Die meisten stecken im Konsumhamsterrad

Ich glaube, die Mittelschicht teilt sich in zwei Gruppen ein, die Sparsamen und die Konsumsüchtigen. Wenn dein Nettovermögen um das zehn- oder hundertfache höher ist als das deiner Kollegen, die ähnlich verdienen, siehst du spätestens die zwei Welten.

Nach 15, 20 oder 30 Jahren Investieren kann sich eine massive Lücke ergeben. Der typische Konsumsüchtige investiert nichts. Er will die sofortige Befriedigung seiner Wünsche. Auf die langfristige Belohnung per Aktien hat er keine Lust.

Du kannst die beiden Welten grob in die Habenichte und Vermögenden einteilen. Es klingt krass, ist aber so.

Es gibt genug Sparsame, die versuchen Freunden zu erklären, wie man das Risiko minimieren und den Gewinn maximieren kann an der Börse. Beispielsweise über ETF-Sparpläne. Aber: Nur 18% der Deutschen besitzt Fonds, ETFs oder Aktien. Die Botschaft kommt nicht an. Über den jüngsten Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung schreibt der Focus:

“Beachtliche Teile der Bevölkerung haben also zwar keine Schulden, aber eben auch nicht wirklich etwas auf der hohen Kante.”

Ein Sparplan auf einen All-World-ETF ist kaum riskant auf Sicht von 35 oder 40 Jahren. Inflationsbereinigt sind hier wohl vier bis sechs Prozent per annum drin. Du weißt, es gibt ein Risiko. Aber es bringt dein Blut nicht in Wallung. Es ist kein Glücksspiel. Wer Geduld hat, der weiß, dass die Börse kein Kasino ist.

Viele Menschen wissen offensichtlich zu wenig über diese Strategie, sonst würden sie die Chance nutzen. Der Zinseszins ist so fürstlich, dass es sich lohnt, etwas zurückzulegen. Der Mehrwert ist umso größer im Alter.

Die meisten sind eine Maus. Dabei könnten sie ein Fuchs sein:

Eine Maus wurde oben auf ein mit Körnern gefülltes Gefäß gesetzt. Sie war glücklich, so viel Nahrung um sich herum zu finden, dass sie nicht mehr das Bedürfnis verspürte, herumzulaufen und nach Nahrung zu suchen. Jetzt konnte sie glücklich ihr Leben leben. Nachdem sie ein paar Tage lang die Körner genoss, erreichte sie den Boden des Glases. Plötzlich merkt sie, dass sie gefangen war und nicht mehr herauskam. Sie muss sich jetzt voll und ganz darauf verlassen, dass jemand Körner in das Glas gibt, damit sie überleben kann. Sie hat jetzt keine andere Wahl, als zu essen, was sie bekommt.

Sie ist ein Sklave. Ein paar Lehren daraus:

1) Kurzfristige Freuden können zu langfristigen Fallen führen.

2) Wenn die Dinge leicht fallen und du dich wohl fühlst, geratest du in Abhängigkeit.

3) Wenn Du deine Fähigkeiten nicht einsetzt, verlierst du mehr als deine Fähigkeiten. Du verlierst deine Entscheidungsgewalt und FREIHEIT.

4) Freiheit kommt nicht leicht, kann aber schnell verloren gehen. NICHTS kommt leicht im Leben. Und wenn es leicht fällt, ist es das vielleicht nicht wert… Verfluche deine Kämpfe nicht, umarme sie. Sie sind dein verkleideter Segen.

Youtuber verdient fast 100.000 € im Monat

Es gibt auf YouTube gute “Pädagogen” wie Thomas Kehl von Finanzfluss, die das gut erklären können. Das Schöne ist, dass du als erfolgreicher YouTuber nicht nur einer Mission nachgehst, sondern auch eine Stange Geld verdienen kannst. Schau dir diesen YouTuber an, der fast 100.000 Euro im Monat mit seinem Kanal verdient:


Wow. In Youtube steckt unheimlich viel Potential. Ich muss meinen Kanal unbedingt ausbauen.

Ach ja, die Sache mit dem Investieren ist, dass es unserer Natur widerspricht. Wir müssen die Konsum-Befriedigung jahrzehntelang aufschieben. Dabei müssen wir den Überschwang der anderen Menschen während des Booms und die Angst während der Panik ignorieren. Der größte Teil des Investierens besteht nur darin, diszipliniert den Plan zu verfolgen. Um dies erfolgreich zu tun, musst du dich einer Gehirnwäsche unterziehen, um den Statistiken und nicht deinen Emotionen zu vertrauen.

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  1. Tim, ausgezeichneter Artikel – endlich wieder TimSchaefer-Classic!
    Dieses gebetsmühligenartige Wiederholen des richtigen Weges benötige ich einfach, da ich sonst nach kurzer Zeit wieder anfange (unnötige) Konsumausgaben zu tätige.

    Kannst ja mal in einem Artikel eine persönliche Meinung über Value/dividend Aktien vs Wachstumsaktien und deine ideale Gewichtung schreiben, wäre sicher interessant.

  2. Die krankhafte Zen (Ich lese ihre Beiträge niemals) macht hier bestimmt wieder alles kaputt, während der Tim hier völlig ignoriert. Warum lässt Du sie alles zu, Tim???

  3. Super Artikel Tim.

    Gerne immer wieder konsumkritische Beiträge bringen.

    Ich habe dieses Jahr eine Sparquote von ca. 30% erreicht. In den nächsten zwei Jahren peile ich die 40 % an.

  4. Ich bin stille Mitleserin hier, aber ich möchte zum Ausdruck bringen, wie dankbar ich für Tim’s Blog bin. Seine Texte sind für mich als Börsenbegeisterte eine Inspiration.
    Ich hoffe daher, dass er auf seine Foristen hier hört und nicht zulässt, dass sein Blog von einem Geltungssüchtigen mit den schrecklich langen Kommentaren ruiniert wird.

  5. Danke Tim.
    Mittlerweile geht mein Depowert auf 50k zu und das nur Dank dir. Schön ist auch, dass du nicht nur zu guten Zeiten bloggst, sondern uns auch im Crash nicht im Stich lässt.

  6. Ich befriedigt mein Konsum in dem ich in Aktien und etfs investiere. Jedes Mal wenn ich eine Summe investiere, fühle ich mich ein wenig besser 🙂

  7. Hallo Tom
    Wieder ein super Artikel, vielen Dank!
    Ja, der Fokus auf Konsum bringt Leute ins Hamsterrad. Und du hast völlig recht, der Unterschied im Fokus zeigt sich enorm im Vermögensaufbau. Viele unterschätzen auch die Macht kleiner konsistenter Schritte über eine Zeitdauer. Wer eine Sparquote von „nur“ 1 % hat, steht schon um so viel besser da als viele. Dann langsam raufschrauben, langsam Fixkosten optimieren und die Differenz investieren etc.. Es gibt überall Optimierungshebel. Auf Ausgaben- aber auch Einnahmenseite. Von 2005 bis 2012 hatte ich nur für mich zu sorgen, ein hohes Gehalt, und sparte viel viel weniger als heute, wo ich leicht weniger verdiene und für eine vierköpfige Familie sorge. Das heisst man kann die Sparrate absolut steuern. Auf einmal schnellte bei uns die Sparrate auf 50 % und drüber und stieg sogar auf 70 %. Es ist möglich. Und das beste: auf einmal ist die Finanzielle Unabhängigkeit in Sichtweite. Und das motiviert enorm.
    Nochmals vielen Dank, für einen erneut tollen Artikel, Tim.
    Beste Grüsse
    MyFinancialShape

  8. “auf einmal ist die Finanzielle Unabhängigkeit in Sichtweite. ”

    Mit vierköpfiger Familie? Recht unwahrscheinlich. Außer du Verdienst im guten sechsstelligen Bereich.

  9. Wow, 100.000€ pro Monat wäre doch mal etwas.
    Man muss allerdings zugeben, dass er viel dafür risikiert und gearbeitet hat und ich nur im Büro sitze und auf den PC einkloppe. Ich gönne dem jungen Mann das Geld.

    Meine Sparquote liegt auch in etwa bei 60%, obwohl ich nur ca. 3.300€ verdiene.

  10. @Zen
    Die Formel ist falsch da sie den Zinseszins nicht betrachtet. Dadurch wird Wachstum exponetiell und nicht linear. Mir wäre auch unwohl in so einer verein fachten Formel das Risiko nur über den Faktor Rendite zu spielen. Das wird ihm nämlich nicht gerecht.

  11. und zack da gehts wieder los. Bitte Tim, tue etwas, du wirst sicherlich selbst bemerkt haben dass die meisten Stammuser inzwischen vergrault wurden…

  12. @Konsum
    Der Unterschied ist in Konsum investieren oder selbst konsumieren, sah neulich diese Doku über Kreuzfahrt, ein Schiff von Royal Carribean sind auch an der Börse:

    https://www.youtube.com/watch?v=N0dmmN0Im1M

    Ich finde es technisch schon interessant so ein Schiff, aber in Urlaub, unabhängig von Corona jetzt, würde ich nicht geschenkt. Aber über Geschmack lässt sich streiten 😀
    Aber diese Schiffe sind schon Geldmaschinen, sagen es im Dok ja selbst alleine das Casino…

  13. Ich glaube es ist an der Zeit auch mal ein paar technische Möglichkeiten in dieser Runde zu teilen. Kann sein, dass der nachfolgende Code nicht korrekt angezeigt wird, mal schauen.

    F12 drücken (Browser Dev Tools) => Console => folgendes kopieren => beliebigen Nutzernamen anstelle des Platzhalters einfügen => Enter

    $x(‘//article[@class=”comment-body” and contains(.//a, “NUTZERNAME”)]’).forEach(function(e) {e.remove()});

  14. Die fabelhafte Geschichte mit der Maus und die Lehren sind super. Besonders gefällt mir die 4. Lehre. Das ist der Weg zu einem selbstbestimmten Leben. Der Sparfuchs jagt die „Mäuse“ und lebt in der Freiheit.

  15. Der Montag (19.Juli 2021) war der schlechteste Tag seit ich an der Börse bin,
    bzw. seit ich mein neues Depot eröffnet habe (vor rund 2 Jahren).

    @zen dein Depot hat keinen Kurseinbruch im März/April 2020 erlitten? Wie hast du das gemacht?

  16. Ich muss schon sagen die Zeit behebt Investitionsfehler.
    Man braucht nicht viele gute Aktien um Gewinn zu machen.
    Jeder kann mit Aktien Maximum 100 % verlieren, doch Gewinn machen kann man ins unendliche.
    Meine Daimler Aktien haben sich auch mehr als erholt.
    Kraft Heinz ist bei mir noch im minus, diese wird sich aber bestimmt erholen.

  17. @josef

    Wenn nicht jetzt wann dann? Wir gehen von einem Hoch zum nächsten. Beim nächsten Abschwung kann ich dir allerdings garantieren wird dein Depot wieder tiefrot sein.

  18. Lieber Tim!
    Super Artikel! Ich bin seit Jahren stiller Mitleser und wollte dir einfach mal danken für deine tolle Arbeit! Dein Blog hat mich immer wieder motiviert, meinen Konsum zu überdenken und meine Sparquote nach oben zu fahren (mittlerweile 50 %, verdiene allerdings auch 6-stellig).
    Gottseidank hast du Zen jetzt endlich gesperrt. Der Typ hat dir den Blog wirklich kaputt gemacht. Ich hoffe, Zen findet einen Therapeuten, der ihm helfen kann.

  19. Hallo Zusammen,

    etwas off-topic. Wenn Ihr aufgrund vom Geldbedarf Eure Positionen reduzieren/schließen wolltet, welche wären es:
    1. gut gelaufen, keine oder niedrige Dividende, z.B. Alibaba, Amazon, Waste Management, Danaher, Paypal, etc.?
    2. gut gelaufen (=>100%), starke Dividendenrendite, z.B. BHP Group, Caterpillar?
    3. Gute Divirendite, Kursentwicklung +/- null bis vllt. +15%, z.B. Kraftheinz, General Mills, CVS?
    4. ETF Stoxx Europe 600 +21% (hier wäre die volle Steuer fällig, da der Verlusttopf Aktien hier nicht greift)?

    Habe zur Verfügung ein paar Tausend im Verlusttopf Aktien.

    Mich würde Eure Meinung interessieren, angesichts einer Perspektive von mind. 15 Jahren. In Aktien und ETF wird weiterhin kontinuierlich investiert.

    Viele Grüße,
    Anton

  20. Anton willst du deine besten Rennpferde verkloppen, oder doch lieber den lahmenden Gaul?

    Verkauf das für dich schlechteste Unternehmen.
    Aber Liquiditätsbedarf der mit Aktienverkauf einher geht, da bin ich skeptisch, dass vorher die Hausaufgaben nicht gemacht worden sind -> genügend Notgroschen einplanen, dann stellt sich die Frage nicht 🙂

    -M

  21. @Anton, wenn es sich legal vermeiden lässt dann bezahle ich möglichst keine oder wenig Steuern (besser gesagt stunden). In dem Fall würde bei mir 4. nicht in Frage kommen. Bei 1.-3. würde ich würfeln.

  22. @Anton
    Ich würde aus Top 1-3 jeweils das für Dich “schlechteste” Unternehmen verkaufen. Grundsätzlich immer Verlierer verkaufen und Gewinner kaufen (auf Basis Vergangenheit, die Wahrscheinlichkeit dass Gewinner bleiben und Verlierer Verlierer bleiben ist höher als umgekehrt langfristig). Die meisten machen es genau umgekehrt, Gewinne begrenzen und Verluste laufen lassen, menschliches Verhalten.

  23. @Der Domi
    Danke. Das wäre auch meine Priorität.

    @ -M
    Das ist eben die Frage: Rennpferd oder Gaul. Ich könnte auch etwas von beidem nehmen.

    Klar, kann man so sehen. Notgroschen kann letztendlich nie genug da sein. Bin der Meinung ich habe mehr als genug. Dennoch es hat sich eine Chance ergeben, welche wir überlegen wollen. Dies würde uns zwar nicht aus dem Gleichgewicht bringen, dennoch könnte ich mir das Leben in dieser Situation durch etwas Cash-Zuschuss (ca. 10-15 T€) vereinfachen.

    Gruß

  24. @ Anton

    Der Notgroschen sollte bereits grob bei 5k liegen. Du benötigst 10k-15k? Vielleicht hast Du auch noch etwas Zeit bis Du das Geld brauchst.
    Ich verfolge nur eine Regel. Das Depot ist eine Einbahnstraße. Ich zahle Geld ein und nehme nie Geld heraus. Wenn es eng wird ist Kreativität gefragt.
    Ansonsten befolge ich die allgemein Regeln der Börse:

    Wenn die Börsenkurse fallen,
    regt sich Kummer fast bei allen,
    aber manche blühen auf:
    Ihr Rezept heißt Leerverkauf.

    Keck verhökern diese Knaben
    Dinge, die sie gar nicht haben,
    treten selbst den Absturz los,
    den sie brauchen – echt famos!

    Leichter noch bei solchen Taten
    tun sie sich mit Derivaten:
    Wenn Papier den Wert frisiert,
    wird die Wirkung potenziert.

    Wenn in Folge Banken krachen,
    haben Sparer nichts zu lachen,
    und die Hypothek aufs Haus
    heißt, Bewohner müssen raus.

    Trifft’s hingegen große Banken,
    kommt die ganze Welt ins Wanken –
    auch die Spekulantenbrut
    zittert jetzt um Hab und Gut!

    Soll man das System gefährden?
    Da muss eingeschritten werden:
    Der Gewinn, der bleibt privat,
    die Verluste kauft der Staat.

    Dazu braucht der Staat Kredite,
    und das bringt erneut Profite,
    hat man doch in jenem Land
    die Regierung in der Hand.

    Für die Zechen dieser Frechen
    hat der Kleine Mann zu blechen
    und – das ist das Feine ja –
    nicht nur in Amerika!

    Und wenn Kurse wieder steigen,
    fängt von vorne an der Reigen –
    ist halt Umverteilung pur,
    stets in eine Richtung nur.

    Aber sollten sich die Massen
    das mal nimmer bieten lassen,
    ist der Ausweg längst bedacht:
    Dann wird bisschen Krieg gemacht.

    Ist ein bisschen Quatsch. Ein Sparplan auf den World oder Emerging Markets ETF sollte schon ausreichen.

    @ MyFinancelShape
    Glückwunsch, die Zahlen sehen vielversprechend aus. Du könntest hier vielleicht von Zeit zu Zeit Updates geben um Andere zu motivieren. Es wird bei der Sparquote bei Dir sehr schnell weitergehen. Mit der Zeit wirst Du auch neue Möglichkeiten finden Geld einzunehmen oder nicht auszugeben oder sonst wie an zusätzliche Einnahmen zu kommen.

  25. @Kiev
    Mein Notgroschen liegt akt. im mittleren 5-stelligen €-Bereich. Wie gesagt, ich habe heute keine Not. Es hat sich eine Opportunität ergeben, die wir prüfen. Sollten wir diesen Weg einschlagen, hätte ich keinen Notgroschen mehr und müsste vllt. in Not zu Tiefpreisen verkaufen.

  26. @kiev
    Suoer gedichtet – ich applaudiere 🙂

    Gerade aber die Einbahnstraße ist die, die Erfolg verspricht. Was investiert ist bleibt investiert – ich halte es für mich noch drastischer: Ich kaufe nur und verkaufe nie. So muss man sich nur einmal gedanken machen…

  27. @ Slowroller

    Das Gedicht gefällt mir auch. Ist aber leider nicht von mir geschrieben. Es beschreibt schön das Ei des Kostolany. Geschichte wiederholt sich oft. Nur leider weiß man nie wann. Von daher ist regelmäßiger Kauf mit Buy und Hold kein schlechter Ansatz.
    Ich schreibe manchmal Optionen auf Slowgrower. Ich habe auch zyklische Werte, die ich dann auch Mal verkaufe. der Großteil an Aktien bleibt allerdings unberührt.
    @ Anton
    Ich weiß nicht wie schnell Du den Notgroschen wieder auffüllen kannst und was da genau auf Dich zukommt . Solche Dinge muss man am Ende immer für sich entscheiden. Ich entnehme jedenfalls nie Geld. Ich führe allerdings ein einfaches Haushaltsbuch über Jahre und weiß was in den nächsten Monaten reingehen sollte und was rausgehen wird.

  28. @ MyFinancialShape
    Mega-Sparquote für eure 4-köpfige Familie. Das zeigt einmal mehr, die finanzielle Freiheit geht auch mit Familie.

  29. @Anton
    Falls du gezwungen wirst zu verkaufen, würde ich das Produkt zuerst verkaufen wo du am wenigsten davon überzeugt bist, gut oder schlecht gelaufene Kurse allein ist eigentlich egal, man muss den Kurswert immer in Relation zum Unternehmenswert sehen.
    Kaufe tief verkaufe hoch ist natürlich immer das beste, doch meistens kommt es doch anders.

  30. @Anton
    Ich finde die anderen haben bereits gut geantwortet. Mir ist die Frage etwas zu unkonkret “evtl eine Opportunität, müsste evtl zu Tiefstpreisen verkaufen evtl.” um antworten zu können. Deshalb ein anderer Aspekt: sehr wenige Menschen agieren rational: deswegen ein kleineres Dopot muss dann Spass machen wenn man reinschaut um die Motivation für weiteres Investieren hoch zu halten. Also mögl. keine Lieblingsposition auflösen an der sie große Freude haben – egal wie die paar zu zahlenden Steuern sind.

  31. Falls wer in der Schweiz einfach Krypthowährungen handeln möchte, kann sich bei Yuh.ch anmelden. Wenn man Kunde bei Postfinance oder Swissquote ist kann man sich innert 5 min. Registrieren, gibt sogar noch eine Kreditkarte gratis dazu mit Fremdwährungskonten.
    Noch in eigener Sache Aktionscode von mir: lf3nw2
    Mit dem kriegt man bei 500 Fr. Einzahlung noch 500 Swisscoins kostenlos für beide dazu

  32. Hallo Tim,
    wie immer ein grandioser Artikel. Ich kann mich Nixolion einfach nur anschließen. Dieses eintrichtern vom Konsumverhalten, Sparen etc. Ich brauche das auch einfach. Das hilft mir jedes Mal einfach nur bestätigt zu sein in meinem Ziel die Finanzielle Freiheit zu erreichen.

    Ich denke ich sende dir mal bald ein Leserbrief einfach nur, weil ich finde du tust so viel für uns um uns zu helfen den Umgang mit Geld zu verstehen, Finazbildung etc. Das es an der Zeit wird dir etwas “zurück zu geben”

    Liebe Grüße und bleib gesund

  33. Danke @ Tim, dass du Zen entfernt hast. Das war kaum mehr zu ertragen.
    Und danke natürlich für den Artikel!
    Viele Grüße nach NYC 🙂

  34. @Paluma : wenn der 19.07.21 mit einem Minus von 1,94% (FTSE All-World) dein schlechtester Tag seit 2019 war, dann machst du Alles richtig – und hast eine fast unglaubliche Erfolgsquote.

  35. @ alle
    Aggressive Werbung werde ich nicht im Blog dulden. Und noch was: Ich werde einige Profile sperren, weil sie ständig andere beleidigen. Es muss ein fairer Umgang möglich sein. Die Beschimpfungen sind nicht akzeptabel.

  36. @Tim

    Gute Idee mit der Werbung ud besonders bei den Leuten die beleidigen….

    …. dann mach das aber auch konsequent, einige sind nur hier um negative Stimmung zu machen, bringen selbst jedoch nie etwas konstruktives…

    -M

  37. Wie seid ihr aufs Investieren gekommen?

    Also haben eure Eltern mit euch über Aktien geredet, oder Berufskollegen?

    Ich kam irgendwann selber drauf, weil ich irgendwie “Gewinne” machen wollte.
    So nahm ich vor 20 Jahren am FAZ Börsenspiel teil, vergass das wieder, und 2012 eröffnete ich mein erstes reales Depot.

    Und wie lange seid ihr schon an der Börse?

  38. @Zen

    Mit ca 12jahren meinem Dad Aktien abgekauft und seit dem dabei.

    Zitat Buffett shareholder meeting 1999:
    “You can’t look around for people to agree with you,” Buffett said of putting money into an investment. “You can’t look around for people to even know what you’re talking about.”

    Mal für dich explizit, wenn man einer nicht deiner Meinung ist, nehme es hin! 😉 lange Texte bringen es da nicht.

    Du wirst erntet genommen, wenn du in wenigen Worten etwas erklären kannst und es gibt nun mal x Meinungen. Hier ist der falsche Ort für Diskussionen. Siehe: Aktie vs. ETF … Wohnen vs. Miete… vs thesaurieren vs ausschütter … divi vs. Entnahme ….alles bringt nix und von Politik will ich erst gar nicht anfangen.
    Vlt gehöre ich zu den wenigen hier, die deine Texte überfliege (je kürzer desto besser), aber du bringst oft wirklich richtige Kontexte auf den Tisch. Leider in der falschen Art für das hiesige Forum. Reiß dich am Riemen und dass dich kürzer und beherzige das Buffett Zitat würde ich sagen 😉

    -M

  39. @Zen:
    Ich bin seit 1999 an der Börse, Auslöser war ein Praktikum bei der Deutschen Bank. Damals war gerade die Holzmann Pleite und wir haben alle wie verrückt auf Rettung gezockt, was Kanzler Schröder dann zum Glück auch gemacht hat. Erster Deal gleich ein ver-x-facher, pädagogisch nicht gut. Dann jahrelang auf Kredit gezockt, aufgrund dotcom und Irakkrise gut eingestiegen und wieder gehebelt ver-x-facht, Worldcom Krise wieder analog Holzmann Krise unten rein und dead cat bounce mitgemacht und rechtzeitig raus. Dann habe ich mit dem extremen Zocken aufgehört und mit Einzelwerten und fast ohne Kredit in ruhigere Fahrwasser. Nach Jahren festgestellt, dsas ich den Markt mit meinen Einzelaktien nicht schlage und dann in letzter Konsequenz auf Etf umgestellt.

  40. Bei den vielen Gedankengängen über die Jahre bleibt festzuhalten:
    Etliche bleiben dran und nähern sich trotz Geschrei ( an der Börse, hier im Blog ,…) der finanziellen Freiheit.
    Von anderen hört man nichts mehr. Die schreiben einfach hier nichts mehr, weil sie entweder ihren Weg gefunden haben oder dem Geschrei im Blog entgehen wollen. Corona, die Medien und die Politik reichen ja zu er Genüge zum aufregen.
    Nur bei der Börse ist eins relativ sicher : Aktien steigen mindestens mit der Inflation und oft plus einem Gewinnaufschlag durch nicht erfolgte Ausschüttungen. Ausschütter sind komplizierter zu berechnen. Die individuelle Steuer schlägt zu .

    Ach ja : Vonovia hat die Übernahme von DW abgeblasen. Ich hatte es gehofft und würde erhört. Wer immer eins der Unternehmen mit irren Forderungen wie gerade in Berlin mit “Enteignung” angreift hat wie bisher das zweite Unternehmen sofort auch als Gegner im Hintergrund. Mehr Rechtsanwälte , mehr Hürden für die illegalen Hausbesetzer, die für 5€ kalt mitten in der City wohnen wollen.
    Die Sicherheit für die Aktionäre ist durch die Absage gestiegen.

  41. @Josef & 42sucht21
    Vielen Dan für Euer Feedback.

    Zur Klarstellung falls dies nicht richtig rüber kam. Die Opportunität ist da (konkret). Wir überlegen sie eventuell zu nutzen. Auch wenn ich manche Rennpferde verkaufen sollte (vllt. nur anteilig), wäre dies eine Momentaufnahme. Ich würde dadurch Gewinne realisieren. Da ich an diese Unternehmen glaube, würde ich diese Positionen wieder aufbauen.

    Gruß

  42. @ Lejero..
    nach ach Jahren festgestellt, das ich den Markt mit meinen Einzelaktien nicht schlage und dann in letzter Konsequenz….
    > Bin seit 2004 an der Börse und bin mit über 70% der Einzelaktien seit dem Zeitpunkt stark überproportional im Depot Plus !

  43. @Mid:
    Super, freut mich für dich! Wenn jemand dauerhaft den Markt outperformt kann man ihn nur beglückwünschen!
    Für mich war es zu viel Stress bei zu wenig Rendite im Vergleich zu den Weltindizes.

  44. @Anton
    Solche Entscheidungen musst du selbst für dich treffen, da nur du das beste für dich kennst.
    Wenn ich ein Haus kaufen würde und Geld bräuchte würde ich in deinem Beispiel Amazon verkaufen, dies aber auch nur weil ich Amazon für aktuell hoch bewertet halte ( darum habe ich diese auch nicht im Depot).
    Ein anderer hat vielleicht andere Informationen und erkennt vielleicht dass Amazons Cloud Geschäft in den nächsten 10 Jahren enorm wachsen würde, dann würde ich Kraft Heinz verkaufen, aber alles nur rein Hypothetisch, da ich mich selbst als Anfänger sehe.

  45. Amazon ist immer hoch bewertet. Der letzte Kauf steht kurz vor 100% Zuwachs. Die gebe ich so schnell nicht wieder her. Und schon überhaupt nicht tausche ich sie gegen Kraft Heinz 😉

  46. @Paluma
    Scheinbar Downgrade von CS. Wobei ich natürlich nicht weiß, ob das der Grund gewesen ist, könnte aber sein.

    https://www.benzinga.com/news/21/07/22128194/credit-suisse-downgrades-baozun-to-underperform-following-chinese-regulatory-crackdown-reduced-price

    Tip: Wenn was hoch- oder runtergeht, und Du nicht weißt, ob Du richtig stehst (ich reime jetzt wie KIEV, das wird hier noch so eine Art Finanz-Blog-Rap), dann siehst Du auf Stocktwits, ob das Licht angeht. Will sagen: Lad Dir die App runter. Gib den Ticker ein. Und dann schau, wie die Trader und andere Freaks aus dem Zirkus in Echtzeit jede News verarbeiten. Da hole ich mir jedenfalls immer schnell eine (wilde) Einordnung, wenn ich sonstwo nichts finden kann. So war es auch hier bei Baozun, hab den Link dort rausgefischt.

  47. An Tobs
    dass sie abgestuft wurden hatte ich auch gelesen.
    Ich habe auch eine App, da wird viel geschrieben. Man muss halt etwas stöbern, um das Stichhaltige zu filtern. Es sind meist viele Raketen unterwegs ?Hatte erst kürzlich aufgestockt. Das war jetzt bitter.

  48. Paluma
    Blein dran. Ich hatte Zhong An eine große Position bei 5 Euro das Stück gemacht, dann gingen sie flugs und grundslos runter auf 4 Euro und jetzt stehen sie wieder bei 5 Euro. Gerade bei China Aktien: Set it and forget it. Sonst kann man da schnell jeck werden.

    Anta: Gratuliere Dir. Hatte davon einige für im Mittel für 5 Euro. Hatte sie mit etwas Gewinn verkauft letztes Jahr, aber nicht um zu traden, sondern weil ich eine Sondertilgung durchführen wollte. Deswegen hatte ich im März Crash auch sehr günstig eingekaufte Kraft und MunichRe (wirklich beide Positionen nahezu am Tief) mit Gewinn verkauft, aber heute würden sie mir noch besser stehen 🙂 . Das war grundsätzlich vernünftig, weil ich wirklich mal was den Leverage runterfahren wollte, aber heute bin traurig, sie nicht mehr zu haben 🙁 Gerade Anta hat sich toll entwickelt, da gratuliere ich Dir zur Position. Denke, da wirst Du für einige Jahre einen echt starken Wert haben!

  49. Die Volatilität bei Chinesischen Aktien ist schon eine andere. Ich habe auch nicht vor Boazun zu verkaufen. Da warte ich noch eine Weile ab.
    Bei Schulden weiß man auch meistens erst was sie bedeuten, wenn man sie hat. Davon habe ich auch mehr als Genug, auch wenn Vermögenswerte gegenüberstehen. Auf Sondertilgungen habe ich bisher verzichtet.
    In letzter Zeit würde ich auch gerne den einen oder anderen Titel verkaufen, da ich für mein Geschäft etwas mehr Liquidität gebrauchen könnte, da ich gerade ordentlich Geld rein stecken muss. Aber bisher habe ich es geschafft, nichts anrühren zu müssen, was eigentlich auch mein Ziel ist.
    Bei Anta denke ich die werden noch richtig groß werden, hatte Sie für 7,7 € Stück gekauft, nachdem nach dem “Corona Schock” alles so schnell wieder hoch ging hatte ich Anta weiter aufgestockt. Durch den Boykott von US und Europa Sportwahren in Asien, konnten Sie ordentlich den Umsatz steigern.

    Jetzt muss ich gleich noch los, eine Runde Akquise machen.

    Wünsche ein schönes Wochenende.

  50. Die aktuellen Bewertungen der chinesischen Aktien sind aus fundamentaler Sicht aber auch perspektivisch in der Tat interessant.

    Andererseits erscheinen die Bewertungen fair oder gar übertrieben, sobald man sich klar macht, dass hier keinerlei Unternehmensanteile erworben werden und die rechtliche Lage noch immer stark in der Grauzone zu sehen ist.

    Bis heute gab es keinen Kommentar der chinesischen Regierung ob die zugrundeliegenden VIE Konstrukte nun legal sind oder nicht (Variable Interest Entity).
    Und das beinhaltet ja noch nicht einmal die US Sanktionslust aus ADR Sicht.

    Wie bewertet ihr das bei einem Einstieg? Prozentualer Abschlag auf den Kurs oder ist es euch egal?

    Ich denke zwar selbst nicht, dass die wichtigen Dickschiffe wie Alibaba, Tencent, JD usw. einfach so geopfert werden, allerdings zeigt sich der aktuelle Verstaatlichungszug mit den Nachhilfeunternehmen, wie heftig es aussehen kann.

    Im Falle der VIE wären die Positionen ja wertlos.

    Disclaimer: ich besitze obigen Aktien in homöopathischen Mengen, aber auch indirekt über ETFs in sehr großen Mengen. Weshalb ich das Risiko bereits aus z.b. MSCI EM Sicht nicht für vernachlässigbar halte.

    Würde mich interessieren wie ihr das seht, zumal hier einige doch ein deutliches China Exposure haben müssten, wenn man die Beiträge so liest.

  51. @ Gini

    Interessanter Punkt. Ich selber halte leider viel zu viel Chinaaktien, die wie du ganz richtig erwähnt hattest in Grunde genommen so Wertlos wie das Papier auf dem sie gedruckt sind, sind.
    Logisch, die Dividende wird ausbezahlt und praktisch ging auch alles gut und sollten die Investoren enteignet werden, gäbe es genug westliche Firmen die durch Chinesen (Teil)aufgekauft worden sind die man dann im Gegenzug ebenfalls enteignen könnte – wobei… Bei unserer Regierung ausgeschlossen 😉

    Ist ein spannendes Thema – Zukunft bzw Ausgang ungewiss.

  52. @Gini
    Ja, ich finde Deinen Punkt valide. Im Prinzip ist das VIE Konstrukt ja nur deswegen erkoren worden, weil ausländische Investoren sich nicht direkt an chinesischen Unternehmen beteiligen dürfen (das ändert sich ja bereits bis zu einem gewissen Grade, weswegen ich persönlich glaube, dass VIE die kommenden 10 Jahre ein Auslauf-Modell sein wird), man aber trotzdem das Geld der Ausländer gerne hätte (Wasch mich, mach mich aber nicht nass 🙂 ). Problem: China könnte jederzeit die Rechte canceln. Lösung: China wird das nie machen, so das allgemeine Narrativ. Das Risiko aber abstrakt besteht.

    https://www.lightspeed.com/active-trading-blog/6-things-investors-know-variable-interest-entities/

    Wie gehe ich damit um: Ich habe fast nur HK-Aktien, mit Ausnahme von Pinduoduo. Wenn man China-Tech haben will, ist es halt doof, weil dort fast alles als ADR über NASDAQ notiert ist. Da ich nicht so in China Tech drin bin, habe ich selber weniger das Problem. Ich finde aber VIEs auch uncool. Konnte man übrigens gerade schön beobachten bei Luckin Coffee, wo es haarig wurde, im Rahmen der Restruktruierung das Geld aus PRC auf die Bahamas zu bringen.

  53. @China-Aktien
    Die Gefahr dass die China-Techs in New York delisted werden ist schon da und gar nicht so klein. Die Chinesen haben ja auch gar nicht so ein grosses Interesse, sie wollen die Dualität und unabhängig werden von der USA.

    Problem ist aber, dass die Amis vermutlich nicht mehr in China-Aktien investieren dürfen, wenn man sich heute schon die ganzen Regulierungen anschaut ist das recht wahrscheinlich. Und wenn die USA nicht mehr als Investor da sind könnte es schon noch mal ordentlich runtergehen.

    Ich würde als noch warten, der Crash ist womöglich noch nicht ausgestanden.

    Ich halte zwar viel von der chinesischen Wirtschaft (wie sehr man den Zahlen auch trauen mag) und auch einigen Unternehmen aber als Investor an der Börse bin ich doch recht skeptisch zumindest kurz- und mittelfristig.

  54. Bruno

    Zuerst mal muss man natürlich feststellen, dass “nur” ein Tech-Thema ist, da es so viele andere für Ausländer investible Aktien in HK gibt.

    Und dann bezüglich der ADR an der NASDAQ sehe ich das von Dir Beschriebene eher als eine normale Entwicklung als ein Risiko für derzeitige Investoren. Denn die Frage ist doch, welche Wertung folgt der eigentlichen Befundung. Die Amerikaner hätten ebenso wenig dauerhaft Lust darauf, dass eine Amazon oder Microsoft in Frankfurt oder London notiert ist. Es geht hier auch um sehr viel inländische Wertschöpfung am Marktplatz und Reputation. Meines Erachtens wird es darauf hinauslaufen, dass zukünftig eben Tech-Werte primär über HK-Stock-Exchange an den Markt kommen (schau Dir mal den Aktienkurs von der HK Stock Exchange an, der hat sich gerade mehr als verdoppelt-oha, ahnt der was 🙂 ) kommen, ganz weit in der Zukunft vielleicht über die Festlandbörsen. Das berührt die gegenwärtigen Aktionäre nicht. Soweit wie bereits gelistete Unternehmen “umziehen” (Bsp. Zweit-Listing Baba), werden die bestehenden Investoren ebenfalls umziehen können. Das Stichwort Dualismus bedeutet nur, dass China die Wertschöpfung im eigenen Land haben will (wie USA und jedes entwickelte andere Land auch, aber den Chinesen unterstellt man immer böse Absichten), nicht aber, dass man die Investoren abschütteln will. So doof ist China ja gerade eben nicht. Eigentlich streben sie einen ziemlich normalen Zustand an, und bislang kann ich nicht erkennen, worin die Nachteile für Investoren liegen (abgesehen vllcht von Rechnungslegungsstandards, die in USA höher sind, wobei sich das auch in China entwickelt).

  55. @ Gini

    Ich habe einen großen Teil in Emerging Markets ETF investiert und darüber hinaus auch noch einige Aktien. Die sehen bei mir im Depot aus wie obfuskierter Code. Die Namen hören aber alle mit *.sehk auf. Ich habe lediglich BABA als ADR.
    Die Aktie würde mir selbstverständlich in Hongkong besser gefallen, aber da gibt es noch kein Listing. Die Börse Hongkong ist wie von Tobs angemerkt nicht grundlos gestiegen. Die Entwicklung habe ich aber zu spät erkannt und folglich keine Aktien von der Börse selbst.
    Growth Stocks hängen immer stark von der weiteren Entwicklung des Geschäftsfeldes ab. Da wir halbwegs effiziente Märkte haben ist der aktuelle Kurs fair. Folglich sollte bei den chinesischen Multiples die angesprochenen Risiken enthalten sein.
    Es gibt Alternativen. Ich hatte letztens ein paar Märkte wie Polen erwähnt. Mein letzter Kauf war dann aber in Indien und nicht in China. Davor habe ich einiges in China gekauft. Ich habe aber auch ein paar Schwerpunkte in England, USA, Kanada und Australien. Es gibt immer irgendwo für einen interessante Chancen.
    Falls Sich China interessiert kann ich Dir den Aktienfinder empfehlen. Er hat eine vernünftige Checkliste. Die meisten meiner Aktien erfüllen alle Punkte. CRRC ist beispielsweise eine Aktie mit hoher Marktkapitalisierung, Historie, Regierungsnähe, Umsätze maßgeblich im Inland und auch einem Börsenlisting in Hongkong. Eine Aktie mit knapp 10% Wachstum und einem KGV von 40 hat auch gewisse Risiken. Mir ist es Ma Ende egal aus welchem Grund eine Aktie eine äußerst schlechte Entwicklung erzielt. Online Lernsoftware ist ein sensibler Bereich in China. Wenn sich ein großer Teil der Bevölkerung dieses Zugang nicht richtig leisten kann, so könnte es für großen Unmut und der Bevölkerung führen. So etwas wird sie chinesische Regierung nie geschehen lassen. Man kann sich solchen rapiden Änderungen nicht entziehen. Bei CRRC könnte es auch seitens der Regierung Forderungen für große Änderungen geben, die in den ersten Jahren auf die Rendite gehen. Bei China Telecom ga. Es ebenfalls Jahre mit weniger Rendite. Dafür ist in China das Netz jetzt sehr gut ausgebaut. Generell sollte das Risiko immer durch eine maximale Höhe von Einzeltiteln reduziert werden. Dafür müssen keine Gewinn Raketen beschnitten werden sondern einfach stetig neue Aktien aus anderen Sektoren und Ländern erworben werden.

  56. Ich bin mit Kraft Heinz sehr zufrieden. Meine Position habe ich erworben im August 2019 für 26$ heute steht sie bei 39.2$
    Damit habe ich einen Kursgewinn von 50.6%
    In dieser Zeit gabs acht mal 0.4$ Dividende also total 3.2$
    Damit bin ich bei einer Totalrendite von 63.1%
    Der MSCI Worldindex hat in derselben Zeit “nur” 36% zugelegt.

  57. “Das berührt die gegenwärtigen Aktionäre nicht.”
    Schon mal einen Blick auf die Aktienkurse geworfen, denke das berührt sie schon 😉 Mir geht es primär und das mittelfristige Aktienkursrisiko. Das andere Risiko das häufig mal angetönt wurde die Zerschlagung der Plattformfirmen, das sehe ich weniger gewichtig. Das wird ja auch im Westen diskutiert bei den FAANG-Aktien. Natürlich wäre die Umsetzung in China riskanter als in einer Demokratie, aber vorderhand ist das eher Drohkulisse solange die Firmen brav bleiben.

    Und bezüglich Delisting, das geht ja nicht von den Chinesen aus, nein die USA werden sie delisten weil man die Firmen nicht überprüfen kann
    https://www.bloomberg.com/news/articles/2021-03-24/sec-starts-implementing-law-that-risks-chinese-stock-de-listings

    Bezüglich Dualismus, man will natürlich weiterhin exportieren aber sich unabhängig machen von Importen, d.h. weder Rohstoffe noch Zulieferer, insbesondere natürlich Chips aus Taiwan. Wenn dies geschafft ist hat man freies Spiel mit Zöllen, dann hat China noch die besseren Hände im Handelsstreit als die USA.

    China denkt viel strategischer und langfristiger als wir. Gerade z.B. Europa sieht hier ja überhaupt nicht gut aus, ohne USA oder Asien sehen wir uralt aus, gerade was Technologie angeht. Rohstoffe ähnlich. Das ist in Friedenszeiten alles kein Problem aber man wird so natürlich auch erpressbar.

  58. Bruno,
    das sind kurzfristige Kursbewegungen, die erstens ,wie Du richtig schreibst, die USA und nicht China verursachen, zum Teil auch ingesamt marktbedingt sind (Zinswende und schlechterer Diskontierungszinssatz bei Wachstumsaktien). Das wird ja auch in den USA selbst kontrovers diskutiert, dass sie sich selber ins eigene Knie schießen.

    Aber für den Anleger, der sich dauerhaft an Unternehmen beteiligen will, wird das eben in Zukunft über HK machen. Und das amerikanische Geld genauso. Vergiss nicht, dass in den ganzen China Techs vor allem Hedge Funds und US-Pensionfunds sind, die ihr Geld in wachsenden Firmen und anlegen. Das machen sie dann eben über HK. Das hat faktisch auch keinen Nachteil gegenüber der Jetzt-Situation: Denn auch über die ADR sind ja die Rechnungslegungsstandards faktisch die aus China (ist ja Kern der Vorwürfe von USA, auch nicht unberechtigt. Gleichzeitig hätten Anleger den Vorteil, dass sie nicht mehr über dieses missliche VIE-Konstrukt investieren.

  59. Erstimpfung D: 60,16% Erstimpfung CH: 52,94%
    Vollimpfung D: 48,18% Vollimpfung CH: 45,83%

    Wir Schweizer können es immer noch nicht.

  60. Ich bin mit DocuSign sehr zufrieden. Meine Position habe ich erworben im Mai 2021. Damit habe ich bis heute einen Kursgewinn von 75,83 % erzielt.
    Tja, New Economy schlägt nur mal Old Economy.

  61. @-M …lange Texte bringen es da nicht.
    ja, aber It takes 2 to Tango. Ohne feedback schreibt niemand immer weiter ewig lange Texte.

    @ Ich bin mit {1 Einzeltitel} sehr zufrieden. … besser als MSCI Worldindex…
    Risikoadjustiert ist das vermutlich anders und Risiko existiert auch wenn man es nicht sieht (sehen will).

  62. @Tobs
    Für mich wie gesagt noch ein Risiko, aber Risiko kann auch eine Chance sein. Mir geht es bei China eher um den technischen und regulatorischen Aspekt, nicht weil ich nicht an den Wachstum und die Unternehmen glaube. Die Aktienkultur ist halt eine ganz Andere als wie z.B. in den USA, in China sind die Aktienmärkte das Casino von uns. Wenn der Ausverkauf noch weit genug geht werde ich mir auch überlegen etwas zuzulegen, aber wohl eher den Gesamtmarkt und keine Einzelaktien.
    Ich habe genug Einzelwerterisiko, u.a. auch eine eigene Firma in Singapur, von da aus der asiatische Markt “bearbeitet” wird. Von daher habe ich auch China-Wachstumsexposure über westliche Firmen, mit Ausnahme vielleicht in spezifischen Tech-Werten, da macht ein Exposure meines Erachtens schon auch Sinn, man muss sich einfach den Risiken bewusst sein.

    Als Beispiel jemand hat ein Depot mit 10 Titeln und davon hat eine Aktie 30% Anteil. Da wäre mir mit Amazon wohler als mit Alibaba. Aber ich bin auch befangen, bei Amazon sind wir auch guter, langfristiger Kunde.

  63. @Kiev

    Baba gibt es doch in HK. Tut keine Not, dass als ADR zu kaufen.

    @China
    Mein China Anteil ist auch recht hoch, aber so richtig Angst habe ich da nicht enteignet zu werden. Natürlich würde ich nie alles auf China setzen, aber Tobs merkte mal an: Ist das Risiko größer, dabei zu sein, oder nicht dabei zu sein? Ich habe für mich entschieden, dass ich lieber das Risiko eingehe, dabei zu sein.

    @42
    Vieles war aber guter Kontent und weit besser, als andere hier die “Einzeiler” schreiben und meist nur mit negativem gespickt sind. Sind wir mal ehrlich. Manches ging halt über das zumutbare hinaus, was in einem Blog mit Kommentarfunktion nicht funktioniert.
    -M

  64. Ich bin mit Novavax sehr zufrieden. Meine Position habe ich erworben am 31.01.2020 für 6,90 EUR, jetzt steht sie bei 173,14 EUR.
    Damit bin ich bei einer Totalrendite von 2.509%.

  65. Es ist schön, dass man in dieser Runde so viele Ansichten auf einzelne Themen erhält. Danke für eure Antworten.

    Allgemein stehe ich dem Thema auch eher zwiespältig gegenüber, primär mit ähnlichen Gedanken wie Bruno zur anderen Aktienskultur und der permanenten Ungewissheit.
    Auf der anderen Seite sehe ich ebenfalls das riesige Potential wie es zu Recht von Tobs, Kiev, M, Nixolino und den anderen.
    Daher bin ich ja auch eben punktuell aus Überzeugung in Einzelwerten zur bewussten Übergewichtung investiert (Core-Sat. Strategie).

    @M
    BABA gibt es auch als nicht ADR, korrekt, wie man an der ISIN (KY…) erkennen kann handelt es sich hier aber eben um die Cayman Islands mit besagtem Konstrukt um die chinesischen bewusst Gesetze zu umgehen.

    Bei einer echten HK Aktie wäre ich vermutlich entspannt. Das hängt aber vermutlich auch stark von der individuellen Depotgröße ab. Zumindest fühle ich mich bei den absoluten Zahlen sichtlich unwohler als bei Betrachtung des Portfolioanteils.

    Alles in allem erscheint mir der aktuelle Abschlag zu groß an den Märkten. Andererseits traue ich den Amis und Chinesen an dieser Stelle alles zu, zumal es langfristig um essenzielle Machtfragen geht.

    Aber ja, spannendes Thema. Auch was dies für Auswirkungen auf die EM oder China ETFs hätte, geschweige denn Naspers oder Prosus 😀

    Ich denke ich bleibe dabei, werde aber ohnehin nie aus dem Rahmen der übergeordneten Strategie ausbrechen und daher kaum ein zu hohes Einzelchinarisiko akkumulieren.

    Es sei denn es kommt tatsächlich zur Offensive mittels SEHK. Dann werde ich vermutlich auch einen größeren Anteil reinwerfen.

  66. @42sucht21

    lange Texte bringen es da nicht.
    ja, aber It takes 2 to Tango. Ohne feedback schreibt niemand immer weiter ewig lange Texte.

    Ja, aber willst du damit sagen, -M dürfe mir nicht mehr antworten?


    Ich bin mit {1 Einzeltitel} sehr zufrieden.

    Wie meinst du das? Schreib doch “Ich bin mit einem Einzeltitel sehr zufrieden”.

    @-M

    Vieles war aber guter Kontent und weit besser, als andere hier die “Einzeiler” schreiben und meist nur mit negativem gespickt sind. Sind wir mal ehrlich.

    Auch wenn du damit jemand anderem geantwortet hast, nehme ich an, es bezieht sich auf mich.
    Besten Dank dafür.
    Leider sind alle Kommentare der ganzen Woche entfernt worden.
    (Angeblich wegen “aggressiver Werbung”)…

    Wenn man bedenkt, wie viel Mühe ich mir gegeben hatte mit meinen Kommentaren,
    und wie hier dann die Reaktion darauf war. Das ist schon hart.
    Ich fühle mich wie ein Einäugiger unter Blinden.

  67. Bruno, Gini, M
    Es wird bezüglich der China Aktien noch viele unruhige Zeiten geben, die Volatilität bleibt. Bei jede neuen politischen Entwicklung wird es rappeln. Ich investiere einfach in simple Geschäftsmodelle, Unternehmen die jetzt schon marktführende Stellungen haben und mit dem wachsenden Markt weiter mitgehen. Viele Adr von der Nasdaq brauche ich persönlich zum Glück (!) nicht, weil ich die Geschäftsmodelle überwiegend nicht verstehe (aber das ist mein persönliches Problem).

  68. @Zen
    Lese hier seit mehreren Wochen ab und zu mit aber jetzt muss ich einfach auch einmal meinen Senf dazu abgeben. . Ich kann deinen Ärger verstehen,und es tut mir leid für dich, da man deinen Beiträgen anmerkt dass du wirklich mit Herz bei der Sache bist.

    Ich glaube du bist hier einfach viel weiter als die meisten. Ich fange deine Beiträge an zu lesen und finde viele Dinge sehr interessant was du so schreibst, aber irgendwann frage ich mich ist das jetzt eine wissenschaftliche Abhandlung?

    Für mich ist das auch einfach viel zu viel. Ich reihe mich auch ein wenig ein in die Gruppe der Affen die den Dartpfeil werfen oder einfach aus dem Bauch heraus investieren – bin damit bis jetzt auch nicht sooo schlecht gefahren. Ich denke Tims Blog soll auch einfach Spaß machen ihn zu lesen. Deine Beiträge empfinde ich auch manchmal ziemlich anstrengend.

    Im Ernst, warum schreibst du nicht ein Buch? Ich glaub das Zeug hättest du dazu, wie viele hier Bücher schreiben über Dinge die teilweise so trivial sind. Brauchst ja nur hier mal die Beiträge durchblättern – jeder 2. hat ein Buch geschrieben oder einen eigenen Finanzblog. Dein Zeug dagegen liest sich wie eine Doktorarbeit.

    Ich glaube du könntest Interessierten wirklichen Mehrwert bieten. Man merkt es deinen Beiträgen wirklich an, wie viel Mühe darin steckt – lasse dich nicht unterkriegen. Uns bzw. auch mir fehlt einfach der Intellektuelle Zugang zu deinen Weisheiten. (Frei nach Hape Kerkeling) Hurz 😉

  69. Lieber Blackrock,

    Danke für deine Worte.


    Im Ernst, warum schreibst du nicht ein Buch?

    Wie sehen das die Anderen und wie siehst du das?

    Ich möchte möglichst viele Leute zwischen 20 und 60 Jahren erreichen.
    Wäre da ein YouTube-Kanal oder ein Buch oder ein Blog sinnvoller?

    Weil das mit dem Buch ist schon ein guter Tipp, weil ich will ja meine Texte gesammelt haben.
    Aber manchmal denke ich, durch YouTube-Videos könnte ich mehr Leute erreichen, oder?

    Also wo kann ich meine Erkenntnisse zusammen fassen?

    a) Blog / WebSite
    b) Buch schreiben
    c) YouTube-Videos

    Ich bin sehr gespannt über eure Antworten.

    PS: Das ist keine aggressive Werbung, sondern eine Umfrage.

  70. @Blackrock, -M

    Nehmen wir an, ich würde ein Buch schreiben:
    Würdet ihr sowas überhaupt kaufen?

    Und lohnt es sich, ein Buch zu schreiben, wenn der Umfang voraussichtlich nur 50 Seiten sein würde?
    Weil ich würde im Buch möglichst auf Wiederholungen verzichten,
    und so extrem verschiedene Themen habe ich nicht.
    Ich glaube, nach 50 Seiten wäre dann einfach alles aufgeschrieben.

    Der Punkt war, um so mehr man mir widersprochen hat, um so mehr hatte ich das Bedürfnis, alles wissenschaftlich zu begründen. Weil ich wollte ja ernst genommen werden.
    Das führte daher dann zu sehr langen und intensiven Beiträgen meinerseits.

    Ich bin nicht immer so. Ich antworte auch etwas weniger lang und weniger kompliziert,
    wenn ich zB mit -M diskutiere.

    Was mich dann sehr geärgert hatte im letzten Beitrag:
    Nach all meinen aufwendigen Ausführungen, mit guten Links zu Professoren,
    Links zu einem wichtigen Aufsatz von Warren Buffett kommt nur die Antwort von AlexJ:
    Er lese das nicht alles und verfolge auch die Links nicht weiter.
    Und er bleibe dabei, es sei wissenschaftlich ausgeschlossen worden, den Markt zu schlagen.

    Der Höhepunkt war dann, dass im letzten Artikel von Tim ALLE MEINE KOMMENTARE gelöscht wurden, auch die Kurzen und Anständigen und ich weiss bis heute nicht wieso.
    Das tut weh.
    Zum Glück habe ich lokal Kopien davon für mein Archiv (ich sammle gerne meine eigenen Erzeugnisse).

    Und es gab keinen objektiven Grund, nach 4 Tagen die sinnvollen, intelligenten Beiträge zu entfernen.
    Und danach muss ich mir noch hämische Kommentare und Spott durchlesen gegen meine Person und zahlreiche Beschimpfungen.

    Hingegen bleiben Beiträge wie
    “Die krankhafte Zen (Ich lese ihre Beiträge niemals) macht hier bestimmt wieder alles kaputt”
    oder
    “Herr scheiß Hirn vom Himmel”
    einfach stehen (beides auf dieser Seite).

    Oder Antworten von Slowroller auf bereits entfernte Kommentare bleibt bestehen und niemand kann mehr nachvollziehen, warum Slowroller schrieb
    “@Zen
    Die Formel ist falsch da sie den Zinseszins nicht betrachtet.”

    Und ich habe etwa 5 mal gefragt, was der Grund dafür ist, dass meine Beiträge gelöscht werden, vor allem auch sehr kurze Beiträge von mir wurden entfernt. Bis jetzt keine Antwort.

    Aber ich will hier nicht weiter jammern.

    Es bestätigt sich nur einmal mehr:
    In der Gruppe verblödet der Mensch.
    Daniel Kahnemann hatte Recht, dass das “langsame Denken” zu viel Energie braucht und die Leute auf das “schnelle Denken” ausweichen und dieses auch dann verwenden, wenn es kontraproduktiv ist.

    Ups, war das jetzt aggressive Werbung?

  71. Intelligente Beiträge… intelligente Umsetzung und Ausführung.
    Zuviel ist zuviel. Bitte mal den Artikel der hier Kommentiert wird durchlesen. Hamsterrad, die Maus dachte auch sie wäre klüger als andere und alles ist easy.
    Bescheidenheit lass regnen.

  72. @Zen

    Mach einfach deinen eigenen Blog.
    Da kannst dann missionieren so penetrant wie du willst.

    Deine Beiträge grenzen oft regelrecht an Belästigung.

  73. @-M

    YouTube oder Insta all the way… unsere Azubis als Quelle.

    Ich steh jetzt auf dem Schlauch. Was soll das heissen?

    Dass auf YouTube und Instagramm Jugendliche Aktientipps geben?
    Das ist mir schon klar.

    Aber wo finde ich das reifere Publikum? Buch als PDF, Blog, WebSite, Forum?

    Ich will möglichst die richtigen Leute erreichen, die an langfristigem Buy & Hold interessiert sind.
    Ob es ein Buch wird oder einfach eine 30-seitige PDF-Datei, die ich gratis zum Download bereit stelle, wird die Zeit zeigen.

    Aber das mit dem “Buch” war sicher eine gute Idee. Es braucht kein echtes Buch zu sein.
    Aber eine Publikation wie zB ein PDF oder eine WebSite oder mein Wissen gesammelt abgerufen werden kann.
    Den Link darf ich dann hier nicht hinschreiben, weil das wäre “”aggressive Werbung””!

  74. @Tobs
    Ich habe keine Chinawerte da ich dem System in China misstrauisch bin.
    Sie können die Aktionäre einfach enteignen und man kann nichts dagegen tun.
    Da ist mir Amerika lieber.

  75. @Zen:

    Erst mal ein Buch, ich möchte jetzt dem Verfasser des vorherigen Artikels nicht zu Nahe treten – hat sicher für manchen seine Berechtigung. Aber diese Inhalte kann sich der geneigte Interessent auch aus dem Internet herausziehen. Eigentlich Finanzielle Alltagsweisheiten….da bist du eine ganz andere Nummer.

    Ich würde auch versuchen mich auf Youtube zu etablieren – mit dem was sich da so versammelt kannst du locker mithalten. Und vermutlich kann man damit auch Geld verdienen.

    Dich zu verstehen erfordert schon einiges an Grips…deshalb reagieren vermutlich auch einige so Aggressiv auf dich. Sie versuchen dich zu widerlegen aber das….na ja das kennst du ja.

    Manchen, und dazu zähle ich mich auch ist es einfach zu mühsam dir zu folgen.
    Nach Feierabend, leichte Kost mal kurz das Depot checken und ein paar Artikel bei Tim über das Sparen und Investieren lesen das war es für mich und macht mich glücklich.

    Wenn mich wirklich etwas interessiert und ich Tiefe haben möchte kaufe ich mir ein Buch oder informiere mich über das Internet aber nicht in einem Forum.

    Ich wünsche dir jedenfalls viel Erfolg und würde mich freuen mal auf ein Buch oder einen Video Channel von dir zu stoßen.

  76. Zen, im Ernst. Deine Inhalte mögen nicht immer völliger Bullshit sein. Aber dein Marketing und dein Zielgruppenauswahl ist der blanke Horror. Wenn du meinst etwas zum Thema beitragen zu können, dann such dir einen guten Verlag, entwirf ein kleines Exposé und schau was die dazu sagen.

    Aber bitte, der Blog hier ist nicht die passende Plattform für so kompliziert und langwierig geschriebenes Blabla.

    @ China, ich hab es schon oft gesagt: Regel 1 heißt, verliert kein Geld. Daher fällt China weg. Ein diktatorischer Staat, den keiner kontrollieren kann. Nein danke. Es gibt genügend andere Möglichkeiten.

    Grüße Baum

    Grüße

  77. @Zen
    Alter Schwede. Deine Beiträge überfliege ich nur noch.. nicht falsch verstehen.
    Aber viele haben schon das richtig gut zusammengefasst..
    Deine Beiträge zu lesen ist sehr anstengend.. warum? Da ich ein Familienvater bin der von 17-17 oder manchmal bis 18 Uhr am arbeiten ist. Danach bin ich bei meiner Familie. Und wenn ich dann um 22 Uhr diesen Super Blog vom Tim durchstöbere dann hab ich gar kein bock mehr und schalte die Kiste aus. Du schreibst wirklich Romane.. ich wunder mich woher du die Zeit nimmst??
    Wie auch immer. Wollt es mal loswerden.

    @Kiev
    Was macht eig deine PV Anlage? 😉

  78. @ Johannes

    Wir hatten unseren Wohnraum in der letzten Baumaßnahme erweitert. Da gibt es noch immer ein paar Restarbeiten zu erledigen. Auch wenn diese Maßnahme uns finanziell etwas zurück geworfen hat, war sie es mir wert. Wir hatten es auch lange geplant und so kam der Tag, der kommen musste, dann doch eines Tages unerwartet. Die Wohnqualität liegt nach der Maßnahme für unseren Alltag bei fast 10 von 10 Punkten.
    Für eine PV Anlage benötige ich ein neues Dach. Das Dach muss in den nächsten Jahren gemacht werden, aber nicht unmittelbar. Mir reichen die Maßnahmen für dieses Jahr aktuell aus. Es gab noch einen Jobwechsel, der natürlich auch Herausforderung mit sich gebracht hat. Um Moment bin ich zu faul mich darum zu kümmern. Auch wenn ich dafür jetzt gute Handwerker gefunden habe. Lediglich für den Innenausbau habe ich keinen gut arbeitetenden Bautrupp. Nur ein paar Gewerke, bei denen teilweiser nur in seinem Tätigkeitsbereich ein Nickerchen hält.

    @ Tim Schäfer, Minimalismus, Genügsamkeit

    Auch von mir noch einmal ein dickes Lob für Tim. Bei mir hängen aktuell Werbeplakate von Vodafone in der Nähe. Der Slogan:
    Stolze Mieterin einer VR Brille. Oder Stolzer Mieter eines Smartphones. Davon gibt es noch weitere Varianten. Das finde ich schon etwas erschreckend und es scheint heute weiterhin notwendig zu sein auf Minimalismus, Stoa usw . In Hinblick auf ein Gutes Leben zu verweisen. Vermutlich wird die Botschaft allerdings nicht von der Zielgruppe der Werbeanzeige wahrgenommen

  79. “Stolze Mieterin einer VR Brille. Oder Stolzer Mieter eines Smartphones.”
    VR Brille kann ja noch Sinn ergeben, vielleicht will ich mal so eine Brille ausprobieren möchte sie aber nicht kaufen. Ist auch Minimalismus, wie viele Dinge kaufen wir die wir dann kaum je brauchen und die dann jahrelang irgendwo rumliegen. Hier ist Miete gar nicht so schlecht. Dauermiete macht dann aber wohl keinen Sinn, z.B. braucht heute wohl jeder ein Smartphone und dieses zu mieten macht wenig Sinn.

    Schlimmer und gefährlicher finde ich die heute überall üblichen Ratenzahlungen, das tönt so harmlos, ist aber ein Konsumkredit. Man kann heute alles auf Rate kaufen, Möbel, Elektronik, Kleidung ja sogar Lebensmittel kann man mittlerweile auf Rate kaufen! Und mit vorteilhaften Zinsen von z.B. “nur” 0.9% p.M. wo viele auch reinfallen und denken pro Jahr aber das sind dann 12%. Oder super Angebote zinsfrei, dafür Gebühren.

    Natürlich attraktiv für die Unternehmen in Zeiten von Negativzinsen, so verdient man gleich doppelt.

    @Hat es auch Leser aus Österreich?
    https://www.diepresse.com/5415916/jeder-zweite-osterreicher-hat-konsumschulden
    Die Entwicklung ist wohl überall mehr oder weniger gleich. Vielleicht während Corona ein kleiner Dämpfer da man sein Geld da kaum noch rauswerfen konnte aber jetzt startet wohl die Aufholjagt 😉

  80. “Vielleicht während Corona ein kleiner Dämpfer da man sein Geld da kaum noch rauswerfen konnte aber jetzt startet wohl die Aufholjagt”

    Logisch! Wer gehört schon gern zu den Abgehängten 😉

  81. @ Bruno
    Während der Corona Krise haben aber Onlineversandhändler wie Amazon ihren regelrechten Boom erlebt. Es gab also genug Möglichkeiten sein Geld rauszuwerfen 😉

  82. @Johannes
    Die Corona Krise ist aber leider auch noch nicht fertig.
    Meine Royal Mail hat durch den Paketboom auch profitiert, zahlt dieses Jahr auch schon wieder Dividende.
    Der neue Renner wird wohl bald Weltall Flugreisen sein, gibt es in diesem Bereich schon Börsenkontierte Unternehmen? Hat wer da Ahnung?

  83. Ich habe wie viele derzeit Ärger mit Amazon. Jemand hat auf meinen Namen Waren bestellt. Identitätsdiebstahl. Ich habe das bei der Polizei angezeigt ( geht online ) und beim beauftragten Inkassounternehmen Widerspruch eingelegt. Der Betrug findet großflächig statt, so zahlreich, dass das Inkassounternehmen seinerseits die so gelagerten Inkassoaufträge von Amazon ausgelagert hat.
    Amazon überprüft neue Kundenkonten anscheinend nicht genügend, anders ist es nicht zu erklären.
    Ich habe verschiedene Antworten von Amazon bekommen. Keine lässt Verantwortung erkennen. Ich sei ein guter Kunde und müsse nichts befürchten, der Knaller war die Antwort , dass sie keinen Kontakt aufnehmen, wenn der Vorgang im Inkasso liegt. Als Kunde kommt man da nicht weiter.
    Die Verbraucherzentrale empfiehlt oben erwähnte Anzeige und Widerspruch. Lässt man es einfach laufen wird weiter gemahnt bis der Gerichtsvollzieher vor der Tür steht.
    Amazon ? Nein danke, nicht mehr.

  84. @Josef
    “Der neue Renner wird wohl bald Weltall Flugreisen sein”
    Schau mal da: A3CUJ9

    Interessante Gewichtung habs dir mal rauskopiert:
    Die Top-10-Positionen sind Orbcomm mit einer Gewichtung von 6,75 Prozent, Dish Network mit 6,13 Prozent, Garmin mit 5,38 Prozent, Trimble mit 5,11 Prozent, Eutelsat Communications Pro mit 4,98 Prozent, Sirius Xm Holdings mit 4,93 Prozent, Weathernews mit 4,88 Prozent, Echostar mit 4,70 Prozent, Iridium mit 4,45 Prozent und SES SA mit 4,45 Prozent.

    Diese Top-10-Positionen bringen eine Gesamtgewichtung von 51,76 Prozent auf die Waage. Von einer ausreichenden Diversifikation kann man im vorliegenden Fall noch ausgehen. Das Portfolio weist noch weitere 20 Positionen auf, zu denen beispielsweise Virgin Galactic (Sir Richard Branson), aber auch AT&T, Boeing, Comcast, Lockheed Martin, Raytheon Technologis, Viasat oder Ball zählen. (Daten gemäß Factsheet von HANetf vom 20. Mai 2021)

    Ich investiere da aber noch nicht 😉

  85. @Anton, falls Du das noch liest und ein bisschen Zeit hast:

    Was spricht gegen einen Wertpapierkredit? Dann könntest Du die Aktien behalten. Man bekommt einen Wertpapierkredit schon ab ca. 2,25% (smartbroker / DAB BNP Paribas), mehr als 3,5% würde ich nicht bezahlen. Notfalls transferiert man ein paar Aktien zu einer anderen Depotbank, bei dem man dann den Kredit aufnimmt. Und vielleicht gibt es Dir auch den Ansporn, von Deiner bisherigen vielleicht teureren Bank zu einer günstigen Online Depotbank zu wechseln.

    Bei größeren Depots finde ich es ohnehin beruhigend, wenn nicht alles bei einer Depotbank ist. Ja, das mit den Verrechnungstöpfen ist blöd, aber wenn Du vor allem buy and hold machst, ist das egal.

    Es kommt natürlich darauf an, wie viel Geld Du brauchst und wie schnell Du den Wertpapierkredit zurückführen kannst, also wie viel Du sparst. Aber meist bekommt man Kredit in Höhe von ca. 60-70% des Kurswerts. Ich würde da immer mit einem großzügigen Sicherheitszuschlag rechnen, und nur bis maximal 30% des Kurswerts Kredit aufnehmen.

    Du solltest darauf achten, dass es ein Rahmenkredit ist, d.h. Du zahlst nur für die tatsächlich in Anspruch genommene Summe. Und, dass man das Geld beliebig verwenden kann, manche Banken machen zur Auflage, dass man wieder Wertpapiere kauft.

    Ich halte das für einen Weg, wie man, ähnlich zur Hypothek, sein Bestandsvermögen an Aktien steuerneutral noch ein wenig besser ausnutzen kann. Sind die Kreditzinsen günstig, könnte schon die Dividende der Aktie die Finanzierungskosten der Anschaffung (nicht die Anschaffung selbst) tragen.

    Aber, es ist ein Instrument was man mit Vorsicht einsetzen sollte. Wie gesagt, ich mache das mit maximal 30% des Kurswerts und das auch nur kurzfristig, wenn sich halt, wie schreibst Du das, “günstige Gelegenheiten” ergeben.

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