Katja, 28, Groß- und Außenhandelskauffrau hat 30.000 Euro im Depot. Ihr Ferienhaus an der Ostsee bringt 22.000 Euro Miete. Leserbrief


New York, 31. Juli 2020
Leserin Katja: Das Foto ist aus meinem letzten Kroatien Urlaub. 

Hi Tim,

da ich deinen Blog und gerade die Leserbriefe sehr gerne lese, aber leider viel zu selten Frauen vertreten sind, hab ich mir gedacht, dass sich das ändern muss.

Ich bin Katja, 28 Jahre alt und lebe im Norden von Deutschland. Gespart habe ich schon immer, aber auch immer ohne Ziel. Genug ausgegeben für „sinnlosen Krempel“ – wie du so schön sagst – habe ich dennoch. 

Glücklicherweise war ich schon im Teenageralter ziemlich fleißig. Mir war es immer unangenehm meine Eltern nach Geld zu fragen. Es fehlte uns aber an nichts. Ich hatte eine tolle Kindheit und Erziehung. Weil ich aber nicht nach Geld fragen wollte, fing ich an, Zeitung auszutragen. Ein Nebenjob im Eissalon kam dazu. Später kam das Kellnern. Während meiner Ausbildung zur Groß- und Außenhandelskauffrau war ich wohl am fleißigsten. Ich war von Montag bis Freitag im Büro und ging Freitag Abend direkt weiter ins Restaurant, um das ganze Wochenende bis früh morgens auf Hochzeiten zu arbeiten. Das machte wahnsinnig viel Spaß. Es fühlte sich überhaupt nicht nach Arbeit an.

Mit Abschluss meiner Ausbildung im Jahr 2014 ist aber das weniger geworden. Ich hatte ein Bedürfnis nach mehr Freizeit und Ruhe.

Mein Ferienhaus in Strandnähe bringt 22.000 Euro im Jahr ein

Ich bin direkt aus meiner Ausbildungsfirma geflüchtet und habe in der Tourismusbranche angefangen. Das war die beste Entscheidung. Ich fühle mich in meinem Job sehr wohl und habe viele Möglichkeiten. Nebenbei konnte ich ein Ferienhaus in Strandnähe kaufen, das auch über die Firma vermietet wird. Das war 2017 und bringt ~22.000€ Brutto im Jahr ein. Alles was übrig ist, fließt direkt in Sondertilgungen.

Für Minimalismus interessiere ich mich seit 2014. Damals war ich noch ein Schuhjunkie mit über 130 Paar. Mittlerweile hat sich mein Gesamtbesitz um ungefähr 70% verkleinert und meine Einstellung gegenüber dem Konsum komplett gewendet. Ich habe kein Bedürfnis mehr nach immer mehr Zeug und fühle mich dadurch sehr befreit. Fast alle meine Möbel sind Second Hand. Ich liebe Einzelstücke und verändere die Möbel nach Belieben.

Das letzte Mal, als ich wirklich viel Geld ausgegeben habe, war 2017, als ich mir einen gebrauchten Audi für 10.000€ kaufte. Aus heutiger Sicht vielleicht nicht die schlauste Idee, aber es macht mir Spaß, mit Komfort zu reisen, da ich etwas weiter von der Arbeit entfernt wohne und viel fahren muss. Wenn das Lebensende des Audis gekommen ist, habe ich allerdings auch vor mich zu verkleinern.

Mein Ziel ist die finanzielle Freiheit mit 500.000 Euro im Depot

Von finanzieller Freiheit hörte ich erst Anfang 2019 das erste Mal. Seitdem kann ich endlich was mit meinem gesparten Geld anfangen und habe derzeit ~30.000€ investiert. Damit stehe ich noch ziemlich am Anfang. Aber ich freue mich schon darauf, Zwischenziele zu erreichen. Für meine finanzielle Freiheit strebe ich neben dem irgendwann abbezahlten Ferienhaus ca. 500.000€ an investiertem Vermögen an. Ich investiere hauptsächlich in ETFs, habe aber auch ein paar Einzelaktien und P2P-Kredite, sowie Kryptowährungen. Mir macht es einfach Spaß, alles wenigstens einmal ausprobiert zu haben, um zu verstehen, wie es funktioniert. Meine Strategie ist auf lange Sicht aber passives Investieren. 

Ich tracke auch alles, ich liebe Haushaltsbuch führen und Excellisten.

Bei Lebensmitteln achte ich nicht auf den Preis

Als Frugalisten würde ich mich allerdings nicht bezeichnen, dafür gebe ich zu viel aus. Ich spende gerne und achte gerade bei Lebensmitteln gar nicht auf Preise. Ich bin vor kurzem umgezogen und habe nur noch ~475€ Fixkosten. Dadurch bleibt immer noch ein guter Betrag zum Sparen übrig. 

Ich finde es faszinierend, dass ich nicht selbst auf die Idee gekommen bin, dass man ja gar nicht unbedingt bis 67 arbeiten muss, wenn man nur selbst genug vorgesorgt hat. Sowas erzählt einem ja keiner und ich bin heilfroh, dass es das Internet gibt und ich von selbst drauf gestoßen bin.

Mein liebstes Hobby ist Spazieren gehen und Wandern. Ich hab hier leider keine Berge, aber ganz viel Ostsee vor der Tür. Draußen sein und die Natur um sich haben, löst in mir das größte Glücksgefühl aus. 

Ich habe nicht vor, jemals mit dem Arbeiten aufzuhören, vor allem weil mir mein Job gefällt. Aber immer die Wahl zu haben und unabhängig sein, das ist mein Ziel.

Mein Weg ist eigentlich nicht sehr spannend. Aber ich hoffe, meine Worte erreichen vielleicht die, die noch nicht so weit fortgeschritten sind, auf dem Weg zur finanziellen Freiheit, sowie die Frauen unter uns. Ich wünsche euch Allen nur das Beste. 

Danke dir Tim, für deine stetige Motivation.

Liebe Grüße

Katja

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Fleißig! Ich habe Katja noch gefragt, wie sie das Ferienhaus vermietet. Das bringt ja mit 22.000 Euro brutto viel Knete ein. Das ist ihre Antwort:

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So vermiete ich mein Ferienhaus an der Ostsee

Das Ferienhaus wird über die Firma vermietet in der ich arbeite, wir haben ca 200 Häuser und Wohnungen an der Ostsee im Bestand, die wir für Eigentümer, die weiter weg wohnen, vermieten. Ich wohne 30km weit weg, bin aber trotzdem fast jeden Tag vor Ort, unser Büro ist im gleichen Ort wie das Haus. Die Eigentümer zahlen an uns 15% Provision. Dafür kümmern wir uns um die Mietverträge, den Internetauftritt, Anreisen, Verwaltung der Mietzahlung etc. Das mach ich quasi für mein Haus selbst während meiner Arbeitszeit. Ich zahle auch keine Provision. Die Reinigung und Gartenarbeit läuft über Subunternehmer und wird gesondert abgerechnet. 

Aber an sich finde ich es eine super Sache, ganz großer Vorteil, du bist die Mieter idR nach spätestens 2 Wochen wieder los. Und wären die Häuser fest vermietet, würden vielleicht 12.000 Euro Brutto rein kommen. Also in jeder Hinsicht würde ich immer eher zum Ferienhaus tendieren. Im Winter, wenn hier nichts los ist, übernachte ich selbst oft im Haus und spare mir die Fahrt. 

Schade ist nur, dass die Preise hier mittlerweile so dermaßen in die Höhe geschossen sind, dass man die letzte Ruine für 300.000 Euro kaufen muss, um dann das Haus anschließend abzureißen. Da hatte ich wirklich noch Glück, mein Haus ist ein Neubau Schwedenhaus in einem neu erschlossenen Baugebiet gewesen.

Deine Arbeit ist wirklich klasse. Ich muss jedes mal lachen, wenn dein YouTube-Video einfach ganz plötzlich ohne Vorwarnung endet 🙂 Und die New York Rundgänge sind super spannend.

Das Foto ist von meiner neuen Leidenschaft dem Standup Paddling. hier auf der Ostsee.


tim schaefer (Author)

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thoughts on “Katja, 28, Groß- und Außenhandelskauffrau hat 30.000 Euro im Depot. Ihr Ferienhaus an der Ostsee bringt 22.000 Euro Miete. Leserbrief

  1. StephanStephan

    Wer hatte gleich nach einem Leserbrief von einer Dame verlangt?
    Das ging ja flott!
    Mit 70% weniger Schuhen hast du liebe Katja immernoch 325% mehr Schuhe als ich! 😉
    Vielen Dank Katja für deine Einblicke in deinen Weg zur finanziellen Freiheit.
    Deine Entscheidung mit dem Haus, das Handling damit ist super! Das Nützliche mit dem Praktischen verbinden.
    Drücke dir die Daumen, dass es weiterhin bei dir so positiv verläuft.

  2. AvatarMichael

    Danke für deinen Leserbrief, Katja! Da wir an der Ostsee Verwandschaft haben, hatte ich vor 10-12 Jahren auch mit dem Gedanken gespielt, dort ein Ferienhaus zu kaufen und zu vermieten. Und wenn es mal frei ist, wären wir rüber gefahren und hätten es zeitweise selbst genutzt. Ich hätte wohl damals einfach auf mein Bauchgefühl hören und direkt kaufen sollen, weil wie du ja sagst, sind die Preise bis heute enorm gestiegen und die Mieteinnahmen können sich sehen lassen. Da habe ich wohl meine Chance verpasst, aber dafür hast du einen tollen Glückstreffer mit deinem Schwedenhaus gelandet 🙂 Ich wünsche dir ebenso viel Erfolg für dein Depot und das du dein Ziel schnell erreichen wirst!

  3. Avatarfreizeitsoldat

    Und schwups, da ist er, der von manchem gewünschte „weibliche“ Beitrag. Viellicht gibt‘s an der (weniger beliebten?) Nordseeküste noch eher Schnapper zu machen? However, sehr sympathisch geschrieben, Katja.
    Gruß vom „anderen“ deutschen Meer. 🙂

  4. AvatarFit und Gesund

    Sieht nach Frauenpower aus, sehr schön.   🙂    Gruss vom Bodensee  

  5. AvatarFamilien Finanzen im Griff

    Toller Leserbrief und du sagst es wäre nicht so spektakulär. Ich fand es sehr interessant! Vor allem dein Ferienhaus mit 22.000 Brutto hört sich schon spektakulär an ??. Wie gut, wenn man an der Quelle arbeitet. 
     
    Vielleicht solltest du in diesem Bereich noch mehr investieren, es gibt bestimmt den einen oder anderen der mal ein Häuschen verkauft.
     
    Gruß Stefan

  6. AvatarJulian

    Super Leserbrief 🙂 
    Sehr interessant mit dem Ferienhaus.Ich tracke auch sehr gerne mein Depot in Portfolio Performance und führe ein Haushaltsbuch. Finde es immer wieder schön zu sehen, dass die auch andere Menschen machen oft kommt einem es vor als wäre man in der Hinsicht alleine ?
    LG Julian
     

  7. AvatarIceman

    Ich überlege auch ständig ob ich nicht eine Ferienwohnung in Warnemünde oder eine Eigentumswohnung im nördlichen Bayern kaufen soll. 
    Depot ist vorhanden, Eigentum sprich Haus wird noch abbezahlt.
    Worauf sollte man bei einer Ferienimmobilie achten? 
    Kannst hier vll ein paar Tipps geben Katja? 
    Das Haus an der Ostsee ist natürlich eine Goldgrube würde ich behaupten. 
     

  8. AvatarPetra

    Das ist ja clever , dass du aufgrund deines Berufs die Idee hattest,  das Ferienhaus zu kaufen  und zudem dein Haus auch  während der Arbeitszeit betreuen kannst. Das mag naheliegend sein, wird aber wohl eher die Ausnahme sein. Urlaub in Deutschland wird immer mehr zum Trend. Viele Menschen entdecken gerade, wie schön und vielfältig Deutschland ist und dass man nicht weit weg fahren muss, um sich zu erholen. Mit deinem Spass an der Arbeit, deinem frühen Sparen und deinem guten Mindset wird dein Depot sicher auf den gewünschten Wert anwachsen. Viel Erfolg und Glück!

  9. AvatarFinanzbär

    Schöner Leserbrief. 500.000 wären mir persönlich Kapital  -> zu wenig passive Einnahmen um mich frei zu fühlen, aber ich hab ja auch kein Ferienhaus on top 😀
    Weiter so!

  10. Avatarhans

    Ja das ging ja schnell. Hatte es beim Artikel davor angeregt.
    Super Story und super mindset! Mach weiter so!
    Grüße
    Hans

  11. AvatarKatja

    Danke für eure netten Rückmeldungen!
     
    Ich bin absolut nicht abgeneigt, weitere Immobilien zu erwerben, sobald sich die Chance ergibt. Ich nenne das Haus auch gerne “mein erstes Haus”. Es dürfen also noch weitere folgen. Aber es ist auch schön, seinem Depot beim wachsen zuzusehen.
     
    Für Interessierte kann ich raten, dass die Agentur passen muss, wenn man sich nicht selbst kümmern will. Menschlich gesehen passt man einfach nicht mit jedem zusammen.
    Was das kaufen angeht läuft hier leider auch viel über Vitamin B, meistens gehen die Häuser gar nicht erst auf den Markt. Und was derzeit ein großes Thema ist, sind die B-Pläne. Viele Ferienhäuser dürfen eigentlich gar nicht als solches genutzt werden, sondern nur als Wochenendhaus. Es wird dann nur geduldet. Wenn man sich den Stress ersparen will, sollte man den B-Plan vorher ganz genau durchlesen.
     
    @julian In meinem Bekanntenkreis bin ich damit absolut alleine. Welch ein Glück, dass es Treffpunkte wie diesen hier gibt, wo man auf Gleichgesinnte stoßen kann 🙂
     
     
     
     

  12. AvatarAktiensparer

    Schöne Lesermail! Vor allem das passive Einkommen mit dem Ferienhaus finde ich phänomenal. Das Haus tilgt sich vermutlich von selbst ziemlich schnell. Interessant auch, dass offenbar Airbnb noch keine große Konkurrenz darstellt wenn die Firma 200 Häuser in Bestand hat um diese zu vermieten. 😉
    Verwendest du die Erträge aus der Vermietung um den Kredit für das Haus vorzeitig (?) zu tilgen oder besparst du damit auch schon die ETFs?

  13. AvatarStefan

    Liebe Katja,
    sehr schöner Leserbrief. Ich finde Deinen Weg sehr gut. Ich selber baue mir auch mein Depot immer weiter auf und habe alle Einnahmen und Ausgaben genau im Blick. Es macht einfach Spaß es wachsen zu sehen und Druck nach und nach runter geht Arbeiten zu müssen, obwohl ich dies sehr gerne tue. Auch wenn man manchmal das Gefühl man steht mit der Einstellung alleine da. 😉
    Liebe GrüßeStefan
     

  14. AvatarBausparer

    Hallo Katja,
    super interessante Story. Ich hätte eine Frage an dich und zwar in welcher Region sich dein Haus befindet.
    Ich frage deshalb, da ich bisher beim Thema Immobilien aktiv in der Region zwischen Wismar und Rostock unterwegs bin (obwohl ich aus Süddeutschland komme und da wohne) und neben dem Thema Dauervermietung auch an die Ferienvermietung ran will. Nur ich finde keine passende Agentur.
    Dir weiterhin viel Erfolg, du bist auf dem richtigen Weg und hast schon wahnsinnig viel erreicht.
    LG Bausparer

  15. AvatarKatja

    @aktiensparer Alle Einnahmensüberschüsse gehen direkt in Sondertilgungen. AirBnB ist hier an der Küste nicht sehr beliebt, weil man da alles annehmen muss was eingebucht wird. Wir geben uns große Mühe Buchungslücken zu vermeiden und haben eine Mindestmietzeit von 7 Tagen in der Saison (März-Oktober). In der kalten Jahreszeit sind wir da auch flexibler. Das wird problemlos angenommen.
     
    @stefan Ich weiß genau was du meinst 🙂
     
    @bausparer Wir sind in S-H – leider zu weit weg
     
    @jan Nein, zu denen gehören wir nicht. Wir sind Eigenständig und kein Tochterunternehmen eines BigPlayers. Die derzeitigen Buchungslage der Deutschen für Urlaub in Deutschland ist fantastisch, wenn kein weiterer Lockdown kommt, wird das ein sehr gutes Jahr.
     

  16. AvatarThorsten

    @Jan das ist der Hammer. Überall nur Lug und Trug scheint es. Wie sagte jemand: “zwischen mich und mein Eigentum lasse ich niemanden.” 

  17. AvatarJan

    Thorsten, richtig. Hier scheint der Treuhänder der die Gelder eigentlich nur weiter leitet und sich lediglich seine Provision abknapst, in die Kassen gegriffen zu haben. 

  18. AvatarThorsten

    @Katja
    Super. Ich drücke die Daumen , dass der Trend zu Urlaub in Deutschland anhält. Diese Fliegerei rund um den Erdball ist gerade nicht mehr angesagt , so wie Ölheizungen oder Drittautos. Wir vermieten unser Ferienhaus nicht, das ist auch Luxus, aber jederzeit hinfahren zu können ist uns auch wichtig. Man sieht ja auch wie wertvoll Freigang, ein Stück Garten und Distanz wegen Corona war und noch ist. Eine Einteilung in B-Kategirie gibt es hier nicht , wir zahlen Zweitwohnungssteuer und hoffen,
    dass das Bundesland nicht noch einmal zur Sperrzone erklärt wird. Da ich zu touristischen Zwecken nicht einreisen durfte, hatte ich den Garten gemacht. Notwendige Gartenarbeit ist kein touristischer Zweck haha, erholt habe ich mich trotzdem.

  19. AvatarDanielKA

    Super Katja, ich finde diese kleinen Mittelständischen Agenturen auch besser, da wird sich noch gekümmert, wenn es mal nicht so läuft. In meiner Ferienregion in Spanien läuft das auch sehr gut mit einem eingespielten Team. Auch dieses Jahr haben wir anstandslos die Anzahlung innerhalb einer Woche zurücküberwiesen bekommen und wir werden nächstes Jahr (sofern natürlich möglich) gerne wieder kommen, da setzt man noch auf langfristige “Geschäfts”beziehungen. Auf meine Hotelbuchungsrückerstattung vom Mega-Hotel-Konzern Accor warte ich bereits seit Monaten. Soviel dazu.

  20. AvatarDaniel

    Ich drücke die Daumen , dass der Trend zu Urlaub in Deutschland anhält. Diese Fliegerei rund um den Erdball ist gerade nicht mehr angesagt , so wie Ölheizungen oder Drittautos.
    Der Trend ist nur von kurzer Dauer, sobald das Virus entweder als Lebensbestandteil akzeptiert oder ein Impfstoff gefunden wird geht es wieder los. Und hätte ich die Wahl zwischen Grand Canyon und Nordsee wüsste ich auch was ich nehme. Ich habe es in der Vergangenheit als sehr angenehm empfunden das Fliegen um die Erde nicht mehr ein Privileg der Reichen ist. Ausserdem ist es sehr angenhem der deutschen Bubble zu entfliehen. 

  21. AvatarThorsten

    @Daniel die Menschen werden die verpassten Fernreisen nachholen, es wird einen Boom geben. Anstatt 2 Wochen werden 3 Wochen am Stück gebucht. Man wird sich dafür sogar verschulden, weil man “so viel verpasst” hat.

    @USA seit 2018 reicht das Einkommen eines Mannes nicht mehr dafür aus eine vierköpfige Familie zu ernähren. Entweder nimmt er Schulden auf oder die Frau muss auch arbeiten. Im hochbesteuerten Deutschland in Ballungsgebieten ist das längst Realität. Auf dem Land geht es noch mit einem Einkommen, da Wohnen preiswerter ist.

    https://www.washingtonpost.com/wp-apps/imrs.php?src=https://arc-anglerfish-washpost-prod-washpost.s3.amazonaws.com/public/GJVLUKD7PRHJXANK2APIK2TUVM.png&w=916

  22. AvatarChris

    Ich verwalte, als einer meiner Nebenjobs, das Ferienhaus der Tante meiner Freundin und bekomme dafür etwas mehr als 10% der Einnahmen. Ich muss sagen, dass das ganz schön viel Arbeit sein kann. Gut, wenn man das abgeben kann.Ich kann das Ferienhaus auch selbst nutzen, wenn niemand da ist; das ist natürlich schon ziemlich gut und bringt noch etwas Einnahmen. Weitermachen, Katja. Es fehlen hier echt die Frauen mit Finanzverstand.

  23. AvatarStefan

    Hallo Katja,
    als Frau kommt man sich mit der Ansicht sicherlich noch einsamer vor. 😉 Ich kenne jedenfalls kaum welche die so denken wie Du. 🙂 Aber es wird sich später auszahlen. 
    Liebe Grüße
    Stefan

  24. AvatarDammann

    Hallo Katja,
    das nenn ich mal eine Frau mit Geschäftsinn!
    Sich bietende Gelegenheiten ergreifen und einfach ,Machen’!
    Echt toll, weiter so!
     
    Liebe Grüße aus dem Norden!
    Caroline
     

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