Leserbrief: Familienvater Matthias (57) kauft fleißig ETFs und Dividendenaktien. Er will bis zur Rente 1 Million Euro im Depot haben

Ich bin mal wieder verstärkt auf meinen Lieblingsseiten unterwegs: TimSchaeferMedia, finanztip.de
Ich bin 57, verheiratet und glücklicher Vater von Zwillingstöchtern.

Mein Depot besteht aus folgenden Aktien:

  • Altria
  • Berkshire Hathaway B
  • IBM
  • Johnson & Johnson

Ich habe diese ETFs:

  • iShares MSCI World UCITS ETF
  • iShares STOXX Global Select Dividend 100 UCITS ETF (DE)
  • iShares MSCI Emerging Markets UCITS ETF USD
  • Lyxor Nasdaq-100 UCITS ETF – USD

(Alle ETFs in der ausschüttenden Variante)

In der Überlegung sind noch ein ETF auf den S&P 500 oder Dow Jones Index. Und eine Aktie aus dem Bereich der Brennstoffzelle. Power Cell aus Schweden ist interessant, da sie mit Bosch arbeiten. Für LKW und ähnlich große Nutzfahrzeuge wie Überlandbusse, Züge auf nicht elektrifizierten Strecken ist eine Batterie keine adäquate Lösung wegen der Ladezeiten. Stehende Nutzfahrzeuge verdienen kein Geld.

Die Strategie “Buy and Hold” für die Altersvorsorge ist aus meiner Sicht eine gute Möglichkeit, Kapital zu bilden. Die wichtigen Faktoren sind Zeit und Ertrag pro Jahr bei einer langfristigen Anlage. Ich habe die Kurschwankungen der letzten Wochen gut nutzen können. Es gilt Kaufen, wenn andere Verkaufen. Fand ich immer nett, wenn Andre Kostolany das propagiert hat, alle nickten, sie haben es aber nicht gemacht.

Die Berkshire-Aktie ist ein guter Kauf

Ich habe gestern einen Beitrag über die Berkshire Hathaway-Aktie gelesen. Da war von ca. 20% Wertsteigerung pro Jahr seit 1965 die Rede. Selbst wenn es nur 10% sind, ist es ein gutes Ergebnis und die Aktie ein Kauf, trotz des hohen Alters von Warren Buffett und Charlie Munger. Und das Börsengeschehen lässt beide ein stattliches Alter erreichen. Sie hängen wohl nicht ab und langweilen sich, sondern stehen wohl nach wie vor mitten im Leben.

Aber was macht man, wenn man die Früchte des langen Sparens genießen möchte mit dem Eintritt in die letzte Lebensphase ohne Arbeit, aber mit ein oder zwei Hobbys, die Geist und Körper fordern?

Die Renten sind mau. Der Grund für mein Aktiensparen. Dass es so ist, liegt meiner Meinung nach an der kleinkarierten Denksweise bei der Mehrheit der Politiker und schlecht informierten Bürgern. Aktien sind gefährlich. Die Abstürze 1928/29, die schlimmen Erfahrungen am Anfang der 2000er mit dem Neuen Markt, der Bankenkrise und der Finanzkrise in der EU. Und die Angst vor Verlusten. Die Menschen in Deutschland brauchen Garantien. Nur diese Erfahrungen decken sich nicht mit dem Ergebnis. Die Wirtschaft brummt und es wird weiter so sein. Cloud, Digitalisierung und Automatisierung stehen wohl erst im unteren Drittel ihrer Entwicklung. Das ist das Treibmittel für die Erneuerung von Fahrzeugen jeder Art weltweit (Elektrifizierung, Recycling, umweltfreundliche Energiesysteme …).

Natürlich treiben auch die niedrigen Zinsen den Markt. Höhere Nachfrage hat meistens eine Preissteigerung zur Folge. Ob es tatsächlich einen signifikanten Einfluss hat, wenn sehr viele mit Wertpapieren sparen, kann ich nicht abschätzen. Wird aber von der steigenden Zahl der Wertpapiersparer konsequent “Hold and Buy” angewendet, dann dürfte dies den Einfluss der Panikverkäufer und Zocker dämpfen können. Das würde die Wertpapiere nochmals stabilisieren.

Ich kaufe hauptsächlich ausschüttende ETFs und Dividenden-Aristokraten

Also ich investiere mit Sparplänen in erster Linie in ausschüttende ETFs und einige Aktien, die zu den Dividenden Aristokraten gehören. Das hat aus meiner Sicht den Vorteil, dass dieses abstruse Steuermodell für thesaurierende ETFs umgangen wird. Und die Ausschüttungen werden wieder angelegt, was die anteilige, ausgeschüttete Wertsteigerung in weitere Anteile wandelt. Das ist mir lieber als ein intransparenter Anstieg des Nettoinventarwertes.

Einzige Ausnahme ist Berkshire Hathaway B im Depot. Die A kann ich nicht finanzieren ?. Hier gibt es leider keine Ausschüttungen. Aber die bisher überdurchschnittliche Wertsteigerung kann ich nicht links liegen lassen. Ansonsten habe ich ETFs und Aktien (MSCI World, Nasdaq 100, Emerging Markets, BASF, Altria, Johnson und Johnson, IBM). Es gibt bestimmt noch profitablere Depots, aber meins erfüllt meine Anforderungen. Bei schlechter Performance ist auch mal ein Verkauf eines Papiers sinnvoll. Man muss dabei die Ursache für die schlechte Performance zur Bewertung heranziehen.

Bis zur Rente will ich 1 Million Euro im Aktienvermögen haben und 50.000 Euro Dividende im Jahr kassieren

Ziel ist es, mit dem Renteneintritt in 15 Jahren ein Aktienvermögen von ca. 1.000.000 Euro aufzubauen und eine Dividendenrendite von ca. 5% pa zu erzielen. Vorhandene Aktien und Sparpläne machen dies nach derzeitiger Lage möglich. Langfristige Renditen von 8 bis 10 % pa für DJ, S&P, NASDAQ100 und eine hohe Sparquote von 1000€/pM und reinvestieren der Dividenden machen dies Ziel rein rechnerisch möglich.

Ich will die Aktien später gar nicht verkaufen, außer der Berkshire. Ich will mit dieser Strategie 50.000€ im Jahr an Dividenden vor Steuern erzielen. Nach derzeitigem Stand 3.125 Euro im Monat nach Steuern. Das schließt die Rentenlücke deutlich. Und für die Kinder gibt es auch noch was zu erben. Ich weiß, das ich die Inflation noch berücksichtigen muss.

Bei der Dividendenrendite muss der Kaufwert des Wertpapiers gesehen werden. Wenn das Wertpapier jedes Jahr um 10 % steigt, steigt automatisch die Dividendenrendite der vorhandenen Papiere mit, wenn die Ausschüttungen konstant bleiben oder steigen, weil der (Ein-)Kaufswert relevant ist. Ein typisches Merkmal der Dividenden Aristokraten. Deshalb sind 5% auch kein abgehobenes Ziel. Es gibt Firmen, die deutlich über 5% ausschütten, vor allem in den USA.

Aktienfinder.net hat gute Übersicht über Dividenden-Aristokraten

Die Seite https://aktienfinder.net/dividenden-aristokraten liefert 100 Firmen, die als Dividenden Aristokraten firmieren. Die Seite kann hilfreich bei der Suche nach geeigneten Aktienkandidaten sein. Da ist für jeden Geschmack und jede Möglichkeit was drin.

Langfristiges Sparen mit Wertpapieren zahlt sich aus. Selbst wenn es immer Marktschwankungen unterliegt. Dividenden liefern für das Alter ein adäquates passives Einkommen. Man hat damit zum einen Bargeld und eine ordentliche Liquidität für den großen Notfall. Das Geld nach einem Verkauf von Wertpapieren ist fast so schnell verfügbar, wie Geld vom Konto unter Normalbedingungen.

Eine Riesterrente und eine Lebensversicherung habe ich auch noch. Aber deren Performance ist schlecht im Vergleich zu meinen Aktien und ETFs. Es lohnt sich nur, da der Staat Geld dazu gibt bei der Riester Rente und die Lebensversicherung nicht besteuert wird.

Miete muss ich nicht zahlen und die Immobilie ist abbezahlt. Sie war günstig, weil die Bankenkrise die Preise in den frühen 2010er Jahren gedeckelt hat. Auto fahre ich. Einen Dacia mit recht günstigem LPG-Antrieb.

Eine Versicherungsmaklerin kam zu Besuch und wollte mir was aufschwatzen

Für meine Kinder lege ich Geld seit der Geburt in ETFs an. Lustig war, dass mir eine Bekannte eine Versicherungsmaklerin empfohlen hat. Da gibt es eine super tolle Führerscheinversicherung für Kinder. Das ist viel sicherer als Aktien. Das war lustig, wie diese aufgetakelte Dame mit betäubendem Parfüm mir vorgerechnet hat, wie gefährlich Aktien und ETFs sind. Besser sind allenfalls aktiv gemanagte Fonds, weil da Profis arbeiten, die sich mit der Thematik besser auskennen als ein Amateur, wie ich. Das mag sein. Deswegen kaufe ich ETFs, die verstehe ich nämlich und die Profis zahlen andere.

Ich habe dann mal in meinen Lieblingsberuf Dentist gewechselt und ihr die Zähne gezogen, in dem ich ihr gezeigt habe, wo Fehler in ihrem Ansatz stecken. Die ist dann beleidigt abgerauscht. Meine Riester Rente bei der Union Investment wollte sie in einen Sparvertrag wandeln. Super Angebot und super sicher. Der Riester ist bei 8% p.a. im Plus (16 Jahre mit 2100€/p.a.). Der angebotene Sparvertrag kam auf 0,1% über die gesamte Laufzeit, wegen der Kosten und niedrigen Zinsen. Das kam erst raus, als ich ausgerechnet habe, wieviel ich eingezahlt hätte und das ins Verhältnis zum Ertrag gesetzt habe. Mir wurde dann gesagt, dass man das so nicht rechnen kann. Warum, konnte sie mir nicht erklären.

Die Lösung der Dame: “Das hat was mit Mathematik zu tun, das ist für die meisten einfach zu schwierig.“ Ach so, ich bin Dipl.-Ing. Auch das Argument mit dem Totalverlust kam. Geht der Fonds pleite, muss aber bekanntlich der Anbieter das eingezahlte Kapital garantieren. Das wurde als Märchen bezeichnet.

Blöder Versicherungsschrott

Ich bin jetzt ein chauvinistischer Besserwisser, aber mit mehr Geld, als ich mit diesem blöden Versicherungsschrott erzielen könnte. Und genau hier finden sich die Gründe, warum die Menschen arm bleiben wollen. Aktien sind Teufelswerk und nur Versicherungen bieten dem Menschen die nötige Sicherheit für ihr Geld. Man kann es direkt an den Prachtbauten dieser Unternehmen ablesen, warum bei denen das angelegte Geld sicher ist. Aber, es waren lustige 15 Minuten – also für mich.

Ich wünsche allen Lesern und Dir weiterhin viel Erfolg bei den Anlagen, Gesundheit und ein aufregendes, angenehmes Leben!

3.4 5 Stimmen
Beitragsbewertung
92 Kommentare
Inline Feedbacks
Alle Kommentare anzeigen
Martin
2 Monate zuvor

Tja, da könnte allerdings ein kleines Problem geben, wenn der Staat auf die Idee kommt, Vermögende Immobilienbesitzer!) stärker zu besteuern…
Ansonsten Glückwunsch zur erfolgreichen Geldanlage

Herbi
2 Monate zuvor

ich gehe ähnlich vor. Ich habe zu 95% ausschüttende ETF im Depot ( Vanguard Developed World und Emerging Markets, sowie etwas Europa und Asia Pacific). Der Rest sind klassische Dividendenaktien. Ich kalkuliere jedoch mit deutlich geringeren Ausschüttungen in Höhe von 2 bis 2,5%. Die Einzelaktien gefallen mir nicht so gut, ich bin zu faul um mich darum zu kümmern. VG H

Mke
2 Monate zuvor
Antwort an  Herbi

Die 5% beziehen sich auf die Rentenzeit Nicht jetzt.

XYZ
2 Monate zuvor

Nur 3 Einzel-Dividendenaktien, schlecht diversifiziert.
Ein paar ETF, gut diversifiziert.

Peter
2 Monate zuvor
Antwort an  XYZ

Berkshire ist ja sowas ähnliches wie ein ETF (der 50% des Geldes in Apple steckt und viel nicht-investiertes Geld hat). Stimme dir vollkommen zu.

-M
2 Monate zuvor
Antwort an  Peter

Du kennst dich mit BRK aber nicht so gut aus tbh…. würde mir mal die Geschäftsberichte näher ansehen.

-M

Bruno
2 Monate zuvor
Antwort an  -M

Mein Frühwarnsystem schlägt aus aber du bist hier der Meister der Erkennung 😉

-M
1 Monat zuvor
Antwort an  Bruno

Ich weiß was du meinst, aber ich fand Peters Antwort irreführend ggü BRK

-M

Matthias
2 Monate zuvor

Hallo werter Leserbriefschreiber,
ich bin in dem Bereich Aktien/ETFs noch absoluter Neuling. Wo siehst du den steuerrechtlichen Unterschied bei ausschüttenden und thesaurierenden ETFs? Meiner (kurzen) Recherche nach werden beide gleich besteuert.
Viele Grüße
Matthias

Der Domi
2 Monate zuvor
Antwort an  Matthias

Hi, ich würde dir folgendes Video von Saidi empfehlen:
https://www.youtube.com/watch?v=eAY6iZ6mlyw&t=226s

Peter
2 Monate zuvor
Antwort an  Matthias

Ist auch totaler Quatsch sich auf Dividenden/ausschüttende Etf zu fokussieren. Da bezahlt er jedes Jahr 12500€ Steuern die er nicht zahlen müsste (er will ja die restlichen 37.500 wieder anlegen solange er sie nicht benötigt), wenn die Unternehmen/ETF das Geld wieder anlegen würden statt auszuschütten. Hat er nicht-ausschüttende ETF/Aktien könnte er selbst viel besser entscheiden, wann er das Geld benötigt und nur dann Steuern zahlen.

Mke
2 Monate zuvor
Antwort an  Peter

Nein ich will das Gekd zur Auffüllen meiner jährlichen Rentenlücke.

Matthias
1 Monat zuvor
Antwort an  Peter

Hallo Peter,

bitte richtig lesen. Das Ziel sind 5% Dividendenrendite zum Beginn der Rentenzeit.
Dies ist ein passiver Geldstrom, aus dem ich meine Rentenlücke schließen will. Unabhängig davon, ob ich Anteile verkaufe oder Dividenden kassiere, müssen Steuern gezahlt werden. Mal davon abgesehen, das der Abzug relativiert werden kann. Man muss in Deutschland auch als Rentner eine Steuererklärung abgeben. Da wird dann mit deinem persönlichen Steuersatz gerechnet. Von Finanztip kam zur Besteuerung von thesaurierenden und ausschüttenden ETFs ein gutes Video.

Missachtet wird bei Dividenden der Fakt, das der persönliche Kaufkurs bei der Berechnung entscheidend ist, nicht der aktuelle Kurswert. Unter diesem Link wird es exemplarisch am Beispiel der SAP Aktie gezeigt.Es ist zu unterscheiden zwischen der Angabe der aktuellen Dividendenrendite eines Wertpapiers und der persönlichen Rendite. Die ergibt sich aus der aktuellen Ausschüttung und dem persönlichen Kaufkosten für das Wertpapier. Der persönliche Kaufkurs sollte nach langer Anlage wesentlich unter dem Wert des tatsächlichen Kaufkurses liegen. Ist das nicht so, dann hat das Wertpapier eine negative Wertentwicklung. Ein Wertpapier wurde für 100 Euro gekauft. Die Wertentwicklung pro Jahr beträgt 10%. Das bedeutet nach 10 Jahren Anlage einen Wert von 259,37 Euro. Gezahlt wird nach diesen 10 Jahren eine aktuelle Dividendenrendite von 1%. Das sind 2,5937 Euro. Bezogen auf den Kaufwert jedoch 2,5937%. Die Rendite hat sich mehr als verdoppelt. Somit sind Ausschüttungen größer 5% auf den Kaufwert auch kein Hexenwerk. Hält man sich an die Regel das Geld aus Dividenden zu reinvestieren hat man auch noch mehr Anteile. Mehr Anteile bedeuten mehr Ausschüttungen. Das ist für mich angenehmer als ein Nettoinventarwert, der das aber auch abbilden sollte.

Mke
2 Monate zuvor
Antwort an  Matthias

Es gibt eine Vorabbesteuerung. Ich finde das Verfahren umständlich und das Geld ist erst mal vorab bezahlt und die damit weg, bevor was passiert ist. Der Betrag nuss der selbe sein für ausschütten und thesaurierend. Aber bei Ausschüttungen zahle ich erst, wenn es eine Ausschüttung gibt. Mich stört es einfach. Ausserdem sind mir mehr Anteile lieber als ein intransparenter Nettoinventarwert.

Thomas
1 Monat zuvor
Antwort an  Mke

Die Vorabbesteuerung eines thesaurierenden ETFs passiert 1x jährlich voll automatisch durch die Depotbank. Null Aufwand, Null umständlich. Aktuell Dank niedrigem Leitzins geht die Steuersumme ebenfalls gegen Null.
Ausschüttungen hingegen gibt es mehrmals im Jahr, und die werden dann voll mit 25% plus Soli besteuert. Das Geld ist dann wirklich weg. Steuerstundungseffekt adieu.
Warum mehr Anteile mit weniger Wert besser sind als wenige Anteile mit einem insgesamt höheren Wert verstehe ich auch nicht.

Matthias
1 Monat zuvor
Antwort an  Thomas

Schau Dir mal das an: https://www.youtube.com/watch?v=1lbBrBYWkMY
Das wieder angelegte Geld entfällt später bei der Besteuerung. Langfrisitig war der Unterschied bei der Steuer tatsächlich marginal bei den durch gerechneten Modellen.

DanielKA
1 Monat zuvor
Antwort an  Mke

Mag vielleicht für Aktien stimmen, bei Ausschüttungen von Fonds ist die Aussage falsch. Da lohnt sich dann steuerlich er thesaurierende ETF (sofern der jährliche Freibetrag ausgeschöpft ist).

Bei sowas sie Berkshire oder Alphabet kann der Anleger in der Theorie in die Ewigkeit compounden, solange die Gesellschaft keine Dividenden ausschütten und weiterhin erfolgreich sind und er keine Anteile verkauft.

Last edited 1 Monat zuvor by DanielKA
Matthias
1 Monat zuvor
Antwort an  DanielKA

Schau Dir mal das an: https://www.youtube.com/watch?v=1lbBrBYWkMY
Das wieder angelegte Geld entfällt später bei der Besteuerung. Langfristig war der Unterschied bei der Steuer tatsächlich marginal bei den durch gerechneten Modellen.

Vroma
2 Monate zuvor

Weltklasse. Sowas liest man gerne 🙂

Chris342
2 Monate zuvor

Ein sehr schöner Leserbrief! Ich stöbere gerne auf dieser Seite. Die Storys motivieren einen und man erhält authentische Informationen. Ich finde die Argumentation mit den Fonds, die von Profis gemanagt werden, sehr lustig. ETFs werden doch auch von Profis entwickelt. Diese sind smarter und regelbassiert. Ich als ITler bevorzuge Produkte die nach klaren Kriterien ausgesucht werden. Die Disziplin nicht einzugreifen besitzen die wenigsten Menschen. In den letzten Jahren sind an der Börse und in der Welt Dinge eingetreten, die man so nicht für möglich gehalten hat. Simpel in ETFs und oder Aktien investieren, diese regelmäßig besparen, sich keine unnötigen Versicherung aufquatschen und das Leben genießen! So kommt man schon gut voran. Großen Dank an Tim und die Community! Macht weiter so!

Ralf
2 Monate zuvor

“Ich bin 57, verheiratet und glücklicher Vater von Zwillingstöchtern.”

Wie alt sind deine Kinder? Geht es bald in Richtung Ausbildung/Studium/Führerschein oder hast du eher recht spät angefangen eine Familie zu gründen? Davon hängt nicht unwesentlich auch ein Rentenzeitpunkt mit ab wegen anfallender Kosten. Nicht unerheblich wie wir derzeit feststellen bei unseren Kindern. Fällt einiges an wie Führerschein, Studium, Ausbildung.

“Aber was macht man, wenn man die Früchte des langen Sparens genießen möchte mit dem Eintritt in die letzte Lebensphase ohne Arbeit, aber mit ein oder zwei Hobbys, die Geist und Körper fordern?”

Mein Ziel ist es, mit 55 nur noch in Teilzeit oder ausschließlich freiberuflich zu arbeiten und eigene Projekte zu verfolgen. Gerne bis ins hohe Alter, aber freibestimmter. Es braucht dann aber einfach mehr Zeit für andere Dinge des Lebens. Auch die Gesundheit ist mit ein Thema was man mit 50+ schon mehr in den Blick nehmen muss.

@Dividenden Aristokraten: Ich nutze einen ETF der speziell auf ausgewählte Dividenden Aristokraten setzt. Bringt Ruhe ins Depot.

Mke
2 Monate zuvor
Antwort an  Ralf

Ich habe mich spät ür Familie entschieden. Sie sind Teenager. Meine Töchter sichere ich jede parallel mit 250€ pro Monat ab. Den Führerschein können Sie sich jetzt schon locker leisten. Und Sie haben noch Zeit bis es soweit ist. Das vorhandene Vermögen ist inzwischen umstellen. Sie müssen später mit dem Geld zurechtkommen. Was immer yie auch machen.
Ich gehe in 10 Jahren in Rente. Meine Frau wird in 15 Jahren in Pension gehen können nach derzeitiger gesetzlicher Lage.
Was den “Job” angeht ist es so das er sehr interessant ist und mir nachwirvor Spaß macht. Die meisten Kollegen sind 20 bisc25 Jahre jünger gut ausgebildet und motiviert. Ein gutes Team. Wir unternehmen auch privat einiges. Zudem streiten ich aktuell fast nur im HomeOffice. Und aus Kodtengründen strebt die Unternehmensleitung eine Quote von 60 Bus 70% an. Damit bin ich sehr flexibel.
Um welchen ETF handelt es sich bei dem Aridtokraten ETF? (WKN)?

Mke
2 Monate zuvor
Antwort an  Ralf

Die jungen Damen sind grad Teenager. Sie haben jede ein 6 stelliges Depot. Das monatlich mit 250€ bespart wird. Das reicht für die ersten Herausforderungen des Lebens.
Ein Job macht mir Freude. Er ist interessant, ich habe HomeOffice, Gleichzeitig, ein gutes Gehalt.
Was ist das für ein Aristokraten ETF? Schick bitte die WKN oder ISIN

1 Monat zuvor
Antwort an  Ralf

So einen Aristokraten-ETF habe ich mir auch mal überlegt. Mein logisches Denken hat mich aber davon bislang abgehalten. Vielleicht kannst du mir ja diese Logik-Lücke schließen:

Da hat man einen ETF der einen Index abbildet, der wiederum auf Unternehmen setzt, die z.B. 25 Jahre durchgehend die Dividenden erhöht oder zumindest nicht gesenkt haben. Soweit so gut.

Nun kommt eine Krise und die Unternehmen senken erstmalig oder auch nur ausnahmsweise die Dividende. –> Folge: Der index sortiert diese Unternehmen automatisch aus, somit fliegen die auch aus dem ETF.

Frage: Müsste es dann logischerweise nicht wieder 25 Jahre dauern, ehe die Aktie überhaupt wieder in den Index aufgenommen werden KANN? Ab Zeitpunkt der Senkung müsste doch die “Bewährungsfrist” neu starten, oder? Andernfalls wäre es doch Augenwischerei.

Für mich ergibt sich dann die Frage, wieviele Unternehmen es dann global betrachtet überhaupt noch in diesem index geben kann. Nicht umsonst hat der SPDR Global Dividend Aristocrats die Grenze schon auf 10 Jahre Div/-Erhöhung reduziert. Mit 25 Jahren Divs gibts aktuell meines Wissens nach nur den US Div. Aristocrats. Und auch hier besteht doch o.g. Gefahr, falls die USA auf dem absteigenden Ast landen.

Also ich halte daher eine Dividenden-Wachstumsstrategie tatsächlich nur mit (vielen) Einzelwerten für sinnvoll, wo auch solche Durststrecken nicht zu einem Verkauf zwangsläufig führen.

Wie seht ihr das?

LG

Matthias
1 Monat zuvor
Antwort an  Finanzguerilla

Ich habe noch einen Dividenden ETF. Die Strategie damit ging nicht auf, da hast Du recht. Den werde ich bei Gelegenheit verkaufen und das Geld in einen oder zwei echte Dividenden Aristokraten stecken.

Fit und Gesund
2 Monate zuvor

@Leserbriefschreiber, Alter 57 und möchte mit Renteneintritt in 15 Jahren eine schöne Summe im Depot haben, Du gehst aber echt spät in Rente 🙂

Sparta
2 Monate zuvor
Antwort an  Fit und Gesund

@FUG

Vielleicht wollte er 47 schreiben und hat sein tatsächliches Alter vergessen???… 😉

Vor lauter schaurig schönem Dividendenregen (sorry Free ;-)) kann dass schon mal vertauscht werden! 😉

Ich mach viele smileys nicht dass ich auch abgestempelt werde! 😉

Fit und Gesund
2 Monate zuvor
Antwort an  Sparta

@Sparta,
also ich bin Stand heute exakt 64 Jahre alt und seit einem Jahr in Rente, ist mir halt so aufgefallen mit den Zahlen bei dem Schreiber,

Als meine Ex-Kollegen mir heute Morgen gratulierten, meinte ich nur, erst Corona, jetzt Krieg nicht weit weg und was kommt dann? Ausserirdische?
was mich dabei selber sehr erstaunt, wieso ist der Depotstand nicht viel tiefer? Es fühlt sich irgendwie falsch an, ich für mich rechne jedenfalls nicht mit 10% per annum und das ist für mich absolut in Ordnung,

Berkshire ist immer wieder ein Wunder, weiss man aber nicht wie das rauskommt wenn Warren Buffett mal nicht mehr ist.

Wegen mir musst Du nicht übermässig viele smiley’s machen, nur W. konnte Keine machen, Verwechslungsgefahr ist eher gering.

🙂

Sparta
2 Monate zuvor
Antwort an  Fit und Gesund

@FUG

Alles Gute noch zum Geburtstag!

Ganz so schlimm fand ich jetzt Wolke nicht.
Ich habe es nicht erkannt/gesehen, dass er auch Sammy & Sparfuchs & Halupula gewesen sein soll.

Für mich war er eher der ältere Herr aus I, der mehr auf Vermögenssicherung bedacht, manchmal übertrieben pessimistisch, manchmal realistisch war, aber auch etwas Gegengewicht bei der doch überwiegenden Euphorie und reich-Rechnerei.

Aber es ist Tim’s Blog und das schlechte Benehmen (was mir eher bei Sammy-Sparfuchs aufgefallen ist) muss er sich definitiv nicht antun, wenn er nicht will!

Ansonsten sachliche Kritik oder unterschiedliche Meinungen gehören meiner Meinung nach schon dazu.

@Mke

Ich denke 5 % Ausschüttung bei 1 Mio ist mit dem Mix aus etf’s & Aktien evtl. unwahrscheinlich (natürlich abhängig von den unbekannten jeweiligen Positionsgrössen) und es liegt eher bei 3 %….

Ansonsten alles Gute für Dich & Deine family und mach Dein Ding!

Fit und Gesund
1 Monat zuvor
Antwort an  Tim Schäfer

@Tim Schäfer und @Sparta,
danke für die guten Geburtstagswünsche 🙂

Sabsi
1 Monat zuvor
Antwort an  Fit und Gesund

Liebe Fit und Gesund,

ich wünsche dir alles erdenklich Gute (leider nachträglich, war gestern unterwegs) zum Geburtstag und vor allem Gesundheit !!!
Bleib so, wie du bist – ist immer schön, von dir hier zu lesen!

Ganz liebe Grüße, Sabsi

Mke
2 Monate zuvor
Antwort an  Fit und Gesund

Na, schon vorher. Aber dann ist meine Frau in Pension. Habe ich blöd formuliert. Aber wenigstens hat es dich amüsiert

Dee
2 Monate zuvor

Wenn ich mir das letzte Jahr bzw. die letzten Monate so anschaue, bin ich mir ehrlich gesagt nicht mehr so sicher, ob ein ETF-Sparplan die perfekte Lösung für Anleger ist oder vielleicht doch nur ein Sparplan auf Berkshire Hathaway. Läuft es an der Börse gut, ist Berkshire stark, läuft es hingegen schlecht wie momentan, läuft Berkshire auch verdammt gut mit den verhältnismäßig defensiven Einzelwerten.

Wie denkt ihr denn darüber? Berkshire Hathaway oder lieber z.b ein ETF auf den S&P 500?

-M
2 Monate zuvor
Antwort an  Dee

Mein Sohn hat einen Sparplan auf BRK. Wieso ich nicht? Ich bin vlt zu blöd bisher gewesen….

-M

Sparta
2 Monate zuvor
Antwort an  Dee

@Dee

Ich glaube mich zu erinnern, dass Berkshire 2008 einen ähnlichen Drawdown wie der S&P 500 hatte…

Sparta
2 Monate zuvor

@Matthias

Etwas optimistisch wenn die 2 Jungs von Berkshire mitten im Leben stehen… 😉

Trotzdem ist es auch meine größte und steuerfreie Einzelaktien-Position. Ca. 3 % von den etf’s.

Ob man die Dividendenrendite auf den Einstiegskurs rechnen muss…

Ich würde sagen man kann es für die eigene “Motivation” machen, aber andere Faktoren sind auch wichtig und für manch andere geht die Rechnung gar nicht. 😉

Du rechnest kalkulatorisch mit ca. 10 % p. a. auf die nächsten 15 Jahre?

Kann evtl. klappen, muss es nicht. Tendenziell sollte bei Zeitdiversikation aber bei 15 Jahren wahrscheinlich was besseres als bei den meisten anderen Anlageklassen rauskommen.

Alles Gute Dir und viel Glück!

Mke
2 Monate zuvor
Antwort an  Sparta

“Ob man die Dividendenrendite auf den Einstiegskurs rechnen muss…”
Nicht der Einstiegskurs, sondern der tatsächliche Kaufkurs der Anlage. Da der Wert der Anlage steigt, hoffe ich jedenfalls und die Ausschüttungen auch, steigt somit die Dividendenrendite.

Mke
2 Monate zuvor
Antwort an  Sparta

Zitat:”sondern stehen wohl nach wie vor mitten im Leben.” Soll hessen, das sie sich trotz ihres Alters nicht zurückziehen, sondern mitmischen.

Einstiegsskurs habe ich nicht geschrieben, sondern Kaufkurs.

Ich glaube das die nächsten 20 Bus 30 Hagre die Erde massiv verändern und sich das wirtschaftlich positiv auswirkt. Optimismus halt

Dorian Gray
2 Monate zuvor

Genau mein Investment-Ansatz! Aus meiner Sicht absolut schlüssig. Die Haltedauer “ewig” und ein eisernes Buy & Hold macht so vieles so herrlich einfach und entspannt. Das ist Börse für Minimalisten. Herrlich, wenn man am Ende sogar noch mehr Rendite herausholt wie die Stockpicker.

Einziger Kritikpunkt: 4 Einzelaktien ist deutlich zu wenig Diversifikation (auch wenn Berkshire Hathaway dabei ist). Ich fahre mein Dividendenaktiendepot (nur 20 % vom Gesamtdepot) mit 20 Einzelaktien. Ansonsten nur ETFs. Ein reines ETF-Depot bringt unterm Strich die bessere Rendite (macht meine Frau, die Zahlen sind eindeutig), aber das ist mir dann doch zu langweilig. Außerdem liebe ich den Cashflow durch die Dividendenaristokraten. Ist natürlich reine Psychologie, weil am Ende die Gesamtrendite und nicht die Dividendenrendite entscheidend ist.

Mke
2 Monate zuvor
Antwort an  Dorian Gray

Die Auswahl von Einzelaktien ist aufwendig und ich will mich nicht verzetteln. Ziel ist es noch einige defensive Dividenden Aristokraten Aktien in den nächsten 12 Monaten ins Depot nehmen. Die Recherche und Bewertung ist aber aufwendig.

Mke
2 Monate zuvor
Antwort an  Dorian Gray

Ich will bei den Aktien in den nächsten 12 Monaten noch einige defensive Aristokraten Titel kaufen Bin da in der Recherche.

Freelancer Sebastian
2 Monate zuvor

Man sieht, es ist kein Hexenwerk. Stur und stetig sparen, investieren und Vermögen aufbauen. Was auch immer tatsächlich herauskommen mag – es wird mehr als Nichts sein. Ein ordentlicher Booster zur Rente. Gut so.

Mit konkreten Zahlen kann ich persönlich nichts anfangen. Ist Geschmackssache. Mehr als irgendwo sind wir abhängig von der Entwicklung an den Börsen. Wie die Renditen in Zukunft aussehen, kann niemand auf den Punkt berechnen.

Bei mir stehen aktuell nach zehn Jahren mit viel Glück 14% p.a. auf dem Zettel. Ich kann nicht davon ausgehen, dass sich das die nächsten zehn Jahre wiederholt. Vielleicht werden es 6% p.a. und ich lande im Mittel irgendwo bei 10%. Wäre schon prima.

Die Million strebe ich auch an. Ist einfach eine motivierende Zahl. Allerdings in Preisen von heute. Was ich dann genau in X Jahren nominal benötige – 1,2 Millionen, 1,4 Millionen, 1,6 Millionen – läßt sich wieder nicht konkret abschätzen. Niemand kann prognostizieren, wie die Geldentwertung genau ausfällt.

Mir gefällt es daher eher, auf die Einkommensströme zu achten. Was verdienen meine Unternehmen anteilig für mich, was bekomme ich ausgeschüttet? Hier entwickeln sich die Zahlen durch meine regelmäßigen Zukäufe, die erhöhten Gewinne der Unternehmen und die steigenden Cashströme zu mir rasant. Hierauf liegt mein Fokus.

Nicht ganz nachvollziehen konnte ich die “5%-Divrendite”. Soll sich das tatsächlich auf die Einstiegskurse beziehen? Oder auf die jeweils aktuellen Kursniveaus?

Es ist doch eher ein Spannungsfeld. Steigen die Kurse übermäßig, sinken die Divrenditen und vice versa.

Na ja, egal. Alles unterschiedliche Pfade zum gleichen Ziel. Viel Erfolg weiterhin!

-M
2 Monate zuvor

Freelancer,

jetzt mal eine super interessante Frage!
Wieviel % p.A. haben sich die Gewinne deines Portfolios über die letzten 10 Jahre gesteigert?

Wenn jetzt die Antwort: auch ca. 14% p.A. lautet, wäre es sonnenklar und es würde Buffetts These bestätigen!

Falls du nicht die Antwort kennst, würdest du dir die Mühe machen und das rückwirkend ausrechnen können? Ich denke es würde dein handeln komplett bestätigen.

-M

Bruno
2 Monate zuvor
Antwort an  -M

Ich denke das sagt nicht nur Warren, das kann man ja auch belegen, natürlich mit leichten Übertreibungen in beide Richtungen aber der Trend ist klar.

https://www.macrotrends.net/1324/s-p-500-earnings-history

-M
1 Monat zuvor
Antwort an  Bruno

Ja, ich fände es halt total spannend, ob bei Freelancer das ziemlich deckend zu seinen 14% p.A. passt. Also die Gesamtentwicklung der Depot Earnings auch ~14% p.A. waren.

-M

Bruno
1 Monat zuvor
Antwort an  -M

@-M Ich denke +/- wird das so sein, es reicht auch das PE-Ratio seines Depots oder Index über eine längere Zeit anzuschauen, es wird wohl immer wieder den Weg zur Mitte finden, die letzten Jahre etwas überschossen und das korrigiert sich dann halt wieder. Die Kosti Analogie mit dem wirbelnden Hund und dem Herrchen kann man wohl auch hier anwenden, der Hund läuft mal voraus, oder bleibt mal etwas zurück weil er etwas gerochen hat, aber kommt immer wieder zurück zum Herrchen, dass langsam und stetig seinen Weg geht 🙂

Freelancer Sebastian
1 Monat zuvor
Antwort an  -M

Puh, das wäre wohl harte Arbeit, mein Lieber. Mein Portfolio sah 2012 völlig anders aus als heute. Dann kamen unterjährig immer neue Titel hinzu, während andere gingen, denn bis 2019 habe ich sporadisch auch verkauft.

Als Programmierlaie, der noch nicht einmal mit Exel umgehen kann, überfordert mich diese Rechnerei. Schon komisch, wie ich mich mit der Unkenntnis gegen die ganzen Harvard-, Algo- und Handelsprofis behaupten konnte. Na ja, vielleicht ja gerade deshalb…. 😉

Aber für die Zukunft kann ich das im Blick behalten. Zwei, drei Jahre bringen bei der Börsenvolatilität nichts. Sagen wir einfach, Peter Lynch (dank ihm und “Der Börse einen Schritt voraus” habe ich zum ersten mal davon gehört) hat Recht: Die Börsenkurse folgen langfristig den Gewinnen der Unternehmen. Auf dass wir weiter weise investieren!

@ Steuerstundung durch Thesaurierer

Mir ist zu Ohren gekommen, dass die Fondsgesellschaften mit Sitz in Irland (ishares, Vanguard) Quellensteuer auf erhaltene Dividenden zu zahlen haben, bevor die Dividenden wiederangelegt werden können. Weiß jemand genaueres? Hat Relevanz beim Thema Thesaurierer vs Dividenden.

-M
1 Monat zuvor

Alles klar. Ich gehe einfach von aus, dass du ja 10-14% p.a. Wachstum hattest und nun evtl die nächsten Jahre den Mittelwert bekommen könntest. Schauen wir mal 🙂

Sparta
1 Monat zuvor

@Free

Eigentlich sind in Irland aufgelegte etf’s bzgl. Quellensteuer aus der USA sogar im Vorteil.

Link zu justetf funst gerade nicht aber einfach Quellensteuer etf Irland mit einer Deiner Top-Aktien suchen… 😉

Bzgl. leicht vor dem World… bei Fondsweb komme ich bei nem msci World egal ob Einmalanlage oder Sparplan oder Mix so auf ca. 12,7 % p.a. auf 10 Jahre. Da wären Deine 14 % p. a. schon stark… wenn PP richtig rechnet. 😉

42sucht21
1 Monat zuvor
Antwort an  Sparta

@Steuerstundung durch Thesaurierer
Ja, klar zahlen die auch VOR der Wiederanlage auf Dividenden Steuern (Link). aber halt nicht so viel. Vermutlich sind die besser aufgestellt bei der Rückforderung zu viel gezahlter Steuern als ich.

Es gibt vermutlich einen Grund warum iShares / VG ETF in Irland domizilieren.
Irische ETF zahlen 15%, Luxemburger ETF zahlen 30% Quellensteuer auf USA Dividenden.

42sucht21
1 Monat zuvor
Antwort an  Sparta

@ach ja, Teilfreistellung
Ist vermutlich allen klar, aber ich erwähne es noch, eben vergessen.
Wir können Quellensteuern bei ETFs nicht zurückfordern (Profi-aktive Fondsmanager können das). Dafür gab es dann vom Fiskus zum Ausgleich die 30% Ertragsfreistellung (bzw 15% bei Mischfonds).
Divis & Kursgewinne aus Aktien-ETFs werden beim Privatanleger am Ende also lediglich 70% besteuert (nicht auf 100%).

Joe
2 Monate zuvor

Du solltest das Mal nachrechnen, gerade in der Ansparphase verlierst du so viel Geld durch die vorzeitige Steuerzahlung, bedingt durch die Dividenden. Ich würde dir vor allem den all world vanguard empfehlen, den auch tim öfters erwähnt, der hat eine deutlich geringere Dividendenzahlung und spart dir viele Tausend Euro Steuern. Auch im Ruhestand Dividendenzahlungen niedrig halten und bei Bedarf Anteile verkaufen, gibt eine bessere Performance.

Der Domi
1 Monat zuvor
Antwort an  Joe

Hi Joe, genau das denke ich auch häufig bei der Ausschüttungs- und Dividendenschwärmerei. Aber vielen ist es die niedrigere Performance Wert den Geldfluss zu beobachten. Komisch…, ist aber so. ?

Marcel B.
2 Monate zuvor

Und die Ausschüttungen werden wieder angelegt, was die anteilige, ausgeschüttete Wertsteigerung in weitere Anteile wandelt. Das ist mir lieber als ein intransparenter Anstieg des Nettoinventarwertes.

Das kapier ich nicht… Ich bespare z.B. einen thesaurierenden MSCI World. Ich dachte immer das bedeutet das die “Ausschüttungen” immer reinvestiert werden und weitere Anteile dazu kommen? Eigentlich müsste man darüber doch auch informiert werden, wenn das passiert um wieviel Anteil es sich dann handelt die man gutgeschrieben bekommt oder nicht?

Tobs
2 Monate zuvor
Antwort an  Marcel B.

Hi Marcel, es ist zu unterscheiden zwischen “Thesaurierung” und “Ausschüttung mit Wiederanlage”. Bei Thesaurierung bleiben Deine Anteile gleich, sie wachsen aber an, wie man so schön sagt. Das heisst der NAV Deiner Anteile steigt, weil die Erträge IM Fonds wieder angelegt werden. Bei Ausschüttung mit Wiederanlage werden die Erträge an Dich ausgeschüttet, und Du kaufst von den Mitteln aus der Ausschüttung wieder neue Anteile. Der innere Wert des Fonds, also der NAV, bleibt aber (bereinigt um den ausgeschütteten Betrag) gleich, wächst also nicht an, dafür hast Du dann mehr Anteile. Ließe man bei Letzterem den steuerlichen Effekt (Abgeltungssteuer auf die Ausschüttung, so dass Du effektiv nicht so viele Anteile kaufen kannst, wie bei Wiederanlage im Fonds der NAV gestiegen wäre – teilweiser Steuerstundungseffekt) außen vor, käme es auf dasselbe hinaus.

Wie ein Belastungsvergleich von Ausschüttung mit Wiederanlage zu Thesaurierung in steuerlicher Hinsicht aussehe, vermag ich nach der letzten Investmentsteuerreform auf die Schnelle gar nicht mehr sagen, weil seitdem die Erträge im Fonds auch nicht mehr uneingeschränkt steuerbefreit sind, so dass der Steuerstundungseffekt nicht mehr voll wirkt. Aber in Bezug auf Deine eigentliche (mechanische) Frage ist das nur ein nachgelagerter Effekt.

S.T.
2 Monate zuvor
Antwort an  Marcel B.

Da liegst du zum teil auch richtig. Die Ausschüttungen der firmen werden beim thesaurierenden ETF dem Kapital des ETF zugeführt und dann wieder reinvestiert. Das lässt den Kurs steigen, da mehr Aktien pro Anteil im Topf sind. Wenn du bei einem thesaurierenden ETF jedes mal ne Meldung bekommen würdest wenn Dividenden eingetroffen und reinvestiert werden, dann bräuchtest du ein großes Postfach, zumal ein ETF oder Fonds auch immer Barreserven hält und Käufe sowie Verkäufe tätigt könnte man es auch nicht beziffern wie viel Dividende denn wirklich zu welchem Zeitpunkt in welche neue Anteile fließt.

Thomas
1 Monat zuvor
Antwort an  Marcel B.

Hi MarcelB, der thesaurierer behält die Ausschüttungen, gleichzeitig steigt der Wert der Anteile um dem Wert der Brutto Ausschüttungen.

Marcel B.
1 Monat zuvor
Antwort an  Thomas

Danke an jeden der mir geantwortet hat. Hat mir geholfen 🙂

Fulko
2 Monate zuvor

Warum keine US TECH aktien? Da wärst du schneller an Ziel denk ich. Da ist viel Potential

Dee
1 Monat zuvor
Antwort an  Fulko

@Fulko:
Hö? Hat er doch durch den Nasdaq100-ETF – und das ohne Ende!

Kiev
2 Monate zuvor

@ Matthias

Viel Erfolg auf dem weiteren Weg. Die 5% Dividende passen zu der genannten Millionen in Zusammenhang mit den genannten 50k€ an Dividendenzahlungen. Das ist allerdings unrealistisch zu erzielen. Oder verstehst Du unter der Millionen das eingezahlte Kapital? Bei Dividendenaktien lohnt auch ein Blick auf Werte mit beispielsweise 2.5% Dividende. Vor allem wenn diese kräftig wachsen und der Kurs und die Dividende entsprechend folgen.

@ Bildung Optionen

Ich habe statistisch nicht relevante aktuelle Daten zu der Grundschule. Ganztagsschulen sind politisch gewollt und werden extrem beworben. Zusätzlich wird versucht das Halbtagsangebot zu beschränken um mehr Schüler in den Ganztag zu bekommen.

4 Klasse mit 25 Schülern

10 Schüler gehen in die Halbtagsbetreuung. Sie gehen Alle aufs Gymnasium. Die Eltern haben so weit mir bekannt einen akademischen Hintergrund. Insgesamt gehen in der Klasse verhältnismäßig viele Schüler nicht aufs Gymnasium. Über die Schulform der Ganztagsschüler bin ich allerdings nicht vollständig im Bilde.

2 Klasse mit 20 Schülern

5 Schüler sind in der Halbtagsbetreuung. Diese Schüler gehören grob zu den besten 20% der Klasse. Bei Stichproben der Hausaufgaben fallen die Halbtagsschüler durch gute Hausaufgaben auf und werden gerne als Puffer zwischen auffälligen Schülern bei der Sitzordnung eingesetzt.

Sparta es tut mir leid. Das ist statistisch wirklich schwach, aber mit den paar Aussagen kann man interessante Dinge in mehrerlei Hinsicht erkennen. Eine statistisch relevante Auswertung würde mir dazu sehr gut gefallen. Ich vermute allerdings, dass diese politisch eher nicht gewollt ist.

Ich habe auch Erfahrungen mit diversen Vereinen über die Jahre sammeln dürfen. Mein Fazit: Hier arbeiten in der Regel sehr engagierte Menschen aus Freude für den Sport. Das konnte ich bei der Schulaufsicht bis 16 Uhr oder wie lange es geht nicht in dem Maße erkennen. Hier ging es eher um Lehrerschlüssel und eine Deckung der Betreuung an sich. Es gibt darüberhinaus auch Zeiträume ohne Betreuung, da 25%-33% zu wenig Lehrkräfte verwendet werden. Mein Bezug wäre ein Lehrer pro Klasse.

Was bringt diese Darstellung? Ein Vermögen schafft Optionen… Machen wir das beste draus.

Ich möchte jetzt nicht das Gymnasium als den Heilsbringer für den Aufbau eines Vermögens anpreisen. Sicherlich haben es Unternehmer hier am leichtesten. Und die können aus dem Handwerk kommen. Allerdings müsse sie auf eigene Rechnung arbeiten um viel Geld zu verdienen.

Last edited 2 Monate zuvor by Kiev
Claus
1 Monat zuvor
Antwort an  Kiev

@ Unternehmensgewinne & Kursgewinne

… der Korrelationskoeffizient dürfte wohl > 0,5 sein. Mein Depot bestätigt dies heute auch mal wieder: Neues ATH! Das letzte Tief gab es vor genau 2 Jahren am 23.03.2020. Seitdem ging es wieder 53,35% aufwärts (ohne Einzahlungen, die ich seit Ende 2015 gestoppt habe).

Stur, stetig und LuRo (nicht zu verwechseln mit LoRu…) sind eine sehr gute Kombination.

LG

Kiev
1 Monat zuvor
Antwort an  Claus

Sehe ich genauso. Falls Du allerdings einen Depotwert von genau einer Millionen Euro hast, so wirst Du vermutlich bei den schönen LuRo Aktien nicht im Durchschnitt 5% Dividende erhalten, so dass 50k€ ausgeschüttet werden. Natürlich können Aktien mit hohen Dividendenwachstum auf den Einstand bezogen mit vielen Jahren sehr hohe Dividenden erreichen. Es werden allerdings nicht 50k€ bei 1M€ daraus. Das ist natürlich in Ordnung, da diese Firmen auch weiterhin Geld investieren in Geschäftsfelder die weiteres Dividendenwachstum und Kurswachstum bewirken.

Claus
1 Monat zuvor
Antwort an  Kiev

Hallo Kiev,

wenn es unbedingt 50k Div. sein sollen, ist es wahrscheinlich dennoch besser, in LuRo-Aktien mit im Durchschnitt ca. hälftiger gewünschter Ausschüttung zu investieren und zusätzlich ein paar LuRos (schweren Herzens…) zu verkaufen, um auf die 50k zu kommen.

Die Performance dürfte trotzdem besser sein, als in High-Yield-Aktien mit durchwachsener oder eher unterdurchschnittlicher Qualität zu investieren.

Es kommt aber auf das Ziel des Anlegers an.

Wer aber noch ein paar Dekaden Zeit hat und in LuRo-Aktien investiert, könnte im “Rentenalter” die heutigen 50k + Kaufkraftverlust-Ausgleich bis dahin erhalten. Der Anlagezeitraum ist hier extrem wichtig.

LG

Kiev
1 Monat zuvor
Antwort an  Claus

Ich persönlich würde keine Aktien verkaufen um eine höhere Dividendenrendite zu erhalten. Darüberhinaus benötige ich auch keine 50k€ im Jahr an Auszahlungen. Bevor ich an einem Zeitpunkt eine über Jahrzehnte enorm gewachsene Aktie verkaufe würde ich eher ein paar Stücke nach Bedarf verkaufen, wenn es denn unbedingt sein muss. Für die Meisten gibt es auch noch eine Rente. Bin eher ein Freund von Entnahme nach Notwendigkeit.

Wir werden selbst vermutlich nie Geld entnehmen. Unsere Rentenansprüche sind zusammen 2000€. Kaufkraftbereinigt bleiben mit 80 Jahren nach heutigem Geldwert um die 1000€ bestehen. Dazu addiere ich die Mieteinnahmen, die Preisanpassungen durch Mieterhöhungen größtenteils ausgleichen werden. Damit hätten wir bereits mehr Geld als benötigt wird. Kleine Rentenanpassungen gibt es zusätzlich. Und es wird auch weiter Geld in die Rentenversicherung eingezahlt und eine kleine betriebliche Altersvorsorge gibt es auch.

Bei Dir läuft es ebenfalls sehr gut. Deinen Angaben nach bist Du bereits seit einem Jahr in Rente und hast schon länger kein Geld mehr ins Depot eingezahlt. Da Du am ATH bist kann man in dem Zeitraum nicht unbedingt von Entnahme reden. Ich weiß jetzt nicht, ob Du parallel ein Cash Polster hast, dass langsam abgebaut wird.

Claus
1 Monat zuvor
Antwort an  Kiev

@ Kiev
Eine Mini-Rente bekomme ich ab Sept. 25.In einer Woche endet nach über 38 Jahren meine Selbständigkeit und ich bin “Privatier” oder wie man das auch immer bezeichnen möchte.

Aus dem Depot habe ich bisher noch nie etwas entnommen und seit 7 Jahren nichts mehr eingezahlt.

Mein Cashpolster schmilzt und ich werde wahrscheinlich ab dem nächsten Jahr Entnahmen tätigen. Wahrscheinlich werde ich auch hierbei variabel bleiben und eher am ATH etwas entnehmen, als nach einem deutlichen Rücksetzer.

Mal sehen, wie sich das alles entwickelt.

LG

Oldman
1 Monat zuvor
Antwort an  Claus

Hallo Claus
alles Gute für deinen Ruhestand, ich freue mich hoffentlich auch weiterhin hier von dir zu lesen! Immer sehr interessant!

Sparta
1 Monat zuvor
Antwort an  Kiev

@Kiev

Krasse Statistik! 😉

Ja, wenn Du damit sagen wolltest dass MKE als Dipl. Ingenieur und auch zusätzlich Aktien/etf’s und Pension von der Frau, abbezahltem Wohneigentum nicht zwangsläufig 1 Mio. mit 67 J haben muss, um von Alterarmut heimgesucht zu werden, ist klar.

Die 5 % Ausschüttungsrendite mit world, emerging, top 100 Div, Nasdaq und ein paar Einzelaktien ist halt schwer vorstellbar, ausser die Div-Renditen steigen unerwartet extrem stark und auf breiter Front…?

Den Einstiegskurs oder Kaufkurs (mir ist nicht klar wo MKE hier die Unterscheidung zieht, ausser er sieht den Einstiegskurs als ersten Kauf an und die (plural) Kaufkurse als gemittelt an?) zu rechnen… wenn es der intrinistischen Motivation hilft, ist es ok.

Rein logisch habe ich ein Dejavu mit Matthias S…;-)

Bruno
1 Monat zuvor
Antwort an  Sparta

ausser die Div-Renditen steigen unerwartet extrem stark und auf breiter Front”

Das wäre theoretisch möglich, aber dann wird das Depot entsprechend geschmolzen sein. Von daher sind mir da tiefere Dividenden lieber 😉

Wichtiger als die prozentuale Höhe der Dividende scheint mir die Entwicklung der Dividenden über viele Jahre, also stabil resp. leicht steigend, so kann man vernünftiger planen.

Kiev
1 Monat zuvor
Antwort an  Sparta

@ Sparta

Ich sehe die 5% Dividendenrendite als unrealistisch an aus denselben Gründen wie Du. Das ist aber alles andere als schlimm. Falls die Millionen erreicht wird, so könnten bei durchschnittlich 2.7% Dividendenrendite auch Anteile. Erkauft werden, wenn es denn notwendig ist. Hier habe ich meinen Zweifel an der Notwendigkeit, da ja auch andere Einkommensstände in der Regel vorliegen.

Nehmen wir an eine Novo Nordisk würde bis zu der Rente weiterhin sehr gut laufen und ihre Gewinne und Dividenden sehr stark erhöhen. Am Ende erreicht Mike damit die Millionen im Depot, aber die Dividendenrendite wird nicht steigen. Das passiert erst, wenn Novo Nordisk die Ideen für weiteres Wachstum ausgehen und anfangen mehr auszuschütten.

Ich würde natürlich bei einem Unternehmen mit 20% Wachstum pro Jahr an Board bleiben als in ein Unternehmen mit 5% Ausschüttung ohne Wachstum umzuschichten. Alleine die Steuer auf die Buchgewinne in der Position wäre sehr hoch. Mit ist natürlich klar, dass es keine Garantie für zukünftige Wachstumssteigerungen gibt.

@ Krasse Statistik

Es gibt nicht zu allem eine Statistik und manche Sachverhalte sind mit unvoreingenommener Beobachtung deutlich. Manche Statistik wird auch erstellt um einen Sachverhalt zu bestätigen, den man im voraus bereits hatte… Hust
Ich wollte hier nur Lesern zeigen, dass sie mit einem Vermögen mehr Optionen haben. Ich kenne gut verdienen die Angestellte, die ihre Kinder im Ganztag ohne wirkliche Notwendig untergebracht haben. Das ist meiner Meinung nach keine optimale Wahl. Ich möchte jetzt auch nicht unbedingt darauf abzielen, dass man studieren muss um wohlhabend zu werden. Falls Eltern ein Unternehmen wie Hausverwaltung usw. haben so könnten sie auch etwas weniger effektiv arbeiten und die Kinder dort integrieren. Das wäre vermutlich noch vielversprechender als rein auf extern vermittelte Bildung zu setzen. Hier wird auch hin und wieder bemängelt, dass Kernthemen in der Bildung nicht durchgeführt werden. Um finanzielle Bildung kümmere ich mich dann lieber selbst. Wenn ich schaue wo die meisten Menschen finanziell stehen ist das sicherlich eine bessere Wahl. Am Ende wird dieses Wissen noch durch einen MLP “Fachmann” vermittelt. Darauf kann ich durchaus verzichten.

42sucht21
1 Monat zuvor

@Leserbriefschreiber
Herzlichen Glückwunsch zum Depot und den guten Aussichten. Bei den ETFs gibt es mir persönlich zu viele Dopplungen aber wichtig ist ja, Sie fühlen sich wohl damit.

@Fit und Gesund
Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag!

@Claus
Herzlichen Glückwunsch zum ATH!

Claus
1 Monat zuvor
Antwort an  42sucht21

… danke Dir! So langsam scheint die “Ernte-Zeit” für das “lange Lernen” zu kommen.

Der Weg wird zukünftig aber höchstwahrscheinlich ziemlich steinig bleiben. Deshalb lerne ich gerne weiter und versuche einfach nur weniger Fehler zu machen.

LG

Claus
1 Monat zuvor
Antwort an  Claus

@ fit und gesund
… die obere Antwort war für Dich, aber nun scheint Dein Kommentar weg zu sein…

Habe gerade erst gesehen, dass Du Geburtstag hast.

Auch von mir noch herzliche Geburtstagsgrüße und das Allerbeste für die nächsten ____ (hier bitte selbst eine Wunschzahl eintragen! ?) Jahre.

LG

@42sucht21

… vielen Dank und alles Gute!

LG

Fit und Gesund
1 Monat zuvor
Antwort an  42sucht21

@Sabsi und 42sucht21, Danke für die guten Wünsche

@Claus, gratuliere ebenfalls zum ATH, 🙂

ja, die Ernte-Zeit, für uns etwas ältere Semester ist die nun gekommen, wie im wirklichen Leben, es wird vermutlich auch mal Miss-Ernten geben bedingt durch Dürreperioden oder Regenfälle, man muss vorsichtig sein, kann vielleicht nicht Alles ratzekahl abernten und verzehren, ich werde es so halten, was ich nicht benötige werde ich in neues Saatgut investieren, und dies dann wieder reifen lassen.

Wo siehst Du in Zukunft die grössten Stolpersteine? Du bist nicht anfällig für richtige Fehler, aber es wird schwieriger werden, ich denke auch dass es in nächster Zukunft nur noch die allerbesten Qualitätstitel ins Depot schaffen sollten, und dann dürfen diese Titel auch nicht zu teuer sein, für mich ist das ein wenig schwierig, ich habe bis anhin gerne nach “Herzenslust” gekauft, ich werde mich selber disziplinieren müssen.

liebe Grüsse

Claus
1 Monat zuvor
Antwort an  Fit und Gesund

Hallo fit und gesund,

ja, es ist bereits sehr viel schwieriger geworden. Ob man zukünftig noch so gute Renditen erzielen wird, muss sich erst noch zeigen. Ich bleibe jedenfalls bei meinen Einzelaktien und halte mich von allem “Exotischen” fern. Mir sind “relativ sichere” 10% bei einem bekannten Großunternehmen wesentlich lieber, als ein “Volltreffer” bei einem unbekannten aufstrebenden “Zwerg”, in den man ohnehin keine nennenswerte Summe hineingesteckt hätte.

Stolpersteine haben wir momentan ja genügend. Die steigenden Zinsen können für die Aktien gefährlich werden. Das ganze Geldsystem scheint sich im Wandel zu befinden. Hier erwarte ich noch einige Überraschungen, Cash scheint immer mehr “Trash” zu werden. Vielleicht können wir Cash ja schon bald für das Kaminfeuer verwenden, wer weiss…

Zum Thema Krieg: Wir können nur hoffen, dass er bald beendet wird.

Disziplin bei der Titelauswahl ist entscheidend: Bestmögliche Qualität zu möglichst attraktiven Preisen. Übertreibungsphasen abwärts sind ideale Kaufgelegenheiten. Und ans (teil-)verkaufen darf man auch mal denken, wenn wieder einmal nach oben völlig übertrieben wird.

Für meine gelegentlichen Trades arbeite ich an einem Handelssystem auf Basis der Tagesschlusskurse, das alles emotionslos umsetzt. Kauf- und Verkaufsignale werden direkt in Brokeraufträge umgewandelt und bereits vorbörslich online an den Broker übermittelt. Der Vorteil ist, dass man bei “seinen Aktien” nichts verpasst und täglich nur wenige Minuten hiermit beschäftigt ist. Bis es soweit ist, wird es noch etwas dauern. Mein Langfristdepot ist hiervon natürlich nicht betroffen.

LG

Fit und Gesund
1 Monat zuvor
Antwort an  Claus

huhu Claus,

also ich rechne niemals nicht mit 10% p.a, das kann ich mir nicht vorstellen bei meinen Werten, ich habe auch meine midcaps und durchaus auch exotischere Werte, einfach als Beimischung, meine Rohstoffe haben mich diesmal ein wenig vor Schaden bewahrt,
dann kommt da eben noch die Währung hinzu, vom Euro halte ich mich fern so gut es geht, deswegen hab ich auch BASF nicht aufgestockt, geht mir zu sehr gegen den Strich,

mein neueres Depot welches ich seit Februar 2019 habe, weist per 17.3 22 eine Performance von 35.7% auf (MWR) Da kommt seit Anfang diesen Jahres eigentlich kein neues Geld mehr hinzu, ausser die aufgelaufenen Dividende und ab und an mal ein wenig Dividende vom älteren Depot als Übertrag. Für das ältere Depot bekomme ich nun vierteljährlich einen Auszug von meinem Berater.

Cash zum Kaminfeuer Anzünden, in der CH noch nicht ganz soweit, aber auch hier wird es teurer, gestern kam meine Nebenkostenabrechnung, einzelne Lebensmittel verteuern sich bereits, auch machbar im Moment.

Dein Trading-System ist absolut genial, das hast Du Dir in mühsamer Kleinarbeit ja selber “erschaffen”, Hut ab! Sowas ist für mich natürlich unerreichbar, dürfte für Viele hier auch nicht machbar sein, aber sicher eine gute Einnahmequelle, auch Optionen sind für mich nicht machbar, interessiert mich einfach zu wenig.

Na ja, irgendwie werd ich mich da schon durchmanövrieren, ich bin ganz optimistisch, bei dem Kriegsgebrüll und der ganzen Kriegspropaganda bin ich weniger optimistisch, hier kann es keinen Gewinner geben.

Liebe Grüsse 🙂

Claus
1 Monat zuvor
Antwort an  Fit und Gesund

Hallo fit und gesund,

… ja, der Krieg ist absurd. Ich befürchte, die Sache wird noch andauern. Hoffentlich eskaliert es nicht.

Schlimm ist, dass die Lieferketten enorm leiden und die Preise steigen. Das wird sich bald in den Bilanzen widerspiegeln: Geringere Margen und fallende Gewinne könnten bei einigen Branchen/Unternehmen länger andauern.

Es sind zwar viele neue Fabriken in den USA und Europa geplant, doch bis hier etwas gefertigt werden kann, vergehen einige Jahre. Wer weiss, was bis dahin alles passiert. Vielleicht kommt es nach Fertigstellung zu Überangeboten und Dumpingpreisen. Oder die Welt teilt sich tatsächlich auf: China, Russland und einige andere Staaten stehen dann hauptsächlich den USA, und Europa gegenüber. Wie auch immer, der Export würde leiden.

Der gestiegene USD wird spätestens in Q2 zusätzlich bei den US-Global-Playern zu Buche schlagen. Die Märkte dürften weiter volatil bleiben, doch hieraus ergeben sich auch sehr gute Chancen, die man nutzen sollte.

So, jetzt bastel ich noch ein bischen an meinem System weiter, es geht voran. Erste Tests sehen vielversprechend aus.

LG

Sabsi
1 Monat zuvor
Antwort an  Fit und Gesund

Sehr, sehr gerne! Hoffe, du hast deinen Geburtstag genossen und dir einen schönen Tag gemacht!

Ganz liebe Grüße, Sabsi

BS Rechner
1 Monat zuvor

Was bei diesen “Beratern” und Möchtegern-Investoren immer gut ankommt:
Frage: Wie groß ist denn überhaupt ihr Depot?”
Antwort: Äh, Mhh, Also ….

Kurz: Die haben meist ein paar Euros in Fonds und das wars…

Ich persönliche rede über Finanzthemen nur mit Leuten,
die mit mindestens 100k besser 250k investiert sind. (Wie ich…)

Bruno
1 Monat zuvor
Antwort an  BS Rechner

Wer hier mitliest wird sicherlich besser fahren als wenn er seinen Bankberater frägt 😉 Es ist ja nicht mal nur das Knowhow es sind auch die Guidlines, man will primär Produkte verkaufen, wo man auch etwas verdient, an einem kostengünstigen ETF verdient die Bank nicht viel.

Dort wo man einen Berater dann wirklich braucht, würde ich sogar sagen, dieser sollte mindestens 10x weiter sein als man selbst (reicher oder Knowhow oder Erfahrung je nach Thema halt).

Sabsi
1 Monat zuvor
Antwort an  Bruno

Muss da immer an meine zwei Bekannten (beide Bankberater) denken, einer ist wirklich TOP, investiert seit ewigen Zeiten in Aktien, hat sich alles selbst geschaffen (Eigenheim etc.), tolle Karriere gemacht, bildet sich ständig weiter, kennt sich überall aus, ihm und seiner Familie geht es gut.
Andere hält von Aktien überhaupt nichts (eigene Aussage), nur Bausparverträge, Lebensversicherungen und früher noch das gute alte Sparbuch sind das Beste, jammert nun seit Jahren über die nicht vorhandenen Zinsen am Sparbuch bzw. nutzt selbst sogar den Dispo (!), wenn unvorhergesehene Anschaffungen anstehen. Die beiden unterscheiden sich wie Tag und Nacht, eigentlich gar nicht zu glauben…..

Linda
1 Monat zuvor

Was die Berater und Banker anbelangt:
Einfach mal fragen, wie groß das Depot ist…
Da kommt erstmal: “Äh”, “Uh”, “Also..”
Kurz: Die haben meist einige Fonds für einige k€, das wars…
Ich rede da lieber mit Leuten, die 100k besser 250k im Depot haben wie ich…

Ralf
1 Monat zuvor

@Börse: Die Amerikaner müssen bei Sanktionen nicht so stark leiden wie wir Europäer und die schlimmen Ereignisse spielen der USA wirtschaftlich in die Hände. Gerade für amerikanische Aktien sehe ich daher weiterhin sehr gute Zeiten und habe diese entsprechend stark gewichtet im Depot (Blackrock, Danaher, Microsoft, Apple, Berkshire…).

@Mke: Ich nutze den WKN: A1JKS0. Die Wertentwicklung des S&P High Yield Dividend Aristocrats Index wird in diesem ETF nachgebildet. Dort sind ausgewählte stabile Dividendenzahler drin. Eher langweilig aber ruhig und der Chartverlauf passt langfristig als Ausgleich zu meinem Technologielastigen Depot.

@Preise: Die Preisentwicklungen sind teilweise schon stark spürbar im Geldbeutel zum Beispiel beim Heizöl eine Verdoppelung gegenüber 2021. Bereitet mir durchaus Kopfzerbrechen da wir nicht so schnell auf ein neues Heizystem umsteigen können und es auch dann echt teuer wird. Photovoltaik ist bei uns schwieriger (Tallage mit teilweiser Beschattung, Handwerker dazu sehr ausgebucht und lange Lieferzeiten). Leider steigen die Löhne zumindest in meiner Branche auch nicht wirklich trotz Fachkräftemangel und steigender Anforderungen im Bereich der Digitalisierung. Ich könnte sofort drei neue Jobs antreten, jedoch ähnlich eher mäßig bezahlt und teils deutlich längere Anfahrt. Auch bei meinen Immobiliengutachten als Nebenerwerb renne ich zunehmend den Kunden hinterher weil Rechnungen verspätet gezahlt werden.

Man merkt das viele Leute finanziell zu kämpfen haben. Uns geht es nach wie vor gut, ich stelle aber auch im Umfeld Veränderungen fest. Wir helfen älteren Nachbarn etwas aus. Sie wissen nicht wie die nächste Ölrechnung gezahlt werden soll. Der Wohlstand wird auch in Teilen der arbeitenden Bevölkerung sinken. Mir ist das nicht völlig egal, da wir letztlich alle in einem Boot sitzen.

Bruno
1 Monat zuvor
Antwort an  Ralf

Öl und Gas gibt es ja nicht weniger wie vor dem Krieg und fliesst auch weiterhin gleich viel in den Pipelines wenn nicht mehr, von daher wird hier auch Kasse gemacht, vermutlich hängt es auch damit zusammen, dass jetzt in Panik die Lager gefüllt werden 😉

Solange Putin nicht abstellt was er aus Eigennutz kaum machen wird, wird sich das wieder einpendeln denke ich, ja jetzt wird vielleicht sogar wieder mehr investiert weil es sich wieder lohnt bei den Preisen, was natürlich klimatechnisch nicht wirklich eine gute Sache ist.

Kurzfristig könnte es noch etwas höher steigen, jetzt müssen alle welche Öl und Gas aus Russland wollen zuerst noch volatile Rubel wechseln, dem Putin gehen die Devisen aus!

Ich hoffe ein gutes Zeichen, man könnte das noch beschleunigen mit einem Boykott, Vertragsbrüche sind ja an der Tagesordnung…

Dennis
1 Monat zuvor
Antwort an  Ralf

@Ralf:
Gute Analyse – sehe ich ähnlich. Momentan auf ein S&P 500-ETF zu setzen, ist definitiv keine Fehlentscheidung in der jetzigen Situation/Lage.

Freelancer Sebastian
1 Monat zuvor

@ Claus

Wir sind wohl alle sehr gespannt, wie du die nächsten Jahre vorgehst. Wir können da viel von deinen Erfahrungen lernen. Von Fit und Gesund ebenso (von mir hier auch noch einmal nachträglich liebe Glückwünsche – deine herzerfrischende Art tut immer gut 🙂 !).

@ Sparta

Dividendenempfänger zahlen Steuern, Nutzer von Thesaurierern nicht, heißt es immer. Was aber, wenn zunächst auf Fondsebene Steuern auf die Dividenden anfallen, bevor thesauriert wird? Das verändert das Spiel. Es zahlt also auch der ETF-Nutzer indirekt Steuern, merkt es nur nicht. Keine Ahung, wie sich das genau verhält. Du kannst mich da bestimmt aufklären. Auch von einer Körperschaftssteuer habe ich gelesen (deutsche Erträge), bevor das Geld wiederangelegt wird.

Im Beispiel mit dem ETF auf den S&P 500 enthält der Fonds nur US-amerikanische Aktien. Die Dividende soll in diesem Beispiel bei 100 Euro liegen. Als Quellensteuer werden 30 Prozent oder 30 Euro nach dem Steuersatz der USA einbehalten. Da zwischen Irland und den USA ein Doppelbesteuerungsabkommen besteht, kann sich der Fonds 15 Prozent oder 15 Euro der Bruttodividende zurückholen. Die Dividende, die Sie letztendlich erhalten, liegt also nicht bei 70 Euro, sondern bei 85 Euro. Bei einem thesaurierenden Fonds werden 85 Euro wieder in Fondsvermögen angelegt.”

Quelle: https://etf.capital/quellensteuer-etf/

@ leicht vor dem Index

Mein virtuelles ETF-Portfolio liegt bei 13,3% p.a., nicht bei 12,7%. Die Sparrate ist über die Jahre gestiegen. Daran mag der Unterschied begründet liegen.

So ganz fair ist der Vergleich auch nicht. Mein eigenes Anlageverhalten war nicht immer optimal seit 2012. Beim virtuellen Portfolio bin ich nach reiner Lehre vorgegangen. Vielleicht hätte ich da auch ein paar “Fehler” einbauen sollen…. 😉 .

Schließlich berichtet der Finanzwesir von so einigen Leserbriefen von ETF-Anlegern, die während Corona raus sind und leider nicht wieder dabei….

@ Ralf

Deine Beispiele zeigen wieder einmal, wie wichtig finanzielle Bildung ist. Möglichst schon im Kindesalter. Wer sich eine 10-20% Sparquote angewöhnt, kann Teuerungen besser verkraften. Zudem bietet ein sechsstelliges Depot im Rücken Spielraum im Leben. Das ist Freiheit. Jeder hat die Chance diesen Zustand zu erreichen, früher Start vorausgesetzt.

Last edited 1 Monat zuvor by Freelancer Sebastian
Ralf
1 Monat zuvor

Volle Zustimmung! Mit mittlerweile sechsstelligem Depot lebt es sich trotz allem Wirrwarr gelassener und Sparpläne laufen stur weiter. Ich überlege sogar, eine Art Aktien-Stammtisch hier am Ort zu gründen zum Austausch mit Gleichgesinnten. Hat jemand Erfahrung mit sowas?

Sparta
1 Monat zuvor

@Sebastian

“Dividendenempfänger zahlen Steuern, Nutzer von Thesaurierern nicht, heißt es immer”

Beide zahlen Steuern, wenn über Freibetrag und Verlustvortrag (ausser z. B. meine Berks vor 2008, wobei es auch hier (2008) Unterschiede von Aktien zu Aktien-etfs gibt).

Es kommt aber auf die Steuerhöhe und den Zeitpunkt an. Steuerstundung bzw. höherer Wiederanlagebetrag nach Steuerabzug ist hier der springende Punkt über lange Halte-Zeiträume.

Es sind leichte Vorteile bei den thesaurierenden etf’s.
Allerdings ändert sich steuerlich die nächsten 20, 30 Jahre bestimmt noch einiges…

Matthias
1 Monat zuvor

Bon Jour werte Anlegergilde!
Ich habe mein Ziel mit meinem Leserbrief verfehlt. Ich wollte gern wissen, wie ihr am Ende des Weges mit euren Wertpapieranlagen umgeht. Ins Grab mitnehmen bringt wenig. Meine Töchter sind schon adäquat versorgt und ich hoffe das sie den Weg des Buy and Hold weitergehen. Aus dem Grund halte ich eine Barposition, die bei starken Schwankungen Richtung Süden am Markt dazu dienen soll, zu kaufen, wenn andere Verkaufen. Wie im März 2020.
Ich will mein sauer erspartes Geld mit Eintritt in die Rente nicht einfach durch den Verkauf meinds Depots schmälern, sondern davon genießen, was an passivem Finanzfluss vorhanden ist. Das ist der Hauptgrund dafür auch ausschüttende ETFs zu präferieren. Ich danke dehnen, die die steuerliche Betrachtung nochmal präzisiert haben. Aber ich werde meine Strategie weiter so fahren. Dazu auch der Hinweis aus dem Finanztip Video ETFs: 4 Steuerstrategien durchgerechnet. Das zeigt, das die Strategie mit thesaurierenden und ausschüttenden ETFs mit Wiederanlage sich in ihrer Entwicklung kaum in der Steueg unterscheiden. Natürlich kann man Zweifel daran haben, aber bisher war Finanztip.de für mich immer eine gute Informationsquelle.

Aber es geht mir auch gegen den Strich, wie die Finanzindustrie weitermacht nach 2008. Die Menschen werden immer noch durch die Bank verarscht mit Assetklassen, die eher wie Glücksspiel oder ein Schneeballsystem anmuten. Im ersten Fall Lebensversicherungen mit unbekanntem Zinssatz oder im zweiten Bausparverträge. Der Bericht vom SWR ist das, was ich immer wieder erlebe. Dieser Beitrag Niedrige Zinsen und Inflation – Welche Geldanlage lohnt sich …. ist ein Beispiel dafür, wie schlecht das Finanzwissen bei den Finanzinstituten in Deutschland ist. Ein böser Mensch, der arges unterstellt. Weiterhin empfinde ich es als Affront, das jugendlichen in der Schule so wenig über Finanzen beigebracht wird. Dies ist gut für Banken und Versicherungen, aber nicht für den Bürger, der seine waren Möglichkeiten gar nicht kennenlernt.
Ich habe einen Beitrag über die Rente in den nächsten Jahren mit dem Titel „Keine Zinsen – miese Rente“ bei hr3 gesehen. Da war eine Dame, die hat in jedem 2. Satz nach der Sicherheit der Anlage gefragt. Ich halte die langfristige Anlage in Aktien über ETFs für sicherer und profitabler als eine Anlage bei Versicherungen und Banken, da fiexeryt mal sich selber was gönnen. Die hohe Zeit der tollen Erträge von Lebensversicherungen, war zu Zeiten der hohen Staatsverschuldung ab den 1970ern bis weit in die 2000er Jahre in Deutschland. Es lag an den absurden Sicherheitsvorgaben des Staates, bei Lebensversicherungen bevorzugt nur Papiere höchster Bonität, also Staatspapiere, für den Versicherten zu kaufen.  
Ich werde mich nicht nur von der Berkshire Hathaway Aktie trennen, wenn ich in Rente gehe. Da meine Frau 5 Jahre jünger ist, werde ich bis zu dem Zeitpunkt alles andere halten. Die Regel das man 100 – Lebensalter in Aktien steckt ist albern. Selbst, wenn mal ein Einbruch kommt. Da ist die Frage wieviel plus man im Depot hat. Ob ich die Dividenden später noch wiederanlege bis zum Arbeitsende meiner Frau ist noch nicht entschieden. Ansonsten will ich meine Rentenlücke vor allem mit den Dividenden später abfedern und nur bedingt durch den Verkauf von Anteilen aus dem Depot. Ich glaube erstens nicht, dass es jemals wieder Zinsen gibt, die signifikant über der Inflation liegen und die Banken werden ihre Kosten schon irgendwie von unseren Guthaben abknapsen. Das hängt von der Konkurrenzsituation einzelner Systeme zueinander ab.
Mich interessiert, welche Ideen ihr dazu habt.
Grüße

Matthias aka MKE

Marko
9 Tage zuvor

Bezugnehmend auf die letzten Sätze zu den Versicherungen: Ich habe nur Risikoversicherungen. Ansonsten investiere unter anderem ich in Form von Aktien in Versicherungen. Nur so überzeugen die mich.

Verwandte Beiträge
92
0
Ich würde mich über Ihre Meinung freuen, bitte kommentieren Sie.x
()
x