Reich mit Aktien oder ETFs: Das ist der Weg in den frühen Ruhestand. Sorgenlos und gesund leben


New York, 29. Juni 2018

Ich fahre oft mit der U-Bahn zum Strand. Schwimmen und Relaxen. Am Wochenende kommen Freunde auch hin. „Manhattan Beach“ ist einer meiner Lieblingsstrände in Brooklyn.


Ich hab nicht geerbt. Ich hab nicht im Lotto gewonnen. Ich hab kein Traumgehalt verdient. Ich lebte bodenständig. Mit 40 war ich finanziell frei. Mein Geheimnis: Selten Restaurants. Lange in WGs gelebt. Keine Markensachen. Kein Auto seit 13 Jahren. Stattdessen ÖPNV und Beine. Ich hab gespart wie ein Irrer. Das hat sich ausgezahlt.

Die Masse der Deutschen muss bis 67 arbeiten. Sie ist im Rattenrennen und merkt es nicht.

Die Mittelschicht lebt ein extrem verschwenderisches Leben. Die meisten können ihre Ausgaben um 30 bis 50 Prozent reduzieren und haben trotzdem keine tiefen Einschnitte in ihrem Leben. Die Leser dieses Blogs sind sparsam. Sie wissen, was ich meine.

Reich wirst Du nur, wenn Du viel weniger Geld als Du einnimmst, ausgibst. Das ist der einzige planbare Weg, um zu Wohlstand zu kommen. Die Auswirkungen sind überraschend: Wenn Du die Hälfte Deines Nettogehalts sparst, kannst Du es in 18 bis 25 Jahren in die Freiheit schaffen. Vielleicht schon früher.

Wie kannst du so viel sparen? Die Quintessenz ist: Wenn Du Dich auf die Zufriedenheit selbst konzentrierst, kannst Du ein viel besseres Leben führen als diejenigen, die sich auf Bequemlichkeit und Luxus konzentrieren. Folge besser nicht der finanziell ungebildeten Herde. Die Mittelschicht bildet sich via Fernsehkonsum. Zufriedenheit kommt aus vielen Quellen, aber nicht vom TV, neuen Autos, Smartphones oder massenweise Markenkleidung.

Statistik: Durchschnittliche tägliche Fernsehdauer in Deutschland in den Jahren 1997 bis 2017 (in Minuten) | Statista

Die Herde und der Fernseher werden Dir erzählen, was Du tun sollst. Höre nicht auf sie. Millionen von Menschen leben ungesund. Sie geben ihr Einkommen komplett aus. Sie sind unzufrieden.

Die Leute verschwenden ihr Geld, um andere zu beeindrucken:

Du lebst auf moderater Fläche nahe der Arbeit. Leih Dir kein Geld für Autos und kaufe Dir keine dummen Statussymbole. Nehm das Rad oder den ÖPNV. Werf die blöde Fernsehmaschine weg. Hör auf, Geld für Lebensmittel zu verschwenden. Fleisch, Obst, Gemüse, Milch… landet tonnenweise im Müll. Das muss nicht sein.

Lerne Deinen eigenen Körper zu schätzen. Bekämpfe die Bequemlichkeit, die Faulheit.

Das lange Sitzen ist ganz schlecht für Deine Gesundheit. Wenn Du unter Bluthochdruck und Diabetes leidest, kannst Du es mit einer gesunden Ernährung und ausreichend Sport heilen. Sei ein Optimist.

Leg Deine Ersparnisse in ETFs oder Aktien an. Hast Du das 25-fache Deines Jahresbudgets gespart, bist Du frei. Identisch mit dem 25-fachen ist die 4%-Entnahme-Formel. Das Geld reicht dann für immer. Um eifrig sparen zu können, musst Du Deinen Lebensstil anpassen. Deine Einstellung muss eine andere sein.

Das Leben kann günstig sein. Es gibt jede Menge kostenlose oder preiswerte Veranstaltungen in New York. Kostenlose Konzerte im Park, Rabatt-Tage im Kino, gratis Kino, kostenlose Museumstage. Wir fahren oft zum Strand mit der U-Bahn. Schwimmen. Relaxen.

Statt Restaurants gibt es bei uns Linsen oder Bohnen mit braunem Reis. Dazu gibt es gedünstetes Gemüse oder Salat. Schmeckt lecker. Ist gesund.

Der Nachbar hat über eine Frau gelästert. Sie ist Mitte 30. Sie arbeitet für Goldman Sachs. Er sagte:

„Du kannst Dir nicht vorstellen, wie verdammt sparsam sie ist. Sie geht nur zum billigsten Supermarkt. Sie läuft eine Meile, um ein paar Dollar zu sparen. Sie gibt nichts für ihre Wohnung aus. Sie ist so geizig.“

Ich dachte: „Die macht es genau richtig. In ein paar Jahren ist sie frei.“ Die Goldman-Frau verdient vermutlich 300.000 Dollar im Jahr. Sie kann 70 bis 80 Prozent vom Netto sparen. Er gibt alles aus. Er renoviert ständig seine Hütte. Er hat ein enorm großes Ferienhaus, in dem er fast nie ist. Das protzige Ferienhaus steht 340 Tage im Jahr leer. Er hat zwei flotte Autos. Und ein Motorrad. Er ist ein Lebemensch.


tim schaefer (Author)

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Gedanken zu „Reich mit Aktien oder ETFs: Das ist der Weg in den frühen Ruhestand. Sorgenlos und gesund leben

  1. Thorsten

    @Tim herzerfrischend. Ist die Goldmanfrau noch ledig?  Ach , ich alter Sack bin ja schon vergeben  :lach:.  Bei mir gabs heute Mittag Buchweizen, aus dem Kochbeutel und original aus Russland (Laden ist ein paar Kilometer weg). Sehr sehr lecker. Morgen Drachenbootregatta, kostet nix, den ganzen Tag an der frischen Luft und heftiger Sport. Ein türkischer Kollege fährt zum Mittag ein selbstgemachtes Buffet auf, Mannschaftssport ist was herrliches.

  2. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ Thorsten

    Ja, sie ist Single. Indischstämmig.

    Viel Spaß beim Sport, Kochen und in der Natur.

  3. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    @Tim,

    weißt Du denn sicher was der Nachbar für Einkommen hat? Weißt Du sicher, dass er alles ausgibt?

    Vielleicht hat er 500.000, und trotz Renovierungen und Porsches usw. mehr übrig als die sparsame Miss Goldman?

    Ich würde grundsätzlich zuerst bei dem Lebensstil vermuten, dass man ordentlich „Ebbes an de Fiaß“ (gut Kohle) hat, als dass man auf Kante näht.

    Neulich sagte mal ein Bauunternehmer (glaube ich) in einer Talkshow, wo es um die Schere Arm-Reich ging, dass man ab einem gewissen Punkt das Geld kaum noch ausgeben kann. Man schmeißt es zum Fenster raus, und zur Tür kommt mehr wieder rein. Das passiert aber noch nicht in den Regionen, in denen wir uns hier bewegen.

    MS

  4. Mattoc

    @MS

    „Ich schmeiß das Geld zum Fenster raus und zur Tür kommt mehr wieder rein.“

    Danke für den Lacher. 🙂 Und ich glaube auch, dass es bei manchen wirklich so ist.

  5. Thorsten

    @Matthias

    Im Einzelfall weiß man nie so genau woran man ist, aber die Statistiken zeigen wahrscheinlich, dass der Normalo sein Geld zum Maximieren des Konsums einsetzt, inklusive Komponenten aus dem Giftschrank : Ratenkredit, Leasing, 0%-Finanzierung, Überziehungskredit und Konsumkredit von der Bank

  6. Thorsten

    @Mattoc

    Meinst Du den Roobäärt plus  Anhang ? : lach:. Aber das sind Ausnahmen.

  7. Mike

    Durchschnittlich 3.7h TV-Konsum, eigentlich erschreckend, und dann jammern die Leute ständig sie hätten keine Zeit mehr. Die Jugend sei besser, weniger TV-Konsum, der wird dann aber einfach durch Social Media und Surfen ersetzt, wenigstens etwas aktiver als vor der Glotze.

    Ein 85jähriger Durchschnittsdeutscher am Sterbebett ist dann also bei 40 Stundenwoche und 52 Wochen / Jahr 55 Jahre nonstop vor der Glotze gesessen! Das ist mehr als ein durchschnittliches Arbeitsleben. Hätte er anstatt TV einen einfachen Aushilfsjob gemacht (10 EUR / h), wären das ohne Zinsen schon weit über 1 Mio EUR, angelegt an der Börse wären das x Mio EUR…

    Wir haben schon lange keinen TV mehr, ich habe das in meinem Leben nur einmal gemacht, mal ein ganzes Wochenende Serien geschaut, war mir danach schlecht, richtig übel, geht gar nicht.

  8. Mike

    „Ich schmeiß das Geld zum Fenster raus und zur Tür kommt mehr wieder rein.“

    sag das mal Boris Becker der könnte noch was lernen 😀

  9. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ Matthias

    Er hat eine riesige Hypothek.

    Thorsten hat schon Recht mit seiner Vermutung. All der Plunder, zwei enorme Haushalte, zwei Autos, ein Motorrad und andere Spass-Dinger kosten Geld wie verrückt.

    Wie viel Geld sie hat, weiß ich nicht. Ich weiß nur, dass sie in einer Führungsposition ist und die Goldmänner und -frauen sollen gut verdienen.

  10. voll Depp

    Ich war mal in Russland an der Wolga irgendwo im Nirgendwo, dort hat der Russe uns auch immer Buchwwizen mit Rahm, Gewürzen, bischen Fleisch und Zwiebeln serviert. Den Bichweizen hat am Ambend 5 Minuten aufkochen lassen und dann sen Topf die Nacht über in einer Daunendecke gesteckt. Am Morgen wurde dann serviert , das war echt lecker!

     

  11. Skywalker

    Hier im Blog geht es ständig um andere Menschen, die dies und jenes falsch machen. Diese Menschen werden hier regelmäßig abgewertet, jeder Leser hier kann sich gut fühlen, weil er cleverer ist und nicht so doof wie diese Negativbeispiel.

    Das ist teilweise, nicht alles, wirklich eher niedriges Niveau, so leid es mir tut.

    Im Prinzip wird hier im Blog doch nur das gemacht, was die anderen mit Ihren Statussymbolen, oder trainierten Körpern oder Doktortiteln oder, oder , oder machen nämlich: Das eigene Ego pushen.

    Das Ego wird gepudert und gestärkt in dem man sich selbst im Vergleich (Menschen müssen immer vergleichen) als cleverer sieht und überhöhen kann.

     

    Manchmal denke ich mir Frugalismus ist die Coping-Strategie der Durchschnittsmenschen, die den High-Performern  (ich bin auch keiner) nicht das Wasser reichen können.

    Vielleicht hat sich der Nachbar das Auto, die Urlaube und die neue Küche einfach erarbeitet? Vielleicht können sich einige nicht vorstellen, dass man richtig gutes Geld verdienen kann, so viel, dass zwei Autos, ein Haus, drei fette Urlaube im Jahr usw drin sind und trotzdem eine Sparquote von 50 % erreicht wird?

  12. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ Skywalker

    Wer sich ein klein wenig mehr anstrengt und etwas mehr nachdenkt, kann in seinem Leben einen gewaltigen Vorsprung erreichen. Darum geht es.

    Wer etwas Sport macht, kann Zivilisationskrankheiten verhindern/besiegen.

    Wer den Konsum eindämmt und intelligent auf die Börse langfristig setzt, kann Dekaden früher in den Ruhestand.

    Das ist die Botschaft.

  13. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    @Tim,

    ich bin bekennender „Simpsons“-Fan. Dafür bin ich Pro7 dankbar, auch für manche SciFi-Filme.

    Aber ansonsten ist es natürlich klar, dass der Sender keine hohe Kultur ist. Muss auch nicht sein. Viel mehr schaue ich Dokus auf arte oder Phoenix.

    Man kann Pro7 auch keinen Vorwurf machen. Die wollen eben aus wirtschaftlichen Gründen gewisse Zielgruppen ansprechen.

    Da gab es ja auch mal den herrlichen Spruch, als man Herrn Thoma von RTL fragte, ob er seine eigenes Programm schauen würde…

    „Der Wurm muss dem Fisch schmecken, nicht dem Angler!“

    @Dominik,

    ich glaube, der Typ war das in der Talkshow.

    MS

  14. Thorsten

    @Skywalker Vermutlich ist das einfach nur menschlich , sicher nicht erstrebenswert arrogant oder besser zu erscheinen.  Nicht immer ist es beabsichtigt und in der  Schriftform hier nicht auf die Goldwaage zu legen. Sportvereine , Autofabrikanten, viele handwerkliche Unternehmen, Schulen, Handyhersteller sie alle behaupten irgendwas besser zu machen. Es ist Werbung und Darstellung und wir tun das hier auch zum Teil bewusst provokativ und meist unterhaltsam.

  15. Sparta

    @Sky

    Warum bist Du kein High-Performer?

    10k netto monatlich und nen Paps mit 2stellig Wohneinheiten ist schon ein sehr gutes Niveau.

  16. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ Matthias

    Das Zitat mit dem Wurm und Fisch finde ich klasse.

    Ich mag diese Redewendung: „Der Fisch stinkt vom Kopf her.“ Das passt gut zu Management-Fehlern und Unternehmenskrisen wie GE, Deutsche Bank…

  17. Skywalker

    @sparta: es ist Definitionssache und Frage der peer group, ich sehe viele die noch besser performen in meinem Umfeld….ich hatte auch glück und war fleißig. und das Vermögen der Eltern ist ja nicht meines.

  18. Giovanni

    Tim,

    Du sagst Du hast nicht geerbt. Als Journalist verdient man nicht sehr viel und kann deshalb auch in absoluten Zahlen trotz asketischem Lebensstil, in dem man sich sein Leben lang nur von Reis und Bohnen ernährt, nicht so viel sparen (außer man lebt mietfrei). Also dürften Deine Investitionen inmitten der Finanzkrise doch den grössten Teil zu Deiner finanziellen Freiheit beigetragen haben. Das ist super.

  19. Felix

    „Hier im Blog geht es ständig um andere Menschen, die dies und jenes falsch machen. Diese Menschen werden hier regelmäßig abgewertet, jeder Leser hier kann sich gut fühlen, weil er cleverer ist und nicht so doof wie diese Negativbeispiel.“

    Das ist eigentlich auch genau die Methode der genannten Fernsehsender, mit der sie ihr Publikum vor die Mattscheibe holen. Sie zeigen Fälle, denen es noch schlechter geht, die sich noch dümmer anstellen. Dadurch wird das eigene Ego gestärkt. Ein bisschen sehe ich die Tendenz hier auch schon, man ist schlauer als die Masse, macht das Rudelverhalten der anderen nicht mit, ist ihnen einfach überlegen. Das baut auf.

    Das mit dem TV-Konsum würde ich nicht überbewerten. Das Gerät läuft bei vielen halt einfach den ganzen Tag, so wie früher das Radio. Ob wirklich jemand schaut, ist eine Frage.

  20. Mike

    @Skywalker

    Das eigene Ego pushen ist nicht schlecht, natürlich nur wenn man selbstreflektiert bleibt und nicht auf Kosten anderer, aber ein starkes Ego ist wichtig im Leben wie auch an der Börse, sonst hält man harte Zeiten weniger gut aus.

    Beispiel TV-Konsum, ich fühle mich nicht besser nur weil ich kein so Teil habe, ich hatte ja früher auch einen und ich weiss, es ist eine Zeitverbratungsmaschine, sicher gibt es auch sinnvolle Sendungen aber eben auch sehr viel Schrott. Daher meine Rechnung, sollte nicht herabwertend sondern eher zum Nachdenken anregen, ob man seine wertvolle Lebenszeit wirklich zu einem Grossteil vor der Glotze verbringen soll oder ob es doch nicht bessere Alternativen gibt.

    Sogenannte Highperformer muss man auch sehen, dass ist nicht für jeden was, die meisten beschränken es dann auf das Geschäftliche, dann kommt das Private und Hobbies zu kurz, ich denke das Ziel aus rein egoistischer Sicht sollte ein glückliches und zufriedenes Leben sein. Wenn dann noch etwas übrig bleibt und das hilft ein noch zufriedeneres Leben, wenn man einen Teil davon andern abgeben kann, in erster Linie kann das die eigene Familie sein aber auch übergreifend, Spenden in welcher Form auch immer. Diese Dinge machen glücklicher als die 325. Serie. Dieses Ding ist wie eine Sucht, und ich würde nie mich über süchtige Menschen lustig machen, jede Sucht ist tragisch und schränkt das Leben ein.

    Ich denke Tims Blog sollte zum Nachdenken anregen, und als Motivation für jene die sich ändern wollen. Ist klar dass in den Kommentaren immer etwa dieselben Leute schreiben, die sich schon lange damit auseinandersetzen, austauschen und man will auch unter Gleichgesinnten sein. Aber die Idee sollte übrgreifender sein, eine Gesellschaft die nur noch sich über Konsum definiert, wird irgendwann scheitern, und dann trifft es auch jene, die sich vernünftig verhalten haben im Endeffekt, vielleicht weniger hart und später, aber wenn das Geld ausgeht, gerade beim Staat, dann holt man sich dort, wo noch etwas zu holen ist, und das werden nicht jene sein, die Konsumschulden haben.

  21. Insider

    Muss gleich meinen Konsum Kredit begleichen . 😉 Beim Brötchen holen den Geldbeutel  vergessen .ein Glück kennt man sich auf dem dorf.

  22. Kiev

    @ Skywalker, Felix

    Ich sehe Vergleiche entspannt. Es gibt viele Wege. Jedem das seine. Auch gibt es unterschiedliche Auffassungen von Freiheit und Glück und entsprechend verschiedene Lebensmodelle. Was ist denn dann besser oder schlechter?

    Ich habe hier schon unterschiedliche Auffassungen von Glück gelesen und viele unterschiedliche Lebensmodelle. Manche sind mir gefühlt sehr ähnlich und leben doch grundsätzlich anders. Ich finde es sehr gut dies zu sehen und kann vielleicht auch bei manchen Punkten bei mir Veränderungen durchführen, die ich als Verbesserung für mich bezogen betrachte.

    Ein Kollege von mir hat interessante Berichte entdeckt und mir darüber erzählt. Es ging im Kern um finanzielle Freiheit wurde aber nicht so direkt benannt. Ich habe mich ein bisschen gezeigt, indem ich das Modell auf mich übertragen habe. Es sind sehr hohe parallelen Vorhanden. Ich wollte nicht angeben und zeigen was ich tolles vorzuweisen habe. Ich habe nur gezeigt, dass es in seiner Nähe jemanden gibt der das genauso praktiziert. Ihm stehen somit alle Möglichkeiten offen es auch so zu machen. Ich wollte zeigen, dass es in seinem direktem Umfeld jemanden gibt der das so praktiziert. Bei Fragen kann ich bestimmt viel beitragen. Ob er an dem Thema überhaupt bleibt, oder dadurch anfängt 10%, oder 50% zu sparen ist dann eine andere Frage. Das muss er selbst für sich mit seiner Familie entscheiden. Wenn man sich wirklich Gedanken um seine Zukunft macht und sich dann entscheidet wie man genau Leben möchte ist es immer die beste Entscheidung.

  23. Mike

    @Insider

    Dann gehörst Du zur dritten Gruppe der Menschen 😀

    1 Die Habenden
    2 Die Nicht-Habenden
    3 Habe-Noch-Nicht-Bezahlt-Habenden

  24. Sparta

    @Sky

    Sich in eine Peergroup einzuordnen ist ja nur menschlich…

    Ich denke schon, dass es etwas ausmacht wenn man gute Vorbilder / Eltern und eine entsprechende Referenzumgebung hat, welche man als das eigene „normal“ betrachtet.

    Sicher, es gibt gegenteilige Einzelfallbeispiele … aber die Wahrscheinlichkeit spricht für die gute bis sehr gute Referenzumgebung.

    HNWI sollte für Dich z. B. ein sehr leicht erreichbares Ziel sein, während ein obligatorischer statistischer „Durchschnittsmensch“ dies für unerreichbar hält.

    Die Orientierung nach „oben“ ist sehr wahrscheinlich die deutlich erfolgsversprechendere. Die Frage ist auch wann die eigene, menschliche „Performance-Leistung“ erschöpft ist und man mit sich selbst und seinem Leben zufrieden ist…

    Klar kann man Zufriedenheit als Stagnation oder Rückgang sehen… es gibt aber auch andere Sichtweisen und „altern“ ist für die „Performance-Fähigkeit“ nicht gerade förderlich.

    Man kann mit Erfahrung zwar viel wett machen… aber unsere Zeit auf der Erde ist begrenzt.

  25. Freelancer Sebastian

    Für das eigene Wohlbefinden ist es ratsam sich von einer Verhaltensweise zu entfernen, die im Ärger über „die anderen“ Befriedigung sucht.

    Ob das Kommentare hier sind oder Sprüche im Alltag –  Wut, Zorn, Anfeindungen gegenüber Reichen, Armen, Steuervermeidern, „Sozialschmarotzern“, Eliten, AfD- oder Grünenanhängern, Fleischessern, Pflanzenessern, Religiösen, Fremden, Geflüchteten, Politikern, Beamten, etc. pp allerorten.

    Wem nützen Wut, Zorn und Hass?

    Ich würde mich als Atheisten bezeichnen, auch wenn Meditation einen quasi religiösen Blick auf die Welt offenbart.

    Allerdings ist mir ein Ausspruch aus der Bergpredigt sehr präsent, der Jesus zugesprochen wird:

    „Warum siehst du den Splitter im Auge deines Bruders, aber den Balken in deinem Auge bemerkst du nicht?

    Wie kannst du zu deinem Bruder sagen: Lass mich den Splitter aus deinem Auge herausziehen! – und dabei steckt in deinem Auge ein Balken?

    Du Heuchler! Zieh zuerst den Balken aus deinem Auge, dann kannst du versuchen, den Splitter aus dem Auge deines Bruders herauszuziehen.“

    Daran versuche ich mich zu orientieren. Ich gebe mir Mühe, durch eigene Handlungen ein Vorbild zu sein. Was andere alles falsch machen, interessiert mich nicht.

    Das gelingt nicht immer. Aber der Weg ist auch hier das Ziel.

    Wünsche allen ein schönes Wochenende 🙂 !

     

  26. Heiko

    @ Insider:

    Du kannst durchatmen. Ein Kredit ist es erst, wenn du neben der offenen Summe auch noch Zinsen zahlen musst. Der „Kredit“ beim Bäcker ist nur eine Vereinbarung über die Fäligkeit der Zahlung. 😉

  27. Kiev

    @ Sparta

    Ein sehr gutes Umfeld ist wichtig für den eigenen Erfolg. Ich finde eine differenziertere Betrachtung von “normal“ als sehr hilfreich.

    Ich hatte schon immer ein sehr gutes Umfeld. In manchen Dingen war und bin mir auch heute nicht bewusst, wie gut es mir eigentlich geht. Es liegt einfach an der Sichtweise und was ich für normal halte. Ich habe zum Glück gelernt, dass ich genug habe. Wenn man immer bei seinen hochgesteckten Zielen bleibt und immer wieder nach oben anpasst hat man vielleicht mehr Erfolg, aber zufrieden wird man so nicht. Erst wenn man versteht, dass man genug erreicht hat kann man zufrieden werden.

    Ich habe kein erfolgreiches Unternehmen, wie andere die ich kenne. Ich habe weniger als 10 Einheiten. Das ist weit weniger als andere haben. Ich bin ein normaler Angestellter ohne Führungsverantwortung. Ich könnte in vielen Bereichen wesentlich nachbessern. Dafür bin ich glücklich mit allem wie es ist.

  28. Kiev

    @ Rappo

    Danke! Ich habe hier im Forum einiges gelernt. Ein glückliches zufriedenes Leben ist meist gar nicht so weit von dem aktuellen Leben entfernt. Die Einstellung macht einen sehr großen Unterschied. Und Zuversicht. Wenn man dann seine Zeit so ausrichtet, dass man viel von ihr für die wesentlichen wirklich wichtigen Dinge nutzt geht es wie von alleine.

    Meine Freiheit habe ich noch nicht erreicht. Wenn ich ein Jahr länger brauche als geplant ist es auch nicht schlimm. Ich arbeite schon hart dafür, aber das aktuelle Leben ist bereits sehr gut.

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