Kartellwächter nehmen Facebook, Apple, Google, Amazon ins Visier


New York, 4. Juni 2019
Die Kartellwächter in Washington nehmen die FAANG-Imperien ins Visier. Massive Marktmacht und -missbrauch wird vermutet.

Die Justiz und der Kongress nehmen Amazon, Alphabet (Google), Facebook und Apple unter die Lupe. In Washington nimmt die Sorge zu, dass sie Monopole errichtet haben und Konkurrenz mit aller Macht verhindern. Die Kurse der FAANG-Aktien rauschen zwischenzeitlich nach unten.

Was ist ein Monopol? Es ist ein Konzern ohne Konkurrenten. Ein Monopol schafft oder fördert unfaire Markteintrittsbarrieren, zum Beispiel durch den Besitz aller Leitungen in einer Stadt, für deren Bau staatliche Zuschüsse gewährt wurden. So wird ein Wettbewerbsvorteil zum Monopol. Waren Buffett nennt das einen Burggraben, das Kartellamt dagegen nennt es ein Monopol.

Auch das Reiseportal Expedia und die führenden Hotelketten Marriott und Hyatt kommen ins Visier der Behörden, weil sie immer mächtiger werden.

Themenwechsel. Kommen wir zu meinem Lieblingsthema, dem Sparen. Beim Vermögensaufbau kommt es auf die Geduld an. Und eine hohe Sparquote. Wer 15 bis 20 Prozent seines Nettoeinkommens jeden Monat spart, macht deutlich mehr als ein durchschnittlicher Deutscher, die für den Ruhestand spart.

Hier im Blog sind Leser, die sparen 50 bis 75 Prozent. Ich bin immer wieder baff, wenn ich das sehe. Respekt! Es ist eine statistische Anomalie. Das sind Minimalisten, die das Sparen können. In der heutigen Konsumgesellschaft ist so etwas eine extreme Ausnahme. Sei also froh, wenn du mehr machst als der Durchschnitt. Was ich schockierend finde: Ein Viertel der Deutschen hat keinerlei Ersparnisse. Das hat die Direktbank ING DiBa festgestellt.

Nachtrag: Neben dem Sparen ist die Natur und körperliche Aktivität mein Mantra. Gartenarbeit erhöht offenbar deine Lebenserwartung. Das ergaben Studien. Gartenarbeit reduziert die Gefahr, an Demenz zu erkranken. Ein Spaziergang durchs Grüne ist die beste Medizin für dich. Hier ist noch eine deutsche Quelle über die Vorzüge von Gartenarbeit.


tim schaefer (Author)

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thoughts on “Kartellwächter nehmen Facebook, Apple, Google, Amazon ins Visier

  1. WhirlwindWhirlwind

    Hallo Tim,bzgl. der Monopol-Gefahr sehe ich das etwas differenziert. Die Gefahr geht meiner Meinung nach eher davon aus, dass Amazon, Alphabet, Facebook und Apple auf solch astronomischen Cashreserven sitzen, quartalsweise noch mehr Cash dazukommt und dadurch mögliche Konkurrenten leicht aufkaufen können und damit das Angebot wieder auf sich konzentrieren. In den jeweiligen Geschäftszweigen gibt es schon Alternativen, z.B.
    – Cloud/AWS bei Amazon vs. Azure bei Mircosoft- Handel bei Amazon vs. Handel bei Walmart
    – iPhone bei Apple vs. Android-Smartphone von Samsung, Huawai (momentan gehandicapt) oder LG
    – Suchmaschine bei Google vs. Bing von Microsoft bzw. Yahoo
    – WhatsApp von Facebook vs. Signal Messenger
    – […]
    Die Nutzer müssen es nur wollen und nutzen!

    Zum Thema Sparrate. Ich finde, 15-20 % vom Netto ist für 2-Kind-Familien schon gut. Obwohl ich davon ausgehe, dass diese 15-20 % schon langfristig gespart werden sollten. Zusätzlich müssten natürlich noch ein paar Euro für spontane, wenn auch kalkulierbare Reparaturen und für Instandhaltungskosten zurückgelegt werden.

    Die extremen Sparraten von 50-70 % vermute ich eher bei kinderlosen Singles bzw. Paaren, bei Familien, wo mindestens ein Partner sehr gut, d.h. > 70 k€/Jahr verdient oder wo die Kinder bereits das Eigenheim verlassen haben.
    Hier könntest du mal eine Umfrage unter deinen Lesern machen. 🙂 Oder kennst du den Großteil schon persönlich?

    Viele Grüße,
    whirlwind.

  2. ThorstenThorsten

    Hey Tim, 
    Kenne nicht genau Deine inhaltliche Einstellung zu den FAANGs (klar, Du hast entsprechende Aktien), aber ich finde es richtig, die genau zu überprüfen und ggfs einzugreifen. 
    Genauso wie im Offline Bereich. 
    Denn langfristig kommt es uns alle als Verbraucher sonst sehr teuer zu stehen, wenn Monopole oder Oligopole bestehen und ihr Macht missbrauchen… 
    Darüber können weder Aktiengewinne noch die kostenlos-Mentalität im Internet hinweghelfen.
    Viele Grüße
    Thorsten 
     

  3. WhirlwindWhirlwind

    @Skyworker: Du hattest vor zwei Tagen unter dem Artikel zu “Es gibt unendlich viele Wege um Cash zu generieren” geschrieben, dass es quasi egal sei, zu welcher Bewertung man Unternehmen wie Procter & Gamble kauft, da es in 20 Jahren egal sei, ob zu 100 USD oder 80 USD.

    https://timschaefermedia.com/es-gibt-unendliche-viele-wege-um-cash-zu-generieren/#comment-57048

    Nun ja, das kommt natürlich darauf an, welche Rendite du von dem Investment erwartest. Prinzipiell bin ich der Meinung, dass “langweiligen” Basiskonsumgüterhersteller auch ins Depot gehören, auch wenn sie keine Wachstumsraketen sind. Dafür stabilisieren sie meist das Depot in unruhigen, volatilen Börsenzeiten, zahlen zuverlässig ihre Dividenden und liefern damit zusätzlichen Cashflow zum Reinvestieren in ggf. übertrieben abgestürzte Wachstumsaktien, wie Apple, welche im Mai allein um 17 % im Wert gefallen sind. Aber nur auf solche “konservativen” Unternehmen setzen und diese dazu noch unabhängig von der Bewertung kaufen würde ich nicht.

    Bleiben wir direkt bei Procter & Gamble, weil ich darüber schon mehrfach Debatten geführt habe. Aktuell liegt das erwartete KGV für 2019 zwischen 23 und 24 und die Dividenden-Rendite bei 2,75 %. Das ist bei einem Umsatzwachstum der letzten 5 Jahre von -1,31 %, -8,17 %, -14,39 %, -0,37 % und +2,73 % bzw. bei einem EBIT-Wachstum von +5,57 %, -22,88 %, +14 %, +3,82 %, -1,75 % schlichtweg viel zu hoch bewertet. Die Dividende wurde die letzten 5 Jahre durchschnittlich um 4,03 % gesteigert. Nehmen wir die aktuelle Dividende i.H.v. 2,90 USD als Basis und schreiben die durchschnittliche Steigerung von 4,03 % fort. Dann haben wir in 10 Jahren 4,31 USD bzw. in 20 Jahren 6,39 USD an Dividende. Auf Basis des aktuellen Kursen von 104 USD ergibt das 4,14 % DivR (YoC) in 10 Jahren und 6,14 % in 20 Jahren. Reißt mich jetzt nicht vom Hocker. Zumal bei den aktuellen Wachstumsraten von Umsatz und Gewinn das Kurspotenzial auch eher gering sein dürfte.

    Peter Lynch rät dazu Aktien bzw. Unternehmen in Kategorien einzuordnen. Dann fällt die Einschätzung leichter, was man von der Aktien höchstwahrscheinlich erwarten kann. Außerdem rät er, wie man mit welcher Aktienkategorie am besten verfahren sollte. Procter & Gamble zählt wohl eher zu den gering wachsenden Unternehmen. Es ist unwahrscheinlich, dass das Unternehmen innerhalb weniger Jahren in eine ambitionierte Bewertung hereinwachsen wird. Hier bietet sich ein Blick auf den historischen KGV-Chart an. Dieser bewegt sich im Rahmen von 15 bis 25. Die historische Dividenden-Rendite bewegt sich zwischen 3 und 4 %. D.h. ich würde Procter & Gamble eher kaufen, wenn das KGV zwischen 15 und 17 liegt bzw. die Dividenden-Rendite bei 3,5 bis 4 %. Nicht aber bei knapp 24er KGV und Dividenden-Rendite unter 3 %!

    Skyworker, findest du es tatsächlich fundamental gerechtfertigt, dass der Kurs von Procter & Gamble die letzten 12 Monate um über 40 % gestiegen ist?

    Freue mich auf eine weitere Debatte.

    Viele Grüße,
    whirlwind.

  4. AvatarThorsten

    Nach den 80ern mit kalten Wintern und drohender Eiszeit nun die warmen Jahre mit drohender Erwärmung. Wenn wir ein paar Jahre Dauerregen bekommen, werden sie die Sintflut ankündigen.

  5. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ Whirlwind

    Ich kenne ein paar Supersparer. Einer arbeitet bei der Bundeswehr. Seine Sparquote beträgt über 70%. Gefahr einer Rezession gibt es nicht bei ihm.

    @ Thorsten

    Ich bin für faire, freie Märkte.

  6. AvatarBerlinerin

    @ whirlwind: ich hab zwei Kinder, Sparrate 70%. Ob für immer mag dahin gestellt sein. Wahrscheinlich gönn ich uns irgendwann mal 60%. Ach und uns fehlt es an nichts. Es ist m.E. absolut wichtig Kinder an einen Lebensstil zu gewöhnen, der nicht auf Konsum basiert. Gemeinsam kochen, wandern, spielen. Mein 14jähriger Sohn spielt mit seinen Eltern in trauter Runde bei nem kühlen Malzbier gerne Siedler von Cathan. Wir haben keinen Fernseher, gucken aber mal Dokus oder auch mal einen Film im Internet. Konsumwünsche haben die Kids kaum. Da wir sehr gut kochen und auch gerne mal Torten backen haben sie auch kulinarisch keine Extrawünsche. Ach und lesen. Mit Bibliotheksausweis. Radtouren. Alles umsonst. Ich sag auch nicht, dass man so krass sparen muss, aber ich hab erst spät angefangen. Liebe Grüße

  7. AvatarGuido

    Als glücklicher Mensch reicht es, wenn die Grundbedürfnisse gedeckt sind und die Freizeit in der Natur verbracht wird. Hier und da ein kostenintensiver Ausflug fällt dann finanziell nicht mehr ins Gewicht. Allein mit dem Fahrrad gibt es zahlreiche Erlebnisse zu erkunden. Ein Hobby mit Einstiegs- aber kaum Folgekosten.
    Zelten ist günstig und Kinder lieben es. Mit moderner aber trotzdem günstiger Ausstattung ist es bequemer als viele denken. Zeltplätze gibt es überall, zur Not auch kostenfrei in der Natur.
    Etwas teurer ist ein Hund, aber auch hier gibt es Möglichkeiten, diesen von guten Nachbarn auszuleihen. 3 Stunden mit Hundi quer durch den Wald und das kostenlose Workout zeigt Wirkung.
    Schönen Sommer euch allen und günstige Einkaufskurse an den Börsen.
     

  8. AvatarNico Meier

    Es liegt in der Natur der Sache, dass ein Unternehmen versucht ein Monopol aufzubauen. Auch Rockefeller und andere in dieser Zeit haben mit Monopolbildung viel Geld verdient.
    Ich würde mich als liberal bezeichnen als Liberaler bin ich klar für Wettbewerb aber auch dafür, dass der Staat eingreift um sicherzustellen, damit sich keine Monopole bilden weil Monopole schädlich sind für die Wirtschaft und für die Gesellschaft. In einem Monopol zahlen Kunden zuviel für gewisse Produkte oder Dienstleistungen das soll verhindert werden.
    Wenn ich mir den gestrigen Tag so anschaue hat sich die Apple Aktie wieder gut erholt.

  9. AvatarNico Meier

    Ich finde es immer lustig wenn Deutsche einen auf Umweltschutz machen. Freunde 50% eures Stroms stammt aus fossilen Quellen der Grossteil aus Kohlekrafzwerken. Nun wollt ihr aus Umweltschutzgründen die Kernkraftwerke abstellen die kein CO2 ausstossen! Stellt besser eure Kohlenkraftwerke ab die stossen massig CO2 aus um damit den Tesla zu Tanken der dann fürs gute Gewissen “CO2 frei” fährt!
     

  10. AvatarNico Meier

    Rund zwei Drittel der Energie die ein Haushalt benötigt wird fürs Heizen benötigt.
    In der Schweiz wird folgendermassen geheizt.
    Ölheizung 40%
    Gasheizung 20%
    Wärmepumpe 18%
    Holz 10%
    Strom 7%
    Ich bin ja durchaus einverstanden mit de rAussage man könnte ein wertvoller Rohstoff wie Erdöl sicherlich besser nutzen als ihn zu verbrennen um Wärme daraus zu gewinnen.
    Aber wie bringt man die 40% Ölheizungen weg? Sollten Ölheizungen verboten werden wären die Alternativen Gas (stösst CO2 aus und an vielen Orten gibts keine Gasleitung) oder Wärmepumpe. An vielen Orten sind Tiefenbohrungen nich erlaubt z-B. wegen Grundwasser. Desweiteren sind viele ältere Gebäude nicht geeignet für eine Wärmepumpe, da die Vorlauftemepratur nicht genug hoch ist im die alten Häuser zu heizen.
    Ein verbot gewisser Heizungen bringt grosse Investitionen mit sich, deren Kosten direkt auf die Mieter umgelegt werden mit anderen Worten eure Mietwohnungen werden massiv teurer!

  11. Avatar42sucht21

    @Whirlwind – Die Nutzer müssen {die bereits vorhandenen Alternativen} nur wollen und nutzen!
    Das ist ja gerade systemimmanent in der Plattformökonomie. Das funktioniert nicht. The winner takes it all, bzw. ein paar wenige Gewinner (Oligopol). Es macht keinen Sinn als Nutzer eine schlechtere Suchmaschine zu verwenden oder einen Vermittler von Übernachtungsmöglichkeiten/Taxidiensten/ Social Media / …. der ein sehr eingeschränktes Angebot hat. Ist doch banal.
    Ich finde die Größe alleine nicht unbedingt problematisch. Es werden Konkurrenten auftauchen und zuerst wird man einige aufkaufen können aber irgendwann kommt einer der wird wieder größer wachsen und was neues anbieten und die vorhandenen verdrängen zB weil die Nutzeransprüche sich geändert haben.
    Mein Problem ist die politische, soziale und rechtliche Dimension, ausgeführt mit Methoden von denen die Stasi nur träumen konnte. Diese globalen Konzerne werden mächtiger als einzelne Staaten oder Handelsräume und die alte Politikstruktur kann gar nicht darauf reagieren. Filterblasen duch Contentfilter, Beeinflüssung der Politik, Marketingmanipulation durch Profilanalysen usw usw – alles sehr real und sehr mächtig. Das ist dann doch ziemlich genau das Gegenteil von dem was das Internet anfänglich war.

  12. AvatarDaniel

    Ich finde es immer lustig wenn Deutsche einen auf Umweltschutz machen. Freunde 50% eures Stroms stammt aus fossilen Quellen der Grossteil aus Kohlekrafzwerken. Nun wollt ihr aus Umweltschutzgründen die Kernkraftwerke abstellen die kein CO2 ausstossen!
    Solange die Endlagerung (sofern sie überhaupt notwendig ist und nicht durch andere Reaktoren vermieden werden kann) ungeklärt ist, ist die Kernenergie auch nur eine Verlagerung der Probleme in die Zukunft. Würde man diese Endlagerungskosten mit in die Produktionskosten einfließen lassen sowie die staatliche Förderung die bislang in Kernenergie versenkt wurde, dann wären die Kilowattpreise ganz andere. Dennoch bin ich der Meinung dass Deutschland stets 2 Kernreaktoren betreiben sollte, schon allein um den wissenschaftlichen Anschluss nicht zu verlieren und auch Know How im Bereich der Kernenergie zu behalten.
    Kernkraftwerke selbst benötigen ebenfalls sehr viel energie genauso wie die Urangewinnung und die Lagerung usw. bzw. den jahrelangen Rückbau der Anlagen.
    Stellt besser eure Kohlenkraftwerke ab die stossen massig CO2 aus um damit den Tesla zu Tanken der dann fürs gute Gewissen „CO2 frei“ fährt!
    Braunkohle stößt etwa 0,4kg CO² pro KW/h erzeugter Energie aus. Bei einem Telsa Model 3 sind ca. 15kw/h auf 100km nötig. Man erzeugt also 6kg CO². Sagen wir es sind 7kg durch Wandlungsverluste.
    Pro Liter Disel werden ca. 2,65kg CO² ausgestoßen, etwas mehr als bei Benzin da hier die Energiedichte höher ist. Verbrauch dein Diesel also ca. 6 Liter Diesel dann liegst du bereits bei 16kg CO² auf 100km.  Völlig unberücksichtig die CO² Aufwände bei der Erschließung der Ölquellen, das Abfackeln des Gases das nebenbei mitgefördert wird und auf hoher See nicht wegtransportiert werden kann, der Transport des Öls in die Raffinerie, die Umwandlung des Öls in Treibstoff, der Transport per Schiff und anschließend per LKW in die Tankstellen.
    Fazit: Selbst wenn wir alle mit dreckigster Braunkohle die E-Autos laden wäre es für die Umwelt ein Gewinn.
    Ich bin ja durchaus einverstanden mit de rAussage man könnte ein wertvoller Rohstoff wie Erdöl sicherlich besser nutzen als ihn zu verbrennen um Wärme daraus zu gewinnen.
    Das sehe ich auch so.
    Aber wie bringt man die 40% Ölheizungen weg? Sollten Ölheizungen verboten werden wären die Alternativen Gas (stösst CO2 aus und an vielen Orten gibts keine Gasleitung) oder Wärmepumpe.
    Gas ist aus vielerlei Hinsicht besser. Denn es stößt weniger CO² aus, verbrennt sauberer, lässt sich in gewisser Weise mit Wasserstoff und Biogas anreichern, transport-Netze sind vorhanden, Speicher ebenso und oftmals ist es ein unbeliebtes Abfallprodukt das verfeuert wird. Auch wenn keine Gasleitungen vorhanden sind, bei uns haben viele auf dem Land Gastanks stehen.
    An vielen Orten sind Tiefenbohrungen nich erlaubt z-B. wegen Grundwasser. Desweiteren sind viele ältere Gebäude nicht geeignet für eine Wärmepumpe, da die Vorlauftemepratur nicht genug hoch ist im die alten Häuser zu heizen.
    Richtig, deswegen machen Wärmepumpen meist nur mit einer energetischen Sanierung wirklich sinn. Sonnenkollektoren auf dem Dach können geringfügig zusteuern, hier erhält man hohe Vorlauftemperaturen. Ich setze hohe Hoffnungen in die Brennstoffzelle auf Gas-Basis, da der Anschluss oftmals bereits im Haus ist und neben Wärme auch Strom erzeugt wird. Pro E-Auto und Haushalt dürfte der Stromverbrauch künftig um 2000-3000kw/h steigen. 

  13. AvatarNico Meier

    @Daniel
    Beim Akkufahrzeug muss neben dem Motor auch noch der Riesenakku separat hergestellt werden was erneut viel energie frisst. Zusätzlich muss Lithoum ebenfalls abgebaut werden.
    Mein Diesel verbrennt 5 Liter pro 100km
    Ich will sehen wieviele Mieter bereit sind mehr für ihre Mietwohnung zu bezahlen nur weil nicht mehr mit Öl geheitzt werden darf. weil dadurch entsteht für keinen Mieter einen Mehrwert!
    Übrigens der CH Strommix ist umweltfreundlich.
    62 Prozent des Stroms aus Schweizer Steckdosen stammt aus erneuerbaren Energien 
    https://www.admin.ch/gov/de/start/dokumentation/medienmitteilungen.msg-id-70211.html
     

  14. AvatarSparta

    @Daniel

    Die SUV-Akkus und deren Rohstoffgewinnung ist allerdings alles andere als Umweltfreundlich.

    Für’s gute Gewissen E-Autos in den Industrieländern und gleichzeitig Ausbeutung und Zerstörung der Lebensgrundlage beim Minenabbau mit gravierender Umweltverschmutung und Trinkwasserverschwendung in ärmeren Regionen…

    Viele, fast alle Konzepte haben Vor- und Nachteile.
     

  15. AvatarNico Meier

    @Daniel
    Braunkohle stößt etwa 0,4kg CO² pro KW/h erzeugter Energie aus. Bei einem Telsa Model 3 sind ca. 15kw/h auf 100km nötig. Man erzeugt also 6kg CO². Sagen wir es sind 7kg durch Wandlungsverluste.
    Die 0.4kg CO2 pro KW/h Strom stimmt so leider nicht, da der Wirkungsgrad der Kohlekraftwerke nur 30% beträgt wird also pro produzierter KW/h Strom 1.33kg CO2 ausgestossen. Mit anderen Worten der Tesla stösst pro 100km 20kg CO2 aus wenn er mit Kohlestrom geladen wird! Wandlungsverluste nicht eingerechnet!
    Mein Diesel verbraucht 5 Liter auf 100km stösst also pro 100km 13.25kg CO2 aus und ist damit bedeuten sauberer als der Tesla!
     

  16. Avatar42sucht21

    @komplexe Welt
    Es ist oft besser für die Gesamt-CO2 Bilanz, im Frühjahr Äpfel aus Neuseeland per Schiffscontainer in Deutschland zu bekommen als die mit langer Kühlung frisch gehaltenen deutsche Äpfel aus dem Vorjahr zu essen.

    Plastiktütenverbot kann die Verkaufszahlen für Plastik(müll-)beutel deutlich erhöhen und den Verbrauch von Papiertüten. Siehe Kalifornien. Es gibt einige Studien die das beleuchten und finden, Papiertüten sind meist deutlich schlechter für die Umweltbilanz als Plastiktüten. Ein Jutebeutel benötigt – laut einer UK Regierungstudie – ca. 130x Benutzung bevor er in der Gesamtbilanz besser wird als eine Plastiktüte. usw usw.

    Ist einem CO2 wichtiger oder Plastik im Meer oder der ansonsten benötigte Zusatz fossiler Energie bei thermischer Müllverwertung?

    Egal was man als Verbraucher macht, ein vorhandenes Konsumgut möglichst lange zu verwenden ist eigentlich immer gut (ja, explizit auch bei alten Kühlschränken und Verbrennerautos) für die Umwelt und das Vermögen. Also buy & hold auch hier.

  17. Avatar42sucht21

    @Nico Meier
    Ihr Diesel wird aber auch nicht in der Schweiz aus dem Boden gefrackt und dann direkt an der Tankstelle bei Ruedi Rüssel raffiniert.

  18. AvatarNico Meier

    Stellen wir uns vor es ist Januar, am Morgen wenn Mister Tesla seinen Wagen startet ist es minus 5 Grad an Nachmittag wird es 5 Grad plus. Die Reichweite des Teslas sinkt, was nichts anderes beduete, als dass der Verbrauch pro gefahrener Strecke massiv steigt. Wenn die Karre mit vollem akku nur noch 300km mach statt 500km so sind wir plötzlich bei einem Verbrauch von 38KW/h pro 100km also einem ausstoss von über 50kg CO2 pro 100km!

  19. AvatarNico Meier

    @42sucht21
    Richtig Diesel wird nicht in der Schweiz oder Deutschland in Form von Erdöl gefördert sondern im nahen Osten.
    Überigens das Lithium für die riesige Batterie, die jedes Akkufahrzeug benötigt wird auch nicht hier abgebaut sondern in Südamerika. Dabei werden Einheimische ihrer lebensgrundlage beraubt ihre Lamas gebären tote Junge und ihr Trinkwasser wird vergiftet!
    https://www.deutschlandfunk.de/lithium-abbau-in-suedamerika-kehrseite-der-energiewende.724.de.html?dram:article_id=447604
    Bravo du saubere Elektromibilität!

  20. ThorstenThorsten

    “wer wirklich etwas bewegen will, fährt Fahrrad”
     
    So sehe ich das auch, Thomas – welches Auto am wenigsten schädlich ist, beseitigt die Ursache einfach nicht an der Wurzel des Problems. Dafür braucht es einfach weniger Autofahrten und daher mehr Carpooling (also mehr Personen in jedem Auto) und möglichst viele die auf andere Verkehrsmittel umsteigen!
     
    Mittlerweile gibt es ja in vielen Städten auch solche guten Modelle mit Shared-Bikes (und auch solche von ordentlicher Qualität), die man sehr einfach nutzen kann. Häufig ist man damit dann sogar schneller als mit dem Auto, da die in der Stadt im Stau stehen und keinen Parkplatz finden 😉
     
    Gibts solche Anbieter eigentlich separat als Aktien? Das wäre doch mal was – aber nicht kombiniert mit Auto wie Uber…

  21. Avatar-M

    Whirlwind,
    Deinen Ausführungen zu PG kann ich nur beipflichten. Ich mag das Unternehmen sehr, aber zu solchen Kursen wird man wohl nicht sonderlich viel Rendite bekommen. 
     
    -M

  22. AvatarRalf

    „wer wirklich etwas bewegen will, fährt Fahrrad“

    Vielerorts schwieriger umzusetzen. Insbesondere im ländlichen Bereich fehlen häufig noch ausgebaute Radwege. Selbst in Städten mitunter ein Sicherheitsrisiko je nach Verkehrsaufkommen. Im tiefen Winter auch nicht jedermanns Sache. Genau so wenig wie im Hochsommer dann verschwitzt an der Arbeitsstelle anzukommen.

    Umwelt und Co. werden vor allem durch die wachsende Weltbevölkerung noch massiv belastet werden. Da hilft der Tesla in D eher weniger.

  23. AvatarThomas

    @Ralf. Wo ein Wille ist, ist ein Weg. Ausreden aufzählen bringt einen nicht weiter.

  24. Avatarvonaufdenboden

    @Berlinerin
    Meine Güte, Siedler von Catan! Wir spielen das oft und zwar mit allen Erweiterungen und Kombinationen die man sich vorstellen kann. 
    Da sitzen wir dann zu sechst am grossen Tisch, trinken Wein/Wasser, essen und geniessen die Zeit. Eine Partie dauert bei uns ca. 6h. Jeder 10€ Einsatz und dann gehts los. Der Zweite bekommt seinen Einsatz zurück und der Sieger räumt ab. Der Letzte zahlt den Wein für die nächste Partie. 
    Da wird gelacht, gemault, geschimpft und sich geärgert. Ein bisschen Schadenfreude ist dabei und jede Menge Ehre. Einfach herrlich! 
    Gruss
    vonaufdenboden

  25. AvatarHendrik

    In deutschen Städten wird etwa 1- 3 € pro Einwohner für fahrradwege investiert. In Amsterdam oder Kopenhagen sind es eher 10- 30€ – je nach dem welchen Quellen man trauen kann. Das Problem ist hausgemacht 

  26. Avatar42sucht21

    @Fahrrad: Vielerorts schwieriger umzusetzen. Insbesondere im ländlichen Bereich.
    Wenn alle die Rad fahren würden, die es einfach umsetzen könnten, dann könnten die, die ein Auto wirklich benötigen auch ohne Staus fahren. Wenn dann noch Carpooling gemacht würde… Win-Win.

  27. AvatarThomas

    @Hendrik, ist sicherlich richtig. Vermutlich besteht aber auch ein Henne/Ei Problem. Es wird kaum investiert weil es augenscheinlich zu wenige Radler (radelnde Wähler) gibt. Und die potenziellen Radler sagen es wird zu wenig investiert.
     
    Wäre ja auch zu doof, wenn man Milliarden in Radwege investiert, die Leute diese aber nicht ausgiebig nutzen.
     
    Ich wiederhole: rauf auf das Bike, es gibt nichts Gutes außer man tut es.
    🙂

  28. AvatarValuegrowthinvestor

    zu PG. Im Einkauf liegt die Rendite. Ich habe im April 2018 zu günstigen 70$ gekauft und bin binnen einem Jahr zu 50% im Plus. 99% der Anleger sind Schafe und rennen der Masse hinterher ins Verderben. Genau dies macht sich Buffett zu nutze. 

  29. AvatarClaus

    @ Thorsten
    Fahrrad-Aktien?
    Vielleicht ist ja Shimano etwas für Interessierte. Die profitieren sicherlich auch von Shared-Bikes.

  30. AvatarOlly Wood

    @ Thomas (Kommentar um 10:33)
    Ja so siehts aus. Wenn man was für’s Klima machen möchte erfordert dies letztlich eine Reduktion der mit (egal welchem) Auto gefahrenen Kilometer. …vom fliegen will ich gar nicht reden…

  31. AvatarBerlinerin

    @vonaufdenboden: 
    Haha, na wir spielen ohne Einsatz, aber gelacht und gemault wird natürlich trotzdem. Hab den ganzen Tag über das Thema nachgedacht. Beim Malern des Kinderzimmers . Musste doch kurz runter einkaufen weil Seife war alle. 0,35 CT bei DM. So cheap wie ich heute war gönn ich mir vlt. noch nen Feierabendbier von REWE für 0,65ct. Zur selbstgemachten Pizza (unter 1,-) mit Blick auf das selbst renovierte Zimmer. Glück kann so günstig sein…;) Schönen Abend Euch allen!

  32. KievKiev

    @ Thomas
    So sehe ich es auch. Ich mache nicht wegen ein paar Krümeln rum, wenn ein ganzer Kuchen auf dem Tisch steht. Ob jetzt ein Tesla, oder Diesel schlechter in der Öko Bilanz ist. Bei komplexen Systemen ist es auch schwer zu vergleichen.
    Ich betrachte es aus einer anderen Perspektive und nehme gleich etwas gescheites und fahre mit dem Rad. Ich möchte schließlich auch schnell ans Ziel kommen. Und nein, zur Belohnung fliege ich  dafür nicht ziellos durch die Gegend.
    Der Weg zur finanziellen Freiheit korreliert meiner Meinung nach mit Zufriedenheit, Nachhaltigkeit, Ernährung, Sport, Optimismus, Geduld, !Neid (Gönnerhaft?) und der Freude am Geben. Natürlich gibt es immer etwas zu verbessern. Manche Erlebnisse stehen auch im Konflikt zu anderen Themen wie z.B. eine USA Reise mit Familie im Konflikt zu Nachhaltigkeit steht.
     

  33. AvatarBruno

    @Tesla vs. Diesel
    Die Diskussionen sind oft absurd, es wird Äpfel mit Birnen verglichen. Kommt hinzu was man als “sauber” definiert. CO2 ist sicher nicht das Mass aller Dinge.
    Erstens ist die Frage mit welchem Strom ein Tesla geladen wird, plus wo dieser Strom erzeugt wurde.
    Unabhängig davon, auch wenn man ihn mit Drecksstrom aus Kohle oder Gas lädt, so wird in Agglo und  Städten:

    die Luft sauberer
    weniger Lärmemissionen

    Selbstverständlich sind Züge besser, Fahrräder nochmals besser, und Fussgänger nochmals besser in ihrer Bilanz.
    Zumindest in unseren Breitengraden gab es vermutlich mehr Todesopfer durch Abgase wie Auswirkungen von CO2 + Klimaerwärmung.
    Und ja, auch Akkus werden immer sauberer und langlebiger, BMW hat beispielsweise ein eigenes Kraftwerk mit ausgelaufenen Fahrzeugakkus, die noch lange ihre Pflicht erfüllen. 
    Die Verbrennermotoren haben Entwicklung und Erfahrung von Jahrzehnten hinter sich, bei Elektromobilität insbesondere Akku beginnt die Entwicklung erst. Widerstand ist bei jedem Technologiewechsel normal.
     
     

  34. AvatarTomG

    @Tim
    Du kennst jemanden bei der Bundeswehr der 70% spart. Das ist erstmal eine gute Sache, aber er wohnt wahrscheinlich auch in der Kaserne und isst dort (was völlig in Ordnung ist). Muss also an seinem Dienstort keine Wohnung suchen. Das ist schonmal ein riesiger Vorteil gegenüber anderen die in der Wirtschaft arbeiten. Jetzt weiß ich natürlich nicht, ob er Berufssoldat oder Soldat auf Zeit ist. Trifft letzteres zu verlässt er sie auch wieder irgendwann und dann trifft ihn die Rezession doch. Aber jetzt hör ich auf mit der Kritik und freue mich natürlich das er was daraus macht. 

  35. AvatarNico Meier

    @Bruno 
    Ja klar Hauptsache die Städte haben es sauber. Die Idioten auf dem Land müssrn dann halt mit den Kohlekraftwerken leben.

  36. AvatarBruno

    @Nico Meier
    Genau vor deinem Haus hätte es doch noch Platz haha… man kann die Kraftwerke dort bauen wo keine Menschen leben, abgesehen davon sind z.B. Gaskraftwerke x-fach sauberer als Benziner oder Diesel. 99.99% leben in Städten und Agglomerationen oder Dörfern, wenn diese saubere Luft haben vs. überall Stinker die rumfahren ist das doch gar keine Frage mehr. 
    Ich finde es verrückt wie viele Abgasfans es heutzutage noch gibt, wehe jemand erkrankt mal daran im Umfeld dann beginnt das Umdenken.

  37. AvatarNico Meier

    Ich habe einen weiteren Arbeitsweg und benötige das Auto für den Arbeitsweg. Aber wir haben Leute im Büro die zwei Dörfer vor Basel wohnen aber jeden Tag das Auto nehmen ins Büro obwohl sie einen direkten Bus oder Tram ins Büro haben. Wenn diese Leute aufs Auto verzichten würden für den Arbeitsweg wäre die Luft in der Stadt besser.

  38. AvatarBruno

    @Nico Meier
     “99.99% leben in Städten und Agglomerationen oder Dörfern”
    Man kann ein Gaskraftwerk bauen, wo niemand wohnt, und sogar wenn man es in einem Dorf bauen würde, die Emissionen wären deutlich tiefer als vom Verbrenner-Individualverkehr oder Ölheizungen.
    Ich sage einfach, es ist deutlich effizienter und sauberer, wenn man die Energie in einem hocheffizienten und modernen Gaskraftwerk produziert als mit Millionen kleinen Verbrennermotoren, die oft auch schlecht gewartet sind. 

  39. AvatarFelix

    Nur mal so an die Energieexperten: kw/h gibt es nicht, CO² auch nicht. Grundwissen!

  40. AvatarNico Meier

    Bruno warum sprichst du von Gaskraftwerken? Der Deutsche produziert 50% seines Stroms mit Kohlekraftwerken!!!

  41. AvatarBruno

    @Nico Meier Ich habe mir Dir gesprochen und Du erwähnst in jedem Post mindestens 20x Schweiz, und da gibt es keine Kohlekraftwerke und wenn etwas zur Diskussion steht, in einer Übergangsphase, wären es Gaskombikraftwerke.
    Ich schliesse die Diskussion, man kann über solche Dinge nicht sachlich reden. Ich gebe auch Felix Recht, ich bin selbst Ingenieur und zu diesen Themen reden zu viele mit, die keine Ahnung haben. Ich habe auch wenig Ahnung, bin mir dessen aber bewusst und hole mir das Wissen oder Meinungen von Experten und nicht von der Politik oder dem Stammtisch. Es gibt eben Wissenschaftler und Pseudowissenschaftler, nicht schlimmeres als wenn der schweizer Michel sich um sein Verbrenner-Auto bedroht fühlt. Auch Nico Meier wird früher oder später mit einem Elektroauto zur Arbeit fahren, wenn es denn günstiger zu haben sein wird und die Reichweite ähnlich einem Verbrenner. 
     

  42. AvatarNico Meier

    Ja in der Schweiz gibts heute keine Kohlekraftwerke. Aber man ist politisch dabei die sauberen Kernkraftwerke abzustellen und wird diese durch Gaskraftwerke ersetzen. Atom durch Gas ersetzen bedeutet mehr CO2 Ausstoss nicht weniger! Sollten wir den Klimakindern mal erklären am besten nicht am Freitag weil da verzichten sie ja auf Bildung!

  43. Avatarghost

    Und nur neben bei es sind immer die anderen die bösen…es sind immer die……die das Auto benutzen….man könnte mal damit aufhören azd die anderen zu zeigen aber nein man fährt lieber 80 km zur Arbeit weil man muss ja und dann zeigt man mit dem Finger auf die anderen….
     
    Zu geil 😉  
     
    Na wo könnte denn nun ein Fehler versteckt sein im System ;)?

  44. AvatarBruno

    @Nico Meier: Die alten Atom-Schüsseln unter anderem im Kt. Aargau wo Du glaub wohnst sind mir ehrlich gesagt schon lange nicht mehr geheuer, schon oft gab es Notabschaltungen, Risse wurden entdeckt etc.  100x lieber 0.5 Grad wärmer als wenn so eine Kiste in die Luft geht. Die Schweiz ist so klein, ein Super-GAU reicht und die Geschichte hat sich erledigt.

  45. AvatarNico Meier

    Ich bin vor 11 Jahren von Benzin auf Diesel umgestiegen weil es ökonomisch Sinn macht 5 Liter Diesel auf 100km zu verbrauchen statt 10 Liter Benzin. Wenn es eine andere erscheingliche Technologie gibt die ökonomisch mehr Sinn macht gebe ich den Diesel auf.
    Ich habe einfach Mühe damit wenn man Diesel verteufelt und Akkufahreuge in den Himmel lobt weil auch diese Schattenseiten haben.

  46. AvatarNico Meier

    @ghost
    50km zur Arbeit entweder 35 Minuten pro Weg mit dem Auto oder 1h 40min mit dem ÖV pro Weg. Da würde sich wohl jeder fürs Auto entscheiden.
    Ich wohne gerne an einem schönen Ort mit sauberer Luft das können sich viele Stadtmenschen kaum vorstellen.

  47. AvatarThomas

    “Ich wohne gerne an einem schönen Ort mit sauberer Luft…” Sagt er und fährt jede Woche 500km Auto nur für den Arbeitsweg ? Dass die Luft schön sauber bleibt? 😀

  48. Avatarghost

    Genau des mein ich….:)
    Aber…..
    ich möchte hier niemanden persönlich angreifen…aber ab und zu sind wir alle so blind dass wir den wald eben nicht mehr ganz erkennen……
     
    Jeder von uns ist ein Teil im System dass auf Ausnutzung und Raub aufgebaut wurde manche mehr manche weniger….nur mit dem Finger auf andere zeigen ist nicht so toll
     
     
    Obwohl ich gut finde dass es Konsumidioten gibt.
     
    Mfg

  49. AvatarChrissie

    Da passt doch das Bedingungslose Grundeinkommen auch wieder gut dazu. Es muss überhaupt keiner mehr zur Arbeit in die Stadt fahren, und es muss auch keiner mehr der Arbeit wegen in eine Stadt ziehen 😉
    Schont die Umwelt und hilft, die Bevölkerung wieder gleichmäßiger auf Stadt und Land zu verteilen und nivelliert dadurch auch wieder die Mieten. Und es könnten dadurch auch wieder mehr Menschen auf dem Land ihr eigenes Obst und Gemüse anbauen.

  50. KievKiev

    @ Fahrrad Politik
    Die Grünen haben bei der Europawahl recht stark abgeschnitten. Ich bin gespannt wie sich Deutschland weiterentwickelt. Natürlich kann man auf die USA , China und Entwicklungsländer zeigen. Es ist auch nicht schön, dass bei und alles sauberer wird und an anderen Orten der Welt dafür bezahlt wird.
    Man kann auch vorschlagen, dass die Bevölkerung dort nicht so wachsen soll. Man kann den Entwicklungsländern auch zeigen, dass Konsum kein besseres Leben mit sich bringt. Sie sollten daher mit dem zufrieden sein was sie haben, die Umwelt weniger belasten und billig für uns Waren produzieren.
    Man kann auch einfach vor seiner Haustür den Radverkehr kontinuierlich ausbauen. Natürlich helfen Radfernwege nur bis zu einem begrenztem Radius. Das ist aber zumindest ein guter Schritt, sorgt für Entspannung und löst auch ein wenig die angespannte Wohnsituation in den Städten. Es ist ein besserer Ansatz als die kontinuierliche Zentralisierung von Kultur, Krankenhäuser usw. Das beobachte ich leider in meiner Stadt. Und dann wundert man sich, dass der Wohnraum immer teurer wird. Es ist auch hier wieder einfach die Schuld bei gierigen Investoren zu suchen anstatt die Fehlplanungen zu korrigieren.

  51. Avatarghost

    @Chrissie
     
     
    100% Zustimmung! Der Umwelt wird es dadurch besser gehen und viele werden gesünder und nicht so gestresst sein….
     
    Mfg

  52. AvatarThorsten

    @Chrissi : Dann bekommt wohl eher für kurze Zeit der Bestatter massig Arbeit ? Obst und Gemüse auf dem Land, passiert heute schon, aber mit Dieseltraktoren.

  53. AvatarNico Meier

    @Thorstem
    Klar und dein Stadtgemüse wird mit dem Teslatraktor angebaut und danach mit der Bahn zu deinem Discounter geliefert weil der Bahnanschluss hat.
    Ich lach mich kaputt.

  54. AvatarBruno

    https://www.bauernzeitung.ch/artikel/john-deere-praesentiert-elektro-traktor
    man kann darüber lachen, aber es gibt chinesische Städte, die schon 100% mit elektrischen Bussen betrieben werden, nein keine Oberleitungen wie bei uns. Man sollte die Augen vor, und das ja das Thema, Weiterentwicklungen nicht verschliessen, aber viele in Europa wünschen sich anscheinend ein Museum. Die Amis werden uns dann noch mehr auslachen.

    Die Pferdezüchter haben früher auch gelacht, als die ersten komischen Autos kamen…

  55. Avatarghost

    Das schöne ist das nun Politik die Umwelt retten will 😉 JAWOHL das klappt bestimmt!
     
    Sieht man nun was die Industrie über unsere Politiker denkt ?
     
    Aber das beste war ein Bericht auf Dlf (radio)
     
    Da wurden die besten Wissenschaftler zur Öl und der Umwelt befragt. Und sie lachten 😉 sie sagten in den nächsten 5 Jahren kommen auf uns ca. 3 Milliarden Afrikaner zu. 3 Milliarden und diese Menschen wollen keine Lustigen Elekteoautos sie wollen was wir haben ….die fettwn siebener und öl wird man noch zig Jahre brauchen;)
     
    Aber toll ist unsere Politik ist aufgewacht 😉 jetzt wird aktiv was fuer die Umwelt getan 😉 richtig 😉 es werden neue Steuern auf uns zukommen mit denen sie noch mehr Einnahmen generieren 😉
     
    Aber mal schauen wer Recht hat, die *besten* Wissenschaftler oder unsere Politiker 🙂
     
    Mfg

  56. AvatarBruno

    “nächsten 5 Jahren kommen auf uns ca. 3 Milliarden Afrikaner zu”
    Und alle kommen nach Deutschland und alles natürlich Moslems 😀
    Die besten Wissenschaftler, die UN sieht es anders: Für 2050 erwartet die UN 2,5 Milliarden und für 2100 ca. 4,4 Milliarden Einwohner.
    Aktuell sind es übrigens ca. 1.3 Mrd.

    Nunja, ich denke nicht dass die 7er BMW fahren werden grossmehrheitlich, aber sie werden bei Starbucks ihren Kaffee holen und bei McDonalds ihren Burger. Ich habe keine Autoaktien, zu undurchsichtig wer das Rennen machen wird.

  57. AvatarJamirael

    @Ghost
    Die besten Wissenschaftler ?
    z.B. Joe Stiglitz ?

    Wirtschaftsnobelpreisträger Joe Stiglitz fordert eine ökologische Wende der US-Industriegesellschaft, den „Green New Deal“. Den Klimawandel und seine Folgen vergleicht er mit einem Weltkriegsszenario – mit wirtschaftlichen Chancen.
    Der ökologische Wandel sei bezahlbar und vor allem notwendig.Die Klimakrise bezeichnet er als „Dritten Weltkrieg“, weil „unser Leben und die ganze Zivilisation auf dem Spiel stehen, genau wie im Zweiten Weltkrieg“.
     
    https://www.welt.de/wirtschaft/article194779809/Nobelpreistraeger-Joe-Stiglitz-Der-Klimawandel-ist-unser-Dritter-Weltkrieg.html
     
    Aber die meisten hier wissen es bestimmt besser als ein Wirtschaftsnobelpreisträger  :laugh:
     
     
     

  58. Avatarghost

    Ne.. Moslems sind bei mir in der Familie 😉 
     
    Darum gehts nicht es geht darum das was wir erreicht haben…..haben jetzt chinesen und das was wir und die chinesen erreicht haben das wollen nun die afrikaner und das finde ich ok. Warum sollen leute in afrika nicht auch mit nem siebener fahren 😉
     
    Und übrigens…steht irgendwo im internet…..wenn alle völker restlos vermischt werden dann gibts kein rassenhass mehr…. aber klar ist es ea werden massen auf uns zu kommen weil wir viel zu viel vernichtet hatten! Finde ich gut…… dann braucht keine mehr frontex!
     
    Aber schauen wir in paar jahren was so los sein wird, ich hör lieber auf das was die wissensxhaftler sagen……weil un…und co….sind das nicht die wo wirklich viel zu sagen haben und trotzdem millionen Menschen hungern müssen ?
    Nun……Bevölkerung wächst exponentiell las ich irgendwo dann passt es nicht zu diesen Berechnungen zum Beispiel bis 2050 2.5milliarden weil ….
     
    https://www.br.de/themen/wissen/weltbevoelkerung-bevoelkerungswachstum-menschen-erde-welt-100.html
     
    Die hier doch etwas anderes sagen …..aber nicht nur die……
     
    Mfg

  59. Avatarghost

    Warum kratzt man so an dem kleinem wörtchen die besten klingt es besser wenn ich geschrieben hätte renomierte wissenschaftler 😉 
    Der krieg gegen die erwärmung ist doch längs verloren 😉 warum wollen sie andere planeten besiedeln…..weil sie genau wissen dass ws zu spät ist 😉 und die wirtschaft ist eben nicht aufzuhalten 😉 
    Vor fünf jahren sagte man doch öl ist bald billiger als wasser 😉 und wo sind wir nun….
     
    Es gibt haufen beispiele……

  60. AvatarBruno

    @ghost
    Ich hatte nix von Prognosen geschrieben, als ich das Wort Wissenschaftler in Mund nahm, sondern von Fakten, also was heute ist, wenn es um Leistungen, Wirkungsgrade, CO2 Ausstoss und ähnlichem geht, da verlasse ich mich doch lieber auf die Wissenschaft als auf die Politik. 

    In Prognosen sind alle schlecht.

  61. AvatarChrissie

    @ghost
    Ja, davon habe ich auch gehört, dass es Eliten geben soll, die auf die Vermischung der Rassen hinauswollen, weil ohne Rassen kein Rassenhass und keine Kriege mehr. Diese Eliten haben m.E. das Wesen der Menschen total verkannt. Die Menschen hauen sich gewissermaßen seit Menschengedenken gegenseitig die Köppe ein und werden sich schon einen anderen Grund suchen. Religion geht immer. Oder wer oben auf dem Berg wohnt gegen die im Tal. Oder Arm gegen Reich. Oder oder…

  62. AvatarDjerun

    @Berlinerin?
    Soso? 70% Sparrate? Achja, mit zwei Kindern? Bei dem Mietspiegel?
    Na dann fangen wir mal an mit der einfachen Frage, was ihr Nettofamilieneinkommen ist? 10.000€? Dann kann man mit 30% Ausgaben hinkommen. Oder 4.000€ wie der Berliner Durchschnitt? Dann leben sie von 1.200€ zu viert? Lächerlich!
     
    Also, wenn Sie solche Parolen in die Welt Posaunen, dann bitte alle relevanten Informationen mitteilen. Für die normale Familie ist eine Sparquote von 70% in einer Metropole einfach nur dummes Geschwätz von Wichtigtuern!
     
    Djerun
     

  63. AvatarChrissie

    @Thorsten
    Ich vermute, die meisten Leute bekämen ihre Dezitonne Kartoffeln etc noch ohne Traktoren vom Garten in den Keller, wenn auch in Etappen 😉

  64. Avatarsammy

    @Djerun
    Vollkommen richtig! Die armen Kinder werden wohl sozial total abgehängt sein.

  65. Avatar42sucht21

    @Ghost
    siebener?! Nein, die wollen ordentliche Autos und keine siebener oder was mit Q oder X. Die wollen brauchbare Autos wie Hilux, Ranger, Navarra, früher Defender oder vielleicht in den Städten die Reichen noch Mercedes G oder S Modelle. Ich glaube nicht, dass dass ein Markt für deutsche Autohersteller wird außer Mercedes  Da müsste noch viel Marketinggeld hinfliessen. Die Asiaten wie Toyota, Nissan (Kleinbusse), Honda, Kia sind schon da und haben zu recht einen excellenten Ruf mit Qualität & Preis.

  66. AvatarEckheimer

    Was alle die Atomkraft immer so verteufeln. Ich hätte leiber ein modernes neues AKW als Landstriche zugepflastert mit Windrädern und Solarzellen. Die Entsorgung von bestimmten Solarmodulen ist auch giftig. Die neuen Module mit zusätzlich höherem Wirkungsgrad sind enorm teuer. Windräder dürfen auch oft nicht langestill stehen, da es sosnt auf das Lager geht. Ergo muss sogar Strom zugeführt werden, wenn mal länger flaute herrscht.
    Die meisten AKWs die bei uns rumschimmeln und vor sich hin husten sind ja Baujahr 1960-80. Bis auf ein paar ausbesserungen haben die sich ja an sich gut gehalten. Würde man heutige top tech Reaktoren bauen mit wesentlich besserer Technik, also ich hätte damit keine Probleme. Habe auch letztens mal eine Doku über die neuen 3. und 4. Generation der Reaktoren gesehen. Sehr hohe Wirkungsgrade mit ~50%. Durch Graphit / Carbon im Brennraum ist eine Kernschmelze fast unmöglich und die Endprodukte sind nur noch alpha-Strahler.
    In so einer immer weiter Energiehungrigen Welt klingt das nach einem guten Deal. Bis wir Wasserstoff-/Brennstoffzellenkraftwerke oder Fusionskraftwerke haben wird es noch dauern. Die werden Dann aber sichlerlich noch so teuer sein, dass dann die Schwellenländer sich die “günstigeren” AKWs hinstellen werden.
    Ich möchte eher weniger von Stromimporten abhängig sein. Damit könnte auch jeder zulieferer Dland ziemlich gut erpressen. Ich als Endkonsument darf dann wohl für meine 1000kw/h im Jahr 6-800€ zahlen? Ne danke.

  67. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    @Eckheimer,

    es geht doch nicht um AKWs solange sie funktionieren. Es geht um den potentiellen Ausfall und die Apokalypse, die jedem noch so modernen AKW innewohnen. Das ist doch nicht zu vergleichen mit allen anderen möglichen Belastungen anderer Energiegewinnung, die dagegen nur kosmetisch sind.
     
    Hast Du Tschernobyl erlebt? Noch heute sind Wild und Pilze belastet mit Cäsium-137. Und das, obwohl das Kraftwerk nicht gerade um die Ecke explodiert war. 
     
    Zu der Zeit wuchs ein wilder Wein an meinem Balkon. Nach der Zeit des Fall-Outs hatte ein 50 cm langes Stück des Triebes doppelt so große Blätter bekommen. Kam mir irgendwie komisch vor.
     
    Vor allem geht es um den Abfall: “Wohin mit dem Atommüll?” mit Harald Lesch.
     
    Natürlich hilft es uns wenig, wenn wir uns diese kranke Energiegewinnung vom Leib schaffen, wenn ringsum weiter diese AKWs betrieben werden. Aber man muss sich eben zumindest für sich selbst (als Staat) bekennen und entscheiden.
     
    MS
     

  68. AvatarEckheimer

    Ja, da stimme ich dir zu. Bei AKWs geht Sicherheit über alles. Nur man muss auch sehen, die alten AKWs sind Baujahr 60-70. Die Technik, Sicherheitsstandards, Gegenmaßnahmen, Überwachung etc war noch nicht wirklich ausgereift. 
    Die alten dinger gehören abgeschlaten bzw abgelöst.
     
    Jetzt 40-50 Jahre! später würde ich schon den neuen AKWs der dritten Generation zumuten, dass Kernschmelzen nahezu unmöglich sind.

  69. AvatarMarcoZ

    AKWs ist der einzig richtige Weg, nach momentanen Standards und Vergleich der anderen Möglichkeiten unser Klima zu retten, davon bin ich auch überzeugt.
    Tschernobyl (war ja am Ende auch eine gewissermaßen Fehlkonstruktion) kann als Beispiel nicht herhalten, da wurde noch 2 Tage später gesagt das da nur a bisserl was brennt um dem kommunistischen Vorgesetzten nicht unangenehm aufzufallen, so konnten keine geeigneten Gegenmaßnahmen betrieben werden. Wird so heute nicht mehr passieren, lasst Nordkorea etc. aussen vor, es geht ums Prinzip.
    Wie Eckheimer sagte, die neuen Generationen sind sehr sicher, eine Kernschmelze kann zwar nicht 100% verhindert werden, aber die Ausbreitung davon sehr wohl!
    Wenn man den will und es nicht um die Kosten geht, is das momentan die sauberste Lösung.
    Natürlich wäre sowas wie DESERTEC ( https://de.wikipedia.org/wiki/Desertec ) toll! Aber mal ehrlich wer glaubt das dass wirklich funktioniert, das die ganze Welt an einem Strang zieht, das wird niemals passieren! Dann noch die dazu nötigen Zwischenspeicher etc. noway!
    Deswegen soweit es geht sichere neue AKWs und wir sind ein ganzes Stück weiter. Ohne wird unser Energiehunger nicht zu stillen sein, das muss doch jedem klar sein! Is doch klar das Afrika Indien etc. alle auch mal höheren Standard haben wollen, wenn die jetzt auch mit fossilem Brennstoff das machen, dann wirds wohl nichts mit den 1,5° oder was auch immer man möchte.
    Interessiert mich wirklich, glaub jemand das es anders als mit AKWs gehen könnte? Realistische Annahmen die momentan Standard sind angenommen, keine zukünftigen evtl. Techniken.
    Gerne dazu auch https://www.youtube.com/watch?v=jm9h0MJ2swo
     

  70. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    @MarcoZ,
     
    welchen nicht zu stillenden “Energiehunger” meinst Du denn?
     
    Der Energieverbrauch nimmt ab. Im prosperierenden Deutschland von 2008 524 Terawattstunden -> 2017 520 Terawattstunden.
     
    Der Anteil der Erneuerbaren war 1990 3,4%, 2018 37,8%. 
     
    2000 war der Anteil des Atomstroms noch bei 30,6%. 2017 nur 11,6%. Und die deutsche Wirtschaft leidet nicht an Strommangel. Ganz im Gegenteil.

    Wir verschenken überschüssigen Strom, weil wir nicht wissen wohin damit.

    Italien hat 1990 die AKWs abgeschaltet nach Tschernobyl, und es sind nicht die Lichter ausgegangen. Österreich hat AKW-Verzicht in der Verfassung verankert, und Zwentendorf ging nie in Betrieb.
     
    Irgendwann werden es  die Franzosen auch noch kapieren.
     
    Und wie gesagt, das größere (weil dauerhafte) Problem als ein Unfall ist der Müll mit 24.000 Jahren Halbwertszeit bei Plutonium (benannt nach Pluton, dem griechischen Gott des Totenreiches). Den Müll wird es noch geben, wenn längst kein AKW mehr in Betrieb sein wird.
     
    Wo bitte soll der hin? Bisher gibt es keine echte Endlagermöglichkeit. Wie der Lesch sagt; “Man hat das Flugzeug in die Luft geschickt, und es gibt noch keinen Landeplatz.”

    MS
     

  71. AvatarMarcoZ

    1.Energie weltweit, siehe was ich sagte, alle wollen first Wolrd Standard irgendwann und errechne doch bitte mal den Verbrauch wenn alle unseren Standard haben, wird lustig:)
    2.solange net der Fusionsreaktor da ist, hast du IMMER Abfall, nu kannst du dir selber aussuchen was dir lieber ist. CO 2 oder des andere
     
    Ich meine in 3-4 Mrd. Jahren ist es eh finally egal, aber bis dahin sollte man Versuchen es erträglich zu machen, was denkst du den was uns mehr Probleme schafft, CO² oder die Strahlung? Ich wüsste wofür ich mich entscheiden würde:)

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