Wer Vermögen aufbaut, hat mehr Seelenfrieden und weniger Ängste

Gestalte dein Leben so, wie du es dir wünschst. Und spare und investiere für deine Zukunft. Bring unbedingt in den Bereichen Opfer, die dir nicht wichtig sind. Zum Beispiel teilen sich vierköpfige Familien ein Auto, das zehn Jahre alt ist. Ich selbst hab schon Ewigkeiten kein Auto mehr. Ich brauche es nicht. Es wäre eher eine Last für mich.

Du musst dir Spar-Bereiche suchen, die für dich Sinn ergeben. Manch einer braucht vier bis fünf Urlaube pro Jahr. Jeder soll so leben, wie er/sie will. Aber versuche dann in anderen Bereichen zu sparen. Es wird geraten, an Erlebnissen nicht zu knausern: Konzerte, Dinner mit Freunden, Reisen, Urlaub, Wanderung…

Ich hab Bekannte, die finanziell unverantwortlich sind. Ich bin immer wieder erstaunt, wie viel Geld sie ausgeben. Es liegt weit über dem, was ich mir jemals leisten würde. Sie jagen Markengütern hinterher: Teure Schuhe, Jacken, Handtaschen, Sonnenbrillen usw. Extrem teure Autos mögen sie.

Als meine Hypothek getilgt war, fiel mir ein Stein vom Herzen

Es gibt Leute, die kämpfen ihr Leben lang mit Gläubigern herum. Dabei ist schuldenfrei zu sein etwas Herrliches. Ich hatte ein Gefühl des Friedens, als meine Wohnung abbezahlt war. Dieses Gefühl ist für mich unbezahlbar. Es geht nicht immer um Zahlen. Sondern um Gefühle. Ich war immer extrem sparsam, lange bevor ich überhaupt von FIRE gehört hatte. Ich wohnte im Studentenwohnheim in Stuttgart-Hohenheim im Erdhügelhaus – acht Bewohner teilten sich die Küche.

Aus meiner Sicht geht es bei FIRE in erster Linie um den Seelenfrieden. Die Abschaffung einer Hypothek senkt deine Ausgaben. Es gibt dir mehr Ruhe, Gelassenheit. Hast du eine Finanzierung, mach folglich vom Sondertilgungsrecht Gebrauch, wenn das möglich ist. Dieser höhere Seelenfrieden ist erreichbar.

Ich achte mehr auf meine Gesundheit. Die schlechten Gewohnheiten dämme ich ein. Ich hoffe, dass meine positiven Veränderungen andere motivieren. Ich möchte was bewirken. Leute sollten erkennen, dass sie aus eigener Initiative heraus etwas tun müssen. Für Menschen ist es eine schwierige Situation, wenn die Gesundheit/Finanzen den Bach runter gehen. Optimismus und Eigeninitiative sind der einzige Ausweg.

Bloggerin Jen Glantz will finanziell frei werden: 1 Million bis zum 40. Geburtstag

Ziele finde ich super. Nimm Jen Glantz. Die Insider-Journalistin (33) möchte in sieben Jahren Millionärin sein. Sie hat ihr Ziel aller Welt mitgeteilt. Das nenne ich positiven Erfolgsdruck. Die Bloggerin hat einen Podcast und viele andere Projekte.

Glantz ist fleißig. Bestimmt wird sie weiter Fortschritte machen beim Vermögensaufbau. Es macht ihr schließlich sehr viel Spass. Die finanzielle Freiheit bedeutet meiner Meinung nach nur: Du hast mehr Zeit für Dinge, die dir Spaß machen. Und ihr Blog und das Schreiben machen ihr sehr viel Spaß, wie man sieht.

Die gesetzliche Rente ist am Kollabieren

Unser Rentensystem in Deutschland bekommt immer mehr Probleme. Du siehst es an der kummulierten Lücke zwischen Arbeitnehmern und Rentnern. Die Rentenschwemme wird enorm werden in den kommenden Jahren:

Gleichzeitig ist das Finanzwissen hierzulande grottenschlecht. Österreich und andere Länder basteln deshalb an Websites, um die Bevölkerung aufzuklären. Damit Bürger Rücklagen bilden, sich nicht übermässig verschulden. Was Wien macht, ist vorbildlich. Aber Deutschland macht, wie man erwarten kann, nichts dergleichen. Gebührengräber wie Riester Renten werden derweil mit Milliarden aus Steuergeldern bezuschusst, damit sich Allianz, Schwäbisch Hall, Wüstenrot, R+V gesund stoßen können auf Kosten der Anleger und Steuerzahler. Riester ist in meinen Augen ein Auslaufmodell, das auf den Schrottplatz gehört. Sehr zu empfehlen ist das amerikanische Aktien-Sparen für die Rente, das 401(k) heißt.

Ein Troll treibt in meinem Blog sein Unwesen

Gestern habe ich zahllose Kommentare in diesem Blog gelöscht. Sie waren von einem Troll, der unter verschiedenen Namen hier auftaucht und begonnen hat, meinen Blog zuzumüllen. Ich habe gestern die Kommentarfunktion vorübergehend abgestellt. Jetzt ist sie wieder geöffnet für diesen Beitrag. Am besten geht ihr auf Trolle nicht ein mit Kommentierungen. Ignoriert die endlosen Provokationen bitte. Meine Online-Community soll nicht einem Flammenwerfer überlassen werden. Diskussionen sind natürlich willkommen. Es soll aber nicht diese schöne Community zerstört werden.

Wikipedia schreibt über Trolle:

Forschungsergebnisse (…) zeigen, dass Menschen mit einer Neigung zum Trolling-Verhalten hohe Psychopathie- und Sadismuswerte aufweisen und sich als Zielscheibe ihrer Provokationssuche tendenziell Menschen aussuchen, die beliebt sind und einen höheren sozialen Status besitzen.

Wikipedia

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Chrisi
11 Tage zuvor

Zuerst einmal muss ich dir recht geben. Ich war immer sparsam und habe mir nie Gedanken gemacht das ich Schulden habe. Aber als meine Wohnung abbezahlt war, das war dann doch ein sehr angenehmes Gefühl.
Allerdings muss ich sagen, das nicht alles in Österreich/Wien so rosig ist.

  1. Die KEST: Am Sparbuch 25%, bei Dividenden 27,5% von den Original 100% (Wie in jeden Land) Sie ist deshalb eigentlich Verfassungsmässig nicht gedeckt, aber wurde ausverhandelt, damit die Vermögenssteuer nicht kommt.
  2. Die KEST1: Je nach Abkommen mit anderen Ländern unterschiedlich. Mal 12,5%, mal 17% usw. im besten Fall 12,5% wieder von den 100% (obwohl da schon die QESt abgezogen worden ist. Ist zb bei Deutschen Aktien richtig gemein (26,375 und dann nochmal 12,5)
  3. Die KESt auf Kursgewinne. Jeder Gewinn wird mit 27,5% versteuert. Es gibt KEINEN Freibetrag. Ausser man verkauft andere Aktien mit Verlust, dann werden 27,5% des Verlustes als Guthaben….gespeichert. und am 31. Dezember verfällt es, also mit Jahreswechsel.
  4. Früher gab es eine “Spekulationsfrist”, jetzt nicht mehr.

Grüsse an alle

Stefan Müller
11 Tage zuvor
Antwort an  Chrisi

Ich finde, dass der Wegfall der Spekulationsfrist das größte Verbrechen war. Es leuchtet mir bis heute nicht ein, warum auf Immobilien, Gold usw. noch eine Frist existiert, auf Aktien aber nicht.

Dieser Wegfall der Spekulationsfrist fand auch in Spanien auf Immobilien statt. Immobilien wachsen langfristig oft nur mit der Inflationsrate, so dass man beim Wohnungstausch von gleichwertigen Wohnungen im Alter enorme Summen an den Staat bezahlen müsste.

Wirklich gerecht wäre es, nur die Gewinne mit dem persönlichen Steuersatz zu besteuern, die oberhalb der Inflationsrate liegen oder Beiträge für die Altersvorsorge grundsätzlich steuerfrei zu stellen.

Thorsten
10 Tage zuvor
Antwort an  Stefan Müller

“”Noch” existiert” ?? Grumpf ! Gerecht ist mit “noch” , wenn dann diese Spekulationsfristen auch noch abgeschafft werden würden ? So argumentieren die Linken . Beliebter Begriff dann das “Privileg”. Dabei sind es nur Rechte und Gesetze wie der Spaziergang beim Lockdown. Oder halt Steuerfreiheit nach Spekulationsfrist.

Nico Meier
9 Tage zuvor
Antwort an  Chrisi

Da lobe ich mir doch Schweizer zu sein bei uns sind Kursgewinne für Privatanleger steuerfrei. Spielt halt schon eine Rolle ob man vom Kursgewinn 25% abgeben muss oder die kompletten 100% selber behalten darf.

Bruno
9 Tage zuvor
Antwort an  Nico Meier

Dafür muss man kein Schweizer sein, es reicht in der Schweiz steuerpflichtig zu sein. Noch besser wenn man reich ist und Privatier, dann kommt man noch ins Vergnügen einer Pauschalbesteuerung. Dieses Privileg bleibt Ausländern vorbehalten.

Maik
4 Tage zuvor
Antwort an  Bruno

Die Pauschalbesteuerung von Ausländern in der Schweiz ist ab einem Jahreseinkommen >100’000 CHF gekappt. Verdient man mehr als 100K CHF wird man ordentlich veranlagt. Grüsse aus der Schweiz.

Christian
11 Tage zuvor

Hi. Was würdest du den empfehlen erst die Schulden bzw. Hypothek tilgen oder von der Sparrate das Depo aufbauen.
Bin in einem Bausparvertrag mit festen Zinssatz für die nächsten 30Jahre für mein Haus . ( Habe mich leider nicht ausreichend vorher mit Finanzen auseinander gesetzt) Gibt mir zwar Zinssicherheit aber hat leider sein Preis durch 15Jahre keine Tilgung sondern nur Anspannung.
Und habe jetzt in den letzten zwei Jahren ein Depo von 100k aufbauen können durch Sparen und Erbe.
Zur Persönlichen Situation; Bin 35Jahre alt. Bekomme jetzt das erste Kind. Frau bleibt 2Jahre zuhause ,ihr Einkommen bricht um 70% weg.
Ich habe meine Meisterschule in Wochenendeschule begonnen.
Würde mich über etwas Austausch und Tips freuen.

Der Domi
11 Tage zuvor
Antwort an  Christian
Christian
10 Tage zuvor
Antwort an  Der Domi

Moin. Ja sehr genau so. LBS und Sparkasse sind die Beteiligten.

-M
10 Tage zuvor
Antwort an  Christian

Hi, ist jetzt passiert. Das beste draus machen würde ich sagen. In 15 Jahren, könntest du dein DL ja auch komplett ablösen, sobald der Bausparer zugeteilt wird. Dann bist du durch.

Andere Idee: Nach 10 Jahren hat man doch auch ein sonderkündigumgsrecht und kann ohne Vorfälligkeitsentgelt das Darlehen umschulden. Sollte auch bei dem Konstrukt evtl möglich sein. Bin mir aber nicht zu 100% sicher. Prüfen lassen.

-M

10 Tage zuvor

Viele wichtige Worte für Menschen die denken, jeder Investor muss bis auf die Grenzen enthaltsam leben und jeder an der Börse aktiver Mensch hat etwas mit der FIRE-Bewegung zu tun. Es geht nicht darum sich im Hier und Jetzt einzuschränken, sondern in Bereichen die einem wenig bedeuten enthaltsam zu sein. Schöne Zusammenfassung!

Ralf
10 Tage zuvor

Sehr guter Artikel, bringt vieles gut auf den Punkt.

@Ängste und Sparen: Man muss ehrlich sein. Es gibt auch Schattenseiten beim Sparen. Beispiel: Gestern gab es plötzlich eine Schlägerei im Zug unter zwei Südländern auf meinem Heimweg, war eine echt dumme Situation. Keiner der Fahrgäste griff ein, ich habe dann als ich es bemerkte, laut gerufen sie sollen draußen weiterprügeln und wurde auch noch verbal bedroht. Dann sind sie aber schnell abgezischt beim nächsten Bahnhof. Die Leute werden immer aoszialer, vor allem ein Klientel fällt mir leider zunehmend auf. Meine Kinder haben schon ähnliches erlebt. Bahnpersonal Fehlanzeige da überall gespart wird. Früher war zumindest regelmäßig ein Schaffner an Bord.

In solchen Situationen ist ein eigenes Auto (was halt mehr Kosten verursacht) gefühlt nicht immer die schlechteste Lösung….

Gilt auch für Dinge wie gute Markenschuhe.

“Ich finde, dass der Wegfall der Spekulationsfrist das größte Verbrechen war.”

Der Wegfall der Steuerfreiheit nach 12 Monaten Haltefrist für Aktien ist ein Verbrechen. Hier fallen nicht unerhebliche Steuern an bei Realisierung von Kursgewinnen. Geld das zumeist aus bereits versteuertem Einkommen investiert wurde.

“…Schulden bzw. Hypothek tilgen oder von der Sparrate das Depo aufbauen…”

Warum nicht beides? Tilgung mindestens 5 Prozent und parallel das Depot ausbauen. Gibt Phasen wie derzeit bei uns wo es weniger gelingt wegen Kosten am Haus. Wird aber auch besser.

42sucht21
10 Tage zuvor
Antwort an  Ralf

@Tilgung mindestens 5 Prozent und parallel das Depot ausbauen
Das wäre für die meisten dann eine Sparrate von >30k+ pA und das während der Familiengründungsphase. Dann steht es in DE anscheinend doch nicht so schlecht um die Mittelschicht und das Gehalt bzw die Lebenshaltungskosten wie sonst oft bemängelt. Ich würde dann noch alle 10 Jahre die Badezimmer renovieren lassen und eine neue Kochinsel kaufen.

Aber 2-3% Tilgung plus TG (für evtl. SonderT) plus ein mini ETF-Sparplan für die Rente um den Sparmuskel trainiert zu halten finde ich auch sinnvoll.

Ralf
10 Tage zuvor
Antwort an  42sucht21

Stichwort Tilgungsparadox

Wir haben sehr lange gesucht (6 Jahre) und hatten dann etwas Glück beim Kaufpreis. Daher auch die Tilgungsrate. Bei heutigen normalen Kaufpreisen würden/könnten wir eher nicht kaufen. Außerdem mache ich sehr vieles selber was die Kosten gedrückt hat. 3 % Tilgung sollten es aber mindestens sein wegen Tilungsparadox bei Niedrigzins. Küche ist bei uns noch uralt und wird erst in Laufe der Zeit finanziell möglich, ein Auto ist komplett weg aus Kostengründen. Daher auch solche Erlebnisse wie geschildert in der Bahn….

42sucht21
10 Tage zuvor
Antwort an  Ralf

Ja, das mit den 3% finde ich auch so – aber ist einfach viel Geld. Sagen wir Kaufpreis 499k und Einbringung von 20% EK plus die KNK plus Einrichtung. Dann haben wir Ansparbedarf vor Kauf von 200k (muss man auch erstmal angespart haben) und monatliche Zins & Tilg von 1.600€ plus WohnNK und Instandhaltung. Ich glaub nicht jeder hat 2k monatlich nur fürs Wohnen übrig.

DanielKA
9 Tage zuvor
Antwort an  42sucht21

20 bis 30 % EK in guten Immobilienmärkten? Das bringt heute keiner mehr auf. Die ganz gut verdienenden jüngeren Leute/Paare (30-40 J.) in den Ballungsgebieten, oder sagen wir einfach Menschen mit einem Einkommen deutlich über dem Durchschnitt finanzieren i.d.R. ohne EK. Da werden die KNK vorgehalten und die neue Küche etc, viel mehr aber nicht. Bei den heutigen Preisen auch utopisch. Für 500 K bekommt man heute ja nur eine normale Wohnung. Dafür wird natürlich mehr getilgt und die Tilgungssätze und Zinsbindungen sind heute im Schnitt generell höher bzw. länger.

42sucht21
9 Tage zuvor
Antwort an  DanielKA

@DanielKA
Ja, das kann sein, dass ich da zu konservativ bin und falsch liege. Ich habe die Welle der Zwangsversteigerungen in den 80ern indirekt mitbekommen. Oder die Ungarn die den ganz sicheren Trick hatten Ihre Hypothek mit CHF gehebelt zu haben um die Rate zu reduzieren und 2015 dann plötzlich ein Riesenproblem bekamen. In Metropolregionen schaut man sich die Immo ja auch gar nicht mehr an vor dem Kauf. Man bietet nach 10 min Besichtigung mit Umschlag hoch und freut sich für KPF 35 überhaupt etws bekommen zu haben. Schöne neue Welt. mal schauen wie es weiter geht mit den Kaufpreisen falls die Zinsen mal wieder bei 4% stehen sollten.

Lukas
10 Tage zuvor
Antwort an  Ralf

Das ist leider das Ergebnis von “Wir schaffen das”. Die Deutschen haben es leider so gewählt. Deshalb denke ich darüber nach zurück in meine Heimat zu kehren. Als Software-Entwickler hat man schon fast überall ein tolles Gehalt.

Slowroller
10 Tage zuvor
Antwort an  Lukas

Vorsatz dieses Jahr: Auf plumpen Rassismus nicht mehr jedes mal anspringen 😉 Geht mal auf den Coronademos gucken, gibt auch genug asoziale, pöbelnde Weißbrote. Viele davon argumentieren ähnlich wie ihr.

Und Mist, Vorsatz gebrochen 😉

Thorsten
10 Tage zuvor
Antwort an  Lukas

Und zahlt fast immer deutlich weniger Steuern….

Richard Frost
10 Tage zuvor

Ein toller und beruhigender Beitrag, danke!

Ich habe selbst eine krasse Angstphase in der Zeit zwischen 2016 und 2019 hinter mir. Alles begann, als ich circa 2016 einsehen musste, dass ich in der naiven Erwartung einer späteren Erbschaft als Freiberufler bei weitem nicht so viel für den Ruhestand zurückgelegt hatte wie nötig. Als ich dann mal über einen Vermögensrechner (Zinsen-berechnen.de) alles von vorne und hinten durchrechnete, kam mir das kalte Grausen. Ohne Erbschaft schien es aussichtslos. Tatsächlich stellte sich dann in Gesprächen mit meinem Vater heraus, dass sein Vermögen wegen eines luxuriösen Lebens dahinschmolz.

Nach langen, belastenden Kalkulationen und der ewigen Suche nach den besten Aktien kam dann der Burnout, eine gruselige Sache. Erst Tims Blog und Videos und ähnliche Quellen gaben dann wieder Hoffnung.

Inzwischen spare ich monatlich 25 % meines Bruttoeinkommens, habe in der Coronakrise die meisten Aktien verkauft und fast alles in den Vanguard FTSE All-World ETF gesteckt. Inzwischen geht es persönlich und finanziell bergauf. Danke, Tim!

Chris1
10 Tage zuvor

Traue keiner Statistik die du nicht selbst gefälscht hast;o)

Wieso kommen die Menschen erst mit 20 in den Arebitsmarkt? Das geht schon mit 18 oder sogar noch früher.
Oder ist dort Studieren mit eingeflossen?

Generell ist sowas schwer vorherzusagen, aber 5 Mio fehlende Kräfte in 8 Jahren..
Naja.. Es gibt ja auch Zuwanderung usw.

Also vorsorgen und vorbereiten ja, aber nicht negativ in die Zukunft sehen.

DanielKA
10 Tage zuvor
Antwort an  Chris1

eigentlich mittlerweile der Normalfall, sind ja mittlerweile fast 40% am Gymnasium, Freiwilliges Soziales Jahr, weiterführenden Schulen Zusatzausbildungen und dann gibt es ja noch die Studenten (DH,FH, Uni etc.)

Bildung und Forschung in Zahlen 2021 – 2.3 Schulen – Datenportal des BMBF

Chrisi
10 Tage zuvor
Antwort an  Chris1

Hi.
Nun, weil jeder meint er muß eine Schule weiter machen. Weil bei der Lehre sind ja nur die Doofen und ohne Studieren bist du ja nix. Irgentwann sehen es die Leute ein, entweder zu doof für die Schule, oder einfach mal praktisch arbeiten und Geld verdienen wollen ist auch nicht schlecht. Aber die Lehre wurde ja jahrelang schlechtgeredet.
Klar, 5 Milionen fehlende Kräfte. Welche den? Putzfrauen? Putzmänner? Hilfsarbeiter? Die Masse wird über kurz oder lang eh durch Automatik, Roboter und PC ersetzt. Aber wenn man sich bei 80 Millionen Einwohnern 90 Millionen Psychologen, Rechtsanwälte und Experten braucht, damit man Studierten Jobs gibt die es nicht braucht….na dann fehlen woanders Jobs. Das die ZUwanderer unsere/eure Penison/Ruhestand zahlen ist doch nur eine Lüge. Billige Hilfsarbeiter und der Rest wird von den Steuerzahlern erhalten.

Markus
10 Tage zuvor

Na ja, der Troll war wahrscheinlich Sammy unter einem neuen Namen. Solange die Leute darauf anspringen und antworten wird sich nicht allzu viel ändern!

Rüdiger
10 Tage zuvor
Antwort an  Markus

Den Troll ignoriere ich seit Jahren … egal, mit welchem Namen er gerade aufschlägt.

Jonas
10 Tage zuvor

Schöner knackiger Beitrag. Ich finde ja, dass man einen Verein für die Restrukturierung des Rentensystems gründen sollte. Die EUR 1.000,00 Sparerpauschbetrag werden die Altersarmut auch nicht kompensieren…

42sucht21
10 Tage zuvor
Antwort an  Jonas

@Pauscherhöhung
Für Ehepaare mit >2.000€ Divi/Zinseinkommen sind es ab 2023 dann pro Monat 44€ netto mehr Einkommen. Nicht die Welt – aber auch nicht gar nichts finde ich.
Also ziemlich genau so viel wie Arbeitnehmer bestimmte Sachbezüge vom AG steuerfrei erhalten dürfen (ab diesem Jahr werden es 50€).

Slowroller
10 Tage zuvor
Antwort an  42sucht21

Wie kommst du zu dieser Rechnung? 400 Euro mehr Freibetrag bedeuten für mich im Jahr 100 Euro Steuerersparnis. Also eher 8,x € pro Monat.

42sucht21
10 Tage zuvor
Antwort an  Slowroller

Sorry für die unklare Formulierung. Insgesamt für die 2k meinte ich.

Slowroller
10 Tage zuvor
Antwort an  42sucht21

Achso – sorry, da hatte ich auch ein Brett vorm Kopf 🙂

MrTott
10 Tage zuvor

Hallo Tim,
ein sehr schöner Beitrag, der das Wesentliche am Investieren zusammenfasst – nämlich sich Gedanken über die eigene Zielsetzung machen, die Umsetzung überlegt und dann natürlich auch vollzieht. Dabei ist relevant, dass man Sparen & Investieren nicht bedeutet, dass man sich im Jetzt nichts mehr leisten darf, sondern, dass man bewusst lebt und einen Überblick über seine Einnahmen & Ausgaben hat. Erstaunlicherweise gelingt das vielen Menschen nicht.

Unser Rentensystem ist seit vielen Jahren schon marode und kann nicht gerettet werden. Hier ist ein komplett neues System aufzubauen, dass nicht nach einem Umlageverfahren arbeiten darf. Es müsste also eine gesetzlich geregelte Einzahlung für jeden (egal ob Angestellt/Selbstständig) geben, die dann einen Anfangs hohen, später (also ab ca. 10 Jahre vor geplantem Rentenbeginn) sinkende Aktienquote beinhaltet. Dann ist jeder für seine eigene Altersvorsorge verantwortlich und das Problem der großen Zahl an Rentnern ist irrelevant – zumindest für die Finanzen. Eine Herausforderung ist allerdings die Übergangsphase der Systeme, da die aktuellen und baldigen Rentner mitfinanziert werden müssen. Das kostet aber deutlich weniger Geld, als das bisherige System stur weiter zu verfolgen.

Viele Grüße,
mrtott.blogspot.com

DanielKA
10 Tage zuvor
Antwort an  MrTott

Es muss anteilig immer ein Umlageverfahren geben, aber clever kombiniert mit einem gewissen Prozentsatz an Kapitalstock. Einfach die guten Sachen aus Schweden, USA, Schweiz etc. rauspicken und kopieren.

DanielKA
10 Tage zuvor
Antwort an  DanielKA

Hoffe die FDP liefert jetzt endlich mal ab (AP7 Staatsfonds a la Schweden, Freibeträge, Absetzmöglichkeiten). Lange genug wurde ja in der Opposition darauf “rumgeritten”

-M
10 Tage zuvor
Antwort an  DanielKA

Das wäre was!

42sucht21
10 Tage zuvor
Antwort an  DanielKA

@FDP liefert jetzt
Na, da würde ich nicht drauf wetten…
Aber für mich wird das Problem langfristig eher die Aushöhlung der GRV sein. Wenn der Aktienmarkt dann mal 10 jahre seit/südwärts läuft wird das Gejammer groß werden.

Ich meine zuerst sollten die versicherungsfremden Leistungen direkt von der Steuer bezahlt werden und nicht von den Arbeitnehmern mit ihren rentenbeiträgen. Warum soll ein Beamter, Arzt, Rechtsanwalt usw nicht den gleichen Anteil für die Mütterrente zahlen müssen wie ein GRV Mitglied ? Die Rentenbeiträge haben die Bundesweheinführung 1958 mitfinanziert usw usw. Die steuerlichen Zuschüsse des Staates tragen das bei weitem nicht (siehe zB Teufel-Liste).

Ich würd den Kern der GRV so lassen wie sie ist und zusätzlich nen Ansatz wie AP7 innerhalb eines 401(k) / Roth(IRA) o.ä. Das wäre was für mich.

Thorsten
10 Tage zuvor
Antwort an  DanielKA

Ich warte ebenfalls. Hoffentlich tun sie das Versprechen einlösen

Thorsten
10 Tage zuvor
Antwort an  DanielKA

Es muss kein Umlageverfahren geben, andere Länder machen es vor. Umlage könnte als Übergang noch bleiben sollte aber zügig begraben werden. Weil es nicht funktioniert. Auch wenn Herr Heil jetzt einen auf “die Rente ischt sischä” macht und dafür Hunderttausende zusätzlich in Arbeit bringen will. Jemand sollte ihm erklären, dass genau diese Arbeitnehmer später auch wieder Ansprüche haben und das Problem später noch schlimmer wird.

Slowroller
10 Tage zuvor
Antwort an  Thorsten

Welches Land meinst du? Nepal oder Nigeria? 😉

Spaß beiseite: Umlageverfahren sind natürlich sinnvoll – so ist man vor allen möglichen Gefahren, die die Finanzsysteme auffahren können zumindest halbwegs sicher. Man stellt sich einfach breiter auf… Ein weiterer Aspekt ist auch, dass wir in Deutschland niemanden verhungern lassen – egal welche schlechten Entscheidungen jemand in seinem Leben getroffen hat. Machen wir uns nichts vor: im 401k wird viel gezockt, ich kann das alles verlieren bevor der Auszahlzeitpunkt kommt. Wird uns hier eher nicht passieren – aber Jim-Bob vonne Ranch? Ein guter Teil der Investitionen landet auch in eigenen Firmenaktien: Doof wenn man bei GM, GE oder anderen Firmen angestellt waren, die sich mal resetted haben. Lange Rede kurzer Sinn: Bei uns wird drauf geachtet, dass Steuergeld nur in Altersvorsorge landet, die tatsächlich zur REnte auch zur Verfügung steht. Da kommen dann so Krüppelprodukte wie Riester raus – aber die Intention ist klar. Um nochmal am Anfang anzusetzen: Auch in den USA gibt es eine staatliche, umlagefinanzierte Rente.

In Deutschland weiß man seit über 20 Jahren (und kein Politiker wird müde das zu betonen), dass die staatliche Rente nicht reichen wird um den Lebensstandard zu halten. Jetzt muss man endlich den Hintern in der Hose haben, dass man die drei Ansatzpunkte auch nutzt: Beitrag UND Rentenhöhe UND Eintrittsalter. Dazu endlich rentenfremde Leistungen auf Steuern umstellen und vernünftige Zusatzmöglichkeiten für Kapitalanlagen ermöglichen. Ich glaube das kann was werden, wenn man politisch nur will. Am Ende gehört aber auch eine Erkenntnis dazu: Wenn ich derzeit einen Rentenanspruch von 400-600€ habe, dann habe ich offenbar nicht genug eingezahlt und oft nicht genug gearbeitet. Das ist natürlich grade für Westdeutsche Frauen tragisch – sollte aber den heutigen Generationen eine Lehre sein.

Thorsten
9 Tage zuvor
Antwort an  Slowroller

Das zählt niemand “ein” nur “durch”. Das Geld ist sofort weg. Das braucht niemand. Es sei denn man unterstellt, dass Menschen nicht selbst vorsorgen können. Stimmt ja vielleicht auch, weil über Jahrzehnte lauter staatliche Versicherungen und Abgaben gewuchert sind, die sich zusammen mit den anderen Steuern wie ein Krebsgeschwür über die Gehaltsabrechnung legen. Da kann ja nur ganz langsam Kapital gebildet werden.
Die Argumentation mit der ach so guten Umlage legt nahe, dass in Deutschland eine Vollversicherungmentalität herrscht. Selbstständigkeit, eigene Vorsorge und Risiko ? Die Leute haben Angst davor, es sei denn sie steigen aus….durch Selbstständigkeit im Beruf oder durch Verlassen des Landes. Der Rest bleibt im Angestelltenrad und betet die Rentenpunkte an.

DanielKA
9 Tage zuvor
Antwort an  Thorsten

So ist es nun mal in einer Gesellschaft, es wird immer eine Umverteilung bzw. Umlage geben, wie du selbst sagst die Arbeitnehmer von heute sind die Rentner von morgen. Und der Kapitalstock der Gesellschaft muss andauernd “erarbeitet” werden. Wenn ich am 1 Januar den Laden Deutschland “aufschließe” müssen alle Leistungen erbracht werden (Energie, Wohnen, Nahrung, Medizin etc.) ich kann nicht auf einen ominösen Kapitalstock zurückgreifen und die Füße hochlegen, das würde gesellschaftlich gar nicht funktionieren, es sei denn morgen würden Roboter alle anfallenden Arbeiten einschließlich Ihrer eigenen Wartung übernehmen. Dann wäre das vielleicht was anderes. Deutschland kann sich auch nicht komplett auf andere Länder verlassen (so meine Kapitalstock ist jetzt im jungen dynamischen asiatischen Schwellenland angelegt, diese jungen sollen dann die Alten in Deutschland versorgen). In der US Finanzkrise hat sich ja gezeigt, wie sich unsere Kapitalexporte in Luft aufgelöst haben und das ganz ohne Krieg und Systemwechsel.

Nicolas
10 Tage zuvor

Wieder einmal ein Volltreffer, wirklich toller Beitrag, Tim!

Beim Thema Hypothek würde ich noch differenzieren: in meinem Fall freue ich mich jeden Monat, wenn ich tilge. Warum? Zins vor einigen Jahren auf 20 Jahre bei 1,0% festgeschrieben, habe ansonsten festes Einkommen vom Staat plus einen passives Einkommen aus einer anderen Immobilie, welches für 2/3 der Hypothekenzahlung aufkommt. Unter diesen Umständen bediene ich lieber die Hypothek und kaufe gleichzeitig fleißig ETFs, die dadurch indirekt – aber auf sichere Weise – gehebelt sind. Da kann ich echt gut schlafen.

Eisenkarl
10 Tage zuvor

Ich kann bestätigen, dass es sehr beruhigend ist, schuldenfrei zu sein. Allerdings setze ich mich gerade mit der Frage auseinander, ob es nicht doch sehr sinnvoll sein könnte, einen langfristigen Kredit aufzunehmen um das Geld in einen breit diversifizierten ETF anzulegen. Sicherheiten könnte ich der Bank bieten, weshalb ein ordentlicher Zins zu bekommen sein dürfte. Ich halte das Risiko dabei für überschaubar. In meinen Augen überwiegen die Chancen.

Nicolas
10 Tage zuvor
Antwort an  Eisenkarl

Meine Rede!

Slowroller
10 Tage zuvor
Antwort an  Eisenkarl

Nur mal als Gedankenspiel: Würde das wirklich sicher und nachhaltig Lukrativ sein, wieso investiert die Bank dann nicht selbst? Aber mal interessehalber: Welche Konditionen bekommt man derzeit für ein nicht-Immo-gebundenes Darlehen?

Eisenkarl
10 Tage zuvor
Antwort an  Slowroller

Ich habe noch kein Angebot vorliegen und gehe von ca. 2,5 % für 10 Jahre aus. Würde allerdings eine Immobilie als Sicherheit bieten können. Ich kann momentan keinen Haken erkennen und denke, dass ein entsprechender ETF über 10 Jahre sehr wahrscheinlich (deutlich) mehr bringt als 2,5 % p.a. Auch gehe ich davon aus, dass wir in den nächsten Jahren durchaus Inflation zu erwarten haben und strebe eine möglichst späte Tilgung an, was das Risiko für mich doch noch weiter schmälern würde. Jedenfalls ist doch das Risiko sehr überschaubar, oder?

Kiev
10 Tage zuvor
Antwort an  Eisenkarl

Bei so einem Vorhaben musst Du Dir einige Gedanken machen. Wie hoch soll die Rate sein? Soll es ein Volltilger werden? Wie viel möchtest Du generell mindestens am Aktienmarkt investieren? Welchen Zins gibt es? Wie ist überhaupt die Restschuld am Ende der Laufzeit…

Deine freie Grundschuld hilft bei verhältnismäßig kleinen Krediten vermutlich nicht. Du kannst natürlich bei der Kreditgebenden Bank nachfragen. Ich kenne einen Investor, der Darlehen mit unterschiedlicher Laufzeit verwendet hat um sein Risiko zu minimieren. Er hatte Kredite mit kürzerer Laufzeit, die nach Sondertilgungen glattgestellt wurden. Dadurch konnte er für ca. 700€ mehr Aktien kaufen. Dann kam Corona und sein Job blieb und dir Aussichten blieben sicher. Er hat ein Volltilger Privatkredit mit 7 Jahren Laufzeit und 700€ Darlehensrate aufgenommen und die Summe auf einen Schlag investiert. Der Zeitpunkt war nicht ideal, aber auf längere Sicht gar nicht so schlecht. Der Investor ist aber noch verhältnismäßig jung und möchte noch viel Geld in Depots einzahlen. Das geht nach der Maßnahme natürlich langsamer, da der Kredit bedient werden muss. Mit dem Darlehen hat er sich eine Verbindlichkeit für Investitionen in den Aktienmarkt gesetzt. Dieses Vorhaben ist nicht zu empfehlen. Für hartgesottene Immobilieninvestoren ist es eine Möglichkeit, anstatt eine weitere Immo mit 2% Rendite zu finanzieren.

42sucht21
10 Tage zuvor
Antwort an  Eisenkarl

Also gibt es doch ein free lunch?
Da wäre ich zu ängstlich für um dabei die letzten 5 Jahre mit Selenfrieden angstfrei gut zu schlafen. Aber klar, ohne Fremdkapital macht man keine riesen Sprünge vorwärts (oder eben doch rückwärts).

Thomas
10 Tage zuvor
Antwort an  Eisenkarl

Geht. Habe ich auch seit Mitte 21.
Daumen drücken, dass ich ruhig bleibe, wenn’s mal runter geht ?.

halupalu
10 Tage zuvor
Antwort an  Eisenkarl

Niemals Aktien auf Pump kaufen!!

Eisenkarl
10 Tage zuvor
Antwort an  halupalu

Für 500.000 € dürfte die Sicherheit meiner Immobilie reichen. Den Kredit für (mindestens) 10 Jahre aufnehmen, sofort investieren und möglichst spät bzw. erst ganz am Ende der Laufzeit tilgen. Sollte es ganz schlecht laufen, was ich bei diesem Zeitraum für eher unwahrscheinlich halte, muss eine Anschlussfinanzierung her. Über 15 Jahre hat man doch noch nie Geld verloren! Nur sind Kredite länger als 10 Jahre Laufzeit schlecht zu bekommen. Ich glaube wirklich, dass das kaum schief gehen kann. Und wenn doch, dann halte ich den Umfang für überschaubar.

Eisenkarl
10 Tage zuvor
Antwort an  halupalu

Warum denn nicht?

Chrisi
9 Tage zuvor
Antwort an  Eisenkarl

Hi.
Ich wäre zu feig dazu.
Niemand weiß wie es weiter geht. Kann auch sein, der die Börse einen auf Japan macht, erst ein Crash und dann Jahrelang unten. Ob man da ruhig schlafen kann?
Ebenso weiß niemand was der Euro macht. Eine Währungsreform wie die DRM? Sozusagen Einnahmen um 90% weniger aber Schulden nur um 50%. Oder es kommt eine “DieReichensollenfürCoronazahlen” Steuer. Also eine Lastenausgleichssteuer wie nach dem 2.WK.
Sind nur meine ängstlichen Überlegungen. Einfach nur das es einmal gesagt wird. Egal wie du dich schlußendlich entscheidest, ich wünsche dir viel Glück!

Eisenkarl
9 Tage zuvor
Antwort an  Chrisi

Vielen Dank Chrisi! Natürlich würde ich sehr breit diversifizieren. Es gibt sicherlich für und wider und ohne Risiko bekanntlich keine Rendite. Natürlich muss ich das Risiko beherrschen können, wenn es tatsächlich nicht gut laufen sollte. Und schlafen möchte ich auch noch ruhig.

Lejero
9 Tage zuvor
Antwort an  Eisenkarl

Ich habe das auch gemacht, 3 Gedanken dazu:

  • 2,5% erscheint mir sehr hoch, aktuell sollten immer noch unter 1% möglich sein wenn Immobilien-besichert
  • Zeitpunkt: aktuell ist keine Krise. Ob aktuell ein Höchststand oder kein Höchststand ist weiss man nicht, daher höheres Risiko, dass die Rendite von jetzt bis in z.B. 10 Jahren unterdurchschnittlich sein wird. Ich habe das im April letzten Jahres gemacht, da wusste man zumindest es sind vielleicht noch nicht die Tiefststände, aber sicher nicht die Höchststände, sprich höheres langfristiges Wachstum zu erwarten. Ich würde im Moment keinen Kredit für einen ETF Kauf aufnehmen.
  • Wenn du beleihst um Aktien zu kaufen und noch einen anderen Kredit auf dem Objekt hast: terminiere unbedingt das Laufzeitende auf das Laufzeitende des anderen Kredits. Ansonsten kann es bei der Anschlussfinanzierung schwierig werden eine andere Bank zu finden. Wenn beides gleichzeitig fällig wird kannst du alles zusammen und einfach bei einer anderen Bank anschlussfinanzieren.
Eisenkarl
9 Tage zuvor
Antwort an  Lejero

Vielen Dank Lejero! Ich warte auf die Angebote und falls die unter 2,5% liegen sollten, ist das ja noch viel besser! Das muss man dann doch nutzen (wenn man damit ruhig schlafen kann)! Ich denke, dass sich die Börsen auch zukünftig gemächlich weiter nach oben schaukeln werden, was ja schon reichen würde um mein Risiko händelbar zu halten. Noch besser wäre, wenn man die Kosten des Kredits von der Steuer absetzen könnte, aber ich glaube das geht nicht, oder?

Lejero
9 Tage zuvor
Antwort an  Eisenkarl

Unter 2,5% bist du sicher, ich hatte damals 0,7% bekommen, aber inzwischen sind die Immo-Zinsen wieder etwas angezogen, ich schätze um die 1% sollten aktuell drin sein.
Nein, leider kannst du als privater Investor die Zinskosten bei ETF auf Kredit nicht von der Steuer absetzen.
Idealerweise nimmst du eine Bank die noch 1% Tilgung zulässt, dann kannst du Zins+Tilgung fast komplett aus den Dividenden bezahlen.
Obwohl ich sehr risikofreudig bin würde ich trotzdem aktuell davon abraten. Ich denke die nächsten Jahre werden wir höchstens ein MSCI World Wachstum von 5% im Schnitt sehen. Sagen wir dir bleibt dann noch ca. 2-3% Differenz nach Steuer, dass ist nicht so eine tolle Rendite für das eingegangen Risiko. Vielleicht hast du ja ein anderes Investment das du tätigen kannst das eine höhere Rendite bei ähnlichem Risiko bietet, z.B. Sanierung/Mieterhöhung, bei einem persönlich bekannten Unternehmer einkaufen etc.

Eisenkarl
9 Tage zuvor
Antwort an  Lejero

Mit 5% würde sich das aber prima rechnen. Da wäre ich glatt mit einverstanden! Und mit niedrigeren Kreditzinsen wird das ja noch interessanter! Mir ist momentan keine Anlageform bekannt, bei der das Chancen-Risiko-Verhältnis besser wäre.

Der Domi
9 Tage zuvor
Antwort an  Eisenkarl

überlege ich mir auch immer wieder. Mir wird auch immer schön die Werbung/Angebot von online Krediten mit freier Verwendung eingeblendet die unter 1% sind. Damit könnte man vielleicht 50T€ aufnehmen. Dann überlege ich mir ob es mir den Stress wirklich wert ist, da es mich nicht viel schneller ans Ziel führt. Und lasse es wieder. 🙂

42sucht21
10 Tage zuvor

@Tim – Covid New York
New York macht erneut Schlagzeilen. Jeder 3. bis 5. (je nach Stadtteil) ist infiziert. Wahnsinn. Ich hoffe, das hat keine zu schlimmen Auswirkungen. Alles Gute!

Thorsten
10 Tage zuvor

Zum Thema Finanzbedarf in der Freiheit : man braucht mehr als man meint…

Mein Strompreis ist von 22,9 zum 1.3.2023 auf 42,47 gestiegen. Beim Versuch etwas Preiswertes zu finden bin ich bei den Vergleichsportalen zunächst aufgelaufen. Die Preise an der Strombörse haben sich verdreifacht. Anbieter, die jetzt Kunden aufnehmen möchten 42 Cent/ kWh oder sie nehmen keinen auf. Preisrechner lahmgelegt und Entschuldigung auf der Webseite, dass sie wegen der Lage derzeit keine Strom- und Gaskunden aufnehmen können.
Abseits der Portale habe ich dann doch noch einen Anbieter mit 100% Wasserkraft gefunden mit Preisgarantie für ein Jahr.

Thorsten
10 Tage zuvor
Antwort an  Thorsten

1.3.2022

Kiev
10 Tage zuvor
Antwort an  Thorsten

Da bietet sich vielleicht eine PV Anlage an. Bei höheren Preisen lohnt sie sich entsprechend mehr. Vielleicht hast Du einen Carport bei dem Du eine Anlage selbst installieren kannst. Mit der Anlage müsstest Du weniger zu versteuerndes Geld entnehmen.

9 Tage zuvor
Antwort an  Thorsten

Wer bietet das konkret an?
Bei meinem Anbieter Naturstrom zahlen Neukunden jetzt auch schon 40Cent…

Ralf
9 Tage zuvor

@Rente: Ich sehe nicht ganz so schwarz für die gesetzliche Rente. Es wird teurer, allerdings steigt ja auch Produktivitätsgewinne weiter an. Ein gutes Beispiel der Arbeitsproduktivität ist die Landwirtschaft. Ein Landwirt kann heute massiv mehr Menschen versorgen als zum Beispiel vor 100 Jahren. Auch Digitalisierung wird Fortschritte bringen. Eher sehe ich eine Gefahr für das Sozialsystem durch Armutszuwanderung oder immer mehr schlecht bezahlte Bullshitjobs in Folge der Digitalisierung.

“Vielleicht hast Du einen Carport bei dem Du eine Anlage selbst installieren kannst.”

Habe ich auch schon überlegt. Leider ist die Dachausrichtung und Dachneigung bzw. Beschattungssituation bei uns auch durch Tal-Lage insgesamt wenig günstig. Neue Forschungsergebnisse im Bereich Photovoltaik könnten in den nächsten Jahren deutliche Verbesserungen bringen (veränderte Schichtstruktur für massiv höhere Effektivität).

“Niemand weiß wie es weiter geht. Kann auch sein, der die Börse einen auf Japan macht, erst ein Crash und dann Jahrelang unten. Ob man da ruhig schlafen kann?”

Keine Aktien auf Pump. Es können durchaus auch längere magere Börsenjahre kommen. Immobilien als Sicherheit taugen nur bedingt. Einige Banken sehen mittlerweile eine Überbewertung bei Immobilien und senken den Beleihungswert (Verhältnis Marktwert zu Kreditbetrag) ab.
.

Nico Meier
9 Tage zuvor

Hallo Tim ich habe gelesen in New York seis gerade wieder besonders schlimm mit den Corona Ansteckungen. Ich hoff dir geht es gut.
Bin zurzeit viel im Home Office und führe meine Gespräche mit den Kunden per Telefon, Skype usw.

Nachdem mir einige Kollegen ihr Leid geklagt haben musste ich heute morgen schnell in mein Depot schauen. Die Kollegen meinten ihre ETF’s wären im Minus und die Börse liefe schlecht im 2022.
Und siehe da der MSCI Word Index hat im neuen Jahr 1.5% verloren.
Mein Depot liegt übrigens im Jahr 2022 5.1% im Plus.

So darfs gerne weiterlaufen.

Wolke
8 Tage zuvor
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