Stur und stetig in den Aktienmarkt – auch wenn Markus Krall dir lieber Gold verkaufen will


New York, 13. Januar 2021
Markus Krall: Er schürt Ängste – vor dem Untergang. Gleichzeitig verkauft der Degussa-Chef Gold. Trau, schau, wem! Bildschirmfoto: ZDF-Sendung “Frontal 21”.

Ich predige hier im Blog, wie wichtig es ist, langfristig zu investieren. Es bringt nichts, nach einem Jahr oder fünf Jahren an der Börse Bilanz zu ziehen. Was eher zählt, sind drei oder vier Jahrzehnte. Dieser Artikel fasst es gut zusammen.

Bleib also lange investiert. “Es gibt immer Ereignisse, die einem Sorgen machen können.” Das sagt Investmentlegende Peter Lynch. Also investiere und lehne dich zurück. Lynch sagt, Leute haben eine unheimliche Angst vor einem nuklearen Krieg. Sie kauften Dosen, um Vorräte für den Nuklearschlag zu haben. Weil sie Angst vor der nächsten Wirtschaftskrise hätten, kauften sie keine Aktien. Sie machten sich Sorgen um den Ölpreis, die Klimakrise und so weiter. Der Mensch sei von Natur aus ein ewiger Angsthase. Das nutzen clevere Geschäftsleute.

Goldverkäufer Markus Krall schürt Ängste

Jeden Tag wirst du im Internet und in den Medien Beiträge darüber sehen, was gerade den Aktienmarkt zum Absturz bringen kann oder warum die Börsenbewertung keinen Sinn ergibt. Die Crash-Mahner reden davon, dass der Dollar, Euro, Europa, USA… alles vor dem Kollaps stünde. Sie raten Gold zu kaufen, Essensvorräte anzulegen.

Schau dir an, wie Degussa-Chef und Untergangsprophet Markus Krall für Angst sorgt. Der Goldverkäufer verfolgt natürlich eigene Interessen. Die ZDF-Sendung “Frontal 21” hat jetzt seine (wie ich finde) wirren Thesen hinterfragt.

Natürlich ist die Welt chaotisch. Corona, Wachwechsel in Washington, Proteste, Brexit usw. Trotzdem läuft die US-Börse seit hunderten Jahren so gut, dass sie alle anderen Asset-Klassen überragt. 

Viele Anleger haben nicht den Mut, um eine Krise auszusitzen

Hat ein Anleger Mut und investiert, wird anschließend die mangelnde Geduld das Problem. Die meisten Menschen haben nicht den Mumm, um die nächste Korrektur auszusitzen. Anleger weichen von ihren Plänen ab. Sie wissen auch nicht, was sie besitzen, welche Kosten sie haben, wie viel Steuern sie bezahlen, was ihr Auto im Monat verschlingt etc. Wie viele Leute haben im März oder April ihre Aktien wegen Corona verkloppt, um sie später zu einem deutlich höheren Preis zurückzukaufen?

Langfristig eine Aktie zu halten, bedeutet für die meisten, eine Aktie für zwei oder drei Monate zu halten.

Die Medien bauschen gerne Ereignisse auf. Das passierte zum Beispiel, als Twitter das Account von Donald Trump schloss. Die Twitter-Aktie verlor daraufhin sechs Prozent. Diverse Überschriften lauteten so (oder ähnlich): “Twitter verliert 5 Milliarden Dollar Börsenwert, nachdem die Plattform Trump dauerhaft verbannt hat”

Dabei wird nicht erwähnt, dass die Twitter-Aktie ohnehin sehr volatil ist. Die Börse korrigierte an diesem Tag stark. Und Sprünge um sechs Prozent kommen häufiger bei Twitter vor. Am nächsten Tag legte der Kurs übrigens wieder um über vier Prozent zu.

Tesla und Digitalversicherer Lemonade sind teuer, aber sexy

Natürlich stellt sich nach einem kometenhaften Anstieg einer Aktie die Frage, wie bei Tesla zuletzt geschehen, ob eine Aktie überbewertet ist. Wells Fargo warnt zum Beispiel vor Tesla. Die Bank vergleicht den E-Autobauer mit AOL. Das einst von Kleinanlegern geliebte Internetunternehmen ist nach der Aufnahme in den S&P 500 abgestürzt. Ähnliches drohe nun bei Tesla, warnt ein Wells-Fargo-Analyst. Tesla wird mit dem 29-fachen UMSATZ bewertet.

Es erscheinen einige Aktien überteuert zu sein. Nimm den Digitalversicherer Lemonade, der mit dem 106-fachen Umsatz (!) taxiert wird, ein heller Wahnsinn. Aber solche irren Bewertungen betreffen einzelne Highflyer – nicht die gesamte Weltbörse.

So sieht der Lemonade-Kurs nach dem Börsengang aus:

Wir haben generell eine optimistische Börsenstimmung. Wenn bei einem Unternehmen die Bewertung keinen Sinn mehr ergibt, muss man sich als Anleger schon kritische Fragen stellen. Ist die Bewertung losgelöst von den Fundamentaldaten, kann es dauern, bis realistischere Kurse kommen werden. Das Timing hinzukommen ist fast unmöglich. Manchmal wachsen auch Unternehmen in ihre extremen Bewertungen hinein.

Gegen Firmen zu wetten, die kultartige Fans haben, macht wenig Sinn. Wenn eine Aktie in Mode ist, dann läuft es einfach. Nichts kann sie stoppen. Die Kunden sind loyal, der Gewinn sprudelt, das Wachstum stimmt. Der Fitnessgerätehersteller Peloton (20-facher Umsatz) und Lululemon (11-facher) klettern immer weiter.

Kinder motivieren

Zum Schluss ein anderes Thema. Wenn ein Kind in einer armen Familie aufwächst, die mit Finanzen nichts am Hut hat, braucht das Kind nur eine Motivation von außerhalb. Das kann alles ändern. Die Tante, der Arbeitskollege, die Nachbarn, sie können eine Motivation im Kind auslösen – für alles Mögliche, für Sport, Aktien, Natur… Dann kann das Kind Feuer und Flamme sein.

Kevin Schmitz (47) wuchs in Detroit auf. Seine Mutter war Krankenschwester, sein Vater arbeitete in der Autofabrik von General Motors. Mit dem Aktienmarkt hatte die Familie nichts zu tun. Als er zwölf Jahre alt war, wecke seine Lehrerin das Aktieninteresse in ihm. In der Klasse mussten die Kinder die Wirtschaftsrubriken in den Tageszeitungen lesen. “Mein Idol wurde Peter Lynch”, während andere Kinder Basketballstar Michael Jordan anhimmelten, erinnerte er sich gegenüber der Börsenzeitung “Barrons“. Schmitz studierte an der Uni von Michigan. Er erhielt einen Job bei der Fondsgesellschaft Fidelity. Heute leitet er den Fonds MFS Mid Cap Value – und folgt in den Fussstapfen von Lynch. 25 Analysten arbeiten ihm zu, er verwaltet mehrere Milliarden Dollar. Ein Traum ging in Erfüllung – dank seiner Lehrerin.


tim schaefer (Author)

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thoughts on “Stur und stetig in den Aktienmarkt – auch wenn Markus Krall dir lieber Gold verkaufen will

  1. AvatarJan

    Krall ist menschlich nahbar und nett. Jedoch sind seine Thesen, ähnlich derer Marc Friedrich, substanzlos.
     
    Ich mag Andreas Beck. Er ist ruhig und stellt keine steilen Thesen auf. Er macht klare Ansagen, wenn er es kann. Er kennt jedoch seine Grenzen der Prognose und überschreitet diese nicht. Trotz, dass er dadurch nicht so sehr auffällt und ihn deshalb nur wenige kennen. Das mag ich!
    Das Video habe ich schon mal gepostet, es passt hier nun sehr gut. Hier demontiert er argumentativ Marc Friedrich: https://youtu.be/DmNFKWtefdw
     
    Um zu Krall zurück zu kommen:
     
    Er kennt diese Grenze leider nicht. Natürlich ist das Eurosystem krank und die Staaten sind alles andere als auf einer soliden Basis. Das kann man nicht weg diskutieren! Ob man es nun in juristisch verbotenen Form oder in einer Form des dreifachen Winkeladvokaten macht: Wir haben eine Staatsfinanzierung durch die Druckerpresse. Deshalb ist eine Beimischung von Gold und Silber gut und angemessen. Leider übertreibt er es mit seiner Orakelei zu sehr. Das finde ich schade. 

    Ein klasse Video finde ich das:

    https://youtu.be/L-dCADYr2AM

    Über eine Stunde geballte Informationen. Herz, was willst du mehr?!

  2. AvatarZinkenUndZapfen

    Prognosen sind schwierig, besonders wenn sie die Zukunft betreffen.
    Habe letzten Monat Costco und Roper aufgestockt, diesen Monat Hormel Foods. Wie findet ihr aktuell Consolidated Edision? Hab die schon lange und stocke bei 5% Dividende auf.

  3. AvatarWolke

    @Jan
    Ich höre Hans Werner Sinn auch lieber zu als Markus Krall, aber die Realität bleibt diesselbe und die ist nicht besonders erfreulich.
     

  4. AvatarRüdiger

    Wir haben eine Staatsfinanzierung durch die Druckerpresse.
     
    Ja, haben “wir”. Ebenso wie alle westlichen Industriestaaten  😉

    Ich finde Prof. Sinn in seinem persönlichen (Rache-)Feldzug gegen Euro und EZB durchaus amüsant 😉

     

  5. AvatarWolke

    Es bringt nichts, nach einem Jahr oder fünf Jahren an der Börse Bilanz zu ziehen. Was eher zählt, sind drei oder vier Jahrzehnte…

    Also ist die Börse nur was für Leute mit einer Lebenserwartung von 30 oder 40 Jahren? Was machen dann eigentlich die anderen? Ab 40 oder 50 keine Aktien mehr kaufen? In meinen Augen ziemlicher Unsinn.

  6. AvatarJan

    @Wolke, ja, leider. Aber die Prognosen sind doch unterschiedlich. Sinns Argumentation, dass die Zentralbank lediglich die Zügel lang machen kann, jedoch keine Inflation als solche ohne andere Marktteilnehmer erzeugen kann, scheint mir sehr naheliegend. Krall dagegen hat zu lange Argumentationsketten. Die einzelnen Argumente sind nicht von der Hand zu weisen, jedoch sind sie meist im Verbund schwach. Sinn mit seiner Aussage er weiß es nicht und er gehe von von Jahren aus klingt mir ehrlicher als Kralls Torschlusspanik. 
    Nebenbei glaube ich nicht, dass Krall in erster Linie Gold verkaufen möchte. Sicher wird er nichts dagegen haben. Aber es geht eher darum, dass man gegen diese irre Zentralbankpolitik einen kleinen Notgroschen im Gold vorhalten sollte. Nicht mehr, nicht weniger. Und Gold lief seit der Ausuferung der Zentralbanken in den 70ern (Nixon Schock) und seit 2008/2012 auch immer ganz gut. Ich kann jedenfalls nicht meckern. Dafür, dass das Zeug lediglich seinen Wert behalten soll hat es doch wesentliche Überrenditen erzeugt. 
    Gold als Beimischung ist toll. Aber auch nur als Beimischung. Es gilt wie überall: Man sollte es mit nichts übertreiben. 

  7. Freelancer SebastianFreelancer Sebastian

    Stur und stetig ….. ich werde nicht müde das zu lesen, Tim. Es ist halt auch so schön entspannend und gemütlich, wenn einen das ganze Rauschen nicht juckt.
     
    Was das Eurobashing und das Krisengefasel angeht, halte ich es mit der Stoa. Ich kann da nichts verändern, also verschwende ich auch keine Gedanken an die Entwicklung. Da werden einige zwar der Meinung sein, man müsse sich aber unbedingt eine Meinung bilden. Dürfen sie auch. Und ich eben nicht.
     
    Ich gehe davon aus, dass tausende Individuen und Institutionen in unserer europäischen Demokratie, die sich mit der ökonomischen Entwicklung befassen, im Diskurs schon zu ganz vernünftigen Lösungen und Kompromissen kommen werden. Was ICH will, wird nicht beschlossen und das ist auch ganz gut so…..
     
    @ -M, Claus, ZaVodou
     
    Interessante Diskussion zu teuer oder nicht. Da werfe ich den alten Graham hinein. Aktien sind dann attraktiv, wenn die Dividendenrendite – in der Breite – zwei Drittel der Anleihenrendite beträgt.
     
    Wenn es 6% bei den Langläufern gibt, dann deuten 4% Dividendenrendite – müssen wohl niedrige Kurse sein – auf günstige Kaufzeiten hin. Gibt´s dagegen nur 2% – müssen wohl hohe Kurse sein – dann sind die Aktien nicht so attraktiv.
     
    Mal außen vorgelassen, dass das Börsengeschäft vor 100 Jahren ein anderes war und die Wachstumsraketen ohne Dividenden hier keine Rolle spielen, wie sähe das heute beim aktuellen Zinsniveau aus?
     
    Bei unter 2% Coupon für US-Bonds macht eine J&J mit 2,5% DivRendite schon was her. Auch wenn KGV 20 auf “teuer” schließen läßt. Was meint ihr?

  8. Avatar42sucht21

    @Freelance Sebastian – Bei unter 2% US-Bonds macht 2,5% DivRendite was her.
    Ja, unbenommen. Aber da läuft doch systemisch etwas falsch. Eigentlich kauf(t)e und investierte ich in Aktien um an interessanten Unternehmen und deren zukünftigem Erfolg beteiligt zu sein. Wie Sie schreiben kann das mit den mittelfristigen Erfolgsaussichten der Unternehmen so leider nicht mehr begründet werden. Brot und Butter Aktien bei KGV 26. Heute scheint also der Grund ein anderer zu sein.  M.E. ist das ein ungesunder Grund: Aktien sind Heute “alternativlos”, das bedeutet übersetzt: “auf Fest- und TG gibt es für Sparer keine 2% mehr (natürlich vor Inflation für die Mehrheit)“. Heute kaufen also Sparer und Spekulanten (Seit 12J steigende Märkte -> kann nur weiter hoch gehen) und weniger Investoren. Das ist nicht unbedingt gut denke ich.

  9. AvatarStefan Müller

    Herr Krall macht seit längerer Zeit konkrete Prognosen mit genauen Zeitangaben, die nie eingetroffen sind. 
    Er sagt auch nicht, dass er sich geirrt hat und entschuldigt sich, sondern stellt einfach neue Prognosen auf. Das wird langsam peinlich.
    Er sagt auch nicht, es könnte so und so passieren, sondern er sagt, bis dann wird genau das unausweichlich passieren. 
     
    Eigentlich kann er nur sagen: Sorry, ich habe mich geirrt und trete hiermit aus der Öffentlichkeit zurück.

  10. AvatarWolke

    @Jan
    Ja das stimmt. Krall empfiehlt zwischen 10 und 20% des Vermögens in Gold zu halten. Das ist in meinen Augen vernünftig.
     

  11. AvatarRüdiger

    Ja das stimmt. Krall empfiehlt zwischen 10 und 20% des Vermögens in Gold zu halten. Das ist in meinen Augen vernünftig.
     
    Dann mach es halt  😉
     

  12. AvatarThorsten

    @Rüdiger
    Wenn es mal “richtig knallt” und nicht gleich wieder nach oben zieht wie April 2020 werden die “alten” Portfolios wieder in Mode kommen mit 10% bis 25% Gold/Silber/Minen.

  13. AvatarWolke

    @Rüdiger
    Dann mach es halt…
     
    Ich kann mich nicht erinnern, dich zu meinem Anlageberater ernannt zu haben.
    Im Netz erzähle ich möglichst wenig oder besser gar nicht, was ich mache oder nicht mache.

  14. AvatarWolke

    @Thorsten
    Wenn es mal “richtig knallt” und nicht gleich wieder nach oben zieht wie April 2020 werden die “alten” Portfolios wieder in Mode kommen mit 10% bis 25% Gold/Silber/Minen.
     
    Dann ist es zu spät! Dann kauft das „dumme Geld“ Gold und Silber.
    Edelmetalle muss man schon haben, wenn es „richtig knallt“.
    Eine Feuerversicherung ist ziemlich teuer, wenn‘s Haus brennt.

  15. AvatarSlowroller

    Ich denke, dass es bei problematischen Märkten, die auch mal länger dauern, wieder in die “soliden” Langweilerfirmen geht. Also die mit Gewinnerzielungsabsicht und Ausschüttungen. Ganz klassisch also. Gold ist oben, obwohl wir lange im Bullenmarkt sind. Das Kapital muss irgendwo etwas erwirtschaften…

  16. AvatarFabian S.

    Naja ich finde eher das ZDF wirr. Die berichten doch ständig sehr einseitig. Man muss Markus Krall ja nicht zuhören. Ich sehe Gold sowieso als Geldersatz und weniger als Anlage.
    Natürlich ist die Strategie stur in Akten zu investieren die nervenschonendere Geschichte. Allerdings kann man ja versch. Strategien verfolgen. Fakt ist, dass das Finanzsystem momentan nicht gesund ist.

  17. AvatarJan

    @Fabian.S, das möchte ich ergänzen.

    Und Fakt ist auch, dass die Anlage ins gelbe Metall in Zeiten finanzieller Repression nicht mal unattraktive Renditen raus springen. Dagegen wissen wir alle, wozu es geführt hat, wenn ein Staat jeden und alles rettet und die Währung dafür verwässert: Die verlorene Dekade. 
    Es ist nicht so, dass Edelmetallanleger dumm diesen Gestalten hinterher rennen. Die Höhenflüge der Metalle haben fundamentale Gründe. 

  18. AvatarMarkus

    @Fabian S.
    Und du stehst nach wie vor an der Seitenlinie und überlegst nach einem Blick auf dein Warren Buffett Poster ob du Berkshire kaufst, seit Jahren!
    Oder hast du mittlerweile investiert?

  19. AvatarMarkus

    @all
    Was haltet ihr eigentlich von der Vanguard Lifestrategy mit den jeweiligen % Gewichtungen von Equity und Bonds??
    Hat sich das schon mal jemand genauer angeschaut?

  20. AvatarAl Bundy

    @Fabian,
    soweit ich mich erinnern kann, ist das Finanzsystem schon immer ungesund gewesen. Mal war die Währung zu schwach, mal zu stark, mal waren die Zinsen unerträglich hoch, mal niedrig. Irgendwie stehen wir immer kurz vor dem Kollaps.

  21. AvatarSlowroller

    Das Problem sind und war nicht die Währung, die Probleme sind andere. Wir haben aber nun nurmal diese Währung um die Probleme zu lösen und das gefällt nicht jedem. Ein heißlaufen der Wirtschaft wegen des billigen Geldes war nicht zu sehen. Auch die Inflation hält sich in Grenzen. Die einzigen echten Leidtragenden sind die, die ihr Geld tatsächlich in Geld anlegen. Das ist derzeit einfach nicht der Weg.
     
    In Deutschland haben wir eine superniedrige Schuldenquote wegen der letzten Jahre – eine Neuverschuldung im jetzigen Maße tut nicht wirklich wehund bleibt deutlich unter den Maastrichtkriterien. Ich finde es gut, wenn Härten der Pandemie abgefangen werden, auch wenn das “wie” diskutabel ist. Das gilt wohlgemerkt sowohl für Kleinbetriebe wie für die Lufthansa.

  22. Avatar-M

    @Tobs 
    Danke für den Link mit dem Podcast, bin fast durch.
     
    @Freelancer 
    Wollte Grad was schreiben und habe dann 42sucht21 seine Argumentation gelesen die sehr deckend ist mit meiner Denkweise. “Das was er sagt” 🙂 
    Es ist auf gefährlichem Fundament das ganze. Hohe Bewertungen die alternativlos sind.
     
    Munger: “it puzzles me” 
     
    Hätte er eine Meinung, würde er was dazu sagen. Auf jedenfall ist es sinnvoll wie du schreibst. Dass man es nicht ändern kann und das beste daraus machen muss.
    Es gibt zum Glück teilweise Möglichkeiten “Brot und Butter” Unternehmen wie 42sucht21 es schreibt zu finden, die fair bewertet erscheinen. Downside Potential wird so mehr begrenzt. 
    Fehler vermeiden reicht in meinen Augen in dieser Zeit aus. Die nächsten 10 Jahren bin ich gespannt, ob wieder locker >10% p.a. drinnen sind mit einem Shiller KGV auf dem Niveau. Ich glaube eher an ca. 3% p.a. was eher als eine Wahrscheinlichkeitsbetrschtung gemeint ist. Aber lieber so kalkulieren als blauäugig 10% anzunehmen. Gefällt mir nicht so richtig das alles für die nächsten Jahre. 
     
    -M

  23. AvatarRüdiger

    Was das Eurobashing und das Krisengefasel angeht, halte ich es mit der Stoa. Ich kann da nichts verändern, also verschwende ich auch keine Gedanken an die Entwicklung.
     
    Ich verschwende durchaus Gedanken an die Entwicklung – andererseits beteilige ich mich ziemlich ungern an Diskussionen mit Empörungsfachkräften, Besserwissern, Schlaumeiern. Für mich zählt für heute das IST … und für morgen das mit hoher Wahrscheinlichkeit kommende IST. Das kann auch durchaus die Fortschreibung des heutigen IST sein  😉
    Wie gesagt, ich nehme das IST als gegeben (jedenfalls kann ich persönlich nichts daran ändern) und stimme mein Handeln als Investor darauf ab. Ich warte nicht auf eine gnädige “höhere Macht”, die mir ein “gesundes” globales Finanzsystem mit 2% Zinsen auf Sparbuch und Tagesgeld schenken wird  😉
     

  24. AvatarWolke

    Ja @Thorsten, du schon. Viele glauben aber, sie brauchen keine Versicherung oder können diese noch abschliessen, wenn sie die ersten Flammen im Dachstuhl sehen. Aber ist mir egal, ich bin ja kein Missionar wie @Tim. Jeder ist seines eigenen (Un-)Glückes Schmied.

  25. AvatarStefan

    Aktien scheinen im Grunde nur denen zu teuer zu sein die noch nicht drin sind, bzw. zu attraktiven Kursen eingestiegen sind. Wer bei Tesla, Lemonade oder anderen high-flyern zum KGV ~20  eingestiegen ist, wird sich kaum an der Diskussion der Überbewertung beteiligen. Und so ist ist auch bei vielen anderen Anlageklassen. Tatsächlich wird jeder von uns ein oder 2 Aktien im Depot halten, die überbewertet erscheinen. Schön dabei zu sein wenn`s nach oben geht, und wenn die Blase platzt nimmt man ein Teil seiner Gewinne mit. (Oder man sitzt es aus.)
    Wer Gold für 1000$ die Unze erworben hat, wird morgens wahrscheinlich in Ruhe seinen Kaffee schlürfen und sich eher Gedanken um die Farbe seines Gartenzauns machen als mit  dem Tagesgeschäft (Gold)-Kurse seine Zeit zu verplempern. Ein Gutes hat es ja, alle die jetzt bei 2000$ in Gold einsteigen, werden in einigen Dekaden vielleicht behaupten können:” Mensch war das früher noch billig.”
    Sollte man sich wirklich mal Fragen. Wird der Bitcoin von Anlegern als überbewertet bezeichnet die bei 5000$ das “Stück” eingestiegen sind, oder doch eher von denen die an der Seitenlinie zuschauen?
     

  26. AvatarWolke

    @Stefan
    Aktien schein im Grunde nur denen zu teuer zu sein die noch nicht drin sind, bzw. zu attraktiven Kursen eingestiegen sind…
    Eine ziemliche Binsenwahrheit…
     

  27. AvatarBruno

    @Stefan
    Jein ich denke es kann auch jemanden interessieren der die Aktien hat. Hat man glücklicherweise solche Highflyer wäre ja auch eine Möglichkeit mal etwas Gewinn mitzunehmen. Ich mache das jedenfalls und bin nicht ganz “buy & hold extrem”, in der Regel immer ein Teil. Ob fundamentale Bewertungen heute irrelevant geworden sind, mag sein aber mir kommt das bekannt vor das gab es schon öfters und ich denke es ist nicht völlig verkehrt wenn man auch gewisse Bewertungen kritisch hinterfragt. Ich bin im übrigen immer noch zu 95% in Aktien investiert.
    Bei Bitcoins wüsste ich gar nicht wie bewerten, da ging es mir auch nicht um den Preis der gerade angeschrieben wird sondern um das Grundsätzliche, ich würde auch keine kaufen wenn sie 90% fallen. Das kann total falsch sein, jeder macht sich seine Überlegungen und das ist auch gut so dann kann er schlussendlich niemanden zur Rechenschaft ziehen 😉

  28. AvatarRüdiger

    Ob fundamentale Bewertungen heute irrelevant geworden sind …
     
    Sind sie mit Sicherheit nicht. Sie sehen heute nur anders aus als zu “Kaisers Zeiten”  😉
     

  29. AvatarMarc

    ich würde mich freuen, wenn tim mal sein depot vorstellt und wenn er eine auflistung empfehlenswerter qualitätsaktien erstellt.
    die new york videos sind echt schön.
    auch das vorstellen von aktiengesellschaften ist ein echter mehrwert! 🙂

  30. AvatarAston

    Jemand bei Gamestop investiert? War für mich eine Spekulation, die Aktie war meiner Meinung nach unterbewertet. Jetzt ist Sie gestern mit 57% explodiert. 
    Anscheinend ein Short Squezze. Habe ich paar Mal gelesen aber nicht dran geglaubt.
    Wann steigt man aus so einer Sache aus? Ich will den Absprung nicht verpassen.
    Vorbörse zeigt bereits weitere 14% an. 

  31. Avatar-M

    Aston 
    Ist deine Spekulation aufgegangen? Wenn ja, Verkauf die und gut ist. 
     
    Es hilft sich eine mentale Bildmarke zu setzten schon beim Kauf, da du ja sagtest es sei eine Spekulation. Du planst ja nur eine gewisse Zeit drinnen zu bleiben. 
    Hättest ja bis heute locker 70% gemacht. 
     
    Wenn du halt 0,05% deines Depots darin hattest, ist die Frage eh akademischer Natur. 

  32. AvatarRalf

    Gamestop: Wer konnte das vorher wissen? Der Chartverlauf der letzten Jahre war schlecht, daher pure Spekulation. Dann doch besser in einen Sektoren-ETF aus dem Bereich investieren. Der VanEck Vectors Video Gaming and eSports läuft nicht schlecht und schafft eine breitere Basis.

  33. AvatarThorsten

    Netflix erhöht die Preise , 0€, 1€ und 2€ für die drei Abomodelle. Bezogen auf das mittlere Abomodell sind das 20% innerhalb von wenigen Jahren.
    Hier kann man sehen was die staatliche Inflationsrate wert ist : nix. Du sitzt mit dieser Inflationsrate quasi in deiner analogen Wohnung mit Lebensgewohnheiten aus den 70 ern , so alt ist der staatliche Warenkorb nämlich.
     
     

  34. AvatarFerdinand

    Hallo Tim,  vielen Dank für den Beitrag und das du immer wieder in Erinnerung rufst,  sich seinen Grundsätzen treu zu bleiben. Klar ist auch, dass es dem einen besser gelingt als dem anderen jedoch sollte/muss man sich selbst immer wieder hinterfragen, was will ich wirklich erreichen und tue ich auch wirklich alles dafür?! Bleib gesund und deinen Lesern bitte noch sehr lange auf diese unvergleichliche Art und Weise erhalten.
    Viele Grüße Ferdinand 

  35. AvatarZaVodou

    @Aston”… die Aktie war meiner Meinung nach unterbewertet…Wann steigt man aus so einer Sache aus?”
    Ganz einfach. Wenn Sie Deiner Meinung nach überbewertet ist.

  36. AvatarRüdiger

    Deutsche Aktionäre sind weltweit die ärmsten Schweine überhaupt. Warum in aller Welt tun sie sich das überhaupt an  😉
     

  37. AvatarAktienliebhaber

    @ Thorsten
    “Ob in Deutschland eine Dividende gezahlt wird entscheidet nicht das Unternehmen, sondern der Staat.”
    Sie sollten sich den Artikel noch mal gut durchlesen. Es geht hier um Banken.
    Sie dürften doch keine Bank-Aktien haben, sondern nur REITs und Ölaktien.
    Der Staat sind wir Alle. Ich habe nichts verboten.
    Alle ausländischen Unternehmen und Investoren haben sich sehr positiv über den Standort Deutschland (z.B. Kurzarbeitergeld usw.) geäußert. Wo entsteht das neue Werk von Tesla????
    Ihre täglichen Wasserstandsmeldungen sind schon sehr verwirrend.
    Wenn eine Bank in Deutschland pleite geht, prangern Sie auch wieder den Staat an.

  38. AvatarRalf

    @Aktien: Wie ist eure Einschätzung zu Pfizer als Aktie?

    @Dividende: Doppelbesteuerungen sind halt an der Tagesordnung. Der Gewinn im Unternehmen wird je nach Sitz mit Körperschaft- und Gewerbesteuer besteuert. Trifft einen indirekt mit als Anteilseigner. Die Dividende dann noch mit Abgeltungsteuer/Einkommensteuer (je nach Beteiligungsumfang).

  39. AvatarTobs

    Ehrlich gesagt habe ich mir das auch gedacht.
    Ausserdem muss man doch sehen, ob nun Freund der Marktordnungspolitik oder auch nicht, dass letztlich die Banken einen Grossteil Ihrer Einnahmen der politischen und geldfiskalischen Maßnahmen zu verdanken haben (so wie sie umgekehrt teilweise natürlich auch darunter im Zinsgeschäft leiden, das aber auch wieder sehr unterschiedlich weil viele Banken ihr Provisionsgeschäft vernünftigerweise ausgebaut haben). Das wurde gemacht, um den Bankensektor zu stärken. Dann kann ich aber als Stakeholder schlechterdings lamentieren, dass ich mir dann das Geld nicht rausziehen kann. Dann muss man halt mal zwei, drei Jahre die Füße still halten können. 

  40. AvatarSlowroller

    @Ralf
    Das ist aber fast überall auf der Welt so.
     
    @Thorsten
    Wieso versuchst du zu polarisieren. Es geht um Banken, der Grund ist, dass diese Branche uns die letzte Weltwirtschaftskrise eingebracht hat und alle anderen Branchen von dieser abhängig sind. Daher wird diese Branche reguliert.

  41. Avatar42sucht21

    @DAX30 steigt auf 14k – Es gibt viele gute Gründe dafür
    Die US bekommen einen demokratischen Präsidenten welcher die Unternehmenssteuern erhöhen will. Der US Präsidentenwechsel mit Gewalt-Chaos und der Nationalgarde im Pentagon. Rekordarbeitslosenzahlen die weniger sinken als erwartet. Auch zukünftig soll der Handel mit China mit Zöllen belegt werden. Es gibt Coronavirus-Mutationen mit bisher unbekannten Folgen. Wichtige Länder sind im verlängerten Lockdown und die Covid-19 Fallzahlen gehen kaum runter.  Die deutsche Wirtschaft bricht um 5% ein. Andere Länder noch weitaus stärker. EU-Staatsverschuldungen wachsen wie junger Bambus. In Italien bricht die nächste Regierung auseinander. 
    Also, ich bin long Aktien!
     
    @Thorsten – Entscheidung über Verwendung von Gewinnen
    Es ist leidlich vernünftig davon auszugehen, dass  Banken / einige Versicherungen ab circa Q3 2021 und danach belastet werden durch ansteigende Kreditausfälle und reduzierte Assetbewertungen. Dieser Wirtschaftszweig ist systemrelevant und müsste bei einer Unterkapitalisierung staatlich gestützt werden mit Ihrem Steuergeld. Deshalb halte ich es für begründet vernünftig, dass Staaten & Notenbanken darauf dringen, leistungsfähiges Eigenkapital in diesem Wirtschaftszweig zu halten bzw. zu erhöhen. Als Aktionär ist man eben deshalb im Bezug auf Gewinnausschüttung schlechter gestellt als ein Anleihebesitzer im Bezug auf den fest vereinbarten Zinscoupon.

  42. Freelancer SebastianFreelancer Sebastian

    @ 42sucht21, -M
     
    Eigentlich kauf(t)e und investierte ich in Aktien um an interessanten Unternehmen und deren zukünftigem Erfolg beteiligt zu sein.
     
    Unterschreibe ich sofort. Das ist mein primärer Bezugspunkt zur Börse. Das “Marktgeschehen” und die Frage, ob “die Märkte” gerade teuer oder günstig sind, interessiert mich nicht allzu sehr. Ich habe einfach nicht die Fähigkeit, das solide zu bewerten. Ich kaufe stur jeden Monat dazu und versuche nicht zu teuer zu kaufen. Wobei: teuer ist eben relativ.
     
    Den Graham habe ich ins Spiel gebracht, um aufzuzeigen, dass das Zinsniveau – nach Graham – eben Relevanz für die Bewertung von Aktien hat.  Ein KGV von 20 ist bei Zinssätzen von 8% eben etwas anderes als bei Zinssätzen von 1%. Nicht mehr und nicht weniger. Brot und Butter-Aktien hin oder her.
     
    Mir leuchtet es ein, dass Instis, die Erträge für Ausschüttungen erzielen müssen, bei 0%-Zinsen die Aktien nach oben treiben. Ob das gesund ist, ist eine andere Frage. Mich wundern hohe KGVs bei dem Zinsniveau nur nicht.
     
    Dass eine knackige Aktienrendite von über 10% so nicht lange Bestand haben kann, leuchtet mir ebenso ein. Allein: was tun? Bis zur Normalisierung warten? Kann dauern….
     

  43. AvatarRüdiger

    Ob das gesund ist, ist eine andere Frage.
     
    Die Preise folgen auch bei Aktien dem Gesetz von Angebot und Nachfrage. Eine “gesündere” Art der Preisfindung ist mir nicht bekannt.
     

  44. AvatarDaniel

    Netflix erhöht die Preise , 0€, 1€ und 2€ für die drei Abomodelle. Bezogen auf das mittlere Abomodell sind das 20% innerhalb von wenigen Jahren.Hier kann man sehen was die staatliche Inflationsrate wert ist : nix. Du sitzt mit dieser Inflationsrate quasi in deiner analogen Wohnung mit Lebensgewohnheiten aus den 70 ern , so alt ist der staatliche Warenkorb nämlich.
    es gab früher nur drei Möglichkeiten Filme on demand zu gucken bzw. das werbefrei.
    Kino, Videothek oder Premiere. Egal welche Variante man nimmt, Netflix ist verglichen mit den Preisen die man für Möglichkeit 1, 2 oder 3 damals gezahlt hat, sehr günstig. Betrachtet man also die Anforderung: Ich will halbwegs aktuelle Filme oder Serien in guter Qualität und ohne Werbeunterbrechung schauen, dann bist du in Relation mit dem Gehalt das du statistisch vor 10-15 Jahren hast, mit Netflix deutlich günstiger dran. Dein Fernseher kostet bezogen auf Mindestanforderung auch nur noch einen Bruchteil wenn man nicht High-End braucht. 

  45. AvatarHans

    Das System wird immer wieder in der Zukunft zusammenbrechen, mal krass mal weniger, aber es wird immer weitergehen. 

  46. AvatarThorsten

    @42sucht21 wenn die Dividenden wie in den USA quartalsweise gezahlt werden würden
    wäre es erträglicher. Dann kann mal reduziert werde, ausfallen und zeitnah wieder gezahlt werden.

    @Aktienliebhaber Wenn ich ihren Beitrag lese dann ist das bloß eine Bestätigung. Am besten starten Sie eine Petition zur Verstaatlichung von Banken, Versicherungen,… dann erübrigt sich die Frage nach Dividendenzahlungen, denn dann gibt es keine Aktien mehr.

    @Daniel ja, das Argument mit dem Fernseher, immer wieder Mal zu lesen. Darauf antworte ich :
    “ich wohne nicht im Fernseher und verreise nicht damit, zum Heizen taugt er heutzutage auch nicht mehr”. Früher hat ein Gehalt gereicht , für die Miete , um ein Haus zu kaufen, drei Wochen Spanienurlaub.
    Obwohl die Gebäude und Fenster viel schlechter waren als heute musste keiner vor der Heizkostenabrechnung zittern.
    Vielleicht sind Sie einfach zu jung und haben das nicht erlebt .

  47. AvatarAktienliebhaber

    @ Thorsten
    Ich bezweifle nicht, dass Sie meinen Beitrag gelesen haben.
    Ich bezweifle aber, dass Sie ihn verstanden haben.
    Ich weiß aber auch, dass Sie wieder mal falsche Schlüsse ziehen.
    Ergo: wieder nur Wasserstandsmeldungen ihrerseits, ohne Fakten
    Wann im Leben sind sie falsch abgebogen?
    Mein Tipp: machen Sie ´nen langen Schuh

  48. AvatarSlazenger

    @Thorsten
    zu damals: da hast du wohl recht, allerdings weiß ich auch nicht mehr wie diese Generation das damals gestemmt hat, mein Vater hat unser Haus in 1971 gebaut, und da war der Zinssatz bei unvorstellbaren 11%,! Heute unvorstellbar! 

  49. AvatarThorsten

    @Rüdiger und nicht zu vergessen : jeder sucht sich seine eigene Steckdose !  😉
    @Aktienliebhaber warum so schlecht gelaunt ? Heute wieder Höchststände an der Börse. Gut wenn man keine Bankaktien in Deutschland hält. Das Dividendenverbot wurde ja zum Glück gekippt, es wäre eine Verfassungsklage entstanden. Jetzt wird es als “Empfehlung” ausgesprochen. Ausgerechnet die BaFin sagt das, die bei Wirecard fleißig mitgezockt hat.

  50. AvatarGerry

    Man mag ja zu Markus Krall stehen wie man will – ich halte ihn auch für einen der notorischen Crashpropheten.
    Aber bei der von Tim verlinkten ZDF-Sendung Frontal21 krieg ich nun wirklich Bauchschmerzen. Tendenziöser kann Meinungsmache beim Staats-Sender wirklich nicht mehr ausfallen. Oh Gott, und für sowas muss ich GEZ-Zwangsgebühren zahlen ?!

  51. AvatarLejero

    @Gerry:
    Danke für den Hinweis, habe den Teil gerade in Frontal21 angesehen. Das ist ja mehr als gruselig, wusste gar nicht wie unterirdisch schlecht das ÖR inzwischen geworden ist…man muss nicht der Meinung von Krall sein, etwas mehr Professionalität wäre aber schon gut.

  52. AvatarBruno

    Ich finde Markus Krall macht einen guten Job. Als Autor von Büchern und CEO einer Goldfirma sind die Interessen klar, Bücher verkauft man wenn man sie reisserisch schreibt, Gold verkauft man wenn man Angst säht. Ich finde das nicht verwerflich. Jeder hat seinen Hut und seine Interessen. Ein Ölhändler wird auch eher kritisch gegen E-Mobilität reden. Umgekehrt dito. Ob man ihn als Berater für seine Investments nutzt, muss jeder selber entscheiden. Die Börse schwankt, langfristig aber steigt sie und da würde ich mich jetzt eher einem Daueroptimisten als einem Dauerpessimisten anschliessen. 

  53. AvatarThorsten

    @Netflix
    Da läuft gerade ein Shitstorm durchs Netz. Gerüchteweise laufen die Kunden in den USA langsam weg weswegen sie das fehlende Wachstum über die Erhöhungen reinholen wollen.
    Netflix kündigen ,als Grund “zu teuer” ankreuzen. Für 8€ bekommt man bei den Konkurrenten HD, Netflix aber nur SD. SD macht keinen Spaß höchstens auf kleinen Bildschirmrn wie Handy und HD ist dann im Vergleich eindeutig zu teuer.
     
     

  54. AvatarSlowroller

    Eine wirklich gelungene Hintergrundrecherche von Frontal21. Einiges davon wusste ich schon, anderes aber noch nicht. Die Zusammenhänge werden gut und an Quellen aufgezeigt. Man hat den Leuten die Chance gegeben sich zu rechtfertigen – das haben die strammrechten Konterrevutionäre natürlich nicht angenommen, sie würden nämlich unweigerlich kaputt gehen bei einem bissigen Journalisten. Habt ihr euch mal überlegt, wieso es immer dieselben sind, die sich nur selbst publizieren über Youtube oder eigene Medienkanäle? Auf jeden Fall immer so, dass keinerlei kritischen Nachfragen möglich sind. Witzig stell ich es mir aber schon vor, wie die Antifa (wer ist das eigentlich?) zusammen mit den Islamisten Krallis Vorgarten stürmen während er im Keller auf seinen Goldbüchsen sitzt und das verweichlichte Deutsche Volk verflucht 😉
     
    Für solchen Journalismus zahle ich gerne. Ich meine einige der Degussahintergründe schon im Spiegel und der Zeit gelesen zu haben.

  55. AvatarThorsten

    Auf jeden Fall immer so, dass keinerlei kritischen Nachfragen möglich sind.
    Ist das nicht auch ein Merkmal eines einer Agenda verpflichteten ÖR ?!

     

  56. AvatarSlowroller

    @Thorsten
    Sorry,das hab ich ganz vergessen. Die ganzen kleinen schmierigen Reporterchens des sozialistischen Merkel-Regimes… Darauf wolltest du hinaus?
     
    Der Bericht hat nachprüfbare Fakten berichtet. Über diese Fakten wollte man mit den Beteiligten sprechen. Was damit jeder macht ist sein Ding… So funktioniert Journalismus.

  57. AvatarSparta

    @Gerry

    Zuckerberg`s Algo`s liefern doch wunderbar Brexiter`s, Trumpisten, rechtskonservativen Alternativen geistige Bullshit-Munition für die dollen Volksaufstachelungen und geistigen Gräben selbst durch Familien… nice! 😉

    Da ist doch ein bisschen “Staatsfunk” inklusive research von Geschäftszusammenhängen wirklich grottenschlecht…pfui Deifi! 😉

    Bei wem ist wohl die Demokratieverachtung, Empörungsbewirtschaftung & Phantastereien von Umstürzen wohl ein auf Emotionen beruhendes Geschäftsmodell???

  58. AvatarRüdiger

    Eine wirklich gelungene Hintergrundrecherche von Frontal21.
     
    Mindestens ebenso erhellend die Kommentare einiger Schreiber hier  😉
     

  59. AvatarAktienNewbie

    @Tim:

    Kannst du vielleicht auch einmal einen Artikel machen, über Softwaretools zur Aktienanalyse? Was sind da deiner Meinung nach die Besten? Nutzt du sowas wie PortfolioPerformance (www.portfolio-performance.info) oder ähnliches?

  60. AvatarAuweiacard

    Sehr „sympathisch“ dieser Degussa-Goldhandel. Muss sich jeder selbst überlegen mit solchen Leuten Geschäfte zu machen. Wann ist denn eigentlich das nächste Krall-Crash Datum? Die bisherigen waren ja leider nicht ganz zutreffend. 

  61. Avatar-M

    Mr B gibt es ab hohen Summen und betrifft meist nur Firmenkunden. 
    Die Privatkunden mit viel Geld, haben das dann doch in WP und nicht alles auf dem TG 🙂
     Falls es einen Kunden stört, dann überweist der halt Summe X auf eine andere Bank und zahlt dann keine Zinsen bei uns. 
    -M

  62. AvatarLejero

    @Slowroller:
    Ich störe mich nicht an den Zitaten und der Einordnung von Herr Krall. Was mich stört ist pseudo-dramatische Musikuntermalung und Interviewpartner die sich durch welche Kompetenz auszeichnen? Das finde ich sehr tendenziös und unprofessionell. Und nur um das noch mal klar zu machen, mir ist das Thema egal, mir geht es um die grottenschlechte Arbeitsweise.

  63. AvatarSparta

    @Lejero

    Die Hintergrundmusik ist natürlich etwas übertrieben, bzw. zielt darauf ab etwas mehr Aufmerksamkeit zu bekommen… 

    Auch wenn der Interviewpartner vielleicht optisch nicht jedermanns Idealbild entspricht ordnet er Sprache und Rhetorik ein (dafür scheint er durchaus Kompetenz zu haben).

    Die Verrohung der Sprache und auch die verkürzten Aufmerksamkeitsspannen sind durchaus Entwicklungen, welche durch “soziale” Medien an Geschwindigkeit zugenommen haben und welche den alten, langsameren Medien zusetzt.

    Selbstverständlich ist der “Staatsfunk” nicht perfekt (wie jedes System mit Menschen & Interessensüberschneidungen), aber ich halte es für seriöser und besser recherchiert als wenn jeder Laie ein Sender ist und sich sein Meinungsbild  aus Laienmeinungen im Netz so geistig verfestigt/verwirrt als wäre er Sophie Scholl, Virologie, Revolutionär, Impfexperte etc. pp.

    Dann wird sich lächerlich gemacht über Institutionen mit Leuten, die tagtäglich ein Fachgebiet studieren und eine Rhetorik an den Tag gelegt, die spaltet…

    In den USA müssten die sozialen Medien als Medienunternehmen eingestuft werden, denn dann wären sie justiziabel haftbar für grobe Falschinformationen…

    Dies will aber z. B. Facebook mit aller Macht verhindern….

  64. AvatarThorsten

    @Sparta die Kölner Domplatte, die Umweltsau , Verharmlosung von Terror (Vergleich mit der Wahrscheinlichkeit vom Blitz getroffen zu werden) usw. Gute Recherche und Berichterstattung sieht anders aus. Wer macht die Staatssender haftbar ? Oder ist alles nur Satire und Unterhaltung ?

  65. AvatarDaniel

    @Daniel ja, das Argument mit dem Fernseher, immer wieder Mal zu lesen. Darauf antworte ich :“ich wohne nicht im Fernseher und verreise nicht damit, zum Heizen taugt er heutzutage auch nicht mehr”.
    Moment, bitte jetzt nicht Dinge vermischen. Die Aussage stand im Raum dass Netflix signifikant die Preise erhöht hat und dies sollte als Beweis herhalten dass man dem offiziellen Warenkorb an dem in Deutschland gerne mal die Inflation gemessen wird, nicht der Realität entspricht. Ich habe darauf entgegnet, dass die Anforderungen bzw. Preise im Bereich “Multimedia bzw. Unterhaltung” eben nicht gestiegen sind wenn die Möglichkeiten mit dem vergleicht was man heute auf anderen Wege bekommen kann.
     
    Früher hat ein Gehalt gereicht , für die Miete , um ein Haus zu kaufen, drei Wochen Spanienurlaub.
    Auch hier sollte man aufpassen, dass man nicht anfängt Äpfel mit Birnen zu vergleichen, denn auch das ist recht schnell passiert. Als mein Opa kurz nach dem Krieg entschloss zu bauen bedeutete das, es wurden zig Freunde zusammengesucht und der gesamte “Keller” wurde mit Spaten ausgekoffert. Ein großer Teil der Steine bzw. handwerklichen Arbeiten wurde in Eigenregie erledigt. All das passiert doch heute gar nicht mehr. Es wird für jeden Krempel eine Spezialfirma beauftragt.
    Desweiteren ist ein Haus von heute auch nicht mehr vergleichbar mit einem Haus aus den 50er, 60er oder 70er Jahren. Würde man es so bauen wie in den 50er Jahren wäre es vermutlich keinen Deut teurer. Aber es ist nunmal Tatsache, dass die Auflagen an Gebäude sukzessive angehoben worden sind. Eine Dreifachverglasung kostet nunmal deutlich mehr als ne simple Glasscheibe die man damals in einen Holzrahmen geknallt hat. Ist es fair diese Preise zu vergleichen und von Inflation zu sprechen wenn Produkt A mit Produkt B nicht mehr vergleichbar ist?
    Obwohl die Gebäude und Fenster viel schlechter waren als heute musste keiner vor der Heizkostenabrechnung zittern.
    Auch hier rate ich etwas die rosarote Brille der Vergangenheit abzulegen. Ich wohne in einem 50er Jahre Bau und wir haben damals in einem Dreigenerationenhaushalt gelebt (der übrigens auch damals gängig war und damit auch ein Haus instand hielt weil mehrere Einkommen zusammenkamen). Die Heizungsabrechnung war nicht hoch, weil verglichen mit dem Komfort den wir heute an eine Wohnung stellen, gar nicht da war. Es wurde das Wohnzimmer beheizt und in der Küche ergab sich das teilweise von selbst. Die Luft pfiff durch die Fensterrahmen und im Schlafzimmer waren 14-15C° die Regel und nicht die Ausnahme. Das Esszimmer wurde beheizt wenn Gäste da waren. Meist mit kleinen Holz-Öfen die unser Nachbar sogar immer noch hat. 2/3 des Hauses waren mehr oder weniger nicht beheizt. 
    Es gab in den 70er-80er Jahren zwar einen deutlichen Qualitätssprung indem auch Energie billig war. Aber wir sollten nicht so tun als wenn früher alle in Saus und Braus gelebt haben. Wir konsumieren heute wesentlich mehr und haben immer höhere Erwartungshaltungen an einen Mindeststandard der eben mehr Geld kostet. 
    Vielleicht sind Sie einfach zu jung und haben das nicht erlebt .

  66. AvatarSlowroller

    @Thorsten
    “Haftbar” machen in Deutschland nur Gerichte.
    Zur Überwachung gibt es den Presserat, Medienräte und Rundfunk Räte – jeweils sehr divers zusammengesetzt. Manchmal nimmt man allerdings auch schlechte Berichterstattung an, nur weil es dem eigenen Weltbild nicht entspricht. Dass öffentlich Rechtlicher Rundfunk keine Staatssender sind, weißt du auch. Diese hole Polemik ist bei Diskussionen wenig hilfreich.
     
    Sehr gut im übrigen waren die beiden Folgen von Markus Lanz, bei denen im Vorfeld des CDU-Parteitages Merz und Laschet jeweils von Lanz und einer privaten Journalistin interviewt wurden. Dieses Thema findet auch im Ausland Beachtung und findet in privaten Sendeanstalten schlicht kaum/nicht statt.

  67. AvatarSparta

    @Thorsten

    Ich kenne nicht all die über 100.000  Medienmeldungen zur Kölner Domplatte und welche Fehler von welchem jeweiligen Medium (privat, öffentlich-rechtlich, social media) gemacht wurden…

    Soviel Freizeit und Lebenszeit habe ich schlichtweg nicht.

    Die eigene und emotional voreingenommene Meinung kann jeder haben!

    Diese ersetzt aber nicht Sachlichkeit, evtl. korrekte Statistik und notfalls Fehlerkorrektur, wenn Fehler passiert sind.

  68. AvatarStefan

    Die “früher war alles besser” Fraktion wird wahrscheinlich so alt sein wie die Geschichte selbst. Das wird sich wahrscheinlich schon Paulus gedacht haben, als er 50-60 n. Chr.  seine Briefe an die Römer schrieb. “Früher war alles besser. Da konnte ich mit den Jüngern noch durch die Straßen Jerusalems ziehen, bei Jesu war immer was los. Heute ist alles blöd.”

  69. Avatar-M

    Daniel 
    Deine Punkte machen absolut Sinn und finde es gut wie wertungsfrei du diese präsentierst. 
    Hat mich auch in einigen Punkten am früher erinnert. Mein dad hat so viel an seinem Haus selbst gemacht, mit seinem Schwiegervater und Brüdern und und und. 
    Fragt man heut zu Tage Freunde etc. kommen kommen die bestimmt mal ein Tag helfen beim Umzug, die bauen aber kein Haus mit einem:-) 
    -M

  70. KievKiev

    @ Daniel
    Ich fand Deine Auflistung auch interessant. Ich mache scheinbar selbst vieles eher so wie früher, anstatt wie es heute gemacht wird. Bei den Preisen sehe ich aber Unterschiede. Der technische Fortschritt wird manchmal etwas überschätzt. Ein Haus um 1900 wäre heute kaum möglich bei ähnlichen Kosten zu erbauen. Schaue Dir einmal die Fassade an und den beschlagenden Stein. Das hat eine andere Qualität insbesondere in der Verarbeitung als heutige Materialien. Ich habe auch schon ein paar Mal miserabel verbaute dreifach isolierte Fenster gesehen…
    Ich würde wetten, dass ein Haus um 1900 in 200 Jahren sich weniger verändert haben wird als ein heutiger Neubau. Vielleicht haben Vögelchen Einzug in der Wärmedämmung genommen, oder in 50 Jahren wird der heutige Neubau als hässlich angesehen und muss einem größerem weichen. Nach Taleb hat das alte Gebäude bereits eine über 100 Jährige Historie und wird eher die nächsten 100 Jahre überleben als ein Objekt ohne Historie…

  71. AvatarDanielKA

    @ Kiev: Ich denke das wird am Mangel der Nachkriegsjahre  liegen, 50-60weer Bauten waren wahrlich nicht Schönsten, liegt ja schon am Wort Mangelwirtschaft
    Während Gründerzeit Altbauten immer noch sehr gefragt ist, gerade die Steinfassaden Schiffsparkett etc. schon vor Qualität nur strotzen und daher auch erhalten werden. Das 50er Haus wird dann direkt abgerissen und durch einen Neubau ersetzt
     

  72. AvatarThorsten

    Bücherverbrennung auf amerikanisch . Zuerst werden Statuen gestürzt, jetzt Filme zensiert.
    https://www.n-tv.de/leute/Macaulay-Culkin-begruesst-Anderungsvorschlag-article22293949.html

    @Sparta , dann ist es am besten diese “Nachrichten” nicht zu konsumieren. Denn die Nachbereitung was alles nicht gesagt wurde oder anders als andere Medien berichten kostet mehr Zeit als die Nachrichten selbst. Eine Professorin hat einen radikalen Weg , sie sagt man brauche sich die Nachrichten nicht aktiv anhören , was wichtig sei würde einem schon zugetragen. Blöd nur wenn sich die Coronaregeln täglich ändern …

     

  73. AvatarRalf

    Es war nicht alles besser, aber je nach Blickwinkel gibt es Unterschiede: Zumindest die Grundstückspreise waren im Verhältnis (Berücksichtigung Gehalt, Inflation, Teuerung etc.) früher in etlichen Regionen deutlich günstiger. Trotz deutlich höherer Bauzinsen.

    Heute stellt bereits ein kleiner Bauplatz selbst für Gutverdiener ein sehr limitierender Faktor dar, deutlich mehr als vor 20, 40 oder 50 Jahren. Da helfen auch Minizinsen dann nur bedingt, zumal das Angebot immer kleiner wird. Die höheren Kaufnebenkosten (Grunderwerbssteuer etc.) und gesetzlichen Anforderungen (Bauvorschriften) sorgen zusätzlich für höhere Kosten. Dazu war es eben auch ohne Abitur früher leichter möglich, Karriere zu machen und gutes Geld zu verdienen. Oft sogar nur mit Volksschulabschluss wie beim eigenen Vater oder Onkel. Heute zählt ein Studium ja fast schon als Selbstverständlichkeit, die Gehälter und Bedingungen (viele Befristungen) sind im Gesamtverhältnis betrachtet (Länge Ausbildungszeit etc.) aber nicht unbedingt viel besser als bei der Elterngeneration (von Ausnahmen wie IT abgesehen).

    Meine Kinder tun mir jetzt schon leid, sitzen oft sehr lange Zeit an den Hausaufgaben. Ich habe durchaus den Eindruck das wir noch mehr von Kindheit und Jugend hatten.  Besser? Keine Ahnung, war auch früher nicht alles einfach. Jedoch unbeschwerter auf eine gewisse Weise… Weniger Druck durch Digitalisierung zum Beispiel.

  74. AvatarRüdiger

    Schau dir an, wie Degussa-Chef und Untergangsprophet Markus Krall für Angst sorgt.
     
    Boah nä, ist das ‘ne schleimige, widerliche Type *grusel. Der sorgt bei mir nicht für Angst, allenfalls für Abscheu und Ekel. Diesen Kotzbrocken (Pardon!) freiwillig anzuschauen, das tue ich mir nie wieder an!
     

  75. Avatar42sucht21

    @früher war es besser
    Die Jugend heutzutage liebt den Luxus. Sie hat schlechte Manieren, verachtet die Autorität, hat keinen Respekt …und schwatzt, wo sie arbeiten sollte. Sie widersprechen ihren Eltern, schwadronieren in der Gesellschaft, verschlingen bei Tisch die Süßspeisen, legen die Beine übereinander und tyrannisieren ihre Lehrer. Sokrates ~420 v.Chr.
    Es hat eigentlich nur das mit dem dauernden aufs Handy schauen vergessen bei der Jugend.
    Ich vermute, dass lässt sich ziemlich 1:1 seit mindestens 10.000 Jahren in allen Kulturen auf andere Lebensbereiche wie z.B. Teuerung, berufliche Qualifikation, Politiker, Medien, Qualität der Produkte, Kosten für den Hausbau usw usw. übertragen.

  76. AvatarRüdiger

    @früher war es besser
     
    Aber heute findet jeder viel leichter seine Kuschelgruppen in diversen Parallelwelten in den sogenannten “freien Medien” im www … für jeden Geschmack. Oder für jede Geschmacklosigkeit  😉
     

  77. Avatar-M

    Hahahaha köstlich! @42sucht21 habe herzlich gelacht als am Ende 420v.chr. kam 🙂 🙂
    -M

  78. AvatarJan

    Mimimi… 😉 😉 😉
     
    Mein Kreis hat mir gestern mitgeteilt, dass die Gebühren der Kita erhöht werden. 328€ auf 333€. Nein, nicht im Jahr. Im Monat. Für ein ü4 Kind. Und das ist nur die normale Betreuungszeit bis 15 Uhr. Die erweiterte Betreuung bis 17 Uhr sind nochmal einige Lenzen mehr. 

    Eine Krippe u3 bis 17 Uhr kostet 550€/Monat.

    Zugegeben, dafür habe ich nicht mal Netflix. Wozu auch? Diese hirnerweichende Serien…

    Seit Al Bundy, Sledge Hammer und Columbo sind Serien eh nicht mehr interessant. 
    Kündigt euer Netflix und sucht euch ein Hobby. 

  79. AvatarJohannes

    @Jan. Das Thema mit den Gebühren für die Kita kenne ich nur zu gut.. 
     
    @ Gold. Wieso sind viele so geil aufs Gold? 😉 man muss es irgendwo bunkern, da wo es keiner mitbekommt. Und wenn es doch jemand mitbekommen hat wo es vergraben ist? 😉 oder in einem Bankschliessfach.. was wiederum etwas kostet.
    Jedem des seine. Ich find Aktien, ETFs. Immobilien.. Evtl noch kryptos. Das müsste doch eig. reichen. Oder?
    Hab jetzt mit dem A1JX52 angefangen. Es läuft 🙂
     
     

  80. AvatarJan

    @Johannes,
    dir ist klar, wie klein ein Vermögen in Gold ist? Die hohe Wertdichte macht eine sichere Verwahrung sehr einfach. Das Gold kostet mich weniger als meinen ETF. Und dann noch die Steuerfreiheit. Das nimmt man doch gerne mit. 

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