Die Gurus warnen schon lange vorm Crash. Warren Buffett kauft eigene Berkshire-Aktie


New York, 31. August 2018

So warnen die Crash-Propheten seit Jahren vor dem Absturz. Aber sie liegen daneben.

Seit Jahren warnen Aktien-„Gurus“ vorm Crash. Krisenpropheten wie Marc Faber oder Jeff Gundlach posaunen ständig in die Welt hinaus: „Gefahr voraus. Achtung der Crash kommt.“ Dabei haben sie offenkundig keine Ahnung. Wer nimmt die Krisenpropheten eigentlich noch ernst? Die Aktien-Hausse läuft seit der Finanzkrise 2008 schon rekordverdächtig lang.

Es herrschte freilich nicht immer Jubelstimmung. Zwischen den Jahren 2000 und 2012 entwickelte sich der S&P-500-Index negativ. Das war eine lange Flaute.

Die Amazon-Aktie hat erstmals die 2.000-Dollar-Marke überschritten. Die Investmentbank Morgan Stanley hob als Kursziel auf 2.500 Dollar an. Gut möglich, dass deren Ziel in 12 bis 18 Monaten erreicht wird. Vermutlich wird es danach weiter hinauf gehen. Amazon ist eine Erfolgsmaschine. Warum läuft Amazon schneller als Microsoft oder Alphabet nach oben? Die Wall Steet mag Unternehmen, die steigende Umsätze vorweisen können.

Amazon macht mit jedem neuen Umsatz-Dollar etwas Neues, was einen niedrigeren Betriebsgewinn zur Folge hat. Beispielsweise möchte es in den Online-Apotheken-Markt vordringen oder den Supermärkten Geschäft abjagen. Es zeigt, dass Amazon tatsächlich das Geld nutzt, das es über die Umsätze generiert und nicht nur darauf sitzt wie Apple (um es für Aktienrückkäufe und Dividenden zu verwenden). Amazon lässt das Geld arbeiten, um noch mehr Umsätze zu erzielen.

Die Gewinnmargen von Amazon sind klein. Amazon-Chef Jeff Bezos erzielt immer nur noch höhere Umsätze. Das wäre so, als wenn Du einen Burger-Laden aufmachst. Du verlangst für einen wirklich guten Burger lächerliche 2,00 Euro. An jedem Burger verdienst Du nur 20 Cent. Weil Du aber so viele Burger verkaufst, wirst Du Multi-Millionär. Im Grunde ist es die Aldi-Strategie: Gute Qualität zu günstigen Preisen.

Eine unglaublich erfolgreiche Firma ist Square. Der bargeldlose Bezahllösungsanbieter ist ein Dauerläufer auf dem Börsenparkett. Ich habe hier schon darüber geschrieben.

Massig haben Anleger Erfolgsfirmen wie Apple, Amazon, Netflix, Alphabet, Facebook oder Tesla 2011 oder 2012 verkauft. Sie dachten damals, dass die Aktien viel zu teuer sind. Heute stehen sie deutlich höher.

Warren Buffett hortet 111 Milliarden Dollar in seiner Kriegskasse. Weil Buffett nichts Kaufbares findet, macht er vom Aktienrückkaufprogramm Gebrauch. Offenbar findet er seine Berkshire-Aktie sehr günstig, sonst würde er die Aktie wohl nicht über die Börse zurückkaufen. Berkshire wird mit dem 1,45-fachen Buchwert gehandelt.

Hier gab kürzlich Warren Buffett ein 22 Minuten langes Interview dem Fernsehsender CNBC:

Zum Sparen kann ich mich nur wiederholen: 50 Prozent Sparquote haben einen super Effekt auf Deine Freiheit. Das gesparte Geld gibst Du am besten in einen Indexfonds. Fertig. So gelingt die Freiheit mit der Zeit.

Ich hatte lange Zeit eine Sparquote von über 50%. Meine Lebenshaltungskosten waren mini dank Wohngemeinschaft und kein Auto (seit 13 Jahren). Ich hab wenig Plunder.


tim schaefer (Author)

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Gedanken zu „Die Gurus warnen schon lange vorm Crash. Warren Buffett kauft eigene Berkshire-Aktie

  1. Diana H

    Hallo Tim,

    kennst Du Martin Armstrong und den Film Pi-Code? (Gibt es in der ARD-Mediathek) Was hälst Du von ihm? Ich steh ja ein bisschen auf solche Theorien und halte prinzipiell erst mal alles für möglich. Außerdem ist es unterhaltsamer, als manch Endzeit-film. Ach, und weil im letzten Beitrag F. Homm aufkam. Sehr unterhaltsamer Mensch, völlig zugekokst und ich verstehe kein Wort von dem, was er erzählt.

  2. Finnick

    Tim du hast Recht. Die Zukunft kann einfach niemand vorhersagen. Crashgurus wie Florian Homm oder so labern jedes mal denselben Mist. Aber die Leute hören lieber solchen Menschen zu, weil das spannender ist als ruhigen und vernünftigen Leuten zuzuhören.

    Happy Birthday Warren Buffett . Er ist jetzt seit 77 Jahren an der Börse engagiert.Das schaffen wirklich nur ganz wenige.

  3. Bruno

    Schöne Grafik, die jedem Bär im Herzen weh tun dürfte 😀

    Amazon macht es wirklich gut, die Gefahr ist lediglich dass sie zum Monopolisten werden und dann die Preise hochschrauben, das wäre marktwirtschaftlich nicht mehr wirklich so toll. Zeigt aber auch, wie stark sie sind.

    https://i.imgur.com/qHdJpMe.jpg

    Zum Thema Clownauto habe ich ein lustiges Bild gefunden, ob diese Schafe auch von diesen Clownautos träumen oder empfinden sie sie eher als lästig?

    Je länger desto häufiger ist man zu Fuss schneller am Ziel 😀

  4. Claus

    @ Coca-Cola, in einem der letzten Beiträge

    … das ist es, warum sich das Festhalten an auch zeitweise „schwierigen“ und „überbewerteten“ Aktien trotzdem über lange Zeit mehr als nur lohnt.

    Hier eine interessante Meldung

    Ist übrigens weltweit die zweitgrößte Kette nach Starbucks.

    LG

  5. Fabian S.

    Hallo Tim,

    nur irgendwann wird der Crash auch kommen oder?! Max Otte wird ja auch vorsichtiger….

    Und Buffett hält unfassbar viel Cash wie noch nie….Und ihm fällt scheinbar nichts Besseres ein als eigne Aktien zurückzukaufen…sind das nicht alles Warnsignale?!

    Und der Buffett Indikator zeigt auch eine Überbewertung an…

  6. Thorsten

    Amazon hat bei mir um die Ecke eine Lockerbox installiert, an der Tanke. DHL und die anderen werden es verpassen, sie haben keine oder zu wenige Paketboxen und an Stellen, die ich nicht ereiche. Am Ende nimmt Amazon die ganze Logistik bis vor die Haustür, das ist absehbar. Und das wird schneller gehen als den Konkurrenten lieb ist. von den. „AAA“ (Amazon, Alphabet, Apple) sage ich nur…. Kaufen, bis der Arzt kommt !

    Square Inc. (A143D6, US-Symbol SQ) hat ein KGV von 159 und ist trotz oder wegen aller guten Nachrichten „hoffnungslos“ überkauft. Dann lieber noch auf einen Rücksetzer warten und jetzt erst mal die Deutsche Wirecard AG  (747206, war auch ein Hinweis von Tim) bissel einsammeln, die ist mit KGV von 59 nur ein Drittel so teuer, geht aber auch schon langsam in den überkauften Bereich.

  7. Dominik

    @claus:

     

    bin gerade in England, hier gibt es an jeder Ecke einen Costa, selbst in der kleinsten Stadt. In Supermärkten und Buchläden eine Costa-Ecke, Costa-to-go an der Autobahn und an Tankstellen und im supermart kapselsysteme mit costakaffee.

    Hab die Nachricht auch gesehen. Finde den Deal gut, bringt KO wahrscheinlich zusätzliche Gewinne und Cashflow. Costa als Marke ist aber auch ziemlich entwickelt, was wenig Wachstum verheißt.

    Grüße

  8. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    Diana H

    von Martin Armstrong halte ich nicht viel. Man landet ja nicht ganz ohne Grund im Knast. Im Film wird er als Hellseher glorifiziert. Ähnlich ist das bei Betrüger Florian Homm. Warum Fernsehsender solche Millionen-Schwindler überhaupt einladen? Öffentlich-rechtliche eingeschlossen – das ist aus moralischer Sicht ein Balanceakt.

  9. Bruno

    Danke für das Interview, die Interviews von Becky mit Warren sind immer erfrischend. Ich hoffe aber er isst die Torte nicht alleine auf, er soll uns noch lange erhalten bleiben 😉

  10. Stefan

    Hallo Tim,

    natürlich hat Florian Homm viel Mist gebaut. Aber er hat in seinem Buch sehr viel Gutes über das Value Investing geschrieben. Und ehrlich zugegeben, dass er persönlich zu hyperaktiv und ungeduldig dafür war. Aber er ist wirklich sehr intelligent und evtl. sieht er heute Vieles auch anders….

  11. Bruno

    @Stefan

    Du meinst die Botschaften der Barmherzigkeit der Jesusmutter Maria? Naja, also ich weiss bei ihm nie, meint er das wirklich ernst oder ist es einfach wieder mal eine Show, war ja auch seine Aufgabe früher eine Show abzuziehen im Investmentbanking, man muss die Dinge auch verkaufen können. Auf der einen Seite verkündet er, er sei geläutert, auf der andern Seite gefallen ihm die Symbole von früher (fetter Chefsessel mit Zigarre) halt immer noch, trotz Pleite, Knast und Krankheit. Für mich ein Rätsel, und ich empfehle generell niemandem und seinen Prognosen und Hellseherfähigkeiten zu vertrauen, egal wer es ist.

    Lieber einfache und klare Konzepte, die sich über Jahrzehnte und Jahrhunderte bewährt haben verfolgen, nicht ohne Grund sind die reichsten Investoren aller Zeiten keine Trader.

  12. Diana H

    Ich höre mir eigentlich gern beide oder mehrere Seiten an, d.h. ja nicht dass man gleich selbst daran glaubt. Ich nehme ja auch nicht einen Glauben an, nur weil ich mich mit Menschen verschiedener Glaubensrichtungen unterhalte. Aber ich kann von verschiedenen Ideen oder Konzepten profitieren.

  13. Raph

    Gibt es eigentlich wirklich noch Leute, die Dirk Müller ernst nehmen? Der Kündigt doch seit 2009 den Crash und den Zusammenbruch des € an 😀

  14. Bruno

    @BondsPut

    https://www.youtube.com/watch?v=UGW2r7ABvro

    Dirk Müller Dauercrash-Prophet (Sendung 4. Mai 2010)

    Das Thema eignet sich natürlich hervorragend um viele Bücher zu verkaufen.

    Natürlich ist ein Crash immer möglich, aber dass die ganze westliche Welt kollabiert, Weltkrieg ausbricht und die ganze Welt in Schutt und Asche legt, wie einige das sehen, das glaube ich nicht, will es auch nicht glauben.

    Wenn ich mich entscheiden müsste, ob ich Daueroptimist oder Dauerpessimist werde, würde ich mich für Ersteres entscheiden. Langfristig hatten diese immer den Vorteil auf ihren Seiten. Aber klar, niemand kennt die Zukunft, wenn die nächsten 100 Jahre es nur noch crasht und alles zerfällt… aber dann wird auch Geld, Immobilien, Gold nichts mehr nützen, wenn sämtliche börsenkotierten Firmen Pleite sind. Dann haben wir andere Probleme 😉

  15. ThorstenThorsten

    Hey Tim,

    die Grafik gefällt mir – hast Du zufällig eine Quelle mit höherer Qualität?

    Ich habe mir mal eine Grafik als Motivation erstellt, bei der ich auf ein paar Investments in ETFs seit 2008 geschrieben habe, wieviel % pa die seit dem hoch gegangen sind. Und zur „Überraschung“ sind gerade die Käufe zu Zeiten bei denen alle „Crash“ gerufen haben (wie zB 2008/2009) heute die Top-Performer.

    Die Übersicht schaue ich mir immer mal wieder an, wenn ich zögere ob ich einfach stur weiter jeden Monat kaufen soll 😉

    Viele Grüße
    Thorsten

  16. Mark85Mark85

    Gut ist es, mögliche Börsenkräche in seiner Anlagestrategie und Vermögensaufteilung mit einzuplanen und anschließend sein Leben zu genießen. 🙂

    Schlecht ist es, sich jeden Tag die neuesten Horrorszenarien oder -prognosen im Internet reinzuziehen und deshalb sein Leben nicht mehr zu genießen. 🙁

    Wie eine kaputte Uhr, die auch 2-mal am Tag die richtige Uhrzeit anzeigt, sind diese Angstmacher einzuordnen. Von 100 Malen liegen sie 98-mal falsch. Wenn sie dann 2-mal richtiglagen, kehren sie die 98 Falschprognosen unter den Teppich und lassen sie sich medial als Hellseher feiern. 😀

  17. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ Thorsten

    im ersten Link im Blog oben ist die Grafik zu sehen. Das ist meine Quelle.

  18. Thorsten

    Ja, ja und alle Jahrzehnte geht die Welt unter,  das letzte Mal beim Blutmond. 🙂 Der Crash kommt irgendwann und alle haben es gewusst. Die Blaupausen für die Crashbücher, die uns das hinterher erklären sollen  liegen seit Jahren in den Schubladen, mit den Tipps was nach dem Crash besonders gut laufen soll. Und dann machen die gleichen Herren wieder Kasse.

  19. Freelancer SebastianFreelancer Sebastian

    Da trifft es sich doch gut, wenn man einer intelligenten Anlagestrategie folgt und sich über irgendwelche Index(höchst)stände, Zinssätze, Konjunkturerwartungen, politische Geschehnisse und Marktprognosen keine Gedanken machen muss.

    Die Bären machen Schlagzeilen, die Bullen machen Geld. Die Börsenpornos von Müller, Homm und co. ziehe ich mir nicht rein.

    Es ist doch so einfach: Die Börse ist kein Kasino, es geht nicht um Spekulationen, Prognosen und Vorwegnahme irgendwelcher Kursrückgänge. Die Börse ist der Ort, an dem wir uns stur und stetig mit Papieren ausgezeichneter Unternehmen voll laden können.

    Jeden Monat schaue ich, wo ich recht günstig aufstocke oder ein neues Unternehmen an Land ziehe. Ich profitiere vom Umsatz- und Gewinnwachstum der Unternehmen über die Jahrzehnte. Ob nun Wertzuwachs oder Dividende. Ans Verkaufen denke ich gar nicht.

    Das schöne an der Strategie: Sie schont die Nerven – was manche immer am Grübeln sind…. da spaziere ich doch lieber mit Sohnemann durch den Park – und bewahrt vor dummen Fehlern. Studien zeigen, dass reichlich Privatanleger durch das ständige Hin und Her (Folge des ängstlichen Grübelns) miese Ergebnisse einfahren.

    Und vergessen wir nicht: Auch die institutionellen Anleger (die Fondsheinis) spielen ein dummes Spiel. Sie sind es schließlich, die durch Angebot und Nachfrage – tief verkaufen, höher wieder zurückkehren – die Preise bestimmen.

    Prima, dass wir kleinen Anleger uns dem entziehen können und sogar davon profitieren. Die Crashpropheten machen sich nur lächerlich.

  20. Mario

    Guten Abend

    Vielen Dank Tim ,daß Du dieses Kommunikationsforum regelmäßig mit neuen Beiträgen fütterst, habe schon mehrere gute Analysen und Tipps aus diversen Kommentaren für mich mit sehr schönen (finanziellen ) Erfolgen übernommen unter anderem auch das Wertpapier des Finanzdienstleisters Square, bin aber der hinsichtlich der ganzen Crashdisskusionen am umschichten meines Depots in Richtung Biotech und Pharmazie .Denke diese Sparte wurde etwas vernachlässigt und das wichtigste im Leben ist wohl die eigene Gesundheit. Ich habe für mich zwei kleinere Werte gefunden, ein Australisches Unternehmen  (Clinuvel Pharmaceuticals ) und ein deutsches Unternehmen  (Medios Ag) .Beide sind in einer kleinen Nische tätig und ich hoffe, daß ich mit diesen Firmen so erfolgreich bin wie mit Deinen Tipps

    Danke Tim für das Forum und die wertvollen Beiträge

  21. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    @Tim; „von Martin Armstrong halte ich nicht viel. Man landet ja nicht ganz ohne Grund im Knast.“

    Ohne über den Sinn oder Unsinn von Vorhersagen zu spekulieren, die Doku über den „Fall Armstrong“ ist sehr sehenswert.

    Ich hatte von ihm gehört, aber mich nie wirklich dafür interessiert. Habe mir heute die Doku angeschaut, und man könnte vom Glauben abfallen. Die US-Justiz rückt da auf die Stufe einer korrupten Bananenrepublik, in diesem Fall.

    Es gruselt mich, mit welcher unglaublichen Anmaßung da vor sich gegangen wurde. Und von der ganzen Verflechtung/Verfilzung der Mächtigen ganz zu schweigen. Da kann man nur hoffen, nie in deren Fänge zu geraten, aus Verwechslung oder sonstigen „Gründen“.

    Sollte man gesehen haben. Hier die Doku: Der Pi Code: Martin Armstrong – Spinner oder Genie?

    Schönes Wochenende,

    MS

     

  22. Diana H

    @ Matthias Schneider

    Wenn das schon Dein Weltbild erschüttert hat, dann schau Dir mal das Interview mit Ernst Wolff an. https://youtu.be/SSBqeOLs_ds

    Das ist aber so richtig „in your Face“. Ich hab 2 Wochen gebraucht um mich von meiner entstandenen Paranoia zu erholen.

     

  23. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    @Diana H,

    mein Weltbild ist nicht wirklich erschüttert. Ich bin mit allen Verschwörungstheorien gewaschen. 😉

    Ich hatte mir nur nicht gedacht, dass man so dreist ohne Versuch von Vertuschung vorgehen kann. Ich will zumindest sehen, dass die Dunkelmänner sich mehr Mühe mit Vertuschung geben, dass man das im Mainstream einfach und aus eigenen Unwissenheit mit gutem Gewissen als VT abtun kann.

    Danke für den Link. Den KenFM habe ich bisher gemieden, weil der immer in diesen Foren angedient wird, die sich gern bei den Russen anbiedern, bzw. sich als Putinfans  verstehen usw. Werde aber mal reinschauen!

    In der Doku wurde ja beleuchtet, wie Putin installiert wurde, bzw. Jelzin gelinkt wurde. Man kann sich natürlich als kleines Licht kein Bild der Zusammenhänge machen, sondern  nur die Dokus und Argumente auf sich wirken lassen, und nach einem Sinn suchen.

    Grüßle

    MS

  24. Simon

    Hallo liebe Gemeinde,

    ich habe derzeit Probleme mit einem Makler und wollte mal hören, ob hier vielleicht jemand sachdienliche Hinweise oder Erfahrungsberichte hat.

    Die Situation: Ich habe eine Wohnung gekauft. Bei der Besichtigung sprach der Makler von „älterer Elektrik“ und dass für das Badezimmer ein FI-Schalter nachgerüstet werden müsse – Kostenpunkt etwa 180 Euro.

    Okay, dachte ich. Kein Problem. Bei der Unterzeichnung des Kaufvertrages fragte die Verkäuferin den Makler, ob er mir „Das mit der Elektrik“ gesagt hätte, was dieser bejahte. Ich war zur Unterzeichnung nicht selbst da, sonern hatte jemanden mit einer Vollmacht geschickt. Da ich ja anscheinend informiert war, hat diese Person auch wie von mir gewünscht den Vertrag unterschrieben.

    Jetzt stellt sich heraus, dass in der Wohnung viel mehr gemacht werden müsste, als bloß einen FI-Schalter einzubauen. Der Schaltkasten muss z.B. aus der Küche entfernt werden und auch ein weiterer FI-Schalter für den Rest der Wohnung ist nötig, außerdem müssen Kabel zur neuen Position des Kastens gelegt werden. Erdungskabel liegen hoffentlich, dann müssten diese nur richtig angeschlossen werden. Kostenpunkt ca. 2500,- Euro netto.

    Nach kurzer Internetrecherche bin ich auf dem Stand, dass der Makler haftet, wenn er solche Aussagen wie „das kostet nur 180 EUR“ tätigt. Ich würde ihm jetzt gerne die Kosten von der Provision abziehen, bzw. diese ganz einbehalten. Das ist meiner Meinung nach die gängige Rechtsauffassung. Er zeigt sich jedoch nur wenig einsichtig.

    Hat hier jemand Erfahrungen in dem Bereich? Liege ich mit meiner Einschätzung richtig?

    Bin für jede Anregung dankbar.

    P.S.: Habe die gleiche Frage gerade bei finanzglueck gestellt. Da sich hier ja durchaus andere Menschen tummeln, hoffe ich so mehr Meinungen zu bekommen.

  25. Daniel (Fächerstadt)

    Ich verstehe die Aufregung nicht, dass ist doch ein bekanntes Geschäftsmodell mit den  Crash Propheten. Funktioniert in Deutschland hervorragend, habe selbst eine Honorarliste gesehen. Die bekannten wie z.B Otte, Sinn und andere Ökonomen machen für sich Werbung im Fernsehen und Trommeln schön für sich. Hinterher wird schön durch die Lande getourt (Sparkassenveranstaltungen, bei den Volksbanken und bei den Privatbanken, zusätzlich werden sie auch noch von klassischen Unternehmen eingeladen) Honorare liegen für einen einfachen TU Professor schon bei TEUR 3-5, die bekannten „Stars“ kassieren 10.000 bis 20.000 Euro pro Vortrag, da lohnt sich eine Tour de Republik mit 50-150 Terminen im Jahr. Deswegen gehen die auch immer bereitwillig in die Talkshows, weil sofort das Label „anerkannter Finanzexperte“ suggeriert oder gar eingeblendet wird. Gruß Daniel

  26. Alf

    Sorry..

    Ich habe eine Wohnung gekauft. Bei der Besichtigung sprach der Makler von „älterer Elektrik“ und dass für das Badezimmer ein FI-Schalter nachgerüstet werden müsse – Kostenpunkt etwa 180 Euro….

    Ich glaube langsam, hier kaufen manche Wohnungen, wie Gebrauchtwagen..

    Da stelle ich mal die dumme Frage, wie lange dauerte denn der Besichtigungstermin und wer hat den Wert der Immobilie eingeschätzt bzw. begutachtet??

  27. KievKiev

    @ Simon

    Vielleicht gibt es ja Anwälte hier im Forum. Es kommt bei solchen Dingen genau auf die Anzeige und Aussagen an:

    https://www.wer-weiss-was.de/t/veraltetes-stromnetz-versteckter-mangel/7970914

    Ich bin kein Anwalt, aber fehlende FIs sind offensichtlich zu erkennen. Wenn in der Wohnung ein Mini Kasten hängt mit 1-3 Sicherungen ist klar, dass hier nichts modernisiert wurde.

    Warum muss überhaupt etwas getauscht werden? Nur bei Änderungen sollte das notwendig sein. Eine Wohnung muss keine FI Schalter haben. Wenn das Bad neu gemacht wird allerdings schon. Dann aber auch nur dort. Frag doch mal die Handwerker was es kostet nur den FI für das Bad zu verwenden. Alles andere soll beibehalten werden.

    Zugegeben, wenn ich Strom ändere dann komplett. Ich mag keine Bastellösung. Ich mache das aber auch erst wenn es wirklich notwendig ist.

  28. Hans-Georg

    Am besten ist ja, da ist Einer, der gibt ein „paar“ hunderttausend für eine Wohnung aus, und schickt eine „Vertretung“ zur Unterzeichnung und heult dann wegen 2500 herum. Echt, krass.
    Thorsten, was sagst du dazu – spricht doch eindeutig für eine Blase, oder woran liegt das sonst?

  29. KievKiev

    @ Hans-Georg

    Nicht jede Wohnung muss ein paar 100k kosten. Die Startrendite ist aber sehr wichtig. Für neue FIs gibt es keine höhere Miete…

  30. Diana H

    @Matthias Schneider

    Ehrlich gesagt war das bisher der einzige KenFM-Beitrag den ich mir angesehen habe. Aber mir ist der Wolff recht sympathisch rüber gekommen und es gefiel mir auch wirklich der Stil der Sendung.

    Nee, es wird sich keine Mühe mehr gegeben. Genau das ärgert mich ja auch. Alle scherzen über die politischen Beschlüsse während WM-Zeiten oder irgendwelche Leak-Geschichten. Aber richtig stören scheint das keinen. Oder aber man ist zu frustriert und verwirrt oder fühlt sich zu machtlos.

    Naja, ich lege jetzt mal meinen Alu-Hut ab und gehe schlafen. 😉

  31. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    @Diana H,

    habe mal paar Minuten angefangen. Bisher lässt es sich gut an. Bringe den immer in Zusammenhang mit dem RT Deutsch Kanal (russisches Sprachrohr). Vielleicht falsches Bild gehabt. Inhalt war mir bis jetzt soweit bekannt (Entstehung FED usw…).

    Werde es schrittweise fertig schauen.

    @Hans-Georg,

    bei der Beschreibung dachte ich auch nicht an eine mehrere 100k Wohnung, sondern eher an eine alte Bude wie diese am A…. des Landes für 10k. Wenn es keinen FI-Schalter gibt, dann sagt das ja alles über den Zustand. Prost Mahlzeit.

    Wenn man will, kann man sich schon mal für das Geld von paar Jahren Dauercampingplatz, bzw. eines Gebrauchtautos stattdessen eine alte Bude zulegen. Besser als im Notfall auf der Straße zu stehen.

    Frisst aber nur Geld wenn man nicht selber drin haust. Beispiel in der Anzeige für angeblich 220 vermietbar, falls man nicht eher froh sein muss überhaupt jemanden zu finden. Viel Glück. 151 Hausgeld zahlt man sicher. Ist alles nichts für mich. Um bei Immos mitzuspielen habe ich zu wenig Ahnung und Geld, weil da wo es sich lohnt, da kommt man nicht rein als kleiner Depp ohne Ahnung.

    Ich bleibe bei meinen REITs und gut ist. Heute habe ich einen Mietvertrag für eine kleine Wohnung bei der Genossenschaft in meiner neuen schwäbischen Heimat unterschrieben. Da wird sich um alles gekümmert, und ich habe meine Ruhe. Für die Genossenschaftsanteile gibt es sogar 4% Dividende nach einem Jahr Zugehörigkeit.

    Gutes Nächtle

    MS

  32. Simon

    Hallo zusammen,

    @Alf

    Die Besichtigung dauerte nicht lange, die Wohnung (30 qm) war in gutem Zustand. Ich bin jemand, der den Menschen zunächst nichts böses unterstellt und jedem ein gewisses Grundvertrauen entgegen bringt. Der Makler macht das seit vielen Jahren hauptberuflich, von daher muss ich davon ausgehen, dass er weiß, wovon er spricht.

    Meine Checkliste für Wohnungsbesichtigungen wird auch immer länger. Bei sowas muss man aber auch seine eigenen Erfahrungen und Fehler machen, denke ich. Man kann sich nicht alles anlesen und bis zuletzt durchplanen, irgendwann muss man halt auch mal anfangen. Bei den ersten beiden Wohnungen hat ja auch alles reibungslos funktioniert. Hier kam jetzt wohl etwas die „Routine“ ins Spiel und hat mich schluderig werden lassen.

    @Kiev

    Nunja, so ein fehlender FI-Schalter ist ja schon ein Sicherheitsrisiko. Genau wie die fehlende Erdung der Steckdosen. Wenn ich davon weiß und die Bude vermiete, stehe ich mit einem Bein im Gefängnis. Von daher muss ich da jetzt was machen. Soweit ich weiß, gilt der Bestandsschutz für die Elektrik auch nur für 40 Jahre. Die sind abgelaufen.

    @Hans-Georg

    Ich heule nicht rum, ich möchte mich nur nicht verarschen lassen. Die Wohnung kostet 80.000 Euro. Das mit der Vertretung habe ich mir auch nicht ausgesucht, war leider kurzfristig nötig.

     

    Naja, hinterher ist man immer schlauer. Deshalb kaufe ich ja auch nicht gleich Mehrfamilienhäuser. Bei den kleinen Wohnungen kann man die Lektionen noch relativ günstig lernen.

  33. Monaco

    @Simon

    Wenn bei mir Reparaturen oder Modernisierungen anstehen, mache ich auch nicht unbedingt Luftsprünge vor Freude. Was mir aber hilft, ist die Sichtweise, dass ich lieber die Wohnung erhalte bzw. sogar deren Wert steigere und die Werbungskosten geltend machen kann. Besser Geld in die Wohnung als an das Finanzamt.

    Falls finanziell gerade zu teuer: tausche doch nur im Bad alle Steckdosen zu FI-Steckdosen. Das sollte eigentlich reichen, oder?

  34. Alf

    @Simon

    *ich habe zwar keine Ahnung, aber kaufe mal schnell eine Wohnung.. wird schon Rendite bringen.. Immobilien sind doch „IN“*

    Und boooooom… Kein Mitleid mit dir!

  35. Alf

    Erinnert mich an die Goldgräberstimmung um 1992.. Kollegen kauften damals völlig überteuerte Wohnungen in Magdeburg (ungesehen).. KEINER ist mit denen im Plus!

  36. SantiagoSantiago

    @Freelancer Sebastian

    Was kaufst Du denn zur Zeit?

    Bei mir sind es PM und T geworden. Im September würde ich gerne noch einen Wachstumstitel erwerben. Mal sehen, ob es noch ein paar Kursgeschenke gibt.

  37. Iceman

    Lass doch einfach einen Elektriker kommen der dir sagt was „notwendig“ ist. Wenn du es machen musst, dann ist es eben so. Wenn es mit viel Umbauarbeiten verbunden ist, dann weißt du jetzt auch warum die Wohnung so günstig war.

    Bei unserer alten Mietwohnung hatten wir auch keinen FI und da die Vermieterin nie etwas machen ließ, wurde dieser auch nicht nach gerüstet.

    Vll kann dir auch Alexander von Vermietertagebuch helfen.

    Das erste was ich mir aber immer anschaue sind die Elektroverteilung, Heizung und Wasserverteilung. Was soll ich mir sonst ansehen??

    Die Wände und Böden??

     

  38. Sparta

    @Simon

    Also meine Bekannten haben jetzt den 3. Rechtsstreit in 20 Jahren mit Mietern.

    Läuft wahrscheinlich auf ne Räumungsklage raus. Zahlt nichts, will aber auch nicht ausziehen und der Zustand der Wohnung wird zunehmend schlechter.

    Die 2,5 k sind läppisch gegen Anwaltskosten, Mietausfall und Renovierung. Wenigstens ist das Ding abgezahlt.

  39. Bruno

    @Sparta

    Genau aus diesem Grund will ich keine Immobilien, resp. man kann sich ja auch Immobilien kaufen ohne diese Probleme, für das kleine Portemonnaie via Immobilienaktien/Fonds/REITs und fürs grössere Portemonnaie durch einen professionellen Verwalter.

    Nicht mal dass ich Angst vor Mietnomaden hätte, das Risiko ist relativ gering wenn man vor Vertrag gut prüft, aber generell möchte ich mich nicht mit all den Alltagssorgen der Mieter rumschlagen müssen, das gehört für mich auch zur (finanziellen) Freiheit.

    Wenn man indirekt investiert bezahlt man dies auch, aber der Hauptvorteil den ich immer höre ist der Leverage, den man sonst kaum so erzielen kann. Es werden Immobilien hochverschuldet gekauft, vermietet und gleich neue wieder verkauft mit den neuen „Sicherheiten“ ein Spiel das die letzten Jahrzehnte meistens gut aufging, aber wehe die Zinsen bleiben nicht unten. Das ist nix für mich.

  40. Thorsten

    Mietnomaden sind Ausnahmen. Nix zahlen gibt es nicht, für keine Ware oder Dienstleistung.

    Ich habe gerade mein teures Musikinstrument zum Musikgeschäft gebracht, weil ich nach langen Jahren nicht mehr spielen möchte. Es ist wie beim Autokauf, sagt der Mensch im Laden, wenn man den Laden verlässt ist das Instrument weniger wert. Kommen neuere Modelle heraus sinken die Preise der alten Modelle. Das war mir schon klar. Jetzt ist es in in Kommission, wenn alles gutgehen würde , würden mir ca. 50% des Neupreises bleiben. Außerdem gehe ich jetzt heulen bzw. einben starken Kaffee trinken. Wenn man so lange Musik wie ich gemacht hat und dann Jahre braucht, um so eine Entscheidung zu treffen, dann ist das eher ein Gefühl von Trauer. Sich vergrößeren und Zeug anhäufen ist leicht, sich verkleinern und was weggeben ist erst mal nicht so leicht. Ich bin mir sicher, wenn es verkauft ist wird es sich in Erleichterung verwandeln.

     

  41. AlexanderAlexander

    An den Makler wirst du kaum rankommen. Der Austausch eines FI kostet rd. 180 €, damit liegt er ganz gut. Er hat ja nicht gesagt, dass der Austausch der Elektrik 180 € kostet. Wie oben bereits geschrieben, lass einen Elektriker kommen, der das Notwendige macht und wenn es 1.500 € kostet, dann must du damit leben. 2.500 € für eine 30 m² Wohnung halte ich für viel zu teuer, wobei es darauf ankommt, wo die Wohnung ist. Verklagst du den Makler, dann kostet der Anwalt so viel wie der Elektriker und solche Geschichten laufen sehr oft auf einen Vergleich raus. Da ist nichts gewonnen.

    Meine Empfehlung. Nächstes mal einen Gutachter nehmen, der kostet zwar 500 €, aber dafür kriegst du die Wohnung 1.500 € billiger 😉

  42. Freelancer SebastianFreelancer Sebastian

    @ Santiago

    BASF könnte ich weiter aufstocken – wobei ich da schon einen recht großen Anteil im Depot habe.

    Jungheinrich und Kion habe ich auf der Watchlist – sind gerade gut im Preis zurückgekommen.

    Wahrscheinlich packe ich mir aber eine Portion Illinois Tool Works ins Portfolio.

    Schönes Wochenende an alle! 🙂

  43. Thorsten

    @Alf ich habe bei den letzten Immonilien einen Gutachter dabei gehabt. Der kostet zwischen 100 und 200 Euro. Gut angelegtes Geld. Der sieht alles, der weiß alles.

  44. Sparta

    @Bruno

    Selbst der Check von Einkommen, Schufa, guter Beruf, Familienstand etc. geht ab und an in die Hose.

    Wieder andere Bekannte hatten riesige Probleme mit einem Arzt als Mieter.

    In unserer wirtschaftlich starken Region mit starker Immo-Nachfrage (Besichtigungsschlangen sind inzwischen auch üblich) ist das schon ärgerlich.

    Bei langfristigen Vermietern in unserem Bekanntenkreis hatte so gut wie jeder schon mal Probleme.

    Gut, ist selektive & subjektive Wahrnehmung der „eigenen“ Referenzumgebung.

  45. Bruno

    @Sparta + Thorsten

    Wie gesagt vor Mietnomaden hätte ich keine grosse Angst die sind tatsächlich relativ selten,  mir ginge es nicht mal um Rechtsfälle, sondern einfach das normale tägliche Gejammer, da geht es dann um den tropfenden Wasserhahn oder die Reklamation, dass der Nachbar zu laut ist oder hier was kaputt dort was zerschlagen etc. natürlich ist das alles relativ gut geregelt aber es braucht Zeit und Nerven. Ich möchte nicht im Urlaub lesen dass Mieter X den Briefkastenschlüssel verloren hat und nun fragt was zu tun ist etc. etc.

    Aber wie gesagt, ich sage nicht es sind schlechte Geschäfte, nur eben nichts für mich. Ich habe lieber Aktien, da habe ich Ruhe.

  46. Simon

    @Alf

    Wer nichts macht, der macht auch nichts falsch. Um dein Mitleid habe ich dich ja gar nicht gebeten 😀

    @ Rest

    Danke für die Anregungen. Ich werde mal schauen, ob der Makler sich auf einen Nachlass einlässt. Falls nicht, sind die 2500 Euro ja auch kein Beinbruch. Beim nächsten Mal werde ich mir definitiv wieder mehr Zeit bei der Besichtigung nehmen und vielleicht einen Gutachter hinzuziehen. Das scheint mir gut angelegtes Geld zu sein.

  47. Heiko

    Gibt es Empfehlungen für die Auswahl eines Gutachters?

    Sollte das ein Bausachverständiger sein?

  48. Thorsten

    @Sparta Du kannst auch Facebook kaufen und am  nächsten Tag knallt sie 20% runter. Ohne Risiko keine Rendite. Am besten von allem etwas, irgendwas läuft immer.

  49. Heiko

    Gibt es Empfehlungen für die Auswahl eines Gutachters?

    Sollte das ein Bausachverständiger sein?

  50. Wohnung mit Domblick

    In meiner Wohnung BJ 1962 war noch ein schwarzer Sicherungskasten mit Schraubsicherungen. Alle Kabel zweiadrig. Für FI braucht man dreiadrige Verkabelung. Musste alles raus und neu. Stemmen und Kabel verlegen in Eigenleistung, anschliessen und prüfen durch einen Meisterbetrieb. Kosten mitsamt neuen Schaltern und Dosen keine 1000 Euro.  Also einfach machen und abhaken, nicht lange dran aufhalten.

  51. Gainde113

    Wenn Buffet gezwungen ist, eigene Aktien zurückzukaufen, weil er im aktuellen Marktumfeld keine günstig bewerteten Blue Chips mehr findet, dann würde ich das eher als Market Peak interpretieren. Was gestiegen ist, geht auch wieder mal runter (return to the mean). Apple mag hier noch ein Spezialfallsein, weil sonst die Anleger nervös werden und mit dieser Position ist er 30% im Plus. Als Indexer würde ich die Käufe etwas zurückfahren, bzw. die eigene Assetallokation überdenken (RK1/R3).

     

    Bezieht sich natürlich auf Personen, die zum jetzigen Zeitpunkt eine grosse Cashsumme zur Verfügung haben. Cash ist auch eine Position. Alle anderen einfach munter die Sparpläne laufen lassen, da man die Zukunft nicht voraussagen kann.

  52. Simon

    @Wohnung mit Domblick

    Wohnst du selber in der Wohnung oder ist die vermietet? Kannst du mir etwas über die rechtlichen Anforderungen sagen? Also warum „musste“ es raus? Weil du selbst drin wohnst und keinen Bock auf marode Elektrik hast? Oder weil du es vermieten möchtest und es dafür eine Vorschrift gibt?

    Soweit ich weiß, ist man als Vermieter ja nur verpflichtet eine bewohnbare Wohnung zu stellen, was bezüglich Elektrik bedeutet, dass man Waschmaschine und Staubsauger zusammen benutzen kann. Genaueres habe ich leider nicht gefunden 😀

    Wenn es also nur „nice to have“ ist, dass ich die Elektrik erneuern lasse, hätte der Makler ja recht gehabt. Erneuern werde ich sie in jedem Fall.

  53. Kia

    @ Simon

    wieso findest du dazu nichts? Nur mal kurz gegoogelt ergab das:

    „Eine Nachrüstpflicht für ältere Anlagen gibt es derzeit nicht“, berichtet Ripperger.

    „Mieter einer Altbauwohnung, die noch nicht mit einem FI-Schutzschalter ausgerüstet ist, können für das Nachrüsten übrigens nicht ihren Vermieter in die Pflicht nehmen. Da es generell keine gesetzlichen Nachrüstpflichten gibt, sondern nur neu installierte Stromkreise mit FI-Schutzschaltern gesichert werden müssen, können auch Vermietern keine weiter reichenden Pflichten auferlegt werden.“

    https://www.t-online.de/heim-garten/bauen/id_65972514/fi-schutzschalter-der-wirksamste-schutz-gegen-toedlichen-stromschlag.html

  54. Simon

    @Kia

    Danke, für die Links. Den von t-online hatte ich noch nicht gelesen. Dann scheint der Makler wohl Recht gehabt zu haben.

  55. Kia

    @Simon

    Mh nach den t-online Artikel musst du nichts auch keinen FI nachrüsten. Ich bin oft umgezogen, in Altbauten waren selten welche immer nur sehr alte Glühsicherungen.

  56. June

    Hallo zusammen,

    ich will mich auch mal wieder hier melden. Wir fahren demnächst in Urlaub und ich blubbere gerade arbeitstechnisch im Büro und Zuhause ab.

    Bis letzte Woche hatte ich noch gar keine Lust überhaupt wegzufahren und wollte am liebsten Urlaub auf Balkonien machen. Inzwischen bin ich soweit, dass ich nur noch weg will, egal wohin.

    Urlaubsvorfreude sieht anders aus.

    Simon,

    wir vermieten auch ein älteres Haus . Der Elektriker hat uns einen FI- Aufputzschalter ins Bad gebaut. Den Schalter selbst hatte er nicht vorrätig und ich habe ihn für ca. 70€ im Handel, also bei seiner Konkurrenz, selbst besorgt.

    Da er noch andere Kleinigkeiten erledigt hat, kann ich dir nicht sagen wie viel exakt der Einbau gekostet hat. Mit 180 € solltest du aber hinkommen.

    Es lohnt sich für dich finanziell  nicht, dich mit dem Markler anzulegen. Dazu ist der Betrag um den es geht viel zu klein um dafür Nerven zu lassen. Verbuche es als Lehrgeld.

    Take care,

    June

     

  57. Wohnung mit Domblick

    @Simon

    Ich bewohne meine Wohnung selbst, da reiht sich die rechtliche Frage schon eher hinter die Vernunft ein. Klar, als Vermieter ist  man nicht verpflichtet (was ich für fahrlässig seitens Gesetzgeber halte). Bei einem Brandschaden durch Kabelbrand wirds aber vielleicht interessant mit der Versicherung? Die Isolierung der alten Kabel war schon sehr bröselig, und das war 2001, also nach knapp 40 Jahren seit Baujahr. Deine Wohnung ist ja bald 60 Jahre alt. In den 1960ern wurde nicht das beste Material verbaut.

    Bald muss ich nachrüsten, da inzwischen eine Sauna dazu gekommen ist und noch etwas wackelig versorgt wird, und ich mir bald eine leistungsfähige Klimaanlage wünsche.

  58. Thorsten

    Leider habe ich momentan kein Geld, um zuzukaufen, aber die vier Deutschen Immobilienaktien in meinem Depot (Deutsche Wohnen, LEG Immobilien, TAG Immobilien, Deutsche Wohnen AG) steigen munter weiter.

    https://abload.de/img/screenshot2018-09-03160dfi.jpg

    Im Chart habe ich drei Übertreibungen als Boxen gekennzeichnet und geglättete Verläufe, zwei Aktien laufen annähernd gleich. Die Dynamischste ist Deutsche Wohnen AG.

    Meine Überlegung ist : Wenn ich für eine Wohnung das 20 bis mittlerweile 30- fache der Jahresmiete zahlen muss (grob quasi KGV 20 bis 30), dann ist es ein KGV von 9 bis 13 einer Immobilienaktie für mich ein stark rabattierter Einkauf.  Erst bei KGV über ca 20 würden die Aktien wohl langsamer steigen, weil dann Direktinvestments langsam wieder lukrativer werden könnten.

    Ich lese grade wieder mal auszugsweise Heinz Weiler „Aktien oder Immobilien“ von 1996, bin auf ewig dankbar für dieses Buch.

     

  59. Mattoc

    Hallo zusammen,

    ich habe gelesen, dass der direkte Besitz von US-Aktien ab einem Vermögen von 60.000$ dazu führen kann, dass Schweizer der amerikanischen Erbschaftssteuer unterliegen und im Fall des Vererbens 53% Erbschaftssteuer zahlen müssen. Gleichzeitig steht im Wertpapier-Forum dazu, dass dies wohl „nur“ (ich finde es schlimm genug) für Schweizer aber nicht für Deutsche wegen des Doppelbesteuerungsabkommen gilt.

    Allerdings können sich solche Regelungen im Laufe der Jahre ja auch ändern, und es wäre doch sehr ärgerlich, wenn man nach 30 Jahren Geldanlage in US-Aktien plötzlich mit dem Erbschaftssteuerrecht der USA konfrontiert würde.

    Hat das jemand von euch auf dem Schirm?

     

     

     

  60. KievKiev

    @ Mattoc

    Indirekt handhabe ich es so:„Mit warmer Hand schenken ist besser, als mit kalter Hand“

    Du musst nur darauf achten selbst genug zu behalten. Du kannst auch Regelungen notariell festhalten. Hier kannst Du selbstbestimmt und frei über Dein Geld verfügen. Du musst nur die Grenzen einhalten. Immobilien kann man auch über 10 Jahre meine ich verschenken. Somit geht jedes Jahr nur 10% an den Beschenkten über und die Grenzen werden eingehalten. Ein Steuerberater kann hier sicher gut beraten.

    Ich würde persönlich falls Möglich am liebsten Immobilien an meine Kinder verkaufen. Das Geld und die Bürgschaft gibt es Gratis dazu. So könnten die Kinder die Afa neue 50 Jahre voll nutzen und würden mit dem Geld sehr billige Kredite bekommen. Die letzten 200-300k könnten Sie dann parallel an der Börse investieren.

  61. Mattoc

    @Kiev

    Meine Frage bezieht sich konkret auf direkten U.S.-Aktienbesitz. Und da ist ja ein Depot von 60.000$ bei vielen sicher bereits überschritten.

    Und ehrlich gesagt:

    Bei den unrealistischen „Crash- und Untergangsszenarien“, die so im Netz kursieren, ist ja der Gedanke, dass sich das Verhältnis zwischen USA und Europa in den nächsten Dekaden nicht bestens entwickelt und sich dies durchaus auch auf das Steuerrecht (Erbrecht von Aktien, Quellensteuer) auswirken kann, schon eher realistisch. Ich hatte das jedenfalls nicht auf dem Schirm – halte allerdings auch ETFs und abgesehen von PG keine U.S.-Aktie direkt.

  62. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    @Mattoc,

    das wurde ja schon einige Male thematisiert. Eine abschließende, rechtlich sichere und eindeutige Darstellung wurde wohl m.W. nicht erreicht.

    Mein Bauch sagt mir, wenn ich als Ausländer von einem US-Bürger ein Depot erbe, dann wird es sicher solche Probleme geben. Wenn also jemand wie der „Buyandhold 2012“ seine Aktien direkt per Urkunde bei den Firmen selbst registriert hat, dann wird die Freigabe über einen Erbschein sicherlich nicht einfach sein.

    Wenn man selbst ein Depot außerhalb der USA hat, also hier Flatex oder auch in GB wie Lynx, dann werden diese Aktien i.d.R. ja auch gar nicht auf den Namen des Depotinhabers registriert (Street Name Registrierung), sondern auf den Broker.

    Wenn im Erbfall das Depot an meine Erben fällt, dann bekommen die einfach nach Nachweis des Erbes (Erbschein) das Depot zur Verfügung.

    In USA weiß kein Mensch etwas davon, dass dieses Depot den Besitzer gewechselt hat, weil die Aktien ja nach wie vor auf den Broker registriert sind.

    Ob ich selbst oder mein Erbe ein US Aktie aus meinem Depot verkaufen, das spielt überhaupt keine Rolle, weil in der Clearingstelle, in der die Aktie für den BROKER als Eigentümer verwahrt werden.

    Es ist lediglich mein persönlicher deutscher Freibetrag für das Erbe relevant beim deutschen Fiskus. Diese andere Diskussion ist für mich ein Hirngespinst.

    Ich kann ja genauso meinen Erben eine Vollmacht über den Tod hinaus für mein Depot geben. Die Zugangsdaten meinetwegen vorher irgendwo hinterlegen. Dann braucht es gar keinen Erbschein.

    Vor kurzem war ja meine Mutter gestorben. Sie hatte uns 2 Brüdern auch schon vor 10 Jahren einen Vollmacht über den Tod hinaus gegeben für ihre Konten. Dadurch brauchten wir keinen Erbschein, und haben die Konten einfach aufgelöst und fertig.

    Apropos, morgen geht es wieder nach Dresden zur möglicherweise letzten Schicht Wohnungsauflösung.

    MS

  63. Mattoc

    @MS

    Ich habe das Thema gerade zum ersten Mal entdeckt, habe es also vorher noch nicht mitbekommen, obwohl ich sehr viel lese.

    Aber deine Erklärung ist natürlich schlüssig, solange die Broker den Endkunden gegenüber dem amerikanischen Fiskus anonymisiert halten (können)…

    Wer weiß, was die Digitalisierung noch mit sich bringt.

    Danke!

  64. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    @Mattoc,

    warte mal auf „Fit und Gesund“, weil die sich da mal mehr kundig gemacht hat, und hier dazu auch einiges mal geschrieben hat.

    Eben weil es die Schweizer da irgendwie anders geregelt haben (ein Abkommen versäumt, oder was auch immer).

    Nachtrag: wegen Registrierung…

    China verlangt jetzt die Offenlegung der Endkunden auf China Connect. Habe da wohl nur die Midea Group paar Stück, will aber weiteres kaufen.

    Sehe das aber auch nur als sinnvolle Maßnahme Chinas, damit die wissen, wo Anteile hingehen:

    „IBCS 2018/08/30 14:37:47
    New China Connect ID Requirement
    Dear Client,

    On September 17, 2018 new regulations will take effect requiring brokers to provide the identity of any client submitting mainland stock orders via China Connect.

    To comply with these regulations, you will be presented with an online form when you next log in to Account Management . This form will ask you to update any missing or dated information and request your consent to submit your identity to China Connect. If you maintain a Trust or Organizational account, you will also be required to provide your Legal Entity Identifier (LEI). If you need a LEI you may request it through the online form.

    Your account will be restricted from submitting opening orders via China Connect if you choose not to consent, do not complete the online form prior to the regulation taking effect or fail to provide, if needed, a LEI. However, you will still be able to close any existing positions.

    Additional information regarding the China Connect Investor ID model may be found in our Knowledge Base articles LINK../LYNX Broker.info/article/3201^China Connect Northbound Investor ID Model (KB3201) and LINK../LYNX Broker.info/article/3210^Legal Identity Overview (KB3210) .

    We appreciate your prompt attention to this matter.
    LYNX Broker“

    Immer gut, regelmäßig ins Konto zu schauen.

    MS

  65. Thorsten

    Wie viele Geisterkonten verstorbener Bürger mag es bei Brokern geben, weil z.B dessen emailadresse weiter existiert und keine Störungen auftreten ?

  66. Mattoc

    @Thorsten

    Da habe ich auch mal was zu gelesen.

    Broker haben ausgewertet, welche Depots am besten performen.

    Es waren die Depots von Menschen, die das Depot offensichtlich vergessen haben oder tot sind (gemessen an „kein Einloggen ins Depot mehr“).

    Das ist schon sehr bezeichnend.

  67. Thorsten

    @Mattoc, ohoh sowas war zu vermuten…

    Ach ja : Techaktien,FAANG,Wirecard, Square Inc. , hui geht alles nach Norden.

  68. Fit und Gesund

    @Mattoc,

    das Thema mit den U.S Aktien hab ich vor geraumer Zeit hier mal angefragt, ebenso bei meinem Banker, nun ja, die Sache mit den 60’000 USD da ist wohl schon was dran, obwohl die Meinungen da auseinandergehen.

    Ich selber habe jetzt fast die 60’ooo erreicht, ich habe mich wirklich zurückgehalten, natürlich hätte ich auch lieber mehr, aber es gibt nicht nur diesen Grund für mich, auch das Fremdwährungsrisiko wird meines Erachtens etwas vernachlässigt in vielen Depots, ich kenne ja noch die DM und plötzlich hiess es Euro respektive Teuro und als die Schweizer vor paar Jahren dann die Währungsuntergrenze von 1.20 haben fallen lassen, ja, da waren meine Geldanlagen in D plötzlich nur noch 20% weniger wert, kein kleiner Betrag wohlgemerkt, es hat sich nun wieder ein wenig eingependelt über die Jahre, aber es geht hier nicht um peanuts.

    Natürlich konnte ich plötzlich in D verdammt günstig shoppen, aber im Moment wo ich frugal lebe nutzt mich das auch herzlich wenig.

    Also ich habe mein Geld lieber auf mehrere Währungen verteilt und lieber mehr CHF als Fremdwährungen.

    Dann kommt aber noch eine andere Frage, gilt das nur für Schweizer (ich habe den CH-er Pass nicht, nur die C-Bewilligung)?

    und nochwas, ich habe keine direkten Erben, eigentlich kann es mir egal sein was passiert wenn ich tot bin, sollen sich die Leute damit rumschlagen, ich werde eh versuchen nicht allzuviel über zu lassen bis es soweit ist, aber planen kann ich es nicht.

    Viele Dinge im Leben haben 2 Seiten, eine hieb und stichfeste Antwort habe ich leider nicht gefunden.

     

    liebe Grüsse

  69. Ruby

    Ist es nicht etwas merkwürdig, daß nur der SuP 500 steigt und die restliche Welt stagniert oder fällt?

    Die Permabullen wird so ein völlig unbedeutendes Faktum aber freilich nicht aus der Ruhe bringen…..

    🙂

  70. Ingmar

    Hallo Tim,

    „Ich hatte lange Zeit eine Sparquote von über 50%. Meine Lebenshaltungskosten waren mini dank Wohngemeinschaft und kein Auto (seit 13 Jahren). Ich hab wenig Plunder.“

    Bemerkenswert, diese Disziplin haben wenige. Respekt!

    „Das gesparte Geld gibst Du am besten in einen Indexfonds. Fertig.“

    ETFs können tolle Instrumente sein, aber Fondssparen hat auch seine Tücken. Ich habe mit pauschalen Ratschlägen diesbezüglich ein Problem.

    Anlageziele, Charakter, persönliche Situation, Marktzyklus sollten bei der Investment-Entscheidung Beachtung finden.

    Märkte crashen nun mal immer wieder und kein Mensch hat beliebig viel Zeit, bis sich das eigene Investment auszahlen muss.

    Und wer mit ETFs sein finanzielles Risiko diversifizieren möchte, sollte in meinen Augen ebenfalls Vorsicht walten lassen.

    Kommt es hart auf hart, ist der Finanzmarkt ein großes Tollhaus und fast alles geht in mehr oder weniger die gleiche Richtung.

    Wie für mich echte Diversifikation aussieht, warum Aktiensparen gefährlich werden kann und wieso trotzdem kein smarter Anleger an Aktien vorbeikommt, habe ich in diesem Artikel über Aktien-Anlagestrategien aufbereitet: https://coin-flip-trading.com/2018/08/aktien-traden-lernen-kosten-broker-strategien.html

    Übrigens: Die Crahsproheten ernst nehmen kann wirklich keiner mehr. Da stimme ich dir voll zu.

    Diese haben sie sich mit ihren ständigen, unseriösen und nach Aufmerksamkeit gierenden Prognoseversuchen, selbst kaltgestellt.

    Beste Grüße

    P.S. Alles in allem eine sehr informative Webseite, bitte weiter so!

    P.P.S: Würde mich wirklich freuen, wenn du meinen themenrelevanten Link freigibst.

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