Leserbrief von Thomas, der Sparkojote: Ihm gelang der große Durchbruch


New York, 17. Februar 2020

Thomas Kovacs alias Thomas der Sparkojote. Er verdient mit seinem Blog mittlerweile sehr viel Geld. Im Leserbrief erklärt er, wie es zum Durchbruch kam.

Für mich ist es mittlerweile eine Tradition geworden, jeweils Anfang des Jahres für Tim einen Leserbrief zu schreiben. Seit 2017 habe ich jährlich einen Leserbrief verfasst, dieser soll damit der vierte im Glied sein. Und einen Teil meiner Reise dokumentieren.

Für mich ist Tim wirklich ein grosses Vorbild, was Investments angeht, ich durfte ihn die letzten Jahre auch besser kennenlernen und mit ihm an Podiumsdiskussionen teilnehmen. Da Tim einer derjenigen ist, der mich mit seinem Blog überhaupt erst zum Thema Aktien gebracht hat, verdanke ich ihm natürlich viel. Er hat unter anderem den Funken bei mir entfacht, vermutlich bin ich nicht der einzige.

Aber nun zum Hauptthema, was ist seit dem letzten Leserbrief passiert. Einiges.

Erfahrungsgemäss weiss ich, dass die Kombination jung und viel Geld immer in eine Richtung rausläuft: Er hat geerbt, er bekommt alles querfinanziert durch seine Eltern, er hat es einfach… Ich möchte nur sagen, ich mache diese Leserbriefe für all diejenigen, die es als Inspiration sehen, selber grosse Ziele erreichen zu wollen, aber den Mut oder Weg einfach noch nicht gefunden haben. In diesem Sinne: Los geht’s!

Leserbrief 2017: https://timschaefermedia.com/thomas-20-informatiker-aus-zuerich-hat-1-firma-sein-aktiendepot-soll-zuegig-100-000-chf-erreichen/

Leserbrief 2018: https://timschaefermedia.com/thomas-22-hat-130-000-chf-gespart-der-informatiker-ist-fleissig-sein-traum-ist-die-finanzielle-freiheit-hier-ist-sein-leserbrief/

Leserbreif 2019: https://timschaefermedia.com/sparkojote-thomas-kuendigte-seinen-job-jetzt-verdient-er-geld-mit-einem-webshop-und-dem-blog/

Mittlerweile bin ich 23 Jahre jung und werde bald 24. Als ich den ersten Leserbrief verfasst habe, war ich 20 Jahre jung und arbeitete als Angestellter in einer Grossbank (UBS AG) als Datenbankadministrator für SAP Produkte.

Während meiner Ausbildung starte ich bereits meine ersten geschäftlichen Tätigkeiten nebenberuflich und baute diese aus. Darunter ein Webshop, wo ich Trading Card Games und Retro Videospiele verkaufe. Und einen Blog und YouTube Kanal rund ums Thema persönliche Finanzen, bei dem ich meine Reise dokumentiere.

Mittlerweile bin ich Vollzeit seit November 2018 als Unternehmer tätig. Ich habe die Unternehmungen, die ich nebenberuflich aufgebaut habe, soweit aufbauen können, dass ich davon leben kann.

Um sich ein ganzes Bild zu verschaffen, macht es Sinn, die alten Leserbriefe in chronologischer Reihenfolge zu lesen, da 4 Jahre doch schon ein etwas «grösserer» Zeitraum sind. Ich möchte mich hier eigentlich primär auf die letzten 12 Monate fokussieren. Sprich, das was seit er Kündigung alles passiert ist und wie sich das Ganze entwickelt hat.

• Umstieg Angestellt -> Selbständig/Unternehmer
• Webshop
• GmbH Gründung
• Bezug zu Geld
• Fazit: Learnings, weiterer Weg

 

1. Umstieg Angestellt -> Selbständig/Unternehmer

Eines meiner Mottos ist «Work is love made visible.» Deshalb habe ich praktisch alle meine Leidenschaften zum «Beruf» gemacht. Ich denke mir mittlerweile: “Was will man mehr, als einfach in den Tag hineinleben zu dürfen und das machen, was einem gefällt? Und dafür dann auch noch bezahlt zu werden.” Klar ist nie alles perfekt, nicht jeder Tag ist so. Aber es reicht ja schon, wenn 90% der Tage so ist.

Der Umstieg vom damaligen Angestellten Verhältnis, war also in erster Linie keine Frage des Geldes, da ich schon seit Jahren davor genug Puffer gespart hatte. Es war eine Frage der Prioritäten: Ist mir Geld wichtiger oder meine Freude? Das ist definitiv eine privilegierte Situation und dafür bin ich dankbar.

Die ersten Monate in der neu gefundenen Selbständigkeit waren echt speziell, es war schwer einen neuen Rhythmus zu finden. Ich hatte keine geregelten Arbeitszeiten, das habe ich bis heute noch nicht. Anfangs habe ich versucht, ja fast schon krampfhaft, eine Routine zu finden und fixe Tage zu definieren. Eher mit wenig Erfolg. Ich arbeitete lieber, dann wenn mir danach ist. Lustigerweise klappte, das dann sehr gut.

Ich verpasste keine Deadlines, die To-Do Listen wurden immer abgearbeitet und auf die Idee nur zu faulenzen, kam mir gar nicht. Irgendwie spannend, im Kontrast dazu habe ich als Angestellter, immer mal wieder die Arbeit vor mich hergeschoben.

Aber auch hier gibt es mal Tiefs. Gegen Mitte/Ende 2019 merke ich, wie mein Arbeitspensum kritische Längen erreicht. 60 bis 80 Stunden waren für mich bisher sehr angenehm, das ist es auch jetzt noch. Allerdings wenn man zu ehrgeizig ist, übertreibt man gerne. Deutlich über 80 Stunden, manchmal auch 100 Stunden die Woche, tut mir nicht gut. Das war ein Zeichen zum Slow Down! Ich habe sehr schnell eingelenkt.

Durch diese Erfahrung habe ich gemerkt, dass 60 bis 80 Stunden für mich je nach Woche, einfach der Sweet-Spot ist. Deutlich weniger als das kommt eher selten vor, dann fühle ich mich teilweise sogar nicht «erfüllt» und verspüre weniger Freude. Das liegt wohl daran, dass ich ausserhalb meiner Geschäftstätigkeiten fast keine Hobbys mehr habe, da ich meine Hobbys zum Beruf gemacht habe.

Einzig belohne ich mich mit World of Warcraft Spielen, wenn ich gute Dienste geleistet habe. 😉

2. Webshop

Anfangs dachte ich, dass der Webshop treibender Faktor meiner Selbständigkeit wird. Auch wenn dieser gut wächst, ist das nichts im Vergleich zum Blog und YouTube Kanal, dazu aber später mehr.

Der Webshop hatte im Jahr 2019 natürlich auch das beste Jahr. Mit einem durchschnittlichen Gewinn von rund 1’600 CHF pro Monat war das unglaublich. Nimmt man sogar den Schnitt von der zweiten Jahreshälfte, sind wir bei über 2’000 CHF Gewinn im Monat. Das Jahr 2020 hat bisher schon extrem gut angefangen. Das heisst, wenn es so weiter geht, sollte eine Verdoppelung oder Verdreifachung dieses Jahr definitiv möglich sein.

Im Backend des Webshops hat sich dieses Jahr viel getan, ich konnte weitere Zahlungsmethoden wie Mastercard und VISA anbieten. Somit meinen Kunden Bequemlichkeit bieten, was den Bestellvorgang angeht. Die Schweizer Zahlungsmethode TWINT würde ich gerne ebenfalls noch dieses Jahr einbinden. Das konnte ich 2019 nicht in Angriff nehmen, da die Zeit leider fehlte.

Ausserdem habe ich nun ein konstantes Werbebudget, welches ich nutze. Mittlerweile belaufen sich die Werbekosten auf Facebook und Instagram zwischen 600 bis 900 CHF im Monat. Das möchte ich natürlich dieses Jahr weiter ausbauen.

Mein Webshop: https://shop.amazingtoys.ch

Momentan sind über 6.000 verschiedene Produkte gelistet, Ziel ist es, bis zum Ende des Jahres 12.000 verschiedene Produkte gelistet zu haben. Ausserdem soll dieses Jahr die 100.000 CHF Umsatzmarke geknackt werden, sodass der Webshop MwSt.-pflichtig wird.

Alles in allem war der Webshop 2019 definitiv sehr erfolgreich. Ich denke, immer an die Zeit zurück, wie ich gestartet habe. Ich hatte damals Ende 2013 meine ersten Verkäufe über die Plattform Ricardo gemacht und mehr als 6 Jahre später existiert nun dieser Webshop. Die Zeit vergeht. Es fühlt sich an, als wäre das gestern gewesen.

3. GmbH Gründung

Völlig unerwartet, aber das zeigt mal wieder: Man kann viel planen, aber es kommt manchmal eben doch anders. Der Blog und YouTube Kanal sind im Jahr 2019 so extrem gewachsen, dass ich mittlerweile bereits den grössten Schweizer Personal Finance Blog und YouTube-Kanal betreibe.

Ich entschied mich dann im September dazu, eine GmbH für diese Tätigkeit zu gründen. Unter dieser GmbH werden seit September 2019 alle Tätigkeiten, die mit dem Blog, YouTube Kanal und Co. zu tun haben, gebündelt. In dieser GmbH bin ich angestellt und zahle mir ein Gehalt aus, mit allen normalen Sozialabgaben und Versicherungen, die ich damals auch als Angestellter bei der UBS Bank hatte.

Somit bin ich per Definition und Gesetz wieder ein Angestellter, mit dem Unterschied, dass ich eben angestellt in der eigenen Firma bin. Den Webshop betreibe ich weiter als nebenberufliche Selbständigkeit. Irgendwie lustig, das ist wieder die «Ausgangssituation», bevor ich damals gekündigt habe.

Mittlerweile ist die GmbH also ein treibender Faktor meiner unternehmerischen Tätigkeiten. Ich arbeite rund 60 bis 70% an dieser GmbH, die restlichen 30 bis 40% verbringe ich mit dem Webshop.

Jetzt wird es etwas heikel. Ich möchte, um ein klares Bild zu machen, möglichst transparent sein. Es ist so, dass man nicht immer über alle Einnahmen sprechen darf, aus Gründen der Privatsphäre oder auch Verschwiegenheitspflichten. Deshalb ist es wohl einfacher, einfach über mein Gehalt zu sprechen. Wer sich aber ein Bild machen will, kann das gerne. Man kann relativ gut ausrechnen, wie viel ich ungefähr insgesamt verdiene, wenn man meine verschiedenen öffentlich einsehbaren Reports zu Depot, Nettovermögen und Einnahmen verfolgt.

Aktuell zahle ich mir ein relativ hohes Gehalt von 20.000 CHF Netto aus (vor Steuern), das kostet die Firma rund 23.000 CHF. Das entspricht einem Bruttogehalt von rund 300.000 CHF, wenn man den 13. Monatslohn hinzuzählt.

Der Grund für dieses hohe Gehalt ist leicht zu erklären. Aktien-Investments sind in der Schweiz für Privatpersonen steuerlich attraktiver. Möchte ich mein Geld z.B. in Aktien investieren, so sollte ich das privat tun. Ein weiterer Grund ist die Diversifikation. Das Klumpenrisiko! Den Grossteil des Vermögens nur in einer Firma zu lassen, wäre fatal. Deshalb möchte ich das Vermögen diversifizieren: ich als natürlich Person und die GmbH als juristische Person. Das streut das Risiko enorm.

Interessant ist aber wohl, woher dieses ganze Geld überhaupt kommt. Mittlerweile arbeite ich mit der Schweizer Börse, etablierten Banken und anderen Partnern zusammen. Hinter deren Produkte und Dienstleistungen ich zu 100% stehe und auch selber nutze. Es läuft im Hintergrund. Das sehen Zuschauer und Leser eher weniger in dem Bereich B2B Consulting. Ich mache speziell Social Media Marketing Strategien und deren Umsetzungen.

Aber viel Arbeit machen natürlich vor allem die regelmässigen Videos, mittlerweile mehr als 500, die online verfügbar sind und die mittlerweile ebenfalls über 500 Blogbeiträge.

Wenn ich ehrlich bin, hätte ich dieses Wachstum niemals erwartet. Ich bin einfach nur sprachlos, was im Jahr 2019 alles passiert ist. Das hat mir ermöglicht, ein Vermögen von bisher mehr als 550.000 CHF aufbzubauen. Dafür bin ich echt dankbar.

Thomas der Sparkojote

4. Bezug zu Geld

Jetzt kommen wir zu etwas, womit ich gar nicht gerechnet hätte. Und zwar der Bezug zu Geld. Ich dachte vor kurzem noch, ich hätte eine gute Einstellung zu Geld und diese lässt sich von nichts erschüttern. Allerdings habe ich nicht mit dem enormen Anstieg des Vermögens gerechnet.

Jeder kennt doch das Gedankenspiel und die Frage: «Was würdest du machen oder dir leisten, wenn du von heute auf morgen das 10-fache im Monat verdienst?»

Ich hatte damals auf diese Frage ganz locker geantwortet und meinte, natürlich: Das was ich jetzt schon mache. Den Rest investiere ich dann in Aktien und Co.

Naja, soweit die Theorie. Aber wie sieht es in der Praxis aus? Um ehrlich zu sein, von aussen hat sich nichts geändert. Aber innerlich herrscht noch immer ein Kampf. Ich lebe eher minimalistisch, habe nicht unbedingt Bedürfnisse nach materiellen Gütern. Bis auf bestimmte Dinge, die ich für mich subjektiv als «essentiell» betrachte.

Das Problem ist aber, nehmen wir mal an, du bist gewohnt 3.000€ im Monat zu verdienen. Und innerhalb kurzer Zeit verdienst du 30.000€ oder mehr. Der gedankliche Umstieg ist echt krass. Insbesondere wenn es nicht einmalig ist, sondern man verdient auf einmal jeden Monat z.B. 30.000€ Euro oder mehr.

Um das gedanklich besser zu veranschaulichen, stell dir folgendes vor: Um 30.000€ zu verdienen, hast du vorher 10 Monate (fast ein Jahr) arbeiten müssen. Und jetzt nur noch einen Monat. Nehmen wir an, es ist noch extremer und du verdienst z.B. das 20-fache, also 60.000€ in einem Monat. Das würde bedeutet, dass man davor 20 Monate, also fast 2 Jahre für das Geld arbeiten hätte müssen. Und nun verdient man das monatlich. In einem Jahr verdient man also so viel, als wenn man davor für 240 Monate (oder 20 Jahre) arbeiten hätte müssen.

Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, es ist nicht leicht den Bezug zu Geld zu behalten. Geld wird dann zu etwas sehr Abstraktem, was man nicht mehr so gut einordnen kann. Für mich ist das definitiv eine mentale Hürde, mit der ich momentan noch zu kämpfen habe.

Es kommt noch hinzu, dass man mit der Menge Geld überfordert ist, man fühlt sich vielleicht wohl monatlich ein paar hundert oder tausend in Aktien zu investieren. Aber was ist mit ein paar zehntausend oder gar hunderttausend?

Ich möchte noch hier anfügen, dass das natürlich Probleme sind, die vermutlich jeder haben will. Diese Szenarien mögen für die meisten wohl für immer nicht nachvollziehbar klingen, aber das ist etwas, was mir innerlich etwas weh tut. Würde man offener über solche Dinge reden können, ohne dass man vor Neid oder Missgunst erdrückt wird, gäbe es wohl viel weniger Stars, Sportler und Schauspieler, die trotz hohem Verdienst pleite sind. Den Bezug zu Geld verlieren, dass kann, glaube ich, jedem passieren. Und dass weiss ich jetzt, wenn man nicht «stark» genug ist – oder sich schlichtweg nicht damit beschäftigt.

Aber die schönen Seiten sind auch, ich kann meine Eltern finanziell unterstützen. Ohne dass ich grossartig nachdenken muss, ob es auf meiner Seite «knapp» mit dem Budget werden würde.

5. Fazit: Learnings, weiterer Weg

Etwas, das mir enorm aufgefallen ist, während den letzten 15 Monaten konnte ich mehr wachsen als je zuvor. Insbesondere wird mir immer klarer, dass die Tätigkeit an sich weniger wichtig ist, solange sie Spass macht. Mehrheitlich sind es die innerlichen Gedanken und die Einstellung, die man hat, die entscheiden sind, ob man glücklich und zufrieden leben kann.

Das Machen ist nun mal leichter als die innerlichen Konflikte. Nicht umsonst sagt man ja auch, lieber einfach mal loslegen, als zu viel nachzudenken. Das unterscheidet wohl den Theoretiker und den Praktiker. Es ist in der heutigen Zeit schwerer, die Gedanken zu zähmen, als den Körper. Wobei vermutlich war das schon immer so.

Ich weiss, dass viele sehr Belesene und Analytische unter euch jetzt gerne mit dem Survival-Bias kommen. Aber ich möchte daran erinnern, schlussendlich ist das eine Ausrede, seine Inaktivität zu entschuldigen.

I’d rather die on my own sword.

Die Zukunft ist unklar, aber dennoch gibt es Pläne und Ziele. Dieses Jahr wird spannend, im Sommer werde ich meine bessere Hälfte einstellen. Sie wird somit dann für mich arbeiten, ein weiterer Mitarbeiter ist ebenfalls geplant gegen Ende 2020. Was bedeuten würde, dass ich, wenn alles nach Plan läuft, per Ende diesen Jahres 2 Mitarbeiter eingestellt habe.

Ein Büro wird ab Mai ebenfalls zur Verfügung stehen, um natürlich zukünftige Mitarbeiter unterzubringen. Alleine kann ich natürlich problemlos vom Schlafzimmer aus arbeiten, aber mit Mitarbeitern ist das nicht mehr ganz so Dolle. Es ist immerhin immer noch mein Zuhause und kein Office.

Zum Schluss möchte ich noch sagen, es ist wichtig immer die Entscheidungen selbst zu treffen. Das habe ich bisher bei den wichtigen zumindest bisher immer getan. Die Kündigung damals war für mich sehr emotional und schwierig. Aber ich fasste die Entscheidung selbst, meine Freundin hatte ich damals als einzige eingeweiht. Ich kündigte und informierte erst danach alle anderen. Somit konnte mir niemand mehr meine Entscheidung ausreden.

Ob das für alle der richtige Weg ist, dass weiss ich nicht. Ich möchte nur sagen, dass man nicht unterschätzen darf, wer wie viel Einfluss auf die Entscheidungen hat, die man eigentlich persönlich treffen sollte.

Liebe Grüsse aus Zürich
Thomas

Anhang

Das ist meine aktuelle Asset-Allokation:

So ist mein Vermögen aufgeteilt.


tim schaefer (Author)

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thoughts on “Leserbrief von Thomas, der Sparkojote: Ihm gelang der große Durchbruch

  1. Mark85Mark85

    Herzlichen Glückwunsch zum bisher Erreichten und danke für die Transparenz! Ich habe zwar Thomas’ Werdegang nicht aktiv verfolgt, aber vor so einer Leistung mit gerade mal 23 Jahren kann ich nur meinen Hut ziehen. Er ist mir locker um 10 Jahre voraus. 😉

  2. AvatarGuido

    Herzlichen Glückwunsch Thomas.Eine Bitte habe ich nur: Bitte keine Videos mehr mit Deiner Freundin, es sei denn, Du behandelst Sie mit mehr Wertschätzung:https://youtu.be/G60QDU6OWP0Wenn ich mit meiner Frau so ein Video aufgenommen hätte, wäre ich geschieden :;))Ansonsten wünsche ich Dir weiterhin alles Gute.

  3. AvatarBruno

    @Thomas Gratuliere, tolle Entwicklung! Bist anscheinend ziemlich risikoavers, wenn ich die hohe Cashquote sehe. Erinnert mich etwas an mich, wo ich noch so jung war wie Du. Im Nachhinein hätte ich wohl aggressiver Aktien kaufen sollen, aber soll jetzt keine Empfehlung sein, dieses Geld zu investieren. Man muss seine eigene Entscheidungen treffen, und bisher hast Du ja ziemlich viel richtig gemacht wie ich finde.
    @Guido: Habe jetzt nicht das ganze Video gesehen aber finde das nicht schlimm. Sie ist halt schüchtern und es reicht ja, wenn sich jemand in der Beziehung auskennt. Ich würde mit meiner Frau auch kein Video aufnehmen über unsere Depots, ich käme dabei flach raus, ihr Depot ist nämlich deutlich besser ausgestattet als meins haha. 

  4. AvatarDanielKA

    @ sparkoyotesuper Skalierungseffekte, alles richtig gemacht. Warum ist der Cashbestand so hoch? anhand deiner Liste liegt die Aktienquote bei knapp 20 %

  5. AvatarBruno

    @DanielKA
    Vielleicht Steuerrückstellungen, bei 300k Bruttogehalt wird er noch ziemlich viel Steuern abliefern müssen. 

  6. AvatarThomas der Sparkojote

    @Guido
    Hab jetzt oft gehört, dass das Video auf zwei Arten rübergekommen ist. Irgendwie spannend. 
    @Bruno @DanielKA
    Die aktuell Cashquote ist aktuell so hoch, da ich zwar schon auch Rücklagen bilde. Aber mit dem Cashflow überfordert bin. Monatlich kommen über alle Einnahmen (Umsätze hohe 5-Stellige Summen rein.) Ich werde 2020 wohl insgesamt, sowohl Privat als auch Unternehmen zusammengezählt 200-300k Steuern zahlen, wenn es so weiter geht. Das heisst ich muss schon genau drauf achten, dass ich keine Liquiditätsengpässe erlebe.
    Ich stelle meine Freundin ab Sommer Vollzeit an und geplant ist per Ende Jahr ein weiterer Mitarbeiter. Kostenpunkt pro Mitarbeiter ca 70k p.a.
     
    Liebe Grüsse
    Thomas
     

  7. AvatarOldie

    Gratulation zum sechsstelligen Ergebnis! Noch transparenter wäre das CAGR. Damit kann man sich die Frage stellen, wann dieses Leben ein Ziel erreicht haben wird. (Zitat Zittelmann: mit 10 mio EUR und 3% nach Steuern hat man 25.000 EUR im Monat. Das reicht für ein komfortables Leben.)
    Fragen: Gibt es nicht auch mehr als Geld im Leben?
    Welche Ziele hast Du? Mönch/Priester, Familie, Erbonkel, Stiftungsgeber o.ä.?
    Was soll von Dir bleiben nach Deinem Tod?
    Natürlich sind die aktuellen Themen am wichtigsten. Aber ein Weg ohne Ziel ist für mich nicht erstrebenswert.

  8. AvatarBruno

    @Thomas
    Vielleicht solltest Du an eine Steueroptimierung denken, das Einfachste wäre ein Umzug, 30min von ZH bezahlst Du nur noch die Hälfte. Sofern das vom Umfeld etc. vorstellbar wäre. Ich hätte das auch früher machen sollen, habe hohe 7stellige Summen auch in ZH abgedrückt. Man weiss ja auch nie, ob der Cashflow ewig so hoch bleibt. Natürlich sind die Mieten in ZG oder SZ höher, aber bei deinem Einkommen würde es sich trotzdem lohnen. Natürlich sollte man das nur machen wenn einem der neue Ort auch gefällt und nicht nur wegen Steuern.
     

  9. AvatarSparta

    @Thomas
    Du zahlst Dir das Gehalt um Aktien privat zu kaufen und in 2019 ist Dein Aktien-Depot nicht groß gewachsen?
    Wenn Du 200-300 k Steuern zahlen musst… dann ist der Cash ja nur relativ kurzfristig Dein Vermögen.?

  10. AvatarMr. Pino Cavallo

    Hallo Thomas,
    vielen Dank zu deinem ausführlichen Artikel und dafür, dass du “die Hosen runter lässt”. Auf jeden Fall hast du da enorm viel erreicht und bei dir ist die finanzielle Unabhängigkeit ja wirklich nur noch eine Frage von wenigen Jahren. Gratulation.
    Was deine Social Media-Einnahmen angeht, bin ich einfach nur baff. Wie schaffst du es, 20k CHF pro Monat zu machen? An deinem Youtube-Kanal kann es nicht liegen, weil deine views da einfach zu wenige sind. Ich meine gehört zu haben, dass Youtube ca. 1€ pro 1000 views zahlt. Hier können wirklich nur die super-Youtuber echtes Geld verdienen.

  11. AvatarSkywalker

    Zensur wie in China oder der DDR hier im blog. Satire darf das lieber tim, so kenne ich dich nicht.
    P. S. : Der sparkojote hieß früher Daniel kübelböck! Googelt es! 

  12. AvatarLejero

    Sensationell Thomas, was du dir bisher aufgebaut hast! Ganz große Klasse. 
    Bezug zum Geld verlieren: du machst mit der hohen Cash Quote alles richtig. Lass dir Zeit, in einem Jahr hast du dich an die neuen Verhältnisse gewöhnt und dann entscheidest du. 

  13. AvatarThomas der Sparkojote

    @Oldie
    Meine Ziele: Glückliche Person, kann für alle in meinem engen Umfeld sorgen (sowohl finanziell als auch sozial/mental), etwas machen das mir Spass macht, den Prozess geniessen, der Weg ist das Ziel (The way of tao). 
    Ich glaube er Tod ist nur ein Wechsel, ich glaube nicht das es mit dem Tod endet.
    @Bruno
    Ich wohne in Zollikon (steuerlich schon recht interessant für Kanton Zürich). Die Firma wird kurz- bis mittelfristig einen anderen Sitz haben, dass läuft noch (bleibt aber natürlich innerhalb der Schweiz). Danke fürs bestärken, ich bin definitiv jemand der gerne Steuern zahlt (finde das Preisleistungsverhältniss in der Schweiz gut was Steuern angeht.), aber optimieren darf man auf jedenfalls.
    @Sparta
    Ich habe mir 2019 ein Gehalt von 10’000 CHF Netto ausgezahlt. Seit 2020 20’000 CHF Netto pro Monat mit einem 13ten. Mein Investment Portfolio ist von 1.1.2019  90k auf 31.12.2019 157k gestiegen. Aktuell ist es bei 188k stand 17.02.2020.
    Die 200-300k sind hochgerechnet auf die erwarteten Umsätze/Gewinne. Die Steuerlast ist hier für mich persönlich und die Firma rund 1/4 – 1/3 vom Einkommen/Gewinn.
    @Mr. Pino Cavallo
    Das denken leider viele, aber viele reden auch nicht offen darüber. Werbeeinnahmen sind bei YouTubern/Bloggern die wirklich Unternehmerisch was drauf haben nicht mal 10% der Gesamt einnahmen. Bei mir weniger als 1%.
    Der Rest kommt dann durch: Product Placements, Affiliate, Provision, Sponsorings, Eigene Produkte, Consulting, etc.
    Wenn dir jemand also seine YouTube Werbeeinnahmen zeigt und er verdien damit 1’000€ im Monat. Und er das richtig aufzieht sowie auch Unternehmerisch denkt, ist die Wahrscheinlichkeit hoch das er im Backend 5-10k oder noch mehr durch andere Einnahmen verdient.
    Man darf auch nicht vergessen, die Finanznische ist sehr speziell. Hier hat man sehr hohe Customer Lifetime Value und das kostet natürlich. Eines kann ich sagen, wenn es noch nur Ansatzweise so wie bisher weitergeht, habe ich in 2 Jahren ausgesorgt fürs Leben (dann habe ich mehr verdient als ein Durchschnittlicher/Median Schweizer in seinem ganzen Leben). Dafür bin ich sehr Dankbar, ich arbeite auch hart dafür und es macht sehr viel Spass. – Aufhören werde ich sicher nicht, auch wenn ich ausgesorgt habe, ich mag das was ich mache sehr.
    Gruss
    Thomas
     
     

  14. AvatarThomas der Sparkojote

    @Skywalker
    Du hast immer diese pessimistischen und bissigen Kommentare, aber auch unter jedem Blogbeitrag. Schade das du die Welt so siehst. 
    @Lejero
    Dank dir, genau das ist der Plan. Ich hoffe natürlich, dass ich da reinwachse.
    Gruss
    Thomas

  15. AvatarBruno

    @Thomas Ok prima, ich hatte im Kopf dass Du in der Stadt wohnst, lebte jahrelang in der Stadt ZH. Ich habe nie gejammert über zu hohe Steuern, im europäischen Vergleich ist es hier prima. Aber ich denke man könnte auch hier teilweise noch effizienter mit den Steuergeldern umgehen. Goldküste ist prima. Ich wohne jetzt am Obersee. Und Chapeau für deine Transparenz, dass dies Neider anzieht ist normal, sieh es als Kompliment 🙂 Sie wollen was Du erreicht hast, würden es aber nie zugeben 😉

  16. AvatarSkywalker

    @sparkojote (Daniel kübelböck?) : dabei konntest du meine besten posts gar nicht lesen weil Tim sie gleich gelöscht hat.. :-))
     

  17. AvatarA.

    Glückwunsch Thomas!
    Bisher alles richtig gemacht. 
    Ja der Skywalker ist ein Troll. Seine Kommentare überlese ich. 
    Gruß
    A.

  18. AvatarThomas der Sparkojtoe

    @Bruno
    Ich bin in ZH aufgewachsen, war mir aber Preisleistung dann zu teuer als Komplettpaket. Zollikon ist auch schön, bin in weniger als 15 min am Bellevue. 
    Die Transparenz bietet Angriffsfläche, dass ist leider so. Ich nehme es aber gerne in Kauf, ich denke die Upside ist deutlich höher. Sowohl Unternehmerisch, als auch Zwischenmenschlich. Ich bin teilweise auch überfordert mit Feedback von Leute, weiss gar nicht so recht wie ich damit umgehen soll. Wenn mir jemand zum Beispiel schreibt, dass ich deren Leben komplett verändert habe, ich aber die Person nicht persönlich kenne. Irgendwie krass…
    Apropos, am 21. Februar (diesen Freitag) ist das Finanzrudel Community Treffen am Zürich HB. Da kommen immer so 30 Leute von überall her, vielleicht hast du ja Lust. Ist immer Quartalsweise.
    Gruss
    Thomas

  19. Mark85Mark85

    An Skywalker: Warum greifst du Thomas persönlich an? Jeder, der Tims Blog kennt, weiß, dass er unterschiedlichste Meinungen durchgehen lässt. Das Löschen spricht daher gegen dich.

  20. AvatarSkywalker

    @mark85: ich habe einen flachen Witz über thommy gemacht, nichts ehrenrühriges oder auch nichts was nicht unter freie Meinungsäußerung fällt. Dass so etwas Gelöscht wird ist bedenklich.
     
    Ich greife den Tommy nicht wirklich an, mir geht er allerdings auf die Nerven. Daher besuche ich seine Seite auch nicht. Hier muss ich leider ab und zu von ihm lesen. Ich finde ihn einfach uncool und teilweise zum fremdschämen. 
    Wer sich in einer solchen Ausführlichkeit im Netz darstellt muss einfach damit leben, dass auch kritische Stimmen kommen. Tim macht das gut und sympathisch, andere nicht. 

  21. AvatarThomas der Sparkojote

    @Skywalker
    Du scheinst aber überall was zu Motzen zu haben, nicht nur bei mir oder sehe ich das was falsch? Zumindest gehen gefühlt 80-90% deiner Kommentare in diese Richtung.
    Dann kann es dich ja freuen, es geht nämlich wieder ein Jahr bis zum nächsten Leserbrief. Du ziehst also keinen Mehrwert aus diesem Beitrag, dafür tut es aber der ein oder andere vielleicht und das ist die Hauptsache. Die Frage ist, wer zieht Mehrwert aus deinen Kommentaren (jetzt z.B. spezifisch unter diesem Beitrag)?
    Gruss
    Thomas

  22. AvatarSkywalker

    @sparkojote: schon gut, mach du mal dein ding, ich wünsche dir alles gute . Ich habe lediglich einen flapsigen Witz über dein aussehen gemacht, nichts wirklich böses, der unverständlicherweise gelöscht wurde. Thats it. Ich lache ja auch über den wendler und den drachenlord, ohne dass ich denen wirklich was böses möchte, sei doch stolz dass ich mich überhaupt mit dir beschäftige :-))) 

  23. AvatarPaluma

    Tim seinen Blog finde ich so toll, weil Tim den Blog wirklich selbstlos macht.
    Deine Leserbriefe schreibst du wahrscheinlich um noch mehr Bekanntheit zu erlangen und dadurch mehr Klicks zu generieren. Dein Blog strotzt ja geradzu von Werbung.
    Auch interressant finde ich, was die Finanzindustrie bereit ist für Affilate Links und bisschen Werbung für dich bereit ist auszugeben. Scheint ja für beide Seiten ein gutes Geschäft zu sein.
    Trotzdem Respekt was du bisher erreicht hast.
     

  24. AvatarSparta

    @Thomas
    “Die Steuerlast ist hier für mich persönlich und die Firma rund 1/4 – 1/3 vom Einkommen/Gewinn.”

    Gewinn und Einkommen definiere ich unterschiedlich…
    800 – 900 k Vorsteuergewinn im ersten Jahr einer 1 Mann-GmbH wäre sehr stark, bzw. ich glaube wir haben da deutsch-schweizerische (prost M) Verständigungsprobleme mit Begriffen….???

    Naja, ich blicke es nicht so wirklich und finde es etwas unübersichtlich… 

    @Sky

    Etwas deplaziert ist es schon in Zusammenhang mit Daniel Kübelböck… aber auch das bringt Interesse…

  25. AvatarJonas

    Hallo Thomas,
    Herzlichen Glückwunsch zu deinem tollen Werdegang. Ich kann mir gut vorstellen, dass du privat mit einigem Widerstand konfrontiert warst, als du deinen Job gekündigt hast. Das du das trotzdem durchgezogen hast verdient besonderen Respekt.               Als nicht der super  YouTube Experte bin ich wirklich überrascht, was für Einnahmen mit YouTube möglich sind . Ich hätte nicht gedacht, dass AdSence bei unternehmerisch  schlauen YouTubern nur 10 Prozent ausmacht. Gilt das auch für Videos im Unterhaltungsbereich?

  26. AvatarMattoc

    Hallo Thomas, 
    ich war schon häufiger auf deiner Seite, aber ich persönlich kann damit leider nichts anfangen. Für die Aufmachung der Seite und die Inhalte bin ich nicht die richtige Zielgruppe. Irgendwie wirkt das für mich bunt und unstrukturiert zusammengeschustert und teilweise auch von anderen Bloggern, die deutlich mehr fachliches Herzblut reinstecken, abgekupfert. Mich nerven auch ganz extrem die vielen Rechtschreibfehler. Zwei besonders unangenehme Flüchtigkeitsfehler habe ich von deiner Startseite kopiert und hier fett markiert. Vielleicht kann ja einer deiner Mitarbeiter zukünftig als Redakteur fungieren und die Seite „redaktionell“ überarbeiten. Viel Erfolg weiterhin, auch wenn dein Content nichts für mich ist:

    Partner
    Transparenz und eine hohe Qualität ist mein (meine?) Devise! Offizielle Schweizer Partner mit dennen ich eng zusammen arbeite, sind die BX Swiss, Bank Cler und Swissquote Bank.

    Auch Bekannt aus…
    Wer traditionelle Lektüre mag, sollte sich umbedingt Fernseh-, Zeitungs- und Radiointerviews mit Thomas dem Sparkojote reinziehen.

  27. AvatarLukas

    @Thomas
    Kann man bei dir ein Praktikum machen? Oder dir bei Kleinkram helfen und dabei lernen? Verfolge dich schon ein bisschen. Bin zwar 10 Jahre älter und verdienen für einen deutschen Angestellten auch ganz gut. Aber du bist schon Next Level.
    Grüße 
    Lukas 

  28. AvatarElle

    @Mattoc
    Die Oberlehrer gehen wohl niemals aus… 
    Das es Tippfehler sind hast du wohl nicht gemerkt.
    Und durch den Fehler hast du den Zusammenhang wohl auch nicht verstanden? ????

  29. AvatarGorilla

    Wow,
    ein ganz grosses Bravo für deine tolle Leistung!
    Du hast in deinen „jungen“ Jahren schon aussergewöhnliches erreicht, aber nun hast du dies alles noch übertroffen. Gratuliere und weiter so. Bravo.
     
    Wenn ich dir überhaupt etwas auf den Weg geben kann… hab keine Angst vor grossen Zahlen.
     
     

  30. AvatarNico Meier

    Kritik muss durchaus auch möglich sein.
    Der Webshop der Thomas aufgebaut hat, ist ganz per Zufall angelehnt an den Spielwarenladen seiner Eltern. Aber ja den ganzen Rest hat er selber erreicht.

    Ich bewundere die Zielstrebigkeit des Sparkojoten.
    In jungen Jahren muss man Gasgeben das setzt Thomas vorbildlich um.

  31. AvatarZeitreisender

    Stimmt, mit den hohen Einnahmen muss man erst lernen, umzugehen. Ich erhalte im Monat mehr, als andere im ganzen Jahr. Wieder andere haben das Doppelte von mir. Das Lohngefälle ist verrückt und i.d. Regel spreche ich nicht über die Beträge…
    Gruß aus der Schweiz.

  32. AvatarRüdiger

    Die Oberlehrer gehen wohl niemals aus…
     
    Das hat mit Oberlehrer nichts zu tun. Wenn ich auf einer Seite solche “Tippfehler” sehe, habe ich den Verdacht, dass da jemand schlampig und lieblos gearbeitet hat. Mich stößt so etwas ab. Aber egal … es ist nicht meine Visitenkarte  😉
     

  33. AvatarMattoc

    @Elle
    Es sind Beispiele. Und es handelt sich um Verweise auf seine Partner (Banken).
    Die gesamte Seite ist durchzogen mit Schreibfehlern, auch die das-dass-Schwäche tritt häufig auf.
    Ab einem bestimmten “Level” darf so etwas meiner Meinung nach nicht mehr auftreten. Bei professionellen Firmen wirst du so etwas nicht finden. 
    Ich wollte Thomas nur den Hinweis geben, dass ich an seiner Stelle und mit seinem Umsatz und seinen Zielen dringend daran arbeiten würde. Selbstverständlich kann er das auch ganz anders machen. 
    Alles Gute!

  34. AvatarJohn

    Gratulation. Vor 2 Jahren warst du mir 10 Jahre vorraus. (Alter plus Vermögen). Jetzt sind es 20 Jahre. Kaum zu glauben wo das in 2 Jahren stehen wird. Ein Vergleich erübrigt sich damit. Kleine Brötchen sind auch lecker.
     
    In dem Zusammenhang die Frage was dein Ziel ist. Die Millionen werden schnell folgen. Aber du lebst verhältnismässig sparsam. Soviel Geld brauchst du doch gar nicht? Mein Rat wäre weniger arbeiten. 80 Stunden Woche ist brutal, das kann auf die Gesundheit gehen. Muss nicht gleich sein, aber langfristig vielleicht runter schalten.

  35. AvatarChristian

    Du hast wirklich viel erreicht in kurzer Zeit, einerseits den gesparten Betrag – aber noch beeindruckender den monatlichen Cashflow den du dir in Form eines Gehalts auszahlst. Dafür hat mir bei deinem ersten oder zweiten Leserbrief die Vorstellungskraft gefehlt. Da sieht man, dass Unternehmer sein ganz schön durch die Decke gehen kann… Weiter so! 🙂

  36. AvatarBruno

    @Thomas
    Danke für die Einladung, ich habe früher häufiger mal solche Treffen besucht und auch selbst organisiert, ich hatte mal eine Mailbox (das kennt man heute schon gar nicht mehr) und dann auch ein Forum über Börse, lange ist’s her, als es noch kein Social Media und kein oder fast kein Internet gab. Heute ist Börse für mich nur noch 1% meines Lebens, von daher macht es für mich wohl weniger Sinn, insbesondere da meine Zeit auch sehr knapp bemessen ist.
    @Rechtschreibung und andere Kritik
    Diese Fehler sind ein Generationending, und nicht wirklich Thomas Schuld, sondern der neuen Didaktik an der hiesigen Schule. Man lernt die deutsche Sprache (und auch französisch und englisch) anders als zu unserer Zeit. Man schreibt eher wie man spricht und dies sind Ableger aus dem Schweizerdeutsch. Aber ich würde niemand jemanden dafür kritisieren, da ich selbst nicht Muttersprache deutsch habe und sicherlich auch noch Fehler mache. 
    Kritik finde ich gut, aber man kann sie sachlich oder belustigend/belächelnd äussern. Niemand muss diesen Leserbrief lesen, ich lese seine Seite auch nicht, ganz einfach keine Zeit und ist auch nicht meine Generation, trotzdem freue ich mich über jeden jungen Typen oder natürlich und hoffentlich auch Dame, die sich selbständig macht und Gas gibt und hoffentlich Erfolg hat. Es erinnert mich an meine Zeit obwohl die ganz anders war, und ich finde es gut wenn jemand etwas wagt.
    Er macht es doch vorbildlich und legt so viel es geht zur Seite, viele in dem Alter werfen das Geld rasch wieder raus. Es kommen auch wieder schwierigere Zeiten (es ist normal und gehört dazu dass es mal rauf und auch wieder runter geht, langfristig hoffentlich mehr rauf) und so wird er gut gerüstet sein.

  37. KievKiev

    @ Thomas
    Gratulation zu Deinem schnellen Erfolg im Unternehmertum! Ich habe Deine Leserbriefe gerne verfolgt auch wenn ich selbst nicht zu der Zielgruppe Deines Blogs oder Webshops gehöre.
    Ich kann Dir folgenden Link zu dem Umgang mit Geld das untere Video sehr empfehlen:
    Anton Kreil on the 10 Secrets to Achieve Financial Success
    https://www.youtube.com/watch?v=4a51wQAOGR4
    Ich habe den Bezug verloren und komme jetzt von Zeit zu Zeit aus der Zahlenwelt zurück, wenn es mich stört. Das klingt jetzt vielleicht seltsam, aber wenn Du den Bezug einmal verloren hast, wirst Du es vielleicht nachvollziehen können.
    Ich habe kürzlich 100 RDS nachgekauft. Falls meine monatlichen Nettoüberschüsse um den Faktor 10 steigen würden, so hätte ich eben 1000 RDS kaufen. Hier kann man vielleicht beim Kauf etwas diversifizieren, da die Ordergebühren mit der Investitionssumme nebensächlicher werden. Für die Vermögensaufteilung kannst Du auch einfach feste Speichen verwenden. So justierst Du alle paar Monate Deine Zahlungsströme. Falls 2,7k auf dem Depot monatlich automatisiert landen musst Du sie einfach nur investieren. Sind es 27k ändert es nichts. Bei einem Crash an der Börse könnte Deine Haupteinnahmequelle stark in Mitleidenschaft gezogen werden. Das hilft vielleicht als Motivation für das Sparen und investieren. Und vielleicht auch bei der maßvollen Skalierung des Unternehmens mit Hilfe weiterer Angestellten.

  38. AvatarRalf

    “Der Webshop der Thomas aufgebaut hat, ist ganz per Zufall angelehnt an den Spielwarenladen seiner Eltern.”

    Da gab es glaube ich schon mal eine Diskussion dazu, dass auch die Eltern einen gewissen Anteil an der positiven Entwicklung haben. Was ja auch ok ist. Schade nur, dass dies eher untergeht in der Beschreibung eigener schöner Erfolge.

    Er hat gute Erfolge, wirkt aber auf mich trotzdem irgendwie teilweise “künstlich”. Nicht so mein Ding. Aber Eindrücke sind eben verschieden.

    @Immobilien: Wir haben gestern eine Studentenbude als kleinen Kapitalbaustein gekauft. Macht es Sinn ein eigenes Konto dafür zu führen und bieten Banken üblicherweise dafür kostengünstig eine Art “Unterkonto” zum Girokonto an?
     

  39. AvatarDanielKA

    @ Ralf: Interessant, habt ihr jetzt ein Grundstück und eine Studentenwohnung? Hat sich das Thema Eigentum für die Familie im Heidelberger Umland erledigt?

  40. AvatarChris

    Hmm..
    Ich irre mich sicherlich, aber mir kommt das irgendwie so unwirklich vor.
    Mehr Schein als sein, sorry.
     
    Aber zuviel würde ich eh nicht preisgeben, wenn dies alles so stimmt. Gibt genügend Verbrecher die da aktiv werden 
     

  41. AvatarSparta

    @Thomas
    Bei dem Zahlenwerk verstehe ich es auch nicht so wirklich.
    30-40 % Zeitaufwand für den Webshop mit gerade mal ca. 2 k monatlichem Gewinn.
    Im Gegensatz dazu grob irgendwelche 800 – 900 k Umsatz inkl. 100 – 300 k Gehalt oder 800 – 900k Gewinn inkl. 100 – 300 k Gehalt.
    Allerdings müsste der Umsatz bei dem Gewinn ein Vielfaches sein…
    Bei der angekündigten völligen Transparenz finde ich es sehr undurchsichtig. 
    Viel Glück Dir weiterhin!

  42. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    @Bruno: “ich hatte mal eine Mailbox (das kennt man heute schon gar nicht mehr)”
     
    Jetzt hast Du mich getriggert. Ja, “die guten alten Zeiten”. 😉
     
    Wie hieß die denn? Vielleicht kenne ich sie noch. Ich habe auch ein BBS betrieben. An meine erinnern sich sogar heute noch Leute. Ist ja über 20 Jahre her. Dieser Kommentator Maverick3K listet sie mit auf. Das löst Emotionen aus. Wenn das Modem anfing zu pfeifen, sich jemand einloggte und man auf Adrenalin war, als ob man einen Fisch an der Angel hätte. Haha!
     
    Wie hatte man das damals denn gleich gemacht? Als Terminal Programm hatte ich “Terminate”. Hatte man damit die komplette BBS aufgestellt? Man hatte liebevoll die nackten DOS-Fenster mit Ansi-Art verschönert und personalisiert. Da konnte man auch lauter Programme einbauen. Kann mich noch an den Chat-Bot erinnern.
     
    Ich bekomme es gar nicht mehr richtig zusammen. Man war irgendwie auch ein Node im FidoNet. Da liefen dann die News zusammen. Da benutzte ich auch einen Newsreader namens Blue Wave. Danach verlagerte sich ja alles in das “Neuland Internet”, bzw. Newsgroups des UseNets. Nutzt das noch jemand?
     
    Schönen Tag!
     
    MS
     

  43. AvatarWolke

    Da können sich alle mal ein Beispiel nehmen, die permanent über ihre Hamsterradarbeit jammern und glauben, durch klösterliche Selbstkasteiung am Kapitalmarkt zu Vermögen zu kommen. Das geht nicht gut. Es gibt halt verschiedene Charaktere. Die einen sparen und hausen in Wohnklos, weil ihnen mehr nicht einfällt. Die anderen sind smarte, ideenreiche Unternehmer.
    Mich interessiert das Thema nicht wirklich, viel spannender finde ich, was Folker Hellmeyer, den ich sehr schätze, kürzlich zur Weltwirtschaft gesagt hatte:
     
    https://finanzmarktwelt.de/aktienmaerkte-geld-ist-gefaehrdet-nicht-etwa-aktien-157435/

  44. AvatarBruno

    @MS
    Ich hatte damals 2 BBS in der welschen Schweiz (Prost),
    TradeNet und AmiUniverse (Amiga), insgesamt 8 US Robotics Modems, damals mussten 2-3 Std. Schlaf reichen da nachts Verbindungen in die USA liefen und dann tagsüber Europa.
    Als ich mit dem Studium begann, haben wir zuerst noch primär mit Newsgroups gearbeitet, WWW gab es erste Versuche mit Netscape, aber sehr wenig Seiten, das Internet wurde eigentlich fast nur an den Unis gebraucht damals. Kurz darauf explodierte die ganze Sache.

  45. Avatar42sucht21

    @-M
    na, ob das morgen früh Kopfweh gibt?

    @Ralf
    Gratulation! Ich würde die Kontenstruktur immer möglichst einfach halten und mit Tabellenkalkulation selber verwalten.

  46. AvatarRalf

    @DanielKA: Wir bekommen in zwei Wochen Rückmeldung für eine bezahlbare Immobilie in vernünftiger Lage. Wäre schön wenn es klappt, die Nachfrage ist massiv hoch. Ansonsten schauen wir weiter, der Markt ist aber mittlerweile recht abgehoben. Objekte sind oft innerhalb von einigen Stunden bereits wieder deaktiviert weil die Nachfrage zu hoch ist. Echt krass was hier abgeht.

    Immer am Ball bleiben. Die Studentenbude dient nur als zusätzliche kleine Kapitalanlage, da gibt es eine Verwaltung die sich um alles kümmert und Generalmieter ist. Daher keinen großen Stress oder Mietausfallrisiko. War ein Glücksgriff, sehr hohe Nachfrage aber ich war zufällig einer der ersten und die Wellenlänge zum Verkäufer hat gestimmt.

    Man kann in einem ehrlichen Telefonat oder persönlichen Gespräch heute noch viel erreichen. Authentisch bleiben. Dass möchte ich auch dem Sparkojoten ans Herz legen. Immer auf dem Boden bleiben, dann läuft vieles gut.

  47. AvatarKevin

    @Ralf:
    @Immobilien: Wir haben gestern eine Studentenbude als kleinen Kapitalbaustein gekauft. Macht es Sinn ein eigenes Konto dafür zu führen und bieten Banken üblicherweise dafür kostengünstig eine Art “Unterkonto” zum Girokonto an?
    Würde ich machen. So erleichterst du die Arbeit bei der Steuererklärung. Alles was mit der Wohnung zu tun hat, läuft über das Konto. So hast du auch eine gute und schnelle Übersicht, wo das Geld rund um die Wohnung hinfließt.
    PS: es gibt noch einige Banken, die kostenlose Konten anbieten.
    Comdirect, Commerzbank, ING (ab 700€ Eingang), DKB meine ich auch.

  48. JosefJosef

    Ja der Thomas macht das richtig toll.
    Er geht seinen Weg und das sehr öffentlich.
    Mit Kritik und Neid muss man in seinem Bereich umgehen können.
    Dies macht er auch sehr gut, sonst geht man unter.
    Es wird immer Leute geben die dir immer sagen werden das geht nicht.
    Das ist aber nur, da sie sich das nicht vorstellen können.
     

  49. AvatarThomas der Sparkojote

    @Paluma
    Ganz einfach Angebot und Nachfrage, beide bieten sich gegenseitig Mehrwert. So funktioniert halt Business 🙂 Egal in welchem Bereich.
    @Sparta
    Der kosten Overhead ist sehr gering für mich, aktuell sind 90% vom Umsatz der GmbH bereits Reingewinn. Später wird das kurz- bis mittelfristig gesenkt. Das ist halt der Vorteil eines reinen Digitalen Businessmodell 🙂
    Ich mache das was ich mache weil ich es gern mache und nicht wegen des Geldes, das gilt für beides Webshop als auch Blog.
    @Jonas
    Grundsätzlich ja, die Vorraussetung ist aber wirklich das der jeweilige YouTuber Unternehmerisch engagiert ist und auch langfristig so handelt.g
    @Mattoc
    Danke dir, hab die Fehler korrigiert 🙂
    @Lukas
    Nein aktuell nicht, dafür fehlt mir leider die Zeit. 
    @Gorilla
    Keine Angst vor grossen Zahlen, istwohl ein guter Tipp. Danke!
    @Nico Meier
    Ich verdanke meinen Eltern vieles: Sie haben mich grossgezogen, mir ein gutes Wertesystem mitgegeben, für mich gesorgt, mich geliebt, mich unterstützt in meinen Entschiedungen.
    Der Webshop ist nicht per Zufall daran angeleht, ich habe ihr Rebranding gemacht. Ich habe den Webshop selber gebaut, ich verdiene keinen Cent an dem Phyisichen Laden. Ich habe auch schon in ausführlichen Videos erklärt wieso ich das mache. Der Grund ist einfach. Meine Eltern hätten ihren Laden ohne diesen Webshop in den nächsten 2-3 Jahren dicht machen können. Ich verdiene übrigens Auch keinen Cent an Waren von meinen Eltern. Ich verdiene lediglich an meinen Waren Pokemon, Yu-Gi-Oh! und Retro Games (die ich mit meinem eigenen Geld gekauft habe). – Welches ich vor dem Webshop für 5 Jahre schon selber resellt habe. Aber ja ich verdanke ihnen sehr vieles, darum will ich zurückgeben. Du kannst ja mal rausfinden was eine Komplettlösung  Customized Webshop bauen kosten.
    @Zeitreisender
    Genau, ich bin noch in der Lernphase was das angeht. Denke du bist da schon um einiges weiter.
    @Rüdiger
    Hab schon ausführliche Beiträge zur Rechtschreibung gemacht, wieso diese so ist und weshalb ich aktuell nicht viel dran ändere 🙂 Wei man sieht funktioniert es anscheinend ja trotz schlechter Rechtschreibung trotzdem. Und du hast Recht es ist meine Visitenkarte, dazu stehe ich.
    @John
    Ich glaube ein Vergleich ist nicht nötig, aber es soll zeigen was möglich ist und der/die ein oder andere hat vielleicht auch solche Ambitionen. Und ja es ist möglich, sogar noch viel besser. Ich bin da glaube ich auc nur ein kleiner Fisch im Teich.
    @Christian
    Ich glaube, das ist immer so. Man wächst halt und manchmal mehr oder weniger. Das ist sehr unterschiedlich.
    @Bruno
    Es geht in der Regel vielleicht 10-20% um Aktien. Der Rest sind andere investments: Immobilien, P2P-Kredite, Rohstoffe, Alternative Wertanlagen, Unternhmertum, Selbständigkeit, Minimalismus und co. Das ist das coole, der Fokus ist nicht nur Aktien. 
    Spannend, ich sehe das auch ähnlich. Meine Muttersprache ist Schweizer Deutsch, da schreibt man wie man will. Ich glaube aber das der Inhalt und die Message wichtiger ist, als die Rechtschreibung. Ich möchte auf eine Art und Weisen auch beweisen, dass man auch ohne grossartige Rechtschreibung erfolgreich sein kann. Das beruht irgendwie auf meine Erfahrung mit diversen Deutschlehrern damals in der Schule. Also irgendwie auch etwas das ich mir persönlich beweisen will, deshalb habe ich aktuell auch nicht grosses interesse das extrem zu verbessern.
    @Kiev
    Danke für den Tipp, schaue ich mir an!
    @Ralf 
    Siehe bei @Nico Meier
    Was will man dem mehr hören, ich unterstütze meine Familie finanizell gerade sehr. Sie haben mich grossgezogen etc. Also ist das, dass mindeste was ich tun kann, neben dem das ich den Webshop aufbaue.
    @Wolke
    Ich sehe es ähnlich. Reich und Vermögend wird man durch dei Tätigkeit die man macht. Reich und vermögend bleibt man durch Investments wie z.B. Aktien.
    @Josef
    Leider ist es so, dass immer wieder mal solche Kommentare kommen. Auch bei mir unter den Videos oder im Blog. Aber verhindern kann man das nicht. Ist denke ich leider normal. Ich nehme es in Kauf.
     
    Gruss
    Thomas

  50. AvatarBruno

    @MS
    Ja wir sind alt und es geht schneller als man denkt 😉
    Haha grosse Nummer, die Einnahmen haben “knapp” die Ausgaben gedeckt, ich hatte immer das neuste Equipment, es war ein Mix aus Hobby und erstem kleinen Geschäft. Aber es war eine gute Zeit. Ich bin aber kein Nostalgiker, auch heute ist es gut, einfach anders. Ist einfach enorm die Entwicklung, sind wir uns teilweise gar nicht mehr bewusst wie schnell es geht, zumindest was Technologie betrifft, anderweitig geht es etwas langsamer 😉

  51. AvatarDanielKA

    @ Ralf: Hört sich gut an, drücke euch die Daumen, dass es mit der eigenen Immo klappt.
    Letztens wieder eine Story aus der Bahnstadt gehört, da schlackern einem die Ohren. Hat auch seinen grund das mehr Familien von Heidelberg wegziehen als zuziehen. Wird langsam unbezahlbar.

  52. AvatarThomasH

    @Sparkoyote:
    Grundsätzlich ja, die Vorraussetung ist aber wirklich das der jeweilige YouTuber Unternehmerisch engagiert ist und auch langfristig so handelt.g
    (3 Rechtschreib- und ein Kommafehler…)
    Für mich sind solche Rechtschreibfehler – insbesondere bei Blogs –  einfach ein Zeichen von Schlampigkeit und werfen kein gutes Bild auf den Schreiber. Man muss nicht perfekt in Rechtschreibung sein, aber dann sollte man immer jemanden gegenlesen lassen.

  53. AvatarNico Meier

    Wäre schön wenn es klappt, die Nachfrage ist massiv hoch. Ansonsten schauen wir weiter, der Markt ist aber mittlerweile recht abgehoben. Objekte sind oft innerhalb von einigen Stunden bereits wieder deaktiviert weil die Nachfrage zu hoch ist. Echt krass was hier abgeht.
    @Ralf
    Die Märkte sind nicht abgehoben das ist dein Geld das sich entwertet aufgrund der EZB Geldpolitik!

  54. AvatarRüdiger

    @Sparkojote:  Und du hast Recht es ist meine Visitenkarte, dazu stehe ich.
     
    Wenn es deine Visitenkarte ist, dann lass es so, wie es ist. Für mich brauchst du die Rechtschreibung nicht zu ändern. Ich schaue mir deine Seite eh nicht an  😉
     

  55. AvatarThomas der Sparkojote

    @ThomasH
    So sieht das eben jeder anders, wenn es alle so sehen würden wie du. Würde es wohl nicht so laufen wie es läuft oder? Ich sehe Rechtschreibung als etwas für mich persönlich „überflüssiges“ an. Ich korrigiere natürlich Fehler, wenn man mich darauf aufmerksam macht. Aber darüber hinaus interessiert mich das aktuell nicht.
    @Rüdiger
    Genau, man darf ja konsumieren und tun was man will.
    Gruss
    Thomas
     

  56. AvatarBruno

    S**** RE (SREN) macht langsam wieder Freude das jahrelange ausharren bezahlt sich halt doch aus (nebst schönen Dividenden) kommt jetzt auch der Kurs wieder in Fahrt, jetzt die Kooperation mit Ikea ins Versicherungsgeschäft einzusteigen ist auch interessant, die ganze Finanzbranche steht im Umbruch und wer sich nicht bewegt wird verlieren.

  57. Avatar42sucht21

    @Nico Meier – Die Märkte sind nicht abgehoben das ist dein Geld das sich entwertet aufgrund der EZB Geldpolitik!
    Ich kennen die genannte Region und folgend genannte Zahlen sind real. Wenn ich den m2 in den Wohnanlagen für 1200€ fertigstellen kann und die Herstellungskosten sich nicht ändern und die Mikrolage sich auch nicht ändert, aber verkaufen kann ich den m2 2011 für 3000€, 2015 für 3600€ und 2020 für 5500€  dann hat das nur bedingt etwas mit der EZB zu tun und doch vor allem mit dem recht abgehobenen Markt in der Mikrolage.

    @Rechtschreibung als etwas für mich persönlich „überflüssiges“
    Kann ich verstehen. Dann hoffen wir mal, dass dies sich nicht auch auf richtig rechnen bezieht und richtig lesen zB von Verträgen.

  58. AvatarThomasH

    Ich sehe Rechtschreibung als etwas für mich persönlich „überflüssiges“ an. 
    Aber du schreibst doch für andere und nicht für dich?

  59. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ Thomas

    Du kannst stolz auf dich sein, was du erreichst hast. Respekt! Hast du als Kind das Unternehmertum von deinen Eltern gelernt? 

  60. AvatarThorsten

    Das Nachbarhaus ist zu verkaufen. 7600 qm 105.000 €.
    Der Haken : Auf dem Grundstück steht ein 60 Jahre altes Fertighaus (aus “Pappe”) mit massivem Vollkeller, das muss wohl abgerissen werden. Keller sollte man behalten.

  61. AvatarSparta

    @Thomas
    Was ist denn dieses Zak mit 15 k Einkommen im Monat?
    Werbebudget-Vertrag für Dich als Gallionsfigur?
    So groß ist doch Deine Reichweite mit Blog, Youtube & Deine Follower nicht?
    Ist nicht kritisch gemeint! Ich bin nur neugierig es zu verstehen!

  62. AvatarBruno

    Zum Thema Rechtschreibfehler fällt mir ein…. die einen finden eine interessante Nische oder Geschäftsidee, andere finden Rechtschreibfehler. Zweitere dürfen sie auch gerne behalten, 100% Finderlohn 😉
    Es gibt ja Rechtschreibkorrekturhilfe, mir zeigt es hier auch einen Fehler an, sei’s drum…
    Es sind halt neue Zeiten, selbst bei grossen, renommierten Verlagen findet man heute täglich diverse Rechtschreibfehler. Es bringt nix sich darüber zu ärgern.
     

  63. AvatarSarah

    Tolle Leistung Thomas! Dein Werdegang ist wirklich bewundernswert! Weiter so!
    Kannst du mir einen guten Steuerberater empfehlen? Wohne in Zumikon 🙂
     

  64. AvatarEx-Studentin

    Habe hier lange nicht mehr kommentiert, aber bei diesem Erfolg kann man nur sagen: Herzlichen Glückwunsch! Ich habe großen Respekt davor, was sich einige Blogger mittlerweile aufgebaut haben. Thomas, du hast Mut bewiesen als viele den Kopf geschüttelt haben, hängst dich richtig rein und hast den Erfolg verdient. Ich gönne es dir und könnte wetten, dass du nächstes Jahr schon von deiner 1. Millionen berichtest.
    Manchmal  frage ich mich dann, ob ich den “falschen” Weg eingeschlagen habe. Auf meinem Blog ist es sehr ruhig geworden. Ich habe ein Informatik-Fernstudium begonnen und den Job gewechselt (bin nun endlich in der Softwareentwicklung). 

  65. AvatarThomas der Sparkojote

    @42sucht21
    Rechtschreibung hat ja nix mit Verträgen zu tun, die werden eh von Anwälten gemacht und gelesen.
    @ThomasH
    Ich habe schon öfters gesagt, dass mein Blog primär ein öffentliches Tagebuch ist. Ich schreibe also genauso für andere wie ich für mich schreibe. Und mir gehts nur um den Inhalt die Message.
    @Tim
    Leider nicht, sonst wäre ich wohl weiter. Meine Eltern sind die typischen Selbständigen, aber keine Unternehmer. “Am besten alles Selbermachen und kosten Sparen”. Was ich gelernt habe ist Selbständig zu sein in verschiedenen Lebenssituationen und das eigene Ding durchzuziehen. Ohne das hätte ich wohl niemals meine eignen Ziele verfolgt. Dafür bin ich sehr dankbar.
    @Sparta
    Nein ich verdiene Geld anhand vermittelten Kunden. Normales Provisionmodell. Es macht wenig Sinn in meinen Augen Product Placements und einmalige fixe Deals zu machen. Das ist nicht skalierbar oder nur sehr schwer. Damit verdient man langfristig zwar gut und mehrere 10’000 CHF im Monat. Aber nicht mehrere 100’000 CHF im Monat. Bei einem Unternehmen muss man sich immer überlegen wie ist es Skalierbare und mit im Idealfall möglichst wenig Aufwand (bzgl. Skalierbarkeit). Die meisten Unternehmen scheitern langfristig an der Skalierung, das bereits von Anfang an zu kostenintensiv gearbeitet wird und dann bei der Skalierung der Überschuss nicht mehr reicht. Und dann wird meistens am HR gespart, was fatal ist.
    Es ist ein Misskonzept, dass man eine extrem riesige Reichweite braucht. Darum machen es auch so wenige, weil sie denken man muss Millionen von Follower haben. Es reicht eine Nische zu finden die einem Spass zu mache. Aus Erfahrung spreche ich, dass man innerhalb von 4-5 Jahren mit Fleiss und Spass und etwas Unternehmergeist über jedes Thema Bloggen oder Videos machen könnte und davon leben kann. Die wenigsten gehen aber mit so viel Herzblut ran, und hören nach 1-2 Jahren auf wenns nicht zieht.
    @Bruno
    Den muss ich mir merken xD.
    @Sarah
    Ich habe einen Unternehmenssteuerberater der sich auf Unternehmer/Selbständige fokussiert. Grundsätzlich bei einer Privaten Steuererklärung, kann dir eigentlich fast jeder Steuerberater helfen. Sobald Selbständigkeit, Nebenberufliche Unternehmen oder Unternehmen dazu kommen wird’s komplexer. Du kannst mir gerne ein Mail oder DM auf Instagram senden falls du mehr Infos brauchst.
    Gruss
    Thomas

  66. AvatarRüdiger

    Es gibt ja Rechtschreibkorrekturhilfe
     
    Das ist immer das erste, was ich abschalte. Einfach nur lästig  😉
     

  67. AvatarThomas der Sparkojote

    @Jenny (Ex-Studentin)
    Ich glaube Du machst alles richtig. Es gibt kein richtig oder falsch, das Gras ist auf der anderen Seite immer grüner. Ich kenne deinen Blog ja gut, ich glaube aber nicht das mein Lifestyle was für dich wäre. Ich arbeite 60-80 Stunden die Woche ab und an mal 100 Stunden (wobei ich das stark reduziert habe). 100 Stunden bedeutet täglich 14.5 Stunden Arbeiten, 8 Stunden Schlafen und 1.5 Stunden für Essen, Trinken, Pflege, Soziale Kontakte etc. Glaube er Sweetspot liegt langfristig bei so 65 Stunden die Woche.
    Es ist nie alles Perfekt, aber ich glaube man kann auch nicht alles haben. In der Schweiz sagen wir: “Du chasch nöd’s Foiferli und Weggli ha”. Sprich man kann nicht alles haben, irgendwo bringt man immer “Opfer”. Aber das ist auch gut so, wo es Tiefs gibt, gibt es auch Höhen und umgekehrt.
    Mega! Freut mich das Du nun in die Softwareentwicklung gehst, ich denke es ist wichtig so wie Du das gemacht hast wenn man merkt das es einem keinen Spass mehr macht. Den Weg zu ändern oder sich einfach neu zu orientieren.
    Ich kann dir nur sagen bleib dran Jenny, zieh deine Ding durch und lass dich nicht ablenken. Solange es Spass macht, du davon leben kannst und alles gut ist. Perfekt. Wenn etwas nicht passt, dann überlege was du ändern kannst ( was du ja gemacht hast!). Also weiter so.
    Gruss
    Thomas

  68. AvatarEx-Studentin

    @Thomas
    Ja, ich gehe auch davon aus, dass der Selbstständigen-Lifestyle nichts für mich wäre. Ich habe sogar etwas Angst vor der FF. Wenn man den ganzen Tag frei hat, ist das an sich entspannt. Hatte nun beim Jobwechsel 3 Monate frei. Gleichzeitig besteht mein Freundeskreis aus vielen (ehemaligen) Kollegen. Ohne meinen Angestelltenjob würde ich diese nicht kennen lernen. Ich finds tatsächlich auch anstrengend, wenn man sich nur über Finanzen/ Ziele im Leben etc unterhält. Ich spreche mit Leuten viel lieber über Hobbys, Beziehungsalltag, was die Kids so treiben und beschwere mich über teure Immobilien. 🙂 Welche Aktien jemand im Depot hat, ist mir egal. Generell rückt Geld als Priorität immer aus meinem Fokus. Als ich die 100k Vermögen geknackt hatte, hat mir das viel Gelassenheit geschenkt.

  69. Mark85Mark85

    An Ex-Studentin: Ich kenne die Aufrufzahlen deines Blogs nicht, aber da es nur wenige Blogs über Finanzen aus der Sicht einer Frau gibt, könntest du diese Nische mit häufigeren Artikeln stärker besetzen. 😉

    Generell habe ich einen großen Respekt vor Leuten wie Tim, Thomas und dir, die sich mit Fotos und ihren Klarnamen zu Wort melden. Ich könnte das nicht, weil sich zu viele Verrückte im Netz herumtreiben.

    Hinter deiner aktuellen Vermögenshöhe steckt ebenfalls eine respektable Leistung. Ich gehe jede Wette ein, dass die allermeisten Gleichaltrigen weniger angespart haben.

  70. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    @Thorsten; “Gold 1600$. Läuft.”
     
    Ja, aber welcher Nutzen ergibt sich jetzt genau aus der veränderten Zahl zu gestern? 😉
     
    Ich habe mir heute eine “North Face” Jacke bestellt, weil sich meine alte “Jack Wolfskin” langsam auflöst. Dafür habe ich einen Teil der Monats-Dividenden bezahlt. Da sehe ich einen direkten Nutzen des Investments.
     
    MS
     

  71. AvatarBruno

    Gold 1600$
    Ich hatte mir 2008/9 als alle den Zusammenbruch sahen und Gold als letzte Rettung galt, mal Palladium und Platin angeschaut. Ich dachte mir, wenn alles bricht wird man Gold wohl verbieten, aber andere Metalle werden wohl weiter gehandelt werden, da sie einen realen Nutzen bieten. Klar Gold hat das auch zu einem kleinen Teil, aber eben nur ein kleiner Teil. 
    Habe nix gekauft, schade wenn ich mit die Entwicklung des Palladiumpreises anschaue 😀 
    Auf der andern Seite was würde ich jetzt tun, wenn ich ein paar Münzen oder Barren davon hätte, verkaufen? oder darauf spekulieren, dass es weiter steigt.
    Bei Aktien sind reale Unternehmen dahinter, Menschen die arbeiten und so langfristig einen Mehrwert schaffen. Ist eher meine Welt.
    Aber ich freue mich für jeden Edelmetallbesitzer.

  72. AvatarThomas der Sparkojote

    @ZEN INVESTOR
    Wir treffen uns seit Jahren Quartalsweise, diesen Freitag ist es wieder so weit 30-40 Leute aus der Finanz-Community am Zürich HB 🙂
    Wie immer wird kräftig über Aktien, Immobilien, Investments und Co. Aber auch andere Sachen diskutiert.
    Gruss
    Thomas

  73. AvatarThomas der Sparkojote

    @Jenny (Ex-Studentin)
    Mach einfach das was dir gefällt, das ist in meinen Augen das wichtigste. Ich verstehe was du meinst, ich rede tatsächlich Privat auch wenig über Finanzen. Mehr über Unternehmertum, dass macht mir mehr Spass. Unternehmen aufbauen, ausbauen und neue Modelle testen. Oder World of Warcraft 😉
    Gruss
    Thomas

  74. AvatarWolke

    @Matthias Schneider
    Schon Benjamin Graham kam zur Erkenntnis, daß gut laufende Unternehmen es nicht nötig haben, eine hohe Dividende zu zahlen.
    Gute Unternehmen investieren ihr Geld in neue Ideen, Projekte, Erfindungen, sie zahlen keine oder sehr wenig Dividenden. Wenn man sich dann mit der Dividende eine Jacke kauft, ist das ja toll, ich nenn es trotzdem eine Dividendenillusion.

  75. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    @Wolke,
     
    man kann doch Unternehmen ihrer Wachtumsversprechen wegen kaufen. Ich nicht.
     
    Ein alter Schulkumpel von mir hat z. B. 2 KFZ-Werkstätten. Wenn er jetzt zu mir gesagt hätte, ich kann mich beteiligen, werde aber keinen Teil des Gewinnes als Ausschüttung bekommen, weil er alles in die 3. Werkstatt stecken wird, dann würde ich mich nicht beteiligen. Mir reicht es, wenn die 2 Werkstätten gut arbeiten und Gewinn erwirtschaften, von dem ich meinen Teil bekomme.
     
    So sehe ich das bei jeder Aktie die ich kaufe. Und glaube mir. Gewinn und Dividende ist keineswegs Illusion.
     
    Aber nichts für ungut. Jeder nach seinem Gusto.
     
    MS

  76. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    @Wolke,
     
    ich lese den trotzdem nicht, auch wenn Du ihn noch 10x verlinkst. Ich habe einen eigenen Kopf zum Denken, ich muss nicht von Internet-Heinis denken lassen. 😉
     
    Die meisten Werte in Berkshire sind Dividendenwerte. Was soll daran schlecht sein, dass eine KO oder was immer Dividende zahlt, wenn auch wenig. Meine Berkshire ist mein eigenes Depot!
     
    Welchen Nutzen hätte ein “Zinshaus”, wenn der Vermieter von den Mieten nicht sein Leben bestreiten könnte?
     
    Wie gesagt, es steht doch jedem Anleger frei, wofür er/sie sich entscheidet.
     
    MS

  77. AvatarThorsten

    @Matthias ganz genau. Die Interbetbubis, die selbst zur Miete wohnen, meine Güte , was die einen Mist erzählen, nur um ihren Vermögensaufbau verkaufen zu können. Dividendenaktien und Immobilien sind unverzichtbare Cash Cows.

  78. AvatarWolke

    @Matthias Schneider
    Internet Heini, haha, als wenn wir hier keine Internetheinis wären?. Macht nichts, ist ja uninteressant, was andere schreiben. Es war Deine merkwürdige Bemerkung zu @Thorsten und der Goldpreissteigerung, die mich verwundert hat. Vielleicht kauft er sich auch was Nettes durch die Preissteigerung.
    Aber freu Dich mal auf Deine neue „Nordwand“ Dividendenjacke.

  79. AvatarMattoc

    Der Kommentarbereich hier ist wie ein Unfall. Man will nicht hinschauen, kann aber auch nicht wegschauen. Was der Freelancer wohl macht? 🙂 Ich ertappe mich immer wieder dabei, wie ich timschaefermedia.com einhacke, obwohl ich es eigentlich gar nicht will….

  80. AvatarThorsten

    @Wolke Gold ist wie Pampers, man fällt weich, wenn die Wirtschaft ächzt. Ich kaufe mir dann Aktien  davon.

  81. Avatar-M

    Haha Mattoc 
    Der gute Freelancer ertappt sich bestimmt auch immer wieder dabei, wie er sich einloggt und alles liest. Aber dann erinnert er sich daran, dass er ein Gelübde abgelegt hat, hier erstmal nichts zu schreiben. Vermutlich wird er das noch ein bisschen durchhalten, bis er irgendwann nicht mehr kann und doch wieder am Start ist. 
     
    -M

  82. AvatarRappo

    @Mattoc.
    Da stimme ich zu. Ich komme wohl auch mehr aus Gewohnheit noch hierher und lese die Kommentare. Seir 2015 bin ich dabei,  aber der Ummgang hier wird seit einigen Monaten mehr und mehr “toxisch”.
    Dir Liste derer, die ich überlesen möchte wird länger und die Liste der guten Kommentatoren wird von Monat zu Monat geringer. 
    Schade.

  83. Mark85Mark85

    Als ich 2016 meine ersten Goldkäufe tätigte, interessierte sich medial kaum jemand für Gold. Nun liest man wieder mehr darüber. Mich freut die Preisentwicklung, aber ich werde nur etwas verkaufen, wenn meine feste Vermögensaufteilung dies erfordert.

  84. AvatarRüdiger

    und Immobilien sind unverzichtbare Cash Cows.
     
    Logisch! Wenn du das sagst, muss das wohl so sein  😉
     

  85. AvatarSparta

    @Mattoc
    “Was der Freelancer wohl macht?”
    Yoga, Meditation und platzt jeden Tag vor Freude. 😉
    Und ich grüble wie man mit so wenig views so viel Vermittlungsprovision bekommt… 

  86. AvatarThomas der Sparkojote

    @Sparta
    Das Zauberwort lautet Conversionrate. Ich mache aktuell über alle Plattformen (Blog, YouTube, Instagram, Facebook etc.) verteilt zusammengerechnet rund 200-250k Views pro Monat. Das sind am Tag 5-10k Aufrufe, schlechteste bis beste Tage. Tendenz weiterhin steigend (monatliche Steigerungsrate 5-20%). 
    Gruss
    Thomas

  87. AvatarThomas der Sparkojote

    Kleiner Nachtrag:
    Laut meinen Annahmen und Konsolidierungen meiner verschiedenen Analytics, erreiche ich aktuell zum jetzigen Zeitpunkt zwischen 20-30’000 /- verschiedene Menschen pro Monat. Bei einer Conversionrate von 1% würde ich 200-300 Kunden vermitteln pro Monat. Bei einer Conversion von 0.5% 100-150 Kunden, bei 2% 400-600 Kunden etc.
    Nimm mal eine Standardrate von financeads von z.B. einem Broker wie Degiro (glaube ich 50€ oder so, weiss es nicht genau da ich financeads nicht nutze, kann ja jeder selber nachprüfen). Dann siehst du was möglich ist. 😉
    Gruss
    Thomas
     
    PS: Es ist schwer die exakte Anzahl Menschen die man erreicht zu eruieren, da man oft mit verschiedenen Geräten unterwegs ist. Auch nicht überall eingeloggt ist oder den Inkognito Modus verwendet.

  88. AvatarNico Meier

    Dividende vs. Wachstum
    Die wenigsten Firmen die Dividende zahlen schütten 100% der Gewinne in Form von Dividenden aus. Desweiteren Gewinn auch in Form von Aktienrückkaufprogrammen an die Aktionäre verteilt werden.
    Wenn eine Firma 50% des Gewinns ausschüttet so bleiben 50% übrig für Wachstum. 

  89. AvatarStefan

    Schon Benjamin Graham kam zur Erkenntnis,
     
    für mich persönlich sind solche Aussagen schwer zu greifen. Ist halt schwierig, wenn man sich im Internet auf große Namen berufen muss, um seinen eigenen Standpunkt zu untermauern.
    Genauso wie die(angebliche) Aussage Einstein`s, dass der Zinseszins die größte Kraft des Universums sei. Aus keiner zeitgenössischen Publikation geht dieses Zitat hervor. Hab mir wirklich mal die Mühe gemacht und intensiv gesucht. Nichts, gar nichts zu finden, dass Einstein diesen Satz irgendwann einmal gesagt oder niedergeschrieben hat.
    Wird aber trotzdem fröhlich und munter auf jedem Finanzblog behauptet..

  90. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    @Wolke,
     
    für Unterhaltungswert ist gesorgt.
     
    Internet-Heinis sind für mich Leute, die einfach nur ihre Weltbilder polemisch verbreiten wollen. So eine Behauptung wie “Dividenden sind Mist” gehört dazu.
     
    Da ist von vornherein festgelegt, was zu erwarten ist, nämlich undifferenzierte Polemik. Da bleibt kein Raum für Diskussion. Sonst hätte es vielleicht heißen müssen: “Dividenden, für wen eignet sich diese Strategie, für wen nicht.” Dann kann man das lesen.
     
    Wenn jemand einen Artikel nennt: “Warum wir in der Hohlerde leben.”, oder “Wie Chemtrails bei Dir wirken.”, wenn also mit einer unsinnigen Unterstellung von der nicht abstreitbaren Akzeptanz dessen ausgegangen wird, dann lese ich den Schmarrn natürlich gar nicht.
     
    Mit @Thorsten stimme ich oft überein. Seine hektischen Aktionen verstehe ich allerdings nicht. Muss ich auch nicht.
     
    Die Anmerkung zu seiner “Wasserstandsmeldung” zum täglichen Goldpreis gehört dazu. Wenn er geschrieben hätte, dass er zum Höchstpreis Kasse gemacht hat, das wäre verständlich (für mich). Ansonsten hört sich das an, als ob man mit jedem Dollar Goldplus dem Systemcrash einen Tag näher käme. Das wäre typisch für eine Zeitung mit 4 Großbuchstaben.
     
    Gold kann man als Versicherung nehmen. Aber was spielt es dann für eine Rolle, was der Preis in einer Währung anzeigt, der man ja nichts zutraut? Sonst hätte man das Gold ja nicht, wenn man dem Geld trauen würde. Ob man im Fall des Falles einen Sachwert Gold dann besonders günstig in einen anderen Sachwert Aktie tauschen kann, dass würde ich erstmal noch erleben wollen.
     
    Das bildliche Gegenüberstellen von Konsum aus Cashflow (Beispiel Jacke) sollte zeigen, dass für mich ein Investment ohne Nutzen daraus in der Praxis keinen Sinn macht. Das andere nennt sich dann Spekulation (Glaube, die Zukunft eines Assets preislich prognostizieren zu können), was auch Sinn machen kann.
     
    MS

  91. AvatarRüdiger

    Dividendenaktien sind Mist
     
    Normalerweise lese ich Artikel mit solchen Überschriften nicht. In diesem Fall aber dachte ich: “Huch, seit wann das denn? Da bin ich ja mal gespannt…”
    Den Artikel fand ich interessant. Ebenso die zugehörigen Kommentare / Diskussionen   😉
     

  92. AvatarChris

    Unterm Strich sind Dividendenzahler das bessere investment.
    Abgesehen von highflyern wie Alphabet, amazon etc.
    Gegenbeispiele sind Uber, lyft usw.
    Hat man einen Dividendenzahler dessen Kurs stagniert, hat man dennoch ein return vom Investment.
    Bei nichtzahlern hat man nix!
    Und in beiden Fällen muss das Geschäft wachsen und eventuell umstrukturiert werden.
    Und klar, ich zahle heute Steuern darauf, aber dann hab ich direkt einen Return mit dem ich zb ein anderes Unternehmen kaufen kann.
    Bei nichtzahlern bekomme ich erst in zig Jahren bei einem Verkauf zurück und bis dahin gugge ich in die Röhre

  93. AvatarSparta

    @Thomas
    Danke für die Erklärung! 
    Hatte mal 1,2 Videos mit ein paar hundert Views gesehen und hatte Verständigungsprobleme, wie man damit auf solche Reichweiten kommen soll… 
    Viel Erfolg weiterhin!
    @Matthias 
    Dividende vs. Wachstum…. ich glaube dieses Thema hatten wir noch nie behandelt… 😉

  94. AvatarWolke

    @Matthias Schneider
    Der Eine bekommt glänzende Augen, wenn die Dividende auf dem Konto eintrudelt, der Andere, wenn er seine Goldbarren sieht. Das ist menschlich und vollkommen in Ordnung.
    Problematischer wird es, wenn einer glaubt, sein favorisiertes Asset sei das einzig Wahre. Das ist zwar ebenfalls menschlich, aber nicht so klug. Schlauer wäre es, sich mit allen wichtigen Anlageformen zu befassen und diese zur richtigen Zeit einzusetzen. Ist halt schwieriger.
    Wenn ich beispielsweise glaube, Aktien seien das einzig Wahre, dann ist es höchste Zeit was Kritisches über Aktien zu lesen.
    Wenn ich glaube, Gold sei das Einzige, sollte ich mich dringend über die Gefahren der Goldanlage informieren.
    Merkwürdigerweise ist es schwierig, zu akzeptieren, daß alle Anlageklassen ihre Daseinsberechtigung haben und die Wenigsten sind so clever, dies für sich auszunutzen.
     

  95. AvatarRainer Zufall

    @ Chris
    Du merkst schon, dass Du Dir selbst widersprichst, oder?
    “Unterm Strich sind Dividendenzahler das bessere investment.”
    Alles klar, dann kaufe ich ab sofort nur noch. Dividendenaktien!
    “Abgesehen von highflyern wie…”
    Oder doch lieber die Hyfligher?
    Und weiter geht’s…
    “Bei nichtzahlern hat man nix!”
    Weiter oben erwähnst Du die “Highflyer”. Hat man bei denen “nix”? Oder doch? Oder wie jetzt? Bin verwirrt…

  96. AvatarEG

    Hallo an alle, mein erster Kommentar hier .
    Erstmals danke Tim für den tollen Blog!
    @Thomas gratuliere zum bisher Erreichten.
    Bei den Zahlen gibt es wirklich viel Spielraum zur Interpretation. Wenn ich dir vielleicht hierzu einen Tipp geben kann: Trenne private und geschäftliche Finanzen komplett. Ein Warenlager der Firma, Steuernachzahlungen, Liquiditätsreserve der Firma hat meiner Meinung nach nichts bei den persönlichen Finanzen zu tun. Gleich wie dann auch die zukünftigen Angestellten auch keine privaten Ausgaben sind. Dies hast du ja eigentlich ja schon mit der GMBH Gründung angefangen. Die Firma hat ja dann natürlich auch einen Wert, welchen du ja auch in deinen Privatvermögen anführen kannst. Dein Gehalt ist Eingang bei Privatfinanzen, und Ausgabe bei der Firma. Noch ein kleiner Tipp: auch zukünftige Gewinne muss sich eine Firma erst erarbeiten.

  97. AvatarWolke

    @Rüdiger
    Genau, man kann ja einen Artikel lesen ohne schon beim Titel gleich in Panik zu verfallen.

  98. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    @Wolke,
     
    der Titel erregt keine Panik sondern Desinteresse bei mir.

    Für den Ausgleich sorgt meine Partnerin. 😉 Sie ist typisch konservativ und übervorsichtig. Sie hat die abgezahlte Eigentumswohnung, ich zur Miete in der Genossenschaft. Sie hat 2008 einige Feinunzen gekauft, ich lieber Aktien.
     
    Niemand kann aus seiner Haut. Mit Gold würde ich mich zu Tode langweilen. Ich habe lediglich ein paar Gramm, die mir mal geschenkt wurden. Xetra-Gold hatte ich wieder verkauft, da Lagergebühren. Ich will Geld verdienen mit dem Investment, keins zahlen.
     
    An meine Tochter muss auch nicht mit Aktien hinschwätzen. Sie hatte als Jugendliche im 2000er Hype Cisco (eine der must have Aktien damals) für über 70 USD gekauft, und dann nach dem Absturz verkauft und nie wieder eine Aktie angefasst. So ist das halt. Sie braucht es auch nicht als gut verdienende Tierärztin mit Dr. und Facharzt. Sie fragt mich nur, ob mir die Farbe des neuen BMW gefallen würde. Sie kann mal Immobilien von meiner Ex erwarten, gute Versorgung. Was soll man da mit Aktien. Verstehe ich und habe ihr zu Weihnachten auch immer nur kleine Goldbarren geschenkt.
     
    Vom Dividendeneingang bekomme ich keine glänzenden Augen. Es ist für mich dasselbe wie wenn ich den Gehaltszettel bekomme. Das ist einfach nur eine gerechtfertigte Zahlung. Ich hatte gearbeitet für Geld/Gehalt, so investiere ich für Geld/Cashflow.
     
    MS

  99. AvatarWolke

    @Matthias Schneider
    Ich wollte eigentlich nichts Privates über Partnerinnen mit Eigentumswohnung oder gutverdienende Tierärztinnen mit BMW wissen.
    Wenn hier jeder seine Familie mit deren Gütern und Status vorstellen würde, würde ganz schön was zusammenkommen. Klingt in meinen Ohren etwas angeberisch.
     
     

  100. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    @Wolke,
     
    akzeptiert. Wollte nur illustrieren, da ich das völlig anders einordne als wenn man auf den Cent hinterm Komma seine Vermögensstände in Leserbriefen ausbreitet.
     
    Vielleicht tut mir eine Pause auch gut.
     
    MS

  101. AvatarThorsten

    Matthias
    Gold ist für mich ein Hebel. Ich könnte auch Sojabohnen nehmen oder CO2-Zertifikate oder Modellwohnungen in Amsterdam oder….. Hauptsache ein anderes Asset.
    Einerseits bin ich hektisch, andererseits verkaufe ich nicht schnell genug bei Höchstständen ? Nu was denn ?
    Da bitte : ich habe ein bissel Gold verkauft und gegen Wirecard eingetauscht. Die Welt dreht sich schneller, was heute hektisch erscheint ist morgen grottenlahn.
     

  102. AvatarThorsten

    @Rüdiger
    Ich kann von meinen Immos leben. Immobilien sind noch sicherer als Dividendenaktien. Es sei denn, die Linken machen den Markt durch Gesetze kaputt. Was die SED nicht geschafft hat…in Berlin werden wir die ein oder andere Ruine bald  sehen, weil die Miete den Unterhalt nicht einbringt.

  103. AvatarRüdiger

    @Thorsten:
    Ok, du kannst (musst?) von deinen Immobilien leben. Andere leben auch ohne Immobilien sehr gut  😉
     
    Wäre ja ein Wunder, wenn von dir mal ein Beitrag ohne Seitenhieb auf die Linken käme. Hoffentlich jagt dir die Vorstellung noch recht viel Angst ein und lässt dich nachts nicht schlafen  😉
     

  104. AvatarChris

    @Rainer Zufall:
    Wo widerspreche ich mir?
    Das Beispiel war ja bei keinem Kursgewinn, dass dann ein nichzahler kein return bringt.
    Und Amazon usw hatten ja kurssteigerungen, uber etc nicht wirklich.
    Im Prinzip hab ich bei Zahlern die Dividende plus kurssteigerung, bei nichtzahlern nur letzteres.
    Nimm twitter vs. Ibm.
    Beide keine kursgewinne bzw kaum (Ibm) und gar Verluste bei twitter, dafür bekam der ibm Investor stets seine ca. 4% und steigende Dividende.
     
     

  105. AvatarThorsten

    @Rüdiger
    Was bedeutet der Vergleich mit leben von Immos oder anderem ? Das bestimmt doch jeder selbst, was ihm liegt.
    Immos sind meine verlässlichen Monatszahler. Mehr als Preissteigerungsanstieg erwarte ich nicht. 5 Brötchen kosten hier 3,15€. Das sind 6DEM. Es hat sich alles um 100% verteuert. Alle 20 Jahre halbiert sich die Kaufkraft…also verdoppeln sich Sachwerte und Mieten, Strom, Treibstoff.
    Das verstehen sie ( die Linken ) leider nicht, weil Wertschöpfung ihnen unbekannt ist und sie das Geld anderer im Blickwinkel haben.
    Die Linken , lieber Rüdiger haben ihre Klientel lange verraten, sonst wären sie täglich auf der Straße um zu demonstrieren, für den Mindestlohn , für Lohnsteigerungen. Tun sie aber nicht, sie suchen sich Feindbilder und wollen bei den Fleißigen  abernten. Dann sind es heute die Immobilienbesitzer und morgen geht’s an die Depots mit Vermögenssteuer und anderen wirren Instrumenten aus der Mottenkiste.

  106. AvatarRüdiger

    @Thorsten:
     
    Absolut d’accord! War es nicht deine Aussage, dass Immobilien unverzichtbar sind?   😉
     
    Dein vulgärpopulistisches Eindreschen auf die Linken ist wie eine Sucht … ich sehe dich förmlich zittern, bis du endlich mal wieder eine Gelegenheit findest, deine Sprüchlein hier ablaichen zu können. Am liebsten mehrfach täglich und Tag für Tag. Wie ein Kokser oder ein Alkoholiker, der dringend seine nächste Dosis braucht  😉
     

  107. AvatarThorsten

    @Chris
    Dazu kommt , dass Unternehmen gar nicht unbedingt wachsen müssen , um profitabel zu sein, Beispiel REITS.  In anderen Segmenten ist fehlendes Wachstum vielleicht tödlich, weil sonst verdrängt wird oder eine Innovation das Geschäft kaputt macht. Apple , Microsoft, die müssen wachsen ….
    Am besten von allem etwas im Depot.

  108. Avatarslowroller

    Ähm…  Der Mindestlohn ist schon etwas, was die Linke seit vielen Jahren gefordert hat. Auch sehe ich sie (meist nicht selbst als Teilnehmer) oft auf der Straße – sei es bei Montagsdemos (jaja, die gibts sogar im Westen noch 😉 ), bei Pro-Asyl, Anti-Kriegs oder Gegen-Rechts-Demos. Selbst bei FFF sieht man Solid und ähnliche Parteinahe Organisationen auf der Straße. Einfach mal (und wenns nur aus Interesse ist) an einer großen 1. Mai-Kundegebung teilnehmen und mit den Menschen sprechen. Da sind viele wirklich engagierte Leute mit Herzblut dabei – ob deren Ideale uns gefallen steht dann natürlich auf einem ganz anderen Blatt.
    Vorweg: Ich finde den Mietendeckel auch doof. Aber die von dir genannte Verdoppelung der Preise ist doch in den Metropolen z.T. statt in 20 Jahren in den letzten 5 Jahren passiert. Und das leider in einem Gebiet, wo viele nicht flexibel substituieren können. Dazu kommt, dass die Veräußerung von Bestandsimmobilien weder gesellschaftlich noch für den Wohnungsmarkt wirklich zielführend ist. Und genau dort greift der Gesetzgeber in Berlin nur ein. Wieviel Auswirkung das haben wird muss man sehen – Hamburg hat sich z.B. erstmal zurückgehalten, hier hat man andere (in meinen Augen bessere) Möglichkeiten angewendet.  

  109. AvatarRüdiger

    @Thorsten:
    Damit mein letzter Beitrag nicht missverständlich ist. Mein absolut d’accord bezieht sich auf deine Aussage: Das bestimmt doch jeder selbst, was ihm liegt.
     

  110. AvatarNico Meier

    Vorweg: Ich finde den Mietendeckel auch doof. Aber die von dir genannte Verdoppelung der Preise ist doch in den Metropolen z.T. statt in 20 Jahren in den letzten 5 Jahren passiert. Und das leider in einem Gebiet, wo viele nicht flexibel substituieren können.
    Man stellt fest, dass der Preis fürs Wohnen in gewissen Zentren stark zunimmt
    Der Markt für Mietwohnungen ist ein Markt wie jeder andere er funktioniert nach dem Prinzip von Angebot und Nachfrage. Als Staat kann ich die Nachfrageseite nicht beeinflussen sondern nur die Angebotsseite. Wenn ich nun keinen neuen Wohnraum schaffe aber beim bestehenden Wohnraum die Mietpreise einfriere so führt dies kurzfristig dazu, dass die Mieten nicht weiter steigen. Das hilft dem linken Politiker wiedergewählt zu werden. Auf längere Sicht sinkt durch die gedeckelten Mieten der Anreiz Wohnungen zu unterhalten oder gar neue Mietwohnungen zu erstellen. Daher halte ich nichts von staatlichen Eingriffen die auf Mietdeckelung zielen. Viel zielführender wären Anreizsysteme um Investoren dazu zu bewegen preiswerten Wohnraum zu schaffen. Auch könnte der Abbau von Bürokratie und Vorschriften ein Anreiz sein.
     
    Man könnte natürlich auch Öl und Gasheizungen verbieten um den Vermietern weitere Kosten aufzubürden die sie wohl dann an die Mieter weitergeben würden.
     
     
     

  111. Avatarslowroller

    @Nico
    Alles richtig was du schreibst – allerdings steigt nicht die Nachfrage nach Wohnraum (zumindest nicht in diesem Maße) sondern hauptsächlich die Nachfrage nach Wohnungen als Investitionsobjekt. Dieses ist zu erkennen an dem teils absurden Verhältnis von erzielbarer Miete und Kaufpreis. Gleichzeitig wird das dann wieder als Argument genommen um die Miete drastisch zu erhöhen obwohl sich am Objekt (außer den Eigentumsverhältnissen) absolut nichts geändert hat. Plump gesagt: Wenn in der jetzigen Phase jemand eine Mietwohnung zur Geldanlage kauft, dann sollte er in etwa das jetzige Mietverhältnis mit einpreisen und nicht Fantasiepreise zahlen um dann die Mieten massiv zu erhöhen. (niemand hat etwas gegen vernünftige Anpassungen im Rahmen der Inflationsrate)
    Meiner Meinung nach ist private Investition in Wohnraum ok und zu befürworten – aber eben auch ein sehr empfindliches Feld, da hier schlicht Existenzen dranhängen. Das sollte man nicht vergessen. Ich denke aber auch, dass die derzeitigen Gesetze bis auf wenige Ausnahmen ausreichen sollten um die schlimmsten Härten zu verhindern. Wichtig ist nur, dass jedem Vermieter bewußt ist: Man handelt nicht mit Schweinehälften oder Schiffscontainern sondern mit einem Grundbedürfnis von Menschen. 

  112. AvatarNico Meier

    Wenn ich die Mieten in Grosstädten in DE mit anderen Zentren wie  London oder New York vergleiche und in Relation zum Einkommen setze so stelle ich fest, dass die Mietpreise in Grosstäten in DE bedeutend preiswerter sind als in anderen Zentren. Man kann jetzt die angeblich zu hohen Kaufpreise der Immobilien in den zentren hinterfragen oder man fragt sich ob nicht die Mieten noch viel zu tief sind und weiter steigen müssen bis sich ein Gleichgewicht ergibt.
    Man handelt nicht mit Schweinehälften oder Schiffscontainern sondern mit einem Grundbedürfnis von Menschen.
    Schweinehälften dienen vielen Menschen in verarbeiteter Form als tägliches Nahrungsmittel. Schiffscontainer transportieren einen Grossteil der Waren des täglichen Bedarfs von Asien nach Europa sind wohl also für alle Menschen wichtig.
    Es existiert kein Grundrecht auf billigen Wohnraum mitten in der Stadt! In vielen Ländern wohnt die Unterschicht ausserhalb der Stadt und pendelt in die Stadt!

  113. AvatarThomas

    @ In vielen Ländern wohnt die Unterschicht ausserhalb der Stadt und pendelt in die Stadt!
    So etwas gibt es sogar in der Schweiz! 😉

  114. AvatarStefan

    Hallo Sparkojote,
     
    ich finde es immer wieder interessant Lebensläufe wie deine zu lesen, ich stoße immer wieder auf deinen Blog und eigentlich von Walga aus dem Vermietertagebuch?.  Ich hoffe viele lassen sich von dir inspirieren und und packen es an.
    Hier dazu ist mein Beitrag werdenden Eltern beim Geld sparen bei der Baby Erstausstattung zu helfen
    Familien-Freude.de
     
    Immer weiter so Sparkojote?

  115. AvatarSlowroller

    @Nico
    Ich wünsche dir von Herzen, dass irgendwann nochmal ein Portion Empathie in deine Schlucht schwappt. Die müsste aber schon ziemlich groß sein…

  116. Avatarelduderino

    Respekt, was Du in den jungen Jahren schon erreicht hast, Thomas. Aber es zeigt auch, man muss für die Sache brennen, um es so langfristig, unermüdlich durch zu ziehen und das Verlangen nach stetigem Wachstum zu haben. In meinen 20ern war ich nicht so motiviert, ich wollte eher Computer spielen und mit Freunden was unternehmen. Nun in meinen 30ern fehlt mir zunehmend die Energie und gesundheitlich wird es gefährlich, wenn ich mehr als 40 Stunden die Woche arbeite. Das merke ich inzwischen. Von daher wünsche ich Dir, dass Du bei bester Gesundheit Deine Ziele weiter verfolgen kannst. Aber pass auf, dass Du Deinem Körper nicht zuviel zumutest. Den Schaden merkt man oft erst hinterher, wenn es zu spät ist. 

  117. AvatarThorsten

    Nico hat recht. Es gibt kein Recht auf zentralen Wohnraum , nur auf das Wohnen an sich. Sozialwohnungen gehören nicht in die Innenstadt, sondern dahin , wo sie preiswert zu erstellen sind.

  118. AvatarMagnum 86

    Nico hat recht. Es gibt kein Recht auf zentralen Wohnraum , nur auf das Wohnen an sich. Sozialwohnungen gehören nicht in die Innenstadt, sondern dahin , wo sie preiswert zu erstellen sind.
     
    Dem ist nichts mehr hinzuzufügen.
    Außerdem haben Leute, die Sozialen Wohnraum beanspruchen entweder keinen Job oder gehen einer beruflichen Tätigkeit nach, die es ihnen ermöglicht längere Fahrzeiten in Kauf zu nehmen.
    Ich würde auch gerne zwischen Uli und Carsten am Tegernsee wohnen. Es reicht aber nur für Kronberg… 
     
    Sozialungerecht ist es Mieten staatlich rückwirkend abzusenken oder zu deckeln. Ausnahmen sollten Wuchermieten sein, die über 10% eines nicht staatlich manipulierten Mietspiegels liegen. 
     
    Letztendlich ist der Staat der größte Profiteur, der von hohen Mieten und steigenden Immo Preise  profitiert.
     

  119. Avatarsteve

    @ Sparkojote Gratulation wenn du jedes Jahr so einen Zuwachs hinbekommst. 

    @ was bei Mieten noch der Hacken ist, dass der liebe Staat immer kassiert. Zum einem bei der Einnahmenseite. Zum anderen wegen geldwerten Vorteil wenn z.b ein Muenchner Krankenhaus fuer ihre Pfleger und Schwestern billigen Wohnraum bteitstellt. Wird zwar immer gefordert Firmenwohnungen die duerfen dann aber nicht weit von der ortsueblichen Miete abweichen. Ein weiterer Punkt Grunderwerbssteuer fuer Privat aber nicht fuer Fonds, wollen sie zwar aendern, ob sie s schaffen ?

  120. AvatarSir0

    Es gibt kein Recht auf zentralen Wohnraum , nur auf das Wohnen an sich. Sozialwohnungen gehören nicht in die Innenstadt, sondern dahin , wo sie preiswert zu erstellen sind.
    Hervorragende Idee! Und hinterher wird dann wieder rumgeweint, dass sich Ghettos bilden…

  121. AvatarWolke

    Es existiert kein Grundrecht auf billigen Wohnraum mitten in der Stadt!
     
    Ist auch immer weniger gefragt. Der Trend geht langsam aber sicher wieder weg von der Innenstadt. Unsicherheit, schlechte Luft, Lärm, orientalische Buntheit, Vereinsamung, besonders alter Menschen, sind die Gründe. Die Menschen schätzen wieder das ruhigere Leben im Dorf oder zumindest in kleineren, überschaubaren Siedlungen in Stadtnähe. Auch wenn noch wenig bemerkbar, diese Trendumkehr ist im Gange. Die tollen Dachterassenwohnungen mit Domblick werden dann plötzlich nicht mehr so begehrt sein.

  122. Avatarsammy

    Ich muss Skywalker recht geben. Finde den Typen einfach nur nervtötend und würde niemals freiwillig etwas von ihm lesen oder anschauen. Irgendwo ist da ein großes Aufmerksamkeitsdefizit bei ihm das er versucht zu kompensieren. Abgesehen von dem ständigen Versuch Werbung für sich zu machen mit nervigen Blogbeiträgen. Ein Leserbrief reicht kein Mensch braucht das jährlich (würg).

  123. Avatarsteve

    @ Sammy finde ich nicht. Ist bei der momentan zu wenig schwarzer Schwan? Ein Leserbrief von dir wäre garantiert besser, soviel Optimismus und gute Laune wie du verbreitest. Gefüllt mit deiner geballten Lebenserfahrung hätte er bestimmt astronomische Klickzahlen.

  124. AvatarThomas der Sparkojote

    @elduderino
    Du hast vollkommen Recht, daru mwar für mich 100 Stunden auch zu viel. 60-80 ist echt ok, langfristig ist der Sweet Spot irgendwo dazwischen für mich denke ich.
    @steve
    Danke dir, habe auch gesehen dass du damals glaube ich Zeitnah alle älteren Leserbriefe gelesen hast, als sie damals aktuell rausgekommen sind 🙂 Bin gespannt wie die Reise weitergeht, dir auch viel Erfolg!
    @sammy
    Wieso kommentierst du dann unter den Leserbrief, den du ja eh nicht gelesen hast? Ich finde es durchaus spannend wie Menschen ihre Zeit verbringen, statt Negativ rum zu nörgeln, könntest du doch etwas positives machen in dieser Zeit oder nicht. 
    @Mark85 
    Das Gespräch zwischen den beiden war echt cool, war live dabei. Wir waren ja danach auch zu Dritt bei einer Podiums Diskussion.
    Gruss
    Thomas
     
     
     

  125. AvatarNico Meier

    @Sparkojote Thomas
    Du schreibst, du würdest dir einen Grossteil des Gewinns als Gehalt auszahlen.
    Hast du oder dein Steuerberater auch die Variante über eine Ausschüttung einer Dividende durchgerechnet?
    In der Schweiz werden Dividenden mit dem Einkommenssteuersatz besteuert. Wenn aber jemand 10% oder mehr Anteile an einer AG oder GmbH besitzt so wird die Dividende privilegiert versteuert. Im Kanton Zürich wird dadurch diese Dividende des eigenen Unternehmens nur zu 50% besteuert. Dieser Effekt kann zu einer massiven Entlastung des unternehmers führen, wenn er das Geld mittels Dividende statt mittels Gehalt aus der Firma zieht.

  126. KurtKurt

    @Nico @Sparkojote // Firmendividende statt Gehalt:

    Dann wäre er aber nicht mehr in seiner eigenen Firma angestellt und (in D. zumindest) müsste er sich dann privat z.B. krankenversichern. So ist er über die Firma krankenversichert usw. und für die Firma sind dies steuerliche Ausgaben.

    Denke das könnte ein Grund sein. Oder?

  127. AvatarNico Meier

    @Kurt
    In der Schweiz hat die Krankenversicherung nichts mit der Anstellung zu tun, da jeder die Krankenversicherung selber wählen und auch privat bezahlen muss.
    Meines Wissens kann man auch angestellt sein im eigenen Unternehmen und von der privilegierten Dividendenbesteuerung profitieren, solange man sich einen “angemessenes Gehalt” auszahlt. Also nicht kein Gehalt zahlen und alles als Dividende ausschütten.

  128. AvatarGurki

    @Magnum 86:Außerdem haben Leute, die Sozialen Wohnraum beanspruchen entweder keinen Job oder gehen einer beruflichen Tätigkeit nach, die es ihnen ermöglicht längere Fahrzeiten in Kauf zu nehmen.

    Das ist Quatsch. Überall gibt es auch Sozialbau und da leben auch Menschen die gut verdienen. Und Sozialbau ist ja nicht gleich Ghetto, sondern eben auch Wohnungen einer Genossenschaft. Und die Innenstadt einer Großstadt im Norden Deutschlands ist von solchen Bauten auch nur 20min entfernt.

    Lieber am Rande einer Großstadt im Grünen leben als in der völlig überfüllten Innenestadt zwischen Häuuerschluchten.

  129. Avatar42sucht21

    @Kevin – Riester 2.0
    Gut, dass endlich über Reformen gesprochen wird. Das hier etwas vernünftiges für die Mittelschicht oder Besserverdienenden (also die Mehrzahl der Forenbesucher hier) herauskommt, das halte ich für sehr fraglich. Das Ziel von Scholz und Heil dürfte sein, dem/ der „kleinen“ Mann / Frau einen wohlverdienten Ruhestand mit 48% Rentenniveau finanzieren zu lassen. Das ist ja auch OK. Wenn ich schon lese, “Herr Heil & Herr Scholz Einladung zum Dialogprozess mit der Versicherungswirtschaft“, dann vermute ich, dass wieder Produkte ‘irgendwas teures mit Aktienfonds‘ dabei herauskommt und eben nicht einfache und günstige Produkte wie in Schweden / Norwegen / USA mit denen auch Gutverdiener gefördert gute Altersvorsorge betreiben können. Ich lasse mich aber gerne positiv überraschen.

  130. AvatarThorsten

    Ich habe gerade wieder eine Werbeaktion gelesen, dass man Rentenbeiträge rückwirkend aufstocken kann . Der höhnische Kommentar eines Lesers, der den Rentenrechner ausprobiert hat, war dass er nach Renteneintritt mindestens 18 Jahre leben muss, um das zusätzlich gezahlte Geld wieder zurück zu erhalten. Jeder Sparplan in Aktien hat eine bessere Rendite als das demographische Schneeballsystem Staatsrente.

  131. Avatarslowroller

    Dem ist nichts mehr hinzuzufügen.Außerdem haben Leute, die Sozialen Wohnraum beanspruchen entweder keinen Job oder gehen einer beruflichen Tätigkeit nach, die es ihnen ermöglicht längere Fahrzeiten in Kauf zu nehmen.Ich würde auch gerne zwischen Uli und Carsten am Tegernsee wohnen. Es reicht aber nur für Kronberg… 
     
    Hier strotzt der Beitrag aber von Unwissenheit und Ignoranz. Nehmen wir Hamburg: Hier sind die Einkommensgrenzen für den zweiten Förderweg (max 8.70/m²) z.B. 56000€ für einen Dreipersonenhaushalt. Damit haben fast 50% der Haushalte die Möglichkeit auf geförderten Wohnraum. (Der übrigens auch meist privater Neubau ist)
    Das sind zum Großteil arbeitende Menschen! Und zwar in Berufen, wo man eben nicht “längere Fahrzeiten in Kauf nehmen kann”. Das sind die Verkäufer, die bis nachts um 23Uhr an der Kasse im Supermarkt sitzen, das sind die Leute in der Gastro, die dir Abends dein Essen und dein Bier bringen. Das sind die Sozialarbeiter und Kindergärtner, die hier alles zusammenhalten. Vielleicht sind das auch die, die noch Nebenjobs haben müssen um ihrer Familie ein wenig Luxus zu erlauben. Die sind alles, aber mit ihren Jobs defintiv weniger flexibel als du und ich, die wir gerne auch mal mobil oder aus dem Homeoffice arbeiten können und als Bürohansel Gleitzeit nutzen.
    Und na klar können die auch mal die Wohnung wechseln – aber es sind immer besondere Härten wenn man das MUSS. Kinder werden aus ihrem Umfeld gerissen, alte Leute entwurzelt. Es geht hier auch nicht um Tegernsee sondern z.B. um alte Arbeiterviertel wo die Leute schon ewig leben – die Immobilien sind erst jetzt für die Investoren interessant geworden. Mir ist hier jedes einzelne Schicksal wichtiger als auch nur irgendein Punkt Rendite für Investoren, die nicht wissen wohin mit ihrem Geld. Sollen sie halt neu bauen.

  132. AvatarBen

    Hey Thomas,
    ich verfolge deinen Weg jetzt fast schon die gesamten vier Jahre. Ich kann nur sagen: Respekt vor deiner Leistung. Ich wünschte, ich wäre in deinem Alter gedanklich auch nur ansatzweise so weit gewesen wie du.
     
    Mach weiter so!
    Grüße,
    Ben

  133. AvatarNico Meier

    @slowroller
    Dann sind ja wohl in Hamburg die Einkommensgrenzen zu hoch angesetzt wenn grob 50% der Bevölkerung in staatliche gefördertem Wohnraum wohnen dürfen.
    Ich bin klar für staatlichen Wohnungsbau aber nur für einkommensschwache Menschen und nicht für 50% der Bevölkerung, denn es sind nicht 50% der Bevölkerung einkommenschwach!

    Der Staat kann in den Wohmart und die Mietpreise eingreifen über kurz oder lang wird man feststellen, dass das Resultat schlechter ist als ohne den Staatseingriff. Der Markt ist wie ein Fluss man kann ihn aufstauen aber abschalten kann man ihn nicht denn das Wasser wird einen Weg ins Meer finden.

  134. AvatarStefan

    Und na klar können die auch mal die Wohnung wechseln – aber es sind immer besondere Härten wenn man das MUSS. Kinder werden aus ihrem Umfeld gerissen, alte Leute entwurzelt. Es geht hier auch nicht um Tegernsee sondern z.B. um alte Arbeiterviertel wo die Leute schon ewig leben – die Immobilien sind erst jetzt für die Investoren interessant geworden. Mir ist hier jedes einzelne Schicksal wichtiger als auch nur irgendein Punkt Rendite für Investoren, die nicht wissen wohin mit ihrem Geld. Sollen sie halt neu bauen.
     
    Deshalb ist ja auch so ein grotesk, überdimmensionaler Rechts- und Gesetzesapparat notwendig, der das Zusammenleben der Menschen untereinander einigermaßen im Gleichgewicht hält.
    Einige Tiere fressen sich gegenseitig, andere machen sich ihre Beute streitig. Der Mensch beutet sich halt finanziell gegenseitig aus. 
    Der kleine Gott der Welt, bleibt stets vom gleichen Schlag, und ist so wunderlich als wie am ersten Tag. Ein wenig besser würd er Leben, hättst du ihm nicht den Schein des Himmelslicht gegeben, er nennts Vernunft, doch brauchts allein nur tierischer als jedes Tier zu sein.

  135. Avatar42sucht21

    @Thorsten – Rentenbeiträge rückwirkend aufstocken – höhnischer Kommentar eines Lesers
    Im Gegensatz zu uns beiden, ist dem Leser wahrscheinlich nicht der Unterschied bekannt zwischen einer Versicherung und einem Renditeprodukt zur Geldanlage. Bei welcher Versicherung können Sie ohne Gesundheitsprüfung o.ä. mit 58 Jahren Beiträge einzahlen für eine solche Rendite und Versicherung (plus Arbeitsunfähigkeit,  plus Hinterbliebenenversorgung, …), d.h. garantierte lebenslange steigende Auszahlung  von einem Schuldner mit der besten Bonität der Welt. Wie immer, es kommt auf den Einzelfall an. Warum soll es sich nicht für manche Lohnen einen Teil des Vermögens in die gesetzliche Renbtenversicherung zu diversifizieren. Wenn die Börse mal 10J seitwärts läuft, dann werden auch die höhnischen Leserkommentare zur gesetzlichen Rente weniger.

  136. AvatarRüdiger

    Mancher genießt – neben seiner privaten Altersvorsorge – auch die Früchte seiner “Gummipunkte” des “demographischen Schneeballsystems Staatsrente” … während Andere (die ganz Schlauen) sich in Hohn und Spott üben  😉
     
     

  137. AvatarDanielKA

    @ slowroller
    Alles richtig was du schreibst – allerdings steigt nicht die Nachfrage nach Wohnraum (zumindest nicht in diesem Maße) sondern hauptsächlich die Nachfrage nach Wohnungen als Investitionsobjekt. Dieses ist zu erkennen an dem teils absurden Verhältnis von erzielbarer Miete und Kaufpreis.
    Das stimmt natürlich nicht und es eine glatte Falschaussage, kann dein Mitgefühl schon verstehen. Wir haben in Deutschland definitiv keine Immoblase a la Las Vegas/USA/China/Spanien aus der Vergangenheit. Dort wurde gebaut ohne Mieter bzw. Käufer zu haben, einfach um die Preissteigerungen mitzunehmen. Deswegen gab es und gibt es (China) teilweise horrende Leerstände in diesen Spekulationsmärkten..
    In Deutschlands Ballungsgebieten bzw. deren Speckgürtel gibt es defakto keine Leerstände im Wohnbereich, deswegen kann auch keine Blase explodieren, da hier tatsächlich eine Nachfrage vorherrscht. Auf jede Wohnung in der Stadt gibt es zig Personen/Familien die gerne einziehen bzw. kaufen würden. In der Pampa abseits der größeren Städte gibt es ja immernoch günstige Immobilien und die Leute bekommen ihre Häuser nicht los.
     

  138. AvatarWolke

    @Sparkojote
    Du bist mit 1,3% in Gold/Silber investiert. Das ist mit Blick auf das, was nächstens auf uns zukommt zu wenig. Viel, viel zu wenig!

  139. AvatarWolke

    @DanielKA
    Goldenteignungen? Wie kommst Du darauf? Beim letzten Staatsbankrott Argentiniens konnten die Goldbesitzer ihr Gold ganz gemütlich nach ein paar Monaten aus den Bankschließfächern nehmen und verkaufen. Die Kontobesitzer hatten nichts mehr, die Immobesitzer starken Wertverlust und die Aktienbesitzer hatten mit ziemlichen Turbulenzen zu kämpfen, je nachdem in welche Branchen sie investiert waren.
    Jetzt ist Argentinien wieder bankrott. Mal sehen, ob Gold wieder nicht verboten wird und die Goldbesitzer sich wieder freuen.

  140. AvatarKevin

    @42sucht21:
    Das befürchte ich auch…
     
    Vom Versicherungsprodukt “Rente” halte ich persönlich auch nicht viel. Zahlen muss ich diese als Angestellter. Ob sie mir in knapp 40 Jahren etwas zurückgibt (kann/wird), weiß ich nicht. Entsprechend rechne ich auch nicht mit ihr.
    Ich baue mir lieber meine eigene Altersvorsorge auf Aktienbasis auf “ohne den renditeverschlingenden Versicherungspart”
     
    Versicherungen habe ich nur für Fälle, die ich selbst finanziell nicht abfedern kann, bzw. die die gesetzlich vorgeschrieben sind.
    Das sieht wie folgt aus:
    Privathaftlicht
    Kfz-Haftpflicht und Teilkasko (bei uns ist viel Reg und co. unterwegs)
    Hausrat (ja ok,… doch eine die nicht zwingend notwendig wäre…)
    In Summe knapp 52€ / Monat.

  141. AvatarWolke

    @DanielKA
    Dieses Verbot hatte mit der starken Bedeutung des Goldes im damaligen Geldsystem zu tun. Da mußte es verboten werden, sonst wäre eine gefährliche Kapitalflucht eingetreten.
    Diese Bedeutung hat Gold heute nicht mehr, es besitzt ja auch kaum jemand.

  142. AvatarDanielKA

    Wenn Gold heute kaum noch eine Bedeutung hat, bzw. von kaum jemanden gekauft wird. Wie soll es dann helfen?? Da kann ja direkt bitcoin gekauft werden.

  143. Avatar42sucht21

    @Wolke – Beim letzten Staatsbankrott Argentiniens …
    Möchten Sie hier die Bonität und Wirtschaftsleistung Argentiniens mit der von Deutschland gleichsetzen?
    Es gibt übrigens grob geschätzt ca 30.000.000.000 Tonnen Gold auf der Erde. Bisher sind 190.000 gefördert. Da Gold nicht verschimmelt (sondern nur verloren oder in Schweizer (prost -M) Bankschließfächern vergessen wird) ist noch ungefähr genau so viel auf der Erde. Jedes Jahr kommen ca. 4.000t Förderung dazu, Tendenz steigend weil der Preis steigt. Ich sehe da langfristig eher ein Überangebot für ein Metall welches zu ca. 50% für Schmuck und ca. 40% zu Geldaufbewahrung (davon 50% Notenbanken) genutzt wird.). Aber schön glänzen tut es!

  144. Avatar-M

    @Wolke
    Was passiert denn, dass ich Gold benötige? 
     
    Ich habe kein einziges Gramm. Deshalb wäre es für mich von Interesse.
     
    -M

  145. AvatarWolke

    @DanielKA
    Gold hat eine große Bedeutung als Wertspeicher in Zeiten, in denen das Geldsystem aus dem Gleichgewicht gerät und das tut es derzeit ganz eindeutig.

  146. AvatarWolke

    @42 sucht 21
    Möchten Sie hier die Bonität und Wirtschaftsleistung Argentiniens mit der von Deutschland gleichsetzen?
    Nein, niemals, aber mit der Bonität der EU und da gehört DE nun mal dazu.
    Jedes Jahr kommen ca. 4.000t Förderung dazu…
    Die Goldförderung hat auf den Preis einen vernachlässigbaren Einfluß, da die Nachfrage um ein Vielfaches höher ist. Wieviel sich davon auf der Erde befindet, ist irrelevant, es verschwindet in den Tresoren der Notenbanken u.a.

  147. AvatarNico Meier

    Was kommt denn auf uns zu in nächster Zeit?
    Klimaterroristen zünden Autos an und sprengen Autobahnen oder Kernkraftwerke?
     

  148. AvatarRüdiger

    Was kommt denn auf uns zu in nächster Zeit?
     
    virtuell:  Das Übliche. Allem voran ein sch***r Giftzwerg.
    real:  Fasching  😉
     

  149. AvatarWolke

    @Rüdiger
    Wenn einem ein Giftzwerg begegnet, sollte man Gold in der Tasche habe, sagt ein altes deutsches Sprichwort.
     

  150. Avatar42sucht21

    @Wolke – Die Goldförderung hat auf den Preis einen vernachlässigbaren Einfluß, da die Nachfrage um ein Vielfaches höher ist.
    Seit 2000 gab es in den 19 Jahren davon in ca. 13 Überproduktion (Minen & Recycling)! Dazu kommt, dass Zentralbankkäufe erst seit 2006 richtig anziehen, davor nicht relevant. Es riecht auch bei Gold nach einem Schweinezyklus. Aber für den absoluten Katastrophenfall ist Gold Heute vermutlich immer noch besser als Bitcoin.

  151. AvatarRüdiger

    @Wolke:  Wenn einem ein Giftzwerg begegnet, sollte man Gold in der Tasche habe, sagt ein altes deutsches Sprichwort.
     
    Bei den Trollen in Norwegen und Island hat es funktioniert  😉
     

  152. AvatarNico Meier

    Wenn einem ein Giftzwerg begegnet, sollte man Gold in der Tasche habe, sagt ein altes deutsches Sprichwort.
    Wir Eidgenossen machen das anders wir haben unter anderem für solche Begegnungen die Hellebarde erfunden!
     

  153. AvatarWolke

    @Nico Meier
    Wir Tiroler machen das mit bloßen Händen. Gegen das Gift sind wir ohnehin immun.

  154. AvatarThomas der Sparkojote

    @Nico & Kurt
    Eine Dividende kommt dann wohl zusätzlich, muss mein Treuhänder/Steuerberater dann angucken. Mein Gehalt macht tatsächlich nicht so viel vom Cashflow aus, das meiste bleibt aktuell im Unternehmen. Aktuell schaue ich auch nach einem Firmensitz in Zug.
    @Ben
    Mega cool 🙂 ich denke es ist einfach wichtig dran zu bleiben egal wann man gestartet hat, darum dir viel Erfolg!
    @Wolke
    3% Gold ist das langfristige Ziel denke ich 🙂
    Gruss
    Thomas

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