In 5 Schritten zum Wohlstand: So wirst du finanziell frei

Ich war immer mega sparsam und fleißig. Als Jugendlicher investierte ich meine ersten Ersparnisse in einen deutschen offenen Immobilienfonds. Und mit Anfang 20 fing ich mit Aktienkäufen an. So wurde ich mit den Dekaden finanziell frei. Man spricht in den USA von Financial Freedom oder kurz FIRE. Mittlerweile stecken in meinem Depot fast zwei Millionen Dollar. Das meiste Geld befindet sich in diesen Aktien. Die Dividenden stecke ich zurück in die jeweiligen Aktien, so wächst der Bestand stetig:

  1. Bank of America
  2. Chevron
  3. Berkshire Hathaway B Aktie
  4. Netflix
  5. CTS Eventim
  6. Microsoft
  7. SAP AG
  8. Deutz
  9. VOO Vanguard ETF, der den S&P 500 Index nachbildet
  10. Alphabet (Google)
Das ist ein Auszug aus meinem aktuellen Depot (Stand 29. Dezember 2022). Die Top-Positionen erscheinen recht groß zu sein. So habe ich fast 8.600 Bank of America Aktien im Wert von 283.000 Dollar. Ich habe diese Position ganz klein aufgebaut, in Babyschritten. Manchmal kaufe ich Aktien für nur 300 oder 500 Dollar zu. Wenn du das über mehrere Dekaden stur und stetig machst, wächst dein Depot. Es ist erstaunlich, welche Kraft im Zinseszins steckt. Ich habe gut 50 unterschiedliche Aktien. Darunter befinden sich auch ein paar Pleitefälle. Das gehört dazu. Daher ist das Streuen wichtig.

In diesem YouTube-Video zeige ich dir mein Depot:

Finanzielle Freiheit bedeutet, dass du genug Geld hast, um deine finanziellen Verpflichtungen zu erfüllen und deinen Lebensstil ohne finanzielle Einschränkungen aufrechterhalten zu kannst. Hier sind 5 Schritte, die du unternehmen kannst, um finanziell frei zu werden.

Mit diesen 5 Schritten schaffst du es finanziell frei zu werden

  1. Erstelle einen Finanzplan: Ein Finanzplan hilft dir, deine finanziellen Ziele zu definieren und eine Strategie zu entwickeln, um diese Ziele zu erreichen. Er sollte deine Einkommensquellen, Ausgaben, Schulden und Ersparnisse umfassen.
  2. Beobachte deine Finanzen: Um finanziell frei zu werden, musst du wissen, wie viel Geld du hast und wofür du es ausgibst. Verfolge daher regelmäßig deine Geldflüsse, um herauszufinden, wo du Geld sparen kannst.
  3. Reduziere deine Schulden: Hohe Schulden können deine Fähigkeit, finanziell frei zu werden, erheblich einschränken. Versuche daher, deine Schulden so schnell wie möglich zu reduzieren, indem du zunächst jene Schulden mit höheren Zinsen zuerst tilgst. (In Ausnahmefällen kann es Sinn machen, Schulden für etwa Immobilienkäufe zu nutzen.)
  4. Erhöh dein Einkommen: Eine Möglichkeit, finanziell frei zu werden, besteht darin, dein Einkommen zu erhöhen. Du kannst dies durch eine Gehaltserhöhung, einen Karriereschritt oder durch die Gründung einer Nebentätigkeit erreichen. Es kann auch ein gut bezahlter Nebenjob helfen, dein Einkommen auszubauen.
  5. Spar und Investier: Um finanziell frei zu werden, musst du sparen und in Anlageprodukte wie Aktien, Anleihen oder Immobilien investieren, die dir langfristig eine stabile Rendite bieten. Mein Großteil meines Vermögens befindet sich im Aktiendepot (2 Millionen Dollar), eine Million Dollar habe ich in Immobilien im In- und Ausland (ohne Schulden). Zudem investierte ich vor gut 15 Jahren in eine führende kalifornische Recyclingfirma (Private Equity), die Batterien und Elektronikgeräte recycelt. Ex-Tesla-Manager JB Straubel ist kürzlich eingestiegen und im Aufsichtsrat.

Es gibt kein Geheimrezept zur Million: Nötig ist sparen, hartes Arbeiten und Investieren

Es ist wichtig zu beachten, dass der Weg zur finanziellen Freiheit (FIRE) Zeit und Disziplin erfordert. Schnelle Lösungen oder “Wunderpillen”, um finanziell frei zu werden, gibt es keine. Du musst hart arbeiten, um deine Ziele zu erreichen, aber mit Geduld und Durchhaltevermögen kannst du es schaffen. Anleger, die versuchen, schnell finanziell frei zu werden, fallen häufig auf die Nase, weil sie zu hohe Risiken eingehen (manchmal ohne es zu merken). Geh lieber vorsichtig vor, dann ist es eher möglich, finanziell frei werden. Wildes Trading oder der Kauf von hoffnungslosen Pennystocks führt in der Regel nicht zum Ziel. Meine Strategie ist das extreme Buy and Hold. Ich kaufe Qualitätsaktien und gebe sie nie mehr her, zumindest ist das mein Ziel.

Meine Möbel sind aus dem Sperrmüll und von Tauschbörsen

Mein Einkommen als Finanzjournalist bewegte sich immer in der normalen Bankbreite. Mit Nebenjobs und Fleiß baute ich das Einkommen aus. Was mir half, war meine extreme Sparsamkeit, manch einer würde es als Geiz sehen. Ich lebte in WGs und im Studentenwohnheim. Ich holte zum Teil meine Möbel vom Sperrmüll. Im Supermarkt kaufte ich das, was am Abend zum Billigpreis verkloppt wurde. Für ein paar Jahre verreiste ich nicht.

Mittlerweile bin ich lockerer im Umgang mit Geld. Warum? Ich kann mein Depot kaum mehr verpulvern. Es wächst weiter. Für Urlaube und Erlebnisse gebe ich gern mal mehr aus. Aber ich kann auch mega-billige Urlaube machen. Gegen Couchsurfing habe ich nichts. Manchmal bleibe ich bei Freunden, aber sie sind natürlich jederzeit Willkommen in meinem Zuhause in New York. Meine Wohnung ist minimalistisch. Ich habe zum Beispiel nur einen Topf und eine Pfanne. Wenig Teller. Kurzum, ich verzichte auf Plunder.

Ich hab seit über 15 Jahren kein Auto, geh fast überall zu Fuss hin. So komme ich auf 10.000 bis 12.000 Schritte am Tag, was ich jedem empfehlen kann. Außerdem habe ich meine Gesundheit mit einer überwiegend pflanzenbasierten Ernährung verbessert. Auf Fleisch zu verzichten, spart nebenbei Geld, ist gut für die Umwelt und das Tierwohl.

Zur Zeit bin ich in Mexiko. Auf dem Foto siehst du mich mit einem Hund von Freunden (die süße Hündin heißt “Patsy Cline”). Wir haben so viel Fun hier.

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71 Kommentare
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Pat
1 Monat zuvor

Man muss daran denken, man lebt ja nicht unendlich. Was ist mit Millionen Depot,wenn man stirbt und keine Kinder hat? Trotzdem Erben? Der Erbe bekommt die Millionen, die er nicht mal kennt, wie hart gearbeitet und gespart hat. Wohlstand verwahrlost. Oder komplett an der Staat schenken? Alle reden toll, wie sein Depot 6 oder 7 stelligen ist, aber ans Lebensende vergisst man schnell. Ich werde natürlich meine Kinder mein Depot Erben, aber nicht so hohen Betrag, sie sollen selbstständig arbeiten und investieren. Ich werde das Geld für schönes Leben ausgeben.

Bruno
1 Monat zuvor
Antwort an  Pat

Macht Tim doch, gerade schönen Urlaub in Mexiko :)

Ich werde auch nicht alles an meine Kinder vererben, gibt einige Projekte die ich unterstützen werde, welche teils heute schon unterstützt werden so dass diese weiterlaufen. Ist doch schön wenn man gehen kann und weiss, dass man ein paar Dinge verbessern konnte auf dem Planeten. Ob einem das wichtig ist oder nicht, muss jeder selber entscheiden. Man kann sich ja auch mal die Frage stellen, angenommen eine Fee kommt und man erhält x Millionen, was würde man ändern? Ich würde nicht viel ändern, bräuchte kein pompöseres Leben, aber es ist auch in Ordnung wenn es dann anders wäre, wenn für jemanden eine Luxusyacht, Luxusuhr oder Luxuswagen ein Erstreben/Wunsch darstellt und man sich das ermöglichen kann, dann soll man das tun, wenn nicht dann eben sein lassen.

Ich wünsche Tim und allen andern ein erfolgreiches, gesundes und erfülltes 2023!

Stefan Schweiz
1 Monat zuvor
Antwort an  Pat

Wenn man stirbt, ist man tot und es ist auch egal. Wenn man lange lebt, hat man ein Polster. Vermögen aufbauen macht immer Sinn.

Johannes
1 Monat zuvor
Antwort an  Stefan Schweiz

Genauso ist es.

Alliban
1 Monat zuvor
Antwort an  Pat

Ich denke darüber nach, am Ende mein verbleibendes Vermögen einer Universität für MINT-Fächer oder einem Technischen Museum zur Verfügung zu stellen. Damit fühle ich mich wohl.

Philipp
1 Monat zuvor

Hallo Tim,
Ist möglich den Wert deiner Anteile an der Recyclingfirme zu beziffern bzw. Was für Einnahmen bzw. Cashflow generieren deine Anteile?

Paluma
1 Monat zuvor

Bei 4. fehlt meiner Meinung nach noch die Selbstständigkeit und das Unternehmertum. Ich konnte mit der Selbstständigkeit mein Einkommen verdoppeln oder investiere immer wieder in mein eigenes Geschäft, das an Wert gewinnt. Dafür hab ich Hauptjob + Nebenjob in einem :-)

Nuvolina
1 Monat zuvor
Antwort an  Paluma

@Paluma

Dreißig Nebenjobs, extremes Sparen und Anlegen ist ein Weg.
Ein anderer ist einen gut bezahlten, gut berenteten Beruf zu lernen oder ein Unternehmen zu gründen und natürlich Anlegen.
Letzterer Weg ist spannender und vermutlich effektiver.

Nuvolina
1 Monat zuvor

Man muß halt auch den letzten Lebensabschnitt bedenken!
Viele werden heute 90 und mehr, sind gebrechlich, krank und pflegebedürftig. Man möchte auch in dieser Zeit ein halbwegs angenehmes Leben haben und das kostet sehr viel Geld.
Alt, krank und zu wenig Geld ist das Schlimmste.
Eine OP in einer Privatklinik mit guten Ärzten geht schnell in den fünf-bis sechsstelligen Bereich.
Ein privates, gutes und freundliches Seniorenheim und/oder betreutes Wohnen kosten ebenfalls sehr viel Geld.
Ein Schweizer Ehepaar hatte bis zu ihrem Lebensende in einem gehobenen Seniorenwohnheim zwei Millionen Franken ausgegeben.
FIRE muss bis ins hohe Alter reichen, sonst ist es nur die halbe Miete.
Wie teuer das Alter sein kann, wird häufig verdrängt.

Felix
1 Monat zuvor

Hallo Tim,
wie gehst du dann damit um, wenn eine etwa Netflix mit einem Depot-Buchwert von einer halben Million Dollar binnen Wochen – wie geschehen – um 70 % einbricht? In Deutschland war das vor nicht allzu langer Zeit in einer nicht allzu teuren Region noch der Gegenwert eines respektablen Einfamilienhauses. Das sind die Lebensersparnisse von normalen Familien hierzulande.
Ich habe das gleiche momentan bei Tesla. Zwar habe ich immer noch einen ansehlichen Real-Gewinn, nichtsdestotrotz sind ein paar Hunderttausender erst einmal verschwunden.
Ich nehme an Tim, du nimmst das einfach in stoischer Gelassenheit hin und machst dir deswegen keine allzu großen Sorgen.

Nuvolina
1 Monat zuvor
Antwort an  Felix

„Eine halbe Million-Lebensersparnisse von normalen Familien hierzulande“.

Ist das nicht etwas hochgegriffen bei „normalen“(was immer das heißt) Familien?
Die Lebensersparnisse liegen eher bei 100.000 bis 200.000 Euro.

Nuvolina
1 Monat zuvor
Antwort an  Felix

„…wie gehst du dann damit um, wenn eine etwa Netflix mit einem Depot-Buchwert von einer halben Million Dollar binnen Wochen – wie geschehen – um 70 % einbricht?…“

Empfehle Psychotherapie!

Benztownrocker
1 Monat zuvor
Antwort an  Felix

Ich finde das ist eine sehr berechtigte Frage. Auf der einen Seite wirst du niemals so einen Gewinn haben können, wenn man frühzeitig Risiken rausnimmt, aber ich stelle es mir sehr schwer vor, irgendwann mal zu realisieren.

Christian
1 Monat zuvor
Antwort an  Felix

Hallo Felix, ich habe tatsächlich an dich denken müssen, du hattest ja schon vor ca. 2 (?) Jahren öfter mal geschrieben, dass du Tesla ewig halten wirst… Und die Rechnung ist soweit ja auch bis vor kurzem aufgegangen. Schade, dass die Aktie jetzt so viel an Wert verloren hat. Ich an deiner Stelle hätte verkauft – allerdings viel zu früh, schon vor 2 Jahren. Da gibt es wohl einfach kein Erfolgsrezept… Weiterhin viel Glück mit dieser Aktie und alles Gute! :-)

Sammy, kennst du eigentlich die Heraklith-Dämmplatten für Tiefgaragen? Daran muss ich in NEUERdings immer denken… ;-)

Heraklit
1 Monat zuvor

Eine Runde Mitleid für den armen Tesla-Aktionär! Ich frag mich immer, warum manche ein halbes Vermögen in eine einzelne Aktie reinbuttern und dann rumflennen, wenn es nicht läuft. Sonst hält man sich aber für den Größten. Jemand, der eine hohe Summe in einen Einzelwert reinbuttern kann, gehört sicher nicht zu den Armen, die Tim ansprechen will. Gerade diese Top-Verdiener kriegen aber oft den Hals nicht voll und tummeln sich verstärkt auf den Finanzkanälen!

Felix
1 Monat zuvor
Antwort an  Heraklit

@ Heraklit
Deine Annahmen über mich, treffen nicht zu. Ich habe weniger als 1 % in Tesla investiert. Von daher ist deine Häme völlig fehl am Platz.

Sparta
1 Monat zuvor
Antwort an  Felix

@Felix

Du müsstest doch auch noch grob den Faktor 4 im Plus bei Tesla sein, wenn der Einkaufskurs 220 € mit 2 x Split (8:1) grob rückgerechnet 27,50€ war.
Schon verrückt, wenn Du weniger wie 1 % Ende 19 investiert hast und es im Januar 2021 Dein größter Depotwert war, obwohl Du ja ein nicht ganz kleines Depot hast. ;-)
Ansonsten… ich glaube es war ein 3er Tesla Einkaufswert, oder?

Um es mit den Worten eines Newbies zu sagen: Bestimmt 80.000 € Depotwert! ;-)

Viel Erfolg Dir weiterhin!

Bin gespannt und noch am Zweifeln ob bei Elon das Genie oder der Wahnsinn am Ende triumphiert…

Heraklit
1 Monat zuvor
Antwort an  Felix

@Felix
Meine Annahme war, das viele Top-Verdiener den Hals nicht vollkriegen und sich auf den Finanzkanälen tummeln. Ich möchte lieber nicht wissen, wie hoch ihr Gesamtvermögen ist, wenn eine 1%-Position nun Hundertausende weniger wert ist! Oder sie haben derart hoch gehebelt, dass sie quasi über Nacht zum Millionär geworden sind. Dann möchte ich aber nicht wissen, wie viel Sie schon mit solchen irrsinnigen Wetten in den Sand gesetzt haben.

Sparta
1 Monat zuvor

@Felix

So wie wir Tim seit Jahren hier kennen, wird es ihn nicht so groß beschäftigen.
Er läuft es weg oder streichelt nen Hund! ;-)
Wobei jetzt knapp 300 k als größte Position bei ca. 2.000 k ist zwar konzentrierter als es wahrscheinlich so mancher etf-Anleger es gern hätte… aber die Menschen sind unterschiedlich.
Ein klein wenig finde ich es auch spannend, wenn sich die Jungs über ein paar k Dividenden freuen… aber das Depot 10-30 fach 2022 an Wert verloren hat… aber das ist so ein Psychologie-Ding (Housel) und es ist ja auch nur ein kleiner & kurzer Zeitabschnitt auf einer längeren Reise.
Zudem wenn es für die Motivation hilft dranzubleiben, ist es ja ok, bzw. sogar immens wichtig für den Typus Anleger!

Alles Gute Dir und viel Erfolg für 2023!

Bruno
1 Monat zuvor
Antwort an  Sparta

Viele hier haben ja relativ gut abgeschnitten (oder schreiben nur jene denen es gut gelaufen ist ;) ), im Vergleich mit den Märkten wenn man sich das Jahr mal anschaut:
https://finviz.com/futures_performance.ashx?v=16

Als Investor in US-Aktien im Euro-Raum hat man die diesjährigen Verluste auch noch ca. 7% abgedämpft, für CH oder USA Investoren hat es etwas mehr durchgeschlagen. Mein Depot hat gelitten, bin auch mit Überhang in Techaktien plus habe ich keine Ölaktien, damit muss man leben. Und ja, Orangensaft habe ich auch keinen gekauft.

Hart getroffen wie selten hat es dieses Jahr sicherheitsorientierte Anleger mit Bonds, habe noch nie so ein Jahr erlebt wo Bonds und Aktien gleichermassen einbrechen. Bitcoins und Gold haben auch nicht geholfen.

Bezüglich Verluste von 10-30%, man muss das relativ sehen, man muss sich an ein grösseres Depot auch gewöhnen. Für denke ich niemanden wäre ein Verlust von 30% über eine 1000.- Eur Position ein Problem, 300 Eur Buchverlust, für einen 16jährigen Jungen der all seine Ersparnisse in den Nasdaq gelegt hat Anfang Jahr wird jetzt frustriert sein. Das gehört dazu, man wächst mit dem Depot.

Jeder der in Aktien investiert sollte wissen, dass es auch mal 30,40,50 oder worst case auch mal 60 oder 70% fallen kann und muss damit leben können. Dieses Jahr sind es 10-30% je nach Index, das ist eigentlich harmlos.

Wie nächstes Jahr wird, wissen wir nicht, ich tippe mal auf +/- 30% :D Steigen Zinsen in USA auf 7-8% dann wird es nochmals krachen an den Märkten, dito umgekehrt wenn die Inflation doch stärker zurückkommt wie erwartet. Ich bin eher positiv gestimmt, auch was die Branchen angehen, nicht selten profitieren jene Titel, welche im Vorjahr schlecht waren und umgekehrt. Positiv wird es so oder so, entweder man profitiert von steigenden Kursen oder man profitiert von günstigen Einstiegskursen, es gibt immer was, wo man sich freuen kann, ärgern lohnt sich nicht, solange man noch lebt.

Nico Meier
1 Monat zuvor
Antwort an  Bruno


Wie steht’s denn bei dir in konkreten Zahlen im Depot aus?
In meinem Fall habe ich eine Jahresperformance von + 1,37% was eine lausige Rendite ist. Die Rendite eines SMI liegt bei -15% und MSCI World oder S&P 500 liegen auch in dieser Region. Der FTSE 100 hat nur rund 4% Minus gemacht. Vor diesem Hintergrund muss ich mit meinen 1,37% sehr zufrieden sein!
Auch ich habe schlechte Performer im Depot BASF, Bayer oder Logitech. Aber ich habe auch Big Oil im Depot. BAT und IMP haben auch kräftig zum guten Ergebnis beigetragen. Auch habe ich mit Zurich, Holcim und Novartis einige der Topperformer 2022 in meinem Depot.
Ich werde niemals in jedem Jahr den Index schlagen aber 2022 ist es mir wieder gelungen!

valge
1 Monat zuvor

Salut,

ich erinnere mich noch an den Aktionär Garnix oder Guru mit seinen Jüngern, der all in auf CTSO gegangen ist, hatte auch schon kurz über einen kleinen Kauf nachgedacht, also für das nächste Jahr ein wenig Aktienglück, viele Grüsse und einen guten Übergang in das Neue Jahr,
wünscht valge.

Karsten
1 Monat zuvor
Antwort an  valge

OMG, daran erinnere ich mich auch. Hatte damals in 2019 2 Tranchen mit einen durchschnittlichen Einstieg bei 4,44. Im Corona-Hype bei der Verdopplung mit der Hälfte raus und dann mit dem ganzen Rest schnell weg als es wieder unter 6 ging.

Naja der Wert ist inzwischen bei 1,x, das Blog geschlossen und ihm werden wohl nicht viele Jünger geblieben sein. Aber er hatte ja ein sehr gesundes Selbstbewußstein und hat hoffentlich ein stabiles Umfeld. 6-stellige Beträge mit einer all-in-Strategie zu verbrennen, ist schon sportlich.

Thomas
1 Monat zuvor

Hallo Tim,

ich finde das immer wieder krass, in wie kurzer Zeit das bei dir ging. Ich hab jetzt mal grob zusammengerechnet, dass du knapp 3,5 Mio. € besitzt (bzw. über den Zeitraum von Anfang 20 bis, ich schätze mal Ende 40, also knapp 30 Jahre erwirtschaftet hast mit Arbeit, Nebenjobs und Börse). Gibt man die Werte mal in den Sparrechner ein, so müsste man über 30 Jahre knapp 3.000 € pro Monat investieren, bei gleichzeitig 10 Prozent (sehr optimistischer) Durchschnittsrendite? Haut das hin? Fände ich krass, soviel jeden Monat über einen so langen Zeitraum investierenvzu können, bzw. muss man das ja (exklusive Kosten für die eigene Lebenshaltung) auch erstmal verdienen, auch in so jungen Jahren. Respekt!

Lad
1 Monat zuvor

2022 verlor S&P 500 -20 %, DAX verlor -13 %. Mein Portfolio aus 31 günstigen Dividendenaktien wuchs um +4,2 %. Mein Einkommen von 81 Dividenden und 2 Spin-Offs war 2022 um 44 % höher als 2021.
Meine stärksten Aktien waren: Shell und BHP Group, beide stiegen +37 % 2022.
Meine schwächsten Aktien waren 2022: Bank of Nova Scotia, Tesco.
Ich will 30 Aktien wegen Dividenden ewig halten. Habe keine Aktie ohne Dividende über 3 %. Eine 3%ige Dividende muss steigen. Eine 6%ige Dividende kann 10 Jahre gleich bleiben.
Eine 12%ige Dividende kann sich halbieren, ich halte die Aktie auch ewig.

Claus
1 Monat zuvor

Meine Jahresbilanz habe ich abgeschlossen und bin ganz zufrieden. Weniger mit dem Ergebnis, vielmehr mit dem Gelernten.

Langfrist-Depot mit 33 Aktien: + 1,2%
16.838,- € Dividendeneinnahmen nach Steuern.

Das Depot ist gut strukturiert und schlägt sich deutlich besser als “der Markt”.

Meine gelegentlichen Trades waren zu gut 80% erfolgreich, die meiste Zeit war ich hier aber nicht investiert. Mein Tradingsystem mit antizyklischem Ansatz funktioniert, hat aber wie jedes System Schwächen. Zur Ergänzung ist ein System mit Trendfolgeansatz in Arbeit. Nach Fertigstellung werde ich aus beiden ein Kombisystem erstellen.

Für 2023 bin ich positiv gestimmt. An ein “Horrorjahr”, das die meisten wohl erwarten, glaube ich nicht. Miese Stimmung, hohe Cashbestände und teilweise deutlich gefallene Kurse könnten im Jahresverlauf für unerwartete Kursgewinne sorgen. Vielleicht fallen die Q4-22- und Q1-23-Zahlen besser aus, als erwartet wird (zumindest bei den Top-Unternehmen).

Die FED könnte spätestens ab der 2. Jahreshälfte auf Zinserhöhungen verzichten und vielleicht kommt es auch zu Verhandlungen, was den elenden Krieg betrifft. China braucht eine besser laufende Wirtschaft, was die Lieferketten beflügeln würde…

Falls es doch schlimmer kommt, kann ich es nicht ändern und werde sehen, welche Chancen sich hieraus ergeben. Diese gilt es zu nutzen, Jammern hat noch nie geholfen…

Ich wünsche allen einen guten Start ins neue Jahr

LG

Bruno
1 Monat zuvor

@Nico Meier

Ich mache keine exakte Buchhaltung in meinem Depot, das ist mir einfach zu aufwendig und ich sehe auch keinen Nutzen (d.h. ich könnte mit noch genaueren Zahlen keinen Mehrwert erzielen oder besondere Schlüsse ziehen daraus), d.h. ich müsste ja dann Dividenden, Steuern, neue Käufe und Verkäufe, Corporate Actions etc. alles berücksichtigen das tue ich mir nicht an, rein auf den Depotwert dürften das ca. -15% sein dieses Jahr, effektiv wären es wohl ca. -20 oder -25% aber durch agressive Neukäufe oder Aufstocken bestehender Positionen konnte ich das etwas abfedern.

Ich sehe das aber langfristig und bin zufrieden, ich falle jetzt nicht in eine Depression so wie ich auch die Vorjahre nicht in eine Euphorie gefallen bin, auch wenn es nächstes Jahr nochmals ähnlich läuft kann ich damit leben.

Wenn man Technologie übergewichtet und keine Rohstoffaktien insbesondere Big Oil im Depot hat dann muss man damit leben, es ist so gewollt.

Ich finde die Ergebnisse von den andern welche hier mehrheitlich 1-5% plus gemacht haben bemerkenswert und gratuliere allen :) Mein Depot sehe ich aber langfristig und deshalb macht eine jährliche Buchhaltung auch weniger Sinn, das reicht mir bei meinem Unternehmen da habe ich monatlich, je Quartal und Jahreszahlen aber bei einem langfristigen Depot wenn man kein Trader ist macht das einfach wenig Sinn. Die Vorjahre waren ausgesprochen gut und wenn jetzt 1,2 oder 3 schlechtere Jahre kommen ist das normal und damit muss man leben können.

Mats
1 Monat zuvor
Antwort an  Bruno

Deinen Kommentar Bruno kann ich so unterschreiben.
Ich bin auch bei rund minus 15 Prozent; das ist auch kein Wunder da ich zu rund 80 Prozent in breite ETFs investiert bin und 20 Prozent in Einzelwerte.
Ich gönne jedem sein erfolgreiches Depot und will nichts Schönreden, aber auch ich ziehe Positives aus dem Jahr:
A) Kursverluste im (kleinen) fünfstelligen Bereich haben keine Panik hervorgerufen, ich habe nichts verkauft sondern nach und nach immer weiter kräftig dazu gekauft
B) meine Überzeugung reift: bis zur Rente sind es noch 15-20 Jahre: jetzt einige Jahre vermeintlich günstig kaufen wird sich in 15 Jahren eher positiv bemerkbar, machen bevor dann ein Entnahmeplan startet

Dir Tim vielen Dank für deinen Blog und allen ein gesundes Jahr 2023!

P.S.: sofern man auf Dividende Wert legt, was ich nicht tue, der ETF SPDR S&P U.S. Dividend Aristocrats UCITS ETF (Dist) hat ca. 6 Prozent dieses Jahr gemacht. Ist das nicht auch der Markt? Liegt natürlich auch am US Dollar, aber den Effekt hat man bei Einzeltiteln auch.

1 Monat zuvor

Ich habe dieses Jahr auch im minus beendet. Genau tracke ich es aber nicht mehr.
Meine Grössten Verlustbringer dieses Jahr.
– Cardano -75%
– Royal Mail – 60%
– Media Games Invest -60%

Meine Dividenden Erträge wurden verdoppelt.

Sven
1 Monat zuvor

Hallo Timmy,
Ich lese schon lange deinen Blog und schaue deine YouTube Videos. Mach weiter so. Wünsche dir ein fantastisches neues Jahr 2023.

Für mich wird sich dieses Jahr zeigen, Ob ich mein gesetztes Ziel von 100.000€ eingezahlt erreichen werde. Es wird nicht einfach …

Viele Grüße,
Sven.

Slowroller
1 Monat zuvor

So läuft es halt – gibt gute und schlechte Jahre und am Ende lernt man immer dazu. Mein Learning war, dass ich für SmallCaps wenig Händchen habe, wohlwissend, dass die Zielquote von 1:10 noch positiv wäre, dafür der eine Treffer aber Gold wert sein kann. Ich lasse jetzt alle drin und schaue zu – in Zukunft lasse ich aber die Hände davon.

Positiv ist das passive Einkommenswachstum durch Dividenden. Es ist noch nicht lange her, da dachte ich ” wow, den Sparerpauschbetrag mal Vollmachen, das wäre ein Traum.” Nächstes Jahr werde ich nun wohl die 10k nach Steuern locker schaffen. Damit ich zahlt mein Depot unsere Miete (zumindest theoretisch): Wow!

Dazu konnte mir meine Überzeugung “Nur Kaufen, nie verkaufen” das Depot ein wenig glätten. Shell wäre nach dem Tief die letzten Jahre sicher weg gewesen, ähnlich wie RWE oder Unilever – sie haben aber ihren Job erfüllt. Vorletztes Jahr in Amazon und Alphabet einzusteigen hätte an sicher besser timen können – aber da ichs eh nicht kann isses auch egal. Ich denke, dass da noch soviel Potential in den Firmen steckt… Das wirdd schon.

Ansonsten ging das Jahr super los: Meine Tochter hat heute Fahrradfahren gelernt (nach vielen Rückschlägen) und ich hab keinen Kater und ein tolles Feuerwerk gesehen. So kann das Jahr weitergehen. Ich wünsche euch auch nur das Beste für 2023!

Heraklit
1 Monat zuvor

Finanzielle Freiheit kann man aus meiner Sicht nur erlangen, wenn man einen guten Konzernjob ergattert, eine eigene (erfolgreiche) Firma gründet, erfolgreich spekuliert, im Lotto gewinnt, oder reich erbt/heiratet. Ansonsten ist das nur sehr schwer möglich! Schaut euch doch mal die Angestellten in den IGM-Konzernen an! Die verdienen mindestens 10k-20k mehr als andere Arbeitnehmer bei einem gleichzeitig stressfreien Job! Während andere Arbeitnehmer beim Dienstleister deutlich weniger bekommen und mit 50 schon kaputt sind, werden viele Konzernangestellte noch vor der Rente mit einer dicken Abfindung verabschiedet und können ihren Ruhestand so richtig auskosten. Da kann man als normaler Angestellter noch so viel sparen und frugal leben und hat deutlich weniger als viele IGM-Angestellte. Vieles was Tim erzählt, ist Augenwischerei. Was bringt es mir etwa hundert Euro im Monat durch Konsumverzicht zu sparen, wenn jemand im IGM-Konzern gleichzeitig 1000 Euro mehr bekommt. Es ist ja nicht so, dass dort keiner fürs Alter spart; gerade dieses Klientel investiert dick in Aktien. Klar kann man sich auch mit einem normalen Job außerhalb der IGM-Konzerne eine schöne Summe aufbauen, aber finanziell frei wird man damit sicher nicht!

Sven
1 Monat zuvor
Antwort an  Heraklit

Da kann ich dir voll und ganz zustimmen. Die meisten Leute in Deutschland (mehr als 50%) werden nie Wohneigentum haben, noch irgendwelche andere große Kapitalrücklagen. Nur sehr wenige schaffen es durch eigener Hände Arbeit zu Wohlstand (1%). Der Rest ist irgendwie vererbt etc.

Heraklit
1 Monat zuvor

Und noch ein zweiter Punkt: Beim Thema “Einkommen erhöhen” musste ich fast schon lachen. Erst einmal liegt die Inflation bei 10%! Ihr wisst schon, wie schnell das Einkommen bei solch hohen Inflationsraten entwertet wird? Da wird man schon regelrecht gezwungen, ins Risiko zu gehen, um überhaupt die Inflation ausgleichen zu können, geschweige denn ein “Vermögen” aufzubauen. Die Gehaltsanpassungen in Zeiten des “Fachkräftemangels” kann man nicht ernst nehmen. Ich habe dieses Jahr nicht mal 3% mehr bekommen; bei vielen anderen siehts ähnlich aus. Man verdient in vielen Firma nicht einfach mehr, das Gehalt wird quasi diktiert. Ich versuche, nicht umsonst zur Zeit aus meiner Dienstleisterklitsche raus zu kommen. Leider ist Bildung in diesem Land nichts wert (in meinem Fall WiMa-Studium; wird angeblich “händeringend” gesucht, wovon ich nie was gemerkt habe), weswegen ich 5 Jahre (!) an Gehalt verloren habe (Die Hiwi-Jobs, Praktika, … mit den Minigehältern kann man sich schenken).

@Tim: Du könntest noch einen weiteren Punkt in deiner Liste aufnehmen:
Kein Studium beginnen, wenn man keine Beziehungen und keine große Klappe hat. Sonst versenkt man (wie ich) eine hohe fünfstellige Summe an Gehaltsausfällen, die man nie mehr aufholen kann. Statt dessen sollte man eine ruhige Ausbildung in einem Konzern beginnen oder versuchen, Beamter zu werden (Stichwort Mindestenspension).

Heraklit
1 Monat zuvor

“Eine Möglichkeit, finanziell frei zu werden, besteht darin, dein Einkommen zu erhöhen. Du kannst dies durch eine Gehaltserhöhung, einen Karriereschritt oder durch die Gründung einer Nebentätigkeit erreichen. Es kann auch ein gut bezahlter Nebenjob helfen, dein Einkommen auszubauen.”

Du weißt aber schon, dass viele Firmen (darunter meine Dienstleisterklitsche) per Vertragsklauseln Nebentätigkeiten verbieten, damit man sich voll und ganz ihren tollen Projekten widmen kann und jederzeit im Land herumreisen kann, um die Konzernkunden glücklich zu machen? Ein gut bezahlter Nebenjob, im Ernst? Nebenjobs sind nie gut bezahlt. Und überhaupt: Wer opfert seine bescheidene Freizeit auch noch für lausig bezahlte Nebenjobs? Das können vielleicht die Konzernbeamten mit ihrer anspruchsvollen 35 Stundenwoche machen. Und was die Karriere anbelangt: Kritische Leute ohne große Klappe (dazu zähle ich mich) machen nie Karriere. Fachlich kann man noch so viel drauf haben, interessiert niemanden.

Christian
1 Monat zuvor
Antwort an  Heraklit

Eine solche Klausel im Arbeitsvertrag ist nicht wirksam. Es wäre zwar ein Vertragsbruch und somit für dich ungünstig, wenn du nicht frägst, aber wenn du dir eine Nebentätigkeit gestatten lassen möchtest, muss der Arbeitgeber i.d.R. das gestatten. Einfach „mutig“ sein, dann ist es kein Problem. :-)

Johannes Schumann
1 Monat zuvor
Antwort an  Heraklit

Das ist ja auch richtig, weil die Unternehmen wollen, dass man an den Wochenenden erholt. Ich habe ein paar Ehrenämter inne und ich habe mich auch beim Arbeitgeber abgesichert, dass das auch wirklich okay ist.

Wichtig ist, dass man seine Freizeit für etwas nutzt, das, wenn es schon nicht viel Geld einbringt, so doch wenigstens einen Kompetenzerwerb darstellt. Ich muss jetzt nicht ein fünftes Mal den “Reichsten Mann von Babylon” lesen, aber es gibt dann andere Sachen. Und wenn man sich fachlich austoben kann (ich programmiere beruflich, aber auch privat), dann ist das schon geistig sehr erfüllend und wertvoller als Gold

Slowroller
1 Monat zuvor

@Heraklit
Dafür, dass du keine große Klappe hast, kommen da ziemlich viele Pauschalisierungen und recht viel Rumgeheule raus.

Der einzige Grund, den ich dir zugestehen würde ist, dass man regional gebunden ist und das in einer Region wo es nicht sooo viele Chancen gibt. Aber selbst das relativiert sich derzeit, wo viele akademische Jobs fast 100% remote angeboten werden. Ist man ansonsten flexibel wird man zumindest an den großen Standorten (Hamburg, München, Frankfurt, Stuttgart…) immer auch einen besseren Job finden, wenn man etwas Erfahrung hat. Bei mir sind einige Mathematiker in die IT gewechselt – ansonsten gibt es viele neue Analytiker-Jobs im Bereich Datenanalyse – das ist aber sicher nur ein Beispiel.

Ich kenne deine Situation nicht, daher bleibe ich allgemeiner: Ich habe den Eindruck, dass sich viele schlicht nicht trauen ihren Spatz in der Hand aufzugeben. Obs die Taube nämlich wird weiß man nicht – mit Händen voller Spatzen gelingt es aber sicher nicht.

Ansonsten sind das die bekannten Eckpunkte: Konzerne zahlen gut, dafür ist die Arbeit aber eben nicht ohne und (außer am Band) auch nicht in 35h zu erledigen. Alternativ kann man in den öffentlichen Dienst gehen: ordentliches Geld für (oft) nen ruhigen Job – dafür oft verkrustete Strukturen, Prozesse und alte Kollegen, die einen zur Weißglut bringen.

Ich bin vom Tyo her Konzernkind – hab bisher auch noch nie für andere Firmen gearbeitet (ausser im freien Studium). Ich habe somit auch immer aktiv nach Jobs im Konzern gesucht, da ich lieber Aufttaggeber als Auftragnehmer (in meiner Branche) bin. Und es hat auch immer geklappt. Was man allerdings auch sagen muss: Gute Bedingungen im Konzern sind kein Naturgesetz. Hier ist der Organisationsgrad im Betrieb oft bis hoch in die Verwaltung sehr hoch. Es ist schwer bei kleineren Firmen sowas zu etablieren – aber ohne Organisation kommt man aber nicht immer weiter.

Abschließend: Hier suchen alle Konzerne händeringend. Attacke!

Biraz hasta
1 Monat zuvor
Antwort an  Slowroller

Das kann ich absolut so unterschreiben. Die Möglichkeit einen besser bezahlten zu finden waren selten so gut wie zur Zeit.
Allerdings muss man dann aufhören sich zu beschweren und aktiv werden. Das fällt einigen schwer.
Wie finanziell frei man dann wird steht auf einem anderen Blatt, aber zumindest ein gewisses Polster und/oder eine deutliche Aufbesserung der Rente ist für Akademiker auf jeden Fall drin.

otuzbir cek
1 Monat zuvor
Antwort an  Biraz hasta

So sieht es aus.

Der Baum
1 Monat zuvor

Vorab auch von mir ein gutes neues Jahr.

Bei konkreten Zahlen stimme ich gerne mit ein. Ich habe meine Portfolioverfolgung auf Parqet umgestellt, weil mir Portfolioperformance zu umständlich war. Danach habe ich folgende Zahlen für 2022:

Portfolio mit 26 Titeln, davon entfallen allerdings 50% des Depots auf 6 Titel. West Fraser, Tyson Foods, WackerNeuson, Paypal, Unfi und Singtel. Alle dieser großen Beteiligungen sind zwischen 17-32% gefallen letztes Jahr. Ich habe alle weiter aufgestockt. Habe 45 Käufe und 1 VTeilverkauf getätigt (ich glaube, dass hatte ich vor einer Woche oder so mal falsch geschrieben. Die App hatte mir da irgendeine andere Zahl angezeigt) und bin soweit voll investiert.

Gesamtrendite 2022: -13,31%

Für 2023 habe ich keine so richtige Meinung. Kann alles passieren. Ich glaube aber, dass es einige gute Investitionsmöglichkeiten gibt.

Grüße Baum

DanielKA
1 Monat zuvor

Wünsche ein gutes neues Jahr und natürlich auch Allen hier an Bord ein gutes Händchen bei ihren Investments im Jahr 2023.

Sparta
1 Monat zuvor

@Heraklit

Der Gerontologe Karl Pillemer (Die kleinen Dinge machen das Leben schön) hat 1000 amerikanische Senioren nach den wichtigsten Lektionen des Lebens befragt…
Kein einziger der 1000 sagte, um glücklich zu sein, müsse man so hart arbeiten und viel Geld verdienen, damit man sich alles kaufen kann, was man will.
Kein Einziger sagte, es sei wichtig mindestens ebenso wohlhabend zu sein wie die Menschen um einen herum, um mehr zu haben als andere sei ein Zeichen von Erfolg.
Kein einziger sagte, man solle die Berufswahl ausschließlich nach dem potentiellen Einkommen richten.

Panta rhei… ;-)

Nuvolina
1 Monat zuvor

@Heraklit

„…Erst einmal liegt die Inflation bei 10%! Ihr wisst schon, wie schnell das Einkommen bei solch hohen Inflationsraten entwertet…
…geschweige denn ein “Vermögen” aufzubauen…“

Ja leider ist es so. Vermögen aufbauen konnte man leicht an der Börse die letzten 20 Jahre.
Momentan ist es schon schwierig Vermögen zu erhalten.

Ralf
1 Monat zuvor
Antwort an  Nuvolina

So ist es bei realistischem Blick. Durchaus eine Herausforderung angesichts mittlerweile galoppierender Kosten und der Einkommensentwicklungen. Trotzdem natürlich immer möglichst stetig investieren in Aktien und ETFs. Es bringt definitiv etwas über längere Laufzeit betrachtet. Den Wohlstand unserer Elterngeneration zu halten/erreichen wird für viele, die nicht der Erbengeneration angehören aber herausfordernder werden.

Donatello
1 Monat zuvor

Hi Tim
Danke für deine tollen Beiträge, ich liebe sie. Sie sind total motivierend.
Mich würde brennend interessieren ob du Kinder hast? Wenn man sich für die Familiengründung entscheidet, wird die finanzielle Freiheit bestimmt schwieriger zu erreichen.
Liebe Grüsse
Donatello

Bruno
1 Monat zuvor

@Gute Vorsätze

Es gibt viele Wege zum Glück, einer davon ist aufhören zu jammern ;)

Auch rein rational, denn jammern verändert nichts, man muss sein Glück schon selber in die Hände nehmen, Tim’s Blog zu lesen ist da schon mal ein guter Anfang :)

Nuvolina
1 Monat zuvor
Antwort an  Bruno

…wobei Realismus noch nicht Jammern bedeutet.
Im Gegenteil: Eine derzeitige realistische Betrachtung lässt mich eher optimistisch sein.

Bruno
1 Monat zuvor
Antwort an  Nuvolina

Man kann auch von Fehlern anderer lernen, hier was speziell für Frauen

“Wie ich nicht reich geworden bin: Warum so viele Frauen das Thema Geld vermeiden – die Erkenntnisse einer Spätzünderin”
https://www.nzz.ch/folio/wie-ich-nicht-reich-wurde-ld.1718161

Kiev
1 Monat zuvor

@ Heraklit

Bin nicht sicher, ob Du das ultimative Glück zwingend in einem IGM Betrieb finden wirst. Ich bin selbst in einem und sehr zufrieden. Die Mehrheit der Angestellten wird aber auch in so einem Betrieb die finanzielle Freiheit nicht erreichen. Mit einer Ausbildung ist das Gehaltsniveau auch geringer. Ob man durch den früheren Beginn hier mehr bis zum Renteneintritt erzielen kann, würde ich nicht pauschal werten. Wie sieht es denn bei einem Jobverlust aus? Eine Qualifikation ist hier sicherlich von Vorteil bei der Suche einer neuen Beschäftigung.

Du hast in Deinen Posts allerdings schon einiges Benannt. Dir scheint die Arbeit bei einem Zulieferer nicht zuzusagen. Dann bewerbe Dich dich bei einem Konzern. Was hindert Dich daran? Ich würde jetzt auch nicht pauschal behaupten, dass die Arbeit bei einem Zulieferer zwangsläufig schlechter als bei einem Konzern sein muss.

@ Inflation

Sie ist jetzt wieder über 0%. Mal sehen wo die Reise längerfristig hingehen wird. Die Inflation war in der Türkei besonders hoch. Zusätzlich wurde die türkische Lira sehr stark entwertet. Wie hat sich hier wohl der Index im letzten Jahr in Euro bezogen geschlagen? Und ich hatte vor geraumer Zeit noch diesen Index in Betracht gezogen. Hätte ich mal lieber etwas in den Index investiert, so würde mein Depot nicht bei knapp -13% stehen.

Meine größten nicht realisierten Verluste lagen bei Alibaba gefolgt von russischen Titeln wie Gazprom und Magnit. Petrobras, ARX und Shell konnten hier immerhin die Wogen glätten.

Bei meinen ETFs sieht es auch nicht besonders gut aus, da ich weiterhin Emerging Markets als größte Position ausbaue. Vielleicht mische ich zur Würze noch europäische Smallcaps dazu. Mal sehen wie sie sich in der nächsten Dekade entwickeln werden.

Ralf
1 Monat zuvor

“Bin nicht sicher, ob Du das ultimative Glück zwingend in einem IGM Betrieb finden wirst. Ich bin selbst in einem und sehr zufrieden. Die Mehrheit der Angestellten wird aber auch in so einem Betrieb die finanzielle Freiheit nicht erreichen. Mit einer Ausbildung ist das Gehaltsniveau auch geringer. ”

Tendenziell zahlen Betriebe mit IGM Tarif sehr gut. Gerade auch im Bereich der Facharbeiter sieht daher die finanzielle Situation nicht so übel aus. Kehrseite der Medaille: Die Tarifbindung nimmt spürbar ab und immer mehr Betriebe verlassen die Tarifbindung. Oder haben eigene Haustarifverträge mit zumeist schlechteren Konditionen. Ebenso leidet laut IHK zunehmend die Wettbewerbsfähigkeit bei diesen hohen Lohnkosten in entsprechenden Bereichen durch billige Asiaten mit nicht unbedingt immer viel schlechterer Qualität. Wobei eine Reform der Sozialsysteme zielführend wäre um steigende Lohnnebenkosten im Rahmen zu halten.

“Dann bewerbe Dich dich bei einem Konzern. Was hindert Dich daran?”

Vielleicht hat er einfach keinen Konzern in akzeptabler Entfernung und möchte wie viele einen Umzug vermeiden? Tendenziell zieht es die interessanten Konzerne in größere Städte mit entsprechend hohen Wohnkosten. Bringt einige Hürden mit sich wie man am Immobilienmarkt sieht. Gerne wird dann über Fachkräftemangel gejammert, weil Mitarbeiter sich diese Wohnkosten zum Beispiel nicht leisten können und dann anders orientieren um längere Pendelwege zu vermeiden. Homeoffice ist nicht in allen Bereichen möglich. Oder es bestehen familiäre Verpflichtungen. Sachliche Gründe kann es also durchaus geben und gerade die interessanten Konzerne zeigen wenig Bereitschaft sich auch in ländlicheren Bereichen anzusiedeln. Ich schiele zum Beispiel in Richtung BASF. Interessante Jobs und gute Konditionen. Nach MA oder LU wäre es aber schlicht zu weit. Ist auch nicht gerade eine schöne Wohngegend.

Übrigens befindet sich die Erwerbsquote in D auf Rekordniveau. Eigentlich sehr positiv.
Trotzdem wiederholter Ruf nach mehr Fachkräften. Die gegenwärtig trotz Rekordinflation und Teuerung moderaten Lohnabschlüsse weisen in der Breite auch nicht wirklich auf echten Fachkräftemangel hin.

Nico Meier
1 Monat zuvor
Antwort an  Ralf


Ich habe selber Familie und kenne daher die Zusatzausgaben die Kinder bedeuten.
Unser Sohn ist 3 Jahre alt und er kostet zur Zeit keine grossen Beträge. Aber ich habe mein Pensum auf 80%, meine Frau auf 60% reduziert. Dadurch verzichten wir auf rund einen Viertel unseres vorherigen Einkommens. In unserem Umfeld gibt es Eltern die mit Vorschulkinder Ferien in Übersee verbringen. Unser Kleiner freut sich wenn wir für einige Tage in den Schwarzwald fahren oder an den Gardasee.
Wir haben eine Jahreskarte für einen kleinen Zoo in unserer Nähe, den wir in 10 Minuten mit dem Auto erreichen. Dort verbringen wir viel Zeit mit unserem Kleinen der Tiere sehr gerne mag.
In erster Linie geht es darum sein Geld sorgfältig zu verwalte und es nicht zu verschwenden.

Ralf
1 Monat zuvor
Antwort an  Nico Meier

Kinder? Ja, es ist richtig was du schreibst. Auch mit Kindern kann man Rücklagen bilden bei entsprechender Disziplin. Stagnierende Löhne und stark steigende Kosten für Wohnen und Energie machen derzeit u.a. vielen Familien zu schaffen. Wird aber auch wieder besser. Wenn Politik kluge Entscheidungen trifft und zum Beispiel nicht Teile der Wirtschaft durch eine fehlgeleitete Energiepolitik an die Wand fährt.

DanielKA
1 Monat zuvor
Antwort an  Nico Meier

In den paar Sätzen selbst widersprochen. Ein Viertel des vorherigen Einkommens ist nicht gerade wenig ;-) d.h. keine großen Beträge für den Sohnemann ist hier relativ . Aber Geld ist nicht alles im Leben.

Johannes Schumann
1 Monat zuvor
Antwort an  Nico Meier

Diese Eltern sind schon seltsam. Ich vor über zehn Jahren über Bekannte den Kopf geschüttelt, die mit ihrer Tochter in die USA flogen. Das Kind hat davon nichts, außer eines sehr strapaziösen Fluges. Kinder nehmen das auch viel anders wahr und man ist ja Elternteil dann selber sehr groggy hinterher. Andere Eltern geben das Geld aus und organisieren ein Rundumbespaßungsprogramm, mit Balett-Unterricht, Geigen-Unterricht, Sportverein, sodass das Kind kaum noch eine freie Minute hat. Und als Elternteil hetzt man von Termin zu Termin. Ich bin ja selbst nicht Vater, verstehe aber nicht, warum sich die Menschen es sich so kompliziert machen. Als Kind genoss ich doch vor allem, dass eben nicht alles durchgeplant war und dass ich meine Freizeit größtenteils selbst gestalten konnte. Ich kann mich erinnern, wie wir Jungs uns am 02.01.1996 trafen, um Fußball zu spielen. Kostenpunkt und Stress für die Eltern: null.

Zoo ist in Ordnung. Kostet nicht die Welt und wenn man den Kindern ohnehin spazieren geht, kann man das immer im Zoo machen.

Kiev
1 Monat zuvor
Antwort an  Ralf

@ Ralf

Ich kann das Bashing gegen kleine und größere Unternehmen nicht nachvollziehen. Ein Großkonzern ist nun einmal in der Regel in einer größeren Stadt angesiedelt. Natürlich möchte nicht Jeder desshalb in die Stadt ziehen oder weite Strecken pendeln. Ist doch alles in Ordnung. Darüberhinaus ist es sicherlich auch in Ordnung, dass die kleineren Firmen vor Ort weniger Gehalt zahlen. Schließlich gibt es im ländlicheren Raum auch weniger Kosten und kleinere Firmen können auch nicht mit den ganz großen bei dem Gehalt mithalten. Nico wohnt soweit mir bekannt auch eher im ländlichen Raum und beschwert sich nicht darüber, dass Google bis heute seinen Sitz nicht von Zürich nach Aargau bei beibehaltenem Gehaltsniveau verlegt hat. Müsste ich aus der Ferne eine Prognose geben würde ich auch vermuten, dass man im ländlicheren Raum in der Schweiz auf längere Sicht besser leben kann als in Zürich bei einem höheren Gehaltsniveau. Natürlich sind dann auch die Gehaltssteigerungen begrenzt. In Deutschland und der Schweiz wird Niemand zu seinem Glück gezwungen oder daran gehindert. Meist ist es die eigene Sicht auf die Dinge, die sie positiv oder negativ darstellen lassen.

Ich kann mir vorstellen, dass Nico heute bei 80% mehr leisten muss als damals bei 100%. Ich habe meine Arbeitszeit ebenfalls reduziert, daher die Vermutung. Man könnte jetzt auch Jammern, dass die konzentriertere Arbeit nicht entsprechend gewürdigt wird. Man kann sich aber auch einfach darüber freuen, dass man sein Leben nach den eigenen Vorstellungen gestalten kann und die Firma einem dabei keine größeren Steine in den Weg legt. Mit dieser Sicht ist man sicherlich zufriedener.

Ich hätte noch ein Beispiel. Meine Arbeitszeit liegt bei lediglich 31h/Woche. Es gab hier eine falsche Reduzierung der Stunden, die ich aber jetzt nicht aktiv wieder erhöhen werde. Mit dem Modell erhoffe ich mir die Möglichkeit mehr Urlaub durch Überstundenaufbau aufbauen zu können. Mein Netto Gehalt hat sich ga nicht so stark reduziert. Es ist erstaunlich wie viel Gehalt geblieben ist. Diese Thematik kann man natürlich auch andersrum sehen und Schimpfen, dass sich mehr Arbeit nicht lohnt. In jungen Jahren kann man seine Hausaufgaben machen und dann in späteren Jahren die Früchte ernten. Mir ist das Gehalt jetzt egal und auch wie viel oder wenig ich dafür leisten muss. Hauptsache sie erfüllt mich ein wenig. An manchen Tagen arbeite ich knapp 10 Stunden und es macht mir Spaß. Falls ich es hinbekomme Überstunden mehrtägig in Ferien abzubauen, bin ich äußerst glücklich. Ich würde auch mehr Arbeit leisten und diese auszahlen lassen, wenn es notwendig ist. Auf freiwilliger Basis würde es mir sehr gut gefallen. Meine Frau hatte in der alten Firma so ein Modell. Das fand ich sehr gut. Mit kleinen Kindern kann man sich auch nicht für zu viele Stunden verpflichten. Wenn es möglich ist, so können aber schon manche Stunden zusätzlich geleistet werden. Vor allem bei mobiler Arbeit.

Ecckehard
1 Monat zuvor

Schon verrückt, was für einen Einfallsreichtum manche User für ihren Zweitnick an den Tag legen: Nuvolina, Benztownrocker, Heraklit, Bizar hasta…

Pippo
1 Monat zuvor
Antwort an  Ecckehard

… Sammy, Wolke, Rolexinvestor…

Benztownrocker
1 Monat zuvor
Antwort an  Ecckehard

Wieso Zweitnick? Bin seit knapp 2 Jahren stiller Mitleser hier mit knapp 5 Kommentaren…und mein Name bezieht sich auf meine Heimatstadt. Aber gut, Hauptsache was gesagt…

42sucht21
1 Monat zuvor

@Claus, Slowroller, Kiev, Felix und andere
Danke für die guten Beiträge und Berichte. Besonders der Satz “Pausch vollmachen ein Traum bis 1k netto pro Monat innert weniger Jahre’ hat mir gefallen. So ist es.
Ich tracke die jährliche performance meines Depots nicht. Ich habe jetzt nachgeschaut und mein All-World ETF steht 30% höher als vor vier Jahren, 50% über dem Corona-Tief, und 20% plus auf 2-Jahressicht dazu kommen 1-2% Divi/J. Einen Crash oder schlechte performance kann ich nicht erkennen sondern eine hervorragende Entwicklung und das mit einem ausschüttenden All-World ETF. Wie einfach und entspannt investieren sein kann…
Bei meinen Einzeltiteln hat mich meine im Corona-Tief aufgebaute Übergewichtung big-Oil sehr gut performen lassen. Meine GeneEditing Aktien sind nach der Übertreibung 2021 vergangenes Jahr wieder stark zurück gekommen ähnlich wie @Felix Tesla. So kann es bei Unternehmen die (noch?) kein Geld verdienen natürlich immer mal kommen. Ich werde hier selektiv 2023 bei Kursdellen weiter zukaufen weil die Technik so ein unglaubliches Potential hat.
Immobilien: Meine eventuellen Buchverluste durch den Zinsanstieg interessieren mich auch nicht. Kredite sind keine mehr da, der CF bleibt gleich.
Neu: Ich habe diese Woche zum ersten mal Bitcoin gekauft für 100€ ganze 0,006 Stück :-) Das hatte ich mir für 2022 vorgenommen endlich einmal tiefer in die Materie einzusteigen und praktische Erfahrung zu sammeln. Aktuell bin ich bereits 25% im plus – es gab 25€ Cash-Willkommensbonus! :-) Gelesen habe ich, 85% der Kryptokäufer haben Verluste realisiert. Ich persönlich halte BTC für sinnlos aber denke, viele Menschen wollen daran glauben. Mit mehr Regulierung könnten mehr Instis kommen. BTC steht übrigens auch noch 50% höher als vor 2 Jahren. So böse war der Crash dann wohl doch NOCH nicht.

@Frohes Neues auch den Pessimisten im Forum
Schon verrückt. Es war wohl noch nie so einfach in DE vermögend zu werden wie Heute. Einfach ist es, aber wohl nicht leicht. Einfach lernen, Abschlüsse machen, ein spannedes Feld suchen, engagiert arbeiten, in angebrachtem Maße konsumieren, leben und nebenbei langweilig investieren ins Depot oder Immo. Nach 20-30 Jahren ist das Vermögen ganz nebenbei da. Kein Hexenwerk. Wer von der Couch aus in Internetforen Ausredenhülsen postet, die/ der wird es nicht schaffen Zufrieden zu sein. Nein, die letzten 20, 40 oder 60 Jahre war es nicht leichter, trotzdem haben es viele einfach gemacht und geschafft Heute vermögend zu sein. Klar, rückblickend ist es ein no-brainer damals in Immos, BTC, Börse, Oldtimer usw. Aber welcher Ausreden-poster hat es damals gemacht? Es geht zu jeder Zeit immer nur um die eigene ich-probiere-es Mentalität und das Erkennen der eigenen Verantwortlichkeit.
Um einen Marathon laufen zu können muss man den ersten Schritt machen.
Chris Nikic – Jeden Tag 1% besser werden
https://www.sportschau.de/triathlon/ironman-chris-nikic-100.html
Théo Curin – Schwimmen ohne Oberarme und ohne Unterschenkel
https://www.derstandard.de/story/2000131318977/theo-curin-staerke-ohne-haende-staerke-ohne-fuesse

Sabsi
1 Monat zuvor
Antwort an  42sucht21

Ich wünsche allen Foristen hier ebenfalls ein gesundes 2023 und viele schöne Momente und Erlebnisse in diesem Jahr!
Ich lese noch fleißig mit, schreibe aber eigentlich nicht mehr, musste jetzt aber laut auflachen über diese geniale Formulierung “@Frohes Neues auch den Pessimisten im Forum”! Köstlich !!!
Halte all diese Pessimisten im echten Leben überhaupt nicht mehr aus, halte mich von den div. Energieräubern fern. Die finden dann eh immer untereinander zusammen, da muss ich nicht dabei sein. Gewisse Leute und Ansichten vertrage ich mit zunehmendem Alter immer schlechter, raubt mir irgendwie jährlich immer mehr Energie.
Einfach die guten Dinge genießen, gibt so viele davon! Raus in die Natur, Sport machen, gesund essen, auch einmal nicht so Gesundes zwischendurch und in Maßen genießen (hin und wieder etwas Süßes darf auch sein), sich mit Leuten umgeben, die positive Stimmung verbreiten, Jammerlappen meiden, man kann/muss es sich selbst richten. Vieles kann man eh nicht ändern, aber vieles kann man ändern !!!
Habe früher leider selbst oft mit Veränderungen gehadert, inzwischen vertrage ich diese festgefahrenen Meinungen überhaupt nicht mehr.
Vielen Dank an die vielen positiv schreibenden Foristen hier und vor allem ein Danke an Tim, Nikos gefällt mir auch sehr gut, hoffe, es geht ihm bei seinem Praktikum gut!
Nochmals alles Gute für das neue Jahr und schöne (finanzielle) Erfolge, Sabsi

-M
1 Monat zuvor
Antwort an  Sabsi

Genau so wie du es hier geschrieben hast!
Ich werde hier auch keine Energie mehr aufbringen. Lese evtl noch bisschen mit, ich werde sehen – Das war’s.

@Baum und andere: -3,7% war mein IZF 2022. Trotz hoher Baba Gewichtung, kann ich gut mit leben.

@Free
Wenn du magst kann @Tim dir meine Mail Addy geben. Dann kann man sich ab und zu privat austauschen.

Positives mindset kann man brauchen.
Da bei dir die Strategie jedoch eh steht und ich da evtl keinen Mehrwert biete, bin ich dir auch nicht böse, wenn du das nicht möchtest :-)

-M

Bruno
1 Monat zuvor

“Jeden Tag 1% besser werden”

Nach 1 Jahr ist man dann 38x besser. 0.5% besser pro Tag ist auch ein Ziel, dann ist man 6x besser ;)

Nuvolina
1 Monat zuvor

@Pippo

Ich gebe zu, ich war Wolke und Rolexinvestor. Aber nicht Sammy oder andere!

otuzbir cek
1 Monat zuvor
Antwort an  Nuvolina

Na ja, das stimmt nicht so ganz. Der ein oder andere warst du auch noch, Brudi.

Fit und Gesund
1 Monat zuvor
Antwort an  otuzbir cek

Sammy war ein absolut unflätiger widerwärtiger Prolet, das würde Wolke, Rolexman und Nuvolina so niemals hinbekommen, selbst wenn er sich allergrösste Mühe geben würde. Meine Meinung.

Nuvolina
1 Monat zuvor

@Fit und Gesund

Danke! Bin ein ziemlich normaler, allerdings nicht mehr ganz junger Zeitgenosse(erste Demenzsymptome könnten jederzeit auftreten), der sich langsam aber sicher vom Pessimisten zum Optimisten entwickelt.

Fit und Gesund
1 Monat zuvor

@Nuvolina,
das kriegst Du locker hin, nur Mut, Alles kommt gut :)

@Biraz hasta
gute Besserung

@otuzbir cek,
Du solltest Dir einen anständigeren Nickname zulegen, Du schadest Dir nur selber.

liebe Grüsse und ich bin auch gleich wieder weg.

@

Biraz hasta
1 Monat zuvor
Antwort an  Fit und Gesund

Danke. Keine Ahnung warum ich hier als fake account wahrgenommen werde. Meine Absicht war die Sichtweise einiger Poster bzgl. entgegen zu treten das alles soo schlimm ist und man selbst nichts an seiner eigenen (Vermögens) Situation ändern kann.

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