Millionär: So schaffst Du es besonders schnell zum Wohlstand. Spare wie ein Irrer über Aktien/ETFs. Verdiene üppig. Meide unnötigen Konsum


New York, 5. August 2018

Verbrenne Dein Geld nicht wie Michael Douglas im Wall-Street-Film.


Klar ist ein bestimmter Weg der schnellste zur Million und damit zur Freiheit. Ich schildere Dir schnell die beste Taktik, sie dürfte Dir einleuchten: Du verdienst sechs- oder siebenstellig. Du lebst ein normales Leben der bodenständigen Mittelschicht. Du lebst außergewöhnlich sparsam. Kleine überschaubare Wohnfläche hast Du. Dein Weg zur Arbeit ist kurz. Im Idealfall hast Du kein Auto. Beine, Rad, ÖPNV sind Deine bevorzugten Fortbewegungsmittel.

Das Auto ist eine der größten Geldvernichtungsmaschinen der Mittelschicht. Mit Verlaub machen die Tankstellenrechnungen nur einen Bruchteil der Gesamtkosten aus. Eine andere große Geldvernichtung sind zu große Behausungen.

Es ist ein Lebensstil, der viel Opferbereitschaft erfordert. So beschleunigst Du jedenfalls den Weg zum Wohlstand. Du lebst im niedrigen Lebenshaltungskostenbereich. Keine irren Luxusurlaube. Keine teuren Cruiseschiffe. Kein Brimborium. Einfach locker. Du gehst bei Penny, Lidl oder Aldi einkaufen. Du kochst. Du putzt. Du lässt alles, was hohe Lebenshaltungskosten mit sich bringt, weg: Kein eigenes Ferienhaus (das eh die meiste Zeit leer steht), kein eigener Pool, keine überteuerte Markenkleidung. Im Idealfall habt ihr ein Doppeleinkommen.

Du sparst über den Aktienmarkt. Volle Kanne. Denn hier winken auf lange Sicht die höchsten Renditen. Du sparst steuer- und gebührenschonend. Aggressiv in die Aktienmärkte.

Das ist ein knallharter Weg, den ich hier beschrieben habe. Es ist der schnellste Weg in die Freiheit. Es kann zwölf oder 15 Jahre dauern. Dann kannst Du Dich vermutlich von der Arbeit lösen. Und die Freiheit genießen. Vorausgesetzt Du hast ein super Einkommen (noch besser Doppeleinkommen) und extrem geringe Kosten.

Nun geht ein Mittelweg natürlich auch. Das dauert dann logischerweise länger. Um es vorweg zu nehmen, Du bist dann nicht extrem unterwegs, möglichst früh in Rente zu gehen und finanziell unabhängig zu werden. Es gibt Leute, die können den extremen Weg gehen. Sie ziehen das schon während dem Studium durch. Sie geben alles. Vielleicht schon mit Nebenjobs.

Du kannst bei der Extrem-Tour ungefähr 50 Prozent oder mehr Deines Gehalts sparen. Natürlich musst Du darauf achten, dass Du nicht unglücklich wirst. Ein sparsamer Lebensstil kann freilich noch mehr Spass bedeuten als ein verschwenderischer. Man darf nicht alles in einen Topf werfen. Die lange Wanderung mit Familie/Freunden kann mehr Spass machen als eine Woche im Fünf-Sterne-Edelhotel. (Logisch, passt Du auf Zecken im Grünen auf. Diese kleinen Blutsauger sind ein zunehmendes Problem global geworden.)

Wenn ich reise, nehme ich den ÖPNV. Ich könnte es mir leisten, ein Taxi oder Uber-/Lyft-Dienste zu nehmen. Mache ich aber nicht. Ich sehe es nicht ein.

Wichtig ist, dass Du trotz der Strebsamkeit Erlebnisse genießt. Mir macht es zum Beispiel Spass mit Freunden ein Kanu zu nehmen und den ganzen Tag lang durch eine Naturlandschaft zu paddeln:

Du kannst mit einem kleinen Budget reisen. Du kannst viel Sport machen. Joggen macht glücklich, es kostet wenig. Radfahren ebenso. Schwimmen am öffentlichen Strand kostet nichts. Mir macht es Spass. Beim Sport werden wohlgemerkt Glückshormone ausgeschüttet. Ich mache es so oft wie möglich.

We went swimming every day.

Ein Beitrag geteilt von Tim Schaefer (@timschaefernyc) am

Aber Du hebst nicht ab. Ein guter Rat ist: Jedes Mal wenn Du etwas für Spass/Freude kaufst, legst den gleichen Betrag in Deinen ETF an. Hör nicht auf die Angsthasen, die vor dem Crash warnen. Der passiert vielleicht alle 20 oder 30 Jahre. Irgendwann kommt der Crash. Er ist dann aber auch nach einem Schock/Seitwärtslauf vorüber. Auf Regen folgt Sonnenschein an der Börse. Investiere in Deine Ausbildung.

Langweilig soll es Dir nicht werden. Natürlich kannst Du mit den Kollegen nach der Arbeit weggehen. Natürlich kannst Du etwas trinken gehen. Du kannst mit Freunden ins Restaurant. Nur übertreibst Du es nicht. „Spaßzeit“ ist enorm wichtig. Dein Leben soll schon heute Spass machen und nicht erst Morgen.

Du wirst merken, dass Du mit Zeit viel entspannter wirst. Du unternimmst jede Menge. Dein Depot steigt. Du wirst fit durch den Sport. Du ernährst Dich gesund. Du steckst Dir Ziele (nicht nur monetäre). Du wirst entspannter auf der Arbeit. Du kannst in einigen Jahren finanziell unabhängig sein (oder Du macht große Fortschritte). Du musst selbstverständlich heute nicht auf alles verzichten. Du genießt die Gegenwart und die Zukunft.

PS: Meine Sünde sind Urlaube. Ich reise viel.


tim schaefer (Author)

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Gedanken zu „Millionär: So schaffst Du es besonders schnell zum Wohlstand. Spare wie ein Irrer über Aktien/ETFs. Verdiene üppig. Meide unnötigen Konsum

  1. Skywalker

    „Du verdienst sechs- oder siebenstellig“

    Hm… Der Weg sechs oder gar siebenstellig zu verdienen ist sicherlich sehr empfehlenswert! Nice one!

  2. Fabian S.

    Grüße Dich Tim,

    toller Artikel wieder.  Aber ich habe Angst vor dem bevorstehenden Crash, der wohl nicht mehr lange auf sich sich warten lässt. Wir haben ja schon mehrmals darüber gesprochen, dass das Timen mehr als schwierig ist. Aber, wenn selbst Dein geschätzter Kollege Max Otte vorsichtiger wird, sollte man schon aufpassen. Die Parameter sind bedenklich: fast 10 Jahre Hausse, keine Zinsen, hohe Schulden etc….

  3. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ Skywalker

    ja, es ist ein Extrem-Beispiel. Es geht auch mit einem guten Gehalt der Mittelschicht. Mit eifrigem Willen kann man viel erreichen…

    @ Fabian S.

    mach Dir nicht so viele Sorgen um einen Crash. Eine Korrektur/Crash ist schön, wenn Du nachkaufen kannst. Sei froh drum, wenn Du noch einige Jahre bis zu Deinem Ruhestand hast. Es bringt neue Chancen. Es ist ja kein Dauerzustand.

  4. Chris K.

    Super motivations Artikel Tim!!!!

    Vor einem Crash fürchte ich mich nicht, höchstens vor Naturkatastrophen durch den Klimawandel, ob durch Menschen hand beschleunigt oder nicht. Und wenn das Öl knapp werden sollte.. Aber so darf man nicht denken.. Ich versuche immer positiv zu denken und gegen jede andere Meinung meine buy and hold Strategie weiter zu führen.

    Gold kaufen für Krisen Zeiten, weil der Kurs eingebrochen ist, tue ich auch nicht. Wenn eine ernsthafte Krise da sein sollte, wer wird sich dann mit Gold bezahlen lassen? Die werden sich das Gold von dir holen, wenn sie sehen sollten das du was hast. Ich seh keinen Grund.

    Locker, entspannt und fleißig leben. Anderen helfen. Sparen, genießen. Gesund bleiben. Ein A8 oder ein Mustang brauche ich nicht.

    Mfg

  5. Dominik von depotstudent.de

    Ich freue mich ja, dass ich in einem recht jungen Alter auf diese tollen Ideen stoße. Das habe ich natürlich auch zu einem Teil Dir zu verdanken, Tim!

    So toll diese Ideen auch sind, sind sie doch für die meisten unerreichbar. Wenn ich es wirklich möchte, kann ich persönlich die Freiheit erreichen. Das weiß ich. Sobald man allerdings ein unterdurchschnittliches Gehalt bezieht, funktionieren diese Ideen nicht mehr. Als Jungingenieur kann ich in den ersten paar Jahren locker einiges wegsparen und in ETFs investieren. Eine angestellte Friseurin oder ein Altenpfleger wird aber kein Land sehen. Das funktioniert leider nicht. Während ich weit unter meinen Möglichkeiten lebe und vielleicht sogar 1.000 € im Monat sparen kann, wird der Krankenpfleger bei gleicher Lebensweise keinen Cent sparen können.

    @Tim: Was würdest Du solchen Menschen empfehlen? Jobwechsel? Auch wenn es evtl. fast schon eine Berufung ist? Die Idee der finanziellen Freiheit vergessen?

     

    Grüße

    Dominik

  6. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ Chris K.

    Danke fürs Lesen!

    @ Dominik

    In jungen Jahren kann man in einer WG leben. Mir hat es Spass gemacht. Du kannst einen Nebenjob annehmen. Du machst Weiterbildung/Fortbildung. Das Ausgabeniveau kann man immer kürzen.

    Wenn der Beruf Berufung ist, im Job bleiben. Anstrengen. Versuchen Führungsaufgabe/Personalverantwortung zu bekommen. Eventuell Arbeitgeber wechseln. So kann man vielleicht eine ansehnliche Gehaltserhöhung bekommen.

  7. Andrea

    Dominik, ganz so ist das nicht. Es gibt etliche Leute, die auch mit einem unterdurchschnittlichen Gehalt viel sparen können. Sie werden vielleicht nicht Millionär, aber können trotzdem einiges zurücklegen. Ich selber kenne in meinem Verwandten- und Bekanntenkreis mindestens zwei davon. Aber die Lebenshaltungskosten sind in den letzten Jahren teurer geworden. Bei manchen scheitert es auch an den hohen Ansprüchen.

    Natürlich ist es mit einem hohen Gehalt einfacher, viel zurückzulegen.

  8. -M

    Fabian S

    Du weißt ich nehme bei deinem Gedanken ein wenig die gegenposition ein.

    Ich habe Letzt ein älteren Artikel aus 2016 gelesen auf der Seite. Übrigens hast Du da auch schon Angst gehabt vor einem Crash und hast geplant dein Depot zu verkaufen, um dann die Buffett big 5 zu kaufen…

    …nun ist Mitte 2018 … bist noch investiert/ denkst immer noch an Verkauf nach, nur gemacht bisher nichts.

    Weiß nicht wie ich darüber denken soll.

    -M

     

     

  9. tanzverbot

    „Du verdienst sechs- oder siebenstellig“

    Ja, gerade bei letzterem ist der Weg zum Millionär echt machbar. Das trifft in D auf 0,002 Prozent zu.

    Wer bei solchen Gehaltsdimensionen noch am Clownauto spart, der macht alles richtig. Am besten ne Mio oder mehr verdienen und in einer günstigen WG wohnen, Lebensmittel mit knappen MHD kaufen, alles zu Fuß erledigen, viel in die Natur und dann in das gebrauchte Ikeabett zum schlafen.

  10. Ralf

    Ist es das alles wert? Ich finde so ein Leben hat mitunter (nicht immer) einen hohen Preis.

    Eine solche Extrem-Tour geht oft mit höheren Risiken z.B. für die Gesundheit bereits in jüngeren Jahren einher (hoher Stresspegel, Burnout, Übergewicht, Blutdruckprobleme, Herzinfarktgefahr…). Oder Beziehungen scheitern. Dazu gibt es vermutlich genug Beispiele.

    Und wie so oft, wird z.b. das Thema Familie (Nachwuchs) hier häufig mangels Zeit oder Energie ausgeklammert bzw. auf reifere Jahre (oft dann mit mehr Problemen) verlagert. Aus Untersuchungen weiß man das sich immer noch viele junge Menschen Nachwuchs wünschen.

    Oder auf den Punkt gebracht: Alles hat seinen Preis. Ich kenne einen recht wohlhabenden Nachbarn der das so ähnlich gemacht hat. Immer viel geschuftet und dann schnell gut Kohle verdient und investiert. Aber glücklich ist er nicht so recht und kämpft mit gesundheitlichen Problemen. Er schiebt es auf seine ungesunde Lebenweise während seiner Stressjahre im Beruf.

    „Alle Wünsche werden klein, gegen den gesund zu sein“

  11. Ex-Studentin

    6- und 7-stelliges Gehalt wären natürlich ein Traum. Mit dem Einkommen steht und fällt alles. Als Alleinstehender sollte man zumindest 2.000 brutto im Monat haben. Aus meiner Sicht ist ab da erst Sparen/Investieren möglich, auch wenn man damit keine großen Sprünge macht. Mit Mindestlohn ohne familiäre Hilfe stelle ich mir das nahezu unmöglich vor. Wozu ich auch rate: Nicht zu Tode studieren. Ich erlebe in meinem Bekanntenkreis, dass junge Leute mit ihrem AG nicht zufrieden sind und dann gleich über eine komplett neue Ausbildung nachdenken. Oder eine Ausbildung/Studium „aus Interesse“ oder Mangel an Alternativen anfangen, ohne sich Gedanken darüber zu machen, welchen Beruf sie damit ausüben. Wenn der Spaß an der Arbeit fehlt, wirkt sich das normalerweise auf die Jobsuche & das Arbeitsergebnis aus und beeinflusst auch das Gehalt.

  12. Ralf

    „Als Alleinstehender sollte man zumindest 2.000 brutto im Monat haben.“

    Das Lohniveau ist insgesamt in D verbesserungswürdig. Sogar der IWF fordert von Deutschland höhere Löhne und Steuerentlastungen. Wohnen wird teurer. Auch Mobilität wenn man sich viele Ticketpreise im ÖPNV anschaut.

    Der oft benannte Fachkräftemangel einerseits und mäßige Lohnentwicklungen andererseits passen nicht recht zusammen. Mir reicht dafür ein Blick auf den Reallohnindex. Er steigt zwar, aber viel zu gering für den gegenwärtigen Wirtschaftsboom. Das sind Fakten.

    Natürlich lässt sich in DAX-Konzernen, in der IT oder in Nischen super Geld verdienen. Aber da kommt nicht jeder hin. Und gute Ideen für Nischen sind hier sicher sehr willkommen.

     

  13. Ex-Studentin

    @Ralf

    Der Mindestlohn ist aus meiner Sicht zu niedrig. Bei einer 40h Woche sind das rund 1500€ im Monat. Selbst als Werksstudent bekommt man 10-18€ pro Stunde je nach Region. Fahrtkosten etc hat man auch noch. Von der Steuer absetzen funktioniert nur, wenn man Steuern zahlt.

  14. Fabian S.

    @-M:

    Seit 2016 habe ich den Plan meine Aktien zu verkaufen, um die größten Buffett-Position zu kaufen, das meinte ich damals. Eine Umschichtung für die Ewigkeit sozusagen. Das ist aber richtig, dass ich sie bis heute gehalten habe und noch nicht verkauft habe. Aber die klugen Stimmen mehren sich, dass ein Crash bald (keiner weiß wann genau) bevorsteht, allen voran Max Otte und Tim sagte es auch, dass es bald losgehen könnte. Daher überlege ich auch wann für mich der beste Zeitpunkt wäre…

  15. Freelancer SebastianFreelancer Sebastian

    @ Fabian S.

    „Aber die klugen Stimmen mehren sich, dass ein Crash bald (keiner weiß wann genau) bevorsteht“

    Fabian, genau das ist gemeint, wenn vom Großen Rauschen die Rede ist.

    Wenn da Handlungsanweisungen kommen – und sei es vom „klugen“ Otte (schlauer als wir ist er allerdings nicht, was die Börse anbelangt – alle kochen nur mit Wasser und haben keine Glaskugel) – dann Ohren zu und weiter Kurs halten.

    Otte und andere haben auch 2015/2016 gewarnt. Targetsalden, Italien, EZB, Blablabla – hat alles keinen Mehrwert.

    Ich kann mich noch sehr gut an die Aufregung 2011 erinnern. Die „Experten“ diskutierten nur noch darum, WANN der Euro zusammenbricht, nicht ob überhaupt. Das war ganz selbstverständlich bei den Staatsschulden.

    Die Aktienpreise purzelten damals. Der DAX verlor 30% !!! Soviel zur 10-Jahres-Hausse. Die gibt es nicht. Sie ist ein Märchen.

    2011 Aktien kaufen? Irre. Haben dir die Experten gesagt. Ich habe nicht hingehört und beherzt zugeschlagen.

    Ich wiederhole mich an dieser Stelle. Prognosen über die Makroentwicklung sind kontraproduktiv. Nicht hinhören!

    Während des Urlaubs habe ich mir übrigens mal wieder die Essays von Warren Buffett vorgenommen. Und bin gleich in der Einleitung auf eine Passage gestoßen, bei der ich an dich denken musste. Ich gebe sie wieder, um dich zum Nachdenken anzuregen, nicht um dir besserwisserisch altkluge Hinweise zu geben 😉 .

    Viele Menschen spekulieren darüber, was Berkshire und Buffett machen oder planen. Diese Spekulationen sind manchmal richtig und manchmal falsch, immer aber dumm. Den Menschen ginge es viel besser, wenn sie nicht herauszufinden versuchten, welche einzelne Investition gerade bei Berkshire abgewickelt wird, sondern darüber nachdächten, wie sie auf der Basis der Berkshire-Lehren selber eine vernünftige Investmentwahl treffen. Das heißt, sie sollten über Buffetts Schriften nachdenken und aus ihnen lernen, anstatt zu versuchen, Berkshires Portfolio nachzuahmen.“

    @ Dominik

    Ich stimme Andrea zu. Auch mit schmalen Einkommen kann man 50-100€ im Monat investieren. Vielleicht reicht´s nicht zum Millionär. Aber auch eine Reserve von 50.000€ steigert die Lebensqualität.

  16. KievKiev

    @ Dominik

    Wenn man sehr wenig verdient ist sparen extrem wichtig. Wenn man nur 50€ im Monat sparen kann, wie sieht es denn dann als Rentner aus? Die Rentenlücke ist vermutlich größer als 50€ und in dem Fall sehr essentiell. Als Alternative kann man das Geld ausgeben und schauen wie viel einem im Alter zugestanden wird. Ich würde lieber Verzichten wenn ich es kann als wenn es sein muss.

  17. -M

    @Friseurin etc mit niedrigem Lohn.

    Wenn diese Leute eine den Lohn angemessene Lebensweise haben können diese auch ein wenig sparen. Wird das dann über Dekaden durchgezogen sammelt sich sehr viel an für deren Verhältnisse! Dann können die Leute auch vlt auf eine 4tage Woche reduzieren bei halt gleichem Lebensstandard wie in der depotaufbauphase auch.

    Ich verdiene mit meiner Frau die Hälfte von meinem Kumpel, spare aber mehr wie er. Für meine Verhältnisse kann ich später viel erreichen, er hat halt jetzt einen gewissen Lifestyle…meine frau und ich brauchen das nicht.

     

    @ 10 Jahre Binnenmarkt und crashprophreten (Börsenprofis)

    Schaut euch den dax kurdindex mal an:

    Hoch war am:

    Dezember 2007: 5200 Punkte

    Dieses hoch wurde erst am:

    Januar 2015 erreicht. 8jahre später…..

    Ich sage das der bullenmarkt erst beginnt wenn auch ein neues hoch erreicht wird. Was nun 2,5 Jahre her ist.

    Kann für mich noch jaaaahre dauern bis zur nächsten baisse!

  18. Fabian S.

    @Freelancer Sebastian:

    Naja sehe das etw. anders: Max Otte war immer bullish bzgl. Aktien und hat auch damals weiterhin zu Aktien geraten. Und natürlich war der Euro 2011 gefährdet und ohne kriminelle Manipulation gebe es ihn auch gar nicht mehr. Ich habe auch 2011 Aktien gekauft. Otte riet auch verstärkt dazu. Nur kann es nicht sein, dass wir mittlerweise eine andere Börsenphase haben bzw. sie gerade eingeleitet wird?!

    Irgendwann muss ja ein Crash kommen, ist doch ein ganz normaler Börsenzyklus. Nur mir fehlt ein wenig diese Euphorie, die man vorher eben hat…

  19. Ralf

    Immobilien als Kapitalanlage:

    Was haltet ihr eigentlich von Immobilieninvestments mittels Crowdinvesting-Plattformen wie z.B. Exporo.de als zusätzliche Ergänzung/Beimischung zum Depot? Bei Exporo wird damit geworben, langfristig und laufend von Mieteinnahmen zu profitieren und zusätzlich am Verkaufserlös beteiligt werden.

  20. Oliver

    Das ist ein bisschen überambitioniert, ein sechs- bis siebenstelliges Gehalt in Deutschland zu erreichen. Um finanziell frei zu werden, ist das auch gar nicht nötig. Ein durchschnittliches Gehalt und viel Zeit ist wirksam genug. Viele glauben, wenn sie zwei oder drei Jahre sparen, dass sie schon sehr hohe Summen haben müssen. Das ist nicht die Realität. Depots entwickeln sich mit den Jahren und die ersten 10 Jahre bringen bei weitem nicht so viel Rendite, ein großer Teil sind eher eigene Einzahlungen. Von 10 – 20 Jahre schaut die ganze Sache schon anders aus und ist doch nichts im Vergleich von 20 – 30 Jahre oder danach. Beim Investieren reden wir immer von langen Zeiträumen. Selbst die Friseuse, die 50 oder 100 EURO/Monat + Inflation + prozentualer Anteil Gehaltserhöhung sparen kann, wird nach 40 Jahren mehr als genug Geld haben. Krankenpfleger verdienen gar nicht mal so schlecht mittlerweile, selbst in Deutschland. Man kann die Angebote googeln und da kommen 30 – 40.000 EURO/brutto im Jahr raus. Altenpfleger sind momentan noch schlechter gestellt, die kommen auf ca. 30.000 EURO/Jahr.

    Es gibt ganz andere Berufe, wo man viel weniger verdient. Im Dienstleistungsbereich und in einigen Sozialbereichen. Aber auch hier herrscht immer mehr Mangel und es kann sich etwas bessern. Solchen Leuten würde ich immer mehr Weiterbildung und aktive Jobsuche im eigenen oder fremden Bereich raten, um die eigene Situation zu verbessern. Man ist mit keiner Firma verheiratet und muss sich nicht länger als nötig schlecht bezahlen lassen.

    Zu den Crashs würde ich wie Tim mir auch nicht (mehr) so viele Gedanken machen. Sie kommen sicher irgendwann, aber langfristig sind sie unwichtig. Wenn man sich den Graphen für den Dow seid 1980 anschaut und die Auswirkungen der damaligen Katastrophen, so sind sie heute nur noch eine Randerscheinung. Natürlich ist es schön, genau zu solchen Zeiten Kapital zu investieren, falls man welches hat. Aber es anzusparen und bei Pech 5 Jahre nicht investiert zu sein bringt immer höheren Schaden. Natürlich ist es ärgerlich und zehrt an den Nerven, wenn die Kurse purzeln und die ganzen schönen Gewinne innerhalb kurzer Zeit verschwinden bzw. dann Verluste entstehen. Aber Crashs sind extreme Zeiten und bei bestehenden Positionen sollte man ruhig abwarten, bis sich der Staub wieder legt. Großer Aktionismus ist hier genau das schlechteste, was man tun kann in Bezug auf das eigene Depot. Man darf aber durchaus aktiv mit Cashreserven werden, wenn sie vorhanden sind. Andererseits ist meine Erfahrung, dass selbst in guten Zeiten es immer wieder Werte gibt, die günstig zu haben sind und wo man ohne schlechtes Gewissen einsteigen kann. Man muss also auf keinen Crash warten, wenn man auf diese Dinge achtet. Andererseits gibt’s keine Zauberaktien, auch wenn sie jemand bekanntes kauft. Es kann immer noch schief gehen, weil das Unternehmen sich aus irgendwelchen Gründen nicht zauberhaft entwickelt.

    Am wichtigsten ist immer noch das stetige sparen nach den eigenen Möglichkeiten. Man muss motiviert sein (das kann in all den Jahren stark schwankend sein) und einfach die Ruhe bewahren. Im Grunde ganz einfach und kein Hexenwerk. Es dauert bei jedem lange, der irgendwann große Summen beisammen hat. Das ist ganz normal. Von daher ist es auch nicht nötig, sich jeden Tag über das Thema Gedanken zu machen. Im Grunde reicht nur die sachliche Umsetzung an den Tagen, wo Du was investieren möchtest. Ansonsten sollte man sich um sein Leben kümmern. Die ersten 15 Jahre wird bei fast niemanden so viel außergwöhnliches passieren, das es wert wäre, weiterreichende Gedanken zu machen als was ich später mal mache, wenn ich es tatsächlich geschafft haben sollte.

    Grüße Oliver

     

     

  21. Bruno

    6- oder 7stelliges Gehalt, die Frage ist nur pro Monat oder pro Jahr, netto oder brutto ? 😀

    Dafür muss ich vermutlich noch eine Weile warten bis die Inflation anzieht, um dies zu erreichen.

  22. FZ81

    „Du verdienst sechs- oder siebenstellig.“

    Sind das die Leser für die Du hier schreibst?

  23. stoxxfish

    Irgendwann muss ja ein Crash kommen, ist doch ein ganz normaler Börsenzyklus. Nur mir fehlt ein wenig diese Euphorie, die man vorher eben hat…

    Der nächste Crash wird kommen, das nächste ATH auch.

    Propheten, die es zeitlich falsch vorhersagen ebenso (selten das ATH!).

    Wenn die vorrausgehende Euphorie (ist das so? zwingend notwendig?) noch fehlt, bleibt uns ja noch etwas Zeit…..

     

     

     

     

  24. Ralf

    Einmal eine Grundsatzfrage in die Runde, bitte nicht in den falschen Hals bekommen, ich will niemanden provozieren.

    Was ich beim Thema FU hier im Blog bei etlichen Beiträgen nicht so recht verstehe: Viele sind bereit, eine offensichtlich nicht immer so befriedigende berufliche Situation für weitere 6, 15 oder 20 Jahre zu ertragen. Je nach Sparquote. Um das Ziel einer FU oder eines ähnliches Zustands einmal zu erreichen.

    Warum?

    Wäre ein Job sehr befriedigend, würde man diesen doch gerne auch weiter (vielleicht verringert) mit Freude ausüben wollen. Oder?

    Wäre es daher nicht für viele hier zielführend, sich auch über mehr konkrete Wege für Erfolg im Beruf zu unterhalten (brauchbare Ideen für Selbstständigkeit, Gehaltssteigerungen etc.). Wir haben hier doch viel Potential wenn man das alles so liest und ein paar Ratschläge gab es auch schon. Viele wären dankbar für Tipps zu möglichen Nischen etc. (ich zumindest). Oft bleibt es aber bei allgemeinen Hinweisen (suche dir einen guten Job und bilde dich weiter). Alleine das Angebot an Bildungsmaßnahmen ist so riesig, dass fast keiner mehr durchblickt. Oder überhaupt versteht, welche Bildung nun konkret sinnvoll ist und wirklich auch finanziellen Nutzen bringt.

    Eine wirkliche finanzielle Unabhängigkeit gibt es genauer betrachtet eh nicht. Wenn die Kohle vom Job wegfällt müssen Dividenden, Kurssteigerungen, Zinsen und Mieteinnahmen das übernehmen. Und die FU kann -abhängig vom Typ- auch ihren Preis haben (Verzicht auf Kinder, Verzicht auf schöne Dinge des Lebens, was nicht jedem leicht fällt).

    Ich finde diesen Ansatz der FU nicht so ganz glücklich für viele Normalos. Investieren ja.

     

  25. -M

    @Ralf

    Toller Beitrag. Dann fang ich mal an.

    Bin Bankangestellter und im Service und Beratung tätig bei einer kleinen Bank.

    Zufrieden bin ich nicht. Ich mag den zahlendruck nicht (terminquote usw. Ich muss aber sagen, das es nicht so ist das ich irgend einen Kunden über den Tisch ziehen muss, da ich ein festgehalt habe und keine Provisionen bekomme) außerdem wohne ich in dem Ort und man kennt sich. Da wird keiner beschissen, sowas könnte ich auch gar nicht.

    Innerhalb der Bank gibt es keine Jobs die ich machen könnte.

    Ich habe einen bankfachwirt zusätzlich nebenberuflich als Qualifikation.

     

    Spass macht mir Börse/aktien/analysieren  … kein Spass macht mir verkaufsdruck.

    Wisst ihr wo man als bankfachwirt unter kommen kann vlt im Bereich Börse? Fondsgesellschaft etc etc ? Oder auch in der Buchhaltung?? (Krankenhäuser / Industrie) Buchhaltung wäre auch ok. Bürojob halt. Bei der Gemeinde wäre auch was

    Wichtig!
    Was für mich fest steht, dass ich nicht noch einen Master oder ähnlich machen werde. Ich bin Familienvater und auch gewisse Freizeit ist mir wichtig – die möglichen beruflichen Veränderungen sollten für einen bankfachwirt realisierbar sein

    -M

     

  26. Ralf

    Ich habe gerade in einem Artikel gelesen: Die Hälfte aller angestellten Mitarbeiter ist im Job so unzufrieden, dass sie über einen Jobwechsel nachdenken. Wichtigster Grund für die Unzufriedenheit: Gehalt

    Die Kohle bleibt so ein Thema in D…

    Lösungen fallen mir aber auch keine ein. Und IT kann/will nicht jeder. Ideen?

    Eine häufige Aussage: „Du kannst alles machen, dir stehen alle Wege offen..“

    Ist das so? Dieser Artikel ist recht interessant dazu:

    https://www.jetzt.de/job/warum-das-versprechen-alle-optionen-zu-haben-kein-gutes-ist

  27. Hilda

    @FZ81

    Es schaut wohl so aus! Ich verabschiede mich mal langsam…

    Viele Grüße

    Hilda

  28. Daniel (Fächerstadt)

    @ M: Ohne Studium wird es schwer in diesen Bereichen Fuß zu fassen. Vllt noch in der Fondsbuchhaltung, Back Office.

    Ich gehe mal von einer kleinen Regionalbank aus (Sparkasse oder Volksbank) -> die wirklich interessanten Jobs gibt es dort erst in Führungspositionen oder eben bei deren Spitzeninstituten (DZ Bank in Frankfurt oder diverse Landesbanken) und anderen Verbundunternehmen (z.B. Fondsgesellschaften wie Deka, Union Investment). Dafür ist auch eine örtliche Veränderungsbereitschaft und eben oft auch Weiterbildung notwendig.

     

  29. Andreas

    @ M

    bin auch in einer Bank. Innendienst. Hohes Gehalt und spannende Aufgaben. Kein Verkauf. Aber ohne Master gibt es keine guten interessanten gut bezahlten Stellen mehr bei einer Bank. Meine Bank stellt auch nur noch Akademiker ein. Alle niedrigqualifizierten werden nach und nach automatisiert. Dein Bankfachwirt ist so viel wert wie Toilettenpapier. Also mach ein Hochschulstudium wenn du weiterkommen willst. (Ist nicht böse gemeint) oder spare halt wie blöd um die finanzielle Freiheit zu erreichen damit du aufhören kannst.

  30. -M

    @ Daniel und Andreas

    Danke für die Rückmeldungen. Nein ich finde das gut wenn ihr das offen sagt. Ja arbeite im Rhein mein Gebiet bei einer voba.

    Also Frankfurt wäre schön in Reichweite. Bachelor oder Master fällt für mich flach das mache ich nicht mehr.

    Es geht mir nicht darum anstatt 36k brutto dann 60k brutto zu bekommen…

    Bei Richtung 40k-45k brutto wäre ich auch bereit was anderes zu machen. Falls es doch nicht in einer Bank/Findsgesellsch. Geht wäre ich auch offen einen anderen bürojob zu machen.

    Gemeinde (finanzabteilung)

    Industrieunternehmen (finanzabteilung)

    Oder so in der Art wäre auch ok. Ich will nichts total hochtrabendes.

    -M

  31. Ralf

    Viele Bankleute hier. Wie schätzt ihr eigentlich die Zukunftsaussichten für den klassischen Ausbildungsberuf als Bankkaufmann ein? Eher schlecht oder?

    In D zählt fast nur noch der richtige Abschluss bzw. das richtige Papier. Das ist schrecklich diese Entwicklung. Es gibt viele Leute die auch ohne Master super sind.

    @M: Der Bürobereich ist generell sehr beliebt. Du hast hier mit viel Konkurrenz zu kämpfen. Und teilweise Lohndrückerei. Daher auch mein Beitrag mit der Frage zu generellen Nischen und Ideen. Ich sehe da für viele die Herausforderung. Der IT-Bereich bietet Potential. Aber ein Quereinstieg ist anspruchsvoll. Ich wüsste auch nicht wo ich beginnen sollte. Programmieren liegt mir nicht, dass habe ich bereits im Ingenieurstudium gemerkt.

  32. Daniel (Fächerstadt)

    @ Ralf: Die Bankenbranche schrumpft ja nicht erst seit gestern, gemäß dem Chart vom Bankeverband ist die Gesamtzahl der Beschäftigten von 751.200 in 2002 auf 609.100 in 2016 gesunken, das wird sich bis Juli/2018 so fortgesetzt haben.

    https://bankenverband.de/statistik/banken-deutschland/beschaeftigte/#chart-46

    Wie immer wenn Bereitschaft da ist, lässt sich immer noch gut verdienen. Entweder direkt am Kunden (eher die Größeren) oder in Spezialbereichen (Branchen Know How, Research, Regulatorik)

  33. Thorsten

    Spezialisierte Jobs werden höher bezahlt, es steigt jedoch das Risiko, dass genau diese Spezialisierung irgendwann nicht mehr gefragt ist. Banken und Versicherungen verkaufen ganze Geschäftsbereiche/Sparten, dann ist der Job plötzlich weg, man muss dann was anderes arbeiten oder man findet sich bei einem anderen Unternehmen in einer anderen Stadt wieder. Kaum vorhersehbar. Ich würde den Bereich Zahlungsverkehr/Privatkundengeschäft meiden, in 10 Jahren haben die Kunden das Konto z.B bei Amazon oder Google, nur eine Frage, bis sie die Banklizenz erhalten.

  34. Ralf

    Habe grade gelesen: Auf die Frage, welcher Anteil der Prozesse einer Bank automatisiert werden kann, antwortet ING-Chef Ralph Hamers: „Fast 90 Prozent.“ Bei Banken sieht es wohl sehr mies aus. Daher sollten noch jüngere Banker an Alternativen basteln.

    Fragen wir doch mal anders: Welchen Beruf würdet ihr in der modernen Arbeitswelt ergreifen wenn ihr nochmals von vorne anfangen müsstet?

    Ich wäre vermutlich Notar geworden, wird aus rechtlichen Gründen auch im digitalen Zeitalter wohl weiterhin gebraucht (Grundbuch, Eigentumsthemen, Erbschaften etc.).

  35. Slazenger

    @M

    ich habe da mal eine andere Frage, was verkaufst du denn deinen Kunden heutzutage hauptsächlich?

    Die ganzen Zinsprodukte wie Sparbriefe etc. bringen ja nichts mehr ein für den Kunden!

    Ich lebe auch auf dem Land und bin „Kunde“ einer Volksbank, allerdings benötige ich seit vielen Jahren keine Bankberatung, habe halt noch mein Konto da, trotzdem ruft der Berater 1-2 mal im Jahr an um ein sogenanntes Kundengespräch zu vereinbaren! Ich war einmal bei einem solchen Gespräch, ist für mich verlorene Zeit, und für den Berater auch! Gibt es diese Vorgabe von Oben, jeden Kunden regelmäßig einzuladen?

  36. Daniel (Fächerstadt)

    @ Ralf: kann es sein, dass du Beamter bist, zumindest lässt deine Fragestellung diesen Rückschluss zu. 😉

    Jeder Job wandelt sich (AG-Wechsel, interner Stellewechsel, selbst Anforderungen im Job ändern sich laufend, war früher auch nicht anders) status quo ist doch langweilig und nicht zielführend. Monotone Tätigkeiten sind für Menschen eher nicht gemacht und sollten auch automatisiert werden

     

  37. Mario

    Crash

    Wer will das vorher sagen? Sucht man vielleicht solche Menschen, die einem seine Meinung bestätigen? Kann ja sein. Es soll kein Angriff auf Personen hier sein. Ich glaube auch nicht, dass solche Menschen im Falle -ich nenne es hier Korrektur- nachkaufen werden. Wie viel bist du bereit zu verlieren? Das wäre die Frage.

    Ist die FU wirklich für jeden Menschen erstrebenswert? Ich denke mir immer, dass der Weg dahin schön ist. Dann beginnst du erst einmal über dich nachzudenken. Wenn du dann wirklich frei sein solltest, mit wem verbringst du diese Freiheit? Deine Freunde müssen dann arbeiten und ihren Lebensunterhalt verdienen.

    Meiner Meinung nach, können mit dieser Einstellung sogar Menschen mit geringerem Einkommen ihre Freiheit bekommen.

    So und jetzt zur Realität. Für den normalen Menschen muss alles immer von jetzt auf morgen gehen. Tut es aber nicht. Und da man sich nicht über den Weg freut, geht man ihn nicht. Und hier ist nicht nur die finanzielle Freiheit gemeint. Auch das Auto, Haus, Wohnung, etc. muss sofort her. Das geht Gott sei Dank nicht so schnell.

    Ein schöne Woche noch!

  38. Kalli

    Also ich finde solche Gehälter für den Großteil der Bevölkerung etwas utopisch.

    Ich selbst arbeite bei einem großen Automobilzulieferer leicht über der mittleren Gehaltsstufe. Das sind inkl. Sonderzahlungen ca. 50K Bruttolohn.

    Damit gehöre ich in meinem Bekanntenkreis allerdings schon zu den „Besserverdienern“, d.h. der Großteil bekommt eher weniger Gehalt, trotz teilweise Studium. Wie man da auf ein 6 oder sogar 7-stelliges Gehalt kommen soll weiß ich nicht. Das betrifft dann aber auch nur wenige % der Bevölkerung.

     

    Nach meiner Ausbildung war ich in der untersten Gehaltsgruppe, da hatte ich ca. 25K im Jahr. Dennoch habe ich einiges gespart.

    Kollegen in dem Alter fuhren kurz nach der Ausbildung plötzlich Fahrzeuge bekannter Premiummarken, für mich was das immer unverständlich.

     

     

  39. KievKiev

    @ Ralf

    Ich habe Dir doch mal genau für Dich zugeschnittene Möglichkeiten genannt, wie Du nebenberuflich etwas aufbauen könntest. Nischen sind schön und gut. Aber Du solltest in dem Bereich auch Ahnung und Interesse haben, dass Du dort erfolgreich wirst.

    Mehr Gehalt würden vermutlich fast alle gerne annehmen. Aber etwas anderes dafür tun, umziehen sich auf eine andere Stelle bewerben, weiterbilden… wenn man das alles nicht macht bzw. nicht in Frage kommt ist das aktuelle Gehalt doch nicht so schlecht. Oder übersehe ich hier etwas?

    Mein Gehalt ist leider nicht 6stellig, aber sehr gut. Ich kann nicht einfach etwas anderes finden, was vielleicht mehr Spaß macht und nicht hohe Einbußen mit sich bringt. Ich arbeite somit weiter auf die FU hin und schaue, ob ich später einmal etwas neue wage. Falls es Spaß macht aber viel weniger Gehalt bringt ist es ja dann auch in Ordnung.

    Wenn Du nichts hast kannst Du viel riskieren. Ich stehe kurz vor der FU. Ich habe Kinder und Haus und möchte einfach nicht mehr viel riskieren. Kostolany war sehr reich aber auch arm zwischendurch. Ich bevorzuge die langsame Variante Vermögen aufzubauen. Ich möchte das Vermögen nicht verlieren. Mir ist bewusst, dass etwas mehr Risiko eine höhere Rendite bringen würde. Aber Ich habe bereits genug, so dass ich lieber nichts davon verliere als neues zu erhalten.

  40. Ralf

    Beamter? Leider nicht, da hätte ich je nach Gehalt deutliche Nettovorteile…

    „Monotone Tätigkeiten sind für Menschen eher nicht gemacht und sollten auch automatisiert werden“

    Richtig. Jedoch enstehen auch viele Bullshit-Jobs bzw. viele künstlich aufgeblähte monotone Jobs z.B. im Bereich Datenschutz etc.

    @Kiev: Ich dachte dabei nicht nur an mich. Das Thema treibt viele um.

  41. Andreas

    @ Ralf: Zukunft Ausbildungsberuf Bankkaufmann: Meine Bank bildet diesen nicht mehr aus. Hat keine Zukunft in der digitalen Welt. Personal wird von den Unis mit Master abgeworben. Und zwar für normale aber gut bezahlte Jobs. Nichts hochtrabendes.

    Die Aufgabengebiete von früher werden wegdigitalisiert. Keiner braucht mehr Filialen und Beratung für einfache Kunden. Das rechnet sich kaum.

  42. Maresa

    @ Hilda – bitte nicht so schnell aufgeben – hier kann man wirklich viel für das Leben mitnehmen. Vermutlich ist es wirklich so, dass viele Kommentatoren schon weiter sind; aber auch aus deren Erfahrungen kannst Du viel mitnehmen. Bestimmt ist die stille Mehrheit in ähnlicher Situation wie Du. Ich hatte mich in den ersten Monaten hier auch über viele Aussagen und Kommentare aufgeregt …. höre mal in Dich hinein, was Dich am meisten aufregt und dann arbeite genau daran (hört nicht jeder gerne, hilft aber ….)

    Ich trage ja auch manchmal mit provokativen Aussagen dazu bei  …. sorry; dabei möchte ich motivieren zu Sparsamkeit, Fleiß und Dankbarkeit. Ich hatte auch viele Jahre ein geringes Gehalt. Als meine Kinder im schulpflichtigen Alter waren, habe ich mehrere Jahre als Postzustellerin gearbeitet – ich war jung und brauchte das Geld 🙂 – und bessere Arbeitszeiten konnte mir kein Arbeitgeber bieten.

    Vom Gehalt habe ich schon immer 10-20% fest gespart; auch wenn es oft schwierig war, jede DM wegzuknapsen. Gespart hatte ich -wie damals üblich- meist in Finanzprodukte. Alleine durch die Möglichkeiten, welche hier oder in anderen Blogs vorgestellt werden, kannst Du Deine Situation wesentlich verbessern.

    Durch Weiterbildungen habe ich mich nach den Erziehungsjahren hochkatapultiert; ist nicht jedermanns Sache – aber von nix kommt nix. Und aus der Sparquote von 10-20% ist mittlerweile ein 6stelliger Betrag geworden. Daran glauben – und über Jahrzehnte dabei bleiben; alles andere ist kein Hexenwerk.

    Viel Glück auf Deinem Weg.

    Das Leben ist so schön und einfach.

    Maresa

     

  43. Paul Tismer

    Melde mich auch mal zu Wort:

    Obwohl ich derzeit noch in einem Job stecke… (geplant ist eine Unternehmung mit meiner Freundin, bzw. eigene Projekte um zumindest vom E-Quadranten erstmal in den S-Quadranten zu kommen und dann erst B…)

    …schaffe ich es unfassbar viel von meinem Einkommen anzusammeln. Ich bin bereit einen Weg zu gehen und jammere nicht rum. Seit Oktober arbeite ich JEDEN Monat 210h+ und werde bereits für verrückt gehalten. Was möchten die ganzen Zweifler denn in ihrem Leben noch erreichen, wie soll das Leben beschaffen sein? Sklaverei und Verbindlichkeiten wie ein Gefangener hinter schwedischen Gardinen?

    Hier mal etwas zur Motivation für Euch von einem 28-jähringen der NUR durchschnittlich verdient UND (momentan noch) mit Mindestlohn entlohnt wird. Ganz wichtig:

    Legt vorher fest was ihr wollt und setzt kleine Schritte bis zum Ziel nach und nach um:

    Beispiele:

    Alter Handyvertrag – damals 50€ pro Monat, jahrelang laufen gelassen. Heute über Drillisch AG (smartmobil) 5,99€ pro Monat.

    Gesetzliche Krankenkasse gewechselt = 8€ mehr im Monat

    Vor Jahren, Rieser + Bausparer gekündigt = XXX€ mehr im Monat

    BU Versicherung gekündigt = 10€ mehr im Monat

    Cut bei den Lebensmitteln, von circa 250-300€ pro Monat auf maximal 150€ pro Monat (vegan)

    Früher: Arbeitsstelle circa 20-30min je Fahrt mit dem Auto erreicht / Heute: Auto verkauft (nicht notwenig) + Arbeitsstelle fußläufig mit 9min erreichbar = dreistellige Ersparnis je Monat (Zeit wird in Geld umgerechnet)

    Abonnements: Mitgliedschaften kündigen, komische Spende Organisationen kündigen etc.

    Wohnung: In angespannten Städten solltest du dich mit einem Mitbewohner abfinden oder dich anders arrangieren, zb. in einer WG oder Untermietverhältnissen. Eine Wohnung alleine für 700€+ anzumieten ist selbstzerstörerisch und wird dich deiner Freiheit berauben. Du arbeitest um zu wohnen… Ich habe eine Abmachung mit meiner Freundin getroffen und wohne bei ihr mitten in einer gefragten Lage in Berlin und zahle: 300€

    Freizeitgestaltung überdenken: Mehr lesen und Bildungsveranstaltungen besuchen statt Videospiele & Serien – das bringt dich nicht weiter…

    Kleidung: Willst du jetzt wirklich nur Kleidungsstück X damit du dich besser fühlst und andere dich bestaunen? Ich habe mehrere Stücke mehrfach im Schrank… zu 80% ziehen Menschen IMMER das gleich an. Think about it. !!!Schätzungsweise mehrere hundert Euro im Jahr an Ersparnis!!!

    Urlaub und Erholung: Ist wichtig um sich selbst wieder zu erden, weitere Energie zu tanken und das Akku aufzufüllen aber wenn du nichts leistest… brauchst du nicht erholen…!

    Lerne Gelegenheiten zu erkennen und nutze Sie: Mein Arbeitgeber bietet pro Schicht die wahrgenommen wird 1 Essen oder 1 Getränk an. Ich arbeite 6 Tage die Woche, darunter auch 1-2 Tage Doppelschichten.

    Zeit ist Geld: Ziehe nicht dem tollen Job hinterher… Suche eine solide Basis, die gute Anbindungen bietet für Ausflüge und tägliche Einkäufe – schaue dich nach immer besseren Jobs um: Ziel ist es langfristig in den S-/B-Quadranten nach Kyosaki zu kommen. Nur so wirst du MEHR ZEIT haben UND MEHR GELD verdienen können (als Angestellter).

    Schrecke nicht vor Minijobs/Nebenjobs zurück: In Deutschland ist es möglich sogar als Nebenjob locker 12€-13€ je Stunde (netto) zu verdienen. Ohne Qualifizierungen. Durch den Hauptjob sind die Steuer-/Sozialabgaben bereits gedeckt. Du zahlst lediglich den minimalen Abgabesatz von 3% vom Minijob-Gehalt.

    40h Jobs sind eine Teilzeitbeschäftigung: In den USA ist es normal das die Menschen 60h+ Arbeitswochen haben… Ich habe mir derzeit meine eigenen 60h Wochen erschaffen… das mehr Geld wird investiert in Aktien und angespart für die erste Eigentumswohnung die alsbald gekauft wird.

    Nimm Jobs her die entweder Provisionen abwerfen oder steuerfreie Trinkgelder (solange du nicht eine gewisse Qualifikation in einem Fachbereich hast und dort nicht sowieso schon mindestens  3000€ Brutto verdienst) – du hebelst so dein Gehalt sehr stark aus und schaffst es sogar aus einem Geringverdiener Job direkt zum Durchschnittsverdiener und mehr.

    Abschließendes: Ich verdiene (derzeit noch) Mindestlohn, arbeite jeden Monat mindestens 210h im Hauptjob (PIZZALIEFERANT), bin dabei eine Unternehmung mit meiner Freundin zu starten, durch geringe Fixkosten von circa 600-650€ pro Monat (hier sind bereits 150€ in einem Aktiensparplan integriert, da es ja weiterhin Kosten zulasten meiner Liquidität sind) ist es mir möglich locker 1400€ jeden Monat anzusammeln.

    1400€ fließen dann in folgende Bereiche: Aufbau Unternehmung, eigene kleine Projekte (Shirt Business, AirBnb etc.), simple Ansammlung von Kapital zur Anzahlung von Immobilien, ggf. auch Kauf mit Cash von einer kleinen Wohnung, Sonstiges wie ein Urlaub/Ausflüge, Investitionen in Wissen (Bücher, Lernkurse, Mentorings), falls es passt werden Aktien dazugekauft sobald wieder was im Angebot ist, zuletzt zb. wieder Vonovia, Sonstiges

    Den eigenen Cashflow zu erhöhen ist eines der wichtigsten Dinge für mich, denn das gibt Freiheit und Flexibilität in allem was man tut. Ich kann besser auf Gelegenheiten reagieren, kann mehr investieren, erreiche wahre Freiheit… Ich bin aktiv im Leben. Wenn du Überschüsse hast, machst du Fortschritte… verplempere nicht diese Möglichkeit. Nur wenn etwas übrig ist, kann sich etwas entwickeln… Cashflow ist King!

    „Man kann Geld verteufeln und rumjammern das man keines oder wenig hat, man kann aber auch einfach etwas unternehmen, Dinge optimieren, sich selbst entwickeln und den eigenen Tauschwert erhöhen.“

    Tim: Danke für deine tollen Blogbeiträge, bin ja immer stiller Leser, auf FB hatten wir auch schon Konversationen – du leistest sehr wertvolle Beiträge für die Welt 🙂

  44. Chris K.

    @ Hilde @ tanzverbot

    Ich denke Tim hat hier ein schreib Fehler gemacht.. Er meint bestimmt 5 oder 6 Stellig brutto im Jahr.

    Wenn man 7 Stellig verdient brutto pro Jahr und spart, dann kann man die FU in 2 Jahren schaffen.. Mindestens oder noch viel schneller.. War bestimmt ein Fehler.

    Mfg

  45. Daniel (Fächerstadt)

    @ Andreas/Ralf: Es entsteht wiederum neues, wer hätte vor Jahren an compliance, DSGVO und so weiter gedacht, für den Innendienst sicherlich ruhige und gut bezahlte Jobs. Quasi-Beamte in der Finanzbranche…

  46. -M

    Hier wurde auch oft von vielen geschrieben, dass eine 4 Tage Woche das erklärte Ziel ist….gerade bei Normalogehalt.

    4 Tage arbeiten 3 Tage frei … Das ist mal sowas von mehr Lebensqualität. Das kann man auch mit geringerem Einkommen realisieren. Man hat dann ja auch einen geringeren Lebensstandard und benötigt nicht sooo viel Einnahmen um zu leben.

    -M

  47. Ralf

    @Daniel (Fächerstadt) Richtig. Für mich persönlich sind das jedoch künstliche Bullshit-Jobs. Sowas wollte ich nicht machen, es wäre nicht befriedigend.

    Vermutlich Geschmackssache und Typsache. Mir ist ein Job in der Realwirtschaft einfach lieber wo man noch ein Ergebnis (Bauwerk etc.) sieht bzw. auch mal raus kommt. Der Mensch sitzt viel zu viel im Leben in geschlossenen Räumen. Generell aber ein interessantes Themamit den Veränderungen. Die auch Chancen bieten, ohne Frage…

  48. Alf

    @Paul.. Du weißt aber, daß dein Arbeitgeber, ein massives Problem bekommen kann? Mehr als 10h arbeiten sind nicht zulässig! Also macht er sich strafbar, wenn er dir Doppelschichten gewährt…

  49. Claus

    Crash…

    kommt immer mal wieder, genauso wie der gerade aktive Bullenmarkt.

    Warum sollte man Angst vor einem Crash haben? Ein Crash müßte doch für alle Leser hier ein Segen sein…

    Gerade die Blogleser hier betreiben doch b&h (verkaufen also fast nie) und wissen, dass man bei einem Crash Aktien günstig einsammeln kann (sofern man Bares hat)…

    Theorie & Praxis sind eben zweierlei. Nur die wenigsten werden tatsächlich bei einem Crash auf Einkaufstour gehen.

    Ich glaube momentan nicht an einen üblichen Crash, der den breiten Markt niedermetzelt. Von 2000-2009 hatten wir eines der schlimmsten Jahrzehnte der Börsengeschichte. Viele, auch erstklassige Aktien, haben sich bis heute nicht auf die Kursstände von damals erholt, obwohl sie heute den x-fachen Umsatz und Gewinn erzielen!

    Es heißt pauschal: Die Aktien sind viel zu teuer. Das ist blanker Unsinn und trifft nur auf eine Minderheit von „Börsenlieblingen“ zu. Wer diese im Depot hat, der sollte sich tatsächlich vor einem Absturz fürchten. Wer gar ein ganzes Depot solcher Aktien hat… nun ja.

    Wer ein gut diversifiziertes Depot (Branchen + Währungen, bzw. Länder, in denen der Hauptumsatz/Gewinn erzielt wird, nicht wo der Firmensitz ist) mit wirklich erstklassigen Aktien hat, braucht sich vor einem Crash nicht zu fürchten. Verfügt man noch über genügend Cash, hat man bestens vorgesorgt.

    Wichtig ist natürlich, dass man diese Aktien zuvor zu günstigen Kursen und nicht überteuert eingekauft hat.

    Wer also immer nur Qualitätsaktien zu günstigen Kursen einsammelt, braucht sich keine Sorgen vor einem evtl. Crash zu machen. Das ist keinesfalls einfach,  erfordert sehr viel Geduld und Disziplin, wird aber fürstlich belohnt!

    Übrigens:
    Einige Aktien dürften „den Crash“ bereits hinter sich haben…
    (Aber bitte nicht als Kauf-Empfehlung betrachten)

    Dentsply Sirona
    Brown-Forman
    Gen. Mills
    Ph. Morris
    Brit. Am. Tobacco
    ITW
    Altria
    Parker Hannifin
    BASF

    und einige mehr.

    Wünsche allen ein glückliches Händchen!

     

     

     

     

  50. Daniel (Fächerstadt)

    @ Ralf: Für mich auch nicht, ich bin lieber am Kunden und gestalte mit. Bezug zur Realwirtschaft gibt es zum Glück auch noch in der Finanzbranche.

    Und die 3.000 Brutto als Familienvater ist für M sicherlich nicht leicht verdient, hut ab vor allen an einem Bankschalter bzw. in der einfachen Kundenberatung zu arbeiten. Da kriegt man ebenfalls einiges ab, das Image ist ja nicht erst seit 1 Jahr im Eimer und dazu noch der Druck bei schlechter Bezahlung…

  51. Ralf

    @Paul: Alles Gute auf deinem Weg, achte aber auf deine Gesundheit.

    Ich war auch mal so unterwegs bis mich die Vorstufe eines Schlaganfalls schlagartig auf den Boden zurück brachte. Nebenbei war ich in deinem Alter bereits fast das zweite Mal Papa. Aber so unterschiedlich sind die Prioritäten eben….

    @Claus: Das mit dem Crash ist wohl Ansichtssache. Ich fühle mich jedenfalls mit einem Cashpolster im Hintergrund einfach wohler beim Investieren. Wohl auch ein Typsache.

    @Daniel (Fächerstadt): Du sagst es. M macht seine Sache gut. Ich drücke ihm beide Daumen und der Job am Schalter würde mir mehr Freude machen.

    @-M: Du wirst deinen Weg gehen. Durch deine Kundenkontakte könnte sich vielleicht auch mal eine unbekannte Tür zum Erfolg öffnen…

  52. Maresa

    @ Thema Beruf Bankkaufmann/frau

    …. den braucht  in der Zukunft wohl niemand mehr machen; genügend Leute sind m.M. für diesen Beruf  jetzt schon ausgebildet, so dass die Bankarbeitsplätze noch in den nächsten 40 Jahren besetzt werden können. Ich hatte neulich eine „Beratung“ einer jungen Kollegin genießen dürfen – oh my gosh – jung und fern jeglicher Lebenserfahrung. Für mich war es ein Spaß … die jungen Leute brauchen ja auch Beratungserfahrung und sie hat bestimmt was gelernt 🙂

    Ich trage den Berufstitel auch seit Jahrzehnten; er war immer gut angesehen – nach dem Motto „nice to have“; schaden tut er nicht.

    @ -M

    Ich arbeite in der Finanzabteilung eines Industriebetriebes bzw. kurz Buchhaltung genannt. Leider ist es so, dass allgemein angenommen wird, „jeder kann Buchhaltung“ … somit gibt es gerade in dem Bereich viele Bewerbungen aus branchenfremden Berufen. Finanzbuchhalter ist noch immer kein Ausbildungsberuf – und Steuerfachangestellte machen ganz was anderes (meist Richtung KMU bzw. Nicht-Bilanzierer). Entsprechend der Anzahl von jungen und hoch motivierten Bewerbern, die sich hier Richtung Bürojob  entwickeln wollen, sind die Einstiegsgehälter noch immer eher Richtung 28-35K (mit viel Glück – und soweit ich Einblick habe). Will man mehr erreichen, wird es megaanstrengend.

    Neulich hatte ich mich auf einem Seminar mit Kolleginnen ausgetauscht … es scheint auch in die GL von großen Unternehmen überzugreifen, dass Buchhaltung easy ist und auf Knopfdruck funktioniert; und man sich die Mitarbeiter von der Straße holen kann.

    Der Beruf Bankfachwirt in der Finanzbuchhaltung -ohne Bereitschaft sich zu quälen- funktioniert leider nicht, sorry. Die Voraussetzungen und Ausbildungen differieren komplett.

    So bleibt mir noch, Dir viel Zufriedenheit für Deine aktuelle Position zu wünschen … es hört sich doch alles gut an; kannst im Ort arbeiten – bist gut angesehen – und die Gehälter entwickeln sich auch weiter. Du kannst Dich um die Familie kümmern – und brauchst Dich nicht zu quälen.

    Ich mache aktuell ein Excel-online-Seminar auf Udemy – kostet wenig und bringt viel 🙂 vielleicht findest Du da auch was – und kannst daraus was entwickeln.

    Zum Jobwechsel: kann sehr viel bringen – aber man ist auch der erste, der wieder geht, wenn im Betrieb was schief läuft. Bei der ganzen Wechselbereitschaft wird das oft übersehen.

    Schöne Grüße. Maresa

  53. Daniel (Fächerstadt)

    @ Claus: Diese Werte haben nun mal ihre aktuellen Probleme

    Tabakkonzerne mit der sterbenden Kundenschicht, fehlendes Wachstum
    Generell Mills mit verschlafen der aktuelle Gesundheitstrends, hohe Verschuldung und Aussetzung der Dividendenerhöhungen bis 2020/2021 wegen Tierfutterübernahme
    Brown Forman als Traditionsunternehmen mit einem PE > 35 nicht wirklich unterbewertet
    BASF Ok, gibt den Spruch steht ne 4 vorm Komma ist die immer ein Kauf, sind wir nicht so weit entfernt
    und Industriewerte wie Parker haut es in einer Rezession ordentlich runter, aber wenigstens ein Aristokrat 😉

    Da sind Google, Apple, Facebook und Co. bei besserem Wachstum und Gewinnen günstiger bewertet.

     

  54. Claus

    @ Daniel (Fächerstadt)

    „@ Claus: Diese Werte haben nun mal ihre aktuellen Probleme“

    … so ist es. Wenn Du wartest, bis die Probleme behoben sind, wirst Du wieder Höchstpreise zahlen müssen… so läuft das Spiel eben. Man muss kaufen, wenn es (lösbare) Probleme gibt und der Kurs stark gefallen ist.

    Du wirst keine Aktien von erstklassigen Unternehmen zu Tiefstkursen kaufen können, wenn es keine Probleme/Risiken gibt.

    Genau deshalb verlieren über 90% Geld an der Börse: Sie kaufen zu Höchstkursen, wenn alles rosarot aussieht und verkaufen zu Tiefstkursen, wenn es nur schlechte Nachrichten gibt und der letzte die Flinte ins Korn wirft.

    Geld verdienst man aber nur, wenn man es genau umgekehrt macht…

    LG

  55. -M

    @ Maresa , daniel, ralf danke für die netten Worte

    Die pluspunkte sind:

    +Der Teil mit den Schalter macht Spass mit Menschen Kontakt zu haben

    + 5minuten arbeitsweg (zu Fuß 15min)

    +Gehalt ist ok, 3k brutto + Weihnachtsgeld

    +arbeite mich nicht krumm und buckelig

    + bereits 6 Jahre dort. Gehe also nicht als erstes.

    – Zukunftsaussicht schlecht. Filialen werden bei uns geschlossen. Schon 10 Kündigungen dieses Jahr von Kollegen.

    – Schalter und Kleinkundenberatung bald nicht mehr von Nöten

    – keine aufstiegschancen bei uns

    – keine Gehaltschance da auf meiner Position höchst möglich ausgereizt…nur tariferhöhung möglich (doch selbst jetzt im Boom +1% ….)

    – ZAHLENDRUCK führt bei mir manchmal zu flauem Bauchgefühl … und stresst mich! <—– größter minispunkt !!

    Deshalb denke ich nach was noch möglich ist. Arbeiten auf einer Gemeinde wäre super zb … aber da wird ja auch als mehr automatisiert …

    -M

  56. Daniel (Fächerstadt)

    @ Claus: habe Altria selbst im Depot, aber auch Facebook und Abbvie nach dem Absturz gekauft. Für mich muss es ein ausgewogenes Depot sein, neben Value auch Growth, irgendetwas gibt es im Finanzsupermarkt immer im Angebot,

    Die Standard Oil von morgen ist halt eher ein Unternehmen wie z.B. Google.

  57. -M

    Schön geschrieben Claus !

    Probleme die lösbar sind ist der schlüssel. BAT ist ja so weit gefallen das wenn die wieder auf den alten Kurs gehen über 50% Potential darin schlummert. Nicht zu vergessen die dibidendenrendite ist nun sehr interessant auf dem günst8gen Niveau

    -M

  58. Ruben

    Hallo,

    als guter Bankkaufmann sollte man sich eigentlich immer in „normalen“ kaufmännischen Bürojobs zurechtfinden können (also nicht Finanzbuchhalter). Die meisten aus dem kaufmännischen Bereich haben irgendeine kaufmännische Ausbildung genossen und die spezifischen Fähigkeiten für den Job erst wirklich auf der Arbeit erfahren. Das Durchschnittsgehalt für langjährige Mitarbeiter mit „normalen“ Bürojobs dürfte in unserem IG Metall Betrieb bei ca. 45-50 TEUR pro Jahr liegen.

    Klar wird ein Teil der einfachen kaufmännischen Arbeiten auch schon in den Ostblock oder nach Asien ausgelagert, doch die Zukunftsaussichten sollten immerhin besser als bei den Banken sein. Natürlich können auch zusätzliche Ausbildungen oder ein Studium nicht schaden.

    Alles Gute,

    Ruben

  59. Oliver

    Was Claus schreibt, kann ich sofort unterschreiben. Ich habe immer Werte gekauft, die aufgrund von richtigen oder eingebildeten Problemen kurstechnisch zerrupft wurden. Bis auf wenige Ausnahmen haben die sich gut entwickelt und die schlechten weit ausgeglichen.

    Die Tabakaktien werden momentan negativ gesehen. Es ist zugegeben ein Risiko, aber neben einigen europäischen Ländern gibt es da draußen ziemlich viele Länder, denen unser Gesundheitsfetischismus reichlich schnurz ist und deren Bevölkerung wächst. Ich bin auch nicht immer supereuphorisch bei gebeutelten Titeln, aber ein Einstieg lohnt sich zumeist. Altria mag ich z.B. ganz gerne, die verkaufen nicht nur Kippen und ich bin mir sicher, dass sie sich auch neue Geschäftsmodelle mit neuen Kräutern ansehen :). Die USA ist in Teilen liberaler geworden als wir hier in Good Old Germany.

    Man sollte aber immer die Hausaufgaben zuerst machen und sich die Unternehmen anschauen. Ich habe auch eine ganze Reihe von Unternehmen auf meiner Watchlist, die ich ggw. sehr attraktiv finde. General Mills scheint z.B. sich langsam aus seinem Tal der Tränen zu lösen und ich bin mir sicher, dass sie aus der Krise etwas gelernt haben. Die Umsetzung dauert meistens ein bisschen. Aber das ist nur positiv: Man muss nicht überhastet kaufen und hat angenehme Zeitfenster für den Einstieg. Meines Erachtens keine uninteressante Aktie.

    Grüße Oliver

     

     

  60. -M

    Ruben

    Das meine ich. 45-50k wäre eine gute Steigerung und auch ein Bürojob was mir liegt. Die Zukunft ist besser.

    Als bankfachwirt sollte doch sowas gehen. Sollte ich über das Arbeitsamt mal nachfragen was möglich ist oder eher einfach selbst in der Industrie mal schauen ob die so Banker brauchen fürs Büro.

    -M

     

  61. Maresa

    @ -M … Du gehst da ja ganz strukturiert ran, super – bist auf dem besten Wege 🙂

    Ziele setzen – wachsam und achtsam bleiben – Augen auf – die richtige Tür geht bestimmt auf, wenn Du nicht damit rechnest – und dann Mut haben. So schlecht sind die VR-Banken als Arbeitgeber bestimmt nicht; vielleicht bist Du nicht mehr 10 Jahre dort – aber zwischenzeitlich kannst Du doch für Dich und Deine Familie sehr viel erreichen (die wirklich wichtigen Dinge kosten eh nichts bzw. sind unbezahlbar …).

    Den Zahlendruck gab es schon immer – ich verstehe Dich bestens. Das war für mich damals schon ein Grund, in die Kreditabteilung zu gehen. Ich bin von der Bankenwelt weg, weil es damals nach dem 2. Kind keine Teilzeit für meine Position gab – 100% oder gar nicht …. heute undenkbar. Mit einem Partner an der Seite kann man auch mal Risiko gehen; für uns war und ist es immer wichtig, dass einer einen sicheren Job hat.

    Viel Erfolg. Maresa

  62. Ralf

    @-M: Ich würde mal ein paar Probebewerbungen schreiben an interessante Firmen. Insgesamt aber ist der Bürobereich doch sehr beliebt, es wird nicht ganz einfach werden. Eine gezielte Fortbildung könnte aber helfen, aus der Masse der Bewerber heraus zu stechen. Gerade im Verwaltungsbereich wird zum Teil viel abgebaut (Siehe Siemens) und der öffentliche Bereich zahlt eher schlecht. Vielleicht doch ein Wechsel der Materie? Z.B. Versicherungsbereich (Schadensabwicklung)… Da könnte was gehen, gerade mit deiner Bankausbildung.

     

  63. -M

    Maresa

    Ich möchte keinen schnellschuss machen gerade weil ich auch gute Vorteile habe.

    Gesundheit ist das einzige was zählt … leben könnten wir auch mit 800eur weniger … sind genügsam.

     

    Ralf

    Ich habe ja immerhin meinen fachwirt gemacht als 2,5j Studium jeden Samstag.

    Bank Abschluss war auch sehr gut. (Zählt aber nach 10 Jahren wohl bestimmt weniger bei einer Bewerbung)

    Versicherung wäre eine Idee. R+V bietet sich natürluch an.

    -M

  64. Ruben

    @-M

    ich weiß von wenigstens 2 Personen, die bei uns arbeiten und auf der Bank gelernt haben. Am wichtigsten ist ein kaufmännisches Grundverständnis und man darf nicht ganz auf den Kopf gefallen sein. Das hört sich abwertend an, ist es aber nicht. Wenn jemand beispielsweise so gar nicht in der Lage ist etwas mitzudenken oder verschiedene Zusammenhänge zu verknüpfen, dann reicht es nicht. Wir hatten deshalb auch schon genügend Personen, die es trotz geeigneter kaufmännischer Ausbildung nicht geschafft haben. Bevor ich es vergesse, kein oder nur kaum Englisch zu können geht in einem internationalen Unternehmen gar nicht.

    Alles Gute,

    Ruben

  65. Ralf

    @-M: Schreibe ein paar Probebewerbungen um deinen Marktwert besser einzuschätzen. Dann prüfe anhand der Ergebnisse mögliche Maßnahmen. R+V finde ich gar nicht schlecht. Gerade der Bereich der Schadensbearbeitung lässt sich schlechter wegsparen.

  66. Kevin

    @-M

    @Ruben

    Die Zahlen kann ich bei uns ebenfalls bestätigen. Bin auch in der Verwaltung in einem IGM Betrieb und zähle mit diesem Gehalt eher zum unteren Bereich in unserer Firma. Allerdings ist die Outsourcing-Gefahr durch unsere allgemein recht hohen Gehälter natürlich auch deutlich höher…

    Frisch ausgelernt startet man bei uns mit 3050€ Brutto + 6% Leistungszulage + 70% Urlaubs- und 55% Weihnachtsgeld. Nach einem Jahr geht es dann – mindestens – eine Gehaltsstufe (3125€+ Zulagen etc.) höher.

     

    Ich kann dir nur empfehlen Mal in der Industrie zu schauen. 😉

  67. -M

    Gerade nochmal geschaut ich verdiene 45k mit dem 13. Gehalt ….. dann wird die Luft in einem anderen bürojob doch recht dünn.

    Dann reden wir wirklich mehr davon ob ich den zahlendruck weg haben möchte bei gleichem Verdienst…..

    -M

  68. Maresa

    @ -M …. Englisch – wie oben beschrieben ist ein ganz wichtiger Türöffner für Bürojobs. „Sehr gute Englischkenntnisse“ … behaupten heute sehr viel zu haben, die Realität schaut aber anders aus. Evtl. kannst Du ja englische FIRE-Blogs lesen und Podcast hören … z.B. Choose FI – das Englisch dort finde ich sehr gut verständlich; vielleicht findest Du dort auch einen Blogger, der Dich in Deiner Situation anspricht.

    Wie schaut es mit Excel und Outlook-Kenntnissen aus? Gerade die Banken arbeiten ja häufig mit internen Lösungen; ich kenne Banker die mit Excel nicht wirklich viel anfangen können ….

    Als ich mich neu aufgestellt habe, bin ich wochenlang die Stellenanzeigen durchgegangen – was spricht mich an? – welche Voraussetzungen brauche ich? – und daraus kannst Du ja dann selber an Deinem Profil arbeiten.

    Viel Spaß auf Deinem Weg! Maresa

  69. -M

    englisch verstehe ich alles. Höre viele Podcasts oder Interviews auf englisch. Selbst sprechen würde ich nicht sagen das ich es perfekt kann da ich es einfach zu selten benötige. Also verstehen und lesen ist weniger das Problem.
    Excel habe ich mir meine aktientabellen usw eingerichtet und kalkuliere meine Fortschritte mit Formeln und ziehe mir Kurse etc aus dem Internet. Bin kein Anfänger aber auch kein Profi.

    Ich studiere einfach mal mehr was so angeboten wird und wenn was tolles dabei ist wo man keinen MBA benötigt dann werf ich mal meinen Hut in die Mitte;-)

    Bis dahin kauf ich munter weiter Value zum fairen Preis und arbeite an der 4 oder 3 Tage Woche irgendwann 🙂

    -M

  70. Wolle Schmidt

    Herr Schäfer,

    ich habe gestern bei der Benutzung der WC-Ente geschaut, wer die eigentlich herstellt: S. C. Johnson & Son. Die haben starke Marken, aber man kann keine Aktien kaufen, was ich bei einem Unternehmen dieser Größe beachtlich finde. Was halten Sie v on S. C. Johnson & Son?

     

  71. -M

    Wolle Schmidt

    Das ist ein Familienbetrieb (war auch schon heiß auf die 🙂 in jeder Werbung kommt ein Produkt von denen.

    Genauso würde ich es lieben Mars zu kaufen … aber die Familie Mars teilt auch nicht gerne.

    Meine Frau wartet darauf das Ferrero mal an die Börse geht. Sie meinte das sie an dem Tag all ihr Geld investieren würde haha.

    Die Familien brauchen keine andere Investoren die mitreden. Haribo ist auch so ein Beispiel was ich lieben würde.

  72. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    Wolle Schmidt

    Sie machen viel Werbung. Sie heben in den TV-Spots hervor, dass sie ein traditionsreicher Familienbetrieb sind. Buffett würde das Unternehmen bestimmt ins Beuteschema passen. Aber vermutlich werden sie nicht verkauft. Sie sind ähnlich wie der Gewürzkonzern Tabassco oder Discounter Aldi. Weltweit bekannt. Starke Marke, starke Produkte, aber in privaten Händen.

    https://www.tabasco.com

  73. 110%CLUB

    Hallo,

    sehr schöner Artikel. Gerade die beschriebenen Einsparungen und kontinuierlich zu investieren kann ich nur unterstützen. Wenn wir es schaffen diesen Lebensstil langfristig zu führen, Spaß daran zu haben, muss es ja schließlich klappen. 🙂

    Gleichzeitig ist das Spiel Cashflow sehr empfehlenswert. Hier kann sich erstmal jeder ohne reales Geld ausprobieren. https://www.110prozent.club/cashflow-spiel-spielen/

    LG Henning

  74. Passives Einkommen

    Das Auto ist definitiv die größte Geldverbrennungsmaschine die man als Mensch haben kann. Nichts frisst mehr auf als das Auto. Benzin, Steuern, Instandhaltung, Wartung und dann will man irgendwann auch ein neues und der Spaß fängt von vorne an.

    Ich hoffe ich werde nie an ein Auto gebunden sein. Mein schöner Drahtesel bringt mich auf 27kmh und meine neue Arbeit ist 15min von mir entfernt. Darauf spreche ich jeden Tag laut ein Amen raus.

    Was das Thema Crash angeht: Soll er kommen, dann kann man im Sale ordentlich nachkaufen und dem passiven Einkommen ein Boost bescheren.

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