Banker Tim (30): “Ich verdiene mit meiner Frau 150.000 Euro brutto im Jahr. Wir sparen davon 40.000 Euro”


New York, 26. Dezember 2020
Leser Tim, der für eine Bank arbeitet, spart mit seiner Gattin 50% des Nettogehalts. Obwohl sie eifrige Sparer sind, reisen sie gerne.

Hallo lieber Tim, hallo liebe Community,

ich dachte, ich schreibe mal wieder einen Leserbrief. Es ist ein kleines Update. Ich hatte ja schon 2018 einen Leserbrief (Tim, 28, macht Karriere im Investmentbereich. Er verdient 75.000 Euro brutto. Fast 150.000 Euro hat er gespart – Timschäfermedia) geschrieben, der teilweise berechtigte Kritik auf sich gezogen hat, insbesondere da ich damals sehr aggressiv unterwegs war, was den Einsatz von Fremdkapital und Hochrisiko-Anlageinstrumenten anging. Im Laufe der letzten 2 Jahre habe ich einiges an meinem Anlageverhalten verändert, auch wenn das natürlich nicht von jetzt auf nachher geht.

Mein Name ist Tim. Ich bin 30 Jahre alt und komme aus dem schönen Baden-Württemberg. Ich arbeite in der Finanzbranche, meine Frau (28) in der Pharmaindustrie.

Unser Vermögen: 400.000 Euro

Mittlerweile beläuft sich unser Vermögen auf knapp unter 400.000 EUR. Bei meinem letzten Leserbrief waren ca. 25% meines damaligen Vermögens in P2P-Krediten, das Thema habe ich aber zum Glück kurz vor dem Corona-Crash massiv zurückgefahren, da mir die Renditen damals zu niedrig geworden sind, verglichen mit dem Risiko. Ganz unverletzt bin ich trotzdem nicht aus dem Thema herausgekommen und musste ca. 1/3 meiner bis dahin aufgelaufenen Zinsgewinne abschreiben. Das ist genug Lehrgeld für mich gewesen, ich fasse das Thema eher nicht mehr an. Ich muss sagen, dass ich dort aber auch massiv Glück gehabt habe, da ich 2 Monate später sicher auf einem Schaden von >25.000 EUR gesessen wäre.

Ich habe weiterhin meine 3 Eigentumswohnungen, wobei ich derzeit den Verkauf von einer dieser 3 Wohnungen plane, da der Aufwand einfach deutlich höher ist, als bei meinem Aktienportfolio. Hier werde ich wohl aufgrund der gesamten Immobilienmarktentwicklung einen schönen Gewinn machen, da die Wohnung fast ohne Eigenkapital erworben wurde. Auch da ist es aber mehr Glück als Verstand, da der Kauf nicht auf einen Trading-Gewinn ausgelegt war, sondern als weitere Einnahmequelle.

In unserem Aktiendepot sind 280.000 Euro

Ca. 280.000 EUR stecken in unserem gemeinsamen Aktienportfolio. Vor 2 Jahren war dieses sehr stark auf REITs ausgerichtet, das habe ich – nach deutlicher und berechtigter Kritik hier im Forum – mittlerweile korrigiert und das Portfolio deutlich breiter aufgestellt. Folgendermaßen sieht dieses derzeit aus:

IT-Sektor 23%

Alteryx

Nutanix

Rubicon Project (Magnite)

Elastic

Red Violet

The Trade Desk

Broadcom

Healthcare 12%

CVS Health

Novocure Ltd.

Teladoc Health Inc

Bristol-Myers Squibb Co

Shockwave Medical Inc

Abbvie

Financials 10%

Discover Financial Services

Prudential Financial

Citigroup

Wells Fargo

Lemonade Inc

Prosperity Bancshares

Brookfield Asset Management Inc

Bank OZK

Consumer Staples 4%

Altria Group

British American Tobacco

Consumer Discretionary 12%

JD.com

Alibaba

MercadoLibre

Industrial Properties Inc

Real Estate 12%

Simon Property Group Inc

AvalonBay Communities Inc

SL Green

Store Capital Corp

Boston Properties Inc.

Essex Property Trust Inc

Federal Realty Investment Trust

Brookfield Property Partners L.P.

Entertainment 16%

Pinterest

ROKU

Walt Disney

Tencent Holding

Industrials 5%

Snap-on Incorporated

Raytheon Technologies Corporation

L3Harris Technologies Inc.

General Dynamics Corporation

FedEx

Energy & Utilities 6%

Brookfield Infrastructure Partners L.P.

Brookfield Renewable Partners L.P. 

BP

Energy Transfer LP

MPLX

Wir haben 49 Aktien, Pinterest ist die größte Position

Insgesamt habe ich 49 Aktien, was nahezu meine Obergrenze darstellt (max. 50 Aktien). Für mich ist das okay, da ich mich fast täglich damit beschäftige und mir das unheimliche Freude macht. Mir ist aber klar, dass diese Zahl für andere sicher deutlich zu hoch ist. Die 10 größten Positionen machen ca. 50% des Portfolios aus, wobei Pinterest (PINS) mit knapp 10% meine größte Position darstellt. Der Grund hierfür ist, dass sich diese seit dem Kauf im März (2,5% des Portfolios) mehr als vervierfacht hat. 

Die Aufteilung des Portfolios an sich ist ungefähr 52% Wachstumsaktien und 48% Dividendenaktien, wobei das bei „Auflage“ des Portfolios eigentlich mehr Richtung 2/3 Dividenden und 1/3 Wachstum gedacht war. Ich habe die meisten Wachstumsaktien jedoch glücklicherweise im März während des Crashs gekauft, was dafür gesorgt hat, dass sich die Quote deutlich „verschlechtert“ hat. Aufgrund des derzeitigen Bewertungsniveaus der Wachstumsaktien stocke ich gerade aber fast ausschließlich Dividendenaktien auf.

Prinzipiell kaufe ich nur Aktien, bei denen ich von einer langfristigen Rendite von >10% ausgehe. Dafür nutze ich insbesondere FastGraphs und kaufe nicht einfach irgendwelche Aktien. Deshalb ist beispielsweise mein Teil „Consumer Staples“ auch sehr klein, da ich dort einfach (bis auf Tabak) gerade keine interessanten Deals finde.

Ich mache Buy and Hold, aber manchmal verkaufe ich

Ich habe zwar einen Buy-&-Hold-Ansatz, allerdings überprüfe ich laufend, ob ein Verkauf bzw. ein Umschichten nicht doch Sinn macht. Manche Aktien laufen einfach so sehr nach oben, dass von diesem Preisniveau nur noch eine unterdurchschnittliche Rendite zu erwarten ist. Solche Aktien kürze oder verkaufe ich von Zeit zu Zeit ganz, um mein Portfolio Stück für Stück zu optimieren. 

Daneben benutze ich einen Aktienkredit, der sich auf ca. 10% des Portfoliowerts beläuft. Diesen fahre ich derzeit über die Dividenden Stück für Stück zurück. Ob ich diesen auch zukünftig nutzen werde, weiß ich nicht, jedenfalls nicht in einer Größenordnung, die mein Portfolio zerstören könnte und eher in Crash-Situationen wie im März.

Die zeitbasierte Rendite des Portfolios (Interactive Brokers) liegt seit Erstellung bei knapp 200% und damit deutlich oberhalb der Rendite des S&P 500 (116%). Marktwertbasiert liegt diese sogar bei 277% (vs. 116%), was allerdings insbesondere an der massiven Aufstockung meines Aktienportfolios im März (bei gleichzeitiger massiver Reduzierung des P2P-Portfolios) liegt. So kann es natürlich weitergehen, wobei der Zeitraum mit 5 Jahren nicht sonderlich repräsentativ ist und ein Großteil dieser Überrendite aus meinen Wachstumsaktien kommt, was dem glücklichen Timing im März geschuldet war.

Ich gehe davon aus, dass wir nächstes Jahr durchschnittlich ca. 800 EUR Dividenden pro Monat erhalten werden und darüber hinaus nach Abzug von Zins und Steuern (vor Tilgung) nochmals ca. 800 EUR aus den 3 Wohnungen.

Das Ziel ist im Alter von 40 finanziell frei zu sein

Unser Ziel ist weiterhin, dass wir mit 40 Jahren finanziell frei sind. Die berühmte Excel-Liste spuckt mir bei durchschnittlichen 8% Rendite und dem derzeitigen Sparverhalten zu diesem Zeitpunkt ein Nettovermögen von ca. 1.200.000 EUR aus, was bei 4% Entnahme/Dividende dann zum Leben reichen sollte. Wobei ich dazu sagen muss, dass wir beide sehr gerne arbeiten und nicht „entfliehen“ wollen. Es wäre deshalb auch nicht schlimm, wenn aufgrund einer niedrigeren Rendite und insbesondere 2 geplanten Kindern, der Zeitpunkt ein wenig nach hinten geschoben wird.

Aufgrund der Vorarbeit, die wir aber bisher geleistet haben, sollten wir die berühmte 1 Mio. EUR-Grenze aber in unseren 40-ern erreichen, unabhängig von diesen Umständen, solange sich die Aktienrendite in den nächsten 15-20 Jahren irgendwo auf historischen Werten bewegt.

Wir verdienen 150.000 Euro brutto und sparen 50% des Nettos

Zusammen haben meine Frau und ich derzeit ein Bruttoeinkommen von ca. 150.000 EUR bzw. knapp 80.000 EUR netto. Davon sparen wir derzeit ca. 50%, somit ca. 40.000 EUR pro Jahr. Damit fahren wir eigentlich sehr gut, ohne uns zu stark einschränken zu müssen. Wir sparen an unseren Autos (beide Autos >130.000 km auf dem Tacho und haben in der Anschaffung <4.000 EUR gekostet). Wir sparen an den Wohnkosten, die derzeit bei knapp 500 EUR kalt pro Monat liegen (günstige 2-Zimmer-Wohnung (BJ 2013) die meiner Oma gehört und die relativ kulant ist, was die Miete angeht ?.

Derzeit planen wir jedoch den Erwerb einer eigenen 4-Zimmer-Wohnung, um der zukünftigen Familienplanung Rechnung zu tragen. Das Interessante dabei ist, dass wir für diese Wohnung mit Zins+Tilgung nahezu die gleiche Rate haben, wie die durchschnittliche Nettokaltmiete für eine solche Wohnung in unserer Gegend (ca. 1.300 EUR Kaltmiete pro Monat für 100 m²). Das sind Deals, die ich mag.

Wir wollen eine Wohnung kaufen und zu 100% finanzieren

Zur Wahrheit gehört aber auch, dass wir diese zu 100% finanzieren (0,85% Zinssatz) und die Wohnung die nächsten 30 Jahre abzahlen. Das birgt natürlich ein gewisses Risiko, allerdings haben wir beide gute Jobs und können zur Not einen guten Teil Eigenkapital einbringen. Bei solchen Zinsen macht es jedoch meiner Meinung nach keinen Sinn, Eigenkapital zu verwenden, insbesondere wenn dieses in Aktien steckt und man nicht unbedingt muss. Allein durch die Inflation wird der Schuldenberg ja „kleiner“…

Unser liebstes Hobby ist weiterhin das Reisen, bei welchem wir aufgrund der Pandemie dieses Jahr leider stark zurückstecken mussten. Zwar sind wir dort sehr sparsam, aber auf eine andere Weise. Ich möchte ein Land und seine Leute erleben und kennenlernen und ein 5-Sterne-Hotel bringt mir das halt nicht näher, insbesondere in exotischeren Ländern.

Wir waren in Peru und haben eine Amazonas Tour gemacht

Wir waren beispielsweise letztes Jahr in Peru und haben dort eine Amazonas-Tour gemacht. Die Luxusvariante wäre gewesen, mit einem Amazonas-Kreuzfahrtschiff zu einer Dschungel-Lodge zu fahren und dort 4 Tage im „Wald zu leben“, Kosten ca. 1.500 EUR für 4 Tage. Wir haben uns dagegen einen lokalen Guide genommen, der seine Frau als Köchin mitbrachte, sind mit einem kleinen Boot tief in den Dschungel gefahren und haben dort im Zelt gecampt. Kosten 400 EUR für 5 Tage. War es sonderlich komfortabel? Nein, nicht unbedingt, aber es waren Erinnerungen, die ich mein Leben nie wieder vergessen werde und die ich nicht gehabt hätte, wenn ich die Kreuzfahrt gemacht hätte. Stellt euch nur mal vor, man muss nachts um 3 Uhr aufs Klo und weiß ganz genau, dass das Klo ein gegrabenes Loch im Wald ist. Ja, das ist eine Erinnerung, die ich noch im Altersheim haben werde…?

Für uns sind Erlebnisse das, was mehr wert ist, als alles Geld der Welt und diese ermöglichen wir uns, ohne dabei aber unser Budget aus den Augen zu lassen. Man sollte seine Zeit genauso wertschätzen, wie sein Geld und immer nach Wegen suchen, beides zu optimieren.

Unser Langfristziel: Wir möchten 1 Million Euro spenden

Ein persönliches Ziel von uns ist noch das Spenden. Durch unsere Reisen, insbesondere in sogenannte Dritte-Welt-Länder, sieht man, dass es vielen Menschen deutlich schlechter geht als uns, was bei uns einen starken Drang auslöst, etwas zurückzugeben. Wir haben uns deshalb zum Ziel gesetzt, in unserem Leben >1.000.000 EUR zu spenden. Da haben wir aber doch noch deutlich dran zu knabbern, aber man soll sich ja auch große Ziele setzen. Nur finanzielle Ziele für uns selbst zu setzen, ist uns zu wenig. ?

Ich hoffe, euch hat der Leserbrief gefallen und ich beantworte gerne Fragen. Vielen Dank.

Frohe Weihnachten und alles Gute im Neuen Jahr!


tim schaefer (Author)

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thoughts on “Banker Tim (30): “Ich verdiene mit meiner Frau 150.000 Euro brutto im Jahr. Wir sparen davon 40.000 Euro”

  1. AvatarA.

    Guter Plan. Der Leserbrief hat mir gefallen. Viele Wachstumsfirmen im Depot. Aber das jeder wie er mag. Besser als nur REITs. 
     
    Alles richtig gemacht. 
     
    Gruß
    A. 
     

  2. Mark 85Mark 85

    Glückwunsch zum bisher Erreichten. Ich bin mir sicher, dass du die finanzielle Freiheit bis zum 40. Lebensjahr erreichen wirst. 😉

  3. AvatarJohannes

    Ich bin beeindruckt.
    Super Leistung. Macht weiter so. Euer Gehalt ist natürlich Bombe.
    Aktienkredite sind halt so eine Sache. Kann auch nach hinten losgehen.
    Die Aufteilung deiner Positionen finde ich gut. Machst du im P2P Bereich gar nichts mehr?
    Viele Grüße
    J.

  4. AvatarRüdiger

    Wir haben uns deshalb zum Ziel gesetzt, in unserem Leben >1.000.000 EUR zu spenden.

    Das ist ja mal ein Ziel, das mich begeistert. Chapeau!
     

  5. AvatarPeter

    Finde es immer wieder erstaunenswert, dass manche Menschen soviel spenden wollen. Ich verstehe es ja noch irgendwie bei Leuten, die 100 Mrd. Dollar haben, weil die Spendensummen von 100 Mio. Dollar dann kaum ins Gewicht fallen. Wer sich aber selbst 1 Mio. Euro über 10 Jahre oder mehr zusammen spart und dementsprechend viel arbeitet, verzichtet und ggf. ein hohes Risiko hat, da kann ich das Spenden in solch hohen Summen nicht nachvollziehen. Gibt euch das ein besseres Gefühl irgendwie, also eine Art moderner Ablaßbrief für euer Gewissen? Ich verstehe  es nicht. Ich zahle bereits selbst als Gutverdiener so viele Steuern für alle möglichen sozialen Belange in diesem Land und indirekt auch in anderen Ländern (Entwicklungshilfe), da muss ich nicht noch extra etwas spenden, was ich mir mühsam zusammen gespart habe. Außerdem, wenn ich hier auf der Stelle, warum auch immer, auf der Stelle tot umfalle, interessiert es auf der Welt (außer meiner Familie und Freunden hier) niemanden, dass ich abgenippelt bin. Und so kann ich mich auch nicht um das Leid von Milliarden Menschen da darußen kümmern. Ich bin froh, wenn ich mein Leben einigermaßen schön gestalte und vielleicht noch das Leben meiner nächsten Mitmenschen, also Familie und Freunde. Aber natürlich jeder wie er mag. Ich verstehe es nur nicht. Soll übrigens kein Angriff oder so ein. Nur meine Gedanke zu diesem Thema. 🙂

  6. AvatarTim

    @Johannes: P2P hab ich in der Tat aufgegeben, wobei ich halt aus einigem erst mit der Zeit rauskomme.
    @Peter: Das Ziel ist ja auch nicht, die 1 Mio. mit 40 gespendet zu haben, sondern bei einer durchschnittlichen Lebenserwartung am Ende insgesamt. Ich finde es einfach wichtig, anderen mit weniger Glück etwas abzugeben. Ich würde es jetzt nicht Ablasshandel nennen aber alleine dadurch, dass wir in Deutschland geboren sind, haben wir so viel mehr Chancen, als die meisten anderen auf der Welt. Ist es dann gerecht, dass wir dieses Glück nur für uns selbst benutzen? Die Grundbedürfnisse hat doch sowieso schon jeder in Deutschland befriedigt. Auf das Spenden verzichten, um vielleicht mal einen Ferrari zu fahren? Das halte ich persönlich für sehr egoistisch.
    Es bringt mir auch ganz persönlich was. Ich freue mich richtig und bin dankbar, wenn ich jemand etwas Gutes tun kann. Das ist für mich mehr wert, als das Geld, das ich dafür gebe. 

  7. AvatarBruno

    @Peter
    Sagt Dir der Matthäus-Effekt etwas? 
    https://de.wikipedia.org/wiki/Matth%C3%A4us-Effekt
    Gibt natürlich auch andere Gründe, aber Ablasshandel oder schlechtes Gewissen sollten sicherlich keine Gründe sein. Vielleicht braucht es auch Erfahrungen, Reisen etc. um den Sinn zu erkennen.
    Je mehr man z.B. sein Geld festhalten versucht, desto eher verliert man es. Ist wie mit der Liebe.
    Kann man jetzt alles als dummes esoterisches Zeug abtun, oder man ist offen und versucht es mal. 

  8. AvatarSyntax Error

    Bitcoin steigt und steigt. https://m.faz.net/aktuell/finanzen/digital-bezahlen/bitcoin-steigt-erstmals-ueber-25-000-dollar-17118982.html

  9. AvatarPeter

    @Bruno Danke für den Artikel. Kanne ich noch nicht. Lerne aber immer gern dazu. Religiös bin ich aber nicht. Dieses Motiv-Verständnis fehlt mir also für den angesprochenen Sachverhalt. 🙂 Also ich war auch viel in der Welt unterwegs. Ich habe z.B. viel Armut in Indien gesehen, aber auch viel Kraft und Energie dort. Trotzdem wäre es für mich kein Grund dort zu spenden. Wenn ich jetzt hier auf der Stelle, warum auch immer, tot umfallen solltem kräht auch kein Huhn in Indien oder Afrika. Umgedreht gehts mir aber auch genauso. 🙂 Und das meine ich nicht zynisch oder bösartig, sondern ist nunmal einfach so. Ich halte auch nicht an meinem Geld fest. Ich will meine Aktien und die daraus resultierenden Einnahmen irgendwann, nach meiner Altersruhe, vererben, sodass meine Kinder und Kindeskinder mehr Optionen im Leben haben. Betrachte ich meine Familiengeschichte in der Vergangenheit, kommen nämlich mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit noch genügend Probleme und Herausforderungen auf meine Nachkommen zu. Da ist es immer besser, eher mehr Vermögen zu haben, als zu wenig. Einfach weil damit die Möglichkeiten (gut) zu Überleben steigen.

  10. AvatarPeter

    @Tim Ich spare nicht, damit ich mir einen Ferrari kaufen kann, sondern um einen Lebensabend zu finanzieren. Außerdem um die Chancen meiner Nachkommen zu maximieren. Nur weil ich in Deutschland (bin übrigens in der DDR geboren = schlechte Startchancen) geboren bin, impliziert das doch nicht mehr Chancen. Vielleicht hätte ich als Inder in Indien DIE Marktlücke entdeckt und wäre damit Milliardär geworden. Ich hätte genausogut hier in Deutschland Hartz IV  Empfänger auf Lebenszeit werden können. Es liegt meiner Meinung nach nicht am Land, sondern an einem selbst, was man aus seinem Leben macht. Natürlich nur meine Meinung. 🙂

  11. AvatarChristian

    An Claus: du hattest doch Gilead gekauft. Was hälst du aktuell von einem Einstieg?
    danke und Grüße
    christian

  12. AvatarSlowroller

    Spenden sind Spenden weil sie freiwillig sind. Freiwilligkeit heißt aber auch, dass man anderen Menschen nicht vorwerfen kann, wenn sie nicht spenden. Man sollte sich aber auch nicht öffentlich dafür feiern lassen, wenn man es tut. Gutes zu tun ist für viele einfach ein gute Gefühl und oft auch ein echtes Bedürfnis. Bei vielen würde es reichen, wenn sie anderen nichts schlechtes tun zum eigenen Vorteil.
     
    Daher verstehe ich Peter und Tim.
     
    @Tim
    Wie wählst du deine Werte aus? Hast du die wegen deiner Arbeit im Blick?

  13. AvatarSonny

    Hey Tim,
    du bist 30 Jahre und hast so ein Mega Gehalt. Knnst du verraten in welcher Position du bist und ob der Weg dahin schwer war? Solche erfolgsstorys motivieren mich immer um auch Topleistungen im Beruf zu erreichen. Danke!!

  14. AvatarLejero

    Schöner Leserbrief und super Leistung!
    Das einzige was mir aufgefallen ist war der Verkauf der Wohnung. Würde ich persönlich erst machen, wenn ich die 10 Jahre voll hätte damit der Gewinn steuerfrei ist. In deinem anderen Brief hast du geschrieben die erste hast du vor 5 Jahren gekauft, also wenn das die ist würde ich einfach nochmal 5 Jahre dran hängen, aber 45% auf den Gewinn tut einfach weh. Wenn es dir zu viel Arbeit ist kannst du das in der Regel auch dem WEG-Verwalter zusätzlich umhängen.

  15. AvatarPaluma

    Du könntest auch die 4 Zimmer Wohnung welche du kaufen möchtest auf 3 Jahre finanzieren. Dann hättest du nach den 3 Jahren, wenn die Wohnung doch nicht so gut passt, wie du es dir vorgestellt hast, die Möglichkeit die Wohnung Steuerfrei zu verkaufen und wärst der Bank nichts schuldig. 
    Wir sind auch nach 3 Jahren wieder aus unserer 4 Zimmer Wohnung ausgezogen. Wir haben uns dann entschieden sie zu vermieten. Vielleicht hätten wir sie verkauft, wäre sie nur auf 3 Jahre finanziert. 
    Dein Leserbrief hat mir sehr gefallen.

  16. AvatarPeter

    Keine Chance, dass ihr mit den 1,2 Mio und 4% im Jahr für den Rest eures Lebens hinkommen werdet (dann noch womöglich mit 2 Kindern).

  17. AvatarNico

    Das mit dem Spenden nach Afrika sehe ich auch nicht als so toll an. Gespendet wird ja irgendeiner Organisation. Da gehen zuallerstmal die Gehälter für innerhalb der Organisation ab. Danach geht das Geld wahrscheinlich erstmal in irgendwelche versemmelte Projekte wo große Summen verbraten wurden. Was dann noch übrig ist geht vielleicht in den Dorfbrunnen einer Wüstenstadt. Aber die Wüstenbewohnerin die das Brot vom Boden sammelt muss sieht wahrscheinlich keinen Cent, weil sie keine Bank o.ä. hat. Oder es werden irgendwelche Nusspasten in Plastikfolie geschickt und das Plastik sammelt sich in der Wüste an. Dort wo Menschen nicht leben können sollten sie eher nicht noch künstlich gehalten werden und dort wo Menschen leben können ist es wichtig, dass die Güter auch vor Ort erzeugt werden und nicht immer von außerhalb kommen.

  18. AvatarThorsten

    @Paluma “auf drei Jahre finanzieren” ? Bedeutet den Kaufpreis in drei Jahren mit sehr sehr hohen monatlichen Raten begleichen, sodass einem die Wohnung nach drei Jahren gehört ?

  19. AvatarSiggi

    @Christian
    Wie ist denn deine eigene (!) Meining zu Gillead?
    P.S.: Für mich ist das einer der größten Rohrkrepierer ünerhaupt.

  20. AvatarAuweiacard

    @Bruno

    Bezüglich Vola/Risiko unter einem der anderen Artikel. Einverstanden!

    Es gibt leider unzählige Anleger, die sowohl Risiko falsch definieren als auch ihre eigene Risikotragfähigkeit inkorret einschätzen.

  21. AvatarPeter Stenger

    @Mark 85
    Vielen Dank nochmal für den Tipp mit Bison. Ich habe mir zwischenzeitlich einige wenige Bitcoins zugelegt.
    Wie machst du das nochmal mit den Speichen? Aktien, Immos, Gold und Bitcoin, oder? Ich hoffe, du hast viele von Letzteren gekauft bevor der Kurs so stark angestiegen ist.

  22. AvatarFinanzbär

    Sehr schöner Ansatz. Viel verdienen, wenig Ausgeben und den Rest investieren.
    Bei sovielen Titeln würde mir ein ETF Depot langfristig noch besser gefallen, aber das ist wahrscheinlich Geschmackssache. Wie steht es mit Gold, Kryptos, etc und anderen Assetklassen?

  23. AvatarRick

    Lieber Tim,
    also mir sieht das nach einem ziemlichen Wirr Warr aus. In Immobilien investiert aber wieder verkauft… P2P aber alles wieder abgestoßen. Jetzt soll eine Wohnung zu 100% Finanziert werden obwohl genug Geld zum Kauf da ist.
    Alles keine wirklich sinnvollen Entscheidungen. Vielleicht solltest du dir mal ein Buch von Gerd Kommer anschauen. “Kaufen oder Mieten“ zum Beispiel.
    Dann würdest du das mit der 100% Finanzierung ganz schnell vergessen.

  24. AvatarMichael Fuchs

    Hallo Tim, mir persönlich sind deine Anlagen zu spekulativ. Das liegt auch an meinem Alter , ich bin 53. Sollten die Wachstumswerte nicht zünden hast du noch viele Jahre um das auszusitzen. Vor 30 Jahren habe ich auch auf Wachstumswerte gesetzt . Die meisten sind Pleite. Meine Kohle futsch. Damals habe ich auch vor dem Platzen der Dotcomblase zu Höchstständen DAX Werte , Allianz, Daimler, Siemens, SAP gekauft. Mehr als 15 Jahre musste ich warten um auf 0 zu kommen. Pass auf , daß du dich nicht verzockst. Ansonsten ist eure Taktik toll. 

  25. AvatarPaluma

    @thorsten über drei Jahre mit minimaler Tilgung finanzieren. Danach entweder weiter finanzieren oder verkaufen. Bei der Bonität und dem Vermögen, kann man auch gesonderte Wege gehen. Denke das dürfte bei der Bank kein Problem sein.
    Selbstgenutzte Immobilien können nach 3 Jahren Steuerfrei veräußert werden.
    Ich würde falls die option gewünscht ist eventuell später auch zu vermieten, keine Kredite über Riester oder Wohnen mit Kind oder ähnliches in die Finanzierung einbauen.  Einfach nur ein Anuitätendarlehen und fertig. Dann braucht man nichts ändern, falls man doch auszieht und vermieten möchte.
     

  26. Freelancer SebastianFreelancer Sebastian

    @ Fit und Gesund
     
    Schön, dass es dir gut geht. Im kommenden Jahr gehst du nach einer Extrarunde in den Ruhestand. Hast du eigentlich schon konkrete Pläne für die “Entnahmephase”, sprich für den Verkauf von Anteilen? Oder nutzt du zunächst nur die Dividenden als Zuschuß?
     
    @ Bitcoin steigt und steigt
     
    Sag ich ja. Kursziel eine Milliarde Dollar.
     
    Eine Verfünffachung innerhalb von neun Monaten ist für ein seriöses Asset auch ein ganz normaler Vorgang. Woanders ist Blase. Hier herrscht Normalität.
     
    @ Spenden
     
    Das Leben ist ein Geben und Nehmen. Mir macht das Geben (Wissen, Geld, Motivation) Freude. Es entsteht Veränderung und Glück.
     
    Was mit den Spenden passiert, wird festgehalten.
     
    https://www.aerzte-ohne-grenzen.de/serioese-spendenorganisation
     
    Tims Ziele finde ich erstrebenswert.

  27. AvatarBruno

    https://www.marketwatch.com/story/if-youre-not-a-billionaire-in-10-years-its-your-own-fault-says-20-year-old-bitcoin-tycoon-2019-05-14
    if you’re not a billionaire in 10 years its your own fault 😀
    All die Idioten die hier in Aktien investieren werden in der Gosse landen während die Bitcoin Milliardäre emporsteigen. 
    @Nico
    Etwas viele Vorurteile auf einmal. Ich finde es ok und legitim, wenn man nicht spendet, für mich ist jemand der nicht spendet kein schlechterer Mensch und ja Spenden hat auch eine egoistische Komponente, auch das finde ich nicht verwerflich. Sicherlich passieren Fehler in solchen Organisationen, aber man sollte sich nicht eine Meinung bilden nur weil man mal “gehört” hat, ich kenne 2 Organisationen gut und dort bin ich mir ziemlich sicher, dass seriös und zielgerichtet und auch nachhaltig gearbeitet wird und nicht einfach Geld in einen Brunnen in einer Wüste wo ihn niemand braucht oder für Gehälter verbraten wird… Von daher nicht spenden kein Thema, aber die ganze Sache schlechtreden wenn man wenig davon versteht finde ich schon fragwürdig. 
    @Vorsätze und Ziele 2021
    Was sind eure Vorsätze oder Ziele 2021 oder gibt es die nicht? Was lief gut im aktuellen Jahr und was weniger gut, habt ihr erreicht was ihr euch vorgenommen habt? Vielleicht kommt Tim ja noch mit diesem Thema wäre mal interessant.

  28. AvatarMid

    Michael Fuchs    Hallo Tim, mir persönlich sind deine Anlagen zu spekulativ. Das liegt auch an meinem Alter , ich bin 53. Sollten die Wachstumswerte nicht zünden hast du noch viele Jahre um das auszusitzen. Vor 30 Jahren habe ich auch auf Wachstumswerte gesetzt.Die meisten….
    Den operativen Geschäftsverlauf, welchen ich, in einem Unternehmen, mit Unternehmensanteile investiert habe, muss ich selbstverständlich kontinuierlich beobachten. Das heißt, wenn es dann, aus ökonomischen Gründen, das Geschäftsmodell nicht mehr gewinnmäßig trägt, auch  ” irgendwann mal die Reißleine” zu ziehen !!

  29. AvatarLejero

    @Michael Fuchs:
    Einer der wertigsten Beiträge der letzten Zeit für mich. Danke das Du auch von den Misserfolgen erzählst, die werden meistens verschwiegen, man kann aber am meisten daraus lernen. 
     
    @Mid:
    Tja, wenn das korrekte Reissleinen ziehen so einfach wäre 😉 Mir ist das auch immer nur schlecht als recht gelungen. Deswegen ETFs, dann kann ich einfach laufen lassen und zieh nicht falsch. 
     
    @Bruno:
    Fang doch mal an, wie war dein Jahr, und was nimmst du dir vor? Würde mich wirklich interessieren. Selber schreibe ich über den Jahreswechsel meine Ziele für das nächste Jahr in unterschiedlichen Kategorien runter und lasse die Ziele des aktuellen Jahres Revue passieren.

  30. AvatarLuigi

    Wieso fahren hier eigentlich so viele auf den Vanguard All World ab?
    Wenn ich den mit anderen schweine-teuren Fonds vergleiche, sieht der über alle Zeiträume sehr mau aus.
    https://www.fondsweb.com/de/vergleichen/ansicht/isins/LI0274481113,IE00B3RBWM25,LU0552385295
    Ja, ja wie findet man die guten aktiven Fonds der Zukunft? Da muß man schon ein klein wenig recherchieren, ist aber auch kein Hexenwerk. Und man kauft sie mittlerweile ohne Ausgabeaufschlag und über nach Wunsch auch mit Kickback auf die Verwaltungsgebühr (googeln).

  31. AvatarFranky

    Hallo Tim, ein sehr schöner Leserbrief von dir. Ich bin gespannt, was du in 2 Jahren zu berichten hast. 
     
    @all Ich habe in einem anderen Beitrag schonmal nachgefragt, aber der Kommentar wurde nicht freigeschalten. Ich möchte zum Jahresende meine alten Verträge aufräumen und bin mir unsicher, was ich mit meinem alten Bausparer anstellen soll. Er wird mit 1,5% verzinst und es sind 3000 Euro eingezahlt. Ich hatte den Vertrag immer als “erweiterte Notreserve” gesehen. Die echte Notreserve liegt unverzinst auf einem TG Konto. Diese “erweitere Notreserve” sollte zumindest Inflation ausgleichen. Da ich mir durchaus vorstellen könnte, dass kurz bis mittelfristig die Inflation anziehen wird, sehe ich hier Handlungsbedarf. 
    Ich würde den Bausparer auflösen und die 3000 Euro zu je 1/3 in Aktien, Gold und Tagesgeld anlegen. Mein Anlagehorizont ist > 30 Jahre. Assetallocation in etwa 80% Aktien, 10% Cash, der Rest aufgeteilt in Gold, Bitcoin und High Yield EM Bonds. 
     
    Habt ihr noch alte Bausparverträge bzw. bespart diese noch regelmäßig?

  32. AvatarWorrier

    @Luigi Jetzt schaust du dir mal die Zeiträume an (wow ganze 4 Jahre!!!!), dann die Aktienallokation und wenn du es dann noch schaffst deine Hirnwindungen erstmalig zu benutzen, bearbeitest du durch einen zweiten Beitrag deine Aussage und wir diskutieren alle weiter. Viel Erfolg!

    Zu Bitcoin: to da moon! 1 Trillion sehr bald für jeden HODLER! Fiat Geld wird sterben, Gold wird sterben, die Länder werden implodieren und wir werden nur noch mit Bitcoin uns durch den Alltag bewegen. Ganz sicher! Wer jetzt nicht einsteigt ist eine arme Sau und hat keine Ahnung!

  33. Avatarsammy

    Ein Investmentbanker also. Naja seine Investments finde ich nicht gerade besonders. Er glaubt wie so viele, dass gerade er es besser kann xD ich muss dann immer lachen. Hatte schon damals gelacht bei P2P. Jetzt Wohnung finanzieren trotz Aktiendepot ziemlich unschlau für einen Investmentbanker.

    “Vor 30 Jahren habe ich auch auf Wachstumswerte gesetzt . Die meisten sind Pleite. Meine Kohle futsch. Damals habe ich auch vor dem Platzen der Dotcomblase zu Höchstständen DAX Werte , Allianz, Daimler, Siemens, SAP gekauft. Mehr als 15 Jahre musste ich warten um auf 0 zu kommen. Pass auf , daß du dich nicht verzockst.”

    Weise Worte die ihr euch alle hinter die Ohren schreiben könnt ihr super Investoren xD

  34. AvatarLuigi

    Hey @Worrier, Du scheinst ja ein ganz schlauer zu sein oder machst Du nur im Netz auf dicke Hose? Kritik kann man ebenso konstruktiv äußern.
    Klär mich doch mal auf, Du Genie. Das eine ist ein Value-orientierter und das andere ein Growth-orientierter globaler Aktienfonds – beide mit sehr flexibler Allokation, die vor 1, 2, 3 Jahren anders aussah als heute. Echt? Ja, sowas machen aktiv-verwaltete Fonds.
    Und nun zu den Zeiträumen – falls Du die Farben nicht auseinanderhalten kannst, schau Dir die Prozentzahlen an.

  35. AvatarTim

    @Slowroller: Ich lese sehr viel Seekingalpha, da finde ich immer ganz gute Ideen. Daneben schaue ich oft bei Motley Fool vorbei, die besonders bei Wachstumsaktien sehr gut sind. Dann heißt es beobachten und schauen, wann ein guter Einstiegszeitpunkt da ist. Prüfe ich dann meist mit FastGraphs, inwieweit der aktuelle KGV vom langjährigen Mittel abweicht.
     
    @Sonny: Ich habe Abitur gemacht (Note 2,8) und hatte dann das Glück, bei einer Versicherung ein duales BWL-Studium beginnen zu können. Nach Abschluss habe ich dann in der Kapitalanlage dort angefangen, die sich auf illiquide Assets konzentriert (Immobilien, Infrastruktur, Private Equity). Dann habe ich die nächsten Jahre ordentlich rangeklotzt und nebenher noch einen MBA gemacht. Anfang letztes Jahr dann die Firma gewechselt, allerdings im gleichen Bereich geblieben (Kapitalanlage illiquide Assets) und dort zuständig für 2 Fonds für Versicherungen/Pensionskassen.
     
    @Michael Fuchs: Ich möchte eine gute Mischung haben. Es werden sicher nicht alle Wachstumsaktien durchstarten und da wird sicher die ein oder andere Pleite dabei sein. Aber solche Aktien können nur max. 100% verlieren, allerdings haben die das Potenzial sich auch mal zu verzehnfachen. Ob ich das noch in deinem Alter machen würde, weiß ich aber auch nicht. Muss sicher jeder selbst damit wohlfühlen 😉
     
    @Finanzbär: Ich möchte mir meinen eigenen ETF bauen. Für mich wäre nur 1 ETF, den ich jeden Monat bespanne einfach zu langweilig. Wäre es die bessere Entscheidung? Weiß ich nicht, aber um diesen Plan 30 Jahre lang durchzuziehen, brauche ich da auch Spaß dran. Deshalb baue ich mir das selbst. 😉 daneben bin ich für meine eigenen Entscheidungen verantwortlich, sowohl für die Geldvernichter, als auch die großen Gewinner. Ist aber Ansichtssache.
    Von Kryptos halte ich persönlich nichts. Muss aber auch zugeben, dass ich es nicht 100% durchdringe. Ich kann aber bei Bitcoins nicht erkennen, was der eigentlich wert sein soll. Ist 1 EUR ein fairer Preis? 100 EUR? 100.000 EUR? Keine Ahnung…ich halte es auch nicht für einen Goldersatz, da Gold neben Wertaufbewahrung noch weitere Einsatzzwecke hat (Industriemetall, Schmuck etc). Da ist also prinzipiell immer eine gewisse Nachfrage da. Was macht man mit Bitcoins?
     
    @sammy: ich habe nirgends geschrieben, dass ich es besser kann, als andere. Ist auch nicht mein Ziel. Das ich einige Fehler gemacht habe (und weiterhin mache), ist mir auch klar, aber die macht jeder. Warum es unschlau ist, eine Wohnung mit 0,85% Zins zu finanzieren und dafür das Aktienportfolio zu behalten, würde mich aber mal interessieren. Und nur weil man nicht auf Wachstumsaktien setzt, ist man nicht vor Pleiten gefeit. Citigroup (eigentlich alle Banken in 2008), GE, diverse Airlines etc. gibt auch genug Beispiele, dass Qualitätsaktien massive Verluste produzieren können.

  36. AvatarBruno

    @Lejero
    Die abschliessende Analyse steht noch an, ich mache dies 4x jährlich, so richtiges Quartaldenken haha. Und dann runter gebrochen auf Wochen und Tage, also Ziele eigentlich jeden Tag von Neuem. Ansonsten verglühen die Vorsätze vom Jahr…
    Ich versuche jedes Jahr ein Schwerpunkt zu setzen, letztes Jahr war es, mehr Fokus reinzubringen, weniger Ablenkung durch News, Social Media etc. das ganze Rauschen zu entfernen. Das ist mir Anfang Jahr gut geglückt dann kam Corona und hat mir einen Streich gespielt, ich habe im Frühling zu viel News konsumiert. Danach aber wieder gefangen. Es war ein besonderes Jahr, unglaublich anstrengend, fast keine Auszeiten, auch im einzigen kurzen Urlaub musste ich noch arbeiten. Häufig bis tief in die Nacht. Das geht auf Dauer nicht gut ich bin auch nicht mehr 20. Also war das Jahr nicht ein Lockdown oder runterfahren sondern bei mir eher das Gegenteil, jeden Tag sehr viel los. 
    Daher wird das Hauptziel 2021 wohl ein ähnliches sein wie letztes Jahr sein, mehr Fokus auf das Wesentliche, geschäftlich wie privat, mehr Erholung in den Tagesablauf einbauen etc. es wird nicht einfach denn es stehen grosse Änderungen an geschäftlich, bereits im Januar beginnen neue Mitarbeiter wir wollen Gas geben, aber man muss seine Kräfte auch einteilen und ich muss mehr abgeben.
    Corona hatte von der Thematik wohl das Jahr geprägt ab März, da konnte man sich kaum entziehen, jedes Gespräch, privat wie in der Firma, es war rasch bei diesem Thema. Ich habe genug und bin müde geworden, es gab viele Änderungen laufend, über Nacht plötzlich fast alle Leute zu Hause und dann wieder zurück und dann wieder zu Hause, viele Leute, Kunden, Partner etc. waren gestresster als die Jahre zu vor. Von daher hoffe ich dass wir nächstes Jahr zumindest von dieser Front keine grösseren Rückschritte erleben und ab Sommer/Herbst sich die Sache zumindest gesundheitlich langsam gelöst hat.
    Ach ja, ein 2. Kernthema wird sein sich von der Fremdbestimmung etwas zu lösen, das geschäftlich primär Mitarbeiter und Kunden. Das wird eine Herausforderung, aber das kostet viel Energie, wenn ständig 7x24h irgendjemand und meistens mehrere Personen gleichzeitig etwas von Dir wollen/erwarten/fordern. Hat auch mit obiger Thematik zu tun, Fokus, Abgrenzen, Delegieren etc. 
    Bezüglich Investieren wird sich wenig ändern, da ist alles klar, einfach stur und stetig weiterziehen. Dies kann man sich sehr einfach machen wenn man will und trotzdem langfristig eine anständige Rendite erwirtschaften. 
    Fazit also Fokus auf wenige Dinge, die man ändern will und diese das ganze Jahr bearbeiten damit sich etwas zum Positiven verbessert.

  37. AvatarRalf

    Ein schönes Gehalt, leider wird Leistung und innovatives Denken und Arbeiten in meiner Branche im ÖD nicht finanziell gewürdigt. Aber so unterschiedlich kann es eben sein. Weiterhin viel Erfolg, bei diesen Gehältern dürfte eine FU gut zu erreichen sein.

    @Bitcoin: Wenn das Vertrauen schwindet, platzt diese Blase. Für mich ein Schneeballsystem das böse enden wird. Aber bis dahin werden sicherlich noch viele auf den Zug einsteigen und die Kurse weiter befeuern. Für Spekulanten interessant, nicht als Langfristanlage.

  38. AvatarSlowroller

    @Luigi
    Mit marktbreiten ETF kauft man halt biederen Durchschnitt – die Marktrendite eben. Es gibt invests die deutlich rentierlicher sind – aber auch viele, die deutlich schlechter performen. Welcher aktive Fonds performt, sieht man leider erst in der Retrospektive. Sicher ist hingegen, dass man 2% Gebühren zahlt und vielleicht 6% Ausgabeaufschlag. Das kann sich ttotzdem lohnen – muss es aber nicht. Wenn du von einem aktiven Fonds und seinem Management überzeugt bist, dann ist das das richtige Invest für dich.

  39. Avatarsammy

    Warum es unschlau ist, eine Wohnung mit 0,85% Zins zu finanzieren und dafür das Aktienportfolio zu behalten, würde mich aber mal interessieren”
    Entweder man investiert in Aktien oder man finanziert eine Immobilie. Beides zusammen macht keinen Sinn. Ich investiere nicht in Aktien wenn ich auf der anderen Seite Schulden habe. So einfach ist das. Aber jemandem der beruflich zwei Fonds betreut dem muss ich sowas eigentlich nicht erklären xD

  40. AvatarSyntax Error

    Ralf
    Ich ersetze mal:
    @Aktien: Wenn das Vertrauen schwindet, platzt diese Blase. Für mich ein Schneeballsystem das böse enden wird. Aber bis dahin werden sicherlich noch viele auf den Zug einsteigen und die Kurse weiter befeuern. Für Spekulanten interessant, nicht als Langfristanlage.
    @Immobilien: Wenn das Vertrauen schwindet, platzt diese Blase. Für mich ein Schneeballsystem das böse enden wird. Aber bis dahin werden sicherlich noch viele auf den Zug einsteigen und die Kurse weiter befeuern. Für Spekulanten interessant, nicht als Langfristanlage.
    @Gold: Wenn das Vertrauen schwindet, platzt diese Blase. Für mich ein Schneeballsystem das böse enden wird. Aber bis dahin werden sicherlich noch viele auf den Zug einsteigen und die Kurse weiter befeuern. Für Spekulanten interessant, nicht als Langfristanlage.
    usw.

  41. AvatarTim

    @sammy: Natürlich macht das Sinn. Es gibt durch die Finanzierung das Risiko, dass die Bank zusätzliches Eigenkapital fordern kann, sollte der Immobilienmarkt abstürzen. Okay, dass kann ich dann immer noch mit Eigenkapital aus dem Aktienportfolio ausgleichen. Zugegebenermaßen ist das ein Risiko, allerdings nur in den ersten Jahren, bis ein gewisser Teil getilgt ist und meiner Meinung nach derzeit eher unwahrscheinlich.
    Ansonsten liegt die monatliche Rate auf dem Niveau einer vergleichbaren monatlichen Miete einer Wohnung in unserer Gegend. Mietest du auch nicht, wenn du ein Aktienportfolio hast?
    Das du nicht in Aktien investierst, wenn du auf der anderen Seite noch Schulden hast, dann ist das dein persönliches Sicherheitsempfinden, meins jedoch nicht. Ich sehe es nicht ein, ein Aktienportfolio platt zu machen, dass ziemlich sicher >5% Rendite pro Jahr macht, um einen Kredit zu sparen, der mich 0,85% Zinsen kostet. Investierst du dann auch nur in Unternehmen, die keine Schulden haben? Die investieren ja auch, trotz das die Verbindlichkeiten bei Banken haben.
    Am Ende ist das eine Risikoabwägung und muss jeder selbst wissen. Allgemeingültig, wie das dein Hinweis auf meinen Job erscheinen lässt, ist das aber nicht. Die Fonds investieren übrigens auch mit ordentlich Fremdkapital und dahinter stehen Versicherungen und Pensionskassen, die am Ende deine Rente finanzieren.

  42. Avatar42sucht21

    @Leserbrief
    Ein interessanter Leserbrief finde ich. Da lese ich viel heraus, was diese Generation für wichtig erachtet und was nicht.
    Die Oma finanziert den 150k DINKs durch subventionierte Miete den Lebenstandard mit. Na Prost.

    @bei durchschnittlichen 8% Rendite bin ich Millionär – selbst genutzte Wohnung auf 3 Jahre finanzieren. 
    Ja, Ja. Wer seit 2007 in Immobilien ist und seit 2010 an der Börse der kennt nur eine Richtung und kann sicht nicht vorstellen, dass es nochmal anders wird. Viel Erfolg damit langfristig.

  43. AvatarTim

    @42sucht21: soweit ich weiß, kennst du meine Oma nicht. Ihr tut es finanziell nicht weh, die zur damaligen Fertigstellung marktübliche Miete nicht bis zum maximalen auszureizen und dafür vom Enkel 100 Euro im Monat mehr zu bekommen. Wo da das Problem für unsere Generation liegen sollte weiß ich nicht. Hat dir ein Verwandter, der es sich leisten kann, noch nie unter die Arme gegriffen? Dann tut mir das Leid für dich.
    8% ist die historische durchschnittliche Aktienrendite der letzten 100 Jahre. Damit zu rechnen, ist sicher nicht übermäßig aggressiv. Wenn es nachher nur 6% sind, wäre es aber auch nicht schlimm.
    Woher du das Finanzieren auf 3 Jahre hast, weiß ich nicht. Die 4-zimmer-wohnung, die wir kaufen ist zinstechnisch auf 12 Jahre festgeschrieben.

  44. AvatarLuigi

    @Slowroller
    Den Ausgabeaufschlag und die volle jährliche Gebühr muß man doch heutzutage gar nicht mehr zahlen.
    Der Vanguard FTSE All World belegt laut der Fondsstatistik im Vergleich folgende Plätze:
    2020: -4,2%, Rang 317 seiner Vergleichsgruppe
    3 Jahre: 17,6, Rang 167
    5 Jahre: 39,1, Rang  108
    Es ist wirklich nicht so schwer bessere Alternativen zu finden, die trotz höherer Gebühren eine deutlich höhere Rendite erzielen.
    @Warrior – sind die Zahlen für dich zu groß?
     

  45. AvatarSlowroller

    @Luigi
    Sag ich doch – na dann los. Du wärst doch dämlich wenn du in ETF investieren würdest.
     
    @sammy
    Ich bin hier bei Tim, für Normalverdiener ist diese Regel sicher richtig. Bei genügend Rücklagen, Cashflow und erst recht bei Vermietung ist das Hebeln zu diesen Zinssätzen durchaus möglich und auch sinnvoll.

  46. AvatarLuigi

    Slowroller = Warrior, vom Schreibstil her seit ihr euch doch recht änhlich und zufällig gleichzeitig online 🙂
    Ne, schlau ist man doch, wenn man ganz günstige ETFs kauft. Auch wenn am Ende weniger dabei rauskommt.

  47. AvatarNico Meier

    Guter Leserbrief wobei das Sparen leichter fällt wenn man die Wohnung von der Oma für 500 mieten kann statt 1’300 auf dem freien Markt zu zahlen. Lieber Banker Tim 800.- im Monat oder 9’600 im Jahr ist der Kulanz deiner Oma geschultet aber man kann es natürlich auch als eigene Leistung verkaufen 😉

  48. AvatarTim

    @Nico Meier: Es geht um einen 2-Zimmer-Wohnung mit 53 m2. Die kostet uns aufgrund der Oma 500 Euro, am freien Markt ca. 600 Euro. Die 1.300 sind für eine 4-zimmer-wohnung mit 110 m2. Darfst somit gerne 1.200 Euro abziehen lieber Nico. 

  49. Avatar-M

    @tim
    Wow du machst vieles richtig. Zum Millionär fehlt dir nur noch die Zeit. Wenn du alles beibehälst läuft das im Autopilot.
    Die Immo zu finanzieren neben dem Depot, besonders wenn die Miete+NK = Tilgung+NK ist, passt wunderbar. Lass dir da nicht rein reden… kostet das DL deutlich mehr wie eine Miete ist es evtl weniger sinnhaftig, aber das machst du ja nicht. 
     
    @Michael Fuchs
    Sehr guter Beitrag. Genau so sehe ich es auch. Augen auf bei der Aktienauswahl, besonders in einem schon über 10 jährigen Bullenmarkt. Auch die Qualität der Auswahl ist mit entscheidend. 
    Frage: hast du nach .com nichts mehr investiert, oder war die investierte Summe bis 2000 so hoch, dass trotz Nachkäufe es 15 Jahre gedauert hat, bis dein Depot wieder gut stand.
    Hast du die dax “quality investments” nachgekauft oder hast du die letzten 10-15 Jahre anders investiert? 
    -M
     
     

  50. AvatarThorsten

    @Slowroller
    natürlich ist es sinnvoll, alle außer dem einen stellen so was gar nicht zur Diskussion. Ich würde da gar nicht mehr antworten, es ist reine Provokation.

  51. AvatarFit und Gesund

    @Freelancer Sebastian,
    ja, Ende März gehe ich in Rente, die Kündigung habe ich am 23.12. abgegeben 🙂
    Seltsames Gefühl.
     
    Ich habe mir einen Plan zurechtgelegt, bis März wird ganz normal weitergekauft, danach müssen sich beide Depots selber ernähren, ich rechne für nächstes Jahr mit 15k an Dividenden, weniger als dieses Jahr auf jeden Fall. Der Verkauf von Aktien ist im Moment überhaupt nicht vorgesehen,
    meine Rente wird ausreichend sein, ich kann also ganz normal meinen jetzigen Lebensstandard aufrechterhalten, ich bin jetzt eher darauf bedacht mein Vermögen zu erhalten und wenn es dann noch ein wenig wachsen sollte, dann umso besser. 
    Ich rechne ein wenig so:
    Aktienvermögen am Jahresende soll 80% sein, dazu 2 Konten mit Cash als Möglichkeit zum Re-Balancen, dies sind dann 20%, ich habe mir hierzu ein Excel-sheet gebastelt wo es mir das ausrechnet, es gibt ja viele Varianten.
    daneben habe ich aber immer noch Cash, dazu mache ich jetzt keine Angabe. Auf jeden Fall kann ich mir von diesem Geld immer auch mal einen Extra-Wunsch erfüllen.
    Ab Alter 65 werde ich dann die jährlichen Dividende teilweise oder ganz verbrauchen, so wie es mir dann passt, kann noch viel passieren in der Zwischenzeit. Ich mache Pläne allerhöchstens für einen Zeitraum von 5 Jahren.
    So wie es aussieht habe ich mein Ziel erreicht, 2021 wird wahrscheinlich ein herausforderndes Jahr für mich werden, nicht finanziell aber psychologisch. Schritt für Schritt…
    in diesem Sinne
    Alles Gute 
     
     
     

  52. Avatar-M

    @Tim
    Meine Oma würde mir ihre Wohnung (wenn sie eine hätte) auch günstiger geben …. was für eine Frage für die man sich rechtfertigen muss haha. Das die nicht auf die 100€ angewiesen ist, wohl logisch, sonst würdest du deine liebe Omi unterstützen, ebenfalls logisch – Family first – nicht america 🙂
     
    @FuG 
    Hört sich gut durchdacht an. Du machst das genau richtig und für dich individuell. Mit dem mehr an Zeit bietet sich ein schönes Hobby an, das die Freude bringt neben deinen Lieben Katzen. 
     
    -M

  53. AvatarNico Meier

    @Fit und Gesund
    Ich freue mich, dass du die wohlverdiente Rente bald geniessen kannst. Wir haben noch Glück mit dem Rentensystem der drei Säulen. Durch Säule eins und zwei kann man in der Regel schon recht angenehm leben wenn man nicht auf der faulen Haut gelegen hat während des Arbeitslebens. Alles andere ist wie der Schlahrahm (Schlagsahne) auf dem Dessert (Nachtisch).

  54. AvatarThorsten

    @42sucht21 Glückwunsch. Es wird sich komisch anfühlen, aber man gewöhnt sich dran. Du hast es dir verdient!

    Was das Jungvolk angeht, wir müssen nachsichtiger sein, es fehlt ihnen die Erfahrung. Sie haben weder eine echte Krise noch einen nachhaltigen Crash erlebt, meinen mit Regeln den Millionär in der Zukunft erzwingen zu können, weil es in der Vergangenheit so funktioniert hätte.

    Das erinnert mich an eine Situation unter Kollegen als ein junger Vater verkündete sie seien jetzt aus dem Gröbsten raus , weil das (haha es war erst das erste ! ) Kind durchschlafen würde und trocken wäre. Schallendes Gelächter gab es, der Arme hat gar nicht verstanden, warum. Kann man nicht erklären muss man
    selbst erleben….

    Der Bankentim macht es richtig. Ich habe zusätzlich noch Unternehmensbeteiligungen gehabt. Der steuerliche Hebel ist noch viel besser als bei Immos. Heute bekomme ich 20% pro Jahr, alles richtig gemacht.

  55. AvatarSlowroller

    @Luigi
    Das ist mein voller Ernst: jedes Anlagevehikel hat Vor- und Nachteile und jede Anlage ist eine hochindividuelle Entscheidung. Mich persönlich schrecken die Kosten und die Statistik von aktiven Fonds ab. Daher bleibe ich bei ETF und Einzelwerten. Das kann für dich ja total anders sein – wenn du überzeugt bist von dem Produkt und die Vergangenheit in dir Zukunft annimmst, dann ist der Fonds für dich richtig. Du würdest mit dem Standard-Etf nie glücklich werden, weil du das Gefühl hättest, dass du etwas verpasst. Von daher: informierte dich eingehend und mache das, was dir am sinnvollsten erscheint.
     
    Und nein, ich kenne weder einen worrier noch ist das meine zweite Identität, ich kann mich auch unter dem einen Nick unbeliebt machen 😉

  56. AvatarNico Meier

    Es geht um einen 2-Zimmer-Wohnung mit 53 m2. Die kostet uns aufgrund der Oma 500 Euro, am freien Markt ca. 600 Euro. Die 1.300 sind für eine 4-zimmer-wohnung mit 110 m2.
    @Tim
    Immer spannend wie günstig die Mieten in DE sind.
    Meine erste Wohnung war 3 Zimmer auf 55qm die hat mich 2008 schon 1’400 Franken Miete gekostet. Die Familienwohmung mit 110qm gibs ab 2’400 Franken im Aargau!
     

  57. KievKiev

    @ Banker Tim
    Glückwunsch zum bisher erreichten. Ihr seid gut auf dem Weg in die finanzielle Unabhängigkeit. Die 50% Sparquote erscheint mir verhältnismäßig gering. Führt Ihr ein Haushaltsbuch?
    Bei 150k Brutto und 80k Netto erscheinen mir 40k an Ausgaben recht hoch. Dabei zahlt Ihr 500€ für die Wohnung. Das ist nicht sehr viel Geld. Ihr habt zwei Autos,die vermutlich nicht sehr teuer sind. Wir haben mit zwei Kindern um 2600€ Ausgaben im Monat. Für Miete fallen allerdings nur grob 100€ an, aufgrund von Eigentum.
    Vielleicht habt Ihr das Geld auch vor Corona für Reisen ausgegeben? Dann müsste dieses Jahr ein sehr sparsames bei Euch werden. Geld für Reisen würde ich in Eurem Alter auch ausgeben. Ich war beispielsweise auch auf dem Amazonas und einem Seitenarm unterwegs. Natürlich nicht in einer Touristengruppe. Es war eher wie eine Expedition angelegt mit kleinem Boot, Bootsmann und einem Guide und Proviant. Wir waren zu Dritt und die Reise habe ich mit Freunden unternommen. Es war ein sehr schönes Erlebnis. Den Regenwald wirst Du in einem Disney Abklatsch für mehr Geld nicht in der Form sehen. Auch wenn der Abklatsch mit Spaß Programm wie Dschungel Schwimmbecken mit Rutschen und Lianen und Lodge auf den hohen Bäumen auch nicht schlecht ist. Mit meinen Kindern würde ich so eine Reise allerdings auch nicht mehr durchführen. Alleine die abenteuerlichen Busfahrten… Euer Ziel so hoch zu Spenden kam mir bei den Reisen nicht in den Sinn. Natürlich sind wir in Deutschland privilegiert und haben viel mehr Möglichkeiten. Unglücklich erschienen mir die Menschen auf meinen Reisen allerdings auch nicht. Es hat mir eher gezeigt, dass man weit weniger materielle Dinge für ein gutes Leben benötigt als angenommen. Ich möchte jetzt nichts gegen Spenden sagen. Lediglich den Wunsch so hoch zu Spenden kann ich von meinen Erlebnissen nicht nachvollziehen…

  58. AvatarTim

    @Kiev: da hast du recht, da würde bestimmt auch mehr als 50% gehen, das wollen wir aber nicht wirklich. Wir haben ein Haushaltsbuch und eine App, die uns ein tägliches Budget ausweist, nach Abzug einer Sparquote von 50%. Das geben wir dann doch relativ freizügig aus. Wir arbeiten beide in anderen Städten und müssen jeweils ca. 50 km pro Tag pendeln, wodurch wir ca. 400-500 Euro Benzin ausgeben pro Monat und natürlich auch mehr Versicherung und Reparatur zahlen. Weitere 250 Euro werden gespendet und für unsere Urlaube gehen in einem normalen Jahr heruntergebrochen auf jeden Monat sicher nochmal 500 Euro weg. Die 500 Euro sind auch nur die Kaltmiete. Warm sind es knapp 700 Euro. 
     
    Für uns ist das so in Ordnung, wir erreichen unsere Ziele und übertreiben es auch nicht mit dem Sparen. Wenn wir uns richtig anstrengen würden, wäre aber sicher auch 60-65% Sparquote drin. Da müssten wir dann aber auf zu viel verzichten und das ist es uns nicht wert, besonders weil wir beide nicht vorhaben, mit 40 in Rente zu gehen. 
    Dieses Jahr war es aber tatsächlich eine Sparquote von voraussichtlich 62%.

  59. AvatarFit und Gesund

    Danke für die guten Wünsche  🙂
     
    @-M
    ich kann das ja nur so machen dass es für mich passt und ich mit meinen Anlagen ruhig schlafen kann. Ich werde mich auch mehr um meine allgemeine “Fitness” kümmern können, das ist dieses Jahr aus bekannten Gründen eher auf der Strecke geblieben. 
    Sollte es mir völlig langweilig werden, so findet sich sicher noch was wo ich mich betätigen kann, nicht in der Pflege, aber im Gesundheitswesen.
     
    @Nico Meier,
    Du kannst Deutschland nicht mit der Schweiz vergleichen, ich habe für meine Wohnung in D, bisschen grösser als die von Tim 750Euro Miete erhalten, dafür würdest Du in der CH niemals was Vergleichbares finden, die Löhne sind viel tiefer in D, dafür sind Krankenkasse und Steuern gleich abgezogen.
    Unser Rentensystem mit den 3 Säulen ist sicher gut, ich kann allen Jungen nur empfehlen gleich zu Beginn des Arbeitslebens den Maximalbetrag in die 3te Säule einzuzahlen, ich habe immer diese 3te Säule genutzt. Es wird für die Jungen nicht einfach werden wenn sie nix zur Seite legen, ich habe genügend junge Kollegen die das ganze Gehalt Monat für Monat rausballern, auch für die wird gesorgt werden…
     
    @Tim (Leserbriefschreiber) 
    spannendes Depot, ich liebäugle ja immer noch mit dem ETF ARKK, der erscheint mir sehr gut um diesen “modernen” Kram ein wenig mitzumachen, alleine würde ich mir solche Sachen nicht zutrauen, der ETF erscheint mir im Moment aber auch sehr gehyped.
    Du liest viel bei Seeking Alpha, ich bin nicht bereit dafür zu bezahlen, ich habe einzig und alleine die Premium-Mitgliedschaft bei Lyn Alden Schwartzer, sogar nach 1 Jahr erneuert, was was heissen will. 
    Viel Erfolg mit Deinen Anlagen und im Berufsleben.
     

  60. AvatarBruno

    @Nico Meier
    Bei uns bekommt man für 600.- ein WG-Zimmer mit 10m2 🙂
    https://www.homegate.ch/mieten/3000485933
    Die Unterschiede sind gross, auch was sonstige Kosten angeht z.B. Lebensmittel, manch einer staunt ab den hohen Löhne erschrickt dann aber ab den Kosten die auf ihn bei uns warten.

    @FuG
    Ja die 3. Säule ist eine gute Sache, insbesondere seit einer Weile wo man auch kostengünstiger Index-ETF’s bis 100% Aktien anlegen kann, früher mit den Mischfonds war es solala Lösung aber jetzt lohnt es sich, es hat v.a. auch den Vorteil für weniger Disziplinierte dass man nicht so gut ans Geld kommt und nicht der kleinsten Versuchung widersteht z.B. Autokauf oder Ähnliches.
     

  61. AvatarFelix

    150.000 € sind ein ordentliches Jahresgehalt für ein junges Paar. Anderseits für zwei Akademikerjobs in Großkonzernen im Raum Stuttgart wiederum auch nichts Außergewöhliches. 
    Ein Daimlerschrauber am Band wird wohl auch in diese Größenordnung 70.000 € brutto kommen (noch, denen geht’s ja an den Kragen). 
    Der eigentliche Wahnsinn ist, dass nach Steuern und Abgaben die Hälfte weg ist. Die 150.000 fallen einen üblicherweise nicht in den Schoß, sondern man muss dafür schon ran an den Speck. Wie hieß das mal: Leistung muss sich lohnen. Davon kann wohl keine Rede mehr sein, wenn an jedem hinzuverdienten Euro mehr als die Hälfte (Grenzsteuersatz) an des Bermudadreieck Staat geht.

  62. AvatarFit und Gesund

    @Bruno,
    die Möglichkeiten die es jetzt für die Säule 3a gibt sind natürlich sehr viel besser als damals, aber man muss sich informieren, mich hat kürzlich eine Ex-Arbeitskollegin angerufen die das jetzt auch machen möchte, sie ist 50, sie hatte sich was rausgesucht was ein Bekannter von ihr auch macht, sie konnte mir Null und Nix dazu sagen, sie wusste nichtmal den Namen des Produktes, das Wort ETF hat sie nie gehört, “soll was sein wo ich mich nicht mehr drum kümmern muss und wo gut rentiert da es ja keine Zinsen mehr gibt”….wo fängst Du da an? und nein, diese Kollegin ist sonst nicht blöd. 
    Sie macht ja wenigstens noch was, aber Viele machen gar nix.
     
    gerade lese ich dass 200 Briten, die unter Quarantäne waren, in Verbier ausgebüxt sind, sozusagen Brexit 2.0    auweia….
    Die schwierigste Diät unter allen Diäten ist die news-diät, das wäre ein sehr gutes Ziel für 2021!

  63. AvatarSlowroller

    @Felix
    Der Grenzsteuersatz ist der Spitzensteuersatz, in den Gehaltsregionen in Deutschland also 43%. 57 Cent von jedem Euro kann man also behalten. Ich lasse mir für die Quote immer mal gerne Überstunden auszahlen.

  64. AvatarBruno

    @FuG Es hat ja nichts mit blöd sein zu tun, ich denke viele interessieren sich einfach null dafür oder zu spät, und auch wenn man sich etwas interessiert, wem kann man glauben, ich bin ein grosser Fan des Internets aber hier die gute von der weniger guten Information zu trennen fällt nicht immer leicht. Die Hausbank zu fragen ist auch nicht die schlauste Idee, vielleicht doch noch besser als gewisse Informationen im Netz. Gut wer jemanden kennt der sich damit gut auskennt aber das zu erkennen wenn man von etwas nichts versteht ist auch eine Kunst. Daher sollten gewisse Grundlagen halt doch in den Bildungsplan aufgenommen werden. Die Basics.
    Säule 3a wenn jemand den Maximalbetrag 6800.- jährlich in ein breites Welt-ETF Portfolio einzahlt über 40 Jahre bekommt er mit nehmen wir mal konservativ 5.5% p.a. eine Million bei Pensionseintritt und sparte noch steuern. Einfach noch aufteilen in mehrere Depots um beim Bezug die Progression etwas zu brechen. Viel mehr muss man nicht wissen. Und auch wenn es nur die Hälfte oder ein Drittel ist die man einzahlen kann oder will, es erleichtert jede Rente mit fast 0 Aufwand, und wenn man noch einen Dauerauftrag einrichtet und gleich bei der Lohnzahlung überweist dann tut das auch nicht weh. 
    @Verbier 
    Ich war erstaunt dass die Schweiz dann doch so rasch reagiert hat diesmal, ich dachte schon man wartet jetzt wieder 4-5 Tage bis man die Flüge aus UK stoppt, aber trotzdem befürchte ich es wird alles nix bringen und dieser Mutant wird sich verbreiten, leider. Ich hoffe es nicht, auch wenn die Impfung für diesen neuen Virus auch funktioniert und auch wenn er nicht agressiver ist, wenn es stimmt und er sich 70% schneller verbreitet ist das nicht gut und wir werden noch ein paar mühsame Monate vor uns haben. Ich hoffe ich irre mich.
     
     

  65. AvatarThorsten

    @FitundGesund die Briten hätten besser gar nicht erst einreisen sollen. Und das unabhängig von der neuen Mutation..
    Aber die Geldgier war wichtiger als die Sicherheit. Skifahren und Hotel mit Sause ja, Friseur nein. Wie dystopisch ist dieser politische Mist derzeit bloß …

  66. AvatarThorsten

    @Skowroller mit direkten Steuern, Abgaben , GEZ und nachgelagerten Steuern und Abgaben ( MwSt, Ökosteuer, Mineralölsteuer,Netzumlage..) benötigst Du 10€ Brutto, um eine Ware für 3€ zu erwerben. Von 1€ Brutto gehen 70 Cent an den Staat.

  67. AvatarBruno

    @Thorsten also skifahren kann man das in der Regel nicht nennen, nur weil 1 oder 2 Bretter unten angeschraubt sind 😉 Abgesehen davon ist der Alkoholpegel in der Regel schon so hoch dass sie nicht mehr wissen wo unten und oben ist.. frag mal die Unfallstatistik von den entsprechenden Regionen an.
     

  68. AvatarPaluma

    @thorsten ich finde man sollte sich schon vorher überlegen, ob man die Wohnung später auch für 10 Jahre bewohnt. Ansonsten würde sich später eventuell die Bank freuen.
    Nächste Woche schaue ich mir auch mal wieder eine Wohnung an. 2200 €/m2 kann sich sehen lassen. Werde sehr wahrscheinlich ein Angebot abgeben. Mal sehen. Ich bring aber die 20% Eigenkapital mit zur Finanzierung.

  69. AvatarKM Finanzen

    Hallo
    Es war interessant zu lesen. Dabei fielen mir die vielen „wir hatten Glück“ Passagen. Ist dieses Glück zufällig oder ist es das Glück der Tüchtigen? Ich glaube eher das letztere. Während in April die Mehrheit noch weiter geshortet hat, habt ihr zugekauft. P2P habt ihr ausprobiert aber gemerkt, dass es nicht das Wahre ist. mit dem Mierzins der Wohnung hattet ihr vielleicht schon ein wenig Glück, aber meistens waren die Entscheidungen bewusst richtig! Gratulation!

  70. AvatarSlowroller

    @Thorsten
    Es ging um den Grenzsteuersatz und der liegt bei 43% in Deutschland. Es erhöht sich erstmal keine Verbrauchssteuer, keine GEZ und auch sonst nix. Deine Rechnung ist polemisch mit was weiß ich für Intentionen. Selbst die 70% sind in der Rechnung falsch, aber das weißt du selbst.
    Wenn sich Leistung nicht lohnt so ist es euch unbelassen nicht zu leisten. Ich nehme die 57% und stecke sie in Aktien 😉
     

  71. AvatarRüdiger

    und stecke sie in Aktien
     
    Sehr vernünftig! Damit profitierst du von anderer Leute (Arbeits-)Leistung. Das schlauste, was man tun kann  😉
     

  72. AvatarFelix

    @ Slowroller
    Der Spitzensteuersatz ist nicht der Grenzsteuersatz. Letzterer kann durchaus höher sein als 43 %.
    Die Sozialabgaben kommen dann noch oben drauf. Zumindest unterliegen diese nicht der Progression.

  73. Avatar-M

    Thorsten anstatt zu warten bis der Dollar bei 1,30 ist, bis du wieder schreibst, könntest du auch einfach mal die Politik aus dem Spiel lassen. Dieses ätzen in 9 von 10 Beiträgen von dir ist sowas von daneben. Du änderst es eh nicht und bist froh in D zu leben, sonst wärst wohl weg?! 
    Hier bringt es eh nichts darüner zu schreiben. 
    -M

  74. AvatarRüdiger

    @-M:  Dieses ätzen in 9 von 10 Beiträgen von dir ist sowas von daneben.
     
    Das ist halt sein Lebenselixier. Und er ist leider kein Einzelfall  😉
     

  75. AvatarThorsten

    Schön, dass ihr euch mal einig seid 😉 Sonst geht ihr nur aufeinander los 🙁

    Was sind eure Prognosen für Morgen oder die Woche bzgl. der Börse, los Freiweillige vortreten !
    Impfung hat begonnen
    Brexit in trockenen Tüchern
    Also gehen die Indizes hoch. die Frage ist wie lange das hält, in ein paar Wochen müssten (?) negative Schlagzeilen über Pleiten durchkommen, aber halt die Lufthansapiloten bekommen jetzt 5000€ pro Monat Gehaltsaufstockung vom Staat dazu. Lufthansa wird gerettet, des Namens und der Tradition wegen vermutlich. Aber jeder 5. muss gehen…..

  76. Avatar-M

    Ich glaube mit Rüdiger hatte ich noch nichts negatives, wenn ich mich nicht irre. Wenn ja, dann vlt weil man nicht 100% einer Meinung war und es maximal eine konstruktive Diskussion war. 
    Wenn müsste man den Vormund von Rüdiger fragen, diesen Kraft Heinz oder wie der heißt.
     
    -M

  77. AvatarRüdiger

    Wenn müsste man den Vormund von Rüdiger fragen, diesen Kraft Heinz oder wie der heißt.
     
    Hahahaaaaaa … DER war gut! SEHR gut!!!  😉
     

  78. AvatarSlowroller

    @Felix
    Der Grenzsteuersatz findet nach oben per Definition mit dem Spitzensteuersatz seine Grenze. (bei Wikipedia gibt es zu diesem Thema auch ein Schaubild) Sozialabgaben sind für einige (selbstständige) garnicht relevant, ab einem bestimmten Punkt garnicht mehr (Beitragsbemessungsgrenze) und ausserdem sind die Beiträge steuerbefreit. Ich betrachte diese aber auch nicht, da jeweils eine konkrete Leistung dahintersteckt, auf die ich eh nicht verzichten würde.
    @Thorsten
    Och komm, nun sei nicht so empfindlich, du teilst selbst gut aus. Dass deine Maximalbetrachtung nicht stimmt weißt du doch selbst. Wieso du sie gewählt hast weißt du auch 😉 Fakt ist doch: gibst du das Geld für Aktien, Gold, Immobilien (ja gut, Grunderwerbssteuer) oder privat aus, hast du 57% übrig. Kaufst du Lebensmittel, Klopapier oder Hundefutter hast du 50% übrig. Kaufst du ein Auto oder Sonstwas für Konsumgüter hast du 38% übrig. Dein Extremwert würde bei Tabak, Benzin oder anderer Energie gelten. Allerdings auch nur wenn du es hier konsumierst – das hat aber andere Gründe.

  79. AvatarThorsten

    @Slowroller kein Problem
    Hier meine Chartanalyse für 1,30 EURUSD. Keine Ahnung warum -M da so empfindlich ist. Es ist durchaus möglich. Abwärtstrend ist gebrochen. Und ja, es kann ahnhand von Nachrichten jedereit in jede Richtung gehen, tut es aber nicht, der Dollar wird schwächer, der Euro stärker. Die rote Linie si9nd 20% Kursgewinne ohne dass der KAtienkurs in USD steigen musste. Von 2009 bis 2016 konnte man mit Halten von US-Leichen schon wegen der Währung gewinnen, mit US-Gewinnern ein Vermögen machen.
    Die 1,30 wird getestet werden. Ich geh dann einkaufen.

    https://abload.de/img/screenshot2020-12-271j9kib.jpg

  80. Avatar42sucht21

    @Leserbrief Tim – Oma und mit 8% bin ich bald Millionär
    Ihr Depot ist recht agressiv ausgerichtet mit vielen Wetten (Simon Property usw usw). Vor 2 Jahren noch alles voll REITS und weil ein Internetforum contra gibt sieht es dann Heute ganz anders aus. Ich wünsche Ihnen das es klappt. Die historischen Renditen am Aktienmarkt waren hoch. Es ist utopisch diese Renditen jetzt fortschreiben zu wollen in seiner Excel. Diese Renditen sind in den nächsten Jahren nicht wahrscheinlich. Zum einen sind die Märkte bereits 12 Jahre sehr gut gelaufen zum anderen setzt sich die Menscheit gerade andere Prioritäten als Wachstum. Die Klimaziele zu erreichen wird Rendite kosten, die stärker werdenden Hemmnisse in der Weltwirtschaft durch Nationalstaatentum (zB US – China, Zölle, Sanktionen usw.) kostet Wachstum, der Ruf nach Regulierungen der Internetunternehmen (Wachstumstreiber) wird immer lauter, demographisch wächst es in den World-Ländern nicht mehr so und kurz bis mittelfristig werden die Mehrkosten durch Corona-Produktionsbedingungen auf die Rendite drücken. Der Prozentsatz an Zombiunternehmen ist aktuell historisch einmalig hoch. Last but not least sind wir gerade am Anfang bis Mitte einer weltweiten Pleitewelle und der weltgrößten Rezession. Da munter 8% Wachstum fortzuschreiben die kommenden 10 Jahre ist schon mutig. Kann natürlich sein.

    Oma – Sie geben sowieso 40k aus. Warum nicht der Oma eine marktgerechte Miete zahlen? So zahlt Ihre Oma für Sie die monatlichen 250€ Spendengelder indirekt – aber Sie haben das gute Gewissen. Fragen Sie doch mal Ihre Oma ob die das gut findet, dass sie das irgendwem spenden statt es ihr zu geben. Oder Sie lassen die Oma entscheiden über den Spendenempfänger. Dann passt es doch. Zum erreichen der 1,2 Mio (gute Gehälter) ist das doch völlig irrelevant.

  81. AvatarFelix

    @ Slowroller
    Ich will nicht rechthaberisch sein, aber Spitzensteuersatz und Grenzsteuersatz sind zwei verschiedene Dinge. Letzteres ist die Steigung, mathematisch die Ableitung, an der Steuerprogressionskurve. Der Spitzensteuersatz ist einfach das Ende der Progression, das der Erhöhung des Steuersatzes. Ein fiktives Beispiel: Wenn jemand 19.000 € mit 10 % versteuern muss, zahlt er 1.900 € Steuern. Verdient er 1.000 € mehr und sein Steuersatz steigt dadurch auf 11 %. Auf die nunmehr 20.000 € zahlt er jetzt 2.200 €, also 300 € mehr. Bezogen auf die Ursache dieser Steuererhöhung, die zusätzlich eingenommen 1.000 €, sind das 30 %. Das ist der Grenzsteuersatz für dieses Beispiel.Wo der Spitzensteuersatz bei diesem Beispiel liegt (40%, 45 %, oder 50%), ist dabei völlig unerheblich. 

  82. Mark 85Mark 85

    An Peter Stenger: Super, ich wünsche dir viel Erfolg! Mir hat Bitcoin in diesem Jahr einen 6-stelligen Vermögenszuwachs beschert, aber dafür waren die Schwankungen dementsprechend heftig. Nichts für jedermann. Morgen werde ich eine Teilumschichtung vornehmen, weil ich dauerhaft 10 % meines Gesamtvermögens anpeile.

    Die Speichen kommen ungefähr hin. Hinzu kommen ein eigenes Unternehmen und Silber.

  83. AvatarIceman

    @leserbrief Tim
    Ich finde du hast bisher in deinem Leben viel richtig gemacht.
    Ob deine Oma jetzt 100€ mehr oder weniger von euch Miete erhält ist völlig irrelevant und hätte nur minimal Einfluss auf dein jetziges Depot.
    Darf ich fragen, welche haushaltsapp ihr verwendet?
    Das mit dem täglichen Budget finde ich interessant.
     

  84. AvatarSlowroller

    @Felix
    Ich glaube wir reden aneinander vorbei. Dass der Grenzsteuersatz mit dem Spitzensteuersatz identisch ist, habe ich nirgendwo behauptet. Es ging aber um den Grenzsteuersatz bei dem Gutverdiener hier. Und per Definition ist der Grenzsteuersatz in seiner Höhe beim Spitzensteuersatz begrenzt. Ich schaue mir aber gerne ein konkretes (reales) Beispiel an, wo der Grenzsteuersatz über dem Spitzensteuersatz liegt. Dann hätte ich (und Wikipedia) ziemlich danebengelegen. (was durchaus mal vorkommt)

  85. Avatar-M

    @Thorsten 
    Ich habe kein Problem mit einem USD bei 1,30 – ich würde es begrüßen. Du schriebst jedoch, dass du dich erst wieder meldest hier im Forum, wenn der Fall eingetreten ist.
     
    Ich dachte an ein wenig Ruhe von deinen (für mich nervende) politischen Posts. 
     
    Ansonsten sind deine Beiträge für mich in Ordnung, nur sobald du die Politik rein bringst, wird mir das oft zu viel, weil du das meist sehr einseitig oder eindimensional bringst.
    -M

  86. AvatarMattoc

    @Felix
    Das, was du beschreibst, ist korrekt. Allerdings ist das, was Slowroller beschreibt, auch korrekt.
    Der Grenzsteuersatz kann rein logisch niemals höher sein als der Spitzensteuersatz, da ansonsten bei einer Gehaltserhöhung, die jemand bekommt, der aktuell den Spitzensteuersatz bezahlt, der Spitzensteuersatz steigen würde. Und damit gäbe es keinen Spitzensteuersatz mehr.:-)

  87. AvatarTim

    @42sucht21: ob das aggressiv ist oder nicht, werden wir in 10 Jahren sehen. Mit dem jetzigen System benötige ich ca. 4,4% durchschnittliche Rendite über die nächsten 10 Jahre um 1 Mio. Euro mit 40 zu erreichen. Wenn es nachher bis 45 oder 50 braucht, ist das für mich auch in Ordnung. Prinzipiell rechne ich mit dem langjährigen Durchschnitt und dann werden wir sehen.
    Was ich persönlich ein wenig befremdlich finde ist, dass du mich hier so hinstellst, als würde ich meine Oma ausbeuten, um meine finanzielle Freiheit zu erreichen oder meine Spendenziele, nur weil meine Oma eine marktübliche Miete in 2013 nicht jedes Jahr um 4% erhöht hat. Solche Aussagen zu treffen, ohne die finanziellen Verhältnisse zu kennen, ohne über unser Verhältnis Bescheid zu wissen, oder was ich für meine Oma laufend tue oder getan habe, finde ich eine Frechheit und du hast da kein Recht, ein Urteil darüber zu fällen!

  88. Avatarsammy

    @M
    Unser Thorsti handhabt das mit der Politik wie mit den Finanzen, keine Ahnung aber davon ganz schön viel xD
    Lass ihn glauben was er will und lache besser über seine Posts anstatt dich aufzuregen. So mache ich das auch 😉
     
     

  89. Avatarsammy

    @Tim
    Ganz einfach, dein Fehler Nr.1 ist, dich hier aus Geilheit vor dir selbst finanziell offen zu legen. Wer’s geil findet bei 150.000€ Verdienst zu erwähnen, dass er an seiner eigenen Oma 100€ spart, der hat es nicht anders verdient.

  90. AvatarTim

    @sammy: und wegen Leuten wie dir werden hier fast nur noch Leserbriefe gepostet, die ihre sinnlosen Finanzblogs bewerben und keiner irgendwas davon hat. Wofür bist du eigentlich auf diesem Blog, außer zu haten? 

  91. AvatarJan

    @ Zwitsch:
     
    Es gibt seitens der Chinesen Ermittlungen gegen Alibaba wegen Kartellrechtlichen Vergehen. Und das ist auch gut so. Wobei man nicht dem Trugschluss unterliegen darf und meint das Ergebnis aus diesen Ermittlungen wäre ein Ergebnis aus einer rechtsstaatlichen und freien Prüfung. Es kommt nachher das raus, was die Kommunistische Partei befiehlt. 

  92. AvatarThorsten

    @-M das werde ich Olaf Scholz petzen ! 😉

    @42sucht21 Ja, es wird Rendite kosten. Auf der anderen Seite gibt es dann Unternehemen die mit dem Klimahysteriebonus ordentlich Rendite machen.

    War das jetzt politisch ? Dann kann -M Klimahysterie durch Klimarettung, Klimaerhitzung oder sonstwas politisch Korrektes ersetzen 😉

    Es gibt keine Aktienanlage ohne Poliktik. Die Charts rauchen nicht in freiem Raum.  Das wäre vollkommen naiv auf Charts zu starren und die politischen Ereignisse wie sie 42sucht21 beschreiben hat zu bedenken.

    Ein Geblubber wie “8% und ich bin reich, Sparplanregel und suuuuper” das ist nicht auszuhalten. Ich dachte wir hätten das Niveau des “ich wünsch mir was in meiner Filterblase” längst verlassen…

  93. AvatarLejero

    @Bruno:
    Danke für deine Einblicke, sehr interessant. 
    Ich muss mal überlegen, ob die quarterly Reviews und runtergebrochenen Ziele auch etwas für mich sind. Glaube spontan nicht, da ich mich dann zu verzielt fühle, aber mal darüber nachdenken.
     
    @Tim:
    Lass dich doch nicht von Sammy provozieren 😉 Ihr macht das toll, und das schon in so jungem Alter!
     

  94. AvatarNimzo

    Hallo Tim schöner Leserbrief,
    ihr zwei seid trefflich unterwegs und ich wünsche euch ein gutes Gelingen. Eurem Kinderwunsch steht nichts mehr im Weg los gehts!

    @Franky
    Ich habe auch Bausparer mit einer ähnlichen Verzinsung. Warum auflösen? Für den risikolosen Vermögensteil ist 1,5% ein sehr guter Zins den du bei neuen Abschlüssen vermutlich nicht mehr bekommst. Ich würde jetzt einfach mal mit Aktiensparen weiter machen und die 3.000€ als den Cash-Anteil betrachten.

    Viele Grüsse
    Nimzo

  95. AvatarTobs

    Tim, habe jetzt nicht Deine ganzen Werte gecheckt. Relevanter ist, dass Dein Approach insgesamt smart ist. 

  96. AvatarTimo

    @Tim
    Finde es echt bemerkenswert was ihr bis jetzt erreicht habt. Macht weiter so und ihr werdet euer Ziel schaffen.
    Was ich wirklich hier schade finde,dass es so negativ gesehen wird, dass ihr bei deiner Oma nicht so viel Miete zahlt. Ich wohne auch bei meiner Oma und helfe ihr wo ich nur kann. Manche Dinge können nicht mit Geld aufgewogen werden. Meine Miete ist bestimmt auch unter Marktdurchschnitt. Trotzdem würde meine Oma es nicht missen wollen, da  sie sonst alleine in dem Haus wäre.
     
    Lg Timo 

  97. AvatarRüdiger

    Habt ihr noch alte Bausparverträge bzw. bespart diese noch regelmäßig?
     
    Ja, habe ich und mache ich. Und zwar so lange, bis die Inflation spürbar ansteigt. Der pure Verdacht, dass sie das mittelfristig tun könnte, ist mir für eine Reaktion zu wenig.
     

  98. Avatarsammy

    @Timo
    Es geht nicht darum, dass er weniger Miete zahlt. Sondern, dass er es nötig hat hier damit haussieren zu gehen. So ein Detail würde ich für mich behalten. Aber dieser Tim scheint recht viel Bestätigung und Anerkennung zu brauchen.

  99. AvatarSlowroller

    Was soll eigentlich das rumkritisieren an der Miete? Niemand würde meckern wenn ein Schreiber noch in einer Wohnung im Elternhaus oder in einer geerbten Immobilie wohnt. Es ist doch genau Teil der Aussagen, dass man sparsam lebt um Ziele zu erreichen – hier sowohl bei der Wohnungsgröße als auch den Kosten. Oma freut sich und wird vielleicht bald 2 Enkelchen in der Nähe haben – win-win 😉
     
    Mir ist bei so einem Leserbrief vor allem Ehrlichkeit wichtig. Und die ist hier gegeben und stark zu begrüßen.

  100. AvatarTim

    @sammy: wo gehe ich damit haussieren? Ich gebe zu, das ich Unterstützung, dafür dankbar bin und das gehört dazu. Es wäre meiner Meinung nach unehrlich hier zu erklären, das ich das ohne Unterstützung mache. 

  101. Avatar-M

    Tim es ist alles ok. Für mich war es einer der wenigen Leserbriefe die mich interessiert haben und die ich dem Schreiber auch abkaufe. Hey und du hast wirklich keiner Internet Seite? Komm Tim, raus damit, was willst du uns verkaufen? 😉 
    Nein wirklich klasse was ihr vor habt. Ahso und wegen Kinder….Das üben macht auch Spaß 😉
    Bei uns hat das Christkind eine Carrera Bahn gebracht. Oh wie sehr ich mich mit freu! 
    Meine Eltern haben uns auch ein unverhofftes Geschenk gemacht, welches wir angenommen haben. Das hatte aber damit zu tun, dass mein Dad das angesparte Geld für den 18. Geburstag zum großen Teil an der Börse schlecht angelegt hatte damals und er hatte immer vor mir das irgendwann wieder zu geben. Ich habe ihm immer gesagt, dass es nicht nötig sei und ich mir alles alleine aufbauen werde. Jetzt gab es das on Top. Hilft trotzdem.
    -M

  102. Avatar42sucht21

    @Luigi – Ja, ja wie findet man die guten aktiven Fonds der Zukunft? Da muß man schon ein klein wenig recherchieren, ist aber auch kein Hexenwerk.
    Leider nein. Die Recherchearbeit können wir uns sparen. Es ist nach Kosten schlichtweg nicht möglich für Sie als Privatanleger – egal wie viel Zeit Sie für die Recherche investieren – zuverlässig die verschiedenen Top-Performer der kommenden 20 Jahre zu wählen. Performance Chasing mit aktiven Fonds ist wie Lotto spielen und kann sich lohnen – aber für die große Mehrzahl der Anleger lohnt es sich langfristig nicht. Verlässliche Daten dazu findet man zB bei Herrn Kommer und natürlich bei den einschlägigen US-amerikanischen Büchern dazu. Mir reicht beim Fonds die breite All-World ETF Marktrendite. 

    @Tim – Es wäre meiner Meinung nach unehrlich
    Wenn Ihre Oma weiss, dass Sie 8.400€ monatlich Netto verdienen und 400k als Depot und 3 Eigentumswohnungen besitzen und normal Ihre Miete 200€ teurer sein würde und sie dafür monatlich 250€ spenden – dann ist es doch völlig in Ordnung. Weiss Ihre Oma das denn?

  103. Avatarsammy

    @Tim
    Du brauchst die Bestätigung kein normaler Mensch würde hier seine finanzielle Situation im Detail darlegen.

    Übrigens reichen 1,2 Mio niemals für zwei Personen die in FF Leben wollen.

  104. AvatarJohannes

    Tim du machst alles richtig 😉
    Find aber eine Spende von einer Mio etwas übertrieben, weil ich das für untrealistisch sehe. Aber das muss jeder selbst entscheiden. 
    Verstehe die ganzen Hater Kommentare nicht. Anstatt zu kritiseren solltet ihr, euch um euere Finanzen, euer Business oder was auch immer kümmern. 
    So.. gute Nacht an alle Optimisten und gut gelaunte Kapitalisten 😉

    Und ich glaube der Oma geht es nicht ums Geld 🙂

    Ps. Ach ich lass es lieber.. 😉

  105. AvatarSparta

    @42
    Klingt fast nach harten Weihnachtsfeiertagen… ?
    Da kommt Tim doch doch noch etwas smarter rüber wie ein anderer Charmebolzen… 😉

  106. AvatarLejero

    @Johannes:
    Gibt doch da ein schönes Sprichwort im Sinne Mitleid gibt es umsonst, Hate/Neid muss man sich aber verdienen 😉
    Tim hat es sich definitiv verdient mit seiner tollen Leistung. 

  107. Avatar42sucht21

    @Sparta
    Ja MBA smart. Ich denke halt, man kann auch mit 30 mal Erwachsen werden und auf eigenen Beinen stehen. Dieses Einzentitelgetue ist halt auch nicht meins, dazu kann ich mich nicht äußern. Ansonsten finde ich wie gesagt den Leserbrief interessant auch wegen des Spenden-/Welt-verbessern wollens. Das gabs vor 30 Jahren bei MBA-Bankern eher nicht so glaube ich. Zur Oma: Auf meine inhaltlichen Punkte bekomme ich ja kein wirkliches Feedback von Tim – nur zur Oma. So isches nun einmal im Indernet. Interessant ist auch, dass dieses Omagetue anscheinend mehr Foristen-Kommentare bekommt als Ihre Diskussion mit Corona-Relativierern hier vor Kurzem. Schade eigentlich.
     

  108. KievKiev

    @ Sammy
    Du hattest einmal erwähnt, dass die finanzielle Unabhängigkeit für Dich bei 10M oder 100M beginnt.
    Die 10M würden für mich eventuell in 2 Dekaden möglich sein. Die 100M sind allerdings unerreichbar weit entfernt. Da müsste schon ein riesen Glück passieren. Zumindest unter der Annahme, dass ein Laib Brot keine 100€ kostet.
    Das spielt aber keine Rolle. Eine Millionen sollte für 2 Personen mit der richtigen Einstellung bereits ausreichen. Vielleicht hilft der Song weiter:
    The man in me
    Bob Dylan
    Geld ist nicht alles. Es mag sein, dass ein Donald Trump die finanziellen Möglichkeiten besitzt 10 Rechtsstreitigkeiten gleichzeitig zu führen. Aber darauf kann ich getrost verzichten. Es gibt Leute, die einem ans Bein pinkeln wollen. Ich vergleiche mich mit solchen Menschen nicht. Wozu auch? Ich möchte schließlich meine Zeit so wenig wie möglich mit solchen Menschen vergeuden. Da spiele ich im Geiste einmal “The Man in me” ab. Dabei versuche ich möglichst nicht zu summen oder lala von mir zu geben. So lässt es sich ganz leicht durchs Leben gehen. Die Türen öffnen sich ganz von alleine. 
     
     

  109. AvatarSparta

    @42
    Naja, im Netz ist es sowieso größtenteils oberflächlich…
    Die etwas düstere Prognose hat mich erstaunt… aber es sind natürlich einige Punkte realistisch und zutreffend.
    Bzgl. C19 ist es ja komplex und Kolleteralschäden sind hoffentlich am kleinsten wenn wir es tatsächlich mit neuer Impftechnik zur Herdenimmunität schaffen sollten.
    Unter Druck entstehen manchmal starke Fortschritte, die sonst so nicht in dieser Zeitspanne möglich gewesen wären…

  110. Mark 85Mark 85

    An Johannes und Lejero: Ich kann eure Aussagen nur unterstreichen. Nur grundunzufriedene Menschen haben das ständige Bedürfnis, bei anderen Menschen ein Haar in der Suppe finden zu wollen. Solche Energieräuber sind für das eigene Weiterkommen toxisch, daher am besten ignorieren oder aussortieren. Tims hervorragende Gesamtleistung spricht für sich. 😉

  111. AvatarMarkus

    @sammy
    Du brauchst die Bestätigung kein normaler Mensch würde hier seine finanzielle Situation im Detail darlegen.
    Übrigens reichen 1,2 Mio niemals für zwei Personen die in FF Leben wollen.
     
    Warum fragst du dann ständig andere Leser nach Detail Informationen??

  112. AvatarLejero

    @Mark85:
    Anderes Thema: du bist ja schon in der FF, wie war denn der Übergang vom Arbeitsleben? Ich meine emotional, vom Tagesablauf etc. Kannst mir auch gerne off-Forum antworten, Tim kann dir meine Email geben. Bin gerade im Übergang und bin gespannt was ich zu erwarten habe.

  113. AvatarDaniel

    Keine Chance, dass ihr mit den 1,2 Mio und 4% im Jahr für den Rest eures Lebens hinkommen werdet (dann noch womöglich mit 2 Kindern).
    natürlich. Es gibt mehrere hundertausend Menschen in Deutschland die mit deutlich weniger als 3000€ Netto im Monat zurechtkommen. Bei 4% Entnahme ist auch nicht mit einem Abschmelzen des Depots zu rechnen sondern eher mit einer hintergründigen Zunahme des Depots. Die 4% Ausschüttung würden also eher schneller als die übliche Inflation ansteigen.
    Insbesondere in der Familie ergeben sich viele Synergie-Effekte. 

  114. AvatarRagnar Dannesjoeld

    @Leserbrief-Tim:
    Glückwunsch zu deinem Lebenslauf und deinem finanziellen Engagement. Klar, ein bisschen Glück ist immer auch mit dabei (z.B. der rechtzeitige Absprung bei P2P-Krediten), aber “Fortes fortuna adiuvat”, wie ich im Lateinunterricht gelernt habe.
     Das einzige, was ich nicht ganz stimmig finde, ist folgende Aussage: “Ich habe zwar einen Buy-&-Hold-Ansatz, allerdings überprüfe ich laufend, ob ein Verkauf bzw. ein Umschichten nicht doch Sinn macht.” Ich verstehe schon, dass du kein Market-Timing im Sinne von short-term gain betreibst, aber deine Strategie ist dann eben auch kein Buy and Hold mehr. Nicht, dass das schlimm wäre – und wer wäre ich mit einem öden 140k-ETF-Portfolio, Ratschläge zu erteilen – aber ich finde, man sollte kein falsches Selbstbild haben. Das kann nämlich böse ins Auge gehen….
    In jedem Fall: alles Gute und weiterhin viel Erfolg!   

  115. AvatarRais

    Würdet ihr sagen, dass Unternehmen wie General Dynamics oder Lockheed Martin gerade unterbewertet sind?

  116. Avatarsammy

    @daniel
    Ach was im Leben reicht das nicht! Die 4% Formel funktioniert schon lange nicht mehr. Rechne mit 1-2% das ist realistischer. Für FF brauchst du mind 1 Million pro Person ohne Kinder. In 10 Jahren 1,2 Millionen.

  117. AvatarClaus

    @ Christian
     
    GILD habe ich diesen Monat etwas aufgestockt. Aus meiner Sicht ein sehr gutes gewinnstarkes Unternehmen, aber (noch immer) sehr unbeliebt. Der Wert muss “wiederentdeckt” werden.
     
    Das wird m.E. passieren, denn 2021 gehe ich davon aus, dass unter den üblichen Schwankungen die eher heissgelaufenen Werte abgebaut werden und man wieder mehr Substanz mit Potenzial und günstigerer Bewertung suchen wird. Die Schere zwischen diesen Werten ist viel zu weit auseinandergedriftet. Auch Zykliker wie z.B. Öl und Banken könnten deutlich profitieren.
     
    @ fit und gesund
     
    Alles Gute für Dich und Deine “Untermieter”.  Das nahende Berufsende macht auch mir etwas psychologischen Stress. Man muss wohl Fakten schaffen und sich an die neue Situation gewöhnen. Bei mir wird sich dadurch gar nicht so viel ändern, da meine Selbständigkeit seit einigen Jahren bereits eher als “Hobby nebenbei” zu sehen ist. Das gleiche gilt für die Börse. So gesehen bin ich bereits seit Jahren in “Teilrente”…
     
    Ins Depot habe ich schon seit 2016 nichts mehr einbezahlt, aber auch nichts entnommen. Zuletzt habe ich ein paar neue kleine 1. Positionen gekauft, Amgen, Novozymes, Coloplast und im Oktober Mastercard. Etwas aufgestockt habe ich noch Hormel und Gilead und auch im Okt. schon Cisco.
     
    Hoffentlich brauche ich (und alle hier) niemals etwas aus der Coloplast-Produktpalette, Du wirst Dich hiermit durch Deine Arbeit wahrscheinlich ja gut auskennen…
     
    Novartis geht heute gut nach Norden, vielleicht als Ersatz für die entfallenden Sylvesterraketen…
     
    LG

  118. Avatar42sucht21

    @Sparta
    Ja, das sehe ich auch so. Bezüglich der Prognose: Ich bin positiv gestimmt. In Afrika entsteht gerade der nach Ländern größte Freihandelsmarkt. In APAC ebenfalls das Abkommen. China gibt bei beidem mit den Ton an. Die Armut sinkt, Krankheiten nehmen ab. Neue Wirtschaftsbeziehungen durch Migration. Immer schnellerer Technologiefortschritt. Die Produktivität steigt. Billiges Investitionskapital ist vorhanden, die Erbengeneration hat Geld. Die kommende Generation wird Rohstoffe auf Kometen schürfen und dauerhaft Stationen auf dem Mond und im Orbit betreiben. Ich bin long. Auf 10 J gedacht, bedenke ich aber auch, in welcher Zyklusphase der Aktienmarkt 2021 stehen könnte, wie sich die im vorigen Post von mir genannten Punkte auf die historischen 7-9% pA in den kommenden 10 J auswirken könnten.
    Übrigens zu Covid-19: Ich habe gerade mit einer ca. 40 jährigen Bekannten gesprochen die im März erkrankt war (Südtirolurlaub) und einen milden Verlauf hatte. Sie hat bis Heute nicht ihren Geruchs- und Geschmackssinn komplett zurück.

  119. Avatarsammy

    @7-9% Rendite
    Leute mal ganz ehrlich seid ihr wirklich solche Amateure, und glaubt das Märchen von 7,8 oder gar 10% p.a. Durchschnittsrendite? Ihr müsst Steuern, Kosten und Inflation abziehen, dann bleiben euch vielleicht noch 3-max 5 % übrig! Das ist realistisch!

  120. AvatarRalf

    Was ist den hier teilweise für eine Stimmung? Rafft euch auf Leute und schaut nach vorne. Ich kann murrende Kommentare hier teilweise durchaus verstehen, bringt aber eigentlich nix. Der Leserbrief ist gut, viel Erfolg den beiden. Doppelverdiener mit zwei akademischen Vollzeitstellen sollten finanziell einiges erreichen können. Von daher bei Spardisziplin ein Selbstläufer.

    “Ihr müsst Steuern, Kosten und Inflation abziehen, dann bleiben euch vielleicht noch 3-max 5 % übrig!”

    Das ist eher für realistisch, in der Tat. Manche Annahmen und Berechnungen hier sind schon lustig. Trotzdem stetig investieren und weiter dran bleiben. Und öfters raus in die Natur. Stärkt auch die Abwehrkräfte.

  121. AvatarThorsten

    Wer mietfrei lebt braucht keine Riesendepots. Miete, Auto, das sind die Kostentreiber. Dummerweise sind die Immopreise meist da niedrig wo man ohne Auto nicht mobil ist….

  122. Avatarsammy

    @mietfrei
    Hey Thorsti du lebst vielleicht mietfrei aber ganz sicher nicht kostenfrei! Von deinen hohen Kaufnebenkosten kann ein Mieter sehr lange mieten. Grundsteuer, Versicherungen, Instandhaltung, Reparaturen, Gutachter etc etc wir hatten das alles schonmal durchgekaut, kommen noch dazu.. Aber ein Finanzexperte wie du ignoriert solche Fakten konsequent.

  123. AvatarThorsten

    Grundsteuer, Versicherungen, Instandhaltung, Reparaturen, Gutachter.
    Bis auf den Gutachter ( hatten wir in der Tat hat, aber das ist einmalig und hat wenig gekostet)
    werden alle Kosten über die Miete auf den Mieter umgelegt . Grundsteuer gehört zu den umlegbaren Betriebsnebenkosten.
    Dann wird ein Profit/Risikoaufschlag/Gewinn
    auf die Miete aufgeschlagen. Es handelt sich ja um eine Dienstleistung und der Gewinn wird versteuert.
    Wer mietet zahlt nicht nur mehr, sondern muss die volle Inflation mitmachen.
    Der Besitzer ist langfristig immer im Vorteil.
     

  124. Avatarsammy

    werden alle Kosten auf den Mieter umgelegt. Und zwar über die Miete.

    Haha Thorsti heute haust du sie aber wieder raus xD das ist dein Wunschdenken 😉

    Manche Vermieter legen sogar drauf.

    Und im übrigen ging es nicht ums vermieten sondern Miete vs Eigenheim, wem haust du da die Kosten drauf? xD

     

  125. Avatar-M

    Luigi und weiter unten siehst du dann die average Returns mit dem Ergebnis, dass Stocks die höchsten Schwankungen hatten aber im Durchschnitt die höchste Rendite. 
    Willst du die Rendite maximieren, dann streue über Aktien dein Geld. Willst du weniger Schwankungen, dann streue über mehrere Assetkassen hinweg was dann aber ein wenig die Rendite schmälern wird. 
    -M

  126. AvatarStefan

    Wie immer ist es ein Mittelweg, weder Thorsten noch sammy haben recht. Das Leben ist individuell, was für den einen eine Glatze ist für den anderen die längste Stirn der Welt.
    Würde alles was der Kommer schreibt, richtig sein, gäbe es wohl keinen Vermieter mehr und seine Bücher würden vor der Bibel auf Platz Eins der Bestsellerlisten stehen.
    Nützt auch nix, wenn man mit dem Erbsen zählen anfängt. Ein jeder versteht eben nur das was er begreift. Auf das ein jeder seinen Weg findet. 

  127. AvatarThorsten

    Ich wünsche mir ja viel, aber hier ist nur einfaches Addieren notwendig.
    Sowohl bei Eigennutzung als auch bei Vermietung stehe ich besser, es fällt z.b. der Profit des Vermieters weg. Da gäbe es noch mehr : Rendite durch Währungsverfall bei Kreditaufnahme, 2% Abschreibung bei Vermietung,… Punkt.
    Extreme Randbedingungen wie “zu teuer gekauft”, “Mietnomaden” oder “Miete nicht erzielbar” oder “Riesensanierung” sind eben nicht der Normalfall.
    Immobilienkäufe sind kein Lifestyle oder gar emotionale Entscheidungen, man kann das knallhart durchrechnen. Und ja es gibt einige Großstädte in denen der Kauf ohne genügend Eigenkapital nicht lohnt. Aber dort wird man als Mieter auch ganz schön ausgenommen (z.b. München).

  128. Avatarsammy

    @Thorsti
    Na dann ist doch alles gut! Russlandaktien sind top und unser Thorsti ein Finanzgenie sage ich doch!

  129. KievKiev

    @ Stefan
    Bei Kommer geht es um Kaufen oder mieten. Vermietung wird dort nicht betrachtet. Er zieht gelegentlich Kosten von großen Vermietern heran für die Herleitung seiner Kostenschätzungen. Es ist ein gutes theoretisches Werk. Kommer hat selbst nie Eigentum besessen und hat folglich lediglich Zahlen betrachtet.
    Ich mache mir über die Preisfindung bei Immobilien keine Sorgen. Die Preise bilden sich wie bei den meisten käuflichen Dingen aus Angebot und Nachfrage. Da bin ich bei Adam Smith. Bei Aktien nennt man es heute vielleicht Markteffizienzhypothese. Ist im Grunde alles das selbe. Bei effizienten Märkten wird vorausgesetzt, dass alle Daten jedem Teilnehmer bekannt sind. Das ist bei Immobilien allerdings nicht immer vollständig gegeben.
    Durch breite Streuung sinkt die Schwankungen des Vermögens. Dabei ist eine geringere Rendite zu erwarten, als bei den bedt rentierlichsten Vehikel. Dieses müsste man allerdings im Voraus wissen. Bei 1M Vermögen und FiRe würde ich tatsächlich das Risiko für meine Frau und mich minimieren. Bei 2M würde ich keine Rohstoffe usw. verwenden. Bei 3% würden die Einnahmen daraus weit über dem Notwendigen liegen, so dass das Vermögen auch ohne Zukäufe schneller las die Inflation wachsen sollte.

  130. AvatarPerpetuum Mobile

    @Thorsten, … der Besitzer ist langfristig immer im Vorteil!!? Es hat demzufolge noch nie Zwangsversteigerungen von Häusern oder Eigentumswohnungen gegeben? Du bist hier wirklich der Oberexperte.

  131. AvatarOG

    Hi, das liest sich alles sehr gut.
    Ich bin ebenfalls Banker und ein paar Jahre jünger als du und habe eine ähnliche Strategie nur ist meine grösste Assetklasse Immobilien.
    Ich finde es lobenswert, dass du das System von Geben und Nehmen verstanden hast. Wer keine 5 Euro gibt kann nämlich auch keine 100 Euro vom Leben erwarten.
    Thema Eigenheim : bei allen pro und Contras muss jeder für sich selbst entscheiden was er in dem Bereich macht. Nur weil in Büchern steht, dass ein Eigenheim kein Asset ist muss es ja nichts schlechtes sein.
    Man stelle sich mal vor er bekommt zwei Kinder… Finde mal als 4 köpfige Familie eine Wohnung zur Miete oder anders stelle dir mal vor du hast 2 Kinder und einen Hund -> Finde in der Konstellation mal eine Wohnung.
     
    Daher Daumen hoch und viel Erfolg bei der Durchführung.

  132. AvatarThorsten

    @Perpetuum Wir haben glaube ich den sachlichen Bereich verlassen. Es könnte auch ein LKW und Haus donnern , der Blitz einschlagen  oder sonst was. Sind wir uns wenigstens einig, dass es keine Anlage ohne Risiko gibt ? Wer wenig Eigenkapital und wenig Einkommen hat , der sollte nicht kaufen. Mit Eigenkapital und Tilgung sollte das nach 20 Jahren spätestens abgezahlt sein. Nicht bis zur Rente abzahlen, da kann zu viel passieren. Bis es zu einer Zwangsversteigerung kommt muss schon einiges passiert sein, da hätte man verkaufen und unziehrn können , sowas fällt nicht von heute auf morgen vom Himmel. Deswegen : Rücklagen bilden. Wer in einer selbstgenutzten Immobilie sitzt sollte mehr zurücklegen als ein Mieter. Ist das Depot alt und groß genug kannnotfalls ein Teil davon veräußert werden. Dann kann man den Geldverbrenner Tagesgeld klein halten.

    @OG diese Wohnungen sind zur Miete teurer als die Rate eine solche oder gar ein Haus abzuzahlen. Also mietet man ab einer bestimmten Größe nicht mehr.

  133. Avatar42sucht21

    @Zwangsversteigerungen
    Gibt es in DE kaum noch. Die Zahl ist seit ca. 2010 extrem rückläufig. Prozentual ist das von den gesamten ca. 41 Millionen Wohnimmobilieneinheiten aktuell vernachlässigbar. 2019 wurden 17.800 Immobilien versteigert (viele davon selber ersteigert vom Erben-/Eigentümer/Angehörigen). Jedes Jahr gibt es >750.000 Transaktionen bei Wohnimmobilien.
     

  134. AvatarDaniel

    @Kiev / Thorsten 
    Wo kann man denn in Deutschland aktuell zu vernünftigen Preisen Immobilien zur Anlage erwerben? Die erwartbare Rendite liegt ja oftmals unter 2% mit dem Risiko eines Zahlungsausfalls.

  135. AvatarWolke

    Mit 40 und einer Million finanziell frei? Im Sinne, dass man niemals mehr arbeiten muss? Ohne Altersrente?
    Dass dies eine Illusion ist, wurde schon tausendmal bewiesen. Das Alter kann sehr teuer werden oder halt eben beschissen.
    Vor allem wird die Entwicklung der Inflation immer schöngerechnet. Selbst von Bankern und die müssten es wissen.

  136. KievKiev

    @ Daniel
    Ich habe die Suche nach einer weiteren Immobilien beendet. Ich habe in zwei Städten gesucht. Ich würde nicht überall in Deutschland investieren. Ich weiß auf welchen Märkten ich in Bezug auch auf große Unternehmen im Vorteil bin. Das ist für mich als kleinen Investor aber auch nur in der Nische möglich. Bei uns sind es Altbauten in guter Lage, gerne mit Renovierungsstau. Wir sind hier aber auch Experten und kennen weitere Experten und haben Möglichkeiten, die große Unternehmen nicht haben. Ich bin sehr glücklich mit meinen wenigen Einheiten. Ich hätte natürlich gerne mehr, aber nicht für 2-2.5% Rendite. Das ist mir in dem Fall zu wenig.
    Es ist in Bezug auf Risiko von Vorteil mehrere Anlageklassen zu haben. Aber natürlich nicht zu jedem Preis. Ich kann diesbezüglich Bitcoin “Investoren” gratulieren, aber der Kurs signalisiert mir als Aussenstehenden nicht, dass ich jetzt unbedingt dort Geld investieren muss. So sehe ich es auch bei Immobilien. Sie haben sehr große Vorteile in Bezug auf Steuer, aber der Preis muss auch stimmen. Und das ist heute leider oft nicht der Fall.
    Als Alternative wären Reits vielleicht etwas. Den Vanguard VNQ hatte ich letztens entdeckt. Allerdings können wir den wohl leider nicht in Deutschland besparen. Und die steuerlichen großen Unterschiede gibt es hier auch nicht. 
    Bei Gold ist beispielsweise der steuerfreie Verkauf nach einem Jahr Haltedauer interessant. In der Hauptsache möchte ich allerdings in Unternehmen investieren oder alternativ Immobilien. Geld, Bitcoin usw. Positionen würde ich klein halten und nur für Stabilisierung verwenden. Ist aktuell aber bei mir nicht notwendig.

    Ich habe tatsächlich sogar mit meiner Frau vor einem halben Jahr eine andere räumliche Situation durchdacht. Das MFH hat einen enormen Buchwert. Wir würden höchst wahrscheinlich bei einem steuerfreien Tausch in Aktien langfristig mehr Rendite erzielen. Allerdings wohnen wir sehr schön und haben mit zwei Kindern und Hund auch keinen Stress mit irgendjemand.

  137. AvatarThorsten

    @Daniel ich kaufe derzeit nichts. Bin in einer ähnlichen Situation wie Kiev was Geldanlage/Assets angeht.

    Was ich da so im Netz bei uns so sehe ist nur für den Eigenbedarf möglich. Die Preise werden weiter steigen. Wehe es kommt die Inflation dann sind die Mieten bei 20€/qm noch schneller da.Wohnungen kosten hier 400.000 bis über 800.000. Dafür bekommt man woanders vier Häuser, aber keinen Arbeitsplatz. 
    https://amp2-handelsblatt-com.cdn.ampproject.org/v/s/amp2.handelsblatt.com/finanzen/immobilien/wohnimmobilien-immobilienpreise-legen-weiter-zu-vor-allem-abseits-der-grossen-metropolen/26753038.html?amp_js_v=a6&amp_gsa=1&usqp=mq331AQFKAGwASA=#csi=0&referrer=https://www.google.com&amp_tf=Von %1$s

  138. AvatarDaniel

    @Kiev
    Das sehe ich ähnlich. Wir schauen immer mal wieder. Bei uns im Rhein-Main-Gebiet ist es maßlos überteuert und Off-Market hart umkämpft. Wir könnten unsere Immobilien mit sehr hohem Gewinn steuerfrei veräußern. Selbst die kleine 2-ZW in sehr beliebter Lage erzielt bereits über Euro 10k / qm. Nur wohin mit dem Erlös?
    Leipzig gefiel mit bis letztes Jahr als Markt. Jetzt stehen wir bei über 2k/qm und Renditen unter 3% in den (sehr) guten Lagen. Mittelgroße Städte sind vereinzelt noch interessant.
     

  139. AvatarThorsten

    @Daniel keine Immo verkaufen. Ich denke “Halten” ist eine gute Strategie derzeit.  Mieterlöse in den Aktienmarkt mit Beimischung Gold. 

  140. Avatarsammy

    @Immobilien
    Immobilienmärkte sind genau wie Kapitalmärkte zyklisch. Hier wird es in Zukunft stark fallende Preise/Mieten geben. 

  141. AvatarBruno

    Anstatt sich zu Tode zu rechnen besser die Zeit ins Geldverdienen investieren 🙂 
    Ich mache immer eine Milchbüchlein-Rechnung, unter dem Aspekt dass immer alles schlechter kommt wie erwartet, ausnahmsweise hier mal negativ denken, d.h. halbe Rendite wie erwartet und doppelt so hoher Kapitalbedarf wie erwartet so kommt man auch mit der 4% Regel hin:
    Wer z.B. 2000 Eur benötigt p.m. dann wären dies 12x2k = 24k / 0.04 = 600k * 2 = 1.2M *2 = 2.4M. Dann ist man sehr gut abgedeckt, so rechne ich auch grob im Geschäft denn es geht alles doppelt so lange wie geplant und kostet dann auch doppelt so viel wie geplant.
    Es kommt natürlich dann auch aufs Alter an, mit dieser Regel kann man auch mit 35 in die FF, wer mit 60 sich frühpensionieren will der kann natürlich aggressiver rechnen. 
    Und lieber etwas zu viel als zu wenig, die Differenz lässt sich bestimmt verwerten ich denke das ist das kleinere Problem als umgekehrt wenn die Kohle zu früh ausgeht.
    Oder andere Rechnung auch sehr konservativ und für jene die nicht zwingend viel vererben möchten einfach den Kapitalbedarf hochrechnen ohne Zins und mit der Rendite + Dividenden bekommt man entsprechend ein Zückerchen.
    Hier muss man einfach wissen wie alt man werden will, also z.B. wer mit 90 rechnen und mit 65 in Rente gehen will ohne Einbezug der gesetzlichen Renten kann 90-65 * 24k = 600k.
    Für viele ist das vermutlich völlig übertrieben gerechnet aber ich möchte beispielsweise nicht jeden Cent im Alter 3x umdrehen müssen und auch grosszügig mal andere, Kinder, Enkel etc. unterstützen und zweitens braucht man immer mehr Geld als man denkt gerade im Alter, wer weiss schon wie die Gesundheitsversorgung in 20,30 Jahren funktioniert.
    Ich finde diese Hochrechnerei schon ok als Motivationsspritze aber wenn man dann vor der Entscheidung steht sollte man schon genug Reserve einbauen oder dann halt ein Hintertürchen offen halten, falls es doch nicht wie gewünscht klappt oder man vielleicht wider Erwarten doch nicht so glücklich ist mit dem Dolce far niente.

  142. AvatarOG

    Hi Sammy,
     
    ich lese in mehreren Posts von dir, dass du sehr pessimistisch bist was die Assetklasse Immobilien angeht.
    Ich als Anleger, schaue immer wo man die meiste Kohle holen kann und sind wir mal ehrlich bis 2020 war ein regelrechter Goldrausch im Immobereich.
    Wer einen Bestand hat sagen wir mal 1 Mio im RM Gebiet der kann sich locker und ruhig zurücklehnen und die Show genießen.
    Aber der Run ist nun mal vorbei und auch ich muss jetzt mich in anderen Assets einbringen. Man sollte nie emotional investieren und immer schauen wo man den meisten Profit herausschlagen kann.
     
    Ich behaupte mal, dass nach dem Unternehmertum der größte Hebel zu einem sehr ordentlichen Vermögen über Immobilien geht. Die Königsklasse ist natürlich wenn man beide Einnahmequellen kombiniert.
    Ich bin 2018 komplett aus Aktien raus und bin in Immobilien rein, dabei legte ich großen Wert auf Qualität und nicht auf Quantität.
    Jeder muss für sich selbst entscheiden was der bessere Weg ist bzw. seine Leidenschaft finden in einer Assetklasse. Es ist natürlich einfach in Aktien zu investieren als Stunden und monatelang Immobilien zu suchen und ne Menge Zeit zu investieren und unruhige Nächte zu haben bzgl. eines Deals.
    Auch darf man die Steuervorteile durch Anlage N nicht außer acht lassen. Ich könnte dir hier noch einige weitere Argumente aufzählen.
    Mir sagte mein Mentor : nur ein Geschäft was du kontrollieren kannst ist dein Geschäft und ein Geschäft was du nicht kontrollieren kannst ist das Geschäft von anderen.
     
    VG

  143. KievKiev

    @ Daniel
    Leipzig hat sich sehr gut entwickelt. Für mich ist das allerdings nichts. Die Entfernung ist mir zu groß. Die Lage usw. könnte ich vermutlich auch aus der Ferne einschätzen. Alleine Besichtigungen sind schwierig. Jetzt fahre ich beispielsweise nach Leipzig und besichtige ein MFH. Zugang zu zwei Einheiten gibt es allerdings erst zwei Wochen später. Vielleicht sehe ich, dass der Zustand schlechter ist als gedacht. Dann wären beide Fahrten nichts gewesen. Und wenn ich fündig würde, so müsste ich meinen Baugrupp motivieren dort zu arbeiten. Das ist auch nicht ganz leicht. Außerdem gibt es bei einer Kernsanierung auch immer neue Entscheidungen, die getroffen werden müssen. Da sind wir gerne in der Nähe. In der Nähe können wir auch leicht Mieter finden, nach dem Rechten sehen usw. Das ist aus der Ferne schwieriger und kostspieliger.
    Es ist aber auch nicht schlimm. Eine weitere Immobilie würde Verbindlichkeiten mit sich bringen. Die benötige ich nicht mehr. Ich hätte gerne diesbezüglich Unterstützung durch die Familie erhalten. Dann hätte ich heute mehr Immobilien. Ich hatte damals noch einige andere gute MFHs gesehen. Die hätten sich alle gelohnt. Für Immos benötigt man leider außer Wissen gut Eigenkapital. Daran kann ich aber heute nichts ändern. Et iss wie et iss.

  144. KievKiev

    @ Bruno
    Die Annahmen sehe ich viel zu konservativ. Arbeit ist doch auch nichts schlimmes. Mit 1M kann man doch schon heute genau das Leben leben, dass man sich vorstellt. Wenn ich alleine wäre würde ich damit vielleicht nicht fest arbeiten. Ich würde vielleicht im Winter in einer Finka leben und damit Geld sparen. Schließlich gehe ich gerne mit Hunden Gassi und ich kenne mich mit Immobilien aus. Folglich könnte ich auch Baumaßnahmen freundschaftlich betreuen. Es ist bereits möglich in so einem Haus zu wohnen wenn man sich nur um den Hund kümmert. Vielleicht mag das einer Arbeit nennen. Im Sommer würde ich dann den Jakobsweg gehen. So hätte ich vermutlich im ersten Jahr das Vermögen gut steigern können. Es gibt noch viele weitere Dinge. Mark kommt mit seinem Vermögen auch gut zurecht. Und er mietet sich ein Appartment anstatt eine Finka zu beaufsichtigen. Rentenansprüche hat man sich auf dem Weg zur ersten Millionen sicher auch aufgebaut.

  145. AvatarRalf

    Die Preis für Wohnimmobilien werden in tauglichen Lagen weiter klettern. Unser erst vor einigen Monaten gekauftes Haus könnten wir für mindestens 100.000 mehr verkloppen. Die Nachfrage ist ungebrochen. Wohnen muss der Mensch irgendwo und unter anderem einige politische Fehlentscheidungen der letzten Jahre haben die Situation am Wohnungsmarkt mit zugespitzt.

    @Aktien: Kann man bei Alibaba derzeit einen kleinen Einstieg riskieren? Das Kursniveau ist nicht uninteressant und ich suche noch ein asiatisches Papier für das Depot. Eure Einschätzung?

  146. Avatarsammy

    @Ralf
    Schau dir das Video von Wolke mit Andreas Beck an. Er bringt es gut auf den Punkt. Die Eigenheimbesitzer sehen das gerne durch ihr eigene emotionale Brille.

    “Für 100.000 mehr verkloppen”

    Nach Kosten und Steuern niemals

  147. AvatarWolke

    Beispiel: 70 Jahre alt, 1Million, 3000 monatliche Nettorente, keine Kinder, Eigentumswohnung und sparsames Leben gewohnt.
    Da sollte man sich langsam überlegen, das Geld auszugeben anstatt zu sparen.
     
     
     

  148. Avatarsammy

    @Wolke
    Das ist es ja gerade was diese kleinen möchtegern Bill Gates hier nicht verstehen xD sie verrecken  lieber mit Millionen auf dem Konto statt zu Leben. Am besten noch ohne Kinder so dass der Staat ihr Geld verkloppt hahahaha

  149. AvatarRüdiger

    @Alibaba
     
    China und chinesischen Aktien traue ich nicht weiter, als ich ein Klavier werfen kann. Aber vielleicht zockst du ja gerne  😉
     

  150. Avatarsammy

    @Rüdiger
    Hey wenn unser Finanzgenie der Thorsti russische und chinesische Aktien empfiehlt kann hier nichts schief gehen! xD

  151. Mark 85Mark 85

    An Lejero: Es freut mich, dass du dich in der Übergangsphase zur finanziellen Freiheit befindest. Das mit der E-Mail-Adresse können wir gern so machen.

    Ich kann jedem nur raten, eigene Berechnungen anzustellen. Pauschale Aussagen wie ,,Mit dieser Summme funktioniert das niemals!” und  ,,Du braucht mindestens Summe X!” sind wertlos, weil sie keine der vielen, vielen persönlichen Faktoren berücksichtigen, durch die sich Menschen in ihren Lebenssituationen unterscheiden.

  152. Avatar-M

    Ralf / Alibaba 
    Also aktuell lockt der Kurs wirklich langsam. Mein Kumpel hat sich heute ein paar Originale gegönnt. 
    Ich überlege auch. Wenn ich kaufe bekommt der Junior auch welche.
    -M

  153. AvatarPaluma

    China
    Mercedes Benz wird bald auch ein bisschen chinesisch. Jedes 3. Auto geht nach China. Weshalb es auch Sinn macht, in China direkt zu produzieren. 
    Alibaba habe ich mir kürzlich auch ins Depot geholt. Neben Tencent. 1/3 von meinem Portfolio wird mit China Titeln gewichtet sein.
    Dieses Jahr hat besonders Anta Sports und JD.Com spaß gemacht, beim wachsen zuzusehen.

  154. AvatarFit und Gesund

    @Claus
    auch ich freue mich mal wieder was von Dir zu lesen, Amgen und Novartis habe ich auch nachgekauft, ebenso BHP Group, 
    heute hätte ich auch was kaufen wollen, aber heute scheint es ungünstig zu sein. Geduld bringt Rosen oder so ähnlich  🙂
     
    Alles Gute wünsche ich Dir im Neuen Jahr! 
     
    ansonsten mach ich mich hier wieder von dannen, der blog leidet meines Erachtens sehr unter gewissen Leuten.  

  155. AvatarBruno

    @Kiev
    Ich gebe Mark Recht, jeder sollte für sich rechnen. Das war jetzt ein grobes Beispiel, das soll kein Schema XY sein für irgend jemanden. Auch die 4% Regel kann für einen passen, für einen andern nicht. Jeder muss für sich wissen was er benötigt resp. was seine Ziele sind. 
    Ich könnte beispielsweise meine Firma verkaufen und wäre sofort FF, mehr als mit meiner sehr vereinfachten Rechnung. Würde die Firma Pleite gehen würde es vermutlich auch reichen wenn auch bescheidener. Ich rechne diese Dinge aber nicht täglich aus 😉 
    Was sollte ich danach tun? Ich finde sinnvoll was ich mache und es macht mir Freude, aber ich habe auch andere Pläne, aber sicher gehört die Hängematte weniger dazu. Aber ich verstehe jeden, der dies ersehnt. 
    Ich weiss noch nicht mal wo ich meinen Lebensabend verbringen werde, ich bin nicht so der langfristige Planertyp, beim Wort Rente drehen sich mir meine Nägel. Ich möchte ein gutes und sinnvolles Leben und die Planung geht maximal auf die nächsten 2-5 Jahre. 
    Das ist eben was ich schade finde hier, viele sind stur und wollen ihr Ding als die absolute Wahrheit durchdrücken resp. sich damit behaupten. Was bringt das Ganze? Jeder hat einen andern Background, jeder hat andere Ideen, Ziele, Pläne, hier sollte ein Platz der Motivation sein und nicht des gegenseitig runtermachen.
    Für einen ist eine Immobilie sinnvoll für den andern eine Last. Soll doch jeder machen wie er will. Eigentlich würde es ja um den Austausch gehen und nicht dem gegenseitigen Vorhalten, warum seine Welt die Falsche ist.
     

  156. Freelancer SebastianFreelancer Sebastian

    @ Fit und Gesund

    Danke für deine Auskunft. Da bin ich gespannt, wie du das die nächsten Jahre handhabst. Ein dickes Depot ermöglicht im Ruhestand so einiges.

    Alles Gute wünsche ich dir!

    @ -M

    Tja, was soll man sagen? Jedem sein Asset, uns die pure Unternehmensbeteiligung 🙂 .

  157. AvatarTobs

    Anta habe ich auch.
    Alibaba nicht. @M Wie bewertest Du denn die Wachstumsmöglichkeiten, wenn die Regierung vorgibt, dass man gefälligst sein TOM bereinigt um Financial Services trimmen soll? Irgendwie schwierig, gerade.

  158. Avatarsammy

    @mark 85
    Natürlich kann man das sagen. Unter 1Mio pro Person wird es sehr schwierig außer man ist ein einsamer Überlebenskünstler. Es gibt Leute die Leben in einem alten Van, wem das gefällt gerne. Wer aber in Deutschland wohnen und leben möchte wird es unterhalb dieser Summe sehr schwer haben. Mit Familie gar unmöglich.

  159. Avatarsammy

    @lancer
    Tja, was soll man sagen? Jedem sein Asset, uns die pure Unternehmensbeteiligung

    Und natürlich auch die pure Verlustbeteiligung 😉

  160. Avatar-M

    Tobs
    Anta habe ich auf meiner Liste, wenn ich mich nicht irre.
     
    Ich mache keine Raketenwissenschaft (hoffe es kommt nicht so rüber). Ich bewerte wie es Buffett vorschlägt. Zukünftige Gewinne und Wachstum konservativ schätzen und mit einem sinnvollen Zinssatz discontieren. Fertig.
     
     Alibaba kommt meinem Kurs schon gut nahe. Es ist aktuell kein Unternehmen auf meiner Liste ein kauf. Nah sind Baba, Fresenius, Intel, Berkshire und Markel. 
    Die Unternehmen sollen aber keine Verlustbeteiligungen werden…. im Einkauf liegt der Gewinn. 
    Da ich nicht impulsiv kaufe, werde ich heute Abend eh nichts mehr machen, mal sehen was morgen los ist. Baba lockt jedoch. Sehe die sehr stark. Was da die Regierung macht, mhhh … Ich glaube das ist langfristig nicht wichtig, bietet eher jetzt Chancen. Ähnlich wie Claus es oft schreibt, das Problem von heute war im Endeffekt auch die Chance zum kauf um später belohnt zu werden. 
     
    @Free
    Ich halte leider zu viel Risikokapital (Cash) wäre froh es würde sich ändern
     
    -M
     

  161. AvatarThorsten

    Ich wünsche allen nur das Beste und hoffe dass die Stammleser bleiben.
    Heute wieder Rekorde an der Börse.
    Geldmengenwachstum, niedrige Zinsen, endliche Alternativen. Das spricht für Aktien und verzögert hüpfen andere Assets hinterher. Gold dürfte die ersehnte 2000$ Marke bald überspringen.
    Immobilien werden nicht fallen , sie können aber stagnieren und das auch für 10 oder 20 Jahre . Ob nächstes oder erst in 10 Jahren anfängt weiß keiner. Aber auch dann gilt : irgendwas steigt immer.

  162. AvatarChristian

    Moin zusammen,
    hier meine persönliche Jahresbilanz 2020 bezüglich ETF-Investments:
    Gekauft wurde der ETF FSTE All-World von Vanguard (ausschüttend), WKN A1JX52, immer am 5. eines Monats wurden 200 € + 0,49 € Gebühr eingezogen (normalerweise wird eine Gebühr von 1,50 € pro Ausführung fällig, aber das war ein Angebot von der DKB):
     
    Investiert: 2.400 €
    Gebühren: 5,88 €, normalerweise 18 €
    Wert (Stand 28.12.2020): 2.626,44  € (+9,43 %)
    Erhaltene Dividenden:16,95 €
     
    Mein Fazit: deutlich entspannter und zielführender, als meine Aktieninvestments.

  163. Mark 85Mark 85

    An sammy: Nein, es macht keinen Sinn, wenn du deine finanzielle Lebenssituation/-vorstellung auf alle anderen Menchen überträgst. Mir fallen spontan so viele Faktoren ein, in denen sich Menschen hinsichtlich einer Vorruhestandsplanung unterscheiden:
    – Alter
    – Restlebenszeit
    – Familienkonstellation
    – monatlicher Geldbedarf
    – erzielbare(r) Rendite/Vermögenszuwachs
    – Kapitalverzehr ja/nein
    – weiter in Teilzeit arbeiten ja/nein
    – steuerliche Gegebenheiten
    – Sonderfaktoren wie Schenkungen, Erbschaften und Gewinne
    – spätere Ansprüche aus Rentenprodukten
    – die Bereitschaft, in möglicherweise schlechter laufenden Phasen aktive Gegenmaßnahmen zu ergreifen

    Nach deiner verengten und verkürzten Sichtweise wäre ich noch nicht finanziell unabhängig, aber das Gegenteil ist seit 2009 der Fall. Es helfen nur eigene Berechnungen weiter.

  164. JosefJosef

    @Mark85
    Wichtig ist, dass du deine finanziellen Ziele erreicht hast.
    Was mich interessieren würde ist, was machst du mit deiner vielen freien Zeit.
    Hast du ein Hobby wofür du brennst?
    Was passierte mit deinem Freundeskreis als nicht mehr arbeiten musstest.
     
     
     
     

  165. Avatarsammy

    @Mark 85
    Lass mich raten: Du bist Single? Hast keine Kinder? Einen kleinen Wohnraum? Kein Auto? Darfst gerne ergänzen..

    Das ist nicht das was sich die Mehrheit unter Leben vorstellt.

    Als Eigenbrötler mag das toll sein.

  166. AvatarSlowroller

    Es will aber auch nicht jeder Familienvater in den frühzeitigen Ruhestand gehen. Geld ist Zeit und Zeit ist Freiheit. Der eine will einen Tag mehr frei die Woche – der andere seinem Chef zur Not den Finger zeigen können, wieder andere leben ruhiger und Mark kann seine FF ganz eigen leben. Was immer viel zu kurz kommt sind Rentenansprüche die bestehen und bei Gutverdienern wirklich relevant sind, kommende Erbschaften oder Liebhaberjobs zum Mindestlohn in Teilzeit – die aber dabei die Krankenkasse abdecken, einen Teil des Lebensunterhaltes sichern und noch etwas zur Rente beitragen. Es ist alles höchst individuell. Kaum jemand wird rechnen und bei 1 Million die Schaufel fallen lassen wenn er keinen exakten Plan hat.
     
    @Thorsten
    Ich gebe dir Recht mit deinen Vergleichen bei Miete und Eigentum. Als selber Suchender in einer Metropole (die dir gut bekannt sein dürfte) muss ich aber sagen, dass die potentiellen Kaupreise durch den Anlagenotstand derzeit so dermaßen von den Bestandsmieten (von genossenschaftlichem Wohnen fang ich garnicht erst an) abweichen, dass Kaufen eher uninteressant wird. Und ich könnte mir wohl deutlich mehr leisten als der Durchschnitt – aber Handwerker und Krankenschwester haben keine enormen Einkommenssteigerungen zu erwarten und können viele Preise schlicht nicht mitgehen. Das macht derzeit eben auch die Renditen für (Neu-) Anleger so mies.

  167. AvatarPaluma

    @tobs ja bei Alibaba habe ich einen schlechten Tag zum Kaufen erwischt. Die Nachricht kam genau an dem Tag, an dem ich die Order gesetzt hatte. Letzten Donnerstag oder Freitag. Ich kann mir aber auch gut vorstellen, dass es nur heiße Luft ist und es ganz gut weiter gehen wird.
    @mark85 schöne Aufzählung. 

  168. Mark 85Mark 85

    An sammy: Für die eigene Ruhestandsplanung ist es völlig unwichtig, was du oder eine vorgeschobene Mehrheit unter einem guten Leben versteht. Ich habe vor jedem Respekt, der seine ganz persönlichen Lebensziele verfolgt. Eines steht fest: Notorische Schlechtredner haben einem im Leben noch nie weitergebracht. 🙂

  169. Avatarsammy

    @Mark 85
    Ich möchte es dir nicht schlecht reden. Aber zu glauben dein Weg sei für andere etwas ist ein Irrglaube. Für dich ganz speziell ist er gut, das war’s aber auch schon. Für “normale” Leute die Frau und Kind haben geht unter 1 Million gar nichts. Wenn beide aufhören wollen braucht man schon 2 Millionen um ganz ganz konservativ Leben zu können.

    Zum Vergleich: Um mein aktuelles Nettogehalt zu erwirtschaften würde 1 Million nichtmal ausreichen.

  170. AvatarAktien Noobs - Sky

    Ich finde den Leserbrief von Tim sehr gut.
    Persönlich haben wir uns gegen Immobilien entschieden, aufgrund der zusätzlichen Arbeit und sonstigen Aufwand. Abgesehen davon, haben wir viele Negativbeispiele aus unserem Umfeld gehört. Da ist es mit Aktien doch einfacher und ich kann trotzdem an Immobilien partizipieren.
    Ein Eigenheim/ETW kann ich nur empfehlen, auch wenn ein Gerd Kommer das anders sieht. Denn gerade für eine Familie ist es wunderschön, ein Haus mit Grundstück zu besitzen.
    Deine Depotstrategie finde ich soweit gut. Wichtig ist eigentlich, das Du an deine Strategie glaubst und trotzdem zeitlich evaluierst, ob Verfeinerungen vorgenommen werden sollten.
    Wenn Du jetzt bald 50 Titel hast, welche Werte stehen aus deinem Portfolio zum Verkauf und welche gerade ganz oben auf der Watchlist zum kauf.
     

  171. AvatarLeser

    @Tim: Hat dir ein Verwandter, der es sich leisten kann, noch nie unter die Arme gegriffen? Dann tut mir das Leid für dich.
     
    Ich hoffe für dich, dass deine Glückssträhne lange anhalten möge. Aber “prahle” bitte nicht mit deiner glücklichen Situation. Es wirkt lächerlich.

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