Die Altersarmut nimmt in Deutschland zu

Die Rente kann mit einer aktienbasierten Säule deutlich audgestockt werden. So lässt sich die Altersarmut reduzieren. Aber es ist ein langer Atem nötig. Ein ETF-Sparplan sollte 20, 30, 40 Jahre laufen. Dann kannst du die goldenen Jahre genießen.

In Deutschland ist die Zeit stehen geblieben. Vor allem wenn ich auf das Aktiensparen für die Rente blicke, sehe ich Rückstand. Berlin will einfach nicht die Altersvorsorge modernisieren. Es kommt mir vor, als ob “Wetten, dass..?” noch laufen würde und das Internetzeitalter gerade erst begonnen hat. Es kommt mir vor, als ob Dieter Hallervorden und Hape Kerkeling noch ihre Sendungen haben.

Derweil nimmt die Altersarmut in Deutschland zu. 15,6 Prozent der Rentner sind von Armut betroffen, so viele wie nie zuvor. Es ist ein Grauen, was in Deutschland abgeht. Ich kann nachvollziehen, wenn Menschen Angst vor der Zukunft haben.

Die Bundesregierung ist schuld, wenn die Altersarmut außer Kontrolle gerät. Und die Bürger, die sich ums Sparen und Investieren nicht scheren, sind schuld. Über 80 Prozent der Bürger wissen wohl, dass sie Investieren müssen, um die Versorgungslücke im Alter schließen zu können – sie machen aber nichts aktiv dagegen. Die Folge: Die Tafel wird der beste Freund für viele Menschen werden.

Ein ETF-Sparplan ist die Lösung

Dabei wäre die Lösung so einfach. Einen ETF-Sparplan abschließen und 20, 30, 40 Jahre laufen lassen. Im Idealfall gewährt die Bundesregierung auf ein solches Depot fürs Alter die Steuerfreiheit. So wie es Washington macht. Versicherungskaufleute braucht man nicht. Ein lukratives Aktiensparsystem lässt sich kostengünstig aufbauen. Ohne teure Vertriebler und ohne teure Finanzprodukte.

Was jeder mittlerweile erkennen muss: Die Rente muss man in die eigene Hand nehmen. Wenn man früh genug anfängt, wird man im Alter keine Geldprobleme haben. Auf den deutschen Staat kann man sich nicht verlassen.

Ergreife die Initiative. Spare selbst in ETFs. Achte auf geringere Kosten. Spare! Gib nicht dein gesamtes Gehalt aus. Überleg dir, ob du unterwegs den Kaffee kaufen musst oder zehn Euro für einen Cocktail ausgeben willst. Frag dich, ob es ein Neuwagen sein muss.

Überlege, ob du eine Sache wirklich benötigst, bevor du sie kaufst.

Sich nur auf gesetzliche Rente zu verlassen, wäre eine Katastrophe. Nimm lieber die Finanzen selbst in die Hand. Eröffne ein Depot* (Affiliate) und fang mit dem Investieren an. Die Corona-Krise bietet in meinen Augen einen guten Zeitpunkt, um mit dem Investieren zu beginnen.

In den USA kannst du wie ein Weltmeister mit Aktien steuerfrei sparen

Amerika hat super Voraussetzungen für das Aktiensparen geschaffen. Ich gebe dir ein Beispiel, wie das in den USA abläuft. Sagen wir, du verdienst als Angestellter 65.000 Dollar im Jahr. Du bist eine Sparnatur. Dann kannst du 19.500 Dollar jedes Jahr in dein Aktiendepot für die Rente aus dem Brutto geben. Das Depot heißt 401k. Dein Arbeitgeber kann, wenn er großzügig ist, die gleiche Summe obendrauf geben. Dann hast du 39.000 Dollar zusammen pro Jahr. Viele Arbeitgeber geben aber indes vielleicht nur 4.000 oder 5.000 Dollar dazu. Immerhin. All das Geld kann im 401k-Depot steuerfrei Kurssteigerungen und Dividenden erzielen. Jahr für Jahr. Ziehst du das lange genug durch, kannst du finanziell frei werden.

Selbständige und freie Berufe haben die Chance das ähnlich wie Arbeitnehmer zu machen – beispielsweise über SEP IRA-Depots. Diese Spezialdepots kannst du im Handumdrehen gratis bei diversen Brokern in den USA eröffnen. Etwa wie Fidelity, Vanguard, Charles Schwab, E-Trade und anderen. Die Trades sind gratis, auch die Depots.

Daneben gibt es zahlreiche andere Aktien-ETF-Sparformen mit Steuervorteilen. Zum Beispiel Roth IRA. Hier kannst du jedes Jahr bis zu 6.000 Dollar aus deinem Nettogehalt einzahlen. Wer 50 Jahre und älter ist, darf sogar bis zu 7.000 Dollar pro Jahr in dieses Depot einzahlen. Die Kurssteigerungen und Dividenden sind allesamt steuerfrei. Die Entnahme ist steuerfrei.

Kurzum: Amerika ist ein Paradies für das Aktien-ETF-Sparen. Gestern habe ich über die neuen Pläne Washingtons im Blog geschrieben. Die Politiker wollen das Aktiensparen für die Rente ausbauen.

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  1. In Deutschland läuft das anders… Anstatt das Aktiensparen attraktiver zu machen, geht man mit der Aktiensteuer genau in die gegenüber liegende Richtung…

    Andererseits, das Aktiensparen für die Rente ist nicht alles. Immerhin hat Deutschland ein gutes Sozial- und Gesundheitssystem, wie sich gerade in der aktuellen Situation wieder zeigt.
     
    Rosinenpicken funktioniert bei der Wohnortwahl wohl nicht.

    Viele Grüße,
    whirlwind

     

  2. Ich bin es wieder. Man kann in Deutschland mit ETFs eine Altersvorsorge aufbauen. Nennt sich Rürup-Rente. Eine ETF-Anlage mit Rürup Mantel. Beiträge sind von der Steuer absetztbar. das Problem ist aus meiner Sicht, dass die Leute keine Rente ansparen wollen, sondern eine staatlich Unterstützte Rentenversicherung mit Kapitalwahlrecht. Eine Art Kapitallebensversicherung sollte es sein.
    Die Auszahlung ist Steuer und Abgabenpflichtig. Wobei inzwischen ist sogar die Luft mit Steuern belegt (CO2)

  3. Leider ein trauriges Thema, es ist traurig wenn Jemand  40 Jahre oder mehr gearbeitet hat und nicht über die Runden kommt. Andererseits, die Rentner die dachten Sie kommen gut aus zahlen dann noch Steuern auf ihre Rente.
    Am besten ist, man fängt so früh wie möglich mit dem Investieren an, damit man vom Staat nicht abhängig ist.
     
    Gruß Stefan von
     
    Familien Finanzen im Griff

  4. Ich glaube, man darf auch die unterschiedlichen Mentalitäten der Menschen in den beiden Ländern Deutschland versus USA nicht übersehen. Die Deutschen sind eher staatsgläubig, wollen Beamte sein, die vor den Wechselfällen des Lebens vom großen Bruder geschützt werden. Die Amerikaner sind wagemutiger, wollen eher ein Startup gründen und ihr eigenes Ding machen. 
    Reichtum gilt bei uns als eher unanständig, lieber bescheiden bleiben und nichts riskieren. Deshalb halten große Teile der Bevölkerung und die Politik Aktien für unseriöse Spekulation, eigentlich für etwas Halbseidenes, auf das sich ehrliche Menschen nicht einlassen sollten.
    Insofern wird Deutschland eher den Weg zu mehr Staat, weniger Eigenverantwortung und damit mehr Abgaben gehen. Die Bürger verlieren dadurch immer mehr wirtschaftliches Verständnis, haben kein Wirtschaftsgen mehr; sie sind lieber des Kostgänger des Staates. Irgendwann freilich wird der Staat die Last nicht mehr tragen können.

  5. @Familien Finanzen im Griff
    Man ist immer vom Staat abhängig. Eine hohe Summe im Depot kann von heute auf morgen vom Staat beschlagnahmt werden, oder besteuert, oder in eine lebenslange Rente umgewandelt werden, oder mit gesetzlichen Rente Und betrieblichen Rente verrechnet werden. Ganz unabhängig ist man nie.

  6. Der größte Nachteil des deutschen Systems: man muss schon so alt wie Methusalem werden, damit man eine halbwegs gute Rendite erreicht. Und sollte das unerwartete Ergebnis eines Todes doch schon früher eintreten,, ist das Geld für immer weg. Ein Vermögensaufbau über Generationen für unsere Kinder ist nicht möglich. Oder soll nicht möglich gemacht werden.
     

  7. @Felix ich nenne das Marktsozialismus. Für ein warmes Bett und alles andere soll der Staat aufkommen in Deutschland. Dafür springen die Leute freiwillig ins Hamsterrad und zahlen immense Steuern.

  8. Effektives wealth-management inklusive Aktien-Sparplan gestaltet sich schwer, wenn kein Vermögen zum “managen” vorhanden ist. Das Fundament für jedes selbst erarbeitete Vermögen ist in der Regel Bildung. Die ist in Deutschland im Gegensatz zu den USA frei zugänglich. 

    Aber in der Tat, bezüglich Aktienkultur ist der regulative Rahmen in Deutschland doch etwas dilettantisch. 

  9. @Whirlwind: So etwas gibt es (leider) nicht nur in Deutschland!Ich bin Niederländer. Bei uns gibt es bereits jetzt eine Vermögenssteuer. Ab 2022 wird diese noch einmal erhöht: Bei Spargeld wird dann ein Zins von 0,09 % angenommen. Bei Wertpapieren (Aktien, Anleihen, …) eine Rendite von 5,33 %. Ein Kleinanleger mit einem Vermögen von 150.000 € (25.000 € Spargeld, 125.000 € Wertpapiere) würde also einen Wertzuwachs von (25.000 € x 0,09/100) (125.000 x 5,33/100) = 22,50 plus 6.662,50 = 6.685 € haben.
    Hiervon würde noch ein pauschaler Freibetrag von 400 € abgezogen. Über den Restbedrag dürfen wir dann 33 % Vermögenssteuer zahlen, mithin: 2.074,05 € 🙁

  10. Das mit dem langfristigen Aktiensparen unterschreibe ich sofort. Nur wie schafft man es, dass dies alle bis zur Rente durchhalten? Der Deutsche hasst Volatilität, wie der Teufel das Weihwasser. Spätestens im nächsten Crash steigen die ersten wieder aus und werfen ihre Strategie über den Haufen.

  11. Boah nä … was “der Deutsche” so alles ist bzw. sein soll. Da erkenne ich mich ja so überhaupt nicht wieder  😉
     
    Eines aber unterschreibe ich sofort: Viele Deutsche sind Jammerlappen. Und je besser es ihnen geht, desto mehr jammern sie  😉
     

  12. @Whirlwind
    Nicht nur das, ich warte ja drauf, dass demnächst noch ne Vermögenssteuer eingeführt wird und dann schön die Substanz besteuert wird.

  13. …toller Artikel … interessant wie unterschiedlich das Thema je Land behandelt wird … ich investiere gerne langfristig in sichere Dividendenaktien wie zB Dividendenkönige …

  14. @DNL
    Hiernach sieht die Besteuerung etwas anders aus.Für die 25.000 Euro Sparguthaben fällt keine Steuer an, weil unter dem Freibetrag von 440.000 Euro. Der Rest würde stimmen.

    Sieht nach einer klaren Benachteiligung für das Aktiensparen aus. Und so was ist von Regierungsseite gewollt?Warum lasst ihr Niederländer Euch so eine Besteuerung gefallen?

    Aber ich kenne Eure anderen Steuersätze (z. B. auf Einkommen) nicht. Man muss immer das Gesamtpaket beurteilen.

  15. Gegen die Vermögenssteuer hilft nur eins : Parteien wählen , die diese ausschließen. Problematisch ist dabei , dass die alte CDU nicht mehr existiert, die für den Mittelstand eintrat. Heute vertritt sie zunehmend Positionen der SPD und der Grünen. Der Soli ist immer noch da und wird nicht mehr verschwinden. Die Abschaffung des Soli ist eine Wahllüge, die durch Corona übertüncht werden wird. Noch schlimmer : die Jammerlappen werden es “solidarisch” finden den Soli beizubehalten. Spätestens da wird klar : das rote Gedankengut ist bis weit in die Mitte der Gesellschaft vorgedrungen. Solidarisch = ein anderer zahlt, wenn nicht gibt’s Schulden. Der Blick immer nach unten, keine Zielsetzung von Wertschöpfung mehr , Umverteilung von oben nach unten wird beschleunigt. 
    Für Leistungsträger der Trigger in andere Länder zu gehen
    ( wo sie mehr verdienen und weniger Steuern zahlen ).

    Kein Grund aufzugeben. Fleißig sein, Ausgaben senken, Werbung ignorieren. Weiter in Aktien gehen und ggfls in Immobilien. Alles ist besser als in die rote Hängematte zu fallen.

  16. @DNL: Vielen Dank für die Info. Das heißt, in NL wird ein fiktiver Erträg von der Aktienanlage angenommen und pauschal besteuert, ob die Rendite nun erzielt bzw. realisiert wurde, oder nicht? Schlimmer geht es offensichtlich immer…
     
    @Fuseboroto: Ja, wenn der Staat Geld benötigt, wird bei Bedarf auch die Substanz angeknabbert. Wie schaut das eigentlich bei einem kreditfinanzierten Eigenheim aus? Da gehört ja formal der Bank. Zumindest teilweise. Wird mir dann nur der Teil als Vermögen angerechnet, der vom Darlehen schon abbezahlt wurde? Wahrscheinlich nicht, oder?

  17. @ZaVodou: Die 440.000 € Freibetrag für Spargeld kommen so zustande:
    440.000 € x 0,09/100 = 396 € Wertzuwachs. Abzüglich eines Freibetrages von 400 € wäre das steuerfrei 🙂
    @Whirlwind: Genau da liegt der Hase im Pfeffer. Ob die Rendite erzielt wurde oder nicht, das macht nicht aus. Eine angenommene Rendite von 0,09 % auf Spargeld ist sicherlich realistisch, die von 5,33 % auf Wertpapiere aber nicht unbedingt. Zum Beispiel eine Staats- oder Unternehmensanleihe wäre ab 2022 auch ein Wertpapier. Die Folge wird (hoffentlich nicht) sein, dass Leute entmutigt werden ihr Geld in Wertpapiere anzulegen. Oder aber, dass Leute in riskantere Wertpapiere investieren, in der Hoffnung, dass sie dadurch eine höhere Rendite erhalten 🙁

  18. “Kein Grund aufzugeben. Fleißig sein, Ausgaben senken, Werbung ignorieren. Weiter in Aktien gehen und ggfls in Immobilien. Alles ist besser als in die rote Hängematte zu fallen.”

    So ist es. Es gibt wenig Alternativen und der Weg bleibt richtig.

    Ärgern tut es mich allerdings trotzdem. Vor allem wenn man sieht, wer so alles die Hängematte ausnutzt trotz einiger Gesundheit und teil recht jungem Alter. Gleichzeitig dann aber bei den Enkeln die Oma-Ersparnisse für den Pflegefall zurückfordern….

  19. @Thorsten
    Ja, jammern hilft nicht, ich mache da auch weiter, egal was kommt, kann man ja nicht ändern.
    @Whirlwind
    Ich würde vermuten, dass das Eigenheim da irgendwie ausgenommen wird. Das ist ja immer noch eine der Lieblingsanlageformen, hier würde man sich ansonsten die Wähler vergrätzen. Da ist die Lobby zu groß. 🙂

  20. @thorsten
    ich habe vor einem Monat freenet gekauft. Sehr sehr ärgerlich mit der Streichung.
    würdet ihr verkaufen jetzt oder einfach abwarten?

  21. @thorstenich habe vor einem Monat freenet gekauft. Sehr sehr ärgerlich und schade mit der Streichung.würdet ihr verkaufen jetzt oder einfach abwarten?

  22. @Thorsten
    Was hast du erwartet? Die Unternehmen machen keine Gewinne und beantragen Staatshilfen/-rettungen und du träumst von Dividenden? Stell dich darauf ein dass die nächsten 2 Jahre sehr sehr dürftig ausfallen  werden was Dividenden anbelangt. Die Wirtschaft wird in dieser Zeit max zu 80-90% laufen unter der Voraussetzung dass es keinen zweiten Shutdown gibt. Dann Gnade uns Gott.

  23. Bankhaus Lampe setzt Wirecard-Bewertung aus.
    Ich denke da kommt noch was großes zum Vorschein. Meine Prognose Wirecard wird sich bald nochmal halbieren.

  24. Hauptsache dabei bleiben und weiter regelmäßig zukaufen. Mich hat die Kürzung der Shell-Dividende geärgert, hab ich erst kurz vor der Krise gekauft.
    Aber behalten wird sie trotzdem, es kommen schon wieder bessere Zeiten für Öl&Gas.

  25. @Thorsten
    Gegen die Vermögenssteuer hilft nur eins…
     
    Gegen zukünftige Vermögenssteuern hilft gar nichts. Derzeit wird Vorarbeit geleistet: Die katastrophalen Wirtschaftsfolgen, die horrenden Arbeitslosenzahlen, Renten in Gefahr, Pleiten, Armut….
    Schuld ist Corona, da kann niemand was dafür. Der Staat tut ja eh alles, also müssen wir auch von den Mitbürgern ein kleines Opfer verlangen.
    Achtung auf die Worte „ein kleines Opfer“ in den nächsten Monaten.
    Auch die Verneinung ist gefährlich: „Niemals werden wir eine Mauer bauen“ oder „niemals werden wir ein kleines Opfer von den Mitbürgern verlangen“.
    Das kleine Opfer ist aber schon längst in den Hirnen und Schubladen.
    Und noch was: Not-Vermögenssteuern werden gerne rückwirkend angewandt.
    Schnell noch…geht dann nicht mehr.
    Paranoia? In den Geschichtsbüchern nachschauen.
     
     

  26. @WhirlwindNicht nur das, ich warte ja drauf, dass demnächst noch ne Vermögenssteuer eingeführt wird und dann schön die Substanz besteuert wird.
    Gegen zukünftige Vermögenssteuern hilft gar nichts. Derzeit wird Vorarbeit geleistet: Die katastrophalen Wirtschaftsfolgen, die horrenden Arbeitslosenzahlen, Renten in Gefahr, Pleiten, Armut….Schuld ist Corona, da kann niemand was dafür. Der Staat tut ja eh alles, also müssen wir auch von den Mitbürgern ein kleines Opfer verlangen.
    Eine Vermögenssteuer wird nicht kommen. Diese ist auf Bundesebene kassiert worden und ist verfassungswidrig. Es wäre auf Landesebene möglich eine Vermögenssteuer einzuführen, es dürfte dann voraussichtlich in rot-rot-grün gewählten Ländern passieren, wird aber nach meiner Glaskugel auch nicht passieren, weil sozusagen damit eine Steuerflucht im eigenen Land Tür und Tor geöffnet würden. Jedes Land das dann z.B. schwarz regiert wird, würde es nicht einführen un damit alle anlocken die aus roten Bundesländern kommen. Der Stimmverlust wäre so eklatant dass wohl kein Sozi es wagen wird diesen Alleingang zu starten. Das wäre wohl nur denkbar wenn das Land mehrheitlich rot grün geführt würde.

  27. @DNL
    O.K., verstanden. Ich hatte es etwas anders interpretiert.
    Wie werden Gewinne auf Aktien versteuert?
    Wie wird der Preis einer Immobilie ermittelt?

  28. @ DNL
    Danke für den Einblick. Es ist interessant wie andere Länder vorgehen. Dennoch bleibt es schwierig länderübergreifend zu vergleichen. 
    Wie kann man beispielsweise Vermögen in den Niederlanden sparen? Kann man es direkt vom Brutto anlegen oder nach dem Netto. Wie hoch ist der Steuersatz überhaupt auf Einkommen? Wie gut ist die Ausbildung, das Krankensystem und was kostet es? Da gibt es noch sehr viele mögliche Unterschiede. 
    Ich habe die Niederlande vor einem Jahr für knapp zwei Wochen besucht. Ich bin ehrlich gesagt angetan von der Infrastruktur, der Verkehrsplanung, dem architektonischem Design und überhaupt der ganzen Stadtplanung. Die Niederlande sind laut Statistik sehr dicht besiedelt. Das fällt nicht unbedingt auf, wenn man durch das Land fährt und die Städte betrachtet. Mich hat auch der Exportüberschuss von Nahrungsmitteln gewundert.
    Innerhalb des Stadtzentrums sind fast keine parkenden Autos zu sehen. Es gibt ein phantastisches Radnetz. Bei Bürogebäuden wird viel ausprobiert. Müll wird in manchen Städten abgesaugt. Ihr seid ganz schön innovativ!

  29. Es liegt u.a. wohl daran, dass die meisten Deutschen noch an das Märchen der sicheren (und ausreichenden)  Rente glauben. Zwar kann man überall lesen, dass die Rente eben nicht reichen wird und dass man sich auch nicht darauf verlassen sollte, dass man überhaupt eine Rente bekommt (je nach Jahrgang), aber das blenden viele wohl einfach aus. So lange es nicht als offizielle Nachricht in der Tagesschau verkündet wird, glaubt die Mehrheit wohl weiterhin daran, dass der deutsche Staat es schon irgendwie richten wird.
     
    Das rechtzeitige Investieren in Dividendenwerte, wäre – zumindest als unterstützende Maßnahme – eine bessere Idee, als ausschließlich auf die Rente zu bauen. Wem das zu kompliziert ist, der kann sich ja auch für entsprechende Dividenden-ETFs entscheiden.
     
    Viele Grüße
    Mike

  30. zum Thema Dividendenkürzung: einige hier im Forum fahren ja explizit eine Dividendenstrategie. Es wäre doch mal interessant, wie viel und welche Firmen aus dem S+P500 in der Finanzkrise 2008-2010 die Dividenden gekürzt oder ganz gestrichen haben. Und vielleicht auch noch, wie der weitere Dividendenverlauf dieser Firmen dann bis 2019 war. Finde auf Google dazu erst mal nichts brauchbares, hat jemand eine Quelle? Man kann das dann zwar nicht auf die heutige Situation übertragen, aber für den ein oder anderen wäre es vielleicht hilfreich seine Strategie zu überdenken, zu ändern oder auch beizubehalten – je nach dem…
     
     

  31. @Dividendensparer der unerschütterliche Glaube an die Rente hat schon was Tragisches . Jemand mit Psychologiekenntnissen sollte es besser erklären als ich. Die Hoffnung stirbt zuletzt und was nicht sein darf , das wird nicht kommen ? Da spukt der Begriff Realitätsverweigerung herum. Aber der wurde auch schon von ganz rechts gekapert. Deswegen “Tunnelblick” und “fehlende Eigeninitiative” bei der Bevölkerung ?
    @freenet ich würde sie behalten. Wenn der Einbruch bei freenet nicht kommt, dann steht das Kapital für etwas anderes zur Verfügung quasi wie bei einer Wachstumsaktie. Das war zwar nicht beabsichtigt, aber das Geld ist ja – noch – da. Jedenfalls die Aktie nicht mit Verlust verkaufen !
    @Daniel,@Wolke sie werden es nicht Vermögenssteuer nennen, sondern andere Steuern erhöhen ? Z.b. die Grundsteuer ( noch auf Mieter umlegbar, bei RRG ohoh), Grunderwerbssteuer,…. Erbschaftssteuer ist auch im Rennen , Tote können sich nicht wehren. Finanztransaktionssteuer wird erhöht und ausgeweitet ?!

  32. Bonjour,
    @Thorsten und andere:
    Die “Angst” vor  R2G sollte vielleicht nicht die Augen vor schlichten Fakten verschließen. Der Solidaritätszuschlag wurde (zu Recht) von einer CDU/FDP Koalition nach der Einheit eingeführt. Den bezahlen übrigens auch die “Brüder und Schwestern” aus der ehemaligen DDR.
    Unter Kohl betrug der Spitzensteuersatz 53%. 
    Rot-Grün hat ab 1998 erst die Spitzensteuer, dann die Kapitalertragssteuern und die Unternehmenssteuern gesenkt. Als Höhepunkt dann mit der Agenda 2010 und HartzIV die lohnabhängigen Beschäftigten nach 12 Monaten in die Armut geschickt. Wovor also die Angst?
    Vielleicht davor, dass das Gesundheitswesen, die soziale, ökologische und zukünftig vielleicht noch die kulturelle Infrastruktur kaputt gespart wurden? Die wäre allerdings berechtigt.
    Die SPD hat das teuer bezahlt und sich pulverisiert. Die Grünen als bürgerliche Mittelstandspartei sind offen nach allen Seiten. 
    Eine progressive Lohnsteuer mit bis zu 55% Spitzensteuersatz, eine progressive Vermögen-und Erbschaftssteuer, eine am Einkommen orientierte Steuer für Kapitaleinkünfte würden die Mittel ermöglichen, die wir nach der Krise brauchen werden. (Ich habe übrigens über 20 Jahre den Spitzensteuersatz gezahlt, ohne das furchtbar zu finden).
    Das Sparen in Fonds und Aktien sollte für die Altersvorsorge attraktiv sein. Da sind die USA tatsächlich weiter.
    @Tim:
    Deine Sicht ist  zum Teil sehr idealistisch. In den USA können sich Millionen Menschen nicht mal die Krankenkasse leisten. Für die braucht es auch Lösungen.
    Das viel kritisierte deutsche Renten Umlagesystem hat immerhin zwei Kriege überstanden. Würden alle, wie in anderen Ländern (Österreich) einzahlen, wären auch die Beiträge zu leisten. Und die Auszahlungen wären höher. Das würde der Binnennachfrage gut tun. Gerade in Zeiten, wo Arbeitslosigkeit herrschen wird. Denn diese Rezession wird länger dauern als 2008/9.
    Es zählt nicht immer nur die Rendite. Der gesellschaftliche Zusammenhalt, der soziale Ausgleich und Gerechtigkeit, machen ein Land auch attraktiv!
    Eine schöne Woche allen.
    Kall

  33. @ Daniel KA
    Dein Link ist äußerst schwierig für einen Deutschen zu lesen. Immerhin gab es am Ende etwas Kritik aus Griechenland, Spanien und Italien sonst grenzt es schon fast an Fake News. Es gehörte aber auch (je nach Sichtweisen) Glück dazu, dass es andere Länder zu erst getroffen hat. So blieb scheinbar genug Zeit das Ausbrechen einzudämmen. Mal sehen, wie es jetzt mit den Lockerungen weitergeht. Als Eltern fühle ich mich ein wenig benachteiligt. Kita und Schule bleiben geschlossen während die älteren Menschen fröhlich in Scharen über die Wochenmärkte schlendern. Ich frage mich ebenfalls wie ein Urlaub in Deutschland überhaupt für Alle möglich sein soll. Am besten sollte jede Familie auf einen einsamen Bauernhof. Das geht in der Schweiz natürlich einfacher. Da geht es einfach auf den nächsten Berg für eine Woche zum Alm Öhi.
    Bildung in Bezug auf Digitalisierung finde ich in China allerdings um einiges fortschrittlicher. Auch wenn die Kosten dafür vermutlich an den Eltern hängen bleiben.

  34. Kiev: Das mit der Kita kann ich aus eigener Erfahrung nachvollziehen. Ich würde gerne mit der Familie im Auto in die FeWo nach Spanien, ist deutlich sicherer und wenn man Restaurants meidet, kann nichts passieren. Sieht aber aktuell noch schlecht aus, es sei denn es kommt nochmal Fahrt in die Grenzendiskussion. Die Franzosen haben zumindest die Quarantänebstimmungen für EU-Bürger einkassiert, aber ob man im Juni/Juli durchfahren darf??

    Wie immer sollte man differenzieren, eine Kontaktfreie Autofahrt nach Spanien,Italien, Österreich in einer abgeschiedenen Gegend wäre deutlich sicherer als der Besuch im örtlichen Ikea 😉

  35. @Kiev
    Wer braucht im Sommer eine Alp wenn er einen grossen Garten hat in dem er den Sommer verbringen kann?
    Die Altersvorsorge ist in vielen Ländern ein Thema. Das System mit den drei Sälen finde ich nicvt schlecht wobei auch hier gibts Potential für Verbesserungen.

  36. “Wer braucht im Sommer eine Alp wenn er einen grossen Garten hat in dem er den Sommer verbringen kann?”

    Ich. Und Holz hacke ich auch freiwillig….

    @Aktien: Welche Aktien steht derzeit ganz oben auf eurer Kaufliste?

    @Coco-Cola: Wie ist eure Einschätzung zu so einem Klassiker wie Coca-Cola? Hat die Branche und besonders die Marke genug Potential für die Zukunft? Ich habe eine kleine Position und erwäge eine Aufstockung.

  37. @The European View
    In GB hat Nico doch schon seinen Horizont mit Cambridge Analytica … geteilt! 😉

  38. Es wird immer besser:
    Grüne Jugend lehnt staatliche Förderung der Autoindustrie ab. “Die Autoindustrie fordert Staatshilfen für Dividenden und Managerboni und wehrt sich gegen die Verkehrswende – diese Branche ist nicht förderungswürdig”, so der Bundessprecher der Jugendorganisation der Grünen, Georg Kurz, gegenüber der Deutschen Presse-Agentur.

  39. @Altersarmut Deutschland 
    Soviel zur Altersarmut USA … Gegensatz Deutschland
     Der Unterschied zu Deutschland ist noch groß. Während in den USA 32,2 der 65-74-Jährigen noch arbeiten, sind es in dieser Altersgruppe in Deutschland nur 11 Prozent oder 942.000 der 8,3 Millionen Personen in diesem Alter.
    Die US-Behörde für Arbeitsstatistik erwartet, dass der Anteil weiter steigt, mehr als ein Drittel der Menschen bis 70 Jahren wird danach 2026 noch arbeiten
    USA: Fast ein Fünftel der 70-74-Jährigen arbeitet noch 17. Dezember 2017 Florian Rötzer

  40. @ Nico, Daniel
    Wir haben einen schönen Garten. Den sehe ich aktuell mehr als mir lieb ist. Wobei das Wetter wieder besser werden könnte. Dennoch würde ich gerne ins EU Ausland fahren. Deutschland bietet eh nicht ausreichend Platz für alle Familien. Außerdem habe ich ja ein Haus im Ausland, dass eh leer steht. Ich muss da nur irgendwie hin kommen. Die Kinder können den Tapetenwechsel auch gebrauchen. Und vor allem die Eltern…
    @ The European View
    Ich bin mir aktuell nicht sicher, ob ich dort meinen Horizont aktuell erweitern kann. Vieles wird in der Ferienzeit noch geschlossen sein. Die verlassenen Strände dürfen eventuell auch nicht betreten werden. Immerhin gibt es dort andere Wälder und Landschaften im Landesinneren als bei mir zu Hause. Ich kenne auch ein paar Leute vor Ort, die ich auch über die Gärten besuchen könnte, wenn es noch Beschränkungen vor der Haustüre geben sollte. Davon gehe ich im Sommer allerdings nicht mehr aus (Die Hoffnung stirbt zuletzt).
     

  41. @ Tob
    Ich war auch schon in den USA unterwegs. Manchmal reicht es mit offenen Augen durch die Welt zu gehen. Da braucht man nicht unbedingt eine Statistik. Mich wundern manchmal die Statistiken die hier zu Ländern herangezogen werden. 

  42. Ich. Und Holz hacke ich auch freiwillig….
    @Ralf
    Wir haben im Wohnzimmer einen Chemine und im Wintergarten eine offene Feuerstelle mit Kamin daher habe ich genug Gelegenheit Holz zu hacken.
    Natürlich soll man andere Systeme anschauen und aus jedem Land das Beste kopieren.
    Rente ist bei steigender Lebenserwartung und extrem tiefen Zinsen für die meisten Länder eine grosse Herausforderung. Eine erhöhu g des Rentenalters sehe ich kritisch, da es für Menschen ü50 schwer ist einen neuen Job zu finden wenn sie die Stelle verlieren. 
     

  43. @Kiev Wo bist Du denn aktuell in Deutschland? 
    Wir haben nun ein Haus gemietet in der Toskana im August. War ein richtiges Schnäppchen, aber ist natürlich noch ein Risiko, ob die Einreise auch klappt bis dahin. Irgendwie werden wir schon reinkommen ich bin da optimistisch, wäre auch fatal wenn der ganze Sommer/Herbst kein Tourismus für Südeuropa ein Debakel. Ich meine es ist dort sicherer als hier, denn der Abstand zu den nächsten Häusern ist sehr gross und Anreise mit dem Auto, wir sind dort faktisch allein in der Natur. Aber Tapetenwechsel tut sicher gut. Es hat auch genug Platz noch für die Schwiegereltern, das ist noch offen ob wir sie mitnehmen können. Aber denen fällt das Dach schon langsam auf den Kopf nach so vielen Wochen Quarantäne.
    Aber ich finde die Marketingoffensive Ferien im eigenen Land schon ok, aber wir sind schon genug in Vergangenheit im eigenen Land rumgereist und gewandert, da habe ich kein schlechtes Gewissen. Italien braucht die Kohle genauso jetzt.
     

  44. @ Thorsten,
     
    @Dividendensparer der unerschütterliche Glaube an die Rente hat schon was Tragisches . Jemand mit Psychologiekenntnissen sollte es besser erklären als ich. Die Hoffnung stirbt zuletzt und was nicht sein darf , das wird nicht kommen ? Da spukt der Begriff Realitätsverweigerung herum.
     
    Ich bin zwar kein Psychologe, aber das hat wohl ne Menge mit Stockholm-Syndrom und Spieltheorie zu tun. Man versucht ein bankrottes System bis zum letzten Ende zu erhalten, damit die Anfangsinvestitionen “nicht umsonst” waren.
    Das ist wie, wenn man eine Aktie bei 100 kauft und sie sich im Laufe der Jahre als schlecht herausstellt (also schlechtes Unternehmen). Der Preis faellt auf 50 und man kauft nach. Sie faellt auf 20 und man kauft noch mehr. Also ein doubling down, welches man faelschlicherweise fuer cost-averaging haelt.

  45. @Bruno 
    Ich drücke dir die Daumen, dass es mit der Ausreise klappt.
    Wobei so wie ich den  Bundesrat verstanden habe glaube ich zurzeit nicht an eine Grenzöffnung für Ferien vor dem Herbst.
     

  46. @ Bruno
    Wir wohnen im Süden Deutschlands (Bayern). Mir brauchst Du nicht erklären, dass bei der Hauswahl von Euch keine erhöhte Gefahr bestehen sollte. Das ist bei mir genauso. Und das ist kein Corona Werbespruch, sondern eigene Erfahrung. Wenn die Grenze offen ist fahre ich da auch hin.  
    Es gibt viele Nachbarländer von Deutschland mit einem Schwerpunkt für Tourismus. Die Niederländer möchten teilweise auch in andere Länder. Es wird sich zeigen wie hier mit den Grenzen umgegangen wird.
    Dann gönne Dir im Urlaub Restaurants, Kultur (in wie weit möglich), Service usw. Das machst Du selbstverständlich nicht um zu konsumieren sondern aus reiner Nächstenliebe. Ist das schön. Jetzt waren wir für Wochen Superman, da wir die Couch so wenig verlassen haben wie nötig und jetzt können wir Anderen etwas Gutes tun indem wir uns selbst etwas gutes tun. Diesbezüglich muss  ich noch einmal prüfen, ob ich nicht besser mein reduziertes Angebot für wiederkehrenden Gäste selbst nutze. Natürlich nur um sicherzustellen, dass das Geld schön in voller Höhe verteilt wird. 😉
    Wenn der Urlaub ausfällt brauche ich noch irgendwann Hilfe:
    https://www.youtube.com/watch?v=uFgzSwnx6Rs

    Der Link oben ist ein Covid Song. Meine kinder sind tatsächlich aktuell sehr glücklich. Sie müssen dringend wieder raus.

  47. @Nico Ja, aktuell sieht es so aus. Ich denke auch Strategie, um den eigenen Tourismus zu stärken, so dass nichts gebucht wird. Wenn die Fallzahlen weiter so tief bleiben, gibt es fast keine Argumente mehr dagegen. Aber klar, ist wie wenn man auf einen Turnaround setzt an der Börse 😉 Worst Case bleiben wir halt hier, wäre keine Tragödie.
    Für Tourismusorte ist es aber verheerend, Mallorca & Co. stehen vor dem Ruin, wenn es bis Herbst oder sogar 2021 geschlossen bleibt. 
    Finde das unvernünftig, man muss ja nicht gleich alles wieder auffüllen wie vorher, aber alles geschlossen lassen ist schon verheerend.
    Wer schon länger eine Ferienwohnung oder ein Hotel kaufen wollte, für den werden wohl ganz interessante Gelegenheiten kommen.

  48. @Bruno
    Du kennst meine Meinung. Risikopatienten in Quarantäne. Alles sofort öffnen. Alle die keine Risikopaternten sind machen alles wie vorher. So haben wir innert kürzester Zeit Herdenimunität und der Spuk ist vorbei.
    Aber so wie ich die “Führer” der europäischen Länder einschätze werden diese an der Hasenfusslösung festhalten und möglichst lange alles Verhindern um dich kräftig die eigene Wirtschaft zu zerstören. Daher glaube ich nicht an eine Öffnung. Gerade Inseln wie die Ballearen leben davon, dass Touristen in Schiffen oder Flugzeugen anreisen. Viele Touristen wie Sardinen in Schiffe und Flugzeuge gepfercht. Da ist eohl nichts mit 2 Meter Abstand.

  49. Bruno; das mit der Fewo  habe ich mir auch überlegt, werde ich mir  weiter anschauen, bisher habe ich aber noch keine großen Preisrückgänge gesehen. 

  50. @Kiev
    Ich hoffe auch für Euch, dass eine Ausreise möglich sein wird. Es werden eh viele noch nicht ausreisen wollen aus Angst. Von daher glaube ich nicht an eine Überflutung von Touristen im Gegenteil. 
    In Deutschland sind die Sommerferien glaub gestaffelt, das wäre für die Schweiz auch etwas, wo man sich dieses Jahr überlegen sollte. Dann müssen nicht alle im Juli in die Berge oder das Tessin, dann könnten auch die Hotels die Schutzmassnahmen besser einhalten und hätten so auch mehr Umsatz über die Zeit.
    Ja, ich freue mich auf den Konsum, es wäre ein gutes Gefühl. Ich fürchte aber es wird noch vieles nicht möglich sein, ob Restaurants geöffnet haben, werden wir sehen. 

  51. Eine Grenzöffnung für den Urlaub, das wäre so ganz nach meinem Geschmack. Dann ist es im Sommer wieder wunderbar ruhig in München, wenn alle sonstwo rumlungern  😉
     

  52. @Nico Klar, ich wäre eben für einen Mittelweg, für die Airlines ist es besser, wenn sie halb voll fliegen, machen zwar keinen Gewinn, aber können sich irgendwie durchmausern. Die Ballearen werden sicher nicht gefüllt sein wie die letzten Jahre, aber ich hoffe auf Vernunft, dass zumindest ein Teil der Touristen kommen kann. Aber es kann gut sein dass Du Recht behälst, dass man alles bis im Spätherbst zu lässt. Dann sehe ich ein Massensterben im Tourismus dort.
    @DanielKA In Italien sind die Preise schon etwas zurückgekommen, je nach Lage so 5-20%, aber in Anbetracht der Lage immer noch hoch. Ich würde auch noch warten, es kommen sicher noch bessere Preise. Das Haus wo wir gemietet haben war ein Schnäppchen, 70% günstiger als letztes Jahr. Aber ist klar, auch ein Risiko, viele Italiener haben kein Geld dafür und ob Touristen einreisen können, ist noch ungewiss.
    Bei uns oder vermutlich auch in Deutschland sind die Preise zumindest für Wohnimmobilien an guten Lagen immer noch sehr stabil. Ausser vielleicht Luxusimmobilien an mittleren oder schlechteren Lagen, aber die sollte man eh nie kaufen.

  53. Wir fahren ins Ferienhaus/Arbeitslager nach Kleinsibiren, ich war vor einer Woche da und die Sperre war mir scheißegal, ich musste mein Eigentum zu inspizieren, auch wegen Wasser, Strom, Heizung, Bäume,… Für wie lange denken die Politaffen lässt man seine Immobilie unbeaufsicht zumal man Tausende an Euros an Zweitwohnungssteuer zahlt ?

  54. Nico Meier ist der große Virologe der hier seine Meinung hinausposaunt. Herdenimmunität ftw!!!!11elf
    Dass man evtl. sogar nur 3 Monate immun sein könnte hast du wohl noch nicht gehört.
    https://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/coronavirus-clemens-wendtner-spricht-ueber-die-ersten-patienten-antikoerper-und-remdesivir-a-32aba7c5-4e21-4e59-84a7-60d44d146450
     
    Wie jeder jetzt denkt er habe die Lage voll durchschaut und die Politik ist inkompetent und erlässt die ganzen Maßnahmen nur aus Dummheit. Meine Fresse, kotzt mich das ganze gejammere und die besserwisserei an! 

  55. Nico Maier würde auch seine Großeltern opfern. Haupsache 20 % mehr Rendite im Depot. 
     
     
     

  56. @Skywalker
    Die Antworten im Interview decken sich in etwa was ich so mitbekomme. Ich bin ein absoluter Laie, bekomme aber durch meine Frau die auch einige covid 19 Patienten behandelt hat, etwas mit. Einige haben Konjunktivitis entwickelt und so ist sie auch mit Virologen etc. im Austausch.
    Ich möchte mich aber nicht mehr viel darüber äussern, es bringt nix. Das Virus ist sicher keine normale Grippe, aber auch kein Monster-Killervirus. Die Genesung für schwerere Fälle ist mühsam und dauert lange, darum ist auch wichtig, dass die Kurve nicht explodiert. Auf der andern Seite die Wirtschaft. Deshalb bin ich für eine mittlere Lösung, nicht die Extreme. Das ist m.E. genauso wie in der Politik besser. Aber halt nicht so populär 😉
    Bezüglich Immunität weiss man einfach noch nicht viel mehr, es wird aber vermutet, dass zumindest eine Teilimmunität bleibt. D.h. das Virus könnte zukünftig jährlich wiederkehren wie andere Coronaviren, aber dann einfach nicht mehr so aggressiv sondern halt eine normale Grippe/Erkältung. Wir wissen es aber einfach noch nicht, d.h. das Thema wird uns wohl noch lange beschäftigen.

  57. @Skywalker, … Nico Meier ist auch Experte für Ostdeutschland. Nico Meier, grosses N. und kleine Ei….!!

  58. Wie bei jedem neuen Virus haben wir keinen Impfstoff. Die Grippeimpfung für die saisonale Influenza wird übrigens aufgrunf der letztjährigen Influenza produziert, deswegen erkranken immerwieder Menschen an der saisonalen Grippe obwohl sie die Grippeimpfung gemacht haben.
     
    @Thomas
    @Paluma
    Ich bin immer gerne bereit Diskussionen zu führen aber auf diesem Niveau mit euren persönlichen Angriffen macht für mich eine Diskussion keinen Sinn. Ist wie beim geistig minderbemittelten Schläger, der die Fäuste sprechen lässt wenn ihm die Argumente ausgehen.
     

  59. Das Virus ist sicher kein Monster-Killervirus. 
    @Bruno
    Richtig es ist kein Monster-Killervirus für das man es anfänglich gehalten hat. Deswegen sollte man nun aufhören mit Kanonen auf Spatzen zu schiessen und die menschenfeindlichen Massnahmen aufheben!

  60. Niko Meier fordert Argumente ein, geht aber nicht auf die gebrachten Argumente ein. 
     
    Was sagt niko meier denn dazu, dass man evtl. Nur wenige Monate immun sein könnte? Was bedeutet das für die gewünschte Herdenimmunität? 

  61. Schade, das Nico M-Eier nix zu melden hat. Würde mich schon interessieren, was bei einem Experiment in einem alpinen Zwergstaat passiert, wenn sofort alle “menschenfeindlichen Maßnahmen” aufgehoben würden  😉
     

  62. Quelle: Frankfurter Rundschau
    Coronavirus: Tests könnten Ursache für positive Testergebnisse sein
    Eine weitere Erklärung liegt bei dem Corona-Test* selbst. Die in vielen Ländern, wie auch in Südkorea, genutzten Tests funktionieren, indem sie Spuren der ge netischen Information (RNA) des Coronavirus anzeigen. Wie der Generaldirektor des KCDC, Jeong Eun-kyeong, laut CNN erklärte, könnten die Tests auch Teile der RNA von Coronaviren erkennen, welche die Lungenkrankheit Covid-19 gar nicht mehr auslösen können.
    Diese Theorie habe sich nach ersten Untersuchungen als vielversprechend erwiesen, so der Generaldirektor des KCDC. Man habe die Viren von sechs Patienten untersucht, die als geheilt galten und in einem weiteren Test wiederum positiv auf das Coronavirus getestet wurden. Diese Viren konnten in Isolation nicht vermehrt werden. Sie waren entweder nur bruchstückhaft vorhanden oder ihre Anzahl war schlicht zu gering. Demzufolge könnte auch die hohe Sensitivität der Corona-Tests eine Erklärung sein.
    Coronavirus: Gründe für positive Tests
    Es besteht also nach bisherigem Forschungsstand kein Grund zur Panik. So versichert auch der Generaldirektor des KCDC, dass es bisher keinen Nachweis dafür gebe, dass die wiederum positiv getesteten Patienten ansteckend seien. Daher gehe man nicht davon aus, dass die Gefahr einer erneuten Ansteckung besteht.
    Von Sophia Lother

  63. @Al Bundy
    kannst Du mir das bitte mal erklären? Also folgender Satz von dir und eine Quelle wäre auch super:
    Quote// Eine hohe Summe im Depot kann von heute auf morgen vom Staat beschlagnahmt werden, //Unquote
    Gemäß meinem Wissensstand, hat der Staat darauf kein Zugriff, also auf die Aktieninvestments. Vielen Dank für deine Erklärung im voraus.
     
    @All die Freenet haben,
    wir haben die auch im DivBaby Depot und die Zahlen aus 2019 sahen gut aus. Die machen einen guten Job und wenn Sie jetzt das freie Kapital für sinnvolle Investition oder Schuldenabbau nutzen, dann sollen Sie das machen. Sie halten grundsätzlich an der Dividendenpolitik fest. Freenet bleibt bei uns im Depot.

  64. @Rüdiger
    Dann würde der Wohlstand in der Schweiz weiter steigen und es käme wohl noch zu einer stärkeren Zuwanderung von leistungswilligen Deutschen die Wert darauf legen mehr Netto vom Gehalt behalten zu dürfen!

  65. @Aktien Noobs – Sky
    Es ist eine zurzeit hypothetische Möglichkeit, dass Du über Dein Depot nicht verfügen kannst. Unwahrscheinlich? Heute ja, in X Jahren vielleicht normalität. Beispiele hm… lassen wir mal alle kommunisten mal raus (ist eh ein extrem). Anfang 2005 müssen auf alle BaV Beiträge rückwirkend volle sozialbeiträge bezahlt werden. Infos gibt es ja genug. Ein Aufstand ist ausgeblieben.

  66. Was sagt niko meier denn dazu, dass man evtl. Nur wenige Monate immun sein könnte? Was bedeutet das für die gewünschte Herdenimmunität?
    Wir haben weiterhin Kontakt. So konnten wir zum Beispiel gerade feststellen, dass sie immer noch Antikörper gegen das neue Coronavirus besitzen. Die verwendeten Tests, die wir in Zusammenarbeit mit der Bundeswehr einsetzen, liefern im Vergleich zu den in Massenscreenings eingesetzten noch sicherere Ergebnisse. Corona-Patienten bleiben demnach mindestens drei Monate immun, wahrscheinlich auch deutlich darüber hinaus.
    @ Skywalker: Die Webasto Covid19-Garde ist  erst 3 Monate gesund und von daher kann man logischerweise nur diesen Zeitraum gesichert angeben, wenn die in 3 Monaten weiterhin Antikörper haben, sind es halt 6 Monate. Mehr stand da nicht.

  67. Ok, vielen Dank. Dann macht dein Post jetzt für mich Sinn.
    Ich mache mir jetzt keine Gedanken um die Zukunft. Das bringt nämlich nix, sondern einzig alleine dann zu handeln, wenn Fakten zur Verfügung stehen. Ab und zu, dank Homo Oeconomicus, schaut man sich mal andere Lebensorte an. Mal sehen wo die Reise so zukünftig hingeht.
     
     
     

  68. @Bruno
    Danke! Tolles Video! Frida Hansdotter. Coole Ex-Slalomläuferin. Da kann uns Nico sicherlich einiges dazu sagen. Obwohl Slalomläuferinnen gibt es in der Schweiz nicht so viele. Die Wendy und die Melanie.
     
     

  69. @ Bruno
    Die Übungen sind doch Teil Deines Auswahlprozess bei neuen Mitarbeitern. So etwas ist in Deutschland vermutlich nicht erlaubt. Es wäre aber ein guter Test um die Fähigkeit der vorwiegend sitzende Tätigkeit zu überprüfen. 
    Der Bügel am Kopf hat mich gewundert. Ob er für alle gleich hoch ist oder wie er genau bemessen wird. Ich hatte vermutet, dass Frauen durch die längeren Beine hier einen Vorteil im Winkel haben. Als Skifahrer ist man allerdings im Vorteil. Die sind an Leiden der Knien gewöhnt. Die Haltung ist auch ähnlich.

  70. @Thorsten und andere:Die “Angst” vor  R2G sollte vielleicht nicht die Augen vor schlichten Fakten verschließen. Der Solidaritätszuschlag wurde (zu Recht) von einer CDU/FDP Koalition nach der Einheit eingeführt.
    Richtig, und das für einen begrenzten Zeitraum der ohnehin schon lange überschritten war und auch ganz klar im Koalitionsvertrag hinterlegt ist zur weitestgehenden Beerdigung. (zu Recht)
    Unter Kohl betrug der Spitzensteuersatz 53%. Rot-Grün hat ab 1998 erst die Spitzensteuer, dann die Kapitalertragssteuern und die Unternehmenssteuern gesenkt. Als Höhepunkt dann mit der Agenda 2010 und HartzIV die lohnabhängigen Beschäftigten nach 12 Monaten in die Armut geschickt. Wovor also die Angst?
    kann man so sehen, ich finde es ist aer eine Nebelkerze. Ja, es mag sein dass der Spitzensteuersatz damals höher lag. Fakt ist aber auch, dass er verglichen mit der damaligen Einkunftsleistung weit höher lag als das, was heute Usus ist. Mit anderen Worten, der tatsächliche Steuersatz lag für einen normalen Arbeiter weitaus niedriger und nochmal anders formuliert, nur wenige Arbeiter kamen selbst mit gutem Gehalt an den Spitzensteuersatz heran.
    Auch die Kapitalertragssteuer ist so eine sache. Ich glaube man muss nicht lange recherchieren um herauszufinden dass Aktiensparen oder Sparen im Allgemeinen über die Dekaden immer unattraktiver wurde wenn man es so ausdrücken darf. Egal welche Steuer gesenkt, abgeschafft oder neu eingeführt wurde. Als jemand der Aktien in den 70ern hielt und später verkauft hat dürfte das wahrscheinlich am auffälligsten sein. Haltefrist…steuerfreier Verkauf….mal ganz davon ab wie hoch schon allein damals der Steuerfreibetrag war. Und das noch vor der Inflation.
     Eine progressive Lohnsteuer mit bis zu 55% Spitzensteuersatz, eine progressive Vermögen-und Erbschaftssteuer, eine am Einkommen orientierte Steuer für Kapitaleinkünfte würden die Mittel ermöglichen, die wir nach der Krise brauchen werden. (Ich habe übrigens über 20 Jahre den Spitzensteuersatz gezahlt, ohne das furchtbar zu finden).
     
    Ich hätte mal einen Gegenvorschlag. Steuerfreibetrag verzehnfachen, Mehrwertsteuer um 3% für die nächsten 3 Jahre absenken. Nullrunden für Beamtenpensionen, Entschlankung des Staats, der Bürokratie, unsinnige Förderungen abschaffen, EEG Umlage streichen, Benzinsteuern reduzieren und dann mal schauen wie hier der Motor der Wirtschaft auf Touren kommt. Ganz ohne “immer mehr Staat” sondern wegen “immer weniger Staat”

  71. @ Zwitsch
    Fresenius steht auch auf meiner Watchlist. Vielleicht hast Du sie günstig erwerben können. Du beteiligst Dich langfristig an einem Unternehmen. Die Dividendenzahlungen werden auch wieder kommen. Vielleicht gab es für dieses Schicksal auch den Abschlag. Bei RDS habe ich auch hohe Kürzungen erhalten. Allerdings ist das Geld nicht weg und bleibt im Unternehmen. Die Ausfälle sind natürlich schon weg. 
    TSLA hat auch den Wert den der Markt ihm zuschreibt. Auch wenn Insider wie Musk manchmal einen signifikant höheren Betrag einschätzen. Oder auch einen geringeren. Ich hatte vor einiger Zeit TSLA unterstützt. Von Musk bin ich aus Investorensicht nicht unbedingt begeistert. Zumindest was das twittern  angeht. Die Firma an sich ist natürlich sehr gut. Immerhin hat TSLA keine Cannabis Aktie übernommen. Das hätte ich mir durchaus vorstellen können.

  72. Das blöde bei Fresenius und Fmc ist, dass beide jetzt keine Div. Aristokraten mehr wären. Das hat lange gedauert hatte eine positive Signalwirkung, denke ich mal. Jetzt wäre dieser Ststus verloren. Ob das so eine gute Entscheidung war?

  73. Warren Buffett hält sich mit Käufen offenbar weiterhin zurück und sitzt auf viel Geld. Rechnet er mit weiteren, stärkeren Einbrüchen oder was dürfte seine Motivation sein?

  74. Ich hätte mal einen Gegenvorschlag. Steuerfreibetrag verzehnfachen, Mehrwertsteuer um 3% für die nächsten 3 Jahre absenken. Nullrunden für Beamtenpensionen, Entschlankung des Staats, der Bürokratie, unsinnige Förderungen abschaffen, EEG Umlage streichen, Benzinsteuern reduzieren und dann mal schauen wie hier der Motor der Wirtschaft auf Touren kommt. Ganz ohne “immer mehr Staat” sondern wegen “immer weniger Staat”
     
    Hi Daniel, deine faktenbasierte Schreibweise gefällt mir sehr. Bei deinen Vorschlägen kann ich nur sagen: Wo kann man dich wählen 😉

  75. @Ralf Warren Buffet weiß schlicht und einfach nicht, wie es weitergeht. Und Deals die er z.B. zu Zeiten der Finanzkrise gemacht hat – finanzielle Unterstützung von Unternehmen in Not – kann er diesesmal nicht machen, weil das die FED zum Nulltarif erledigt.
    Ich persönlich frage mich, wenn Buffett schon nicht weiß, wie es weitergeht, dann wissen wir es schon dreimal nicht. Und wenn er nicht investiert, sollten wir es auch nicht tun.
    Mein Sparplan läuft normal weiter, parallel spare ich noch zusätzliches Geld für weitere Einbrüche an.

  76. @Bürokratie und Staat: Wird eher zunehmen. Haben wir teilweise auch der EU und generell mehr Auflagen und Vorschriften zu verdanken. Denkt zum Beispiel an einen einfachen Hausbau. Heute müssen viel mehr Nachweise und Berechnungen erfolgen als vor 20 Jahren. Und irgendjemand muss das alles auch prüfen und genehmigen. Die ruhigen Zeiten im öffentlichen Dienst sind längst vorbei. Immer mehr muss dokumentiert werden. Dazu werden immer mehr Bull-Shitjobs geschaffen die weitere Bürokratie bedingen (Audits etc.).

  77. @ Ralf
    Buffett kauft nur aufgrund einer Fundamentalanalyse. Da aktuell die Bewertungen überhaupt nicht klar sind, für die nächsten Monate/Jahre, hält er sich zurück. Notenbanken können nicht alle Probleme lösen und darauf basiert leider ein Grossteil der Aktienhausse.

  78. @ Ralf/Gainde
    Ich finde Buffett hat es gut beschrieben, buybacks wären auf diesem Niveau Bewertungstechnisch nicht besser als vor 2-3 Monaten, denn schließlich haben sich die Ertragserwartungen und der Wert der Anlagen deutlich reduziert. Das Verhältnis zwischen Bewertung/Risiko ist nicht groß verändert. Mit den Airlines hat er 2 Mrd. $ versenkt und hat seinen Fehler auch zugegeben.
    Zudem graben ihm aktuell die Notenbanken/Staaten weltweit das Wasser ab, wäre in der letzten Krise ein gutes Unternehmen zu Buffett gerannt und hätte eben 10 % plus Aktienoptionen geboten, gehen die Unternehmen weltweit zu den Notenbanken/Staatshaushalten und zahlen lieber nur 0-4 % p.a. Kreditzins.
     

  79. Bonjour,
    @Daniel: das kann man so sehen. Ich habe allerdings nicht die Steuerbelastungen der durchschnittlichen Beschäftigten in der Kohl Regierung beschrieben. Darum ging es mir nicht.
    Du forderst den “schlanken Staat”. Weil dann die Wirtschaft investiert. Wäre dem so, dann würden die Unternehmen (vor der Corona Krise!) nicht auf Cash Reserven sitzen und nicht wissen, wohin mit dem Geld. Außer in die Finanzmärkte , die sich zunehmend von der Realwirtschaft entkoppelten.
    Und es stellt sich die Frage, wer denn in Krisen “retten” kann. Ein Staat ohne Einnahmen sicher nicht. In Lateinamerika sehen wir das doch gerade auf ziemlich schreckliche Weise vorgeführt. 
    Bei der Mehrwertsteuer stimme ich dir zu. Sie trifft hauptsächlich die Normalverdiener und Einkommensschwachen. Also genau diejenigen, die konsumieren “müssen”. Sie entzieht also Kaufkraft, die dringend gebraucht wird-gerade jetzt.
    Gesellschaften mit progressiven Steuersätzen sind in der Regel nicht nur gerechter.Sie fallen auch weniger auseinander und Extreme haben es schwerer. Das ist für mich auch ein nicht zu unterschätzender Wert.
    Schönen Tag
    Kall

  80. @Wirecard

    Die Compliance des Unternehmens ist anscheinend genauso schlecht wie die due diligence beim Kauf ausländischer Unternehmen, vgl. das Bußgeld der People’s Bank of China gegen die Wirecard Tochter AllScore. Die Vorwürfe sind echt happig (auf Englisch und entnommen aus meinem blog):

    – Unauthorized suspension of payment operations.
    – Misappropriation of provisions.
    – Direct payment settlement services for illegal fund-raising platforms.
    – Failure to validly identify customers who purchased prepaid cards and instances where card purchasers bought prepaid cards in bulk on behalf of employees of CCBC.
    – The prepaid card operation did not manage customer provisions as required.
    – Failure to maintain the required merchant information for prepaid card operations.
    – Failure to manage information on authorized merchants in Internet payment services as required, and the lack of information on merchant access and cooperation agreements.
    – Failure to manage the merchant profile information of the merchant information management system of the contracted merchants in the Internet payment business as required.

  81. Coca Cola angeblich auch keine Dividendenzahlung…Mist…
     
    Quellen braucht man ja scheinbar keine, ein “angeblich” reicht. Ach ja, Nestle und MC DOnalds angeblich auch keine Dividendenzahlung…Mist…

  82. https://mobil.stern.de/wirtschaft/spitzensteuersatz-fuer-alle—wie-der-fiskus-uns-reich-rechnet–7787474.html
    1.700.000 Steuerpflichtige zahlen in Deutschland den Spitzensteuersatz.
    Als der Spitzensteuersatz unter 50% gesenkt wurde – nicht weil irgendeine Partei hier Gutes bewirkt hatte , sondern weil eine Verfassungsklage die Bundesregierung dazu zwang – waren es deutlich weniger Leute als heute, die diesen zahlen mussten. In den Jahrzehnten wurden die Gehälter nominal immer wieder erhöht, durch die unveränderte Progression rutschen immer mehr Menschen in die oberste Steuerklasse. Krankenschwestern, Facharbeitern bleibt heute Netto weniger als damals. Knapp über 53.000€ Jahresgehalt und du bist einsortiert wie der Bankdirektor aus den 50ern, für den waren die Steuern nämlich gedacht. Der Staat kann bei jeder Gehaltserhöhung ( dir meist bloß ein Inflationsausgleich ist ) prozentual etwas mehr abgreifen. Der Spitzensteuersatz ist daher eher uninteressant, die Gesamtbelastung ist heute höher als zur Zeiten Kohls.
     
     

  83. https://mobil.stern.de/wirtschaft/geld/millionaere-fliehen-aus-deutschland—die-nerze-verlassen-das-sinkende-schiff-7354096.html
    Bei Erreichen eines gewissen Wohlstands scheint das steuerliche Verlassen Deutschlands fast unausweichlich zu sein. Promis , Unternehmer , sie sind dann woanders und zahlen statt 42% nur noch 10% oder 15%.
    Linke und Gutmenschen schäumen vor Wut, das wäre unsozial, unsolidarisch. Ich nenne das : demonstrativ unausweichliche Fahnenflucht vor einem unsozialen Staat, der das Wahlklientiel “Lebenskünstler” pampert, Leistungsträger dagegen steuerlich ausbeutet.
    Die eigentlichen Opfer sind die Mittelständler. Sie werden ausgequetscht bis zum 0-Konto am Monatsende. Mieten , Energie etc. verhinderen zunehmend das Sparen in der Mittelschicht. Die konsumgeilen Mittelständler mit Krediten und Clownautos gibt’s immer weniger behaupte ich. Ich misstraue den Statistiken, es widerspricht den Erfahrungen in meinem Umfeld. Eine Verarmung des Mittelstands über die gestiegenen Lebenshaltungskosten und Abgaben ist im Gange.

  84. Mir ist tatsächlich schleierhaft, wie man uber Deutschlands Maßnahmen meckern lann, wenn so ziemlich alle anderen Länder sowohl deutlich höhere Opferzahlen aber auch deutlich höhere Resztiktionen haben. Unsere Politik aber auch die meisten Bürger agieren aus meiner Sicht vorbildlich. Die Politik nicht, weil sie keine Fehler macht sondern gerade weil sie in kleinen Schritten mögliche Fehler direkt wieder korrigiert und sowohl Wissenschaft als auch Menschen und Wirtschaft im Blick hat. Ich möchte hier mit keinem der mir bekannten Staaten tauschen.
    Bei den Steuern habt ihr natürlich völlig Recht: Wenn Inflation herrscht (und das sollte immer so sein) und man die Progressionsgrenzen nicht regelmäßig erhöht, so ist das schlicht eine Steuererhöhung per default. Und das kann nicht gut sein. Meinetwegen können wir das ganze neu auflegen mit 55% Spitzensteuersatz – den aber hoch ansetzen und die Progressionsgrenzen alle 2 oder 3 Jahre an die Lohnentwicklung oder Inflation anpassen.
    Rente: dass die umlagefinanzierte Rente nur ein Baustein ist (tatsächlich ein sicherer) sollte seit über 20 Jahren jedem klar sein – so lange wird das von Politik und Demografen schon mahnend erwähnt. Hier würde ich dringend davon abraten das Rentenniveau aus Steuermitteln zu stützen (wenn dann nur kurzfristig) – sinnvoller scheint es Nebenleistungen der Rentenversicherung weiter zu erstatten und den Rest in die (steuerliche) Förderung von privater Vorsorge zu stecken. Hier muss es erlaubt sein ein Sparbuch zu nutzen – oder ein privates depot. Die Festlegung auf Versicherungsprodukte ist wenig zielführend, auch wenn die Grundidee dahinter klar ist: man will schnelles verkonsumieren verhindern damit der Rentner nucht am Ende wieder dem Staat auf der Tasche liegt. Aber sind wir ehrlich: Wenn 20% der Rentner arm sind, sind es 80% nicht. Und das ist ein völlig normales Verhältnis wenn man sich die Berechnung der Armutsschwellen anschaut.
     
     

  85. Bei den Steuern habt ihr natürlich völlig Recht: Wenn Inflation herrscht (und das sollte immer so sein) und man die Progressionsgrenzen nicht regelmäßig erhöht, so ist das schlicht eine Steuererhöhung per default. Und das kann nicht gut sein. Meinetwegen können wir das ganze neu auflegen mit 55% Spitzensteuersatz – den aber hoch ansetzen und die Progressionsgrenzen alle 2 oder 3 Jahre an die Lohnentwicklung oder Inflation anpassen.
    Darauf warte ich seit Jahrzehnten und es ist so naheliegend  Es lässt nur einen Schluss zu :  die steigenden Abgaben sind gewollt. Der Bürger soll ausgequetscht werden. Man schmeißt ihm Wahlkamellen hin wie “Kindergeld 3.50€ gestiegen” oder “Freibetrag erhöht”. Den ganzen Erhöhungsmist und Pampergeld braucht man nicht, wenn die Steuerkurve regelmäßig angepasst wird.

  86. “Es lässt nur einen Schluss zu : die steigenden Abgaben sind gewollt. Der Bürger soll ausgequetscht werden.”

    Selbstverständlich. Und idealerweise kommt jetzt der Coronavirus. Die Politik hat damit einen idealen Schuldigen für die Erhöhung von Abgaben und Steuern gefunden.

    Eine Vermögensabgabe im Rahmen eines gesetzlichen Lastenausgleichs bei den sogenannten “Reichen” wird verdächtig häufig diskutiert in den letzten Tagen. Wer die Reichen sind kann man sich denken. Die jetzt schon jetzt geltende Lastenverteilung zu Lasten der Vermieter durch Stundung von Mieten ist bereits ein klarer Verfassungsverstoß. Und man macht munter weiter so.

    Sigmar Gabriel von der SPD fordert in der ZEIT in einem Gastbeitrag ganz aktuell einen neuen Lastenausgleich: “Dazu gehört dann aber ein Lastenausgleich, wie ihn Westdeutschland ja nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs sehr erfolgreich praktiziert hat.”

    “Nachtigall, ick hör dir trapsen….”

    Braucht Ihr in der schönen Schweiz vielleicht doch noch Ingenieure mit Holzhack-Erfahrung ;o)?

  87. Genauso wie ich davon absehe, mich hier öffentlich an politischen Kontroversen zu beteiligen, würde ich auch davon absehen, andere dafür zu kritisieren, das sie ihrerseits das hier machen.
    Allerdings gibt es eine Grenze, die nicht nur eine Hygiene-Grenze ist, sondern auch damit zu tun hat, ob man hier selber noch mitkommentieren möchte, weil man Sorge haben muss, dass man in das Visier des Staatsschutzes gerät. Konkret meine ich sich häufende Kommentare, die im Grunde genommen schon staatszersetzend sind. Das ist mitunter hier schon Reichsbürger-Jargon, wen von Polit-Affen schwadroniert und sich damit gerühmt wird, dass man staatliche Autoritäten missachtet sie bzw. gar nicht als verbindlich anerkennt.
    Was soll dieser QUATSCH hier in diesem Forum?

  88. “Coca Cola angeblich auch keine Dividendenzahlung…Mist…”

    Ich halte Coca-Cola nach wie vor für eine gute Aktie. Kein Überflieger aber immer noch eine starke Marke. Und angesichts der steigenden Weltbevölkerung wird Bedarf immer da sein.

    Wie ist Berkshire als Aktie auf derzeitigem Niveau einzuschätzen? Kann man mit dem Papier viel falsch machen?

  89. @sammy
    Gähn.. einen langweiligeren Artikel konntest wohl nicht finden? 
     
    Zu schwierig, der Artikel?
     

  90. Es kommt einem so vor als ob es wirklich nicht gewollt ist das die Menschen in Deutschland zu keinen nennenswerten Vermögen kommen sollen. Immense Steuerlast für die Mittelschicht und ich spreche nicht von den Sozialabgaben, Aktiensteuer statt Derivate zu besteuern. Erbechaftssteeur und dann das gerede von Vermögenssteuer. Es wird Zeit das mal jemand mich Verstand an die politische Spitze rückt der klare Reformen angeht, unser Wohlstandsstaat muss mal auf Diät gesetzt werden und die Eigenverantwortung der Menschen sollte gefördert werden durch Anreize und nicht durch Fördersätze. Ich hoffe Merz macht das rennnen ohne die Grünen.

  91. “Coca Cola angeblich auch keine Dividendenzahlung…Mist…”
    Viele scheinen den Ernst der Lage noch nicht begriffen zu haben. Es geht nicht mehr um Dividende oder nicht, es geht ums nackte Überleben der Unternehmen. Wir werden im Q2 den grössten Wirtschaftseinbruch der Geschichte sehen, d.h. heftiger als WW1+2. Wir werden unglaublich viele Pleiten sehen. Gnade uns Gott wenn eine 2. oder 3. Welle kommt und nochmals so ein Einbruch oder heftiger, das gab es noch nie.
    Warren Buffett verkauft nicht ohne Grund seine Airlines und kauft auch momentan nichts ein und wartet geduldig ab.
    D.h. ohne Notenbanken wären wir längst am A***. Sie werden alle tun, um noch was zu retten. Wie sich Aktien entwickeln unter dieser Voraussetzung ist daher offen, aber realwirtschaftlich ist das wirklich ein Debakel, das sich nun immer mehr abzeichnet.
    Darum bin ich auch noch investiert, sonst würde ich wohl erstmals im Leben alles temporär in Gold und/oder Staatsanleihen tauschen. 

  92. Ich hoffe Merz macht das rennnen ohne die Grünen.
     
    So amüsant es sicher auch wäre, sich den Kasper in der Kanzlerrolle anzuschauen … aber das Vergnügen werde ich wohl leider nicht haben  😉
     

  93. @Livermore
    “wie lange schaffst Du es denn in der Kniebeuge?”
    Ich habe den Test jetzt gemacht, und ja ich muss ehrlich sein, ich bin das grösste Weichei haha, habe nur knapp 4 Minuten geschafft, ist schon heftig wie das in die Knie geht. Ich trainiere schon Kniebeugen mit Gewicht, aber nicht diesen Winkel, der ist irgendwie nicht so gesund…
    Habe exakt 90° Winkel genommen, bei Frida dürften es ein paar Grad mehr gewesen sein, aber das fällt kaum ins Gewicht, unglaubliche Leistung muss man wirklich den Hut ziehen, physisch wie auch mental.

  94. @Tim
    Ich finde nur coole Sachen, sonst hätte ich deinen Blog ja nicht gefunden 😉
    Kampf: Ich denke deine Hebel sind dafür nicht gemacht, zu lange Beine. Es gibt bessere Übungen aber für mich ein Beispiel, was mit Willenskraft möglich ist (nicht nur im Sport).
    Ich trainiere jetzt seit einigen Wochen zu Hause mit eigenem Körpergewicht, ist vieles möglich auch mit wenig Mitteln, ein paar Möbelstücke, Türrahmen etc. reichen.

  95. Es kommt einem so vor als ob es wirklich nicht gewollt ist das die Menschen in Deutschland zu keinen nennenswerten Vermögen kommen sollen.
    Na dann ist ja alles gut! Wenn die Politik möchte dass wir alle vermögend werden super 😉 hahahahahahahahaha

  96. Fmc und Fresenius Verschieben nur die Hv…. Dividenden sollen gezahlt werden… sorry für die Fehlinformation…. schönen Abend…

  97. Das Verfassungsgericht beanstandet die milliardenschweren Staatsanleihenkäufe der EZB und teilt auch gegen den EuGH eine ordentliche Ohrfeige aus. Durchaus interessant und bisher einmalig, wenn auch eher juristisches Klappern. So oder so wird dieses Urteil künftig die Spielräume der EZB einschränken.

  98. @Ralf

    Die EZB muss es besser begründen, nicht mehr, nicht weniger. 

    Bzgl. fabulierten Steuererhöhungen des nicht konservativen und nicht wirtschaftsorientierten SPD-Flügels sehe ich durchaus auch einige vernünftige und gemässigte SPD’ler, die verstehen dass weitere Steuererhöhungen absolutes Gift für den Wirtschaftsstandort D. sind.

    Einzelfallbeispiele zu pauschalisieren ist zu einfach und vorurteilsbehaftet… 

  99. @Sparta und Ralf
    Die EZB wird es brauchen die nächsten Monate, mehr denn je zuvor. Jeder der sich da entgegenstellt, hat nicht viel verstanden. 
    Und über Steuererhöhungen oder ähnliche Sachen kann man dann in 3-5 Jahren diskutieren, wenn die Sache überstanden ist.

  100. Es ist eher die Signalwirkung, die ist nicht zu unterschätzen. Der EuGH verliert damit an Kraft, weil das Bundesverfassungsgericht sich seine vorherige Entscheidung krallt und als verkehrt und teilweise ungültig in D darstellt. Das wurde bisher stets vermieden. Das könnte eine Kettenreaktion auch bei anderen Euroländern auslösen. Die EZB wird damit definitiv geschwächt werden. Das wird das Modell Europa künftig nicht einfacher machen.

  101. Die EZB wird es brauchen die nächsten Monate, mehr denn je zuvor.
     
    Sehe ich nicht anders! So lange Amerika massenhaft Geld in die Hand nimmt um die Wirtschaft wieder in die Spur zu bringen und Europa diskutiert, ob es das auch tun soll und wenn ja, wie das Geld dafür denn nun aufgebracht wird, so lange ist mein Geld überwiegend in den USA. Die Europäer sind zu knauserig. Tja. Also läuft es dort gut – und hier schlechter. In Deutschland wird gerne gespart – koste es, was es wolle –  und kleingeistig rumgeflennt “wer soll das alles bloß bezahlen … mimimimi”.
     

  102. @Tobs zum Glück haben wir Meinungsfreiheit, das ist ein Geschenk und Pflicht in der Demokratie. Und deshalb muss Kritik ausgehalten werden. Es ist sogar Pflicht solche zu äußern. Wer nur alles schön redet und im Gleichmarsch freudig klatscht, der lebt eine Lüge wie in Diktaturen….und der hat sein Hamsterrad für ewig verdient.

  103. @Rüdiger
    Ich würde die europäischen Stimulationen nicht als knausrig bezeichnen! 😉

  104. “In Deutschland wird gerne gespart – koste es, was es wolle – und kleingeistig rumgeflennt “wer soll das alles bloß bezahlen … mimimimi”.”

    Sehe ich anders. Das sparen zahlt sich nun aus und andere zerren nun an D um ein großes Stück der guten Bonität abzubekommen. Solange in Europa keine einheitliche Linie in wichtigen Themenbereichen wie Steuerpolitik, Rente, Migration usw. verfolgt, wird das Flennen mit Recht weitergehen. Oder um den Bundesbank-Chef im Zusammenhang mit Fragen zu Euro-Bonds sinngemäß zu zitieren:

    “Man vertraut seine Kreditkarte nicht jemandem an, wenn man keine Möglichkeit hat, seine Ausgaben zu kontrollieren.”

  105. @Sparta: 
    Ich würde die europäischen Stimulationen nicht als knausrig bezeichnen!
     
    Das werden wir zu gegebener Zeit an deren Wirkung erkennen  😉
     

  106. @ Rüdiger: Die Europäer sind zu knauserig.
    Bitte mit Fakten argumentieren, die EZB hat ihre  Bilanzsumme mit Aufkäufen von Anleihen und Aktien ab März 2015 mit 115 Mrd. EUR auf eine Summe von 2.822 Mrd EUR (Deutschland haftet mit 27 %) im April 2020 aufgebläht. Da waren wir schon weiter als die Amerikaner, die ganzen Konjunkturprogramme der Länder kommen noch hinzu und ebenfalls die Target 2 Salden.

    Wenn wir zwei Sachen in Europa haben, dann sind das enorm viele Schulden und wenig Wachstum…

  107. Weiß jemand ob es in Deutschland irgendeine Möglichkeit gibt, Das Geld welches Die Firma in die Rente einzahlt “SELBER” anzulegen?
    Oder was ist eurer Meinung nach die beste Möglichkeit für Deutschland?
     
    LG, Florian

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