Warum die Reichen immer reicher werden: Sie verstehen die Geldvermehrung

Aus einem alten Monopoly-Brettspiel von Hasbro: Du kassierst Dividenden. Du bist der Boss.

Warren Buffett hortet 128 Milliarden Dollar in seiner Kriegskasse. Derweil stürmen die Aktienmärkte nach oben. Der Preis des Wartens ist teuer.

Es gibt genug Deutsche, die haben enorme Summen auf Girokonten oder Sparbüchern. Sie warten auf den nächsten Crash oder was auch immer. Aber fast jeden Tag geht der DAX, MDAX oder S&P 500 Index höher. Buffett hat große Gewinne durch das Halten von Bargeld verpasst.

Ich denke für Profis wie Privatanleger ist es unmöglich vorherzusagen, wohin die Börse laufen wird. Gerade für junge Anleger mit einem langen Horizont kann der Preis für das Warten auf die nächste Korrektur teuer werden.

Fondslegende Peter Lynch fasste das Dilemma gut zusammen:

“Es ist viel mehr Geld flöten gegangen, wenn sich Anleger auf Korrekturen vorbereiten oder versuchen, Korrekturen vorherzusehen, als durch Korrekturen selbst verloren gegangen ist.”

Über die Zeitspanne eines Lebens, sich zurückzuziehen und zu versuchen, die Börse zeitlich zu timen, ist zweifellos die falsche Entscheidung. Durchzuhalten und zuzukaufen ist überlegen.

Setze dein Geld ein und schließe deine Augen. Fertig!

Ich mache Buy-and-Hold. Ich bin zufrieden damit. Ich habe keine Festgeld- oder Tagesgeldkonten. Ich habe keine Lebensversicherung und keinen Bausparvertrag. All meine Liquidität geht in Aktien. Ich habe nur auf meinem Girokonto ein paar Tausender für Notfälle verwahrt.

Ich kann mit dem Trading nichts anfangen. Ich habe eine Hoarder-Mentalität für Aktien entwickelt. Ich kaufe sie und lasse sie wie einen guten Cognac im Fass/Depot liegen. Ja, manchmal bekommen meine Firmen Probleme. Ich behalte sie trotzdem. Ich werde sie nicht verkaufen. Alles in allem hat sich das bisher wunderbar ausgezahlt.

Während der letzten Finanzkrise war Berkshire Hathaway wie eine Burg. Dank all der Barmittel in der Kasse kann der Beteiligungsfirma wenig passieren. Warren Buffett nutzt schwere Zeiten, um sich zu Schleuderpreisen bei guten Firmen einzudecken.

Gutverdienende Aktiensparer haben vom Börsenboom profitiert. Sie haben ihr Depot dank der Kursgewinne bestimmt massiv ausgebaut. Während der Ruhestand für die meisten Deutschen ziemlich lausig wird, haben die eifrigen Aktiensammler in den vergangenen zehn Jahren ihr Depot ordentlich vergrößert. Sie fühlen sich vermutlich wie Dagobert Duck.

Ab 2010 begann sich die Wirtschaft von der schlimmsten Rezession und Finanzkrise zu erholen. Die Kurse drehten schon ab Mitte 2009 nach oben.

Das Aktiensparen sollte auch für die unteren und mittleren Einkommen in Deutschland zum Standard werden. Einen ETF-Sparplan mit 50 oder 100 Euro im Monat kann wirklich fast jeder starten. Es geht um die Frage des Wollens. Viele Menschen wollen einfach auch nichts an ihrer Lage ändern. Gerade Frauen und Geringverdiener sollten unbedingt tätig werden mit Aktien-ETF-Sparplänen. Ein Nebenjob dazu nehmen, wenn das Geld nicht reicht für einen Sparplan, ist mein Tip.

Je mehr Geld ich ansammle im Depot, desto mehr Spaß macht mir meine Arbeit als freier Journalist. Ich tue die Arbeit nicht, um zu überleben, sondern weil es mir Spass macht.

Deine Finanzen in Ordnung zu bringen, bedeutet Stressabbau. Es gibt dir im Leben mehr Möglichkeiten. Wahlfreiheiten.

Das Problem in der heutigen Konsumgesellschaft ist, dass Leute für ihren Arbeitgeber alles tun würden, weil sie zu hohe Kosten haben (Auto, Haus finanziert, zig Abos, hohe Ansprüche…). Kaum jemand hat die Mittel im Depot, um auf der Arbeit auch mal “Nein” sagen zu können zum Chef. Jeder arbeitet, um zu überleben.

Wenn mehr Arbeitnehmer die Möglichkeit hätten, “Nein” zu sagen, würde es weniger Ärger geben. Dann wäre der Kampf auch unter den Arbeitnehmern fairer.

Übrigens ist der einst gehypte Pflanzenburgerhersteller Beyond Meat abgestürzt. Die Euphorie ist verflogen. Selbst das Mega-Schlachthaus Tyson Foods stellt neuerdings pflanzenbasierte Hähnchennuggets her.

Ich bin schon seit vielen Jahren Vegetarier. Ich fand trotzdem dieses Video der “Daily Show” super: Ein Fleischesser probiert vegane Burger und Nuggets aus, während er mit Experten spricht:

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77 Kommentare
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Dennis
2 Jahre zuvor

Es ist unmöglich den Markt vorher zusagen und doch probieren sich so Viele daran. Nicht nur die oft zitierten Crash Gurus, auch recht seriöse Leute machen es immer wieder. Mir fällt auf anhieb ein Youtuber ein, der seine Microsoft Aktien verkaufte, weil diese so gut gelaufen sind und nun überbewertet seien. Der Kurs war damals knapp 95€ (hab ich im Kopf weil ich damals weiter nach gekauft habe), nun stehen sie bei knapp 140€. Verstehen muss man die Leute nicht.

Ich habe für mich entschieden das ich die Börse nicht timen kann und kaufe daher fleißig jeden Monat nach. Zwar variiere ich die Sparrate in einzelnen Positionen, aber auch nur wenn die Titel schon eine bestimmte Größe im Depot erreicht haben oder auf Grund der Kurse die Dividenden Rendite sich zu stark verändert hat (Nachkauf/kein Nachkauf).

Zu Beyond Meat: Ich habe auch noch zwei dieser Burger im Tiefkühler und will diese die Tage auch mal probieren. Das Unternehmen an sich ist für mich allerdings nicht interessant. Scheint für mich wie der Cannabis Hype zu sein. Hier arbeiten auch die Großen Konzerne an eigenen Lösungen.
Nicht nur Tyson rüstet fleißig nach. Unilever hat vor knapp einem Jahr “The Vegetarier Butcher” gekauft. Von denen gibt es nun einen Vegetarischen Burger bei Burger King. Daher lass ich die Finger von solchen Trends und warte bis ein Unternehmen aus meinem Depot in den Bereichen selbst tätig wird.

Nico Meier
2 Jahre zuvor

Die Modeströmung Veganismus wird in ein par Jahren vorbeiziehen und niemand wird dann noch bereit sein überteuerte Preise für fleischlose Burgerpattys zu zahlen.

Beyond Meat ist viel zu wenig breit aufgestellt da kaufe ich lieber einen Foodriesen wie Nestle oder Unilever.

Thirsten
2 Jahre zuvor

Wegen der Abgeltungssteuer macht es in Deutschland Sinn Aktien mit Verlust zu verkaufen. Man kann sie ja zu gegebener Zeit zurückkaufen. Den steuerlichen Verlust hat man dann für den Verkauf von Aktien im Gewinn gebunkert. Auf ewig, bis er benötigt wird. Buy and Hold geht insofern auch, aber die Steuern nicht ignorieren.

Thorsten
2 Jahre zuvor

Buffet ‘hedged’ sein Depot mit Cash. Alternativ könnte man noch Gold ( bzw. Zertifikate darauf ) zum hedgen einsetzen, das in Krisen hochschießt. Dann kann man es zu noch mehr Cash machen und Aktien zukaufen, wenn sie billig sind. So weit die Theorie. Ich werde berichten. Ich kann jetzt schon sehen, dass der Gold-ETF nach unten zuckt , wenn die Aktien nach oben gehen und umgekehrt. Das gefällt mir, es mittelt meinen Buchwert – zum Preis des Verzichtes von Dividenden. Das ist quasi die Versicherungsprämie, die ich zahle. In welchem Szenario würden Aktien und Gold gleichzeitig fallen ? Wenn die Zinsen deutlich steigen. Ist derzeit nicht gegeben. Aktien und Gold sichern sich gegenseitig etwas ab.

Länder und Banken horten vermehrt Gold kann man lesen.

Nico Meier
2 Jahre zuvor
Skywalker
2 Jahre zuvor

Der Fleischkonsum wird weiter zurück gehen. Nur die unterschicht wird weiter billiges Fleisch essen. Jeder halbwegs intelligente Mensch kann verstehen, dass hoher Fleischkonsum nachteilig für alle Beteiligten ist.

 

Die Tiere werden gequält, sind gestresst, krank, erhalten Antibiotika und tranquilizer. Sie schütten stresshormono aus und sind besiedelt mit multiresistenten keimen. Vom co2 Ausstoß will ich nicht anfangen.

Windsurfer
2 Jahre zuvor

@skywalker:

ich ergänze:

Ein Großteil der regenwaldflächen geht drauf für rindsviecher und deren futteranbau.

Das wichtigste hast du vergessen: es ist besser für die eigene Gesundheit!

ich esse zumindest in der Kantine kein Fleisch mehr und zu Hause nur noch 1mal die Woche vom Biobauern um die Ecke. Gedanklich bin ich aber schon bei vegan. Wobei das schon ein krasser Schrott wäre.

grüsse

windsurfer

 

 

Nico Meier
2 Jahre zuvor

Der Fleischkonsum wird weiter zurück gehen. Nur die unterschicht wird weiter billiges Fleisch essen. Jeder halbwegs intelligente Mensch kann verstehen, dass hoher Fleischkonsum nachteilig für alle Beteiligten ist.

Das sind wieder die klassischen “first world” Argumente der gehobenen Mittelschicht in Westeuropa. Die Welt besteht nunmal nicht nur aus der gehobenen Mittelschicht. In den Tigerstaaten erklimmen Millionen von Menschen erst die untere Mittelschicht. Das ist wir Westeuropa in den 50er und 60er Jahren da ist der Fleischkonsum massiv gestiegen.

Christian
2 Jahre zuvor

@Vegan/Vegetarisch: Genau so ist es – es ist gut für den eigenen Körper. Ich bin aktuell leider nicht Vegetarier, obwohl ich es gerne wäre. Den Konsum habe ich jedoch bereits reduziert.

@Monopoly: Das ist wirklich ein schönes Bild mit der Dividenden-Karte vom Aktionsfeld (?) – wir hatten in der Schule in „Rechnen“ (war auf einer kfm. Schule ohne Mathe) immer so Aufgaben, in denen wir die Verzinsung von Immobilien ausgerechnet hatten. Irgendwann kapierst du, dass wenn das Verhältnis Kaufpreis/EK und Mietzins (Lage vorausgesetzt) stimmten, sind die Teile ein Selbstläufer. Deshalb habe ich heute auch ein vermietetes Haus. Die Vernunft (Kalkulation) schlägt alle anderen Argumente. So ist es mit der Dividende in Monopoly. Wer hätte nicht gerne regelmäßig wiederkehren (gut, ist kein Zins, keine Garantie) eine Dividende? Dazu muss man Handeln wie Tim handelt: Qualitätswerte ewig halten. Wer das einmal verstanden hat, ist sehr entspannt.

Nico Meier
2 Jahre zuvor

Ich habe in meinem Umfeld drei Veganer die die Sache wirklich konsequent durchgezogen haben. Alle drei haben sich viel bewegt. Fazit alle drei haben mit den Jahren massive medizinische Probleme bekommen. Zwei dieser drei haben wieder begonnen tierische Produkte zu essen und ihr Gesundheitszustand hat sich innert drei Monaten massiv verbessert.

Soviel zum Thema “gesundes Leben2 als Veganer!

Christian
2 Jahre zuvor

Thema risikoärmerer Portfolioteil. Handhabt ihr das so wie Tim und packt neben dem Notgroschen alles in Aktien oder legt ihr noch einen festen Prozensatz in risikoärmere Anlagen an (Tagesgeld, Festgeldleiter, etc)?

Das würde mich sehr interessieren!

steve
2 Jahre zuvor

@ Thorsten bin bei Gold bzw Goldminen auch der Ansicht dass es ein interner Hedge ist. Allerdings haben die Edelmetalle die Eigenschaft zu Beginn eines downtrends aus Sympathie mit abzutauchen. Ist aber wahrscheinlich nicht zu timen und bekommt man wahrscheinlich als Charaktertest dazu.

Buffett und Gold stimmt, sagt er oder hat er gesagt, dass er es nicht gut findet. Was er und alle die ihm zitieren vergisst, er war mal dick in Silber investiert. Warum wohl weil er noch nicht wusste das EM keine guten Invests sind?

Skywalker
2 Jahre zuvor

@nico meier: Anekdote ohne Mehrwert. Wie genau haben die sich ernährt? Welche gesundheitlichen Probleme? Gibt es einen Zusammenhang?

A.
2 Jahre zuvor

Hallo Christian,

Aktien sind ein recht “großer” Teil in meinem  Portfolio.

Ich habe noch diverse Konten z.B. für Spaß/Urlaub, dann ein Tilgungskonto (Tagesgeld) für evtl. Sondertilgungen fürs Haus oder Autoersatz, und ein normales Tagesgeldkonto ab und an Kaufe ich Silbermünzen und zurzeit eine vermietete Wohnung.

Zurzeit versuche ich Chash anzusparen, aber der Dezember ist eher ungeeignet für sowas (Versicherungen, Anschaffungen Geschenke etc) 🙂

Übrigens habe ich hier einen Einblick ins Depot bei mir gegeben:

https://www.youtube.com/watch?v=6UnreN47etI

Ihr dürft den Kanal gerne abonnieren :-). Ich werde in Zukunft noch mehr Videos erstellen und arbeite auch schon an besseren Videos von der Umsetzung her. Zuletzt habe ich meine Dividendensteigerungen aufgezeigt seit 2017.

Hoffe für Tim ist es okay, wenn ich da meinen Link reinsetze.

 

Gruß

A.

 

Gurki
2 Jahre zuvor

Weniger Fleisch ist sicher nicht verkehrt. Ganz drauf zu verzichten ist Quatsch und fördert mit nichten die Gesundheit. Stattdessen wird dann als Veganer auf Tabletten zurückgegriffen um seine “Vitamine” zu erhalten. Finde den Fehler…

Thomas
2 Jahre zuvor

Hi Christian,

bezüglich Assetverteilung. Ich halte es (mittlerweile) ähnlich wie Tim.

96% Aktien ETfs + 4% Notgroschen. Im Notfall würde uns als Familie der Notgroschen 6 Monate reichen. Wobei dieser Notfall mit NULL Einkünften praktisch ausgeschlossen ist.

Grüße

 

Rüdiger
2 Jahre zuvor

@vegan:

Ob jemand tierische Produkte verzehrt oder sich vegetarisch oder vegan ernährt, ist mir vollkommen Wumpe. Für mich ist das kein Aufreger und kein Anlass, mit irgendwelchen Rechthabereien kostbare Lebenszeit zu verschwenden  😉

Nico Meier
2 Jahre zuvor

Wie andere sich ernähren ist mir egal.

Ich für mich habe den Fleischkonsum in den letzten Jahren reduziert. Wir essen abee bewusst weiterhin Fleisch von guter Qualität weil es uns schmeckt. Wir achten bewusst darauf gebnug tierische Produkte wie Eier und Molchproduke zu essen.

Veganer die behaupten ihre Ernährung wäre gesund und täglich Tabletten einwerfen müssen finde ich lachhaft. Wer sich wirklich gesund ernährt braucht keine Tabletten!

Wolke
2 Jahre zuvor

@Nico Meier

Buffet kauft aber kein Gold!

Könnte es sein, daß auch der verehrte Warren Buffett gelegentlich Fehler macht?

Rüdiger
2 Jahre zuvor

@Nico Meier:  Molchproduke

Dass Schweizer schon mal gerne Hunde oder Katzen essen, ist ja bekannt …

Aber MOLCHE???

Wolke
2 Jahre zuvor

@Rüdiger

Ich habe laut gelacht! Was ich besonders an Dir schätze, ist Dein Humor.

 

Hilda
2 Jahre zuvor

@Nico Meier

Wer ist schon Großmutters Sparstrumpf?

Nico Meier
2 Jahre zuvor

@Rüdiger

😉

Waren natürlich Milchprodukte gemeint.

Nein Molch gabs bisher noch nicht. In der Schweiz wird schon berichtet in gewissen Regionen der Schweiz würde man noch heute Hunde (Appenzell) sowie Katzen (Luzern) essen. In Notzeiten ist man auf diverse Tiere ausgewichen aber in der heutigen Zeit kann ich mir kaum vorstellen, dass noch Katzen oder Hunde verspeist werden.

Wobei auch in Deutshcland der Verzehr von Hunden und Katzen erst seit 1986 verbozen zu sein scheint.

“Das Schlachtverbot für Hunde und Katzen in Deutschland gilt übrigens erst seit 1986. Ihr Verzehr, etwa die Katze als sogenannter Dachhase, war bis in die 60er Jahre noch üblich.”

Lithium85
2 Jahre zuvor

Gurki

Weniger Fleisch ist sicher nicht verkehrt. Ganz drauf zu verzichten ist Quatsch und fördert mit nichten die Gesundheit. Stattdessen wird dann als Veganer auf Tabletten zurückgegriffen um seine “Vitamine” zu erhalten. Finde den Fehler…

Was für eine unqualifizierte Aussage. Die Viecher die wir essen bekommen die gleichen künstlichen Vitamine ins Futter, auch das B12.

Du filterst die Nährstoffe eben einfach durch ein Lebewesen. Kein Unterschied.

Es gibt keine Argumente für das Fleisch essen in der heutigen Zeit, wie gerne ihr es auch hättet um euer Gewissen zu reinigen. Sorry, die Masche zieht nicht.

Ich bin übrigens nicht vegan, es wäre aber der richtige Weg für die Menschheit und den Planeten.

@Nico Meier.

Ausschließlich Pommes mit Ketchup ist auch vegan, natürlich hat man dann Mangelerscheinungen. Aber auch hier undetailliert und unqualifiziert. Aber hat sicherlich gut getan, ganz schadenfroh, der Gutmensch veganer ist jetzt krank und jetzt muss er wieder fleisch essen geschieht ihm recht…

Habe für Menschen die den veganen weg einschlagen nur Respekt vor allem in dieser Gesellschaft, die ständigen Diskussion mit blöden Kollegen am Essenstisch.

 

Wolke
2 Jahre zuvor

@Hilda

Wer ist schon Großmutters Sparstrumpf?

“Großmutters Sparstrumpf“ hat in dem Beitrag über Buffett und Gold Markus Krall als „Knalltüte“ und „Dr. Ahnungslos“ bezeichnet.
Derartig aggressives Verhalten hat in meinen Augen mit Angstverdrängung zu tun.

Value
2 Jahre zuvor

Hallo Tim, liebes Forum,

ich lese und schreibe (manchmal) hier schon seit Jahren mit und fand die Stimmung hier im Blog eine Zeitlang unerträglich aber der Beitrag “Die besten Aktien der letzten 30 Jahre für Buy and Hold: Die Reichmacher” von Tim und die sich anschließenden Kommentare bzw. Diskussionen waren mal wieder das was diesen Blog hier so lesenswert und sympathisch macht. Ich hoffe die Trolle verausgaben sich zukünftig woanders und hier findet wieder ein Austausch statt der es sich lohnt gelesen zu werden.

Als großer Freund von langfristigem investieren freut mich natürlich über den o.g. Beitrag weil er mir irgendwie aus der Seele spricht, wenn ich dann noch die Beiträge verschiedener Leser wie z.B. Claus, Freelancer, der Baum, Kiev, Mattoc oder Fit und gesund mir anschaue fühle ich mich hier sehr gut aufgehoben und sehe es gibt mehr Menschen die so handeln und denken wie ich.

Ja das Jahr 2019 war bis heute an der Börse sehr attraktiv, wer sich dann noch getraut hat im letzten Dezember den Ausverkauf zu nutzen der kann sich heute über einen schönen Zuwachs freuen. Ich investiere mittlerweile knapp 35 Jahre an der Börse aber in solchem Umfang wie letzten Dezember hatte ich noch nie investiert, neben der Kursentwicklung dieser Käufe haben mir auch die Ausschüttung in Form der Dividenden dieses Jahr große Freude bereitet.

Wie Tim immer wieder zum besten gibt, wer über die Zeit ein umfangreiches Depot aufgebaut hat, regelmäßig steigende Dividenden kassiert und die stur und stetig wieder investiert der wird im laufe der Zeit frei, frei im Kopf und unabhängig von den Zwängen u.a. im Berufsleben . . . . . . . du musst Dir nicht mehr alles bieten lassen, kannst auch mal nein sagen und der nächste Karriereschritt ist möglicherweise auch nicht mehr so wichtig denn Deine Unternehmensbeteiligungen steigern Ihre Dividenden zuverlässig und Du musst dich dort nicht mal melden und um Erhöhung bitten so wie vielleicht im Job bei Deinem Chef den Du nicht ausstehen kannst.

Also liebe Gemeinde, macht weiter so, bleibt anständig und lasst uns zu den Themen die uns interessieren weiter austauschen.

 

Wolke
2 Jahre zuvor

@Lithium85

Habe für Menschen die den veganen weg einschlagen nur Respekt

Respekt??? Hatte während meiner Arbeit immer wieder mit Gesundheitsschäden durch vegane Ernährung zu tun. Besonders schlimm bei Kindern, die von ihren Eltern gezwungen werden, sich vegan zu ernähren. Einfach traurig und krank!

 

Lad
2 Jahre zuvor

🙁 Mit KBV-KUV-KGV die teuersten Aktien von Tim: Netflix und CTS Eventim (Oder hat er auch Amazon, Adobe, Alphabet, Visa, Mastercard, Nvidia?) werden nach dem nächsten großen Crash auf 1/4 gefallen oder -75%. Die werden dann viele Jahre brauchen, um zurück auf Allzeithoch zu kommen. Das sind spekulative Aktien und keine Aktien für die Ewigkeit wegen Dividenden als Rente. 🙁  Diese Aktien sollte man lieber beim beginnenden Crash verkaufen, nicht auf 1/4 fallen lassen. 🙁

Albr
2 Jahre zuvor

Ich bin seit Jahren Vegetarier, eine meiner besten Entscheidungen;)

 

der Welt-Fleischkonsum wird zukünftig weiter deutlich steigen, die Asiaten, Afrikaner, Südamerikaner essen „auf teufel komm raus“ und zwar immer mehr 🙂

 

die D. werden die Welt sicher nicht retten 🙂

 

 

Chris kross
2 Jahre zuvor

@ Lad

Cts eventim ist wirklich etwas teuer muss man sagen, aber das Geschäfts Modell ist sehr wohl “Ewig” machbar. Teures wird fallen aber ich denke auch das Qualitäts Aktien wie cts eventim sich auch schneller wieder fangen werden. Gutes Wachstum, wenig Schulden, zuverlässige dividenden, tickets werden immer verkauft werden auch in 100 Jahren behaupte ich mal.

 

@ Tim

Super Artikel die letzten Tage.

Ralf
2 Jahre zuvor

“Der Mensch lebt nicht von Brot allein, es darf auch mal ein Schnitzel (oder köstliches Steak) sein…”

Und der Konsum allgemein wird wachsen wie auch die Weltbevölkerung, darum sind Invests wie z.B. bei Unilever sicherlich kein großer Fehler. Auch wenn D derzeit versucht, ganze Industriezweige wie die Autoindustrie völlig in den Abgrund zu kicken…

Rüdiger
2 Jahre zuvor

@Mangelernährung:

Auch wer bei der Ernährung “aus dem Vollen schöpft”, kann nicht unbedingt sicher sein, dass der Körper alles bekommt, was er braucht. Deshalb lasse ich jährlich mein Blut untersuchen. So bin ich sicher, dass mögliche Defitite zeitnah erkannt und ausgeglichen werden können.

Diese Sicherheit ist es mir wert, auf die gerne gehörte/gelesene Prahlerei verzichten zu müssen: “Ich war schon 30 Jahre nicht mehr beim Arzt”  😉

2 Jahre zuvor

Meine Kinder würde ich nicht komplett vegan ernähren, da Zellwachstum in jungen Jahren wichtig ist. Im Alter möchte man das Zellwachstum verlangsamen, weswegen eine vegane Lebensweise sinnvoll sein soll.

Kenne einige Veganer, die topfit sind und wesentlich jünger aussehen als sie es sind. Man darf kein Zucker-Veganer werden, der stattdessen nur Ungesundes isst. Viel Gemüse hingegen ist immer gesund. Ich selbst esse leider sehr gerne Fleisch, kaufe aber zumindest nur beim Metzger. Den Gedanken, weniger Fleisch & Milchprodukte zu essen, erscheint mir sinnvoll. Aufgrund meiner Schilddrüsenprobleme esse ich kaum Zucker. Durch diese Einschränkung (kein Getreide, kein Reis, keine Kartoffeln, kaum Obst), möchte ich tierische Produkte erst mal nicht von meinem Essensplan streichen.

Lithium85
2 Jahre zuvor

@wolke

Besonders schlimm bei Kindern, die von ihren Eltern gezwungen werden, sich vegan zu ernähren. Einfach traurig und krank!

Wenn man sein Kleinkind mit Sojamilch füttert und denkt es wäre das Equivalent zu Muttermilch dann ist das wirklich krank oder sagen wir dumm und gehört bestraft.

Sich als Erwachsener bewusst ausgewogen Vegan zu ernähren ist absolut kein Problem. Ich spreche nicht von essgestörten Veganern mit 500kcal am Tag und folglichen Mangelerscheinungen (das ist einfach nicht genug Nahrung eine Gurke liefert selbstverständlich nicht genug). Ich spreche von 2500-3000 kcal wechselnder Lebensmittel neben körperlicher Bewegung.

Absolut kein Problem.

Freelancer Sebastian
2 Jahre zuvor

Da schau ich mal nach, ob von Fit und Gesund noch ein paar nette Zeilen zu lesen sind und dann so etwas…

@ Nico Meier

Ich habe da drei Freunde, die mit dem Rauchen aufgehört haben. Es ging ihnen gesundheitlich sofort schlechter. Körperliche Unruhe, Kopfschmerzen, Schlaflosigkeit, heftiger Husten mit Auswurf….

Sie haben das Experiment abgebrochen und jetzt geht es ihnen wieder besser. Ein Glück. Mit dem Rauchen aufhören… wer kommt denn auf so einen Quatsch? Ich überlege, ob ich nicht mit dem Rauchen beginnen sollte….

@ Wolke

Du ziehst Einzelfälle heran? Miese Wissenschaft. Viel interessanter wäre die Untersuchung der breiten Masse, der “Normalos”, um zu intelligenten Aussagen zu kommen. Bluthochdruck, Herzprobleme, Krebs (Milch ist ein Zellwachstumsbooster – nett für alle heranwachsenden Säugetiere, zu denen wir auch zählen, eher kontraproduktiv bei den Ausgewachsenen, es sei denn man steht auf Zelltumore), Arthrose…..

Also wenn es um Tabletten geht, müsste man mal schauen, was der “normale” Esser so zu sich nehmen muss.

@ Albr

Auch dir empfehle ich ganz dringend den Rosling zwecks Weiterbildung. Dass “die Anderen” (namentlich die Afrikaner und Asiaten) zu dumm oder verstockt wären, ihre Gewohnheiten zu ändern, ist ein Märchen. Die kommen noch genau wie wir auf den Trichter, da mache ich mir keine Sorgen. Vielleicht noch ein wenig schneller….

Und mit gutem Beispiel voran gehen – das finde ich ausgezeichnet.

@ Skywalker, Windsurfer, Christian und Lithium85

Vielen Dank für eure qualifizierten Beiträge. Die planzliche Ernährung – intelligent ausgeführt !!! – bringt Vorteile für Mensch, Tier und Umwelt. Diese Tatsache gefällt nicht jedem, wie man sieht, ist aber nicht zu leugnen.

Erst kommt die Einsicht, dann Stück für Stück der Wandel. Ohne Druck. Im eigenen Tempo. Ich war auch nicht von Kindheit an “Pflanzenfresser” 😉 . Und wenn es zunächst nur um eine Reduzierung geht, ist das doch ein löblicher Schritt. Sich gegen Gewohnheiten und das bockige Umfeld stemmen…. das hat wiederum meinen Respekt verdient.

Und wie schlimm es mit der Gesundheit nach einigen Jahrzehnten rein pflanzlicher Ernährung aussieht, kann man an diesem Typen studieren (die anderen Topathleten lassen wir mal außen vor):

https://www.youtube.com/watch?v=K9LMezWH5DA

@ Value

Vielen Dank für deinen Beitrag. Aussagen von alten Hasen finde ich immer spannend und lehrreich. Gerne öfter!

Sotho
2 Jahre zuvor

Das große Problem mit vielen veganen Nahrungsmitteln ist, dass diese hochverarbeitet sind – so wie diese veganen Burger z.B.  Von der Wertigkeit als Lebensmittel her also auf einem Niveau mit konventionellen Burgern.

Man kann sich auch vegan und hochwertig ernähren. Das ist dann aber, ebenso wie bei konventioneller Ernährung, nicht einfach, bedarf der Planung, und ist letztlich ein Privileg derjenigen, die es sich leisten können, finanziell und/oder zeitlich.  Für die breite Masse sind das m.E. keine geeigneten Lösungen.

Hinzu kommt die bei veganer Ernährung notwendige Supplementierung – die für mich schon von vorneherein klar macht, dass Veganismus eine Kopfgeburt ist.

Aber warum nicht ovo-lakto-vegetarisch? Das funktioniert auf Dauer, ohne Supplemente, und ist eigentlich nicht weit weg von der Kost, wie sie unsere Vorfahren jahrhundertelang hatten – die Fleischkonsumwelle ist eigentlich erst seit den 1950ern so richtig am Rollen. Was für uns heute normal in der Kantine angeboten wird, sind die früheren Festtagsgerichte.

Es gibt einige Rezeptbücher dazu, ich hatte mal “Hessen a la carte” – das sind überwiegend sehr einfache, sättigende, aus günstigen und regionalen Zutaten herzustellende Gerichte, kaum Fleisch, aber alles drin. Die häufigsten Zutaten Zwiebeln, Kartoffeln, Mehl, Gemüse, Speck, Käse, Milch und Sahne sind auch als Bioprodukte bezahlbar, es muss nicht immer das Wunderfood aus Südamerika sein.

Käsespätzle oder Reibekuchen oder oder oder sind z.B. leicht zu machen, günstig auch wenn alle Zutaten Demeter-Bioland- sonstwas zertifiziert sind, vegetarisch und sehr sättigend. Es ist sicherlich auch keine Diätkost, klar. Aber gut.

-M
2 Jahre zuvor

Ich habe ein beond meat Dingens im kühlfach….. Ich habe es nur gekauft, um mir meine eigene Meinung bilden zu können… ich werde berichten nach dem probieren.

Ganz ehrlich: wenn ich nur die zutatenliste mir angesehen hätte, wäre das “Fleisch” im Supermarkt geblieben. Liest sich schrecklich wie ich finde. Aber ich bin ja neugierig wieso man so viel Geld für Wasser und geschnacksstoffe ausgibt 😀

 

-M

Wolke
2 Jahre zuvor

Mit dem Rauchen aufhören… wer kommt denn auf so einen Quatsch? 

Das ist der mit Abstand größte und gefährlichste Unsinn, der mir je untergekommen ist. Kaum eine Datenlage ist in der Medizin so eindeutig, wie der Zusammenhang zwischen Rauchen und Krebs und Herz-Kreislauferkrankungen.

Passend zum Blog: Es ist viel wahrscheinlicher, als Raucher einen Lungenkrebs zu bekommen, als einen Börsencrash zu erleben. Ebenfalls ist es unwahrscheinlich, als Raucher seine finanzielle Freiheit genießen zu können, wenn man sie überhaupt aufgrund der reduzierten Lebenserwartung erreicht.

Rüdiger
2 Jahre zuvor

@Wolke: Mit dem Rauchen aufhören… wer kommt denn auf so einen Quatsch? 

Du zitierst @Freelancer Sebastian. Das ist auch so ein Mann mit viel Humor … und er bedient sich gerne mal der Ironie. Wie bei diesem Beispiel  😉

Mit deinen Ausführungen zum Rauchen hast du natürlich vollkommen Recht!

Thorsten
2 Jahre zuvor

@Wolke

Buffet lebt in “der anderen Welt im Westen”. Er agiert im Dollar-Raum und bekommt Zinsen für seinen Cash.  Er hat bekanntlich eine Affinität zu Retro- und Nichttechnikbusiness. Läuft bzw. lief ja lange gut. Schaumstoffbrötchen und Säurebrausen laufen weiter gut, Apple hat er spät gekauft. Welches FinTec hat er ? Hat er eins ?! Zurück zum Gold. In den USA war es einmal verboten wie Alkohol. Auf Gold angesprochen reagieren manche US-Amerikaner, als ob man etwas Unanständiges oder nach Drogen gefragt hätte. Da ist ein Knacks, definitiv. In Deutschland ist Gold akzeptierter, auch historisch bedingt, mehrfach. Ein Haushalt ohne Gold oder Silber bedeutet, dass die Generation, die darauf bestehen würde nicht mehr da ist und den jungen Leuten die Erfahrung fehlt, sie agieren naiv im Wohlstand und können sich das ein oder andere nicht vorstellen. Buffet wurde nicht seiner Heimat beraubt, hat keinen Krieg vor der Haustür, keine Währungsreform miterlebt, er hat eine stabile Währung. So jetzt aber zum Papiergold : es ist physisch hinterlegt. Die Vorteile der schnellen Liquidierung sehe ich momentan höher an als das Risiko des Emittendenausfalls oder staatlichen Eingriff in den Handel.  Für Cash und Tagesgeld gibt es bei uns nichts mehr. Und in anderen Währungen parken ist wegen des Währungsrisikos auch nicht so ungefährlich. Deshalb ist Papiergold nach 10 Jahren Hausse für mich interessant. Der Goldpreis klettert beim nächsten Ächzen der Bullenmärkte. Wann ist egal, ich bin ja nur prozentual in Papiergold und kann warten. Weiterer Cash geht ansonsten direkt in Aktien wie bisher

Fit und Gesund
2 Jahre zuvor

@Value,

danke für die namentliche Erwähnung, ich lese hier natürlich immer noch mit, sowas wie eine alte Gewohnheit die man nicht so schnell abschütteln kann, mit Schreiben werde ich mich aber auch in Zukunft eher zurückhalten.

 

@Freelancer Sebastian,

gestern Abend war ich zu müde, nach dem Napoleon-Turm stand noch der Besuch des Weihnachtsmarktes auf dem Programm, ich gestehe, ich habe meine alljährliche scharfe Curry-Wurst verspeist und danach noch Früchte mit belgischer Schokolade überzogen, eine handgestrickte Wollmütze die von nepalesischen Frauen gefertigt ist, hab ich auch gleich mitgenommen. Glühwein hätt ich gerne getrunken, aber es war zu warm, 11°.

Mit einer veganen Ernährung kann ich nicht dienen, es geht nicht, ich esse sehr wenig Fleisch, aber gerne Fisch, auch Eier, ansonsten natürlich viel Salat, Gemüse und Obst, Nüsse, Haferflocken, vielleicht kann ich mich damit ernsthaft auseinander setzen wenn ich mal in Rente bin  🙂

ich kenne mich vermutlich auch zu wenig damit aus, es gibt keine gescheiten Bücher, ich hasse Bücher mit Rezepten die 77 Zutaten pro Gericht benötigen, ich mag einfache Gerichte.

 

Ansonsten geht es ja auf das Jahresende zu, ich überlege natürlich schon so grob wie ich weiter investieren werde, aber ich denke mein System soweit passt ganz gut. Die Abrechnung meines Haushaltsbuchs ist für den 24.Dez. geplant, also das Meiste hab ich schon in mein “Heft” übertragen. Liege glaub ganz gut im Plan.

 

@Claus,

Deine Beiträge gestern haben mir sehr gut gefallen, Jeder hat so sein System, aber die Hauptsache man investiert überhaupt mal was. Fehler machen gehört aber dazu, ich versuche zu lernen, gelingt eben nicht immer.

 

Und jetzt wünsche ich Allen eine gute Zeit bis Weihnachten, ist ja nicht mehr lange, viel Erfolg, Glück und Gesundheit für 2020.

Wolke
2 Jahre zuvor

@Rüdiger

Danke, da hab ich die Ironie nicht gecheckt…weil ich beim Rauchen keinen Humor habe, vermute ich mal.

Nico Meier
2 Jahre zuvor

Der Mensch ist vom Körperbau her ein Allesfresser. Der Fleischkonsum spielte bei seiner Evolution eine entscheidende Rolle. Erst das Fleisch ermöglichte eine Ver­grösserung des Gehirns. „Mit dem kleinen Darm wäre es ohne Fleisch unmöglich gewesen, innert nützlicher Frist genügend Proteine und Fette aufzunehmen“, erklärt Christoph Zollikofer, Professor am Anthropologischen Institut der Universität Zürich. Bereits  der affenähnliche Vormensch Australopithecus ernährte sich vor vier Millio­nen Jahren nicht nur von Blättern und Beeren, sondern auch von Insekten und anderen Kleintieren, die ihm als Eiweissquelle dienten. Später nahm Aas an Bedeutung zu.

Aufschlussreich ist, dass nur gewisse Arten der Gattung Australopithecus ein grösseres Gehirn entwickelten, nämlich nur diejenigen, die eher auf Fleisch fokussierten. Die Vertreter der Gattung Paranthropus hingegen setzten voll auf Pflanzenkost und starben vor rund 1,2 Million Jahren aus. Sie hatten mit ihren kleineren Gehirnen einen Nach­teil. Zudem waren sie als Vegi-Vormenschen nicht flexibel genug, um sich an die ver­ändernden Umweltbedingungen anzupassen. Die frühen Angehörigen der Gattung Homo, Nachfahren der grazilen Australopithecinen, überlebten im Gegensatz zum auf pflanzliche Kost spezialisierten Paranthropus, da sie ein breites Nahrungsspektrum einschliesslich Fleisch zu nutzen wussten.

Nach dem amerikanischen Antropologie-Professor William Leonard konnte das Gehirn mit Sicherheit nicht an Grösse zunehmen, bevor nicht eine energetisch gehalt­volle Nahrung seine Versorgung gewährleiste. Nachdem die Grössenzunahme des Gehirns einmal eingesetzt hatte, trat ein synergistischer Effekt ein: Wachsende Nahrungsqualität und Gehirnzunahme bedingten gegenseitig eine weitere Steigerung. Grössere Gehirne befähigten zu komplexerem sozialen Verhalten, was wiederum die Taktik der Nahrungsbeschaffung verbesserte.

Eine dieser verbesserten Taktiken war der Übergang vom Aasesser zum aktiven Jäger. So konnte mit Homo erectus erstmals eine Jäger- und Sammlergesellschaft entstehen, die das erlegte Wild und die zusammengetragene Nahrung unter den Mitgliedern der Gemeinschaft aufteilte.


Fleisch war die wichtigste Quelle für Protein

Nach heutiger Kenntnis hat sich Homo erectus schon bald auf die Reise gemacht und erreichte die entlegensten Winkel des eurasischen Kontinents. In nördlichen Breiten wurde der Mensch – inzwischen zum Neandertaler gereift – hinsichtlich der Ernährung erneut gefordert. Der Energiebedarf war in der eiszeitlichen Umwelt besonders hoch. Nach Berechnungen mussten die Neandertaler am Tag um die 4000 Kilokalorien um­setzen.

Fundstätten von Jagdplätzen in Frankreich, im Kaukasus und im Rheinland belegen, dass die Neandertaler spezialisierte Jäger waren, die Bisons und Mammuts immer wieder an denselben Stellen auflauerten und erlegten. In Salzgitter-Lebenstedt fanden sich zusammen mit tausenden Steinwerkzeugen Knochenreste von 86 erjagten Ren­tieren, ein eindeutiges Zeugnis für den Fleischkonsum der Neandertaler. Isotopen­messungen von Kollagen in Neandertalerknochen deuten darauf hin, dass Fleisch die wichtigste Quelle für Protein war.

Als der Homo sapiens vor rund 13’000 Jahren sesshaft wurde und den Getreideanbau erlernte, begann er gleichzeitig auch Viehzucht zu betreiben. So erschloss er sich Getreide und Milch als Eiweissquelle. Trotzdem blieb Fleisch ein wichtiger Bestandteil der Ernährung, besonders in schlechten Zeiten, wenn die Getreidespeicher leer waren.

Damit ist klar: Fleisch ist seit Jahrtausenden unabdingbarer Teil der menschlichen Er­nährung. Ohne Fleisch hätte der Mensch die Evolution nicht überlebt. Ohne Fleisch gäbe es heute keine Vegetarier, so paradox das klingt.


Teilzeitvegetarismus liegt im Trend

Wie sieht die Situation heute aus? Lebensmittel tierischer Herkunft, speziell Fleisch, leiden unter einem schlechten Ruf in Bezug auf ihren gesundheitlichen Wert. Fleisch war lange ein Privileg der Reichen. Je höher das Einkommen, desto mehr kon­sumierten die Menschen Fleisch. Heute ist das anders. Die wohlhabenden Bevölke­rungsschichten essen deutlich weniger Fleisch als Menschen mit geringem Ein­kommen. Bei Frauen ist dieser Trend noch stärker als bei Männern. Gar kein Fleisch essen je nach Untersuchung zwei bis drei Prozent der Bevölkerung. Bei den Mädchen im Alter zwischen 15 bis 18 Jahren beläuft sich der Anteil der Fleischverachter auf rund einen Drittel. Stark im Trend sind die Teilzeitvegetarier. 40 Prozent der Befrag­ten geben gemäss einer neuen Studie an, regelmässig bewusst kein Fleisch zu essen.

Aus gesundheitlicher Sicht ist dieser Trend problematisch. „Oft wird nicht wahr­genommen, dass Fleisch einen wesentlichen Beitrag zur Deckung des Bedarfs an wertvollen oder sogar essentiellen Nährstoffen leistet“, sagt Nadine Gerber vom Insti­tut für Nutztierwissenschaften an der ETH Zürich. „Ausserdem werden die Beiträge von weniger erwünschten Verbindungen wie gesättigte Fettsäuren oft überschätzt, dies aufgrund von fehlerhaften Nährwertdaten und wegen den meist unbeachteten Koch- und Abschnittverlusten während der Zubereitung.“


Fleisch liefert essentielle Mikronährstoffe

In derselben Arbeit hält Nadine Gerber fest, dass der Fettgehalt von verkaufsfertigen Fleisch in den letzten 15 Jahren, speziell von Rind-, Schwein-, Kalb- und Lamm­fleisch, merklich sank, und zwar infolge von Veränderungen in der Zucht, Fütterung, Schlachtung und Aufbereitung.

Sehr aussagekräftig ist ihr Fazit: Fleisch und Fleischprodukte können einen wichtigen Beitrag zur Deckung der Nährstoffaufnahme in der Ernährung leisten. Fleisch bein­haltet eine Anzahl an essentiellen Nährstoffen, einschliesslich langkettige mehrfach ungesättigte Fettsäuren, Eisen, Zink, Selen, essentielle Aminosäuren und Vitamin B6. Fleisch ist deshalb eine wesentliche Quelle für Mikronährstoffe, weil es entweder die einzige Quelle ist oder eine höhere Bioverfügbarkeit für einige Nährstoffe aufweist.

Stichwort Bioverfügbarkeit: Sie gibt an, in welchem Ausmass ein Nährstoff aus einem Lebensmittel freigesetzt und resorbiert werden kann, das  heisst verfügbar ist. Und gerade in diesem Bereich schneidet Fleisch besonders gut ab, da es praktisch keine Absorptions­hemmer enthält, dafür einige Stoffe, welche die Bioverfügbarkeit zum Beispiel von Eisen erhöhen. Darüber hinaus werden bei Anwesenheit von Fleisch auch andere Spurenelemente aus den übrigen Lebensmitteln in ihrer Verfügbarkeit verbessert.


Hohe Bioverfügbarkeit von Eisen

Prof. Irmgard Bitsch vom Institut für Ernährungswissenschaften der Universität Giessen hat dem Thema Bioverfügbarkeit eine umfassende Arbeit gewidmet. Ich zitiere: „Fleisch und Fleischwaren sind wichtige Nährstofflieferanten, die vor allem reich an bestimmten Vitaminen und Spurenelementen sind. Es sind jedoch nicht nur die hohen Gehalte, welche diese Lebensmittelgruppe auszeichnen, häufig ist auch die Bioverfügbarkeit der Nährstoffe höher als aus Lebensmitteln pflanzlicher Herkunft.“

Beispiel Eisen. Eisen ist für den menschlichen Organismus ein lebensnotwendiges Spurenelement. Niedrige Eisenspeicher mit schwerwiegenden gesundheitlichen Folgen findet man vor allem bei Kindern, Jugendlichen und Frauen im gebärfähigen Alter. Bei älteren Menschen ist Eisenmangel schon fast endemisch. Das ist vor allem darauf zurückzuführen, dass deren Kost zu wenig verfügbares Eisen enthält, um den hohen Bedarf dieser Bevölkerungsgruppen zu decken. Eisen tierischer Herkunft kann zwei bis drei Mal besser resorbiert werden als aus pflanzlicher Nahrung. Beim Verzehr einer gemischten Kost werden weitere Einflussfaktoren auf die Bioverfügbarkeit wirk­sam. Fördernd wirken Vitamin C und sogenannte „Fleischfaktoren“. Dabei handelt es sich um schwefelhaltige Aminosäuren oder Peptide aus dem Muskelfleisch von Schlachttieren und Fischen. Hemmend wirken hingegen Phytate aus Getreide und Hülsenfrüchten sowie Polyphenole aus Obst und Gemüse.


Fleisch enthält reichlich wertvolles Selen

Beispiel Selen. Das essentielle Spurenelement Selen ist als Bestandteil funktioneller Proteine ebenfalls von grosser Bedeutung für die menschliche Gesundheit. Gut unter­sucht ist die selenhaltige Glutathionperoxidase, ein Enzym, das im Körper als Teil des antioxidativen Schutzsystems fungiert und Alterungsprozesse im Herz-, Kreislauf-, Nerven- und Immunsystem vermindert sowie vor Krebs schützen kann. Seine Wirk­samkeit beruht darauf, dass es aggressive Sauerstoffverbindungen abfangen und un­schädlich machen kann. Lebensmittel tierischer Herkunft sind generell selenreich, auch deshalb, weil das Futter von Nutztieren üblicherweise mit Selenverbindungen angereichert wird. Pflanzliche Lebensmittel sind dagegen bis auf wenige Ausnahmen wie Spargeln oder Pilze selenarm. Am selenreichsten ist Entenfleisch, gefolgt von Lamm. Huhn. Kalb und Rind. Studien bestätigen, dass Selen aus Lebensmitteln tieri­scher Herkunft hervorragend verfügbar ist und solche pflanzlicher Herkunft deutlich übertrifft.


Zink ist Cofaktor für Hunderte von Enzymen

Beispiel Zink. Das dritte wichtige Spurenelement mit guter Bioverfügbarkeit aus Fleisch und Fleischwaren ist Zink. Seine Bedeutung im Organismus beruht darauf, dass es Bestandteil und Cofaktor von mehr als 300 Enzymen ist. Eine Unterversorgung mit Zink kann zu vermindertem Wachstum, beeinträchtigter Immunkompetenz und Wund­heilungsstörungen führen. Zink kommt in zahlreichen Lebensmitteln pflanz­licher sowie tierischer Herkunft vor. Aber: Für Zink gilt dasselbe wir für Eisen und Selen. Fleisch enthält dieses Spurenelement in einer besser bioverfügbaren Form und fördert gleich­zeitig die Resorption aus pflanzlichen Lebensmitteln, wenn sie zusammen mit Fleisch gegessen werden.

Das Fazit von Prof. Irmgard Bitsch: „Im Rahmen einer ausgewogenen Ernährung sind Fleisch und Fleischwaren wichtige Lieferanten der essentiellen Spurenelemente Eisen, Zink und Selen.“


Eiweiss verbessert die physische und mentale Leistungsfähigkeit

Wenden wir uns dem Thema Protein zu. Für den Aufbau und Erhalt der Muskeln und der Funktionstüchtigkeit der Enzyme benötigt der Mensch Protein. Fleisch ist ein sehr guter Proteinlieferant, denn es enthält alle essentiellen Aminosäuren im richtigen Ver­hältnis und hat so eine hohe biologische Wertigkeit. Der Fettgehalt von Fleisch ist niedriger als häufig angenommen. 100 Gramm Schweinefilet zum Beispiel liefern nur zwei Gramm Fett und sind damit sogar absolut diättauglich.

„Bei bestimmten Personengruppen kann Fleisch als fester Bestandteil einer an Gemüse, Obst, Vollkornprodukten und Faserstoffen reichen Ernährung sinnvoll sein“, sagt der bekannte Ernährungswissenschaftler PD Dr. David Fäh. „Beispielsweise für Heranwachsende, Schwangere, Stillende, Sportler und Senioren“. Nebst drei Portionen Milch und Milchprodukten wird pro Tag eine zusätzliche Portion eines eiweissreichen Lebensmittels empfohlen. Gemeint sind damit Fleisch, Geflügel, Fisch, Eier oder Tofu. Zwischen ihnen soll möglichst abgewechselt werden. Auch bei den Fleisch­sorten ist Abwechslung angesagt. Dr. Fäh: „Eltern, die ihr Kind fleischlos oder ganz ohne tierische Produkte ernähren, brauchen ein sehr differenziertes Wissen, damit es keine Mangelerscheinungen bekommt.“

Bei Schulkindern und Jugendlichen zeigen grosse Studien, dass eine ausreichende Versorgung mit hochwertigem tierischen Eiweiss und Eisen die physische und mentale Leistungsfähigkeit deutlich verbessert. Ähnliche Publikationen findet man auch über die Ernährung von Leistungs- und Hochleistungssportlern. Verzichtet jemand auf Fleisch, wird eine wichtigste Quelle für Eisen ausgeschaltet. Viele Jugendliche und vor allem Sportler leiden an Eisenmangel.


Eine hohe Eiweisszufuhr ist auch im Alter wichtig

Bei der älteren Bevölkerung ist Eiweissmangel einer der wichtigsten, wenn auch ver­kannten Gründe für die körperliche und geistige Abwärtsspirale mit allen Folgen wie Muskelschwund, erhöhte Krankheitsanfälligkeit, fatale Stürze, Verlust der Selbstän­digkeit und Pflegebedürftigkeit. Besonders im Alter ist eine ausreichende Protein­versorgung essentiell für die Regeneration der Körperzellen, vor allem der Muskeln. Dr. Fäh: „Die Eiweisszufuhr im Alter sollte im Verhältnis zum Körpergewicht gleich hoch sein wie beim Erwachsenen zwischen 30 und 50 Jahren.“

Von einer so genannten Schonkost ist im Alter dringend abzuraten. Diese ist in den wenigsten Fällen vollwertig. Zu empfehlen ist hingegen eine leicht Vollkost, die den Körper mit allen wichtigen Nährstoffen versorgt. Zu einer leichten Vollkost gehört auch Fleisch, am besten in Form von zarten Stücken, die gekocht, gegrillt oder in Folie zubereitet werden. Abgeraten wird von fettreichem, stark gewürztem, gebratenem oder geräuchertem Fleisch.


Eine fleischlose Ernährung birgt Risiken

Ein Expertenbericht der Eidgenössischen Ernährungskommission hat die Vor- und Nachteile einer vegetarischen Ernährung untersucht. Auf Grund vieler epidemiolo­gischer Studien gehe hervor, dass Leute mit vegetarischer Ernährung klare gesund­heitliche Vorteile haben. Sie sterben weniger häufig an Herzkreislauferkrankungen und weisen bessere Blutfettwerte auf. Sie sterben weniger häufig an Krebs und haben auch ein kleineres Risiko an Krebs zu erkranken. Sie haben tiefere BMI-Werte und auch ein geringeres Risiko für Fettleibigkeit und Folgeerkrankungen. Auch ihre Blut­druckwerte sind niedriger. Als Grund wird genannt, dass ein hoher Anteil an Gemüse und Früchten in der Nahrung wesentlich zur Erhaltung und Verbesserung der Gesund­heit beitrage. Unabhängig von der Ernährung spiele auch der gesunde Lebensstil der Vegetarier eine Rolle. Sie machen mehr Sport als Fleischesser, trinken wenig bis keinen Alkohol und rauchen nur selten. Was nun wichtiger ist, der Verzicht aufs Fleisch oder der allgemein gesündere Lebensstil, lässt sich nur schwer eruieren.

Gemäss dem Expertenbericht besteht das Hauptrisiko darin, dass durch den Wegfall von Fleisch und Fisch bestimmte Nährstoffe sowie Proteine nicht mehr in genügenden Mengen aufgenommen werden. Das trifft auch auf das Vitamin B12 und das Vitamin D zu. Weitere Nährstoffe, deren Zufuhr kritisch sein kann, sind Zink, Eisen, Selen, Calcium und langkettige Fettsäuren.

Bei den Ovolacto-Vegetariern seien die genannten Risiken klein, sofern sie ein breites pflanzliches Angebot bei ihrer Nahrungsauswahl berücksichtigen. Bei Veganern erhöhen sich durch den zusätzlichen Verzicht auf alle tierischen Produkte die Risiken für eine mangelnde Zufuhr dieser Nährstoffe. Insbesondere auf die genügende Zufuhr des Vitamins B12 müsse geachtet werden. Auch die Veganer können sich gemäss dem Expertenbericht einer guten Gesundheit erfreuen, sofern sie über ein grosses Ernäh­rungswissen verfügen, um sich so zu ernähren, dass die erhöhten Risiken auch während längeren Lebensphasen wie Wachstum, Schwangerschaft und Alter kompensiert werden.

Bei einem totalen Verzicht auf alle tierischen Produkte (vegane Ernährung) sind die Risiken für eine mangelnde Zufuhr verschiedener Nährstoffe so gross, dass es für einen Laien kaum möglich sei, sich auf eine Art und Weise zu ernähren, welche diese Mängel konsequent kompensieren könnte. In verschiedenen Lebensphasen wie Wachstumsperioden, Schwangerschaft oder auch bei Betagten können die Mangel­erscheinungen kritisch werden und zu Krankheiten führen. Deshalb sei die vegane Erährungsweise generell für breitere Bevölkerungskreise, insbesondere für Kinder und andere Risikogruppen, wie Schwangere und ältere Leute, nicht zu empfehlen.

Eine auf pflanzlichen Produkten basierte ausgewogene Mischkost unter Einschluss von Eiern und Milchprodukten aber ohne Fleisch und Fisch (Ovolacto-vegetarische Ernährung) könne hingegen als gesunde Ernährungsweise betrachtet werden. Die Er­fahrungen zeigen, dass hier die notwendige Zufuhr der Nährstoffe erfüllt werden kann und dass diese Gruppe der Vegetarier gesünder ist als der Durchschnitt der Gesamt­bevölkerung.

 

Ohne Fleisch wächst das Gehirn nicht. Ob es wohl auch schrupft wenn man kein Fleisch mehr zu sich nimmt? 😉

Freelancer Sebastian
2 Jahre zuvor

@ Fit und Gesund

Weißt du, ich bewerte Menschen nicht nach ihrem Essverhalten, komme mit allen Mischköstlern in meinem Umfeld gut aus. Und initiativ wird das Thema “pflanzliche Ernährung” (der Begriff Vegan ist politisch kontaminiert) von mir weder hier noch anderswo angesprochen. Wer mich neugierig fragt, bekommt gerne Auskunft. Ansonsten gilt bei mir das Motto “Leben und Leben lassen”.

Wenn aber Unsinn herausposaunt wird, kann ich leider nicht an mich halten. Schlechte Angewohnheit….. 😉 .

Auf deine Jahresauswertung bin ich gespannt. Nächste Woche gebe ich dazu auch noch etwas zum besten.

Und wenn es dich interessiert: Das Buch “How not to die” von Michael Gregor und der Film “Gabel statt Skalpell” liefern hilfreiches Wissen zum Thema.

Kochbücher braucht man nicht. Obst, Gemüse, Salate, Kräuter, Nüsse, Kerne, Hülsenfrüchte, Vollkorngetreide, Öle ….. daraus sollte jeder, der schon mal in der Küche stand, etwas hinbekommen. Einfach den üblichen Käse weglassen und gut ist.

Von den ganzen Chemiealternativen (wie den hier angesprochenen Burgern) halte ich nichts. Wozu?

@ Rüdiger

Ist nicht immer leicht. Vielleicht muß ich mehr mit diesen Dingern 😉 arbeiten….

@ Wolke

Niemand sollte rauchen. Da sind wir uns einig. Jetzt bin ich aber doch neugierig. Du kommst aus dem medizinischen Bereich und hast keinerlei Ahnung von der Güte der pflanzlichen Ernährung? Eindeutige Studien ohne Ende sind nicht bis zu dir durchgedrungen?

Alle Achtung an die Milch- und Fleischwirtschaft. Die Lobbyisten dort verstehen scheinbar ihr Handwerk.

Die paar Tröpfchen Vitamin B12 in der Woche, die ich nehme (und das wird seriöserweise auch überall empfohlen), sind in Ordnung. Ich kenne Leute, die schon mit Ende 30 ihre ersten Bluthochdrucktabletten genommen haben (richtig, jeden Tag Fleisch und Wurst auf dem Teller).

Aber zur Weiterbildung findest du ja bei Interesse genügend Quellen. Sehr einfach heutzutage.

Rüdiger
2 Jahre zuvor

@Warren Buffett:

Warren Buffett IST eine ganz andere Welt, mit einem Privatvermögen von etlichen Milliarden.

Auch “nur” 1 Milliarde – oder 1000 Millionen – ist für mich als Kind der Arbeiterklasse eine nicht vorstellbare Summe. Damit könnte ich 1000 Jahre lang jährlich 1 Million auf den Kopf hauen, Zinsen/Dividenden nicht berücksichtigt 😉

Und wenn die Börsen einbrechen und mein Vermögen erleidet einen Verlust von 75%? Die verbleibenden Millionen reichen mir dann nur noch für 250 Jahre. Uiuiui … könnte knapp werden  😉

Mal ernsthaft, was sollte ich als Milliardär mit Gold?

Freelancer Sebastian
2 Jahre zuvor

Ach, sieh an. Die Lobbyisten sind auch schon promt am Werk.

Na ja. Guten Appetit 🙂 .

Nico Meier
2 Jahre zuvor

Die B12 Lobbyisten der Veganerfirmen? 😉

Natürlich macht Warren Buffet auch Fehler. Ich finde es auch grossartig, dass er diese auch offen zugibt. Unter anderem hat er es als Fehler bezeichnet zu spät bei Apple oder Amazon eingestiegen zu sein.

Kein Gold kaufen zu wollten halte ich jedoch nicht für einen Fehler.

Nobbi
2 Jahre zuvor

@Nico: Wie sagt man aber auch über andere Körperregionen? Nicht die Größe des Hammers ist entscheidend, sondern wie man damit nagelt!

Ich denke so Großsäugetiere wie Elefanten oder Wale haben ja ein weitaus größeres Gehirn.

-M
2 Jahre zuvor

Freelancer

Ich muss zugeben, dass mir Fleisch schon immer schmeckt und auch Käse, ich liebe Käse.

Das blöde ist nur… Ich bin tatsächlich leistungsfähiger wenn ich zB morgens Haferflocken und mittags Gemüse hatte und dann ins Fussballtraining gehe, anstatt mittags Nudeln mit Fleisch oä.

 

Vlt mache ich mir auch nur was vor. Mein Problem ist auf meine geliebten Lebensmittel zu verzichten. Fleisch einschränken wäre kein Problem 1-2x die Woche bekomm ich bin. Käse Hmmmm ja der muss auch 1-2x die Woche sein, aber auf alles komplett verzichten neeee das geht nicht.

 

Nur was ist im Endeffekt richtig…. man kann ja kaum eine Quelle lesen und dann für voll nehmen.

 

-M

Peter
2 Jahre zuvor

Puh, was sagt Ihr zu Jungheinrich? Bin kein Aktionär, aber wollte schon öfter mal einsteigen.

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