Familienvater Hannes, 32, strebt die finanzielle Freiheit an: Das Haus ist bald abbezahlt. Im Depot sind ETFs und Dividendenaktien


New York, 13. August 2020
“Ich bei der Gartenarbeit”: Leser Hannes aus Norddeutschland hat ein fast sechsstelliges Depot. Er legt großen Wert auf ein verständliches Geschäftsmodell und Dividenden. Der Familienvater hat bald mit seiner Frau das Haus von Schulden befreit. Er strebt die finanzielle Freiheit an.

Hallo liebe Community,

ich heiße Hannes, bin 32 Jahre alt, und wohne mit meiner Frau und Sohn vor den Toren Hamburgs in der Nordheide. Wie bei so vielen hier in der Community, bin auch ich vom Investieren und der finanziellen Freiheit sehr angetan. Ich finde Tim’s Beiträge super und kann mich in seinen Lebensphilosophien sehr häufig wiedererkennen.

Meine Motivation, einen Leserbrief zu verfassen, liegt darin begründet, dass ich in den Kommentaren oder im Austausch mit Freunden oft folgende (stark abstrahierte) Aussage aufschnappe:

„Mit Familie und Kind kann man das (finanzielle Freiheit, Vermögensaufbau, sparsames Leben…) nicht erreichen.“

Das sagen Freunde

Ich möchte gerne aufzeigen, dass das doch möglich ist und denen Mut machen, welche sich eventuell von solchen Aussagen zu schnell vom Verfolgen ihres Ziels abbringen lassen.

Sparsam im Studium und drei Jahre danach

Schon zu Studienzeiten mit meiner Frau in Berlin legten wir – zwangsweise durch unser geringes Einkommen – großen Wert auf Sparsamkeit. Die Wohnung war klein, eingekauft wurde nur das Nötigste und der Urlaub fand bei den Eltern auf Rügen statt. Nach Abschluss des Studiums ging es zumindest noch drei Jahre so weiter. Wir konnten uns der Versuchung entziehen, unsere Ausgaben entsprechend den jetzt größeren Einkommen zu erhöhen. So konnten wir uns relativ schnell ein gutes Finanzpolster aufbauen, welches uns bei der Finanzierung unseres Hausbaus im Jahr 2012 geholfen hat.

Jetzt könnte natürlich die Frage gestellt werden, warum wir in eine Immobilie investieren, da dies häufig als nicht effiziente Kapitalverwendung bezeichnet wird. Meine Frau und ich lieben die Gartenarbeit und das Privileg, im Haus und Garten das machen zu können, was wir wollen. Die Arbeit im Garten und am Haus ist ein super Ausgleich zu unseren doch eher körperlich passiven Jobs. Und aus Investitionssicht war der Schritt zum Eigenheim nicht so schlecht gewählt, da sich die Immobilienpreise in unserer Region seit 2012 fast verdoppelt haben. Wir wollen nicht verkaufen. Es beruhigt ungemein zu wissen, dass wir mit unserem Haus eine sichere Bank haben und ab 2022 keine Hypothek mehr tilgen müssen.

Wirbelt ein Kind nun die ganze Strategie durcheinander?

Bevor wir unsere Familie gründeten, war ich auch der Ansicht, dass ein Kind teuer ist. Mangels Vergleichsmöglichkeit und fehlender Erfahrung hatte ich dies so einfach hingenommen. Mit einem jetzt fast dreijährigen Sohn kann ich diesem Vorurteil jedoch selbstbewusst entgegentreten. Ein Kind kann, muss aber nicht teuer sein. Hier kommt der Vorteil zum Tragen, dass meine Frau bewusst nach gebrauchten Kleidungsutensilien auf dem Flohmarkt oder auf Kleinanzeigen Ausschau hält. Ein Beispiel: Wir konnten einen gebrauchten Kinderwagen in einem guten Zustand, ein Bobby-Car sowie drei Kartons Klamotten für insgesamt 50 € erwerben. Auch überladen wir unser Kind nicht mit teuren und Unmengen an Spielzeug.

Oft gibt einem die Natur schon eine Vielzahl an Beschäftigungsmöglichkeiten. Aber natürlich hat unser Sohn Autos zum Spielen – z.B. die alte Matchbox-Sammlung von seinem Vater  ;o)

Klar. Es gibt einen großen Kostenblock bzw. einen Einnahmenverzicht, welchen man sich nicht gänzlich entziehen kann. Hierzu zähle ich den temporären Wegfall des Einkommens während der Elternzeit. Wobei wir diese Zeit nicht missen möchte und es immer wieder so machen würde.

Ich beim Angeln.

Der sparsame Alltag

Aber nicht nur bei der Beschaffung und der Unterhaltung unseres Sohnes legen wir großen Wert auf Sparsamkeit. So haben wir nur ein Auto, was aus unserer Sicht auch unverzichtbar bleibt. Wir fahren sehr viel mit dem Fahrrad zum Bahnhof, Einkaufen oder bringen das Kind zur Krippe.

Wir führen ein Haushaltsbuch. Einmal im Jahr prüfen wir all unsere Verträge und führen Vergleichstests durch. Beim Einkauf bevorzugen wir die Discounter und greifen selten zu Markenwaren. Wir prüfen die Angebote von Lebensmitteln mit nahen Ablaufdatum, da wir hier gute Ware zum günstigen Preis erhalten. Außerdem kochen wir fast immer zu Hause und gehen praktisch kaum auswärts essen. Dies ist aber nicht nur der Sparsamkeit bedingt, sondern dem Umstand, dass das gemeinsame Kochen einfach Spaß macht, auch wenn der Sohnemann den Ablauf in der Küche öfters durcheinander wirbelt.

Im Garten bauen wir Gemüse an

In unserem Garten bauen wir eigenes Gemüse an. Wir freuen uns hieraus im Sommer bedienen zu können. Den Anspruch eines Selbstversorgergartens haben wir nicht, sehen hierin zudem eine pädagogische Komponente für unser Kind: Was wächst wie und wo? Was kann ich Essen? Was kann man daraus kochen?.

Unsere Freizeitgestaltung kann grob als sparsam bezeichnet werden. Wir sehen uns nicht gezwungen, für unsere Aktivitäten viel Geld ausgeben zu müssen. Erfüllung finden wir hauptsächlich bei Aktivitäten an der frischen Luft. So unternehmen wir gerne Ausflüge mit dem Fahrrad, fahren an den Strand, gehen in den Wald Pilze sammeln oder Angeln, besuchen Freunde oder empfangen diese gerne bei uns, gehen ins Frei- bzw. Hallenbad oder suchen örtliche Spielplätze auf. Das ist für uns Erholung. Es fehlt uns an nichts. Natürlich gibt es hier und da ein Eis oder eine Tüte Pommes. Aber alles in Maßen. Oft ist der Picknick-Rucksack gut gefüllt.

Unseren Urlaub gestalten wir eigentlich genauso. Oft legen wir den Besuch von Freunden mit der anschließenden Übernachtung in nahen liegenden Jugendherbergen zusammen und erkunden so unsere Heimat. Wenn unser Sohn größer ist, werden wir wieder ferne Ziele erkunden, sehen hierfür im Moment aber keine Notwendigkeit.

Wir leben sparsam mit Kind. Wozu das Ganze? Was ist unser Ziel?

Zunächst sei gesagt, dass meine Frau und ich Menschen sind, die die Freiheit lieben – und das in jeder Facette des Lebens. Schon früh wollten wir eine Unabhängigkeit von einem Vermieter. Und uns war klar, dass wir nicht bis 67 komplett abhängig von unseren Angestellteneinkommen sein wollen.

Die Möglichkeit, so viel zu arbeiten wie wir möchten und im besten Fall auch noch an den Projekten zu arbeiten, welche wir bevorzugen, ist ein enormer Reiz. Und mit Hilfe eines passiven Einkommens per Dividendenzahlungen bzw. einem Vermögen, welches temporär als Finanzpolster dienen kann, lässt sich dieses Ziel erreichen.

Da es bis hier unerwähnt war: Meine Frau arbeitet im öffentlichen Dienst. Ich arbeite in der Energiebranche.

Was machen wir mit Geld, welches wir sparen? Wie bin ich zum Investieren gekommen? Wie lege ich das Geld an?

Meine ersten Erfahrungen an der Börse sammelte ich im Studium mit dem wilden hin und her Spekulieren auf irgendwelche Unternehmen, welche einen Kommilitonen oder die Börsenmagazine verrieten. Dies steigerte ich auf das Wetten per Optionsscheine auf afrikanische Goldminen. Es kam, wie es kommen musste, das Geld war nicht weg, aber der große Goldrausch blieb aus. Aufgrund dieser Erfahrung und der wohl auch fehlenden Inspiration durch z.B. Blogs wie von Tim (leider habe ich dies zu spät entdeckt) habe ich mit dem Investieren eine Pause eingelegt.

Nach dem Hausbau und der steigenden Menge an verfügbarem Kapital stieg in mir wieder die Lust, an der Börse tätig zu werden. Doch das wirkliche Investieren fing erst mit der Geburt unseres Sohnes so richtig an. Irgendwie hat es da bei mir Klick gemacht. Vielleicht ist es der Gedanke seinem Kind etwas zu vermitteln und am Ende auch mitzugeben. Ich weiß es nicht. Rückblickend muss ich feststellen, dass ich seitdem „reifer“ bin beim Aktienkauf.

Ich habe 30 Unternehmen im Depot

Und wie schaut´s heute aus? Ich bin in 30 Unternehmen direkt investiert. Hier hat mir vor allem der „Corona-Crash“ im März geholfen, als ich mir einige Aktien günstig ins Depot legen konnte. Dabei lege ich den Fokus auf die Verlässlichkeit der Dividendenzahlung sowie auf ein für mich verständliches Geschäftsmodell (wohl inspiriert von Onkel Warren). Um vom Wachstum in der Tech-Branche zu profitieren, setze ich auf Apple, Intel, Microsoft und Texas Instruments.

Den Rest decke ich über einen kostenlosen ETF-Sparplan auf den Nasdaq 100 ab. Wo wir schon bei den ETF-Sparplänen angekommen sind. Ich bespare zweimal im Monat 10 ETFs. Mit diesen ETFs versuche ich, den globalen Aktienmarkt nach meinem eigenen Gusto abzubilden. Ein einziger ETF wäre wohl auch möglich. Aber das Recherchieren und mikromanagen der Anlage macht mir einfach viel Spaß und bringt mir Freude.

Momentan bewege ich mich mit meinen Depot an der Grenze zum sechsstelligen und freue mich schon auf den Tag, wenn dieses erste Zwischenziel erreicht ist. Mit der Tilgung der Hypothek im Jahr 2022 werden dann die Sparraten für die ETFs stark erhöht und wieder sukzessiv größere Aktienkäufe getätigt. Bis dahin werde ich ganz stumpf nach Sparplan-Automatik investieren und Dividenden kassieren und sammeln.

Mein Sohn hat einen Sparplan auf den S&P 500

Zum Schluss sei erwähnt, dass ich für unseren Sohn bereits einen Sparplan auf den S&P 500 eingerichtet habe. Geldgeschenke – soweit diese nicht sinnvoll konsumiert werden können – werden in Aktien von Berkshire Hathaway investiert.

Ich hoffe, ich kann mit meinem Beitrag – welcher in der Tat mein erster zu diesem Thema und auch in dieser Community ist – den einen oder anderen Leser ermutigen. Eine Familiengründung ist kein Grund sein Streben nach finanzieller Freiheit aufzugeben. Ganz im Gegenteil. Vor allem an mir selbst konnte ich feststellen, dass gerade das „Reifen“ zum Familienvater mich beim Investieren noch besser gemacht hat.

Schöne Grüße aus der Nordheide


tim schaefer (Author)

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thoughts on “Familienvater Hannes, 32, strebt die finanzielle Freiheit an: Das Haus ist bald abbezahlt. Im Depot sind ETFs und Dividendenaktien

  1. AvatarDanielKA

    Sieht gut aus, nur etwas US-lastig. Für die Kinder würde ich eher den AllWorld empfehlen, aber jeder hat seinen eigenen Geschmack.

  2. AvatarSparta

    @Hannes
    Mit welcher Sparquote zählt man mit dann 34 ein Haus ab und baut nebenher ein 6stelliges Depot bis 32 auf?
    Bin nur neugierig auf Zahlen/Daten. 

  3. AvatarNicolasM

    Guter Ansatz – aber puh 10 ETF’s? Finde es auch ziemlich US-lastig, was wiederum auch gutlaufen kann, wer weiß das schon.
    Hauptsache man ist investiert 

  4. AvatarLejero

    Toll was ihr euch schon aufgebaut habt!
     
    Und wirklich notwendig um zu zeigen, dass es mit Familie eben auch geht. Frei nach dem Motto: wenn jemand an etwas glaubt findet er Wege, wenn nicht dann findet er Ausreden. 
     
     

  5. AvatarKai

    Super Leistung, toll was du in jungen Jahren geschafft hast! Du bist nur unwesentlich älter als ich und wenn mein Business nicht durch die Decke schießt, dann bin ich mir ziemlich sicher, dass ich dich in 3 Jahren nicht einholen werde 😀

  6. AvatarMeinungslemming

    @Sparta: Seine Frau arbeitet im ÖD. Lass sie im Höheren Dienst sein. Das sind dann gut 60-65k im Jahr. Falls sie noch Beamtin ist, nochmal paar Hundert Euro mehr im Monat (netto). Er in der Energiebranche tätig. Die zahlen gut. Das können mit dreißig auch >70 brutto Verdienst im Jahr sein.
    So gesehen leben sie zwar sparsam,- ist aber absolut realistisch. Und ich finde ein sehr vernünftiges Vorgehen. G´lückwunsch Hannes. 🙂

  7. AvatarSparta

    @Meinungslemming
    In zumindest meiner Region kostet ein Eigenheim mindestens ca. 400 – 500 k.
    Da das Studium noch nicht lange rum ist, finde ich es selbst mit guten Gehältern schwer dass in den paar Jahren aus rein eigener Kraft und mit Elternzeit zu packen…
    Anstatt meiner und Deiner Mutmaßung könnte einfach Hannes es grob aufklären.
    Die Geschichten sind ja immer nice, aber ich mag nun mal die hard fact`s lieber als die Oberflächlichkeiten mit Gartenanbau & Gebraucht-Kinderwagen, sorry Hannes! 😉

  8. Avatarichweissnicht

    wenn ich immer wieder die Beiträge lese, dann muss ich von mir sagen, alles falsch gemacht im Leben…anfügen muss ich aber auch, wenn alles stimmt was geschrieben wird…

  9. AvatarMeinungslemming

    @SpartaDu hast Recht. Ich überlas, dass sie wohl gerade drei Jahre aus dem Studium raus seien. Dann wurde vielleicht doch nicht alles aus eigener Schaffenskraft erreicht (Eltern?)…
    Lass es Hannes aufklären. Oder nicht aufklären,- er ist uns keine Rechenschaft schuldig. Nett wäre es. 😉

  10. AvatarAndy

    Die angesprochene Sparsamkeit mit Kind funktioniert nur so lange wie man die Kleidung auf Flohmärkten oder bei Aldi bzw anderen günstig kaufen kann. Das hat sich ab dem 6.-7. Lebensjahr erledigt, denn dann bekommt man nix mehr. Und dann kosten die Schuhe keine 5 oder 10 Euro mehr sondern plötzlich 30 Euro oder mehr. Ob man will oder nicht.

  11. AvatarMai

    War 3 Jahre nach dem Studium nicht der Hausbau und der ist mit 2012 datiert? Dann wären wir doch jetzt so bei 10-11 Jahren nach dem Studium.

  12. AvatarNico

    Für mich ist das keine Freiheit. Haus und Kind schön und gut. Aber vom Auto abhängig sein, Kredit abstottern, am Essen sparen – das ist nichts, sondern Hamsterrad.
    Ich hab eine Sbahn Station zur Arbeit, leiste mir 3x im Jahr Urlaub, kaufe im Supermarkt alles was ich will ohne auf den Preis zu schauen, gehe regelmäßig ins Restaurant, könnte jederzeit meine Ausgaben auf 600€/Monat senken, und habe trotzdem 50% Sparquote. Warum? Weil ich mir kein Haus ans Bein binde.
     

  13. AvatarSonny

    @nico
    bin deiner Meinung. Für mich ist es auch keine Freiheit, wenn man am essen und am Urlaub spart. Auch die gebrauchten Klamotten für die kleinen würde ich so nicht machen. Für dich selbst kaufst du dir doch auch nichts gebrauchtes? Wieso dann bei deinem Kind? Ist dein Kind dir nicht die paar euros wert?
    ja schon klar, die kleinen wachsen schnell aus den Sachen. Aber ich würde meinem Baby keine gebrauchten Klamotten kaufen.
     
     
    just my two cents

  14. AvatarSparta

    @Mai
    Mit 21 Studium fertig, 24 Hausbau, mit 34 vorraussichtl. abgezahlt… Support, Hauspreis, Gehalt, Sparquote unklar… schon im Bereich des machbaren, aber gut bei den Geschichten wie bei der Börsenomi legt ja fast nie jemand alle Karten auf den Tisch.

  15. AvatarCarsten Nickel

    Moin Hannes, super was ihr Euch da angespart und welche Strategie ihr Euch da zurecht gelegt habt. Anders wird es kaum gehen.
    Dann hoffen wir nur mal, das nicht “Tante Saskia” und “Onkel Olaf” kommt und mit einem Wumms ist die Hälfte weg…
    In diesem Sinne ?

  16. AvatarChristian

    @Nico: wie er schreibt, ist sein Haus jetzt ja deutlich mehr wert als 2013. D.h. Für mich: mittlere oder große Stadt in Deutschland. Sollte es eine Top10 Stadt sein, hat er alles richtig gemacht. Jede Mietwohnung ist da jetzt teurer als die Kreditrate. Nach dem Abbezahlen legt er die Hälfte zur Seite, für die anstehende Renovierung/ Sanierung nach 20/30jahren. Grüße 

  17. AvatarSeb

    Vielleicht ist es Neid, aber irgendwie klingt die Story für mich zu gut um exakt so wahr zu sein. 
    Ich bin im gleichen Alter und aufgrund Abi in 13 Jahren Plus Zivildienst/BW hätte man frühestens Ende 2011 sein Bachelor-Studium abschließen können.
    Da Frage ich mich schon wie der Hauskauf 3 Jahre nach dem Studium stattgefunden haben soll, wenn das Haus 2012 gekauft wurde?? 
    Und dann in nur 10 Jahren zu zweit sagen wir Mal 400 T€ netto (Haus plus Depot) anzusparen ist schon sehr sportlich. Bei 50% Sparquote wären das 800 T€ Nettoverdienst. 
    Die Realität sieht doch so aus: nach dem Studium ist der Verdienst erst Mal dürftig. Das was übrig bleibt, wird für Umzug, Businesskleidung, neue Möbel, Auto zum Pendeln und ein bisschen Reisen aufgebraucht. Wirklich gut verdienen und etwas sparen kann man dann wenn man nach 2-3 Jahren Mal ein adäquates Gehalt erreicht hat. Also für heutemheute 32 jährige wäre der Zeitpunkt wo man richtig sparen kann so ab ca. 2015.
    Bis zum Sechstelligen Depot dauerte also noch etwas 😉

  18. AvatarPaluma

    @sparta hier wären wirklich die Zahlen interessant. Ich kann mir auch kaum vorstellen, wie man mit 32 ein mittleres 6 Stelliges Vermögen ansparen kann (Tilgung +Depot). Auch wenn die Energiebranche bestimmt gut zahlt.
    Bei manchen Leuten wird einfach von der Verwandschaft kurz ein 6 Stelliger oder mittlerer 5 Stelliger Betrag zur Unterstützung freigegeben. Aus Vorrauserbschaft oder ähnlich. Wenn es beide Seiten der Eltern machen, dann hat man es sehr keicht. Meine Eltern haben uns auch finanziell Unterstützt, sonst würde wir sehr wahrscheinlich immer noch in unserer Wohnung hocken und hätten kein Haus und schon gar kein so ausgeprägtes Depot 😉

  19. AvatarPaluma

    Wenn mann 400 k in 8 Jahren sparen will, dann wären das 50.000 im Jahr. 
    Muss man halt erst mal hin bekommen, aber möglich ist es schon.
    Tim hätte es vielleicht geschafft 🙂

  20. Freelancer SebastianFreelancer Sebastian

    Ja, auch mit Kindern ist es möglich, ein großes Vermögen aufzubauen, sogar in Teilzeit mit Medianeinkommen. Epikur beherzigen, anders glücklich leben und das Gesparte in Unternehmensanteile investieren – so simpel eigentlich.
     
    @ Tim
     
    Dein Blog ist die Nr. 1. Deine Vita, deine Artikel, die Leserkommentare, deine Lebensphilosophie, der Blick hinter die Börse, auf das, was uns wirklich glücklich macht, die Mantren zum intelligenten Investieren – Inspiration und Motivation seit vielen, vielen Jahren. Herzlichen Dank!
     
    Gefühlt bin ich mittlerweile durch. Fühle mich (finanziell) frei wie nie. Kann tun was ich will, sogar mehr arbeiten, anstatt weniger, einfach weil es Freude macht, tätig zu sein. Wenn ich nicht mehr mag – na dann eben nicht mehr. Ein tolles Gefühl.

  21. AvatarKinah

    Respekt, hört sich super an. Wobei 10 ETFs schon etwas übertrieben sind, aber ok 🙂
    Wie kann man aber nebenbei noch 30 Einzeltitel analysieren? Ich empfehle das Geld lieber auch noch in die ETFs zu stecken. Bin da eher ein Freund von kleinen Portfolios, wenn man schon in Einzelaktien anlegt.
    Wobei, wenns Spaß macht. Wünsche weiterhin viel Erfolg!

  22. AvatarBruno

    Es gibt keinen richtigen oder falschen Weg, jeder/jede muss sein Ding machen. Hauptsache er oder sie wird glücklich dabei. Für die einen ist ein Leben ohne Auto undenkbar, für andere braucht es ein Garten, wieder andere können nicht auf ihren Urlaub verzichten… das wäre auch falsch, ich finde man muss auch mit einem sparsamen Leben glücklich sein, sein Glück auf die Zukunft zu verschieben wäre in meinen Augen falsch. Heisst nicht, dass es kein Verzicht braucht, sonst funktioniert es nicht.
    Ich hatte beispielsweise nach Studium auch 10 Jahre kein Urlaub und durchgearbeitet. Dabei habe ich ohne absichtlich sparsam zu sein viel gespart, einfach aus Zeitmangel das Geld auszugeben (Onlineshopping gab es da noch nicht oder nur sehr eingeschränkt). Trotzdem habe ich einiges in dieser Zeit von der Welt gesehen durch Arbeitsaufenthalte im Ausland. Da hat man dann halt am Sonntag das Land erkundet. Sicher das geht nur solange man keine Kinder hat.
    Und ja ich muss Andy recht geben, Kinder kosten ab einem gewissen Alter mehr. Kommt natürlich drauf an, wo man lebt, aber bei uns hätte das nicht funktioniert mit secondhand Mode oder ähnlichem. Man will ja nicht dass die Kinder gemobbt werden in der Schule. Aber es braucht auch kein Gucci 😉 Gesunder Menschenverstand…
    Man muss im Leben immer wieder gewisse Kompromisse eingehen, so ging es bei uns früher auch einmal im Monat ins McDonalds. Verbote und extremes Verhalten kommt nicht wirklich gut bei Erziehung, irgendwann kippt es und bis jetzt scheint es gut funktioniert zu haben auch in der Pubertät aber da ist auch Glück dabei und die Sorgen bleiben, aber das ist wohl normal, bis sie auf eigenen Beinen stehen.

  23. AvatarAndy

    @Bruno
    100% Zustimmung!
    Jeder muss für sich den richtigen Weg finden. Fleißig und Ehrgeizig sparen und dabei aber auch das Leben nicht vergessen. Mir persönlich würde es schon reichen wenn ich mit Mitte 50 einfach nur noch 3 Tage arbeiten müsste und das Freiheitsgefühl im Hinterkopf habe weil das Depot eine gute Rendite abwirft. 

  24. AvatarPaul

    Super Leistung !
    Ich arbeite an einer ähnlichen Story, habe auch kurz nach dem Studium gebaut und werde 10 Jahre nach Hausbau dieses abbezahlt haben. 100k werden auch drin sein. Es geht alles. Man muss nur wollen. =)

  25. AvatarSparta

    @Free
    “Ja, auch mit Kindern ist es möglich, ein großes Vermögen aufzubauen, sogar in Teilzeit mit Medianeinkommen.”
    2 x Teilzeit mit Medianeinkommen (auf Teilzeit runter gebrochen) und ein “großes Vermögen” … halte ich für schwierig… (die individuelle Definition von großem Vermögen mal außen vor gelassen).
    https://www.finanzen100.de/finanznachrichten/wirtschaft/lohnunterschiede-mit-diesem-einkommen-gehoert-ihr-in-eurem-bundesland-zu-den-oberen-50-prozent_H54665573_476378/
    2 x Teilzeit sollte ja noch ein deutlich kleineres Netto sein…???
    Wenn nicht, ist es kein “Median-Teilzeit-Einkommen”.
    Gut, wenn man extremst & überdurchschnittlich sparsam ist, kann man sich die Rente, welche bei 2 x Teilzeit auf Grusi-Niveau liegen wird, vielleicht in 30 Jahren mit ein paar 100 k und evtl. sogar 7stelligen Depot aufbessern.
    Wenn der 30-40 jährige extremst sparsame Weg bis dahin keine Freude bereitet… könnte man auch vorher mal über den Lebenssinn nachdenken.
     

  26. AvatarTimofte

    @Andi: Das stimmt definitiv. Die Kinder werden logischerweise signifikant teurer, je älter sie werden. 

  27. AvatarWolke

    @ichweissnicht
    …dann muss ich von mir sagen, alles falsch gemacht im Leben…
     
    Sorry, aber Dein Nickname spricht Bände…
     
     

  28. AvatarKarl Kraus

    Wenn die Ehefrau in die Freiheit strebt ist es mit der finanziellen Freiheit des Protagonisten vorbei. Gerade erlebe ich wieder eine Scheidung in meinem Bekanntenkreis. Die Beiden waren 13 Jahre verheiratet, den Kredit für das Haus hat natürlich der Ehemann immer brav getilgt, ca. 50k Restschulden sind noch offen. Zum Glück haben sie keine Kinder, sonst dürfte er auch noch Kindesunterhalt bezahlen. Besonders der spätere Abzug bei der Rente und Betriebsrente wird schmerzlich werden. 

  29. AvatarFelix

    Studium in München mit zwei renommierten Unis, insbesondere die TU, ist mit 700 €/Monat knapp bemessen, da für das Zimmer schon locker 400 € anzusetzen sind. Bleiben zum Leben gerade einmal 300 €. Das ist nicht eben viel in einer teuren Stadt.
    Insofern bin ich froh, dass wir damit durch sind.

  30. AvatarTobs

    Ich finde, das ist ganz normales männliches Verhalten. Männer sind stolz auf sowas, wie wenn sie ein Loch gebuddelt haben. Persönlich kann ich mich damit sehr gut identifizieren. 

  31. AvatarKarl Kraus

    @Sonny: Cisco sehe ich im Moment nicht als Kauf. Die Kunden verschieben ihre HW Einkäufe in der jetzigen Krise so lange es geht um liquide zu bleiben. Keiner weiss wie lange die Krise noch dauern wird.
    Sicher werden die Kunden von Cisco wieder investieren aber nicht mehr dieses Jahr und wenn dann nur das was unbedingt sein muss (z.B. Linecards wenn der HW-Support ausläuft). Das Geschäft mit Dienstleistungen und Software scheint einigermassen stabil, wird aber die verschobenen Bestellungen nicht kompensieren können. 
     

  32. AvatarFrank

    Mit 32 das fast bezahlte Heim, dazu 6 stelliges Depot, Kind, Sparplan fürs Kind. Glückwunsch.
     
    Wenn man das liest denkt man man hat irgendwas falsch gemacht. So ungefähr vor 10 Jahren… 

  33. AvatarSlowroller

    Respektable Leistung – wie am Reissbrett geplant aber wohl eher durch Mindset so reingeschlittert. Ich persönlich kann ihn als Angler und Kleingärtner durchaus verstehen – mit seinen Händen tolle Dinge zu produzieren macht in einer Form demütig, die man erst erfährt wenn man es tut.
     
    @Daniel
    Die verschiedenen Lebensmodelle sind natürlich auch dolle vom Umfeld und der Sozialisierung geprägt. Ich komme aus einer Gegend, wo es unter Frauen eher verpönt ist sich komplett abhängig zu machen. Somit gibt es dort eher nur Doppelverdiener. Die Frage “Haus or not” stellt sich aber am Ende fast jedem (der es sich zumindest knapp leisten könnte). Wichtig ist hier schlicht insich zu gehen um zu ergründen ob es wirklich der eigene Wunsch oder fremde Ansprüche sind. Wenn man es wirklich will muss man es sich leisten konnen und wollen. Diese Rechnungen können viele nicht wirklich selbst durchführen und verlassen sich auf Banker, Berater und Makler. Das ist selten gut.
     

  34. KievKiev

    @ Hannes
    Gratulation zu dem bisher in jungen Jahren erreichten. Mich würde wie Sparta ein paar weitere Details interessieren. Kannst Du grob benennen wie viel Euer Haus ursprünglich gekostet hat? Es gibt riesige Unterschiede in Deutschland. Vielleicht musstet Ihr auch sehr viel in Eigenleistung renovieren? Das würde mich auch interessieren und wie Ihr es so schnell abgezahlt habt. Ihr habt vermutlich 5-10% Sondertilgung genutzt. Wie habt Ihr es geplant? Gab es vielleicht Gehaltserhöhungen, so dass Ihr ab einem bestimmten Zeitpunkt immer voll Sondertilgung nutzen konntet? Wie weit müsst Ihr mit dem Rad zur Arbeit, Einkauf fahren? Ist alles sehr nahe oder muss einer von Euch schon einige Strecken fahren, so dass Ihr mit einem Fahrzeug auskommt?
    Kinderkleidung ist ein vernachlässigbarer Ausgabenposten. Kinder kosten vor allem durch die reduzierte Arbeitszeit, die mit Kindern oft einhergeht. Des Weiteren kommt der Größere Wohnraum hinzu. Hat ein leidiges Paar vielleicht eine 75qm Wohnung bewohnt, so wird oft bei Kindern größer gekauft. Vielleicht in der Region 140qm. Das ist ein hoher Ausgabenposten. Hinzu kommt dann noch manchmal ein weiteres Fahrzeug.
    In meinem Freundeskreis wohnen nicht viele in Häusern im Speckgürtel. Dort wohne ich schließlich selbst auch nicht. Vielleicht liegt es ja daran, dass ich bei mir in der Gegend mehr Menschen kenne. Das wird bei Anderen auch nicht anders sein. Ich kann aber nachvollziehen, wenn Jemand den Wunsch auf die eigenen 4 Wände hat und Freude an der Gartenarbeit findet.
    Das Frauenbild ist teilweise etwas gruselig hier im Forum. Wie sieht denn eine ideale Frau aus? Führt Ihr sie an der finanziellen kurzen Leine? In der heutigen Zeit ist alles möglich. Frauen kann man sich beispielsweise im Internet bestellen. Es gibt viele Wege sein eigenes Glück zu finden. Manche werden allerdings ziemlich sicher nicht zum Ziel führen.

  35. AvatarAktienNewbie

    @Hannes: Sry, aber solche Leserbriefe (also auch andere) sind irgendwie sinnlos wenn nicht konkret geschrieben wird wie man das alles in so kurzer Zeit erreichen konnte.
     
    Wieviel verdienst du?
    Wieviel verdient sie?
    Und diese beiden Fragen bitte pro vergangenem Jahr beantworten.
    Gab es ein Erbe?
    Habt ihr Zusatzeinkommen? (In welchem Jahr, wieviel?)
    Kriegt ihr Vergünstigungen (bspw. Möbel, etc.) aufgrund von Vitamin B?
    Welche Abschlüsse in welchen Berufen/Branchen habt ihr?
    Aus welchen Verhältnissen/welcher sozialen Schicht stammt ihr?
     
    Bis sowas nicht detailliert ausgeführt ist, ist das eine “0815-Gib alles und erwarte nichts”-Story mit Happy End. Der Friedhof der Gescheiterten ist groß… was hast du anders gemacht? Ich kenne Leute, die leben ärmlich, verdienen gut und sind noch Lichtjahre von 6-stellig entfernt.

  36. AvatarPaluma

    Schade das der Autor keine Antwort gibt. Wäre doch so interessant gewesen, was er genau anders macht und das in Zahlen.
    So bleibt es auch nur eine gute Geschichte.

  37. AvatarSparta

    Wie es schon Meinungslemming geschrieben hat ist Hannes uns keine Rechenschaft schuldig!
    Auch was man privat offen legen will, muss jeder selbst nach bestem Wissen und Gewissen entscheiden!
    Ich bin halt neugierig, wie auch schon bei der Börsenomi, wenn z. B. die 30 k bis zur 1 und 2. Million mit durchschnittlich 15 % p.a. über Dotcom und subprime manchmal so hingestellt werden, als wäre die Überrendite fast garantiert, wenn man sich nur anstrengt und Ihre Büchle liest und danach handelt…
    Sonstige Cashflows, Einnahmen, Selbstständige Tägigkeiten, Honorare, Werbetätigkeiten und Sparsamkeit könnten durchaus in der Lage sein auch nur mit “normaler Aktienmarktrendite” diese oder jene Summe zu erreichen… aber der “Kult-Status” wäre dann deutlich weniger.

  38. AvatarDanielKA

    @ Sparta: Wenn die Börsen Omi bei irgendeiner regionalen Sparkasse/Volksbank/Firma für 5-10K einen Vortrag vor Mitarbeiterrn hält. das teilt Sie natürlich nicht mit 😉

  39. AvatarDanielKA

    Wobei ich jetzt nicht glaube, dass der Standort Nordheide zu den “Immobilienhotspots” gehört. Ich meine die Kreisstädte Winsen und Buchholz sind jetzt keine Metropolen. Wenn dann ein kleines Kaff neben diesen Städten ausgewählt wird, who knows. Den Preis der Immo zu nennen, wäre interessant gewesen.

  40. AvatarR7ck

    10 ETF? Na hoffentlich hast du geklärt wer sich darum kümmert falls dir mal was passiert. Das sollte man nicht vergessen, wenn die Frau damit nicht zurecht kommt und dann aus Frust alles verkauft war alles umsonst. 
    S&P500 für den Kleinen und dann noch Berkshire dazu… Auch da, kann gut gehen… kann aber auch passieren das dein Sohnemann dich in 18 Jahren fragt was du dir dabei nur gedacht hast.

  41. Freelancer SebastianFreelancer Sebastian

    @ Sparta
     
    Mein Lieber, du suchst wieder das Haar in der Suppe….
     
    Das “Medianeinkommen”  – vielleicht liegen wir auch 5% drüber, meinetwegen – habe ich nur erwähnt, um dem möglichen Einwurf zu begegnen, man könne natürlich auch mit Kindern ein Vermögen aufbauen…. wenn man denn einfach 6.000€ Netto im Monat nach Hause brächte.
     
    Das war bei uns über all die Jahre nicht der Fall. Wir sind eine ganz normale Mittelstandsfamilie. Erzieherin/Lehrer. Du solltest wirklich bei Epikur reinlesen, um zu verstehen, wie man auch mit bescheidenen Mitteln ein glückliches (Familien-) leben führen kann.
     
    Der Spaziergang im Park, das Klettern auf dem Spielplatz, das Werfen mit dem Ball, die Partie Schach, die gute Geschichte aus dem Buch, der Familienfilm am Abend…. all das hat nichts mit finanzieller Selbstkasteiung zu tun.
     
    (die individuelle Definition von großem Vermögen mal außen vor gelassen).
     
    Das so nebenbei abzutun, halte ich dagegen für einen großen Fehler. Es ist stattdessen total entscheidend, wann man ganz persönlich von einem “großen Vermögen” spricht.
     
    Wer drei Autos, das Ferienhaus, die Golfclubmitgliedschaft, sowie irgendwelche Statussymbole benötigt (der neue Rasentraktor für den Garten – nur 2.000€), um vor anderen zu bestehen, der kommt mit einer Million vielleicht gerade so hin. Auch mit zehn Millionen kann man im Hamsterrad stecken. Frei ist man nicht durch die absolute Zahl. Vermögen ist relativ.
     
    Unser Vermögen ist bei unserem Leben – und nur das ist für uns von Belang, was andere tun und lassen, brauchen und kaufen, spielt überhaupt keine Rolle – jetzt bereits enorm groß. Und wir sind erst am Anfang…..
     
    Epikur: Wem genug zu wenig ist, dem ist nichts genug. Wenn du einen Menschen glücklich machen willst, dann füge nichts seinem Reichtum hinzu, sondern nimm ihm einige von seinen Wünschen.
     
    Schau heute mal in den Himmel, atme tief durch und spüre beim Vorüberziehen der Wolken, wie glücklich du bist, einfach zu leben. Ob der Dollar heute steigt oder fällt….. das ist dabei völlig belanglos.

  42. AvatarFinanzbär

    Vor meinen Kids muss ich mich auchnoch ranhalten.
    Aktuell gebe ich ca 1200 Euro aus und verdiene das 3x netto. Gute Sparquote.
    Aber mit Kindern wird das eher doppeln 😀

  43. AvatarSchachmatt

    @ Freelancer: schön mal wieder von Dir zu hören. Hätte ich mir denken können, dass Du Dich mit den alten Philosophen identifizieren kannst. Epikur und für mich besonders die Stoiker- Seneca und Marc Aurel- haben schon vor 2000 Jahren dieselben Herausforderungen erkannt, mit denen wir heute auch leben. Mein Favorit ist Seneca, sein Essay „über die Kürze des Lebens“ würde ich jedem empfehlen, der sich heute für „Minimalismus“ und „Flucht aus dem Hamsterrad“ interessiert. 

  44. AvatarThorsten

    @Andy. Und deshalb muss man angehenden  Frugalisten, die mit Kindern ins Tinyhouse ziehen wollen oder vorrrechnen , dass sie mit zwei Kleinkindern in der 3-Zimmermietwohnung ganz prima ihre Ziele erreichen werden, um mit 40 in Rente zu gehen eine gewisse Naivität unterstellen. Sie werden es schon merken.

  45. AvatarHannes

    Was mir noch aufgefallen ist und evtl hilft die Depotgröße zu verstehen.
    Ich habe hier sehr früh einen großen Teil an Apple und Microsoft gekauft. Wer die Story von den beiden kennt… ja es ist ein großer Klumpen bei diesen Unternehmen aufgelaufen.
     
     

  46. AvatarRalf

    Ein schöner Leserbrief. Ich möchte die gute Leistung nicht schmälern, aber: Weitere Fakten zu bessere Einordnung wären hilfreich, wie bei vielen anderen Leserbriefen auch. So bleiben doch wieder mal einige Fragezeichen wie es auch AktienNewbie bereits treffend formuliert hat. So ist es z.B. für das Gesamt-Einkommen durchaus ein signifikanter Unterschied, ob die Ehefrau im ÖD als Angestellte oder Beamtin arbeitet und in welcher Ebene (mittlerer Dienst, gehobener oder höherer Dienst). Schade das derartige Details gerne im Dunkeln bleiben. Gerne mehr Fakten, wir sind als Investoren bekanntlich alle etwas zahlenlastig. Dem darf man gerne Tribut zollen…

  47. AvatarDividendenSparer

    Endlich mal eine Lebenssituation, in der ich mich eher wiederfinden kann, als bei diesen diversen Einraumwohnungs-Single-Frugalisten.
     
    Selbst bewohnte Immobilie. Check! Verheiratet. Check! Kind(er). Check!
     
    Das war’s dann aber fast, mit den Gemeinsamkeiten. Ich bewundere eure sparsame Lebensweise, muss aber feststellen, dass das nichts für mich wäre. Wir gönnen uns so manches, was nicht unbedingt nötig wäre. Einfach, weil es für uns zum guten Leben dazu gehört. Wichtig ist nur, dass trotzdem ein ordentlicher Anteil zum Investieren übrig bleibt.
     
    Eure sparsamere Herangehensweise ist natürlich effektiver und wird euch schneller zum Ziel bringen. Ich wünsche weiterhin viel Freude und Erfolg dabei.
     
    Viele Grüße
    Mike

  48. AvatarHendrik

    Ich verstehe nicht warum hier bei manchen so ein Neid und Hinterfragen hochkommt.
    So wie ich das verstehe hat Hannes 2012 ein Haus in der Nordheide gekauft. Das Haus hat sicher keine 400-500 T € gekostet. Ich tippe auf maximal die Hälfte. Die Nordheide ist plattes Land und vor 8 Jahren waren die Immobilienpreise deutschlandweit ca halb so hoch wie heute.
    Das Haus wird über 10 Jahre abgezahlt. Sagen wir mit 2.000 € im Monat. Dazu noch 1.000 € im Monat ins Depot.
    2 normal verdienende Akademiker mit einigen Jahren Berufserfahrung verdienen zusammen locker 5.000€. Bleiben also 2.000€ im Monat für Lebenshaltung.
    Klingt für mich alles realistisch. Glückwunsch dazu!
     

  49. AvatarSparta

    @Free
    50 % Teilzeit-Median würde ich grob bei ca. 800 – 900,- € netto pro Erwachsenen in D. einordnen.
    Ich denke damit liege ich nicht Meilenweit von der offiziellen Statistik weg…
    Mit Miete und Kid`s wird die Wahrscheinlichkeit hier Fire frühzeitig zu packen… nur für einen sehr kleinen Prozentsatz (abhängig von individuellen Kosten-Konstellationen) möglich sein.
    Die Ausnahmen gibt es natürlich auch!
    Ist kein Haar in der Suppe, sondern nur grobe Realitätseinschätzung…
    Selbstverständlich muss man in einem oder mehren Bereichen (Sparen/Einkommen) überdurchschnittliches leisten.
    Normale Haustilgung ist der Schnitt bei ca. 25 Jahren und auch mit normaler Sparquote wird man wenig überdurchschnittliches leisten können.
    Zufriedenheit ist eine Geisteshaltung und unabhängig vom Depotstand. Da sind wir beieinander!

  50. Avatarichweissnicht

    @Wolke…und Deiner spricht dafür, dass Du von Mama u. Papa auf eine Wolke gelegt wurdest. Wenn Du persönlich wirst, ich kann es auch…Wolke13. August 2020 um 19:57

    @ichweissnicht…dann muss ich von mir sagen, alles falsch gemacht im Leben… Sorry, aber Dein Nickname spricht Bände…

  51. AvatarHannes

    Hallo Leute,
    ich versuche folgend auf einen Großteil der Kommentare einzugehen. Bin ja in der Tat überrascht, was mein Leserbrief für ne Wellen schlägt. Aber leider auch z.T. negativ überrascht, wie und in welcher Härte z.T. geurteilt wird. Das ist wohl auch der Grund, dass ich mich selten auf sozialen Plattformen äußere  :o(
    Und noch einen Satz zu denen, die einen beiläufig unterstellen wollen, dass man so nicht glücklich sein kann… Leben und leben lassen. Wir sind so glücklich und werden es so weiter sein.
    Nun zu den Fragen:
    Mein Studium habe 2010 abgeschlossen. Da es ein duales Studium war, habe ich bereits seit 2007 ein Einkommen bezogen. Wir haben in Berlin eine super günstige Wohnung gehabt. Dass war rückblickend ein Glücksfall und hat uns geholfen früh ein Finanzpolster aufzubauen.
    Unsere Sparquote liegt bei ca. 70% (hier ist aber der Tilgungsanteil von der Hypothekenrate inkludiert). Und ja, wir haben seit Beginn immer sondergetilgt und haben einen sehr hohen Tilgungsanteil. Um hierzu eine Motivationsstory zu nennen: unsere Hypothekenbank (ING) hat eine übersichtlichen Tilgungsrechner, der mi die Wucht des Zinseszinses aufgezeigt hat. Da wir halt klar so schnell wie möglich unsere Hypothek zu tilgen.
    Es gibt auch für unseren Sohn teils neue Klamotten. So wie für mich und meine Frau auch. Wobei ich vor allem bei mir feststelle, dass sich Neukäufe schon sehr stark reduziert haben. Fast so wie Tim mit seiner Winterjacke.Und ja, mir ist auch bewusst, dass Kinder später höhere Ansprüche haben. Aber da spielt uns dann die abbezahlte Immobilie entgegen.
    Zum Kommentar, ob ich beim Bild mein eigenes Grab schaufle (Thorsten war das). Das meinte meine Frau später auch :o) – ne das ist ein Pflanzloch für den Bambus inkl. Rhizomen-Sperre. Bei Lehmboden und 1 m tiefer schon ne Arbeit; daher der Stolz im Gesicht.
    Der Hausbau hat uns ca. 250k gekostet. Wir haben aber alles selbst im Garten angelegt und ab Fliesenlegen den Rest der Arbeiten übernommen.
    Eine Erläuterung zur Depotgröße. Es wurde früh ein großer Posten bei Apple und Microsoft aufgemacht. Dieser hat sich in den letzten drei Jahren sehr, sehr gut entwickelt. Zudem haben die „Crashs“ Ende 2018 und März 2020 sehr geholfen bei der Depotvergrößerung. Und bitte nicht übersehen, noch ist das Depot nicht sechsstellig (ich stehe an der Grenze davor).
     
     

  52. AvatarSparta

    @ichweissnicht
    Wir können gerne mal ne Vogelbeobachtung zusammen machen! 😉 Am Golfplatz bin ich (leider;-) )nicht anzutreffen.
    Geld ist nur einer unter vielen Aspekten im Leben. 
    Ohne Zufriedenheit, Gesundheit, wichtige Menschen im Umfeld, Sinnstruktur im Leben bringt die Zahl am Bildschirm/Kontoauszug auch keine Erfüllung. 
    Der “Fenster-Film” vom Bruno zeigt die emotional, geistige verzerrte Wahrnehmung vieler Menschen, dass es die “anderen” immer besser haben…

  53. AvatarSparta

    @Hannes
    Alles super gemacht und top gelaufen!
    Sorry, wenn meine Referenz bzgl. Hauskosten mich einen höheren Hauswert hat vermuten lassen.
    Ist nicht böse gemeint, sondern ich bin ein neugieriges Kerlchen auf der Suche nach Antworten.
    Ich hätte ja eher nen Frugalisten-Pool vermutet! 😉

  54. Avatar-M

    @,Hannes 
    Genau wie du es erläutert hast habe ich mir das auch gedacht was noch unklar war. Ost doch cool. Habe mir auch gebrauchte sportschuhe zum halben Preis gekauft mit dem Unterschied, dass man keinen Unterschied zu einem neuen Schuh sieht 🙂 Klamotten gebraucht macht neuen Frau auch und für unseren sohn sowieso. Ihre kleiner sehen aus wie neu und wenn sie die nicht mehr möchte bekommt sie ihr Geld meist zurück.
     
    Ich kaufe mir oft für paar Euro Baumwoll Shirts, wenn die zu schlecht werden taugen sie zum schlafen und danach als putztuch 😉 trage auf der Arbeit genug Anzug. Daheim ist bequem gefragt auch wenn ich irgendwann viel mehr Geld haben werde. 
     
    Ich rechne auch die Tilgung unserer Wohnung zur sparquote. Find ich logisch und macht Sinn. Schön ist, wenn die “Miete” (FK-Zins) jeden Monat sinkt 🙂 
     
    Wir verdienen such ganz normal und kommen zu was….. das geht ! Grüße auch an den guten Free! 
     
    -M
     
    -M
     
     

  55. KievKiev

    @ Hannes
    Ich bin kein Skeptiker. Ich hatte so etwas in der Art erwartet. Dein Hauskauf lag um die 250k. Vielleicht kam noch Grund dazu. Hier ist es mit strammer Sparleistung und gutem Gehalt tatsächlich möglich auch mal 10% Sondertilgung zu leisten. Das haben wir auch so gemacht.
    Du hast ja selbst geschrieben, dass sich der Hauspreis verdoppelt hat. Heutzutage ist es vermutlich nicht mehr möglich in Deiner Region einen Neubau zu kaufen, den man dermaßen schnell abbezahlen kann. Bei 500k müsste man schließlich 50k Sondertilgung leisten. Das ist wohl nicht ganz realistisch. Es ist auch nicht das Haus alleine. 50% hört sich für den Zeitraum nicht überwältigend viel an. Mit dem Hebel sieht es dann allerdings anders aus.
    Ich kann nur gratulieren und jüngere Leser dazu animieren Neues zumindest zu durchdenken. Die Frage des Standortes in Bezug zum Gehalt ist ebenso wichtig wie die Wohnart an sich. Ein gutes Leben kann man sicher auch in einer Genossenschaftswohnung führen…

  56. Mark 85Mark 85

    Hallo meine Lieben,
    gestern kam mein neuer Elektrotretroller an: https://ibb.co/3s3kGGJ und https://ibb.co/PCrJtnZa

    Ein kurzer Datenüberblick:
    – Anschaffungskosten: 800 €

    – Jährliche Versicherungskosten: 35 € für die Haftpflicht und Teilkasko bei der Huk-Coburg

    – Stromkosten pro 100 km: irgendwo zwischen 0,2 und 0,4 € bei 0,3 € pro kW/h

    – Höchstgeschwindigkeit: 20 km/h (entdrosselbar auf 30 km/h, was aber nicht legal ist)

    – Reichweite: bis zu 65 km (mit der 1. Ladung habe ich gestern auf der höchsten Fahrstufe 60 km geschafft)

    – Wartungsaufwand: gering

    – Ladezeit: 6 h (mit einem optionalen Schnellladegerät 3 h)

    Wer also noch auf der Suche nach einer kostengünstigen Möglichkeit für kürzere Fahrten zur Arbeit und/oder in der Freizeit ist, der sollte sich näher mit dem Thema Elektromobilität beschäftigen. 😉

    An Hannes: Glückwunsch zum bisher Erreichten!
     

  57. AvatarRalf

    @Mark 85: Danke für den Input. Unser E-Scooter ist auch da. Eine lustige Sache für die Freizeit. Für den täglichen Weg zu Arbeit je nach Umständen aber nicht immer das Wahre (Thema Sicherheit und Handling in der Bahn). Da es bei uns in der Region auch größere Steigungen gibt, kommt der Scooter bei meinem Kampfgewicht schnell an seine Grenzen. Die Kids freuen sich aber.

    @Immobilien: Der richtige Zeitpunkt zum Immobilienerwerb ist nicht ganz unwesentlich, wie dieser Leserbrief exemplarisch zeigt. Für 250k bekommt man hier bei uns derzeit nicht mehr viel. Tendenz: Weiter steigende Preise. Ich war vor zwei Wochen aus Neugier bei einer Zwangsversteigerung für ein Haus in eher ländlicher Lage. Große Nachfrage, der Verkehrswert wurde um 90 Prozent übertroffen, obwohl er halbwegs realistisch bewertet war. Vor einigen Jahren noch meist undenkbar.

  58. Mark 85Mark 85

    An Ralf: Was für ein Modell besitzt du? Was ich allen Kaufinteressierten raten würde: Gebt lieber etwas mehr Geld für ein qualitativ hochwertigeres Modell aus. Mit den billigen Modellen ab 200/300 € kommt wenig Fahrfreude auf: Motorleistung, Reichweite, Reifengröße und Qualität/Verarbeitung der verbauten Teile.

    Bei etwas Nässe werde ich natürlich vorsichtiger fahren, aber mit den Reifen und der Bremsleistung bin ich soweit zufrieden. Im öffentlichen Personennahverkehr ist mir ein einklappbarer Elektrotretroller lieber als mein sperrigeres Elektrofahrrad. Mit normalen Steigungen hat meiner keine Probleme.
     

  59. AvatarRalf

    @Mark 85: Es ist ein Einsteigermodell (Doc Green ESA1919) und mehr als Fun-Gerät gedacht um mal schnell zum Discounter zu zischen. Hat allerdings im ADAC-Test und bei TechStage (Preis-Leistungs-Sieger) nicht so schlecht abgeschnitten und war im Sonderangebot sehr günstig mit ca. 262 €. Die Kinder sind zufrieden. Die Qualität finde ich nicht schlecht, da wackelt nix. Für mich ist es aber generell für den Job weniger geeignet, zu wenig Power bei starken Steigungen und doch einiges an Gewicht welches am Bahnsteig und auf Treppen zu bewegen ist. Und die Unfallgefahr mit E-Scootern schätze ich nach bisherigen eigenen Erfahrungen als erhöht ein. Trotzdem viel Spaß damit, gewöhne dich aber langsam daran!

  60. Mark 85Mark 85

    An Ralf: Ja, für deinen Anwendungszweck ausreichend. Als Minimalist finde ich das Thema Mobilität spannend, weil es bei einem durchschnittlichen Haushalt bereits auf Platz 3 der Kostenposten auftaucht, wobei mir klar ist, dass nicht jeder auf ein eigenes Auto verzichten kann oder möchte. Meine Beiträge sollen nur als Anregung dienen.

  61. AvatarWolke

    @ichweissnicht
    …und Deiner spricht dafür, dass Du von Mama u. Papa auf eine Wolke gelegt wurdest…
     
    Stimmt teilweise…Tut mir leid, wenn ich dich beleidigt habe, besonders weil du das schöne Bild mit der Wolke gebraucht hast. Wahrscheinlich hatte ich Unrecht mit meiner Bemerkung, die zugegeben etwas daneben war.

  62. Freelancer SebastianFreelancer Sebastian

    @ Schachmatt
     
    “Vom glückseligen Leben” steht bei mir seit einiger Zeit im Schrank. Bin irgendwie nie zum Lesen gekommen. Auf dein Anraten hin werde ich heute unterwegs die Seite 90 aufschlagen: “Von der Kürze des Lebens”….. – Danke!
     
    @ Sparta
     
    Bist  ´n  guter Kerl. Wir sind definitiv auf einer Wellenlänge.
     
    Meine Frau arbeitet 75%, ich selbst lange Zeit um die 70% mit 13 Wochen Urlaub im Jahr. Waren wunderbare 15 Jahre, die ich nicht missen möchte. Viel Zeit für die Kinder, für die Hobbies, für das Streben nach Kontemplation. Viele wollen da hin, ich war schon da 😉 ….
     
    Mit dem Einkommen eben Mittelschicht (bin mit “Mittelstand” oben gedanklich verrutscht 🙂 ). Völlig klar, dass eine wunderbare, sichere und fördernde Kindheit dank meiner Eltern bestimmte Pfade zum Glück angelegt hat. Ich bin dankbar, das gebe ich nun weiter.
     
    Aktuell fühle ich mich in einem solchen Maße FU, dass ich neue Wege gehe. Ganz entspannt und neugierig. Irgendwie dachte ich immer, dass da noch was kommen muss. Frührente brauche ich noch nicht. Passt alles gut im Moment.
     
    Und weil immer die Rede von Schicksalsschlägen ist, die manche ereilt. Mein Jüngster hat gerade die vierte Operation unter Vollnarkose hinter sich. Mit 8 Jahren. Am Ende nichts dramatisches. Aber doch recht “unangenehm”. Das ist das Leben.
     
    @ -M
     
    Grüße zurück 🙂 !
     

  63. AvatarEx-Studentin

    @Sebastian
    Deinem jüngsten alles Gute.
    Mir wurde letztens auch wieder bewusst, was für ein Glück ich / viele von uns eigentlich haben. Ich war letztens auf einer schönen Hochzeit. Die Braut ist seit der 6. Klasse Freundin meine Freundin. Ein anderes Mädchen aus unserer Klasse war wenige Tage vorher an Krebs gestorben. Damit sind bereits 3 ehemalige Klassenkameraden verstorben. Zumindest von denen ich es weiß..

  64. AvatarThomasH

    Was kann ein E-Scooter besser als ein stinknormales umweltfreundlicheres akkuloses Fahrrad? Ich finde es Spielerei…

  65. Avatarghost

    der E-scooter kann höchstwahrscheinlich Bequemlichkeit, was ich sehr gut finde.
    Solange hier Steuern erhoben werden bald womöglich für saubere Luft damit der fette kleine olafsen, die Betonung hierbei liegt bei Olafsen…..   und auch die sehr tollen Politiker sich eine Zweitwohnung und die ganzen Gehälter und Prämien leisten können erhoben wird, ist das alles nur heisse  Luft und hohe Steuern für uns Bürger und sonst nichts…..
    Weil es bewiesen ist dass Italien so dreckige Luft wie China fast hat, stellte man durch corona fest, (es kommen wieder so Sachen, wie kann ich es wagen dies zu behaupten…. die Antwort ist weil ich es in Zeitungen lese und ja auch sehr gerne die Bild aber auch wissenschaftliche Studien zu dem und dem …..) Bringt das ganze gejammere wegen der Umwelt nichts ausser Steuern. Ich heule hier nicht rum mir gehts eigentlich sehr gut…….  aber ist kompliziert geschrieben und ja egal…..warum ein akkuloses Fahrrad……. es hat auch ein wenig die Umwelt zerstört bei der Herstellung…..
    warum nicht zu Fuss gleich laufen……
     
    aber halt warum zu Fuss, neue Schuhe zerstören auch die Umwelt, warum dann nicht eher Barfuss laufen und am besten nur einmal im Monat rausgehen, weil die Hose scheuert nach ein paar Monaten auch durch und dann muss man neue kaufen….  warum überhaupt etwas kaufen, man könnte einfach im Wald sitzen, nackt natürlich, auf den nächsten Regen wartend damit paar Kräuter nachwachsen…..
     
    was ich damit sagen möchte, solange um uns herum auf die Umwelt geschi…… wird, bringt es nichts auf nen Akkufahrrad loszujammern und zuzuschauen wie immer neue Steuern erhoben werden für irgend ein Schwachsinn, welchen sich die Politiker die meiner Meinung nach höchst begabt und voll intelligent sind, dies sieht man auch daran, dass Deutschland von Beratern die die Politik bezahlt regiert wird.
     
    aber halt was ist dann mit den Reifen des akkulosen Fahrrads, erstens fährt man viel braucht man alle ca. 4k neue Reifen, der Abrieb des Gummis bleibt auf der Strasse liegen, dies ist Umweltverschmutzung und dazu kommt das durch den Abrieb auch Feinstaub “verursacht ” wird.
    Somit wäre doch die Lösung am besten  Fahrrad sich zu basteln aus abfallenden Ästen und diesen dann mit in den Wald zu nehmen, damit man nicht alleine ist……paar Blätter drüber und dann hat man häusle
    Bei aller Liebe zur Umwelt :)……
    Die Erdkugel wird weiter zerstört, egal ob es ein Akku gibt oder eben nicht.
    Ich finde man macht sich nur etwas vor mehr nicht es müssten alle Flüge (bin dafür) verboten werden. Man würde nur noch Kartoffeln fressen von Bauern (für die Bauern wärs gut, wril sich ihre Arbeit mehr lohnen würde). Es müssten alle Autos und die ganze Industrie verboten werden dann könnte man die Erdkugel retten……jeder klar denkende versteht dass dies unmöglich wäre, somit die Frage warum ist ein Akkulosesfahrrad besser als eins mit? Jeder von uns zerstört die Erde irgendwo auf die eine oder die andere Weise mit. Zerstörung liegt in der Natur des Menschen…
    Kauft man sich kein Akku dann hat man eben etwas anderes dass zur Zerstörung der Erde beiträgt…..
    ich gab mein Auto meiner Partnerin, somit haben wir nur eins, fahre mit dem Rad bei Wind und Schnee zur Arbeit … Dorfgegend….und ja einen e-trettrollerfinde ich auch interessant weil es eben immer noch besser ist ein e-scootertrettroller und ein Ebike zu haben als ein Auto….(zweitwagen)….
    wahrscheinlich haben hier viele jetzt vor sich cisco zuzulegen…..aber ……wenn alle techwerte so nach oben fliegen…… ist cisco wirklich so gut, auch wenn sie eben Dividende zahlen? Ich glaube nicht. 
     
    mfg

  66. AvatarDaniel

    Was kann ein E-Scooter besser als ein stinknormales umweltfreundlicheres akkuloses Fahrrad? Ich finde es Spielerei…
    die eigentliche Konkurrenz des E-Scooters ist nicht das Fahrrad sondern das Klapprad. Eigentlich sind diese Dinger eher für die letzte Meile zur Arbeit ausgelegt. Da schleppst du aber in Bus und Bahn keine alte Gazelle mit die zudem noch zusätzlich Geld kostet.
    Wer mit dem Zug in einer Stadt ankommt und anschließend noch 2-3km weitermuss, für den ist so ein Ding sicherlich durchaus praktikabel. Und man muss auch nicht vorher sein Klapprad “entfalten”. Man erkauft es sich aber mit instabilerem Fahren und vor allem im Winter würde ich es nicht machen.
    Mir würde es allerdings schwerfallen mich zu entscheiden. Habe damals nen Klapprad genommen, aber da gabs die Scooter noch nicht.

  67. AvatarLukas

    Wer mit dem Zug in einer Stadt ankommt und anschließend noch 2-3km weitermuss, für den ist so ein Ding sicherlich durchaus praktikabel. Und man muss auch nicht vorher sein Klapprad “entfalten”. Man erkauft es sich aber mit instabilerem Fahren und vor allem im Winter würde ich es nicht machen.
    Und dann anschließend im Fitnessstudio am Laufband laufen? Natürlich muss man auch mit dem E-Scooter hin :D.

  68. AvatarRalf

    “Und dann anschließend im Fitnessstudio am Laufband laufen? Natürlich muss man auch mit dem E-Scooter hin :D.”

    Vielleicht kann ein E-Scooter helfen, einen früheren ÖPNV-Anschluss zu bekommen und so Wartezeit zu ersparen. Da kann das schon Sinn machen in der Theorie. Allerdings ist die Unfallgefahr auch nicht ohne. Mich hat es fast hingeschmissen mit unserem E-Scooter. Und so leicht sind die Dinger eben auch nicht wenn man die auf dem Bahnsteig erst rumhieven muss (Treppen steigen etc.).

  69. AvatarSlowroller

    Aus Großstädtersicht: Der Vorteil des (Leih-) Scooters ist, dass er frei rumsteht und ich ihn dann irgendwo den Leuten in den Weg stellen kann. Somit ist er auch interessant für einfache Strecken ohne Rückweg. Den Müll räumen dann andere weg (oder werfen ihn in die Kanäle oder Büsche)

  70. Freelancer SebastianFreelancer Sebastian

    @ ghost und Jenny
     
    Nett von euch. Vielen Dank.
     
    Es war aber nie etwas bedrohliches. Zuletzt eine OP aufgrund eines Leistenbruchs. Allerdings wird bei (Klein-)Kindern “gern” die Vollnarkose angesetzt. Und diese ist nie ohne Risiko.
     
    Ich habe das auch nur geschrieben, um einmal zu zeigen, dass wir alle durch Höhen und Tiefen gehen. Auch bei uns ist nicht immer alles eitel Sonnenschein. Trotzdem bin ich ein grundpositiver Mensch. Ich schreibe hier lieber über die guten Seiten des Lebens. Das Zetern und Klagen überlasse ich anderen…
     
    Ein schönes Wochenende wünsche ich allen 🙂 !
     

  71. KievKiev

    @ Freelancer
    Ich wünsche Deinen Kindern auch keine weiteren Operationen. Ich komme gerade aus einem sehr schönen Urlaub. Es gab zwar mitunter Freizeitstress, aber die Kinder waren so glücklich… Ich muss hier auch unbekannterweise Anerkennung für fremde Kinder aussprechen. Wir haben sehr gut erzogene Kinder kennengelernt. Nichts falsch verstehen, ich spreche hier nicht von Heiligen. Es war aber einfach sehr schön anzusehen wie sie sich gegenseitig integriert, unterstützt und miteinander gespielt haben. Und das in einer Altersspanne von 6-12 Jahren.
    Mein Kleinster hat in ein Bachbecken einen Salto geschlagen. Er hat dabei eine Tauchbrille getragen und Schwimmflügel. Schließlich kann er noch nicht schwimmen. Das sah so tabsig aus, aber es hat tatsächlich funktioniert… Er hat mir später offenbart, dass er diesbezüglich schon Erfahrungen im Bällebad gesammelt hat. Ich hatte mich schon gewundert wie man auf so eine Idee kommt ohne schwimmen zu können. Tauchen klappt übrigens auch sehr gut. Jetzt muss er nur noch oben schwimmen…
    Wir waren sehr oft an einem Bach, gelegentlich am Meer und haben ein paar kleine Wanderungen durchgeführt. Wir haben gemeinsam mit ca. 20 Leuten gegrillt und auch einmal mit lediglich 6 Leuten. Wir waren drei mal Essen. Es war einfach schön. Bei den Restaurantbesuchen haben wir um 180€ insgesamt bezahlt. Der Rest war gemeinschaftlich zusammengestellt. Wir haben vielleicht insgesamt unnötige 300€ ausgegeben. Das sprengt nicht unser Budget, so dass diesen Monat wieder über 50% Sparquote erreicht werden. Ein bisschen unnötiges Geld muss man auch für die Teilhabe ausgegeben. Schließlich wird nicht jeden Tag gemeinsam gegrillt, auch wenn es sehr gut war.

  72. AvatarJune

    @Hannes,
    alles richtig gemacht. Tolle Familienleistung. Wir haben 2013 eine Neubauwohnung gekauft, euer Haus war günstiger als unsere Wohnung in Süddeutschland. Und trotz regelmäßiger Sondertilgung werden wir nach 10 Jahren leider nicht den Kredit komplett getilgt haben.

    @Kinder,
    ich habe zwei, inzwischen erwachsen. Ohne die Beiden wäre ich vermutlich längst finanziell frei. Richtig teuer wurden sie erst nach dem Abitur. Man muss den „Kleinen“ ja nicht alle Wünsche erfüllen. Und vieles was Eltern die Kinder heute in der Freizeit machen lassen, dient oft dazu um als Eltern selbst gut dazustehen. Klein Lisa, muss nicht unbedingt zum Kickboxen ins Ballett, zum Englisch oder Matheunterricht und in die  Klavierstunde. Eine gute aber intensive Freizeitbeschäftigung, die das Kind sehr gerne macht reicht doch neben der Schule völlig aus. Und die muss auch gar nicht teuer sein. Und sowas überfordert die Kids dann auch nicht.

    @gebrauchte Babykleidung,
    inzwischen kaufen viele Eltern die Kleidung auch wegen der geringeren Schadstoffbelastung für die zarte Baby- und Kinderhaut gebraucht. 

    @„nur“ Hausfrau,
    bitte bedenkt bei aller Kritik, ich bin eine Frau und Mutter und verfüge hier über meinen eigenen Erfahrungsschatz.  Es stimmt Mutter zu sein, kann anstrengend sein. Vor allem Babys und Kleinkinder können Zeit und Nerven rauben. Vielleicht bin ich auch „nur“ besonders gut organisiert, vielleicht macht mir Stress weniger aus als anderen Menschen oder ich bin einfach „nur“ positiver gegenüber den Bedürfnissen von Kindern eingestellt gewesen. Aber aus meiner persönlichen Erfahrung war es die schönste, relaxteste und beste Zeit meines Lebens als ich „nur“ Hausfrau und Mutter war. So viel private Zeit für mich hatte ich seitdem nie wieder. Und ich bin keine Mutter, die ihre Kids stundenlang vor dem Fernseher geparkt hat, erstens waren sie dazu zu Klein und  wir hatten auch gar auch keinen Fernseher. 

    Take care,

    June
     

  73. Mark 85Mark 85

    ThomasH schrieb: ,,Was kann ein E-Scooter besser als ein stinknormales umweltfreundlicheres akkuloses Fahrrad? Ich finde es Spielerei.”

    Mein Kaufgrund: Ich habe neben meinem E-Fahrrad eine kostengünstige und wartungsarme, aber motorbetriebene Alternative zu Fahrzeugen mit Verbrennungsmotoren wie Autos und Rollern. Die anfänglichen sowie laufenden Kosten sind erheblich geringer. Super für Minimalisten.

    Ich bin gestern ohne Probleme 40 km durch die Natur gefahren. Meine anschließende Lademessung ergab 0,4 Kw/h (zirka 11 ct). 🙂

  74. Avatarsammy

    @freelancer
    Erzieherin/Lehrer
    Ohje nun ist mir klar woher dein Schuss kommt. Beides Pädagogen..

  75. AvatarFit und Gesund

    @Freelancer Sebastian
    gute Besserung für Deinen Kleinen! 
     
    @June,
    schön von Dir zu Lesen!
     
    @all
    Warren Buffett ist doch ein cleveres Kerlchen, hat Barrick Gold gekauft! Sehr interessant auf jeden Fall.
     

  76. Avatar-M

    @FuG
    Er war es mit ziemlicher Sicherheit nicht. Auch die Menge die er kaufte war ja sehr überschaubar. 
     
    Interessanter die Banken die er weiter verkauft im Gegensatz zu BoA, wo er zukauft. 
    -M

  77. AvatarRüdiger

    Er war es mit ziemlicher Sicherheit nicht.
     
    Ist doch auch nebensächlich. Es wird eh nicht unterschieden zwischen W.B. und Berkshire. Mit der Meldung “Warren Buffett hat …” kann man halt ‘ne Menge Leute locken  😉
     

  78. AvatarFit und Gesund

    Ich bin dennoch gespannt wie es mit der BRK-Aktie weitergeht nach dem Ableben von Warren Buffett, die Aktie bekommt langsam aber sicher immer mehr den Stempel von Ted und Todd aufgedrückt.
     
    @Rüdiger,
    was macht Dein Silber?
     
    letzte Woche war das Glück mit den Dummen *lach* , meine Sunrise-Aktien sind an einem Tag knapp 27% nach oben geschossen, ich habe sie sofort verkauft, erst geplatzter Sunrise-UPC merger, jetzt soll es dann andersrum funktionieren, also UPC will nun Sunrise kaufen. Nur schade um meinen guten Dividenden-zahler, aber Alles kann man nicht haben   🙂    Aber das hat mir ordentlich Geld in die Kriegskasse gespült, mal schauen wie ich das wieder unterbringen kann.

  79. AvatarRüdiger

    was macht Dein Silber?
     
    Ganz ehrlich? Keine Ahnung … ist nicht der Rede Wert. Bis ich den Einkaufswert (in Summe: 400 EUR) wieder erreicht habe, dürfte es noch ein Weile dauern. Und wenn es dann so weit ist, werde ich es wahrscheinlich gar nicht bemerken  😉
     
     

  80. AvatarChristian Thiel

    Interessanter Artikel.
     
    Hausbau mit 250k und Depot mit 100k macht also 350k im Saldo und dass zu 2. Das ist bei der Sparquote dann realistisch.
     
    Ist wie weiter oben angesprochen in anderen Regionen wie hier nicht so leicht.
     
    Hausbau hier wäre selbst vor 5-6 Jahren auch schon Minimum bei 450K gewesen. Damals halt noch bei 4-5 Prozent Zins. Inzwischen liegen solche Häuser bei 600k, dafür halt mit 1-2 Prozent Zins.
    Übertragen auf Hannes wäre man also weder im Besitz eines Hauses noch eines Depots.

  81. AvatarAlf

    @sammy.. wusstest du nicht?
    13 Wochen Urlaub bei 70 % und wenn ich sehe, welchen Schrott meine Kinder lesen sollen.. Da platzt mir mit meinen 24 Urlaubstagen bei 100% fast der Mond!

  82. AvatarLejero

    @Pocahontas:
    Find ich super mit Spahn, jetzt kann er auch gerne CDU Vorsitzender werden. Dann ist wenigstens einer dran, der hoffentlich kein gesteigertes Interesse an einer Vermögenssteuer hat und zumindest bei eigengenutzter Immobilie niedrige Grundsteuer gut findet. Gerne soll er sich noch ein paar vermiete Immobilien kaufen, könnte auch Schaden abwenden. Besser als ein Sparbuch Fan als Finanzminister.

  83. KievKiev

    @ Alf
    Meine Frau hat vor ein paar Jahren ebenfalls 24 Tage Urlaub in Vollzeit erhalten. Es hat uns gestört, da ich so auch mehr Urlaubstage zu Verfügung hatte. Hinzu kamen noch Überstunden, die ich als Urlaub abfeuern darf.
    Meine Frau arbeitet heute 30h pro Woche, da wir zwei Kinder haben. Sie verdient mehr als in Vollzeit in der alten Tätigkeit. Sie hat auch die 30 Tage Urlaub. Es wird zumindest mit der reduzierten Arbeitszeit korrekt angeglichen. Überstunden werden bezahlt und dankend angenommen. Schließlich werden sie für Kunden bei Bedarf abgeleistet und auch entsprechend bezahlt. Es gibt noch weitere Vergünstigungen. Aber…. Es hat das Verlassen der Komfortzone bedeutet. Sie hat heute einen Job in einer Neueren Branche. Sie ist Projektleiter für größere Projekte. Und das in Teilzeit. Es gab ansonsten keine Alternativen. Wenn Du Dich an den Urlaubstagen störst, was ich nachvollziehen kann, dann kannst Du nur selbst nach Alternativen schauen.
    Freelancer hat jetzt auch Vollzeit angefangen zu arbeiten. Oder zumindest Beinen Vertrag unterschrieben. Ich nehme an, dass er etwas interessantes gefunden hat. Er wird sich vorbereiten und bestimmt auch viel und gutes Material vorbereiten. Er wird es vermutlich gewissenhaft und ordentlich vorbereiten. Mancher Stoff ist natürlich vorgegebenen. Ich bin zumindest mit meinen Lehrern sehr zufrieden. Da Freelancer sich freiwillig entschlossen hat, nehme ich an, dass er ganz im Sinne von Wolke etwas gefunden hat, dass ihm vielleicht viel Freude bringen kann. Er hat jetzt auch die dafür notwendige Zeit, so dass er nicht privates vernachlässigen muss. Ich finde diese Herangehensweise sehr erstrebenswert.

  84. AvatarJune

    @Christian,
    Häuser haben 2013 hier in der Nachbarschaft als Neubau 550 k € gekostet. Wir haben uns auch einige angesehen uns dann aber für eine große 4 Zimmer Wohnung für knapp 300 k € entschieden. Für uns waren Optionen wichtig, die wir mit Haus später nicht gehabt hätten. Inzwischen haben sich die Preise für die Wohnungen verdoppelt. So ein Haus wie uns damals angeboten wurde kostet heute fast 1 Million. 
    @ Fit und Gesund,
    ich habe vor wieder regelmäßiger hier zu lesen und zu schreiben und hoffen, das meine Zeit es wieder zulässt.
    @ Schule,
    das Kultusministerium bestimmt die Inhalte des Unterrichts und die Lehrkraft vermittelt dies den Kindern. Also macht nicht die Lehrer/innen für den Inhalt des Unterrichts verantwortlich, sondern seid froh, engagierte Menschen zu begegnen, die es immer noch als Berufung ansehen den heutigen Kindern Bildung, Wissen und Erziehung zu vermitteln. 
    Take care,
    June

  85. KievKiev

    @ Christian Thiel
    Es ist schwer zu sagen was in 10 Jahren herauskäme, wenn er heute für den doppelten Preis kaufen müsste. Vielleicht entwertet auch das Geld und er könnte Gehaltssteigerungen nutzen um wieder 10% Sondertilgung zu nutzen. 50k klingt heute nach viel Geld für eine jährliche Tilgung als Angestellter. Vielleicht sieht es in 5 Jahren schon anders aus? Das Risiko steigt allerdings mit der Höhe der Schulden. Ich würde mich heutzutage in jüngeren Jahren in Genossenschaften anmelden. So kann entspannt Vermögensaufbau betrieben werden. Vielleicht ergibt sich eine Gelegenheit im Immobiliensektor. Ohne Druck stehen die Chancen besser und man kann entspannt Chancen und Risiken abwägen.

  86. AvatarEx-Studentin

    Hauspreise waren schon immer von der Region abhängig. Es gab einen Blogger, der z.B. vor gut 5 Jahren für 300k (inkl. Grundstück) ein schönes Haus gebaut hat. Im Hausbau-Forum kann man solche Preise sicherlich auch noch nachlesen. In der Stadt war es schon immer teurer bzw. es gibt weniger Grundstücke. Ich kenne die Preise von 2012 nicht, aber für 400k hat man sicherlich was gefunden. Jetzt muss man in meiner (Stuttgarter) 800k aufwärts einplanen, sofern man ein Grundstück findet. 
    So im Nachhinein hätte ich mir einfach irgendeine Wohnung nach dem Studium kaufen sollen. Die Preise haben sich alle in meiner Region verdoppelt. Aber im Nachhinein ist sowas offensichtlicher. 

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