Trick 17: Mit ein paar Tricks kannst Du die Sparquote erhöhen. So kannst Du früher in Rente


New York, 2. Juli 2018

Ich kaufe selten Bio-Kost. Ist mir zu teuer.


Beim Sparen musst Du nicht mit dem Kopf durch die Wand. Wann exakt Du Dein Ziel von vielleicht 500.000 Euro im Depot erreichst, ist irrelevant. Ob es nun 2021 oder 2022 ist. Es geht nicht darum, ob Du alles jeden Monat bis zum letzten Pfennig ausgibst, sobald das Einkommen hereinkommt. Oder ob Du 90 Prozent des Einkommens sparst. Es gibt einen Mittelweg.

Jeder soll seinen eigenen Weg finden. Die Finanzen in Ordnung zu bringen ist durchaus die Pflicht eines jeden Bürgers. Ein stabiles Fundament sollte jeder haben (Notfall-Konto, ein mindestens ausgeglichenes Girokonto). Ebenso sollte es Ziel sein, irgendwann schuldenfrei zu leben. Das hat viele Vorteile. Aber wie Du den Rest handhabst, das musst Du selbst wissen. Es gibt kein perfektes Leben.

Was grundsätzlich hilfreich ist, konservativ mit Deinem Geld umzugehen. Es ist ein bewusstes Konsumieren ratsam, um weniger abhängig von Geld zu sein. Wann Du dann in die Rente gehst, musst Du sehen, wie es Dir passt. Es gibt Leute, die entscheiden sich, in Teilzeitarbeit zu wechseln, weil sie das für besser halten. Der Vorteil ist: Sie haben sofort mehr Freizeit/Freiheit. Es fühlt sich für sie besser an. Obwohl es bedeutet, dass sie noch viel länger arbeiten werden.

Ich denke, das ist das eigentliche Ziel: Unabhängig genug zu sein, um zu tun, was immer Du willst, aber zu wissen, dass es etwas mehr Zeit kostet. Du solltest Dein Leben heute leben, ohne das Morgen zu vergessen. Aber wir wissen ja eh hier im Blog, dass die Anhäufung von Statussymbolen nicht zur Zufriedenheit führt.

Für viele im Blog ist der Schlüssel zur Freiheit das 25-fache der Jahresausgaben im Depot zu haben. Es ist ihnen die Entbehrungen wert. Eine lebenslange Kürzung ihrer jährlichen Ausgaben ist dann nötig im Vergleich zu den Konsumsüchtigen. Offensichtlich helfen Lebensentscheidungen wie „niemals im Restaurant zu essen“, „nie zu reisen“, „billige Nahrung zu essen“, um Kosten zu sparen.

Bei der Nahrung habe ich auf wertvolles Essen wert gelegt. Reisen ist ein Schwerpunkt bei mir geworden. Es gibt viele Wege, die nach Rom führen. Du kannst die alten Glühbirnen in Deinem Zuhause durch LEDs ersetzen. Es kann vielleicht 5 Euro im Monat sparen. Du bestellst das Pay-TV-Abo ab. Und sparst erneut. Den Zweitwagen verkaufst Du. Das bringt noch mal Ersparnisse.

Hier sind ein paar Besonderheiten, die jeder sehr leicht implementieren kann: Ins Restaurant gehst Du nur für die Geselligkeit. Du machst immer Deinen eigenen Kaffee oder Tee. Ganz ehrlich: Ich gehe zu Starbucks, weil ich dort arbeite. Es ist mein Büro. Du siehst also, es gibt nicht den perfekten Spartip, weil wir alle so unterschiedlich sind.

Sei Dir der Ausgaben für Lebensmittel bewusst. Vollwertkost hat mindestens 20 Prozent Aufschlag. Biokost ist in den USA richtig teuer. Ich kaufe meist herkömmliche Ware. Ein Rat: Wenn Du einkaufst, vergleiche die Preise immer auf Basis der Kosten je Gramm bzw. Einheit. Ob es Waschmittel, Marmelade oder Tee ist, es gibt enorme Unterschiede.

Die Umsetzung gewisser Praktiken hat meine Gesundheit als auch meinen Wohlstand erhöht. Ich habe meine Kochkünste verbessert.

Du merkst vielleicht, dass sich die Menschen ändern. Hast Du in der Nachbarschaft beobachtet, dass die Leute mehr Sport machen, mit dem Rad öfter fahren? Berlin geht vorbildlich voran. Die Stadt baut die Radwege aus und gibt dem ÖPNV die Vorfahrt. Je mehr Radwege es gibt, desto gesünder wird die Bevölkerung.

Ist Dir das schon passiert, dass Dich Freunde zum Konsum animieren? Vielleicht im Büro sagt der Kollege:

„Sag mal, warum willst Du nicht mit uns ausgehen? Warum trägst Du keine Hugo-Boss-Anzüge? Warum fährst Du nicht ein besseres Auto? Warum bist Du nicht in ein schöneres Hotel gegangen? Warum ist Dein Handy so alt?…“

15 Jahre später heißt es dann: „Mensch, wie hast Du das nur geschafft? Du gehst in Früh-Rente. Du hast ein schönes Haus für Dein Alter!“

Ja, weil alle Kollegen damit beschäftigt waren, ihr Geld zu verpulvern! Du hast Dein Einkommen gerettet. Es ist, als bist Du der Böse, weil Du plötzlich reich geworden bist. Nein, nicht reich. Einfach sicher und realistisch hast Du geplant.

In New York leben bekanntlich einige Millionäre. Sie gehen in Second-Hand-Läden einkaufen. Sie kaufen gebrauchte Möbel, Kleidung. Du kannst in den Second-Hand-Shops sogar Hollywood-Stars entdecken.

Die Reichen leben hier nicht sehr bescheiden, aber fast niemand lebt extravagant. Sie arbeiten hart, sie halten die Kosten in Grenzen, aber ich wäre überrascht, wenn sie erhebliche Einsparungen hätten.

Fazit: Wer das Geldsystem versteht, investiert früh. Du achtest auf die Ausgaben. Das zahlt sich aus. Diejenigen, die das nicht tun, haben vermutlich einen schwierigeren Lebensweg vor sich.

Gestern hab ich auf der Dachterrasse in New York philosophiert:


tim schaefer (Author)

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Gedanken zu „Trick 17: Mit ein paar Tricks kannst Du die Sparquote erhöhen. So kannst Du früher in Rente

  1. Mike

    Der Vorteil, gesundes Essen muss nicht teuer sein. Grundnahrungsmittel wie Reis, Kartoffeln, Linsen, Pasta, Bohnen, Vollkornbrot etc. sind günstig. Früchte und Gemüse, da lohnt sich Angebote und Aktionen zu kaufen, das hat nebst dem sparen auch den Vorteil, dass man sich keine grossen Gedanken machen muss, was man einkauft, heute sind es Tomaten, morgen Brokkoli, übermorgen ein anderes Gemüse und bei Früchten genau gleich. Rot/grün/gelb abwechseln, täglich gesunde Fette (diverse Nüsse, Kokos und Olivenöl).

    Da ich fast vegan leben, ist für mich Bio auch nicht erste Priorität, bei Fleisch finde ich es schon wichtig, aber bei pflanzlichen Lebensmitteln finde ich es nicht erste Priorität, es kommt etwas drauf an was es ist.

    Sicher sind gesunde Lebensmittel nicht billig, mit der billigsten Tiefkühlpizza oder Nudeln kommt man sicher günstiger durch, aber es ist eben alles andere als gesund und ich denke dort sollte man nicht sparen.

    Viel sparen kann man bei tierischen Produkten, die wirklich nicht zwingend täglich auf den Speiseplan müssen.

    Abendessen machen wir immer, wenn die Ideen ausgehen Porridge (mit Wasser nicht mit Milch) mit Früchten und Nüssen, wer es sehr süss mag kann auch noch etwas mit Honig nachhelfen.

  2. Thorsten

    Ich habe gerade meinen Ältesten bzgl. Sparen, Zinseszins, Konsum etc. etwas geimpft. Ich habe  eine Zinsenzinskurve gemalt und ihn zugeschallt mit Autos, zu große Wohnungen und teure Urlauben. Er hat mich gefragt, warum das nicht mehr Menschen machen,(sparen und davon leben/Vermögen bilden). Ich habe ihm 2 Antworten gegeben a) es gibt Menschen, die können definitv nicht viel sparen, weil das Verdiente für den Lebensunterhalt draufgeht b) Die, die mehr verdienen verballern ihr  Geld oft für Autos, Urlaube, Abos, zu große Wohnungen, sie sind auf Konsum gedrillt und machen das willig mit.

    Wir versuchen ihm vorzuleben, das es trotz Wohlstand weiter sparsam geht.

    Er ist dann allerdings rausgelaufen und hat gesagt, er kauft sich als erstes von dem Geld ein Auto 🙁 Hoffentlich war es ein Scherz.

     

  3. Fit und Gesund

    hi Tim,

    ich hab eigentlich Alles optimiert was geht, auch im Bereich Lebensmittel, am Liebsten kauf ich was ich kenne, manchmal probiere ich was Neues aus. Frisch gekocht ist immer am Besten, aber Bio muss es hier nicht sein, es ist mir zu teuer, nur bei den Eiern kauf ich Bio, ich würde es hassen wenn die Hühner wegen mir gequält würden.

    @Mike,

    genauso mach ich meinen Porridge auch, mit Wasser, ich mag keine Milch, aber ich esse das morgens, die Haferflöckli werden mit kochendem Wasser übergossen und quellen während ich die Früchte schnippele.

    Heute Mittag gab es Salat und heute Abend Blitzeis…. Banane, Kiwi und tiefgekühlte Beerenmischung mit dem Pürierstab gemixt, könnte man auch noch Joghurt drunter mischen, wollt ich aber nicht.

    Das erste halbe Jahr ist nun schon rum, ich bin zufrieden, auch wenn es dieses Jahr eher harzig läuft an der Börse, beinahe hätte ich heute Starbucks gekauft, vielleicht gibt es sie bald ein wenig billiger.

  4. Mike

    @Thorsten wie alt ist er denn? Darf man nicht überbewerten, aber in der Schule werden sie halt stark beeinflusst, ist nicht mit einem Gespräch getan. Manchmal braucht es aber auch eigene Erfahrungen und Fehler begehen, ab einem gewissen Alter ist es dann halt eben uncool, was der Vater erzählt. Mein Ältester ist noch auf dem guten Weg, aber ich habe schon Respekt wenn er dann bald in die Pubertät kommt.

  5. Mike

    @Fit und Gesund

    Ich esse kein Frühstück, nur Wasser und dann einen Grüntee, mache intermittierendes Fasten, für mich optimal, ich schlafe gut und bin so am Vormittag voller Energie und esse erst spät am Mittag etwas Leichtes.

    Früher hatte ich immer mehrere Löcher wo ich sehr müde wurde, wenn ich tagsüber schon viel gegessen habe.

    Viele empfehlen ja das Gegenteil, aber ich denke man muss es ausprobieren und selbst für sich herausfinden, was am besten passt.

  6. Thorsten

    @Mike, er ist mitten drin, aber schon etwas vernünftig, ich meine es sind ja noch halbe Kinder, die sollen auch noch träumen dürfen, von mir aus auch vom Auto. Ich bin ganz schlimm Ü40 und somit halbdement und darf nicht „früher…“ sagen, natürlich bin ich uncool, das ist schon o.k.

  7. Bilbo

    Ich liebe Heavy Metal. Und daher spiele ich auch in einer einigermaßen bekannten Berliner Heavy Metal Band. Leider ist das nicht ganz billig. Da Heavy Metal jedoch wichtiger ist als finanzielle Freiheit – Heavy Metal ist eigentlich Freiheit – werde ich wohl bis zur Rente arbeiten müssen. Aber dafür werde ich extrem viel Spaß haben! Nicht nur, dass mein donnernder Bass Berlin zum beben bringt, nach der Show trinke ich auch gerne den ein oder anderen Jacky Coke! Oh yes! Dafür lohnt es sich, bis zur Rente zu arbeiten! Nichtsdestotrotz bin ich eifriger ETF-Investor und habe einen gut dotierten Job!

  8. Dorftrottel

    A propos bio eier, das heißt nicht unbedingt, dass die Hühner alle happy sind und auf der Wiese sind. Bio in diesr Hinsicht bedeutet dann nur, dass die Hühner nur Futter bekommen was Bio Kriterien erfüllt. Auch Bio Hühnern darf der Schnabel abgeschnitten werden, damit die sich nicht gegenseitig zerpicken. Sobald irgendwas welchen Kriterien entspricht darf es dann bio/öko etc.. genannt werden und der Verbraucher interpretiert das als happy Tiere auf der Wiese, dem ist aber leider nicht so

  9. Randolph

    Sich gesund, lecker und dennoch sehr preisgünstig zu ernähren ist durchaus möglich. Aktuell esse ich u.a. gerne selbst gemachte Hafer-Bananenfladen. Die Zutaten: Haferflocken (0,39 €/500 g), Bananen (1,09 €/kg), Biojoghurt [alternativ ungesüßter Sojajoghurt] (0,85 €/500 g [geht auch deutlich billiger, wenn auf Bioqualität verzichtet wird]), etwas gemahlener Zimt (0,69 €/40 g – Kosten auf die Portion gerechnet wenige Cent), ein wenig Chilipulver. Die Zubereitung: 5 Bananen in Scheiben schneiden, mit 500 g Joghurt vermischen, ca. 300 g Haferflocken sowie Zimt und Chili hinzugeben, gut vermischen, auf einem Backblech portionieren und ca. 25 Minuten bei 190°C backen. Schön süß, trotz des Verzichts auf Industriezucker. Macht auch lange satt.

  10. Jan

    Haha, Bilbo, die Einstellung gefällt mir! 😀

     

    Rein aus Interesse, warum ist Heavy Metal so ein teures Hobby? Gehört es bei euch zum Standard, die Gitarre nach dem Gig zu zerhauen? 😀

     

    Lg, Jan

  11. Sparkojote

    Momentan verzichte ich weitestgehend auf raffinierten Zucker. Ist echt hart, habe gemerkt wie viel Zucker ich eigentlich zu mir nehme. Mittlerweile habe ich dunkle Schokolade (85%) sehr gerne, da es momentan gerade das einzige ist was ich mir gönne und etwas raffinierten Zucker enthält (14g auf 100g Tafel).

    Bisher klappt es gut, ich verspüre heisshunger, diesen stille ich mit verschiedenen Früchten und Nüsse.

    Grüsse
    Thomas

  12. KievKiev

    @ Tim

    Du bringst ja aktuell täglich einen neuen Beitrag. In der Form ist das vermutlich auch nur möglich wenn man finanziell frei ist und sich einfach Zeit für die wichtigen Dinge nimmt. Danke, dass Du andere auf ihrem Weg so unterstützt.

    Berlin gehört laut ADFC nicht zu den fahrradfreundlichsten Städten Deutschlands. Es wird immerhin nicht auf der unteren Positionen gelistet. Schön, wenn hier ein Wettbewerb in der Aufrüstung entsteht.

    https://nationaler-radverkehrsplan.de/de/praxis/adfc-fahrradklima-test-20162017

    Bio verwenden wir in der Hauptsache bei tierischen Produkten wie Milchprodukte, Eier usw. Da wir in der Stadt wohnen komme ich nicht an einem Hof mit freilaufenden Hühnern vorbei denen es sichtlich sehr gut geht. Hier hat man auf dem Land vielleicht Vorteile.

    @ Mike

    Intermittierendes Fasten betreibe ich auch im Rahmen meiner Möglichkeiten. Die Ausdehnung des Zeitraums indem ich schlafe bietet sich dabei am besten an. Ich nehme morgens nur 1,2 Liter Wasser zu mir und esse erst um 11.30 Uhr. Aber nicht ganz so leicht wie andere es hier beschreiben. Das passt momentan gut in meinen Tagesablauf. Abends esse ich mit Familie um ca. 18 Uhr. Da bleibt nicht genug Zeit bis zum Frühstück um es als intermittierendes Fasten bezeichnen zu können. Ich muss bei der Ernährung auch kleine Schritte machen. Ich möchte um die 85kg wiegen, da ich mich so sehr wohl fühle und ich hoffe, dass meine Knie dieses Gewicht dauerhaft gut vertragen können. Aktuell wiege ich wieder 88kg bei etwas zu hoher Muskelmasse. Ich befürchte, dass die Knie mit höherem Gewicht einfach mehr belastet werden. Muskeln hin- oder her. Habe von Ernährung und Sport aber überhaupt keine Ahnung. Ich werde es bei langsamen Laufen belassen und nicht die 4 min/ Kilometer in Angriff nehmen.

    @ Thomas

    Das mache ich genauso. Dunkle Schokolade und Nüsse sind ein sehr guter Ersatz für Süßes. Zumindest was den Heißhunger darauf angeht. Ich verwende allerdings Zucker bei süßen Speisen wie Grießbrei, Pfannekuchen oder auch Kuchen. Das esse ich aber sehr selten (einmal im Monat). Bei einer langen Rennradtour (>100km und Berge) habe ich mir nachdem meine Vorräte erschöpft waren einen Amerikaner (Zuckergebäck) reingeschoben und eine fertige Bananenmilch (vermutlich ohne Banane) reingedrückt. Ich habe hier darauf geachtet möglichst viele Kalorien zu mir zu nehmen. Solche Touren fahre ich aber leider aus Zeitgründen nicht so oft. Darum darf ich auch nicht so essen wie ein Radprofi.

     

  13. Sparkojote

    @Kiev
    Was hälst du von 99% dunkler Schokolade? die hat ja nur 1g Zucker auf eine 100g Tafel. Meine 85% hat ja „leider“ 14g Zucker, wobei ich sie darum vielleicht ja auch noch gern habe.

    Ich lese gerade ein Buch indem die Ketogene Diät erwähnt worden ist. Hat da jemand Erfahrung. Ich habe mal vor langem Low Carb ausprobiert (ist ja ähnlich), war der Horror da ich immer Lsut auf Teigwaren, Reis, Brot etc. hatte. Da kann man ja auch gleich auf Zucker (kurzkettige) und langkettige Kohlenhydrate verzichten.

    Grüsse
    Thomas

  14. ghost

    Ketogen Diaet……das einzige was man dazu braucht….ist willenskraft…..so lebten eigentlich die echten Eskimos.(nennt man die so …?), na egal…die Menschen in den ganz kalten Regionen ;)….. es funktioniert bei jedem….man isst gesundes Fett und dadurch verbrennt man auch Fett……nennt sich unter anderem auch Anabole Diaet….und es hat nix mit Steroiden 😉 zu tun..nur…., wenn man die gesunden Fette zu sich nimmt lebt man extrem gesund….nachteilig ist….“das Verzichten auf Vieles“ und der Stoffwechsel aendert sich fuer immer…..und man muss faegig sein viel Wasser trinken zu koennen……weil man sich sonst selbst Schaden zufuegt…….

    funktioniert wunderbar mit genug Willenskraft 😉

    mit extrem viel Wasser sind so mindestens 4 Liter Wasser oder mehr gemeint……
     

    mfg

     

    ghost

  15. KievKiev

    @ Sparkojote

    Es gibt auch 100% Schokolade. Ich habe allerdings noch keine probiert. Ich werde bei Gelegenheit einmal in einem Schokoladengeschäft welche besorgen und ausprobieren. Die Schokolade gibt es leider nicht in den Supermärkten / Discountern. Fit und Gesund hat welche ausprobiert.

    Ich bin allerdings auch ein Fan des Paretoprinzip. Ich esse maximal zwei Tafeln 85% Schokolade in der Woche. Das macht in Summe maximal 30gr. Zucker pro Woche. Ein Eis esse ich auch an dem ein oder anderen Tag. Außerdem gibt es selten ein Stück Kuchen usw. Der Preis für die 100% Schokolade ist wesentlich (5-6x) höher als für die 85% haltige. Ich kann den Zucker an anderer Stelle momentan viel einfacher einsparen. Den Eiskonsum könnte ich auf die Hälfte reduzieren. Gefühlt habe ich aber bereits 80% Zucker eingespart. Die letzten 20% sind die härtesten. Der Preis und Verzicht muss hier angemessen zum Ergebnis sein. Aktuell würde ich lieber eine extra 10km Runde laufen als den Eiskonsum einzuschränken. Im Winter ist es dann kein Thema ?.

    So geht es mir auch mit dem Verzicht von Kohlenhydraten wie bei der Low Carb Diet. Ich kann mir nicht vorstellen abends einen Salat und ein Putenstück zu essen und dann am nächsten Tag über 100km Rad zu fahren. Da würde ich vermutlich an einer Steigung das Handtuch schmeißen oder völlig erschöpft vom Rad fallen. Ich freue mich schon auf die Bücher zur Ernährung und werde das ein oder andere in Maßen Berücksichtigen.

    Beim Radfahren passt das Paretoprinzip auch sehr gut. Mein Rennrad hat gebraucht 1100€ gekostet. Es ist eine super Rennmaschine mit der man richtig Spaß haben kann. Man kann ganz einfach 5-6mal so viel für ein Rad ausgeben. Man spart hier immer weniger Gramm pro 100€ und sollte dabei vielleicht auch einmal die Stabilität und Sicherheit im Auge behalten. Faktisch fahre ich mit meinem Trecking Rad über 10kg schon so schnell wie die meisten anderen mit Rennrad denen ich begegne. Und ich bekomme selbst auf dem Rennrad auch ordentlich von anderen Rennradfahrern meine Schranken vorgezeigt. Das liegt nicht an den 100gr. – 500gr. die mein Rad schwerer ist. Es ist meistens die Person oben auf dem Rad. Wir fahren ja alle nicht bei der Tour wo es tatsächlich auf das letzte Gramm ankommen kann. Der Punkt wird oft bei ambitionierten Radfahrern vergessen. Dabei muss man nur hart trainieren, wenn man mehr erreichen möchte.

  16. Daniel

    @Kiev
    Was hälst du von 99% dunkler Schokolade? die hat ja nur 1g Zucker auf eine 100g Tafel. Meine 85% hat ja „leider“ 14g Zucker, wobei ich sie darum vielleicht ja auch noch gern habe.

    Mal ne ernstgemeinte Frage…. schmeckt dir das überhaupt noch oder warum tut man sich sowas an? Ich meine, ich bin in dieser Hinsicht eine echte Naschkatze und verdrücke wirklich viel Schokolade weil ich diese gern mag. Aber ich mag sie weil sie süß schmeckt.

    Bei Kakao-Gehalten von 60-70% aufwärts ist das für mich alles, aber nicht mehr lecker und auch kein typischer Schokoladengeschmack mehr. Mit anderen Worten, ich würde wahrscheinlich lieber ein Brot ohne alles essen als mir so einen bitteren Klumpen klebriger Masse herunterzuwürgen. Es fällt mir auch schwer zu glauben dass dies einen breiten Massengeschmack trifft. Man isst vielleicht weniger, aber isst man nicht vielleicht auch weniger weil der tolle Geschmack fehlt?

    Mir kommt es immer so etwas vor wie die Coca Cola Nummer. Ich kenne viele die seit Jahren auf diesem Coke Light oder Zero zeug umgestiegen sind und dafür literweise saufen. Ich bin Fan der klassisch, süßen, echten, Zucker Cola, oder Pepsi oder Dr.Pepper. Aber vor ich mir diese Süßstoff-Brühe antun würde, würde ich lieber ne Woche lang Wasser trinken und mir dafür am Samstag ne eisgekühlte „echte“ Coke gönnen. Ähnlich sehe ich das mit diesen Bitter-Schokoladen.

  17. Sparkojote

    @ghost,

    Danke für die nähere Auskunft. Sind die Benefits nachweislich wirklich da, hat da jemand Erfahrung. Bessere Denkleistung, bessere sportliche Leistung etc. Es wunder mich einfach, da man ja irgendwie doch Kohlenhydrate braucht. Aus irgendeinem Grund gibt es ja Früchte etc. Oder ist das nur ein Trugschluss? Oder Genetisch/Körperlich bedingt.

     

    @Kiev
    Das dachte ich mir auch die 85% kann ich für 2.20 CHF im Coop kaufen. Sehr praktisch und lecker. Ich habe gehört es soll „gesund“ sein eine Tafel alle 1-2 Tage zu essen. Ist das Humbug? Für mich hört es sich zumindest danach an.

    Ich finde das Pareto-Prinzip auch prima anwendbar auf praktisch alle Situationen. Ich möchte demnächst eigentlich auf möglichst zuckerfreies Brot zurückgreifen. Allerdings geht das nur relativ teuer über eine Bäckerei oder man macht sich das Brot selber. (Ich möchte letzteres testen) Zuerst manuell und dann allenfalls langfristig ein Breadmaker um Zeit zu sparen. Kann da jemand über seine Erfahrungen berichten? Heutzutage hat ja jedes verfluchte Brötchen das man im Laden kauft Zucker drin (3-5g pro 100g), verständlich vermutlich wegen dem Geschmack. Aber alternativen zum Kaufen gibt es kaum.

    Andere Frage wie verhält es sich mit Aspartam, ich trinke momentan kein Cola Zero mehr. Aber es ist leidergottes mein lieblings Süssgetränk. Etwas anders ausser ab und an mal einen Ice Tea trinke ich kaum. Standardmässig bin ich mit einem Soda Stream und Hahnenwasser bedient (inkl. Zitronen oder Limetten Schnitz).

  18. Freelancer SebastianFreelancer Sebastian

    @ Daniel

    Man kann auch ein Stück Schokolade auf die Zunge legen und dieses langsam im Gaumen zergehen lassen. Köstlich. Da braucht es keinen Zucker. Genießen, nicht runterschlingen, ist die Devise.

    Gewöhnung ist alles. Wer nur noch 75% aufwärts isst, wird dieses nach einer Weile als angenehm süß empfinden, während normale Schokolade dann als viel zu süß daherkommt.

    Ich liebe den fettigen Kakaogeschmack. Macht glücklich. Dattelmuß liefert die nötige Süße. Genial und gesund.

    Jeder tickt da anders. 🙂

  19. Sparkojote

    @Daniel

    Tatsächlich habe ich die 85% Schokolade super gern, habe sie gestern zum ersten Mal gekauft und war sehr erstaunt! Darum bin ich unsicher mit der 99%igen oder gar 100%igen, da ich diese noch nie probiert habe. Es ist eine Art hass-liebe, ich mag zwar auch normale Schokolade/Milchschokolade die fast 40-50% Zucker hat. Allerdings stört mich immer der klebrige Nachgeschmack, das Selbe bei normaler Cola. Deshalb trinke ich wenn Cola dann Zero, habe da aber bedenken wegen Aspartam und Co. Bei der 85% Schokolade gibt es diesen klebrigen Nachgeschmack kaum und der Gaumen fühlt sich gut an, schmeckt Supi. Meine Freundin mag die 85%ige auch nicht.

     

     

  20. Sparta

    @Sparkojote

    Ketogen (& angebliche Herz-gesündere Eskimos) ist laut Dr. Jacob`s welcher an die 1000 Studien durchgeackert hat.. nicht empfehlenswert.

  21. Jens

    @Sparkojote:
    Eine sehr gute Milchschokolade mit 60% Kakao ist die Labooko Nicaragua von Zotter (28% Zucker).

     

  22. Sparkojote

    @Sparta

    Okay, muss mich da mal einlesen. Wobei ich es gerne mal ausprobieren möchte für 1-2 Wochen.

    @Jens

    Kann man die im Coop/Migros kaufen oder ist die speziell eine Deutsche Marke? Momentan esse ich aber nur 85%+ da ich weitestgehend auf raffinierten Zucker verzichten möchte.

    Grüsse
    Thomas

  23. Fit und Gesund

    Schokolade:

    https://www.evas-apples.ch/100-raw-chocolate-pur-kakaosplitter-bio-40g

    das war die Schokolade die ich eine Weile gegessen habe, aber 80-90%ige tut es meines Erachtens auch und schmeckt fast ein bisschen besser.

    Ich kaufe nicht oft Schokolade, und wenn ich dann sowas kaufe, dann esse ich davon ein kleines Stückchen, nicht die ganze Tafel, ein kleines Stückchen zum Kaffee, so wie Freelancer Sebastian das geschrieben hat, ist super,

    mehr und es wird mir speiübel! Es ist ein Genussmittel und nicht gedacht sich davon zu ernähren.

    Cola trinke ich gerne, kaufe es aber nur mal unterwegs,

    also Alles mit Massen!

    und meine Eier sind von freilaufenden Hühnern, ob man denen die Schnäbel abgemacht hat, das weiss ich leider nicht, das wäre eine Sauerei!

    Diäten kommen und gehen, da geb ich nicht so viel drauf, Obst, Gemüse gehört aber auf jeden Fall zum Standard-repertoire hier.

  24. Simon

    @Fit und Gesund

    Naja, wenn man das in Massen zu sich nimmt, ist das vermutlich ungesund 😉

  25. ThorstenThorsten

    Ein wirklich wichtiger Punkt ist es für sich (!) festzulegen, worauf man verzichten kann und möchte und worauf nicht.

    Es wäre genauso schlimm heute nicht zu „leben“ weil man auf alles was einem Spaß macht verzichtet, wie auch nur nach dem Motto „hier und jetzt“ zu leben, Geld rauszuschmeißen und später nichts mehr zu haben. Aber auf was man genau verzichten kann und auf was nicht, muss jeder für sich entscheiden!

    Bei Lebensmitteln finde ich den Schritt von „processed“ (mir fällt kein gutes deutsches Wort dafür ein) zu rohen Produkten viel wichtiger, als den zu Bio-Produkten. Und darüber lässt sich bereits ne Menge Geld einsparen, ohne auf irgendwas verzichten zu müssen 🙂

  26. ghost

    @Sparkojote

     

    diese Art der Ernaehrung…..funktioniert…die Eskimos lebten ja fast (ich meine die damaligem gesu den Eskimos) nur von Fisch usw….umd es gab mal eine Studie…..durch diese Ernaehrungsform nachweislich sehr wenige/ kaum Volkskrankheiten…   aber man muss nicht soweit weg schauen…..

     

    bei Bodybuildern nach der Massephase in der sie nur am fuettern sind wechseln sie zu dieser Ketogenen/Anabolen Diaet und das Fett geht weg…..und wenn man gesunde Fette zu sich nimmt wie Nuesse usw…ist das eben super….

     

    hier ein Link da fimdest du ne kurze Erklaerung zu dieser Ernaehrungsform…..die habrn aber auch eine ganze „Bibel“ erstellt, was man essen darf und was nicht….

     

    https://www.team-andro.com/phpBB3/wie-sieht-eine-saubere-ad-aus-t132223.html

     

    mfg

     

  27. Fit und Gesund

    @Simon,

    wenn es ungesund ist, dann ist es eben so, ich will ja schliesslich keinesfalls 100 werden 🙂  und wer sich jedes bisschen Spass versagt, der kommt sowieso in die Klapse …

  28. Sparkojote

    @Thorsten

    Verarbeitete Produkte wäre wohl das deutsche Wort?

    Sehe ich übrigens auch so, aber wo zieht man die Linie zwischen verarbeitete Produkte. Selbst wenn man Mehl nutz um eigens Brot zu backen. Mehl oder auch Salz ist ja bereits verarbeitet, Käse oder Aufschnitt ja eigentlich auch. Ich bin grundsätzlich auch dafür weniger verarbeitete Produkte zu essen, allerdings gibt es Dinge auf die ich nie verzichten würde, höchstens eine längere Pause einlegen. Die Dosis macht ja das Gift. Ich denke das ich für die nächsten 2 Wochen bewusst auf raffinierten Zucker verzichte zeigt mir einfach, neue Aspekte der Ernährung. Aber langfristig möchte ich ein feines Glacé an einem sonnigen Tag von Mövenpick nicht missen 😉

    Grüsse
    Thomas

  29. ghost

    ich hoffe dieser Beitrag wird zugelassen 😉 ……    die „Eskimos“ leben im Eis seit …..Jahrhunderten…und sind bis heute nicht ausgestorben….und unsere „zivilisierte“ Gesellschaft bringt sich solangsam mit Zucker um…..

     

    muss jeder fuer sich selbst entscheiden….was gut ist…..aber wenn man von Nuessen, Ei, Bohnen, Mandeln lebt dazu Teller voll mit Gemuese….dann ist es eben vegan/vegetarisch / ketogene Ernaehrungsweise ( bei Auswahl der richtigen Gemuesesorten, kaum Kohlehydrate) …..

    …und wenn da ein Arzt sagt dass Nuesse und Gemuese nicht gesund sind 😉 dann wird er eben von der richtigen Firma bezahlt……aber ich kann mich nicht beschweren solange ich Cola im Depot habe 😉

     

     

  30. Sparkojote

    @ghost

    Sehe ich auch so, aber das Leben an sich ist ungesund. Manche Sünden gönnt man sich im ideal Fall natürlich nur in kleinen Mengen als Genussmittel 😉

  31. June

    Hallo zusammen,

    @Sparkojote/Thomas,

    wenn man Brot backen erst mal ausprobiert hat und damit zurechtkommt. Ist es immer besser keinen Brotautomaten zu nutzen. Im Bachkofen wird das Brot besser und bekommt eine schöne Kruste.

    Auch in dein eigenes Brot wirst du Zucker oder Honig geben. Denn Hefe oder Sauerteig sind Bakterien. Die nur dann leben und arbeiten können wenn sie Zucker als Nahrung bekommen. Ohne Zucker wird dir das Brot nicht aufgehen und ein fester ungenießbarer Klumpen werden. Was du aber ausprobieren kannst, ist solange den Zucker reduzieren, bis die Hefe gerade noch ihre Aufgabe übernimmt.

    Du wirst in jedem Fall weniger Zucker verwenden als der Bäcker um die Ecke. Günstiger ist es außerdem. Aber ohne geht es leider nicht.

    Take care,

    June

  32. ThorstenThorsten

    @ Sparkojote

    Stimmt!

    Bei der Abgrenzung verarbeitet / nicht-verarbeitet greift für mich wieder so eine 80/20 Regelung. Da braucht es für mich keine dogmatische Abgrenzung…sondern es reicht gesunder Menschenverstand: zB Mehl (strikt ausgelegt = verarbeitet), macht aber kaum Sinn, das selbst zu machen.

  33. Simon

    @Fit und Gesund

    ich wollte Dich nur auf den kleinen Rechtschreibfehler aufmerksam machen. Du meinst ja „in Maßen“ und nicht „in Massen“ – gerade in diesem Zusammen nicht ganz unwichtig der Unterschied 😀

    So, nun aber genug kluggeschissen. Brot backe ich auch seit einiger Zeit selbst, da es hier in der Region (Aachen) einfach kein vernünftiges Brot zu kaufen gibt. Keine vernünftige Kruste, in der Mitte nur leicht brotige Luft und nach einem Tag ungenießbar trocken. Da ist das abgepackte Discounter-Brot leckerer als alles, was man hier beim Bäcker kaufen kann. Und da wundern sie sich, dass die Bäckereien aussterben…

    Naja. Einfach einen Sauerteig von 100 g ansetzen (Roggenmehl und Wasser 1:1 (Gewicht)), die Woche über jeden Tag mit weiteren 100 g füttern und am Wochenende dann mit Wasser und Mehl zu ~1,5 kg Teig verarbeiten und backen. Ein herrlichstes Graubrot, das schmeckt und aufgrund der ordentlichen Kruste (2h Backzeit) auch lange frisch bleibt. Arbeitsaufwand sind ca. 1-2 Stunden, würde ich sagen.

    @June
    Ich gebe nie Zucker hinzu. Die Enzyme im Mehl spalten die Stärke auf, sodass Zucker entsteht und diesen setzt die Hefe und die Milchsäurebackterien dann zu Alkohol (verdampf) und CO2 (lässt das Brot aufgehen) um. Hefe gebe ich zu, Milchsäure schwirrt in der Luft rum und siedelt sich im Laufe der Woche an.

     

     

  34. Hasan

    @Thorsten

    Dein Beitrag hat mich stark an mich und meinen kleinen Bruder erinnert. Ich bin 23, er  ist 15. Vor einigen Tagen habe ich vorgeschlagen, ihm zum Geburstag ein Depot zu eröffnen und einen kleinen 3 stelligen Betrag einzuzahlen. Unsere Eltern werden dann monatlich 25€ einzahlen, die dann in einen ACWI ETF investiert werden. Mit seinem ersten Minijob kann er dann die Sparquote erhöhen. Das Depot kriegt er wenn er 21 ist.

    Vorher habe ich ihm natürlich erklärt was Aktien, Börse und Zinseszins ist. Natürlich so, dass es auch ein 15 jähriger versteht. Ich habe mich sehr gefreut, als ich gemerkt habe, wie interessiert er zuhört und immer mehr über Aktien wissen wollte. Genau wie dein Sohn, hat er mich gefragt, warum nicht jeder Mensch sein Geld in Aktien steckt und früher in Rente geht. Meine Antwort war die selbe wie deine. Der Großteil der Menschen denkt nicht an die Zukunft und gibt das was rein geht, direkt für unnötige dinge wie teure Autos etc. aus.

    Meine Freude wandelte sich langsam in Sorge, als er am nächsten Tag zu mir kam und mit einem schlechten Gewissen erzählte, dass sein Kampfsport-Kurs 30€ im Monat koste und das das Geld doch lieber investiert werden sollte. Ich hatte Angst, dass die Impung die ich ihm verpasst habe vielleicht zu früh und zu stark dosiert war. Ich nahm ihn mir zur Seite und erklärte ihm, dass es Dinge gibt für die man Geld ausgeben sollte. Dazu gehören auch Hobbies die einen fit und gesund halten. Ich sagte ihm er solle sich keine großen Gedanken machen. Ich eröffne ihm sein Depot und wir gehen den Weg in die finanzielle Freiheit gemeinsam.

    Das nächste Mal, wenn ich das Thema aufwerfe, werde ich mit bisschen mehr Fingerspitzengefühl rangehen 😀

     

  35. KievKiev

    @ Daniel

    Sebastian hat es schon gut beschrieben. Ich musste mir bei dunkler Schokolade nicht den Geschmack antrainieren. Die hat mir schon so geschmeckt. Aber ich esse auch gerne die normale Schokolade. Darauf „verzichte“ ich jetzt. Ich kann auch die dunkle Schokolade in großen Mengen essen, aber darauf verzichte ich auch. 1-2 Stücke reichen für den Genuss völlig aus.

    Die 81% bzw. 85% Schokolade finde ich sehr lecker und überhaupt nicht bitter. Mein Cappuccino hat auch nichts mit Starbucks zu tun. Er ist cremig und fließt fast ölig in die Tassen. Die Crema ist am Rand bis ins bräunliche gefärbt und leicht fest wenn sie mir gut gelingt. Das ist ein Genuss und ich finde es überhaupt nicht bitter.

    Mit Chininhaltigen Getränken wie Schweppes, Tonic konnte ich allerdings noch nie etwas anfangen. Bei Pampelmusen rollen sich gefühlt meine Zehennägel auf. Damit kann man mich jagen. Es scheint Unterschiede in der Wahrnehmung von „bitter“ zu geben.

    Ich habe auch sehr gerne Cola getrunken. Ebenso wie Du ausschließlich Coca Cola. Mit Light oder Zero konnte ich nichts anfangen. Wie ich eine Blindprobe bestritten hätte ist vielleicht noch eine andere Frage. Ich verzichte auf den Konsum von Cola indem ich nur noch Wasser trinke. Früher habe ich 0.5l pro Tag getrunken. Aber auch einen Liter Apfelsaft mit Wasser. Es ist zwar 100% Saft gewesen, aber Zucker ist trotzdem reichlich vorhanden. Vielleicht schmeckt Dir die Schokolade auch erst wenn Du generell weniger Zucker zu Dir nimmst. Ist schwer zu sagen. Ich würde sie als Versuch zu einem guten Cappuccino empfehlen. Das passt sehr gut zusammen.

    Bei vielen Produkten trägt aber auch das Bild was wir damit verbinden eine wesentliche Rolle zum Geschmack bei. Coca Cola ist ein gutes Beispiel, da ich es schon aus meiner Kindheit kenne. Die eiskalte Glasflasche an der im Sommer die Luft an der Flasche zu perlen beginnt. Das Geräusch beim Öffnen der Flasche. Damit verbinde ich definitiv Erfrischung pur.

    Bei meinen letzten Läufen gab es im Ziel aber immer alkoholfreies Bier. So etwas „albernes“ hatte ich vor den Läufen nie zu Hause. Aber mittlerweile verbinde ich die ultimative Erfrischung mit dem Getränk. Wenn ein Lauf bei 32 Grad stattfindet und einen am Ende dieses Getränk erwartet stellt sich die Freude darauf automatisch ein. Ich kann mir aber auch gut vorstellen bei einer Pause auf einer langen Rennradtour eine 0.5l Flasche Cola zu trinken.

    @ Hasan, Thorsten

    Meine Kinder sind noch zu klein für das Thema. Eure Gespräche sind sicher sinnvoll, aber was Ihr vorlebt wird die Kinder stärker prägen. Auch wenn die Eltern vielleicht nicht immer cool sind, sie geben auf jeden Fall ein klares Verständnis was normal ist und was nicht.

    Bei dem einen ist es normal, dass die Putzfrau das Zimmer sauber macht während bei dem anderen es normal ist die verwendeten Dinge nach Benutzung wieder zurück zu legen. Dazwischen gibt es natürlich wieder ganze viele Schattierungen. Aus meiner Erfahrung nach ist es von Vorteil, wenn die Kinder sich nicht zu reich fühlen. Sie müssen sich nicht arm fühlen, aber sie sollten sich nicht besser fühlen oder den Reichtum als selbstverständlich und gegeben sehen. Wie privilegiert sie in Wirklichkeit sind oder waren werden sie dann noch selbst entdecken.

  36. Sparta

    @ghost

    Naja, wenn man im vorigen Jahrhundert Grönland Inuit im Schnitt 35 Jahre und Alaska Inuit (die Inuit mit der längsten Lebenserwartung) 48 Jahre alt werden, sind Zivilisationskrankheiten wie Krebs und KHK in dem Alter allgemein für so gut wie jede Zivilisation niedriger…

    Die Studie von Ebbeson 2005 zeigt, das aktuell über 55 jährige Inuit zu 26 % an KHK-litten. Die kanadischen Inuit haben heute eine der kürzesten Lebenserwartungen und mit die meisten Krebs- und KHK- Erkrankungen aller Kanadier (Wilkins 2008).

    Auch die Mythen über Steinzeit, Massai usw. picken sich einen Mythos raus und die Daten- und Faktenlage (Zeitfenster, Datenerhebung etc.) ist mehr als dürftig.

    Jahrhundertelange Zeiträume… klingt gewichtig, ist aber mit individuellen Lebensbedingungen und sachlogischer Argumentation nicht aussagekräftig.

    Ansonsten, die Obduktionsergebnisse von Atkins oder Ötzi…. da sprechen die Blutgefässe Bände. Zugegeben, nicht aussagekräftige Einzelfallbeispiele.

     

  37. Sparkojote

    @Simon

    In der Schweiz existiert das Scharfe ß nicht da schreiben wir ein doppel S (ss). Musste das gerade aus deinem Text kopieren, hab das gar nicht auf der Tastatur. Also heisst es hier bei den Helvetiern effektiv „Massen“.

    @June
    Da weiss ich gar nicht so bescheid, meine Freundin meinte Sie hat in ihrer Backstube auch oft Brot ohne Zucker gemacht. Vielleicht hat sie da Honig verwendet, aber mal gucken. Honig wäre für mich auf jedenfall kein Problem solange er eine gute Qualität hat. Der Brotmacher wäre eher eine Kompromissentscheidung da wir doch schon viel Brot essen und es mühsam wäre das immer „aktiv“ zu machen. Deshalb die Idee mit der Brotmaschine. Testen konnte ich es geschmacklich bisher noch nicht.

     

     

    Grüsse
    Thomas

  38. Fit und Gesund

    @Simon,

    das ist schon gut so mit den „Massen“, meine CH-Tastatur ,gibt soweit ich das sehe, leider kein „scharfes S“  her, vermutlich kann man das umprogrammieren.

    ist mir erst jetzt aufgefallen dass mein Geschreibsel so zweideutig aufgefasst werden kann *lach*, als Klugscheisserei hab ich es jedenfalls nicht empfunden.

  39. Fit und Gesund

    @Sparkojote,

    danke, ich bin aber fast sicher dass man die Tastatur umprogrammieren kann, machen werde ich das nicht 🙂

  40. Sparkojote

    @Fit und Gesund
    Ja das kann man tun, du musst „Deutsch (Deutschland)“ auswählen. Aber auch in einem offiziellen Schweizer Duden existiert das scharfe S nicht. Ist so eine Schweizer Sache 😉

  41. Fit und Gesund

    @Sparkojote,

    was Anderes, auf der hp von der lovechoc suchen sie Tester für ihren Laden in ZH, ob das Personal freundlich ist, schau mal unter Jobs, das wär doch was für Dich oder? dann kannst Du gleich die Schokolade testen, vielleicht sogar gratis 🙂

  42. Daniel

    Die 81% bzw. 85% Schokolade finde ich sehr lecker und überhaupt nicht bitter. Mein Cappuccino hat auch nichts mit Starbucks zu tun. Er ist cremig und fließt fast ölig in die Tassen. Die Crema ist am Rand bis ins bräunliche gefärbt und leicht fest wenn sie mir gut gelingt. Das ist ein Genuss und ich finde es überhaupt nicht bitter.

    Ok, dann scheint das wirklich nur bedingt etwas mit „Gewöhnung“ zu tun zu haben, denn ich bin für diese Art der Bitterkeit bei Schokolade irgendwie gar nicht empfänglich. Was Cappu angeht, finde ich, hängt es zu 90% am Kaffee. Schlimm finde ich diese Vollautomaten die mir einen laufwarmen Cappuccino generieren mit Bauschaum auf dem sogar mein Löffel liegenbleibt. Kaffee hole ich in Münster von der Roestbar, da gibts immer mal wieder neue Sorten und mit meinem Konsum von 3 Tassen am Wochenende reicht das ewig.

    Meine Siebträger-Maschine ist schon über 10 Jahre alt, mit dem Milchschaum hats nie wirklich geklappt, da war immer Ärger vorprogrammiert. Muss man wahrscheinlich wirklich geübt sein oder direkt ne zweikreisige Anlage holen die sofort richtigen trockenen, heißen Dampf generiert. Jetzt habe ich so einen elektrischen Milchaufschäumer der mit Induktion die Milch genau auf Temperatur hält sodass der Schaum schön sämig vom Löffel läuft ohne zerkocht oder zu hart geworden zu sein.

    Mit Chininhaltigen Getränken wie Schweppes, Tonic konnte ich allerdings noch nie etwas anfangen. Bei Pampelmusen rollen sich gefühlt meine Zehennägel auf. Damit kann man mich jagen. Es scheint Unterschiede in der Wahrnehmung von „bitter“ zu geben.

    Lustigerweise habe ich damit wiederrum gar kein Problem. Nen Tonic Water oder am Wochenende nen Gin-Tonic 😉 schmeckt mir gut.

    schmeckt Dir die Schokolade auch erst wenn Du generell weniger Zucker zu Dir nimmst. Ist schwer zu sagen. Ich würde sie als Versuch zu einem guten Cappuccino empfehlen. Das passt sehr gut zusammen.

    Mein Zuckerkonsum geht langsam aber stetig runter. Dinge die mir als Kind super geschmeckt haben finde ich inzwischen widerlich süß, das betrifft insbesondere Soft-Drinks wie Fanta, Sprite und 7-up. Zum Kaffee gibts eigentlich eher nichts, der Cappuccino ist für mich so ein typisches Nachmittag-Getränk und nachmittags esse ich gar nichts.

    Früher hatte ich immer zwei Stück Zucker im Tee, ebenso im Kaffee. Heute habe ich nur noch beim schwarzen Tee ein Zucker drin und in Früchtetees nix mehr. Kaffee bleibe ich bei einem Zucker weil er mir sonst einfach gar nicht schmeckt. Ansonsten nur noch Wasser.

    Bei vielen Produkten trägt aber auch das Bild was wir damit verbinden eine wesentliche Rolle zum Geschmack bei. Coca Cola ist ein gutes Beispiel, da ich es schon aus meiner Kindheit kenne. Die eiskalte Glasflasche an der im Sommer die Luft an der Flasche zu perlen beginnt. Das Geräusch beim Öffnen der Flasche. Damit verbinde ich definitiv Erfrischung pur.

    Da ist was Wahres dran. Ich trinke nur die Original-Coke und dann auch nur wenn sie aus ner eiskalten Dose oder einer Glasflasche kommt. Gehört dazu.

    Bei meinen letzten Läufen gab es im Ziel aber immer alkoholfreies Bier. So etwas „albernes“ hatte ich vor den Läufen nie zu Hause. Aber mittlerweile verbinde ich die ultimative Erfrischung mit dem Getränk. Wenn ein Lauf bei 32 Grad stattfindet und einen am Ende dieses Getränk erwartet stellt sich die Freude darauf automatisch ein. Ich kann mir aber auch gut vorstellen bei einer Pause auf einer langen Rennradtour eine 0.5l Flasche Cola zu trinken.

    Beim Bier ist es eigentlich durch die Freunde gewandelt. Früher waren wir alle an einem Ort, meist irgendwo feiern. Im Zweifel haben einem die Eltern abgeholt, also wurde gut getankt. Heute ist man irgendwo verstreut, jeder der mich besucht muss mit dem Auto wieder weg. Also gibts max. nur 1 richtiges Bier bei mir. Das hat dann dazu geführt, dass ich regelmäßig bei nem Kasten gegen das Verfallsdatum antrinken musste. Ein alkoholfreies Radler gönne ich mir auch mal nch dem Sport oder aber wenn Besuch da ist. Den geschmacklichen Unterschied hat bislang kaum jemand bemerkt.

    Und wenn richtiges Bier, dann hole ich mir irgendwas Exotisches zum Ausprobieren.

  43. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ fit und gesund

    Danke für den Spiegel-Link.

    Die Leute suchen in den Kommentaren 1.000 Gründe, warum die finanzielle Freiheit nicht möglich ist. Typisch!

  44. KievKiev

    @ Daniel

    Kannst Du bei Deiner Siebträger Maschine nicht auf Dampf umschalten? Ich habe einen Einkreiser auf Faema61 Basis. Die kann man auf Dampf umschalten. Dann warte ich ca. 30s und schäume anschließend die Milch. Ich habe extra Kannen (Motta). Du musst sie immer gleich voll machen, dass es klappt. 1/3 der Zeit Luft reinpumpen und 2/3 umschlagen. Dann wird es sehr gut. Zweikreiser ist etwas teuer. Wenn Du mechanisch versiert bist wäre vielleicht das original Modell etwas für Dich:

    https://www.cafcaf.de/allgemein/eine-kaffee-legende-die-faema-e61/

    Ich würde mir gerne eine Original Faema61 kaufen. Die kostet nicht viel und da die meisten Maschinen heute auf ihr basieren gibt es auch alle Teile. Mit dem Boiler hält sie ewig. Ich habe aber leider keine Kücheninsel, so dass der beleuchtete Hintergrund nicht so zur Geltung kommen würde. Von der Arbeitsseite aus ist sie etwas spartanisch.

  45. Daniel

    Kannst Du bei Deiner Siebträger Maschine nicht auf Dampf umschalten? Ich habe einen Einkreiser auf Faema61 Basis. Die kann man auf Dampf umschalten. Dann warte ich ca. 30s und schäume anschließend die Milch. Ich habe extra Kannen (Motta). Du musst sie immer gleich voll machen, dass es klappt. 1/3 der Zeit Luft reinpumpen und 2/3 umschlagen. Dann wird es sehr gut. Zweikreiser ist etwas teuer. Wenn Du mechanisch versiert bist wäre vielleicht das original Modell etwas für Dich:

    Ja kann ich, aber es kam immer zuviel Wasser mit aus der Dampflanze. Das hält man das Ventil länger auf, dann wird der Dampf zwar „trockener“, aber es fehlte dann wieder die Leistung der Maschine. Ist aber auch Schnee von gestern, dafür habe ich ja den Milchaufschäumer gekauft. Ich habe jetzt immer die gleiche Qualität und gleiche Füllmenge solange ich die richtige Milch verwende.

  46. ThorstenThorsten

    @ Tim

    Die Leute suchen in den Kommentaren 1.000 Gründe, warum die finanzielle Freiheit nicht möglich ist.

    Noch ein (psychologischer) Grund warum viele Leute nicht das erreichen, was Sie als Ziel ausgeben:

    Wenn ich immer nur nach negativen Aspekten suche, dann wird es nicht klappen…
    Wenn mal immer alle möglichen Nebenwirkungen auf jedem Beipackzettel liest, wird garatiert eine davon eintreten…

    ABER wenn ich darüber nachdenke und mir immer „nur“ die Frage stelle, WIE kann ich das schaffen, dann werde ich auch in die Richtung gehen 🙂

  47. Thorsten

    Die Leute suchen in den Kommentaren 1.000 Gründe, warum die finanzielle Freiheit nicht möglich ist.

    Die Leute sind Bangbüchsen, der Neue Markt und die Telekom-Aktie nebst Finanzkrise und DotcomBlase haben ihnen alle paar Jahre recht gegeben…

     

  48. -M

    @ intermierendes fasten:

    Hat sich bei denen, die das seit einiger Zeit durchziehen, an den Kilos was bemerkbar gemacht ???

    Ich könnte sehr gut die 16-8 Staffelung durchziehen. So ab 12/13uhr das erste mal etwas essen und dann so 18/19 ihr die letzte Mahlzeit einnehmen. Morgens würde ich dann nur Wasser und Kaffee trinken.

    @Schokolade

    Ich liebe 85% Schokolade. Ich mag gerade auch den Kakao Geschmack (das ist ja auch Schokolade im Ursprung)

    Selbst 75%ige  ist mir schon zu süß….klar ich esse auch mal milka wenn ne Tafel auf der Arbeit offen ist….danach denk ich mir aber immer „ekelhaft süß“ …

    -M

  49. Mark85Mark85

    Danke für den Spiegel-Verweis. Das Ziel der frühen finanziellen Unabhängigkeit bleibt für mich die Königsdisziplin unter den Finanzzielen. Realistisch gesehen, werden es nur die Allerwenigsten erreichen, trotzdem lohnt sich Sparen und Anlegen aus meiner Sicht immer.

    Selbst wenn man es erst einmal nur schafft, schuldenfrei zu bleiben und eine Notreserve für 6 bis 12 Monate aufzubauen, kann man schon stolz auf sich sein, weil der finanzielle Druck enorm abgenommen hat.

    Mit diesem tollen Fundament kann man sich dann an die nächst höheren Ziele heranwagen. Ich finde es besser, wenn man kleinere und zeitlich näherliegende Zwischenziele einbaut, als sich sofort das Endziel der finanziellen Unabhängkeit zu setzen, weil es sehr einschüchternd und demotivierend für Anfänger sein kann. Im schlimmsten Fall gibt man sonst nach kurzer Anfangseuphorie und -motivation frustriert auf und spart anschließend so gut wie gar nichts mehr.

    Und wenn man es eisern durchgezogen hat und mit 45 merkt, um bei der Zahl des Spiegels zu bleiben, dass man es nicht geschafft hat? Das ist halb so wild, weil man es trotzdem zu einem beträchtlichen Wohlstand gebracht hat. Mit hoher Wahrscheinlichkeit wird man besser dastehen als die allermeisten Altersgenossen.

    Wie werden die sich wohl fühlen, wenn sie merken, dass der wohlverdiente Ruhestand zwar schon beträchtlich näher gerückt ist, aber sie womöglich bislang viel zu wenig für ihre Alterssicherungen getan haben? 😉

  50. KievKiev

    @ Mark85

    Mit 45 Jahren hat man ja noch ein paar Jahre Zeit um den Schaden zu mindern. Und eine Rente kann man ja auch noch erwarten. Natürlich wird es sehr schwierig auf diese Weise mit 50 in den Ruhestand zu gehen… Vermutlich bleibt der Großteil aber im alten Schema hängen. Sie werden sich ärgern bis 45 Jahre hart gearbeitet zu haben und eine so geringe Rente zu erhalten. Und sie werden auf die Reichen schimpfen, die auch noch mit wilden Aktien und ETF Spekulationen sich an anderen bereichern. Den Vermietern wird es ähnlich ergehen. Nur die Familie im nicht zu protzigen Eigenheim ist sicher.

  51. Mark85Mark85

    An Kiev: Ja, natürlich kann man auch noch mit 45 anfangen, sich erstmals intensiv mit seiner Altersvorsorge zu beschäftigen, aber es wird ungleich schwerer werden, weil man die Jahrzehnte davor nicht mehr zurückholen kann. Es ist nicht nur der entgangene Zinseszins, sondern es sind auch die Einzahlungen, die einem fehlen.

    Stimmt, einige werden dann anfangen zu meckern, aber das bringt sie nicht weiter. Nur wenn man aus seinen Fehlern lernen möchte, kann man es in der Zukunft besser machen. 😉

  52. Sparta

    Auch wenn ihr mich jetzt kloppt… 😉

    Ich finde die Spiegel-Beispiel-Rechnungen zeigen durchaus, dass es nur sehr wenige schaffen können und das man zusätzlich noch das Glück der richtigen Börsenphase im richtigen Lebensalter benötigt.

    Klar, durch sonstige familiäre Gegebenheiten gibt es Up- und Downside-Potential.

  53. KievKiev

    @ chn

    Toller Link. So eine Mentalität ist schade. Ich glaube nicht unbedingt, dass Menschen anderen es nicht gönnen würden. Es passt einfach nicht in ihr Weltbild und sie halten es schlicht für nicht möglich.

    @ Sparta

    Ich habe auch ein paar Kommentare dort gelesen. Ich bin absolut überzeugt, dass es eher hilft auf der Seite von Tim über die finanzielle Freiheit zu lesen, als auf den anderen Nachrichtenseiten. Das zeigen alleine die Kommentare sehr deutlich. Wie viel dabei am Ende rumkommt ist eine andere Frage. Das sieht man erst im Nachhinein und kann auch nicht genau feststellen welcher Anteil wodurch genau Zustande gekommen ist. Was bei solchen Rechnungen oft vergessen wird ist der Teilerfolg der sich auf jeden Fall einstellen wird. Wenn sich die Börse ungünstig entwickelt, es im Job nicht linear nach oben geht usw. stehen die beiden mit 45 Jahren trotzdem besser da, als wenn sie es nicht versucht hätten. Alleine eine 4 Tagewoche wäre doch eine unglaubliche Verbesserung der Lebensqualität.

    Ich wäre sicher sehr enttäuscht wenn ich stark auf die FF hinarbeite und bei meinem Ziel dann aufgrund der Marktlage „nur“ 1/5 erreicht hätte. Ich hätte es aber auch nicht ändern können. Also würde ich nach vorne schauen, überlegen wie es gerade läuft, was ich erreichen möchte und dann überlegen wie es weiter geht. Ab einem gewissen Alter würde ich dann vielleicht auch die Teilzeit wählen mit dem Bewusstsein, dass es so nicht mehr für die FF reichen wird.

    Ich habe bei MadFi ein sehr gutes Interview gelesen. In der Phase bis 25k Vermögen ist sparen extrem wichtig. Zwischen 25k und 100k kann man als Entrepreneur (Ja mit Risiko!) richtig Gas geben. Ab 100k wird investieren richtig interessant. Mit der Höhe der Vermögens ergeben sich erst Optionen die man wahrnehmen kann. Das sehe ich genauso. Man muss nur abwarten können. Wenn man nur 1/5 der FF erreicht hat werden sich folglich weitere Optionen ergeben, die man wahrnehmen kann.

  54. Sparta

    @Kiev

    Also SPON-Kommentare tue ich mir nur ganz selten an und höre bald wieder auf zu lesen 😉

    Sicherlich ist es besser sich hohe Ziele zu setzen und im schlechten Fall sogar noch Teilerfolge zu erhaschen.

    Allerdings diese Definition der finanziellen Freiheit mit 45 könnte man auch auf selbstgemachte Arbeitslosenversicherung mit weniger Restriktionen umtaufen…

    Klingt vom Namen her nicht ganz so träumerisch toll, kommt aber auf`s gleiche raus.

    10 weitere Jahre ranklotzen machen das „Geldhäufchen“ in dieser Altersregion meistens deutlich komfortabler (Zinseszins (evtl. mal wieder ne bessere Börsenphase), Schenkungen, abgezahltes Eigentum, Erbe etc.).

    Die Frage: Mehr Geld oder mehr freie Lebensjahre ist da wiederum individuell verschieden. Es gibt ja durchaus auch Menschen, die arbeiten gerne, bzw. es gibt ihnen Lebenssinn und Freude (trotz manch schwierigen Tagen/Wochen). Auch eine Teilzeit-Umorientierung kann sicher manchen glücklicher machen.

    Tim`s Blog als Motivation… ja, ich denke die eigene Sparquote kann man hier durchaus steigern. Dies ist einer der wichtigsten Faktoren beim Vermögensaufbau. Thx hierfür Tim!

    Manche Dinge wie Jeans färben, hypothetische Lottogewinn-Träumereien (und gleichzeitige nette Betitelung derjenigen, die davon träumen), außergewöhnliche Geschichten/Gehälter/Renditen als das neue „normal“ zu deklarieren … verwundern mich hingegen.

    Aber gut, ich bemühe mich auch seltsame Denkweisen zu tolerieren und ohne Individualität wäre die Welt sehr langweilig! 😉 Vielleicht ist meine Denkweise seltsam…? 😉

    Auch sind Aufreger-Thesen deutlich werbewirksamer als Sachlichkeit.

    Die 0-25k, – 100 k, ab 100 k … hm, sind alles doch keine riesig-großen Summen um ein Leben komplett zu verändern / über den Haufen zu werfen.

  55. chn

    @Kiev:

    Ich glaube, diese Krabbenmentalität kommt oft daher, dass sich Menschen durch solche Rechnungen und Beispiele in ihrem persönlichen Lebensstil angegriffen und in der Defensive fühlen und deswegen zum „Gegen“-Angriff übergehen, anstatt sich konstruktiv damit auseinanderzusetzen. Sie denken sich dann Gründe aus, warum es nicht geht. Das ist einfacher als sich zu überlegen, wie es denn ginge, wenn man wollte.

    Ich lese solche Kommentare aber manchmal ganz gerne, ist ganz unterhaltsam 🙂

     

  56. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    Hier hat jemand Knoblauch im Garten angebaut. Reiche Ernte.

  57. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    @Tim,

    dieses Jahr ist ein gutes Gartenjahr, zumindest in Süddeutschland. Im Norden alles vertrocknet.

    Mein Garten hat bisher schon sehr viel hergegeben. Wir hatten diesmal herrlich Kirschen, ohne Würmer!

    Derzeit schlagen wir uns noch den Bauch mit Himbeeren, schwarzen Johannisbeeren (die roten sind fast aus), süßen Stachelbeeren voll.

    Jetzt sind auch die Jostabeeren voll reif. Der Pfirsichbaum biegt sich. Auch an der Feige gibt es Früchte. Dieses Jahr haben wir auch viele Äpfel, Birnen, Zwetschgen, und sogar dieses Mal Marillen. Der hatte bisher nicht getragen. Und die Weinreben am Gartenhäusle tragen natürlich sowieso.

    Ist halt toll, einfach was vom Baum/Busch in den Mund zu haben.

    MS

  58. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ Matthias Schneider

    Das ist super und macht Spass. Ein friedliches, gesundes Hobby! Danke für die tollen Fotos. Das motiviert vielleicht ein paar Leser.

  59. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ Matthias Schneider,

    Du kannst die Fotos direkt einblenden.

    Einfach den …jpg-Link einfügen…

    Ich mache das für Dich hier:

  60. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    @Tim,

    Danke Dir. Ich hatte das immer Mal wieder versucht, es hatte aber nie geklappt. Dachte, diese Funktion ist im Kommentar nicht freigeschaltet.

    Muss ich beim nächsten Mal wieder probieren.

    MS

  61. KievKiev

    @ Sparta

    Die 25k und 100k Korridore finde ich sehr gut. Sie sind nicht sehr groß und das ist gut. Ähnlich ist es ja auch mit dem Aufbau eines Notgroschen usw.

    Nehmen wir als Beispiel einmal einen Student, der in dem nächsten Jahr anfängt zu arbeiten. Er muss erst einmal die 25k füllen. Vielleicht arbeitet er ja sogar schon während dem Studium daran. Er wird es in 2-4 Jahren schaffen. Wenn er arbeitet vielleicht noch schneller. Das Ziel ist erreichbar und nicht weit weg. Vielleicht sind die Beiträge von Leuten mit 500k und mehr auch demotivierend wenn man am Anfang steht und den Zinseszinseffekt noch nicht spürt und nur langsam von der Stelle kommt. Das kann ich nicht beurteilen, da ich so etwas leider in der Lebensphase nicht gelesen habe.

    In dem 25k-100k Korridor hat er jetzt Optionen. Er hat ein Gehalt, dass sich noch entwickeln kann. Und mit dem Vermögen kann er bereits ein paar Optionen wahrnehmen wie z.B. das Geld in ein Business zu investieren. Er kann etwas riskieren. Es geht auch einfach mit ETFs, aber in dem Korridor könnte er auch etwas anderes machen. Ich habe genau wie in dem Interview von MadFi HouseHacking betrieben. Ich habe die größte Ausgabenquelle zu einer Einnahmenquelle gemacht. Ich habe hier hart gearbeitet um die Kosten gerade am Anfang niedrig zu halten. Der Anfang ist am wichtigsten. In maximal 5 Jahren habe ich den maximalen Cashflow erreicht. Der aktuelle ist schon hervorragend. Andere im Forum wie Thomas der Sparkojote haben ein Business vermutlich in einem ähnlichen Korridor aufgebaut. Sie haben Geld in Waren investiert und damit etwas riskiert. Es ist die „Fast Lane“. Man kann hier natürlich viel einfacher einen Unfall bauen als auf der rechten Spur. Und es werden sich vermutlich auch in der Tat nicht die Leute melden, die einen Totalverlust erlitten haben. Ich habe auch etwas mehr als 100k für den Start benötigt.

    Anschließend kommt die Investment Phase ab 100k. Hier wird nicht mehr alles riskiert sondern langfristig diversifiziert Vermögen aufgebaut. Das macht für mich absolut Sinn. Jede der Phasen ist auf ihre Art extrem wichtig. Man kann die zweite auch auslassen, dann geht es entsprechend langsam und sicher ans Ziel. Erst ab der letzten Phase sollte man Anfangen die FF als Ziel zu sehen. Hier wird man auch spüren, dass man Fortschritte macht. Falls man 750k als Beispiel für die FF benötigt kann Phase I sehr zermürbend sein. Nicht jeder hat am Anfang das Durchhaltevermögen, was hier im Forum sehr verbreitet ist.

    Monatlich Geld zur Seite zu legen würde ich nicht als Arbeitslosenversicherung bezeichnen. Bei einer Versicherung ist das Geld weg. Sie dient lediglich der Absicherung für einen speziellen Fall. Das Vermögen bleibt aber erhalten. Es zwingt einen niemanden mit 45 Jahren mit dem arbeiten aufzuhören. Auswandern, Business Gründen, anderer Job alles ist möglich mit dem angesparten Vermögen.

    „hypothetische Lottogewinn-Träumereien “
    Auch die gefallen mir. Ich verwende auch Informationen dazu für eigene Ideen in kleineren Dimensionen.
    Hier kann ich im Falle einer starken Korrektur zwar keine 500k in den Markt schießen, aber vielleicht 30-50k langsam reinbringen. Und ich könnte wenn es absolut gut läuft vielleicht 3-4k pro Monat für bis zu 5 Jahre hinterherschießen. Es sind kleinere Dimensionen, aber ich bereite mich dafür vor und schaue hier nach Meinungen wie man es dann am besten halbwegs sicher in den Markt bringt. Ich halte nicht übertrieben Cash an der Seitenlinie. Ich baue meinen Cashflow bestmöglich auf und profitiere dadurch gleichzeitig vom Cost Avering Effekt. Ich kann ja gar nicht super schnell Geld in den Markt schießen. Das ist nicht nur ein Nachteil. Es schützt auch vor eigener Dummheit und Gier.

    @ Matthias

    Schöne Gartenbilder! Ich habe auch ein paar Sträucher mit Beeren. Zucchini, Tomate, Kürbis und Beerenfrüchte. Der Garten ist nicht so groß und es sind auch Blumen usw vorhanden.

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