Hast Du ausreichend ETFs oder Aktien im Depot, wirst Du gelassener. Du wirst zufriedener. Dich bringt nichts mehr auf die Palme

Ich treffe immer mehr Leser in New York. Jede Woche. Ich bin begeistert. Meine Leser sind so clever. Ihr spart mehr als ich. Ich kann von Euch mehr lernen als Ihr von mir. Wir laufen oft durch Manhattan und plaudern.

Für meine Leser macht die finanzielle Freiheit meistens Sinn. Sie sind schon immer ziemlich sparsam. Sie kümmern sich um ihre Kohle. Sie wollen mehr Geld verdienen. Sie haben ein Ziel vor Augen.

Meine Botschaft an Dich ist: Selbst wenn Du nicht mit 30 oder 40 Jahren vollständig frei bist, so ist es die Anstrengung wert. Nicht all Dein Geld zu verpulvern, zahlt sich aus. Die Mehrheit der Bevölkerung verschwendet das Einkommen. Selbst Gutverdiener machen das. Für einen neuen Audi, Mercedes, BMW geben sie Geld ohne Ende aus. Für eine größere Wohnung/Haus. Mach einfach nicht mit. Sei kein Schaf, das sich scheren lässt.

Wer nicht schnell finanziell frei werden will/kann, nimmt den Mittelweg. Es gibt eine große Grauzone zwischen ausreichenden Aktien-/ETF-Investitionen und Nie-Wieder-Arbeiten-Müssen. Schau Dir die Grauzone an.

Ich weiß, viele Menschen sind frustriert, wenn sie drei Jahre eisern sparen. Es ist zäh. Das Depot wächst am Anfang nur langsam. Es ist ein langer Weg zur Frühpensionierung. Manche schaffen es nie. Aber der Weg dorthin – selbst wenn es Dir nie ganz gelingen sollte – ist es wert. Geh den Weg dorthin. Du schaffst Dir eine Menge Freiheiten, die die meisten Menschen nicht haben. Selbst wenn es nicht die ultimative Freiheit wird, ist sie es wert.

Ich verstehe, dass die wahre Freiheit genau das ist, was alle mögen. Aber es ist hart. Für immer von Deinem Kapital zu leben, das ist ein Traum der Masse.

Die Hauptprinzipien, die zur Freiheit führen, führen zur Unabhängigkeit Deines Lebens. Du kannst diese Ideale nutzen, um ein viel besseres Leben zu schaffen, auch wenn Du kein Früh-Rentner im Alter von 35 oder 40 Jahren wirst.

Hast Du 100.000 Euro oder mehr im Depot, wird Dir klar, dass mit Deinem Job nichts passieren kann, was Dich aufregen könnte. Fällt der Bonus aus, no Problem. Entlassung, Lohnkürzungen usw., no Problem. Emotional kann Dich nichts aus der Ruhe bringen.

Verlierst Du heute Deinen Job, dann hast Du einen Notfall-Groschen auf dem Sparbuch oder Festgeldkonto. Noch in 1,5 Jahren arbeitslos? Kein Problem! Du hast ein sechsstelliges Depot. Du brauchst Deine Lebensqualität nicht verändern. Es ist das befreiendste Gefühl der Welt. Es ist wirklich im Kopf angekommen, wenn Du die Ruhe fühlst. Die innere Ruhe. Leute an Deinem Arbeitsplatz fragen Dich, warum Du so glücklich bist. Warum Du Dich nicht mehr aufregst. Warum Du so optimistisch bist.

Die gute Einstellung kommt mit dem Depot. Mit der Schuldenfreiheit. Mit der guten Arbeitsethik. Dein Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen verbessern sich. Das wiederum führt dazu, dass Du direkt einen größeren Bonus oder Gehaltserhöhung erhältst. Du bist eben kein Mecker-Heini vor dem Chef. Du bekommst einen schnellen Aufstieg hin. Die Beförderung klappt. Weil nicht genug Menschen auf der Welt zufrieden sind. Viele Menschen beschweren sich ständig. Sie klagen, sie jammern, sie kritisieren. Das zieht Dich runter, wenn Du das machst. Bleib ein Optimist.

Kümmere Dich um Deine Familie, Gesundheit, Finanzen, Karriere. Leb unterhalb Deiner finanziellen Möglichkeiten. Leidenschaft ist weniger materialistisch. Sei zufrieden mit dem, was Du hast. Streb nach den nicht-materiellen, nicht-wohnhaften Dingen im Leben.

Finanzielle Unabhängigkeit wird Dein Leben verbessern. Durch Sparen, Investieren, Planen. Geld hilft Dir, mehr Selbstwertgefühl zu entwicklen. Dich auszudrücken. Der Mangel an Kontrolle und Schicksal das hat der Konsum-Idiot. Sie sind Schulden- und Lohnsklaven. Von dieser Krankheit ist die Familie Clown befallen.

Die zunehmende Freiheit fühlt sich großartig an, nicht wahr? Aber lass mich zur Clown-Familie kommen. Wer ist das?

Es ist offensichtlich, dass es doof ist mit dem Nachbarn oder Arbeitskollegen Schritt halten zu müssen. Lass den Kollegen ruhig den Luxusurlaub machen und sein Clownauto fahren.

Weniger ist offensichtlich mehr! Halte Dich fern von Leuten mit Protz und Prunk. Begrenze die Zeit so stark wie möglich mit solchen Clown-Familien.

Leb in einer bodenständigen Umgebung. Am besten ist es, wenn keiner Deiner Freunde/Nachbarn/Kollegen Geld für dumme Sachen ausgibt.

Ich habe geerdete Freunde, die fast alle gute Gehälter verdienen. Sie leben bodenständig. Nur ein paar von ihnen machen verrückte Dinge mit ihrem Geld. Der Rest von uns bemerkt das und macht Witze darüber.

Ich fühle nie den Druck, ein neues Auto, ein größeres Apartment zu kaufen oder einen super teuren Urlaub zu machen. Schon gar nicht wegen dem einen Extrem-Clown, von dem ich umgeben bin.

Beachte: Wenn Du neue Freundschaften schließt, halte Dich fern von den Clowns. Das Leben der typischen Clowns läuft so ab: Der Oberclown gibt mit dem Partnerclown (Frau, Mann) und den Miniclowns (Kinder) jeden Euro aus, den sie verdienen. Sie nehmen Schulden auf, die sie ein Leben lang bedienen. Es ist ein Leben im Schulden-Gefängnis. Arbeiten bis 70 ist die Strafe für Familie Clown. Sie posten auf Facebook und Instagram ständig ihre Clown-Urlaube. (Das ist mit Single-Clowns ähnlich).

Mach es anders: Lebst Du sehr nahe am Büro, kannst Du mit dem Fahrrad hinfahren. Ich finde unsere Blogleserin „Fit und Gesund“ großartig, die das täglich macht. Selbst im Winter. Es ist möglich und machbar. Du brauchst kein Clown-Auto.

Familie Clown wird Dich hassen, wenn sie merkt, dass Du finanziell frei bist. Du verdienst plötzlich 30.000 Euro mit Deinem Depot im Jahr (nach der 4%-Entnahme-Formel). Würdest Du diese 30.000 Euro mit Arbeit verdienen, hätte die Clown-Familie kein Problem damit. Aber weil Du es passiv aus Deinem Vermögen verdienst, hält Dich die Clown-Familie für eine „Zecke“.

Auf dem Weg zu einem „Schmarotzer“ ist dieser Australier. Pat Seyrak ist ein Ingenieur. Der 30-jährige möchte 1 Million im Depot haben, um von 40.000 Dollar leben zu können. Die Medien berichteten über ihn. Er hat schon 300.000 Dollar im Aktien-Depot. Er schneidet sich die Haare selbst. Er kocht zuhause. Er verzichtet auf Restaurants. Und Plunder.

Sein Leben ist nicht schrecklich. Im Gegenteil:

Er strebt die 1 Million Dollar an. Das ist nicht schlecht.

Ich teile die finanzielle Freiheit generell in drei Stufen ein:

  1. Schlanke Freiheit: 600.000 Euro. Es ist nur ein Minimum, um durchzukommen und wahrscheinlich ein wenig Arbeit hier und da zu machen, um sich wohl zu fühlen.
  2. Solide Freiheit: Eine Million Euro. Bequem, aber kann nicht verrückt werden, wenn es um den Lebensstil geht.
  3. Fette Freiheit: Fünf Millionen Euro. Ich tue, was ich will! Aber auch nichts Irres.

Diese drei Stufen basieren nur auf meiner Einschätzung.

Ich hab in Manhattan in einer WG mit einem Banker aus Singapur gelebt. Er hatte extrem geringe Kosten. Er verdiente sechsstellig. Trotzdem blieb er bodenständig. Kein Auto. Immer mit dem ÖPNV zur Arbeit. Er putzte selbst. Jeden Morgen vor der Arbeit wachte er etwas früher auf, um sich ein Hemd frisch für den Tag zu bügeln. Er lebte wie ein Student, der pleite war. In seinem Depot stapelte sich aber das Geld.

Beeindruckt hat mich, wie er seine Mahlzeiten kochte. Klar liebte er Reis (als Asiate kein Wunder). Er nutzte einen Reiskocher. Das war bequem. Nie brannte ihm der Reis an. Im Mikrowellenherd garte er gefrorenes Gemüse und leerte es über den Reis. Das war gesund und günstig.

Wenn er einkaufen ging, landete immer Reis, Gemüse, manchmal Hühnchen im Einkaufswagen. Ich kann Dir einen Reiskocher empfehlen. Es ist bequem. Besonders brauner oder wilder Reis sind gesund.

So sehen die Reiskocher aus:

Reishunger Reiskocher mit Warmhaltefunktion, 1,2 l, 500 W, hochwertiger Innentopf mit doppelter Antihaftbeschichtung, mit Löffel und Messbecher

Diese kleinen Koch-Babys sind erstaunlich leistungsstark. Es sind kleine Maschinen, die kaum Platz benötigen, aber endlose Möglichkeiten für Nahrung bieten. Du kannst alle Arten von Reis darin effizient und gleichmäßig kochen. Das Beste ist, du kannst nichts verbrennen! Außer Du lässt das Ding sieben Tage kochen. Dann kann es explodieren oder einfach kaputt gehen. Ich würde nicht empfehlen, es für mehr als zwei Stunden laufen zu lassen.

Du steckst es ein, es wärmt sich automatisch. Du kannst Reis, Quinoa, Bohnen und andere trockene Sachen kochen. Wasser hinzufügen. Stecke es ein und los geht es. Es ist im Grunde wie der Slowcooker, den ich nutze. Schalter an. Es kocht! Mann, das ist einfach. Du lässt es kochen. Es weiß, wann es fertig ist. Das Ding wird sich in die wärmende Phase zurückschalten.

Wenn Du wie ich eine Stunde weg bist, beginne damit kurz vor dem Weggehen. Dann ist der Reis warm, wenn Du nach Hause kommst.

Kannst Du nur Reis darin kochen? Nee! Du kannst damit Gemüse dünsten oder einen ganzen Mix zaubern. Es ist unschlagbar günstig. Du hast keine absurden Ausgaben für das Abendessen. Es ist leicht zu reinigen, antihaftend. Damit der Reis direkt herausrutscht.

Das ist meine heiße Empfehlung für ein sparsames, gesundes Leben: Reis-Kocher oder Slowcooker.

Übrigens finden immer mehr Menschen in der heutigen Konsumgesellschaft heraus, dass ein Leben auf Pump nicht dauerhaft funktioniert. Sängerin Erin Austin aus Seattle beichtete dem “Wall Street Journal” (Paywall) kürzlich, dass sie 100.000 Dollar Schulden aufgeschichtet hat. Sie verdient grob 100.000 Dollar im Jahr mit ihren Konzerten und Lizenzeinnahmen. Sie versucht jetzt, zu sparen. Sie macht auf der Bühne einen netten Eindruck, ihre Finanzen sind aber ein Chaos.

Sie gibt jeden Monat für Miete 3.700 Dollar aus. Hinzu kommen: 1.000 Dollar Reisekosten, 70 Dollar Medien-Abos, 600 Dollar für Essen, 300 Dollar Uber, 1.600 Dollar Kreditkarten-Zinsen, 200 Dollar für Uni-Kredite, 100 Dollar für einen sozialen Medienprofi, 200 Dollar Miete für einen Übungsraum. Ihre Kreditkarten-Schulden fressen ihr die Haare vom Kopf.

Sie kann ruhig etwas mehr auf Facebook machen. Es ist noch dürftig. Braucht sie dafür wirklich einen PR-Profi?

0 0 Stimmen
Beitragsbewertung
71 Kommentare
Inline Feedbacks
Alle Kommentare anzeigen
Michael
4 Jahre zuvor

Hallo Tim,

Wieder ein toller Artikel von dir.

Das was du geschrieben hast mit genügend Geld auf dem Konto und im Depot stimmt. Seit dem ich mehrere Monatslöhne als Puffer auf dem Tagesgeldkonto habe bin ich auch viel gelassener geworden und der Rest geht  monatlich ins Depot.

Das merkt man am Anfang gar nicht so aber man kann die Dinge in der Arbeit und Privat viel entspannter angehen, weil man die Sicherheit hat Durststrecken wie Arbeitslosigkeit, Krankheit oder auch unerwartete Kosten/Reparaturen ohne Probleme zu überstehen. Man hat dann wirklich den Kopf frei um sich um andere Dinge zu kümmern als dauernd nachdenken zu müssen wo den die Kohle herkommt um irgendwelche Schulden zu bezahlen.

Viele Grüße

Michael

 

Kritischer Blogleser
4 Jahre zuvor

Insgesamt gelungener Beitrag, danke dafür!

Eine Sache, die ich schon länger mal anmerken wollte, Tim: Die Reis- und Autofixierung finde ich ziemlich absurd und beinahe schon pathologisch, um ehrlich zu sein.

Ich lebe wirklich einfach, habe aber meine Inseln. Ich schränke mich beim Essen garantiert nicht ein. Wenn ich Bock auf ein Rahmschnitzel mit Spätzle habe, dann schnappe ich mir meine Freundin und gehe in den Landgasthof. Das ist für mich Freiheit, das ist der “Luxus”, den ich mir ab und an gönne, das ist der Lohn meines Sparprogramms. Ich bin 31 und habe bereits ein sechsstelliges Depot und spare bei 2.600 Euro netto (keineswegs die Welt, finde ich) 60% pro Monat, die ich komplett investiere.

Ich lebe mit meiner Partnerin günstig in einer kleinen Wohnung zur Miete und bewusst weit abseits von Ballungsräumen, die mich als Outdoorfreund mal so richtig abturnen, ich habe das Privileg, in einer landschaftlich schönen Gegend im Einklang mit der Natur aufgewachsen zu sein und möchte das so bewahren.

In New York leben zu müssen würde bei mir zu einer ausgewachsenen Depression sorgen, ich weiß wovon ich spreche, da ich beruflich weltweit in alle Metropolen reise.

Mein Ziel ist es, im Durchschnitt nicht mehr als 10 Euro pro Tag zum Leben auszugeben (Miete und Fixkosten exkludiert), das war’s. Davon kann man gut leben. Wenn Dinge in meinem Haushalt funktionieren, dann werden Sie nicht ersetzt, das gilt besonders für Elektrokram.

Zum Evergreen-Thema Auto habe ich auch eine dezidierte Meinung: Meine gebrauchter Toyota Aygoo ist toll und ich liebe das Teil und ich fühle mich supergut und moralisch einwandfrei, obwohl das Ding ein böser, böser Diesel ist. Ich lebe im flacheren Teil des Allgäus und bis ich per ÖPNV in den Ausgangspunkten zu den Wandergebieten bin, bin ich ein nervliches Wrack oder steinalt. Ein Auto, kein Clownauto, um von A nach B zu kommen, ist für mich Lebensqualität, ich fahre auch 80 km pro Tag hin und retour zu meiner Arbeit.  Bruce Springsteen und SWR2 Kultur begleiten mich, ich bin nicht genervt, es wird mir nicht langweilig, es frisst mich finanziell nicht auf und ich finde es viel entspannter als eine ewige Anreise im überfüllten Hustabteil der Bimmelbahn.

Meine Meinung: Hier geht’s teilweise reichlich pharisäerhaft zu. Die Luft in New York ist super, die Luft in München superscheisse – klar, der Glaube kann Berge versetzen. Ich bin Ingenieur, verlasse mich da aber ganz unwissenschaftlich auf meinen Zinken und mein Gefühl und komme zu einem anderen Ergebnis. Kreuzfahrtdreckschleuderaktien und Billigflüge ins Nirgendwo sind okay,  ein Auto ist die Ausgeburt des Bösen, naja. Nicht mein Ding.

Dennoch hat mir der Blog mal sehr geholfen, weswegen ich Tim auch immer dankbar sein werde.

 

Birgit Ubani
4 Jahre zuvor

Hallo Tim!

Ich verfolge nun deinen Blog und schaue deine Youtube – Videos erst seit ca. 2 Monaten. Ich bin begeisterst! Ich erzähle dir kurz meine Geschichte, die doch ganz anders ist, als die, die man sonst in deinem Blog so liest.

Mit meiner Familie lebe ich in Kärnten/Österreich in einem Haus (natürlich fremdfinanziert…). Wir haben drei Kinder, die ihre Ansprüche haben, aber wir haben immer darauf geachtet, dass sie nicht alles bekommen was sie wollen. Das würde ja auch sehr ins Geld gehen….. Mein Mann ist Hilfsarbeiter und verdient dementsprechend wenig (er kommt aus Nigeria), er hat auch noch einen Nebenjob als Fußballtrainer.  Ich mache gerade eine Ausbildung zur Steuerberaterin und unterrichte nebenher an einer Erwachsenenausbildungsstätte. Wir waren bis vor kurzem im Hamsterrad des Konsums gefangen! Ich bin jetzt 40 und war wirklich blöd all die letzten Jahre. Ende 2016 habe ich meine ersten Aktien gekauft. Ich habe auch die letzten 18 Jahre jedes Monat ca. € 150.- gespart – das ist einfach viel zu wenig! Aber ich habe lieber eine neue Jeans oder einen Pullover gekauft…..

In den Blogs lese ich ja immer so tolle und inspirierende Geschichten, die deine Leser schreiben. Meinen Geschichte ist nicht so toll. Aber ich habe mein Leben komplett umgestellt. Den Kredit fürs Haus habe ich umgeschuldet und ich spare jetzt ca. 30% meines Gehaltes pro Monat. Leider sind mein Mann und ich aufs Auto angewiesen, aber alles lässt sich nun mal nicht ändern. Ich bin komplett positiv eingestellt, und ich bin optimistisch dass ich zumindest eine kleine finanzielle Freiheit schaffen werden! Jetzt zahle ich den Kredit so schnell als möglich ab und ich spare wo es geht.

Mit meinen Kindern spreche ich auch über Aktien und sie haben auch schon welche! Vor kurzem haben sie mir EUR 50.- in die Hand gedrückt und gesagt, ich soll Aktien für sie kaufen! So toll! Natürlich habe ich noch einiges draufgelegt und jetzt ist ihr erster Titel im Depot!

Ich bin erst am Anfang meines Weges, aber ich schaffe es! Es wird hoffentlich so eine Erfolgsgeschichte, wie ich sie auf deinem Blog von anderen her kenne.

Liebe Grüße

Birgit

Felix
4 Jahre zuvor

Im Anschluss an “Kritischen Blogleser”:

Jeder darf natürlich schreiben, was er will, so wie auch jeder lesen kann, was er will. Trotzdem ist Feedback nicht verkehrt. Und in dieser Hinsicht schließe ich dem vorherigen Kommentar an.

Tim gibt viele gute Ratschläge, auch die Wiederholungen sind wichtig. Trotzdem ist es manchmal ziemlich einseitig, immer das Auto-Bashing. Für mich ist ein Auto Freiheit, wie für andere das 5 Mio.-Depot. Dafür fliege ich nicht ständig um die Welt. Auch ich fahre einen alten Diesel, lasse keine Reparaturen außer Bremse mehr machen. Auch an meinem Wohnort ist öffentlicher Nahverkehr nichts, was funktionieren würde. Und die Leute haben sich darauf eingestellt.

Ein 5 Mio. Depot ist sicher eine feine Sache. Ich bezweifele etwas, dass es bei jeden zur Beruhigung der Nerven beiträgt. Wenn man viel besitzt, kann man natürlich auch wieder viel verlieren, unter Umständen sehr schnell. Wenn die Börse wackelt, schläft man eher schlechter.

Es ist alles nicht so eindimensional mit gut – schlecht, richtig – falsch, schwarz – weiß. Die Welt ist komplizierter. Vielleicht macht’s ja auch der angeblich völlig bedürfnislos lebende Buddist in meiner Nähe richtig, der mit Flipflops ohne Socken und einem sackartigen Umhang durch den Schnee stapft, sich von der Bevölkerung etwas Essen (was anderes nimmt er nicht an) erbittet (bettelt?) und das genügt ihm. Die restliche Zeit sitzt er in seinem Holzverschlag im Wald und meditiert. Was würde der uns wohl in seinem Blog raten?

Sparta
4 Jahre zuvor

@Leser

Wo, bzw. wann hatten wir denn eine Luft- / Abgasdiskussion in Bezug auf die Region?

Diese ist (wie Du richtig schreibst) meist sehr oberflächlich und nicht differenziert genug.

Ansonsten hat ein jeder so seine selektive Lebenswirklichkeit mit Tieren, Kindern, Umfeld, Essen, Aktien vs. etf`s, Lebensumstände, Familie, Pflege, Gesundheit, Verdienst, Miete vs. Eigentum, Aktien vs. Immo`s, Region, Stadt, Land usw. die dann doch immer wieder dem eigenen Glauben mehr Vorrang gegenüber der Rationalität gibt.

Sich selber da komplett rational/objektiv rauszunehmen, ist verdammt schwierig, wenn nicht sogar menschlich unmöglich.

Nicht dass Du alle Allgäuer hier noch als komplett kritisch und Spätzle-verliebt darstellst! 😉

Michael
4 Jahre zuvor

@All

Jeder findet seinen eigenen Weg im Leben wer oder was oberste Priorität hat. Egal ob es die Gesundheit, Arbeit, Partner/-in, Familie, Umwelt oder die Sparquote ist.

Heute Morgen habe ich einen Artikel auf welt.de gelesen das wir Deutschen nicht genügend zur Seite legen fürs Alter, obwohl wir genau wissen das es im Alter bei vielen Menschen nicht reichen wird. Falls dann doch was zurückgelegt wird fürs Alter dann eher klassisch in Versicherungen und auf dem Tagesgeld- oder Festgeldkonto.

Hier der Link zum Artikel:

https://www.welt.de/finanzen/geldanlage/article173630834/Boersenaversion-Die-laehmende-Angst-der-Deutschen-vor-Lehman-2-0.html

Viele Grüße

Michael

S.
4 Jahre zuvor

Super Artikel Tim! 🙂

Ich habe mal eine Frage zum Thema Steuern: Heute habe ich eine Jahressteuerbescheinigung für 2017 von meinem Broker (maxblue) erhalten. Letztes Jahr habe ich mir den REIT Omega Healthcare Investors ins Depot gelegt und in der Steuerbescheinigung steht nun, dass ich die Einkünfte daraus (Erhaltene Dividenden?!) in der Anlage KAP dem Finanzamt mitteilen muss, da OHI als ausländischer thesaurierender Investmentfonds behandelt wird und die Erträge nicht nachvollziehbar sind für die Bank.

Nun zur eigentlichen Frage: Muss ich das wirklich angeben, denn  auf die Dividendenzahlungen wurde schon ganz normal Kapitalertragssteuer und Soli erhoben. Warum sollte ich es also nochmal in der Anlage KAP eintragen, das muss man doch bei “normalen” Dividenden auch nicht… Im Internet hab ich leider sonst nichts wirklich hilfreiches dazu gefunden und da es hier sicherlich auch einige Leute gibt mit OHI im Depot wollte ich mal Fragen wie Ihr das macht?

Vielen Dank schonmal.

David
4 Jahre zuvor

@All:

Cooler Artikel, allerdings muss ich eingestehen, dass ich eher die Haltung von „Kritischer Blogleser“ und „Felix“ einnehme. Klar, je grösser die Sparquote, desto schneller der Weg in die finanzielle Freiheit, aber auch desto mehr Verzicht.

Nun, das Wort „Verzicht“ ist für mich ein dehnbarer Begriff: Für einige Menschen ist es bereits ein Verzicht, wenn sie nicht – wie gewohnt – 2x die Woche in ein edles Restaurant essen und danach ins Kino gehen können und am Wochende keinen Shopping-Ausflug machen und am Abend ihre 20 Drinks in diversen Bars trinken können. Wieder andere brauchen das Ganze nicht, legen aber trotzdem Wert auf gewisse Dinge (die ebenfalls ein wenig kosten), weil es Ihnen wichtig ist. Und wieder andere trotzen alledem und ziehen ihre Sparquote eisern durch, weil sie den Fokus extrem stark auf die finanzielle Freiheit fokussieren. Bei letzterem „Typ“ stellt sich einfach die Frage, ob man dem Verzicht auch über mehrere Jahre hinweg „wiederstehen“ kann.

Schlussendlich sind sich die Leser hier in einem gewissen Punkt einig, auseinander gehen die Meinungen aber bzgl. des Extrems der Vorgehensweise. Aber eben… leben und leben lassen. Ich für meinen Teil strebe ebenfalls eine hohe Sparquote an, bin aber der Meinung, dass man nicht auf alles verzichten sollte, denn wenn man sich auch mal etwas gönnt (und damit meine ich nicht etwas extravagantes, sondern mehr, dass man vielleicht nur 1x pro Monat auswärts essen geht und vielleicht auch eher ein preisgünstiges Restauarant aussucht), hat man meines Erachtens auch eher die Puste, um den Marathon bis zur finanziellen Freiheit auch beenden zu können.

Ich wünsche euch allen ein schönes Wochenende! Liebe Grüsse aus der kalten Schweiz

Thorsten
4 Jahre zuvor

Ich bin mir jetzt nicht so sicher, ob die aus den USA berichteten Verhaltensweisen auf Deutschland  1:1 übertragbar sind. Es ist hier ganz normal, dass man “selber putzt”, seine Fahrräder repariert, gesund isst (Reis und Gemüse), in der Natur Freizeit verbringt (Spazieren gehen, wandern, Rad fahren, Joggen ), mit dem ÖPNV fährt oder in einer Berufstätigen-WG wohnt. Natürlich kann man jeden Einzelbericht auch bloß als “nur exemplarisch” nehmen, aber in der Summe sehe ich keinen Gewinn, es sei denn ich reduziere es insgesamt auf den Nenner Konsumreduktion. Wir leben glaube ich bescheidener als die Amrikaner, deshalb ist das Niveau von dem wir aus sparen auch niedriger – und es ist deshalb u.U. schwieriger.

Zu teuer wohnen ist allerdings ein Hauptkostenfaktor im dichtbesiedelten Deutschland.

Hm…wenngleich der Einfluss aus den USA mit 10 bis 20 Jahren Verspätung hier auch eintrifft. Mittlerweile haben wir hier auch immer mehr übergewichtige Kinder und die Anzahl der übergewichtigen Erwachsenen nimmt in Europa stetig zu.

Ich komme zum Schluss, dass wir hier einen entsetzlichen Blick in unsere europäische Zukunft haben, wenn wir nicht aufpassen. Wenigstens diskutieren wir hier die Anzahl und Art der Autos in Städten, wegen der Feinstaubbelastung, ein kostenfreier ÖPNV wurde von einem Ministerium kurz in den Raum geworfen  – und wir trennen Müll und das sogar sehr gut.

Wir haben inzwischen ein breites Verständnis zwischen Kauf und dem von uns produzierten Müll gefunden , schon die Kleinsten lernen Recycling. Die Verkäufer müssen Verpackungen und Altgeräte zurücknehmen. Die Biotonne ist mittlerweile verpflichtend in meiner Stadt, wir haben inzwischen sogar Sammelcontainer für Kleinelektrogeräte, damit die Rohstoffe ja nicht im Restmüll landen, es wird immer besser.

Matthias
4 Jahre zuvor

Reis brennt normalerweise nicht an, wenn man ihn z.B. mit der Quellreismethode zubereitet. Geht sehr einfach und flott. Zusätzlichen Geräten für jeden Kleinkram (Reiskocher, Küchenmaschine, Stabmixer, Hacker) etc. stand ich immer schon skeptisch gegenüber. Man stopft sich die Küche voll, obwohl man die Dinge oft nur 1 mal die Woche oder seltener benutzt und obwohl man das meiste auch mit einfachen Mitteln erreichen kann, die in einer Küchen-Grundausrüstung vorhanden sind.

Grüße, Matthias aus Wiesbaden

 

Ruben
4 Jahre zuvor

Hallo,

man kann sich hier immer wieder Anregungen holen, wo man etwas sparen könnte. Es bleibt ja jedem selbst überlassen, was er/sie daraus macht. Der Blog hier dreht sich um eine größere finanzielle Unabhängigkeit.

“You can’t have your cake and eat it” heißt ein englisches Sprichwort.

Ich denke man kann nicht gleichzeitig ein großes Auto, zusätzlich ein stattliches Motorrad, ein Boot, einen großen Wohnwagen, immer die neuesten technischen Geräte, ein großes Wohung/Haus einen großen Kleiderschrank mit viel Markenkleidung haben, mehrmals im Jahr teure Urlaube im hohen 4 oder gar 5 stelligen Bereich buchen, mehrmals die Woche essen gehen, alle paar Jahre die Möbel wechseln usw. und dennoch in kurzer Zeit eine (tlw.) finanzielle Freiheit erreichen. Die Liste ist beliebig erweiterbar.

Jeder Mensch ist verschieden und so unterschiedlich sind dann auch die Hobbys, Leidenschaften, Annehmlichkeiten, die etwas mehr Geld kosten, aber dauerhaft Quell des Frohsinns sind. Was für den einen ein großer Verzicht wäre, ist dem nächsten gleichgültig und umgekehrt.

Wenn aber dann irgendwann doch noch zu mindestens teilweise eine finanzielle Freiheit erreicht werden will, dann schaffe ich das je nach Gehalt nicht mit x kostspieligen Leidenschaften und es ist erforderlich, Schwerpunkte zu setzen. Wenn man sehr viel Geld erbt oder monatlich ein sehr Gehalt oder anderweitige zusätzliche Einnahmen hat, dann kann ich mir sicherlich auch mehrere kostspielige Hobbys leisten und dennoch finanziell freier werden.

Ich habe auch ein Auto und schätze das ruhige Landleben sehr. Für mich als Landei ist hier “die Welt noch in Ordnung” wie man so schön sagt. Ich wüsste nicht, wie das ohne Auto machbar wäre und es ist auch überhaupt nicht mit dem perfekten Nahverkehr einer Weltstadt zu vergleichen. Ich denke Tim weiß das auch und wenn nicht, wäre es mir auch egal.

Jeder der hier regelmäßig liest, spart wahrscheinlich 90% mehr als der Rest der Bevölkerung, egal wie jeder das für sich anstellt und welche Schwerpunkte gesetzt werden. Jeder, der auch nur ein bisschen etwas von dem was Tim schreibt für sich mitnimmt und sei es auch nur 10%, der ist schon ein Gewinner und führt hoffentlich in Zukunft ein finanziell sorgenfreieres Leben. Tim beschreibt oftmals den schnellsten Weg, finanziell unabhängig zu werden und es ist natürlich jedem selbst überlassen, ob er den schnellsten, nur einen schnellen oder einen etwas langsameren Weg wählt, um finanziell unabhängiger zu werden.

@Kritischer Blogleser: Glückwunsch zur besonders hohen Sparquote!

@Birgit: einfach toll, was du schreibst, besonders was du von deinen Kindern berichtest!

@Michael: mich besorgt auch das Anlageverhalten der Deutschen, ab 2025 scheint es mit der Rente kritisch zu werden. Ich wünschte wir hätten ein Rentenmodell ähnlich das der Schweden mit einem staatlichen Aktienfonds:
https://www.handelsblatt.com/my/finanzen/anlagestrategie/fonds-etf/schwedischer-staatsfonds-ap7-rendite-fernab-von-anleihen-/14739364.html?ticket=ST-690740-OqMIkDBaHq1o7crIU7p0-ap3

Bei uns wird leider mit Riester/Rürup und Co nur die Banken- und Versicherungswirtschaft subventioniert.

@David: genau, eigentlich sind wir uns alle im Großen und Ganzen einig

@Thorsten: eigentlich spare ich nach Möglichkeit an Ressourcen und im Nebeneffekt spare ich auch Geld. Ich wünschte viele würden nicht derart verschwenderisch mit den Ressourcen umgehen, andererseits möchte ich auch keinem vorschreiben, wie er zu leben hat.

Alles Gute & schönes Wochenende!

Ruben

Thorsten
4 Jahre zuvor

@Ruben

eine kapitalgedeckte Rente wäre schon lange richtig, bei Riester und der Basisrente (“Rürup”) hat man immerhin dazu die Wahl über Fonds.

Staatliche Rente in Deutschland und Kryptowährungen haben eins gemeinsam : der innere Wert geht gegen Null und sie kollabieren in dem Moment, in dem keiner mehr zahlt oder nachfragt. Man hat bloß Anrechte, keinen Substanz.

Riester lohnt sich für Familien, für andere nicht. Ohne Kinderzulagen ist das absoluter Käse.

@Matthias : Stimmt. Wir haben soeben Basmatirreis gekocht und es ist nichts angebrannt oder angepappt. Die meisten, die Probleme haben , kochen mit zu viel Hitze oder nehmen zu wenig Wasser. Mit etwas Übung schafft es jeder im ganz normalen Kochtopf. Mit niedriger Temperatur (“Köcheln”), geschlossenem Deckeln und genügend Wasser ist man im Vorteil, Reis möchte quellen und benötigt eben seine Zeit.

Michael
4 Jahre zuvor

@Birgit: Du bist auf einem guten Weg. Mach weiter so !

@Ruben: Einen Staatsfond für Deutschland oder einen Pflichtanteil über Kapitaldeckung innerhalb der Rentenversicherung finde ich persönlich schon langsam zwingend notwendig. Vom Umlageverfahren alleine wird die Rente nicht recht viel größer werden oder wir müssen alle in Zukunft noch mehr Rentenbeiträge zahlen. Zusätzlich sollten ALLE die in Deutschland Geld verdienen wie Beamte, Selbstständige usw. in die Rente einzahlen müssen. Es gibt ja auch viele Menschen in Deutschland die im Niedriglohnsektor (Dienstleistungen, Gastronomie, Hotels.. etc.) arbeiten. Das sind ca. 20-25% der Beschäftigten in Deutschland. Bei denen kommt ja nicht viel Rente zusammen am Ende des Arbeitslebens.

Also meine Auffassung ist auf den Staat alleine würde ich mich im Hinblick auf die Rente schon lange nicht mehr verlassen. Deswegen sollte jeder für sich schauen, dass man so viel wie möglich zur Seite legt und dieses Geld auch mit ordentlicher Rendite anlegt.

Kritischer Blogleser
4 Jahre zuvor

@Sparta: In einem der letzten Artikel wurde von Tim in den Kommentaren behauptet, dass die Luft in New York besser sei als in München, was ich mit dem größten virtuellen Fragezeichen versehe, das mir zur Verfügung steht.

Lejero
4 Jahre zuvor

Mir ist aufgefallen, dass in den Blogkommentaren der letzten Posts immer öfter Tim eine extreme und negative Position unterstellt wird. Das finde ich schade, denn Tim schreibt so oft (2-3mal in der Woche!) und mit großem Aufwand motivierende und interessante Posts für uns alle. Ja, man muss nicht der gleichen Meinung sein, und ja, auch ich sehe einzelne Dinge anders als Tim. Das sollte man auch entsprechend kundtun, denn nur dann gibt es eine interessante und lebhafte Diskussion von der alle profitieren, aber bitte mit weniger Negativität und konstruktiv. Ich finde das gebietet der Respekt vor dem Aufwand den Tim hier betreibt. Also Tim, bitte mit der guten Arbeit weitermachen, auch wenn ich persönlich nicht auf Reis stehe und ganz vergnügt Clownautos fahre! 😉

Sven
4 Jahre zuvor

@ Kritischer Blogleser

Tim hat hier schon viel behauptet und wenig bis nichts belegt.

Deinem Beitrag entnehme ich, dass Du zu jenen Leuten gehörst, die sich noch Kleidung kaufen, Auto fahren und nicht den Löwenzahn am Wegesrand fressen.

Hut ab! Mache weiter so!

KM
4 Jahre zuvor

@all

Bisher hatte ich Sparpläne laufen.
Nun möchte ich ETF als einmal-Kauf erwerben.
Ich hätte gerne ein paar Tipps von den alten Hasen auf was ich beim Kauf achten sollte.
Ich bin bei onvista. Wenn ich auf Wertpapierorder klicke kann ich die WKN eingeben und die Stückzahl. Anschließend auf Wert ermitteln klicken und mir werden verfügbare Handelsplätze angezeigt. z.B. Direkthandel: Baader Bank, Commerzbank, Lang&Schwarz, Quotrix, Tradegate, oder Börslicher Handel: Bremen, Düsseldorf, Frankfurt, München, Stuttgart, Xetra.
Was ist besser? Direkt oder Börse? Und zu welcher Tageszeit am besten?
Auf sollte man noch achten?

June
4 Jahre zuvor

@Birgit,

Wenn ich deinen Text lese, sehe ich eine starke Frau, die sich selbst sehr klein sieht. Du kannst auf dich sehr stolz sein. Du bist Hauptverdienerin. Du hast 3 tolle Kinder, lebst in einer ungewöhnlichen Liebesgeschichte. Machst eine der schwierigsten Ausbildungen, die es im deutschsprachigen Raum gibt. Und hast eure Sparquote auf supergute 30% angehoben. Hut ab, du machst das ganz toll.

Einige der Frauen, die hier schreiben, mich eingeschlossen, sind älter als du und haben dadurch Vorsprung. Einige jüngere Frauen leben in völlig anderen Lebenspasen z.B. ohne Kind. Du siehst keine Lebensgeschichte ist vergleichbar und keine ist toller oder weniger wert. So verschieden wie unser Leben ist, so individuell ist die Art wie wir investieren.

Du hast das wichtigste begriffen und eure Art zu Leben geändert. Als Steuerberaterin wird sich deine Einkommenssituation positiv verändern und du hast jetzt bis zur offiziellen Rente noch viel Jahre Zeit ein Vermögen aufzubauen. Konzentriere dich zu 100% auf deinen Abschluss. Und ich bin sicher, dass du irgendwann auch erkennst wie außergewöhnlich du bist.

Dein Leben ist eine Erfolgsgeschichte.

@ Reis koche.

Beilagenreis für 2 Personen koche ich so:

1 Tasse Reis, 2 Tassen kaltes Wasser, etwas Salz. In einen kleinen Topf geben, der Topf darf mit den Zutaten nur zu max. 1/3 gefüllt sein. Den Deckel aufsetzen. Dann den Inhalt auf höchster Stufe zum Kochen bringen. Wenn das Wasser kocht, die Hitzezufur sofort reduzieren( Ceranfeld auf Stufe 1 stellen, Induktionsfeld auf Stufe 2 stellen). Einen Timer auf 20 Min stellen und den Reis ausquellen lassen, brauner ungeschälter Naturreis braucht etwas länger. Nach den 20 Minuten ist kein Wasser mehr im Topf. Reis einmal umrühren und servieren. Während der Zubereitung sollte der Topf tatsächlich immer geschlossen bleiben.

Tim’s Methode eignet sich besonders für Leute, die nebenbei gerne noch Hausarbeit erledigen oder die Wohnung verlassen müssen oder auf mehreren Ebenen gleichzeitig schonend z.B. Reis und Gemüse garen möchten.

Take care,

June

-M
4 Jahre zuvor

Hallo Tim,

schöner Beitrag. Ob meine Familie finanziell frei wird glaube ich nicht. Dafür verdienen wir einfach zu wenig, aber wir sind auch nicht die Typen die hoch hinaus wollen. Wir sind 31 und 27 und haben ein 2j alten Sohn.

Monatlich haben wir ca. 3.000€ netto (ich Vollzeit, meine Frau halbtags)

da wir aber nicht auf großen Fuß leben können wir gut sparen wie wir finden.

Wir haben eine kleine 80qm Wohnung gekauft vor 1 Jahr, da sehr ich die Tilgung schonmal als sparleistumg an.

Ca. 300€ Tilgung (Zinsen und Nebenkosten hab ich weggelassen, die sehen wir als „Miete“ an die wäre auch so weg)

zu der Tilgung unserer Wohnung sparen wir noch in unser Aktiendepot. Ca. 45.000€ haben wir in den letzten Jahren dort angesammelt. Die Dividenden helfen zusehens mit.

das Depot wird mit ca. 1.000€ im Monat bespart, alle Dividenden reinvestiert.

Unsere Sparquote liegt quasi bei ca. 40%. Damit sind wir sehr zufrieden.

finanziell frei? Wir wissen es nicht, ob das realistisch ist. Da sehe ich uns auch in der Grauzone deines Artikels…..

…. schaffen wir es später mal halbtags arbeiten zu müssen wären wir schon sehr sehr zufrieden. Mal sehen wie weit wir kommen 🙂

P.s. Unserer kleiner hat auch schon schön in Disney investiert, und zwar nicht in die Produkte (ok in die auch), sondern ins Unternehmen 🙂

Grüße

-M

 

 

Simon
4 Jahre zuvor

@M

Bei drei Leuten von 3000 Euro netto noch 1000 zur Seite zu legen ist doch eine hervorragende Leistung! Mit der Tilgung legt ihr ja sogar 1300 Euro weg.

Macht mal 10 Jahre so weiter und ihr werdet euch erschrecken, welche Summen sich auf dem Konto ansammeln 🙂

Micha
4 Jahre zuvor

@S

“Im Internet hab ich leider sonst nichts wirklich hilfreiches dazu gefunden und da es hier sicherlich auch einige Leute gibt mit OHI im Depot wollte ich mal Fragen wie Ihr das macht?”

Ja, diese Aktie habe ich auch im Depot und das Thema ist mir schon einige Male in Beiträgen begegnet. Bis jetzt habe ich keinen anderen Rat, als ein Depot im Ausland zu verwenden, gesehen (ist wohl auch generell sinnvoll, auch ausserhalb der EU Vermögensteile zu lagern). Ich selber bin bei Captrader und habe das Problem nicht, da dort keine Kapitalertragssteuer abgezogen wird.
Ich habe allerdings das Problem, nicht zu wissen, wie ich die Daten für die kommende Steuererklärung zusammentragen soll. Der Anleitung bin ich gefolgt und habe mir einen Bericht aus diversen Komponenten zusammengestellt, allerdings sehe ich nicht ein, Käufe von Positionen aufzulisten, zu denen keine Verkäufe stattgefunden haben. Eine Liste der Dividenden und abgezogener Quellensteuer bekomme ich hin.
Vielleicht hat ein anderer Captrader-Kunde das schonmal perfektioniert und möchte das hier mal mitteilen. Danke schon mal im Voraus!
Falls es jemanden interessiert, gibt es hier weiterführende Hilfe zur Anmeldung bei Captrader.

 

@KM

“Nun möchte ich ETF als einmal-Kauf erwerben.
Ich bin bei onvista.
Auf sollte man noch achten?”

Ich habe dort mal ETFs in 500€ Tranchen gekauft und dabei darauf geachtet, dass ich da den Fixpreis Tarif nutzen konnte. Die Kurse je Börse kann man doch sehen und ob oft oder selten gehandelt wird. Der Rest war mir egal. Wegen ein paar wenigen € Ersparnis mache ich da kein größeres Fass auf.

GiniKoeffizient
4 Jahre zuvor

@Kritischer Blogleser und Sven

Ich schätze mal er bezieht sich auf eine Erhebung wie diese hier:

https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_St%C3%A4dte_mit_der_weltweit_st%C3%A4rksten_Luftverschmutzung

München auf Platz 898
New York auf Platz 918

Was man davon halten möchte ist eine andere Frage.

Ralf
4 Jahre zuvor

Ich sehe meine Situation selbst mit einer Depotgröße von 200000 nicht locker

Ralf
4 Jahre zuvor

Er schneidet sich die Haare selbst. Er kocht zuhause. Er verzichtet auf Restaurants. Und Plunder.

 

 

Das mache ich auch und es ist für mich kein Verzicht weil es für mich ganz normal ist. Ich wurde so erzogen.

Hedonist
4 Jahre zuvor

Ich finde die Grauzone zwischen Hamsterrad und völliger finanzieller Freiheit wichtig. Mein Ideal sieht so aus, dass ich zunehmend immer freier werde. Der erste Schritt ist ein Depot mit gut 100.000. Davon kann ich jedes Jahr meine geliebten Reisen für 3.000€ machen.

Der nächste Schritt ist, wenn ich gesehen habe was ich sehen wollte, das Geld für Urlaub zurück zu fahren und mir einen Tag in der Woche Freiheit zu erkaufen. Dafür braucht es etwa ein Depot von 250.000. Mit diesem freien Tag in der Woche kann ich dann machen was ich will. Wahrscheinlich werde ich aber an einer dritten Einnahmequelle basteln.

Damit das alles zeitlich etwas schneller geht werde ich dieses oder nächstes Jahr in die Schweiz auszuwandern. Meine fachliche Spezifikation wird da händeringend gesucht. Das wird es mir ermöglichen statt wie bisher maximal 1.500€ zu sparen, 3.000€ zu sparen.  Zusätzlich zu diesen 3.000€ wird automatisch über eine der betrieblichen Altersvorsorge ähnlichen und obligatorischen Versicherung ca. 1 400€. angespart. Genug Geld für Spass bleibt dabei aber auch noch übrig.

In der letzten Stufe habe ich knapp 500.000€ Depot, habe einen Tag in der Woche für mein drittes Standbein aufgewendet und ein Einkommen von gut 1.500€
dadurch (idealerweise ortsunabhängiges) Einkommen und setze mich in einem Land mit Territorialbesteuerung ab. Bedeutet meine Steuerlast wird nochmal stark gesenkt. Zusätzlich sind die Lebenskosten deutlich geringer. In dieser Konstellation wäre die finanzielle Freiheit erreicht bei mir.

4 Jahre zuvor

Hallo Hedonist,

Es gibt eingie Dinge die du in der Schweiz beachten solltest, vor allem wenn du hier nur Wochenaufenthalter wärst. Ich kenne viele die nur hier arbeiten aber noch primär in London wohnen, der Lohn muss also stimmen, da du ansonsten böse auf die Welt kommst was Miete, Fixkosten und Krankenkasse angeht. Du erhälst als Ausländer übrigens dein Gehalt nach Steuern (also Netto), da die Quellsteuer abgezogen wird. Bei der jährlichen Steuererklärung kannst du dann noch allenfalls Geld zurückholen oder sogar je nachdem draufzahlen. Und ganz ganz wichtig, die Auswahl beim Kanton, steuerlich macht das viel aus, günstige Kantone wie Zug, Zürich oder Umgebung oder die teuren (eher Links in der Schweiz) Basel, Jura etc.

Meine Erfahrung zumindest die Leute die aus London kommen, sagen mir alles unter 7-8’000 CHF ist zu wenig, wenn du noch deinen Hauptwohnsitz in deinem Herkunftsland behalten möchtest. Idealerweise halt noch mehr, wobei das je nach Branche halt unterschiedlich ist. In meiner Branche ist es nicht unüblich das man für die ersten 3-6 Monat zuätzlich zum Gehalt alles gezahlt bekommt von der Firma (Miete, ÖV, etc.) und dann sich langsam anpassen kann, wobei in meiner Firma dann für solche Leute auch viel Gehalt gezahlt wird Brutto im 5-Stelligen Bereich).

Grüsse
Thomas

Thorsten Rohweder
4 Jahre zuvor

Ein Rat noch von mir : das Geld im Depot nicht als das Eigene betrachten,  es gehört der Person, die später in Ruhestand geht – man selbst , nur älter, in der Zukunft.  Die Distanzierung könnte helfen spontane Konsumwünsche oder Spekulationsgelüste beiseite zu schieben. Man ist nur Treuhänder, nicht Besitzer.

Toni
4 Jahre zuvor

Hallo zusammen,

Ich lese diesen Blog schon seit einiger Zeit habe mich aber bisher noch nicht getraut etwas rein zu schreiben. Ich finde Tim ist ein unglaublich sympathischer und inspirierender Typ.  Seine Texte sind sehr aufschlussreich und interessant, obwohl ich nicht mit allen Ideen einverstanden bin. Ich lege mein Geld seit Jahren auf der Börse an. Leider habe ich die ganze Zeit den Fehler gemacht meinen in Anführungsstrichen Finanzberater zu vertrauen. So steckt mein Vermögen (sechsstellig) in aktiv gemanagten Fonds die mir mein Finanzberater damals empfohlen hat. Über die Kosten dieser Fonds habe ich mir nie Gedanken gemacht. Heute weiß ich was für ein Fehler das war und welche Rendite mir dabei entgangen ist.Vor ungefähr zwei Jahren habe ich mich entschlossen meine Finanzen selber zu managen.Ich kann euch sagen das ist ein unglaublich gutes Gefühl.Mein Depot besteht fast ausschließlich aus großen Angloamerikanischen  Konsumstiteln und ein bisschen Internet (Rocket Internet, Tencent). Ich hoffe dass ich mit einer hohen Sparquote und den Faktor Zeit spätestens ab 60 Jahren die finanzielle Freiheit erreicht habe.

 

Viele Grüße

Toni

Fred
4 Jahre zuvor

Lieber Herr Schäfer,

 

finden Sie nicht, dass Sie das alles zu sehr vereinfachen? Sie berichten ständig über ein Promille absoluter Glückskinder, die schon mit 30 Jahren 300.000 Dollar besitzen. Menschen, die mal eben 100.000 Dollar im Jahr verdienen. Das echte Leben funktioniert so aber nicht. Um 600.000 EUR im Depot zu haben, was Sie vollkommen willkürlich als Grenze zur finanziellen Freiheit definieren, muss ich doch schon ganz schön alt werden.

 

Das echte Leben ist auch geprägt von Verpflichtungen, von Pleiten, von Krankheit. Vielleicht wäre es in Ihrem Bloc kun mal Zeit, von den Menschen zu berichten, deren Leben nicht wie eine Instagram-Story verläuft. Menschen, die sich auf dem Weg aus dem Hamsterrad schwer tun oder scheitern?

 

Trotzdem vielen Dank für Ihren interessanten Content.

 

Ein Leser

André
4 Jahre zuvor

Hallo,

kürzlich habe ich einen Bericht gelesen, das es sinnvoll sein kann bei einem größeren Depotvolumen eine sogenannte Holding zu gründen. Eine Holding (gleich wie sie auch aussehen mag) zu gründen hätte den Vorteil, dass Dividenden Einnahmen bis zu 98% Steuerfrei wären. Nachteil an dem Modell ist natürlich das einem die Aktien nicht mehr selber gehören, sondern der Holding. Allerdings kann man sich selber ja als Geschäftsführer einsetzen und ein entsprechendes Gehalt zahlen. Ebenfalls kommen Kosten für die Buchführung und die Steuererklärung hinzu. Im Gegenzug können aber auch andere Kosten wie Kauf von Aktien und der Besuch von HV abgesetzt werden. Da die Freistellungsgrenze ja sehr gering ist und die anschließende Versteuerung bis zu 28% beträgt, finde ich die Idee der Holding mit einer sehr geringen Besteuerung von ca. 2% sehr reizvoll.

Was meint Ihr dazu?

4 Jahre zuvor

@Birgit

June hat es sehr treffend beschrieben. Hut ab und halte durch.

 

Allgemein schreibt Tim schon sehr hart, vielleicht um aufzurütteln.

Ich bin ein Clown 🙂

Ich habe ein Clown-Haus, ein Clown-Auto, mache Clown-Urlaube und spare trotzdem ganz gut. Je älter man wird, desto kürzer wird das Leben, irgendwann fängt man an, darüber nachzudenken. Ist die finanzielle Freiheit wirklich das Wichtigste?

Schaffe ich die finanzielle Freiheit? Definitiv nicht.

Meine Dividenden etc. langen aber, dass ich mit einem schlecht bezahlten Halbtagsjob weiterhin so leben kann wie bisher (mit den ganzen Clown-Sachen). Das beruhigt ungemein und lässt mich meinen Job gelassen angehen. Ich werde von den Dividenden und mit der gesetzlichen Rente ein fürstliches Leben führen können, werde aber bis 63 arbeiten “müssen”. Lieber arbeite ich noch ein paar Jahre, habe dafür aber ein sorgenfreies “Luxusleben” mit meinen Clown-Sachen. Vielleicht höre ich auch mit 61 auf oder arbeite eine Zeitlang nur noch halbtags, das werde ich sehen. Jeder Lebensweg ist zu individuell, um das auf einen Nenner zu bringen.

 

steve
4 Jahre zuvor

@ omega healthcare
Ich habe die erst dieses Jahr gekauft, betrifft mich aber bei cbl associates bei der ein fiktiver, also nicht Ergebnis wirksamer Verlust gebucht wurde.
Das ist halt der deutsche Staat der vorgibt alles einfacher gleicher und gerechter zu machen. Aber stört mich nicht großartig.
Wenn ihr bei bei Omega Healthcare einen Gewinn gebucht bekommen habt, Gratulation dazu war nicht leicht in der letzten Zeit. Wenn dafür Steuer gezahlt wurde, ist zu überlegen einen Verlust gegen zu rechnen.
Konto im Ausland bringt erst mal nichts, solange man in Deutschland lebt ist man hier steuerpflichtig. Dann lieber direkt die Bank die Arbeit machen lassen.

Micha
4 Jahre zuvor

@ omega healthcare / steve

“Konto im Ausland bringt erst mal nichts, solange man in Deutschland lebt ist man hier steuerpflichtig. Dann lieber direkt die Bank die Arbeit machen lassen.”

Die Bank macht es aber zu gut, da das entsprechende Gesetz die REITs gar nicht betrifft (Habe ich mehrfach so gelesen, allerdings nicht weiter überprüft und einen Link möchte ich jetzt auch nicht raussuchen). Falls dies wirklich so zutreffen sollte, handeln die Banken dann nicht sogar illegal?

Kritischer Blogleser
4 Jahre zuvor

“Auto ist nun mal ein Geldgrab. ”

Tim, so eine Aussage ist in dieser argumentativ unterfütterten Form einfach nichts wert. Die meisten Menschen dieser Welt leben nicht in New York.  In vielen Regionen Deutschlands ist ein Auto kein Geldgrab, sondern ein lebenserleichterndes Muss. Hier fährt keine Red Line, hier gibt’s kein ach so dolles Uber.  Hier gibt’s maximal eine Bimmelbahn, die sich alle Stunde überfüllt und dröge über die Dörfer schleppt. Und nein, die Menschen mit ihren Autos können und wollen nicht in ein überbevölkertes, gefährliches und überteuertes Loch namens  Millionenstadt ziehen. Weil Sie Kinder haben, die sie auch mal gerne draussen spielen lassen möchten, weil sie die wirkliche Natur lieben, die Sicherheit, die Geborgenheit, das Vereinsleben, die Heimat, die Gemeinschaft. Weil das trotz allen gegenläufigen Entwicklungen glücklicherweise noch immer die Form des Alltags ist, die die meisten Menschen schätzen und wollen. Weil Sie gerne auch nachts mit ihrem überteuerten Clown-Hund vor die Türe möchten, ohne einen Schädelbasisbruch befürchten zu müssen. Deswegen wohnen noch immer Menschen in Bodenmais und nicht in Berlin.  Geld ist NICHT alles und wenn ein Tausender der Betrag ist, den ich zahlen muss, um nicht an einem Ort leben müssen, den ich verachte, der mich krank macht, an dem zu leben für mich eine Strafe ist, dann zahle ich diesen Betrag gerne. Die meisten Menschen möchten nicht Reis essend in einem Schuhkarton in New York wohnen, wenn sie eine Wahl haben.

 

 

 

4 Jahre zuvor

@Tim

Wenn alles läuft wie geplant, sind mein Freund und ich im September auch in New York. Wir würden uns dann gerne mit dir treffen! Ich hoffe, du bist zu der Zeit im Lande und hast keinen 4-wöchigen Urlaub geplant.

@Fred

Tim hat bereits einige Leserbriefe veröffentlicht. Diese Story fand ich z.B. sehr gut: http://timschaefermedia.com/vom-lagerist-zum-millionaer-leser-setzte-auf-dividendenperlen-pg-jj-nestle-coca-cola-hormel-ibm-microsoft-basf/

Letzten Endes ist es jedem selbst überlassen, wie er die Finanzielle Freiheit erreicht. Manch einer ist schon zufrieden, wenn er mit 700€ im Monat auswandern kann. Ein anderer ist selbstständig oder arbeitet nur halbtags. Letztlich ist es gar nicht mal so schwer, 100k im Jahr zu verdienen. Wenn ich mich jetzt dafür entscheiden würde, irgendwo gut verdienende Teamleiterin zu werden, würde ich das in 5 Jahren sicherlich schaffen. Aber nicht jeder will die einhergehenden Nachteile in Kauf nehmen. Z.B. dass man dafür ins Ausland gehen müsste oder sich sehr viel privat weiterbilden. Ich habe mich für ein ruhiges Leben mit meinem Freund entschieden. Ich will abends zuhause sein können und nicht in der Weltgeschichte rumreisen. Jeder findet sein Glück auf andere Art.

Liebe Grüße
Jenny

S.
4 Jahre zuvor

@ omega healthcare:

danke für eure antworten. Ich habe omega wieder verkauft, war für mich eigentlich sowieso nur ein Experiment, weil ich auch mal einen REIT im Depot haben wollte… Verstehe trotzdem noch nicht was ich da jetzt in die Steuererklärung schreiben muss/soll, die Divis wurden schon besteuert… naja egal in Zukunft einfach wieder stinknormale Unternehmen kaufen 🙂

 

S.

GiniKoeffizient
4 Jahre zuvor

@Kritischer Blogleser

Ist ja alles richtig was du sagst, ein Geldgrab ist das Auto dennoch.

Such mal deinen Fahrzeugschein raus und tippe die zwei Kennziffern in den ADAC Autokosten-Rechner, dort wird dir gezeigt was dich ein KM mit deinem Auto, nach echten Praxiserhebungen durch die ADAC und seine Kunden kostet. Das heißt, Inspektion, Reparatur, Spritverbrauch, Steuer, Versicherung, usw.

Bin immer wieder überrascht, wie sehr die Leute Nebenkosten aller Art ausblenden, insbesondere beim Thema Auto. Und dabei spreche ich noch nicht einmal von Rücklagen für Reparaturfälle.

Selbst mit Autos die unter den vom Finanzamt veranschlagten 30 Cent je km liegen ist das wirklich erschreckend viel. Mal schnell zur Tante hin und zurück sind selbst bei einer 2h Fahrt schnell mal 100€ gewesen. Daher ändert sich nichts daran, das Auto ist ein Geldgrab.

Wir selbst haben einen Firmenwagen und bekommen diesen im Grunde geschenkt, privat würden wir aber auch darauf verzichten ein Auto zu kaufen.

Ich glaube das hängt auch viel mit dem gewohnten Lebensstandard zusammen, bei uns hat sich auch komischerweise nie wirklich etwas seit dem Studenten- und WG-Leben verändert an den Ansprüchen, dann lässt sich auch wirklich ehrlich sagen, dass man es nicht anders kennt und auch wirklich nicht vermisst.

Ausprobiert haben wir Clown-Autos und Clown-Reisen selbstverständlich auch alles, mussten aber feststellen, dass ein Rucksack und ein Moped unter dem Hintern in Asien viel entspannter und erholsamer ist als der übliche Pool und die Liege mit 2cm Abstand zum Nachbarn. Ich schätze es ist eine Typfrage, aber eine die zu selten Verständnis in unserer Gesellschaft erhält, bei welcher man sogar meist schräg beäugt und als Außenseiter und Randerscheinung wahrgenommen wird. Gerade daher finden sich hier so viele Gleichgesinnte in den Finanzblogs und tauschen sich gerne mit Freuden darüber aus, wie Minimalismus eine echte Heilung für die Seele sein kann und wenig Besitzen den Geist entspannt. Dass die Dinge die man besitzt einen auch besitzen, das scheint aber der Mehrheit schlicht egal und nicht wichtig zu sein, daher kann man das auch akzeptieren und bindet es seinen Mitmenschen ja nicht ständig auf die Nase. Und gerade deswegen treffen sich hier virtuell so viele Gleichgesinnte, welche einfach eine Minderheit sind. Das ist aber auch in Ordnung, nur genauso respektvoll wie unser einer dich behandelt, solltest du dies auch an dieser Stelle tun.

Einfach akzeptieren, dass es auch anders funktioniert und Menschen mit weniger deutlich glücklicher sein können ohne auf etwas zu verzichten.

Wenn einer zwanghaft spart ist das natürlich wieder das andere extrem, aber wenn es ihn glücklich macht, so wie den R8 Fahrer der jedes Jahr ein neues Auto least, dann ist das die persönliche Entscheidung und zu akzeptieren.

Viel Spaß noch bei der Diskussion.

Micha
4 Jahre zuvor

@ omega healthcare / S.

Ich kenne mich da auch kaum aus und kann das dann entsprechend auch nur schlecht formulieren. Also (ab jetzt alles ohne Gewähr, man mag mich gerne korrigieren) wenn es da nur um die Dividende geht (ich hatte das anders verstanden), dann fallen bei US-Aktien normalerweise 30% Quellensteuer an. Durch das bestehende Doppelbesteuerungsabkommen (dazu bei Bank/Broker ein entsprechendes Formular ausfüllen) reduziert sich das dann auf 15%.  In D fallen generell 25% Abgeltungssteuer zzgl. Soli und ggf. Kirchensteuer an. Die in USA gezahlten 15% Quellensteuer sind anrechenbar auf die Abgeltungssteuerschuld in D und damit sind hier nur noch 10% Abgeltungssteuer zzgl. Soli und ggf. Kirchensteuer zu entrichten (eigentlich müsste Bank/Broker das so berücksichtigen). Je nachdem, wie das mit Deinem Freibetrag aussieht (vielleicht ist ja gar keine Steuer abgezogen worden) und welche sonstigen Kapitalerträge Du hast, ist eine Anlage KAP notwendig oder auch nicht. Von einer deutschen Bank solltest Du eigentlich mit der jährlichen Steuerbescheinigung auch eine Ausfüllhilfe für die Steuererklärung bekommen.

Ansonsten suche mal für Deinen Fall besser die relevanten Infos von Seiten zusammen, die mehr davon verstehen, als bspw. ich.   😉

Mattoc
4 Jahre zuvor

@Kritischer Blogleser

Vollkommen richtig, was du über Menschen wie dich schreibst. Es ist doch uneingeschränkt ok, wenn du und deine Nachbarn das so machen möchtet. In diesem Blog geht es aber nicht um Menschen, wie euch, sondern um Menschen, die möglichst viel sparen und investieren wollen. Deshalb müssen die Kosten runter.

Und da passt das verschuldete Eigenheim in der Pampa mit zwei Autos für Vater und Mutter nicht rein.

PS: Habe mir gerade Reis mit Butergemüse a la Christoph gemacht. 🙂

Ralf
4 Jahre zuvor

Wer Familie hat und auf dem Land wohnt (weil die Stadt sehr teuer ist und fast nur noch Single-Wohnungen dort bezahlbar sind), kann oft eben nicht auf ein Auto verzichten. Auch andere Gründe können Familien eher zu einem Landleben drängen bzw bewegen. Als Vater zweier Töchter fallen mir etliche Gründe ein….

Diese Fakten können oder wollen hier viele nicht verstehen. Im Übrigen kann ein günstiges Auto auch ein Werkzeug sein um überhaupt Geld zu verdienen. Wenn ich z.B. als selbstständiger Handwerker etc. arbeite. Oder wie in meinem Fall als Sachverständiger damit nebenberuflich Kundenbesuche (oft in der Pampa) durchführe. Dann ist ein Auto Gold wert.

Ich bin dankbar für die Flexibilität mit Auto, zumal die Ticketpreise hier in der Region auch nicht gerade niedrig sind. Ist es dazu ein alter solider Karren, kein verkehrter Weg für Nichtstädter.

Frei nach Hinrich: “Engstirnige passen besser in die Enge..”

“Und da passt das verschuldete Eigenheim in der Pampa mit zwei Autos für Vater und Mutter nicht rein.”

Muss nicht sein. Kann durchaus gut gehen. Aber offenbar eher für Leute mit Mut zu Familie, Leben und Vielfalt. Aus meiner Sicht daher eine recht einseitige Sichtweise.

Sparta
4 Jahre zuvor

@gini

Wieso zahlt ihr für Geschäftswagen fast nichts???

Kenne nur 1% Regel oder Fahrtenbuch.

Kritischer Blogleser
4 Jahre zuvor

@Mattoc

 

In diesem Blog geht es aber nicht um Menschen, wie euch, sondern um Menschen, die möglichst viel sparen und investieren wollen. Deshalb müssen die Kosten runter.

Äh, hast du meine Beiträge gelesen? Trotze meiner Toyota Aygo und Rahmschnitzel-Dekadenz packe ich  seit Jahren 60% meines Nettos weg und investiere alles in Aktien – wieso gehöre ich dann genau nicht zu “Menschen wie euch”?

 

Bitte um Erläuterung.

Mattoc
4 Jahre zuvor

@KB

Ich dachte, du wärst der „Kritische Blogleser“, der um 18:22 Uhr das Folgende geschrieben hat:

Geld ist NICHT alles und wenn ein Tausender der Betrag ist, den ich zahlen muss, um nicht an einem Ort leben müssen, den ich verachte, der mich krank macht, an dem zu leben für mich eine Strafe ist, dann zahle ich diesen Betrag gerne. Die meisten Menschen möchten nicht Reis essend in einem Schuhkarton in New York wohnen, wenn sie eine Wahl haben.“

Und was heißt das:
Weil Sie gerne auch nachts mit ihrem überteuerten Clown-Hund vor die Türe möchten, ohne einen Schädelbasisbruch befürchten zu müssen.

Warum gibt es denn einen Schädelbasisbruch, wenn man in der Stadt mit dem Hund rausgeht? Ist das der gleiche Grund, weshalb Ralfs Töchter nicht in die Stadt dürfen?

Ihr seid echt crazy, Jungs…

 

-M
4 Jahre zuvor

Kann es sein das ihr so bissl aneinander vorbeireded? Jeder hat seinen Standpunkt und ein Standpunkt ist bissl kritischer und hinterfragender. Ist ja nix schlimmes und trägt zu einer Diskussion bei…wenn jeder die gleiche Meinung hätte, wäre ja langweilig hier 🙂

-wir essen auch sehr gerne gut und ich koche gerne aufwändig und wenn wir Lust auf essen gehen haben, dann gehen wir.

-ich fahre einen 5er BMW …allerdings 18 Jahre alt und günstig beschossen….

-sonst halten wir die Kohle zusammen und Urlaube sind nicht so unser Ding. Eher innerhalb Deutschlands mal was.

Insgesamt sind wir nicht geizig/minimalistisch aber verpulvern nix einfach so. Auf mein Auto möchte ich mit Kind nicht verzichten – zeig mir mal jemanden mit Kind ohne Auto…das ist stress pur. So viel Luxus darf sein meiner Meinung nach.

-M

Freelancer Sebastian
4 Jahre zuvor

@ Ralf

Auch andere Gründe können Familien eher zu einem Landleben drängen bzw bewegen. Als Vater zweier Töchter fallen mir etliche Gründe ein….

Als Vater von drei Kindern (eine Tochter) kann ich dir sagen, dass uns hier in der Großstadt noch nie etwas passiert ist – auch nicht unzähligen Bekannten und Freunden -, dass deine “Bedenken” bestätigen würde. Vereinzelt verhält sich ein Autofahrer gegenüber Kindern recht rücksichtslos. Die große Mehrheit passt hier aber gut auf Kinder und Jugendliche auf. Die Unfallgefahr ist übrigens auf dem Land wesentlich höher.

Vielleicht sorgen engstirnige Vorurteile für eine verzerrte Wahrnehmung der Realität.

@-M

zeig mir mal jemanden mit Kind ohne Auto…das ist stress pur

Ähhmmm…. das wären dann wir. Gestresst kommen mir eher die Leute MIT Auto vor. Gibt immer so viel zu erledigen…..

So ein schöner Gang zu Fuß oder eine Tour mit dem Rad wirkt dagegen eher entspannend.

Aber wie schon erwähnt. Es soll doch bitte jeder auf seine Art glücklich werden. Warum muss man da seinen Lebensstil ständig verteidigen und beleidigt sein, weil andere Menschen anders leben?

GiniKoeffizient
4 Jahre zuvor

@Sparta

Ja 1%, aber es gibt auch Arbeitgeber die zahlen ihren Angestellten ein “Schmerzensgeld”, zur Entschädigung der Reisetätigkeit, dieses gibt es allerdings nur mit Firmenwagen. Durch solche Konstrukte kann man auch heute noch sehr davon profitieren.

@-M & @Freelancer Sebastian
@-M
zeig mir mal jemanden mit Kind ohne Auto…das ist stress pur
Kann hier Sebastian nur zustimmen. In meiner Kindheit mussten wir Kinder ausnahmslos alle mit dem Fahrrad fahren. Viele mich eingeschlossen hatten auch lange Zeit gar keine Monatskarte für den Bus. Obwohl sich die Eltern das freilich leisten konnten. Der Gedanke, was man als Kind hierbei lernt und wie viel Demut und Anerkennung man hierbei gewinnt, das war wichtiger als ein angenehmes bequemes butterweiches mobiles Leben aus dem Dorf heraus. Wir sind teilweise stundenlang mit dem Fahrrad in der Gegend herumgefahren, zur nächst größere Stadt um im Media Markt eine DVD zu kaufen oder zum See um zu baden oder auf ein kleines Dorffest in Jugendjahren. Die Eltern hatten uns konsequent nicht hingebracht, da es in ihren Augen nicht wichtig war und wir dort auch mit dem Fahrrad hinfahren konnten, wenn es uns wirklich wichtig war. Durch die Reihe weg sind wir alle bis heute im Erwachsenenleben riesig dankbar für diese Gangart. Denn sie zeigte der Mehrheit von uns, dass man gar nicht so viel benötigt und es immer einen Weg und eine Möglichkeit gibt. Nur weil alle anderen es so machen ist es noch lange nicht richtig.

Sicher, es gab auch einen beachtlichen Teil der sich durch Nebenjobs Geld verdiente um dann mit Mofa und Roller mobil zu sein, doch auch hier hatte sich bei den meisten irgendwann die Einsicht gezeigt, dass es das Geld nicht wert war. Denn die Zeit die man hier für das Geldverdienen für den Schritt aufbrachte konnte sich irgendwie nicht so richtig aufwiegen gegen ein gemütliches Miteinander auf dem Fahrrad (Fahrradtour) durch die Felder.

Nichtsdestotrotz kann ein Auto auf dem Land sehr sinnvoll sein und die notwendige Ruhe für Notfälle darstellen (Krankenhaus, doch mal zur Schule mitnehmen wegen Busausfall oder Besorgungen die eine Fahrt nötig machen). Aber Stress ohne Auto ist auf keinen Fall einhergehend. Wie eben geschildert geht das definitiv, da dies viele Dorfkinder aus eigener Erfahrung bestätigen können. Der einzige Grund wieso viele ehrlicherweise auf dem Dorf ein Auto haben ist übrigens auch (neben der Arbeit ), dass der nächste Supermarkt im Nachbardorf ist. Mit der enormen Ausbreitung von Rewe, Penny, Lidl und Aldi hält sich das aber mittlerweile in Deutschland in Grenzen. Und gerade heutzutage entscheiden sich jüngere Menschen die ihr Leben erst aufbauen, dann doch eben für das Dorf auf dem Land mit Supermarkt, auch wenn es 10km von den Eltern und der Familie entfernt liegt. Aber gut hier werden wieder zig Gegenargumente fallen, da jeder nur seine eigene Situation und Erfahrungen sieht, daher lassen wir das mal stehen und gestehen, dass ein Auto auf dem Land sehr sinnvoll sein kann, aber nicht notwendig sein muss.

Wenn man die Wahl hat sollte man sich eine Zuganbindung in nächster Nähe suchen, auch wenn man hierfür eine Stunde warten muss bis die nächste Regiobahn kommt, denn wenn man ganz ehrlich ist braucht man auch hier nicht mehr als das (ich kenne wieder unzählige Beispiele hierfür, sehr wohl ohne Auto).

Milliarden Menschen auf dieser Welt leben ohne Auto und planen ihre Versorgung für die Woche entsprechend ein. Nur wir sind so verwöhnt und haben es verlernt, brauchen daher das Auto um schnell in den nächsten Edeka zu fahren um dort eine Tüte Milch zu kaufen. Das war früher nicht so und unsere Eltern haben es auch alle überlebt. Daher plädieren hier einige dafür mal über die eigenen Verhaltensmuster nachzudenken und sie zu hinterfragen, statt sie wie eine gottgegebene Notwendigkeit und Bedürfnis in Stein zu meißeln.

Bevor jetzt wieder nur Gegenargumente kommen. Bitte mal aufzeigen wo man in Deutschland, mit Ausnahme der Gebirgsregion im Schwarzwald oder Allgäu, nicht in annehmbarer Zeit (30 Minuten?) mit dem Fahrrad zu einem Supermarkt kommt.

PS: Meine Eltern sind übrigens noch jeden Morgen eine Stunde zur Schule gelaufen, bei Schnee und Regen und bereuen es auch heute nicht. Im Gegenteil, eigentlich sind alle dankbar für die Erfahrungen und ruhige Zeit die sie hier genießen konnten.

S.
4 Jahre zuvor

@micha:

Wie das bei normalen Aktien abläuft weiss ich, daß Problem bei der ganzen Sache ist ja, dass die Bank omega nicht als “normale” Aktie einstuft sondern als “Investmentfonds” … Zumindest bei mir. Aber du hast recht, ich muss mal schauen ob ich dazu irgendwo was passendes finde… Danke für die Hilfe 🙂

S.

-M
4 Jahre zuvor

@Gini

meime Jugend bestand auch damit, mit dem Rad überall hin zu fahren oder wenn man in die Stadt wollte mit dem Rad zum bhf und dann mit dem Zug weiter.

nur mit einem 2 jährigem Kind ist es schon stressig auf dem Lande ohne Auto.

ja meine Frau hat einen fahradanhänger und zur Post usw kann der kleine mittlerweile mit dem Laufrad fahren. Aber so Dinge wie Arztbesuch mit dem kleinen … da ist man 3 Stunden unterwegs das Kind quängelig im Bus..mit dem Auto vlt 1std. Das spart ganz schön Zeit. Auch viele andere Dinge sind mit nem kleinen Kind im Schlepptau ohne Auto gut zeitraubend.

wenn unser kleiner größer ist und selbst Rad fahren kann wird es besser. Will meine Frau ihre Mutter besuchen dauert es mit dem Bus inkl 2x umsteigen über ne Stunde …mit dem Auto 10 Minuten. Möchte man etwas unternehmen geht das viel einfacher und spontaner. Man hat mit kleinem Kind einiges dabei.

 

Aber sti,mt schon, es gibt für alles Argumente für und gegen. Wenn es geht lassen wir die Karre auch stehen und versuchen zu Fuß oder Rad ans Ziel zu kommen. Gerade im Sommer kann man Freunde auch gut so besuchen da sind 30-60 Minuten Radweg entspannend 🙂

 

grüße -M

Verwandte Beiträge
71
0
Ich würde mich über Ihre Meinung freuen, bitte kommentieren Sie.x
()
x