Leserbrief von Daniel (28): Er lebte nach dem Abi von der Hand in den Mund. Er hatte keine Ziele. Jetzt baut er sich ein üppiges Depot auf, studiert Medizin


New York, 25. Mai 2020

Leser Daniel: Nach dem Abi fehlte ihm die Motivation. Er lebte von der Hand in den Mund. Sparen wollte er nicht. Eine Dokumentation auf YouTube über Altersarmut führte schließlich zum Umdenken. Er spart jetzt eifrig für die Rente mit Aktien und ETFs. Der 28-jährige entschied sich außerdem für ein Medizinstudium. Das Bild entstand bei einer Wanderung in den österreichischen Alpen während der letzten Semesterferien.

Lieber Tim Schäfer,

Ich lese nun schon seit 2 Jahren deinen Blog und möchte einfach mal Danke sagen. Vielen Dank für die Motivation, das Durchhaltevermögen und das Mindset, welches du vermittelst.

Durch einige deiner Blogger-Kollegen und hauptsächlich durch dich hat sich in meinem Leben so einiges verändert – zum Positiven, will ich meinen =)

Nach meinem Abitur vor 9 Jahren wusste ich absolut nicht, was ich mit meinem Leben anfangen sollte und lungerte so vor mich hin… Hätten mich meine Eltern nicht zu einem freiwilligen sozialen Jahr (FSJ) „gezwungen“, wäre das wahrscheinlich schon der Anfang vom Ende gewesen.

Das FSJ absolvierte ich in einem Krankenhaus. Es war ganz in Ordnung. Zumindest so in Ordnung, dass ich mich nach diesem Jahr auf eine Ausbildungsstelle im sozialen Bereich bewarb und schließlich auch absolvierte. Es folgten die ersten Gehaltszahlungen. Ich begann schnell, mich an diesen Zustand zu gewöhnen, mir einen Kokon aus Konsum, Gemütlichkeit und „Von der Hand in den Mund“ zu weben. Ich verschwendete keinen Gedanken daran, etwas Geld zurück zu legen – wieso denn auch? Ende des Monats kommt doch sowieso neues Geld?!

So lief dann mein Leben vor sich hin, bis ich eines Abends auf der Couch durch Zufall auf eine Youtube-Doku zum Thema Altersarmut und Rentenlücke gestoßen bin. Obwohl ich bei meiner täglichen Arbeit viele Rentner um mich hatte, die keinen Cent in der Tasche haben, hat mich erst diese Doku unglaublich erschrocken und zum Nachdenken angeregt. Ich begann, mich schlau zu machen. So kam eines zum anderen. Ich begriff, dass ich mich dringend aus dem gemütlichen Kokon befreien musste, in dem ich steckte. Ich verschlang haufenweiße Bücher, Blogs und Videos über Vermögensaufbau, Börse, Motivation, Mindset und vieles mehr.

Heute bin ich stolz, sagen zu können, dass ich innerhalb von zwei Jahren mein Leben radikal umgekrempelt habe: Ich habe ein Depot im höheren 5-stelligen Bereich aufgebaut (ETFs und Einzel-Aktien), mit meiner Freundin zusammen eine Wohnung gekauft und mit 28 Jahren ein Medizin-Studium begonnen.

Vielen Dank, das wäre nicht möglich gewesen ohne Menschen wie dich, die motivieren und Vorbild sind.

Also ich habe ganz „langweilig“ 70/30 MSCI World/ MSCI EM aus der Anfangszeit. Die beiden ETFs werden regelmäßig bespart.

An Einzelwerten versuche ich, mich auf keine großen Experimente einzulassen und schätze die Stabilität der Unternehmen sehr. Hier halte ich Papiere wie Allianz, Microsoft, Apple, Berkshire, P&G, SAP, J&J, Visa, Amazon, 3M, Bayer, CocaCola… also Standardwerte für die Ewigkeit =). Diese haben jeweils circa 3 bis 4% Gewichtung im Depot.

Trotzdem besitze ich, weil es mich in den Fingern juckt, noch zwei kleine Positionen Tesla und Varta. Meiner Meinung nach sind diese Unternehmen unheimlich spannend und haben großes Potential. Bei Tesla glaube ich an die Vision, die das Unternehmen verkörpert. Aber wie gesagt, dabei handelt es sich lediglich um kleine Positionen.

Ich bin sehr froh, die Kurve rechtzeitig bekommen zu haben. Danke dafür!

Viele Grüße

Daniel


tim schaefer (Author)

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thoughts on “Leserbrief von Daniel (28): Er lebte nach dem Abi von der Hand in den Mund. Er hatte keine Ziele. Jetzt baut er sich ein üppiges Depot auf, studiert Medizin

  1. AvatarFinanzbär

    Gute Story 🙂 mit 28 Medizin anfangen auch sportlich und ambitioniert. Die Aktien sind mir etwas zu defensiv für sein Alter

     

  2. AvatarNils

    Daniel fühlt sich mit den Aktien anscheinend wohl und beabsichtigt diese längerfristig zu halten, also ist die Auswahl genau richtig. Eine offensivere, vermeintlich altersgemäßere Aktienauswahl mit Tech-Wetten und Turnaround-Zockereien bringt nichts, wenn man bei der höheren Volatilität irgendwann entnervt das Handtuch wirft. Daniel hat souverän den Einstieg in den Aktienmarkt in jungen Jahren™ geschafft, die Einstellung passt auch, also alles in Butter.

  3. AvatarFamilien Finanzen im Griff

    Ich finde es immer wieder klasse, wenn junge Menschen wie Daniel noch mal ihr ganzes Leben auf den Kopf stellen um noch mal zu studieren… Leider merken viele Junge Leute es erst zu spät, das man sich auch um die späteren Jahre finanziell kümmern muss, doch ist es mit 30 oder älter noch lange nicht zu spät.

     

    @Daniel alles richtig gemacht

     

    Gruß Stefan von

     

    Familien Finanzen im Griff

  4. AvatarCybR

    Tolle Erfolgsgeschichte, weiter so.

    Bei diesen Berichten interessiert mich  auch immer, wie derjenige zum aktuellen Stand gekommen ist: Wie schafft man es innerhalb von 2 Jahren als Student (evtl. mit Nebenjob) ein Depot im hohen fünfstelligen Bereich anzusparen und sich eine Eigentumswohnung zu kaufen?
     Grüsse
    CybR

  5. Avatarmonkeyboy

    Verkaufe Tesla! Die Vision ist schön, aber das Unternehmen Schrott und Musk kann man nicht trauen!

  6. AvatarFinanzbär

    @CybR

    Falls es dich interessiert: Habe einen ähnlichen Weg durch, bin damals aus dem Studium mit einem höheren fünfstelligen Depot gekommen. Bei mir war es so ,dass ich immer nebenbei gearbeitet habe. Bei Siemens oder Airbus zb bekommst du um die 18€ Stundenlohn als Werkstudent + Boni. Bei Rhode&Schwarz sogar 21€. Bei 20h/ Woche kommen da gut und gerne 1,5k zusammen. In den Semesterferien darf man 40h arbeiten als Werkstudent und verdient somit fast 3k. Als Werkstudent im Studium zahlst du kaum Steuern bzw kannst alles absetzen. Wenn du dann in einer WG wohnst und nicht zuviel ausgibst kommt da eine eine heftige Summe zusammen. Dann noch ein paar Kursgewinne und du bist gut dabei.

    Die Wohnung wird er denke ich mal mit Fremdkapital erworben haben.

    Liebe Grüße

     

  7. AvatarNico Meier

    Kommunismus heißt nicht Gleichmacherei. Wäre das so, wären alle das Gleiche. Zum Beispiel Bauer. Aber wer sollte dann zum Beispiel Werkzeuge herstellen? Oder operieren? Oder Häuser bauen?
    Alle gleich? Sorry, so blöd ist nicht mal ein Kommunist

    @Rüdiger

    Die Russen haben aus den Bauern die vorher “Unternehmer” waren angestellte in Kolchosen gemacht. Da wurden Bauernhöfe zu riesigen “Bauernfabriken” zusammengelegt. Das Resultat dieser Massnahme waren schlechtere Erträge und Hungersnöte in teilen der UDSSR!

    Ist doch völlig logisch wenn ich als Unternehmer die Früchte meiner Arbeit selber erneten kann so binn ich motiviert. Wenn ich aber einer von vielen angestellten auf einem riesigen Betrieb bin in dem jeder gleich viel verdient egal wieviel Leistung er bringt, dann habe ich keinen anreiz mehr Leistung zu bringen.

    Daher bin ich auch klar für Leistungskomponenten beim Gehalt. Wer mehr leistet, der soll einen Bonus oder eine höhere Lohnerhöhung erhalten als der andere Kollege der nur die Zeit absitzt und “Dienst nach Vorschrift” macht.

    Der Kommunismus ist an den Plänen gescheitert. Was bringen grosse Pläne wenn es ein kalten Winter gibt und daher plötzlich mehr Wintermäntel benötigt werden ich aber die Firmen nicht schnell darauf einstellen kann?

  8. AvatarBanana-Nana

    Was kommt hier als nächstes? >Lieber Tim, ich spare jetzt schon zwei Wochen mein Taschengeld. Davor habe ich immer alles verballert. Dank dir habe ich jetzt ein üppiges Vermögen im fünfzehnstelligen Bereich, dass ich in Aktien und ETFs gesteckt habe, und zwei Strandhäuser in Malibu.< Satiremagazin Tim Schäfer ^^

    Bitte nicht abwertend verstehen! Bin ein großer Fan von dir, Tim und freue mich für jeden, der seine Finanzen besser in den Griff bekommt. Natürlich auch für Daniel 😉

    Offen bleibt hier ja, woher das viele Geld kommt, dass man in zwei Jahren nämlich ein hohes (?) 5-stelliges Depot aufbauen kann, dazu noch eine Wohnung kauft und weiter investiert, während man studiert. Die Ansparzeit dafür war ja nicht gerade lang, zu den Einnahmen und Ausgaben erfährt man aber nichts. Es wäre natürlich keine Schande, wenn Eltern, Verwandte usw. ausgeholfen, größere Geldgeschenke ihren Weg genommen haben etc.

    Den meisten Lesern hier dürfte es ja darum gehen Vermögen selbstständig und langfristig aufzubauen. Dieser Aufbau passiert i.d.R. durch viele kleine Schritte und dauert gern Jahrzehnte lang. Besonders bei jenen, die wirklich bei 0.- anfangen müssen. Nicht so auch bei dir, Tim?

    Damit will ich nicht den Erfolg von Daniel schmälern, aber einmal sagen, dass ich auch solche Erfolgsgeschichten gut finde, die weniger steil verlaufen, sich dafür aber umso mehr durch langfristiges Denken, Durchhaltevermögen, einen gesunden und sparsamen Lebensstil auszeichnen.

  9. AvatarRalf

    “Wie schafft man es innerhalb von 2 Jahren als Student (evtl. mit Nebenjob) ein Depot im hohen fünfstelligen Bereich anzusparen und sich eine Eigentumswohnung zu kaufen?”

    Eine interessante Frage. Ich habe auch während des Studiums immer gearbeitet. Solche Dimensionen waren aber zeitlich nicht möglich und ich kann mir das bei einem anspruchsvollen, zeitintensivem Medizinstudium auch weniger vorstellen….

    Wie hast du das geschafft? Vielleicht können meine Kinder davon etwas lernen.

  10. AvatarDanielKA

    @ CybR: Text nicht gelesen? ABI FSJ Ausbildung und im Krankenhaus ganz normal gearbeitet, wahrscheinlich als “Nurse”, so riesige Brüche sehe ich da jetzt nicht im Lebenslauf.

  11. AvatarCharlie_Br0wn

    Das Depot konnte ich durch eine Erbschaft letztes Jahr so schnell so groß bekommen.

    Während des Studiums arbeite ich 12,5-25% je nach Auslastung und zusammen mit meiner Freundin kann der Kredit für die Wohnung dadurch problemlos abbezahlt werden.

  12. AvatarNico Meier

    Da täte etwas Digitalisierung auch gut.

    @Bruno

    Ich habe beruflich immer mal wieder mit der öffentlichen Verwaltung auf verschiedenen Stufen zu tun und stelle dabei fest, dass gewisse Kantone im Bereich Digitalisierung weit fortgeschritten sind währenddem andere sich der Digitalisierung verschliessen.

    Die Angestellten der Kantone und Gemeinden (ich hab immer Beamte gesagt) mit denen ich zu tun habe sind engagiert und kompetent aber viele fürchten sich vor der Digitalisierung, da sie Angst haben um ihre Arbeitsplätze.

     

  13. AvatarRüdiger

    Das wird an den Sozialfunktionären scheitern oder ?

     

    Und wenn es nicht scheitert, auch nicht schlimm. Die notorischen Klageweiber finden immer irgendwas, woran sie sich aufhängen können  😉

     

  14. AvatarMr. B

    @Thorsten.  Abschaffung des Soli auch für Kapitalerträge …   Dann wären die Verschiebungen der Dividendenzahlung nach hinten doch für etwas gut  ; -)

  15. AvatarSiggi

    Freue mich schon auf den Leserbrief von Sarah (10). Sie lebte nach der Grundschule von der Hand in den Mund. Sie hatte keine Ziele. Jetzt baut sie sich ein üppiges Depot auf, macht nebenbei Abitur.

     

  16. AvatarSiggi

    Oder

    Rechtsanwalt Rudi (22): 2 Millionen Euro Vermögen und 7 abbezahlte Eigentumswohnungen.

    Chantal aus dem Plattenbau (53): Früher protzte sie mit Lippenstift und Sportbuggies. Jetzt macht sie in ETFs.

    Postbote Pierre (38). Er sammelt Aktien wie Briefmarken. Hat schon 297.500 Euro im Depot.

    Veganerin Valerie (21): Sie ernährt sich nur von Reis und Bohnen und hat so ein dickes Depot angespart. Ihre größte Position ist Tyson Foods.

     

  17. AvatarThorsten

    Mr.B. ganz genau. Da es weder Planungssicherheit noch Bestandsschutz in diesem Land gibt bleibt es ein Glücksspiel. Die Regierung ändert auch schon mal rückwirkend sodass sie ordentlich abschöpfen können

  18. AvatarThorsten

    Warum die Immobilienpreise noch schneller steigen werden und sich dem internationalen Niveau anpassen werden :

    Sperr die Leute zu viert in ihr 3-Zimmermietsilo und schau was passiert. Sie merken , dass die Wohnung zu klein ist. Trotz Ausmisten und Freizeit außerhalb der Wohnung. Genau das ist passiert. Der Fernurlaub zum Ausgleich fiel auch weg. Man geht sich zeitweise auf den Geist.

    Die Schrebergartenbesitzer sind zu Coronazeiten glücklich. Wer genug Platz und einen Garten hat, hat zu Coronazeiten weniger Stress.

    Der Wunsch nach mehr Platz und Freifläche dürfte bei Millionen Menschen geweckt worden sein. Wer kann wird kaufen oder bauen und zwar mit Balkon, Garten , so viel eben geht.

    Deshalb : Corona wird dem Immobilienmarkt nutzen und die Entwicklung beschleunigen.

    https://www.n-tv.de/der_tag/Grossstadt-Miete-steigt-um-bis-zu-12-Prozent-mit-einer-Ausnahme-article21804369.html

     

  19. AvatarRüdiger

    @Digitalisierung:

     

    Neulich brauchte ich auch Daten von einem Standesamt in der bayerischen Provinz für das Standesamt in München. Elektronische Datenabfrage? Prinzipiell sollte das möglich sein. In der Provinz ist man darauf bereits vorbereitet, in der Landeshauptstadt leider noch nicht  😉

     

  20. AvatarDanielKA

    @ Thorsten: Schrebergärten bzw. Kleingartenkolonien haben bei uns einen regelrechten Ansturm erlebt, wobei viele nicht wissen welche Arbeit sie sich damit aufhalsen. Ich habe vor paar Jahren einen Platz aus der Verwandschaft abgelehnt.

  21. AvatarBenedikt

    Coole Geschichte, herzlichen Glückwunsch zum Turnaround!

    Was dein Depot angeht: Kann ich mich gut damit identifizieren, meins sieht sehr ähnlich aus und ich bin auch erst 29:)

    Mir sind solide, fette Unternehmen, die nicht so schnell pleite gehen und schön Dividende zahlen auch am liebsten.

  22. AvatarThorsten

    @DanielKA wer sich ungern bückt oder nur im Liegestuhl liegen möchte darf keinen Garten haben. Alternative : Rasengrundstück mit Friedhofthujas und Gärtner respektive Mähroboter. Wäre nichts für mich, jeder wie er mag .
    Rasen mit Thuja drumherum ist der maximale Schaden, da komplett tot für Insekten, man muss klinisch dement sein, um so was dauerhaft als “Garten” zu ertragen.

  23. AvatarDanielKA

    @ thorsten: Es geht nicht nur ums bücken, jeder sieht nur die Vorteile aber nicht die Arbeit die da hinter steckt (zB. beim Obst- und Gemüse Anbau) und die doch ganz starren Regeln der Gemeinschaft. Wir hatten in der näheren Familie zwei Parzellen in einer Kleingartensiedlung. In der Regel sind die ja nicht direkt am eigenen Wohnort in einer Großstadt und man zieht ja im Leben auch mal um, d.h. 10-15 Minuten mit dem Auto oder 30 Min mit dem fahrrad eine Strecke. Im Sommer muss jeden Tag gegossen werden, wir reden da von einem immensen Zeitfaktor, Urlaub problematisch . Mit zwei Parzellen gings und ein Teil der Verwandschaft ist z.B. nie in Urlaub gefahren, da konne man eine Vertretung organisieren. Für Reiselustige Leute ist ein Garten eher ein Klotz am Bein.

    Wenn Corona vorbei ist, werden diese Themen auch wieder abflachen.

     

  24. JosefJosef

    @Benedikt

    Ich suche auch Unternehmen mit sehr sehr hohen Dividendenrenditen.
    Der Cash Flow macht mich mit Dividenden sehr sehr Froh.
    Sprich ich brauche auch weniger Vermögen um meine Ausgaben zu decken.
    Corona kostet im Moment viel Geld, was die Unternehmen an Gewinnausschüttungen hindert, bin aber sehr sehr froh, dass die Politik überall so schnell reagiert hat mit dem Lockdown.

    So bald ich wieder Geld zum investieren bereit habe wird weiter investiert.

     

  25. KievKiev

    @ DanielKA

    Alle sollen schön in Urlaub fahren dürfen. Im Sommer ist es schon so weit. Der Aktienmarkt nimmt manche Ereignisse vorweg. Ich liebe es. Long in IAG, Fraport und uLong in TUI. Bei IAG und Fraport bin ich hartgesotten, ich bin allerdings mit dem Kauf ein gutes Stück vor dem Markt dabei gewesen und derzeit noch im roten Bereich. TUI habe ich vielleicht sehr gut erwischt. Wird sich zeigen…

  26. AvatarThorsten

    @Kiev zum Glück brauche ich TUI nicht zum Urlaub machen. Deswegen habe ich die Aktien auch nicht. Die ganze Reiserei rund um den Globus ist entartet. Hoffentlich wird das weniger.

  27. KievKiev

    @ Thorsten

    Ich bin noch nie mit TUI in den Urlaub gefahren. Außer ich habe als Kind etwas nicht mitbekommen… Falls die Aktie allerdings ein wenig zurück in Richtung 8-10€ kommt, fühlt sich das für mich ein bisschen wie fliegen an 😉

  28. AvatarBruno

    @TUI – Reisebranche generell

    Ich war einmal mit denen in Urlaub, als sie frisch umfirmiert wurden. Dann in so ein RIU-Hotel, das in wenigen Jahren heruntergewirtschaftet wird. Einmal muss man auch Pauschalurlaub machen um zu sehen dass es nix für einen ist haha, es ist wirklich gar nicht mein Ding. Fängt schon beim Fliegen an. Aber viele mögen das eben. Sie werden wohl auch profitieren wegen Thomas Cook.

    Ich würde mir aber TUI nicht kaufen, das Hauptgeschäft bei Ihnen ist das Mittelsegment, und das ist hart umkämpft. Die Umsätze hoch aber die Margen relativ klein. Die Aktionärsstruktur gefällt mir auch nicht wirklich.

    Schwieriger Branche. Wenn dann würde ich eher noch ein Online-Reisebüro anschauen wie Expedia, Tripadvisor, Booking.com, trivago etc.

    Aber auch da ist der Burggraben nicht riesig, die Konkurrenz gross.

    Carnival finde ich aus diesem Aspekt interessanter, aber ich befürchte, dass sie Pleite gehen resp. das Risiko für den Aktionär von Totalverlust oder zumindest grosser Verwässerung ist sehr gross. Hoffe es nicht für Tim.

    Habe mir das überlegt, aber nur wegen Corona in die Reisebranche, nur weil jetzt alles günstig ist, mache ich nicht. Ich hätte vorher nicht in diese Branche investiert und so lasse ich es auch jetzt. Airlines sowieso nicht, wenn überhaupt kämen wohl am ehesten noch Flughäfen in Frage, da dort der Burggraben natürlich gegeben ist.

  29. AvatarNico Meier

    @Bruno

    Was hältst du von Dufry?

    Burggraben ist vorhanden aber ohne Flugpassagiere kein Umsatz.

  30. AvatarBruno

    Dufry: Mal abgesehen dass ich diese Dutyfree-Shops immer links liegen lasse (es sind einafch nicht die Produkte die mich interessieren 😉 denke ich schon, dass der Umsatz zurück kommen kann, sobald wieder mehr geflogen wird.

    Die Umsatzentwicklung die letzten Jahre vor Corona hat mir gut gefallen, aber die Gewinne und Margen waren nicht berauschend.

    So gesehen, für eine Turnaround-Spekulation eine Option, für eine Langfrist-Anlage eher nein.

  31. AvatarCAT FISCH

    @Siggi

     

    Diese Leserbriefe von Tim sind doch alle gefakt, wie in der Sendung Cat Fish auf MTV. Es ist alles nur ein Fake wie in den Medien und Trump schon sagte fake news.

     

    In diesem Netz/Internet tummeln sich viele möchtegern oder Fake finanziell freie oder Millionäre um sie danach in ihrem eigenen Blog zu bugsieren und dann einzukassieren. Die Dollar fliessen bei jedem klick$.

     

    Zum nachdenken welcher Millionär oder finanziell freie schreibt schon in einem Blog und veröffentlicht seine ganze junge lebensgeschichte.

     

    Gruss

     

    Cat Fisch

  32. AvatarRüdiger

    @Lebensgeschichten:

     

    Ach, was soll’s, wahr oder erfunden. Hauptsache gut zu lesen (Rechtschreibung, Grammatik, Zeichensetzung) und mit einem sinvollen Kern.

     

    Auch nicht dümmer oder verlogener als das, was einem in den sogenannten “freien Medien” im www ansonsten so aufgetischt wird  😉

     

  33. AvatarBruno

    Pool Corp. Aktie wäre auch interessant gewesen habe ich verpasst, Pools boomen jetzt, jeder will ein Private Pool, sei es mobil oder fest. Kurzfristig natürlich doppelt Schub wegen Corona, aber die liefen ja auch vorher schon gut. Gut die mobilen Pools da bin ich wenigstens ein Teil mit Amazon dabei.

    Ich denke die Wirtschaft teilt sich gerade zwischen Gewinnern und Verlierern wie selten zuvor, auch bei einer 2. Welle könnte sich dies noch verstärken. Daher bin ich auch vorsichtig mit gefallenen Aktien.

    Aber ist schon nicht einfach, die guten Aktien sind einfach sehr teuer, waren es vorher und sind es immer noch oder wieder. Nasdaq fast wieder auf Alltime High.

  34. KievKiev

    @ Bruno

    Ich bin aktuell auch vorsichtig bei Neuinvestionen, vor allem bei Turnaround Kandidaten. Allerdings in der Summe sehr bullish eingestellt. Ich habe kein direktes Investment in TUI… Carnival habe ich ebenfalls. Auch nicht direkt. Allerdings als Versicherung. Hier würde ich bei einer Pleite haften müssen. Falls wir noch das V bekommen werde ich sehr stark profitieren. Falls nicht sind meine neuen Investitionen allerdings vom Rückschlag begrenzt. Der Preis dafür ist, dass 2+2 = 4 in einem begrenzten Zeitraum geben sollte.  Danach darf es auch auf 0 gehen…

  35. AvatarThorsten

    Die USA drohen Europa , Grenell ist inzwischen gegangen , er war isoliert.

    Grenell ist gegangen, Drohungen wurden erneuert

    Kein Grund zurückzustecken , Gasprom wird die Pipeline fertigstellen. Russland ist ein zuverlässiger und ziemlich geduldiger Partner, das Getrumpel mit Sanktionen läuft an ihnen ab.

    Ich bin mit 5% in Gasprom und habe keine Sorgen.

  36. KievKiev

    @ Mobilität
    https://www.zeit.de/amp/mobilitaet/2020-05/freie-lastenraeder-organisation-umweltschutz-klimaschutz-strassenverkehr
    Lastenräder trifft man immer mehr im Strassenverkehr an. Auch diese Räder kann man teilen, da die meisten Menschen nicht permanent so ein Rad benötigen. Berlin hat scheinbar 120 STK im Verleih. Die sind aber weit im voraus ausgebucht. Berlin ist nun Mal kein kleines Dorf. Da könnte man doch einfach aus 120 STK über 1000 STK fördern… Das Ausleihen sollte bezüglich Skalierung mit App keinen Unterschied bereiten. Dieses Angebot ist noch besser als Carsharing.  Es bedarf lediglich ausgewiesen Stellflächen.

  37. AvatarDaniel

    Dieses Angebot ist noch besser als Carsharing.  Es bedarf lediglich ausgewiesen Stellflächen

    Und was soll daran besser sein? Schau dir die Durchschnittstemperatur hier in Deutschland an und die Anzahl Tage in denen es kalt, regnerisch oder schlichtweg ungemütlich ist.

    Wer hat denn da Lust mit so einem Karren herumzuradeln? Wer wirklich daran interessiert ist, hat es sich schon längst privat gekauft….wer es gelegentlich bräuchte kauft sich einfach einen Anhänger fürs Rad mit ähnlichem Fassungsvermögen und hat es dann im Privatbesitz ohne es sich mit irgendwelchen Leuten teilen zu müssen und ohne Apps zu installieren.

    Meine Prognose: Ein Hipstermobil für grüne-Bionade-Trinker aus Großstädten mit gescheiterter Verkehrspolitik. Für den Rest der Bundesrepublik merkwürdig, unpraktisch und bestenfalls zu belächeln.

  38. KievKiev

    @ Daniel

    Das passt doch sehr gut zu Berlin. Ein Lastenrad haben die meisten mit Interesse an diesen nicht gekauft. Das steht auch in dem Artikel. Sie sind verhältnismäßig teuer und man kann sie aufgrund der Größe nicht einfach parken. Es handelt sich hier um Berlin. Dort wohnen viele Menschen in größeren MFHs.

    Bist Du schon einmal mit einem E-Lastenrad gefahren? Das macht wirklich Spaß.

    Bei Carsharing muss ein zweiter Kindersitz eventuell mitgenommen oder von der Station genommen werden. Es wird auch mehr Stellfläche benötigt. Bei dem Lastenrad ist nicht viel zu prüfen. Viele Strecken können mit dem Lastenrad abgedeckt werden wie z.B. Einkäufe oder manche Ausflüge.

    Die klimatischen Hintergründe habe ich jetzt nicht im Detail analysiert. Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass es in den Niederlanden oder Dänemark so viel sonniger und wärmer als in Berlin ist. Dort ist das Fahrrad als Fortbewegungsmittel etabliert.

    Privat habe ich natürlich einen Fahrradanhänger für meine Kinder. Das Lastenrad fährt sich allerdings wesentlich besser. Alleine durch die starre Verbindung. Es ist jedoch aufgrund der Länge schwieriger unterzubringen und verhältnismäßig teuer. Mit dem E Lastenrad fahre ich mit schwerer Ladung im Durchschnitt immer über 25kmh schnell. Und man kann 80 km mit Unterstützung erreichen.

    Die Nutzung des Fahrrads im Alltag hängt von den Fahrradstraßen und nicht vom Wetter ab. Vergleiche die USA mit den Niederlanden. In den USA gibt es manche Städte in denen kaum Rad gefahren werden kann. Stuttgart soll hier auch kein Leuchtturm sein… In den Niederlanden sieht es ganz anders aus. Dadurch steigt der Radanteil immens. Das führt wiederum zu mehr freien Flächen und von Autos wenig genutzten Strassen. Wir werden in Deutschland in den nächsten 10 Jahren den Radanteil in den Städten um mehr als 10% erhöht haben. Das ist meine Prognose. Das wird Änderungen mit sich bringen.

  39. AvatarBruno

    @Daniel

    Es gibt auch wettergeschützte Modelle

    https://www.youtube.com/watch?v=LLPfDC6JCUQ

    Natürlich ist das eher für Städte und Agglomerationen. Die meisten haben ja auch einen Elektromotor, es wird sicher auch noch mehr Komfort geben in Zukunft, auch mit Heizung 😉

    Aber es braucht natürlich eine gewisse Strasseninfrastruktur, so dass sich die Fahrzeugarten gegenseitig nicht in die Quere kommen. Viele benutzen ja heute kein Fahrrad genau aus diesem Grund, weil es teils schon mühsam ist im ganzen Verkehr sich noch irgendwie unterzubringen. Umgekehrt ärgern sich viele Autofahrer über gewisse Velofahrer, die sich an keine Regeln halten etc.

     

  40. KievKiev

    @ Bruno

    Ich würde jetzt auch nicht freiwillig jedes Rad fahren… 😉

    Das ist eher der Standard:

    https://youtu.be/aeDqDkSzypw

    Das macht wirklich Spaß. Kostet allerdings auch um 4.5k. ich bin auch die Niederländischen Bakfiets mit Holzwanne ohne E gefahren. Damit konnte ich mit einem Kind immerhin noch mit einem gemütlich fahrenden Rennrad Fahrer mithalten 😉 es fährt erstaunlich gut, dafür dass es keinen Motor hat.

  41. AvatarBruno

    @Kiev

    Es gibt ja viele Innovationen, ich denke da ist für alle etwas dabei. Ich sehe in unserer Gegend primär Freizeitfahrer, also mit Sportgeräten. Sonst wird der SUV genommen.

    Der Grund weshalb Fahrräder in Holland oder Dänemark mehr Verbreitung haben dürfte kaum am Wetter liegen, ich denke es liegt an der Infrastruktur. Hier teilt man sich häufig die Strasse mit Autos und LKW’s, sicher gibt es viele Streifen aber teils schon nervig oder zu eng. Viele wollen sich nicht in einer Abgaswolke oder pöbelnden Autofahrern durchquälen.

    In deutschen Städten dürfte es etwas einfacher sein, da dort meistens mehr Platz vorhanden ist und die nötige Infrastruktur und Abtrennung einfacher zu realisieren ist.

    Dazu kommt, dass es bei uns welliger ist, für unsportliche Leute als eine Qual, daher brauchen die auch Unterstützung von Motoren 😉

  42. AvatarRalf

    @Radfahrer: Bei uns in der eher ländlicheren Region ist das Radwegenetz schlecht ausgebaut und es gibt viele starke Steigungen. Teilweise gibt es schlicht keinen Platz für eine Radspur. Das Radverkehr hat wegen E-Bikes auch hier stark zugenommen. Dies führt regelmäßig zu gefährlichen Begegnungen zwischen Autofahrern und Radfahrern. Oft auf schlechter einsehbaren Abschnitten von Landstraßen die regulär mit 70-100 km ausgeschildert sind. Ich würde mich hier auf dem Rad nicht sicher und wohl fühlen. Habe das schon mehrfach ausprobiert und es kam zu mancher brenzliger Überholaktion durch PKW mit beinhahe Kollision im Gegenverkehr. Gefährlich für alle Verkehrsteilnehmer. Ich bin durchaus manchmal am schimpfen im Auto über die Radfahrer….

    @Mobilität: Nachdem es nun die neue 125er-Regelung gibt und man damit für ca. 500-700 € (einige Fahrstunden ohne Prüfung) den Autoführerschein erweitern kann, wäre das eine wirtschaftliche Option (günstig in Anschaffung und Unterhalt). Leider gibt es derzeit keine innovativen Lösungen, welche auch bei schlechtem Wetter Schutz bieten (Roller mit Dach wie früher der BMW C1).

     

  43. AvatarMikeMills

    @Daniel

    Und was soll daran besser sein? Schau dir die Durchschnittstemperatur hier in Deutschland an und die Anzahl Tage in denen es kalt, regnerisch oder schlichtweg ungemütlich ist.

    Naja, die letzten Jahre haben schon gezeigt wie lange sich der Sommer jeweils ziehen kann. Fahre eigentlich von Februar bis Mitte Oktober mit dem Lastenrad. Und ja, das mitten in Berlin. Sehe da keine Probleme und auch für die Zukunft einen großen Bedarf.

    Wer wirklich daran interessiert ist, hat es sich schon längst privat gekauft….wer es gelegentlich bräuchte kauft sich einfach einen Anhänger fürs Rad mit ähnlichem Fassungsvermögen und hat es dann im Privatbesitz ohne es sich mit irgendwelchen Leuten teilen zu müssen und ohne Apps zu installieren.

    Da gebe ich dir recht. Haben uns auch eins selbst gekauft. Das ist eigentlich für Normalverdiener erschwinglich und geht bei 1,5k aufwärts los. Teilen bedeutet bei vielen Dingen immer einen Mehraufwand. Und im Grund fährt man die Dinger vielleicht bis die Kinder in die Schule kommen, danach können sie selbst Radfahren.

    Ein Hipstermobil für grüne-Bionade-Trinker aus Großstädten mit gescheiterter Verkehrspolitik. Für den Rest der Bundesrepublik merkwürdig, unpraktisch und bestenfalls zu belächeln.

    Sag nicht, dass es Leuten mit Übergewicht schaden könnte auch mal zu Radeln. Jetzt wo die Restaurants wieder aufmachen sehe ich sie wieder, die die Ihre Wampe ins Auto wuchten um zum Restaurant zu fahren 😛

  44. KievKiev

    @ Bruno

    BMW scheint Dir gefallen zu haben… Ein Fiat 500 original in E Ausführung oder Mini Cooper wäre auch eine Möglichkeit. Ich frage mich bei so Kleinstfahrzeugen allerdings wofür man die überhaupt braucht. Kurze Distanzen fahre ich mit dem Rad und für längere nehme ich gerne ein KFZ. Das darf dann auch groß und sicher sein.

    Der Tesla Roadster mit Turbine wäre eine moderne Alternative, die ich durchaus einmal ausprobieren würde.

  45. AvatarThorsten

    Das Radfahren ist lokal sehr unterschiedlich. Gefährlich ist es fast immer. Wir machen fast alles mit dem Rad, es hat sich in den letzten 20 Jahren viel zum Guten verändert. Früher war es absolut stressig  Radwege fehlende, kaputt, ohne Übergänge, zugeparkt. Nun immer öfter Radspuren auf der Straße , Fahrradstraßen, Erlaubnis in Einbahnstraßen zu fahren wenn durch Verkehrsschild erlaubt. Begleitung von fahrradfahrenden Kindern durch Erwachsene auf dem Bürgersteig, das war vor kurzem noch verboten. Manche Eltern fuhren auf der Straße und riefen über parkende Autos, viele haben das Verbot ignoriert und fuhren trotzdem auf dem Bürgersteig.
    Jetzt ist es legal.

    Haltende und parkende Kfz auf Radwegen waren ein dauerndes Ärgernis. Nicht selten sondern zuverlässig regelmäßig. Der neue Bußgeldkatalog sollte helfen .

  46. AvatarDanielKA

    Wir haben ein E-Lastenfahrrad (wurde von unserer Stadt gefördert), ist wirklich toll zu fahren und sehr stabil mit 3 Rädern. Die Kinder lieben es und auch wenn sie groß werden, kann man Sachen vom Markt transportieren Picknik machen und generell viel Zeug (z.B. fürs Schwimmbad) mitnehmen. Der Normalpreis liegt im Laden bei 2,7 K, finde das geht echt in ordnung.

    https://www.babboe.de/lastenraeder/curve?gclid=EAIaIQobChMIy_Ogzb3T6QIVGofVCh2towCrEAAYASAAEgJ6APD_BwE

     

  47. AvatarThorsten

    @DanielKA. Mein Fahrradanhänger ist schon so 25 Jahre alt. Obwohl ich ihn nicht so oft verwende möchte ich nicht drauf verzichten. Ein Großeinkauf passt drauf.

    Fahrräder brauchen einen Abstellplatz. Den gibt es nicht so oft in der Stadt. In unserer alten Wohnung hätten wir kein Lastenfahrrad haben können , das trägt keiner in den Keller durch drei Türen und und die Treppe runter. Fahrradhäuser wären eine Lösung , aber die Alteigentümer beschließen lieber solche Sachen wie “Tiefgarage neu streichen” oder “Baum fällen”. Alles Autofahrer – noch.

  48. AvatarChrisk

    Ich wäre dafür dass Radfahrer bzw das Rad auch kennzeichnen bekommen, damit auch die nicht mehr fahren wie sie grad lustig sind. Was ich so sehe.. ohne Worte und bringen sich selbst dabei in Gefahr

  49. AvatarFit und Gesund

    Ich fahre mit dem Rad zur Arbeit, kein e-bike, wir haben prima Radwege und es sind nur 3km, ein Weg. An der Hauptstrasse ist es tagsüber gefährlich, schon 2 meiner Arbeitskollegen wurden dort angefahren und mittelschwer verletzt. Dort fahre ich nur nachts, die Radwege sind nicht beleuchtet.

    In die Stadt fahre ich aber mit dem Bus, das ist angenehmer. Wenn ich aber mit den Katzen zum Tierarzt muss, nehme ich ein Taxi, kostet sehr viel, aber spart immer noch sehr viel Geld gegenüber einem Auto.

    Manchmal hätte ich gerne ein Auto, aber es rentiert einfach nicht, auch kein Kleinwagen. Und Bewegung tut immer gut  🙂

     

  50. AvatarThorsten

    @FitundGesund ganz klasse, wir haben auch Katzen. Wenn wir das Auto nicht für die Fahrten aufs Land bräuchten müsste ich auch Taxi oder ggfls. bei geeignetem Wetter den Fahrradanhänger benutzen. Letzteres wäre aber sehr stressig für die Katze, ich denke Auto ist wegen der Abschirmung gegen äußere Reize besser.

  51. KievKiev

    @ DanielKA

    Es gibt nicht das perfekte Rad. Aus dem Grund mag ich genau die Sharing Modelle als Ergänzung. Dein Rad hat bei mir wieder gedanklich etwas aufgefrischt. Ich nutze die “Rennmaschinen” gerne für einen Ausflug mit Kindern. Für den Alltag ist Dein Lastenrad wesentlich besser geeignet. Vor allem wenn die Frau auch mit Kindern fahren möchte. Ich habe schon einmal fast eine Harley Fat Boy im Stand umgeschmissen. Für eine Frau ist ein zweirädiges E-Lastenrad mit Kindern ein ähnliches Ungetüm.

    @ Thorsten

    Stellflächen für die längeren Lastenräder sind in der Tat wichtig. Daran arbeiten gerade innovative Gemeinden.

    @ Ralf, Fit und Gesund

    Es wird noch ein wenig Geduld erfordern. Der Anteil an Radfahrern wird sicher weiter stark zunehmen. Das wird auch Anbindungen von Gemeinden mit sich ziehen. Eine Fahrrad Fernweg ist von der Erschließung wesentlich günstiger als eine Strasse. Falls die Zentren immer weniger KFZs hinein lassen wird es durch den Markt Lösungen geben. Vielleicht gibt es dann die Pendler Fahrräder, Mopeds etc. Wo ein Markt ist gibt es auch ein Angebot.

    Das ist das schöne an der Welt. Wir können heute schauen wie Städte weltweit funktionieren und dann manche vielversprechenden Konzepte übernehmen. Dort wo man heute gerne hin möchte wird man morgen ankommen. Das morgen wird allerdings 5-10 Jahre dauern und ein schleichender Prozess sein.

    @ Bruno

    Ich bin sehr dankbar über meine TUI Investition. 😉 Heute fliegen wir vielleicht zu der 7€ Marke. Flugreisen gefallen mir…

  52. AvatarLewin

    @kiev @bruno

    Bin auch dabei bei Tui. Was ist euer Plan? Ab wann nehmt ihr Gewinne mit? Finde den Anstieg eigentlich nicht nachvollziehbar 😀

  53. AvatarThorsten

    @Kiev die Fraktion “Radfahren ist was für schönes Wetter und Räder eher Spielgeräte für Kinder sowie für Radsportler” nimmt bei uns merklich ab. Wir haben uns früher alleine auf den ausgebauten Radwegen bewegt. Mittlerweile bewegt man sich hinterher einander und hat auch Gegenverkehr wo die Spur für beide Richtungen vorgesehen ist. Fußgänger müssen schon mal beim Queren warten wie sie es auch bei Autospuren machen würden. Allerdings gibt es immer noch die , die auf dem Radweg flanieren oder abrupt die Richtung wechseln und ohne zu schauen quer über den Radweg zur Ampel laufen. Radspuren auf der Straße sind einfach besser. Samstags vermeide ich manche Strecken , da die Fußgänger überhand nehmen und kfz sich quer draufstellen , weil sie eben Mal zur Post oder sonstwo rein wollen.

  54. KievKiev

    @ Lewin

    Ich habe Optionen auf TUI. Das verhält sich ein bisschen anders. Der Sommerurlaub wird weitgehend stattfinden, wenn keine zweite Welle dazwischen kommt. Spanien hat ebenfalls Flugreisen zu den Sommerferien erlaubt. Die Sommerferien sind DAS Geschäft überhaupt für die Reisebranche. Der Aktienmarkt nimmt immer die Bewegung vorweg. Aus dem Tal der Tränen ist jetzt definitiv Land in Sicht, daher steigt die Aktie entsprechend. Wie nachhaltig es ist, ob eine zweite Welle kommt. Vielleicht fehlt Menschen durch Firmenpleiten Geld für Urlaub? Das kann niemand sagen. Ein Teilverkauf ist auch eine Möglichkeit. Dann darfst Du entgangenen Gewinnen allerdings nicht hinterher weinen. Ich kann nicht sagen wo der Kurs hingehen wird. Ich habe allerdings auch Shopping Malls im Visier. Es kaufen alle Menschen nur noch bei Amazon. Der Einzelhandel geht zugrunde. Durch Corona erst recht. Die Frage ist: Was wenn nicht? Falls die Menschen wieder Lust auf Shopping bekommen kann auch hier ein Kursfeuerwerk auftreten. Ich betrachte nur die Wahrscheinlichkeiten und positioniere mich innerhalb meiner Risikotoleranz.

  55. AvatarBruno

    ….beschließen lieber solche Sachen wie “Tiefgarage neu streichen” oder “Baum fällen”

    Baum fällen, Rasen durch Steingarten ersetzen etc. sind typische Auto-MFH-Entschlüsse. Man spart Unterhalt, Bäume geben ja furchtbar viel Laub oder noch schlimmer könnten den Lack angreifen, Rasen muss gemäht werden etc. Dafür wird dann im Sommer entsprechend alles aufgeheizt wenn nur noch Betonwüste vorhanden ist.  Dafür hat man dann keine ekligen Insekten mehr, die ja nur nerven 😉

    Einkaufen mit einem Lastenrad wäre mal etwas anderes, aber bei uns wäre ich da wohl wirklich ein Exot und würde sicher sehr komisch und bemitleidend angeschaut… “ja können sie sich denn kein Auto leisten” 😀

  56. KievKiev

    @ Lewin

    Bei mir wurden eben 10 Calls ausgebucht. Ich habe somit mein investiertes Kapital zurück. Ich habe noch 60 Calls offen. Ich habe erneut 10 Stk für einen hohen Preis angeboten. Für mich reicht der Gewinn bereits aus. die übrigen 50 Stk lasse ich laufen und ziehe bei einem Gewinn Faktor von 10 die Reißleine.

  57. AvatarRüdiger

    @Radl:

    Wir haben hier einen schönen Radweg, quasi direkt vor der Haustür. Das ist eine alte Bahntrasse, die mitunter langen Steigungen sind vorhanden und spürbar, halten sich aber in Grenzen. Wunderbar zum genüsslichen “Lustradeln” durch die Natur, Wälder und Felder – natürlich ohne elektrische Unterstützung. Der Weg führt unmittelbar zu meinem Arbeitsplatz und wird von mir auch genutzt, um zur Arbeit zu kommen. Wenn das Wetter passt. 10km (einfach) durch die pralle Sonne, durch den Regen oder bei winterlichen Temperaturen sind nichts mehr für einen alten Sack wie mich  😉

     

  58. AvatarLewin

    @Kiev danke für die Info. Ich lasse mal die Gewinne laufen 🙂
    Umschichten wäre bei mir dann in Berkshire B

  59. AvatarRalf

    “Falls die Zentren immer weniger KFZs hinein lassen wird es durch den Markt Lösungen geben. Vielleicht gibt es dann die Pendler Fahrräder, Mopeds etc. Wo ein Markt ist gibt es auch ein Angebot.”

    Das würde ich sehr begrüßen. Hier gibt es noch Potential am Markt. Vielleicht ist auch der Einfluss der Autolobby zu stark. Neue Radwege wird es vielerorts aber nicht so schnell geben. Das Planrecht ist sehr komplex und langwierig in D. Dazu kommt, dass in einigen Region einfach der Querschnitt fehlt um zusätzliche Radwege wirtschaftlich einzuplanen.

    @China: Die Chinesen sind Meister einer geschickten, stillen Vereinnahmung. Die Industrie und Politik muss wirklich aufpassen. China kauft sich ordentlich bei vielen Firmen wie Daimler ein.

    @Rüdiger: Super Sache mit dem Radweg, würde mir auch gefallen.

  60. AvatarDanielKA

    @ Kiev: Das Fahrrad ist sehr stabil und eben durch die 3 Räder kippsicher und die Holzwanne kann mit bis zu 100 kg beladen werden, natürlich wurde uns auch vom Verkäufer) gesagt, man kann gewisse Brücken nicht befahren, aber mit Muskelkraft geht alles 😉 (wahrscheinlich müssen Sie das sagen) Ansonsten ist die Rheinebene sehr flach, passt für uns. Für Hügel und -Bergfahrer gibt es auch ein Mountainmodell mit stärkerem Motor, kostet aber schon über 1.000 Euro mehr. In der Stadt kann man es ebenfalls sehr gut abstellen. Bei uns daheim steht es in der Garage, von daher in verdichteten Innenstädten ohne Fahrradstellplatz schon etwas schwerer. Man könnte es draußen stehen lassen, aber leider klauen diverse Leute gerne Fahrräder.

  61. AvatarRalf

    Aber oft eben notwendig, gerade auf dem Kaff oder langen Arbeitswegen mit schlechter ÖPNV-Verbindung. Ich hoffe auf neue und günstige Entwicklungen für Altautofahrer wie mich. Notwendiges Übel das ich gerne ablegen würde. Einen Auto-Führerschein halte ich trotzdem für sehr wichtig. Ist bei vielen jungen Leuten nicht mehr selbstverständlich.

    Die EU-Kommission will nun ein fettes Hilfspaket schnüren. Vor allem Italien und Spanien sollen profitieren. Wie sehr ihr das Thema?

  62. AvatarWolke

    @Siggi

    Freue mich schon auf den Leserbrief von Sarah (10). Sie lebte nach der Grundschule von der Hand in den Mund. Sie hatte keine Ziele. Jetzt baut sie sich ein üppiges Depot auf, macht nebenbei Abitur.

     

    Habe sehr gelacht! Auch ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, daß die Geschichten teilweise Fakes sind… und langweilig sind sie sowieso.

    In der Tat diskutiert man im Blog lieber über Lastenfahrräder, zu Recht.

  63. AvatarThorsten

    @Ralf auf dem Land ist es ein Muss. Es geht nicht ohne. In der Stadt könnten es weniger sein.

  64. AvatarThomas

    @Siggi

    Freue mich schon auf den Leserbrief von Sarah (10). Sie lebte nach der Grundschule von der Hand in den Mund. Sie hatte keine Ziele. Jetzt baut sie sich ein üppiges Depot auf, macht nebenbei Abitur.

     

    Weiß auch nicht wie man in so kurzer Zeit in jungen Jahren zu soviel Geld und einer Immobilie kommen kann, wenn man wirklich bei Null anfängt. Nebenjob reichen da sicherlich nicht.

    Auf der anderen Seite kenne ich viele in meinem Umkreis, die in einem wohlhabenden Elternhaus aufwachsen und finanziell abgesichert sind. Das ist ja alles OK. Aber machen wir uns nichts vor. Der Erbengeneration geht es gut, Stichwort Einzelkind und Akademikerpaar. Selten ist heute das Vermögen noch selbst erarbeitet, so wie die vielen Geschichten hier glauben machen. Es wird heutzutage nur noch rumgejammert wie schlecht es einem geht. Dabei geht es den meisten so gut wie noch nie. Wirklich arme Menschen kenne ich persönlich nur aus dem Fernsehn 🙂

    Gruss, Thomas

  65. AvatarRüdiger

    Es wird heutzutage nur noch rumgejammert wie schlecht es einem geht. Dabei geht es den meisten so gut wie noch nie.

     

    Finanziell gesehen hast du womöglich Recht, aber Geld ist nicht alles.

    Na ja, für manche schon  😉

     

  66. AvatarCybR

    @DanielKA es hätte mich gefreut, wenn du nicht gleich so aggressiv geschrieben hättest. Das ist doch unnötig 🙂

     
    Meine Frage bezog sich nicht auf Brüche im Lebenslauf, sondern darauf, wie man in so kurzer Zeit so ein großes Depot und eine Eigentumswohnung hinbekommt. Vielleicht kann man daraus ja noch lernen und was für sein eigenes Vorgehen abgucken?
    In meiner Frage habe ich die Station als Krankenpfleger ausgelassen, da stimmt. Es ändert aber nichts an meiner Frage. In einer Ausbildung und in der Tätigkeit als Krankenpfleger verdient man meines Wissens nach nicht überdimensional.

    @Finanzbär Danke für die Antwort.

     

     

    Grüsse

    Cybr

     

  67. AvatarPaluma

    @cybr bei dem Kauf der Wohnung hatte ich mir auch die Frage gestellt, ob es da nicht einen Zuschuss von einem Elternteil gab oder gar von beiden. Ist ja nichts verwerfliches. Nur das “Wie habe ich es geschafft” in so kurzer Zeit ein so großes Vermögen aufzubauen, fehlt ein Wenig in dem Leserbrief. Alleine die Kaufnebenkosten stellen schon einen kleineren  5 Stelligen Betrag dar. Den die Bank auch eigentlich immer vom Kreditnehmer finanziert sehen möchte. Im Normalfall dann noch 10-20% Eigenkapital noch dazu.

    Wenn er das Studium schafft durch zu ziehen Respekt. Danach kommen zwei harte Jahre Assistenzarzt hinzu, den man meines Wissens nicht geschenkt bekommt. Mit Ende 30 startet er dann ein zweites mal ins Berufsleben.

    Ein Freund von mir hat einen ähnlichen Werdegang. Nur glaube ich nicht so ein Depot 🙂

  68. AvatarOlly Wood

    @Rüdiger

    …du meinst aber nicht zufällig den „Bahnradweg“ in Hessen ? 🙂

  69. AvatarRalf

    Vielleicht mal endlich zurück zum Thema Aktien.

    McDonald’s braucht laut Focus-Bericht offenbar Milliarden aus dem Rettungspaket der US-Regierung. Viele namhafte Konzerne wie Coca-Cola oder IBM haben einen großen Haufen Schulden angehäuft. Was läuft da schief und wie sollte man solche Zahlen als Investor bewerten? Ein Indiz dafür, das viele Aktienkurse fundamental nicht begründbar sind?

  70. AvatarNico Meier

    @Ralf

    Viele Firmen haben in den letzten Jahren ihre Schulden erhöht um Aktienrückkaufprogramme durchzuführen. Wenn der Gewinn stagniert ich aber regelmässig eigenen Aktien kaufe so kann ich den Gewinn pro Aktie erhöhen.

  71. AvatarRalf

    Mit wegbrechenden Einnahmen wie in Corona werden die fehlenden Rücklagen aber spürbar. McDonald’s hat z.B. sehr viele Filialen verkauft. Damit ist weniger Gegenwert da um Schulden zu schultern. Könnte sich noch rächen, oder?

  72. AvatarDanielKA

    @ cybr: Der Satz: “Text nicht gelesen?” ist also aggressiv?? etwas empfindlich würde ich sagen aber ok, nicht jeder kommt mit der direkten Ansprache zurecht 😉 Anonsten hatte ich ja seinen Lebenslauf erwähnt und auch als krankenschwester hat man seine 3.000-3.500 Brutto gesichert.

  73. AvatarDanielKA

    @ Ralf: Deswegen brauchen die Firmen ja die ganzen staatlichen Hilfen, durch Aktienrückkaufe und Dividenden und die damit einhergehende Verschuldung sind viele Old Economy Firmen ausgezehrt und haben Liquiditätsengpässe. Die EK Quoten sind ja erstaunlich niedrig, wenn dann der Kapitalmarkt dicht macht und keine Umsätze generiert werden, geht es schnell in Richtung Insolvenz (z.B. Hertz letztens, selbst Icahn hat sein 700 Mio. Dollar Invest abgeschrieben und alle Aktien verkauft)

  74. AvatarDanielKA

    Boeing entlässt ebenfalls zusätzlich 7.000 Mitarbeiter über Nacht, sind großzügig 😉 , gibt pro Betriebsjahr Eine Woche Gehalt zusätzlich und noch bis zu 26 Wochen Krankenversicherung. In den USA geht es schon deutlich härter ab, als im gemütlichen Deutschland.

  75. AvatarRalf

    Hätte ich von großen Namen wie McDonalds oder Coca-Cola aber bisher nicht gedacht. Inwieweit sollte das bei Anlageentscheidungen Rücksicht finden mit so hohem Verschuldungsgrad? Man kann ja nicht nur IT-Firmen mit hohem Cashpolster kaufen wenn Streuung im Depot erwünscht ist. Wie geht ihr damit um?

  76. AvatarSchachmatt

    @ Ralf: doch, kann man. Warum sollte ich „streuen“, um Firmen zu kaufen, die intensiv Financial Engineering betrieben haben mit Schulden-finanzierten Aktienrückkäufen und nun Dividenden kappen, Personal entlassen etc? DanielKA hat es schon beschrieben. Diese „traditionsreichen Qualitätsfirmen“ brauche ich nicht. Zumindest kein Kauf für mich zum jetzigen Zeitpunkt. Dann lieber Apple, Google, Facebook, Microsoft, ServiceNow, Paypal, Amazon, Adobe, Mastercard, Visa, Salesforce, Veeva, etc.
    Da gibt es genug Auswahl.

  77. AvatarThorsten

    @Schschmatt alles US-Werte ? Währungsrisiko beachten. Derzeit Kurs 1,09 , bei 1,20 sind schon 10% des Buchwerts in Euro weg. Ich kaufe erst bei 1,20€.

  78. AvatarFelix

    @ Schachmatt

    Schöne Auswahl. Die meisten habe ich auch. Ist halt kaum eine dabei mit KGV unter 30, manchmal über 100. Sie performen, keine Frage. Ob es für den long Run ist sei dahingestellt.

    Mir fehlen in der Liste mindestens: Tesla und Uber. Mobilität und green energy ist das nächste große Ding. Dazu noch etwas Life science, dann sollte man für die Zukunft, die von Technologie und Innovation geprägt sein wird, gut aufgestellt sein.

  79. AvatarDanielKA

    @ Ralf: es gibt auch bei den Oldies vernünftige, oft im erweiterten “inhabergeführten” Mittelstand bzw. mit wesentlich beteiligten familiären Eigentümern, man denkt nur mal an Rational mit einer EK Quote von fast 75 %, Hornbach fast 50 %, Beiersdorf mit über 60%, die überstehen auch leichter mal einen Sturm. Liquiditätsbedarf kommt immer unerwartet, ob jetzt Finanzkrise oder Pandemie. Mit Speck an den Rippen kommt man besser durch.

  80. AvatarDaniel

    Mit wegbrechenden Einnahmen wie in Corona werden die fehlenden Rücklagen aber spürbar. McDonald’s hat z.B. sehr viele Filialen verkauft. Damit ist weniger Gegenwert da um Schulden zu schultern. Könnte sich noch rächen, oder?

    ich sehe das vollkommen entspannt bei den Dickschiffen. McDonalds hat sich derart verschuldet weil es viel günstiger war sich Schulden aufzuhalsen und diese mit niedrigsten Zinsen zurückzuzahlen. Die Einnahmen lagen glaube ich “vor Corona” 8-mal über den Ausgaben die für die Schuldenfinanzierung notwendig war. Deswegen gab es auch nie Stress stetig die Dividende weiter zu erhöhen.

    Ich halte es auch für ziemlich abwegig, dass McDonalds durch Corona wirklich dauerhaft gebeutelt wird. Grade McDonalds in USA lebt singifikant durch McDrive. Essenausgabe war sogar hier problemlos möglich als alles andere zu war.

    Ich vermute eher dass wir auf die gleiche Situation stoßen wie hier in der EU. Sowohl USA als auch EU haben die Druckerpresse angeworfen und nie war es einfacher an massenhaft Geld zu kommen. Welchen Zinssatz die Unternehmen wohl zahlen für Staatsgeld? Es wird geschenkt sein.

  81. AvatarSchachmatt

    @ Felix: die Liste war ohne Anspruch auf Vollständigkeit. Tesla, Uber, keine Frage. Life Science: u.a. Intuitive Surgical, Lonza, Stryker…

  82. AvatarRüdiger

    Auch dem Life Style darf man durchaus Beachtung schenken. Repräsentiert durch Adidas, Nike, …

     

  83. AvatarRalf

    “Ich vermute eher dass wir auf die gleiche Situation stoßen wie hier in der EU. Sowohl USA als auch EU haben die Druckerpresse angeworfen und nie war es einfacher an massenhaft Geld zu kommen. “

    Richtig. Aber die Zeche muss irgendwer bezahlen. Europa wird zur Schuldenunion. Der Maastricht-Vertrag und Stabilitätspakt sind für die Tonne. Jetzt darf die EU wohl selbst Schulden machen und Deutschland wird über juristische Hintertürchen in die Haftung gezwungen. Ohne Beschluss vom Parlament. Eigentlich ein Hammer.

    Und für die Oma um die Ecke ist kein Geld da für eine anständige Rente. Populisten reiben sich bereits die Hände, das ist definitiv Wasser auf deren Mühlen. Und kein Rentner wird es sich dann mehr lange gefallen lassen, dass es in Italien oft bessere Renten gibt wie hier.

  84. AvatarNico Meier

    Richtig. Aber die Zeche muss irgendwer bezahlen. Europa wird zur Schuldenunion. Der Maastricht-Vertrag und Stabilitätspakt sind für die Tonne. Jetzt darf die EU wohl selbst Schulden machen und Deutschland wird über juristische Hintertürchen in die Haftung gezwungen. Ohne Beschluss vom Parlament. Eigentlich ein Hammer.

    @Ralf

    Natürlich wer soll denn sonst die 500 Milliarden zahlen die die Firmen in der EU nun von der EU erhalten? Nach dem Brexit wird GB wohl kaum noch Kohle in die marode EU pumpen da bleiben wohl nur noch wenige Länder die die Zeche zahlen können  DE gehört sicherlich dazu.

  85. AvatarRalf

    Dann gründen wir eben eine neue Währungsunion mit der Schweiz und Österreich ;o) ….

  86. AvatarRüdiger

    Was ist eigentlich aus der Fraktion “Hohn und Spott für Wirecard” geworden?

    Lange nichts mehr gelesen von denen  😉

     

  87. AvatarBlackrock

    Mach mir den Skywalker?

    ich kann mich nach dem Absturz ganz gut an den o. g. Kollegen erinnern, welcher wohl im linken Zeh oder sonst wo Eingebungen hatte und verkauft hat. Damals dachte ich…Mist, den Gedanken hatte ich eigentlich auch aber……

    Jetzt habe ich wieder so ein seltsames Zucken im Finger..eigentlich…die Kurse sind seit dem Absturz um 40% gestiegen doch haben wir die größte Wirtschaftskrise seit dem 2. Weltkrieg (laut Journalie).

    Normalerweise sollte man jetzt doch…oder?

     

     

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