Ich muss mehr raus in die Natur

Früher, so von 22 bis 30, war mir mein Auto wichtig und ein Statussymbol. Ich fuhr einen 5er BMW. Schwarz. Damals dachte ich, ich bin der King mit dem teuren fahrbaren Untersatz.

Mittlerweile sind mir Autos ziemlich egal. Ich gehe zu Fuss fast überall hin. Manchmal nehme ich die U-Bahn oder den Bus. Ich habe seit 15 Jahren kein eigenes Auto mehr. Das gesparte Geld tut gut. Es entfällt zudem jede Menge Stress (Reparaturen, Parkplatzsuche, Unfall…).

Ich finde Autofahren ziemlich belastend. Der Verkehr in der Stadt nimmt zu. Für manche ist die Autobahn zu einem Kriegsschauplatz geworden. Die Verkehrsplaner haben lange Zeit den Fehler gemacht, mehr Straßen und Spuren für den Verkehr zu bauen – in der Hoffnung, dass es weniger Staus gibt. Dabei passierte das Gegenteil. Heute gehen Stadtplaner in die andere Richtung: Sie legen Straßen still, verknappen Parkplätze, machen verkehrsberuhigte Zonen und es gibt weniger Verkehr.

Menschen in Norwegen, Hawaii, Japan werden am ältesten – sie verbringen viel Zeit in der Natur

Wenn sich Freunde schöne Auto kaufen, ist das für sie in Ordnung. Aber für mich ist es absolut unnötig. Wenn das Auto 98 Prozent der Zeit herumsteht, macht es keinen Sinn. Menschen in Japan, Hawaii, Norwegen werden weltweit am ältesten. Es wird vermutet, dass es mitunter an der Zeit liegt, die Menschen in der freien Natur verbringen. Nicht im Auto oder Zuhause, sondern im Grünen. Was noch hilft für ein gesundes langes Leben, ist der Verzehr von vielen Pflanzenfasern (Ballaststoffe) täglich.

Ich versuche, alle Erledigungen zu Fuss zu machen. Und ich mache mehrere Spaziergänge täglich nach Möglichkeit. Der kleine Spaziergang nach dem Abendessen ist sehr gesund, in Spanien nennen sie es Paseo.

Ich erhole mich auf Fire Island

Zur Zeit bin ich auf Fire Island. Die Fähranlegestelle heisst Ocean Beach. Mit einigen Freunden wohne ich in einem einfachen Holzhaus. Der Strand ist zwei Gehminuten entfernt. Auf der Insel gibt es keine Autos. Wir kochen jeden Tag frisch. Wir gehen am Strand spazieren. Es ist so friedlich und erholsam. Das Meer schlägt hohe Wellen – es ist erfrischend. Ich sitze im Garten, lese Bücher. Bloss kein Stress oder Ärger.

 
 
 
 
 
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Davor war ich in den Bergen New Yorks – in New Paltz eine Woche wandern. In einem Waldsee gingen wir jeden Tag schwimmen.

 
 
 
 
 
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Ist das nicht herrlich:

 
 
 
 
 
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Ich mache nicht alles perfekt. Aber ich lerne dazu. Bewegung an der frischen Luft baue ich aus. Ich werde die Zeit in Innenräumen reduzieren und sie dafür für mehr frische Luft eintauschen. Die Luft in Gebäuden ist oftmals belastet bzw. ungesund.

Geschäftemacher treiben ihr Unwesen im Internet mit teuren Seminaren und Kursen

Denk daran, an der Börse zu investieren. Vielleicht mit einem thesaurierenden Vanguard-ETF All World wie diesen hier. Oder du nimmst das Gegenstück von iShares. Die TER-Kosten sind mit 0,22 beziehungsweise 0,2% gering. Es handelt sich um eine Buy-and-Forget-Altersvorsorge. Jeden Monat stur und stetig ETFs kaufen. Per Depotrechner* kannst du einen günstigen Discountbroker finden (*Affiliate).

Ich glaub, du brauchst keine Ratgeberbücher zu kaufen. Sondern einfach einen ETF per Sparplan laufen zu lassen. Es gibt zahllose Bücher, Seminare und Podcasts. Manche verlangen Geld. Aber Vorsicht: Im Internet findest du viele Abzocker. Etwa “1000 Euro für ein Wochenend-Trading-Kurs” oder “3000 Euro für ein vierwöchiges Privat-Coaching”. Die Preise sind zu hoch, während die Qualität zu wünschen übrig lässt. Oft wird Luft in Tüten verkauft: eben Überflüssiges.  

Auf dem Ratgeber-Markt tummelt sich auch Natascha Wegelin alias Madame Moneypenny. Sie bietet kostenpflichtige Seminare, einen Podcast speziell für Frauen an. Ihr Buch schneidet durchwachsen in der Einschätzung der Leser ab:

* Affiliate

Teure Seminare brauchst du nicht. Das ist meine Meinung. Im Internet findest du alles gratis.

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33 Kommentare
  1. Hallo Tim,

    tolle Worte zum Sonntag. Ein Auto kannst du dir immer kaufen, aber dein Körper nicht. Statt teures Benzin lieber gesunde Ernährung etc. Ich bin sehr sparsam, aber nicht an der Ernährung.

    LG
    Jan

  2. Tim sehe ich genauso, was ich auch noch sagen möchte.
    Zu einem zufriedenen Leben gehört auch was zu verschenken ohne Gegenleistung zu erwarten.
    Ich konnte so einer guten Frau mit 3 Kindern helfen über die runden zu kommen.
    Das ist viel besser als sich einen teuren Wagen zu kaufen um auf der Strasse anzugeben.
    Egoismus kann einen sehr einsam machen.

  3. Hi Tim
    Sehr interessanter Punkt, sehe ich ebenso, wir müssen wieder näher zur Natur, mehr Bewusstsein für Natürlichkeit entwickeln.
    Auch dein Punkt mit einem ETF, einfach breit gestreut und kosteneffizient Investieren führt zum langfristigen Vermögensaufbau. Buy and Hold, Fokus auf Qualität. ?
    Beste Grüsse

  4. Kann auch nur zustimmen. Für die meisten ist es sinnvoller einfach Vanguard FTSE All-Word zu kaufen und sich einfach nicht weiter darum zu kümmern. Es wird auf alle Fälle viel mehr dabei rauskommen, als bei der Deutschen Rentenversicherung! Für diejenigen, die diesen ETF noch nicht kennen, hier die beiden WKNs: A1JX52 (ausschüttend, ca. 1,5% Dividende) und A2PKXG (akkumulierend)

  5. “Es wird auf alle Fälle viel mehr dabei rauskommen, als bei der Deutschen Rentenversicherung! ”

    Der Satz alleine ist Marschbefehl zum Depotaufbau. Kapitalaufbau muss effektiver sein als Umverteilung im Schneeballsystem.

  6. Hallo Tim,
    ich verstehe dann nicht so ganz warum du in so einem Moloch wie New York wohnst?
    Ich habe bisher noch keine Großstadt erlebt, in der es nicht fürchterlich nach Abgase riecht. Das wird ja im New York nicht anders sein.

  7. Hallo Tim,
    immer wieder gute Tipps. Ich mache es inzwischen ähnlich. Du wirst uns noch alle überleben wenn du so weiter machst! Gute Gesundheit!

  8. Bezüglich Auto (und Natur 🙂 ) gebe ich dir 100%ig Recht, Tim! Ich habe ähnlich gedacht wie du als ich noch etwas jünger war. Erstes Jahr im besser bezahlten Job – gleich mal einen neuen Audi geholt. Ökonomisch gesehen meine schlimmste Entscheidung ever! Nach ein paar Jahren mit weniger als 25.000 km wieder verkauft, um 50% des Kaufpreises.

    Bezüglich Coachings möchte ich dir auch Recht geben. Mich würde zwar brennend interessieren was es in diesen ominösen Coachings zu hören gibt, was es nicht schon – for free! – ohnehin auf Blogs, Podcasts und YouTube gibt, dass ich da aber rein aus Neugier ein paar hundert oder tausend Euro bezahle, ist es mir auch nicht wert. Gilt auch für die Madame Monneypenny Workshops – keine Ahnung was sie hier erzählt, was es nicht in ihrem Buch oder Blog zu lesen gibt. Allerdings möchte ich auch eine keine Lanze für sie brechen: meine Frau hat sich erst nach Lesen des Buches dafür entschieden, mittels ETFs vorzusorgen. Das ist mir in zwei, drei Jahren davor leider nicht gelungen. 😉

  9. Naja, auto bedeutet auch Freiheit und Unabhängigkeit.
    Wie oft gibt’s bei Bus und Bahn Streik und Pannen.
    Dazu keine Privatsphäre. Und dieses Stilllegen von Straßen und Wegfall von Parkplätzen ist das allerletzte.
    Damit will man Autofahren madig machen.
    Nur wenn niemand mehr ein privates Auto hat, wird auch für die Auto hasser alles teurer.

    Norwegen hat übrigens viele Selbstmorde aufgrund der Dunkelheit.

  10. Hallo Tim,

    der Waldsee sieht von Weitem super aus. Bleibt das so, wenn man ranzoomt? Ich meine, solche Badeseen sind Freizeitgelände und leider werden sie, wenn keine Aufsicht da ist, von einigen Zeitgenossen zugemüllt. Deshalb sind es nach einigen Jahren eher Müllhalden als Erholungsorte, wenn sie wirklich naturbelassen (ohne Umzäunung und Bewachung) sind.

    Nach meiner Beobachtung ist es in den USA noch schlimmer als hier in D. Bei meiner jüngsten Reise durch einige US-Staaten hatten wir nach jeder Mahlzeit einen Berg an Plastikabfällen auf dem Tisch.
    Am Strand von St. Monica haben die homeless people, also die die nichts haben, ein Müllchaos unglaublichen Ausmaßes verursacht. Kaum hat der Mülltrupp das ganze mit mehreren Lastwagen abtransportiert, sah es ein paar Tage später wieder genauso aus.

    Das Bewusstsein für eine saubere und intakte Umwelt/Natur scheint mMn jenseits des großen Teiches noch weit unterentwickelter zu sein als bei uns. Wobei auch hier Defizite bestehen. Auch der Durchsatz der Konsumgüter ist noch höher als bei uns.

    So meine Sicht von Außen. Würde mich interessieren, wie du das siehst, Tim.

    VG Felix

  11. @Felix
    https://www.easyvoyage.de/reiseinformation/mallorca-klagt-ueber-massive-plastikschwemme-aus-algerien-62928

    Das schöne Mallorca 🙂 Es gibt aber noch deutlich schlimmere Strände auch die sogenannten Luxusresorts (einmal mal um die Ecke schauen dort), das Schlimme ist der Müll am Strand ist nur der Gipfel des Eisberges was alles im Meer schwimmt an Müll da müssten wir kotzen. Es fällt schwer da die Hoffnung nicht zu verlieren dass die Menschheit das nochmals in Griff bekommt.

    Fängt auch im Kleinen an, bei uns ist es auch deutlich schlimmer geworden, ich sehe täglich Müll auf der Strasse, PET, Dosen, Kippen, Masken etc. wird alles hingeworfen. Sogar in den Bergen findet man mittlerweile immer mehr Müll, was vor 10-15 Jahren so nicht war.

  12. https://www.n-tv.de/wirtschaft/Auch-Gopuff-greift-in-Deutschland-an-article22728119.html

    Ein neues Startup kommt : Gopuff.

    Bei “Prostitution ToGo” stellt im Franchise das ganze Equipment wie Wohnwagen, Zubehör, kümmert sich im Lizenzen und bietet die ganze Abrechnung im Backoffice. Das Unternehmen Topee wurde vor kurzem übernommen, so dass die Kunden im Vorbeilaufen bequem zahlen können.

    O.k. das hatte jetzt nichts mit dem StartUp Gopuff zu tun. Aber der Name wäre in Deutschland nicht nur der Brüller sondern wahrscheinlich nicht zugelassen, da “Puff” auf der Negativliste steht.
    Sie dürften sich zwar “Barsch” nennen, weil das ein Tier ist, aber niemand würde das tun, da beim Streichen des B vom Firmenauto mittels Sprühfarbe nur noch der Allerwerteste übrig bleibt.

    Sie haben es versäumt ein paar hundert Dollar zu investieren, um phonetische oder transliterierte Anzüglichkeiten auszuschließen. Der Namenswechsel dürfte deutlich teurer werden….

  13. @ Latzjan
    Genau. Die Gesundheit ist das A+O. Ohne Gesundheit ist alles nichts.

    @ Josef
    Mein Projekt ist dieser Blog. Ich verdiene damit unterm Strich nichts, es macht trotzdem sehr viel Spass.

  14. Hi Tim,

    Du hast dir wunderbare Orte zum Entspannen ausgesucht. Natur und Ruhe sind wichtig. Japaner haben das „Waldbaden“ – Shinrin-Yoku entdeckt, um zu entspannen und zu gesunden. https://www.nabu.de/natur-und-landschaft/natur-erleben/natur-tipps/27790.html

    Natur ist unser wahrer Reichtum. Die Natur braucht uns nicht, aber wir fühlen uns in der Natur sofort bereichert. Konsum entsteht aus einem Gefühl von Mangel/Leere. Es hilft uns weder glücklicher noch reicher zu werden?

    Die teuren Seminare braucht man auch nicht. Das Wissen ist überall erhältlich. Was man Madame Moneypenny zugute halten kann ist, dass einige Frauen nun mehr Verantwortung für ihre Altersvorsorge übernehmen. Anscheinend lassen sich Frauen lieber von Frauen beraten.

    Auf jeden Fall ist Geld und Altersvorsorge immer weniger ein Tabuthema und viele haben schon erkannt, dass Handeln jetzt wichtig ist.
    .
    Dankeschön für den interessanten Austausch hier und allen noch schöne Sommertage in der Natur!

    Liebe Grüsse Petra

  15. @Moneypenny:
    Fand ich früher gut, da offensichtlich der Bedarf da ist Frauen die Infos teilweise anders zu vermitteln als in typisch männlichen “Nerdy” Blogs. Als ich kürzlich wieder mal vorbeigesehen habe und massiv Coaching für einen mittleren 4-stelligen Betrag angepriesen wurde war ich ehrlich gesagt ziemlich enttäuscht, hier ist die Grenze zu Abzocke für mich überschritten.

  16. @Lebero

    Ja das sehe ich auch so – Finanzen und Frauen – das ist mittlerweile big business. Die Banken und viele andere haben das Geschäft auch erkannt. Wir haben einen grossen Bedarf an Finanzbildung, damit jede/r das selber auf die Kette bekommt.

  17. “Ihr Buch schneidet durchwachsen in der Einschätzung der Leser ab.” Tim, hast du etwas gegen Madame Moneypenny? 4,6 Sterne bei Amazon im Schnitt ist doch alles andere als “durchwachsen”. Sie predigt inhaltlich im Prinzip das Gleiche wie du. Aber du hast Recht: Sie verkauft teure Coachings. Die bräuchte man eigentlich nicht, wenn man regelmäßig deinen Blog liest ?.

  18. Madame Moneypenny ist auch wieder eine, die Menschen blockiert, wenn man Kritik äußert. Vor allem, wenn sich ihre Beiträge mal wieder drastisch gegen Männer richtet und man einige Dinge – als Mann – klarstellt. Gerade zur Coronazeit und dem Thema “Frauen müssen auf die Kinder aufpassen, vor den Herd und Männer dürfen arbeiten”. Selten so einen Schwachsinn gelesen. Ich kenne sehr viele Familien, in denen diese Aufgabe(n) ohne Diskussion und Probleme abwechselnd geteilt wird / wurde.
    Dieser krampfhafte Feminismus in ihren Beiträgen auf Instagram ist schrecklich. Ein Glück wurde ich blockiert und bekomme somit auch keine Werbung mehr von ihr zu sehen.

    Mag sein, dass durch sie Frauen an dem Investieren und generell dem Thema Geld aufgeschlossener gegenüberstehen, ihre feministischen Beiträge haben allerdings einen faden Beigeschmack und sind teilweise arg Männerfeindlich.

  19. Hm, der Name Madame Moneypenny ist mir aus der Selbstanlegerszene wohlbekannt, aber ich habe mich bislang nicht großartig mit ihr beschäftigt, daher kann ich meinungsmäßig nichts beitragen.

    Grundsätzlich finde ich es gut, wenn auch immer mehr Frauen ihre Finanzen selbst in die Hand nehmen möchten. Diesbezüglich finde ich Jennys Blog (Ex-Studentin) sehr lesenswert, nur erscheinen dort leider kaum noch neue Artikel.

    Ob man Seminare oder Coachings braucht, muss jeder selbst entscheiden. Ich gebe verhältnismäßig viel Geld für Finanz/-Wirtschaftsbücher aus. 😉

  20. Frauen für Frauen ? Wollten wir nicht , dass das Geschlecht egal ist ? Dann muss man auch nicht Gendern oder solche Einschränkungen machen.

    Ich habe gestern in anderem Zusammenhang ( Buchbesprechung ) den Begriff “femin*zi” dafür gelesen. Das “*” ist kein Genderstern, da steht ein “a” im Original. Männerhass, Erschleichung von Vorteilen unter dem Vorwand der Frauenförderung, eine ganze Palette an spaltenden Facetten tun sich am Abgrund auf. Diese Richtung spaltet die Gesellschaft und schadet allen, auch den Frauen.

    Die Grünen : “Frauen erhalten Vorrang vor den MännernFrauen stehen auf den Listen oben”. Nicht Qualifikation sondern Geschlecht soll bestimmen, wer ein Amt bekommt, sogar mit Frauenquoten ? Da leidet die Qualität, ich lehne femin*zi ab.

    Deswegen ist die Plagiatistin jetzt Kanzlerkandidatin und der echte Schriftsteller, der Chancen gehabt hätte neben ihr muss ein paar Jahre warten.

  21. Letztendlich ist Sport und gesunde Ernährung nichts anderes als die Einzahlung in einen ETF.
    Bei beidem verzichtet man auf die kurzfristige, sofortige Belohnung (beim Sport muss man sich aufraffen statt auf der Couch vor dem Fernseher zu liegen) (statt in einen ETF zu investieren hätte man sich jetzt schöne Konsumgüter kaufen können)

    Bei beidem zahlt sich der Verzicht auf die sofortige Befriedigung in Form des Zinseszins und der Gesundheit mehrfach aus.
    Ich bin mir sicher dass es eine Korrelation gibt, dass Menschen die nicht sparen können (keinen Konsumverzicht aushalten) ebenfalls nicht häufig Sport treiben.
    Was dazu führt dass Arm = krank. Unterschicht = früheres Ableben.
    Beides gibt die Statistik wieder.

  22. @Nixolino
    Kannst noch andere Korrelationen nehmen, z.B. Bildung, gebildetere Menschen machen mehr Sport, was wiederum das Hirnvolumen unterstützt, d.h. sie werden wohl auch mehr verdienen, können mehr sparen etc. hängt alles zusammen. Ein weiterer ganz wichtiger Punkt ist das Umfeld, man wird von ihm geprägt. Daher verstehe ich auch wenn sich einige gute Kommentarschreiber von hier verabschiedet haben weil es zu viel Negativität gab. Ich denke aber es wird wieder besser, wenn Tim nun durchgreift.

    Ich finde gut wenn Tim auch auf diese Bereiche und nicht nur Fitness einen Fokus legt, steter Tropfen… ich muss auch wieder mehr an meiner Fitness und Resilienz arbeiten, fällt mir aktuell schwer, gibt immer einen Bereich wo etwas zu tun ist.

  23. @Bruno

    Arbeite nicht an deiner Resilienz – arbeite an deiner Antifragilität 😉

    „Antifragilität ist mehr als Resilienz oder Robustheit. Das Resiliente, das Widerstandsfähige widersteht Schocks und bleibt sich gleich; das Antifragile wird besser […]
    Das Antifragile steht Zufälligkeit und Ungewissheit positiv gegenüber, und das beinhaltet auch – was entscheidend ist – die Vorliebe für eine bestimmte Art von Irrtümern. Antifragilität hat die einzigartige Eigenschaft, uns in die Lage zu versetzen, mit dem Unbekannten umzugehen, etwas anzupacken – und zwar erfolgreich –, ohne es zu verstehen.“ (Antifragilität, Nassim Nicholas Taleb, S. 21/22)

    @Tim
    zur Zeit lässt du uns aber ganz schön warten mit neuen Beiträgen – das zeigt sich auch in meinem Kaufverhalten der vergangenen Tage… zwischem Nützlichen auch jede Menge Plunder…

  24. Lieber Tim,

    ich finde es sehr schade, dass mittlerweile (beinahe) jeder Finanzblogger teure Kurse und Coachings verkauft, obwohl es doch so einfach ist. Man könnte den Eindruck bekommen, dass manche Finanzblogger die einschlägigen Finanzvertriebler schlicht ablösen, nachdem sie sie jahrelang kritisiert haben. Schön, dass das auf deiner Plattform kritisch hinterfragt wird.

    Viele Grüsse
    Meike Neumeier

  25. @ Nixolino

    Die Taleb Reihe gefällt mir sehr. Ich habe ebenfalls eine Zeit nach antifragilen Gebilden gesucht. Du kannst gerne Beispiele nennen. Auch wenn mir das Prinzip klar ist, so ist es unglaublich schwierig wirklich Antifragilität aufzubauen. Ich kann meist nur robuste Strukturen etablieren. Allerding konnte ich kürzlich tatsächlich antifragil zuschlagen. Ich habe während der Corona Pandemie eine Abfindung kassiert und konnte neben Geld und Zeitgewinn auch einen guten Jobwechsel durchführen. Das könnte man antifragil sehen. Ich betrachte es mit Hintergrund Wissen über meinen alten Arbeitgeber eher nach Kostolany. Das Geld fließt von den Zittrigen zu den Hartgesottenen. Mir bereitet die neue Arbeit trotz anfänglich sehr steiler Lernkurve wieder Freude. Es ist vielleicht möglich, dass ich zu meinem alten Arbeitgeber zurückkehre. Hier müsste es allerdings eine Begrüßungsprämie geben. Bei Berücksichtigung von Antifragilität wäre das kein so schlechter Schritt. Ein zittriger Anleger verhält sich schließlich in der nächsten Krise ebenfalls zittrig… Allerdings bereitet mir die neue Arbeit wirklich Spaß und die mobile Arbeit ist für mich in bisher unbekannter positiver Weise möglich. Die Begrüßung müsste schon üppig ausfallen. Das ist aber natürlich nicht für das Management möglich.

  26. @Nixolino
    Auf Börse bezogen finde ich das schwierig, in einem gewissen Ausmass versuche ich aber auch davon zu profitieren, z.B. bei starken Korrekturen mehr zu kaufen.
    Auf den Joballtag half mir eine Erinnerung an die Chaostheorie, auch das grösste Chaos hat gewisse Muster, so z.B. auch dass wenn man denkt es kommt immer schlimmer und man wird der Lage nicht mehr Herr dass es sich dann oft unerwartet wieder bessert und man die Hoffnung nicht aufgeben soll.
    Spass daran finden funktioniert bei mir bis zu einem gewissen Level, hier unterscheide ich auch positiven vs. negativen Stress, Herausforderung vs. Verzweiflung.
    Ich denke ein Mix macht es aus, viele Dinge sind in der Tat auch vorhersehbar und hier bin ich ein penibler Planer, z.B. systemische Risiken, rechtliche Risiken etc. hier hilft mir das eher als Spass zu finden in diesen Sachen wenn vieles gleichzeitig z.B. gleichzeitig schief läuft oder es einem so vorkommt, hier helfen mir z.B. auch Tagebücher wo ich die positiven Dinge aufschreibe und so den Fokus eher auf das Positive lege.

  27. Coachings sind für diejenigen gemacht, die keine Lust/Zeit haben, sich alles selbst zusammenzusuchen. Daher haben diese in meinen Augen ihre Daseins-Berechtigung und sind letztlich eine Frage der Opportunitätskosten und der eigenen Bequemlichkeit. Es gibt ja auch unterschiedliche Lerntypen, nicht jeder liest gern und lässt sich lieber was erzählen.

    Zum Thema “Frauen für Frauen” beim Anlegen: ja, diese Angebote haben ihre Berechtigung. In der Moneypenny-Gruppe geht es viel auch um den Ausgleich von Care-Arbeit, Ansprüche bei Scheidungen, Eintragungen in Grundbücher, Gehaltsverhandlungen und und und.
    Beim Anlegen/Investieren sind Frauen deutlich zögerlicher und uninformierter als Männer und haben ganz andere Fragen. Ich bin auch in “gemischten” Gruppen mit hohem Männeranteil unterwegs, wo die Antworten auf “simple” Fragen zum Teil frech und arrogant ausfallen und einige Mansplainer auf den Plan ruft. Das machen viele Frauen wahrscheinlich einmal und nie wieder und legen das Thema Investment ad acta. Wenn es keine Nachfrage danach geben würde, dann wäre Madame Moneypenny mit ihrer Gruppe, den Büchern und den Coachings nicht so gefragt.

  28. Elon Musk “Diss” an Warren Buffett 😀
    https://www.youtube.com/watch?v=_7-IP-rUskM

    Nun ja nachdem wir ja nur in einer Simulation leben wie er glaubt (oder sagt), spielt das ja alles auch gar keine Rolle. Einfach Reset Knopf drücken und eine neue Simulation starten 😀 Bin gespannt wo und als was ich erwache wenn es heisst GAME OVER haha.

    Er sieht das Leben als Spiel, auch eine Form der Antifragilität. Solange man nicht völlig abdriftet und Dinge tut, die wirklich schädlich sind, kann es wohl helfen. Genie und Wahnsinn sind halt nahe zusammen.

  29. @ Ralf
    Ich habe noch einen Artikel entdeckt, der sich mit meiner These zur Entwicklung der IT Bedeutung deckt. Ob Low Code Programmierung dafür erforderlich ist? Die Schnittstellenfunktion mit Verständnis in dem Bereich sehe ich zumindest als interessante Option. Grundlagen in dem Bereich könnte Deinen Kindern vielleicht auch in ihrem Bereich zumindest mehr Einsatzoptionen bieten:

    https://www.businessinsider.de/karriere/milliardenmarkt-low-code-wie-tech-laien-in-der-it-von-unternehmen-arbeiten-a/?amp

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