Warum sich immer mehr Menschen verschulden. Irgendwann fällt das Kreditkartenhaus zusammen


New York, 1. Dezember 2019

Ich habe einen super Artikel gelesen. Der Autor rät zum Sparen. Allein die Überschrift bringt es super auf den Punkt: “Der Weg zum Reichtum ist so einfach: Fahre ein beschissenes Auto. Der Kauf eines neuen Autos ist, als würdest du 40.000 Dollar verbrennen.”

Finanzielle Grundsätze lassen sich nicht außer Kraft setzen. Möchtest du Vermögen bilden, ist es Voraussetzung, dass du sparst. Wer Schulden macht, muss sie zurück zahlen.


Konsum auf Pump geht auf Dauer selten gut. Ich bin in meinem Leben bisher sehr gut damit gefahren, nie mehr Geld auszugeben, als ich habe. Ich habe mich in meinem Leben im Prinzip zwei Mal verschuldet, nämlich für den Kauf zweier Immobilien. Ich habe nie dieses „ich muss das unbedingt haben“-Konsumspiel mitgemacht. Amazon spielt ja gerade mit diesen Tricks: Heute kaufen, und erst Mitte Januar bezahlen.

Dinge wie ein Auto und andere vermeintlichen Statussymbole waren mir nie wichtig. Lediglich hatte ich eine kurze Phase, in der Plunder mir wichtig war. Ich bin froh, dass ich gelassener geworden bin.

Die Privatverschuldung erreicht Rekorde. Alles haben wollen und konsumieren auf Teufel komm raus – das ist Usus. Nachhaltig geht anders. Die Bedienung einer Hypothek wird von der Bank am frei verfügbaren Einkommen berechnet. Gerne rechnen das die Banken gerade so an der Kante. Beim Autokauf ist die Finanzierung Normalität geworden. Der Fernseher oder die Waschmaschine werden selbstverständlich finanziert. Bei Media Markt oder Saturn ist das Alltagsgeschäft.

Die Privatverschuldung geht jedenfalls durch die Decke. Dann wundern sich die Leute, dass sie bis ins hohe Alter (70 Jahre) arbeiten müssen. Warum wundern sie sich nur?

Nichts dazu gelernt. Kann man da nur sagen. Langfristig sind Kredite, die nicht bedient werden können, aber genau das gleiche wie das, was man im kriminellen Milieu ein Schneeballsystem nennt. Das Geld vermehrt sich nicht, nur weil man darauf hofft, dass es sich vermehrt. Das muss vorher erwirtschaftet werden.

Die Leute treffen keine rationalen Entscheidungen. Es erinnert an den Untergang der Titanic. Hybris, Arroganz und Ignoranz der Wirklichkeit. Titanic unsinkbar, das schnellste Schiff, ein einziges Fest bis zum Untergang.

Mit Rabattaktionen, billigen Krediten, Leasing-Aktionen und Zusatzausrüstung werben Autohändler. Das böse Erwachen wird kommen.

Konsumentenkredite finanzieren den Konsum. In leere Taschen kann man nicht greifen. Die Leute sind so blöd. Sie denken, sie können sich alle Wünsche erfüllen. Das ist doch total albern.

Wenn ich sehe, welchen Stellenwert ein teures Auto bei den Leuten hat, ist das eine Blase. Neue Autos sind der Wahnsinn. Jeder, der das Geld nicht im Überfluss hat, sollte sich ein Gebrauchtes kaufen. Ein fahrbares Auto gibt es so ab 3.000 Euro. Gebrauchte Rostschüsseln sind nichts zum Angeben, aber sie fahren. Manchmal fahren sie besser als ein neues Modell.

Muss man einen Neuwagen kaufen, wenn ein gut Gebrauchter nur ein Bruchteil kostet? Nein. Also ist es Selbstverschulden und nicht bemitleidenswert, wenn das Geld nicht reicht. Es ist die Gier nach Neuer, Größer und Protziger, die einen vernichtet.

Es ist vollkommen offensichtlich, dass das, was für uns alle besser wäre: Weniger und kleinere Autos. Aber werbegetriebene Egos fällen schlechte Entscheidungen. Na, viel Spaß beim Camping, wenn das Kreditkartenhaus zusammenfällt!

Klar spielen Tricks eine Rolle. Rechentricks. Zahlentricks. Wir sind unendlich konsumorientiert. Mit monatlichen Raten, die nicht so hoch aussehen, ist die Versuchung einfach viel höher, sich was zu kaufen, was man sich eigentlich nicht leisten kann. Dem Immobilienmakler und Banker spielen die geringen Zinsen in die Karten. Es gibt langlaufende Hypotheken unter 1% Zins.

Autoverkäufer haben es übrigens lieber, wenn man das Fahrzeug least statt bar bezahlt. Sie verdienen ja zusätzlich.

Es ist doch klar: So lange ein Neuwagen ein Statussymbol ist, wollen alle einen. Die sicherste Art der Geldvernichtung und die dümmste dazu. Lotto-Lothar machte mit seinen Autokäufen und Orgien Schlagzeilen, bis das Geld weg war.

Kleiner, bescheidener, sparsamer müsste die Devise heißen, das macht aber in der Garageneinfahrt leider nicht soviel her. Lieber zahlen, bis man schwarz wird, so denken die meisten. Das ist beim Immobilienkauf ähnlich. Lieber größer, schöner, neuer. Man lebt ja schließlich nur ein Mal.

Tja. Die Kunst ist, mehr sein als scheinen, dann ist man immer auf der sicheren Seite. Dazu gehört allerdings ein gewisses Selbstbewusstsein, das man nicht durch ein neues dickes Fahrzeug oder Haus ersetzen kann. Und sowas beherrschen nur wenige.

Wann ist es eigentlich aus der Mode gekommen, ein Auto 10 oder 18 Jahre zu fahren? Ich verstehe die Leute nicht, die sich Konsumkredite aufschwatzen lassen. Gerade die, die eh wenig Geld haben, machen das oft. Im Grunde ist es so, als ob man das Autohaus oder Bank dazu einlädt, einen auszunehmen.

Ich bin sehr froh, dass meine Mutter mir das vorgelebt und anerzogen hat, dass man NIE für den Konsum einen Kredit aufnimmt. Ich habe von ihr gelernt, dass man Banken und Versicherungen grösstenteils meidet wie die Pest. Denn die wollen alle nur Dein Bestes. Dein Geld. Ich habe gelernt, dass du generell bei Finanzprodukten aufpassen musst (Provisionen, hohe laufende Kosten, Intransparenz etc.) Umfassend informieren und aufpassen – das ist mein Motto.

Klar, es gibt Dinge, die muss man eventuell über Kredit finanzieren beispielsweise ein Haus, das darüber hinaus eine Geldanlage sein kann. Aber für Dinge, die an Wert verlieren, sind Kredite ein fatales Instrument. Viele Menschen beherrschen weder die Zins- noch die Zinseszinsrechnung.

Die jungen Leute verschulden sich auf Jahre hinaus, weil sie sich vom ersten Job ein zu teures Auto leisten. Irgendwann wollen sie eine teure Einbauküche, schicke Mode, luxuriöse Urlaube… Es ist ein Spiel mit dem Feuer.

Platzende Kredite auf Autos, Weltreisen und Plasmafernseher sind schlicht weg. Weil ein gebrauchtes Auto, ein gebrauchter Plasmafernseher und eine getane Reise keinen Gegenwert mehr hat.

Muss ein Koch auf Teufel komm raus einen teuren BMW oder Audi fahren? Neben seinen anderen viel zu hohen Ausgaben… Abends bete ich vor dem Einschlafen: “Herr, lass Hirn vom Himmel regnen…”

Die Leute werden leider nicht klüger. Viele Leute können überhaupt nicht mit Geld umgehen, solange es Kredite gibt. Und wenn jemand plötzlich einen Sack voll Schulden hat, ist es eh zu spät.

Mit den Immobilien ist es das gleiche. Die Bevölkerung schrumpft in Deutschland. Warum so viele Menschen denken, dass die Hauspreise nur steigen können. Sie können in die andere Richtung drehen.

Irgendwann müssen Massen Kreditnehmer zu Suppenküchen laufen, um nicht zu hungern. Warum? Weil einfach keine Rücklagen vorhanden sind. Irgendwann bricht das ganze Finanzierungskartenhaus zusammen.

Diese Maß- und Verantwortungslosigkeit ist außer Kontrolle geraten. Die Menschen lernen nicht, zumindest die Masse nicht. Das Phänomen kennst du beispielsweise bei Mobilfunkverträgen. Junge Menschen leisten sich zu viel. Das ist ein Grund, um Bargeld nicht abzuschaffen, da dieser Missstand durch Kreditkarten schneller passiert.

Wer ein Auto fahren will, muss vorher eine Fahrprüfung machen. Das ist gut und richtig so. Vielleicht sollte man eine Finanzprüfung von allen Schülern verlangen.

Psychologische Dinge wie Statusdenken und Angeberei solltest du finanziell hinterfragen: „Kann ich mir es überhaupt leisten?“ Das ist die Schlüsselfrage. Und schon ist man nicht in der Schuldenfalle gefangen. Man müßte einige Dinge grundlegend ändern…

Es stellt sich generell die Frage, wie solide ein Budget finanziert sein kann, wenn man z.B. einen Fernseher auf Kredit kaufen muss? Denn das bedeutet ja schlicht, dass man nicht einmal wenige hundert Euro Reserven hat bzw. offensichtlich nicht genug verdient, um mit dem Kauf kurz zu warten, bis das Geld da ist.

Sobald ein oder zwei unvorhergesehene Kostenfaktoren dazu kommen, stimmt die Finanzierung meist schon nicht mehr. Und schon nimmt der Verschuldungsteufelskreis seinen Lauf.

Das Problem sind die Leute, die den Überblick verlieren (“Das sind doch nur ein paar Euro”). Dass sich die Beträge aber summieren und über die Zeit nicht weniger werden, vergessen die meisten.

Was man selbst verbockt hat, muss man selbst wieder berichtigen. Mein Vorschlag ist, daß man sich nur das kauft, was man sich leisten kann. Je früher man sich daran gewöhnt, desto besser.

Gehe einen Schritt weiter. Baue dir ein Depot auf. Aktien bringen mehr Rendite. Lass dein Geld für dich arbeiten. Verdiene Geld im Schlaf (Kursanstiege und Dividenden).

Aktien sind gut und sinnvoll zum langfristigen Vermögensaufbau. Aktien dienen aber nicht als Notgroschen. Denn die Absicherung wird ja gerade meist dann notwendig, wenn es mit der Konjunktur runter geht und man zum Beispiel den Job verliert. Wenn dann reihenweise Leute Aktien abstossen müssen, um über Wasser zu bleiben, ist das kein guter Zeitpunkt, um Aktien zu verkaufen.

Von einer neuen Einbauküche für 15.000 Euro auf Pump rate ich selbstverständlich ab. Warum braucht jeder eine Traumküche mit Kochinsel wie aus der TV-Sendung?

Alles wird auf Kredit gekauft, die Schulden mit einem neuen Kredit finanziert. Bis die Konsumenten in der Falle sitzen. Leider fallen vor allem junge Menschen darauf rein.


tim schaefer (Author)

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thoughts on “Warum sich immer mehr Menschen verschulden. Irgendwann fällt das Kreditkartenhaus zusammen

  1. IMHAMSTERRADIMHAMSTERRAD

    Beschissene Autos sind super, billig in der Anschaffung, niedrige Versicherung sowie Steuern und billige Ersatzteile, welche die Werkstatt im Hinterhof einbaut.

    Ich wünsche dir einen schönen 1. Advent Tim.

  2. AvatarProf. Magnus Knall

    Guter Beitrag, Herr Tim. Ich fahre nur Fahrrad und ÖPNV. Ich bin heute 13,5 km zu einem Termin gefahren. ich brauchte ca. 40 Minuten. Mit dem Auto wären es aber auch schon 23 km gewesen, laut Navigartionsgerät. Da ich im Büro arbeite, empfinde ich das Radfahren, selbst wenn es zweckgebunden ist, als Wohltat und gerade im Herbst ist die kühle Luft eine Wohltat. Da atmet man gerne kräftig ein.

  3. AvatarChris kross

    Super Artikel Tim, wird gleich mal weitergeleitet.

    Ich muss zugeben, dieses trade Republik Depot interessiert mich sehr. Ich hab letzte Woche nur 3 depot werte ausgetauscht und schon knapp 60€ order provision gezahlt + fremdkosten..

    Bin bei comdirect sehr zufrieden alles top, aber die Differenz von 6€ zu 70€ ist schon heftig. Und wenn man während den Xetra Handels Zeiten bei TR handelt gibt es auch eigentlich keine spreads..

    Tim wenn du in Deutschland leben würdest, würdest du einer depot app dein Vermögen anvertrauen? Ohne tan generator etc.. Bist du von TR überzeugt? Deine Meinung wäre mir wichtig, aber natürlich entscheide ich selbst. Ich finde es Mega spannend.. Hab überlegt etfs bei comdirect, Aktien bei TR. Vanguard und SPDR etfs sind mir lieber als ishares.

  4. AvatarDaniel

    Warum sich immer mehr Menschen verschulden. Irgendwann fällt das Kreditkartenhaus zusammen
    @Tim

    Ersetze „Menschen“ mit „Staaten“ und Du beschreibst das systemische Dilemma unserer Zeit. Deshalb werden Zinsen auch nicht mehr steigen können. Leider gibt es für private Schuldner nicht die Notenbank, die endlos Geld drucken kann oder bei Bedarf Schulden sozialisiert.

  5. AvatarJohn

    Langfristig für größere Summen wäre ein App nichts für mich.

    Ich vermute die App lebt vom hohen nachbörslichen Spread. Und die Leute sollen traden. Eine jederzeit verfügbare App animiert jederzeit zu handeln.

    Unterm Strich schlechte Vorzeichen. Dann die entscheidende Frage meiner Abneigung, wer steckt dahinter, warum gibt’s keine herkömmliche Bankingseite.

  6. AvatarRalf

    Ich sehe einen solchen Konsumwahn bei uns in der Gegend nicht, auch nicht im Kollegenkreis. Da werden viele ältere PKW gefahren. Kann es sein, dass es bzgl. Konsum in Großstädten ein anderes Verhalten gibt als in eher ländlichen Regionen?

    Ansonsten machen uns viele Fälle von Sozialbetrug leider vor, dass es auch ohne Sparen wunderbar funktionieren kann (Clans etc.) in D.

    Der kleine Sparer wird immer mehr bestraft wie z.B. durch die drastisch geplanten Einschränkungen beim Goldkauf. Da kommt noch was, das sollte uns allen klar sein. Ich vermute das es z.B. bei Immobilien noch deftige Einschnitte in irgendeiner Form geben wird.

  7. AvatarNico Meier

    @Ralf

    Bei den Immobilien wird durch den Staat in Zukunft wohl noch stärker unterschieden zwischen “gutem” selbstgenutzten und “schlechten” vermieteten Immobilien. Die Vermieter werden wohl mit rendtemindernden Massnahmen rechnen müssen.

  8. AvatarMattoc

    Der kleine Sparer wird immer mehr bestraft wie z.B. durch die drastisch geplanten Einschränkungen beim Goldkauf.

    Was ist denn das Problem daran, Gold nicht anonym kaufen zu können? Es findet doch sowieso praktisch nichts mehr anonym statt:

    – Jede Bargeldabhebung vom Konto wird aufgezeichnet

    – Bargeldloses Bezahlen nimmt zu

    – Aktien werden nicht anonym gekauft

    – Immobilien werden nicht anonym gekauft

    – Überall Überwachungskameras

    – Elektronische Aufzeichnung von Arztdiagnosen

    – usw.

    Warum sollte nun der Goldkauf anonym erfolgen können? Und womit willst du anonym bezahlen? Spätestens beim Verkauf musst du dann deine Identität nachweisen.

    Und was meinst du, was das Finanzamt dann macht, wenn du plötzlich 5kg Gold für potenzielle 500.000 Euro verkauft hast? Die werden dann auch fragen: Woher hat Ralf das ganze Gold? Ob das legal erworben wurde? Das Thema „anonymer Goldkauf“  ist doch eine reine Scheindiskussion. Es ist völlig egal, was man hat oder kauft, man ist irgendwann immer „dem System“ ausgeliefert. Und da kann ich wirklich nur empfehlen, nicht nur die Kaufbelege von anonym erworbenem Gold aufzubewahren, sondern auch den Kontoauszug mit der jeweiligen Bargeldabhebung für den Kauf.

    Es gibt keine Anonymität mehr  im Geschäftsleben. Und ob das ein Nachteil ist, weiß ich persönlich nicht. Aber es ist eine Veränderung, an die wir uns gewöhnen müssen.

     

  9. AvatarAlbr

    @Tim, warum schreibst du dass die Bevölkerung in D. schrumpft, also ich habe das gegenteilige Gefühl 😉

     

    das die Bevölkerung angeblich schrumpfen soll, höre ich mindestens seit 30 Jahren, bisher ist das Gegenteil der Fall 🙂

    zumindest Frankfurt platzt aus allen Nähten, was den Bevölkerungszuwachs betrifft 😉

     

     

  10. AvatarAlbr

    @Thomas, ja klar, ich habe aber schon vor 30 Jahren gehört, das die Bevölkerung in D. sinkt… passiert ist das Gegenteil 😉

     

    ich wüsste nicht warum sich das ändern sollte 🙂

     

     

  11. AvatarNico Meier

    @Thomas

    Interessant wie sich DE und CH hier unterscheiden.

    https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/statistiken/bevoelkerung.gnpdetail.2019-0211.html

    In der Schweiz starben 2018 67’088 Menschen und es gab 87’851 Geburten und damit ein Wachstum von gut 20’000 Menschen. Zusätzlich ist der Zunwandferungssaldo positiv 40’000.

    Mit anderne Worten die Schweiz wuchs 2018 um 60’000 Einwohner oder 0.7%

    Wenn wir Das Bevölkerungswachstum so anschauen, so wundere ich mich nicht, dass die Preise für Wohneigentum jahr für Jahr stark steigen.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Demografie_der_Schweiz

     

  12. AvatarMat24

    Hallo zusammen,

    ich habe heute in der Sbahn einem Gespräch zuhören dürfen, dass exakt zu diesem Artikel passt. Zwei jüngere Frauen (Ca Mitte 20) unterhalten sich über dies und das. Die eine meinte dann, dass sie bzw. ihr Freund jetzt das Auto verkaufen musste, weil das Geld knapp war/wurde. Das hätte ihrem Freund sehr weh getan, da er jetzt kein 200 PS-Auto mehr fährt, da sie sich auf ein kleineres 80 PS-Gefährt verkleinert hätten. Dann meinte sie jedoch im nächsten Satz, naja er könne ja jetzt ein paar Jahre sparen um sich dann wieder ein (O-Ton!!) “richtiges” Auto zu kaufen.

    Ich meine wie blöd sind die Leute denn? Das Geld drückt schon an jeder Ecke, aber ein paar Jahre sparen um sich dann ein “richtiges” Auto zu kaufen.

    Da fahren ich und meine Frau lieber weiter unseren min. 7 Jahre alten Golf, haben aber 3 vermietete Wohnungen, die, sobald abbezahlt, richtig CF bringen.

    Euch allen eine entspannte (und sparsame 😉 ) Woche.

     

  13. AvatarTobias

    Ich arbeite sehr Nahe am größten deutschen Einkaufszentrum und was ich in der Mittagspause am Black Friday erlebt habe ist unbeschreiblich. Ich brauche von Saturn einen Wasserfilter für meine Kaffeemaschine und an den Kassen standen die Menschen Schlange. In der Schlange Menschen mit riesen Flachbildfernsehern und 9 von 11 (bei den anderen habe ich es nicht gehört) wollten eine Finanzierung. Und wahrscheinlich haben alle schon einen LED Fernseher mit 55 Zoll und jetzt dann eben mit 60 Zoll…

    Ich verstehe es nicht. Na klar, meine Wohnung ist finanziert, mein Studium ist leider teilweise kreditfinanziert. Aber das waren Investitionen, keine Ausgaben für Konsum.

    Die Wohnung hat mittlerweile richtig im Wert gewonnen (Glück gehabt), aber die Entscheidung zum Kauf fiel als die Berechnung sagte, dass Kaufen 200€ günstiger im Monat als Miete ist (+Tilgung). Somit ist die Kreditrate günstiger als die Miete und mit der Tilgung spare ich noch Geld. Super. Und die Wertsteigerung akzeptiere ich, ist aber irrelevant, da ich derzeit und in naher Zukunft nicht verkaufen will.

    Studienkredit muss man nicht diskutieren, es gab kein Bafög für mich, aber mein Gehalt liegt durch das Studium so viel höher, dass es eine super Entscheidung war.

  14. AvatarRüdiger

    Warum sollte nun der Goldkauf anonym erfolgen können?
     
    Das versteht man wohl nur im Kontext paranoider Untergangsszenarien  😉

  15. AvatarAlbr

    @Nico, so sieht’s aus und das dürfte für Frankfurt ähnlich aussehen, die Anzahl neuer Wohnungen hält mit dem Bevölkerungswachstum in keinster Weise mit 😉

     

     

  16. AvatarWolke

    @Mattoc

    Was ist denn das Problem daran, Gold nicht anonym kaufen zu können? Es findet doch sowieso praktisch nichts mehr anonym statt

    Genau richtig! Und daher wird es auch kein Goldverbot mehr geben. Warum auch? Man besteuert es einfach, ebenso wie Aktien, Immobilien, Wald und gerne auch den Whisky der Herren Crashpropheten.

  17. Avatar-M

    @Mat24

    Wir hatten Weihnachtsfeier vom Hobbyverein. Ich habe zu später Stunde ein Gespräch mitbekommen und mich dazugesetzt. Ein Spieler von uns spart/investiert anscheind für später weil er daran glaubt nicht genügend Rente zu bekommen und außerdem möchte er nur halbtags arbeiten. Die anderen beiden waren der Meinung, es ist unmöglich zu erreichen mit einem normalen Gehalt. Der sparer meinte, er hätte mit 16 Jahren angefangen sich einen Plan zu machen und wäre jetzt mit 38 Jahren bereits bei 350k und bis zur Rente soll noch einiges dazukommen. Die anderen waren immer noch der Meinung es ginge nicht. Ich habe mich auch geouted für später zu sparen und plane auch wie mein Mitspieler. Unsere Argumente wurden mit Füßen getreten und wir als Spinner abgetan die ihr Geld verzocken würden. Ich habe dann meinen Mitspieler vorgeschlagen das Gespräch zu zweit bei Gelegenheit mal fortzusetzen. Ich bin sehr auf seine Strategie gespannt und den Plan den er gemacht hat.

     

    -M

  18. AvatarDanielKA

    @ ALBR. Frankfurt ist nicht Gesamtdeutschland, es ist doch nichts Neues. Die strukturstarken Gebiete um die Ballungsräume platzen seit Jahren aus allen Nähten und die wirklichen Landgemeinden (nicht Speckgürtel) verfallen.

    Versuch mal in der Eifel, im Pfälzer Wald oder irgendwo in der Pampa von Nordhessen von Wertsteigerung zu sprechen, da wirst du ausgelacht.

  19. AvatarMat24

    @-M

    Ich denke, dass es bei sehr vielen Leuten an der finanziellen Nichtbildung liegt. Aktien werden von sehr vielen Leuten als teuflische Zockerei für “Reiche” gesehen. Aber das Prinzip, dass man durch Aktien sich an Unternehmen beteiligen kann und an deren wirtschaftl. Entwicklung oder noch besser, man sich auch an 500 Unternehmen beteiligen kann (zB ETF), verstehen sehr wenige.

    Immobilien sind natürlich auch viiiieeeel zu riskant, da jeder jemanden kennt, der schonmal einen Mietnomaden in seiner Wohnung hatte. Ja ist klar.

    Ohne ein bisschen Risiko einzugehen, wird man es anlagetechnisch zu nix bringen.

    Wenn man sich selbstständig macht bzw. ein Unternehmen gründet, geht man ja auch erstmal ein sehr großes Risiko ein. Aber wenn man es drauf hat und gut wirtschaftet, schwups ist man der reichste Mann der Welt (Bezos).

  20. AvatarAlbr

    -M, so mache ich es auch, wenn ich mitbekomme, dass sich jemand für Aktien interessiert, dann schnappe ich mir den und wir verabreden uns zu zweit und quatschen stundenlang über Aktien, Strategien, Broker auch was auch immer… hier haben sich schon wunderbare Freundschaften entwickelt, war gerade am Samstag mit so jemand unterwegs 😉

     

    alle anderen sind – was Aktien betrifft – nunmal uninteressant und ich lasse sie quatschen 🙂

     

     

  21. AvatarHafenmeister

    Man Rüdiger,

    immer das gleiche Geblubber von Dir.

    Du hast anscheinend die korrekte Sicht der Dinge gepachtet und alle anderen, die es wagen eine andere Meinung zu äußern werden von dir abgewertet.

    Das ist die neue Meinungsfreiheit und Toleranz, oder?!

  22. AvatarRüdiger

    @Hafenmeister:

    Freut mich sehr, dass dir meine Beiträge nicht schmecken  😉

     

    Außerdem habe ich keine “Meinung abgewertet”, sondern eine Frage beantwortet  😉

    Die Meinungsfreiheit gilt übrigens für JEDEN, also auch für mich 😉

  23. Avatar-M

    @Albr

    Richtig, wir wollten offen darüber reden, aber wenn dann von der anderen Seite nur Ablehnung kommt, dann bringt es ja nichts. Bin mal gespannt wie er das bisher gemacht hat. Naja am Mittwoch ist Training und vlt ist ja danach noch Zeit.

     

    Habe auch einen Kumpel mit dem ich mich immer wieder treffe und dann geht es den ganzen Tag um investments, Ideen etc.

     

    P.s. eben die restsonne genossen und 6,5km gelaufen. Stolz, das dies nun immer lockerer wird 🙂

    -M

  24. AvatarChris Christen

    Tim, du sprichst mir aus dem Herzen. Bin so froh, dass ich vor einigen Jahren auf deine Seite gestoßen bin. Mach weiter so. Ein treuer Fan.

  25. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    @Freelancer Sebastian,

    hast Du schon Deinen Fitness-Tracker? Ich habe heute mein neues Gerät geordert. Nachdem ich mir ein Preislimit für die Fitbit Ionic um 200 € gesetzt hatte, und das bisher nie erreicht wurde, gibt es die Ionic heute zum “Cyber Monday” für 179 €.

    Heiliger Mammon, da ich mir sicher bin, dass das kein Fake-Rabatt ist wie woanders (heute gesehen auf Facebook), habe ich heute zugeschlagen und bin meiner gesellschaftlichen Verantwortung als Konsument gerecht geworden. Als ein nun nicht mehr produktives Mitglied der Volkswirtschaft, kann ich der Gesellschaft ja nur noch mit Konsum dienen, und ihr einen Teil des Cashflows zurück geben. 😉

    Nächste Woche gleich mal im Atlantik vor Fuerte testen, ob die versprochene Wasserdichtheit taugt, und Schwimmen auch gut getrackt wird.

    MS

  26. Freelancer SebastianFreelancer Sebastian

    @ Matthias

    Bin seit einer Woche mit dem Einsteigermodell vivosport von Garmin unterwegs.

    Richtig cool. Endlich mal die Kilometer mit dem Rad “messen”, wieder mal die 24 Minuten auf 5 km angehen, und dass ich zwischen 3000 und 3800 Kalorien am Tag verbrauche, hätte ich auch nicht gedacht (mein Instrument benötigt Ganzkörpereinsatz 😉 ). Kein Wunder, dass ich essen kann ohne Ende. Die Schlafstatistik finde ich faszinierend.

    Leider habe ich heute Probleme mit dem Koppeln (habe die Uhr wohl versehentlich resettet). Mal sehen….

    Vielen Dank für die Tipps und viel Vergnügen vor Fuerte 🙂 .

  27. KievKiev

    @ Freelancer, Matthias

    Ich habe auch einen Fitness Tracker. Die Fenix 3 von Garmin. Was macht Ihr mit der Schlafstatistik? Meine Uhr kann mich lautlos wecken. Das gefällt mir. Wenn ich einen Bereich zum Aufwachen definieren könnte, so dass die Uhr mich in einer eventuellen Wachphase wecken würde. Aber solche Dinge gibt es nicht. Ich muss sehen, dass ich auf genügend Schritte pro Tag komme. Die Uhr möchte aktuell 10700 Schritte sehen. Das ist bei meinem Arbeitsplatz mitunter schon eine kleine Herausforderung. Radfahren zählt für sie nicht. Außer ich hätte dafür Sensoren. Folglich zählen meine gefahrenen Kilometer nicht. Ich bin heute bestimmt 15 Kilometer mit dem Rad gefahren oder habe meine Tochter damit geschoben. Da ist die Hand zu ruhig, dass es nichts zählt. Ich habe dennoch die 10700 Schritte so gerade geschafft. Zeigt die Uhr nur an was man eh schon weiß? Mir gefällt der Blick auf die Uhr. Sie gibt an, ob die Richtung stimmt. Es ist besser als nur auf sein Gefühl zu achten. Vor allem da es motiviert. Ähnlich sehe ich den Blick auf die Entwicklung des Depots. Hier lohnt der Vergleich mit Spy und Co, um die eigene Performance mit einfachen Linien vergleichen zu können.

  28. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ Chris kross

    Wenn ich in Deutschland wäre, würde ich meine Aktien in eine Depot App geben. Aber nicht in jede App. Sondern nur einer führenden.

    Depot Apps bieten sich vor allem für Anfänger mit einem überschaubaren Depot an.

    Ansonsten habe ich nicht jedes Mal das Depot gewechselt, nur um ein paar Euros zu sparen.

  29. Avatar42sucht21

    @Tim – Artikel Heute
    In dem Text scheint ja richtig Wut von Ihnen zu stecken. Es ist aber auch zum heulen, das mit dem Autokauf & Verschuldung / Konsum. In den USA sind die defaults bei subprime car loans inzwischen auf den Niveau von 07/08! Traurig.

    @Deshalb werden Zinsen auch nicht mehr steigen können.
    Tja so scheint es. Aber immer wenn etwas umunstösslich erscheint, dann kommt es doch anders. Niemand Vernünftiges in den letzten 150 Jahren hätte diese Nullzinsen für möglich gehalten. Und jetzt glauben viele, nie wieder werde es Zinsen geben. Doch, es wird passieren. Schneller als wir vermuten.

    @Der kleine Sparer wird immer mehr bestraft wie z.B. durch die drastisch geplanten Einschränkungen beim Goldkauf.
    Definieren wir kleine Sparer: Für mich sind die meisten Goldkäufer keine kleinen Sparer.

    Es ist ja auch nicht gegen Sparer wenn Käufe von >X€ Gold nicht mehr anonym gemacht werden können. Man kann weiter lustig in Gold sparen. Ist doch kein Problem.

  30. Avatar-M

    @Fitnesstracker

    Ich bin 3 Kilo leichter, seit ich meine Uhr Habe. Super motivierend ! Bin die letzten 30 Tage über 40kilometer gelaufen. Im Fussball lauf ich seit dem viele Kilometer mehr, allein weil ich am Ende auf der Uhr meine läuferische Leistung sehen kann:-)

    Was ich super finde – meine gekoppelte App gibt Immer wieder hinweise zB:

    – die letzten läufe waren schneller als vergleichbare frühere Distanzen

    – zunehmende laufdistanz

    -Vo2Max wird berechnet

    -ruhepuls

    -vergleichswerte anderer user in meinem Alter.

    -M

  31. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    @Kiev,

    Radfahren sollte eigentlich erkannt werden. Wie das technisch gemacht wird weiß ich nicht. Ich denke, über GPS wird die zurück gelegte Entfernung in der Zeit, die zu Fuß nicht möglich wäre, in Kombi mit dem Puls als Radfahren gekennzeichnet.

    Die Schlaffunktion finde ich zur Kontrolle ganz nützlich. Man sieht die Wach- , REM-, Leicht- und Tiefschlafphasen. Wenn man subjektiv glaubt, die ganze Nacht nicht geschlafen zu haben, kann man sich da eines Besseren belehren lassen. 😉

    Da ja seit einiger Zeit mein jetziges Gerät nicht mehr mit der App synchronisiert, hat meine Motivation nachgelassen. Deswegen musste jetzt die neue her.

    Es ist einfach sehr motivierend, wenn man die Ergebnisse schön aufbereitet sieht. In der Arbeit hatten die Kollegen immer gegrinst, wenn ich vom Computer aufgesprungen bin, und eine Runde im Firmengelände gemacht habe mit Treppe, um das Stundenziel zu machen. 😉

    MS

  32. AvatarRüdiger

    @42sucht21: Und jetzt glauben viele, nie wieder werde es Zinsen geben. Doch, es wird passieren. Schneller als wir vermuten.

     

    Dem kleinen Sparer würde ich es gönnen. Davon hätte er mehr, als von anonymen Goldkäufen. Meine Meinung. Ich muss allerdings auch gestehen, deinen Optimismus bezüglich einer (dauerhaften) Rückkehr von Zinsen teile ich nicht.

  33. AvatarNico Meier

    Dem kleinen Sparer würde ich es gönnen. Davon hätte er mehr, als von anonymen Goldkäufen. 

    @Rüdiger

    Natürlich bringen dem kleinen Sparer anonyme Goldkäufe kaum was.

    Viele der kleinen Sparer haben Wohneigentum auf dem ein Hypothekarkredit lastet, daher haben wohl diese kleinen Sparer mehr von den Tiefzinsen als sie hätten von höheren Zinsen. Was bringen 2% auf dem Sparbuch wenn der Hauskredit 4% kostet?

  34. AvatarMattoc

    Bin die letzten 30 Tage über 40kilometer gelaufen.

    Das sind 1,3 km pro Tag. Wenn du eine Schrittlänge von 13cm hast, schaffst du so locker 10.000 Schritte am Tag. 🙂

     

  35. AvatarRüdiger

    @Nico: Was bringen 2% auf dem Sparbuch wenn der Hauskredit 4% kostet?
     
    Gute Frage. Es scheint allerdings weitaus mehr Sparer als Hauskreditnehmer zu geben. So empfinde ich es. Nach Statistiken, die dieses Gefühl untermauern könnten, habe ich nicht gesucht.  Jedenfalls vernehme ich viel öfter Klagen über fehlende (Guthaben-)Zinsen als Freude über niedrige Hypothekenzinsen  😉

  36. KievKiev

    @ Matthias
    meine Uhr verwendet GPS nur in Einheiten, die explizit gestartet werden wie Jogging oder Radfahren. Ansonsten würde sie keine Woche halten. Die Schrittzahl wird vermutlich mit einem Gyroskop abgeschätzt. Sie wird Fehler haben, aber im groben und als Vergleich einen Überblick über die täglich aufgewandte Bewegung geben.
    Ich versuche mich möglichst viel in alltäglichen Situationen zu bewegen. Ich kann allerdings nicht einmal die Stunde eine Runde ums Gebäude laufen. Das geht bei meiner Arbeit leider nicht. Letztens hat es hier in der Mittagspause stark geregnet, dass ich keinen Spaziergang gemacht habe. Das rächt sich dann abends, wenn 2km auf der Uhr stehen. Da meine Frau die Kinder an dem Abend ins Bett gebracht hat, habe ich einen schönen 8.5km langen Spaziergang durch die Stadt gemacht. Einfacher ist es natürlich die Schritte etwas über den Tag zu verteilen.
    Bei dem Aufbauen eines Vermögens verhält es sich in gleicher Weise. Man kann natürlich mit 55 Jahren anfangen den Ruhestand mit 60 Jahren zu erreichen. Leichter ist es natürlich, wenn man mit 40 Jahren anfängt. Bei den kleinen Schritten darf man nur nie die Motivation außer Acht lassen. Sind die Schritte zu klein läuft man Gefahr aufzugeben, da kein Fortschritt auf dem Weg wahrgenommen wird.

    @ M
    Meiner Erfahrung nach ist Ernährung noch ausschlaggebender als Bewegung. Ich habe meine Ernährung komplett umgestellt. Das fiel mir schwerer als mich mehr zu bewegen.

    @ Veränderungen
    Es scheint schwierig aus der aktuellen Nullzinsphase wieder herauszukommen. Dem stimme ich uneingeschränkt zu. Zinsen sind allerdings eine Gebühr für die Aufnahme von Risiko. Nebenbei beruht sie auch auf Vertrauen, dass der Schuldner seine Schuld zurückbezahlen kann. Bei den aktuellen Zinsen stimmt das Verhältnis von Zinsen zu Risiko vielleicht nicht, was den ein oder anderen Crash Propheten gute Argumente liefert. Ich sehe es wie 42sucht21. Wenn sich der Zustand ändert, kann es sehr schnell Veränderungen geben. Das wünsche ich keinem. In der Politik kann es ebenfalls sehr schnell Veränderungen geben. Das wünsche ich auch keinem, weder nach links oder nach rechts.

    @ Mattoc
    Ich tippe bei der Aussage bei dem Blick auf die Zahlen auf 4-5 Einheiten einer Bewegungsart a 10km oder 8km. Dabei gibt es Zeitbereiche ohne Kontakt zum Boden. Ich tippe auf Laufen oder Joggen.

  37. AvatarDanielKA

    Zu den Zinsen:

    Ja, natürlich entstehen da große Kollateralschäden. Bei der Inflation wird ja nur der Nominalwert betrachtet, der CashFlow fehlt aber komplett. Konnte die OMA mit dem klassischen TEUR 100 Sparbuch/Festgeld vor 5-10 Jahren jährlich 2.000- 5.000 EUR Cashflow generieren (zur Hebung des Lebensstandards, Geschenke für die Enkel usw.). Gibt es jetzt 0-100 EUR jährlich, in dieser Bevölkerungsgruppe wird sicherlich sehr viel vertrauen verspielt.

  38. Avatar-M

    @Kiev

    Ja die blöde Ernährung, Ich frage mich immer noch wieso Pizza nicht einfach super gesund für den Menschen ist, dann wäre doch das Problem Ernährung gelöst 🙂

    Richtig. Ich trage die Uhr nur zum Fußballtraining und wenn ich jogge.

    Hatte die mal an einem langen Tag im Büro an. Da kam ich auf 7000 Schritte. War mehr wie ich dachte. Stehe aber auch immer für jeden einzelnen Ausdruck auf uns lauf zum Drucker zb.

    Zum Radfahren und Schwimmen hab ich die Uhr noch nicht getestet.

    -M

  39. AvatarRüdiger

    @Kiev: Zinsen sind allerdings eine Gebühr für die Aufnahme von Risiko.

    Das ist zweifellos richtig, aber m.E nicht die ganze Wahrheit. Zinsen sind auch der Preis für geliehenes Geld (=Kredit). Nach allgemeinem marktwirtschaftlichen Konsens, bestimmt die Nachfrage nach Krediten den Preis, also den Zins. Momentan ist es so, dass einer gigantischen Menge an Geldvermögen (=Angebot) eine überschaubare Nachfrage nach Krediten gegenübersteht. Angebot und Nachfrage sind nicht einmal annähernd im Gleichgewicht.

    Wie können Angebot und Nachfrage wieder in ein Gleichgewicht gebracht werden? Für mich als Laien sieht die Sache so aus: Entweder die Nachfrage steigt immens … oder das Angebot muss massiv bereinigt werden, durch eine immense Vernichtung an Geldvermögen. Der Crash des Finanzsystems müsste eine Bereinigung der Geldvermögens- und Schuldenmengen beinhalten. Bis dahin sehe ich keine Rückkehr zu dauerhaft höheren Guthabenzinsen, die den Sparer erfreuen. Was mich betrifft: Mit dem Systemcrash habe ich es nicht eilig. Ich erwarte auch nicht, dass es in den nächsten Jahren so weit sein wird. Wenn es nach mir geht, lebe ich auch gerne die nächsten Jahrzehnte ohne Zinsen auf Sparguthaben 😉

    Wie gesagt, ich bin wirtschaftswissenschaftlicher Laie und gaukele auch nichts anderes vor.

  40. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    @Rüdiger,

    die meisten Leute sehen Schulden als etwas Eigenständiges, isoliert vom Guthaben. Das ist aber gegenseitig bedingt (Saldenmechanik). Es kann kein Guthaben ohne Schulden geben.

    Offenbar gibt es immer noch die Vorstellung von einer Guthabenwährung. Man steht bei Null, und es wird einfach eine definierte Menge Geld ins Volk begeben, was dann seine Kreise zieht. Alles Geld was in die Welt kommt, muss aber auf der anderen Seite als Schuld verbucht sein.

    Wenn man geringe Verschuldung will, dann will man zwingend auch geringe Vermögen (Guthaben). Der gewünschte Fall ist, dass bei moderater Inflation ein positives Wachstum durch Nachfrage (was durch die Sättigung praktisch nicht mehr vorhanden ist), Zinsen positiv gehalten werden und die Geldmenge stetig ausgeweitet werden kann (durch natürlich höhere Verschuldung, was i.d.R. letztendlich der Staat übernimmt).

    Derzeit stehen wohl ca. 2 Billionen Staatsschulden plus Privatverschuldungen über 6 Billionen Vermögen/Spar-Guthaben gegenüber. Man spricht ja von der Sparschwemme als eigentliches übel.

    Wem wäre denn mit der Entschuldung geholfen, obwohl die Verschuldung praktisch kostenlos gehalten werden kann? Niemandem wirklich. Aber egal, ist auch nur meine Laienmeinung.

    Wir können eben nur mit sinnlosem Konsum (oder die Befriedigung des echten Bedarfs in schwachen Schichten wird durch Umverteilung in diese Schichten ermöglicht – Binnenkonjunktur) das System ohne echtes Wachstum noch stützen. Was soll’s. Noch spielt die Musik.

    MS

  41. AvatarDanielKA

    @ MS: sinnloser Konsum? Schon mal die Zustände an vielen Schulen außerhalb Baden-Württemberg und Bayern gesehen (und selbst da müssen Milliarden investiert werden) . Bildung, Infrastruktur (Krankenhäuser,Brücken, ÖPNV, Energie, Wasser,Abwassernetze, CO2 Einsparung von Gebäuden etc.), Breitband. Der Investitionstau der Kommunen liegt bei 140 Mrd. EUR, auf den Bund und die Länder bezogen liegen wir fast bei 800 Mrd. EUR.

    Also es wäre genug Investitionskapital da (2 Bio Staatsschulden zu 6 Billionen Geldvermögen) und die Zinsen würden dann auch wieder leicht steigen, wenn die nachfrage nach Kapital zumindest ein wenig steigt.

  42. StefanStefan

    @ Rüdiger

    Genau wegen Leuten wie dir traut sich der Staat unsere Freiheit immer mehr einzuschränken.

    Scheibchenweise werden wir immer mehr eingeschränkt und damit überwacht. Bis es die totale Kontrolle über jede erdenkliche Transaktion gibt.

    Man muss wirklich kein Verschwörungstheoretiker sein um zu sehen wo die Reise hingeht…

    Dabei hat der Staat UNS zu dienen. Aber der Deutsche Michel lässt alles mit sich machen. Schlimm diese Mentalität.

    Im Reihenhaus wohnen, Sonntags Abend Tatort gucken, einmal im Jahr nach Malle fliegen=der typische Deutsche. Grauenhaft.

  43. AvatarClaus

    @ Sind Aktien sicher?

    Wer, wie die meisten Deutschen, den Aktien “nicht traut” (wahrscheinlich aus Unwissenheit, die Angst vor dem Unbekannten…), sollte sich einmal diesen Artikel durchlesen.

     

    Um es mit den Worten von Charlie Munger zu sagen:

     

    Dem habe ich nichts mehr hinzuzufügen…

     

    LG

  44. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    @DanielKA,

    sehe ich genauso. Ich meinte damit, dass, wenn die Politik Wählerwohlwollen über Vernunft stellt, weil eben keine Neuverschuldung an der Wahlurne belohnt wird, dann sind die letzten “Wirtschaftsmotoren” die Leute, die sich sinnlosen Konsum leisten können, obwohl sie eigentlich nichts brauchen. Denn die Schwachen würden zwar brauchen, aber an Umverteilung zur Systemrettung zu denken… Da sei der Geiz der Reichen vor.

    MS

  45. AvatarRüdiger

    Mein lieber Stefan, du hast gewiss genug Phantasie, dir vorstellen zu können, dass mich deine “Kritik” nicht im Geringsten beeindruckt  😉

    Warten wir doch einfach ganz entspannt die nächsten Wahlen ab. Die Stimme jedes Michels zählt so viel wie deine Stimme. Und dann werden wir sehen, was bei der Wahl herauskommt. Das nennt sich Demokratie 😉

    Ich bin überzeugter Demokrat. Wie es diesbezüglich um dich bestellt ist, kann ich nicht beurteilen. Und … ganz ehrlich … es ist mir Wurscht  😉

  46. AvatarRüdiger

    @Matthias Schneider:

    Danke für den link zur Saldenmechanik. Die Saldenmechanik war mir zwar nicht unbekannt, aber eine gelegentliche Auffrischung schadet nicht 😉

  47. AvatarAlbr

    Bin heute morgen etwas später zur Arbeit gelaufen 😉

     

    ich bin so etwa gegen 8.45 Uhr bei der Commerzbank Kita vorbeigekommen, unglaublich, ich musste den Bürgersteig verlassen, komplett voll mit SUV´s 😉

    und Horden von Müttern (Männer hab ich keine gesehen), die das einzige Kind in den Kindergarten begleitet haben 🙂

     

    es gibt in Frankfurt noch viel zu tun, was Autos anbelangt 😉

     

     

     

     

  48. AvatarThorsten

    @Albr

    …deswegen wurde bei uns ein Kindergarten geschlossen. Die Eltern sind bis zum Ende der Sackgasse, haben den Motor laufen lassen, alles zugeparkt. Die Anwohner haben geklagt und recht bekommen. Die linksverschwurbelte Presse hat natürlich anders berichtet, es ginge gegen die Kinder, bla bla.  Geklagt wurde ja quasi gegen den Lärm der Eltern, nicht gegen den Lärm der Kinder. Die Kita wurde an anderer Stelle wieder eröffnet. Dort dieselbe Problematik, die Straße ist sogar noch enger, aber nicht am Ende einer Sackgasse. Ein SUV vor der KITA = Straße dicht. Es geht nach Autogröße, nicht nach Gesetz.

  49. AvatarAlbr

    @Thomas, ich war heute morgen fast „geschockt“, ich konnte mir sowas nicht vorstellen, klar Motor lief, alle Mütter mit dem Kind rein, noch gewunken, ein Schwätzchen mit den anderen Müttern 😉

     

    ich musste etwa 150 m auf der Straße laufen, der Bürgersteig war voll mit Autos 🙂

     

    gut geklagt wird dort sicherlich nicht, die Kita liegt in der Nähe der Deutschen Bank, dort wohnt niemand 😉

     

     

  50. AvatarThorsten

    Wer kein Auto hat und sich evtl. verpflichtet mit dem Rad zu kommen, sollte auf der Warteliste der Kitas nach oben rutschen können.

  51. Avatar42sucht21

    @Stefan – traut sich der {deutsche} Staat unsere Freiheit immer mehr einzuschränken…. Aber der Deutsche Michel lässt alles mit sich machen. Schlimm diese Mentalität.

    Wirklich, der deutsche Michel ist etwas besonderes? Nein.

    Diese Stoßrichtung lesen wir hier im Forum ja öfter. Ist es nicht vielmehr so, dass in anderen Ländern die Überwachung der Bürger un die Einschränkung der Bürger durch Einrichtungen des eigenen Staates viel stärker ist als in Deutschland? Ich glaube persönlich schon, dass dem eigenen Staat zB in den USA oder Israel (um nur mal bei 2 bekannten westlichen vermeintlich freiheitsliebenden Staaten zu bleiben) deutlich mehr über seine Michels bekannt ist und er einzugreifen weiss, als es bei den Deutschen der Fall ist. Schauen wir mal lieber über den Tellerrand hinaus anstatt DE zu bashen. Horizonterweiterung.

  52. AvatarKia

    “ich musste etwa 150 m auf der Straße laufen, der Bürgersteig war voll mit Autos”

     

    Das ist mein täglicher Horror beginnt ab 7:30 Uhr. Ich muss an drei Schulen und mehreren Kitas vorbei, mit Fahrrad und Kindern im Schlepptau. Ich frage mich jeden Tag wie oft wir das noch schaffen bis uns einer tot fährt. Bei uns stand schon wochenlang Polizei vor den Einrichtungen. Ohne Erfolg, die wurden von den Eltern angebrüllt und das wars. Dann haben sie es mit noch mehr Polizisten versucht und anschließend aufgegeben. Sind aber nicht nur die Eltern mit ihren SUVs, die Rentner sind genauso aggressiv, fahren auf Hauptstraßen 20km, blockieren den ganzen Verkehr aber wenn sie einen Radfahrer oder Fußgänger sehen der eine Straße überquert wird Vollgas gegeben, bei Rot gefahren und selbstgefällig geglotzt. Drei-Punkt-Wendung kennen alle SUV Fahrer nicht es muss immer auf den Bürgersteig gefahren werden um zu drehen.

    Das wird nicht mehr besser, gibt immer mehr Autos. In den letzten 10 Jahren sind fast 6 Millionen Fahrzeuge neu dazu gekommen, trotz Car-Sharing- und Klimarettungsbestrebungen.

    https://www.morgenpost.de/wirtschaft/article227800497/Trotz-Carsharing-So-viele-Autos-wie-nie-in-Deutschland.html

  53. AvatarAlbr

    @Matthias Schneider, ich denke das wird das Problem ebenfalls nicht lösen, die Mütter werden einfach neben der Absperrung “parken”… 😉

    dann ist zwar die Strasse blockiert, das wird aber die Mütter nicht stören 🙂

     

    wie gesagt die Mütter parken ja AUF dem Bürgersteig, und das kann zu sehr unangenehmen Unfällen führen… ich gehe normalerweise so kurz nach 7 Uhr dort vorbei, um diese Zeit ist weit und breit nix zu sehen, ich gehe auch mal davon aus, dass das ganze so etwa 15-25 Minuten dauert und die Stadt das vlt. toleriert (??)…

     

     

     

  54. AvatarSterbai

    so, nach dem Motto “Buy the Dip” habe ich mir eine Startposition Foot Locker eingebucht. ORI gefällt mir aber auch gut..

    Was habt Ihr auf der Kaufliste?

  55. AvatarThorsten

    Das Parken und Halten auf dem Bürgersteig ist verboten, auch nicht , wenn nur 2 Reifen draufstehen. Es sei denn, dieses blaue rechteckige Verkehrsschild mit dem schiefen Auto auf blauem Grund erlaubt es. Wenn man die asozialen Gesellen zu Rede stellt, dann bekommt man erklärt, dass die Straße ja schließlich freizuhalten ist und man deswegen auf dem Bürgersteig parken muss. Dass man in diesem Fall dort gar nicht parken darf , weil sie die Straße unzulässig verengen und den Gegenverkehr behindern, das verstehen sie erst gar nicht. Die 50 Meter entfernten Parkbuchten sind offenbar zu weit. Man will kurz vor das Schultor fahren und wirft die Kinder auf dem Zebrastreifen raus. Der Polizist, der dort ab und an steht ist schon von Eltern angegriffen worden. Wir haben 80% Migrationshintergrund, es zählt Größe des Autos und Lautstärke. Der Polizist ist nur einer und wird halt ignoriert.

  56. AvatarGainde

    @ Sterbai

    Watchlist:

    Procter & Gamble, US
    Boeing, US
    Nextera Energy, US
    L’Oréal, FR
    Microsoft, US

    Gekauft wird erst bei mind. 3% Dividendenrendite. Dann habe ich über 20 Titel im Portfolio, was ausreichend ist.

  57. AvatarSterbai

    @ Gainde

    alles Top Unternehmen, mir wären die allerdings zu teuer.

    Ich hab aktuell in der engeren Wahl:

    XOM

    ORI

    FL

    SKT

     

  58. AvatarRalf

    ExxonMobil dümpelt auf dem Niveau von ca. 2011 herum. Was ist von dieser Aktie zu halten? Zumindest die Dividendenrendite kann sich sehen lassen….

  59. AvatarKevin

    SKT haben ja einige hier auf der Watchlist. Meine Order liegt im Markt.

    14,75 USD. Mal sehen, wann die gerissen werden. Mein “alter” DekaFonds musste gestern dran glauben… Noch mit 5% AA gekauft und 1,43% TER… Das freue Geld geht in einen World oder EM ETF 😉

    Habe heute auch nochmal zwecks Vorabpauschale gegooglt. Die Basiserträge, die rauskommen sind derart gering, dass man bei Ausschüttern keine Angst haben braucht, eine Vorabpauschale zahlen zu müssen. (Habe das Depot bei Degiro und muss das entsprechend selbst angeben…)

    Wenn alles so weiter läuft wie momentan, habe ich demnächst die erste große Hürde geschafft (100k)

  60. Avatarsteve

    @ Kia mein Beileid, ich kapiers aber nicht Strafzettel heißt die Erziehungsmethode und wenn die nicht hilft, Parkralle -Abschleppen,  bzw Verhaftung das kapiert jeder. Wenn es rechtliche Bedenken gibt, wäre mir egal. Ich erinnere mich da gerne an einen Lehrer als es ihm reichte hat er nur gesagt jetzt noch ein Spruch ( Alfred du blödes A..) und es setzt eine Ohrfeige die du dein Leben nicht vergessen wirst, egal was für Konsequenzen. Da war ruhe. Polizisten schaffen das nicht mit Kindergarten und Schulmüttern ? Da läuft was falsch im Staate Dänemark! In Berlin sowieso!

    @ Matthias Schneider egal ob das wirkt oder nicht ist nicht schön und steht den ganzen Tag da. Noch schlimmer es erinnert immer daran warum es da steht.

  61. AvatarRüdiger

    Das Parken und Halten auf dem Bürgersteig ist verboten, auch nicht , wenn nur 2 Reifen draufstehen.
     
    In den engen Münchner Nebenstraßen geht es bei dem enormen Fahrzeugaufkommen nicht anders. Das wird von der Polizei geduldet  😉

  62. AvatarKia

    @Steve

    Nee, das schaffen die nicht. Mit einem diskutiert der Polizist und die anderen fahren drum herum, stellen sich direkt neben ihm ins Halteverbot, Parken auf der Gegenspur, fahren auf den Fußwegen weiter etc. . Die ganz coolen Hupen den Polizisten dann noch an und der ist mit der Masse an Autos und Leuten, allein total überfordert. Dann wurde es mit mehreren Polizisten versucht, aber das Ergebnis war das gleiche und für noch mehr Beamte war anscheinend kein Geld da, sind eh schon Mangelware, und die Aktion wurde wieder eingestellt.

     

  63. AvatarNico Meier

    @Kia

    Ich denke sowas ist nur mit einem Grosseinsatz der Polizei zu lösen. Diejenigen die im Auto sitzen beim Falschparken gleich sofort büssen und wegweisen. Die Anderen Parkkralle dran und die Autos abschleppen lassen kostenpflichtig das sollte Besserung bringen.

  64. AvatarWolke

    Das Parken und Halten auf dem Bürgersteig ist verboten, auch nicht , wenn nur 2 Reifen draufstehen.

    Da sollte mal wieder jemand besser deutsch lernen!

  65. KievKiev

    @ Kevin
    Da hast Du einen schönen Meilenstein kurz vor Dir. Ich versuche ihn im Sommer zu erreichen. Es hängt natürlich von der Entwicklung an der Börse ab. Bei dieser Summe kann eine Korrektur den Zeitpunkt etwas aufschieben. Aber danach geht es umso schneller wieder weiter.

    @ KFZ, Schulen & Strassenverkehr
    Ich beobachte gelegentlich seltsame Fahrmanöver. Rückwärts in die Einbahnstrasse aus der falschen Seite hinein (-1 * -1 ist nicht 1 im Strassenverkehr), oder Rückwärts aus einer Nebenstrasse in einen Kreuzungsbereich hinein. Natürlich versuchen auch einige Autofahrer mich zu überholen. Den Triumph für die nächsten 100m gönne ich ihnen. Danach sehen sie mich dann meistens nicht wieder, wenn ich davon fahre. Bei den Beobachtungen neige ich dazu mein Fahrkönnen in meinem heutigen Alter über dem Durchschnitt zu sehen. Als ich allerdings um die 20 Jahre alt war, war mein Fahrverhalten wesentlich schlechter als heute. Auch wenn ich die Grenzen des Fahrzeuges besser einschätzen konnte.
    Ich mache die Fahrer auf ihr Fehlverhalten aufmerksam. Besonders in Bereichen von Schulen und Kindergärten. Morgens um 7:30 Uhr sind in meiner Stadt allerdings hauptsächlich Radfahrer unterwegs. Im Gesamten sehe ich auch hier nicht die von Euch beschriebenen Probleme. Vielleicht habe ich auch Glück mit meinem Wohnort. Es passieren statistisch gesehen verhältnismäßig wenig Unfälle in Deutschland. Auch wenn jeder einzelne tragisch sein kann und auch viele durch aufmerksamere Fahrweise verhindert werden könnten. Falls chaotische Verhältnisse herrschen würden, so würde ich gar nicht mit dem KFZ oder Fahrrad fahren. Ich würde einfach ein paar Tage abwarten bis die Straßen von Wracks versperrt sind und dann wieder Fahrrad fahren, sobald die letzten gepanzerten SUVs nicht mehr an den Wracks vorbei kommen.

    Mich wundert, dass so viele Menschen in Frankfurt mit dem KFZ regional (Kita, Schule, Freizeit, Kultur, Einkauf) unterwegs sind. Ich habe in den Straßen selbst viele Fahrzeuge stehen sehen. Das macht sicher keinen Spaß dort Auto zu fahren. Ich war in Frankfurt nur zu Fuß unterwegs. Bei der Anreise mit meinem KFZ musste ich allerdings in der Nord- und Weststadt einen Parkplatz finden. Die Suche hat mir für das Wochenende dann auch gereicht.
    In meiner Kita werden die Kinder ausgeglichener zur Kita gebracht und abgeholt. Auch wenn noch immer mehr Frauen anzutreffen sind.

  66. AvatarThorsten

    @Kiev es gibt Untersuchungen, das Menschen immer weniger zu Fuß gehen. Würden sie das noch tun, so wir früher, dann würden etliche Gesundheitsprobleme geringer. Jetzt sind sie verpimpelt und brauchen Sitzheizung.

  67. AvatarThorsten

    Heute im Radio : Bargeld abschaffen, um das Klima zu schützen. Wofür das Klima mittlerweile herhalten muss. In Altona ist jetzt das erste Restaurant, das kein Bargeld mehr annimmt. In 20 Jahren ist das Bargeld aus dem Alltag verschwunden zusammen mit den Menschen, für die das Internet Neuland war.

  68. AvatarRüdiger

    Ich gehe viel und gerne zu Fuß. Meist einfach so zum Spaß. Und nebenbei bin ich “verpimpelt” und “brauche” im Auto die Klimaanlage für den Sommer und Sitz- und Lenkradheizung für den Winter 😉

     

    *grunz … ich bin eine Klimasau und zahle weiterhin mit Bargeld. So lange es eben geht  😉

  69. AvatarThorsten

    Ohne Klimaanlage geht es zeitweise nicht. Am besten selten fahren, das bringt am Meisten, wenn man denn aufs Auto nicht verzichten kann.

  70. AvatarRüdiger

    Ohne Klimaanlage geht es zeitweise nicht.

     

    Das ist der Beweis für den Klimawandel … denn früher ging’s ohne  😉

     

  71. AvatarThorsten

    @DanielKA

    Kein norddeutscher Slang, umgangssprachlich. Möglicherweise nicht in allen Regionen präsent. In Hamburg nicht selten, aber da sehr negativ mit Vorsicht zu gebrauchen. Besser nicht auf konkrete Personen anwenden oder nur erkennbar im Spaß.

    Denglisch : gepampert.

    https://www.duden.de/rechtschreibung/verpimpeln

  72. AvatarGainde

    Langsam wird es richtig schwierig, noch einigermassen normal bewertete Value-Unternehmen zu finden. Wie seht ihr das?

     

    Mein letzter Buy war Vinci SA (FR). Free Cash Flow Yield liegt bei knapp 7% und Dividend Yield bei 2.8% mit Kursaufwärtspotential. Insbesondere wenn die Staaten vermehrt in Infrakstruktur investieren, um die Wirtschaft anzukurbeln.

  73. AvatarRalf

    “Langsam wird es richtig schwierig, noch einigermassen normal bewertete Value-Unternehmen zu finden. Wie seht ihr das?”

    Sehe ich auch so. Warren Buffett sitzt auf einem riesigen Geldberg, u.a. (nicht nur) aus diesem Grund. Darum laufen zwar ETF-Sparpläne stur weiter, größere Investitionen bereiten mir aber unbehagen. Höchstens ein kleiner Posten ExxonMobil. Warum dümpelt die Aktie so herum?

  74. Avatar42sucht21

    @Rüdiger – Ohne Klimaanlage geht es zeitweise nicht. Das ist der Beweis für den Klimawandel …

    Ha ha. Lustig!

    Das ist ein schönes Beispiel für einen anderen Wandel. Den der stetig steigenden persönlichen Ansprüche.

    Merkt man so langsam auch bei Aktien: Sollen alle nur noch nach oben(*) gehen und jährlich wachsende Dividende haben!

    (*) Natürlich nur die Aktie, die man schon hat. Die man erst noch einsammeln möchte, die sollen gefälligst erst mal ordentlich runter fallen und dann ab Kauf sofort nur noch hoch und höher. Außer man will aufstocken. Dann soll die Aktie erstmal ein wenig hoch – aber nicht zu hoch (Angst etwas zu verpassen) – dann wieder runter – aber nicht zu tief (Angst etwas zu verlieren) – dann Nachkauf und dann nur noch hoch & höher bitte. Dann kommen natürlich die Zweifel ob man nicht doch besser mal Gewinne mitnehmen sollte weil (Angst – Confirmation meiner Meinung) – es könnte wieder runter gehen (Angst – Verlustaversion) und mit einer Umschichtung in eine andere noch besser steigende Aktie (Angst – FOMO) könnte man mehr gewinnen. Aber bei Verkäufen hat man natürlich vor allem die größte Angst von allen Ängsten: auf die hart erarbeiteten Gewinne dann zu viele Steuern an den immer gierigen Staat mit seinen nichtsnutzigen EU-Politikern zahlen zu müssen. Der arme Aktionär. Sparbuch war doch besser!

  75. AvatarGainde

    @42sucht21

    Aus diesem Grund ist meiner Meinung nach striktes Buy & Hold von Einzelaktien besser. D.h. man hat ein Portfolio von 20-30 Titel und verkauft nie irgendwas. Dann muss man sich nur Gedanken, um den richtigen Einstiegspreis machen. Bei Aktien, welche gefallen sind, kann es gut sein, dass diese nach einigen Jahren wieder einen guten Lauf machen. Wer diese mit Verlust verkauft hat, hat das Nachsehen. Z.B. Coca Cola, Microsoft.

    Ich würde das Ganze durch die Brille eines Unternehmensinhaber betrachten, nämlich: Welche Unternehmen würde ich gerne besitzen, welche ein solides Geschäftsmodell haben und zuverlässig Dividenden zahlen?

  76. AvatarDanielKA

    @ Gainde

    Langsam wird es richtig schwierig, noch einigermassen normal bewertete Value-Unternehmen zu finden. Wie seht ihr das?

    Definiere ein “einigermaßen normal bewertetes Value-Unternehmen”? Was soll das heißen.

    Ein Großteil der Aktien ist im historischen Kontext und unter Berücksichtigung der Zinsen im ganz normalen Fair Value Bereich(15-20) unterwegs. Selbst starke Wachstumsunternehmen liegen deutlich unter 30.Ich kann da keine Überbewertung erkennen.

    Die Umlaufrendite liegt bei minus 0,34 Prozent, da kann man nicht einmal mehr ein vernünftiges KGV/Payback Quote berechnen….

    Qualitäts-Immobilien mit Bruttorenditen von 2-3 % KGV 33 -50

     

  77. AvatarThorsten

    denn früher ging’s ohne

    Das hat mit höheren Ansprüchen eher nichts zu tun. Früher…da hatten wir keine 39 Grad wochenlang, das Auto schluckte das Doppelte wie heute – 10 Liter .  Früher, da ist man mit Pferdekutschen gefahren und wurde im Regen nass. Dann gabs höhere Ansprüche und man hat eine Verkleidung auf den Wagen montiert, die gibts bis heute. Vielleicht kommen wir da wieder hin, dem Auto gehts an den Kragen.

  78. AvatarGainde

    Zu Exxon Mobile:

    Free Cash Flow: 8.2 Mia. USD

    Marktkapitalisierung: 287.20 Mia. USD

    Free Cash Flow Rendite: 2.85%

    Würde sagen, dass das Unternehmen zurzeit relativ teuer zum Kauf ist. Da sind die FAANG noch günstiger.

    AT&T hat zurzeit übrigens 10.5% FCF Yield.

  79. AvatarMattoc

    @Gainde

    Den Ansatz, konsequent nie und unter keinen Bedingungen etwas aus seinem Depot zu verkaufen, kann ich absolut nachvollziehen. Ich kann auch gut verstehen, dass jemand feste fundamentale Kriterien anlegt, um eine individuelle Kaufentscheidung zu treffen, wobei ich davon persönlich im Sinne von zu erwartender Performance keinen Vorteil erwarte. Was ich in diesem Zusammenhang aber überhaupt nicht verstehe, ist die Einschränkung für eine bestimmte Unternehmensanzahl von 20 bis 30 Unternehmen.

    Wenn du tatsächlich striktes (!) Buy & Hold machst, interessiert dich ja nur der Kauf und nicht der Verlauf nach dem Kauf. Eine Art „Fire & Forget“.

    Du bist also gedanklich frei und kannst dir jeden Tag, jede Woche, jeden Monat oder immer wenn Geld da ist, wieder die Frage stellen, an welchem (neuen) Unternehmen du dich für immer beteiligen möchtest. Wenn du für die Beantwortung dieser Frage immer nur die bereits im Depot befindlichen 20 bis 30 Unternehmen heranziehst, kann es ja sein, dass du aufgrund deiner Fundamentalkriterien nie mehr zu einem Kauf kommst. Außerdem entwickeln sich Branchen weiter, es gibt immer neue Ideen und Unternehmen, die heute noch völlig unbekannt sind.

    Daher macht die Einschränkung aus meiner Sicht keinen Sinn,

     

  80. AvatarGainde

    @ Mattoc

    Ja, Fire and Forget.

    20-30 Aktien sind für mich eine Richtlinie, damit ich eine Mindest-Diversifikation sicherstelle. Mit der Zeit können es aber noch mehr Werte sein. Wenn man denn mit den Jahren etwas Neues entdeckt. Ansonsten kann man bei bestehenden Titeln aufstocken. Eine zu grosse Diversifikation ist auch nicht gut, weil dann die Qualität der einzelnen Unternehmen abnimmt und man sich einfach irgendwas ins Depot lädt, um sein Geld anzulegen.

  81. AvatarClaus

    @ Aktien langfristig halten?

     

    Macht Sinn, wenn man “die richtigen Aktien” ausgesucht hat. Das sind meist die bekannten “Dickschiffe” mit attraktiven Geschäftsmodellen (Burggraben), die ihre Umsätze, Gewinne und auch Dividenden laufend steigern können.

     

    Man sollte aber nicht blindlings “für immer” investiert bleiben. Kommt “Sand ins Getriebe” sollte man auch über einen Verkauf nachdenken. Wenn man einmal jährlich überprüft, ob so ein Unternehmen noch “in der Spur” ist, reicht das völlig.

     

    Bisher bin ich mit dieser Strategie gut gefahren. Die Anzahl der Werte im Depot ist hierbei nicht so wichtig, so lange die Qualität der Unternehmen sowie die Branchen- und Länder-/ Währungsraummischung stimmt. Meine Untergrenze liegt bei ca. 20 Aktien, die Obergrenze bei ca. 30. Momentan habe ich 27 Aktien, hatte aber auch schon mal 56.

     

    Mein Fazit:

     

    Je länger man solche Aktien hält, desto rentabler wird es. Viele denken nicht an den Zinseszins… ein sehr großer Fehler. Hier mal der heutige Stand meiner 5 steuerfreien Aktien (vor 2009 gekauft).

     

    Aktie, Jahre Haltedauer, % Gesamterfolg (Kursgewinn + Netto-Dividende), p.A.-Rendite, % Div.-Rendite netto (nach Steuern, auf den Kaufkurs bezogen):

     

    Intel, 15, 260, 9,6, 5,5

     

    Home Depot, 17, 872, 14,3, 15,3

     

    Coke, 15, 242, 9,2, 6,4

     

    Medtronic, 13, 233, 9,7, 3,4

     

    Novartis, 17, 154, 5,6, 5,0

     

    Die Performance ist noch etwas besser, weil die Netto-Dividenden nur bis Ende 2018 hierin enthalten sind. Die 2019er Div. füge ich erst am Jahresende hinzu.

     

    Ich denke, das sind ganz gewöhnliche Renditen, die so mit B&H erzielbar sind. Home Depot ist etwas besser, dafür Novartis bisher eher schwächer. Das könnte sich aber bald verbessern…

     

    Aus den damals knappen 70k sind bis heute 216k € geworden. Immerhin 145k € steuerfrei.

     

    Wenn das Unternehmen auf Kurs ist und man deutlich im Gewinn liegt, sollte man bei stärkeren allgemeinen Marktrückgängen daher nicht verkaufen, um die restlichen Gewinne “zu sichern”, sondern aufstocken. Viele mögen das nicht, weil sie sich hiermit ihren Einstandskurs und somit den bisherigen Gewinn in % “versauen”… Hierzu kann ich nur sagen: Viele Grüße vom Ego… (Emotionen ausschalten). Geht es wieder aufwärts, wird man sich über den absoluten Gewinn durch die größere Aktienmenge umso mehr freuen.

     

    Viel Erfolg + LG

     

  82. Avatar42sucht21

    @Claus

    Vor allem um die Steuerfreiheit werden Sie die jetzt Investierenden beneiden. Das sind beindruckende Zahlen! Allerdings darf man nicht erwarten in den kommenden 15 Jahren erneut 200% Gewinn auf seine Aktieninvestition in Dickschiffe zu erhalten. Die letzten 10-15 Jahre sind schon extrem gut gewesen.

    Wenn ich mir die hier jetzt öfter erwähnte XOM anschaue: Wer die 1970 gekauft hat, der hatte satte 25 Jahre lang sehr wenig Freude daran – dabei lag die Aktie durchaus 10 Jahre lang unter dem Kaufkurs (USD Chart). Erst seit Mitte der 90er und dann 2002 stieg sie extrem. Es kann gut sein, dass die kommenden 15 Jahre auch mit Dividende immer noch negativ resultieren – auch für andere Dickschiffe. Niemand weiss es.

     

  83. AvatarGainde

    @42sucht21

    Deswegen lieber auf ein stabiles Geschäftsmodell und Dividenden setzen. Da man die Titel nicht verkaufen will, ist der Kurs nebensächlich. Ist wie eine vermietete Immobilie.

  84. Freelancer SebastianFreelancer Sebastian

    @ Claus

    Wie immer prima Ausführungen von dir.

    @ Mattoc

    Sehr symphatisch, dass du als passiver ETF-Anleger über den Tellerrand schaust und für die “friedliche Koexistenz” eintrittst.

    Es wird ja oft über die miesen Aktien (RWE, GE, etc.) hergezogen, die aus den Einzelanlegerportfolios nie rechtzeitg verschwinden und die Performance versauen. Ja, die wird man mit striktem B&H nicht los.

    Viel verheerender – und das wird zu selten deutlich gemacht – für die Rendite ist aber der (zu frühe) Verkauf von Topunternehmen/-aktien. Hier bewahrt einen striktes B&H nun vor.

    Wer hat nicht schon alles Apple, Amazon oder Disney (über Jahre) besessen. Jedoch erleben auch diese großartigen Unternehmen schlechte Jahre (die der Aktienkurs nachvollzieht) und die Versuchung ist groß, sie dann zu entfernen.

    Es wird schon so einige Anleger geben, die sich 2009 Applepapiere zugelegt haben, diese heute aber nicht mehr besitzen (Gewinnmitnahmen oder Angstverkauf 2013 oder 2016, weil die Story ja mal vorbei sein muß).

    Man möchte die schlechten Aktien immer frühzeitig loswerden. Was interessieren einen aber die Depotleichen, wenn man eine Abbott über 40 Jahre gehalten hat (nein, ich leider nicht – aber wer weiß, was in meinem Depot schlummert….)?

    Das sehe ich als herausragenden Vorteil von sturem B&H. Selbst gelingt es mir auch nicht, das in aller Konsequenz durchzuziehen. Mal sehen, wie es die nächsten Jahre weitergeht.

    Für meine Adidasanteile habe ich bspw. in Summe ca. 4.312€ ausgegeben. An der Börse wert – juckt mich nicht sonderlich – sind sie aktuell 22.240€.

    Es gab zwischendurch immer mal “schlechte” Jahre wie 2014 oder Zeiten, wo die Aktie viel “zu teuer” war. Ein Verkauf wäre dennoch ein Fehler gewesen.

    @ Kiev

    Warst du nicht der Leser, der nach Songs gefragt hat, deren Lyrics unser überspannendes Thema hier im Blog widerspiegeln?

    Letzten Freitag habe ich mit alten Kumpels zusamengesessen, mit denen ich bis vor zehn Jahren in einer Band gespielt habe (und so lange habe ich sie nicht mehr gesehen!). Ein wunderbarer Abend voller Anekdoten, Späßen und viel, viel Musik. Einfach herrlich. Das schenkt dem Leben Sinn.

    Folgender Song von Daniel Wirtz erschien wieder auf der Bildfläche und brachte mich ins Grübeln. Beim Chorus bekam ich Gänsehaut. Bringt mein Lebensmotto gut auf den Punkt.

    https://www.youtube.com/watch?v=zEb84_J3Lto

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