Großartige Aktien kaufen und halten: So wurde Norwegen steinreich


New York, 29. April 2020
In der Osloer Zentralbank wird der Pensionsfonds verwaltet.

Die Norweger haben es clever gemacht. Aus ihren Ölvorkommen in der Nordsee pumpten sie ihre Überschüsse in einen Staatsfonds. Das Geld legten sie langfristig in die besten Aktien der Welt an. Heute ist der norwegische Staatsfonds mit einem Vermögen von fast 1 Billion Dollar der größte der Welt.

Neben Aktien investieren die Osloer auch in Immobilien und Anleihen. Aktien besitzen sie aber schwerpunktmässig. Die größten Positionen sind in: Apple, Microsoft, Alphabet, Nestle, Amazon.com, Roche Holding, Royal Dutch Shell PLC, Alibaba Group, Facebook, Novartis, Berkshire Hathaway, Taiwan Semiconductor Manufactoring, Samsung Electronics, Johnson & Johnson, Tencent Holdings, JPMorgan Chase, Total, Bank of America, Procter & Gamble und HSBC Holdings.

Die Manager halten die Aktien mit einer enormen Geduld. Was die Norweger im Großen machen, kannst du im Kleinen nachmachen. Es ist kein Hexenwerk. Die Strategie besteht aus Disziplin und Langfristigkeit.

Das sind die wertvollsten Aktienpositionen der Norweger, Bildschirmfoto: Stand Dezember 2019.

Mehr als 9.000 Firmen haben die Norweger in ihrem Depot. Sie besitzen im Schnitt 1,5 Prozent an jeder Firma. An europäischen Aktiengesellschaften halten sie 2,6 Prozent, das ist ihr Schwerpunkt. Es folgen asiatische (1,6%) und amerikanische Aktiengesellschaften (1,1%).

Ich verfolge diese Strategie schon lange. Großartige Firmenanteile kaufen und liegen lassen. Seit ich weiß, wie ich vermögender werde, bin ich noch vorsichtiger beim Konsum. Zumal der Plunder zuhause eh mehr eine Last als eine Lust ist.

Ich bin sparsam. Selbst bei kleinen Dingen. Ich möchte einfach immer mehr investieren. Es ist so schön zu sehen, wie das Depot langfristig steigt. Damit steigt das Freiheitsgefühl. Nicht nur das Gefühl, sondern auch die tatsächliche Freiheit. Eben das zu tun, was auch immer ich mag. Das bedeutet zum Beispiel keinen Chef mehr zu haben. Zu reisen, wohin und wann ich mag.

Hier siehst du, wie das Vermögen der Norweger explodiert ist mit den Jahren. Es ist beeindruckend.

Die Norweger sind eines der reichsten Länder der Welt, weil sie ihre Ölgelder stur und stetig in weltweit aussichtsreiche Aktiengesellschaften investiert haben. Das ist der Hauptsitz der Zentralbank in Oslo, wo die Aktien-Milliarden gemanagt werden. Aber auch im Ausland, etwa in New York, haben die Norweger Büros, wo Analysten das Geld vor Ort investieren.

Der norwegische Staatsbürger Nicolai Tangen, der in London den Hedgefonds AKO Capital verwaltet, soll im September der neue Chef des Pensionsfonds in Oslo werden. Allerdings geriet der Millionär für luxuriöse Reisen und glamouröse Events in die Schlagzeilen. In Oslo scheint man seine Berufung zu überdenken.


tim schaefer (Author)

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thoughts on “Großartige Aktien kaufen und halten: So wurde Norwegen steinreich

  1. AvatarAlexJ

    Das wünsche ich mir auch für Deutschland: Einen staatlich kontrollierten Welt-Fonds (die Norweger kommen, habe ich mal gelesen, mir 20 Managern aus), in den man bequem einzahlen kann und dessen Erträge bei Verkauf ab dem 63. Lebensjahr bis zu einer bestimmten hohen Grenze steuerfrei sind. Private Altersvorsorge könnte so einfach sein.

  2. AvatarFamilien Finanzen im Griff

    Die Norweger machen es einfach klasse vor… wäre wirklich super, wenn man solch ein Renten-Fonds für Deutschland hätte. Aber wenn Deutschland das so umsetzten wollte, müsste es ja alles doppelt finanziert werden, das Geld was wir jetzt einzahlen reicht ja gerade mal um ein paar Monate Puffer für unsere jetzigen Rentern zu haben.
    Aber Wenn Deutschland es wirklich wollte, würde man auf lange Sicht so ein neues Rentensystem aufbauen können.
     
    Gruß Stefan von
     
    Familien Finanzen im Griff 

  3. AvatarChris

    Kontinuierliches Sparen bzw. Anlegen ist das Zauberwort. Die Lawine kommt irgendwann ins Rollen und dient einem schneller als man denkt als finanzielles Polster, private Altersvorsorge und auch passive Einkommensquelle!
    Toller Artikel, der auf die Buy and Hold Strategie mal wieder eingeht 🙂

  4. KievKiev

    @ Buy and Hold
    Ich wünsche Tim’s Lesern, dass sie nicht schwach geworden sind. Öl ist in meinem Hauptdepot heute allein über 700€ gestiegen. Hätte ich nur mehr Mittel um das Tief freigehabt. Mein Drucker ist nicht so schnell wie die FED. Ich hätte gekauft als gäbe es kein Morgen. Für ein paar hat es dennoch gereicht. Aber klar, zu der Zeit dachte die Mehrheit, dass in Indien innerhalb der nächsten Montage nur noch Teslas fahren werden.
    Dennoch werde ich mein Engagement etwas reduzieren. Mein Depot steigt aktuell gefühlt fast schneller als es gefallen ist. Dem Braten traue ich nicht ganz. Die letzten 4 Tage habe ich Mitteilungen erhalten, dass mein Depot über einen Grenzsatz gestiegen ist. Das habe ich in der Form auch noch nicht erlebt. Ich werde weiter Optionen mit geringem Restwert schließen.
    Die Ramschwerte wie Carnival, Reits wie Simon Property Group und Tanger sind doch gar nicht so schlecht gelaufen. Ich Klage nicht über die Werte in meinem Depot.
    @ WDI
    Thorsten, ich habe heute “News” erhalten, dass der Kurs weiter nachgeben hat. Chris Hohn von TCI Fond hat den Rücktritt Markus Brauns gefordert. Er fühlt sich mit seiner ca. 1% Short Position nicht gut vertreten. Ist ja lustig… Vielleicht sollte er lieber weinen, dass die Firma schon in Kürze untergeht und vermutlich die EU mit sich ziehen wird. Es ist schon lächerlich was sich die Fondsbetreiber so alles einfallen lassen. Da ist ein breiter Index wie von Vanguard gar nicht so verkehrt.

  5. AvatarRüdiger

    Aus ihren Ölvorkommen in der Nordsee pumpten sie ihre Überschüsse in einen Staatsfonds.
     
    Die Gewinne wurden durch die staatliche Öl-Industrie erzielt. Moment mal … Staatsbetriebe? Ist das nicht Sozialismus???  😉
     

  6. AvatarPeterF

    @The European View:
     
    Deine Artikel auf SA gefallen mir sehr. Weiter so… Wie stehst du aktuell zu Hugo Boss?
     
    Viele Grüße
    PeterF

  7. Avatarboarischer Michl

    Die Norweger haben ja auch die Deutsche Post im Portfolio.
    Warum schaffen es eigentlich sehr viele andereAGs in Deutschland ziemlich zügig eine virtuelle HV aufzusetzen, nur die Deutsche Post, da hört man schon ewig nichts mehr?

  8. AvatarLivermore

    @ Rüdiger,
    Die Gewinne wurden durch die staatliche Öl-Industrie erzielt. Moment mal … Staatsbetriebe? Ist das nicht Sozialismus???
     
    Im Grunde ist es das. Aber Norwegen ist wiederum nicht Venezuela. Sozialismus scheint aber dieser Tage recht beliebt zu werden. Selbst der “Liberale” Christian Lindner findet das ja fuer die Lufthansa ganz schick.
     
    Selbst Aktionaere haben Gefallen dran, fuerchten doch einige um ihre Dividenden. Dabei sollte man vorsichtig sein, was man sich wuenscht. Staatliche Beteiligung kann mal ne Dividende retten. Aber langfristig war’s das dann mit der Aktie. Wer mit Hunden ins Bett geht, wacht mit Floehen wieder auf.

  9. AvatarServus

    @Kiev: die leisen Restzweifel, ob es dann schon mit dem Crash war, habe ich auch. Sogar Carnival steigt wieder, obwohl die ernsthafte Schwierigkeiten haben. Oder RDS. Mich freut das, aber eine plausible Erklärung für die derzeitige Rallye finde ich nicht. Die Realwirtschaft wird noch weiter abstürzen bzw. zumindest das nächste Quartal wird nicht so gut ausfallen. Egal – ich bleibe investiert und habe heute Berkshire gekauft, den Tiefpunkt werde ich eh nie erwischen. Meine Sparpläne laufen weiter. Aber ich spare auch noch mind. 15 Jahre an, da passiert sicher noch der ein oder andere Crash.
     

  10. Mark 85Mark 85

    Norwegen hat einen entscheidenden Vorteil: Viel Öl und Gas treffen auf eine sehr kleine Bevölkerungzahl. Bei uns sieht das genau andersherum aus. Dennoch könnte man hierzulande die private Altersvorsorge besser fördern.

  11. KievKiev

    @ Servus
    Ich habe beide Aktien im Depot. Ebenso IAG und Fraport. Und noch andere Sahnehäubchen. Manches habe ich über Optionen abgedeckt, damit ich noch Luft nach unten habe. Aktuell trenne ich mich bereits von manchen Werten. Simon Property Group lief auch sehr gut. Die dürfen auch gehen, da es in der Realwirtschaft vermutlich noch etwas dauern könnte bis es auch hier wieder läuft. Ich sehne auch sicher keine neue Korrektur herbei. Ich möchte langsam mal ein Ende des Lockdowns sehen…
    Alle Optionen mit wenig Restgewinn verkaufe ich aktuell. Sollte es wieder runter gehen, habe ich so wieder neue Munition.
    Nebenbei kaufe ich langfristig natürlich auch nicht zyklische Aktien. Da ist ausreichend auf meiner Watchlist. Aufstocken könnte ich auch einige.
    Konntest Du den Crash für den Depotausbau nutzen?

  12. AvatarAktien Noobs - Sky

    Guter Artikel und die Norweger sollten der deutschen Regierung ein Vorbild sein, wie man es richtig macht. Vielleicht wacht unsere Regierung nach der Krise auf und macht mal was sinnvolles.
    Ich baue mir meinen eigenen Staatsfond auf 🙂
     

  13. AvatarWegerich

    @ Mark 85
    dann schau Dir mal den japanischen Staatsfond an. Es geht auch mit mehr Leuten.

  14. Mark 85Mark 85

    An Wegerich: Aber nicht gespeist aus Öl- und Gaseinnahmen wie in Norwegen. Norwegen ist ein Sonderfall (hohe Vorkommen bei gleichzeitig wenigen Einwohnern), der sich nicht auf Deutschland übertragen lässt.

  15. AvatarRüdiger

    Hatte Holland nicht auch mal (Nordsee-)Öl? Viel daraus gemacht haben die auch nicht  😉
     

  16. Mark 85Mark 85

    Ein kurzer Zahlenvergleich:

    Einwohnerzahl: Deutschland 83 Millionen, Norwegen 5 Millionen.

    Jährliche Erdölförderung: Deutschland 2 Milliarden Tonnen, Norwegen 83 Milliarden Tonnen.

    Jährliche Erdgasförderung: Deutschland 6 Milliarden Kubikmeter, Norwegen 123 Milliarden Kubikmeter.

    Handeln die Norweger mit ihrem Staatsfonds klug und vorausschauend? Ja. Ist deren Modell direkt auf Deutschland übertragbar? Nein.

    Was ich mir vorstellen könnte: Ein Staatsfonds, der aus unseren Exportüberschüssen gespeist wird. Bislang verschenken wir ihn mehr oder weniger, weil wir die anderen anschreiben lassen. Viel dümmer geht es nicht.

  17. AvatarRüdiger

    Was ich mir vorstellen könnte: Ein Staatsfonds, der aus unseren Exportüberschüssen gespeist wird.
     
    Charmante Idee. Nur dumm, dass “unsere” Exportüberschüsse nicht aus staatlicher Wirtschaft resultieren, sondern aus der Privatwirtschaft. Davon profitieren direkt die Anteilseigner (Aktionäre), aber nicht “wir” als Gesellschaft. Von den Steuern mal abgesehen  😉
     
    Ein deutscher Staatsfonds – auf Länderebene gibt es ja bereits “Staatsfonds” – wäre zweifellos eine feine Sache. Und wenn wir schon mal beim “spinnen” sind: Dafür würde sich in Sondersituationen auch das Modell Warren Buffett anbieten. Der hilft ja auch schon mal Not leidenden Unternehmen, was er sich dann üppig honorieren (z.B. Aktienoptionen) lässt .
     
    Schreit gerade jemand “Sozialismus”?  😉
     

  18. AvatarFit und Gesund

    @RDSA
    zum Glück habe ich diese Aktie nicht nachgekauft, bin damit auch ordentlich im Minus, jetzt ist guter Rat teuer, am liebsten würde ich diese Aktien verkaufen, ich sehe die ehrlich gesagt als kein gutes Investment mehr an.
     
    Unilever scheint die Dividende nicht zu erhöhen, das finde ich vernünftig.
     
     

  19. AvatarRüdiger

    @Fit und Gesund; RDSA
    An dich dachte ich zu allererst bei der Dividendenkürzung. Tut mir ehrlich leid für dich.
     

  20. AvatarThomas

    RD Shell kürzt die Dividende. War eigentlich so zu erwarten und andere werden folgen  Auf die Meinung von Thorsten bin ich gespannt …!

  21. AvatarTobs

    Ich würde die Dividendenkürzung von RDSA ein wenig mit der von BASF während der Finanzkrise vergleichen wollen. Ich halte es für überwiegend wahrscheinlich, dass sbei einer Normalisierung der wirtschaftlichen Verhältnisse die Dividende wieder dauerhaft angehoben wird. Jetzt zu verkaufen wäre der denkbar schlechteste Zeitpunkt, meine Meinung. Lieber daran festhalten und aussitzen.

  22. AvatarFit und Gesund

    @Rüdiger,
    ich habe 1100 Aktien von RDSA, natürlich könnte ich die Kürzung verschmerzen, aber hat die Aktie Zukunft? Hat das Management bisher tatsächlich so klug gehandelt? Ich glaube nein, und da muss man dann handeln, Fehler passieren, korrigieren und dann geht es weiter.
     
    Es werden voraussichtlich noch mehr Firmen Dividendenkürzungen vornehmen, wo kein Gewinn ist, kann auch nix ausgeschüttet werden. Diese Krise wird uns noch lange beschäftigen.
     
    und so komme ich ja auch schon zum nächsten Gedanken, ich bin nun 62, habe eine abbezahlte ETW und würde ich nun alle Aktien verkaufen, dies mit dem erzielten Verkaufspreis für die Wohnung und sonstigem Cash zusammenpacken, durch 25 Jahre teilen, dann hätte ich mehr als genug Geld, die Inflation kann ich natürlich nicht voraussehen.
    für mich wäre das durchaus eine Variante. Mal gespannt was Claus dazu meint.

  23. AvatarLivermore

    @ Rüdiger,
     
    Der “Neoliberalismus” (er meint wahrscheinlich freie Marktwirtschaft?) traegt die Schuld daran, dass der Staat die Wirtschaft abwuergt?  Interessant.
     
    Du musst bedenken, dass das DIW staatlich finanziert wird und deswegen nicht die Hand beisst, die es fuettert.
     
    Aus dem Artikel:
     
    Das gelte auch fürs Gesundheitswesen, das nicht primär Gewinninteressen unterworfen sein dürfe. 
     
    Komisch! Unsere Lebensmittelversorgung ist naemlich komplett Gewinninteressen unterworfen, und die funktioniert. Aber vielleicht sollte der Staat bei den Bananen mehr regulieren. Hat ja auch in der DDR funktioniert, nicht wahr?  😉

  24. AvatarRüdiger

    @Fit und Gesund
    Das schreibe ich jetzt ganz leise. Ich persönlich halte die Investition in Rohstoffwerte für keine gute Idee. Es gibt Branchen mit mehr Charme. Wahrscheinlich starten jetzt gleich die Versuche, mich zu bekehren und eines Besseren zu belehren  😉
     
    Du bist leider in eine hässliche Situation geraten. Aber bitte, nichts überstürzen! Bevor du etwas unternimmst, unterhalte dich erst mal mit Claus und deinen anderen Vertrauten.
     

  25. AvatarFit und Gesund

    @Rüdiger,
    Rohstoffwerte sind immer riskant und ich bin mir dessen bewusst, das trifft genauso auf Goldminenaktien etc. zu. 
    Und ganz sicher, die Zukunft einiger Branchen nach Covid-19 wird sich verändern, Veränderungen lassen sich nicht aufhalten. 
    Ein Depot was nur auf hohe Dividendenrendite aufgebaut ist, wird immer zuerst leiden, ich habe zum Glück noch viele andere Titel.
    Meine Entscheidungen treffe ich allerdings selber, denn ich muss damit leben. Es mag einige kluge Köpfe hier geben, auch sie machen Fehler, ich schaue lieber nicht was Andere machen, ich kenne deren private Situation ja nicht.
     
    liebe Grüsse

  26. AvatarFelix

    @ Wirecard
    Ich weiß nicht, ob der norwegische Staatsfonds Wirecard im Depot hat, aber hier werden es wohl einige sein, weshalb es sich lohnen könnte, dass wir uns einmal über Wirecard austauschen (Schwarmintelligenz). Ich habe auch eine überschaubare Position und überlege gerade, sie zu liquidieren – das Vertrauen ins Management ist meinerseits eigentlich dahin. Ich spüre von den Kurseinbrüchen von Wirecard relativ wenig, da Tesla, die ich hoch gewichtete habe, alles überdeckt.
    Das schreibt ein frustrierter Aktionär an anderer Stelle (ich teile diese Ansicht mehr und mehr):
    “Vor über 20 Jahren investierte ich 5% meines Depots in eine Firma namens Comroad. Ähnlich Wirecard waren: Standort, Kommunikation, Branche. – Ich glaubte, dass ich eine Extrachance hätte, weil die Firma mit Gerüchten zu kämpfen hatte, an der Bilanz würde was nicht stimmen. Die Sache begann mehr und mehr zu “stinken” – ich verkaufte mit großem Verlust. Dann bzw währenddessen wurde deutlich: 98% der Umsätze waren erfunden.”
    Was ist euere Meinung, wie man Wirecard einzuschätzen hat?

  27. AvatarThe European View

    @PeterF
    Besten Dank!

    Meine Meinung zu BOSSY habe ich auf SA geteilt. Daran hat sich nichts geändert. Der Dividendencut ist verständlich, die Kommunikation war ernüchternd, der CEO Wechsel damit nachvollziehbar. 

    Ich halte es insgesamt wie Tim und verkaufe nicht. BOSSY ist aber auch kein Nachkaufkanditat. Da gab es besseres in den letzten Wochen. 

  28. AvatarRüdiger

    @Fit und Gesund:  Meine Entscheidungen treffe ich allerdings selber, denn ich muss damit leben.
     
    Vollkommen klar. Ich hatte auch nicht im Sinn, deine Entscheidung an andere zu delegieren. Für mich habe ich festgestellt, dass der Austausch (auch bei Themen jenseits der Geldanlage) mit anderen mir hilft. Ganz allein schon deshalb, weil er mich zwingt, meine Gedanken schlüssig darzulegen und auszuformulieren. Dabei ist es mir häufiger aufgefallen, dass es noch irgendwo hakt, als meinen geduldigen Zuhörern  😉
     

  29. AvatarEifelkrake

    Ja schon schade mit RDS, hatte da auch gut nachgekauft. Nach OXY meine 2. Ölaktie die die Dividenden kürzt. Aber immer noch besser als gar keine zu bekommen. 
     

  30. KievKiev

    @ Felix
    Eine falsche Sachlage wird auch durch Schwarmintelligenz nicht wahr. Ich sehe keine Intelligenz, die sich aus einem gemeinsamen Konsens ergeben soll. Ich wundere mich allerdings immer aufs Neue, dass Anleger an einer Aktie zweifeln, wenn das Kind gerade in den Brunnen gefallen ist. Wirecard und Tesla sind etwas volatilere Aktien, um es mal vorsichtig auszudrücken. Hier macht vielleicht eine Hoch, Tief Mut Strategie Sinn. Oder der sinnvolle Einsatz von Optionen für Hartgesottene mit grossen Konten.  Bei Hoch, Tief Mut kauft man im Bereich eines Tiefs und verkauft um ein mögliches Hoch. Bitte nicht andersrum anwenden.
    Man kann natürlich jederzeit den Glauben an ein Unternehmen verlieren. In dem Fall definiere ich mir Varianten wie ich aussteige und setze mir Marker. Wenn das Signal kommt wird liquidiert. Hier darf man dann nicht wieder in Gier umschwenken. Bei WDI könnte bei einem Kurs von 130€ wieder die 200€ angegangen werden. Bei einem Ausstieg soll auch keine spätere Reue auftreten, falls die Firma dann doch den Durchbruch schafft. Dazu ist es hilfreich die Gedanken festzulegen und dann den Plan einfach durchzuziehen. 
    Ich habe eine kleine Position WDI bei dem ersten Einbruch gekauft und nach dem zweiten Versicherungen verkauft. Ich stütze WDI bei einem Kurs von 80€ für einen Monat. Dafür habe ich knapp 1000€ eingenommen. Somit rutsche ich erst bei einem Kurs von 70€ in die Buchverlustzone. Meine gesamte Haftung beträgt somit maximal 7000€. Ich fühle mich hiermit wohler als mit 100 Aktien im Markt. Bei TESLA gibt es ebenfalls mitunter sehr hohe Prämien. Man hätte damals einen SC mit Strike 1000$ anbieten können. Hier hätte man 10k eingenommen und die Position nicht aufgeben müssen. Das wären dann realisierte Gewinne und keine Buchgewinne… Achtung, aktuell steigt die Tesla Aktie langsamer und damit vielleicht nachhaltiger. Was die Zukunft bringt wird sich zeigen.

  31. AvatarSlazenger

    @Felix
    ich habe Wirecard nicht im Depot! Die Kommunikation und Transparenz für einen Dax Wert, ist für mich erschreckend negativ! Nachdem der KPMG Bericht jetzt eigentlich noch mehr verunsichert, anstatt für Klarheit zu sorgen…..da kann ich nur noch den Kopf schütteln!
    An Comroad kann ich mich auch noch gut erinnern, wie an viele andere damals auch, EMTV, Intershop,Brokat,……

  32. AvatarSkywalker

    Das Shell-Beispiel ist sehr lehrreich, wie auch Kraft-Heinz, Inbev, Boeing, Daimler, General Electric, viele Reits usw. 
    Man sollte einfach einsehen, dass die meisten mit einem ETF als großes Basis am besten fahren. Einzelaktien als Spielzeug sind ok, aber die komplette Altersvorsorge auf Einzelaktien kann eben die Performance verhageln, v.a. langfristig. 
    In einem ETF schmerzt ein Absturz einzelner Werte nicht, weil man es nicht sieht. Aber man hat langfristig eben die GEwinner an bord, die wachsen. 
     
    @ Fit und Gesund: Ich würde an deiner stelle schauen, ob du nicht einfach eingie Werte verkaufst, ganz oder teilweise, und einen Nasdaq oder SP500 ETF kaufst. Ein höherer Cash-Anteil ist ohnehin nicht verkehrt in deinem schönen alter, das kannst du die nöchsten 30 Jahre brauchen! 
     
    Shell ist für mich teil einer fallenden Industrie: Öl.  Warum Shell kaufen wenn es seinen Nasdaq ETF gibt? Das nächste sind die Kippen-Hersteller, dauert halt noch ein bisschen. 

    @ Wirecard: Was ist Wirecard, was machen die genau? Ich kapiere es nicht, habe mich nciht damit beschäftigt bisher. Aber eine Skandalnudel kaufe ich aus Prinzip nicht. Ich kaufe Firmen mit bestem Leumund. Ich würde ja auch nicht anteile einer Clan-Geführten Shisha-Bar die ständig in der Zeitung ist kaufen sondern eher eines gutgehenden Sterne-Resturants 😉

  33. AvatarRalf

    Die Norweger machen das echt gut. Könnten D noch was lernen….
    Viele Leute werden derzeit aber andere Probleme als die Altersvorsorge und Aktien haben. In D ist aktuell Kurzarbeit für 10 Mio. Leute angemeldet! Das ist echt eine Hausnummer und keine Kleinigkeit. Auch die Arbeitslosigkeit steigt deutlich an….

  34. AvatarThorsten

    HalloTim,
    deinen Schirm könntest Du jetzt gebrauchen , der erste Regen in Hamburg seit 6 Wochen.
    So weit ich mich erinnere haben die Norweger auch Anteile an Immobilien : Einkaufscenter in Deutschland in bester Lage. Derzeit nicht so angesagt, ich weiß. Schade, dass unsere Politiker nicht so einen Drang zur Wertschöpfung haben und nur auf Umlage- und Umverteilung setzen. Man begrüßt die schwarze Null und will schon wieder Schulden machen. Ein Staatsfonds wurde eine dunkelgrüne Zahl generieren ohne über die Jahre Abgaben und Steuern zu erhöhen.

  35. AvatarPeterF

    Zu Shell: Meiner Meinung nach wird Shell jetzt ein oder zwei schwere Jahre vor sich haben. Aber es wird auch eine Zeit nach Corona und ebenso eine Öl-Preiserhöhung irgendwann geben. Wenn diese Zeit wiederkehrt wird Shell vermutlich die Dividende wieder anpassen sowie im normalen Kursfenster (20 – 30 Euro) agieren… Ich bin da voll bei @Tobs.
     
    @The European View: Vielen Dank für das Feedback. Bei Hugo Boss finde ich die (normalerweise vorherrschende) Dividendenpolitik sehr interessant.
     
    Allgemein merke ich durch die zahlreichen Dividendenkürzungen, dass ein ETF (All World. S&P 500) vielleicht für mich doch die bessere Alternative ist, sodass Dividendenkürzungen und – erhöhungen sich in solchen turbulenten Zeiten hoffentlich aufrechnen.

  36. AvatarFit und Gesund

    @Skywalker,
    ich sehe es tatsächlich ähnlich, nicht nur die Ölaktien, ich bin sicher die Kippenaktien taugen auch nicht als langfristiges Investment. Das Geld aus dem Verkauf der ETW in D werde ich so oder so nicht am Aktienmarkt anlegen, das wusste ich schon vorher, allerhöchstens einen kleinen Teil und den dann nur sehr konservativ in CH-er Aktien um das Währungsrisiko auszuschalten, hier kommen auch nur Nestlé, Roche und Novartis in Frage dafür. 
    Ein ETF auf den Nasdaq 100 könnte ich mir vorstellen, allerdings würde ich da auch einen weiteren Kurseinbruch abwarten oder einen variablen Sparplan, ich hatte das früher mal mit einem anderen ETF, z.B monatlich Betrag x und bei sinkenden Kursen die Sparrate erhöhen, bei steigenden Kursen die Sparrate wieder verringern. Mal sehen. 
     
    Wirecard, auch hier bin ich völlig Deiner Meinung, eine Aktie die in den Verdacht gerät krumme Dinger zu machen, würde ich nie kaufen, ob die nun zu Recht oder zu Unrecht verdächtigt werden spielt da keine Rolle, ich möchte sowas nicht besitzen, es gibt noch viele andere Aktien.
     
    @Rüdiger,
    mich hat eher die Wortwahl “Vertraute” gestört, ich habe zu Niemand hier privaten Kontakt, ich habe vor einigen Jahren hier sicher Einiges gelernt, in letzter Zeit wird hier mehr gezofft und beleidigt was das Zeug hält, für mich eher unschön und nicht unbedingt vertrauenserweckend    🙂 

  37. AvatarThorsten

    @Kiev
    da habe ich vor Schreck fast das Handy fallen lassen ,statt 700€ habe ich 700 k€ gelesen, ich hätte es dir gegönnt. Öl, ich habe zu viel davon, es ist ein zweischneidiges Schwert. Wenn man es fördern würde, um etwas anderes zu tun als es zu verbrennen wäre es besser.
    @WDI bei WDI besorgte mich nur der Weggang von Frau Quintana. Da man nicht weiß, was sie abgewogen hat, ist es nicht so dramatisch. Bei SAP wechselt das obere Personal inzwischen auch im Zweijahrestakt, scheint ein neuer Trend zu sein. Die Nachfolgerin ist hochqualifiziert : Hauke Stars. Zum Vornamen gäbe es etwas zu schreiben, aber ich schweife ab. Die Frau kann sich ganz sicher durchsetzen und wird ein Gewinn für das erfolgreiche Unternehmen.
    Der jamnerde Shortseller dagegen möchte Herrn Brown raushaben , damit maximaler Schäden entsteht. Merke : angelsächsische Hedgefonds zerstören Konkurrenuntetnehmen im Ausland. Wirecard soll getilgt werden, denn es steckt die veralteten Zahlungsdienstleister aus den USA in den Sack.
     
    Simon Properties und Tanger Outlets halte ich. Kein Stück wird verkauft.

    Wenn die Dinge wieder besser laufen überlege ich Öl zu reduzieren, aber russische Aktien gebe ich nicht her, sie sind absolut zuverlässig ( 50% des Gewinns müssen gesetzlich mindestens ausgeschüttet werden, “Öl- REIT”).

  38. AvatarWolke

    @Fit und Gesund
    …alle Aktien verkaufen, dies mit dem erzielten Verkaufspreis für die Wohnung und sonstigem Cash zusammenpacken, durch 25 Jahre teilen, dann hätte ich mehr als genug Geld, die Inflation kann ich natürlich nicht voraussehen…
     
    Ich würde in Zeiten wie diesen niemals Sachwerte verkaufen, Aktien und schon gar nicht eine Wohnung. Inflation, Staatspleiten, Währungsreformen…derzeit ist vieles denkbar. Möglichst wenig Cash auf der Bank und breite Streuung.

  39. AvatarThorsten

    @Thomas Kürzung ist akzeptabel, kopfloses impulsives Streichung nicht. Und Letzteres ist im Deutschen Marktsozialismus sehr beliebt 😉

  40. Avatarsammy

    @Thorsten
    Wenn man sich nicht mehr zu helfen weiß fantasiert man eben einfach Dinge zusammen oder malt sich Verschwörungstheorien aus. Wolke gehört auch zu diesen Kandidaten.

  41. AvatarThorsten

    @sammy
    Nun, um ganz ehrlich zu sein, meiner bescheiden­en Meinung nach, natürlich ohne irgendjema­nden zu beleidigen­, der aus meiner Sicht anders denkt, sondern auch, indem ich diese Angelegenh­eit aus einer anderen Perspektiv­e betrachte,­ ohne die eigenen Ansichten zu verurteile­n und sie objektivie­ren zu lassen und wenn ich jede gültige Meinung beurteile,­ glaube ich ehrlich, dass ich völlig vergessen habe, was ich dir sagen wollte. Wenn du es weißt, dann erzähl es jemandem, aber nicht mir. Danke.

  42. AvatarRüdiger

    @Fit und Gesund:
     
    Weil du Claus namentlich erwähnt hast, hat mich das zu der Annahme verleitet, ihr würdet auch privat per email in Kontakt stehen. Nichts für Ungut!  😉
     

  43. AvatarThorsten

    @Wolke Das sehe ich auch so. Sachwerte unterliegen auch Marktschwankungen, aber langfristig sind sie inflationsresistent. Abgesehen von alten Ritterburgen und Schlössern, weil Leibeigene heute zum Unterhalt der Anwesen selten zu finden sind 😉

  44. AvatarFit und Gesund

    @Wolke,
     
    ich lebe in der CH und gedenke auch im Rentenalter hier zu bleiben, diese Wohnung hatte ich von meiner Mama geerbt und 2x sehr gute Mieter erwischt, es war jetzt nicht unbedingt ein gutes Geschäft mit der Vermieterei, der deutsche Staat hat hier ordentlich zugelangt, dazu noch irgendwelche Streitereien in der Eigentümergemeinschaft, Versammlungen, Jahresabrechnungen erstellen, das ist mir zuviel, im Alter möchte man sowas nicht. 
    Und dann bin ich nicht sicher was sich der deutsche Staat noch einfallen lässt und wo er versuchen wird noch mehr rauszuholen, nein Danke. Auch möchte ich nicht soviel Geld in € angelegt haben, meine Brötchen kosten nämlich CH-Franken. 
    Ich habe mir schon was dabei gedacht   🙂 
     

  45. Avatarsammy

    @Thorsten
    Man muss sicher nicht jede Meinung beurteilen. Völlig wirre und falsche Aussagen kann man allerdings durchaus verurteilen.

  46. AvatarThorsten

    @FitUndGesund
    Wenn ich älter bin werde ich meine Immos auch verkaufen, es sei denn es wohnt ein Verwandter drin, z.b. ein Kind. Keine Abrechnungen mehr , keine Eigentümerversammlung, keine Wohnungsübergabe, keine Renovierung etc.Dennoch bereue ich derzeit nicht sie zu haben : ein zuverlässiges Grundrauschen in Zeiten der ad hoc verdampfenden Dividenden. Wie gut, dass ich Deutsche Aktien untergewichtet hsbet, im Würgegriff der Politik zu riskant.

  47. AvatarThorsten

    @samny
    Du solltest das doch jemand anderem sagen 😉
    Was machen deine Aktien ? Wo sind deine Schwerpunkte bei der Anlage ?
     

  48. AvatarWolke

    @Fit und Gesund
    Entschuldige, dachte, das sei deine selbstgenutzte Wohnung. Dann hast du Recht, ich hatte mit 65 eine vermietete Wohnung verkauft und war sowas von erleichtert.

  49. AvatarFit und Gesund

    @Wolke,
    kein Problem, 
    meine selbstgenutzte Wohnung würde ich niemals freiwillig aufgeben, beste Lage, ruhig, steuergünstige Gemeinde, das wäre sehr dumm wenn ich das täte. 
     
     

  50. AvatarServus

    @Kiev: den Crash habe ich genutzt, um spekulative Einzelwerte wie Carnival, Lufthansa zu kaufen.  Aber größere Summen gehen in regelmäßig in ETFs und stabile Dividendenzahler. Puts und Optionen nutze ich (noch) nicht.
    @Fit und Gesund: ich bin gespannt, wie Du Dich entscheidest. Ich habe den Eindruck, dass Du Dich gerne mit Deinen Investitionen beschäftigst, es spricht ja nichts dagegen, komplett rauszugehen und zu einem späteren Zeitpunkt wieder zu investieren, wenn Du eine gute Chance siehst. 

  51. AvatarSonny

    @Skywalker
    welche ETFS würdest du denn empfehlen?
    Eher all world oder einen auf den S&P500?
    Was hälts du vom Vanguard all world high dividend?

  52. AvatarWolke

    @Sammy
    Wenn man sich nicht mehr zu helfen weiß fantasiert man eben einfach Dinge zusammen oder malt sich Verschwörungstheorien aus. Wolke gehört auch zu diesen Kandidaten.
     
    Was soll denn das schon wieder? Wenn jemand die Worte wie Banken-, Staatspleite oder Währungsreform in den Mund nimmt, wirst du plötzlich aggressiv und nervös. Wahrscheinlich weil du, wie viele andere, gerade jetzt zu Recht Angst davor hast und diese Dinge zu verdrängen versuchst, anstatt sich damit auseinanderzusetzen.
    Verschwörungstheorien gibt es viele, aber daß es in diesen Zeiten zu schweren Verwerfungen im Finanzsystem, bei den Banken oder Staaten kommen kann, die jedem einzelnen von uns viel Geld kosten können, das ist definitiv keine solche.
    Angst ist ein schlechter Ratgeber, aber sie zu verdrängen ist dumm. Nein, eigentlich nicht dumm, da man Verdrängung meist nicht merkt. Sie zeigt sich als Aggression und Unruhe, wenn jemand das Thema berührt.
    Deine gelegentlich sehr aggressiven Kommentare wirken jedenfalls nicht sehr entspannt.
     

  53. AvatarGainde

    Wo ist denn hier das Problem mit Shell als Langfristanleger mit Fokus Dividenden?
    1. Ölverbrauch wird auch in den nächsten Jahren global steigen
    2. Shell ist wie BASF und Siemens ein Zykliker. Normal, dass es in einer Rezession runter geht.
    3. Shell wird dank seiner finanziellen Grösse während der Rezession an Marktanteil gewinnen, da die kleinen Player default gehen.
    4. Das Management hat sich committed, langfristig auf Renewables umzusatteln. Dies wird durch laufende Ölerträge ein Leichtes.
    Wo seht ihr bei diesem Unternehmen ein Problem oder habt ihr einfach wegen Buchverlusten Schiss?

  54. AvatarRüdiger

    Das putzige an den Ängstlichen ist, dass sie Angst haben, mit ihrer Angst alleine zu sein. Wer keine Angst hat, hat sie doch und verdrängt sie nach Ansicht der Ängstlichen nur. Keine Angst zu haben, findet in der Welt der Ängstlichen nicht statt. Das darf nicht sein! Jeder MUSS Angst haben! Der übliche Weg der Ängstlichen, mit ihrer Angst umzugehen  😉
     

  55. AvatarAndrea

    Ich finde es toll, was die Norweger machen. Hier in Deutschland wundert es mich schon, dass man in guten Zeiten (soundso viele Jahre Wirtschaftsboom) keine Vorsorge für die schlechten Zeiten trifft. 
    Ich mache es ähnlich wie der norwegische Staatsfonds. Ich kaufe Aktien und lasse sie weitgehend liegen. Tim macht es uns auch vor, wie es geht. Ich habe mein Depot ja seit Anfang 2016 und nie irgendwelche Ergebnisse getrackt, da es mir immer gereicht hat, wenn mehr als auf dem Sparbuch dabei herum kam. Jetzt kam letztens im Depot eine Nachricht über die gezahlten Gebühren und die Wertentwicklung, und ich bin ganz verblüfft, denn ich habe  2019 mit 30,..% für mich und 33,..% für meinen Mann sowohl den S&P500 als auch den MSCI World geschlagen. Uih.
     
    Fit und gesund, schön, zu lesen, dass du noch fit und gesund bist. Ich habe Shell auch und behalte sie, trotz der Dividendenkürzung. Ich halte sie auch weiterhin für eine gute Firma, den Nachrichten entsprechend, die ich gelesen habe, stellen sie sich doch gut für die Zukunft auf. Sie wollen ein großer Anbieter von Ökostrom werden, haben eine Firma, die Ladesäulen für Elektroautos hat, aufgekauft und wollen jetzt noch die größte Wasserstoffproduktion in ganz Europa aufziehen. Shell ist halt eine zyklische Firma und da ist es doch besser, man kauft sie, wenn die Aktie billig ist und verkauft sie, wenn sie teuer ist, und nicht ungekehrt.
     
    Auch den Depotverkauf würde ich mir überlegen, was willst du sonst mit dem Geld machen? Ich glaube auch, dass es in Sachwerten besser aufgehoben ist als in Form von Banknoten. Vielleicht kannst du einfach ein bisschen entrümpeln, schauen, welche Aktien sich unterdurchschnittlich entwickeln (vielleicht nicht nur zum jetzigen Zeitpunkt). Aber ich würde doch nicht die Aktien, die dir nur Freude machen, abgeben.
     
    Wirecard habe ich auch und bin von dem Ergebnis der Untersuchung schwer enttäuscht. Ich überlege auch, sie abzustoßen, aber warte noch, bis ich mir diesbezüglich sicher bin.
     

  56. Avatarsammy

    @Wolke
    Weil es schlicht und ergreifend keine Währungsreform geben wird auch wenn das womöglich deine feuchten Träume sind es wird nicht passieren. Der Euro ist eine Weltwährung und wir können froh sein diesen zu besitzen. Komm damit klar es wird nicht passieren. 
    @Gainde
    Weil Öl an Bedeutung verlieren wird. Alternative Rohstoffe werden kommen vielleicht auch synthetische. Alleine der Klimawandel wird dafür sorgen dass Öl an Bedeutung verlieren wird/muß.
     

  57. AvatarDanielKA

    Zum Thema Kippenaktien: MO vermeldet gute Zahlen und hält weiter an der Dividendenpolitik fest, soviel zur Zuverlässigkeit. Auf manche Sin Stocks kann man noch bauen 😉
    https://seekingalpha.com/pr/17854033-altria-reports-2020-first-quarter-results-core-tobacco-segments-deliver-strong-oci-and-cash

    “Our dividend is important to our investors and it remains a top priority for us. Our objective continues to be a dividend payout ratio target of approximately 80% of adjusted diluted EPS. For 2020, we expect to recommend a quarterly dividend rate to our Board that reflects, among other things, our strong cash generation and the strength of our balance sheet.”

  58. AvatarGainde

    @ sammy
    Bin deiner Meinung. Bis dann wird RDS jedoch einen schönen Cashflow und Dividenden haben und sie werden das Unternehmen auch entsprechend an die neuen Märkte anpassen, sofern sie eine Transformation machen wollen. Sehe da kein Risiko. Nicht vergessen, RDS ist nach Umsatz gemessen, das drittgrösste Unternehmen der Welt.

  59. AvatarBuran

    Ich habe erst heute im Radio gehört, dass die Psychologen verstärkt ihr Geschäft im Online Verfahren abwickeln müssen. Aber ich würde eher eine Platform, bei der es sich hauptsächlich um Gold dreht, für die Patientensuche nutzen.

  60. AvatarThorsten

    @FitundGesund es gibt die Möglichkeit die eigene Immobilie zu verkaufen, mit lebenslangem Wohnrecht . Man bezahlt dann selbst nur die monatlichen Nebenkosten.  Für mich nichts, aber ich wollte es bloß erwähnen.
    @Gainde danke für den Hinweis zu Shell.
    @Andrea ich habe diese Enttäuschung nicht zugelassen, wäre WDI sauber im Testat hätten Kritiker sofort Braun war einmal bei KPMG gezogen. Es gab keine Luftbuchungen, alles gut. Bin froh, dass sie etwas gefunden haben, aber etwas anderes. Fehlende Daten waren zu erwarten. Wirecard kann nicht in die Bücher der Drittanbieter schauen , sie haben nur verdichtete Summen keine Einzelsätze vermutlich. Für mich kein Grund aufzugeben, im Gegenteil.

  61. AvatarSonny

    @Skywalker
    welche ETFS würdest du denn empfehlen?Eher all world oder einen auf den S&P500?Was hälts du vom Vanguard all world high dividend?

  62. AvatarWolke

    @Rüdiger
    Keine Angst zu haben, findet in der Welt der Ängstlichen nicht statt…
     
    Du hast sicher schon mal was von Evolutionstheorie und natürlicher Selektion gehört. Hätten unsere (ich mein jetzt Deine und meine) Vorfahren keine Angst gehabt, wären wir beide nicht hier.
    Um Deine Antwort gleich vorwegzunehmen, wir wären auch nicht hier, hätten sie keinen Mut gehabt.
    Wir sind hier, weil sie im RICHTIGEN Moment Angst oder Mut gehabt haben.
     
     

  63. AvatarSonny

    @Skywalker
    welche ETFS würdest du denn aktuell empfehlen?Eher all world oder einen auf den S&P500?Was hälts du vom Vanguard all world high dividend?

  64. AvatarFit und Gesund

    @Andrea,
    hallo 🙂
    RDSA möchte sicher Vieles, ich auch  hi hi…jetzt haben sie die Dividende um 2/3 gekürzt, das erste Mal seit WW2, das hat schon eine gewisse Dimension, sie werden sie auch noch gänzlich streichen, kann ich mir vorstellen. 
    Sicher ist das ein zyklisches Investment, das verstehe ich schon, aber ich persönlich bin von dieser Aktie nicht mehr angetan, BAT sehe ich ziemlich ähnlich, mal gespannt ob die auch ihre Dividende kürzen. Es geht mir nicht unbedingt nur um die fehlenden Kröten, ich arbeite und verdiene Geld und werde eine ausreichende Rente bekommen, aber ich mag nicht auf Auslaufmodelle setzen.
    Jeder muss so investieren wie er mag, es ist nicht an mir Anderen meine Meinung aufzudrängen, ich respektiere das was Andere tun und mehr steht mir auch nicht zu. 
    Wünsche Dir auf jeden Fall Alles Gute mit Deinen investments.
     
    @Thorsten,
    sowas mache ich nicht, da friert eher die Hölle zu. 
     
    jetzt bin ich erstmal wieder weg hier, passt auf Euch auf!
     
     

  65. KievKiev

    @ DanielKA
    MO  haben sich bei mir auf zwei Depots angesammelt 143 stk und ein SP für weitere 100 Stk. Hätte mich jetzt auch gewundert, wenn die in Zeiten Coronas ein schlechtes Quartal erzielen… Von mir aus können die gerne auf 50$ steigen. Dann kann ich den SP günstig glattstellen. Aktuell löse ich gerne günstig Verbindlichkeiten auf. 
    Die Dividenden fallen im Schnitt um die Hälfte des Kurseinbruches. Und das zeitverzögert. Außerdem sind Dividenden eh nur linke Tasche, rechte Tasche… Oder gilt das jetzt nicht mehr? Ob jetzt aus der Substanz gezahlt wird, oder Kosten eingespart werden. Hauptsache die Geschäfte laufen in absehbarer Zeit wieder gut. Gainde hat die Sachlage zu RDS gut zusammengefasst. Alle am Markt verbleibenden Firmen werden zusätzlich Kosten einsparen. Es werden Projekte gestoppt, so dass auch hier neue Erschließungen zurück gefahren werden, während alte Quellen versiegen. Negative Preise gibt es manchmal. Bei Strom werden Überschüsse auch teilweise verschenkt. Es ist nicht Möglich alles in einer Sekunde ein- oder auszuschalten.

  66. AvatarDanielKA

    @ thorsten: Ein Kollege (ist im Gegensatz zu mir investiert) sagt mir, beim Wirecardbericht steht an zig Stellen:

    nicht zeitnah vorgelegt
    nicht nachvollziehbar
    nicht erkennbar

    also erkennbare Ohrfeigen von KPMG, anscheinend wollen sie aber trotzdem das prüfgeld. Ich wäre bei sowas draußen, Reputation ist nunmal das wichtigste Asset.

  67. AvatarDanielKA

    @ Kiev: sehr schön, ich warte noch auf meine 630 $ Dividende (ok die Amis behalten noch 15 % an der Quelle ein) wird heute abend oder spätestens Montag dann auf dem verrechnungskonto gutgeschrieben.
    Es gibt Untersuchungen, dass sich einigermaßen “solide” Unternehmen (also kein pennystock) nach einem Cut deutlich besser entwickeln. I.d.R. fällt der Kurs immer deutlich bereits vor dem dann notwendigen Schnitt. Also wenn jetzt alle mit Shell hadern, sollte man die anstatt dessen erst recht kaufen.

  68. Avatarsammy

    Shell ist ein Auslaufmodell genau wie Zigarettenfirmen. Finde diese alleine schon aus ethischen Gesichtspunkten uninteressant.

  69. Avatarsammy

    Ja für Wirecard siehts übel aus genau wie für russische Aktien, Lufthansa oder reits..

  70. AvatarDanielKA

    Im Prinzip ist der Norwerger Staatsfonds ein Riesen Indexfonds, 70,8 % in Aktien (da ist die Abbildung ähnlich einem MCSI World), 26,5 Fixed Income und nur ein Minianteil an direkten Immobilieninvestments 2,7 %.
    In Schweden gibt es dne AP7, die Araber haben ihre intransparenten Vehikel, Singapur hat einen, es gibt also diverse Vorbilder. Deutschland hätte genug Kapital um zu starten. 50-100 Mrd. EUR  und los gehts.

  71. AvatarSlazenger

    @Sammy
    ich gebe dir in vielen Punkten recht, du polarisierst hier gerne, das gefällt mir teilweise, solange man sich gegenseitig respektiert! Ethik im Zusammenhang mit Aktieninvests zu bringen wird schwierig, da findet man in fast jeder Branche einen Grund sich dagegen zu entscheiden! Oder aber um genau zu sein, viel bleibt nicht übrig, was ethisch vertretbar wäre! Tabakaktien glaube ich werden sich noch lange halten, beim Öl dagegen ist es tatsächlich absehbar, dass das Geschäftsmodell kippt, und ob Shell, Exxon, etc. es schaffen sich so schnell zu transformieren, das kostet auch richtig viel Geld,  und wenn die Einnahmen vom Öl über längere Zeit erstmal so wegbrechen wie aktuell, dann wird es erstmal lange nichts mehr mit üppigen Dividenden, und das war ja wohl das Hauptargument um diese Aktie zu kaufen! 
     
    Ich habe auch eine Position Shell, beobachte das aber jetzt genau ! 
     

  72. AvatarRalf

    “Weil es schlicht und ergreifend keine Währungsreform geben wird auch wenn das womöglich deine feuchten Träume sind es wird nicht passieren. Der Euro ist eine Weltwährung und wir können froh sein diesen zu besitzen. Komm damit klar es wird nicht passieren.”
    Es wird zweifellos eine Zäsur geben, wenn die „offenen Rechnungen“ bezahlt werden müssen. Zu viele Euroländer haben in den Wirtschaftsboomjahren ihre Haushaltsaufgaben nicht gemacht. Weitere Länder werden Italien folgen und die Verschuldung massiv steigen. D kann das definitiv nicht abfangen. Und hat wirtschaftlich nun selbst genug zu kämpfen. Die Target2-Salden sprechen Bände.
    Der Stabilitätspakt, von allen EURO-Ländern unterschrieben,war die Bedingung für die Aufgabe der Mark. Und wird nun mit Füßen getreten.

  73. AvatarBlackrock

    @RDS
    Was soll denn am Öl Auslaufmodell sein?
    Ich bin überzeugt, dass Öl  noch sehr, sehr lange gebraucht werden wird – auch um Generatoren zu betreiben um Strom herzustellen. 
    RDS baut auch ziemlich stark auf Wasserstoff und das ist imO der Energieträger der Zukunft. Eventuell wir auch noch stärker differenziert werden und wir werden einen größeren Energiemix bekommen. Ich glaube nicht an die Batterietechnik wo du unter optimalen Bedingungen und unter größter Umweltzerstörung gerade mal eben 300km Reichweite schaffst.  
    Eben so wenig glaube ich an Lithium Trucks die in den USA von der Ost bis an die Westküste 20t Güter transportieren. 
    Mit RDS werden wir noch sehr viel Freude haben. Habe  auch noch ein schönes Paket Exxon.
    Bye the way, Öl ist vermutlich ethischer als der Lithium – Abbau in Peru und in anderen Entwicklungsländern wo den Einheimischen die Lebensgrundlage entzogen wird nur um den moralisch Überlegenen einen besseren Schlaf zu ermöglichen.
     

  74. AvatarRalf

    @RDS: Die Aktie hat weiter Potential. Ein befreundeter Ingenieur arbeitet bei Shell, da gibt es noch richtig coole Projekte in der Pipeline.

  75. AvatarThorsten

    @sammy Was sagt deine Buchhaltung. Wenn da nichts kommt …
    @DanielKA jeder folgert, was er möchte. Ich kaufe zu !
    @FitundGesund wir möchten nicht, dass du in die Hölle kommst, du verkaufst natürlich nicht. Selbstbewohnte Immobilie ist eine gute Investition . ( Jetzt kommen gleich die aus dem Mietsilo und schreien es sei eine Lifestyleentscheidung, haha ).

  76. Avatarsammy

    @Ralf
    Das werden die Zentralbanken regeln wie sie es jetzt auch schon tun.
    @Thorsten
    bin noch nicht dazu gekommen.
     
     

  77. AvatarThorsten

    Ich habe den hier im Sparplan : LU0274221281
    Wegen Währungs- und Länderdiversifikation. Dann auch kein Ärger wegen Quellensteuer-gedöhns
     

  78. AvatarRüdiger

    @Wolke:
     
    Es ist ja nicht so, dass ich gar keine Angst hätte. Ich habe Höhenangst, Angst vor Giftschlangen, Wespen, Ratten, Hunden, die nicht angeleint sind, Corona-Viren, …
     
    Aber vor Zusammenbrüchen der Weltwirtschaft und des Währungssystems habe ich (derzeit) keine Angst. Da muss noch bissl was passieren, bis es bei mir so weit ist  😉
     

  79. AvatarRalf

    Die Einführung des Euro war eigentlich auch eine Art Währungsreform. Das Eurokonstrukt ist fragil. Es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis z.B. der Immobilienbesitz zusätzlich besteuert wird. Ich bin selbst nebenberuflich als Wertgutachter tätig und es gibt längst bereits fachintern Diskussionen zur Thematik.

    Das Finanzministerium prüft intern mit hoher Wahrscheinlichkeit bereits rechtliche Grundlagen für Instrumente wie eine Art Lastenausgleich 2.0. Wenn die Corona-Rechnung bezahlt werden muss, werden noch manche Rosarote Brillen purzeln… Pure Mathematik.

    Investieren bleibt sehr wichtig und richtig. Aber rechnet mit Einschnitten seitens vom Staat durch mehr Steuern und höhere Abgaben.

  80. AvatarWolke

    @Rüdiger
    Wenn du anfängst, Angst vor Zusammenbrüchen von Weltwirtschaft und/oder Währungssystemen zu haben, würdest du mich netterweise informieren?
    Im Voraus dankbare Grüße.
     
     
     

  81. AvatarWolke

    @Ralf
    Wenn die Corona-Rechnung bezahlt werden muss, werden noch manche Rosarote Brillen purzeln…

    Das ist mir seit Corona klar, hab ich schon eingepreist. Es wird aber sicher nicht nur um Immobilienbesitz gehen, sondern allgemein um Vermögen.
    Als Arbeitstitel würde ich „Coronasolidaritätszuschlag“ vorschlagen.

  82. AvatarThorsten

    @Wolke haben wir schon. Der Soli wird sicher nicht wegfallen, der Bürger nicht entlastet.

    Bin gespannt wie lange die linksverschwurbelten Medien brauchen um das Thema so aufzubereiten , dass Tante Dolores nicht vor Wut vom Sofa fällt, sondern mit Träne im Auge still bleibt.
    Die Programmvorgabe für Betreutes Denken ist vorsichtiger geworden, seitdem die linke Hetze mit der Umweltsau zu offensichtlich wurde.

    Wer noch Arbeit hat subventioniert die Hilfspakete der Regierung. Immer weniger Netto , Sozialsteuern werden steigen müssen.

  83. AvatarClaus

    @ RDSA
     
    Für mich ist es kein Wunder, dass die Div. gekürzt wurde, mit mind. 1/3 Kürzung habe ich gerechnet. Nun sind es 2/3. Aus Unternehmenssicht ist das sogar zu begrüßen. RDSA ist sehr finanzstark und innovativ. Sie werden als einer der wenigen Gewinner gestärkt aus der Krise hervorgehen.
     
    RDSA ist in einem grossen Wandel. Für Corona und den “Ölkrieg” sind sie nicht verantwortlich. Entscheidend ist, was sie aus dieser Situation machen. Ich gebe kein Stück meiner 4.500 Aktien aus der Hand. Wer jetzt verkauft, wird es wahrscheinlich bereuen.
     
    5 andere Unternehmen aus meinem Depot haben dieses Jahr die Div. erhöht…
     
    Sehr gut hat sich auch meine Gilead-Position entwickelt, +35% in 11 Monaten. Auch Gen. Mills, Microsoft, Novo-Nordisk, Hormel, J&J, Intel, Home-Depot, um nur einige zu nennen, zeigen extreme Stärke.
     
    LG, bin dann mal wieder weg

  84. AvatarNico Meier

    Natürlich ist es richtig die Dividende zu senken. RDS kann mit voller Kriegskasse in der Krise Chancen nützen!

  85. AvatarBruno

    “im Würgegriff der Politik zu riskant”
    Ich sehe das Risiko bei Immobilien in Deutschland höher als bei Aktien. Wenn die Regierung nach ganz rechts oder ganz links abdriftet, ist sekundär, beides ist schlecht für Immobilien. Ganz links dann geht es in Richtung Berliner Zustände, ganz rechts dann gibts keine Nachfrage mehr (Grenzen zu, Ausländer raus). Immobilienpreise sind Angebot und Nachfrage minus Steuern. 
    @Öl-Aktien
    Die Grossen werden wohl überleben, und Krisen können auch nötige Restrukturierung einleiten oder beschleunigen. RDS war hier ja schon vor der Krise aktiv. Ich könnte jetzt auftrumpfen und sagen ich habe schon immer gesagt Ölaktien gefallen mir nicht, aber das wäre dumm. Diesen Virus und der künstlich herbeigerufene Stop der Weltwirtschaft konnte niemand vorhersehen. 
    Lufthansa & Co. scheinen ja spannende Zockeraktien geworden sein, ich halte mich überall da raus. Die Gefahr ist einfach viel zu hoch. Ich bin 100% überzeugt dass dieselben Flieger und Piloten der Lufthansa wieder dieselben Strecken fliegen werden wie früher. Aber aus Aktionärssicht kann alles passieren. Dass der Staat hier hilft ist klar und richtig, eine nationale Airline ist essentiell für ein Land, strategisch wichtig. Aber Altaktionäre oder kurzfristige Spekulanten können hier böse in die Röhre schauen, je nach Ausgang.
    Ich habe damals bei Swissair alles verloren, seit da sind Airlines für mich tabu (und nein man kann dies nicht vergleichen, Lufthansa war gut aufgestellt und profitabel vor dem Virus, bei Swissair hätte man das alles sehen sollen im Nachhinein ist alles klar, und buy & hold funktioniert eben nicht immer, wenn ein Management durchdreht und eine Reihe von Fehlentscheiden trifft kann auch die beste Firma in den Ruin getrieben werden).

    Und ja ich finde es auch richtig, wenn der Staat einspringt, dann sollte es auf Kosten der Aktionäre gehen. Das ist das Risiko. Wäre der Staat nicht eingestiegen, hätte man alles verloren. Das ist und war nicht immer gegeben, aber das ist fair und richtig. Natürlich soll auch das Management bluten. Löhne runter, Boni streichen etc. Auch die Angstellten bis zu einem gewissen Mass. Alles richtig und vernünftig.

  86. Avatartob

    @ Bruno
    “Und ja ich finde es auch richtig, wenn der Staat einspringt, dann sollte es auf Kosten der Aktionäre gehen.”
    Kann nicht  ganz nachvollziehen den o.g Zitat…Der Aktionär trägt primär sowieso das Risiko des Totalverlustes bei Insolvenz eines  Unternehmens. Das der Staat bei einem profitablen, mit tausenden von Arbeitsplätzen, ohne Schuld in finanzieller Schieflage geratenem Unternehmen, Staatshilfen gewährt, liegt in ihren eigenen Interessen !!”#   Was hier  manchmal für ein wirres Zeug geäußert wird, wundert mich schon !!??
     
     
     

  87. AvatarThorsten

    Wirecard – der große Bluff! // Hans A. Bernecker im Gespräch
    https://www.youtube.com/watch?v=ZtYFDujVMbQ
    Interessant was über Deutschlands Zukunftsperspektiven gesagt wird : in den meisten Branchen sei der Zug abgefahren. Zahlungsverkehr sei eine der Wenigen und Wirecard ein Hoffnungsträger, der sich die falschen Geschäftspartner ausgesucht hätte.

    Dazu fällt mir ein : Was für uns falsch ist könnte im Osten normal sein. Transparenz im europäischen Sinne in Asien ?? Merkwürdige Erwartungen an fremde Wirtschaftssysteme. Ich kann es nicht bewerten.
     
     

  88. AvatarBruno

    @tob
    Und wenn eine Firma Umsatzeinbussen hat wegen Konjunkturschwäche, wenn ein KMU Umsatzeinbussen von 50%-100% hat wegen dem Virus etc. etc. ist es dann selbstverschuldet oder auch Schicksal? Muss dann der Staat einspringen? 
    Das ist das unternehmerische Risiko. Ich würde als Unternehmer Pleite gehen, wenn das Internet über Monate ausfällt. Würde der Staat einspringen, da unverschuldet? Selbstverständlich nicht, da nicht systemrelevant. 
    Von daher Rettung gut, aber der Aktionär trägt halt das Risiko, verschuldet oder unverschuldet ist egal.
    Nehmen wir ein Beispiel, 2 Unternehmen, gleicher Branche, ähnliches Produkt, ähnliche Kundschaft. Unternehmen A sorgt vor, hat Reserven für 6 Monate, leidet in der Krise kommt aber durch. Unternehmen B sorgt nicht vor, hat keine Reserven, geht Pleite. Der Staat hilft Unternehmen B, Unternehmen A nicht. Das ist Marktverzerrung. 
    Ersetze Unternehmen A und B durch Grossbanken, beide systemrelevant, also volle Kanne Leverage und Boni hochfahren, Gewinne privatisieren, Verluste sozialisieren 😉

    Bei den Airlines doch auch, jene retten wir, jene lassen wir Konkurs gehen, Billigairlines passen uns nicht, andere mögen wir und helfen ihnen etc. man muss aufpassen dass es nicht völlige Willkür wird, und nur noch die ganz Grossen mit starken Lobby überleben und die andern lässt man ver***.

    So einfach ist es also nicht. Ich bin für Marktwirtschaft, gleiche Bedingungen für alle. Die Realität schaut natürlich anders aus.

  89. AvatarCap

    Nehmen wir ein Beispiel, 2 Unternehmen, gleicher Branche, ähnliches Produkt, ähnliche Kundschaft. Unternehmen A sorgt vor, hat Reserven für 6 Monate, leidet in der Krise kommt aber durch. Unternehmen B sorgt nicht vor, hat keine Reserven, geht Pleite. Der Staat hilft Unternehmen B, Unternehmen A nicht. Das ist Marktverzerrung.
     
    Das erinnert mich ein wenig an unser Sozialsystem.
    Wenn ich gut vorgesorgt habe, bekomme ich keine Arbeitslosengeld ll.
    Person B pfeifft auf vorsorgen und hat Arbeitslosengeld ll Anspruch inklusive diverser Zuschüsse und zinslose Darlehen.
     
    Marktverzerrung?
     

  90. AvatarJohn

    Wie Köppel sagt, das was gross als Staatshilfen beworben und bejubelt wird ist keine Hilfe. Es ist eine (Teil) Entschädigung. Eine die zurück gezahlt werden soll. Das ist doch kein Geschenk.
     
    Die Unternehmen leiden nicht am Virus, sondern an Staatsmassnahmen. Das muss man so stehen lassen, ganz gleich ob die Massnahmen in dem Umfang gut oder schlecht sind.
     
    In dem Sinne absurd wie man den Unternehmen vorschreiben will keine Dividenden zu zahlen. Es geht um Gewinne des Vorjahres! Wenn Shell nun kürzt verständlich, aber deren Sache. Nebenbei hat man die Chance vertan ein Dividenden Aristokrat zu werden. Das Vertrauen baut man nicht so schnell wieder auf. Von einem Aristokraten erwarte ich genug Reserven um auch schlechte Zeiten durch zu stehen.

  91. AvatarAktien Noobs - Sky

    @Ralf,
    vielen Dank für die kleine Info. Denke Shell hat gute Sachen in Planung. Besonders Wasserstoff wird das nächste große Ding werden. Vielleicht fällt Shell ja die nächsten Tage nochmal gut und dann werde ich evtl. nochmal nachkaufen 🙂
     

  92. AvatarFit und Gesund

    habe jetzt viele Kommentare zu RDS auf Seeking Alpha gelesen. Ich werde meine Position nach und nach verkaufen, also als langfristigen Festgeld-ersatz kann man diese Aktien/Dividende sicher nicht sehen. 
     
    Vertrauen ist schnell verspielt, hat das Management Aktien dazugekauft? Werden die Boni der Manager auch um 66% gekürzt? 

  93. AvatarValue

    Ja die Kürzung bei RDS war jetzt nicht überraschend, mich wundert aber wieviele hier (und in anderen Foren) plötzlich das Geschäftsmodell von RDS als nicht mehr zukunftsfähig erachten aber noch vor Tagen/Wochen gejubelt hatten als sie wieder ein paar Stück zu vermeintlich günstigen Kursen eingebuchtet bekamen. Für mich ist die aktuelle Stimmung eher ein Kontraindikator, ich werde bei RDS wenn der Kurs weiter fällt (und davon gehe ich aus) nochmal nachlegen. 
    Auch was zu den Tabakwerten hier die letzten Stunden/Tage geschrieben wurde kann ich nicht immer nachvollziehen, schaut euch doch mal die aktuellen Zahlen an, was denkt Ihr wurde weniger geraucht? . . . . . . Nein, bin mir jetzt nicht mehr sicher wer es war, aber einer der größten Tabakhersteller hatte erst die Tage die ursprünglich geplanten Zahlen für 2020 bestätigt. Ich gehe sogar noch einen Schritt weiter, in den entwickeln Ländern wird in der Krise eher mehr als weniger geraucht. Btw, BAT, Altria und Imperial Brands gehörten dieses Jahr zu meinen besten Positionen, ähnlich wie GIS die vor einem Jahr ja auch keiner haben wollte.

  94. AvatarGainde

    Ist doch ganz in Ordnung, dass RDS die Dividende kürzt und andersweitig verwendet (hoffentlich), um stärker als die Konkurrenz aus der Krise zu kommen. Da drücke ich als Aktionär beide Augen zu und freue mich auf die Zukunft.
    Oder kennt ihr zukünftige Arbeitslose, die ihr ganzes Geld verballern und Kredite aufnehmen?

  95. AvatarSkywalker

    Ähm…. Das es in Ordnung ist die Dividende zu kürzen weil das Kapital ja anders verwendet wird kann man bei jeder Dividendenkürzung bei jedem Unternehmen sagen.. 

  96. AvatarThomas

    Was sind grossartige Aktien? Ist da RD Shell auch noch dabei, zumal vor ein paar Wochen hier noch mit Festgeldersatz geprahlt wurde? 

  97. AvatarBruno

    “Das erinnert mich ein wenig an unser Sozialsystem..Arbeitslosengeld II”
    Hartz 4 auf Stufe Unternehmen einzuführen ist ja eine Prima Idee. Dann gründe ich sofort 100 neue Unternehmen, eines geht dann richtig ab, die andern überleben halt auf tieferer Stufe. 
    Aber der Vergleich hinkt natürlich, Hartz 4 bekommt jeder, bei Unternehmen gibt es Selektion. Nur jenen wird geholfen, welche die Politiker als nötig erachten. Ich rede jetzt nicht von den Hilfskrediten, man muss immer unterscheiden welche Art von Hilfen man genau bespricht.
    Ich kenne einen ehemaligen Top-Banker von Lehman, die hat man fallen lassen, seine Existenz auch. Gut man muss kein Mitleid haben, ist ja nur ein Banker. Aber warum hat man die fallen lassen, andere gerettet? Diese Willkür stört mich, über alles andere kann man ja diskutieren.
    Warum sollen Billig-Airlines über die Klinge springen, die noble Lufthansa selbstverständlich unterstützt werden? Diese Sachen stören mich. 

  98. KievKiev

    @ Bruno
    Hier gab es auch letztens Fragen zur Einschätzung von Lufthansa. Der Artikel ist interessant:
    https://www.google.com/amp/s/www.irishtimes.com/business/transport-and-tourism/why-should-less-efficient-airlines-get-bailout-cash-when-ryanair-loses-out-1.4240829%3fmode=amp
    Ich habe in IAG investiert. Ob LHA die bessere Wahl gewesen wäre wird sich zeigen? Es ist schwer wenn nicht unmöglich einzuschätzen. Manager müssen allerdings Entscheidungen treffen. Das ist oft wichtiger als die Entscheidung selbst. Für Politiker gilt dies vermutlich in ähnlicher Weise. 
    @ Fit und Gesund
    Zu Deinem Verkauf der ETW…  Ich sah diesen unproblematisch als Win Win Situation an. Wie ist Dein Fazit grob über den Daumen? Bist Du zufrieden mit dem Ergebnis? Der Notar wird nur für die Unterschrift und das schnelle Lesen bezahlt. Die Frau wird ja nicht die Stimmung signifikant beeinflusst haben.

  99. AvatarBruno

    @Kiev
    “The lesson for the famously abrasive O’Leary is to devote less time trying to be more competitive than his rivals and more time getting cosy with politicians.”
    Genau das ist die Folge, was nicht Sinn der Sache sein kann. Ich sage nicht es ist einfach, aber gewisse Unternehmen und auch gewisse Airlines haben schon nach 2 Tagen Krise gebettelt. Primäre Aufgabe von Unternehmen ist zuerst mal selber Lösungen zu suchen. 
    Deshalb auch meine initiale Aussage, man sollte nicht auch noch an der Börse Anreize in diese Richtung geben, sonst werden die falschen Unternehmen (langfristig) belohnt. Das wäre fatal auf lange Sicht.

  100. KievKiev

    @ Bruno
    O’Leary ist auch ein Manager. Ich habe selbst in IAG investiert. Die habe ich in meiner Naivität als solider und damit sicherer eingeschätzt. Am Ende sind das genau die Dummen?
    Vielleicht trifft mich dieses Shicksal auch noch mit RDS. Wenn in den USA dann an den American First Zapfsäulen ein Familienbild von dem lieben Fracker von nebenan angebracht ist.
    Dann ist wohl der Zeitpunkt für mich erreicht neues Geld ausschließlich in den World Index zu investieren.

  101. AvatarDanielKA

    @ Kiev: O’Leary ist auch ein Manager , stimmt aber er ist auch Miteigentümer und wesentlich beteiligt, da würde ich ihn eher als Unternehmer einschätzen und nicht der normale angestellte Manager. Skin in the game, er hat Ryanair aufgebaut. Und hatte zumindest vor der Krise ein Vermögen von über 1 Mrd. EUR

  102. KievKiev

    @ DanielKA
    Mit Ryanair oder O’Leary habe ich mich nicht beschäftigt. Manager verstehe ich auch nicht als abwertend. Ich sehe es bei ihm eher als taktischen Zug. Er hat ja auch nachvollziehbare Forderungen. Die Gießkanne hat Bruno ja angemängelt und da ist mir der Artikel eingefallen, der dazu passt.

  103. Avatarsammy

    @Staat gegen Dividendenausschüttung
    Also ich bin ja absolut liberal und konservativ eingestellt aber bei diesem Thema muss ich dem Staat Tatsächlich recht geben. Es kann nicht sein dass der Steuerzahler Unternehmen mit seinem Geld retten muss und diese dann munter ihre Gewinne an die Aktionäre verteilen. Hier müssen  die Gewinne aufgebraucht werden bevor man Staatshilfen beantragt! Scheißegal ob von 2019. Alles andere ist Enteignung des Steuerzahlers zu Gunsten reicher Unternehmen. Das sage ich als Aktionär und Kapitalist!

  104. AvatarNico Meier

    @sammy
    Für mich stellt sich die Frage was lege ich alles als “Staatshilfe” aus?
    Ist Kurzarbeit Staatshilfe? Weil der Staat will ja, dass Firmen die Mitarbeiter nicht auf die Strasse stellen was ohne Kurzarbeit passieren würde.
    Ist ein zinsloser Staatskredit den das Unternehmen voll zurückzahlen muss Staatshilfe? Wo genau wird die Grenze gezogen?

  105. AvatarLivermore

    @ Nico Meier,
     
    Gerade ein zinsloser Kredit ist ja “Hilfe”. Ansonsten braeuchte das Unternehmen ja nicht den Staat. Diese Kredite sind Marktverzerrung, weil sie schlechte Unternehmen relativ bevorteilen und daher zu einer Ressourcen-Allokation fuehren, die es unter freien Marktbedingungen nicht geben wuerde.
     
    Warum soll eine schlecht gemanagte Lufthansa vom Steuerzahler bevorteilt werden, wenn sie Insolvenz anmelden kann und die Assets von besseren Fluggesellschaften gekauft werden koennten? Eine Rettung der Lufthansa wuerde heissen, dass Assets an ein schlechtes Unternehmen gebunden werden.

  106. AvatarRalf

    @Staatshilfe: Wer bezahlt am Ende für die Corona-Krise?

    Der Steuerzahler. So oder so. Das haben viele noch nicht begriffen. Es wird die Haushalte auf viele Jahre belasten. Das Problem: Laut aktueller OECD-Studie ist die Abgabenlast in D international weiterhin oberste Liga. Man wird daher andere Quellen zum auspressen finden. Schlichte Mathematik.

    Mehr in Richtung Besteuerung von Eigentum und Immobilien als Kapitalanlagen sowie Besteuerung von Investments schielen. Eigentum wird durch Gesetze und Richtlinien immer mehr beschnitten. Schon das Baurecht hat sich drastisch verschärft die letzten 10 Jahre. Aus fachlicher Sicht nicht unbedingt zum besseren.

    Hinzu kommen weitere Risiken wie der Migrationsdruck aus Afrika (verdoppelt sich bis 2050 die Bevölkerung), politische Fehlentscheidungen der letzten Jahre wie bei der Asylpolitik und diskutierte klimatische Veränderungen mit Folgen.

    Vielleicht war früher vieles nicht besser, irgendwie aber doch beschaulicher in Summe betrachtet. Ich hatte gefühlt eine schönere Kindheit als meine Kinder heute mit G8 und Corona-Einschränkungen. Und selbst der Hauptschulabschluss war bei vernünftigen Abschluss noch was wert.

    Weiter investieren, ohne Frage. Aber auch mit mehr staatlichen Eingriffen kalkulieren. Ich werde aber das Gefühl schon länger nicht los, dass man immer mehr von der persönlichen Freiheit wegknabbert. Durch immer mehr Gesetze, Beschränkungen und Verordnungen.

  107. AvatarSlowroller

    Die Lufthansa wird schlicht als systemrelevant angesehen – es ist notwendige Infrastruktur für einen Staat der Größe Deutschlands. Gleiches gilt für die Bahn, die Telekom und die großenEnergieerzeuger. Man lässt ihnen die Freiheit des Marktes solange sie das umsetzen was gefordert wird.
    Ob das überhaupt richtig ist oder ob man dann nicht lieber als Staatseigentum agieren sollte, lass ich mal dahingestellt. Ich persönlich kann mit dem gelebten Kompromiß leben.

  108. AvatarWilfried

    Hi Tim,
    ein cooler Beitrag über den Norwegischen Staatsfonds.
    Eine Frage habe ich dazu: Warum betreibt der Fonds so einen hohen Aufwand? Würde er nicht das gleiche Resultat erzielen, wenn er einfach Etfs auf Gesamtmärkte kaufen würde? Denn angeblich kann ja keiner langfristig den Markt schlagen.

  109. AvatarLivermore

    @ Slowroller,
     
    kein Unternehmen ist “systemrelevant”. Ich koennte genauso gut argumentieren, dass die Lebensmittelversorgung systemrelevant sei. Warum gibt es nicht EINEN staatlichen Brotproduzenten, der uns mit dem Lebensmittel versorgt?
     
    Und was die Telekom angeht. Dem “System” fuer Kommunikation etc scheint es besser zu gehen, seitdem es dort Wettbewerb gibt, meinst Du nicht?
     
    Man lässt ihnen die Freiheit des Marktes solange sie das umsetzen was gefordert wird.
     
    Der Satz ist auf ganzer Linie entlarvend.

  110. AvatarBuran

    Aber die europäische Landwirtschaft ist doch gewissermaßen systemrelevant. Oder wozu sind sonst die ganzen Subventionen?

  111. AvatarBuran

    Bei der Infrastruktur, betrachte ich es , wie mit den geläufigen Spruch über den Unterhalt von eigenen Armee.  Möchtest du die eigene Armee nicht bezahlen, musst du eine fremde Armee bezahlen.
    Ob wir so glücklich wären, wenn an der Stelle von europäischen Fluglinien, halbstaatliche asiatische den Markt unter sich aufteilen? Der Wettbewerb ist schon in  “normalen” Zeiten kaum gerecht.

  112. AvatarLivermore

    @ Buran,
     
    die Subventionen sind gigantischer Filz, um politisch gut vernetzte Interessengruppen vor Wettbewerb aus dem Ausland zu schuetzen. Besonders die Franzosen sind hier massgeblich fuer den Protektionismus verantwortlich. Nur mal ein Beispiel: Die EU-Verordnung zum Import von Karamelbonbons enthaelt um die 26.000 Woerter.

  113. AvatarLivermore

    Was die Fluggesellschaften angeht, sollten Verbraucher nur die Qualitaet und der Preis interessieren, nicht welcher Nationalitaet die Fluggesellschaft ist. Warum sollte ich ein Problem damit haben, dass die Lufthansa (eine ohnehin teure Airline mit durchschnittlichem Service) von Singapore Airlines, Emirates oder Swiss Air aufgekauft wird? Alle diese Airlines waeren eine Verbesserung fuer den deutschen Fluggast. 

  114. AvatarS. B.

    Immer herrlich in den Beiträgen zu lesen welche prophetische Gaben manche haben. “Es gibt eine Währungsreform” oder “der Euro wird überleben und nie Pleite gehen.” Köstlich!

  115. AvatarBuran

    Mir wären auch 30000 Wörter recht, wenn sie verhindern, dass irgendein Abfall getarnt als Karamelbonbons auf den Markt landet. Nicht umsonst kaufen z.b vermögende Chinesen europäische bio Lebensmittel. So richtig viel Vertrauen haben sie in ihre eigene Landwirtschaft nicht. Die Frage ist nur, ob man diese Vorschriften auch wirksam umsetzen kann.

  116. AvatarBruno

    “Mehr in Richtung Besteuerung von Eigentum und Immobilien als Kapitalanlagen sowie Besteuerung von Investments schielen”
    Also alle “Reichen” härter drannehmen, reich heisst in der heutigen Politik Vermögen von 100k – 5 Mio. EUR. 
    Alles was darunter ist arm, alles drüber nur noch mit Samthandschuhen, da sonst akute Fluchtgefahr besteht 😉
    d.h. wie so oft in den letzten Jahren, der untere bis obere Mittelstand wird weiter die Zeche bezahlen.
    Bei Unternehmen ist es im übrigen genau gleich, nur sind dort die Grenzen etwas anders. Einige Konzerne bezahlen vielleicht 2-3% Steuern, andere 30%. Unternehmen die flexibel sind und sich rasch bewegen können werden verschont, der Rest bezahlt die Zeche.

  117. AvatarRüdiger

    @Bruno:   … da sonst akute Fluchtgefahr besteht
     
    Wie dieses Problem ganz elegant zu lösen wäre, zeigt uns doch ein Blick nach Amiland. Dort ist die Steuerpflicht an die Staatsbürgerschaft gekoppelt, unabhängig vom Aufenthaltsort oder wo das Geld verdient wird  😉
     

  118. AvatarSascha

    “So werden Sie reich wie Norwegen” von Clemens Bomsdorf.. sehr interessantes Buch über den norwegischen Staatsfond..

  119. AvatarLivermore

    @ Buran,
     
    hast du ne Quelle zu dem mit den Chinesen und der EU-Bioware?  Denn der durchschnittliche Chinese kauft definitiv nicht fuer 5 EUR das Kilo deutsche Bio-Aepfel. Und ich persoenlich finde, dass Verbraucher darueber entscheiden sollten, welche Karamelbonbons sie essen wollen, nicht Bruesseler Buerokraten.

  120. AvatarLivermore

    @ Rüdiger,
     
    Die USA sind das einzige Land auf der Welt, welches so eine Gesetzgebung durchsetzen kann. Abgesehen davon ist so ein Steuerrecht natuerlich totalitaer, wenn es seine Buerger ans andere der Welt verfolgt.
    Warum nicht einfach von den zwei Millionen Beamten in Deutschland ein paar hunderttausend entlassen und die Steuern senken? 

  121. AvatarWolke

    @Bruno
    Wobei in meinen Augen die selbstgenutzten Immobilien(die kleinen)eher Privilegen genießen werden, man müßte sonst die Leute auf die Straße setzen.
     Ganz scharf ist der Staat auf vermietete Wohnimmobilien, wie man jetzt schon sieht. Doppelt erfolgreicher Effekt für Politiker: Den „reichen Vermietern“ was wegnehmen und dem Armen ein Dach über den Kopf bieten. Wiederwahl garantiert.
    Gewagte Theorie: Zweitimmobilienbesitzverbot kommt noch vor Goldverbot.

  122. AvatarSlowroller

    Man lässt ihnen die Freiheit des Marktes solange sie das umsetzen was gefordert wird.  
    Der Satz ist auf ganzer Linie entlarvend
    @livermore
    Was ist denn hier “entlarvend” bzw. worin habe ich mich schuldig gemacht, dessen du mich entlarvend könntest? Ich wollte nur anschaulich machen wie unser Staat denkt – das ist im übrigen eng an die Ordoliberale Lehre eines Eucken gehalten. Zusammen mit dem Prinzip der sozialen Marktwirtschaft sind wir seit Ludwig Erhard gut damit gefahren. Und ja, ich erwarte vom Staat, dass er zentrale Infrastruktur sicherstellt. Dezentrale Elemente müssen hier eben deutlich weniger beachtet werden. Dass man die früheren Staatsunternehmen in die Freiheit entlassen hat, hat sich indes ja auch bewährt. Ttotzdem müssen in extremzeiten die Interessen der Gesellschaft sichergestellt sein.
    Eine persönliche Meinung hintendran: Wenn RyanAir mit seinem A*******chef in der Krise draufgeht mach ich drei Kreuze.
    Und nun wünsche ich euch noch einen schönen Kampftag! (das ist dann wirklich entlarvend ;-))

  123. AvatarNico Meier

    @Livermore
    Ich bin einverstanden ich sehr Staatsinterventionen auch kritisch wobei ich bei Kurzarbeit durchaus einverstanden bin. In meinen Augen würde es viel mehr Sinn machen die überzogenen Massnahmen schneller zu lösen um den Firmen wieder die Möglichkrit zu geben Geld zu verdienen. Wenn ein Staat sol überzogenen Massnahmen über Wochen durchzieht entsteht in meinem Augen auch eine gewisse Hauftung des Staates gegenüber den Ausfällen die er vorsätzlich verursacht hat!
     

  124. AvatarBruno

    https://www.youtube.com/watch?v=K-UyObHQJbQ
    Gutes Interview zum Thema Politikversagen, Keine Dividenden, Keine ETFs (wird einigen hier nicht gefallen aber ist ja freiwillig)
    @Wolke
    Es braucht kein Verbot es reicht die Rahmenbedingungen so zu verändern, dass es sich einfach nicht mehr rechnet. Aber auch hier, Privatpersonen mit ein paar Wohnungen vs. grosse Immobiliengesellschaften 😉

  125. AvatarBuran

    @ Livermore 
    Wohlhabende Chinesen. Nicht der duchschnitliche Chinese. Bei dem ist es wohl noch immer wichtiger, den Bauch voll zu bekommen.  Ab der “so genannten Mittelschicht”. Das sind auch schon mehr als 100 Millionen.
    Woher ich das habe? Unterschiedliche Radio-/Video-/ZeitungsBerichte, die letzten letzten Jahre. Keine Studien oder Statistiken, die ich mir angetan habe. So groß ist meine Interesse dann doch nicht. 
     

  126. AvatarLivermore

    @ Slowroller,
     
    ich habe nicht gesagt, dass ich DICH mit dem Satz entlarvt habe. Aber Personen, die an den Inhalt dieser Aussage glauben, haben ein typisches untertaeniges Gesellschaftsverstaendnis, wonach Menschen Mittel zum Zweck fuer irgendein uebergeordnetes Ziel sind.
     
    Und nein, mit Erhards und Euckens Marktwirtschaft hat das heutige Deutschland schon lange nichts mehr zu tun. Diese beiden Maenner wuerden dieses Land als das bezeichnen, was es ist: Dreiviertel-DDR.
     
    Ttotzdem müssen in extremzeiten die Interessen der Gesellschaft sichergestellt sein.
     
    Der Satz entlarvt Dich dann aber doch.  😉

  127. AvatarMichael_2

    “Wie dieses Problem ganz elegant zu lösen wäre, zeigt uns doch ein Blick nach Amiland.”
    Ihre eigenen Bürger jagen die USA weltweit. Aber umgekehrt sind die USA dafür für deutsche Steurhinterzieher das neue gelobte Land. Selbstverständlich machen die USA beim AIA nicht mit.
     

  128. AvatarAnton

    @ Livermore
    @ Steuern

    “Die USA sind das einzige Land auf der Welt, welches so eine Gesetzgebung durchsetzen kann. Abgesehen davon ist so ein Steuerrecht natuerlich totalitaer, wenn es seine Buerger ans andere der Welt verfolgt.„

    Nicht nur seine Bürger, sondern auch die Green Card Besitzer. Ich finde ein solches Recht jedoch nicht totalitär. Der Staat kümmert sich um eigene Interessen, kann womöglich aufgrund von einer solchen Regelung niedrigere Steuern „anbieten“.  Einem US-Bürger, welcher im Ausland berufstätig ist, dürften dadurch aufgrund von Doppelbesteuerungsabkommen keine Nachteile entstehen.
    Ich persönlich hätte nichts dagegen, wenn man dadurch in D eine geringere Steuerlast/Abgabenlast erreichen würde.

  129. AvatarWolke

    @Bruno

    Keine ETFs (wird einigen hier nicht gefallen aber ist ja freiwillig)

    Immer die gleiche Tour gegen ETF‘s. (Vielleicht müssen diese Manager Anti-ETF Fortbildungskurse absolvieren). Diese werden ja auch immer gefährlicher für die Fondsmanager, wer von den Jungen kauft noch aktive Fonds? Und der Vergleich von ETFs mit Fastfood und aktiven Fonds mit Bioernährung…..vielleicht ganz nett für Oma oder Tante.
     

  130. AvatarNico Meier

    @Anton
    Ein Freund hat den Amipass abgegeben weil ihm massiv Nachteile erwachsen sind daraus. Da die Steuern in CH tiefer sind als in Amiland durfte er plötzlich massiv Steuern in den USA nachzahlen obwohl er seit seiner Kindheit nie mehr dort war!

  131. AvatarMichael_2

    @Wolke
    “was haltet Ihr von einem ETF auf den SMI?”
    Beim SMI fehlt halt die Marktbreite. Der Index wird dominiert von Nestle, Roche und Novartis. Im Grunde kauft man sich mit einem ETF auf den SMI diese drei Titel.
    In der Krise hat sich der Index absolut bewährt. Nach dem Nasdaq 100 steht der SMI weltweit mit am besten da.
     
     

  132. AvatarRalf

    “wie so oft in den letzten Jahren, der untere bis obere Mittelstand wird weiter die Zeche bezahlen.”

    Eben wie immer….

    “Warum nicht einfach von den zwei Millionen Beamten in Deutschland ein paar hunderttausend entlassen und die Steuern senken?”

    Geht nicht so einfach und sehr starke Lobby. Viele Beamte sitzen im Bundestag, aber nur wenige Arbeiter und Handwerker. Man könnte aber Verbeamtung auf sicherheitsrelevante Bereiche beschränken: Sicherheit, Justiz, evtl. Finanzen.

    @Aktien und ETF: Daran geht kein Weg vorbei.

    @Immobilien: Eigentum wird in D künftig leider noch mehr staatliche Eingriffe erfahren. Wir erleben eigentlich bei nüchterner Analyse einen beispiellosen Eingriff in Freiheit und Eigentum.

    Schon vor Corona erkennbar an vielen zusätzlichen Vorschriften und Gesetzen. Währendessen können zum Beispiel irgendwelche Clans weiter ihr Unwesen treiben….

  133. AvatarHurtz

    @Immobilien: 
    Jetzt sprecht doch nicht alle von staatlichen Eingriffen und Enteignung. Das wird Rüdiger und den 42er nur provozieren. 🙂
     
    @ Investieren: 
    Anstatt uns über Themen wie Dividenden vs Thesaurieren oder Stockpicking vs ETF zu streiten sollten wir uns lieber Gedanken um Vermögenserhaltung machen. 
    Meine Antwort lautet maximale Flexibilität in der Vermögensanlage, weg von MFHs und ausschließlich Bezug von Einkünften die nach den meisten DBA nicht in Deutschland steuerpflichtig sind, sondern sich nach der Ansässigkeit richten.
     

  134. AvatarThorsten

    Ich denke die starke Polarisierung hier geht einher mit den volatilen und niedrigen Buchwerten, garniert mit Stress aus Corona, Angst vor Jobverlust, finanziellen Ängsten.
    Wenn die Kurse wieder ihre alten Hochs haben wird die Stimmung wieder euphorisch, es wird nur noch überlegt, was den meisten Profit generiert.
    Ich könnte mir vorstellen eine Depotdiät zu machen : nur noch einmal die Woche/ Monat ins Depot schauen. Das geht nur, wenn ich nicht aktiv handle bzw. zukaufe.
    Das Sparplandepot dagegen läuft automatisch, sehr entspannend.

  135. AvatarBruno

    “Ich könnte mir vorstellen eine Depotdiät zu machen : nur noch einmal die Woche/ Monat ins Depot schauen”
    Ich schaue einmal pro Jahr ins Depot ausser es ist eine Aktion nötig, z.B. ein Kauf. 
    Warum sollte ich laufen die Preise anschauen? Ich gehe schliesslich auch nicht wöchentlich oder sogar täglich zum Gutachter um den Wert meiner Immobilie zu schätzen.

  136. AvatarSlowroller

    @livermore
    glaubst du eigentlich was du da schreibst? Zu Erhards Zeiten war der Großteil der Infrastruktur staatlich verwaltet. Die Lufthansa war ein 100iges Staatsunternehmen, die Vermögenssteuer auch wirklich erhoben, der Spitzensteuersatz lag bei 53%. Unternehmen, die “zu groß” für den Staat wurden oder wenn Bereiche der Wirtschaft zu sehr nicht der Prosperität der Gesellschaft dienten, wurden eingehegt.
    Heute sind wir deutlich liberaler unterwegs. (von den gesellschaftlichen Unglaublichkeiten, die durch die 68iger dann bekämpft wurden ganz zu schweigen)
    Wer als Gutverdiener/Kapitaleigner in Deutschland wirklich ehrlich Angst um seinen Lebensstandard bzw. sein Vermögen hat, hat den Schuß noch nicht gehört.
    Beamte entlassen: spitzen Idee! Tatsächlich hat auch meiner Meinung nach das Beamtentum eigentlich ausgedient. Je nach Region sind die wenigen Benefits der einzige Grund, wieso junge, gebildete Leute überhaupt noch in den öffentlichen Dienst gehen sollten bei dem Lohnniveau. Das Beste wäre, das Beamtentum auslaufen zu lassen und im öffentlichen Dienst die Ressourcen sinnvoll zu allozieren bei einer Aufwertung des Verdienstes. Der kleine Sachbearbeiter verdient gut – die Gehälter für Ingeneure, Juristen, Wissenschaftler oder ITler sind hingegen ziemluch dürftig. Hier muss man sich trauen die Tarifgruppen nach oben gezielt zu öffnen – für den Bereich IT hat man damit jetzt im TV-L angefangen.

  137. AvatarLivermore

    @ Slowroller,
     
    Zu Erhards Zeiten war der Großteil der Infrastruktur staatlich verwaltet. Die Lufthansa war ein 100iges Staatsunternehmen, die Vermögenssteuer auch wirklich erhoben, der Spitzensteuersatz lag bei 53%. Unternehmen, die “zu groß” für den Staat wurden oder wenn Bereiche der Wirtschaft zu sehr nicht der Prosperität der Gesellschaft dienten, wurden eingehegt.
     
    Man darf hier nicht den Fehler der Synchronizitaet begehen, nur weil zwei Dinge zeitgleich auftreten. Die grossen Unternehmen in der Zeit damals waren nur deswegen staatlich, weil Deutschland aus dem staatsdirigistischen Dritten Reich hervorging, aus dem diese Strukturen kamen.
    Ludwig Erhard war das, was man heute einen Turbokapitalisten nennen wuerde. Das hier mal zur Aufklaerung:
    https://www.misesde.org/2018/09/die-utopie-der-sozialen-marktwirtschaft/

  138. Avatarsammy

    @Thorsten
    Einmal im Monat muss ich schon ins Depot schauen für mein Finanz Tracking. Hab auch ein paar Nieten im Depot und bin momentan 10% im Minus. Habe aber noch etwas Cash falls es nochmal runter geht ausserdem befülle ich den Großteil meines Depots erst seit diesem Jahr wieder.

  139. Avatarsmyslov

    Thorsten: Depotdiät. Eine tolle Idee. Habe ich in 35 Jahren noch nicht geschafft. Ich fange mal mit einer Woche an, wenn das klappt, dann evtl. einen Monat. Die Performance wäre sicher auch nicht schlechter. Auch bei den Nachrichten täte es gut, etwas mehr zu reduzieren. Einfach mehr Lebenqualität. Was soll da schon passieren. Bevor wir nicht wesentlich höher stehen, gebe ich ohnehin nichts.Gruß.

  140. AvatarNico Meier

    Gibts wirklich Leute die täglich ins Depot schauen? Was soll das bringen?
    Ich schaue rund einmal im Monat rein primär um die Dividenden zu sichten und diese wieder zu investieren.

  141. Mark 85Mark 85

    An Nico Meier: Ja, mich. Immer nach dem Aufstehen. Dieses tägliche Verschaffen eines Überblicks (was gibt es Neues?) ist zu einem Ritual geworden. Wenn alles abgearbeit ist, frühstücke ich und anschließend bei gutem Wetter in die Natur raus. 🙂

  142. AvatarValue

    Depotdiät, naja so einfach ist das für mich nicht :-(.
    Ich kaufe jeden Monat und bin somit gezwungen mich ins Depot einzuloggen, allerdings schau ich quasi nie bzw. sehr selten auf den Depotwert. 
    Normalerweise ordere ich 2-3 Werte per Limits, jeweils 5/10/15% unter dem aktuellen Kurs und dann trage ich die Dividenden in meine Excelübersicht, das wars. Zu Beginn der Coronapandemie bzw. als sich diese an den Börsen bemerkbar machte habe ich wöchentlich gekauft ab Mitte/Ende März habe ich mir eine Kaufdiät auferlegt d.h ich habe seit ca. 5-6 Wochen keinen Blick mehr riskiert (hat mir ganz gut getan)
    Seit heute ist meine selbst auferlegte Pause vorbei, allerdings werde ich voraussichtlich auch in diesem Monat keinen Kauf tätigen da ich von deutlichen Kursrückgängen ausgehe, ich habe so das Gefühl/Befürchtung , dass an der Börse und in der Bevölkerung noch nicht so richtig angekommen ist das eine gewaltige Pleitewelle (nicht nur in Deutschland sondern auch und vor allem in den USA) auf uns zurollt, die Lockdown Auswirkungen sind noch nicht im Ansatz in den Kursen eingepreist. . . . . . . mir ging’s deutlich zu schnell nach oben und die Stimmung finde ich schon wieder beängstigend euphorisch.
    Auf meinem Zettel stehen eine Reihe Unternehmen die ich gerne kaufen würde, Voraussetzung dafür wäre aber ein anderes, niedrigeres Kursniveau. 
    Lasst Euch nicht entmutigen, bleibt besonnen und gesund.

  143. AvatarThorsten

    Ja das stimmt, bei jedem Kauf schaue ich ins Depot, es ist bei Nachkauf auch einfacher auf die vorhandene Position zu gehen. Also kann ich reduzieren, aber regelmäßige Termine gehen nicht , es wird ja nach Gelegenheit und finanzieller Lage gekauft.

  144. AvatarRainer Zufall

    Blick ins Depot
    Wenn daraufhin nicht hektisch gekauft wird, für mich vollkommen unproblematisch.
    Mache das in etwa wie Mark. Schaue in den Depots alle paar Tage nach ob’s was Neues gibt. Sichere dann Belege und Abrechnungen lokal. Ist mir wesentlich lieber als 1 Mal im Jahr Duzende Mitteilungen durchzugehen.
     

  145. AvatarValue

    Hallo zusammen, hat einer von Euch einen Link zur Hauptversammlung von Berkshire?

  146. PeterPeter

    @Nico Meier
    Man muß doch nachgucken, ob noch alles da ist 🙂
    Täglich ins Depot schauen, ist meiner Meinung nach als Langfristanleger total unnötig. Für aktive Zocker und Trader ist das natürlich etwas anderes.

  147. AvatarAnton

    @ Nico Meier
     
    “Ein Freund hat den Amipass abgegeben weil ihm massiv Nachteile erwachsen sind daraus. Da die Steuern in CH tiefer sind als in Amiland durfte er plötzlich massiv Steuern in den USA nachzahlen obwohl er seit seiner Kindheit nie mehr dort war!“

    Natürlich ist der Verzicht auf die Staatsbürgerschaft ein Option, um Steuern zu sparen. Ich mag nicht beurteilen, was für Deinen Freund massiv bedeutet. Er lebt halt in einem Land, welches günstigere Steuer/Abgabenregelung als die USA hat. Ihm waren die Steuerersparnisse wichtiger als der US-Pass und danach hat er nun entschieden. Das Groß der westlichen Länder dürften jedoch viel höhere Abgaben als die USA kassieren.

  148. AvatarNico Meier

    @Anton
    Der Freund musste eine fünfstellige Summe Steuerdifferenz an die USA zahlen!  Ich kann ihn verstehen ich hätte auch keine Lust einem anderen Staat Steuern zu zahlen in dem ich weder lebe noch arbeite. 
    Einmal im Monat ins Depot schauen und die Belege abspeichern das mache ich auch. Wenn es Schnäppchen gibt die ich mir holen will schaue ich auch häufiger rein.

  149. AvatarRüdiger

    Täglich ins Depot schauen, ist meiner Meinung nach als Langfristanleger total unnötig.
     
    Ja, ist es. Ein netter Anblick ist aber auch nicht schädlich  😉
     

  150. Avatarsammy

    @Depot schauen
    Es kommt natürlich auf die größe des Depots an. Bei einem großen Depot ist es schon interessant weil täglich große Summen bewegt werden.

  151. AvatarThorsten

    Ich war eben mit dem Rad unterwegs. Abstand interessiert nicht mehr. Die Leute stehen dicht gedrängt auf Bürgersteigen um Einlass in die Geschäfte zu bekommen. Draußen ist eine Party , ca 30 Personen feiern im Stehen. Gestern war ich in einem Park, Jugendliche hatten Chips und sonstwas an Flaschen dabei und warteten offenbar auf die Dunkelheit. Und es fängt wieder der übliche Straßenkrieg an : Autos auf Bürgersteigen, Fußgänger auf Radwegen. Selbst schuld , sonst vermeide ich den Samstag.
    Bei der spanischen Gruppe hat man nach dem Frühjahr auf Maßnahmen verzichtet, im Sommer war sie praktisch weg. Im Winter gab es dann Millionen Tote , weil sich der Erreger im Sommer ungehindert ausbreiten konnte. Wenn sich das wiederholen sollte…

  152. AvatarAktien Noob - Sky

    @Sammy,
    das einzige was doch interessant ist für uns kleinen Privatanleger sind die gebuchten Dividenden. Na gut, dabei schaut man natürlich auch mal kurz durch was Rot oder Grün ist. Aber letztendlich interessiert doch nur die Zahltage 🙂

  153. Avatarhans

    @Bruno
    Sorry ich habe das Video aufgerufen, aber nicht geschaut!
    Alleine die Tatsache wer dort spricht und welcher Titel verwendet wird reicht mir schon!
    Hat sich jemand mal von den “kein Etf Sagern” wirklich angeschaut wie so einer funktioniert?
    Aktive Fondmanager geben sehr viel Geld aus um dieses Bild in der Öffentlichkeit zu befeuern! Lobbyismus vom feinsten!
    Dann mal generell an alle die zur Gruppe gehören
    “ich verstehe Corona und kenne die richtigen Maßnahmen”:
    Alles was wir jetzt wissen wussten wir vorher nicht! Wer sich die Chronologie anschaut wird das feststellen!

  154. AvatarBruno

    @hans
    Ich habe jetzt etwa 3x mal (jetzt 4. Mal!) erwähnt, dass es mir nicht um “KEIN ETF” ging sondern um die Dividenden (der Inhalt wird nicht besser oder schlechter wenn es ein Fondsmanager ist). Es war nur eine Idee, jeder kann und soll machen wie und was er will. Es könnte sich aber ein Paradigma-Wechsel abzeichnen. Möglichst hohe Dividenden rauspressen für die “Dividendenstrategen” funktioniert eben nicht nachhaltig. 
    Und bezüglich ETF’s: Wie schon mehrfach erwähnt, meistens geht es bei dem Dauerstreit um die Frage, aktive oder passive Anlage. ETF ist dafür das falsche Synonym für passiv, denn erstens gibt es auch aktive ETF’s und zweitens gibt es unendlich viele ETF’s, nicht alles sind weltweit breit gestreute Indizes.
    Das Bild des extrem breit gestreut ist einfach bei vielen Indizes trügerisch, das gebe ich nur immer wieder mal zu bedenken:
    Beispiel SMI:
    Nestlé + Roche + Novartis bilden 55% des Index ab.
    Beispiel 2 Nasdaq 100:
    Microsoft, Apple, Amazon, Facebook und Google bilden 45.7% des Index ab, d.h. 5% der Aktien fast 50% Anteil.
    Beispiel 3 S&P 500:
    Die grössten 10 Aktien bilden über 20% des Index ab, d.h. 2% der Aktien 20% Anteil.
    Sogar der ganz breite MSCI World (1600 Aktien aus 23 Länder):
    9 Aktien bilden 15.5% der Marktkapitalisierung ab, d.h. 0.56% der Aktien 15.5% Anteil. 
    Daher finde ich einige ETF’s nicht interessant, z.B. würde ich nie einen SMI ETF kaufen, dann lieber die 3 grossen Aktien. Wenn ich den Schweizer Aktienmarkt abdecken will, dann eher einen SPI Index ETF.
    Und Anstatt den MSCI World woher eher den FTSE All-World. 
    Beim DAX ähnlich, für mich nicht interessant als Index. 6 Aktien machen 55.5% der Marktkapitalisierung aus. 
    d.h. wenn schon breit, dann richtig breit, sonst kann man sich auch die grössten Aktien aus den üblichen Indizes einzeln zusammenstellen.

  155. Avatarsammy

    @Aktien Noob
    Das sehe ich etwas anders. Für mich zählt der Vermögensaufbau und somit die (möglichst schnelle) Steigerung des Gesamtvermögens. Auszahlungen sind dafür sogar kontraproduktiv.
     
     

  156. AvatarBruno

    @Thorsten
    Hoffen wir der Virus verflüchtigt sich und es gibt keine, wann immer sie kommen mag starke 2. Welle. Die Welt öffnet jetzt wieder, was natürlich auch nötig ist, aber die Vorsicht nimmt natürlich auch täglich ab, ich habe das auch beobachtet, fast wieder wie vorher teilweise. Wenn es eine 2. Welle gibt (einige sagen bereits im Sommer andere im Herbst/Winter niemand weiss es wir werden es sehen) gibt es denke ich 2 Szenarien, entweder man sagt, wir lassen es jetzt laufen, können nicht nochmals die Wirtschaft stoppen, und dann auf “gut Glück” dass es irgendwie funktioniert. Oder man stoppt erneut und dann gute Nacht Weltwirtschaft.
    Ich hoffe der Virus verflüchtigt sich, resp. die 2. Welle kommt nur moderat, oder man findet bald einen Impfstoff oder Medikamente. Der Schaden ist jetzt schon immens und wird denke ich von vielen noch unterschätzt.
    Ich hoffe ich irre mich und wir reden schon bald über andere Themen als “Corona”.

  157. Avatarsammy

    @Bruno
    Was du erwähnst ist im Prinzip nichts anderes als die alte 80/20 Regel. Nur weißt du eben nicht vorher (oder in die Zukunft gerichtet) wer diese 20% sein werden.

  158. AvatarThorsten

    @Bruno bei der 2.Welle wird man die Gefährdeten hinter Mauern verwahren, die Wirtschaft lässt sich wegen massiver Gegenwehr der 95% Nichtgefährdeten nicht ein zweites Mal runterfahren

  159. JosefJosef

    Jedem seine Strategie, ich bevorzuge Dividenden. Dann kann ich den Cashflow nutzen um Aktien zu kaufen. Die Dividende muss natürlich nachhaltig sein. Schade um die Kürzung bei Shell, diese hätte ich zum aufstocken von Shell genutzt. 

  160. AvatarBruno

    “Nur weißt du eben nicht vorher (oder in die Zukunft gerichtet) wer diese 20% sein werden.”
    Ja das ist so, das ändert sich ständig, wenn man sich z.B. die Indexzusammenstellung des Nasdaq im Jahr 2000 und heute anschaut, ist der völlig anders zusammengestellt auch von den Gewichten.
    Aber der Index kennt die Zukunft eben auch nicht, sondern vollzieht sie verzögert nach. D.h. z.B. 2000 hatte man Amazon zwar schon im Depot mit einem Nasdaq ETF, aber eben nur 0.08% Anteil. 
    Ist dann halt eine Glaubensfrage, ob man gewisse Entwicklungen vorhersehen kann oder nicht, oder zumindest etwas schneller als der Index und Gesamtmarkt. 
    Wer dann im 2000 z.B. 50 Aktien ausgesucht hat und davon 1 also mit 2% Marktanteil Amazon hiess, der hat heute halt 25x mehr damit verdient als in einem ETF. Wer sie nicht hatte, hat heute 3-4% weniger.
    Darüber lässt sich streiten, mir ging es aber auch nicht darum. Was ich meinte, in 20 Jahren werden wohl nicht mehr dieselben 10 Aktien 50% Anteil haben, sondern ganz andere. Vielleicht bleiben 2-3 drei dabei, der Rest fällt zurück, neue kommen hoch. So finde ich Strategien noch interessant, wo man z.B. den Nasdaq ohne die Top 5-10 Schwergewichte kauft. Ich mache das nicht, aber es wäre mal interessant auch in Vergangenheit, wie sich ein Depot entwickelt hätte. Oder aber eine Rebalancing-Strategie. Geht vielleicht auf die Performance, dafür mehr Stabilität und Sicherheit. 
    Ist immer die Frage, was man will. Langfristig die beste Performance, möglichst viel Einkommen, oder Kapitalerhalt oder ein Mix. Deshalb bin ich auch keiner der sich auf die eine oder andere schlägt, alles hat seine Vor- und Nachteile und ist individuell. 

  161. AvatarWolke

    @Thorsten
    bei der 2.Welle wird man die Gefährdeten hinter Mauern verwahren…
     
    Grauslich, Deine Wortwahl! Hättest gleich „Schutzhaft“ sagen können.

  162. AvatarLejero

    Ich schaue bestimmt 3mal am Tag ins Depot. Nach dem Aufstehen wie die asiatischen Börsen gelaufen sind, um die Mittagszeit wie Europa läuft, und Abends dann Amerika. Wenn ich Zeit hab auch mal zwischendrin nochmal. Mir macht das Spass, wenns runter geht freu ich mich aufs Einsteigen, wenns steigt freu ich mich über meine Gewinne. Mache das schon so seit Jahren, und hat mich deswegen (fast) noch nie zu was hinreissen lassen. Da ich nur in ETF investiere und normalerweise nicht verkaufe wäre ein Spontankauf das schlimmste was passieren könnte. Damit kann ich leben 😉
    Lasst doch einfach jeden machen wie er will, man ist weder der Hecht wenn man ganz selten reinschaut noch wenn man ganz oft schaut. Nur eine Geschmackssache.

  163. AvatarBruno

    Eine Eindämmung einer möglichen 2. Welle könnte man auch mit einer Tracking-App entgegentreten. Diese wird vermutlich freiwillig kommen. Leider gibt es genug Verschwörungstheoretiker, die daran das Böse sehen, ähnlich wie Bill Gates und “seiner” Impfung. Solche Sachen funktionieren aber natürlich nur, wenn viele mitmachen. 
    Etwas Datenschutz temporär aufgeben als Alternative zu vielen Toten oder Wirtschaftskollaps sollte man eingehen. 
    Mir ist Freiheit über Sicherheit, aber hier sehe ich momentan keine bessere Lösung, bis die Forschung medizinisch etwas bringt.

  164. Avatarsammy

    @Depot schauen
    Ich sags mal so, wenn das depot tief im Minus ist würde wohl jeder weniger rein schauen. Bei normalem oder gutem Depotverlauf schaut man natürlich gerne öfter rein; )

  165. AvatarBruno

    @Lejero
    Ich schaue auch täglich auf die wichtigsten Indizes, aber eben nicht ins Depot. Ich weiss ja was dort ungefähr im Körbchen liegt, da kann ich mir die Entwicklung in etwa ausmalen. Ins Depot einloggen tue ich nur, wenn Handlungsbedarf ist, d.h. neue Käufe anstehen. 

    Aber ich gehe auch nicht täglich in den Keller oder Estrich um nachzuprüfen, ob noch alles da ist. Ich gehe dorthin, wenn etwas gebraucht oder versorgt werden muss (zum Glück immer weniger “Plunder”).

  166. AvatarSangiovese

    @Bruno

    >> Beispiel SMI: Nestlé + Roche + Novartis bilden 55% des Index ab … z.B. würde ich nie einen SMI ETF kaufen … dann eher einen SPI Index ETF.

    Nestlé, Roche und Novartis bilden 53% des SPI Index ab 🙂

    >> Und Anstatt den MSCI World eher den FTSE All-World.

    Auch beim MSCI World und FTSE All World ist die Gewichtung der grössten Positionen sehr ähnlich.

  167. AvatarBruno

    @Sangiovese
    Da hast Du Recht, ich meinte eigentlich den SPI Mid Index und nicht SPI, der SPI bestehst ja zu 90% aus dem SMI.
    Was ich meinte einfach mehr Gewicht zu Small/Midcaps. 
    Ist nicht wirklich meine Strategie aber es sind Überlegungen. Es bräuchte noch einiges Research und Berechnung, ob dies dann auch wirklich Sinn ergibt.
    Im SPI Mid gibt es aber auch ein Schwergewicht Lindt & Sprüngli, eine Aktie kostete 93500 und nach dem ersten Crash noch 70k, es ist zwar völlig irrelevant und vermutlich auch nachteilig aber ich liebe solche Aktien. Den Koffer mit Schokolade den man an der GV erhält würde ich dann verschenken 😀
    FTSE All World ja, alle marktgewichteten Indizes haben ihre Schwergewichte, das ist auch was mir etwas Bedenken gibt, wenn so wenige Firmen die Welt beherrschen an der Börse. Deshalb auch die Überlegung. Ich bin ja auch in diesen Aktien investiert und es schaut auch positiv aus, aber es gibt auch Risiken, je grösser und stärker diese Firmen werden desto mehr kommen sie auf den politischen Radar, und das ist auch ein Risiko.

  168. AvatarLejero

    @Bruno: um bei deinem Beispiel zu bleiben: wenn du gerne in den Sachen im Keller rumkruschtelst, dann gehst du auch gerne täglich runter, auch wenn es nicht notwendig ist 🙂 Und wenn es dir keinen Spass macht verstehst du nicht warum das dein Nachbar immerzu macht. Alles persönliche Präferenzen, kein falsch oder richtig.

  169. AvatarGainde

    Eigentlich könnte man gekappte ETF lancieren. Also bsp. nur die Top 10 Werte aus den Indizes für maximalen Growth. Persönlich picke ich mir aus den Indizes meine Favoriten heraus. Da brauche ich keine kranken Zykliker oder massenweise Ölproduzenten oder Telco ohne Wachstum.

  170. AvatarJohannes Schumann

    Die Deutsche Post musste hat Geld mit ihren Elektroverhikeln verbrannt. Das Geld fehlt nun für die eine digitale HV.
    Dass das mit den Streetscootern scheitern wird, war mir klar. Seltsamerweise habe ich davon nichts mitkriegt, weil dieses E-Auto-Thema in den Medien enorm gepusht wurde, und was nicht sein kann, was nicht sein darf. Also wurde dieser Ausstieg der Post beschwiegen.

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