Deine guten Vorsätze fürs Neue Jahr: Karriere, Finanzen, Fitness


New York, 19. Dezember 2018

Fürs neue Jahr machst du dir am besten gleich gute Vorsätze. Du schreibst alles auf. Für deine Karriere, Fitness, Finanzen und mehr. Du setzt die richtigen Taktiken und Prinzipien ein.

Wie kannst du dein Leben „optimieren“? Wer Fortschritte macht, dem macht das Spass. Denn Ziele zu erreichen, baut dich auf. Es macht dich stolz. Wie kannst du mehr sparen? Mit einer bodenständigen Einstellung geht schon einiges. Diese Spartipps helfen dir vielleicht.

Es gibt keinen Grund, warum du nicht deine eigenen Ausgaben wie eine Firma siehst. Du suchst nach Wegen, um deine Ausgaben zu senken. Sagen wir, du sparst im Monat 192 Euro. Vielleicht gehst du nicht mehr zum Kiosk oder Bäcker täglich. Oder du verzichtest auf Snacks, Zigaretten, Alkohol, Restaurantbesuche… was auch immer. Das hat einen erheblichen Effekt. Viele übersehen die Folgen. Das sind in Summe 2.300 Euro im Jahr, die du in einen ETF-Sparplan zusätzlich sparen kannst. Du ziehst das durch. Es sind nach zehn Jahren bei einer Verzinsung von sieben Prozent 4.500 Euro. Nach 30 Jahren hast Du auf einmal 230.000 Euro gespart. Das ist ein schönes zusätzliches Geldpolster für den Ruhestand. Es basiert auf nur knapp 200 Euro im Monat.

Klar, zu sparen kann nervig sein. Blicke aber aus einem anderen Winkel auf den Verzicht: Wenn du für etwa 15 Jahre freiwillig auf etwas verzichtest und stattdessen investierst, kannst du den Rest deines Lebens von der Investition dieses Gut dir immer leisten: Die täglichen Starbucks-Cafés, die monatlichen Kleidungskäufem, mehrmals wöchentliche Restaurantbesuche…

Wenn du es freiwillig für ungefähr 30 Jahre aufgibst, kannst du es dir für den Rest deines Lebens leisten, ebenso wie deine Frau, Kinder und deren Enkelkinder.

Es spielt keine Rolle, ob es 1 Euro pro Tag oder 100 Euro pro Tag ist. Wenn du auf etwas in deinem Arbeitsleben verzichtest, erhältst du es unbegrenzt kostenlos für die nächsten Generationen zurück.

Niemand wird nur durch Kostensenkung reich. Es ist natürlich die clevere Investition der Sparsumme über Dekaden nötig.

Ich finde die Werbesprüche von Prudential super:

„Roboter können dir deinen Job nicht wegnehmen, wenn du schon im Ruhestand bist.“

Dieser Spruch ist ebenso kultig:

„Sie sagen, Millennials sind faul. Geh früh in Rente und zeig ihnen, dass sie Recht haben.“

Du isst nur noch zu normalen Essenszeiten. Du vermeidest Zwischenmahlzeiten. Du vermeidest flüssige Kalorien wie Sodas oder Säfte. Du kochst deine eigenen Mahlzeiten zu Hause. Das spart nebenbei Geld und ist gesünder als außerhalb zu essen. Jeden Tag bist du aktiv, du bewegst dich mehr. Deine Motivation ist top.

Die Befolgung dieser Prinzipien reicht für die meisten Menschen aus. Wenn du dich an diese Prinzipien hältst, machst du Fortschritte. Du wirst gesund. Du hast mehr Energie. Du nimmst ab. Du fühlst dich besser.

Du kannst mehr erreichen, wenn du dir mehr Gedanken machst. Welche Arten von Training sind effizienter als andere? Mit welchen Sportarten verbrenne ich mehr Kalorien? Wie bringe ich meinen Stoffwechsel in Schwung?

Also deine Strategie ist klar: Du willst dein Einkommen erhöhen im nächsten Jahr. Du willst mehr Kalorien verbrennen. Deine Ausgaben sollen sinken. Deine Schulden sollen schneller getilgt werden. Ich wünsche allen Lesern eine schöne, erholsame Weihnachtszeit. Und viel Erfolg bei den guten Vorsätzen!

Ich finde dieses YouTube-Video so toll. Eine ältere Neuseeländerin ging mit wilden Schwertwalen am Strand schwimmen. Es geschah per Zufall. Alle hatten ihren Spass. Die Schwimmerin sagte hinterher, es war wie den Jackpot im Lotto gewonnen zu haben. Was für ein wunderbares Erlebnis:


tim schaefer (Author)

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Gedanken zu „Deine guten Vorsätze fürs Neue Jahr: Karriere, Finanzen, Fitness

  1. AvatarBruno

    Es ist ja offensichtlich, dass die meisten ihre Vorsätze bereits am 1. Tag brechen, daher finde ich das Konzept der täglich neuen Vorsätze nicht schlecht, nicht warten bis zum 1.1. sondern jeden Tag neu versuchen, wenn man mal etwas nicht einhält ist es keine Katastrophe, einfach dranbleiben.

    Ich habe meine Vorsätze noch nicht notiert, zuerst mal Weihnachten. Und der erste Schritt wird sein, die Vorsätze vom letzten Jahr hervornehmen und Bilanz ziehen, ist immer wieder interessant.

    Mit Orcas schwimmen ist schon unglaublich, einfach zuerst genau schauen, ob es nicht doch ein Hai ist 😀

  2. AvatarGainde

    Scheint, dass der Markt erleichtert ist, dass das Fed unabhängig ist als dass sie weitere Leitzinserhöhungen einpreist 🙂

  3. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ Bruno

    Manche laufen rum wie ein Clown. Mit einem schwachen Selbstwertgefühl lässt sich Geld wie Heu verdienen

  4. AvatarBruno

    @Tim

    Diese Jacke für über 6000.- CHF trifft den Begriff „Clown“ nicht schlecht 😀 Spätestens im Februar nächstes Jahr schon wieder out…

    https://www.mytheresa.com/de-ch/fendi-fendi-mania-leather-jacket-1105385.html?gclid=CjwKCAiA9efgBRAYEiwAUT-jtAYbdpCJzxNbax4PDogBni2msKe-sIhan2Vy3DW0djNFjPg9JnGquhoCwVAQAvD_BwE&utm_source=sea_pla&utm_medium=google&utm_campaign=google_sea&ef_id=CjwKCAiA9efgBRAYEiwAUT-jtAYbdpCJzxNbax4PDogBni2msKe-sIhan2Vy3DW0djNFjPg9JnGquhoCwVAQAvD_BwE:G:s

    aber mir gefällts, ich habe LVMH Aktien, sollen die Leute nur all diese Sachen kaufen wie Verrückte.

  5. AvatarBruno

    @Gainde

    Völlig normal, runter geht es immer schneller als rauf an der Börse, der Trost bleibt, dass es langfristig rauf geht, und wer gute Aktien hat kann ruhig schlafen und sich vielleicht auch auf das eine oder andere Schnäppchen freuen. Ich habe schon 3 Crashs/Baissen erlebt, falls es wieder soweit ist, nehme ich es cool und ruhig. Man muss auch nicht täglich ins Depot schauen, warum auch?!

  6. AvatarGainde

    @ Bruno

    Ist eher so, dass ich langsam Freude verspüre, da ich etwas näher an meine Kauf-Marken komme und dass Geld nicht auf dem Sparkonto verschimmeln lassen will 🙂

    Mir geht es um die Dividendenrendite bei ETF und da wird es ab minus 20-25% spannend. D.h. mind. 2.5% Yield.

  7. AvatarPaulchen Panter

    @ erfolgreiche Investoren

    Alle Jahre wieder (kommt nicht nur das Christuskind) erlaube ich mir einen kleinen Zock. Am Tag der Insolvenzmeldung im Dezember vergangenen Jahres bin ich mit wenig Geld bei Beate Uhse eingestiegen und dann im Frühjahr mit noch weniger Geld ausgestiegen…

    Dieses Mal darf es gerne erfolgreicher sein. Im Januar wird ein (vwl-) Sparvertrag zur Auszahlung fällig. Ich möchte keine Kasse halten und lege den gesamten Betrag in Aktien an. Ein Großteil geht in BASF und erstmalig in die BHP Group. Ein kleiner Betrag von ca. 750 Euro wird wieder auf ein (halbtotes) Pferd gesetzt. Es sollen entweder 100 Stück von General Electric oder Deutsche Bank in mein Depot wandern. Welcher Titel hat aus eurer Sicht die besseren Chancen über ca. 5 Jahre gesehen: GE oder DBK?

    Oder soll ich alternativ das Geld lieber gleich an das Müttergenesungswerk spenden?

    Wünsche erholsame Feiertage,

    Paulchen

  8. AvatarThorsten

    https://www.n-tv.de/wirtschaft/Anleger-sollten-die-Fuesse-still-halten-article20781202.html

    Füße stillhalten, die Börse soll in den nächsten Woche  machen was sie will

    „Die beste Strategie für langfristig orientierte Anleger ist, die Füße still zu halten und nichts zu tun. Es ist praktisch unmöglich, genaue Ein- und Ausstiegszeitpunkte festzulegen, also den Markt zu timen.“

    Und zwischendurch mal die Liste durchgehen. Gibt es unnütze Abos ? Gibt es überflüssige Versicherungen ? Wo kann man Müll vermeiden oder mal das Auto durch andere Verkehrsmittel ersetzten. Wo kann man mal ausmisten (Kleiderschrank, Keller,..) Es gibt viele Ansatzpunkte für gute Vorsätze, die man sofort anfangen kann.

  9. Avatarsammy

    @thorsten

    Immer dieses es ist unmöglich den markt zu timen. Natürlich kann ich keinen genauen Preis vorhersehen aber ich kann doch logisch denken und ein Chance-/Risikoverhältnis abwägen. Nur mal als Beispiel: Kein quantitative easing mehr Anhebung der Zinsen da kann man sehr wohl abschätzen wo die Reise hingeht.

  10. AvatarGainde

    @ Sammy

    Bin auch der Meinung, dass man Trends erkennen kann. Hat zuzeit einfach mehr Downside als Upside Potential im Markt. Das Börsenwachstum wird grundsätzlich durch Liquidität, steigende Unternehmensgewinne und Fantasie getrieben.

    Die Entdcheidungen der Fed heute haben gezeigt, dass die Kurse mittelfristig noch tief fallen können. Pulver also trocken halten. Solange Marktakteure von „Weihnachtsrally“ sprechen, sehe ich keinen Grund in den Markt einzusteigen, als Langfristanleger.

    Die Dividendendstrategie hat bsp. den Vorteil, dass man sich an bestimmten Dividendenrenditen orientieren kann und so weniger Gefahr läuft, zu unattraktiven Preisen zu kaufen.

    Ich bevorzuge z.B. den globalen Markt via ETF bei einer Dividendenrendite von mehr als 2.2% statt bei 1.5% zu kaufen. Dann muss man halt Geduld haben, bis solche Kurse kommen. Ist auch klar, dass die Kurse seit 2008 nicht noch jahrelang weiterwachsen werden. Ansonsten wäre die Rendite bei Aktien viel geringer, wenn es kein Risiko bzw. Wertschwankungen gäbe.

  11. AvatarGiniKoeffizient

    @Gainde

    Prinzipiell wäre so etwas wünschenswert. Die Div Rendite habe ich auch im Blick, wenn sich wieder mehr Cash angesammelt hat. Aber die von dir angegebenen Wunschrenditen sind nicht mehr so wirklich in einem vernünftigen Toleranzbereich. Sobald du länger als ein Jahr warten musst, bricht dir der Zinseszins rein statistisch das Genick bei einer solchen eindimensionalen Betrachtungsweise.

    Du solltest auch immer das Verhältnis von Cash zu Aktien beachten. Sonst killst du deine Gesamtrendite durch das Warten an der Seitenlinien.

     

  12. AvatarMattoc

    @Gainde

    Kann man irgendwo die Entwicklung der Dividendenrendite z.B. des MSCI World oder des Vanguard FTSE All World über Jahre hinweg einsehen?

    Die Einzelktionäre sagen ja gerne (Beispiel): „Cool, als der Kurs von Aktie A bei 100 Euro war, gab es eine Div-Rendite von z.B. 2,5%. Nun steht der Kurs von Aktie A bei 50 Euro, also beträgt die Div-Rendite 5%. Jetzt kaufe ich.“

    Ich persönlich halte eine solche Aussage (und damit verbundene Strategie) aus diversen Gründen für zweifelhaft, aber darum geht es mir gar nicht.

    Ich wollte eigentlich darauf hinaus, dass ich vermute, dass diese 1:1-Beziehung zwischen Kurs und Div-Rendite, die Einzelaktionäre so gerne herstellen, nicht langfristig(!) auf marktbreite Indizes übertragen werden kann, deshalb würde mich interessieren, ob man die Entwicklung der Div-Rendite von großen Indizes irgendwo einsehen kann. Vielleicht sogar im Vergleich zum Kursverlauf.

     

     

  13. AvatarThorsten

    @Mattoc , die zweifelhafte Entscheidung bei 5% kaufen ist es gar nicht. Ich handele seit Jahren genau nach diesem Schema. Die höhere Rendite schützt die Aktie etwas vorm (weiteren) Absacken. Natürlich kann sie sich letztlich nicht dem Markt entziehen. Dass es schlechte Aktien gibt, die kurzfristig mit hoher Rendite aufblitzen ist eine andere Geschichte, bevor jetzt wieder jemand was von P/E schreibt und dass hohe Dividendenrenditen schlechter sind als Buchwertezuwächse von Wachstumsaktien. Wir sprechen uns nach 3 oder 5 Jahren Baisse wieder, wenn auf meinem Konto 15% oder 20% Cash durch Dividenden angehäuft sind und hochgelobte Wachstumsaktien im Keller liegen – mitsamt runtergehebelten Dividenden, die nie ausgeschüttet wurden . Wenigstens kann man bei schwachen Kursen Wachstumsaktien runtergehebelt billig einkaufen, z.b Äpfel.

  14. AvatarSebastian

    Hallo Manni,

    der Arero ist prinzipiell ein gutes und solides Basisinvestment. Ich bin dort aber nicht investiert, mir persönlich gefällt der Rohstoffanteil nicht.

  15. AvatarFit und Gesund

    Guten Morgen,

    mal eine dumme Frage bezüglich des Vanguard Asian-Pacific ex Japan, der schüttet vierteljährlich aus und diesmal 40% weniger als im gleichen Zeitraum letzten Jahres, wundert mich, woran kann das liegen? sicher, Asien ist nicht gut gelaufen, aber eine Dividendenkürzung um 40%? Währungen? Der E.M. ETF von Vanguard zeigt keine „Auffälligkeit“, Vanguard All World und Vanguard High Dividend Yield auch nicht.

    so ist dann ja damit zu rechnen dass die weiteren Ausschüttungen des Asian-Pacific auch stark gekürzt sind, bin mir also nicht sicher ob ich das Ding nicht nach der nächsten Ausschüttung subito verkaufe??? was meint Ihr?

    Was mich allerdings nun noch an den Vanguards gestört hat, sie schütten immer vierteljährlich aus, 2017 war ex -Dividenden Datum kurz vor Weihnachten, aber das Auszahldatum wurde auf 2018 Anfangs Januar gelegt, somit hatte man praktisch nur 3 Auszahlungen im Jahr 2017, weshalb machen die das? Natürlich bekam man sein Geld, einfach ein paar Tage später, aber ich finde das dennoch störend.

    Hat also die Anlage in ETF’s auch ihre Tücken.

     

  16. ManniBManniB

    @Sebastian

    Danke. Ja die Rohstoffe müssen ned sein, stören mich allerdings auch nicht zu sehr. Dafür werden Aktien und Anleihen gut abgedeckt.

    Habe mir gedacht ich geh noch zusätzlich in den „ishares developed Markets Property Yield“ um Immobilien noch abzudecken, da die ja im Arero gänzlich fehlen. Hab gedacht ich mach nen Sparplan mit 200 in den Arero und 100 in den IShares.

     

    P. S. hab ausserdem noch ein paar High Yield Dividend Etfs im Portfolio, allerdings nicht als Sparplan und sondern immer in Tranchen a 1500 Euro gekauft.

    Gruß

    Manni

  17. AvatarGiniKoeffizient

    @Fit und Gesund

    Wow. Und wie oft wird dann im zweiten Jahr ausgeschüttet?

    Schon mal in dir die Buchstellung deiner Dividendenabrechnung geschaut welches Datum dort steht? Oder das Fälligkeitsdatum auf der Vanguardseite.

    Ich finde es gerade sehr gut, dass quartalsweise zum Ende eines Quartals ausgeschüttet wird, weil so jedes Jahr sauber abgeschlossen ist.

    Manche haben echt Sorgen ?

     

  18. AvatarFit und Gesund

    @Gini-Koeffizient,

    wenn das Ex – Dividend-Datum der 21.12.2017 ist und das Auszahldatum der 8.1.18 ist dann ist das Jahr für mich, aber nur für mich nicht korrekt abgeschlossen.

    Im Jahr 2017 wurden 3x Dividende bezahlt, dieses Jahr wie es sein sollte 4x.

    Nö, zum Glück hab ich gerade keine anderen Sorgen 🙂  Hast Du Welche?

  19. AvatarNico Meier

    Ich habe vor einigen Wochen hier in einem Kommentar geäussert ich würde ab einem Kurs von 150€ eine Startposition von Apple kaufen. Damals wurde ich ausgelacht und gefragt ob ich ernsthaft daran glauben würde Apple für 150€ zu erhalten. Inzwischen habe ich die Startposition aufgebaut der Kurs liegt zurzeit übrigens bei unter 146€!

  20. AvatarDaniel

    Es ist ja offensichtlich, dass die meisten ihre Vorsätze bereits am 1. Tag brechen, daher finde ich das Konzept der täglich neuen Vorsätze nicht schlecht, nicht warten bis zum 1.1. sondern jeden Tag neu versuchen, wenn man mal etwas nicht einhält ist es keine Katastrophe, einfach dranbleiben.

    Dieses Phänomen lässt sich auch im Fitnesstudio beobachten. Ich gehe in meins seit über 10 Jahren, min. 1x die Woche. Jedes Jahr aufs neue ist die Bude Anfang Januar rappelvoll. Alles Leute die sich über Weihnachten fett gefressen haben und meinen sie müssten jetzt ihr Gewissen erleichtern weil sie sich vorgenommen haben Sport zu machen. Bereits im März hat es sich wieder ausgedünnt. Soviel zu Vorsätzen und Durchhaltevermögen.

    Man kann zuschauen wie der SP500 abstürzt – Flashcrash? Algos verkaufen wie verrückt.

    https://www.marketwatch.com/investing/index/spx

    Ist fast schon so schnell wie der Bitcoin-Kurs vor einem Jahr, einfach gegen Süden.

    Soll mir Recht sein, dann kann ich im Winterschlussverkauf noch ein paar Einkäufe an der Börse tätigen. Wenn der SP500 fällt, dann tut es mein MSCI WORLD auch unweigerlich.

    Immer dieses es ist unmöglich den markt zu timen. Natürlich kann ich keinen genauen Preis vorhersehen aber ich kann doch logisch denken und ein Chance-/Risikoverhältnis abwägen. Nur mal als Beispiel: Kein quantitative easing mehr Anhebung der Zinsen da kann man sehr wohl abschätzen wo die Reise hingeht.

    Vielleicht kann man das bei Immobilien, weil man weiss was man ausgegeben hat und wieviele Jahre ein Mieter vermutlich darin leben muss bis ich mein Investment wieder heraushabe. Aber schon das Beispiel Anleihen ist derart intransparent dass sich hier keine Schlussfolgerung ableiten lässt. Die EZB hat sich beim EUGH bereits vor einigen Wochen einen höchst-richterlichen Beschluss geholt, dass alles was bislang gelaufen ist, rechtens war. Ich halte das Urteil für höchst zweifelhaft. Es bedeutet aber auch, dass der Vorsatz die Anleihenkäufe herunterzufahren jederzeit wieder aufgehoben werden kann. Ebenso lasch geht es mit der Verlängerung von Anleihen aus die auslaufen. Es ist hier sozusagen alles offen, denn auf der einen Seite muss die ultra-locker Politik beigehalten werden um nicht halb Europa in den Schuldner-Ruin zu treiben, auf der anderen Seite muss die EZB sich langsam an die FED anpassen, will sie nicht massive Kapitalabflüsse heraufbeschwören. Welchen Trend soll man denn da erkennen können? Und genauso sehe ich das bei Aktien auch, niemand kann sagen ob heute ein guter oder schlechter Zeitpunkt ist.

     

    Hallo Leute,

    Kennt jemand den Arero Fond und was haltet ihr davon?

    Finde die Aufteilung sehr interessant und man deckt alles ab.

    https://www.arero.de

     

    Gruß

    Manni

    Der Arero ist ein Fonds den man als absoluter „muss-ich-mich-mit-beschäftigen-Verweigerer“ sehr gut kaufen kann. Er deckt ein breites Spektrum ab, ist relativ günstig und führt selbst Asett-Reallokationen durch. Für jeden der sich aber zutraut selbst einmal im Jahr auf seinen Bestand zu gucken und die Mischung Rohstoff, Aktien und Anleihen/Tagesgeld selbst auf den gewünschten Wert zu stellen, ist er aber überflüssig. Lässt man Rohstoffe weg, bleibt meist sogar nur noch die Kombination aus Welt-Aktien-ETF und Tagesgeld übrig. Das ist überschaubarer Aufwand.

    Was mich allerdings nun noch an den Vanguards gestört hat, sie schütten immer vierteljährlich aus, 2017 war ex -Dividenden Datum kurz vor Weihnachten, aber das Auszahldatum wurde auf 2018 Anfangs Januar gelegt, somit hatte man praktisch nur 3 Auszahlungen im Jahr 2017, weshalb machen die das? Natürlich bekam man sein Geld, einfach ein paar Tage später, aber ich finde das dennoch störend.

    Hat also die Anlage in ETF’s auch ihre Tücken.

    Was genau soll das mit „Tücken“ zu tun haben. Viele Börsen-Aktivitäten sind eben um die Feiertage herum, das lässt sich Ende Dezember kaum ausschließen, eingestellt. Es macht doch praktisch keinen Unterschied als Anleger, ob ein ETF statt des 27.12. am 02.01. ausschüttet, es sei denn man ist in ganz speziellen steuerlichen Situationen in denen irgendetwas unbedingt noch in dieses Jahr reingebucht sein soll. Das riecht etwas für mich nach mentaler Kontoführung, denn anders herum betrachtet schüttet der ETF immer noch ~alle 3 Monate aus. Das absolute Datum ist dabei doch fast unerheblich.

    Das hat auch nix mit dem ETF zu tun. Nehmen wir das Beispiel Adidas.

    HV 2018: 09.Mai

    HV 2017: 11.Mai

    HV 2016: 12Mai

    HV 2015: 07.Mai

    Du siehst, auch hier sind die Dividendentage auch unterschiedlich ausgefallen.

  21. AvatarFit und Gesund

    @Daniel

    oh wie dumm ich doch bin, werde nachher gleich zur Sparkasse gehen und mich mal beraten lassen, vielleicht findet sich ja ein geduldiger Mitarbeiter.

    @Nico Meier,

    Klasse! 🙂

     

    @All,

    Frohe Weihnachten

    gute Investments und was Ihr Euch sonst noch wünschen mögt.

  22. AvatarBruno

    @sammy

    Natürlich erkennt man Trends, aber niemand weiss, wie lange Trends noch laufen 😉 Im Nachhinein ist immer alles glasklar. Wenn man davon profitieren möchte als Trader nicht Investor, müsste man das vorhersehen. z.B. beim Nasdaq hörte ich Stimmen, die bereits bei 4000 von überteuert sprachen, dann bei 5000, 6000, 7000, bei fast 8000… wer da jeweils short ging hat enorm viel verloren und wer langfristig short geht verliert immer alles.

    Von daher sehe ich als Investor nur die Möglichkeit, günstige Gelegenheit für einen Einstieg zu nutzen jedoch nur die eine Seite zu spielen, und zwar jene, die langfristig erfolgreich ist.

    Ich kenne viele Trader, aber sehr langfristig hat es wirklich nur eine kleine Handvoll geschafft, erfolgreich zu sein. Selbstüberschätzung war oft dabei, wenn es ein paar Jahre gut läuft, wird man übermütig, irgendwann verliert man enorme Summen, sein Selbstvertrauen und endet im Elend. Darum würde ich es niemandem empfehlen, wer diesen Spieltrieb ausleben will, bitte mit sehr kleinen Summen, die nicht weh tun. Sein langfristiges Zielkapital für eine finanzielle Freiheit oder Rente sollte man auch langfristig anlegen.

     

  23. Avatarkripofrankfurt

    @ManniB

    An sich ist der Arero ein gutes Investment.

    -Aktienanteil >50% bedeutet 30% Freistellung von der Abgeltungssteuer.

    -Automatisches Rebalancing.

    -Sehr geringe Kosten

    -Neuerdings physisch Replizierend.

    Die Idee einer Diversifizierung mag ja richtig sein, was mich persönlich allerdings stört:

    -Anleihen von Euro-Pleitestaaten. Warum nicht kurzlaufende weltweite AAA-Anleihen?

    -Rohstoffe werfen keine Rendite ab. Wenn dann einen kleinen Teil physisches Gold als Münzen oder Barren für zu Hause.

    Deine Immobilien-Werte sind übrigens auch im Aktienanteil des Arero enthalten.

    Meine Empfehlung ist ein kostengünstiger physisch replizierender weltweiter Aktien ETF als ACWI oder FTSE All World. Fertig.

    Wichtig ist doch das man Nachts ruhig schlafen kann. 🙂

  24. Freelancer SebastianFreelancer Sebastian

    @ Tim

    Mir hat das „Verdoppeln“ immer sehr gut geholfen, um eigentlich unnötige Kleinausgaben, die ja „nicht so sehr ins Gewicht fallen“ zu vermeiden.

    Wenn ich davor stand, 15€ auszugeben, verdoppelte ich diese Summe vier mal, um zu schauen, was ich stattdessen in 40 Jahren (in Preisen von heute) zur Verfügung hätte. Bei 15€ kämen 240€ heraus. Ein Wochenendkurztrip mit meiner Frau. Hotel, Ausflug, Sauna, Abendessen…..Da wanderten die 15€ lieber ins Portfolio.

    @ Gainde

    Bin auch der Meinung, dass man Trends erkennen kann. Hat zuzeit einfach mehr Downside als Upside Potential im Markt.

    Das kann so sein. Es kann aber auch falsch sein, was du sagst.

    So oder so, wenn die Marktteilnehmer (also zu 99% die Institutionellen) Upside Potential sehen, ist das in den Kursen schon eingepreist und sie stehen hoch. Erst wenn – wie jetzt – die Angst hoch kommt und mehr Downside Potential prognostiziert wird, stehen die Kurse wieder tief. Und die tiefen Kurse sind ja das, was wir wollen.

    Würdest du also nicht sagen, dass man kaufen sollte, wenn die Masse mehr Downside Potential sieht (und das schon in den Kursen steckt)?

    Was meinst du, wieviel Downside Potential im März 2009 gesehen wurde? Ohne Ende, würde ich sagen.

    Ich halte das ganze spekulieren um KURZFRISTIGE Trends für kontraproduktiv. Es wird der Fehler begangen, aus der Rückschau auf die nahe Zukunft zu schließen, mit oft falschen Ergebnissen.

    Im Nachhinein sieht immer alles ganz klar aus (die Kurse mussten ja nach „9 Jahren Rally“ – was im übrigen falsch ist – zurückkommen).

    Die Experten liegen im Vorhinein aber in der Regel falsch:

    https://timschaefermedia.com/die-gurus-warnen-schon-lange-vorm-crash-warren-buffett-kauft-eigene-berkshire-aktie/

    Fazit: Wer langfristig außerordentliche Renditen erzielen möchte, sollte GERADE DANN, wenn „der Markt“ kein Upside Potential, keine Gewinnsteigerungen, keine Phantasie sieht, in ausgezeichnete Aktien investieren. Die Chance ist hoch, dass man es mit attraktiven Kursen zu tun hat.

    Schaue ich mir die Preise von Unternehmen wie Krones, Jungheinrich, Kion, etc. an, so sieht man, dass die Börse etwaige konjunkturelle Rückschläge schon eingepreist hat. Die Zykliker stehen tief. Für mich eine schöne Gelegenheit.

    Bezüglich Markttiming musste ich an 2016 denken und kann mir nicht verkneifen, hier an etwas zu erinnern:

    „Warum um Himmels Willen muss man jetzt kaufen, wenn es durchaus absehbar und wahrscheinlich ist, dass wir noch deutlich tiefere Kurse sehen?“

    (Crash Dummy vom 09.02.2016 – S&P 500: nahezu das exakte Tief von 1852 Punkten)

    „Also schön warten und erst einmal Cash ansammeln. Die Aktien gibt es morgen auch noch und dann vielleicht bei 7500 Dax-Punkten oder bei 6800. Wo stand der Index neulich noch; 12350? Bis etwa 50% davon könnte man die Korrektur ruhig in Betracht ziehen.“

    (Der Malachit vom 09.02.2016 – DAX bei 8879 Punkten)

    Mir geht es nicht darum, die Autoren anzuprangern. Fehler macht jeder mal. Ich möchte nur aufzeigen, dass Spekulationen, wann und wo wohl die Indizes stehen werden, vergebene Liebesmühe ist.

    Der nächste Punkt ist noch viel wichtiger. Dabei muss ich immer an den Meister Phil Fisher denken: „Selbst wenn ich 100%ig wüsste, dass morgen der große Crash kommt, würde ich nie auf den Gedanken kommen, meine BETEILIGUNGEN an ausgezeichneten Unternehmungen zu verschleudern.“

    Das hat mehrere Gründe. A) Steuerzahlungen, die immens an der Rendite zehren – wie tief müsste es gehen, um diese auszugleichen? B) Erwischt es meine Aktien überhaupt so stark wie den breiten Markt? C) Bis zu welchem Kurs muss ich warten, um wieder einzusteigen?

    Nicht wenige klopfen sich auf die Schultern, wenn der Rückgang wie verkündet eintritt. Was aber nun? Fehlerhafte Handlungen sehr wahrscheinlich.

    Daher ist es eine sehr gute Idee, Aktien einfach durch dick und dünn zu halten (unternehmensspezifische Umstände einmal bei Seite gelassen).

    Und eine Frage hatte ich da ja noch an dich, Gainde:

    ETF sind diesbezüglich einfacher, weil die Verlierer immer prozentual weniger Anteil am Portfolio haben – das Kapital fliesst in erfolgsversprechende Unternehmen. Somit ist man immer an den aktuellen Gewinnern beteiligt.

    Genau das Gleiche passiert in meinem Einzeltitel-Portfolio. Wieso konstruierst du da einen Unterschied zu ETF?

  25. AvatarWohnung mit Domblick

    @gute Vorsätze fürs neue Jahr:

    Meine guten Vorsätze hat Tim alle aufgelistet:

    -Finanzen optimieren

    -Einkommen erhöhen

    -abnehmen und fitter werden

    -entrümpeln

    usw.

    Das Problem ist nur: Das waren meine guten Vorsätze für 2018. Und ich habe sie alle erreicht. Was nun? 😀

  26. Avatarsammy

    @Freelancer

    ETF sind diesbezüglich einfacher, weil die Verlierer immer prozentual weniger Anteil am Portfolio haben – das Kapital fliesst in erfolgsversprechende Unternehmen. Somit ist man immer an den aktuellen Gewinnern beteiligt.

    Genau das Gleiche passiert in meinem Einzeltitel-Portfolio. Wieso konstruierst du da einen Unterschied zu ETF?

    ist die Frage wirklich ernst gemeint? Besteht dein Einzelportfolio aus tausenden global diversifizierten Aktien? Ich denke nicht. 

  27. AvatarOliver

    Freelancer Sebastian schreibt einen sehr wichtigen Aspekt zu dem Erkennen von Trends: Du weißt schlicht nicht, wann sie unterbrochen werden. Von daher besteht eine vermeintliche Sicherheit bei einer gewissen Investorengruppe, dass sich die nächsten Monate die Dinge so und so verhalten werden. Da man eine 50:50 Chance hat, dass es eintrifft, kann man sich auf die Schulter klopfen, wenn man recht hat. Aber im Grunde sind selbst sehr große Chancen kein Garant, das man richtig liegt.

    Ich vergleiche das ein bisschen wie Poker. Da gibt es Anfangskarten, wo man sehr hohe Chancen hat, zu gewinnen. Und trotzdem gewinnt manchmal am Ende jemand, der sehr viel schlechtere Chancen hat. Das ist der Glücksfaktor und genau den gibt es, wenn man Trends verfolgt, bei Aktien genauso.

    Machen wir es eine Runde kleiner und nehmen eine Johnson & Johnson. Vor sechs Monaten hat keiner etwas über den Baby-Puder-Skandal gewusst, die Aktie ist wie immer relativ stabil mit leichter Aufwärtstendenz unterwegs gewesen. Keine großen Bewegungen, keine Aufgeregtheiten, sehr gutes Renomee und konservative Anlage. Sehr viel Bewegung hat die Aktie sowieso nicht. Jetzt kommt ein unvorhergesehenes Ereignis und auf einmal ändern sich die Stellschrauben innerhalb von sehr kurzer Zeit. Die Aktie ist zwar nicht dramatisch von 149 $ auf 127 $ eingebrochen, aber erzähl das mal dem Investor, der die Aktie zu den 149$ erworben hat, nur um fast zeitgleich erfahren zu dürfen, dass das Babypuder gerade nicht so chic ist.

    Genauso ist es mit den großen Trends. In den USA wurden die Zinsen erhöht, in Europa wurde beschlossen, das leidige Anleihenaufkaufprogramm auszusetzen.  Also ist der Trend gegenwärtig, dass Zinsen steigen und dadurch Aktien unattraktiver werden, weil es Investoren gibt, die wieder anfangen, Beträge in Anleihen umzuschichten. Andererseits ist Stand heute absehbar, dass sich aufgrund der versuchten Eingriffe speziell der USA die Wirtschaft geknebelt wird. Jetzt gibt es zwei Szenarien: Herr Trump lässt es darauf ankommen, versucht die Welt weiter zu erpressen und schafft immer mehr Restriktionen und Zölle. Nicht gut für die Wirtschaft und natürlich dadurch auch nicht für die Erträge/Kurswerte.  Das Problem dabei ist: Keiner weiß, ob es so passieren wird oder wenn es passiert, wie weit es geht. Es weiß auch keiner, wie die erpressten anderen Staaten/Wirtschaftsräume damit umgehen werden. Sie wehren sich heute genauso, indem sie amerikanische Produkte höher besteuern. Zum anderen kann die USA nicht verhindern, das der Rest der Welt den Handel vereinfacht/intensiviert und selber anfangen, die USA zu boykottieren. Niemand weiß also, was passieren wird. Irgendetwas davon oder etwas ganz anderes wird passieren und aufgrund der Geschehnisse werden die Kurse reagieren. Deshalb bin ich zu dem Schluss gekommen, dass ich nicht weiß, wie sich die Kurse in 3 Monaten bewegen werden. Ich kann also nichts anderes tun, als Aktien, die gerade gut bewertet sind, zu kaufen. Wenn sie in Zukunft noch besser bewertet sind, spricht tiefere Kurse haben, dann werde ich weitere kaufen und mich darüber freuen. So einfach ist das.

    Dagegen lasse ich Unternehmen, die normal wachsen und deren Aktien bei einem KGV von 25 – 35 liegen, für meine Investitionen aus. Sie können auch erfolgreich sein, aber das Risiko ist wesentlich höher als bei einem soliden Wert, der ein KGV von 12 – 20 hat und stetig wächst. Bei stark wachsenden Unternehmen ist das was anderes, da darf man auch höhere KGVs in Kauf nehmen, da sich die gegenwärtigen schnell überholen. Ich bin also kein Gegner von Wachstumsaktien. Apple finde ich in der momentanen Bewertung äußerst interessant und obwohl IBM wesentlich günstiger ist, würde ich aufgrund der Besetzung der Märkte Apple eindeutig den Vorzug geben. Das heißt aber nicht, das ich recht haben muss. Hier kommt der obige Glücksfaktor wieder dazu: Wenn IBM etwas auf den Markt bringt, was jeder haben möchte, dann werden sie gut laufen. Nur die Chancen sind ggü. Apple geringer. Ich bin kein Applejünger und besitze nur ein iPhone. Mit den Computern habe ich kaum etwas gemacht. Aber die Zukunft bei Apple liegt nicht in der Hardware (deshalb sind die Thesen mit den verkauften iPhones nicht sonderlich hilfreich), sondern in den verkauften Services über Cloud, die sie zum größten Teil nicht mal selber herstellen/anbieten, sondern einfach nur die Plattform anbieten.

    Wenn man den Gesamtmarkt mal anschaut, sind gerade solche Firmen, die erfolgreiche Produkte über Cloud via Benutzergebühr anbieten, äußerst stark Das sind Wachstumsmärkte und nur deswegen sind die Kurse von Microsoft, Adobe, Amazon und so einigen anderen so hoch. Ein riesiger Mammut, den man schön mit den Jahren kanibalisieren kann. Und wir fangen hier erst an, weil es noch sehr viel mehr Services mit ganz unterschiedlichen Themen geben wird, an die heute noch keiner  denkt. Neben ganz neuen Firmen sind immer die dabei, die auch jetzt schon gut positioniert sind. Aber auch hier gilt: Man weiß nie, wer die Sieger der Zukunft sein werden. Deshalb streue ich. Mit etwas Glück wird der eine oder andere Gewinner dabei sein. Das wird allerdings ganz unabhängig von den Zinsen, dem Herrn Trump oder wem auch immer passieren. Deshalb ist es wichtiger, sich zu überlegen, welche Dinge in 10 – 20 Jahren Relevanz haben und wer dabei sein könnte. Die gegenwärtigen Trends sind in 10 Jahren sowieso Geschichte.

    Grüße Oliver

  28. AvatarAndreas

    @Freelancer Sebastian

    Ja so sehe ich das auch derzeit. Gerade bei den zyklischen Werten wie Jungheinrich, Kion etc. sieht es danach aus, als wäre vieles schon eingepreist. Insofern stehen solche Aktien bei mir gerade ganz oben auf der Kaufliste, kann mich nur noch nicht entscheiden welche;)

    Jungheinrich ist mir irgendwie sympathischer, solide Bilanz, ausreichend Eigenkapital, gute Unternehmenskultur. Kion ist größer, hat vielleicht einen Hauch Übernahmefantasie, wäre dann eben komplett in chinesischer Hand, was mir wiederum nicht so taugen würde;)

  29. AvatarNico Meier

    @Oliver

    Ich bin da bei dir ich habe bisher noch nie ein Produkt von Apple besessen bin aber über meinen Beruf zu einem „Geschäftshandy“ von Apple gekommen und muss sagen die Qualität ist wirklich gut und es ist im Vergleich zu Androyd alles bedeutend einfacher.

    Ich werde auch in Zukunft keine Apple Produkte kaufen, da sie mir zu teuer sind aber ich habe vorhin an der CH Börse gerade meine zweite Tranche Apple inst Depot gelegt die Preise sind äusserst attraktiv. Sollten die Kurse weiter sinken werde ich weiter aufstocken.

  30. Freelancer SebastianFreelancer Sebastian

    @ sammy

    Du hast überhaupt nicht verstanden, worum es mir geht. Lies dir die Aussage von gainde doch noch einmal durch.

    Zunächst einmal ist mein Portfolio von ca. 35 Aktien (ob du es nun akzeptierst oder nicht) fast genauso gut diversifiziert wie ein ETF.

    Meine Unternehmen sind weltweit aufgestellt, erzielen ihre stetig steigenden Umsätze weltweit und sind von IT über Gesundheit, Pharma, Industrie, Finanzen und Konsum überall dabei.

    Es täte dir wirklich gut, dich nicht nur wie ein Sektengläubiger bei Kommer zu informieren, sondern auch die großen Meister der Börse zu studieren.

    Die eigentliche Aussage von gaide ist ja, dass bei einem ETF die Verlierer einen immer kleineren Anteil im Portfolio einnehmen und die Gewinner einen immer größeren. Exakt das Gleiche passiert in meinem Portfolio.

    Gewinner laufen lassen und nicht mehr Geld auf die Verlierer setzen. Simple Methode. Dafür brauche ich keinen ETF.

    @ Stefano

    Bin froh, dass ich vor dem Rutsch viel verkauft und den Rest weitgehend gehedgt habe. Das hat mir ab Januar 2018 ca. 200.000 Euro Verlust (20%) erspart. Ich freue mich, von diesem Geld jetzt nach und nach BASF, Conti & Co zurückkaufen zu können. Von Durchhalteparolen bei absehbarem Kursrückgang halte ich gar nichts. Jeder muss wissen, was er mit seinem Geld anstellt.

    Dann ist deine Spekulation aufgegangen. Gut für dich. Zur Nachahmung ist deine Handlungsweise aber nicht zu empfehlen. Mal liegt man richtig, mal liegt man falsch. Die Kosten hat man aber so oder so.

    Das Hedgen zehrt über die Jahrzehnte immens an der Rendite und sollte daher nicht in Betracht kommen.

    Ich habe im übrigen auch keinerlei „Verlust“ gemacht (einfach nicht gehandelt) und mir die Hegdegebühren trotzdem gespart. Dein Verlust waren übrigens die Kapitalertragssteuern und die Gebühren. Das dürften schon einige Prozentpunkte gewesen sein.

    Zum „absehbaren Kursrückgang“ siehe die Zitate oben. Ist auch absehbar, wann es wieder hoch geht?

    @ Oliver

    Sehr gut erklärt. Gerade Neulinge können sehr viel von dir lernen.

  31. Avataryankee

    Ich habe gerade eben meine Altria Position aufgestockt.

    Bin zuversichtlich.

    Allen eine schöne Weihnachtszeit.

  32. Avatarsammy

    @Freelancer

    Gewinner und Verlierer wechseln stetig das kannst du selbst niemals managen. Lass mal eine Aktie ein Jahrzehnt lang ein Gewinner sein dann hast du sehr viel Geld darin akkumuliert so dann werden aus 90€ über ein paar jahre nur noch 7 Euro (Siehe deutsche bank) und du willst mir erzählen dass du rechtzeitig verkaufst? Im Leben nicht. Genauso Einzelaktien mit globalen Indizes zu vergleichen ist dumm.

  33. AvatarAndreas

    Er hat doch Indizes nicht mit Einzelaktien verglichen. Und jemanden als dumm hier zu bezeichnen, finde ich unpassend. Es geht nur darum, dass ein Portfolio mit 35 Einzelaktien, globale Unternehmen, die weltweit Umsätze machen, ähnlich breit aufgestellt und diversifiziert ist wie ein ETF.

  34. Avatarsammy

    @Andreas

    Drehe mir nicht die Wörter im Mund rum. Ich habe nicht gesagt dass er dumm ist, nur der Vergleich ist dumm das ist ein Unterschied.

    Es geht nur darum, dass ein Portfolio mit 35 Einzelaktien, globale Unternehmen, die weltweit Umsätze machen, ähnlich breit aufgestellt und diversifiziert ist wie ein ETF.

    Das stimmt eben nicht und zählt zu den weit verbreiteten Mythen.

     

     

  35. Freelancer SebastianFreelancer Sebastian

    @ sammy

    Lass mal eine Aktie ein Jahrzehnt lang ein Gewinner sein dann hast du sehr viel Geld darin akkumuliert so dann werden aus 90€ über ein paar jahre nur noch 7 Euro (Siehe deutsche bank)

    Genau das passiert doch in deinem ETF. Und zwar dutzendfach.

  36. AvatarNico Meier

    @sammy

    Rund die Hälfte meines Portfolios besteht aus ETF’s die andere Hälfte aus Einzelaktien. Ich setzt bewusst auch auf Einzelaktien, weil mir Einzelaktien mehr spass machen als ein ETF. Ich finde es spannend zu sehen wie ein Unternehmen an dem ich beteiligt bin wächst und gedeiht. Ob ich den Index schlage oder nicht ist für micht nicht massgebend weil ich niemandem Rechenschaft schuldig bin. Ich kann für mich sagen, dass ich bisher mit Einzelaktien ein gutes Händchen hatte.

    Neben dem Aktienportfolio habe ich auch Cash unter anderem zum Erwerb eines Occasionswagens wenn ich meinen voraussichtlich Anfang 2020 abstossen werde.

    Der grösste Teil meiner Finanzen steckt in einem selbstbewohnten Einfamilienhaus mit grossem Garten durch das wir uns die Miete sparen!

  37. AvatarAndreas

    @Sammy

    Wer sagt denn, dass es nicht stimmt? Wer sagt, dass es ein Mythos ist? Niemand kann das wirklich faktisch belegen oder berechnen, da jedes Depot individuell zusammengestellt ist.
    Es gibt genauso Finanzfachleute, die sagen, dass mehr als 20 Einzelaktien nicht für mehr Diversifikation sorgen. Ergo, mit 35 Einzelaktien ist man schon sehr breit aufgestellt, vor allem, wenn es sich eben um große, in sich selbst noch mal breit aufgestellte Unternehmen handelt. Und die Betonung liegt auf breit diversifiziert, aber natürlich nicht so breit wie bei einem ETF. Nur ob sich die Schwankungen da noch so groß unterscheiden, als das man sich darum einen Kopf machen muss, wenn man gern in Einzelaktien investiert, sei mal dahingestellt…

  38. AvatarFrank

    Abgenommen habe ich 25 KG, 5 müssen noch weg, das wird schon.

    Der Job in den ich gewechselt habe, macht mir Spaß, was will ich mehr.

    Ich komme weiterhin mit einer 4 Tage Woche finanziell aus, gut so.

    Ich habe wie jedes Jahr 2 mal zugekauft, so wird es noch die nächsten 20 Jahre gehen, und ich freue mich, dass mich die fallenden Kurse nicht beunruhigen.

    Kurz gesagt, was ich selbst tun kann, habe ich getan. Jetzt wünsche ich mir nur noch Gesundheit, und das wünsche ich auch Tim und allen anderen in diesem angenehmen Blog. Frohe Weihnachten, besinnliche Tage und immer dran denken, es gibt viele denen es besser geht als uns, aber wirklich beschweren können wir uns glaub ich nicht.

    Bis nach den Feiertagen,

    Frank aus München.

  39. AvatarIceman

    @sammy

     

    wie Sebastian schon schreibt, passiert dir das in deinem ETF genauso.

    Angenommen in dem ETF wird am 2.1. eine Gewinner-Position aufgebaut,

    ausgerechnet in diesem Jahr geht es für diese Aktie nur gen Süden.

    Am 2.1. des folgenden Jahres wird die damalige Gewinner-Position ersetzt, da sie nun ein Verlierer ist.

    Wenn die Größe der Position und das Depot bei beiden von euch gleich ist, was hat man dann gekonnt?

    Die großen Unternehmen erwirtschaften ihre Gewinne weltweit.

    Beispiel Unilever:

    https://de.marketscreener.com/UNILEVER-NL-6290/unternehmen/

    Wenn ich nun noch Nestle dazu nehme, habe ich den großteil der Welt was Lebensmittel angeht abgedeckt.

    Dass ich bei beiden kein großes Wachstum erwarten kann, sollte klar sein, wenn ich diese Produkte auf der ganzen Welt bekomme, kann ich nur noch durch Zukäufe wachsen.

     

  40. AvatarNobbi

    @ Sammy: Dann sag uns doch wieviel Prozent es weiter runter geht und wann der nächste Aufschwung losgeht.

    Seit 2008 gab es doch permanent anzeichen für einen Crash (ungelöste Schuldenkrise, Rezession oder es wurde nur von einer kurzfristigen Erholung gesprochen).

    Letztenendes wird man wenn man immer Angst vor einen Crash hat, auch nicht die Minimas/Maximas treffen.

    Beispiel man steigt zufällig auf den Maximum aus und es geht 10 prozent runter:

    -jetzt macht man sich gedanken evtl. Geht es weitere 10 % runter, andererseits steigt der Markt wieder um 3%.

    – Dann denkt man sich, ach nur kurzfristige Erholung und schwupp sind wieder 3 % drauf.

    Jetzt kann man entweder wieder reingehen, hat evtl durch Steuern und gebühren entgangener Ausschüttung 0% überperformt.

    Oder man bleibt an der Seitenlinie und der Markt läuft doch noch 3 Jahre mit neuen Höchststand.

    Oder man sagt sich bei -20% geh ich rein, weil das als Crash definiert wird. Mr. Market pfeifft aber auf diese Definition und geht trotz weltweiter Rezession nur auf 19,9 % zurück und dann in den längsten Bullenmarkt aller Zeiten.

    Gut lieber Sammy du als überlegener Anleger wirst nicht in diese Fallen tappen, aber uns restlichen scheinbar unterbefähigten Nichttrenderkenner müsstest du dann doch anleiten oder besser zum halten auffordern.

    Denn ich habe meine Zweifel ob ich bei einigen Investments noch jemals meine Einstiegskurse sehe oder ob ich solch Privilegien wie Steuerbefreiung für ne Crash Wette aufgeben.

    Ob ich denn auch beim nächsten oder übernächsten crash die Wette auch gewinne?

  41. AvatarMattoc

    @Nobbi

    Ich vermute, du tust Sammy Unrecht.

    Der „erfolgreiche“ Market Timer mit Put-Absicherung ist Stefano.

  42. AvatarDanielKA

    möchte jetzt kein Öl ins Feuer gießen und die ETF * Einzelanleger weiter aufhetzen..

    Das kann man ja auch weiterspinnen, warum MSCI World?, wenn fast die gesamte Perfomance vom S&P 500 kommt. In dem Fall ist Diversifikation eher Di“worse“fication Die anderen Länder ziehen die Performance im Schnitt nur runter. Solange die Amerikaner den besten Kapitalmarkt (auch aus rechtlicher Sicht) haben, verschlechtert man sich nur mit anderen Ländern. Die meisten sind halt Gurken oder intransparent (siehe China). Und auch gehypte Märkte wie Südkorea haben auf längere Sicht nicht mehr als 5 % p.a. gebracht und das trotz Hightech „Ich mache alle Geschäftszweige dieser Welt“ Samsungkonglomerat.

     

  43. AvatarMattoc

    Wieso S&P500?

    Das frage ich mich auch. Kaufe doch einfach nur eine einzige Aktie aus den USA, und zwar die, die sich in der Zukunft am besten entwickelt. Alle anderen Aktien ziehen ja nur die Performance dieser besten Aktie runter. Fertig ist die Laube.

  44. AvatarDanielKA

    @ Mattoc: Wenn du Buffett oder Charlie Munger heißt oder zumindest das gleiche Selbstvertrauen hast kannst du das gerne machen, gerade Buffett hatte am Anfang teilweise mehr als die Hälfte des Anlagekapitals in einem Unternehmen investiert.

  45. AvatarDanielKA

    Deswegen würde ich niemanden als dumm bezeichnen, und die Studien gibt es tatsächlich, dass der Diversifikationseffekt nach mindestens 20 „Multinationalen“ Titeln aus verschiedenen Branchen drastisch abnimmt. Bevor jetzt wieder die Fraktion kommt „und wenn jetzt 20 Pennystocks enthalten sind?“, dass ist nicht gemeint. Von daher ist Freelancer mit seinen 35 internationalen Titeln sehr gut dabei. Wahrscheinlich sind in 20-30 Jahren bei nichtstun, 40-50 Titel daraus geworden und vielleicht ist auch der ein oder andere Rohrkrepierr dabei, trotzdem wird die Perfomance stimmen.

    Ein Beispiel des Nichtstuns ist ja der closed end voya Fund mit Dow Titeln aus den 1930ern, da sind mittlerweile zig Spinoffs, Mergers usw. und der schön  durch nichtstun eine outperformance geliefert hat.

     

  46. AvatarMattoc

    @Sammy

    Deine letzte Aussage verstehe ich nicht.

    Wenn du einen ETF kaufst und eine Aktie, die in dem ETF mit 2% gewichtet wird, verfällt wertlos, dann ist dein ETF 2% weniger wert.

    Wenn man ein Einzelaktiendepot mit 50 gleichgewichteten Aktien hat und eine Aktie wertlos verfällt, ist dein Einzelaktiendepot ebenfalls 2% weniger wert.

    Ansonsten:

    Ich persönlich halte ein Einzelaktiendepot mit 35 Aktien, die nicht alle aus den USA kommen (EM und Asien abzudecken halte ich aber für schwierig mit Einzelaktien) für vollkommen ausreichend diversifiziert im IST. Das Problem ist nur, dass es aufwendig ist, das Depot über Jahrzehnte (also in der Zukunft) „aktuell“ zu halten. Das macht ein ETF von ganz alleine. Man muss beim Einzelaktiendepot also immer weiter neue Aktien dazu kaufen (dann sind es mehr als 35 irgendwann) und ggf. auch Aktien verkaufen. Und dann sind wir beim aktiven Handeln.

  47. AvatarGainde

    @ Mattoc

    Ein ETF gewichtet i.d.R. nach Marktkapitalisierung. Das ist was anderes als ein Einzelaktienportfolio und der Algorithmus übernimmt die Orders. Beim Einzelaktienportfolio müsstest du immer Gewinneraktien dazukaufen und Verliereraktien verkaufen – also sehr aktiv und mit viel Kosten handeln, um dasselbe zu erreichen.

  48. Avatarsammy

    Leute ich hab echt keine Lust das immer wieder neu zu erklären, Diversifikation bedeutet nicht nur in einem Land (s&p500) investiert zu sein!

  49. Freelancer SebastianFreelancer Sebastian

    @ DanielKA

    Sehr gut, dass du den Fund aus den 30ern erwähnst. Darum geht es. Der Dividend Growth Investor hatte dazu einen Artikel, den Fit und Gesund dankenswerter Weise ausgebuddelt hatte.

    Die aktuelle Wirtschaft kaufen und liegen lassen. Die damaligen Unternehmen existieren so gar nicht mehr und trotzdem ist dieser Fund heute mit Topaktien bestückt. Super Performance. Private Zukäufe waren also unnötig.

    @ mattoc

    Danke für den interessanten Link. ETFs sind nicht meine Spielwiese. Der Dividenden-ETF ist sicher in Versorgern und Telekommunikation übergewichtet, dazu Pharma, Nahrung, Konsum….. andere Branchen spielen keine Rolle. Faszinierend, dass Aktien wie Amazon und Netflix gar nicht dabei sind und das Ding über die Jahre die gleiche Performance einfährt wie ein World-ETF.

    Dein sachlicher Ton gefällt mir. Ja, es gibt verschiedene Dinge zu berücksichtigen über die Jahrzehnte. Ich denke nicht, dass Unternehmen wie Disney, adidas oder Berkshire in 40 Jahren pleite verendet sind. Wir werden sehen.

    Und manch ein ETF-Anleger macht ja auch eine Wissenschaft aus seinen Anlagen…. da kommen dann auch mal 20 ETFs zusammen.

    @ sammy

    In meinem Indize fällt das nicht auf, in deinem Depot jedoch schon.

    Richtig. So wie die Highflyer in deinem Depot nicht auffallen, in meinem schon.

    Es ist doch nur Stochastik. Nehmen wie die 1600 Aktien des MSCI World. 30% sind Loser, 60% „Normalo“, 10% Überflieger (sparta hatte hier mal einen prima Link, der die genauen Zahlen liefert). Durchschnittliche Rendite nach vielen Jahren: 8% p.a. So weit so gut.

    Jetzt gebe ich einem Affen 50 Dartpfeile und er „wählt“ 50 Titel heraus. 30% sind Loser, 60% „Normalo“, 10% Überflieger. Durchschnittliche Rendite nach vielen Jahren 8% p.a. So weit so gut.

    Die einmaligen Kaufkosten sind übrigens günstiger als die jährlichen Gebühren für den ETF.

    Ja, wird mehrmals geworfen, erzielt ein Affe auch mal nur 7%, ein anderer 9%. Ein Glückspilz wird auch mal 12% schaffen und ein Pechvogel nur 4% – fragen wir den Gauß….

    Investieren ist ein Prozess. Warum sollte man nicht über die Jahrzehnte immer neue Aktien ins Portfolio integrieren? Vor allem wandeln sich auch die Unternehmen selbst (Übernahmen, spin-offs).

    @ Gainde

    Schade, dass du auf meine Argumente nicht eingehst.

    Beim Einzelaktienportfolio müsstest du immer Gewinneraktien dazukaufen und Verliereraktien verkaufen

    Und den ETF entstehen dabei keine Kosten?

    Ich lasse meine Gewinneraktien einfach laufen. Und die Luschen machen irgendwann 0,01% aus. Wen interessiert´s.

    Und nach 10 Jahren zwei Nieten rauswerfen und dafür zwei „Gewinneraktien“ aufstocken, warum nicht? Hohe Kosten sehe ich hier nicht.

    Na ja, die Debatte wird wohl nie enden….

  50. AvatarGainde

    @ Freelancer Sebastian

    Der ETF schichtet regelmässig zu den Gewinneraktien um. Bei Buy & Hold im Einzelaktienportfolio bleibt die Einstandssumme bei den Verlierer gleich, ausser man schmeisst diese raus und kauft Wachstumstitel.

  51. AvatarMattoc

    @Freelancer

    Mit dem Link wollte ich ja nur zeigen, dass es tatsächlich so ist, dass man mit einem Bruchteil an Aktien aus einem Welt-Index die Performance des Welt-Index erreichen kann. Sprich: Die vermeintlichen Vorteile von maximaler Diversifikation lösen sich schon nach einer relativ kleinen Anzahl Aktien auf.

    Hier die Zusammensetzung des ETFs (zweite Seite oben links):

    https://www.justetf.com/servlet/download?isin=IE00BYYHSQ67&documentType=MR&country=DE&lang=de

    Der ETF hat eine leichte Übergewichtung von Gesundheit und Konsum.

    Auf der ersten Seite rechts siehst du die Top-Positionen, die knapp 30% ausmachen.

    Ich würde ganz stark vermuten, dass man immer noch eine Performance erreichen würde, die nahezu der Performance des MSCI World entspricht, wenn man einfach nur die 20 Top-Positionen dieses ETFs als Einzelaktien kauft. Und einmal im Jahr entsprechend das Portfolio aktualisiert. Aber das wäre definitiv teurer, als den ETF selbst zu kaufen.

    Deshalb kaufe ich auch keine Einzelaktien.

  52. AvatarThorsten

    Die Nerven liegen anscheinend bei manchen blanker als sonst. Jetzt werden die Methodenmesser gewetzt und richtig und falsch gerufen. Macht was ihr mögt, aber verkauft nix was ihr habt.

    @Die Kosten bei Einzelaktien versus ETF kann man zumindest in der Aufbauphase  drücken, indem man in seinem Aktienportfolio z.b immer das nachkauft, was gerade günstig ist, weil im Kurs gefallen (nur wenn Unternehmen gesund). Man kauft dann  preiswerter als den Korb im ETF,  wo man auch gerade die Überkauften und Teuren mitkaufen muss. Die Überflieger werden dann nicht nachgekauft, sie laufen ja auch so gut. Steigen die Abgestraften  kann man den ETF outperformen. Alles nur Theorie.

  53. Avatarsammy

    wollte ich ja nur zeigen, dass es tatsächlich so ist, dass man mit einem Bruchteil an Aktien aus einem Welt-Index die Performance des Welt-Index erreichen kann.

    @ mattoc

    Genau darum geht es nicht. Gerade deshalb investiert man ja in einen globalen weltweit gestreuten etf dass man dieses Risiko vermeidet. Du kannst die Rendite des Welt Index auch mit einer einzigen aktie schlagen kein Problem aber darum geht es nicht. Es geht um Risiko Management. Viele Firmen wenig Risiko wenig Firmen großes Risiko. Ein Land großes Risiko viele Länder wenig Risiko. Eine Währung großes Risiko viele Währungen wenig Risiko. Ich hoffe so ist es verständlich.

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