Millionär: Hast Du ein flottes Nettovermögen, bist Du zufriedener. Deine Perspektiven sind besser


New York, 27. Mai 2018

Ich reise viel. Ich mache mehr Sport. Ich muss wieder fit werden.

Ein schönes Nettovermögen zu haben, hat einen großen positiven Einfluss. Hast Du mehr Vermögen, verändert sich Deine Weltanschauung eher zum Positiven, glaube ich. Deine Zufriedenheit nimmt zu. Deine Zukunftsaussichten sind besser. Du hast Deine Lebensfähigkeit verbessert. Die erhöhte Sicherheit für Dich und Deine Familie ist ein Faktor, der Druck von Dir nimmt. 

Wenn Du aus bescheidenen Verhältnissen kommst und dies durch gute Arbeit, Kontrolle über Dich und Deine Wünsche schaffst, ist das der Zuckerguss auf einem tollen Kuchen.

Warum sparen die Leute nicht mehr? Konsumkredite werden in die Wirtschaft gepumpt, um die Nachfrage künstlich aufzublähen, obwohl die Leute nicht mehr „echtes“ Geld haben. Es gibt immer Dinge, die die Leute kaufen können. Die Technik ist besser geworden und kostet mehr: Smartphones, Autos, Küchen etc. 

Die Häuser werden immer größer. Die Leute verschulden sich Hals über Kopf für ein schönes Zuhause. Hinzu kommen schöne Urlaube. Luxusgüter aller Art stehen hoch in der Gunst.

Meine Eltern brachten mir bei, dass ich mindestens 10% von allem, was ich verdient habe, sparen sollte. Besser mehr. Ich lebe heute wie kaum ein anderer, weil ich jung angefangen habe zu sparen. Wenn ich konnte, investierte ich in Aktien. Ich kaufte keine Boote, keine Ferienhäuser. Ich lebte ein einfaches Leben. Mein Motto ist: Du kannst unten am Fluss im Wohnwagen ein sehr zufriedenes Leben leben.

Wie kannst Du zufriedener werden? Geh oft in die Natur. Die Natur entspannt. Ernähr Dich gesund. Meide Zucker. Warum? Isst Du zu viel Zucker, macht das Dich nicht zufriedener, sondern es ist eher ein Schuss ins Knie. Zucker hat negative Auswirkungen auf Deinen Körper. Er macht antriebslos, müde, depressiv und krank.

Sei clever, wenn Du Dein Essen zubereitest. Meide frittiertes Essen. Meide verpackte Nahrungsmittel. Reduziere Salz. Meide Aluminium zum Kochen oder Backen. Esse frisches Obst und Gemüse – nach Möglichkeit Bio. Lass Alkohol stehen. So kannst Du das Risiko, an Krebs oder Demenz zu erkranken, eindämmen.

Vergiss es zu rauchen. Illegale Drogen aller Art sind Mist. Habe immer ausreichend Pausen, wenn Du arbeitest. Achte auf ausreichend Bewegung. Zu viel täglich zu sitzen ist so schädlich wie das Rauchen. Nehme keine Schmerzmittel regelmässig ein.

Ich hab meine Ernährung pflanzenbasiert ausgerichtet. Am Anfang fiel es mir schwer, jetzt macht es Spass. Massig Salate gibt es bei uns Zuhause.

So gehen wir einkaufen. Wir mögen vor allem Gemüse, Obst, Nüsse und Vollkorn. Ein Mal bis zwei Mal pro Woche gibt es Fisch – meist Lachs. Wir essen kein Fleisch seit Jahren.


tim schaefer (Author)

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Gedanken zu „Millionär: Hast Du ein flottes Nettovermögen, bist Du zufriedener. Deine Perspektiven sind besser

  1. Bernd

    Lieber Tim,

    seit ich Deinen Blog lese, habe ich einige Dinge geändert. Ich habe meine Ausgaben genau aufgeschlüsselt, wir haben ein Einkaufsbuget eingeführt, meine Sparquote ist deutlich gestiegen. Mittlerweile kann ich 1000 Euro im Monat in Aktien investieren. Konsum stehe ich zunehmend kritisch gegenüber. Meine Kleiderschränke sind voll, warum etwas neues kaufen? Leider benötigen wir als Fernpendler zwei Autos. Aber das tägliche Pendeln nervt mich. Ich versuche in absehbarer Zeit einen Job in der Nähe zu bekommen. Mit dem Fahrrad zur Arbeit wäre ideal. Ich bin froh, auf das Thema „finanzielle Freiheit“ gestoßen zu sein. Habe viel gelesen (Bodo Schäfer, Dale Carnegie, Napoleon Hill u.a.) und interessante Persönlichkeiten in Blogs und YouTube kennengelernt. Es ist einfach eine andere Sicht auf die Welt. Bitte mach weiter so!

    Viele Grüße Bernd

     

  2. Ruben

    Ich habe seit Freitag die halbe FU für bescheidene Verhältnisse geschafft und es bedeutet mir sehr viel. Egal wie konservativ ich nun mit dem Zinsrechner herumspiele, die Zukunft sieht gut aus. Das Vermögen würde auch von selbst weiter steigen, selbst wenn mein zukünftiges Gehalt nur meine laufenden Kosten decken würde. Jede zusätzliche Sparrate ist nun ein extra Turbo oder lässt auf eine mehr als bescheidene FU hoffen.

    Es hilft mir hier von Mitstreitern und natürlich von Tim zu lesen, die das Gleiche anstreben oder schon erreicht haben. Danke dafür!

    Diese Woche haben mir außer Tims Blogbeiträge noch die Beiträge von 2 anderen Blogger gut gefallen:

    http://www.intelligent-investieren.net/2016/12/baruchs-borsenwissen-entweder-wir.html?utm_source=feedburner&utm_medium=feed&utm_campaign=Feed%3A+IntelligentInvestieren+%28+iNTELLiGENT+iNVESTiEREN%29

    und

    https://freiheitsmaschine.com/2018/05/24/investieren-investor-etf-traden-geldanlage-wohlhabend-werden/

    Beide Beiträge ergänzen sich wie ich finde, der eine beleuchtet mehr die Theorie, der andere die Praxis. Die Erkenntnisse wirken simpel, doch man kann sie gar nicht genug verinnerlichen, um die angestrebten Ziele zur erreichen.

    Ich wünsche allen einen schönen Sonntag und gutes Gelingen 🙂

  3. Mike

    Hallo Tim

    Esst ihr Eier und Milchprodukte? Diese Ernährungsform hat noch kein Titel, ich würde sagen das ist ein Mix aus Pescetarier und Veganer, also Pescaner 😀

    Habe längere Zeit vegan gelebt aber es wurde mir dann doch etwas zu einseitig und ich wollte nicht dasselbe erleben, wie mit dem Depot und Disziplin, wo ich neulich beschrieben habe.

    Daher esse ich jetzt 2 Monate vegan und 1 Monat flexitarisch (d.h. auch da mehrheitlich pflanzlich aber auch mal tierische Produkte) und wieder 2 Monate vegan etc. ich denke das wird sich gut bewähren und man kann es dann auch wieder richtig geniessen, bin kein Extremer, es geht mir primär und gesundheitliche Aspekte aber auch Ethik, daher wenn mal Fisch oder Fleisch dann sollte es schon beste Tierhaltung sein, da spare ich dann auch nicht.

    Die Familie lebt immer flexitarisch, d.h. viel Gemüse und Früchte primär VK-Produkte und wenig Fleisch/Fisch/Milchprodukte und auch mal etwas „Junk“ einfach sehr in Massen, alles eine Frage des Masses.

    Die meisten Leute im Westen essen auch einfach viel zu viel, ein Hauptgrund sind schlechte stark verarbeitete Lebensmittel ohne Mikronährstoffe, wenn man sich primär aus Zucker/Weissmehl/Schweinehack und Fertigprodukten ernährt, ist klar dass man nie satt wird, man bekommt keine Nährstoffe und der Körper schreit danach, denke das ist der Hauptgrund warum so viele Leute übergewichtig sind. Die Krankenkassenprämien würden sich halbieren, wenn der ganze Junkfood nicht mehr gegessen würde, aber die Sucht ist zu gross.

    Schöner Sonntag und Gruss

    Mike

  4. Mike

    @Ruben @Bernd

    Freut mich immer wenn andere auf den „richtigen“ Weg kommen, oft wird ja kritisiert wenn man sparsam lebt schadet man der Wirtschaft, würden alle sparsam leben würde nichts mehr laufen, aber jene Leute bedenken nicht, dass überschuldete Leute früher oder später durch die Gesellschaft aufgefangen werden müssen, und das ist ziemlich asozial. Sicherlich in USA weniger aber in Europa ist das System so gemacht, ich finde das suboptimal, soziale Marktwirtschaft wird so missbraucht. Sie wäre gedacht für Leute, die unverschuldet (Krankheit, Unfall, Schicksalsschläge, etc.) arm werden, und nicht Leute die sich verkonsumiert haben und dann sich in die soziale Hängematte legen.

    Immer wenn ich jemanden höre schenke ich ihm ein Buch rich dad poor dad or wenn ich weiss sie haben Kinder ein Hund namens Money, und hoffe sie lesen es und kapieren es auch, beide Bücher sind sehr einfach und für jedermann/frau zu verstehen. Man kann nur hoffen dass diese „Bewegung“ (eigentlich nur ganz normal vernünftig sparsames selbstverantwortliches Leben!), die ein extremes Schattendasein fristet, Aufschwung bekommt, denn es ist sicher eine schöne Sache, wenn man selbst und seine Familie gut abgesichert ist und ein freies Leben hat, es kann aber auch schnell enden wenn alle Nachbarn hoch verschuldet sind und das System nicht mehr tragbar ist, denke gerade was uns bezüglich Demografie bevorsteht die nächsten 10-20 Jahre im Westen.

  5. Sparta

    @Mike

    Bei Fisch und Milchprodukten sind die Meta-Studien noch etwas schwammig.

    Differenzierungen wäre bei Fisch z. B. möglichst unterste Nahrungskette (Quecksilber etc.) und Zubereitungsform eher roh (Omega 3`s sind hitzeempflindlich). Bei den Milchprodukten haben die Sauermilchprodukte wiederum positive Effekte. Die pasteurisierte, homogenisierte Kuh-H-Milch wiederum relativ sicher negative, wegen Erhöhung igf1, mTor und Osteoporose.

    Überwiegend kommt der positive Effekt der Sauermilchprodukte allein von den Bakterien.

    Überwiegend pflanzlich präferieren aber fast alle seriösen Studien.

  6. Mike

    @Sparta

    Denke wenn man primär pflanzlich und möglichst unverarbeitete Lebensmittel und auch immer variert zu sich nimmt, ist man auf der guten Seiten. Jedes Lebensmittel kann Gift werden, wenn man es übertreibt.  Fisch esse ich vielleicht 1x monatlich, dann aber kein tiefgefrorenes Filet aus dem Discounter sondern einen möglichst frischen Fisch. Omega 3 hole ich mir aus Algenkapseln. Fisch ist dann eher Genussmittel und ich denke beim Verzehr nicht an Omega3 und schon gar nicht an Quecksilber, wer täglich Fisch isst und wie Du sagst noch primär „Räuber“ der sollte sich schon etwas zurücknehmen.

    Kuhlmilch habe ich schon seit Ewigkeiten keine mehr getrunken, es müssen Jahr sein. Wenn Milch dann ist es vielleicht mal Bio-Schafsmilch, aber sehr selten. Milchprodukte sind bei mir primär Käse, und auch da eher Schaf/Ziegenkäse (ich weiss nicht jedermann/frau Sache :D). Von der Kuh esse ich selten mal Naturjoghurt für einen Shake mit Früchten.

    Für mich kommen tierische Produkte als Genussmittel auf den Teller, wie gesagt selten, ich möchte aber nicht ganz darauf verzichten, so esse ich vielleicht 2x jährlich ein schönes Bio-Rinderfilet und kann es dann auch entsprechend geniessen ohne schlechtes Gewissen.

    Was bei uns eigentlich nie mehr auf den Teller kommt sind all die Fertigfleischgerichte, gepökelte Sachen, Schinken & Co. wir mögen das auch gar nicht aber es ist sicher auch nicht sonderlich gesund.

    Wichtig finde ich ein vernüftiges Mass, 80% gesund dann erträgt es auch mal Schokolade oder ein Eis. Wenn ich aber in viele Einkaufswagen schaue, dann ist es dort genau umgekehrt, 80% Junk und vielleicht findet man tatsächlich noch 2 Karotten 😀

  7. Trudi

    @Mike @ Sparta

    Esst ihr Eier und Milchprodukte? Diese Ernährungsform hat noch kein Titel,

    …die nennt man Ovo-Lacto-Vegetarier.

    Ich lebe jetzt seit rund 37 Jahren (seit meinem 18 Lebensjahr, da kannte ich das Wort Vegetarier noch gar nicht) vegetarisch und zwar ohne irgendwelche Fleisch-, Fisch- und Milchprodukte, Eier esse ich vielleicht mal 10 St. im Jahr und natürlich noch ein paar, wenn ich mal Kuchen auswärts esse. Auch habe ich noch nie irgendwelche Nahrungsergänzungsmittel genommen! Omega 3-Fettsäuren gibt´s ausreichend in Leinsamen und Leinöl. Wird natürlich nur nicht so propagiert.

    Darüber hinaus nehme ich keine und habe auch noch nie irgendwelche Medikamente genommen. Ich nehme an, dass ich das aus dem Elternhaus übernommen habe, denn meine Eltern hatten fast null Fertigprodukte, auch keine Cola, Fanta oder ähnliches  und obwohl sie selbstständig tätig waren, haben sie jeden Tag frisch gekocht und hatten einen eigenen Garten bestellt. Es gab bei uns nur 2x die Woche Wurst und 1x die Woche Fleisch, Fisch habe ich noch nie gegessen. Mit 18 hatte ich dann quasi eine Art „Blitzgefühl“ und ab diesem Tag habe ich absolut kein Fleisch und keine Wurst mehr gegessen. Ab diesem Zeitpunkt war ich erstmal ein sogenannter „Pudding-Vegetarier“, d.h. ich hatte von Ernährung null Ahnung und habe einfach so weitergegessen wie bisher, nur ohne Fleisch und Wurst oder Fisch.  Später so um die 30  begann ich dann nach und nach, Bücher über Vegetarier und deren Ernährung zu lesen. Zu dem Zig an der Ernährung ist halt. dass man alle Produkte im unverarbeiteten, sprich rohen Zustand zu sich nimmt. Allerdings brauche ich ab und zu auch mal was warmes, so dass ich zumal im Winter mir trotzdem Suppen koche und Gemüse und Kartoffeln im Dampfgarer zubereite.

    Und die meisten schulmedizinisch orientierten  Ärzte haben von Ernährung keine Ahnung, weil sie dies auch nicht im Studium lernen bzw. sie selber kein Interesse daran zeigen; meistens leben sie auch selber sehr ungesund. Selbstverständlich sind nicht alle so!

    Bin jetzt 55 Jahre alt und war in den letzten 40 Jahren aufaddiert vielleicht insgesamt nur 2 Wochen lang krank (immer nur einzelne Tage, einmal davon allerdings 4 Tage am Stück mit einer Grippe). Im Vergleich zu meinen Kolleginnen und Kollegen bin ich absolut fit, gesund und vor allen Dingen beweglich ohne Einschränkung. Schon die heutigen 20-jährigen sind ja eigentlich nur noch mit Schmerzmitteln und Antibiotika aufgewachsen, jedenfalls bei uns im Büro. Die nehmen Schmerzmittel wie meine Generation früher Bonbons gegessen haben. Aber das ist wieder ein anderes Thema.

    Die Entwicklung geht ja immer weiter. Heute weiß ich, dass selbst die gesündeste Ernährung nichts nützt, wenn man sich nicht täglich ausreichend bewegt! Sitzen ist ja der neue Krebs quasi. Habe daher seit rund 5 Jahren jetzt 1 Std. Walken im Wald in meinen Tagesrhythmus aufgenommen, es sei denn, es gießt aus Kübeln oder es ist Unwetter, dann mache ich 1/2 Std. Gymnastik und laufe die Treppe 10 hoch und runter.

    Trotzdem ist es alles nicht so einfach, ab und zu falle ich in alte Muster zurück und kaufe Süßigkeiten, bei denen ich mich in dem Moment leider nicht beherrschen kann. Was ich mir wirklich zugute halten kann ist, dass ich mich kurz danach immer wieder selber auffange und das dann wieder sein lasse!

    Süßigkeiten sind mein „Laster“, aber je älter ich werde, desto besser kriege ich das in den Griff. Vermutlich liegt´s am Alter, dass man die Dinge einfach anders als in jüngeren Jahren sieht und man ist wesentlich relaxter. Man weiß, irgendwie geht´s immer weiter und die Welt dreht sich auch morgen noch.

    Alles Gute an Alle und weiterhin viel Erfolg bei Euren Zielen!

    LG

    Trudi

     

     

     

     

  8. Fit und Gesund

    @Tim,

    schöner Artikel, macht Hunger 🙂

     

    @Matthias Schneider,

    ich bin mal wieder umtriebig, was hältst Du von CEF’s? ich habe im Visier den

    Reaves Utility Income Fund (UTG), damit könnte ich auf einen Schlag den ganzen Sektor abdecken, der Fund hat noch ein paar andere Aktien mit drin wohl zur Steigerung der Dividendenrendite,

    natürlich ist sowas nicht gratis, ich habe gerade meinen allerletzten aktiv gemanagten Fonds verkauft, eigentlich sollte ich ja kuriert sein, aber Deine Meinung dazu würde mich interessieren. Ich wüsste einfach nicht welche Einzelaktie dass ich kaufen sollte, Nextera? es gibt ja so Viele..

    leg mich jetzt erst nochmal auf’s Ohr

    liebe Grüsse

  9. Mike

    @Trudi

    http://www.ernaehrung.de/tipps/Vegetarismus/vegetarismus10.php

    Ich meinte wenn man vegan isst aber zusätzlich Fisch, dafür kenne ich keinen Namen, Ovo-Lacto-Vegetarier essen einfach kein Fleisch und Fisch, aber Milchprodukte und Eier…

    Bezüglich Bewegung hast Du wirklich Recht, ich denke es ist sogar noch wichtiger als Ernährung, man kann mit Sport (oder generell körperlicher Tätigkeit) auch eine mittelmässige Ernährung kompensieren, jedoch ist die beste Ernährung ohne Bewegung nicht wirklich gesund. Bewegung und Sport hat eben Effekte, die man durch fast nichts kompensieren kann, auch Stressabbau.

    LG Mike

  10. Sparta

    @Mike

    Das Prinzip der Salutogenese trifft es auch recht gut.

    Es sind mehrere Faktoren: Ernährung, Bewegung, Entspannung, Atmung, Sinnhaftigkeit des Lebens – Lebensfreude, Gemeinschaftsgefühl, Umwelt etc….

    Einen einzelnen Faktor als das entscheidende Kriterium und Dogma (z. B. Ernährung) zu stilisieren und die anderen zu vernachlässigen ist Kontraproduktiv. Schaffbar ist hier evtl. auch nur das Pareto-Prinzip.

    Sehr gut ist intermittierendes Fasten z. B. 8 Std. futtern und 16 Std. nicht.

    Nur hilft es alles wenig, dass zu wissen, wenn man es dann nicht umsetzt, bzw. 90-100 Std. in der Woche arbeitet.

  11. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    @Fit und Gesund,

    CEFs habe ich einige. Bilden mit ETFs das Gerüst meines Income.

    Den UTG habe ich auch schon in meiner Watchlist bei CEFConnect. Würde ihn prinzipiell auch nehmen.

    Natürlich kosten die mehr als reine ETFs, da sie meist mit ca. 30% Fremdkapital hebeln. Aber mir taugen sie. Da gibt es einige Autoren bei Seeking Alpha, die sich drauf spezialisiert haben. Auch bei Contrarian Outlook werden die oft besprochen.

    Da ich ja mehr Wert auf Income als auf Kurspotential lege, passen die genau zu mir. Habe bisher auch mal eine Gurke (Missmanagement) erwischt, die ich dann doch entnervt mit Verlust verkauft habe, aber insgesamt bin ich damit zufrieden.

    Man sollte eben vor allem sehen, dass man kein Premium bezahlt, also mehr als 100% des NAV (siehe CEFConnect). Es ist immer eher die Regel, dass man sie einiges darunter bekommt. Ein Artikel hat das mal genau beschrieben warum. Kann es aber nicht wiedergeben. Also 5-10% Discount ist eher normal, kein unbedingtes Schnäppchen.

    Der UTG ist erst seit September 17 wieder in den Discountbereich unter NAV gedreht. Da kann man den jetzt schon kaufen, da er sich sicher auch mal wieder dem NAV annähert.

    Kurz, ich würde ihn nehmen.

    Schönen Sonntag noch.

    MS

  12. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ Bernd

    Ich finde das super, was Du erreichst hast. Gratulation! Danke fürs Lesen und Kommentieren.

    @ Mike

    Milch und Eier kommen ganz selten auf den Tisch.

    Statt Milch nehmen wir Cashew-, Mandel- oder Soja-Milch. Ohne Zuckerzusatz.

  13. Finanzmixerin

    Hallo,

    Ich hoffe es ist nicht schlimm dass ich eine Frage off topic stelle:

    Ist jemand von euch auf der Immopreneur Immobilienoffensive in Stuttgart? Die Frage geht u.a. an Exstudentin und Anna (Lena).

    @Anna: Hast du deinen Blog gelöscht?

    LG Tanja

     

     

  14. Mattoc

    @MS

    Welche Regionen / Branchen decken deine ETFs ab? Oder hast du solche Spezial-ETFs aus den USA, die nicht UCITS konform sind?

    Danke!

  15. Fit und Gesund

    @Matthias Schneider,

    vielen Dank für die Antwort, für diesmal bin ich nicht bei SA fündig geworden, sondern bei dem Blog „Nur Bares ist Wahres“, UTG soll dort am 2.6. vorgestellt werden, ich hab dann angefangen zu googeln und denke es handelt sich nicht um eine „Gurke“

    Ich muss die Sache halt ein wenig „modellieren“, so dass es mit der Dividende passt, mal eine Aktie mit geringer Dividendenrendite und dann mal wieder was was besser rentiert, am liebsten wäre mir einfach 3-4% Dividendenrendite,

    mit kanadischen Aktien wäre ich besser bedient, die rauben mir Weniger, steuerlich gesehen, hab noch nicht geschaut ob es das Modell auch in Kanada gibt.

    Bei Enbridge geht es ja weiter turbulent zu.

     

    @Slazenger,

    danke für die Antwort gestern, die Häufigkeit der Dividendenzahlung als Solches ist mir eben auch schnurzpiepegal, UTG wäre ein Monatszahler, voraussichtlich stocke ich aber noch SAP oder Henkel auf, mal sehen.

     

    liebe Grüsse

  16. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    @Mattoc,

    ich habe „normale“ in DE gekaufte konforme ETFs von iShares bei Flatex, und nonkonforme CEFs (verschiedene Emittenten) oder ETFs von der Bank of Montreal (BMO) in CAD in Kanada gekauft (bei Lynx).

    Ich mache das vollkommen unakademisch, rechne keinerlei Prozente von wegen Abdeckung irgendwelcher Branchen/Regionen aus. Ich bin im Finanzsektor überproportional vertreten, weil ich z.B. bei den CEFs einige mit nur Preferred Shares, Senior Notes und so Zeug habe, was ja eher dem Fremdkapital der Firmen zugerechnet werden muss, aber nicht wirklich eindeutig. Beispielsweise solche wie JPS von Nuveen, die den CEFConnect Screener machen.

    Der angesprochene UTG ist ja ein Equity-CEF. Also normal mit Aktien bestückt. Da habe ich auch welche, z.B. STK.

    Also wenn ich mir es so überlege, dann werde ich den UTG wohl auch mal anfangen mit Einstiegsposition von paar Hundertern.

    @Fit und Gesund,

    Enbridge macht eine riesige Action. Sie wollen die kontrollierten MLPs EEP und die EEQ (wo ich so glücklich war gefunden zu haben) wegen diesen neuen FERC Steuergesetzen umfirmieren. Ein großer (unvorteilhafter) Buyout.

    Die Firmen werden eingezogen und man bekommt wohl ENB dafür, aber mit Verlust, weil Kurse schlecht derzeit. Gab es Artikel wie „When the FERC gives you lemon…“ oder s.ä.

    Schade schade. Wäre so schön gewesen. Na ja, so ist Börse, immer lebendig und für Überraschungen gut.

    Bin gerade von der Autobahn rein und muss jetzt abspannen. Schönen Abend noch.

    MS

     

  17. Mattoc

    @MS

    Interessant.

    Vor dem Hintergrund, dass du ja gerne „Cashflow“ siehst, vermute ich, dass es die „Select Dividend Serie (Europa, Asien, USA, Global)  von iShares ist. Allerdings sind die wirklich extrem finanzlastig.

    Gute Erholung!

  18. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    @Mattoc,

    habe die gerade bei Flatex rauskopiert. Leider keine Zeit zum Ausschreiben:

    IS.S.E.600 BA.RE.U.ETF A.
    DE000A0F5UK5

    ISHSII-ASIA PROP.YLD DLD
    IE00B1FZS244

    ISH.S.EU.600 UTI.U.ETF A.
    DE000A0Q4R02

    ISHSV-EM DIVID.U.ETF DLD
    IE00B652H904

    IS EURO DIVID.U.ETF EOD
    IE00B0M62S72

    IS.S.GL.SE.D.100 U.ETF A.
    DE000A0F5UH1

    ISHSII-DLHY CORP BD DLDIS
    IE00B4PY7Y77

    ISHSII-JPM DL EM BD DLDIS
    IE00B2NPKV68

    IS.DJ AS.PAC.S.D.30 U.ETF
    DE000A0H0744

    IS MSCI BRAZ.U.ETF USD D
    IE00B0M63516

    Gutes Nächtle

    MS

  19. Matthias

    Ernährungstechnisch versuche ich alles zu vermeiden, was irgendwie industriell verarbeitet ist, Unmengen an Zucker enthält und/oder in der Werbung mit bunten Bildchen angepriesen wird 😉  Der Großteil meines Essens besteht aus Gemüse als Rohkost bzw. Salat mit hochwertigem Olivenöl, (weniger) Hülsenfrüchte und Obst. 2-3x pro Woche Fisch, ganz selten Fleisch/Eier, Kuh-Milch gar nicht (nur mal etwas Ziegen-/Schafskäse und wenig Butter). Getreide (Vollkorn) reduziert.

    Insgesamt nehme ich mehr (gesunde) Fette und Ballaststoffe zu mir „als üblich“, reduziert Proteine (Wachstumsfaktoren mTOR, IGF-1), wenig Zucker. Gern landen bei mir Nüsse, Samen, Sprossen und Keime im Salat. Und Milch und Fleisch fehlen mir nicht – im Gegenteil finde ich eine pflanzliche Ernährung sehr abwechslungsreich, sobald man mal zu experimentieren beginnt.

    Ein paar Buch-Tipps:
    – Der Ernährungskompass
    – Iss dich jung
    – Wirk + Kochbuch (Richtung Paleo)

    Insgesamt ernähre ich mich nicht strikt nach einer bestimmten Form (vegan, Paleo, …), ich brauche solche starren Begriffe auch nicht um mich wohl zu fühlen. Ich sehe sowas eher als Ersatzreligion, die dann teilweise sehr dogmatisch verteidigt wird. Das mag und brauche ich nicht. Und „vegan“ bedeutet ja auch nicht gleich „gesund“ — man kann sich vegan auch vorzüglich mit industriellem Junkfood ernähren. Dann evtl. lieber „pegan“ (Paleo + vegan)? 😉

  20. Daniel

    Hallo Leute,

     

    habe heute € 20.000,00 in Kraft Heinz gesteckt. Von der Dividende kauf ich mir dann immer wieder neue Aktien! SO LONG 😀

  21. Mattoc

    @Daniel

    viel Erfolg! Ich halte auch an meiner PG fest.

    Der Freiheitsmaschinst schreibt allerdings:

    Zitat:

    Einzelaktien sind grundsätzlich deutlich riskanter als ein Gesamtmarkt ETF. Punkt!
    Ein einzelnes Unternehmen kann grundsätzlich bankrottgehen und der Wert dieser Aktie damit auf null. 
    Bei einem Gesamtmarkt (ETF) kann das dagegen nicht passieren und echter dauerhafter Schaden kann hier nur angerichtet werden, wenn das Land vom Kommunismus überrollt wird.

    Bankrott gehen wirklich langfristig fast alle Unternehmen dieser Welt!“
    Quelle:

    https://freiheitsmaschine.com/2018/05/24/investieren-investor-etf-traden-geldanlage-wohlhabend-werden/

     

  22. Thorsten Rohweder

    @Mattoc. Deshalb habe ich auch deutlich mehr Aktien im Depot als 10 🙂 Den Bankrott einer Einzelaktie kann ich aushalten. Warren hat seinen ETF , ich auch 😉

  23. Mattoc

    Bei einem „dauerhaften“ Depot, das in der Entnahmephase nicht mehr „modernisiert“, also durch Neukäufe aktuell gehalten wird, wäre dieses „veralten“ in der Tat meine Hauptsorge bei Einzelaktien. Ich weiß, dass Free z.B. diese Sorge nicht hat, da er viel Vertrauen in seine Aktienauswahl hat.

    Bei einem ETF regelt sich die Modernisierung mit allen Vor- und Nachteilen von alleine.

  24. Mike

    @Mattoc

    Ich finde ETFs auch optimal, einzig die Kosten müssen stimmen und der ETF sollte eine bestimmte Grösse haben, ich habe es schon mehrfach erlebt, dass ein ETF aufgelöst, was nicht immer optimal ist.

    Ein ETF auf S&P500 mit 0.05% p.a. ist natürlich überragend gegenüber z.B. einen US Aktienfonds mit 1.5% p.a., da verliert man bei zweiterem auf 40 Jahre fast die Hälfte der Rendite, z.B. 10k angelegt bei S&P500 = 147k, bei Fonds 85k unter der Annahme einer 7% Rendite im Schnitt (konservativ gerechnet), da muss das aktive Management schon enorm gut sein dass man das toppt!

    Ich habe selber jedoch auch 50% Einzelaktien, die Selbstüberschätzung ist sicherlich auch da, die letzten 10 Jahre lief es zwar besser als der Markt, aber ob das die nächsten 10 Jahre so sein wird, dass kann Dir niemand sagen.

  25. Oliver

    Ich denke, es ist von der einzelnen Person abhängig, ob einzelne Aktien, ETFs oder eine Kombination daraus gut in die eigene Strategie passen. Es gibt für beide Seiten gute und weniger gute Punkte, vieles ist auch theoretischer Natur.

    Klar besteht die Möglichkeit, dass einzelne Unternehmen pleite gehen. Das betrifft mich als Einzelaktieninhaber, wenn ich die Aktie besitze, aber auch als ETF-Inhaber, wenn die Aktie im Portfolio ist. ETFs sind für Leute, die sich nicht großartig mit Unternehmen und Börse beschäftigen wollen ideal. Ich denke, es ist sogar ziemlich egal, ob ich die ETFs in unterschiedliche Klassen aufteile oder einfach World-ETFs kaufe. Wenn der ETF von einem großen bekannten Anbieter ist und die Kapitalisierung groß genug, sowie die Aktien tatsächlich im ETF nachgebildet werden, ist alles im grünen Bereich.

    Für so Leute wie mich ist eher die Einzelaktienvariante besser. Ich brauche einfach die ständige Bestätigung der Eingänge und ich möchte gerne in die Unternehmen investieren, die ich persönlich für interessant halte. Damit bin ich besser gefahren, als ich anfangs gedacht habe, obwohl ich auch so einiges mal daneben gegriffen habe. Obwohl ich nicht sonderlich auf den Kurswert achte, habe ich jetzt wieder einen Höchststand. Wichtiger sind die Einnahmen, von denen lebe ich heute zum größten Teil. Die Einnahmen aus Dividenden sind stetig steigend, selbst wenn man nicht mehr viel investiert so wie ich. Dieses Jahr waren unwahrscheinlich viele größere Dividendensteigerungen dabei. Das Jahr ist definitiv besser als das letzte, was diesen Punkt betrifft. Aber das ist nur Bestandteil meiner Strategie und die hat mit Einzelaktien sehr gut funktioniert. Warum sollte nicht das gleiche mit ETFs funktionieren? Man investiert dadurch mit der Gießkanne in der ganzen Welt. Für mich ist eine sehr große Diversifizierung nie so wichtig gewesen wie es für manche hier im Blog der Fall ist. Mit etwas über 70 Werten fühle ich mich genug diversifiziert. Selbst wenn ein Wert ausfallen sollte, sind das 1,5% Verlust. Mein letzter ausgefallener Wert war damals vom neuen Markt, liegt also eine Weile zurück. Mal schauen, wann es den nächsten erwischt.

    Erstaunlich, dass über die Deutsche Bank so viel geschrieben wurde. Deutsche Bankaktien sind die Sorgenkinder im DAX. Ich habe da sogar mal 4 Monate gearbeitet, länger habe ich es nicht ausgehalten. Die ganzen Skandale wundern mich nicht wirklich. Ich schätze, dass Deutsche und Commerzbank sich in absehbarer Zeit zusammenschließen. Besser wird’s dadurch sicher nicht. Damals hat die Commerzbank die Dresdner übernommen und ich hatte nie das Gefühl, dass diese Bank dadurch besser wurde. Unsere beiden Hauptbanken sind vom Geschäftsmodell und vor allem von der Führung einfach nur noch eine Katastrophe. Trotzdem besitze ich 45 Aktien von der Deutschen Bank, bekomme die Tage eine Minidividende und freue mich, dass die Börsenonkels .. äh Trader .. das ganze Geld der Kapitalerhöhung bekommen haben. Super Sache das, nur leider nicht für die Aktionäre. Von daher glaube ich auch nicht an den Turnaround.

    Den ganzen Gemüsekram esse ich auch ganz gerne, aber das ist mir zu einseitig. Ich esse fast alles und mache mir nicht so viele Gedanken darum. So lange niemand meint, mich damit quälen oder missionieren zu müssen, soll jeder glücklich werden, wie er will. Nur ich bin da draußen, weil es nicht mein Ding ist. Ich rauche nicht und das ist mein einziger Verzicht. Das Leben ist zu kurz, um sich selber zu beschränken. Aber das soll jeder so halten wie er lustig ist.

    Grüße

    Oliver

     

  26. Freelancer SebastianFreelancer Sebastian

    @ Tim

    Schön, dass du neben den Finanzen auch immer wieder auf andere wichtige Aspekte des Lebens, wie Ernährung und Bewegung zu sprechen kommst! Schult die ganzheitliche Lebensbetrachtung.

    @ Trudi

    Prima Report. Nach 18 Jahren Vegetariertum ernähre ich mich seit knapp vier Jahren rein pflanzlich. Was soll ich sagen, es geht mir ausgezeichnet. Bin topfit, kaum krank (in der Großfamilie komme ich um den jährlichen kleinen Schnupfen, der nach zwei Tagen ausgestanden ist und mich nicht vom Arbeiten abhält, nicht herum) und habe seit der Jugend keine Medikamente mehr genommen. Ist zwei Dekaden her.

    Zudem halte ich es wie Mike und Matthias. Ich esse eigentlich so gut wie keine industriell hergestellten „Lebensmittel“ mehr (daher auch keinen Zucker, der überall drin steckt). Selbst kochen, es sich schmecken lassen und sich dabei wohl fühlen. Wunderbar. Einfach so naturbelassen wie es geht.

    Allerdings mache ich daraus in meinem Umfeld kein großes Ding und will auch nicht missionieren. Mit dem Veganpopulismus kann ich nichts anfangen. Jeder wie er mag. Leben und leben lassen. Ab und zu mal sündigen – kein Problem, wie ich denke.

    @ sparta

    Es sind mehrere Faktoren: Ernährung, Bewegung, Entspannung, Atmung, Sinnhaftigkeit des Lebens – Lebensfreude, Gemeinschaftsgefühl, Umwelt etc….

    Das bringt es sehr gut auf den Punkt. Und wenn man jedem Bereich nur ein wenig Aufmerksamkeit widmet, ist schon viel gutes getan.

    @ mattoc

    Mit meiner Aktienauswahl fühle ich mich tatsächlich pudelwohl und für die nächsten 1, 2 Jahrzehnte sehr gut gerüstet. Und da das Investieren ein steter Prozess ist, kommen in den nächsten Jahrzehnten garantiert Unternehmen dazu, die dann wiederum für die kommenden Jahrzehnte gut aufgestellt sind.

    Mache mir da keine Sorgen. Da ich nicht verkaufe, habe ich sicherlich Aktien im Portfolio, die sich in zwei, drei Jahrzehnten um Tausende Prozent entwickeln werden. Die kompensieren die Pleiten.

    Das ist das Schöne an den Dividenden. Ich entscheide laufend neu, wo eine günstige Kaufgelegenheit besteht.

    @ Oliver

    Mir ist sogar irgendwo mal eine Studie vor die Linse gekommen, die nachweist, dass man schon mit 15 Bluechips aus aller Welt und allen Branchen einen Diversifikationsgrad von um die 93% im Vergleich zu einem Welt-ETF mit 1600 Aktien erreicht.

    Da ich zwischen 50 und 80 Aktien anpeile (jetzt um die 30), sehe ich beim Faktor „Risiko durch mangelnde Diversifikation“ keinerlei Probleme.

    Viele Anleger handeln sich eine miese Performance vielmehr aufgrund von Timingversuchen und Spekulationen ein. Wird mir mit Kaufen und liegenlassen nicht passieren.

    Wünsche allen weiter viel Erfolg bei der Reise zur FU (oder beim Genuss der schon erreichten 😉 )!

  27. Mattoc

    @Freelancer

    Ich hatte die Annahme, dass du vor allen Dingen auf etablierte Großkonzerne setzt, die regelmäßig Dividende zahlen. Da sind aber tausend Prozent Kursentwicklung eher nicht zu erwarten. Hast du also auch spekulative Werte, die keine Dividende zahlen?

  28. Daniel

    Klar besteht die Möglichkeit, dass einzelne Unternehmen pleite gehen. Das betrifft mich als Einzelaktieninhaber, wenn ich die Aktie besitze, aber auch als ETF-Inhaber, wenn die Aktie im Portfolio ist.

    Richtig, insbesondere wenn es eine Spitzenposition des ETF einnimmt, wie etwa eine der FANG Aktien im S&P500. Dennoch muss man festhalten, dass das im ETF allerhöchstens ein spürbarer Kursrückgang wäre, wohingegen die Postition im Einzel-Aktien-Depot als „verloren“ markiert werden kann.

    ETFs sind für Leute, die sich nicht großartig mit Unternehmen und Börse beschäftigen wollen ideal.

    Das natürlich auch, aber nicht nur. Es gibt im WPF etliche alte Hasen die über mehrere Dekaden an der Börse tätig waren und sind und sich seit einiger Zeit nur noch den FTSE All-World holen. Ich möchte ihnen nicht absprechen dass sie sich nicht weiter mit Börse beschäftigen wollen, sondern dass sie entsprechende Schlüsse gezogen haben.

    Ich hätte auch noch weitere Beispiele, einmal die Persönliche Überzeugung von ETF (unabhängig der Lust an der Recherche), die Liquididät, ich nenne mal als Extrembeispiel die Frontier oder EM Markets die mit ETF deutlich liquider und viel einfacher gehandelt werden können als mit Einzel-Invests und natürlich der Kosten/Nutzen Aufwand.

    Auch hier bleibe ich beim Beispiel der Dividendenausschüttungen. Die Dividenden aus Frankreich einzufordern ist eine Qual, bei vielen Ländern zudem auch noch teuer sodass erstmal eine kritische Masse erreicht sein muss bevor man damit anfängt, oder man verzichtet auf die Länder, was Dividersifikationseffekte einschränkt. Einen ETF kümmert das nicht, hier sind riesige Verwalter dahinter die schon dafür sorgen dass die Dividenden einfließen.

    Ich denke, es ist sogar ziemlich egal, ob ich die ETFs in unterschiedliche Klassen aufteile oder einfach World-ETFs kaufe. Wenn der ETF von einem großen bekannten Anbieter ist und die Kapitalisierung groß genug, sowie die Aktien tatsächlich im ETF nachgebildet werden, ist alles im grünen Bereich.

    Ich gehöre zu den Verrückten die weiterhin der Meinung sind, dass ein ETF nicht die Aktien des Trägerportfolios besitzen muss bzw. ausschließlich. Wertpapierleihe und SWAP ermöglichen dem Anbieter Geld zu sparen und diese sind auch für Eventualitäten abgesichert. Ein SWAP Partner muss ja etwas besitzen was etwas wert ist zur Absicherung, das Potentielle Ausfallrisiko liegt bei 10%.

    Wer hier bereits kalte Füße bekommt sollte mal seine Bank fragen mit wieviel Eigenkapital sie aufgestellt ist, wo insbesondere hier in Deutschland tonnenweise Tagesgeld darauf gebunkert wird, und das trotz (oder wegen?) einer zerbröselnden EU. Hier gibt es deutlich höhere Gefahren als SWAP Geschäfte im Wertpapierhandel.

    Für so Leute wie mich ist eher die Einzelaktienvariante besser. Ich brauche einfach die ständige Bestätigung der Eingänge und ich möchte gerne in die Unternehmen investieren, die ich persönlich für interessant halte. Damit bin ich besser gefahren, als ich anfangs gedacht habe, obwohl ich auch so einiges mal daneben gegriffen habe. Obwohl ich nicht sonderlich auf den Kurswert achte, habe ich jetzt wieder einen Höchststand. Wichtiger sind die Einnahmen, von denen lebe ich heute zum größten Teil. Die Einnahmen aus Dividenden sind stetig steigend, selbst wenn man nicht mehr viel investiert so wie ich.

    Richtig, man muss sich wohl fühlen, das ist die höchste Garantie dass man investiert bleibt und dabei bleibt. Für mich beispielsweise sind Dividenden lästiger Kram der durchversteuert werden muss. Wieviel Eisen im Feuer liegt definiere ich durch meine Asset-Allokation und da soll soviel Eisen im Feuer bleiben wie ich anfangs definiert habe und nicht ständig wieder rausfließen. Meine Haupteinnahmequelle ist mein Job, was ich zum Leben brauche bekomme ich daher und das was übrigt bleibt fließt ins Depot.

     

    Erstaunlich, dass über die Deutsche Bank so viel geschrieben wurde. Deutsche Bankaktien sind die Sorgenkinder im DAX. Ich habe da sogar mal 4 Monate gearbeitet, länger habe ich es nicht ausgehalten. Die ganzen Skandale wundern mich nicht wirklich. Ich schätze, dass Deutsche und Commerzbank sich in absehbarer Zeit zusammenschließen. Besser wird’s dadurch sicher nicht. Damals hat die Commerzbank die Dresdner übernommen und ich hatte nie das Gefühl, dass diese Bank dadurch besser wurde. Unsere beiden Hauptbanken sind vom Geschäftsmodell und vor allem von der Führung einfach nur noch eine Katastrophe. Trotzdem besitze ich 45 Aktien von der Deutschen Bank, bekomme die Tage eine Minidividende und freue mich, dass die Börsenonkels .. äh Trader .. das ganze Geld der Kapitalerhöhung bekommen haben. Super Sache das, nur leider nicht für die Aktionäre. Von daher glaube ich auch nicht an den Turnaround.

    Ich auch nicht, man darf auch nicht vergessen, wie leben in einer Boom Phase. In einer Phase billigsten Geldes. Wer jetzt nicht mit-boomt hat ein ernsthaftes Problem. Die große FInanzkrise der EU steht ja schon direkt vor der Haustür. Griechenland siecht vor sich hin, keinerlei Besserung in Sicht, riesige Target 2 Salden, kein Binnenhandel, marode Währung, Zombie Firmen die durch 0-Zins-Anleihen am leben gehalten werden und Italien erpresst die EU. Der große Hammer kommt erst noch. Die einzigen Banken denen ich in Deutschland noch ein einigermaßen aktzeptables Eigenkapital-Verhalten zuschreibe wären die Volksbanken/Sparkassen oder einzelne Spezialbanken. Die werden das System aber nicht retten können.

    Den ganzen Gemüsekram esse ich auch ganz gerne, aber das ist mir zu einseitig. Ich esse fast alles und mache mir nicht so viele Gedanken darum. So lange niemand meint, mich damit quälen oder missionieren zu müssen, soll jeder glücklich werden, wie er will. Nur ich bin da draußen, weil es nicht mein Ding ist. Ich rauche nicht und das ist mein einziger Verzicht. Das Leben ist zu kurz, um sich selber zu beschränken. Aber das soll jeder so halten wie er lustig ist.

    Auch hier schließe ich mich an. Ich esse das worauf ich Lust habe und was mir schmeckt. Werden es zuviele Kilos mache ich entsprechend mehr Sport oder schränke mich kurzzeitig mehr ein. Es nervt mich tierisch wenn mir Freunde immer ihre Lebensgeschichte in Sachen Essenumstellung (Low Carb und weiß der Teufel was) erzählen wollen. Interessiert mich einfach wirklich nicht.

    Ich lenke dann Themen gerne auf Auto, Finanzen, Politik und Filme/Serien um 😉

  29. Freelancer SebastianFreelancer Sebastian

    @ Mattoc

    In meinem Portfolio befinden sich solide Dividendenzahler wie J&J und BASF ebenso wie solide wachsende Unternehmen wie Disney und Adidas. Hinzu kommen Wachstumstitel wie Amazon und Alphabet ohne Dividende.

    Ich interessiere mich in erster Linie für den Erwerb konkreter Unternehmen und erst in zweiter Linie für Dividendenrenditen, etc.

    Nehmen wir eine solide Firma wie Adidas. Wenn diese in den nächsten Jahrzehnten um 8% p.a. wächst, dann findet nach der 72er-Regel alle 9 Jahre eine Verdopplung statt (Ja, richtig. Ist alles nur ein theoretisches Beispiel und kann ganz anders verlaufen….).

    Wir wären dann in knapp 35 Jahren ohne Splits bei einem Preis von ca. 3000€ pro Aktie. Mein Einstandskurs beträgt ca. 54€. Das sollten einige tausend Prozent sein.

    Ich weiß, das ist alles nur Theorie. Adidas kann auch pleite gehen. Das halte ich aber für sehr unwahrscheinlich. Und da wären noch dutzende andere Unternehmen im Portfolio.

    Es ist richtig, dass ein ETF ein wunderbares Instrument zur Diversifikation ist. Gerade bei kleinen Sparsummen (für unsere Kids) ein Geschenk der Finanzbranche.

    Meiner Meinung nach kann man es aber mit der „Wissenschaft“ von der Diversifikation auch übertreiben. Aber gut, jeder wie er mag. Ich fühle mich wohl, das ist erst einmal wichtig.

  30. Freelancer SebastianFreelancer Sebastian

    @ Oliver, Claus und „alte Hasen“

    Da würde mich doch glatt interessieren, ob ihr nach einigen Jahrzehnten nicht Aktien mit mehr als tausend Prozent im Portfolio habt.

  31. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    @Sebastian,

    ich bin zwar verhältnismäßig alt, würde mich aber nicht als alten Börsenhasen sehen wollen.

    Trotzdem meine Meinung dazu. Ich habe keine Aktie seit Jahrzehnten im Depot. Mein größtes Kursplus ist bei Deutsche Post von 450%. Das kommt aber auch nur zustande, weil die Dividenden steuerfrei gezahlt, und vom Kurs abgezogen werden. Mein Einstandskurs sank beständig auf derzeit 6,087 Euro.

    Daimler +150%, Telekom +100% … (durch günstiges Timing)

    Deine obige Theorie des ewigen Wachstums kann ich nicht teilen. Ich sehe die normale Entwicklung eher wie bei GE. Unternehmen haben eine Sturm- und Drang-Phase mit starkem Wachstum, wenn sie in einen dankbaren Markt hinein gegründet werden, siehe Google, Apple, Amazon, Facebook etc. Dann folgt eine Phase der Sättigung, dann der Beharrung und Verteidigung, dann der Abstieg. Wenn sie Glück haben, können sie noch Jahrzehnte bescheiden ihr Dasein fristen.

    Ein immerwährendes Wachstum mag im Großen und Ganzen der Weltwirtschaft stimmen, aber nicht für einzelne Unternehmen. Wobei es natürlich richtig ist, dass ein Anleger während seines ganzen (Anleger-)Lebens nur Wachstum in einer Firma kennen lernen kann.

    Ich denke auch, dass wir seit 1989, der Öffnung des Ostens, eine konjunkturelle Sondersituation hatten. Dieser euphorischen Blase, verbunden mit der jetzigen Geldschwemme billiger Schulden wird und muss eine Ernüchterung folgen.

    Ich will das nicht Crash nennen, sondern eher Rückkehr zur Normalität.

    Ich habe das mal hier am Beispiel Coca Cola verdeutlicht, was mir da so vorschwebt. Das ist wie alles natürlich reine Theorie und einfach nur meine Gedanken dazu. Kein Mensch weiß, was wirklich sein wird.

    Schönen Tag

    MS

  32. Oliver

    @Daniel

    Das ein Wert sich komplett verabschiedet, wird im allgemeinen überschätzt. Man ist mit dieser Situation häufiger konfrontiert, wenn man kleine Werte nimmt. Natürlich zerlegt es auch immer mal wieder eine große Firma, aber wenn man genügend unterschiedliche Werte hat, ist es verkraftbar. Viel häufiger hat man Unternehmen, die sich nicht gut entwickeln und dann jahrelang vor sich hindümpeln. Deswegen vertrete ich die Meinung, dass man sich trennen soll, wenn das Geschäftsmodell nicht mehr funktioniert und keine Trendwende absehbar ist. Die angesprochenen deutschen Banken funktionieren seid einiger Zeit nicht mehr, gleiches gilt für unsere Energiewerte E.on und RWE. Man kann natürlich darauf setzen, dass es sich ändert und man von dem niedigen Niveau überproportional profitiert.  Man kann damit dann jahrelang auf Wertpapieren sitzen, die nichts bringen und woanders besser angelegt wären. Man muss es abwägen, ob man es machen möchte. meine Erfahrung ist, dass man im allgemeinen mit einem Wechsel zu einem erfolgreichen Unternehmen besser fährt.

    Bei den ETFs sind natürlich auch viele alte Hasen investiert. Börse ist eine zeitlang spannend, aber wenn Du sehr lange regelmäßig investierst, dann wird es irgendwann Routine. Ich habe in einer Zeit mit der Börse angefangen, wo noch kein Mensch an ETFs gedacht hat. Meine ersten Käufe waren 1984 mit 18 Jahren. Ich muss allerdings sagen, dass ich in meinen frühen 20ern ziemlich viel ausprobiert habe, wobei ich dadurch nicht so richtig viel gewonnen habe. Manches lief toll, anderes katastrophal. Im übrigen wurde auch schon damals diskutiert, ob man mit Dividenden sich frei sparen kann. Da das Zinsniveau  ganz anders war, gab es viele Anhänger von Anleihen. Ich kann mich noch gut erinnern, dass meine damalige Freundin bayrische Landesbankanleihen mit 7% Zins bei einer Stückelung von 100 DM gekauft hat. Das war viel mehr als die durchschnittliche Dividendenrendite, hatte kein Risiko und deckte die Inflation plus ein paar Prozent ab. Tatsächlich wären Aktien langfristig viel besser gewesen. Es gab damals einfach nicht so viele Möglichkeiten, sich zu informieren.

    Was der Handel oder die Liquidität bei Einzelaktien oder großen ETFs betrifft, nimmt sich das nicht sonderlich viel. Grundsätzlich sollte man bei extremen Schwankungen nichts verkaufen (müssen). Man kann höchsten versuchen zu kaufen. Vor kurzem war ein guter Einstiegspunkt bei russischen Aktien wegen der Handelsbeschränkungen durch den Westen. Es gibt sonderbarerweise aber immer wieder Zeitgenossen, die die Panik bekommen und genau dann ihre Aktien verkaufen. Angst und Gier sind die schlechtesten Parameter bei der Geldanlage. Das nimmt die Investition in ETFs durch ihre Monotonie ein bisschen raus, was ein wesentlicher Vorteil ist. Die meisten Menschen haben beim Geld einfach zu viele Emotionen.

    Aber Einzelaktien bekomme ich genauso schnell verkauft wie ETFs. Ich habe dank Matthias z.B. ein Lynx-Konto und muss sagen, dass es um Längen besser ist als mein Consors-Konto. Keine teuren Währungsumrechnungen mehr bei den Dividenden (Ein Kostenpunkt, der vielen nicht auffällt) und die Käufe sind von den Kosten so niedrig, dass ich bei eine Anlagesumme von z.B. 1.000 $ bei 0,5% liege (5 $). Das ist marginal und kein vergleich zu Consors. Und die Aktien kaufe/verkaufe ich innerhalb von Sekunden, aber das gilt auch für Consors und mit Sicherheit für jede andere Bank in der heutigen Zeit.

    Was die Dividenden betrifft, muss man sehen, an welcher Stelle man steht. Ich decke damit meine monatlichen Kosten ab, verbrauche also den größten Teil seid Ende letzten Jahres. Wenn ich z.B. noch 10 – 20 Jahre sparen müßte, würde ich auch mehr Wachstumswerte einstreuen. Obwohl ich selber davon einige besitze wie Alphabet, Facebook oder meine größte Position mit Apple. Die beiden erstgenannten passen nicht mehr gut zu meinen jetzigen Lebensverhältnissen. Ich behalte sie dennoch, weil ich genug Dividenden bekomme und diese Firmen nach wie vor sehr chancenreich sehe. Ich habe mit Taiwan Semiconductor Manaufacturers (TSM) auch eine taiwanesische Position aufgebaut, die sich sehr erfreulich entwickelt hat. Sie haben die letzten Jahre die Dividende kontinuerlich gesteigert und dieses Jahr sind es wieder mehr als 10%.  Damit meine ich, nicht nur amerikanische oder deutsche Werte zu kaufen, sondern auch etwas über den Tellerrand zu schauen.

    Großen Aktionismus wie z.B. „ich verkaufe 4% meiner Aktien“ wollte ich nie machen. Heute kann ich das sicher ohne Probleme, aber ich weiß nicht, wie blöd ich in der Birne sein werde, wenn ich mal 80 bin und der Kalk immer mehr zu rieseln beginnt. Machen wir uns nichts vor: Im Alter werden wir nicht schlauer. Da braucht man etwas, wo man nicht großartig überlegen muss. Automatisch gezahltes Geld auf dein Konto ist halt das einfachste.

    @Freelancer: Ja habe ich, z.B. was mit Äpfeln :).

    Grüße Oliver

     

     

  33. Freelancer SebastianFreelancer Sebastian

    @ Matthias

    https://www.fool.com/investing/general/2013/04/09/what-happened-to-the-first-12-stocks-on-the-dow.aspx

    Ich denke nicht, dass JEDES Unternehmen nach einer gewissen Zeit einfach so verschwindet. Es wandelt sich, übernimmt neue Geschäftsbereiche oder wird von aktuellen Dickschiffen ihrer Zeit übernommen.

    Solange Menschen Unterhaltung suchen, wird es Disney geben. Aber gut, ich kann mich irren und sollte da demütig bleiben.

    Ich sichere mich ab, indem ich immer wieder neue Investments tätigen werde.

  34. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    @Sebastian,

    ich denke ja nicht, dass es unwillkürlich in der Pleite enden muss. Das ist mir schon klar, dass es meistens in Übernahmen etc mündet.

    Meiner Meinung nach kann/darf man eben nur nicht mit ewigem Wachstum in einer Firma rechnen, sondern eher mit einer „ballistischen Kurve“ 😉 Also, dass irgendwann mit Nachlassen des Schubs die Gravitation (Abgleiten in unternehmerisches Phlegma) gewinnt.

    Manchmal ändern sich in wenigen Jahren die Zustände wie bei GE. In dem Fool-Artikel von 2013 (erst 5 Jahre) sprach man noch von „GE is still going strong.“

    Würde heute vielleicht schon anders formuliert werden.

    Schönen Tag

    MS

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