Der Millionär von nebenan: Fleißig und bodenständig

Dieses Buch von Thomas Stanley erklärt das Leben des Millionärs von nebenan. Ich hab die Edition in meinem Regal. Die Millionäre tragen einfache Kleidung, fahren Mittelklassewagen und sind mit ihrem Leben zufrieden. Durch langfristige Investitionen in den Aktienmarkt und das Meiden von Angeberei werden sie Millionäre.

Ich hab das Buch von Professor Thomas Stanley im Regal stehen. Es ist die Sonderedition, sie ist in einer schönen Pappbox. Stanley promovierte 1974 an der University of Georgia. Er schrieb diesen Bestseller mit seinem ehemaligen Studenten William Danko:

*Affiliate

Im Kern sagt er, dass der Reichtum des typischen Millionärs von nebenan auf harter Arbeit, Fleiß, Motivation und Sparsamkeit beruht.

Der Herausgeber sah in dem Buch keinen großen Erfolg, als Stanley ihm das Projekt vorstellte. Der Verlag plante daher nur 5.000 Stück für die Erstauflage ein. Aber dann wurde mehr als vier Millionen Exemplare verkauft, das Buch landete für 170 Wochen auf der Bestseller-Liste.

Stanley war immer fasziniert von den Reichen. Er wuchs in einfachen Verhältnissen auf, sein Vater war U-Bahnfahrer.

70% des Wohlstands geht auf Sparsamkeit, 30% auf Einkommen zurück

Er entschloss sich herauszufinden, wie die Millionäre so reich wurden. Also befragte er hunderte von ihnen. Er erkundigte sich nach ihrer Ausbildung, Studium, Job und dem Konsumverhalten. Er fand Erstaunliches heraus. Zum Beispiel, dass Ärzte und Anwälte zwar viel verdienen, aber aufgrund ihres üppigen Lebensstils gar nicht so viel Vermögen bilden wie hinlänglich vermutet wird. Der Wissenschaftler stellte fest, dass das Einkommen nur 30 Prozent des Wohlstands erklärt. 70 Prozent führte er auf den Lebensstil (Genügsamkeit) zurück. Das leuchtet ein. Was soll es bringen, wenn jemand 300.000 Euro im Jahr verdient und dieses Geld komplett für den Konsum verballert?

Der heimliche Millionär von nebenan besitzt eben ein einfaches Haus und meidet Clown-Autos. Ein Drittel der Befragten fuhr einen Gebrauchtwagen. Die meisten investierten langfristig in Aktien und Aktienfonds.

Fast 95 Prozent der Millionäre haben Aktien. Die meisten machen “Buy and Hold” und kein Trading. Auszug aus dem Buch “The Millionaire Next Door“.*

Viele der Millionäre sind Freiberufler. Stanley fand zudem heraus, dass die Reichen gesünder leben als der Durchschnittsbürger. Sie achteten auf das Gewicht, Ernährung und ihre Fitness.

Seine Frau Janet sagt, dass sie genauso lebten: bodenständig, ehrgeizig und so wurden auch sie Millionäre. Der Professor, der plötzlich berühmt wurde, spendete an die Bibliothek seine Honorare, die er für Vorträge erhielt. Was er noch in seiner Forschung herausfand: Die Millionäre arbeiten zwar eifrig, sind aber keine Workaholics. Sie genießen die Freizeit mit Familie und Freunden. Das ist ihnen wichtig.

Die Mittelschicht könnte nach Stanleys Prinzipien auch Millionäre werden. Anstrengen, im Job am Ball bleiben, langfristig investieren, zufrieden sein – aber die meisten Menschen schaffen es nicht. Mit einem sturen ETF-Sparplan könnten es unglaublich viele Deutschen schaffen. Wir werden aber von Werbebotschaften überhäuft und kommen allzu schnell ins Konsumhamsterrad. Viele Menschen häufen statt Aktien lieber Schulden an und schaffen es kaum über den Monat mit ihrem Gehalt.

Profi-Fussballer Arjen Robben fährt mit dem Rad satt Porsche

Du findest diese erfolgreichen Menschen, die nicht abheben im Alltag, wenn du die Augen aufmachst. Der 37-jährige Fussballer Arjen Robben fährt zum Beispiel mit dem Fahrrad nach Hause:

 

Der 37-jährige Arjen Robben feierte nach acht Monaten sein Comeback bei Groningen gegen Emmen und lieferte beim 4:0-Sieg…

Gepostet von Fußball – Tipps und News am Dienstag, 11. Mai 2021

Sehenswerte Netflix-Doku zum Thema Geld

Netflix hat eine neue Doku-Reihe gemacht zum Thema “Money, Explained”. Es zeigt, wie uns die Industrie zum Konsum mit Psychologen und Tricks animiert:

 

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  1. Schöner Beitrag, Tim. Die Netflix Doku werde ich mir anschauen.
    Ob ich es noch schaffe, bis zur Rente Millionär zu werden ist fraglich. Es bleiben mir noch genau 20Jahre Zeit. Aber die Aktien und ETF Sparpläne laufen. In 20 Jahren weiß ich mehr 🙂
    Viele Grüße 
    Christian
     
     

  2. @Bruno – Fussballer Vermögen
    Uwe Seeler: geschätztes Vermögen 2 Mio – Arbeiter, ehrliche Haut
    Prince Boateng: geschätztes Vermögen 10 Mio – underclass Selbstdarsteller – haute Ballack im Pokal um und brachte DE & Ballack um WM Titelchancen.
    Beckenbauer: geschätztes Vermögen 150 Mio – charmanter Schwätzer und gerne adeliger – Weil er keinen Trainerschein hatte wurde der Teamchef geschaffen und Der liebe Gott freut sich über jedes Kind.
    So läuft es im Leben.

  3. @42 Ja und das Vermögen ist dann halt auch nicht alles, der reichste deutsche Sportler mit 650 Mio. Eur geschätztem Vermögen heisst Michael Schumacher. Tragische Geschichte.
    Aber die Listen sind sicherlich nicht vollständig, z.B. die reichsten Youtuber, da fehlt Tim zum Beispiel 😉 Andere die weniger haben fahren aber mit Lambo und Ferrari rum…

  4. Ab und an läuft Arjen… wenn er gerade ganz bescheiden und ohne Verletzung ist… aber er grinst süß und breit, dies aber definitiv! 😉

  5. Andere die weniger haben fahren aber mit Lambo und Ferrari rum…”

    Woher willst du wissen dass sie weniger haben? Was spricht dagegen einen Ferrari oder Lamborghini zu leasen wenn man sich es leisten kann? Nicht jeder möchte geizen bis er ein Greis ist.

  6. @sammy ich bezog mich auf diese Webseite und die Zahlen die dort angezeigt wurden. Wissen tu ich gar nichts ob diese Angaben stimmen sind ja auch Schätzungen. Jemand der ein Vermögen hat von 500k als Beispiel und mit einem Auto rumfährt das mindestens die Hälfte seinen Vermögens kostet (ob gekauft oder geleased mal dahingestellt) lebt meines Erachtens auf zu breitem Fuss. Aber natürlich ist auch das jedem selbst überlassen. Ich habe nichts gegen Luxus aber finanziell gesund ist es, wenn man sich diese Dinge aus passiven Quellen investiert und nicht “hart erarbeiteten Eigenkapital oder Arbeitseinkünften”.
    Meistens geht es aber nicht um den persönlichen Spass sondern um zu protzen, und sich besser darzustellen als man eigentlich ist, oft auch weil es zum Geschäftsmodell gehört, weil dies Follower anzieht und dies der Gratmesser ist für den Erfolg. Gibt auch einige Youtuber die das mittlerweile eingesehen haben und öffentlich zugeben. Ist schon eine Scheinwelt auf Social Media. In Ordnung man muss es sich halt einfach bewusst sein.

  7. @ Bruno
    Du glaubst doch nicht etwa, dass der Youtuber Karl oder wie er heißt eine Scheinwelt inszeniert? Das würde mich bis ins Mark erschüttern und mein Weltbild würde schwer darunter leiden.
    Ich schichte aktuell mein Vermögen auf konservativere Anlageklassen um. Meine Gewinne aus Gamestop habe ich beispielsweise in gehebelte Long Zertifikate auf Etherium umgeschichtet. Schau aufs Chart, läuft. Neue Aktienposition eröffne ich mit Überschüssen aus neuen 110% Immobilienfinanzierungen. Da ich nie unter 5k Positionen eröffne schreibe ich bei zu wenig Geld auf dem Konto einen Put am Strike auf sichere Aktien. Bei Tesla bekomme ich so regelmäßig hohe Einnahmen. Meine Days till Lambo sind bereits negativ. Mit ein wenig Einsatz von Margin geht es immer schneller. Die Maßeinheit Lambo per Year könnte schon bald erreicht sein. Ich buche noch schnell ein Seminar, damit ich besser mit diesem Mindset skalieren kann.

  8. …Zum Beispiel, dass Ärzte und Anwälte zwar viel verdienen, aber aufgrund ihres üppigen Lebensstils gar nicht so viel Vermögen bilden wie hinlänglich vermutet wird…

    Das liegt daran, dass diese Berufsgruppen meist eine positivere und bejahendere Lebenseinstellung haben. Das nenne ich „bodenständig“!
    Sie wissen(Ärzte), wie schnell es gehen kann…
    Der „heimliche“ Millionär von nebenan ist sehr oft ein depressiver, kleinkarierter Geizhals, der sich und seiner Familie nichts gönnt, seinen Kleinwagen samstags wäscht, aber kaum damit fährt, weil das Benzin so teuer ist.
     

  9. @Kiev “Youtuber Karl..” Nein, wie könnte ich. Und ich sehe Du bist voll im Game 😀 Aber ich denke da liegt noch was drin, den Hebel noch etwas erhöhen geht immer. Kleiner Tipp es gibt Forex-Broker da kannst Du mit einem Leverage von 1000 arbeiten haha.

  10. Wann ist mal Millionär? Mit einem liquiden Vermögen von 1 Mio.? Oder inklusive Immbobilien und anderer Vermögenswerte abzüglich eventueller Verbindlichkeiten?

  11. @Daniel
    Na da gibt es viele Meinungen und Berechnungen. Ich würde das NAV (Netto Asset Value)  nehmen so wie du schreibst:
    <<inklusive Immbobilien und anderer Vermögenswerte abzüglich eventueller Verbindlichkeiten>>

  12. @wirklicher Millionär
    ist, wem die passiven Einkommen / laufenden Geschäfte ein wirtschaftlich unbeschwertes Leben mit Mittelstandsniveau dauerhaft stabil ermöglichen.

    zu NAV >1Mio ein Beispiel: Was hilft der 70jährigen Witwe eine selbst genutzte Immobilie im Wert von 1,5 Mio mit Renovierungsstau wenn das Vermögen nicht verwendet wird und sie bis zum Tod/ Pflegeheim von einer Rente nahe der Altersarmut lebt. Solche Fälle gibt es gar nicht selten. Sind das Millionärinnen?

  13. Das Problem in Deutschland ist für mich die finanzielle Bildung.
    Stellt euch mal vor, in der Schule würden verschiedene Anlageformen behandelt von Menschen, die erfolgreich investiert haben.
    Statt dessen werden immer noch sichere Sparbücher und Lebensversicherungen beworben und als sicher angepriesen.
    Die USA ist laut Tims Videos schon viel weiter.

  14. Der „heimliche“ Millionär von nebenan ist sehr oft ein depressiver, kleinkarierter Geizhals, der sich und seiner Familie nichts gönnt, seinen Kleinwagen samstags wäscht, aber kaum damit fährt, weil das Benzin so teuer ist.”

    So ist es! Geizkragen ohne Ende siehst du ja an Tim.

  15. @ Daniel
    Die Frage gefällt mir. Es ist nicht immer einfach einen Wert für sich zu definieren. Ich sehe es wie 42sucht21 in Zusammenhang mit der Frage zu FU und FiRe.
    Mit einem Depot über einer Millionen stellt sich für manche nach 3% Regel die Frage nach dem genug.
    Fall A
    Ein junger Oberarzt hat eine Traumimmobilie für 600k€ gekauft. Heute ist er Chefarzt und sein Haus hat einen Wert von 1.2M€. Er hat noch 200k€ Hypothek offen, also genau die Millionen. Es hat sich nicht viel für ihn geändert. Es sind mehr Leute auf ihn neidisch, da sie sich die Immobilie heute vielleicht nicht mehr leisten können. Er selbst kann diesbezüglich auch glücklich sein, dass er damals zugeschlagen hat. Er kann natürlich auch einer anderen Immo nachtrauern, die er nicht gekauft hat. Vielleicht hätte er auch die Villa für 750k€ kaufen sollen. Dann hätte er heute beispielsweise einen Herrn Spahn als Nachbarn und könnte sich besser fühlen. Er muss weiterhin arbeiten und ist vielleicht auch sehr glücklich damit. Er hat weiterhin Zeit seinen Kindern Immos fürs Studium zu kaufen oder ein Depot zu besorgen oder vielleicht auch beides.
    Fall B
    Ein Ingenieur hat sich ein Depot über eine Million Euro aufgebaut. Kurszuwächse haben ihn dabei natürlich unterstützt. Er wohnt zur Miete und hat keine Verbindlichkeiten. Er ist damit glücklich. Er könnte komplett aufhören zu arbeiten.
    Fall C
    Ein Wirtschaftsingenieur hat ein MfH für 600k€ in jungen Jahren gekauft. Es ist heute 1.2M€ Wert und es sind 400k€ noch offen an Hypothek. Ob er darin wohnt oder nicht spielt nicht unbedingt eine Rolle. Zusätzlich hat er 200k€ im Depot, so dass er ebenfalls eine Millionen hat. Für FiRe sind ihm seine Verbindlichkeiten zu hoch. Auch wenn sie positive Überschüsse generieren. Er kann allerdings Teilfreiheiten wahrnehmen und es etwas langsamer angehen lassen.
    Alle drei Varianten können ein schönes Leben bedeuten. Variante C bietet darüber hinaus die beste Möglichkeit Multimillionär zu werden.

  16. @ Sammy
    In den Beispiel geht es nur um eine absolute Höhe. Wenn die Immobilie nach beispielsweise 10 Jahren den doppelten Buchwert hat so ist das von irgendwelchen Instandsetzungen erst einmal unabhängig. Bei den Beispielen wurden auch Hypotheken getilgt und Aktien per Dauerauftrag gekauft. Natürlich wurden da auch Mal Ausgaben für Instandhaltung getätigt. Der Arzt hätte natürlich auch einen Pool einbauen können und damit auch den persönlichen Wohnwert steigern können. Davon hätte er natürlich mehr als zu Beginn ohne Pool.

  17. @Wolke: Sie bringen es sehr gut auf den Punkt!

    Lässt sich die Hoffnung von wirtschaftlichem Aufstieg durch Bildung künftig noch halten in D?

    Ja, aber: Früher standen viele weniger gut Qualifizierte finanziell deutlich besser da als man heute mit vergleichbarer Qualifikation dasteht. Auch der Staat legt uns immer mehr Steine in den Weg. In dem Kontext fällt auch auf, dass die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter auseinander geht. Und wer Leben Kohle hat und sich Luxus gönnen möchte der soll es tun.

    Den Vätern hier einen schönen Vatertag! Wir gehen nachher schön raus und genießen den Frühling.

  18. “Wir gehen nachher schön raus”
    Das Beste was man machen kann!
    Ich wünsche allen eine schöne Auffahrt/Zuckerfest/Vatertag oder einfach nur freier Tag jeder wie er möchte!
    Und jetzt ab in die Küche heute bin ich der Küchenchef und nein ich sage nicht was es gibt, also keine Angst! 😀
     

  19. @ Sammy
    Ich möchte übrigens nicht behaupten, dass man mit MFH und 200k Depot schneller ein Vermögen als mit einem Depot über 1 Millionen aufbaut. Der Vorteil liegt hier eher am Anfang der Investorenkarriere. In meinem Beispiel ist Fall B vielleicht 55 Jahre alt. Wenn man nicht gerade Chefentwickler bei Tesla ist dauert der Aufbau eines solchen Depots. Die Person aus Fall 3 könnte 45 Jahre alt sein. Folglich hat sie bis zu einem Alter von 55 Jahren noch 10 Jahre Zeit. Da ist die zweite Millionen vielleicht gut möglich zu erreichen.

  20. @Wertsteigerung Immobilien

    Erklärt die aktuelle Euphorie um Immobilien:

    Die inflationsbereinigte Wertsteigerung deutscher
    Wohnimmobilien in den fünf Jahren von 2016 bis 2020 belief sich auf spektakuläre 7,4% p.a., in den 45 Jahren von 1971 bis 2015 auf kümmerliche minus 0,2% p.a.”

     
    Immobilien liefen jetzt ein paar Jahre gut. Schon denken alle es wäre der heilige Gral des investierens..

  21. @Kiev
    Alles neu macht der Mai, wie man so schön sagt. Was sagst Du zu Vinda Intern. und JET?
    Vinda ist noch mal runtergekommen. Die Q1 Zahlen waren ja echt gut und der Kurs sprang auch erst an. Woher die jetztige Schwäche kommt, weiß ich nicht, könnte aber eine gute Gelegenheit sein; Du wolltest ja mal den Einstieg suchen.
    JET – ja komm, wer fürchtet sich denn vor Konkurrenz? 🙂 Konkurrenz ist immer ein  Risiko, das starke Unternehmen aber nicht an den Abgrund führt. Relevanter ist, ob das Closing von Grub in den USA hinhaut. Hierzu hört man aktuell wenig, was mir schon weniger schmeckt. Habe bislang 150 Stck. und jetzt könnte die Gelegenheit doch unterm Strich günstig sein, wieder mal ein paar aufzusammeln. 
    Grüße, Tobs
     

  22. Tobs im Endeffekt ist fast alles bisschen runter gekommen. Vinda lacht mich langsam mehr an. 2€ sollten doch noch drin sein 😉 
    @Kiev
    Schöne Beispiele.
     
    @Bruno 
    Also was es zu essen gibt, wäre jetzt schon ein paar Zeilen wert gewesen. 
     
    Sind am See und schauen nach Schildkröten. Vatertag wie er sein muss für mich. 
    Mögen eure Kopfkissen weich sein. 
    -M

  23. @-M
    Hört sich gut an mit den Schildkröten.
    Dir kann ich ja sagen was es gab, einfach nicht weitersagen 😉 Veganer Kartoffelgratin mit Cashewnussmousse und Kokosmilch als Sahneersatz, Saisongemüse und für die halbe Mannschaft am Tisch Felchenfilets aus dem Bodensee.

  24. Hmmm … da scheinen ja einige mit gutem Wetter gesegnet. Hier in Bayerisch Sibirien regnet es. Und das soll die nächsten Tage auch so weiter gehen.
     
    Allen die haben, viel Spaß im Sonnenschein  😉
     

  25. @Bruno,
    da hat also die halbe Mannschaft am Tisch ein leckeres Mittagessen gehabt 🙂  Ich liebe Felchenfilets.
     
    @Rüdiger,
    bis vorhin war es zumindest trocken, aber jetzt giesst es, die nächsten Tage wird nicht viel mit schönem Wetter sein, falls Dich das tröstet. Und kühl ist es hier auch.
     
    @All
    wie ist das nun wirklich mit dem Reichtum? Also wenn ich tagein und tagaus rechnen muss wieviel mein Depot oder meine Immobilie bringt und wann ich wohl endlich FIRE bin, ist das Reichtum? Reichtum ist für mich irgendwie was Anderes. 
    Es gibt durchaus eben auch Familien die immer schon “reich” waren, die nicht nachdenken müssen ob sie sich Dies oder Jenes leisten können, die tummeln sich garantiert in keinen blogs herum, sind die nun reich? Vielleicht, vielleicht auch nicht, die werden auch Sorgen haben, nur eben nicht finanzieller Art.
     
    Was ist nun aber wirklich erstrebenswert? Die Million? 2 Millionen? Denkt dran, wer viel hat, dem kann auch viel genommen werden, ein Leben auf Hartz IV Niveau ist nicht erstrebenswert, nur damit es schneller geht, so ein Leben erzeugt immer ein Gefühl von Mangel und verändert den Charakter, ist es das wert?
    irgendwie muss es eine Art Balance geben, so dass man das Gefühl hat “für mich reicht es”, und selbst wenn es weniger wird, dann reicht es immer noch, oder wenn es eben ein paar Jahre länger dauert bis man aufhören kann zu arbeiten, 
    man sollte sich durchaus auch was gönnen, was auch immer, das muss Jeder selber entscheiden, aber man muss nicht protzen, es sollte tatsächlich dem eigenen Wohlbefinden dienen, nicht um dem Nachbarn zu imponieren, das ist albern. 
     
    So, das war mein Wort zum Feiertag, jetzt werde ich meinen allerletzten Ordner noch filzen und dann ist das Projekt wieder erledigt.
     

  26. @Bruno
    Kartoffelgratin klassisch mit Sahne und Kohlraben stehen bei uns auf der Speisekarte hehe. Nir über Börse ist auch viel zu langweilig 🙂 Bin gerade dabei unseren Gasgrill zu verkaufen, da wir fast fleischlos leben und dafür gab es das OK von der Regierung in einen Pizzaofen zu investieren 🙂 

    -M

  27. @FuG
    Regen: Hier auch aber er hat jetzt aufgehört, ich denke bei Euch ist es auch bald durch kommt ja von Westen. Die Felchen haben gemundet, der Kater hat auch seine Nase gestreckt aber das ist definitiv zu teuer für ihn 😀
    Und bezüglich Reichtum, sehe ich auch so. Reich ist, wenn’s reicht. Für die einen brauchts halt etwas mehr und für die anderen reicht weniger. 
    @-M Musst mal die andere Gratin-Variante testen, die kam gut an, schmeckt leicht nussig aber auch lecker. Ein Pizzaofen ist eine feine Sache, wir haben einfach einen Pizzastein auf dem Grill, es ist schon etwas anderes als im Backofen.
    Regen hier vorbei jetzt geht es raus, Sonne wird kaum kommen und kühl ist es auch, aber das macht nix wenn man Kleider hat.
     
     

  28. @Bruno,
    auch hier, fertig Regen, draussen war ich schon sehr früh.
     
    Leute aufgepasst, Bitcoin fällt, also zugreifen wer mag, Elon Musk macht’s möglich…als ob der nicht vorher schon wusste das das Energie benötigt, wenn der Kurs tief genug ist, wird er ihn schon wieder hochtreiben, verrückt wenn der Kurs eines Investments durch das Geblubber eines Einzelnen solche Schwankungen zeigt. 

  29. @Musk / Bitcoin
    Er habe ja Asperger-Syndrom. Hätte ich zwar nie gedacht, aber insofern plausibel, dass er wohl kaum Empathie kennt (so wohl auch zu erklären der angebliche Umgang mit Mitarbeitern), und so auch für die Verluste welche er bei Kleinanlegern verursacht dadurch keine Schuldgefühle bei ihm aufkommen. 
    Ich denke für ihn ist das ein Spiel, er wird erkannt haben dass die halbe Welt an seinen Lippen oder Twitter hängt und er die Bitcoin-Märkte bewegen kann, irgendwann werden sie ihm auch diesen Account wegnehmen müssen, schlau genug ist er, dass er das nur dort macht, wo die SEC nicht einschreiten darf.
    Genie und Wahnsinn eben…
     
     

  30. @ Fit und Gesund
     
    … mit Deinen Worten zu E.M. hast Du den Nagel auf den Kopf getroffen. Sicherlich ein “genialer Geist”, aber Genie und Wahnsinn liegen ja bekanntlich sehr nah beieinander…
     
    Schon aus diesem Grund würde ich niemals in Tesla oder ein anderes von ihm geleitete Unternehmen investieren.
     
    Apropos Tesla: Wie bereits vor ein paar Wochen geschrieben, glaube ich nicht, dass die Aktie in absehbarer Zeit (oder sogar für immer?…) ihre alten Höchtkurse nochmal erreicht. Hier sehe ich eher deutlich sinkende Kurse. Wer nur Gewinne durch das Handeln mit Bitcoins und CO2-Zertifikaten “herbeizaubert”, nicht aber mit dem Kerngeschäft, wird es zukünftig sehr schwer haben.
     
    Die Kapitalbeschaffung dürfte bei länger sinkenden Kursen (und evtl. schneller als gedacht steigenden Zinsen) auch deutlich schwieriger werden, als zuletzt… Hinzu kommen aufstrebende und neue Konkurrenten. Aber wer weiss, ich kann auch völlig daneben liegen.
     
    LG

  31. wie ist das nun wirklich mit dem Reichtum?”

    Mit ein bis drei Millionen ist man in Deutschland ganz sicher nicht reich. Wohlhabend oder vermögend aber nicht reich. Reichtum fängt so ab 30 Millionen an aber richtiger Reichtum beginnt ab 100 Millionen. Für einen Milliardär ist jemand mit 100 Millionen wiederum arm.

    https://youtu.be/oPjVmeZKD9g

  32. Reich (finanziell gesehen) ist in etwa ein Vermögen wo den 3fachen passiven Cashflow vom Durchschnitt stabil abwirft (ab ca. 3 Mio). 
    So definiert es zumindest ein selbsternannter Reichtumsforscher. 
    PS: Für die Schweiz würde ich das doppelte nehmen.

  33. @Bruno,  @Claus,
    ich besitze weder Tesla-Aktien noch Cryptowährungen, bei z.B. Bitcoin habe ich drüber nachgedacht, es aber verworfen oder wieder verschoben, bis es dann  offensichtlich viel zu spät war um noch auf den Zug aufzuspringen, 
    ich gönne aber Jedem seinen Erfolg mit Bitcoin o.Ä., erfordert halt irgendwann mal Mut zu haben. Was wohl daraus werden wird?
     
    Bezüglich Reichtum, 
    interessant wie die Meinungen auseinandergehen, ich kenne persönlich keine Milliardäre, allerhöchstens Menschen wo ich vermute dass sie mehr als 2-3 Mio besitzen, spannend finde ich immer die Geschichten von Familienunternehmen, die Vermögen über Generationen vererbt und weiter ausgebaut haben. 
    1Mio heute ist auch nicht das Gleiche wie vor 50Jahren.

     

  34. spannend finde ich immer die Geschichten von Familienunternehmen, die Vermögen über Generationen vererbt und weiter ausgebaut haben.
     
    Wenn mein Vater nach Krieg und Gefangenschaft aus Sibirien 1 Mio mitgebracht hätte, würde die Familie heute auch anders da stehen  😉
     

  35. Am Morgen wars bedeckt und hat etwas geregnet. Nachmittag war trocken seit ca 14 Uhr scheint die Sonne. War super Wetter für einen Spaziergang. 
    Ich muss immer lachen wenn eine Million als Reichtun betitelt wird. Wer heute in meiner Region ein freistehendes Einfamilienhaus verkauft, wird in den meisten Fällen um eine Million lösen. 
     

  36. @ Tobs
    Ich habe JET noch nicht aufgestockt. Habe heute Geld auf mein TD Depot geladen. Vielleicht kann ich morgen welche kaufen. Mal sehen, ob es wieder runter geht. Ging ja leider heute schon wieder aufwärts. Dann bin ich mit der Position durch. Vinda kaufe ich mit dem Rest, wenn das Geld kommt. 
    Ich kann aktuell nicht einschätzen wie es um Tech usw. steht. Aktuell geben weitere Firmen nach. Vielleicht werde ich sogar mit Facebook bald meine erste Fang Position aufbauen.
    Ich kaufe einfach alles was mich langfristig interessiert.
    Meine Batterie Firma hat die letzte Zeit ebenfalls nachgegeben. Aber ich bin in dem Bereich ebenfalls langfristig investiert.
     

  37. Morgen werde ich Boazun nochmal aufstocken. 
    @tobs hast du irgendwelche Informationen wieso der Kurs so niedrig steht? Wachtum sieht ja nicht schlecht aus…

  38. @ tobs was sagst du zu Baozun?
    ich denke ich werde sie aufstocken. Ich kann nicht erkennen, weshalb der Kurs so zurück gegangen ist. Umsatz haben Sie ja erst kürzlich um 20% erhöht.

  39. @ Nico
    Mit einem Vermögen über eine Millionen Euro liegt man in Deutschland generell am obersten Prozent der Vermögensverteilung:
    https://www.iwd.de/artikel/mit-dem-alter-waechst-das-vermoegen-489710/
    Hier gibt es ebenfalls nicht wenig Immobilien, die bereits so einen Buchwert haben. Mit so einer schuldenfreien Immobilie verfügt man vielleicht über dieses Vermögen, aber nicht über die Freiheiten, die es mit sich bringen könnte. Die meisten Menschen benötigen hier auch eine sehr lange Zeit um ihr Eigenheim abzuzahlen. Folglich ist dies dann auch ihre Altersvorsorge. Diese ermöglicht monatlich geringe Fixkosten, aber es fallen natürlich Kosten für Instandhaltung an. Da im Rentenalter das Einkommen wesentlich niedriger ist können die Instandhaltungsmaßnahmen eine Herausforderung sein.

  40. Paluma,
    ich weiß es auch nicht wirklich.
    Grundsätzlich fallen alle (im weiteren Sinne) Tech-Werte, in China nochmal besonders. Bei mir sind Pinduoduo runtergekommen. Zhong An Insurance bin ich neulich rein mit einer üppigeren Position, und denke mir heute, hätte ich doch noch zwei, drei Wochen warten können… 🙁 
    Aber auch in anderen Branchen in China, wie Lebensmittel, wo die Multiplier hoch sind, gab es Druck. Meine Yihai Int. haben nachgelassen, da habe ich nachgekauft. 
    Noch mal zu Baozun. Wundert mich, weil die Bewertung vgl. mal gar nicht so hoch ist, was wiederum aber auch zeigen kann, dass der Markt vielleicht nicht so an das Geschäftsmodell glaubt? Auf einem Vieljahres-Chart sieht man ja seit 2018 eine Seitwärtsbewegung. Wenn aber trotz eines derart hohen Wachstums von kontinuierlich über 20% nur ein KGV von 25 zugebilligt wird, scheinen Zweifel zu bestehen. Ich kann das Geschäftsmodell nicht so gut einordnen, es ist ja ein wenig analog Shopify. Die sind aber auch in Logistik gegangen, ob die aber bei solchem heavy asset Geschäft beim Skalieren mit den viel größeren Anbietern mithalten? Aber das habe ich mir noch nicht so detailliert angeschaut.
    Rein interessenhalber, in der letzten WiWo war wieder das alljährliche Studie sinngemäß beste Aktien der Welt auf Grundlage der Analyse von BCG. Da waren auch wieder ein paar Chinesen dabei. Anta hatten die schon letztes Jahr genannt, so wurde ich damals auf die aufmerksam und hatte die eingesackt. Interessant finde ich auch Foshan Hait. Flav. a. Food. Die sind sehr groß, allerdings teuer geworden. Könnte ich mir neben meinen Yihai, China Mengniu Dairy noch als dritten Lebensmittelerzeuger aus China vorstellen, wenn’s mal was nach unten geht.
    Tja, jetzt viel Palaver, aber zu Deiner eigentlichen Frage wenig input 🙂
    Grüße, Tobs
    Jiangsu Heng. MedicineFoshan Hait. Flav. and FoodWuliangye YibinLi NingAnta
     

  41. @tobs danke für deine Antwort.
    Ja vielleicht ist das Geschäftsmodell nicht Bombenfest, obwohl ich schon daran glaube. Es ist gut Skalierbar und momentan sehe ich nichts anderes, was das streamen von Musik Konkurrenz machen kann. Nun ja ich habe gestern nochmal etwas nachgekauft und es ist direkt ins Körbchen gewandert.
    Bei Anta bin ich sehr zufrieden mit der Entwicklung, da habe ich die Position aber chon voll aufgebaut und lasse nur noch laufen. Knapp 100 % kann sich sehen lassen.

  42. @Paluma 
    Tencent Music? Die hat mein Kumpel im Depot um das Musik Streaming im depot zu spielen. 
    -M

  43. Daniel,
    das ist -ganz grundsätzlich- sicherlich eine Option.
    Ich halte viel von ETF. Ich halte auch viel von einigen aktiv gemanagten UK-Trusts, deren Kosten teils sogar unter, oft gleichauf oder nur graduell über denen von marktbreiten ETF liegen. 
    Für mich habe ich die letzten Jahre aber zunehmend festgestellt, dass ich gerne weltweit Aktien suche, von denen ich glaube, dass sie gut positioniert sind und das Potential haben sich als gute compounder zu entwickeln und/oder schnell zu wachsen und/oder Netzwerkeffekte zu nutzen. Deswegen bin ich ungeachtet meiner wenigen ETF, die ich noch habe und einfach immer behalte, die letzten Jahre nur noch selektiv unterwegs gewesen, und mein Depot bleibt dabei recht konzentriert (mittlerweile 18 Werte). Ich finde es auch nicht verkehrt irgendwann mal 50 Werte zu haben, aber das kann ich mir nur vorstellen als das Ergebnis einer langen Entwicklung nach vielen vielen Jahren, weil ich eigentlich fokussiert investiere und irgendwann für mich festhalte, dass eine Position ausinvestiert ist (und dann gelegentlich doch noch mal nachlege, da bin ich nicht so konsistent). 
    Einige sagen, sie decken solche wie Länder wie China wegen der Rechts- und Aktienrisiken lieber über ETF ab. Ich für mich stoße mich aber an dieser Argumentation. Entweder ich will in den Markt, oder ich habe meine Gründe es nicht zu tun. Diese Anti-Gründe kann man dann meines Erachtens mit einem ETF nur kaschieren, aber nicht wegwischen. Wenn ich nämlich Probleme mit einer Sache haben, dann kann ich das nicht über einen ETF für mich negieren. Deswegen bleibt es für mich auch in Märkten wie in China bei der grundsätzlichen Ausgangsstellung, die für mich nicht china-spezifisch ist: Bin ich eher Einzelaktienanleger oder ETF-Freund (Oder beides, geht ja auch)?Beides finde ich cool, aber was will man machen, wenn man Einzelaktien so gerne kauft? Ob damit meine Rendite in Zukunft die bessere sein wird, würde ich dabei nie behaupten. Alles was ich tue, ist nach meiner Neigung zu investieren, was meines Erachtens aber wiederum wesentlich ist für langfristigen Erfolg: Sehr bewusst handeln, was gerade bei Marktschwankungen verhindert, dass man aus seiner Strategie ausbüxt. Ich weiß es nicht, denke aber, nicht wenige ETF-Anleger bekommen bei heftigen Einbrüchen kalte Füße und steigen eher zu ungünstigen Zeitpunkten aus, weil sie nur den “Markt” haben, aber keine Unternehmen, für die sie sich bewusst entschieden hätten und zu denen auch innerlich positioniert wären. Natürlich trifft das nicht auf alle zu, besonders hier im Blog.
    Grüße, Tobs 

  44. @Nico Meier
    Ich muss immer lachen wenn eine Million als Reichtun betitelt wird. Wer heute in meiner Region ein freistehendes Einfamilienhaus verkauft, wird in den meisten Fällen um eine Million lösen…
     
    Du hast Recht! Aus der magischen Reichtums-Million ist inflationsbedingt viel weniger geworden. Jetzt geht es noch schneller, da die Inflation richtig an Fahrt aufnimmt. Auf Grund der rasant gestiegenen Baustoffpreise muss man bezüglich Instandhaltung von Immobilien neue Rechnungen aufmachen.
    Spannende Frage: Wie schützt man sich gegen Inflation? Aktien fallen eher(steigende Kapitalmarktzinsen, nicht zu verwechseln mit Leitzins). Gold ist auch nicht das Allheilmittel…und sonst?

  45. @Wolke,
    Spannende Frage, absolut, ist die Inflation temporär oder dauerhaft?
    Cash und Bonds werden verlieren, Qualitätsaktien, Value, Rohstoffe, Energy, Alles breit gestreut, ETF’s wie IVOL/INFL ,TIPS? vielleicht? doch ein wenig Gold als Beimischung? Wohneigentum. 
    Wir werden sehen, Inflation kennen die Jüngeren eben nur aus den Geschichtsbüchern. Und wie geht es mit dem US$ weiter?

  46. @Inflation
    Inflationsprognosen insbesondere langfristig sind wohl noch schwieriger als Zinsprognosen. Man schaue sich mal Prognosen der “Experten” der letzten 20 Jahre an und man stellt fest, wie schlecht diese in der Regel waren. Man könnte auch einen Würfel nehmen. 
    Das “Reopening” der Wirtschaft nach Corona bringt wohl einen Inflationsschub, das sieht man ja bereits jetzt. Ob dies nachhaltig ist oder ob das nur ein kurzes Strohfeuer ist, werden wir sehen.
    Es gibt Aktien für die ist es eher positiv, für andere eher negativ auswirken würde. Buuh böse böse aktive Auswahl wäre hier dann angesagt 😀
    Konsumgüter-Aktien werden eher besser abschneiden als Wachstumstitel (insbesondere jene mit hoher Verschuldung), denn die können ihre Preise garantiert durchsetzen, denn diese Produkte werden einfach immer nachgefragt.
    Hype-Aktien die auf Hoffnung setzen ohne Substanz sehe ich schwieriger, z.B. Tesla. Falls die Inflation übermässig ansteigt wird es einen Einfluss haben auf die Zinsen und dann werden stark verschuldete Firmen leiden, Firmen mit starker Eigenkapitalbasis dürften profitieren insbesondere wenn sie eine starke Markstellung haben. Daher sehe ich auch die FAANG-Aktien nicht wirklich als gefährdet langfristig.
    Edelmetalle nützen nur, falls die Inflation ausser Kontrolle gerät (Hyperinflation), damit rechne ich nicht. Angsthasen können sich natürlich einen Goldbarren unters Kopfkissen legen.
    Es hört sich langweilig an aber Aktien sind in meinen Augen der beste Schutz, denn es sind aktive Unternehmen, welche jederzeit auf neue Situationen sich einstellen können. Das ist bei anderen Assetklassen nicht gegeben, Gold bleibt Gold, Immobilien sind den Preisen ausgeliefert und können ihre Miete nicht unbedingt 1:1 der Inflation anpassen oder verzögert, andere Rohstoffe sind schwierig als langfristige Investition wegen Rolleffekten, inflationsgeschützte Anleihen sind eine Option, aber ich traue ihnen nicht wirklich über den Weg, auf jeden Fall sind Cash und normale Anleihen am stärksten gefährdet, so denn die Inflation stärker kommt als erwartet.
     

  47. @Bruno,
    an Aktien kommt man nicht vorbei, und da wird sich dann die Spreu vom Weizen trennen, und hier wie Du schreibst, Aktien mit guter Eigenkapitalbasis von Firmen die innovativ sind, es gibt in der CH einige sehr gut aufgestellte Firmen, besonders im MidCap Bereich, hier liegt für mich im Moment der Anlageschwerpunkt, aber altersentsprechend möchte ich natürlich auch eher defensive Werte bevorzugen. 
    Von Cash trenne ich mich dennoch sehr ungern, hi hi…
     
    Wünsche allseits gute Investments, die Sonne scheint und jetzt heisst es gratis tanken  🙂

  48. Hallo FituGes,
    magst Du mal ein paar schweizerische MidCaps aufführen, die Du hast oder nachverfolgst?
    Tobs
     

  49. @ Wolke
    Ich habe vermutlich einen falschen Eindruck von Dir. In meiner Vorstellung sitzt Du gerade an der Stirnseite einer langen Tafel auf Deiner mit Kieselsteinen bedeckten Terrasse unter schatten spendenden  Zypressen. Im halbtransparenten Dandy Look, natürlich ganz in weiß wie in alten Zeiten überlegst Du gerade mit einer Weißwein Schorle in der Hand, ob Du gleich eine Runde mit Deinem neuen Mercedes SUV drehen könntest oder ein paar Bahnen in Deinem Infinity Pool schwimmen könntest.
    Aber nein, Du sorgst Dich natürlich lieber um die Inflation. Wie viele Jahre lebst Du eigentlich schon in Italien? Du könntest anfangen die Sprache zu lernen und Dich so besser integrieren. Lade doch ein paar Freunde auf die Terrasse ein. Trinkt in Maßen Wein, spielt ein wenig Boccia. 
    Da gefällt mir der Ansatz von Fit und Gesund wesentlich besser mit dem Gefühl genug zu haben. Auch wenn es etwas weniger wird.
    So in der Art könnte es bei Dir aussehen:
    https://www.weddingitaly.com/images/view_italy/full/villa_il_leccio_wedding_1.jpg
     

  50. @ Inflation…
     
    … ich nenne es einfach Kaufkraftverlust. Als ich ein kleiner Junge war, so 5 oder 6 Jahre alt (ist also schon ziemlich lange her, so um die 55 Jahre…) kostete ein Kleinwagen wie damals ein Renault R4 ca. 4.000 DM.
     
    Was kostet ein Kleinwagen heute? Vielleicht so um die 16.000 EUR, also ca. das 8-fache der damaligen Preise.
     
    Die berühmte Millon DM müßte demnach heute ungefähr 4 Mio. EUR entsprechen. Gefühlt kommt das für mich hin.
     
    1 Million EUR ist zwar immer noch ein nettes Sümmchen, für mich aber eher eine überschaubare Summe, bei der man durchaus aufpassen muss, dass nicht zu viel Kapital “abfließt”, wofür auch immer.
     
    Aber auch hier empfinden Menschen sehr individuell. Jemand, der nie viel Geld hatte wird sich wahrscheinlich mit 1 Mio. EUR unvorstellbar reich fühlen, während der CEO eines Dax-Konzerns sich wohl eher “pleite” vorkäme…
     
    Die aktuell höhere Inflation, von der zurzeit so viele sprechen, sehe ich weder problematisch noch dauerhaft. Die Nachfrage steigt, um die leeren Lager aufzufüllen, hierdurch steigen die Rohstoffpreise. Die Unternehmen fahren ihre Produktionskapazitäten langsam wieder höher und die Menschen konsumieren wieder mehr, je besser wir Corona “in den Griff” bekommen. Also alles “ganz normal”.
     
    In dieser Phase freue ich mich besonders, ein Depot mit finanzstarken Unternehmen zu haben. Unternehmen mit starken Marken, hoher Preissetzungsmacht und tragbaren Schulden. Die Menschen zahlen gerne etwas mehr für “Marken-Qualität”.
     
    Langsam wird es Sommer. Das könnte in diesem Jahr eine gute “Jagdzeit für Schnäppchensammler” werden. Warten wir es ab…
     
    LG

  51. @Sammy: Da wird leider noch mehr an wirren Ideen kommen in den nächsten Jahren. Die Mittelschicht zahlt die Rechnung. Was tun? Breit streuen bei den Investments und ein Stück weit vertraue ich auch auf das BVerfG um diesem Treiben in letzter Instanz den Zahn zu ziehen. Diese Richter sind hin und wieder für eine positive Überraschung gut. Immobilienbesitz wird es aber mehr an den Kragen gehen, darüber sind wir uns auch im Bereich der Gutachter einig.

    @Aktien China: Was wären aus eurer Sicht Top-Einzelwerte in China (must have)? Die Region ist mir etwas supekt, ich tue mir dort schwer. Alibaba sagt mir irgendwie weniger zu, hat auch wieder etwas Federn gelassen.

  52. “…kostete ein Kleinwagen wie damals ein Renault R4 ca. 4.000 DM …Was kostet ein Kleinwagen heute? Vielleicht so um die 16.000 EUR…”
    Stimmt, aber ist auch schwer vergleichbar, heute bekommt man doch einiges mehr an Komfort und Leistung für so einen Kleinwagen.
    Damals: 28PS, fürchterliche Trommelbremsen, kein ABS, keine Klima, wenn man Glück hatte mit Aufpreis ein Kasettendeck, manuelle Fensterheber, 0 Insassenschutz bei Unfall half nur noch Beten.
    Heute: 70PS, Scheibenbremsen, ABS, ESP, Start/Stop, LED Tagfahrlicht, Lederlenkrad, DAB-Radio mit USB, Elektr. Fensterheber, guter Insassenschutz.
    Von daher gab es nicht “nur” eine Inflation der Preise sondern auch eine Inflation der Leistung/Komfort/Sicherheit.
     
     

  53. @Die Mittelschicht zahlt die Rechnung.
    Alle welche nicht von der Assetinflation profitieren konnten zahlen die Rechnung. Wer 2005 1 Mrd. in Immobilien hatte, hatte 2020 ohne zutun vermutlich 3 Mrd. Wer dagegen 2005 Hartz IV mit 345€ bekam, das waren 2020 dann 432€. Die Mittelschicht in DE hat idR Immobilie(n) (oder wird erben) und konnte also auch ordentlich profitieren. Wer Mittelschicht ist und nicht profitiert hat, der sollte nicht auf den Staat schimpfen sondern auf sich selber. Der Millionär von nebenan hat meist Immobilie & Aktie. 
     

  54. “Die Mittelschicht in DE hat idR Immobilie(n) (oder wird erben) und konnte also auch ordentlich profitieren.”

    Kommt drauf an wie man Mittelschicht definiert. Wir zählen z.B. uns durchaus zur Mittelschicht. Eine Erbschaft ist aber leider nicht zu erwarten und mit viel Glück kamen wir nach sehr langer Suche (rund 7 Jahre) nun endlich an eine Immobilie. Erbschaften sind oft ungleich verteilt.

    “Wer Mittelschicht ist und nicht profitiert hat, der sollte nicht auf den Staat schimpfen sondern auf sich selber. Der Millionär von nebenan hat meist Immobilie & Aktie.”

    Finde ich zu pauschal. Und das hat nichts mit schimpfen zu tun sondern mit Fakten. Bei der Unterschicht ist wenig zu holen. Die Oberschicht kennt diverse Strategien (Steuervermeidung, gute Beziehungen, sehr gute Lobby etc.) und braucht oft u.a. nur mit der Verlagerung von Jobs zu drohen um weitere Belastungen im Rahmen zu halten. Von daher ist es für mich völlig klar das vor allem die Mittelschicht blechen wird. Darum oder trotz allem: Breit streuen und investieren wie bereits geschrieben…

  55. @ Claus
    Das Inflationsrisiko ist bedingt durch die lange Laufzeit insbesondere für ganz Junge am größten. Folglich sollte man sich mit 5 Jahren gut überlegen, ob man den FiRe Weg einschlagen möchte. Mit 67 Jahren ist das Risiko dann schon etwas überschaubarer. Neben der Inflation gibt es aber auch noch eine Rendite auf das Vermögen, wenn das Geld investiert ist. Wird schon nicht rasant weniger werden wenn man bereits vor der Rente genug hatte und auch noch eine Rente erhält.
    Ich gebe einmal andere Beispiele:
    Ich habe einen 3D Drucker gekauft mit dem besten Preis / Leistungs Verhältnis. Ich habe ihn noch günstiger als direkt aus China erhalten und 120€ dafür bezahlt. In dem Preis ist auch ein Kilogramm Filament vorhanden gewesen, so dass ich damit einige Drucke erstellen kann. Falls ich neue Lüfter benötige bekomme ich sie heute direkt aus China über deustche Versender für um die 3€. Vielleicht zieht die Inflation extrem an und ich muss in 10 Jahren 6€ dafür bezahlen. Mag sein, dafür könnte ich mir eine Blockflöte ausdrucken um in der fußgängerzone etwas dazu verdienen zu können. Die Blockflöte kostet heute vielleicht 10-20€. Vielleicht kostet sie in 10 Jahren 20-30€? In meiner Kindheit gab es noch keine Flöte für 10€. 
    Einen Dacio Sandero habe ich gerade auf der Webseite für 8700€ gesehen. Den gibt es vermutlich noch günstiger mit Tageszulassung, Reimport oder was man da macht. Oder wie wäre es mit einem Citroën Ami, wenn Du ein französisches Auto nimmst. Kostet heute 6000€. Oder als Leasing für 20€ im Monat:
    https://efahrer.chip.de/tests/citroen-ami-im-test-so-viel-elektroauto-geht-fuer-20-euro-pro-monat_101993

    Zusätzlich kann man heute in vielen Städten günstig Carsharing nutzen. Der ÖPNV fördert ebenfalls ältere Menschen. Da wird es verhältnismäßig gute Kombinationen mit Kosten / Nutzen Faktor geben. Was hat denn vor 20 Jahren ein Audi A 4 für ein Wochenende gekostet? Ist das heute wirklich so viel teurer? Oder nehmen wir das Fahrrad als Beispiel. Ich habe das Gefühl das heute mehr ältere Menschen zu Fahrrädern greifen. Dabei haben die sich auch noch sehr verteuert. Die älteren Menschen kommen mir bei den Wucherpreisen gar nicht so unglücklich vor. Sie machen jetzt ausgedehnte Tagestouren und scheuen auch keine steilen Anstiege. Das hätten einige ältere Menschen vor 20 Jahren bestimmt auch gerne gemacht und dafür tiefer in die Tasche gegriffen. Vielleicht haben wir in 20 Jahren eine Infrastruktur, die es älteren Menschen ermöglicht auf ein Auto weitgehend zu verzichten. Sie fahren dabei auf breiten Radwegen und fühlen sich dort entsprechend sicher.
    Bei den Preisen für Urlaub bin ich auch nicht sicher, ob es heute so teuer ist. Vor 30 Jahren gab es noch keine Ferienhäuser auf verschiedenen Webseiten zu vergleichen. Wie teuer war da beispielsweise eine Reise nach Costa Rica. Mit Weltraumtourismus fange ich am besten erst gar nicht an. Ist das heute so viel teurer? Lebensmittel sind auch nicht gerade viel teuer geworden. Zumindest nicht in Deutschland.

  56. @42 “Wer Mittelschicht ist und nicht profitiert hat, der sollte nicht auf den Staat schimpfen sondern auf sich selber.”
    Stimmt, aber ich würde das nicht in der Vergangenheitsform belassen, das war schon immer so und wird auch in Zukunft so sein. Natürlich die letzten 10 Jahre waren extrem, es kommen auch wieder Einbrüche, aber ich denke es wird auch in Zukunft funktionieren, neue Steuern, rote grüne blaue Regierungen oder was auch immer hin oder her, die kommen und gehen. Nie war es so einfach für die Mittelschicht, davon zu profitieren. Es gab Zeiten da hatte die Mittelschicht kaum Möglichkeiten, in den Aktienmarkt zu investieren. 

  57. @Claus
    Schnäppchen im Sommer? Dann gehst du davon aus, dass die Börsen stärker korrigieren? Es wäre ja ein Klassiker, vieles vorweggenommen an den Börsen, da muss es auch mal wieder etwas günstiger werden;) 
    Du hattest ja nach dem Corona Crash auch schon richtigerweise geschrieben, dass es jetzt eine langanhaltende Aufwärtsbewegung geben könnte. Für mich war das Neuland, da ich mein Depot erst seit einigen Jahren komplett selbst manage und mich ausführlich mit dem Markt und den Aktien beschäftige. Dass es so schnell und deutlich wieder nach oben geht, hatte ich nicht für möglich gehalten. Dementsprechend hab ich letztes Jahr zwar gekauft, aber nicht so viel, wie es schlau gewesen wäre;)

    Jetzt investiere ich nur sehr selektiv kleine Summen, denk und hoffe auch, dass es den ein oder anderen Qualitätstitel doch noch mal deutlich günstiger geben wird.

  58. @Tobs
    Ich weiß es nicht, denke aber, nicht wenige ETF-Anleger bekommen bei heftigen Einbrüchen kalte Füße und steigen eher zu ungünstigen Zeitpunkten aus, weil sie nur den “Markt” haben, aber keine Unternehmen, für die sie sich bewusst entschieden hätten und zu denen auch innerlich positioniert wären.
    Ups, wieder mal die ETF Bubis?
    Das alte Thema. Es gibt halt eine Anzahl von Leuten die sich bewusst fuer ETF’s entscheiden da sie ihre Zeit lieber mit anderen Dingen verbringen! Das heisst ja nicht das sie nicht wissen was sie tun. So wie du das schreibst hört es ja fast schon  emotional an, was beim investieren ja generell falsch ist. Lieblingsunternehmen usw.
    Ich persönlich bin vor Jahren auf ETF umgestiegen, profitiere somit vom Gesamtmarkt ohne Bilanzen zu wälzen etc., fuer mich ist es okay, nie bereut.
    Denke es gibt genug “abgebrühte ” ETF’ler die wie die Einzelaktien Besitzer schon länger dabei sind und Schwankungen aussitzen.
    Leider kann ich keine Statistik bemühen aber wer sagt denn das ETF”s schneller verkauft werden als Einzelaktien fuer die man sich ” bewusst” entschieden hat.
     
    Wahrscheinlich hab ich es auch nur in den “falschen Hals” bekommen. Nichts fuer ungut. Mag deine Beiträge 
     
    Gruss Markus

  59. Nie war es so einfach für die Mittelschicht, davon zu profitieren.
     
    Eine Tatsache, die bei dem ganzen Genörgel und Gejammer gerne übersehen wird  😉
     

  60. @Tobs,
    meine CH-er Midcaps: Belimo, Ems-Chemie, Stadler Rail, BKW, Schindler, Logitech, Straumann und Sonova, 
    im Auge hab ich noch: Dätwyler, Emmi, Forbo, Rieter, Interroll vielleicht.
     
    @Kiev,
    ja, mir geht es absolut prächtig, ich habe mein Königreich wieder abgeschritten, bin auf das Grenzwachtkorps gestossen, die haben Einsatzpläne studiert und auf dem Heimweg bin ich in einen Bienenschwarm geraten, erst ein lautes Summen, dann kurz ein wenig dunkel und dann waren die schon wieder weg, sowas hab ich noch nie gesehen.
    Zuhause hab ich dann fein gespeist, und liess mir auf Balkonien die Sonne auf den Pelz scheinen, ich habe keinerlei Sorgen und dafür bin ich dankbar. Aber Dir scheint es auch gut zu gehen, schöne Radtouren über mehrere Tage, was willst Du mehr?   🙂
     
    @Claus,
    ich bin mit meinen Unternehmen auch zufrieden, geht mal hoch und mal runter, das gehört dazu, sollten sich Kaufgelegenheiten bieten (und das wird es), dann kann ich mir was Nettes kaufen. Nur Healthcare bin ich randvoll, da geht wirklich nicht mehr viel. Ich hätte gerne was in Richtung Cybersecurity.
     
    liebe Grüsse

  61. @Kiev
    Ich habe vermutlich einen falschen Eindruck von Dir…

    Ja ziemlich, du projizierst wohl deine Träume auf mich.
    Trotzdem ein paar Antworten auf deine Fragen: Ich bin in Italien geboren und spreche die Sprache fließend. Ich lade gelegentlich Freunde ein, wir trinken in Maßen Wein, aber spielen nicht Boccia. Wir spielen Gitarre, Oldies aus den 60gern, aber auch Stücke für klassische Gitarre und etwas Flamenco.
     

  62. Ich habe vermutlich einen falschen Eindruck von Dir”
    gäbe wohl noch die eine oder andere Überraschung wenn man die Kommentator_innen aus diesem Blog mal persönlich treffen würde 😉 

  63. @-M
    danke,schaue ich mir an.
     
    @Bruno
    jetzt genderst Du auch noch, warum? Ich bin glaub zu alt für so einen Quatsch  🙂
    aber ist schon o.k für mich… hi hi…

  64. @FuG
    Absicht, täte dem Blog gut wenn sich wieder etwas mehr _innen zu Wort melden würden 😉 Aber ich verstehe sie alle gut, wenn es hier wieder mal pubertär zu und her geht.

  65. Markus:
    Ja, hast Du. Nix für ungut aber. Hoffte, meine Darstellung war differenziert genug, das ich das eben nicht schematisch sehe. Grundsätzlich werden ETF schon von nicht wenigen “taktisch” eingesetzt, um opportunistisch Exposures zu gewissen Märkte/Risikoklassen abzudecken. Sicherlich gibt es genug Leute, die ETF langfristig halten für den dauerhaften Vermögensaufbau. Für meinen Nachwuchs bespare ich ETF, für mich überlege ich mindestens einmal monatlich, obich nicht wieder zumindest in einem gewissen Umfang meine Teile (wieder) bespare. 
    Fit Ges:
    Vielen Dank! Einige davon kannte ich nicht; ich schaue mir die mal genauer an.
    Tobs

  66. @ Wolke
    Ich wollte Dich mit meinen Anspielungen nicht beleidigen. Ich hätte nie im Leben gedacht, dass Du gebürtiger Italiener bist. Da hat Bruno schon Recht. Ein Treffen würde Manche bestimmt sehr erstaunen. Sicherlich käme ich im wirklichen Leben nie auf die Idee, Dich als Deutschen zu bezeichnen. Insbesondere, wenn ich vor dem Ebenbild von Adriano Celentano stehen würde.
    Ich habe gerade krampfhaft versucht Crash Prophet auf italienisch zu suchen. Wie werden diese Leute auf italienisch bezeichnet? Wer sind die beiden bekanntesten Crash Propheten Italiens?
    Deine Treffen mit Freunden klingen doch ganz gut. Boccia wird gelegentlich überbewertet. Vielleicht rufst Du Deine Freunde an, wenn Du die nächste lange Friedrich Nacht geplant hast. Den Fernseher lässt Du dann aber besser aus und greifst zur Gitarre. 😉

  67. @ 42sucht21
    Der war gut. Ich käme nie im Leben auf die Idee Louis der Funes als Deutschen noch als Italiener zu bezeichnen. 
    Nachdem ich grünes Licht für meinen Spanien Aufenthalt bekommen habe, sehe ich mich in Kürze so in der Art:
    https://images.app.goo.gl/kHsqUMhfG8SewTDQ9
    Ansonsten muss ich Wolke ein wenig Recht geben. Die Rolle des wohlwollenden Patriarchen würde mir schon gefallen. Ist aber nicht ganz ernst gemeint. Wir erreichen unsere Ziele eher als Team 😉

  68. Hi Tim sehr interessanter Post. Ich habe das Buch „the millionaire next door“ vor ein paar Jahren gelesen und es hatte ein grosse Wirkung auf unsere Finanzen und half uns auf unserem Weg zur Finanziellen Freiheit (welche wir hoffentlich in 10 Jahren erreichen). Konsum im Griff zu haben, investieren und verschiedene zusätzliche Einnahmenquellen erschliessen ist der Schlüssel. Beste Grüsse und bis demnächst SavyFox

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