24-jähriger Ingenieur im Prüflabor: Im Depot hat er schon 185.000 Euro. Seine größte Position ist Apple


New York, 18. Mai 2020

Hey Tim,
ich verfolge deinen Blog jetzt schon seit einigen Jahren. Am 15.07.2017 hast Du schon mal einen Leserbrief von mir unter dem Titel:

“21-jähriger Leser spart knapp 100.000 Euro. Seine Lieblingsaktie ist Apple. Er stockt seine Aktien auf“ veröffentlicht.

Heute, ziemlich genau drei Jahre später, wollte ich ein kleines Update für Dich (und Deine Leser) geben, es würde mich freuen, wenn du den Beitrag in Deinem Blog veröffentlichen könntest. 🙂

Mein Name ist immer noch S., damals (zum Zeitpunkt meines ersten Leserbriefes) war ich noch dualer Student des Maschinenbaus. Seit Oktober 2019 bin ich mit dem Studium fertig und arbeite als Ingenieur in einem Prüflabor. Achja, heute bin ich schon 24 Jahre alt, verrückt wie schnell die Zeit vergeht.

An meinem Investitionsstil hat sich in der Zwischenzeit ehrlich gesagt sehr wenig geändert. Im Grunde verfolge ich immer noch einen Buy-and-Hold-Ansatz, bin aber auch bereit Aktien zu verkaufen, falls sich grundlegende Dinge am Unternehmen oder Geschäftsmodell zum Negativen entwickelt haben. Auch Umschichtungen, falls deutlich attraktivere Investments zur Option stehen, schließe ich nicht aus.

So hat sich in meinem Depot über die letzten Jahre einiges geändert! Damals hatte Apple ca. einen Anteil an meinem Depot von ca. 20%! Ich hatte sie gezielt übergewichtet. Im laufe der Zeit habe ich in den letzten 3 Jahren durch Umschichtungen und Nachkäufe bei Kursrückgängen weiterhin massiv bei Apple zugeschlagen! Der Apple-Anteil an meinem Depot ist auf über 50% gestiegen – und ich fühle mich wohl damit!

Ich bin ein Fan von konzentrierten Depots. Ich strebe an, in die aussichtsreichsten 3 bis 4 Investments 80% des Depotvolumens zu stecken! In meinem konkreten Fall sollen das folgende Werte sein: Apple, Visa, Alphabet, Walt Disney.

Hier seht ihr mein aktuelles Depot, inklusive der prozentualen Gewichtung der einzelnen Titel:

Apple  52,22%
Henkel  5,93
Visa  5,93
BAT   5,80
Johnson & Johnson  5,54
Alphabet 4,75
Fresenius 3,99
Cisco 3,97
Target 3,37
Union Pacific  3,06
Altria 2,03
Fuchs Petrolub  1,01
Walt Disney 0,85
Wirecard 0,59
Facebook 0,52
Jungheinrich 0,36
Shell 0,10

Insgesamt beläuft sich der Wert des Depots auf ca. 185.000 Euro (stand 17.05.2020). Das Gesamtvermögen liegt mittlerweile bei ca. 200.000 Euro (besitze noch etwas Gold/Silber) und ein wenig Cash.

Ich kaufe weiterhin monatlich motiviert Aktien zu. Im Moment spiele ich mit dem Gedanken, eine erste Eigentumswohnung zum Vermieten zu erwerben. Es sollen weitere Einkommensströme erzeugt werden, um den Vermögensaufbau zu beschleunigen! Jedoch schrecken mich die Preise hier im Großraum Stuttgart immer noch ein wenig ab, weshalb ich bisher doch eher bei Aktien geblieben bin. Sollte sich eine gute Möglichkeit im Immobilien Bereich ergeben, bin ich bereit zuzuschlagen! 🙂

Insgesamt bin ich sehr zu frieden mit der Entwicklung des Depots und bin gespannt wo die Reise hingeht, wer weiss wo es in 3 Jahren stehen wird? 😀

Arg viel mehr wollte ich dazu auch garnicht mehr schreiben. Ich bin gespannt auf eure Kommentare und würde mich über eine sachliche Diskussion beziehungsweise eure Anregungen zu meinem Depot und den einzelnen Werten freuen!

Liebe Grüße, S.

Oben siehst du ein Bild aus einem meiner letzten Urlaube (Blick vom Elephant Mountain auf das Taipei 101 in Taipeh -Taiwan).


Vielen Dank schon mal! (Mich würde übrigens auch deine Meinung zum Depot interessieren, Tim)! 🙂


tim schaefer (Author)

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thoughts on “24-jähriger Ingenieur im Prüflabor: Im Depot hat er schon 185.000 Euro. Seine größte Position ist Apple

  1. AvatarWhirlwind

    Klasse Entwicklung. Die Idee mit dem konzentrierten Portfolio gefällt mir. Obwohl ich über 50 % in einem einzigen Unternehmen schon extrem konzentriert finde.
     
    Selbst gefällt mir der Core-Satellite Ansatz. Insgesamt plane ich 25-30 Positionen, quasi meinen eigenen, auf Qualiät getrimmten, international ausgerichteten DAX, mit unterschiedlicher Gewichtung. No-Brainer: Microsoft, Johnson & Johnson, VISA, Disney… 🙂
     
    @Leser S.: Ermittelt du deine Performance? Wie hast du über die letzten Jahre abgeschnitten?
     
    Viele Grüße,
    whirlwind.

  2. AvatarAktien Noobs - Sky

    Interessant, allerdings finde ich diese Konzentration auf Apple schon ein wenig zu viel.
    Wenn Du diese Dividenden im Depot liegen lässt, wie viel an Dividenden nimmt man denn bei so einer Summe ein?
    Die Frage von Christian ist interessant, bin gespannt auf die Antwort.
     

  3. AvatarNico Meier

    @Leser S
    Beeindruckende Depotgrösse in deinem Alter. Du bist ein gutes Beispiel dafür früh ins Arbeitsleben einzusteigen andere gammeln bis 30 an Unis rum ohne am Schluss einen schlauen Abschluss in der Tasche zu haben. Ich bin auch ein Fan von Einzelaktien. Und gerade bei Firmen wie Apple die gut Kursgewinne hinlegen führt dies zu einer Übergewichtung dieser Werte das ist nicht schlimm. Aber auch in meinen Augen sind 50 Prozent des Depots in einer Aktie sehr riskant.  Das wichtigste ist jedoch, dass du dich damit wohl fühlst.

  4. AvatarDaniel

    Hut ab – Top Leistung!Ab 200k würde ich auf Monatszahler ETFs umschichten und stressfrei Passiveinkommen genießen.
    Sind bei ~5% ja schon mal um die ~800€ monatlich und noch dazu breit gestreut.
    Der Mann ist 24 und hat anscheinend einen gut bezahlten Job und zudem einen den man eigentlich immer sucht. Was genau soll er denn mit einem ausschüttenden Depot anfangen wenn er noch 40 Jahre von der “Rente” weg ist?

  5. AvatarSkywalker

    Der sparkojote, direkt gefolgt vom auswanderluchs… Kannste dir nicht nicht ausdenken… Es fehlt noch die selbstversorgungsziege und der p2p pander.
     
    Der leserbrief ist nett, fast schon bahnbrechend: hi, i bims, i han weiter akzien gekauft und gespart, immobilien sind übrigens teuer, tschüüüsss

  6. AvatarEx-Studentin

    Hi S.,
    schön, mal mal wieder von dir zu lesen! Glückwunsch zu der Entwicklung. Jetzt, wo du mit dem Studium fertig bist, wird dein Vermögen umso mehr den Turbo einlegen. 
    Wie viel kannst du mittlerweile sparen? 

  7. AvatarAktienmarktsozialist

    Hey S.,
    herzlichen Glückwunsch zum Erreichten und tolle Entwicklung. Das zeugt von Fokus und entschlossenem Durchziehen 🙂
    Eine Frage, wenn gestattet: Beim letzten Leserbrief erwähntest du, dass von den damals 90K Depotvolumen ca. 20K Kursgewinne waren und die anderen 70K entsprechend die eigentliche Sparleistung. Wie sieht es bei den jetzigen 185K aus?
    Herzliche Grüße und bleib gesund,
    der Aktienmarkt-Sozialist

  8. AvatarS.

    Hallo zusammen,
    danke an Tim dass du dieses Update zu meinem ersten Leserbrief veröffentlicht hast! 
    @Christian (Auswanderluchs): Ich habe mit 16, nach der Realschule eine Ausbildung begonnen, d.h. seitdem immer Geld verdient. Das Geld konnte ich dank sehr niedriger laufender kosten (kein Auto, wohne aktuell noch bei den Eltern) zum Großteil sparen. Seit ich 18 bin habe ich dann fast alles direkt in Aktien gesteckt und so sind auch schon einige Buchgewinne aufgelaufen bisher.
    @whirlwind: Ich selbst ermittelt die Performance nicht direkt, bei meinem Broker (maxblue) wird aber eine Performance angegeben, ich weiß jedoch ehrlich gesagt nicht im Detail wie diese berechnet wird. Falls es dich interessiert kann ich die dort angegebenen Werte später mal raussuchen für die einzelnen Jahre.
    @Ex-Studentin: Danke, ja seitdem ich mit dem Studium fertig bin geht das sparen deutlich einfacher. Ich habe nach dem Studium dasUnternehmen gewechselt, da es mir in dem bisherigen nichtmehr gefallen hat. Dort hätte ich zwar etwas mehr verdient, jedoch eine wie ich finde nicht sehr angenehme Arbeitsumgebung gehabt… so kann ich in normalen Monaten (ohne Kurzarbeit die wir im Moment haben) ca. 2300 Euro sparen. Wie gesagt, meine Kosten sind noch enorm niedrig. Der größte Kostenblock ist wohl das Reisen, aber diese kosten fallen ja nur “einmalig” an, d.h. in einzelnen Monaten wird dann eben weniger bis gar nichts investiert…. 
    @Thema Konzentration, dazu werde ich später noch was schreiben….
    @Skywalker: es war auch nur ein Update, ausführlichere Infos findest du im verlinkten, ersten Leserbrief von mir und den Kommentaren dort…. natürlich ist es nicht bahnbrechend, ich wollte nur zeigen, dass regelmässiges sparen/investieren und Durchhaltevermögen sich auszahlen. 😉
     

  9. AvatarBruno

    Super Entwicklung, dran bleiben dann kommt das sehr gut langfristig 🙂
    Bezüglich der grössten Position sehe ich es anders als die Vorschreiber, ich würde die behalten. Gut unter gewissen Voraussetzungen, resp. es kommt drauf an wie diese Position entstanden ist.
    Ich würde jetzt nicht eine Position aufbauen auf 50%, aber wenn sich eine Aktie extrem gut entwickelt und solche Dimensionen annimmt, dann sollte man sie nicht abschneiden.
    Der Drang ist, häufig die gut gelaufenen Titel abzuschneiden und dafür die schlechten wieder aufzustocken (nachkaufen), genau das Gegenteil ist meines Erachtens richtig.
    Ich kaufe jede Aktie mit gleicher Grösse, in der Regel sind das 10-15k / Position. Dann lasse ich sie laufen, wenn eine davon irgendwann 90% Marktgewichtung hat, dann ist das so. Hätte ich sie bei 5% abgeschnitten und umverteilt, oder bei 10%, 15% etc. wäre das ja alles nicht so gut gewesen. 
    Sicher würde ich Apple in deinem Fall jetzt nicht noch aufstocken 😉 Aber eine der Grundregeln an der Börse finde ich immer noch gültig, Gewinner laufen lassen, Verlieren begrenzen oder zumindest nicht weiter aufstocken.
    Siehe auch als Beispiel Tim’s Depot, hätte er seine 4-5 Überflieger frühzeitig gestutzt, wäre das Ergebnis weniger gut. Auch ein ETF macht es ja so, deshalb haben im Nasdaq 100 ja auch die grössten 5 Titel fast 50% Anteil.
    Berkshire hat auch über 35% seines Depots in Apple 😉

  10. AvatarNico Meier

    @Bruno
    Ich würde Apple auch nicht verkaufen wenn ich ihn wäre.
    Aber wenn er im Monat 2’300 pro Monat investieren kann sind dies pro Jahr 27’600.
    Apple hat mit 50% einen Wet von 92’000
    Ich würde nun das Neugeld nicht in Apple stecken so wäre man nach einem Jahr mit Apple bei 92’000 von 212’600 und damit wäre Apple nur noch mit 43.2% gewichtet.
    In meinem Depot will ich keine Position über 5% haben weil ich so das Risiko minimiere. Eine Firma kann immer mal in Schwierigkeiten geraten die nicht vorhersehbar sind. Im Extremfall droht ein Totalausfall, was ich bei Apple im Moment zwar nicht glaube.
    @Skywalker
    Der “Gold Golum” fehlt mir auch noch 😉

  11. AvatarPeter

    Wers glaubt.. und wers nicht glaubt, kommt auch in den Himmel 
     
    Und 50% von 1 Unternehmen? Na dann bete mal dass da nie was passiert (falls das alles überhaupt stimmt, hab da starke Zweifel)

  12. AvatarFinanzbär

    Befinde mich in einer ähnlichen Situation. Bin Mitte 20 und habe ein ähnlich großes Gesamtvermögen, wie ich dahin gekommen bin berichte ich auf meinem YT Kanal. Jedoch viel weiter gestreut in Assetklassen. Vielleicht sollte ich auch mal einen Leserbrief machen 🙂

  13. AvatarThorsten

    @Nico
    Wie wäre es noch mit “Lizzy die Raketenfrau”. Sie kauft nur Aktien, die sie als Rakete einstuft. Sie entwickelt ein System die besten Raketen im Markt zu identifizieren. Wenn sich die Aktie verdoppelt hat wird es ein Raketenanwärter. Bei Verzehnfachung ist es eine Rakete. Damit hat sie in steigenden Märkten wahnsinnige Renditen.
    So fliegt Lizzy mit ihren Wachstumsrsaketen durch soziale Medien, und verrät dir in PDFs gegen Cash wie ihre genauen Raketen gerade heißen. Der Rest der Follower erfährt es auch , aber mit Zeitverzögerung.
    Dumm nur , dass Lizzy in der Realwelt Monika heißt, im Dachboden bei Mama wohnt und selbst gar keine Aktien hat. Mit den Einnahmen aus den Medien hält sie sich über Wasser. Sie wohnt in Wanne-Eikel , studiert irgendwas mit Medien und hängt abends bei Fred rum. Dass Fred bei den Linken ist stört sie nicht, weil ganz krass Kapitalismus ist eigentlich sowieso am Ende.

  14. KievKiev

    @ S.
    Du hast finanziell einen sehr guten Start hingelegt. Ich habe einmal kurz auf den ersten Leserbrief geschaut. Da hattest Du Apple mit ca. 20% gewichtet. Claus hat zu der Zeit darauf hingewiesen, dass der Anteil vielleicht etwas hoch ist. Du hattest damals vor, in welcher Form auch immer, dem entgegen zu wirken.
    Du bist Fan von konzentrierten Investments:
    Apple, Visa, Alphabet, Walt Disney
    Du hast 70% Deines Vermögens in die 4 Werte investiert. Dabei machen drei der genannten Werte zusammen 11,7% und Apple alleine 52% aus. Apple hat sich nicht schlecht entwickelt, aber Du hast hier vermutlich eher in einer Schwächephase ordentlich nachgekauft um auf diesen Anteil zu kommen. Ich finde solche Herangehensweisen akzeptabel. Das ist dann allerdings ein bisschen Spekulation. Hier kann man einen Teil auch wieder abstoßen, wenn der faire Werte wieder erreicht oder überschritten wird.  
    Ich habe Disney gerade nicht angesehen, aber sie sind vermutlich relativ günstig oder waren es vor kurzem. Für Dich ist die Firma interessant genug sie mit aufzulisten. Warum sind hier nur 0,85% des Vermögens investiert?
    Die meisten Anleger können sehr gut mit sehr wenigen Aktien auskommen. Vor allem in Phasen in denen es sehr gut läuft. Wenn sich die Situation ändert und der Sektor mit speziell der investierten Aktie unter Druck gerät, dann ändert sich oft die Haltung. Dann fühlt es sich nicht mehr so gut an in genau diese Aktie so konzentriert investiert zu haben. MC Donalds hat die Krise 2008 sehr gut gemeistert. In diesem Jahr hat es sie mit dem Virus gut getroffen. Auch eine Microsoft oder Apple Aktie kann aus heute nicht bekannten Gründen in eine schwere Krise geraten. Heute sagt Jeder, dass ist ausgeschlossen. Wenn es dann so weit ist, kommen genügend Leute, denen das eh schon die ganze Zeit klar waren.
    Du kannst auch einzelne Aktien nacheinander aufbauen. Ich würde grob dieselbe Geldmenge pro Aktie hinzufügen und dann auch die Gewinner laufen lassen.
     

  15. AvatarInsider

    Hallo s. Respekt vor deiner Leistung . Besonders dein Wille zur Weiterbildung ist beeindruckend . Ausbildung , Abend Schule und Studium mit unter 25 ist schon beeindruckend. 
    Ich bin circa 6 Jahre älter als Du und habe beim Vermögensaufbau auch stark vom “Nesthocken” profitieren können. Leider nicht so stark wie du 😉  Finde das auch nicht verwerflich . Mit 25 kann man aber dann auch irgendwann ans ausziehen denken . Die Gewinne an  Eigenständigkeit,  Organisation und nicht zuletzt auch ansehen in der Öffentlichkeit überwiegen dann irgedwan die gesparten Summen .  Ist auch förderlich für eine mögliche Beziehung 😉 ich würde dir empfehlen eine selbstgenutze etw zu finanzieren . Auch wenn du die Zinsen dann nicht absetzten kannst . Wohneigentum ist eine der wichtigsten Diversifikationsmöglichkeiten. Später kannst du diese immer noch vermieten und ggf ein haus kaufen oder das Elternhaus übernehmen. 
     
    Beim Thema Diversifikation und Vermögenserhalt würde ich dir raten wir einige andere auch Apple nicht noch weiter auszubauen . Würde sie wie Bruno empfiehlt aber einfach laufen lassen .mit deinem Vermögen in diesem Alter gutes Einkommen und weiterhin hoher Sparquote brauchst du doch keine Überperformance mit erhöhtem Risiko . Das hat auch nichts mit Unsicherheit zu tun , wie du es schreibst . Sondern einfach eine Vermeidung von unnötigem Risiken. Wie kiev beschrieb es kann viel passieren , was sich heute keiner vorstellen kann . Siehe z.b. Einbruch Shell Dividenden Kürzung. Davon bin ich selbst betroffen bin hier froh auf meine Vernunft gehört zu haben und nicht Shell extrem über zu gewichten . Genauso könnte es auch Apple irgendwann treffen oder Amazon was sich heute keiner vorstellen kann . 
     
    Beste Grüße insider 

  16. AvatarVin

    Den Titel darf man auch getrost auf:
     
    “Privilegierter junger Mann, der keine Kosten für den Lebensunterhalt hat, schafft es mehr als 50% seines überdurchschnittlichen Einkommens zu sparen.”
    Klasse, dass du diszipliniert im Bezug auf Luxusausgaben bist, aber solange du nicht einmal weißt, was es bedeutet eine Wohnung selbst du finanzieren, beeindrucken mich solche Zahlen wenig.
    Ich freue mich, dass du deiner zukünftigen Familie einen tollen Start bescheren kannst, von einer klassischen Erfolgsgeschichte ist das aber weit entfernt. Und ob Investitionsgeschick im Spiel ist auch unklar. Bleib’ bei deinen BlueChips, solange du kannst und spare dein Einkommen, aber wundere dich nicht, wie viel Geld ein selbstfinanzierten Leben kosten kann.

  17. AvatarHutz

    @Diversifizierung:
    M.E. ist es völlig in Ordnung, dass man zu Beginn des PF Aufbaus bei einer Strategie in Einzelwerte in einzelne Unternehmen oder Branchen übergewichtet ist. Im Gegenteil, für mich macht eine Diversifizierung in der Sekunde Null bei einer solchen Strategie überhaupt keinen Sinn und würde diesem Investitionsansatz völlig widersprechen. In diesem Alter pickt man sich die besten Unternehmen aus notleidenden Branchen heraus und investiert gnadenlos in diese. Das wären z.B. Unternehmen aus den Bereichen Öl, Luftfahrt und Automobil, sofern man nicht davon ausgeht, dass diese Branchen eines Tages aufhören zu existieren.
    Das einzige Kriterium bzgl. der Höhe eines Einzelwerts bei dieser Strategie sollte daher die maximale Positionsgröße sein, also die Höhe, die einen nicht dazu veranlasst, sich bei Totalverlust die Kugel zu geben. Das sind bei dem einen 2.000,00, bei dem anderen vielleicht 10.000,00…
    Wer aber 24 ist, den bequemen unaufgeregten Weg gehen möchte und in der Sekunde Null diversifiziert sein will, der sollte besser gleich zum ETF greifen.

  18. AvatarAndrea

    Das ist super, was du schon in jungen Jahren erreicht hast. Ich würde auch das Risiko herausnehmen, indem ich nun nur noch andere Aktien kaufen würde. Apple ist auch meine größte Position, mit 8%. Ich habe nicht mehr Geld in Apple gesteckt als in die anderen Aktien, aber Apple ist halt so schön gewachsen. Solange du dich mit deinem Depot wohl fühlst, ist alles gut, mir wäre der Anteil von über 50% zu riskant. Ich lasse aber auch die „guten“ Aktien einfach laufen.

  19. JosefJosef

    @S.
    Ich finde diese übergewichtung von Apple gut. Nur mit Konzentration steigert man das eigene Portfolio. Falls die Apple Position bei gleichbleibendem Gewinn noch mal verdoppelt, könntest du dir evtl. überlegen einen kleinen Teil zu verkaufen und in was unterbewertetes zu investieren. Falls die Kurse 50% nachgeben und das Geschäft nicht mehr wächst, halten. Dann verkaufen die zittrigen.

  20. AvatarPeter

    Meiner Meinung nach nicht glaubwürdig. Belege wären hilfreich, ich zumindest glaub es sonst nicht 
    Falls doch ist eine so krasse Gewichtung von 1 Unternehmen.. nunja sagen wir fragwürdig.
     Ich würde auf jeden Fall die anderen Unternehmen ausbauen und Apple maximal 20% (Wäre schon viel) gewichten

  21. AvatarThorsten

    Bei Verkauf größerer Positionen fällt so viel Abgeltungssteuer an, dass der Buchwert bei Rebalancing merklich sinkt, das könnte einen davon abhalten. In der Coronakrise zahlt man wegen des Einbruchs weniger Steuer, wenn alles unten ist und man will umschichten ist das kein schlechter Zeitpunkt. Man könnte sogar Posten im Minus verkaufen und sich Steuern zurückholen.  Gerade bei Aktien , die man vielleicht loswerden möchte oder die zu stark gewichtet sind. Verluste realisieren will überlegt sein, aber es gehört dazu. Nokia,GE,…wenn die Story vorbei ist kann man nicht mit Scheuklappen draufsitzen.

  22. AvatarMat24

    Hallo S.,
    coole Story und feines Depot. Ich habe mit Aktien und Fonds. während meines Studiums begonnen, das war allerdings leider ein halbes Jahr vor der Lehman-Pleite, sodass ich als ich mit meinem Investment wieder bei+-0 war nur noch raus wollte, leider ein dummer Fehler, da ich die Hausse von 2013-2020 verpasst hatte. Ich habe allerdings mein Geld vor ca 2 Jahren teilweise in Immobilien gesteckt und bin seitdem (bis jetzt) erfolgreicher Vermieter (Rendite bei fast 6%). Nun bin ich dieses Jahr wieder an den Aktienmarkt zurück gekehrt, also mit dem übrigen Geld und per ETF-Sparplänen und peile hier langfristiges Buy and Hold an. Dir und auch allen anderen weiterhin viel Erfolg beim Investiere.
    Was anderes: Ich komme auch aus dem Raum Stuttgart. Hat hier jdm. im Forum Lust auf ein Treffen, um sich über Aktien, Imobilien und Investments allgemein auszutauschen??
    Beste Grüße
    Mathias

  23. Avatarsammy

    @Thorsten
    Der Buchwert kommt und geht. Wen interessiert schon der Buchwert 😉

  24. NicoleNicole

    Lieber S.
    Eine beeindruckende Leistung, Hut ab. Ich persönlich finde ebenfalls, dass es ein wenig riskant ist, über 50% des Depots in Apple zu haben.
    Ich selber habe allerdings auch einen Klumpfuß, Amazon.Die haben eine Weile lang bei mir ca. 50% des Depots ausgemacht.
    Mittlerweile “nur” noch 38%, weil ich mich seit 2 Jahren fast nur noch mit der Aufstockung bereits vorhandener Aktien beschäftige.
    Ich bin eher ein Freund von einem großen Depot.
     
    Viele liebe Grüße, und weiter so!
    Nicole

  25. AvatarWhirlwind

    @Leser S.: Würde mich über Angaben zur Performance freuen. Auch wenn es nur unreflektiert die von MaxBlue ermittelten Werte sind…
     
    Viele Grüße,
    whirlwind.

  26. AvatarMarxel

    Also erst mal Respekt für solch ein großes Depot. Da gehört schon bisschen was dazu solch einen Betrag an Depotwert aufzubauen. Allerdings muss man auch sagen das du mit 24 noch daheim wohnst und somit den größten Kostenblock nicht tragen musst. Das verzerrt ein wenig die Realität. Wenn du es schaffst mit eigener Wohnung und Familie solch ein Depot aufzubauen dann ist es eine wahre Erfolgsstory, so bleibt es einfach ein daheim lebender Vollzeit Angestellter mit einer hohen Sparquote.
    Dennoch vielen Dank für den Einblick. 

  27. AvatarJohannes Schumann

    Möchten die Leser mal einen Konsumclown sehen?
    https://www.rtl.de/videos/anouscha-renzi-ueber-ihre-finanziellen-sorgen-5ec25770f9a8b11ac51a12c2.html
    Da werden 4000 € bis 5000 € netto pro Monat verbraten. Was macht so ein Beitrag auf RTL mit jemanden, der da vor der Mattscheibe sitzt, und selbst in guten Zeiten nicht über 2000 € netto hinauskommt?
     
    Oder hier:
    https://www.rtl.de/videos/giulia-siegel-will-hartz-iv-beantragen-5ec15eaab156f216292014b2.html

    Fünfstellige Lebenshaltungskosten pro Monat, aber keine Rücklagen (außer Aktien, immerhin), um mal ein Loch abzufangen. Jetzt wird Hartz IV beantragt.

    Henryk M. Broder macht sich darüber lustig:
    https://www.achgut.com/artikel/hartz_4_ist_fuer_alle_da

  28. AvatarThorsten

    Der Buchwert kommt und geht. Wen interessiert schon der Buchwert
    Manche sind darauf fixiert, weil sie den CashFlow ignorieren.

    Bin enttäuscht, ich warte eigentlich auf die Trollmrldung zu TCI und Wirecard. TCI ist das Unternehmen , das sich bei VW verhoben hatte.

  29. Avatarsammy

    @Thorsten
    Cashflow und Buchwert sind eins. Entweder erhöht der Cashflow den Buchwert oder er senkt ihn. Ich bevorzuge ersteres.

  30. Avatarsammy

    @Wirecard
    Ist doch nichts besonderes mehr jeder weiß mittlerweile dass der Laden hoch dubios ist.

  31. AvatarCAT FISCH

    Ein Mutti Söhnchen der es zu etwas geschafft hat das ist ja wirklich bemerkenswert  und muss veröffentlicht werden.
     

  32. AvatarThorsten

    CashFlow und Buchwert laufen nicht unbedingt synchron. Ein Unternehmen kann eine Dividende  bezogen auf eine vergangene Periode ausschütten und der Buchwert kann durch aktuelle oder vermutete zukünftige Entwicklungen niedrig fallen oder hoch steigen . Wer beim Tief verkaufen muss, weil er keinen CashFlow hat muss Substanz unter Preis verkaufen. Nicht zu empfehlen.

  33. Avatarsammy

    @giulia siegel
    Sie hat doch gespartes in Aktien wie kann sie dann hartz 4 bekommen? Das geht doch erst ab einem Schonvermögen.

  34. Avatarsammy

    @Thorsten
    Ein Denkfehler ist das. Buchwert+Cashflow = Gesamtrendite. Ob jetzt jemand Anteile verkauft und der Buchwert gerade gesunken ist oder jemand eine Ausschüttung in Form von Dividende erhält macht keinen Unterschied da die Dividende den Buchwert um den gleichen Betrag reduziert. Das willst du einfach nicht verstehen. Du zahlst sogar noch Steuern auf deine Dividende und bei Wiederanlage Gebühren. Nicht gerade ökonomisch..

  35. AvatarBruno

    Buchwert/Cashflow oder die Dividendendiskussion
    Das Thema bleibt hartnäckig haha. 
    Es geht doch primär um die eine Frage:
    Will man reich werden oder nicht arm werden 😉
    Beides passt nicht wirklich zusammen. Ist wie mit Freiheit und Sicherheit.

  36. Avatarsammy

    @Bruno
    Es geht um falsche Behauptungen. Manche glauben die Dividende ist ein Geschenk Gottes das vom Himmel fällt.
     

  37. AvatarBeobachter

    @Sammy: das Buchwert = Cashflow ist, halte ich aber für ein Gerücht. Verkauft ein Unternehmen beispielsweise etwas, wird eine Forderung bilanziert. Bei Zahlung der Forderung wird diese gegen Cash ausgebucht. Die Zahlung selber hat somit keine Auswirkung auf den Buchwert.

  38. AvatarBruno

    @sammy
    Ich weiss was eine Dividende ist und ich kann auch den Buchungssatz 😉 
    Der Frage ist doch, traut man dem Unternehmen, wo man investiert ist, dass es mehr davon hat, wenn es investiert und wächst oder will man möglichst viel rausziehen, weil man seinen eigenen Fähigkeiten (für Wiederinvestition oder Konsum?) mehr traut.
    Die steuerlichen Fragen mal aussen vor, ist es sonst egal. Wenn es ein Geschenk Gottes wäre, dann würden einfach die Bewertungen laufend irrational steigen.
    Ich bevorzuge eher Wachstumswerte mit wenig oder keiner Dividende, auch aus steuertechnischen Gründen aber auch weil es für mich Sinn macht. Auch wenn ich mal alt bin, brauche ich Cash, sind es halt entweder Dividenden oder ich verkaufe einen Teil.

  39. AvatarS.

    @whirlwind: Ich habe mir gerade mal die Performance für die einzelnen Jahre bei maxblue anzeigen lassen, es sieht folgendermaßen aus:
    19.02.2014 bis 31.12.2014: +7,22%
    2015:                                       +12,94%
    2016:                                      + 12,39%
    2017:                                       +10,12%
    2018:                                       -6,94%
    2019:                                       +57,63%
    2020 bis 19.05.:                    +3,63%
    Man muss jedoch erwähnen dass ich 2 Depots besitze, das “alte”/”große” Depot bei maxblue (seit meinem Investitionsbeginn) – hier sind in etwa  170.000 Euro. Daneben habe ich noch ein kleiner Depot bei der comdirect eröffnet, die Rendite angaben oben beziehen sich nur auf das große Depot! Die hohe Rendite in 2019 resultiert vermutlich aus dem Anstieg der Apple Aktie und meinen massiven Umschichtungen in diese, welche ich 2018 vorgenommen habe… als die Aktie 2018 deutlich gefallen ist habe ich viele andere Positionen verkauft und in Apple umgeschichtet… 🙂
    Bezüglich meiner Apple Postion und der Gewichtung von 50% muss man auch sagen, dass ich Apple immer zu sehr günstigen Zeitpunkten gekauft/nachgekauft habe. Insgesamt ist der Apple Kurs heute 124% über meinem durchschnittlichen Kaufkurs! Ich lasse die Postion so bestehen, sollte es nochmals deutlich runter gehen (30% oder mehr) würde ich auch nachkaufen, ansonsten stecke ich das Geld wie von den meisten hier auch vorgeschlagen erstmal in meine anderen Postionen. 
    Noch eine Frage an alle, wie seht ihr Wells Fargo im Moment? Der Kurs wurde aufgrund einiger Skandale und auch der Corona Krise sehr stark nach unten geprügelt und die Aktie notiert deutlich unter Buchwert. Ich sehe hier einen potentiellen Kaufkandidaten, obwohl ich mein Depot eigentlich nichtmehr um weitere Titel ergänzen wollte in nächster zeit… hat sich vllt jemand näher mit denen beschäftigt?
    Grüße, S. 🙂

  40. AvatarS.

    @Kiev:
    Disney halte ich in der Tat für ein sehr interessantes Unternehmen, welches ich in Zukunft auch ausbauen will in meinem Depot. Warum der Anteil im Moment so gering ist? Das liegt einfach nur daran, dass ich bisher erst einmal Disney kaufen konnte. Die Position wird aber kontinuierlich ausgebaut werden solange der Kurs auf diesem Niveau bleibt oder weiter fällt.
    Ich setzte hier einfach auf die extrem starken Marken von Disney, die schon jedes Kind kennen lernt. Sie sind in allen Lebensbereichen vertreten, von den klassischen Kino filmen, über die Parks, Kreuzfahrtschiffe und alle möglichen Produkte mit Disney Figuren/Marken…. Auf die streaming Services bin ich in Zukunft auch gespannt (Disney+, Hulu und Hotstar in Indien….). wird sehr spannend, hier will ich auf jeden fall noch ordentlich nachlegen! 🙂

  41. AvatarThorsten

    Sammy versteht es nicht, für ihn ist 1 plus 1 konstant 2. Es gibt also keine Marktbewertung , keine Wechselkurse , überhaupt keine Zeitkomponente.
    Mein Denkfehler ist , dass ich von anderen erwarte Grundrechenarten doch bitte zu verlassen, weil sie an der Börse halt nicht funktionieren.

  42. Avatarsammy

    @Bruno

    Wenn du einem Unternehmen nicht Zutraust dass es mit seinen Gewinnen etwas sinnvolles anstellt dann solltest du auch nicht in dieses Unternehmen investieren.

  43. Avatarsammy

    @Thorsten
    Sammy versteht es nicht, für ihn ist 1 plus 1 konstant 2. Es gibt also keine Marktbewertung , keine Wechselkurse , überhaupt keine Zeitkomponente

    Klar gibt es diese ABER es macht keinen Unterschied ob ausgeschüttet oder verkauft wird. Der Markt wirkt sich auf beides gleich aus! Wenn der Markt abkackt dann kackt auch dein Buchwert ab und umgekehrt. Ob man jetzt Dividende bekommt oder Anteile verkauft macht null unterschied.

  44. AvatarBruno

    @sammy
    Ja sehe ich gleich. 
    @Thorsten
    1 plus 1 gibt an der Börse nicht 2 sondern 3-1. Deine Theorie geht dann auf, wenn z.B. die Leute Dividendenaktien lieben und mehr nachfragen als andere Titel, dann steigen aber auch die Bewertungen stärker als bei andern Aktien. 
    In den letzten Jahren war es aber umgekehrt da wurden Wachstumswerte mehr nachfragt trotz tiefen Zinsen, wer dort nicht dabei war, hat viel Performance verpasst.
    Es gibt 2 Dinge, Finanzmathematik und Markt. Wer Dividenden reinvestiert für diese wäre es besser, keine Dividende auszuschütten (Steuern und Transaktionskosten). 
    Aber was streiten wir uns, es gibt für alle etwas 😉
    Wichtiger finde ich, als andere von ihrer Meinung zu überzeugen, dass man an seiner Strategie festhält. Schwierig für viele, die gar keine haben.

  45. AvatarBruno

    “Der Markt wirkt sich auf beides gleich aus!”
    Das muss nicht so sein, der Markt ist nicht immer rational. 
    Siehe obiges Statement, wenn plötzlich mehr Leute Dividendenaktien nachfragen, dann steigen die stärker als die andern (und umgekehrt). Was falsch wäre, dass es immer so ist, mal so und mal so.
    Aber eines ist auch klar, wenn eine Firma schlecht wirtschaftet wird sie fallen auch mit Dividende oder noch stärker, umgekehrt steigt eine Firma auch ohne Dividende, wenn sie gut ist. 

  46. AvatarNico Meier

    Die Diskussion Dividende vs Wachstum bringt in meinen Augen wenig. Viele Kleinanleger tätigen zu viele Käufe/Verkäufe und schmälern dadurch ihren Profit. Sich eine Strategie aussuchen und dieser treublriben bringt am meisten.

  47. AvatarCap

    @sammy
    giulia siegelSie hat doch gespartes in Aktien wie kann sie dann hartz 4 bekommen? Das geht doch erst ab einem Schonvermögen.
     
    Im Moment liegt das Schonvermögen bei 60k. Jede weitere Person in der BG 30k. Ausnahme wg. Corona.

  48. Avatarsammy

    @Bruno
    Ihr Schweizer habt das Besserwissergen wohl mit der Muttermilch aufgesogen.

  49. AvatarHeiko der Investmentigel

    @ tob:
    Ihr Vater ist doch Millionen schwer ….muss halt dann mal seine Tochter “stützen !!!!
     
    Ich gehe davon aus, dass du
    a) über kein nennenswertes Vermögen verfügst und auch keines aufbauen möchtest oder
    b) keine Kinder bekommen kannst.

    Falls keiner der beiden Punkte zutreffen sollte, würde mich mal interessieren, wieso du darauf verzichtest, jeden Monat das Geld mit beiden Händen auszugeben, nur um dann später auch noch für die Schulden deiner missratenen Kinder aufzukommen, wenn diese in einem Alter sind, wo andere schon Enkelkinder haben.

  50. AvatarFinanzbär

    Also hier so zu runterzureden weil er noch zu Hause wohnt ich weiß nicht..Das macht zwar ein bisschen was aus aber dann hätte er halt mit 24 “nur” 130k statt 170k. Viele schaffen das nichtmal mit 40 aufzubauen.
    Und natürlich ist klar dass man auch etwas Glück braucht. Von 7% Rendite und etwas sparen kommt man nicht in dem Alter auf soviel Vermögen. Da braucht man 1-2 Riskante Investments die sich massiv auszahlen. Bei mir waren auch 2 Werte der Turbo (10x, 8x etc.), der Rest des Depots läuft Marktgleich mit.

  51. AvatarS.

    @finanzbär: mit solchen Kommentaren habe ich schon gerechnet und bin mit Absicht nicht drauf eingegangen…. habe eben gegooglt, der durchschnittliche deutsche Mann zieht mit 25,1 Jahren von zu Hause aus (quelle: ein t-online Bericht)… in anderen berichten habe ich das Alter von 24,x Jahren gefunden… Frauen ziehen im Schnitt einige Jahre früher aus… in anderen Ländern ist es hingegen völlig normal länger im Elternhaus zu leben (italienische Männer ziehen erst mit 30 aus….)… 
    deshalb nehme ich solche Aussagen garnicht ernst… Fakt ist, mit 24 noch zu Hause zu wohnen ist definitiv nicht verwerflich, Fakt ist auch, dass 200k Vermögen mit diesem Alter DEUTLICH überdurchschnittlich sind und eben nicht nur daher kommen dass man noch zu Hause wohnt, sonst hätten die meisten Männer in dem alter ein ähnlich oder zumindest annähernd so hohes Vermögen… aber die Fakten scheinen solche Leute gezielt auszublenden und durch Gefühle zu ersetzen 😀
    und ja, ich bin mir sehr bewusst und auch dankbar dafür dass ich diese guten Voraussetzungen hatte… trotzdem ist es eine nicht zu unterschätzende Leistung die mir auch nicht ijemand hier im Internet klein reden kann, dafür bin ich ein zu stolzes Mutter Söhnchen ?
    lieber mit 24 noch zu Hause und iwann vermögend als mit 18 ausziehen und dauerpleite, auch wenn das in der Gesellschaft wohl besser akzeptiert wird? (Lach)….
    das war mein einziges Statement zu dieser Thematik…. gute Nacht ?
    S.

  52. Avatar-M

    @S.
    Frag hier besser keinen um Rat… Du hast 180k alleine geschafft, du schaffst auch 360k alleine und 720k auch… 
     
    Finde auch deine 50% in Apple super, hat ja auch prima gefunzt. Deine 5 Werte die du fokussieren willst gefallen mir auch sehr sehr gut. Du machst das schon.
     
    Wells Fargo-> 0 Zins Politik- kaum Margen. Erhebliche kreditrisiken im Sektor. Hast doch selbst im Endeffekt stärkere investments genannt 🙂
     
    Bin wieder weg. Die Überschrift von Tim hat mich veranlasst kurz quer zu lesen. Die meisten Kommentare waren hier ja lachhaft,  milde ausgedrückt.
    Ciao 
    -M
     

  53. Mark 85Mark 85

    Mir ist heute folgender Artikel im Netz aufgefallen: https://www.onvista.de/news/warum-der-durchschnittliche-deutsche-mit-einem-etf-sparplan-nicht-reich-werden-kann-360035271?setMobile=0

    Ich schließe mich dem Autor an. Selbst wenn plötzlich alle mit dem Investieren in Aktien anfingen, würde am Ende nur eine kleine Minderheit wirklich finanziell unabhängig werden. Es ist albern oder eine reine Geschäftemacherei, wenn jemand der Masse etwas anderes verkaufen möchte.

    Wer wirklich möglichst schnell finanziell unabhängig werden möchte, sollte lieber aktiv werden und selbst unternehmerisch tätig werden, anstatt seine paar Sparkröten in passive und öffentlich zugängliche Unternehmensbeteiligungen zu stecken. Dort ist zwar das Risiko des Scheiterns höher, aber bei Erfolg winken einem viel schnellere und bessere Ergebnisse.

    Die allermeisten Erfolgsgeschichten, auf die man stößt, beruhen auf eigenen Unternehmungen. Selbst Herr Kommer, den ich sehr schätze, ist als Unternehmensgründer, Vortragsredner und Buchautor tätig.

  54. Avatarkripofrankfurt

    @Mark 85

    1. Ist es trotzdem immer besser die “paar Kröten” wie in dem Artikel beschrieben in einen ETF-Sparplan zu stecken als gar nichts zu machen.

    2. Sind mit Sicherheit die meisten hier in diesem Forum “die kleine Minderheit” mit einer deutlich, deutlich, deutlich höheren Sparquote/Sparsumme als 214€ im Monat.

    3. Die grösste Problem ist sowieso nicht die Sparquote sondern das Mindset. Wer bei einem Börsencrash von 50% in einen Freudentaumel verfällt ist am Ziel angekommen! Alle anderen weiter die Schulbank drücken!

  55. AvatarPaluma

    @Mark85 dein Post und der Artikel bringen es ziemlich auf den Punkt. 
    Wenn man hoch hinaus will, sollte man einen Teil des Vermögens konzentriert arbeiten lassen. Bei mir ist das meine Eigentumswohnung.
    Weitere werden nächstes Jahr folgen.
    Ein Hohes Einkommen ist dabei ebenfalls sehr hilfreich.

  56. AvatarDaniel

    Wer wirklich möglichst schnell finanziell unabhängig werden möchte, sollte lieber aktiv werden und selbst unternehmerisch tätig werden, anstatt seine paar Sparkröten in passive und öffentlich zugängliche Unternehmensbeteiligungen zu stecken.
    Wieviele Unternehmungen schaffen es denn überhaupt über 25 Jahre noch zu existieren und dabei Gewinn abzuwerfen? Frecherweise könnte man auch sagen das eigene Unternehmen zu gründen ist ein statistisch guter Weg schnell sein Geld loszuwerden.
    Die allermeisten Erfolgsgeschichten, auf die man stößt, beruhen auf eigenen Unternehmungen. Selbst Herr Kommer, den ich sehr schätze, ist als Unternehmensgründer, Vortragsredner und Buchautor tätig.
    Das ist richtig, allerdings auch der typische Survivorship Bias

  57. Mark 85Mark 85

    An Paluma: Die Berechnungen im Artikel fallen sogar noch viel zu positiv aus, weil Kosten, Steuern und zukünftige Kaufkraftverluste nicht enthalten sind.

    An Daniel: Ich zähle mal einige bekannte Gesichter auf, denen man zwangsläufig im Netz begegnet, wenn man sich intensiver mit dem Thema Finanzen beschäftigt: Horst Lüning, Mr. Money Mustache, Thomas von Finanzfluss, Martin Weber, Kolja Barghoorn, Gerd Kommer, Dirk Müller, Max Otte, Marc Friedrich, Albert Warnecke, Tony Robbins, Robert Kiyosaki, Bodo Schäfer, Rainer Zitelmann, Gerald Hörhan und Jens Rabe.

    Alle haben etwas gemeinsam: Sie sind nicht durch stumpfes, monatliches Aktiensparen in ihre jetzige Positionen gekommen, sondern sie waren alle auf die eine oder andere Art und Weise unternehmerisch tätig.

    Was nicht bedeutet, dass es nicht auch Ausnahmen gibt, aber ein roter Faden ist für mich klar zu erkennen. Die allerwenigsten Menschen wollen wie absolute Minimalisten leben, nur um Jahrzehnte vor dem regulären Renteneintrittsalter finanziell ausgesorgt zu haben. 🙂

  58. AvatarGünni K.

    @ Marc irgendwie ist der Artikel aber schwach um deine These zu stützen. Denn letztenendes ist der Durchschnittsmensch nun mal nicht reich.
    Auch ein Unternehmer mit kleinen Betrieb wird nicht reich, wenn er 215 € im Monat spart.

  59. AvatarWolke

    @Mark85
    …Sie sind nicht durch stumpfes, monatliches Aktiensparen in ihre jetzige Positionen gekommen, sondern sie waren alle auf die eine oder andere Art und Weise unternehmerisch tätig…
     
    Völlig richtig. Das Wichtigste ist eine Arbeit, die einem Spaß macht und mit der man genug Geld verdient. Oder, wenn sie gar keinen Spaß macht, sehr viel Geld verdient. Sehr viel Spaß und wenig Geld geht auch, dann will man eh keine Frührente.
    Sparen und Anlegen ist wichtig, aber Nebensache. Einige Traumtänzer hier und anderswo glauben immer noch und speziell in diesen Zeiten an ein Privatierdasein mit vierzig, wenn sie vorher um die 2000 netto verdient haben und nichts geerbt oder sonstwie bekommen haben.
     
     

  60. KievKiev

    @ Mark85
    Mit 200€ im Monat wird der durchschnittliche Sparer sicher nicht reich, aber mit dem erreichten Vermögen gibt es monatlich immerhin einen Zuschuss von 1000€ zur Rente. Inflation ist natürlich noch nicht berücksichtigt. Ich wage zu behaupten das mehr als 50% der Deutschen dies für sich begrüßen würden. Darunter verstehe ich nur das vorhandene Depot zur Rente, nicht den Weg dorthin. Das liegt mitunter an dem Unterschied zwischen Durchschnitt und Median über eine Menge. Wenn ich alleine an meine Sparsummen denke… Das bedeutet alleine auf mich bezogen, dass entsprechend viele Menschen gar nichts sparen können. Und dann gibt es ja noch ganz andere Kaliber wie Dieter Schwarz… Falls ich 200€ mehr sparen kann bedeutet das natürlich nicht, dass dadurch ein Anderer statt 200€ auf einmal nichts mehr sparen kann.
    Ein Nebenjob auf 400€ Basis würde weitgehend steuerfrei die Sparleistung verdreifachen. Wer 200€ sparen kann, der kann vermutlich auch relativ leicht 600€ sparen. Mit Unternehmen geht es natürlich noch wesentlich einfacher. Aber das funktioniert nicht in jedem Fall wie von Daniel herausgestellt. Dennoch kann man mit einem gutem Gehalt relativ viel erreichen.
    @ Minimalismus
    Du meinst vermutlich, dass viele Menschen sich nicht über einen längeren Zeitraum einschränken müssen. Das hat nichts mit minimalismus zu tun. Hier wurden letztens teure Uhren genannt. Warum sollte ein Minimalist nicht so eine Uhr besitzen dürfen, wenn sie ihm Freude bereitet. Er wird vermutlich nur ein Modell besitzen, aber an diesem viel Freude haben. Der Preis ist auf Minimalismus bezogen irrelevant. Ich würde fast behaupten, dass er dort eher teurer ist. Wenn man sich nur gezielt Dinge gönnt, die man wirklich gebrauchen kann, dann dürfen sie auch etwas mehr kosten.

  61. AvatarRalf

    “Fakt ist, mit 24 noch zu Hause zu wohnen ist definitiv nicht verwerflich”

    Das nicht. Allerdings vereinfacht das den Vermögensaufbau durchaus um einiges. Eine eigene Wohnung und Versorgung kostet doch spürbar. So kann man bei der Bedarf an den Kühlschrank der Eltern, die Waschmaschine und Spülmaschine ist eh da und zur Not kann auch mal das Auto der Eltern herhalten.

    Man sollte bei Veröffentlichung eines Leserbriefes mit durchaus konträren Meinungen rechnen. Im übrigen kann man mit 24 Jahren und guter Ausbildung natürlich mal langsam daran denken, auf eigenen Beinen zu stehen. Loslassen gehört dazu. Die junge Generation scheint heute etwas anders zu ticken in etlichen Dingen. Ich war froh als ich mit 20 gemeinsam mit der Freundin einen eigenen Haushalt gründen konnte. So ändern sich die Zeiten…

    “Ein Hohes Einkommen ist dabei ebenfalls sehr hilfreich.”

    Unbedingt. Nur in vielen Branchen trotz guter Ausbildung und wachsender Verantwortung nicht selbstverständlich. Das Lohnniveau in D und die Abgabenlast ist ein Thema für sich, hatten wir ja schon mehrfach. Die Elterngeneration hatte es hier ein Stück weit einfacher (viel weniger Befristungen etc.), auch ohne Abi schnell einen guten Job.

    @Walt Disney: Eine gute Aktie. Der Chart läuft allerdings nun schon einige Jahre eher seitwärts. Da ist mir eine Danaher doch noch etwas lieber.

    @Tech-Aktien: Es sind ja vor allem die Tech-Aktien die recht hohe Kursgewinne generieren. Kann diese Entwicklung auf Dauer gut gehen wenn die Realwirtschaft im Vergleich immer mehr an Bedeutung verliert?

    Stock Picking ist im Rückblick betrachtet immer einfach…

    @Berkshire: Die Aktie dümpelt derzeit etwas dahin. Wie ist eure Einschätzung zu diesem Konzern? Besteht genug Potential, auch wenn Warren mal nicht mehr ist?

  62. AvatarThorsten

    Ohne meine Arbeit wäre ich nicht finanziell frei geworden, irgendwo muss das Kapital für den Vermögensaufbau ja herkommen. Und ja, als Unternehmer kann man mehr verdienen und sollte es auch, weil man Risiken eingeht, Umsätze nur bedingt planbar sind und schon gar nicht konstant kommen.
    Die Börse sichert , dass das Kapital mit der wahren Inflation steigt. 8% pro Jahr mit Aktien . Mit Gold würde es auch gehen, aber da dahinter keine wertschöpfenden Betriebe stehen und Gold aus verschiedenen Gründen eine noch merkwürdigere Preisfindung erfährt als Aktien geht das nur als Beiwerk oder auch ganz ohne. Gold glättet den Buchwert des Depots.
    Mit 24 noch zu Hause könnte normal sei , z b. wenn die Uni am Wohnort ist oder der erste Arbeitgeber. Zu kleine Kinderzimmer (8 qm Altbaumietsilo) beschleunigen den Auszug sicher.

  63. Avatarsmyslov

    Wolke: Volle Zustimung von meiner Seite. Lebensfreude , u. dazu gehört eine Arbeit, mit der man zumindest leben kann. Mit 40 aussteigen scheint mir ohnehin sehr riskant. Man sollte sich mal informieren, was eine private Krankenversicherung kostet. Und was, wenn man 10 Jahre später feststellt, daß die Kohle doch nicht reicht? Ich selbst bin mit 59 ausgestiegen. Es wäre auch ein paar Jahre früher gegangen, aber meine Arbeit empfand ich nicht als so schlimm, im Gegenteil, ich habe sie recht gerne gemacht u. der Tag hat ja 24 Std und nicht nur 8. Ich würde diese Denkweise den meisten jungen Menschen nahelegen. Nicht jeder heißt Bezos, Musk oder Buffett. Gruß

  64. AvatarThorsten

    @Bruno einverstanden. Wachstumsaktien sind gut gelaufen. Gilt wohl nicht für einen Bärenmarkt, Rezession. Da sind langweilige Dividendenaktien als Bonbon ganz nett. Das Depot funktioniert dann auch weitgehend ohne Eingriff. Ich habe Besseres zu tun als zu überlegen von welchem Anteilswert ich gerade wieviel verkaufe . Ich gebe wie Immobilien nichts mehr her . Deswegen muss der CashFlow in den Vordergrund , der Buchwert in den Hintergrund treten . Stress um den Buchwert brauche ich nicht mehr.

  65. AvatarRalf

    “Ohne meine Arbeit wäre ich nicht finanziell frei geworden, irgendwo muss das Kapital für den Vermögensaufbau ja herkommen. Und ja, als Unternehmer kann man mehr verdienen und sollte es auch, weil man Risiken eingeht, Umsätze nur bedingt planbar sind und schon gar nicht konstant kommen.”

    So ist es. Sehr viele Selbstständige kommen derzeit bekanntlich gewaltig ins Straucheln wegen Corona. Und ca. die Hälfte gibt nach ein paar Jahren wieder auf. Kann gut gehen, die meisten haben aber eben auch zu kämpfen. Hinzu kommt: Eine Selbstständigkeit muss einem auch liegen. Viele sind dafür nicht gemacht vom Typ her. Ist einfach so.

    “Mit 24 noch zu Hause könnte normal sei , z b. wenn die Uni am Wohnort ist oder der erste Arbeitgeber. Zu kleine Kinderzimmer (8 qm Altbaumietsilo) beschleunigen den Auszug sicher.”

    Ja. Aber irgendwann sollte auch mal Schluss sein. Ich liebe meine Kinder, aber es muss auch mal eine richtige Abnabelung kommen. Meine Schwester hat es nicht geschafft und wohnt heute noch mit Familie im Elternhaus. Kann gut gehen, nun zeigen sich aber immer mehr Konflikte. Und gerade als Ingenieur sollte der Sprung doch ein leichtes sein. Das hat für mich hier etwas von zu viel Sparsamkeit. Und auch Bequemlichkeit….

  66. AvatarNico Meier

    @Ralph
    Ich sehr das wie du die Abnabelung ist wichtig und nur so merkt man was das Leben kostet. Da merkt man plötzlich was Lebensmittel, Putzmittel, Wachmittel usw. kosten wenn man diese Waren selber einkaufen muss. Ich bin auch dafür, dass sich Kinder die Arbeiten und ein volles Gehalt verdienen auch an den Kosten im Hotel Mama beteiligen sollen.

  67. AvatarThorsten

    @Ralf gute Ergänzung. Und das Beispiel mit der Schwester kommt mir bekannt vor. Andererseits ist dieses Großfamilienmodell mit 2 oder mehr Familien im Haus immer noch verbreitet. Wer erträgt aber eine Schwiegermutter, die es “nur gut meint” ?!  😉

  68. AvatarRüdiger

    auch an den Kosten im Hotel Mama beteiligen sollen.
     
    Und an den anfallenden Arbeiten natürlich auch  😉
     

  69. Avatartob

    @Heiko der Investmentigel 19.@ tob:Ihr Vater ist doch Millionen schwer ….muss halt dann mal seine Tochter “stützen !!!! Mai 2020 um 20:57Ich gehe davon aus, dass dua) über kein nennenswertes Vermögen verfügst und auch keines aufbauen möchtest oderb) keine Kinder bekommen kannst.Falls keiner der beiden Punkte zutreffen sollte, würde mich mal interessieren, wieso du darauf verzichtest, jeden Monat das Geld mit beiden Händen auszugeben, nur um dann später auch noch für die Schulden deiner missratenen Kinder aufzukommen, wenn diese in einem Alter sind, wo andere schon Enkelkinder haben.
     
    Das war eigentlich sarkastisch gemeint !!!.   Aber für manche ist das denken auf zwei Ebenen  nicht ganz so einfach  !!! schmunzel ‘##

  70. AvatarDaniel

    An Daniel: Ich zähle mal einige bekannte Gesichter auf, denen man zwangsläufig im Netz begegnet, wenn man sich intensiver mit dem Thema Finanzen beschäftigt: Horst Lüning, Mr. Money Mustache, Thomas von Finanzfluss, Martin Weber, Kolja Barghoorn, Gerd Kommer, Dirk Müller, Max Otte, Marc Friedrich, Albert Warnecke, Tony Robbins, Robert Kiyosaki, Bodo Schäfer, Rainer Zitelmann, Gerald Hörhan und Jens Rabe.
    Alle haben etwas gemeinsam: Sie sind nicht durch stumpfes, monatliches Aktiensparen in ihre jetzige Positionen gekommen, sondern sie waren alle auf die eine oder andere Art und Weise unternehmerisch tätig.
    Was nicht bedeutet, dass es nicht auch Ausnahmen gibt, aber ein roter Faden ist für mich klar zu erkennen. 
    Natürlich hast du recht damit. Der rote Faden IST DAS UNternehmertum. Muss es ja auch sein. Es gibt ein paar Personen auf der Welt die so wichtig und bedeuteend sind dass sie einen solch utopischen Stundensatz für ihrer Arbeit berechnen können dass sie damit äußerst reich werden. Für den Normalo ist es aber eben viel Einfacher sein Einkommen durch Skalierung zu vervielfachen. Und das geht halt meist nur in Form eines Unternehmens. Sah man ja an dieser T-Shirt Verkaufs-Nr. die mal so ein Hype war. Man fängt alleine an, designed ein paar Shirts, verkauft sie. Bekommt einen Zahlungsstrom. Vom Geld bezahlt man nen Hilfsarbeiter der auch mit designed usw. usw.
    Der typische Tausch von Zeit gegen Geld kommt halt irgendwo an die Grenze.
     
    Mir ging es hauptsächlich darum dass gerne verschwiegen wird das die Wahrscheinlichkeit mit seinem Unternehmen komplett vor die Wand zu fahren und mit weniger dazustehen weitaus größer ist als reich zu werden. Deswegen ist der Schritt zum unternehmertum etwas was nicht ohne grund vielen sehr schwer fällt. Und ich unterstelle nahezu jeder Unternehmer war am anfang von sich so überzeugt dass die Welt auf ihn gewartet hat.
    Wir nehmen halt überhaupt nicht wahr dass es neben Herrn Lüning auch zig Shops gab die auch mit Whisky Verkauf losrannten. Dass es auch FInanzkanäle gab von denen heute keiner mehr etwas weiss und wenn es wie jetzt 100 davon gibt dann fällt es auch nicht auf wenn einer davon verschwindet. Für uns ist es nichts, aber für ihn ist es eine gescheiterte Geschäftsidee die vielleicht ein paar Jahre Ertrag brachte.

  71. AvatarThorsten

    @Daniel
    Und ich unterstelle nahezu jeder Unternehmer war am anfang von sich so überzeugt dass die Welt auf ihn gewartet hat.
    Keine Ahnung wo Du deine Vorstellungen her hast, ich kann das überhaupt nicht bestätigen. Im Gegenteil. Die Betriebsgründung ist in der Regel mit einer Betrachtung von Chancen und Risiken verbunden. Eine realistische Herangehsweise verbietet eine naive “die Welt wartet auf mich” geradezu.

  72. Avatarsammy

    Es stimmt dass man fast nur über Unternehmertum selfmade wirklich reich wird. Das sieht man ja an den Superreichen. Richtig ist auch dass nicht jeder Unternehmer werden kann oder wird blos weil er das möchte. Es ist wie beim Fußball viele spielen Fußball aber es wird nicht jeder ein Ronaldo. So einfach ist das. Lebt ein normales Leben geht arbeiten und seid zufrieden.
     

  73. AvatarDaniel

    Keine Ahnung wo Du deine Vorstellungen her hast, ich kann das überhaupt nicht bestätigen. Im Gegenteil. Die Betriebsgründung ist in der Regel mit einer Betrachtung von Chancen und Risiken verbunden. Eine realistische Herangehsweise verbietet eine naive “die Welt wartet auf mich” geradezu.
    meine Vorstellung ist das niemand wohl freiwillig ein Unternehmen gründet oder unternehmerisch tätig wird wenn er nicht davon überzeugt ist einen Mehrwert daraus zu generieren, mit anderen Worten Kohle zu machen. Und da man davon ausgehen kann das nahezu alles in dieser Welt schon irgendwie von irgendwem erfunden oder durchdacht wurde lässt es für mich den Schluss zu dass man entweder ein Produkt oder Tätigkeit auf den Markt wirft die es vorher noch nicht gab, man also eine Art “ökonomische” Nische erfüllt, was wiederrum heisst eben doch etwas auf den Markt wirft auf das die Welt gewartet hat, oder das man durch eine qualitative Komponente von der üblichen Konkurrenz heraussticht. Was indirekt aber auch wiederrum bedeutet dass ich etwas auf den Markt bringe was es bislang nicht gibt oder nicht umfassend bedient wird.
    Würde ich jetzt auf die Idee kommen wollen hier im Münsterland ein Restaurant zu eröffnen wäre es entweder etwas was bislang nicht existiert hat aber das die Leute wollen, oder weil ich die Meinung bin die bisherigen Restaurants sind Müll und ich bin besser als sie damit die Leute endlich das bekommen was sie erwarten.
    Mir ist jedenfalls noch nie ein Unternehmer untergekommen der von sich behauptet hat er macht das weil er durchschnittlich gut ist und durchschnittlich viel verdienen will mit einem Produkt oder einer Dienstleistung die es hundertfach schon gibt und bei der es dann purer Zufall ist dass die Leute grade IHN auswählen.

  74. AvatarBruno

    ” Lebt ein normales Leben geht arbeiten und seid zufrieden.”
    Das machen Unternehmer aber auch 😉 Das Klischee mit dem übergewichtigen Glatzkopf mit Zigarre im Chefsessel ist da etwas überholt.
    “wirklich reich”
    Definiert wohl jeder anders…
    Aber man kann doch auch als Angestellter reich werden, vielleicht nicht “wirklich reich” aber ein paar Mio. Vermögen sind möglich mit dem richtigen Beruf und Einsatz. Der Übergang Angestellt/Selbständig/Unternehmer ist immer mehr fliessend, was ich eigentlich ganz gut finde. 

  75. AvatarThorsten

    @Bruno
    Lebt ein normales Leben geht arbeiten und seid zufrieden.
    Das ist für mich die maximale Drohung. Da geht das Arbeitsschaf bis 69 oder wer weiß wie lange arbeiten und erlebt seine Rente vielleicht nur ein paar Jahre. Dazwischen hat es als Konsumschaf “ordentlich Spaß gehabt” und was am Monatsende übrig war rausgehauen. Diese Normalität darf für uns keine sein, diese Art dämliche Zufriedenheit ohne Vermögensbildung
     
     

  76. AvatarHutz

    Aber man kann doch auch als Angestellter reich werden, vielleicht nicht “wirklich reich” aber ein paar Mio. Vermögen sind möglich mit dem richtigen Beruf und Einsatz.
     
    Interessant wäre eine Statistik die aussagt, wie viele Angestellte im Jahr z.B. über TEUR 500 netto auf Grund ihrer beruflichen Tätigkeit kommen. Dieser Anzahl kann man dann allen sog. Unternehmern gegenüberstellten, die ebenfalls nach Werbungskosten/Betriebsausgaben über TEUR 500 kommen.
    Erst dann würde die Diskussion zielführend sein. 🙂
    Wenn man bedenkt, wie viele Unternehmen es noch in Deutschland gibt, dürfte die Zahl an Angestellten mit sehr hohen Nettogehältern gar nicht so niedrig sein.
    Aus meiner beruflichen Erfahrung heraus kann ich mitteilen, dass man nicht zwingend GF/Vorstand sein muss um gehaltstechnisch jährlich einen mittleren 6-stelligen Betrag netto mit nach Hause nehmen zu dürfen. 

  77. AvatarNico Meier

    Das machen Unternehmer aber auch ? Das Klischee mit dem übergewichtigen Glatzkopf mit Zigarre im Chefsessel ist da etwas überholt.
    @Bruno
    Sehr interessant wie viele Unternehmer immer darauf hinweisen sie würden auch arbeiten. 😉
     
    Die Frage was “wirklich reich” bedeutet finde ich sehr interessant.
    Gerade wenn wir den Blick öffnen und auch in andere Länder schauen werden wir feststellen, dass die Menschen in CH, DE, AT über Einkommen verfügen die einen guten Lebensstandart ermöglichen. Selbst der Hartz IV Empfänger kann sich bedeutend mehr leisten als manche Mittelstandsfamilie in Peru oder in Kenia.

  78. AvatarBruno

    @Thorsten
    Nein, für mich ist Freiheit das höchste Gut, d.h. jeder kann und soll es so tun können, wie er will. Aber natürlich unter ökonomischen Rahmenbedingungen, entweder arbeitet man jung überdurchschnittlich viel und erfolgreich, oder man ist sparsamer als die Masse, am besten Beides, sonst geht es nicht ausser man hat geerbt. Aber man kann auch zufrieden sein zumindest im Ideal wenn man arbeitet. Ich würde eine zufriedenstellende Tätigkeit etwas mehr Lohn vorziehen, aber man muss immer abwägen. Ich hätte auch brotlose Tätigkeiten für mich gesehen die mir Spass gemacht hätten, aber das kam natürlich nicht in Frage, es muss schon auch rentieren. Aber wenn man Dinge tut die man hasst, wird man darin auch nicht wirklich Erfolg haben. Jeder Job hat aber seine Sonnen- und Schattenseiten, es kommt immer auch drauf an, wie man die Sachen nimmt.
    Jeder oder zumindest die Meisten machen aber Fehler, ich habe schon jung Vollgas gegeben, mindestens doppelt so viel gearbeitet wie andere, sehr gut verdient aber zu wenig oder falsch investiert und zu gutmütig Geld verbraucht (nicht primär Konsum). Hätte ich mit 20 das Wissen von heute gehabt, wäre ich vielleicht 5x vermögender als heute. Ok es ist immer noch alles gut wie es ist, aber es macht enorm viel aus auf lange Frist. 
    Heute haben Junge viel mehr Informationen, vielleicht auch zu viel. Man muss das Beste versuchen rauszufiltern, was nicht gerade einfach ist. Die besten Verkäufer sind nicht immer die besten Ratgeber.

  79. AvatarBruno

    “Sehr interessant wie viele Unternehmer immer darauf hinweisen sie würden auch arbeiten”
    Was willst Du uns damit sagen? Dass es nicht stimmt haha. Man sieht eben oft nur den Erfolg, nur die erfolgreichen Leute, wenn man viel erreicht hat. Jene die gescheitert sind, sieht man nicht. Die 10-20 Jahre vorher, wo man Tag und Nacht gerackert hat, sieht man nicht. 
    Aber ich kenne ja deine Meinung von den ausbeutenden Kleinunternehmern…
    Wenn es so einfach und bequem wäre, als Unternehmer reich zu werden, dann wäre Nico doch schon längst auf den Zug aufgesprungen 😉

  80. Avatarsammy

    @Brüno
    Als Unternehmer hast du im der Regel immer eine 6-7 Tage Woche mit jenseits der 10 Arbeitsstunden pro Tag. Ein Angestellter mit 5 Arbeitstagen und 35 Std Woche lebt da schon wesentlich angenehmer. Zudem private Alters- und Gesundheitsvorsorge Versicherungen etc. Die Leute stellen sich das immer so einfach vor. Ein Selbstständiger oder Unternehmer leistet viele viele Arbeitsstunden die er nichtmal wahrnimmt. In Relation zur 35h Angestellten Woche verdient er dann auch nicht mehr so viel mehr.
     

  81. AvatarBruno

    @sammy
    Ja, das ist so. Am Anfang verdient er oft sogar gar nichts, dann vielleicht ein paar Jahre deutlich weniger als ein Angestellter. Einige schaffen es dann zu skalieren und wirklich vermögend zu werden, andere gehen Pleite. Der Grossteil wird irgendwo dazwischen sein. 
    Man hört dann in den Medien von den Top 1%, ab und zu ein Fall von einem Gescheiterten, der Normalfall wird selten beleuchtet. 
    Ich rate daher niemandem, sich selbständig zu machen. Jene, die dafür gemacht sind und es wollen, die fragen nicht, die machen es dann einfach. Jemanden in die Selbständigkeit zu drücken bringt nix. 
    Man kann auch als Angestellter eine gute Karriere machen mit hohem Gehalt, natürlich nicht in jeder Branche. Auch da muss man etwas mehr tun als die 35h Woche.

  82. AvatarHans

    Das ist schon eine grosse Konzentration auf ein Unternehmen. Aber richtig ist, dass man einen Gewinner nicht abschneiden sollte.
    Ich selber habe auch ein Portfolio wo mittlerweile ein kleiner Nebenwert nicht mehr den grossen Teil ausmacht. Ich hatte mir damals vor 3 Jahren die UeT AG ins Depot geholt. Die sind unter anderem in Sachen 5G unterwegs. Ein Turnaround wurde hingelegt und jetzt ist man in der richtigen Spur. Ja es ist ein Pennystock, bin aber gespannt wie der sich bald entwickeln wird. Man haut auch in Mexiko einen Markt erschlossen.
    Sonst habe ich:
    Microsoft, Allianz, Deutsche Telekom, Generell Mills, PepsiCo, MunichRe, EON, Nutanix, Cloudera, MasterCard, Fresenuis, Unilever, Apple, J&J, TTL, DIC Asset, Facebook, AbbVie, TexasInstrument, Intel

  83. AvatarRalf

    Welche Branchen (außer der IT) versprechen hohe Gehälter mit akzeptablen Arbeitsbedingungen? Ich bin da nicht auf dem neuesten Kenntnisstand und frage eher schon für die Kids, wenn mal die Berufswahl ansteht.

    Selbst im IT-Bereich ist ja die Spanne sehr groß und auch stark abhängig von der Tätigkeit und Firma. Berater verdienen sicher besser wie Entwickler oder Admins.

    Was wäre auch aus Gehaltssicht betrachtet heute eure Berufswahl?

    Die genannten IT-Gehälter aus folgendem Artikel finde ich nicht so überragend, außerdem muss man gerade in dem Bereich sehr stark am Ball bleiben:

    https://t3n.de/news/it-gehaelter-haben-2019-1244083/

    Ich würde nicht mehr in den technischen Bereich gehen. Viel Verantwortung bei mäßigem Gehalt. Es kommt unheimlich auf die Branche und Studienrichtung mit an. Der alte Professor hatte ein Stück weit schon recht:

    “Der Kaufmann reitet auf dem Buckel der Ingenieure zum Erfolg…”

  84. AvatarStefan Müller

    Hallo S.,
    auch höchsten Respekt vor deiner Leistung.
    Motivator Bodo Schäfer hat mal gesagt, man soll nur auf jemanden hören, der das 10* besser hinbekommen hat.
    Du solltest also auf die Ratschläge jener hier im Blog hören, die in deinem Alter schon 2 Millionen geschafft haben. Ich glaube, da musst du lange suchen.
    Also noch weirer viel Erfolg mit deinen Anlagen.
    Mich interessiert noch, welchen Teil davon hast du in etwas angespart und welcher Teil kommt durch Kursanstiege/Dividenden und Zinsen zu stande?

  85. AvatarFinanzbär

    Ich muss nochmal dem Leserbrief Author beistehen. Wie gesagt befinde ich mich in ähnlichen Rahmenbedingungen wie er, nur dass ich seit dem Studiumsende nicht mehr zu Hause wohne. Meine Miete macht aktuell unter 10% meines Einkommens aus. Habe mal nachgerechnet, selbst wenn wir sogar noch sowas wie Wäschewaschen drauf rechnen komme ich am Ende bei einer genauso beeindruckenden Summe raus. Sorry aber nur weil man sich Miete spart und paar Nebenkosten hat man nicht automatisch ein 6 stelliges Vermögen mit 24 Jahren Leute :-).
     

  86. AvatarEx-Studentin

    @Ralf
    Beim Job kommt es wohl auch sehr auf den Arbeitgeber an. Als Sozialarbeiter, Kita-Leitung etc. kann man auch mit 4.000 Brutto nach Hause gehen. Ich bin froh, nun in der IT zu sein. Mein kleiner Bruder ist lieber auf Achse und installiert / wartet Geräte als Elektriker.
    Am Ende muss es “passen” und die Nachfrage nach dem Beruf muss ausreichend vorhanden sein.
    Selbständigkeit, z.B. als Psychologe kann Vorteile haben. Mein Ziel war es so grob, mind. 3.000€ brutto zu verdienen. Friseur, Zahnarzthelferin, Physio-Therapeut etc. fallen damit raus. Ich kenne aber auch z.B. eine Dame, die über 4.000€ brutto verdient, weil sie eine Arztpraxis managed. Mein Ansicht war deswegen bisher: Egal, was du machst: Mach es gut und hebe dich von anderen ab. Manche studieren “was Soziales” und verdienen nur 2.400€ brutto, andere mit gleichem Studium 1.000€ mehr. Man darf nicht komplett planlos studieren. Bin z.B. erstaunt, wenn manche etwas studieren und dann 90% der dazu passenden Berufe von vornherein ausschließen.

  87. AvatarNico Meier

    @Bruno
    Die ausbeuterischen Kleinunternehmer war ein Spruch eines Kollegen.
    Die Frage wieviel ein Unternehmer arbeitet kann man nicht generell beantworten. Ich kenne “Unternehmer” die das Unternehmen vom Vater übernommen haben und kaum noch viel Energie ins Unternehmen stecken währenddem andere ein Unternehmen selber aufbauen und bedeutend mehr arbeiten müssen als jeder ihrer Angestgellten.

  88. KievKiev

    @ Ralf
    Du hast doch schon einmal danach gefragt. Was soll das hier bringen? Hier kennt doch Niemand Deine Kinder. Ich gebe Dir mal eine gut bezahlte sichere Stelle:
    https://www.e-fellows.net/wiki/index.php/European_Patent_Attorney
    Die Wahrscheinlichkeit ist aber äußerst gering, dass es passt. Patentanwalt ist oft sehr gut bezahlt. Vor allem mit einem technischen Studium im Nacken. Also erst etwas technisches studieren und dann noch einmal den Patentanwalt hinterherschieben. Oder Richtung Europa. Da macht das Netto Gehalt in Bezug auf die Steuer noch mehr Spaß. Ob es eine erfüllende Tätigkeit ist?
     

  89. AvatarRalf

    “Als Sozialarbeiter, Kita-Leitung etc. kann man auch mit 4.000 Brutto nach Hause gehen.”

    Nicht wirklich prickelnd diese Gehälter. Vor allem wenn noch Familie im Gepäck ist. Oder?

    “Sorry aber nur weil man sich Miete spart und paar Nebenkosten hat man nicht automatisch ein 6 stelliges Vermögen mit 24 Jahren Leute :-).”

    Darum geht es ja nicht. Aber ein eigener Hausstand führt bei realistischer Betrachtung natürlich auch zu einer spürbaren Steigerung der Ausgabenseite. Wer etwas anderes erzählt kann nicht rechnen oder haust in einer Besenkammer der WG.

    Und nach erfolgreichem Abschluss des Studiums sollte man lernen, auf eigenen Beinen zu stehen und das Hotel Mama langsam verlassen. Warum?

    Letztlich ist dies auch für die eigene Persönlichkeitsentwicklung ein sehr wertvolles Investment. Wird oftmals unterschätzt. Vom Privatleben ganz zu schweigen….

    @Kiev: Die Fragestellung bringt weitere Erkenntnisse. Da bei uns das Thema näherrückt durchaus ein wichtiger Punkt. Und hier sind viele Leute unterwegs die sich mit Finanzen beschäftigen. Daher eine interessante Runde auch für solche Fragestellungen. Oder nicht? Man muss ja nicht drauf eingehen…

  90. KievKiev

    @ Ralf
    Es gibt sehr viele gut bezahlte Berufe, aber wir kennen Deine Kinder doch nicht. Ein Arzt verdient heute auch nicht unbedingt schlecht. Dennoch könnte vermutlich fast kein angehender Arzt ein Patentanwalt  im europäischen Patentamt für Hochspannungstechnik werden und andersherum. Die Neigungen der Kinder sind doch sehr wichtig um überhaupt eine Vorstellung zu bekommen was man sich anschauen könnte. Du kannst ja Interessen Deiner Kinder mitteilen. Die Leistunsgkurse sind vielleicht auch interessant, falls es heute noch so etwas gibt. Mit Mathematik und Physik als Leistungskurs gibt es andere Berufsfelder als mit Biologie und Chemie…
    Softwareentwickler für große Datenmengen, skalierbare Systeme, Automatisierung und KI sind sicher interessant. Aber falls Deine Kinder in der Hauptsache nur Smartphones für Selfies verwenden und sonst ganz andere Dinge mögen passt es sicher nicht. Wenn sie allerdings Spaß an einem programmierbaren Lego Roboter haben ist das vielleicht etwas…

  91. AvatarFit und Gesund

    @Ralf,
    nur sehr auf die Schnelle, meine vorletzte 12h-Schicht naht….
    das mit der Berufswahl müssen die Kinder selber entscheiden, so sehr ich meine Mutter mochte, hätte sie sich da eingemischt, hätte es fetten Stunk gegeben. Auch wenn sie es gut gemeint hätte, Beruf und Lebenspartner muss man selber aussuchen, nix ist für’s Leben heutzutage, etwaige Fehler kann man immer noch korrigieren. 
    Aber verstehen tue ich Dich schon, alle Eltern wollen nur das Beste für die Kinder.   🙂
     
    Zum Leserdepot: 
    der Schreiber ist noch jung, er hat es bis anhin sehr gut gemacht, auch hier, Fehler in Bezug auf Positionsgrösse…hm… kann gutgehen, wenn nicht, er kann noch sehr viel lernen, und aus eigenen Fehlern lernt man am Besten. Ich habe auch ein paar Positionen die zwischen 7-8% gross sind, darunter war auch RDSA, ist ja nun bekannt was passiert ist, nie zu spät zum Lernen.
    Und wenn es für den jungen Mann passt noch daheim zu wohnen, so lasst ihn, ich wäre daran eingegangen wie eine Primel, wäre es nach mir gegangen so wäre ich mit 14 schon in die weite Welt hinaus… hi hi… da ist Jeder anders und man sollte nicht allzuschnell urteilen.
     
    liebe Grüsse

  92. Avatarhump

    @24-jähriger Ingenieur im Prüflabor: Im Depot hat er schon 185.000 Euro
    Seltsame Rechnung aus den eigenen angegebenen Mitteln !!! Kann man glauben oder nicht !!! Hat aber nichts mit Neid oder Missgunst zu tun !!! nur mal so —

  93. AvatarFit und Gesund

    @S
    also den Neid mancher Zeitgenossen, von Denen man sonst hier noch nie was gehört hat, den hast Du Dir aber redlich verdient  🙂 

  94. AvatarFinanzbär

    @hump
    viele unterschätzen was man als Ingenieur bei manchen Unternehmen verdienen kann. Bei den großen IGM Dax30 Firmen bekommst du schon 70-75k nach dem Studium (teilweise sogar als Bachelor) und bist nach 2-3 Jahren bei 85-90k. Das ist zb bei BMW, Bosch, Porsche so.
    Wenn man dann ein bisschen an den Ausgaben spart und gut investiert kommt da schon gut was zusammen
    Wie gesagt ich bin ähnlich weit und weiß daher dass es realistisch ist.

  95. AvatarFelix

    @ Berufe und Einkommen
    M.E. wird in der DACH-Region sehr konservativ gedacht, in einer Berufswelt, wie es sie die längste Zeit gegeben haben wird. Man will vor allem Sicherheit und, wenn schon nicht verbeamtet werden oder sich im ÖD bequem machen, so doch möglichst in einem großen, sicheren(!) Unternehmen “unterkommen”  (der Ausdruck musste jetzt sein). Man sieht dieses Denken auch sehr schön an manchen obigen Kommentaren: Sobald ein Lebenslauf etwas von Norm abweicht, bekommt man die altväterlichen Sprüche reingedrückt. 
    Wenn es darum geht, für die eingetauschte Lebenszeit möglichst viel Gegenwert zu erhalten (Gehalt und Bonus), so kann man ja einmal die 20 bestbezahlsten Berufe googlen. Schnell zu Geld kommt man nach meiner eigenen Erfahrung, wenn man (auch hier in Europa) nach einem guten Studium bei einem börsennotierten US-Unternehmen anfängt. Mit üppigen Aktienoptionen und Boni sowie schnell steigenden Gehältern, kommt man nach weinigen Jahren richtig zu Geld. Wer das einige Jahre durchhält, kann schnell finanziell frei werden, wenn das das Ziel ist und wirklich mit Millionendepot so ab 40 dem Erwerbsleben adieu sagen.
     
     

  96. AvatarEx-Studentin

    @Ralf
    Das Beste, was meine Eltern aus meiner Sicht getan haben, war uns selbst entscheiden zu lassen. Wenn man eine Familie groß zieht, ist man hoffentlich zu zweit und hat eine Familie im Hintergrund. Wenn man nicht gerade ein 200m2 Haus in München will, kann man Kinder normalerweise auch mit “Normalo-Berufen” großziehen. Ich habe bei meinem alten AG Azubis eingestellt. Dort gab es einige Bewerber, die ihren Eltern zuliebe gewisse Studiengänge ergriffen haben und nach gescheitertem Studium sich für eine Ausbildung bei uns bewarben. Diese armen jungen Menschen, die Jahre ihres Lebens verschwendet haben und teilweise selbst bei der Motivation für ihre Ausbildung ihre Familie erwähnten..

  97. AvatarRalf

     @Bruno: Danke für den Link, sehr interessant. Teilweise sind die Gehälter brutal niedrig. Echt der Hammer.

  98. Mark 85Mark 85

    An Daniel: Dass Unternehmertum mit einem höheren Risiko verbunden ist, erwähnte ich bereits in meinem 1. Beitrag, also volle Zustimmung.

    Dass man mehr über die Gewinner als über die Verlierer liest und hört, trifft auf alle Lebensbereiche zu. Insofern kann man sich bereits glücklich schätzen, wenn man seinen geplanten Vermögensaufbau über Jahrzehnte ohne Unterbrechungen und Notverkäufe durchziehen konnte. In der aktuellen Krise wird es wieder vermehrt einige erwischt haben und wahrscheinlich noch erwischen, egal ob Unternehmer oder Aktionär.

    Beim Thema ,,Finanzielle Freiheit” fällt mir nur immer wieder auf, dass bei den Erfolgsgeschichten kaum Personen darunter zu finden sind, die es durch reines monatliches Aktiensparen geschafft haben. Es braucht ein verdammt gutes Händchen bei der Aktienauswahl oder eine sehr hohe Sparquote, um mit 30, 40 oder 50 Jahren sagen zu können, dass man finanziell ausgesorgt hat. Familiäre Starthilfen, Schenkungen und Erbschaften als Beschleuniger lasse ich mal außen vor, weil man auf sie mittels Geburt wenig Einfluss hat. 😉

    Ich habe nichts gegen Aktien, nur sollte man realistisch bleiben. Leute, die dem Durchschnittsbürger verkaufen wollen, dass er für ein sorgenfreies Leben bloß Aktien zu kaufen habe, erachte ich als unseriös.
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     

  99. Mark 85Mark 85

    An Günni K.: Warum ist der Artikel schwach? Er zeigt nur auf, dass mit Aktien unter normalen Umständen keine finanzielle Sorglosigkeit zu erreichen ist.

    Nenne mir bitte ein paar öffentliche Gegenbeispiele, in denen Menschen durch reines Aktiensparen so erfolgreich geworden sind. Ich stoße zu oft auf unternehmerische Hintergründe. Auch die Leute, die der Masse das Aktiensparen schmackhaft machen wollen, handeln oft unternehmerisch. 🙂

  100. Mark 85Mark 85

    An Thorsten: Ich habe sie nicht so verfolgt, aber ist sie nicht erst in einem sehr späten Alter so vermögend geworden? Und kam dieser Erolg nur durch Aktien zustande, oder verfügte sie über ein entsprechendes Startkapital? Auf jeden Fall ist sie seit vielen Jahren unternehnerisch tätig, indem sie unter anderem ihre Börsengeschichte vermarktet.

    Am besten finde ich ja die vielen, vielen Schrottbücher bei Amazon, in denen irgendwelche jungen Leute ohne eigene Erfolgsgsbilanzen der Masse zeigen möchten, wie man wohlhabend mit Aktien wird. 😀

  101. AvatarNico Meier

    Danke für den Link, sehr interessant. Teilweise sind die Gehälter brutal niedrig. Echt der Hammer
    @Ralf
    Merkt da der ÖD Angestellte gerade, dass sein scheinbar so kärgliches Gehalt im Vergleich zur Privatwirtschaft doch recht fürstlich ist?

  102. AvatarNils

    Mal ein paar Worte zum onvista-Artikel, der nur für diejenigen überraschend ist, die tatsächlich glauben, mit indexabbildenden ETFs reich zu werden. Sorry, aber dem ist nicht so. Das kann Indexing nicht leisten. Somit wäre der Artikel ist eigentlich überflüssig, weil er gegen etwas argumentiert, was niemand behauptet hat. Zur “Erdung” überzogener Erwartungen der einschlägigen Finanzpornographie auf den Leim gegangener Kleinanleger  (zu der man durchaus auch das ein oder andere “mit ETFs zur finanziellen Freiheit”-Blog zählen kann) taugt er aber sehr gut.
    Aktien/ETFs sind keine Garantie für ein sorgenfreies Leben, können aber einiges dazu beitragen. Für die meisten dürfte das realistischste Ziel nicht sein, reich zu werden, sondern nicht arm zu werden. Mehr ist, wenn man nicht gerade all-in in die nächsten (vermeintlichen) Einzelaktienüberflieger geht und durchhält, nicht drin. Wer richtig ernsthaft und nachhaltig Geld machen will, der wagt sich sowiso an die Existenzgründung und verdaddelt seine Zeit nicht an der Börse. Unternehmergeist und die nötige Portion Glück vorausgesetzt.

  103. AvatarThorsten

    @Bruno ja, das ist der ultimative Tip. Ich lasse mir jetzt auch 40 Meter Einbauschränke einbauen, dann brauche ich fast keine Möbel :lach:

  104. Mark 85Mark 85

    An Bruno: 3,5 Millionen Aufrufe bei einem einzigen Video sind eine Ansage. Das muss man erst einmal schaffen.

  105. KievKiev

    @ Bruno
    Immer diese Fake Videos. Die sind doch durch den Dienstboten Eingang reingehuscht. So werden sie nicht bei dem Dreh von den Nachbarn erwischt.
    Ansonsten wundert mich der Eingangsbereich ein wenig. Bei 500qm darf man seinen Gästen ruhig ein wenig mehr Platz spendieren.
    @ Rechweite
    Da seht Ihr einmal was Tim für eine Reichweite hat 😉

  106. AvatarNico Meier

    Das mit Reichtum durch kleine Sparquote erinnert mich an Jugendliche die Fussball spielen. Alle im gleichen verein mit 10 Jahren trainiert jeder verbissen um der nächste Messi zu werden. Mit 16 Jahren stellen sie fest, dass sie wohl ihren Lebensunterhalt nie durch Fussball werden cerdienen können. Aber die vielen Jahre Sport hat ihnen nicht geschadet im Gegenteil.
    Wer mit 20 beginnt Geld zur Seite zu legen und es anzulegen legt damit einen Grundstein für sein weiteres Leben. Meine Frau und ich hätten niemals Wohneigentum erwerben können wenn wir immer maximalen Konsum gelebt hätten.

  107. AvatarBruno

    @Kiev 
    Thorsten hat mir doch vorgeworfen der Blick nach unten, so wollte ich den Blick mal etwas erhöhen. Tim sollte sich mal überlegen, ob er nicht auf Beauty umsattelt, dann winkt vielleicht so ein Penthouse mit Blick in den Central Park haha.
    Dieser Erfolg hat natürlich auch seinen Preis, das Haus ist zugemauert und blickdicht, man ist also sozusagen gefangen dort. 

  108. AvatarNico Meier

    @Bruno
    Hm ja ich will unbedingt ein Video von Tim sehen wie er Clown antiaging Creme anpreist 😉

  109. AvatarBruno

    @Heiko
    Scheint mir realistisch, es sind ja Durchschnittswerte und anonyme Eingaben. 
    Viele Geschäftsführer/CEO verdienen deutlich weniger, einige deutlich mehr, auch ein Ein-Mann-Betrieb ist vielleicht ein “Geschäftsführer/CEO” 😉
    Bei Anwälten auch, nicht alles sind Staranwälte die Mio. verdienen, viele legen nur Papier von links nach rechts.
    Aber ja, der Range wäre interessant, bei den Schweizer Löhnen ist es teilweise angegeben.

  110. AvatarHeiko

    Es geht ja nicht um die Höhe, sondern darum, dass für ein und denselben Beruf unterschiedliche Werte angegeben werden.

    Und das hier sind nur drei Beispiele und die Gehälter für die identischen Berufe liegen zum Teil nicht mal nahe beieinander.

    Dazu kommen in der Tabelle dann noch einige Berufe, die schlicht unseriös zusammengefasst wurden, z.B. Lehrer. Bei Lehrern sind die Gehaltsspannen riesig. Hinzu kommt, dass man bei Beamten und Angestellten die Bruttogehälter nicht vergleichen kann. Insgesamt würde ich die Tabelle als Orientierung nicht empfehlen.

    In dieser Tabelle vom DIW wurden die Löhne in den Nettostundenlohn umgerechnet, was eine viel bessere Vergleichbarkeit ermöglicht. Gefühlt stimmen die Werte in der Tabelle. 😉

  111. AvatarNico Meier

    @Heiko
    Ein Doktorand und ein wissenschaftlicher Mitarbeiter ist nicht dasselbe. Der Doktorand ist dabei seine Doktorarbeit zu schreiben. Ein wissenschaftlicher Mitarbeiter hat sein Studium berndet und schreibt nicht nebenher noch ne Arbeit logisch hat dieser mehr Gehalt.

  112. AvatarNico Meier

    Der Begriff Geschäftsführer ist sehr weit gefasst. Ein Kollege war drei Jahre Geschäftsführer in einem Geschäft für Mobiltelefone. Er hatte 2 Verkäufer zu führen und hat 4’500 Franken brutto verdient also 54’000 im Jahr. Bonus gabs nur wenn alle Ziele erreicht wurden was in diesen drei Jahren nicht gelang. Er hatte einen Kadervertrag und 50 bis 80 Stunde die Woche gearbeitet. 

  113. AvatarBruno

    Diese Vergleiche sind ja vielleicht mal ein Richtwert, der zukünftig mögliche Lohn ist ein Puzzle für jemanden, der vor der Beruf- oder Studienwahl steht. Aber auch nur ein Puzzle, wenn jemand kein Blut sehen kann und wegen dem Geld Chirurg werden will, dann ist das nicht sehr geschickt.
    Es ist aber in sehr vielen (nicht allen) Berufsgattungen auch deutlich mehr möglich als in diesen Tabellen, nur halt nicht “bequem” sondern dann braucht es ein Extraeinsatz (sich gut verkaufen gehört sicher auch dazu aber funktioniert langfristig nur, wenn dann auch etwas dahinter steckt).
    Vergleichen bringt auch nicht viel, verdient man viel mehr als der Schnitt, kann man sich ja auf die Schulter klopfen, verdient man weniger, kann man sich betrinken. Besser wäre aber, unabhängig davon daran zu arbeiten, dass man glücklicher wird und dazu kann ein guter Lohn auch zählen aber halt nicht das einzige Kriterium.
    Man braucht halt auch etwas Mut und sollte viele Dinge ausprobieren, gerade wenn man jung und noch ohne Verpflichtungen ist, mal eine andere Branche, mal etwas ganz anderes versuchen, mal ins Ausland arbeiten etc. das fängt schon an als Jugendlicher, ich habe in den Ferien immer Jobs gemacht und habe viel davon profitiert (nicht finanziell aber Einsichten und Erfahrungen, vielleicht auch was man nicht will resp. weshalb es sich lohnt, sich anzustrengen).

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