Hilfe! 6.000 Dollar weg für iPhone 11 Pro Max und iMac


New York, 20. April 2020

Ich bin voll investiert und mache mir keine Sorgen um das Depot.

Während Rezessionen wird der Grundstein für großen Reichtum gelegt. Ich kaufe weiterhin Blue-Chip-Unternehmen. Darunter sind Johnson & Johnson, Berkshire, Amazon, Exxon Mobil, Intel, Bank of America und andere. Ich habe alle FAANG-Aktien im Depot. Apple besitze ich direkt und indirekt über Berkshire. Ich mag sie alle.

Leider habe ich die FAANG-Aktien untergewichtet. Ich baue sie alle aus. Baust du dein Aktienportfolio auch weiter auf?

Meine Lebenshaltungskosten bleiben gering. Ich reise praktisch nicht mehr. Das spart viel Geld. Verbraucher können derzeit sparen wie die Weltmeister. Sie brauchen das Auto und den ÖPNV weniger. Sie gehen nicht mehr in Restaurants, Konzerte oder zu Fussballspielen.

Du kannst deine Ausgaben zurückfahren. Aber was machen viele? Die Leute kaufen andere Dinge wie die Verrückten. Sie durchstöbern immer noch Lebensmittelgeschäfte nach allen möglichen Dingen wie Toilettenpapier, Nudeln, Mehl… sie horten das Zeug. Sie bestellen bei Amazon und anderen Zustelldiensten, dass es nur so kracht. Amazon stellt neue Mitarbeiter im Schnelldurchlauf ein, weil der Online-König kaum noch nachkommt.

Es gibt neue Finanzblogger wie Sand am Meer

Wer sich einen erfolgreichen YouTube-Kanal, Podcast oder Blog aufgebaut hat, der kann jetzt aus dem Vollen schöpfen. Durch Corona können geschäftstüchtige Contentproduzenten profitieren. Die Menschen sind zuhause und haben mehr Zeit, um durch das Internet zu stöbern. Wer gut ist, kann rezessionssichere Einnahmen generieren. Deshalb gibt es neue Finanzblogger wie Sand am Meer. Sie denken sich: “Auf diese Weise kann ich Geld scheffeln. Ich mache Werbeeinnahmen wie ein Wilder.” Haha. So einfach ist das nicht.

Die Kunst besteht darin, erst mal guten Content zu machen. Und den regelmässig. Das können die wenigsten. Ich habe jetzt etwa 6.000 Dollar in einen neuen iMac-Rechner und ein neues iPhone 11Pro Max investiert. Es war an der Zeit. Ich möchte mehr YouTube-Videos machen. Ich habe fast 11.000 Abonnenten auf Youtube. Es werden immer mehr.

Als Apple-Aktionär fällt mir es leichter, so tief in meine Tasche zu greifen, wobei das ein großer Kostenblock ist. Ich habe es lange Zeit aufgeschoben. Ich bleibe sparsam und bodenständig. Ich monetarisiere diesen Blog übrigens kaum. Die Gastkommentare aus den vergangenen Monaten – wie dieser hier über P2P-Plattformen – habe ich gratis in den Blog gelassen, weil ich den Content spitze fand.

Ich denke, gerade junge Menschen sollten die Krise nutzen, um mit dem Aktien- bzw. ETF-Sparen zu beginnen. Du eröffnest ein günstiges Depot* und bist mutig, wenn andere ängstlich sind. Ich höre nicht auf die zahllosen Crash-Propheten. Gerade ist wieder ein bekannter Hedgefonds am Warnen, dass die Börse erst um 50 Prozent gegenüber dem Februar kollabieren muss, bevor sie wieder steigt. Solche Gurus verfolgen oft eigene Interessen. Deshalb höre ich nicht auf sie. Das perfekte Timing kriegt eh niemand hin.

Das Hin und Her macht in meinen Augen keinen Sinn. Ich behalte meine Aktien ewig. Ich stocke langsam auf. Aber: Ich habe mein Cash fast komplett investiert. Es bleibt mir derzeit nur wenig übrig zum Auftstocken. Zumal ich jetzt in Apple-Produkte investiert habe. immerhin brauche ich die Apple-Sachen für mein Journalistendasein. Mein YouTube-Kanal wird bald besser werden. Lass dich überraschen.

*Affiliate


tim schaefer (Author)

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thoughts on “Hilfe! 6.000 Dollar weg für iPhone 11 Pro Max und iMac

  1. AvatarFrank

    Ja, der Markt ist momentan schwer einzuschätzen. Bin zu 70 % investiert und benötige allerdings die restlichen 30 % um mich die nächsten Jahre zu finanzieren. Für mich stellt sich die Frage, wie deutsche Politiker und Beamte sich an der Krise finanziell beteiligen. Weiterhin Karneval für alle wird nicht gehen.

  2. AvatarRalf

    @Finanzblogger: Tim, du bist ein Fels in der Finanz-Brandung. Weiter so! Die vielen Finanzblogger-Bubis allerdings sind mir ein Dorn im Auge. Viel Erfolg mit den Apple-Produkten. Schlecht sind die nicht.

  3. AvatarBowlee

    Tim, bitte sei jetzt interdisziplinär und mach ein unboxing Video..?Ich bin gespannt auf deine neue Hardware..

  4. AvatarPetra

    Da schliesse ich mich gerne an. Überlegtes Investieren und Konsumieren macht Freude und man schätzt diese Werte und geht achtsam damit um -. Perlen statt Plunder.

  5. AvatarRüdiger

    Die vielen Finanzblogger-Bubis allerdings sind mir ein Dorn im Auge.

     

    Mir nicht, ich nehme die “Bubis” überhaupt nicht wahr. Selbst Schuld, wenn du jeden Mist anklicken musst. Halt einfach die Fingerchen mal still  😉

     

  6. AvatarLad

    🙁 🙁 Wer heute 3x überbewertete FAANG-Aktien kauft, hatte vielleicht noch keine überbewertete Aktien im Crash 2000-2003. Er wird von Value Investing erst im nächsten großen 3-jährigen Crash lesen und dann Value Investing lernen.

    Ich hatte schon die überbewerteten Aktien im Crash von 2000 bis 2003 und so kaufe ich seit 2005 nur noch günstig bewertete Aktien.

    Seit 2007 kaufe ich Aktien nur wegen Dividenden. Die Performance ist mir egal. Und trotzdem kaufe ich lieber die BMW-Aktie und niemals VW, Daimler, Ford, GM, Toyota. Und es ist mir egal, dass die R.D.Shell Aktie heute Kurs hat, wie schon vor 25 Jahren. Denn ich will meine Aktien niemals mit Gewinn verkaufen, sie haben alle gute Dividendenrenditen.

    Die Aktie von Microsoft muss aber niemand heute 3x überbewertet kaufen, mit KUV 10, KBV 12, Dividendenrendite 1%. Sie war auch 2012 günstig zu haben, mit KUV < 3, KBV 3, Dividendenrendite > 3%. Einige Jahre später, nach dem großen Crash, wird sie genauso günstig bewertet wie 2012. KUV < 3, Dividende > 3%.

    In meinem neuen Unternehmen werden die Motoren für Airbus und Boeing hergestellt und auch die Raketen Patriot und Tomahawk. Die Aktie kaufe ich jetzt zum erstenmal, nach ihrem Corona-Crash -55% ist sie günstig und hat 4,5% Dividendenrendite. 🙂

  7. AvatarMai

    Glückwunsch zu deiner neuen Hardware, auch wenn ich absolut kein Apple-Hardware-Fan bin (die Aktien finde ich aber schon attraktiv…) Insgesamt bin ich aber schon bereit für Dinge, die ich im Alltag viel nutze, auch Geld zu lassen und da gehören Smartphone und PC dazu. Neuanschaffungen zöger ich aber meist auch hinaus, bis es wirklich merklich Probleme gibt. Die Summen tun mir dann doch ein bisschen weh.

     

    Zu Ausgaben während Corona: In Summe sind unsere Ausgaben recht konstant geblieben, auch wenn sie sich etwas verschoben haben. Bei meinem Mann und mir deutlich weniger für Essen auf der Arbeit, dafür etwas mehr für Essen zu Hause (in Summe aber weniger fürs Essen). Ein paar Zuhause-Projekte haben wir jetzt vorgeschoben, die sich sonst wohl über einen längeren Zeitraum erstreckt hätten, was dann die gleich bleibende Gesamtsumme erklärt. Die sollten jetzt aber auch abgehakt sein, also mal weiter schauen.

  8. AvatarChristian

    Hallo Tim, eine gute Entscheidung. Ich freue mich ebenfalls auf deine neuen YouTube-Videos.

    Ich hoffe, du hast einen neuen iMac mit SSD-Speicher genommen. Die mit “Fusion Drive” oder klassischer Festplatte sind nicht ganz so blitzschnell. Der Massenspeicher wird zum Flaschenhals. Apple greift beim Speicher leider ordentlich zu – und ein günstiger Selbst-Einbau nach dem Kauf ist bauartbedingt leider ausgeschlossen.

    Ich habe aktuell noch meinen iMac mid 2010. (9,5 Jahre) Und das iPhone 6S. (4,5 Jahre) Mit beiden Geräten hatte ich großes Glück, da beide immer noch tagtäglich ruckelfrei und schnell arbeiten. Aber bald wird auf dem iMac wichtige Software nicht mehr laufen, dann werde ich vermutlich auf das 16″ MacBook Pro umsteigen. Ebenfalls eine sehr große Investition, aber wenn es wieder 8-10 Jahre hält, warum nicht. Beim iPhone warte ich noch ca. 1,5 Jahre, sollte das Bisherige solange durchhalten. Dann kaufe ich mir ebenfalls wieder ein Spitzenmodell (die halten einfach richtig lange). Das neue SE ist zwar der Preis-Leistungssieger, aber es kommt leider mit einem sehr kleinen Akku. Das ist die größte Schwachstelle meines 6S, weshalb ich ein Gerät mit ca. doppelt so großem Akku möchte (z.B. XR, 11er)

    Content: Ja, das ist die Kunst. SEO das Zauberwort. Viele Versuchen, mit Content einen Sales Funnel zu erzeugen. Schlagwörter locken den Leser auf die Landing-Page. Dort wird dann ein kostenloses E-Book / Whitepaper gegen Herausgaber persönlicher Daten (E-Mail-Adresse) getauscht. Aus dem Leser wird so ein Lead (qualifizierter Kontakt) und später mit etwas Glück ein zahlender Kunde. Content wird deshalb im modernen (Online-) Marketing immer wichtiger. Du bist ein Meister darin. Auch zuvor (Print-Zeitalter) haben gute Texte verkauft.

    Weiterhin viel Erfolg – und viel Spaß mit deiner neuen, technischen Ausstattung! 🙂

  9. AvatarWolke

    Daß Finanzblogger, tatsächlich wie Sand am Meer, derart viel Geld verdienen können, war mir so nicht klar. Das ist ja viel schlauer, als dumpf vor sich hin sparen. Da wundert es nicht, wenn Unbedarften alles mögliche aufs Auge gedrückt wird: Von sensationellen Anlagephilosophien über teure Geldseminare bis zu ultimativen „Weltuntergangs-Szenarien“ von altbekannten und neueren Crashblogs. Man kann es sich aussuchen, vom manischen Optimismus bis zum depressiven Pessimismus ist alles zu haben.

    Am besten fährt man, wenn man die Szene nicht allzu ernst nimmt und den Hausverstand benutzt.

    Bemerkenswert ist der Blog von Tim Schäfer schon: Alle drei Tage dieselbe Predigt, daß man keine Aktien verkaufen, keinen Plunder kaufen und sparen soll. Das war’s auch schon, eigentlich nichts Neues. Er selbst bringt sich möglichst wenig in die Diskussion ein, zu Recht, man nimmt sich zurück und läßt die andern streiten. Das war‘s auch schon, deshalb ist der Blog auch so beliebt. Genial, wenn man damit auch noch Geld verdienen kann.

     

  10. AvatarBruno

    Öl bekommt man jetzt für -40$ Futurepreis, ich kaufe mal was, das Geld nehme ich, das Öl verschenke ich 😀

  11. AvatarBeobachter

    Freut mich zu hören, dass wir mit qualitativ besserem Content versorgt werden. Ich bin als langjähriger Verfolger sehr gespannt darauf, auch ob sich inhaltlich noch mehr ändert oder Tim uns überrascht.

    Die Apple-Produkte kosten zwar wirklich einiges, aber mein MacBook Pro 16 Zoll habe ich jetzt knapp 4 Monate und bin restlos begeistert. Einfach ein super Gerät. Von daher denke ich, dass Tim die Entscheidung für diese Geräte nicht bereuen wird. Vor allem wenn er die Kosten steuerlich geltend machen kann, tut es nicht ganz so weh. 🙂

     

  12. AvatarMattoc

    @Christian

    Aber bald wird auf dem iMac wichtige Software nicht mehr laufen, dann werde ich vermutlich auf das 16? MacBook Pro umsteigen. Ebenfalls eine sehr große Investition, aber wenn es wieder 8-10 Jahre hält, warum nicht.

    Eine Anregung:

    Wenn ich mir die Preise der Apple-Geräte auf Amazon anschaue, dann bin ich der Meinung, dass ein 16 Zoll MacBook Pro der schlechteste Kompromiss aus beiden Welten ist.

    Variante 1: Ca. 2900 Euro
    für ein neues 16 Zoll Mac Book Pro

    Variante 2: Ca. 3300 Euro
    für einen iMac 27 Zoll (1900 Euro) für zuhause mit einem ordentlichen Monitor UND ein Mac Book Pro 13 Zoll (1400 Euro) in der Basisausstattung für unterwegs.

    Da würde ich immer Variante 2 nehmen, zumal meine Daten ohnehin in der Cloud liegen (ja, ich mache mir deswegen überhaupt keine Sorgen), ich dann immer ein Ersatzgerät habe und der iMac mehr Power hat als das MacBook Pro 16.

     

    Aber zum Glück läuft meine Hardware noch. 🙂

  13. AvatarAndrea

    Tim, die Apple-Geräte halte ich für eine gute Entscheidung. Das Arbeiten macht damit vielleicht mehr Spaß, und die Zuschauer auf youtube freuen sich vielleicht auch über den Unterschied zu vorher.

     

    Ich habe eben mal wieder Aktien gekauft, ein Unternehmen aus dem FTSE 100 mit zur Zeit sehr hoher Dividendenrendite, aber meines Erachtens nicht gefährdet. Der Kurs war auch abgestürzt im Vergleich zu vor-Corona. Es war ein Nachkauf.

  14. AvatarThomas

    ernsthaft an die Apple Spezialisten: was geht an zB. Macbook besser als an z.B.
    Lenovo ThinkPad T460s Core i5 6300U 2.40GHz, 8GB, 256 GB SSD – 14″ mit Ubuntu?
    was ich seit einigen Monate verwende (250€ Refurbished) und mich ebenfalls total zufriedenstellt.

    Ich hatte noch nie Apple

  15. AvatarMr. B

    @Andrea, welches Unternehmen?

    Hab jede Woche einen Kauf vor mir für die nächsten 2 Jahre und freue mich über Anregungen.

  16. AvatarTobs

    Ich habe von Technik zu wenig Ahnung und kann die pros und cons eh nicht verobjektivieren. Aber: Wir haben auch den MacPro16Zoll, iPhone 11 Pro und auch das iPad Pro. Es ist einfach geil, was soll man denn mehr dazu sagen? Man kann ja auch mal einfach was richtig klasse finden ohne dass man meint sich mit einem Bußgürtel dafür bestrafen zu müssen.

  17. Eva BrauckmannEva Brauckmann

    6.000 Dollar könnten in diesem Fall ja ein Vermögenswert sein, wenn sich dadurch tatsächlich besser monetarisierbare Videos bei YouTube produzieren lassen. Glückwunsch! Für die meisten wäre es jedoch eher eine Konsumfalle. Wahnsinn wie teuer das mittlerweile ist.

    Auf jeden Fall bin ich sehr für deine Ansicht, dass für Jugendliche und Kinder eine Geldanlage in Aktien die beste Wahl sind. Darüber habe ich auch schon einiges geschrieben auf kinderleichtefinanzen.de

    Auch top finde ich, dass du weiterhin Gastkommentare von Finanzbloggerin, die auch was beitragen, zulässt….

    Beste Grüße, Eva

     

     

  18. AvatarThorsten

    @Bruno Öl fällt in den USA, sie werden es dort nicht los. Sie haben einen riesigen Binnenmarkt und sitzen auf vollen Lagern.

     

  19. AvatarJohn

    Zunächst schön das es neue Technik gibt. Wobei die Videos seit kurzem doch schon wieder wesentlich besser waren. Das ruckeln und stottern davor war nicht mehr schön. Da du es dir leisten kannst und tust, super.

     

    Doch soviel Geld für Telefon und PC aus zugeben erschliesst sich mir nicht. Für einen Bruchteil bekomme ich einen High End Zocker PC inklusive guter Bildschirme. Aber ich bin auch nur ein nur armer Apple Aktionär, kein Kunde. 😉

    Hätte ich das nur früher erkannt und Apple früher gekauft, statt über Apple Jünger her zu ziehen. Da blutet das Herz bei der verpassten Chance.

  20. AvatarThorsten

    @Thomas man braucht kein Apple. Tim hätte vergleichbare Leistung deutlich billiger einkaufen können. Aber es sei ihm gegönnt. Andere kaufen sich ein Motorrad oder eine Fotoausrüstung. Wenn man es benutzt, dann ist es o.k. Kaufen zum Angeben ist verpönt. Ich selbst habe praktisch Null Bekannte mit Apple Produkten, interessant.

  21. AvatarThomas

    @Apple, ich gönne jedem sein Apple, kein Problem. Es wurde nur so fleissig gratuliert und die Entscheidung so eindeutig als `richtig` bewertet, dass ich dachte dafür könnten echte Sachargumente sprechen. Das hätte mich dann interessiert.

    🙂

  22. AvatarStarbeam

    Ich finde es interessant wie einige Finanzblogger immer wieder den Konsumwahn kritisieren, aber dann Apple Produkte kaufen und es mit der so tollen Leistung rechtfertigen. Diese kann man auch deutlich günstiger erhalten. Würde niemals so viel Geld dafür ausgeben und dann stattdessen billigste Kleidung tragen müssen.

  23. AvatarEx-Studentin

    Ich kaufe auch bevorzugt Aktien von Unternehmen, deren Produkte ich nutze und umgekehrt. Was den Konsum betrifft: Wenn man etwas jeden Tag nutzt, muss man Spaß an der Nutzung haben und etwas gerne sehen. Ich achte deswegen z.B. auf das Design von Gegenständen. Apple-Produkte konnten mich bisher noch nicht überzeugen bzw. sind mir zu teuer. Mein Lenovo-Laptop hat 700€ gekostet und habe ich seit über 4 Jahren. Mein Huawei-Handy ist erst 2,5 Jahre und hat rund 200€ gekostet. Falls da etwas kaputt geht, ärgere ich mich weniger. Ein Dieb findet in unserer Wohnung nur wenig Wertvolles.

    Wenn man genug Geld hat und darf /sollte man sich auch mal was “Schönes” kaufen.

  24. AvatarRüdiger

    Würde niemals so viel Geld dafür ausgeben und dann stattdessen billigste Kleidung tragen müssen.

     

    Wenn 6.000 Dollar für dich so viel Geld ist, dass du stattdessen “billigste Kleidung” tragen musst, dann machst du etwas falsch  😉

     

  25. AvatarRalf

    Kann man vom tiefen Ölpreis auch durch spezielle ETFs profitieren? Wer kennt sich da aus?

  26. AvatarSkywalker

    Kann man machen, vor allem kann tim die Kosten von der Steuer absetzen.

     

    Ein Samsung galaxy für 600 Dollar und ein hp probook für 1300 Dollar hätten wohl auch gereicht…

    Oder sogar ein moto g8plus für 240 und ein Lenovo Laptop für 650…

  27. AvatarJona

    Die CORONA-Krise scheint vorbei zu sein – alle diskutieren über das Für – und Wider von Apple-Geräten. 🙂

  28. AvatarGainde

    Hey come on Leute! Sind allen kleinkariert hier?

    Der Tim ist finanziell frei, hat keine Kinder oder sonstige Liabilities und hat in der letzten Dekade keine Elektronik gekauft. Da kann er sich wohl diesen  “Luxus” leisten. Für was soll er nebst Bio-Gemüse, gelegentliche Reisen und Fitnesstrainer noch Geld ausgeben?

  29. AvatarSebastian

    Gegen Apple-Produkte hetzen auch nur Leute, die noch nicht mit den Produkten gearbeitet haben oder zu geizig sind das Geld dafür auszugeben. (@Starbeam & co.)

    Ich würde einen 4 Jahren alten iMac jedem Windows-PC vorziehen, genauso wie ich auch ein 2 Jahre altes iPhone jedem neuen Samsungsmartphone vorziehen würde.

     

    @Skywalker

    HP Probook nutze ich beruflich (zwangsweise) und würde mein 4 Jahre altes Macbook niemals dagegen eintauschen.

  30. AvatarMai

    @Gainde

    Ich glaube, als Betreiber eines Blogs, der allgemein Sparsamkeit predigt (selbst in diesem Beitrag unnötige Konsumausgaben anprangert), kann man damit rechnen, dass es bei größeren Konsumausgaben durchaus Kritik gibt.

    Ich denke auch, dass es durchaus einige günstigere und dennoch leistungsstarke Alternativen gäbe und den Hinweis finde ich in einem Blog dieser Art auch angebracht. Andererseits, wenn bei mir solche Anschaffungen anstehen, heißt das auch, dass ich einige Stunden recherchiere und vergleiche und meine eigenen Prioritäten abwiege. Und wenn man ehrlich ist, Tim hat die finanziellen Möglichkeiten, darauf zu pfeiffen und die Marke zu wählen, mit der er positive Erfahrungen gemacht hat und die durchaus dafür bekannt ist, im oberen Segment leistungsstarke (wenn auch nicht sonderlich günstige) Lösungen zu bieten.

    Also einerseits: Ich hätts nicht gemacht – andererseits: sei ihm gegönnt.

  31. Avatarsammy

    @Lad

    Und es ist mir egal, dass die R.D.Shell Aktie heute Kurs hat, wie schon vor 25 Jahren

    Klingt ziemlich verzweifelt. Und ist ein Beispiel dafür wie gut buy and hold bei Einzelaktien funktionieren kann!

  32. AvatarWolke

    @Thorsten

    …vergleichbare Leistung deutlich billiger einkaufen können…

     

    Ist schon interessant, was vor kurzem noch als „Plunder“ und „Clown“ eingestuft wurde, ist jetzt plötzlich Qualität und man freut sich darüber. Endlich!

  33. AvatarMai

    @Sebastian

    Interessant, so unterschiedlich sind die Erfahrungen. Ich kriege regelmäßig nen Koller, wenn ich das alter Macbook meiner Eltern nutzen muss, weil es irre langsam ist. Das dürfte aber auch noch ein paar Jahre älter sein.

    Insgesamt bevorzuge ich aber für längeres Arbeiten auch ohnehin nen guten Stand-PC und Apple käme vom Nutzungsprofil bei mir da schon gar nicht in Frage (die Hälfte der Software die ich Nutze läuft nicht), also ist das Problem eh für mich persönlich geklärt.

  34. AvatarDaniel

    Gegen Apple-Produkte hetzen auch nur Leute, die noch nicht mit den Produkten gearbeitet haben oder zu geizig sind das Geld dafür auszugeben. (@Starbeam & co.)

    Ich würde einen 4 Jahren alten iMac jedem Windows-PC vorziehen, genauso wie ich auch ein 2 Jahre altes iPhone jedem neuen Samsungsmartphone vorziehen würde.

    immer schön diese Pauschalisierungen. Ich habe ein Samsung Galaxy als Privatgerät und ein iPhone 10 als Diensthandy. Ich käme nie auf die Idee mir ein Apple zu kaufen. Kameratechnisch sind beide gleich, die Leistung ist identisch, beim Samstung gibts Speicher im Überfluss zum Nachrüsten. Die Optik ist bei den Geräten angeglichen, man bekommt gegen einwurf von kleinen Münzen sowohl bei Apple als auch in der “Open” Welt Qualität je nach Wunsch und das ios wirkt auf mich heutzutage einfach altbacken.

    Ein 5K Display kann ich auch so kaufen und die gern genommenen Adobe Produkte auf dem Apple gibt es auf dem Windows PC genauso. Und den 0,02% CAD und Grafik-Designern auf der Welt sei ihr Apple Gerät mit ihrer Spezialsoftware gegönnt, sie stellen aber nicht die normalen Anwender dar.

    Das, was 95% der Anwender mit ihrem PC machen schafft heute der kleinste i3 oder ein 200€ Handy.

  35. AvatarThorsten

    @Sebastian

    Ich baue meine PCs selbst. Und die meiner Kinder. Leichtes Aufrüsten bei Speicher, Graphikkarte, SSD notfalls das ganze Mainboard. Netzteil kaputt ? Conrad ist um die Ecke, da hole ich ein Neues. Ich habe wenig Ahnung davon und kriege es hin. Preislich unschlagbar.

    Laptops lehne ich inzwischen ab, weil sie hochintegriert sind und kaum modular. Geht was kaputt, wird es sehr teuer (Arbeitslohn) oder die Teile landen gleich auf dem Müll. Die Industrie will neu verkaufen, nicht reparieren. Stromführende Teile im Laptop sind gesteckt, aufgesprüht, eingeschoben oder als Folie zwischen, ein falscher Schritt und es ist Schrott, wenn man selbst ran geht.

    Alles andere mache ich mit dem Handy, da ist die Technik meist nach wenigen Jahren am Ende oder es gibt das Betriebssystemupdate nicht mehr. Auch hier soll verkauft werden , nicht aufgerüstet. Und wenn dennoch alles läuft , macht es keinen Spaß, weil sie zu langsam werden, die Anforderungen an die Prozessoren steigen ständig.

  36. KievKiev

    @ Apple

    Es ist ein geschlossenes System. Der User kann die angedachten Use Cases sehr angenehm verwenden. Die Einfachheit lässt sich Apple gut bezahlen. Auch Geräte mit mehr Speicher kosten wesentlich mehr als mit weniger Speicher. Der Aufpreis steht nicht im Verhältnis zu den Kosten für die Hardware. Das war schon immer bei Apple so. Für mich ist es eine Marke mit der auch nicht Technik versierte Senioren zurecht kommen. Das muss ich fairerweise anerkennen.

    Tim kann es wenigsten als Investition absetzen. Da er vielleicht 3-6 Monate nicht reisen kann werden die eingesparten Reisekosten die Hardware Kosten aufwiegen.

    Wir nutzen selbst die Hilfe einer Putzfrau. Das ist ein Luxus, der nicht notwendig ist. Für mich bringt dieser Service mehr nutzen als ein Apple Produkt. Zu viel Geld kann man natürlich in vielen Bereichen ausgeben. Hauptsache der Nutzen ist für einen entsprechend hoch.

  37. AvatarThomas

    @Thorsten

    Laptops lehne ich inzwischen ab, weil sie hochintegriert sind und kaum modular. Geht was kaputt, wird es sehr teuer (Arbeitslohn) oder die Teile landen gleich auf dem Müll. Die Industrie will neu verkaufen, nicht reparieren. Stromführende Teile im Laptop sind gesteckt, aufgesprüht, eingeschoben oder als Folie zwischen, ein falscher Schritt und es ist Schrott, wenn man selbst ran geht.

     

    Dann kennst du hochwertige Business Laptops nicht. Die sind sehr durchdacht und lassen gut reparieren.

    https://www.youtube.com/results?search_query=repair+lenovo+T460s

    So leicht wie beim Desktop gehts natürlich nicht. Der hat aber andere Eigenschaften die nicht jeder mag.

  38. AvatarRüdiger

    @Apple:  Es ist ein geschlossenes System.

     

    Dieses Apple “Öko-System” ist genau das, was mich nervt. Ich sträube mich schon von Natur aus, wenn mich jemand in ein System zwingen will. Mit meinem Androiden und meinem Windows PC läuft alles (Bilder, Musik mit bubble upnp) genau so, wie ich mir das vorstelle. Mein iPhone 5 hat nur den Vorteil, dass es sehr kompakt ist und die schöneren Apps für Erinnerungen und Notizen hat. Na ja, wenigstens etwas  😉

     

  39. KievKiev

    @ Rüdiger

    mich nerven auch die geschlossenen Systeme. Ich habe auch manches wie Sonos. Solange man sich in dem angedachten Rahmen befindet funktioniert alles kinderleicht. Wenn man etwas machen möchte was nicht vorgesehen ist wird es dann sehr nervig bis unmöglich. Aber für Nutzer, die keine ahnung von Technik usw. haben sind diese geschlossenen Systeme sehr leicht zu verwenden. Es kostet natürlich alles wie Datensicherung in der “Timezone” oder wie man das nennt. Das geht natürlich auch alles ohne Apple. Aber nicht immer für den Dummy User.

    In anderen Bereichen bin ich der dummy User. Es ist schön, dass es heutzutage viel Auswahl gibt. Bei Werkzeug übertreibe ich auch gelegentlich. Da gehöre ich aus Handwerkersicht eher zur Zielgruppe der beidseitig linkshändigen. Selbst fühle ich mich mit Festool hingegen angemessen ausgestattet 😉

  40. AvatarAndrea

    Mr B, ich habe Aktien von M&G gekauft. Einige hatte ich schon im Depot, weil sie letztes Jahr von Prudential abgespalten wurden. Ich finde die aktuelle Dividendenrendite sehr hoch, bei dem Niveau würde ich sogar ohne Kurssteigerungen zufrieden sein. Kurssteigerungen halte ich aber auch nicht für ausgeschlossen. Laut finanzen.net ist der Kurs zur Zeit unter dem Buchwert und die Dividende durch die aktuellen Gewinne abgedeckt. Die Firma gibt es schon ewig, also haben sie auch schon einige Krisen überlebt. Eigentlich fällt die Firma nicht in mein Beuteschema,  aber da ich sie schon im Depot hatte, habe ich über den Nachkauf nachgedacht und mich letztendlich dafür entschieden, Gründe siehe oben. Ich hatte mal nach Nachrichten gegoogelt und über das letzte Jahr wurden Rekordgewinne vermeldet. Das kann natürlich mit den gestiegenen Aktienkursen im letzten Jahr zu tun haben. Mal schauen.

  41. AvatarTobs

    @Shell: Der Kurs geht ja wieder runter, so wie die Öl-Fontänen auch…:-) Kiev, juckt es Dich da schon wieder? Ich könnte mir auch vorstellen, nochmal in der nächsten Zeit nachzuladen…

  42. AvatarThorsten

    @Thomas nach solchen Videoanleitungen habe ich gearbeitet. Der Zeitaufwand ist enorm. Wenn ich nicht unbedingt mit dem PC mobil sein muss , dann ist das klobige Towergehäuse für mich richtig. Seitenwand ab und ich komme sofort an jedes Teil ran. Bei Laptops habe ich auch immer thermische und akkustische Probleme gehabt , HP, Acer, Lenovo ganz egal. Sobald Microsoft und Co. über Updates ihrer Software mehr Leistung einfordern laufen die Lüfter öfters an. Akkus halten auch nicht ewig, ihre Kapazität nimmt ab. Manchen Laptop habe ich durch Austausch des Akkus und Neuinstallation für eine Weile gerettet.  Zwei habe ich noch fürs Ferienhaus. Wenn mit Windows gar nichts mehr geht, geht manchmal noch Ubuntu, aber das ist fürs Zocken uninteressant, die Kinder wollen es nicht.

  43. AvatarThorsten

    @Beidseitig linkshändig wäre perfekt, wenn auch jedes Werkzeug auch für Menschen verfügbar wäre , die es mit links bedienen möchten oder müssen.

  44. AvatarThorsten

    @Starbeam ich beobachte, dass es Minimalisten im Netz gibt, die ( manchmal ) wenig Sachen haben und dann bei Computer, Handy, Smoothiemixer , Outdoor-Sachen,… richtig viel Geld ausgeben.

    Das Argument könnte die ( vermutete oder tatsächliche ) hohe Qualität der Dinge sein, was ja auch nachhaltig wäre. Oder – die teuren Dinge werden gekauft weil es auch Mode ist.

    Vielleicht eine Mischung aus beidem. Dann wäre der Minimalist aber auch Opfer des Konsumgotts. Gute Qualität gibt es auch außerhalb teurer Marken.

  45. AvatarWolke

    Der Ölpreis bei 17 Dollar! Wir bekommen wohl bald Geld fürs Autofahren.

    Das wird ein paar Banken in Schwierigkeiten bringen, aber der Konjunktur helfen.

  46. Avatarsammy

    Ein Minimalist Frugalist kauft kein Handy oder PC/ Laptop. Schon gar nicht von Apple..

  47. AvatarAktien Noobs - Sky

    Tim,

    der Preis ist schon stolz für ein PC und Handy. Da bin ich froh, das ich kein Apple Fan bin und ich auch alles mit offenen Systemen arbeiten kann. Aber das Gute ist, deine Dividenden finanzieren dir letztendlich das neue Equipment und deine Investition wird sich langfristig auszahlen.

     

     

  48. KievKiev

    @ Tobs

    Ich habe ja schon ein paar Ölwerte. Ich warte einfach ab. Vielleicht gibt es RDS noch einmal für 20$. Dann schaue ich, ob ich meinen Bestand noch einmal aufstocke. Ansonsten ist es auch gut wie es ist. Ich möchte nicht zu viel in einen Sektor gehen, auch wenn die Preise einen locken. Ich warte aktuell eh ein Weilchen ab. Wenn sich nicht viel ändert stocke ich in der Hauptsache meine Vanguard ETFs auf.

    @ Thorsten

    ich meinte zwei linke Hände in Bezug auf Handwerk als Rechtshänder 😉 Ansonsten kenne ich hier auch ein paar Werkzeuge durch ein Kind von mir. Es gibt sogar einen Spitzer und Bleistift (kein runder Griff, der geht natürlich auch).

    @ Minimalist

    Der Minimalist muss nicht zwangsläufig sparsam sein. Ein nicht Technik versierter Minimalist kann ein Apple Smartphone vielleicht gut gebrauchen. Es muss ja nicht jedes Jahr ein neues sein, aber das ist dem Minimalist an sich egal. Solange er das alte gegen das neue tauscht und nicht nach drei Jahren drei Smartphones rumliegen hat. Er muss auch nicht auf die Umwelt achten. Viele jüngere Menschen reisen heute sehr viel. Das gilt ebenso für Minimalisten wie das Beispiel vor einiger Zeit. Er hatte Mitarbeiter um die Welt und ist ständig rumgefolgen.

  49. AvatarThomas

    @Minimalist, also ob es den “einen” Typ Minimalist gäbe. Ein Minimalist kann sich als solchen definieren: über die Anzahl der Dinge die er besitzt (kann auch hochwertig sein), über die monatlichen Ausgaben, über die Schönheit seiner Frau (oder Mann), Nahrung die er aufnimmt, sein Einkommen, usw…..

     

  50. AvatarRüdiger

    Hallo Tim,

    Deinen Blog habe ich erst vor kurzem entdeckt. Nach einem Interview mit Thomas von Finanzfluss. Das war kurz vor der Krise. Seit dem schaue ich mindestens einmal in der Woche, was Du so schreibst. Dabei hast Du mir wirklich geholfen, nicht in Panik auszubrechen und cool zu bleiben. Zwar bin ich ein eher ruhiger und überlegter Typ, aber wenn das Depot zeitweise um 20% einbricht (ich habe schon lange vor der Krise angefangen in etf zu investieren), dann ist das psychologisch nicht immer ganz leicht.

    Vielen Dank für Deine Unterstützung!

    Rüdiger

  51. AvatarThorsten

    @Kiev Rechts/links das hatte ich bei dir schon verstanden. Kein Problem. Nur für mich. Scheren für Rechtshänder klaffen beim Schneiden auseinander und man muss über die Schneide blicken um die Schnittkante zu sehen, Brotmesser erzeugen schiefe Schnitten. Als Linkshänder hat man sich die Techniken angewöhnt, um das auszugleichen ( Scherenteile beim Schneiden zusammenziehen , Querkraft beim Schneiden einsetzen, um geraden Schnitt zu erzwingen ).  Es geht halt nicht immer. Manche Werkzeuge bleiben unbesiegbar. An Rosenscheren muss ich den Sicherheitshebel abmontieren/ausbrechen , weil der sonst von selbst einrastet , der sitzt nämlich links und man stößt an.

    Ich habe seit 35 Jahren ein Linkshänderbrotmesser. Es wird so viel Die passende Schere ist leider kaputtgegangen Scheiß für Minderheiten aufgewirbelt, aber für 20% der Menschen ( viele sind Beidhänder, machen Mal was mit links, anderes mit rechts), wäre ein Kauf ohne Linkshänderstatus und Bemühung eines Spezialladen eine Entlastung. Ich möchte eine Rosenschere online kaufen und dann anklicken links / rechts.

     

  52. AvatarRüdiger

    @Thorsten:  Wenn ich mich recht erinnere, gibt es von Felco Rosenscheren speziell für Linkshänder. Haushaltsscheren für Linkshänder gibt es – glaube ich – von fiskars.

     

  53. AvatarAndreas

    @sammy

    Und wenn man nun die ausgezahlte Dividende von 25 Jahren RDS dazurechnet, sieht Buy and hold schon wieder gar nicht so schlecht aus, auch wenn der Kurs auf dem Niveau von vor 20 Jahren ist:)

     

    @Thomas

    Habe selbst Apple seit 11 Jahren und habe noch nie einen ernsthaften Moment der Unzufriedenheit erlebt. Ich glaube der Hauptvorteil ist einfach, dass alles aus einem Guss kommt. Hardware und Software, alles funktioniert perfekt und sehr einfach zusammen. Natürlich gibt es die gleiche Leistung bei anderen Systemen für weniger Geld, aber Leistung ist eben nicht alles, sondern die Nutzung, die Stabilität usw. Mein Macbook habe ich seit 2013, es läuft wirklich so rund, flüssig und schnell wie am ersten Tag. Die Produkte haben eine sehr lange Unterstützung bei Updates. Hab damals ca. 2700 Euro gezahlt, wenn man das nun auf die 7 Jahre verteilt, gar nicht mehr so teuer. Und noch ist kein Ende der Nutzung in Sicht.

    Und ein geschlossenes System, das ja inzwischen gar nicht mehr so komplett geschlossen ist, stört mich null. Vor vielen Jahren war das vielleicht noch nervig, als Apple noch kleiner war und es viele Programme nicht für Mac gab. Aber das ist ja inzwischen völlig anders, es gibt letztendlich alles was man braucht. Wenn man natürlich selbst gerne tüftelt, Einstellungen vornimmt usw., dann ist Apple das falsche System. Für den Großteil derer, die ihr Gerät einfach nur benutzen wollen, ist es dagegen ein Segen, dass es eben so einfach ist und nahezu alles einfach funktioniert. Dazu hochwertig verarbeitet und recht wertstabil.

     

  54. AvatarChris1

    @Tim:

    Toller Artikel vor allem weil Du mal Geld ausgibst für Konsum und das ok findest.

    Generell finde ich dass man, wenn es mal wieder Zeit ist, sich lieber was gescheites kaufen soll, anstatt das billigste zu nehmen. Wobei ich persönlich Apple als Handy viel zu umständlich gegenüber Android Handys finde.

    Immer dran denken: Billig gekauft ist oft 2 mal gekauft.

    Ich kaufe auch weiter per Sparplan zu. Boeing, McDonalds, Abbvie, Amgen, IBM, Intel, Qualcomm, Exxon, Chevron, BP; Altria, BAT, J&J, P&G, Omega Healthcare, Bank of AMerica, Verizon, Home Depot, JP Morgan, 3M, Realty Income, Apple, Wells Fargo, Microsoft, AT&T, Pepsi, Citigroup, American Tower, Shell, Cisco, Coke.

    Wegen Dividenden: Finde diesen “Artikel” oder dieser Standpunkt toll:
    Da sieht man wie der Schnellball rollen kann:

    https://www.realtyincome.com/about-realty-income/monthly-dividend-commitment/the-magic-of-rising-dividends/default.aspx

     

    Übersetzung:
    Eine langfristige Investition in ein Unternehmen, das seine Dividende regelmäßig erhöht, bietet potenzielle Vorteile. Je länger Sie Ihre Aktien halten, desto höher ist die Rendite, die Sie auf Ihre ursprüngliche Investition erhalten, vorausgesetzt, die Dividenden steigen im Laufe der Zeit. Darüber hinaus könnte die Aufzinsung reinvestierter Dividenden im Laufe der Zeit zu höheren Anlagerenditen führen.
    Als Beispiel: Anleger, die am 31.12.2009 Realty Income-Aktien gekauft und ihre Dividenden eingezogen haben, haben (Stand: 31.03.2020) Folgendes erhalten:
    10,8% Kostenrendite (gegenüber einer ursprünglichen Rendite von 6,6%) | Erhöhung des Dividendenertrags um 63 %
    92% Wertsteigerung der Aktien | 88% der ursprünglichen Investition wurden als Dividendenerträge zurückgezahlt
     

  55. AvatarRalf

    @Ölpreis: Wie kann man als Kleinanleger vom tiefen Ölpreis profitieren? Gibt es dafür spezielle ETFs oder andere halbwegs solide Finanzinstrumente? Würde mich interessieren.

  56. AvatarBruno

    @Ralf

    USO ist der wohl grösste Öl-ETF auf WTI-Öl (soll keine Empfehlung sein)

    @Appleprodukte + Konsum

    Wir haben HP Workstations und Lenovo Business Notebooks. Smartphones beide Welten. Beruflich bedingt alles nötig und es wird nicht gespart, es sind die Arbeitsinstrumente/Werkzeuge wo man Geld damit verdient.

    Bei Tim ist es ja ähnlich, ich finde es sinnvolle und richtige Investitionen. Ich möchte auch kein Handwerker, der mit Billigwerkzeug aus Aldi bei mir auftaucht, wo die Zange nach 3x anpacken bricht.

    Anders sieht es dann mit Unterhaltungselektronik, Luxusartikel, edle Kleidung oder ähnlichem aus, das ist zwar nicht alles Plunder aber braucht man nicht.

    Eines stelle ich jetzt häufiger fest: Man redet von AI, Digitalisierung etc. aber es hapert heute schon auf breiter Front an simplen Kommunikationsmitteln. Eine qualitativ hochstehende VOIP-Verbindung oder Videokonferenz scheint in Deutschland/Schweiz noch nicht Standard. Da ist noch Nachholbedarf.

  57. AvatarRüdiger

    @Bruno:  Unterhaltungselektronik

     

    Das kann man auch anders sehen. Ich höre gerade Jacques Brel über eine erstklassige HiFi-Anlage. Ein Genuss! Mit minderwertiger Elektronik gehört, wäre es eine Qual für mein empfindsames Gehör  😉

     

  58. AvatarJohn

    @Sebastian

    “GegenApple-Produkte hetzen auch nur Leute, die noch nicht mit den Produkten gearbeitet haben oder zu geizig sind das Geld dafür auszugeben. (@Starbeam & co.)”

     

    Im Studium hatte ich das vergügen und konnte, nein teilweise musste mit Power Macs arbeiten. Inklusive der Apple Maus ohne Mittlere Taste.

    War gruselig. Die Maus war das aller letzte, obwohl Sack teuer. Habe immer von Zuhause meine Maus mitgenommen. An den Windows PC kein Problem.

    Dann die Sache mit USB Sticks. Jo NTFS ging eben nicht. Da steht man echt blöd da. Also mit 2 Sticks arbeiten. Eine mit Fat32 verkrüppelt und einen um echt Daten rauf zu packen, Windows only.

    Die Bedienung vom Betriebssystem ist Gewöhnungssache. OK. Ich habe mich nie dran gewöhnt. Sei es drum, Win10 ist jetzt auch eine Katastrophe.

    Am Ende gab es (neben Wunsch des Professors) nur einen Grund am Mac zu hocken: da hat man uns sehr ordentliche Eizo Bildschirme hin gestellt.

     

    Privat hatte ich nur Mal das Vergnügen ein Apple Laptop mit dem Fernseher zu verbinden. Schwierig.

     

    Soviel dazu, Apple Hater kennen Apple nicht. Ich sehe das ganze als Religion, läuft super aber man muss nicht mitmachen. Ich will keinen bekehren das Zeug nicht zu kaufen. Macht doch. Für mich ist es nichts, und das liegt neben dem Preis eben auch am Produkt selbst. Nebenbei bastel ich selber den PC zusammen. Wenn der schnell und leise sein soll holt man sich die Teile. Ist am Ende schneller und billiger als der Mac.

    Vielleicht ist das neue Streaming Angebot etwas für mich.

  59. AvatarBruno

    @Rüdiger

    Mit braucht man nicht meinte ich, es ist nicht essentiell, man kann und darf da sparen. Nicht muss. Ich meinte damit im Vergleich mit berufsbedingten Sachen, dort sollte man nicht sparen, ich meine an der Qualität, da dies Einfluss hat auf das Einkommen.

    Ansonsten soll und darf doch jeder dort Geld ausgeben, wo er für sinnvoll hält, sofern es ihn und nicht andere glücklich macht resp. man beeindrucken muss. Ich würde eine gute Hifi-Anlage auch bevorzugen von Billigware, die dann alle 1-2 Jahre ersetzt werden muss. Ich meinte mit Unterhaltungselektronik eigentlich, aber das ist rein persönlich, ein 80 Zoll Flat-Fernseher 😀

    Generell versuche ich nie minderwertige Sachen zu kaufen, auch bei Kleidung nicht. Die Marke etc. ist mir völlig egal, aber wer billig kauft, kauft zweimal. Lieber etwas weniger Zeugs und dafür gut. Das meinte ich eigentlich damit, das verstehe ich auch unter “Plunder”, all den Billigmist der sowieso bald wieder entsorgt werden muss.

    Ich würde mich nie als Frugalist bezeichnen, mit Minimalismus habe ich mehr am Hut, aber was man darunter versteht, da gehen die Meinung auch auseinander. Ich mag keine keine überhäuften Räume mit “Zeugs”, aber das ist nur die Oberflächlichkeit, so sollte auch der Kopf, sein PC/Smartphone etc. aufgeräumt sein, sonst bleibt kein Raum mehr fürs “denken”.

     

  60. AvatarRüdiger

    @Bruno:  ein 80 Zoll Flat-Fernseher 😉

     

    Hahahaaaaaa … so etwas brauche und habe ich tatsächlich nicht  😉

     

    Minderwertiges Zeug vermeide ich. Das regt mich bei der Nutzung nur auf  😉

     

  61. AvatarWolke

    Rundherum bricht die halbe Wirtschaftswelt zusammen (ich sag ja eh nicht die ganze, obwohl…) und einer macht sich Sorgen wegen eines 6000 Euro Handys.
    Manche leben in einer Traumwelt.

  62. AvatarBruno

    Öl: ich revidiere meine Meinung, wenn man für Öl zukünftig noch Geld bekommt wie gestern, dann sehe ich eine rosige Zukunft für Verbrennermotoren, Ölheizungen etc.

    Ich schaue mich mal um nach einem Muscle Car 😀

  63. AvatarRüdiger

    Rundherum bricht die halbe Wirtschaftswelt zusammen

     

    Ob das jetzt endlich der Crash wird, den sich so manche hier herbei wünschen  😉

     

  64. AvatarStarbeam

    @ Sebastian

    ich hatte sehr wohl schon einige Apple Produkte von iMac über iPhone und MacBook. Letztendlich war es nichts für mich. Reine Katastrophe. Ich mag lieber Linuxsysteme.
    Hab ja auch nicht gesagt, dass man sich keine Apple Produkte kaufen soll, jedoch gibt es viele andere Hersteller mit genauso guter Qualität und sogar günstiger.

    Bei Klamotten oder der spartanischen Wohnung soll man doch laut diesem Blog doch auch sparen, weil alles unnötig ist. Das hat mich einfach nur etwas genervt, dass bei Apple Produkten so eine Ausnahme gemacht wird.
    Wenn ich aber z.b. eine Winterjacke/Schuhe für mehrere Hundert Euro mit guter Qualität kaufe ist das überflüssig?

  65. AvatarRüdiger

    @Wolke:

    Dich hatte ich auch nicht gemeint. Du hast zwar Gold – für alle Fälle – aber ich denke, dir ist es auch lieber, wenn es ungenutzt im Schrank liegen bleiben darf  😉

     

  66. AvatarWolke

    @Rüdiger

    Richtig. Nur, im Schrank liegt nichts. Es ist in einem andern Land, wohin ich derzeit gar nicht komme. Ist aber egal oder vielleicht sogar besser.

  67. Avatarsammy

    @wolke

    Hahahaha du bist echt der Hammer. In einem anderen Land xD echt geil hoffentlich ist alles weg.

  68. AvatarThomas

    @Wolke, … du bist wirklich der Oberexperte hier om Blog. Du kommst gleich nach  Nico (Oberschlau) Meier.

  69. AvatarWolke

    @sammy

    Man merkt schon, du hast keine Ahnung hast, wie man physisches Gold aufbewahrt. Lach nicht zu früh! In einem anderem Land, ja, mit Absicht! In einem sehr sicheren Land. Sicherer als manch anderes.

    hoffentlich ist alles weg…

     Das hoff ich auch, wenn deine Depotbank pleite ist…und die von @Thomas.
    „Sondervermögen“ haha…

     

  70. Mark 85Mark 85

    Auf der einen Seite kann ich manche Reaktionen nachvollziehen, weil Tim oft anderen ihren ,,ausufernden” Konsumstil vorwirft. In diesem Zusammenhang sind 6.000 Dollar für die beiden Elektronikprodukte nicht wenig.

    Auf der anderen Seite bin ich schon lange der Meinung, dass es völlig in Ordnung ist, wenn man sein Geld gezielt für Dinge ausgibt, die einem einen wirklichen Mehrwert stiften. Hier gibt es kein Richtig oder Falsch, weil wir Menschen verschieden sind. So gebe ich gern mein Geld für Filme, Bücher und Reisen aus. Daher: Viel Spaß mit deinen neuen Geräten, Tim! 🙂

  71. AvatarPaluma

    @thomas thorsten würde es jede Woche woanders vergraben. Er liebt das Umschichten 😉

  72. AvatarEx-Studentin

    Ich habe die Woche Aktien nachgekauft, bei meinem Glück müsste es an der Börse nun also wieder bergab gehen..

    Zum Thema Vorbildsfunktion: Man macht auf seinem finanziellen Weg mehrere Phasen durch. Ich war vor 5 Jahren viel sparsamer. Da machten ein paar 1000€ viel aus. Mit zunehmenden Vermögen werden die gleichen Ausgaben jedoch immer unrelevanter. Deswegen ist Tim ein Vorbild, weil er die letzten Jahre das Ziel der FF erreicht hat und nicht mehr haushalten muss.  Es ist sogar löblich, dass er die Wirtschaft damit ankurbelt.

    Offtopic: Hier ein interessantes Video, wo Jeff Bezos Vermögen mit Reiskörnern veranschaulicht wird:

    https://m.youtube.com/watch?v=W56g5KdqZoo

  73. AvatarThorsten

    Die Linken wollen an die Dividenden ran. Was wir schon lange wussten.

    Barboeck und ihr neuer Kobold

    @Thomas um es in Russland zu vergraben benötigt man ein Visum, ist mir zu aufwändig. Hätte ich welches zu vergraben, würde ich es in Kleinsibiren tun. Leider darf ich derzeit auch dort nicht hin.

  74. Mark 85Mark 85

    An Ex-Studentin: Bei mir war das andersherum. Ich gab früher, bevor ich mir konkrete Spar- und Zukunftspläne setzte, mehr Geld aus, weil ich mir kaum Gedanken darüber machte, ob ich Dinge unbedingt brauchte. Oder ob es eine einfachere Ausführung auch getan hätte.

    Wenn man sich erst einmal bewusst geworden ist, was man will und was nicht, erübrigt sich das Führen eines Haushaltbuches. Dann handelt man nach einem Automatismus.

    Ich kann aber auch deinen Weg nachvollziehen, wenn man sich nach Erreichen eines Ziels gesondert belohnen möchte oder nicht mehr so aufs Geld achtet. Eine Veränderung habe ich nämlich doch festgestellt: Möglichst hohe Renditen oder geberell Zuwachsraten zu erzielen, ist schon lange nicht mehr mein Hauptanlagemotiv. Mit zunehmender Höhe des Vermögens wurde der Statuserhalt immer wichtiger. So gesehen ist für mich Geld auch unwichtiger/unrelevanter geworden.

    Ich möchte nicht mit Jeff Bezos tauschen, weil mir das eine zu große Bürde wäre.

  75. AvatarPaluma

    Auf dem Tiermarkt in Wuhan, direkt unter den Fledermauskäfigen, wäre bestimmt auch ein sicherer Ort um Gold zu vergraben

  76. AvatarLivermore

    @ Ex-Studentin,

    seh ich genauso. Deswegen kamen bei mir auch Ferrari-Aktien ins Depot.  😉

  77. AvatarEx-Studentin

    @Mark85

    Dein Weg ist derjenige, den ich in der Finanzwelt öfter lese. Die meisten starten eher mit zu hohen Ausgaben und reduzieren diese dann, wenn sie einen “Aha”-Moment hatten. Ich weiß nicht, ob meine erhöhten Ausgaben nur eine Phase sind oder dauerhaft so hoch bleiben.

    Kann das mit dem Statuserhalt gut verstehen. Dazu fällt mir ein angebliches Zitat von Arnold Schwarzenegger ein:

    “„Geld ist nicht so wichtig. Darum ist es mir völlig egal, ob ich 70 oder 50 Millionen Dollar besitze. “

    Mein Problem ist vermutlich, dass mir das konkrete Ziel fehlt. Ich hatte immer die 100k anvisiert (check) und alles drüber hat erst mal keine wirkliche Relevanz. Bis zur FF braucht man aus meiner ca. Sicht 1 Millionen Euro und das ist für mich so weit weg / unrealistisch, dass mir die Motivation fehlt.

  78. AvatarAndrea

    Jenny, wie wäre es erst einmal mit 150.000 als Ziel? Das müsste doch zu schaffen sein.

     

  79. Mark 85Mark 85

    Ich denke, dass man bereits viel erreicht, wenn man während der Coronakrise nicht zu den Leuten gehört, die Notverkäufe ihrer Vermögenswerte durchführen müssen und wenn man im besten Fall sogar seine bisherigen Sparraten aufrechterhalten kann.

    Nur liest man über jene Schicksale wenig, weshalb eine verzerrte Wahrnehmung entstehen kann. Verlierer melden sich naturgemäß weniger zu Wort, beispielsweise aus Scham und durch Verdrängung. Wenn sich der Sturm gelegt haben wird, kann man immer noch über neue Ziele nachdenken. Also, Kopf hoch, Jenny. 🙂

  80. AvatarColibri

    @Claus

    Danke für Deine Antwort vom 21.4. Ich habe darauf in den Kommentaren zum vorigen Artikel geantwortet (ganz am Ende).

    Beste Grüße

    Colibri

  81. KievKiev

    @ Ex-Studentin

    Dir scheint tatsächlich ein Ziel zu fehlen. Eine höhere Summe als Ziel bringt meiner Meinung nach nicht viel. Du bist jung und hast bist zur Rente noch viel Zeit. Du hast einen neuen Job gefunden auch ohne sehr hohes Vermögen. Für einen Jobwechsel benötigst Du auch kein hohes Vermögen. Für ein Jahr gibt es schließlich Arbeitslosengeld. Das ist kein erstrebenswertes Ziel, aber ein staatliches Sicherheitsnetz für einen begrenzten Zeitraum.

    Ziele:

    Eigenkapital für ein Eigenheim. 30% der Kaufsumme sollte mindestens angespart sein, da Kaufnebenkosten anfallen. Mit 100k könntest Du 300k finanzieren. 30k Kaufnebenkosten gehen allerdings noch weg.

    Statt finanzieller Freiheit kannst Du auch eine Freiheit als Ziel setzen in Teilzeit zu arbeiten. So könntest Du auch mit weniger aktiven Einnahmen weiterhin Geld ansparen und hättest Zeit für die Familie. Gerade mit Kindern kann man die ein oder andere Stunde mehr gut gebrauchen.

    Die aktuelle Zeit wird helfen ein Vermögen schneller zu erreichen. Auch wenn die aktuellen Investitionen scheinbar nicht viel bewirken, so werden sie langfristig einen großen Teil beitragen. Es gibt nicht oft günstige Aktien. Es kann natürlich noch weiter fallen, aber irgendwann wird man sich wieder über die damaligen Gelegenheiten und verpassten Chancen ärgern.

  82. AvatarChris1

    @Ex-Studentin: Ja ein Ziel zu haben ist immer gut. Aber welches?

    WillSt Du später von Dividenden leben oder das Depot aufbrauchen? Wenn es Dir um die finanzielle Freiheit als Ziel geht, kann man das ja gut errechnen.

    Vielleicht wären Zwischenziele gut!? Ich habe zB Excel (bzw Googletabelle) Tabellen.

    Die eine hat alle erhaltenen Dividenden. Und diese Daten gehen in eine andere.

    Dort kann ich ungefähr sehen wieviel ich bis 2040 bekomme. Klar ist vieles geschätzt, aber es ist eine Hilfe.

    Und in meinem Haushaltsbuch trage ich auch Dividenden ein. Dort steht zB im letzten Quartal 800 Euro als Ziel. Aber es wurden fast 1.000.

    Und scrolle ich weiter z.B. 2025 dann sehe ich da eine Summe, die ich hoffe zu erreichen.

    Vielleicht wäre sowas auch was für Dich?

     

    @Kiev: Mit dem Arbeitslosengeld muss man echt aufpassen. Unter 55 Jahren sind es nur 12 Monate. Das ist echt kurz. Wenn man sich vorstellt man wird heute entlassen. Kündigungsfrist sagen wir 3 Monate. Dann kann man vielleicht schon jetzt Bewerbungen schreiben. Bis es Einladungen gibt, vergehen nochmal 1-3 Monate. Dann beraten sich die Personaler, der neue Abteilungsleiter usw.  Und nach 4-5 Monate gibts Absagen.

    In der Zwischenzeit gibt es neue Ausschreibungen auf die man sich wieder bewirbt und die Zeit bis Hartz 4 wird immer kürzer.

    Und kommt das Worst Case Hartz 4, geht es erstmal direkt an das Vermögen.

    Also der Tipp, dass es ja ALG1 gibt und man quasi beruhigt sein kann, ist meiner Meinung nach kein guter.

  83. KievKiev

    @ Chris1

    Mein Tipp ist, dass es auch Leute ohne Vermögen schaffen einen Job zu wechseln, der ihnen nicht gefällt. Dazu benötigt man kein Vermögen. Ich habe auch keine Erfahrung mit Arbeitslosengeld. Es käme mir aber nicht in den Sinn mein Vermögen dafür zu verschwenden. Es kommt natürlich immer darauf an. Wenn Du als Beispiel 10 Jahre gespart hast um die ersten 100k an Vermögen aufzubauen wäre es meiner Meinung nach nachlässig dieses bei einer Umorientierung im Job stark zu reduzieren. Im Anschluss dauert es wieder eine Zeit bis das Vermögen angespart ist. Es bietet natürlich dennoch Sicherheit keine Frage.

    Excel Tabellen helfen nicht weiter so lange der Glaube fehlt ein Ziel wie eine Millionen zu erreichen. Ist das der Fall sollten wirklich relevante Ziele mit niedrigerer Höhe gesucht werden. Wenn diese sehr erstrebenswert sind und auch greifbar sind so wird man sie erreichen. Wenn der Glaube da ist kann man natürlich auch Zwischenziele setzen und mit Excel tracken usw.

  84. AvatarRalf

    “Die aktuelle Zeit wird helfen ein Vermögen schneller zu erreichen.”

    Jein. Wir müssen künftig mit mehr Abgabenlast rechnen. Die Linken fabulieren derzeit wieder über allerlei Steuern. Auch Immobilienbesitzer könnten mit weiteren Abgaben belastet werden. Irgendjemand muss ja die Coronazeche zahlen. Ich bekomme hier im ÖD etliche Diskussionen mit. Da kommt noch was auf uns zu. Schon Adenauer wusste, das Hausbesitzer viel mit sich machen lassen und selten eine Revolution anzetteln.

    “Mein Tipp ist, dass es auch Leute ohne Vermögen schaffen einen Job zu wechseln, der ihnen nicht gefällt.”

    Sicherlich. Das geht. Derzeit wird es aber ohne entsprechende Ausbildung und Weiterbildung herausfordernder. Laut McKinsey sind fast 60 Millionen Arbeitsplätze in Europa bedroht und könnten sich als Folge von Corona erst 2024 wieder erholen. Also nicht ganz so einfach. Ich kenne selbst viele, die mittlerweile in Kurzarbeit sind. Meine Frau wird es wohl auch treffen. Die sonst so schlaue Beraterbranche trifft es nun auch. Viele prüfen Kurzarbeit.

    Die beste Investition ist wohl in die eigene Bildung zu investieren.

  85. AvatarEx-Studentin

    @Andrea

    Ja, 150 oder 200k kann ich mir als Ziel setzten. Aber ich kann es mir nicht bildlich vorstellen, welchen Vorteil mir das im Vergleich zu 100k bringt. Es wird vermutlich kein Einfluss auf mein Leben haben.

    @Mark85 Ich bin mir bewusst, dass ich gut dran bin. Saß letztens mit einer Freundin auf dem Balkon (Abstand eingehalten..) und haben uns übers Investieren unterhalten. Es ging darum, wie viel Notgroschen uns wichtig ist (20k? 50k?)und ob man jetzt investieren sollte. Da dachte ich mir auch, was sich andere wohl denken, wenn die uns zufällig zuhören..

    @Kiev

    In unserer Gegend kosten Häuser um die 700k. Aber eine Eigentumswohnung würde ich nicht ausschließen. Mit Kindern wird Teilzeit sicherlich ein Thema. Mein Freund und ich arbeiten beide in der IT und sehen das aktuell recht entspannt. Aber mit entsprechendem Ersparten wir alles sicherlich noch entspannter, das stimmt.

    @Chris

    Wegen Hartz4 mache ich mir erst mal keine Sorgen. Falls ich meine Probezeit nicht bestehe, werde ich meinen Master machen. Habe genug Notgroschen, um davon 2 Jahre zu leben. Falls in der Zeit ein passender Job über den Weg läuft, ist das auch gut. Mein grobes Ziel ist es aktuell, Teilzeit zu arbeiten und mit 60 in Rente zu gehen. So komplett raus aus meinem Job zu sein, kann ich mir aktuell nicht vorstellen.

  86. AvatarDaniel

    Mein Problem ist vermutlich, dass mir das konkrete Ziel fehlt. Ich hatte immer die 100k anvisiert (check) und alles drüber hat erst mal keine wirkliche Relevanz. Bis zur FF braucht man aus meiner ca. Sicht 1 Millionen Euro und das ist für mich so weit weg / unrealistisch, dass mir die Motivation fehlt.

    Neben Gesundheitsaspekten die ich nur zum Teil beinflussen kann ist mein Ziel eigentlich relativ klar, nämlich die vollständige unabhängigkeit von einem Arbeitgeber.

    Ich hatte anfangs auch die 100k als Ziel. Bringt aber nicht viel. Als sie da waren hat sich nichts geändert. Ich bin auch kein Dividendensammler, aber ich bin jemand der auch kein Depot mit ins Grab nehmen wird. Der Verbrauch ist also ab Renteneintritt vorgesehen, was aber noch ewig weit weg ist. Bis dahin klammere ich mich also an eine 3% Entnahmeregel und kalkuliere durhc, wie weit die Eigenständigkeit somit ist.

    z.B.

    3% von 50.000€ = ~ 1200€ Netto, damit hätte ich alle meine Versicherungen bezahlt

    3% von 75.000€ = Versicherungen + Fitnesstudio

    3% von 100.000€ = Versicherungen + Fitnesstudio + Stromkosten

    usw. usw.

    Einfach mal ein Haushaltsbuch führen und ein paar Zahlenspielereien betreiben wieviel Ausgaben man tatsächlich hat (Krankenversicherung usw. nicht vergessen) und sich mit kleinen Steps motivieren. Sicherlich nichts für jeden, aber ich finde diese großen Ziele wirken wie unerreichbare Berge, dabei merkt man gar nicht dass man jeden Tag dem Gipfel einen Schritt näher kommt wenn man regelmäßig trainiert.

    Ich muss aber auch sagen, ich mache mir um Sachen wie Immobilie usw. keine Gedanken. Hat mich nie interessiert und wird es auch nie.

     

  87. AvatarRüdiger

    Die Linken fabulieren derzeit wieder über allerlei Steuern.

     

    Ja, ziemlich ungeschickt von den Linken … Taktisch klüger wäre es, Finger und Füße erst mal still zu halten und abzuwarten, was den Rechten so einfällt, wie die “Coronazeche” bezahlt werden soll  😉

     

  88. AvatarRalf

    “Ja, 150 oder 200k kann ich mir als Ziel setzten. Aber ich kann es mir nicht bildlich vorstellen, welchen Vorteil mir das im Vergleich zu 100k bringt. Es wird vermutlich kein Einfluss auf mein Leben haben.”

    Ich würde mich nicht so an Zahlen festklammern. Der Weg ist das Ziel. Dafür braucht es wie bei einer langen Wanderung einen Plan. Wie will ich investieren? Was sind meine Ziele im Leben?

    In unserer Gegend kosten Häuser um die 700k. Aber eine Eigentumswohnung würde ich nicht ausschließen. Mit Kindern wird Teilzeit sicherlich ein Thema.

    Falls Kinder ein Thema sind, macht nicht den Fehler vieler anderer Paare die wir mittlerweile kennen. Da wurde meist erst mit 35-40 aufwärts an das Thema gedacht. Und viele davon haben große Probleme, Nachwuchs zu bekommen. Muss nicht sein. Aber das Risiko steigt. Die Immobilienpreise werden nicht nachhaltig sinken, dafür ist zu viel Nachfrage im Markt vorhanden.

    Vieles hängt einfach auch einem guten und vernünftig bezahlten Arbeitsplatz. Und an den Bedingungen die der Staat setzt. Und hier dürfen wir künftig mit mehr Abgabenlast rechnen. Soll aber bitte niemanden vom Investieren abhalten. Es bleibt wichtig und richtig. Aber die frühe finanzielle Freiheit ist und bleibt für viele Wunschdenken.

  89. KievKiev

    @ Ralf

    Für mich ist die intrinsische Motivation ausschlaggebend. Ich kann in der Krise weitere 100k schneller aufbauen als sonst. In welcher Form die Kosten für Corona wieder auf mich zurück kommen wird sich zeigen. Mit 100k mehr sehe ich mich jedenfalls besser aufgestellt als mit 100k weniger.

    In einer Partnerschaft kann die Sicherheit auch durch aktives einkommen bestritten werden. Wenn der Haushalt mit dem kleineren Einkommen auskommt, so bietet diese Lebensweise neben der Höhe des Depots eine sehr hohe Robustheit. Diese ist im Gegensatz zum Vermögen sehr schnell erreichbar. Durch diese Robustheit baut sich mit den Überschüssen als weiteren Vorteil das Vermögen besonders schnell auf.

    Vielleicht fehlen in Jennies Beispiel 300€ im Monat zu dem geringeren Einkommen, um den Haushalt zu führen. Hier kommen vielleicht die Dividenden ins Spiel…

    Der Staat zahlt auch für Kurzarbeit meine ich 67%. Außerdem muss Kurzarbeit nicht bedeuten, dass gar nicht mehr gearbeitet wird. Vielleicht sind es nur 1-2 Tage die Woche. Ich kenne die Ergebnisse von Mc Kinsey nicht, aber ich könnte einen Nebenjob durchführen.

    Prokrastination ist oft ein Problem von Menschen in finanziell nicht idealer Lage. Sie sagen dann: “So weit sind wir noch nicht”.  Das habe ich leider schon öfter erlebt. Bei mir ist es anders. Ich bin immer so weit. Das wundert dann auch manche, aber es ist mir egal.

     

     

  90. AvatarRalf

    “Wenn der Haushalt mit dem kleineren Einkommen auskommt, so bietet diese Lebensweise neben der Höhe des Depots eine sehr hohe Robustheit.”

    Das ist schön, wenn dies auf euch zutrifft. Weiterhin viel Erfolg. Es trifft aber auch bei sparsamer Haushaltsführung nicht die Lebenwirklichkeit vieler Familien. So realistisch sollte man sein. Die wenigsten werden mit dem kleineren Einkommen klarkommen. Noch dazu wenn Nachwuchs geplant ist und dann Teilzeit oder längere Zeit ganz ausgesetzt wird.

  91. AvatarInsider

    Kiev wie genau meinst du das ? Du bist immer so weit ?

    Prokrastination ist oft ein Problem von Menschen in finanziell nicht idealer Lage. Sie sagen dann: “So weit sind wir noch nicht”.  Das habe ich leider schon öfter erlebt. Bei mir ist es anders. Ich bin immer so weit. Das wundert dann auch manche, aber es ist mir egal.

     

     

    @jenny wieso sind die Millionen so unerreichbar . Wer so schnell wie du 100k aufgebaut hat , der kann doch zum einen weiter Recht gut investieren auch wenn etwas Lifestyle Inflation sicherlich Auftritt .Zum anderen profitierst du doch auch jetzt schon merklich vom Zinseszins.  Circa 5000 euro Wertsteigerung sollten ja ohne jegliche Sparrate schon bei dir drin sein im Schnitt und konservativ gerechnet .

  92. KievKiev

    @ Insider

    Ich mache viele arbeiten selbst und lasse sie nicht ausführen. Die sind teilweise nicht immer einfach. Wir gehen oft Schritte lange bevor sie nötig werden könnten. Das führt in der Regel dazu, dass so ein Schritt nie nötig werden würde, da man ja bereits im Vorfeld entsprechend in Vorleistung gegangen ist. Ich sehe Ralfs Probleme auch als Möglichkeit / Gefahr. Eben für solche Situation bereute ich mich heute vor. Wenn es mich unvorbereitet trifft würde ich natürlich in die Röhre schauen und Trübsal blasen. Wenn ich die Probleme sehe und heute angehe, treffen sie mich morgen in abgemilderter Form. Wenn überhaupt.

    @ Ralf

    In vielen Familien reduziert eine Personen stark die Stunden, während die andere voll weiterarbeitet. Der Einfachheit halber benenne ich die erste Person einmal mit Frau und die zweite als Mann. Dadurch begibt sich die Familie in eine größere Abhängigkeit des Mannes. Und ebenfalls zu dem Arbeitgeber des Mannes. Das ist das gängige Modell. Niemand zwingt einem dieses in der form auf.  Dennoch kann man auch die reduzierten Stunden der Frau positiv als robust betrachten. Schließlich liegt hier Potenzial für Aufstockung. Sollte der Mann in Kurzarbeit gehen, so könnte die Frau auch die Stunden aufstocken. Zusätzlich helfen Dividenden bei einem weiteren Gap die fehlenden Einnahmen auszugleichen. Ich kann dieses Modell empfehlen als Ziel zu setzen. Meine Frau hat einen neuen Job gefunden, der wesentlich besser bezahlt ist als vorher. Ich habe darüber in den letzten Jahren berichtet. Es ist nicht alles Zufall. Es war genau so geplant. Durch ihr niedrigeres Gehalt und die geringeren Wochenstunden war das Risiko für einen Jobwechsel bei ihr geringer als bei mir und das Potenzial war auch höher. Ich habe damals schon genau die Strategie beschrieben und unsere Motivation dahinter.  Meine Frau arbeitet auch heute noch reduziert. Sie dürfte jederzeit die Stunden aufstocken. Das ist auch eine Form von Robustheit. Es war sicher Glück dabei, aber man muss sich diese Robustheit auch erarbeiten. Dazu gehört auch Bildung, Umschulung usw. Sie ist in einer neuen Branche, musste sich einarbeiten usw. Der Wechsel war kein Kinderspiel. Heute bietet er sehr viele Vorzüge, da sie durch den alten Job viel bessere Einblicke in verschiedene Arbeitsbereiche hat. Das spielt heute in die Karten… Dafür muss man allerdings die Komfortzone verlassen. Jenny hat auch eine Umschulung gemacht. Das alt Bekannte einfach weiter zu machen ist immer leichter als etwas Neues zu wagen.

     

  93. AvatarHannes

    Bei den neuen Flagship Modelle von Android-Handys versuchen die Hersteller ja auch schon lange in den Preisbereich von über 1.000 € vorzustoßen. Daher wird der Preisvorteil gegenüber das iPhone leider immer geringer.

  94. AvatarPeterF

    Kurzer Einblick in meine Ziele Mitte 20:

    Mit Eintritt ins Arbeitsleben vor 2,5 Jahren hatte ich mir als Ziel gesetzt, schnell den Steuerfreibetrag zu erreichen, um diesen (kleinen) Steuereffekt jährlich nutzen zu können. Dank Corona konnte ich aufgrund einer Shopping-Tour im März dieses Ziel erreichen und rechne jetzt mit Dividendeneinnahmen von >801 Euro im Jahr.

    Mein neues Ziel ist es nun neben kleineren, stetigen Einzahlungen per Sparplan ins Depot möglichst schnell EK fürs Eigenheim aufzubauen… Ich denke hier muss man mit Beträgen, die bereits genannten wurden (ca. 150K EK) rechnen, wenn man sich den Traum eines Eigenheimes heutzutage realisieren möchte. Daher gilt für mich: Früh anfangen mit dem Sparen.

     

    Viele Grüße

    PeterF

     

     

  95. AvatarThorsten

    Ich hatte es gemacht wie Daniel. 10.000€ zahlen einem das Telefon/Internet/Fernsehen ( 29,99 bei uns ein kombiniertes Zwangspaket ).

    Nach und nach das Depot erhöht und in der Tabellenkalkulation Einnahmen Ausgaben  Dividenden etc. summiert. Als alle Ausgaben ohne aktive Arbeit abdeckt waren, war die FF erreicht.

    10.000€ für lebenslanges Telefon das ist Freiheit, wer das erreicht hat, der hört beim Telefon nicht auf.

    @Immos Neulich eine Anzeige : es wurden Familien mit mindestens 5 Mitgliedern gesucht , um zusammen ein Mehrfamilienhaus zu bauen. Die Wohnung sollte schlüsselfertig über 700k kosten.
    Der Grundriss hatte dann Kind1, Kind2, Kind 3. Also ich Frage mich,
    welche Familie mit drei Kinder für 700k in eine Neubauwohnung zieht. Für das Geld bekommt man auch ein Haus und da ist die Distanz zum Garten kleiner und man muss Einkäufe nicht so weit schleppen.

  96. AvatarEx-Studentin

    @Insider

    Für die 100k habe ich um die 5 Jahre gebraucht. Mein Einkommen wird irgendwann zwecks Familiengründung sinken. Dadurch rechne ich mit der Millionen nicht in den nächsten 20 Jahren. Kommt auch sehr drauf an, was noch so passiert. Mein Freund und ich sind z.B. beide Kinder später Eltern, sodass das Thema Pflege irgendwann aufploppen könnte.

    @Ralf

    Ja, das späte Familienglück kann man nicht immer planen. Mittlerweile mache ich mir da nicht mehr so viel Stress. Egal ob 25 oder 35, eine Garantie für gesunde Kinder gibt es nicht. Die letzten Jahre waren für mich recht stressig und nicht wirklich schön. Ich bin froh, dass ich jetzt einfach mal meine “Ruhe” habe und mich mehr auf mich selbst konzentrieren kann.

    @PeterF
    Glückwunsch zum (aus meiner Sicht) guten Timing beim Investieren.

  97. AvatarThorsten

    Mit der Äßerung von den Grünen auf Dividenden zu verzichten sollte klar sein, dass es eine Rentenversorgung über kapitalgedeckte Modelle mit ihnen niemals geben wird. Es wird ja keine Reduktion sondern die komplette Aussetzung der Dividenden gefordert. Das kann man nur, wenn man davon ausgeht , dass die Aktionäre Dividenden nur als riskantes Zubrot erhalten , nicht jedoch als Gewinnbeteiligung für eine vergangene Buchungsperiode.

    Die Forderung wäre akzeptabel, wenn wie in den USA die Dividende in Deutschland vierteljährlich oder vielleicht noch halbjährlich gezahlt werden würde. Das würde die Unternehmen zu mehr Leistung anspornen , schließlich hätten sie kein Jahr mehr , um schiefgegangene Transaktionen zu vertuschen.

  98. AvatarDanielKA

    Kiev’s Modell ist super interessant und wirklich nachahmenswert  (Gute Konzepte sollten immer kopiert werden, bzw.  eine Orientierung sollte nach oben erfolgen). Ähnlich wie mark85 auf möglichst breiten Standbeinen zu stehen und gegen die meisten externen Schocks gewappnet zu sein und damit eine gewisse persönliche oder familiäre Resilienz zu schaffen.

    Man sieht ja auch an corona wie dünn die zivilisatorische Schicht ist. Abseits von den üblichen Klopapier Jokes, sieht man in der Krise, dass wenn paar Tage keine LKW’s mehr fahren eine Versorgung nicht mehr gewährleistet ist.

    Von daher ist Vorbereitung (ohne jetzt in Prepper Wahn zu verfallen) das A und O uind stärkt auch insgesamt die Gesellschaft, wenn nicht alle nur in den tag hineinleben und sich wieder einiger Risiken bewusst werden (finanzielle, gesundheitliche, versorgungsspezifische, psychische usw.).

  99. AvatarDanielKA

    @ Thorsten: Es versteht sich von selbst, dass sich Unternehmen aus Eigeninteresse um ihre Liquidität zu sorgen haben. Das hat nichts mit Links oder Grün zu tun. Bei deinem Artikel hat Bärbock auch nur von Unternehmen gesprochen, welche Staatshilfe erhalten haben und da ist das Argument schlüssig. Viele Unternehmen haben sich selbst in die Lage gebracht, durch Dividendenausschüttungen und Aktienrückkäufen aus der Substanz bzw. duirch Kreditaufnahme angreifbar gemacht. Einen möglichen Creditcrunch unabhängig von Gründen muss ich als CEO immer berücksichtigen. Schließlich sind das nicht nur Deutsche Unternehmen, sondern auch sehr viele bekannte US-Unternehmen kürzen oder setzen aktuell ihre Dividenden aus.

    Beispiel Adidas:

    Selbst das nicht gerade “linke” Bankenkonsortium hat für den 600 Mio. EUR Kredit covenants eingezogen, dass Adidas nicht ausschütten darf. Ist ja auch logisch, wenn ein Unternehmen auf Liquidität angewiesen ist, kann es nicht per Gießkanne ausgeschüttet werden. Da achten auch die Banken darauf.

  100. AvatarThorsten

    @FiUndGesund

    Falls Du das liest : wir hatten vor einiger Zeit über Diversifikation über Währungen gesprochen. Ich hatte ja keine Schweizer Aktien.

    Seit kurzem habe ich alles, was mit meinen Immos zu tun hat zu einer Bank ausgelagert, (die auch ein kostenfreies Vermieterportal anbietet, dadurch habe ich dort mehrere IBANs und muss nicht mehr umständlich über Software private und “geschäftliche” Buchungen auseinandersteuern).

    Einen Teil der Erträge (ohne Betrachtung der ESt ) leite ich dort auf zwei Sparpläne um.

    Ein Drittel geht in einen ETF World ( damit auch US-Aktien, Pflicht erledigt), zwei Drittel gehen in einen ETF für Schweizer Aktien. An sich priorisiere ich keine ETF, hier macht es für mich Sinn. Es soll pflegeleicht srin und die Hürden für den Handel mit Schweizer Aktien überbrücken.

    Ich lasse das erst mal laufen, bis ich wenigstens 1% , besser 2% im Verhältnis zum gesamten Wertpapiervermögen investiert habe in jedem der zwei ETF . Das wird ein paar Jahre dauern. Dann gehe ich vielleicht noch in andere Märkte oder lasse es weiterlaufen, je nach Chancen.

     

     

  101. AvatarThorsten

    @DanielKA da geht unsere Meinung definitiv auseinander. Enteignung der Dividende für ein ganzes Jahr ist nicht rechtens . Das mit Staatshilfen zu koppeln ist absurd. Die Dividenden aus 2019 werden den Aktionären geschuldet. Über das Jahr 2020 kann man dann 2021 entscheiden. Der Zugriff auf Gewinne aus 2019 ist linke Enteignungsphantasie. Es kommt nicht. Sie sind nicht an der Regierung und werden es mit solchen marktzerstörenden Vorschlägen auch nicht.

  102. AvatarDanielKA

    @ Thorsten: Wo wird da enteignet? Das Geld bleibt doch im Unternehmen und der Aktionär hat weiterhin den gleichen Anteil. Der Staat sieht von den Dividenden nichts und bekommt sogar weniger kapitalertragssteuer. Bei Google wirst du doch auch nicht enteignet, wenn die Gewinne im Unternehmen behalten werden.

  103. AvatarNico Meier

    Thema Familie

    Ich habe in meinem Büro zwei Beispiele bei denen die Frau nach der Geburt des ersten Kindes die Erwerbsarbeit komplett eingestellt hat.

    Im einen Fall sind zwei Kinder da und die Frau arbeitet seit 12 Jahren nicht mehr im anderen Fall sind es drei Kinder die Frau arbeitet seit 14 Jahren nicht mehr.

    Seit Anfang 2019 suchen diese beiden Frauen verzweifelt eine neue Stelle im alten Beruf. Bisher beide ohne Erfolg obwohl beide Frauen gut ausgebildet sind/waren.

    Wer so lange Zeit aus dem Arbeitsprozess draussen ist hat es immer schwer den Wiedereinstieg zu finden. Zusätzlich sind die beiden Frauen inzwischen um die 50 und da wird die Altersvorsorge mit der Pensionskasse, deren Beiträgre mit dem Alter Prozentual steigen zu einem weiteren Stolperstein.

    Die eine Frau überlegt sich nun ob sie auf Stundenbasis an einer Tankstelle im Verkauf arbeiten möchte zu einem unterirdisch tiefen Stundenlohn.

    Ich würde keiner Familie raten die Frau komplett aus dem Arbeitsprozess zu nehmen über mehrere Jahre.

     

  104. AvatarThomas

    @Thorsten, … schichte doch aus Sicherheitsgründen am besten wieder mal um. Fidschi-Inseln, Nordkorea oder Albanien.

  105. AvatarThorsten

    @DanielKA Als Unternehmer will ich den CashFlow sehen, bei einer Unternehmensbeteiligung, einer Immobilie und auch bei einer Aktie. Das Geschäftsjahr 2019 ist abgeschlossen, die Gelder für die Dividenden vorhanden. Also her mit der Marie. Wenn nicht , dann stürzt die Aktie ab. BMW hat das erkannt und wird zahlen. Wer das Vertrauen zu seinen Aktionären verliert , dessen Aktie wird fallen gelassen. Regelmäßige Zahlungen , regelmäßige Erhöhungen mindestens mit Inflation, das ist schließlich kein Sozialverein.

    Aktien , die nie etwas zahlen sind
    eine andere Schublade, da weiß man beim Kauf woran man ist. Für mich ist das nichts , ich sehr nicht, was sie mit den nicht ausgezahlten Dividenden machen , ein großes Fehlprojekt und es ist weg und ich kriege es nicht mit. Eine Art Wette für mich, will ich nicht

    Es zählt nur der konstante CashFlow für mich, der Buchwert ist mir vollkommen egal. Wer nicht zahlt fliegt raus ( aus dem Depot ).

     

  106. AvatarRalf

    “Ich würde keiner Familie raten die Frau komplett aus dem Arbeitsprozess zu nehmen über mehrere Jahre.”

    Da ist was dran. Meine Frau war nach der Geburt einige Jahre zu Hause wegen der Kinder. Das war auch ok und mangels Oma oder bezahlbarer Betreuung um die Ecke sogar erforderlich. Es gab damals auch noch kein Elterngeld in D so wie heute. Und Rücksicht auf kranke Kinder auch nicht. Beruflich hat sie das aber deutlich zurückgeworfen. Das müssen wir klar feststellen.

    Und es hängt vermutlich auch von der Ausbildung und dem Bildungsgrad mit ab wie ein Wiedereinstieg klappt. Höhere Ausbildung ist hier vermutlich im Vorteil. Daher ist Investition in die eigene Ausbildung ein guter und wichtiger Weg.

    @Aktien: Welche Aktien stünden bei Euch derzeit weit oben auf der Kaufliste?

  107. AvatarRüdiger

    @Thomas:  Fidschi-Inseln, Nordkorea oder Albanien.

     

    *Pruuust … und als Ergänzung noch einen ETF auf tibetanische Wasserbüffel  😉

     

  108. AvatarThomas

    @Frauen im Beruf bleiben, ja das halte ich für extrem wichtig. Man liest gelegentlich von “Der Mann ist keine Altersvorsorge!” . Stimmt.

    Leider ist das deutsche Steuersystem durch die Splittingtabelle ein Anreiz, dass einer in der Familie möglichst wenig bis nichts verdient und der andere möglichst viel. Eine 50/50 Aufteilung ist schlechter gestellt als eine 80/20 oder 100/0 Aufteilung. Das ist sehr schade.

    Meine Vermutung ist, dass es der Familienförderung dienen soll. Also alte Rollenverteilung und die Eheschließung an sich.

  109. AvatarEx-Studentin

    @Daniel

    Ich motiviere mich ein wenig damit, wie lange ich von meinem Vermögen leben könnte. Das schwankt leider ein wenig.. Meine Ausgaben muss ich mal wieder prüfen, habe nun ein paar Jahre kein Haushaltsbuch geführt. Ist aber auf jeden Fall mehr geworden.

    @Kiev

    Ich bereue meinen AG-Wechsel & Branchenwechsel nicht. Selbst, falls ich die Probezeit nicht überstehen sollte, war das der richtige Schritt. Als Ingenieurin in der Automobilindustrie kann man gut verdienen, aber von der Mentalität her gefällt mir mein neuer Job einfach besser. Leite gerade ein IoT-Projekt, bei dem Nutzer ein Gerät per Handy-App ansprechen können.

    @Ralf
    Ich habe nun Microsoft und Johnson & Johnson gekauft. Ich habs leider nicht mit Timing und hätte das vor 3 Wochen machen sollen..

  110. AvatarThorsten

    @Thomas
    :lach:
    Japan, Hongkong, China

    Ich bin dort bei -5% bis -12%.

    US-Aktien sehe ich in gleichen Zeitraum deutlich tiefer gefallen.

    Weniger Volatilität, ich habe es für meine Einschätzung bisher richtig gemacht.

    Für mich die Frage : kommt der Crash in den USA oder nicht.

  111. AvatarRüdiger

    @Thomas:  So weit ich mich erinnere, ist es unter dem Strich nicht von Bedeutung, wie die Steuerklassen aufgeteilt werden. Mit der Einkommenssteuererklärung gleicht sich das wieder aus. Interessant ist das Spiel mit den Steuerklassen, wenn ein Partner Lohnersatzleistungen bekommt, denn die werden auf Basis des Nettolohns errechnet.

     

  112. AvatarThomas

    @Rüdiger, ich befürchte du hast recht. Aber nur mit Trauschein. In dem Fall sind verschiedengeschlechtliche Partner ohne Trauschein schlechter gestellt. Da keine gemeinsamveranlagung möglich ist. Beide Steuerklasse 1!

  113. Avatarsammy

    @Thorsten

    Ein Drittel geht in einen ETF World

    Ist da etwa jemand einsichtig geworden? Haha der Thorsten echt zu geil. Hin und her macht Tasche leer. Kaum jemanden erlebt der so viel hob und her macht und wirklich keinen Plan hat. Der Buchwert ist ihm egal wenn ich sowas schon lese man man man..

  114. AvatarNico Meier

    Und es hängt vermutlich auch von der Ausbildung und dem Bildungsgrad mit ab wie ein Wiedereinstieg klappt. Höhere Ausbildung ist hier vermutlich im Vorteil. Daher ist Investition in die eigene Ausbildung ein guter und wichtiger Weg.

    @Ralf

    Ich bin immer für mehr Bildung in diesem Fall helfen aber den beiden Frauen auch ihr abgeschlossenes Studium nicht weiter. Günde für die Absagen seien immer dieselben, die lange “Auszeit” und die damit einhergehenden verpasste Arbeitserfahrung. Ich denke in dieser Situation hat es die Verkäuferin besser als die Akademikerin, weil sie sicher schneller wieder was findet.

  115. AvatarThorsten

    @Ralf
    Österreichische Post (A0JML5).
    Krisensicher, schönes europäisches “Zinspapier” mit 6% Dividenderendite und ungefährdet was linksverdrehte Kobolde mit Griff in die private Altersvorsorge angeht 😉

    Buchwert irrelevant , CashFlow intakt. Disclaimer : ich bin mit 2% investiert.

  116. AvatarThorsten

    @sammy auf dich haben alle gewartet 😉
    Bashen anderer Teilnehmer und NULL Inhalt.
    Was läuft bei dir verkehrt ?

    Die Einnahmen aus Immos in Wertpapiervermögen umzuschichten macht mich nicht arm.
    Hin und Her macht meine Taschen voll.
    Siehe Volatilität von Asien versus USA. Alles richtig gemacht könnte ich sagen.

  117. AvatarChristian

    @Thorsten: 2% – bedeutet du hast alle REITs, und all die Russland/China-Werte schon wieder verkauft? Hast du auch etwas bei deinen Immobilien verändert?

  118. AvatarDaniel

    @Aktien: Welche Aktien stünden bei Euch derzeit weit oben auf der Kaufliste?

    meine ETF Sparpläne laufen weiter…inzwischen tragen sie sich größtenteils selbst aus den Ausschüttungen auf das Referenzkonto.

    Bei Einzelaktien bin ich seit Anfang diesen Jahres eingestiegen, da ich auch innerhalb der Asset-Klasse “Aktien oder Aktienfonds” diversifizieren möchte. Ich erwarte auch keine Überrendite oder dergleichen.

    Gekauft bislang:

    McDonalds

    Amazon

    Walt Disney

    nächster Kauf:

    Microsoft

    P&G

    J&J

    Coca Cola

    ähnlich wie bei den ETF stehe ich da nicht so auf Besonderes sondern nehme die großen Brot und Butter-Werte. Ich gucke auch nicht auf Kurse weil ich der Meinung bin das mit Ausnahme dieser Flash-Crashs es schon seinen Sinn hat das gute Unternehmen teuer sind und bleiben. Ich halte nichts davon jetzt in soWagnis Unternehmen ala Tui oder Lufthansa / Deutsche Bank einzusteigen. Wenn etwas hart aufschlägt hat auch das meistens seine Gründe.

    Die nächsten Käufe sind allerdings für Monate kalkuliert, ich möchte eigentlich pro Aktie bei mindestens 3000€ liegen, da anonsten die Kauf/Verkaufspreise in keiner Relation stehen. Und Stückelungskauf über Sparpläne ist auch nicht meins.

  119. AvatarRalf

    Coca-Cola habe ich gestern auch gekauft. Wie ist eure Einschätzung zu Wells Fargo? Wurde ja ziemlich geprügelt vom Kurs her betrachtet. Hat die Firma eine Zukunft?

    @Steuerklassen: Statt Homosexuelle Paare gleichzustellen sollte man über eine Art Familiensplitting nachdenken und das Ehegattensplitting modernisieren. Davon würden alle Paare mit Kindern (auch Homosexuelle mit Kids) profitieren.

  120. AvatarThomas

    @Ralf, @Steuerklassen.

    ich bin deiner Meinung. Wir als Heteropaar mit Kids die nicht heiraten möchten fühlen uns homosexuellen Paaren gegenüber benachteiligt. Hört sich strange an, ist aber ein klein wenig so 😀
    Für homosexuelle Paare gibt es die eingetragene Lebensgemeinschaft. Für Heteros nicht, die können ja heiraten, um gemeinschaftlich veranlagen zu können.

     

    Ich will noch bekunden, dass es hier 2 Thomas’ gibt. Ich distanziere mich von den Aussagen des anderen Thomas’ 😀

  121. AvatarRüdiger

    Für homosexuelle Paare gibt es die eingetragene Lebensgemeinschaft. Für Heteros nicht, die können ja heiraten.

     

    Sind “eingetragene Lebensgemeinschaft” und “Ehe” juristisch gesehen nicht das Gleiche? Heißt halt nur anders, weil man den Begriff “Ehe” wohl für Hetero-Paare schützen wollte. Eine Art “Eheurkunde” haben “eingetragene Lebensgemeinschaften” auch. Daher wohl auch der Name. Wüsste jetzt auf Anhieb nicht, wo die gravierenden Unterschiede liegen sollten.

     

  122. KievKiev

    @ Thomas

    Wie sieht es bei einer eingetragenen Lebenspartnerschaft aus? Geht das nicht ohne Eheschließung? Es gibt hier schließlich nicht nur Rechte sondern auch Pflichten.

    @ Ralf

    Die Steuerklassen könnte man so wie Du anlegen. Was bringt es? Ich habe darüber kurz nachgedacht, aber ändern kann ich nichts. Ich sehe in meinem Einflusskreis genug Möglichkeiten etwas zu optimieren. Ich habe auch keine Sorge linker Phantasien. Was kommen könnte interessiert mich nicht. Interessanter ist für mich was heute möglich ist. Ich bevorzuge ähnlich Thorsten ausschüttende ETFs. Meine Steuerbeiträge finde ich heute verhältnismäßig niedrig. Vielleicht werden sie in Zukunft höher liegen. Ich kann es nicht sagen. Mit ausschüttenden ETFs fühle ich mich wohl. Kursgewinne bleiben dennoch stehen, somit habe setze ich ein wenig auf beides.

    Aktuell hat der Bundesfinanzhof bestätigt, dass der Splittingtarif nur für Ehegatten und eingetragene Lebenspartnerschaften, nicht aber für Partner in nichtehelichen Lebensgemeinschaften gilt. Der im Gesetz verwendete Begriff der „Lebenspartnerschaften“ umfasse ausschließlich gleichgeschlechtliche eingetragene Lebenspartnerschaften.

    Es müsse sich um eine rechtlich institutionalisierte Form der Partnerschaft handeln, die an rechtliche Verpflichtungen, z.B. Un-terhaltsverpflichtung, gebunden ist. Es sei nicht ersichtlich, dass der Gesetzgeber darüber hinaus andere Partner-schaften, die keine solche rechtliche Bindung eingegangen seien, steuerlich habe begünstigen wollen (BFH-Beschluss vom 26.4.2017, III B 100/16).

    Der Fall: Die Kläger sind nicht miteinander verheiratet und leben mit ihren drei gemeinsamen Kindern in einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft in einem Haushalt. Für das Streitjahr beantragten die Kläger eine Zusammenveranlagung unter Anwendung des Splittingtarifs. Zur Begründung beriefen sie sich auf eine gesetzliche Regelung, nach der die für Eheleute geltenden steuerlichen Vorschriften auch auf „Lebenspartnerschaften“ Anwendung finden. Hierunter seien auch nichteheliche Lebenspartnerschaften zu verstehen. Das Finanzamt lehnte die Zusammenveranlagung ab.

  123. AvatarRalf

    “ich bin deiner Meinung. Wir als Heteropaar mit Kids die nicht heiraten möchten fühlen uns homosexuellen Paaren gegenüber benachteiligt. Hört sich strange an, ist aber ein klein wenig so”

    Das sehe ich auch so. Mir wird das Thema Homosexualität ohnehin manchmal zu hoch aufgehängt, da habe ich eine sehr konservativen Sicht. Auch wenn dies nicht gut ankommt. Man muss nicht alle Entwicklungen immer gut heißen.

    Und nebenbei haben wir ganz andere Baustellen im Land. Bildung und digitale Infrastruktur, Medizin und Pflege, Wohnkosten….

     

  124. AvatarThomas

    Eben, Zusammenveranlagung gibt es nur mit Trauschein oder mit eingetragener Lebensgemeinschaft welche nur für gleichgeschlechtliche Paare möglich ist.

  125. AvatarRüdiger

    Nur mal für mich zum besseren Verständnis: Welche Nachteile genau hat eine Ehe für die Eheleute gegenüber einer eingetragenen Lebenspartnerschaft von Homosexuellen?

     

  126. AvatarRalf

    “Nur mal für mich zum besseren Verständnis: Welche Nachteile genau hat eine Ehe für die Eheleute gegenüber einer eingetragenen Lebenspartnerschaft von Homosexuellen?”

    So habe ich die Fragestellung nicht verstanden. Es ging eher um das Thema Steuerklassen/Ehegattensplitting und Benachteiligungen von nicht verheirateten Paaren mit Kindern. Weswegen ein modernisiertes Familiensplitting die Lebenswirklichkeit heute besser abbilden würde. Statt nun z.B. auch homosexuelle kinderlose Paare steuerlich beim Ehegattensplitting zusätzlich zu beschenken (wenn nur ein Partner arbeitet oder der zweite wenig) ein modernes Steuerverfahren für alle Familienformen.

  127. AvatarEx-Studentin

    Zum Thema nicht-verheiratet: Wer einen Partner unterstützt, der eigentlich sonst Hartz 4 bekommen würde, kann dies von der Steuer absetzen (sind um die 8000€ im Jahr).

    @Tobsen

    Habe mir auf die Schnelle nur die Grafiken angeschaut, muss ich mir aber mal komplett durchlesen. Das aus 100k mal 500k oder mehr werden, bezweifle ich nicht. Bis zur Rente habe ich da keine Sorgen. Es macht allerdings einen Unterschied, ob man es bis 35 oder 55 schafft, weil man diese Jahre dann anders nutzen kann.

  128. AvatarRalf

    @Ex-Studentin: Hast du eigentlich noch dein Fernstudium laufen? Du hattest doch soweit mich erinnern kann, ein IT-Studium bei der Fernuni Hagen erwogen…

  129. AvatarRüdiger

    Statt nun z.B. auch homosexuelle kinderlose Paare steuerlich beim Ehegattensplitting zusätzlich zu beschenken

     

    Verstehe! Heterosexuelle kinderlose Paare beim Splitting steuerlich zusätzlich zu beschenken, geht demgegenüber völlig in Ordnung  😉

     

    Übrigens gibt es bereits Geschenke für Kinder. Ganz unabhängig vom “Trauschein”. Nennt sich Kindergeld  😉

     

  130. AvatarRalf

    “Verstehe! Heterosexuelle kinderlose Paare beim Splitting steuerlich zusätzlich zu beschenken, geht demgegenüber völlig in Ordnung”

    Hierbei geht es ja um lange bestehende Rechte. Nun hat man aber wichtige Entwicklungen verschlafen. Bitte nicht aus dem Zusammenhang reißen. Ich hatte auch noch geschrieben, dass man ein modernes Steuerverfahren für alle Familienformen angehen sollte.

    Kindergeld ist kein Geschenk. Das Existenzminimum der Bürger ist vom Zugriff der Einkommen- bzw. Lohnsteuer zu verschonen. Gilt auch für Kinder, da mehr Köpfe auch mehr Kosten bedingen. Das kompensiert man teilweise mit Freibeträgen, teils mit Kindergeld

  131. AvatarRüdiger

    Eine Familie (oder Paar) ist erst eine – gesetzlich schützens- und förderwerte – Familie (oder Paar) mit “Trauschein” und den damit eingegangenen gegenseitigen Verpflichtungen. An der Stelle bin ich konservativ  😉

     

    Wie dieses “moderne” Steuerverfahren aussehen sollte, macht mich schon ein klein wenig neugierig  😉

     

  132. AvatarThomas

    @Rüdiger: Eine Möglichkeit wäre die eingetragene Lebensgemeinschaft auf Heteros auszuweiten.

  133. AvatarRüdiger

    @Thomas: Und was sollte das bringen? Die eingetragene Lebenspartnerschaft ist juristisch doch das gleiche wie die Ehe. Nur dass in einer Ehe die Partner verschiedene Geschlechter haben müssen. Wenn es nach mir ginge, würde beides den Namen “Ehe” tragen, um Missverständnisse zu vermeiden. Ansonsten die gleiche Soße mit identischen rechten und Pflichten.

     

    Man könnte die Bezeichnung (standesamtlich geschlossene) “Ehe” auch ganz streichen und beides “eingetragene Lebenspartnerschaft” nennen. Es wäre juristisch immer noch das Gleiche.

     

  134. AvatarRalf

    Familiensplitting berücksichtigt Kinder besser. In Frankreich sogar unabhängig von der Ehe. Einkommen der Familie wird dort zusammengezählt. Und danach auf alle Mitglieder – also auch auf die Kinder – voll aufgesplittet. Bewirkt für Familien in der Regel mehr Entlastung, egal ob Hetero, Homo, Bi, Trans sonstirgendwas…

    Sowas in der Art wäre moderne Besteuerung.

  135. AvatarThorsten

    @Christian, ich habe nichts verkauft. Reits sind da, noch dick im Minus. Einkaufsmalls derzeit belastet, wird sich wieder ändern. Chinaaktien klettern als erste. Dann Europa, die USA werden entweder da noch bleiben oder noch Mal gewaltig in den Indizes fallen, sie sind kopf- und haltlos in der Krise und machen in den entwickelten Ländern den am wenigsten professionellen Eindruck. Immobilien , da mache ich nichts. Behalte ich bis ich zu alt dafür bin oder meine Kinder einziehen , wer weiß.

    Abschließend zu Dividenden , grünen virtuellen Kobolden und Staatshilfen. Ich sehe keinen Widerspruch beides zu ermöglichen. Der Staat sind wir, das ist unser Steuergeld und wir haben so hohe Abgaben auch bei Unternehmen , dass wir guten Gewissens auch Staatshilfen erwarten können von dem Geld was in den letzten 12 Jahren reichlich geflossen ist. Sozialistisches Gejammer und Gebashe gegen böse Aktionäre und “jeder muss ein Opfer bringen, bla bla” wird es nicht geben. Grüne Kobolde geht in die Ecke und heult leise.

  136. Avatarsammy

    @Thorsten

    ich habe nichts verkauft. Reits sind da, noch dick im Minus. Einkaufsmalls derzeit belastet, wird sich wieder ändern.

    Das wage ich zu bezweifeln. Erstens werden sehr viele Einzelhändler nun pleite gehen und zweitens gewöhnen sich die Menschen gerade in der Krise noch mehr ans Onlineshopping. Amazon profitiert davon und geht auf neue Allzeithochs aber us aktien sind ja ein no go für dich viel zu teuer. Besser China und Russen Aktien kaufen haha. REITS werden seehr seehr lange am Boden sein und nicht alle werden sich davon erholen. Shoppingmalls schon gar nicht. Aber hey was solls wen interessiert schon der Buchwert xD

     

     

  137. AvatarNico Meier

    @ … endlich ist Nico Schlaumeier erwacht mit wichtigen Mitteilungen.

    @Thomas

    Ich bin nicht erwacht ich bin seit 06:00 am Arbeiten. Es gibt auch noch Menschen die trotz Corona einer geregelten Arbeit nachgehen es sitzen nicht alle auf dem Sofa mit Kurzarbeit!

    @sammy

    Da gebe ich dir recht. Wenn mein Opa mit 89 Jahren inzwischen die Dinge Online bestellt, was er vor Corona niemals gemacht hätte, so schwimmen den Einzelhändlern noch weiter dei Felle davon! Denn bisher waren doch gerade die betagten Menschen, die technisch nicht auf der Höhe sind die Opfer der Einzelhändler denen sie Ramsch zu überhöhten Preisen andrehen konnten. Heute staunt mein Opa wie günstig er die Waren online bestellen kann!

    Und natürlich ist es in Zeiten von Corona für meinen Opa gesünder seinen Spaziergang in der Natur im Wald zu machen anstatt in der Stadt!

     

  138. AvatarRalf

    @Corona: Bitte nicht nachlässig werden bei dem Thema!

    Habe grade erfahren, dass bei einem von Corona nachweislich betroffenen Cousin nun die Beatmung und alles weitere entgültig abgeschaltet wird. Er bekam zuletzt viele Nebenwirkungen (Blutungen aus Lunge und Nase). Ob in Folge des Virus oder der Behandlungen ist mir unklar.

    Allen hier im Blog möglichst Gesundheit auf diesem Wege

  139. AvatarFatPony

    Ich mach nicht rum, lass meine ETF Sparpläne laufen und habe mir heute von der Steuerrückzahlung 19 Allianzaktien gegönnt zusätzlich zu den 9 wo ich schon seit Anfang der Krise geholt habe, jetzt erstmal Anfang Mai Dividende einsammeln und auf kräftige Kurszuwächse hoffen 🙂

  140. AvatarRüdiger

    Morddrohungen wegen ihrer Russlandinvestition

     

    Morddrohungen? Ernsthaft? Wie kaputt im Kopf muss man dafür sein?!?

     

  141. AvatarEx-Studentin

    @Ralf

    Das tut mir sehr leid. 🙁 Ich versuche immer noch ein Muster zu finden, in welchen Fällen Corona solche schlimmen Aussirkungen hat, während andere kaum Symptome zeigen.

  142. AvatarHafenmeister

    @ Ralf

    Das tut mir leid.

    Allerdings bin ich der Meinung, dass bei einer Erzählung dieser Ereignisse dann auch etwas zu den Begleitumständen gehört (Vorerkrankungen, adipös, Raucher, etc.).

    Nicht falsch verstehen, furchtbar ist es ohnehin, aber zur Einordnung relevant.

    Alles Gute!

  143. AvatarBruno

    Gratulation übrigens an Tim, was Du machst können die Wenigsten. Die Auswahl der richtigen Aktie, darüber kann man sich ja streiten, da wird es immer welche geben die sagen es sei nur Glück, die gibt es sogar bei Warren Buffett. Aber was die wenigsten können, ist die Positionen durchzuhalten über viele Jahre, insbesondere die Gewinner. Die meisten verkaufen ihre Gewinne bei 100 oder spätestens bei 200%. Die meisten machen es genau falsch herum, sie lassen die Verlieren laufen und begrenzen die Gewinner. Einfacher also, alles laufen zu lassen, denn die Verlierer zu erkennen ist auch nicht einfach, bei -20% verkauft man vielleicht dann eine Aktie der Zukunft.

    Man muss seine Aktien eben auch als Unternehmer sehen, man ist schlussendlich Miteigentümer. Und wer eine Firma hält, der hat oft nur 1 Aktienposition, die muss man auch durchhalten. Meine stärkste Aktie hat wohl auch geschätzt 90% meines Gesamtvermögens. Ich schlafe trotzdem gut.

     

  144. AvatarEx-Studentin

    @Ralf

    Zum Thema Fernstudium: Habe letztes Semester 2 Module aus dem Bachelor bestanden. Dadurch kann ich ab diesem Semester im Master starten. Vom Fortschritt her läuft es so “lala”. Habe Anfang Februar in meinem neuen Job gestartet und investiere da bisher viel Zeit & Nerven rein. Ich gehe davon aus, dass ich rund 4-5 Jahre für den Abschluss brauche.

  145. AvatarDanielKA

    @ Ralf: Auch von mir mein aufrichtiges Beileid 🙁

    bin ganz deiner Meinung, mit vorsicht weiter agieren. Sich an die Regeln halten dann ist auch ein gutes Miteinander ohne gravierende Einschränkungen möglich. Und das unsägliche Händeschütteln sollte hoffentlich für immer der Vergangenheit angehören (auch nach Corona), dass hat mich schon vorher im Geschäftsleben gestört. Oder Kollegen die trotzdem verotzt ins Büro gekommen sind, solche Zeiten sollten endlich vorbei sein.

    @ hafenmeister: Was soll das bringen?? Vorerkrankungen in gewisser Form hat fast jeder bzw. ein Großteil der deutschen Bevölkerung. Es gibt Dir keine Sicherheit, toll nur die mit Vorerkrankungen sterben. Auch der 31 jährige Italiener ohne Vorerkrankungen ist in Leipzig gestorben. Wenn du Pech hast, trifft es dich oder eine dir nahestehende Person genauso.

     

  146. AvatarHafenmeister

    @ DanielKa
    “toll nur die mit Vorerkrankungen sterben” – hat keiner gesagt, ekelhafter Beitrag!

    Fällt euch auch auf, dass in diesem Land wirklich alles mit irgendwelchen Einzelfällen oder mit “das geht nicht” beantwortet wird?

    Eine sachliche Diskussion ist so nicht mehr möglich, es muss doch eine Einordnung möglich sein. Es gibt auch Schwangere die an der Schwangerschaft versterben. Es gibt Kleinkinder die von LKWs überrollt werden usw. Wollen wir da sinnvoll relativieren und weiterleben oder nur Extrementscheidungen.
    Ich kenne den 31jährigen Italiener nicht – wurde er nachweislich gerichtsmedizinisch untersucht? Und was bringt es wenn 90% über 70 Jahre alt sind und schwere Vorerkrankungen haben?

    Es bring mir keine Sicherheit, aber es relativiert ein wenig die Schreckensmeldungen. Vielleicht sollten wir den Live-Ticker mal mit weltweit 1 Mio. Unfalltoten anschließend durchlaufen lassen! Mal sehen wie wir als Gesellschaft dann weiterlaufen. In den 70ern jährlich weit über 20 tsd. Menschen nur in Deutschland.

  147. AvatarJohannes Schumann

    @DanielKA: “toll nur die mit Vorerkrankungen sterben”

    Das ist eine infame Unterstellung und ich bin nicht der Meinung, dass man so emotionalisieren und hysterisieren sollte. Richtig ist, dass Menschen mit Vorerkrankungen ganz schnell schnurstracks über den Jordan gehen können. Richtig ist auch, dass es Menschen gibt, die ohne jede Anzeichen einer besonderen Belastung, an Corona versterben können. Beides ist eine Frage der Wahrscheinlichkeit. Es ist verkehrt, wie es unsere Medien gemacht haben, den Tod eines zwölfjährigen Mädchens durch die Gazetten zu jagen, um zu zeigen: Seht her, selbst so ein junger, gesunder Hüpfer kann draufgehen.

    Es gibt allgemeine Lebensrisiken und es sterben leider Gottes auch Kinder und Jugendliche, auch an Infektionskrankheiten. Es ist falsch, einen falschen Eindruck zu erwecken, wie es unsere Medien gerade tun.

    Es ist übrigens nicht Aufgabe der Politik, die Gefahr des Virus zu verabsolutieren und entsprechende Maßnahmen zu ergreifen. Ich halte diesen Shutdown für falsch. Die Schulen hätten nie geschlossen werden dürfen. Die Kinder hätten vor Ostern noch schön durchseucht werden können und wären, ob mit oder ohne Symptome, in den Osterferien infiziert gewesen.

    Die bisherigen Gesetze zur Epidemieeindämmung hätten gereicht, das wäre: Infizierte und Verdachtsfälle unter Quarantäne setzen. Der Schaden, der hier angerichtet wurde, ist immens, sowie Absage von Großveranstaltungen bzw. durch optimierte Sitzordnung ermöglichen. Wenn ich im Kino oder im Konzertzahl sitze, dann sind oft sehr viele Plätze frei.

    Jetzt soll ja die Bundesliga wieder starten, aber ohne Publikum. Es gab Kritik, es mache eine “schlechten Eindruck”. Mich dünkt, es geht der Politik nur noch darum, um schlechte Bilder zu vermeiden und guten Eindruck zu machen. Die Fußballer sind topfit, im besten Alter, fast alle Nichtraucher und die haben Lungen wie Mulis. Was soll da passieren? Dass jemand einen falschen Eindruck bekommt, wenn er sich am Fernseher das Fußballspiel anschaut?

    Die NBA wurde ja nicht wegen der Spieler ausgesetzt, sondern wegen des Publikums und wegen des Personals, das das Publikum mit Getränken und Knabberkram versorgt.

     

     

  148. AvatarJune

    Hallo zusammen,

    Corona wird uns wohl noch eine Weile beschäftigen. Ich nähe abends nach meinem Job den jetzt erforderlichen  Mundschutz für Familie und Freunde. Die letzen Wochen waren wir zuhause und eigentlich hätte es diese Woche auch so sein sollen.

    Und dann hatte ich plötzlich über Nacht Zahnweh. Seit ich denken kann hatte ich noch nie Zahnprobleme und ausgerechnet jetzt muss ich zum Zahnarzt. Nur als Schmerzpatient bekommt man überhaupt einen Termin. In der Stadt war so viel los, dass man den Eindruck bekommt es ist wie immer. Heute morgen segelt mir dann auch noch meine Brille vom Tisch und muss in die Reparatur. Der Optiker erklärt mir am Telefon, dass er das sofort und ohne große Wartezeit reparieren kann. Beim Verlassen des Geschäftes, muss ich mich durch eine Menschentraube zwängen denn 2 Familien mit 5 Kindern und einem weiteren Pärchen begleiten die einzige weitere Kundin beim Optiker beim Sonnenbrillen shoppen. Rücksichtnahme, Abstandsregelung, Fehlanzeige.  Ich gehe nicht mehr in die Stadt.

    Es wundert mich auch nicht, das heute das RKI von steigenden Zahlen berichtet hat.

    @Jenny,

    Eine Wohnung ist doch ein schönes Sparziel und kann ungemein motivieren. Aber auch dein Ziel mit 60 in Rente zu gehen, wirst du mit dem jetzt erreichten nur schwer schaffen. Auch da ist ein schönes Ziel.

    @ Frauen und Job,

    so lange aus dem Berufsleben auszusteigen ist für die spätere berufliche Laufbahn wirklich sehr schlecht. Man muss gerade als Frau mit Kindern am Ball bleiben. Und wenn man während der Kinderpause nur ein paar Stunden in der Woche arbeitet. Ist man besser aufgestellt als wenn man ganz aufhört. Ich konnte auf diese Weise meine Stunden auch schnell erhöhen, als es erforderlich wurde. Und war im Job nur kurz nach der Babypause abgehängt.

    @Splittingtabelle,

    die Splittingtabelle ist nicht automatisch besser für verheiratete Paare. Selbst als verheiratetes Paar muss man jedes Jahr aufs neue prüfen ob man bei eine Zusammen- oder Getrenntveranlagung besser gestellt wird. Manchmal entscheiden das wenige Euros Mehr- bzw. Mindereinnahmen.

    @Ehe, Eingetragene Lebensgemeinschaft,

    für mein Verständnis ist es die selbe Sache mit unterschiedlichen Bezeichnungen. Einmal für Hetros und das andere mal für Homos. Wer nicht heiraten möchte aus welchem Grund auch immer  muss entweder mit dem Steuerberater Alternativen  erarbeiten oder die Nachteile in Kauf nehmen. Aber sich steuerlich Vorteile sichern wollen ohne bereit zu sein, die Nachteile die eine Ehe mit sich bringt zu tragen ist meiner Meinung nach einfach nicht okay. Kinder werden steuerlich sowieso ohne Trauschein berücksichtigt.

    @Tim, viel Spaß mit deinen neuen Anschaffungen. Ich bin auch Apple Fan, bei den Produkten und bei den Aktien.

    Take care,

    June

  149. AvatarDanielKA

    @ Schumann und Hafenmeister: nichts reininterpretieren und einfach mal die Klappe halten!!!

    Da verliert Ralf einen Verwandten und das erstbeste was man schreibt ist, ohne Details zu eventuellen Vorerkrankungen, ist es nicht relevant. Soviel zum Thema emotionale Krüppel.

  150. AvatarEx-Studentin

    @June

    Das klingt bei dir gerade nach Murphy’s Law. Ich hoffe, die Zahnschmerzen sind schnell gelöst :/ Hast du eine Nähmaschine? Bin auch am überlegen, mir was zu basteln. Wobei ja auch ein Schal reicht, wenn ich das richtig verstanden habe.

  151. KurtKurt

    @June

    Zitat: “@Jenny,

    Eine Wohnung ist doch ein schönes Sparziel und kann ungemein motivieren. Aber auch dein Ziel mit 60 in Rente zu gehen, wirst du mit dem jetzt erreichten nur schwer schaffen. Auch da ist ein schönes Ziel.”

    Wieso soll die Rente mit 60 für Jenny nur schwer zu schaffen sein?
    Jenny hat noch viele Jahre vor sich und bis dato mehr an Vermögen erschafft als manch anderer. (Egal ob vergleichbar oder älter oder oder oder).

    Ich verstehe nicht, warum sollte dies schwer zu schaffen sein?
    Weil die Sparleistung oder der absolute Sparbetrag ggf. irgendwann sinkt? Weil man (aber das kann für alles im Leben gelten) nicht alles soweit fortschreiben kann?

    Die Hintergedanken dazu (“schwer zu schaffen”) würden mich interessieren, vorallem da Jenny wie gesagt noch sehr viel Zeit hat bis 60 und Zeit spielt an der Börse ja eine nicht zu unterschätzende Rolle.
    Dann verstehe ich deine Aussage eventuell besser. Danke schön.

    Viele Grüße.

    Kurt

    P.S.: Oder meinst Du mit der jetzt aktuell erreichten Summe (ich glaube 100k) und wenn diese nicht mehr weiter wachsen würde?
    Ja mit “nur” 100k kann man nicht Vollzeitrentner werden, das wäre richtig. Aber Jenny hat ja a) noch Zeit und b) wird sie sicher etwas weiter sparen / investieren, vermute ich mal.

    Selbst wenn aus den 100k “nur” 500k werden (nach Steuern) und nichts mehr dazugespart wird über die nächsten 30 x Jahre, sind das auch noch 15k pro Jahr bei 3% Ausschüttung p.a. (vor Steuern). Ein gutes Zubrot.

    Lass zu den 100k nochmal 100k an Eigensparleistung dazukommen in den nächsten Jahren, dann sieht das ganze schon sehr viel anders aus. Wenn Jenny so weiter macht, sind die Grundbedürfnisse für ab 60 vermutlich bereits ab mitte 30 oder Anfang 40 gesichert (für den Zeitpunkt ab 60). Sofern es weiterhin 5-7% p.a. an der Börse zu verdienen gibt im Schnitt und das Geld bis 60 an der Börse bleibt. Danach von dieser Summe X ab 60 Jahren, dann 3% Ausschüttungen p.a. .

  152. AvatarGurki

    Hätte, hätte, hätte. Ja ein günstigeres Androidgerät hätte auch gereicht. Aber dann hat man halt ein Androidgerät, kein Apple mit iOS.
    Ich hatte beides. Und ich werde mir wieder ein Applegerät kaufen. Wahrscheinlich das kommende iPhone 12. Nach 6 Jahren iPhone 6, darf mal wieder was neues in die Hände.
    Und ganz sicher kein billiges Androidgerät.
    Ich mag iOS!

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