Leser aus Belgien, 22, hat 20.000 Euro. Er setzt auf ETF MSCI World, Berkshire, Amazon, Starbucks, Henkel, Tesla, Fresenius, Apple, Alphabet, Facebook, Nike


New York, 20. August 2018

Ein Leser aus Belgien. Er hat schon 20.000 Euro gespart. Er möchte sein Vermögen ausbauen, um finanziell frei zu werden. Fleißig ist er.

Ich erhielt einen Leserbrief aus Belgien. Er ist 22 Jahre alt. Fleißig und motiviert steuert er dem Ziel der Freiheit entgegen. 20.000 Euro Vermögen hat er schon aufgebaut. Ich bin mir sicher, dass er weiter Fortschritte gemeinsam mit seiner Freundin machen wird. Danke für diese motivierenden Zeilen.

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Hallo Tim,

seit 2 Jahren verfolge ich deinen Blog und deine YouTube-Videos. Du bist immer wieder eine Inspiration. Es macht Spaß dir zuzuhören. Mein Name ist Maxime. Ich bin 22 Jahre alt. Ich lebe mit meiner Freundin zusammen in einer Mietwohnung. Wir sind Belgier und wohnen auch dort. Bei uns in der Region wird jedoch Deutsch gesprochen.

Die Wohnung ist 75 Quadratmeter groß. Wir bezahlen 650€ warm. Wir arbeiten beide Vollzeit.

Ich habe mich schon immer für Geld interessiert. Schon als Kind war ich immer froh, wenn ich irgendwo Geld verdienen konnte. Nur das Problem war, ich gab alles Geld wieder aus, was ich verdiente. Ich hatte ein schlechtes Mindset zu Geld und falsche Glaubenssätze.
In meiner Ausbildung als Mechatroniker fing ich an, kleine Summen zur Seite zu legen, wobei mir das sehr schwer fiel.

Als ich dann 1000€ zusammen hatte mit 19 Jahren, buchte ich sofort einen Urlaub mit meiner Freundin. Doch in diesem Urlaub wurde mir klar, ich möchte in Zukunft nicht nur einmal im Jahr in Urlaub fahren. Mir wurde klar, je weniger man sich um seine Finanzen kümmert, desto unfreier ist man.

Als ich das begriffen hatte, suchte ich sofort bei YouTube nach Möglichkeiten, wie man sein Geld investieren kann. Da ich für Immobilien kein Kapital hatte, fand ich Aktien und Etfs sehr interessant.

Daraufhin habe ich mir Bücher gekauft und mich gut ein Jahr eingelesen. Mit 20 Jahren habe ich dann meinen ersten Sparplan auf einen MSCI World mit 50€ gemacht. Jetzt zwei Jahre später sind es schon 500€ monatlich (Einzelaktien und Etfs). Ich liebe einfach das Thema Investieren, und durch Leute wie dich Tim, habe ich die Grundlagen gelernt.

Mein Depot: ETF MSCI World, Berkshire, Amazon, Starbucks, Henkel, Tesla, Fresenius, Apple, Alphabet, Facebook, Nike. In Zukunft möchte ich ein paar mehr defensivere Werte einkaufen, da ich doch sehr techlastig bin..

Mein Depot hat letzten Monat die 10.000€ geknackt, es ist ein kleiner Schritt Richtung Freiheit.

Mein Cashbestand beträgt: 8000€ (möchte noch bis 10.000€ aufstocken). Und eine kleine Summe von 2000€ habe ich rein zum Spekulieren in Kryptowährungen. Somit beträgt mein Gesamtvermögen: 20.000€.

Ich bin Mechatroniker. Mein Gehalt beträgt 1750€ Netto. Dazu mache ich noch einen Nebenjob sonntags. Das sind dann weitere 450€. Macht 2200€. Davon spare ich im Schnitt 850€.

Ich muss noch an meiner Sparquote arbeiten. Auf jeden Fall möchte ich dir danken Tim, dass du Leute mit deinem Blog motivierst und uns allen ein Vorbild bist. Respekt, das du es in die Freiheit geschafft hast!
Viele Grüße an alle Leser.

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Heute habe ich – nach langer Pause – ein neues Video auf YouTube hochgeladen:


tim schaefer (Author)

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Gedanken zu „Leser aus Belgien, 22, hat 20.000 Euro. Er setzt auf ETF MSCI World, Berkshire, Amazon, Starbucks, Henkel, Tesla, Fresenius, Apple, Alphabet, Facebook, Nike

  1. Insider

    Scheinst auf einem guten Weg zu sein . Für dein alter ein überdurchschnittlicher Betrag . Sind die Lebenshaltungskosten und Löhne mit Deutschland vergleichbar ?

    überleg dir aber mal ob du nicht noch einen einen etf EM zur noch besseren Diversifikation aufbauen willst .

     

    Gruß Insider

     

     

  2. KievKiev

    @ Maxim

    Lebst und arbeitest Du in Belgien? Welches Gehalt würdest Du in Deutschland erzielen? Je nach Lage ist Pendeln oder gar Radfahren auch grenzüberschreitend kein Problem. Habt Ihr KFZs?

    In Deinem Alter kannst Du vielleicht auf der Einnahmenseite noch mehr als auf der Ausgabenseite erreichen. Mit Deinem Nebenjob bist Du bereits sehr engagiert. Vielleicht kannst Du ein höheres Gehalt bei ähnlichem Zeitaufwand in dem Hauptjob erzielen. Ich habe keine Idee was in Deinem Bereich realistisch ist.

    Ist Deine Freundin auf einem ähnlichen Weg? Falls Ja könnt Ihr mittelfristig zusammen auch Immobilie(n) kaufen. Aber hier sollte auf jeden Fall fest stehen, dass Ihr die Zukunft gemeinsam verbringen möchtet. So eine Entscheidung nimmt vielleicht ein paar Jahre in Anspruch.

    Mit 22 Jahren hast Du neben dem Zinseszins auch genug Zeit zu überlegen, wie Du mittel- bis langfristig leben möchtest.

    Viel Erfolg!

     

  3. Fabian S.

    Hallo Tim,

    habe mal eine Frage, wie wähle ich eigentlich für meine Aktien den besten bzw. für mich günstigsten Börsenplatz aus, um meine Aktien zu verkaufen. Wonach muss ich mich dabei richten? Habe bisher nur welche gekauft und kaum verkauft und schon während des Kaufens fand ich die Auswahl sehr unübersichtlich und echt kompliziert. Evtl. gibt es auch keine pauschale Antwort. Aber ein Tip wäre ganz gut….

  4. glADius

    Guten Morgen zusammen,

    @Fabian: Wenn du Tims Meinung und damit der vieler Early Retiree folgst, solltest du die Aktien zunächst mindestens ein Jahrzehnt halten, besser länger (vgl. Warren Buffet). Beim Traden verlieren die meisten Leute nur ihr Geld/ihre Performance.

    @Maxim: Respekt, du machst vieles richtig. Ich wünschte ich wäre in deinem Alter ebenfalls bereits auf diese Blogs gestoßen, so hast du noch ein paar zusätzliche Jahre was vom Zinseszins. Schau dir zusätzlich auch mal Mr. Money Mustache an (falls nicht bereits geschehen), er hat ebenfalls ein paar sehr interessante und nützliche Strategien/Meinungen entwickelt.

    @Tim: Ich kann mich den anderen nur anschließen, vielen Dank für deine regelmäßigen gut motivierenden Beiträge. Ich führe mit meiner Frau nun quartalsweise „Keine-Käufe-Monate“ durch (bzgl. Zeugs, Lebensmittel ausgenommen) – das ist super für die Sparquote und sensibilisiert total (wobei man merkt, dass einem in diesen Monaten komischerweise wirklich an nichts fehlt…). Ein bisschen arbeiten müssen wir aber noch am Nachkaufen im Folgemonat^^

    Beste Grüße

    Stephan (alias glADius)

  5. A.

    @Maxim

    ich würde von Firmen die keinen Gewinn machen die Finger lassen.

    Wenn Sie irgendwann Gewinn machen, kann man immer noch einsteigen.  Zwar kannst du hohe Gewinne einfahren aber halt auch das Geld komplett verlieren. Mit Microsoft  z.B. ist auch Tech welches defensiv ist, am wachsen und Dividende zahlt! Finde ich persönlich  besser als Tesla.

     

    Gruß

     

  6. Lad

    Leser aus Belgien,

    du hast anscheinend die falschen Bücher gelesen. Deine Aktien sind stark überbewertet und ohne Dividende. Beim nächsten großen Crash wirst du nicht glücklich. Die richtigen Bücher wären: Buffettology, Der intelligente Investor. Und dann solltest du dich dem Value Investing widmen, immer stark auf niedrige KUV, KBV Verhältnisse achten und immer 3% bis 6% Dividendenrendite verlangen. Keine Aktie ohne Dividende kaufen. Nur so wirst du auch beim nächsten großen Crash mit Aktien glücklich. Hoffentlich weisst du schon, wann du deine teuren Aktien ohne Dividende beim Crash verkaufen wirst und lässt du sie nicht auf 1/10 fallen, so wie es die älteren Anleger 2000-2003 erlebt haben.

  7. Ex-Studentin

    @Maxime

    Du bist auf dem richtigen Weg! Finde es interessant, wie du dein Leben selbst gewendet hast. Ist nicht selbst verständlich bzw. benötigt bei manchen größere Wachrüttler.

    Welche Bücher hast du zum Einstieg gelesen?

  8. Daniel

    Deine Aktien sind stark überbewertet und ohne Dividende. 

    Überbewertung ist eine reine Definitionssache. Ich lese im Text nichts von einer Dividendenstrategie oder Ähnliches, warum also sollte er in Dividenden-Titel investieren wenn das gar nicht der Anspruch ist?

    Beim nächsten großen Crash wirst du nicht glücklich.

    Woran willst Du das fest machen? Und jemand der in Ölfirmen oder Energie-Aktien mit hoher Dividende investiert wird glücklicher?

    Die richtigen Bücher wären: Buffettology, Der intelligente Investor. Und dann solltest du dich dem Value Investing widmen, immer stark auf niedrige KUV, KBV Verhältnisse achten und immer 3% bis 6% Dividendenrendite verlangen.

    Die Bücher sind in Ordnung, ob eine Value Investing Strategie aber perfekt ist, wage ich mal bei dem vermuteten Anlagezeitraum zu bezweifeln. Value Investing bedeutet für mich günstig einkaufen und verkaufen sobald die Werte wieder fair oder leicht überbewertet sind um anschließend wieder auf Schnäppchenjagd zu gehen. Ich glaube kaum, dass diese Strategie einer klassischen Buy-And-Hold Strategie mit ausreichener Diversifikation überlegen ist. Bzw. er würde viel zu viel Aufwand bedeuten da er häufige Handlung erfordert.

    Keine Aktie ohne Dividende kaufen.

    Warum? Insbesondere bei Wachstumsaktien wurde bzw. wird der Buchgewinn nicht versteuert. Wenn jemand langfristig anlegen will und Dividenden ohnehin reinvestiert ist eine ständige Durchversteuerung eher hinderlich. Und solange man sich in der Anspar und nicht in der Auszahlungsphase befindet ist es doch egal wenn ein hervorragendes unternehmen nur 1-2% oder gar keine Dividende ausschüttet. Es zählt der Gesamt-Depot-Zuwachs.

    Nur so wirst du auch beim nächsten großen Crash mit Aktien glücklich. Hoffentlich weisst du schon, wann du deine teuren Aktien ohne Dividende beim Crash verkaufen wirst und lässt du sie nicht auf 1/10 fallen, so wie es die älteren Anleger 2000-2003 erlebt haben.

    Auch diese Ansicht halte ich für fragwürdig bzw. bezweifle dass sie aus der eigenen Erfahrung generell für andere Anleger gelten kann. Der größte Puffer zum beruhigt Schlafen in der Krise ist aus „wissenschaftlicher“ Sicht eine saubere Asset-Allocation. Wer zu hohe Risiken in einer Anlageklasse eingeganen ist (z.B. 95% Aktien) wird egal was für Aktien er hat einen ziemlichen Depoteinbruch erleben, egal ob Dividenden oder nicht. Da sehen 50%/50% Depots aus Anleihen/Aktien z.B. schon ganz anders aus.

  9. ThorstenThorsten

    Hi Maxime,

    Die Einstellung ist doch super – mit 22 schon einen klaren Ansatz für sich gefunden, wie Vermögen aufgebaut wird und den auch schon 2 Jahre durchgezogen. Spitze, Glückwunsch!

    Bei einer Depotgröße von aktuell 10k Euro würde ich (noch) nicht auf Einzelaktien setzen – Dividendenzahler hin oder her. Diversifikation wird damit doch sehr kleinteilig. Ich würde World + EM oder All-World / ACWII vorziehen, bis mindestens 100k.

    Wenn es in Belgien einen Sparerfreibetrag gibt und dieser noch nicht ausgeschöpft ist, könntest Du auch zunächst aussschüttende ETFs nehmen.

  10. Thorsten

    Ganz toller Artikel ! Bei der Wohnungsgröße und der Warmmiete sind auch eventuelle Kinder erst mal kein Problem, von solch niedrigen Warmmieten können wir hier nur noch träumen.

    @Daniel du hast recht, Märkte gehen insgesamt runter, eine Aktienverteilung zu finden,  die bei einem echten Crash nicht betroffen ist,  ist praktisch unmöglich. ich alter Sack brauche das Geld und daher setze ich zu 80% auf Dividendenaktien, die mir in einer Baisse weiter Zubrot geben. Diese Dividenden kann ich dann auch verwenden, um billig nachzukaufen. Wer ein Gehalt bezieht und einen Sparplan hat, bei dem geht das automatisch. Bei mir kommt ein Teil des Geldes für Zukäufe aus dem Depot selbst. Es ist ja kein Gehalt mehr da.

    Werner Sinn hat einmal gesagt, „dass Aktien die sicherste Geldanlage sind, sie funktionieren bei Inflation und Deflation. Liegen lassen und Dividenden kassieren.“ Da hört man auch etwas Kostolany raus.

    Ich habe gerade im Focus vom 18.8 Seite 58 eine interessante Graphik gesehen, „Besser mit Dividenden“. Als Aktienuniversum wird dort der HDax/MDax genommen (Buh wie langweilig, ich weiß). Die Graphik vergleicht Dividendenzahler und Nichtdividendenzahler von 2004 bis 2018. Dividendenzahler sind demnach um 450% , Nichtdividendenzahler um 180% gestiegen. Steigende Dividenden sind ein Beweis für die Gesundheit eines Unternehmens ohne deren Bücher wälzen zu müssen. Die Gesundheit von Wachstumsaktien muss ich dagegen aus den Bilanzzahlen und News ableiten. Die in Wachstumsaktien gebunkerten Dividenden fallen in der Baisse mit. Das kann nur aufgewogen werden, wenn jede nicht gezahlte Dividende vom Unternehmen in Cash bewahrt wird oder intelligent investiert wird und sich dort potenziert. Und das ist der Punkt wo es um Glaube und Vertrauen geht, ob das Unternehmen es über lange Zeit schafft diese nicht ausgeschütteten Gelder zu vermehren. Berkshire kann es, Microsoft kann es, Apple kann es, Google kann es, Amazon kann es. Hat man die Richtigen, läuft man gut oder sogar besser, aber eben ohne Garantie.  Die These „Wachstumsaktien schlagen Dividendenaktien“ ist genau dann richtig, wenn man sich die richtigen historische Wachstumsaktien auswählt, es ist ein Blick in historische Unternehmensverläufe mit der Maßgabe, dass man das genau so in die Zukunft extrapolieren kann.

     

  11. Chris K.

    @Tim

    Cool wieder ein Video! 🙂

    @ Fabian S.

    Ich benutze immer Xetra für mich am günstigsten. Nur wenn du mal später am Abend kaufen willst musst du Stuttgart oder ähnliches nehmen..

    @ Maxime

    Sehr guter fleißiger Start. Jedoch mehr dividenden Aktien und weniger fang Aktien empfehl ich dir. Allianz oder Eon oder AT&T oder iwas ähnliches.. Microsoft finde ich auch klasse. Alphabet wird auch gut denk ich.

    Mfg

  12. steve

    @ Maxime
    Du bist auf einem guten Weg. Bei Einzelaktien gibt es selten Einigkeit. Solange dir bewusst ist das du nicht nur top performer erwischt, gelingt selbst den besten Investoren nicht. Wichtig von Rückschlagen nicht entmutigen lassen sonder weiter machen.

    @ Fabian S

    Die Übersicht sind halb so schlimm, gibt halt mehrere Börsen und das der Verkäufer (Brief) gerne mehr hätte als der Käufer (Geld) zahlen will leuchtet auch ein

    Du hast aber mit den Verkauf wohl nicht die Eile sonst wärst du schon tätig geworden. Was spricht dagegen ein Limit ev sogar oberhalb des Briefkurses liegt und bis zum Monats oder Quartalsende gilt. So kannst du von Kursschwankungen profitieren. Wenn du es eilig hast setz dich mitten in den spread rein. Ob bei xetra tradegate München Frankfurt Hamburg Stuttgart Berlin würde ich davon abhängig machen wo die Aktie häufig gehandelt wird.

  13. Felix

    Sehr spekulative Investments, lauter gehypte Titel, insbesondere Tesla. Kann man machen mit Anfang 20. Das Risiko, dass sich Invest halbiert, wäre mir auch in diesem Alter zu hoch. Ein paar defensive Dividendentitel wûrde ich beimischen.

    Wie heißt Buffetts Regel No. 1: Don’t lose Money.

  14. Claus

    @ Chris K.

    „Jedoch mehr dividenden Aktien und weniger fang Aktien empfehl ich dir. Allianz oder Eon oder AT&T“

    … ob das so die richtigen Aktien sind?? Schau Dir mal die Langfristcharts an, da gibt es deutlich bessere Werte:
    Aflac, NextEra Energy, TK-Bereich ist schwierig, hier würde ich ausweichen, evtl. Cisco.

    LG

  15. Thorsten

    Na ja mit um die 20 glauben viele jungen Leute ans Casino, sie sind mutiger und zocken. Erst nach der ersten Pleite oder Baisse sind sie dann geläutert. Tesla ? No Way ! Tesla würde ich in BYD umschichten, um am E-Hype mitzumachen.

  16. Carola

    Hallo Tim,

    Ich stehe momentan vor einem Zwiespalt. Unser Haus ist 400000 Euro wert und wir dafür haben noch 133000 Euro Kredit in den nächsten 9 Jahren abzuzahlen. Und habe ich auch angefangen zu investieren ( Msci World und emerging markets) und habe ein Depot von 37 000 Euro. Das will ich nun erst mal nicht mehr füttern, sondern diesen lästigen HausKredit so schnell wie möglich loswerden. Was meinst du und die anderen Blogleser dazu?

    Schöne Grüße,

    Carola

  17. KievKiev

    @ Maxime

    Eins habe ich noch vergessen. Deine Investments sind aktuell nicht so wichtig. Am besten investierst Du tatsächlich monatlich mit fixer Rate in ETFs und konzentrierst Dich auf die Maximierung der Einnahmen bei Minimierung der Ausgaben. Ab 50-100k kannst Du gezielter nach Investments suchen. Vorher lohnt sich der Aufwand nicht.

  18. Mr. B

    Ich kaufe fast immer über Tradegate ( oder L&S o. ä. ) Bei anderen Handelspätzen kam es immer mal wieder zu Teilausführung und die wurden jeweils abgerechnet. Sehr nervig. Außerdem kostest die Order im Direkthandel bei OnVista mit Freetrade zwischen 0,80 – 1,50 EUR.

    Grüße, Mr. B

  19. steve

    @ Fabian s
    Habe ich schon öfter gemacht bisher ohne Probleme. Vorteil keine Börsenplatz Gebühren.

  20. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    @Fabian,

    bietet denn Dein Broker keinen Direkthandel (außerbörslich) an?

    Bei Flatex ist der Direkthandel über Flatex (der meist über Tradegate läuft) meistens am günstigen. Die Börsenplätze kosten immer extra Gebühren.

    Und auf Xetra kommt es, wie Mr. B. schon sagte, oft zu nervigen Teilausführungen. Da muss man schauen, dass die beim Broker nicht einzeln berechnet werden. I.d.R werden Teilausführungen am selben Tag nur als eine Ordergebühr gebucht.

    Ich habe mal den Fehler gemacht, bei einer offenen Teilorder den Limitpreis zu ändern. Dann wird diese als neue Order behandelt, und kostet wieder neu Gebühren.

    Du siehst doch in der Ordermaske, welche Angebote zu Deinem Wert bestehen. Ich habe hier mal für Berkshire B bei Flatex einen Screenshot gemacht.

    Wenn ich da jetzt welche verkaufen wollen würde, dann würde ich eine Verkaufsorder bei der Baader Bank mit Limit 181,381 € eingeben, beim Kauf ein Limit zu 181,682.

    An manchen Börsenplätzen hätte man zwar bessere Preise, aber mehr Gebühren.

    @Thorsten,

    Danke für das Zitat aus dem Focus-Artikel.

    Schönen Tag,

    MS

     

  21. Thorsten

    @Matthias jo kein Problem.

    A propos Tradegate, schaut bitte beim Kauf auf den Kurs bei Tradegate und vergleicht mit den Kursen an den anderen Börsen. Ich erlebe es, dass dort je nach Tageszeit (?) oder Aktie (USA, Deutschland ?) oder Liquidität am Markt (?) deutlich höhere Kurse sind – oder der angegebene Kurs ist dann plötzlich höher, wenn man auf die Maske mit dem Kauf kommt, d.h.  der vorher angezeigte Vergleichspreis zu anderen Börsen ist nicht aktuell oder zumindest zu niedrig. Ob das mit meiner Onlinebank zusammenhängt weiß ich nicht. Mein Verdacht ist : die niedrigeren Gebühren holen sie sich manchmal über höhere Spreads. Manchmal kommt man wohl um Teilausführungen auch nicht drum herum, wenn es nicht gerade ein 0815 gängiger Wert ist und man will eine größere Anzahl kaufen, dann kommt bei mir die Meldung „das Geschäft ist nicht zustande gekommen“, d.h. obwohl ich die Anzahl der Aktien vorher angegeben habe, scheint erst beim Kauf geprüft zu werden, ob der Anbieter diese Anzahl überhaupt anbieten kann. Dann sitzt man da und wartet und der Kauf komtm nichz zustrade. Das nervt mich genauso wie die Teilausführungen.

    Gerade habe ich zwei Wohnungen gefunden, die ich kaufen könnte (100% finanziert. NK hätte ich parat), aber ich habe keine Lust, denn auch wenn Immobilien eine gute Sache sind, Aktien machen weniger Arbeit. Auf Youtube gibts einen Mittfdeißiger, der kauft jedes Jahr 2,3 Wohnungen vollfinanziert, mittlerweile hat er 40. Das geht gehebelbt mit Krediten, etwas, was man bei Aktien nie tun sollte.

  22. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    @Fit und Gesund,

    habe gestern einen Testkauf für 410 CAD (Gebühr 5 CAD) von 10 Stück BEP.UN gemacht, nur um zu sehen, was dann steuerlich bei der kanadischen Variante passiert. Zahlung ist aber erst Ende Sept.

    „Distribution Declaration
    The next quarterly distribution in the amount of $0.49 per LP Unit, is payable on September 28, 2018 to unitholders of record as at the close of business on August 31, 2018. Brookfield Renewable targets a sustainable distribution with increases targeted on average at 5% to 9% annually.“

    MS

  23. ThomasH

    Ich hatte lange Jahre die Bank of Nova Scotia aus Kanada, guter Dividendenzahler seit 1828 (!), aber durch die kanadische Quellensteuer in D nicht so attraktiv. Das war eine der wenigen Aktien, die ich daher in den letzten Jahre verkauft habe.

  24. Thorsten

    Die 80% Wertpapiere in meinem Depot haben nach Analyse 6,5% Durchschnittsdividendenrendite. Ich kann einem eventeullen Crash gelassen entgegen sehen, wenn der Crash nicht die Dividendenzahlungen beeinflusst.

    Bei einem fiktiven Depotwert von 100.000€ sind das 6.500€ vor Steuern und ca. 4.500€ nach Steuern . Damit könnte man in einer Baisse leicht 2 bis 4 Aktien neu- oder nachkaufen, wenn man die Dividenden nicht zum Lebensunterhalt verbraucht. In anderen Zeiten die Aktien kaufen, die mutmaßlich zu Unrecht runtergeprügelt werden oder Potential besitzen. Das Ganze ohne Kapital nachzuschießen, eine Art Minirabalancing basierend auf Dividendenzahlungen.

  25. steve

    Kanadische Quellensteuer,

    da scheint sich was geändert zu haben, oder es gibt unterschiedliche Behandlungen. Ich hab Barrick wheaton Precious und pan american Silver. Quellensteuer jeweils 15%,die anrechenbar sind. Das wärs auch noch wenn bei der kleinen Dividende dann auch noch mehr Quellensteuer als nötig wegging.
    Hab gerade nochmal nachgeschaut, da steht auf den Dividenden Beleg verminderte Quellensteuer lt DBA vorbehaltlich Prüfung durch ausl Steuerbehörden. Aktuelle Wohnsitzbescheinigung und CRA Form NR 301 evtl erforderlich.
    War aber mir noch ein Problem und Barrick und Wheaton habe ich seit 2013

  26. Claus

    @ Tradegate

    Kaufe/verkaufe in D fast immer limitiert über Tradegate. Ich kann bestätigen, dass mir hier noch nie ein Auftrag gesplittet wurde. An anderen Börsenplätzen (Xetra, F) kam dies bei jeder 2. Order vor, bis zu 3 Teilausführungen…). Gebe nur limitierte Order ein, die etwas unter oder bei Verkäufen über den gerade aktuellen Preisen aller angebotenen Börsenplätze liegen. Fast alles wurde bisher ausgeführt. Depot ist bei Onvista.

    @ QST Kanada
    liegt für Aktien bei 25%. Hinzu kommen 10% in D. Somit hat man real 10% zu viel bezahlt. Änderungen sind mir hierzu bisher nicht bekannt.

    @ ThomasH
    Deine Gedanken zur QST sind völlig richtig. Bin auch beim „Feintuning“ und werde bei passenden Gelegenheiten entsprechend umschichten.

    Wenn man in D keine QST verschenken möchte und sich auch nicht mit der Erstattung zu viel bezahlter QST herumschlagen möchte, kann bei Dividenden-Titeln eigentlich nur Aktien kaufen aus:

    D, GB, NL, USA, Japan.

    In diesen Ländern zahlt man zuviel QST:
    Australien, 15%
    Belgien, 15%
    Dänemark, 12%
    Frankreich, 6%. Die hier mal genannte Änderung auf 0% ist noch unklar.
    Irland, 20%
    Kanada, 10%
    Schweden, 15%
    Schweiz, 20%
    Südkorea, 7%

    @ Tim
    Finde es völlig in Ordnung, wenn Du gelegentlich gesponserte Beiträge veröffentlichst, die gekennzeichnet sind.

    Bin mir sicher, dass Du das nicht zu oft machst und wenn, dann hat das Angebot einen Nutzen für Deine Leser. Somit eine win-win-Situation.

    Wer keine gesponserten Links/Beiträge mag, braucht sie ja nicht zu lesen.

    LG

  27. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    @Thorsten,

    bei der BEP.UN geht es nur darum, ob es wie vermutet trotz LP keine oder kaum Quellensteuer gibt, da in Bermuda registriert.

    Auf alle kanadischen Werte zahle ich immer nur 15%.

    Aber es ging ja die Diskussion um die Steuer bei LPs (knapp 40% nicht anrechenbarer Spitzensteuersatz).

    Bei Brookfield Renewable Partners gibt es nicht nur den Steuersitz in der Steueroase Bermuda (keinerlei Steuern), sondern auch noch die US- und die Kanada-Variante (BEP und BEP.UN).

    Da man immer nur vage Vermutungen hört, oder keine genauen Angaben, habe ich einfach mal paar gekauft von der Kanada-Variante. Ende September weiß ich dann, wie die steuerliche Behandlung bei Lynx (IB) angewendet wird.

    Wenn alles ok ist, dann stocke ich die nach und nach auf 100 auf.

    MS

  28. Claus

    @ Thorsten

    „Auf Youtube gibts einen Mittfdeißiger, der kauft jedes Jahr 2,3 Wohnungen vollfinanziert, mittlerweile hat er 40. Das geht gehebelbt mit Krediten, etwas, was man bei Aktien nie tun sollte.“

    …sollte man ganz besonders nicht bei Immobilien, da nicht schnell veräußerbar. Vorsicht ganz große Falle!! Rechne selbst, was bei ungeplanten Mietausfällen, Reparaturen oder Zinsanhebungen von nur 1-2% passiert.

    So ein Kartenhaus bricht ruckzuck zusammen…

    LG

  29. Fit und Gesund

    @ Matthias Schneider,

    bin unsicher, auf jeden Fall zahle ich für kanadische Aktien nur 15% Quellensteuer, im Gegensatz zu USA 30%. Sicher kann man die US-Quellensteuer oder zumindest einen Teil zurückfordern, aber das lässt sich dann der Steuerberater oder die Bank in der CH fürstlich bezahlen, ich hab es noch nicht gemacht und mag mich damit auch nicht auseinandersetzen.

    Deswegen mag ich Aktien aus der CH, GB, Kanada, Australien, Niederlande.

    Schönen Tag noch und

    Grüsse an Alle

  30. Fit und Gesund

    @Claus,

    ein Mittdreissiger mit 40 gehebelten Immobilien hat hoffentlich einen Revolver, einen Strick oder einen guten Zugfahrplan zur Hand, das mag länger gut gehen, aber irgendwann ist Ende Gelände ….von diesen Fällen erfährt man dann aber nicht auf youtube, oder?

    BASF geht in die falsche Richtung *lach*, kann erst ab dem 25.8 kaufen. Hoffe Erdi und Trumpi fetzen sich nochmal richtig  🙂  und Alles geht gen Süden.

  31. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    @Fit und Gesund,

    ich denke, Du müsstest nur bei Deiner Depotbank das Formular W-8BEN hinterlegen, dann sollten es nur 15% sein. Manchen Banken/Broker machen das automatisch bei Depoteröffnung, bei anderen muss man es extra machen.

    Standard sind jedenfalls 15% anrechenbar. Ebenfalls bei Kanada. Für Kanada habe ich meines Wissens nichts extra gemacht. Ging vom Broker automatisch so.

    Bei Lynx muss das alle 3 Jahre online neu bestätigen, und fertig.

    Mit den 30% würde ich mich sehr ärgern, da ich ja hauptsächlich wegen den US-Werten bei Lynx bin.

    Grüßle

    MS

     

  32. Fit und Gesund

    @Matthias Schneider,

    irgendsoein Formular hab ich hinterlegt, extra was für US-Aktien, die behalten immer 15% ein und nochmal 15% das nennt sich zusätzliche Rückforderung oder so ähnlich, gut möglich dass ich das dann mit meinen Steuern zurück erhalte, ich muss sowieso nochmal den Steuermenschen anrufen, werde das mal abklären.

    Leider bekommt man vom Steueramt keine gesonderte Liste für was man was zurück erhalten hat, man bekommt nur den Betrag auf’s Konto überwiesen.

    Vielleicht ist hier noch Jemand aus der CH der darüber Bescheid weiss?

  33. Claus

    @ fit und gesund

    …ein Revolver ist immer gut für Notfälle (lach).

    Bei BASF ist eigentlich noch nix passiert. Positive Gegenbewegung, aber noch kein Kaufsignal. Abwarten, der September ist statistisch gesehen der schwächste Börsenmonat… Auch der Oktober hatte schon so manche negative Überraschung parat…

    Tja… ich kenne noch 10 weitere gefährliche Börsenmonate… Man kann es den Menschen und Börsianern nie recht machen, sie sehen immer nur „Probleme“.

    Sollte es krachen, wird der Grund hierfür wahrscheinlich ein ganz anderer sein. Etwas, was derzeit kaum jemand auf dem Schirm hat. Anzeichen gibt es ja genug, aber ich glaube nicht so recht hieran.

    Dennoch ist momentan Vorsicht geboten: DOW, Nasdaq Comp. und die Sektoren Energy +Tech sind klar abwärts unterwegs.

    LG

  34. Thorsten

    @Claus

    bei der comdirect Bank kannst Du dich bzgl. Kanadischer Quellensteuer per Formular befreien lassen, die comdirect hat diesen intermediary Corporate Status, d.h. Kanada erkennt die Wohnsitze der Kunden an. Einfach mal „comdirect Quellensteuer Kanada“ googeln. Die comdirect macht es nur , wenn es sich lohnt , nach Steuern müssen 25€ übrig bleiben. Der Link führt zu einem PDF mit US W8B und dem gesonderten zweiseitigen Kanadaformular mit Ausfüllhilfe (Feld für Feld).

    Andere Banken sind nach meiner Recherche nicht so kundenfreundlich, Recherchen zu Consors, INGDiba waren negativ. Die Begründungen waren, dass diese Banken das „günstigere“ Depot nur anbieten könnten, weil sie auf diesen Service verzichten.  Wenn jemand andere Informationen dazu hat bitte melden.

    Die Änderung mit Kanada (Anrechbarkeit von 15%) muss gegen 2017 passiert sein. Die fehlende Differenz zu 25% ( 10% ) wären bei der comdirect befreit. Damit wäre Kanada wieder vorne, viele leckere Dividenenaktien gibt es dort.

    Eigentlich wollte ich Consors ausprobieren,  nach Stöbern in deren Community bin ich leicht entsetzt. Kunden werden mit Standardtexten abgekanzelt „Schade, dass wir diese Angelegenheit nicht zu Ihrer Zufriedenheit regeln konnten, wir hoffen dass bei unseren aktuellen Angebote etwas für Sie dabei ist“, oooooh.

  35. Thorsten

    @Claus,
    eine Zinsanhebung ist egal, ich habe mein Wohnungen immer über 15 oder 20 Jahre laufen lassen, kündigen kann man immer nach 10 Jahren. bis dahin sind sie längst abgezahlt, niemand arbeitet hier mit 1 oder 2 Prozent Tilgung. Da wäre man aufs Kreuz gelegt, bei der geringen Tilgung und dann gäbe tatsächlich ein Zinsrisiko. Bei 40 Wohnungen sind vielleicht 0 bis 4 Wohnungen kurzfristig ohne Mieter, das ist o.k. Für Reparaturen gibt es Rücklagen. Die Frage ist wie viel muss er aus seinem aktiven Job zuschießen, im Interview hat er gesagt, dass er davon lebt. Das wäre dann ein echtes Risiko. Die Immobilien sollten sich nach einigen Jahren annähernd selbst tragen. Mieten werden angepasst, Kredite getilgt. Risiko gibt es immer, ein fataler Fehlkauf z.B.

    Mich würde der Zeitaufwand stören. Bei 40 Wohnungen kann man von passivem Verdienst nicht mehr sprechen.

  36. Thorsten

    @Matthias

    Das wird spannend, weil ich bin davon ausgegangen,  dass die Besteuerung nach Börsennotierung geht, ich habe aber kein Wissen darüber.

  37. Thorsten

    @Fit und Gesund

    Alternativ wird verkündet, dass der Handelskrieg nicht stattfindet, weil keiner dafür Zeit hat. Dann sehen wir den Dow bei 27.000 und der Dax klatscht bei den 14.000 an. Wenn Erdi allerdings unvermutet verkündet, dass er die Bombe hat, dann geht alles nach Süden, aber so richtig tief ins Klo. Ich denke die anderen Natopartner werden es verhindern.

  38. Fit und Gesund

    @Sparkojote,

    ich muss mal meine Steuern 2016 rauskramen und versuchen das nachzuvollziehen.

    @Claus und Thorsten,

    also jetzt werde ich mal Lockheed Martin und Northrop Grumman unter die Lupe nehmen, das wäre dann eine Art Defense Aktie gegen böse Buben, nur ist nicht immer klar wer der böse Bube ist.

    genug gelabert für heute 🙂

  39. Claus

    @ Thorsten
    danke, schaue mir mal die letzte Div-Abrechnung von Kanada an. Vielleicht hab ich ja was übersehen.

    Immobilien wären mir auch zu stressig. Mir reicht meine selbstgenutzte. Bin Aktien-Fan, sonst nix.

    Aber jeder ist anders „gestrickt“, Hauptsache man fühlt sich wohl mit seinen Anlagen und verdient Geld.

    LG

  40. Nobbi

    Hallo Thorsten,

     

    das Thema mit der Börsennotierung hat mich auch mal interessiert. Es gibt ja einige Luxemburger Unternehmungen die in deutschen Indizes gelistet sind (RTL/Around Town). Anderes Beispiel ist Airbus aus NL. Zumindest laut der ISIN. Habe dazu auch mal im Netz geforscht und auch mal einen meiner Broker bemüht. So richtig schlau bin ich da nicht draus geworden, da mir das so vorkam als ob die Frage nicht korrekt vestanden wurde.

    Hat hier jemand Erfahrung?

  41. DivSky

    @Claus,

    in deiner Auflistung fehlt „Bermuda = 0 % QST“

    Gibt tolle Unternehme auf den Bermudas 🙂

     

    @Matthias,

    ich hatte mal BEP angeschrieben und eine Dame meinte zu mir der Sitz liegt auf Bermuda. Bin gespannt auf deine Erfahrung, wenn die Dividende kommt.

  42. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    @Thorsten,

    ich kann Dir zumindest zusichern, dass ich eine Weile TRTN (Containerschiffe) hatte. Die Firma ist auch in Bermuda registriert (ISIN: BMG9078F1077), und ich habe sie an der US-Börse in USD gekauft gehabt.

    Die Dividende wurde bei Lynx immer ohne Abzug von Quellensteuer durchgereicht. Habe ich gerade nochmal nachgesehen. Leider habe ich bei der den Absturz Anfang des Jahres nicht auf dem Schirm gehabt, und dadurch nicht zum Neukauf genutzt. Habe die im November für 41 USD verkauft, danach ging sie wieder auf 28 runter. Geht halt immer nicht alles.

    Ich brauchte den Gewinn um einen Verlust zu neutralisieren.

    Ich glaube, ich habe den „bösen Blick“! 😉 Gestern COTY angeschaut, heute gehen sie wegen Zahlen 11% nach Süden, wegen ein paar Dollars verfehlter Erwartung:

    Revenue miss

    On August 21, Coty (COTY) stock was 8.8% lower in pre-market trading as of 7:26 AM EST. It came after the announcement of its fiscal fourth quarter of 2018 results. Its revenue for the quarter was ~$2.3 billion, which missed the analyst estimate of $2.32 billion. On an LFL (like-for-like) basis, its revenue was up 0.3%. On a reported basis, its revenue rose 3%. Adjusted EPS was $0.14, a bit better than the consensus estimate of $0.13.“ 

    MS

     

  43. Claus

    @ DivSky

    danke für den Tipp, habe nur Länder von Aktien meiner Watchlist aufgeführt.

  44. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    Tja, jetzt konnte ich wieder nicht widerstehen.

    Habe einen „Out of the Money“ Put auf COTY mit Strike 10 USD bis Januar für 0,66 USD verkauft, also „ex fee“ 62,50 USD bekommen.

    Für einen effektiven Kaufpreis von 9,375 USD (derzeitiger Kurs >11 USD) würden 100 Stück dann eine Heimat im Depot finden. Schaun mer mal. Panikvola bringt eben schöne Prämien. >15% p.a. auf ein 1.000 USD-Commitment in dem Fall, wenn es mit dem Verfall zu meinen Gunsten ausgeht.

    MS

  45. Maxime rohde

    Ich setze immoment auf Grund meines jungen Alters gerne auf Cashmaschinen mit Wachstum. Tesla ist rein spekulativ das sollte auch jedem klar sein der dort investiert.( Macht bei mir nur minimal was aus vom Depot.Meine größten Positionen sind Berkshire und Etfs. Aber meiner Meinung nach werden die FangUnternehmen in 20 Jahren besse darstehen als heute. Kursfristiger Verlust wird jeder mal aushalten müssen.Aktien nur auf Grund von der Dividenen Rendite zu bewerten halte ich auch nicht für klug, ich denke aber das ich in 10-20 auch meine Strategie etwas ändern werde. Und wie ich bereits geschrieben habe werden die nächsten Investments defensive Unternehmen sein. Nur im Crash verliert der ganze Markt selbst mit Etfs wird man dann nicht an einem Verlust vorbei kommen.

    Vielen Dank für euer Feedback! 🙂

  46. steve

    @ Thorsten
    Ich bin bei der Ing DiBa bei mir gehts mit 15% Quellensteuer für die Kanadier Bombardier habe ich unterschlagen die haben vor Ewigkeiten auch mal Dividende gezahlt.
    Wie oben geschrieben vorbehaltlich Prüfung die bei mir bisher nicht erfolgt ist.
    Wer auch noch a bissl deppert sind die Norweger bei der Dividende wohl aus edlen Beweggründen bieten sie 2, Modelle an, entweder 0% oder aber 15%. Weil die Depotbank nicht weiss welches Verfahren in Anspruch genommen wird, heißt es zuerst 25% in Norwegen und 25% in Germany.

  47. Heinz

    @Claus

    wegen Frankreich QSt:
    https://investmentsparen.net/steuern/quellensteuer/quellensteuer-in-frankreich/

    „…10 weitere gefährliche Börsenmonate…“

    Das ist ein gesponserter Link von Mark Twain! Er war ein berüchtigter Zocker, der viel verloren hat und sich immer wieder aufraffen musste. Lesenswert.

    @Nobbi
    Es gibt ja einige Luxemburger Unternehmungen die in deutschen Indizes gelistet sind (RTL/Around Town). Anderes Beispiel ist Airbus aus NL.

    Beides wird mit 15 % QSt belegt, die in DE voll angerechnet werden.

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