7 Lektionen, um Geld an der Börse Geld zu scheffeln

Ich kaufe Aktien seit ich etwa 20 Jahre alt bin und lasse sie liegen wie einen alten Schinken. Auf einmal war ich frei. Das Depot gefüllt. Aber es war ein harter Weg des Verzichts und der Arbeit.

Heute habe ich für dich ein paar Lektionen, die ich in über 25 Jahren Börsendasein gelernt habe, zusammengestellt.

  1. ETFs sind eine weise Sache. Bespare sie monatlich. Lass den Sparplan laufen. Achte auf die Kosten. Viele Produkte ähneln sich stark. Es macht oft kaum einen großen Unterschied. Wichtig ist es, anzufangen.
  2. Versuche nicht, die Börse in ihrem kurz- oder mittelfristigen Verlauf einzuschätzen. Du verlierst im Regelfall mehr, als du gewinnen kannst. Im langen Schnitt sind Aktien die beste Anlageklasse, die es gibt. Bleib also dabei. Springe nicht ständig rein und raus. Bleib am Ball. Stocke auf.
  3. Magst du lieber Einzelaktien kaufen, konzentriere dich auf großartige Unternehmen. Hab keine Angst, Gewinner-Aktien laufen zu lassen. Erfahrungsgemäß neigen Anleger dazu, ihre Gewinneraktien zu schnell zu verkaufen. Ein weiteres Grundproblem ist Selbstüberschätzung (deshalb sind ETFs so toll). Versuche rational Entscheidungen zu treffen. Informiere dich umfassend, entscheide selbst.
  4. Hab keine Angst, dich auf bestimmte Aktien/Sektoren zu konzentrieren. Warren Buffett macht das zum Beispiel. Er besitzt schwerpunktmässig Banken und Versicherungen. Zu seinen Flaggschiffen zählen Apple, Coca-Cola, Bank of America, American Express, Wells Fargo, Kraft-Heinz, U.S. Bancorp…
  5. Meide defizitäre Mode-Themen. Sie sind in der Regel überteuert. Tulpen. Comroad. Intershop. Brokat. Pets.com. Bitcoin. 3D Druck. Cannabis. WeWork. Wenn du langfristig anlegen willst, solltest du riskante Wetten (Cash-Burner, Schulden-Zombies) meiden. Ein hoher Anteil von Shortsellern in einer bestimmten Aktie sollte ein ernstes Warnsignal sein (das sind keine Idioten).
  6. Reduziere die Steuern. Vermeide zu viele Umschichtungen. Versuche, kurzfristige Gewinnrealisierungen so weit wie möglich zu vermeiden. Ärgere das Finanzamt, indem du keine Gewinne realisierst.
  7. Reg dich nicht auf. Es lohnt sich nicht.

Der Börse Stuttgart gab ich kürzlich ein Interview:

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Gernot
2 Jahre zuvor

Stimmt denn die verlinkte Liste https://www.cnbc.com/berkshire-hathaway-portfolio/ noch? Der Anteil von nur 5,6% für Apple scheint mir zu wenig.

 

Gernot
2 Jahre zuvor

Danke für die Antwort.

Ach so ist das gemeint. Ich dachte 5,6% vom Berkshire-Depot sind Apple. Es ist aber gemeint 5,6% aller Apple-Aktien gehören Berkshire.

Nico Meier
2 Jahre zuvor

Magst du lieber Einzelaktien kaufen, konzentriere dich auf großartige Unternehmen. Hab keine Angst, Gewinner-Aktien laufen zu laufen.

Hier kann ich Tim nur zustimmen. Bei Einzelaktien sollte man aber auch eigene Fehler bzw. Fehleinschätzungen schnell erkennen und sich eingestehen. Jeder hatte schon Einschätzungen, die so nicht eingetreten sind, dann muss man auch bereit sein sich von einer Aktie die sich nicht wie gewünscht entwickelt zu trennen. Wobei ich auch gewisse Aktien im Depot habe von denen ich keine grossen Kursgewinne erwarte, da sie mit eine Dividendenrendite von über 12% auch den Einstandspreis eine andere Aufgabe im Depot erfüllen.

2 Jahre zuvor

8. Hör nicht auf die ganzen Dummschwätzer!

Michael
2 Jahre zuvor

Wie beim Bund, erste Regel: Ruhe bewahren!

Stur und stetig Qualität ins Depot, lasset den Garten blühen und wachsen.

Der Baum
2 Jahre zuvor

OT: Ich hab Mal eine Verständnisfrage.
Ich habe ein deutsches Depot bei onvista. Alle Aktien die ich dort gebucht habe sind in Euro gebucht. Wenn ich jetzt Anteile von z.b. Unternehmen aus den USA habe, was passiert, wenn der Euro eine starke Inflation erleben würde?

Meinen Anteile bleiben ja dieselben, aber der  Gegenwert in Euro ändert sich. Eigentlich dürfte sich in so einem Fall der Wert in Dollar aber doch nicht ändern (Wechselwirkungen zwischen den Währungen mal außen vor)?

Mit  Währungen hab ichs nicht so, vllt. kann mir das jemand erklären.

Gruß Baum

Thorsten
2 Jahre zuvor

Regel Nr 7 :lach:

Ein bisschen Krimi ist unterhaltsam, aber man muss in der Tat (auf sich) aufpassen, wenn es Mal länger mit dem Gesamtmarkt runtergeht. Dann ist die Stimmung mies, am Markt in den Medien und in Deinem Depot. Gegenmittel : in der Baisse die am weitest unbegründet geprügelte Aktie nachkaufen, Mal dies Mal das. Ein wunderbarer Hebel, wenn der Markt wieder hochdreht.

Derzeit sehe ich , dass die Leerverkäufer immer mehr Macht auf die Kurse bekommen und mit Panik Geld verdienen. Fundamentaldaten treten gegenüber diffusen oder alten negativen News, eingesetzten Shorts,  Massen an Aktien, die innerhalb von Sekunden in den Markt gestellt werden können (Verkauf oder Kauf ) den Hintergrund. Shortseller verdienen dann in beide Richtungen…Tesla, Netflix, ganz aktuell in Deutschland Evotec und Wirecard. Die Medien treiben die entnervten Kleinanleger zusätzlich raus, die Aktienkurse haben Probleme zu steigen.

Deswegen : Medien lesen, aber Fundamentaldaten gegenhalten und in Foren Meinungen gegenlesen. Evotec und Wirecard sind für mich ein klarer Kauf für Langfristanleger.

Disclaimer : ich besitze Aktien von Evotec und Wirecard

sammy
2 Jahre zuvor

Wirecard macht heute mal wieder richtig Spaß! Einfach eine tolle Aktie 😉

2 Jahre zuvor

@sammy

Heute ist Nachkauftag bei Wirecard.

Rüdiger
2 Jahre zuvor

Heute ist Nachkauftag bei Wirecard.
 
Jetzt aber hurtig. Die Kurse steigen schon wieder  😉

-M
2 Jahre zuvor

@Baum

Wenn wir in Europa eine starke Inflation bekommen würden, dann würde sich das auch auf den Wechselkurs auswirken, sprich: der Dollar steigt im Wert.

 

Wenn du US-Unternehmen im Depot hast und der Dollar steigt, dann wirst du im Depot da in Euro ausgewiesen wird einen kursanstieg verzeichnen.

 

Die US Aktien sichern dich ggü einer Euro Inflation irgendwo ab, bringen aber Risiken, wenn in den USA Inflation kommen würde.

 

Mal so auf die schnelle, aber gibt bestimmt noch währungsfüchse hier 🙂

 

-M

 

2 Jahre zuvor

@Rüdiger
Hab schon. War gestern Abend bei Lang & Schwarz schon im Minus. War abzusehen, dass es weiter runter geht. Steigen ist gut. Wird sicher noch die eine oder andere Meldung die Tage und Wochen kommen, dann bricht der Kurs wieder ein. Langfristig habe ich ein gutes Gefühl. Mal abwarten, wie sich der Kurs die nächsten Jahre entwickelt.

DanielKA
2 Jahre zuvor

@ Baum: Für Aktien gilt immer die Heimatwährung in der sie notieren. Also für US-Aktien eben der US-Dollar, für deutsche Aktien der Euro.

D.h. natürlich würde der Preis in EUR steigen, wenn der EUR zum Dollar fällt, selbst wenn der Aktienkurs in Dollar aber an der Heimatbörse gleich bleibt.

In der zweiten Ebene müsstest du dir die Umsätze der Unternehmen anschauen. Viele globale Unternehmen (z.B. PG) mussten ja ihre Venezuela, Argentinien Umsätze/erlöse wegen Hyperinflation abschreiben. Also kann ein Unternehmen natürlich von vielen Währungseinflüssen betroffen sein.

Wieder ein Beispiel: Möchte ich eine reine US-Abhängigkeit -> kaufe Cracker Barell Old Country Store -> keine internationalen Läden nur USD Umsätze, Europa kann mir egal sein.

oder ein US_Reit mit ausschließlich US-Betongold usw.

So lässt sich für viele Themen eine Möglichkeit finden.

DanielKA
2 Jahre zuvor

In der Rentenphase kann dies natürlich wieder zu starken Schwankungen in den Ausschüttungen führen. Ich gebe mein Geld für den alltäglichen Konsum ja in EUR aus.

Wenn der Dollar stärker zum EUR verfällt und ich nur US Dividendenzahler habe, kann trotz Dividendenerhöhungen eine persönliche Gehaltseinbuße folgen. Von daher würde ich trotzdem über verschiedene Währungsräume streuen (EUR, USD, CHF, JPY und zukünftige Währungen).

Nico Meier
2 Jahre zuvor

@Daniel KA

Kann dir hier Aktien von Unternehmen aus der Schweiz empfehlen, da der Euro sich stärker entwertet als der Franken kommt dir das entgegen.

Christian
2 Jahre zuvor

Laut diesem Interview und ich kann der Logik dahinter folgen, seit ihr alles Junkies, Idioten, Dummköpfe und Trottel die denken sie wären Investoren während sie am grössten Betrug der Menscheitsgeschichte teilnehmen.

Thorsten
2 Jahre zuvor

WDI : 50 Stück zu 111,80 gestern abend gekauft, derzeit 117,70 🙂 Meins !

USA-Aktien habe ich nach mehreren Jahren zweistelligem Gewinn durch Dollarstärke reduziert auf  25%.

Man weiß nicht, ob hoch oder runter, aber mit 1,10 EURUSD kann man schon  mal in den Euroraum mitnehmen.

https://abload.de/img/screenshot2019-11-201vqkh2.jpg

 

 

Thomas
2 Jahre zuvor

@Christian,

Ist doch ein guter Deal, wenn man Falschgeld gegen Sachwerte (Firmenanteile) tauscht. Zocken würde ich das nicht nennen.

Der Baum
2 Jahre zuvor

@ M, Daniel, Dankeschön. So hab ich es mir in etwa gedacht. Auch der Hinweis mit dem Ort der Umsätze ist wichtig, Danke.

Das ist mir vor allem bei der Türkei Krise aufgefallen. Hier war/ist das Problem das die Umsätze von vielen Unternehmen  in der türkischen Währung gemacht werden, während die Schulen teilweise in Euro oder Dollar gemacht wurden. Da hab ich den Effekt von verschiedenen Währungen erstmals richtig bemerkt/verstanden.

Grüße Baum

 

Alex
2 Jahre zuvor

Danke für den interessanten Beitrag, Tim! Könntest du vielleicht Punkt 6 näher erläutern?

Rüdiger
2 Jahre zuvor

während sie am grössten Betrug der Menscheitsgeschichte teilnehmen.

 

*höhöhö … und meinen Enkeln werde ich erzählen: “Dein Opa war dabei”  😉

Stefan
2 Jahre zuvor

moin Christian, ich kann da leider keine Logik entdecken.

Investoren als Dummköpfe zu bezeichnen ist für nicht kausal und schon gar nicht logisch. Oder beziehst du dich auf das Argument  von Herr Celente, dass alles nur Scheingeld ist? Dieser Umstand sollte seit 1971 bekannt sein.

Der Mensch ist leider so programmiert sich untereinander auszubeuten. Nicht unbedingt körperlich, heutzutage geht das finanziell, deshalb bedarf es ja diesen grotesk riesigen Gesetztesapparat, voll mit Vorschriften, Bestimmungen, (“Die würde des Menschen ist unantastbar”),  um dem ganzen etwas Herr zu werden. Es wird gerne Nächstenliebe und Respekt gepriesen, aber das hört in der Regel an der Dorfgrenze auf. Naturvölker haben das noch. Der Homo Oeconomicus schon lange nicht mehr.

Ralf
2 Jahre zuvor

Wie umgehen mit drohenden Strafzins auf Tagesgeldkonten?

Die erste Volksbank  in D führt 0,5 Prozent Minuszins ab dem ersten Euro ein. Dabei wird es nicht bleiben. Und irgendwo muss man die Kohle bis zum geplanten Invest ja auch mal parken können. Ideen?

Thomas
2 Jahre zuvor

@Ralf, vielleicht möglichst gleich investieren und sich an Tim’s Rat halten sich nur einen ausreichend großen Notgroschen zu halten?

Time in the market beats market timing? 🙂

42sucht21
2 Jahre zuvor

@Christian

für mich sind es eher Trottel welche die dort verlinkte Webseite besuchen. Aber egal.

Das ist übrigens nichts neues: 1983 bereits hat das Handelsblatt (Ja ich weiss, Besucher dieser verlinkten Webseite nennen das eher Mainstreammedien bzw Lügenpresse) vor der hohen weltweiten engmaschigen Verschuldung gewarnt weil ein kleines Loch irgendwo für den Untergang des Systems ausreichen würde. Passiert ist bisher nichts –  außer das immer mehr Kredite, Geld und Verschuldung existieren und die Weltwirtschaft immer besser läuft und es immer weniger Armut auf der Welt gibt.

Mal schauen ob nun endlich jetzt wirklich einmal alles anders ist als sonst… I am not holding my breath.

Claus
2 Jahre zuvor

@ Dauer QST-Erstattung CH

 

Wie alle 3 Jahre habe ich dieses Jahr mal wieder die Erstattung der zuviel einbehaltenen QST bei meinen Schweizer Aktien angefordert.

 

Bisher gabs die Rückzahlung immer nach 4 Monaten. Dieses Jahr warte ich bereits über 6 Monate…

 

Hat jemand in 2019 bereits eine Erstattung erhalten, falls ja, wie lange hat es gedauert?

 

Befürchte, mein Antrag könnte auf dem Postweg “verlorengegangen” sein. War nur ein einfacher Brief, kein Einschreiben/Rückschein.

 

LG

Ralf
2 Jahre zuvor

Irgendwie schon ärgerlich mit diesen drohenden Strafzinsen aufs Tagesgeld. Und immer gleich alles investieren will man ja auch nicht immer. Andererseit vielleicht neuer Schub für die Börsen wegen Anlagen-Notstand, oder?

42sucht21
2 Jahre zuvor

@Ralf – 0,5 Prozent Minuszins … Kohle bis zum geplanten Invest….parken können
na, es gibt doch aktuell sowieso einen Kaufkraftverlust bzw. Inflation der Assetpreise wenn man länger abwartet bis zum Kauf des Assets. Es ist da dann ja eigentlich egal ob man 0,x% Aufbewahrungsgebühren für den an die Bank gegebenen Kredit zahlen muss oder nicht. Der kleine Teil des Wertverlusts wird nur in Zahlen sichtbar gemacht. Ist ja eigentlich in Summe kein Unterschied sondern das Alte neu angestrichen. Wenn man das nicht möchte, kann man vermutlich auch auf ein teureres Kontomodell wechseln, man könnte es Premiumkonto nennen, bei dem für alles mögliche Kosten & Gebühren berechnet werden aber eben keine Minuszinsen. Ist vielleicht em Ende gleich teuer aber niemand regt sich auf.

Thomas
2 Jahre zuvor

@Ralf, einen Tod muss man halt sterben. Entweder Sichteinlagen und fürs Aufbewahren+Inflation bezahlen oder investieren.

Wie 42sucht21 schon schrieb. Früher gab es vielleicht noch 0,5%Zinsen  bei 2%Inflation. Heute gibt es halt -0,5% Zinsen bei 1% Inflation. Kommt aufs gleich raus. -> Verlust!

 

https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1045/umfrage/inflationsrate-in-deutschland-veraenderung-des-verbraucherpreisindexes-zum-vorjahresmonat/

-M
2 Jahre zuvor

@42sucht21

Toll erklärt ! Im Endeffekt ist es so, aber sobald Menschen es sehen, dass das Geld weniger wird fangen sie an zu meckern 🙂

 

Es ist schon eine verkehrte Welt…. vor 10 Jahren hätte sich unsere Bank nach 100.000€ gesehnt die ein Kunde uns bringt. Heute sind wir froh wenn er das Geld abhebt …. 100.000€ Einlagen kostet meine Bank 500€ im Jahr…. wie soll das die Bank wieder verdienen? Kaum möglich. Bedrohlich das ganze für Volksbanken und Sparkassen.

 

-M

stoxxfish
2 Jahre zuvor

@ Claus

Bei mir waren die Schweizer dieses Jahr besonders schnell – 1 Monat.                
Fordere die QSt jährlich zurück – auch ohne Einschreiben etc.

LG

42sucht21
2 Jahre zuvor

@-M

Ja, bei den Volksbanken und Sparkassen herscht die Fusionitis. Bei uns verdienen die immer noch recht gut, was wohl teils auch am stark florierenden Immobiliengeschäft liegt.

Wie machen das eigentlich die Autobanken wie Mercedesbank, Volkswagen-Bank, BMW-Bank oder wie sie heißen mögen. Die waren ja auch mal sehr aktiv beim Einwerben von Tagesgeldkonten. Sind das unabhängige Banken oder gehen Spareinlagen mehr oder weniger direkt zur Kapitalbeschaffung an die Automobilhersteller? Wenn das so wäre, dann könnten diese ja immer noch einen kleinen positiven Zins auszahlen an die Sparguthaben, das Delta zur Anleihe/ Kapitalaufnahme abzüglich des Kostenaufwands. Wird ja nicht gemacht. Scheint also nicht kostengünstiger zu sein.

(PS: Dank Ihrer Anregung hatte ich mir eine recht kleine Position Teva zugelegt. Ziemlich bei Tiefstkursen. Ich hatte die schon zig Jahre auf der weichen erweiterten watch-List aber nach ihren Posts bzgl. Management-Wechsel, Fortschritten Fokus Rückzahlung Schulden usw. noch einmal genauer angeschaut und etwas gekauft. Bisher kein Fehler, aber schauen wir mal ob die kleine Spekulation längerfristig aufgeht 😉

Thorsten
2 Jahre zuvor

Hm, aber ist es so schlecht, dass das Geld im Umlauf ist ? Wenn wir alle Aktien oder Immobilien kaufen , dann sind wir es los und das aufgeblähte Geld steckt dann, haha in den Sachwerten. Deshalb ( nicht nur deswegen ) steigen auch Sachwertassets, nicht nur wegen Produktivität der Unternehmen oder Wohnraumbedarf.  Mir ist es recht, dass es darin steckt und was bringt. Bester Schutz gegen Inflation ( wahre Inflation 2019 ca. 4,5% https://www.finanzfinder24.de/die-wahre-inflation/). In mein Kapital bugl. Kaufkraft zu erhalten benötige ich 4,5% nach Steuern, das wird langsam eng, wenn es nur über Dividenden gehen sollte. Zum Glück steigt so ziemlich alles nach Buchwert , wegen der Geldmenge ….

Alex
2 Jahre zuvor

@Tim: danke für die Antwort!

Thorsten
2 Jahre zuvor

Heute habe ich die russische Wirecard gekauft : QIWI, die zahlen auch Dividende, hoppa !

QIWI Investor relations

Das Muster gleicht Wirecard : steiler Gewinnzuwachs , nach Bekanntgabe geht der Kurs runter, …..

https://www.finanzen.net/realtimekurs/qiwi

136.000 Geldautomaten, 44 Millionen Kunden(-transaktionen) per Monat, aber wichtiger : 21,8 Millionen aktive Wallets auf Handies. Die Russen zahlen damit Strom, Telefon, …..

QIWI is a leading provider of next generation payment and financial services in Russia and the CIS. It has an integrated proprietary network that enables payment services across online, mobile and physical channels. It has deployed over 21.8 million virtual wallets, over 136,000 kiosks and terminals, and enabled merchants and customers to accept and transfer over RUB 116 billion cash and electronic payments monthly connecting over 44 million consumers using its network at least once a month. QIWI’s consumers can use cash, stored value and other electronic payment methods in order to pay for goods and services or transfer money across virtual or physical environments interchangeably.

CIS bedeutet in diesem Zusammenhang “Commonwealth of Independent States” zu deutsch “Gemeinschaft unabhängiger Staaten”. Die Mitglieder dieser Gemeinschaft sind Armenien, Aserbaidschan, Kasachstan, Weißrussland, Moldawien, Kirgistan, Tadschikistan, Ukraine, Usbekistan und Turkmenistan.

Es geschieht eine Aufteilung der Welt, welches Unternehnen kassiert am Ende wo bei jeder Zahlung von Endkunden Gebühren.

Die klassischen Banken könnten die Verlierer sein, sie verlieren am Ende den Privatkundenzahlungsverkehr….
Volksbanken und Sparkassen werden es schwer haben. Nur Multiprodukte wie Wirecard, N26, Revolut,… werden mit integriertem Zusatzangeboten wie Versicherungen, etc. überleben.

Disclaimer : ich besitze QIWI Aktien

-M
2 Jahre zuvor

@42

Ja denke das ist alles in der Bilanz bei den Unternehmen mit drinnen und die nehmen da auch Einlagen zur eigenen Finanzierung.

Haha wollte keinen heiß machen für teva aber ob glaube in 10 Jahren kosten die mehr als heute. Ich habe glaube ich ja 7€ bezahlt (schaue so wenig ins Depot, dass ich die Kurse nicht so genau im Kopf habe)  meine Position ist noch so groß, aber wenn die nochmal Richtung 5€ gehen kauf ich noch paar.

 

-M

Generalgeldmarschall Bommel
2 Jahre zuvor

Hallo Herr Tim,

können Sie bitte mal als Journalist den Kontakt zu Earl Crawley, dem Parkplatzwächter aus Baltimore herstellen, und Videos u. Zeitungsartikel für deutsche Medien liefern? Mich würde interessieren, wo sein Portfolio heute ist und ob er sich mittlerweile Paris angeschaut hat. Es wäre total wichtig, wenn FAZ, SPON und Co. über den was publizieren.

Lad
2 Jahre zuvor

🙁 🙁 In jedem Exemplar von Börse-Online gibt es 50 Aktien mit ”Empfehlung kaufen”. Diese Aktien darfst du nicht kaufen. Denn den Redakteuren ist es total egal, wenn diese empfohlenen Aktien KGV 100, KBV 20 und KUV 20 haben. Als ob die Redakteure im Crash von teuren Aktien 2000-2003 nichts gelernt haben. Aber vielleicht waren sie damals noch nicht geboren, oder erst 3 Jahre alt.

Und einmal im Jahr publiziert Börse-Online einen Artikel über Value Investing und gleich zu dem Artikel werden wieder einige Aktien mit KGV 100, KBV 20 und KUV 20 empfohlen (oder nur KGV 50, KUV 10, KBV 10). Wer von Börse-Online Magazin profitieren will, muss einige von den Aktien mit ”Empfehlung VERkaufen” kaufen. 🙁 🙁

Es ist nicht so einfach für die Kinder, die monatlich mit Sparplan extrem teure 10 Aktien kaufen, von jeder Aktien nur einen Bruchteil für 50 € (Microsoft, Apple, Visa, Amazon) 🙂 🙂 . Am besten vergessen den Unsinn “Cost Averaging” und “Sparplan”, Geld sparen und einige Jahre mit dem Kauf warten, bis Microsoft KUV 3, KBV 3, Dividendenrendite 3% bekommt, so wie 2011-2012. Wenn man die teuren  tech. Aktien auf dem Gipfel von 2000 gekauft hat, darf man sie nie mehr teuer auf dem Gipfel kaufen. W. Buffett wird auch nicht heute Coca-Cola mit KBV 10 und KUV 10 kaufen, er kaufte sie mit KBV 4 und KUV 4. Und B. Graham mochte Aktien mit KBV < 1,5.

Ich kaufe nur Aktien mit KGV < 15, KBV < 3, KUV < 3, Dividendenrendite > 3%. Günstig sind für mich: Allianz, BASF, BMW, D. Telekom, Munich Re, Siemens, BHP Group, British American Tobacco, HSBC, Royal Dutch Shell, Banco Santander, Iberdrola, AT&T, Walgreens Boots Alliance, Wells Fargo.

Extrem teure Aktien sind für mich:
Adobe, Alibaba, Alphabet, Altria, Amazon, Apple, Coca Cola, Deutsche Börse, Diageo, Facebook, Mastercard, Microsoft, Netflix, Novo Nordisk, Nvidia, Philip Morris, SAP, Tencent, Vertex, Visa, Wirecard.
Diese kann ich heute nicht kaufen. Erst nach dem großen Crash bekomme ich Microsoft mit KBV < 3, KUV < 3, Dividendenrendite > 3%.

Smyslov
2 Jahre zuvor

Lad: Deine Haltung hat was, zumindest kommt da immer Geld ins Haus. Gruß.

-M
2 Jahre zuvor

@Smyslov

Im Grunde ist es ja auch richtig was er schreibt. Es sind die Grundzüge des Value investings, nicht zu teuer zu kaufen (Graham lässt grüßen). Jedoch ist Buffett mittlerweile eher beim quality investing angekommen finde ich.

 

Leider schreibt Lad halt meist wortwörtlich das gleiche und antwortet auf Fragen nie. Das macht es ein wenig wertlos oder sagen wir eher belangloser. Schade, weil eigentlich ticke ich sehr ähnlich was investments betrifft.

 

-M

42sucht21
2 Jahre zuvor

@Thorsten – Bester Schutz gegen Inflation (wahre Inflation 2019 ca. 4,5%

Olaf Schubert:”Konservativen Anlegern empfehle ich keine Anlage in Bitcoin sondern in Bitburger. Da haben sie 4% schon mal sicher….” Ha Ha.

Kia
2 Jahre zuvor

Teva,

habe ich gekauft bei 17€, nachdem Buffett die gekauft hatte. Das nennt man Trittbrettfahren und war das dämlichste was ich gemacht habe. Dann habe ich nachgekauft bei 6€. Mein durchschnittlicher Einkaufpreis liegt aber immer noch bei 13€ und damit 30% im Minus. Ich hoffe die kommen wirklich nochmal, glaube es aber nicht so recht.

Gainde
2 Jahre zuvor

@ Lad

Gute Einstellung. Man darf jedoch nicht dem Value Trap zum Opfer fallen. Selbst Buffet hat gesagt, dass gute Unternehmen nie sehr günstig zu haben sind. Qualität hat seinen Preis. Günstige Sektoren und stabile Unternehmen einzusammeln, macht jedoch Sinn.

-M
2 Jahre zuvor

@Kia

Ja trittbrettfahren ist wirklich dämlich, ist mir auch schon passiert und man merkt schnell, dass man das nie mehr machen will.

Ich bin bei Kraft Heinz zu höchstkursen reingegangen (auch fast blind und ich Frage mich noch immer wieso ich so dumm war und von meinen Prinzipien da abgewichen bin). Mit nachkäufen, müssen die sich trotzdem noch verdoppeln… blöd, dämlich und eine Lehre.

 

Ich bin bei Teva sehr entspannt und glaube da noch viel Freude daran zu haben. Das Management tilgt die Schulden aggressiv und schnell. Ich mag das sehr. Geduld mitbringen und nicht so oft nachsehen.

 

-M

Thorsten
2 Jahre zuvor

@42sucht21

Der war gut

@Lad

Hehe, das gefällt mir. Medien und Crashgurus , sind das alles bloß Kontraindikatoren ? Aktienempfehlungen mit Rückschau auf vergangene Kurse, na klasse, sobald man die kauft brechen sie ein. Wenigstens einen Dip abwarten.

 

steve
2 Jahre zuvor

@ Kia bei Teva sehe ich das ganze auch sehr entspannt, war schon vor Buffet drin. Argumentation größter Generika Hersteller der Welt eine der größten israelischen Firmen wird deshalb kaum Pleite gehen gelassen. Guter CEO Kare Schultz hat bei Lundbeck den Turnaround geschaft, hat er sich angetan obwohl er als Kronprinz von novo nordisk galt. Negativ zu teurer Kauf der Generika Sparte von Allergan und damit auch Klagen im Opiod Skandal. Aber wie M schrieb Schulden gehen stark nach unten Preis der Sparte von Allergan 40 Mrd Schulden heute ca 27 Mrd, Opiod Skandal scheint gelöst, abwarten.

Swen
2 Jahre zuvor

Hallo zusammen, ich habe einen 2 ETF (EM und MSCII) die ich monatlich bespare. Ich möchte gerne einen Dividenden ETF dazunehmen. Ist das sinnvoll und welcher ist zu empfehlen? Danke.

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