Altersvorsorge: Investier für 30 Jahre und nicht 3 Wochen

Wir erleben eine wilde Zockerzeit. Anleger treffen am Handy blitzschnell Kauf- und Verkaufsentscheidungen. Sie stürmen in Börsengänge, ordern Kryptos, gehen zuweilen Betrügern auf den Leim. Ich erhalte zur Zeit von windigen Gestalten auf Instagram Trading-Angebote zum schnellen Reichwerden. Ich muss nur mein Geld auf einen dubiosen Broker in England bzw. Zypern oder direkt an den Betrüger überweisen. Angeblich hilft mir dann der Coach beim Trading. Aber in Wahrheit ist mein Geld dann weg. Für immer.

Ich kann nur vor diesen Instagram-Schwindlern warnen, die Profile von beliebten Finanz-Influencer kopieren, um dich dann zu kontaktieren.

Ich kann generell vom zügellosen Handeln und der Spekulation abraten. Der Lärmpegel an der Börse ist extrem hoch. Setz lieber auf bewährte Ratschläge von Jack Bogle, Warren Buffett, Charlie Munger oder Gerd Kommer. So kannst du wirklich Wohlstand aufbauen.

Auf Finanznachrichten.de kannst du gut an den meistgelesenen Meldungen sehen, wie die Menschen zu Spekulanten geworden sind. Dort werden zum Beispiel Meldungen zum Pennystock Steinhoff häufig gelesen:

Diese Zocker-News lesen Börsianer am häufigsten auf der Webseite Finanznachrichten.de

Schritte für den langfristigen Erfolg an der Börse

Meine Tips für den langfristigen Anlageerfolg sind:

  1. Hab einen langfristigen Plan und halte dich daran. Lass dich nicht ablenken. Lass dich weder von Euphorie noch Panik leiten. Die größten Fehler sind Panik-Verkäufe, zu spätes Investieren (zu alt), Trading, zu wenig Streuung. Nutze gerade Krisen zum billigen Nachkaufen.
  2. Agier langfristig. Für einen jungen Anleger ist es irrelevant, was in den nächsten zehn Jahren passieren wird, sondern für ihn zählt, wo sein Depot in 30, 40, 50 Jahren stehen wird.
  3. Lass dich nicht von Schlagzeilen verrückt machen. Es spielen die täglichen Schwankungen so gut wie keine Rolle in 30 Jahren.
  4. Du musst nicht die heißesten Aktie kaufen. Ich hab keine Meme-Aktien wie Steinhoff, AMC oder Gamestop in meinem Depot. Solche gepushten Papierchen würde ich nicht mit der Kneifzange anfassen. Und noch was: Niemand muss jeden Tag in die Finanzmedien oder ins Depot schauen. Auf Reddit, Twitter, Instagram oder TikTok suche ich nicht nach Aktientips.

Ich hab 3 Depots

Ich hab mein Erspartes in drei Depots aufgeteilt. Eins ist für die späte Rente, eines ist für den frühen Ruhestand. Das dritte Depot ist für meine heutigen Finanzbedürfnisse. Die drei Depots lass ich wie einen alten Baum wachsen. Ich kaufe stetig Aktien und ETFs dazu. Ich denke nicht ans Verkaufen.

Wer unbedingt Spielgeld zum Zocken haben will, sollte das in ein gesondertes Depot legen, um die Anlagen zu trennen.

Ruhestandsgeld ist nicht zum Zocken da. Punkt. Schluss. Ja, es gibt Trader, die Erfolg mit dem Daytrading von Aktien oder Kryptowährungen haben. Aber die meisten fallen damit auf die Nase. Das zeigt eine Auswertung von Robinhood-Nutzern. Es kristallisierte sich bei den App-Tradern extremes Herdenverhalten heraus, sie kaufen bevorzugt Aktien, die nach oben geschossen sind. Weitere Studien belegen, dass sich das Trading nicht lohnt, wie diese hier oder diese. Ich habe bislang von keinem Millionär oder Milliardär gehört, der es zum Reichtum mit dem Day-Trading geschafft hat. 

Die meisten Menschen legen im Prinzip nur über Immobilien oder die gesetzliche Rente Geld langfristig an. Sonst überwiegen kurz- und mittelfristige Anlagen.

Ein herrliches Instrument für den Vermögensaufbau sind breite kostengünstige ETFs. Sie bieten Diversifikation, Steuereffizienz und Liquidität. Und hier kannst du wunderbar 30 Jahre lang investieren.

Sparsame Superreiche: Dietmar Hopp, Leon Cooperman, Philip Pullman

Was hilfreich beim Investieren ist: Wenn du eine hohe Sparquote hast. Ich leb bodenständig. Ich baue zum Beispiel Gemüse auf der Dachterasse an und hab schon massig Tomaten, Erdbeeren und Kräuter in den vergangen Wochen und Monaten gepflückt. Das spart Geld. Wer einen Garten hat, kann mehrere hundert Euro im Jahr für Gemüse und Obst durch Eigenanbau sparen. Die Gartenarbeit ist nebenbei mental gut.

Auf Putzkräfte verzichte ich. Genauso auf die Essenszustellung an die Haustür – das ist mit zu teuer. Meistens koche ich selbst. Ich verzichte auf teure Stauräume. Ich hab kein Auto. Der ÖPNV und meine Beine sind meine bevorzugten Fortbewegungsmittel.

Selbst Milliardäre sind sparsam. Der New Yorker Hedgefondsmanager Leon Cooperman vertraute mir an, dass er sparsam ist. SAP-Gründer Dietmar Hopp trägt gerne günstige Schuhe von Salamander und fährt einen alten Diesel. Der Mäzen aus dem Rhein-Neckar-Dreieck verzichtet zudem auf ein Boot im Mittelmeer.

Oder nimm Bestsellerautor Philip Pullman, der in einem alten Bauernhaus lebt. Der Brite verkaufte allein seine Trilogie “The Dark Materials” über 18 Millionen Mal in 40 Sprachen. Er könnte in einem Palast residieren.

Ich habe kürzlich zwei Stunden lang Fragen der Leser/Zuschauer beantwortet in einem Live-Youtube-Video:

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  1. @Bruno, Fit und Gesund
    Ich habe mich im Netz ein bisschen zum Thema Naturaldividende schlau gemacht. Seid Ihr – mit Wohnsitz in der Schweiz – Aktionäre von Swatch? Hier soll es einmal pro Jahr eine Armbanduhr des Herstellers als Aktionärsgeschenk geben.
    Hat jemand Erfahrung mit der calida AG. Ein Schlafanzug pro Jahr im Wert von ca. 80,00 € wird versprochen. Kann man die Größe auswählen? Ich würde gerne in den kommenden Jahren meine Verwandtschaft mit diesem Produkt ausstatten, bin aber noch nicht Aktionär…
    Und für @Tim Schäfer: Aktionären von Carnival wird ein Bordguthaben von bis zu 200,00 € versprochen. Gute Reise…
    https://www.hobbyinvestor.de/besten-aktien-sachdividende/
    Leider hat Shell noch keine Naturaldividende in Form von Öl, sonst könntest du @Claus eventuell mit einem großen Tanklaster zur Hauptversammlung anreisen…
    Was haltet Ihr von diesen Naturaldividenden?
    LG Paulchen

    1. Danke. Spannende Sache mit der Naturaldividende. Manch ein Aktionär geht gerne auf Hauptversammlungen, wenn es dort gute Häppchen gibt.

      Ich glaube, am besten ist es, auf diesen Kreuzfahrtschiffen nichts zusätzliches zu kaufen, was nicht im Preis enthalten ist. Mit all dem Extra-Zeug (Ausflüge, Alk, Massagen, Souvenirs…) wird ordentlich verdient.

    2. Ist doch simple Mathematik:
      20 Calida Aktien Kosten 932 CHF – Das Geld in andere Unternehmen mit 4% Dividende (oder das Geld in einen ETF und jährliche Entnahme von 4%) ergibt 37 CHF.
      Würdest du den Piyama im Manor für 37 CHF kaufen? Nein! Also.
      Naturaldividende sind keine Geschenke – es wurde mit eurem Geld (Dividende) einfach nur entschieden was ihr davon kaufen werdet.

      1. @Nixolino,
        ich hab gestern schon geschrieben (im anderen thread) dass ich die nicht besitze und sie vermutlich wegen des Pyjama’s auch nicht kaufen würde. Aber für 37 CHF findest Du im Manor auch keinen Calida Pyjama, das wäre, wenn’s denn noch ein Schöner wäre, ein absolutes Schnäppchen.
        Ich bekam heute wieder ein mail von denen, sie haben “Goldene Woche”, für ihre Mitglieder, gilt aber nur im Laden, da gibt es 30% Preisnachlass auf Alles, also auch Unterwäsche und Loungewear, ich werde vermutlich was kaufen. Für 932 CHF gäbe es auch eine ganze Menge die man kaufen könnte.

        @Bruno,
        oh was bin ich neidisch auf den Schoggi-Koffer…..Du hast die Aktie bestimmt vor 35 Jahren schon gekauft und jetzt hast Du nicht nur eine tolle Aktie, sondern auch noch die gute Schoggi… also wenn ich mal im Lotto gewinne 🙂

      2. @Fit und Gesund
        Nein vor ungefähr 10 Jahren, habe aber nur 1 Aktie 🙂 Normal kaufe ich kleinere Positionen maximal 10k aber da ging es nicht anders, ist eine lustige Geschichte wie ich zu dieser Aktie kam aber die lasse ich mal sein für heute…

    3. Ja es gibt die Aktionärsuhr, ist jedes Jahr ein anderes Modell das man nicht kaufen kann. In der Regel eine normale Swatch. Ich verschenke die jeweils. Meine grösste Naturaldividende ist der Schoggikoffer von Lindt & Sprüngli. Die 3. Aktie welche Naturaldividende bei mir ausschüttet ist die Jungfraubahn (Gutscheine). Ich würde aber nie eine Aktie nur wegen Naturaldividenden kaufen ist einfach Zufall mit diesen 3 Titeln.

  2. Volle inhaltliche Zustimmung zum Beitrag mit einer kleineren Einschränkung: Zumindest mir persönlich ist es trotz intensiverer Bemühungen noch nie gelungen, Gemüse im eigenen Garten günstiger anzubauen als es im LEH zu kaufen…

  3. Tim, du bist schon jetzt ein Rentner mit 40 = keine Arbeit, nur Spazieren. Wenn du einmal 70 Jahre alt werden solltest, wirst du das gleiche tun wie jetzt. Du musst nichts mehr für die Rente planen.
    Deine extrem überbewerteten Aktien Netflix und CTS Eventim sind keine Aktien für die Ewigkeit. Im nächsten Crash werden sie auf 1/5-1/10 fallen = besser vorher verkaufen. Aber es ist dir egal, denn deine Aktien werden keine Kinder erben, aber vermutlich das Tierheim in Mannheim. Also später auch zwei Kinder besorgen und nicht nur Millionen in Aktien!

  4. Ich favorisiere beim Gemüseanbau Gemüse, welches nicht viel Aufwand im Garten generiert. Zum Beispiel Salatgurken hier lohnt es sich ein oder zwei gute Setzlinge zu kaufen. Danach benötigen diese nur regelmässig etwas Wasser und werden eine reiche Ernte an Salatgurken liefern. Ich ziehe auch Tomaten. Da kaufe ich die Samen und ziehe selber Setzlinge im Wintergarten. Danach kommen sie raus ins Beet. Stangenbohnen mögen wir auch gerne hier kauft man sich die Bohnendamen und steckt diese reichlich. Danach steckt man Stangen in die Erde und lässt die Bohnen wachsen. Wir haben dieses Jahr über 10kg Bohnen aus dem Garten geerntet und dies obwohl es ein eher schlechter Sommer mit wenig wärme und wenig Sonne war.
    Wer das Gemüse aus dem eigenen Garten hat kann es erst ernten wenn sie wirklich reif sind. Tomaten aus dem eigenen Garten haben ein Aroma welches man bei gekauften Tomaten kaum findet.

  5. “Die größten Fehler sind zu spätes Investieren”. Beate Sanders war nicht mehr die Jüngste, als sie zu investieren anfing. Die meisten erfolgreichen Anleger sind jenseits der 80zigern.

  6. Beim selbst gärtnern darf man seinen eigenen Zeitaufwand nicht rechnen – ich verbuchen das immer unter Erholung. Der Materialeinsatz ist allerdings eher gering wenn man auf Chemie verzichtet und Regenwasser zum giessen nimmt. Dazu kommt die deutlich bessere Qualität – ich hatte ganz vergessen, dass radieschen wirklich scharf sind 😉

    Zum Thema Strategie finde ich an der Börse immer am spannendsten, dass fast jede schlechte Strategie besser ist als garkeine Strategie. Impulshandlungen beim Verkauf sollte man so gut es geht vermeiden. (während diese beim Kauf imo verkraftbar sind, für Anhänger der Markteffizienztheorie sogar gut)

  7. @Garten:
    Nächstes Jahr bekommt meine Frau für ihre Tomaten ein neues, größeres Gewächshaus. Das alte ist zu klein (sagt meine Frau) und Freiland funktioniert bei unserem Klima nicht. Meine Favoriten im Garten sind gelbe Zucchini – ein ungeheuer vielseitiges Gemüse – und Mangold. Das scheinen echte Exoten zu sein, weil sie im Handel kaum zu bekommen sind, und wenn, dann Zucchinis im Zwergformat und zu Mondpreisen, Mangold vorgewelkt. Da ist der eigene Garten unbezahlbar. Für meine Mangold-Stiele lasse ich übrigens jeden Spargel stehen 😉

  8. Garten

    Wenn ich mit alten Menschen rede, die auf mich sehr fit wirken und man die eher 10 Jahre jünger schätzen würde, bekommt man meist die Antwort -> Gartenarbeit hält mich fit 🙂

    Wie Slowroller es schrieb, Zeitaufwand, Arbeit, Geld etc alles vergessen, es ist letztenendes für die Gesundheit. Körperlich sowie geistig profitiert man selbst durch Gartenarbeit enorm.

    -M

  9. Altersversorgung:
    Bis vor rund zwei Jahren habe ich für die Altersvorsorge in erster Linie das Häuschen (bis auf eine kleine Restsumme) zurückgezahlt und zwei Rentenversicherungen (alte Verträge mit 3,75 und 4 Prozent Garantiezins) bespart. Zusammen mit der Betrieblichen Altersversorgung durch den AG (ein Konzern) bin ich nicht schlecht aufgestellt war mein Gedanke immer.

    Definitiv hätte ich aber schon mit Mitte 20 in Aktien investieren sollen und nicht jetzt erst mit Mitte 40, daher sind deine Botschaften, Tim, sehr sinnvoll für mich.

    Ich investiere seit Anfang 2020 monatlich 1.000 in Aktien/ETFs (habe Familie mit 2 Kindern unter 12 J., Urlaub, Auto..) und wenn die letzte Hausrate bald weg ist auch nochmal ne Ecke mehr.

    Vom Sparbuch habe ich nach dem Corona Tief (über 1 Jahr verteilt) einen mittleren 5 stelligen Betrag einmalig relativ breit gestreut gekauft.

    Motiviert immer wieder durch das Forum.
    @all: Grüße

    Wenns gut läuft mit den Aktien stelle ich mir Reduzierung der Arbeitszeit auf rund 70-80 Prozent ab 60 J. vor.

    Botschaft an die jüngeren: früher anfangen, aber auch: Familienleben (auch der Gemüsegarten 🙂 ) kostet!

  10. @Mats

    Du wirst noch einiges erreichen mit dem Depot und der Sparrate. Miete bzw. Darlehen fällt ja künftig auch noch weg.

    Daumen hoch! 🙂

    -M

  11. Hey Tim,
    Mach doch mal ein Video nach welchen Kriterien du deine 3 Depots aufgebaut hast und welchen Plan du damit hast und welche Aktien kommen in welches Depot? Wie wird die Entnahmestrategie? Wie sind Dividenden(aktien) aufgeteilt?
    VG Fabian

  12. Nach dem Rücktritt von Jens Weidmann dürfte eigentlich auch beim Letzten die Alarmglocken schrillern.
    Welche Asset Klasse kann in der Zukunft Preisanstiege weitergeben ohne staatlich reguliert zu werden?
    Welche Aktien haben einen so starken Burggraben? Tech/Pharma/Nahrung? Manche behaupten ja auch dass Inflation schlecht für Aktien wären – glaube das wäre aber nur bei steigenden Zinsen der FAll und das wird die EZB nicht tun.
    Bereitet sich jemand auf dieses Szenario vor und wie? Cashquote noch weiter reduzieren und einfach noch mehr Aktien kaufen?
    Mich würde eure Meinung interessieren.

    Danke schon mal 😉

  13. Der Rücktritt von Jens Weidmann ist sehr bedauerlich und in der Tat ein Alarmsignal. Der Euroraum steht insgesamt wie auch die EU nicht wirklich so gut da wenn man ehrlich ist. So steigen z.B. offensichtlich nicht nur die Inflation und Energiepreise. Sondern auch wieder deutlich die Migrationszahlen und eine einheitliche Lösung der EU ist weiterhin nicht in Sichtweite.

    @Finanzen: Ich habe mittlerweile für den Nervenkitzel ein zweites kleines Depot nur zum Zocken eröffnet. Das große Hauptdepot läuft einfach weiter. Es läuft sehr gut mit diversen Dingen wie z.B. SHIB.

  14. Schon gestern Habeck bei Lanz hat mir gerecht und heute JW!
    Deutschland hat den Eisberg schon lange gerammt, dass JW in exponierter Stellung das Schiff jetzt verlassen möchte ist mal wieder ein starkes Signal.
    @Ralf was ist SHIB?

  15. SHIB ist eine spekulative Kryptowährung. Deren Reiz liegt für mich in der derzeitigen Einheit. Ein SHIB kostet zur Zeit rund 0,000024 €. Ist aber nur ein Beispiel und eher für Zocker interessant. Darum strikte Trennung zwischen Langfristdepot und Zockerei.

  16. Jens Weidmann tritt zurück!!! HILFE!!! Angst, Panik, Hysterie!!!

    Macht euch mal locker, sonst ist euer Rentenalter zu Ende, bevor es überhaupt begonnen hat 😉

  17. Weiß nicht was das mit Panik zu tun hat, Rüdiger, wenn eben Leute zum Ausdruck bringen, dass sie gerne einen Verfechter klassischer Geldpolitik behalten hätten. Ändern kann man gar nichts. Ich für meinen Teil habe ebenfalls keine Panik, ich habe genug Assets, deren Wert weiter aufgeblasen wird.

    Aber bedenke eine weitergehende Dimension, und vielleicht besonders Du, der gerne und auch zu Recht auf die „armen Hunde“ unserer Gesellschaft hinweist. Wenn nun der nächste Vertreter auch eher unkonventionelle Geldpolitik gut findet (und die Regierung hätte sicher gerne einen solchen, der Schuldenaufkaufen befürwortet, damit sich die Regierung weiterhin günstig finanzieren kann, sie will ja gerne auch bisschen Kohle für Öko raushauen), werden Assets weiterhin und noch viel schneller teuer. In der Folge werden auch Mieten weiter steigen, wenn auch vllcht versucht wird, mit politischen Instrumenten dagegenzuarbeiten. Ist das gerecht, dass so viele Leute kaum mehr ihre Miete aufbringen können, wegen einer Vermögenspreisinflation, die die Reichen super reich und die super Reichen dann mega reich macht?

    Das ist es, was ich mit meinen längeren Posts zu diesem Thema meinte: Viele realisieren gar nicht, wie das die Vermögensschere weiter auseinander treibt, welchen starken Bezug das zum Leben eines jeden hat- das ist kein abstraktes Geldpolitikthema, sondern ein echtes Gerechtigkeitsthema!!

    1. Ist ja alles nicht falsch, was du schreibst. Aber mal eine Anleihe bei der Klima-Diskussion nehmen, wo ja immer gerne betont wird, Deutschland könne (alleine) nicht die Welt retten. Wer glaubt denn ernsthaft, dass ein deutscher Vertreter klassischer Geldpolitik in der EZB – oder überhaupt die EZB – die globale Vermögenspreisinflation stoppen könnte? Das hätte ich schon gerne, aber dem ist leider nicht so 😉

      Wenn ich jetzt noch ins Spiel bringe, das Giralgeldprivileg der Geschäftsbanken zur quasi unbegrenzten Geldschöpfung müsse eingehegt (von der Zentralbank stärker kontrolliert) werden, habe ich mir gewiss wieder ein paar Freunde mehr gemacht 😉

  18. @Rüdiger: Ich finde Jens Weidmann war der letzte Mahner der noch für Geldwertstabilität gekämpft hat. Jetzt geht es steil ab mit Lagarde / von der Leyen und einem Bundesbankpräsident von Olaf Scholzes Gnaden in die Schuldenunion und das möchte ich nicht.

    Ich habe höflich gefragt wie der Rücktritt von anderen Kapitalanlegenden Formumsteilnehmern eingeschätzt wird.

    Explizit deine Meinung lieber Rüdiger interessiert mich hier an dieser Stelle nicht!

    So, jetzt hab ich mal mein Verrechnungskonto aufgefüllt. habe beschlossen meine Cash Reserven zu halbieren. Ganz auf Aktien wie Tim traue ich mich nicht. Danaher/Visa würde ich gerne meine Start-Position ausbauen. NextEra/Union Pacific brauch ich auch noch ein paar Stücke.
    Mal sehn, wie sich die Kurse entwickeln 😉

    1. “Explizit deine Meinung lieber Rüdiger interessiert mich hier an dieser Stelle nicht!”

      Das freut mich jetzt aber ganz außerordentlich, lieber @blackrock 😉

    1. Rücktritt Weidmann:
      Ich sehe auch alle Zeichen auf weiter fröhliches Schuldenmachen der Regierung(en) und erkenne auch keine ernsthaften Zinserhöhungen am Horizont. Selbst wenn sich die EZB irgendwann mal (in Jahren) zu ein paar Zinsschritten nach oben bewogen fühlt, die nächste Krise kommt doch bestimmt und schnell werden wieder Rettungspakete neues Geld in den Markt pumpen und/oder die Zinsen werden wieder schnell gesenkt. Denke Immos und Aktienkurse können nur weiter steigen mangels Alternative. Immos vlt. auch in Regionen, die bislang noch nicht so im Fokus standen.

      Ich liebäugele gerade mit JuJ (KGV 17 glaub ich) als Einzeltitel, kommt mir gar nicht soo teuer vor wie manch anderes.

  19. Ob die EZB ihren Job macht, werden wir sehen, wenn man im Frühjahr die “echte” Inflation erahnen kann. Bleibt es auf dem Niveau jetzt, werden die Zinsen auch wieder steigen, sonst mache auch ich mir Sorgen 😉

    Am Ende wäre eine Wirtschaftskrise deutlich schlimmer als eine Geldentwertung, allerdings hätte ich gehofft, dass man das besser balanciert bekommt.

  20. Panik ist nie ein guter Ratgeber, ruhig und besonnen überlegen, was die beste Strategie ist in Szenario A oder B oder C, Wahrscheinlichkeit für Szenario ABC abschätzen und dann entsprechend investieren.

    Robuste, Gewinn- und wachstumsstarke globale Aktien sind da für mich immer noch der Favorit für jede Marktlage, wenn man 10-20 Jahre Anlagehorizont hat. Bitcoin & Co. sind eine Wette, kann gut gehen, oder auch nicht. Wer Angst vor Hyperinflation hat kann etwas Gold kaufen. Wer Angst vor Deflation und Wirtschaftskrise hat der sollte etwas Cash halten. Wer günstiger wohnen will soll sich eine Immobilie kaufen.

    Ich schlafe relativ gut, habe global mehrere Unternehmen wenn ein Kontinent untergeht dann hoffe ich noch einen Flieger zu erwischen. Ich rechne nicht mit solchen Szenarien aber ist gut, wenn man es mal abgehakt hat. Dann verschwindet die Angst und das Ungewisse. Und sonst beginnen wir halt wieder von vorne und bauen alles neu auf 🙂 Gibt immer was zu tun und solange man gesund bleiben darf und es etwas Brot & Wasser gibt ist gut.

  21. @mark85 Gratuliere Bitcoin ist jetzt ausgebrochen und wohl Richtung 100k 🙂 Ich gönne es jedem und jeder der damit reich wird und muss neidlos eingestehen dass es wohl schlau gewesen wäre darauf zu setzen und ich Trottel nun mal nicht dabei bin. Trotzdem versuche ich FOMO gar nicht erst aufkommen zu lassen.

    1. Danke, +143 % seit Jahresbeginn können sich natürlich sehen lassen.

      Bei meinem 1. Kauf vor 2 Jahren hätte ich auch denken können, dass ich spät dran bin, aber wichtiger ist, dass man überhaupt einmal anfängt und langfristig am Ball bleibt. Sofern man versteht, worin man sein Geld anlegt und innerlich davon überzeugt ist. Ich möchte dich natürlich zu nichts überreden. 😉

      1. @ Mark85

        Falls Du Rebalancing gemäß Dreispeichen durchgeführt hast, so gab es durch die Schwankungen bei Bitcoin auch realisierte Gewinne und wieder günstige Einstiege für Dich. Die Schwankungen waren in dem Fall mit klar definierter Strategie eine weitere Stütze für eine hi ihr Performance.

      2. Ich habe mich vor 3 oder 4 Jahren ich weiss es nicht mehr genau damit beschäftigt, da hatte ich auch mal 2 Bitcoins und etwas ETH gekauft. Meine Erkenntnisse waren wie hier auch schon erläutert mehr Risiko als Dauerinvestment als Chance, und dann bin ich halt stur. Die Sachen hatte ich mit 5k auf meine KK gebucht ein paar Monate später dann aber verkauft, war nur ein Experiment man muss die Sachen auch ausprobieren. Nachträglich betrachtet war das natürlich dumm ich hätte zumindest dieses Zeugs halten sollen wäre heute mehrere 100k Wert. Meine Einschätzung hat sich leicht zu Gunsten von Bitcoins verändert seit daher (paypal, Futures oder z.B. der neue US-ETF, der wohl auch für den letzten Schub geholfen hat), aber ich renne keinen fahrendem Zug nach. Chancen kommen und gehen immer wieder. Ich bin vom Grundprinzip auch sehr überzeugt traue aber nicht, dass man dies langfristig so laufen lässt, nicht ohne Grund bastelt man jetzt an den digitalen Währungen, sind natürlich nicht dasselbe aber die Richtung ist klar. Umweltfragen waren damals noch kein Thema sind es heute, können womöglich auch gelöst werden.

  22. @Mats: genau das ist der Punkt, die Geldmenge wird ständig erhöht die Inflation steigt und eigentlich müsste mit Zinserhöhungen gegengesteuert werden. Wird aber nicht mehr möglich sein weil die Verschuldung mittlerweile so hoch ist dass sich kein EU Staat mehr höhere Zinsen leisten kann. Auch D nicht.
    Dieses Szenario sollte jeden Kapitalanleger sorgen – irgendwann wird die Blase platzen. Frage ist nur in welchen Schützengraben springen?
    Bei Bitcoin habe ich die Sorge dass er irgendwann mal verboten wird. Müsste eigentlich schon aus Umweltschutzgründen geschehen. Verstehe eigentlich nicht warum das niemand fordert!

  23. An Kiev: Klar, eine regelbasierte Strategie kann dafür sorgen, dass vermögensschädigende Gefühle wie Gier und Angst aus dem Spiel genommen werden und man sich eher antizyklisch verhält. Nichtsdestotrotz hätte ich heute höchstwahrscheinlich mehr, wenn ich nichts umgeschichtet hätte, weil alle anderen Anlageklassen in diesem Zeitraum bedeutend schlechter liefen. Nur hätte dann mein inneres Wohlbefinden darunter gelitten, weil ich nicht zu viel auf 1 Karte oder Szenario setzen möchte. Angenommen man peilt 10 % des Gesamtvermögens an und ,,plötzlich” werden daraus 40 oder 50 %. Solch hohe Klumpenrisiken möchte ich einfach nicht eingehen.

    So hartgesotten wie Tim sind wohl die wenigsten. Siehe beispielsweise seine kürzlich erstelltes Video, in dem man seine Positionen und deren Anteile einsehen kann. Hut ab, dass er beispielsweise nie seine Netflix-Position zurechtgestutzt hat. 😉

    1. @ SMark85
      Ab einem gewissen Vermögen würde ich auch die Gewinner frei laufen lassen. Tims Drip Reinvesting kann ich nicht ganz nachvollziehen. Aktienkäufe kosten doch nichts in den USA. Vielleicht geht es um Steuerzahlungen? Dadurch werden Positionen wie Bank of Amerika immer größer. Dabei hat Tim bei manch neuere Positionen wie Carneval gar kein so schlechtes Händchen gehabt. Er hätte so vielleicht schon früher eine Microsoft im Depot.

      Bitcoin ist doch zwischenzeitlich verhältnismäßig günstig gewesen. Da hättest Du doch grob regelbasiert aufstocken müssen oder war die Phase zu kurz? So genau verfolge ich Bitcoin nicht. Für mich wäre wenn überhaupt ein CFD darauf interessant. Wenn alle Indikatoren auf Warnung stehen und Bitcoin einen sehr steilen Anstieg genommen hat. Aber in dem Fall zur Absicherung des Depots.

      1. Es gab natürlich auch die einen oder anderen Nachkäufe, aber aktuell wurde ein neues Allzeithoch erreicht und keine andere Anlageklasse konnte mit dieser Dynamik mithalten. Seit meinem 1. Kauf vor 2 Jahren fand eine Verelffachung des Kurses statt.

  24. @blackrock

    Leider hast du Recht! Mich wundert, daß sie dich hier nicht schon zum Crashpropheten gestempelt haben. Langsam scheint sich doch herumzusprechen, daß einiges aus dem Ruder läuft.
    Schützengräben: Aktien, Gold und wenigstens die selbstgenutzte Immobilie. Gold: Kein Papiergold und mehr(viel mehr?)als nur ein paar nette Talerchen.
    Bitcoin ist ein Vertrag mit Nichts und Niemandem. Allerdings in afghanischen Fluchtsituationen wäre Bitcoin wohl das Sinnvollste.

      1. @Bruno

        Diese Frage werde ich nicht beantworten. Es hängt von der Einschätzung der allgemeinen und persönlichen Situation ab. Zum Vermögensaufbau ist Gold ungeeignet, zum Erhalt unerlässlich.
        Angst=Gold kaufen wäre der falsche Ansatz.
        Es eine Versicherung, die man ähnlich dem Buy and Hold von Anfang an haben sollte und eigentlich nie verkauft. In unsicheren Zeiten mehr, in ruhigen Zeiten weniger.

  25. Prinzipiell ist es ja nicht nur die immer schlecht geredete EZB mit den Schulden…

    https://www-manager–magazin-de.cdn.ampproject.org/v/s/www.manager-magazin.de/politik/weltwirtschaft/shutdown-was-ein-zahlungsausfall-der-usa-bedeuten-wuerde-a-2d75eead-16b3-4c0b-90f0-68c04aec3ed3-amp?amp_js_v=a6&amp_gsa=1&usqp=mq331AQKKAFQArABIIACAw%3D%3D#aoh=16347686470232&referrer=https%3A%2F%2Fwww.google.com&amp_tf=Von%20%251%24s&ampshare=https%3A%2F%2Fwww.manager-magazin.de%2Fpolitik%2Fweltwirtschaft%2Fshutdown-was-ein-zahlungsausfall-der-usa-bedeuten-wuerde-a-2d75eead-16b3-4c0b-90f0-68c04aec3ed3

    Vieles hängt miteinander zusammen und selbst bei den Kryptos und Digitalgewinnern würden sich die Staatenchefs im gröbsten Notfall (falls er denn wie von dunklen Wolken ab und an prognostiziert wurde, kommen möge) sehr wahrscheinlich massiv bedienen.

  26. Lieber Tim,

    Vielen Dank für deinen vielen Beiträge! Ich lese hier schon seit vielen Jahren und nehme mir deine Buy&Hold Strategie sehr zu Herzen. Was soll ich sagen? Es funktioniert! Mein Depot hat erstmal die 100k übersprungen. Ich wünsche allen hier weiter eine ruhige und gute Hand.

    Liebe Grüße

    Oli

  27. Für mich, in meiner Eigenschaft als Anleger, spielt die Meinung vieler – häufig selbsternannter – Experten, was die Zentralbanken (FED, EZB, …) tun sollten oder müssten, keine Rolle. Geschenkt! Mich interessiert nur, was die Zentralbanken tun und voraussichtlich tun werden. Das, und nur das, hat Einfluss auf mein Handeln als Anleger.

  28. @Rüdiger

    Wobei ich ehrlich sehr positiv überrascht bin: Ich dachte, du gehörst auch zu jenen Blauaugen, die Notenbanken als lästige, unbedingt auszublendende Nebensache beim Investieren ansehen.

  29. @Sparta – wurde bereits 80-mal angehoben, fünfmal gesenkt und fünfmal ausgesetzt.
    Soetwas darf keine Auswirkungen haben für die eigenen Anlageentscheidungen. Wenn es nicht ein parteipolitisches Machtspielchen wäre, dann wäre es komplett irelevant.

    Die US machen es ja vor, dass bei steigendem BIP / Produktivität – steigende Schulden kein Problem sind – solange das Vertrauen in die Währung da ist. Warum sollte die EU das anders machen wenn es den vielen relevanten Menschen in der EU besser geht solange man das Spiel weiter betreibt. Ich sehe das inzwischen nicht mehr so kritisch sondern durchaus auch positiv.

    1. Der Krug geht so lange zum Brunnen bis er bricht 🙂

      Ich denke da sind sich die Meisten einig, nur wann das der Fall ist da gehen die Meinungen auseinander.

  30. @42

    Nach dem 2WK war die Debt / GDP Ratio aber wieder total hoch und es wurde über die kommenden Jahrzehnte bis in die 80er mit steigenden Zinsen nach unten gebracht.

    Bim gespannt, ob wir weitere 10 Jahre Zinsfrei leben werden, oder ob sich doch was ändert. Falls es sich ändert, geht das auch gern mal ganz schnell und sowieso mit kaum Vorwarnung.
    -M

  31. Eigentlich ist es doch egal was da passiert. Unternehmen mit guten und notwendigen Produkten werden auch weiterhin irgendeinen wert darstellen.

    Für mich gibt es daher keine Alternative zu Aktien – egal in welchem politischen Szenario (extremen Mal ausgenommen, wie Krieg, Diktatur etc.).

    Und kryptowährungen verstehe ich immernoch nicht… Was soll der Quark?

    Grüße Baum

  32. @Baum
    Welch Ehre von Tim dass er Dich in diesem Artikel als Bild genommen hat 😀
    Ist ein schöner Baum.

    Bezüglich wie mit Inflation, Notenbanken & Co. das muss man den Unternehmen überlassen, es ist eine Herausforderung aber als Investor kann man da nichts tun. Ist verschwendete Zeit, man kann höchstens gewisse Branchen noch bevorzugen wo man vermutet dass die besser zu Recht kommen, aber das sind in der Regel auch jene, die in andern Phasen stark sind.

  33. Hier hatte jemand mal eine Art Andidot zu den Blutverdünnern vorgestellt – eine Art Notfallmedikament um die Blutungsneigung bei Xarelto, Marcumar und Co zu stoppen.

    Weiss noch jemand wie die Firma /Aktie hiess?

  34. @42

    Ja, Schuldenobergrenzen werden von einigen Staaten gerissen und oft geht es gut, bzw. lange gut (einerseits als Leitwährung, evtl. wenn die Wirtschaftskraft wieder rauswächst, Inflationierung, Schuldenschnitte, bzw. ob das Land in Fremd- oder Eigenwährung verschuldet ist, bzw. welches Vertrauen an den Märkten da ist, etc. pp.)…

    Da wir an der verhandenen Makroökonomik nichts ändern werden, wird der eine vorsichtige Anleger mehr Gold für seine Psyche benötigen, der andere mehr Kryptos, wieder andere nur Qualitätsunternehmen & oder etfs, Immos, Linker, Pfandbriefe, Bonds aus AAA-Staaten, Hedgefonds, ausserbörsliche Investments oder andere von allem etwas…

    Dass man sich da gegenseitig belehrt oder es immer besser weiss, bzw. teils hitzige Diskussionen führt… es wird allein die Zukunft zeigen.

    1. Welt-Problemchen? keine anderen, größeren Sorgen? Deffinierung der Persönlichkeit nur über Materielles? Vermögensaufbauphase? Vermögenssicherungsphase?

    Schwierig zu (be)urteilen in den kurzen Texten und auch immer ne individuelle Geschichte.

  35. Vielleicht muss man eine Sache endlich mal verinnerlichen: “Geld” ist zumindest mittelfristig noch nie eine sinnvolle Anlage gewesen. Wenn Geld mit der Zeit mehr wert werden würde, hätten Notenbanken, Staaten und Gesellschaft viel falsch gemacht. Geld ist ein Wertetauschmittel, die Zeiten der Goldmünzen sind vorbei.

    Es gab letztens ein Interview beim Finanzrocker über Bitcoin. Spannend allemal, aber ich war überrascht, dass selbst Profis zugeben das ganze nicht halbwegs zu durchblicken und eher wie in ein Orakel schauen. Bin aber bei Bruno: jedem sei sein Gewinn gegönnt.

  36. @Slowroller

    „Die Zeiten der Goldmünzen sind vorbei“ sagt @Slowroller.
    „Wer kein Gold besitzt, versteht weder die Geschichte noch die Wirtschaft“ sagt Ray Dalio.
    Sorry, aber ich tendiere mehr zu Ray Dalio…
    Ah ja, sogar Warren Buffett hat sich zu Goldminenaktien hinreissen lassen.

  37. @Wolke
    Ich rede von Geld. Mir wäre neu, dass irgendein Land noch Goldmünzen zu seinem Nenn- und nicht seinem Goldwert ausgibt. (also als echte Währung nutzt) Die Golddeckung ist auch – und völlig zu recht – tot. Deswegen meinte ich ja: Geld in Form von Golddukaten sind lange vorbei. Und würden als Währung heute dann genauso wenig taugen wie es z.B. der Bitcoin tut. (der ja momentan eher die Funktion des digitalen Goldbarren hat, wieso auch immer)

    Als Wertspeicher ist es natürlich gut nutzbar. Das meinte dann auch Dalio.

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