Sparkojote Thomas kündigte seinen Job. Jetzt verdient er Geld mit einem Webshop und dem Blog


New York, 25. April 2019

Thomas, der Sparkojote, im Gespräch mit seinen Fans in der Bloggerlounge auf der “Invest” in Stuttgart im April 2019 (Foto: Messe Stuttgart). Hier ist sein Leserbrief:

Die ein oder anderen werden mich vielleicht kennen. Ich habe vor 2 Jahren bereits
einen Leserbrief an Tim geschickt. Mein Name ist Thomas, ich komme aus Zürich und werde im Sommer 23 Jahre jung.

Vor einem Jahr hatte ich dann nochmals einen geschickt, mit einem wesentlichen Update. Ich hatte schon damals im Leserbrief angesprochen, dass ich seit längerer Zeit hin- und hergerissen gewesen bin, ob ich als Angestellter oder Selbständiger bzw. Unternehmer meine Karriere weiterführen soll. Die Wege habe ich mir alle offen gelassen.

Den heutigen Leserbrief möchte ich nutzen, einige offene Fragen, die ich mir damals selbst gestellt habe, zu beantworten. Mittlerweile kenne ich Tim persönlich, er ist genauso wie er auch im Blog und auf YouTube. Eine bodenständige und sehr freundliche Person.

Unter anderem habe ich dank ihm damals, als 18-Jähriger, mein erstes Aktien-Depot eröffnet und meine Investments getätigt. Besonders hängen geblieben ist mir der Besuch im Aldi mit ihm. Er wollte Lippenpomade, allerdings hatte es nur die Markenware «Labello». Das hat ihn leicht irritiert, er hätte lieber zur NoName Brand gegriffen, die es leider nicht gab. Er lebt, was er predigt, das mag ich an Tim.

Wir trafen uns Anfang April in Stuttgart auf der Invest Messe.

Nun zum eigentlichen Leserbrief. Ich möchte meine Entscheidungen etwas erläutern und das letzte Jahr seit dem Leserbrief genauer unter die Lupe nehmen. Denn in meinem Leben hat sich vieles auf den Kopf gestellt, alles im positiven Sinn. Da es oftmals um die «finanzielle Freiheit» geht und ich gefühlsmässig bereits «finanziell frei» bin, ist es vielleicht für den einen oder anderen interessant. In gewissen Abschnitten werde ich meinen Blog oder mein Ecommerce Business erwähnen, das soll aber keine Werbung sein, denn es ist mittlerweile Kernbestandteil meines Lebens.

Kleiner Spoiler: Ich habe meine beiden Hobbies zum Beruf gemacht, ich habe Spass an meiner Arbeit. Ganz nach dem Motto: «Work is love made visible.»

Ich gliedere den Leserbrief am besten in 5 verschiedene Abschnitte, die Chronologie versuche ich so gut wie möglich einzuhalten.

  1. Kündigung des Jobs
  2. Ecommerce Business ausbauen
  3. Minimalismus auf einem völlig neuen Level
  4. Blog und YouTube Kanal (Dokumentation)
  5. Fazit: Entscheidung, weiterer Weg

1. Entscheidung Kündigung meines 72’000 CHF Jobs

Im August war es soweit. Ich hatte den Entschluss gefasst, meinen Job an den Nagel zu hängen und mich Vollzeit meinem E-Commerce-Business und dem Blog & YouTube Kanal zu widmen. Finanziell betrachtet war das kurz- bis mittelfristig zu diesem Zeitpunkt eine Entscheidung, die mich einige Jahre nach hinten schiessen wird. Mit einer Kündigungsfrist von 2 Monaten arbeitete ich noch bis 31. Oktober 2018. Ich versuchte, meine Projekte im Betrieb zu beenden und ordnungsgemäss den Handover ans Team zu organisieren. Im Kopf war ich immer wieder voll im Business-Modus. Die Vorfreude war enorm. (Für die, die es interessiert: Ich habe als Datenbankadministrator bei einer Grossbank gearbeitet und mich mit SAP Produkten herumgeschlagen.)

Das letzte Gehalt kam im Oktober und danach unregelmässige Einkünfte, dieser Übergang war leichter als erwartet. Ich hatte genug gespart, bereits ein bisschen passives Einkommen durch Dividenden und Zinsen, und mein E-Commerce Business, das ich mit 17 gestartet hatte.

Das Einkommen reichte allerdings noch bei weitem nicht aus, um davon zu leben. Ich hatte zu diesem Zeitpunkt rund 3’000 CHF monatliche Ausgaben. Als Cashbestand für die Zwischenzeit, bis ich genug verdiene, hatte ich rund 20’000 CHF eingeplant. Dazu aber später bei Punkt 3) Minimalismus mehr.

Alles in allem hat sich also herauskristallisiert, dass ich vorerst nicht die Corporate Ladder besteigen werde. Den Weg habe ich mir offen gelassen, ich könnte studieren, wenn ich wollte, da ich die Matura habe.

2. Online Webshop für Trading Card Games, Merchandise und Retro-Games

Seit ich 17 bin, habe ich mein Hobby zu einer Nebenbeschäftigung gemacht. Seit dem 1. November betreibe ich dieses Projekt Vollzeit. Es macht mir enorm Spass! Ausserdem haben sich die letzten 6 Monate sehr gut entwickelt. Es ist deutlich zu sehen, wie es schneller wächst, weil ich einfach mehr Zeit in dieses Projekt stecke. Ich beitreibe übrigens kein Dropshipping, sondern die Waren befinden sich alle in Zürich in einer Wohnung.

Es ist keine revolutionäre Geschäftsidee, aber die muss man, denke ich, auch nicht haben. Auch mit simplen bereits erwiesenen Dingen kann man Geld verdienen. Da ich noch keine detaillierte Rechnung gemacht habe, kann ich den Gewinn noch nicht genau ausweisen, aber grob bewege ich mich bereits bei rund 1’000 CHF Gewinn pro Monat. Es gab auch schon deutlich stärkere Monate seither, aber das ist momentan schwierig abzuschätzen, da ich mich noch stark in der Aufbauphase befinde. Letzten Monat hatten wir fast 5’000 CHF Umsatz. Der Umsatz steigt momentan im Bereich von 5 bis 30% pro Monat.

Als kleiner Disclaimer: Den Shop habe ich gebaut, ich administriere und manage ihn. Ich bin auch fürs Marketing und Co. zuständig, zuvor gab es nur sehr wenig Marketing bei meinen Eltern. Allerdings läuft der Shop unter derselben Brand (Marke) wie der physische Laden meiner Eltern. Es hätte wenig Sinn gemacht, einen separaten Shop zu eröffnen, da die Themen Comics, Tading Card Games und Retro-Games sehr verwandt sind und praktisch
dieselbe Zielgruppe ansprechen. Wir betreiben allerdings 2 separate Buchhaltungen, und die Finanzen sind auch komplett getrennt. Es gibt es verschiedene Möglichkeiten, wie man das administrativ bewerkstelligt.

Für alle, die es interessiert, das ist der Webshop: https://shop.amazingtoys.ch

3. Minimalismus auf einem ganz neuen Level

Oben habe ich beschrieben, wie ich rund 3’000 CHF im Monat ausgab, als ich noch angestellt war. Diese Zahl ist bereits in den ersten 3 Monaten drastisch gesunken, als ich nur noch an meinen eigenen Projekten gearbeitet habe. Es ist nämlich etwas sehr Spannendes passiert, ich habe automatisch weniger Geld ausgegeben. Deutlich viel weniger. Folgende Gründe sehe ich hier als besonders wichtig an. Ein Aspekt ist natürlich der niedrigere Verdienst. Aber viel wichtiger, und das wurde mir bereits von vielen anderen Menschen auch bestätigt, ist das Folgende:

Wenn man nur noch die Dinge macht, die man wirklich will, bei mir also mein Ecommerce Business, der Blog und YouTube Kanal, dann gibt man automatisch weniger Geld aus, weil man weniger kompensieren muss. (Das kann in Form von Essen, technischen Gadgets, Kleidern etc. sein.) Diese Projekte erfüllen mich, machen mir Spass und ich bin voller Leidenschaft Feuer und Flamme für diese.

Es ist einfach. Meine Ausgaben von mittlerweile 1’500 bis 2’000 CHF insgesamt decken meine Grundbedürfnisse. Darüber hinaus brauche ich nicht viel, ich ziehe meine Erfüllung aus meinen Projekten und Tätigkeiten, die eigentlich kein Geld kosten, sondern welches generieren. Ich sehe das ganz gut in meinem Haushaltsbudget. Es gibt tatsächlich Monate, in denen ich mir gar nichts gekauft habe, ausser den Dingen für meine Grundbedürfnisse (Essen, Pflege, Trinken etc.) und Fixkosten. Mein Rekordmonat war der Februar mit 1’399.75 CHF. Ich hatte dabei interessanterweise auch nie das Gefühl, jemals auf etwas verzichtet zu haben. Es kam mir eher vor, dass ich das Leben in vollen Zügen genossen hatte.

4. Blog & YouTube das finanzielle Tagebuch

Für mich ist der Blog und YouTube Kanal eine Art finanzielles Tagebuch, das ich öffentlich teile. Ich hätte vor 3 Jahren nie gedacht, dass das so grossen Anklang bei den Leuten finden würde. Das Thema findet Anklang bei den Menschen, die Sparen, Investieren, bewusst minimalistisch Leben…

Ich durfte im Schweizer Fernsehen bei einem Interview über die Themen, die mich begeistern, Auskunft geben: Aktien, Business und Minimalismus. Das macht neue Leute auf mich aufmerksam, und ich konnte erläutern, dass ich nicht irgendein Instagram oder YouTube-Möchtegern Star bin. Spass bei Seite, aber solche Situationen kommen vor.

Es ist viel Aufwand, aber es macht sich bezahlt. Seit nun bald 3 Jahren verfasse ich regelmässig Blogbeiträge und mache Videos. Es hat mir gezeigt, was eine meiner Leidenschaften ist. Schon als Kind hatte ich seit 2009 diverse YouTube Kanäle über Spielzeug, Mangas, Animes, Let’s Plays und Co. Erst mit dem Thema Finanzen, Business und Minimalismus konnte ich mich dann langfristig dafür begeistern. Es ist sehr spannend, welche Wege sich einem öffnen, wenn man dem «hinterher jagt», wofür man Feuer und Flamme ist.

Ich möchte nicht protzen. Ich möchte motivieren, inspirieren. Ich bin selbst noch am Anfang der Reise, aber das Internet gibt uns viele Möglichkeiten. Mittlerweile arbeite ich auch mit der Schweizer Börse «BX Swiss» und der Schweizer Bank «Bank Cler» zusammen. Das wäre natürlich ohne den Blog und YouTube Kanal nie möglich gewesen. Ich möchte nicht allzu sehr ins Detail gehen und den Rahmen dieses Beitrags sprengen, allerdings bin ich, was die Finanzen angeht, sehr transparent. Sprich, man findet leicht heraus, wieviel ich momentan womit verdiene. Zusammengefasst sind es mit dem Blog und YouTube Kanal rund 700 bis 800 CHF im Monat, Tendenz steigend. Als Vergleich: vor einem Jahr hatte ich rund 900 CHF innerhalb von 12 Monaten verdient.

5. Fazit Entscheidung, weitere Weg

Wieso ich diesen Schritt von einem 72’000 CHF Job in die Selbständigkeit mit sehr kleinem Verdienst gewagt habe? Das Leben ist ein Marathon, kein Sprint. Ich sehe mehr Potenzial in dem, was ich jetzt mache. Ich vertraue auf mein Können und meinen Instinkt. Ich nehme die vermeintlich risikoreichere Route. Ich habe aber einen Backoutplan, ich könnte immer noch studieren, wieder zurück in die Arbeitswelt und mit 30 meinen Bachelor oder Master gemacht haben.

Ich will nichts zu bereuen haben, nach dem Motto, hätte ich doch nur. Was wäre wenn… Das will ich mich nicht fragen müssen. Ich habe allerdings auch nicht ins Blaue hinaus gekündigt, ich hatte schon ein laufendes Business Modell, ein Proof of Concept. Nur war das nötige Zeitinvestment erforderlich, um es weiter auszubauen, was als Angestellter nicht möglich gewesen wäre. Wieso nicht Teilzeit? Ganz einfach, ich will 100% Fokus auf meine Projekte, keine Ablenkung.

Meine Learnings aus den letzten 6 Monaten
Ich wiederhole mich, was das angeht, sehr oft. Besonders auch auf der Invest in Stuttgart.
Auch dort wurde ich immer wieder von Lesern und Zuschauern gefragt, wie ich das alles schaffe. Was, wenn XY sagt, es sei Scheisse, oder die Arbeitskollegen es lächerlich finden, und und und…

Es ist einfach! Menschen haben keinen Einfluss darauf, wie du zu leben hast und was du machst. Du selber hast Einfluss darauf, indem du auf die Meinung anderer hörst oder eben nicht. Mein Grundsatz also: Scheiss auf die negative Meinung anderer und zieh dein Ding durch. Jetzt kommt das Paradoxe: aber ignoriere die Stimmen nicht ganz, sondern versuche, gewisse Verbesserungen oder konstruktives Feedback umzusetzen.

Bei meiner Strategie geht es weitestgehend darum, Naysayers zu ignorieren. Das Problem ist, manchmal sind Naysayers von «konstruktiver Kritik» nicht zu unterscheiden. Zieh also dein Ding durch, am besten so lange neben deinem Job, wie du nur kannst. Im Idealfall magst Du deinen Job sogar, dann hast du das Problem auch gar nicht.

Es steht euch jetzt frei, diesen Beitrag gerne als Werbung abzustempeln, was er natürlich auf eine gewisse Art und Weise auch ist. Aber ich denke doch, dass die, die von meiner Reise profitieren möchten, eventuell etwas für sich selbst mitnehmen können. Deshalb ist für mich Transparenz so ungemein wichtig, wie man sie sich nur vorstellen kann. Was kann man mit einem Nischenwebshop verdienen, was kann man mit YouTube oder einem Blog verdienen.

Für viele ein Tabuthema, aber ich möchte Licht ins Dunkel bringen und so dem einen oder anderen vielleicht helfen.

Besten Dank für deine Zeit!
Liebe Grüsse aus Zürich
Thomas
Kontaktdaten: info@sparkojote.ch


tim schaefer (Author)

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thoughts on “Sparkojote Thomas kündigte seinen Job. Jetzt verdient er Geld mit einem Webshop und dem Blog

  1. AvatarThomas der Sparkojote

    Hallo Tim,

    Vielen Dank fürs Veröffentlichen 🙂 Hat mich übrigens auch gefreut am Wochenende an der Invest und in der Brauerei, dass wir uns nun endlich persönlich kennen!

    Leibe Grüsse aus Zürich
    Thomas

  2. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    Hallo Thomas,

    gerne. Ja, das war nett in Stuttgart. Du bist clever und wirst Erfolge feiern.

  3. AvatarA.

    Hallo,

    @Thomas,

    deinen Blog kenne ich ja schon seit du ihn hast. Wir hatten auch schon öfters Kontakt. Von daher war für mich jetzt nichts neues dabei. Du machst das schon richtig. Es ist ein gutes Alter um was zu riskieren. Das hatte ich dir ja schon damals geschrieben.

    @Earnings

    Quartalsberichte laufen aktuell. Vorhin Amazon und Grubhub u.a. Amazon hat ja jede Erwartung weggebombt und zwar mit Leichtigkeit. Hammer.  MS ist bei mir automatisch die 3. Größe Position mittlerweile und Paypal dicht dahinter auf Rang 4.  Nvidia ins Mittelfeld abgerutscht vom Rang 3.

    Grubhub meine Kleinste Position, geschreddert in den letzen Monaten und mit der bin ich auch 30 Prozent im Minus, ist heute nachbörslich zumindest im Plus.

    Aber wie BuyandHold 2012 aus SA schon sagte, seine Kurse im Depot haben sich in den Jahren immer wieder geändert, aber seine Dividende ging jedes Jahr seit den 70ern hoch. Deswegen habe ich vor kurzem Pepsico nachgekauft. Da kommt Bares auf das Konto.

    In diesem Sinne, schönen Abend.

    Gruß

    A.

  4. AvatarAndrea

    Hallo Thomas, gelegentlich schaue ich auch auf deinem Blog vorbei, du bist ja ein sympathischer Typ. Viel Erfolg mit dem Webshop und den finanziellen Zielen!

  5. AvatarJan

    Hallo Thomas,

    ich hab deinen Weg still an der Seitenlinie mitverfolgt. Bis heute denke ich mir, es war verfrüht von dir diesen radikalen Schritt zu gehen. Ich hätte es etwas weicher empfohlen (schrittweise Absenkung der Arbeitszeit im Job z.B.). Aber ich stecke nicht in deiner Haut und du musst und hast das für dich zu entscheiden.

    Viel Erfolg dir auf deinem weiteren Weg. Ich drücke dir die Daumen, dass du über wichtige Entscheidungen in deinem jungen Leben, die allesamt noch kommen werden, trotzdem frei entscheiden kannst. Denn letztlich gehts doch auch um genau diese Freiheit.

    Viele Grüße

    Jan

  6. AvatarNico Meier

    Allerdings läuft der Shop unter derselben Brand (Marke) wie der physische Laden meiner Eltern.

    Thomas ist ein sympathischer Kerl und ich mag ihm seinen “Erfolg” gönnen. Aber inwiefern es ein “risikoreicher Weg” sein soll einen Webshop unter dem Brand der Eltern zu erstellen und damit auf ihre Kosten Geld zu verdienen und es als eigenen Erfolg auszugeben erschliesst sich mir nicht.

    Thomas hat in seinem Blog auch schon von einem zinslosen Darlehen aus seinem Umfeld berichtet, das er danach investiert hat. Es ist keine Kunst wenn man Geld zu 0 Zins erhält damit “Gewinn” zu machen.

     

  7. AvatarInsider

    Hallo Thomas ,

     

    Respekt vor deinem Schritt und der Entwicklung. Im Gegensatz zum letzten Beitrag wirkt dieser auch noch reifer .

    Ich habe deinen blog länger ignoriert , weil ich die Qualität mitunter nicht immer gut fand. (Sehr kurze Artikel , Rechtschreibung) werde aber mal wieder vorbei schauen.

     

    Ernst gemeinte frage zum schluss die mich auch bei anderen bloggern interessiert. Dein blog und YouTube Kanal leben und profitieren natürlich von deiner extremen finanziellen Transparenz. Aber könnte diese nicht auch negative Auswirkungen auf dein leben haben ?  (Anlocken von Neidern, kriminellen , Abschreckung von Kunden des Ladens nach dem Motto bei dem reichen Bonzen kazfe ich keine Pokémon Karten da kann ivh auch zu Amazon gehen und zu guter letzt auch auf die Menschen im Umfeld . wie reagieren deine Eltern oder potentiell deine Kinder darauf das det Sohn / der papa finanziell sehr gläsern  im Internet auftritt?)  ich will es wie gesagt nicht madig machen sondern gern deine Sicht oder die Sicht anderer blog Leser AIF dieses Thema erfahren.

    Viel Erfolg auf dem weiteren weg.

  8. AvatarThomasH

    @Insider

    Vielleicht solltest du zuerst an deiner Rechtschreibung etwas feilen, wenn du andere Blogs deswegen ignorierst. Ich komme auf knapp 20 in deinem Beitrag (incl. Kommafehler und Groß-/Kleinschreibung).

  9. AvatarRalf

    “Allerdings läuft der Shop unter derselben Brand (Marke) wie der physische Laden meiner Eltern.”

    Warum? Gibt es strategische Gründe dafür? Die Eltern haben hier offensichtlich starken Anteil am Erfolg.

    “Bei meiner Strategie geht es weitestgehend darum, Naysayers zu ignorieren.”

    Wie definierst du diese? Wohnst du eigentlich noch zu Hause? Oder hast du eine eigene Wohnung?

    “Aber ich denke doch, dass die, die von meiner Reise profitieren möchten, eventuell etwas für sich selbst mitnehmen können.”

    Mehr Demut hat noch niemandem geschadet, ein Tipp fürs Leben…

    “Ich möchte nicht protzen. Ich möchte motivieren, inspirieren.”

    Sicher? Das Bild mit Dir und dem Audi auf deiner Website finde ich weniger glücklich (unter: Das bin ich…). Ist das überhaupt dein Auto?

  10. AvatarGainde

    Was wären eure 10 Stock Picks für Buy & Hold aus dem Schweizer SPI-Index?

    Meine Auswahl:

    Novartis
    Zurich Insurance Group
    ABB
    Givaudan
    SGS SA
    Schindler Holding AG
    Swiss Prime Site
    Barry Callebaut
    Georg Fischer
    Dätwyler Holding

     

    Natürlich zu guten Preisen einkaufen 😉

  11. AvatarNico Meier

    @Gainde

    Was ist in deinen Augen ein “guter Preis” für Zurich Insurance Group?

     

  12. AvatarGainde

    @ Nico Meier

    Da gibt es verschiedene Aspekte. Kann ich dir pauschal nicht beantworten. Chartanalyse ist sicher hilfreich. Kommt auch auf die Haltedauer an. Ist teilweise auch gut, Mitarbeiter der Unternehmen zu kennen.

  13. AvatarChris

    Thomas Dein Engagement und Deine Mühe bzgl. Youtube, Blog usw. finde ich super. Teilweise finde ich den Inhalt etwas flach aber unterhaltsam. Ob es sinnvoll ist so früh den Job aufzugeben weiß ich nicht, hättest zB noch einige Jahre arbeiten und in Aktien sparen können. Dich vielleicht weiterbilden, eventuell studieren und im Job Vollgas geben können. Andererseits verständlich wenn man nur das machen möchte was einem Spass macht. Allerdings ist es keine große Kunst sich an das Business der Eltern anzugliedern  und von der wirtschaftlichen Anbindung an die Eltern zu profitieren. Aber auch verständlich wenn man es macht. Aber damit hausieren zu gehen und tausendmal zu erzählen das man mit 23 ein Depot mit bla bla Euro hat. Irgendwie keine wirkliche Erfolgsgeschichte. Biete doch einfach gute Inhalte anstatt von Erfolgen zu reden.

  14. Avatar-M

    Gainde

    Das war aber eine sehr schwammige Aussage auf die Frage von Nico.

     

    Ein guter kaufkurs könnte von 0,01€ – 500.000€ liegen wäre schön fast präziser 😉

     

    -M

  15. AvatarThorsten

    Hallo Thomas,

    viel Glück. Ich habe den Job erst geschmissen, als ich in diesem vom Bildungsstand und der Erfahrung her sicher war. Da war ich aber schon 10 Jahre im Beruf. ‘Auch irre’, ich hatte gerade zwei Wohnungen gekauft und die Kinder kamen dann auch noch hinterher. Die beste Entscheidung ist, es zu  versuchen, und nicht nur durch die Gitterstäbe des Hamsterrades zu schauen.

    Du bist jung, Du kannst jederzeit wieder was anderes machen. Zu mir sagte eine Selbstständige damals : “Wo ist das Risiko ? Wenn es mit der Selbstständigkeit nicht klappt, lässt Du Dich halt irgendwo wieder einstellen’. Das galt damals tatsächlich. Abhängig von Branche und Alter usw. ist das sicher icht jedem anzuraten,  Ein paar Tage später habe ich dann gekündigt. Ich habe es nie bereut.

  16. AvatarInsider

    @ Thomas h ich schreibe mit dem Handy und durch Autokorrektur oder Tippfehler kommen schnell Fehler zustande. Ähnlich geht es auch kiev , der dies neulich auch erklärte. Prüfe auch keine kommasetzung. Für einen schnellen Kommentar finde ich das nicht schlimm.  Aber danke für deinen Hinweis, du darfst die Fehler gern behalten.

    Wenn aber ein blog u.a. durch schnell dahingehuschte Artikel oder Rechtschreibung wie clickbait wirkt ignoriere ich diesen.

  17. AvatarThomasH

    Auch mit dem Hamdy kann man sich bemühen, Tippfehler und Autokorrekturfehler zu vermeiden. Du (und andere) machen sich die Mühe nicht, dafür müssen sich dann die Leser die Mühe machen, das Geschreibsel richtig zu lesen. Irgendwie unhöflich gegenüber den anderen.

    Bei Blogs gebe ich dir recht, hier sollte man sich durchaus noch mehr Zeit lassen, um wirklich alle Fehler zu vermeiden. Und jemand drüberlesen lassen, wenn man sich unsicher in der Rechtschreibung ist.

  18. KievKiev

    @ Thomas

    Ich finde es sehr interessant, dass Du Deinen Weg mit uns teilst. Den Schritt in die Selbstständigkeit fand ich ähnlich zu Jan auch mutig und vielleicht etwas früh. Allerdings bist Du ja jung und kannst in Deinem Alter am besten etwas riskieren. Die Leser im Forum bekommen ja auch nur einen Einblick und man kann sich kein komplettes Bild machen. Das Deine Eltern vom Fach sind ist sicher vorteilhaft. Allerdings hast Du mit Deiner Nische vermutlich ein Segment und auch Kundenkreis erschlossen den Deine Eltern vermutlich nicht bedient haben.

    Kontakte sind hilfreich und müssen genutzt werden. Es wird aktuell auch viel vererbt und es wird mit den Babyboomern noch mehr zu vererben geben. Aber davon profitiert natürlich nur ein kleiner Teil der Gesellschaft. Ich schaue auch manchmal etwas neidisch auf andere Eltern, bei denen die Großeltern ein paar Tage die Woche die Kinder übernehmen. Aber wer ist denn weggezogen? Mich hat niemand gezwungen. Also hilft kein Jammern, man muss selbst etwas leisten.

    Ich hatte einmal erwähnt, dass ich vielleicht eine Art Spielzeug entwickeln könnte, dass man mehrfach wieder verwenden kann. Ich könnte z.B. Thomas fragen, ob er direkte Kontakte nach Shenzhen hat und vielleicht Interesse an einem Versuch hätte. Ich könnte auch versuchen ein TinyHouse Projekt mit einem Partner zu entwickeln und diese zu vermieten. Ich könnte für den Aktienfinder eine Integration in Portfolio Performance mit einem Arbeitskollegen entwickeln und vielleicht davon stark profitieren. Ich würde in allen Bereichen umso mehr profitieren umso besser ich das Produkt entwickel und einen Mehrwert für den Nutzer generiere.

    Ich habe allerdings auch zwei Kinder, die betreut werden möchten und bin vielleicht sogar etwas faul. Es gibt unendlich viele Möglichkeiten etwas zu reißen. Meistens ist man einfach nur zu faul. Das kann ich zumindest über mich aussagen.

    @ Insider

    Meine Autokorrektur ist äußerst seltsam. Die verdreht manchmal ganze Wörter und schreibt gefühlt jedes Wort falsch. Wenn ich einen Fehler im Nachhinein entdecke kann ich den Beitrag dann oft nicht mehr editieren. Zum Glück braucht das menschliche Gehirn nur ein paar Buchstaben um die Wörter lesen zu können.

  19. AvatarNico Meier

    Sich ans Business der Eltern anzuschliessen ist nicht verboten. Ich kenne auch Kollegen, die Geld von ihren Eltern erhalten haben für den Kauf eines Hauses. Auch hier spricht nichts dagegen aber ich habe Mühe damit, wenn diese Leute sich mit Lorbeeren schmücken die ihnen nicht zustehen.

     

     

  20. AvatarThorsten

    @Nico

    lass sie doch, boebachten und dann entscheiden 😉  Dampfbacken dünsten früher oder später aus. Länger durchhalten ist die Kunst.

    Bin gespannt was ein Influencer nach 10 oder 20 Jahren macht, immer noch Lippenstifte oder T-Shirts verticken ? Ich wundere mich. Es ist heute alles kurzlebiger.

  21. AvatarNico Meier

    @Gainde

    Zurich hab eich auch im Depot ist ein solides Unternehmen und hat mit 19.- Fr. auch eine attraktive Dividende.

    19.- Diviedende bei einem Kurs von 324.- sind doch immerhin 5.86% Dividendenrendite. Nein jetzt kaufen um die Dividende zu kassieren ist shcon zu spät für dieses jahr.

  22. AvatarJune

    Hallo zusammen,

    schade, dass schon wieder so viele Neider unterwegs sind.

    Es ist sehr billig den Erfolg von Menschen auf die Erfolge und die Kontakte von anderen kleinzureden. Der Doktorand hat also nichts selbst geschafft, es ist der Erfolg seines Doktorvaters, denn von ihm wurde er unterrichtet. Kinder die in die Fußstapfen der Eltern treten sind also nur gut, weil die Eltern schon erfolgreich sind und ihre Kinder protegieren. Diese Gedanken sind traurig und falsch.

    Bitte vergesst nicht,der Sparkojote hat meiner Meinung nach etwas geschafft, dass die wenigsten jungen Menschen in seinem Alter können, er hat sein Geld egal aus welcher Quelle zusammengehalten.

    Und er hat den unbedingten Willen etwas zu bewegen. Mit 23 Jahren, sieht das anders aus als wenn man 30 oder 40 Jahre alt ist. Damit spricht er aber wiederum Menschen an, die Tim’s Blog oder den von anderen Blogern nicht besuchen.

    Jeder Bloger hat seine Nische und es wäre sehr traurig, wenn der Kontent für jeden passen würde. Diese Texte würde ich dann wiederum nicht gerne lesen. Mir muss nicht alles gefallen. Aber es kann anderen gefallen. Und Thomas wird ganz sicher noch viele große Entwicklungsschritte machen.

     

    @Sparkojote,

    Thomas, du hast hier trotz des Gegenwinds der dir entgegen bläst sehr viele wetvollen Hinweise erhalten. -Rechtschreibung und – Inhalt verbessern ist dein Leraning aus dem Leserbrief. Ich finde dies für dich extrem positiv. Aus positivem Zuspruch hättest du nichts gelernt.

    Ich muss Jan und Kiev in ihrer Aussage, dass dein Schritt in die Selbständigkeit zu früh war unterstützen, aber ich erkenne deinen sehr mutigen Schritt an.

    Viel Erfolg und take care,

    June

     

     

  23. AvatarThomas der Sparkojote

    @A.
    Danke dir 🙂 Es gibt immer ein paar Insiders wie dich 😉

    @Andrea
    Danke dir ! Dir auch viel Erfolg <3

    @Jan
    Zu dem Thema hatte ich übrigens schon viele Diskussionen. Spätestens dann, als mich bis und zwar bisher wirklich jede Person davon persönlich getroffen hat, war danach anderer Meinung. Vielleicht sieht man sich ja mal auf einer Invest oder so 😉 Finde es immer Cool, die Person hinter den Kommentaren kennenzulernen. June (auch hier aus den Kommentaren) kenne ich schon seit letztem Jahr persönlich.

    @Nico Meier
    Zum Brand, siehe unten. Lorbeeren Schmücken, die mir nicht zustehen? Schau dir doch bitte mal 10-20 Videos + Blogbeiträge an über mein Business. Dann wirst du dir ein besseres Bild machen können.

    Zum Zinslosen Darlehen. Wenn du meinst das 20k Kredit auf 140k Nettovermögen einen extremen Unterschied macht? Ich hätte auch ohne die 20k so wie jetzt weiter machen können, ist nur erhöhter “komfort”. Dazu mache ich aber noch ein Video 😉 Soll ja Transparent sein. Ausserdem ist das Darlehen grösstenteils ins Business investiert worden, also nicht nur Aktien kaufen und zurücklehnen.

    @Brand meiner Eltern

    Nochmal ganz Klar: Meine Eltern hatten vorher keinen richtigen Webshop, sie haben einen KEINEN Kundenstamm mit Trading Card Games und Retro Games abgedeckt. Ich verkaufe weniger als 1% meiner Ware im physischen Laden. Buchhaltung und Warenlager ist strikt getrennt, keinen einziger Cent meiner Einnahmen besteht vom Warenbestand meiner Eltern.

    Ich profitiere finanziell nicht wirklich von diesem Zusammenschluss, eher meine Eltern. Grund: Retail stirbt “weltweit” aus (Konkret stagnierender Umsatz, leicht sinkend). Besonders kleinere Länden haben Probleme. Der Webshop ist also auch ein Weg wie ich meinen Eltern zurückgeben kann. Ich habe den kompletten Webshop selber aufgebaut, das Branding habe ich jetzt übernommen (Rebrand habe ich in die Wege geleitet und ausgeführt). Ich habe schon vorher unabhängig von meinen Eltern 4 Jahre Online TCG, Merchandise und Retrogames verkauft.

    Wir haben übrigens völlig andere Lieferanten, die ich mir alle selber aufgebaut habe. Es ist eben mal eine völlig andere Nische wo meine Eltern wenig Ahnung haben und natürlich auch umgekehrt, ich kenne mich überhaupt nicht mit Comics und Co. aus. Man kann es eine Symbiose nennen, beide Parteien profitieren. (Im Prinzip Business Partner)

    @Rechtschreibung ist King

    Ganz ehrlich, juckt mich nicht. Ich werde besser, vergleicht mal Texte von vor 2 Jahren und die von Heute. Perfektion ist der Feind vom Erfolg. Ich werde aber besser, ist eines meiner grössten Schwächen 😀

    @Insider

    Das was du erwähnst, ist eine bewusste Entscheidung von mir. Ich weiss das nicht alle damit zufrieden sind, dass ist aber auch nicht mein Zeil 😉

    Das kann sich natürlich alles ändern, ich sehe es weniger eng. Ich bin sowieso sehr selektiv mit meinem engen Freundeskreis. Ich habe früh erkannt, es macht wenig Sinn sich über negative Leute Gedanken zu machen. Es macht mehr Sinn zu überlegen, wie man mehr positive und Menschen mit gutem Einfluss auf einen Selbst ins Leben holt.

    Zur Transparenz, das ist tatsächlich ein Thema das ich langfristig genau überlegen muss. Deine Themen die du angesprochen hast, habe ich alle schon im Hinterkopf. Momentan aber noch eher irrelevant, wird aber natürlich relevanter je älter ich werde. Danke für den Input, freut mich, das jemand anders auch seine Bedenken äussert.

    @Ralf
    Naysayers sind die die keine konstruktive Kritik liefern und Kritik äussern ohne jegliche Aussicht auf Besserung ihres Standpunktes, wenn man diese Dinge umsetzt. Ich kann von mir sagen, das ich im Privaten Umfeld so ziemlich alle Naysayers aus meinem Leben gestrichen habe. Ich verbringe meine Freizeit (Privat) mir einer Hand voll Leuten. Und bin Happy 🙂

    Ich hab kein Auto, hab aber nen Electro Scooter (Segway Ninebot ES2). Darf ich also nun keine Bilder auf meinem Blog haben, die mir gefallen?

    Ich habe sehr viel Demut, in verschiedenen Aspekten des Lebens… Das kannst Du ja nach einem persönlichen Kennenlernen beurteilen, es ist krass wie man Online direkt abgestempelt wird. Weil jemandem eine Zeile, ein Bild nicht gefällt.

    Bin nach der Ausbildung (vor mehr als 2 Jahren) zügig mit meiner Freundin ausgezogen und wir leben in unserer eigenen kleinen Wohnung mit unseren Lieben Haustieren <3

    @Chris
    Das Problem ist, das viele Leute nach einer Person suchen die “relatable” ist. Ich versuche diese Marktlücke zu füllen. In diesem Bereich ist es nun mal so, das Leute Fakten und Zahlen sehen wollen. Keine Prozente und Neblige Aussagen. Ich sehe es ja am persönlichen Feedback und auch am Feedback online. Die Invest war für mich wirklich extrem Eindrücklich, rund 50-60 Leute haben mich angesprochen. Ausnahmslos fast, war das Feedback eindeutig klar. Und in irgendeinem Kontext oder Zusammenhand ist immer das Wort “Transparenz” im postivien Sinne gefallen.

    Als konkretes Beispiel wie ich feedback umsetzte: Du sagst mir ich soll nicht “haussieren” mit meinen Zahlen und Fakten. Dieses Feedback bekomme ich vielleicht 2-3 mal im Monat. Andersrum erhalte ich etwa 30-40 Mal mehr das Feedback, ich sollte genau so Transparent sein wie jetzt, oder sogar noch transparenter.

    Jetzt sag du mir worauf soll ich hören ;-)? Für mich ein klarer Fall, ich mach weiter so wie bisher und mir machts Spass.

    @Thorsten
    Schöne Story! So siehts aus besonders im Jungen alter. Mit 25 noch Studieren gehen ist die norm. Wenn ich also in 3 Jahren scheitere, habe ich noch alle Türen offen! Aber ich bin durchaus sehr ehrgeizig und positiv gestimmt. DAnke für deinen herzlichen Input 🙂

    @Kiev
    Du hast das ganz schön formuliert, da sieht man auch das ich rhetorisch noch viel zu lernen habe. Neben der Rechtschreibung natürlich 😉 Das mit dem Spielzeug klingt interessant, das mit dem zu Faul sein ist natürlich schade 🙁 Ich war hier halt jeweils eher der Praktiker als der Theoretiker. Deshalb mochte ich die übliche Schule nie wirklich, auch wenn ich nie schlecht gewesen bin.

    Ich denke mit Kindern kann sich viel ändern. Ich sehe es momentan so, für mich sind meine Projekte mit denen ich Geld verdiene, “Freizeit”. Manch einer würde mich Workaholic nennen, aber ich gehe in meinen Projekten auf. Übrigens bin ich mittlerweile Break-Even. Ich zehre also nicht mehr an meinem Vermögen.

    @Thorsten
    Influencer sind die heutigen aufstrebenden TV und Filmstars 😉 Was machen Filmstars heutzutage, wenn Sie keine Filme machen. Werbung für Nespresso, ihren eigenen Alkohol oder Kaffee etc. Ich sehe eher eine kritische Betrachtung deinerseits, was vollkommen Okay ist. Aber diese kritische Sicht wird mit der Zeit aussterben, ähnlich wie schon in Vergangenen Medien und Umschwünge. Influencer werden irgendwann auch von irgendwas abgelöst.

    Schlussendlich geht es nur um Attention (Aufmerksamkeit). Jeder der diese im grossen Ausmasse hat, kann davon profitieren, gutes bewirken oder auch schlechtes bewirken.

    *****

    Liebe Grüsse aus Zürich
    Thomas

     

  24. AvatarThorsten

    @Thomas

    Es ist auch nicht schlecht mehrgleisig zu fahren, das machst du ja schon. Ist auch nichts neues, was ich da schreibe. Aber nur einen einzigen Job als Angestellten oder eine einzige Einnahmequelle, das würde ich mich heute nicht mehr trauen. Ich würde sofort die Sparquote wie irre hochtreiben und die Konzerne sollten flugs Telefon, Wasser und was sonst aus den Dividenden für mich zahlen. 10.000 reichen z.B für Telefon ohne Kapitalverzehr. Das wären dann schon zwei Einnahmequellen, eine Dritte könnte eine vermietete Wohnung sein oder ein Hobby das Geld abwirft. Kann ja auch eine Fischzucht sein oder Fitnesstrainer oder….

    Ich habe vor Jahren aus Hobby und Langeweile im Job (haha) angefangen Programme zum Handel mit Währungen zu schreiben. https://abload.de/img/screenshot2019-04-2616ij4t.jpg 10% pro Monat sind drin, mit entsprechendem Risiko natürlich. Wer bei Aktien aufschreit wird es da erst  recht. Ach herrje und wie kann man nur, viele haben Vieles verloren, reine Glückssache und Spekulation, bla bla, wie bei Aktien und Immobilien eben : Teufelszeug, überall Abstürze und Mietnomaden, ganz ganz schrecklich ! Haha. Man muss mathematische Modelle etc. entwickeln und das Ganze auch umsetzen können. Dauert in der Regel Jahre. Wer eine Assetklasse nicht versteht sollte wegbleiben und ein Sparbuch führen,Aber das Sparbuch besser auch nicht, sollte allen Bloglesern klar sein, dass das Geld von der Kaufkraft her weniger wird 😉

     

  25. AvatarThomas der Sparkojote

    @June

    Dein Kommentar hast du wohl fast gleichzeitig geschrieben wie ich. Darum konnte ich dich nicht sehen.

    Ja ich ziehe einiges daraus, das mit der Rechtschreibung ist mir seit Blogstart bekannt. Hat sich auch seither stetig verbessert. Ist wirklich eines meiner am stärksten ausgeprägten Schwächen.

    Du hast das schön zusammengefasst! Kann dem wenig hinzufügen. Das Leben besteht aus endlosem Lernen ??

    Liebe Grüsse

    Thomas

  26. Avatarsteve

    @ Thomas der Sparkojote

    Respekt, gehört Mut dazu ein temporäres downgrade vorzunehmen. Wenn dein Bauch/ innere Stimme es sagt stimmt es definitiv.

    Die Kritik das du von der Brand deiner Eltern profitierst sehe ich nicht, auch wenn der Name gut ist, mir war er nicht bekannt und ist bestimmt auch kein Selbstlauefer wie Coca-Cola oder aber George Clooney Tequila.

     

  27. AvatarSkywalker

    Sparkohote … Noch nie gehört. Naja, putziges Kerlchen, vor allem neben Tim :))

     

    die Selbstständigkeit kann ich jedem nur empfehlen,  meine Meinung nach der einzige Weg in Deutschland so richtig reich zu werden ohne zu haben oder Lotto zu spielen.

     

    Als Selbstständiger kann man sich manchmal schon nach 5 Jahren in die finanzielle Freiheit gegeben allerdings wollen viele das nicht, weil der eigene Betrieb einfach das eigene Baby ist.

     

    Jedenfalls muss man richtig Kohle ran scheffeln, irgendjemand muss ja auch die ganzen Gucci Schuhe kaufen und die Louis Vuitton Taschen wenn ich es nicht mache macht es ja sonst keiner hier

  28. Freelancer SebastianFreelancer Sebastian

    @  Thomas

    Finde ich cool, dass du deinen Traum lebst. Weiter so. Und auch mit Familie und Kindern sollte da später etwas zu machen sein. Wo ein Wille ist, da ist ein Weg.

    @ Kiev

    Nennen wir es doch bequem und nicht faul 😉 . Ich denke, wir ähneln uns da. Ich habe auch die ein oder andere Businessidee. Allerdings habe ich keinerlei Bedürfnis, diese umzusetzen. Mit meinem aktuellen Leben bin ich sehr zufrieden. Und ich werfe auch lieber zu dieser Zeit mit meinem Sohn den Ball auf der Wiese, als im Büro oder Arbeitszimmer an der Karriere zu feilen. Ist halt so.

    Mir macht es auch mehr Freude, auf dem Balkon zu sitzen, in den Park zu schauen, die Vögel zu hören und ein gutes Buch zu lesen, als in einem Meeting zu sitzen. Oder meinen Blick beim Spazieren auf die Wolken am Himmel zu richten und ein wenig zu philosophieren, als in der Einkaufsstraße nach einer Guccitasche ausschau zu halten.

    Aber wenn nun jemand auf die Karriere und die Guccitaschen aus ist? Wunderbar. Finde ich völlig in Ordnung.

    Wir sollten uns vergegenwärtigen, dass jeder und jede ganz individuell tickt. Der Wertekompass sieht bei jedem anders aus. Ich finde das Unternehmertum sehr löblich, es ist nur nicht mein Ding. Die Selbstständigkeit möchte ich dagegen nicht missen.

    Von anderen (Lesern hier) lerne ich sehr gerne und lasse mich inspirieren, deshalb aber mein Lebensglück am Vergleich mit anderen ausrichten? Jener hat eine Eigentumswohnung, ich aber nicht? Jene verdient siebenstellig im Jahr, ich aber nicht?

    Auf den Gedanken käme ich niemals. Ist mir doch völlig egal, wie andere so ihr Lebensglück erreichen. Ich konzentriere mich da nur auf mich selbst (und die Lieben um mich herum). Es bekommt einem langfristig nicht, wenn man immer das haben will, was die anderen haben. Man wird nie “satt”.

    Den anderen dagegen ihren Erfolg gönnen. Das finde ich ganz prima. Und zu akzeptieren, dass wir alle einzigartige Personen, mit ganz individuellen Bedürfnissen sind. Den anderen zu erklären, wie das richtige Leben auszusehen hat, das kann man sich wirklich sparen.

    Ich denke, du bist auf einem sehr guten Pfad. Und die Vermietung eines Mehrfamilienhauses und einer Ferienwohnung zu managen…. also mit Faulheit kämst du da nicht weit 😉 .

    Ein schönes Wochenende wünsche ich allen 🙂 !

  29. AvatarJan

    Ich muss mal Thomas beipflichten. Er hat etwas gewagt, das hier kaum jemand gemacht hätte. Ich finde es mutig. Und mutig sein muss man erst mal. Vielleicht bin ich auch etwas neidisch, ja, denn ich hätte den wohl nicht. Ob jeder Lebensentwurf richtig war sehen wir sowieso erst später.

    Was ich dir beipflichten möchte ist auch die inhaltliche Tiefe deiner Beiträge und weniger Selbstbezug („ich“). Aber ganz ehrlich: du bist jung. Ich weiß, dass ich in deinem Alter auch nicht besonders Demut habe walten lassen.

    Viele Grüße

    Jan

     

  30. AvatarRalf

    Von Beruf Sohn und er gibt mehr aus als er einnimmt. Alles nicht wirklich überzeugend

  31. KievKiev

    @ Freelancer

    Faulheit war vielleicht auch etwas hart. Mit Familie habe ich eben andere Prioritäten. Das muss man einfach akzeptieren. Unternehmertum oder Selbstständigkeit würde mir sehr gefallen. Aber mit gutem Job, Verbindlichkeiten und Familie kann ich nicht All In gehen wie Thomas. Für einen Teilzeitversuch bin ich dann zu faul. Aber das würde auch sehr viel Arbeit bedeuten. Ich würde mir durch den Versuch Freiheiten für mehr zukünftige Zeit kaufen. Hier muss ich auch gut abwägen was ich starte. Die Zeit würde ich schließlich heute dafür aufgeben ohne Sicherheit auf einen Gewinn.

    Ich habe gerade Total Recall gelesen. Aus der Sicht bin ich dann schon etwas faul. Ich gebe es offen zu, ich schlafe etwas mehr als 6h am Tag ?

     

  32. Avatarvonaufdenboden

    Hut ab Thomas! Finde ich bemerkenswert, dass Du mit 23 Jahren klare Ziele hast und Deinen Weg mit einer gesunden Protion Selbstvertrauen beschreitest.

    Wo war ich mit 23 Jahren? Ach ja, da stand ich ein Jahr vor dem Abitur (habe vorher eine Lehre gemacht). Mein Geld habe ich als Fussballer verdient und ich war mehr oder weniger eine “Hohle Nuss”.

    Wörter wie Selbständigkeit oder Aktien kannte ich glaube ich gar nicht. Du machst das wirklich gut und Dein net-worth wird in 25 Jahren mit hoher Wahrscheinlichkeit ein vielfaches von meinem heutigen sein!

    Gruss

    vonaufdenboden

  33. AvatarSkywalker

    @ freelancer: sehr gute Einstellung erfrischend und nicht häufig zu finden in Deutschland. Top! Ich gönne jedem alles so lange her es ohne kriminelle Aktivität oder mit Menschen übers Ohr zu hauen erreicht hat. Zufriedenheit kommt von innen und nicht von äußeren vergleichen das ist ganz klar

  34. Avatarsteve

    @ Ralf, da sehe ich jetzt aber gar kein Problem. Ist schließlich eingeplant und bei Amazon liefs auch jahrelang so. Nur haben die wohl auch von einen Monatswachstum zwischen 5 und 30% nicht mal geträumt. Klar umso höher es ist umso schwerer ist es zu halten. Ein Vorteil darf man auch nicht vergessen bei niedrigen Einkommen gibt’s die Steuer auf die Dividende wohl zurück.

  35. AvatarThomas der Sparkojote

    @steve
    Danke dir, das Downgrade war ziemlich stark finanziell gesehen.

    @Skywlaker
    Ironie? Ich kann es nur schwer beurteilen. Ansonsten ist die Selbständigkeit definitiv was schönes für die Leute die Spass daran haben, wie ich

    @Freelancer Sebastian
    Ja Familie und Kinder steht auch definitiv auf dem Plan, aber erst später 🙂 Ich denke da wird noch viel zu machen sein. Hoffentlich zumindest.

    @Jan
    So siehts aus, ich denke das wird definitiv interessant werden. Ob ich damit für mich den richtigen Weg gewählt habe, dass wird die Zukunft zeigen. Du musst mir erklären was du konkret mit Demut meinst. Ich glaube wir verstehen da zwei unterschiedliche Dinge darunter?

    @Ralf
    Ok. Wenn du meinst.

    @vonaufdenboden
    Das wäre natürlich der Plan, aber ich glaube du stellst dich schlechter dar als du bist. Abitur ist doch ein Studium? Das habe ich z.B. nicht. Fussball? Da bin ich richtig schlecht.

    @all
    Ich finde es durchaus interessant, dass deutlich negativeres oder unkritisches Feedback wie ironische Bemerkungen praktisch ausschliesslich nur im Internet stattfindet. Gibts dazu eventuell eine Studie oder so die das belegt bzw. sich damit auseinandersetzt?

    Liebe Grüsse
    Thomas

  36. AvatarObama

    Wozu eine Studie? Ist doch klar … Im Internet sind die Leute ehrlich und können sagen was sie wirklich denken weil anonym.

    Abitur ist das gleiche wie in CH Matur(a). Das sollte man wirklich als Volljähriger wissen…

  37. AvatarAgathe

    Ich kenne den „Sparkojote“-Blog und finde, es ist ein interessanter Finanzblog. Für mich als Deutsche leider nicht so nützlich, da alles was mit Geld zu tun hat, in der Schweiz doch ganz anders läuft als in Deutschland. (Beispiel: 72000 Bruttogehalt in D sind etwa die Hälfte netto und bei 3000 € Ausgaben spart man dann gar nichts; andererseits ist es in D nicht so schwierig, von 1500 € als Single zu leben)

    Für Schweizer ist es aber sicher interessanter als deutsche Blogs, die sich mit den Feinheiten des deutschen  Steuerrechts auseinandersetzen. 🙂

    Grundsätzlich finde ich es richtig, eine Stelle zu kündigen, die keine Freude mehr macht, solange man einen Plan hat. Wenn eine mittelsportliche 50-jährige in der Midlifecrisis alles hinwerfen und ein Yogastudio aufmachen will, sind mahnende Worte angebracht. Als junger Mensch muss man verschiedene Dinge ausprobieren. Viele verdienen mit 23 noch gar kein eigenes Geld außer Nebenjobs neben dem Studium. Und einen Plan für finanzielle Freiheit haben die wenigsten. Denen hat Thomas schon viel voraus.

  38. AvatarJan

    @Thomas, Demut ist nicht überall seinen Kopp drauf zu drucken ;). Aber vermutlich ist genau das notwendig um eine gewisse „Markenbekanntheit“ zu erreichen. Wobei sich selbst als Marke zu sehen ist auch keine Demut. Hach nein, ganz ehrlich: hör nicht auf mich. Ich glaube für deine Zielgruppe ist das was du machst viel besser. Ich bin nicht deine Zielgruppe. Und man sollte sich in dem Metier besser fokussieren anstatt es jedem versuchen recht zu machen.

  39. AvatarThomas der Sparkojote

    @Jan

    Danke für die Erklärung deinerseits. Übrigens hast du mit der Markenbekanntheit und Fokussierung vollkommen recht. Übrigens verstehe ich under dem Wort Demut eher: bodenständig leben, den Moment geniessen, Offenheit für Neues, möglichst keine Vorurteile etc.

    @Obama

    Irgendwie traurig oder nicht?

    Danke für dein aufregendes, hilfreiches und konstruktives Feedback.

    @Agathe

    Ich denke finanziell wird sich dieser Schritt den ich gemacht habe extrem bezahlt machen. Ich werde ja dann berichten 😉

    Übrigens sind rund 2/3 meiner Leser und Zuschauer aus Deutschland.

    Liebe Grüsse

    Thomas

  40. AvatarFit und Gesund

    Unser Sparkojote 🙂 ein herzerfrischendes nettes junges Bürschlein, ich finde es mutig und gut dass er seinen Job geschmissen hat, wenn nicht jetzt wann dann? er ist jung, 23 Jahre alt, er ist ungebunden und hat ein ganzes Leben vor sich. Er ist ehrgeizig und möchte es zu was bringen, was auch immer das sein mag.

    Soweit so gut, aber Thomas, aufgepasst, die “naysayers” einfach abzutun ist vielleicht nicht die allerbeste Variante, pass auf Dich nicht nur mit Leuten zu umgeben die Dich absolut Klasse finden und Dir andauernd auf die Schultern klopfen, das bringt Dich keinesfalls weiter. Manche sind älter als Du und haben mehr Erfahrung, nicht Alle sind neidisch und meinen es schlecht mit Dir.

    Wegen der Demut, von einem 23jährigen kann man schlichtweg keine Demut verlangen, und demütig kommt der Sparkojote überhaupt nicht daher, ein wenig weist Du auch ein gewisses Geltungsbedürfnis auf, schon der dritte Leserbrief an Tim Schäfer…immer wieder die Betonung auf was Du Alles erreicht hast, auch ich habe das Foto mit der dicken Karre gesehen, ist es das was Du darstellen möchtest?

    Du siehst nun selber die Leute beurteilen Dich, es hat also nicht nur Lob gegeben, mach was draus, Du hast nämlich gewisse Begabungen, die solltest Du weiter fördern, an Deinen Schwächen ebenso arbeiten.

    Weiterhin Alles Gute

    Fit und Gesund

     

  41. AvatarThomas der Sparkojote

    @Fit und Gesund
    Ich denke ich habe mittlerweile etwas Erfahrung mit Naysayers, besonders online. In den Kommentaren hier gibt es vereinzeltn (wenige) Naysayers der rest ist subjektive konstruktive Kritik. Von der ich Lernen kann falls ich diese als relevant für mich erachte. Wie auch schon von June erwähnt.

    Ich versuche mich einfach mit Positiven Leuten zu Umgeben, damit meine ich z.B. konträr zu Leuten, die ihren Job hassen, nichts tun und meckern und 5 Jahre später immer noch unzufrieden am selben Ort sind.

    Bzgl. Auto, ich empfinde es als schönes Auto, es ist nicht meines, aber ich mag es. Würde ich es kaufen, Nein. Diese “dicke” Karre ist günstiger als als ein neuer Golf, neuer Fiat Punto oder so ziemli günstiger als viele andere Neuwagen. Wenn ich mich recht erinnere ist er im Preissegment von rund 10’000 CHF, mittlerweile eventuell auch etwas weniger. Bin aber auch kein Autoprofi, kenne nur eine Handvoll Autos die ich vom optischen her mag.

    Das mit der Beurteilung stimmt natürlich, besonders wenn man Online viel von sich preis gibt. Aber das ist halt die andere Seite der Münze.

    Ich gebe zu wenn du Demut so ausrichtest, stimmt das natürlich. Für mich ist es das beste überhaupt wenn ich von jemandem ein Mail erhalte, der wegen mir Angefangen hat irgendwas an seinem Leben zu verändern ins positive. Sei es die Finanzen, Sparen, das Investieren oder einfach bewusster Leben und seinen Leidenschaften nach gehen. Ich bin hier auf dieser Erde um Menschen Leben ins positive zu verändern, und sei es nur eines. Es ist besser als jede Bezahlung in Form von Geld, es erfüllt mich.

    “der dritte Leserbrief…” – ich sehe es so, je mehr Menschen ich helfen kann in meinem Leben, umso weniger werde ich am Ende “bereuen”. Tim hat nun mal eine Reichweite, und die Sache ist die man weiss nie wen man erreicht durchs Internet. Und ich weiss wie stark das Internet Einfluss auf ein komplettes Leben haben kann. Wäre Tim oder z.B. Kolja von Aktien mit Kopf nie da gewesen, hätte ich vielleicht nie mit dem Investieren begonnen. Wäre da nicht wo ich heute bin und wo ich morgen sein werde. Dank diesen Online-Präsenzen. Das gebe ich nun zurück.

    Ich kenne viele meiner Schwächen, allerdings halte ich mehr davon meine Stärken auszuprägen. Als dass ich alle Schwächen ausbalanciere. Was nicht heisst das ich meine Schwächen ignoriere. Vielleicht ändert sich das ja mit dem Alter oder mit der Zeit. Was ich auf jeden Fall gemerkt habe, je mehr man sich auf seine Stärken fokussiert, umso mehr Spass macht mir das Leben, umso mehr geniesse ich den Moment. Umso “erfolgreicher” werde ich in dem was ich mache.

    Wie gehe ich mit Schwächen um, z.B. habe meditiere ich täglich seit rund 5 Monaten. Rechtschreibung, ich habe den Blog, Lese mittlerweile 20 Seiten täglich  etc. Rechthaberisch, manchmal halte ich dann einfach meine Schnauze (extrem Schwer), vor allem dann wenn man genau weiss das man recht hat (ganz schlimm). Und und und…

    Aber ich reflektiere alleine Dank meinem Blog, YouTube und Co. schon extrem viel mehr als vorher. Da halt auch eben durch diese Anonymität eine andere Art von Feedback kommt.

    Grüsse
    Thomas

     

     

  42. AvatarFit und Gesund

    @Thomas,

    schon gut, ich wollte Dich nicht angreifen, glaube mir.  🙂

    und jetzt muss ich neue Batzeli machen gehen… hi hi…

  43. AvatarFinanzguru41

    @Thomas

    ich verfolge deinen Blog und Youtube-Kanal schon länger. Von daher kenne ich deine generelle Einstellung zu Autos. Aber eben nur, weil ich auch die Videos und Beiträge dazu kenne!

    Und selbst ich bin auf deinem Blog immer etwas irritiert, wenn ich das Bild mit der dicken Karre sehe. Jetzt stell dir einfach vor, dass jemand, der dich nicht kennt, dieses Bild sieht. Da kommt man unweigerlich auf falsche Ideen. Und auch das ist dann ein Bild, dass du von dir in der Öffentlichkeit abgibts.

    Nur mal so zum drüber machdenken…

  44. AvatarThomas der Sparkojote

    @Finanzguru41

    Da hast du recht, allerdings ist mir das ja recht egal was fremde von mir halten 😉 Ich trage ja auch zerrissene und zerschnittene Kleider, die man auch öfters in Videos sieht. Ob Leute mich für einen Penner halten, (konträr) einen Bonzen, oder sonst was. Das ist mir egal.

    Hier gehts ja zum Glück eher sachlich zur Sache, in den herkömmlichen Medien oder Zeitung in den Kommentaren siehts anders aus. Das härtet ab, man sieht eine andere Perspektive.

    Ich habe das Glück, wie es einer meiner ehemaligen Lehrer gesagt hat: „in meiner eigenen Welt“ zu leben. Äusserliche Einflüsse haben mich nie von dem abgehalten was ich machen wollte/will.

    Am 16. und 17. Mai gibts in Zürich übrigens jeweils ein Communitytreffen von mir organisiert.

    Liebe Grüsse

    Thomas

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