Leserbrief von Daniel (28): Er lebte nach dem Abi von der Hand in den Mund. Er hatte keine Ziele. Jetzt baut er sich ein üppiges Depot auf, studiert Medizin

Leser Daniel: Nach dem Abi fehlte ihm die Motivation. Er lebte von der Hand in den Mund. Sparen wollte er nicht. Eine Dokumentation auf YouTube über Altersarmut führte schließlich zum Umdenken. Er spart jetzt eifrig für die Rente mit Aktien und ETFs. Der 28-jährige entschied sich außerdem für ein Medizinstudium. Das Bild entstand bei einer Wanderung in den österreichischen Alpen während der letzten Semesterferien.

Lieber Tim Schäfer,

Ich lese nun schon seit 2 Jahren deinen Blog und möchte einfach mal Danke sagen. Vielen Dank für die Motivation, das Durchhaltevermögen und das Mindset, welches du vermittelst.

Durch einige deiner Blogger-Kollegen und hauptsächlich durch dich hat sich in meinem Leben so einiges verändert – zum Positiven, will ich meinen =)

Nach meinem Abitur vor 9 Jahren wusste ich absolut nicht, was ich mit meinem Leben anfangen sollte und lungerte so vor mich hin… Hätten mich meine Eltern nicht zu einem freiwilligen sozialen Jahr (FSJ) „gezwungen“, wäre das wahrscheinlich schon der Anfang vom Ende gewesen.

Das FSJ absolvierte ich in einem Krankenhaus. Es war ganz in Ordnung. Zumindest so in Ordnung, dass ich mich nach diesem Jahr auf eine Ausbildungsstelle im sozialen Bereich bewarb und schließlich auch absolvierte. Es folgten die ersten Gehaltszahlungen. Ich begann schnell, mich an diesen Zustand zu gewöhnen, mir einen Kokon aus Konsum, Gemütlichkeit und „Von der Hand in den Mund“ zu weben. Ich verschwendete keinen Gedanken daran, etwas Geld zurück zu legen – wieso denn auch? Ende des Monats kommt doch sowieso neues Geld?!

So lief dann mein Leben vor sich hin, bis ich eines Abends auf der Couch durch Zufall auf eine Youtube-Doku zum Thema Altersarmut und Rentenlücke gestoßen bin. Obwohl ich bei meiner täglichen Arbeit viele Rentner um mich hatte, die keinen Cent in der Tasche haben, hat mich erst diese Doku unglaublich erschrocken und zum Nachdenken angeregt. Ich begann, mich schlau zu machen. So kam eines zum anderen. Ich begriff, dass ich mich dringend aus dem gemütlichen Kokon befreien musste, in dem ich steckte. Ich verschlang haufenweiße Bücher, Blogs und Videos über Vermögensaufbau, Börse, Motivation, Mindset und vieles mehr.

Heute bin ich stolz, sagen zu können, dass ich innerhalb von zwei Jahren mein Leben radikal umgekrempelt habe: Ich habe ein Depot im höheren 5-stelligen Bereich aufgebaut (ETFs und Einzel-Aktien), mit meiner Freundin zusammen eine Wohnung gekauft und mit 28 Jahren ein Medizin-Studium begonnen.

Vielen Dank, das wäre nicht möglich gewesen ohne Menschen wie dich, die motivieren und Vorbild sind.

Also ich habe ganz „langweilig“ 70/30 MSCI World/ MSCI EM aus der Anfangszeit. Die beiden ETFs werden regelmäßig bespart.

An Einzelwerten versuche ich, mich auf keine großen Experimente einzulassen und schätze die Stabilität der Unternehmen sehr. Hier halte ich Papiere wie Allianz, Microsoft, Apple, Berkshire, P&G, SAP, J&J, Visa, Amazon, 3M, Bayer, CocaCola… also Standardwerte für die Ewigkeit =). Diese haben jeweils circa 3 bis 4% Gewichtung im Depot.

Trotzdem besitze ich, weil es mich in den Fingern juckt, noch zwei kleine Positionen Tesla und Varta. Meiner Meinung nach sind diese Unternehmen unheimlich spannend und haben großes Potential. Bei Tesla glaube ich an die Vision, die das Unternehmen verkörpert. Aber wie gesagt, dabei handelt es sich lediglich um kleine Positionen.

Ich bin sehr froh, die Kurve rechtzeitig bekommen zu haben. Danke dafür!

Viele Grüße

Daniel

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2 Jahre zuvor

Gute Story 🙂 mit 28 Medizin anfangen auch sportlich und ambitioniert. Die Aktien sind mir etwas zu defensiv für sein Alter

 

Nils
2 Jahre zuvor

Daniel fühlt sich mit den Aktien anscheinend wohl und beabsichtigt diese längerfristig zu halten, also ist die Auswahl genau richtig. Eine offensivere, vermeintlich altersgemäßere Aktienauswahl mit Tech-Wetten und Turnaround-Zockereien bringt nichts, wenn man bei der höheren Volatilität irgendwann entnervt das Handtuch wirft. Daniel hat souverän den Einstieg in den Aktienmarkt in jungen Jahren™ geschafft, die Einstellung passt auch, also alles in Butter.

Ich finde es immer wieder klasse, wenn junge Menschen wie Daniel noch mal ihr ganzes Leben auf den Kopf stellen um noch mal zu studieren… Leider merken viele Junge Leute es erst zu spät, das man sich auch um die späteren Jahre finanziell kümmern muss, doch ist es mit 30 oder älter noch lange nicht zu spät.

 

@Daniel alles richtig gemacht

 

Gruß Stefan von

 

Familien Finanzen im Griff

CybR
2 Jahre zuvor

Tolle Erfolgsgeschichte, weiter so.

Bei diesen Berichten interessiert mich  auch immer, wie derjenige zum aktuellen Stand gekommen ist: Wie schafft man es innerhalb von 2 Jahren als Student (evtl. mit Nebenjob) ein Depot im hohen fünfstelligen Bereich anzusparen und sich eine Eigentumswohnung zu kaufen?
 Grüsse
CybR

monkeyboy
2 Jahre zuvor

Verkaufe Tesla! Die Vision ist schön, aber das Unternehmen Schrott und Musk kann man nicht trauen!

2 Jahre zuvor

@CybR

Falls es dich interessiert: Habe einen ähnlichen Weg durch, bin damals aus dem Studium mit einem höheren fünfstelligen Depot gekommen. Bei mir war es so ,dass ich immer nebenbei gearbeitet habe. Bei Siemens oder Airbus zb bekommst du um die 18€ Stundenlohn als Werkstudent + Boni. Bei Rhode&Schwarz sogar 21€. Bei 20h/ Woche kommen da gut und gerne 1,5k zusammen. In den Semesterferien darf man 40h arbeiten als Werkstudent und verdient somit fast 3k. Als Werkstudent im Studium zahlst du kaum Steuern bzw kannst alles absetzen. Wenn du dann in einer WG wohnst und nicht zuviel ausgibst kommt da eine eine heftige Summe zusammen. Dann noch ein paar Kursgewinne und du bist gut dabei.

Die Wohnung wird er denke ich mal mit Fremdkapital erworben haben.

Liebe Grüße

 

Nico Meier
2 Jahre zuvor

Kommunismus heißt nicht Gleichmacherei. Wäre das so, wären alle das Gleiche. Zum Beispiel Bauer. Aber wer sollte dann zum Beispiel Werkzeuge herstellen? Oder operieren? Oder Häuser bauen?
Alle gleich? Sorry, so blöd ist nicht mal ein Kommunist

@Rüdiger

Die Russen haben aus den Bauern die vorher “Unternehmer” waren angestellte in Kolchosen gemacht. Da wurden Bauernhöfe zu riesigen “Bauernfabriken” zusammengelegt. Das Resultat dieser Massnahme waren schlechtere Erträge und Hungersnöte in teilen der UDSSR!

Ist doch völlig logisch wenn ich als Unternehmer die Früchte meiner Arbeit selber erneten kann so binn ich motiviert. Wenn ich aber einer von vielen angestellten auf einem riesigen Betrieb bin in dem jeder gleich viel verdient egal wieviel Leistung er bringt, dann habe ich keinen anreiz mehr Leistung zu bringen.

Daher bin ich auch klar für Leistungskomponenten beim Gehalt. Wer mehr leistet, der soll einen Bonus oder eine höhere Lohnerhöhung erhalten als der andere Kollege der nur die Zeit absitzt und “Dienst nach Vorschrift” macht.

Der Kommunismus ist an den Plänen gescheitert. Was bringen grosse Pläne wenn es ein kalten Winter gibt und daher plötzlich mehr Wintermäntel benötigt werden ich aber die Firmen nicht schnell darauf einstellen kann?

Banana-Nana
2 Jahre zuvor

Was kommt hier als nächstes? >Lieber Tim, ich spare jetzt schon zwei Wochen mein Taschengeld. Davor habe ich immer alles verballert. Dank dir habe ich jetzt ein üppiges Vermögen im fünfzehnstelligen Bereich, dass ich in Aktien und ETFs gesteckt habe, und zwei Strandhäuser in Malibu.< Satiremagazin Tim Schäfer ^^

Bitte nicht abwertend verstehen! Bin ein großer Fan von dir, Tim und freue mich für jeden, der seine Finanzen besser in den Griff bekommt. Natürlich auch für Daniel 😉

Offen bleibt hier ja, woher das viele Geld kommt, dass man in zwei Jahren nämlich ein hohes (?) 5-stelliges Depot aufbauen kann, dazu noch eine Wohnung kauft und weiter investiert, während man studiert. Die Ansparzeit dafür war ja nicht gerade lang, zu den Einnahmen und Ausgaben erfährt man aber nichts. Es wäre natürlich keine Schande, wenn Eltern, Verwandte usw. ausgeholfen, größere Geldgeschenke ihren Weg genommen haben etc.

Den meisten Lesern hier dürfte es ja darum gehen Vermögen selbstständig und langfristig aufzubauen. Dieser Aufbau passiert i.d.R. durch viele kleine Schritte und dauert gern Jahrzehnte lang. Besonders bei jenen, die wirklich bei 0.- anfangen müssen. Nicht so auch bei dir, Tim?

Damit will ich nicht den Erfolg von Daniel schmälern, aber einmal sagen, dass ich auch solche Erfolgsgeschichten gut finde, die weniger steil verlaufen, sich dafür aber umso mehr durch langfristiges Denken, Durchhaltevermögen, einen gesunden und sparsamen Lebensstil auszeichnen.

Rüdiger
2 Jahre zuvor

@Nico Meier:

Du erzähst mir nicht Neues  😉

 

Livermore
2 Jahre zuvor

Rüdiger outet sich als Kommunist. Welch ein Wunder!

Rüdiger
2 Jahre zuvor

Livermore outet sich als Schwachkopf. Kein Wunder!

 

Ralf
2 Jahre zuvor

“Wie schafft man es innerhalb von 2 Jahren als Student (evtl. mit Nebenjob) ein Depot im hohen fünfstelligen Bereich anzusparen und sich eine Eigentumswohnung zu kaufen?”

Eine interessante Frage. Ich habe auch während des Studiums immer gearbeitet. Solche Dimensionen waren aber zeitlich nicht möglich und ich kann mir das bei einem anspruchsvollen, zeitintensivem Medizinstudium auch weniger vorstellen….

Wie hast du das geschafft? Vielleicht können meine Kinder davon etwas lernen.

DanielKA
2 Jahre zuvor

@ CybR: Text nicht gelesen? ABI FSJ Ausbildung und im Krankenhaus ganz normal gearbeitet, wahrscheinlich als “Nurse”, so riesige Brüche sehe ich da jetzt nicht im Lebenslauf.

Bruno
2 Jahre zuvor

Anträge auf Kurzarbeit in einem Schweizer Kanton:

https://cdn.unitycms.io/image/ocroped/2001,2000,1000,1000,0,0/uRbnEEJe0U4/AYXprBg2qRr8Z2AGDe8w5k.jpg

Da täte etwas Digitalisierung auch gut 😉

 

Charlie_Br0wn
2 Jahre zuvor

Das Depot konnte ich durch eine Erbschaft letztes Jahr so schnell so groß bekommen.

Während des Studiums arbeite ich 12,5-25% je nach Auslastung und zusammen mit meiner Freundin kann der Kredit für die Wohnung dadurch problemlos abbezahlt werden.

Thorsten
2 Jahre zuvor

Was haltet ihr davon ?

https://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/id_87942992/union-will-solidaritaetszuschlag-offenbar-bereits-im-juli-abschaffen-.html

Verspäteter Aprilscherz ?
Das wird an den Sozialfunktionären scheitern oder ?

Wir glauben es erst , wenn es passiert. Wo kommen dann aber die Gelder für Coronaretttungen her ? Schwarze Null gibt’s dann wohl nicht mehr…

Nico Meier
2 Jahre zuvor

Da täte etwas Digitalisierung auch gut.

@Bruno

Ich habe beruflich immer mal wieder mit der öffentlichen Verwaltung auf verschiedenen Stufen zu tun und stelle dabei fest, dass gewisse Kantone im Bereich Digitalisierung weit fortgeschritten sind währenddem andere sich der Digitalisierung verschliessen.

Die Angestellten der Kantone und Gemeinden (ich hab immer Beamte gesagt) mit denen ich zu tun habe sind engagiert und kompetent aber viele fürchten sich vor der Digitalisierung, da sie Angst haben um ihre Arbeitsplätze.

 

Rüdiger
2 Jahre zuvor

Das wird an den Sozialfunktionären scheitern oder ?

 

Und wenn es nicht scheitert, auch nicht schlimm. Die notorischen Klageweiber finden immer irgendwas, woran sie sich aufhängen können  😉

 

Mr. B
2 Jahre zuvor

@Thorsten.  Abschaffung des Soli auch für Kapitalerträge …   Dann wären die Verschiebungen der Dividendenzahlung nach hinten doch für etwas gut  ; -)

Siggi
2 Jahre zuvor

Freue mich schon auf den Leserbrief von Sarah (10). Sie lebte nach der Grundschule von der Hand in den Mund. Sie hatte keine Ziele. Jetzt baut sie sich ein üppiges Depot auf, macht nebenbei Abitur.

 

Siggi
2 Jahre zuvor

Oder

Rechtsanwalt Rudi (22): 2 Millionen Euro Vermögen und 7 abbezahlte Eigentumswohnungen.

Chantal aus dem Plattenbau (53): Früher protzte sie mit Lippenstift und Sportbuggies. Jetzt macht sie in ETFs.

Postbote Pierre (38). Er sammelt Aktien wie Briefmarken. Hat schon 297.500 Euro im Depot.

Veganerin Valerie (21): Sie ernährt sich nur von Reis und Bohnen und hat so ein dickes Depot angespart. Ihre größte Position ist Tyson Foods.

 

Thorsten
2 Jahre zuvor

Mr.B. ganz genau. Da es weder Planungssicherheit noch Bestandsschutz in diesem Land gibt bleibt es ein Glücksspiel. Die Regierung ändert auch schon mal rückwirkend sodass sie ordentlich abschöpfen können

Thorsten
2 Jahre zuvor

Warum die Immobilienpreise noch schneller steigen werden und sich dem internationalen Niveau anpassen werden :

Sperr die Leute zu viert in ihr 3-Zimmermietsilo und schau was passiert. Sie merken , dass die Wohnung zu klein ist. Trotz Ausmisten und Freizeit außerhalb der Wohnung. Genau das ist passiert. Der Fernurlaub zum Ausgleich fiel auch weg. Man geht sich zeitweise auf den Geist.

Die Schrebergartenbesitzer sind zu Coronazeiten glücklich. Wer genug Platz und einen Garten hat, hat zu Coronazeiten weniger Stress.

Der Wunsch nach mehr Platz und Freifläche dürfte bei Millionen Menschen geweckt worden sein. Wer kann wird kaufen oder bauen und zwar mit Balkon, Garten , so viel eben geht.

Deshalb : Corona wird dem Immobilienmarkt nutzen und die Entwicklung beschleunigen.

https://www.n-tv.de/der_tag/Grossstadt-Miete-steigt-um-bis-zu-12-Prozent-mit-einer-Ausnahme-article21804369.html

 

Rüdiger
2 Jahre zuvor

@Digitalisierung:

 

Neulich brauchte ich auch Daten von einem Standesamt in der bayerischen Provinz für das Standesamt in München. Elektronische Datenabfrage? Prinzipiell sollte das möglich sein. In der Provinz ist man darauf bereits vorbereitet, in der Landeshauptstadt leider noch nicht  😉

 

DanielKA
2 Jahre zuvor

@ Thorsten: Schrebergärten bzw. Kleingartenkolonien haben bei uns einen regelrechten Ansturm erlebt, wobei viele nicht wissen welche Arbeit sie sich damit aufhalsen. Ich habe vor paar Jahren einen Platz aus der Verwandschaft abgelehnt.

2 Jahre zuvor

Coole Geschichte, herzlichen Glückwunsch zum Turnaround!

Was dein Depot angeht: Kann ich mich gut damit identifizieren, meins sieht sehr ähnlich aus und ich bin auch erst 29:)

Mir sind solide, fette Unternehmen, die nicht so schnell pleite gehen und schön Dividende zahlen auch am liebsten.

Thorsten
2 Jahre zuvor

@DanielKA wer sich ungern bückt oder nur im Liegestuhl liegen möchte darf keinen Garten haben. Alternative : Rasengrundstück mit Friedhofthujas und Gärtner respektive Mähroboter. Wäre nichts für mich, jeder wie er mag .
Rasen mit Thuja drumherum ist der maximale Schaden, da komplett tot für Insekten, man muss klinisch dement sein, um so was dauerhaft als “Garten” zu ertragen.

DanielKA
2 Jahre zuvor

@ thorsten: Es geht nicht nur ums bücken, jeder sieht nur die Vorteile aber nicht die Arbeit die da hinter steckt (zB. beim Obst- und Gemüse Anbau) und die doch ganz starren Regeln der Gemeinschaft. Wir hatten in der näheren Familie zwei Parzellen in einer Kleingartensiedlung. In der Regel sind die ja nicht direkt am eigenen Wohnort in einer Großstadt und man zieht ja im Leben auch mal um, d.h. 10-15 Minuten mit dem Auto oder 30 Min mit dem fahrrad eine Strecke. Im Sommer muss jeden Tag gegossen werden, wir reden da von einem immensen Zeitfaktor, Urlaub problematisch . Mit zwei Parzellen gings und ein Teil der Verwandschaft ist z.B. nie in Urlaub gefahren, da konne man eine Vertretung organisieren. Für Reiselustige Leute ist ein Garten eher ein Klotz am Bein.

Wenn Corona vorbei ist, werden diese Themen auch wieder abflachen.

 

2 Jahre zuvor

@Benedikt

Ich suche auch Unternehmen mit sehr sehr hohen Dividendenrenditen.
Der Cash Flow macht mich mit Dividenden sehr sehr Froh.
Sprich ich brauche auch weniger Vermögen um meine Ausgaben zu decken.
Corona kostet im Moment viel Geld, was die Unternehmen an Gewinnausschüttungen hindert, bin aber sehr sehr froh, dass die Politik überall so schnell reagiert hat mit dem Lockdown.

So bald ich wieder Geld zum investieren bereit habe wird weiter investiert.

 

Kiev
2 Jahre zuvor

@ DanielKA

Alle sollen schön in Urlaub fahren dürfen. Im Sommer ist es schon so weit. Der Aktienmarkt nimmt manche Ereignisse vorweg. Ich liebe es. Long in IAG, Fraport und uLong in TUI. Bei IAG und Fraport bin ich hartgesotten, ich bin allerdings mit dem Kauf ein gutes Stück vor dem Markt dabei gewesen und derzeit noch im roten Bereich. TUI habe ich vielleicht sehr gut erwischt. Wird sich zeigen…

Thorsten
2 Jahre zuvor

@Kiev zum Glück brauche ich TUI nicht zum Urlaub machen. Deswegen habe ich die Aktien auch nicht. Die ganze Reiserei rund um den Globus ist entartet. Hoffentlich wird das weniger.

Kiev
2 Jahre zuvor

@ Thorsten

Ich bin noch nie mit TUI in den Urlaub gefahren. Außer ich habe als Kind etwas nicht mitbekommen… Falls die Aktie allerdings ein wenig zurück in Richtung 8-10€ kommt, fühlt sich das für mich ein bisschen wie fliegen an 😉

Rüdiger
2 Jahre zuvor

@TUI:

 

Spekulanten!  😉

 

Bruno
2 Jahre zuvor

@TUI – Reisebranche generell

Ich war einmal mit denen in Urlaub, als sie frisch umfirmiert wurden. Dann in so ein RIU-Hotel, das in wenigen Jahren heruntergewirtschaftet wird. Einmal muss man auch Pauschalurlaub machen um zu sehen dass es nix für einen ist haha, es ist wirklich gar nicht mein Ding. Fängt schon beim Fliegen an. Aber viele mögen das eben. Sie werden wohl auch profitieren wegen Thomas Cook.

Ich würde mir aber TUI nicht kaufen, das Hauptgeschäft bei Ihnen ist das Mittelsegment, und das ist hart umkämpft. Die Umsätze hoch aber die Margen relativ klein. Die Aktionärsstruktur gefällt mir auch nicht wirklich.

Schwieriger Branche. Wenn dann würde ich eher noch ein Online-Reisebüro anschauen wie Expedia, Tripadvisor, Booking.com, trivago etc.

Aber auch da ist der Burggraben nicht riesig, die Konkurrenz gross.

Carnival finde ich aus diesem Aspekt interessanter, aber ich befürchte, dass sie Pleite gehen resp. das Risiko für den Aktionär von Totalverlust oder zumindest grosser Verwässerung ist sehr gross. Hoffe es nicht für Tim.

Habe mir das überlegt, aber nur wegen Corona in die Reisebranche, nur weil jetzt alles günstig ist, mache ich nicht. Ich hätte vorher nicht in diese Branche investiert und so lasse ich es auch jetzt. Airlines sowieso nicht, wenn überhaupt kämen wohl am ehesten noch Flughäfen in Frage, da dort der Burggraben natürlich gegeben ist.

Nico Meier
2 Jahre zuvor

@Bruno

Was hältst du von Dufry?

Burggraben ist vorhanden aber ohne Flugpassagiere kein Umsatz.

Bruno
2 Jahre zuvor

Dufry: Mal abgesehen dass ich diese Dutyfree-Shops immer links liegen lasse (es sind einafch nicht die Produkte die mich interessieren 😉 denke ich schon, dass der Umsatz zurück kommen kann, sobald wieder mehr geflogen wird.

Die Umsatzentwicklung die letzten Jahre vor Corona hat mir gut gefallen, aber die Gewinne und Margen waren nicht berauschend.

So gesehen, für eine Turnaround-Spekulation eine Option, für eine Langfrist-Anlage eher nein.

CAT FISCH
2 Jahre zuvor

@Siggi

 

Diese Leserbriefe von Tim sind doch alle gefakt, wie in der Sendung Cat Fish auf MTV. Es ist alles nur ein Fake wie in den Medien und Trump schon sagte fake news.

 

In diesem Netz/Internet tummeln sich viele möchtegern oder Fake finanziell freie oder Millionäre um sie danach in ihrem eigenen Blog zu bugsieren und dann einzukassieren. Die Dollar fliessen bei jedem klick$.

 

Zum nachdenken welcher Millionär oder finanziell freie schreibt schon in einem Blog und veröffentlicht seine ganze junge lebensgeschichte.

 

Gruss

 

Cat Fisch

Rüdiger
2 Jahre zuvor

@Lebensgeschichten:

 

Ach, was soll’s, wahr oder erfunden. Hauptsache gut zu lesen (Rechtschreibung, Grammatik, Zeichensetzung) und mit einem sinvollen Kern.

 

Auch nicht dümmer oder verlogener als das, was einem in den sogenannten “freien Medien” im www ansonsten so aufgetischt wird  😉

 

Bruno
2 Jahre zuvor

Pool Corp. Aktie wäre auch interessant gewesen habe ich verpasst, Pools boomen jetzt, jeder will ein Private Pool, sei es mobil oder fest. Kurzfristig natürlich doppelt Schub wegen Corona, aber die liefen ja auch vorher schon gut. Gut die mobilen Pools da bin ich wenigstens ein Teil mit Amazon dabei.

Ich denke die Wirtschaft teilt sich gerade zwischen Gewinnern und Verlierern wie selten zuvor, auch bei einer 2. Welle könnte sich dies noch verstärken. Daher bin ich auch vorsichtig mit gefallenen Aktien.

Aber ist schon nicht einfach, die guten Aktien sind einfach sehr teuer, waren es vorher und sind es immer noch oder wieder. Nasdaq fast wieder auf Alltime High.

Thorsten
2 Jahre zuvor

@Kiev 🙂

Kiev
2 Jahre zuvor

@ Bruno

Ich bin aktuell auch vorsichtig bei Neuinvestionen, vor allem bei Turnaround Kandidaten. Allerdings in der Summe sehr bullish eingestellt. Ich habe kein direktes Investment in TUI… Carnival habe ich ebenfalls. Auch nicht direkt. Allerdings als Versicherung. Hier würde ich bei einer Pleite haften müssen. Falls wir noch das V bekommen werde ich sehr stark profitieren. Falls nicht sind meine neuen Investitionen allerdings vom Rückschlag begrenzt. Der Preis dafür ist, dass 2+2 = 4 in einem begrenzten Zeitraum geben sollte.  Danach darf es auch auf 0 gehen…

Thorsten
2 Jahre zuvor

Die USA drohen Europa , Grenell ist inzwischen gegangen , er war isoliert.

Grenell ist gegangen, Drohungen wurden erneuert

Kein Grund zurückzustecken , Gasprom wird die Pipeline fertigstellen. Russland ist ein zuverlässiger und ziemlich geduldiger Partner, das Getrumpel mit Sanktionen läuft an ihnen ab.

Ich bin mit 5% in Gasprom und habe keine Sorgen.

Kiev
2 Jahre zuvor

@ Mobilität
https://www.zeit.de/amp/mobilitaet/2020-05/freie-lastenraeder-organisation-umweltschutz-klimaschutz-strassenverkehr
Lastenräder trifft man immer mehr im Strassenverkehr an. Auch diese Räder kann man teilen, da die meisten Menschen nicht permanent so ein Rad benötigen. Berlin hat scheinbar 120 STK im Verleih. Die sind aber weit im voraus ausgebucht. Berlin ist nun Mal kein kleines Dorf. Da könnte man doch einfach aus 120 STK über 1000 STK fördern… Das Ausleihen sollte bezüglich Skalierung mit App keinen Unterschied bereiten. Dieses Angebot ist noch besser als Carsharing.  Es bedarf lediglich ausgewiesen Stellflächen.

Daniel
2 Jahre zuvor

Dieses Angebot ist noch besser als Carsharing.  Es bedarf lediglich ausgewiesen Stellflächen

Und was soll daran besser sein? Schau dir die Durchschnittstemperatur hier in Deutschland an und die Anzahl Tage in denen es kalt, regnerisch oder schlichtweg ungemütlich ist.

Wer hat denn da Lust mit so einem Karren herumzuradeln? Wer wirklich daran interessiert ist, hat es sich schon längst privat gekauft….wer es gelegentlich bräuchte kauft sich einfach einen Anhänger fürs Rad mit ähnlichem Fassungsvermögen und hat es dann im Privatbesitz ohne es sich mit irgendwelchen Leuten teilen zu müssen und ohne Apps zu installieren.

Meine Prognose: Ein Hipstermobil für grüne-Bionade-Trinker aus Großstädten mit gescheiterter Verkehrspolitik. Für den Rest der Bundesrepublik merkwürdig, unpraktisch und bestenfalls zu belächeln.

Kiev
2 Jahre zuvor

@ Daniel

Das passt doch sehr gut zu Berlin. Ein Lastenrad haben die meisten mit Interesse an diesen nicht gekauft. Das steht auch in dem Artikel. Sie sind verhältnismäßig teuer und man kann sie aufgrund der Größe nicht einfach parken. Es handelt sich hier um Berlin. Dort wohnen viele Menschen in größeren MFHs.

Bist Du schon einmal mit einem E-Lastenrad gefahren? Das macht wirklich Spaß.

Bei Carsharing muss ein zweiter Kindersitz eventuell mitgenommen oder von der Station genommen werden. Es wird auch mehr Stellfläche benötigt. Bei dem Lastenrad ist nicht viel zu prüfen. Viele Strecken können mit dem Lastenrad abgedeckt werden wie z.B. Einkäufe oder manche Ausflüge.

Die klimatischen Hintergründe habe ich jetzt nicht im Detail analysiert. Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass es in den Niederlanden oder Dänemark so viel sonniger und wärmer als in Berlin ist. Dort ist das Fahrrad als Fortbewegungsmittel etabliert.

Privat habe ich natürlich einen Fahrradanhänger für meine Kinder. Das Lastenrad fährt sich allerdings wesentlich besser. Alleine durch die starre Verbindung. Es ist jedoch aufgrund der Länge schwieriger unterzubringen und verhältnismäßig teuer. Mit dem E Lastenrad fahre ich mit schwerer Ladung im Durchschnitt immer über 25kmh schnell. Und man kann 80 km mit Unterstützung erreichen.

Die Nutzung des Fahrrads im Alltag hängt von den Fahrradstraßen und nicht vom Wetter ab. Vergleiche die USA mit den Niederlanden. In den USA gibt es manche Städte in denen kaum Rad gefahren werden kann. Stuttgart soll hier auch kein Leuchtturm sein… In den Niederlanden sieht es ganz anders aus. Dadurch steigt der Radanteil immens. Das führt wiederum zu mehr freien Flächen und von Autos wenig genutzten Strassen. Wir werden in Deutschland in den nächsten 10 Jahren den Radanteil in den Städten um mehr als 10% erhöht haben. Das ist meine Prognose. Das wird Änderungen mit sich bringen.

Bruno
2 Jahre zuvor

@Daniel

Es gibt auch wettergeschützte Modelle

https://www.youtube.com/watch?v=LLPfDC6JCUQ

Natürlich ist das eher für Städte und Agglomerationen. Die meisten haben ja auch einen Elektromotor, es wird sicher auch noch mehr Komfort geben in Zukunft, auch mit Heizung 😉

Aber es braucht natürlich eine gewisse Strasseninfrastruktur, so dass sich die Fahrzeugarten gegenseitig nicht in die Quere kommen. Viele benutzen ja heute kein Fahrrad genau aus diesem Grund, weil es teils schon mühsam ist im ganzen Verkehr sich noch irgendwie unterzubringen. Umgekehrt ärgern sich viele Autofahrer über gewisse Velofahrer, die sich an keine Regeln halten etc.

 

Kiev
2 Jahre zuvor

@ Bruno

Ich würde jetzt auch nicht freiwillig jedes Rad fahren… 😉

Das ist eher der Standard:

https://youtu.be/aeDqDkSzypw

Das macht wirklich Spaß. Kostet allerdings auch um 4.5k. ich bin auch die Niederländischen Bakfiets mit Holzwanne ohne E gefahren. Damit konnte ich mit einem Kind immerhin noch mit einem gemütlich fahrenden Rennrad Fahrer mithalten 😉 es fährt erstaunlich gut, dafür dass es keinen Motor hat.

Bruno
2 Jahre zuvor

@Kiev

Es gibt ja viele Innovationen, ich denke da ist für alle etwas dabei. Ich sehe in unserer Gegend primär Freizeitfahrer, also mit Sportgeräten. Sonst wird der SUV genommen.

Der Grund weshalb Fahrräder in Holland oder Dänemark mehr Verbreitung haben dürfte kaum am Wetter liegen, ich denke es liegt an der Infrastruktur. Hier teilt man sich häufig die Strasse mit Autos und LKW’s, sicher gibt es viele Streifen aber teils schon nervig oder zu eng. Viele wollen sich nicht in einer Abgaswolke oder pöbelnden Autofahrern durchquälen.

In deutschen Städten dürfte es etwas einfacher sein, da dort meistens mehr Platz vorhanden ist und die nötige Infrastruktur und Abtrennung einfacher zu realisieren ist.

Dazu kommt, dass es bei uns welliger ist, für unsportliche Leute als eine Qual, daher brauchen die auch Unterstützung von Motoren 😉

Ralf
2 Jahre zuvor

@Radfahrer: Bei uns in der eher ländlicheren Region ist das Radwegenetz schlecht ausgebaut und es gibt viele starke Steigungen. Teilweise gibt es schlicht keinen Platz für eine Radspur. Das Radverkehr hat wegen E-Bikes auch hier stark zugenommen. Dies führt regelmäßig zu gefährlichen Begegnungen zwischen Autofahrern und Radfahrern. Oft auf schlechter einsehbaren Abschnitten von Landstraßen die regulär mit 70-100 km ausgeschildert sind. Ich würde mich hier auf dem Rad nicht sicher und wohl fühlen. Habe das schon mehrfach ausprobiert und es kam zu mancher brenzliger Überholaktion durch PKW mit beinhahe Kollision im Gegenverkehr. Gefährlich für alle Verkehrsteilnehmer. Ich bin durchaus manchmal am schimpfen im Auto über die Radfahrer….

@Mobilität: Nachdem es nun die neue 125er-Regelung gibt und man damit für ca. 500-700 € (einige Fahrstunden ohne Prüfung) den Autoführerschein erweitern kann, wäre das eine wirtschaftliche Option (günstig in Anschaffung und Unterhalt). Leider gibt es derzeit keine innovativen Lösungen, welche auch bei schlechtem Wetter Schutz bieten (Roller mit Dach wie früher der BMW C1).

 

Bruno
2 Jahre zuvor

@Ralf

Vielleicht wäre dieses Schweizer Fahrzeug etwas für Dich 😉

https://www.youtube.com/watch?v=-n-pzXefQW8&feature=youtu.be

 

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