Warum ich trotz Millionendepot kein Auto habe und Leitungswasser trinke – und warum ihr arm bleibt, wenn ihr es nicht tut

Gestern fragte mich wieder so ein Hamsterrad-Läufer per Facebook Messenger: „Wofür machst du das eigentlich alles?“

Manche rümpfe die Nase, wenn ich Essen einpacke für die Reise. Wenn ich Lebensmittel kaufe, die kurz vorm Mindesthaltbarkeitsdatum sind und mit 50 % Rabatt verkauft werden. Ich gehe zur Bushaltestelle, weil ich kein Auto habe. Mein Depotwert ist siebenstellig. Manch einer empfindet das als Systemfehler: Wer Millionär ist, muss doch den dicken Benz fahren und Fiji-Wasser schlürfen. Wer Bus fährt, ist ein Verlierer. Haha. So denken viele.

Falsch. Der Verlierer ist derjenige, der jeden Morgen aufstehen muss, um den Kredit für seine Blechkiste abzubezahlen. Ich bin frei. Und hier ist die brutale Wahrheit, warum die meisten von euch niemals reich werden: Ihr tauscht Vermögenswerte gegen wertlosen Plunder.

1. Euer Auto ist ein Vermögensvernichter – Mein Depot ist eine Geldmaschine

Reden wir Klartext. In Deutschland ist das Auto kein Transportmittel, es ist eine Prothese für ein fragiles Ego. Es gibt erstaunliche Studien zu dem Thema, du magst es kaum für möglich halten.

Bekannte verbrennen 600, 800 Euro im Monat für Leasing, Sprit und Inspektionen. Sie arbeiten Montag und Dienstag nur für ihren fahrbaren Untersatz, der 23 Stunden am Tag nutzlos herumsteht und rostet. Das ist finanzieller Selbstmord.

Ich rechne euch mal vor, was ihr da wirklich verliert: Ein Neuwagen für 50.000 Euro? Das sind bei mir keine Ledersitze, das sind 1.000 Aktien von Verizon oder Altria. Bei einer Dividendenrendite von 6 bis 8 % spuckt mir dieses Kapital 3.000 bis 4.000 Dollar Cash jedes verdammte Jahr aus. Netto. Fürs Nichtstun.

Während ihr im Stau steht und euch über die Benzinpreise oder Beulen aufregt, klingelt bei mir die Kasse.

  • Ihr zahlt für den Wertverlust. Und der ist massiv. Eigentlich wissen das viele, doch interessiert es niemanden: Wenn man mit dem Neuwagen vom Hof fährt, gehen sofort Tausende Euro verloren.
  • Ich werde dafür bezahlt, dass ich Anteile an soliden Unternehmen wie Chevron, CTS Eventim oder Bank of America halte.

Jedes Mal, wenn ich Bus fahre, sehe ich nicht die „Unbequemlichkeit“. Ich sehe die Dividenden-Zahlungen, die ich nicht für Versicherung, Reifen- und Ölwechsel sowie TÜV verbrannt habe. Mein „Auto“ fährt an der Wall Street und zahlt mir meine Wohnkosten. Euer Auto macht euch nur ärmer.

2. Konsum ist Opium fürs Volk

„Gönn dir doch mal was!“ – Diesen dümmlichen Satz höre ich ständig.

Was soll ich mir gönnen? Überteuertes Wasser in Plastikflaschen, nur damit ich mich fühle wie ein kleiner König? Lächerlich. Ich trinke Leitungswasser, weil ich nicht einsehe, Konzerne reich zu machen für etwas, das quasi umsonst aus der Wand kommt. Warum soll ich ein Wasser, das aus Frankreich oder Italien kommt, hier in New York trinken? Es ist absurd und eine große Umweltverschmutzung, wenn du allein über die Logistik nachdenkst. Ich fliege Economy-Klasse, nicht Business oder First Class. Du kannst auch von Superreichen lernen. Es gibt einige Milliardäre, die bescheidene Angewohnheiten haben. Auch etliche Promis sind eifrige Sparer.

Wer Geld für Status ausgibt, hat das Spiel nicht verstanden. Ihr kauft euch Dinge, um Leute zu beeindrucken, die ihr nicht mögt, mit Geld, das ihr nicht habt. Das ist die Definition von Sklaverei. Ich brauche keinen 5-Euro-Latte-Macchiato von Starbucks, um mich wertvoll zu fühlen. Stattdessen schaue ich in mein Depot, sehe die steigenden Dividendenströme von J&J, Chevron und Procter & Gamble und weiß: Ich stehe auf der Gewinnerseite des Kapitalismus. Ich bin als Kapitalist der Eigentümer. Ihr seid die Konsumenten. Danke für euren Umsatz.

3. Dividenden sind die einzige Wahrheit

Der Unterschied zwischen mir und dem Rest da draußen ist einfach: Ihr giert nach dem schnellen Kick durch Konsum. Ich giere nach Cashflow.

Mein Ziel ist nicht, reich auszusehen. Mein Ziel ist, dass mein passives Einkommen meine Lebenshaltungskosten so brutal überdeckt, dass ich über Geld nie wieder nachdenken muss. Jeder Euro, den ich nicht für sinnlosen Kram ausgebe, wandert direkt in Hochdividendenwerte wie den Frischeierhersteller Cal Maine oder REITs wie die Forstbetriebe Rayonier oder Weyerhaeuser. Aber meine größten Zahler sind Chevron, CTS Eventim, SAP. Commerzbank und Bank of America. Das sind meine Mitarbeiter. Sie arbeiten 24/7 für mich, werden nie krank und streiken nicht.

Wenn ihr glaubt, Lebensqualität heißt, Geld aus dem Fenster zu werfen, dann tut mir das leid. Wahrer Luxus ist Fuck-You-Money. Es ist das Gefühl, morgens ins Büro zu kommen und zu wissen: „Ich könnte diesen Laden heute noch verlassen und mein Leben würde sich finanziell nicht ändern.“ Das ist Macht. Das ist Freiheit.

Fazit: Entscheidet euch

Ihr könnt nicht beides haben. Ihr könnt nicht den dicken Lifestyle fahren und gleichzeitig finanziell frei werden. Entweder ihr füttert euer Ego oder ihr füttert euer Depot.

Ich habe meine Wahl getroffen. Ich sitze im Bus, trinke mein Leitungswasser und schaue zu, wie die nächste Dividende auf meinem Konto einschlägt. Und ihr? Fahrt vorsichtig zur Arbeit morgen, der Leasing-Vertrag bezahlt sich nicht von selbst. Ich trage stolz Second-Handkleidung. Ich streiche meine Wohnung selbst, ich putze sie selbst und lebe bodenständig, obwohl mein Depot 3,8 Millionen Dollar schwer ist.


Bin ich ein geiziges Eigenbrötler oder der Einzige hier, der rechnen kann? Wie viel Dividende kostet euch euer „Lifestyle“ jeden Monat? Rechnet es mal aus – wenn ihr euch traut.

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121 Kommentare
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Josef
1 Monat zuvor

Ein reicher Geschäftsmann macht Urlaub in einem kleinen Küstendorf. Am Hafen sieht er einen Fischer, der in seinem Boot sitzt und entspannt in die Sonne schaut. Der Fang des Tages liegt bereits im Netz.

Der Geschäftsmann fragt den Fischer, warum er nicht länger draußen bleibt und mehr Fische fängt.
Der Fischer antwortet, dass er genug gefangen habe, um seine Familie zu ernähren.

Der Geschäftsmann erklärt ihm, dass er mit mehr Arbeit mehr Geld verdienen könne. Mit dem Geld könne er sich ein größeres Boot kaufen, Angestellte einstellen, eine Fischerei aufbauen und schließlich reich werden.

Der Fischer fragt: „Und was dann?“
Der Geschäftsmann sagt: „Dann könnten Sie sich zur Ruhe setzen, am Meer sitzen, schlafen, fischen, Zeit mit Ihrer Familie verbringen und das Leben genießen.“

Der Fischer lächelt und sagt:
„Aber das tue ich doch jetzt schon.“

Guido
1 Monat zuvor
Antwort auf  Josef

Eine recht romantische Vorstellung vom Leben eines Fischers, finden Sie nicht auch?

Leonie
1 Monat zuvor

Naja, rechne mal aus wieviel dir der Lifestyle kostet in NewYork zu wohnen. Wie teuer war noch mal deine neue Wohnung? Wieviel Dividenden könntest du daraus bekommen wenn du stattdessen einfach irgendwo auf dem Land lebst?

Holger
1 Monat zuvor
Antwort auf  Leonie

So kann man nicht rechnen, weil eine Immobilie in New York eine Anlage ist und eher wertsteigernd.

Leonie
1 Monat zuvor
Antwort auf  Holger

Also , so wie ich ihn verstanden habe, musste der Vorbesitzer von 2 Millionen Kaufpreis auf eine Million zurück gehen, um die Wohnung zu verkaufen.
Also eine Million Wertverlust ist jetzt nicht die beste Anlage.
Aber anstatt diese Million in eine Wohnung zu stecken hätte er das Geld ja auch in eine dividendenstake Aktien investieren können.
Wieviel Cash hätte er damit jedes Jahr?

Holger
1 Monat zuvor
Antwort auf  Leonie

Erstmal wäre die Frage, ob die Wohnung überhaupt 2 Mio. Wert war?
Aber wohnen muss man halt und rs bleibt ja eine Altersvorsorge zumal ja auch ein Kind dazu kommt und nicht nur Tim sondern auch sein Partner diese Wohnung kaufen. Aber ja verstehe den Punkt mit der günstigeren Wohnung auf dem Land, aber gerade als Arzt möchte man wenig weg zur Arbeit haben aufgrund der hohen Arbeitsbelastung.

Leonie
1 Monat zuvor
Antwort auf  Holger

Der Punkt ist doch: Tim trinkt Leitungswasser, trägt Second Hand, nimmt die Probleme der Öffentlichen Verkerhrsmittel in Kauf um zu sparen wo es nur geht. Prangert das sogar an, dass andere sich sowas leisten und kauft sich dann eine Wohnung für eine Million.
Da wohne ich lieber auf dem Land, mit Auto und vernünftiger Kleidung und spare mir die Luxuswohnung in einer der teuersten Städte der Welt.

Da wohne und lebe ich trotzdem noch günstiger als Tim.

Sebastian
1 Monat zuvor
Antwort auf  Leonie

Die Frage ist richtig, gerade wenn man im Artikel so liest dass Dividenden das Maß aller Dinge sind. Selbst eine teuere Mietwohnung wäre klüger gewesen, eine Million angelegt liefert nicht nur Dividenden zur mietzahlung sondern wird ja nach und nach mehr.

Musst du eigentlich wirklich täglich in New York City sein Tim? Ihr habt doch ein schönes Haus etwas abseits.

Holger
1 Monat zuvor

Ich brauche ein Auto für die Arbeit Tim, daher lässt sich das nicht immer so pauschal sagen. Außerdem habe ich einen großen Hund, wenn da mal was ist, kann ich denn nicht einfach durch die Gegend tragen. Ja es ist Luxus und ja hoffentlich benötigt mein Hund nie die teure Krankenversicherung, aber das ist es mir wert.
Ich fahre immer alte und gebrauchte Autos, aber ein Auto benötige ich von daher Luxus ja aber notwendiger.

Holger
1 Monat zuvor
Antwort auf  Tim Schäfer

Hi Tim, ja hatte bislang erst ein einziges Mal einen Jahreswagen mit Erstzulassung für knapp 20 000 Euro aber ohne Kredit oder Leasing. Davor hatte ich immer die 10 Jahre alten Autos meiner Eltern übernommen.
Ohne den Hund könnte ich evtl. auf das Auto verzichten, muss aber sagen dass ich zum Glück keine Frühdienste mehr am Wochenende machen muss.

Kiev
1 Monat zuvor
Antwort auf  Holger

@ Holger

Benötigst Du das KFZ in der Hauptsache für den Hund? Wie oft hast Du es wirklich für diesen benötigt? Es gibt Gründe für ein Kfz und man kann auch immer überlegen welche Annehmlichkeit man für sich aufwenden möchte. Für unseren Haushalt bezahlen wir einen Reinigungsdienst. Es ist nicht notwendig, aber angenehm. Ohne auf Ausgaben zu achten halten wir dennoch eine Sparquote von 50% +X. Aktuell achte ich hin und wieder darauf etwas mehr auszugeben.

Wir haben selbst einen Hund und noch nie ein Kfz für diesen benötigt
Hin und wieder machen wir neben Urlauben auch Kurzausflüge in der Region. Da nehmen wir uns und KFZ. Der Ausflug ist unnötig aber bereitet uns Freude. Man könnte einige auch mit dem Nahverkehr durchführen.bda zahlen wir manchmal gerne 5-10€ mehr für das KFZ.

Holger
1 Monat zuvor
Antwort auf  Kiev

nein ich brauche das Auto auch für die Arbeit, nur das könnte ich noch mit Absprachen und Terminvergaben noch irgendwie hinbekommen drauf zu verzichten.
Bezüglich Hund und Auto, mein Tierarzt ist 13 km entfernt, mein Hund wiegt 40 kg von daher gönne ich mir halt diesen Luxus bewusst. Harz ist jetzt auch nicht gerade die Öffi Gegend.

Kiev
1 Monat zuvor
Antwort auf  Holger

@ Holger

Viele Dinge die uns absolut notwendig erscheinen sind es nicht. Dennoch ist es eine Entscheidung sie man trifft. Wenn man sich für eine Wohnform mit KFZ entschieden hat, wird man dieses sicherlich benötigen.

Ich kenne Jemanden ohne Führerschein mit Haustier.die Person ist mit Tiefen bereits mit einem Taxi zum Arzt gefahren. Das wäre mir zu aufwendig und hat mich gewundert. Für die Person ist es allerdings die einzige Möglichkeit gewesen.

Einige meiner Kollegen haben ein KFZ mehr im Haushalt als vielleicht benötigt wird. Die meisten meinen, dass sie es brauchen. Das stimmt nicht. Sie wollen es haben. Das ist in Ordnung und gut so. Aber es ist nicht so, dass man es nicht ändern könnte. Ich entscheide mich oft für unnötige Dinge. Mir ist bewusst, dass es nicht notwendig ist. Aber ich mache es trotzdem. Die Verantwortung liegt bei mir, nicht bei der Arbeit, oder anderen äußeren scheinbar nicht zu beeinflussenden Gegebenheiten.

Holger
1 Monat zuvor
Antwort auf  Kiev

ja natürlich sind viele Dinge eigentlich nicht notwendig, bzw. man kann ohne Sie auch leben nur mit mehr Aufwand. Und ja ich leiste mir das Auto und den Hund. Und das bewusst, allerdings @Christoph hat absolut Recht, ich würde nicht beim Notfall warten müssen und auch nicht auf andere angewiesen sein.
Und Zeit ist im übrigen auch ein wertvolles Gut und das kann ich auch gegen Nahverkehr aufrechnen.

Christoph
1 Monat zuvor
Antwort auf  Holger

Ich kenne das, denn mir geht es auch so.
Es gibt nunmal auch Notfälle mit einem Hund, da muss das Auto da sein und nicht erst Taxi rufen etc.
Dazu kommt, dass zb Mietautos nicht immer Hunde erlauben. Und es gibt auch Freiheit. Ich fahre mit dem Hund in den Wald, auf Felder sogar in Urlaub.

Abgesehen davon würde ich sonst anstatt 20 Minuten mit dem Auto, etwa 60-80 Minuten mit den öffentlichen auf die Arbeit brauchen.

Jedem das seine1

Kiev
1 Monat zuvor
Antwort auf  Christoph

@ Christoph

Es kann Jeder ein KFZ oder sonst was haben. Wir haben selbst einen Hund. Ich kann mich glücklich schätzen, dass wir noch nie einen Notfall hatten. In dem Fall wäre ein Arzt aber auch in der Nähe.

Ausflüge mit dem Hund, Urlaube usw machen wir alles ebenfalls. Wir führen sie in den meisten Fällen mit einem KFZ durch. Für kleine Ausflüge nehmen wir einen Kleinwagen oder Gold. Für größere nehmen wie einen Cupra Kombi, oder SUV. Falls wir einmal zwei weitere Kinder auf einer Reise oder Ausflug mitnehmen wäre es dann ein 9 Sitzer von VW oder Multivan. Ist doch kein Problem… So ein Angebot gibt es natürlich nicht überall.

Im übrigen fahre ich nicht gerne Öffis. Da bevorzuge ich dad Rad. Deine Strecke würde ich den Zeiten nach vermutlich mit dem Rad fahren. Damit bin ich bei weiteren strecken ungefähr genauso lange unterwegs wie mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Allerdings zählt die Zeit anders. Bei drei Tagen Präsenz komme ich bei Deiner Pendelstrecke auf 600-800km in der Woche. Wie lange müsste man alleine für dieses Kardiotraining auf einem Laufband verbringen? Mir ist klar, dass so etwas nicht für Jeden etwas ist. Genauso wie man aber oft Konsumvorschläge bekommt kann es hilfreich sein Alternativen genannt zu bekommen. Man kann auch ein KFZ haben und trotzdem 1-2 Tage mit den Rad fahren. Damit würde man sich bereits etwas Gutes tun… Wir hatten selbst für ein paar Jahre einen Firmenwagen mit Tankkarte und ausreichend Kilometern die gefahren werden dürfen. Das Rad habe ich dennoch an jedem Tag im Jahr genommen. Zum Geburtstag mit selbst gemachten Kuchen habe ich dann mal das KFZ genommen. Aber auch den hätte ich vor Ort in einer Bäckerei kaufen können. Habe ich so auch schon mit Rad gemacht.

Wir müssen nicht Gegebenheiten hinnehmen. Es liegt eigentlich fast alles in unserer Hand. Mein derzeitiger Arbeitgeber ist 24km entfernt. Es gibt Möglichkeiten dort zu duschen und die Strecke zu diesem ist gut mit den Rad fahrbar und schön. Ist das Zufall gewesen? Nein.

Patrick
1 Monat zuvor

Wow Tim, da hat aber jemand Wut im Bauch. Egal ob von Dir oder unterstützend durch KI, die typische höfliche Timsky Gelassenheit fehlt hier. Also muss Dir jemand mächtig auf den Schlips getreten sein.

Du benutzt das Wort „Verlierer“. Da ist ein hartes absolutes Wort über das man stundenlang diskutieren und definieren könnte, was genau ein Verlieter ist.

Du warst über 15 Jahre sehr minimalistich, knauserig und hast dir wenig gegönnt um jetzt zu leben. Um jetzt die Früchte zu ernten. Und die 15 Jahre die weg sind? Wie hoch ist der Preis den du wirklich gezahlt hast? Und wir reden hier nicht von Geld. Wir kennen alle deinen Lebensweg, ich begleite dich auch schon sehr lange und schaue mir Deinen Blog und Deine YT Videos an. Die guten alten, von der Dachterrasse, oder bei deinen Einkäufen.
Doch niemand von uns kennt den Tim der Abends im Bett lag, fern der Kamera und alleine mit seinen Gedanken.

Im Hansterrad zu sein, bedeutet nicht gleich ein Verlierer zu sein. Für viele ist es ein Kompromiss, ein Vertrag. Sie sind sich dessen bewusst und daran ist per se auch nicht schlechtes. Menschen, die deswegen frustriert sind, andere dafür verbal angehen (in Kommentaren zb), sich lustig machen oder zynisch und neidisch sind, Menschen die die Schuld immer bei den anderen suchen und sich als Opfer darstellen, ja, diese könnte man als „Verlierer“ bezeichnen. Aber selbst dafür gibt es bessere Ausdrucksweisen. Verlieren kann man nur dann was, wenn man es vorher besaß.

Jeder zahlt seinen Preis für seinen Lebensstil und seine Charaktereingenschaften. Der eine durch Schmerz und Lebensjahre, krankheiten, länger im Hansterrad sitzen, Unfreiheit, Ängste oder Depressionen. Und andere leben 15 Jahre ihres Lebens spartanisch und minimalsitsch und „gönnen“ sich nichts.

Tim, wichtig ist, wie man sich dabei FÜHLT. Ist man mit sich im Reine und grübelt nicht oder hat negative Gedanken. Dann ist es egal wo man ist und was man tut.

Chris
1 Monat zuvor
Antwort auf  Tim Schäfer

Sicher nicht. Aber der Artikel ist top. Die Aussagen sind zwar scharf formuliert, aber auf den Punkt. Gefällt mir, der böse und wütende Tim. Mehr davon bitte.

I want to believe
1 Monat zuvor

In den USA ist Reichtum alles. Reichtum ist gesellschaftlich anerkannter als Leistung oder gar Bildung. Ein armer Gelehrter ist hier ein Idiot. Ein reicher Taugenichts ein Held.

Das ist aber nicht überall so. Auch ist es In anderen Ländern und Kulturen wichtiger bei Eltern, Großfamilie, Schulfreunden, dem schönen Familienbesitz ect. zu leben und gemeinsamen Alltag zu haben anstatt in der Fremde Multimillionär zu werden. Nicht jeder der mit dem Auto zur Arbeit pendelt oder einen schlecht bezahlten aber inhaltsreichen Job in seiner Heimat ausübt ist ein Idiot. Die Werte, also der Sinn des Lebens unterscheiden sich.

Mannigfalter
1 Monat zuvor
Antwort auf  I want to believe

Man könnte auch hinzufügen (obwohl ich es selber nicht unbedingt für mich so sehe): Diese viel gepriesene Freiheit und Unabhängigkeit von der Arbeitswelt ändert nichts am Zwang, sein Leben leben zu müssen und vor allem: es mit irgendeiner Art von Sinn zu füllen!

Perpetuum mobile
1 Monat zuvor

Ich schätze diese Seite sehr, aber das ist schon sektenähnliches sparen. Neuerdings kann man ja Dividenden mit ins Grab nehmen. Ich, der überlegene Aktionärsinvestor und all die dummen Konsumenten.

Ralf
1 Monat zuvor

Mir ist das echt zu pauschal. Auch wenn ich die Botschaft durchaus verstehe. Sorry, du hattest bisher keine eigene Familie und daher einen anderen Blickwinkel und wohnst in der Stadt mit guten Infrastruktur. Auch kann man New York nicht mit einer Kleinstadt vergleichen. Selbst fahren wir viel mit dem Zug. Aber viele brauchen ein Auto hier um zur Arbeit zu kommen. Oder für die Familie. Oft daher ein notwendiges Werkzeug. Und etliche Leute drehen den Euro dreimal um und kommen trotzdem schwer über die Runden. Weil vieles wie Wohnen und Energie teuer geworden ist. Versuche mal eine günstigere Wohnung zu finden. Das ist selbst in ländlichen Regionen zumindest hier im Südwesten nicht so leicht.

Auch ÖPNV klappt eben nicht in alle Richtungen gut. Oft dazu Ausfälle oder Verspätung. Billige Autos wie Dacia oder Renault bei uns häufig zu sehen auf den Straßen. Alte VW. Klar wird auch geleast aber keine Porsche oder Ferrari. Dacia macht hohen Absatz. Nicht umsonst kämpfen die deutschen Autobauer und ihre Zulieferer wegen Absatzproblemen. Während günstigere Asiaten oder Franzosen boomen.

Es sind eher so Posertypen die mit ihren Protzautos auffallen. Häufig (nicht immer) aus meiner subjektiven Sicht dazu einem bestimmten Klientel und Kulturkreis zuzuordnen. Oder Rentner die sich für Komfort im Alter ein SUV gönnen. Viele Jugendliche machen nicht mal den Führerschein. Auch weil der recht teuer geworden ist. Die Branche kämpft derzeit mit massiven Rückgang an Anmeldungen für den Führerschein.

Leonie
1 Monat zuvor
Antwort auf  Ralf

Dacia Sandero ist das meistverkaufte Auto in Europa und Deutschland an Privatpersonen.
Der kostet auch längst keine 50000€.

Kiev
1 Monat zuvor
Antwort auf  Ralf

@ Ralf

Eine Familie braucht kein KFZ. Es gibt dennoch gute Gründe dafür oder dagegen.bist alles eine Entscheidung. Ich habe gelesen, dass ein Dacia Spring oder Citroen Elektro für 8000€ aktuell zu kaufen sind. Mit den Modellen kann man als Familie allerdings nicht weiter weg in Urlaub fahren. Außer man plant einen Roadtrip…

Die Entscheidung für das Leben auf dem Land inkludiert oft die Notwendigkeit eines KFZ. Folglich sollten die Kisten dafür zusammen mit dem Wohnraum betrachtet werden. Wie sind aktuell die Kosten für ein KFZ mit dem man als Familie in den Urlaub fahren kann? Habt Ihr zahlen? Also inklusive Versicherung, Sprit, Reparatur, Wartung, TÜV. Ich habe nur alte Werte von unserem letzten Fahrzeug… Und wie viele Kilometer werden damit für Urlaube aufgewendet?

Meiner Erfahrung nach kann sich eine „teure“ Wohnung in der Stadt schnell relativieren. Nicht wenige meiner Kollegen wohnen im ländlichen Raum und nicht wenige haben mehr als ein KFZ im Haushalt. Das ist tatsächlich nicht unbedingt günstig.

Ralf
1 Monat zuvor
Antwort auf  Kiev

Wer auf dem Kaff wohnt braucht häufig ein Auto, ist so. In Urlaub kann man auch mit einem Mietwagen fahren. Die Entscheidung eher ländlicher zu wohnen kann auch andere Gründe haben, die gerade mit schulpflichtigen Kindern etliche Eltern ins Umland treiben. Wir haben selbst einst in einer 500.000 Einwohnerstadt gewohnt mit kleinen Kindern. Es war die beste Entscheidung, dass hinter sich zu lassen. Individuelles Thema und Gründe die finanziell nicht zu beziffern sind…

Kiev
1 Monat zuvor
Antwort auf  Ralf

@ Ralf

Es ist eine Entscheidung. Wenn ich jetzt in Alaska in einer einsamen Blockhütte wohnen möchte, so wäre ein KFZ sicherlich verhältnismäßig notwendig. Das ist klar. Da kann ich dann aber auch nicht den Preis der Blockhütte mit dem Leben in Vancouver vergleichen. Da müsste die notwendige Infrastruktur für Transport irgendwie mit einbezogen werden. Dennoch sollte einem nicht der Preis für sein Glück im Wege stehen. Wenn ich in der Blockhütte wohnen möchte, dann sollte ich überlegen wie und in welcher Form ich es ermöglichen kann.

Ralf
1 Monat zuvor
Antwort auf  Kiev

Wie die Entscheidung gegen ein Auto. Es ist eine Investition die sehr sinnvoll sein kann. Notwendiges Instrument oft um die Arbeit überhaupt erreichen, Zeitersparnis, Flexibilität, im Notfall (den wir mit Kindern schon hatten) hilfreich. Nebenbei fühle ich mich auf vielen Straßen als Radfahrer sehr unwohl (Thematik Sicherheit). Kürzlich ist hier ein Radfahrer tödlich verunglückt, wurde umgefahren. Oder erforderliche Rückfallebene bei Ausfall des ÖPNV (häuft sich leider). Gestern mussten wir wegen Zugausfällen das Auto nehmen. Selbst mit dem Rad wäre es aufgrund der Schneeverhältnisse sehr unsicher gewesen und viel zu weit. Nicht jeder hat den Luxus von flexiblen Homeoffice sondern auch Termine die Anwesenheit erfordert.

Kiev
1 Monat zuvor
Antwort auf  Ralf

@ Ralf

Ein notwendiges KFZ gehört in die Einbeziehung der Wohnkosten. Die Wohnkosten bei Dir sind günstiger als in zentralerer Nähe. Dafür ist allerdings ein oder zwei KFZs notwendig. Dir gefällt die Lage auch. Für mich ist das eine Entscheidung. Ist doch kein Problem.

Statistisch betrachtet ist das KFZ das gefährlichste Fortbewegungsmittel. Habe ich jetzt gerade keine Studie zur Hand.

I want to believe
1 Monat zuvor
Antwort auf  Kiev

Zweites KFZ: Als bei uns damals die Entscheidung über den Wohnort anstand haben wir auch die Kalkulation aufgemacht (natürlich neben den ganzen anderen pro/contra Aspekten), dass ein zweites KFZ ehrlich gerechnet nochmal fast 500€ monatlich kostet. Das ändert die Kalkulation der Wohnkosten beträchtlich. Plötzlich war der Kaufpreis gar nicht höher als auf dem Lande. Wenn man dieses Geld 10 Jahre in die Haustilgung steckt, dann schafft man Wert während es beim KFZ einfach weg ist. Auch das lenkte uns uns in die Entscheidung näher am Arbeitsplatz / zentraler = teurer zu wohnen.

Ralf
1 Monat zuvor
Antwort auf  Kiev

: Deine Ausführungen zielen sehr stark vor allem auf finanzielle Gründe ab. Ich vermisse hierbei andere Blickwinkel die wir aus eigener Erfahrung in der Stadt gemacht haben. Gerade mit Familie kann das ein erheblicher Aspekt sein ohne näher darauf einzugehen. Zumal es oft schwer ist in der Stadt geeigneten Wohnraum zu finden.

Beim Radfahren fehlt schlichtweg die Knautschzone. Ein Sturz führt schnell zu sichtbaren Verletzungen – Schürfwunden, Prellungen, Knochenbrüchen. Oder mehr. Das Risiko muss man wollen angesicht von zunehmender Verkehrsdichte.

Kiev
1 Monat zuvor
Antwort auf  Ralf

@ Ralf

Ich habe jetzt nicht behauptet, dass man möglichst günstig wohnen soll, da wohnen in der Regel der größte Posten in den Ausgaben ist. Wir wohnen jetzt nicht in der Stadt aufgrund von Kosten. Eine ETW bei mir würde sicherlich für ein Haus in 10k. Entfernung gut reichen. Aber es gefällt mir hier besser.

Ein KFZ gehört für mich einfach in die Kalkulation des Wohnortes mit dazu. Natürlich kann man auch einfach ein Haus am Land kaufen und sich freuen wie günstig es ist. Das KFZ oder die beiden haben damit nichts zu tun, da man sie schließlich benötigt. Gehört für mich einfach zusammen und das Gesamtpaket kann natürlich auch gut passen.

Ich höre sehr oft died geht nicht. Dad geht nicht. Das wird so gemacht. Das muss man so machen. Ist mir egal. Am Ende mache ich es so wie ich es nach Erörterung für richtig halte. Auch wenn das sonst Niemand In der Form durchzieht.

Beim Pendeln habe ich jetzt eine Statistik gesehen wo ein Kfz sicherer pro Kilometer als ein Rad ist. ÖPNV ist allerdings Dimension sicherer. Das mag sein, aber ÖPNV mG ich nicht. Ich bevorzuge die Freiheit des Individualverkehr. Und dabei die Variante mit Recht auf keinen Stau. In manchen Städten ist Radfahren sicher gefährlicher als das fahren eines KFZ. Beim pendeln bin ich nicht sicher. Auf meiner Strecke ist ein Radweg auf dem ganzen Stück. Eine Fahrbahn ist in der Hälfte der Strecke noch nicht mal in der Nähe. An Überquerungen sollte man nicht die letzte Sekunde rausholen. Dann müsste es sehr sicher sein. Dad KFZ ist auf Autobahn und Landstraße vermutlich für den Insassen gefährlicher als das fahren in der Stadt zwischen 30kmh und 50kmh. Da drohen nur kleine Blechschäden. Dad meine Fahrradstrecke so gut ist ist kein Zufall. Das war ein Kriterium wie die Möglichkeit zu duschen meines zukünftigen Arbeitgebers…

In den Urlaub fahren wir meist mit dem KFZ. Bahn ist mir mit zwei Kindern und Hund meistens zu lästig. Kosten/Nutzen habe ich durchaus im Blick. Das heißt aber nicht, dass ich mich für die billigste Variante entscheide.

@ I want to believe

Da wohnen wir vielleicht ganz ähnlich. Am Ende ist es dieselbe Stadt ;-)

Anonym
1 Monat zuvor

Zum Auto stimme ich dir nur bedingt zu. Musste früher pendeln, mit Öffis pro Tour 2,5h. Habe mir irgendwann ein kleines Auto für die Arbeitsfahrten geholt. Pro Tour 45 Minuten. Klar ab und zu Stau, aber Ausfälle und Verspätungen waren bei den Öffis schon relativ regelmäßig. Im Auto hatte ich Klimatisierung, in Zug, Bahn, Bus oder an der Haltestelle nicht. Die wirkliche Freiheit fängt aber mit einem privat genutzten Dienstwagen an, für unter 200€ ein rundumsorglos Paket. Den Rest stimme ich vollkommen zu. Auch wenn Second-Hand nicht meins, aber ich trage meine Kleidung so lange wie es geht, da kann man schon ein Jahr ohne Klamottenkauf haben.

Rick
1 Monat zuvor

Guten Morgen Tim,

Darf man fragen wie viel du im Alter von 35 Jahren bereits gespart/investiert hattest? Falls du das noch wissen solltest. :)

Heppi
1 Monat zuvor

Hallo Tim,
Du unterliegst einem Irrtum. Keiner „muss“ aufstehen, wir haben soziale Sicherungssysteme.
Ich will aufstehen, weil ich mehr möchte als das, was die sozialen Sicherungssysteme ermöglichen.
Mir macht mein Job Spaß, ich gehe gerne arbeiten. Ich kann nachvollziehen, dass man das anders sieht, wenn man diesbezüglich schlechte Erfahrungen gemacht hat. Aber man sollte das nicht verallgemeinern.
FG
Heppi

Tina
1 Monat zuvor

Ich finde den Tonfall in diesem Post auch ein bissel arg…. aggressiv. Es kann leider nicht jeder fußläufig zur Arbeit wohnen. Die Immobiliensituation in D ist ja allen bekannt. Gerne würden wir umziehen, aber nicht für mindestens das Doppelte. Was aber leider normal geworden ist, besonders wenn man im Speckgürtel von SAP, BASF, Heidelberg Materials und HDM wohnt.
Also pendle ich weiterhin 3x pro Woche 60 km zur Arbeit (einfach). Ein neues Auto musste her, es wurde ein Neuwagen, dafür ein kleiner Hupfer und nicht der BMW, den ich gerne hätte, der mir aber einfach zu teuer ist im Unterhalt, vom Kaufpreis mal abgesehen.
Trotzdem wird jeden Monat das Depot gefüttert, die Sparrate ist zwar aus verschiedenen Gründen (z.B. Inflation, Haustiere) nicht mehr so hoch wie früher, trotzdem freue ich mich jeden Monat über ordentliche Dividendeneingänge, die inzwischen einen großen Teil meiner Fixkosten decken.
Tim, steh einfach über den ganzen Hatern. Du weißt, warum du es machst und dass es sich für dich richtig anfühlt. Nur das zählt. Lass die anderen doch im Hamsterrad sich abstrampeln. Manche wollen nicht „bekehrt“ werden, das muss man akzeptieren.

Heppi
1 Monat zuvor
Antwort auf  Tina

Der Begriff Hater ist übertrieben. Einige Begrifflichkeiten in Tims Artikel stimmen einfach nicht. Der Begriff Sklave ist nicht so definiert, wie Tim es oben darstellt. Es ist schon ein Unterschied, ob man im Alten Rom auf einer Galeere rudern musste oder ob man im Jahre 2026 auf der Basis einer freien Entscheidung ein Auto finanziert. Ich finanziere übrigens ebenfalls kein Auto. Und ich trinke ebenfalls Leitungswasser. Aber nicht, weil ich der Sklaverei entkommen will, sondern weil ich keine Lust habe, Kisten zu schleppen.
FG
Heppi

Phil
1 Monat zuvor
Antwort auf  Heppi

Ich denke Tim nutzt mittlerweile sehr viel KI-generierte Inhalte – die sind oft eben etwas pauschal und scharf formuliert – je nach Prompt. Da geht der vorherige Stil & auch der Charakter halt flöten – dabei hätte er doch so viel Zeit zum Schreiben als jemand, der nicht aufstehen & 40 Std schuften muss :-D Naja, immerhin bleiben ja die Videos noch

Sebastian
1 Monat zuvor
Antwort auf  Tina

Ich finde auch dass der Tonfall etwas herablassend ist. „Hamsterrad-Läufer“ ist schon ganz schön frech, denn viele Menschen können wirklich aus ihrer Situation nur sehr schwer raus, ich kenne selber in meinem Bekanntenkreis ein paar die den Gürtel komplett eng geschnallt und reduziert aufs Allerwesentlichste haben aber trotzdem nicht richtig über die Runden kommen. Ich glaube es gibt im Leben so ein paar Weichenstellungen, die sehr die finanzielle Situation in der Zukungt entscheiden, investiert man? Kommen Kinder sehr früh? Lebt man frugal und verzögert alles nach hinten? (also delayed gratification) etc. Macht man eine Berufsausbildung die dann künftig ein super Gehalt oder Unternehmertum ebnet?

Trotzdem ist das was Tim grundsätzlich auf seinem Blog schreibt sehr richtig, aber es ist auch nur ein Weg von vielen übrigens. Kenne z.B. einen Unternehmer der hunderte Millionen hat und keine einzige Aktien sondern nur sein Unternehmen führt und auch mit ganz schönem Luxus. Muss es ja auch geben, als Aktionär nimmt man ja genau an diesen Unternehmungen teil.

I want to believe
1 Monat zuvor

@Es gibt erstaunliche Studien zu dem Thema
Diese Studie ist doch das .pdf nicht wert, auf das es gedruckt wurde. Da kam heraus was vorher gedacht war und dann wurde es veröffentlicht. Die Probandenanzahl, SetUp und Wiederholungsrate reichen doch für wissenschaftliche Aussagen überhaupt nicht aus. Son quatsch. Im verlinkten Text ist sogar noch die Uni falsch geschrieben.

Mario
1 Monat zuvor

Hallo Tim, toller Beitrag! Man sieht ganz genau die Ausflüchte in den Kommentaren und die Ausreden, warum man trotzdem mehr Geld ausgibt, ein Auto fährt und sich selbst nicht ändern muss. Glücklicherweise kann jeder selbst entscheiden, wie er Leben möchte, zumindest im groben Rahmen. Wer schnellstmöglich ein Millionendepot haben möchte, muss halt gewisse Opfer bringen. Dafür kann man später freier Leben und sich mal eben eine Wohnung in New York für eine Million leisten.
Ich werde oft belächelt, weil ich so sparsam bin. Gönne dir doch mal was. Mein Computer ist 15 Jahre alt, ich kaufe Lebensmittel sehr sparsam ein, habe kein Auto und fahre überall hin mit dem Fahrrad. Kein Urlaub, kein Netflix, kein Disney+, kein Amazon Prime, kein Kino, kein Theater kein Sportverein. Kleidung kaufe ich mir wenn es absolut notwendig ist. Kleidung ausmisten gibt es bei mir nicht. Ich trage alles auf, bis es reif für den Müll ist. Ich muss nicht hübsch aussehen und dem nächsten Trend hinterherlaufen.

Das einzige was ich mir in letzter Zeit gegönnt habe, war ein neues Smartphone für 150 Euro. Aber selbst das war schon eine große Überwindung. Leider brauchst man das heute für fast alles. Die Apps der Supermärkte um Geld zu sparen, Trading Apps zum Aktien kaufen, App der Bank. Wenn das nicht wäre, hätte ich gar kein Smartphone. Mir würde es im Traum nicht einfallen ein iPhone oder sonst so ein teures Handy zu kaufen. Dann lieber Apple Aktien statt dem iPhone. Davor hatte ich ein altes Smartphone von einem Familienmitglied, was leider nicht mehr ging. Der Trend zum Smartphone wird teilweise unumgänglich gemacht, wie bei meiner Bank. Die Apps von Lidl, Netto & Co haben den Kaufpreis für das Smartphone schon wieder reingeholt.

Ich verurteile Niemanden der anderes Leben möchte. Doch ich möchte schnellstmöglich die Freiheit genießen die Tim jetzt lebt. Dafür Schränke ich noch gerne ein paar Jahre ein um später die Früchte zu ernten.

Ich finde den Betrag toll geschrieben, mal was anderes in deinem Blog. Ein Weckruf der polarisiert und nicht jedem gefällt. Der Begriff „Sklave“ ist zutreffend, wer kann es sich leisten einfach aufhören zu arbeiten? Wer einmal Hartz4 (bzw. jetzt Bürgergeld) bezogen hat, weiß was moderne Sklaverei ist. Klar ist man kein Sklave so wie früher auf dem Galeeren, aber trotzdem wird man zur Arbeit gezwungen, nur zwingt man sich jetzt selbst, wenn man nicht unter der Brücke schlafen möchte oder Bürgergeld bekommen will. Natürlich lässt sich vortrefflich über die Auslegung dieses bösen Wortes streiten, aber das Wort trifft es genau auf den Nerv, selbst wenn es nicht ganz passend ist. Ich finde diesen Beitrag sehr motivierend und wachrüttelnd. Ich wünsche mir mehr solcher Beiträge. Vielen Dank für deine Zeit und Mühe die du in diesem Blog steckst. Mach weiter so!
Liebe Grüße aus Berlin
Mario

-M
1 Monat zuvor
Antwort auf  Mario

Was machst du beruflich Mario? Wie hoch ist denn deine Sparquote?

Chris
1 Monat zuvor
Antwort auf  Mario

Trauriges und tristes Leben. Sparsam geht auch anders, ohne auf alles verzichten zu müssen.

Heppi
1 Monat zuvor
Antwort auf  Mario

Hallo Mario,
Machst Du eine Finanzplanung?
Wieviele Jahre brauchst Du gemäß Planung bis zum angestrebten Millionen-Depot?
VG
Heppi

Josef
1 Monat zuvor
Antwort auf  Mario

Hallo Mario
Bin gespannt bis wann du es geschafft hast.

Leonie
1 Monat zuvor
Antwort auf  Mario

Du setzt genau wie Tim offenbar die falschen Schwerpunkte in deinem Leben. Such dir eine Job, den du auch gerne als Hobby machen würdest und der auch super bezahlt wird.
Schon ist deine und Tims Einstellung obsolet.
Kurz gesagt: Anstatt überall deine Zeit mit dem Schauen auf den letzten Cent zu vergeuden, lern was Vernünftiges. Damit kommst du viel weiter. Hätte Tim auch viel weiter gebracht.

Carsten
1 Monat zuvor
Antwort auf  Leonie

„Hätte Tim viel weiter gebracht?“ Das solltest Du mal erklären: Wohnung in Manhattan, Haus auf dem Land. Millionen im Depot. Er arbeitet nur das, was er selbst will. Das ist selbstbestimmtes Leben mit Anfang 50. Besser kann man es kaum machen.

Tims Worte finden vielleicht einige zu hart, weil sie sich selbst ertappt fühlen, ihre persönliche Freiheit nicht erreichen zu können, wenn man sich nicht einschränkt!

Ich habe vor ca. 25 Jahren auch für mich entschieden, mit 50 nicht mehr auf Erwerbsarbeit angewiesen zu sein. Ich habe auf einiges verzichtet, aber das tat nicht weh. Ich lebe durchaus ein angenehmes Leben mit Familie und Reisen. Darum hat es vielleicht nun etwas länger gedauert. Und es wird wohl erst mit 52 gelingen. Aber: So what. Tim ist ein absolutes Vorbild.

Daniel
1 Monat zuvor
Antwort auf  Mario

Ich glaube es gibt genug Leser/Kommentatoren hier im Blog die schon entweder so gut wie finanziell unabhängig sind oder auf einem guten Weg dahin sind. Und wie du dem breiten Konsens der Kommentare hier entnimmst, scheint es wohl nicht so zu sein, dass dieser hart einseitige Sparzwang auf Teufel komm raus notwendig ist um vermögend zu werden.
Ich habe sogar zwei Autos und kein Oberschicht-Gehalt und dennoch eine sowohl relative als auch absolut hohe Sparquote. Es stimmt einfach nicht, dass ein Auto per se extrem teuer ist und dich vom Wohlstand abhält. Und erst recht nicht, wenn man unter Wohlstand auch Lebensqualität und Freizeit sieht.
Denn die Realität in Deutschland ist häufig, dass dich die individuelle Mobilität mit weniger Ausfällen durch Fremdeinflüsse belastet, du kein Gedränge hast, deinen Eigenen Zeitplan verfolgen kannst und mitunter ein bis mehrere Stunden Pendlerzeit einsparst.

Sparta
1 Monat zuvor

Die Stereo-Pauschalisierungen in beiden extrem-Richtungen lassen doch immer das Individuum, dessen individuellen Lebensweg, glückliche/unglückliche Umstände etc. pp. aus dem Blick und sind dann somit passend für die Aufreger, Aufmerksamkeitsfresser und Populismus…

Zudem stecken bei extremen Wegen auch oft starke emotionale Trigger, Motivationen dahinter. Die Furcht vor der eigenen Vergänglichkeit, Bedeutungslosigkeit steuert extrem viele unbewusste Verhaltensweisen um nicht daran denken zu müssen oder dies zu verdrängen, dass es nicht immer nur in einem Menschenleben aufwärts geht.

Reich ist man, wenn man auf mehreren Ebenen zufrieden ist und nicht eine Ebene die anderen Ebenen ausgleichen muss.

-M
1 Monat zuvor
Antwort auf  Sparta

Hab deine Antwort gelesen im anderen Artikel. Die Markel mal ich auch sehr, besonders den CEO und die HV’s a la BRK.

Deine ETF Core Strategie nach BIP ist smart. Habe das auch immer wieder im Kopf. Ein wenig mehr China, Indien und andere Länder dem Welt BIP anzugleichen.

Sparta
1 Monat zuvor
Antwort auf  -M

@-M

Ja, ist eine naive Aufteilung (3-Speichen-Regel) nach Regionen (Mix zwischen Bip & Marktkap mit festen Quoten, smallcaps und mehr Asien, Emergings)und für mich passt es, da ich ein relativ oder absolut gesehen ;-) unwissender Typ bin und hoch bewertete assets nur gerne halte, aber nicht nachkaufe. ;-)

Für den Spieldrang dann die Einzelaktien und die Div’s sind auch nett als Cashflow, Rebalancing.

Kiev
1 Monat zuvor
Antwort auf  Sparta

@ Sparta

Die Vorzüge der Dreispeichen-Regel ist mir mathematisch lange bewusst gewesen. In manchen Aspekten habe ich mich wie bei anderen vernünftigen Dingen leider nicht selbst daran gehalten. Anleihen benötige ich nicht längerfristig. Eine kleine Rohstoff Speiche habe ich allerdings vernachlässigt. Könnte ich die Zeit etwas zurück drehen würde mir eine 5% physische Goldposition gefallen. Mit Kaufdatum irgendwo in 2024. Die würde ich tatsächlich auch nicht verkaufen, allerdings auch nicht bei einer normalen Bank einlagern ;-)

In der nächsten Rezession werde ich hier physisch ein wenig nachjustieren. Da schaue ich mir dann einmal Zollfreilager an. Es geht mir nur um eine kleine zusätzliche Versicherung. Die kann ich dann auch an die Kinder weitergeben. Vielleicht fahre ich diesbezüglich auch einmal mit dem Rennrad nach Österreich…

Snoo
1 Monat zuvor

Warum ich trotz…….. ……..Blog Thema Überschrift für mich nicht nachvollziehbar .sorry .kopfschüttel ,/!!

Kiev
1 Monat zuvor
Antwort auf  Snoo

@ Tim

Dein KFZ Beispiel in Zusammenhang mit New York ist etwas fernab von deutschen Verhältnissen. In new York leben sehr viele Millionäre. Die Einwohnerdichte ist äußerst hoch im Vergleich mit deutschen Städten. Nicht auszudenken, wenn es bei Dir wesentlich mehr Fahrzeuge geben würde…

Wie sähe denn da wohl New York unterirdisch aus? Da würde man am Ende in der Tiefgarage im Stau stehen.

News York kenne ich nicht persönlich. Von den Bildern kann ich mir vorstellen, dass das fahren eines Kraftfahrzeugs nicht unbedingt Freude bereitet. Ich kenne auch Videos wo Radkuriere durch die Straßen radn. Das wäre mir in der Verkehrsdichte auch ein Graus. Es gibt diesen neuen Skypath durch die Stadt. Der sieht richtig gut aus. Gibt es auch Radwege, durch die man viele Wege erreichen kann? Also wirklich von A nach B ohne in stark befahrenen Bereich fahren zu müssen? Falls ja würde ich vermutlich am liebsten mit dem Rad fahren. In Paris soll es in der Hinsicht jetzt mehr geben. Das werde ich mir bald einmal näher ansehen.

Figo
1 Monat zuvor

Irgendwie finde ich die Blogartikel leider nicht mehr ansprechend. Ob es an KI liegt weiß ich nicht, jedoch werde ich den Blog zukünftig eher weniger lesen. Schade.

1 Monat zuvor

Ob Tim sich mit dem „ihr“ an die Leserinnen und Leser des Blogs gewandt hat? Das bezweifle ich. Wir sind doch alle auf einem guten Weg, pflegen den intelligenten Umgang mit Geld und Investments. Da kann man ganz gelassen bleiben, auch wenn man sich an der ein oder anderen Stelle selbst angesprochen fühlt.

Wir haben alle eigene Vorstellungen vom guten Leben, von Prioritäten, was uns glücklich macht und wofür man eben sinnvoll Geld ausgibt. Auch da würde ich gelassen bleiben und den anderen ihr Leben lassen. Der eine liebt seine Musikanlage, die zweite ihr Rennrad und der dritte sein Motorrad. Wenn es wirklich glücklich macht, ist es gut ausgegebenes Geld. Wenn man es anderen beweisen muss – traurig.

Wo Tim immer wieder recht hat: Speisen und Getränke. Ich packe gerne mein eigenes Essen ein, schon allein um sicher zu sein, was ich meinem Körper da verpasse. Schmeckt mir auch viel besser. Grüße hierbei an sparta, den Meister der gesunden Ernährung.

Aus „Zeug“, Kram, (Luxus-)Gegenständen mache ich mir in der Regel nichts. Aber auch da hat jeder andere Bedürfnisse, was soll ich mich echauffieren? Wofür aber reichlich Geld weggeht: Geschenke, Spenden, Unterstützung meiner drei Kinder. Das ist so und das ist gut so. Die Sparrate „leidet“ – mir egal.

Dann kommen die Urlaube. Wer hier neben Vollzeitjob noch Kids und Haushalt managed, der/die versteht: Wenn der Akku alle ist, tut so eine Zeit „faulenzen“ mit Buch am Strand schon gut (oder meinetwegen die Wandertour, die Skifahrt, was weiß ich….).

Das geht für eine Familie schon ins Geld. Müssen jetzt nicht für eine Woche Kreta 7.000€ sein, aber unser voller Vorfreude erwartete Strandurlaub auf Djerba kostet halt (ja, Usedom hat’s auch schon getan) . Dazu nicht einkaufen, zubereiten, Abwasch erledigen – drei Mal am Tag? Absoluter Luxus, den wir uns „gönnen“. Bin nicht so der Imbissesser und das Buffet ist ein Traum.

Wir sind hier also beim Punkt Erlebnisse. Meiner Meinung nach das wichtigste Gut neben der Zeit. Da wird die Energie „Geld“ gerne umgeleitet. Wir wollen Japan vor Ort mit den Kids kennen lernen, Machu Picchu ist mein Traum, den erschnaufe ich mir nicht mit 70 – also wird da nach und nach etwas zurückgelegt. Jetzt. Die Sparrate „leidet“ wieder und es bleibt trotzdem noch genug für ein paar Microsoft-Anteile. Alles prima so.

Und wir sind noch gar nicht bei Konzerten, Ausstellungen, Musicals, kleinen Minigolfrunden, Klettertouren, Museumsbesuchen, Sportveranstaltungen und und und….

Nein, nein, das muss nicht drei mal die Woche auf den besten Plätzen sein, viele Dinge sind kostengünstig bis umsonst und auch sehr schön. Wir gehen gerne im Park spazieren, leihen Bücher aus der Bibliothek, spielen zigmal die gleichen Brettspiele, sitzen mit Oma und Opa plaudernd im Garten, ich fahre mit dem alten Drahtesel zur Arbeit, bis er auseinanderfällt…. Aber die Philharmoniker spielen halt nicht für lau.

„Die with zero“ hat da schon etwas bewirkt. Das FU-Money ist nicht aus dem Blick geraten. Es muss sich nur anpassen, hat einen anderen Stellenwert. Da holt man den alten Aristoteles hervor: Die tugendhafte Mitte finden – das ist nicht verkehrt.

-M
1 Monat zuvor

Ich finde mich da bei so vielen Punkten :-) nur die 3 Kids fehlen, da ist einer schon manchmal fordernd genug:-)

Kiev
1 Monat zuvor

@ Freelancer Sebastian

Das klingt nach Cruising FU. Da passt Die with Zero gut als Lektüre. Japan steht bei uns auch hoch auf der Wunschliste. Meinen Roadtrip entlang der Ostküste habe ich beiseite gelegt. Das wird die nächsten Jahre vermutlich nichts mehr. Aber es ist in Ordnung. Es gibt viele andere tolle Länder zu entdecken…

Mannigfalter
1 Monat zuvor

Schön geschrieben!
Ja, auch mit erscheint mit zunehmender Lebenserfahrung ein Mittelweg on vielen Dingen als häufig beste Lösung. Die jeweiligen Nachteile von den Extrempositionen minimieren und gleich zeitig (mit Abstrichen) das beste aus beiden Welten mitnehmen.
On meinem Fall ein moderates Haus, aber in Kürze abbezahlt, moderater Verdienst aber recht wenig Stress, mehrere Hobbys, sehr abwechslungsreich, aber nirgends exrrem, mittelattraktive Partnerin, aber stabile Beziehung, …

Max
1 Monat zuvor

Ich finde den Tonfall und einige Formulierungen dieses Posts auch nicht gerade angebracht…

Anonym
1 Monat zuvor
Antwort auf  Max

Sobald irgendetwas überspitzt dargestellt wird, ist es mittlerweile nicht angemessen. Ich persönlich mag Artikel wo ein bisschen Ironie oder Sarkasmus einfließt. In diesem finde ich aber wenig davon. Man bekommt das Gefühl das nur noch Ponyhof-Artikel gewünscht werden

Mannigfalter
1 Monat zuvor
Antwort auf  Anonym

Nö, aber Tim besitzt einen recht eigentümlichen Schreibstil.
Was hier per KI erzeugt wurde, ist davon deutlich unterschiedlich und daher m.E. absolut nicht authentisch!

Mannigfalter
1 Monat zuvor

Also wenn man Tims eigenen Schreibstil seit Jahren kennt, merkt man sofort: Massiver KI-Einsatz! Schade, gefällt mir nicht, kommt auch recht arrogant rüber…

Anton
1 Monat zuvor
Antwort auf  Mannigfalter

Die KI schreibt allerdings nicht von sich aus arrogant, überspitzt oder provokant. Das muss man schon als Prompt-Autor wollen. Ich denke Tim hat das schon gewollt. Manchmal muss man erschüttern, um Bewegung zu erzeugen.

Mannigfalter
1 Monat zuvor
Antwort auf  Anton

Manchmal muss man ein Auto besitzen, um Bewegung zu erzeugen.

Snoo
1 Monat zuvor

Hab ein älteres Auto hab ein gutes Depot hab einen super Job der mir Spaß macht und trinke kein Leitungswasser und wo ist jetzt das Problem ????

-M
1 Monat zuvor
Antwort auf  Snoo

Sicher nicht das Leitungswasser :-)

-M
1 Monat zuvor
Antwort auf  -M

Also Spaß beiseite, ist doch prima mit der alten Karre, gutem Depot und Job der Spaß macht. So mache ich das auch, aber was spricht denn gegen Leitungswasser?

Super günstig und meistens von der Qualität besser als Flaschenwasser. Besonders, da die Vorgaben zur Kontrolle viel strenger sind, als die von Flaschenwasser. Natürlich sollte man den Rohren im Haus vertrauen, oder halt eine Probe analysieren lassen, was auch möglich ist.

Dann entfällt das schleppen und ca. 2-3 Liter pro Person am Tag.

Bei uns ca 8 Liter mit Kind x 365 = ca. 2.920 Liter x 50 Cent für das Qualitätswasser, sind bald 1500€ im Jahr.

Snoo
1 Monat zuvor
Antwort auf  -M

Aha sondern ? Steh doch da oben ??!!

Nuvolina
1 Monat zuvor
Antwort auf  Snoo

Das Thema Vermögensaufbau und finanzielle Freiheit an Auto und Leitungswasser festzumachen, ist schon etwas skurril.
Ich empfehle frischgepresste Obstsäfte. Daran ist noch niemand verarmt und sie sind gesünder als Leitungswasser.
Wenn schon Satire, dann bitte professionell, wie man es von Journalisten erwartet.

Christoph
1 Monat zuvor

Kommt es nur mir so vor oder werden die Beiträge von Tim immer mehr vorwurfsvoll… fast aggressiv?
Natürlich ist es nicht sinnvoll Geld zu verschwenden. Aber lieber Tim, wodurch sind Dividenden möglich?
Indem Menschen Dinge und Erlebnisse kaufen.

Und es gibt nun mal viele Menschen die ein Auto brauchen. Und nein.. ein sehr altes Auto ist selten sinnvoll, denn es fallen Reparaturen an und ist nicht verlässlich.

Und man sollte sich etwas gönnen was einem Freude bereitet, nur muss es zum Budget passen.

Sebastian
1 Monat zuvor
Antwort auf  Christoph

Sind sie – und zum Teil recht herablassend, ich glaube es hat mit der KI zu tun. So wie ich Tim kennengelernt habe passt das nicht ganz zusammen

Daniel
1 Monat zuvor
Antwort auf  Christoph

ich empfinde es auch so, dass die Artikel immer mehr zu generischen KI – CLickbait Texten werden die manchmal auch etwas frech oder einseitig daherkommen. Dafür ist meines Erachtens das Diskussionsklima in den KOmmentaren aber wieder besser geworden.

Captn Obvious
1 Monat zuvor

Die ganzen Diskussionen hier finde ich relativ sinnlos. Jeder hat seine eigenen Bedürfnisse und jeden hat irgendeinen Luxus den er sich leisten möchte. Es ist alles eine Frage der Prioritäten. Man kann ein „geiles“ Auto fahren und trotzdem Vermögen aufbauen. Man kann auch jeden Tag seinen Starbucks Kaffee trinken und gleichzeitig reich werden. Aber nur die wenigsten können das alles gleichzeitig, deshalb muss man sich entscheiden. Auch Vermögensaufbau ist eine aktive Entscheidung.
Ich würde mir nie anmaßen anderen zu sagen was sie wie zu tun oder zu lassen haben. Jeder soll tun was er für richtig hält. Wer nicht das Ziel hat finanziell frei zu werden, muss das auch nicht.

Ich fahre ein teureres Auto, dafür habe ich nur No-Name Kleidung und trinke ebenfalls Wasser aus dem Hahn. Am Wochenende gehe ich gerne mit Kollegen essen und einmal im Jahr geht es auf Reise. Für mich funktioniert es so, FIRE rückt in greifbare Nähe. Ich bin 38. Dinge die mir wichtig sind, bezahle ich. Dafür spare ich an anderen Stellen.

Daniel
1 Monat zuvor
Antwort auf  Captn Obvious

ich sehe das genauso wie du. Am Ende des Tages zählt, wenn es um reich werden geht, ohnehin nur die absolute Sparrate. Wer viel verdient und z.B. im Monat 500€ fürs Auto ausgibt, kann bei entsprechendem Einkommen immer noch problemlos reich werden. Und umgekehrt wird der Dauer-Student mit Nebenjob, selbst wenn er auf das Auto verzichtet, aufgrund der absoluten niedrigen Sparquote nicht reich.

Daniel
1 Monat zuvor

****Jedes Mal, wenn ich Bus fahre, sehe ich nicht die „Unbequemlichkeit“. Ich sehe die Dividenden-Zahlungen, die ich nicht für Versicherung, Reifen- und Ölwechsel sowie TÜV verbrannt habe. Mein „Auto“ fährt an der Wall Street und zahlt mir meine Wohnkosten. Euer Auto macht euch nur ärmer.***

Das lässt sich grade in urbanen Gegenden recht leicht sagen. Die Situation hier in einem 5000 Seelen Dorf sieht allerdings anders aus. Mit Ausnahme von Lebensmitteln gibt es hier nichts. Alle meine Freunde und bekannte wohnen in den Nachbardörfern oder Städten. Alle mindestens 7-8km entfernt. Und wenn du abends wieder weg willst fährt da auch kein Bus. Vielleicht zukünftig das autonome Taxi von Elon….. gerne. Noch ist es aber nicht da. Und das fährt auch niemand nachts oder bei Regen mit dem Rad.

Ich bin fast 20 Jahre mit Bus und Bahn zur Arbeit gefahren. Und ich habe hier Best-Voraussetzungen. Mein Bahnsteig ist 50m vom Haus weg. Wir haben eine hohe Taktung an Zügen und auch in der Zielstadt viele Busse. Und auch ein gefördertes Ticket vom Arbeitgeber.

Und dennoch fahre ich seit 5 Jahren mit dem Auto.. Es spart mir jeden Tag fast 40Minuten Zeit ein, ist superpünktlich gegenüber Bus/Bahn, ich habe eigene PV Anlage auf dem Dach und die 70km kosten mich ca. 1,20-1,50€ Strom pro Pendlertag.

Für mich ist das Auto gelebte Freiheit, egal welche Automarke. Mein Auto hat jetzt nach 5 Jahren ca. 40% an Wert verloren, das ist in der Tat eine ganze Menge. Umgerechnet kostet mich das Auto damit ca. 350€ im Monat. Aber um ehrlich zu sein… 350€ ist für mich ein völlig akzeptabler Preis um seine individuelle Mobilität zu haben. Und bezogen auf mein Gehalt ist es nicht so, dass ich damit „fürs Auto lebe oder geschweige denn arbeite“

Die ÖPNV Geschichte wird hier zudem von Jahr zu Jahr schlechter. Was vor 6-7 Jahren noch irgendwie funktioniert hat, funktioniert eben nicht mehr. Und auch das Klientel das sich dort aufhält nähert sich immer mehr dem amerikanischen Publikum an das du z.B. auch in LA hast.

Lad
1 Monat zuvor

Wer Millionen Dollars hat, trinkt Leitungswasser und kauft gebrauchte Kleider und Schuhe, der fühlt sich arm und braucht viel mehr Geld. Niemals werden ihm die Millionen reichen, er will mit mehrfach so viel Geld beerdigt werden. Auf seinem Grabstein sollte stehen: “Er hatte Millionen und es war ihm nicht genug. Bis zum Tode wollte er immer noch mehr Geld auf seinem Bankkonto. Und hatte keinen Sohn, keine Tochter, die es erben könnten.“

Snoo
1 Monat zuvor
Antwort auf  Lad

Natürlich ist auch Kohle scheffeln eine Sucht …!!!

Captn Obvious
1 Monat zuvor
Antwort auf  Lad

Das sind nichts anderes als unbelegte Unterstellungen deinerseits. Ich tippe mal einfach auf „Neid“.

I want to believe
1 Monat zuvor

Ich finde, die Möglichkeit eines länger andauernden bewaffneten Konflikts innerhalb der USA oder gar eines Bürgerkriegs ist nicht adäquat in den Aktienkursen eingepreist. Die Stimmen aus der Bevölkerung aber auch die Bilder aus der Realität werden immer unversöhnlicher. Schon übel. China und andere Länder freuen sich, zeigt es doch der eigenen Bevölkerung die angebliche Überlegenheit des eignen repressiven Systems. Wir in Europa sollten schauen, dass wir nicht aus Frust über die existierenden Unzulänglichkeiten und Ärgernisse unserer nationalen + v.a. der EU Politik in eine ähnliche Richtung abdriften. Ich denke, wir werden deutlich mehr verlieren als gewinnen mit extremen Parteien.

Die US-Regierung eignet sich auch immer weiter Aktien von US Unternehmen an. Auch wurden share buybacks und bestimmte Dividenden verboten in bestimmten Industrien oder das Verbot Einfamilienhäuser von größeren Immobilienunternehmen zu handeln / betreiben. Es dauert nicht mehr lange, dann werden wir von Ideen zur Preisfestsetzungen bei Grundnahrungsmitteln sehen. Hätte nicht gedacht, diese Entwicklung zu erleben.
Wer will ausschließen, dass ausländische Investoren von US Titeln in als relevant definierten Industrien nicht teilenteignet werden? Schließlich nehmen wir den Inländern zB durch Dividendenabfluss ins Ausland das Geld ab.

Diane
1 Monat zuvor

@Tim
Fährt die U-Bahn in New York eigentlich auch bis zu deinem Landhaus im Wald raus? Oder fährst du dahin mit dem Bus? Wie ist denn da draußen die Supermarkt-Situation? Wenn du Leitungswasser trinkst, brauchst du ja die schweren Wasserkisten nicht schleppen. Das ist praktisch.
Grüße aus dem verschneiten D. Ich schaue gerade in meinen Garten…mit frischer Luft und kleinen Spatzen im Vogelfutterhäuschen. Diese Stille hier auf dem Land. Traumhaft.

Diane
1 Monat zuvor
Antwort auf  Diane

Ich meinte natürlich @Tim

Frank
1 Monat zuvor

Hallo Tim, Gratulation zu dem Depotwert. Das ist großartig.
Kannst du sagen, wieviel davon (%) in etwa aus Sparrate und wieviel aus Performance (Kursgewinne, Dividenden) kommen?

Beste Grüße aus Monnem
Frank

Frank
1 Monat zuvor
Antwort auf  Tim Schäfer

Danke für die Rücksendung.
Da erkennt man erst wieviel das Compounding ausmacht. Wahnsinnsergebnis. Das heißt knapp 15% des Vermögens stammen aus Sparen, der Rest hat der Aktienmarkt erledigt.

Brian
1 Monat zuvor

Interessanter Faktor . Ich lese gerne die Artikel hier und hole mir auch etwas Input für mein Depot. Ich habe mich aber für den Mittelweg entschieden. Also Geld machen aber trotzdem ,gut‘, also ich nenne es jetzt mal so, Leben. Mein Depot umfasst viele Aktien und ETF‘s. Die Dividendenausbeute und das Depot an sich wächst auch jährlich. Daher bin ich sehr zufrieden . Das Ziel: im Alter ruhig leben ohne Geldsorgen und früher in Rente gehen.

Sparta
1 Monat zuvor

Traffic hat dieser Stil ja ordentlich gebracht, so wie es halt üblich ist, wenn man extrem polarisiert….

Finde aber diese allgemeine Tendenz der oberflächlichen Polarisierung / Verallgemeinerung kein schönes Niveau.

Die starke Implikation dieses Artikels, dass alle anderen aus z. B. Unterschichten oder Mittelschicht selbst schuld sind, wenn sie nicht finanziell frei oder Millionär werden ist extrem pauschalisiert und vereinfacht.

Es gibt schon genügend Engstirnigkeit (extremer Nationalismus, extremer Egoismus, Rassismus, Homophobie etc. pp.) und etwas mehr Gelassenheit & Empathie für andere Lebensmodelle als am ständigen Spiel der stumpfen Empörungsbewirtschaftung mancher Medien mitzumachen wäre schön.

Sparta
1 Monat zuvor
Antwort auf  Tim Schäfer

@Tim minus ski ;-)

Die Intention ist natürlich sehr gut & sorry, falls meine evtl. kritisch wirkenden Beiträge falsch emotional rüberkommen, denn meine Intention ist etwas mehr Detailtiefe.

Die Frage ist, ob Menschen sich extern mit Provokation & Schubladendenken wachrütteln lassen, oder inwieweit die jeweils eigene intrinsische Motivation von einem selbst kommen muss, bzw. ob nicht positiv formulierte Beispiele, Vorbilder & Geschichten mehr & nachhaltiger bewirken.?

Inwieweit so Artikel wie gerade bei wallstreet online mit dem Luxusgut Fastfood für einkommensschwache Amerikaner nicht nur ein Problem bei der Altersarmut zeigen, sondern das auch das tägliche Leben schon finanziell schwer ist für diese Menschengruppe… aber ich weiß nicht, wie gut dies recherchiert & statistisch signifikant ist…

Nuvolina
1 Monat zuvor
Antwort auf  Tim Schäfer

Naja, angesichts der extrem verschuldeten Wirtschaft, sollten die Leute statt einem „Stück Wirtschaft“ eher ein Stück Gold oder Silber im Depot haben.
Die Zeiten haben sich radikal geändert, aber noch hat es nicht jeder mitbekommen.

Kiev
1 Monat zuvor
Antwort auf  Nuvolina

@ Nuvolina

Was gibt es dort denn besonders? Gold ist heute Nacht um 10% gestiegen. Ist ein wenig Volatilität nicht normal bei den Edelmetallen?

Tatsächlich würde mir ein Bitcoin Artikel gefallen. Gold und Silber habe ich im Blick. Hin und wieder schaue ich auf BTC und sehe einfach nichts. BTC ist die Antwort auf Fiat Währungen? Wie ist denn die Preisentwicklung von BTC zu Dollar oder momentan etwas festeren Währungen wie Schweizer Franken? Oder zu etablierten unabhängigen Zahlungsmitteln wie Gold und vielleicht sogar Silber? Gold wird aktuell von vielen Zentralbanken massiv aufgestockt. Das Interesse an BTC scheint für eine Absicherung an relevanz verloren zu haben. BTC mag andere Zyklen haben. Für mich ist es jedenfalls keine Alternative zu Edelmetallen.
Eine Naturaldividende würden mir bei manchen Minen gefallen. Da würde ich schnell an einen ordentlichen Bestand an Silber kommen. Für Gold hat es bei mir leider nicht gereicht. Mit der Entwicklung zu Euro bin ich durchaus zu frieden.

1 Monat zuvor
Antwort auf  Kiev

Nix besonderes. Die letzten Glücksritter wollen nur auch noch mit auf den Zug. Wo sonst bekommst du mal so locker nebenher deine 100% Rendite in ein paar Monaten? Ist doch keine große Sache.

Die „Sparer und Privatanleger“ stürmen die Goldhändler. Gibt es schon Schlangen? Wird eine schöne Fahnenstange, der Chart.

Nur doof, wenn man sein Gold schon längst verkauft hat….

Bruno
1 Monat zuvor

Ich dachte Gold & Silber verkauft man nie? Läuft wohl eine Short Squeeze, solche Fahnenstangen Charts werden selten nicht stark abverkauft, aber wo die Fahnenstange endet wissen wir nicht. Festplatten Aktien gehen aktuell auch durch die Decke, ist alles nix für mich diesen Dingen nachzurennen, hat man diese Sachen würde ich eher zumindest Teilverkäufe einplanen. Bei Edelmetallen eher Absicherungen, wenn man jetzt seinen Tresor räumt wird man womöglich noch vor dem Goldhändler ausgeraubt.

Kiev
1 Monat zuvor

@ Freelancer Sebastian

Die genauen Verteilungen von Goldkäufern sind nicht bekannt. Aus verschiedenen Quellen geht man bei Gold von ca. 60-70% Nachfrage durch Zentralbanken aus, 15% ETF und Physisch, 10% Industrie. Bei einer Hockeystick Formation gibt es am Ende einen größeren Anteil an Privatkäufern, die die Kurse weiter treiben.

Bei Silber wird es im Februar Q4 Zahlen von den Minen geben. Hier bin ich auf den Gewinn gespannt. Der durchschnittliche Kurs pro Unze in Dollar wird um 55$ liegen. Damit werden die Gewinne im Vergleich mit Q3 stark in die Höhe schießen. Aktuell steht der Kurs auf dem doppeltem Papierwert… Ich schätze die Firmen bei einem Kurs von 55$ als sehr günstig ein. Sollte der Preis beispielsweise 10$ höher liegen, so wirkt sich das mit einem Hebel von 2 auf den Gewinn aus. Silber ist allerdings ein Industriemetall. Folglich bricht es bei einem Crash massiv ein und geht erneut steil, wenn die Industrie sich langsam erholt. Die Verschuldung ist im Vergleich zum Gewinn aktuell äußerst gering. Mit den Q1 Earnings bei aktuellem Niveau könnten die Firmen schuldenfrei sein. Man kann Kurse auch über Terminkontrakte Festsetzen. Das wird aktuell allerdings nicht stark betrieben so weit ich es Einblicken kann. Ich schaue mir die Earnings an.

Ein guter Teil der Goldrallye ist für mich plausibel auf den Wunsch vieler Staaten zurück zu führen, sich in welchem Maße auch immer etwas von der USA Politik zu emanzipieren. Also Unabhängigkeit von Dollar und Swift aufbauen. Mit Gold können Länder auch ohne Swift Handel betreiben. Die Staatsverschuldung der USA in Bezug zum BIP und dem nachgiebigen Wunsch des Präsidenten sich durch Inflation seiner Schulden zu erledigen sind sicherlich auch Aspekte den Anteil in Rohstoffen zu erhöhen und dafür Anleihen in den USA zu reduzieren.

Das müssen auch keine besorgniserregenden Ausmaße annehmen. Hier reicht schon ein stetiger Ausbau aus. Der läuft auch schon länger. Die Dividendenjäger hier haben vielleicht trotz Erhöhungen aufgrund der Dollerabwertung kaum mehr Geld von den Unternehmen erhalten. Grüße an die Schweiz (Bruno wie sah es 2025 aus mit US Dividenden?). Dafür werden die Käufe in Dollar dann billiger und langfristig auch die zu erwartenden Dividenden.

Bruno
1 Monat zuvor
Antwort auf  Kiev

Ich habe nicht sehr viel US Dividenden (deshalb liebe ich auch Berkshire & Co.), auch generell meine Dividendenrendite im Depot ist relativ tief bei 1.2%. Ich habe ja schon eine Weile etwas umgeschichtet in konservativere Titel (auch etwas Rohstoffwerte aber auch geografisch mehr Diversifikation) und auch meinen USA Anteil reduziert, aber ist klar wenn der USD in einem Jahr 17% fällt braucht es viel Performance der Werte um das auszugleichen. Langfristig ist man sich das aber gewohnt der USD hat über die letzten 25 Jahre p.a. ca. 3.5% verloren, hat man da ein Dividendendepot ist diese schon mal weg. Ich halte es aber auch ähnlich wie Tim und der Gewinn ist oft im Einkauf, das darf dann auch gerne wieder Tech sein hat nichts mit tiefem PE Ratio zu tun, aber auch die besten Aktien haben ihre schlechten Phasen, und da sollte man dann zuschlagen. So auch meine Microsoft, Amazon etc. aufgebaut. Möchte meine Cashquote auch noch etwas aufbauen, aber auch nicht zu hoch, hohe Bewertungen müssen sich ja nicht zwingend über den Preis bereinigen, es kann auch über die Zeit geschehen oder über Gewinnsteigerungen (KI etc.).

I want to believe
1 Monat zuvor
Antwort auf  Kiev

#Dollar billiger

Durch den schwächeren US$ werden die in US$ bilanzierten Auslandsgewinne höher. Die Gewinne der US Unternehmen werden also sowohl durch stärkeren Export als auch durch Währungseffekte steigen – das führt zu Kurswachstum und deutlichem Dividendenwachstum. Das könnte den US$ Verlust sogar überkompensieren.

Für mich gibt es wegen eines schwächer werdenden Dollars keinen Grund global agierende US Aktien zu reduzieren. Oder den US-Anteil im Welt-Index aktiv zu reduzieren.

Außerdem wird von vielen US Unternehmen eine auslandsfeindliche Preispolitik betrieben. Mit dem iPhone-Verkauf nach Listenpreis in der EU verdient Apple jetzt bereits >10% mehr als mit dem Verkauf in den US. Dazu noch Währungsgewinne.

Wenn ich mich recht erinnere hast du (genauso wie ich) den EM-ETF gleichbleibend weiter stark bespart. Das hat sich letztes jahr gelohnt mit dem reverse to the mean. Obwohl Prozentual der Weltindex stärker gestiegen ist habe ich persönlich den Gewinn mit dem EM egalisiert weil ich länger günstiger einkaufen konnte.

Mein BTC fällt, mein Goldanteil ist quasi nicht vorhanden. Schade. Es sind halt alles Momentaufnahmen. Wichtig ist überall ein wenig dabei zu sein und nicht auf erratische Kommentare oder Berichte zu handeln. ich würde niemals Carvana kaufen nur weil ein Bericht ne Aktie 20% hoch oder runter puscht. gehe ich lieber ins Casino und habe trotz der 0 höhere Gewinnchancen bei rot/schwarz als wenn ich abzüglich Steuern und Gebühren solche Hazardeurtrades durchführen würde. Nebenbei hat man noch nettes Ambiente und Begleitung und vielleicht einen erfrischenden Negroni.

Kiev
1 Monat zuvor
Antwort auf  I want to believe

@ I want to believe

Mal sehen was das Wochenende bringt. Ich bin im Depot sehr entspannt. Ich hatte Optionen auf Silberminen. Der USA Iran Konflikt ist mir zu heiß gewesen. Der Anstieg von Silber ist leider auch etwas zu stark gewesen, so dass die Minen nicht in dem Maße von Kurs mitziehen konnten wie sie es müssten.

Der Gewinn entspricht allerdings einem halben Jahresgehalt. Auf den letzten Tag habe ich 10-20% von Top verloren. Aber das ist natürlich die Gefahr bei einem parabolischen Anstieg.

Generell hoffe ich auf keinen zu großen Eskalation und darf jetzt endlich wieder die Nachrichten ignorieren.ob die Rally vor Ei ist kann ich nicht sagen. Silber wird in der Hauptsache von der Industrie benötigt.ed liegt ein großes Defizit vor. Falls es keinen starken Abklang der Wirtschaft gibt müsste es sich auf unbekanntem Niveau fangen und wieder steigen. Fürs erste bin ich aber raus aus den News. Durch die Strategie habe ich viel über Rohstoffe, Comex, Futures, Lagerbestände, Notices, strategische Marginanpassung (in Weihnachtsferien) und auch Strategien von JPM gelernt. Hier hätte ich gerne einmal einen Experten gesprochen. Ich sehe beispielsweise keinen Sinn darin große Future Kontrakte in dünnen Handel in den Markt zu schmeißen. Ich halte es für einen großen Fehler oder um gezielte Kaskaden an Stop losses auszuführen, die dann bei größerem Handel auf der anderen Seite wieder eingesammelt werden. War ein interessantes Kapitel und mit den bösen Buben möchte ich nicht an einem Tisch sitzen und Handel betreiben ;-) Vielleicht gibt es aber Situation, die das erfordern und mir nicht in den Sinn kommen? In dem Bereich werde ich vermutlich keine Gesprächspartner finden.

Sparta
1 Monat zuvor
Antwort auf  Kiev

Kennst Du dich mit Pachtverträgen aus oder hast Du da jemanden mit rechtlicher Expertise?
Ansonsten schreib ich Dir mal am Wochenende privat, wenn es ok für Dich ist.?
Mich würde nur eine unverbindliche 3. Meinung interessieren. ;-)

Kiev
1 Monat zuvor
Antwort auf  Sparta

@ Sparta

Da kenne ich mich leider nicht aus.Ich hoffe auf jeden Fall für Dich, dass es nichts schlimmes ist. Ich kenne nur Vermieter von Immobilien. Generell bevorzuge ich unabhängig von Recht den Dialog. Es hilft nichts auf sein Recht zu pochen, wenn man eine langjährige Partnerschaft pflegt. Da ist es eher wichtig die Hintergründe zu erfahren und ihn von etwas zu überzeugen.

Generell versuche ich auch den Dialog gar nicht erst erforderlich zu machen. Die Miete erhöhe ich beispielsweise nicht bis äußerst selten. Meine Lösung sind Mieter, die von sich aus zeitlich begrenzt in der Wohnung bleiben. Da ist Konfliktpotential bereits im Keim erstickt. In Bezug auf Miete setze ich sie auch am Beginn verhältnismäßig hoch an. Dann verschlechtert sich meinerseits nichts über die Mietdauer. Eventuell wird manches sogar besser.

Bei ungewollten Situation prüfe ich im Nachgang, ob ich eventuell die Situation in ihrem Ausmaß hätte vermeiden oder eindämmen können. Das können zahlreiche Dinge sein und muss auch nicht direkt im Zusammenhang mit dem Ereignis an sich stehen. Es kann neben dem Vermögen auch die Aufteilung von diesem sein. Mit weniger Verbindlichkeit, Diversifikation, und Cash Rücklage ist man in jeglicher Hinsicht robuster aufgestellt und kann entsprechend in günstigen Gelegenheiten durchziehen.

Alex089
1 Monat zuvor
Antwort auf  Tim Schäfer

Hallo Tim, ich gebe dir total recht allerdings ist Deutschland maximal schlecht wenn es darum geht etwas anzusparen. Hier regiert der Sozialismus. Es werden fiktive Gewinne besteuert und in den Niederlanden soll das 2028 noch extremer werden. Hier stellt man sich als junger Mensch fast täglich die Frage ob sich das Sparen jemals lohnen wird…..

Nuvolina
1 Monat zuvor

Ich kann euch beruhigen. Auch mit Auto und ohne Leitungswasser kann man reich werden.

217Kutscher
1 Monat zuvor
Antwort auf  Nuvolina

Stimmt. Ich habe drei Kinder! Ich habe einen Beruf der mich ausfüllt. Ja und ich Verlierer fahre sogar einen Leasingwagen! Und ein Depot habe ich auch, zugegeben ein noch zu kleines, aber es wird massiv bespart. Ich bin zufrieden und glücklich. Bin ich jetzt der Verlierer im Hamsterrad, oder nicht doch der wirkliche Gewinner?

Sebastian
1 Monat zuvor
Antwort auf  217Kutscher

Sie machen es richtig – sie arbeiten, zahlen somit auch in die Rentenkasse ein, haben ein Depot und drei Kinder die ihnen das Leben versüßen.

Leonie
1 Monat zuvor
Antwort auf  217Kutscher

Ich befürchte Tim hat seine Prioritäten falsch gesetzt. Er ist sozusagen in dem „Goldenen Käfig“ (Millionendepot) gefangen, den er sich selbst geschaffen hat.
Bei seiner zwanghaften Sparerei hat er die Abzweigung zum Leben verpasst. Als ob es ihm was nützen würde ob sein Depot jetzt 2,8 Mio, 3,8 Mio odr 5,8 Mio Wert wäre. Da hat er sich wohl etwas verrannt.
Ist auch irgendwie traurig zu sehen.

Captn Obvious
1 Monat zuvor
Antwort auf  Leonie

Warum sollte das so sein? Er sagt doch, dass er glücklich ist. Er verreist viel, hat eine Familie und hat die Freiheit zu tun, was er will. Noch dazu mag er seinen Job. Nur weil er sein Geld nicht verprasst, heißt das nicht, dass er keinen Nutzen davon hat.
Wieso muss sein Leben jetzt durch dich bewertet werden?
Dieser Artikel hat wohl einige ziemlich heftig getriggert…

Leonie
1 Monat zuvor
Antwort auf  Captn Obvious

Tim bewertet andere Menschen und wertet sie ab, weil sie alltägliche Dinge tun und wähnt sie im Hamsterrad. Wie kommt er darauf? Weil er sich in seinem Job so fühlt? Warum projiziert er seine Gefühle auf andere? Da muss doch eine gewisse Unzufriedenheit bei ihm herrschen.

Ich bewerte ihn halt danach was er schreibt. Und offensichtlich liege ich da wohl ziemlich richtig.

Übrigens: Allein dass er in New York wohnt, einer der teuersten Städte der Welt, macht seine Floskeln über das Sparen schon völlig unglaubwürdig.
.

I want to believe
1 Monat zuvor
Antwort auf  Leonie

Leonie, du hattest kürzlich mal deine Dividendenziele genannt für dieses Jahr (USD Schwäche) und kommendes Jahr. Ich fan das waren beeindruckende zahlen. Vor allem die angestrebte Steigerung auf dieses Jahr fand ich sehr hoch. Magst du mal schreiben wie du das erreichen möchtest – welchen Betrag investierst du monatlich und welche Titel stehen aktuell auf deiner Kaufliste? Kauft du viel BDCs, REITs Hochdividendentitel oder investierst du so viel?

Leonie
1 Monat zuvor
Antwort auf  I want to believe

Ich habe da keine Grundsätze oder bestimmte Regeln, wie ich investiere. Derzeit kaufe ich hauptsächlich kostengünstige weitweite ETFs.
Zu Beginn habe ich vor allem sichere devensive Dividendentitel gekauft, da es ETFs eigentlich noch nicht so gab. Habe auch paar Reits und BDCs im Depot, ist jetzt aber kein grosser Klumpen. Zu Weihnachten gönne ich mir jedes Jahr ein Titel mit hoher Dividende. Da versuche ich dann natürlich immer einen Wert mit zusätzlichem Kurspotential zu finden. So sind die bei mir ins Depot gekommen.
Wenn ich sonst mal eine günstige Gelegenheit vermute, kaufe ich auch noch so mal Einzelaktien, unabhängig von der Dividende.
Ansonsten bin ich eigentlich nur mit Aktien angefanen weil es keine Zinsen aufs Festgeld gab und da hab ich dann versucht mit Dividenden ein Ersatz zu finden.
Ich habe deswegen auch von Beginn an nur die Dividenden getrackt. Die Kurse sind so nebenbei gestiegen.
Eine Kaufliste habe ich nicht, wenn mir was ins Auge springt kaufe ich mal einen Einzelwert, ansonsten derzeit eher ETFs.
Ist jetzt aber keine feste Regel oder so, kann gut sein, dass es mal wieder anders wird und ich wieder mehr Einzeltitel kaufe.
Die Dividensteigerung im Depot sind ja eine Mischung aus Neuanlage, Dividendensteigerungen der einzelnen Aktien, Anlage von Dividendenerträgen und zB ein ETF Anteil, den ich im letztes Jahr im Dezember gekauft habe, wirkt bei den Dividenden ja erst dieses Jahr.
Da ich sehr gut verdiene, lege ich einfach das Geld an was am Ende übrig bleibt. Ist jetzt keine Kunst oder Geheimnis.
Ich mache da keine besonderen Sparkapriolen wegen paar Euro. Ich verdiene einfach extrem gut. Ist meiner Meinung auch der bessere Ansatz. Da ist es auch relatriv egal welches Auto ich fahre.

I want to believe
1 Monat zuvor
Antwort auf  Leonie

Dank dir fürs Teilen! Ja, das Einkommen bleibt doch der Haupthebel.
zu den Dividendensteigerungen: Die Steigerungen machen wahnsinnig viel aus. Divisteigerungen ist auch ein unterschätzter Schneeball.

Daniel
1 Monat zuvor

Ich finde Tim sehr authentisch und wirkt auf mich sehr zufrieden. Ich glaube er hat für sich den richtigen Weg gewählt. Er ist für mich ein Mentalitätsmonster und zeigt einen wie ein Kompass bei all dem Rauschen an der Börse den richtigen Weg. Vielen Dank dafür. In dem Forum wird mir zu sehr auf das Knausern geschaut. Der größte Hebel beim Vermögensaufbau (wenn man nicht zur Erbengeneration gehört) ist immer das eigene Humankapital das durch gute Qualifikation oder durch Gründen des eigenen Unternehmens massiv gesteigert werden kann. Dann sollte die Tätigkeit noch Spaß machen. Dann ist das Märchen vom Hamsterrad auch besser zu ertragen. Dann darf man sich auch schön was gönnen und kann nebenbei ganz entspannt nebenbe iauch wohlhabend werden.

Mr. Pino Cavallo
1 Monat zuvor

Ich find’s witzig, dass sich einige hier doch durch den – ausnahmsweise – provokanten Schreibstil Tims angegriffen fühlen und ihn deshalb wegen seines Lebens in New York angreifen :)

Es geht ja nicht darum, sich alles vom Mund abzusparen, sondern eben eigene Grenzen zu setzen und auf bestimmte Dinge zu verzichten, wenn man dafür einzelne Lifestyle-Sünden beibehalten möchte. Bei dem einen ist das der tägliche Kaffee bei Starbucks, bei dem anderen das Auto. Das ist im Grunde genauso wie, wo man noch selbst Kind war und die Eltern einem gesagt haben, dass man sich nur eine Sache aus dem Süßigkeitenregal herausnehmen darf.

Ich selbst möchte mein Auto (ist ein alter Wagen, VW Golf 5er) nicht missen, weil er Freiheit bedeutet. Dafür fahre ich ihn schon seit 12 Jahren, habe ihn gebraucht gekauft und hoffe, dass ich ihn dieses Jahr irgendwie durch den TÜV bekomme.

Tim trinkt Leitungswasser und trägt Secon Hand, dafür lebt er halt in Manhattan (was ich geil finde!). Ich dagegen habe nen Auto und trinke Flaschenwasser, lebe dafür aber auf 32qm weit unter meinen finanziellen Möglichkeiten.

Jeder hat also seine eigenen Grenzen, die er sich setzen muss. Sich komplett dem Frugalismus zu verschreiben, fände ich ätzend. Dann erreiche ich lieber die FU ein paar Jahre später und hatte dafür auf dem Weg dahin mehr Spaß im Leben.

Leonie
1 Monat zuvor
Antwort auf  Mr. Pino Cavallo

Laut Tim bist du ein Konsumclown im Hamsterrad.
Er nimmt seinen Weg als den richtigen an und setzt andere herab in diesem Artikel.
Das man dann mal seinen Lebensstil in einer teuren rattenverseuchten Stadt hinterfragt, oder sein viel gepriesener Nachhaltigkeitsaspekt bei seiner Second Hand Kleidung, während er munter um die Welt fliegt und dabei für so viel CO2 Ausstoß verantwortlich ist, dass davon hier das komplette Forum ihr Leben lang Auto fahren könnte, schon mehr als ein schlechter Witz ist, kann man dann auch mal ansprechen.

Paulchen Panter
1 Monat zuvor
Antwort auf  Leonie

Leonie,
dafür hat Tim bisher auf die Kinder #1 bis #12 verzichtet und damit ist doch seine Ökobilanz auch wieder recht akzeptabel.
Außerdem isst er kaum oder gar keine toten Tiere mehr. Auch ein aktiver Beitrag zum schmalen ökologischen Fußabdruck.
Glückwunsch zu deinem attraktiven Gehalt.
Paulchen

Mr. Pino Cavallo
1 Monat zuvor
Antwort auf  Leonie

@ Leonie

Nahh… du nimmst den Artikel von Tim zu ernst bzw. zu persönlich. Wer ihn schon seit einiger Zeit folgt, weiß, dass er sehr bodenständig ist und niemandem seine Meinung aufzwingen will. Den obigen Artikel hat er – für ihn untypisch – sehr provokant aufgesetzt, was ich durchaus interessant finde. Das ist nur ein Schreibstil, nichts was man persönlich nehmen sollte.

Leonie
1 Monat zuvor
Antwort auf  Mr. Pino Cavallo

Ja, wer kennt ihn nicht, den super bodenständigen Multimillionär, der in seinem überteuerten New Yorker Elfenbeinturm wohnt, ständig um die Welt fliegt und andere als Sklaven bezeichet.

Stef23
1 Monat zuvor

Moin Tim,
grundsätzlich stimme ich dir zu. Aus meiner Sicht gibt es ebenfalls gute Gründe für ein eigenes Kfz. Ich erreiche einen lukrativen Arbeitsplatz der nicht an die öffis angeschlossen ist. Gleichzeitig ist die Bezahlung branchenüblich. Mein letzter Arbeitsplatz in der City, brachte andere Kosten wie z. B. auswärts essen oder spontane Unternehmungen. In Summe ist das Auto natürlich trotzdem teurer. Dafür bin ich flexibler und habe mehr Freiheiten. Die perfekt Lösung gibt es wohl nie.
Grüße
Stef

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