Ob Normalo-Job oder Selbstständigkeit: Du kannst Millionär werden


Immer mehr Amerikaner kündigen ihren Job. Sie sind unzufrieden. Sie haben neue Arbeitsangebote oder gehen in den vorzeitigen Ruhestand. Manche nehmen eine Auszeit. Sie machen etwas Kreatives. Arbeitgeber müssen ihren Angestellten mehr bieten, um sie zu halten.

Angeblich soll auch in Deutschland angesichts des Aussteigertrends ein Fachkräftemangel entstanden sein. Aber ist das wirklich so? Es fehlen Ärzte. Meistens geht es nicht um Akademiker, sondern eher um ausgebildete Kräfte. Eben Erzieher, LKW-Fahrer und Pflegefachkräfte. Die fehlen überall.

Finanziell frei kann praktisch jeder aus der Mittelschicht werden. Du brauchst einen Spardrang. Mit einer hohen Sparquote kannst du es zum Millionär schaffen. Blogger und Softwareentwickler Oliver Noelting ist eine Paradebeispiel. Die Sparquote des Familienvaters beträgt 60 Prozent.

Super finde ich auch, was sich Jessica (22) und Dominik (24) aufbauen. Das junge Paar legt jeden Monat 1.500 Euro in ETFs an. Mit 30 wollen sie Millionäre sein. Für möglich halte ich das. Fleiß und Ehrgeiz sind zwei wichtige Begleiter auf dem Weg dorthin.

Wer kreativ ist, macht sich selbstständig

Außerhalb vom klassischen Job feiern Kreative erstaunliche Erfolge. Nimm Videoproduzenten Fritz Meinecke (32). Der Magdeburger wurde Millionär mit seiner YouTube-Überlebensshow in Schwedens Wildnis. Sein YouTube-Kanal hat 1,8 Millionen Abonnenten. Seine Outdoor-Show heißt “7 vs. Wild“.

Der Heidelberger Peter Reese ist mit der Gründung des Vergleichsportals Verivox steinreich geworden. 2003 gründete József Váradi die Billigairline Wizz Air als „Ultra-Low-Cost-Fluggesellschaft“. Günstiger als Ryanair zu sein – das war sein Ziel. Váradi verteilte, als er Wizz Air mit 38 Jahren gegründet hat, selbst Werbezettel an Passanten in London.

Wer aus der Mittelschicht kommt, sollte beim vorzeitigen Ausstieg aus dem Berufsleben vorsichtig sein, raten Wissenschaftler. Das liegt daran, dass die meisten nicht gut mit Geld umgehen können. Die meisten sind eben lausige Sparer. Für den Normalo-Haushalt mit wenig Rückklagen ist es klar, dass der vorzeitige Ruhestand kaum möglich ist.

Wer indes sorgfältig plant und ein fettes Depot aufbaut, eventuell passive Einkommensströme wie Dividenden oder Mieten kassiert, kann früher aussteigen. Aber die Mehrheit hat kaum eine andere Wahl, als ewig zu arbeiten.

Bundesregierung schläft bei Altersvorsorge

Die Bundesregierung sollte endlich das Aktiensparen für die Rente fördern. Riester Renten sind keine Lösung. Sie sind eine Abzockerei. Die Finanzbranche und ihre Vermittler kassieren ungeniert Gebühren. Unsere Regierung schaut seit 20 Jahren untätig zu, obwohl Bürger enorme Summen durch die Lappen gehen. Es liegt ein Interessenkonflikt vor. Banken und Versicherungen wollen ihre Gewinne maximieren. Wie können sie dann gleichzeitig dem Bürger das bestmögliche Produkt anbieten? Es beißt sich die Katze in den Schwanz. Da sind sich Verbraucherschützer sicher.

Kanada, USA, Australien, Großbritannien und Schweden fördern das Aktiensparen für die Rente. Sie machen es besser.

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90 Kommentare
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Ralf
7 Monate zuvor

@Fachkräftemangel: Wurde ja schon in diesem Blog teils hitzig diskutiert. Warum werden vor allem Fachkräfte in Ausbildungsberufen knapp? Zunehmende Akademisierung, steigende Abiturrate, weiterhin eher mäßig bis schlecht bezahlte Jobs wie Busfahrer, Verkäuferin, Hausmeister oder Arzthelferin mit oft dazu ungünstigen Arbeitszeiten. Wenn die Warmmiete und Pendeln schon die Hälfte oder viel mehr des Einkommens auffrisst, wer hat da schon Bock drauf? Nicht so selten der Fall derzeit für Neumieter, gerade für Familien. Wir suchen Ingenieure bei uns im ÖD und finden keine. Zum Teil schon mehrmals ausgeschrieben. Warum? Weil wir mit den Gehältern der freien Wirtschaft als ÖD nicht mithalten können. Verbeamtung als Lösung gibt es leider oft nicht (wäre mehr Netto vom Brutto bei den Gehaltsgruppen). Und einige Stellen nur befristet obwohl der Bedarf gerade in IT und Technik hoch ist. Und so bleiben derzeit eben wichtige Zukunftsthemen vor allem im Bereich der Digitalisierung und Planung liegen. Fremdvergabe scheitert zunehmend an überlasteten Ingenieurbüros oder schlechter Qualität der Ausführung (vermehrt Mängel). Und überprüfen muss das auch jemand, kostet ebenfalls wieder Zeit. Darum klappt es auch nicht mit vielen wichtige Großprojekten und Infrastruktrumaßnahmen in D oder Kosten explodieren. Also teilweise hausgemachte Probleme die dann als Fachkräftemangel verkauft werden.
Der benannte Oliver Noelting wohnt mit Freundin und Tochter offenbar in einer 46 Quadratmeter großen Zwei-Zimmer-Wohnung. Ganz ehrlich: Nicht unbedingt jedermann Sache. Da muss man irgendwie schon der Typ dazu sein. Kinder werden größer, irgendwann kommt vielleicht weiterer Nachwuchs und wenn die Schule beginnt braucht es auch mal Ruhe und Platz für Hausaufgaben und Rückzugsmöglichkeiten auch als Paar. Trotzdem viel Erfolg damit.

@Aktien: Welche Titel stehen derzeit ganz oben auf eurer Kaufliste? Adidas war mein letzter Kauf.

Slowroller
7 Monate zuvor
Antwort an  Ralf

Ich finde das Mittelding viel besser: Abi machen und breite Bildung einheimsen und dann als quasi Erwachsener sein Metier aussuchen und zb auch Handwerker werden. Dafür muss es dann aber auch faire Löhne für die angestellten geben, jetzt ist due Zeit wo man das durchsetzen könnte.

7 Monate zuvor
Antwort an  Slowroller

…oder sich als Handwerker selbstständig machen!

Als Fließenleger kann man sich derzeit zum Beispiel die Projekte aussuchen. Wer hier gute Arbeit leistet, mit Qualität und Zeit überzeugt, dem steht heutzutage wohl die Welt offen. Vorausgesetzt man ist körperlich fit.

Ralf
7 Monate zuvor
Antwort an  Finanzguerilla

Zustimmung. Allerdings sind dann mit 50 oft Knochen und Gelenke kaputt. Darauf haben immer weniger Leute Bock. Ich kenne Schwerstarbeit auch ohne heutige übliche Hilfsmittel, habe bereits als Jugendlicher u.a. auf dem Bau gekloppt und Spielplätze mit aufgebaut bis dann der Groschen gefallen ist.

Immer weniger Leute werden sich künftig offiziell einen Handwerker überhaupt noch leisten können. Die Reallöhne 2021 sinken gegenüber 2020, nachdem sie sich bereits da schlecht entwickelt haben. Und Handwerker bleiben gerne auch mal auf Rechnungen sitzen und rennen dann ihrem Geld hinterher. Fachkräftemangel löst man so jedenfalls nicht. Und Wohnen wird noch teurer werden. Egal, ob Eigentümer oder Mieter….

Fit und Gesund
7 Monate zuvor

@Ralf,
Oliver Noelting ist im Januar 2021 in eine 3Zi-Wohnung umgezogen. Ich kann mir auch nicht vorstellen wie man mit Kind in einer 2-Zi-Wohnung leben kann.

Auf meiner Wunschliste stehen weiter Schweizer Aktien und ich möchte noch ein wenig im Rohstoffbereich aufstocken.

Slowroller
7 Monate zuvor
Antwort an  Fit und Gesund

Die ersten 2-3 Jahre geht das ganz problemlos – wir hatten uns kurz vor der Geburt von K1 auf 4 Zimmer vergrößert und haben lange eigentlich nur zwei gebraucht. Mit K2 hätten auch 3 gereicht – aber dank Corona ist das extra-Büro schon angenehm. Kommt wohl aber auch auf die Charaktere an, unsere Kids wollen (noch) gerne immer da sein, wo wir sind.

Thorsten
7 Monate zuvor
Antwort an  Fit und Gesund

Ich habe mir auch die Lippen gebissen als ich (weiß nicht wo oder bei wem, vielleicht sogar hier) lapidare Aussagen “Sparrate geht auch mit Kind” gelesen habe. Asl ob das so auf ewig mitlaufen würde. Wenn das Kind klein ist und “mitwohnt” dann ist das mit Kindergeld und dem Erziehungsgeld heute sogar gar nicht so schlecht. Die Kosten kommen später (bei uns damals sogar sofort : Kita kostete über 800 Euro im Monat, Erziehungsgeld gab es nicht.). Eigenes Zimmer usw. muss ja auch bald sein. Letztlich muss man einiges selbst erleben um es wirklich beurteilen zu können.
Ich erinnere mich an einen jungen Vater der vor Kollegen sagte, er wäre jetzt aus dem Gröbsten raus, die Kinder seien nun endlich trocken. Schallendes Gelächter ertönte von allen Kollegen, die ältere Kinder hatten oder wo die Kinder sogar aus dem Haus ausgezogen waren (und dort weiter und noch mehr Sorgen machen und kosten weil sie z.b irgendwo studierten)…

Kiev
7 Monate zuvor

@ Inflation

Ich habe den Link über die Diskussion nicht angesehen. Allerdings scheint das Thema wieder ein bisschen mein Depot aufgeblasen zu haben. Heute sind meine beiden größten Depots wieder auf ATH. Aber das ist vielleicht nur ein kurzfristigs Zwischenhoch.

Vielleicht rollen schon morgen die Panzer zurück zur Grenze, die Lieferketten geraten ins stocken, eine neue Corona Variante breitet sich aus, das Chinesische und Amerikanische Verhältnis kühlt sich erneut ab, Evergrande geht entgültig das Geld aus, Nordkorea startet Atomtests, die EU Länder bekommen schon mit dem Mini Anstieg der Leitzinsen unter Druck, da die Schuldenlast zu hoch ist. Ist das ein schönes Leben als Crash Prophet. Ich halte dagegen und sage, diese Woche gibt es keinen Crash. Wenn ich auf die sehr langfristige Entwicklung der Börse schaue hat ein nächste Woche gibt es keinen Crash Prophet meistens recht.

@ Frugalisten

Anhand ein paar Kennzahlen ist es schwer die Lebenssituation allumfassend einzuschätzen. Soweit mir bekannt arbeitet Oliver nicht in Vollzeit. Er hat sich somit für mehr Zeit entschieden. Das geht vielleicht auf Kosten der Wohnfläche. Als Mieter ist er hier flexibel und passt sich der Situation an. So nutzt er nur den Wohnraum den er tatsächlich aktuell benötigt. Das ist nicht für Jeden etwas. Allerdings arbeitet er auch weniger. Er hat folglich andere Prioritäten. Bei der Einkommenseite sehe ich bei ihm weiterhin durchaus ungenutztes Potenzial. Es ist aber immer eine Entscheidung was man in welchen Maße machen möchte und was nicht. Der bewusste Umgang mit Geld und über den eigenen Konsum hilft allerdings sein Geld und Zeit für sich selbst bestmöglich einzusetzen.

Thorsten
7 Monate zuvor
Antwort an  Kiev

Die Rakten fliegen ja schon lange, der Krieg ist ja bereits in der Ukraine. Heute schlug es in einen Kindergarten ein :

https://www.rbc.ua/rus/news/boeviki-obstrelyali-stanitsu-luganskuyu-popali-1645087170.html

Öl, Gas, Metalle, Commoditiersin insgesamt, Holz, Aluminium, also Minenaktien laufen weiter. Gold wird evtl. in Kürze etwas nach oben ausbrechen, charttechnisch, nicht unbedingt wegen der Kriegsgefahr.

Russische Aktien sollte man derzeit allerdings nicht wirklich besitzen….

Ralf
7 Monate zuvor

@Aktien Schweiz: Welche besonders attraktiven Kaufkandidatensehr ihr derzeit in der schönen Schweiz?

@Oliver Noelting: Ich wünsche ihm viel Erfolg. Mein Weg wäre es nicht. Man sollte auch die Kosten gerade bei größeren Kindern nicht unterschätzen (Führerschein, Ausbildung, Klassenfahrten, Freizeit, Training, Tanzkurs etc.). Bekommen wir derzeit ganz ordentlich zu spüren, sehen das aber auch als außerordentlich sinnvolle Investition in ihre Zukunft.

7 Monate zuvor
Antwort an  Ralf

Same here. Die Kosten steigen, das zweite Kind ist im Anmarsch.

Sehe es aber wie du als absolut tolles Investment in den Basiswert “Familie”.

Nach neuesten Daten gibt es wohl bald eh viel Platz auf der Erde, sodass ich mir auch über die Zukunft der Kleinen keine großen Sorgen mache 🙂

LG

DanielKA
7 Monate zuvor
Antwort an  Ralf

eine Investition in die Zukunft, so sollte man es sehen. Bringt nichts über Kosten zu lamentieren, es gibt ja genug Beispiele, dass mehrere Kinder soviel Kosten wie ein Ferrari, Reihenhaus etc (je nach Standard er Familie). Aber über solche Opportunitätskosten möchte man sich keine Gedanken machen, sonst kann man gleich auf Kinder verzichten. Aus dem eigenen Umfeld kann ich sagen, dass die Unterstützungen der studierenden Kinder Kosten von etwa 500 bis 1.000 EUR pro Kind (im Monat) verursachen. Wer spät Kinder bekommt, muss halt vorher Gas geben und ansparen.

7 Monate zuvor
Antwort an  DanielKA

Völlig richtig!

Zudem darf man auch nicht vergessen, dass die aktuelle Generation von Eltern mit wahrscheinlich historisch hohen Erbschaften rechnen dürfen. Natürlich nicht in jedem Einzelfall, aber dennoch vermutlich mehrheitlich.

Davon gibt man dann einfach ein Stück an die kommende Generation weiter. Ich sehe das (noch?) ziemlich entspannt. Zudem gibt es heutzutage auch Unterstützung ohne Ende seitens des Staates (Kindergeld, Elterngeld, Familienzuschläge, KFW-Förderungen etc.).

Zudem glaube ich, dass in den kommenden Jahren eher Singles und Paare (“DINKS” – double income no kids) OHNE Kinder finanziell stark bluten müssen. Vor allem in Hinblick auf unsere dysfunktionale Rente.

Aber mal gucken!

Daniel
7 Monate zuvor

Toller Beitrag. Aber Fachkräftemangel hat auch eine weitere Ursache. Wir hatten noch nie so viel Medizinstudenten wie heutzutage. Nur, der Frauenanteil liegt über 50%. Und gar viele der Ärztinnen arbeiten nicht Vollzeit, sondern reduzierte Wochenstunden. Zur Abdeckung der med. Versorgung brauchst du also immer mehr Stellen.
Kaufe zur Zeit gar nicht, weil kein Geld. Auf der Watchlist ist ein REIT, sonst ein paar Techs.

Pat
7 Monate zuvor

Nicht Bundesregierung schläft, sondern beabsichtigt, dass die Mehrheit lebenslang arbeiten und in die Rentenversicherung einzahlen müssen. Für die Regierung ist die vorzeitige Berufsleben unerwünscht! Sonst hätte sie ja wenig Steuern einnehmen. Mit Aktien und Dividende zahlt man max. 27%. Aber das Arbeitseinkommen ist höher besteuert, deswegen kaum bis keine finanzielle Bildung zu fördern.

42sucht21
7 Monate zuvor
Antwort an  Pat

@Arbeitseinkommen ist höher besteuert
Insgesamt haben Arbeitseinkommen einen ähnlichen Steuersatz wie Divis/ KAP.

Ihr Einkommensteuertarif in DE ist linearprogressiv und erreict bei ca. 60k (inkl. WerbePausch) den Spitzensteuersatz von 42%. Der Grundfreibetrag ist aber steuerfrei und dann gehts ab 14% hoch. ganz abgesehen von den Dingen die wir steuerlich geltend machen. Können wir bei Divis ja nicht mehr.

Das Problem ist, dass man 30% der AN nicht benötigt (die Zahl haben wir kürzlich hier im Forum ‘erarbeitet’) und sie trotzdem durchfüttern muss. Warum zT benötigt man zB angeblich soviele Ingenieure im ÖD. Es ist einfach viel zu aufgebläht. Dann brauch man Leute um die Leute zu steuern und dann braucht man wieder Leute die Leute steuern die Leute steuern die Leute steuern usw usw. Kein Wunder, dass die meisten sagen nach 6h arbeit könnten sie heim gehen.

7 Monate zuvor
Antwort an  42sucht21

“Warum zT benötigt man zB angeblich soviele Ingenieure im ÖD. Es ist einfach viel zu aufgebläht. Dann brauch man Leute um die Leute zu steuern und dann braucht man wieder Leute die Leute steuern(…)”
Und das ist auch gut so. Würde man es wie in der freien Wirtschaft handhaben, ist es gut, solange die Ingenieure redlich arbeiten. Es wäre aber Mißbrauch, Korruption, Vergabegedünkel und ein “nicht-so-ernst-nehmen-von-Richtlinien-und-Gesetzen” Tür und Tor geöffnet. Eben wie in der freien Wirtschaft. Da es im ÖD meist um Vorhaben öffentlichen Interesses und um Steuergelder geht, ist es mir ganz Recht, dass nicht da nicht jeder im Namen der Effizienz tun und lassen kann, wie er gerade will.

42sucht21
7 Monate zuvor
Antwort an  Meinungslemming

@Meinungslemming
ja, bei meinem Arbeitseinkommen geht es auch um Steuergelder und derem sinnvollen Einsatz. Ein Mittelweg ist gut. Keine Effizienz zu haben ist am Ende ähnlich wie nur auf Effizienz getrimmt zu sein. Eben nur teurer. Siehe zB Größe des deutschen Bundestages und Finanzierung Mitarbeiterbüros.
Ich verweise mal auf das Parkinson’s law: “the number employed in a bureaucracy rose by 5–7%pA irrespective of any variation in the amount of work (if any) to be done.”Oder Bsp. die Bauvorschriften. vergleichen Sie mal die Anzahl der Vorschriften in DE mit dem schweizer Bauordnungsrecht. So richtig viel hört man trotzdem nicht von zusammenbrechenden Häusern aus der Schweiz oder mangelnder Wohnqualität.
Das Problem liegt auch darin: Ein Beschäftigter führt neue Regeln ein. Das ist ein Arbeitsnachweis. Das kann er dem Vorgesetzten zeigen. Ein Beschäftigter lässt sinnvolle die Regeln so wie sie sind – da hat er wohl nichts getan.

Wolke
7 Monate zuvor

@Fit und Gesund

“…jetzt mal im Ernst, was ist DEIN Plan, gibt es auch Lösungsmöglichkeiten? Jammern ist keine Lösung…”

Wenn ich hier die Meinung namhafter Leute (H.W. Sinn, Thomas Mayer, Charlie Munger) zur Inflation poste, heißt das noch lange nicht, dass ich deshalb meinen Plan hier ausbreiten muss, um dann womöglich noch als Pessimist oder Depressiver bezeichnet zu werden.
Die Meinung der genannten Herren zur Inflationsentwicklung zu erfahren, hat nichts mit Jammern zu tun. Es ist schlicht und einfach Fortbildung, was du aus deinem früheren Beruf ja kennen müsstest.
Wenn man nicht mehr zwanzig ist und das sind doch einige hier, darf man sich schon ein paar Gedanken mehr machen, als
“ETF” kaufen und dreißig Jahre schlafen legen”.

Fit und Gesund
7 Monate zuvor
Antwort an  Wolke

@Wolke,

ich habe nach Deiner Meinung gefragt, nicht nach der Meinung “namhafter” Leute, was sind denn namhafte Leute? also ich bin nicht dermassen obrigkeitsgläubig, das habe ich auch in meinem Beruf gelernt, nicht der Herr Professor operiert am Besten, u.U. gibt es da einen fähigen Oberarzt der das viel besser kann, damit kann man mich nicht unbedingt beeindrucken.

Ich leugne die Inflation ja nicht, ich kenne sie sogar noch selber, im Gegensatz zu den Jüngeren hier, ich kann auch die ganze Latte an derzeitigen Gefahren und Widersächlichkeiten hoch und runterbeten, aber ich muss doch eine Lösung versuchen zu finden,
und die Lösung sieht eben nicht für Alle gleich aus,

ich hätte mir von Dir eher mal erhofft dass Du Deine persönliche Strategie erläuterst, vermutlich ist die ja gar nicht verkehrt, durch Dein ständiges Hinweisen auf alle möglichen schlechten Szenarien hast Du Dir den Titel Pessimist selber verdient.

Aber jetzt les ich in meinem Buch weiter, das ist heute angekommen, bis Kapitel 12 bin ich schon.

Schönen Abend Dir.

BS Rechner
7 Monate zuvor

5200 € Netto, da müssten beide so ca. 8700 € Brutto haben…
Wer glaubt denn so was???

Paluma
7 Monate zuvor
Antwort an  BS Rechner

Warum soll das nicht möglich sein?

DerMax
7 Monate zuvor

Aktienrente: Wenn eine Aktienrente kommt, dann wäre das Schweden-Modell von Vorteil. Die Verwaltungskosten sind gering, Profis verwalten das Depot, und jeder Bürger erhält seine “Dividende”.

Die Kommentatoren hier legen bei Eigenverwaltung sicherlich eine bessere Performance hin als eine staatliche Stelle. Die Masse der Bevölkerung jedoch nicht – nur so ein Bauchgefühl.

Das US-Modell (Eigenverantwortung) bringt m.M.n. nichts, wenn wir Normalos (Putzfrau, Handwerker, Büro-Sachbearbeiter, Arzthelferin, Bäckergeselle) Unternehmens-Kennzahlen zwar durchaus lesen, aber nicht bewerten können. ETFs will auch nicht jeder, weil “langweilig”. Ja was denn nu?

Wolke
7 Monate zuvor

Millionär werden wird von Tag zu Tag leichter. Die Inflation macht`s möglich.

Ralf
7 Monate zuvor
Antwort an  Wolke

Richtig. Munger und auch die Bundesbank haben den Ernst der Lage erkannt. Sehr vieles wird teurer, aber das Einkommen nicht größer. Wohlstand ist durchaus am bröckeln. Vor allem bei der Mittelschicht die von oben und unten ausgepresst wird. Stetiges Investieren bleibt aber weiter wichtig. Aber die goldenen Jahren sind aus meiner Sicht vorbei, es wird ruppiger und man braucht eben Geduld und gute Qualität (große Firmen, starke Marken, innovative Produkte und zukunftfähige Technologien). Draum setze ich lieber auf Einzelaktien (habe auch ETF) um gezielter picken zu können.

@Immobilien: Nun soll es auch Vermietern an den Kragen gehen. Wenn die Miete 20 % über der ortsüblichen Vergleichsmiete liegt drohen künftig sehr hohe Strafzahlungen. Der Bundesrat schlägt doppelte Bußgelder bei Mietwucher vor bis 100.000 €.

-M
7 Monate zuvor
Antwort an  Ralf

Munger: ich finde es aber witzig, dass nur der eine Teil (inflation ist gefährlich) von seinem daily journal Meeting zitiert wird….. den Rest lassen alle weg, schade.

Gibt auf YT gute Zusammenfassung der Hauptversammlung und wenn man sich alle Antworten von ihm im Kontext anhört, wird ein Schuh daraus 🙂

-M

Last edited 7 Monate zuvor by -M
Wolke
7 Monate zuvor
Antwort an  -M

-M

…und andere lassen gerne die unangenehmen Teile wie beispielsweise die Inflation weg. Es ist immer dasselbe mit der selektiven Wahrnehmung.
Witzig ist auch, wie übellaunig und aggressiv einige auf Themen reagieren, die sie mühsam ausgeblendet hatten.

-M
7 Monate zuvor
Antwort an  Wolke

Aber wieso nimmst dann ausgerechnet du nur das Zitat und lässt den Rest weg. Die Quelle (daily journal Meeting) hatze mehr zu bieten in dem Kontext Inflation, weil munger in diesem Kontent auch auf Aktien eingegangen ist. Das relativierte dann auch sein Inflations Zitat.

-M

42sucht21
7 Monate zuvor

@Munger tweetet
Echt der tweetet? na ja, ich mag allgemein Herrn Mungers Aussagen sehr. Aber ne Glaskugel haben Sie auch nicht, siehe Munger und Alibaba (sorry @-M, wird schon) oder Buffetts mit dem Verkauf der Fluggesellschaften im Covid-Crashund dem erst ganz kürzlich erfolgten Kauf von Chevron nach der erfolgten Erholung.

Inflation ist blöd. Blöder ist aber Deflation. 1980 war die Inflationsrate in den USA >13%. Ist deren Demokratie in den 80ern, 90ern, 00ern, 10ern oder 20ern in Gefahr geraten. Bei absolut sehr geringer Inflation haben Trumps Anhänger das Kapitol gestürmt und die Demokratie gefährdet. Für mich gefährden die Entfremdung mancher Politiker von der Wählerschaft die Demokratie deutlich mehr als temporäre Inflation. Das sind nicht nur die Trumps dieser Welt. Sondern auch Grünenvorstände die sich selbst maximale Coronaboni genehmigen (complinance, ethik?!) wegen der Härten die sie durch Covid durchleben oder versuchte Sonderregeln wie der 6-Monatsstatus im Bundestag während für andere 3 gelten sollen. Wer wundert sich wenn Wähler sich Kopf schüttelnd abwenden.

-M
7 Monate zuvor
Antwort an  42sucht21

Da hast du recht @42

Munger hat sogar über Baba gesprochen, dass er findet, für den aufgerufenen Preis das besser PLV bekommen zu haben ggü der peer group. In q4 hat er ja nochmal die Position verdoppelt.

Es erinnert mich an 2009 als er Wells fargo, US Bancorp und BoA gekauft hat. Ich glaube da haben auch einige ihn belächelt und die käufe für nicht gut befunden.

Fällt Baba nochmal stark dann bin ich auch gern bereit noch Euros locker zu machen.

-M

Mats
7 Monate zuvor
Antwort an  -M

Wie hoch ist denn dein Anteil von Alibaba an deinem Aktienportfolio? Nicht dass du dich zu sehr in diesen einen Wert verliebst. 🙂

Meine Gewichtungen sind aber auch nicht nur rational. Übergewicht in Big Tech. Zucke auch gerade mit dem Kauf Button und stehe vor erneutem Kauf von Alphabet. Begeistert mich immer noch am meisten das Unternehmen.

Paypal sind wir ja nun bei rund 94 Euro. So richtig erwärmen kann ich mich dennoch nicht dafür, werden die nicht disruptiv von mehreren Seiten in die Zange genommen? Irgendwie lese ich immer wieder, dass Big Tech auch in die Payment Schiene strebt.

.

-M
7 Monate zuvor
Antwort an  Mats

Die %-Position in Baba ist zweistellig, somit nicht klein. Das ist auch ok so.

Ich hasse es mehr, richtig zu liegen und dann 0,5% seines Vermögens darauf gesetzt zu haben…das bringt einen nicht weiter, deshalb mag ich große Positionen mehr.

-M

Wolke
7 Monate zuvor
Antwort an  42sucht21

@42 sucht 21

Wenn beispielsweise die Strompreise für Unternehmen um 400% angestiegen sind, sich für Haushalte verdoppelt haben, finde ich, darf/sollte man das bei Aktieninvestments ruhig berücksichtigen.
Da braucht auch man keine Glaskugel, weil Realität.
Dass das morgen nicht wieder vorbei ist, ist auch Realität.
Wenn damals beispielsweise ein Buffett Goldinvestments als Unsinn hingestellt hat, steht der jetzt gut da, der nicht auf ihn gehört hat.
Inflation kann zu einer Rezession führen. Alles Tatsachen, die Profis zwar nicht überbewerten, aber berücksichtigen.
Stumpf nach Bauchgefühl (Welcher Kleinanleger ist schon imstande Unternehmen zu durchleuchten und verstehen) zu jeder Zeit Aktien oder ETF`s kaufen und sonst nichts, ist halt m.M. etwas naiv. Ausser man ist sehr jung.

Freelancer Sebastian
7 Monate zuvor

Betrachten wir die Inflation aus Verbrauchersicht, so sieht es bei uns nicht sehr dramatisch aus. Bei Lebensmitteln kommen wir weiter gut mit dem Budget aus. Die Miete ist durch die Energiekosten um ca. 6% gestiegen. Ich würde aber nicht nur Jahre vereinzelt betrachten. Jahrelang ist da bei uns kaum was passiert. Unser Einkommen ist stärker gestiegen. Zudem sind eben die “Minimalisten” im Vorteil, die nicht viel und hohe Ausgaben haben. Die Inflation kostet vielleicht 5-10% der Sparrate. Verkraftbar.

Der Stoa folgend, würde ich mich auch nicht zu sehr mit Dingen beschäftigen, die nicht in meiner Macht stehen. Die Inflation ist wie sie ist, müßig darüber zu lamentieren. Viel mehr kann man sich Gedanken über die eigenen Möglichkeiten machen. Kosten durchleuchten, Prioritäten setzen, Ausgabeverhalten anpassen.

Vor allem in sich selbst investieren, lernen, weiterbilden, Jobchancen suchen und nutzen – das Einkommen steigern. Den Kopf nicht in den Sand stecken, sondern Dinge anpacken. Hier ist jede*r selbst gefragt, individuelle Antworten müssen gefunden werden.

Betrachten wir die Inflation aus Investorensicht, so sind Aktien das Mittel der Wahl. Die Unternehmen steigern die Umsätze und Gewinne nominal wie real. Ich partizipiere als Anteilseigner, begegne der Inflation so gut es geht. Die Preise steigen, die Unternehmen passen sich an, die Gewinne steigen.

Wenn ich mir einmal den Gewinnanteil der letzten zwölf Monate in meinem Portfolio anschaue, so kann ich ein “Einkommen” durch Beteiligungen von ca. 13.500$ aus US-Beteiligungen konstatieren. Ein Teil davon fließt als Dividende auf mein Konto, der Rest wirkt als Reinvest in den Unternehmen und steigert für die Zukunft Wert und Cashflow meiner Beteiligungen. Gut so.

Seit Jahren steigt hier das Einkommen schneller als die Inflation, stetes Investieren sei Dank. Ja, manche mögen nur mit dem rechnen, was tatsächlich auf´s Konto gelangt. Ist eben eine andere Herangehensweise. Ich bin Unternehmensbesitzer mit anteiligen Gewinnen. Irgendwann werden die “Gewinne pro Aktie” mein Arbeitseinkommen überholen. Ein Teil fließt als Dividende in meine Taschen. Ein wunderbares Konzept.

So erklärt sich auch, warum Preisschwankungen der Aktien für mich eine untergeordnete Rolle spielen. “Meine” Unternehmen verdienen mehr und mehr Cash für mich. Eine einfache, logische und erfolgreiche Herangehensweise an Aktien wie ich finde.

Darf man natürlich gerne anders sehen. Die Zugänge zur Börse sind unterschiedlich. Ich muss nur sehen, was für mich passt. Und es passt hervorragend.

-M
7 Monate zuvor

Und genau so betrachte ich meine investments, mein lieber Freelancer!

Am Jahresende:

Unternehmen A: Anz.Aktien x EPS = Mein Anteil am Gewinn

Wenn man das für alle Unternehmen macht und addiert, sieht man sehr schön wie sich das Einkommen aus den Beteiligungen erhöht.

Es sollte sich um Unternehmen handeln, die einbehaltene Gewinne auch gewinnbringend reinvestieren und nicht komplett für capex drauf gehen (auch logisch) 🙂

“Buffetts 1 Dollar Prämisse”

-M

Last edited 7 Monate zuvor by -M
Wolke
7 Monate zuvor

Scheint mehrheitlich ein Schweizer Forum zu sein. Da scheint die Inflation (noch) nicht angekommen zu sein, das muss man neidlos zugestehen. 1,6%…haha… ihr Glücklichen. Da ist leicht stoisch zu sein.
Da schaut´s in der Eurozone (5%-Tendenz steigend) und erst recht in USA (7,5%-Tendenz steigend) ganz anders aus.
Mit Schweizern über Inflation zu reden, ist natürlich sinnlos, sie haben keine.

Bruno
7 Monate zuvor
Antwort an  Wolke

Wir brauchen keine Inflation in der Schweiz, hier ist alles schon 3x teurer als in Deutschland 😉

Und ja der Vorteil der Nationalbank ist, man kann die Inflation etwas abbremsen wenn man die Währung stärkt, dann sinken die Importpreise.

Ansonsten könnte man auch sagen die Inflation haben wir schon vorweggenommen 😀

Im übrigen bin ich auch der Meinung, lieber Inflation als Deflation, aus Unternehmenssicht, natürlich beides unangenehm, aber es ist einfacher, mit der Inflation umzugehen als mit Deflation, wenn nichts läuft, läuft nix, bei Inflation läuft viel, man muss dann einfacher dynamischer vorgehen, vorausgesetzt natürlich, man hat Produkte und DL, welche auch nachgefragt werden.

Wolke
7 Monate zuvor
Antwort an  Bruno

@Bruno

Inflation ist auch weniger für Leute wie dich und mich ein Problem.
Eher für den 1000€ Rentner oder McDonalds Angestellten.
Je nach empathischer Veranlagung sind diese Leute einem egal oder nicht.

Bruno
7 Monate zuvor
Antwort an  Wolke

Ich fühle mich nicht schuldig für die Inflation. Aber auch hier, es ist immer noch besser etwas Kaufkraft zu verlieren, als arbeitslos (Deflation). Natürlich wäre mir eine ideale Welt mit 0-1.5% Inflation und Vollbeschäftigung auch lieber, aber es liegt halt nicht in unseren Händen.

Im übrigen ist es nicht ganz so einfach in einem Land mit extrem hohen Löhnen (aus AG-Sicht, als AN ist das eine gute Sache), insbesondere wenn man exportiert. Unsere Konkurrenz in Deutschland als Beispiel, hat Lohnkosten von 1/3-1/4 für einen Softwareentwickler, nur als Beispiel. Natürlich wäre es einfach zu sagen, gehen wir raus von der Schweiz, aber dann fehlen hier wieder Arbeitsplätze. Auf der andern Seite ist dies auch ein Ansporn, immer noch effizienter zu werden, ständig zu optimieren, jeden Stein 3x umzudrehen.

Last edited 7 Monate zuvor by Bruno
Ralf
7 Monate zuvor

“Betrachten wir die Inflation aus Verbrauchersicht, so sieht es bei uns nicht sehr dramatisch aus. Bei Lebensmitteln kommen wir weiter gut mit dem Budget aus. Die Miete ist durch die Energiekosten um ca. 6% gestiegen. Ich würde aber nicht nur Jahre vereinzelt betrachten. Jahrelang ist da bei uns kaum was passiert. Unser Einkommen ist stärker gestiegen. “

Interessanter Blickwinkel. Jedoch verzerrt in der Wahrnehmung.

Die Preissteigerungen sind teils bereits dramatisch zum Beispiel auch bei Baumaterialien wie Holz oder Pellets zum Heizen. Trifft also nicht nur die bösen Hausbesitzer welche mit Öl heizen.

Auch in meiner Gutachtertätigkeit sind die deutlich steigenden Wohnpreise für Eigentümer und Mieter in der Praxis gut ersichtlich und nachweisbar. Das kann nur teilweise durch den Umstand niedriger Zinsen abgefangen werden. Dem wird aber so nicht immer bleiben. Bauen hat sich drastisch verteuert (Tendenz weiter steigend), die Energiewende wird manchem Hausbesitzer auch noch einiges abverlangen. Was auch bei Mietern ankommen wird durch höhere Mietkosten. Vermutlich auch deshalb schlägt der Bundesrat eine Verdoppelung der Bußgelder bei Mietwucher vor bis 100.000 €. Wenn die Miete bereits 20 % über der ortsüblichen Vergleichsmiete liegt, drohen künftig dann sehr hohe Strafzahlungen. Das wird etliche Vermieter zusätzlich veranlassen, ihre Vermietungsmodelle zu überdenken, sollte das Realität werden. Und das Wohnproblem nicht lösen.

Die Preise für Strom oder auch Lebensmittel wie Milch sind so hoch wie lange nicht mehr. Doch das ist womöglich erst der Anfang. Experten sehen weitere Preisrunden vor uns.

Die Reallöhne in Deutschland sind im vergangenen Jahr erneut gesunken. Und für dieses Jahr rechnen die Fachleute mit weiteren Reallohnverlust. Willkommen in der Realität.

Botschaft: Investieren bleibt weiterhin sinnvoll und völlig richtig. Inflation ist kein Weltuntergang. Aber ein wachsamer Blick ist angebracht und einige Herausforderungen gibt es.

Wolke
7 Monate zuvor
Antwort an  Ralf

Aktien können nur steigen, alles andere ist physikalisch unmöglich.

Ralf
7 Monate zuvor
Antwort an  Ralf

Ergänzung: Das Umweltbundesamt will Schadstoffe noch weiter verringern und rät nun sogar von Pelletheizungen ab (Förderstopp wird empfohlen). Das Chaos würde damit nicht kleiner beim Thema Heizen….

Freelancer Sebastian
7 Monate zuvor
Antwort an  Ralf

Verzerrt? Nun, im Gegenteil nehme ich das Leben meiner Familie ganz real wahr. Es ist konkret. Hier spielen sich meine Handlungsmöglichkeiten ab. Was bei anderen wohl passieren mag, nehme ich zur Kenntnis, aber ändert das etwas? Führe ich das Leben der anderen? Verbessere ich mein Leben und das anderer, wenn ich hier ein paar Zeilen zur bösen Inflation verliere?

Wie ich schon sagte, jede*r muss eigene Wege finden. Was hilft das Lamentieren? Und was meinst du bitte mit “wachsamen Blick”? Was sind deine Herausforderungen? Wie genau kommst du ins Handeln? Hast du dein Ausgabeverhalten verändert? Sparst du bestimmte Dinge ein?

Ich bin neugierig. Wie hat die hohe Inflation dein Leben negativ verändert? Ganz konkret. Bist du unglücklicher in deinem Leben?

Würde mich auch bei anderen Leser*innen interessieren. Wir hören von der hohen Inflation. Wie kommt sie konkret bei euch an? Sinkt die Lebensqualität?

Und den Menschen, die betroffen sind – wie verarmten Rentnern – helfe ich konkret durch die Begegnung (das machst du, Ralf, z.B. vorbildlich mit deinen Nachbarn) und Unterstützung, nicht durch meine Posts im Netz.

Last edited 7 Monate zuvor by Freelancer Sebastian
Ralf
7 Monate zuvor

Wie bereits von mir geschrieben: Inflation ist kein Weltuntergang. Auch wurde nicht über schlechte Lebensqualität gemeckert wie hier offenbar unterstellt wird. Wir merken es aber mittlerweile durchaus im Geldbeutel. Wichtige anstehende Entscheidungen wie neue Heizung sind bei uns auch durch Preissteigerungen und Debatten um die Pelletheizung beeinflusst. War eigentlich eine Option als neue Heizung. Das Umweltbundesamt schafft mit seinem Vorstoß Unsicherheit bei diesem kostspieligen Thema. Konkret: Für mich fehlt derzeit Planungssicherheit bei kostspieligen Themen wie Heizung.

Linda
7 Monate zuvor

Als Unternehmerin bringt mir die Inflation sogar Vorteile. Höhere Preise lassen sich leichter durchsetzen. Es sind natürlich auch einige Kosten gestiegen, aber die kann ich derzeit noch relativ einfach weitergeben. Die Auftragsbücher sind doch in der gesamten Wirtschaft ordentlich voll. Deswegen sehe ich auch weiterhin eine insgesamt starke und wachsende Wirtschaft. Das wird auch bis mind.2024 so weitergehen. Ich denke die Crashs am Aktienmarkt fallen deswegen auch vorläufig erstmal aus.

Freelancer Sebastian
7 Monate zuvor

Hier ein schöner Artikel von Warren Buffett zu Gold:

https://fortune.com/2012/02/09/warren-buffett-why-stocks-beat-gold-and-bonds/

Er ist zehn Jahre alt. Wer damals Buffett verstanden hat, kann sich glücklich schätzen. Die Performance von Gold in den letzten zehn Jahren: Gut 1% nominal. Lausig ist das. Real ein Minusgeschäft.

Man kann mit Gold sicherlich spekulieren. Hier im Blog werden aber andere Schwerpunkte von Tim gesetzt.

Last edited 7 Monate zuvor by Freelancer Sebastian
Fit und Gesund
7 Monate zuvor

Warren Buffett und Gold

https://www.deraktionaer.de/artikel/gold-rohstoffe/barrick-gold-buffett-ist-raus-20225877.html

gekauft und nicht lange gehalten, aber immerhin doch ein “namhafter” Investor, soviel also zu

den Gurus. Die Goldtaler die ich gekauft habe haben sicher mehr als 1% im Wert zugelegt, auch wenn ich Kauf und Verkaufskosten einberechnen würde, das Schliessfach habe ich sowieso für meinen Schmuck und Papiere.

Meine Barrick Gold Aktien sind im Moment wieder ein wenig en vogue, das kann noch weiter gehen oder auch nicht, sie zahlen Dividende und die behalte ich garantiert.

Vieles Ansichtssache, kann auch mal anders kommen als gewünscht oder gedacht, geht auch aus dem Morgan Housel Buch hervor. 🙂

Freelancer Sebastian
7 Monate zuvor
Antwort an  Fit und Gesund

Deine Goldtaler finde ich symphatisch. Ich habe selbst mal überlegt mir so ein Ding zu kaufen. Einfach nur zum Anschauen. Und Sohnemann kann Schatzsuche spielen…. 🙂

Bruno
7 Monate zuvor
Antwort an  Fit und Gesund

Nix gegen Gold (Gold macht Sinn als Schmuck oder am Armgelenk, wem es gefällt), aber wenn wir beim Thema Inflation sind, es gibt m.E. interessantere Bereiche, wo man von steigender Inflation profitieren kann, bei den Rohstoffen z.B. Öl oder Agrar (Schweinezucht soll sich wieder lohnen, nicht mein Ding). Da aber die wenigsten einen Öltanker im Keller oder Garten haben, bieten sich hier auch wieder Aktien an, ich habe sie aber nicht, auch wenn ich die Chancen sah als sie abgesackt waren während Corona.

Guter Schutz sind (mein Favorit) auch Unternehmen, welche ihre Preise gut durchsetzen können, nicht oder tief verschuldet sind, und Produkte und DL anbieten, welche immer gut nachgefragt werden. Diese werden auch Inflationsphasen gut überstehen. “überteuerte” FANG-Aktien gehören hier auch dazu.

Für die meisten Unternehmen ist eine Inflation angenehmer als eine Deflation, nichts schlimmeres als wenn die Nachfrage zusammenbricht, von daher verstehe ich auch nicht jene, die 1929 mit heute vergleichen.

Last edited 7 Monate zuvor by Bruno
Fit und Gesund
7 Monate zuvor
Antwort an  Bruno

@Freelancer Sebastian, @Bruno

Es gibt wunderschöne Goldmünzen, meine Goldtaler sehe ich nicht unbedingt als Investment, ich wollte sie damals einfach haben und ich freue mich immer noch daran, ein Gold-Vreneli hab ich daheim behalten zum Anschauen.

In dem Schliessfach sind auch noch die Golduhr und das fette Goldarmband der Mutter, ich kann es nicht verkaufen, tragen kann ich es erst recht nicht, ich war früher eine absolute Schmucknärrin, aber selbst die schönsten Stücke trage ich nicht mehr, Apple-Watch und fertig, meine eigene schöne Uhr trag ich auch nicht mehr.

Gold in Krisenfällen wie Krieg? das taugt glaub auch nicht viel, am Flughafen wird man gescannt, (wo soll ich überhaupt hin?) beim Bauern kann ich die Münzen auch nicht loswerden, und die Gefahr wäre noch dass man mir das gewaltsam wegnimmt oder mich des Diebstahls bezichtigt, früher hat das vielleicht noch funktioniert, heute eher nicht mehr.
Ich hab schon lange nix mehr dazugekauft, aber es gibt mir dennoch ein gutes Gefühl, auch was wert, oder?

Inflation
ich denke nicht dass wir türkische Verhältnisse bekommen werden, im Laden merke ich noch nicht viel davon, meine Stromrechnung war gleich wie vorher, meine Krankenkassenprämie hat sich verteuert. Aber ich bin nicht so der Vielkäufer, Nestlé wird die Preise anpassen und viele andere Firmen werden das auch, meine Aktien werden mir langfristig helfen diese Inflation zu meistern, meine Rente, also die AHV, nicht die Pensionskasse hingegen, wird der Inflation angepasst, wohl nicht gross, aber immerhin. Bis jetzt merke ich noch praktisch nix, Heizkostenabrechnung kommt noch.

Ich bin weiter zuversichtlich, besonders für Aktien, aber es geht einfach nicht linear nach oben, Schwankungen muss man aushalten, für junge Anleger ist das doch sogar ein Segen.

Liebe Grüsse

Wolke
7 Monate zuvor
Antwort an  Fit und Gesund

@Fit und Gesund

@Gold im Krieg

Da gibt es diese nette Geschichte aus der Hyperinflation.
Die Familie hatte nichts mehr. Da verschwand die Oma im Garten und kam bald wieder zurück. Und das öfters.
Der Familie ging es wieder gut.

Fit und Gesund
7 Monate zuvor
Antwort an  Wolke

@Wolke,
ich mag solche Geschichten, ganz ehrlich, ich kenne auch die vom jüdischen Zahnarzt der sich mit Resten von Zahngold die Überfahrt nach USA kaufen konnte,
aber praktisch sehe ich es einfach nicht, Gold und Bargeld können verboten werden, wie tauschst Du das dann um in das was Du benötigst?
Im Krieg geht es schmutzig zu und her, der Mann der es Dir vermeintlich abkaufen will, nimmt es Dir weg und sagt “hau ab Alter”, willst Du dann zur Polizei gehen? Kann man es dem Mann verübeln wenn er selber eine hungrige Meute daheim hat? Alles nicht so einfach, aber dennoch, die Geschichten sind irgendwie tröstlich.

Über Gold kann man ewig diskutieren, die Einen mögen es, die Andern hassen es, es ist besser wenn man den Wert des Goldes niemals testen muss. Ein kleiner Anteil Goldminen-Aktien (das ist meine Art des Goldinvestments) kann nicht schaden, geht aber auch ohne.

@Bruno,
sicher eine gute Sache sein eigenes Unternehmen zu haben, aber auch viel Verantwortung, damit kenne ich mich halt gar nicht aus, ich hätte Null Plan.

@All,

meine Midcaps werden übel abgestraft, trotz guter Zahlen, z.B Dätwyler, Logitech (SMI-Titel) manche Werte wie Straumann mit denen ich über 100% im Plus war sind nur noch 50% im Plus, ich warte jetzt mal noch ein wenig zu, aber wenn ich dann sage das ist ein Crash, dann darf ich sicher mal ein wenig von der Reserve was verbrauchen???
Juckt mich schon arg, aber Juckreiz wird nicht besser wenn man kratzt 🙂

Bruno
7 Monate zuvor
Antwort an  Fit und Gesund

@Fit und Gesund
Ich meinte dies jetzt nicht wortwörtlich sondern vom Gedanken her (vs Wolke er sieht sich als “Zentralbank”), das persönliche Depot als Unternehmen, welches selbständig läuft und Ertrag (Dividende, Kursgewinn) abwirft.

Das andere ist Typ-abhängig, was besser zu einem passt, hier kann man auch keine pauschalen Empfehlungen geben für jüngere, mal ausprobieren gibt so viele Möglichkeiten heutzutage.

@Midcaps
Geduld, sind halt relativ viele zyklische Titel, die stark schwanken, gibt Chancen und Risiken, sicherlich bei einigen Titeln wieder gute Einstiegschancen.

@Corona
Gestern lief meine Quarantäne 5 Tage resp. 48h nach Symptomen, ich ging dann einkaufen und dachte, ich trage sicherheitshalber nochmals eine Maske, war eine lustige Szenerie. Gleich 2 Leute erklärten mir, ich müsse sie jetzt ablegen (eine Verkäuferin und ein unbekannter Mann). Ich dachte nicht dass die Schweiz auch so obrigkeitsgläubig ist, wenn der Bundesrat posaunt, Corona ist beendet, legen alle ab resp. umgekehrt. Aber ich muss es auch nicht verstehen 😉 Ich hoffe die Operation gelingt und wir haben bald wirklich wieder totale Normalität, es wäre allen zu wünschen, hatte wohl mehr Auswirkungen auf den Alltag als wenn das Depot mal ein paar % ins Minus rutscht.

Ich freue mich jedenfalls auf den Frühling, heute ein wunderbar milder Tag hier.

Last edited 7 Monate zuvor by Bruno
Rüdiger
7 Monate zuvor
Antwort an  Bruno

“Gleich 2 Leute erklärten mir, ich müsse sie jetzt ablegen”

Maskenverbot in der Schweiz? Glaubt man`s denn?

Bruno
7 Monate zuvor
Antwort an  Rüdiger

Keine Pflicht mehr (der Rest ist Interpretation der Leute) 😉 Alle Coronamassnahmen aufgehoben seit gestern, ausser Masken im ÖV und Spital. Freiheit 😀

Ich hoffe es kommt gut, ich hätte vermutlich bei doch noch hohen Zahlen die Masken in den Läden jetzt noch 2,3 Wochen belassen das hätte niemandem weh getan, aber gut, der Bundesrat lässt sich halt gerne feiern als Freiheitsheld 😉

Fit und Gesund
7 Monate zuvor
Antwort an  Bruno

@Bruno,

war auch Einkaufen, die Alten ausnahmslos ohne Maske, junge Frauen die Maske trugen, ich musste schön lachen,
ich habe brav meine FFP2 Maske aufgehabt, vorher und nachher desinfiziert, wie immer halt, wird noch eine schöne Umstellung werden, man kann das Ding ja auch nicht mehr ewig aufbehalten, aber ich mache mich auch schon auf Kommentare gefasst, (möchte auch noch 2-3 Wochen die Maske im Laden tragen) die Kassiererin trug auch keine Maske mehr.

Ich wäre so froh wenn sie was aus der Sache lernen würden, was in Kanada abgeht ist furchtbar, aber auch diese Klimafanatiker die sich mit Pattex irgendwo festkleben in D, und dann finden irgendwelche Abgeordneten das auch noch gut… ich weiss ja nicht.

Wolke
7 Monate zuvor
Antwort an  Bruno

@Freelancer

“…Und was meinst du bitte mit “wachsamen Blick”?…” 

“…Die Performance von Gold in den letzten zehn Jahren: Gut 1% nominal…”

Also manchmal frag ich mich schon…wenn einer fragt, was man mit “wachsamen Blick” meint.

Der Wert meines Edelmetallinvestments hat sich in verfünffacht!
Von wegen 1%…also wirklich…
Und das, obwohl auch ich Edelmetalle eher als eine Versicherung sehe. Nicht schlecht für eine Versicherung.

Freelancer Sebastian
7 Monate zuvor
Antwort an  Wolke

Der Wert meines Edelmetallinvestments hat sich in verfünffacht!

Okay. Seit 2003 oder 1979?

https://de.statista.com/statistik/daten/studie/156959/umfrage/entwicklung-des-goldpreises-seit-1900/

Wolke
7 Monate zuvor

@Freelancer

2004 kostete ein Kilobarren 10.000 Euro.
Heute kostet ein Kilobarren 53.000 Euro.
10.000×5=50.000
Alles klar?

Wolke
7 Monate zuvor
Antwort an  Wolke

Betone noch einmal, dass auch für mich Gold mehr Versicherung, als Investment ist.

Freelancer Sebastian
7 Monate zuvor
Antwort an  Wolke

Alles klar. Glück gehabt beim Spekulieren.

Wie war der Preis vom Barren 1979? Na, schau mal nach.

Wolke
7 Monate zuvor

Interessiert mich nicht. Ich verkaufe nichts, so wie ich meine Feuerversicherung nicht kündige.
Ich sehe mich eher als private Zentralbank…haha…die haben auch Gold.

Freelancer Sebastian
7 Monate zuvor
Antwort an  Wolke

Ein Barren wäre nichts für mich. Aber ne kleine (teure) Münze – das hätte was. Zum Raufbeißen…. 🙂

Sehe gerade die Preise. Also nein, dann lieber Aktien von Texas Instruments. Höchstens einen Dukaten. Aber 3g – da spürt man ja nichts in der Hand….

Last edited 7 Monate zuvor by Freelancer Sebastian
Wolke
7 Monate zuvor

Jetzt Gold kaufen, bei den Mondpreisen, das wäre natürlich wieder einmal oberschlau.
Aber es gibt sie: Die lesen was von der Ukraine und rennen genau jetzt in die nächste Bank und kaufen sich ein paar Taler oder auch viel mehr zu Höchstpreisen.

Rüdiger
7 Monate zuvor

Ich habe eine 1 DM Goldmünze von 2001 (12g). Die hat mir mein Vater mal zu Weihnachten geschenkt. Und ein 1/10 OZ. Fine Gold 5 Dollars aus Amiland von meinem Patenonkel. Schöne Erinnerungsstücke …
Mehr Gold brauche ich aber nicht 😉

Freelancer Sebastian
7 Monate zuvor
Antwort an  Rüdiger

Du hast die Assetklasse “Edelmetalle” also ausreichend abgedeckt. Da bist du mir einen Schritt voraus…. 😉

Bruno
7 Monate zuvor
Freelancer Sebastian
7 Monate zuvor
Antwort an  Bruno

Sieht wirklich gut aus. Die Prägung, nicht der Preis…. 😉 .

Gut, dass du wieder auf dem Damm bist. Meine Frau hatte es auch erwischt. Ein Tag leicht fiebrig, Tage später ohne Geschmackssinn. Jetzt alles wieder gut.

Bruno
7 Monate zuvor
Antwort an  Wolke

Und ich sehe mich eher als gewinnorientiertes Unternehmen (aus Investorensicht), die Aktionäre sind meine Familie, und bisher wurde mir die Décharge erteilt. Aber wenn es schlimm kommt muss ich mich dann auch verantworten 😀

Bruno
7 Monate zuvor
Antwort an  Wolke

Jede Assetklasse kann man den idealen Zeitpunkt berechnen im Rückspiegel. Ich habe einfach Mühe wenn Gold als guter Inflationsschutz gesehen wird (mal abgesehen von Hyperinflation), aber wenn Inflation steigt steigen in der Regel auch Zinsen und das ist Gift für Gold, Gold läuft eher konträr zum USD, und daher wäre ich nicht zu optimistisch.

Sehr langfristig behält Gold seinen Wert, aber eben keine Rendite. Da ist alles besser Bonds, Immobilien, Aktien…

In dieser Zeitperiode ist man im übrigen mit Aktien nicht ganz so schlecht gefahren 😉

Wolke
7 Monate zuvor
Antwort an  Bruno

@Bruno

Wenn der Fed-Put mal weg ist, plus Stagflation mit einer Prise Rezession, muss man erst sehen, was mit den Aktien passiert. Wie lange sie dann brauchen, wieder auf heutige Niveaus zu kommen, das wird schon spannend.
Aber kein Problem bei der buddhistischen Gelassenheit, mit der wir hier alle versehen sind.

-M
7 Monate zuvor
Antwort an  Wolke

Wolke
Falls es so kommt wird das natürlich auch im Weltindex stark zeigen und viele viele Anleger werden Panik bekommen.

Wir sind hier aber vermehrt in einer Filterblase. Würde wohl einige nicj t kalt lassen, aber weitaus weniger wie der Durchschnitt denke ich.

-M

-M
7 Monate zuvor
Antwort an  -M

Ich behaupte jetzt mal: “Wenn wir PayPal bei 40€ sehen, dann ist so ziemlich das Worst Case eingetroffen, um mal Nostradamus zu spielen 🙂 🙂

Wir schreiben dann hier brav durchhalteparolen und Tim überrascht viele mit Käufen, in das heiße Messer hinein.

-M

Kiev
7 Monate zuvor
Antwort an  -M

@ M

Ich bin !Nostradamus

Wir werden PayPal nicht bei 40€ sehen. 😉 Mit der steilen These fühle ich mich zumindest statistisch einem Nostadamus überlegen.

-M
7 Monate zuvor
Antwort an  Kiev

Der ist gut! 😉 Ich mach ne Flasche deiner Weinempfehlung auf, wenn es so kommt. 😉

-M

Kiev
7 Monate zuvor
Antwort an  -M

Bei 40€ bieten sich vielleicht 100 STK fürs Depot an. Da können wir einen kleinen Check machen, ob der Laden weiterhin ordentlich Geld verdient. Falls ja wird gekauft. Kurz und schmerzlos.

-M
7 Monate zuvor
Antwort an  Kiev

Ne, da möchte ich um einiges mehr haben zu dem Kurs. Werde wohl aber früher einsteigen, da ich die 40€ auch nicht so realistisch halte vorerst 🙂

Bertram
7 Monate zuvor

Die Kommentare sind informativer als der Beitrag, der überwiegend bisherigen Artikel ähnelt. Airline gründen: macht jeder zweite …

Kiev
7 Monate zuvor

@ Inflation/ Energiepreise/ Pelletofen

Die Energiepreise sind tatsächlich enorm gestiegen. Hier handelt es sich nicht um leichte Anstiege sondern um 100% Steigerungen. Es wird sich aber zeigen wie langfristig diese Entwicklung sein wird. Bei uns wird Gas effektiv erst ab Herbst mehr als doppelt so teuer. Meine Preisbindung ist abgelaufen und es wurden auch Kunden mancher Versorger in die Grundversorgung geschoben. Als Mieter werdet Ihr die Erhöhung vermutlich erst mit der Abrechnung über den nächsten Winter erfahren. Ich habe bei den aktuellen Preisen keine neue Preisbindung durchgeführt und warte erstmal ab. Vielleicht gibt es im Sommer bereits bessere Angebote. Bei einer WG von mir wurde der Strom vom Anbieter aus gekündigt. Das habe ich im Smalltalk erfahren. Die Strompreise sind ebenfalls gestiegen.

Die Energiepreise sind vielleicht stark gestiegen. Wie die weitere Entwicklung aussehen wird kann man aber außer Dirk Müller niemand abschätzen. Insofern können wir sie einfach nur nehmen wie sie ist und eventuell Alternativen ins Auge fassen. Da bin ich bei Freelancer Sebastian. Unsere Energiekosten sind aber derzeit nur 5% der Ausgaben. Und die Sparquote liegt bei mehr als 50%. Folglich liegt die Position bei 2.5% vom monatlichen Geldeingang. Die Steigerung um 100% ist sicherlich ärgerlich, aber sie ist zu ertragen. Warten wir einmal nächsten Herbst ab. Dann sehen wir mehr.

@ Ralf

Das Thema Heizung nervt mich auch ein wenig. Öl ist Teufelszeug, Gas nur noch zeitlich eingeschränkt geduldet und jetzt hat man scheinbar auch festgestellt, dass bei dem Verbrennen von Pellets Stäube entstehen. Wo kommt denn die gute Fernwärme her? Ist dies immer Abwärme oder wird hier eventuell sogar in manchen Regionen Kohle verbrannt? Das scheint zumindest ökologisch sehr gut zu sein. Interessant finde ich in dem Zusammenhang auch den Vergleich der Preise zwischen Pellets und Gas. Irgendwie scheint mir das ganze verhältnismäßig hoch korreliert zu sein. Pellets benötigen aber enorm viel Platz. Bei meinem kleinen MFH wären für 33kWh ca. 6.5t vonnöten. Dann benötigt man für so ein System noch eine Einspeisung der Pellets in den Ofen. Ist nicht ganz günstig. Alternativ kann man die Pellets in Säcken kaufen, aber das müsste dann wohl täglich reingeschüttelt werden. Da habe ich jetzt auch keine Lust drauf. Zeitweise hatte ich Hackholz noch ins Auge gefasst. Dann hätte ich eine Art Holzgenossenschaft teilgenommen und das Holz selbst geschlagen. Das wäre vielleicht etwas für diejenigen unter uns mit hohen Ängsten vor Inflation.

Bruno
7 Monate zuvor
Antwort an  Kiev

@Inflation/Holz/Heizung

https://www.immoscout24.ch/de/d/landwirtschaftsbetrieb-kaufen-rueschegg-gambach/6860169

Wohnhaus, Ökonomiegebäude, Nebengebäude, Land und Wald, Gesamtfläche 73’370m2. (Dem BGBB unterstellt. landwirtschaftliches Gewerbe). Dieses Objekt wird vom Betreibungs- oder Konkursamt versteigert. Der amtliche Schätzwert beträgt CHF 456’000.00.

Wenn Du Glück hast und wenig Interessenten bei der Versteigerung kommst Du so zu Land und Wald in der Schweiz 🙂

Und Wolke könnte ja anstatt Goldbarren im Keller zu stapeln ein Agriturismo betreiben in der Toskana. Würde mir gefallen, ist vielleicht später mal eine Option, ein Bauernhof umbauen für ein paar feine Zimmer, Gastronomie gute Qualität mit lokalen Produkten, keine Luxushotelerie, täglich 1-2 schöne Menü a la mamma aus lokalen, frischen Bioprodukten. Wer will kann mitarbeiten, ich stelle mir vor eine Oliven- und Zitronenplantage, jeder Gast bekäme dann als Gastgeschenk eine Flasche Bio-Olivenöl und Limoncello mit auf den Heimweg. Gemütliche Sommerabende draussen mit Musik vor dem angrenzenden Agrargrundstück.

So in der Art:
https://specialumbria.com/luxury-villa-italy/villa-del-sole/

Last edited 7 Monate zuvor by Bruno
Wolke
7 Monate zuvor
Antwort an  Bruno

@Bruno

Goldbarren im Keller wäre ziemlich dumm.
Agriturismo in der Toscana dagegen ist eine gute Idee.
Melde mich schon mal an.

Kiev
7 Monate zuvor
Antwort an  Bruno

@ Bruno

Mit dem Vorschlag bin ich nicht ganz einverstanden. Was soll Wolke denn damit? Er residiert bereits in Italien. Das untere passt doch ganz gut zu mir. Lassen wir die Kinder mal außen vor. Hier benötige ich ordentliche nahgelegene Schulen und bin somit mit dem was wir haben ganz zufrieden.

Ich habe mir zuerst den unteren Link angesehen und mich schon geistig auf ein Bewerbungsvideo mit den Pasta Grannies dafür eingestellt:
https://youtu.be/4UTrEpVKhKM

Du wirst als als Schweizer vielleicht nicht glauben, aber das Foto aus dem ersten Link hätte man auch in Deutschland mit Berg erstellen können. Ich habe solche Schäferhütten bereits gesehen. Das hat vermutlich ein paar Hacken. Als Deutscher ist man flächenmäßig eh in der Schweiz beschränkt. Dann stehen die Hütten vermutlich unter Naturschutz und dürfen verfallen oder Instand gehalten werden. Kleine Anpassungen wie der Einbau unscheinbarer Fenster sind vermutlich verboten. Ich hätte in der Lage in Deutschland bgerne ein Tony House daraus gemacht. Von außen würde es sich perfekt in die Landschaft einbetten und wäre dabei ausgebaut.bauf diese Weise würde das Landschaftsbild vermutlich nachhaltiger Instand gehalten werden. Aber das geht wieder in Richtung Bürokratie. Für das Haus im zweiten Bild mit dem Grund würde ich die Summe schnell auf den Tisch legen. Das wäre ein sehr fairer Preis.

@ Sparta

Aktuell haben wir einen Gas Niedertemperaturkessel. Ist ordentlich, aber müsste in den nächsten Jahren ausgetauscht werden. Einen Pelletofen habe ich im Ferienhaus. Hier hält sich der Aufwand aber aus mehreren Gründen in Grenzen. Mit Säcken wäre er in dem MFH schwerer zu betreiben. Schließlich bin ich auch Mal im Winter ein paar Tage nicht anwesend. Ansonsten sollten die Pellets nicht zu weit entfernt lagern, dass ein Transportsystem übernimmt. Die Anlagen werden dann aber schon teuer. Ich habe über den Daumen kalkuliert was die Nebenkosten sind. Mit dem alten Stand wäre Pellets ein bisschen günstiger. Bei dem neuen Stand hat sich das aber nicht verändert. Beides ist viel teuer geworden. Ideal fände ich Hackholz mit einer Pacht oder Verein. So etwas soll es geben. An dem Firmenwagen haben wir aber keine Anhängerkupplung. Habe jetzt auch nicht Lust Holz für das ganze MFH zu schlagen und klein zu spalten. Hier müsste natürlich ebenfalls im Winter täglich Holz eingelegt werden. Mein Pelletofen im Ferienhaus hat aber schon ein paar Mal kleine Problemchen gehabt. Damit würden meine Mieter vermutlich nicht zurecht kommen. In diesen Schweizer Ziegenhütten hätte ich kein Problem mit Holz. Da würde ich einfach einen kleinen gebrauchten Ofen reinstellen und sagen, dass er hier schon immer stand, wenn denn mal einer fragen sollte. Hoffentlich liest das kein Beamter…

@ Wolke

Kiev ist nur ein Spitzname. Ich bin noch nie in der Ukraine oder Russland gewesen. Sankt Petersburg fände ich interessant, aber aktuell wohl eher nicht. Inflation trifft hier eher niedrigere Einkommen. Falls Jemand in einer vergleichbaren Wohnung zu mir wohnt und 500€ im Monat beiseite legen kann, so könnten die Energiepreise die Hälfte der Sparsumme aufzähren. Das ist hier sicherlich ärgerlich. Das wird sich aber erst zeigen, ob die Preise immer weiter steigen. Ich habe auf meine RDS Position Short Calls laufen. Wenn sie weiter steigen, verlassen sie irgendwann mein Depot. Sie haben mir dafür mit BKI diesen Monat über 1000€ Dividendenforderungen eingebracht. Und BEP folgt noch, aber in kleiner Position. Ich gehe folglich nicht von ewig weiter steigenden Energiekosten aus. Claus trimmt seine Position meine ich auch ein wenig.

Inflation ist für Unternehmen gar nicht so schlecht. Die Erzeugerpreise steigen hier am Anfang verhältnismäßig schnell. Die Firmen werden aber ihre Preise anpassen und die Produktivität steigern. Nach dem Ende der höheren Inflation wird hier entsprechend Gewinn ausfallen. Das ist doch keine schlechte Sache. Es kann allerdings etwas länger dauern bis es dazu kommt. Es werden allerdings auch ein paar Firmen Pleite gehen, was natürlich die Überlebenden Firmen stärkt. Hier ist folglich Diversifizierung gefragt, da man sich auch immer in seiner Einschätzung Irren mag. Bei Öl sehen wir sich jetzt schon das Ergebnis der Entwicklung. Der Ölpreis ist im Lockdown stark gefallen. Zusätzlich möchten sich viele Ölfirmen reinwaschen. Das Ergebnis dieser Voraussetzung haben wir jetzt mit den höheren Preisen. Petrobras hat als eine von wenigen Firmen auch in die Exploration ordentlich investiert. Ich habe ein paar Stücke davon im Depot. Hier lauert aber die Linke Gefahr. Irgendwas ist immer irgendwo.

Fit und Gesund
7 Monate zuvor
Antwort an  Kiev

ich warte am Abend immer noch auf Kiev’s letzte Worte bevor ich den PC abschalte, danke Kiev 🙂

und dann noch Grüsse an Thorsten, da im hohen Norden geht glaub mächtig die Post ab, Zeynep wütet ordentlich, halt Dich fest Thorsten!

Kiev
7 Monate zuvor
Antwort an  Fit und Gesund

Danke für die Blumen. Hin und wieder bekomme ich nette Vorschläge von YouTube zu diversen Themen. Ich darf nur nicht zu viele Links von Bei o anklicken oder Quatsch suchen. Aktuell wird mir oft DJ Bobo empfohlen mit Chiwawa oder so. Das habe ich mir allerdings selbst zuzuschreiben. 😉

Die älteren Damen machen einen entspannten Eindruck. Gerne würde ich ein riesiges Stück der Lasagne essen Bauch wenn ich dafür vermutlich 100km mit dem Rad fahren müsste. Es zeigt auch mit wie wenig Geld man einen tollen Abend verbringen kann. Es gibt viele schöne kostspielige Freizeitmöglichkeiten. Aber auch verhältnismäßig günstige mit viel Freude. Sicherlich kann man auch hier wieder das schlechte suchen und feststellen, dass 10 Eier teuer geworden sind. Wenn man aber die Gesamtkosten für die Lasagne und die Menge überschlägt ist dieses Hobby dann doch nicht so teuer. Essen muss man sowieso etwas.

Mit meinen Kindern kann ich gut Freelancers Beschreibungen nachvollziehen. Wir sind in der glücklichen Lage, dass auch eine enorme Steigerung der Energiekosten unseren Alltag nicht wirklich verändern. Viel entscheidender ist bei uns aktuell, ob unsere Tochter auf ihre gewünschte Schule kommen wird. Und das hat zumindest für uns nichts mit Geld zu tun. Und dann wird sich noch einiges zeigen wie wir unseren Alltag darauf anpassen. Ich rege mich nicht über Energiepreise auf. Allerdings gehe ich Optionen durch. Das Beispiel mit dem Wald wäre wirklich eine Möglichkeit. Allerdings wäre ich dann verantwortlich für das schlagen von Holz, sammeln und den Transport und das Befeuern des Ofens. Das würde sicherlich die Studenten erfreuen, aber es wäre mir dann doch zu viel Arbeit für die Unabhängigkeit von dem Versorger. Als Investor habe ich allerdings Positionen in Shell, Petrobras und Gazprom und ein wenig Enbride. Die Firmen verdienen aktuell ganz gut und davon habe ich auch etwas. Die Einnahmen durch die Positionen sind höher als die Energiekosten für meine Einheiten.

Wolke
7 Monate zuvor
Antwort an  Kiev

@Kiev

Die enorme Steigerung der Energiekosten ist/wird hauptsächlich zum Problem für Unternehmen. Das schmälert die Gewinne und schlägt sich auf den Aktienwert (und Dividenden) nieder.
Wenn der Kunde auf Grund der Inflation sich das Produkt nicht mehr leisten kann, kann das Unternehmen die gestiegenen Kosten nicht mehr weitergeben. Ein Teufelskreis, in dem wir uns zunehmend befinden.
In der Schweiz dauert zwar alles etwas länger, aber irgendwann…

Wolke
7 Monate zuvor
Antwort an  Wolke

@Kiev

Eine Frage: Hat dein Nickname irgendwas mit der Hauptstadt der Ukraine zu tun?

Sparta
7 Monate zuvor
Antwort an  Kiev

@Kiev

Jep, die Pellets hats auch ordentlich erwischt. Letztes Jahr im Januar 230 € Tonne, dieses Jahr 360 €.
Ca. 50 t brauche ich im Jahr mit Solarunterstützung.
Bei nem großen Lager ist es natürlich gut, wenn man im Sommer den ganzen Winter überbrücken kann, da es bis dato im Sommer am billigsten war.
Glaube aber dass die ca. 45 % Förderung abgelaufen ist und die Diskussion vom Umweltbundesamt macht es auch sehr diffus.

7 Monate zuvor

Der entscheidende Satz ist wohl “Mit einer hohen Sparquote kannst du es zum Millionär schaffen.”

Wie ich immer predige, braucht es 3 Dinge für den Erfolg an der Börse:
1. Eine (hohe) Rendite
2. Kapital, das man einsetzen kann (da ist eben die Sparquote entscheidend)
3. Anlagehorizont, dh Dauer

Diese 3 Faktoren entscheiden über das Ziel.

Ich staune in der Schweiz manchmal, wie viel Geld die Leute laut Statistik beispielsweise für Kleidung ausgeben. Wer braucht schon monatlich neue Kleider für 300 oder 800 Franken? So viel Wert haben alle Kleider zusammen, die ich besitze.

Anstatt zu sparen könnte man auch das Einkommen erhöhen. Aber das ist meist nicht so leicht möglich.

Also sparen hilft sehr.
Allerdings sollte man es auch hier nicht übertreiben, sondern einen Mittelweg wählen. Ein bisschen was (günstige Reise/Urlaub, Computer der nicht zu langsam ist) sollte man sich schon gönnen. Aber das ganz bewusst entscheiden und zB nicht jedes Jahr einen neuen Computer kaufen.

Meiner ist zB aus 2019 und der Akku spinnt (bis 50% runter normal, von 50% auf 10% in 20 Minuten bei normalem Gebrauch).
Ich überlege mir jetzt nur: Soll ich mir einen neuen Computer 2024 oder erst 2025 kaufen? Ich plane halt gerne.

Freelancer Sebastian
7 Monate zuvor

@ Ralf

Ach so, um deine Heizung geht es. Weil du von “dramatisch steigenden Preisen” gesprochen hattest, habe ich schon das Schlimmste befürchtet. Hauen 20 Cent mehr beim Liter Milch jetzt wirklich so ins Kontor?

Da sieht man, wie wertvoll Tims Mantren sind, in Zeiten hoher Inflation. Wer genügsam ist und eine hohe Sparquote fährt, der verschafft sich ein ordentliches Maß an Anti-Fragilität. Sieht bei uns aus wie bei Kiev. Preissteigerungen sind gut abzufedern.

Im übrigen steht die überwiegende Mehrheit der Leser hier wohl auf der finanziellen Sonnenseite. Wir brauchen nicht zittern, ob es noch für ein paar Kartoffeln am Monatsende reicht, wenn sie 50 Cent teurer sind.

Ralf
7 Monate zuvor

Interessant ist welche Schlüsse aus manchem Kommentar geschlossen werden. Heizung und Wohnen stellen nun einmal wesentliche Faktoren bei der monatlichen Belastung dar. Mit steigender Tendenz wie ich auch bei Mietgutachten feststelle. Und hier schafft Politik auch zunehmend Planungsunsicherheit. Beispiel: Wer eine sehr teure Pelletheizung angeschafft hat ist in einigen Jahren vielleicht Umweltverschmutzer wenn es nach dem Umweltbundesamt ginge.

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