Julian, 27, spart 40% vom Nettogehalt. Er hat bald ein fünfstelliges Depot. Er kauft eifrig ETFs und Aktien


New York, 13. Juli 2020
Julian spart 40 Prozent seines Einkommens. Er hat sich ein fast fünfstelliges Depot aufgebaut, bestehend aus Aktien und ETFs. Das ist sein Leserbrief.

Sehr geehrter Tim Schäfer, als erstes möchte ich einmal danke sagen für die so motivierenden Videos und Blogs. Ich bin ein großer Fan von Ihren Sachen. Ich habe mir in letzter Zeit auch mal die “älteren” Videos von Ihnen angeguckt. Dort bin ich auf ein Video gestoßen, in dem Sie sagten, sie würden sich freuen, wenn man Ihnen die eigene “Finanzgeschichte” erzählt und sie diese auf der Homepage veröffentlichen wollen. Ich dachte mir, ich mache es einfach mal, zu verlieren habe ich ja nichts 🙂

Der Leserbrief von Julian

Mein Name ist Julian und ich bin 27 Jahre jung. Nach der Realschule begann ich eine Ausbildung zum Industriemechaniker in einem Kraftwerk. Diese habe ich erfolgreich abgeschlossen und dann eine Stelle im 3-Schicht System angenommen. Plötzlich kam richtig Geld in die Kasse. Wie die meisten Menschen verkonsumierte ich es, indem ich mir einen Mittelklassewagen kaufte, teure Markenklamotten und einfach lebte.

Nach ca. 1,5 Jahren stieß ich auf ein Buch von Tony Robbins Das Power Prinzip: Befreie die innere Kraft*. Man muss wissen, ich habe vorher gar nicht gelesen. Ich weiß nicht genau wieso, aber dieses Buch hat mich dazu bewegt, mich mehr mit meiner Persönlichkeit und meinen Finanzen zu beschäftigen. Ich las immer mehr Bücher, Klassiker wie Rich Dad Poor Dad: Was die Reichen ihren Kindern über Geld beibringen* oder Bodo Schäfer* und Dirk Müller*. Schließlich fing ich an, immer mehr Geld zu sparen mit dem 3-Konten-Modell. Mit der Zeit hatte ich mir ein kleines “Vermögen” angespart und wollte nun auch investieren.

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Julian hat noch diese drei Sprachnachrichten für die Blogleser hinterlassen:

Hallo zusammen! Mein Name ist Julian. Ich bin 27 Jahre alt und lebe in NRW. Wie wahrscheinlich die meisten habe ich als kalisicher Konsument angefangen. Ich habe zwar nie über meinen Verhältnisse gelebt. Aber Ich habe immer nur so viel zur Seite gelegt, wie Gerde nötig war. Dann habe ich angefangen zu lesen. Sehr viel über Persönlichkeitsentwicklung wie zum Beispiel von Tony Robbins. Und sehr viel über Finanzen angefangen bei dem Bodo Schäfer, Dirk Müller, Rich Dad, Poor Dad und die ganzen Klassiker habe ich durch. Dann richtig ins Rollen kam es dann durch das Buch “Der Weg zur Finanziellen Freiheit” von Bodo Schäfer. Von ihm habe ich mir das 3-Konten-Modell abgeschaut. Ich habe quasi jedem einzelnen Euro von mir eine Aufgabe gegeben. Ich habe mein Einkommen komplett eingeteilt. Ich habe dann angefangen, ein Haushaltsbuch zu führen. Das klingt erstmal sehr spießig. Das ist klar. Das hat mir unfassbar geholfen. Und so ging es immer weiter. Dann habe ich begonnen, zu investieren mit ETFs. Ganz klassisch auf einen MSCI World. Später habe Einzelaktien per Sparplan gekauft. Ich habe jetzt insgesamt 12 Einzelaktien im Depot. Hauptsächlich sind das Blue Chip Unternehmen wie Unilever, PepsiCo, Johnson & Johnson, Microsoft, Nike, Visa, Allianz usw. Die üblichen Verdächtigen, sage ich mal.
Das zeigt, wie jeder sich ein Vermögen aufbauen kann, der nicht gerade im Niedriglohnsektor arbeitet. Ich nehme mich mal als Beispiel. Ich lebe nicht minimalistisch. Ich fliege jedes Jahr in den Urlaub. Ich habe eine schöne Wohnung, in der ich zur Miete wohne. Ich habe weder studiert – geschweige denn Abitur gemacht. Und damit will ich einfach sagen: Wenn man ein Ziel hat und am Ball bleibt, dann kann jeder Geld zur Seite legen – gegebenenfalls sogar investieren. Zum Beispiel einen Sparplan auf den breit gestreuten MSCI World oder den Vanguard All World, das ist ja vollkommen egal, wo man da anfängt. Das geht schon ab 25 Euro im Monat los. Ich bin der Meinung, das kann eigentlich so gut wie jeder machen. Generell halte ich Sparpläne für die perfekte Lösung, weil man da einen Durchschnittskosteneffekt erhalten kann und nicht gerade zu dem Zeitpunkt kauft, an dem es am teuersten ist. Ja, ich selbst bin inzwischen bei einer Sparquote von 40 Prozent angelangt. Also nicht nur investieren, sondern am Sparen, Investieren plus Cash. Es ist noch Luft nach oben würde ich sagen, ohne dass ich jetzt frugalistisch leben muss dafür. Mit meinen Sparplänen mit den Dividendenaktien baue ich mir ein passives Einkommen auf, was stetig wächst, da die Unternehmen die Dividenden steigern und meine Sparpläne weiter gefüllt werden. Ich habe bis jetzt noch nie ein Sparplan ausgesetzt. Ich ziehe das stur einfach durch, solange ich von den Unternehmen oder ETFs begeistert bin.
Zum Abschluss möchte ich sagen, Geld ist nicht alles. Deshalb habe ich angefangen, mich mit Gesundheit zu beschäftigen. Früher habe ich mir darüber keine Gedanken gemacht. Inzwischen versuche ich kalorienärmer und auch gesünder zu essen. Zuckergetränke trinke ich so gut wie gar nicht mehr. Und ich esse viel mehr Obst. Ebenfalls gehe ich mehrmals die Woche joggen, wofür man übrigens auch kein Fitnessstudio braucht. Das kann man alles draußen machen. Ich versuche jeden Tag die 10.000 Schritte zu erreichen, wozu mich natürlich Tim sehr motiviert hat. Danke dafür an dieser Stelle, weil am Ende des Tages bringt einem alles nichts, wenn man nicht gesund ist. Ansonsten kann ich nur sagen, lebt sparsam, bleibt gesund und tut was dafür. Baut Euch Cash-Reserven auf und investiert. Das allerwichtigste ist, ob nun beim Sport oder Investieren, kontinuierlich etwas zu machen. Und durchzuziehen. Das ist meines Erachtens das wahre Geheimnis. Immer am Ball zu bleiben.

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Ich möchte niemals Schulden haben

Mein Ziel war es immer, niemals Schulden zu haben. Daher kamen Immobillien nicht in Frage für mich. Ich sparte weiterhin die gleiche Summe, investierte nun aber zusätzlich noch oben drauf in einen MSCI World.

Ich interessierte mich immer mehr für Aktien und alles, was mit Finanzen zu tun hat. Ich lebte immer sparsamer. Ich fing an, neben dem ETF auch in in Einzelaktien zu investieren. Ich baute mir ein Dividendendepot auf mit inzwischen 12 Einzelaktien und zwei ausschüttenden ETFs von Vanguard. Mittlerweile ist meine komplette Sparqoute bei über 40 %!! Komplett konsequent und ohne Ausnahmen.

Ich hatte mir voher schon eine 3-Monatsreserve aufgebaut. Jeden Monat spare ich zusätzlich etwas Cash. Ich lebe in einer 82m2 Wohnung mit meiner Freundin und wir teilen alles.

Mein Depot ist bald 5-stellig und die Dividenden wachsen und wachsen. Ich habe durch meine Schichtzuschläge ein etwas höheres Gehalt als ein durschnittlicher Mechaniker, aber ich finde, ich bin ein Beweis dafür, was möglich ist, wenn man sparsam ist und investiert. Ich fliege auch jedes Jahr in den Urlaub und habe ein PKW. Es ist nicht so, dass ich frugalistisch lebe. Ich bin sehr stolz darauf, da ich gerade mal 27 Jahre geworden bin. Anfang 2020 stieß ich auf Ihren Youtube-Kanal und auf Ihre Homepage.

Sie haben mich so motiviert, jeden Tag die 10.000 Schritte zu erreichen und mich gesünder zu ernähren. Ich könnte nicht erklären warum, aber es ist einfach so. Bitte machen Sie weiter so. Vielen dank dafür. Ich gehe nun regelmäßig joggen, spazieren und ernähre mich deutlich gesünder.

Ich hoffe Sie können etwas mit meiner Geschchte anfangen,würde mich sehr freuen.
Liebe Grüße Julian :)))

Julian hat noch drei

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tim schaefer (Author)

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thoughts on “Julian, 27, spart 40% vom Nettogehalt. Er hat bald ein fünfstelliges Depot. Er kauft eifrig ETFs und Aktien

  1. AvatarLad

    Viele Leser wüssten aber gerne, wie heißen deine 12 Einzelaktien.
    Unilever, PepsiCo, Johnson & Johnson, Microsoft, Nike, Visa, Allianz ….. , ….. , ……, ……, …… ?

  2. AvatarDer Domi

    Klasse Julian, du bist auf einem sehr guten Weg. Hau rein! Betriebsintern kannst du mit Fleiß und guter Leistung sicherlich noch aufsteigen und dein Einkommen erhöhen. Vielleicht hast du noch die Möglichkeit den Techniker zu machen. Das wäre der Booster. Denk daran wie es Freaky Finance gemacht hat.

  3. AvatarJulian

    Bei meinen momentanen Einzelpositionen handelt es sich um :
    Nike,3M, Unilever,P&G,J&J, McDonald’s, Pepsico, Coca-Cola, Allianz,Visa, MasterCard, Microsoft. In alle investiere ich per Sparplan.
    Als Info nebenbei,zusätzlich habe ich noch ein kleine Position Xiaomi und Shell Mal als Einmalkauf getätigt. 
     
    Liebe Grüße Julian
     
     

  4. AvatarFit und Gesund

    @Julian,
     
    Alles richtig gemacht, das kommt gut!  Ein schöner Leserbrief.

  5. AvatarMichael (Bergkamen)

    Hi Tim,
    hi Julian,
    genauso mache ich es auch. Auslöser war Tim mit seinen Videos und seinem Blog. 
    Ich bespare auch:
    Amazon, Microsoft, Apple, Netflix, P&G, J&J, Exxon Mobil, Pepsi, Cisco, Allianz, BASF, Disney, 3M, AT&T, VISA, Coca Cola und den Fond ARERO (ohne Ausgabeaufschlag).
    Die Sparsumme konnte ich im letzten Monat von 750€ auf 850€ erhöhen.
    Aber das wichtigste für alle, es geht nur mit KONTINUITÄT und DISZIPLIN. Das ist das schwierigste, woran die meisten scheitern.
    VG
    der Michael (Bergkamen)

  6. AvatarAlf

    Prima Julian.. Gut gemacht, der Anfang ist getan. Jetzt heißt es dran bleiben, auch wenn sich die Familie vergrößern sollte und ich denke mal bei 82m² für 2 Personen, sind Kinder geplant…
    Was mir immer wieder bei dir, Tim, auffällt, sind die ominösen 10.000 Schritte am Tag, welche du ansprichst.. Diese waren ein Werbegag, der mittlerweile bekannt ist.. wenn man 10.000 Schritte “schlendert” bringen diese NULL. Die habe ich mittags schon auf dem Tacho!

  7. AvatarMarx2000

    Hmm, also mit 17 Schule fertig + 3 Jahre Ausbildung + 2 Jahre bis es klick gemacht hat = 22 Jahre – also bis Heute 5 Jahre Zeit. Also 60 Monate, um 10k € zu sparen? 166€ pro Monat. Und das dann gestückelt auf so viele einzelne Aktien/ETF? Macht das Sinn, so anzufangen? Sind doch viel zu hohe Transaktionskosten, oder übersehe ich etwas?
    Grüße!

  8. AvatarJan

    Hallo Julian,
    auch von mir nur das Beste für die Zukunft. Du machst das sehr gut. Ich empfinde es auch nicht als nachahmenswert frugal zu leben. Das artet bei vielen schon wieder zu einem religiösen Dogma aus. 
    Viele Grüße
    Jan

  9. AvatarAlf

    @Marx2000
    Julian hat doch geschrieben, er kauft per Sparplan und da sind die Kosten in der Regel bei 1,5%..

  10. KievKiev

    @ Julian
    Gratulation zu Deinem Start. Das sieht schon sehr gut bei Dir aus. Wie sieht es mit Weiterbildung aus? Könntest Du einen Techniker machen? Vielleicht ist das etwas für Dich und es ist oft möglich dies berufsbegleitend durchzuführen. Deine Sparquote klingt schon sehr gut. Damit müsstest Du ein gutes Vermögenswachstum hinbekommen. Bist Du bereits an Deinen Wohnort gebunden? Da Du keine Schulden aufnehmen möchtest, wäre ein Beitritt zu Wohngenossenschaften zu empfehlen. Bis es soweit ist vergehen eh viele Jahre. Mit Familie könnte dies eventuell interessant werden.
    @ Mark85
    Danke für Deinen Link zu dem Zeit Video auf 3Sat. Es hat mir sehr gut gefallen. Die französische Solidarität hat mich beeindruckt. Die japanische Diagnose Tod durch Arbeit finde ich allerdings traurig. Der Unternehmer war allerdings bemerkenswert, wie er seine Arbeitnehmer vom Schreibtisch versucht hat zu entfernen.
    Bei der Gleichung Zeit ist Geld darf man auch gerne die Seiten tauschen. Es gilt schließlich ebenso: Geld ist Zeit. 

  11. AvatarPaluma

    @ Alf bei einer Sparquote von 40% wären das dann bei einem Nettogehalt von 1800-2200€ im Monat eine Sparquote von 720-880€ zum sparen. Denke so viel verdient man schon in NRW verdienen, wenn nicht sogar mehr. In 5 Jahren sollten das dann mehr sein.
    Aber super das du sparst Julien. Immer am Ball bleiben, dann kommt auch was beisammen. Hatte früher wahrscheinlich weniger verdient als du und trotz 2 Jahre Vollzeitschule, die Anzahlung für eine Wohnung dann mit 27 zusammen bekommen. 
    Grüße Paluma 
     
     

  12. AvatarJulian

    Vielen Dank für die ganzen Kommentare und die Glückwünsche,freut mich sehr das zu lesen.
    @Marx2000 @ Alf
    Richtig Alf ich bespare per Sparplan bei der Comdirect mit 1,5  % Transaktionskosten.Ich habe angefangen, in dem ich ZUSÄTZLICH ein Teil von meinem Cash genommen hatte , und dann per Sparplan in relativ großen Raten die einzelnen Aktien/ETF´s bespart habe.Unter anderem habe ich während der Corona-Krise auch extra Cash in die Hand genommen und die Sparpläne zusätzlich erhöht (plus die besagten Einmalkäufe getätigt),wodurch eine Rechnung wie oben nicht aufgehen kann.So konnte ich alle Aktien auf eine Depotgröße bringen und bespare alle weiterhin gleich.Ebenfalls habe ich auch nicht schon mit 22 Jahren begonnen zu investieren,da ich die Ausbildung im Jahr 2015 Januar erst abgeschlossen habe im Alter von 21.In Einzelaktien zu investieren habe ich erst (leider) mit 25 angefangen. Ein großer Teil der Investitionen wurde von einem kleinem Teil meinem schon voher erspartem Geld aufgebaut.Bonuszahlungen wie Weihnachtsgeld o.ä. werden ebenfalls größenteils genommen und die Sparpläne dann zeitweise deutlich erhöht.
    Ich danke euch für euer tolles Feedback,danke.
    LG Julian 🙂

  13. AvatarFamilien Finanzen im Griff

    @ Julian
    wirklich klasse, ich finde es gut wenn junge Menschen wie du mit dem Investieren beginnen und daran freude finden. Du bist auf einem guten Weg und mach immer weiter so! 
    Gruß Stefan

  14. AvatarJohn

    Wieso (auch bei Anderen) der Extra Hinweis mit Urlaubsgeld usw.? Ich habe nicht jeden Monat gleiche Kosten. Ob Strom, Versicherung, Krankenkasse, Ferien, Rundfunk. Es schwankt doch deutlich, je nachdem ob Quartalsrechnung oder gerade Ferien anstehen.

  15. AvatarLisa

    Ich finde daran absolut nix besonders. Mit gerade einmal 30, darf ich deutlich mehr für mich verbuchen. 
     

  16. AvatarAndrea

    Julian, das ist absolut top, was du bisher in der kurzen Zeit erreicht hast. Wenn man bedenkt, wie jung du bist, dann kann man sich vorstellen, was du in deinem Leben noch alles erreichen kannst. Super!

  17. AvatarNico Meier

    Die Zeit in der man mit der Ausbildung feetig ist und voll verdient bis das erste Kind kommt sollte man gezielt nutzen um Geld zu sparen. Kinder kosten Geld insbesodere, da in der Regel mindestens ein Eternteil sein Arbeitspensum reduziert um das Kind mindestens teilweise selber betreuen uu können. Angenommen das Kind wird zwei Tage fremd betreut so wird aus 200% noch 140%. Die Familie verzichtet also auf gut 30% ihres Einkommens. Wenn vor dem Kind die zwei vollen Einkommen verkonsumiert wurden so hats die Familie sehr schwer. 

  18. AvatarPaluma

    @Nico gleichzeitig werden aber auch teure ausgeh Abende weniger, wenn man Kinder hat. Familienkutsche? Wir machen immer noch alles mit einem Kleinwagen und zwei Kindern und es funktioniert wunderbar. Bei uns war die Sparquote ungefähr gleich, wie als wir noch beide voll gearbeitet haben. Im Freundeskreis sah es aber bei den meisten oft anders aus. Elterngeld hat natürlich einiges ausgemacht. Gibt es so etwas auch in der Schweiz?

  19. KievKiev

    @ Mark 85
    Die ganzen Links muss ich mir kopieren. Ich schaue sehr selten einen Film. Ich habe noch keine 4 Tagewoche (zumindest von Dauer) 😉
    Schluss mit schnell habe ich dennoch angesehen. Der wäre für Tim vielleicht interessant. Da gab es zwei verschiedene Modelle in seiner Nähe: Ithaca oder so ähnlich. Und am Ende der Supermarkt in der Bronx? Hier muss jedes Mitglied 1-2h im Monat in der Gemeinschaft arbeiten. Dafür gibt es zu einem Selbstversorger Preis sehr frisches Bio Gemüse. Und man arbeitet mit weiteren Mitgliedern aus allen Bereichen zusammen. Da es um die 15000 Mitglieder sind arbeitet man vermutlich immer mit Anderen zusammen und erfährt durch Austausch weitere interessante Dinge über die Region. Den französischen Gemüseanbau habe ich schon einmal gesehen. Das hat  philosophische Züge. Sind wir mit der ganzen heutigen fortschrittlichen Entwicklung nicht effizienter als ein Bauer vor einem Jahrtausend? Zumindest bietet die heutige Landwirtschaft Möglichkeiten für eine Abhängigkeit von Firmen wie bei Saatgut. Die Landschaft fand ich mit dieser Art von Anbau auch schön anzusehen.
     

  20. KievKiev

    @ Kosten bei einer Familie
    Ich kann einen nicht frugalistischen Tipp geben. Meine Kinder teilen sich ein großes schönes Kinderzimmer. Es wird allerdings der Tag kommen, an dem wir unsere Wohnung etwas vergrößern und beide Kinder ein eigenes Zimmer bekommen. Ich freue mich nicht unbedingt darauf. Die Kinder haben so einen guten Draht zueinander. Ohne das gemeinsame Zimmer hätten sie sicher nicht diese Vertrautheit in dem Ausmaß. Das Leben mit einer Familie ist allerdings kein fester Zustand. Es ist ständig im Wandel und die Bedürfnisse ändern sich auch mit der Zeit. Von daher muss es diese Änderung auch noch geben. Aber zum Glück nicht morgen. Wenn ich Milliardär wäre, so würde ich es nicht anders haben wollen. Es wäre nur schwieriger in der Umsetzung.

  21. AvatarJan

    Kinder kosten Geld, ja. Aber keine Unsummen. Durch den Kinderfreibetrag bzw. das Kindergeld (Günstigerprüfung) und das Elterngeld kann man manches abfedern. Weiter gibt es wunderbare Sparmöglichkeiten Z.B. gehen wir (vor Corona) sehr gerne auf Basare. Da bekommt man Kleidung, oft sogar Markenkleidung, für einen Appel und Ei hinterher geworfen. Ebenso viel Spielzeug und so einiges von der Erstausstattung die man braucht. Dann kann man auch noch das Nähen lernen. Meine Frau näht hochwertige Kleidung, plottet und bedruckt diese sogar. Im Jahr unserer Elternzeit haben wir mehr zur Seite legen können als zuvor!
    Wichtig ist nicht an den Erfahrungen und Erlebnissen der Kinder zu sparen. Da gibt es ganz günstige Erlebnisse (Zelten, Waldspaziergänge, Ausflüge,…) aber auch teure Sachen (Zoobesuche, Tierpark, Vereine, Freibad,…). Spar nie daran!
    Ich werde es nie vergessen, wie jemand in der fb-Gruppe einen „Pool“ auf Grundlage eines Planschbeckens selbst gebaut hat, mit dem Ziel mit seinen Kindern nicht mehr ins Freibad zu müssen. So etwas ist schamloser Geiz. Man denke nur daran, welch schöne Zeit mit Freunden wir selbst in unserer Jugend im Freibad erlebten. So etwas darf man einfach keinem Kind nehmen.
    Viele Grüße 
    Jan
     

  22. AvatarNico Meier

    Elterngeld hat natürlich einiges ausgemacht. Gibt es so etwas auch in der Schweiz?
    @Paluma
    Es gibt eine Kinderzulage die beträgt 200.- im Monat pro Kind. Wenn wir von zwei Medianverdienern mit 6’000 Brutto also ausgehen verdienen diese Eltern vor der Geburt 2×100% also 12’000 Brutto. Mit dem Kind sind es noch 8’400 + 200 = 8600 Brutto. Man sieht diese Kinderzulage ist eigentlich viel zu tief bemessen. 8’600 Brutto sind ausbezahlt 6’000. Wenn man da bedenkt, dass die Miete einer Familienwohnung in der Schweiz schnell mehr als 2’000 im Monat kostet und die Steuern auch noch bezahlt werden müssen von diesen 6’000 so wirds schnell sehr eng.
    Meine Frau und ich haben glücklicherweise beide gute Jobs, dadurch verdienen wir mehr als der median und können uns dadurch Kinder eher leisten.
     

  23. AvatarNico Meier

    Richtig viele Babysachen kann man ohne Probleme gebraucht kaufen. Das haben wir auch so gemacht. Die Babyschale für ins Auto haben wir aber neu gekauft bei sicherheitsrelevanten Gegenständen sollte man nicht sparen, da es da im Extremfall um Leben und Tod gehen kann. 
    Mir liegt es fern mich zu beschweren. Meine Frau und ich sind privilegiert, haben gute Jobs, ein eigenes Haus senkt die Wohnkosten usw.

  24. AvatarMr. B

    Hat sich schon jemand mit dem Unternehmen beschäftigt, kam aber erst kürzlich an die Börse: NL0014332678  / Finde das Thema ( Kaffee ) interessant …
     

  25. Avatar-M

    Ein neuer Dienstmädchenhausse Tiefpunkt…
     
    Ein älterer Mann kommt in die Bank ca 65 Jahre alt und will Aktien der Nordstream kaufen  😉 
     
    -M

  26. AvatarDividendenSparer

    Hallo Julian,
    in so jungen Jahren mit dem Investieren in Dividendenaktien zu beginnen, ist genau das richtige. Du hast noch jede Menge Zeit, somit kann sich der Zinseszins-Effekt noch mit seiner ganzen Kraft entfalten.
    Ich finde die eingehenden Dividenden auch ungeheuer motivierend. Vor allem dann, wenn man davon wieder weitere Aktien kaufen kann, die dann wiederum eine Dividende zahlen.
    Ich wünsche dir weiterhin viel Erfolg und dass du dich nicht von deinem Weg abbringen lässt!
     
    Viele Grüße
    Mike

  27. JosefJosef

    Hallo Julian
    Du bist auf dem richtigen Weg, es kommt nicht darauf an wieviel man spart und investiert, sondern, dass du dies durchziehst. Bodo Schäfer is ein Mann der Worte, er erzählt allen Leuten was sie eh schon Wissen. Was aber nichts verwerfliches ist, sie hörens ja freiwillig .
    Ich hab mal von Jürgen Höller ein Gratis Buch online bestellt. Habe dies noch nicht gelesen, eine Woche später bekam ich aber schon einen Anruf für ein Seminar, da man Telefonnummer hinterlegen musste.
    Bei den Powerseminaren, wird Viel Stimmung gemacht wie an einem Rockkonzert, es werden emotionale Beispiele gezeigt.
    Wenn man dies mit einer Sekte vergleicht sehe ich da ähnliche Züge. Quasi du wirst nur Reich wenn du meine Seminare besuchst.Vielleicht tuh ich den Leuten ja unrecht, Objektiv meiner Wahrnehmung her empfinde ich das so.

  28. AvatarThorsten

    Huch, ist man mit 65 “älterer Mann” ?! O.k. manche 30 Jährige kommen mir auch wie unreife Teenies daher, passt.

  29. AvatarDanielKA

    Wells Fargo mit erstem Quartalsverlust seit 2008, die haben viele Kredite in Kalifornien offen. 8,4 Mrd. der Kredireserve zugeführt, Dividende wird um 80 % gekürzt, der nächste Kandidat…
    ich glaub die Dividendenlisten (Challenger, Contender usw.) werden wieder deutlich übersichtlicher 😉

  30. AvatarViez

    @DividendenSparer, eigentlich wäre es in dem alter vielleicht sinnvoll(er) in Wachstumsaktien zu gehen? Würde bei entsprechender Haltdauer wohl mehr Rendite bringen. Dividende kann schon motivierend sein aber naja…

  31. AvatarJulian

    @Josef
    Danke für deinen Kommentar.Ich bin der selben Meinung wie du muss aber sagen, dass diese “Anfänger-Bücher” mir damals sehr geholfen haben.Sei es bei den erwähnten Kontenmodellen (was er natürlich nicht erfunden hat),generell überhaupt zu sparen und den Gedanken zum Vermögensaufbau auszubauen.Für den Anfänger im Thema “sparen” sind sie gut,beim Thema “investieren” natürlich vollkommen andere Bücher.Und ja,dass die beiden Personen hauptsächlich ihre ,meines Erachtens,völlig überteuerten Events verkaufen wollen,sehe ich auch so.
    @DividendenSparer
    Exakt der selben Auffassung bin ich auch.Dividenden sind der motivierendste Begleiter bei einem Buy and Hold Anleger . Wünsche dir auch alles Gute .
    Danke auch für alle anderen Glückwünsche 🙂

  32. AvatarWolke

    @Viez
    …wäre es in dem Alter vielleicht sinnvoll(er) in Wachstumsaktien zu gehen?
     
    Ich denke, ab 65/70 sind Aktien mehr ein Hobby. Hat man in diesem Alter eine auskömmliche Rente und/oder ein ausreichendes Vermögen, warum sollte man sich noch mit dem Aktienmarkt herumschlagen? Da gibt es Besseres zu tun.
    Hat man kein Vermögen, wird man auch keines mehr aufbauen.

  33. AvatarThorsten

    Der Dollar ist auf 1,14 gefallen. Fast ein halbes Prozent. Reine US-Depots leiden enorm, wenn die Indizes fallen und der Dollar auch. Aktien bei 1,08 gekauft sind bei 1,20 schon ~ 10% in Euro gefallen. Deswegen derzeit bevorzugt EUR-Aktien ansparen. Ab 1,20/1,30 wieder mehr US-Aktien. 1,40 im Blick behalten, da kann es immer wieder hingehen, ob und wann es wieder auf 1,08 oder darunter geht weiß niemand .

  34. AvatarSlowroller

    @Thorsten
    Wenn der Dollar abwertet, dann werden die Firmen dich indes in Dollar wertvoller, oder? Wieso sollten sie als Sachwert den Weg der Währung mitgehen? Im Gegenteil werden alle Firmen, dir viel im Export unterwegs sind interessanter, da sie am Weltmarkt einen Tick günstiger anbieten können, so sie nicht Rohstoffe in Fremdwährung kaufen.
    Von daher denke ich, dass sicj das im Mittel ausgleicht.
     

  35. AvatarLithium 85

    @slowroller
    Natürlich ist das Quatsch, das schreibt Thorsten schon seit Monaten und er schichtet soweit ich gelesen habe hier mehr um als alle anderen.
    Die s&p500 Unternehmen haben Gewinne und Cash flows in fast allen Währungen die es gibt!! Es macht keinen Sinn sich nur das €/$ Verhältnis anzusehen. Jedem Risiko steht auch eine symmetrische Chance gegenüber. Als Privatanleger in weltweit agierenden Unternehmen braucht man sich um das wechselkursrisiko nicht zu kümmern, es besteht ja, aber es mittelt sich mit der Chance über die Zeit raus.
    Anders ist es bei Anleihen, auch im Extremfall einer Inflation.

  36. AvatarThorsten

    @Slowroller ich habe mehrere Phasen der Dollarabwertung und Aufwertung mitgemacht. Bei 1,40 habe ich wie blöde gekauft. Als der EURUSD 1,05 Stand, hatte ich US- Aktien, die 30% Gewinn machten alleine durch den Währungsgewinn.
    Währungen gleichen sich im Mittel nicht aus, sie können irgendwohin ausbrechen und da lange bleiben. Internationale Konzerne o.k. da mittelt sich vielleicht was aus, aber US-Aktien mit Geschäft in USA wie Reits, Banken, Versicherungen, Popeliges,… Da merkt man sofort die Währungsumrechnung. Aktie steigt 10 Cent , Buchwert in Euro fällt, das Schlimmste die Dividende fällt auch. Wer Vermögen aufbaut kann das weniger riskant empfinden, aber wehe Börsenabschwung und Währungsabschwung gehen über Jahre. Da zählt man ein und am Jahresende ist weniger im Depot als vorher in Euro.
    Ich sag’s ja nur mal. Das kann jeder überlegen was er macht, für mich gehören weltweite Anlagen inkl. Schweiz, Euro, Pfund auch dazu. Dass am Ende überall der Dollar umkurvt möchte ich im Depot nur gedämpft sehen.

    Fit une Gesund hatte ein paar Aktien genannt, ich habe jetzt noch ein paar skandinavische Aktien entdeckt, die sich hinter US- Aktien nicht verstecken müssen. Ich schlafe besser damit, da ich mit Anstieg auf 1,20 EURUSD rechne und mit einem eventuell erneuten Einbruch in den USA keine Lust habe. Das soll sich weniger volatil abspielen.

     

  37. AvatarFit und Gesund

    @Thorsten,
    das kann ich sehr gut nachvollziehen, ich erinnere mich auch sehr gut als 2015 die SNB den Euro-Mindestkurs aufgehoben hat, ich bekam sehr viel mehr Euro für meine CHF, gut zum Shoppen, aber in D angelegtes Geld hat Knall auf Fall erstmal 20% verloren, völlig unvorhersehbar.
     
    und genauso ist es mit den Dividenden, Div.Kürzungen und Streichungen aussen vor, selbst Unternehmen die die Dividende dieses Jahr gesteigert haben, in meinem Geldbeutel ist davon nix angekommen, es ist eher weniger als letztes Jahr, 
    darum, ich werde vermehrt Geld in meiner Heimatwährung anlegen, ich bin auch zu alt um diese Währungsrisiken, zusätzlich zum Aktienkursrisiko zu tragen, mitteln tut sich da vielleicht schon was, aber das braucht sehr lange.
     
    Ziemlich alle Währungen haben sich gegenüber dem CHF abgewertet, auch die nordischen Währungen.
     
    Im Moment ist die Börse eher wieder volatil, gestern Alles runter, heute wieder eher Alles grün, der Herbst wird heiss werden, die Unternehmenszahlen stehen an, Covid19, US-Wahlen, Brexit, 
    meine Kaufliste steht, nur nix überstürzen.
     
    liebe Grüsse

  38. AvatarThorsten

    Die Rechtscheibkorrektur hat aus ‘Pipelines’ ‘Popeliges’ gemacht. Haha.
    @Fit und Gesund
    Ja, es muss was in der Heimatwährung dabei sein, genügend. Ich bin aber auch mit den Schweizer Aufzügen zufrieden 😉
    In Franken ist man recht exponiert, da kann immer was passieren. Die SNB drückt am Wochende auf den roten Knopf und schwuppps geht’s zweistellig in irgendeine Richtung. Als sie es vor ein paar Jahren getan hat war ich im GBPCHF drin. Zum Glück in der richtigen Richtung. Da haben manche Haus und Hof verloren.
    Ich versuche ein Depot von Lyn Alden nachzubauen, aber eben in Euro, gar nicht so einfach.

  39. AvatarFinanzbär

    Ich muss jetzt auch endlich mal meinen Leserbrief einreichen, bin Tim auch viel schuldig da ich ihn schon lese als der Blog noch ein geheimtipp war 😀

  40. AvatarAktien Noobs - Sky

    @Finanzbär,
    mach das mal. Bestimmt interessant. 🙂
     
    @Tim,
    ein schöner Leserbrief der eine gute Realität zum normalen Bürger abbildet und aufzeigt, es geht auch mit einen normalen Gehalt. Die Message ist einfach, einfach mal anfangen und alles weitere ergibt sich.
    @Julia,
    Glückwunsch das Du deinen Weg gefunden hast und besonders großartig finde ich, das Du auch weiterhin dein Leben lebst und trotzdem sparst. Mach weiter so und auch wenn Du später mit Einzelaktien angefangen bist, ist doch nur eines wichtig, das Du angefangen hast.
     

  41. AvatarWorrier

    @Alf Was solls uns das Video sagen? Der Mann redet zum Großteil zu dem Thema absoluten quatsch und stellt Thematiken erschreckend simplifiziert dar. Ob Kleinanleger irgendwas bewegen hängt auch davon, wie hoch ihr Anteil an dem Unternehmen im vgl. zu Institutionellen Anlegern ist. Der hat sich da irgendwelche Beispiele rausgenommen. Genauso finde ich genug Beispiele die genau seine Aussage widerlegen. Und das “Blasen” geblubber ist auch total hahnebüchener Müll.

  42. AvatarRoland

    Zum Thema Kinder kann ich sagen, dass wir tatsächlich nicht mehr in der Höhe sparen konnten wie vor der Geburt. Gerade die ersten zwei Jahre waren teuer, auch wenn man Kinderkleidung gebraucht kaufen kann. Alleine die Kita kostet viel Geld. Aber am Ende sind auch Kinder eine gute Investition. Bitte trotzdem nicht als Kapitalanlage betrachten. 😉

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