So baust Du Dir ein Aktien-ETF-Depot auf: Anstrengen im Job. Nachdenken vor dem Konsum


New York, 30. April 2018

Menschen definieren sich sehr stark über ihre Einkäufe.


„Esse Zucker, gebe Geld aus.“ So das kritische Motto eines Künstlers. Beide Kunstwerke habe ich in Washington im Hirschhorn-Museum gesehen.


Du strengst Dich in Deiner Ausbildung an. Du gibst im Job alles. Du vermeidest Schulden. So früh wie möglich in Deinem Leben richtest Du einen ETF-Sparplan ein. Jeden Monat ballerst Du Geld in ETFs. Es ist besser, als Dein Gehalt für sinnlosen Konsum zu verpulvern. Wenn Du eine Immobilie kaufen magst, weil es Dein Traum ist, geh nicht so weit, wie Dir Deine Bank erlaubt. Die Bank möchte möglichst viel Geld verdienen. Reiz es nicht aus. Bleib lieber bodenständig. Baue Dir Deine Freiheit auf.

Ich habe gestern wieder eine deutsche Familie in New York getroffen. Ich muss sagen: Ganz großen Respekt. Sie sparen und investieren. Sie sind fleißig. Sie bilden sich weiter. Meine Blogleser sind super Vorbilder. Ich habe Respekt vor Menschen, die sich anstrengen. Es ist egal, ob jemand ein Programmierer, Polizist, Handwerker, Professor oder LKW-Fahrer ist. Jeder kann sich anstrengen. Und das beste aus seiner Situation machen.

Es ist ja keine Zauberei nötig. Nichts Spezielles. Nur Ausgaben reduzieren, wo immer Du kannst. Lebe bodenständig. Koche selbst. Schau Dich auf eBay um, bevor Du etwas Neues kaufst. Willst Du schneller voran kommen, machst Du Überstunden oder einen Nebenjob. Natürlich bildest Du Dich stetig weiter.

Du kannst 33 Jahre alt sein und 20 Euro pro Stunde verdienen. Trotzdem kannst Du ein Nettovermögen von 100.000 Euro haben. Was machst Du anders, als die Konsum-Herde? Du kaufst nicht drauf los. Du folgst grundlegenden finanziellen Ratschlägen. Du denkst kritisch vor jeder finalen Entscheidung nach. Und zwar vor JEDER Entscheidung. Das kann die Cola-Dose sein. Du fragst Dich, bevor Du sie kaufst: Ob es Deine Lebensqualität verbessern wird und Du damit Deinen Zielen näher kommst.

Wenn Du einen Euro ausgibst für Konsum, wirst Du den Euro nie mehr zurückbekommen. Wenn Du einen Euro sparst, wird er Dir Zinsen Dein Leben lang bringen. Jede Entscheidung kannst Du so betrachten.

Ich habe noch nie ein neues Auto gekauft. Ich habe keine Konsumkredite.

Das ist mein Motto:

Leider führt der übertriebene Konsum und unsere Wegwerfgesellschaft nicht nur ins finanzielle Elend, sondern es belastet auch die Natur. Diese Müllberge sehe ich täglich in New York:

Wir werden mit Werbung täglich bombardiert. Und die Mehrheit ist ständig auf der Jagd nach neuen Dingen: Möbel, Auto, Elektronik, Urlaub… Nie scheinen wir zufrieden zu sein.

Die Werbung ist schon so aggressiv geworden, dass wir das Billigsofa finanzieren können und obendrauf noch 11 Elektronikgeräte geschenkt bekommen (die wir vermutlich größtenteils gar nicht brauchen):


tim schaefer (Author)

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Gedanken zu „So baust Du Dir ein Aktien-ETF-Depot auf: Anstrengen im Job. Nachdenken vor dem Konsum

  1. Der Depotstudent

    Hallo Tim,

     

    schön, dass auch mal der Umweltaspekt angesprochen wird. Jeder sollte seine Konsumentscheidungen viel aktiver angehen und nicht nur „hirnlos“ kaufen. Das kommt dem eigenen Geldbeutel und der Umwelt zugute. Ich bin wirklich der Meinung, JEDER Mensch sollte sich Deine Artikel immer mal wieder durchlesen, um dem ganzen Wahn zu entkommen. Bildung ist alles. Der Rest kommt von selbst.

     

    Grüße vom Depotstudent 🙂

  2. David

    @Tim:

    In den letzten Tagen hast du ja mächtig Gas gegeben mit der Veröffentlichung von neuen Artikeln… danke dafür.

    „Du denkst kritisch vor jeder finalen Entscheidung nach. Und zwar vor JEDER Entscheidung.“

    Als mögliche Hilfe kann man die „EUR 300“-Regel vom Frugalisten-Oliver heranziehen, welche einem aufzeigt, auf welche künftigen monatlichen Erträge man durch den Konsum verzichtet. Ich muss eingestehen, dass diese Überlegung wohl eher bei etwas grösseren Beträgen angewendet werden kann, dennoch gefällt mir die Idee dahinter…

  3. Mike

    Diese Müllberge sind ein Graus!

    Gestern las ich

    http://www.20min.ch/schweiz/bern/story/53-Tonnen-Mikroplastik-in-Naturschutzgebieten-12916588

    und die Schweiz hat relativ harte Vorschriften, wie sieht es andernorts aus? Weltmeere?

    Ich habe auch immer noch zuviel Müll, man kann es fast nicht umgehen, warum wird alles in diesen Plastikschrott verpackt, auch Lebensmittel, ist doch verrückt. Warum ist eine Tube Zahnpasta noch in einer Folie und darum noch ein Kartonbehälter?

    Auch schlimm dass heutzutage alles direkt wegwerfen, aus dem Auto werfen, früher waren Strassen noch sauber, heute sind sie voller Müll, PET, Papier, Plastik, Flaschen, Aludosen, Zigaretten etc. Kühe verenden daran, und irgendwann auch der Mensch. Die Natur ist stärker langfristig.

    Bin kein Grüner oder extrem Alternativer und recht tolerant, aber die Müllproblematik ist schlimm und man könnte auf intelligente Weise sehr viel machen, ohne die Lebensqualität zu senken.

    Auch in den Bergen treffe ich wandern immer wieder auf Müll, die Leute gehen raus in die Berge, was ja gut ist, aber sie schätzen die Natur nicht mehr und werfen alles hin, traurig.

  4. Mike

    Billigsofa mit Elektrogeräten, ich kann mir vorstellen wie die Qualität dieser Geräte ist, nach wenigen Monaten sind sie defekt und werfen wieder weggeworfen, oder man braucht sie nicht und sammelt sie noch eine Weile und irgendwann landen sie wieder auf dem Müll. Die Leute sind aber geil auf diesen Mist, immer wenn in Aldi oder Lidl neue Produkte geliefert werden, schmeissen sich die Leute drauf wie Hyänen auf Leichen! Ekelhaft, ich meine diese Menschen, füllen ihre Körbe mit Müll den sie kaum je brauchen, nur weil es billig ist.

  5. Kia

    Wow , das 11-teilige Haushaltsgeräte-Set brauche ich dringend. Da habe ich die Couch ja schon fast wieder raus! Und alles für gerade einmal 49€ im Monat. Der Wasserkocher alleine ist schon sooooviel Wert!  🙂

     

    Ich hatte heute eine „sparsame“ Busfahrerin. Ich wollte ein Ticket kaufen aber sie hat ausdrücklich darauf bestanden, dass ich das Geld in die Spardose meines Kindes stecke. Ich habe mich gefreut und überlegt ob es eine sinnvolle Aktie für 2€ gibt.

     

     

     

  6. Mike

    Ich hoffe die Busfahrerin verliert nicht ihren Job, wenn sie das zu häufig macht, auch wenn es ehrenwert ist. Aktie für 2€ gibt es kaum, ich werfe täglich mein Münz des Tages in einen Behälter und der landet dann irgendwann wieder im Depot, da kommt viel zusammen wenn man nur bar bezahlt.

  7. Iceman

    Vielen Dank Tim, dass du die letzten Tage so viele Artikel veröffentlichst, großes Lob.

     

  8. Dominik

    @kia: Steinhoff international gibt’s für 13cent das Stück. Kann man also 15 von holen. Oder air Berlin, nur 3cent! Fürs Kind nur das Beste!

  9. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ Depotstudent

    Das Kaufen hat oft mit Angeberei zu tun. Mode, Status, Schmuck, Urlaube auf Instagram…

    @ David

    Danke. Ich finde, man sollte jede Kaufentscheidung unter die Lupe nehmen. Auch wenn es nur um 2, 3 oder 4 Euro geht. Ob es nun ein Kaffee to Go, Sandwich oder Cola-Dose ist. Man sollte sich stets fragen, bringt mich das weiter. Hilft der Kauf meinen Zielen. Wer das ein paar Mal hintereinander gemacht hat, bekommt eine andere Einstellung zum Konsum generell.

    Danke für den Link zum Frugalisten.

     

    @ Mike

    Stimmt. Das ist schon besorgniserregend. Das Plastik in den Ozeanen geht auf andere Lebewesen (auf dem Land) per Nahrung über. Es ist ein Kreislauf. Wir haben nur eine Erde zum Leben. Wenn die kaputt ist, wo sollen wir dann alle hin? Auf den Mars? Ob es dort so schön ist?

    plastic in the ocean

    @ Kia

    In den USA sind die Busfahrer auch sehr nett. Das ist mein subjektiver Eindruck. Ich fahre gerne mit dem ÖPNV.

    @ Iceman

    Danke fürs Lesen!

  10. Ti

    Hallo,
    Was halten Sie vom https://www.arero.de Fonds für die Altersvorsorge? Herr Schäfer. 60% Welt Aktien, 25% Euro Renten Anleihen, 15% Rohstoffe. Kosten Ter 0,5%, Kaufkosten Sparplan 0%. Seit 2018 Physische Abbildung. Das Produkt sieht auf dem ersten Blick sehr verlockend aus. Übersehe ich hier etwas? Hat sich hier schon wer mit diesem Produkt richtig auseinander gesetzt? Vielen Dank.

  11. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    Hi Ti,

    die Grundidee gefällt mir. Leider ist der Anleihe-Anteil mir zu üppig. Gerade für jüngere Leute ist das zu konservativ in meinen Augen. Bei den Gebühren kann man bestimmt ein günstigeres Produkt finden.

    Mir gefallen grundsätzlich die ganz einfachen ETFs. Etwa S&P 500 oder Welt-Index. Achtet immer auf sehr günstige Kosten!

    Was mir wiederum gefällt bei dem Produkt, ist der kostenlose Sparplan, wenn das stimmt.

  12. Sebastian

    Hi Ti, Tim,

    der Arero ist im Sparplan kostenlos, kein AA, 0,5TER. Mir gefällt allerdings der hohe Rohstoffanteil nicht. Rohstoffe sind für mich kein Investment, sondern eher Spekulation.

     

    Persönlich investiere ich zu 70% über den FTSE All World von Vanguard in weltweite Aktien und zu 30% über einen IShares Core ETF in Staatsanleihen. (Sparplan) 1-2 zweimal im Jahr rebalance ich durch zusätzliche Einzahlungen, das minimiert Transaktionskosten und steigert den Depotwert.

    Hin und wieder kaufe ich zusätzlich Qualitätsaktien.

     

    Einfach- aber effektiv, funktioniert für mich und macht zufrieden.

  13. Wolle

    Der Artikel passt irgendwie nicht zur Überschrift „ETF Depot aufbauen“.

    Ich reise beruflich viel. Wenn ich in der knappen Zeit zwischen Terminen Hunger habe, kaufe ich mir etwas zu essen. Da werde ich mich auch zukünftig nicht fragen „ob der Konsum mich weiterbringt“. Da schaue ich eher drauf, was mir und meinem Körper gut tut.

     

  14. David

    @Tim:

    Ich bin bei dir, dass man auch kleinere Beträge unter die Lupe nehmen sollte und wenn man diesen Mindset einmal aktiviert hat, dann spielt die Höhe des Betrags ohnehin keine grosse Rolle mehr, denn es geht ums Prinzip. Ich wollte mit meiner Aussage eigentlich lediglich sagen, dass die Veranschaulichung der „EUR 300“-Regel nicht den gleichen Effekt hat bei kleineren Beträgen… andererseits kann man es auch so betrachten, dass man für jede EUR 3.00 die man spart, monatlich 1 Cent erhalten wird… und das für die Ewigkeit! 🙂

  15. Ex-Studentin

    Auch wenn es nur eine Zahl ist, habe ich das Ziel der 100k Vermögen bis 30. Das Ziel darf man aber nicht laut sagen, viele halten einen für verrückt. Ich habe mit 21 gearbeitet, andere starten viel später ins Berufsleben. Gerade als Frau mit Kinderwunsch ist das sehr schwierig, wenn man dann beruflich Fuß fassen und Familiengründung vereinbaren will. In jungen Jahren ist das Sparen ein Kinderspiel: Man ist örtlich flexibel, kann auch mal auf der Couch pennen, kein Auto nötig, viele Freunde studieren eh noch. Gleichzeitig merke ich jetzt mit 25, dass mir Sparen nicht mehr so wichtig ist wir vor ein paar Jahren. Habe auf 35h reduziert und gebe mehr aus: Lieber für 4,50€ an Feiertagen einen Sitzplatz im Zug reservieren als im Gang stehen. Spotify und Netflix statt Fernsehen. Ebenso gehen wir öfters im Monat essen oder machen mehrmals im Jahr Urlaub, wenn es sich ergibt. Eine schöne Zeit ist mittlerweile wichtiger als Geld, wobei ich zugegeben versuche, beides unter einen Hut zu bekommen.

     

  16. Obama

    @Tim, @all

    danke Tim für die vielen tollen Artikel in kurzer Zeit.

    Ich war das Wochenende mit meiner Familie in der Eifel zum wandern, klettern…. und war die Zeit über offline. Daher freue ich mich jetzt über die vielen neuen Artikel.

    Generell stimme ich dem minimalistischem Lebensstil und der kritischen Haltung gegenüber Konsum zu. Jedoch möchte ich mir persönlich nicht für jeden Cappuccino, jede Cola, jedes Eis….. Gedanken machen müssen, ob dieser mich jetzt weiterbringt.

    Dann lebe ich irgendwann in einem Gefühl des Mangels, der mich auch nicht weiterbringt.

    Gestern Abend war ich mit meiner Familie noch in einem sehr schönem italienischem Restaurant zum Abschluß. Es war ein sehr schöner Abend an den wir noch lange zurück denken.

     

    @Ex Studentin: Deinen Lebensstil kann ich sehr nachvollziehen. Für mich darf das Sparen nicht zu einer Art Götze weden, dem ich alles unterordne. Lebensfreude ist wichtig, auch wenn diese ab und zu nicht zum Nulltarif zu haben ist.

    Ich wünsche Dir, dass Du Dein Ziel mit 30 erreichst. Bei mir hat es mit 30 nicht geklappt, da ich 2 Kinder habe und wir uns ein Haus gekauft haben. Dieses hat uns viel Lebensqualität gebracht und bringt es immer noch. Ein großer Garten ist für Kinder und Eltern sehr schön.

    Mitlerweile bin ich 50 und das Haus ist so gut wie abbezahlt und mein Depot ist jetzt knapp 150 000€ wert. Monatlich spare ich mind. 1000€ in Aktien an.

    Aber jeder muss für sich den richtigen Lebensweg finden. Für Tim ist sein Weg zu 100% richtig und ich orientiere mich gerne an seinen Ratschlägen…… Jedoch in der Praxis muss jeder den Weg einschlagen, der für ihn persönlich der optimalste ist.

    Wünsche Euch einen schönen Feiertag.

     

     

     

  17. KievKiev

    @ Obama

    Du kannst bei allem überlegen, ob es wirklich sein muss. Du kannst auch aus vorhandenen Dingen den maximalen Nutzen herausziehen. Wir haben die letzten 3 Wochen 4 mal mit Freunden bei uns oder bei Freunden gegessen. Wir haben auch zwei Kinder und unsere Freunde haben auch Kinder.

    Es ging dabei primär darum eine schöne Zeit mit den Freunden zu verbringen. Wir haben einen sehr schönen Garten. Freunde von uns auch. Es waren sehr schöne Abende. Jeder war toll. Ich kenne nur ein einziges Restaurant das in der Hinsicht mithalten kann. Das ist aber im Ausland und kostet mehr als selbst Essen zu machen. Da gehen wir aber auch einmal im Jahr essen mit Freunden und es ist auch immer sehr schön.

    Ich habe auch schöne Dinge zu Hause wie eine Siebträgermaschine. Ich komme gar nicht auf die Idee außer Haus einen Cappuco zu trinken. Der ist in den allermeisten Fällen eine verhältnismäßig teure Enttäuschung.

    Ich gehe auch lieber selten sehr gut essen statt öfter mittelmäßig. Ich erwarte mir von einem Restaurant schon Speisen, die ich zu Hause nicht ohne hohen Aufwand selbst machen kann.

    Wir waren auch am Wochenende offline unterwegs. Es war sehr schön. Wir haben oft für Ausflüge passendes Essen dabei. Der Hunger stellt sich meist nicht überraschend ein. Aber ab und an gibt es auch ein Eis. Ich mache mir jetzt auch keine Gedanken bei jeder Kugel wie sie mich weiterbringt. Wenn es allerdings zur täglichen Routine wird kann man schon einmal entsprechend überlegen, ob man es wirklich braucht.

  18. Iceman

    Ich handhabe es so, dass ich im Büro mein mitgebrachtes von zu Hause esse.

    Danach gehe ich noch kurz raus und schau mir die Lebensmittel usw. an um mir da schon zu merken was relativ günstig Vollkornbrötchen. Das kostet nicht viel und hat viel Eiweiß durch den Käse.

    Vor kurzem habe ich mir einen Obstbecher geholt ohne auf den Preis zu schauen, und wär fast in Ohnmacht gefallen an der Kasse. Sie wollten 2,80€ für ca. 150g Obst. Ich habe ihn wieder zurück gestellt und mir 2 Kiwi und nen Apfel für 0,90€ geholt. Wahnsinn!!

    Ich selbst versuche schon auf einige Sachen zu verzichten, unserem Kind soll es jedoch an nichts fehlen, jedoch gilt auch bei ihr alles in Maßen. Sonst würde sie vermutlich nur Eier und Schokolade essen.

    Durch den sparsamen Umgang mit Geld, bekomme ich meist jedoch ein schlechtes Gewissen, wenn ich mir etwas neu kaufe. Da ich den Wert dahinter meist nicht sehe, oder es nicht nachvollziehen kann wie der Preis zustande kommt.

  19. Obama

    @Kiev

    Dann sind wir doch sehr ähnlich eingestellt.

    Essen gehen ist bei uns auch keine Routine, sondern etwas besonderes.

    Am liebsten kochen wir zu Hause mit Freunden, grillen im Garten……, eine Siebträgermaschine haben wir auch und genießen somit auch unsere Cappuccinos zu Hause….. Jedoch ist es auch schön, ab und zu – wenn es gerade passt – einen Latte oder Cappuccino „draussen“ zu trinken.

    Der Italiener gestern hat uns vom Preis-/Leistungsverhältnist, Freundlichkeit, Qualität…. sehr gut gefallen und der Cappuccino war mindestens genauso gut wie zu Hause:;))

    Die Zeit mit Freunden ist und bleibt die beste Investition. Wir waren am Wochenende mit 6 befreundeten Familien unterwegs, die auch jeweils 2 Kinder haben. Wir treffen uns seit 10 Jahren mindestens einmal im Jahr in einer JH.

     

    Alles Liebe !

     

  20. Thorsten Rohweder

    2,80 war gar nicht so teuer. Denn die Zubereitung geschieht manuell und der, der das zubereitet möchte Mindestlohn verdienen. Damit das Zubereitete nicht  braun wird , sind garantiert Zusatzstoffe beigemischt, wenn man Glück hat Zitronensäure sonst halt Antioxidans aus der Flasche. Dann  besser die Kiwi und den Apfel.

  21. Mike

    @Obama @all

    Was ich hier häufiger sehe, ist der Fokus etwas zu einseitig aufs sparen, um seine finanziellen Ziele zu erreichen gibt es immer 2 Seiten:

    a) weniger ausgeben (sparen)

    b) mehr einnehmen

    a) kann man mit Disziplin relativ rasch ausreizen, man sollte sich aber m.E. auch nicht zu extrem damit quälen sondern viel mehr ins b) investieren, d.h. Möglichkeiten, mehr zu verdienen, angehen. Die Möglichkeiten sind vielfältig, Weiterbildung, (Teil-)Selbständigkeit, Nebenjobs etc. etc.

    Aufwand/Ertrag muss schlussendlich stimmen, es bringt nix, wenn man sich extrem anstrengen muss um die letzten Rappen rauszuholen auf der Sparseite, wenn auf der andern Seite relativ locker etwas mehr Einnahmen generiert werden können.

    Ich weiss ich mach mir hier keine Freunde, wenn ich dieses Beispiel bringe, aber ich leiste mir eine Putzfrau, ich bin in diesen 2 Stunden lieber im Büro am arbeiten und kann ein Mehrfaches verdienen als wenn ich mich beim putzen abmühen würde. Wem putzen Spass macht oder wer die Zeit hat resp. keine Alternativen, um in dieser Zeit mehr zu verdienen was einem noch mehr Spass macht, für den ist das sicher in Ordnung. Was schlussendlich zählt ist Aufwand + Ertrag.

    Lieber Gruss Mike

  22. Andre

    @Tim

    ich kann mich David nur anschließen, vielen Dank für die zahlreichen Artikel in den letzten Tagen, hat mich immer wieder gefreut zu sehen, dass ein neuer Artikel von dir online ist den ich gleich lesen kann.

     

    @Topic

    Danke für deine zahlreichen Tipp und dass du deine Sicht auf Konsumgesellschaft mit uns teilst. Die angesprochenen  100.000 € mit 33 werde ich nicht mehr ganz schaffen, aber fast, das motiviert ungemein!

    Die Müllberge in Manhattan sind ja echt krass, wusste ich gar nicht dass die tagsüber einfach so rumliegen!

     

     

  23. Iceman

    @Thorsten

    das wusste ich nicht, ich dachte das Obst kommt in so eine Art Eischneider und wird dann einfach zerstückelt und kommt dann in den Plastikbecher.

     

  24. KievKiev

    @ Obama

    Ich sehe auch viele Ähnlichkeiten. Es ist nicht einfach im Web alles umfassend zu beschreiben, so dass sich jeder ein umfassendes Bild machen kann. Ich habe durch den Minimalismus sehr viel Ordnung in die Wohnung gebracht. Am Kinderzimmer scheitere ich noch zu oft.

    Ich gebe auch sehr wenig Geld aus. Ich habe dadurch aber keine Einschränkungen. Das versuche ich glaubhaft anhand von ein paar Beispielen zu vermitteln.

    Ich werde von meinem Umfeld auch nicht als geizig gesehen, hoffe ich zumindest. Ich lebe in Tarnung.

  25. Obama

    @Kiev

    „Ich werde von meinem Umfeld auch nicht als geizig gesehen, hoffe ich zumindest. Ich lebe in Tarnung.“

    Dem kann ich für mich auch nur zustimmen. Ich unterscheide auch zwischen Geiz und Minimalismus. Ein minimalistischer Lebensstil bedeutet für mich nicht, dass ich in meinem Leben ein Mangelgefühl (in finanzieller Hinsicht) haben muss.

     

     

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