Coronavirus: Die Börsenstimmung ist miserabel. Was tun? Sparplan laufen lassen!


New York, 28. Februar 2020

So sieht die CNN-Website derzeit aus. Die Stimmung ist mies wegen des Viruses.

Die Börse taumelt am Freitag weiter. Die Weltgesundheitsorganisation warnt, dass die Corona-Virus-Krise erst noch beginnen wird. Trotz der Panik ist es wichtig, nicht die Nerven zu verlieren.

Wenn du nicht glaubst, dass die Börse vollständig zusammenbrechen wird, solltest du weiterhin das tun, was du vor dem Coronavirus getan hast. Das ist jedenfalls meine persönliche Meinung

Die Menschen, die wegen der Virusepedemie ihre Strategie geändert haben, entweder verkaufen oder nichts tun oder mehr kaufen, handeln alle gefühlsbedingt. Ja, das Virus beeinträchtigt die globalen Märkte. Corona wird aber vermutlich auf Sicht von 20 oder 30 Jahren nur kleine Fehler im Gesamtbilde hinterlassen.

Viele Anleger sprechen davon, dass sie eine Strategie haben. Sie sagen, dass sie langfristig investieren wollen für den Ruhestand bzw. die Freiheit. Aber ihren Plan werfen sie über den Haufen, sobald die Börse in die andere Richtung läuft.

Ich kaufe zu. Mein Rat: Hast du vor dem Corona-Virus einen Sparplan laufen gehabt für ETFs oder Aktien, lasse ihn weiter laufen. Es ist sinnvoll in regelmäßigen Intervallen zuzukaufen. Das Investieren zu beschleunigen oder zu verlangsamen, das kannst du machen. Das Timing ist aber schwer hinzubekommen. Also mache im Idealfall deine normale Sache weiter. Sparplan laufen lassen. So wie bisher.

Wenn du meinst beim Timing gut zu sein, passiert dir vermutlich das, ein Gefühls-Fehler-Mix:

https://i.insider.com/5357bfcc6bb3f75b3ce151d0?

Klar muss ich eingestehen, dass eine globale unkontrollierbare Corona-Seuche Spuren hinterlassen wird. Im Gegensatz zu platzenden Spekulationsblasen oder schlechten Nachrichten, die die Börse zum Erliegen bringen, wirkt sich eine Pandemie tatsächlich auf die Wirtschaft aus. Die Menschen gehen nicht ins Kino, in Konzerte, machen keine Kreuzfahrten, sie gehen nicht ins Restaurant, Café, sie verzichten aufs Shoppen am Wochenende. Die betroffenen Unternehmen verdienen kein Geld mehr, sie melden reihenweise Insolvenz an. Es ist ein Teufelskreis.

Es kann Monate dauern, bis sich die Umsätze bestimmter Unternehmen erholen werden. Die Lage wird sich natürlich wieder erholen und es wird wieder normal werden, aber es kann womöglich 1 bis 6 Monate dauern. Wenn die Leute die Dienste oder Produkte eines Unternehmens nicht in Anspruch nehmen, hat das Folgen. Wenn die Leute aus Angst vor Viren vier Monate lang nicht ins Restaurant, Café, Einkaufszentrum, Feriendomizil gehen, werden sie nicht sagen, nachdem das Virus eingedämmt ist: “So, jetzt gehen wir sechs Mal pro Woche ins Restaurants, Kino, Café, Shoppingzentrum, um auszugleichen, was wir verpasst haben.” Es wird also dauerhaft im Umsatz eine Lücke bleiben, was sich wiederum negativ auf die Bilanz auswirken wird.

Trotz allem mein Rat: Sparplan laufen lassen. Investmentlegende Warren Buffett wird bestimmt nicht wegen des Viruses seine Aktien verkaufen. Ich denke, dass der Börsenaltmeister eher aggressiv am Aktienmarkt zukaufen wird. Sei mutig, wenn andere ängstlich sind, ist sein weiser Ratschlag.


tim schaefer (Author)

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thoughts on “Coronavirus: Die Börsenstimmung ist miserabel. Was tun? Sparplan laufen lassen!

  1. AvatarMarco

    Während eines derart bullischen Marktes wie wir ihn die letzten Monate/Jahre gesehen ist es für Anleger einfach, buy&hold zu predigen. Selbst die miserabelsten Anleger wurden in ihrem Handeln durch steigende Kurse bestätigt.

    Jetzt, wo eine eventuell größere Korrektur möglich ist, scheinen genug Leute aber ihren Vorsatz wieder komplett über den Haufen zu werfen und der Zeigefinger schwebt über dem Verkaufen-Button.

    Soll mir recht sein, alle bisscher gekauften Papiere werden behalten und es wird kräftig nachgelegt.

    Hatte bei Gazprom einen günstigen Einstieg verpasst, daraus wird jetzt vielleicht etwas. BASF steht auch schon länger auf der Liste, wenn der Kurs noch weiter nachgibt, wird auch hier gekauft. Habe noch einige Dividenden-Papiere in der Watchlist, die einen interessanten Einstiegskurs bieten könnten.

  2. AvatarStudent

    Genau so ist es richtig, Tim. Mein ETF-Sparplan läuft weiter. Zudem habe ich Dienstag und Mittwoch beim Vanguard All-World ETF zusätzlich mit Cashreserven nachgekauft.

    Gelassen bleiben, das Leben genießen. In 6 Monaten sieht die Welt wieder anders aus 😉

  3. Avatar42sucht21

    @Tim – kann womöglich … Monate dauern
    So ist es. Bei längerem Anlagehorizont macht handeln eigentlich nur Sinn wie bei Skywalker. s.u..

    @Skywalker – Ich werde den Markt auch in der Zukunft antizipieren. 
    Gratulation! Das meine ich ehrlich. Wollen Sie nicht einen Börsenbrief herausbringen oder einen Fonds starten? Sie wären der erste der das antizipieren schafft, also wiederholbar meine ich. Zumindest wenn es korrekt antizipieren heißen sollte.

    @Pantoni – Banken
    Ich bin da bei @Daniel. Was hilft Ihnen eine Aufzählung der hier genutzen Broker? Sie sollten ihr Use-Case schreiben. Sonst hilft es ja nicht, oder doch?

    Ich bin beim PW Mangement der UBS und Credit Swiss und Sal. Oppenheim (Heute DB). Sonst gibt es noch… ComDirect, Consors, Ing-Diba, DKB, 1822, MaxBlue, Finanzen.de, Traderep, Flatex, IG, 500, Smartguru… u.v.m.

    @Ralf- Zistrose gegen Viren
    Viel Erfolg. Ich kaue zusätzlich: Thymian, Sternanis, Knoblauch, Kartoffeln, Fenchel, Kokosnuss, Mandarinen, Orangen, Kurkuma, Holunder -> alles als antiviral beschrieben in peer-reviewed Publikationen! Dadurch (v.a. roher Knoblauch) hat man weniger soziale Kontakte und weniger Infektionsmöglichkeiten!

    @Gilead – Phase 3
    DIe Wahrscheinlichkeit, dass es scheitert ist hoch. Ich bin aktuell ca 35% im Plus. Sollte ich jetzt verkaufen? Hilfe Skywalker.

    @Kommentare gestern
    Wenn @Lad den inhaltlich neuesten und besten Kommentar des Tages schreibt, das ist schon ziemlich außergewöhnlich.

  4. AvatarSkywalker

    @42 schöner Rundumschlag,wusste nicht, dass du hier als kommentare kommentierer angestellt bist. Glückwunsch zurück dafür.

     

    ich habe den Markt zuletzt zwei mal getimed und das hier ganz transparent gemacht. Ende Dezember 2018 und jetzt am Montag. Alles hier nachzulesen. Hat mir sehr gutes Geld gebracht. Daher danke für die Glückwünsche. Mal sehen ob mir der Einstieg auch wieder so gut gelingt. Vielleicht werde ich hier berichten, völlig kostenlos, kein Börsenbericht, keine Sorge.

  5. AvatarThorsten

    Die ITB wurde abgesagt, ein Funken Abstand scheint noch vorhanden zu sein. Geld ist nicht alles, Gesundheit ist wichtiger.

    Nächste Woche gehe ich selektiv einkaufen.

  6. AvatarWolke

    Die Menschen gehen nicht ins Kino, in Konzerte, machen keine Kreuzfahrten, sie gehen nicht ins Restaurant, Café, sie verzichten aufs Shoppen am Wochenende.

    Sie sparen eben für die finanzielle Freiheit, sie leben bescheiden, kaufen keinen Plunder. Da sieht man, wie Frugalisten der Wirtschaft schaden können.

    Nichts für ungut, aber das mußte sein. War auch nicht ganz ernst gemeint.

  7. Avatar42sucht21

    @Skywalker
    Mit der Gratulation meinte ich das wirklich ehrlich. Nichts für ungut. Aber die Panikposts “Krankenhauspersonal in DE muss nicht ins Zwangslager…” und das wiederkehrende ‘ich habs richtig gemacht’ stoßen mir übel auf. Richtig gemacht. Das kann man frühenstens am Ende sagen eines Marathons. Nicht bei km3, 12 oder 31.

  8. AvatarHeiko

    “ich habe den Markt zuletzt zwei mal getimed und das hier ganz transparent gemacht.”

    Die Kommentare hier sind genauso transparent wie Fotos auf Instagram! Weder kann hier jemand nachprüfen, ob tatsächlich Geld geflossen ist, nur weil du das behauptest, noch weiß hier jemand, wie viel du im Gegenzug durch misslungene Timingversuche schon verloren hast. Und nein, ich möchte gar keine Nachweise sehen, denn dein Depotbestand ist für mich völlig irrelevant. Ich betreibe nämlich schon seit 1929 erfolgreiches Markttiming.

     

    “Hat mir sehr gutes Geld gebracht.”

    Welcher Mensch, der mit sich im Reinen ist, schreibt sowas? Genau.

  9. AvatarSkywalker

    Heiko, dir fehlt möglicherweise der Intellekt um gewisse Aussagen nachvollziehen zu können. Deshalb und vielleicht auch wegen deines Depotstandes, wirst du wütend, verfälschst Aussagen und fährst persönliche Angriffe als Ausdruck deiner Inkompetenz. Genau? Genau.

  10. AvatarHeiko

    Möglicherweise bin ich tatsächlich nicht schlau genug, um Angeberei nachvollziehen zu können. Wenn du allerdings damit Recht hättest, dass persönliche Angriffe Ausdruck von Inkompetenz sind, zu welchem Schluss muss dann ein intelligenter Mensch anhand deines letzten Kommentars kommen?

  11. Avatarsteve

    Nebenbei legen die Indizes eine Schlussralley hin, Grund ich find keinen. Die Edelmetalle sind heute angeblich gefallen weil es margin calls gab. Dann ist plötzlich am Ende des Tages Geld da um die Indizes nach oben zu kaufen. Ich halts für gut choreographierten fake.

  12. AvatarWolke

    @Steve

     Grund ich find keinen…

     Schau mal nach, was die Fed vor kurzem veröffentlicht hat!

     

     

  13. AvatarPaluma

    Sei mutig, wenn andere ängstlich sind…
    Ich habe es jetzt auch vorgezogen nochmals aufzustocken. Heute haben meine Orders leider nicht gegriffen, aber bei der medialen Berichterstattung kann ich mir gut vorstellen, dass sich am Montag weitere Gelegenheiten zum Kaufen ergeben werden.
    Mein Depot ist jetzt auch leicht ins Minus gerutscht, weil ich noch nicht so lange an der Börse dabei bin. Aber ich bin sehr zuversichtlich, dass es bald wieder schön im Plus stehen wird. Und wenn nicht wird trotzdem fleissig weiter gekauft.

    Buy & Hold

    Lasst Euch nicht die Laune verderben:-)

    Grüße Paluma

     

  14. IMHAMSTERRADIMHAMSTERRAD

    @Paluma

    Du wirst am Montag und Anfang der Woche noch ausreichend Gelegenheiten zum Kauf haben. Über Wochenende wird es bestimmt noch viele neue Horrormeldungen geben, dann geraten wieder welche in Panik und die Kurse purzeln weiter. Das kann das Geschäft des Jahres werden. Alles wird langfristig gut.

  15. AvatarFelix

    Ich möchte in die Börsenwelt einsteigen und habe mir 20 Unternehmen raus gesucht.

    Was würdet Ihr einem Anfänger raten? Monatliche Sparpläne aufsetzen und nach und nach einsteigen oder bei den günstigen Kursen komplett einsteigen?

    Wollte mit 1000€ pro Position einsteigen.

    Es gibt ja das Sprichwort „ nicht in fallende Messer greifen“. Deshalb wundert mich, das jetzt schon so viele kaufen.

  16. AvatarFlorian

    Lieber Felix! Bevor du irgendetwas kaufst besorge dir ein paar Bücher über Fundamentalanalyse und arbeite diese erst einmal durch. Dann beginne dich mit den Unternehmen und Bewertungen zu beschäftigen. Bis dahin hast du auch mehr Cash angesammelt. Danach würde ich überhaupt diese Frage stellen.

  17. AvatarChris1

    @Felix: die 20k am besten aufteilen und über 3 bis 6 monate per Sparplan kaufen.

    Oder Skywalker fragen ob das Tief erreicht ist, dann all in ,o)

     

     

     

  18. AvatarPantoni

    @ Felix: Das kannst du doch so hier nicht fragen, wahrscheinlich ist dein use case nicht detailliert genug geschildert.

    @ 42/21: wo war dein inhaltlich wertvoller Beitrag gestern?
    Und noch mal einfacher, da meine Frage scheinbar zu kompliziert gestellt war: “Welchen Broker nutzt ihr?”. Das ist simpel und beinhaltet nicht die Forderung nach einer Analyse.

    @ Skywalker: ich finde es spricht für gesunden Menschenverstand, Situationen komplex zu beurteilen und danach zu handeln. Du hast bei einem Hoch verkauft, absolut OK. Ich habe meine Immobilien vor ein paar Monaten auf dem Peak verkauft und bin mit dem Gewinn happy. Es spricht nichts dagegen umzuschichten und wie es wohl manche bezeichnen, market timing zu betreiben.

    Für alle, die fanatisch Buy & Hold betreiben noch mal der Hinweis: Der alte Kaufmannsspruch gilt nach wie vor. “Der Gewinn liegt im Einkauf“.

  19. AvatarMax

    Is ja ne freie Welt. Wer den Markt timen möchte, bitte sehr. Verkaufen ist allerdings nicht mal die Hälfte der Miete. Hatte 2008 vor der Finanzkrise 20% vom Tisch genommen, weil’s mir irgendwie mulmig war. Dann in der Krise tatsächlich über jeden Euro froh gewesen, der nicht im Markt war. Später aber auch den Wiedereinstieg mit diesen 20% verpasst, weil ich dachte der Markt fällt noch mal krasser als die 4000 oder was das damals war. Gründe nicht einzusteigen findet das Großhirn immer. Jahre später hab ich mir dann die Narrenmütze aufgesetzt und teurer als beim Ausstieg wieder eingekauft. Kann man alles schön im Lehrbuch nachlesen.

    Richtig spannend wird’s ab -30% oder -40%  wenn sich die ersten Nachkäufer ne blutige Nase geholt haben. Dann hat keiner mehr Bock und die Sprüche “Hihi, ich mach jetzt mal den Einkaufswagen voll” die werden dann auch seltener. Und keiner guckt mehr in sein Depot, weil alles rot und sche..e ist und Blogs werden auch nicht mehr gelesen, weil man alles verdrängen möchte, was mit Aktien zu tun hat. Und man ist froh, das tatsächlich kein einziger der Kollegen, die man jahrelang über die Börse bequatscht hat, eingestiegen ist und überhaupt hatten die Eltern mit ihrem Sparbuch Recht. Und dann bei Minus 50% das Steuer rumdrehen und sagen, ich steck jetzt meine Kohle vom Girokonto da rein…da braucht’s dann schon “balls of steel” bei der ganzen Gehirnwäsche, die man bis dahin portofrei reingedrückt bekommen hat.

    Ich verkaufe nicht und mein Sparplan läuft weiter. Ansonsten habe ich nicht den Eindruck, dass man sich mit zusätzlichen Nachkäufen sonderlich beeilen muss.

  20. AvatarSvendura

    Ich habe die Chance genutzt, meinen ETF-Sparplan noch einmal um 250 Euro pro Monat aufzustocken. Jetzt kaufe ich denselben ETF billiger ein und fahre am Ende der Krise im Fahrstuhl mit nach oben. Freu ich mich drauf.

  21. Der BaumDer Baum

    @ Pantoni, ich persönlich bin bei OnVista und sehr zufrieden. Einfache Struktur, günstig und zumindest für mich alles was man braucht. Allerdings hatte der Kommentator (hab vergessen wer es war) schon Recht, du musst zumindest grob wissen was für dich wichtig ist. Ich kaufe nur reine Aktien. Dafür ist OnVista aus meine Sicht “gut” geeignet.

     

    @ Felix, ich habe mit YouTube (insbesondere Aktien mit Kopf) und Büchern aus der Bibliothek angefangen. Dann erstmal ganz kleine Order getätigt um das System kennen zu lernen (Limit Aufträge usw.) und mich mit dem Thema wohl zu fühlen. Später hab ich persönlich dann ein value Konzept aufgestellt das sich ziemlich an den Klassikern (Buffet und Co.) orientiert. Das hat für mich ganz gut funktioniert. Du solltest aber deinen eigenen Weg finden. Wissen ist dafür dir Grundvoraussetzung aus meiner Sicht, also lesen, lesen, lesen.

    Zum Thema “fallendes Messer”, man muss erstmal wissen was genau ein fallendes Messer ist. Da der gesamte Markt auf das Ereignis Corona bzw. Ende des Zyklus reagiert, glaube ich nicht das es sich bei den klassischen Bluechips um fallende Messe handelt. Solange die Bilanz solide ist und genug Liquidität besteht überstehen gute Unternehmen solche Phasen meistens. Bei kleineren kann und vllt. hoch verschuldeten kann das schon schwieriger werden. Da muss man dann aufpassen.

     

    @ Skywalker, ich finde es ehrlich gesagt nicht cool wie alle auf ihn einschlagen. Er hat eine Meinung und die kann für ihn ja passen. Ich persönlich glaube auch nicht daran daß man den Markt timen kann, zumindest sagt das die Wissenschaft. Wenn er es trotzdem schaffen sollte ist doch gut. Und @sky, du solltest dich vllt. auch nicht allzuweit aus dem Fenster lehnen, dann sind die anderen auch nicht provoziert.

     

    Grüße Baum

  22. AvatarLejero

    @Paluma:

    Ich setze nie Limit, wenn ich kaufen will dann kaufe ich, auch wenn die nächste Kursfeststellung nicht optimal ist. Auf Dauer Wurst. Wurst ist aber nicht, wenn jetzt die Gegenbewegung einsetzt und du den Einstieg verpasst hast und denkst das wird schon wieder fallen.

    @Hamster: also ich sage wir haben das schlimmste gesehen, nächsten Freitag haben die Börsen weltweit wieder 5% zugelegt 😉 Ob das stimmt? Keine Ahnung,  aber wenn so viele hier Kristallkugeln besitzen und wissen wie es weitergeht will ich mich auch mal probieren…

  23. Avatarsmyslov

    Max: Sehr guter Kommtentar. Kann ich gut nachvollziehen, denn ich bin seit 1984 an der Börse aktiv. In den 90 iger Jahren hatte ich auch Renten jedoch ab der Jahrtausendwende alles 100 % in Aktien. So auch die letzten 10 Jahre. Keine Immo, kein Gold , nur Aktien. Ich habe solche Crash s  mehrfach erlebt, mit eigenem erspartem Geld. ( Ich glaube es waren 7 große Einbrüche seit 1987). Es erfordert sehr starke Nerven. Seit 10 Jahren bin ich nicht mehr berufstätig und nun als fast 70 jähriger habe ich zu vielen Dingen ein etwas entspannteres Verhältnis. Trotzdem meldet mein Depot  jetzt 13 % Minus innerhalb von knapp einer Woche. Seit einigen Wochen habe ich nur noch 50 % meines Geldes in Aktien, der Rest liegt auf dem Konto u. wird die nächsten Jahre verbraten. (Schließlich habe ich für für mich gespart und nicht für den Teufel). Trotz allem habe ich schon noch vor, mein Depot wieder ins Plus drehen zu lassen, damit mein Sohn auch noch etwas hat, wenn ich eines Tages nicht mehr da bin. Deshalb gilt für mich, alles zu halten und Dividenden konsequent wieder zu investieren. Ob ich bei weiter fallenden Kursen darüberhinaus weitere Mittel investiere, das weiß ich jetzt noch nicht, ist aber nicht gänzlich ausgeschlossen u. hängt auch davon ab, wie weit der Markt noch fällt. Gruß.

  24. AvatarGainde

    Ich nehme mir den FTSE All World als Indikator. Bei einem Bärenmarkt/Crash werden ich jeweils ab -20% in jeweils 10% Schritten gegen unten neue Positionen aus meiner Watchlist kaufen. Gäbe also bei einem Crash von 60% 5 Einstiegszeitpunkte.

  25. AvatarRalf

    Ein Börsenyoda würde sagen: “Sparpläne laufen lassen ihr müsst. Geduld und Streuung wichtig ist. Möge die Börsenmacht mit Euch sein..”

  26. AvatarDividendenSparer

    Ich glaube auch, dass wir uns noch eine Weile mit dem Thema COVID-19 auseinandersetzen müssen. Die Ausbreitung des Virus wird sich sicherlich noch eine Weile fortsetzen. Um diese Ausbreitung einzudämmen oder gar zu stoppen, ergreifen die betroffenen Staaten drastische Maßnahmen. Quarantäne, Absage von Großveranstaltungen usw. Das alles wird ungeahnte wirtschaftliche Folgen haben. Die Unsicherheit an den Märkten bleibt wohl solange bestehen, bis eine wirksame Behandlung bzw. ein Impfstoff gefunden wird. Das kann noch Monate dauern.

     

    Bis dahin halte ich meine Aktien und kaufe im gewohnten Rhythmus nach. Auf meine YOC wird sich das langfristig sicherlich positiv auswirken.

     

    Viele Grüße

    Mike

  27. AvatarChris k.

    Ich habe ein Depot bei der comdirect und ein depot bei Trade Republic seit neustem. Comdirect finde ich super gut gemacht vorallem die Bilanz Einsichten, aber trotzdem einfach zu teuer. Habe 50:50 Aufteilung.

    Trade Republic finde ich auch mega gut, weil sehr günstig, da lohnt es sich auch mal den investierbaren Monats Betrag in mehrere orders einzuteilen und mehrere Positionen nachzukaufen. Leider leider muss ich dazu sagen das selbst in den Xetra Öffnungszeiten die spreads existieren. Z. B. Fresenius 42,50… Ich kaufe und habe Fresenius im depot für 43,20.. Jetzt als fiktives Beispiel… Vllt normale Markt Schwankungen aber doch etwas auffällig. Trotzdem eine gute Alternative zu comdirect eben um mehrere Positionen nachzukaufen… Und als langfrist Anleger verschmerz ich das.

    Aber als Hobby Trader wäre mir trade republic wahrscheinlich nicht genau genug… Trotzdem hat das depot Vorteile… Ich kann sofort reagieren und nuss nicht erst daheim den tan generator raus holen…

    Girokonto bin ich von comdirect zu Ing umgezogen. Weil ich doch häufig keine shell oder kostenlosen abhebe automat in der Nähe hatte… Aber leider ein Fehler… Ing Zauber Kredit Karte wird von ksk und voba im Ort nicht akzeptiert… Und comdirect ist einfach schöner und besser im online banking… Ing muss ich statt 2 codes – ganze 4 codes eingeben… Plus 5ter code für Telefon banking… Wahnsinn… Und Kundenservice telefonisch is auch welten besser bei comdirect… Aber ich will nicht wieder zurück wechseln… Jetzt bleib ich halt mal da und teste noch etwas…

     

    Ich kauf täglich zu, ich muss mich eher zusammen reißen nicht mein ganzes Cash zu investieren bevor es nochmal gut runter geht…

    Ich denke Italien wird Europa in eine Krise ziehen wegen Corona virus… Nicht weil der virus so brutal ist sondern weil die keinen Einkommenseinbruch verkraften können. Hoffentlich wirds nicht zu heftig. Die eingebrochene China Nachfrage nach europäischen Produkten macht mir mehr Sorgen.

    Mfg

     

  28. AvatarA.

    @Chris K

    Die eingebrochene China Nachfrage nach europäischen Produkten macht mir mehr Sorgen.

    Ich bleibe lieber sorgenfrei. Kann es eh nicht beeinflussen.

    Geh gleich vom PC weg und mache etwas Sport, dann gehts noch in den Baumarkt, weil ich den Flur renoviere und dann noch Lebensmitteln einkaufen, später gehts mit der Tochter und Frau was essen gehen.

    Gruß

    A.

     

  29. AvatarEx-Studentin

    Ich kann den Trubel um Corona verstehen. Leute fallen über mehrere Wochen hin weg aus und Projekte, Lieferketten etc. leiden darunter. Bei meinem Arbeitgeber werden Reisen ins Ausland verschoben, weil man gerade die Reise-Restriktionen von Ländern nicht einschätzen kann. Wenn man Pech hat, kommt man so schnell nicht mehr nach Hause, wenn z.B. Flüge gestrichen werden. Gerade meiden Menschen jegliche Massenveranstaltungen, reisen weniger.. irgendwo hinterlässt das seine Spuren.

    Ich seh’s allerdings auch absurderweise positiv: Wenn der Konsum einbricht (weniger Wergwerf-Artikel und Kleidung aus Asien) und die Leute nicht so viel fliegen, dann freut sich die Umwelt. Schade, dass man dafür erst einen Virus braucht.

    Ein wenig verunsichert mich das Treiben an der Börse schon. Aber realistisch gesehen gibt es nun für manche Firmen ein schlechtes Jahr und nächstes Jahr wird munter weiter konsumiert. Falls das nicht der Fall sein sollte, würde mich das tatsächlich auch freuen.

  30. Freelancer SebastianFreelancer Sebastian

    @ Rüdiger, Slazenger, -M

    Grüße zurück. Eure Beiträge lohnen (wieder) das Stöbern in den Kommentaren.

    @ Markttiming/Spekulation/Antizipation

    Vielleicht sollte man das Ganze fernab der Einzelfälle generell erörtern.

    Es wird immer Anleger geben, die “rechtzeitig” vor einem allgemeinen Börsenabschwung verkaufen. Das war sicher auch 2008, 2011, 2015 und 2018 so.

    Es gehört dann aber ein gehöriges Maß an Demut dazu, einzusehen, wieviel Glück man dabei hatte. Ja, hinterher ist alles ganz logisch. Vorher aber nicht. Ich bin 2008 short gegangen und habe mich während der Lehmankrise wie der Größte gefühlt. “Alles richtig gemacht” (wurde hier auch schon gesagt).

    Mal abgesehen davon, dass ich zu spät wieder eingestiegen bin (“2009 nur eine kurze Erholung, es wird noch schlimmer”) – es hätte auch anders kommen können. Hätte man Lehmannn nicht aufgrund persönlichen Befindlichkeiten über die Wupper gehen lassen (gut, über den Hudson), wäre es womöglich nicht zur Kernschmelze gekommen. Ich hatte nur Glück, es war mir eine Lehre.

    Und nicht vergessen: Es gibt auch reichlich Anleger, die viel zu früh verkaufen. Wir sind jetzt beim Stand von August 2019. Wer früher raus ist, wartet noch auf sein Erfolgserlebnis “rechtzeitig raus” (ja, kann noch kommen, aber weiß man es jetzt? Hinterher!).

    Und Teil 2 der Mission kommt auch erst noch. Der rechtzeitige Wiedereinstieg. Es mag Anleger geben, die 2015 “rechtzeitig” raus sind und dann nie wieder zurück gekommen sind.

    Irgendwoher müssen die miesen Durchschnittsrenditen von Privatanlegern ja kommen. Steuern, Gebühren, Kosten. Läßt sich alles durch B&H größtenteils vermeiden.

    Vielleicht antizipiert man einmal richtig. Oder ab und an. Aber jedesmal? Unwahrscheinlich.

    Nein. Es bleibt ganz vernünftig, stur und stetig Anteile zu kaufen und dann investiert zu bleiben. Spekulieren sollen andere.

    Wer sich über den Rückgang grämt, sollte sich fragen, was mit dem ganzen Seitenliniencash passiert. Es strömt natürlich wieder zurück an die Börse. Wann auch immer. Ebbe und Flut eben. Ein ganz normaler Vorgang, der die Broker erfreut. Wer raus ist, will wieder rein. Viel Glück.

    Aber vielleicht können ja auch alle oben gemeinsam raus und unten wieder gemeinsam rein ….? 😉

    Nicht investiert zu sein würde mich viel nervöser machen, als die regelmäßig auftretenden Rückgänge zu akzeptieren.

  31. AvatarEx-Studentin

    @Freelancer Sebastian

    Ab und zu denke ich dran, ob ich gewisse Positionen ggf. liquidiere, falls ich z.B. doch mal Eigentum erwerben will. Andererseits: Ich müsste auf meine Gewinne 25% Kapitalertragssteuer & Gebühren zahlen. Dann erneut Gebühren für erneute Zukäufe. Beim Market Timing müsste ich diese Differenz “wett” machen, was ich  als unrealistisch einschätze. Ich werde es nie schaffen, beim Alltime high zu verkaufen (stattdessen: das Depot fällt um 10% und ich bekomme es nicht mit..) und ich werde nie den besten Zeitpunkt zum Zurückkaufen erwischen (“oh, vor 1 Woche wäre ein guter Zeitpunkt für Nachkäufe gewesen…”).

  32. PeterPeter

    Man stellt einfach regelmäßig die anvisierte Aktienquote wieder her und zwar völlig unabhängig davon, mit welchem Vehikel man entschieden hat das gemäß seiner vorher festgelegten Strategie umzusetzen.

    Auch das wird wie Lehman, Brexit, Griechenland, etc. vorbeigehen.

  33. AvatarFit und Gesund

    hallo Freelancer Sebastian,

     

    mein Depot hat natürlich auch gelitten, aber ich werde weiterhin, so wie Du, stur und stetig weiterkaufen, ich benötige das Geld ja die nächsten Jahre nicht, ich bin froh dass ich nicht schon “in Rente” bin und noch ein wenig investieren kann,

    natürlich sollte man sich Gedanken um die eigene Risikofähigkeit machen, dies allerdings bevor ein Rückgang an der Börse schon da ist, dann artet es auch nicht in hektisches Kaufen oder Verkaufen aus.

    Ich persönlich werde mir mein Portfolio demnächst nochmal ganz genau betrachten, ich werde davon die Titel aufstocken, die mir auch für die Zukunft als lohnenswerte Investments erscheinen, immer wieder kleinere Beträge, nicht irgendwelche grösseren Summen jetzt da reinschütten.

    Die Zeit wird’s richten, letztes Jahr habe ich vermutlich zu teuer gekauft, dieses Jahr bekomme ich dann Rabatt und kann mehr Anteile kaufen und werde somit meine jährlichen Dividende wieder ein wenig erhöhen können.

    liebe Grüsse

  34. AvatarRalf

    @Ex-Studentin: Zu bringst es sehr gut auf den Punkt. Gerade die Steuern und Gebühren sollte man nicht unterschätzen, das zehrt am Gewinn. Darum ist Buyandhold bei guter Qualität nicht verkehrt und stressarm. Sinnvoll ist es aber, auch monatlich immer etwas Cash mit auf die Seite zu legen für Rücksetzer wie derzeit.

    Wie klappt dein Fernstudium?

  35. AvatarGainde

    Für Langfrist-Investoren mit Fokus auf Dividendeneinkommen sollten sich die Diskussionen eigentlich um den EINstieg und nicht AUSstieg drehen. Verkauft wird ja nie.

    Wer aktuell wenig Geld zur Seite hat, kann in den nächsten 12 Monaten, sofern es ein richtiger Crash wird, aggressiv Geld zur Seite legen und monatlich zu günstigen Preisen investieren.

    Bin aktuell zu 50% in Cash. Nächstes Kaufsignal FTSE All World -20% vom ATH. Dann schauen, welche Titel zu einem guten Preis zu haben sind. Meine Warchlisz beinhaltet 12 Unternehmen.

  36. AvatarThorsten

    … dass Immobilieneigentümer im Laufe ihres Lebens durchschnittlich deutlich höhere Vermögen ansammeln als Mieter

    Was Immobilien angeht sind die Deutschen  die Dümmsten auf der ganzen Welt. Sie zocken sogar eher noch mit Aktien (anstatt in idese zu investieren).
    Die finanzielle Bildung ist grottenschlecht. Sie zögern, sie vercshieben Enztscheidungen, am Ende geben sie ihr Geld lieber für Konsumartikel aus, weil die sofort verfügbar sind. Langfristige Planung wird in Versicherungen und staatliche Rente verschoben, wo dann andere die Verantwortung tragen.

    https://www.focus.de/immobilien/finanzieren/wohnungspreise-explodiert-aktuelle-umfrage-ergibt-immer-mehr-buerger-koennen-sich-keine-eigene-immobilie-leisten_id_11625584.html

    Wer die Verantwortung für sich selbst übernimmt kann in Immos, Aktien, sogar Gold investieren.  Aktien und Gold bringen 8% p.a. Immos ohne Wertsteigerungen etwa 4%. Mit der richtigen Lage mehr.

  37. AvatarEx-Studentin

    @Ralf

    Fernstudium läuft gemischt. Hab nun 2 Klausuren mitgeschrieben und warte auf die Ergebnisse. Jetzt mache ich erst mal “Pause” und schaue wieder Serien, Youtube, kommentiere wieder mehr etc, worauf ich die letzten Monate verzichtet habe. Habe zudem diesen Monat einen neuen Job angefangen, weswegen ich bevorzugt Sachen lese, die mich da weiterbringen. Ich bin nach wie vor noch zwiegespalten wegen des Studiums. Das wird in Teilzeit mindestens 3-4 Jahre dauern und frisst viel Zeit. Das kommende Semester kann ich keine Klausuren mitschreiben, weil ich an den 2 Samstagen schon andere Termine habe. Unser Freundeskreis geht auf die 30 zu und es wird nun fleißig geheiratet. Sowas wird immer wieder vorkommen. Aber ich schau einfach mal, wie weit ich komme. Falls die Prüfungsordnung es zulässt, lasse ich mir notfalls auch 10 Jahre Zeit. An Familienplanung etc. will ich gar nicht erst denken, sondern lasse einfach mal alles auf mich zu kommen. Sofern ich was lerne, lohnt es sich schon – auch ohne Abschluss.

    Wie geht’s dir? Was machen Beruf & Wohnsituation?

  38. AvatarInvestor98

    Wer ein stabiles Portfolio mit Konsumgüterherstellern und Produkten des täglichen Lebens hat, braucht sich eher weniger sorgen machen. Einfach Nachkaufen.

    Solange nicht nennenswert viele Menschen (ich hoffe nicht) sterben, ist das kein Problem für diese Firmen und wir können sie günstig einkaufen.

    Denn trotz Krise wird auch weiterhin gegessen und getrunken!

    Somit Dividenden kassieren und cool bleiben!

  39. AvatarThorsten

    Die ersten Schulen sind in NRW zu. Bei uns sind jetzt 2 Wochen Schulferien. Mal sehen, ob sie danach bei uns öffnen oder der Spuk weniger geworden ist.

    Im Aldi beobachtet : “Hausfrau vom Typ ich krieg nix mit ich machs mir schön”  mit Kleinigkeiten und einem Blumenstrauß auf dem Kassenband, aber auch Männer, die kiloweise Mehl, Zucker,…. einkaufen.

     

  40. AvatarOlli

    Moin zusammen,

    sehr interessant die Beiträge hier im Forum. Das gibt einen guten Einblick in die Anlegerpsychologie.

    Ich bin seit einigen Jahren Buy and Hold Anleger. Wenn ich komplett verkauft hätte, müsste ich einen schönen fünfstelligen Betrag an Steuern zahlen. Zusätzlich noch bei ca. 40 Titeln die Verkaufsgebühren in guter dreistelliger Höhe. Und die beim Einkauf auch wieder. 

    Und da ich der Timing-Gott bin, hätte ich auch keine negativen Positionen zum Gegenrechnen 😉

    Das muss man erstmal wieder reinholen. Vor allen Dingen: Wann wieder einsteigen?

    Das Schlimmste wäre aber für mich, dass ich bei der ersten handfesten Krise meine Strategie über den Haufen werfe. Dann brauche ich auch kein Buy and Hold mehr machen sondern melde mich gleich auf einer Trading-Plattform an.

    Also, konkret aufgestockt: BB-Biotech, Sixt Vz und Pepsi

  41. AvatarRalf

    @Ex-Studentin: Ich hab vor etwas über einem Jahr den Arbeitsplatz (hasse das Wort “Job”) gewechselt. War die richtige Entscheidung. Wohnsituation scheint sich nun zu klären. Gestern haben wir Zusage für eine Immobilie bekommen. Sicher fühle ich mich aber erst, wenn der Notartermin war. Parallel dazu haben wir eine kleine Studentenbude als Kapitalanlage gekauft (Glücksgriff).

    Hör auf deinen Körper und Geist, er zeigt dir durch diverse Signale was er braucht. Und beim Thema Familienplanung nicht all zu verkopft dran gehen. Eines der letzten echten Abenteuer in diese Zeit, aber es lohnt sich. Kohle ist eben doch nicht alles im Leben. Alles Gute für Dich ;o)

  42. AvatarSparta

    Bei unsicherem Einkommen, Krediten geschäftlich und privat… kann ich Skywalker schon verstehen…

    Die Relationen (Aktienquote/Cashflow/Schulden/Risikotragfähigkeit/Cash/Ziele/Zeithorizont) sollten im Idealfall einem Plan (im Einklang mit sich selbst) folgen.

    Andererseits die Befürchtungen und Ausuferungen waren mir etwas zu viel und ich war todesmutig im Restaurant. 😉

    @Free

    Du hast 2008 geshortet?

    @all

    Hat jemand Erfahrungen bzgl. französischer Quellensteuer?

  43. Freelancer SebastianFreelancer Sebastian

    @ Jenny

    Über die Immobilie musst du dir im Klaren sein. Willst du kaufen und die Börsen stehen tief, hast du ein Problem. Ansonsten machst du es richtig. Die Gebühren unterschätzen viele. In meinen Anfangstagen hat mir eine Auswertung die Augen geöffnet. Ich hatte 55 mal hin und her gehandelt (ohne Sinn und Verstand). In einem Jahr. Über 500€ für Gebühren, die heute ein Vielfaches wert wären.

    @ Fit und Gesund

    Glückwunsch. Du machst es richtig. Und bleibst ganz cool dabei. Bin ja gespannt wie es dann in fünf Jahren bei dir läuft.

    Alles Gute!

    @ Cashquote

    Auch hier unterliegen einige einem Denkfehler. “Cash für gute Gelegenheiten” klingt ja schön. In der Theorie. In der Praxis verschenkt man Rendite. Wann genau erhält man eine gute Gelegenheit? Wäre es nicht besser gewesen, das Geld arbeiten zu lassen? Wer sich jetzt über Cash freut, das seit 2016 hätte investiert sein können, unterliegt einem Trugschluß. Das sollte man realistisch auswerten, um Klarheit zu bekommen. Cash zurückhalten, um bessere Renditen zu erzielen? Ob das zuverläßig funktioniert?

    Je höher die Cashquote, desto geringer die langfristige Rendite. Aber gut, jeder wie er mag.

    Anders verhält sich das mit der Volatilität. Wer geringere Schwankungen möchte – nichts ehrenrühriges -, der legt eine feste Cashquote fest. Man verzichtet freiwillig auf Rendite, um die Nerven zu schonen.

     

  44. Freelancer SebastianFreelancer Sebastian

    @ sparta

    Gibt doch immer etwas, das du noch nicht weißt…. 😉 .

    Jesse Livermore war mein zweiter Lehrmeister nach Kosto. Ganz großes Spekulantenkino bei mir damals. Und im November 2008 war ich gefühlt Krösus mit meinem Buchgeld. Hat sich aber nicht ausgezahlt….

    Bin heute geheilt 🙂 .

  45. AvatarRüdiger

    kann ich Skywalker schon verstehen…

     

    Ich verstehe ihn auch. Wie es aussieht, hat er ein gutes Bauchgefühl, das ihn leitet. In vielen Lebenslagen verlasse ich mich auch auf mein Bauchgefühl. Das nicht zu tun, hätte sich schon sehr oft als schwerer Fehler erwiesen. Da war/ist mir auch vollkommen Wurscht, was “Fremde” dazu zu gackern haben.

    Geht es um die Märkte, schweigt leider meine “innere Stimme”  😉

     

  46. AvatarGini

    @Freelancer Sebastian

    > Das sollte man realistisch auswerten, um Klarheit zu bekommen.

    > Cash zurückhalten, um bessere Renditen zu erzielen? Ob das zuverläßig funktioniert?

    Der FTSE All-World ist jetzt auf dem Niveau vom August 2019 und immer noch weit weg von seinen 65€/Stück Ende Dezember 2018.

    Hier gibt es einige die noch im Januar und Februar 2019 meinten das fällt noch weiter. Diese Leute haben ganz sicher auch bis in den Sommer 2019 gewartet und dann teurer gekauft.

    Rein aus dem Bauch heraus würde ich behaupten das sind teilweise dieselben Leute die jetzt behaupten alles sei so günstig.

    Ich denke das genügt als realistische Auswertung 😀

    Günstig ist ein Trugschluss. Darauf zu warten, dass ein Markt um 20% einbricht und einen vermeintlich günstigen Einkauf zu tätigen, hat sich doch hier im Blog/Forum deutlich widerlegen lassen. Die Leute lügen sich in der Realität einfach nur selbst an.

    Einen kleineren Aufschub neuer Käufe für 1-2 Monate weil man den aktuellen Kurs für deutlich übertrieben hält, kann ich noch nachvollziehen, wenn auch diskutabel. Aber alles zu verkaufen, aktiv zu wetten und steuerlich ein Zusatzrenditerisiko einzugehen ist tatsächlich ein ganz klares Zeichen, dass die meisten eben doch keine Buy & Hold Anleger aus Verständnis sind, sondern nur einem Trend nachrennen.

     

  47. AvatarFlorian

    Das ist prinzipiell ein Einstiegssignal für mich. Allerdings hat die Blitz-Korrektur nicht wirklich für eine faire Bewertung aller Aktien gesorgt. Ein blindes All-In würde ich also auf keinen Fall empfehlen. Schaut euch zum Beispiel Microsoft oder Apple an. Beide notieren rund 15 bzw. 16% unter ihren Allzeithochs von vor wenigen Wochen. Viele auf Instagram oder hier reden schon von „Schnäppchen“ oder „Black Friday“. Ist das vielleicht auch schon wieder Gier? Wenn man sich die Aktien mal etwas genauer ansieht, sind sie nicht wirklich günstig, wenn überhaupt günstiger. Ich gehe, wie Jonathan, nach und nach mit mehr Cash in den Markt, aber nicht All-In. Vielleicht geht es noch weiter runter.

    Habe mal noch ein paar mehr Gedanken dazu aufgeschrieben.

     

  48. Avatarsammy

    Schön dass viele ihre Aktien reduzieren. Ich habe meine Aktienquote auf 70% erhöht. Bei den restlichen 30% warte ich die Entwicklung der nächsten Tage/Wochen erstmal ab.

    @Thorsten

    Wieso hast du dein “mein Etf ” Vorzeigeportfolio auf das du so stolz bist entfernt? Würde gerne mal reinschauen wie sich dein “Etf” so entwickelt.

  49. AvatarComebackaktionär

    @Pantoni/ Online-Broker

    Ich bin bei S-Broker, der Onlineversion der Spasskasse. Für meine Zwecke mehr als ausreichend. Scheint nicht der billigste Broker zu sein, wenn ich die genannten Zahlen der anderen betrachte. Ärgerlich ist, dass die Sparpläne nicht so viel Auswahl bieten, so ist z.B. Ford Motors nicht erhältlich. Wechseln möchte ich aus Gründen der Bequemlichkeit nicht. Bin jetzt aber auch kein großer Akteur, ich hab 2x Sparvertrag sowie gelegentlichen Einmalkauf von Aktien. Generell halte ich es an der Börse einfach, ich lese weder Wirtschaftsberichte oder Bilanzen noch stelle ich irgendwelchen Berechnungen an. Letztlich betreibe ich Stockpicking mit Blick auf die Dividenderendite, damit liege ich oft richtig und auch oft falsch.

    @ Heiko

    “Ich betreibe nämlich schon seit 1929 erfolgreiches Markttiming.” – Der hat mir gefallen, Chapeau.

  50. Freelancer SebastianFreelancer Sebastian

    Das Vorgehen von Baum und -M respektiere ich völlig. Sie halten Cash, weil ihnen nichts vor die Flinte läuft, nicht weil sie den Markt timen wollen. Sehe ich das richtig?

    Mein Vorgehen ist da ein anderes. Vielleicht sind meine Ansprüche zu gering. Viele US-Unternehmen waren und sind immer noch sehr teuer, richtig.

    Hoffentlich bekomme ich jetzt endlich die Becton Dickinson für ein KGV von unter 20, würde mir schon reichen. Auf den Titel warte ich seit Anbeginn. Hätte ich vor zehn Jahren einfach teuer gekauft wäre alles gut. Teuer, günstig, ist alles relativ.

    Die letzten Monate habe ich aber immer etwas gefunden, was sich lohnte. In meinen Augen. Teuer?

    Im Juni 2019 Lowe´s für 84€. Heute nach dem Absturz stehen sie bei 96€.

    Im Juli 2019 T.Rowe Price für 96€. Haute nach dem Absturz stehen sie bei 107€.

    Im August 2019 wieder Lowe´s für 91€.

    Im September 2019 Blackrock für 383€. Heute nach dem Absturz stehen sie bei 419€.

    Die Kurse gehen hoch, dann gehen sie runter, wieder hoch, wieder runter. Was soll´s?

    Ich habe mich in Unternehmungen eingekauft. Zu einem annehmbaren Preis, wie ich finde. KGV immer zwischen 12 und 20. Mehr Umsätze, mehr Gewinne, mehr Cashflow, mehr Dividenden für mein Portfolio. Passt.

    Amazon gab´s 2011 für ein KGV von um die 100, wenn ich recht erinnere. Zu 150€ das Stück.

    Und selbstverständlich wird es immer Rezessionen geben. Dann stagnieren und sinken die Erträge eben kurzfristig. Das gehört dazu. Muß man akzeptieren. Aber das antizipieren und Käufe zurückstellen? Cash horten für die bessere Gelegenheit? Nichts für mich. Bin zu ungeduldig…. Andere können das besser als ich.

  51. AvatarMattoc

    Ich habe mich in Unternehmungen eingekauft.

    Da ist er wieder, der Freelancer. 🙂

    Dein Freund Stefan ist inzwischen weg davon, oder? Er kauft jetzt den verdammten Misthaufen, habe ich gelesen und sehr gelacht…

    Viele Grüße

     

  52. AvatarBruno

    Ich hätte Mitte Januar auch fast verkauft, und zwar fast alles. Ich hatte ein gutes Angebot für meine Firma, aber es war mir zu früh. Sicherlich ich werde mir an den Kopf greifen, wenn jetzt Corona völlig durchdreht und die Weltwirtschaft auf den Boden zwingt, dann werde ich diesen Preis 10+ Jahre nicht mehr sehen, was sehr schade wäre. Nicht weil ich das Geld brauche, aber ich habe mehr als genug Ideen, was noch alles damit gemacht werden könnte (weder Plunder noch Luxus).

    Als Cloud-Businesssoftwareanbieter haben wir auch eine Antwort auf die Krise, und zwar Homeoffice. Wäre auch ohne Viren keine schlechte Sache, weniger Pendler.

    Heute morgen beim Einkaufen, ich komme mir vor wie im falschen Film, Hollywood-Szene. Erinnerungen an Kriegszeiten, DDR oder Sciencefiction Film. Regale leergefetzt, Hamsterkäufe, Autos und Anhänger werden vollgefüllt mit Wasserflaschen und Notvorräten. Die Leute drehen durch.

    Die Börse ist und war schon immer emotional, das gehört dazu. Interessant wie viele schlauer als der Markt sind oder sein wollen, und versuchen von der Volatilität Profit zu schlagen.

    Verstehen kann ich wer ein System hat, und klare Regeln. Aber ohne ist man verloren. Ich tue aktuell an der Börse was ich zu 99.999999% der Zeit mache, nämlich gar nichts. Verkaufe nicht. Kaufe nicht. Warte ab. Etwas Cash habe ich noch, fällt es noch mehr, werde ich irgendwann dies einsetzen.

    Ist das Thema in paar Wochen vom Tisch, sind aktuell schon Kaufkurse. Beginnt das Thema erst, kann es Gegenbewegungen geben, die gefährlich sind, um danach neue Tiefstände zu erreichen. Niemand weiss es, ich bin auch von Krall, Weik, Friedrich & Co. enttäuscht, ich hatte mir doch den 15. Oktober 2020 fett in der Agenda angestrichen für den Crash und nun kommt er früher, irgendwas muss schief gelaufen sein. Vermutlich hat mein PC den Corona Virus.

    Sorgen mache ich mir keine, schon gar nicht was die Börse betrifft, das ist ein laues Lüftchen bisher. Ich hoffe es gibt keine allzu grosse Pandemie, primär wegen den Betroffenen, aber natürlich auch für die Wirtschaft wäre das nicht so toll. Die Börse ist da sekundär.

    Die Medien haben wieder ein Thema, aber die Leute reagieren emotional und ängstlich. Regale leerräumen, aber krank mit Fieber und Husten ins Spital laufen und andere anstecken. Meine Frau nimmt das cool, obwohl stark ausgesetzt. Ich könnte das nicht. Sie sagt aber die Angst hier ist lächerlich, wenn man anderes erlebt hat. Vielleicht tut dem Westen sowas gut, ohne zynisch zu wirken. In andern Ländern sind Leute todkrank, man könnte sie aber heilen, es fehlt nur das Geld. Jetzt spüren wir mal, dass Geld nicht alles ist, der Virus kann jeden treffen, auch wenn er primär schwächeren “Alten” gefährlich werden kann. Die Ohnmacht kennen viele nicht, es kommt Angst auf.

  53. Mark 85Mark 85

    Mir gingen gerade folgende Gedanken durch den Kopf: Einige Leute sprechen jetzt von Kaufkursen, nur weil die Kurse gefallen sind, aber wenn man sich die breiten Weltindizes ansieht, hätte man im letzten Jahr komplett stress- und prognosefrei zu ähnlichen oder sogar niedrigeren Kursen kaufen können. Lustigerweise waren damals einigen die gleichen Kurse zu hoch.

    Mein Fazit: Jeden Monat ein paar Minuten aufwenden, um die Überschüsse anzulegen und den Rest der Zeit mit schöneren Dingen verbringen. 🙂

  54. Avatar-M

    @Free

    Richtig. Ich Time keinen Markt, sondern ich time Unternehmen.

    Bsp. Shell

    die habe ich 2016 so ca 22 € gekauft . all die Jahre danach war der Kurs bis auf 30 € angewachsen bis er nun auf 19 € gefallen ist. das ich feste Kaufkurse definiert habe für jedes Unternehmen auf meiner Watchlist und Shell nun zu 19 € zu haben ist habe ich nun wieder gekauft und werde es weiter tun wenn der Kurs noch mehr fällt.

     

    Bsp AbinBev

    InBev hat SAB Miller gekauft und der Kurs ging bis auf 120 € hoch danach kamen die Probleme der Kurs viel bis auf 80 € viele haben danach wahrscheinlich gedacht oh ist die Aktie super günstig wie man jetzt sieht ein Trugschluss der Kurs ging jetzt sogar schon auf ca 50 € runter mein Kaufkurs den ich definiert habe liegt bei ca 40 bis 45 dann werde ich auch eine Position in AB InBev kaufen

     

    Bsp apple

    Apple habe ich bei ca 125 € gekauft mit einer recht großen Position ungefähr ein Jahr später stieg der Kurs bis auf 280 € hier sah ich eine deutliche Überbewertung normalerweise verkaufe ich kein Unternehmen was ich zu einem guten Kurs bekommen habe aber Apple erschienen mir absurd hoch da habe ich die komplette Position zu 280 verkauft habe eine sehr gute Rendite bekommen und liege nun Timing technische natürlich richtig ohne mich da mit Brüsten zu wollen gerne würde ich Apple wieder zu 120 € kaufen falls die noch mal so tief fallen werde ich dies tun oder auch etwas teurer falls der Kurs nicht mehr so tief fällt kaufe ich halt ein anderes Unternehmen was mir zu dem Zeitpunkt als günstig erscheint aktuell sind neben AB InBev auch Fresenius und BASF eine Option wenn diese noch mehr fallen ich muss mich für die Rechtschreibung entschuldigen ich habe all die Sätze mit der Diktierfunktion vorgenommen da meine Finger nicht so wollen wie ich will Sehnenscheidenentzündung nervt…

     

    P.s. mein interner Zinsfuß liegt aktuell bei 10% per annum da muss ich auch betonen dass meine Cashquote all die Zeit in der ich jetzt anlege bei ca 30 bis 70% lag. das ist jetzt noch nicht so repräsentativ da ich eh der Meinung bin , man kann erst nach einer richtigen baisse sagen wie gut die eigene Strategie funktioniert.

     

    Und ja bisher ist noch nicht viel passiert die Bewertung finde ich in Summe immer noch sehr sehr hoch und ich nutze nur selektiv gewisse Einstiegsmöglichkeiten in Unternehmen mein letzter Kauf in shell hat meinen Cashbestand nur geringfügig belastet gerne würde ich mein komplettes Cash investieren jedoch dann muss der Markt noch eine ganzes Stück korrigieren und mir Unternehmen anbieten in die ich investieren möchte.

     

    -M

  55. Avatarsammy

    @Mark85

    hätte man im letzten Jahr komplett stress- und prognosefrei zu ähnlichen oder sogar niedrigeren Kursen kaufen können. Lustigerweise waren damals einigen die gleichen Kurse zu hoch.

    Nicht die Kurse waren zu hoch sondern das Risiko zu groß sprich Handelskrieg/brexit. Diese Situation hat sich nun geändert zum positiven darum sind ja die Kurse so gestiegen. Natürlich nutzt man dann jetzt so eine Möglichkeit aus zum kaufen. Verstehst du die Leute die nicht gekauft haben sind nicht dumm oder so sie wägen nur Chancen und Risiken ab.

     

  56. Mark 85Mark 85

    An sammy: Ich finde dieses Verhalten irgendwie schizophren. Ein einfaches Beispiel: Der Kurs ist von 90 auf 100 gestiegen = zu teuer. Der Kurs ist von 110 auf 100 gefallen = plötzlich günstig. 😀

    Mich interessiert nur der Einstands- bzw. Durchschnittskurs, zudem ich insgesamt gekauft habe.

  57. AvatarZEN INVESTOR

    Wie lautet also die optimale Handlungsanweisung, wenn man nicht weiss, wie es in den nächsten Monaten weiter geht an den Börsen (was man ja nie weiss)?

    1. Wenn die Index-Stände des Landes wo die zu kaufende Aktie beheimatet ist,
    zu hoch stehen, sollte man keine neuen Aktien kaufen (ausser allfälligen Nachkäufen).
    Divididende und Sparsummen sollte man in dieser Zeit ansammeln, aber nicht investieren.
    Nachkäufe (siehe Ziffer 3) hingegen werden unanhängig vom Index-Stand immer ausgeführt.
    Hingegen sollte man keine Verkäufe vornehmen, weil genaues Market-Timing nicht funktioniert.
    Der Zweck hinter dem Index-Limit ist jedoch dies: Kauft man unter diesen Limits, ist der Index günstig bewertet (angesichts der Niedrigzinsen) und die Chancen auf einen steigenden Index sind recht hoch.
    Ein steigender Index bedeutet auch, dass die meisten Aktien mit gezogen werden.
    Charles Munger nannte den Index mal Tailwind (Rückenwind).
    Die vernünftigen Limits der Index-Stände sind beispielsweise (unter Berücksichtigung der Bewertung, der Zinsen und unter der Annahme, dass die Märkte trotz niedriger Zinsen die nächsten Jahre langsamer steigen):
    Per 1.April 2020:
    SPI + DAX: 12’300, pro Monat 100 Punkte mehr (01.01.2021 13’200 usw.)
    S&P 500: 3’037,5, pro Monat 12,5 Punkte mehr (01.01.2021 3’150 usw).

    2. Man sollte die einzelnen Aktien anhand der Bewertung auswählen.
    Der Index dient nur als Warnung vor einer wahrscheinlichen Überbewertung,
    aber man wählt deswegen nicht alle Aktien des Indexes aus.
    Sondern diejenigen, die gemäss Eigenkapital oder Gewinnen der letzten 5 Jahre niedrig bewertet sind.
    Einzelne schlechte Jahre mit gesunkenen Aktienkursen sprechen nicht gegen einen Kauf.
    Die Frage ist: Wird es der Firma in 10 Jahren besser gehen als heute oder gleichgut? Wenn das beides mit Ja beantwortet wird, und die Bewertung relativ günstig ist, muss man kaufen.

    3. Für einzelne Aktien sollte man in der Höhe der Kaufsumme des ersten Kaufes nochmals nachkaufen in 20% Schritten nach unten vom ursprünglichen Kurs.
    Beispiel:

    Eine Aktie ist mit 100.- günstig bewertet, der Index ist auch nicht überbewertet.
    Sinkt diese Aktie nun, und man kauft bei 80.-, 60.- und 40.- nach,
    und man ist sich sicher, dass das Unternehmen nach Krise besser da steht als vorher (also auch nicht pleite gehen wird nach aktueller Einschätzung),
    so senkt man massiv seinen durchschnittlichen Einkaufspreis und investiert dabei mehr Geld und gewinnt in der Erholung viel früher und viel mehr, als ohne Nachkäufe.

    4. Verkaufen sollte man Aktien, wenn die faire Bewertung erreicht oder überschritten ist.
    Dies sollte schon beim Kauf feststehen (zB das 5-Jahres-KGV über 20 wäre ein Verkaufsgrund, oder 2-facher Buchwert etc.).
    Oder wenn plötzlich der Konkurs droht bzw. das Geschäftsmodell nicht mehr funktioniert.
    Beispielsweise könnte Apple dieses Jahr wegen Lieferengpässen (weil China Fabriken geschlossen hat wegen des Corona-Virus) viel tiefere Gewinne oder gar Verluste machen.
    Trotzdem ist anzunehmen, dass die Gewinne in 5 Jahren höher stehen als heute.
    Sinkt also diese Aktie, wird sie eher zum Kauf und begründet somit auch Nachkäufe.

  58. KievKiev

    @ Mark85

    Es kommt drauf an. RDS steht aktuell fast auf dem 5 Jahrestief. Zu Corona gab es bereits das enttäuschende Quartal im voraus. Da kann man vielleicht zuschlagen. BASF ist aktuell unter dem 5 Jahrestief. MO gab es auf 5 Jahressicht auch nur einmal so günstig wie aktuell. Da hatte ich bereits zugeschlagen. Heute habe ich die Position um 100 STK. erhöht. Das Geld ist bei mir leider begrenzt. MUV2 ist auch ganz schön zurück gekommen. Vielleicht stocke ich meine kleine Position auf, da ich dieses Unternehmen für 210€ gerne langfristig halten möchte. Hier hätte ich damals im Dezember am liebsten gleich 100 STK gekauft, aber es hat nur für 10 gereicht. Ich habe ja noch andere Positionen gekauft. Es gibt aktuell schon ein paar interessante Werte für den Preis. Ich kann leider nicht alle kaufen. Manchmal hat man an einem Zeitpunkt auch drei Unternehmen und kauft nur eines. Wenn man ein weiteres davon auch gerne hätte und der Kurs zurück kommt, kann man es mit neuem Geld auch nachholen. Wenn ich alles kaufen könnte was ich haben wollte, so hätte ich heute schon längst ein paar Millionen investiert. Geht leider nicht so schnell. Ich habe auch PBB damals gekauft, Dividenden kassiert und bei um die 5% Dividendenrendite wieder verkauft, da mir Chance/ Risiko nicht mehr zugesagt hat. Die werden aktuell auch wieder interessant für mich.

  59. Mark 85Mark 85

    An Kiev: Deine Einzeltitelbeispiele zeigen auf, dass man mit einem weltweiten ETF ruhiger gefahren wäre. Hier sind gerade mal zirka -14 % vom Allzeithoch erreicht. Im gesamten letzten Jahr gab es mehr als genug Zeit, um mindestens zu diesem Kurs nachzukaufen. Daher ist es völlig sinnlos, jetzt in Nachkaufpanik zu verfallen.

    Mit Ungewissheiten am Aktienmarkt muss man leben, aber es gibt Möglichkeiten, um das Aktienmarktrisiko zu steuern:

    1. Die Aktienquote anpassen, indem man niedrig korrelierende Anlagen beimischt und dieses Verhältnis regelmäßig wiederherstellt.

    2. Titelmäßig streuen, beispielsweise durch einen ETF.

    3. Zeitlich streuen, indem man einen hinreichend langen Anlagehorizont auswählt und regelmäßig nachkauft, um den Einstandskurs zu glätten.

    Alles keine Raketenwissenschaft. 🙂

  60. AvatarDanielKA

    @ Kiev: Das ist ja lustig, habe gestern ebenfalls 100 MO nachgekauft, ob das so schlau war wird sich zeigen, ist ja nur Geld 😉

  61. AvatarDer Baum

    @ Freelancer, ja das siehst du richtig. Ich hab mir bis ca. 2022-2025 (dann sollte ich ca. einen ganzen Marktzyklus dabei gewesen sein) den Value-Weg ausgesucht. Dann werde ich Revue passieren lassen. Hab ich es bis dahin verkackt, bin also schlechter als z.B. ein MSCI World, muss ich mir überlegen was ich mache. Vllt. bleibe ich trotzdem dabei weil ich den Weg gut finde, vllt. überlege ich mir das nochmal mit den ETFs, vllt. geb ich mein Geld ab da an einen guten Fonds oder ich sattel auf deinen Weg um und sammle Unternehmen einfach ohne so richtig zu versuchen sie zu analysieren.

     

    Wie gesagt, bei mir stand zu Beginn auch erstmal nur das “Verstehen” von Unternehmen im Vordergrund. Ich wollte einfach mal wissen was genau eine Bilanz ist, was sind Aktien usw. Klar irgendwie mit dem Ziel Altersvorsorge/FF (bisschen früher aussteigen können).

     

    Jetzt suche ich meinen Weg noch.

     

    Grüße Baum

  62. AvatarEx-Studentin

    @Ralf

    Schön, dass das mit dem Arbeitsplatzwechsel geklappt hat. Ich hoffe, es gefällt dir dort gut. Drücke dir die Daumen für die Immobilie. Würde auch keinem trauen, bis nicht alles unterschrieben ist. Toi, toi, toi.

    @Freelancer Sebastian

    Der Immobilienwunsch ist zum Glück nicht sehr ausgeprägt. Aktuell zahlen wir 800€ warm, quasi ein “Schnäppchen” für Stuttgarter Verhältnisse. Bisher hat mich unsere schöne Mietwohnung vom Kaufen abgehalten. Wir wohnen nun seit 6 Jahren hier und die Lage ist perfekt. Wir wohnen mitten in der Stadt und haben jegliche Geschäfte, Ärzte, Kino, S-Bahn etc. direkt ums Eck. Manchmal witzel ich, dass wir hier unsere 3 Kinder groß ziehen, aber leider ist es nur eine 2-Zimmer-Wohnung.

  63. AvatarThorsten

    Das Wort “häusliche Quarantäne” wird uns nach dem Jahr 2020 noch lange in Erinnerung bleiben.

    Es geht gerade erst los . Für mich verantwortungslos, dass Menschen weiter nach Norditalien reisen und von dort kommen. Unternehmen haben diese Reisewege längst gekappt und durch andere Kommunikationswege ersetzt.

    Wenn kein Bett mehr im Krankenhaus frei ist , wird dann die Bundesregierung aus ihrem Tiefschlaf aufwachen ?!

  64. AvatarThorsten

    -M und diese Tickersymbole sind ätzend , weil Deutsche Internetseiten sie meist nicht kennen . Da tippt jemand MO um drei Zeichen zu sparen, anderen Rätsel aufzugeben , sie zu einer reversen Suche auf Yahoo finance zu zwingen oder wie mit dem inflationären Gebrauch des Wortes ‘Mindset’ andere beeindrucken zu wollen ? Sehr merkwürdig. Ich nenne den Namen des Unternehmens plus WKN , ISIN wäre besser.

  65. AvatarHans

    Meine Strategie bleibt: ein ETF, Sparplan und gut, zudem billiger als die letzten Monate. Verkaufe auch nichts. Zumindest in meiner Umgebung merke ich noch nichts von Verhaltensänderungen: Berlinalekinos voll, Fitnessstudio voll, Züge voll, Supermärkte noch voller und Regale dafür leer. Die Leute scheinen derzeit wie verrückt gewisse Dinge zu kaufen. Das Risiko ist in meiner Einschätzung auf Influenza-Niveau. Die Hysterie wird sich legen.

  66. AvatarBruno

    “Wenn kein Bett mehr im Krankenhaus frei ist , wird dann die Bundesregierung aus ihrem Tiefschlaf aufwachen ?!”

    In Wuhan hat man ein Not-Spital innert 10 Tagen gebaut, hier würde die Baubewilligung 10 Jahre dauern 😀

    Turnhallen, Schulzimmer oder nicht gebrauchte Flughäfen etc. werden herhalten müssen.

  67. Avatarsammy

    @Mark 85

    Da ist nichts schizophren niemand kennt die Zukunft. Rückblickend kann jeder Depp sagen haja letztes jahr hätte man schon zum selben Preis einseitigen können. Na und letztes jahr war der hand der Handelskonflikt heiß, Brexit stand im Raum, Irankrise usw. Diese Unsicherheitsfaktoren haben sich gelegt wodurch nun erstmal nichts mehr gegen das investieren spricht. Zudem als Etf Investor sind die Einstiegskurse ziemlich irrelevant.

  68. Avatarsammy

    @Thorsten

    Ich will immernoch dein Vorzeigeportfolio sehen und mit meinem Etf vergleichen. Bist ja jetzt super diversifiziert kann ja dann nicht so schlimm sein.

  69. Mark 85Mark 85

    An Gainde: Ja, und ,,28 Days Later” sowie ,,28 Weeks Later” sind auch nicht schlecht. 😉

    An sammy: Die lieben Medien brauchen ständig eine neue Sau, die durchs Dorf getrieben werden kann, um Klickzahlen zu generieren und Auflagen zu steigern. Aktuell ist es halt das Coronavirus. Die Säue davor sind längst in Vergessenheit geraten oder werden bei Bedarf reaktiviert werden. Such dir etwas aus den letzten Jahren aus: Flüchtlingskrise, Trump, Nordkorea, Iran, Klimawandel oder Brexit. Laaangweilig.

    Ich weiß ja, dass die allermeisten Leser schlechte Nachrichten lieben, aber wer als langfristig orientierter Anleger auf jede neue Sau anspringt, ist selbst schuld. Die Welt ist nicht so schlecht. Positive Nachrichten verkaufen sich nur schlecht. Ungewissheiten gehören zum Leben dazu. Man sollte sich erwachsen verhalten und mit ihnen leben.

    Einfach breit streuen und regelmäßig nachkaufen – schon muss man sich keine Gedanken mehr über einzelne Titel machen und man erhält automatisch einen geglätteten Einstandskurs. Ich werde in 2020 ebenso nachkaufen, wie ich das die Jahre davor auch getan habe. 🙂

  70. AvatarChris 1

    Endlich wieder gescheite Kommentare von Freelancer, Fit, Ex Studentin usw.

    Freu.

    Klar kann raus, rein funktionieren. Ich finde es nur anmaßend der Meinung zu sein, besser oder schlauer zu sein als professionelle Anleger.

    Die haben mehr Informationen, mehr Erfahrung etc.

    Und wenn Eure Kristallkugel so gut funktioniert, könntet ihr auch 1x Lotto spielen und schwups gewonnen.

    Wenn ihr aber trader und keine Investoren seid, dann macht ihr dieses hin und her natürlich Richtig.

     

    Ich finde es gibt momentan gute Gelegenheiten. Ich schaue auf die Dividende zuerst. Exxon 7% ? Ok, hab ich eh im Portfolio also nachkaufen.

    Altria 8? Ok nachkaufen. Abbvie? Ist eh noch günstig.

    Natürlich schaue ich auch auf eps und ob ich denke diese Unternehmen wird es noch in 10 und mehr Jahren geben.

    Und ja, ich habe auch ein gewisses Vermögen investiert was niedriger als vor 2 Wochen ist. Und mir macht es nichts aus, da Qualitätsunternehmen.

     

  71. AvatarRüdiger

    Die lieben Medien brauchen ständig eine neue Sau, die durchs Dorf getrieben werden kann, …

     

    Unterstützung finden sie bei den Sautreibern hier im Forum  😉

     

  72. Avatarhump

    Wer lange genug in diesem “Geschäft ” tätig ist, weiß, dass alles nur von Panik getrieben ist. Alle Wirtschaftskrisen, Epidemien, SARS , etc. wurden von der Wirtschaft bzw. Börse wieder kompensiert !!  Bei der Finanzkrise 2008 hatte ich auch einen Verlust von knapp 40 % …. 10 Monate später, hatte ich ohne An und Verkauf, alles wieder auf der Habenseite!!! Wenn man das einmal mitgemacht hat, lässt man sich von der “Panik Herde” nicht mehr leiten !!!!

  73. AvatarDanielKA

    Einfaches Kostozitat: Wer die Aktien nicht hat, wenn sie fallen, der hat sie auch nicht, wenn sie steigen.

    Zu den US-Tickern: Wer die nicht kennt, sollte auch nicht in US Einzelaktien investieren und eher bei ETF Anlagen bleiben.  Man informiert sich schließlich bei den amerikanischen Primärquellen (Website, Edgar, SeekingAlpha, finviz, Yahoo! Finance usw.), da ist die Datenqualität viel besser. Ich informiere mich ja auch nicht, wenn es um die Deutschen Titel geht bei ausländischen Quellen.

  74. AvatarBruno

    Quizfrage: 6 schwarze Punkte welche über den See schwimmen beginnend mit “Z” ?

    Zwei schwarze Schwäne mit ihren Jungen 😀

    Es ist hier tatsächlich so die Schwäne haben sich extrem vermehrt die letzten Jahre, weil zu warme Winter und Nahrungsüberschuss. Aber oh Glück es sind fast ausschliesslich weisse Schwäne, und der Nachwuchs ist nicht schwarz wie bei Krall sondern grau. Umgekehrt wie bei uns, da werden sie grau wenn sie alt werden.

    Heute 1. Frühlingstag ich freue mich auf draussen.

  75. AvatarDanielKA

    @ Bruno: Viel Spaß, bei uns scheint gerade die Sonne, gehen auch gleich. An der frischen Luft ist es Virussicher 😉

  76. Der BaumDer Baum

    @ Bruno hat Recht, auch wenn es mir oft Spaß macht mich mit den Börsenthemen zu beschäftigen, man muss auch andere Dinge im Fokus haben.

    Erstmal Tomaten ins Frühbeet gesät, mal ein Experiment dieses Jahr Direktsaat und sehr früh im Jahr, Mal sehen was kommt. Schuppen und Vorrat muss ich leider gerade auch Maussicher machen, wie die in den Vorrat reingekommen sind ist mir schleierhaft….. Da hab ich vor den Krankheiten die die Viecher übertragen mehr Angst als vor Corona..

    Grüße Baum

  77. KievKiev

    @ Dirk, DanielKA

    MO (Altria) wurde schon geklärt. Die Unternehmen habe ich als Beispiel genannt. Sie sind für mich interessant und ich kann nicht sagen, ob sie ihr temporäres Tief erreicht haben. Die Aktien passen gut in mein Depot und zu meiner Anlagestrategie. Was würde wohl die Mutter von BuyAndHold2024  auf Seeking Alpha dazu sagen? Vielleicht würde sie sagen, dass aktuell kein schlechter Zeitpunkt ist Altria zu kaufen. Wenn es in 2 Wochen wieder eine Gelegenheit gibt kann man erneut zuschlagen. Wenn man Positionen in der Größenordnung von 4000 STK langfristig aufbauen möchte, so wird es vorraussichtlich viele Einstiegspunkte geben. Ob sie in Zukunft besser sein werden als heute kann man nie sagen. Wenn man in ein paar Jahren viele Aktien hat spielt es auch nicht mehr eine so große Rolle. Hauptsache die Dividenden fließen. Mit 1000 Münchener Rück, 10000 Gazprom, 1000 RSD, 1000 MO usw. würde ich Kursrückgänge gelassen sehen. Auch wenn das Depot in der Anzeige des Brokers stark darunter leiden würde. Ich habe gestern meinen Text leider verloren. Ich hatte noch mehr geschrieben. Das ist auch ein Grund warum ich nicht alles genau nachschauen kann. Wenn ich die Seite verlasse verschwindet oft der Text.

  78. AvatarFit und Gesund

    @Kiev

    die Mutter vom Buy and Holder 2012 ist sicher eine alte Füchsin, aber wie es nun mal im wirklichen Leben so ist, ich kann mich an verschiedenen Personen orientieren und schauen was denn erfolgreiche Anleger von weniger erfolgreichen Anlegern unterscheidet, danach muss ich mir aber meine eigenen Gedanken machen, überlegen wie ICH mit einer Situation umgehe und versuchen ruhig und besonnen zu handeln.

    Manchmal bringt es mehr mal nix zu machen, oder schrittweise vorzugehen, manchmal lohnt es sich langfristig auch mal beherzt zuzugreifen,

    ich werde versuchen nach bestem Wissen und Gewissen zu handeln, das Resultat wird man eben nicht von heute auf morgen sehen, Geduld kann sich hier als eine äusserst hilfreiche Charaktereigenschaft erweisen.

    Ich sage ja immer  “das Gras wächst nicht schneller wenn ich daran ziehe”

     

    und gestern Abend nach dem Spätdienst sind wir Alle zusammen in McDonald’s und haben es uns gut gehen lassen   🙂   ich habe leider keine Aktien davon. Geschmeckt hat es trotzdem. Wir waren auch nicht die Einzigen die nach Mitternacht dort noch anzutreffen waren.

     

  79. AvatarHeinz Thom

    Ich war gestern auf dem Börsentag in Frankfurt. Kein Anzeichen von Panik. Es war voll wie immer.

  80. AvatarSlazenger

    Fit und Gesund

    interessant wäre ja mal deine Meinung zum Corona Virus, da du ja im Gesundheitswesen tätig bist! Habt ihr Infos darüber?

    Ich bin totaler Laie, man liest jetzt überall sehr viel, aber was stimmt, wie gefährlich ist das Virus wirklich?

    nice week

  81. AvatarThorsten

    Ich hatte Ende letzten Jahres mehrfach geschrieben, dass ich aus dem Aktienmarkt komplett aussteigen würde, so wie 1999 und 2007. Da ich keine Immobilie brauche und ich weder Cash , noch Zinspapiere möchte , hatte ich mein Depot lediglich umgeschichtet. Ein Virus hatte ich nicht in der Kalkulation.

    Da ich in Unkenntnis der zukünftigen Ereignisse u.a. in Öl, Gold und Asien investiert hatte , ist es bei mir 15% runtergegangen. Das ist mehr als bei einem World-ETF.

    Die entscheidende Aussage ist : Das Virus wandert von Ost nach West. Das bedeutet, dass die Wirtschaftseinbrüche in Europa und den USA mit Zeitverzögerung eintreten. Die Erholung wird in gleicher Richtung eintreten. Es werden irgendwann bessere Zahlen aus Asien kommen.

    Die große Frage ist jetzt, wie hoch ist der Einschlag in Europa und den USA. Die USA liegen weiter südlich, das Virus ist UV-empfindlich und mag keine hohen Temperaturen und keine trockene Luft. Die USA könnten demnach im fortschreitenden Frühjahr dem Schlimmsten entgehen.

    Europa ist durch höhere Bevölkerungsdichte und späterem Frühjahr wahrscheinlich mehr betroffen. Die passive Rolle des EU-parlaments  und der Landesregierungen begünstigt die Ausbreitung des Virus. Italien könnte straucheln und das Euro-Rettungsthema wieder in den Vordergrund treten. Zeitgleich wird das Flüchtlingsthema seitens der Türkei verschärft. Schlecht für den Euro, schlecht für die Börse.

    Es zeigt sich einmal mehr, dass man überall investiert sein sollte, da man nicht weiß, wo es als nächstes brennt. Übertreibungen im Markt sind jedoch identifizierbar, sodass in den US-Indizes höhere Einbrüche möglich sind. 10% bis 20% Verlust durch reine Korrektur plus Verlust durch Corona. Also insgesamt 20, 30,40 vielleicht sogar mehr Prozent, wenn das Virus die US-Wirtschaft lahmlegen sollte.

    Deswegen nur in Raten nachkaufen, keine größeren Positionen. Wir haben die Tiefstände noch nicht erreicht, es gibt keine positiven Nachrichten bzgl. des Virus ( false flag misachten : “die Geschwindigkeit  der Neuinfektionen hat sich verringert” , das bedeutet dennoch, dass es sich weiter ausbreitet und die Wirtschaftskraft verringert)

    Die Branchen Luftfahrt und Tourismus sind tabu, wir könnten Pleiten sehen.

    Gold könnte die 2000$ sehen, wenn die USA kräftig korrigieren und Corona sein Übriges dazu tut. Ob es dazu kommt, bleibt abzuwarten. Ein Einbruch von 10% bis 20% im Dow an einem Tag könnte Auslöser sein.

  82. AvatarWolke

    @Heinz Thom

    …Börsentag in Frankfurt. Kein Anzeichen von Panik…

    Sind auch keine Mediziner und haben daher wenig Ahnung. Die Dunkelziffer wird als sehr hoch eingeschätzt(von Medizinern, nicht Börsianern). Das Virus erzählt nicht jedem Börsianer am Börsentag, wen es schon erwischt hat, ansonsten wären die „Börsenheinis“ die Ersten, die in Panik gerieten.

  83. AvatarThorsten

    @Wolke

    Ich bin gespannt, wie lange die Medien im Modus “alles Einzelfälle” und “ist doch alles nicht so schlimm, weil alles andere wäre ja Panik” bleiben würden.

    Es ist wahrscheinlich wichtiger Freunde, Kollegen, Nachbarn , Familienangehörige als Informationsquelle zu haben als Talkshows und Nachrichten in den GEZ-Sendern zu schauen. Denn die werden nichts mittteilen, was eine Panik auslösen könnte, nach ihren Massstäben oder Vorgaben der Parteien, die in den Gremien sitzen. Bis zu letzt könnten Fakten weggeframt werden, die die Zuschauer oder Leser verunsichern könnten.

    Wenn also das eigene Umfeld betroffen ist, dann wird es ernst. Bisher ist noch wenig passiert.  Im lokalen Radio ( typischer links grün Sprech, Nazi ist überall und bäh, Klima Halleluja usw. ) ziehen sie die Virussache ins Lächerliche. Hamsterkäufe braucht man nicht , man sieht nicht die vernachlässigte Vorsorge, sondern Panik usw. Hamburg ist Hochburg der Singles , die haben praktisch gar keine Vorräte, gehen mittags in die Kantine und kaufen sich sonst just in Time veganes Zeugs, weil es hipp ist. Vorratshaltung ? Kennen sie nicht, sie sind zu jung , haben weder den Krieg noch Vertreibung erlebt.

  84. AvatarDanielKA

    Thorsten du machst dir echt zuviele Gedanken/Sorgen. Ich dachte du bist finanziell frei? Aber jeden Tag Panik, das ist doch nicht gesund oder eher alles auf Kante genäht?

    wenn du jetzt wirklich Panik hast, dann nimm doch deine Familie und Miete dir halt günstig eine Wohnung in einer trockenen und jetzt schon sonnigen/warmen Gegend (zB Fuerte) oder Nevada und sitz es halt 1-2 Monate aus.

  85. AvatarWolke

    @Thorsten

    Da ich früher im Sanitätsbereich tätig war(mit Einzelheiten möchte ich mich hier weder outen, noch jemanden auf die Nerven gehen), komme ich an Infos, die außerhalb der Talkshows und Nachrichten stehen.
    Da fühle ich mich dann ganz und gar nicht wohl, um nicht zu sagen, ich bekomme es langsam mit der Angst zu tun. Ich hoffe, daß die vielen unbeschwerten Optimisten hier und anderswo Recht behalten.

    @Zeitreisender

    Wenn es schon Popcorn sein muß, dann bitte mehrere Großpackungen.

  86. AvatarBruno

    So zurück vom ersten Sparziergang, erstaunlich warm und Sonne pur, Osterglocken bereits in voller Pracht. Jedes Jahr früher, das ist auch gut gegen die Grippe, UV und Vitamin D steigt früher an.

    @Zeitreisender: Kommst Du aus der Vergangenheit oder der Zukunft?

    @Thorsten

    Sollten die Medien denn auf Panik machen? Jetzt wo die Leute schon genug verunsichert sind und Hamsterkäufe auch ohne zusätzliche Panikmache angekurbelt sind, muss man nicht noch zusätzlich auf den Putz hauen.

    @Abriegeln von Grenzen / Eventverbote / Schulen schliessen etc.

    Punktuell macht das Sinn, die Strategie ist klar, die Ausbreitung bremsen und nicht stoppen. Stoppen ist unmöglich, die Inkubinationszeit beträgt 3-14 Tage (einige Gerüchte reden sogar bis zu 30 Tage) ist das unmöglich, hätte z.B. die Schweiz die Grenze zu Italien geschlossen, täglich 70’000 Grenzgänger, hätte rein gar nix gebracht. Man ist ja noch eine Weile gesund wo man bereits ansteckend ist.

    Ausbreitung bremsen/verzögern macht Sinn, um das Gesundheitswesen nicht zu überlasten.

    Wir haben ja eine gewisse Expertise in der Familie, auch wenn meine Frau keine Virologin ist. Aber ihre Empfehlungen sind dieselben, die wir sowieso immer pflegen:

    Hände richtig waschen (30 Sek. warm und mit Seife)

    Grosse Menschenmassen meiden resp. aufpassen (ein Fussballspiel unter freiem Himmel erachte ich als deutlich ungefährlicher als in der Rushour am Bahnhof resp. die Benutzung von ÖPNV). Hier helfen Hygienemassnahmen (desinfizieren der Hände, versuchen sich wenig ins Gesicht zu berühren auch wenn es mal juckt).

    Körperliche Vorsorge, so dass bei einer Infektion die Abwehrkräfte stärker sind (nicht zu fett, nicht zu mager, sportlich, gesunde Ernährung, Supplementierung falls nötig, z.B. Vitamin D bei uns).

    Das deckt sich auch weitgehend mit den Informationen der vernünftigen Medien. Masken werden nicht empfohlen, das ist der einzige Punkt welcher meine Frau anderer Meinung ist. Wenn man unausweichlich Menschenmassen ausgesetzt ist (öffentlicher Verkehr etc.) würden Masken die Infektionskette bremsen, nicht verhindern. Und zwar nicht Selbstschutz sondern Schutz der andern (Niesen, Husten etc.), insbesondere BEVOR man krank ist und bereits ansteckend.

    Hier könnte man noch mehr tun, Desinfektionsmittel bei öffentlichen Vekehrsmitteln und Masken abgeben, die Ticketpreise insbesondere in der Schweiz sind ja genug hoch.

  87. AvatarAndrea

    Thorsten, genieße deine komfortable finanzielle Situation und mache dir nicht so viele Gedanken. Viele wären froh, wenn sie deine Finanzen hätten. Falls es hart auf hart kommt, mache einen kleinen 450 Euro Nebenjob, so wie Tim es immer predigt. Das kann je nach Job ja auch Spaß machen.

     

    Wolke, es wäre gut, wenn du dich nicht immer nur in vagen Andeutungen ausdrücken würdest. Vielleicht reicht meine Vorstellungskraft nicht, um mir die schlimmen Sachen auszudenken, die du anscheinend siehst. Ich denke einfach nur, entweder erkranke ich oder nicht. Außer Händewaschen kann ich offensichtlich nicht viel tun. Oder willst du schon freiwillig in eine mehrwöchige häusliche Quarantäne gehen, um dich nicht anzustecken? Das kann ich mir schon alleine beruflich nicht erlauben, und ich fahre sogar noch mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Warum sollte ich mich also groß sorgen? Meine Aktien sind mein geringstes Problem, da ich das Geld in den Aktien nicht brauche.

     

    Dirk, man kann gegen die Flüchtlingspolitik von Frau Merkel sein, aber für deinen menschenverachtenden letzten Satz solltest du dich schämen. Ich hoffe sehr, dass Tim diesen Beitrag löscht!

     

     

  88. AvatarWolke

    @Andrea

    Es ist nicht so sehr die Krankheit selbst, die ich fürchte. Es sind wirtschaftlichen Folgen und die Tatsache, daß dieses Virus nicht in zwei Monaten verschwinden wird, wie es sich manche wünschen(ich inbegriffen). Da ist nichts vage und es braucht auch keine besondere Vorstellungskraft dazu. Das Virus trifft auf eine schwache Wirtschaft und immensen Schulden. Ich war auch schon optimistischer, aber jetzt…

     

  89. AvatarWolfgang

    @ Cashquote

    Die Cashquote von ca. 15 % habe ich jetzt einige Zeit beibehalten und freue mich nun 3M, Itochu Corporation oder RDS eingesammelt zu haben. Reckitt , Unilever, Asahi Group Holding oder auch Diageo stehen mit Kauflimits im Orderbuch und warten auf die Ausführung, wenn die Preise nicht erreicht werden, nehme ich mir die Zeit und warte auf andere Gelegenheiten.

    Bei 3M gab es eine Streichorder durch den Dividendenabschlag, Glück gehabt, statt 142 € habe ich nun 134,50 € bezahlt.

    Durch Stillhalten habe ich nicht das Gefühl, etwas an Rendite zu verpassen, sondern ich erhalte mir meine Handlungsfähigkeit in so Zeiten wie diesen.

     

    @ Fit und Gesund

    War dein Renteneintritt nicht ursprünglich für diesen Februar angedacht?

  90. AvatarJohn

    @Freelancer Sebastian

    “nicht vergessen: Es gibt auch reichlich Anleger, die viel zu früh verkaufen. Wir sind jetzt beim Stand von August 2019. ”

     

    Kaufst du andere Werte als ich? August 2019 haben wir lange durchbrochen. Eher auf dem Niveau der Korrektur Ende 2018.

     

    Nachkaufen ist angesagt. Natürlich erst vorsichtig. Habe ohnehin das Investieren vernachlässigt und nun viel Cash. – Rechne allerdings eher noch mit weiteren Verlusten. Das stimmt erstmal traurig. Hat man doch quasi nur die Banken mit Gebühren glücklich gemacht.

  91. AvatarDaniel

    @Andrea

    Es ist nicht so sehr die Krankheit selbst, die ich fürchte. Es sind wirtschaftlichen Folgen und die Tatsache, daß dieses Virus nicht in zwei Monaten verschwinden wird, wie es sich manche wünschen(ich inbegriffen). Da ist nichts vage und es braucht auch keine besondere Vorstellungskraft dazu. Das Virus trifft auf eine schwache Wirtschaft und immensen Schulden. Ich war auch schon optimistischer, aber jetzt…

    Es reicht doch bereits wenn es den Ländern gelingt die Ausbreitung soweit zu verlangsamen dass es im Grunde über mehrere Monate gestreckt wird. Ich sehe die Gefahr zu erkranken hier in den westlichen Industrienationen nicht als besonders brisant an. Man munkelt ja bereits dass insbesondere bei “nicht-Asiaten” die Krankheit weniger schlimm verläuft, ja häufig sogar nur als eine Art Erkältung wahrgenommen wird.

    Die größte Gefahr besteht dann, wenn großflächig viele Menschen der gleichen Branche ausfallen. (z.B. Stromversorgung, Logistik, medizinische Versorgung).

    Ich kalkuliere dass sich vermutlich jeder 4te hierzulande ansteckt, die Sterblichkeitsrate aber wohl nicht mit der Chinas gleichzusetzen sein wird. Im Sommer wird der Virus dann wahrscheinlich aus dem Fokus verschwinden und es wird dann wahrscheinlich, je nachdem ob er weiterhin mutiert in wenigen Jahren so ähnlich laufen wie mit der Grippe. Man wird herausfinden welche Bevölkerungsgruppen besonders gefährdet sind und dann vorsorglich impfen, genauso wie man es bei gefährdeten Gruppen ja heute auch tut.

    Zudem wird die Bevölkerung immer weiter sensibilisiert. Um die Wirtschaft mache ich mir keine Sorgen.

  92. AvatarPantoni

    @ Andrea: Atme mal tief durch und dann suche dir andere Informationsquellen als die durch die GEZ gesponserten; deine Aussagen sind grauenvoll.

    Sicher braucht Thorsten keine 450 € Job – er sieht sicherlich klarer als du mit deinem verzerrten Weltbild. Unfassbar, soviel Ignoranz der Realität gegenüber – und damit meine ich auch deinen Post an Dirk. Ich hoffe Tim löscht deinen Beitrag!

     

  93. AvatarWolke

    @Daniel

    Die Hoffnung stirbt zuletzt. Ich wünsche mir, daß Du Recht behältst.

  94. Avatarsammy

    Sehe ich ganz genauso! Andrea schäme dich für deine ignoranten und einfältigen Aussagen hoffentlich wird dein Post gelöscht!

     

  95. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ Andrea

    Danke für den Hinweis. Ich habe den Kommentar gelöscht.

  96. KievKiev

    @ Fit und Gesund

    Ich sehe es genau wie Du. Die hohen Aktienposition bekommt man nicht über Nacht. Man wird sie vermutlich auch nicht mit einem Schlag an einem Zeitpunkt erwerben. Es dauert eben seine Zeit und hier werden sich immer mehr oder weniger gute Gelegenheiten ergeben.

    Für alle, denen BuyAndHold2024 nichts sagt. Seine Mutter gibt des Öfteren als Antwort, dass man vielleicht selbst ein paar Altria kaufen sollte bevor man ihr Ratschläge erteilt. Sie hat es als Beispiel einem jungen Bankberater geraten, als er ihre Aktienquote aufgrund ihres Alters reduzieren wollte. Wenn der Schneeball die Sicht zum Himmel verdeckt, muss man sicher nicht seine Aktienquote reduzieren.

    Ich mache mir keine Gedanken über mögliche apokalyptischen Zustände. Ich sehe innerhalb meines Einflusskreises nur folgende Möglichkeiten auf die Aktienkurse zu reagieren:

    1. Ausgaben reduzieren

    2. Einnahmen erhöhen

    3. Mehr Aktien kaufen

    Alle Punkte haben wir teils mit externer Hilfe bereits umgesetzt. In Punkt 2 gibt es weitere Möglichkeiten, die ich nutzen möchte. Aktuell ist ein Darlehen fertigt getilgt. Das alleine bringt 1350€ im Monat. Dann können wir die Einnahmen etwas erhöhen. Es wird vermutlich um die 200€ im Monat bringen. Ich habe zwei Versicherungen gekündigt, die wir vorerst nicht mehr benötigen. Das bringt in einiger Zeit auch um die 40€ im Monat. Einen Nebenjob kann ich mir auch vorstellen wenn er Spaß macht. In Summe wird es sich auf 2000€ mehr Pulver im Monat bewegen. Ich habe nicht vor das Geld zurück zu halten. Bei der Vermietung im Ausland werde ich vermutlich einen schwarzen Schwan erleben. Ich kann mir vorstellen, dass viele erst ab Juni an Urlaub denken, wenn Corona wie auch immer langweilig oder alltäglich geworden ist. Ab dann werde ich die Saison vermutlich nicht mehr sehr gut vermieten können. Im Rahmen meiner Möglichkeiten werde ich so viele Aktien wie möglich kaufen. Es wird auch diesmal nicht für 90 Münchener Rück reichen. Aber es wird auch wieder ein nächstes Mal geben. Und dazwischen gibt es auch immer wieder Möglichkeiten.

  97. AvatarThorsten

    @DanielKA

    Ich habe Null Panik, wie kommst Du darauf ? Sorry , wenn ich solche bei dir auslöse.

  98. AvatarObama

    Die fallenden Kurse sind für mich nicht so beunruhigend wie der Wahnsinn, der um den Virus gemacht wird.
    Das zeigt wie leicht die Menschheit durch Angst manipuliert werden kann und wie schnell die Freiheit eingeschränkt wird.

    Schauen wir uns mal die Zahlen an:
    https://gisanddata.maps.arcgis.com/apps/opsdashboard/index.html?fbclid=IwAR0v5jEf777ISdRgPgnP39r2PVpbtXTM6ZqDjkCPSyvi9fY7RoEmhaor3-4#/bda7594740fd40299423467b48e9ecf6

    Knapp 3000 Tote weltweit bisher. Jeder Tote ist zu viel. Aber wenn wir die Zahlen mit den Toten, die durch die normale Grippe in Deutschland jedes Jahr verursacht werden, die Toten im Straßenverkehr; die Menschen, die täglich durch Hunger sterben……….
    Die Verhältnismäßigkeit ist für mich vollkommen ausser Kraft gesetzt. Hier wird Angst; Hysterie…gefördert, die eigentlich vollkommen destruktiv ist.
    Der Schaden, der durch die Angst weltweit entsteht, wird alles andere bei weitem in den Schatten stellen.

     

    https://youtu.be/g_aSdZQjO-g

  99. AvatarThorsten

    Also noch Mal : sorry wenn ich hier den Eindruck von Panik bei jemandem erwecken sollte, aber Händchen halten im Kreis und Namen tanzen geht nicht. Ich verlange auch keine Panik von den Medien , aber ich möchte auch nicht gesiebten Nonsens über mich ergehen lassen, nur um mich ” gut” zu fühlen. Da trinke ich lieber Tee oder Kaffee.
    Gestern waren wir wandern und haben Ivan Tee in einem russischen Geschäft erstanden. Wen es interessiert : die Ostindische Telegesellschaft hat das ehemals sehr erfolgreiche Exportprodukt durch gezielte Gerüchte kaputt gemacht und den Schwarzen Tee eingeführt, Wirtschaftskriminalität, schon lange her. Jetzt ist das Produkt wiederentdeckt worden. Es handelt sich um fermentiertes Weidenröschen. Sieht aus wie schwarzer Tee. Die Zusammensetzung soll gegen Etliches helfen. Na ja wie auch sonst bei angepriesenen Wundermitteln 😉

    Mit meinem Depot ist alles o.k., ich brauche keinen Job, danke.

  100. AvatarValue

    @Kiev, vielen Dank für Deinen wieder mal guten Beitrag. Ich versuche es ähnlich wie Du zu machen, nur ich werde 2. auslassen 🙂

    Ich versuche ja jeden Monat 1-2 Aktienpositionen ins Depot zu kaufen, für diesen Monat könnten es aber (wie auch im Februar) 4 Werte werden. Der notwendige erhöhte Betrag kommt von meinem Chashkonto welches ich neben meinen monatlichen Investitionen regelmäßig bespare und auf dem sich auch die eingehenden Dividenden ansammeln.

    Meine im Februar gekauften Unternehmen werden mir (vorausgesetzt es wird wie geplant ausgezahlt) zukünftig jährlich ca. 200€ Dividende auszahlen, das ist finde ich ein schönes Zubrot welches ich zukünftig je nach Laune in Erlebnisse oder Aktien investieren werde.

  101. Avatar-M

    @Kiev

    Gute Kommentare!

    (Hab deine Mail nicht vergessen)

     

    Unilever nähert sich auch einen annehmbaren Kurs finde ich.

     

    @Baum

    Kannst du was mit Synchrony Financial anfangen ?

    Keine Bank 🙂

     

    -M

  102. KievKiev

    @ Value, M

    Danke. Punkt 2 ist vermutlich bei den meisten Lesern von Tim zumindest am effizientesten. Man muss natürlich nicht alles machen. Ich könnte mir auch vorstellen Punkt 1 für ein paar Monate zu prüfen. Wie Sparta es einmal geschrieben hat. Mit wie wenig komme ich überhaupt noch aus, oder bin ich vielleicht schon der Lifestyle Inflation verfallen? Bei unseren Ausgaben besteht durchaus Potenzial. Aber da müssen alle in der Familie mitmachen. Das klappt bei mir nicht. Alleine würde ich es gerne einmal versuchen. Die Pilgerreisen finde ich diesbezüglich auch Interessant. Hier machen sich viele Menschen auf einen anstrengenden Weg und geben oft unabhängig ihrer Möglichkeiten wenig Geld aus. Als Leser von Tims Blog könnte ich hier vielleicht neue Maßstäbe setzen. Das würde ich als Spaß gerne ausprobieren. Auch wenn ich sicher kein professioneller Pilgerer werden möchte.

    @ Daniel
    Guter Hinweis. Mir ist der Anleiheanteil in dem Depot viel zu hoch. Allerdings kann man aktuell gut erkennen was es bringt. Die langfristige Rendite ist dafür auch in Ordnung.

  103. AvatarSparta

    Der Vergleich von Viren & Schädlingen mit Flüchtlingen ist schon hart an der unterschwelligen Grenze zur Menschenverachtung…

    Gedanken und Worte sind die Vorläufer für Taten und dienen manchen Idioten wie dem Hanau-Täter als Rechtfertigung…

    Denkt doch bitte ein wenig über diese reflexartigen schnell hingeklatschten Polemiken & Vorurteile nach.

  104. AvatarBruno

    @Sparta

    Leider, aber man darf ja auch nichts sagen bezüglich Nazi-Vokabulaire, damals redete man von Volksschädlingen.

    Ich finde auch in der Tierwelt die Unterteilung in Schädlinge und Nützlinge längst überholt, es braucht ein Gleichgewicht. Mücken empfinden wir als Schädlinge, aber ohne sie hätten die Fische und andere Tiere kein Futter etc. etc.

    Und sorry ich wollte kein neues Thema bezüglich Grenzschliessung aufnehmen, es ging mir ja nur um die Thematik der Pandemie, leider werden heute egal welche Thematik sofort politische Nutzniesser kommen um daraus Kapital zu schlagen. Eine traurige Entwicklung.

  105. AvatarNico Meier

    Das Virus tötet Alte und chronisch Kranke.

    Wolke ist warscheinlich alt und fürchtet daher das Virus.

  106. AvatarWolke

    @Nico Meier

    Ich erkläre es Dir nochmals langsam, zum Mitschreiben: Nicht die Krankheit, die das Virus hervorruft, ist das Problem, denn die ist relativ harmlos, auch für Alte, wenn sie gesund sind.

    Die Pandemie trifft auf eine schwache Wirtschaft und riesige Schuldenberge, das ist das Problem. Hoffentlich dringen diese Tatsachen noch rechtzeitig in das organische Gebilde zwischen Deinen Ohren.

     

  107. AvatarRüdiger

    Gedanken und Worte sind die Vorläufer für Taten und dienen manchen Idioten wie dem Hanau-Täter als Rechtfertigung…

     

    Mir fallen dazu sofort ein paar Worte aus “Dantons Tod” von Georg Büchner ein:

    “Geht einmal euren Phrasen nach, bis zu dem Punkt, wo sie verkörpert werden.”

     

  108. AvatarBruno

    Ich frage mich teilweise, ob einige Leute im realen Leben dieselben Umgangsformen wie hier pflegen. So verwundert es nicht, dass diese Leute dann Ablehnung und Anderes erleben.

  109. AvatarAndreas

    @John

    Ende 2018 hat der Dax die 10.000 Marke fast getestet, also davon sind wir noch weit entfernt…

  110. AvatarClaus

    @ all

     

    Der Ton und die Art und Weise des Umgangs miteinander ist teilweise unterirdisch. Hier scheinen bereits Frust und blankliegende Nerven mitzuspielen. Bevor man einen Kommentar mit beleidigenden Worten absendet, sollte man sich vielleicht mal fragen, wie man sich fühlen würde, wenn jemand anderes so etwas über einen selbst schreiben würde. Kritik zu üben ist gut und wünschenswert. Das sollte aber jeder in unserem Alter auch sachlich können…

     

    So schlimm das Coronavirus auch ist, für die Börse wird es wahrscheinlich nur für kurze Dauer relevant sein. Die Geschäftsergebnisse werden 1 oder 2 Quartale schlechter ausfallen, das kommt immer wieder mal vor. Wenn diese schlechteren Ergebnisse gemeldet werden, könnten die Kurse bereits wieder deutlich höher stehen. Oder sie steigen bei Veröffentlichung der Zahlen, weil man viel schlechtere Zahlen erwartet hat…

     

    Die Qualität der Unternehmen hat sich nicht verändert. Das einzige was sich teils drastisch verändert hat, sind die Preise, die man für Unternehmensanteile bezahlen muss. Deshalb gibt es für mich nur eines zu tun: Kaufen, wenn die Bewertung unter den langjährigen Durchschnitten liegt. Das ist bei einigen Unternehmen deutlich der Fall. Hier hat man gleich 3 Vorteile: Man reagiert entgegen der Masse. Man sichert sich die höchstwahrscheinlich nur kurzfristig überhöhte Dividende (gegenüber dem langfristigen Durchschnitt). Und man erhält deutliches Kurserholungspotenzial. Auf längere Sicht wird man auf diese Weise weit besser abschneiden, als die Masse.

     

    Letzten Freitag habe ich zugekauft:

     

    500 Shell (Bestand nun 4.500), 200 BASF (Bestand 400), 250 Altria (Bestand 500) sowie 670 Prudential PLC. Ich kann mir nicht vorstellen, dass ich hiermit vollkommen daneben liegen werde, aber wer weiss… Ebenso rechne ich mit einer Fortsetzung des Bullenmarktes und glaube nicht, dass wir wegen Corona einen Crash oder Bärenmarkt sehen werden. Aber das ist nur meine bescheidene persönliche Meinung. Viele sehen das sicher ganz anders und das ist völlig in Ordnung, denn niemand kennt die Zukunft.

     

    Schaut man sich einen Langfristchart vom S&P 500 oder einem anderen Index im Hinblick auf bedeutende Krankheiten in der Vergangenheit an, sieht man, dass diese keine größeren Auswirkungen hatten. 2003 Sars, 2006 Vogelgrippe, 2009 Schweinegrippe, 2010 Cholera, 2014 Ebola + Masern sowie viele weitere.

     

    @ fit und gesund

     

    Schön, dass es Dir in “meinem McDonalds” gefallen hat und Du meine nächste Dividende mit gesichert hast…

     

    Wünsche allen einen schönen und erholsamen Tag

  111. AvatarFit und Gesund

    @Claus,

    ich habe Dir sehr gerne “geholfen”    hi hi…. ,

    man findet mich nicht oft in McDonalds, ich hatte ja einen strengen Spätdienst und wir bekamen Alle nix zu Essen, wir waren eine gute Equipe und Jemand schlug vor nach dem Dienst noch was Essen zu gehen, ich hätte auch nach Hause gehen können, aber hier finde ich es wichtig wenn man ZUSAMMEN  noch was unternimmt, so eine Art teambildende Massnahme, und wiegesagt, mir schmeckt auch ab und an ein Cheeseburger und Pommes.

     

     

    @Slazenger,

    was soll ich sagen, ich weiss nicht mehr und nicht weniger als das was das Bundesamt für Gesundheit sowie die Spitaldirektion an  Massnahmen für richtig hält. Soweit man das sagen kann sind wir vorbereitet, bis jetzt ist auf unserer Intensivstation noch kein Corona-Fall.

    Für mich gilt, der nötige Respekt vor der Erkrankung, aber bitte keine Hysterie,  damit ist Niemand geholfen. Ich fürchte mich auch nicht, und das obwohl ich ja über 60 bin und eben an vorderster Front dabei bin wenn wir so einen Patient bekommen, die Arbeitsbelastung könnte unter Umständen steil ansteigen, ob es dann Urlaubsverbote gibt? ich weiss es nicht.

     

    @Wolfgang

    ich mache noch ein wenig länger, ich mache meinen Job gerne, ist vielleicht nicht das Dümmste im Moment, so kann ich noch eine monatliche Sparrate für sinkende Kurse verwenden. Wenn es nur ein paar bessere Zeitmodelle bei uns gäbe, ich kann zwar mein Arbeitspensum reduzieren, aber eben nur um ganze Tage, ich wäre froh wenn ich z.B nur halbe Tage arbeiten müsste, jetzt hat gerade wieder eine Kündigungswelle eingesetzt und da kann ich das gleich wieder vergessen.

     

    @ unterirdische Kommentare,

    ich habe den Kommentar noch gelesen kurz vor meinem Dienst gestern, antworten konnte ich nicht mehr, das war auch besser so, mir wurde übel.

    Dank an Diejenigen die dafür gesorgt haben dass die Schweinerei gelöscht wurde.

     

    Jetzt werde ich mal die Börsenkurse studieren, bin gespannt! Ich habe mir heute Nacht mal meine Lieblingstitel angeschaut und neue Kaufkurse festgelegt.

  112. KievKiev

    @ Fit und Gesund

    Den Punkt sehe ich anders: “ich kann zwar mein Arbeitspensum reduzieren, aber eben nur um ganze Tage, ich wäre froh wenn ich z.B. nur halbe Tage arbeiten müsste, jetzt hat gerade wieder eine Kündigungswelle eingesetzt und da kann ich das gleich wieder vergessen.”

    Es wird in Anbetracht der Kündigungswelle und eventuellen Maßnahme in Zuge zu Corona notwendig sein möglichst viel Personal zur Verfügung zu haben. Es ist doch sehr gut, wenn Du weiter arbeitest und damit das Krankenhaus und Deine Region unterstützt. Du kannst doch anbieten, dass Du Dir vorstellen kannst etwas länger zu arbeiten, da es aktuell hohe Engpässe gibt. Falls in dem Krankenhaus die Schichten auf Vollzeit ausgelegt sind ist das natürlich nicht im Regelbetrieb möglich. Falls es von den Schichten möglich sein sollte, so müsste Deine Teilzeit Vorstellung doch gerade in der aktuellen Lage funktionieren.

    Gibt es in Bezug auf die Schichtdauer nicht Kollegen mit Kindern? Die werden  vermutlich nicht alle Vollzeit arbeiten. Sie werden eher die früheren Schichten bevorzugen in der die Kinder in der Kita / Schule betreut sind. Somit sollte es in meiner theoretischen Vorstellung einen größeren Bedarf an Schichten am Nachmittag / Abend geben.

    P.S. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Krise an der Börse Deine Freiheit, zumindest in Bezug auf die Finanzen, einschränken werden. Falls Du Deinen Arbeitgeber und Deine Kollegen aktuell unterstützen möchtest, finde ich das sehr zuvorkommend und auch loyal von Dir.

  113. Avatarhump

    Da schöne  ist , dass,  je länger man  Aktien im Besitz hat, die dann mit 100 – 300 prozentigen oder mehr Kursgewinnen in den ” Büchern” stehen hat,  einen Einbruch bzw. Crash von bis zu 30 -40 % auf eine bestimmte Dauer, ” gut zu verkraften  ist !!!

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