Private Equity: Das große Geld steckt in Frühphaseninvestments

Es ist nie verkehrt, ein großes Sicherheitsnetz zu haben. Sprich etwas Cash und ein Depot. Es kann eine große Hilfe sein. Sicher ist sicher. Wenn du deinen Job an den Nagel hängst oder etwas anderes passiert, hast du für den Notfall Geld zur freien Verfügung. Dann kannst du dich um deine Familie kümmern und brauchst dir zumindest finanziell keine Sorgen zu machen.

Zunächst ist aber hartes Sparen und Investieren nötig. Viele Menschen wollen auf nichts verzichten und stellen den Konsum in den Vordergrund. Ich sparte lieber 50 Prozent meines Gehalts und mehr und steckte das Geld in Aktien. Hier kannst du schauen, ob sich deine Ausgaben über dem Durchschnitt bewegen:

In den USA gibt es herrliche Möglichkeiten, um steuerfrei fürs Alter vorzusorgen. Eine solche Möglichkeit ist die Eröffnung eines Depots mit dem Namen Roth IRA. Ich hab so eins. Du darfst zwischen 6.000 und 7.000 Dollar in diese Depots pro Jahr einzahlen. Alle anschließenden Gewinne und Dividenden sind steuerfrei. 300 Amerikaner haben in diesen Depots bereits jeweils über 25 Millionen Dollar angehäuft.

Peter Thiel hat sich eine goldene Nase verdient

Der in Frankfurt geborene Geschäftsmann Peter Thiel hat in einem Roth IRA-Depot aus einem Anfangsinvestment von 2.000 Dollar fünf Milliarden Dollar gemacht. Thiel gründete mit Elon Musk Paypal und verkaufte den Zahlungsdienst später an eBay. Dank des vielen Geldes war der Kalifornier anschließend einer der ersten Investoren von anderen Highflyern. Thiels Milliarden liegen nun in einem steuerbefreiten Depot. Das ist krass. Thiel ist clever!

Thiel gab Facebook-Gründer Mark Zuckerberg 500.000 Dollar im Jahr 2004. Damals war die kleine Webfirma Facebook nur 5 Millionen Dollar wert. Thiels Facebook-Aktienpaket ist später mehrere Milliarden Dollar wert geworden. Aber so ein Investment ist die Nadel im Heuhaufen. Sie zu finden, ist ein Kunststück. Und den Mut brauchst du dazu! Die meisten Startups gehen nach wenigen Jahren pleite.

Hier kannst du dir die besten Venture-Capital-Investments aller Zeiten anschauen: WhatsApp, Google, Groupon, Snap, JD.Com, Mobileye, Twitter, Zynga, Rocket Internet, Workday, Zalando, GitHub, Spotify, Adyen, Uber, AirBnB, Uber, Zoom, Snowflake…

Stanford-Professor David Cheriton war einer der ersten Angel Investoren in Google. Er wurde dank des 100.000 Dollar Investments steinreich und lebt noch immer bodenständig. Große Häuser oder teure Autos lehnt der Kanadier ab. Er steht mit über 10 Milliarden Dollar Privatvermögen auf der Forbes-Reichstenliste. Der Deutsche Andreas von Bechtolsheim steckte ebenfalls 100.000 Dollar in Google und schaffte es auch zum Milliardär.

Mit 1 Million Euro im Depot fängt die finanzielle Freiheit für mich an

Der Reichenforscher Rainer Zitelmann sagt, finanziell frei sei man erst mit zehn Millionen Euro. Das scheint mir zu hoch gegriffen. Ich denke, es geht schon mit deutlich weniger. Zum Beispiel mit 1 Million Euro im Depot halte ich es für möglich auf Basis der 4-%-Entnahmeformel. Das würde 40.000 Euro brutto bedeuten im Jahr zum Leben. Natürlich musst du bescheiden leben können. Davon kannst du dir keine Traumvilla, Porsche, Rolex, Pool und Schickimicki-Lifestyle leisten.

Apropos Bodenständigkeit. Milliardär Elon Musk zog in ein Mini-Appartment. Er hat seine Villen und Luxus verkauft. Musk ist Minimalist geworden.

Zitelmann weist darauf hin, dass seine Forschung ergab, dass Reiche gegen den Strom schwimmen. Das macht Sinn, denn hier liegen die Chancen. Zitelmann stellte fest, dass die Deutschen ein Problem mit den Reichen/Erfolgreichen haben, es ist ihr Neid und die Missgunst.

Ich hab in einige Private-Equity-Deals investiert. Ich war deutlich vor dem Börsengang beim Online-Buchhändler Buch.de und der Frankfurter Beteiligungsfirma Prior Capital investiert. Vor 15 Jahren steckte ich Geld in eine amerikanische Recycling-Firma, sie ist jetzt groß geworden. Ich sehe deren LKWs manchmal in New York. Weltkonzerne sind in der Zwischenzeit als Investoren eingestiegen und ein Gründer aus der FAANG-Gemeinde kam kürzlich als Aktionär dazu. Die Firma strebt an die Börse. Dass Recycling Zukunft hat, das lag schon vor 15 Jahren auf der Hand. Wenn du im Private Equity Bereich einen guten Deal machst, kannst du deinen Einsatz locker verhundertfachen. (Siehe Peter Thiels Investments.) Aber die Risiken sind auch enorm.

Alibaba, Tesla, Netflix: Das große Geld steckt in Start-ups

Panasonic hat in den E-Autobauer Tesla 2010 investiert. Der japanische Elektronikkonzern kaufte damals 1,4 Millionen Aktien zum Kurs von 21,15 Dollar. Das Investment waren 30 Million Dollar. Nun haben die Japaner ihre Anteile versilbert. Was für ein warmer Geldregen: 3,6 Milliarden Dollar kassieren die Japaner. Es war ein perfekter Deal.

Ein noch lukrativeres Investment machte der Japaner Masayoshi Son. In der Frühphase entdeckte er den chinesischen E-Commerce-Händler Alibaba. Er gab dem jungen Alibaba-Chef Jack Ma 20 Millionen Dollar, das Aktienpaket wurde zig Milliarden Dollar später wert. Son war von der Begeisterung Mas’ angetan. Deshalb wagte er das Investment.

Bei Netflix bin ich eingestiegen, da waren sie längst an der Börse. Sie hatten aber Probleme. Nachdem der Kurs massiv eingebrochen war, schnappte ich mir am 5. Oktober 2012 für rund 5.000 Euro ein Paket, das jetzt 370.000 Dollar wert ist. Aus den 100 Aktien sind nach einem Split 700 Stück geworden. “Buy and Hold” funktioniert. Mein Kursplus: rund 7.000%. Der Film-Streamer entwickelt sich weiter gut. Mit Regisseur Steven Spielberg schlossen die Kalifornier gerade einen Deal.

Im Oktober 2012 bin ich bei Netflix eingestiegen. Das ist meine Kaufabrechnung.

Wenn du den Dip perfekt erwischst, fühlst du dich so:

Aber Fehler gehören dazu. Ich hab mir bei Solarfirmen wie Solarworld und Sunways die Finger verbrannt. Auch habe ich mit zwei Explorationsbuden ein Desaster erlebt, wobei ein erfolgreiches Mineninvestment meine Verluste um ein Vielfaches ausgeglichen hat.

Zum Schluss, ich kann es nicht oft genug sagen: Mit einem simplen ETF-Sparplan kannst du dir enorme Risiken im Umfeld von Startups ersparen. Mit ETFs kannst du ein stattliches Depot aufbauen. Du kannst ruhig schlafen. Und stetig das Depot ausbauen. Ich habe auch einige ETFs in meinem Depot. Hinzu kommt: Die meisten Anleger haben nicht die Zeit und Lust sich täglich mehrere Stunden mit dem Finanzmarkt zu beschäftigen.

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  1. Hallo Tim,

    waren Deine PE-Investment tatsächlich „private“, also nicht börsennotiert? Wenn ja, wie funktioniert der Zugang? In Europa sind das ja als Kapitalsammelstellen regulierte AIF, und die wenigen, die es für Privatanleger gibt, kannst Du eher vergessen. In den USA sind solche Fonds nicht zwingend reguliert. Erzähl mal, wie Du das anstellst. Grüsse, Tobs

  2. Lustiger Bericht in der Zeit. Hören wir auch ab und an bei Bewerbungen, resp. Fragen wie gibt es einen Kicker, Tischtennis, Gratisessen, Rutschbahn, Partys etc. nach einer Gondelbahn bin ich noch nicht gefragt worden.

    https://www.google.ch/search?q=google+office&source=lnms&tbm=isch

    Da verweise ich gerne auf Google, unsere Büros sind schön, moderne Infrastruktur, Gratis-PP inkl. Ladestation, schöne Pflanzen, Gratis Wasser/Tee/Kaffee +Früchte, aber kein Kinderparadies für Erwachsene 😀 Dafür hat jeder seinen Arbeitsplatz und nicht einfach nur eine “Box”. Und es gibt gratis Natur und einen See, um mal durchzulüften.

    Wichtiger finde ich ein guter, ehrlicher und fairer Umgang, gute Bezahlung, aber es geht um Arbeit, spielen kann dann jeder in der Freizeit was er möchte. Es sind genau diese Gruppenzwänge die dann auch gefährlich sind, wer an diesen Party’s nicht mitmacht, wird ausgegrenzt. Auch wenn man Leute hat von 16-60 Jahre will nicht jeder täglich ein Kindergeburtstag feiern.

  3. @Bruno klingt gut. Was sind Gratis-PP?

    @Tim mich würde auch interessieren wie Du an diese Deals gekommen bist? Wie geht das?

    Schönes Wochenende allen.

  4. @tobs & kurt

    —-wie Du an diese Deals gekommen bist——

    na ja du musst die leute halt kennen oder zumindest jemanden, der jemanden kennt…ist wie immer und überall 🙂

  5. “hat in einem Roth IRA-Depot aus einem Anfangsinvestment von 2.000 Dollar fünf Milliarden Dollar gemacht”

    Hier riechts ganz übel nach Investmentpornographie!

  6. Hi Tim
    Ich bin auch der Meinung, dass man mit circa 1 Mio. in einem diversifizierten Portfolio praktisch Finanziell Unabhängig ist. Wir haben gegenwärtig ungefähr EUR 400‘000 in Aktien und streben die Finanzielle Unabhängigkeit auf Ende 2024 an. Die ersten Jahre war hartes Sparen angesagt, aber mittlerweile rollt das Ganze und ich kann mit fast EUR 15‘000 p.a. rechnen. Die Sprünge werden immer grösser. Einfach dranbleiben ist unsere Devise.
    Viele Grüsse

  7. @Lejero
    Also wenn man optimistisch mit 10% p.a. rechnet braucht man 81’000.- EUR Sparbetrag p.a. damit man Mitte 2025 die 1 Mio. hat (konservativ gerechnet mal ein halbes Jahr mehr).

    Ohne Sparbetrag braucht es dann halt 30% p.a.

    Also möglich entweder als Börsengenie oder eben ein hohes Gehalt und entsprechend hohe Sparquote und Glück, dass die nächsten 3.5-4 Jahre die Börse ausgezeichnet läuft.

  8. Olly
    Typischerweise sind das aber spezielle Netzwerke. Und wenn Du nicht pber ein reguliertes Vehikel investiert, kümmerst Du Dich selbstständig um die Kapitalerhöhungen einschliesslich aller Prüfungen und Verhandlungen und usw fort. Du wirst ja auch direkt verwässert, wenn Du nicht über die entsprechende firepower verfügst bei jeder Runde ins Stammkapital und in die Kapitalrücklage zu zahlen. Nee nee, das muss hier irgendwie anders gelaufen sein, darum würde es mich auch interessieren.

  9. @mfs

    Was heißt “WIR haben 400.000 in Aktien” du und deine Frau?
    Die 1 Mio reicht gerade so für eine Person zu zweit brauchst du dann schon 2 Mio!

  10. Ich finde bei Finanzen sollte man immer trennen zwischen einem selbst und dem Partner. Souveränität für beide, wer will schon eine Frau die von einem abhängig ist oder wer will bei einer Scheidung mehr als die Hälfte verlieren, wohl kaum jemand.

  11. Hallo Tim, danke für den Artikel und den Blog. Unter den vielen Bloggern gibt es leider nur wenige die seriös sind, bisher war ich vor allem bei dir und finanzwesir unterwegs. Seit der finanzwesir mit Alpha Fonds angefangen hat, bin ich etwas irritiert. Kannst du hier deine Meinung zu abgegeben, was meinst du zu Alpha Fonds, Zockerei oder vernünftig? Ich verstehe das Produkt nicht wirklich und scheint mir auch suspekt

  12. @Venture Capital Investoren
    Einer der besten meines Erachtens, wenn hierfür auch nicht unbedingt bekannt, ist Baillie Gifford aus Edinburgh. Lohnt sich immer auf deren Homepage und auch in die Vermögensaufstellungen einen Blick zu werfen.

  13. @sammy
    Das wollte ich auchbgrad anmerken. Auch wenn man niemals “mehr” als die Hälfte abgeben muss. Allerdings sind auch zu zweit die Million in Aktien (zumindest derzeit) eun schönes Ruhekissen. Man ist zwar nicht “frei” aber zumindest verdammt unabhängig.
    Das Problem bei Männern ist, dass sie sich eher gesellschaftlich nach unten verbandeln während Frauen es andersrum machen. Das kann einerseits die von die genannten Probleme hervorrufen (die man aber lösen kann) und andererseits auch gesellschaftlichen Zündstoff bergen. Bei dem Spiel bleiben nämlich von zwei Gruppen überproportional viele übrig: hochgebildete Frauen und ungebildete Männer. Während erstere ihr Leben alleine oft gerne Leben können die anderen zu Gesellschaftlichen Problemen führen. Dazu gibt’s nen ganz witziges Hirschhausen-Video.

  14. @slowroller beim Zugewinn darf man auch das eingebrachte behalten. Erbschaften und Schenkungen sind auch außen vor, so lange die Schenkung nur an einen erfolgt ist. Am besten immer alles dokumentieren und von allen beteiligten abzeichnen lassen. Bin mit deiner Aussage voll einverstanden.

  15. @Kurt

    Tim hat (oder arbeitet immer noch) mit oder für Herrn Prior.
    Auch Netflix war ja ein Tip eines Hedgefondsmanagers laut eines Videos von der Invest.

  16. @Paluma
    Ich habe letztens mit meiner Frau über das Thema gesprochen. Sie war ziemlich überrascht, dass ich tatsächlich eine Vermögensaustellung (sprich diverse Kontoauszüge) vom Tag vor unserer Hochzeit weggesichert habe. Mittlerweile sind das aber vergleichsweise Peanuts. Wichtig ist, dass man finanziell ähnlich tickt. Sollte man beschlossen haben, dass man für die Familie unterschiedliche Karrierewege einschlägt, dann sollte man das offen klären, nicht erst bei einer möglichen Scheidung.
    ich bin Fan von fairer Teilung von Familien- und Erwerbsarbeit.

  17. “Auch wenn man niemals “mehr” als die Hälfte abgeben muss.”

    Durch vergisst, dass die Frau auch Ansprüche auf deine Rente hat. Bis zu 30%.

  18. Zum Thema Finanzen und Partnerschaft: Meine Partnerin und ich sind uns einig, dass wir keinen Trauschein brauchen. In unserem Umfeld trennen sich die Leute auch gern mit Trauschein. Etwas schade ist dass man sich unverheiratet schon etwas diskriminiert fühlt gegenüber eingetragen Lebensgemeinschaften oder verheirateten. Aber ist ja unsere Entscheidung. ??
    Bsp. Ehegattensplitting.
    Bezüglich Finanzen machen wir es so, dass wir das Einkommen aus Arbeit und Kindergeld komplett zusammen werfen, die Lebenskosten abziehen und den Rest wieder aufteilen. Das führt dazu dass im Grunde alle Lebenskosten durch mich bezahlt werden. Aber das ist ok. Das investierte Vermögen ist getrennt. Jeder handelt, investiert oder konsumiert auf eigene Verantwortung. Ich denke 1,2Mio würden zur FF reichen. Aber vollständig die Füsse auf Dauer hoch legen würden wir eh nicht. Aber z.b ein Sabbatical Jahr, was mich aus der PKV wirft plane ich fest ein.

  19. @der Domi
    Jetzt nicht aktuell, aber später : Erbschaft. Nicht-Verheiratete sind “diskriminiert”. Der Staat gibt Eheleuten Vorteile, weil Verheiratete sich wirtschaftlich gegenseitig stützen und er nicht sofort einspringen muss.

    Wer da aus der roten Ecke die Abschaffung des Splittings verlangt sollte das bedenken. Ich kenne einige, bei denen die Frau mehr verdient als der Mann, weil Qualifikation und Liebe stärker sind als rote Ideologie vom benachteiligten Hausweibchen.

  20. @Bruno Gratis Parkplätze und noch dazu eine Ladestation. Top. Sinnvoll und kundenorientiert (Mitarbeiter im Sinne von Kunden des AG).

    Kenne AG aus dem öffentlichen Dienst die selbst für normale Mitarbeiterparkplätze noch Geld kassieren. Dank Monopol (keine Alternative aussen rum an PP ausser ÖPNV oder Rad) wird es leider hingenommen.

    @Tim Danke.

  21. @Tim

    Aber bei Prior Capital hast du doch den Einsatz komplett abgeschrieben oder konntest du nach dem IPO noch zu 2 Euro pro Stück raus ?

    Was ist denn bspw. mit einem ETF “Private Listed Equity”, da ist die Streuung besser, v.a. wenn man nicht in deutsche Werte wie Aurelius, Mutares, DBAG geht oder in die Gigangten wie Blackstone oder KKR…

  22. @Bruno:
    an das Thema selber zusätzlich noch ansparen habe ich gar nicht gedacht, da hast du Recht, dann kann es sich zeitlich ausgehen.

    @Der Domi:
    ist es denn so toll aus der PKV zu kommen? Ich bin seit 20 Jahren in der PKV und hatte mir dieses Jahr nach Ende Angestelltendasein überlegt ob ich rausgehen soll da der Arbeitgeberanteil jetzt weg ist, aber spricht für mich zuviel dagegen. In Kombination mit der jährlichen Rückerstattung bei nicht in Anspruchnahme von Leistungen Beiträge seit Jahrzehnten deutlich unter GKV, bessere Leistungen, Rücklagenbildung durch Versicherung, wie bei GKV Zuschuss in Rentenzeit durch Staat, Unabhängigkeit Beitragssätze von persönlichem Einkommen in Rentenzeit, und für mich der wichtigste Grund: extreme steuerliche Gestaltungsspielräume. Durch eine Vorauszahlung der KV und PV dieses Jahr für zusätzlich die nächsten 3 Jahre spare ich ca. 50.000 € Steuern dieses Jahr (zugegebenerweise besondere Konstellation dieses Jahr). Alleine das katapultiert die PKV lebenslang für mich in einen Vorteil ggü. GKV bei der man das nicht machen kann.

  23. @Lejero
    Das hört sich nach Spielereien bei der Fünftelregelung an – da kann man mit ein wenig Powergaming so massive Ergebnisse erzielen. Zusätzlich zu deinen Argumenten kommt nich dazu, dass man schauen muss ob man nich eine Chance hat in die Krankenversicherung der Rentner zu kommen. Wenn das noch im Bereich des möglichen ist, kann das den Ausschlag geben.

    @Der Domi
    Klar – Man kann auch problemlos ohne Trauschein zusammen leben. Wir hatten uns bei der Familiengründung für die Ehe entschieden weil es vieles einfacher macht und sich bei verschiedenen Punkten wirklich rentiert. Natürlich ist es auch noch ein Zeichen von Liebe, Vertrauen und Zusammengehörigkeit. das kann man allerdings auch ohne Trauschein zelebrieren.

    @Thorsten Woher kommt denn das (westdeutsche) Gejammer der Altersarmut bei Frauen? Das ist keine Rotes Hirngespinst sondern Realität. Heute mehr denn je.

  24. @Slowroller:
    ja, Fünftelregelung ftw!
    Bzgl. KVdR hast du Recht, die Anforderungen für die KVdR zu erfüllen ist jedoch für ehemalige PKVler und einen FIRE-Ansatz extrem schwer. Zumindest bei mir chancenlos, jedenfalls dann, falls ich jetzt nicht noch mehr als 20 Jahre arbeiten will.

  25. @Lejero und @Slowroller. Danke für euer Feedback.
    Bezüglich GKV/PKV: ich habe noch ca. 5 Jahre Zeit mir das zu überlegen. Die Krankenversicherung für Rentner wird für mich nicht klappen. Ich bin schon recht früh in die PKV gewechselt. Ich vermute es könnte der Fall eintreten, wenn ich aufhörte zu Arbeiten und bis zum Renteneintritt, dass ich 13 Jahre oder mehr die PKV ohne Zuschuss voll bezahlen würde. Käme schon einiges zusammen. Alternativ in der GKV als Privatier mit geringem Einkommen aus Kapitalerträgen wäre der Beitrag niedrig.(min. 166€).
    Sehr intensiv habe ich mich noch nicht beschäftigt. Aber scheint mir ein sehr komplexes und individuelles Thema zu sein.

  26. @Sparta: “@Thorsten Woher kommt denn das (westdeutsche) Gejammer der Altersarmut bei Frauen? Das ist keine Rotes Hirngespinst sondern Realität. Heute mehr denn je.”

    Könnte daran liegen, dass Hamburger Millionäre ihre eigenen Realitäten haben 😉

  27. Sorry, habe natürlich @Slowroller ansprechen und zitieren wollen 😉

    Eine Überarbeitung im Ursprungstext ist ja leider nicht mehr möglich. Jedenfalls habe ich den Weg dazu nicht gefunden.

  28. @Rüdiger
    Naja, es ist schon eine Herausforderung, die ein wenig einem Dilemma gleichkommt: Natürlich will man auch klassische Lebensentwürfe unterstützen. Es ist nur kontraproduktiv, wenn genau die Mechanismen, die diese klassischen Lebensentwürfe unterstützen andere in genau diese hineindrängen, ohne dass sie es wollen. Wobei das im Fall Ehegattensplitting eher ein Problem der finanziellen Intelligenz in der Breite ist – wieviel in den Steuerklassen am Monatsende jeweils rauskommt ist eben total egal. Am Ende wird abgerechnet. Wenn der eher patriarchisch angehauchte Ehemann der Frau natürlich vorrechnet, dass ihr Verzicht auf Erwerbsarbeit deutlich günstiger ist als Haushaltshilfe und Kita, dann haben wir das Dilemma.

  29. In den Kreisen der Reichen und Schönen, wo der Patriarch aber so gar nichts dagegen einzuwenden hat, dass sein Hausweibchen zu Hause bleibt und repräsentiert – statt sich mit so etwas langweiligem wie Arbeit ab zu stressen – ist das Splitting natürlich ein willkommenes Zückerchen, auf das ungern verzichtet wird 😉

  30. “In den Kreisen der Reichen und Schönen, wo der Patriarch aber so gar nichts dagegen einzuwenden hat, dass sein Hausweibchen zu Hause bleibt und repräsentiert”

    Die Realität sieht aber genau anders aus, je ärmer desto tiefer die Frauenerwerbsquote 😉

    Ich finde die Besteuerung sollte kein Familienmodell bevorzugen oder benachteiligen. Die Paare sollen entscheiden, welches Modell sie möchten. Das kann ja auch dynamisch sein und sich über die Zeit ändern.

    Im übrigen finde ich, wenn man Hausfrauen als Heimchen, Hausweibchen oder ähnlich bezeichnet etwas despektierlich. Ich war auch mal 3.5 Jahre Hausmann, das war eine schöne Zeit aber auch anstrengend.

  31. Aus patriarchischer Sicht (vgl. meinen obigen Text) finde ich das Hausweibchen durchaus angemessen 😉

    Mag sein, dass in ärmeren Schichten die Frauenerwerbsquote niedriger ist, aber dennoch wollen die Reichen und Schönen – vertreten durch Union und FDP – nicht auf ihr Splitting verzichten, oder?

  32. Vermutlich ich kenne das deutsche System zu wenig, wir haben vermutlich ein ähnliches System, da gibt es einen reduzierten Verheirateten-Tarif und einen Ledigen-Tarif.
    Ich fände die Individualbesteuerung grundsätzlich schon fair, aber die Einkommen müssten dann zusammengezählt und durch 2 geteilt werden. Wenn die Frau Karriere macht und 10’000 Eur verdient und der Mann mit einem Nebenverdienst 2000 Eur verdient, dann könnten ja beide mit 6’000 individuell besteuert werden und auch Rentengutschriften erhalten. D.h. egal wie man sich aufteilt, so bekäme auch Hausarbeit entsprechenden Wert. Entsprechend auch bei einer Scheidung wäre dann niemand benachteiligt. Wie das Geld dann im Haushalt aufgeteilt wird, wäre natürlich Privatsache. Ich fände es unfair wenn das obige Beispiel steuerlich benachteiligt wäre gegenüber einer Situation, wo er und sie jeweils 6000 Eur verdient und infolge tieferer Steuerprogression günstiger wegkäme.

  33. @PKV / GKV

    also uch bin dieses jahr von der plv in die gesetzliche gewechselt. hintergrund waten die für mich jetzt besseren beiträge bzw geringeren gesamtkosten. um den privatpatienten status zu erhalten habe ich einen „kostenerstattungs“ tarif gewählt, ich weis nicht ob ihr das kennt. der arzt berechnet an dich und du reichst die rechnung dann bei der GKV ein (quasi wie bei privat) bekommst natürlich nur das erstattet, was die GKV bezahlen würde. ich hatte einen hohen selbstbehalt somit macht mut das wenig aus und im stationären bereich gelten ja eh die behandlungspauschalen. auch kann mann immer wieder zwischen kostenerstattung und „normal“ hin und her wechseln.

  34. @Bruno: ” Ich fände es unfair wenn das obige Beispiel steuerlich benachteiligt wäre gegenüber einer Situation, wo er und sie jeweils 6000 Eur verdient und infolge tieferer Steuerprogression günstiger wegkäme.”

    So ist es nicht. Nach gemeinsamer Steuererklärung (Zusammenveranlagung) und Steuer-Rückerstattung besteht kein Unterschied, egal ob 2x 6k oder 10k + 2k. Die Endsumme bleibt gleich.

  35. @Rüdiger Ich meinte wenn man auf Individualbesteuerung plädiert, dann wäre es anders, zumindest bei uns, höhere Steuerprogression bei 10k+2k vs. 6k+6k. Zum Thema “heiraten oder nicht” aus Steuersicht.

  36. Interessant! Ich glaube ich lese seit 5 Jahren zum ersten mal was von Private Equity hier bei TS.
    Neben ETFs und Aktien bin ich auch in Private Equity/Venture Capital.
    Ja es ist riskant, und ja es gibt auch Chancen.
    Drei Beispiele:
    A) über einen Fonds war ich seit 2010 an Biontech beteiligt.
    Nur eine kleine Summe, es wurden noch nicht alle Aktien verkauft. Ich schätze Rückfluss ca. 5000%
    B) über drei Fonds bin ich seit 2016 an Konux beteiligt. Thema KI & IoT Sensoren.
    In Konux ist auch der weiter oben genannte Andreas von Bechtolsheim beteiligt der in Gogle investierte sowie die Strüngmannbrüder die in Biontech investiert hatten.
    Die Firma wird in ein paar Jahren an die Börse gehen wenn es so weiterläuft.
    Ich verfolge die Entwicklung und bin gespannt was daraus werden wird.
    C) Einen Teil des Biontech-Erlöses habe ich in Ella Media AG investiert sowie in Medizinisches Cannabis in Deutschland und eine weitere Firma.
    Ella Media AG – KI die selbstständig Geschichten schreibt..

  37. Zum Thema Finanzwesir möchte ich noch etwas beitragen:

    In https://www.wertpapier-forum.de/topic/61799-finanzwesir-und-krisen-alpha/?do=findComment&comment=1432926

    schrieb einer

    Hmm, ob der selbsternannte Wesir wohl auch den Zen-Investor (den mit dem Pfefferspray) ins Boot geholt hat?

    Auch die Folgekommentare sind witzig.
    Da wird darüber gerätselt, ob ich identisch mit dem Smartinvestor wäre
    und damit der Geschäfts-Partner des Finanzwesir wäre.

    Wie haben die das bloss heraus gefunden?

  38. @ Lejero

    Danke für den Hinweis mit der PV Vorauszahlung! Das ist sehr interessant. Was ich nach kurzer Recherche nicht finden konnte: Was passiert, wenn man in den drei Jahren nach der Vorauszahlung vielleicht weniger verdient? Vielleicht ist man durch Stundenreduktion im dritten Jahr nicht mehr freiwillig versichert. Gibt es dann Geld zurück oder verlängert sich entsprechend die Vorauszahlung? Dazu habe ich leider nichts gefunden.

  39. Ich möchte hier nochmals das Programm Portfolio Performance erwähnen.

    Das Programm ist gratis und open-Source und es ist echt genial zum Tracken der eigenen Finanzen.
    Es lädt auch Aktienkurse automatisch herunter und damit sieht man täglich, wie das eigene Vermögen sich entwickelt hat.

    Thomas, der Sparkojote, hat vorgestern mal wieder ein Video gemacht,
    wo er das Programm vorstellt.

    Ich nutze das Programm auch (erst seit Februar, kannte es vorher nicht), und bin sehr froh dass es so etwas gibt.

    Das Video von Thomas, der Sparkojote:

    https://www.youtube.com/watch?v=dGSb2U-u4b0

  40. @Slowroller
    ich wage zu bezweifeln, das. Altersarmut von Frauen etwas mit dem Ehegattensplitting zu tun hat. Das Ganze ist so komplex, dass jeder seine Statistik hervorzieht um dann die passende Politik zu präsentieren. “Frau fördern”,”Flüchtling fördern”,”Minderheit fördern”. Alles schön und gut, aber am Ende und das sagen sie dir nicht , bezahlt das “böser weißer fleißiger Mann mit gutem Einkommen aus Mittelschicht”. Weiß, männlich und fleißig ist in dieser roten Logik privilegiert, deshalb muss der Betroffene als Ausgleich noch mehr Steuern zahlen”. Dabei wäre es so einfach (?) : alle in die Schule, Wohlstand geht nur durch Bildung und nicht durch Umverteilung oder Steuerweltmeister.

  41. “Dabei wäre es so einfach (?) : alle in die Schule, Wohlstand geht nur durch Bildung und nicht durch Umverteilung oder Steuerweltmeister.”

    Und wenn dann alle gebildet sind, der Paketbote und die Frau, die im Edeka die Regale einräumt, der Fensterputzer, … auch Abitur und Diplom haben, verdienen sie in den miesen Billig-Jobs, ohne die unser heiliger Kapitalismus nicht funktioniert, trotzdem nicht mehr 😉

  42. @KM

    Das hört sich sehr interessant an! Bisher ist mein Venture Capital in HK investiert. Hier reden wir von langweiligen Wasseraufbereitungsfirmen etc. Das waren bisher für mich die “riskantesten” Investments, außer vor ein paar Jahren ein Ausflug mit Shopify.

    Wie kamst du denn an die investments ran? Vielleicht magst du darüber nochmal was schreiben. Würde bestimmt einige hier interessieren. Kann man in die Fonds einfach investieren, oder werden die dann speziell aufgelegt, um die Kohle für die finanzierungsrunden zu sammeln?
    -M

  43. Ob es diese Jobs für Menschen in wenigen Jahrzehnten überhaupt noch gibt? Regal einräumen, Pakete ausliefern, Taxis steuern… Ich schätze nicht

  44. Ohne die Antwort von KM wegzunehmen, muss es sich zumindest bzgl. Biontech um einen Publikumsfonds von MIG handeln. Über den Inhaber kommt die Verbindung zu Springlmann. Und der kennt Sahin seit dessen ersten unternehmerischen Tagen.

  45. Nun ist die erste Hälfte 2021 vorbei, Zeit um ein erstes kurzes Rendite Resümee zu ziehen:
    Ich denke eines kann man schon jetzt sagen, 2021 ist ein verdammt gutes Börsenjahr! Alleine in der ersten Jahreshälfte 17% Rendite mit konservativen Anlagen. Man kann gespannt sein was die zweite Jahreshälfte bringt wenn sie nicht total katastrophal verläuft wird 2021 ein fantastisches Börsenjahr!

  46. @Thorsten
    Altersarmut hat ausnahmslos etwas mit dem Leben vor dem Alter zu tun. Man hat es quasi selbst in der Hand was man im Alter zur Verfügung hat. Das stimmt natürlich nicht ganz. In einer Gesellschaft, in der man sich auf den Mann als Alleinverdiener verlässt oder verlassen muss, macht man sich halt abhängig – Abhängig vom Bestand der Ehe, abhängig von einem einzelnen Einkommen, abhängig von der Entwicklungder Renten und Abhängig davon ob der Mann eine Berufstätigkeit überhaupt erlaubt. Hier ist das Splitting nur ein kleiner Punkt.
    Viel relevanter war der Ausbau und der Anspruch auf Kitabetreuung. Der nächste Schritt wäre eine höhere Männerquote in typischen Frauenberufen. Dann nämlich würden die Löhne für diese Berufe auch steigen. Aber auch da sehe ich uns auf einem guten Weg.

    Zum Thema Splitting: Man könnte das Splitting an die Arbeitsquote des Paares koppeln. Sodass es sich lohnt im Arbeitsmarkt zu bleiben.

  47. @Sammy

    Wie sieht eigentlich deine ETF Strategie aus? All World und gut ist, oder doch mehrere?

    Hm, wir werden sehen, ob wir eher bei 1920, oder doch bei 1927 schon sind 🙂 wir werden live dabei sein.

    -M

  48. “Der nächste Schritt wäre eine höhere Männerquote in typischen Frauenberufen.”

    Möchtest Du ein Quotenmann sein? Und das möchtest Du dann staatlich verordnen, richtig?
    Wir hätten gerne mehr Frauen als Softwareentwicklerinnen, aber die gibt es halt einfach nicht. Der Beruf wäre auch gut geeignet für Teilzeit, gutes Saläraussichten, aber die Frauen wollen halt andere Dinge, warum soll man dies von oben verordnen?

    Und komm mir nicht von Diskriminierung, das Gegenteil ist hier der Fall, jede Bewerbung einer Frau in dieser Branche hat deutlich bessere Chancen einfach nur weil es einmal eine Frau ist.

  49. Ich habe mal ein paar Fragen zum Thema

    W I K I F O L I O

    Und zwar:
    Hat schon jemand von euch sein Wikifolio investierbar gemacht und kann von seinen Erfahrungen berichten?

    Und kann man seine E-Mail-Adresse ändern, wenn man auf seine alte E-Mail-Adresse keinen Zugriff mehr hat?
    Ich habe jetzt mal nachgefragt, aber noch keine Antwort erhalten.

    Könnt ihr mir Links zu investierbaren Wikifolios geben, die ihr persönlich kennt,
    oder evtl. gar investiert seid?

    Weil ich habe mir jetzt jahrelang Gedanken gemacht, ob ich zB eine AG gründen würde,
    damit man mit mir investieren könnte, oder sonst was.

    Da fiel mir dann diese Woche auf:
    Wikifolio ist ja genau für das gemeinsame Investieren gedacht.
    Und da brauche ich nicht mal irgendwelche Verträge oder sonst was mit meinen Anlegern zu machen. Sondern alles ist schon geregelt und es ist auch alles transparent offen gelegt.

  50. @Kiev:
    Die Vorauszahlung wird steuerlich in dem Jahr berücksichtigt in dem sie anfällt. Wenn du dann im Folgejahr wegen Höhe Gehalt oder was auch immer GKV bist, dann leistet deine PKV eine entsprechende Rückzahlung deiner noch nicht aufgebrauchten Vorauszahlungen. Steuerlich wird diese Rückzahlung aber erst in dem Jahr der Rückzahlung berücksichtigt, nicht in dem Jahr, in dem du die Vorauszahlung geleistest hast.
    Hier tut sich einiges an zusätzlichem Gestaltungsspielraum auf, wenn man doch in GKV wechseln kann oder möchte.

    @sammy:
    Du investierst doch ausschliesslich in World/EM, oder? Sind die schon 17% gelaufen?

  51. @-m

    wir werden sehen, ob wir eher bei 1920, oder doch bei 1927 schon sind,
    wir werden live dabei sein.

    Das ist witzig. Wie ja bekannt ist, mache ich gerne Berechnungen und Prognosen.

    Ich habe kürzlich die jetztige Situation (in einem Text für mich selbst) auch mit
    den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts verglichen.
    (Hinweis für mich selbst: Zu finden in Finanzen.infodb im Knoten
    Aktien\Forschung\Wissen / Informationen\Prognosen 20er Jahre)

    Ich notierte für ich selbst:


    Ich schätze es jetzt einfach auf etwa 2027, den Höhepunkt.

    Danach bis 2030 Bärenmarkt.

    Also 2027 = 1929, 1999 oder Japan 1989.
    2021 = 1923, 1993 oder Japan 1983.
    2022 = 1924, 1994 oder Japan 1984.
    2025 = 1927, 1997 oder Japan 1987.

    Aufgrund der niedrigen Zinsen erwarte ich, dass das Shiller-P/E viel höher steigt als
    im Jahr 2000, auf 80 oder mehr Punkte.
    Erst dann droht der Crash wirklich.
    Und dann kann der US-Markt 2/3 verlieren, zB von 12’000 auf 4’000.

    Zum Jahr 2027 ist anzumerken, dass ich den Höhepunkt des US-Aktienmarktes,
    und damit den Beginn des Bärenmarktes, auf ungefähr 2025 bis 2027 schätze.
    Dass diese Schätzung ungenau ist, ist mir klar.
    Also wenn es dann schon 2024 so weit ist, soll mich keiner auslachen.

    Anzumerken ist auch, dass ich nicht einen total Crash erwarte.
    Sondern einen Bärenmarkt wie etwa 1929 bis 1932 oder wie 2000 bis 2003.
    Also 50% oder mehr Verlust, verteilt über 2-3 Jahre.
    Möglicherweise sogar so wie in Japan ab 1989.

    Also 2027 ist KEINE GENAUE Prognose sondern eine grobe Schätzung.

    Meine Argumentation für diesen Bärenmarkt sind folgende:

    1. Es gab früher immer wieder mal Bärenmärkte (mehr als 20% Verlust ab Höhepunkt).
    Diese traten aber seit dem Jahr 2000 auffällig gehäuft auf.
    Das wird sicher irgendwann wieder aufhören.

    2. Durch die niedrigen Zinsen steigen die Aktien immer mehr, weil “alternativlos”,
    das Kapital will irgendwo hin.
    Das führt zu immer höheren Bewertungen, so dass der S&P 500 und auch die europäischen Börsen meiner Meinung nach sogar die Bewertungsrekorde gemäss Shiller-P/E (Shiller-KGV) in den Schatten stellen dürfte.
    Das führt zu einer gewaltigen Blase.
    Wir glauben heute, in der Blase zu sein. Aber solange alle Angst vor dem Crash haben, kann er nicht kommen.
    Wir stehen aus historischer Sicht vermutlich erst am Anfang der Blase.
    Wegen der niedrigen Zinsen wird es eben nicht so sein, dass schon 2021 der Höhepunkt erreicht ist und es jetzt abwärts geht.
    Ganz im Gegenteil erwarte ich davor Anstiege der US-Märkte von 15-20% p.a. über mindestens 3 Jahre (so wie es ab 1997 immer heftiger nach oben ging).

    3. Die Blase wird platzen. Ob einfach eine Panik ausbricht, oder ob die Wirtschaft trotz niedriger Zinsen in eine Deflation oder Stagflation fällt, oder ob die Notenbanken die Zinsen kontinuierlich anheben und darum die Leute wieder vermehrt in Anleihen gehen:
    Ich weiss es nicht, welcher dieser Gründe der Auslöser sein wird.
    Aber danach wird es bergab gehen.

    Anzumerken ist auch, dass ich nicht den Zusammenbruch der Weltwirtschaft erwarte.
    Ich erwarte auch nicht, dass der S&P 500 beispielsweise auf unter 1’000 Punkte fällt.
    Sondern ich schätze, er wird eher in den Bereich von 4’000 Punkten fallen,
    also etwa auf das heutige Niveau zurück fallen.
    Das klingt komisch, dass ein Rückgang von heute 4’200 auf 4’000 Punkte einem 3-jährigen Bärenmarkt mit -50% entsprechen soll.
    Aber das war auch in früheren Krisen so: Der Tiefpunkt in der Krise war vielleicht 10 Jahre vorher noch der normale Index-Stand.
    Und ich erwarte ja vorher einen Anstieg auf vielleicht 12’000 Punkte im S&P 500.

  52. @Bruno
    Nein, ich meinte Quote tatsächlich wörtlich als “Anteil”. Und natürlich will ich keine staatlich verordneten Quoten – wäre in den Gebieten eh weder hilfreich noch nötig. Es wäre einfach gut, wenn die verschiedenen Berufe besser durchmischt werden – dann würden sie auch angemessen bezahlt.

    Oft würde helfen, in der Kindheit und Jugend ein Paar Klischees wegzulassen, dann würde es wohl auch mehr Softwarentwicklerinnen und Erzieher geben. Die haben es echt leicht – meine Frau ist (im weiteren Sinne) Entwicklerin, die hat nach den Elternzeiten in einer neuen Stadt problemlos etwas neues gefunden. Unsere männlichen Kitaerzieher werden ständig angeworben.

    Naja, am Ende glättet such das alles auch über die Nachfrage.

  53. @Slowroller

    Genau, gebt den Jungs Puppen zum spielen und den Mädels Bagger und Kräne! ääääh nein, lasst sie doch einfach aussuchen was sie mögen. Es ist im übrigen nicht besser geworden sondern schlimmer, ich erinne mich als ich Kind war, gab es Spielwarengeschäfte, da war alles gemischt. Heute gibt es Jungen- und Mädelsabteilungen, alles in den entsprechenden Farben und Spielzeugarten, wehe ein Junge verirrt sich in der Mädchenabteilung oder umgekehrt!

  54. @Bruno
    Ja, wie du sagst: durch Marketing wird schon früh polarisiert. Viele Dinge passieren dann auch etwas einfach unbewusst: Wie oft musste ich meine Mutter drauf hinweisen, dass “…du bist dich kein Mädchen…” nicht unserem Erziehungsstil entspricht. Die meint es nicht böse – die kennt es nicht anders. Bei Familienfeiern in meiner Kindheit war es so, dass immer alle Frauen abräumten und den Abwasch machten. Die Männer bekamen derweil einen Weinbrand. Im Leben würde mir heute nicht einfallen NICHT beim Aufräumen zu helfen.

    Dazu kommt, wieso sind denn die typischen Frauenberufe vergleichsweise schlecht bezahlt? Dafür gibt’s viele Gründe und alle kommen aus dieser Zeit. Aber auch das ändert sich.

  55. @Bruno
    “Ich denke eines kann man schon jetzt sagen, 2021 ist ein verdammt gutes Börsenjahr! ”

    Du hast recht. Es sollte besser heißen:
    2021 war bisher” ein verdammt gutes Börsenjahr!

  56. @M

    wie Tobs schon richtig erwähnt handelt es sich bei A+B um MIG-Fonds. Dabei sei auch erwähnt dass das Management mit dem Fondskonstrukt üppig mitverdient und die weichen Kosten nicht zu unterschätzen sind.
    Man könnte auch sagen, das Management gewinnt immer:) Verluste tragen nur die Anleger!
    Über die drei anderen Investitionen bin ich über Empfehlung und Kontakte gekommen. Die Zeitfenster sind da teilweise auch recht kurz. Da werden nicht zig Anleger gefragt ob sie mitmachen wollen. Die Zeichnungsscheine sind schnell weg.
    Solche Investitionen sind natürlich hoch riskant wie Tim im Artikel schreibt. Die können auch in die Hose gehen und die Kohle ist weg. Das muss einem voll bewusst sein.
    Das Privat Equity/Venture Capital ist nur ein Teil meines Vermögensaufbaus. Bis jetzt sind die Verluste bei den MIG-Fonds sehr überschaubar.

    2016 habe ich auch in australisches Sandelholz investiert. In Indien wurde schon fast alles davon abgeholzt.
    Die Bäume wurden in Australien angepflanzt und lange getestet welche Sorten und wie sie am besten wachsen da sie einen Wirtsbaum brauchen.
    Dort gibt es inzwischen riesige Plantagen. Die Bäume brauchen halt 10-15 Jahre bevor man sie ernten kann. Das Kernholz ist ölhaltig.
    Daraus werden allerlei Produkte gewonnen unter anderen auch Räucherstäbchen. In Indien und China gibt es sehr große Nachfrage nach Produkten aus Sandelholz.

  57. Ja Portfolio Performance, seit vielen Jahren DAS Standardprogramm fast aller jungen Finanz-Youtuber. Die Software kennt wirklich jeder.

  58. Danke für die Infos KM. Sandelholz ist bestimmt auch für die Parfümherdtellung interessant. Finde es cool, wenn man über den Tellerrand hinaus schaut.

    Ich bleibe erstmal bei den hoch riskanten HK Buden, sie scheinen zumindest zu existieren und noch bin ich Teilhaber.

    -M

  59. @ Lejero

    ich bin in der GKV, aber auch hier sollte es für freiwillig versicherte möglich sein die Beiträge für 3 Jahre im Voraus zu bezahlen. Ich rufe morgen an und frage wie ich es überweisen kann. Hoffe es geht. Sind immerhin über den Daumen 15k, die man einzahlen darf. In den Folgejahren fällt die Summe dann nicht mehr an und es hat auch Neben der Reduktion des Einkommens im Jahr 2021 weitere kleine Vorteile. Es wird für mich sicher mehr als 5% Rendite im Jahr erzielen. Und es ist absolut sicher im Gegensatz zu anderen Investitionsmöglichkeiten. Das gefällt mir sehr gut für dieses Jahr.

  60. @Kiev
    Das hängt wohl von der Krankenkasse ab und vor allem auch, ob du danach womöglich wieder in die Versicherungspflicht rutscht. (z.b. Über eine Arbeitslosmeldung) Eventuell kann sogar jetzt noch ein Wechsel interessant sein zu einer Kasse, die das zulässt. Interessant wird dann noch, wie das Verhältnis von Vorauszahlung (du planst ja scheinbar einen geringen Satz zu zahlen) und eventueller Beitragspflicht auf die Abfindung aussieht. (so deine überhaupt betroffen ist)

  61. @Kiev:
    Wäre mir neu, dass du das in einer GKV kannst.
    In der PKV kommen da ordentliche Beträge zusammen, da du ja auch den “Arbeitgeberanteil” bezahlst, und diesen als Angestellter ja auch tatsächlich bekommst. Bei mir ist dadurch das auch meine Kinder und Frau privat versichert sind ein richtig fetter Steuerabzug in 2021.

  62. @Lejero
    Das ist als freiwillig gesetzlich Versicherter genauso: Du bekommst den Arbeitgeberanteil ausgezahlt und zahlst dann den vollen Beitrag an die GKV. Derzeit irgendwas um die 800€/Monat. Es soll Kassen geben, die eine Vorauszahlung anbieten. In dem Fall liegt der steuerrelevante Ansatz bei knapp 30k. Ich bin gespannt was Kiev berichtet.

  63. @Al Bundy

    jetzt stehe ich auf dem Schlauch. Bist DU auch smartinvestor?

    Gegenfrage: Bist du Schuhverkäufer? 🙂

    Nein, also ich bin nicht smartinvestor.
    Aber schon lustig, wie die im wertpapier-forum (wo ich seit 6 Jahren gesperrt bin) über mich Theorien aufstellen.

    6 Jahre nach meinem letzten Beitrag dort, bin ich immer noch Gesprächsthema.

  64. Wenn Zen Investor für den Werbekojoten wirbt so bin ich wohl im falschen Film 😉

    @Bruno
    Aryzta geht ja richtig durch die Decke bist du schon im Plus?

  65. @Nico Meier

    Danke dass Du mich an diesen Fehler erinnerst 😀
    Nein bin mittlerweile 25% im Plus, mal schauen was daraus wird. Hängt immer noch an einem dünnen Faden.

  66. @ Olly, Slowroller, Lejero

    Ich habe mit meiner Krankenkasse gesprochen. Es ist tatsächlich möglich als Angestellter den Selbstzahler Tarif in der GKV zu nehmen. Allerdings ist dafür erforderlichen, dass der Arbeitgeber dies unterstützt. Der AG muss dem AN die Beiträge für die GKV überweisen. Die Krankenkasse bucht dann den vollständigen Betrag in der Regel am 5 ab. Allerdings darf man drei Jahre Vorauszahlungen leisten. Darum geht es ja letztendlich und das hat dann mit dem AG nichts zu tun.
    Ich habe bei der neuen Firma angefragt, ob es möglich ist. Hoffe schon, schließlich ist das bei PV wohl so üblich. Kenne mich da aber gar nicht aus.

  67. @Steuersplitting,

    Ich habe jetzt nicht alle Kommentare gelesen. Möchte aber im Zusammenhang mit Steuersplitting einwerfen, dass der Vorteil, wenn beide arbeiten und Steuerklasse 4 haben gegenüber Steuerklasse 1 sehr gering ist. Beim Splittingmodell, darf man nicht vergessen, dass ein verheitratetes Paar verpflichtet ist, für den Partner der nicht arbeitet auch die Kosten zu tragen. Das kann natürlich damit zusammenhängen, dass ein Partner die Kinder betreut. Aber es könnte auch sein, dass ein Partner Aufgrund von Krankheit oder Behinderung nicht in der Lage ist zu arbeite. Alle diese Evantuallitäten sollen die Steuerklassen und das Splittingmodell abbilden.

    Unverheiratete Paare haben die Möglichkeit über Soderausgaben für Unterhalt auch, es ist nur komplizierter.

    Take care,
    June

  68. Ich meinte den 15ten. Slowroller, mit reduzierten Stunden wäre ich vermutlich weiterhin freiwillig versichert. Bei einem neuen AG gibt es allerdings eine Probezeit. Ich möchte jetzt nicht 15k oder gar 30k Vorauszahlungen leisten und dann passt etwas nicht und es gibt kein Geld zurück. Das wäre dann äußerst suboptimal. Ich habe also nur geprüft, ob das eingezahlte Geld auch sicher ist.

  69. @Kiev:
    interessant und wieder was gelernt, dachte immer das geht grundsätzlich nur in der PKV.
    Die Vorauszahlung kannst du bis 21.12.21 leisten, da solltest du aus der Probezeit sein.

  70. @ Lejero
    Wir schildern hier Alle immer Erfahrungen für den Einzelfall. Da kann man immer prüfen,. Was man vielleicht davon verwenden kann. Dein Beitrag war auf jeden Fall sehr wertvoll für mich. Ich kann jetzt nicht sagen, ob AG so etwas überhaupt unterstützen oder ob das äußerst selten ist. Vielleicht hat die Frau am Telefon mir es auch einfach gesagt und gedacht, dass macht eh keine Firma. Ich kann es nicht beurteilen. Wenn es klappt heißt das auch nicht, dass es bei anderen klappen wird. Falls es an der Krankenkasse liegt kann ich natürlich meine nennen, wenn alles funktioniert. Wenn es tatsächlich knapp 30k sind, so reduziert das schon einmal ganz nett die Abfindung. Modernisierung, Jobrad ist alles schwieriger, da die Abschreibzeiten länger sind. Ich habe tatsächlich auch eine Baumaßnahme. Davon werde ich aber nicht sehr viele dieses Jahr absetzen können. Die 30k sind da schon ordentlich. Ich finde die Regelungen zwar seltsam, dass eine Fünftel Regel gilt und zeitlich Krankenkassenbeiträge vorausgezahlt werden können. Beschwerden werde ich mich natürlich nicht darüber.
    Bin ja h weiterhin an Möglichkeiten interessiert wie ich mein Einkommen dieses Jahr runterrechnen kann. Riester, oder Rentenaufstockung lasse ich Mal bleiben. Da halte ich sogar langfristig trotz enormen Steuervorteil eine Underperformance für möglich.

  71. @Kiev
    Du solltest auf jeden Fall rechnen – wenn du mut einer Rentensonderzahlung in dem Jahr schon mehr raus hast als ohne, dann hast du schon keine Chance mehr auf eine Underperformance. Und so absurdeDinge sind möglich…

  72. @Kiev:
    Ja, die “Probleme” kenne ich, muss dieses Jahr aus dem gleichen Grund Abschreiben bis der Arzt kommt. Werde zusätzlich zur Vorauszahlung auch sämtliche Instandhaltungsthemen in den Immobilien ziehen, die in den nächsten Jahren fällig geworden wären: Dach, Heizung, Bodenbeläge, etc.
    Zum Glück ist meine Frau selbstständig, so dass wir auch dort die Ausgaben gut steuern können.

  73. @ Lejero
    Wenn Du mehrere Einheiten hast geht es noch. Ansonsten musst Du schauen, dass es bei Reparaturen bleibt. Sonst kannst Du am Ende nur 1/50 von der Investition in diesem Jahr verwenden.
    @ Slowroller
    Bis zu meiner Rente sind es noch mindestens 25 Jahre. Wenn der Zeitraum kürzer wäre, so wäre eine Beitragszahlung eventuell interessant. Mich stört hier, dass ich nur monatliche Bezüge bekomme. Ich möchte das Vermögen gerne zurück haben. Alle meine weiteren Altersvorsorge Produkte kann ich auszahlen. Ich habe eine Metall Rente und dann noch ab jetzt eine Betriebsrente. Hier werde ich die Summe auszahlen wenn es möglich ist. Die monatliche Summe ist viel zu niedrig.es sind zugegebenermaßen Luxusprobleme. Die monatlichen Summe benötige ich eh nicht.

  74. 2 Dinge gehen immer wenn man zu viel verdient 😉 Und beide bieten auch einen ROI, wenn auch vielleicht nur indirekt:

    Weiterbildungen und Spenden.

    Davon gehe ich mal aus dass dies auch in Deutschland abzugsfähig ist. Wir werden den ganzen Gewinn 2020 spenden. Es ist eh davon auszugehen dass es noch eine Corona-Steuer und Digitalsteuer etc. gibt und sonst jagt es den Aktionären nur das Vermögen hoch und sie bezahlen bald mehr Steuern als Gewinn angefallen ist über die Vermögenssteuer, von daher ist das sinnvoll gerade im letzten Jahr.

  75. @Bruno:
    Tolle Sache das ihr den Gewinn spendet! ?
    Weiterbildung geht in Deutschland nur bis zu einem gewissen Grad. Aber grundsätzlich ist das natürlich immer eine gute Investition.

  76. @Lejero Ja die meisten Smilies funktionieren nicht. Ja Spenden über die Firma ist die beste Lösung, man spart Gewinnsteuer beim Unternehmen und gleichzeitig Vermögenssteuern privat. 2020 habe ich so fast 50% Steuern gespart, d.h. 50% der Spende finanziert sozusagen der Staat mit.
    Weiterbildung gibts auch bei uns Limiten, generell ist halt so, dass man als Selbständiger deutlich mehr Möglichkeiten hat, daher ist immer auch eine Überlegung, ob man nicht nebenbei noch ein Geschäft aufbauen kann. Natürlich muss es Sinn machen und für einen Hardcore-Frugalisten, bringt das wenig, denn sparen kann man v.a. mit Aufwendungen. Aber viele haben verstecktes Potential, irgendwelches Spezialwissen oder ähnliches, welches man vermarkten kann, so einfach wie noch nie in der heutigen Zeit.

  77. @ZEN INVESTOR

    Ich bin in ein Wikifolio investiert, und zwar: ISIN DE000LS9PAM8. Das Wikifolio ist in der Comdirect Community sehr beliebt. Kannst dir ja mal anschauen. Gibts auch eine Einträge und Updates zur Strategie auf Comdirect: “https://community.comdirect.de/t5/Wertpapiere-Anlage/Sonnis-wikifolio/td-p/78026”.

    Grüße

  78. Hallo,

    habt Ihr einen Tipp, wo ich am besten einen ETF mit einem Fonds vergleichen kann?
    Ich würde gerne die Charts miteinander direkt vergleichen.

    Danke schön

    Chris

  79. @Kiev,
    ich verstehe, dass du im Moment noch nicht in die Rente einzahlen möchtest, da diese noch zu weit entfernt ist. Doch gerade bei dem Thema Abfindungen kann es zu einem sehr speziellen Fall kommen, nämlich dem, dass du wenn du in die Rentenversicherung einzahlst deine Steuerlast auf wenigen € oder sogar 0,00 € senkst. Dann würdest du anstatt Steuern zu zahlen in deine Rente einzahlen. Und das ist ein Mehrwert, denn das Steuergeld ist definitiv weg. Die Rente bekommst du oder deine Frau nach und nach wieder ausgezahlt. Gib das mal in deinen Steuererklärungs-Software oder in Elster ein. Ich würde darüber nachdenken , wenn ich durch so einen Möglichkeit die Steuern essenzielle senken könnte. Es soll sogar Fälle geben wo man durch die Rentenzahlung mehr Geld an der Steuererklärung spart als man an die Rentenversicherung überwiesen hat ?

    Wende dich zu einer Beratung bitte an einen Steuerberater und an die Rentenversicherung. Da du noch jung genug bist, kannst du vermutlich auch Rentenzeiten für die Schule und das Studium nachversichern. Hier soll der Benefit besonders hoch sein.

  80. In meiner Glaskugel schwimmt so viel Delta, meine Güte kaum noch Vorhersagen möglich. Strategische Geldanlage für 2021 bis 2025 ( und darüber hinaus ) : bunt, nachhaltig, ökologisch, KGV egal, Gewinn egal. Was crazy ist wird verbaerböckt und verhabeckt und wird daher steigen. Alles andere rauswerfen, weil das böse ist und abgestraft wird. Das werden die Jahre der “Ökoblase” wird man später sagen. ETF auf ökologisch Geseiertes reicht auch. Am besten weltweit, weil außerhalb der grünen Verbotszone.
    Nordstream weg, Braunkohle weg, Eigenheim weg, Deutsche Wohnen weg ( so oder so ), Verbrenner weg. Hammer und Sichel werden zum alltäglichen Begleiter, denn der Strom wird ab und zu ausfallen, dann heißt es Handarbeit.

  81. @HISNAMEISOHNCENA

    Ich bin in ein Wikifolio investiert, und zwar: ISIN DE000LS9PAM8. Das Wikifolio ist in der Comdirect Community sehr beliebt. Kannst dir ja mal anschauen. Gibts auch eine Einträge und Updates zur Strategie auf Comdirect: “https://community.comdirect.de/t5/Wertpapiere-Anlage/Sonnis-wikifolio/td-p/78026”.

    Vielen Dank für die Antwort und den Link.

    Also du bist mit realem Geld investiert? Und hat es sich für dich “gelohnt”?

    Mich würde interessieren, was genau dieses Wikifolio bei der Comdirect Community so beliebt macht?
    Also ist es wegen der hohen Rendite oder weil Wikifolio-Inhaber so offen kommuniziert?

    PS: Mein Wikifolio wird im Juli investierbar.

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