Mit der ETF-Strategie zum 900.000 Euro Depot


New York, 20. April 2019

Die Frührente ist erreichbar. Mit einem gut bezahlten Job und Motivation. Mit wenig Plunder.

Als Kind und Jugendlicher schwamm meine Familie nicht im Geld. Manchmal war das Geld knapp. Was soll daran so schlecht sein, die Armut oder Geldknappheit zu verlasen? Finanzielle Freiheit oder Sparsamkeit sind etwas Befreiendes.

Manche begehen in ihren 20er Jahren die schlimmsten Fehler ihres Lebens. Ich träumte von einem großen BMW – und kaufte mir einen. Andere heiraten überstürzt, die Ehe scheitert.

Es gibt genug Menschen, die kennen die Börse kaum und zocken wie die Wilden, ohne zu wissen, was sie eigentlich machen. Zocken kostet Geld. Die Banken haben ein Interesse an einer hohen Aktivität in deinem Depot. Besser sind passive Anlagestrategien mit viel Geduld, die sind kostengünstig und langfristig erfolgsversprechend. Mach es so wie Bundesbank-Präsident Jens Weidmann, der privat auf ETFs setzt. Er hat einen DAX-ETF und einen Weltindex.

Irgendwann schaffst du es in die Freiheit. Es ist dein letzter Tag im Büro. Du hast ein fettes ETF-Aktien- und Anleiheportfolio im Wert von 900.000 Euro.

Dein wahres Talent ist es, ein gutes Leben zu führen, ohne viel Geld auszugeben. In den letzten Jahren hast du mit deiner besseren Hälfte rund 25.000 Euro pro Jahr gebraucht, was ziemlich gut war. Viele deiner Kollegen geben diesen Betrag allein fürs Wohnen aus.

Du hältst deine Kosten in vielerlei Hinsicht niedrig. Seit sieben Jahren bist du Radfahrer. Den Zweitwagen hast du verkauft. Das tägliche Radfahren spart nicht nur Geld, es hat dich auch fit gemacht. Du kochst fast jede Mahlzeit zu Hause. Ins Restaurant gehst du mit deiner Gattin nur einmal im Monat. Und selbst dann ist es meistens etwas Günstiges. Eure Freiheit ist euch wichtiger als Klimbim oder Luxus.

Ihr beide teilt ein Auto. Einen 14 Jahre alten VW. Deine Mietwohnung ist definitiv etwas alt und heruntergekommen, aber es passt zu deinen Zielen der Freiheit. Die Nachbarn sind nett. Ihr habt wenig Plunder. Schon vor Jahren habt ihr radikal ausgemistet. Ihr lebt minimalistisch – so wie die amerikanischen Podcaster „The Minimalist„, die beiden Blogger sind eure Vorbilder: Wenig Zeug, dafür mehr vom Leben.

Du lebst immer noch einen ähnlichen Lebensstil wie damals, als du deine Frau mit 25 kennengelernt hast. Ihr braucht wenig Geld.

Vom ersten Job hast du rund zehn Prozent gespart. Du hast den Prozentsatz mit jeder Gehaltserhöhung erhöht. Irgendwann hast du einen enormen Schritt vorwärts gemacht. Du hast Sparquoten von über 50 Prozent erreicht. Dies fiel mit euren Spitzenjahren und einem boomenden Aktienmarkt zusammen. Plötzlich erschien der Frühruhestand zugänglicher, statt eines weit entfernten Traums.

Trotz des Sparens seid ihr viel gereist. Du hasst nach Airbnb und günstigen Hotels gesucht. Auf Google Flights hast du dir die billigsten Flüge zusenden lassen.

Seit der Freiheit seid ihr beide vollständige Nomaden. Ihr reist auf unbestimmte Zeit. Eure Basisausgaben liegen bei 30.000 Euro im Jahr, was etwa 3,25% des aktuellen Portfolios entspricht. Das Depot wird schwanken. Du wirst versuchen unter 30.000 Euro im Jahr zu bleiben. Zumal du deine erste Rezession überstehen musst.


tim schaefer (Author)

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thoughts on “Mit der ETF-Strategie zum 900.000 Euro Depot

  1. AvatarKarsten

    Genau diese Art Artikel sind es, mit denen Tim mich motiviert hat und es immer wieder tut. Dass selbst Finanzexperten wie Weidmann auf die ETF-Strategie zurückgreifen für den privaten Vermögensaufbau zeigt doch wie klug und schlüssig das Prinzip ist. Und: Tim, Du hast Recht! Ich muss dringend wieder mehr Rad fahren 😀

  2. AvatarRalf

    ETF sind prima.

    Das Thema günstiges Wohnen ist aber, wie bereits öfters diskutiert, vielerorts eine echte Herausforderung. Vor allem mit Familie. Ich habe sogar schon mehrere Makler angefragt wegen Mietwohnungen und Miethäusern. Alle sagen etwas das selbe: Der Markt ist überhitzt, die Nachfrage im Umkreis von 20 km einfach riesig und das Angebot winzig. Obwohl wir außerhalb großer Städte sind.

    Wer schulpflichtige Kinder hat und die nicht aus dem vertrauten schulischen Umfeld reißen möchte, kann die Herausforderungen nachvollziehen.

  3. AvatarderHamster

    Das kann ich alles nur all zu gut nachvollziehen. Wohne selbst zwischen den Ballungszentren Karlsruhe und Stuttgart. Glücklicherweise haben wir vor drei Jahren eine bezahlbare Eigentumswohnung gefunden. Die Kinder haben 5 min zu Fuß in die Kita und die Grundschule und der Papa versucht überwiegend mit dem Rad zur Arbeit zu fahren.

    Wir pflegen eine schwäbische Lebensweise und füttern stets das eigene Depot. Mit ein wenig Glück meint es der Osterhase meiner Eltern wieder gut mit uns, sodass ein weiteres nicht geplantes Geldgeschenk den Weg ins Depot finden wird.

    Wünsche euch ebenfalls frohe Feiertage!

  4. AvatarNico Meier

    @Ralf

    Warum fokusierst du dich immer nur im Radius von 20km?

    Einen Umzug als Kind haben viele von uns ihne grössere Defekte übrstanden bei mir waren es sogar zwei umzüge in der Kindheit.

    Weite den Radius auf 30km oder 40km aus und du wirst garantiert Wohnraum zu guten Konditionen finden.

  5. AvatarChris k.

    @ Tim

    Super Artikel wie immer Tim 🙂

    *Netflix*: habe noch nie Netflix Aktien bewertet oder gecheckt – habe gerade ein Artikel gelesen über Schulden. Netflix hat laut dem Artikel einen immer schneller größer werdenden negativ Cashflow. 2018 3-4mrd. Minus. 2013 waren es noch 22mio. Minus. Rating Agenturen stufen Netflix auf Ramsch Niveau ein. Wachstum kann doch nicht alles sein oder? Ich würde niemals Netflix Aktien kaufen wenn dieser Bericht stimmt. Was sagst du Tim?

    https://www.capital.de/wirtschaft-politik/die-groesste-blase-der-welt?utm_source=pocket-newtab

    Mfg

  6. AvatarGainde

    @ Chris K.

    Deswegen jetzt in konservative Titel umschichten und Cash, um gut durch die kommende Rezession zu kommen. ETF, die von den vielen Tech-Growth-Titel oben gehalten werden, werden ziemlich abstürzen. Es findet eine Sektorrotation statt, was oft am Ende eines Zyklus passiert.

  7. AvatarEx-Studentin

    @derHamster

    Klingt so, als hättet ihr es gut getroffen! Wünsche euch schöne Feiertage! 🙂

    @Nico Meier

    Ich bin als Kind 15km umgezogen. War nicht so toll. Man reißt Kinder aus ihrem Freundeskreis.

  8. AvatarChris k.

    @Gainde
    At&t, McDonald’s, General Elektric, Kraft heinz leider auch etc. Sind eine Stufe vor Ramsch Niveau. In der nächsten Krise werden diese extrem hart abstürzen, wahrscheinlich dividende nicht aufrecht halten können und von Perlen zu zahlungsunfähigen werden. Wenn die Zinsen steigen wirds gruselig. Aber ob man so ein gefallenen Engel billig dann kaufen sollte? Besser nicht.

    Der Artikel ist krass. Checkt eure Aktien lieber nochmal gründlich.

  9. Avatar-M

    @Ralf

    Hast du meinen Kommentar um letzten Beitrag zu deiner BrackRock Frage gelesen?

     

    @Gainde

    Finde die Idee in defensive Werte umzuschichten nicht so gut.

    Unternehmen wie Nestle, CC, PG, JJ etc etc sind maßlos überteuert im Verhältnis zu dem kaum vorhandenem Wachstum und den Gewinnen den diese Unternehmen ausweisen.

    Wo ich bei dir bin: gewisse Cash Reserven zu haben (falls die Märkte schmelzen) und diese dann zu investieren, wenn es sich bei einem günstigen Niveau anbietet und es ein gutes Chance/Risiko Verhältnis ergibt. Momentan überwiegen die Risiken und das mag ich nicht.

     

    -M

  10. AvatarRalf

    @Nico Meier: Wir haben schon Umzüge hinter uns und die Kids sind im schwierigen Alter. Nochmal will ich das nicht antun. Im Umkreis von 30-40km finden sich Städte wie Mannheim und Heilbronn mit hohem Migrantenanteil. Ich will da nicht wohnen (schlechte Luftqualität) und meine Töchter würde ich dort auch nicht auf die Schulen schicken wollen. Da kann man mir Rassismus und sonst was vorwerfen. Das kann auf Dauer oft nicht gut gehen, wenn in Klassen teilweise 80 Prozent oder mehr Migrationshintergrund vor allem eines Kulturkreises aufweisen. Alles muss in einem gewissen Maß bleiben.

    Immer mehr deutsche Familien verlassen die Städte. Hier ein Artikel dazu, es liegt nicht nur an den Kosten, auch wenn die wahren Ursachen aus Rücksicht nicht klar benannt werden:

    https://www.wiwo.de/finanzen/immobilien/neue-studie-immer-mehr-deutsche-familien-verlassen-die-staedte/24101584.html

    Interessanterweise sind genau in solchen Brennpunkten auch tendenziell eher günstigere Immobilien zu bekommen. Unter Immobiliensachverständigen ist der Effekt bestens bekannt.

    Zu Aktien und ETF: Man kann doch auch zweigleisig fahren. Stetig per Sparplan weiter investieren und gleichzeitig nach Möglichkeit Cashquote versuchen etwas ausbauen.

  11. AvatarFelix

    Als Paar von einem 900.000 € Depot zu leben, ist sportlich. Wenn man die unvermeidlichen Fixkosten, wie Krankkasse, Pflegevesicherung, Miete, Strom, onlinekosten, bleibt sehr wenig finanzieller Spielraum für Unvorhergesehenes. Das gilt umsomehr, wenn in einem Crash, der von vielen hier ja regelrecht herbeigesehnt wird, das Depot auf sagen wir 500.000 € heruntersagt.
    Es wäre, darüber muss man sich klar sein, ein Leben als Sonderlinge. Was ich mir bei entsprechender sozialer Einbindung oder gar mit Kindern nur schwer vorstellen könnte. Im letzteren Fall mit Kita und/oder Schule ohnehin nicht.

  12. AvatarRalf

    @-M: Danke für deine Info. Mir fiel auf, dass Blackrock bei vielen großen Unternehmen offenbar Anteile hat wie z.B. Walt Disney (6,2 Prozent). Daher die Vermutung. Ich finde die Aktie gut.

  13. AvatarPatric

    Ruf mich bitte gerne an, wenn MCD in der nächsten Krise abstürzen sollte. Dann bin ich auf jedenfall rechtzeitig am Start um nach zu kaufen ?

    patric

  14. AvatarDominil

    @Felix

    ich glaube die Beiträge von Tim sind immer etwas überspitzt formuliert.  Ich würde sogar mit einem 900.000 Euro Depot noch arbeiten gehen, aber das Gefühl das ich es nicht mehr müsste und die dahinter stehende Sicherheit ist ein tolles Gefühl.

    Ich bin der Meinung das eine solche Sicherheit auch sehr viel mehr Kreativität und Mut für Neues auslösen könnte und man dadurch die Gesellschaft im Ganzen weiterbringt.

     

  15. Avatar-M

    Ralf

     

    Ja wie geschrieben, die haben die Stimmrechte, aber die Beteiligungen gehören nicht BlackRock direkt.

    Aber ja, Ich mag BR auch sehr, wobei bei einem wirtschaftlichen Abschwung die Gewinne da gut einbrechen werden, da die ja Gebühren auf das verwaltete Vermögen nehmen. Schmilzt dieses, fallen die Gewinne ebenso.

    Kursverluste (Chancen) ergeben sich dann sicherlich, um bei BR eine Position zu kaufen. Darauf warte ich.

    -M

  16. AvatarA.

    @felix

    Genau der Crash wird herbeigesehnt 🙂 schau Mal in die Kommentare im Zeitraum Dezember 2018. Da war das Geheule bei einigen hier sehr groß.

    Jetzt sind manchen die Aktien zu teuer.  Später warten sie bis die Kurse nicht mehr weiter fallen. Es ist immer das gleiche mit der Masse.

    Ich werde wohl Unilever oder Pepsi nachkaufen als nächstes.

    Gruß

    A.

     

  17. AvatarDaniel

    Deswegen jetzt in konservative Titel umschichten und Cash, um gut durch die kommende Rezession zu kommen. ETF, die von den vielen Tech-Growth-Titel oben gehalten werden, werden ziemlich abstürzen. Es findet eine Sektorrotation statt, was oft am Ende eines Zyklus passiert.

    Welche Werte sollen das denn sein? Apple, Amazon, Microsoft, FB, Alphabet dürften knapp unter 10% Marktgewichtung im Index liegen. 90% entsprechen also nicht so richtig dem Schema. Ohnehin werden unter die Räder gekommene Unternehmen früher oder später aussortiert. Nein, ich glaube nicht, dass der Erfolg der letzten Jahre maßgeblich nur durch die FANG Aktien bestimmt war. Der MSCI Minimum Vol. Index ist fast gleich gut gelaufen, hat aber praktisch keine dieser Werte als Hauptpositionen.

    @Gainde
    At&t, McDonald’s, General Elektric, Kraft heinz leider auch etc. Sind eine Stufe vor Ramsch Niveau. In der nächsten Krise werden diese extrem hart abstürzen, wahrscheinlich dividende nicht aufrecht halten können und von Perlen zu zahlungsunfähigen werden. Wenn die Zinsen steigen wirds gruselig. 

    Also McDonalds wird mit BAA+ bzw. als Anleihe mit BBB+ geratet. Das sind jetzt keine Staatsanleihen auf höchsten Niveau aber weit davon entfernt im Ramsch bzw. Non-Investment Grade Rating zu liegen. Ich wüsste auch ehrlich gesagt nicht was bei McDonalds im Argen liegen sollte bzw. am Geschäftsmodell. McDonalds ist in erste Line ein großer Immobilienkonzern mit Geschäften in bester Lage der an seine Sub-Unternehmer weitervermietet und zufällig Burger verkauft. Die könnten auch Sushi verticken wenn Burger irgendwnan mal out sind.

  18. AvatarHendrik

    @M, Ralf

    Also ich bin in BlackRock investiert. Das interessante an BlackRock ist einfach das sie der größte vermögensverwalter der Welt sind. Umso mehr geld sie verwalten, desto mehr verdient BlackRock auch selbst. Für mich ist dieses Konzept einfach schon so simpel, dass ich überzeugt bin dass das Unternehmen auch noch in 30 Jahren ihre Gewinne steigert.

  19. Avatar-M

    Hendrik

    Das ist richtig. Ich bin auch überzeugt das BR langfristig sehr gut ist. Mir gefällt jedoch der Preis nicht der aktuell aufgerufen wird.

    Habe BR mit 307 USD bewertet. Ab da überlege ich die zu kaufen.

     

    -M

  20. AvatarDividendgrowthinvestor

    @Chris k.

    Wie schon Daniel schreibt, MCD ist mehr oder weniger eine Immobilienfirma mit Franchise, mit wesentlich mehr Vermögen als in den Aktiva steht. Der Preis ist hoch, ja, aber im Vergleich zu den Vermögenswerten und dem Franchise nicht immens überteuert und schon gar kein Ramsch Niveau mit BBB+. Man siehst Du  hast von Unternehmensbewertung sehr wenig bis keine Ahnung.

  21. AvatarDividendgrowthinvestor

    Es gibt in jeder Marktphase mehr oder weniger günstige Unternehmen mit Chancen. Dzt. siehe zB. BAC, Berkshire Hathaway,  beide mit ordentlichem Wachstum zu vernünftigen Preisen. Habe ich beide in den letzten 14 tagen aufgestockt.

  22. AvatarGainde

    @ -M

    Die Titel sollte man natürlich auch nicht zu Phantasiepreisen kaufen. Lieber regelmässig die Watchlist checken und schauen, was gerade günstig ist. Die untere Trendlinie sollte aber stimmen.

  23. AvatarJamirael

    Als konservative Aktie würde sich Berkshire Hathaway anbieten.

    Berkshire sitzt auf einem riesigem Berg Cash und würde dies in einem Crash wohl auch einsetzen.

    Berkshire besitzt die höchste Bonitätsstufe.

     

  24. AvatarChris k.

    @ Daniel @ dividendgrowthinvestor

    Ich habe alles aus diesem Artikel, dessen link ich schon oben geschickt habe, der Artikel hat mehrere Seiten. Könnt ihr gern lesen. Ich habe die Aktien nicht selbst bewertet, die ja super laufen durch die in Milliarden Höhe Aktien Rückkauf Programme auf pump. Und sehr hohe Schulden werden sehr belastend wenn der Gewinn fällt oder stagniert und die Zinsen steigen. Is nur ne ganz grobe persönliche Einschätzung mit den Infos aus dem Artikel.

     

    Ich bin kein Profi, höchstens amateur. Hab damit auch kein Problem. Ich versuche gesunde Aktien zu kaufen keine extrem verschuldeten. Und McDonald’s ist doch kein Wachstumswert der das rechtfertigen könnte oder doch?

  25. AvatarRalf

    @Berkshire: Danaher ist auch eine prima Aktie. Allerdings ist diese in den letzten Wochen stark gestiegen, sodass ein Neueinstieg weniger zu empfehlen ist. Ähnlich wie Berkshire kauft Danaher Firmen auf und versucht diese dauerhaft in den Konzern zu integrieren.

    Tim macht das sehr gut hier mit diesem Blog. Die unterschiedlichen Kommentare und Meinungen finde ich aber bereichernd, auch wenn teilweise hitzige Diskussionen entstehen.

  26. AvatarIbo

    Schöner Artikel aber es macht kaum sinn in Aktien zu investieren jetzt wo sie einen hohen stand haben und alle Anzeichen auf einen kommenden wirtschaftlichen Abschwung anzeigen. Bei einem Crash wie 2008 werden alle Aktien an Wert verlieren. Die oberen sind natürlich daran das viele dumme Sparer ihr erspartes dortrein zur Entwertung stecken damit nach dem Crash nur noch die Hälfte über ist . Das ist 2008 passiert und wird sich wiederholen, denn Aktien und Wirtschaft können nicht immer so kontinuierlich wachsen. Diese etfs und Sparpläne aber werden massiv beworben. Auch von CDU Merz welcher im Vorstand von blackrock sitzt dem größten Fondverwalter.

    Lässt euch durch solche berichte nicht um euer Erspartes bringen . Die oberen planen schon einen Minuszins auf Bargeld wenn ihr 100€ bar habt und es als elektronisches geld einzahlt werden euch als bsp 3 Prozent abgezogen und euer E Geld ist nur noch 97€ wert. Man versucht die sparer auf allen Wegen zu enteignen .

  27. AvatarAlexander

    @ Tim: Bereust du es heute dir damals den BMW gekauft zu haben? Damals hattest du sicherlich viel Freude daran, und heute wäre dein Leben doch genau so wenn du damals kein Auto gekauft hättest…

  28. AvatarDividendgrowthinvestor

    Dhr super Firma, da warte ich schon lange auf einen Kauf.

    Brk und Syk dzt meine stärksten Positionen im Depot.

  29. AvatarFelix

    Meine größten Positionen sind, ohne dass ich so investiert hätte:

    McD

    Microsoft

    Amazon

    BASF

    Apple

    Sie haben sich bei gleichen Ausgangsinvests einfach über unterschiedlich lange Zeiträume dahin entwickelt. Und ich lass sie weiter laufen. Zumal ich die nicht mit A beginnenden Titel schon vor der Abgeltungssteuereinführung gekauft habe.

    Natürlich denke ich ab und zu über Rebalancing nach, andererseits wären diese Positionen nicht das, was sie sind, wenn ich früher schon ausgestiegen wäre. Und noch sind sie jeweils unter 15% des Gesamtdepots und liefern bis auf die A… zweistellige Dividendenrenditen.

    Ich mache es wie Tim und verkaufe – so gut wie – nie.

  30. AvatarGainde

    @ Felix

    Verluste stutzen und regelmässig neue Titel dazukaufen.

    Wie forderst du die Quellensteuer auf ausländische Titel zurück? Oft lohnt sich der Aufwand doch nicht…

  31. AvatarNico Meier

    Umzug mit Kindern.

    Alle Welt fordert man soll aus der Komfortzone ausbrechen weil das einem im Leben weiter bringt. Und genau der Ausbruch aus der Komfortzone ist es mit Kindern umzuziehen. Die Suche in einem Umkreis von 40km wird bezahlbaren Wohnraum zu Tage fördern der nicht in einem Ghetto liegt. Aber man kann auch in der Komfortzone verharren und jammern.

  32. Avatarsteve

    @ Gainde, gerade weil die Staaten glauben das ist dem Kleinanleger zu anstrengend gibt’s die ja. Den Grossinvestor kostets gar nichts der lässt machen, da lohnt es sich dafür umso mehr.

    Diese Ungerechtigkeit willst du doch nicht mitmachen. Muss man für jedes Land extra machen Bundesstelle für Steuern http://www.bzst.de findest du fast alle Formulare und Kontaktadresse. Wichtig die Wohnortbestaetigung macht das Finanzamt die unbedingt vor Weiterleitung einholen. Ach ja Dänemark will nur noch online Anträge, find ich auch ein bisschen ätsch nicht jeden ist es doch problemlos möglich ein Formular einzuscannen und hochzuladen.  Ein Pluspunkt das geht bei den meisten Ländern rückwirkend für 3 Jahre.

  33. Avatar-M

    Gainde

    Die quellensteuer wird doch nachdem der FSA aufgebraucht ist von 99% der Depotbanken automatisch mit weiteren Dividenden verrechnet? Habe da noch nie was gemacht.

     

    -M

  34. AvatarGeld ist Schmiermittel

    Und warum genau soll jemand Lust auf einen vorzeitigen Ruhestand haben, um dann weiterhin knausern zu „dürfen“? Finde ich absolut nicht nachvollziehbar.

  35. AvatarAnton

    Wie forderst du die Quellensteuer auf ausländische Titel zurück? Oft lohnt sich der Aufwand doch nicht…

     

    Was die USA angeht, fordere ich selbst gar nichts zurück. Es erledigt alles die Depotbank (ING in meinem Falle) bei jeder Dividendenzahlung automatisch. Bei GB und HK gibt es das Problem nicht, da keine Besteuerung. Bei der Schweiz mache ich es nicht, da der Aufwand noch zu hoch im Vergleich zur Rückforderung ist. In Zukunft ist es vllt. anders, wenn meine Position entsprechend größer wird.

     

     

     

     

     

     

  36. AvatarChrissie

    Quellensteuer

    Bin ja noch nicht wirklich drin in dem Thema, aber ich meine bei Ländern, die ein Doppelbesteuerungsabkommen getroffen haben, kann man sich gegebenenfalls  einen Teil der einbehaltenen Steuer zurückholen.

  37. AvatarChrissie

    @Anton bzw. all

    Die ING fordert das zurück? Gilt das nur für die USA? Machen das andere Broker auch?

     

    Ich dachte, man müsste das selbst erledigen bzw. der Steuerberater.

     

    Angenommen von den 30% bei den USA bekommt man 15% wieder, muss man dann die Differenz aus den verbleibenden 15% und dem persönlichen Steuersatz nachzahlen?

  38. Avatarchn

    @Felix:

    Als Paar von einem 900.000 € Depot zu leben, ist sportlich. Wenn man die unvermeidlichen Fixkosten, wie Krankkasse, Pflegevesicherung, Miete, Strom, onlinekosten, bleibt sehr wenig finanzieller Spielraum für Unvorhergesehenes. Das gilt umsomehr, wenn in einem Crash, der von vielen hier ja regelrecht herbeigesehnt wird, das Depot auf sagen wir 500.000 € heruntersagt.

     

    Bei einer Entnahme von jährlich 4% beschert dir ein Aktiendepot von 900.000€ monatlich 3000€. Das mittlere Haushaltsnettoeinkommen für Familien mit zwei Kindern beträgt 3498€ (Quelle: Hans-Böckler-Stiftung). Hm.. ich würde sagen, es kommt auf die Familie an, aber es ist gut möglich. Zumal man als Paar mit zwei Kindern wegen des Grundfreibetrags, der Kinderfreibeträge und der Absetzbarkeit der Kankenkassenbeiträge wahrscheinlich kaum Steuern auf die Kapitaleinkünfte zahlt.

    Es wäre, darüber muss man sich klar sein, ein Leben als Sonderlinge. Was ich mir bei entsprechender sozialer Einbindung oder gar mit Kindern nur schwer vorstellen könnte. Im letzteren Fall mit Kita und/oder Schule ohnehin nicht.

     

    Ich finde es hilfreich, sich abzugewöhnen, darüber nachzudenken, was andere Menschen von einem halten. Das Leben ist irgendwann unweigerlich vorbei und man sollte es nach seinen eigenen Vorstellungen leben, nicht nach denen anderer. Ich persönlich war schon in der Schule ein Sonderling. Das war nicht immer einfach, aber rückblickend bin ich sehr gut damit gefahren.

  39. Freelancer SebastianFreelancer Sebastian

    @ Felix

    Interessante Schwergewichte im Depot. Amazon, BASF und Apple stehen bei mir auch ganz vorne. Dazu noch Disney (vor kurzem den Spitzenplatz übernommen), adidas, Berkshire und J&J.

    Natürlich denke ich ab und zu über Rebalancing nach, andererseits wären diese Positionen nicht das, was sie sind, wenn ich früher schon ausgestiegen wäre

    Immens wichtige Aussage. Saftige, erfolgreiche Portfolios entstehen, wenn man die Gewinner laufen läßt und weder in Versuchung gerät, Gewinne mitzunehmen, noch die scheinbare Überbewertung aufzulösen.

    @ -M

    Deine Geduld ist bewundernswert. Das schaffe ich nicht, ich möchte mein Geld immer so schnell wie möglich arbeiten lassen. Mir reichen ausgezeichnete Unternehmen zu einem akzeptablen Preis. Auf die wunderbaren Schnäppchen kann ich nicht warten. Die Gesamtrendite bleibt bei diesem Vorgehen trotzdem recht ansprechend.

    Nach welchen Kriterien legst du deinen Kaufpreis fest? Ist hier eine Sicherheitsmarge eingepreist?

    Cashreserven für günstige Gelegenheiten klingen gut, jedoch bin ich zur Überzeugung gelangt, dass das Warten auf diese Gelegenheiten einen scheinbaren Performancevorteil egalisiert.

    Man wartet und wartet und kommt dann selbst beim Kursrückgang nur teurer in die Aktie, als vor zig Jahren, als diese nur moderat bewertet war.

    Aber gut, dass ist Ansichtsache. Hier macht jeder seine eigenen Erfahrungen. Das soll nicht heißen, dass ich Aktien zu jedem Preis kaufe.

    Tim und allen Lesern wünsche ich ein sonniges, familiäres Osterfest 🙂 !

    Wir sitzen im Garten mit der Großfamilie, grillen, plaudern und lassen die Kinder in den Beeten schauen, was der Osterhase versteckt hat 😉 .

  40. Avatarchn

    @Chrissie:

    Bin ja noch nicht wirklich drin in dem Thema, aber ich meine bei Ländern, die ein Doppelbesteuerungsabkommen getroffen haben, kann man sich gegebenenfalls einen Teil der einbehaltenen Steuer zurückholen.

    Das stimmt. Bei der Schweiz, Schweden und Dänemark habe ich das schon mehrmals gemacht, und das hat auch außer bei Dänemark immer gut geklappt. Ist schon sowas wie ein jährliches Ritual bei mir geworden, die Steuerbeamten kennen mich schon 🙂

    In Dänemark gab es einen Steuerbetrug, deswegen schauen die jetzt genauer hin. Ich habe da einen netten Entschuldigungsbrief für die Verzögerung bekommen mit der Ankündigung, dass sie noch Zinsen auf die Rückerstattung aufschlagen.

    Bei den USA muss man ein ausgefülltes W8BEN-Formular an die Depotbank schicken. Dann gilt ein reduzierter Quellensteuersatz, der an die deutsche Abgeltungssteuer angerechnet wird. Das kommt am Ende immer auf insgesamt 25% raus und man muss nichts weiter machen.

  41. Freelancer SebastianFreelancer Sebastian

    @ Quellensteuer

    Die Frage kommt immer wieder mal auf. Ausgezeichnet bei Alexander erklärt:

    https://www.rente-mit-dividende.de/2015/01/26/die-besteuerung-von-dividenden/

    Bei mir sammelt die ING die Quellensteuer in einem Topf an. Sobald der Freibetrag ausgeschöpft ist, wird dieser Topf (wie „frische“ Freibeträge) entleert.

    Leider ab diesem Jahr nicht mehr bei KONE. Die zuviel gezahlte Quellensteuer muß ich mir selbst aus Finnland zurückholen.

    Das nervt und schreckt mich auch vor französischen oder schweizer Titeln ab.

    Bei US-Aktien gibt es (noch?) keine Probleme.

  42. AvatarAnton

    @ Chrissie

    Es ist so, wie Freelancer Sebastian es beschrieb. Ich war etwas zu ungenau in meiner Ausführung.

    Ab diesem Jahr muss man sich (zumindest bei ING) auch alles selbst aus Kanada holen. Es gab einen entsprechenden Infobrief von ING (wurde auch hier im Blog schon diskutiert, wenn ich mich nicht täusche).

  43. AvatarAlbr

    Immer wieder interessant, wie Leute die 4% rechnen, eine Welt ohne Steuern, Sozialabgaben etc… 900TEur reichen bei weitem nicht, wenn man ein halbwegs vernünftiges Leben führt… 😉

     

     

  44. Avatarchn

    @Albr:

    Lies nochmal, was ich geschrieben habe. Ich weiss, dass man als Paar ohne Kinder bis ca. 2000€ pro Monat quasi keine Steuern zahlt. Es gibt hohe Freibeträge und man kann die Krankenversicherung steuerlich absetzen. Mit Kindern kommen noch Freibeträge dazu. Diesen Fall habe ich allerdings nicht genauer nachgerechnet.

  45. AvatarAlbr

    Ja aber wie sieht es für die gesamte Familien mit KV und PV aus ?? (Von den 3000€)

     

     

  46. Avatarchn

    @Albr

    Wie gesagt, das habe ich nicht genau nachgerechnet. Hier steht aber:

    https://www.lohnsteuer-kompakt.de/fag/2018/272/was_ist_der_kinderfreibetrag

    dass der Kinderfreibetrag 2018 4788€ pro Kind betrug. Das sind bei zwei Kindern 798€ pro Monat, für die man keine Steuern zahlt. Und wenn man gesetzlich krankenversichert ist, dann sind Ehepartner und Kinder kostenlos mitversichert.

    Disclaimer:

    Ich bin kein Steuerberater. Sowas sollte jeder selbst nachrechnen/recherchieren oder halt einen professionellen Steuerberater fragen. Ich kann empfehlen, sich für ein paar Euro z.B. WISO Steuer Sparbuch zu kaufen und mal ein paar Szenarien durchzurechnen. Ich hab’s gemacht und war überrascht, wie wenig Steuern man in Deutschland zahlt, wenn man ein geringes Einkommen hat bzw. von Kapitaleinkünften lebt.

  47. AvatarBruno

    Reichen 900k?

    Da gibt es so viele Parameter, es ist wirklich individuell, da spielen Fragen rein wie wo man lebt? welche Bedürfnisse man hat? wie alt ist man beim Eintritt in die FU? Ist das Vermögen heilig oder kann auch ein Teil zumindest in Notfällen aufgezehrt werden? Welche Rentenansprüche, Pensionskasse etc. sind zu erwarten?

    Die Welt ist gross, die Bedürfnisse sehr unterschiedlich. Alleine in Deutschland dürfte es einen grossen Unterschied machen, ob jemand ein gutes Leben in München oder Hamburg City leben will oder eher ländlich in einer Randregion.

    Wer sogar eine Auswanderung in Betracht zieht kann mit 900k unter Umständen ein fürstliches Leben führen, oder aber kaum überleben, je nach Region und Anspruchshaltung.

    Von daher, jeder muss selber rechnen und das Risiko einschätzen, was für ihn passt 😉

    Ins Risikodenken spielt sicher auch rein, ob man worst case wieder etwas dazuverdienen kann ohne grossen Stress oder ob ein Exit endgültig ist und man es sehr schwer hat, dann muss es natürlich schon verheben und da würde ich eher mal mit dem doppelten Bedarf rechnen sicherheitshalber.

  48. AvatarChrissie

    @Anton, chn, Freelancer Sebastian et all

    Vielen Dank für die Antworten und den Link. Das werde ich mir noch ein paar Mal durchlesen, um mir einen Überblick zu verschaffen. Auf den ersten Blick bin ich zB gerade nicht sicher, ob ich es richtig gelesen habe dass es Sinn macht, den Freibetrag zuerst mit deutschen Werten aufzubrauchen. Wenn man sich den Link und die dortigen Kommentare durchliest, mit dem Hin und Her zwischen den diversen Steuerarten allein schon bei noch (oder gerade bei) relativ geringen Erträgen, wird einem wieder klar warum Otto Normalverbraucher sein Geld lieber auf‘s Sparbuch packt 😉 😉

    Viele Grüße und frohe Ostertage

  49. AvatarThorsten

    @Ralf

    Ich kann das gut nachvollziehen. Ich vermute, wer hier schreibt,  dass man eben mal mit Kindern umzieht,  hat selbst keine. Aus dem Gebiet Karlsruhe/Heilbronn/Mannheim bin ich ehemals selbst geflüchtet. Irre Vorstellungen für inakzeptable Immobilien auf dem Acker , Steilhang oder mit anderen Einschränkungen, die die Einheimischen nicht zu stören schienen. Augenkrebs überall, jeder baut dort chaotisch wie er will. Stadtplanung bedeutet dort Reduktion auf autogerechte Straßen. Radfahrer und Fußgänger sind assozial. Er fährt  Mercedes,  sie BMW. Die Kinder werden mit dem Auto (!) zur Schule gebracht, sie werden es auch nicht lernen und später selbst keinen Schritt mehr zu Fuß gehen. Dann wird eben noch das Fitnessstudio gezahlt, weil man sich ja so wenig bewegt.

     

  50. Freelancer SebastianFreelancer Sebastian

    @ Chrissie

    So lange du deinen Freibetrag nicht mit Dividenden ausschöpfst, sind ausländische Quellensteuern wohl tatsächlich „verloren“.

    Sobald du drüber liegst, ist es auch völlig egal, wann im Jahr du welche (deutsche/us) Dividenden bekommst.

  51. Avatar-M

    @Freelancer

    Danke, ja Geduld haben ist manchmal schwer.

    Wegen den Kaufkursen:

    Ich nehm einen durchschnittlichen Gewinn, bei dem ich der Meinung bin, dass den ein Unternehmen auch in der Krise verdienen wird. (Also konservative Schätzung nicht die Gewinne die bei Sonnenschein verdient werden)

     

    Dann nehme ich ein individuelles Gewinnwachstum an (eher konservative annahme)

    Die Zahlen werden diskontiert mit 12% (Das ist die Mindestrendite die ich haben möchte)

    So komme ich zu den Kaufpreisen. Sicherheitsmarge ist die konservative Schätzung bei Gewinn und Wachstum und die 12% Abzinsungsfaktor.

     

    Bei allen Käufen, die diese Parameter aufwiesen, stehe ich sehr gut da. Ein paar Firmen kaufte ich darüber, da stehe ich schlechter.

     

    Außerdem kaufe ich nicht blind nur nach der Berechnung. Wird der kaufkurs erreicht, dann schaue ich nochmal über alles drüber und hinterfrage mich, ob ich mit dem Investment glücklich bin. Mein Geld soll hart arbeiten wenn es investiert wird und fehler sollen selten vorkommen. (Sollten…..Kraft Heinz habe ich Mist gemacht…..)

     

    -M

  52. AvatarMultimilliU40

    Habe lediglich den 900k ETF Artikel gelesen. Beführworte generell den Ansatz früh und viel zu investieren und weniger zu konsumieren. Trotzdem erscheint es mir sinnvoller, sich so weiter zu bilden, dass man mit wenig Zeit und viel Spass (idealerweise wiederkehrende passive) Einnahmen generieren kann, möglichst ortsungebunden. Diese Fähigkeiten nimmt einem keine Aktienkrise weg, d.h. sie sorgen für Gelassenheit auch in der Geldanlage. Und sie lassen das Ziel der finanziellen Freiheit schneller erreichbar erscheinen, unabhängig von Zinskurven und Aktienkursen. D.h. anstatt ausschließlich zu sparen, empfehle ich in sich selbst zu investieren. Eine bessere Rendite erzielt man mit keiner Anlage.

  53. AvatarAlexxx

    @Albr

    Wieviel schätzt du für ein ein halbwegs vernünftigen Leben pro Person?

    Gruß Alexxx

     

  54. ManniBManniB

    @Crissi

    Wie ich es leztens Gainde geschrieben habe, habe ich bis ich den Freibetrag erreicht habe, nur in deutsche und englische Titel investiert.  US Titel kaufte ich erst, nachdem der Freibetrag aufgebraucht war.

     

     

     

  55. AvatarNico Meier

    @Gainde

    Aktien aus GB haben keinen Quellensteuerabzug, da es dort keine Quellensteuer gibt. Und die Niederlande sollen Pläne haben ihre Quellensteuer auch komplett abzuschffen.

  56. AvatarWolfgang

    @ chn

    Die Krankenkassenbeiträge für freiwillig Versicherte 2018 haben, in Deutschland, eine Mindesteinnahmegrenze von 1038,33 € im Monat / Höchstgrenze 4537 €.

    Ein Beitragssatz von 14 % bedeutet einen Eigenbeitrag von mind. 145,37 € Krankenkassenbeitrag +31,67 € Pflegekassen Beitrag. Hinzu kommt noch der Zusatzbeitrag der KK!

    Bei 3.115 € mtl. Einkommen wäre der Beitrag insgesamt bei 531,12 € + Zusatzbeitrag.

    @ Bruno

    So ist es! Die Bedürfnisse des Einzelnen sind unterschiedlich. Deine Ansichten finde ich sehr weltoffen. Akzeptiere das Leben und die Bedürfnisse der anderen.

    Albr sieht die Welt nur aus seiner Perspektive, das ist sein Maßstab anscheinend für ein gutes Leben.

    Schöne Ostern!

    Wolfgang

  57. AvatarGainde

    @ Nico Meier

    Ja GB ist steuerfrei dafür muss man aber das Fremdwährungsrisiko beachten: CHF GBP

  58. AvatarNico Meier

    @Gainde

    Das Fremdwährungsrisiko besteht immer wenn man Geld anlegt, ausser man kauft Bundesobligationen des eigenen Landes. Wer einen World ETF kauft, in dessen Korb befinden sich Aktien in duzenden verschiedenen Währungen. Wer Nestle oder Novartis also CH Firmen kauft der hat das Währungsrisiko weil diese Firmen weltweit Umsatz machen.

    Daher ist die Aussage bei GB Aktien habe ich ein Fremdwährungsrisiko zu kurz gegriffen.

  59. AvatarThomasH

    Du hast bei jedem Fremdwährungsrisiko auch eine Fremdwährungschance. Währungen können steigen und fallen, genau wie die Aktienkurse. Ich sehe in Fremdwährungen prinzipiell kein Problem.

  60. AvatarChrissie

    @ManniB

    Ja, das ist anscheinend sinnvoll das in die Berechnungen mit einzubeziehen, da die nicht anrechenbare Quellensteuer des Aktienherkunftslandes sonst die Dividendenrendite ziemlich beeinträchtigen kann, wenn man noch unter der Grenze des Freistellungsauftrags liegt.

    Dies war mir noch nicht so richtig bewusst, wäre ein typischer Anfängerfehler gewesen.

  61. AvatarGainde

    Habe auf meiner Watchlist aus dem SPI folgende Titel für Buy & Hold:

    Nestlé, Novartis, Zurich Insurance Group, Givaudan, SGS SA, Schindler, Swiss Prime Site

  62. AvatarThorsten

    @chn die ganze Familie ? Heute arbeiten meist beide und zahlen dann auch beide. Wir hatten uns zum Glück gegen diese Milchmädchenrechnung entschieden. Ich habe mindestens 70.000 Euro durch den Wechsel in die Private gespart, man muss das langfristig sehen. Kinder sind nach 20 Jahren aus dem Haus und müssen so und so selbst zahlen. Ich alleine spare immer noch 200 Euro pro Monat ein, die gesetzliche Krankenkasse möchte ich mir nicht ‚leisten‘, sie ist zu teuer. Greuelmärchen mit zu teuren Beiträgen der Private im Alter ignorieren, sie sollen die Menschen abhalten in die Private zu wechseln. Es ist unsozial, dass Menschen in der Gestzlichen mitversichert sind. Eine Kopfsteuer muss her. Für Kinder sollten wenigstens die Verwaltungskosten gezahlt werden müssen (5 bis 10 Euro im Monat). Umsonst gibt es nicht, das ist eine Utopie.

  63. Avatarchn

    @Thorsten:

    Als Privatier kann man freiwillig in die gesetzlichen Krankenversicherung einzahlen. Wie hoch der Beitrag ist, hat Wolfgang vorgerechnet. Die Familienangehörigen (Ehepartner+Kinder) sind kostenlos mitversichert. Es muss jeder für sich selbst nachrechnen, was am günstigsten ist. Alles andere ist eine politische Diskussion.

    Für mich persönlich sehe ich keinen Grund, davon nicht zu profitieren, solange ich niemandem schade und nichts ungesetzliches tue. Ich habe während meines bisherigen Arbeitslebens schon sehr viele Steuern und KK-Beiträge gezahlt.

  64. AvatarFit und Gesund

    @Gainde,

    Nestlé, Novartis und Zürich sind grosse Positionen bei mir, Givaudan, SGS SA, Schindler find ich auch interessant, ebenso Geberit, Swiss Prime Site ist eine kleinere Position bei mir, PSP und Allreal würden mir aber auch gefallen.

    Ich habe vor in nächster Zeit Medtronic und Amgen aufzustocken, nach den Quartalszahlen hab ich auf jeden Fall JNJ aufgestockt, das ist was was ich für „immer“ halten möchte. Aktien aus dem Health Care Bereich sind im Moment nicht unbedingt beliebt.

     

    Frohe Ostern an Alle

    ach ja, und was ein halbwegs vernünftiges Leben bedeutet, das entscheide ich allein, dafür hab ich einen speziellen Index, meinen Zufriedenheitsindex, auf den schwör ich ja :),

    lasst Euch nicht kirre machen.

  65. AvatarChrissie

    @private KV

    Es sind mitnichten Märchen mit den hohen Beiträgen im Alter. Ich habe Bekannte, die mir alle 5 Minuten von Beitragserhöhungen berichten. Ganz zu schweigen davon, dass man die Kosten vorverauslagt und viel Paperkram erledigen muss, um dann zu sehen, wie viel man erstattet bekommt. Dieser Paperkram fällt einem im Alter nicht leichter.

    Zudem habe ich schon oft festgestellt, dass privat Versicherte mehr Untersuchungen bekommen, die (war eigentlich meistens von vornherein klar) ohne Befund waren, einfach weil hier mehr Profit gemacht werden kann.

    Ich persönlich bin sehr froh, nicht in die Private gewechselt zu haben. Viele meiner Bekannten würden gerne zurück wechseln, aber jetzt geht das nicht mehr.

  66. AvatarChrissie

    Sollte natürlich Papierkram heißen 🙂

    Ansonsten möchte ich mich gerne Fit und Gesund anschließen. Wichtig ist letzten Endes, dass man selbst mit sich und seinen Entscheidungen zufrieden ist 🙂 Und da wir alle zum Glück keine Lemminge sind, gibt es entsprechende viele unterschiedliche Ansätze.

  67. AvatarThorsten

    @chn Wenn beide arbeiten, müssen beide Krankenversicherung zahlen so oder so. Wir haben keine traditionellen Ehen mehr. Mit diesem Modell könnte man sich das teure Leben in der Stadt nicht mehr leisten.

  68. KievKiev

    Frohe Ostern Euch allen,

    Hier ist ja richtig viel los. Und das bei geschlossener Börse. Ich kann nicht nachvollziehen warum Menschen auf dem Weg in die Freiheit links oder rechtsgerichtet sind. Von mir aus kann es beides in Maßen geben solange es der Stabilität dient. Alles andere ist doch nicht erstrebenswert? Ich wünsche mir Stabilität. Für den eigenen Erfolg bin ich schon selbst verantwortlich.

    Ich kann mich dem Vorschlag Brunos über die Dankbarkeit nur zu gut anschließen. Ich führe selbst ein Tagebuch seit ca. 3 Monaten. Hier vergibt man Punkte über seine Zufriedenheit mit sich selbst in verschiedenen Bereichen wie Sport, Freizeit usw. Ich konnte im Durchschnitt mich um 2-3 Punkte steigern. Bin ich geblendet, ist es esotherisch? Es ist mir egal. Ich fühle mich wesentlich besser und kann es jedem nur zu gut empfehlen. Ich habe mich vorher schon sehr gut gefühlt…

    Ansonsten habe ich gerade sehr viel zu tun. Bin fast den ganzen Tag draussen. Das kann ich auch aktuell sehr empfehlen.

  69. AvatarThorsten

    @Chrissie Wer hier mit Papierkram Probleme hat,der sollte dann auch besser nicht vermieten und seine Steuererklärung vom Steuerberater machen lassen. Wenn meine Kasse 5 oder 10 Prozent erhöht bin ich immer noch meilenweit von den gesetzlichen Beiträgen entfernt. Und warum sollte ich mehr Untersuchungen ‚bekommen‘ ? Bin ich mündiger Bürger mit Verstandoder stummes Schlachtvieh, ich spreche mit den Ärzten und mache nur das , was Sinn macht. Dein Beitrag ist für mich wie Propaganda von Links-Grün. ‚Zwei Klassen Medizin‘ und so. Ohne die Privaten waten die gesetzlichen Beiträge doppelt so hoch. Wir Privaten bezahlen den ganzen Mist für die Gesetzlichen mit, die teuren Geräte und das Personal.

  70. AvatarChrissie

    @Thorsten

    Irgendwie widerspricht Ihr Kommentar meinem ja nicht wirklich. Ich bezog mich auf ältere Mitbürger, denen der Papierkram eben nicht mehr leicht fällt. Und in der Tat vermieten sie nicht und benötigen die Hilfe eines Steuerberaters.

    Es gibt eben auch außerhalb von „hier“ Menschen, und auf diese habe ich mich bezogen. Und wenn einem Ärzte eine Untersuchung empfehen, hat nicht jeder die Chuzpe, diese abzulehnen.

    Und dass die Privaten sehr mit zur Kostendeckung beitragen, habe ich nirgends bestritten.

    Das waren einfach tatsächliche Erlebnisse, die ich oder Bekannte von mir hatten, schade dass ein Schilderung von Erlebnissen heutzutage immer schon eine Sortierung in irgendwelche politischen  Schubladen auslöst.

    Wenn für Sie die PKV Sinn macht, ist das völlig OK und ich würde mir nicht anmaßen, das in Abrede zu stellen. Und dennoch gibt es genug Menschen, die mit eine GKV aus welchen Gründen auch immer besser klar kommen.

     

     

  71. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ Chris k.

     

    Netflix ist Weltmarktführer. 2018 verdienten die Kalifornier 1,2 Milliarden Dollar nach Steuern. Der Umsatz legte von 11,7 auf 15,7 Milliarden Dollar zu. Was soll daran so schlecht sein? Sie haben fast 150 Millionen Abonnenten. Das ist eine Mega-Zahl. Die kann niemand mehr einholen. Ja, sie haben 8 Milliarden Dollar Schulden.

  72. AvatarAlbr

    Also können wir schonmal festhalten, dass von den 3.000 € netto weniger als 2.500 nach KV und PV übrig bleiben… da sieht’s doch schonmal anders aus…

    Steuern werden – vermutlich – keine anfallen…

    Dann hoffe ich mal das die Familie eine eigene Immobilie hat und nicht zur Miete in Frankfurt wohnt 😉

     

     

  73. AvatarAlbr

    Ich selbst bin in der GKV (ehemals 2 Kinder und meine Frau mitversichert), der Vorteil der GKV ist auch, dass man bei einem Auslandsaufenthalt keine Beiträge zahlt (ich war mehrere Monate im Ausland) und bei Rückkehr einfach wieder in die GKV aufgenommen wird… ich weiß nicht, ob das bei einer PKV so einfach ist…

     

     

  74. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ Jamirael
    @ Netflix

    Das lineare Fernsehen verändert sich. Daher ist das Potential so enorm. Heute wird TV gestreamt und nicht mehr per Antenne oder Kabel gesendet.

    Die Börsianer müssten ja Volltrottel sein. Wenn das Netflix-Modell nicht mehr funktionieren würde, warum notiert die Aktie dann nahe am Allzeithoch? Haben die alle noch nichts von der neuen Konkurrenz gehört? Wir werden sehen.

    https://www.comdirect.de/inf/aktien/detail/chart.html?timeSpan=5Y&ID_NOTATION=28085835#timeSpan=SE&e&

  75. AvatarAlbr

    Technisch ist Netflix sicherlich kopierbar… aber es geht um Inhalte, Inhalte und nochmals Inhalte… der den Geschmack der breiten Masse trifft, und wofür die Leute bereit sind zu zahlen, ich selbst habe kein nNetflix Abonnement, aber ich höre jeden Tag Kollegen, Freunde etc. über die Inhalte von Netflix reden (ich kann da ja nicht mitreden), gefühlt hat so ziemlich jeder, den ich kenne ein Abo 😉

    und das freut mich als Aktionär 😉

     

     

  76. AvatarWorrier

    Sehe das wie Albr, Netflix kann sich warm anziehen. Der qualitatic hochwertige eigene Content ist marginal gegenüber der kommenden Konkurrenz. Die User haben mit einem Klick das Abo beendet und das wars.

     

    Was PKV angeht, finde ich den folgenden Thread recht gut:

    https://www.wertpapier-forum.de/topic/52864-in-die-pkv-gehen-lohnt-es-sich-noch-oder-zu-gro%C3%9Fes-risiko/

    Der räumt auch mit solchen Schwachsinn auf, die PKV würde die GKV stützen blablabla.  PKV kann man sich gerne leisten, aber dann bitte später nicht die Ohren vollheulen. Die Schlupflöcher bis 55 Jahren müssen dicht gemacht werden. Wer sich gegen GKV entscheidet, soll auch alle Konsequenzen bis zum Ende ertragen. Besonders die Schlaumeier die primär sparen wollen. Kann gut gehen, aber auch schön schief.

  77. Avatarchn

    @Albr:

    Das ist richtig. Ob 2500€ am Ende für die Familie mit 2 Kindern reichen, weiß ich nicht.. hängt wohl von der Familie ab. Unmöglich ist es aber nicht, und zumindest ist man nicht mehr weit vom Ziel entfernt. Für das Ehepaar ohne Kinder reicht es aber auf jeden Fall.

    @Thorsten:

    Wenn beide arbeiten, müssen beide Krankenversicherung zahlen so oder so. Wir haben keine traditionellen Ehen mehr. Mit diesem Modell könnte man sich das teure Leben in der Stadt nicht mehr leisten.

    Ich sprach von verheirateten Privatiers. Also von finanziell freien, die von Kapitaleinkünften leben. Und da ist die GKV preismäßig langfristig unschlagbar. Ich habe schon von Rentnern, die in der PKV sind, das Wehklagen wegen der Kosten gehört. Und sie kommen da nicht mehr raus.

  78. AvatarGainde

    @ Tim

    Würde Gewinne bei Netflix mitnehmen und neue Positionen aufbauen. Der Moat ist nicht besonders gross, ausser wenn es das neue Hollywood wird.

  79. AvatarMr. B

    Bei dem Beispiel mit den 2 Kindern kommen noch 400 Euro Kindergeld dazu, dann hat die Familie 3.000 Euro im Monat zur Verfügung. Gibt viele Familien die haben ( brauchen) weniger.

  80. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ Gainde

    Netflix ist mein bestes Pferd im Stall. Ich mag die FAANG-Aktien. Ich habe sie fast alle. Ich stocke sie manchmal auf.

  81. Avatarcerebrum

    Netflix hat keine Marken. Anders als at&t (Warner mit HBO mit GoT, Friends, Harry Potter, DC ect), Disney (Fox, Star Wars, Marvel). All diese Universen werden von Netflix verschwinden. Aber nicht von Amazon und Google wo man sie sich zumindest noch kaufen kann.

    Plus, jetzt kommt Preiskampf. DIS‘ Streaming Angebot ist billiger und durchaus konkurrenzfähig.

    Wäre ich so lange dabei, würde ich Netflix auch nicht verkaufen. Aber bei der Bewertung in die Netflix erst reinwachsen muss, auch nicht neukaufen.

  82. Avatarchn

    @Mr. B:

    Es gibt leider nur entweder das Kindergeld oder den Kinderfreibetrag. Je höher das Einkommen ist, desto eher lohnt sich wohl der Freibetrag.

    Ich stimme aber zu, dass es viele Familien gibt die mit weniger als 3000 Euro auskommen. Es kommt eben drauf an. Jedenfalls ist für mich das Fazit: Mit 900.000€ im Depot kann man auch als Familie schon ernsthaft in Erwägung ziehen, von den Kapitaleinkünften zu leben.

  83. AvatarKia

    Ich kann es mir sehr gut vorstellen von 2500/3000€ als Familie zu leben. Mehr geben wir im Monat auch nicht aus. Im Fall der FU würde ich aus der teuren Großstadt ausziehen und mich am Rand einer Kleinstadt in Nordsee/Ostsee Nähe niederlassen. Ich stelle es mir schön vor mit Kindern so zu leben. Leider werden unsere Kinder aber bereits Erwachsen sein falls wir jemals das Ziel der FU erreichen. Ich habe einfach nicht früh genug angefangen. Hatte 2008 ein kleines Depot angelegt und einmalig investiert. War für mich wie einen teuren Lottoschein kaufen. Das man durch stetiges investieren zum Wohlstand gelangt kam mir nicht in den Sinn.

  84. AvatarJamirael

    @cerebrum

    Wäre ich so lange dabei, würde ich .. auch nicht verkaufen.

    Aufgrund der Buy and Hold Strategie ?

    Wäre es nicht besser, jedesmal aufs Neue zu bewerten, ob das entsprechende Unternehmen noch gute Zukunftsaussichten hat, um deren Aktien zu behalten ?

    Was mich umtreibt : Ich möchte erkennen, ob ich nicht vielleicht gerade eine Telekom, Deutsche Bank, Heinz Kraft oder Nokia im Depot halte.

  85. Avatarcerebrum

    Jamirael

    Ja und ja. Die Aussichten, in die Bewertung und darüber hinaus zu wachsen, sind m. E. da. Wenn ich daher investiert wäre, würde ich es weiterlaufen lassen, weil ich eh nicht weiß wie es weiter geht. Vllt werden ja sogar Divis bezahlt wie bei Apple. Wozu also ein super Pferd aus dem Stall nehmen das bisher lieferte.

    Weiterhin weiß ich als Kleinanleger als Letztes, wann die Story nicht mehr stimmt. Ich weiß aber, dass wenn ich jetzt freies Kapital in das Unternhemen stecke, das Unternehmen zum Wachstum verdammt ist, oder ich sehr lange warten muss, bis ich mit dem Gewinn das eingesetzte Kapital raus habe.

    Ich müsste jetzt also, um das Pferd zu bekommen, sehr viel bezahlen und es ist dazu verdammt, die nächsten zehn Jahre Turniere zu gewinnen.

    Für mich persönlich macht es einen Unterschied, ein Unternehmen nicht zu verkaufen, es aber auch nicht zu kaufen (typisches hold). Ich weiß, rational wäre es, ein Unternehmen, das man nicht sofort kaufen würde, sofort zu verkaufen. Ich mach aber wissend, dass es mich Rendite kosten könnte, womit ich mich am wohlsten fühle. Sonst würde ich nur Etf kaufen. Ich bin jung und betrachte Anlegen als langfristiges und in der Summe immer noch sehr gewinnbringendes Hobby, das Spaß machen soll, nicht als Notwendigkeit um in der Rente über die Runden zu kommen. Anderen rate ich immer zu Etf.

     

    Ich habe die Telekom seit 3 oder 4 Jahren. Sie ist exkl der Dividende ganz leicht im Minus. Eigentlich müsste ich verkaufen, tue es aber nicht (weil siehe oben).

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