Viele Grüße aus New York! Zur Zeit fliegen wieder die Bomben auf den Iran. Es gibt Sorgen um den Krieg in der Ukraine, der immer aggressiver wird. Der Ölpreis klettert wieder kräftig. Und heute stürzt zudem IBM um 25% ab nach einem schwachen Quartal. Vielleicht ist der IT-Riese dank seiner stetigen Dividenden gerade jetzt einen Blick wert? Wir Anleger lassen uns jedenfalls trotz der Krisen nicht von unserem Vermögensaufbau abhalten. Jeden Monat versuchen wir, das Depot zu erweitern.
Es gibt kaum ein besseres Gefühl für uns langfristige Anleger, als wenn regelmäßig – völlig automatisch – frisches Geld auf dem Verrechnungskonto landet. Man spricht auch von passivem Einkommen. Dividenden sind der Motor für unseren Vermögensaufbau und der ultimative Beweis, dass das Geld hart für uns arbeitet, während wir uns um andere Dinge kümmern können.
Ich habe mit Alexander Glaser diese Woche gesprochen. Er hat im Alter von 60 Jahren ein Millionen-Depot mit Dividendenaktien aufgebaut, das ihm im Jahr über 20.000 Euro ausschüttet. Das ist ordentlich. Kein Wunder, dass er bald Privatier wird und mit seiner Frau mehrere Reisen machen will.
Aber wie baut man sich eigentlich ein solides Dividendendepot auf, das Krisen übersteht und über Jahrzehnte wächst? Als überzeugter Buy-and-Hold-Anleger und Wall-Street-Minimalist zeige ich Euch heute, worauf es wirklich ankommt.
Hier das Video mit Alexander und sein Buch „Dividende ist Trumpf: Wie ich trotz Pleiten und Crashs zum erfolgreichen Einkommensinvestor an der Börse wurde“ (Affiliate)
1. Die Strategie: Qualität schlägt hohe Rendite
Der größte Fehler, den viele Anfänger machen, ist die Jagd nach der höchsten Dividendenrendite. Wenn eine Aktie plötzlich 8, 10 oder gar 12 Prozent Dividende abwirft, ist das selten ein Grund zur Freude, sondern meistens ein lautes Warnsignal. Oft ist der Kurs massiv eingebrochen, weil das Geschäftsmodell in der Krise steckt. Die nächste Dividendenkürzung ist dann meistens schon vorprogrammiert.
Wir suchen stattdessen nach Unternehmen mit einem krisenresistenten Geschäftsmodell. Unternehmen, die Produkte herstellen, die die Menschen immer brauchen – egal, ob die Wirtschaft boomt oder wir in einer Rezession stecken. Das kann ein Versorger wie RWE bzw. Eon, ein Müllunternehmen wie Waste Management oder Lebensmittelfabrikant wie Nestlé sein.
Achte auf diese Kennzahlen:
- Die Ausschüttungsquote (Payout Ratio): Ein gesundes Unternehmen schüttet im Idealfall nicht den gesamten Gewinn aus. Eine Quote von 40% bis 60% ist oft ein gutes Zeichen. So bleibt genug Geld im Unternehmen, um Schulden zu tilgen, in zukünftiges Wachstum zu investieren und die Dividende auch in schlechten Jahren stabil zu halten.
- Das Dividendenwachstum: Eine Aktie mit 2% Anfangsrendite, die ihre Ausschüttung jedes Jahr um 8% steigert, ist auf lange Sicht oft wertvoller als ein stagnierender Wert mit 5% Rendite.
2. Welche Aktien gehören ins Depot?
Ein robustes Dividendendepot braucht ein starkes Fundament. Wir wollen keine heißen Luftschlösser, sondern echte, substanzstarke Unternehmen. Eine gute Mischung macht den Unterschied:
Das Fundament: Die Dividendenaristokraten bzw. -könige
Das sind die Langweiler an der Börse – und genau deshalb lieben wir sie. Unternehmen aus dem Konsumgüter-, Gesundheits- oder Industriesektor, die ihre Dividende seit 25 Jahren oder länger jedes Jahr ununterbrochen angehoben haben. Konzerne wie Procter & Gamble, Johnson & Johnson, Target, Altria oder Coca-Cola sind klassische Basisinvestments. Sie wachsen vielleicht nicht mehr rasant, liefern aber planbare Cashflows.
Solide Wachstums-Dividendenzahler
In diesem Bereich finden wir Unternehmen, die vielleicht eine etwas niedrigere Anfangsrendite haben, aber starke Preismacht besitzen und stark wachsen. Ein tolles Beispiel aus den USA ist für mich Home Depot. Solche Unternehmen profitieren enorm, wenn sie ihre Gewinne steigern und parallel die Ausschüttungen kräftig anheben.
Substanziell starke Nischenplayer
Man muss aber nicht immer nur in die USA schauen. In meinem eigenen Depot liegen beispielsweise auch grundsolide deutsche Werte wie Frosta, Villeroy & Boch oder Bijou Brigitte. Oft sind es genau diese mittelständisch geprägten Unternehmen oder Familienunternehmen, die mit extrem soliden Bilanzen arbeiten, Nischenmärkte dominieren und ihre Aktionäre sehr verlässlich am Gewinn beteiligen.
3. Der Zinseszinseffekt: Lass den Schneeball rollen
Der wichtigste Erfolgsfaktor beim Aufbau eines Dividendendepots ist eiserne Disziplin. Wer seine Dividenden in den ersten Jahren sofort für Konsum ausgibt, beraubt sich des größten Wunders der Finanzwelt: dem Zinseszinseffekt.
Die goldene Regel lautet: Reinvestiere jeden Cent!
Jede ausgeschüttete Dividende fließt sofort in den Kauf neuer Aktien. Diese neuen Aktien schütten im nächsten Quartal oder Jahr wiederum eigene Dividenden aus. Am Anfang wirkt dieser Schneeballeffekt noch klein und unbedeutend. Wenn Du aber stoisch 10, 15 oder 20 Jahre lang reinvestierst, nimmt dieser Prozess eine unglaubliche Eigendynamik an. Irgendwann wächst Dein Vermögen exponentiell. Das habe ich selbst erlebt. Von meinem 3,7 Millionen Dollar Depot sind vielleicht 600.000 Dollar selbst eingezahlt worden, der große Rest stammt aus dem Zinseszins-Geschenk über gut 3 Dekaden. Ich erhalte im Jahr 49.000 Dollar an Dividenden. Und es wird immer mehr.

4. Ruhe bewahren und stur bleiben
Ein Dividendendepot aufzubauen ist kein Sprint, sondern ein Marathon. Ja, es wird Börsencrashs geben. Panik in den Medien wird es geben. Lass Dich davon nicht anstecken. Wenn die Kurse fallen, dann rutschen sie eben. Für uns Dividendeninvestoren bedeutet ein Crash im Grunde nur eines: Wir bekommen exzellente Unternehmen plötzlich mit einer höheren Dividendenrendite im Sonderangebot.
Wir handeln nicht hin und her. Wir kaufen Qualität, lehnen uns zurück, lassen die Zeit für uns arbeiten und erfreuen uns an den regelmäßigen Gutschriften auf dem Verrechnungskonto. Wir stocken auf. Stetig. Wir geben nicht auf. Wir strengen uns immer mehr an. So wie es Alexander geschafft hat, können das andere Anleger auch schaffen. Es ist keine Geheimwissenschaft. Sondern ist nur Geduld und Vernunft nötig. Und Fehler sind erlaubt.
In diesem Sinne: Bleibt diszipliniert und investiert langfristig!
Euer Tim Schäfer
Übrigens in diesem neuen Video erkläre ich dir die aktuelle Börsenlage:
IBM hat Dividendenrendite 2,3% , KBV 8,2 , KUV 4,0 und KGV 24. Gewinn fast halbiert 2017, 2020, 2022 und gesenkt auch 2024. Gefällt das jemandem? Kaum. Bei so schwachem Umsatzwachstum braucht man Dividendenrendite > 5%, KBV < 3 und KUV < 3.
Das sind irrsinnige Vergleiche, wenn man die Abspaltungen wie Kyndryl (NYSE:KD) nicht berücksichtigt. Hier vergleichst du mal wieder Äpfel mit Birnen. Und die Zahlen stimmen auch nicht.
Ich bin immer wieder überrascht, wieviel Dividende pro eingesetztes Kapital ein gut strukturiertes Einzelaktien-Depot abwirft. Mit meinen Indexfonds erreiche diese absoluten Summen bzw. Rendite p.a. leider nicht. Chapeau!
(Allerdings liegt mein Fokus weniger auf Ausschüttungen als in der Gesamtperformace des Depots. Und die ist auch ganz ordentlich)
Lieber Tim,
wie immer ein toller Beitrag, der auch dem Börsenneuling die Wirkungsweise des „Dividenden Schneeballs“ super veranschaulicht.
Für mich ist die Dividendenhistorie und das Dividendenwachstum bei Einzeltiteln entscheidend.
Mach bitte weiter so.
Grüße
Martin
Danke Martin.
20.000€ Dividende pro Jahr.
Das ist eine motivierende Methode um monatlich zu investieren.
Super!
Aber auf dem Weg dahin zahlt man viel zu viele Steuern.
In den 30 Jahren Ansparphase bis dorthin zahlt man locker 100.000 Euro.
Die sitzen nicht im Depot.
NEIN, aber schlimmer!
Diese 100.000 würden Ausschüttungen jährlich um 4.000€ erhöhen, er hätte also nicht 20 sondern 24.000 Nettodividende und ein um >200.000 größeres Bruttodepot weil das alles schon zig Jahre mitgewachsen wäre. Und das mit viel Aufwand.
Kauft Euch per Sparplan einen thesaurierenden ACWI, wer will mischt für das Ego 5% Einzelaktien mit tenbagger Potential bei und 1-2% Bitcoin. Lasst bluechips usw. weg weil bereits abgedeckt und in der Ansparphase fürs Alter auch den sicheren Hafen.
In der Auszahlphase verkauft ihr was ihr
1) was ihr Prozentual in Anleihen / Gold umschichten möchtet als sicherer Hafen
2) und dann was ihr pro Jahr benötigt
(als eine Möglichkeit: Dr. Beck hat da ein interessantes YT Video zu einem 3-Kontenmodell um das SOR / böse tailend-events fast komplett auszuschließen)
Den Rest der Zeit verleben wir mir unseren Freunden und Familie und schönen Hobbies oder bilden Humankapital anstatt bei 100% Zeiteinsatz mit 50% Wahrscheinlichkeit die nächste tolle Dividendenaktie / tolle turnaroundstory zu suchen.
Das klingt ja so, als ob der thesaurierenden ACWI steuerfrei sei. Das ist er aber nicht.
Nein Tim ist er nicht, aber er hat zumindest 30% Teilfreistellung und nicht wie bei Aktien, wo du jede Dividendenzahlung voll versteuern musst..
Hallo,
ich habe Gemini gebeten folgendes Szenario zu vergleichen:
Investieren am 01.01.25 je 1 Mio € in einen Vanguard FTSE All World Dist. (IE00B3RBWM25) und Acc.(IE00BK5BQT80). Reinvestiere sofort alle Ausschüttungen, berücksichtigen die Vorabpauschale, die im Januar 2026 für das Jahr 2025 gezahlt werden muss. Alle Steuern und Pauschalen sollen aus dem Verkauf der Anteile gedeckt werden. Es gibt keinen Steuerfreibetrag.
Ergebnis:
Finaler Depotwert (Januar 2026)
Dist.:1.080.701,51 €
Acc.: 1.080.283,74 €
Also der Ausschütter hat um ca. 418€ besser abgeschnitten.?
Das „?“ am Ende war ein Tippfehler.
Es geht um die Besteuerung gegenüber Dividenzahleraktien! Du vergleichst ETF´s mit 30% TFS..
Oder simuliere es doch mal über die letzten 5 Jahre mit deiner gleichen Vorgabe..
Ergebnis nach 5 Jahren (01.01.21 – 31.12.25)
ETF 1 (Ausschüttend, IE00B3RBWM25): 1.755.425,51 €
ETF 2 (Thesaurierend, IE00BK5BQT80): 1.755.208,77 €
Ausschütter weiterhin vorne.
Wird die Anlagestrategie auf einen Zeithorizont von 15 Jahren hochgerechnet, wächst der Vorsprung des thesaurierenden ETFs (Acc.) durch den Zinseszins-Effekt auf über 22.000 Euro netto.
Für diese Simulation wurde ein durchschnittliches Marktwachstum von 7,0 % p.a., eine Ausschüttungsrendite von 1,8 % p.a. sowie ein stabiler gesetzlicher Basiszins von 2,2 % angenommen.
Das Ergebnis nach 15 Jahren Laufzeit
Option 1: Der Ausschütter (Distributing)
Option 2: Der Thesaurierer (Accumulating)
Der 15-Jahres-Vergleich im Überblick
Position nach 15 JahrenAusschüttend (Dist. + Reinvest)Thesaurierend (Acc.)Der Vorteil des ThesaurierersDepotwert vor Verkauf3.384.581 €3.407.119 €+ 22.538 €Endgültiger Netto-Auszahlungsbetrag3.020.636 €3.043.074 €+ 22.438 €
Warum die Schere über die Zeit immer weiter aufgeht
Der Zinseszins-Hebel: Die gesparten Steuern verbleiben im Fonds und generieren in den Folgejahren wiederum 8,8 % Gesamtrendite (Kurswachstum + Dividende). Nach 5 Jahren ist dieser Unterschied klein – nach 15, 25 oder 30 Jahren macht er bei großen Summen fünf- bis sechsstellige Beträge aus.
Über den gesamten Zeitraum von 15 Jahren gerechnet fällt die Gesamtsteuerlast beim thesaurierenden ETF (Acc.) um rund 13.117 Euro geringer aus als beim Ausschütter (Dist.).
Obwohl beide Strategien auf exakt denselben Marktwerten basieren, führt das unterjährige Versteuern beim Ausschütter zu einer höheren Steuerrechnung und zeitgleich zu einem geringeren Endvermögen.
Hier ist die exakte steuerliche Aufschlüsselung über die gesamte Laufzeit (inklusive des finalen Gesamtverkaufs):
1. Steuerbilanz: Ausschüttender ETF (Distributing)
2. Steuerbilanz: Thesaurierender ETF (Accumulating)
Warum jetzt 15 Jahre? Du hast vorhin nach 5 Jahren gefragt. Falls die letzten 15 Jahre gerechnet wurden, waren da nicht viele Jahre mit 0% Basiszins dabei? Wie wahrscheinlich ist es, dass so eine Periode wieder kommt? Ich würde eher damit nicht mehr rechen.
@Anton der Basis Zins ist auf 2,2% gerechnet.. Steht doch drin! Wo steht etwas von 0%?
Wenn Menschen gefangen sind in ihrer Blase, wird selbst das offensichtliche falsch..
Investiere am 01.01.26 je 1 Mio € in einen Vanguard FTSE All World Dist. (IE00B3RBWM25) und Acc.(IE00BK5BQT80) für 25 Jahre. Reinvestiere sofort alle Ausschüttungen. Alle Steuern und Pauschalen sollen aus dem Verkauf der Anteile gedeckt werden. Es gibt keinen Steuerfreibetrag. Wo liegt die höhere Steuerbelastung? Wo das höhere Endvermögen? Mit detaillierte Beispielrechnung mit einer konkreten jährlichen Renditeannahme und dem aktuellen Basiszins.
https://share.google/aimode/QqXuAc8uDH5TXLF9I
Nur weil die Steuern nicht expliziet ausgewiesen werden, heisst es nicht, dass du sie nicht gezahlt hast.
Aber ich lass dir deine Religion.
Wie soll ich einen Thesaurierer gegen Aktien rational vergleichen? Ich kann doch solche Dividendenaktien rückblickend auswählen, die den Thesaurierer geschlagen haben.
Welche Annahmen würdest du für einen solchen Vergleich treffen?
Merkst du was?
ETF´s werden mit 18,4625% besteuert. Aktien mit 26,375%..
Aber suche gerne eine Aktie und berechne es!
Wenn du unbedingt die gleichen ETF vergleichen willst, sollte deine Abfrage so Aussehen:
„investieren am 01.01.21 je 1 mio € in einen vanguard ftse all world dist. (ie00b3rbwm25) und acc.(ie00bk5bqt80). reinvestiere sofort alle ausschüttungen, berücksichtige die vorabpauschalen. alle steuern und pauschalen sollen aus dem verkauf der anteile gedeckt werden. es gibt keinen steuerfreibetrag.“
Wie gesagt, du bist ja witzig. Aber warum du weiterhin Blödsinn schreibst, lässt dich doch nur dumm erscheinen. Warum machst du das?
Warum gleich so nervös. Natürlich weiß ich wie, ETFs und wie Aktien besteuert werden. Wird nicht die scheinbar so günstige Besteuerung von 18,xx% bei ETFs nicht mit der Vorabpauschale erkauft?
Darüber hinaus ging es mir um einen Vergleich Ausschüttung vs. Thesaurierung und nichts mehr. Bin nicht sicher, ob du was merkst.
Übrigens, so sah mein Prompt genau aus. Das Ergebis habe ich hier geteilt.
Sorry, ich lag falsch. Die Teilfreistellung ist ein Ausgleich für die Doppelbesteuerung. Asche auf mein Haupt.
Der Hinweis bzgl. der Vorabpauschale. Im Januar 2026 war nur extra, damit diese nicht unberücksichtigt bleibt, denn die Analyse sollte ja bis 31.12.2025 erfolgen. Die Pauschale wird im Januar bezahlt.
@Anton Ich habe das durch die KI mal rechnen lassen..
https://share.google/aimode/efZMeFigGtLunMEYi
Dann verstehst du, was der User I want to believe meint..
Und hier mit den Parametern:
https://share.google/aimode/ZjP4wj8jLVqDOrO22
Nein das ist es nicht. Aber es gibt ja die Deckelung des Basisertrags und die durchschnittlichen 9% Rendite die man macht werden ja kaum in einem Jahr erreicht sondern im Durchschnitt. Mit 30% Teilfreistellung ist die Vorabpauschale so.
Beispielrechnung für das obige 1 Mio ETF-Depot + Jahr 2025.
Wenn Basiszins 0 = 0€ Steuern.
Wenn am Ende des Jahres Buchverlust = 0€ Steuern.
Wenn am Ende des Jahres 2% Buchgewinn = 3200€ Steuern.
Wenn am Ende des Jahres 9% Buchgewinn = 3200€ Steuern.
Wenn am Ende des Jahres 15% Buchgewinn = 3200€ Steuern.
Wenn am Ende des Jahres 25% Buchgewinn = 3200€ Steuern.
Die kommenden Jahre gleich, nur eben abhängig vom Basiszins.
Beispielrechnung für das obige 20.000€ DIVIDENDENdepot: + Jahr 2025.
Wenn am Ende des Jahres irgendein Buchverlust =7550€ Steuern.
Wenn am Ende des Jahres irgendein Buchgewinn = 7550€ Steuern
usw. Die kommenden Jahre (bei sagen wir 4% steigenden Dividenden):
2026 = 7860€ Steuern
2027= 8200€ Steuern
2028= 8500€ Steuern
2029= 8850€ Steuern
2030= 9200€ Steuern
Der ETFler hat einen wahnsinnigen Steuervorteil durch Steuerstundung, zig tausende Euro jährlich.
Tim, die verstehst die Steuerstundung selber gut zu nutzen weil du ungern/ keine Anteile verkaufst mit Gewinn. Aber Dividenden sind eben ein Teil des Gewinns den du zwangsverkaufst. der Zinseszins wirkt eben auch hier und wenn das Depot wie ein alter Schinken 40 Jahre liegt, dann kommen einem die Tränen aufgrund der entgangenen 6stelligen Rendite durch vorzeitig ausgelöste Gewinnrealisierung durch Dividenden.
Wow, so viel Mühe, um am Ende so viel Schwachsinn zu schreiben.
Warum lieferst du nicht einfach eine Begründung zu der Aussage mit?
Das du damit überfordert bist wundert mich nicht. Sonst würdest du ja nicht so viele unnötige Steuern zahlen. Frag doch mal deinen Steuerberater. Aber vermutlich hast du keinen weil du ja alles besser kannst und weisst. Denk mal drüber nach.
Nur mal als Tip: Der ETF zahlt ebenfalls Steuern auf Dividenden.
Vom Steuerrecht in Deutschland hast du zumindest keine Ahnung!
Du bist zumindest witzig.
Bin aktuell im letzten 12-Monatsdurchschnitt(1.7.2025-30.6.2026) bei ca 31750€ Dividenden.
Mein Ziel für dieses Jahr mindestens 33.000€ Dividenden zu erhalten, sollte somit klar im Bereich des Möglichen liegen.
Wow. Gratulation! Können wir dazu ein Video machen?
Du hattest mich vor paar Jahren schon mal gefragt, aber damit bleibe ich lieber anonym.Ich habe da auch leider keinen Trick. Ich investiere einfach relativ viel. Vor allem in defensiven Dividendentiteln und behalte die dann einfach. Ich schau da dann auch nicht mehr großartig drauf.
Zum Beispiel die oben erwähnte IBM. Die hab ich mal für ca 95€ gekauft. Hättest du es hier nicht erwähnt, hätte ich nicht mal mitbekommen, dass sie eingebrochen ist. Ich weiss nicht mal wie hoch sie gerade überhaupt steht.
Da ich eh nicht verkaufe, kann mir der Preis eh völlig egal sein.
@Leonie
meinen Respekt und Zustimmung hast du! Ich bin Rentner und habe es ähnlich gemacht wie du mit Dividenden Blue Chips, nur hatte ich nie dein Einkommen, was ich dir aber von Herzen gönne. Mit meiner Rente und den Dividenden können meine Frau und ich wunderbar leben. Man glaubt am Anfang gar nicht was da so zusammenkommt am Ende. Es bleibt sogar genug um immer wieder mal etwas zu investieren und die Enkelkinder großzügig zu unterstützen, denen ich ebenfalls gleich nach der Geburt ein Depot gebaut habe, was sich ebenfalls sehr positiv entwickelt, hier allerdings der Einfachheit halber mit ETF.
Alles gute Leonie
Wenn du schon Rentner bist, hattest du zu Beginn wohl auch kene Chance in ETFs zu investieren.
Mir geht es eh um den Casflow. Verkaufen werde ich mein Depot eh nie. Zudem bin ich so unabhängig von Bewertungen und Stimmungen an der Börse.
Tim, kannst du mal was machen über die staatsanwaltlichen Ermittlungen gegen Cal-Maine u.a. wg der Preisabsprachen und das Übernahmeangebot für Paypal.
Du bist ja als Aktionär dabei und bei C-M hast du ja auch was für die Popularität der Aktie in DE beigetragen.
„Popularität der Aktie in DE beigetragen“ .. der ist gut ;-)
Umsatz in DE wie hoch? 70Stk?
Hab selbst um die 30k Dividenden und wundere mich über die Schärfe im Ton hier. Neid auf Leonie? Die kanns halt. Hab 160k in nem thesaurierenden Welt-ETF, 30k im Euwax Gold II und den Rest in Dividendenaktien. Spare 1800€ monatlich in den ETF, 400€ monatlich ins Gold und je 250€ monatlich derzeit in Allianz und Procter. Gesamtdepot ca 1 Mio Euro, Cashbringer sind J&J, Realty Income, Munich Re und GSK und Blackrock. Wegen großen gewerblichen Hauskaufs erhöhe ich die Raten nicht weiter. Alles einfach, arbeite nur hart, damit viel übrig bleibt. Mit 60 mach ich gar nix mehr.
Ich finde es lustig. Die machen komplizierte Rechnungen auf, um sich ihre eigenen Fehleinschätzung zu bestätigen.
Dabei lassen sie einfach Steuern aus der Rechnung raus, weil dann ihr Endergebnis nicht mit ihrer Ideologie übereinstimmt.
So bescheissen sie sich am Ende selbst. Das ist zwar total verrückt, aber so funktioniert Religion halt.
Schärfe reingebracht: „Wow, so viel Mühe, um am Ende so viel Schwachsinn zu schreiben.“
Es gibt ja unendlich viele Wege, aber „Arbeite Hart und ab 60 mach ich gar nichts mehr“ ist halt ne Wette darauf gesund alt zu werden und dann auch noch viel Energie zum leben zu haben. Ich glaub ab 60 gehts ziemlich steil runter und ich würde sagen arbeite hart bis circa 40-45 und dann fang an auch öfter mal die Früchte zu genießen. Je älter man wird desto weniger wird das Vermögen wert, auch weil Zinseszins kürzer wirkt und Lebenszeit immer wertvoller wird.
Deine Berechnungen sind halt Schwachsinn, wenn du einfach Steuern bei deinen Berechnung weglässt.Da bist du schon selbst dran Schuld, wenn sowas verbreitest.
Zensur! Mein lustiger Kommentar kommt nicht durch. Bin scheer enttäuscht, Tim Schäfer. Was soll das??