Hilfe! 6.000 Dollar weg für iPhone 11 Pro Max und iMac

Ich bin voll investiert und mache mir keine Sorgen um das Depot.

Während Rezessionen wird der Grundstein für großen Reichtum gelegt. Ich kaufe weiterhin Blue-Chip-Unternehmen. Darunter sind Johnson & Johnson, Berkshire, Amazon, Exxon Mobil, Intel, Bank of America und andere. Ich habe alle FAANG-Aktien im Depot. Apple besitze ich direkt und indirekt über Berkshire. Ich mag sie alle.

Leider habe ich die FAANG-Aktien untergewichtet. Ich baue sie alle aus. Baust du dein Aktienportfolio auch weiter auf?

Meine Lebenshaltungskosten bleiben gering. Ich reise praktisch nicht mehr. Das spart viel Geld. Verbraucher können derzeit sparen wie die Weltmeister. Sie brauchen das Auto und den ÖPNV weniger. Sie gehen nicht mehr in Restaurants, Konzerte oder zu Fussballspielen.

Du kannst deine Ausgaben zurückfahren. Aber was machen viele? Die Leute kaufen andere Dinge wie die Verrückten. Sie durchstöbern immer noch Lebensmittelgeschäfte nach allen möglichen Dingen wie Toilettenpapier, Nudeln, Mehl… sie horten das Zeug. Sie bestellen bei Amazon und anderen Zustelldiensten, dass es nur so kracht. Amazon stellt neue Mitarbeiter im Schnelldurchlauf ein, weil der Online-König kaum noch nachkommt.

Es gibt neue Finanzblogger wie Sand am Meer

Wer sich einen erfolgreichen YouTube-Kanal, Podcast oder Blog aufgebaut hat, der kann jetzt aus dem Vollen schöpfen. Durch Corona können geschäftstüchtige Contentproduzenten profitieren. Die Menschen sind zuhause und haben mehr Zeit, um durch das Internet zu stöbern. Wer gut ist, kann rezessionssichere Einnahmen generieren. Deshalb gibt es neue Finanzblogger wie Sand am Meer. Sie denken sich: “Auf diese Weise kann ich Geld scheffeln. Ich mache Werbeeinnahmen wie ein Wilder.” Haha. So einfach ist das nicht.

Die Kunst besteht darin, erst mal guten Content zu machen. Und den regelmässig. Das können die wenigsten. Ich habe jetzt etwa 6.000 Dollar in einen neuen iMac-Rechner und ein neues iPhone 11Pro Max investiert. Es war an der Zeit. Ich möchte mehr YouTube-Videos machen. Ich habe fast 11.000 Abonnenten auf Youtube. Es werden immer mehr.

Als Apple-Aktionär fällt mir es leichter, so tief in meine Tasche zu greifen, wobei das ein großer Kostenblock ist. Ich habe es lange Zeit aufgeschoben. Ich bleibe sparsam und bodenständig. Ich monetarisiere diesen Blog übrigens kaum. Die Gastkommentare aus den vergangenen Monaten – wie dieser hier über P2P-Plattformen – habe ich gratis in den Blog gelassen, weil ich den Content spitze fand.

Ich denke, gerade junge Menschen sollten die Krise nutzen, um mit dem Aktien- bzw. ETF-Sparen zu beginnen. Du eröffnest ein günstiges Depot* und bist mutig, wenn andere ängstlich sind. Ich höre nicht auf die zahllosen Crash-Propheten. Gerade ist wieder ein bekannter Hedgefonds am Warnen, dass die Börse erst um 50 Prozent gegenüber dem Februar kollabieren muss, bevor sie wieder steigt. Solche Gurus verfolgen oft eigene Interessen. Deshalb höre ich nicht auf sie. Das perfekte Timing kriegt eh niemand hin.

Das Hin und Her macht in meinen Augen keinen Sinn. Ich behalte meine Aktien ewig. Ich stocke langsam auf. Aber: Ich habe mein Cash fast komplett investiert. Es bleibt mir derzeit nur wenig übrig zum Auftstocken. Zumal ich jetzt in Apple-Produkte investiert habe. immerhin brauche ich die Apple-Sachen für mein Journalistendasein. Mein YouTube-Kanal wird bald besser werden. Lass dich überraschen.

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165 Kommentare
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Frank
2 Jahre zuvor

Ja, der Markt ist momentan schwer einzuschätzen. Bin zu 70 % investiert und benötige allerdings die restlichen 30 % um mich die nächsten Jahre zu finanzieren. Für mich stellt sich die Frage, wie deutsche Politiker und Beamte sich an der Krise finanziell beteiligen. Weiterhin Karneval für alle wird nicht gehen.

Ralf
2 Jahre zuvor

@Finanzblogger: Tim, du bist ein Fels in der Finanz-Brandung. Weiter so! Die vielen Finanzblogger-Bubis allerdings sind mir ein Dorn im Auge. Viel Erfolg mit den Apple-Produkten. Schlecht sind die nicht.

Fabian S.
2 Jahre zuvor

Hallo Tim,

ich freue mich drauf! 🙂

Bowlee
2 Jahre zuvor

Tim, bitte sei jetzt interdisziplinär und mach ein unboxing Video..?Ich bin gespannt auf deine neue Hardware..

Petra
2 Jahre zuvor

Da schliesse ich mich gerne an. Überlegtes Investieren und Konsumieren macht Freude und man schätzt diese Werte und geht achtsam damit um -. Perlen statt Plunder.

Rüdiger
2 Jahre zuvor

Die vielen Finanzblogger-Bubis allerdings sind mir ein Dorn im Auge.

 

Mir nicht, ich nehme die “Bubis” überhaupt nicht wahr. Selbst Schuld, wenn du jeden Mist anklicken musst. Halt einfach die Fingerchen mal still  😉

 

Lad
2 Jahre zuvor

🙁 🙁 Wer heute 3x überbewertete FAANG-Aktien kauft, hatte vielleicht noch keine überbewertete Aktien im Crash 2000-2003. Er wird von Value Investing erst im nächsten großen 3-jährigen Crash lesen und dann Value Investing lernen.

Ich hatte schon die überbewerteten Aktien im Crash von 2000 bis 2003 und so kaufe ich seit 2005 nur noch günstig bewertete Aktien.

Seit 2007 kaufe ich Aktien nur wegen Dividenden. Die Performance ist mir egal. Und trotzdem kaufe ich lieber die BMW-Aktie und niemals VW, Daimler, Ford, GM, Toyota. Und es ist mir egal, dass die R.D.Shell Aktie heute Kurs hat, wie schon vor 25 Jahren. Denn ich will meine Aktien niemals mit Gewinn verkaufen, sie haben alle gute Dividendenrenditen.

Die Aktie von Microsoft muss aber niemand heute 3x überbewertet kaufen, mit KUV 10, KBV 12, Dividendenrendite 1%. Sie war auch 2012 günstig zu haben, mit KUV < 3, KBV 3, Dividendenrendite > 3%. Einige Jahre später, nach dem großen Crash, wird sie genauso günstig bewertet wie 2012. KUV < 3, Dividende > 3%.

In meinem neuen Unternehmen werden die Motoren für Airbus und Boeing hergestellt und auch die Raketen Patriot und Tomahawk. Die Aktie kaufe ich jetzt zum erstenmal, nach ihrem Corona-Crash -55% ist sie günstig und hat 4,5% Dividendenrendite. 🙂

Mai
2 Jahre zuvor

Glückwunsch zu deiner neuen Hardware, auch wenn ich absolut kein Apple-Hardware-Fan bin (die Aktien finde ich aber schon attraktiv…) Insgesamt bin ich aber schon bereit für Dinge, die ich im Alltag viel nutze, auch Geld zu lassen und da gehören Smartphone und PC dazu. Neuanschaffungen zöger ich aber meist auch hinaus, bis es wirklich merklich Probleme gibt. Die Summen tun mir dann doch ein bisschen weh.

 

Zu Ausgaben während Corona: In Summe sind unsere Ausgaben recht konstant geblieben, auch wenn sie sich etwas verschoben haben. Bei meinem Mann und mir deutlich weniger für Essen auf der Arbeit, dafür etwas mehr für Essen zu Hause (in Summe aber weniger fürs Essen). Ein paar Zuhause-Projekte haben wir jetzt vorgeschoben, die sich sonst wohl über einen längeren Zeitraum erstreckt hätten, was dann die gleich bleibende Gesamtsumme erklärt. Die sollten jetzt aber auch abgehakt sein, also mal weiter schauen.

Christian
2 Jahre zuvor

Hallo Tim, eine gute Entscheidung. Ich freue mich ebenfalls auf deine neuen YouTube-Videos.

Ich hoffe, du hast einen neuen iMac mit SSD-Speicher genommen. Die mit “Fusion Drive” oder klassischer Festplatte sind nicht ganz so blitzschnell. Der Massenspeicher wird zum Flaschenhals. Apple greift beim Speicher leider ordentlich zu – und ein günstiger Selbst-Einbau nach dem Kauf ist bauartbedingt leider ausgeschlossen.

Ich habe aktuell noch meinen iMac mid 2010. (9,5 Jahre) Und das iPhone 6S. (4,5 Jahre) Mit beiden Geräten hatte ich großes Glück, da beide immer noch tagtäglich ruckelfrei und schnell arbeiten. Aber bald wird auf dem iMac wichtige Software nicht mehr laufen, dann werde ich vermutlich auf das 16″ MacBook Pro umsteigen. Ebenfalls eine sehr große Investition, aber wenn es wieder 8-10 Jahre hält, warum nicht. Beim iPhone warte ich noch ca. 1,5 Jahre, sollte das Bisherige solange durchhalten. Dann kaufe ich mir ebenfalls wieder ein Spitzenmodell (die halten einfach richtig lange). Das neue SE ist zwar der Preis-Leistungssieger, aber es kommt leider mit einem sehr kleinen Akku. Das ist die größte Schwachstelle meines 6S, weshalb ich ein Gerät mit ca. doppelt so großem Akku möchte (z.B. XR, 11er)

Content: Ja, das ist die Kunst. SEO das Zauberwort. Viele Versuchen, mit Content einen Sales Funnel zu erzeugen. Schlagwörter locken den Leser auf die Landing-Page. Dort wird dann ein kostenloses E-Book / Whitepaper gegen Herausgaber persönlicher Daten (E-Mail-Adresse) getauscht. Aus dem Leser wird so ein Lead (qualifizierter Kontakt) und später mit etwas Glück ein zahlender Kunde. Content wird deshalb im modernen (Online-) Marketing immer wichtiger. Du bist ein Meister darin. Auch zuvor (Print-Zeitalter) haben gute Texte verkauft.

Weiterhin viel Erfolg – und viel Spaß mit deiner neuen, technischen Ausstattung! 🙂

Wolke
2 Jahre zuvor

Daß Finanzblogger, tatsächlich wie Sand am Meer, derart viel Geld verdienen können, war mir so nicht klar. Das ist ja viel schlauer, als dumpf vor sich hin sparen. Da wundert es nicht, wenn Unbedarften alles mögliche aufs Auge gedrückt wird: Von sensationellen Anlagephilosophien über teure Geldseminare bis zu ultimativen „Weltuntergangs-Szenarien“ von altbekannten und neueren Crashblogs. Man kann es sich aussuchen, vom manischen Optimismus bis zum depressiven Pessimismus ist alles zu haben.

Am besten fährt man, wenn man die Szene nicht allzu ernst nimmt und den Hausverstand benutzt.

Bemerkenswert ist der Blog von Tim Schäfer schon: Alle drei Tage dieselbe Predigt, daß man keine Aktien verkaufen, keinen Plunder kaufen und sparen soll. Das war’s auch schon, eigentlich nichts Neues. Er selbst bringt sich möglichst wenig in die Diskussion ein, zu Recht, man nimmt sich zurück und läßt die andern streiten. Das war‘s auch schon, deshalb ist der Blog auch so beliebt. Genial, wenn man damit auch noch Geld verdienen kann.

 

Bruno
2 Jahre zuvor

Öl bekommt man jetzt für -40$ Futurepreis, ich kaufe mal was, das Geld nehme ich, das Öl verschenke ich 😀

Beobachter
2 Jahre zuvor

Freut mich zu hören, dass wir mit qualitativ besserem Content versorgt werden. Ich bin als langjähriger Verfolger sehr gespannt darauf, auch ob sich inhaltlich noch mehr ändert oder Tim uns überrascht.

Die Apple-Produkte kosten zwar wirklich einiges, aber mein MacBook Pro 16 Zoll habe ich jetzt knapp 4 Monate und bin restlos begeistert. Einfach ein super Gerät. Von daher denke ich, dass Tim die Entscheidung für diese Geräte nicht bereuen wird. Vor allem wenn er die Kosten steuerlich geltend machen kann, tut es nicht ganz so weh. 🙂

 

Mattoc
2 Jahre zuvor

@Christian

Aber bald wird auf dem iMac wichtige Software nicht mehr laufen, dann werde ich vermutlich auf das 16? MacBook Pro umsteigen. Ebenfalls eine sehr große Investition, aber wenn es wieder 8-10 Jahre hält, warum nicht.

Eine Anregung:

Wenn ich mir die Preise der Apple-Geräte auf Amazon anschaue, dann bin ich der Meinung, dass ein 16 Zoll MacBook Pro der schlechteste Kompromiss aus beiden Welten ist.

Variante 1: Ca. 2900 Euro
für ein neues 16 Zoll Mac Book Pro

Variante 2: Ca. 3300 Euro
für einen iMac 27 Zoll (1900 Euro) für zuhause mit einem ordentlichen Monitor UND ein Mac Book Pro 13 Zoll (1400 Euro) in der Basisausstattung für unterwegs.

Da würde ich immer Variante 2 nehmen, zumal meine Daten ohnehin in der Cloud liegen (ja, ich mache mir deswegen überhaupt keine Sorgen), ich dann immer ein Ersatzgerät habe und der iMac mehr Power hat als das MacBook Pro 16.

 

Aber zum Glück läuft meine Hardware noch. 🙂

Christian
2 Jahre zuvor

@Mattoc: Danke für deinen Tipp! 🙂

Andrea
2 Jahre zuvor

Tim, die Apple-Geräte halte ich für eine gute Entscheidung. Das Arbeiten macht damit vielleicht mehr Spaß, und die Zuschauer auf youtube freuen sich vielleicht auch über den Unterschied zu vorher.

 

Ich habe eben mal wieder Aktien gekauft, ein Unternehmen aus dem FTSE 100 mit zur Zeit sehr hoher Dividendenrendite, aber meines Erachtens nicht gefährdet. Der Kurs war auch abgestürzt im Vergleich zu vor-Corona. Es war ein Nachkauf.

Thomas
2 Jahre zuvor

ernsthaft an die Apple Spezialisten: was geht an zB. Macbook besser als an z.B.
Lenovo ThinkPad T460s Core i5 6300U 2.40GHz, 8GB, 256 GB SSD – 14″ mit Ubuntu?
was ich seit einigen Monate verwende (250€ Refurbished) und mich ebenfalls total zufriedenstellt.

Ich hatte noch nie Apple

Mr. B
2 Jahre zuvor

@Andrea, welches Unternehmen?

Hab jede Woche einen Kauf vor mir für die nächsten 2 Jahre und freue mich über Anregungen.

Tobs
2 Jahre zuvor

Ich habe von Technik zu wenig Ahnung und kann die pros und cons eh nicht verobjektivieren. Aber: Wir haben auch den MacPro16Zoll, iPhone 11 Pro und auch das iPad Pro. Es ist einfach geil, was soll man denn mehr dazu sagen? Man kann ja auch mal einfach was richtig klasse finden ohne dass man meint sich mit einem Bußgürtel dafür bestrafen zu müssen.

2 Jahre zuvor

6.000 Dollar könnten in diesem Fall ja ein Vermögenswert sein, wenn sich dadurch tatsächlich besser monetarisierbare Videos bei YouTube produzieren lassen. Glückwunsch! Für die meisten wäre es jedoch eher eine Konsumfalle. Wahnsinn wie teuer das mittlerweile ist.

Auf jeden Fall bin ich sehr für deine Ansicht, dass für Jugendliche und Kinder eine Geldanlage in Aktien die beste Wahl sind. Darüber habe ich auch schon einiges geschrieben auf kinderleichtefinanzen.de

Auch top finde ich, dass du weiterhin Gastkommentare von Finanzbloggerin, die auch was beitragen, zulässt….

Beste Grüße, Eva

 

 

Thorsten
2 Jahre zuvor

@Bruno Öl fällt in den USA, sie werden es dort nicht los. Sie haben einen riesigen Binnenmarkt und sitzen auf vollen Lagern.

 

John
2 Jahre zuvor

Zunächst schön das es neue Technik gibt. Wobei die Videos seit kurzem doch schon wieder wesentlich besser waren. Das ruckeln und stottern davor war nicht mehr schön. Da du es dir leisten kannst und tust, super.

 

Doch soviel Geld für Telefon und PC aus zugeben erschliesst sich mir nicht. Für einen Bruchteil bekomme ich einen High End Zocker PC inklusive guter Bildschirme. Aber ich bin auch nur ein nur armer Apple Aktionär, kein Kunde. 😉

Hätte ich das nur früher erkannt und Apple früher gekauft, statt über Apple Jünger her zu ziehen. Da blutet das Herz bei der verpassten Chance.

Thorsten
2 Jahre zuvor

@Thomas man braucht kein Apple. Tim hätte vergleichbare Leistung deutlich billiger einkaufen können. Aber es sei ihm gegönnt. Andere kaufen sich ein Motorrad oder eine Fotoausrüstung. Wenn man es benutzt, dann ist es o.k. Kaufen zum Angeben ist verpönt. Ich selbst habe praktisch Null Bekannte mit Apple Produkten, interessant.

Thomas
2 Jahre zuvor

@Apple, ich gönne jedem sein Apple, kein Problem. Es wurde nur so fleissig gratuliert und die Entscheidung so eindeutig als `richtig` bewertet, dass ich dachte dafür könnten echte Sachargumente sprechen. Das hätte mich dann interessiert.

🙂

Starbeam
2 Jahre zuvor

Ich finde es interessant wie einige Finanzblogger immer wieder den Konsumwahn kritisieren, aber dann Apple Produkte kaufen und es mit der so tollen Leistung rechtfertigen. Diese kann man auch deutlich günstiger erhalten. Würde niemals so viel Geld dafür ausgeben und dann stattdessen billigste Kleidung tragen müssen.

2 Jahre zuvor

Ich kaufe auch bevorzugt Aktien von Unternehmen, deren Produkte ich nutze und umgekehrt. Was den Konsum betrifft: Wenn man etwas jeden Tag nutzt, muss man Spaß an der Nutzung haben und etwas gerne sehen. Ich achte deswegen z.B. auf das Design von Gegenständen. Apple-Produkte konnten mich bisher noch nicht überzeugen bzw. sind mir zu teuer. Mein Lenovo-Laptop hat 700€ gekostet und habe ich seit über 4 Jahren. Mein Huawei-Handy ist erst 2,5 Jahre und hat rund 200€ gekostet. Falls da etwas kaputt geht, ärgere ich mich weniger. Ein Dieb findet in unserer Wohnung nur wenig Wertvolles.

Wenn man genug Geld hat und darf /sollte man sich auch mal was “Schönes” kaufen.

Rüdiger
2 Jahre zuvor

Würde niemals so viel Geld dafür ausgeben und dann stattdessen billigste Kleidung tragen müssen.

 

Wenn 6.000 Dollar für dich so viel Geld ist, dass du stattdessen “billigste Kleidung” tragen musst, dann machst du etwas falsch  😉

 

Ralf
2 Jahre zuvor

Kann man vom tiefen Ölpreis auch durch spezielle ETFs profitieren? Wer kennt sich da aus?

Skywalker
2 Jahre zuvor

Kann man machen, vor allem kann tim die Kosten von der Steuer absetzen.

 

Ein Samsung galaxy für 600 Dollar und ein hp probook für 1300 Dollar hätten wohl auch gereicht…

Oder sogar ein moto g8plus für 240 und ein Lenovo Laptop für 650…

Jona
2 Jahre zuvor

Die CORONA-Krise scheint vorbei zu sein – alle diskutieren über das Für – und Wider von Apple-Geräten. 🙂

Gainde
2 Jahre zuvor

Hey come on Leute! Sind allen kleinkariert hier?

Der Tim ist finanziell frei, hat keine Kinder oder sonstige Liabilities und hat in der letzten Dekade keine Elektronik gekauft. Da kann er sich wohl diesen  “Luxus” leisten. Für was soll er nebst Bio-Gemüse, gelegentliche Reisen und Fitnesstrainer noch Geld ausgeben?

Sebastian
2 Jahre zuvor

Gegen Apple-Produkte hetzen auch nur Leute, die noch nicht mit den Produkten gearbeitet haben oder zu geizig sind das Geld dafür auszugeben. (@Starbeam & co.)

Ich würde einen 4 Jahren alten iMac jedem Windows-PC vorziehen, genauso wie ich auch ein 2 Jahre altes iPhone jedem neuen Samsungsmartphone vorziehen würde.

 

@Skywalker

HP Probook nutze ich beruflich (zwangsweise) und würde mein 4 Jahre altes Macbook niemals dagegen eintauschen.

Mai
2 Jahre zuvor

@Gainde

Ich glaube, als Betreiber eines Blogs, der allgemein Sparsamkeit predigt (selbst in diesem Beitrag unnötige Konsumausgaben anprangert), kann man damit rechnen, dass es bei größeren Konsumausgaben durchaus Kritik gibt.

Ich denke auch, dass es durchaus einige günstigere und dennoch leistungsstarke Alternativen gäbe und den Hinweis finde ich in einem Blog dieser Art auch angebracht. Andererseits, wenn bei mir solche Anschaffungen anstehen, heißt das auch, dass ich einige Stunden recherchiere und vergleiche und meine eigenen Prioritäten abwiege. Und wenn man ehrlich ist, Tim hat die finanziellen Möglichkeiten, darauf zu pfeiffen und die Marke zu wählen, mit der er positive Erfahrungen gemacht hat und die durchaus dafür bekannt ist, im oberen Segment leistungsstarke (wenn auch nicht sonderlich günstige) Lösungen zu bieten.

Also einerseits: Ich hätts nicht gemacht – andererseits: sei ihm gegönnt.

sammy
2 Jahre zuvor

@Lad

Und es ist mir egal, dass die R.D.Shell Aktie heute Kurs hat, wie schon vor 25 Jahren

Klingt ziemlich verzweifelt. Und ist ein Beispiel dafür wie gut buy and hold bei Einzelaktien funktionieren kann!

Wolke
2 Jahre zuvor

@Thorsten

…vergleichbare Leistung deutlich billiger einkaufen können…

 

Ist schon interessant, was vor kurzem noch als „Plunder“ und „Clown“ eingestuft wurde, ist jetzt plötzlich Qualität und man freut sich darüber. Endlich!

Mai
2 Jahre zuvor

@Sebastian

Interessant, so unterschiedlich sind die Erfahrungen. Ich kriege regelmäßig nen Koller, wenn ich das alter Macbook meiner Eltern nutzen muss, weil es irre langsam ist. Das dürfte aber auch noch ein paar Jahre älter sein.

Insgesamt bevorzuge ich aber für längeres Arbeiten auch ohnehin nen guten Stand-PC und Apple käme vom Nutzungsprofil bei mir da schon gar nicht in Frage (die Hälfte der Software die ich Nutze läuft nicht), also ist das Problem eh für mich persönlich geklärt.

Daniel
2 Jahre zuvor

Gegen Apple-Produkte hetzen auch nur Leute, die noch nicht mit den Produkten gearbeitet haben oder zu geizig sind das Geld dafür auszugeben. (@Starbeam & co.)

Ich würde einen 4 Jahren alten iMac jedem Windows-PC vorziehen, genauso wie ich auch ein 2 Jahre altes iPhone jedem neuen Samsungsmartphone vorziehen würde.

immer schön diese Pauschalisierungen. Ich habe ein Samsung Galaxy als Privatgerät und ein iPhone 10 als Diensthandy. Ich käme nie auf die Idee mir ein Apple zu kaufen. Kameratechnisch sind beide gleich, die Leistung ist identisch, beim Samstung gibts Speicher im Überfluss zum Nachrüsten. Die Optik ist bei den Geräten angeglichen, man bekommt gegen einwurf von kleinen Münzen sowohl bei Apple als auch in der “Open” Welt Qualität je nach Wunsch und das ios wirkt auf mich heutzutage einfach altbacken.

Ein 5K Display kann ich auch so kaufen und die gern genommenen Adobe Produkte auf dem Apple gibt es auf dem Windows PC genauso. Und den 0,02% CAD und Grafik-Designern auf der Welt sei ihr Apple Gerät mit ihrer Spezialsoftware gegönnt, sie stellen aber nicht die normalen Anwender dar.

Das, was 95% der Anwender mit ihrem PC machen schafft heute der kleinste i3 oder ein 200€ Handy.

Thorsten
2 Jahre zuvor

@Sebastian

Ich baue meine PCs selbst. Und die meiner Kinder. Leichtes Aufrüsten bei Speicher, Graphikkarte, SSD notfalls das ganze Mainboard. Netzteil kaputt ? Conrad ist um die Ecke, da hole ich ein Neues. Ich habe wenig Ahnung davon und kriege es hin. Preislich unschlagbar.

Laptops lehne ich inzwischen ab, weil sie hochintegriert sind und kaum modular. Geht was kaputt, wird es sehr teuer (Arbeitslohn) oder die Teile landen gleich auf dem Müll. Die Industrie will neu verkaufen, nicht reparieren. Stromführende Teile im Laptop sind gesteckt, aufgesprüht, eingeschoben oder als Folie zwischen, ein falscher Schritt und es ist Schrott, wenn man selbst ran geht.

Alles andere mache ich mit dem Handy, da ist die Technik meist nach wenigen Jahren am Ende oder es gibt das Betriebssystemupdate nicht mehr. Auch hier soll verkauft werden , nicht aufgerüstet. Und wenn dennoch alles läuft , macht es keinen Spaß, weil sie zu langsam werden, die Anforderungen an die Prozessoren steigen ständig.

Kiev
2 Jahre zuvor

@ Apple

Es ist ein geschlossenes System. Der User kann die angedachten Use Cases sehr angenehm verwenden. Die Einfachheit lässt sich Apple gut bezahlen. Auch Geräte mit mehr Speicher kosten wesentlich mehr als mit weniger Speicher. Der Aufpreis steht nicht im Verhältnis zu den Kosten für die Hardware. Das war schon immer bei Apple so. Für mich ist es eine Marke mit der auch nicht Technik versierte Senioren zurecht kommen. Das muss ich fairerweise anerkennen.

Tim kann es wenigsten als Investition absetzen. Da er vielleicht 3-6 Monate nicht reisen kann werden die eingesparten Reisekosten die Hardware Kosten aufwiegen.

Wir nutzen selbst die Hilfe einer Putzfrau. Das ist ein Luxus, der nicht notwendig ist. Für mich bringt dieser Service mehr nutzen als ein Apple Produkt. Zu viel Geld kann man natürlich in vielen Bereichen ausgeben. Hauptsache der Nutzen ist für einen entsprechend hoch.

Thomas
2 Jahre zuvor

@Thorsten

Laptops lehne ich inzwischen ab, weil sie hochintegriert sind und kaum modular. Geht was kaputt, wird es sehr teuer (Arbeitslohn) oder die Teile landen gleich auf dem Müll. Die Industrie will neu verkaufen, nicht reparieren. Stromführende Teile im Laptop sind gesteckt, aufgesprüht, eingeschoben oder als Folie zwischen, ein falscher Schritt und es ist Schrott, wenn man selbst ran geht.

 

Dann kennst du hochwertige Business Laptops nicht. Die sind sehr durchdacht und lassen gut reparieren.

https://www.youtube.com/results?search_query=repair+lenovo+T460s

So leicht wie beim Desktop gehts natürlich nicht. Der hat aber andere Eigenschaften die nicht jeder mag.

Rüdiger
2 Jahre zuvor

@Apple:  Es ist ein geschlossenes System.

 

Dieses Apple “Öko-System” ist genau das, was mich nervt. Ich sträube mich schon von Natur aus, wenn mich jemand in ein System zwingen will. Mit meinem Androiden und meinem Windows PC läuft alles (Bilder, Musik mit bubble upnp) genau so, wie ich mir das vorstelle. Mein iPhone 5 hat nur den Vorteil, dass es sehr kompakt ist und die schöneren Apps für Erinnerungen und Notizen hat. Na ja, wenigstens etwas  😉

 

Kiev
2 Jahre zuvor

@ Rüdiger

mich nerven auch die geschlossenen Systeme. Ich habe auch manches wie Sonos. Solange man sich in dem angedachten Rahmen befindet funktioniert alles kinderleicht. Wenn man etwas machen möchte was nicht vorgesehen ist wird es dann sehr nervig bis unmöglich. Aber für Nutzer, die keine ahnung von Technik usw. haben sind diese geschlossenen Systeme sehr leicht zu verwenden. Es kostet natürlich alles wie Datensicherung in der “Timezone” oder wie man das nennt. Das geht natürlich auch alles ohne Apple. Aber nicht immer für den Dummy User.

In anderen Bereichen bin ich der dummy User. Es ist schön, dass es heutzutage viel Auswahl gibt. Bei Werkzeug übertreibe ich auch gelegentlich. Da gehöre ich aus Handwerkersicht eher zur Zielgruppe der beidseitig linkshändigen. Selbst fühle ich mich mit Festool hingegen angemessen ausgestattet 😉

Andrea
2 Jahre zuvor

Mr B, ich habe Aktien von M&G gekauft. Einige hatte ich schon im Depot, weil sie letztes Jahr von Prudential abgespalten wurden. Ich finde die aktuelle Dividendenrendite sehr hoch, bei dem Niveau würde ich sogar ohne Kurssteigerungen zufrieden sein. Kurssteigerungen halte ich aber auch nicht für ausgeschlossen. Laut finanzen.net ist der Kurs zur Zeit unter dem Buchwert und die Dividende durch die aktuellen Gewinne abgedeckt. Die Firma gibt es schon ewig, also haben sie auch schon einige Krisen überlebt. Eigentlich fällt die Firma nicht in mein Beuteschema,  aber da ich sie schon im Depot hatte, habe ich über den Nachkauf nachgedacht und mich letztendlich dafür entschieden, Gründe siehe oben. Ich hatte mal nach Nachrichten gegoogelt und über das letzte Jahr wurden Rekordgewinne vermeldet. Das kann natürlich mit den gestiegenen Aktienkursen im letzten Jahr zu tun haben. Mal schauen.

Tobs
2 Jahre zuvor

@Shell: Der Kurs geht ja wieder runter, so wie die Öl-Fontänen auch…:-) Kiev, juckt es Dich da schon wieder? Ich könnte mir auch vorstellen, nochmal in der nächsten Zeit nachzuladen…

Thorsten
2 Jahre zuvor

@Thomas nach solchen Videoanleitungen habe ich gearbeitet. Der Zeitaufwand ist enorm. Wenn ich nicht unbedingt mit dem PC mobil sein muss , dann ist das klobige Towergehäuse für mich richtig. Seitenwand ab und ich komme sofort an jedes Teil ran. Bei Laptops habe ich auch immer thermische und akkustische Probleme gehabt , HP, Acer, Lenovo ganz egal. Sobald Microsoft und Co. über Updates ihrer Software mehr Leistung einfordern laufen die Lüfter öfters an. Akkus halten auch nicht ewig, ihre Kapazität nimmt ab. Manchen Laptop habe ich durch Austausch des Akkus und Neuinstallation für eine Weile gerettet.  Zwei habe ich noch fürs Ferienhaus. Wenn mit Windows gar nichts mehr geht, geht manchmal noch Ubuntu, aber das ist fürs Zocken uninteressant, die Kinder wollen es nicht.

Thorsten
2 Jahre zuvor

@Beidseitig linkshändig wäre perfekt, wenn auch jedes Werkzeug auch für Menschen verfügbar wäre , die es mit links bedienen möchten oder müssen.

Thorsten
2 Jahre zuvor

@Starbeam ich beobachte, dass es Minimalisten im Netz gibt, die ( manchmal ) wenig Sachen haben und dann bei Computer, Handy, Smoothiemixer , Outdoor-Sachen,… richtig viel Geld ausgeben.

Das Argument könnte die ( vermutete oder tatsächliche ) hohe Qualität der Dinge sein, was ja auch nachhaltig wäre. Oder – die teuren Dinge werden gekauft weil es auch Mode ist.

Vielleicht eine Mischung aus beidem. Dann wäre der Minimalist aber auch Opfer des Konsumgotts. Gute Qualität gibt es auch außerhalb teurer Marken.

Wolke
2 Jahre zuvor

Der Ölpreis bei 17 Dollar! Wir bekommen wohl bald Geld fürs Autofahren.

Das wird ein paar Banken in Schwierigkeiten bringen, aber der Konjunktur helfen.

sammy
2 Jahre zuvor

Ein Minimalist Frugalist kauft kein Handy oder PC/ Laptop. Schon gar nicht von Apple..

2 Jahre zuvor

Tim,

der Preis ist schon stolz für ein PC und Handy. Da bin ich froh, das ich kein Apple Fan bin und ich auch alles mit offenen Systemen arbeiten kann. Aber das Gute ist, deine Dividenden finanzieren dir letztendlich das neue Equipment und deine Investition wird sich langfristig auszahlen.

 

 

Kiev
2 Jahre zuvor

@ Tobs

Ich habe ja schon ein paar Ölwerte. Ich warte einfach ab. Vielleicht gibt es RDS noch einmal für 20$. Dann schaue ich, ob ich meinen Bestand noch einmal aufstocke. Ansonsten ist es auch gut wie es ist. Ich möchte nicht zu viel in einen Sektor gehen, auch wenn die Preise einen locken. Ich warte aktuell eh ein Weilchen ab. Wenn sich nicht viel ändert stocke ich in der Hauptsache meine Vanguard ETFs auf.

@ Thorsten

ich meinte zwei linke Hände in Bezug auf Handwerk als Rechtshänder 😉 Ansonsten kenne ich hier auch ein paar Werkzeuge durch ein Kind von mir. Es gibt sogar einen Spitzer und Bleistift (kein runder Griff, der geht natürlich auch).

@ Minimalist

Der Minimalist muss nicht zwangsläufig sparsam sein. Ein nicht Technik versierter Minimalist kann ein Apple Smartphone vielleicht gut gebrauchen. Es muss ja nicht jedes Jahr ein neues sein, aber das ist dem Minimalist an sich egal. Solange er das alte gegen das neue tauscht und nicht nach drei Jahren drei Smartphones rumliegen hat. Er muss auch nicht auf die Umwelt achten. Viele jüngere Menschen reisen heute sehr viel. Das gilt ebenso für Minimalisten wie das Beispiel vor einiger Zeit. Er hatte Mitarbeiter um die Welt und ist ständig rumgefolgen.

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