2 Berliner besuchten mich in New York. Beide sparen für die Freiheit. Ich bin begeistert von Euch Lesern


New York, 6. Februar 2018

Josephine und Christian. Das Paar aus Berlin ist fleißig. Sie fliegen um den Globus. Sie sind beide selbstständig. Sie haben mich beeindruckt. Wir plauderten im Starbucks-Cafe an der Wall Street.


Die Börse bebt. Mach Dir keine Sorgen. Wenn Du in der Sparphase bist, sollte Dir das keine Sorgen machen. Bleib locker.

Gehe Deinen Hobbys nach. Mach Sport. Geh joggen. Lenk Dich ab. Triff Freunde. Schau nicht jeden Tag auf den Börsen-Zirkus. Das bringt eh nichts. Du kannst es nicht ändern.

Ich fokussiere mich auf meine langfristige Anlage-Strategie. Die Hysterie über die aktuelle Korrektur ist mir egal.

Beim Investieren geht es ja nicht unbedingt darum, dass Du die 1 Million Euro im Depot erreichen musst. Nicht jeder möchte es soweit schaffen. Es geht vielmehr darum, dass Du nicht Dein gesamtes Einkommen für unnötigen Konsum verpulverst. Wichtig ist mir, dass ich Dich motiviere, Rücklagen zu bilden. Im Konsum-Hamsterrad festzustecken, ist ziemlich deprimierend. Zumal wenn es mit hohen Schulden verbunden ist. Daher kann ich Dich nur aufmuntern, dass Du Deine Finanzen wenigstens ein wenig in Ordnung bringst.

Ich treffe übrigens immer mehr Leser meines Blogs. Josephine und Christian aus Berlin haben mich an der Südspitze Manhattans besucht. Wir waren einen Salat essen und Kaffee trinken. Ich bin beeindruckt von der Motivation der beiden. Josephine ist Schauspielerin und Ernährungsberaterin. Sie riet mir, Sprossen auf der Fensterbank zu züchten. Sie schmecken lecker und sind gesund. Diesen Artikel hat mir Josephine empfohlen: https://www.zentrum-der-gesundheit.de/sprossenzucht-ia.html.

Das sind die beiden Berliner:

Christian empfahl mir, von diesem amerikanischen Langfristanleger zu lernen. Er nennt sich auf der Aktien-Community-Webseite „Seeking Alpha“ witzigerweise „Buyandhold 2012“. Er ist 62 Jahre alt und kassiert schon 600.000 Dollar an Dividenden p.a. Seine Dividendeneinnahmen werden immer mehr. Er fing im Alter von 14 mit dem Aktiensparen an. Es war im Jahr 1970, als er seine erste Aktie kaufte. Er nahm im Laufe der Zeit überwiegend Dividendenaristokraten in sein Depot auf. Und gab sie nie mehr her. Am liebsten kauft er Dividendenperlen, wenn die Börse gerade korrigiert. Er hat kein enormes Gehalt verdient. Er hat aber immer gespart und clever seine Ersparnisse angelegt.

Wenn ich mir seine Kommentare anschaue, bin ich begeistert. Das entspricht dem, was ich denke:

Ich hab das Forever-Portfolio
Warum einige Leute versuchen, eine erfolgreiche langfristige Investition in den Aktienmarkt kompliziert zu machen, hat mich immer verwirrt. Es ist nicht kompliziert. Es ist leicht.

Warum scheitern viele Anleger? Weil sie ihre eigenen schlimmsten Feinde sind. Sie kaufen überteuerte Aktien. Sie verkaufen Aktien, die sie halten sollten. Sie nutzen nicht die Werkzeuge, die notwendig sind, um zu bestimmen, welche Aktien die besten Chancen haben, auf lange Sicht wesentlich an Wert zuzunehmen.

Und sie zahlen zu viel an Gebühren.
Das fasst es zusammen.

Ich stimme ihm zu. Man kann es kaum besser auf den Punkt bringen.
Oder hier:

Ich werde dir sagen, wie viel Cash ich jetzt habe. 20% meines gesamten Nettovermögens. Aber 70% sind in 39 Aktien investiert, die ich niemals verkaufen werde. Ich bin 62 Jahre alt.

Die gängige Meinung ist, dass Sie mit zunehmendem Alter ein konservativeres Portfolio haben sollten. Dem stimme ich nicht unbedingt zu. Eine Person könnte mit 60 in Rente gehen und 90 werden.

Meine 96-jährige Mutter hat nur 15% ihres Nettovermögens in bar. 75% in 56 einzelnen Stammaktien.

Ein junger Finanzberater einer Bank sagte ihr, dass ihr Portfolio für jemanden in ihrem Alter zu riskant sei. Er dachte, dass sie zehn Jahre jünger ist, als sie wirklich ist. Sie ist die einzige Person, die ich kenne, die ihr Alter nicht auf ihrem Führerschein hat.

Sie sagte ihm, dass er in Philip Morris investieren soll.

Oder das hier:

„Welcher Prozentsatz meines Portfolios besteht aus Bargeld, Aktien und Anleihen?“
Bargeld: 20%
Aktien: 70%
Anleihen: Nichts in Anleihen.
Immobilien: 10%.

Was er schreibt, klingt weise.

„…… Investieren ist eines der einfachsten Spiele, um zu spielen und zu gewinnen.“

Warum bleiben so viele Anleger hinter dem Markt zurück?
Sie haben keine gewinnbringende langfristige Anlagestrategie. Sie machen viele Investitionsfehler.
Einige dieser Fehler sind:

1) Sie glauben, dass der Anlageberater, der Sie finanziell berät, ihre finanziellen Interessen am besten berücksichtigt. Leider hat er häufig seine eigenen finanziellen Interessen im Hinterkopf. Oder er hat einfach keine intelligente langfristige Investitionsstrategie, die speziell auf ihre finanziellen Bedürfnisse zugeschnitten ist.

2) Kauf einer überteuerten Aktie. Wir alle machen es gelegentlich. Versuche, es nicht zu tun.

3) Den falschen Vorrat kaufen. Die Aktie, die am 31. August 1981 gekauft werden sollte, war Home Depot. Seitdem ist sie um mehr als 10.000 Male gestiegen. Auch andere Aktien entwickelten sich seither gut. Darunter Medtronic, Berkshire Hathaway, Sherwin Williams, Danaher, Disney, McDonald’s, Philip Morris, Abbott Labs, PepsiCo und Johnson & Johnson. Andere Aktien haben sich seit dem 31. August 1981 nicht sehr gut entwickelt. Darunter General Electric, Radio Shack, Sears, JC Penney, Xerox, Kodak und WorldCom.

4) Keine Gebühren zu vermeiden. Gebühren können einen wesentlichen Teil Ihres Portfolios langfristig auffressen. Vermeide sie.

5) Verkaufen. Ich habe gelesen, dass der durchschnittliche Anleger seine Aktien nicht einmal für 12 Monate hält. Durch den Verkauf geht so viel Geld verloren. Milliarden und Milliarden von Dollar… Tue es nicht. Einstein sagte, dass der Zinseszins das achte Wunder der Welt ist. Sie sollten nichts tun, um zu verhindern, dass das achte Wunder der Welt seine Investitionsmagie in Ihrem Portfolio entfaltet.

6) Die Dividenden werden nicht reinvestiert. Reinvestierte Dividenden können Ihr Portfolio aufwerten. Reinvestiere sie. Ich fahre immer zur Bank, um meine Schecks einzuzahlen. Dann reinvestiere ich etwas von diesem Geld, wenn ich eine Aktie finde, die ich für einen guten Kauf halte.

7) Keine ausreichende Menge an Bargeld oder trockenem Pulver zur Verfügung haben, um in der Lage zu sein, große Börsenkorrekturen zu nutzen. Stellen Sie sich vor, am 9. März 2009 zu 100% investiert zu sein. Kein Geld auf der Seite, um zu investieren. Nicht gut.

8) Nicht in jungen Jahren in den Aktienmarkt zu investieren. Die Zeit ist der beste Freund eines jeden Anlegers. Beginnen Sie zu investieren, wenn Sie so jung wie möglich sind.

9) Reaktion auf Lärm. Stellen Sie das Rauschen ab. Lärm sind nur Worte. Und Wörter bilden normalerweise keinen Hügel von Bohnen. Konzentriere dich einfach auf die Zahlen, die Grundlagen.

10) Jagd nach Rendite oder Verfolgung von Aktien mit hohem Flugmomentum. Renne nie einem Wertpapier hinterher. Warte immer darauf, dass die Aktie zu dir kommt.

Ich wünschte, das Leben wäre so einfach, wie das erfolgreiche Investieren in Aktien.

Ich verfolge derweil andere Amis, die auf dem Weg in die finanzielle Freiheit sind, wie dieses Paar:


tim schaefer (Author)

drucken


Gedanken zu „2 Berliner besuchten mich in New York. Beide sparen für die Freiheit. Ich bin begeistert von Euch Lesern

  1. Thorsten

    Am coolsten ist die 96 jährige Mutter mit dem Ratschlag für den wahrscheinlich deutlich jüngeren Bankberater. :Lach: Diese Geschichten sind ermutigend. Die Amis haben eine deutlich positive Einstellung zu Aktien.

  2. Michael

    Wieder ein toller motivierender Blog von Dir Tim. Wahnsinn das der 62-jährige 600.000 Dollar an Dividenden kassiert. Gerade geht ja die Welt wieder unter an den Finanzmärkten, aber mich freuts weil mein Sparplan mehr Aktienanteile kaufen konnte diesen Monat.

    Viele Grüße an Dich Tim und alle anderen Blogleser

    Michael

  3. Martin

    Mal wieder ein sehr interessanter Artikel!

    @Tim ich kann den Autor leider nicht finden bei Seeking Alpha…ist der Name so korrekt?

  4. Thorsten

    Ich bin am überlegen,  ob ich mir einige der Ratschläge oben ausdrucken und über dem Schreibtisch aufhängen soll, vielleicht gerade in Crashzeiten.

  5. Renditejäger

    ja ich kenne ihn den Buyand2012, zu seinen Lieblingsaktien zählen Altria und Philipp Morris. Und das wobei ja viele glauben dass in Zukunft weniger geraucht wird.. Irgendwie ein Irrglaube! Prozentual gesehen mag das vielleicht stimmen, aber bei dem Bevölkerungswachstum ist das nicht so wichtig. Diese Unternehmen haben meist die besten Leute im Management sitzen. Zukunftsmärkte gibt es auch in diesem Bereich (E-Zigaretten) bald womöglich auch Cannabis.. und die Dividenden sind auf lange Sicht richtig fett!

  6. Ich

    Hallo,

    schöne motivierende Worte, aber ich muß hier leider eine Lanze für Einstein brechen.

    Ihm wird immer wieder das Zitat, dass der Zinseszins das 8.Weltwunder sein soll, in den Mund gelegt. Recherchiert man etwas genauer, gibt es keine glaubwürdige Quellenangabe, dass dieser Satz tatsächlich von Ihm stammt.

    Das dieses Zitat auf diversen Seiten unter seinem Namen gelistet ist, ist leider kein Beweis. Hat er es irgendwann einmal mündlich gesagt, gibt es schriftliche Quellen aus seiner Zeit, in seiner Handschrift?

    Natürlich ist es schönes Zitat, dass nichts von seiner Gültigkeit einbüsst, aber hätten es Hans Peter oder Kalle Krawinkel aus Wanne Eickel publiziert, wäre es wahrscheinlich nicht ganz so faszinierend.

    Und trotzdem sollte man im Internet immer etwas aufpassen, schnell bekommt man was untergeschoben. Ein weiser Mann hat es seinerzeit mal auf den Punkt gebracht. „Das Problem mit Zitaten aus dem Internet ist, dass man nie weiß, ob sie echt sind.“ – Abraham Lincoln

  7. Querdenker

    Buyandhold2012 ist auch kein Autor. Er ist ein normaler User und kommentiert ganz oft unter entsprechenden Artikeln.

    A propos: Kann es sein, dass Seekingalpha seit Ende Januar mehr oder weniger unbrauchbar geworden ist? Ich kann keine Analysen mehr lesen, da nach ein paar Sätzen die Aufforderung erscheint, mir die „Pro“ Variante zuzulegen. Die kostet aber unverschämte 75€ im Monat. Da ist das Komma eine Stelle zu weit rechts..

  8. Sparta

    „Sie nutzen nicht die Werkzeuge, die notwendig sind, um zu bestimmen, welche Aktien die besten Chancen haben, auf lange Sicht wesentlich an Wert zuzunehmen.“

    Welche Werkzeuge sollen es sein, dass man genau den zukünftigen und nicht bereits vergangen 9. März 2009 und auch eine der best performenden Aktien „Home-Depot“ in der Vergangenheit jetzt, heute für die nächsten 30 Jahre identifizieren kann???

    Einfach wieder die alten Überperformer??? 😉

    Wow, Menschen, welche die Zukunft vorhersagen können. Ich wusste wir schlagen irgendwann die doofen Algo`s. 😉

  9. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    @Martin,

    Du brauchst doch bloß auf den Link oben klicken und schon bist Du direkt bei dem User. Hier nochmal:

    https://seekingalpha.com/user/1677741/stocktalks (User Buyandhold 2012)

    https://seekingalpha.com/instablog/1677741-buyandhold-2012/5077270-interview-mom („Interview with mom“)

    @Querdenker,

    SA erklärt es so:

    Seeking Alpha articles take hard work and money to produce. We don’t want to rely on advertising alone, and aspire to expand our coverage of stocks which are less popular and generate fewer advertising opportunities. Over 93% of Seeking Alpha usage remains free, including articles on your portfolio and by theme. Access to articles ten days after publication now requires a PRO subscription. This will allow us to invest in our product and reward our contributors.

    Was die Contributors davon halten werden? Weniger Seitenaufrufe bedeuten weniger Kohle für die. Für 1T Aufrufe bekommen die 10 USD.

    Man kann eigentlich nur alle auch nur halbwegs für sich selbst interessanten Werte in das Portfolio tun, und für neue Artikel einen Alert setzen. Diese dann zeitnah anschauen, und wenn dauerhaft interessant, dann als PDF speichern.

    10 Tage Frist sollte reichen.

    MS

  10. Sparta

    @Matthias

    Kann man das ganze Depot von BuyandHold-2012 inkl. Wertanteile und Transaktionen, Käufe bei SA sehen?

    @Tim

    Eigentlich widerspricht diese 70/20/10 Aufteilung ja Deiner Prämisse mit knapp 100 % shares….?

    Ich finde es ja durchaus ok, aber bei dem vermutlichen Depotwert spielt es sowieso keine Rolle mehr.

    Wie soll ein 20% Cash-Anteil eigentlich ein 100 % shares Depot schlagen (irgendwo müssen die 20 % ja herkommen, gelagert werden in längeren Hausse-Phasen und auch da zur Gesamt-Rendite gezählt werden, wenn man wirklich seriös benchmarkt)?

    Woher weißt Du, dass er bzw. seine Mum nicht sein Leben lang gut verdient, andere Geldquellen hatte?

     

  11. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    @Sparta,

    ich sehe nur in seiner Selbstbeschreibung die Auflistung seiner gehaltenen Werte. Ob das aktuell ist? Keine Ahnung. Ein Depot mit Transaktionen etc sehe ich da nirgends.

    Below are the 39 stocks in my portfolio.

    A, ABBV, ABT, ADP, APH, BR, CDK, CMCSA, CTL, DIS, JCI, KHC, MDLZ, MDT, MNK, MO, MRK, NOK, PM, PNR, T, TEL, VZ, ESRX, FTR, GE, HPE, HPQ, HUBB, JPM, KEYS, WMB, WPX, XOM, ADNT, WIN, DXC, MFGP, WBA

    Man könnte ihn ja anfragen bei „Send Message“. Aber mich interessiert es eigentlich nicht wirklich.

    Grüße

    MS

  12. Sparta

    @Matthias

    Jep, das habe ich auch gesehen. Danke trotzdem!

    600 k Div`s p. a. interessiert Dich nicht? 😉

    Ist schon net ganz schlecht wenn da kein Verschreiber drin ist. 😉

  13. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    @Sparta,

    es nützt mir doch rein gar nichts. Wie und wo es gute Dividenden gibt, das weiß ich ja selbst. 😉

    Wenn er mir verraten könnte, wo ich mit etwas Anstrengung paar Millionen ausbuddeln könnte, das würde mich interessieren.

    Wenn man halt nicht das Glück der Fügung hatte, in früher Jugend auf’s richtige Gleis gesetzt worden zu sein, dann kann ich das jetzt nicht nachholen. 600k an Dividenden, so das keine Mär ist, müssen es weder sein, noch sind die realistisch heute noch mit meinem Zeithorizont zu realisieren.

    Ich tue was ich kann, und da interessiert mich nicht, was andere erreicht haben oder erreichen wollen. Ist alles kein Maßstab für mich. Muss mich mit dem begnügen, was ich noch erreichen kann. Und ich gebe mich ja mit bescheidenen Zielen zufrieden. Ab Renteneintritt so viel an Cashflow aus Divs, dass mein jetziges Gehalt wie gewohnt mindestens erreicht wird aus Rente plus Divs.

    Gruß

    MS

    P.S. Jetzt muss ich mein Fitbit Soll erbringen. 5km Abendrunde.

  14. Sparta

    @Matthias

    Ja, die ewigen Vergleiche bringen irgendwann nichts mehr, bzw. jeder muss seinen eigenen Weg und Zufriedenheit finden!

    Trotzdem… bei dermaßen außergewöhnlichen Geschichten würde mich schon mehr Datenmaterial & research interessieren…

    Da frage ich mich in meinem jugendlichen Leichtsinn:

    Denke ich zu klein?
    Waren es verdammt viele glückliche Fügungen im Lebenslauf oder wie groß ist der eigene Anteil an Können und Willen?
    Bzw. muss ich in die Schulterklopfer-Fraktion wechseln und den konstruktiven Optimismus/Willen/Realismus gegen die rosarote Brille ohne Rückfragen austauschen? 😉

    P.S. Ok, muss auch die Klimmzugstange ein wenig durchbiegen.

  15. Philipp

    @Sparta

     

    Mein Gott, eh du hier alles zerdenkst lies doch bitte einen Teil der Kommentare von Buyandhold2012. Hat ja nun über 10k

    Dort findest du alle Antworten. Der Rest liegt an dir.

  16. Sparta

    @Philipp

    Ok, thx. 10 k Kommentare… na da hast Du erst mal Ruhe vor mir! 😉

    PS: Was ist schlecht an zerdenken und nachfragen?

    Ich wäre nicht auf die Idee gekommen 10 k comments zu lesen, wenn ich Dich nicht genervt hätte! *g*

    Ok, der Onkel von der Mum hatte schon 5000 k in 1980 in stocks… wenn man die Inflation noch berücksichtigt, hatte der damalige Junge nen Top-Lehrer.

  17. Matthias

    @ Querdenker. Ist mir bei der letzten Suche auch aufgefallen. 10 Tage sind mau, vor allem bei Auslandswerten oder kleineren Werten, zu denen zwei Artikel im Jahr veröffentlicht werden. Ich dachte mir dann auch…irgendwie unbrauchbar, leider schade.

    @ Tim: Schöner Artikel, bis auf den Stolperstein (falscher Imperativ von „treffen“), über den ich schon in mehreren Artikeln gestolpert bin. Bitte bitte schreib beim nächsten mal „triff“ statt „treffe“. 🙂

  18. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    @Sparta,

    bzgl. klein oder groß Denken… Es gibt keinen Grund sich freiwillig zu limitieren. Ich habe auch keine Angst oder Ehrfurcht vor großen Zahlen. Aber ich will nichts erzwingen.

    Wer Talent hat, dem bieten sich bestimmt (meist unverhoffte) Chancen, die er dann beherzt bei den Hörnern packen sollte. Aber es lässt sich nichts erzwingen.

    Ich war auch immer eher der genügsame Typ, der den Müßiggang pflegte. Mir war immer der Preis des Erfolgs zu hoch. Dass ich spät dann noch zum Aktienmarkt gefunden habe, das sehe ich als glückliche Fügung und als spielerisches Hobby. Das ist ideal für mich. Man muss vor niemandem buckeln, kann seine eigenen Entscheidungen treffen und was draus machen.

    Na dann, guten Erfolg. Werde auch mal etwas die Kommentare überfliegen bei SA.

    MS

  19. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ Sparta

    Meine Vermögensaufteilung: 50% Aktien, 50% Immos.

    @ Matthias

    Rechtschreibung ist geändert. Bitte melde Dich immer gleich, wenn Dir etwas auffällt. Ich ändere das dann sofort. Danke!!! Das gilt auch für die anderen Mitleser. Fehler korrigiere ich selbstverständlich gerne.

    Danke fürs Lesen, Kommentieren und die Treue!

  20. KievKiev

    @All

    Schwarze Schwäne

    Ich möchte meine finanzielle Freiheit dazu nutzen mehr Zeit mit meiner Familie zu verbringen. Das habe ich in der Form schon öfter gepostet. Ich habe einen Plan, ein Ziel. Ich bin sehr konservativ was die Höhe des Zielvermögens angeht. Da ich mit Erreichen der Freiheit wohl nicht den Stift fallen lasse, hatte ich schon überlegt ein paar Jahre im Voraus die Arbeitszeit zu reduzieren. Ich werde ja nicht jünger, beziehungsweise die Kinder werden älter…

    Ich hatte mir 8 -10 Tage extra Urlaub als Einstieg vorgestellt. Das wäre natürlich hart zu verhandeln.

    Und was finde ich heute im Netz? Dank IG Metall Tarifvertrag gibt es für mich ab 2019 die Möglichkeit 8 extra Tage Urlaub ohne Gehaltseinbußen zu bekommen. Alleine eine Erhöhung von 27,5% eines einmaligen zusätzlichen Monatsgehaltes entfällt dafür. Da arbeite ich auf ein Ziel hin und bekomme es schon so früh kostenlos auf dem Silbertablett serviert. Und was bringt das jetzt für andere Leser?

    Ich bin Optimist. Das heißt aber nicht, dass ich mich meinem Schicksal unter dem Motto “Alles wird gut“ einfach hingebe. Ich nehme es selbst in die Hand. Ich versuche zumindest für alles was ich beeinflussten kann Optionen aufzubauen. Diese kann ich dann nutzen wenn es mal nicht so läuft. Oder was öfter vorkommt, wenn sich eine Gelegenheit ergibt. Oft liegt der Unterschied alleine in der Sichtweise.

    An dieser positiven Entwicklung habe ich nichts beigetragen. Es war einfach nur Glück.

    Ich wünsche Euch Glück bei Euren vorhaben!

    @ Tim

    Danke für die vielen interessanten Beiträge in 2018!

     

  21. June

    @Kiev,

    gehörst du zu der Gruppe, die überhaupt ein Wahlrecht für mehr Urlaub in Jahr 2019 hat?

    Wahlberechtigt sind nämlich nur:

    – Eltern mit Kinder unter 8 Jahren

    – Menschen die pflegebedürftige Angehörige betreuen

    – Schichtarbeiter

    Alle anderen Personengruppen haben kein Anrecht auf  den Extra Urlaub.

    @ex-Studentin,

    mein Job macht mir ja unheimlich viel Spaß. Daher habe ich noch nie über eine Reduzierung meiner Stunden nachgedacht. Ich finde es nur einfach ganz toll, irgendwann die finanziellen Mittel zu haben einfach relaxt zu sagen ich Arbeite weil ich gerne Arbeite und nicht weil ich muss.

    Vielleicht kam das ein wenig anders rüber, auch weil ich im Januar sehr viel zu tun hatte. Im Büro war eine Mitarbeiterin krank. Und meine Eltern hatten viel Unterstützungsbedarf. So war ich seit Weihnachten jedes Wochenende bei meinen Eltern, da bleibt zuhause sehr viel liegen. Dann hat mir noch eine Mieterin gekündigt. Aber jetzt sieht es wieder gut aus.

    Take care,

    June

  22. KievKiev

    @June

    Ich habe zwei Kinder. Bis zur anvisierten finanziellen Freiheit wird der Zeitraum nicht reichen. Aber er wird einen guten Teil überbrücken. Ich bin auch nicht 100% sicher ob das wirklich für mich konkret genehmigt wird. Es wird sich zeigen. Ob ich nach dieser Zeit eine neue Möglichkeit finde weiterhin extra Urlaub zu erhalten wird sich auch zeigen. Falls ich als Beispiel die Arbeitszeit um 1h pro Woche reduziere entsprechen das ca. 6 Tagen. Das heißt aber lange nicht, dass ich die Zeit auch in Form von 6 Tagen Urlaub nehmen darf. Ich finde die Regel auch sehr gut für die Pflege von Angehörigen und die reduzierte Vollzeit gilt ja für alle. Ich wollte meine Begeisterung über das Ergebnis der IG Metall hier im Forum kundtun. Ich sehe es in der Tat als Pilotmodell den Arbeitnehmern Freiheit bei der Arbeitszeit in gewissen Rahmen zu ermöglichen. Ich sehe den Abschluss auch als Möglichkeit für andere Gewerkschaften und generell eine breiter werdende Akzeptanz für die selbstbestimmte Arbeitszeit. Downsizing kann auch ein Modell/ Alternative für die Zukunft sein.

    Ich hätte mir vorstellen können vor meinen Kindern auch mehr zu arbeiten. In die Richtung Berserkersparen wie es hier manchmal genannt wird. Aktuell würde ich lieber etwas weniger arbeiten. Die gewonnene Zeit würde ich vor allem für Urlaube verwenden, da die Kinder sehr viele Schulferien haben und nicht alle Eltern selbst Lehrer sein können.

    Du hattest Arbeit mit einem Mieterwechsel? Ich würde mich darüber sehr freuen. Dabei bin ich mit meinen Mietern sehr zufrieden. Bei einem Mieterwechsel kann ich eine monatliche Aufwandsentschädigung von mindestens 50€-150€ (je nach Aufwand 😉 erwarten. Die Sichtweise kann einem sehr helfen Dinge positiv oder negativ zu sehen. Meine Arbeit hat mich zeitweise sehr frustriert. Mittlerweile konzentriere ich mich auf die positiven Dinge und bin wieder zufrieden bei der Arbeit. Das heißt nicht, dass es nicht mehr frustrierende bestehende Elemente gibt. Ich kann nicht alles beeinflussen. Was ich nicht beeinflussen kann versuche ich auszublenden, mich fernzuhalten oder auch mich auf andere Dinge zu konzentrieren.

     

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

bitte lösen Sie diese einfache Aufgabe (Spamschutz) *