Gähn! Die ETF-Strategie ist extrem langweilig, aber mega überzeugend

Jeden Monat stur und stetig ETFs zu kaufen, macht dich vermögend. Hab eine Sparrate von mindestens 20 Prozent deines Nettogehalts. 

Ich frage mich, warum nicht mehr Menschen einfach ETFs und Indexfonds kaufen. Die wilde Börse ist wunderbar mit einem ETF-Sparplan zu ertragen. Sie bietet so viel mehr Rendite als Tagesgeld oder Sparbücher. Es sprechen im Grunde fast alle Argumente für das passive Investieren. Stur und stetig.

Du eröffnest ein Depot bei einem Online-Broker* (Affiliate) und sparst jeden Monat automatisch in einen ETF. Vielleicht in einen World-ETF von einem günstigen Anbieter wie Vanguard oder iShares (BlackRock).

ETFs nutzen keine Geheimnisse. Sie setzen auf keine neuen Theorien oder Strategien. Sie sind langweilig. Fakt ist: Langweiliges Investieren ist erfolgreich. Und das ist schon seit einiger Zeit bekannt. Was vor zehn Jahren allgemein bekannt war, trifft noch immer zu.

Darüber hinaus erzielst du als ETF-Sparer eine höhere Rendite als aktive Anleger, die einzelne Aktien auswählen. Im Schnitt fallen die Stockpicker nämlich auf lange Sicht auf die Nase.

Die Tesla-Aktie explodiert um fast 1.000% in 12 Monaten

Zum Beispiel fragen sich zur Zeit viele Anleger: “Ist Tesla jetzt noch ein Kauf? Nach dem astronomischen Anstieg?” Wer weiß das schon? Tesla stieg um fast 1.000 Prozent in gut einem Jahr. Ist der kalifornische E-Autobauer eine Blase geworden? Der Kurs kann doch nicht endlos weiter um 1.000 Prozent jährlich? So sieht der Tesla-Aktien-Chart aus:

Ich habe mehrere Standard-ETFs auf den S&P 500. Ich kann bestätigen, dass ich gut abschneide mit ihnen. Daneben habe ich aber auch jede Menge Aktien, die ich einzelnen ausgesucht habe. Und ich habe eine Wohnung vermietet. Die Wohnung und das Stockpicking machen Arbeit. Das ist das Schöne an ETFs. Sie machen dir keine Arbeit. Es ist genau das Richtige für clevere Faultiere. Du verdienst mit ihnen im Schlaf Geld. Du hast kein Ärger, weil jemand mitten in der Nacht wegen der kaputten Küche anruft.

Amerikaner brauchen 28 Arbeitsjahre bis zur Million

Aber es dauert. In den USA ergab eine Studie, dass ein Millionär im Schnitt 28 Jahre arbeiten muss, bevor er/sie es zur Million schafft. Die Leute sind fleißig. Sie investieren stetig in die Altersvorsorge. Die meisten Millionäre sind Ingenieure, Lehrer, Steuerberater, Manager, Rechtsanwälte.

Mein Rat: Investiere möglichst viel jeden Monat, um nicht arm im Alter zu enden. 20 Prozent und mehr von deinem Nettogehalt. Die gesetzliche Rente reicht bei weitem nicht mehr aus, um über die Runden zu kommen. Du solltest Risiken und Inflationskosten ausgleichen können mit deinem Ersparten, wenn du den Job an den Nagel hängst. Im Idealfall zahlst du deine Schulden vorher zurück. Wer will schon mit einer riesigen Hypothek am Hals in die Freiheit gehen?

Ich habe sichergestellt, dass ich für den Rest meines Lebens bequem bürgerlich leben kann. Und ich werde höchstwahrscheinlich etwas zurücklassen. Das Leben ist herrlich. Nutze die Chancen. Nutze jeden Tag. Und sei dankbar für alles.

Meine CTS Eventim und Netflix sind um 6.000% explodiert

Übrigens kann ich noch Milliardär werden. Wenn es mir gelingen sollte, mein Depot-Vermögen um 20 Prozent im Jahr zu steigern. Und das in den kommenden gut 35 Jahren. Aber das wäre eine Mega-Rendite. Das schaffen nur Leute wie Warren Buffett, George Soros oder James Simons vom Hedgefonds Renaissance Technologies über lange Zeiträume. Ich habe andere Ziele. haha.

Mit meiner CTS Eventim oder Netflix stehe ich übrigens jeweils 6.000 Prozent im Plus. Aber einige Aktien in meinem Depot sind pleite gegangen. Auffällig oft lag ich bei Solar- und Minenaktien daneben. Unterm Strich hat sich meine extreme “Buy and Hold”-Strategie aber ausgezahlt. Zumindest bin ich sehr zufrieden mit dem Resultat. Ich habe wohlgemerkt alles meinen Eltern zu verdanken. Sie haben mir Sparsamkeit, Ehrlichkeit, Zielstrebigkeit, Optimismus und Fleiß beigebracht. Mit diesem Handwerkszeug kannst du weit kommen. Es ist nicht mal ein hoher IQ nötig.

Hätte ich auf diese ganzen Krisenpropheten gehört, die täglich durch die Medien geistern, wäre ich nicht so weit gekommen. Es ist echt verrückt, dass diese Pessimisten offene Türen einrennen. Es liegt an der Angst der Menschen. Mit der Angst lässt sich viel Geld verdienen. Es ist aber irrational. Warum? So legt die US-Börse um zehn Prozent jährlich historisch zu. Angsthasen verpassen einiges.

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99 Kommentare
  1. Hallo Tim,
    Kannst Du Deine ETF s von Vanguard oder BlackRock hier mal veröffentlichen. Ich möchte noch in einigen Investieren.
    Danke Marco und beste Grüße aus Berlin

  2. @M
    Halbjahreszahlen von China Water Affairs sind gestern raus.
    Richtig, richtig ordentlich! Die Interim-Dividende wird auch wieder angehoben. Wollte Dir den Link hier reinkopieren, klappt aber nicht. Musst Du nur auf die HP von denen. 
     
     

  3. Hallo Tim,
    vielen Dank für deinen tollen Blog und Deine unterhaltsamen Videos! Du bist eine absolute Legende! Bei den anderen heißt es oft Wasser predigen & Wein trinken. Dein mantra-artiges “stur und stetig” wirkt…sowohl beim Investieren, als auch im echten Leben. Mach weiter so und lass Dich nicht entmutigen.
     
    Viele Grüße und alles Gute,
    Frederick

  4. Zum Gähnen war mir im Aktienteil meines Vermögens in diesem Jahr nicht. Der rasante Absturz im Februar/März war nicht von schlechten Eltern. 😀

  5. Hi Tim, 
     
    vielen Dank für diesen neuen, gähnend langweiligen Artikel 😉 – ich habe mich beim Lesen entspannt zurückgelehnt und lasse meine ETF Sparpläne leise im Hintergrund für mich arbeiten. Darf ich dich fragen, ob du an jemanden oder für etwas spendest? Hast du ein Herzensprojekt, welches du unterstützt? Macht das was mit deinem Spardenken, da das ja eigentlich deinen Vermögensaufbau „verzögert“? 
    Viele Grüße aus München 
    Vanessa 

  6. Danke Tobs 
    Hast Glück (bzw ich habe Glück), im letzten Artikel hätte ich es wohl nicht gesehen…das war wieder zum Fremdschämen, leider.
     
    Bin ein gutes Stück weiter und melde mich sobald ich mich durch Hong Kong geackert habe 😉
    -M
     

  7. A1JX52 mehr sage ich nicht. Jeden Monat. Wie der Tim es predigt. Nur leider nicht 20% des Einkommens. Besser als nichts ist es jedoch. Alle meine Versuche den Markt zu timen sind ein wenig in die Hose gegangen. Ich habe meine Deppen—Steuer bezahlt. Deswegen jeden Monat A1JX52.

  8. Wenn Du schon am Ackern bist: Wirf nur einfach – nur spasseshalber- mal einen Blick auf Yihai International.
    Ein Paradebeispiel, wenn man immer nur staunend an der Seitenlinie steht und nicht reinkommt. Die stellen her, was die Chinesen sich in ihr Süppchen kippen. Als Küchenahnungsloser hätte ich gesagt, so ein Art China-Maggi. Der Kurs hatte  sich extrem entwickelt, ist wieder ein bisschen runtergekommen. Ist immer noch extrem ambitioniert bewertet. Aber plötzlich tauchen die als Top-den Positionen weit oben in großen Fonds auf. Vor einem Jahr war das noch nicht. Könnte mich tot ärgern, aber gut, Fasson bewahren im Guten wie im Schlechtem…:-) Vermutlich nehme ich  hier jetzt mal endlich ein bisschen. Das ist natürlich individuelle Psychologie, also mein Problem. Aber zig Mal habe ich den Zug verpasst, und jetzt springe ich eben doch noch mal schnell rein, wo er gerade etwas langsamer fährt…:-)
    Sag mal, Du schaust Dir doch gerne auch die Dickschiffe an. Was hältst Du von Glaxosmithkline? War heute im Handelsblatt ein Artikel über Brexit-Schnäppchen. Ich kann ja nicht mein ganzes Geld windigen Chinesen hinterherschmeißen…:-) 

  9. Mich wundert es immer wieder, dass jeder ETF´s für sinnvoll hält. Ich bin durchaus anderer Meinung und es war mir selbst schnell klar das diese Fonds nichts für mich sind und ür mich das halten einzelner Aktien für sinnvoll erwiesen hat. Das Argument was für mich am meisten zählt (klar kann ich nicht alleine dagegen angehen), dass Millionen von Anlegern Ihre Stimmen an eine Instution überlassen und die nach Ihren Regeln die Unternehmen beinflussen können.

  10. Ich lasse ja nicht so häufig von mir hören, aber dem Herrn Johhannes Schumann (ja ich weiß, der Kommentar kommt etwas spät) würde ich gerne mal von Angesicht zu Angesicht gegenüber sitzen und mir seine verqueren Theorien anhören und meine Meinung dazu äußern. Ich befürchte nur ich käme gar nicht zu Wort. Man könnte meinen, da spräche ein Politiker…

  11. Schau ich mir an. Suppen Business, dass ist was 🙂 das Geschäftsmodell verstehe ich bestimmt 🙂 
    GSK war auf jedenfall etwas, was ich nicht mochte. Schaue später mal kurz drüber.
    -M

  12. GSK hat es 15 Jahre lang nicht geschafft den Gewinn zu steigern. Genauso sieht der Chart aus. Viel FK, einfach unsexy. Kauf ich lieber Mastercard. 
    -M

  13. Hast du dein Depot eigentlich mal veröffentlicht? Das würde bestimmt viele Leser interessieren.
     
    In der Sache hast du wie immer Recht ?

  14. Auf Grund der hohen Steuern , Abgaben, geringeren Gehältern, etc. ist die Million in Deutschland vom Durchschnittsverdiener nicht in 28 Jahren zu schaffen, vielleicht eine Viertel Million. Die Kehrseite in den USA : Vielen Armen steht die gut Verdienenden gegenüber, die die Million zusammenbekommen .

  15. Danke schon mal, M. Das schau ich mir auch nochmal in Ruhe an; auf einen ersten Blick stimme ich Dir aber schon mal zu. Benutzt Du eigentlich ein bestimmtes Tool, wenn Du solch lang zurückliegenden Zeiträume betrachtest?

  16. Tobs, ich nutze zu 90% Ariva. Da sieht man von den meisten Unternehmen die letzten 20 Jahre schön zusammengefasst.
    “Kennzahlen” -> “kompakt” -> Umsatz / Gewinn / EPS über lange Zeiträume
    Meist reichen mir da 30 Sekunden, um zu entscheiden, ob ich mich weiter mit der firma beschäftigen will. 
    -M

  17. Chris1
    Bin in Jumia unmittelbar nach den letzten Quartalszahlen in drei Tranchen rein. Heute ja Mitteilung bzgl. KE rausgekommen, was bei dem Kurs einerseits und der sich dem neigenden Kasse andererseits vernünftig erscheint. Denke, das wird einer ganz schöne Achterbahnfahrt. 

  18. @Tim:

    Was sind denn statt der Milliarde dann deine Ziele? Wenn du so einen Satz raushaust, dann musst du ihn auch ausführlich erklären 😉

    Die Faultierstrategie bringt dafür im Schnitt aber eben auch “nur” 7 bis 8% VOR Steuern, Gebühren, Inflation, etc. ein. Da sind 20% eine ganz andere Hausnummer.

    @Daniel:

    Bei den Amis, wird das Aktiensparen durch 0-Gebühren und niedrige TER’s bzw. TCO’s belohnt, in Deutschland wird es durch hohe Gebühren und höhere TER/TCO’s entsprechend bestraft. iShares, Vanguard & Co. verdienen halt neben Staat & Brokern an den Europäern. Dennoch sind die immer noch günstiger als heimische Anbieter wie X-Trackers.

    Mich würde mal interessieren welche Broker Tim hat und welche Aktionen, Programme und Strukturen er nutzt um seine Kosten (Handel, Steuern, etc.) so niedrig wie möglich zu halten.

  19. @Tim:

    In den USA gibt es übrigens den Trend Richtung Null. Dieser Fonds von Fidelity kostet zum Beispiel gar nichts mehr:

    Ich traue dem Braten nicht, wie verdient Fidelity dann ihr Geld? Durch Wertpapierleihe innerhalb des Fonds oder sowas? Nächstenliebe muss man sich letzten Endes leisten können. Und das kann (will) nicht mal Jeff Bezos.

  20. War das etwa ein Easter Egg? 😀
    x = 1 Mrd : 1,2^35
     
    Der VT ist die eierlegende Wollmilchsau unter den Indexfonds. Der beste europäische Kompromiss ist wohl der A1JX52 / A2PKXG.

    Das Problem mit den Einzelaktien ist nicht zu selten, dass auch in einem Jahr wie diesem einzelne Kröten einem die ganze Rendite verhageln können.
    Das Core-Satellite Portolio Management ist vermutlich der praktikabelste Ansatz für die meisten (Faultiere mit Spieltrieb). 🙂

  21. @Tim:

    Auffällig oft lag ich bei Solar- und Minenaktien daneben

    Ich habe mittlerweile den Eindruck, dass das so Branchen sind, die sehr korruptionsanfällig sind. In anderen Branchen, bspw. BioTec, Robotic oder Informatik muss man was drauf haben in Mathe, Physik & Co. sonst kommt man da erst gar nicht rein. Bei Minen muss man halt auf gut Glück buddeln, das kann man im Zweifel auch mit einem BWL-Studium, man braucht nur Durchhaltevermögen, eine Schaufel und etwas Glück 😀

    Solar ist das nächste Mobilfunk: sobald die Technik einmal steht kann man dafür ordentlich Lizenzen, Tantiemen, Gebühren, Beiträge, etc. nehmen. BioTec und Informatik müssen sich ständig weiterentwickeln, das disqualifiziert alle Laberköpfe und Minderleister welche nur den großen Reibach machen wollen. Allgemein ist die Energie- und Versorgerbranche mit solchen Persönlichkeiten recht ergiebig durchsetzt.

    Soweit zumindest meine These dazu. Wie seht ihr das?

  22. @AktienNewbie
    Minen und Solar war einfach nur ein Hype. Biotec und Informatik ist zur Zeit auch ein Hype. Allerdings nicht so stark, da damit auch ordentlich Geld verdient wird.

  23. Hallo Tim,
    Du schreibst: “Übrigens kann ich noch Milliardär werden. Wenn es mir gelingen sollte, mein Depot-Vermögen um 20 Prozent im Jahr zu steigern. Und das in den kommenden gut 35 Jahren”, das bedeutet, dass Dein Vermögen heute 1,7 Millionen dollar beträgt?
     

  24. Auffällig oft lag ich bei Solar- und Minenaktien daneben

    Was kann man daraus lernen? Finger weg von Rohstoff-Aktien!  😉
     

  25. @Milliardär
    müsste man jetzt sein, in 35 Jahren ist es vielleicht zu spät. Neulich war ja das Thema Wald, täglich werden im Amazonas 4340 Fussballfelder an Wald abgeholzt. Tendenz stark steigend. Allen schön Worten weltweit zu Trotz. 
    Also bräuchte es theoretisch 75’000 Bäume / Tag für den Erhalt, aber das funktioniert beim Amazonas nicht so einfach, einmal kaputt, immer kaputt. 
    Wenn die Spendenaktion von neulich 1 Baum = 1$ gilt, dann könnte man damit ja theoretisch für 36 Jahre täglich 75k Bäume pflanzen. Aber das Problem ist ja das Abholzen und nicht das Aufforsten dort. 
    Man muss die Ursache stoppen, also Palmöl, Rinderzucht, Sojaanbau (der übrigens hauptsächlich für Tierfutter angebaut wird und nicht primär für Veganer). Wer Tofu oder ähnliche Produkte konsumiert kann auf lokale Produkte zurückgreifen, auch wenn diese etwas teurer sind.
    Ich bin auch ein grosser Freund des Kapitalismus, aber gewisse Probleme löst er nicht von selbst. Dabei wäre es relativ einfach in diesem Fall.

  26. Man muss die Ursache stoppen, also Palmöl, Rinderzucht, Sojaanbau …
     
    … und zwar mit “kapitalistischen” Mitteln vor Ort. Das heißt, den (globalen) Nutzen des (Regen-)Waldes – Produktion von O2, Reduzierung von Co2 mal als Beispiele – dergestalt monetarisieren, dass die Kapitalisten damit genügend Profit (Zwischenfrage: Wann hat einem Kapitalisten der Profit jemals “genügt”?) machen können und auch die Bevölkerung davon leben kann. 
    Klingt irgendwie nicht besonders einfach …  😉
     

  27. @Rüdiger,
    Finger weg von Minenaktien? nein, das würde ich nicht unterschreiben, mein VanEckGoldminers ETF hat mir tatsächlich grosse Freude bereitet, BHP Group hab ich auch schon seit ein paar Jahren, damit bin ich auch zufrieden, kommt auf den Einstiegszeitpunkt an, ist vermutlich nicht was für ewiges Buy and Hold, aber damit kann man tatsächlich Geld machen, nicht so wie mit Tesla und Co, aber dennoch, anständige Rendite.

  28. @Fit und Gesund:  kommt auf den Einstiegszeitpunkt an
     
    So ist es! Ich habe in einem Moment geistiger Umnachtung ein paar wenige Anteile von einem Rohstoff-Fonds (BGF Global Mining) gekauft. Weiß nicht mehr, 2008 oder so. Damit bin ich immer noch richtig fett im Minus. Daran wird sich die nächsten Jahre und Jahrzehnte wohl auch nichts mehr wesentlich ändern. Für ewiges Buy and Hold absolut nichts, genau wie du schreibst, für Market-Timer schon eher. Der Höchststand war vor vielen Jahren bei über 10,- EUR, stand jahrelang so um die zwei bis drei EUR, heute dümpelt er so um die 3,70  😉
     
     
    Ich schrieb: Finger weg von Rohstoff-Aktien, dazu gehört zum Beispiel auch Öl. Es ging mir nicht nur um Minen.

  29. Ganz so mit “einmal weg – immer weg” ist es nicht, solange noch genug da ist. Aber die Chance, dass die Großgrundbesitzer unter Bolsonaro das Land wieder hergeben ist gering. Was hier immer mal wieder funktionieren kann ist eine Revolution, die den neuen Adel davonjagt. Das Problem ist, dass eine Gesellschaft es sich leisten können muss die natürlichen Reserven zu schonen. Gerade in Lateinamerika aber bleibt im Kapitalismus die große Mehrheit der Menschen notleidend. Das Problem ist, dass vielversprechende Folgesysteme danach entweder von innen oder von außen recht schnell zerstört werden. Ein Teufelskreis… 

  30. @Rüdiger,
    ja, von Ölaktien lasse ich die Finger, ich habe meine RDSA bei knapp 18Euro verkauft, mit grossem Verlust, wer vor Kurzem allerdings eingestiegen ist, für den sieht es evtl. anders aus, 
    gewisse Aktien taugen nicht für ewiges Buy and Hold, mein VanEckGoldminers hat die letzten Wochen auch Federn gelassen, aber ich bin immer noch dick im Plus, im Moment beobachte ich noch.
    Ich denke allerdings dass man in den kommenden Jahren doch auch mit Rohstoffaktien Gewinne machen kann, auch mein Southern Copper steht mit 50% im Plus, allerdings um den 23.3. gekauft. Schade bin ich nicht auch bei Freeport McMoRan eingestiegen, würde ich aber bei einem Rücksetzer in Erwägung ziehen, ist volatiler als SCCO.
    So, jetzt muss ich in’s Bett, die Nacht war streng und ich bin müde.
     
    Liebe Grüsse

  31. “Klingt irgendwie nicht besonders einfach … “
    Das sind eben politische Fragen und dort ist es nie einfach, deshalb meinte ich jeder kann einen kleinen Teil dazu beitragen indem er z.B. keine Produkte mehr konsumiert, welche dies fördern, also brasilianisches Rindfleisch, Soja von dort (und Folgeprodukte), Avocados und insbesondere Palmöl, das halt leider in fast allen Industrielebensmitteln irgendwie noch vorhanden ist und nicht wirklich nötig ist, weder gesund noch ökologisch sinnvoll aber halt praktisch und billig für die Lebensmittelindustrie.
    @Slowroller Nein aber wenn der Boden mal erodiert ist und die Tiere vernichtet dann kann man lange warten, für die Natur bin ich langfristig optimistisch, aber das wird der Mensch dann wohl nicht mehr miterleben und vermutlich ist das auch gut so. Das ist was der Mensch häufig nicht kapiert, es geht ja nicht darum die Natur zu retten, sondern sich selbst 😉 Die Natur wird schon überleben und sich erholen wenn man sie dann mal wieder lässt…

  32. Milliardär werden ist angesichts der überwältigenden Schuldenanhäufungen und wundersamen Geldvermehrung gar nicht mehr so unrealistisch. Eine nicht ganz unwahrscheinliche Hyperinflation könnte es möglich machen.
    1923 gab es viele Milliardäre, nur waren sie merkwürdigerweise nicht finanziell frei. Im Gegenteil.
    Bei einer starken Inflation oder Hyperinflation sind ETF‘s vermutlich nicht mehr gefragt, die gehen den Bach runter, schätze ich. Dann ist Stockpicking angesagt, nämlich Unternehmen, die die schnell steigenden Preise an die Kunden weitergeben können.

  33. @Bruno:  jeder kann einen kleinen Teil dazu beitragen
     
    Da bin ich dabei! Avocados und Bananen esse ich nicht. Kein großartiger Verzicht, weil mir das Zeugs eh nicht schmeckt. Und in Bayern laufen sowieso genug Rindviecher rum  😉
     

  34. @Bruno
    Auf einer Halbinsel vor Christchurch, Neuseeland habe ich erlebt wie schnell sich die Natur seinen Raum zurückerobern kann. Da hat ein Naturschützer eine Bucht gekauft und ab Ende der 80iger dort einfach nichts gemacht. Ich war 2015 dort und es ist Urwald entstanden. Natürlich sind (bis auf 2 Ausnahmen) die Bäume keine hunderte Jahre alt, aber die Biodiversität ist tatsächlich fast komplett zurückgekehrt.
    Das soll aber natürlich nicht heißen, dass man schlampig mit der Natur umgehen darf – im Gegenteil. Auch ist der Verzicht auf Lebensmittel meiner Meinung Ach wenig zielführend. Wichtig ist, dass man  die großen Handelskonzerne drängt auf Nachhaltigkeit in ihren Lieferketten zu sorgen. Palmöl ist zum Beispiel nicht perse schlecht, es hat hohen Ertrag und eignet sich gut für die Industrie. Schlecht ist nur, wenn es für Land und Leute schädlich angebaut wird. Bionella z.B. Ist ein superleckerer Schokobrotaufstrich aus fairem Bio-Palmöl. Kostet ne Mark mehr, schmeckt aber auch besser.

  35. # Bitcoin

    Z.Zt. hat das Bitcoin-Thema wieder Konjunktur, da der Kurs wieder knapp unter dem 2017er Höchststand steht. Ich verstehe leider den Wert bzw. die Wertsteigerung dieser “Bits” nicht so Recht. Bei Tesla u.a. kann ich zusehen, wie täglich die Gigafactory in Grünheide oder Texas wächst, wie das autonome Fahren besser und besser wird, die Akkupreise sinken.

    Bei Bitcoin wie bei Gold ist dem nicht so. Da geht es nur um Knappheit des Gutes. Da es nicht jeder haben kann, aber es viele haben wollen, steigt der Preis. So weit so gut. Wenn nun, wovon ja viele ausgehen, der große Systemcrash kommt, dann können die Gold-Boys ihr Edelmetall im Rucksack davon schleppen, aber was machen die Bitcoin-Besitzer. Die Serverfarmen haben keinen Strom mehr, marodierende Banden ziehen durchs Land, … – kann sich jeder selbst ausmalen. Und jetzt gehe ich zum Bauern meines Vertrauens und biete ihn Bitcoin gegen Kartoffeln an? Wie soll das funktionieren? 

    Hat hier jemand eigene Erfahrungen mit Kryptowährungen? Gibt es eine gute Quelle für weitere Infos?

  36. LIeber Tim,

    du schreibst, die Leute sollen mehr ETFs kaufen, dann erwähnst du Tesla.
    Aber ob man jetzt in Tesla investieren soll, oder ob das vorher niemand wissen konnte,
    schreibst du nicht.

    Ich fasse hier nochmals meine (in meiner Datenbank Finanzen.infodb gespeicherten) Prognosen für Tesla zusammen:

    Meine Prognose hängt auch von der künftigen Eigenkapitalrendite ab.
    Da Tesla erst seit kurzem Gewinn macht, ist diese sehr schwer einzuschätzen.

    Bei 49,3% Eigenkapitalrendite sieht es für die Aktie von Tesla so aus:

    Aktienkurs
    Jahr Buchwert 80%-Bereich KBV
    12.2020 2.46 388 437 167.7
    12.2021 3.68 309 620 126.2
    12.2023 8.2 392 780 71.5
    12.2026 27 560 1’120 31.1
    12.2029 91 800 1’590 13.1
    12.2030 136 900 1’790 9.9

    Bei 30% Eigenkapitalrendite:

    Aktienkurs
    Jahr Buchwert 80%-Bereich KBV
    12.2020 2.14 388 437 192.8
    12.2021 2.79 253 500 134.9
    12.2023 4.71 214 427 68
    12.2026 10.35 166 332 24.1
    12.2029 23 129 257 8.4
    12.2030 30 118 237 5.9

    Bei 20% Eigenkapitalrendite:

    Aktienkurs
    Jahr Buchwert 80%-Bereich KBV
    12.2020 1.98 152 178 83.3
    12.2021 2.38 97 195 61.3
    12.2023 3.42 76 153 33.5
    12.2026 5.91 53 106 13.5
    12.2029 10.22 37 74 5.4
    12.2030 12.26 33 65 4

    Das heisst, damit dein Einstieg sich überhaupt noch lohnt,
    müsste eine Eigenkapitalrendite von etwa 50% zu erwarten sein über die nächsten 10 Jahre.
    Dies ist äusserst unwahrscheinlich.

    VIel wahrscheinlicher ist eine Eigenkapitalrendite von anfangs
    vielleicht 50%, und in 5 Jahren vielleicht noch 20-30%.

    Selbst bei 30% über die nächsten 10 Jahre lässt sich die aktuelle Bewertung nicht rechtfertigen.

    Also ich bleibe dabei: Vom 1.Dezember 2020 bis zum 31.Dezember 2025
    wird VW die Tesla-Aktie schlagem, bei Weitem.

    Das nur mal so als Beispiel.

    Und wieso wird nicht mehr in ETF investiert?
    Das weiss ich auch nicht.

    Ich persönlich habe ja ein hochgeniales System entwickelt,
    mit dem ich gute Aktien auswählen kann.
    Das ist mein persönlicher Grund, keine ETFs zu kaufen.

    Oh und für alle Nörgler und Zweifler:
    Es gibt ja noch mein Wikifolio.

    Und in meinem realen Depot habe ich derzeit folgende Aktien:

    Swiss Life
    Zu 370,70 gekauft.

    Züblin Immobilien
    Zu 27,91 gekauft.

    Helvetia
    Zu 90,35 gekauft.

    TX Group
    Zu 72,00 gekauft.

    Jede Position ist etwa gleich gewichtet und macht rund 20% meines Depots aus.
    Der Rest ist Cash.

  37. # Bitcoin
    Immerhin ist der Preis für 1 Bitcoin innerhalb von 10 Jahren von 1 $ auf 19.000 $ gestiegen. Das gibt es nicht so oft. Insofern muss man sich wohl damit befassen.

  38. @Slowroller “gesundes Palmfett”
    Palmöl (Palmfett) – gesund oder ungesund? | gesundheit.de
    Für mich ist der möglichst hohe Verzicht auf Palmfett, Rinderfleisch aus diesem Gebiet und Sojabohnen aus diesen Gebieten kein wirklicher Verzicht. 
    Sicherlich was die Gesundheit angeht wie immer kommt es auf die Menge an, aber es ist natürlich schon extrem wo überall dieses Fett eingesetzt wird heutzutage.

  39. @Bitcoin:
    Ich bin zu alt, daran zu glauben, dass eine Reihe von elektronisch erzeugten Nullen und Einsen – ohne einen zu Grunde liegenden realen Wert – überhaupt irgendeinen Wert darstellt. Es mag zwar sein, dass Einige damit superreich geworden sind, weil sie ihre Nullen und Einsen rechtzeitig an “Gläubige” weiterverkauft haben, aber solche Spekulationen sind nichts für mich. Auch ohne diese Glaubens-Werte werde ich nicht arm sterben.
    Ach ja, für deine Bitcoins kannst du von mir einen Schluck sauberes Wasser haben … gebe ich dir aber auch so, wenn du mich nett danach fragst  😉
     

  40. Wir sind wieder beim selben Punkt die satten Westler, die alles haben auch das Rindfleisch aus Südamerik und die Avocado von ebenda wollen den “dummen” Südamerikanern erklären wie die Welt in ihren Augen zu funktionieren hat.
    Jeder der sich minimal mit Südamerika auseinandersetzt wird feststellen, dass die grosse Mehrheit der Südamerikaner wirtschaftlich sehr schlecht dasteht. Da geht es in vielen Fällen darum auch die nächste Dürre mit der Familie zu überstehen ohne hungern zu müssen! Da kann der Informatiker vom Zürichsee gerne den Weltverbesserer spielen. Es ist nicht getan mit der Verurteilung der Machthaber oder Landbesitzer in Spdamerika hier wären gute Vorschläge Gold wert!

  41. @Bruno
    Von “gesundem Palmfett” habe ich nirgendwo gesprochen.  Dass die Zufuhr von Fetten und Ölen ab einer gewissen Menge ungesund ist ist doch unstrittig. Das gilt allerdings für die Margarine aus gehärtetem Rapsöl oder jedem anderen Fett genauso. Beim bewussten konsumieren fällt mir der Konsum von Palmöl an genau zwei Stellen auf: beim angesprochenen Brotaufstrich und ab und an bei verarbeiteten Süßigkeiten. Mehr ist. Bei letzterem wüsste ich nicht, wo das Palmöl herkommt. Bei Rindeisch hast du auch recht – da ist mir auch schleierhaft wieso man das aus Südamerika importiert obwohl wir in der EU so gute und naturnahe Produzenten haben.

  42. Hallo,,
     
    mich hat es 2019 leider schwer erwischt. Hatte einen Unfall mit schwerem Schädel Hirn Trauma. War vorher selbständig im IT-Bereich un hatte fahrlässigerweise keine BU-Versicherung. Jetzt bin ich berufsunfähig.
    ZumGlück hatte ich aber schon vorher das Ziel der finanziellen Unabhängigkeit und eisern ins Depo gespart.Jetzt geschah es dann eben von einem Tag auf den anderen, dass ich zwangsläufig vom Depot leben muss. Bei allem Übel bin ich zumindest dankbar für das, sonst wär e ich jetzt völlig am Boden. Mein Depot ist jetzt DER Rettungsanker… und heute freue ich mich auf die Dividende von Intel….:)

  43. Es ist schon witzig, wie ihr mich gezielt ignoriert.

    Fachwissen zählt hier weniger, als “nicht zu nerven”.
    Wie überall im Leben.

    Aber dass ich wahrscheinlich ein echt geniales Aktien-System entwickelt habe,
    bzw. faktisch die Kriterien von Warren Buffett quasi mit schriftlich fixierten Regeln
    für jeden zugänglich gemacht habe, das will hier keiner sehen.

    Wenn man bedenkt, wie gut mein System objektiv ist,
    müsste ich tausende Anhänger haben.

    Warum habe ich diese nicht?
    Weil die Welt am Verblöden ist.

    Weil die schönsten Instagrammer tausende Follower kriegen.
    Aber wer was Gutes tut, wird belächelt, angefeindet oder ignoriert.

    Interessanterweise habe ich schon konkret überprüfebare Vorhersagen gemacht,
    die sich stets als ungefähr richtig erwiesen haben und eine Goldgrube gewesen wären,
    hätte man auf mich gehört.
    Beispiel war die VW-Prognose, wo ich bewiesen habe, dass ich mit einer Einzelauswahl den DAX langfristig schlagen kann.

    Auch ist meine Strategie für sich genommen Beweis genug:
    Man müsste nur mal die Regeln lesen und das im Kopf durchsimulieren,
    bzw. anhand realer Aktienkurse der Vergangenheit überprüfen.

    Oder durch reine Logik darüber nachdenken:
    Wieso sollte die Strategie nicht funktionieren?
    Sie besagt ja nichts anderes, als dass eine hohe Eigenkapitalrendite
    zu einer hohen Bewertung führen müsste bzw. diese rechtfertigt,
    und entsprechend tiefere Renditen tiefere Kurse erwarten lassen.

    Wenn mann dann noch tief bewertete Unternehmen findet,
    die seit Jahren eine hohe Eigenkapitalrendite hatten,
    und dies voraussichtlich auch weiterhin haben werden,
    dann kann eigentlich nichts schief gehen.

    Witzigerweise stimmen mir viele Leute inhaltlich zu,
    bezweifeln zugleich, dass meine Strategie funktioniert.

    Ein gutes Beispiel ist TX Group:
    TX Group ist in der Schweiz Besitzerin der grössten schweizer Tageszeitung (Tagesanzeiger),
    des grössten Immobilien-Portals Homegate, des grössten Regionalsenders Tele Züri,
    der grössten Online-Auktions-Plattform ricardo.ch,
    diverse weitere grosse regional wichtige Zeitungen,
    der grössten Kleinanzeigen-Portals tutti.ch,
    der grössten Stellenbörse jobs.ch.

    Auch Finanztitel wie Finanz und Wirtschaft oder Bilanz gehört denen.

    Trotzdem wird TX Group rund 60% unter dem Buchwert gehandelt (KBV 0,4).
    Und mit einem Börsenwert von 700 Millionen CHF bei einem Umsatz von über
    1 Milliarde CHF auch über 30% unter dem Umsatz (KUV 0,7).

    Die von mir errechnete Eigenkapitalrendite vom 31.12.2015 bis 30.06.2020 beträgt 5,4%.

    Das mag nach wenig erscheinen, ist aber dafür stabil und nachhaltig.

    Jetzt kann man tausend Gründe finden, warum keine höhere Bewertung gerechtfertig ist.
    Aber schlussendlich kann ein dauerhaft erfolgreiches Unternehmen
    doch nicht unterhalb des Buchwertes bewertet bleiben. Das kann doch nicht sein.

    5,4% EKR mag wenig sein. Aber es ist stabil über all die Jahre.

    Abgesehen davon gibt es mit 3 CHF immerhin rund 4% Dividenden-Rendite.

    Es wird zwar dieses und nächstes Jahr ein Verlust erwartet.
    Aber auch den wird man verkraften.

    Es ist nur ein Beispiel, wie die Mehrheit der Marktteilnehmer alles falsch einschätzt:
    Zeitungen werden immer weniger gekauft.
    Ja schön, aber dieser Niedergang geht sehr langsam voran.
    Zudem beweist TX Group doch, dass man sich jetzt schon weitere Standbeine aufbaut.

  44. An Felix: Ich bin seit 2019 dabei, aber in Maßen: 10 % meines Gesamtvermögens. Die Volatilität ist nicht ohne, aber die Vorteile gegenüber klassischen Währungen wie dem Euro liegen für mich auf der Hand: eine dezentrale Verwaltung, deflationäre Tendenzen bei der Neuschöpfung und eine feste Obergrenze bei der Gesamtanzahl.

    Am Ende muss jeder selbst entscheiden, welchem Geldsystem er mehr Glauben schenkt: Wer weiterhin an die moderne Geldtheorie (exponentielle Geldschöpfung aus dem Nichts) als die Lösung aller Probleme glaubt, der kann getrost auf Gegenwichte im Vermögensteil verzichten. Als Einstiegslektüre kann ich ,,Der Bitcoin-Standard” empfehlen.

  45. “Da kann der Informatiker vom Zürichsee gerne den Weltverbesserer spielen. Es ist nicht getan mit der Verurteilung der Machthaber oder Landbesitzer in Spdamerika hier wären gute Vorschläge Gold wert!”
    Da muss der Nico aus dem Untertanenlande (Aargau) nochmals genau nachlesen ich habe die fetten Westler angesprochen (aber auch nicht verurteilt) und nicht die Südamerikaner. Ich kann auch nur ein Tröpfchen mithelfen dort aber wenigstens haben wir dort Arbeitsplätze geschaffen zwar nicht in der Landwirtschaft aber dafür überdurchschnittlich gut bezahlt (und nein, nicht auf Kosten von hiesigen Arbeitsplätzen sondern sie bedienen die Kunden vor Ort). Was hast Du dort verbessert?
    Es tut halt weh wenn man sich angesprochen fühlt 😉 
     

  46. Ich denke der Gewinn liegt im entsprechenden Einstiegskurs. Dass der Aktienmarkt steigt ist unbestritten, aber ob eine Netflix oder CTS Eventim heute nochmal 6000% steigt? Glaube ich nicht.

    Also wann steigt man ein? Heute? Zu Höchstpreisen? Glück hat der, der im Tief einkauft und sich dann über Gewinne erfreuen kann. Und vor allem muss man Glück haben, die neue Netflix oder CTS Eventim zu finden und nicht sein Geld in ein vermeintliches Unternehmen zu stecken, welches schon lange existiert und einen “Burggraben” hat. GE war auch mal so ein Unternehmen…

     Bei ETFs bin ich d’accord, hier kann man sicher immer einsteigen. Auch wenn ein Tief sicher noch besser wäre. Bei Einzelaktien ist es massiv schwieriger wie ich finde.

  47. @Zen
    Wenn du schon so ein geniales System hast, warum wirst du nicht in Ruhe steinreich und läßt die anderen, die offensichtlich nichts davon wissen wollen, damit einfach in Ruhe?
    Kann mich nicht erinnern, daß Warren Buffett permanent die Kollegen bombardiert hatte, warum und wie er reich wurde.
    Er wurde zuerst mal reich und DANN kamen die anderen auf ihn zu, nicht er auf sie. Und niemals behauptete er „wahrscheinlich ein echt geniales Aktien-System entwickelt“ zu haben.
    Wenn du schon so anerkennungssüchtig bist, dann zeig uns halt deine Millionen oder Milliarden, Häuser, Schlösser, Flugzeuge,Yachten und wie du sie mit deinem genialen System erworben hast.
    Hast du sie nicht, dann beruhig dich, tritt bescheidener auf und laß uns mit „Aktiensystemen” in Ruhe. Die brauchen wir nicht.
    Gruß von @Wolke und ist echt gut gemeint.
     
     

  48. Also wann steigt man ein? Heute? Zu Höchstpreisen? Glück hat der, der im Tief einkauft und sich dann über Gewinne erfreuen kann. Und vor allem muss man Glück haben, die neue Netflix oder CTS Eventim zu finden und nicht sein Geld in ein vermeintliches Unternehmen zu stecken, welches schon lange existiert und einen “Burggraben” hat. GE war auch mal so ein Unternehmen…
     
    @Gurki
    Wir sind gerade im Coronajahr im März sind die Kurse rund 40% eingebrochen bei gewissen Firmen sogar noch mehr.
    Wer zu diesem Zeitpunkt nicht zugeschlagen hat ist selber schuld. Wir haben hier immer wieder Leute die jammern über die angeblich zu hohen Kursen aber wenn dann mal eine Korrektur kommt und die Kurse fallen fehlen die Eier zuzugreifen!

  49. @Nico Meier
    Ein wahres Wort! Höchstpreise, wer weiß das schon? Wenn der Impfstoff kommt, und der kommt schneller als gedacht, sind das jetzt Tiefstpreise…

  50. Wenn der Impfstoff kommt, und der kommt schneller als gedacht, sind das jetzt Tiefstpreise…
     
    Gönau! Dann boxt der Papst im Kettenhemd  😉
     

  51. @Zen
    Ich habe dir viele Male geantwortet, nur sorry – ungefähr alles was du so zu letzt geschrieben hast, ist halt nicht glaubwürdig:
    Mann/Frau?
    reich/arm? 70%
    Swiss letztens noch 70% depotanteil, jetzt auf einmal 20%.
    Uvm. 
     
    Man glaubt dir halt nichts mehr, mich mit inbegriffen. Also ist ignore wohl das beste. @Wolke hat recht. Wenn du 100mio hast und das tv über dich berichtet, dann kommen schon genug Leute die was von dir wollen. 
    (Letzter Post dazu. Wer offensichtlich lügt, dem/der trau ich nicht mehr)
    -M

  52. @Nico Meier: Doch doch ich hatte die Taschen voller Aktien im März. Teilweise zum Tiefstkurs gekauft. Aber wie es eben so ist, man hätte noch viel mehr kaufen sollen. 😉

    Und jetzt ist wieder die Frage: Was kauft man jetzt? Der Markt hat sich ja ziemlich schnell wieder erholt.

    Und darum sagte ich ja: Der Gewinn liegt im Einstiegskurs.

  53. @Fit und Gesund, @Rüdiger:
    Öl- und Minenaktien (inkl. Goldbugs) als Buy&Hold niemals. Diese Aktien kauft man, wenn Blut in den Strassen fliesst (z.B. Shell unter 10€), und verkauft sie nach 50-100% Gewinn wieder. Aber ein “BGF World Mining Fund” mit einer TER von über 2% eignet sich hierfür eher weniger (seit 2008 hast du bereits über 25% Gebühren bezahlt).

  54. @Sangiovese:
    Ich weiß, aber die 25% Gebühren sind auch nicht viel mehr als ‘n Kaffee bei Starbucks. Nicht zu teuer als ständige Erinnerung, nie mehr solchen Blödsinn zu machen  😉
     

  55. Als so rein mathematisch liegt Gewinn in der Differenz zwischen Ausstiegs- und Einstiegskurs. Aber das ist eine Binse.
    Insofern ist die Diskussion ziemlich belanglos.

    Zu Bitcoin gibt es keine weiteren Erfahrungsberichte? Wo gekauft? Wie aufbewahrt usw.? 

  56. @ Florian
    das hört sich nach einer spannenden Lebensgeschichte an – schreib doch mal einen Leserbrief an Tim.
    und was macht eigentlich Frank der Schalker?

  57. @Wolke

    Danke für deine Antwort.

    @-M
    “Swiss letztens noch 70% depotanteil, jetzt auf einmal 20%.”

    Erstens Swiss Life, weil Swiss ist ein ganz anderes Unternehmen.

    Swiss Life hatte auch kürzlich noch rund 70% Depot-Anteil.
    Inzwischen habe ich mehr Geld aufs Konto einbezahlt,
    und Swiss Life teilverkauft.
    Und zugleich weitere Unternehmen gekauft.

    Und weisst du, es gab sehr persönliche Angriffe gegen mich.
    Man wollte mich zwingen, meine persönlichen Verhältnisse offen zu legen.

    Es spielt schlicht keine Rolle, ob ich 1 Million oder nur 1’000 in Swiss Life gesteckt habe.

    “Wenn du 100mio hast und das tv über dich berichtet, dann kommen schon genug Leute die was von dir wollen.”

    Naja, die 100 Millionen schaffe ich in diesem Leben leider nicht mehr.

    Und weisst du, ich könnte auch 90 Millionen erben,
    und nach einem guten Börsenjahr mit 11,2% Gewinn habe ich die 100 Millionen auch überschritten.
    Dann könnte ich ins Fernsehen und würde ernst genommen,
    obwohl es objektiv kein besserer Beweis als mein jetztiger Kontoauszug ist.

    Zudem sollte dir klar sein, dass du und ich durchaus ein ähnliches Vorgehen haben.
    Du sollst mir ja auch nicht bezüglich persönlicher Verhältnisse glauben.

    Sondern meine Aktienstrategie prüfen.

    Wenn ich bezüglich Strategie bluffen würde,
    würde ich behaupten, ich hätte im März auf dem Tiefpunkt eingekauft.
    Habe ich leider nicht, oder nur wenig.

    Allerdings durch Nachkäufe verbilligt, das habe ich.

    Mein reales Depot entspricht ungefähr dem Wikifolio,
    nur dass ich im realen Depot keine Kraft Heinz und keine Volkswagen habe,
    da ich mich eigentlich auf schweizer Aktien konzentriere/beschränke.

    Wenns dir um meine wahren Verhältnisse geht, können wir gerne telefonieren
    oder uns persönlich treffen.
    Das gilt für jeden hier.

  58. @Florian
    vielen Dank für Ihren Post der einen wieder etwas auf den Boden holt und auch zeigt, wie wichtig rechtzeitiges sparen und anlegen ist für den Fall der Fälle. Machen Sie das beste draus. Alles Gute!

    @Wolke – Bei einer starken Inflation oder Hyperinflation sind ETF‘s vermutlich nicht mehr gefragt, die gehen den Bach runter, schätze ich.
    Das verstehe und denke ich nicht. Der Welt-ETF enthält doch genau die Aktien und die zukünftigen Gewinner. Es gibt in Sondersituationen sicherlich einen kurzfristigen Spread zwischen Kurswert und inneren Wert der aber sicherlich schnell wegarbitriert wird. Also, Daumen hoch für Welt-ETFs!

  59. @Hyperinflation
    Ich gehe nicht davon aus, wer davon ausgeht sollte sein Depot wohl anders gestalten. Inflation ja aber keine Hyperinflation in den grossen Währungen, ein globaler ETF läuft ja in den grossen Währungsräumen USD, EUR, CHF, GBP etc. 
    Der Degussa-Chef macht halt wie viele andere (Homm für seinen Börsenbrief, die Banken für ihre Fonds, die Versicherungen für ihre Produkte, andere für ihre Bücher etc.) für seine Produkte Propaganda, ist klar wer davon ausgeht der kauft Gold, Waffen, Konserven, Zigaretten etc. und keine ETF’s oder Aktien.
    Und sogar wenn es soweit käme würden die Unternehmen nicht alle Pleite gehen und wer gar kein Risiko eingehen will in der heutigen Zeit, für den wird es arg schwierig. Denn Cash wäre ja noch verheerender in so einer Situation. 
     

  60. @Stockpickung oder der Dart werfender Affe, äh Apfel suchender Jungelefant
    Der Chef(!)anlagestratege(!) der Commerzbank hat beim Dax-Stockpicking gegen den Elefanten Tamo verloren auf Sicht 1-Jahr. So sieht es nämlich aus. Aber das ja bereits bekannt, dass Stockpicking nicht funktioniert und Anlageberatung von Profis in Einzeltitel verschwendete Lebenszeit ist. Das eigentlich interessante Ergebnis wird von Herrn Landmesser im Börse.ARD gar nicht hervorgehoben:
    Ein Dax ETF hätte die beiden Stockpicker um ~10% (ex-Dividende) outperformt.

  61. @24 sucht 21
    Bei einer Hyperinflation können Aktien einen Teil des Vermögens retten(siehe 1923).
    Es müssen nur die richtigen sein. Unternehmen, deren Produkte lebenswichtig sind und die die hochschießenden Preise an die armen Kunden weitergeben können.
    @Bruno
    Hyperinflation, ich gehe nicht davon aus…
    Ich gehe weder davon aus, noch gehe ich nicht davon aus. Aber im Auge behalte ich solche Ereignisse in diesen Zeiten doch und berücksichtige sie in meinem Depot. Nicht übertrieben, aber genügend.

  62. Und jetzt ist wieder die Frage: Was kauft man jetzt? Der Markt hat sich ja ziemlich schnell wieder erholt.
    @Gurki
    Was man jetzt kauft? Zum Beispiel Dufry die sind bei um die 50 Franken oder Novartis die ich bei 81 für unterbewertet halte. Oder Swiss RE bei 84. Oder man setzt auf Flughäfen oder Flugzeugbauer. 
    Wie sagt Buffet so schön trauere keinem verpassen Aktienkauf nach denn es ist wie bei der Strassenbahn es kommt immer eine weitere.

  63. @Hyperinflation:
    Tja, dann wird’s hier aber einsam, auf Tim Schäfers Blog, wenn sich nur noch die Goldbesitzer den Strom für ihren PC und den Internetzugang leisten können  😉
     

  64. Genau so fahre ich es auch: 90% in Breite Welt ETFs und 10% in aussichtsreiche spekulativere Einzelaktien.
    Meine ETF bringen mir bisher ca 7% im Jahr, meine Einzeltitel von -100% bis +950% ist alles dabei

  65. @zen oder mit Nico. Du redest über deine Strategie und er über sein Wunschumgang mit Corona. Ihr müsst euch ja nicht zuhören

  66. @Wolke
    Das Risikoempfinden ist eben unterschiedlich ausgeprägt. Ich sehe beispielsweise durchaus ein Restrisiko, dass ich auf offener Strasse erschossen werde, trotzdem trage ich keine schusssichere Weste.
    Man kann sich sehr wohl bewusst sein was alles passieren kann, aber es geht auch um Wahrscheinlichkeiten, wenn man sich gegen alles 100% absichern will was erstens nicht geht und zweitens einfach zu viel kostet.
    Lieber positiv sein als hinter jedem Baum einen tollwütigen Freak mit Messer erwarten, so lebt es sich besser. Trotzdem vorsichtig sein und nicht übermütig werden. 
    Aber grundsätzlich sollte jeder sich so aufstellen, wie er sich wohl fühlt, es für richtig hält und gut schlafen kann. Und wem Goldbarren im Keller dabei helfen, dagegen ist nichts auszusetzen.  Wer dann aber seinen Gartenzaun durch eine Selbstschussanlage inkl. Kampfhunde im Garten ersetzt, dem rate ich doch mal den psychologischen Dienst aufzusuchen. 
    Ich hoffe Du verstehst den Humor, ich meine nicht Dich damit, ich wollte es nur mal etwas aufgelockert formulieren bezüglich Risikodenken 😉 Das Risiko an Corona zu sterben ist vermutlich höher als durch eine Hyperinflation armengenössig zu werden.

  67. @Bruno
    Die Wahrscheinlichkeit einer Hyperinflation ist für mich nicht einschätzbar, weil ich auf dem Gebiet zu wenig verstehe.
    Es gibt aber ein paar ernsthafte Menschen, die keine Crashpropheten sind, aber sich ein ganzes Leben lang mit diesen Dingen beschäftigt haben. Im Gegensatz zu früher erwarten diese heute eine immerhin mindestens zweistellige Inflationsrate in den nächsten Jahren und begründen dies auch. Ist zwar noch keine Hyperinflation aber doch nicht ohne.
    Wie gesagt, ich kann das ignorieren oder ich kann es in meine Finanzplanung einbeziehen ohne gleich mein Depot auf den Kopf zu stellen oder Goldbarren zu vergraben.
     

  68. @Zen Könntest du mir deine Strategie nochmal richtig ausführlich erklären? Deine Texte sind einfach zu komprimiert.

  69. @Wolke:
    Du informierst dich doch gerne, oder? Zum Thema “Geld” habe ich eine interessante Seite – https://vollgeld.page/ – gefunden. Dort kannst du stunden- und tagelang lesen. Es kommen durchaus unterschiedliche Ansichten zu Wort. Vielleicht findest du Beiträge, die deine (Hyper-)Inflations-Angst stützen, vielleicht findest du das Gegenteil. Eine Warnung vorweg: Die Beiträge sind (weitestgehend) emotionslos, nicht manipulativ und sachlich-argumentativ verfasst. Damit kann heutzutage auch nicht mehr jeder umgehen. Keine Angst, die Beiträge/Autoren sind nicht linksextrem, sozialistisch, kommunistisch oder sonstwie jugendgefährdend  😉
     

  70. Mich wundert es immer wieder, dass jeder ETF´s für sinnvoll hält.
    tut ja keiner, sonst würde es ja keine Blogs über Aktieninvests geben sondern ausschließlich über ETF.
    Ich bin durchaus anderer Meinung und es war mir selbst schnell klar das diese Fonds nichts für mich sind und ür mich das halten einzelner Aktien für sinnvoll erwiesen hat.
    Spricht ja auch nichts dagegen
    Das Argument was für mich am meisten zählt (klar kann ich nicht alleine dagegen angehen), dass Millionen von Anlegern Ihre Stimmen an eine Instution überlassen und die nach Ihren Regeln die Unternehmen beinflussen können.
    gut, vielleicht beinflussen sie die Unternehmen, aber wo genau wird jetzt der Vorteil als Einzelinvestor für dich ersichtlich? Ändert Coca Cola seine Meinung weil DU PERSÖNLICH in Cola investiert bist. Selbst zig-tausend Einzel-Privat-Aktionäre die ihre paar Cola Aktien hielten würden das Geschäft nicht bestimmen. Es wären immer Großaktionäre wie Warren Buffett die möglicherweise Einfluss auf das Unternehmen haben. Und wo genau liegt dnan jetzt der Unterschied ob es ein ETF Betreiber tut oder ein großer Einzelaktien-Investor? Dieses Argument ist für mich nicht plausibel.

  71. @ Daniel: Stimmt, das mit den Stimmrechten ist auch so eine Phantomdiskussion. Von den meisten Brokern bekommt man gar keine Unterlagen mehr geschickt (außer bei deutschen Gesellschaften). D.h. ich könnte mich gar nicht an einer Coca-Cola Abstimmung beteiligen. Glaub die modernen Anbieter wie TR werden da auch eher dürftig aufgestellt sein, lass mich aber gerne von einem Nutzer belehren.

  72. Eine andere Oxford-Studie wenn wir uns hier schon gerade die Studien um die Ohren schlagen…
    Plant-based diets could save millions of lives… | Oxford Martin School
    Hier noch die Details der andern Studie
    Oxford Vegetarian Study | EPIC Oxford (epic-oxford.org)
    Da die untersuchten Daten relativ weit zurückliegen (letztes Jahrtausend 80er 90er Jahre) erstaunt mich das nicht, da der Wissenstand damals nicht derselbe war (bei den Veganern, plakativ gesagt, es reicht nicht Salat zu essen). Veganer waren damals primär sehr schlanke junge Frauen und das hat natürlich einen Einfluss.
    Vegane Ernährung ist gesund und funktioniert, aber man muss sich damit auseinander setzen, etwas mehr als mit einer konventionellen Ernährung, so dass man keinen Proteinmangel leidet. 
    Es ist aber auch klar, dass sehr schlanke, vegane Menschen anfälliger sind, es fehlt die fette “Panzerschicht”, dazu kommt wohl auch, dass diese Menschen sich in der Regel mehr bewegen und Sport betreiben und somit auch anfälliger sind auf Stürze.
    Wer sich jedoch etwas auskennt der hat keinen Mangel. Und sogar wenn, wäre mir ein Knochenbruch lieber als ein Herzinfarkt, Schlaganfall, Bluthochdruck, Diabetes etc. 

  73. Vegane Ernährung ist gesund und funktioniert, aber man muss sich damit auseinander setzen, etwas mehr als mit einer konventionellen Ernährung, so dass man keinen Proteinmangel leidet.
     
    Vegane Ernährung an sich ist kein Selbstläufer, was die ausgewogene Versorgung des Körpers mit allem Notwendigen angeht. Kommen Allergien und Unverträglichkeiten dazu, macht das die Sache nicht leichter. Das zu verstehen, brauche ich keine Studien, auch wenn sie als ergänzende Informationen nicht uninteressant sind. Wer sich nicht ganz sicher ist – und wer kann das schon sein? – kann auch sein Blut untersuchen lassen. Jährliche Intervalle halte ich für sinnvoll und handhabe das für mich so, auch als “Allesfresser”. Für die Extremsparer: Diese Untersuchung ist in D – eine Mitgliedschaft in der GKV vorausgesetzt – kostenlos  😉
     

  74. @Rüdiger
    Ja das ist sinnvoll, auch viele “Allesfresser” haben Mängel, Nährstoffmangel häufiger noch mehr, da man nicht ausgewogen sich ernährt. Als ich früher viel Fleisch und Milchprodukte gegessen hatte, erinnere ich mich hatte ich häufig eingerissene Nägel. Das gilt z.B. als Indiz für Kalziummangel, heute habe ich steinharte Nägel, jede Frau würde mich beneiden 😉 Es hat sicherlich mit den Nährstoffen zu tun, aber man kann sich selbstverständlich auch pflanzlich völlig falsch ernähren. Man muss es auch nicht übertreiben Vielfalt ist sicherlich nicht verkehrt. Für Knochendichte und Kalzium Aufnahme ist insbesondere auch Vitamin D und K2 wichtig, da leiden wohl fast alle in der Winterzeit in unseren Breitengraden an einem Mangel. Es nützt nix literweise Milch zu trinken wenn der Vitamin D Level unterirdisch ist. Und es geht heute auch deutlich angenehmer als früher der Löffel Lebertran.
     

  75. Sobald die Inflation ansteigt und damit die Basiszinssätze muss man genau hinschauen, wie sich das steuerlich auswirkt.
    “Ist bei einem ausschüttenden ETF die Dividendenrendite höher als der Basisertrag, liegt die Vorabpauschale bei Null. ”
    Bei einem Basiszinssatz von 5% und asugesetzen oder niedrigen Dividenden, da sehe ich Nachteile. Bei hohen Zinsen dürften ETF unattraktiver werden ?! Auf der anderen Seite : da werden auch Aktien unattraktiver, nur muss man da nicht jedes Jahr Steuern zahlen so lange man sie hält.

  76. Ja wer Tesla im Depot hat, der hat bisher alles richtig gemacht.
    Nun stellt sich aber die Frage, wann verkaufen und ob man überhaupt verkauft?
    Was mache ich heute wenn die Aktie morgen nur noch 20 Dollar Wert ist.
    Tesla ist für mich kein Investment sondern reine Spekulation, aber gut möglich dass ich den inneren Wert nicht sehe.
    Falls jemand Tesla Aktien besitzt, was waren eure kauf Beweggründe?
    Ich besitze Daimler Aktien, hab diese vor dem Dieselskandal erstmals gekauft.
    Beim ersten Einbruch nachgekauft, bin jetzt +/- wieder beim Einkaufspreis.
    Meine Beweggründe- machten damals Gewinn- bezahlen Dividende- produzieren Qualitativ Hochwertige Protzautos(fast jeder Ferrari und Lamborghini Besitzer hat auch einen Daimler)- sind im Leasing und Mietgeschäft tätig- Fand den CEO Dieter Zetsche fähig- Sie entwickeln zuerst und Produzieren dann, nicht umgekehrt

  77. @Thorsten
    Na und im großen und Ganzen zahlst du effektiv viel viel mehr Steuern als jemand der die Vorabpauschale bezahlt.

  78. @Josef
    Ich habe Tesla vor dem Split gekauft. Ich glaube im Juni. Ich bin ehrlich: es wollte mal bei einem Tech-Riesen vergleichsweise früh dabei sein. Ich habe mich damals nicht getraut in Facebook, Google oder Amazon zu gehen weil mir selten klar war wie die Geld verdienen und wo der Weg hingehen sollte. Im Vergleich ist Tesla ähnlich innovativ, disruptiv und wenn man z.B. nach Norwegen schaut gibt es tatsächlich sehr beliebte Produkte. Der große Boom mag jetzt durch die neuen Fabriken und Infrastruktur kommen. 
    Der (naive) Schluss war dann: die sind 200mrd wert,ich kann mir vorstellen, dass die die Billion erreichen. Da will ich dabei sein. Bisher ging es auf und ich bleibe auch dabei. Am Ende ist es aber natürlich reine Spekulation…
     

  79. @Josef
    Bin mit dir absolut einverstanden Daimler habe ich auch mein Einstandspreis liegt bei 45€. Bin recht zufrieden damit. Wer Daimler kauft ist sich bewusst, dass Daimler nicht das nächste Amazon ist. Man kann aber auch Geld verdienen mit bewährten Firmen die einen treuen Kundenstamm haben und regelmässig Geld verdienen und Dividenden zahlen.

  80. @Josef – Fand CEO Zetsche fähig – Wer Tesla im Depot hat, der hat bisher alles richtig gemacht.
    Widerspricht sich das nicht etwas? Unter Zetsche (2006-19) rettete Daimler 2009 Tesla vor der Pleite und machte sich so selber seinen Gegner groß. Im Jahr 2014 verkaufte Daimler seinen 10% Anteil für 600Mio. Dieser Anteil wäre heute ungefähr so viel Wert an der Börse wie ganz Daimler. Autsch. Oder Was ist mit der e-Kompetenz die jahrelang nicht vernünftig ausgebaut wurde. Fähiger CEO?

  81. Autoaktien waren schon immer zyklisch (sind also eher Traderaktien) und die Nachfrage nach Verbrenner wird weiter sinken, in Städten braucht niemand mehr ein Auto, da wird “geshared” und ansonsten findet jetzt der Wechsel auf E-Mobilität statt.
    Sicherlich da wird auch Daimler mitmachen, auch wenn sie es verschlafen haben. Interessant wäre da vielleicht eher ein Zulieferer, z.B. Akasol, der Batteriesysteme an Daimler liefert.
     

  82. Es wird vermutlich so kommen, dass die Mehrheit – dort wo es geht – “sharen” wird. Für mich ist das nichts. Ich verleihe mein Auto schon ungern, aber mit fremden Autos zu fahren, ist mir noch viel mehr zuwider. Zum Glück lebe ich in dörflicher Einsamkeit, da wird’s die “sharerei” eh so bald nicht geben.
     
    Mal gaaaanz weit in die Zukunft geschaut: Ein Auto, das ich anfordern kann, das dann fahrerlos zu mir kommt und mich vollautomatisch überall hin bringt, das wäre schon interessant  😉
     

  83. Volle Zustimmung Rüdiger. Gerade deutsche sollen ein Auto teilen. Finde ich auch lustig. Das Heiligtum Auto. 50€ Öl der Liter, no problemo und beim Salat kommt das Öl von gut und günstig auf den Tisch:-) 
     
    -M

  84. @ Bruno: Würde Dir da widersprechen und M/Rüdiger zustimmen, solange die Gesamtanzahl an Fahrzeugen stetig zunimmt, passt das nicht. Sharing ist gut für junge Leute und Stadtmenschen, aber Sie werden dadurch auch schon auf Autos konditioniert und kaufen i.d.R. später selbst einen (Neu-)Wagen, wenn es die Familiensituation erfordert, oder das Gehalt nach Ausbildung/Studium passt.
    https://www.kba.de/DE/Statistik/Fahrzeuge/Bestand/b_jahresbilanz.html#:~:text=Um%20rund%201%2C1%20Millionen%20Fahrzeuge%20erh%C3%B6hte%20sich%20der,Millionen%20Kraftfahrzeuge%20%28Kfz%29%20und%20knapp%207%2C5%20Millionen%20Kfz-Anh%C3%A4nger.
     

  85. @DanielKA
    Ja ich denke die Zukunkt wird eher so sein wie von Rüdiger erwähnt, man braucht ein Auto, sagt wann wohin man will und es steht kurz danach vor der Tür, geheizt und man lässt sich von A nach B fahren, kann dabei auch etwas tun, lesen, arbeiten, Musik hören etc. und muss sich nicht auf die Strasse oder Stau konzentrieren, es such sich den optimalen Weg. 
    Aber klar das wird noch eine Weile dauern, aber die Richtung ist denke ich schon klar. Wer dort das Rennen macht ist noch offen, Google ist sicher mal ein Kandidat, aber es kann auch eine ganz neue Firma sein mit genialer Technologie wir wissen es noch nicht.
    Macht doch auch Sinn, warum sollte jeder ein fettes Auto in der Garage haben das nur 0.5 Std. täglich läuft. 
    So könnten zukünftig auch normale Menschen sich bewegen wie heute nur die Oberschicht mit Chauffeur.
    Dazu kommt, dass der Bewegungdrang auch abnehmen wird dank Digitalisierung und Homeoffice, dass es für viele Branchen funktioniert, zeigt auch Corona. Es wird also auch weniger gependelt werden.

  86. Wenn die Leute realisieren, dass sie ( wenn sie nicht zu viel davon haben ) auf Vermietung keinen Soli zahlen und auf Dividenden und Aktiengewinne weiter abkassiert werden… wird eingepreist 5% mindestens, Immos ziehen nächstes Jahr weiter an.

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