Rente mit 69: Der Ruhestand beginnt immer später. Gleichzeitig kämpfen immer mehr Deutsche mit Schulden. Rentnern werden Konsumkredite mit lockeren Sprüchen angedreht


New York, 7. Juni 2018

Künftige Rentner haben es schwerer als die heutige Generation.


Die Deutschen müssen immer länger arbeiten. Es wird schon in Berlin über das 69. Lebensjahr gesprochen, um endlich in Rente zu dürfen. Ein Grund ist, dass die Rentenkasse immer weniger Geld hat – mitunter aufgrund der alternden Bevölkerung. Ein anderer Grund ist, dass vor allem die Mittelschicht zu viel konsumiert und zu wenig Rücklagen bildet. Die Leute sind mitverantwortlich für die Misere.

Das Sparen über ETFs bietet sich an. Frühzeitig Rücklagen zu bilden, hat noch nie jemanden geschadet. Und wenn es ein Sparplan mit nur 50 oder 100 Euro ist. Es ist besser als gar nichts zu tun. Das Geld sollte jeden Monat in einen kostengünstigen Welt-ETF. Fertig. Dann kannst Du früher als die Masse in den Ruhestand.

Konsumschulden sehe ich wie eine Plage. Ich verstehe gar nicht, warum Menschen so wild auf diese verdammten Schulden sind? Das ist doch bescheuert. Wenn ich mir etwas nicht leisten kann, dann kann ich es mir nicht leisten. Fertig. Auch dem Einzelhandel und den Banken muss ich sagen: Es ist ja fast schon ein krimineller Akt, jemanden Geld für Konsum zu leihen, der es nicht hat. Die Kreditplattformen werben munter im Internet:

„Kredit ohne Probleme – schnell beantragt und ausgezahlt“.

Flotte Werbe-Sprüche im Internet: Schnell hast Du einen Kredit aufgenommen für „Deine Träume“. Es kann zum Albtraum werden.

Rentnern werden fröhlich Kredite angedreht. Es geht um Träume. Es ist wie im Wilden Westen da draußen.

Im Internet entdeckt. Bildschirmfoto. Ich finde das krass. Wie kann man alten Menschen mit lockern Sprüchen Kredite andrehen? Für Pkw, Wohnmobil oder Flug. Für Hobbys, neue Einrichtung, LCD-TV, Heimelektronik und andere Wünsche… gefunden auf der Website kredit-rentner.de.

Das ist ein Spiel mit dem Feuer. Gerade die Altersüberschuldung nimmt stark zu. Aber auch die junge Generation kauft immer mehr auf Pump. Smartphone, Fernseher, Auto, Möbel… Die Überschuldungsquote liegt in Deutschland bei zehn Prozent. Das ist alarmierend.

Mein Rat: Zahlt alle Kredite zurück. Und nehmt besser nie wieder solche Dinger in Anspruch! Kauf niemals Dinge, die Du Dir nicht leisten kannst. Lass Dich nicht überreden von anderen. Übernimm persönlich die Verantwortung für Deine Finanzen. Niemand lässt Dich etwas tun. Du bist für Dich verantwortlich.

Ich hab seit zwölf Jahren kein Auto mehr. Ich kenne eine Millionärin, sie fährt einen uralten Honda im Wert von schätzungsweise 3.000 Dollar. Die Familie und Kollegen sagen ihr immer, sie solle sich ein besseres Auto kaufen. Das Umfeld hat super-neue Autos. Aber sie haben keine Million im Depot. Sie wird die kalte Karre fahren, bis sie auseinander fällt, hat sie mir gesagt.

Dann noch ein kleiner Spartip: Verzichte auf den Trockner. So kannst Du Strom sparen. Wäsche aufhängen und an der Luft trocknen ist die Lösung. Das schont nebenbei die Kleidung. Hier sind noch 9 andere gute Spartips.


tim schaefer (Author)

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Gedanken zu „Rente mit 69: Der Ruhestand beginnt immer später. Gleichzeitig kämpfen immer mehr Deutsche mit Schulden. Rentnern werden Konsumkredite mit lockeren Sprüchen angedreht

  1. Dominik von depotstudent.de

    Hi Tim,

    ich schätze Deine Beiträge sehr und lese sie wirklich gern.

     

    Was ich dennoch nicht verstehe: Diese doch sehr einseitige Betrachtung sämtlicher Finanzthemen. Klar, es geht auf Deinem Blog nun mal genau um diese polarisierende Art und Weise zu sparen (und zu investieren).

     

    Aber angenommen meine Frau und ich wären um die 70-75 Jahre alt, wir lebten zusammen in Deutschland und wir hätten ein kleines finanzielles Polster. Es reicht nicht um größe Sprünge zu machen, sichert uns aber doch vor existenziellen Risiken ab. Die Rente reicht für die Erhaltung des Lebensstandards und jeden Monat können noch ein bis zwei Hundert Euro gespart werden.

    Wir wollen reisen. Unser Finanzpolster soll nicht angefasst werden, damit man im Notfall schnell reagieren kann und bis wir die paar Tausend Euro für unsere schöne Reise angespart hätten, würde es voraussichtlich um die fünf Jahre dauern. Dann sind wir 75-80. Keiner weiß, was bis dahin ist. Vielleicht ist reisen bis dahin unmöglich geworden. Die Rente kommt trotzdem.

    Warum nicht einen Kredit für momentan 2-3% über fünf Jahre aufnehmen und unsere schöne Reise genießen? Danach wandert monatlich Gespartes zur Bank für Tilgung und Zins. Thema erledigt. Kredite sind günstig und die 100 € im Monat als Rate werden uns nicht größer belasten. Unseren Puffer anzufassen würde jedoch fast schon existenzielle Ängste auslösen.

    Ich finde es unglaublich unklug, in jungen Jahren teure Autos zu leasen, extrem teure Smartphones zu kaufen oder sonst wie das Geld zu verpulvern. Aber ein bisschen Differenzierung würde ich mir an mancher Stelle schon wünschen… Kredite sind nicht immer schlecht. Konsumkredite sind auch nicht immer schlecht.

     

    Beste Grüße vom Depotstudent Dominik

  2. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ Dominik

    Mein Rat ist: Kaufe keine Konsumgüter, die Du Dir nicht leisten kannst. Punkt. Schluss. So bin ich erzogen worden. Und ich bin froh darum.

  3. Insider

    Kredite oder überteuertes Leasing  gerade für Konsum kann ich auch nicht verstehen . Habe einen Fall in der  näheren Verwandtschaft , wo ein überteuerter alter Kredit (Pkw und anderes weiß nicht genau was ) sehr belastet .

    Wir versuchen jetzt den Kredit abzulösen, um Zinsen zu sparen . Leider verhält sich das Kreditinstitut extrem unkooperativ. Bislang sagen sie uns nicht mal , ob das überhaupt möglich ist und wir wissen noch nicht wie hoch die damaligen Zinsen sind . Leider haben meine verwandten es zu lange mit der Vogel Strauß Methode versucht . Echt eine schwierige Situation zurzeit .

     

  4. Leser

    „Künftige Rentner haben es schwerer als die heutige Generation.“

    Sie erhalten zumindest kein Rundum Sorglos Paket. Im Gegenteil die Renteneinzahlungen verpuffen zum Grossteil ins Nichts.

    Das trifft die, die jetzt in die Rente starten und die auf die Sprüche gehört haben „Die Renten sind sicher“. Es trifft die, die kein vernünftiges Einkommen erziehlen oder erziehlt haben. Und es trifft auch vor Allem die, die zu den Zeiten Kinder bekommen haben, als es nur einen Rentenpunkt gab.

    Alle Anderen, die noch mehr oder weniger davon entfernt sind trifft es weniger. Die haben doch Zeit. Mit den heute verfügbaren Daten ist es einfach nur Wahnsinn, wenn man ohne eigene Rücklagen Richtung Rente planen will. Kaum eine Woche und es gibt neue Hiobsbotschaften in Sachen Rente. Wenn auch meist Wiederholungen des seit Jahren bekannten Problems des Rentensystem.

    Mich motivieren Nachrichten wie Rente mit 70 ungemein. Nicht vergessen, kaum Jemand glaubt daran das noch Nennenswerte Beschäftigung in dem Alter erfolgt. Schon mit 50 wirds schwieriger am Markt. Es geht vor allem um die Auszahlungshöhe, die dann mit „Frührente“ von 60 oder künftig 65, 67 erheblich verringert wird.

    Aber es macht auch Angst. Ist das Depot auch in 20 Jahren noch da? Wird man zwecks diverser Eurokrisen oder Rentenlücken teilenteignet, da „Reich“?

  5. Fit und Gesund

    @Tim Schäfer,

    danke dass Du Konsum auf Pump so konsequent ablehnst, also wer diese basics nicht beherrscht der tut mir echt leid,

    denn 2018 ist es das Geld für eine schöne Reise, kostet ja nur schlappe 100 Euro im Monat,

    2019 geht ausgerechnet die Karre kaputt, aber kein Problem, nur so einen klitzekleinen Kredit noch zum 2018-Kredit,

    2020 …. wir sind jung, wir sollten unbedingt wieder tolle Ferien machen, am Besten noch bessere Ferien wie 2018, das war doch Kinderkram…

    und 2025 in 7 Jahren also ist das Hamsterrad perfekt, der Frust gross und da ja immer eine Börsenkrise irgendwo lauert, sowieso Alles doof… oder?

    NIE NIMMER KONSUMSCHULDEN, das haben mir die Eltern beigebracht und das gilt heute noch! EBENSO KEINE AKTIENKÄUFE AUF PUMP, damit wird man nicht glücklich! Stur und stetig jeden Monat was kaufen, Aktien oder ETF’s, Tim weiss wie es geht! und die Meisten hier auch.

    liebe Grüsse

     

  6. Andreas

    Gegen Teilenteignung hilft vielleicht ein Konto in einem anderen Land wie die Schweiz. Darauf kann der Staat nicht zugreifen. Diversifikation sollte auch räumlich über Ländergrenzen hinaus erfolgen. So kann man flexibel abhauen, wenns in Deutschland nicht mehr geht.

  7. Fit und Gesund

    @Andreas,

    glaubst Du wirklich auch nur 5sec lang dass die CH-er nicht sofort Dein Geld einfrieren und es dem deutschen Staat wieder zuführen? Du hättest, wenn Du das kommen siehst, evtl. ein paar Tage Vorsprung, und was machst Du dann mit dem Geld? in der Handtasche über die Grenze damit? Zollkontrollen funktionieren aber.

    Und bekommst Du in der CH eine Aufenthaltsgenehmigung so völlig problemlos? Sicher nicht, die CH-er sind nicht so scharf auf Ausländer, ich glaube ich kann das schon ein wenig beurteilen, ich lebe hier als Ausländerin.

     

  8. Mike

    Das Problem ist das Rentensystem, ein Umlageverfahren kann nur solange funktionieren, wie eine Bevölkerung stark wächst, nach dem Krieg bis Ende Jahrtausend hat das prima funktioniert, jetzt beginnt es zu wackeln.

    In der Schweiz gibt es das 3.Säulen System, AHV (Umlagesystem), Pensionskasse (Zwangssparen) und 3. Säule (freiwillige Vorsorge), das ist schon mal nicht schlecht, aber ich finde man müsste noch mehr von AHV Richtung Selbstvorsorge gehen, auch zu einem Teil Zwang, aber mit mehr Wettbewerb und weniger Gebühren und weniger Regeln (keine 50% Obergrenze in Aktien).

    Dann wären auch Probleme wie Demografie und Überalterung vom Tisch, Länder könnten schrumpfen oder wachsen, völlig egal.

    Eine kleine Sicherheitsrente für Leute, die nichts verdienen können (Krankheit, Behinderung etc.) würde reichen, alle die Geld verdienen können und arbeiten, müssten selbst vorsorgen. Viele Probleme wären vom Tisch!

  9. Michi

    Jeder kann vorsorgen, sodass er nicht auf eine minirente angewiesen ist oder arbeiten bis 69 muss. Jeder ist selbst verantwortlich. Aber seien wir ehrlich, was unsere politiker die letzten jahre abziehen ist eine frechheit.für was und wen die unsere steuern- und rentengelder verpulvern ist eine bodenlose sauerei.

    Und ja, ich jammere nicht, sondern ich sorge für mich  ausreichend vor, so dass ich nichts befürchten muss, aber leider bin ich auch ein stück gerechtigkeitsfanatiker und rege mich über manche dinge ziemlich auf.

  10. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ Insider

    Konsumkredite, Glücksspiel und Verschwendung bringen mich auf die Palme. Da hab ich kein Verständnis für.

     

    @ Fit und Gesund

    Genau. Gut erklärt. Es geht um die Einstellung.

     

    @ Matthias

    Danke für den Hinweis. Ich bin auch dafür: Immer mit einem sauberen Werkzeugkasten arbeiten.

  11. Mike

    @Michi

    Es muss eine Massenbewegung werden, denn seien wir ehrlich, wenn die Mehrheit nicht vorsorgt und ein kleiner Teil sorgt vor, dann wird der Staat sich von dem kleinen Teil auch irgendwann holen, um es zu verteilen. Das war schon immer so in der Geschichte.

    Es braucht eine breite Rückbesinnung zur Normalität, es muss nicht jeder in Frührente, aber zumindest schuldenfrei und mit einem gewissen Polster in Rente, genug Risiken lauern ab 50 (Jobverlust, Scheidung, Krankheiten etc.) da hilft schon ein anständiges Polster.

  12. KievKiev

    @ Dominik

    Ich bevorzuge saubere klare Finanzen. Kreditkarten und Konsumkredite bringen auch die eigene Planung durcheinander. Wie hoch sind die monatlichen Ausgaben? Wie viel ist davon nicht notwendig? Ich habe gerne genaue Zahlen, so dass ich sie später auch nachvollziehen und meinen Bedarf korrekt planen kann. Daher ist ein Notgroschen auch von Vorteil. Es spart die ganzen Transfers um die Konten auszugleichen. Ich habe auf jedem einfach genug Geld. Wird es zu viel lege ich einen Teil aufs Tagesgeld oder fange einen neuen ETF an, oder führe eine Sondertilgung durch.

    Ich mache mir keinen Stress um mir einmalig ein paar Euro einzusparen. Eine saubere Planung ist mir viel wichtiger.

  13. Leser

    @Fit und Gesund

    „Und bekommst Du in der CH eine Aufenthaltsgenehmigung so völlig problemlos?“

    Mit Arbeitsvertrag oder genug Geld: Ja völlig problemlos. Ohne, nunja wohl eher nicht.

    Ich sehe CH aber auch nicht als Insel der Glückseligen. Wenns ringsum brent wird man es auch über die Grenze hinweg spüren. Darum ja auch meine Frage. Was sicher hilft, danke Andreas, ist eine Streuung in verschiedenen Börsen und Depotanbietern.

     

    @Mike

    Nicht zu verachten ist, das man sich die Rente vorzeitig als Ganzes auszahlen lassen kann. Man muss nicht, aber alleine die Möglichkeit ist nett. Es gibt auch noch die Säule 3a. Aber wie ichs auch rechne, da profitiert mehr die Bank, da man für einen Steuervorteil Anlagen kaufen soll, die man nicht versteht und die keine Rendite bringen.

  14. Jan

    @Dominik,

    „Kredite sind günstig und die 100 € im Monat als Rate werden uns nicht größer belasten. Unseren Puffer anzufassen würde jedoch fast schon existenzielle Ängste auslösen.“

    Und diesen Puffer zu verpfänden würde mir noch mehr Ängste machen. Keine Bank gibt einem ü70-Jährigen einen Kredit ohne Sicherheiten zu verlangen. D.h. deine Rücklagen sind belastet und du kannst sie eben nicht einfach auflösen und über sie verfügen. Dafür zahlst du für dein eigenes verpfändetes Vermögen nun Zinsen an die Bank.

    Hast du eine Bankkaufmann-Lehre oder etwas vergleichbares? Welche Qualifikation bringst du mit um auf deiner Seite, die du auch werbewirksam hier angibst, andere Menschen in finanziellen und existenziellen Fragen zu beraten. Verstehe mich nicht falsch aber du bist 22. Und das ist nun nichts gegen dich persönlich. Aber ich bemerke immer mehr wer sich alles mittlerweile berufen fühlt ohne jeden Hintergrund einen Blog, Youtube-Kanal, usw. zu eröffnen und mit Weisheiten ohne nachgewiesene Sachkenntnis zu glänzen. Ich spreche das sehr vielen ab. Tim ist eine der wenigen Ausnahmen deren Meinung ich schätze und auch privat an Freunde weiter empfehle.

    Nebenbei, dein Beitrag zum Gold enthält mehrere technische Fehler.

    1.Das Währungsrisiko ist ungenügend beschrieben, denn es ist eben nicht so, dass Gold einfach nur mit dem Dollarkurs läuft. Ein Beispiel zur Verdeutlichung: Wenn der Dollarkurs wegen einer Rezession verfällt, geht dann auch wirklich nur einer davon aus, dass der Goldpreis in Euro fällt? Ehrlich?

    2.Gold ist eben nicht teuer. Es hat derzeit ein Aufgeld von -0,25%! Man zahlt in dieser Sekunde also weniger als der aktuelle Spotpreis… Nachweis: https://www.gold.de/aufgeldtabelle/ Und das für eine sogar sehr kleine Stückelung. Nebenbei, ein guter Tipp wäre gewesen wenn man von Käufen bei geschlossenen Märkten abrät. Aber das weiß nur der der sich damit auch auskennt und mehrfach selbst Gold gekauft hat.

    3.Die besonderen Vorteile in der Besteuerung werden überhaupt nicht aufgegriffen und damit verschwiegen.

    Diese Argumentation kommt immer wieder auf Seiten bei denen sich irgendjemand berufen fühlt von etwas zu reden von dem er wenig Ahnung hat. Das passiert leider sehr oft und wird daher gerne wiederholt. So wie es von vielen Profis auch immer wiederholt wird, dass Aktien Teufelszeug sind.

    Das klingt jetzt sehr hart, das ist mir klar.  Aber wie hart ist’s, wenn jemand seine Existenz wegen einer nicht fundierten Beratung verliert. Aber das stellt man ja im Impressum klar, dass es nur zur privaten Unterhaltung und nicht zur Beratung dient. Klingt komisch, ist aber so. Irgendwie feige. Ich würde es genauso machen, wenn ich Geld mit meiner Seite verdienen möchte aber bitte keine Haftung übernehmen möchte.

    Schöne Grüße

    Jan

  15. Albr

     

    Hauptsache wir haben jetzt mal eine Rentenkommission, die uns im Frühjahr 2020 die Ergebnisse präsentieren soll 😉

     

    die Ergebnisse stehen aber schon fest… die grossen Jahrgänge (Maximum 1964!!) wird bis mindestens 69 arbeiten müssen, wenn knapp 1 Million jedes Jahre in Rente gehen, dann ist halt wenig da zum verteilen… viele ÄLTERE werden aber bis 69 nicht arbeiten können (Digitalisierung der Arbeitswelt, Automatisierung, neue Berufe, körperlich gehts halt mit 65 nicht mehr, Krankheiten etc…), das wird sehr spannend wie zukünftig die sozialen Spannungen bewältigt werden sollen

    Ich könnte mir auch vorstellen, dass nur „Bedürftige“ zukünftig eine Rente bekommen werden; Vermögende wird man (evtl. mit Freibeträgen) die Rente kürzen…

     

     

     

  16. Dominik von depotstudent.de

    @Tim Schäfer

    Sorry, aber eine Argumentation im Sinne von „das war schon immer so“ oder „so wurde ich erzogen“ hat nicht die geringste rationale Grundlage. Wenn es so anfängt, ist bereits klar, dass man die Diskussion sofort abbrechen kann, weil danach nichts mehr kommt, was irgendwie argumentativ verwertbar wäre. Ich schätze Deine Beiträge usw., aber das führt hier nicht unbedingt zum Ziel.

     

    @Fit und Gesund

    Ich finde es ja schön, dass Tims Ablehnung von Konsumkrediten so unterstützt wird. Unterstütze ich im Grundsatz genauso. Aber was soll diese Argumentation mit „wir sind jung“? Ich würde im jungen Alter niemals auf die Idee kommen, einen Konsumkredit aufzunehmen, um mir ein paar schöne Wochen irgendwo zu machen. Ich kann noch mein ganzes Leben Urlaub machen. Das Beispiel war ganz konkret auf das Rentenalter bezogen, bei dem Träume anders nicht erfüllt werden können, mittels monatlicher Tilgung allerdings problemlos gestemmt werden können. Es geht nun mal irgendwann zu Ende und man weiß nicht, ob die lang ersehnte Reise in 5 Jahren noch möglich ist. Und das kaputte Auto wird (wie bereits beschrieben) mittels Finanzpuffer bezahlt. Sonst bräuchte ich ja keinen Kredit, um den Puffer im Fall der Fälle aufrechterhalten zu können.

    Genauso, dass man „niemals“ Aktien auf Pump kaufen sollte usw… Ich frage mich, wie einigermaßen kritisch denkende Personen solche schwarz-weiß-Aussagen überhaupt vertreten können. Es sollte allgemein kein solches Denken geben. Es kommt IMMER und zwar wirklich IMMER auf die jeweilige Lebenssituation der Person ab. Derartige Verallgemeinerungen helfen wirklich niemandem weiter und entbehren sich jeder sachlichen Argumentation.

     

    @Kiev

    Das mit den sauberen, klaren Finanzen teile ich uneingeschränkt. Das ist ein enormer Vorteil, auch wenn es rechnerisch nicht immer die beste Lösung darstellt.

     

    @Jan

    Zunächst mal verstehe ich nicht ganz, wieso einer meiner Beiträge, der absolut nichts mit Tims Beitrag zu tun hat, in einem Kommentar unter Tims Beitrag behandelt werden soll. Das nützt hier glaube ich keinem was. Lass uns das lieber unter den Beitrag verlagern, dann kommt auch was Gescheites bei raus. Und hilft den Lesern natürlich. 🙂

    Das mit der Verpfändung des eigenen Vermögens ist in meinen Augen viel zu vereinfacht dargestellt. Das ist auch, was mich so oft stört. Wenn ich mir 5.000 € leihe, verpfände ich keine 5.000 € vom Girokonto, um einen akzeptablen Zinssatz zu erhalten. Selbst, wenn ich Aktienbesitz verpfände etc. und ggfs. Margin Calls o.ä. drohen, wird die Verpfändung anders abgewickelt (bei Aktien wird ca. 50 % des Wertes angerechnet). Sonst macht das Ganze ja überhaupt keinen Sinn.

    In einem Punkt stimme ich aber vollkommen mit Dir überein: Es gibt zu viele öffentlich aktive Personen, die über Dinge „beraten“, über die sie selbst kaum Bescheid wissen.

    Zu mir: In wenigen Monaten schließe ich mein WIING-Studium ab. Ich finde es aber ohnehin traurig, dass immer noch in einem solchen Ausmaß von der beruflichen Qualifikation auf die tatsächliche Kompetenz geschlossen wird. In meinem direkten Umfeld gibt es einige Bankkaufleute und die lernen nicht, was für den Kunden passt. Da wird vermittelt, was für die Bank passt. Da wird teilweise nicht mal vermittelt, wie Preise am Aktienmarkt gebildet werden oder dass man keine überteuerten Fonds von der eigenen Gesellschaft kaufen muss.

    Meine eigene Erfahrung mit diesen (theoretisch in diesem Bereich ausgebildeten) „Beratern“ ist auch nicht wirklich positiv:

    https://depotstudent.de/meine-erfahrung-mit-deka-fonds-von-der-sparkasse/

    Aber ich trete ja nicht als Berater auf, sondern teile lediglich meine Gedanken zu bestimmten Themen. Ich sage niemandem, er oder sie solle etwas machen. ich zeige auf, wie ich es mache und aus welchen persönlichen Gründen. So viel kritische Reflexionsfähigkeit, dass nicht alles 1:1 ohne einen Gedanken an Kritik zu verschwenden übernommen wird, setze ich einfach voraus. Und ich bin tatsächlich der Meinung, dass einige nicht (oder nicht offiziell) qualifizierte Blogger und Youtuber mehr zur finanziellen Bildung beitragen, als der Bankberater von nebenan. Und das selbst wenn 30 % der vermittelten Informationen entweder unzureichend erklärt oder schlicht in manchen Punkten falsch sind. Dann wird eben gegoogelt und der Leser hat sich wieder etwas mehr mit Finanzen beschäftigt. In meinen Augen absolut legitim.

     

    Grüße vom Depotstudent Dominik

  17. Nastor

    Geld in der Schweiz zu hinterlegen ist heutzutage nicht wirklich sinnvoll, da durch den automatischen Austausch eh alles an die jeweilige Steuerbehörde gemeldet wird. Und bei etwas können wir alle sicher sein: Die Steuerbehörden sind geduldig. Und professionell. Die Computersysteme werden immer schneller, in ein paar Jahren wird das Geld völlig trackbar sein, egal wie klug man meint sein Geld versteckt zu haben.

    @Mike: Die Obergrenze von 50% Aktion bei der Säule 3a gibt es mittlerweile eigentlich gar nicht mehr seit der Einführung von Viac. Da kann man bis zu 97% Aktienanteil haben. Da ich einen sehr langen Anlagehorizont habe, wählte ich diese Strategie.

    Ich finde es persönlich schon seltsam, wie wenig sich die jungen Leute um die Altersvorsorge kümmern, sei es in der Schweiz noch in Deutschland. Besonders in jungen Jahren kann man sehr leicht 50 oder 100 Euro/Franken auf die Seite legen und an der Börse anlegen. Besonders in Deutschland ist es so einfach wie fast nirgends, dank den ETF-Sparplänen (Solche Angebote gibt es in der Schweiz z.B. gar nicht).

    Ach, und noch was zu dem ein paar mal in den Kommentaren erwähnten „Schweiz als Glückseeligkeitsinsel“ : Falls ihr mal Zeit habt, lest euch das Thema „Eigenmietwert beim Eigenheimbesitz in der Schweiz“ durch. Man zahlt in der Schweiz bei einer selbstbewohnten Immobilie Steuern auf fiktive Mieteinnahmen die man hätte, würde man die Immobilie vermieten.

    Da beneide ich Deutschland schon noch ein wenig um so Sachen wie Sparverträge und steuerfrei bewohnte Eigenimmobilie.

  18. Sterbai

    @nastor

    Dafür dürfen diese alle kosten der Immobilie absetzen. Und Steuern auf Kursgewinne gute es auch nicht. Hmmm?

  19. Jan

    @Dominik,

     

    nein du hast mich nicht verstanden. Es ist mir egal ob und wer da draußen mit welcher Kompetenz etwas verkaufen möchte. In der Regel sind eh die mit hohem Wissen die schlechtesten Verkäufer und damit ungeeignet.

    Es geht darum was DU an Hintergrund hast. Und nicht ob irgendwer schlechter oder besser berät. Dass ein Bankberater nicht gut berät ist eine Binsenweisheit die heute jeder wissen sollte. Wer das nicht weiß, der weiß das nun. Im Gegensatz zu dir haftet aber die Bank immerhin für eine völlig schiefe Beratung und sie hat mittlerweile sehr strenge Dokumentations- und Informationspflichten. Immerhin.

    Ich frage mich nur immer was es die Leute treibt zu meinen nur weil man einen 50-Euro Sparplan in einen ETF angelegt hat gleich das mit der ganzen Welt zu teilen und die Leute zu beraten. Sagt dir der Aktien-Kevin etwas?

    Und ja du berätst. Nebenbei machst du auch bei BU-Policen schwere Schnitzer. Immerhin versuchst du sehr ausgewogen zu berichten. Dir sind aber viele Spezialthemen nicht bekannt. Und das merkt man. Z.B. welches Alter vereinbart man in der BU? Und welche Policenarten mit welchen Schadeneintritts-Modellen gibt es? usw.

    Und ja, du hast es selbst geschrieben. Es macht keinen Sinn. Denn du machst beim Kredit auch einen Fehler. Aktien werden mit 50% bewertet? Ok, gesetzt den Fall es wäre so. Und was bedeutet das bei einem Kredit von 5.000 EUR? Du musst den Kredit höchstens mit dem Beleihungswert besichern. Das bedeutet du bekommst mit 75 einen Kredit über 5.000 EUR, wenn du 10.000 EUR an Aktien als Sicherung hinterlegst. Eine Bank geht in der Regel nicht über den Beleihungswert hinaus, wenn nicht andere Sicherheiten (z.B. Sterbegeldzusagen, Bürgen, usw.) vorhanden sind. Ja! Die Bank geht kein Risiko ein. Die Bank wird dir nur dann auf deine regelmäßige Einkünfte einen Kredit gewähren, wenn dein Alter in einem annehmbaren Bereich liegt. Und da fängt bei den meisten Banken das schon beim 60. LJ die Luft dünn zu werden. Mit 70-75 ohne entsprechende Sicherheiten begleitet dich der Bankberater persönlich vor die Tür. Das müsstest du wissen, wenn du eine entsprechende Lehre oder Studium oder immerhin eine Lebenserfahrung hättest. Das kannst du aber nicht wissen. Das möchte ich dir auch nicht vorwerfen. Ich habe damals eine Kreditprüfung noch zumindest in Ansätzen lernen müssen. Von vielem habe ich keine Ahnung mehr. Aber eines weiß ich, die Bank geht keine Risiken ein es sei denn das Risiko wird mit einem unmenschlichen Zins belohnt und über das Gesetz der großen Zahlen bereinigt sich das wieder.

    Als Rentner einen Kredit aufzunehmen ist nicht sinnvoll es sei denn man beleiht die Immobilie weit unter Beleihungswert.

    Schöne Grüße

    Jan

  20. June

    Guten Abend,

    schöner Beitrag Tim, wie immer.

    @Nastor,

    dafür sind die Steuern in Deutschland aber viel höher als in der Schweiz. Und die Gehälter mit weiteren Abgaben viel stärker belastet. Und wenn ich lese, wie viel Geld Tomas der Sparfuch monatlich zurücklegen kann, nur aus seinem Netto, dann werde ich neidisch. Jedes Land hat eben seine Vor- und Nachteile. Beklagen solltet ihr euch aber wegen diesen Dingen einfach nicht. Wenn ich das 3 Fache verdiene, darf ein Aktienkauf auch 30 Euro anstatt 10 Euro kosten.

    @Dominik,

    ich kann deine Idee mit der Reise emotional erstmal nachvollziehen. Halte aber auch nichts davon.

    Habe ich in den Jahren des aktiven Erwerbslebens es einfach nicht geschafft Geld für solche Reisen anzusparen sollte ich sie mir im Alter auf keinen Fall auf Pump leisten. So ein Kredit kann auch wenn man sich als Paar die 100 € im Monat leisten kann ganz schnell zum Finanzkiller werden.

    Angenommen man mag sich eine richtig große Reise leisten, da man mit Anfang 70 noch fit ist und schon immer den Wunsch hatte in die USA, Neuseeland, Kanada oder Australien zu reisen, dann kostet so eine Reise auch richtig Geld. Für 2 Wochen Spanien oder Österreich sollte unser Rentnerpaar bestimmt kein Geld aufnehmen müssen. Wir reden hier ja sicher von einem Herzenswunsch. So eine Reise kostet für ca. 3 – 4 Wochen mindestens 10.000 Euro. Ehr mehr, da man als,älterer Mensch nicht mehr auf dem Campingplatz im Zelt übernachtet.

    10.000 Euro bei 4 % bedeuten für die nächsten 5 Jahre 185 € weniger pro Monat. Das Paar hat eine gute Rente von, es waren glaube ich, ca. 1700 Euro. Jetzt sind es nur noch 1500 Euro, das bedeutet einiges an Einschränkungen. Nun geht aber das Auto, Fernseher und Trockner kaputt und das Paar kann nur noch wenige Rücklagen bilden. Schon schrumpft ihr Kapitalstock rapide dahin. Viel schlimmer noch, es kommen nun doch plötzlich starke gesundheitliche Beeinträchtigung und damit verbundenen hohe Kosten wie z.B. Krankenhaus Zuzahlung, Hilfsmittel wie Rollstuhl oder ähnliches. Schlimm wird es aber für die Wittwe, wenn der Mann sterben sollte. Sie zahlt dann von ihren verblieben 60% Witwenrente eine 200 Euro Kredit ab. Ihr verbleiben dann kaum noch 1000 €. Wobei in meinem Beispiel, dass schon fast der Glücksfall für die Frau wäre. Denn im Pflegefall ihres Mannes werden die beiden unter Umständen Harz 4 Empfänger. Dann hat sie nach Abzug aller Kosten kaum noch 300 Euro fürs Leben.

    So ein Reisekredit ist einfach nur dumm, da man im höheren Alter viel mehr die eigenen finanziellen Zukunft verspielt als ein junger Mensch. Man hat als Rentner keine Zeit mehr Dummheiten abzugleichen. Und wenn es ganz schlimm kommt, zahlen die Erben den Reisekredit ab. Dann hilft nur noch das Erbe auszuschlagen.

    Take care,

    June

  21. Ruben

    Wenn man mit 70 noch einen Kredit für eine Reise aufnehmen will, dann hat man ca. 50 Jahre lang finanziell unverhältnismäßig gelebt und seine Chancen nicht genutzt.

    Schwere Schicksalsschläge einmal außen vorgelassen. Doch auch dann bekommt man entweder den Kredit nicht oder man benachteiligt sich im Fall einer Kreditzusage selbst für den Rest des Lebens oder gar die Nachfahren. Das ist alles wegen einer kurzen Urlaubszeit nicht erstrebenswert. Darüber hinaus verstehe ich grundsätzlich das Beispiel nicht, wieso man vorschnell einen Kredit aufnehmen will, wenn man das Geld eigentlich hat. Alleine dieser Punkt ergibt für mich überhaupt keinen Sinn. Im Idealfall verwendet man sein angespartes Geld und füllt nach dem Urlaub ohne Zinszahlung den Puffer wieder auf. Im Notfall kann man immer noch den Kredit aufnehmen. Ich würde das alles jedoch aus oben genannten Gründen niemals tun.

    „You can’t have your cake and eat it too“ fällt mir da nur wieder ein. Ich erlebe es  jeden Tag, die Sorge von Kollegen um die Rente zum einen, jedoch das Geld im Hier und Heute mit vollen Händen ausgeben. Vielleicht wird noch ein Gebühren fressendes und unrentables Produkt der Versicherungs- und Bankenindustrie gekauft, das war es dann aber auch.

  22. Andreas

    At Fit und Gesund: ich bin Banker. Unser Kundenstamm geht ab 1 Mio los. Wir legen die Gelder gerne International an.  Es können nicht pauschal alle deutschen Konten eingefroren werden. Es ist nicht klar ob der Kontoinhaber, nur weil er leider einen deutschen Pass hat, auch mit seinem welteinkommen in Deutschland steuerpflichtig ist. Das währe er nur wenn er in Deutschland lebt. Was aber, wenn der deutsche sein Geld in der Schweiz hat und aber seinen Wohnsitz in Thailand? Dann hat er mit Deutschland nicht mehr viel zu tun. Einfrieren geht nicht so einfach. Das war ein größeres Thema im Bereich Revision / Compliance. Die HSBC nimmt übrigens auch sehr gerne international lebende Kunden auf. Und wer finanziell frei ist wird hoffentlich  nicht mehr als 180 Tage in Deutschland sein.

    Man muss sicherlich nicht in der Schweiz leben. Reicht wenn die das Geld nehmen und drauf aufpassen. Wobei vermögende dort gerne gesehen sind.

  23. Mike

    @Nastor: Ich habe von der Pensionskasse (2. Säule) geredet, dort gilt die 50% Regel, sie steht im Gesetz.

    @Leser: Säule 3a ist die 3. Säule (Selbstvorsorge), es hat langsam gebessert, man kann jetzt auch fast 100% Aktienanteil kaufen mit ETFs, aber stimmt schon lange Zeit musste man sich mit von der Bank angebotenen teuren Fonds zufrieden geben.

  24. Gainde113

    @ Mike

    1. und 2. Säule sind ja obligatorisch gesetzt. Die 3. Säule würde ich jedoch soweit es geht selbst in die Hand nehmen. Man ist liquider und kann mehr Rendite erwirtschaften.

  25. Insider

    Ich habe damals als ich mit dem Thema Finanzen anfing , auch überlegt einen Blog zu starten . Zum Glück habe ich es nicht getan , diese sind mittlerweile einfach inflationär. Ich finde, der Inhalt eines Blogs sollte  auch wirklich Mehrwert bringen und fachlich fehlerfrei sein. Persönlich lese ich Tims Mantras und hier die Kommentare sowie gelegentlich beim finanzwesir und Michael kissing.  Das schickt mir an Blogs / input.

    @Jan schade dass Aktien Kevin nicht mehr aktiv ist .;)

     

     

  26. Ralf

    Inwzischen denke ich: Auch morgen wird es noch eine Rente geben. Es wird bei dem Thema auch recht viel dramatisiert in der Gesellschaft und Politik….

    Beispiel Demografie und älter werdende Gesellschaft: Eine zunehmende Produktivität und Effizienz sorgt doch für einen Ausgleich. Trotz steigender Lebenserwartung und mehr älteren Menschen steigt z.B. das BiP (Bruttoinlandsprodukt) fast durchgehend. Wir werden in den nächsten zehn Jahren durch technologische Entwicklungen als Gesellschaft einen deutlichen Sprung erleben. Ich bin da guter Dinge. Es stellt sich eher die Frage, wie eine Gesellschaft alle am großen Kuchen teilhaben lässt. Gerade im künftigen Zeitalter der Digitalen Welt.

    Mehr Sorgen bereitet mir das Thema Wohnkosten. Da zeichnet sich für viele Leute noch keine gute Lösung ab. Es gibt eben nicht nur Singles, sondern auch Familien. Und außerhalb der teuren Städte braucht es eben oft ein Auto oder sgar zwei. Da sind Lösungen gefragt.

    Ich sehe aber auch im Bekanntenkreis: Wer sein Leben lang -recht deutlich ausgedrückt- ganz bewusst ein Faulenzer war (solche gibt es eben auch), kann auch auf staatliche Unterstützung wie Wohngeld bauen. Ein Onkel wird seit Jahrzehnten vom Sozialstaat durchgefüttert (trotz Meister und guter Bildung,einfach zu faul zum arbeiten) und lebt sehr gut damit. Er kennt sich aus und weiß wie man wo an welche Leistungen kommt….

    Was haltet ihr eigentlich von PepsiCo als Aktie? Diese würde gut in mein Portfolio passen.

     

  27. Daniel

    Ich sehe aber auch im Bekanntenkreis: Wer sein Leben lang -recht deutlich ausgedrückt- ganz bewusst ein Faulenzer war (solche gibt es eben auch), kann auch auf staatliche Unterstützung wie Wohngeld bauen. Ein Onkel wird seit Jahrzehnten vom Sozialstaat durchgefüttert (trotz Meister und guter Bildung,einfach zu faul zum arbeiten) und lebt sehr gut damit. Er kennt sich aus und weiß wie man wo an welche Leistungen kommt….

    ach das zieht sich doch wie ein roter faden durch unser sozialistisch geprägtes Deutschland. Der fleißige wird bestraft…ähm..Entschuldigung…es heisst politisch korrekt „soziale Gerechtigkeit“ mittels Umverteilung und der faule durchgefüttert.

    Nach der sozialen Hängematte zur Erwerbszeit geht es doch in der Betreuung weiter. Meine Mutter war auch in der Altenpflege tätig. Glaubt einer ernsthaft man sieht in so einem Heim irgendeinen Unterschied ob jemand z.B. in höchster Pflegestufe der Familie 3000€/Monat kostet, derjenige welche der im Heim ist, innerhalb weniger Monate/Jahre sein gesamtes Erspartes verliert und wo es dann im Anschluss zu den Kindern geht die sich in finanzielle Unkosten stürtzt während es dort im gleichen Sitzkreis Menschen gibt, die ihr ganzes Leben lang über ihre Verhältnisse gelebt haben und wo der Staat die gesamte Kohle aufbringt.

    Dann noch ein kleiner Spartip: Verzichte auf den Trockner. So kannst Du Strom sparen. Wäsche aufhängen und an der Luft trocknen ist die Lösung. Das schont nebenbei die Kleidung.

    Im Sommer ist das alles kein Problem. Im Frühjahr/Herbst/Winter ist es hierzulande aber oftmals wochenlang klamm und nass. Außerdem ist es später Abend wenn ich wieder zuhause bin. Da ist nicht mehr viel mit Wäsche aufhängen. Vom trocknen im Haus, außer vielleicht in einem ungedämmten, unbewohnten Dachboden, rate ich gänzlich ab. Die Luft wird feucht, zieht in die Wände, es muss höher geheizt werden, Fenster stehen auf, es gibt schnell Schimmelflecken u.Ä. Ein moderner Wärmepumpentrockner zieht ca. 0,8kw/h pro Durchgang. Selbst wenn es 1kw/h wäre und man das Spielchen 2x in der Woche durchzieht, dann landet man im Jahr bei knapp 100kw/h, also 30€ Strom. Die wesentliche Belastung für die Wäsche geschieht schon vorher durchs Nass-Schleudern, die Temperatur im Trockner kann heutzutage sehr niedrig gefahren werden.

  28. Wohnung mit Domblick

    @Ralf

    hoffentlich hast Du recht. Wann die Babyboomer in Rente gehen wusste man ja schon in den 70ern. Und wurden dafür Rücklagen gebildet? Nein.

    Solange man mit seinen Rentenbeiträgen kein Sondereigentum aufbaut, kann die Politik fröhlich in die Kasse greifen und Wählerstimmen kaufen. Warum auch über die eigene Regierungsperiode hinaus denken…?

    Der Staat hat ja auch umfangreiche Möglichkeiten in der Sozialgesetzgebung vorgesehen, sichtbares Vermögen abzugreifen. Sichtbar ist alles, was auf Bankonten liegt. Beste Möglichkeit (noch), Vermögen unsichtbar zu machen: Gold mit Bargeld anonym am Verkauftresen kaufen. Das dann in den eigenen 4 Wänden in die Wand einmauern und dick zuspachteln.

    Man liest ja gerade im Zuge der Italienkrise, dass die Leute dort viel mehr Vermögen in Form von eigengenutzten Immobilien haben. Das fehlt hierzulande massiv, und zur Zeit ist viel schwieriger als noch zu Beginn des Jahrtausends, da noch einzusteigen. Ich hatte 2001 genau einen Zeitpunkt mit den idealen Bedingungen und hab den genutzt.

    Aber es wird ja keine Finanzbildung betrieben, die zu mehr Eigenständigkeit erzieht. Statt dessen darf das Leben auf Kredit uneingeschränkt beworben werden. Ich profitiere nun auch davon, auf Mintos.

  29. André

    Die Politik ist sehr kreativ wenn es darum geht die Bürger zu schröpfen. Es funktioniert IMMER mit der drei Schritte vor und zwei Schritte zurück Methode.

    Bestes Beispiel: die blaue Plakette für PKW.

    Erstmal in den Ring geworfen (drei Schritte vor) gibt es einen Riesen Geschrei bei sämtlichen Politikern, Bürgern, Verbänden und jedem der meint seinen Senf öffentlich (oder auch nicht) dazugeben zu müssen. Also wird schnell zurück gerudert (zwei Schritte zurück) und sämtliche Politiker (aller Fraktionen) „versprechen“ das es soweit nicht kommen wird…genauso wie die tollen Verbände (ADAC, etc.)

    Und was passiert am Schluss wenn sich die Masse an den Gedanken gewöhnt hat, weil 500 mal bei Maischberger und wie sie alle heißen durch diskutiert? Genau…das ganze wird eingeführt und Schwupps sind wir einen Schritt weiter wie vorher….

    Und genauso funktioniert es mit allem. Sei es die Rente mit 70 (jetzt reden wir über die Rente mit 69 und jeder ist froh das es nicht 70 ist), sei es die Umverteilung von Vermögen, oder sagen wir doch viel lieber: das Umverteilen von Vermögen derjenigen die clever und achtsam sparen und investieren, zu denen die keinen Bock zum arbeiten haben und lieber von Stütze leben (es gibt mit Sicherheit einige, die in so etwas hineingeraten und nichts dafür können, aber es gibt auch viele die es offen zugeben). Usw. usw. usw.

    Irgendwann wird es die Steuer für eigen genutzte Immobilien geben, oder eine Mietabgabe ähnlich der Schweiz. Die Politiker überlegen ja jetzt schon jeden freien Bauplatz höher zu besteuern…

    Also von dem her, macht euch nicht zu viele Gedanken, denn jeder Politiker wird versuchen seine Wähler zufrieden zu stellen. Man muss es sowieso nehmen wie es kommt…..

    Hauptsache unsere Politiker bekommen nach dem Ausscheiden aus der Politik ihre dicken Pensionen, den Dienstwagen, Personenschutz, Fahrer, Sekretärin, Büro in Berlin usw. usw.

    Oder sie wechseln in den Aufsichtsrat und kassieren da neben ihrer Pension noch einiges ab…. Beispiele dafür gibt es ja leider auch genug…

  30. Ralf

    Ein komplexes Thema. Aber: Es wird immer eine Rente geben, ich denke da gibt es wenig Zweifel. Was wären die Alternativen? Soziale Unruhen und Gewaltausbrüche. Sind man doch in ärmeren Ländern ohne Sozialsysteme. So weit wird es in D nicht kommen. Vorausgesetzt, man dämmt u.a. auch eine Zuwanderung in Sozialsysteme ein um die Kosten im Rahmen zu halten.

    Man muss künftig eben auch über eine Besteuerung z.B. von effizienter Software und Maschinen im digitalen Zeitalter nachdenken. Bill Gates hatte da schon Ideen. Es ist absehbar das Arbeit wie wir es heute kennen, in 20 Jahren so nicht mehr sein wird. Der technologische Wandel wird unsere Gesellschaft drastisch verändern. Nicht nur zum schlechten.

    Einer Bauer versorgt heute ca. 10mal so viel Menschen wie vor 100 Jahren. Genau so wird es in anderen Bereichen sein. Es fehlt bisher schlicht der politische Wille ein systemisches Umdenken z.B. in Bezug auf Renten zu generieren.

  31. Fit und Gesund

    @ Dominik von depotstudent.de

    ich bleibe dabei, eine kreditfinanzierte Traumreise taugt weder für einen jungen Menschen noch für einen älteren Menschen, wenn das Seniorenpaar sich die Reise nur kreditfinanziert leisten kann, dann sollten sie darauf verzichten, dann werden sie irgendwann sterben ohne sich den Traum erfüllt zu haben, was wäre so schlimm daran? Nicht jeder Traum geht in Erfüllung im Leben, besser man realisiert das auch mal.

    @June, genau, Du hast das super gut beschrieben, ich hätte meiner Mama damals gewünscht dass sie mehr gereist wäre oder mehr Geld für Luxus ausgegeben hätte, aber von vorhandenem und selbstverdientem Geld, sie hat zu viel gespart.

    @Andreas,

    ja, die die über genügend Geld verfügen sind überall willkommen, stören tut mich das überhaupt nicht, ich gönne es ihnen von Herzen.

    @Ralf,

    Pepsi hab ich auch, wie immer, ein wenig zu früh gekauft und ich bin ein klein wenig im Minus damit, diese Aktie gedenke ich ganz lang zu behalten. Im Moment gibt es eigentlich einige Aktien die man kaufen könnte, ich würde sehr gerne mal Unilever und Cisco aufstocken, vielleicht kommen sie ja auch ein wenig zurück. Mit den Schweizer Aktien ist im Moment auch kein Blumentopf zu gewinnen, aber sie zahlen nette Dividende, dieses Jahr wird in der Hinsicht ein gutes Jahr werden.

     

    liebe Grüsse

     

     

  32. Frank N. Stein

    Die Rentenkommision ist in meinen Augen eine reine Show-Veranstaltung. Es gibt genau vier Stellschrauben, um dieses Schneeballsystem noch etwas am Laufen zu halten:

    Renteneintrittsalter raufsetzen
    Beitragssatz erhöhen
    Leistungen herabsetzen
    Bundeszuschuss (aus Steuermitteln) erhöhen   http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/steuerzahler-traegt-ein-drittel-der-gesetzlichen-rente-15060061.html

    Hinterbliebenenrente bekommt schon heute nur noch, wer bedürftig ist. Spart ein Ehepaar zu Lebzeiten, sind auf die Witwenrente/Witwerrente auch Kapitaleinkünfte anrechenbar.

  33. Ralf

    @Fit und Gesund: Schweizer Aktien wie Roche oder Nestle finde ich recht reizvoll. Warum hängen diese aber derzeit so auf der Stelle?

  34. Michael

    „Warum hängen diese aber derzeit so auf der Stelle?“

    Dafür gibt es gute Gründe.

    Nestle wächst seit Jahren nicht mehr. Der Umsatz 2007 war höher als der Umsatz 2017(!).
    Der träge Tanker Nestle verliert gegen kleinere, aber wendigere Konkurrenten immer mehr Marktanteile. Trotzdem ist die Aktie mit einem KGV von 25 bewertet.

    Bei Roche laufen bald Patente auf Medikamenten aus, die für 40% des Umsatzes und 75% der Gewinne stehen. Die Produktivität der eigenen Forschungsabteilung ist gering. Über kurz oder lang dürfte daher auch die Dividende zur Disposition stehen.

    Ich würde bei beiden Aktien auf noch tiefere Kurse warten.

     

     

     

  35. Thorsten

    Urlaub auf Kredit ? Das würde mir gar keinen Spaß machen, jeden Urlaubstag an die Schulden denken ? Wie muss man gestrickt sein, um das Genießen zu können ?

  36. Jan

    @Andreas,

    „Und wer finanziell frei ist wird hoffentlich  nicht mehr als 180 Tage in Deutschland sein.“

    Und wenn mich mal mein Geld weg von meiner Familie, Freunde und Heimat treibt, dann soll mein Geld der Teufel holen (oder der Olaf Scholz). So unterschiedlich kann’s sein. 🙂

    Schöne Grüße

    Jan

  37. Hendrik

    Was mich an vielen der Sozialleistungen stört ist, dass derjenige bestraft wird der sich selbst kümmert und, dass diejenigen die ihr Geld verschwenden Sozialleistungen zum auffangen bekommen…

    Zum anderen thema:

    Der Staat ist bis vor kurzem halt davon ausgegangen, dass durch kreditaufnahme zukünftig mehr Einnahmen generiert werden können. Das ist halt nicht der Fall gewesen. Insoweit ist es gut dass jetzt die schwarze 0 existiert.

    Was allerdings bleibt ist die Tatsache, dass aufgrund steuergeschenke an viele ältere Generationen (grüße gehen raus :P) die jüngere betrogen worden ist. Die Straßen und öffentliche Infrastruktur ist ziemlich marode aufgrund der Tatsache dass man sie kaputtgespart hat.

     

  38. Daniel

    Die Rentenkommision ist in meinen Augen eine reine Show-Veranstaltung. Es gibt genau vier Stellschrauben, um dieses Schneeballsystem noch etwas am Laufen zu halten:

    Renteneintrittsalter raufsetzen
    Beitragssatz erhöhen
    Leistungen herabsetzen
    Bundeszuschuss (aus Steuermitteln) erhöhen   http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/steuerzahler-traegt-ein-drittel-der-gesetzlichen-rente-15060061.html

    Hinterbliebenenrente bekommt schon heute nur noch, wer bedürftig ist. Spart ein Ehepaar zu Lebzeiten, sind auf die Witwenrente/Witwerrente auch Kapitaleinkünfte anrechenbar.

    Nicht unbedingt, zwei Stellschrauben würden mir noch einfallen, Effektivität erhöhen, sprich, wenn z.B. durch Automatisierungen (siehe Landwirtschaft) ein Arbeiter ein Vielfaches an Wirtschafsleistung schafft dann gleicht sich das Ganze auch aus (Geld ist Geld) oder aber, man ändert die Leistung.

    Wenn man mal etwas herumspinnt und vielleicht in 30 Jahren Nahrungsmittel vollautomatisiert produziert werden, könnten Rentner auch einfach Gutscheine auf Sachleistungen bekommen, quasi überspitzt formuliert einen „Edeka-Gutschein“ für 100€. Das persönliche Taschengeld dann abhängig von den Rentenpunkten und darüberhinaus eben über die private Vorsorge.

  39. Jonas

    Und wieso genau sollte ich ordnungsgemäß versteuerte Kohle nicht auf ein Schweizer Konto packen können? Verstehe ich nicht. Fährt man nach Basel zur PostFinance und eröffnet ein Girokonto , was genau ist daran jetzt illegal?

  40. Claus

    @ Dividenden-Jäger

    hat jemand kürzlich hier aufgestockt oder neu gekauft?

    IBM, Shell, Scotiabank, CBA, Gen. Mills, Altria, BAT, Ph. Morris? Etwas weniger gibts bei P&G, aber immer noch sehr attraktiv.

    Eigentlich gibt es hier gerade traumhafte Netto-Dividenden für dt. Anleger, aber kaum jemand greift zu. Auch ich warte z.Zt. lieber. Der Sommer/Herbst könnte noch unangenehme Überraschungen bereit halten und nicht erwartete „Schnäppchen“ bringen, Stichworte: Abkühlende Konjunktur, steigende Zinsen, schwächere Quartalszahlen, reduzierte (Jahres-)Prognosen…

    H&M habe ich bewußt von o.g. Liste ausgenommen, da ich die Dividende für extrem gefährdet halte. Die Aktie hat von mir „die rote Karte“ erhalten und steht auf meiner Verkaufsliste. Seit der „mißglückten Werbung“ mit dem dunkelhäutigen kleinen Jungen beschleicht mich ein sehr ungutes Gefühl. So blöde kann eigentlich niemand sein, eine solche Werbekampagne frei zu geben und Persson kauft weiter eigene Aktien… Es gibt keinerlei positive Meldungen, die den Kurs stützen würden… man könnte fast meinen, H&M „prügelt“ den Kurs absichtlich nach unten… Ist hier evtl. ein Delisting geplant??

    LG + eine schönes WE

  41. Slazenger

    @Claus

    ich habe Pepsico bei ~81€ und P&G bei knapp unter 60€ aufgestockt!

    Shell habe ich genug Anteile, und Tabak ist nicht so ganz mein Ding, habe zwar Altria, stocke aber nicht mehr auf!

    Ja der Sommer könnte interessante Gelegenheiten bringen, warten wirs ab….Fit und Gesunds Schweizer Blue Chips werden auch langsam wieder interessant…

    Was hälts du aktuell von Anheuser Busch?

    Nice Weekend

  42. Jan

    @Jonas,

    nichts. Ich selbst habe auch ein Konto bei der Schaffhauser Kantonalbank. Man muss nur sauber bleiben. Alles andere kommt heute eh raus.

    Schöne Grüße

    Jan

  43. Claus

    @ Slazenger

    An. Busch wäre ein Kauf… keine Frage. Ich kaufe sie deshalb nicht, weil die Belgier 30% QST einbehalten. In D kommen noch mal 10% hinzu, so dass man 40% QST bezahlt, also 15% zu viel. Da ich keine Lust habe, mir diese 15% umständlich erstatten zu lassen, fallen „Belgier“ aus meinem Beuteschema.

    Deshalb überlege ich gerade eine größere Position Altria aufzubauen. Altria gefällt mir ganz gut, weil sie neben der Dividende und dem Tabakgeschäft in weiteren Bereichen, wie z.B. Wein vertreten sind. Zudem ist Altria mit ca. 22 Mrd .USD an An. Busch beteiligt!

    LG

  44. Bernd

    Ich habe Altria und Omega Healthcare gekauft. Einen Kauf könnte ich noch tätigen. Schwanke zwischen At&t, CVS Health, IBM und Anheuser Busch. Günstige ist auch Kimberly Clark. Wusste aber nicht, dass auch in Belgien 30% Quellensteuer anfallen. Das ist natürlich ärgerlich. Will aber auch erst abwarten, ob es diesen Sommer noch besondere Kaufgelegenheiten gibt.

  45. Wolfgang

    @ Claus

    PepsiCo bei knapp 82 € und General Mills -sieht nach Bodenbildung aus- bei knapp 36 €. Verizon war knapp dran an meiner Preisvorstellung … naja, beim nächsten Mal.

  46. Sven

    @ Dominik (der Depotstudent)

    „Wir wollen reisen. Unser Finanzpolster soll nicht angefasst werden, damit man im Notfall schnell reagieren kann und bis wir die paar Tausend Euro für unsere schöne Reise angespart hätten, würde es voraussichtlich um die fünf Jahre dauern. Dann sind wir 75-80. Keiner weiß, was bis dahin ist. Vielleicht ist reisen bis dahin unmöglich geworden. Die Rente kommt trotzdem.
    Warum nicht einen Kredit für momentan 2-3% über fünf Jahre aufnehmen und unsere schöne Reise genießen?“ 

    Weil der Kredit mehr Zinsen kostet als Du für Dein Finanzpolster an Zinsen erhältst. Aber sag` mal … ist das sooo schwer zu begreifen?

    Wenn ich die Reise unbedingt will und sie von meinem Finanzpolster bezahlen kann, ist es ja geradezu idiotisch, dafür einen Kredit aufzunehmen.

    „Und das kaputte Auto wird (wie bereits beschrieben) mittels Finanzpuffer bezahlt.“

    Dann nimmst Du den Kredit eben dann auf, wenn das Auto tatsächlich kaputt geht, aber nicht vorher.

    Und wenn Du vielleicht meinst, das ist alles zu riskant, dann kann man sich die Reise wohl nicht leisten.

     

  47. Fit und Gesund

    @Claus,

    schön mal wieder von Dir zu lesen 🙂

    Bank of Nova Scotia hatte ich nachgekauft, CBA könnte mir noch gefallen, aber sind die nicht in irgendwelche krummen Geschäfte verstrickt?

    IBM möchte ich nicht, Shell hab ich schon eine gute Portion, General Mills wurde ja immer empfohlen, hm…brauch ich glaub nicht, BAT hab ich 1x aufgestockt, super Dividende aber Kurs im Eimer,

    ja, die CH-er Aktien die taugen echt nicht viel, ich glaube die Schweizer sind pappsatt und träge geworden, Nestlé, Roche und Novartis sind ja meine grössten Positionen, ich würde nur Nestlé davon aufstocken, aber ich warte ob sie weiter fallen, die Dividendensteigerungsrate ist einfach erbärmlich, da hätte ich viel lieber Unilever, Henkel, oder SAP, auch Cisco ist mein Liebling.

    Würde MMM in Richtung 190 USD gehen, dann ja, sonst eben nicht, bei einem Crash sammele ich dann MMM und Microsoft ein.

    Eine meiner besten Aktien ist VF Corporation 🙂 ebenso BHP Billiton.

    Mit H&M ist ein Trauerspiel, hast Du einen Plan? ich habe auch irgendwo was von dem evtl. de-listing gelesen. Viel Glück damit.

    wünsche Dir ein schönes WE, hier ist Gewitter, das liebe ich wenn ich drin bin 🙂

  48. Jan

    @V

    Keine.

    Außer man hat einen Bürgen oder etwas auf das man einen Uhu kleben kann.

    Und nichts hat die Bank lieber als einen Bürgen. „Den Bürgen sollst du würgen!“, heißt es nicht umsonst unter Banker.
    „Wer für einen Fremden bürgt, ist übel daran; wer den Handschlag ablehnt, geht sicher“ weiß schon die Bibel (Spr. 11,15)

  49. V

    Das scheint es tatsächlich zu geben.

    https://www.kredit-rentner.de/bankenvergleich/

    Für mich ist das ein weiteres Zeichen, dass die Schuldenspirale erneut fast am Ende angekommen ist und es bald wieder knallen sollte. Welcher vernünftige Gläubiger geht derart hohe Risiken ein? Das macht man nur, wenn die Not sehr groß ist und das Geld billig ohne Ende.

    Als ich 2006 durch die USA gefahren bin haben mich die Plakate erschreckt mit den günstigen Zinsen auf Konsumgüter (Kaufen sie jetzt und zahlen sie 4 Jahre später!). Was dann zwei Jahre später war, weiß man ja….

     

  50. Michael W

    Hey Tim,

    ich freue mich darüber dass dein Blog so viele Leser gefunden hat. Dass so viele Leute hier kommentieren und deine Beiträge lesen ist doch super. Ich wurde auch immer so erzogen keine Kredite zu verwenden. Ich kaufe auch ungern Aktien von hoch verschuldeten Unternehmen.

    Ich finde es immer verrückt was manche Leute für ein Smartphone ausgeben. Nach 3-4 Jahren sind die Geräte sowieso, egal wie teuer sie waren, veraltet im Sinn der Technik und des Betriebssystems. Mein Smartphone ist nun leider kaputt nach 4 Jahren Nutzung. Wenn ich mir ansehe was man heute für 200€ am Smartphone Markt bekommt, dann wundert es mich wie man 400€ oder 600€ für so ein Teil ausgeben kann. Ich hoffe dann, dass dies wenigstens nicht auf Kredit geschieht. Für 600€ bekommt man bereits ein Top Notebook.

    Viele Grüße

    Michael W

  51. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ Michael W

    Danke fürs Lesen.

    Mich freut es, dass hier so viele Leser sind, die den Blog schätzen.

    Ja, ich hab noch mein iPhone 6. Es ist langsam geworden und die Batterie ist ständig leer.

    Ich finde die ständige Lauferei und Kauferei von Konsumgütern nervig. Ich warte lieber ein wenig ab. Ich verzichte auf etliche Dinge komplett: Auto, Mikrowellenherd, Waschmaschine/Trockner, TV, Kaffeemaschine, Versicherungen (bis auf Krankenkasse)… Ich leb weitgehend minimalistisch.

  52. Dominik

    @claus, slazenger

    Anheuser Bush gibt’s ja auch als adr aus den USA (Kürzel:Bud). Wäre das vielleicht eine Alternative in euren Augen zu der belgischen Variante?

  53. Ich

    „Als ich 2006 durch die USA gefahren bin haben mich die Plakate erschreckt mit den günstigen Zinsen auf Konsumgüter (Kaufen sie jetzt und zahlen sie 4 Jahre später!). Was dann zwei Jahre später war, weiß man ja….“

     

    Hallo V.

    die Begründungen mit der du die Korrektur herbeireden möchtest, werden immer abenteuerlicher. Setze x-belibige Zahlen im paasenden Verhältnis für die 4 und 2 ein, und du wirst immer auf, „weiß man ja….“ herauskommen.

    Aber wäre das nicht schön, wenn es mal wieder so richtig knallt. Jede Krise mischt die Karten neu, und bietet den Mutigen Wohlstand für die Zeit danach.

     

    Fühl dich bitte nicht angegriffen, manchmal lese ich deine Kommentare gerne, nur deinen Fetisch für die auf jeden Fall kommende Korrektur ist bemerkenswert tief sitzend..

  54. Hendrik

    @Michael W
    Als Besitzer eines 400€ Smartphones kann ich dir sagen: Super Teil – das Samsung s7. Die Qualität der Fotos sind echt toll. Daher brauche ich gar keine Kamera mehr und habe auch wiederum Geld „gespart“.

  55. V

    Lieber „Ich“, es ist kein Fetisch. Es ist meine Erfahrung und mein Bauchgefühl, das mich selten im Stich gelassen hat.

    Wir werden in Kürze (1-4 Jahre?) die nächste große Krise haben. Und wieder werden sich die meisten wundern, denn alles war doch so aussichtsreich, toll und man hat sich so gut gefühlt, weil man sich schön reichgerechnet hatte. Die laufend steigenden Risiken werden ausgeblendet.

    2005 / 2006 als ich infizierte Verwandte und Bekannte vor der Solarblase gewarnt hatte habe ich eine ähnliche Ablehnung erfahren. Ich habe empfohlen sich den Biotechbereich anzuschauen, da dieser schon Jahre in der Baisse war. Da wurde ich noch mehr belächelt. Ich weiß, dass einige davon 99,9% Verlust mit ihren Investments eingefahren haben.

    Oder Ende2008 bis Mitte 2009 als ich empfohlen habe zu kaufen. Ebenfalls wurde ich schief angeschaut und die Leute haben gedacht ich habe nicht alle Latten am Zaun.

    Sprich: Kommentare wie deiner sind mir nicht neu. Am Ende wird abgerechnet.

  56. V

    Wer braucht ein S7? 400,- wahrscheinlich alle zwei Jahre ist vollkommen übertrieben. Ich habe mir jüngst ein J5 im Sonderangebot für 159,- gekauft, das war schon „Luxus“ für mich. Das kann auch kaum weniger als das S7 und mir ist es wurscht, wenn sich das Menü 2 ms später aufbaut. Und die Bilder mache ich noch klassisch mit der 4 Jahre alten Digitalkamera, die damals auch um die 100,- gekostet hat. Die macht immer noch bessere Bilder als jedes neue Handy. Mit diesem Verhalten spare ich Geld im Vergleich zu dir, Hendrik. Denk nochmal drüber nach, Sparen ist das nicht, was du da machst…

  57. Hendrik

    Ja und die Digitalkamera hast du bestimmt immer bei dir, da du ja weißt, dass ein schöner Schnappschuss immer mal gerne gemacht wird.

    Klar ist das Luxus- aber ich fühle mich sehr wohl dabei. Dieses besserwisserische „Ich habe hier auch noch einen Euro gespart“ nervt gewaltig. Schön für dich –  das macht dich auch nicht glücklicher. Warum verschwendest du den 159 € ? Warren Buffet hat gar kein Smartphone!

    Jeder spart halt an anderer Kante ein bisschen. Ich bin mit einer Sparquote von etwa 70-80 % sehr zufrieden. Ich glaube mehr dürfte nicht zielführend sein. Man lebt wirklich nur einmal 😉 Und redet bitte nicht andere Leute hier ständig schlecht, wenn man keine Ahnung von sonstigen Lebensumständen habt und das eine halt anders macht wie der andere.

    Ich habe letztlich mir wieder einen neuen Schlafsack gekauft. 40% günstiger als sonst – damit ich in Zukunft auch bei Minusgraden draußen im Zelt übernachten kann. Dieser Konsum macht mich glücklich.

  58. KievKiev

    @ V

    Du hast vor kurzem um die 400k€ an Biotech Aktien verkauft. Du hast einen sehr hohen Gewinn gemacht und möchtest ihn absichern. Da Du zeitlich sehr nah eine Krise erwartest frage ich mich wie Du das freigewordene Kapital investiert hast? Ist es rein in Edelmetallen?

    Ich nutze Sondertilgungen um mich bestmöglich selbst abzusichern. Gleichzeitig versuche ich ein MFH zu bekommen und die für meinen Anlagehorizont vielleicht einmalige Situation am Markt aus Zinshöhe und Inflation für mich zu nutzen. Ich achte hier aber darauf nicht gierig zu sein und nur ein Objekt mit wirklich passender Rendite ohne Kompromisse zu erwerben. Das Objekt soll sich auch ohne den Hebel sehr gut rentieren… ich bin nur leider nicht der einzige Kaufinteressent am Markt.

  59. Oliver

    Das Thema Rente ist mit der neuen, sicherlich im Ergebnis sehr erfolgreichen – hüstel – Komission momentan häufig in den Medien. Ich denke, bei den 69 Jahren wird es nicht bleiben, andererseits will natürlich keiner über das Thema Rentenantritt reden, weil es extrem unbeliebt ist. Jeder meint, wenn er 45 Jahre gearbeitet hat, das Recht auf 20 oder mehr Jahre Rentenauszahlung zu haben. Was mich bei der ganzen Sachen so wundert ist die Passivität der jungen arbeitenden Generation, die immer mehr über den Tisch gezogen wird und den ganzen Spaß inklusive den Gastgeschenken für Stimmenfang der CSU und SPD bezahlen und klaglos hinnehmen. Ein heute 20jähriger braucht mit der gesetzlichen Rente nicht mehr groß rechnen.

    Das bittere dabei ist, dass viele in Betriebsrenten sparen und diese Verträge von der Politik nachträglich durch das bezahlen der AG- und AN-Anteile der Krankenversicherung und zusätzlich der Steuer so unattraktiv machen, dass man der Veranstaltung lieber fernbleiben sollte. Aber was will man machen, wenn es beim Abschluß die Konditionen noch ganz anders waren? Dann die Riester-/und Rürupverträge, die für sehr viele einfach nur großer Mist sind und wo unsere Regierung absolut unwillig ist, Korrekturen einzuführen. Diese Verträge sind noch zusätzlich für die Allgemeinheit eine Frechheit, weil selbst diejenigen, die nicht daran teilnehmen, mit ihren Steuergeldern dafür einstehen dürfen und ein Finanzvehikel bezahlen, dass viel zu uneffektiv und teuer ist.

    Wenn man sich das alles ansieht, ist unser Staat total überfordert, wie man die Renten für die Bürger möglichst effizient gestaltet. Von daher bin ich den ganzen staatlichen Verträgen ferngeblieben, soweit mir das möglich war und habe die Sache selber in die Hand genommen.

    Die beschriebenen Kredite für alte Menschen sind natürlich ein sehr gutes Mittel, um die Betroffenen ins finanzielle Unglück zu stürzen. Es werden durchaus noch Kredite an ältere Leute vergeben, schließlich haben die ein festes Einkommen mit der Rente. Nur Baufinanzierungen dürften schwierig werden, aber mit 70 erachte ich so etwas als sinnlos. Wer braucht so etwas im fortgeschrittenen Alter?

    Was die Börsenlage und den Crash angeht, haben wir momentan eine etwas hakelige Zeit. Herr Trump wirbelt momentan alles durcheinander und wenn man sich die Auftragseingänge der Industrie in Deutschland anschaut, dann hat die Ampel auf gelb geschaltet. Ich sehe auch eine gewisse Gefahr, dass die Börsen konsolidieren könnten. Vieles ist davon abhängig, wie der Welthandel weiter geführt wird. Kommen wir in das Fahrwasser des Protektionismus, so wie Herr Trump das gerne möchte? Oder sind die anderen Länder so stark, dass sie Amerika trotzen können? Ich schätze persönlich, dass Amerika den Kampf verlieren wird, weil es mit den asiatischen Ländern nicht mehr so einfach durchzusetzen ist. Wenn man wie Herr Trump jeden anpinkelt und sogar seine direkten Nachbarn Kanada und Mexiko sehr schlecht behandelt, wird das zeitverzögertauf Amerika zurückfallen. Auch die Europäer scheinen begriffen zu haben, dass die gute alte Zeit vorbei ist.

    Das Problem bei den Wirtschaftsfragen wird sein, wie sich die negative Tendenz auswirken wird. Die Konsumenten wollen natürlich die weltweit besten Produkte und soweit man es sich leisten kann, wird man diese weiter kaufen. Vieles kommt heute aus China, Japan und Deutschland. Amerika produziert genauso gerne in China und Drittweltländer wie wir. Das lässt sich nicht so aufhalten, wie Amerika sich das vorstellt. Aber negativ einwirken ist möglich. Passiert das übermäßig, könnten die Börsen Probleme bekommen.

    Trotzdem: Würde ich weiter regelmäßig investieren, würde ich die unpopulären, preisgünstigen Aktien mit guter Bewertung kaufen. Es ist so einiges auf dem Markt, was interessant bewertet ist. Eine MMM wäre für mich persönlich nicht dabei, auch wenn sie bei etwas über 200 $ optisch preiswerter ist als die 260 $ Spitze. Einfach nach dem schauen, was vernünftig bewertet ist.

    Grüße

    Oliver

  60. Chris

    @Oliver

    Klar bringt trump viel durcheinander. Aber die eu ist auch selbst schuld. Er macht zölle die direkt Unternehmen betreffen( klar gaaaanz am ende zahlt der Endverbraucher das dauert aber erstmal).

    Die eu macht zölle auf jeans und Whisky. Da zittern die usa wirklich. .. 😉

    Ich abeite bei einem Unternehmen das direkt sämtliche industriezweige beliefert und wir kommen gar nicht hinterher mit dem liefern.

    Da ist nix mit gelb. Ok beim liefern schon aber nicht bei den Aufträgen.

    Im anderen Thread war ja ein luxus haus.

    Schaut mal hier. Für mich wäre es nix aber hochwertig ist es wirklich

    https://youtu.be/fUdJdG5cpYw

     

     

  61. -M

    @Claus

    das Altria im Bereich Wein operiert stimmt, aber wenn ich mich nicht irre, war die Position in der Bilanz sowas von verschwindend gering, dass man das vlt aus Marketing gründen nennen könnte 🙂

    die Beteiligung an InBev ist natürlich eine andere Hausnummer, welche ich bei Altria sehr mag.

    bin in BAT investiert, welche ich durch die weltweite Ausrichtung mehr mag.

    deine genannten Unternehmen sind auch bei mir auf der Liste. Momentan schiele ich auf Pepsi und Reckitt. Aber wenn eine P&G oder PM noch weiter fällt, werden die auch gerne genommen.

    -M

  62. Sparta

    @V

    2005/2006 hast Du Deinen Bekannten Biotechs wegen 10 jähriger Sektor-Baisse empfohlen… vor kurzem meintest Du, dass man mit nem Biotech-index weiterhin outperformt (nach ca. 10 Jahren Sektorboom)…

    Meine Erfahrung ist, dass der Sektor, welche die letzten ca. 10 Jahre am besten lief als neue Investmentmode in der Finanzbranche für die Privatanleger massiv vermarktet wird und diese geblendet von Gier daraufhin schlechter abschneiden.

    Regression ist eine der stärksten Börsenkräfte.

  63. Wolfgang

    @ Oliver

    Meine Gedanken zur bAV

    Das Angebot der bAV habe ich Anfang 2017 dankend abgelehnt, bedeutet diese Leistungskürzungen bei Ansprüchen von Arbeitslosigkeit, Krankengeld -länger als 6 Wochen,- Erwerbsminderungsrente, Elternzeit. Minderung der Entgeltpunkte bei der gesetzlichen Rentenversicherung.

    Stand 2016: ca. 36.000,00 € brutto ergeben einen Entgeltpunkt (30,45 €) ; 20Jahre mtl. 100,00 € brutto eingezahlt bedeuten eine nicht Berücksichtigung von 24.000,00 € in der gesetzlichen Rentenversicherung!

    Minderanspruch aus der gesetzlichen Rente 20,30 € mtl. ein leben lang! Steigerung des Entgeltpunktes, da von einer lohndynamischen Rente gesprochen wird bei 1,50% p.a. hier erhöht sich der Abschlag auf 43,78 € im Jahre 2037.

    (Die 1,50 % Rentensteigerung ergeben sich aus Vergangenheitswerten, also nicht planbar.)

    Garantiert wurden mir 88,67 € und prognostiziert 137,30 €

    Abzug bei Leistung von Steuern, Krankenkasse und Pflegeversicherung erwähntest du schon. Die Beschreibung Frechheit ist noch zu nett gewählt von dir.

    Da Versuche ich mich doch lieber auf eigenen Pfaden, mit dem Geld, am Kapitalmarkt. Bisher scheine ich vieles richtig gemacht zuhaben und die gesetzliche Rente, nach heutigen Regeln, wird später nur einen Teil zum Lebensabend beitragen.

    Gruß Wolfgang

  64. Stefan

    Interssante Diskussion zum Thema Altersvorsorge. Ich (33) und meine Partnerin (31) rechnen schon nicht mehr so wirklich mit einer nennenswerten Rente. Eine kleine bAV haben wir jeweils, aber der größte Teil soll mal aus Kapitalanlagen kommen.

    In dem Zusammenhang finde ich die Kapitalansicherung (für unsere „Rente“) interessant, also wie sichere ich uns am besten ab vor staatlichen Eingriffen bei z.B. Notwendigkeit von Pflege bei nahen Angehörigen. Da kenne ich mich noch nich so richtig aus und habe auch noch keine Quelle gefunden, die das Thema tiefgehend behandelt.

  65. Claus

    @ Dominik

    ich kaufe keine ADRs. Meines Wissens erhält man als ADR-Inhaber die Dividende verspätet und mit Abzug von hohen „Bearbeitungsgebühren“. Die QST des Aktien-Ursprungslandes sollte zudem die gleiche sein.

    Vielleicht weiss das jemand genauer aus eigener Erfahrung?

    @ all

    danke für die vielen Rückmeldungen, was ihr so gekauft habt oder beobachtet.

    Die Börsenlage ist aktuell angespannt. Bei den größtenteils excellenten Ergebnissen der Unternehmen stellt sich mir die Frage, wie das zukünftig noch gesteigert werden soll…

    Zusätzlich gibt es Anzeichen, dass die Konjunktur nachläßt. Strafzölle verteuern Produkte, so dass die Nachfrage wohl sinken wird und/oder Verbraucher sich einige Produkte nicht mehr leisten können oder wollen. Höhere Preise erzeugen höhere Inflationsraten und diese führen zu steigenden Zinsen.

    Ich bin keineswegs ein „Schwarzmaler“, aber spätestens nächstes Jahr könnte es ungemütlich werden. Etwas mehr Cash und Vorsicht wird sich auszahlen.

     

    @ Fit und Gesund

    ja, die CBA steht gerade unter Beschuss, daher die schwachen Kurse. Werde hier aber nicht aufstocken. Dividende ist top, aber die Australier ziehen zu viel QST ab, so dass ich in D 15% zu viel QST bezahle.

    Da ich die umständlichen Erstattungsprozeduren nicht möchte und auch nichts an Staaten zu verschenken habe, werde ich mein Depot auf Werte umstellen, bei denen ich „nicht bestohlen“ werde: USA, GB, NL, D.

    CH behalte ich noch, da meine Novartis-Position steuerfrei ist, da vor 2009 gekauft. Die hier zu viel bezahlten 20% lasse ich mir alle 3 Jahre erstatten, was bisher reibungslos ging. Nächstes Jahr ist es wieder so weit…

    Da ich nicht mehr der Jüngste bin (werde kurzfristig 59), möchte ich alles so einfach, wie nur möglich halten. Wie es aussieht, werde ich zum Jahresende mein Gewerbe abmelden und „Privatier“ werden.

    Von einem Nebenjob halte ich in meinem Alter nichts mehr. 450,- EUR mtl. kann ich auch „an der Börse“ verdienen. Das sind aufs  Jahr gerechnet nicht mal 1% meines Depotwertes.

    Bei H&M kann ich mir eine deutliche Kurserholung in Richtung alter Höchststände momentan nicht vorstellen. Da müßte viel Positives passieren. Auf meiner „Plus-Minus-Liste“ steht fast nichts auf der Plusseite, auf der Minusseite reicht der Platz kaum… Stimmen meine Befürchtungen eines evtl. Delistings, wird es sicherlich bald sehr negative Nachrichten geben… Drastischer Gewinn-Einbruch? Dividenden-Kürzung oder -Streichung?
    War nach sehr langer Zeit mal wieder ein krasser Fehlkauf, die Aktie fliegt aus meinem Depot. Die Kurserholung kommt wahrscheinlich danach (lach).

    Wünsche Dir und allen anderen ein schönes Wochenende, werde mich jetzt mal um den Spargel kümmern, den ich mir heute Mittag einverleiben werde.

  66. Daniel

    Wenn ich mir ansehe was man heute für 200€ am Smartphone Markt bekommt, dann wundert es mich wie man 400€ oder 600€ für so ein Teil ausgeben kann. Ich hoffe dann, dass dies wenigstens nicht auf Kredit geschieht. Für 600€ bekommt man bereits ein Top Notebook.

    Das ist ganz einfach zu erklären, denn der Markt bietet für jede Anforderung etwas Anderes. Und je nachdem wie hoch deine Ansprüche an ein Gerät sind, rutscht man in der Preisspirale weiter nach oben. Wer kaum oder wenig Ansprüche hat, kommt eben nunmal sehr günstig weg, aber wer beispielsweise eine gut Kamera haben will, der greift tiefer in die Tasche.

    Das man ein Notebook für 600€ kaufen kann stimmt zwar, aber es ist ein völliger Äpfel mit Birnen Vergleich weil beide Geräte völlig unterschiedliche Anwendungsszenarien abdecken. Ich würde mir (zumindest auf den Neupreis bezogen) auch kein 600€ Notebook holen sondern wie ich das immer gemacht habe ein junges, gebrauchtes Lenovo Thinkpad das zu Markteinführung in deutlich höheren Preisregionen unterwegs war. Auch hier gibt es unterschiedliche Anforderungen und Bedürfnisse der Kunden. Meine wäre hier eine perfekte Tastatur und hochwertige Verarbeitung.

    Wer braucht ein S7? 400,- wahrscheinlich alle zwei Jahre ist vollkommen übertrieben. Ich habe mir jüngst ein J5 im Sonderangebot für 159,- gekauft, das war schon „Luxus“ für mich. Das kann auch kaum weniger als das S7 und mir ist es wurscht, wenn sich das Menü 2 ms später aufbaut. Und die Bilder mache ich noch klassisch mit der 4 Jahre alten Digitalkamera, die damals auch um die 100,- gekostet hat. Die macht immer noch bessere Bilder als jedes neue Handy. Mit diesem Verhalten spare ich Geld im Vergleich zu dir, Hendrik. Denk nochmal drüber nach, Sparen ist das nicht, was du da machst…

    Du begehst hier den Fehler deine Anforderungen und Bedürfnisse auf alle auszubreiten. Nur weil dir dein Telefon reicht und du mit einer Kamera zufrieden bist, muss das nicht für alle gelten. Das hat auch nicht direkt etwas mit sparen zu tun sondern mit dem Erwerb von Dingen die auf deine Anforderungen zugeschnitten sind. Mich haben Kompromisskäufe nie glücklich gemacht, ich ärgere mich bei vielen Dingen im Nachhinein warum habe ich nicht hier noch mehr wert draufgelegt usw.

    Beim Smartphone war es viele Jahre lang die Kamera. Und da ich selbst weiß, dass ich meine Systemkamera nie im Alltag herumschleppe, habe ich damals nach bester Photoqualität und hochwertigem Gehäuse geschaut, zudem sollte es wasserfest sein, wenn ich mal joggen gehe. Das war damals das S7 für mich. Habe ich meinen Kauf bereut…nein. Das Ding hat schon knapp 5000 Photos gemacht bei denen ich mich geärgert hätte, hätte ich sie mit einer günstigeren, schlechteren Linse gemacht.

    Ich gebe Dir aber dahingehend Recht, dass die Kurve des „was bekommt man fürs Geld zusätzlich“ immer weiter abflacht. Wer heute für 150-200€ ein Smartphone holt bekommt „FAST“ alle Features der Luxusmodelle, die Unterschiede von 500 zu 800€ sind inzwischen marginal.

    Ich selbst habe neben dem Samsung S7 noch ein iPhone 8 als Firmengerät, ein Teil was nochmal signifikant teurer war als die 370€ die ich für das S7 bezahlt hatte, aber ich finde wirklich nichts, was das iphone irgendwie besser könnte, außer dass es altersbedingt noch eine bessere Akkulaufzeit hat und insgesamt eine bessere Bluetooth Übertragung.

  67. Wolfgang

    @ Stefan

    Die Frage mit der Pflege bei Angehörigen treibt mich ebenfalls umher. Mittlerweile gibt es 5 Pflegestufen, die Pflegeheimkosten, vor Ort, abzüglich dem Anteil von der Pflegeversicherung und der Rente ergibt hier die Summe die Spannend ist.

    Als Erstes würde ich durchrechnen, ob überhaupt eine Zuzahlung vom Amt gefordert werden kann.

    Ein Weg wäre, nur bei Voraussetzung natürlich, bei Eheleuten das Vermögen auf den jenigen zu übertragen der keine Eltern mehr hat. Schwiegertochter bzw. -sohn ist hier nicht unterhaltspflichtig gegenüber den Schwiegereltern.

    Vertrauen in die ewige Liebe hier natürlich vorausgesetzt.

    Mehr Erkenntnisse habe ich leider noch nicht zu diesem Thema, daher sehr dankbar für gedankliche Anregungen.

    Gruß Wolfgang

  68. Ex-Studentin

    Mir sind Elektronik-Geräte wichtig. Da ich keinen festen PC habe, setze ich stattdessen auf handliches Laptop und gutes Smartphone. Meist wähle ich dabei „halbschwangere“ Lösungen, also nicht mega billig, aber auch nicht mega teuer.

    Mein 14-Zoll-Laptop hat 700€ gekostet. Nicht das schnellste, aber immerhin eine gute Grafikkarte. Mein Smartphone hat 215€ gekostet, ein Huawei P10 lite. Ich mache damit Fotos und fotografiere Dokumente ab. Hinterlässt weniger Schatten als ein Scanner (im Falle eines Buches).

    Letztens habe ich das erste mal den Dispo genutzt. Wir hatten eine Sachen für den Urlaub gebucht und als die Kreditkarte abgebucht wurde, waren wir kurz im Minus. War nicht so deprimierend wie erwartet.

    Ansonsten bin ich kein Fan von Schulden. Sofern man Angehörige hat, leiden diese ggf. darunter. Mein Großvater ist vor einem halben Jahr verstorben. Seine Kinder haben sich wegen ihm verschuldet. Er wollte zu seinen Nachkommen irgendwann keinen Kontakt mehr. Wollte lieber in ein Pflegeheim als von seinen Kindern gepflegt werden. Letztlich hat er nur Kummer und Schulden hinterlassen. Mal sehen, wie seine Beerdigung finanziert wird. Um die hat er sich vorab gekümmert.

  69. June

    Hallo zusammen,

    @Rente,

    obwohl ich mich schon ganz gut auskenne ist das an mancher Stelle verwirrend. Aber da sich grundlegendes sicher noch 5 Mal ändert, bis ich irgendwann zwischen 65 oder 67 in Rente gehe, steige ich aktuell nicht tiefer ein.

    Meine Rente wird sich aus vielen Bausteinen zusammensetzen. 1. die gesetzliche Rente. Trotz Kinderauszeit und Teizeit bin ich zufrieden und hoffe das ich noch lange, viele Rentenpunkte hinzubekomme. 2. meine Mieteinnahmen, bis dahin sind alle Immobilien bezahlt. 3. mein Depot. Es ist noch ein bisschen mickrig, aber das hat ja noch Zeit sich zu entwickeln. 4. meine bAV. Hier zahlt nur mein Arbeitgeber ein. Ich nutze die Vermögenswirksamen Leistungen. Die dürfen wegen des IG Metall Tarifvertages nur noch in die Rentenvorsorge gehen. Für mehr, konnte ich mich wegen den höheren Krankenkassenbeitrags während der Rente, nicht begeistern. 5. meine Riesterrente. Ein alter Vertrag, damals als alleinerziehende und Teizeit arbeitende Mama höchst lukrativ, inzwischen ehr unterdurchschnittlich interessant.  Ich tröste mich, dass er auch noch zahlt wenn ich Hundert werde. Bin aber immer mal hin und hergerissen ihn zu kündigen.

    @Pflegezuschuss für Angehörige,

    diese Problem soll von Seiten des Gesetzgebers im Moment dahingehend behoben werden, dass man in Zukunft für Angehörige nur noch zahlt, wenn man wirklich ein sehr hohes Einkommen hat. Dann zahlt aber auch das Schwiegerkind indirekt mit, da es seinem Partner gegenüber Unterhaltspflichtig ist.

    Vermögen deshalb verschieben würde ich nicht tun. Aber unbedingt sofort eine Beratung bei einem Anwalt in Anspruch nehmen, wenn eine teure Pflege bei einem Angehörigen absehbar ist. Es lässt sich viel gestallten. Und den Anwalt auch den Fragebogen ausfüllen lassen. Oft weis man selbst nicht so genau was eingetragen werden muss. Viel Angehörige zahlen daher aus Unwissenheit zu viel Unterhalt.

    @Handy und Co.

    ich habe Apple und dazu stehe ich auch. Aber meine Geräte sind gebraucht angeschafft worden. Gerade überlege ich die Anschffung eines neuen gebrauchten iPads für 50 €.

    @Claus,

    du hattest mich mit deiner Begeisterrung für H&M ja fast soweit, dass ich gekauft hätte. Die Dividende ist auch wirklich gut gewesen und da die Familie selbst nach wie vor Aktien kauft war ich im letzten Jahr auch ganz kurz davor zu kaufen. Dann fiel mir aber das Dilemma mit Boss ein. Und mein damals noch ziemlich  unausgegorener Aktienplan  wurde um den Punkt – kaufe keine Klamotten ergänzt. Schade das die Aktie so abgestraft wird. Aber ich habe immerhin als Kundin dieses Jahr bereits 2 Mal H&M unterstützt. 2 meiner 3 Shirts die ich immerhin schon gekauft habe waren von dort. Sehe gerade, dass ich dafür auch 2 Aktien bekommen hätte.

    Take care,

    June

  70. June

    @Ex-Studentin,

    wenn dein Großvater überschuldet war und kein positives Endvermögen vorliegt, kann man ein Erbe auch ausschlagen. Das muss aber sehr zeitnah geschehen.

    Unser Haushaltskonto war im Mai plötzlich auch im Minus. Ich hatte die Müllgebühren total vergessen und den Überschuss bereits weggebucht. Aber zum Glück tut sowas gerade nicht weh, wenn es nur ein paar Tage sind.

    Take care,

    June

  71. Mike

    @Ex-Studentin

    „Halbschwangere Lösungen“ gefällt mir, ich bevorzuge auch Equipment, das ich wirklich brauche, lieber gute Qualität als billig, und es hat sich gut bewährt, Profigeräte z.B. Notebook Occasion zu kaufen, vielleicht 1/2 Jahre alt und meist wie neu und dafür nur noch 50% vom Neupreis. Es gibt Leute oder teils auch Händler Ausstellungsgeräte die brauchen alle paar Monate die neusten Geräte, und den nehme ich gerne dann diese Sachen ab. Bei Autos funktioniert das auch perfekt, den grössten Abschreiber hat man dort die ersten 2 Jahre. Da verzichte ich gerne auf die Auwahl der Gadgets und den obligatorischen Blumenstrauss 😀

     

    ps @all: wer drück auch mal Refresh wenn ihn die Rechenaufgabe überfordert 😀 ich habe Mathematik studiert, aber einfache Kopfrechenaufgaben müssen nicht immer sein.

  72. Slazenger

    @Claus und andere

    Wie stellst du dich auf den (bevorstehenden) Crash, Bärenmarkt ein? Ich erhöhe momentan sukzessive meinen Cashbestand, allerdings bin ich immer noch sehr stark investiert und stocke ab und an auch vorsichtig auf!  Ich habe noch keinen richtigen Plan wie ich handeln werde, die Vorstellung ist ca.50% des Depots soll  bestehen bleiben!

    Wie ist dein/euer Plan? Trennt ihr euch von gewissen Positionen ganz, oder reduziert ihr nur die Positionen (Rasenmäher Methode)???

     

  73. Iceman

    Das mit der Rente beschäftigt mich die letzten Tage auch sehr.

    Ich bin 35 jahre und habe mit 15 zu arbeiten begonnen-Lehre-dann technischer Betriebswirt und anschliessend Meisterschule.

    Somit arbeite ich nun bald 20 Jahre und die Regierung will mir nun erzählen ich solle doch bitte bis 69 arbeiten, was bei mir 54 Jahre sind. Auch wenn ich einen Bürojob habe, möchte ich nicht so lange arbeiten.

    Ich empfinde das als höchst ungerecht. Andere kommen dann mit Sabbatjahr und Lebensfindung verschiedenen Studienabbrüchen weil ihnen dies und jenes nicht gepasst hat und dann arbeiten sie vll 30 Jahre und erzählen dann was von ausgebrannt, weil alles so ungerecht ist und ihnen das Geld nicht reicht für Urlaube oder Hauskauf, Auto was sie bei anderen sehen. Die Arbeit (u.U. auch verzicht auf andere angenehme Sachen) dahinter sehen aber die wenigsten.

    Um kurz auf das Thema mit dem Urlaubskredit für Rentner zu kommen. Wenn ich mit 70 leider noch nicht die geistige Reife besitze mich eigenständig um meine Finanzen zu kümmern, dann wird das auch nicht mehr. Der Kredit geht im Todesfall mit Sicherheit auf die Kinder über und schon wird die nächste Generation von Kreditnehmern herangezogen. Da diese es ja nicht anders kennen.

     

     

  74. Ex-Studentin

    @June

    Erbe ausgeschlagen haben wir schnell gemacht, wobei das Sozialamt sich bisher von sich aus noch nicht gemeldet hat. Mein Vater hat vom Beerdigungsinstitut eine Karte erhalten und wir haben dann alle auf gut Glück das Erbe ausgeschlagen. Mein Großvater hat noch eine kleine Wohnung (Nebenkosten seit Jahren nicht bezahlt), die nun vermutlich erst mal veräußert wird. Keine Ahnung, ob das Geld für Sozialamt + Beerdigung ausreichend sind. Trotz Erbe ausschlagen müssen Nachkommen die Beerdigung zahlen, aber da warten wir nun erst mal ab.

    Heute gab es übrigens leckere gefüllte Süßkartoffeln, ist sicherlich auch was für dich:
    https://purpleavocado.de/gefuellte-suesskartoffel-mit-spinat-und-feta/

    @Mike
    Das mit den gebrauchten Elektro-Geräten muss ich mir noch angewöhnen. Bisher kaufe ich immer neue Geräte. Ich schaue immer mal auf ebay kleinanzeigen, aber dort wollen viele fast noch den Neupreis bei ihren Geräten. Oder verkaufen kaputte Sachen für „Bastler“.

    Die Matheaufgaben bekomme ich normalerweise hin, kann aber vorkommen, dass ich ab und zu einen zweiten Versuch brauche. 😀 Tim will nur, dass unser Geist fit bleibt!

  75. June

    @Ex-Studentin,

    ja, leider muss man die Beerdigung trotzdem zahlen. Aber man hat dann auch Einfluss auf Größe, Umfang und Kosten.

    Ich habe vor drei Jahren für eine einfache aber liebevolle Beerdigung ca. 2.700 € gezahlt.

    Danke für das Rezept ich probiere es demnächst aus, er klingt sehr lecker. Bei uns gibt es heute Blumenkohl Salat von einem lila Blumenkohl und gegrillte Rouladenspieße.

    Die Matheaufgaben stellen noch kein Problem für mich da und sind mir lieber als diese komischen verschleierten Bildchen.

    Take care,

    June

  76. -M

    @ExStudentin

    ich kaufe alle meine Elektronikgeräte über Kleinanzeigen. Ich schaue immer in der Umgebung, so dass ich die Geräte auch persönlich abholen und begutachten kann.

    mein TV hätte neu 900€ gekostet. Ich hab ihn 1 Jahr alt gekauft für 375€. Das coole. Die Rechnung mit Garantieverlängerung für 5 Jahre inklusive ! (Der Typ zog mit seiner Freundin zusammen die auch einen vT hatte, also musste der Weg)

    handy: Samsung S7 für einen Spottpreis , 1 Jahr alt mit Rechnung und Garantie

    Spülmaschine Miele ebenso für kleines Geld und Garantie.

    alle Geräte sind wie neu 🙂

    viele Leute verramschen einfach alles, Hauptsache sie können neu konsumieren. Ich hab dann halt immer nur ein Vorgängermodell, wobei ich diese dann immer behalte bis sie Auseinanderfallen.

    -M

  77. Der Baum

    Hallo zusammen,
    ich frag mich wenn ich viele von euren Kommentaren zu günstigen Bewertungen lese wie ihr diese berechnet? Selbst wenn ich alle qualitativen Faktoren weg lasse finde ich momentan keine wirklich interessanten Käufe. Meine Mindestanforderungen sind

    Eigenkapitalquote ab 35%
    Eigenkapitalrenditeab 12%
    KGVunter dem Branchendurchschnitt (und dem 10-jährigen durchschnitt)
    Div.rendite mind. 2%
    Ebit im Laufe der letzte 5 Jahre gewachsen

    Hier bleibt dann kaum noch was übrig zum weiter Arbeiten. Dann kommen noch alle qualitativen Anforderungen…

    Letzter kauf wich dann doch von den oben genannten Kriterien ab, weil sich sonst nichts gefunden hat: KraftHeinz.

    Grüße,

    Der Baum

  78. Ruben

    Ich kaufe auch ziemlich alle Elektrogeräte gebraucht, bislang alle Smartphones, Tablets, Sat-Receiver, Monitor usw.

    Leider kaufen sich gerade die ärmeren Schichten oftmals die neueste Elektronik als Statussymbol. Ein Kollege, ein Alleinverdiener mit 2 Kindern zu Hause, kauft sich demnächst das neueste Samung S9, obwohl er derzeit schon das S7 hat und es keine merkliche Weiterentwicklung mehr gab.

  79. Claus

    @ June,

    gut, dass Du H&M nicht gekauft hast. Niemand sollte Aktien kaufen, nur weil jemand anderes sie schon gekauft hat, kaufen will oder auch nur etwas Positives zu berichten weiss. Die Modebranche ist für mich hiermit „erledigt“, offenbar verstehe ich hiervon nichts. Mit Esprit hatte ich vor einigen Jahren auch keinen Erfolg, bin aber ohne größeres Minus rechtzeitig ausgestiegen. Sollte sich das Delisting bei H&M tatsächlich bestätigen, hätte man (trotz eigentlich richtiger „Diagnose“) keine Chance auf steigende Kurse gehabt. Dies sehe ich ähnlich wie bei Bilanzmanipulationen (Enron, Worldcom…).

    @ fit und gesund

    … lass die „Jungblogger“ doch. Sie werden alle ihre eigenen Erfahrungen machen, mindestens 90% von ihnen wird es wie beim dortigen „fiktiven Börsencrash-Artikel“ gehen…

    Ich lache mich immer schlapp, wenn ich mal auf YT einen 18-25-Jährigen sehe, der dort erklärt, wie die Börse funktioniert. Stolz wird dann berichtet, wie einfach das ist und man das selber auch schon 1, 2 oder sogar ganze 3 Jahre (im größten Bullenmarkt…) praktiziert. Mr. Market wird sie alle „dahinraffen“. Trotzdem wünsche ich ihnen viel Glück. Sie werden es brauchen.

    @ Slazenger

    eigentlich müßte man alle stark überbewerteten Aktien verkaufen, z.Zt. einige Hightechs und Med.-Tech.-Werte.

    Stockt man dann vermeintlich „defensive“ Werte auf, die bereits stark abgestraft wurden und hohe Divs. zahlen (und sich das auch leisten können…), sollte man glimpflich davon kommen, zumal diese Werte in Krisen bisher immer gesucht waren.

    Hat man noch einen hohen Cash-Bestand, sollte einem auch ein längerer Bärenmarkt nicht viel anhaben. Auch in Bärenmärkten gibt es Aufwärtsphasen, in denen man zwischendurch immer wieder mal etwas Geld verdienen kann, ohne short zu gehen, was ich nicht machen werde.

    Das Beste wäre natürlich, man würde alle Aktien rechtzeitig verkaufen und bei wieder steigenden Kursen neu einsteigen. Doch das werden nur sehr wenige schaffen (ich nicht).

    Auf jeden Fall werde ich alle meine steuerfreien Aktien behalten, egal was kommt. Diese 5 Aktien (Intel, Coke, Home-Depot, Novartis, Medtronic) machen ca. ein Drittel meines Depots aus und liegen bisher deutlich über 100k im Plus.

     

  80. June

    @ Fit und Gesund,

    Jan hat Domenik nicht gerade mit Samthandschuhen angefasst. Jans Kritik war und ist aber berechtigt. Und vorallem ist Jan so gut in der Sache informiert, dass er sich aufgrund seiner beruflichen und privaten Aus- Bildung diese Kitik auch erlauben darf.

    Und dabei geht es nicht um das Alter. Ex-Stdentin, Thomas der Sparkojote und der andere Dominik sind auch sehr jung und haben tolle Ideen und gut recherchierte Themen. Anna hat besonders klug und intelligent geschrieben. Ihre Beiträge waren jedesmal auch stilistisch hervorragend, leider hat sie ihren Blog  vor wenigen Tagen geschlossen.  Bei diesen 4 Beispielen spielt das Alter kaum eine Rolle man nimmt den Vier ihre Themen ab. Und verzeiht auch Fehler, da sie lesenswert sind.

    Dem Depotstudenten fehlt noch diese innere Ruhe, die die anderen schon haben. Er bezieht es auf sein Alter es geht aber immer Kentnisse, Bildung, Erfahrungen und den Inhalt.

    Schade, dass er eine Grundsatzdiskussion daraus macht.

    Take care,

    June

     

  81. Ex-Studentin

    @Fit und Gesund

    Als Blogger steht man schnell mal in der Kritik. Ich finde es gar nicht mal so leicht, negative Kommentare nicht persönlich zu nehmen. Ich hatte mal eine Dame, die sich über meine Kommentare aufgeregt. „Die Ex-Studentin kommentiert ja nun wirklich alles“ und „Zum Glück wird man durch das spam-artige Dauerkommentieren unter jeden erdenklichen Blog auch nicht reich..“

    Sich darüber zu echauffieren wirkt zwar unprofessionell, aber als Blogger nimmt einen das mit, selbst wenn man sonst ausschließlich tolle Leser hat. Deswegen hat Dominik vermutlich die Umfrage gestartet.

    Finanzen ist ein wenig wie Religion oder eine Sucht. Gerade junge Leute sind leicht zu begeistern und missionieren dann selbst. Ich bin ja auch nicht viel besser. Manchmal reg ich mich über Blogger auf, aber ich finde es schön, dass so viele zu dem Thema schreiben. Jüngere Leute trauen sich eher, öffentlich zu schreiben bzw. nehmen sich eher die Zeit, regelmäßig zu posten. Je älter man wird, desto mehr verschieben sich da die Prioritäten. Und wenn jemand mit 20 sehe ich da kein Problem. Ist ja jedem selbst überlassen, ob er es kauft und gut findet. In Krisenzeiten werden sicherlich viele auf die Nase fallen, aber wir können ja einfach abwarten und hoffen, dass keiner zu hart erwischt wird.

  82. Jan

    Hach, sorry.

    Ja, vielleicht war ich zu wirsch und hart. Das mag sein.

    Sorry Dominik. Du wohnst keine halbe Autostunde von mir entfernt. Wenn du mal Bock hast sagst es und wir gehen zusammen ein Bier im Biergarten trinken. Meine Mailadresse hat der Tim sicher noch.

    Mir ist das aber wirklich manchmal zu viel. Und damit meine ich noch nicht mal die Finanzblogszene. Geh mal in die Edelmetall-Foren und versuche da ein vernünftiges Gespräch zu führen. Da brauche ich regelmäßig nach einer Woche Aktivität einen Monat Pause.

    Du versuchst etwas aufzubauen. Das schätze ich!

    Und du hast immerhin ausgewogen berichtet. Meinen Hut muss man davor ziehen, denn bei über 90% der Fälle ist beim Rest der Blogger das eigene Ego im Weg: Diese malen Schwarz-Weiß und alles andere darf nicht sein.

    Lass dich von der „Watschn“ hier nicht mitnehmen. Ist wie beim Fußball. Wenn dich einer umhaut muss man aufstehen (außer es könnte eine Karte raus springen 😉 ).

    Schöne Grüße

    Jan

  83. Fit und Gesund

    wegen Bloggerburschi,

    also unflätige Sprache auf seinem eigenen Blog… nun ja, spricht eine deutliche Sprache

    kritikfähig ist er jedenfalls nicht,

    stimmt schon, mich kratzt das eigentlich wenig, es gibt genug lesenswerte blogs (Ex-studentin gehört ganz sicher dazu, trotz ihrer Jugend)

    wünschen wir ihm viel Glück auf seinem Lebensweg 🙂

  84. Nobbi

    @ June eine höhere Qualität der von dier genannten Blogs kann ich nicht bestätigen, will sie aber auch nicht ausschließen. Ich lese aber die meisten nicht mehr. Sicherlich wird es die eine oder andere Perle unter der meiner Meinung nach ziemlich großen Ansammlung von Banalitäten geben.

    Aber für mich ist das Thema Erfahrung schon sehr wichtig. Ich kann mich schwer davon überzeugen lassen, das jemand der sein Lehrlingsgeld in ETFs investiert und wahrscheinlich noch nie einen eigenen Haushalt geführt hat, befähigt ist ein Buch über Finanzen zu schreiben.

    Generell gilt aber das es ja nicht unbedingt immer was neues sein muss. Wiederholung hilft beim lernen, sonst würde man sicherlich nicht mindestens 10 Jahre die Schule besuchen. Tim macht das gut, hält es einfach. Auch wenn er sich regelmäßig wiederholt.Ab und an mal eine kleine Provokation, verzeihe ich Ihm weil er meiner Meinung nach in den grundlegenden Dingen recht hat. Für alles darüber gibt es letztenendes kein Patentrezept. Da kann man noch so oft darüber streiten ob der ETF besser ist als die Einzelktie. Es gibt nunmal kein rundum sorglos Paket mit einer überlegenen Strategie.

     

    Apropo Einzelaktien: Habe mir auch den ein oder anderen US Konsumwert in den letzten Wochen gekauft, habe aber nicht alle Reserven verballert.

    Zum Schluss: Auch die Kommentare machen diesen Blog lesenswert.

  85. Fit und Gesund

    @Slazenger und Claus, @ all

    Slazenger stellte ja die Frage wie man sich auf einen evtl. Crash oder Bärenmarkt einstellt, diese Gedanken mache ich mir kurz vor dem Ziel Frührente natürlich auch.

    Ich habe bis anhin jeden Monat gekauft, meine Dividendenzahlungen sind tatsächlich sehr schön gestiegen, 2016 waren es 2630 CHF, 2017 dann 5382 CHF und dieses Jahr dürfte ich auf über 7500 CHF kommen, mein Dividendenziel dürfte ich damit Ende des Jahres erreicht und übertroffen haben.

    Eigentlich hatte ich geplant bis Ende des Jahres weiter zu investieren, jeden Monat wie bis anhin, dann 2019 noch ein halbes Jahr Cash zu sammeln und dann nochmal ein halbes Jahr zu investieren oder auch nicht, je nach Börsenlage,

    Aber muss ich es ausreizen? wenn ich heute meine Rente beantragen würde, ich bekäme nur die Betriebsrente, die staatliche Rente erst ab Alter 64, so wären meine jährlichen Unkosten damit, und mit den Dividenden und Mieteinnahmen gerade gedeckt, allerdings ist mir das zu knapp, obwohl ich noch Cash im Hintergrund habe,

    ich werde sicher nix verkaufen, weder gut gelaufene Aktien noch die, die rot sind im Depot (grösste Verlierer sind Roche, BAT, Reckitt B., Henkel und Enbridge)

    ich kann es nur über neue Mittelzuflüsse steuern, respektive mir mal überlegen ob es Sinn macht dieses Jahr noch weiter zu investieren. Das Risiko steigt ja eher.

    Mein Depot ist gesamthaft im Plus

    bei einem Minus von 10% werde ich nix unternehmen,

    bei 20% Minus werde ich 25% vom Cash einsetzen,

    bei 30% Minus weitere 25% dann

    bei 40% Minus nochmal 25%

    dann würde ich abwarten, meine letzten 25% würde ich eher nicht einsetzen als bis das die Kurse für mindestens 6 Monate nach oben gehen.

    @Jan,

    gibt es ein gutes Edelmetall-Forum wo man nur lesen kann? ich bin ja immer ein Freund von den Edelmetallen gewesen, nur hab ich es zugunsten der Aktien arg vernachlässigt.

     

    liebe Grüsse

  86. Jan

    @Fit und Gesund,

    leider kaum. Also lesen kannst du sie forum.silber.de, forum.gold.de, goldseiten-forum.com, usw. Die Qualität schwankt aber zwischen Aluhut und unbrauchbar. Besser nicht lesen. Sonst vergeht einem die Lust an klimpernden Münzen. Manchmal glaube ich, dass es ein Sammelbecken für Hartzer und gescheiterte Existenzen ist die selbst keine einzige Unze besitzen.

    Schöne Grüße

    Jan

  87. Fit und Gesund

    @Jan,

    vielen Dank, werde mal bei Gelegenheit reinschauen, nur mit Typ „gescheiterte Existenz“ hab ich ganz wenig am Hut.

    liebe Grüsse

  88. Hendrik

    Also ich habe vor kurzem auch meinen eigenen Blog gestartet und fühle mich deshalb angesprochen:

    Aber warum muss denn jedes mal in Deutschland auf das Alter hinaus gegangen werden, wenn jemand jüngeres etwas macht ? Sei es Kevin Kühnert oder sonst wer – ständig wird hier vom jungen Alter auf die Unfähigkeit abgeschrieben – in der Schweiz scheint es bezüglich diesen besser zu sein, wenn man sich die Berichterstattung über Sebastian Kurz anguckt.

    Die eigene (Un-) Fähigkeit misst sich allerdings an der Qualität des Tuns  und nicht an dem Alter der jeweiligen Person. Bedenkt auch mal das ein Blog und eine Person sich entwickelt – man an irgendeinem Punkt anfangen muss, soweit man die Interesse hat, und kein neuer Blog sofort von 0 auf 100 super toll ist 😉

  89. June

    @Nobbi,

    Erfahrung ist wichtig, aber leider nicht alles. Gerade um auch junge Leute mit dem Thema Börse zu begeistern kannst du nicht kurz vor der Rente stehen. Dann hast du zwar viel Erfahrung bist aber vom Leben der 18 – 25 jährigem weit weg. Um diese Zielgruppe zu erreichen musst du jung sein. Die von mir erwähnten jungen Blogger kenne ich bis auf eine Ausnahme persönlich. Und besonders die beiden Damen stechen qualitativ heraus. Es ist im übrigen ein großes Vorurteil von dir, dass die Jugend noch an Mamas Rockzipfel hängen.  Gerade Jenny steht bereits seit Jahren als Führungskraft ihr Frau und hat einen eigenen Haushalt. Ich muss jetzt nicht mehr erwähnen, dass sie bereits mit einer für ihr Alter großen Summe investiert ist. Also ich ziehe hier wirklich meinen Hut. In ihrem Alter habe ich in vielen Punkten noch nicht so mit beiden Beinen auf dem Boden gestanden. Daher muss man immer Differenzieren. Alter ist nicht alles.

    @ Jan,

    du bist einfach sympathisch und du hast die Größe dich zu entschuldigen.

    @Domenik,

    das Angebot von Jan würde ich mir an deiner Stelle nicht entgehen lassen. Mit ihm kannst du über die meisten Finanzthemen heiß diskutieren und er hat wahnsinnig viel Erfahrung und Wissen. Das ist ein Angebot mit viel Mehrwert.

    @Ruben,

    danke für die Info.

    Take care,

    June

  90. -M

    @jüngere blogger

    ich glaube das viele hält sich so darstellen, als ob sie schon alles erlebt haben und das ist ja kompletter Nonsenses, wenn man seit 2 Jahren oder so an der Börse ist.

    Aber es ist schon korrekt, dass man ohne das beginnen und Erfahrungen sammeln sich nicht entwickeln kann. Die Qualität kommt dann mit der Zeit. Die erfahrenen müssen ja nicht unbedingt da mit mischen in der Szene und könnnen sich an die erfahrenen Blogger halten.

    Das in der nächsten baisse viele jüngere auf die Nase fallen werden glaube ich schon…das gehört dann auch irgendwo dazu. Wenn’s am Anfang passiert kommt das ins Kapitel Lehrgeld 🙂 nur danach heißt es Mund abputzen und weiter machen. Die Börse dann verteufeln bedeutet dann oft das Ende der Börsenkarriere.

    @möglicher Crash

    ich kaufe eh meist die halb abgestraften Nahrung und konsumierte… die werden auch im Crash halbwegs stabil bleiben, zumindest Dividende zahlen. Ich halte aber auch gut Pulver trocken, was ähnlich wie oben geschrieben bei -20%/-40%-50% zukkzessive investiert werden würde in solide Blue Chips

    -M

  91. KievKiev

    @ Finanzblogs

    Es gibt heute für jeden den passenden Blog. Das ist doch eine sehr gute Entwicklung. Einen Blog zu schreiben bringt den Autor selbst in dem Bereich auch weiter. Sie starten ja auch of mit dem Tracken der eigenen Entwicklung. Öffentliche Bekanntmachungen helfen beim Erreichen von den mitgeteilten Zielen.

    Als Nebeneffekt werden gerade jüngere angezogen von neuen Blogs. Es gibt hier Blogger mit um die 100k Euro investierten Vermögen oder auch viel weniger. Es ist vielleicht motivierend ähnliche Personen zu sehen die vielleicht nur ein paar Jahre älter sind und ein überschaubares und nahbares Vermögen bereits erreicht haben. Vor allem wenn der Weg dahin protokolliert ist. Das gibt Orientierung und macht Mut.

    Ich finde Buy and Hold auf Seeking Alpha auch immer interessant. Aber mit seinen Nachkäufen von PM kann ich nicht viel nachempfinden. Es ist eine ganz andere Liga. Hier ist dann vielleicht jemand, der mir sagen kann wie man am besten eine Liste von 50 Unternehmen langsam aufbaut und das bei noch kleinem Depot. Wie man Sektoren abbildet, wenn man die erste Position erst kauft. Oder was man sonst machen kann. Ich könnte in der aktuellen Marktphase auch gerade abgestrafte Unternehmen aus meiner Top 50 Liste kaufen. Z.B. short put auf pm at money wenn ich die wirklich haben will. Die Volatilität müsste auch recht hoch sein. Als buy and hold Ziel kann ich ja eine längere Laufzeit nehmen. Und nach dem einbuchen immer calls drauf schreiben. Als Nachteil muss man immer 100stk nehmen, was für den Aufbau bei erst einer Position etwas viel ist.

    Ich habe auch oft ein paar Daten rausgeben. Vielleicht verschreckt es manchen. Aber ich hatte mit dem Beginn meiner ersten Arbeit ohne Vermögen und zum Glück ohne Studienkredit mit 1500€ Sparrate begonnen. Und ich bin älter als viele heutigen Absolventen gewesen. Von daher können sie alleine durch den frühen Abschluss und die frühe Erkenntniss sehr viel erreichen. Die Zeit ist langfristig ein sehr gutes Hilfsmittel für den Vermögensaufbau.
    @ June
    Da bist Du mir mit ähnlichem Inhalt zuvor gekommen.

  92. Ex-Studentin

    @-M

    Schande über uns: Wir haben beim Zusammenziehen unsere 2 Fernseher behalten. Der große von meinem Freund steht im Wohnzimmer, der kleine von mir im Schlafzimmer. Wobei das keine so riesen Dinger sind, wie man heute für das Geld bekommt. Sind mittlerweile auch 7-8 Jahre alt. Vor ein paar Jahren habe ich noch viel Fernsehen geschaut, jetzt schaue ich mir netflix aufm Lappy an. Der große Fernseher ist vielleicht alle 2 Wochen mal an.

    @June

    Danke für die netten Worte! Habe mich nun auch nicht direkt angesprochen gefühlt. Ich schreibe ja nur ab und zu über die Börse, sondern eher über rechtliche Themen. In der heutigen Zeit hat man den Vorteil des Internets. Wir googlen viel, tauschen uns über den Globus aus. Wir wollen nicht die Fehler unserer Eltern wiederholen. Wir machen, wenn, dann eigene. Wegen eines „Crashs“ mach ich mir vermutlich weniger Sorgen als jemand kurz vor der Rente. Ich habe zwar fleißig gespart und investiert, aber wenn morgen mein Geld weg wäre, sind „nur“ 5 Arbeitsjahre verloren. Ich mach mir viel mehr Sorgen um Kriege, Nahrungsknappheit, Naturkatastrophen.. oder auch die eigene Gesundheit. Das sind die „Showstopper“ bei der Zukunftsplanung.

  93. Mark85Mark85

    Mich stören die vielen Finanzblogs nicht. Ich weiß nicht, wie es anderen geht, aber nach einiger Zeit hatte ich meine Stammblogs zusammen. Niemand wird gezwungen, alle Blogs lesen zu müssen. 😉

    Weil Edelmetallforen angesprochen wurden: In der Tat schwingen dort zum Teil sonderbare oder stark negative Welt- und Lebensvorstellungen mit.

    Ich mag die Anlageklasse Edelmetalle wirklich gern, aber je länger man sich mit ihnen im Internet beschäftigt, desto mehr gerät man in die Fänge der Weltverschwörungsverbreiter. Am schlimmsten finde ich Youtube: Man fängt mit harmlosen Edelmetallvideos an, aber mit der Zeit werden einem immer gestörtere Videos vorgeschlagen: Chemtrails-Vergasung, Bevölkerungsaustausch durch Asylflutung, Rothschild-Weltregierung usw.

    Meine Empfehlung: Verbringt lieber nicht zu viel Zeit damit, wenn euch eure seelische Gesundheit am Herzen liegt. 😀 Ein paar Grundlagenbücher über Edelmetalle reichen völlig aus.

  94. Nobbi

    @june mit dem Rockzipfel habe ich ex-studentin nicht direkt angesprochen.

    Ich hab zu Anfang auch Ihren Blog gelesen da ich selbst Elektroingenieur in der Konstruktion bin, quasi ein Kollege. Ihre Kompetenz als Bloger und die meisten Inhalte stehen außer Frage, aber die Themen interessieren mich halt meist nicht, da es selten um das für mich wichtige Kernthema „investieren“ geht. Deswegen kann ich nicht uneingeschränkt deinen Empfehlungen folgen, aber gut vielleicht fühlst du dich da mehr angesprochen. Bei Ex-Studentin kommt noch hinzu, dass Sie mir ein wenig zu ängstlich und sorgenvoll ist. Das will ich nicht als Kritik äußern, da Sie immer wieder Einblicke gibt, weshalb ich einiges nachvollziehen kann.

    Was ich aber so richtig nervig finde, sind zum Beispiel Beiträge, ob jemand nicht mehr zum Friseur geht oder meint durch herumtragen von Bargeldsummen sich irgendeinen benefit zu versprechen. Gut aber das ist das aktuelle Internet ob Beauty oder Minecraftblog, die Inhalte sind manchmal sogar unter TV-Niveau. Das Problem ist aber das man sich teilweise immer wieder durch irgendwelchen Ramsch durcharbeiten muss, wenn man fundiert recherchieren will. Zudem habe ich selbst 2 Söhne und mir bluten die Ohren, wenn ich Morgens früh schon wieder ein „Ja Moin, herzlich willkommen zu einer neuen Folge…“aus Absurdistan ertragen muss.

    Klar kann man in jungen Jahren kompetenter sein, als ältere! Ich erlebe das immer wieder, das Personen die frisch von der Uni kommen meist ein breiteres Wissen haben, evtl. noch viel besser ausgebildet wurden und man selbst mehr vergessen hat als einen Lieb ist. Das war keine Generalkritik, sondern ein sehr konkretes Beispiel.

  95. Fit und Gesund

    @Mark85,

    werde gleich mal chemtrails-Vergasung googeln, hört sich schräg an 🙂

    @Nobbi,

    vielleicht bin ich ja zu alt dafür, aber mir geht das ganze „mindset“ -Geblubbere mächtig auf den Keks, scheint eine echt coole Vokabel zu sein.

    Und ganz klar, ich scheine zu viel Zeit zu haben um mir den ganzen Kram auch noch durchzulesen  🙂    selbst schuld, muss die Finanzblogroll meiden. Ich hoffe der Depotstudent ist mit seiner Umfrage jetzt nicht allzu enttäuscht, abgestimmt hab ich persönlich nicht.

    So, jetzt geh ich gleich Arbeiten, Euch wünsche ich einen schönen Tag.

  96. Ruben

    Die größte Herausforderung für viele Blogger dürfte sein, überhaupt noch bestehende Themen sinnvoll zu ergänzen oder gar neue Themen zu finden. Solange nur ein Teil der vielen Finanzblogs wenigstens die Grundlagen liefert sich im Aktienmarkt zu engagieren, begrüße ich diese. Sobald die Leser tiefer in die Materie einsteigen, merken sie hoffentlich, welcher Blogger mehr Substanz vorhanden bieten können. Kürzlich habe ich jedoch einen Blogartikel gelesen, in welchem der Autor dazu aufruft selbst einen Kredit aufzunehmen um in P2P Kredite zu investieren. Hier kann man nur hoffen, dass kein Mensch ohne entsprechendes Vorwissen über diesen Artikel stolpert.

    Auch ein zu reißerischer und aufgeregter Stil liegt mir nicht, doch es sollen ja auch unterschiedliche Gruppen angesprochen werden. Wenn ich mir heute die Videos von so manchen jungen Youtube Stars mit Millionenklicks anschaue, dann kann ich alleine mit deren Stil auch nichts anfangen, sehr viele andere augenscheinlich schon. Ich hätte mir ein ähnliches Angebot an Finanzbloggern und Youtubern in meinen jungen 20ern gewünscht.

  97. Ex-Studentin

    @Nobbi

    Ich kann gut verstehen, dass mein Blog nicht für jeden was ist. Das darf man als Blogger nicht persönlich nehmen. Ich finde z.B. Alexander von rente mit Dividende oder Lars Wrobbel gut, aber P2P oder Unternehmensanalysen sind nichts für mich.

    Ansonsten lese ich gerne Sachen, was Blogger so privat treiben. Selbst das Thema „Haare schneiden“. Aber je nach Lebensphase setzt man andere Prioritäten. Mit Mitte 20 gehört „Sparen“ bei mir noch definitiv dazu.

    Liebe Grüße

    Jenny

  98. KievKiev

    @ Ruben

    Ich denke, es werden sich immer Leute finden die einen Blog bevorzugen. Wenn Du als Beispiel eine Ausbildung gemacht hast und mit 25 dann einen Bachelor und mit 27 ein Sidebusiness werden sich vermutlich einige finden die überlegen einen Bacheleor im Nachgang durchzuführen. Oder ein kleines Business aufzubauen. Umso besser der Blog zu einem selbst passt umso eher denkt man über die Themen nach. Auch Schreibstil usw. spielt eine Rolle.

    Ich bin zu faul einen weiteren Finanzblog zu erstellen. Aber Ideen hätte ich:

    Als erstes könnte man einen Fire Calculator bereitstellten, den man monatlich für einen selbst mit Daten füllen kann. Auch Angaben zu Vermögen in Anlageklassen und mehrere Zielvermögen sind interessiert. Eigentum vs. Miete Kalkulatoren währen auch spannend. Genau wie Entnahmestrategien. Ich bin halt eher auf Zahlen fixiert und die fehlen oft. Mit den Hintergrunddaten könnte man auch Artikel personalisiert schreiben. Passt das Thema ins Risikoprofil? In welcher Höhe sollte man ein Risiko eingehen, falls man es möchte usw. Oder Anmerkungen anhand der Angaben dem User geben.

    Da öffnet sich eine Büchse der Pandora wenn man Lust darauf hat. Natürlich müsste man die Datenschutzrichtlinie erfüllen und über diese vorhaben informieren. Nicht jeder möchte auch solche Daten preisgeben. Aber wenn die Seite nur so einen wirklich guten Vorteil bringt werden sich genügend Leute finden.

  99. David

    @All (bzgl. Thema „Blogs“):

    Mir fällt immer wieder auf, dass sich einige hier über diverse „unnötige“ Blogs beschweren. Einerseits kann ich das absolut nachvollziehen, da man sich dann meist denkt „Nicht noch ein Finanzblog!“, zumal die meisten neu entdeckten Blogs selten einen wirklichen Mehrwert bieten (v.a. dann, wenn man bereits in diveren anderen Blogs unterwegs ist) oder – wie oben beschrieben – teilweise noch nicht einmal ein entsprechendes Niveau abgedeckt wird. Andererseits herrscht die Meinungsfreiheit und auch die persönliche Freiheit, sodass jeder Blogger sich im Internet entfallten darf, wenn er das möchte. Dabei muss er grundsätzlich nicht auf Dritte Rücksicht nehmen und muss auch nicht altruistisch handeln; wenn er seinen Blog aus reinem Ego betreibt, dann ist das sein gutes Recht. Als allgemeiner Blog-„Konsument“ ist es dafür dann aber umso mühsamer die Spreu vom Weizen zu trennen, v.a. dann, wenn man sich neu in die Materie einarbeiten möchte.

    Ich verstehe die seriöseren Finanzblogger, welche altruistisch handeln und dem Leser (ganz uneigennützig) helfen möchten, einfach weil sie das Thema gern haben und zudem gerne wissen weitervermitteln. Solche Blogger nerven sich wohl (verständlicherweise) am meisten, weil ein unseriöser Blog Ihr Ziel, echtes Wissen zu vermitteln, vereiteln könnte. Gleichzeitig befinden wir uns im Zeitalter des Internets, da erstaunt es sich, dass mehr Gewichtung auf die Quantität als auf die Qualität gelegt wird.

    Fazit: Die Lösung heisst „selektive Ignoranz“, d.h. dass man die richtigen und wichtigen Informationen zur Kenntnis nehmen, die unwichtigen hingegen bewusst ignorieren sollten. Selbstverständlich ist mir klar, dass dies einfacher gesagt als getan ist und v.a. für einen Neuling sehr schwierig ist. Einen positiven Aspekt hat das Ganze aber: Je mehr Informationen und Wiedersprüchlichkeiten auf Blogs bestehen, desto mehr muss ein Konsument lesen und sich in das Thema vertiefen. Und je mehr er sich vertieft, desto mehr beschäftigt er sich mit dem Thema Finanzen und baut sich in diesem Bereich dann das entsprechende Knowhow auf… und kann zu einem späteren Zeitpunkt dann die besseren Blogs von den schlechteren unterscheiden. 😉

    Sorry, der Text wurde nun doch etwas länger, aber ich war gerade in einem Flow. 🙂 Ich wünsche euch allen einen schönen und erholsamen Sonntag!

    Beste Grüsse aus der Schweiz

    David

  100. Oliver

    Ob Blogs überflüssig oder fehlgeleitet sind, sollte doch jeder einzelne Leser selber entscheiden. In unterschiedlichen Phasen sind unterschiedliche Schwerpunkte und auch Erfahrungen des Blogbetreibers interessant. Ich war kurz auf dem Blog vom Depotstudent und wenn jemand jung sowie ganz am Anfang seiner Investmentkarriere ist, kann der Blog evtl. für jemanden hilfreich sein. Immerhin gibt es ein paar Kommentare, also wird er gelesen.

    Zu den Themen: Nun ja, manches ist sicherlich x Mal wiederholt worden. Gerade dieser Blog hier zeichnet sich geradezu als Wiederholung aus, trotzdem hat er eine große Leserschar. Ob es nichts darüber hinaus zu berichten gäbe? Für mich persönlich durchaus, aber es fallen natürlich viele Leute weg, die ausschließlich in ETFs investieren. Ich bin schon viele Jahre Einzelaktieninvestor und so schaut nunmal mein Depot aus. Aber z.B. hier an den Kommentaren sieht man so einige Fragen wie: Was ist ein gut bewertetes Unternehmen?, Wie finde ich gute Unternehmen zum Investieren?, Was haltet ihr von Unternehmen xyz etc. etc.

    Das Thema ist also durchaus ausbaufähig. Zum Erfahrungsgrad: Das ist durchaus ein zweischneidiges Schwert. Natürlich sammelt jeder, der Jahre investiert, seine persönlichen Erfahrungen. Die sind z.T. trotzdem sehr unterschiedlich und auch ich habe schon mehrfach festgestellt, dass Dinge, die für mich persönlich absolut selbstverständlich sind, von anderen komplett anders gesehen werden. Letztendlich ist das natürlich in Ordnung, es gibt ja nicht nur den einen Weg, um seine Ziele zu erreichen. Wichtig ist in meinen Augen nur, dass man sie erreicht. Trotzdem lese und diskutiere ich gerne über andere Meinungen, weil man dadurch eine andere Sicht auf die Dinge bekommt. Selbst wenn es absehbar ist, dass man nicht zusammenkommt. Nur persönliche Angriffe mag ich nicht und versuche sie andersherum zu vermeiden.

    Ich fand es z.B. etwas befremdlich in dem Blog vom Depotstudent, dass jemand von der Situation Crash ausführlich schreibt, obwohl er ihn noch nie live mit seinen Finanzen erlebt hat. Das fatale an der Geschichte ist, dass jeder Mensch ihn gefühlsmäßig unterschiedlich erleben wird, und daraus es kein einseitiges Handeln gibt. Manche verkaufen recht schnell, andere irgendwo in der Mitte oder sogar am tiefsten Punkt und wieder andere machen gar nichts. Einige Unentwegte kaufen bei sinkenden Kursen, andere verharren in Schockstarre. Das es die ganzen Verhaltensweisen gibt ist sicherlich schön zu wissen, aber leider lernt man für sich selber nur sehr begrenzt dabei. Man wird es erst wissen, wenn man selber das Vergnügen hatte, einen Crash zu erleben.

    Ich finde, jeder von uns hat zum Glück die freie Wahl, seine Anbieter und Medien auszusuchen. Wir sollten es auch nicht zu ernst nehmen, wenn jemand vielleicht Unsinn schreibt oder man es eindeutig sieht, dass jemand noch am Beginn der Lernphase steht. Der Neuling lernt, in dem er die Artikel schreibt und mit den Antworten der Leser konfrontiert wird. Dadurch wird er mit der Zeit besser. Kein Meister ist vom Himmel gefallen. Jeder mußte sehr viel lernen, um überhaupt gut zu werden. Von daher ist es in Ordnung, wenn Menschen sich trauen, etwas anzufangen auch wenn es da draussen mehr Kritiker als Macher gibt.

    Grüße Oliver

  101. David

    @Oliver:

    Gut geschrieben! Zu Tims Blog: Ich denke es gibt drei wesentliche Erfolgspfeiler für dessen Beliebtheit:

    1. Er schreibt er nicht nur über die finanzielle Freiheit, sondern hat dieses tatsächlich erreicht und dadurch unterscheidet er sich schon von den 99.9% restlichen Bloggern, welche sich diesem Thema widmen. Und seien wir doch einmal ehrlich, grundsätzlich schenkt man erfahreneren Personen immer mehr Vertrauen als solche, welche diesen persönlichen Erfolg (noch) nicht hatten. Genauso möchte man im Fitnesscenter eher, dass eine muskulöse Person die Übungen vorzeigt oder dass einem eine schlanke Person zeigt, wie man abnehmen kann, da das Gezeigte auch vorgelebt wird.

    2. Die Wiederholungen mögen zwar teilweise langweilig und monoton wirken, aber – so denke ich – genau diese Wiederholungen motivieren die Leserschaft, weil man das Ganze einfacher verinnerlicht.

    3. Es hat sich eine Art Community gebildet, was wohl den grössten Mehrwert bedeutet, da es gefühlt 20-30 Leser gibt, die immer wieder ihre Meinung kundtun. Dieser letzte Punkt schätze ich fast am meisten… so lese ich bspw. die Kommentare von -M oder von Freelancer Sebastian sehr gerne, weil ich gemerkt habe, dass diese ähnliche Sichtweisen haben wie ich.

    Und genauso wie du bin ich aber auch eher an der Analyse von Einzeltiteln interessiert und weiche dazu dann halt auf andere Blogs aus, wie bspw. intelligent-investieren, HamsterRad, DIY Investor oder gewinnbringend investieren. Vielleicht kennst du ein paar davon ja noch nicht und kannst dich dort einmal umschauen!?

  102. Hendrik

    Es ist eigentlich relativ ähnlich wie Zeitungen lesen: Die Redakteure einer Zeitung haben das Recht, das zu schreiben was ihnen in den Sinn kommt. Jeder Redakteur ist natürlich ein Stück weit interessiert, dass seine Artikel bekannt werden. Schließlich würde er sie sonst nicht öffentlich machen und er würde auch damit kein Geld verdienen. Und auch wenn jede Zeitung neutral berichtet unterscheiden sich die Meinungen zwischen „Der Welt“ und der „Süddeutschen Zeitung“ beispielsweise beträchtlich. Als Konsument liest man meistens gerne die Zeitung, die einem (ironischerweise) in seiner eigenen Meinung lediglich bestärkt. Natürlich sind auch die Themen, die die Zeitung abhandelt anders!

    Aber es ist mühselig zu diskutieren, ob die eine Zeitung schlechter ist als die andere; oder ob es zu viele Zeitungen gibt. Eine Zeitung ist immer an eine bestimmte Zielgruppe orientiert. Wenn ihr zu dieser Zielgruppe nicht zugehört, dann werdet ihr deren Artikel wohl auch nicht spannend oder gut finden.

    Argumentieren, warum ein Artikel sachlich falsch ist, kann man aber immer noch.

  103. Sams1974

    @Claus

    Shell und PM sind bei mir schon auf „Zielgröße“. Deshalb kein kauf bei PM und Altria noch nicht. Dafür hab ich mir ein paar BAT geholt, 40% meiner angestrebten Postition.

    Sparpläne hab ich auf P&G und Unilever. Bei P&G hab ich einen Sonderkauf gemacht. Bei KraftHeinz den ersten Kauf getätigt, etwa 25% meiner angestreben Größe. Allerdings alles nicht mit maximal vorhandenen Geld eher so mit Handbremse. Bin nicht endlos bei Konsum optimistisch, Konsum  sind aber jetzt bei mir dran da ich etwas mehr in Öl, Rohstoffe habe als ich eigentlich wollte.  Ja die Gier.

    Shell ist mir nebenbei vom Kurs her schon sehr sportlich bewertet. Ölpreis hoch und dann soll ja irgendwann gar kein Öl mehr gebraucht werden. Ne wenn wart ich da wieder auf eine Krise.

  104. egghead

    General Mills, Omega Healthcare das steigt wieder bzw. weiter.

    @Ex-Studentin. Aus Sicht von Nachhaltigkeit ist es für mich o.k. beide Fernseher zu behalten, da einer wahrscheinlich in den nächsten Jahren kaputt geht oder irgendwelche Standards nicht mehr kann. Muss man abwägen.

    @-M Nahrung, Grundkonsum, Putzen :  läuft immer, zahlt immer.  Wenn der Einbruch irgendwann kommt werden genau dies Wette medial empfohlen und die Leute schichten um. Wenn sie es nicht schon tun (ich habe ja schon ein paar verkauft, wegen irrem KGV und Entfernung von 100/200 Tagelinien, die gleichzeitig mögliche Kaufkurse markieren)

    Zum Thema Laptop/PC : Wegen Aufrüst- und Reparaturmöglichkrit halte ich einen Desktop PC auf Dauer für preiswerter, ich habe so gefühlte 5 Laptops in den letzten 20 Jahren gehabt und im Schnitt halten sie keine 5 Jahre, dann verbraucht selbst die frisch installierte Software so viel Ressourcen,  dass das Teil selbst wenn es nicht kaputt ist,einfach zu langsam wird. Die ganzen Updates von Betriebssystem/Browser kosten immer mehr Rechenzeit und Speicher. Ich habe gerade das Mainboard ersetzt, weil es die Darstellung von den ganzen klicki/bunti Bildern im Browser nicht mehr geschafft hat. Investiert habe ich 295€ (Aufrüstset von C*nrad). Rechner ist jetzt superschnell. Der Laptop von HP, das vor Jahren noch superschnell war und so 500€ gekostet hätte, habe ich zurückgesetzt, aber es bleibt relativ langsam. Keine gute Ökobilanz immer komplett integrierte Geräte austauschen zu müssen. Reiserei bleibt ein Problem, wenn man nicht mit Tsblet/Smartphone auskommt. Aus dem Alter einen Laptop im Zug auszupacken zu müssen und den Akkustand zu beobachten bin ich raus.

  105. Ich

    Lieber „Ich“, es ist kein Fetisch. Es ist meine Erfahrung und mein Bauchgefühl, das mich selten im Stich gelassen hat.

    Sprich: Kommentare wie deiner sind mir nicht neu. Am Ende wird abgerechnet.

    Hallo V.

    ich bin da ganz auf deiner Seite und spreche dir dein Bauchgefühl nicht ab. Ich hoffe nur, dass du uns, (wenn es denn so weit ist), nicht mit Kommentaren wie, „Ich habs euch doch gesagt..!“ beglücken wirst.

    Wie gesagt, manchmal lese ich deine Beiträge gerne, und ich glaube auch nicht an ewigen Sonnenschein, aber in Bezug auf das Thema Korrektur, kann man bei dir ein sehr ausgepräges Verhalten feststellen, dass die Wissenschaft gerne mal mit Autosuggestion bezeichnet hat.

  106. Nobbi

    Zugegeben, die meisten Argumente für jeder Art von Blog sind legitim. Ich möchte aber ein wenig den Fokus auf die Verantwortung des einzelnen richten. Es bewirbt sich ja auch keiner um eine Mathematikprofessur nur weil er das kleine „einmaleins“ nahezu beherscht.

     

    Ich kann mir nicht vorstellen das man sich, so früh schon dem verbreiten vom Wissen verpflichtet fühlt. Die Motive liegen meiner Meinung nach woanders. Ich glaube auch, dass die meisten dieser Blogger intelligente Personen sind, aber man muss trotzdem lernen sich richtig einschätzen. Die Marathonankunft nicht nach dem ersten Meter feiern. Diese selbstkritische Einschätzung fehlt mir meist. Man muss sich selbst refliktieren und revidieren (sicherlich sind Fehler zu machen menschlich). Wer aber damit beschäftigt ist ständig irgendwelchen Kontent zu produzieren (a la „preisneutrale Kopfkissen aus Eigenhaar des Rückens sticken“), hat vielleicht dazu keine Zeit. Auch wenn man permanent sowas, wie vorhin schön erwähnt „konsumiert“.

    Das man nach den ersten Investitionen ein Mitteilungsbedürfnis des eigenen Erfolgs entwickelt, ist für mich auch ein Zeichen von unangebrachter Euphorie.

     

    Gut mehr möchte ich zu dem Thema nicht mehr sagen. Vielleicht schafft ja wirklich (wie von einigen angeregt) der große Teil der Hobbybloger eine Entwicklung zum krisenfesten Investor und zieht den ein oder anderen mit. Aber kritisch zu bleiben, nicht nur anderen auch sich selbst gegnüber!

  107. Wolfgang

    @ June

    Danke für die weiterbringende Info!

    @ Der Baum

    Wir wiegen bzw. bewerten alles und doch kommen wir zu unterschiedlichen Entschlüssen, daher funktioniert die Börse.

    GSK wäre für dich ein No-go, Anfang Februar habe ich diesen Wert für 14,60 € gekauft, diese Aktie läuft in einem Korridor/Seitwärtsbewegung.

    Centrica ist in Großbritannien, 50 US Bundesstaaten sowie in vier Provinzen in Canada aktiv. Seit 20 Jahren wird Dividende bezahlt. Die Aktie hat sich vom Chart her gefangen, wie zuvor auch BP.

    Dies sind Werte, die mir als Anleiheersatz mit Kurspotenzial dienen. Nur auf Wachstum bin ich nicht ausgelegt, da ich mit 50 Jahren aus dem Arbeitsleben ausscheiden möchte.

    Der Blick sollte an der Börse nicht zu starr sein, sondern immer mit der persönlichen Lebensänderung einhergehen.

    Werte wie 3M, Danaher, Clorox, Constellation Brands, Unilever etc. sind mir derzeit einfach zu teuer.

    Gruß Wolfgang

  108. V

    Lieber „Ich“, ich merke das führt zu nichts.

    Du suggerierst ich sei einer der sich selbst was (in der Form unzutreffendes) einredet …. und natürlich darf ich im Falle des Eintretens nicht sagen, dass ich euch gewarnt hätte…  Aber klar doch…

    In der Herde fühlt der Herdenthinker sich wohl – nur der Querdenker und Über-den-Tellerrand-Schauer hingegen ist in der Lage das Offensichtliche (meist mühelos) zu erkennen.

    Der letzte Satz gilt übrigens nicht nur im Großen, sondern auch im Kleinen.

  109. Freelancer SebastianFreelancer Sebastian

    Das Kaufen und Liegenlassen von Bluechips/ETF ist die anerkannt erfolgreichste Investmentform für uns Kleinanleger auf lange Sicht.

    Daher helfen allerlei Marktprognosen uns hier nicht weiter. Stehen die Kurse in 20 Jahren höher als heute? Wahrscheinlich schon. Warum dann verkaufen?

    Markttiming vermeiden, regelmäßig investieren, geduldig abwarten. Das verhilft zum Erfolg.

    Wer meint, einen Abschwung zu antizipieren und daher Papiere verkaufen zu müssen, zahlt Steuern auf die Gewinne – Minuspunkt.

    Dann kann er natürlich falsch mit der Prognose liegen – Minuspunkt.

    Und selbst wenn´s mal passt. Wann wieder zurückkehren? Quelle für Fehler – Minuspunkt.

    Wer solide Papiere im Depot hält, sollte einfach abwarten. Die Wahrscheinlichkeit Fehler zu begehen, ist höher, als durch Markttiming zum Erfolg zu kommen (siehe hierzu die zahlreichen Studien von Jason Zweig und anderen).

    Also selbst wenn V mit seinen Prognosen Recht behält, ich bleibe lieber investiert. Alles andere wäre mir zu unsicher. So unterschiedlich können die Ansichten sein. Nichts für ungut.

    Im übrigen kann ich alle Anfänger/Neulinge beruhigen. Ich verfolge meine Investitionsgeschichte über Portfolio Performance.

    Ganz entscheidend ist es, dem Depot regelmäßig frisches Geld zuzuführen.

    Meine Performance hat 2015/2016 eine ordentliche Delle hingelegt. Durch die weiteren Einzahlungen fiel das aber kaum ins Gewicht. Auf Vermögensebene sieht das eher wie eine Seitwärtsphase aus.

    Wer sein Depot innerhalb von zwei Jahren sich halbieren sieht – sagen wir von 50.000€ auf 25.000€, gleichzeitig aber (bei einer Sparrate von 500€) 12.000€ frisches Geld zuführt (und dabei gelungerweise die tiefen Kurse als Renditeturbo nutzt), der muss kein großes Drama durchstehen.

    Zugegeben, am Ende der Investitionskarriere sieht das anders aus – frisches Geld fällt kaum mehr ins Gewicht. Da ist man dann aber so erfahren und gefestigt, dass man mit Abschwüngen umgehen kann.

    Ich zitiere also Fit und Gesund. Ja, es steht eine Korrektur bevor, es steht immer eine Korrektur bevor. Daher ruhig Blut und weiter machen.

    Wünsche allen einen schönen Sonntagabend 🙂 .

  110. -M

    @Freelancer

    Das macht mich so gelassen mit ca 45k im Depot und ca. 700-800 p.m. sparen.

    Da warte ich ehrlich gesagt sehr gerne auf einen schönen Abschwung. Ich sehe es exakt so wie du mit deinen minuspunkten.

    Zumal mein Depot recht langweilig ist. IBM und Apple sind quasi meine heißen Eisen. Der Rest ist lahm 🙂 im Moment kaufe ich gerne die abgestraften Konsumgüter/ Tabak/nahrung da geht man mit knapp 4% Dividende schonmal raus, da sind kursverluste auch verschmerzbarer. Der CashFlow der divis kommt dann auch zugute

    @David

    Danke für die Blumen ^^

    -M

  111. Mattoc

    @Free

    Sehr gut zusammengefasst. Kann ich komplett unterschreiben.

    @V

    Die meisten Leser hier sind Buy & Hold Anleger, die eine (auch massive) Korrektur in 1 bis 4 Jahren nicht scheuen. Möge sie kommen und Du damit Recht haben.

  112. Beobachter

    Altria und P&G sind für mich klare Käufe, Krise hin oder her. Altria besonders wegen der bereits zitierten dicken Beteiligung an Anheuser. Außerdem geringe Ausschüttungsquote und solide EK-Quote.

    Interessant dürfte mE auch wieder Nestlé werden, gerade wegen der Vermarktungs-Rechte am Starbucks Kaffee. Kaffee-technisch ist Nestlé ein echtes Dickschiff. Außerdem erwarte ich in weiterer Zukunft weitere Zukäufe.

    Meine persönlichen Favoriten sind weiterhin Paypal und Wirecard – klar, keine Überraschung, aber der online-Zahlungsdienst steht noch in den Anfängen und beide Unternehmen zementieren sich hier ziemlich stark ein. Wie sieht das die Leserschaft?

    Schönen Sonntag allerseits.

  113. Freelancer SebastianFreelancer Sebastian

    @ -M und Mattoc

    So sieht´s aus. Wir wünschen uns, dass V Recht behält, um viele, viele günstige Papiere einsammeln zu können.

  114. David

    @Beobachter:

    Ich halte P&G zwar (noch) in meinem Depot, überlege mir aber diese Position zu veräussern, einfach weil das Unternehmen kaum noch Wachstum aufweist… Für mich muss ein gestandenes Unternehmen nicht ausserordentliche Wachstumsraten aufweisen, aber ein bisschen Wachstum sollte schon da sein. Frage (auch an andere P&G-Aktionäre): Was spricht in euren Augen für einen Kauf?

  115. V

    @Freelancer, @Mattoc:

    Buy and hold in Sachwerte, v.a. Aktien ist wahrscheinlich keine schlechte Strategie. Aber nur, wenn man ein Mindestmaß diversifiziert hat.

    Ich halte folgende Assets für die nächste Krise (Auseinanderbrechen/Auflösung Eurozone hohe W’keit) für besonders gefährdet:

    Staatsanleihen
    Cash und Cash-ähnliches
    Anleihen und Aktien von Banken und Versicherungen und von Unternehmen mit hohem Verschuldungsgrad
    Immobilien

    Am ungefährdetsten sind Edelmetalle. Im Gegenteil, diese werden in der Krise nach oben schießen, sei es eine inflationäre oder deflationäre Krise. Diese sollten daher immer im Depot sein. Allerdings nur als Versicherung, nicht als Renditebringer.

    Die meisten Kleinanleger vergessen Edelmetalle zu berücksichtigen.

    Die meisten Edelmetalle dann in der Krise gegen andere Sachwerte tauschen, die weit gefallen sind.

    So kommt man stärker aus der Krise raus als andere… geschröpft werden aber wohl alle – die einen mehr, die anderen weniger.
    Was die Politik dann genau machen wird, dafür habe ich keine Glaskugel. Aber aus der Vergangenheit kann man viel lernen. Politiker wenden meist die in der Vergangenheit bewährten Konzepte an (z.b. schuldenschnitte, Währungsreform, Zwangshypotheken, Steuererhöhungen, …)

  116. -M

    @David

    P&G hat sich doch erst von ganz vielen Marken getrennt, welche nicht so rentabel und nicht zum Core zählen. Da wäre ein wachstum sehr verwunderlich. Das dickschiff speckt stark ab und die Diät zeigt sich so langsam.

    Die verdienen mächtig Schotter und die Renditen auf das eingesetzte Kapital steigen.

    Nun muss das Management halt wieder sinnvoll zukaufen oder durch Marketing die Märkte stärker durchdringen. Beides ist laut CEO geplant. Ich glaube das Management ist sehr fähig. Die umbaumaßnahmen fand ich, gingen sehr schnell vonstatten, auch wenn man die Größe bedenkt.

    Ich denke gerade jetzt über einen Einstieg nach. Dürfen noch bissl fallen. Der Markt mag die nicht besonders aktuell…umso besser…in 10 Jahren werden sie besser da stehen als heute denke ich.

    Wie lange besitzt du P&G schon ?

    -M

  117. Beobachter

    @David: Procter bietet mE ein gute EK-Quote (45%) sowie eine solide Ausschüttungsquote von knapp 72%. Alles in allem ist das Unternehmen für mich ein sehr sichere Aktie mit sicherer Dividende. Nicht mehr nicht weniger. Um den Status halten zu können reicht ein sehr überschaubares Wachstum, bspw. durch Zukäufe zu erreichen. Somit eignet sich die Aktie für Risiko-scheue Anleger die eine schöne DIV-Rendite von 3,5-4% einfahren wollen.

  118. Mattoc

    @V

    “Cash und Cashähnliches“

    Die meisten Deutschen haben ihr Geld in Tages- und Festgeldkonten. Selbst wenn es irgendwann eine Währungsreform geben sollte, wird Omas Sparbuch nicht vollständig entwertet. Es gibt eine neue Währung, natürlich wird ungünstig in diese Währung getauscht, aber dann war es das auch. Die Welt wird nicht untergehen. Da hat keiner Interesse dran. Die Mächtigen und die Großkonzerne werden das System, das sie melken, nicht zerstören. Davon bin ich überzeugt.

  119. V

    @Freelancer: Market Timing im Sinne alles verkaufen habe ich nie propagiert. Wer das tut kommt evtl. vom Regen in die Traufe. „Absichern nicht vergessen“  und „Assets, die durch systemische Risiken gefährdet sind, vermeiden“ ist die Botschaft.

  120. V

    Mattoc, bei der letzten Währungsreform wurden 90% dieser Guthaben vernichtet (mit kleinem Grundfrei/startbetrag). Schulden aber 1:1 umgetauscht – für die Kleinen. Danach lief das System wieder, eben entschuldet zuungunsten derjenigen, die nur Cash hatten. Nicht unerheblich…

  121. David

    @-M und Beobachter:

    Danke für eure Feedbacks.

    P&G ist ein starkes Unternehmen, welches solide aufgestellt ist, keine Frage. Allerdings muss ich betonen, dass ich kein Dividendenjäger; das bedeutet nicht, dass ich nicht gerne Dividenden erhalte, mache meinen Investmententscheid aber nicht davon abhängig. Viel wichtiger ist es doch, dass das Unternehmen einen positiven (und steigenden) Free Cashflow ausweisen kann und überschüssiges Kapital an die Aktionäre ausbezahlt wird, sofern sie nicht rentabel ins Unternehmen reinvestiert werden kann.

    P&G halte ich erst seit 2.5 Jahren (quasi von Beginn weg als ich an der Börse angefangen habe); damals habe ich mir einfach Einzeltitel gekauft, welche Warren Buffett im Portfolio hatte, ohne darüber nachzudenken. Einerseits bin ich sicherlich etwas ungeduldig, da mir die Aktie zu langweilig ist (und solche Aktien sind in der Regel ja meistens die besten), andererseits finde ich das Wachstum eines Unternehmens nicht ganz unwichtig (Dividenden hin oder her). Aus diesem Grund habe ich gegenüber Firmen in gesättigten Märkten mit begrenztem Wachstumspotential per se nicht mehr so eine positive Grundhaltung. Aber auch wenn P&G nur knapp etwas mehr als 2% meines Portfolios ausmacht, möchte ich die Aktie nicht übereifrig verkaufen.

    Ich schaue mal… und melde mich allenfalls zu einem späteren Zeitpunkt erneut bei euch. 😉 Jedenfalls danke für eure Meinungen!

  122. Freelancer SebastianFreelancer Sebastian

    @ V

    Der Großteil meiner Unternehmensbeteiligungen wird in 20 Jahren mehr wert sein als heute. Möglich, dass einige Titel an der Börse zwischenzeitlich geringer bewertet werden als heute. Das spielt aber keine Rolle und ist mir daher egal.

    Warum sollte ich also irgendetwas „absichern“? Das kostet unnötig Geld und damit Performance.

    Ein Spekulant, der nur an seine Kursgewinne auf dem Papier denkt, muss vielleicht absichern, ein Investor nicht (lassen wir mal Diversifikation als kluge Absicherung vor Fehlern außen vor).

    Wenn du kein Markttiming propagierst, was sollen dann deine Marktprognosen? Ich halte sie für kontraproduktiv, suggerieren sie doch irgendeine Möglichkeit, Abschwüngen „zuvorzukommen“. Wie willst du also“absichern“?

    Marktprognosen halte ich für schädlichen Börsenporno. Die bringen nichts.

  123. -M

    @ David

    Gern. Ich bin anders eingestellt. Nur weil ein Unternehmen dermaßen gut war das es die komplette Welt als Markt schon durchdrungen hat, heißt es nicht das dieses nicht trotzdem weiter wächst. Ich denke eher das erfolgreich …erfolgreich bleibt

    -M

  124. egghead

    Interessant,  viele genannte Aktien sind in meinem Depot. Vor einigen Jahren war Öl out, so schnell kann  es gehen.

  125. V

    Freelancer, absichern bedeutet hier nicht Puts zu kaufen, sondern zu diversifizieren. Vor allem wenn du einen 20 Jahre Horizont hast. Bereits 5% Gold tun hier Wunder. Aber ich will mir hier nicht die Hand Wund schreiben. Diversifikation hatte immer Bedeutung und wird es immer haben, da die Bewertung der unterschiedlichen Assetklassen historisch extrem schwankt. Junge Investoren vergessen dies oft…

  126. V

    Thorsten, ja aus Diversifikationsgründen sinnvoll. Allerdings halte ich Immobilien derzeit in vielen Regionen für stark überbewertet. Daher bitte nicht übergewichten. Zudem haben sie ein Risiko in größeren Finanzkrisen, da es sehr leicht ist von den Besitzern was zu holen.

  127. Fit und Gesund

    Guten Abend,

    wie seht Ihr eigentlich den Telekommunikations-Sektor?

    ich habe mir überlegt, dass im Falle eines Bärenmarktes/Crash’s dieser Sektor doch nicht allzusehr leiden dürfte, wenn ich mir in meinem Umfeld den regen Gebrauch der Smartphones anschaue, gerade in den Pausen auf der Arbeit ist es auffällig, früher hat man geredet, heute vergessen die Leute bald ihr Essen reinzuschaufeln und starren alle auf ihr Smartphone….

    Werde mich also hier mal umschauen, hab nicht eine einzige Aktie in dem Bereich, was meint Ihr dazu?

     

  128. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    @Fit und Gesund,

    habe keine Ahnung was die Telcos so am Boden hält, aber At&T kann man, glaube ich, schon spaßeshalber mal paar kaufen.

    Habe zwar persönlich so den Anschein, dass das eben eine der alten, modernden Firmen ist, wie ich es auch bei GE oder IBM empfinde, aber vielleicht überraschen sie uns ja noch.

    Ich habe derzeit etwas weniger Zeit für Börse. Wenn, dann will ich ja erstmal den UTG noch starten.

    Alles Gute

    MS

  129. Alexander

    AT&T ist ja deshalb so eine extrem risikobehaftet Sache wegen der auf der Kippe stehenden Acquisition von TimeWarner. Es wäre eine der grössten Übernahmen überhaupt (> 80 Mrd. USD)

    Ich will gar nicht wissen wie viel Geld AT&T für Berater und Investmentbanken bisher ausgegeben hat, aber es sind sicher Unsummen.

    Trump hasst CNN (Tochterunternehmen von TimeWarner) und er ist so mächtig, dass er den Deal AT&T – TimeWarner deshalb platzen lassen kann…

    Aber ich erwarte dass der Deal endlich zustande kommt!

    Hätte ich momentan genug walkaround money würde ich short auf AT&T gehen und TimeWarner kaufen!

  130. Fit und Gesund

    @Matthias Schneider,

    ja, AT&T wird kontrovers diskutiert, aber ich dachte gar nicht an die, ich dachte eher mal an Swisscom oder Sunrise, hätte gerne noch was aus dem Heimatmarkt.

    liebe Grüsse

  131. V

    Nicht meine Domain, aber hier mein Senf:

    Telekommunikation ist ein hochregulierter Markt. Die EU schreibt hier viele Preise vor. Zudem werden hohe Kosten für 5G auf die Unternehmen zukommen.

  132. Heinz

    Hallo Claus,

    du hast geschrieben, dass du keine Quellensteuerproblematik bei deinen Aktien willst.
    Da du auch Medtronic (und Novo Nordisk ?) hast, wie machst du das ? Forderst du etwas zurück, macht das dein Broker, bei welchem Broker bist du damit (du hast ja bei OV noch ein Zweitdepot) ?

    Mir wird bei Onvista immer die zusätzliche Steuer bei Medtronic (bzw. Novo N) abgezogen. Bisher habe ich nichts zurückgefordert wegen Unkenntnis, Zeit, zu wenig Dividende.

    Anderes Thema: Ist jemand auch im Bayer-Bezugsrechtdilemma ?
    Ich habe eigentlich zu wenig um die BZR auszuüben. BZR dazukaufen kostet scheinbar die normale Ordergebühr und der Bezug dann selbst auch noch mal, dann bezahle ich 20 EUR um für 200 EUR Bayer-NEU zu kaufen.
    Gibt es einen anderen gebührensparenderen Weg ?

    p.s. @Fit: Wenn du Sunrise willst, kannst du mal nach Freenet schauen, die haben eine Beteiligung daran. Kursentwicklung sieht nicht so gut aus. Ist aber keine Handlungsempfehlung (K/VK)!

    Grüße
    Heinz

  133. Thorsten Rohweder

    @Heinz. meine Bank  zeigt mir bei der online aufrufbaren aktuellen Steuerübersicht an, dass sie bereits sämtliche anrechenbare Quellensteuer angerechnet hat. Kontrollierbar gegen zukünftig erhaltene Dividende.Pfizer hatte Quellensteuer, das würde mir bei der Unileverdividende angerechnet und ich habe mehr ausgeschüttet bekommen.  Ich vermute weiter, es ist bankenabhängig, wie mit der Quellensteuer verfahren wird .  Die Bank bei der ich vorher war (die wurde an eine andere Bank verkauft mit dann drohenden Depotgebühren, Kontenmodellen usw.) hat mir nichts angerechnet, nur die abgeführte Quellensteuer pro Land einmal im Folgejahr ausgewiesen. Das wäre entsetzlicher Aufwand bei der ESterklärung geworden und hätte vermutlich sogar die Abgeltungssteuer ausgehebelt. Wer mehr weiß,  nur zu. Bitte kommentieren. Das Geld ist natürlich trotzdem weg. Daher sollte man besser auf mehr als 3% Divrendite achten, wenn man gezielt eine Dividendenaktie kauft. Auf den Chart achten. Auch Dividendenaktien können enorm wachsen. Zykliker wie Maschinenbau darunter fallen leider auch Automobilaktien) besser meiden.

  134. Nobbi

    Hallo Heinz,

    das mit den Orderkosten würde ich mit der Depotbank klären. Nach meiner Sachbearbeiterin 1 mal Provision für 2 Vorgänge (bei erwerb neuer Titel).

     

    Für die meisten Kleinaktionär mit niedriger Positionsstückzahl, lohnt es sich aber nicht die erhaltenen Bezugsrechte warzunehmen. Was auch interessant ist, wie hoch die Provision bei einer Veräußerung der Bezugsrechte ist und man überhaupt eine nennenswerte Entschädigung bekommt.

     

    Alternative wäre: Weitere Bezugsrechte hinzukaufen und dann eine größere Order auf die neu ausgegebenen Aktien zu erteilen (die im Verhältnis zu den Ordergebühren stehen). Weiß aber nicht ob jede Bank diesen Ablauf anbietet. Sollte man aber nur machen wenn man eh aufstocken wollte und der Preis einen fair erscheint bzw. das Gesamtpaket passen.

  135. egghead

    Ich habe heute meinen „ETFSparplan“ manuell ausgeführt und 2 Anteile eines Emerging Market ETF gekauft. Wer jetzt weiteres Engagement z.B wegen Depotübergewicht in USA oder Crashängsten vermeiden möchte kann in solche breit streuenden ETF in komplett andere Märkte investieren. Weder der Dollarkurs zum Euro noch die parallel laufenden Dow und Dax sollten die Märkte dort beeinflussen. Ich sehe das als Teil von Diversifikation habe aber zu spät damit angefangen ( oder auch nicht ?). Nur 0.4 Prozent meines Depots sind dort. Ich könnte mir auch 5% vorstellen.

  136. Claus

    @ Heinz

    Hallo Heinz,

    ich suche immer nach weiteren Optimierungen für mein Depot, die ich dann bei passenden Gelegenheiten ganz in Ruhe umsetze.

    Nachdem ich in den letzten beiden Jahren von ca. 55 auf 30 Werte reduziert habe, was für mich völlig ausreichend ist, möchte ich als nächsten Schritt die Dividenden und QST optimieren.

    In der „Zwickmühle“ bin ich bei den von dir angesprochenen Medtronic-Aktien, die ja ihren Sitz nach Irland verlegt haben. Seitdem wird hier völlig unberechtigt 20% QST einbehalten, obwohl es für EU-Bürger 0% sein müßten.

    Das Erstatten aus IRL habe ich bisher noch nicht gemacht. Offiziell soll es ganz einfach sein, in der Praxis scheint es aber nicht so recht zu funktionieren. Soweit ich in Erfahrung bringen konnte, verlangen die Iren, ähnlich wie die Schweizer, einen Tax-Voucher. Dieser wird aber von den Depotbanken nicht erstellt oder es werden horrende Gebühren (bis 150 EUR) hierfür verlangt.

    Medtronic ist eine meiner steuerfreien Aktien, da vor 2009 gekauft, deshalb ist für mich auch ein Verkauf ausgeschlossen. Diese habe ich mit meinen anderen steuerfreien Aktien sowie den CH-Aktien bei Consors, da hier der Tax-Voucher für die CH-QST-Erstattung automatsch und kostenlos mit der Dividendenabrechnung erstellt wird – großes Lob hierfür.

    Tax-Voucher müssen bei Onvista extra beantragt werden und kosteten bis letztes Jahr 20,- EUR je Tax-Voucher und Div.-Zahlung. Hat man 2 CH-Aktien mit jährlicher Div-Zahlung und läßt sich alle 3 Jahre (so wie ich) die CH-QST erstatten, kosten die Tax-Voucher hier mal eben 120,- EUR. Die aktuellen Kosten hierfür sind mir nicht bekannt.

    QST-Erstattungen habe ich bisher nur in der CH beantragt. Das klappt reibungslos, ist aber etwas lästig.

    LG

     

  137. Heinz

    @ Thorsten, Nobbi, Claus

    Vielen Dank für Eure Einschätzungen.

    Von meiner Depotbank habe ich bzgl. Gebühren leider (noch) nichts gehört. Daher bin ich hin- und hergerissen. Leider habe ich bis Freitag nicht die Mittel verfügbar, um eine Ordergröße aufzugeben, die im Verhältnis zu den Gebühren steht. Zumal ich die Position nicht zu groß werden lassen möchte. Der M&A Goodwill-Aufschlag, Image und Verschuldung ist beim Chance-Risiko-Verhältnis auch zu beachten.

    Aber für die verfügbare Minigröße an Neuaktien halte ich das Angebot für recht attraktiv, der Abschlag 97 EUR vs. 81 EUR – und der Wert der BZR fällt beständig. Laut Bayer/Prospekt soll das BZR am Freitag wertlos verfallen. Verkauft die Depotbank nicht zwangsläufig ?

    Interessant sind jetzt gerade die Directors Dealings zu beobachten. Kann man mal sehen, wie viele Aktien genau die Insider haben (Einbuchung eines BZR für eine alte Bayer).

    @Claus
    Das Tax-Voucher ist bei ING-Diba auch kostenfrei. Bei Maxblue soll es auch eine automatische, bislang noch kostenfreie Quellensteuerrückforderung geben, sofern man maxblue ein entsprechendes Formular ausgefüllt hat. Nur so als Tip. Ob das Angebot auch für Frankreich, Dänemark, Irland gilt, weiß ich allerdings nicht. Vielleicht weiß jemand anderes noch was ?

    Grüße
    Heinz

  138. Claus

    @ Heinz,

    danke für die Info. Habe gerade mal im Vollmachts-Formular der Dt.-Bank (Maxblue) nachgesehen. Hier steht nur, dass man die Bank beauftragt und die anfallenden Gebühren/Sondergebühren akzeptiert. Lt. einiger anderer Artikel im Web sollen diese jedoch „relativ günstig“ sein, im Verhältnis zu anderen Banken.

    Hier würde ich jedoch kein Konto eröffnen.

    LG

  139. Nobbi

    @ Heinz: Ja meine Bank wird beim nichterteilen einer Weisung 2 Tage vor der Deadline die Bezugsrechte automatisch veräußern. Ich meine das alle Banken dazu verpflichtet sind, würde das aber überprüfen lassen. Wie gesagt hat mich erst ein Anruf bei der Bank wirklich weiter gebracht und die Info, das die automatisch Rechteveräußerung bis zu einem gewissen Gewinn gebührenfrei ist.

    Ohne besagten Anruf, habe ich auch länger rumgeraten. Man konnte mir trotz „beratungsfreien“ Discountdepot weiterhelfen. Bei der comdirect wo ich auch ein Depot führe, war die Sache transparenter.

  140. Heinz

    @Nobbi
    Wenn ich dich recht verstanden habe, hast du auch zu wenig Bezugsrechte und ziehst ein Verkauf daher vor ?
    Ich habe mich soweit schlau gemacht – ohne Weisung wird dann am Freitag in der Auktion / Schlussregulierung „bestens“ verkauft.

    „bestens“ = Verkauf ohne Limit

  141. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    @Heinz,

    ich würde die Bezugsrechte wohl verfallen lassen. Ist den Aufwand nicht wert.

    Ein normaler Kleinanleger mag vielleicht 25 – 50 Bayer Aktien haben, also 2 oder 4 Bezugsrechte. Die Verwässerung im Kurs kann man sich ja ausrechnen.

    Wenn jetzt der Kurs 97,65 Euro gerade ist, dann kosten 23 Aktien 2.246 EUR.

    Wenn diese Aktien um 2 Stück mit Einstandskurs 81 EUR verwässert werden, dann haben die 25 Aktien einen Wert von 2.408 EUR, bzw. müsste der Kurs auf 96,32 EUR sinken, um die Verwässerung darzustellen. Ob er das tut oder nicht, das ist kein Gesetz, aber eher wahrscheinlich.

    Wenn man dann einen Moment zum Zukauf auf ganz normaler Schiene bei einem Kurs unter diesem abwartet, dann ist man besser dran als bei Nutzung der Bezugsrechte. Wenn der Kurs wieder steigt, dann kann es einem auch egal sein.

    Schönen Abend

    MS

  142. Nobbi

    Hallo Heinz,

    genau habe auch keine lohnenswerte Positionsgröße und ist meiner Meinung nach die bessere Lösung. Jetzt wegen den paar Kröten in hektische Betriebsamkeit zu verfallen, ist die Gebühr nicht Wert.

    Gut es hätte noch die Möglichkeit gegeben rechtzeitig alles zu veräußern, wird aber mit den Tagen immer unlukrativer. Ist normalerweise auch nicht mein Investphilosophie, aber bei solchen Ereignissen, müssen auch mal die radikalen Optionen auf den Tisch.

    Ich habe ein gutes Gefühl, trotz des schlechten Monsanto Image und den vielleicht zu hohen Abfindungspreis. Ich finde es aber auch schwierig das kombinierte Unternehmen zu bewerten, weil man auch vorher nicht weiß, wie stark die Synnergien wirklich greifen. Bei mir hat die abzusehende Marktmacht den Ausschlag gegeben.

  143. Heinz

    @ Matthias und Nobbi

    Danke, das beruhigt mich ein wenig. Mensch, was ein Aufruhr. Manchmal sollte man einfach einen „World-ETF“ kaufen und es hat sich.

    Good night & good luck

  144. Sebastian

    Wahnsinn, wie schnell sich bei Tim nach kurzer Zeit die Kommentare füllen! Einige Kommentare helfen mir sehr, meine persönlichen „nie wieder arbeiten“ Ziele erfolgreicher umzusetzen und auch anzupassen. Daher an dieser Stelle auch ein Dankeschön an die vielen fleißigen Kommentatoren hier. Auch die Kommentare, deren Aussagen ich nicht mag, helfen mir.

    @Tim, falls du mal Lust und Zeit findest, würde mich persönlich interessieren was dir timschaefermedia.com für zusätzliche Einnahmen pro Monat einbringt. Aber wenn du dies nicht offen legen kannst und möchtest, habe ich dafür vollstes Verständnis.

    Noch etwas…ich möchte einen Konsumkredit aufnehmen. Einen Ratenkredit über 30.000€(für drei Jahre) bis 50.000 Euro (für vier Jahre). Ich würde dies gerne bei der Bank of Scotland (1.89%) machen. Aber ich bin mir unsicher, ob ich nicht lieber ein paar Prozent mehr zahlen soll und dies bei meiner „Hausbank“ ING-DiBa (3.79%) beantragen sollte. IngDiBa kennt meine persönlichen Daten und wird damit (vermutlich) kein Geld verdienen wollen, bei den günstigen Kreditinstituten bin ich mir nicht so sicher.

    Mich interessiert nur, wer hat so einen Kredit von euch innerhalb des letzten zwei Jahre bei einer Bank beantragt und bisher keine schlechten Erfahrungen gemacht?

    (Ich möchte diesen Kredit zu 100% über die nächsten Monate in Amazon Aktien investieren. Bitte spart euch eure Zeit, dies zu bewerten und verbringt stattdessen eure Zeit lieber beim Spazieren/Sporteln/Kochen oder Lesen oder was euch sonst persönlich viel Freude bringt! )

    Viele Grüße aus Inden

    Sebastian

  145. Thomas der Sparkojote

    @Sebastian

    Ich bin tatsächlich gerade in der Situation ebenfalls einen Kredit in einer ähnlichen Grössenanforderung zu organisieren. Allerdings ist miene FRage gibts es bei dir andere Möglichkeiten als eine Bank? z.B. einen Privatkredit über Freunde/Familie? (Oder hast du bewusst gegen diese Form von Kredit entschieden). Da kann man nämlich ansonsten je nach dem wie gut du diese PErsonen kennst attraktive Zinsen aushandeln, die für beide Parteien eine Win-Win Situation sind.

    Ansonsten würde ich definitiv mit dem fahren was dich ruhiger schlafen lässt 30-50k sind eine Stange Geld. Man kann später Kredite immer noch umschichten, und von günstigeren Zinsen profitieren.

    Ich beziehe einen Privatkredit über 40’000 CHF, allerdings werde ich in meinem Szenario 0% Zinsen zahlen. Der Betrag ist aber auch bewusst gewählt und liegt unter 33% meines gesamten Networth. Wie sieht das bei dir aus mit den Eckdaten?

    Grüsse
    Thomas

     

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