diese werden auch noch Jahr für Jahr gesteigert. Hat man einen guten Korb zusammen, so verdoppeln sich die Dividendenerträge bei Reinvestition ca. alle 4-5 Jahre. Unabhängig von der jeweiligen Marktsituation. Was will man mehr?

    Achso, da wäre noch das Szenario, dass der Markt seitwärts läuft. In diesem Falle würde ebenso der stur auf Qualität bedachte Dividendeninvestor ggü. dem Markttimer gewinnen. Alleine deshalb, weil er Dividenden kassiert und wieder reinvestieren kann.

    Klassische und „altmodische“ Unternehmen abzulehnen, könnte sich als grober Fehler erweisen. Die Börse bewertet immer das Verhältnis zwischen Erwartung und tatsächlichen Ergebnis. Jeremy Siegel spricht hier von der „Wachstumsfalle“. Und diese ist sehr plausibel erklärt. Sein Werk „Überlegen investieren“ zeigt das aus meiner Sicht deutlich besser, als der Folgebuch „Aktien für die Ewigkeit“.

    Unternehmen wie Altria wurden x-mal von Anlegern mit der Begründung verteufelt, Rauchen und Tabak haben keine Zukunft. Das geht übrigens schon seit den 70er Jahren so. Dazu kamen haufenweise schädliche Gerichtsverfahren, starke staatliche Reglementierungen und ein Rückgang der Stückzahlen. Es hat sich nichts geändert. Die Branche kämpft mit den härtesten Bandagen. Aber Altria oder auch BAT hat es immer wieder geschafft, sich mit den besten Langfristrenditen am Markt zu halten. Starke Marken, Preiserhöhungen (die Preiselastizität ist so gering wie in kaum einer anderen Branche), Kostensenkung, Übernahmen, Marktführerschaft, neue Produkte, wenige große Player, starke Markteintrittsbarrieren, Sucht der Konsumenten, Diversifikation (E-Zigaretten, Alkohol,..), starke Lobbyisten, usw. haben dazu geführt, dass trotz rückläufiger Stückzahlen sehr ordentliche Erträge und Margen generiert wurden. Und die Ergebnisse, wie auch dieses Jahr, sind überzeugend. Die Erwartungen sind miserabel. Dazu ein möglicher Brexit, FDA Pläne usw. Einen besseren Cocktail ? für überragende Renditen in der Zukunft gibt es kaum. Altria hat übrigens dieses Jahr das 52. Mal in 49Jahren in Folge seine Dividende erhöht und das sehr ordentlich mit 21,2%. Bei BAT waren es „nur“ 15,2%. Seit 50Jahren haben die Tabakverteufler Unrecht gehabt. Aber vielleicht haben sie gerade jetzt Recht! Aber vielleicht verkauft Altria künftig auch überwiegend Cannabis, E-Zigaretten, Alkohol, Lebensmittel,… Ich weiß es nicht. Aber ich weiß, dass diese Unternehmen seit 100 Jahren Gelddruckmaschinen sind.

     

  38. DanielKA

    Ein weiteres 2008 ist noch lange Weg, ich sehe nirgendwo Euphorie. Die Unternehmen verdienen trotzdem ordentlich und die Bewertungen sind immer noch auf sehr humanen Niveaus, wenn man sie mit anderen Assetklassen (Cash -0,4 %, Bonds 10 jährige Bundesanleihe KGV 416, Immos mit Nettokaufpreismieten > 20-30 Jahre) vergleicht.

  39. Thorsten

    Hab schon wieder xxx€ Dividenden bekommen, Ich brauche keine Puts und keinen Cash. Cash vorhalten und bei Rücksetzern kaufen ist eine Optimierung, keine Notwendigkeit. Hier tauscht man Zeit gegen Geld und was uns im Leben wegläuft ist die Zeit, das Geld kommt von alleine, es sei denn man geht solchen Schuhe shoppen (die weißen Lederschuhe sehen aus, als hätte man sie entfärbt und bei 95 Grad gewaschen).

  40. DanielKA

    @ Thorsten: Kannst Kering S.A. kaufen, die sind die Mutter von Gucci. Wenn es Gucci schafft schmutzige Sportschuhe an Idioten für 770 CHF zu verkaufen, dann haben die ein gutes Geschäftsmodell.

  41. Thorsten

    @Daniel KA.
    Wir sollten uns unbemerkt in die Shoppincenter schmuggeln und notieren, was die Leute kaufen, dann kaufen wir die Aktien dieser Hersteller.

    So lange alle kritisch sind, und es nicht ungeordnet nach oben geht, ist villeicht alles gut. 2018 wird vielleicht als Konsolidierungsjahr der Aktien eingehen. Was 2019 kommt, wer weiß. Ich habe so viele Dividenden einkassiert, dass mir die rote Statistik der Bank „Sie haben x% Verlust seit ..“ egal sein kann (grün wäre natürlich besser als rot). Bei 5% Dividendenrendite habe ich den Einstandspreis nach 20 Jahren wieder raus. Bei 10% schon nach 10 Jahren (REITs).

  42. DanielKA

    @ Thorsten: Das ist kein Witz, ich schaue schon automatisch hin bei Freunden und Verwandten welche Produkte Sie nutzen und ob ich die Unternehmen vllt schon im Depot habe.  In Innenstädten mache ich das ähnlich, schaue vorallem auf die Jugend was gerade angesagt ist, meine Frau ist schon von manchen Kommentaren genervt, aber sie hat es mittlerweile verstanden. Gehen wir z.B. am vollen Starbucks vorbei, sage ich typischerweise: siehst du hier wird unsere Dividende verdient und wir machen uns den Kaffee dann zuhause…

     

  43. DanielKA

    Mit steigendem Depot gewöhnt man sich an die Schwankungen, da muss jeder Anfänger durch. Mittlerweile bin ich an 4 stellige Schwankungen gewöhnt. Jemand der wiederum 7 Stellen im Depot hat, für den macht mal ein Rückgang von 1,5 % mindestens 15.000 EUR aus, also einfach nur Gewöhnungssache. Dividenden helfen ebenfalls psychologisch durchzuhalten.

  44. Andrea

    ich habe eben Fresenius auch für mich nachgekauft, zu 40,30 Eur, und zwar die doppelte Menge, die ich vorher hatte. Für meinen Mann habe ich danach noch welche zu 40,12 Eur nachgekauft. Ich denke, sie wachsen weiterhin, vielleicht langsamer.

  45. Guido

    @Daniel: Danke für den Denkanstoß. Ich sehe Fomo eher bei steigenden Märkten ohne Fundamentalanalyse. Mein Vorgehen würde ich als antizyklisch beschreiben.

    Ich sehe Schwankungen gelassen. Wenn man sich der Auswahl sicher ist und zudem Dividenden erhält, sind Kurse außer zum nachkaufen sekundär.

  46. -M

    DanielKA

    Da hast du wohl recht. Das ist der Vorteil wenn man das Depot von Anfang an aufbaut und sich langsam an die Schwankungen gewöhnt.

    Da ich eh nicht rein schaue, merke ich nichts davon. Ich schaue nur bei käufen ins Depot und selbst da sehe ich nicht meinen depotwert (das habe ich bewusst so eingestellt bei OnVista). Ich sehe nur wieviel Geld auf dem verechnungskonto liegt und was die letzten dividebdeneingänge waren.

    Dann kaufe ich was ich kaufen möchte und logge mich wieder aus.

    Geistige orgasmen erspare ich mir meist, ob da nun grün oder rot steht kann mir davon eh nix kaufen weil das Geld da eh ewig liegt und „verkonsumiert“ ist. Bringt ja nix sich an dem depotstand aufzugeilen 🙂  (oder schlimmer, Angst zu bekommen das man nur noch halb so viel hat….) 🙂

    -M

  47. RalfRutke

    Ich habe mir vor sieben Jahren in Italien ein paar Flip-Flops auf einem Markt für 5€ gekauft. Diese sind aus einem weicherem Material als alles was man sonst so sieht. Es fühlt sich an als würde man auf Wolken laufen. Leider ist nun im achten Gebrauchsjahr die Ferse an beiden durchgelaufen.

    Seit letztem Sommer suche ich schon ähnliche Badelatschen, leider ohne Erfolg. Es gibt einfach keine Wolkentreter. Alles so unbequemer Gummi.

    Vermutlich muss ich wohl im mittleren Bereich etwas Material abtragen und es an den Fersen einsetzen. Oder aber ich kaufe mir einfach welche für 500€…

     

    Mein Depot ist leider auch schon mit apokalyptischen 4% im Minus, aber ich shoppe weiter fleißig Börsenweihnachtsgeschenke, gibt es dieses Jahr eben ein paar Aktien mehr.

  48. Freelancer SebastianFreelancer Sebastian

    @ Stefano

    „Ich habe mir nach 2001/02 und 2008 geschworen, nie mehr mit vollem Depot durch eine Baisse zu gehen.“

    Hast du deine zuvor sorgfältig ausgewählten Topunternehmen oder die ETFs nicht einfach bis heute gehalten? Und zudem die günstigen Kurse in den Jahren 2002-2004 und 2008/2009 zu weiteren Aufstockungen genutzt?

    Dann solltest du heute doch wunderbar dastehen. Oder war dir das psychisch einfach zu viel?

    Es verwundert nicht, dass immer dann, wenn die Kurse ins Rutschen kommen, eine Menge Leute auf der Bühne erscheinen, die warnen, von hohen Cashquoten berichten und das weitere Abwarten propagieren.

    Die hat es aber 2011 und 2016 auch gegeben. Kann mich noch gut an die Debatten im Phil Town Forum erinnern. Die Eurokrise – es war nur noch eine Frage von Monaten, bis der Euro im Jahr 2011 Geschichte werden sollte – prügelte alles in Grund und Boden. Und da waren schon einige, die meinten es würde noch viel schlimmer mit den Kursen. Jetzt schon einzusteigen, wäre dumm.

    Habe mich trotzdem mit Disney, Adidas und Apple vollgeladen. War eine gute Entscheidung.

    Ob man jetzt abwartet oder zuschlägt? Hinterher wissen wir, was optimal gewesen wäre. Die Zauderer muss es geben, sonst wären die Kurse nicht zurückgekommen. Und auch nur eine Minderheit dieser Bären wird profitieren. Das ist Mathematik.

    An diesen ganzen Spekulationen  und Prognosen um die Börsenzukunft beteilige ich mich nicht. Ich investiere stattdessen stur und stetig weiter. Prima Preise werden z.Z. aufgerufen. Wünsche ich mir für nächstes Jahr ein Plus von 20% in den Indizes oder lieber ein Minus von 20%?

    Selbstverständlich letzteres, um günstig an hochrentable Unternehmen zu kommen.

    Für dieses Jahr liegt meine Rendite aktuell bei  +4,4 %. Es ist also noch gar nichts passiert.

    @ sammy

    Läßt du uns daran teilhaben, wenn du den optimalen Wiedereinstiegspunkt gefunden hast?

    @ Martin

    Sehr guter Beitrag!

    Schönen Start ins Wochenende wünsche ich allen 🙂 !

  49. Daniel

    @Martin

    Was hilft Dir die „üppige“ Dividende von 3-4% (die ja so oder so vom Kurs abgeschlagen wird), wenn Dein Wert wie BAT oder Fresenius 40% in den Miesen steht?

  50. sammy

    @Daniel

    Das begreifen viele Leute hier leider nicht. Für sie ist die Dividende das Allheilmittel. Ich sagte ja schonmal hier gibt es zu viele Anfänger fie ständig schreiben, man muss hier leider sehr selektiv lesen und vieles überspringen.

  51. Martin

    @Daniel:
    Fresenius ist ein deutscher Wert und zudem ein recht ordentliches Unternehmen. Leider ist mir die Ausgangsdividende zu gering. Außerdem sind deutsche Unternehmen per se nicht schlecht, zahlen Ihre Dividenden aber eher willkürlich aus. In den angelsächsischen Ländern ist eine ganz andere Aktienkultur und Dividendenpolitik vorhanden. Insgesamt habe ich mich aber mit Fresenius zu wenig beschäftigt, um dort mitreden zu können. Ich meide den deutschen Aktienmarkt.

    Bei BAT kann ich mitreden, da ich dort langfristig investiert bin. Ich musste jetzt mal auf meinen Buchwert schauen und sehe, dass ich mit 29,03% im Plus stehe. Das ist nicht berauschend, da gebe ich dir recht. Aber es interessiert mich auch überhaupt nicht. Ich weiß, dass meine Dividende gerechnet aufs eingezahlte Kapital etwa 10% beträgt. Ich erwarte im nächsten Jahr 11% Dividende. Bei Altria stehe ich buchwerttechnisch 105,4% im Plus. Und die Dividende aufs eingezahlte Kapital beträgt etwa mehr als 12%. Ab 20% Dividendenrendite geht die Post ab und es wird exponentiell. Bei AbbVie, Johnson&Johnson, Brookfield Infrastructure Partners, Reckitt Benckiser, VF Corporation … sieht die Entwicklung ganz ähnlich aus. Aber in diesen Genuss wirst du mit deinem Markettiming Aktionismus wohl nie kommen.

  52. Oliver

    Interessant, der böse Bär hat zugeschlagen. Nun, gewöhnlich war die Woche nicht, aber ich finde, es gibt eindeutig Unternehmen, die  – auch wenn es weiter kriseln sollte – heute schon hervorragend bewertet sein. Natürlich mag es lästig sein, wenn das Gesamtdepot momentan im Minus ist, aber wenn Du Langfristanleger bist, dann ist es eine Momentaufnahme, mehr nicht.

    Ich habe mich tatsächlich auch aufgerafft und ein paar Reserven investiert. Meine restlichen kanadischen Dollar (war nicht mehr viel, alles Dividenden), sind gestern in die Royal Bank of Canada geflossen. Eigentlich habe ich die Bank nur ausgewählt, weil es meine kleinere Position ggü. der Bank of Nova Scotia ist. Die ist sicher nicht schlechter.

    Daneben habe ich schön BASF aufgestockt, fast 5% Dividendenrendite und eine so schöne niedrige Bewertung kann man einfach nicht ignorieren. Schön langweilig und beständig, habe ich mehr Geld nächstes Jahr im Mai. Mai ist ein guter Monat, wenn man ein paar deutsche Werte besitzt.

    Und dann habe ich mir tatsächlich noch ein paar Apple-Aktien gegönnt. Eigentlich sollte ich das nicht mehr tun, weil ich davon in der Vergangenheit schon so viele gekauft habe. Deswegen waren es auch nicht so viele. Daneben dann noch ein paar Facebook-Aktien aufgestockt. Für einen Wachstumswert eine so gute Bewertung trotz der gegenwärtigen Probleme, da konnte ich nicht nein sagen. Zahlt zwar momentan keine Dividende aus, aber ich bin mir sicher, dass sie das in den nächsten Jahren tun werden. Dafür verdient das Unternehmen einfach zu viel.

    Dazu kam gestern noch eine extrem erfreuliche Dividendenerhöhungsmeldung von Broadcom: Von 1,75 $ auf 2,65 $. Meine letzte Dividendenerhöhung für 2018, was für ein toller Abschluss.

    Momentan sehe ich so viele Werte, die man kaufen kann, dass einem selbst viel Geld nicht reicht, um alles abdecken zu können. Natürlich kann jede der Aktien, die ich gekauft habe, weiter nach unten gehen. Es ist kein Kriterium, wenn ich einen Wert kaufe, dass er dann zwingend steigen muss. Das ist für mich nicht ausschlaggebend. Wichtig ist die Bewertung der Aktie und wenn die stimmt, dann kann man kaufen.  Wenn die Bewertung danach noch positiver wird – sprich die Aktie weiter fällt – hindert einen sicher niemand daran, nochmal welche zu kaufen. Tiefpunkte habe ich sowieso nur ganz selten erwischt und den Ehrgeiz habe ich nicht, diese zu finden. Aber gute Firmen zu guten Werten kaufen hat sich zumeist ausgezahlt. So viel Mut gehört nicht dazu, dass man jetzt investiert.

    Grüße
    Oliver

     

  53. Mattoc

    Als weiter oben jemand vorgeschlagen hat, sein Depot mit Puts „abzusichern“, wusste ich schon, dass weiter unten der Freelancer die Sache gerade rücken wird. 🙂

    Ich befürchte allerdings, es wird wirkungslos verhallen…

  54. Gainde

    Es stellt sich die Frage, was das mittelfristige Upside bzw. Fantasie am Aktienmarkt ist. Bis auf eine Beilegung des Handelsstreits US/CN sehe ich leider nichts. Grundsätzlich pushen ja Liquidität, Unternehmensgewinne und Wachstumsfantasien die Börse nach oben.

    Mein Aktiendepot ist knapp 6% im Minus und ich halte gut 30% Cash. Nächster Rebalancing-Termin ist September 2019.

  55. DanielKA

    Wer Aktien nicht hat, wenn Sie fallen, der hat sie auch nicht wenn sie steigen..

    Wie bekannt ist, sind die meisten Handelsgewinne an sehr wenigen Tagen im Jahr, wer da nicht dabei ist, hat keine Performance vorzuweisen.

  56. Claus

    @ Wolfgang

    … das Buch ist uneingeschränkt empfehlenswert. Sollte Pflichtlektüre für Investoren sein!.

    LG

  57. Fit und Gesund

    hallo zusammen,

    bin gerade aufgewacht und will mich mal kurz melden,

    Cash-Reserve:

    ich bin froh diese zu besitzen, da stimme ich nun mit Martin und Freelancer Sebastian nicht ganz überein, was wohl selten vorkommt 🙂 ich bin schon 60 und stehe kurz vor der Rente, mein Depot hat ein ordentliche Grösse und allein durch regelmässige monatliche Einzahlungen kann ich im Falle eines Crash’s nicht mehr allzuviel bewegen, ich habe also im Moment noch Pulver und werde es noch nicht verschiessen, dazu ist es zu früh und selbst wenn es morgen aufwärts ginge wäre es mir egal. Ansonsten stimme ich Euch aber uneingeschränkt zu.

    Mein Depot ist für 2018 nicht im Plus, am 30.11 war der IZF für die Einzelaktien Minus 5% und für die ETF’s Minus 4.7%, dies OHNE die Cash-Reserve natürlich. Das Gesamtdepot seit Beginn 2016 ist im Plus, ebenfalls ohne die Cash-Reserve.

    Fresenius:

    diese kleinere Position habe ich am 23.11. verkauft, mit ordentlichem Minus, der Grund war die geringe Dividenden-Rendite, nicht das Minus, beinahe hätte ich am gleichen Tag auch Henkel verkauft, hab es aber nicht getan.

    BASF hab ich erst kürzlich aufgestockt, gestern gab es dann Swiss Re, da verlier ich nix bei der Verrechnungssteuer, mit meinen CH-Aktien bin ich jetzt ganz zufrieden, sah schon anders aus,

    langfristige Ziele:

    flexibel bleiben, ich hatte vor ab 2019 Cash zu machen und nur noch die Div. zu re-investieren, Ziel geändert, vorerst wird monatlich weiter investiert.

    Allzu langfristig plane ich nie, ich mag Jahresziele, wie soll ich wissen was in 5 oder 10 Jahren ist? Glaskugel gibt hier gar nix her, weder in meinem Alter noch im Alter von 20, 30 oder 45 Jahren.

    Eins meiner definitiven Jahresziele für 2019 wird sein, bestehende Positionen aufstocken, dafür hab ich mir ein Schema erstellt, aber, dieses tägliche Aktien-Geglotze und Blog-Stieren hört mir auf, ich möchte mich wieder auf andere Dinge konzentrieren, mehr Lesen z.B und damit ist keine Finanzliteratur gemeint. Das Depot muss sich bald alleine tragen können. Werde in meinen Ferien nochmal Jeremy Siegel’s The Future for Investors durchackern. Stocks for the long Run hab ich leider nicht.

    Jeder sollte so investieren wie er mag und wie er es für richtig hält, das Rumdiskutieren ETF vs Einzelaktien hier finde ich nicht hilfreich.

    Ansonsten Allen eine schöne Vorweihnachtszeit, war schon auf dem Weihnachtsmarkt, aber das war doof, ist zu warm und hat geregnet, aber meine Kollegen wollten unbedingt hin.

    liebe Grüsse

  58. Jens

    Das ist jetzt nicht böse gemeint, nur eine Anmerkung:

    Diese Website kommt mir inzwischen vor wie der Film „Und täglich grüßt das Murmeltier“. Unter jedem Artikel stehen immer dieselben Kommentare von teilweise immer denselben Leuten 😀

    Wie oft kann man noch durchkauen, welche Aktie man kaufen soll, oder warum Buy and Hold besser ist als Stockpicking (oder umgekehrt, je nach Belieben) oder warum Markttiming nicht funktioniert oder warum man unbedingt auch Immobilien haben sollte (oder auch nicht).

    Man könnte sich beinahe einen beliebigen Artikel von Tim schnappen und die Diskussionen, Leute und Erkenntnisse wären exakt dieselben.

    Ich verstehs nicht. Und wie gesagt: Nicht böse gemeint, ab und zu ist ja was Neues dabei.

    Vielleicht wäre ein Forum besser geeignet als jeden Tag ein neuer Artikel mit Diskussionsbeginn wieder bei Null.

  59. ZEN Investor

    ZENINVESTOREDUCATION
    presents

    a personal opinion
    based on 6 Years of Research

    Ich möchte mich hier auch noch zur aktuellen Situation äussern.

    Zunächst mal möchte ich deklarieren, was meine Prämissen oder Annahmen über den Börsenhandel allgemein sind:
    A1 Ich glaube nicht an die effizienten Märkte. Zumindest gibt es ständige Irrationalitäten nach oben und unten.
    A2 Ich glaube nicht an Markettiming.
    A3 Ich glaube jedoch, dass man anhand des Shiller-PE sowie des Index-KBV die Renditen über 10+ Jahre grob abschätzen kann
    mit einer gewissen Bandbreite und Wahrscheinlichkeit (siehe Forschungen von Starcapital.de).
    A4 Die deutschen Aktien sind derzeit überbewertet, die schweizer noch mehr und die US-Aktien noch wesentlich mehr.
    A5 So eine deutliche Überbewertung muss statistisch gesehen auf die nächsten 10-20 Jahre zu deutlich tieferen Renditen führen.
    A6 Das schliesst jedoch nicht aus, dass es nochmals 5 Jahre Bullenmarkt gibt (siehe zB 1996 bis 2000), auch wenn es zunehmend unwahrscheinlicher wird.

    Bezüglich Entwicklung einzelner Aktien glaube ich an:

    B1 Langfristig schwankt das Kurs-Buchwert-Verhältnis bei gewinnerwirtschaffenden Unternehmen Werte im Bereich 1,5 bis 2,5.
    B2 Unternehmen mit mehr als KBV 2,5 sind gehypt oder aus anderen Gründen überbewertet.
    B3 Dies gilt auch für kapitalarme Unternehmen wie Facebook, auch hier pendelt sich das KBV irgendwann ein.
    B4 Ein Unternehmen, dass Gewinne erzielte (im Durchschnitt der letzten 10 Jahre) sollte nie unter 1,5-fachem Buchwert gehandelt werden.
    Man kauft ja die Zukunft und egal was passiert ist: Solange mit hoher Wahrscheinlichkeit Gewinne über die nächsten Jahrzehnte zu erwarten sind,
    sehe ich keinen Grund, warum ein Unternehmen so tief bewertet sein sollte.
    B5 Das KBV steht oftmals in einem bestimmten Verhältnis (mit einer bestimmten Bandbreite) zu den Gewinnen der letzten 10 Jahre.

    Wenn man mich nun nach meiner Meinung fragt, wie es an den Märkten weiter geht:
    Mit 60% Wahrscheinlichkeit sehe ich uns derzeit (in Europa & USA) in einem Bärenmarkt,
    der seinen Tiefpunkt 2020 oder 2021 finden sollte.
    Mit 20% Wahrscheinlichkeit sehe ich einen beginnenden Seitwärtsmarkt, der diesesfalls über 5 Jahre dauern würde.
    Mit 20% Wahrscheinlichkeit vermute ich, dass sich der Bullenmarkt in 2019 fortsetzt und wir in allen grossen Indizes in Europa und USA neue
    Höchststände sehen werden.

    Wichtig zu verstehen hierbei ist, dass man nichts weiss, aber man kann Wahrscheinlichkeiten ableiten.

  60. Skywalker

    Heute fresenius gekauft für unter 40 Euro. Schon Wahnsinn, KGV von 11,8, wer hätte das gedacht bei Fresenius jemals!

  61. Mattoc

    @Jens

    lol

    Mir persönlich fehlen V und Ralf in letzter Zeit etwas:

    – Der Zusammenbruch des Finanzsystems steht bevor

    – das Wohnen im Allgemeinen ist zu teuer

    – die Arbeit (als Ingenieur) ist schlecht bezahlt

    – Familien können FIRE nicht mitmachen

    – Ideen für Nebenjobs einforden

    Diese Themen wurden sonst auch immer wieder mit Begeisterung unter jedem Artikel vorgetragen.

     

  62. 42sucht21

    {Aktien}Bewertungen sind immer noch auf sehr humanen Niveaus, wenn man sie mit anderen Assetklassen (Cash -0,4 %, Bonds 10 j Bundesanleihe KGV 416, Immos mit Nettokaufpreismieten > 20-30 Jahre) vergleicht.

    Ich halte es nicht für einen Grund Aktien zu kaufen nur weil Immos teuer sind oder weil es keine Zinsen gibt. Es geht ja auch um Realwerte. Wenn Nicht-Wachstumswerte mit KGVs von 22+ gehandelt werden, oder kleinere Wachstumsunternehmen auf 50Mrd. Börsenwert gehebelt werden, dann muss man sich schon fragen.

  63. Pierrot

    Wo trifft Sammy den Nagel auf den Kopf?
    Heute Fresenius unter 40 € nachgekauft. Soll keine Empfehlung sein. Habe wenig Ahnung. Bin nur ein Clown.

  64. KievKiev

    @ Skywalker

    Deutsche Aktien finde ich gerade auch interessant. Ich habe im Umtausch schon mehr Dollar für Euros bekommen… Neben Fresenius gefällt mir auch BASF. Bei denen gibt es aktuell 5% Dividenden. Ich finde die nicht nur einfach wegen der Dividende so gut. Aktuell fehlen mir leider die finanziellen Mittel um mehr zu kaufen. Irgendwas ist immer. Entweder alles ist zu teuer und man weiß nicht was man kaufen soll. Oder das Angebot ist wie aktuell sehr breit, aber es fehlen die Mittel.

  65. 42sucht21

    @Skywalker / KGV von 11,8

    KGV bezieht sich auf den vergangenen Gewinn und das KGV hat nach einer Gewinnwarnung eigentlich keine Bedeutung mehr.

  66. Sparta

    @Martin

    „Bei BAT kann ich mitreden, da ich dort langfristig investiert bin. Ich musste jetzt mal auf meinen Buchwert schauen und sehe, dass ich mit 29,03% im Plus stehe.“

    Vor über 8 Jahren gekauft??? Die letzten 6, 7 Jahre konnte man damit „Buchwerttechnisch“ nicht im Plus stehen.

  67. Martin

    @Sparta: Si senor. Vor mehr als 8Jahren. Ich habe schon deutlich gemacht, dass ich von kurzfristigen Investitionen nicht so viel halte. Und da sind 8,9,10 Jahre noch keine Haltedauer, wo es richtig interessant wird. Der Zinseszinseffekt wird ab ca. 15Jahren richtig spannend.

  68. Bruno

    Steuerfreie Dividenden 2019:

    https://www.cash.ch/news/top-news/gewinnbeteiligung-das-sind-die-steuerbefreiten-schweizer-dividenden-fuer-2019-1237298

    Bei Dividendentiteln ist es m.E. wirklich eine Todsünde, wenn man diese verkauft, weil man „hofft“ oder „glaubt“, dass eine Baisse/Crash kommt, um dann wieder zu kaufen. Wäre es so einfach… bei Wachstumstiteln mag das ja unter Umständen Sinn ergeben, so dass man bei sehr stark gestiegenen und überteuerten Aktien etwas verkauft und z.b. etwas konservativeres sich zulegt. Ich kann mir auch vorstellen, je nach Alter, dass die Präferenz von Wachstumstiteln eher zu Value oder Dividende wechselt.

    Bezüglich Dividenden ist es wie Thorsten vorrechnet, aber eigentlich ist es noch viel gewaltiger, wenn man Dividendenaristokraten kauft über Dekaden.

    Ich habe z.B. Nestle im Depot, gekauft vor gut 20 Jahren bei 25.-, es war keine Amazon, heute stehen sie bei 85.-, damals gab es 38 Rp. Dividende, mittlerweile 2.35 und voraussichtlich nächstes Jahr 2.40 oder 2.45, sie steigen jedes Jahr um 5-10 Rp. Auf meinen Einstandspreis bekomme ich also jährlich 10% Dividenden, der Titel könnte auf 0 fallen und ich wäre im Plus.

     

     

  69. Bruno

    @Daniel

    Ich hoffe die SNB behält die Aktien auch langfristig, dann wird die Bilanz zwar noch grösser, aber was ist daran so schlecht? viele gerade aus der Finanzbranche, oft sind es Leute, die rausgeworfen wurden, kommt immer wieder mit diesen Risiken. Ich bin froh hat sie Aktien gekauft, es sind immer noch zu wenige, als Devisen (im Artikel werden Devisen gleichgestellt mit Fremdwährungen, Obligationen und Aktien. Also für mich sind Aktien keine Devisen.

    Aber ich gehe einig, ich sehe auch keinen Sinn, sein Geld in die Schweiz zu bringen, ich meine damit seine Euros in Franken zu tauschen und diese zu lagern, Geld bleibt Geld egal welche Währung und sollte langfristig nie gehalten werden in grösseren Mengen.

     

  70. Albr

    @Kiev, BASF und (spätestens seit heute) ist auch Fresenius – noch – zu teuer, schau dir die Bilanzen an, vollgestopft mit Goodwill, gerade Fresenius hat (z.B. wegen Helios) ordentlichen Wertberichtigungspotential/Abschreibungen in der Bilanz… angeblich läuft z.B. Helios nicht so dolle, das wird die Bilanz wohl belasten…

    BASF hat die Käufe von Bayer bilanziell zu verarbeiten… sollte die Konjunktur nicht mehr so gut laufen, schlummern auch hier ordentliche Risiken…

    leider ist es so, dass die DAX Bilanzen generell nicht so stark (sprich mit EK) hinterlegt sind, bzw. wenn ja, wie werthaltig die Aktiva sind…

    von der Bilanz von Bayer will ich erst gar nicht reden ;(

     

     

     

     

  71. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ Mattoc

    Man kann es anders zusammenfassen: Das Leben ist so ungerecht zu mir.

  72. ZEN Investor

    Umfrage:

    Wie war eure Jahresrendite (bisher) in 2018?

    Habt ihr euren Vergleichs-Index geschlagen?
    (zB DAX falls ihr primär in deutsche Aktien investiert usw)

    Mich interessiert wirklich, welche Strategie welche Rendite brachte.

     

  73. Skywalker

    @42sucht21: 

    Der Gewinn wird aber nicht sinken, sondern „nur“ stabil bleiben. Daher ist das KGV doch relevant denke ich.

    @Kiev: Das ist lustig, BASF werde ich auch kaufen die Tage, ich denke auch hier ist man langfristig bei einem guten Unternehmen Teilhaber! Schön, von dir zu lesen!

  74. Daniel

    @albr

    Wenn alle sie toll finden, braucht man sie nicht zu kaufen. Werden BASF und Fresenius in 10-20 Jahren höher als heute stehen?

    Definitiv.

  75. Sterbai

    @ Zen Investor, @all

    hier meine Performance in 2018. nicht toll aber ich habe keine Schlaflosen Nächte. Mein Zeithorizont sind 20+Jahre, bin 37 Jahre.

    Meine Strategie: keine Bestimmte, ich kaufe Unternehmen von den ich Denke die wird es in 10 Jahren weiterhin geben und besser da stehen. Betreibe Buy&Hold.

    Die Autowerte würde ich heute wohl nicht mehr so kaufen. Konstruktive Kritik erwünscht.

    So nun grillt mein Depot 🙂

    PS: habe gestern Sixt und heute Fresenius unter 40 gekauft

  76. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ Sterbai

    Interessantes Depot. Die Kursentwicklung ist auf 1-Jahres-Sicht irrelevant, finde ich. Mich interessieren 10 bis 30 Jahres-Zeiträume mehr.

  77. Sterbai

    Hallo Tim, bin deiner Meinung. Bin allerdings erst seit 5 Jahren im Aktienmarkt, die ersten drei davon nur in den Mitarbeiteraktien.

    Mein Immobilienportfolio steht deutlich besser da.

  78. ZEN Investor

    @Sterbai

    Danke für die Offenheit.

    Auch wenn du etwas Verlust erlitten hast. Aber deinen Ansatz finde ich nicht schlecht (solide Unternehmen, Buy&Hold).

    Ich hoffe, du hälst auch durch, falls es jetzt noch 40-50% runter geht.

    Eure 5- oder 10-Jahres-Performance wäre natürlich auch interessant, da hat Tim Recht.

    Meine Performance ist übrigens 0,0%, da ich dieses Jahr aus persönlichen Gründen nicht investiert war.

  79. KievKiev

    @ Albr, Skywalker

    Ist das schön. Schreibe ich heute, dass mir in Deutschland zwei Unternehmen aktuell gefallen, sacken die direkt noch mal weiter ab. BASF habe ich bereits. Ich versuche sie zu verbilligen. Ich schaue auf den aktuellen Preis und die Gewinne. Und lese mir fundiertere Meinungen durch. Am Ende überlege ich mir aber selbst, ob ich das Unternehmen auch in Zukunft weiter positiv sehe. Ein schlechtes Quartal oder Jahr kommt mir beim Kauf entgegen. Wie soll man sonst an z.b. 3M oder MCD oder gar Amazon kommen?

    @ Skywalker

    Du hast mit Deinen hohen Einnahmen ideale Voraussetzungen. Nutze die Phase egal wir lange sie geht und kaufe einfach alles stur ein was Dir gefällt. Und bleibe dabei nur bei dem Geld was Du hast.

    Wenn es wieder aufwärts geht bist Du entsprechend gut dabei. Meine ersten 100k in Aktien werden sportlich. Ich muss zaubern. Ich werde immerhin einige Dividenden diesen Monat bekommen. Vielleicht kann ich damit direkt wieder neue Aktien aufstocken, oder alte Positionen weiter ausbauen.

  80. KievKiev

    @ Sterbai

    Ich bin noch nicht so lange wie Du in Aktien investiert. Meine Performance sieht aktuell schlechter aus 😉

    Die Immos müssen es wohl richten… Es lebe der stetige Cashflow und die stabilen Renditen oberhalb von 10%. In der aktuellen Zeit sind sie besonders viel wert. Ich habe leider erst in einem guten Jahr wesentlich mehr Cashflow. Das stört mich gerade etwas, mit eingeschränkten Mitteln zu handeln.

  81. ZEN Investor

    ZENINVESTOR2030

    Der Dow-Jones hat die letzten 12 Monate immerhin +1,03% gemacht.

    Ein paar Prognosen von mir:

    Der Dow-Jones-Index steht bei 24’400 Punkten, der Nikkei 225 bei 21’700.

    Vorhersage 1

    Der Nikkei 225 wird vor dem Dow-Jones-Index 50’000 Punkte erreichen.
    Und wann soll das sein? Vielleicht schon im Jahr 2030, wer weiss.

    Vorhersage 2

    Der Dow-Jones wird sowohl am 31.12.2019 als auch am 31.12.2020 niedriger stehen, als am 31.12.2018. Gleiches gilt für die meisten europäischen Indizes.

    Vorhersage 3

    2022 bis 2030 werden gute Börsenjahre, wo die europäischen und nordamerikanischen Indizes 10 bis 20% p.a. hinlegen. Neue Rekorde werden jedoch erst nach 2025 erreicht.

    Vorhersage 4

    Donald Trump verliert die Wiederwahl im Jahr 2020 knapp. Sofern vorher ein Impeachment-Verfahren läuft, wird das nicht abgeschlossen sein, bevor seine Amtszeit endet. Der nächste US-Präsident wird ein Demokrat, der 8 Jahre im Amt bleibt (gewinnt die Wiederwahl 2024).

    Vorhersage 5

    Viele Börsenblogs, auch Value-Blogs, werden im nächsten Crash/Bärenmarkt verschwinden. Tims Blog wird jedoch noch mindestens 5 Jahre weiter geführt. Die Zahl seiner Beiträge wird sich jedoch 2020 deutlich verringern.

  82. Stefano

    Sehr interessant diese Filterblase hier 🙂

    Ich wünsche euch Buy & Hold-Anlegern viel Erfolg an der Börse. Haltet durch!

    Ich sammle ein, wenn die Masse der Buy & Hold-Anleger in 1 bis 2 Jahren  dann doch resigniert verkauft.

  83. Kopfschmerzbank

    @Sterbai

    Ärgerlich, dass Deine 3 größten Positionen, die 30% ausmachen, in die Knie gehen.

    Schau mal, wie Dein Depot sich in der aktuellen Korrektur (nicht Crash) verhalten wird. Ich denke, Dir würden ein paar weitere langweilige Value-Werte guttun.

    Zum Glück ist gerade Winterschlussverkauf.

  84. Martin

    @ Skywalker:

    Er scheint neu hier zu sein und ihm scheint der Misserfolg anderer mehr am Herzen zu liegen.

    Wir sammeln einfach unsere Dividendenerträge ein und freuen uns mit ihm gemeinsam auf seinen vorausgesagten „1 bis 2 Jahres-Zeitpunkt“, denn dann können auch wir unsere üppigen Dividenden reinvestieren.

    Kennst du die Menschen, die an einer einsamen Bushaltestelle in der Wüste stehen und vergeblich auf einen Bus warten? Das er kommt weiß jeder, die Frage ist nur wann. Und irgendwann könnte das Wasser knapp werden.

    Ich glaube jeder Mensch lernt, der eine früher und der andere erst nach Jahren.

  85. Pierrot

    @Bruno

    Bin auch Deiner Meinung. Halte es auch nicht für sinnvoll die Währung von € auf CHF zu wechseln. Bin auch optimistisch und glaube, dass der Euro gegenüber dem Schweizer Franken aufwerten wird.

    Allen ein schönes Wochenende!

  86. Daniel

    @ZEN(ostradamus)

    Ich fand Deine im WP-Forum artikulierten Wahnvorstellungen ja schon schräg und habe gehofft, dass Du eine Therapie oder ähnliches genutzt hast.

    Was macht Dein Multi-Millionen Projekt?

  87. KievKiev

    @ Martin

    So mache ich es auch. Ruhe bewahren und kaufen. Jeden Monat so viel es geht. Wenn die Kurse wieder nach oben gehen kann man es wieder langsamer angehen und vielleicht konsolidieren. Mit meinem MFH konnte ich mir auch lange anhören, dass dieses Investment Aktien klar hinterherhinkt. Kümmert mich das? Ich werde nach wie vor jeden Mona fürs durchhalten mit Miete belohnt. Tendenz steigend. Dividendentitel stehen nach wie vor in Kritik. Sie werden scheinbar in der Hauptsache von Trotteln gekauft, die linke Tasche rechte nicht verstehen. Ist mir recht. Kaufe ich halt noch ein paar. Ob dir Leute nun Menthol, Cannabis oder E Zigaretten rauchen. Ich weiß auch nicht wo hier die Reise hingeht. Was ist morgen verboten, was nicht? MO, BAT und oder PM werden schon etwas finden, womit sich Geld generieren lässt. Jeder Gerichtsprozess bietet einen guten Einstiegspunkt zum kaufen. Nur nicht alles Geld in ein Unternehmen stecken, dann wird es wohl langfristig etwas.

    Ich kaufe aktuell Aktien für meine Dividenden in 10 Jahren. Das kann man wirklich nicht abschätzen. Ich versuche einfach so viel wie geht billig zu kaufen. Irgendwas wird am Ende schon einen schönen Beitrag leisten.

  88. Freelancer SebastianFreelancer Sebastian

    @ Fit und Gesund

    Na ja, die Frage ist, was wir unter Cash-Reserve verstehen.

    Wir hier haben eine bestimmte Menge Geld, die wir nicht zum Leben brauchen und investieren diese regelmäßig, um Vermögen und Ertragsströme aufzubauen. Das Geld fließt komplett in den Aktienmarkt – nachweislich die rentierlichste Anlageklasse über die Jahrzehnte. Die Volatilität spielt keine Rolle.

    Das dort wirkende Kapital benötigen wir nicht für unser Familienleben. Wäre es morgen weg, würden wir genauso weiterleben wie heute.

    Selbstverständlich haben wir daneben eine – für unsere Verhältnisse ausreichende – 5-stellige Summe auf dem Tagesgeldkonto liegen (vergammeln), um die obligatorische Waschmaschine, den Urlaub, bestimmte Anschaffungen oder etwas für die Kids erstehen zu können.

    Streng genommen müsste man also von einer 5-10% Cashquote sprechen, was unser Gesamtvermögen anbelangt. Und ja, wenn der ARD-Brennpunkt zur Börsenpanik kommt und die Welt mal wieder zusammenbricht, würde ein Teil davon in Aktien fließen.

    @ Stefano

    Tauch mal gut ein in diese Blase hier. Du kannst von Leuten lernen, die seit über 20 oder gar 30 Jahren erfolgreich an der Börse agieren. Jeder wird dir vom Timingquatsch abraten. Aber das ist wohl etwas, das jeder auf eigene Faust erkennen muss.

    Spekulationen um die kommende Börsenphase spielen keine Rolle. Einfach regelmäßig schauen, welche Unternehmen sich gerade mit attraktivem Preis für einen Kauf anbieten oder stur den ETF-Topf auffüllen – fertig!

    Eine ganz wunderbar entspannende Anlagestrategie.

    Eine Mehrheit der Leute, die groß tönen, wie stark sie ihr Cash im nächsten (genau zu datierendem) Abschwung einsetzen, sind dann doch die, die weiter abwarten, weil es ja noch viel schlimmer kommen wird. Und wieder die Chance verpassen, während der dumme Buy-and-Holder stur seine intelligente Strategie verfolgt und die günstigen Kurse ausnutzt (wie jetzt).

    Ob du es glaubst oder nicht. Im nächsten Bärenmarkt werde ich exakt das Tief erwischen und zu 100% investiert sein. Nicht weil ich die Glaskugel habe, sondern weil ich einfach immer zu 100% investiert bin. Einfacher geht´s nicht.

    Den Optionshandel respektiere ich ja. Wer sich da einfuchst, kann es wohl zu etwas bringen. Prämien abstauben und so. Matthias´ Ausführungen finde ich immer ganz interessant.

    Für mich ist das aber nichts. Keine Lust mich da reinzuwühlen, um ein paar Extraeuros zu machen. Meine Zeit geht da lieber für Familie, Freunde, Sport, Musik und Lesen drauf.

    Aber das Portfolio absichern? Wozu? Das ist etwas für die Institutionellen, die dem Klienten sonst erzählen müssten, wie aus den zu verwaltenen 30 Millionen dieses Jahr leider, leider 25 Millionen wurden – auf dem Papier. Geht halt nicht. Also wird teuer abgesichert.

    Aber als Privatanleger? Ob meine Topunternehmen jetzt niedriger als gestern bewertet werden interessiert mich doch nicht, weil ich eh nicht verkaufe. Soll ich da für das wohlige Gefühl einen haufen Kohle aus dem Fenster schmeißen? Nein, danke. Ist nicht so pfiffig.

  89. Stefano

    In einem Sturm ziehe ich die Segel ein. Wenn an der Börse ein Gewitter aufzieht, hedge ich mein Depot ganz/teilweise und verkaufe besonders anfällige Aktien. Wenn die Stimmung ganz am Boden ist, kaufe ich mit dem cash wieder hinzu. Das ist meine Strategie und damit fahre ich seit vielen Jahren gut. Wenn man sich immer eintrichtert, dass so etwas nicht funktionieren kann, dann wird es natürlich nicht klappen.

    Es ist aus meiner Sicht nicht wirklich schwer, die Position im Börsenzyklus grob zu bestimmen. Auch Tim hat ja sehr treffend auf die Turbulenzen vorbereitet. Der hier verbreitete Glaubenssatz „Timing ist nicht möglich“ ist für mich als erfahrenen Börsianer eben Unsinn.

    Zudem versuche ich bestmöglich die Volatilität im Depot zu reduzieren, denn im Gegensatz zu anderen hier, die für ihre Erben oder in 30 Jahren investieren, sind Börsenerträge für mich neben Immobilien die zentrale Einkommensquelle. Da schaut man dann vielleicht etwas genauer auf die Rendite. Mein Depot ist dank Hedging im Moment 2,5% unter dem Allzeithoch, ebenso mein wikifolio. Meine Rendite in den letzten Jahren war immer zweistellig, auch 2018 bis jetzt.

    Jeder muss seinen Weg finden. Meine Erfahrung zeigt, dass sich viele Buy&Hold-Anleger in einer Baisse resigniert verkaufen und von der Börse abwenden.

  90. 42sucht21

    @ dass viele Buy&Hold-Anleger in einer Baisse resigniert verkaufen

    Dann waren dann eher Buy&Sell-Anleger denke ich.

  91. Sterbai

    Freelancer Sebastian  trifft es auf dem Punkt. Wenn alles Geld im Depot weg wäre, würde sich in unserem Familienleben nicht ändern, von daher sehe ich es sehr entspannt.

    @kopfschmerzbank, ja habe gestern Fresenius und den Tag davor sixt aufgestockt. Aber gebe dir Recht, werde mir in den nächsten Monaten nach Langweiler und antizyklische Aktien Ausschau halten.

     

  92. ZEN Investor

    @Daniel

    Du schriebst am 8.Dezember um 10:54 Uhr
    „@ZEN(ostradamus)
    Ich fand Deine im WP-Forum artikulierten Wahnvorstellungen ja schon schräg und habe gehofft, dass Du eine Therapie oder ähnliches genutzt hast.
    Was macht Dein Multi-Millionen Projekt?“

    Wenn du nach Zen Investor wertpapier-forum.de suchst, findest du mein altes Muster-Depot immer noch.
    Dort hat es auch Aktien-Empfehlungen und Prognosen aus dem Jahr 2015 von mir.
    Du kannst gerne mal diese Empfehlungen durchgehen. Ob das jetzt Käufe für das dortige damalige virtuelle Depot waren,
    ob das allgemeine Kaufempfehlungen waren.

    Für jede Aktie, die schlechter abschnitt als der SPI, kann ich dir 2 nennen (von meinen damaligen Empfehlungen), die besser abschnitten.

    Ich habe das kürzlich durchgeschaut und die Mehrheit der dortigen Empfehlungen (und auch in anderen Foren)
    schnitt besser als der Index ab. Ein paar Griffe ins Klo sind tatsächlich auch dabei.

    Ich mache jetzt unter dem Titel Value Investing 2030 ein neues Wikifolio unter https://www.wikifolio.com/de/ch/w/wf0value30 .
    Achtung, der Link geht noch nicht, da es erst nach dem ersten Trade veröffentlicht werden kann.
    Aber später wirst du unter diesem Link mein Depot finden, dass ich 12 Jahre lang (01.01.2019 bis 31.12.2030) führen möchte.

    Die anderen Wikifolios brauche ich nicht mehr. Ich hatte dort 3 andere, die ich aber aufgegeben habe.
    Damals gab es die nur in EUR, nicht in CHF, daher musste ich für CHF ein neues aufmachen (Währung nicht änderbar).

    Diese waren:
    1. Value Investing nach ZEN Investor
    https://www.wikifolio.com/de/ch/w/wf00kbvekr
    Dies ist heute 9,1% im Plus seit 04.08.2017.

    2. Gute Qualität und günstig
    https://www.wikifolio.com/de/ch/w/wf0roakbv0
    Dies ist heute 0,3% im Plus (es ruhte über 1 Jahr, wäre sonst bei 1,4% gewesen) seit 10.11.2015.

    3. Qualitätsaktien aus der Schweiz
    https://www.wikifolio.com/de/ch/w/wf000moshe
    Dies ist heute 9,8% im Plus seit 19.11.2013.

    Bei der Performance muss man dazu sagen, dass pro Jahr 1,0% Performance abgezogen wird.

    Die Performances waren zwar nicht sehr hoch, aber die meisten waren die meiste Zeit nur zu 10% oder so investiert,
    dh ich hatte Cash-Quoten von 80-100%.

    Vergleicht man hingegen die getätigten Käufe und Verkäufe, dann schnitten meine Aktien wie folgt ab:
    Depot 1: 6,8%, 8,4%, 0,8%, -1,7%, 7,3%, 11,6%
    Depot 2: -37,7%, 32,7%, 104,1%, 0,0%, 39,1%
    Depot 3: 8,6%, -2,3%, 32,1%

    Dass die Zahlen stimmen, könnt ihr in den genannten Links nachprüfen.
    10/14 der ausgewählten Aktien lieferten eine positive Performance.

    Die schlechste hatte -37,7%, die beste +104,1%.

    Heute würde ich die Aktien noch sorgfältiger auswählen.

    ZENINVESTOR2030 presents

    Ich mache hier drin mal weitere Vorhersagen. Ich hoffe, das stört Tim, den Schäfer, nicht.

    Vorhersage 6
    Derzeit haben wir folgende Kurse:

    101.00 TaMedia
    89.28 Swiss Re
    84.80 Nestle

    Die ersten beiden halte ich für stark unterbewertet, während ich Nestle für überbewertet halte.
    Nestle wird immer wieder empfohlen, auch in deutschen Aktien-Foren.

    Ich aber sage euch:
    Swiss Re und TaMedia AG werden beide in den 20er Jahren 200 CHF erreichen, und zwar lange vor Nestle.

    Vorhersage 7

    VOW3 (Vorzugsaktien von Volkswagen) sind extrems unterschätzt und unterbewertet.
    Volkswagen hatte letzte Woche einen Kurs von 144,10 Euro.
    Volkswagen hatte ihren Buchwert pro Aktie vom 31.12.2009 bis zum 31.12.2014 (vor der Krise) von 88,11 auf 190,88 Euro steigern können.
    Seit der Krise 2015 steigerte sich der Buchwert von 190,88 auf 226,65 Euro.
    Daten von morningstar.com, aktuellste Angaben als TTM (Trailing-Twelve-Months), also die unterjährlichen Werte.
    http://financials.morningstar.com/ratios/r.html?t=XMUN:VOW3&region=deu&culture=en-US
    Die Anzahl der Aktien hat sich von 2009 (403 Mio) bis heute (501 Mio) um 25% gesteigert.
    Aus meiner Sicht steht VW heute erheblich besser da, als vor 10 Jahren.

    Ich mache gleich mal mit meinem selbst entwickelten Programm „Value Calculator“ eine Prognose:
    (Das Kurs-Buchwert-Verhältnis liegt bei rund 0,64, errechnet durch 144,10/226,65).

    Value Calculator 2020 1.0.9.0
    10.12.2018, 01:58:39

    Ausgangswerte:
    KBV: 0.65
    EKR: 16.8 %
    Jahre bis KBV 1: 7 Jahre
    Buchwert pro Aktie 2009: 88.11 (403 Mio Aktien)
    Buchwert pro Aktie 2017: 226.65 (501 Mio Aktien)
    Total Dividende 2010-2017: 18.67

    Faktor 4.6 in den nächsten 7 Jahren.
    24.2 % p.a.

    Aus 10’000 werden in 7 Jahren 45’596

    Prognosen für 31.12.2025:
    Buchwert pro Aktie: 672
    Aktienkurs: 672

    Detailierte Kursprognose:
    31.12.2019: 128 – 238
    31.12.2020: 159 – 295
    31.12.2021: 198 – 367
    31.12.2022: 245 – 456
    31.12.2023: 305 – 566
    31.12.2024: 379 – 703
    31.12.2025: 470 – 873

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