Clever Geld verdienen mit Immobilien


New York, 11. November 2020

Das Thema Mieteinnahmen sollte niemand unterschätzen. Schnell kannst du kleine wie große Summen passiv jeden Monat kassieren. Denk zum Beispiel an den Stellplatz oder die Garage, die du eventuell vermieten kannst. Das kann dir im Monat zwischen 50 und 100 Euro bringen. Das ist zwar nicht viel Geld, es summiert sich aber über die Dekaden. Die Einnahmen können dann in einen ETF-Sparplan fließen.

Manch einer hat eine alte Scheune oder Lagerhalle. In alten Dörfern gibt es noch heute viele Scheunen. Die kannst du womöglich als Abstellplatz für Campingfreunde anbieten. Lebst du auf einer zu großen Wohnfläche, erwäge die Untervermietung.

Gerade wenn du jung bist, erwäge, eine Wohngemeinschaft (WG) zu gründen. Ich lebte mehrere Jahre im Studentenwohnheim in Stuttgart und in WGs in New York. Es war eine schöne Zeit. Einige Freundschaften sind entstanden, die ich noch heute habe. Nicht nur habe ich viel Geld gespart, sondern sehr viel Spass gehabt. Wir haben uns gegenseitig bei Problemen geholfen. Wir haben gefeiert, sind in den Urlaub zusammen gefahren und haben endlos über Aktien gefachsimpelt.

Airbnb kann viel Geld in Metropolen bringen

Denke darüber nach, eventuell ein oder zwei Zimmer für Airbnb-Gäste anzubieten. Das kann dir einiges Geld in die Kasse spülen – gerade wenn du in einer Metropole wohnst. Natürlich gibt es Einschränkungen, das musst du vorher abklären. Es unterscheidet sich, ob du Eigentümer oder Mieter bist und in welcher Stadt du wohnst. In Zeiten von Corona ist zudem Vorsicht geboten. In Berlin ist die Airbnb-Nachfrage eingebrochen. Doch die Zeit der Seuche scheint mit dem Impfstoff-Fortschritten begrenzt zu sein.

Einen Teil deines Hauses oder Wohnung zu vermieten, solltest du auf jeden Fall erwägen – wenn du den Platz hast. Wer ein Haus hat, kann vielleicht eine Einliegerwohnung einbauen. Diese kann womöglich 500 Euro Kaltmiete einbringen. Dieses Geld kann nach Abzug der Steuer in einen ETF gehen, das kann deine Altersvorsorge in Schwung bringen. Du hast auch steuerliche Vorteile. Alle Kosten, die auf die Einliegerwohnung entfallen, kannst du in deiner Steuererklärung geltend machen. Dazu gehören Zinsen, laufende Instandhaltungsarbeiten, Nebenkosten – alles anteilig am Haus und Garten.

Auch mit Ferienwohnungen kannst du Geld wie Heu verdienen, wie Blog-Leserin Katja zeigte.

“Einkommen aus Vermietung und Verpachtung werden wichtiger”, sagt Charlotte Bartels vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW). Mieteinnahmen spielen seit Jahren eine zunehmende Rolle bei der Vermögensbildung.

Vermieter nehmen in Deutschland pro Jahr zwischen 8.000 und 12.000 Euro ein. Das fließt wohlgemerkt neben dem Gehalt aufs Konto. Wenn du diese Nettomieterträge an der Börse oder in neue Immobilien investierst, wird es richtig spannend. So kann eine Lawine ins Rollen kommen.

Die höchsten Renditen erzielst du freilich mit Aktien/ETFs. Aber Immobilien sollte niemand unterschätzen, zumal du hier mit einem Hebel (Finanzierung) arbeiten kannst.

Ein Freund vermietet Kellerräume in New York: Eine kleine Gelddruckmaschine

Ein Freund in New York hat im Keller des Hochhauses, in dem er wohnt, mehrere kleinere Stauräume mit Cash gekauft und vermietet diese für 150 bis 300 Dollar je Monat. Er zahlte für die Stauräume jeweils um die 10.000 Dollar. Das erste Investment hatte er nach zehn Jahren amortisiert. Der schöne passive Cashflow sprudelt munter weiter. Weil er eh im Haus wohnt, kann er Probleme schnell vor Ort lösen, wie etwa eine Nachvermietung. Weil es so gut läuft mit der Keller-Vermietung, möchte er noch mehr Stauräume kaufen. Er ist begeistert davon, weil es ihm kaum Arbeit macht und sehr rentabel ist. Es ist so rentabel, weil kaum Kosten anfallen. Ähnlich ist das bei Garagen oder Stellplätzen.

Amerikaner wurde in 3 Jahren finanziell frei mit der Vermietung

Der Amerikaner Craig Curelop ging jetzt im Alter von 27 Jahren in die finanzielle Freiheit. Er hatte die Freiheit mit der Vermietung innerhalb von drei Jahren erreicht. Heute kassiert er 4.150 Dollar Cashflow pro Monat. Das ist für seinen sparsamen Lebensstil mehr als genug. Er muss nie wieder arbeiten. Es sei denn, er entscheidet sich dazu. Er arbeitet für den Finanzpodcast BiggerPockets.

Curelop schaffte es wohlgemerkt in die Freiheit mit einem niedrigeren Gehalt. Ganz allein. Sein Trick: Er kaufte Häuser in Denver im US-Bundesstaat Colorado in einer Gegend mit guter Nachfrage, renovierte und vermietete sie zügig. Er teilte die großen Häuser in kleinere Einheiten auf, um so mehr Mieteinnahmen zu erzielen.

Curelop finanzierte die Hauskäufe. Die Banken gaben ihm das Geld nahezu gratis, weil die Zinsen so niedrig sind.

Diese 3 Häuser kaufte Craig Curelop, die ihn reich machten

2017 kaufte Curelop sein erstes Haus. Es liegt zentral in Denver. Der Kaufpreis 385.000 Dollar. Seine Anzahlung waren nur 17.000 Dollar. Er lebte dort extrem bescheiden hinter in einer kleinen Raumtrennwand. Er vermietete einen Teil des Hauses als Wohnung. Die restlichen Räume bot er als Airbnb-Bleiben an. So erzielte er Mieteinnahmen von 2.850 Dollar im Monat und konnte selbst mietfrei leben. Er hatte Kosten von 2.250 Dollar zu tragen. Nimmst du seine Mietfreiheit im Wert von geschätzten 400 Dollar in die Kalkulation auf, so hatte er einen Geldvorteil von 1000 Dollar im Monat. Das ergab pro Jahr eine Summe von 12.000 Dollar. Kein schlechter Anfang.

2018 kaufte er sein zweites Haus. Kaufpreis 343.000 Dollar. Er zahlte 27.000 Dollar an -einschließlich einiger Renovierungen. Sofort vermietete er einzelne Zimmer für insgesamt 3.100 Dollar pro Monat. Ein suchte sich selbst etwas Platz und zog ein. Er erhöhte die Miete im ersten Haus, weil er ja dort nicht mehr lebte und die anderen Bewohner mehr Platz hatten. Er hatte im Haus Nr. 2 einen Cashflow (Geldvorteil) von 1.400 Dollar pro Monat nach Abzug der Kosten.

2019 kaufte Curelop sein drittes Objekt. Kaufpreis 380.000 Dollar. Er zahlte 19.000 Dollar an. Er gab zusätzlich 32.000 Dollar für Reparaturen aus. So kommt er heute auf die 4.150 Dollar Cashflow pro Monat. Hinzu kommt die Wertsteigerung der Immobilien mit der Zeit.

Hier sprechen Kollegen vom Podcast BiggerPockets über die Strategie von Craig Curelop:

Risiken bleiben bei der Vermietung: Mietnomaden, Leerstände

Natürlich ist das alles mit Arbeit verbunden. Und es gibt selbstverständlich Risiken. Was ist, wenn der Mieter nicht zahlt oder eine Ruine hinterlässt? Ein längerer Leerstand kann ins Geld gehen. Oder können die Mieten sinken.

Aber Wohnraum ist ein grundlegendes menschliches Bedürfnis. Jeder braucht nämlich ein Dach über dem Kopf. Solange du dich nicht zu hoch verschuldest und deine eigenen Lebenshaltungskosten niedrig hältst, kann vermutlich wenig anbrennen.

Craig Curelop möchte jetzt das “Van Life” genießen. Er hat ein umgebautes Fahrzeug gekauft und will bald auf Reise gehen. Er ist einen extremen Weg gegangen. Das muss niemand so machen. Es geht auch langsamer. Curelop will noch mehr Objekte kaufen. Er will ein großes Rad drehen.

Wer von den Lesern vermietet Immobilien? Welche Erfahrungen hast du gemacht? Hast du ein paar Tips für die Leser? Ich habe eine Wohnung in Deutschland vermietet und es macht mir Spass. Meine Eltern haben mir als Jungendlicher beigebracht, wie man vermietet, sie besitzen mittlerweile einige Appartements. Von ihnen habe ich einiges gelernt.

Nachtrag: Der New Yorker Vermögensverwalter Josh Brown, den ich schätze, warnt indes vor zu viel Euphorie. Vor allem warnt er davor, das Eigenheim als Investment zu betrachten, es sei mehr ein Konsumgut:


tim schaefer (Author)

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thoughts on “Clever Geld verdienen mit Immobilien

  1. AvatarMarco

    Hallo Tim,

    Ich regele soetwas ueber Reits.Die wird man im Ernstfall schnell wieder los.Einen Mietnormaden und Immobilien nicht.

    Beste Grüße Marco

  2. AvatarEisen Karl

    Ich habe drei abbezahlte und gut vermietete Eigentumswohnungen und schätze die verlässlichen monatlichen Einnahmen daraus sehr. Die Arbeit hält sich in Grenzen, da sich alle drei Wohnungen in einem erst 2015 neu errichteten MFH in guter Lage befinden. Mit meiner Familie (Frau, drei kleine Kinder und Familienhund) lebe ich in einem ebenfalls abbezahlten EFH mit Garten. Seit 2018 investiere ich sehr regelmäßig in ETFs (World und EM) und musste mich zunächst an die Schwankungen gewöhnen, die ich von den Mieteinnahmen nicht kannte. Ich hoffe, damit insgesamt gut diversifiziert zu sein und fühle mich wohl damit!

    Viele Grüße Eisen Karl

  3. AvatarTobs

    3 Wohnungen, jeweils sehr schöner Altbau, in Metropolstädten in 1a-Lagen 2016 und 2017 noch -retroperspektiv betrachtet verhältnismäßig- günstig eingekauft.  Und es macht mir auch Spass. Schöne Entwicklung, Cashflow-trägt bei den ersten beiden Wohnungen Zinslast und nahezu Tilgung (nicht wirklich EK-optimierte 3%), bei der dritten Wohnung Zinslast und 3/4 der Tilgung (auch etwas über 3%). Also habe ich ein bisschen Liquiditätskosten, das ist aber ok. Die Wohnungen sind mit wenig EK finanziert, bei der ersten doch noch EK-verschwenderisch 20% des Kaufpreises und bei den danach folgenden nur noch so 5% des Kaufpreises. Bei der dritten Wohnung habe ich nicht steueroptimiert einmal sondergetilgt (für die Psyche), das mache ich aber jetzt nur beim selbstgenutzten Haus. Ansonsten toi toi, es gab immer wieder mal Kleinigkeiten in den Anlagen, aber gute WEGs, alles zusammen gut durchgemanaged. Anfänglich Vermietung über Makler, mittlerweile ziehe ich das komplett selber durch. Die Wohnungen habe ich so gekauft, dass ich selber drin wohnen würde (in der dritten hatte ich das eine Zeit lang auch als Pendlerwohnung). Immer wenn ich zu denen hinfahre, geht mein Herz auf. Man fühlt sich jeden Monat sicherer mit Ableistung des Zahlungsdienstes. Und in verhältnismäßig jungen Jahren ist es ein Vermögenssparplan. Du zahlst, weil Du musst. Das motiviert (sicherlich nicht allein) auch sonst den Hintern hochzukriegen.

  4. AvatarDer Investmentbanker

    Hallo Tim,

    Ich habe 6 vermietete Eigentumswohnungen in B-Lage einer Großstadt. Durch die rasante Preisentwicklung in den letzen Jahren sind die Wohnungen zu meinem grössten Asset geworden. Das obwohl ich mehr Zeit und Geld in mein Aktienportfolio investiert habe.

    Destotrotz, haben Immobilineinvestments auch etwas unternehmerisches und sind sicher kein passives Investment. Im Schnitt sind es sicherlich 12-24 Stunden die an Zeitaufwand pro Wohnung pro Jahr draufgehen.  Ich teile mir den Aufwand mit meiner Frau. Sie macht die Abrechnungen und Steuererklärungen und ich die Mieterbetreung und den Ankauf von den Wohnungen.

    Der Zeitaufwand und die Verantwortung seinen Mietern gegenüber ist sicherlich nicht für Jedermann.  Rückblickend bin ich sehr froh daß ich die Wohnungen gekauft habe.

  5. AvatarLejero

    Aus meiner Sicht sind Immobilien der Turbo beim Vermögensaufbau und werden von einem REIT bei weitem nicht erreicht. Vor einigen Jahren waren geeignete Objekte gut zu finden, inzwischen ist das sehr sehr schwer geworden. Selber kaufe ich schon seit mehreren Jahren nichts mehr, vor allem aber aus Diversifikationsgründen. Arbeit habe ich damit keine, ich nutze immer eine Verwaltung und würde das auch sehr für den Seelenfrieden empfehlen (bei Räumungsklagen, Mieterhöhungen etc.,). Die Problemmieter und unerwarteten Reparaturen gibt es natürlich auch, aber das weiss man vorher und kalkuliert das entsprechend ein.

    Wenn man ein geeignetes Objekt findet würde ich den Kauf auch heute noch und auch für Anfänger immer noch sehr empfehlen.

     

  6. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ Marco

    Ja, du kannst es über Reits machen, wobei dort auch Risiken lauern. Der Vorteil von Reits: Die Dividenden sind steuerfrei, soweit ich weiß. Und die Profis können das vermutlich in der Regel besser managen als ein Privatmensch.

     

    @ Fit und Gesund

    Danke für den Hinweis zur Bloggerin. Nun sie hat mit Corona Pech. Das scheint sich ja hoffentlich wieder zu legen, wie sie selbst anmerkt.

     

    @ Eisen Karl

    Wow. 3 schuldenfreie ETW und ein Haus, alles schuldenfrei. Plus ETFs. Das sieht substanzstark aus.

     

    @ Tobs

    Stark. Mit der Zeit sinken die Schulden und steigt der Wert der Wohnungen. Das ist eine Form des Vermögensaufbaus, die nicht zu unterschätzen ist, zumal du einen hohen Fremdkapital-Hebel hast. Steuerlich kannst du bestimmt einiges absetzen, so dass du vermutlich die hohen Einnahmen Richtung Ruhestand strecken kannst, wenn dein Einkommen sinkt.
     

    @ Der Investmentbanker

    Respekt. 6 Wohnungen ist eine enorme Basis.

     

    @ Lejero

    Klar, können Immobilien ein phänomenales Investment sein. Bei Immobilien wie Aktien gilt meiner Meinung nach: “Buy and Hold” von Qualität zahlt sich aus. Bei Qualität kann man auch bessere Mieter finden. Der steuerfreie Verkauf einer Renditeimmobilie kommt nach 10 Jahren Haltedauer dazu, was ein enormes Steuergeschenk sein kann.

  7. Avataryankee

    Vermiete ebenfalls,

    seit 13 Jahren, mit 20 hohem Preis (Erbschaft) bezahlt, ein 5 Parteien MFH im Osten Deutschlands. Zeitgleich auch ein EFH mit Einliegerwohnung geerbt.

    Seit letztem Jahr ist ein 3 Parteien MFH gleiche Region hinzu gekommen (95% finanziert) und aktuell sind wir an einem weiteren 5 Parteien MFH  dran.

    Insgesamt macht es sehr viel Spaß, auch wenn immer wieder mal Arbeit ist und es etwas zu organisieren gilt.

     

  8. AvatarPerpetuum Mobile

    Hallo Tim, guter und für mich sehr interessanter Artikel. Welche US- REITS könntest Du im Moment empfehlen bzw. sollten sich wieder erholen?

  9. AvatarNico Meier

    Mein Grossvater hat in den 1940er Jahren ein Haus gekauft. Darin gabs drei Wohnungen und im Erdgeschoss ein Geschäft. Grossmutter und er haben in diesem Gewerberaum gearbeitet eine der drei Wognungen selber bewohnt ubd die anderen zwei Wohnungen vermietet. Die beiden haben immer bescheiden gelebt wie die meisten Gewerbler. Mein Vater war erstsunt, als er für seinen Vater die Steuererklärung ausfüllen musste als er Hochbetagt war. Zurzeit sind alle 3 Wohnungen und der Gewerberaum vermietet. Das haus liegt 100m neben der Bushaltestelle mit dem Bus ist man in 10 Minuten in der Stadt. Mein Vater hat auch Aktien aber er sagt das Haus würde bedeutend besser rentieren.

     

  10. AvatarRalf

    Wir vermieten eine Studentenwohnung in fußläufiger Entfernung zur Hochschule. Allerdings wurde das nur gekauft, weil der Verwalter sich wirklich um alles kümmert (ist Generalmieter und vermietet dann weiter) und man damit quasi wenig zu tun hat. Und der Preis war noch ok.

    Ansonsten sehe ich aber in D für Vermieter sehr schwierige Zeiten aufkommen. Die Rechtsprechung und Gesetze sind zu mieterfreundlich.

    Nebenbei lohnt sich vielerorts ein Kauf für Neueinsteiger einfach nicht mehr weil die Preise sehr hoch sind. Die Mieten dagegen werden gesetzlich gedeckelt bzw. der Staat nimmt Eingriff in die Preisgestaltung z.B. auch durch Milieuschutzsatzungen in Städten. Für Investoren zunehmend ein Risiko. Zumindest für Neueinsteiger in dem Bereich. Wie soll man heute noch an günstige Immobilien kommen? Die hohen Preise werden sich mittlerweile auch bei weniger erfahrenen Verkäufern herumgesprochen haben.

    Da ist mir eine Vonovia als Kleinanleger dann doch lieber.

  11. AvatarUfuk Erdem

    “Die höchsten Renditen erzielst du freilich mit Aktien…”? Sicher nicht, lieber Tim. Durch das Hebeln deines Eigenkapitals KANN man mit Immobilien exorbitant höhere Renditen als mit Aktien erzielen.

  12. AvatarTobs

    Aktien rentieren über lange Sicht auf  (jeweils breiter) Marktbasis höher. Dazu gibt es genug historische Daten. Immobilien und Aktien kann man nur als EK-Invest like to like betrachten, und nicht das gehebelte EK (auf dessen Basis man in der Tat sehr attraktive Renditen erzielen kann). Das wäre ja so, als würdest Du gehebelte Aktieninvestments mit nicht gehebelten Immobilien vergleichen.

  13. AvatarSparta

    Ich würde mich nicht als finanziell frei betrachten, nur weil man einen Cashflow aufgebaut hat, der aufgrund von massivem Fremdkapitals zu Stande kam & nach wie vor nicht annähernd mein alleiniges/mehrheitliches Eigentum ist.

  14. AvatarDanielKA

    @ Sparta: Sehe das auch so, gerade der Amerikaner mit seinen Denver Mansions baut ein riskantes Kartenhaus auf, aber er ist auch bereit als semi-obdachloser zu wohnen, von daher gleicht sich das wieder aus.

    in den USA wird sowieso etwas locker mit dem Thema foreclosure umgegangen.

  15. AvatarLejero

    @Sparta: für mich ist er schon finanziell frei, denn er muss keiner bezahlten Tätigkeit nachgehen um seinen Lebensstandard auf Dauer zu halten. Wenn sich die Rahmenbedingungen nicht dramatisch ändern, wird er das auch in 10, 20 Jahren nicht müssen. Risiko ist immer dabei, auch wenn ihm die Immobilien zu 100% gehören, dann kommt vielleicht in 20 Jahren das Thema Enteignung, massivster Mietendeckel oder was auch immer, und dann muss man auch wieder arbeiten.

  16. AvatarRüdiger

    Risiko ist immer dabei …

     

    Es ist immer eine gute Idee, ein Auge auf seine Antifragilität zu haben  😉

     

  17. AvatarMichi

    Das mit Garagen und Kellerräumen ist für den Anfang und den kleinen Geldbeutel ganz interessant. Aber wie kann man Kellerräume kaufen? Wie kommt man an Kellerräume?

  18. AvatarTobs

    @Michi

    Das hilft leider nicht direkt in der Beschaffung (Deine eigentliche Frage) weiter, aber es gibt „Experten“, die Eigentumswohnungen vermieten, und „Dumme“ finden, die denselben Preis für die Wohnung auch ohne Kellerteil zahlen. Bei begehrten innerstädtischen Lagen bekommt man sowas erstaunlicherweise durch. Na ja, und die Keller werden dann eben eigenständig vermietet. Also ich bin jetzt sicherlich nicht der Schutzheilige aller Mieter, aber sowas mache ich persönlich nicht.

  19. AvatarSparta

    @Lejero

    Bei finanzieller Freiheit gehört für mich größtmögliche Antifragilität mit dazu.

    Eine Schuldenquote von 80, 90 % meiner Asset`s ist nicht`s, was ich mit Freiheit in Verbindung bringe.

    Wenn`s schief geht, würde ich auch nicht auf den Staat oder Enteignungsparanoia motzen…

    Es war das eigene Risiko!

    Bzgl. Risiko habe ich schon genügend mit meiner “kleinen Klitsche” an der Backe. 😉

  20. AvatarTobs

    Nachtrag: Was anderes ist bei Vermietung möblierter Appartments (Wohnen auf Zeit), gerade die letzten Jahre attraktiv geworden wegen starker Konjunktur und Mobilität der arbeitenden Bevölkerung und auch als Gestaltungsmittel im Hinblick auf Mietenregulierung. Hier bietet sich sicherlich getrenntes Vermieten von Kellerräumen an, weil der Mieter der Wohnung sich typischerweise erst gar nicht richtig einrichtet.

  21. AvatarAston

    @Tobs, da hast du Recht, aber kaum eine Bank gibt dir als normalo einen Kredit für den Aktienkauf.

    Ich kann schlecht zur Bank gehen und sagen die sollen mir einen Kredit von 100.000 geben. Die wollen Sicherheiten, in Form von Immobilien sehen.

     

  22. AvatarRalf

    “Das mit Garagen und Kellerräumen ist für den Anfang und den kleinen Geldbeutel ganz interessant. Aber wie kann man Kellerräume kaufen? Wie kommt man an Kellerräume?”

    Kellerräume sind oft Bestandteil von Wohnungen in den Teilungserklärungen von Immobilien und daher in D getrennt eher schwierig zu kaufen. Bezahlbare Garagen in brauchbarer Lage als Kapitalanlage wären für mich super, sind aber mittlerweile so gut wie nicht mehr zu bekommen. Was noch interessant wäre sind Bauplätze. Mittlerweile aber in tauglichen Lagen echte Mangelware.

    Die Immobilienpreise werden jedenfalls weiter klettern in D, zumindest in brauchbarer Lage. Die Mietpreise werden politisch bedingt jedoch nicht vergleichbar mitziehen. Und das ist der Knackpunkt für viele Investoren (vor allem Neueinsteiger auf dem Gebiet). Theorie und Praxis eben…

  23. AvatarLejero

    @Sparta:

    Letztendlich basiert das doch eigentlich immer auf der persönlichen Risikobereitschaft, jeder muss sich mit seinem Profil Wohlfühlen.

    Muss gerade über mich schmunzeln, bei Aktien bin ich risikoavers mit ausschliesslich ETF, bei Immobilien konnte es nicht riskant genug sein. Scheinbar hat man nicht nur ein gesamtes Risikoprofil, sonder auch noch Assetklassen spezifisch, die sich dann auch noch stark unterscheiden können 😉

     

  24. KievKiev

    @ Kellervermietung

    Darüber habe ich auch schon nachgedacht. Ist bei mir in der Region eher unüblich. Auf hohe Einkünfte käme ich damit vermutlich nicht. Abhängig von der Höhe der Kellerräume wäre ein Ausbau und Wandlung in Wohnraum zu prüfen. Hier bietet sich vielleicht Kurzzeitvermietung an. Bei mir im Haus gäbe es so eine Möglichkeit für ein kleines Apartment im Souterrain. Dauerhaft wäre es nichts für mich, aber wir könnten es tatsächlich sehr gut umsetzen. Der Dachspitz bietet ebenfalls Möglichkeiten weitere Einnahmen zu generieren. Bei mir würden Kosten von knapp 100k für die Umbauten mit Dacheindeckung anfallen. Es ließen sich 10k an netto Einnahmen generieren. Somit ergibt es eine Rendite von 10%. Diese ist allerdings nicht ganz passiv zu sehen. Natürlich gibt es mit KFW und günstigen Darlehen noch einen weiteren Hebel.

    Und es ist erst der Anfang. Der Hauptanteil der Kosten liegt bei der Dacheindeckung, die ohnehin in den nächsten 5 Jahren erfolgen sollte. Das Umlegen auf die neuen Einnahmen ist so gesehen nicht ganz korrekt. Außerdem können die 100k mindestens mit 2% (AFA) abgeschrieben werden. Dadurch sind jährlich 2k der neuen Einnahmen für maximal 50 Jahre steuerfrei zu realisieren. Manche Ausgaben können aber auch schneller abgesetzt werden.

    Und dann geht es noch immer weiter…

    Wie in dem genannten Beispiel bei Craig Curelop. Er hat bei der ersten Immobilie vermutlich mehr als einen Vorteil von 1000$ erzielt. Er hat durch das WG Leben auch niedrige Kosten gehabt. Zusätzlich kann er Internet und  Telefon den Mitbewohnern anbieten. Dadurch sinken nicht nur seine eigenen Kosten. Er kann auch die Kosten für solche Dinge anteilsmäßig absetzen. Einen neuen Laptop benötigt er schließlich auch für die Verwaltung, wie das Telefon usw. Wenn die Einnahmen steigen, dürfen auch die Ausgaben (positive Lifestyle Inflation) steigen. Ich kenne BiggerPockets auch. Seine Aussage bezüglich der Anpassung der Miete nach seinem Auszug habe ich etwas anders interpretiert. Hier versuche ich zumindest fair zu bleiben und nicht alles zu machen was theoretisch möglich wäre. Ich habe ein sehr gutes Verhältnis zu meinen Mietern.

    Ich habe ein Depot nur für Vanguard ETFs. Dort sind um 14k investiert. Letztens habe ich in Summe 84€ an Ausschüttungen erhalten. Die Summe bekomme ich vermutlich 4 mal im Jahr, falls ich nicht weiter kaufe. Um 1000€ im Monat zu erzielen müsste ich hier um 500k in dem Depot haben. Falls ich 1000€ im Monat in das Depot einzahle dauert es ohne Zinseszins 40.5 Jahre. Wenn ich die Immobilie umbaue bekomme ich den Cashflow in ungefähr 6 Monaten. Dann würde ich allerdings einen großen Teil der Einnahmen zurück in die Tilgung fließen lassen. Fremdkapital macht auch nur im Rahmen Sinn. Ansonsten droht immer der Zusammenbruch des Kartenhauses.

  25. AvatarChristoph

    Habe 2013/2014 zwei 60qm Wohnungen gekauft zum Vermieten und 2016 eine 100qm zum (erstmal) selbst bewohnen. Bei allen drei Wohnungen war auch großes Glück dabei was den Preis angeht. Bei den Anlageobjekten erziele ich absurd hohe EK-Renditen.

    Aber mittlerweile sind Preise zu hoch und damit die Renditen zu niedrig. Schaue sehr viel was auf dem Markt passiert. Meiner Meinung nach ist viel zu viel Geld auf dem Markt. Daher bin ich vorsichtig und denke eher an das (teil-)verkaufen (ähnlicher einer Hausse an der Börse) in 3 Jahren.

    Man muss sich schon wundern wie viele Immo-Coachs es mittlerweile gibt. So wie an der Börse: wenn dir alle was von leicht verdientem Geld erzählen wollen: Achtung!

     

  26. AvatarMichael

    Gerd Kommer hat das Thema auch schon bearbeitet.

    Kernaussage: Als privater Immobilienbesitzer ist man den Profis (z.B. Vonovia) in allen Aspekten unterlegen.

    @Aston: JEDE Bank (bzw jeder Broker) gibt dir quasi-unbeschränkt Kredit zum Kauf von Aktien – eben genau in der Kombination “Kredit Aktie”. Nennt sich als Kombiprodukt “Hebel-Zertifikat”.

  27. AvatarTobs

    Ich hab Herrn Kommer ja noch nicht kennen gelernt; er kann aber bei Vakanz einer meiner Wohnungen gerne mieten (positive Mieterauskunft und Bonitätsnachweise vorausgesetzt) und dann nochmal gerne seine These überprüfen. 🙂

  28. AvatarThorsten

    Schöne Beiträge, kein Gepushe und kein Gejammer. Wenn man sieht wie unterschiedlich sich die Assets in den letzten Dekaden entwickelt haben, dann ist jede Behauptung irgendwas liege besser oder schlechter herleitbar, Mal ganz abgesehen vom Währungsrisiko außerhalb des Euroraums. Auch Mietnomaden und Wirecards dienen nur bedingt der Entscheidungsfindung. In die Bücher der Mietinteressenten kann ich reinschauen ( Schufa, Gehaltsabrechnungen, Kaution und Miete bar auf den Tisch ), bei Wirecards und anderen kann alles Mögliche sein oder passieren. 10 bis 20 Anlagen betrachte ich als Minimum , da kann man Assets mischen oder bei weniger Kapital in Reits gehen. Alle Anlagen sind eine Wette auf die Zukunft, gewohnt wird immer und es gibt immer erfolgreiche Unternehmen. Gold ist unvergänglich und die Menschheit wird immer energiehungriger. Nur Cash verbrennt , die Zentralbanken heizen damit den Konjunkturofen.

     

  29. Avatar42sucht21

    @Curelop – Vom Cashflow leben & tilgen. Hinzu kommt die Wertsteigerung der Immobilien.
    Cashflow & Immobilien ist so eine Sache. Da kann man jahrelang viel verstecken bzw. sich selbst schön reden. Wertsteigerungen? Ich dachte, der Wert des Gebäudeanteils der meisten Immobilien wäre nach 80 Jahren bei ca. 0% angekommen wenn nicht regelmäßig in Stand gehalten wird. Für normale MFH in DE gabe es kaum Nachfrage 1980-2005. Erst die letzten 15 Jahre. Ob das jetzt immer so bleiben wird mit den Wertstiegerungen?

    @Garagenvermietung
    separat zählt das oft als gewerbliche (Geschäftsraum-) Vermietung. Passende Verträge und die Umsatzsteuer nicht vergessen.

    @Michael – Kommer, als privater Immobilienbesitzer den Profis in allen Aspekten unterlegen.
    nicht zwingend. Es kommt auf das Objekt an und die eigenen Fähigkeiten. Bei Kosten für Verwaltung / Handwerkereigenleistung kann man Kostenvorteile heben. Microlagen gut einschätzen und hat kurze Entscheidungswege.

    @Peter – Art of Selling
    Danke für den interessanten Link.

  30. AvatarGeduld

    Hallo in die Runde,

    ich bin 27 Jahre alt und konnte in zwei Jahren einen Immobilienbestand von 11 Wohneinheiten im RM Gebiet um Frankfurt am Main aufbauen (Speckgürtel).

    Die Renditen liegen alle bei mind. 5% brutto und kein Baujahr ist älter als 1985. Für mich ist Qualität entscheidender als die Quantität.

    Das Portfolio besteht aus Büroeinheit , Tiefgaragenpaket und sonst nur ETW.

    Alle Einheiten werden von einer Hausverwaltung verwalten und mein Zeitaufwand für die Bestandspflege ist minimal. Das was die Kunst ist, ist eher die Akquise….

    Mit dem Immobilienbestand lässt es sich einfacher leben und sorgenfreier!!

    Der Cashflow ist soweit in Ordnung und der Gewinn im Einkauf kann sich sehen lassen. Die aktuelle Sparquote liegt bei ca. 45% und die Deckung meiner Fixkosten erfolgt anhand meines Cashflows aus den Immobilien.

    Mein Job : ein stinknormaler Bankangestellter im Retail Geschäft, der sich in Geduld und Ausdauer übt und sich nicht aus Emotionen leiten lässt.

    Mein Lebensstil: ich spare nicht am leben und lege großen Wert auf ein geben und nehmen und versuche im Jahr 1 Nettogehalt zu spenden. Bin der Meinung, dass wenn man keine 5 Euro im leben gibt keine 100 Euro vom leben erwarten kann.

    Viele Grüße

     

  31. AvatarMichael

    @42sucht21:

    Ja, es kommt auf die eigenen Fähigkeiten an, z.B.

    – Grunderwerbsteuerfrei kaufen zu können

    – extrem günstige Finanzierungen zu erhalten

    – Mietausfälle aussitzen zu können

    – Mengenrabatte bei allen Dienstleistungen zu erhalten

    – Rechtsstreite ohne externe Anwälte führen zu können

    – Alle staatlichen Förderungen auszunutzen

    – Die zukünftige Nachfrage einschätzen zu können

    Der überwiegenden Mehrheit privater Vermieter (mich eingeschlossen) mangelt es daran.

    Glückwunsch, wenn es bei dir nicht so ist! Hast du schon einmal überlegt, im Hauptberuf “Immobilienunternehmer” zu werden?

     

  32. AvatarLejero

    @Michael:

    Hr. Kommer hat sicher einige gute Überlegungen, aber bei diesem pauschalen “private Investoren sind Profis unterlegen” liegt er aus meiner Sicht falsch. Er stellt in der Argumentation größtenteils auf Skaleneffekte ab. Die gibt es auch sicherlich. Aber genauso wie KMUs gegen große Konzerne bestehen können (auch hier reichen die Skaleneffekte alleine nicht aus, sonst gäbe es keine KMUs mehr) können private Investoren auch gegen Profis bestehen, wenn sie ihre Stärken spielen können: schnelle Entscheidungswege, schnelle Reaktion auf Mieterbedürfnisse, kostenoptimales kombinieren von Sanierungsmaßnahmen etc.

    Private Aktieninvestoren sind ja auch nicht zwingend Profis unterlegen, obwohl diese garantiert schneller Informationen bekommen, an nicht öffentliche Informationen kommen, geringere Transaktionskosten haben etc.

  33. AvatarRalf

    “..ich bin 27 Jahre alt und konnte in zwei Jahren einen Immobilienbestand von 11 Wohneinheiten im RM Gebiet um Frankfurt am Main aufbauen (Speckgürtel).”

    Respekt. Wie kommt man in der heutigen Zeit an bezahlbare Immobilien? Noch dazu im Raum Frankfurt? Etwas mehr Input hierzu wäre durchaus ganz interessant.

  34. AvatarGeduld

    Hi Ralf,

    danke für die netten Worte.

    Zu aller erst muss ich sagen, dass ich das Immobiliengeschäft aus Begeisterung und aus Leidenschaft heraus praktiziere und nicht primär wegen dem Cashflow oder wegen den Moneten … Ich habe auch meinen Fokus nur auf eine Assetklasse gelegt 🙂

    Mein Motto lautet : nur ein Geschäft was du kontrollieren kannst ist dein Geschäft.

    Ich bin durch meine Art nicht der der schlechteste im Netzwerkaufbau : Makler, Handwerker und Banken (Makler ist eher so eine Art Hassliebe !:))

    Auch waren extrem zufällige Begegnungen ein Hebel für den Bestandsaufbau ..

    Gibt es Zufälle im Leben ? Darüber kann man natürlich diskutieren 🙂

    Zum Thema Mieter konnte ich einen sehr sehr guten Satz von einem Immobilienfondsmanager lesen : Geht’s dem Mieter gut dann geht’s auch dem Vermieter gut ! 🙂 Danach lebe ich und versuche eine freundschaftliche aber auch geschäftliche Beziehung mit meinen Mietern zu haben.

    VG

  35. AvatarMichael

    @Lejero: auch wenn einige kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sich gut gegen Konzerne behaupten könnnen, bedeutet dies nicht, daß  KMUs im Mittel einen Vorteil haben, insbesondere nicht in hoch regulierten Märkten wie dem deutschen Wohnungsmietmarkt. Ebensowenig bestreitet niemand, daß es außergewöhnlich gute private Vermieter gibt.

    Aufgabe: nenne zu jedem der nachfolgenden Konzerne, ein innovatives deutsches KMU, das zumindest betriebswirtschaftlich “besser” ist.

    – Allianz

    – ALDI

    – SAP

    – Deutsche Telekom

    – Netflix

    – Google

     

  36. Avatarsammy

    Und zum vorherigen Blogbeitrag wo einer meinte ab 100.000€ geht’s schnell: Vergiss es, gar nichts geht schnell und 100.000€ sind heute nichts besonderes mehr. Selbst mit 1.000.000€ ist man heute nicht mehr “reich”sondern höchstens wohlhabend. Dank der Notenbanken wird das Geld bald noch weniger wert sein.

    Und Diejenigen die gemeinsam als Paar so wenig ansparen können es sowieso vergessen. Scheidung kommt, Geld geht.

  37. AvatarLejero

    @sammy:

    wenn das der Herr Kommer sagt, dann ist das natürlich die einzig gültige Wahrheit. Amen 😉

    Bin über den Artikel geflogen und an folgendem hängengeblieben: “Im Einkauf liegt der Gewinn.”. Meiner Ansicht nach eine absolut falsche und gefährliche Aussage. Der Gewinn liegt darin, ein gutes Geschäft realisiert zu haben. Wenn ein Geschäft in Summe nur 10% Gewinn bringt, spielt der Faktor ob ich 10% zu teuer oder zu niedrig eingekauft habe natürlich eine Rolle. Aber ein Geschäft mit 10% ist halt auch kein tolles Geschäft, da ändern auch ein paar Prozent im Einkauf hin oder her nichts. Ein tolles Geschäft ist z.B., wenn sich deine Amazon Aktie ver-x-facht hat, oder du mit einer gehebelten Immobilie dein eigesetztes EK verzehnfachst. In diesen Fällen völlig wurscht ob man 10% zu teuer kauft, wichtig war zu kaufen! Und deswegen halte ich diesen Satz für so gefährlich, weil man gute Geschäfte nicht abschließt wegen dem Versuch ein paar % hin oder her zu verhandeln, denn im Einkauf liegt ja der Gewinn. Ich habe mal eine Immobilie für 660K Angebotspreis nicht bekommen, weil ich 15K weniger zahlen wollte. Die Immobilie war es aber definitiv wert und 660K war ein ok Preis damals. Im Moment der Absage habe ich mich schon schwarz geärgert. Heute ist das Objekt deutlich mehr wert. Seit dem habe ich für mich diesen Satz gestrichen.

  38. AvatarBruno

    Immobilien sind nicht mein Ding, was ich jedoch interessant fände wäre Grundeigentum im Baurecht abzugeben. Da hätte ich die ganzen Mietersorgen nicht, Cashflow und der Wertzerfall der Immobilie auch nicht und im besten Fall noch ein anständiger Heimfall. Das funktioniert aber nur gut für sehr begehrte und teure Lagen, und hier liegt auch das Problem, an solches Land zu kommen zu einem fairen Preis. Das ist eine Kunst, ohne Vitamin B oder Erbschaften sehr schwierig zu vernünftigen Preisen. Risiko wäre wohl die Politik, welcher dieses Geschäftsmodell ein Dorn im Auge ist.

    Und reich ist, wenn’s reicht.

  39. Avatar42sucht21

    @Michael
    Da verrennen Sie sich etwas, denke ich. Es ist als Privatmensch ja auch sinnvoll direkt Aktien / ETF zu halten obwohl die professionellen Finanzinvestoren immense strukturelle Vorteile haben. Die haben aber ja auch ihre Nachteile. Ich konkurriere persönlich nicht mit Vonovia und nicht mit Blackrock.

  40. AvatarAston

    @Michael, ja aber im ähnliche Hebel Verhältnisse wie beim Eigentumserwerb zu erhalten müsste ich ja Hebel >10 einsetzen. Problem dabei ist das kurzfristig die Aktien nicht in die gewünschte Richtung laufen können = Knock Out

     

    @sammy, naja er wirft auch mit vielen Annahmen und Behauptungen um sich. Er gibt das ja selbst sogar im Fazit zu:

    “Über die nachhaltigen Eigenkapitalrenditen privater Kleinvermieter ist sehr wenig bekannt. Faktenorientierten Investoren ist das Anlass zu Skepsis und Vorsicht.”

    Er sagt damit ja nicht das es sich nicht lohnt, bloß nicht in jedem Fall vorteilhaft ist.

  41. AvatarMichael

    @Aston: ja aber im ähnliche Hebel Verhältnisse wie beim Eigentumserwerb zu erhalten müsste ich ja Hebel >10 einsetzen. Problem dabei ist das kurzfristig die Aktien nicht in die gewünschte Richtung laufen können = Knock Out

    Hebel > 10 bedeutet bei Immobilien einen Beleihungsgrad von ca 95% (Beispiel: 10000 Eigenkapital, 90000 Darlehen, 5000 Nebenkosten -> 95000 zum Kauf der Immobilie, davon 5000 eigenes Geld)

    Das ist sehr, sehr mutig und bei einem kurzfristigen Zahlungsproblem droht die Zwangsvollstreckung = Knock Out

  42. Avatarsammy

    @aston

    Falsch eher mit Fakten. Dass es wenig öffentlich zugängliche Statistiken im Bereich Immo Renditen gibt ist ebenfalls ein Fakt. Und das hat einen Grund. Die meisten rechnen sich ihre Immos schön und unterschlagen sämtliche Kosten, Steuern und Inflation in ihren “Berechnungen”.

  43. Avatarsammy

    Wie schonmal erwähnt wurde verliert eine Immobilie an Wert ohne Instandhaltung und Renovierung. Das sind immense Kosten über die Jahrzehnte. Und passiv ist an Immobilien rein gar nichts! Man muss sehr viel Zeit investieren und Zeit ist Geld.

    https://youtu.be/I8kdePKJDR8

  44. AvatarPeter

    @sammy

    Ich schätze deine Sichtweise sehr, doch man wird den Eindruck nicht los, dass du Kommer-hörig bist. Ich denke, dass Kommer schon ein Experte auf seinem Gebiet ist, was aber nicht heißt das sein Wort Gesetz ist. Auch er kann sich irren oder falsche Schlüsse ziehen.

    Könntest du in Zukunft bitte noch weitere Quellen als Kommer angeben wenn du eine Behauptung aufstellst? Das würde deine Argumente noch zusätzlich untermauern.

  45. AvatarPaluma

    @sammy von nichts kommt nichts. Mich persönlich stört die Arbeit nicht rund um meine Immobilien. So lange keine Renovierungen anstehen, hält es sich das auch in Grenzen. Ich finde du denkst zu engstirnig beim Vermögensaufbau.

    Mein Opa hat in den 70er Jahren ein 10 Familienhaus gebaut, welches immer noch im Familienbesitz ist. Das Haus hat wesentlich zum Vermögensaufbau beigetragen.

    Wir (meine Frau und ich) haben uns vor ein paar Jahren eine 4 Zimmer Wohnung gekauft, die wir erst drei Jahre selbst bewohnt haben umd jetzt vermieten. Läuft alles bisher ganz gut.

    Risoko

    Ein entfernterer Versandter von mir hatte um die Wende in Berlin mehrere Mehrfamilienhäuser. Durch Lehrstände ist er pleite gegangen und hat sich davon nie wieder erholt. Viele Schulden können einem natürlich auch um die Ohren fliegen, wenn es schlecht läuft.

     

  46. AvatarOlly Wood

    @ „immenser arbeitsaufwand bei vermiteten wohnungen“

    ich möchte gerne mal in die runde fragen wie hoch denn euer zeitaufwand pro jahr für eure mietobjekte ist. ich würde schätzen, dass bei mir keine 50 std. im jahr für 6 wohneinheiten (3 etw mit verwalter, ein mfh) sind. also für mich ist der zeitaufwand in ordnung. wie sind denn eure erfahrungen?

  47. AvatarWilhelm

    Ich habe 1984 meine erste 1 ZKB ETW mit umgerechnet 10.000,00 Euro zur Vermietung gekauft. Mit Aktien handle ich erst seit dem Crash im Oktober 1987. Im Laufe der Jahre habe ich immer die Aktiengewinne als Anzahlung für eine Immobilie verwendet und die Mieter haben diese dann weiter abbezahlt. Bei über 10 ETW, Büros, Ladengeschäften war dann die Grenze erreicht, einfach alleine nicht mehr von der Zeit machbar, geschweige den von den x-Problemen, die aufgetreten sind. Zeitaufwand geschätzt 5-10 Stunden pro Einheit und Jahr

    Bei Immobilien hat man mit Menschen zu tun, bei Aktien mit Zahlen.

    Im Laufe der Jahrzehnte sind die Preise nicht immer nur gestiegen, sondern auch gefallen.

    Ölpreiskrise 1973 und keine kaufte mehr. In den 80igeren stiegen die Preise gewaltig an um dann ab 1984 wieder einzubrechen.

    Dann kam 1988 die Wende und die Zuwanderung aus der DDR. Anfang der 90iger Jahre wurde alles unbezahlbar, am Ende der 90iger Jahre waren Immobilien wieder günstig zu kaufen bzw. teilweise unverkäuflich.

    Und jetzt kosten die Immobilien das 2-3 fache des Kaufpreises von 1999.

    Große Immobilienunternehmen sind auch nicht schlauer, siehe auch Fonds, die wissen auch nicht mehr und leben nur auf Kosten der Anleger und scheiden meistens schlechter ab als Privatanleger.

    Man sollte eine gesunde Mischung einhalten, Aktien für die schnell zu realisierbaren steuerpflichtigen Anlagen und Immobilien möglichst zur Eigennutzung und langfristigen steuerfreien Vermögenserhaltung.

    Unterschied Aktien und Immobilien, es ist aber deutlich einfacher eine lukrative Aktie zu finden als eine lukrative Immobilie.

  48. Avatar-M

    Wilhelm, fand deinen Beitrag super und man kann viel Erfahrung herauslesen. Man merkt auch, das nichts ewig so weiter geht. Steigende Immopreise seit 2009 – geht immer so weiter, heißt es. Ich glaube nicht. Ich finde du hast das ziemlich schon dargelegt. Genauso am Aktienmarkt. Markt KGV von 30 wird auch nicht ewig so bleiben denke ich.

    -M

  49. AvatarAlter Schwede

    Die Beiträge von “Geduld” und “Wilhelm” klingen nach frei erfundenen Geschichten. Aber das ist das Netz. Da kann jeder behaupten, was er will.

  50. AvatarGini

    Ich verstehe nicht wieso alle den Aspekt der Demographie beim Thema Immobilien ignorieren.

    Es ist doch hinlänglich bekannt, dass die Babyboomer und ihre Eltern aufgrund des Remanenzeffekts dazu geführt haben, dass die Kinder der Babyboomer mit einem großen Wohnraummangel konfrontiert wurden.

    Dieser lies sich nur durch WGs oder höhere Wohnkosten in der Ausbildungs- und Berufsanfängerphase bewerkstelligen und führt nun schlussendlich durch die Familiengründung mit eigenen Kindern zu weiteren Neubauten.

    Lässt sich doch alles an den gestiegenen Quadratmetern pro Kopf und älteren Alleinlebenden in großen Häusern erkennen.
     
    Wer soll denn die ganzen Häuser und Wohnungen in der Zukunft bewohnen?

    Das sieht man doch alles in der ehemaligen DDR und sonst ähnlich (punktuell) Strukturschwachen Gegenden wie im Saarland. Da gibt es faktisch unverkäufliche Immobilien. Die will keine Sau mehr. Teilweise stehen hier ganze Straßen leer.

    Bitte einmal nach Remanenzeffekt suchen, ich denke dann hört diese Zahlenschubserei auf.

    Hier ist eine von vielen Analysen die diesen Punkt beleuchten und aufzeigen wie die Beharrlichkeit und eigene Komfortzone unmittelbar auf die Immobilienmärkte Einfluss nehmen:

    https://youtu.be/yo_96eIfQ_I

    Und dabei haben wir immernoch nicht die Zukunft Deutschlands beachtet, die hier einen weiteren, durchaus wackeligen Aspekt hervorbringt.

     

  51. AvatarRüdiger

    @Gini: Und dabei haben wir immernoch nicht die Zukunft Deutschlands beachtet, die hier einen weiteren, durchaus wackeligen Aspekt hervorbringt.

     

    Ich glaube nicht, dass attraktive Städte wie z.B. München plötzlich “entvölkert” werden. Und wer besseren Wohnraum zu günstigeren Preisen anbieten kann, wird auch nicht von Leerstand bedroht  😉

     

  52. AvatarNico Meier

    Ich stelle immer wieder fest, dass hier die Tendenz vorhanden ist die eigene Lebensweise als die einzige richtige su sehen.

    Wenn jemand als Kinderloser Single in einem Zimmer wohnen möchte, das er nicht beheizt um Kosten zu sparen und sich ausschliesslich von Reis und Bohnen ernähren möchte nur um möglichst viel in einen ETF einzahlen zu können so soll er das tun.

    Meine Frau und ich haben im Jahr 2016 auch den Versuch gestartet ein Gehalt komplett zu sparen. Wir haben uns etwas eingeschränkt und waren erstaunt, dass es recht gut geklappt hat. ich kann einen solchen Versuch jedem empfehlen. So steigt die Sparquote beträchtlich.

    Mir war bereits als junger Mann bewusst, dass ich irgendwann gerne eigene Kinder haben möchte, falls ich dazu eine passende Frau finden würde. Kinder kosten gerade wenn sie klein sind nicht extrem viel aber durch die Betreuung wird das Arbeitspensum verringert oder es entstehen KITA Kosten. Für meine Frau und mich war klar, dass wir uns nicht vorstellen können ein Kind zu haben und dieses 5 Tage die Woche fremdbetreuen zu lassen. Also hat sie ihr Pensum auf drei Tage ich mein Pensum auf vier Tage reduziert. unter dem Strich haben wir vorher 200% gearbeitet und nun sind es noch 140% dadurch “fehlt” nun rund 30% des Einkommens.

    Wir wollen uns nicht beschweren wir kommen auch mit diesen 140% gut aus und legen weiterhin Geld zur Seite aber natürlich weniger als vor dem Kind.

     

  53. AvatarNico Meier

    Das funktioniert so lange wie Frau Merkel die Schleusen offen hält.

    @sammy

    Deutschland mit seiner Vergangenheit wird wohl die Grenzen niemals schliessen können. Schäferhunde und Selbstschussanlagen an einer deutschen Grenze wecken zu viele negative Erinnerungen!

  54. AvatarGini

    @Rüdiger

    Meinst du attraktive Städte wie San Francisco und New York bei denen mittlerweile von einem Exodus die Rede ist?

    https://www.sfgate.com/local/article/2020-San-Francisco-exodus-is-real-and-historic-15484785.php

    https://www.heise.de/news/Exodus-aus-New-York-Corona-koennte-die-Metropole-fuer-immer-veraendern-4867175.html

     

    Was macht denn eine attraktive Stadt aus, wenn die Notwendigkeit durch den Job direkt Vorort zu sein wegfällt? Kultur und Freizeit. Was dann passiert, wenn dieses nicht mehr vorhanden ist, zeigt sich hier gerade. Langfristig stellt sich dann bei Angebot & Nachfrage, sowie stetig steigender Abgabenlasten in einem so großflächig verteilten Städtegeflecht wie Deutschland, warum jemand in München leben sollte wenn 40km weiter ein Bruchteil zu zahlen ist und man ohnehin nur am Wochenende Zeit hat um in die Stadt zu fahren.

     

    Bei der Börse wird stets darauf hingewiesen, dass historische Zahlen keine Garantie für die Zukunft sind und doch gehen alle davon aus, dass es bei Immobilien immer so bleiben wird.

    Daher schätze ich Wilhelms Kommentar, er betrachtet Generationenübergreifende Zeiträume und nicht nur die letzten 15 Jahre.

  55. AvatarNico Meier

    @gini

    Sehe ich auch so wer vor 10 Jahren Kopfhörer oder Musik kaufen wollte musste dazu in die Stadt. heute bestellt er die Sachen online.

    Aufgrund Corona haben viele Firmen festgestellt, dass im Home Office gleich gut oder besser gearbeitet wird als im Büro. Ich gehe davon aus, dass viele Firmen nach Corona die Büroflächen in den Zentren verkleinern oder ganz aufgeben werden, da sie für Home Office nicht nötig sind. Damit fällt für viele der einzige Grund in die Stadt zu fahren oder dort wohnen zu wollen weg.

    Ich sehe das bei mir selber ich mache viel Home Office dadurch muss ich nicht mehr in die Stadt wozu auch?

  56. AvatarRüdiger

    @Gini:  Meinst du attraktive Städte wie San Francisco und New York

     

    Nein, Amiland per se ist für mich NICHT attraktiv. Keine zehn Pferde könnten mich dort hin schleppen  😉

     

    Was so toll daran ist, ausgerechnet in München zu wohnen, müsste man ein paar Münchner fragen. Mir haben insbesondere das viele Grün, die vielen Parks und der Botanische Garten gefallen  😉

     

  57. AvatarRalf

    “Ich sehe das bei mir selber ich mache viel Home Office dadurch muss ich nicht mehr in die Stadt wozu auch?”

    Das wird auch der Handel und die Gastronomie vor Ort zu spüren bekommen. Aber so ist es eben. Mittlerweile ist das auch in beliebten Fußgängerzonen wie in Heidelberg deutlich spürbar.

    @Aktien: Ich möchte meinen bereits größeren Töchtern die Börse und Aktien noch näher bringen. Kann jemand gute Bücher für Jugendliche empfehlen zum Thema?

  58. AvatarClaus

    @ -M

    “Genauso am Aktienmarkt. Markt KGV von 30 wird auch nicht ewig so bleiben denke ich.”

     

    … das basiert auf den niedrigen Zinsen. So lange diese so niedrig bleiben, wird nicht viel passieren, aber wehe wenn…

     

    LG

  59. Avatar-M

    Ralf, mein erstes Buch über die Börse war: Kostolany – Die Kunst über Geld nachzudenken. Das hab ich mit 15 gelesen.

    Ist auch jetzt noch mein Lieblingsbuch. Ob das für andere junge Menschen auch was ist weiß ich nicht.

    Könnte mir auch von C. Röhl – Cool bleiben und Dividenden kassieren vorstellen, als Einstiegslektüre.

    -M

  60. AvatarRappo

    https://timschaefermedia.com/clever-geld-verdienen-mit-immobilien/#comment-87322

    Zitat Tim:

    “Vorteil von Reits: Die Dividenden sind steuerfrei, soweit ich weiß.”

    In Deutschland sind sie es nicht. Wie es in den USA ist weiss ich nicht.

    Was überall gleich ist:  “Lediglich” die Gewinne  muss das REIT Unternehmen nicht versteuern und schüttet daher quasi aus dem Brutto aus. (Mind. 90% oder mehr des Gewinnes um den REIT Status zu erhalten.)

    Der Anleger muss die erhaltene Dividende ganz normal versteuern.

     

     

     

     

     

  61. Avatar-M

    @Claus
    Das ist mir bewusst und auch aktuell logisch. Das “wehe wenn” stört mich und ich denke da werden viele Anleger ihre FF Kalkulationen mal ganz schön über den Haufen werfen müssen.
    Was auf unbestimmte Zeit nicht kommen kann, könnte plötzlich doch kommen und dann sind wir schnell bei “wehe wenn” keiner kann das voraus sagen. Alles hat aber ein Ende, so viel ist gewiss. Deshalb fand ich das Beispiel mit den Immo Preisen so schön gewählt über den langen Zeitraum.

     
    FF zu sein bei dem Markt KGV ist was anderes, als wenn dieses bei dem historischen Schnitt liegen würde.
    -M

  62. AvatarStefan

    @sammy

    Das funktioniert so lange wie Frau Merkel die Schleusen offen hält.

     

    Bist du es Friedrich? Ihren Partner Weik konnte ich noch nicht identifizieren.

  63. StefanStefan

    @ Ralf

    Schau dir doch das mal an:

    https://www.amazon.de/Warren-Buffett-illustrierte-Biographie-erfolgreichsten/dp/3898792196

    Find ich ganz gut gemacht und könnte durch den Comic Stil auch für jüngere Leser interessant sein. Mein Sohn ist 10 und ich versuche ihn auch so langsam für Aktien zu interessieren. Wollte ihn auch schon mitnehmen nach Omaha. Leider reicht das Interesse noch nicht;-)

     

    Von Immobilien als Geldanlage halte ich wenig. Es gibt nur zwei Vorteile gegenüber Aktien: die Steuerfreiheit nach zehn Jahren haltedauer (sofern ein Gewinn da ist, oftmals betrügen sich die Leute selbst und es hat maximal ein Inflationsausgleich stattgefunden) und der Fremdkapitalhebel.

    Ansonsten ist Vermietung wie eine unternehmerische Tätigkeit zu sehen. Mit allen Chancen und Risiken.

    Man konkurriert als Kleinvermieter auch gegen die Großen wie Vonivia und Co. Die haben ganz andere Einkaufspreise und Skaleneffekte. Zum Beispiel haben die Tochterfirmen die Installationsarbeiten usw machen und die Mieter werden so mehrfach abgeschöpft (böse Zungen sagen völlig überteuert).

    Der größte Nachteil meiner Meinung nach ist aber die Steuer. Wenn Mieteinnahmen zu normalem Arbeitseinkommen dazukommen schlägt die Progression unbarmherzig zu und die Hälfte der Einnahmen ist ruckzuck weg.

    Nichts mit Steuerstundung (wie bei Buy&Hold) oder 25 % Abgeltungsteuer. Viele Vermieter rechnen sich ihre Renditen schön. In Wahrheit haben etliche negative oder vielleicht 2 bis 3 %. Das kann man stressfreier haben.

     

  64. AvatarRüdiger

    @Stefan:  Das funktioniert so lange wie Frau Merkel die Schleusen offen hält.

     

    Frau Merkel ist de facto doch so gut wie Geschichte. Die “Schleusen offen” müssen dann andere halten  😉

    Ähnliches gilt für “Olaf”. Der “Feind” wird bald einen anderen Namen haben  😉

     

  65. AvatarMattoc

    FF zu sein bei dem Markt KGV ist was anderes, als wenn dieses bei dem historischen Schnitt liegen würde.

    Wer sagt, dass er „finanziell frei“ ist, darf natürlich diese finanzielle Freiheit nicht von „Kursständen von Aktien oder Indizes“ oder „KGVs“ oder „Dividenden“ abhängig machen. Selbstverständlich ist man nur dann wirklich „ff“, wenn es egal ist, ob der Dow Jones Index bei 30.000 Punkten oder bei 15.000 Punkten steht.

    Das Prinzip der „ff“ basiert darauf, dass man trotz (erheblich) schwankender Kurse im Zeitverlauf über Dekaden einen stabilen Cashflow (inflationsbereinigt) realisiert.

     

  66. Avatar42sucht21

    @”ff”
    Besitz macht nie frei. Siehe auch Sméagol.
    Das anstreben des persönlichen FU Money finde ich OK.

  67. AvatarZaVodou

    Es gibt nicht die eine Asset-Klasse um reich zu werden. Viele Reiche sind aber durch Immobilien zu Wohlstand gekommen z. B. ein Robert Kiyosaki der während einer Immobilienkrise gekauft hatte.

    Die Frage ist nur, ob zurzeit ein guter Zeitpunkt ist – zumindest in Deutschland – Immobilien zu kaufen. Ein Dr. Dr. ist zurzeit eher auf der Verkäuferseite. In diesem Video erklärt er warum.

    https://youtu.be/DKMYnyh62aM

     

  68. Avatar42sucht21

    @ZaVodou – Verkäuferseite
    Und was macht man dann nach dem Verkauf am besten mit dem Geld?

  69. AvatarRüdiger

    @42sucht21:  Und was macht man dann nach dem Verkauf am besten mit dem Geld?

     

    Eine sehr gute Frage! Das interessiert mich auch, obwohl ich keine Immobilien zu verkaufen habe.

     

  70. AvatarMarkus

    @Nico

    Deutschland mit seiner Vergangenheit wird wohl die Grenzen niemals schliessen können. Schäferhunde und Selbstschussanlagen an einer deutschen Grenze wecken zu viele negative Erinnerungen!

    ”Meine Frau und ich lachen dann immer”

    Immer wenn wir was von Nico Meier lesen!

  71. AvatarNico Meier

    ”Meine Frau und ich lachen dann immer”

    @Markus

    Ich mache gerne Frauen glücklich. 😉

     

     

    @ZaVodou – Verkäuferseite
    Und was macht man dann nach dem Verkauf am besten mit dem Geld?

    Wer ein gewisses Kapital anzulegen hat der tut gut daran es über mehrere Anlageklassen zu verteilen. Daher macht es in meinen Augen keinen Sinn eine Anlageklasse kpomplett zu verkaufen. Weil wohnin mit dem Geld? In Gold um es nacher sicher lagern zu müssen? Aufs Konto als Bargeld für das man je nach Betrag gar Negativzinsen zu bezahlen hat?

  72. AvatarSparta

    @ZaVodou

    Genau der Dr. Dr. schreibt in seiner Reichtumsforschung davon, dass die höchste Wahrscheinlichkeit für Reichtum durch Unternehmertum entsteht,… obwohl er selbst durchaus sehr beachtliches mit Immo’s geschafft hat.

    Aktien, Immo’s sind überwiegend die Folge von Sparleistungen und nicht die Ursache für Reichtum.

    @Nico & Sammy

    Ich freue mich, dass die Eltern der Biontech-Gründer an den Schäferhunden und Selbstschussanlagen vorbei geflitzt sind! 😉

  73. AvatarFrank-der-Schalker

    ihr Intelligenten habt doch keine Ahnung

    der Beste Weg zu passivem Einkommen ist:

     

    SPIELER VON SCHALKE04 ZU WERDEN

     

    PS: die beiden peinlichen ICO EIER und .ÜDIGER können es einfach nicht lassen

     

    Glück Auf

     

     

  74. Freelancer SebastianFreelancer Sebastian

    Interessante Debatte zu FF und dem Markt-KGV. Über meinen “Ausstieg” habe ich mir noch keine Gedanken gemacht. Nach 20 Jahren halbtags genieße ich aktuell die Vollzeitstelle. Plus Nebenjob komme ich auf rund 45 Stunden die Woche. Ein paar Jahre halte ich das aus. Für´s Depot ist das der Turbo.

    Mit 50 werde ich kürzer treten (wahrscheinlich). Halbtags oder 3 Tage die Woche. Eigentlich möchte ich auch investieren, bis ich in die Kiste steige. Mark85 macht es vor. Er ist FF und investiert trotzdem munter weiter. So werde ich das auch handhaben.

    Mein Ansatz ist eher der von 42sucht21. FU Money habe ich bereits genug und es ist ein gutes Gefühl. Wir könnten für viele, viele Jahre aussteigen und alles liefe wie bisher. Das ist Freiheit.

    Da ich kein Verkäufer bin, werden es die Dividenden regeln. Wo das Markt-KGV dann steht, ist gleichgültig. Ob meine Unternehmen teuer oder billig bewertet sind – es regnet Geld herein.

    Wie planen denn die ETF-Anleger? 3%/3,5%/4%-Entnahme, egal wo die Indizes stehen? Rücklagen für Börsentiefs, um nicht verkaufen zu müssen?

  75. Avatar-M

    @Free genau das ist der Punkt. Manche rechnen sich reich auf Rekord-Bewertungsstand, um dann 4% beispielsweise zu entnehmen. Fällt dann die Börse auf den historischen Median, entnimmt man auf einmal 8% (Das wäre bestimmt nicht gesund, oder muss stark die Entnahme kürzen. Natürlich wäre eine eiserne Rücklage hilfreich, die du angesprochen hast für solche Fälle.

    Es ist in meinen Augen halt so ein verzerrtes Bild an der Börse, dass man schnell ins träumen gerät.

     

    So jetzt schau ich, dass mein Sohnemann im Schach gewinnt, sonst verliert er noch seinen Spass am Spiel 🙂 das Damengambit spielt er so schön und Rocharde funktioniert auch. Oh ja Die Königssicherheit ist ein muss, das hat er schmerzhaft erfahren haha.

    -M

  76. AvatarMattoc

    @-M,

    „Manche rechnen sich reich“, „Dann entnimmt man auf einmal 8%“, „das wäre bestimmt nicht gesund“, „oder muss stark die Entnahmen kürzen“. „Verzerrtes Bild an der Börse“

    Diese Äußerungen sind:

    1. Nicht fachlich begründet

    2. Negativ

    Ich kann ja verstehen, dass das für dich und auch für andere nichts ist, weil ihr euch nicht damit wohl fühlt, und stattdessen Value- und Dividendenaktien kauft, aber diese pauschalen Urteile über Entnahmestrategien ohne sich mit dem Thema auch nur ansatzweise zu beschäftigen, sind wirklich nicht nötig.

    Wer sich mal mit Entnahmestrategien (und einer halbwegs praktikablen  Altersvorsorge für den Privatgebrauch)  beschäftigen möchte (vielleicht auch selbst mal etwas auswerten möchte), findet hier viele Informationen:

    https://www.finanzen-erklaert.de

    Diesen Blog gibt es offensichtlich seit einem Jahr. Und der Autor gibt sich große Mühe, die Konzepte zu analysieren und den mathematischen Hintergrund zu erläutern und zu diskutieren.

    Auch eure Fragen zur Entnahmehöhe und Cash-Rücklagemodelle werden betrachtet.

     

  77. Avatarsammy

    Dieses investieren bis man ins Grab geht ohne das Geld auszugeben ist doch Schwachsinn! Es sollte eine logische Abfolge sein: 1. Ansparphase, 2. Entsparphase. Ihr habt hart für das Geld gearbeitet also verkonsumiert dieses auch. Macht nicht den Fehler wie ein Hartzer zu leben obwohl ihr genug habt. Eure Kinder sollen sich selbst etwas erarbeiten das prägt den Charakter!

  78. AvatarSparta

    @Free

    Die etf-Bubis sind kein einheitlicher Haufen!

    Oli hat da eine sehr gute Artikel-Reihe bzgl. Entnahmemöglichkeiten geschrieben, die hier jeden Kommentar in der Sachlichkeit und Ausarbeitung übertrumpfen wird.

    Seine anvisierten 400k finde ich jedoch gerade mal so als selbst gebastelte GRUSI oder FY-Money brauchbar. Aber auch hier ist jeder Jeck anders und man muss die sonstigen Lebensbedingungen & assets mit einbeziehen!

    Ob man bei einem ftse oder msci world die Ausschüttung verkonsumiert oder beim thesaurierer denselben Prozentsatz wie die Ausschüttung verkauft ist kein gravierender Unterschied…

    Thorsten platzt vielleicht bei der Aussage der Hut und Matthias ist evtl. glücklich bei der Polonaise unterwegs…

    Rational & sachlich gesehen stimmt die These grösstenteils.

    Ansonsten ist fire, Teilzeit, weiter Vollzeit, family-Konstellationen, sonstige assets, GRV-Ansprüche, KV-Aspekte, Wohnsituationen etc. pp. bei jedem Individuum… individuell zu sehen.

  79. AvatarMattoc

    @Sparta

    True

    Und wie es Matthias geht, würde mich auch interessieren. Ich hoffe, er hatte nicht den Telegram-Kanal vom Wendler abonniert. 🙂

  80. Freelancer SebastianFreelancer Sebastian

    @ Mattoc

    Du mißverstehst mich womöglich. Ich habe mich ausführlich mit Entnahmestrategien beschäftigt. Ich kenne Ollis Reihe und auch die Artikel auf finanzen-erklärt.

    Ich finde das Vorgehen plausibel. Ebenso habe ich nichts gegen´s ETF-Sparen mit anschließender Entnahme. Alles in Ordnung.

    Zudem halte ich mein Vorgehen, Vermögen über das Einsammeln von Unternehmensanteilen aufzubauen, nicht für “das Beste”. Viele Wege führen nach Rom (FU). Für mich ist es ein logischer, simpler und einfacher Weg. Ganz natürlich. Ich investiere in Unternehmungen, nicht in Dividendentitel, Wachstumsunternehmen, Aristokraten, Branchen, Indizes oder was weiß ich.

    Dividenden sind Beiwerk, nicht das Ziel. Trotzdem ist absehbar, dass irgendwann mal jährlich zehntausende Euro auf´s Konto regnen werden. An´s verkaufen denke ich nicht. Aber nicht aus sturem Trotz. Ist einfach nicht mein Ding. Wird nicht nötig sein.

    Und wo irgendwann irgendwelche Indizes stehen ist mir völlig egal. Interessiert mich nicht. Unternehmen verdienen Geld (für mich). Hat mit Börse eigentlich gar nichts zu tun.

    Ansonsten kann ich Sparta nur zustimmen. Wir alle gehen hier unsere ganz individuellen Wege. Und das ist auch gut so.

    Ich arbeite z.B. sehr gerne und kann mit dem “Ausstieg” nichts anfangen. Durchaus möglich, dass ich auch mit 70 noch Vorträge halte und ein Honorar einstreiche. Wo ich will, wann ich will und für wen ich will.

    Freiheit ist mein Ziel. Arbeit keine Qual. Wenn andere das anders sehen und handhaben – gerne. Kein Problem.

    Ich bin einfach nur neugierig, wie andere verfahren. Mit welchen Zielsetzungen sie an den Vermögensaufbau durch Aktien gehen. Ob es da irgendein “Ende” gibt. Um richtig oder falsch geht es nicht.

    Schönes Wochenende allerseit 🙂 !

  81. Freelancer SebastianFreelancer Sebastian

    @ -M

    Ja, ja, das Schachbrett. Müsste ich auch mal wieder ran. Zur Zeit wird eher das Football-Ei hin und her geworfen. Und gleich gibt es – ich gestehe – eine weitere Folge vom Mandalorian.

    Was das Bewertungsniveau der Börse anbelangt: Mich interessiert eher, wie viele Milliarden bei Apple, Amazon und co reinkommen und nicht für welche KGVs sie gerade an der Börse gehandelt werden. Als potenzieller Käufer denkt man da sicher anders….

     

  82. AvatarMattoc

    @Freelancer

    ich missverstehe dich nicht. Mir ist auch klar, dass du das alles weißt und verstehst, insbesondere das, was jetzt folgt: 🙂

    Wenn ich folgende Aussagen explizit oder implizit lese, melde ich mich zwischendurch mal wieder hier im Blog:

    – Dividenden sind gut UND ETF-Anteile zu verkaufen ist schlecht

    – Wer sich mit Entnahmestrategien beschäftigt, „verbraucht“ sein Depot UND wer Dividenden verbraucht, nascht nur die Früchte und lässt die Bäume stehen

    – bei Entnahmestrategien „rechnet“ man sich reich

    oder – und jetzt du: 🙂

    – Es ist absehbar, dass irgendwann mal jährlich zehntausende Euro aufs Konto regnen werden UND Verkäufe werden nicht nötig sein (Anmerkung: Warum erwähnst du, dass Verkäufe nicht nötig sein werden? Ist ja klar, du nimmst ja die „Alternative“, die gut versteuerten Dividenden.)

    – Wie planen denn die ETF-Anleger? 3%/3,5%/4%-Entnahme, egal wo die Indizes stehen? Rücklagen für Börsentiefs, um nicht verkaufen zu müssen?

    So eine Frage ist gleichwertig mit folgender Frage:

    – Wie planen denn die Dividendenaktien-Anleger? 3%/3,5%/4%-Dividende, egal, wo die Kurse der Aktien stehen? Rücklagen für Börsentiefs, um die Dividende reinvestieren zu können, wenn die Kurse schlecht stehen und durch die Dividende weiter reduziert wurden? 🙂

    Dieser Unterton hört sich immer so an, als ob ein Anteilsverkäufer „aus Not“ etwas verkauft und alles finanziell „auf Kante genäht“ wäre. Und dass jemand, der sich mit Entnahmestrategien beschäftigt, sich reich rechnet, nicht gerne arbeitet und am Ende damit ein tristes Dasein fristet.

    Ich frage mich nur, wie man darauf kommt?

    Ich wiederhole: Ich weiß, dass du weißt, dass es keinen wesentlichen Unterschied  bei der Beantwortung der Frage gibt, ob jemand 3,5% Dividende bekommt oder für 3,5% ETF-Anteile verkauft.

    Ist also nicht böse gemeint.

    Ich habe übrigens immer noch meine Procter & Gamble Aktien, die mir Matthias mal sehr sympathisch „empfohlen“ hatte. Schade, dass er nicht mehr hier schreibt.

     

  83. KievKiev

    @ Plan der ETF Anleger

    Aktuell reinvestierte ich neben der Sparsumme die Dividenden. Sie halten sich aber noch in Grenzen. Ab 200k Depotsumme werde ich ein paar Thesaurierer oder Beteiligungen wie Berkshire Hathaway hinzufügen. Dann prüfe ich die gesetzliche Lage dazu. Ich möchte ab der Summe nicht unbedingt weitere Ausschüttungen erhalten. Ich bin gespannt wann es soweit ist. Wenn 2021 gut läuft ist es vielleicht dann schon so weit? Wird sich zeigen.

    Auf die Entnahmephase bin ich vermutlich nicht angewiesen. Aktien sind bei mir lediglich ein kleiner Teil des Vermögens.

    Freelancer, Du hast doch Berkshire im Depot. Aktuell kann man hier nichts ernten. Das macht bei Dir Ber nichts aus, da Du ja auch keinen Entnahmeplan Verfolgst.

  84. AvatarDaniel

    Zum ewigen Thema Einzelaktien vs ETFs.

    Ich habe den Kurssprung der letzten Tage genutzt und mich von allen Einzeltiteln getrennt. Ein mittlerer fünfstelliger Gewinn, der natürlich versteuert werden muss. 🙂

    Mir fehlt leider einfach die Zeit und mit zunehmendem Alter auch die Lust, mich damit zu beschäftigen. Meine ETFs habe ich behalten. Ich freue ich mich auf ein entspanntes ETF-Investieren und rebalancen. Früher wäre mir das zu langweilig gewesen, aber jetzt nimmt das Leben mit all seinen Facetten meine Zeit in Anspruch. Der Performance dürfte es ebenfalls nicht schaden.

  85. AvatarZaVodou

    @Freelancer

    “Du mißverstehst mich womöglich. Ich habe mich ausführlich mit Entnahmestrategien beschäftigt. Ich kenne Ollis Reihe und auch die Artikel auf finanzen-erklärt.”
    “Ich finde das Vorgehen plausibel. Ebenso habe ich nichts gegen´s ETF-Sparen mit anschließender Entnahme. Alles in Ordnung.”

    Was soll dann die Frage, wenn Du das alles kennst?:
    “Wie planen denn die ETF-Anleger? 3%/3,5%/4%-Entnahme, egal wo die Indizes stehen? Rücklagen für Börsentiefs, um nicht verkaufen zu müssen?”

  86. AvatarZaVodou

    @42sucht21
    “Und was macht man dann nach dem Verkauf am besten mit dem Geld?”

    Das hätte mich auch brennend interessiert. Die Frage wurde vom Interviewer aber leider nicht gestellt.

  87. Avatarsammy

    @Daniel

    Dann hat das lesen hier ja etwas für dich gebracht. Bei manchen dauert das Aufwachen eben länger.

  88. AvatarDaniel

    @sammy

    Hier sind doch größtenteils Stockpicker und solche die sich dafür halten unterwegs (Gruß an Zen) 🙂

  89. AvatarTiroler

    Hi Leute,

    ich würde gerne mehr in Immobilien gehen, möchte diese aber nicht physisch besitzen (Klumpenrisiko, Aufwand etc.). Also habe ich mich für REITS entschieden. Ich möchte die position ausbauen.
    Was haltet ihr für sinnvoller.
    Einfach 100% in einen REiT ETF wie den iSharesGlobalMarket ETf oder lieber 5-6 einzelne REITS gleichmäßig besparen.

    Beim ETF ist das risiko geringer, allerdings auch die TER mit 0,6 % ziemlich hoch.

  90. AvatarMathias

    Immobilien sind schon ein mächtiges Werkzeug zum Vermögensaufbau. Wenn man sich mit 20 Jahren einige Objekte zulegt, ist die Rente mit 40 tatsächlich realisierbar.

  91. AvatarFinanzbär

    REITs sind zwar pfelegeleichter aber bei den Immobilien ist der Fremdkapitalhebel eine feine Sache. Wenn die Preise zurückkommen, würde ich gerne noch 1-2 kleine Wohnungen zur Vermietung kaufen

  92. AvatarMax Vader

    Warum wird eigentlich nur beim Immobilienkauf das Hebeln mit Fremdkapital als legitim und als Vorteil betrachtet?

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