Wie du trotz Corona ein Vermögen aufbaust: Stur und stetig sparen, um zu investieren


New York, 18. November 2020

Zur Zeit haben die Verschwörungstheoretiker Hochwasser. Corona liefert ihnen Munition. Natürlich ist diese Krise unangenehmen. Mehr noch: Für viele Menschen ist Corona eine Katastrophe. Hunderttausende verloren ihr Leben. Warum sollte ich auf Leugner hören? Sie verdrehen die Fakten.

Erstaunlicherweise haben diese Leute viele Anhänger. Sie sind rund um den Globus gefragt wie nie zuvor. Gehst du einmal auf ein Video oder einen Artikel von einem Corona-Leugner, schlägt dir der Algorithmus auf YouTube oder Facebook weiteren Content von Leugnern vor. Trendforscher Gerald Celente ist so einer. Der Rohstoff-Prediger aus dem Bundesstaat New York wirkt auf mich wirr. Hier warnte er kürzlich vor dem Wirtschaftskollaps. Wenn ich auf solche Querdenker jeden Tag hören würde, oh meine Güte!

Ich höre lieber auf Wissenschaftler, Universitäten und Behörden. Ich denke, die wissen das besser, was los ist, als ein Verschwörungstheoretiker zuhause im Jogginganzug.

Die kalifornische Universität Stanford zum Beispiel sagt zurecht folgendes:

“Stanfords Position zur Bewältigung der Pandemie in unserer Community ist klar. Wir unterstützen die Verwendung von Masken, soziale Distanzierung sowie die Durchführung von Überwachungs- und Diagnosetests. Wir glauben auch, dass es wichtig ist, die Anweisungen der lokalen und staatlichen Gesundheitsbehörden strikt zu befolgen.”


Ich bin schon seit fast 30 Jahren am Sparen und Investieren. Ich möchte den jüngeren Menschen zu Beginn dieser Reise einige Tipps geben. Bleib optimistisch. Es geht. Fast jeder kann es zum Millionär schaffen, wenn du gewisse Prinzipien befolgst. Bau dir was auf. Ich habe die Freiheit erreicht, ich kann dir erklären, wie es funktioniert.

1. Lerne die Grundlagen

Mir macht es Spaß, mich um meine Privatfinanzen zu kümmern. Es ist eine großartige Sache in Aktien und ETFs einzutauchen. Es gibt einen Grund, warum einige der klügsten Investment-Köpfe der Welt wie Warren Buffett oder George Soros stundenlang täglich lesen. Die Finanzwelt entwickelt sich, die Märkte verändern sich.

Aber an den Grundlagen ändert sich wenig: Gib weniger aus, als du verdienst. Investier den Unterschied langfristig. Stetiges monatliches Investieren führt zu erstaunlichen Resultaten. Zum Lernen gibt es massenweise kostenlose Online-Ressourcen, die dir helfen. Niemand braucht teure Seminare.

2. Verzettle dich nicht

Meide das wilde Trading und Spekulieren. Indexfonds sind ein wundervolles Instrument.

Ich würde empfehlen, dass du mit Indexfonds beginnst. Schau dir die führenden zehn Unternehmen nach Marktkapitalisierung für jedes Jahrzehnt an. Die Top-Unternehmen kommen und gehen. Einzelne Aktien kannst du eventuell zu deinen ETFs hinzufügen, wenn dir danach ist. Dass Warren Buffett immer mehr hin und her springt, wundert mich ehrlich gesagt. Kürzlich hat er sich an vier führenden Pharmafirmen beteiligt: Merck & Co, Bristol-Myers Squibb, Abbvie und Pfizer:

Quelle: Instagram @shadow_investing

Hedgefonds ändern ständig ihr Depot. Ich frage mich, ob das was bringt? Jetzt findet zum Beispiel eine Rotation hin zu Value-Aktien statt und weg von Wachstumsaktien.

3. Verdiene gutes Geld

Halte deine Ausgaben relativ niedrig im Verhältnis zum Einkommen. Für die Karriere musst du eventuell umziehen, Arbeitsplätze wechseln, Unternehmen wechseln. Maximiere Dein Einkommen in deinen 20ern und 30ern. Je früher, desto besser.

4. Vergleiche mit anderen bringen nichts

Menschen vergleichen sich gerne mit Freunden, Nachbarn, Verwandten, Kollegen. Wer hat mehr? Wer hat was? Vergleiche bringen wenig. Eher Unzufriedenheit, weil es immer Menschen geben wird, die besser als du sind. Sei also zufrieden mit deinem Weg.

5. Bleib in Kontakt mit Freunden und Familie

Kümmere dich um dein soziales Umfeld. Pass auf deinen Körper auf. Versuche so viel wie möglich mit deinen Freunden/Familie in Kontakt zu bleiben, plane Ausflüge etc.

6. Investier so, wie dir es zusagt

Wichtig ist, dass du ruhig schlafen kannst. Dazu gehört ein Notgroschen. Nach Möglichkeit keine Konsumschulden. Es gehört das Meiden einer zu großen Verschuldung dazu. Wer lieber auf Rendite-Immobilen statt Aktien setzt, soll das tun. Viele Wege führen nach Rom. Es gibt nicht den perfekten Weg. Wir machen alle Fehler. Lerne aus Fehlern.

7. Langsam, langweilig! Stur und stetig!

Das Investieren solltest du auf Sicht von Dekaden sehen – lass dich von den täglichen Börsenbewegungen nicht ablenken. Bleib langfristig dabei. Wenn du 20 bist, hast du wahrscheinlich einen Zeithorizont von 20 bis 40 Jahren. Denk an all die verrückten Weltereignisse, die in den letzten 40 Jahren passiert sind. COVID, Flash-Crash, Finanzkrise, Irak-Krieg, die Terroranschläge 11. September 2001, Dotcom-Crash und der Börsencrash von 1987. Wer in solchen Krisen kühlen Kopf behielt, konnte einen Reibach machen. Beispielsweise mit der Nike-Aktie. Aus einem Einsatz von 75 Dollar sind 62 Millionen Dollar geworden, wenn du 1987 bei dem Sportartikel-Imperium eingestiegen bist.

Die durchschnittliche Rendite des S&P 500 Indexes beträgt zehn Prozent. Die schlechten Zeiten sind hierin schon enthalten.  Um die Macht des Zinseszinses zu nutzen, musst du nur lange genug an der Börse bleiben. Rauszuspringen ist ein großer Fehler.


tim schaefer (Author)

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thoughts on “Wie du trotz Corona ein Vermögen aufbaust: Stur und stetig sparen, um zu investieren

  1. Avatartoovoc

    Das muss er auch, weil die meisten Leute ständig die selben Fehler machen und nicht an der Börse investieren wollen.

  2. AvatarBerliner Weltenbummler

    Da muss ich Jürgen Klopp leider schon etwas Recht geben :-/
    Auch wenn es Infos sind, die wichtig sind, ist es für Stammleser irgendwann langweilig nichts neues mehr zu lesen. Denn Nokia ist auch irgendwann zugrunde gegangen, weil sie nichts neues mehr gemacht haben und stur mit ihren bekannten Produkte weiter gemacht haben.

  3. Mark 85Mark 85

    Seit dem Jahresanfang werden wir medial mit Coronahorrorschlagzeilen gesundheitlicher und wirtschaftlicher Natur dauerbeschallt, aber 2020 sieht für mich eher nach einem Spitzenjahr für einigermaßen diversifizierte Anleger aus. Ich habe mal einige Werte zusammengetragen:

    – Bitcoin: 131 %

    – Silber: 28,3 %

    – Gold: 16,9 %

    – Weltweiter Aktienindexfonds (Vanguard FTSE All-World): 3,4 %

    – Weltweiter Anleihenindexfonds (iShares Global Aggregate Bond): 0,9 %

    Nicht berücksicht habe ich die Steuervorteile bei Edelmetallen und Kryptowährungen gegenüber Aktien und Anleihen.

  4. AvatarJürgen Klopp

    @Mark 85

     

    hi, ich würde auch gerne in Bitcoins investieren aber ich wüsste nicht wie das geht bzw auf welcher Seite. o hast du das gemacht und ist es auch seriös?

  5. AvatarDer Domi alias der ETF-Bubi

    Obwohl ich ein ETF-Bubi bin schaue ich sehr zufrieden auf +7% in 2020 zurück. Auf die letzten 12 Monate sind es sogar +10%. Stur und stetig rocks! 🙂

  6. Avatarhatoto

    @ Jürgen Klopp

     

    Die Gesetze des Geldes ändern sich nicht. Da muss man nur mal in “the richest man of Babylon” schauen. Ausgaben niedrig halten und investieren lautet die Devise. Das sind die Grundpfeiler. Und es gibt genügend Menschen, die das immer noch nicht verstanden haben.

  7. Mark 85Mark 85

    An Jürgen Klopp: Ich nutze Bison der Börse Stuttgart: deutscher Anbieter, kinderleichte Bedienung und automatische Steuerbescheinigungen.

  8. AvatarBruno

    “Sei also zufrieden mit deinem Weg.”

    Wichtiger Punkt, würde ich mich mit Bill Gates vergleichen wollen käme ich mir wie der aller grösste Loser vor:

    https://www.youtube.com/watch?v=ZjyVjU4gkHM&ab_channel=TheRichest

    https://www.youtube.com/watch?v=zhk-iwmGBFI&ab_channel=TheRichest

    Auf der andern Seite, dieses Anwesen reizt mich nicht mal ehrlich gesagt. Natürlich er hat Personal und die Bewirtschaftung ist organisiert, aber es kann auch zur Last werden, unabhängig davon wie viele Mrd. man hat.

    Warren Buffett ist ja auch ein Freund von ihm, der lebt wohl deutlich bescheidener, von dem wo man so liest.

    Jeder ist anders und das ist auch gut so.

  9. AvatarNixolino

    Auch wenn sich vieles wiederholen mag – ich finde es dennoch wichtig das Tim uns die Grundpfeiler  immer und immer wieder zu Augen führt.

    Nur durch die Repetition bleibt etwas im Kopf

  10. KievKiev

    @ Bruno

    Eine Superyacht ist doch ein gutes Beispiel dafür, dass Geld alleine nicht glücklich macht. Ich kenne ein paar schöne Häfen und kann hier berichten, dass malerische Häfen oft von überschaubarer Größe sind. Die Superyachten liegen entsprechend ab vom Schuss und können nicht die phantastische Sicht genießen, die kleineren gewöhnlicheren Segelbooten vorbehalten ist. Somit bleibt einem dieser Anblick und die Teilhabe, abgesehen von Landgängen mit Beiboot, verwehrt. Das ist vielleicht nicht so schlimm, da in der Yacht gegessen wird und man das Boot eh nicht aufgrund seines Bekanntheitgrades verlassen kann. Für eine Corona bedingte Quarantäne gibt es sicher viele schlechtere Orte in denen man sich aufhalten kann. Ein einfaches Segelboot würde mir zumindest in normalen Zeiten mehr Freude bereiten.

     

  11. AvatarBruno

    @Kiev

    Ja es macht auch mehr Spass wie ich finde, vorletzten Sommer waren wir auf dem Mittelmeer mit einer Bavaria Cruiser 50 2 Familien 7 Personen für unter 200 Eur / Tag gemietet, das Boot war gerade mal ein paar Monate alt und top ausgestattet. Ich würde nie ein Boot und schon gar nicht eine Yacht kaufen, das lohnt sich nicht und ist bloss fürs Ego aber sonst hat man nur Ärger und Kosten. Ich finde Segelurlaub toll, aber nur wenn man sich auch gut versteht denn man ist natürlich schon etwas enger aufeinander und jeder hat auch einen kleinen Job, ist halt nicht jedermann/-frau Sache.

     @Wolke
    Genau, Geld alleine macht nicht glücklich, es gehören auch Villen, Yachten, Autos, Diamanten, Aktien und Bitcoins dazu haha.

     

  12. KievKiev

    @ Bruno

    Ich habe vor 1.5? Jahren auch ein Boot für die erweiterte Familie mit Kapitän und Matrose für drei Tage gemietet. Das war eine ganze Ecke kostspieliger als bei Dir. Oder hat es pro Person 200€ am Tag gekostet? Das brauche ich unabhängig vom Geld auch nicht jedes Jahr. Bei dem eigenen Boot würde wesentlich mehr dazu kommen. Ich habe im Bekanntenkreis Leute mit Boot. Das muss ich mal näher kennenlernen. Dazu bräuchte ich allerdings einen Segelschein für das Meer.

    Wolke, ich kenne zumindest von außen auch Yachten. Die stehen in der Regel 24/7 unbewegt im Hafen (ab vom Schuss bei entsprechender Größe) und werden geputzt. Was daran umweltfreundlich sein kann erschließt sich mir nicht. Ein Segelboot ist zum fahren sicher interessanter. Falls sich dort allerdings 20-30 Personen angenehm aufhalten können, so macht das Fahren an sich entsprechend weniger Spaß. Tim hat hier auch Beispiele von Reichen im Urlaub genannt. Es gibt hier diejenigen, die ihren vermeintlichen Reichtum zur Schau stellen und sich freuen wenn sie man mehr als der Gesprächspartner haben. Dann gibt es noch die Reichen denen man ihren Reichtum nicht ansieht. Sie machen auf mich einen entspannteren Eindruck und wirken zufriedener. Du lebst doch in einer wie sagt man Exklave des Tiroler Landes 😉 Freunde von mir haben grob in der Gegend ein Haus. Auf mich machen die Einwohner dort einen entspannten Eindruck. Wenn ausreichend Geld für die Teilhabe vorhanden ist, fehlt es einem an nichts.

  13. AvatarWolke

    @Kiev

    Für mich wäre eine Yacht uninteressant, bin ein Bergmensch.

    Aber hätte ich wirklich viel Geld, würde ich mir einen Hubschrauber kaufen und durch die Dolomiten schweben.

    Und ganz sicher würde ich oft in die Schweiz fliegen und mir die Eigerwand ganz aus der Nähe betrachten.

    Wahrscheinlich würde ich die ganze Zeit zwischen den beiden Märchenländern hin und herfliegen.

  14. AvatarSlowroller

    Och, so ein Boot macht schon glücklich, meins zumindest…

     

     

    4 Meter lang, 2 Ruder, bequem Platz für zwei Angler und nen Sixer Bier. Und für die Hechte natürlich 😉  Unterhalt im übrigen genau 50€ im Jahr.

    @Wolke Ach quatsch, das mal ganz nett, aber auf Dauer alles viel zu schief und krumm. Und ohne Horizont isses auf Dauer auch doof 😉

  15. KievKiev

    @ Wolke

    Meine Frau und ich haben in Südamerika einmal in einem Regenwald einen Ausflug durch den Naturpark im Wasser gemacht. Wir hatten ein schmales Boot mit einem Guide. Dieser hat es ähnlich einem Gondoliere stehend durch die Landschaft navigiert und uns gezielt Kaimane, Wasservögel usw. gezeigt. Gesungen hat er allerdings nicht. Wir sind lautlos durch die Natur geglitten. Wir konnten durch das schmale Boot die Tiere aus nächster Nähe sehen. In dem Gebiet gibt es auch Seekühe und es wird von Delfinen besucht. Die Seekühe sind allerdings sehr selten geworden, da in dem Gebiet auch Motorboote in höherem Tempo fahren und die Schraube des Motors nicht ungefährlich für die Tiere ist. Der Ausflug war sehr idyllisch und hat für uns beide 20-30$ gekostet. Wir waren alleine an Bord.

    Der Ausflug wurde nur einmal von einer amerikanischen Seniorengruppe unangenehm unterbrochen. Auf einem speziellen Touri Boot kamen die zusammengepferchten 30 Personen kreischend  angeschossen und konnten an Tieren aus der Distanz erkennen was noch nicht bei drei auf den Bäumen war. Diese Tour war vermutlich ein wenig teurer und hinterlässt in der Natur auch größere Spuren. Freiwillig würde ich so ein Boot nie betreten.

    Helikopter Flüge sind gar nicht so teuer. Deine Eiger Wand kannst Du für 150€ ansehen. Nach 10 Flügen wird es vermutlich nicht spannender. Dafür kannst Du in der Region auch Wandern, Joggen, Rennrad oder MTB fahren. Du könntest auch eine Fesselballon Fahrt durchführen oder Dir eine Vielzahl von diesen glühend am Boden ansehen. Da gibt es spezielle Events. Vielleicht wäre auch ein Paragleiten Tandem Flug etwas für Dich? Den Hubschrauber darfst Du nicht landen wo Die gerade der Sinn nach steht. Die Freiheit ist bei so einem Gerät entsprechend reglementiert.

  16. AvatarWolke

    @Kiev

    Hast eh Recht. Es würde auch ein Segelflugzeug reichen.

    Die übrigen von dir beschriebenen Tätigkeiten übe ich bereits teilweise aus.

    Nur Paragleiten reizt mich nach einem Unfall beim Drachenfliegen nicht mehr.

     

  17. AvatarPocahontas

    Aber wenn man ganz ehrlich ist, dann bleibt nach langem Suchen statt allen diesen Vorschlägen die einfachste und kostengünstige Variante:

    Sicherer Anteil = Bankeinlagen / riskanter Anteil = Vanguard FTSE All-World – 1x pro Jahr Rebalancen – das genügt.

  18. AvatarWolke

    @Pocahontas

    Sicherer Anteil-Bankeinlagen? Bei Bankeinlagen wäre ich mir gar nicht mehr so sicher.

    Das Geld auf der Bank sind Schulden, die die Bank bei Dir hat. Und den Banken geht es schlechter als wir glauben oder wissen.

    Paradoxerweise sind Aktien als Sachwerte in diesen Zeiten sicherer.

     

     

     

  19. KievKiev

    @ Pocahontas

    Die Dreispeichenregel finde ich sehr interessant, wenn man das Risiko (Volatilität des Vermögens) begrenzen möchte. Hier ist Rebalancing ebenfalls von Vorteil. Zu Cash kann auch Gold, Silber, Bitcoin, oder vielleicht auch Reit separat kommen. Dieses Jahr hat Mark vermutlich Rebalancing von Bitcoin, Gold usw. in Aktien betrieben. Falls die Börse jetzt brummt, der Impfstoff funktioniert und die Wirtschaft wieder anzieht werden die Aktien vermutlich eine sehr gute Performance liefern und Gold und oder Bitcoin hinterherlaufen oder fallen. Dann wird wieder Rebalancing betrieben. So kommt man stoisch und schwankungsarm durch jede Krise und muss sich keine Gedanken machen was sich wie entwickeln könnte. Es zählt die alleinige momentane Unausgewogenheit der Anlageklassen.

     
    Um die Kosten im Rahmen zu halten kann man genauso die Sparpläne anpassen. So werde ich vorgehen. Falls z.B. der Anteil an Gold zu gering ist wird einfach der Sparplan erhöht und Aktien beispielsweise auf null gefahren. Ich werde jedes Quartal die Sparpläne anpassen. Manche Einbrüche von Assetklassen kann man in einem Quartal natürlich nicht mehr durch Anpassung der Sparpläne ausgleichen. Hier ist dann vielleicht ein einmaliger Teilverkauf von Vorteil. Aktuell habe ich noch immer kein Gold. Es kommt auch auf die persönliche Situation an, wie man das Vermögen am besten aufteilt. Durch hohe Mieteinnahmen stören mich reell die Schwankungen an der Börse nicht. Falls ich meine Arbeitszeit allerdings signifikant reduzieren würde, so würde ich das Vermögen besser ausbalanciert haben. Wenn das Vermögen an der Börse beispielsweise als Backup für meine Verbindlichkeiten bei Immobilien notwendig sind.

  20. AvatarMHB

    Hallo Tim,

    was ist deine Ansicht zu dem kürzlichen Tradingverhalten von Warren?

    Wie du selber sagst ist er seit kurzem sehr aktiv auf allen komischen Feldern: damit meine ich IPO (snow), Pharma, Gold (rein, halb raus), Airlines am Boden raus, Wells Fargo am Boden raus usw.

    Warum macht er das?

    Danke und Liebe Grüße

    MHB

  21. AvatarDanielKA

    @ Bruno: eine 15 Meter Yacht für unter EUR 200 am Tag, wo gibt es denn sowas? Wir zahlen schon für ein normales Wohnmobil EUR 150 pro Tag ohne Sprit und Maut, da sind die Zahlen von Kiev schon realistischer, mich haben die Preise bisher immer abgeschreckt (Charter > 1000 EUR pro Tag)

  22. AvatarCap

    @Slowroller

    Oh doch noch ein weiterer Angler mit der gleichen Vorliebe für den Esox hier…

    Ja sowas kleines aber feines reicht mir auch was das Thema Boot betrifft.

    Hast du Kosten für den Stellplatz?

     

  23. AvatarSlowroller

    @Cap

    Ich habe eine Liegeplatz an einem der Stege meines Vereins. Meist im Januar hole ich den Kahn hoch und stell mir den aufs Grundstück. Das kostet nix.

     

  24. AvatarJürgen Marquardt

    Ich finde es super und richtig immer wieder an die Grundlagen zu erinnern! Wie oft verliert man seine Grundsätze aus den Augen. Danke Tim, das du immer wieder das Wesentliche und damit das Wichtige uns allen ins Gedächtnis rufst. Mach es weiter so und bleibe gesund!

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